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Lea_Lübeck
Danke an all die Menschen, die Rückmeldung zur Folge gegeben haben.
Liebe Grüße aus Lübeck :)
Shelley
Öffentlichkeitsarbeit und Blood-Games!? Meine Meinung stützt sich auf den Podcast in Originalversion und nicht auf eine etwaige Version mit Kürzungen oder Löschungen von Passagen. Die Präsentation als Verein, der sich für mehr Toleranz und Akzeptanz einsetzen will, fand ich nicht gelungen. Das beschriebene inhaltliche und strategische Vorgehen empfinde ich als eher kontraproduktiv für solchen Zweck. Im Podcast gleichzeitig eigene private und besonders extreme Variante Blood-Game der Vereins-Führenden mit Spiel-Bedürftigkeit zu thematisieren, ist irritierend. Da dies eine öffentliche Podcast-Seite ist, finde ich Infos und Warnhinweise wichtig. BLOOD-Games: Es ist ein weites Feld eher gespielter oder realistischer Praktiken und Settings. Und reicht von symbolischen Varianten mit Kunstblut, über psychologische Varianten mit oberflächlichen Verletzungen bei wenig Blut, bis hin zu eher lupenrein fetischistischer Hämatolagnie mit pathologischem Potenzial. Wobei die Ausprägung als Fetisch nach klassischer Definition nicht zu BDSM zählt, aber im BDSM‑Kontext für Abwechslung oder Intensivierung eine Rolle spielen kann. Blood-Sports zählt zu den extremen Edge-Plays, mit hohen gesundheitlichen Risiken. Konstruktiv und gesundheitsorientierte BDSM‑Communitys betonen daher primär die psychologische und symbolische Seite mit Warnungen vor unsicherer Anwendung. Cutting, Needle-Play, Kratzen, oder nur ritualisierte Spiele mit Kunstblut sind bei Blood-Kinkstern verbreitet. Wenn… Mehr Text anzeigen
Shelley
Öffentlichkeitsarbeit und Blood-Games!? Meine Meinung stützt sich auf den Podcast in Originalversion und nicht auf eine etwaige Version mit Kürzungen oder Löschungen von Passagen. Die Präsentation als Verein, der sich für mehr Toleranz und Akzeptanz einsetzen will, fand ich nicht gelungen. Das beschriebene inhaltliche und strategische Vorgehen empfinde ich als eher kontraproduktiv für solchen Zweck. Im Podcast gleichzeitig eigene private und besonders extreme Variante „Blood-Game“ der Vereins-Führenden mit Spiel-Bedürftigkeit zu thematisieren, ist irritierend. Da dies eine öffentliche Podcast-Seite ist, finde ich Infos und Warnhinweise wichtig. BLOOD-Games: Es ist ein weites Feld gespielter oder realistischer Praktiken und Settings. Und reicht von symbolischen Varianten mit Kunstblut, über psychologische Varianten mit oberflächlichen Verletzungen bei wenig Blut, bis hin zu eher lupenrein fetischistischer Hämatolagnie mit pathologischem Potenzial. Wobei die Ausprägung als Fetisch nach klassischer Definition nicht zu BDSM zählt, aber im BDSM‑Kontext für Abwechslung oder Intensivierung eine Rolle spielen kann. Blood-Sports zählt zu den extremen Edge-Plays, mit hohen gesundheitlichen Risiken. Konstruktiv und gesundheitsorientierte BDSM‑Communitys betonen daher primär die psychologische und symbolische Seite mit Warnungen vor unsicherer Anwendung. Cutting, Needle-Play, Kratzen, oder nur ritualisierte Spiele mit Kunstblut sind bei Blood-Kinkstern verbreitet. Wenn Ne… Mehr Text anzeigen
Shelley
Obwohl ich mir bewusst bin, damit in der Positiv-Bubble eines Podcasts anzuecken, kann ich mir folgendes Statement nicht verkneifen:
Es triggert mich immer wieder negativ, wenn ich auf Gutmenschen mit Helfersyndrom treffe, die neben ego-basierter Nanny-Kultur-Aufstellung gleichzeitig auch finanzielle oder Party-Interessen verfolgen.
PS: Meinen ersten Stammi-Besuch mit netten Kontakten hatte ich vor mehr als 20 Jahren, und seither die Entwicklungen in Szene, Subkultur und Gesellschaft aufmerksam beobachtet.
Liebe Grüße an die Community
Lea
25.09.26Gutmenschen, ego-basiert und Helfersyndrom sind ja schon zwei krasse Aussagen.
Du hast bestimmt deine Gründe dafür das so zu empfinden, aber lern uns doch vlt erstmal persönlich kennen bevor zu unsere Arbeit und unsere Absichten so bezeichnest.
Wir versuchen einfach Menschen zu begleiten und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.
Und finanzielles Interesse könnte nur entstehen wenn man damit Mehrgewinn machen würde. :)
Wir sind froh wenn wir einfach nicht drauf zahlen müssen, da Ehrenamt nichts kosten soll.
Liebe Grüße an dich
CatDad
Danke erst einmal an alle 3 Personen. Ihr macht eine super Arbeit für die Community. Die Punkte zur Gesellschaft, Toleranz und Consens haben mich jedoch nicht so überzeugt. So sagt Ina zum Beispiel, dass ein Halsband in der Öffentlichkeit anlegen zu weit gehen würde, weil manche das als Sex verstehe könnten, andererseits soll es ok sein, mit einem abgeschlossenen Halsband herum zu laufen. Denken Vanillas dann nicht daran, wie das Halsband abgeschlossen wurde. In diesem Bezug auch eine Frage an die Personen, für die das Halsband wie ein Ehering ist: Wollt ihr das anlegen dann wirklich in der Fußgängerzone ritualisieren? Auch denke ich, dass wir hier nicht schon wieder in die argumentative Consensfalle treten sollten. Denn es ist das gleiche Argument, dass homosexuelle Menschen sich in der Öffentlichkeit nicht küssen sollen, weil anderen Menschen es mit Sex in Verbindung setzen könnten. Daran anschließend, würde ich sagen, dass man Consens braucht, wenn wir mit Menschen direkt agieren wollen und ihre persönlichen Freiheiten oder ihre psychische oder psychische Gesundheit berühren. Was Menschen im vorbeigehen sehen und für sexuell halten ist davon unberührt. Gleiches würde ich sagen, gilt für den Umgang in der Szene. Ich beispielsweise habe eine Blut- und Spritzenphobie, wo mir regelmäßig der Kreislauf abschmiert, wenn ich damit in Kontakt komme. Dementsprechend gehe ich auf keine Party, wo ich weiß, dass ich diesen Dingen schlecht ausweichen kann. Meinen Consens hat niemand… Mehr Text anzeigen
Ina
24.09.26Ich denke der Unterschied ist in der Handlung. Auf einem Parkplatz hinknien und ein Halsband anlegen lassen ist etwas sehr aktives. Ein Halsband tragen, wenn man rausgeht, kann auch einfach modisches Statement sein.
Vielen Dank für deine Gedanken zur Folge und dem, was gesprochen wurde :)
Azutopsi
Eine schöne Folge und ein tollen Engagement um die Akzeptanz für BDSM zu erhöhen.
Um die Frage in wie weit unbeteiligten ohne Konsens BDSM Handlungen gezeigt werden soll oder darf könnte man vermutlih eine eigene Livefolge machen. Ich finde die Einstellung von Ina und Lea da recht gut. Ich möchte im Park auch niemanden vögeln sehen. Wenn ich es nicht als solche Handlung erkenne wäre es mir egal. Das ist bei BDSM Handlungen schwieriger, wird das Anlegen von einem Halsreif, vielleicht sogar mit Schloss als anstößige Handlung wahrgenommen? Jemanden im Park auszupeitschen ist da vermutlich eindeutig unpassender...
Sebastian Stix
26.08.26
Ina
26.08.26Anna
Hallo ihr Beiden,
Was für eine schöne Folge! Echt toll, was ihr alles ehrenamtlich auf die Beine stellt!
Wir wussten gar nicht, dass es euch gibt. Kommen bestimmt mal vorbei.
Liebe Grüße aus Schwerin, Anna und Swen
Ina
25.08.26Schwerin ist ja quasi um die Ecke. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!
Am 12.09. sind ein paar unserer Menschen mit Infostand auf dem CSD in Wismar. Falls ihr da seid, freuen wir uns über ein Hallo!
Liebe Grüße Ina
Topolina
Was für eine gelungene Folge, ich krieg direkt Lust, mich auch wieder für die Szene zu engagieren ❤️
Vielen lieben Dank ihr drei 🙏
Betreffend der Parties, bei denen alle dürfen wie sie wollen: Wie geht Ihr mit Spielereien um, bei denen wegkgucken nicht reicht, um nicht teilhaben zu "müssen"? Ich denk da an Käsefussfetische, KV-Spiele und Bootcamp-Lautstärken, neben denen man seine eigene Gedanken nicht mehr hört. Habt Ihr dazu eine Haltung oder Erfahrungen?
Vielen Dank nochmal fürs Teilhaben-lassen. Vielleicht treten wir die Reise aus der Schweiz nach Lübeck ja auch mal an 😊
Herzlich,
Topolina
Ina
22.08.26Mit der Lautstärke, jaaa. Das ist manchmal eine Herausforderung. Die derzeitige Location in der wir veranstalten hat zum Glück zwei Bereiche die akustisch relativ gut getrennt sind 🙈. Wir haben da ein spezielles Bottom, welches immer sehr laut und ungewöhnlich in den Geräuschen ist. Da gab es schon Spielunterbrechungen anderer Konstellationen, aber tatsächlich ohne 'Beschwerden'. Sollte es da mal Probleme geben, dann schauen wir, wie wir die lösen können.
Über Besuch aus der Schweiz freuen wir uns auf jeden Fall 😃
Liebe Grüße Ina
Fernando
Eine tolle Folge. Schön zu hören wie angagiert Ina und Lea sind und was Sie leisten für die Kommunity und ihren Verein.
Ina
22.08.26LAX
Eine schöne Folge in einem wichtigen Folgenblock. BDSM als Bubble funktioniert ja ganz gut, nach außen ist es immer schwer zu kommunizieren. Gute Aufklärung ist so wichtig und schafft es in der breite ein leichtes Verständnis zu entwickeln. Die als unüberwindbare Schlucht zwischen reinstem Vanilla und dem „bösen“, „harten“ und „schmutzigen“ BDSM scheinende Differenz zu einem Spektrum wird, das für manche Vanillas näher an sie reicht als gedacht.
Es gibt halt zwischen mit dem Rad zum Supermarkt und der Tour de France so viele Dinge die vielleicht nicht so bekannt sind, aber dennoch schön sind.
Besonders die Arbeit mit Ämtern ist so wichtig. Danke für euer Ehrenamt und Danke fürs Teilen.
Ina
22.08.26Vielen Dank für deine Worte.
wolltoy
Ich wusste gar nicht, was ich von der Folge erwarten sollte und hatte sehr viel Spaß beim Zuhören. So viel Enthusiasmus.
Sehr positiv überrascht war ich, also Sebastian beim Thema „Materialsammlung“ Wolle erwähnte. Das passiert ja nicht häufig, das dieser schöne Nischenfetisch Beachtung findet.
Ich habe aktuell nichts abzugeben, aber wenn es so weit ist, erinnere ich mich hoffentlich an die Idee der Materialsammlung.
Ina
22.08.26Meister & Jeannie
Ihr drei, coole Folge und wir ziehen den Hut vor den Damen des Lübeck e.V. 👍
Es absolut wünschenswert, die Gleichstellung zu fördern… weiter so…
Herzlichst aus der 🇨🇭
M&J
Ina
11.08.26Dean
Hallo Sebastian,
in der Folge erwähnst Du am Anfang, wie wichtig die vielen freiwilligen Unterstützer der Unvernunft für den Podcast sind und sagst, dass sie Geld geben ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen. Ich verstehe zwar, dass mit den Spenden keine "Mehrleistungen" verbunden sind, aber ohne Gegenleistung bleiben wir Hörer ganz und gar nicht. Dein Podcast gehört für mich ohne Zweifel zu den besten und wichtigsten Medien mit BDSM Bezug. Gerade für Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer damit schwer tun, sich anderweitig der Szene zu nähern, ist Dein Podcast und sind die Beitrage deiner vielen tollen Gäste wahre Augenöffner. Ich glaube, dass Du damit sehr viele Menschen nicht nur wunderbar unterhältst, sondern einen riesigen Beitrag zur Aufklärung leitest.
Für mich selber kann ich sagen, dass Dein Podcast im besten Sinne life changing war und noch immer ist. In dem Sinne finde ich auch das Engagement von Lea und Ina großartig. Ich glaube ganz sicher, dass Ihr vielen Menschen dabei helft glücklicher zu werden. Und das ist es doch, was die Welt braucht. Glückliche und liebende Menschen.
Was für eine schöne „Gegenleistung“ ;-) Danke dafür!
Liebe Grüße,
Dean
SirThanertos
Lieber Sebastian,
ich glaub du hast in dieser Folge ganz unbewusst die Antwort auf die Frage "Was ist richtiger BDSM?" gegeben.
Sie lautet: "Gelungener BDSM. Gelungener BDSM ist richtiger BDSM."
Vielen lieben Dank für diese Folge!!!
Herzlichst
SirThanERtOS
Ina_hl
Ich persönlich glaube ja das Sichtbarkeit mit Aufklärung Hand in Hand geht.
Grad an Stellen, wo BDSM Aufklärung nicht Priorität hat, ist Sichtbarkeit (grad von den unterschiedlichen Themen, die die Notwendigkeit von Aufklärung betreffen) ein Türöffner.
dini_dark.7.0
Lea sagt in Minute 48,50 zum Thema Halsreif: "Warum nicht? Ich finde, man darf Beziehung sehen." ... Diese Antwort gefällt mir richtig gut. Auch ich trage mein Halsband immer und fühle mich nun noch wohler damit. Obwohl ich Sichtbarkeit im BDSM eher als ambivalent ansehe. Aufklärung finde ich wichtiger als Sichtbarkeit.
So, nun höre ich die Folge erstmal weiter. Diesen Kommentar musste ich schnell loswerden. Weiter geht's....
Ina
11.08.26ich denke, dass das mit der Aufklärung und der Sichtbarkeit unmittelbar zusammen hängt. Manchmal muss erst Sichtbarkeit geschaffen werden, um überhaupt aufklären zu können und manchmal entsteht aus Aufklärung Sichtbarkeit. Und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, der Beantragung von Geldern für die Arbeit und Arbeitsmittel, ect ist erstmal allgemeine Sichtbarkeit wichtig, um Notwendigkeit begründen zu können, ohne vorher Aufklärung betrieben zu haben. An Geldgebende kommt man meist gar nicht heran um irgendetwas zu erklären oder persönlich zu begründen.
Liebe Grüße Ina
Lea
25.09.26Schön das dir der Satz geholfen hat. Trag ihn gerne weiter, denn ich habe den Gedankenanstoß auch mal in einer guten Unterhaltung bekommen. Seitdem sage ich ihn regelmäßig wenn das Thema zur Sprache kommt.
Liebe Grüße