Person im Weihnachtsmannkostüm hält Zügel einer als Rentier verkleideten Person vor einem geschmückten Rollwagen
XMAS-Spezial 2021
Folge · 29.12.20 · 88min · 4.475 Downloads · 337

Stix ruft an XMAS-Ferien-Spezial 2020 - 29. Dezember

Mit Yice und Lena

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Intro

Einleitung

Sebastian Hallo und herzlich willkommen zur Kunst der Unvernunft Weihnachten Spezial 2020. Ja, und zwar die Ausgabe vom 28.12. Weihnachten ist also so ein bisschen rum, also nenne ich das ab jetzt Weihnachtsferien Spezial. Das passt noch irgendwie. Und heute geht's weiter mit zwei wunderbaren Aufnahmen, nämlich einmal mit Yice. Das Yice habe ich am Heiligabend angerufen und mit Lena von Penumbra, mit der habe ich am 26. gesprochen. Das musste nämlich sein, weil ich sie beim letzten Mal als Sekretärin missbraucht habe, um ihren Stoffel ans Telefon zu kriegen und dann konnte ich sie nicht einfach so überspringen. Und ich würde sagen, jetzt geht schon direkt los. Wer schauen möchte, kann bei Twitter und Instagram und so weiter und so fort, ihr kennt das ja alles schon, mal ein bisschen reingucken, was noch so abseits des Podcasts losgeht. Und ich habe einen kleinen Überblick mir verschafft. Es sieht gut aus. Also ich habe hier so viele Teilnehmer, dass ich bis Silvester durchhalten kann. Seid also gespannt.

Gespräch mit Yice

Inzwischen ist der 24. Dezember Heiligabend und ich habe jetzt eine Stunde weihnachtsfrei bekommen vom Podcastsubbie und die hat mich eben auch schon ein kleines bisschen beschenkt. Ich muss darüber mit jemandem reden, habe ich das Gefühl und ja, ich habe ganz große Bedenken, Menschen von meiner Liste jetzt anzurufen, weil bestimmt hier mit Kindern und Bescherung und allem möglich, ich kann im Prinzip nur stören, aber ich habe einen Menschen, ja und das Mensch, was mir gesagt hat, ich könne ruhig am 24. anrufen, das werde ich jetzt anrufen und dann gucken wir mal, das Pronomen ist ja schon mal gesetzt und dann schauen wir mal, was hier gleich passiert.
Yice Moin.
Sebastian Moin. Hallo Yice, ich darf dich heute anrufen, ja?
Yice Ja.
Sebastian Okay, es ist Heiligabend und du bist anrufbar. Das ist doch schon mal sehr gut für mich, denn ich habe hier gerade Weihnachtsfrei bekommen von der Familie. Das heißt, ich muss jetzt im Büro hocken. Naja, so ist das eben manchmal.
Yice Hast deine Auszeit bekommen, ja.
Sebastian Ja, ich habe meine Auszeit bekommen. Es ging ja auch gerade die Tür auf, das geht natürlich gar nicht.
Yice Na siehste.
Sebastian Ich muss mal kurz hier noch den letzten Karton abdecken, nicht, dass hier doch noch jemand reinschneit, der irgendwas nicht sehen soll. So, ich muss gleich noch mal die Reste einpacken. Wahnsinn. Ja, ich dachte mir, Mensch, ich traue mich niemanden anzurufen außer dich, weil du bist der einzige Mensch, der gesagt hat, ja, Heiligabend ist okay. Und dann dachte ich mir, das ist
Yice Echt?
Sebastian Ja, also niemand hat explizit gesagt, Heiligabend ist okay. Und da denke ich mir immer so, ja, aber bei dir darf ich, das finde ich toll. Und ja, weil ich muss dir definitiv einfach mal für deine treuen Dienste dir dieses Jahr ein ganz großes Dankeschön aussprechen und dann dachte ich mir, ich rufe dich ja eh an, dann kann ich das auch aufnehmen.
Yice siehste.
Sebastian Das
Yice Okay.
Sebastian ist so ein Überfall. Nein, also ganz ehrlich, wir haben ja eine Folge zusammen gemacht, das ist ziemlich genau ein Jahr her, die ist echt wunderschön geworden und wenn ich was hatte, wie ich brauchte ein Bild für die Secretary-Folge oder hier mal ordentliche Fotos von den Kaffeebechern und so, das hast du immer gemacht und gleich und schnell erledigt und das hat mich total begeistert und das ist eine ganz große Hilfe gewesen und deshalb stelle ich mir dich jetzt einfach gerade in so einem Weihnachtsengel Kostüm vor, wie du über unserem Baum schwebst und
Yice Oh.
Sebastian ich hoffe nicht pupst. Entschuldigung.
Yice Überall Glitter am Verteilen, ja.
Sebastian Genau. Dein Telefon übersteuert ein klitzekleines bisschen, vielleicht einfach ein Zentimeterchen weg vom Mund, dann geht das. Ich weiß das
Yice hab das ja auf Freisprech, vielleicht kann ich das wenn ich das auf Nicht-Freisprech mache, besser so?
Sebastian viel besser. Ja, freisprechen ist immer böse.
Yice Nö.
Sebastian Ist da noch jemand, der mithört? Alles klar. Hätte ja sein können. Ja.
Yice Ja, hätte sein können, aber leider nicht.
Sebastian Das wollte ich auch mal deine Realität abklopfen. Also du hockst jetzt zu Hause zuhause und hockst da zuhause.
Yice Ja, leider, leider, ja.
Sebastian Scheiße.
Yice Ja, Family hat halt Risikogruppen und damals ist alle gemeinsam entschieden, das lieber nicht zu machen und zu sagen, ach, das ist egal, wir können das auch im Monat später einfach feiern. Der 24. Januar wird angepeilt. Sieht natürlich auch schon schlecht aus, aber ja.
Sebastian ist auf jeden Fall eine sehr vernünftige Entscheidung, aber ich kann es nachvollziehen, das ist halt heute echt doof. Und dann rufe ich auch noch an und will ja Sendezeit von dir haben.
Yice Ja.
Sebastian Nein, also ich hätte mich eh gemeldet, ich weiß gar nicht, war die Post schon bei dir?
Yice Nee. Die Post ist hier völlig am Rampagen.
Sebastian Das ist doch was.
Yice Also,
Sebastian Ah, oh verdammt.
Yice ich hatte vor vier Tagen, wollte ich ein Paket abholen und habe eine Stunde, 15 Minuten angestanden dafür bei
Sebastian Oje, ne, da habe ich einfach mehr Glück. Also in der Post musste ich gar nicht anstehen und die Paketboten haben alles gebracht und pünktlich und fleißig. Also da muss ich leider gestehen, lebe ich in so einem Wunderland, was das angeht.
Yice bei uns heißt es halt sie sie sie klingeln wahrscheinlich teilweise gar nicht mehr bringen es einfach direkt zur station also Packstation ja
Sebastian Und sie haben alle gute Laune. Ja gut, ich muss gestehen, ich sehe die hier vorbeifahren am Fenster. Das heißt, wenn die bei mir parken, stehe ich schon draußen.
Yice okay okay
Sebastian Also mit nicht klingeln, keine Chance. Also die wissen ganz genau, dass die mir nicht entkommen. Und dann ist das hier so eine Sackgasse. Das heißt, sie müssen wenden. Das heißt, wenn sie nicht klingeln oder was im Auto haben und sie drehen um, Dann stehe ich auf der Straße und sage, halt, wir suchen jetzt gemeinsam. Okay, also da wird noch Post kommen, da bin ich sicher. Ob heute oder in drei Tagen, das müssen wir mal austarieren. Einfach so ein kleines Dankeschön von mir, weil du gehörst auch so ein bisschen zum Podcast-Inventar, finde ich. Ja, das heißt allerdings auch, dass ich dich im nächsten Jahr wieder in Beschlag nehmen möchte für irgendwelche Sauereien.
Yice gerne kommt drauf an was, aber ja, natürlich, allgemein bin ich bei jedem Kram dabei.
Sebastian Wunderbar. Aber, also vor ein paar Gesprächen habe ich mal über das Thema einer Spanking-Maschine gesprochen und der Mensch hat dann, fand die Idee ganz gut, er ist auch irgendwie Ingenieur und dann habe ich dann eine halbe Stunde später so eine Zeichnung bekommen, nach der man das bauen könnte. Ich fühle mich nicht imstande, das bauen zu können. Merkst du schon, es wird grausam.
Yice Ja.
Sebastian Es ist so ein Explosionszeichnung mit Bleistift. Sieht ultra cool aus. Könnte auch irgendwas von Ikea sein. Nicht von Ikea, vom Baumarkt, wo dann keine Anleitung bei ist und nur eine riesen Explosionszeichnung mit 200 Schrauben. So eine Art ist das auch. Aber die Idee ist schön. Also das wäre vielleicht nochmal so ein gemeinsames Projekt, was man machen könnte. Ich
Yice Ja, sofern es das große C zulässt, kann man wieder machen. Also ich habe auch ganz viele Bastelprojekte jetzt wieder vor. Jetzt auch die letzten Wochen wieder einige umgesetzt, weil man da schon keine Zeit hat, also nicht die Möglichkeit hat, irgendwo was zu machen. Sind Bastelprojekte natürlich groß im Kommen.
Sebastian dachte natürlich, ich schicke dir jetzt einfach die Anleitung und du schickst das gebaute Teil über
Yice Ja, da müssen wir über die Finanzen reden.
Sebastian die Finanzen. Spendet für den Podcast, spendet für die Spanking-Maschine. Nein.
Yice was dann im hintergrund immer die spanking maschine
Sebastian Ja, ja, genau. Hier private Wünsche erfüllen. Pass auf, da mir Kat von deiner Nuffigkeit erzählt hat, mag ich doch was über deine Bastelprojekte wissen. Also ich weiß, dass du wirklich der Mensch bist, der unfassbar hartnäckig ist, bis es perfekt ist.
Yice ja
Sebastian was bastelst du denn?
Yice also vor ein paar wochen habe ich halt mir mal wieder einen Armbinder gebastelt also so ein Monoglove-Armbinder wie man es auch mal nennen will habe ich ja früher schon mal gemacht aber jetzt sind meine skillsets etwas besser geworden ja
Sebastian Das sind die Dinger, die aus Leder sind und so ein bisschen aussehen wie so ein Korsett, aber wo man einfach die Arme nach hinten macht und durchstreckt und dann wird dieses ganze Teil da drum rum gebemselt.
Yice genau ist quasi halt halt für Arme auf dem Rücken. Und es ist relativ eng meistens und alles. Und ja, in meinem Fall habe ich jetzt einen aus Leder gemacht, hab den halt dann verstärkt mit Straps und so, dass man ihn halt auch wirklich zuziehen kann, dass jetzt nicht irgendwie die Ösen ausreißen oder so. D-Ringe angemacht, hab die Größe genau auf meinen Körper angepasst, weil, ja, die meisten sind halt nicht ganz so anatomisch für mich geeignet. Ich hab recht lange Arme. Und ja, es war ein schönes Projekt, das ist jetzt auch ganz gut geworden. Bin auch recht stolz auf das Ergebnis.
Sebastian aber das Projekt ist fertig.
Yice Das Projekt ist fertig, genau. Gerade bastle ich, also konstruiere ich den Käfigprojekt. Und zwar möchte ich einen höhenverstellbaren Käfig gerade bauen, mit Hilfe eines höhenverstellbaren Schreibtisch. Also mein Schreibtisch, der ist höhenverstellbar, elektronisch. Und den baue ich so um, dass der Schreibtisch weiterhin bleibt, aber eben auch ein Käfig sein kann. Und dadurch, dass du die Höhe dann verstellen kannst, wird sich dann dynamisch die Käfiggröße auch auch anpassen.
Sebastian das ist ja großartig.
Yice Und dann kann man als Dom da schön davor sitzen und gemütlich seinen Schreibtisch benutzen und hat dann zu Füßen halt den Subbie so rumliegen.
Sebastian Okay, jetzt erklär mir mal, wenn ich jetzt, ich hab auch so diesen Ikea-Schreibtisch mit diesem komischen Motor drin und jetzt überlege ich gerade, wenn ich da jetzt jetzt unter der Schreibtischkante so Gitter anbringe, dann
Yice So die Idee. Ja, genau.
Sebastian funktioniert das ja nicht so richtig. Das heißt, ich müsste die Gitter quasi in den Fußboden versenkbar machen. Also die, oder also wie?
Yice Ja, genau, das habe ich vor. Ich werde jetzt einfach riesige Löcher in meinen Fußboden reinbohren.
Sebastian Genau.
Yice Ähm, nee.
Sebastian Ist
Yice Tatsächlich, ähm, du kannst ja Rohre in Rohre packen. Das heißt, du nimmst einmal 15mm Rohre, dann nochmal 14mm Rohre. Und die an der oberen Schreibtischkante sind halt 14 mm Rohre, von unten kommen 15 mm Rohre. Die werden geführt durch schöne Holzwand und alles. Und dann kannst du den Schreibtisch ja hochfahren bis zu einem Meter und hast dann trotzdem einfach sich verlängernde Gitterstäbe, die halt in dem Holz dann sich quasi treffen.
Sebastian ja großartig. Ja, ich habe den Schreibtisch hier. Irgendwelche PVC-Rohre im Baumarkt werde ich auch kriegen.
Yice Also die ersten Konstruktionspläne sind fertig. Ich muss mir noch genau überlegen, ob ich das mit der Tür richtig, weil das Tür ist das Hauptproblem. Wie kriegt man die Tür vernünftig, sodass man auch im Normalfall normal dran sitzen kann. Das wäre alles kein kein Problem, weil ich möchte ja mit einem Stuhl auch an einem Schreibtisch sitzen und da möchte ich nicht jedes Mal meinen Stuhl hochheben müssen, wenn ich ein bisschen nach vorne rücke. Sondern er soll schon auf Bodenebene sein.
Sebastian Ja, ich überlege gerade, was man machen kann. Also im Prinzip kann man eigentlich nur den Einstieg machen, indem man das so nach vorne hochklappen kann.
Yice Nach vorne oder nach hinten hochklappen, oder die Tür einfach rausnehmen kann. Oder aber, man hat ja immer so Schreibtischunterlagen, wenn man Holzboden hat, dass man die gesamte Schreibtischunterlage mit in den Schreibtischkäfig integriert.
Sebastian Also ich Also erstmal hast du mich gerade auf die Idee gebracht, dass ja diese Hebevorrichtung, also diese Beine, da ist ja ein unglaublich starker Motor drin, der kann ohne Probleme 200 Kilo hoch und runter bewegen, dass man, ja Moment, ich weiß 70, aber die 70 sind zumindest bei der Ikea-Variante darauf gemünzt, dass da ja auch noch eine Platte mit drauf ist und auf der Platte, also die gehört ja nochmal mit dazu mit dieser ganzen Trägerkonstruktion.
Yice 200, ich dachte 70.
Sebastian und dann ist das wohl, da geht ein bisschen mehr, also ich habe auch schon ausprobiert, wenn da ein Kind drauf sitzt, also 200 Kilo gehen weiß ich Was man damit alles machen kann, eine Spreizstange
Yice Na, Na, was hast du denn für Kinder?
Sebastian Nein,
Yice Da packe ich mal mein 200-Kilo-Kind auf den Schreibtisch.
Sebastian aber pass auf, da ist unglaublich viel Zeug drauf, das Ding ist echt schwer belastet mit Büchern und Krams und Zeug und allem und die Platte selbst und wenn dann noch jemand drauf sitzt und ich dann versehentlich das Knöpfchen drücke und das Ding hochfahre und merke, das geht dann weiß ich, da gehen auch 200 Kilo
Yice Ja, ich denke auch, dass da einiges geht. Man sollte es wahrscheinlich nicht so oft machen.
Sebastian Aber eine Spreizstange aus dem Ding zu bauen ist auch eine schöne Idee. Es ist halt sehr schwer. So ein Bein wiegt ja irgendwie glaube ich 30 Kilo oder so. Die sind unfassbar schwer.
Yice Ja.
Sebastian Das ist halt ein bisschen unpraktisch. Vor allem da sind zwei Beine synchron. Da hast du eine Spreizstange für zwei Personen. Okay, das willst du jetzt umsetzen?
Yice Ja, well. Das war eine fette Spreizstange.
Sebastian Das willst du jetzt direkt umsetzen oder das hat noch ein bisschen Zeit?
Yice Naja, eigentlich möchte ich es direkt umsetzen. Die Finanzen kommen da so ein bisschen in die Quere, weil auch wenn das selbst gebaut ist, werden wahrscheinlich die Materialien so allround über 300 Euro sein. Und gerade ist halt echt schwierig mit einkaufen gehen.
Sebastian Ja, durchaus.
Yice Und ich wollte jetzt auch vor allem nicht in der Weihnachtszeit jetzt genau zusätzlich die Post überschwemmen mit Paketwünschen. Also wenn ich jetzt anfange, da tausend Sachen zu bestellen, fand ich ein bisschen unfair, warte ich lieber aufs Neujahr.
Sebastian Ja, da war ich auch so ein bisschen, ich sag mal, ich war theoretisch zurückhaltend und im Endeffekt haben sich die Postboten hier die Klinke in die Hand gegeben. Aber so konnte ich dem auch immer was mitgeben, das war sehr praktisch.
Yice Ja. Also das ist halt eins der Projekte, die halt jetzt quasi ein bisschen nach hinten geschoben sind. Ansonsten bastel ich jetzt gerade viel Halsbänder und so. Ein paar andere Kram auch mal nicht BDSM-Stuff, ist auch mal dazwischen mit einen neuen Gürtel gemacht zum Beispiel.
Sebastian Okay. Ja, also deine Fertigkeiten da, als wir da die Folge zusammen gemacht haben und du da auch erzählt hast, was an Werkzeug rankommt und dies und das und jenes. Und meine Herren, also ich finde diese Faszination dafür, Dinge perfekt machen zu wollen, finde ich toll, weil einfach viele Menschen basteln was und das macht auch Spaß und das ist auch schön. Aber bei dir ist es immer so, ja, das ist der Prototyp für den Vorstand, damit der das dann begutachtet, damit der dann hingehen kann und sagen kann, okay, unsere Kunden, die brauchen weniger Qualität, wir müssen das billiger machen. Das ist halt so eine Machbarkeitsstudie so ein bisschen bei dir. Da
Yice Ja, ich meine, ich habe ja Elektroniker und Elektrotechnik quasi studiert und habe da auch ein bisschen drin gearbeitet. Und wenn man dann so eine Platine für eine größere Firma macht, die halt, ich will die Namen jetzt nicht nennen, aber die halt ein paar Millionen davon herstellen, dann kommt man manchmal in den Vorstand und dann fragen die, sind sie sich sicher, dass diese zwei Schrauben da wirklich notwendig sind? Diese zwei Schrauben kosten uns, wenn sie das weiterhin so in jeder Platine drin haben, pro Jahr das 20-fache ihres Jahresgehaltes. Sind sie sich sicher, dass die wirklich notwendig da sind?
Sebastian ist die Antwort klar.
Yice Da muss man dann...
Sebastian Ich bin mir sicher, dass ich einen anderen Weg finde, sofern mein Jahresgehalt mindestens verdoppelt wird. Ich habe da bereits etwas vorgesehen, aber ich verrate das nur, wenn der Scheck kommt.
Yice Da sitzt du da echt und hast halt zwei Schrauben reingemacht, damit das Ding fest sitzt. Dann rechnen sie dir vor, dass das irgendwie 1,5 Millionen kostet pro Jahr, diese Schraube.
Sebastian Ja, das ist aber dieses Geschacher. Dann wundern wir uns, dass dann die neuen Sachen irgendwie nur drei Jahre halten oder so.
Yice Hm. Hm,
Sebastian Aber ich hätte es manchmal ganz gerne, dass irgendwelche Haushaltsgeräte mal draufgehen, damit man aus den Teilen irgendwas bauen kann. Also die Waschmaschine hier ist schon irgendwie 15 Jahre alt, macht fürchterlichste Geräusche. Aber das Podcastsubbie hat sie dann repariert. Und jetzt tut sie wahrscheinlich noch mal 10 Jahre. Aber der Motor da drin, was man damit alles tun könnte.
Yice das ist ja unverschämt. Ja, da waren ziemlich viele Leute, ziemlich viel Unfug mit.
Sebastian Ja, eine Subi-Schleuder.
Yice Und dann kommt das dann schön auf eine YouTube-Fail-Compilation und dann bist du berühmt.
Sebastian Ja, das Zeug ist halt da. Und bevor es dann irgendwie entsorgt und zerschreddert wird, dann kann man damit auch noch versuchen, irgendwas zu basteln, insofern man das dann überlebt mit viel Strom und so. So, darf ich dir, ich muss das mal jemandem erzählen, ich habe gerade, das Podcastsubbie hat gerade mit mir Bescherung gemacht, weil das, was sie mir geschenkt, nicht unter den Baum könne heute und ich muss das mal irgendwem erzählen, weil ich bin da gerade echt ein bisschen geflasht, weil sie ist über ihren eigenen Schatten gesprungen.
Yice Jo.
Sebastian ich habe hier so ein Neon Wand jetzt hier liegen also so ein Britzelgerät, ein Stromgerät und wir haben das eben auch ganz schüchtern hier mal ausprobiert und ach ja hätte ich nie angeschafft aber ach ja, ist das schön und jetzt ist man
Yice deinen Zauberstab bekommen, sozusagen.
Sebastian ja, ich habe meinen Zauberstab bekommen und sie ist da auch ganz also sie sagt jetzt ihre Handfläche ist ein bisschen taub an der einen Stelle wo ich da dran war, aber das kann nur ein Versehen gewesen sein, aber also das ist glaube ich, also dass sie ein Strom, ein Stromgerät fürs Bett quasi verschenkt, das ist noch nie vorgekommen und ich habe auch gefragt, ja ich darf das erzählen, also so gesehen, also wenn wir uns mal wieder sehen, dann kann man mal gucken, ob wir uns die Hand geben können und
Yice no. Hast du also auch diese Bauchplatte, ja?
Sebastian nein, keine Bauchplatte. Also da sind so drei Aufsätze, wir haben das jetzt nochmal ganz gut, ne vier Aufsätze sind dabei, von einer sieht aus wie so ein Kamm, da bin ich mir noch nicht sicher, ob man damit wirklich irgendwie zwischen den Haaren da rumfuhrwerken soll und ein Aufsatz sieht so ein bisschen aus als ob er genau dafür gemacht ist, dass man ihn exakt auf dem Kitzler positioniert er
Yice Ja, das stimmt.
Sebastian hat genau die Größe und Form, dass das am Ende so passt und ach ja
Yice Ja, ich kenne die Dinge. Es gibt halt, damit habe ich halt schon mal rumhantiert, das ist so eine Platte, die kannst du in ein Ding anschließen, glaube ich, und dann legst du sie halt irgendwie in den Gürtel oder in den Bauch rein, unter die Hose. also nicht hier vorne, aber einfach irgendwo an deinen Körper und dann bist du der Leiter, das heißt, alles was du berührst kriegt einen Stromschlag, du auch aber eben auch die andere Person und
Sebastian ja, ich dachte das reicht, wenn man das Ding einfach in die Hand nimmt, den Glaskolben und dann ist man der Leiter
Yice das weiß ich gerade gar nicht, glaube nicht
Sebastian ich werde das ausprobieren wobei ich und Strom, ne, also
Yice aber ich habe halt damit das Ding halt angezogen und dann habe ich gefesselt mit jemandem, das war eine sehr interessante
Sebastian oh Oh, oh, das ist eine spannende Idee.
Yice Erfahrung,
Sebastian Das ist wirklich eine sehr coole Idee.
Yice einzige Problem Ich bin viel zu mimosig. Meine Fessel-Partnerin wollte da durchaus mehr haben. Ich habe mich nicht getraut, das Ding höher zu stellen.
Sebastian es macht auch ein interessantes Geräusch und ich sag mal so, wenn in Zukunft das Schlafzimmer nach Ozon riecht, dann hat das Gründe. Oh weia. Ja, nee, also da hat es nämlich wirklich, ja, schon gut. Es ist ein bisschen gemein, jetzt hier so ein bisschen rumzuprotzen und zu prahlen, aber mein Gott, das Schöne ist ja, du weißt jetzt, dass das Ding bei mir ist, das heißt, irgendwann wirst du irgendeine Idee haben, du wirst irgendwann anrufen und sagen, Sebastian, damit könntest du auch das und das machen.
Yice Achso.
Sebastian Ja, und dann ist die Sache gewonnen. Also deshalb muss ich dich da immer informieren.
Yice Ich fange jetzt an, deine Sessionpläne zu erstellen. Zu basteln.
Sebastian Du fügst dem Portfolio Möglichkeiten hinzu.
Yice Ja, pass mal auf. Ich habe auch ein Weihnachtsgeschenk für dich.
Sebastian ist für mich? Ich habe gar keins für dich.
Yice Ja.
Sebastian Also es ist noch nicht da, deshalb ist das jetzt gerade doof.
Yice Das ist mir völlig egal. Bist du an einem Computer?
Sebastian Ich bin an einem Computer. Oh,
Yice Siehste. Geh doch mal auf nekobari.com.
Sebastian nekobari.com Für alle Menschen, die das nicht kennen, das ist eine sehr niedliche BDSM-Seite. Ja. Jetzt steht da der Schriftzug.
Yice Dann kannst du mal auf links drücken.
Sebastian Oh nein, das hast du nicht wirklich getan. Oh, wie cool. Das ist ja geil. Nekostian Stix, ja ich habe einen Namen bekommen
Yice mal gucken.
Sebastian liebes Publikum, also ich habe jetzt auf der Seite Nekobari, das haben wir letztes Jahr vereinbart, dass das passieren wird da wurde eine Verlinkung zur Kunst der Unvernunft Seite gemacht und nicht einfach nur eine Verlinkung nein, du hast meinen Cover quasi nachgebaut und unfassbar niedlich ist das gut Darf ich das Bild, das packe ich hier mal in so eine Kapitelmarke rein, damit Menschen das jetzt hören, damit die das sehen können. Ist das in Ordnung?
Yice Das kannst du gerne tun, ja.
Sebastian Okay, also wer jetzt gerade hier, das
Yice Ja, der Logan und ich haben uns hingesetzt und haben das jetzt mal da in die Seite endlich eingebettet.
Sebastian ist so toll und der Link funktioniert auch.
Yice Zu Weihnachten dachten wir
Sebastian Ich bin absolut begeistert und ein Riesentext dazu. Oh Gott, lese ich den jetzt? Nein, ich lese den jetzt nicht. Dankeschön. Das ist einer der coolsten Backlinks, die man haben kann.
Yice Bitte, bitte.
Sebastian Ich muss mir das einmal notieren. Also liebes Publikum, wenn ihr das jetzt gerade irgendwie bei YouTube guckt, dann habt ihr es eh vor der Nase, wenn ihr gerade einen guten Player benutzt, dann seht ihr das Bild auch gerade und wenn ihr das nicht tut und auch keine Shownotes habt, weil Spotify oder so, dann geht da jetzt einfach hin und guckt mal auf Kunst der Unvernunft, nein, Quatsch, könnt ihr abkürzen, geht auf nekobari.com, so wie man spricht mit K und B und klickt mal auf links und, mein Gott, sieht das nicht, also das ist ja, ja, das ist definitiv unfassbar niedlich, das Bild.
Yice Du hast keine Ahnung, wie lang wir gebraucht haben, um diese komischen Farbeffekte von der Restseite da reinzukriegen.
Sebastian Ja, das ist der Kopierschutz von dem Logo. Ich sehe das gerade, also wirklich großartig, also das ist echt schön. Bild kopieren und gleich Bild speichern unter. So, das ist ja toll. Also guckt es euch an, das sieht unfassbar niedlich aus. Ich glaube, ich poste das jetzt auch nochmal wie bei Telegram heute oder so irgendwie. Das ist echt großartig. Ah, schön.
Yice kannst du gerne tun, ja. Wir können das auch noch mal ändern auf Sebastian Stix. Ich wollte nur nicht einfach deinen Markennamen auf ein Bild drauf klatschen. Was wir da oben wohin posten?
Sebastian Ganz ehrlich, ich bin da nicht so ein Typ, der andere Menschen abmahnt, weil sie jetzt einfach sagen, hier ist was mit Kunst und Unvernunft und dann interpretieren sie das und erschaffen neue tolle Dinge daraus. Ich finde das total schön. Das ist absolut großartig. Also auch der Schriftzug, ne? Herrlich, herrlich, herrlich, herrlich.
Yice Hast Öhrchen bekommen.
Sebastian ja, das höre ich. Also, guckt euch an. Oh, weißt du was, ich druck mir das jetzt aus, das hänge ich mir jetzt hier einfach ins Büro. So.
Yice Warte, ich schick dir das nochmal in volle Auflösung, bevor du das druckst.
Sebastian großartig. Ja, also, liebes Publikum, ihr merkt, wir schwelgen hier so untereinander ein bisschen, das passt schon. Gibt es denn irgendetwas weihnachtliches bei dir jetzt zu Hause, wenn du jetzt schon in der Bude sitzen musst? Oh,
Yice Letztes Jahr hatte ich mir tatsächlich einen Duftbaum an der Wand geklebt. In Form eines Tannenbaums.
Sebastian Alter.
Yice Dieses Jahr ist der aufgrund von Einkaufsverboten nicht in meiner Hand, weil ich keinen mehr gekriegt habe.
Sebastian Du hast keinen Duftbaum bekommen.
Yice Ja, den gibt es bei Lidl nicht.
Sebastian Weißt du, was wir machen, das so, du kriegst von mir einen ganz besonderen Weihnachtsbonus, wenn wir hier gleich aufgelegt haben, dann werde ich dir dafür sorgen, dass du das Podcastsubbie nochmal ganz spezielle Grüße da lässt, also du kannst sie dann hören. Ich meine, du hast sie auch schon gesehen, aber das macht nichts, aber du kriegst sie zu hören und sonst niemand. Das hat eine gewisse Wertigkeit, weil wir da ihre Stimme aus dem Netz raushalten. Genau.
Yice special.
Sebastian Nein, das Podcastsubbie gibt es nur in echt und in live. Und ja, die bringe ich dann nächstes Jahr irgendwo hin mit zu irgendwelchen Hörergrillen oder so. Da muss man einfach auch kommen.
Yice Da bin ich auf jeden Fall dabei.
Sebastian Ja, ich brauche noch jemanden, der am Grill steht.
Yice Das klingt gut. Das bin ich nicht. Grillen ist nicht meine Spezialität. Ich bastel zu lange an einer Currywurst rum, sozusagen.
Sebastian Ach so, der Bräunungsgrad muss perfekt sein. Im Zweifel kann man da mal ein bisschen Tusche drauf rummalen, damit das perfekt ist.
Yice Naja.
Sebastian Oha. Ja, ach komm, zwischen den Jahren, da kann man perfekt über das Grillen reden. Also, ich gucke immer, dass ich mich dann blöd genug anstelle, dass jemand sagt, ach warte mal, ich zeige dir mal, wie es geht und dann kann ich mich entfernen, dann ist das okay.
Yice kann es versuchen.
Sebastian Ja, genau, also ich kann das jetzt grillen, aber ihr müsst es ja essen. Also vielleicht, wenn ihr da eine gewisse Qualitätskontrolle haben wollt, dann mal los. Oh, du hast die volle Auflösung geschickt, sehe ich gerade.
Yice siehst du?
Sebastian Wir sind ja alle voll multitaskingfähig, meine Herren.
Yice Ja, natürlich.
Sebastian Ich habe irgendein Browser-Fenster, ich habe fünf oder sechs Browser-Fenster. Ah, in dem gibt es ein WhatsApp, sehr gut. Abgerundet oder...
Yice habe an die 200. Ich bin so ein Tab-Messie.
Sebastian Ja, ich habe eigentlich nur verschiedene Tabs, ich habe auch verschiedene Fenster, weil die in einem anderen Kontext laufen.
Yice Ja.
Sebastian So. Sogar in rund. Also ich wollte ja jetzt nochmal ein paar Buttons nachproduzieren. Wir sollten uns über Lizenzen unterhalten. Boah, ist das cool geworden. So, das eine ist rund und das andere ist nicht rund, ne? Oder? Beide rund. Guck mal.
Yice Das eine habe ich abgerundet.
Sebastian Ach,
Yice Ich weiß, dass das Original nicht abgerundet ist, aber ich habe das abgerundet.
Sebastian das ist völlig okay. Okay, so, also das, was heißt, so, das heißt abgerundet und das andere, sind das beides nicht dieselben? Ah, doch, da passt es doch. Dann sag ich hier mal drucken, das finde ich total großartig. Nein, das hänge ich mir ins Büro. Oh, wie schön. So, vielleicht nicht mit dem schwarz-weiß-Drucker. Das sieht irgendwie nix aus. Aber
Yice Das ist für ein bisschen...
Sebastian sehr cool. Querformat oder so, das wird sonst so mickrig. Ja, also, liebes Publikum, tut mir leid, wenn wir euch gerade hier ein bisschen langweilen, aber so ist das eben, ist halt Weihnachten.
Yice Weihnachten muss ja langweilig sein.
Sebastian Ja, besinnlich heißt das doch, ne?
Yice Ach, besinnlich, ja genau.
Sebastian Ja, ja, ne? Und das Schlimme ist ja tatsächlich, also wir haben den Baum geschmückt und das passt. Und warte mal, ich gucke, mach mal ein Experiment, ob das Kabel... Nein, das Kabel ist nicht lang genug. Sekunde. So, jetzt habe ich es aus dem Drucker geholt.
Yice Das ist live!
Sebastian Ja, vor allem, ich habe es jetzt aus dem Drucker geholt. Und weißt du was? Der Farbdrucker hat es in Schwarz-Weiß gedruckt.
Yice Sehr gut.
Sebastian kann doch nicht wahr sein. Warum nicht? Das kriegen wir noch mal hin.
Yice Meistens ist ja die Person vor dem Computer die Problemstelle.
Sebastian Nenn es einen Drucker. Drucker hassen Menschen. Menschen. Papiertyp, Fotogröße, ist es alles schön, bis auf diese eine Sache mit der Farbe. Hm. Ja, ich druck auch mit der falschen App. So. Ah, da. Farbe, bitte. Danke. So, nochmal das Ganze. Ich will das jetzt hier auf Papier haben. So, mal gucken. Also ich finde es faszinierend, wie du bei diesen Seilen da im Hintergrund wieder auch diesen Farbverlauf, also dieses Farbmuster hinbekommen hast. Das muss wirklich die Hölle gewesen sein.
Yice Es ging, ich musste verschiedene Ansätze probieren, dass du überall diesen Blauverlauf hast, und diese rot-grünen Flecken da überall.
Sebastian Ja, ja. Das ist dir gelungen und so weiter. Diesmal versuche ich das Headset nicht abzunehmen. Ich habe jetzt einfach eine Rolle Geschenkpapier genommen und versuche mal aus dem Drucker das Papier auf den Boden fallen zu lassen. Und ja, es kommt näher. Es schleift über den Boden. Komm, noch ein paar Zentimeter. So, jetzt habe ich es.
Yice Ja.
Sebastian Boah, ist das cool. Also gedruckt sieht es jetzt nicht mal ganz so kräftig und geil aus wie auf dem Bildschirm, aber ist das cool. Das ist schön. Ich glaube, ich werde das nochmal so richtig drucken und dann kommt das in einen kleinen Rahmen rein für die Ahnengalerie des Podcasts. Das finde ich schön.
Yice Ja, warum nicht?
Sebastian Ja, ich glaube, das ist eine gute Gelegenheit, das mal zu sagen. Ich habe ja in diesem Jahr echt so viele coole Sachen bekommen. Ich habe einen Brief bekommen, da hat jemand das Logo nachgemalt mit Frau drauf, also mit Kugelschreiber auf dem Umschlag oder gesungen wurde schon. Und alle so richtig coole Sachen in dieser Nullnummer, da ist dann ganz am Ende was mit bei. Und ich habe auch noch die Outtakes bekommen dazu, das war großartig, darf ich zwar nicht veröffentlichen, aber es ist trotzdem, das ist so schön zu sehen, was so an Community da zurückkommt. Das ist wie Weihnachten, sage ich mal.
Yice Es ist Weihnachten, es ist Weihnachten.
Sebastian Ja, jetzt gerade ausnahmsweise mal, aber du kriegst halt da irgendwas und denkst dir so, ich mach doch nur so einen Podcast, ich frag doch nur Menschen aus, also ich produziere ja nicht mal wirklich Content, sondern ich, wie so ein Vampir sauge ich die Leute aus. Und die melden sich auch noch freiwillig, alles Masochisten. Ja, und also im Prinzip profitiere ich ja am meisten davon, weil ich kann ja alles fragen und kriege halt alles gesagt und habe dann eventuell ein bisschen Druck in den nächsten 10, 20, 30 Jahren all diese Sachen, die ich gesagt bekommen habe, dann auch umzusetzen. Ich glaube, das schaffe ich nicht mehr. Ja, naja,
Yice Ja, ach, das ist eine Community. Es ist, glaube ich, dankbar, wenn die Person sich dann um die Community auch kümmert. Das tust du ja. Und dann gibt es da auch zurück und Geschenke und Unterstützung und Hilfe.
Sebastian ich kümmere mich total, also die ganze Telegram-Gruppe, die habe ich bis heute nicht besucht und die ganze Moderation ist alles vollkommen outgesourced, Gruß an Jasmin übrigens, vielen Dank dafür und an die Menschen, die das auch noch da machen, aber ich ziehe mich natürlich so ein bisschen da raus, weil sonst wäre es ein Vollzeitjob. Kann man auch machen, aber nee, ich glaube dann, nee. Also stell dir mal vor, ich würde hier jeden Tag eine Folge produzieren, wer soll das hören?
Yice Das wird ein bisschen anstrengend dann.
Sebastian Genau, ne? Also
Yice Nö, nö. Ach, das läuft auch schon ganz gut so, finde ich.
Sebastian ja, das macht Spaß, man lernt Leute kennen und Leipzig habe ich ja letztes Jahr schon versprochen, ich komme mal rum. Ich glaube, ich verspreche jetzt im Moment aber zu vielen Leuten, dass wir 2021 mal vorbeikommen. Ich müsste das nochmal die Anzahl der Besuche mit den Urlaubstagen irgendwie abgleichen. Ich glaube, dass da ein gewisses Missverhältnis entstanden ist inzwischen.
Yice Über 365 Leute da besuchen willst, dann wird's kritisch.
Sebastian Ja, das ist das, aber das Urlaubstage-Pensum, das sieht nochmal ganz anders aus.
Yice Das stimmt.
Sebastian Ja, also das ist so ein bisschen schade, weil man folgt so einer Einladung ja unglaublich gerne, Weil das einfach, ja, einfach schön ist und, ähm, tja, dann stehst du wieder da, ne. Also lade ich da einfach alle irgendwie hier ein und dann wird das schon irgendwie klappen.
Yice Ja.
Sebastian Wie gesagt, Yice am Grill.
Yice Ja.
Sebastian Wenn ich das irgendwo veröffentliche, dann kommen sie auch alle. Das will man sehen. Ein höhenverstellbarer Grill mit Käfig drin oder so.
Yice Feier.
Sebastian Also,
Yice Ja. Ich weiß nicht, ob ich mitten in der Glut rum sitzen möchte, aber ja.
Sebastian Grillrost.
Yice Ein begehbarer Grillkasten.
Sebastian Du musst den Käfig dann mit dem Fleisch auf dem Grillrost kühlen, also dagegen ankühlen, damit das da drin noch ... Ah, jetzt wird's komisch.
Yice Ich möchte aber auch noch mal kurz, weil du das gerade mit der Community und sowas angesprochen hast, wir hatten ja letzte Folge quasi das mit dem Dojo erzählt, dass das alles blöd gelaufen ist. Es haben sich tatsächlich einige gemeldet und haben Unterstützung geschickt und das war wirklich ein bisschen herzerwärmt quasi.
Sebastian Dabei haben wir das extra nicht erwähnt und auch keine großen Spenden irgendwas draus gemacht. Also, das war ja auch wirklich gelaufen, die Sache. Und trotzdem haben Leute gesagt, hier bin ich, ich mache. Toll.
Yice Genau, trotzdem haben Leute gesagt, hier, ich biete das an oder ich ich unterstütze hier oder hier habt ihr ein bisschen was, damit ihr dann auch rumkommt und sowas und doof gelaufen. Also da war ich sehr positiv überrascht auch.
Sebastian cool. Ja,
Yice Da waren wirklich einige, die dann gesagt haben, ja, da helfe ich noch mal aus. Es ist Weihnachten.
Sebastian es ist auch wirklich so eine Community, ich glaube diese Grundeinstellung. Erstmal, alles was man tut mit einem positiven Vorsatz. Also die Annahme, niemand ist wirklich böse, wenn man die so ein bisschen im Hinterkopf hat. Ich glaube da kommt immer ganz viel bei raus und das ist einfach so eine Bubble, die einfach schön ist. Oh Gott, wir schleimen hier aber auch ganz schön. Es ist Weihnachten, da darf man das mal, da ist das okay.
Yice Weihnachten darf man es...
Sebastian Vielleicht ist das aber auch so ein Ding, Menschen, die ihre Partner schlagen, dass die dann einfach drumherum gute Sachen machen müssen, damit sie das irgendwie mit dem Gewissen vereinbaren können.
Yice so. Ich würde diese Theorie unter gefährlich einstufen.
Sebastian Also je höher die Unterstützung ist, desto mehr leidet irgendwer, desto weniger kann jemand anderes sitzen. Nein, das wäre wirklich ein sehr toxischer Gradmesser, um Gottes Willen. Auf der anderen Seite könnte ich mir so eine Podcaststeuer vorstellen. Jeder Schlag mit irgendeinem Spielgerät ist irgendwie 1 Cent für den Podcast. In einem Jahr wird eine Steuererklärung gemacht.
Yice Jawohl, da hast du aber dann viele Eingänge
Sebastian in der Folge würde es die Menschen davon abhalten, irgendwie zu hauen und gehauen zu werden. Das wollen wir ja auch nicht.
Yice Das geht gar nicht, das ist so Das kann man nicht machen
Sebastian Ich sollte übrigens Grüße ausrichten, das mache ich jetzt hier auch nochmal hochoffiziell, bevor ich das vergesse, von der Frau, die mir erklärt hat, was Nuffigkeit ist. Also von Kat, soll ich auch nochmal, abseits der Aufnahme, soll ich so nochmal, da ich ja eh mit dir spreche, ich gebe zu, ich habe gespoilert, soll ich dich nochmal ganz, ganz herzlich grüßen. Hm.
Yice Grüße zurück über dich
Sebastian Gottes Willen. Nein.
Yice Da musst du jetzt durch
Sebastian Jawohl. liebe Kat, du bist hiermit gegrüßt von Yice. Ja, bitteschön. Wenn du zurückgrüßen möchtest, mach das gefälligst selber. So. Oh Gott.
Yice Ich grüße hiermit auch nochmal Caitlin über dich, mach das auch nochmal
Sebastian Achso, siehst du, das hätte ich jetzt fast vergessen. Das ist ja das Besondere an diesen Weihnachtsfolgen. Normalerweise stehe ich da ja nicht so drauf, aber du darfst hier grüßen, wen und so viele Menschen du möchtest, so lange wie du willst. Ich halte jetzt einfach die Klappe und du sagst Menschen, denen du was Nettes sagen willst, was Nettes und wenn du was Böses über Menschen zu sagen hast, dann kannst du das auch sagen, aber da schneide ich.
Yice Oh Gottes Willen Nee, das lass ich immer sein, dann vergess ich irgendjemanden Und dann, oh Gott, oh Gott, nee Oder ich mach diese alten Radioansagen Ich grüße alle Menschen, die ich kenne
Sebastian Genau das und das nehme ich jetzt auch so als Trailer.
Yice Und grüße ans Team
Sebastian Und alle, die ich vergessen habe.
Yice Und alle, die ich vergessen habe, genau, irgendwie war das doch immer so.
Sebastian Ja, okay, also du hast jetzt damit alle gegrüßt. Sehr gut. Also beliebt ist auch seine Eltern zu grüßen.
Yice Ja, ähm, ich glaube, das kann ich mir schenken.
Sebastian Ja, das ist immer so die Frage, wie viele Jahre später kommt man dann irgendwie bei der Family an und wird böse angeguckt.
Yice Wenn meine Eltern davon mitkriegen.
Sebastian Das hast du nicht wirklich getan, damals 2020.
Yice Hier, die echten Namen meiner Eltern sind folgend. Nee, ach. Nee, man kann natürlich nochmal die Leute grüßen, die hier in dem Dojo waren und die das halt alles mitgetragen haben und geholfen haben und jetzt natürlich wir alle ein bisschen gelitten haben Corona dass das halt ganz jetzt weg ist aber ja war eine schöne zeit quasi die kurze zeit dies war
Sebastian kommt ja wieder. Neue Projekte, neue Dinge und wenn im nächsten Dojo dann der höhenverstellbare Schreibtisch ist, großartig, mit dem Käfig eingebaut, super.
Yice kommt wieder ja so soll man packen einen meditations Dojo-Raum. Kein Schreibtisch. Soweit kommt's doch.
Sebastian Es gibt bestimmt irgendwelche Feng Shui Steine, die man an bestimmten Stellen auf den Schreibtisch oder unter den Schreibtisch legen kann, um das zu neutralisieren.
Yice Ja.
Sebastian Im Zweifel eine große Klangschale. Oh, noch besser. Pass mal auf, du hast ja dann unten diese höhenverstellbaren Rohre. Das heißt, du kannst den runterfahren, dann wird der Käfig ja kleiner.
Yice Ja.
Sebastian Den kannst du ja stacken.
Yice Muss man jetzt mit stacken.
Sebastian Also du packst dann einfach auch diese Rohre nach oben und dann oben nochmal eine Deckplatte drauf. Das heißt, du hast dann einen Käfig für zwei. Und dann kannst du immer überlegen, wenn unten wenig Platz ist, ist es oben mehr Platz und andersrum.
Yice Jawohl, und dann um ganz gemein zu sein, werde ich die höhenverstellbare Regelung einfach vor den Käfig legen und da so, dass Subs drankommen. Dann hört man immer nach dem einen so wie quäken und quetschen. Und dann ist wieder der andere dran. Nee, das ist gefährlich, glaube ich.
Sebastian Subs sind ja immer nett zueinander. Ich glaube, das ist immer das Problem, dass die, also genau, also ich glaube, du kannst jedem den Button geben, dass er seine eigene Position kleiner machen kann.
Yice Ja, ja. Subs sind immer sehr lieb zueinander. Ja,
Sebastian Und nicht größer, sondern also so herum vielleicht. Ja, ich weiß nicht. Aber ich mag ja generell diese Spielideen, wo das ein Glück des anderen Leid ist und umgekehrt. Und das scheitert aber immer an dieser Solidarität untereinander, dass man sich ja gegenseitig nichts Böses tun will. Und dann hängt man als Dom da und denkt sich, toll, jetzt haben die so eine Art Gleichgewicht des Schmerzes oder der Macht gefunden. Na super.
Yice da musst du dich auch mal ein bisschen anstrengen und dieses Gleichgewicht ein bisschen erschüttern.
Sebastian Jaja, mit dem klingonischen Schmerzstab oder so.
Yice Da kannst du Schmerzen, was weiß ich noch, aber du kannst auch einfach an eine Seite den Cookie legen. Da hört es dann auf mit der Freundschaft und der Solidarität. Da ist dann Ende Gelände.
Sebastian Also mit Leckerlis habe ich es noch nicht probiert, gebe ich ehrlich zu, das ist eine Idee.
Yice Das sind Cookies da Ja, weil ihr Doms immer nur mit Strafverbrechen Die können doch einfach mal lieb sein
Sebastian also das ist eine Domkritik, das ist in Ordnung, wir können auch anders, aber
Yice Ja,
Sebastian warum?
Yice da muss auch mal ein Zuckerbrot sein
Sebastian Ja natürlich muss Zuckerbrot sein, aber zum Zuckerbrot gehört die Peitsche nochmal dazu.
Yice Das ist richtig
Sebastian Also jetzt stellen wir mal vor nur Zuckerbrot,
Yice Nee, nee, nee Es
Sebastian also ein bisschen Boshaftigkeit muss sein, finde ich.
Yice gab mal einen sehr niedlichen Comic darüber, wo dann die eine der Dom halt gesagt hat I have a surprise for you also ich hab ne Überraschung für dich und sie guckt ihn an und sagt mit voll leuchten Augen ein Spanking und er guckt so völlig verdattert ich dachte an Cookies Cookies und dann Spanking
Sebastian Äh, ja, genau.
Yice wie sie wollen das auch hoffentlich
Sebastian Ja, ganz ehrlich, diese, diese, ne klar, wenn man einfach geil ist darauf, dass man irgendwelchen Krams macht, dann ist man einfach geil drauf, ne, und ich muss mal gucken, wie besinnlich ich hier diese Weihnachts-, also nein, wie unbesinnlich ich es schaffe, die Weihnachtszeit zu gestalten. Da fällt mir schon irgendwas ein, ne. Also mal gucken, ob ich irgendwie es schaffe. Also Idee wäre ja natürlich jetzt in einer ruhigen Minute das Podcast subbie zu nehmen, mit ein bisschen, ja Seil jetzt ist ja nicht mein Freund, aber hier Lichterketten, weil die verheddern sich ja von selbst ganz gut, die halten. Und dann lege ich mir einfach das Podcastsubbie unter den Baum. finde ich sehr romantisch. Und dann kann sie da rum muffeln oder so und gelegentlich, wenn sie sich zu sehr bewegt, dann regnet es Tannennadeln. nur gucken, dass nicht irgendwie dann von den Bewegungen ständig irgendwelche Kugeln runterfallen, sie dann umgeben von diesen Scherben liegt und sich da rumwälzt, da muss ich aufpassen.
Yice ist das gemein
Sebastian Nein, ich glaube, ich werde da brav sein und wir werden einfach ganz lieb zueinander sein.
Yice ja es gestaltet sich wahrscheinlich auch dieses Jahr ein bisschen schwierig mit den Kindern und so
Sebastian Ja, die sind uns ja gewöhnt. Wir sind ja total brav und super konservativ und so, ich habe aber trotzdem die Kunst der Unvernunft Weihnachtskugeln schon am Baum hängen. Also das ist okay, Weihnachtskugel der schwarzen Macht steht drauf, das ist so geil.
Yice Sehr schön Ja,
Sebastian Ich finde das großartig.
Yice das hat mein Duftbäumchen Da wird es immer schwierig mit Weihnachtskugeln noch dranhängen
Sebastian Okay, also
Yice Könnte ich einen Knebel dranhängen oder so Das ist eine Weihnachtskugel
Sebastian Liebes Publikum, nächstes Jahr werden wir das irgendwie als gemeinsame Community-Aktion hinkriegen, dass wir Yice, einen Spezialbaum fertig geschmückt irgendwie vor die Tür stellen lassen So, mit der Anweisung das ist dann wieder der sadistische Part du darfst daran nichts verändern Also du darfst keinen Ast absägen, angleichen oder irgendwie dieses Missverhältnis von Kugeln irgendwie gerade rücken das muss dann so bleiben
Yice Dann kriege ich da einen Frankensteins Tannenbaum, oder?
Sebastian Naja, sagen wir mal so,
Yice Und du siehst mich nur noch leidend
Sebastian die eine Seite doppelt so hell ist wie die andere und die Kugeln völlig asymmetrisch angeordnet sind,
Yice Oh weia Ich glaub uns will keiner mehr zuhören
Sebastian wird gut. Ich glaube, heute kann man ein bisschen rumalbern und dann passt das.
Yice Ja
Sebastian Aber ich werde dich jetzt auch entlassen. Ich wünsche dir aber trotzdem, dass du heute möglichst vielen anrufen und irgendwelchen Zoom-Konferenzen und so diesen Tag gut rumkriegst und dass du einfach trotzdem ein bisschen Spaß hast und nächstes Jahr dann sieht das ein bisschen anders aus. Ich kann eigentlich nur Dankeschön zu dir sagen, dass du sagst, wir gucken, dass wir ein bisschen Corona unterdrückt kriegen, indem wir vernünftig sind. Das ist ein gutes Beispiel.
Yice Wir haben halt das einfach als Familie beschlossen Wir machen halt Familie heute per Zoom Kontakt quasi oder Skype oder whatever Und verschieben das halt auch später Wir haben halt das quasi Glück und Unglück Jetzt, dass wir nicht gläubig sind Das heißt Weihnachten ist halt ein Termin im Kalender Den halt irgendjemand mal so definiert hat Für uns und da kann man auch einfach sagen, dann machen wir halt es schon später, dann können andere das heute machen, die das dann unbedingt machen müssen und ja, das ist natürlich ein bisschen schade, weil quasi gerade bin ich dann als Alleinstehender hier nicht so wirklich Priorität suche und gucke.
Sebastian Da hast du wirklich mein Mitgefühl und ich glaube aber, dass es dann hinterher umso schöner wird.
Yice Aber ja,
Sebastian Ich glaube, das ist dann einfach eine Sache und wir sind ja auch wirklich nur die Leute, die hier im Haus wohnen und sonst niemand und das haben wir auch so beschlossen, da gab es auch ein bisschen Kritik, aber wo wir halt sagen, das ist jetzt einfach so und gut, wir sind aber halt eben auch zu fünft hier, deshalb ist das, ich sag mal so, der Stressfaktor ist gar nicht weniger.
Yice ja,
Sebastian Also wer hätte gedacht, dass die Verwandtschaft so untergeht. Also du machst halt denselben Kram, du machst nur andere Mengen.
Yice ja, letztendlich ist es alles ein Tag und so was und man kann das auch einfach mal nachholen, das ist ist machbar in unserer First World einfach. Diese Nuffigkeit kommt dann halt einfach nur durch die anhaltende Dauer davon. Das ist natürlich ein bisschen doof.
Sebastian ich drücke dir die Daumen, dass die Nuffigkeit dich heute nicht ereilt. Dieser Begriff, ja.
Yice Oh Gott, jetzt ein bisschen... Sorry, ich beschreibe halt gerne so. War nicht geplant, dass die Weltnation quasi jetzt diese... meine Worteruption da...
Sebastian Das wird sich durchsetzen, warte mal ab, so in zehn Jahren oder so, kommst du auf irgendeinen Stammtisch irgendwo und dann steht da auf dem Tisch Irgendwie so ein großes Schild, der Nuffigkeitsstammtisch oder so.
Yice Der Nuffigkeits-Stammtisch. Ich hoffe nicht, dass es die Nuffigkeit-Selbsthilfe-Gruppe wär's dann ja schon fast.
Sebastian Ja, don't be so nuffig.
Yice Das werde ich auf jeden Fall, falls ich irgendwann mal in psychologischer Behandlung, wie ist ihr Gefühl, Nuffigkeit?
Sebastian Ja, man könnte ja so Stimmungshalsbänder machen. Also hast du so ein Halsband, wo ganz viele Sachen drauf graviert oder geschrieben sind oder ins Leder eingeritzt oder irgendwas. Und dann kannst du so mal, also kennst du das mit diesem, also du hast dann diese Schrift einmal umlaufend und dann kannst du halt diesen Ausschnitt von so einem Überhalsband quasi drehen. Dann kannst du sozusagen einen Status immer rausgeben. Also dann steht da in diesem Fenster vorne Nuff oder da steht sowas wie Happy oder weißt du, was ich meine?
Yice habe einen
Sebastian Das wäre doch mal
Yice Stimmungsoktopus zum Geburtstag geschenkt bekommen. Je nachdem, welche Stimmung du hast, kannst du den umstülpen. Dann guckt der ganz grimmig oder total knuffig. Also Nuff oder Knuff kannst du quasi. Ein Stimmungs-Oktopus.
Sebastian Okay, ich steige jetzt aus. Es ist vorbei. Mein Gott. Ich verabschiede mich jetzt von dir.
Yice Ja.
Sebastian Erstmal die große Frage. Darf ich das veröffentlichen?
Yice Ja. Ja.
Sebastian Alles klar. Und da ich dir schon Post geschickt habe, frage ich dich nicht, ob ich dir Post schicken darf. Ätsch. Mein Weihnachtsfrei ist jetzt zu Ende. Mach's gut und wir hören in den nächsten Tagen oder spätestens im neuen Jahr voneinander. Ciao.
Yice Schöne Weihnachten und guten Rutsch.

Gespräch mit Lena

Sebastian Ich mache mal weiter. Das ist also mein erster Anruf nach den Feiertagen oder noch währenddessen. Also nach Heiligabend einfach. Und weil sie mir gerade geschrieben hat, dass sie die Folge mit dem Stoffel gehört hat, rufe ich jetzt einfach mal die Lena an.
Lena Hallo Sebastian.
Sebastian Hallo Lena, na, alles gut überstanden?
Lena kannst du? Ja, alles gut überstanden. Kannst du mich gut hören?
Sebastian Ich kann dich hervorragend hören, wunderbar.
Lena Ausgezeichnet.
Sebastian Ich habe mir jetzt überlegt, das ist ja jetzt das erste Mal, dass ich Menschen anrufe nach Heiligabend. Und weil ich dich ja schon einmal dran hatte und mich dann habe einfach weitergeben lassen, da war klar, ich muss dich nochmal anrufen, weil das kann ja nicht sein, dass ich hier sage, ach, das ist die Lena, und tschüss. So einfach geht es nicht. Wie geht es dir?
Lena Ja, ich war eh ganz furchtbar beleidigt.
Sebastian Hier. Warst du das?
Lena Ja, also ganz, ganz schlimm.
Sebastian Oh Gott. Tja, das ist zum Glück hoffentlich nicht ganz ernst gemeint. Und wenn doch.
Lena Nein, natürlich nicht. Alles gut.
Sebastian Du bist quasi mir aufs Silbertablett gesprungen, weil du hast mir vor fünf Minuten geschrieben, dass du die Folge mit deinem Kerl endlich anhören dürftest. Und du bist wohl gut gelaunt deswegen.
Lena Ja, genau.
Sebastian Deswegen, ja,
Lena Oh ja, hat er schon gut gemacht.
Sebastian wollen wir mal gucken, ob du das auch so gut hinkriegst.
Lena Oh je, na schauen wir mal.
Sebastian Ich stelle dich mal ganz kurz vor, weil nicht jeder kennt dich, du bist die Lena von Penumbra, du hast mir mal im Oktober, September ganz viele Halsbänder zum Verlosen geschickt, wofür die Menschen dann unfassbar viel geboten haben und du bist eh total lieb und wir haben uns nicht gesehen im letzten Jahr und alles schlimm und alles doof. Und dann kam auch noch, nachdem ich mit deinem Kerl, also mit Stoffel telefoniert habe, ich darf es doch nicht immer Kerl sagen, ich bin ein bisschen lustig, heute ist halt Weihnachten, dann kam auch noch dieses Paket an und dafür muss ich nochmal ganz persönlich sagen, danke, danke, danke, total lieb von euch.
Lena Ja, klar.
Sebastian Ich habe Christbaumschmuck bekommen und Klopapier.
Lena Ach, bitteschön. Ja, wir haben gedacht, nachdem wir uns ja dieses Jahr nicht sehen konnten, obwohl wir irgendwie, ich glaube, vier Termine geplant hatten, die möglich gewesen wären, dann zumindest ein paar Weihnachtsgrüße. Sehr
Sebastian Also total lieb, wir haben uns echt gefreut, wobei dein Päckchen habe ich ja noch vor Heiligabend aufgemacht, weil ich ahnte schon das mit den Weihnachtskugeln und das war schön und wir haben dann auch die Kinder die Baumkugeln der schwarzen Macht aufhängen lassen, das war super. Dankeschön.
Lena schön.
Sebastian Ja, also wir bringen jetzt hier einfach ein bisschen Weihnachtsfeeling zu den Menschen nach Hause.
Lena Das ist toll.
Sebastian Ja, ne. Ich weiß gar nicht, wann das hier erscheint, was wir hier gerade aufnehmen. Übermorgen oder einen Tag später, ich habe keine Ahnung mehr inzwischen. Ja, du hast auf jeden Fall offenbar jemand Gutes abbekommen.
Lena Ja, das macht ja nichts.
Sebastian Sehr schön.
Lena Schon, gell?
Sebastian Und ja, wie ist denn so dein BDSM-Jahr gelaufen? Wenn auch nicht wie erhofft, aber bist du ausgelastet?
Lena In welcher Hinsicht?
Sebastian Okay, also laut den Instagram-Bildern sitzt du inzwischen öfter mal auf dem Fußboden und bist in gemütlicher Haltung.
Lena Ja, nein, also auf privater Ebene, muss ich sagen, könnte ich nicht zufriedener sein mit meinem BDSM-Jahr. Aber dadurch, dass Stoffel und ich es ja endlich geschafft haben, uns da zusammenzufinden, das hat ja ein paar Jährchen gedauert, und ich eigentlich schon, bevor wir zusammengekommen sind und eigentlich auch, dass wir geahnt haben, dass wir recht kompatibel sein könnten, was das Spielen betrifft, und jetzt auch herausgefunden haben, ja, wir sind es tatsächlich, funktioniert das einfach wirklich, wirklich gut. Also da bin ich sehr, sehr zufrieden.
Sebastian Echt schön. Ich frage ja immer bei neuen Beziehungen, frage ich ja immer nach neuen Möglichkeiten.
Lena Ja, das
Sebastian Gibt es denn was, wo du sagst, Mensch, damit hat er dich überrascht und das ist was, da wusstest du vorher noch gar nicht, dass du es toll finden kannst.
Lena ist eine schwierige Frage. Weil man muss halt dazu sagen, ich kenne Stoffel seit fast acht Jahren und ich wusste ja auch schon vorher irgendwie, was er so macht, dadurch, dass ich ihn in Beziehungen schon erlebt habe. Ich würde jetzt nicht,
Sebastian meine Frage spielt so ein bisschen drauf, wo Dinge, die du vielleicht eher ablehnst, so vom Mindset her, dass du die jetzt gut finden kannst gerade.
Lena also mir fällt jetzt spontan nichts ein. Das heißt doch nicht, dass es nichts gibt. Aber es ist immer so schwer, bei einem Sachen gefallen zu sein. Ja, damals, das fand ich eigentlich gar nicht so gut gedanklich. Doch
Sebastian Ja, also ich habe halt persönlich immer das Gefühl, dass mit jeder Beziehung, die ich eingegangen bin, man hat irgendwie so ein bisschen von vorne angefangen und sich in eine ganz andere Richtung entwickelt. Also man hat halt nicht so sein Mindset und sagt, das sind die 20 Praktiken, die mache ich gerne, jetzt suche ich einen Menschen dazu, sondern man findet sich da irgendwie zusammen. Man verschmilzt.
Lena eins, eins, jetzt wo du es sagst.
Sebastian Oh,
Lena Also ich meine, was mir halt relativ klar war, ist, dass dieses ganze DS-Ding für mich das ist, wo ich sage, da gehe ich voll drin auf und das gefällt mir. Aber wovon ich überrascht war, war, dass Dinge, die mit Schmerz zu tun haben, da bin ich eigentlich eine totale Pussy. Also ich bin so wehleidig, dass das für mich immer sehr bestrafenen Charakter hatte. Und Stoffel hat dann irgendwann zu mir gesagt, nein, weißt du was, ich mache das jetzt so, dass dir das Spaß macht. Wir kriegen das hin. Und auch wirklich sehr schmerzhafte Spiele, Sessions haben konnten, die ich wirklich genossen
Sebastian das ist schön. Ja, das soll man auch niemals nie sagen. Aber du bist auch nicht so die typische Masochistin, sondern das Setting drumherum ist es dann einfach.
Lena habe. Ja, genau. Also bei mir ist viel mehr, was im Kopf sich abspielt, als alles, was irgendwie körperliche Komponente hat.
Sebastian ist er gerade beim Kochen. Wie lange hast du noch Zeit, bis du dann zu Tisch sein musst?
Lena Genau. Ja, ich denke, bis wir fertig telefoniert haben.
Sebastian Okay, er plant also Aufwendigeres, ja.
Lena Naja, also er macht gerade gebratene Nudeln und normalerweise, wenn wir das gemeinsam kochen, haben wir halt gesagt, ja, dann gehe ich halt telefonieren und er kocht für uns. Und die halten sich zur Not auch ein bisschen warm.
Sebastian Okay, pass auf, wenn es nach mir geht, du kannst ruhig, das werden jetzt alle Zuhörer dann irgendwie hassen, Du kannst ruhig in die Küche gehen und ein bisschen helfen.
Lena Sich
Sebastian Das ist von meiner Seite aus kein Problem, solange du das Handy dabei balancieren kannst und es nicht in den Nudeltopf fällt. Also das ist kein Problem. Ich möchte euch nicht von irgendwas abhalten. Das ist ja der Witz. Ich rufe ja spontan an. Also da könnt ihr ruhig, ja. Ja, und wer, ja,
Lena in der Küche einen Scheiben zu, das ist auch mal was Neues.
Sebastian also er hört jetzt quasi mit einem Ohr zu, ja.
Lena Genau, er amüsiert sich. Nein,
Sebastian Ja, dann kannst du mir ja mal sagen, was nicht so gut gelaufen ist bei der Aufnahme mit ihm. Nein.
Lena das war, also ich habe nichts zu bemängeln. Er hat nicht gesagt, wie großartig ich bin. Aber okay, du hast ihn auch nicht gefragt, so gesehen.
Sebastian Ja, aber das geht mir auch immer so mit dem Podcast, so wie, dass man dann immer vergisst, das Selbstverständliche, nämlich, dass man dann den Partner großartig findet, das vergisst man dann einfach zu erwähnen, ne. Das ist so, das ist so gesetzt.
Lena Ja, eh. Aber das Gute ist, dass ich ja nicht mit ihm schimpfen darf, wenn er sowas vergisst. Also, naja,
Sebastian Ja, aber ihr habt ja so ein 24/7-D/s-Konstrukt. Gibt es da nicht auch mal eine Ebene, wo ihr euch anmault, alle beide, wo ihr einfach beide schlechte Laune habt und Streit austragt? Da denkt man ja immer, 24/7-D/s, dann darf man das ja nicht.
Lena ich finde, dass viele Leute sehen das mit dem 24/7 irgendwie anders, als wir das leben. Weil 24/7 heißt ja nicht, dass ich nie irgendwie angepisst sein darf. Aber was uns halt wichtig ist, in dem ist ein respektvoller Umgang und der geht in beide Richtungen. Also es ist ja auch trotzdem nicht okay, dass er mich einfach anmault, weil er ist halt schlecht drauf. So etwas macht man in Beziehungen ja grundsätzlich eigentlich nicht. Also dieses ganze Ding von, lass deine schlechten Gefühle nicht an deinen Partner aus, das in normalen Beziehungen gilt, ist ja da trotzdem noch gültig. Und auch wenn wir sagen, ich bin halt 24/7, das ist deine Sub, darf ich ja trotzdem meine eigene Meinung haben und die auch äußern. Und wir diskutieren auch viele Sachen einfach gemeinsam. Und im Zweifelsfall hat er das letzte Wort.
Sebastian Okay, also da ist dann der Punkt. Also wenn er sagt, jetzt aber Schluss, wir entscheiden das jetzt so, dann ist das so.
Lena Ja, so ist es.
Sebastian Und dann hörst du auch auf zu kämpfen.
Lena Ja, absolut. Ich gehe auch davon aus, und das ist ja auch der Hintergrund, hinter dem ich das mit ihm machen kann, dass er sich für meine Meinung interessiert und dass er die auch respektiert. Und wenn ich dann mit der Entscheidung, also nicht zufrieden, das ist falsch gesagt, aber wenn ich die Entscheidung anders getroffen hätte, dann würde er wohl trotzdem seine Gründe dafür haben, haben, warum er das getan hat.
Sebastian Schneidet er gerade oder deckt er den Tisch? Ich höre es im Hintergrund so klackern.
Lena Oh nein, er brät. Achso, nein, er brät gerade. Soll ich die Tür zumachen?
Sebastian Nein, lass mal, ich finde das total schön im Hintergrund.
Lena Okay.
Sebastian Wenn du jetzt die Tür zumachen würdest, würde ich jetzt aus irgendeiner französischen Großküche irgendwie noch so Hintergrundgeräusche wo dann mal mit dem Messer nach dem Beikoch da geworfen wird einspielen. Ich habe das jetzt die letzten Tage gemerkt, dass Leute sich selber in Kategorien einsortieren. Sie sagen, ja nee, ich bin nicht so ein richtiger BDSM, ich mache jetzt gar kein 24/7 oder ich bin nicht so extrem oder dies oder das und da Da muss ich mir immer die Haare raufen, weil ich mir denke, um Himmels Willen, mach doch einfach was, dir Spaß macht und wenn es dann mehr 24/7 oder weniger ist, ist doch schön. Und 24/7 so dieses
Lena ist ja kein Maßstab für so geht BDSM.
Sebastian Total Power Exchange, dieses immer Machtbeherrschende und das ist jeden Moment zu spüren und du darfst niemals im Bett schlafen und keine Ahnung was.
Lena Ja,
Sebastian Das ist ja nochmal was ganz, ganz anderes. Also einfach dieses leicht beschwingte Gefühl, wobei mit ihm habe ich schon drüber gesprochen, jetzt hat er ja nochmal eine Freundin, die macht BDSM im Business, dann lässt du dir doch bestimmt auch mal helfen oder ist das wirklich deine Sache?
Lena klar.
Sebastian Ja,
Lena Nein, nein. Also ich bin schon bereit zu teilen und das kommt halt immer sehr darauf an. Man muss halt bedenken, dadurch, dass ich selbstständig bin, ich habe halt auch Arbeitszeiten, die von einem 9-to-5-Job abweichen und es gibt halt Zeiten, da habe ich irrsinnig viel zu tun und dann gibt es wieder Zeiten, da geht es bei mir und da ist es ein bisschen lockerer. Aber wenn gerade viel los ist und er sagt, okay, er ist mit seiner Arbeit durch, die er erledigen muss, weil er hat ja einen ganz normalen 40-Stunden-Job und ich muss noch in der Werkstatt sein und das machen, ja, dann kommt er schon und dann hilft er mit und er hat es eh schon auch erwähnt, er hat auch dann die letzte Kunst der Unvernunft Kochlöffel-Charge graviert, weil er sagt, ja, wenn ich gerade viel zu tun habe, dann macht er das halt, sogar solche Dinge, die er übernehmen kann. Ah,
Sebastian absolut großartig. Also ich war jetzt auch sehr spendabel mit den Dingern. Ich habe ja jetzt an die ganzen Unterstützer da was rausgeschickt und ich habe wirklich hier rumtariert, wie kriege ich mit möglichst wenig Porto drauf so einen Kochlöffel in die Post.
Lena sehr cool. Ja,
Sebastian Ja, weil irgendwann stellst du dir fest, du musst 2,70 Euro draufkleben, um Ware im Wert von einem Euro durch die Gegend zu transportieren. Das ist ja auch irgendwie blöd.
Lena klar.
Sebastian Und das Zeug kommt auch tatsächlich an. Manchmal braucht es ein bisschen länger, aber es scheint zu funktionieren. Also so ganz komische Versandfalttaschen, die ich noch so zuklebe, dass sie noch durch den Schlitz passen und also da bin ich geizig.
Lena Okay.
Sebastian Ja,
Lena Naja, aber es macht ja auch keinen Sinn, da jetzt unnötig viel Versand zu zahlen, wenn du es anders auch machen kannst.
Sebastian irgendwie geht das. Ich muss ja nochmal loben, also das Paket von euch, das habt ihr aus Graz weggeschickt am Montag und es ist dann wirklich am Mittwochnachmittag gekommen. komm,
Lena Ja, wir waren auch erstaunt. Wir haben uns wirklich Sorgen gemacht, weil wir haben zwei Pakete nach Deutschland geschickt und den Rest halt in unseren Freunde in Österreich verteilt. Wir haben schon gedacht, na, hoffentlich kommt das noch an. Wer weiß, vor Weihnachten.
Sebastian ja, total schön, die Sachen hängen am Baum und das ist so, hach, ne. Also das ist jetzt im Prinzip auch keine Werbung, weil das erscheint jetzt also nach Weihnachten und den Weihnachtsschmuck von dir, den wird jetzt erstmal keiner kaufen für ein Jahr, ne.
Lena das glaube ich auch nicht. Okay,
Sebastian Aber ich fand die Idee einfach so wunderschön, ne, also dann hier Kunst der Unvernunft am Weihnachtsbaum hängen zu haben und dann habe ich geguckt, was das eigentlich bei dir kostet und dann ist mein schlechtes Gewissen unendlich groß. wenn ihr dann hier seid, dann muss ich mal echt gucken, wie ich euch hier verköstigen kann.
Lena komm. Da
Sebastian Ich muss dir so einladen, wo ich, also wir haben auch ein österreichisches Restaurant in Hannover.
Lena freuen wir uns. Oh, ich
Sebastian Nein, da gehen wir nicht hin. Um Gottes Willen.
Lena glaube schon.
Sebastian Nein, nein, ich,
Lena Wir haben eine Thailänderin in der Familie. Das ist dann so, wie wenn meine Verwandten aus Österreich versuchen, für sie Thailändisch zu kochen.
Sebastian war ja, ja, oh, das ist böse, ja,
Lena Ja.
Sebastian ja, das ist, man muss noch ein bisschen gucken, ach, das kriegen wir schon hin, also da lasse ich mir noch irgendwas Nettes einfallen, das kann es nicht sein und ich fand das total schön, wir haben uns vor etwa einem Jahr auf der Passion-Messe kennengelernt, da hast du mich vorher noch angeschrieben, weil du ja Ausstellerin warst und hast mich angeschrieben, kann man auch später kommen und dies und das und jenes und ich dachte mir, um Himmels Willen, warum macht die sich denn da so einen Stress, das soll so einfach kommen.
Lena Ja. Genau. Zum ersten Mal wirklich gesehen.
Sebastian Und dann bist du gekommen und ich habe dieses unfassbar nette Wesen kennengelernt, das muss ich einfach mal sagen. war einfach schön und auch das Podcast, Tobi, war ganz begeistert und dann waren wir nochmal am Stand und da hast du dir so viel Zeit genommen, obwohl so viel Trubel war.
Lena Dankeschön.
Sebastian Einfach so ein netter, positiver Mensch, wo man genau weiß, hin und wieder kriegt der auch mal richtig einen auf den Arsch, dieser Mensch. Das ist so
Lena Obwohl ich so nett bin.
Sebastian Ja, vielleicht ja sogar deshalb.
Lena Nein, aber ich finde es wichtig, dass man sich Zeit nimmt für die Leute. Und ich meine, das ist ja auch genau das, was du machst mit deinen Gesprächen.
Sebastian Ja, Ja,
Lena Weil ich denke, wenn man sich schon unterhält, dann richtig.
Sebastian auch schön.
Lena Ach,
Sebastian Ich überlege noch die ganze Zeit, wann und wie ich die weiteren Weihnachtspräsente, die ich hier so bekommen habe zu Weihnachten, also ich habe wirklich von nochmal zwei HörerInnen ein Paket bekommen. Ich weiß noch nicht genau, wie ich das korrekt würdigen kann.
Lena wie schön.
Sebastian so tolle Sachen, da stehst du echt da und denkst dir so, um Himmels Willen, ich mache doch nur so einen blöden Podcast, warum kriege ich denn jetzt so tolle selbstgebastelte Sachen? Also du merkst, ich bin da, mein Herz ist dahin geschmolzen und dennoch hatten wir gestern Abend Kinderfrei und das Podcastsubbie hat gelitten, das darf ich mal erwähnen, jawohl, das war so toll. Ja, das ist
Lena Oh, sehr schön. Ja, das ist zu der ganzen Lockdown-Zeit und so wahrscheinlich eh recht kompliziert, da mal das Haus für sich zu haben, oder?
Sebastian unmöglich. Also gestern Abend hat es einfach mal gepasst und das haben wir wirklich unglaublich genossen, wobei wir dann auch unglaublich faul waren. Wir haben jetzt also keine Riesenaktion gemacht, aber wir haben halt schon dafür gesorgt, dass sowohl sie als auch ich, dass wir beide spüren, ja, die Macht ist ungerecht verteilt und genauso ist es gut. Gut, ja,
Lena Ja, aber das ist schon was, also muss ich sagen, das ist uns halt auch aufgefallen, weil dadurch, dass wir ja kinderlos sind und eben einfach so zwei zusammenleben, eben ist es halt für uns sehr, sehr leicht, so ein permanentes Machtsetting auch herzustellen und einfach in den Alltag quasi Gesten einzubauen, die immer zeigen, okay, er hat jetzt hier das Sagen und ich nicht. Und wir waren über Weihnachten ein paar Tage bei seinen Eltern, um eben in kleinem Kreis Weihnachten zu feiern. Und wo du dann draufkommst, dass man denn eigentlich alles davon nicht machen kann, wenn jeder dabei ist.
Sebastian du kannst auch unglaublich viel machen, ich nehme mal das Beispiel das schöne Bodenkissen vor dem Kamin, das ist mit der gemütlichste Ort im Haus, dass ich da nie drauf bin, findet glaube ich niemand komisch, aber wenn dann das Podcastsubbie darauf Platz nimmt, einen schönen gemütlichen Platz vor dem Kamin hat, ist das toll.
Lena Ja, natürlich. Ja, klar.
Sebastian voll, ich weiß, dass sie da sein muss, weil ich das sage, sie weiß das auch, aber sonst ahnt das ja niemand.
Lena Ja, natürlich.
Sebastian Also das ist immer so eine Sache, ich glaube, das ist dann auch so unser kleines Geheimnis, wo wir dann versuchen im Alltag so ein bisschen einfach diese Spannung zu erhalten
Lena Ach,
Sebastian und wenn sie dann vor der Family sagen würde, ach, ich setze mich jetzt mal auf die Couch, da ist es gerade gemütlicher, da ist ein Deckchen, das würde ich glaube ich auch in dem Moment auch zulassen aber das ist dann die Einladung, um bei nächster Gelegenheit dafür zu sorgen, dass diese Couch unglaublich unattraktiv für sie wirkt
Lena wie schön.
Sebastian es ist halt viel Warten mit dabei, aber mein Gott, wenn bei euch irgendwann Nachwuchs man soll ja nicht so weit in die Zukunft, aber wenn das irgendwann der Fall ist und du da Probleme hast, ich kann dir vielleicht ein paar Tipps geben aber
Lena sollte es so weit kommen, melde ich mich.
Sebastian jetzt genieß erstmal die Zeit miteinander und ja, also mir war es total wichtig dass ich dich nochmal richtig am Telefon habe, damit du wirklich nicht hier mit nur 30 Sekunden, ich gebe mal weiter irgendwie dran bist.
Lena Und dann schauen wir mal.
Sebastian Das hätte mir echt leid getan.
Lena So schlimm wäre es nicht gewesen. Wir sehen uns ja irgendwann ja tatsächlich mal live, hoffe ich. Also zum Aufnehmen.
Sebastian Das machen wir. Dann gehen wir mal alles von vorne bis hinten durch und das könnte auch relativ lang werden. Das Problem ist momentan, dass bei dir immer mehr Interessantes dazukommt, durch halt das Business auch noch.
Lena Naja, gut. Und dann noch die Vereinsarbeit und ja.
Sebastian Ja, das kommt auch noch. Stell dir mal vor, in ein paar Monaten könnte man vielleicht mal mal wieder dran denken, sowas wie eine Party zu organisieren. Herrlich.
Lena Ja, ich hoffe es. Die vermisse ich wirklich. In meinen Stammtischen natürlich, aber auch unsere Partys, die letzte, die wir veranstaltet haben, da bin ich am Partytag krank geworden. Das heißt, das haben nur meine Co-Orgas ausgerichtet. Und danach hatten wir noch eine geplant, die ist dann ausgefallen, war gerade in den ersten Corona-Lockdown gefallen und seither konnten wir nicht und durften wir nicht. und warten jetzt halt drauf, dass endlich wieder was geht. Ja, das ist ein bisschen frustrierend.
Sebastian Ja, mir ist das mal passiert, das ist ein paar Jahre her, da waren wir eingeladen auf so eine richtige BDSM-Hochzeit in einem großen Club in Hamburg und da haben wir uns richtig drauf gefreut.
Lena Oh, wie cool.
Sebastian Richtig, richtig cool. Da waren auch alle eingeladen, es war wirklich so boah, geil. Und dann bin ich morgens an dem Tag, ging es mir so dreckig und dann hatte ich auch echtes Fieber und dann haben wir in der Mittagszeit echt schweren Herzens abgesagt und
Lena Ja, ich
Sebastian also Also ich sage das vielleicht mal, Alexa und Dirk, es tut mir bis heute immer noch unglaublich weh und leid, dass wir echt drei, vier Stunden vorher abgesagt haben.
Lena verstehe es. Oh
Sebastian Aber es wäre auch echt nichts gegangen. Das war wirklich fürchterlich. Und ich glaube, das war das einzige Mal, dass ich Fieber hatte in den letzten 15 Jahren. Und am nächsten Tag war es dann auch schon wieder besser. Aber an dem Tag, ich war so frustriert, das war so blöd, so ein Mist einfach. Und das ist jetzt im Moment so dieses, wenn immer auch irgendwas jetzt wäre, ich würde hingehen, egal mit was für Symptomen, wenn mir der Arm abfällt, völlig egal, weil das einfach so lange her ist.
Lena ja, das kenne ich.
Sebastian Also jetzt würde ich da über meine eigene Leiche gehen. Ja, nur mit einer Erkältung würde ich vielleicht da nicht gehen, weil das sind ja wieder Symptome und hier und das ist ja auch wieder doof. Ja, aber
Lena Ja, klar. Ja, aber jetzt warten wir halt alle. Und das ist halt, also timingtechnisch total schlecht. Der Stoffl hat in seiner Folge schon angekündigt, dass wir eben in Graz diese Zweigstelle von der Libertine aufgemacht haben mit Anfang des Jahres. Und das war einfach dann so ein bisschen blöd mit dem Timing, weil wir haben halt überhaupt nicht mit Workshops starten können und mit Stammtischen, wie wir das alles wollten. Dann hatten wir so ein kurzes Sommerloch, wo man wieder durfte und jetzt warten wir halt und warten und warten und warten.
Sebastian kommt wieder und ihr beide könnt ja dann zumindest mal in irgendeinen Wald gehen oder auf irgendeinen Berg steigen oder irgendwas und da irgendwelche schlimmen Dinge machen, das geht ja auch.
Lena oh ja. Also zu zweit ist es überhaupt kein Problem. Aber ich merke einfach, also ich bin seit acht Jahren in der Szene und man fängt schon wirklich an, diesen sozialen Aspekt zu vermissen.
Sebastian Auch, ja, also ich glaube, ich würde mich jetzt hier unglaublich wiederholen, wenn ich sage, es hat auch sein Gutes, wenn Menschen dann, wenn die Hürde ein bisschen niedriger ist durch diese ganzen Online-Stammtische und sowas, das ist, vielleicht bleibt davon auch noch ein bisschen was übrig, jetzt sind die Leute ja immer mit Webcams und Co.
Lena Ja, klar. Natürlich.
Sebastian ausgestattet, das ist schon ganz gut, aber ja, ist, ach, naja, aber das kann ja nicht mehr so lange dauern, in spätestens zwei Jahren sollte das endgültig durch sein, das Thema, dann hat jeder seinen Piks gekriegt und dann ist gut. Und bis dahin halten wir einfach durch.
Lena Genau.
Sebastian Und ihr beide könnt ja bis dahin euer Spiel absolut perfektionieren.
Lena Kann man das jemals?
Sebastian Ja, sagen wir mal so, man kann dann irgendwas und dann gibt es immer so ein Level-Up. Und jetzt fangen wir nochmal bei Null an, weil wir jetzt nochmal die andere Variante kennenlernen.
Lena Genau. Also ich glaube, entdecken kann man eh immer was. Und vor allem mit jedem Menschen ist es dann ja wieder anders, auch wenn man die in Anführungszeichen gleichen Dinge macht. Zumindest ist das so, wie ich das empfinde.
Sebastian Weil du eben Workshops gesagt hast. Würdest du Workshops geben und zu welchem Thema? Und jetzt sag nicht Halsbänder herstellen. Das wäre ja geschäftsschädigend.
Lena Nein, nein, nein. Oh, ich habe tatsächlich mal drüber nachgedacht, so Bastelworkshops oder Do-it-yourself-Kits zu machen. Habe nur bisher noch so ein bisschen das Problem, dass ich nicht genau weiß, wie man das rüberbringt, ohne dass die Leute jetzt irgendein großartiges Equipment haben müssen, weil ich bin halt sehr luxuriös ausgestattet und sobald mir was einfällt, wo ich sage, man kann das mit einfachen Mitteln und irgendwie was Cooles basteln, dann wäre ich da schon bereit, auch irgendwie was zu machen, aber
Sebastian Ja, du kannst es ja so machen, dass du die Rohlinge quasi herstellst und verkaufst, wo die komplizierten Sachen schon gemacht sind und dann können die Menschen nur noch modifizieren. Das ist dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Lena ja, also bei meinen Halsbändern ist es halt immer so, die sind dann relativ zum Schluss noch vernäht und das machst du halt nicht einfach mit irgendeiner Nähmaschine und da hängt es dann bei mir total, dass ich sage, hm, wie macht man das so, dass es halt für mich trotzdem ein Produkt rauskommt, wo ich sage, ja, das ist was, das würde ich den Menschen auch wirklich wünschen, dass sie das haben, ohne dass sie teure Ausstattung dafür brauchen. Ja, da muss ich das noch ein bisschen in meinem Kopf herumwälzen, bis ich da irgendwie was finde, was cool ist.
Sebastian Ja, im Zweifel müssen die es dann verkleben.
Lena Ja, eh. Eh.
Sebastian also
Lena Aber da bin ich noch entfernt davon, aber schauen wir mal. Irgendwas werden wir wohl finden.
Sebastian ja, ich muss es doch nochmal gestehen, ich habe mich ein bisschen anstecken lassen, du hast ja diesen riesen Lasercutter da bei dir stehen
Lena Ja.
Sebastian und jetzt habe ich beschlossen, ach was soll's und jetzt steht hier seit ein paar Tagen so ein Plotter bei mir rum
Lena Cool. Den wollte ich mir auch schon kaufen. Oh
Sebastian also sagen wir es mal so ich habe gedacht, den ersten Test machst du mal mit der App-Beta-Version zwar und nicht mit der großen Desktop-Software am Rechner und du probierst da einfach mal was. Ergebnis, die blöde App ist der Meinung, dass diese diese Schneidematte, die man immer drauf legt, dass es die nicht gäbe und er hat sofort oben links erstmal durch die Schneidematte durchgeschnitten.
Lena nein.
Sebastian Dann hat er gesagt, das Messer musst du auf die Länge X einstellen, dann machst du es da drauf mit so einem Bildchen und drehst es nach rechts. Hab ich gemacht, knack, knack, zwei Nasen abgebrochen.
Lena Oh nein.
Sebastian Boah, ich muss da jetzt YouTube-Tutorials angucken, aber ich hab echt gedacht, so dieser blöde Hersteller, die kriegen auch eine wirklich bitterböse Mail von mir mit Screenshots dazu, dass sie mir quasi Anleitung zur Selbstzerstörung mitgeschickt haben. Nachdem ich jetzt Jetzt, wir haben vor einer Stunde etwa, haben wir mal was probiert und es geht. Irgendeinen Quatsch mache ich damit nochmal. Ich weiß noch nicht genau was, aber irgendwas lasse ich mir einfallen, weil ich bin da diese Sache mit diesen Kochlöffeln, das ist ja wirklich nur ein Spaß gewesen und ihr habt die gemacht und ich werde die auch nicht selber machen, weil das ist eh viel zu cool.
Lena Cool. Cool. Ja,
Sebastian aber trotzdem habe ich so dieses irgendwas kann man doch bestimmt mal schnell machen und eine Idee habe ich eh die werde ich mal umsetzen, mal gucken ob das demnächst funktioniert und dann verrate ich das weil man will ja nicht das Spendengeld für den Podcast immer für irgendwelche Goodies ausgeben, aber auf der anderen Seite hat man ja gerne, ja mal gucken
Lena Oh, da bin ich gespannt.
Sebastian wie sieht die Küche aus?
Lena Eigentlich waren wir bei Workshops. Er schaut noch ein bisschen skeptisch aufs Essen, aber er macht ein Alles-gut-Zeichen.
Sebastian Okay, alles klar, okay, genau, wir waren beim Workshop, welchen würdest du machen? Da
Lena Also ich bin ein bisschen schüchtern, was sowas angeht, muss ich ehrlich sagen, weil ich tendenziell ganz oft Leute zu uns hole, um Workshops zu machen. Aber ich sage, naja, so ein Profi bin ich ja nicht. Und es gibt aber ein Thema, mit dem ich mich eigentlich gern beschäftige und wo auch der Stoff und ich uns sehr viel damit beschäftigen, zwangsläufig. Und das ist Kommunikation und vor allem Kommunikation in einem D/s-Setting. Und da sind wir auch gerade so am Planen, wie man das vielleicht anderen Menschen sinnvoll vermitteln kann. Weil das für uns eine Sache ist, an der so viele Sachen oder so viele D/s-Beziehungen oder normale Beziehungen einfach haken und Punkte haben, wo ich sage, hey, das wird sich so einfach klären lassen. Und wenn ihr einfach wüsstet, wie man miteinander sprechen muss, ohne den anderen zu beleidigen, ohne ihm irgendwas unterjubeln zu wollen. Und ja, ich denke, dass das irgendwie ein wichtiger Punkt ist.
Sebastian gebe ich dir absolut recht, also Also ich glaube, wenn wir hier mal Stress haben, dann liegt es wirklich immer an fehlerhafter Kommunikation. Da muss man gucken, wie regelt man das in Zukunft besser. Aber das ist schon richtig. Es gibt ja diesen Nimbus, wo die Sub so reagiert auf Fingerzeig und so. Aber auch das ist ja Kommunikation. Es muss ja nicht nur mündlich sein, dass man sich dann vor und nach jeder Session erstmal eine Dreiviertelstunde mit Stift und Papier hinsetzt, um eine Besprechung da zu machen. Kann man machen, wem es Spaß macht. Aber hast du recht. Vielleicht, ich kenne jetzt selber auch keine Workshops zu dem Bereich, also gut, ich kenne auch nicht viele Workshops, aber das fände ich spannend. Da hätte man dann, glaube ich, auch noch so einen Psychologen noch mal mit dabei, der da noch mal ein bisschen was erzählt. Das fände ich auch noch mal interessant. Interessant.
Lena ich glaube, dass viele Sachen einfach so leicht sind, auch in seiner Gesprächskultur einzubauen, an die man einfach nicht denkt, wenn einem nicht irgendwer sagt, hey, schau mal, vielleicht achtest du mal auf das. Ja,
Sebastian Also für den Trailer hätte ich jetzt den schönen Satz, wieso, BDSM braucht man nicht viel kommunizieren, die Sub reagiert auf Fingerzeig und wenn sie was will, sagt sie Safeword, Punkt.
Lena absolut. Und ich glaube aber, genau das, was du gerade sagst, das ist das, was viele Leute denken. Ja, der eine ist halt der Dom und der sagt eh alles und die Sub muss halt genau alles machen, was er sagt und die darf da eh keine Widerworte geben. Und dann wird das in einen reingeschressen und in Wahrheit ist es halt nicht das, wie es laufen soll.
Sebastian Ja, und wenn man was äußert, dann erwartet man ja irgendeine bestimmte Reaktion und wenn die dann nicht kommt, dann nützt das auch nichts, dass man sich geäußert hat. Also auch das aktive Zuhören und dann auch das Ernstnehmen, auch das fällt ja schwer. Das kann ja auch was sehr Höfliches sein, sowas wie, ja, ich fühle mich ein bisschen präsentiert, wenn ich irgendwie im Bademantel immer nur zum Postboten gehe, ich finde das komisch, mal als Beispiel. Dann ist natürlich der Subtext so ein bisschen, oh, der Subtext, das ist gut, der lautet dann natürlich, wir müssen ja an der Kleiderordnung im Haus was machen oder du musst halt schneller zum Postboten rennen. Also da hilft halt kein Ja, das ist halt so Schwierig
Lena Ja, eben. Und ich denke, man muss halt auch in der Lage sein, sich auszudrücken, wenn man sich unwohl fühlt und halt auch den Raum haben dazu, auch als submissiver Part.
Sebastian Und wann man nicht kommunizieren soll Finde ich auch immer total wichtig
Lena Wie meinst du das jetzt?
Sebastian Stell dir vor, du bist auf einer Party Du machst eine Session und Dom verhaut Sub, total schön und viel Und alle zehn Schläge geht er bei ihr ins Ohr Und fragt, na, noch alles gut
Lena so meinst du das.
Sebastian Und irgendwann faucht sie dann Vielleicht dann doch mal zurück, sowas wie Alter, ich werde mich schon melden, wenn es nicht okay ist jetzt mach doch einfach, hör auf zu kommunizieren, das reicht jetzt.
Lena Ja,
Sebastian Also das ist ja auch nochmal so ein schwieriger Punkt, dieses rauszukriegen, wann ist es mal gut mit Reden, also ich bin der beste Kandidat dafür.
Lena klar. Aber gerade das wäre ein Punkt, wo du sagst, okay, wenn man das im Vorhinein besprochen hat und sagen kann zum Beispiel, schau, wenn es dir genug ist, dann machst du mir folgendes Zeichen. das kann ja auch ein nonverbales Zeichen sein, dann braucht man das in dem Moment ja auch nicht und zerstört damit nicht auf irgendeine Art die Szene.
Sebastian Ja, also ich bin halt so der Profi, der Sessions kaputt quatschen kann, also das ist dann, erfordert immer Aufmerksamkeit, einfach mal die Klappe zu halten.
Lena Weißt du, was ich meine? Okay, verstehe.
Sebastian Ja, naja, finde ich tatsächlich spannend. eine gute Idee. Ist natürlich immer schwer, sowas auszuarbeiten, aber ihr könnt ja dann einfach im Zweifel als leuchtendes Beispiel vorangehen.
Lena Ja, also das Ausarbeiten, das macht gar nichts. Jetzt haben wir auch wieder Zeit, jetzt wo Weihnachten vorbei ist, weil wir tragen die Idee schon eine Zeit lang mit uns herum, aber es ist sich jetzt einfach nirgends ausgegangen. Und jetzt da im Januar hoffen wir, dass sich das jetzt ausgeht, dass wir mal da ein, also das Konzept halt gut niederschreiben und dann eben anfangen auch wirklich an Workshops zu arbeiten. Für
Sebastian Wobei ich sehe im Moment so ein bisschen, jeder, der irgendwas macht, ist der Meinung, er möchte Workshops machen. Also gerade so Online-Workshops. Es gibt so viel Kram im Moment. Die sind auch nicht teuer. Also preislich ist das alles angemessen, wenn man mit 10, 15 Euro für zwei Stunden Profi-Bespaßung bekommt. Aber ich kann mir momentan immer nicht vorstellen, dass es so viele viele Leute gibt, die wirklich gut in dem sind, was sie tun, dass sie dann alle da einen Workshop anbieten können. Ich habe langsam das Gefühl, dass das irgendwie überhand nimmt. Ich bin mir aber nicht sicher. Das beobachte ich gerade noch so ein bisschen kritisch.
Lena uns geht es ja auch nicht nur, also ich meine online wäre dann schon irgendwo ein Teil davon, aber Stoffel gibt seit Jahren Workshops zu diversen Themen und für uns wäre halt auch irgendwie ganz wichtig dieser Aspekt von, man kann das auch in Person machen, weil wir haben mit Wien und mit Graz zwei sehr große Szenen, wo man halt auch über solche Dinge reden kann. Und wo es eigentlich auch immer wieder Fragen gibt. Also ich meine, man muss ja bedenken, wenn man Stammtische organisiert, es kommen halt immer wieder Leute. Und gerade in meinem Fall, wenn ich als Sub spiele, die sagen, ja, und wie bringe ich denn meinen Dom dazu, dass er mehr mit mir spielt? Was mache ich denn jetzt im Moment? Naja, kommt halt drauf an, was er mit mir spielt, Signale geben oder, ich weiß nicht, welche Dinge, dass man sowas halt auch anspricht und sagt, hey, wie kann ich meinem Partner Signale senden? Wie kann man sowas machen, ohne dass man jetzt zu dem hingeht und sagt, willst du jetzt mit mir spielen? Weil das macht die Situation irgendwie oft unsexy und ohne, dass man aufdringlich wirkt und ja, also es geht dann halt auch um solche Dinge.
Sebastian Oh, ich höre dann schon die Subis rufen. Ich fühle mich unterspielt. Das ist nicht Teil des Sklavenvertrags. Ich brauche jetzt Haue. Sofort. Ich habe hier einen Plan ausgearbeitet. 60 Stück. Entschuldigung. Ich bin albern, aber Aber manchmal ist ja auch das, was Top gern hören möchte, auch wieder das Missverständnis, viel auf dem Job zu tun, viel Familienkrams hier und da und jeder Tag ist voll. Und als Top denkst du dir so, lasse ich sie mal ein bisschen, bis diese Stressphase rum ist, so ein bisschen entspannen. Genau falsch. Andersrum, alles wirkt total langweilig und man hat Zeit irgendwie und denkt sich, boah, jetzt kannst du spielen, spielen, spielen. Und dann ist aber einfach gerade mal so eine Ruhephase gebraucht. Ich glaube, du hast wirklich recht. Man muss miteinander sprechen, sich Signale geben auf irgendeine Art und Weise, damit man da irgendwie auf einer Wellenlänge ist. Ich glaube, das Spiel anzufangen, gerade wenn man ein bisschen seit Wochen nicht gespielt hat, ich glaube, das ist wirklich mit das Allerschwerste von allem.
Lena Ja, und ich glaube halt, dass es nicht so schwer sein muss. Also das ist einfach meine Überzeugung davon.
Sebastian Ja, wie machst du das denn, wenn du merkst, oh Gott, ich brauche jetzt, ich muss jetzt mal richtig, ja, mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt werden. Gibt es was, wo du mit dem Stoffel ein Signal hast?
Lena Also das ist bei uns, ich versuche das jetzt sinnvoll zu erklären, ohne ewig auszuschweifen.
Sebastian Schweif ruhig aus, das Essen wird höchstens kalt.
Lena Also dadurch, dass wir eben in dieser 24/7-Konstellation miteinander leben, habe ich grundsätzlich so in unserem Tagesablauf schon sehr viele Elemente drinnen, die an unsere Beziehungsstellung eben erinnern und wo halt permanent so eine gewisse Schwingung von, ja, du bist meins und ich habe das Sagen mitschwingt. Also das fängt halt an, dass dass ich in der Früh uns das Frühstück richte, dann eben den Kaffee auf den Knien serviere und das zieht sich halt so durch den Tag. Und es gibt dann auch Phasen, wo wir sagen, okay, das passt genau so für uns. Also wir machen quasi diese Rituale, die einfach auf unseren Tagesablauf angepasst sind und die jetzt nicht unendlich viel mehr Zeit brauchen, als würden wir es nicht machen. Und ja, dann gibt es Zeiten, wo wir beide sagen, okay, wir wollen ein bisschen mehr. und dafür haben wir zwei Halsbänder, also eigentlich sind es drei, aber zwei davon sind wichtig.
Sebastian Ja, du bist ja an der Quelle, was Halsbänder angeht.
Lena Halsband ist wirklich im Sinne von mein eigenes Halsband. Ich hatte davor eins, das ich mir mal selbst genommen habe, so zum Spielen. Meine Partner vor Stoffel haben gesagt, ja, was soll ich dir denn ein Halsband schenken? Du machst es ja eh selber, du machst es viel schöner, ich kann dir nicht wirklich eins kaufen. Ich habe das Problem relativ simpel gelöst und gesagt, ja, ich hätte gern, dass du ein Halsband von mir hast und wir machen das jetzt einfach gemeinsam. gemeinsam ein Halsband genäht.
Sebastian ist unfassbar romantisch.
Lena Ja, das war cool.
Sebastian Okay.
Lena Und das ist auch was, wo man kommen kann und sagen kann, hey, ich finde, es wäre mal wieder Zeit. Und sagen, ja, du kannst mir dieses Halsband anlegen. Und da sind dann andere Regeln dran gebunden. Das sind dann auch die Phasen, wo ich zum Beispiel keine Möbel verwenden darf und wo einfach alles ein bisschen strenger ist. Der sagt, ja, wenn du das Gefühl hast, dass du mal wieder richtig gebildet werden willst.
Sebastian Ja, warum so schwer tun, ne? Also du
Lena Ja, genau. Und ich meine, wenn er Lust drauf hat, dann macht er es ja sowieso. Und er sagt, ja, wenn ich Lust drauf habe und das ist eben auch ein Teil, wo ich sage, ja gut, Kommunikation ist wichtig. Wenn ich das Gefühl habe, ich brauche das jetzt, dann gehe ich hin und sage, ja,
Sebastian stellst da nicht irgendwelche blöden Dinge an und wartest drauf, sondern du kommunizierst.
Lena oh Gott, nein.
Sebastian Also
Lena Ich bin so ein, sowas mache ich nicht.
Sebastian ich habe ja so eins letztes Jahr geschenkt bekommen vom Podcast. Das ist total schön, so eine Klingel. Kennst du von Hotels, ne? Von der Rezeption so ping. Ping, und da gilt folgende Regel, die habe ich zugeschenkt bekommen, wenn ich da drauf drücke, bekomme ich einen doppelten Cappuccino ans Bett. Ist großartig, man muss ein bisschen aufpassen, dass die Kinder da nicht drauf hämmern, weil dann kriegst du viel Cappuccino, weil der kommt dann auch, weil das soll sich ja auch festsetzen im Hirn.
Lena cool. Ja, verstehe. Ach,
Sebastian Aber das ist total schön. Da ist aber dann immer die Frage, sollte der Zucker mal fehlen? Ist das eine Provokation oder einfach Schusseligkeit, weil gerade Stress in der Küche und sie hat sich halt die Zeit genommen, mir nochmal eben schnell diesen Cappuccino zu kredenzen.
Lena süß.
Sebastian ist so, da muss ich dann echt ein bisschen denken, also es ist übrigens keine Provokation, das ist einfach nur dann, ich hab halt zum ungünstigen Zeitpunkt irgendwie dann drauf gedrückt, ne, aber das sind so Sachen, ach, das ist so schön, ne, aber man denkt halt viel drüber nach und ich freu mich auch nach über einem Jahr immer wieder über jeden Schluck Kaffee, den ich dann kriege, den ich, weil ich ja, ich ihn immer dann schön auf dem Bett abstelle, auf ihrer Seite der Matratze, das heißt, falls der mal umkippt, naja, ich verrate hier zu viel Privates, merke ich gerade. es ist Weihnachten und das hört ja eh keiner, diese Weihnachtsfolgen, da kann ich glaube ich ein bisschen mehr erzählen.
Lena Nein, sowieso nicht.
Sebastian Nein, ich haue jetzt hier jeden Tag eine Folge raus, das ist schon echt krass.
Lena Ja, aber ich finde das total cool.
Sebastian Ja, ich bin gespannt, wie das jemand hören soll.
Lena Ja.
Sebastian Also gucken wir mal, jeden Tag zwei Stunden. Also mein technischer Anbieter, da muss ich jetzt auch immer Stunden nachkaufen. Aber das macht mir echt Spaß Und so ein Gespräch wie mit dir jetzt, das ist super Ich höre allerdings keine Küchengeräusche mehr
Lena Ja, richtig. Das Essen ist warm und wartet drauf, dass ich dann zum Essen komme.
Sebastian Okay, pass auf, dann schicke ich dich jetzt zum Essen Grüß mir den Stoffel ganz lieb
Lena Jawohl.
Sebastian Und nochmal vielen, vielen Dank für das tolle Päckchen Ich bin begeistert, echt schön Das ist immer so, mit sowas rechnet man nicht Klar, als er gesagt hat, was würdest du dir denn wünschen, wenn
Lena Gerne.
Sebastian Da blickt es natürlich durch Aber wenn es dann trotzdem kommt, das ist dann nochmal mal sowas ganz eigenes und einfach Dankeschön, ich finde dieser generelle Umgang in dieser Podcast-Bubble, dass man einfach nett zueinander ist und sich einfach eine Freude machen möchte, ich finde das so schön, dass da keine Grabenkämpfe sind, zumindest keine, die ich sehe und einfach die Menschen gucken, wie kommen wir miteinander klar, wie kommen wir miteinander aus, wie können wir positiv aufeinander wirken, das finde ich so gut.
Lena Absolut. Und ich finde, so soll es ja auch sein. Also auch in eben dieser Podcast-Telegram-Gruppe und halt alle Leute, die man so regelmäßig dann immer wieder bei dir hört. Das ist einfach total toll, was du da für eine Community aufgebaut hast und was sich da drumherum gebildet hat. Und ich finde es wirklich, wirklich schön, wie da auch weitergeholfen wird, immer wenn es Fragen gibt. Das ist unglaublich cool. Das
Sebastian und ich suche die Menschen ja nicht mal danach aus, also das ist wirklich, wenn da Gesprächsanfragen und Angebote kommen, dann guckt man man natürlich, könnte das passen, so und so und so und dann führt man ein Gespräch und ich hoffe einfach nicht, dass meine Gesprächspartner dazu sehr angepasst sind, sind sie aber glaube ich gar nicht und auch zu sehen, wenn man jetzt mal so ein Thema hat wie Gay BDSM in einer Live-Sendung und man sich denkt, da wird der eine oder andere bestimmt abschalten, stelle ich fest, nein, tut niemand, die sind alle open-minded und da bin ich ein bisschen stolzer auf die Community, macht ihr toll, also allein dieses, wir schalten ein und hören zu und hören uns auch mal andere Sachen an.
Lena kann ich verstehen.
Sebastian Allein das ist schon großartig. Pass auf, Lena, ich schicke dich jetzt zum Essen. Ich beneide dich ein bisschen drum.
Lena Jawohl.
Sebastian Bei uns dauert es noch ein bisschen, bis es hier Futter gibt. Ist nicht schlimm. Also genieß das. Grüß den Stoffel noch mal und noch mal und noch mal von mir. Und dann hoffe ich, dass wir uns dann einfach nächstes Jahr sehen.
Lena Oh, Dankeschön werde ich machen.
Sebastian Und dann muss ich mal gucken, wie ich das alles wieder gut mache.
Lena Das machen wir.
Sebastian Alles klar.
Lena Gut, tschüss, liebe Grüße an Podcastsubbie und ja, wir hören uns dann schon irgendwann.
Sebastian Machen wir. Mach's gut. Tschüss.
Lena Ciao.

Verabschiedung

Sebastian Ja, und das war Lena. Morgen geht es dann auch schon weiter mit Leon. Der ist bi und hat einen Top und dem geht es offenbar richtig, richtig gut damit und Bjarne, der mir ein bisschen was über LARP und Rollenspiele erzählt hat und wie er das ins Schlafzimmer überträgt, um BDSM als Rollenspiel zu sehen, finde ich auch eine ganz spannende Perspektive, da freut ich mich einfach drauf, morgen früh wieder ab 1 Uhr morgens mal gucken, wer so früh schon wach ist. Ich sehe das ja in den Downloads. Macht's gut, bis morgen. Tschüss.


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