Gruppe von Personen auf einer Treppe in einer Halle mit farbigen Laserlichtern und Clubatmosphäre
Die Unvernunft
Folge 144 · 21.09.26 · 88min · 4.982 Downloads · 330

Spezial: Der Dominus feiert Geburtstag

Ein Geburtstagsdominus, eine Party, ein Studio... Los geht's

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Ein Geburtstagsdominus, eine Party, ein Studio... Los geht's

Diesmal war ich in Berlin beim Dominus… und wir haben gefeiert.
Der Dominus ist 50 geworden, sein Studio, das Atrium, wird zwei Jahre alt. Das Podcastsubbie und ich waren eingeladen, mit Mikrofon und der Lizenz, alle Leute anzuquatschen. Herausgekommen ist meine erste Folge von einer Party und der erste gebaute Beitrag in der Unvernunft.

Ich habe an dem Abend mit gut einem Dutzend Menschen gesprochen: mit Madame Charlotte, Nova, Jeff und Ryan, Megan Bound, Luna Venus und Miss Deviance. Und alle haben mir dasselbe erzählt: wie großartig dieser Mann ist und wie toll dieses Studio. Für euch ist das erstmal ziemlich langweilig. Also wurde daraus eine Mission: Es muss doch irgendjemanden geben, der sich über irgendetwas beschwert. Ob ich fündig geworden bin, verrät euch Undines Zofe. Kleiner Hinweis: Es geht um Schuhe.

Unterwegs gibt es eine Führung mit Annabel Schöngott durch Klinik, OP-Raum und eine Knastzelle, die man nur mit Taschenlampe richtig erlebt, durch selbst renovierte Spielzimmer und in die Räume, die sonst niemand sieht: Küche, drei Waschmaschinen, Latexfundus und ein Putzprogramm, das länger dauert, als man denkt. Miss Deviance erklärt, wie so ein Studio organisiert ist, von der Raumbuchung bis zu den Notknöpfen. Und der Dominus kündigt in seiner Rede das „Institut für Intimes“ an.

Kolja selbst spricht darüber, warum man in der Sexarbeit nur gut ist, wenn man authentisch bleibt, und nicht, wenn man in den Dienstleistungsmodus fällt. An der Getränkeausgabe erzählt mir der Quereinsteiger vom Atrium, wie man vom Hausmeister zum Sexarbeiter wird und wie seine erste Session gelaufen ist. Und André berichtet, wie man über eine Anzeige „Handwerker gesucht“ im BDSM-Studio landet. Als Bonus gibt es am Ende die Anfahrt: Stau auf der A24, ein Grashüpfer und Schuhe in der falschen Größe.

Viele der Menschen in dieser Folge sind Sexarbeitende. Die Folge schaut aus BDSM-Sicht auf diesen Ort, sie ist keine Werbung, und bezahlt wurden wir dafür auch nicht.

Eine Folge über ein BDSM-Studio von innen, über die Arbeit hinter den Kulissen, über Authentizität und die Frage, ob sich auf so einer Party irgendjemand beschwert.

Kapitelmarken

00:00:00
Willkommen zum Spezial beim Dominus
00:01:25
Die Mission: Wer beschwert sich?
00:02:25
Musik, Mikrofone und ein gebauter Beitrag
00:03:26
Kurz vorab: die Anfahrt – und Ankunft
00:04:18
Annabel Schöngott am Eingang
00:05:32
Dachterrasse: Madame Charlotte
00:06:38
Nova – und Hasbis Outfit
00:08:05
Jeff: Kinky-Stadtführungen
00:08:28
Ryan: Grüße von Jeffs Partner
00:08:34
Megan Bound
00:10:36
Luna Venus
00:12:56
Die Rede: das Institut für Intimes
00:14:19
Miss Deviance: Wie ein Studio funktioniert
00:23:59
Führung mit Annabel Schöngott: die Klinik
00:27:38
Koljas Büro, die „Folterkammer“
00:29:24
OP-Raum und Pflegeraum
00:30:56
Durch die heiligen Hallen zur Knastzelle
00:34:21
Annabels Lieblingszimmer
00:36:29
Selbst renoviert: Wie das Atrium entstand
00:38:07
Mehr Platz für das Institut für Intimes
00:39:28
Was noch fehlt – und die Sprossenwand
00:42:07
Das grüne Zimmer: Himmelbett und Gynstuhl
00:46:51
Das Wägelchen: Grundausstattung im Spielzimmer
00:47:32
Hinter den Kulissen: Küche und Waschmaschinen
00:48:44
Latexfundus und Putzprogramm
00:51:09
Das Zimmer mit der Schulbank
00:52:21
Der Boomer: Das Podcastsubbie wird fixiert
00:58:24
Endlich eine Beschwerde: Undines Zofe
01:03:49
Zehn Minuten mit dem Dominus
01:05:19
Die Strafe: eine verlorene Stau-Wette
01:05:55
Authentizität statt Dienstleistungsmodus
01:07:59
Das Schlusswort – und die Freigabe
01:09:18
Der Quereinsteiger an der Getränkeausgabe
01:12:07
Vom Hausmeister zum Sexarbeiter
01:13:28
Die erste Session
01:18:36
André vom Atrium: die erste Party
01:20:16
„Handwerker gesucht“
01:21:14
Wenig Rampenlicht, viel Arbeit
01:22:28
Abmoderation
01:22:54
Bonus: Im Stau nach Berlin
01:27:05
Transparenz und Tschüss
Hole Transcript vom Server...

Diskussion & Fragen

03.10.26

Ich fand diese Folge mal ganz spannend, aber ich würde die Fragen an die Leute mehr strukturieren, damit es sich nicht so wiederholt. Mit Struktur auf einer Party aufnehmen wäre bestimmt nochmal spannend. Wenn du Lust hast, dann ist es garantiert im BMH in Crimmitschau mal möglich auf einer Party aufzunehmen. Dort wirst du auch gar kein Problem haben mit Musik, denn unten hast du Platz und Ruhe zum interviewen. Und eine Tour wäre bestimmt auch möglich vor Beginn und ohne Musik im Hintergrund. Neulich hat das BMH 20 jähriges gefeiert, es hat also auch schon eine reiche Geschichte und die Menschen haben viel zu erzählen.
Vielen Dank für diese Folge, auch dafür dass wir mal beim Podcast Subbie und dir ein buiiisschen in den Partyalltag blicken durften 😁.
Hingebungsvolle Grüße, Jay

Kara
3
01.10.26

Also, ich finde, ehrlich gesagt, nicht, dass es mehr solcher Folgen braucht. Die Leute haben hörbar Spaß, dass sei ihnen gegönnt. Doch zum Anhören finde ich es sehr wiederholend, keine interessanten Sichtweisen oder Persönlichkeiten oder neue Denkanstöße. Sodass ich mich frage: Wozu? Noch dazu bei der Arbeit, die offenbar drinsteckt. Eigentlich finde ich schon, dass es - entgegen aller Beteuerung- wie eine für den Veranstalter kostenlose Dauerwerbesendung auf Kosten des Podcasts (und seiner Spenden) wirkt.

Sebastian Stix
01.10.26
Juhu. Wichtiger Kommentar. Wir probieren natürlich aus und wenn wir eh schon da sind, darf das Mikrofon mit. Die wünsche unserer Unterstützer sind uns super wichtig und auch solche Formate werden gewünscht. Die richtige Mischung ist natürlich schwierig. Die Wurzeln der Unvernunft sind aber nicht vergessen und die nächsten Folgen gehen dorthin zurück.
Meister&Jeannie
1
25.09.26

Witzige Folge ohne realen Mehrwert, doch warum nicht auch mal so etwas zur Auflockerung 👍… viel spannender wäre einmal eine Art KdU- Live aus dem laufenden Betrieb… Kunden und wohl meistens Dominas direkt vor… oder direkt nach einer bezahlten Session jeglicher Art.
Verspüren Kunden und Kundinnen auch die gleiche Glückseligkeit wie ein im „privaten“ bespielten devot-masochistisches Subi oder ist es eine reine Befriedigung spezieller Bedürfnisse gegen Bezahlung, etc…
Einfach als kleiner Input für eine kommende Sendung…
Herzlichst M&J

22.09.26

wow cool auf ner Party. welch Arbeit super

21.09.26

Eine tolle Folge, richtig schön so etwas von die Party mit zu bekommen. Das Atrium ist echt ein tolles Studio da kan man richtig Spass haben. Die Beteiligung vom Podcastsubbie finde ich auch richtig gut.

21.09.26

Das war eine supertolle Folge. Die Idee von Podcasts von derartigen Partys finde ich grossartig, da kommt die BDSM Atmosphäre ganz anders rüber. Auch die Hintergrundgeraeusche als das Podcast Subby auf dem Boomer war, waren authentisch. Glückwunsch also zu dieser super interessanten Folge und weiter so.

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