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Live · 26.06.20 · 120min · 5.953 Downloads · 298

Unvernunft LIVE v. 25.06. - BDSMer im Geschäft

Es gibt keine Vanillas!

201
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Intro

Begrüßung

Sebastian Guten Abend, es ist Donnerstag, 20.30 Uhr und natürlich sind wir wieder hier mit der Unvernunft Live Nummer, Achtung, 25 am 25.06. Was ein Zufall, als hätte ich das irgendwie vor drei Monaten so geplant. Ja, ich habe heute eine Gästin, die werde ich gleich begrüßen und kurz zum Ablauf der Sendung, wer es noch nicht kennt, es soll ja Menschen geben, die das erste Mal dabei sind, ihr seid herzlich willkommen, der Chat ist sowieso herzlich willkommen, Der hilft mir nämlich immer, wenn ich nicht weiter weiß, was ich fragen soll und nach meinem ersten Gast mache ich hier wieder die Telefonleitung auf und dann können Menschen hier anrufen und ja, dann sprechen wir über das, worüber ihr sprechen möchtet. Da bin ich ziemlich offen und ansonsten habe ich heute noch ein paar Empfehlungen, habe tatsächlich eine Hörermail bekommen, die würde ich heute gerne mal ausnahmsweise verlesen. Das darf ich auch, habe ich mir sagen lassen. Ja, so viele Kleinigkeiten einfach noch und die bauen wir dann schon irgendwie ein.

Gast: Gundula von Liebhabereien

Und wie immer geht es relativ schnell los. Ich begrüße meinen Gast Gundula. Hallo.
Gundula Ja, grüß dich auch.
Sebastian Ja,
Gundula Und alle anderen, die zuhören.
Sebastian fühlt euch begrüßt. So, ich stelle dich jetzt aber erstmal vor, weil dir hören wir jetzt erstmal zu und ja, du bist 57, kommst irgendwie aus der Hannoveraner Ecke und bist die Chefin von einem kleinen Geschäft von Liebhabereien.
Gundula Ganz genau. Ich bin sogar gebürtige Hannoveranerin. Fragt mich alles zu Hannover. Ich habe noch Heimatkunde gehabt.
Sebastian wow, ich kenne ganz wenige gebürtige Hannoveraner, ich bin ja auch so dazugezogen irgendwann vor 20 Jahren.
Gundula Hammer, oder?
Sebastian Ja,
Gundula Ja, mich hat es aus irgendwelchen komischen Gründen hierher verschlagen, aber ich bin auch ganz happy hier. Ja,
Sebastian es ist schön hier, ne? Gut, ich bin ja nicht genau in der Stadt. Also ich habe hier noch ein bisschen Grün bei mir. Alles fein. Ja, okay, also du hast ein Geschäft und da kann man Dinge kaufen. Und zwar, ja,
Gundula alles was zum Thema Sex und Erotik gehört. Also es ist ein Concept Store und ich verkaufe natürlich Toys, also Vibratoren, Dildos, alles aus dem ganzen Spielzeugfeld, Einsteiger und auch tatsächlich einzeln richtig gute, schöne Produkte zum BDSM-Bereich. und natürlich viel zum Anziehen, schöne Dessous, aber auch Clubwear, bisschen Fetisch, Harnisse, Masken etc. Früher auch mal Filme und Bücher, aber die Zeiten sind ja vorbei.
Sebastian an die Zeiten kann ich mich bei dir auch gar nicht erinnern. Also ich war schon ein paar Mal bei dir. Ich kann sagen, die Hannoveraner werden dich eh alle kennen. Das muss ich mal ganz klar sagen.
Gundula Ich hoffe es. Ne, also ehrlich, ich habe in letzter Zeit ganz viele Neukunden, die zum allerersten Mal in den Laden kommen. Also von daher, ne, ich glaube nicht, dass mich alle kennen. Das wäre ja schön, aber so ist es nicht. ja
Sebastian Okay, ja gut, also ganz ehrlich, neue Kunden sind immer gut, ne? Und die wachsen ja auch heran.
Gundula ja das stimmt genau gerade die jüngeren ich
Sebastian Das ist ja der Vorteil. Du machst das jetzt, du machst das jetzt wie lange?
Gundula Lass mich kurz überlegen, 2003 habe ich angefangen also 17 Jahre ungefähr
Sebastian Okay, das heißt, und du verkaufst, ich sag mal, auch Kram an BDSMer.
Gundula sowohl wirklich preiswerte einsteigerprodukte für die leute die es eben zum allerersten mal Handfesseln umlegen wollen bis hin zu leuten die hohe ansprüche haben weil ich Ich habe wirklich auch ein paar sehr schöne handgefertigte Produkte von Kleinstproduzenten, die es nahezu nur bei mir gibt.
Sebastian Das heißt aber auch, du verkaufst diese besonders qualitativ interessanten Dinge aus der Shades of Grey Kollektion an Menschen.
Gundula Ne, die finde ich ja nur grausig. Also Shades of Grey verkaufe ich, habe ich einzelne Produkte mal im Sortiment gehabt, aber nicht das Gesamtsortiment. Aus zweierlei Gründen. Die gleichen Produkte, also von der Qualität her, gibt es für zwei Drittel des Preises. Da steht dann eben nicht Shades of Grey drauf, weil der Rest ist halt die Lizenzgebühr für die Frau, die das geschrieben hat. Und deswegen, nein, das macht ja keinen Sinn. Das sind preiswerte Einsteigerprodukte, aber dann verkaufe ich die doch lieber wirklich auch zum Einsteigerpreis als überteuert.
Sebastian Ja, wenn das denn, wenn das denn geht, ne?
Gundula Und außerdem, ja, ich meine, du weißt ja, ja,
Sebastian Ja,
Gundula das geht schon. Also wie gesagt, das sind häufig, also die kommen aus einer Fabrik, die Sachen. Bei dem einen ist dann nochmal Fifty Shades of Grey drauf gestempelt. Ich übertreibe jetzt ein bisschen, vereinfache ein bisschen, aber vom Prinzip her. Und bei dem Thema scheiden sich ja auch die Geister. Und außerdem ist das auch durch. Ich meine, Fifty Shades of Grey, das ist Schnee von gestern, ne? ja
Sebastian aber es hängt der Szene noch so ein bisschen nach, sage ich mal. Also ich komme hier öfter auf dieses Thema, als ich denke.
Gundula ok erzähl mal inwiefern das wird mich interessieren kann
Sebastian Offenbar haben viele BDSMer das Gefühl, sie müssen sich davon dringend distanzieren und sagen, so ist es aber nicht.
Gundula ich
Sebastian Das scheint ein Bedürfnis zu sein.
Gundula das verstehe ich
Sebastian Ich kann das auch verstehen.
Gundula ist ja auch es ist ja auch eine üble es ist ja die schneewittchen story ja es ist ja wirklich schneewittchen in modern erzählt und dann aber gleichzeitig noch mal mit sexueller gewalt mit Mit Abhängigkeit, Missbrauch, also alles Punkte, die ja nichts mit BDSM zu tun haben, jedenfalls nicht nach meinem Verständnis. Und von daher verstehe ich das Abgrenzungsbedürfnis sehr, sehr gut.
Sebastian Okay, jetzt haben wir genau dein Verständnis. Also ich habe ja meinen Spickzettel hier und du gehörst nicht zur BDSM-Szene, weißt aber trotzdem ganz viel. Wo kommt das denn her?
Gundula Naja, das kommt natürlich erstmal daher, also ich interessiere mich schon mein Leben lang für Sex.
Sebastian Ja, wie du möchtest. Ja,
Gundula Das ist schon mal wichtig. Also von frühester Jugend an und bin total neugierig grundsätzlich, wenn es um das Thema Sexualität geht. Nicht nur in Bezug auf mich als Person, sondern auch intellektuell. dann habe ich natürlich selber auch erfahrungen gesammelt unterschiedlichster art und seit wie gesagt 17 jahren verkaufe ich halt auch produkte die zu diesem bereich gehören und von daher muss ich zumindest auf produktebene ganz gut auskennen auch wenn ich nicht alle bdsm praktiken selbst kenne das ist halt nicht mein ding und was überhaupt nicht mein ding es ist eben dieses dieses mich selbst in eine Szene einzusortieren. Das mag ich nicht. Das liegt, glaube ich, an meiner Generation. Ich bin da so ein Freigeist. Aha,
Sebastian das finde ich aber spannend, weil um dein Geschäft herum erzeugst du ja Szene, habe ich das Gefühl.
Gundula interessant. Ich sehe meinen Laden als, also wenn du mich nach meiner Vision fragst, ist mein Laden ein Experimentierfeld, ein Kennenlernen und Schnupperfeld, ein Raum der Möglichkeiten. Und was jeder darin sieht und daraus macht, Das ist halt abhängig von der Person. Es ist erstmal ein Raum, in dem verschiedenste Sexualitäten und Möglichkeiten angeboten werden, sich damit auseinanderzusetzen. Also ich habe ja viele Leute, die mit BDSM bis jetzt nichts am Hut haben und die dann auch so ein bisschen ehrfürchtig oder auch zum Teil so ein bisschen mit einem Schritt zurück vor meiner, ich nenne das mal eine BDSM-Wand, stehen und diese Sachen auf gar keinen Fall anfassen wollen. Weil dann nochmal die, uh, das ist böse.
Sebastian Oh, magst du über diese Menschen mal sprechen? Weil da habe ich so wenig Berührungspunkte mit. Wenn da so ein Pärchen reinkommt und dann vor dieser Wand steht, also was geht dann auch in dir vor? Oder was erkennst du vor allen Dingen auch, wenn du die Menschen dann siehst?
Gundula Na gut, also das sind keine bestimmte Sorte Menschen oder so. Dann habe ich das vielleicht falsch ausgedrückt. Also ich will da niemanden in Kategorien reinpacken. Aber es gibt Menschen, die davor zurückschrecken oder so sagen oder so, nee, damit habe ich aber nichts zu tun. So, vielleicht noch einen Scherz darüber machen. Aber das hat was mit Abwehr zu tun. Und dann hake ich da ganz gerne ein, weil wenn jemand das schon ausdrückt, seine Abwehr, dann gibt es ja trotzdem einen Anteil von Kitzel. Und dann nehme ich mal so einen Flogger in die Hand und sage, so ein Flogger kann sich total interessant anfühlen. Das ist einfach eine andere Berührungsart. Und es kommt halt darauf an, was man daraus macht, ob man damit gestreichelt wird, ob es ein bisschen prickelt oder ob es richtig Schmerz erzeugt. Das ist ja eine Frage des Umgangs.
Sebastian Ja, also du baust dann ganz schnell eine Brücke auf, merke ich gerade. Ich gebe zu, bei dir traue ich mich auch immer, nichts anzufassen, weil, keine Ahnung, das Zeug will ja noch verkauft werden. Ich bin so ein Typ, der fragt immer erst mal, kann man das denn anfassen?
Gundula so okay das finde ich ja geradezu ein bisschen traurig weil mein laden ist ja genau so konzipiert alle Toys von allen Toys habe ich Tester natürlich habe ich da auch Ware hängen die ich dann konkret verkaufe aber meiner meinung nach kann man ein Flogger ja nur kaufen um mal bei dem beispiel zu bleiben wenn man ihn schon mal in der Hand hatte wenn man gespürt hat Wie liegt er in der Hand? Wie ist er in der Rotation vom Handgelenk? Und wie ist er von den Schlageigenschaften? Kann ich den händeln? Ist er von der Größe stimmig? Ist er von der Weichheit oder Härte stimmig? Gefällt mir das Material? Gefällt mir der Look? Gefällt mir das Gefühl, wie er sich anfasst? Und auch der Geruch? Also du merkst, ich bin totale Haptikerin. Ich Ich könnte nie irgendetwas kaufen, wenn ich es nicht angefasst habe. Scheißegal, ob es ein Dildo ist oder ob es ein Flogger ist oder Dessous. Ich muss das anfassen und spüren und auch auf meiner Haut spüren.
Sebastian aber wenn du jetzt sagst, okay, ich packe jetzt hier ein bisschen, ich sag mal, wir beziehen uns jetzt erstmal auf BDSM-Equipment, ich packe hier was in meinen Laden rein, entscheidest du das oder, ich sag mal, hast du da irgendwelche Leute, denen du sagst, probiert das mal aus und sagt mal, ob ich es in den Laden hängen soll? Oh,
Gundula Sowohl als auch. Also ich kriege natürlich einfach Angebote von Herstellern. Dann gucke ich mir das an und wenn es mir gefällt, dann nehme ich es mit rein. Das muss nicht mir persönlich gefallen. Also es ist ja nicht so, dass ich alles, was ich da im Laden habe, selber benutze oder für mich auswählen würde. das wäre ja ein bisschen schmalspurig du
Sebastian was würdest du denn bei dir aus dem Sortiment rausnehmen, weil es dir überhaupt nicht reinpasst?
Gundula meinst für mich persönlich so
Sebastian Genau, wo du sagst, also ich muss das echt hier nicht liegen haben, das stört mich irgendwie, aber die Leute wollen es halt.
Gundula denke ich nicht also ich kann total akzeptieren dass es produkte gibt die für manche menschen einfach interessant sind selbst wenn ich persönlich damit nichts anfangen kann oder sogar vielleicht eine auf eine gewisse art in bezug auf persönliche erfahrungen eine ablehnende haltung habe Aber ja, es wäre ja traurig, wenn ich mich selbst zum Maßstab machen würde.
Sebastian Ja genau, und weil du da eben diese professionelle Distanz hast, sagst du eben auch, okay, hier sind Dinge, die werden gewünscht oder die passen gut ins Sortiment, aber ich persönlich würde sie hier eigentlich, muss sie jetzt hier nicht haben. Da gibt es ja schon dieses, man hat Lieblingsstücke, wo man sagt, boah, das ist total klasse, dass wir die hier haben und es gibt eben auch Dinge, die müssten da jetzt nicht liegen.
Gundula Ja, aber weil es eine Nachfrage gibt, liegen die natürlich da. Ganz klar. Aber es gibt natürlich auch eine Grenze, aber die Grenze ist eher aufgrund der räumlichen Gegebenheiten. Also mein Laden ist ja klein. Es ist nicht eben ein 1000 Quadratmeter Geschäft in einer anderen großen norddeutschen. Stadt um es mal so zu formulieren ich habe 50 quadratmeter auf der ware sich verteilt logischerweise mache ich eine auswahl und zwar mache ich meine auswahl nach bedarf qualität und was ich persönlich auch also so viel erlaube ich mir schon auch was ich persönlich gut finde aber nicht nur also das geht da schon darüber hinaus aber es gibt natürlich produkte also sage ich mal jetzt um wieder beim thema BDSM zu bleiben da habe ich einen begrenzten platz für also kann ich nicht ein voll sortiment anbieten und so in meinen augen krassere geschichten die gibt es bei mir eben nicht weil dafür kommt auch dafür das ist nicht mein ausschließliches zielpublikum also meine Kundin kommt schon aus dem, ja, also die sind zwischen 25 und 85, die haben unterschiedlich sexuelle Bedürfnisse, aber eben nicht nur BDSM, sondern das ist halt nur ein Teil, ne?
Sebastian Ja, genau, das ist ja nochmal ein Punkt, bei dir müssen sich alle im Prinzip wohlfühlen können, die, ich sag mal, Spaß an Sexualität haben.
Gundula Ja,
Sebastian Ich glaube, das tun sie auch. Das
Gundula oder die versuchen den Spaß wiederzufinden.
Sebastian ist jetzt, oh, das ist aber ein schöner Punkt, weil ich behaupte mal, der BDSMer an sich ist erstmal sehr experimentierfreudig und probiert ein bisschen rum und hat halt gerne Spaß an dem, was er so tut und für mich ist das immer ganz schwer zu fassen, wenn Menschen sagen, naja, Sexualität ist mir jetzt nicht so wichtig, so alle sechs Monate kann man mal zum Geburtstag mit dem Partner was machen und dann ist okay. okay, gibt es diese Menschen überhaupt oder liegt das am Anreiz?
Gundula natürlich gibt es diese menschen also ich fand es ganz interessant es gab gerade jetzt auf twitter neulich habe ich gab es irgendwie eine frage mensch ich krieg das gar nicht mehr genau zusammen aber wo ach ja genau von emily morse glaube ich ist eine sexualwissenschaftlerin sexologin aus amerika die ist ziemlich bekannt und hat eine ziemlich große reichweite und die fragt dann die Leute? Wie sieht es denn aus bei euch? Mehr oder weniger Sex zurzeit durch Corona? Oder was ist dein sexuelles Ziel für diese Woche? Und dann kommen von den meisten, überhaupt Sex zu haben. Was schon zeigt, viele Menschen haben weniger Sex, als sie es eigentlich wollen oder als sie denken, dass sie müssten. Das ist der Punkt. Also Sexualität ist ein spannendes Feld, weil wahnsinnig viel Erwartung und Erwartungshaltung, Erwartungsdruck da mit rein spielt.
Sebastian Ja, wobei da wieder dieser goldene Punkt ist, jetzt geht mir die Stimme weg heute, ich muss mal was trinken. Kommunikation, man muss miteinander reden, um miteinander Spaß zu haben.
Gundula Ja, das ist so und das fällt wahnsinnig vielen Menschen schwer.
Sebastian Okay, was kann man da machen deiner Meinung nach? Also, dass die Leute bei dir ins Geschäft kommen, ist ja das Ende einer Entwicklung. Da ist die Leute ja schon ein paar Schritte weit gegangen. Okay.
Gundula Vermutlich. Also die Leute, die gar nicht miteinander reden und die das Thema, sag ich jetzt mal, also wir machen mal so einen prototypischen Fall vielleicht. Also ein Paar, was schon seit zehn Jahren zusammen ist, wo die Sexualität eingeschlafen ist aufgrund unterschiedlichster dinge wie zum beispiel sehr viel stress bei der arbeit kleine kinder verletzungen in der beziehung also so ein ganzer sack von ich nenne das aktuell schwierigen bedingungen plus altlasten ja da ist es dann eingeschlafen und findet vielleicht noch mal alle viertel jahr oder alle halbe jahre statt so wie du das vorhin beschrieben hast da ist dann die Frage, haben die genügend anderes Verbindendes, sodass sie damit einfach so leben, bis dann vielleicht irgendjemand Neues, Fremdes da irgendwo einbricht. Das ist ja der Klassiker. Oder irgendwann haben sie den Punkt erreicht, wo sie denken, jetzt geht es so nicht mehr weiter, wir müssen was ändern und dann suchen sie Unterstützung. Also von ganz alleine, dass diese Menschen sich jetzt dann eines Abends hinsetzen und sagen, so übrigens jetzt nach fünf Jahren im Grunde eingeschlafener Phase, nehme ich mir mal ein Herz, jetzt lass uns mal miteinander reden, glaube ich eher nicht. diese versuche funktionieren dann häufig nicht und dann suchen die sich im besten falle unterstützung wenn sie das nicht tun und das bleibt so ein schwelendes problem dann führt das früher oder später zur trennung also es gibt drei gründe warum paare sich trennen das ist sex das ist macht und das ist geld wir
Sebastian Ja und BDSM verbindet alles davon. Zumindest Geld im Sinne von Spielzeug kostet.
Gundula sind
Sebastian Also alle drei Trennungsgründe sind dann quasi vorhanden, ich hoffe in der positiven Art. Ja,
Gundula also sozusagen dann gelöst im besten falle die machtfrage ist geklärt zumindestens im sexbereich ja
Sebastian das Geld ist ausgegeben für das Spielzeug.
Gundula man hat hoffentlich geschafft sich darüber zu einigen wer was wie wann wofür ausgibt und sex ist dann hoffentlich auch da und eine form die ihr an spaß macht also ja Ja, klingt so easy.
Sebastian Es klingt so einfach, aber es gelingt ja nicht jedem.
Gundula Also ich sage es mal so, aus meiner Beratung kenne ich Paare, die SM leben oder zumindest einer davon, eine davon und wo dann aber die Beziehung trotzdem nicht gelingt und die wirklich leiden und strugglen und so weiter. Und dann liegt es natürlich an anderen Punkten noch.
Sebastian Ja gut, das BDSM ist kein Heilmittel, ist klar, es kann aber eine Beziehung, ich sag mal, töten, wenn es einseitig gebraucht wird.
Gundula Das stimmt.
Sebastian Du bist so ich hab das, wir waren letztes Jahr irgendwann bei dir und sind dann gekommen mit der Bitte, hallo wir wollen auf eine Party gehen, wir brauchen mal ein neues Outfit für die Frau und das ist ja tatsächlich der Punkt wenn Menschen auf ihre erste Party gehen, dann kommen bestimmt mal Menschen zu dir rein und sagen oh Gott, ich brauch dafür was anzuziehen wie gehst du damit um und was machst du mit den Leuten hallo hier ist ein billiges Outfit, kauf das, tschüss
Gundula Billiges Outfit schon mal gar nicht. Also damit meine ich jetzt nicht pekuniär, sondern vom Look her. Nee, natürlich frage ich, ich frage immer erstmal, was haben Sie sich vorgestellt, was wünschen Sie sich, was gibt es vielleicht schon für Bilder im Kopf. Vielleicht haben, also nicht vielleicht, sondern im Normalfall haben die Leute ja schon vorher irgendwo gegoogelt, haben schon irgendwas gesehen, was sie ganz toll finden und suchen dann so etwas oder ähnliches, wissen aber auch nicht, steht mir das, mag ich das tragen, wie fühlt sich das an. dann tasten wir uns also ran an deren vorstellung und habe ich das genau so oder ähnlich im laden dann ist schön wenn es dann auch noch passt toll ist natürlich wenn die kundin eigentlich relativ offen ist weil ich habe aufgrund meiner erfahrung und das soll jetzt bitte nicht arrogant klingen aber ich habe einfach totalen blick für die person vor mir für die körperform was zu dieser körperform von den modellen die ich da habe gut passt plus natürlich noch entsprechende accessoires also ich habe selber dann eine menge kopfkino wie man dann interessanten gesamt look draus machen kann also von Kopf bis Fuß und ja super toll ist natürlich die kundin die sagt ja mensch bring her ich probiere alles an ich habe bock was auszuprobieren und eben nicht so feste vorstellung hat aber mit beiden fällen kann ich dienen ja
Sebastian Ja, das ist uns passiert. Also ich wurde dann vor der Garderobe platziert, habe einen tollen Kaffee bekommen und dann war der Vorhang erstmal zu, auf, zu, auf, zu, auf. Hinterher war auch was Schönes in der Tüte. Ich mag jetzt gar nicht so viel Werbung davon machen, aber es ist tatsächlich gelungen, etwas zu finden. Das war schon mal gut. Und anprobieren gehört einfach dazu. Ich habe hier eine Hörerfrage von Lady A. Ich glaube, das ist immer der Punkt, da muss man den Laden vielleicht noch ein bisschen erklären. Werden allein shoppende Frauen von anwesenden Kerls merkwürdig angeblickt?
Gundula nein mein laden kann ich genau erklären weil mein laden schon eine atmosphäre hat von respekt und weil wir das natürlich auch verkörpern mit dir meine ich mich und meine mitarbeiterin und deswegen also diese diese vorstellung diese klassischen vorstellungen ich bin im sex shop und da stehen ein paar schmierige Typen im Trenchcoat, ich muss dann immer lachen, weil das ist ja so ein Klassiker, ne, und Frau guckt sich interessiert die Dildos an und die Typen robben sich dann so langsam näher, um mitzukriegen, was die Frau denn da Geiles kauft und fangen schon an zu schwitzen, ah, so, ich muss schon wieder lachen, das ist echt so ein geiles Bild.
Sebastian Warum nicht? Richtig. Es gibt solche Läden in Hannover, die gibt es, aber bei dir funktioniert das allein deshalb nicht, weil bei dir kommt man gar nicht rein und bleibt unbeobachtet.
Gundula Mit Trenchcoat.
Sebastian Nein, bei dir, da kommt man rein und dann ist da jemand und sagt, hallo, kann ich euch helfen? Dann ist man da eingemeindet und wie gesagt, den Kaffee habe ich auch gekriegt, das rechne ich hier hoch an. Also das geht, glaube ich, nicht.
Gundula Nee, das geht nicht. Also das gibt es gar nicht. Also wie soll ich denn das sagen? Das liegt natürlich schon am Konzept, aber zu mir kommen natürlich sowohl einzelne Frauen, als auch einzelne Männer, als auch überhaupt einzelne Diverse, die für sich oder für die partnerschaft produkte kaufen wollen das heißt die sind dann auf sich ihre eigenen bedürfnisse oder bedürfnisse ihrer eigenen partnerschaft fokussiert die sind nicht auf der suche nach der richtigen frau und von daher habe ich solche situationen tatsächlich wirklich noch nie erlebt noch
Sebastian Noch nie. Ja,
Gundula nie aber es liegt auch daran also ich würde auch intervenieren also wenn ich tatsächlich so ein ich habe natürlich schon sehr unsichere junge männer im laden gehabt die dann so also so innerlich schweißausbruch kriegen weil das ist ja in meinen laden ist ja wirklich in jeder hinsicht intimer durch die größe weil wir beraten weil sie werden angesprochen es ist eben kein discounter wo man rein geht sich durch die gänge schiebt und dann vielleicht irgendwas schnell aus dem regal nimmt und schnell zur kasse und schnell raus, sondern wir sind ja, wenn es gewünscht ist, im Gespräch mit den Kunden. Es ist auch nicht so, dass wir uns jetzt an der Schulter hängen und die Leute voll labern. Also zumindest versuchen wir das zu vermeiden. Ja, also von daher, diese Stereotypen-Bilder gibt es einfach nicht. Und wenn man, und jetzt ist es wieder ein bisschen unfair, Frauen können sich ja auch respektlos verhalten. Also wenn sich jemand respektlos verhalten würde im Laden, würde ich intervenieren und würde nachfragen, Ja, also ich würde jedenfalls darauf reagieren, so.
Sebastian gut. Ja, irgendwie muss das ja auch. Du willst ja auch, dass die Menschen sich wohlfühlen. Und dafür sorgst du, glaube ich, auch ganz gut.
Gundula Genau. ich will mich auch selber wohlfühlen. Also wenn so eine komische, so eine komische, wie soll ich denn das sagen, so eine, ja,
Sebastian komme rein und habe ein bisschen was getrunken und sage, ich will mal gucken. Und gröle noch ein bisschen rum.
Gundula das habe ich, ja, ja, das habe ich auch, das habe ich tatsächlich schon gehabt. Leute, die angetrunken reingekommen sind, die sich so Mut angetrunken haben und die dann so ins Ordinäre kippten. Ja, das habe ich schon gehabt. Aber dann bin ich da ziemlich klar und mache ziemlich schnell meine Grenzen klar. Und wenn es mir zu krass wäre, die meisten Leute merken dann, aha, das ist hier nicht angesagt, so ordinär, respektlos mit der Person, also mit mir oder meiner Mitarbeiterin oder sonst wem und auch mit der Ware so respektlos umzugehen, das akzeptiere ich einfach nicht.
Sebastian Okay, ja, vor allem, weil man kann alles anfassen. Es gibt halt Läden, da steht überall Do Not Touch voll an den Dingern dran. Wie gesagt, ich bin es halt gewöhnt, man fragt lieber mal und dann ist das okay. Okay, Regenbogensub fragt noch, ob nur Frauen bei dir arbeiten.
Gundula Ja. Als
Sebastian Okay,
Gundula Mitarbeiterin habe ich zwei Mitarbeiterinnen.
Sebastian da merkt man auch, wie familiär, sage ich mal, das ist. Dass es eben keinen Schichtbetrieb gibt mit Durchlauf ohne Ende.
Gundula Wir sind ja immer nur eine von uns, also im Normalfall ist immer nur eine von uns da. In Vor-Corona-Zeiten waren wir am Samstag immer zu zweit da, weil wir dann einfach so viele Kundinnen da haben, dass wir auch guten Service bieten wollen, deswegen schon zu zweit da sind. Aber momentan aufgrund von Corona-Bedingungen ist immer nur eine von uns anwesend und es dürfen auch nur mit uns, also wir plus vier Kundinnen, da sein.
Sebastian Ach so, da müsst ihr ja auch aufpassen im Moment, stimmt.
Gundula Ja, wie überall im Einzelhandel. Es gibt überall Zugangsbeschränkungen. Ob sich noch alle dran halten, ist eine andere Geschichte. Aber ich halte mich dran, weil ich bin ja verantwortlich für die Gesundheit meiner Mitarbeiterin und für für meine eigene und wenn ich erkranken würde, dann ist die Butze zu und dann haben wir ein ernstes Problem.
Sebastian Wie ist das denn eigentlich im Moment? Also einen Onlineshop hast du gar nicht, ne?
Gundula Nein, ich habe keinen Online-Shop, ich verkaufe natürlich auch via Versand, weil die Versandhandelsregeln sind ja gesetzlich geregelt. Man kann alles bei mir bestellen und ich versende es, nur es gibt keinen Online-Shop, wo man was ins Warenkorb legt und dann geht das so diesen automatisierten Gang. In meinem Fall muss man eine E-Mail schreiben und seine Wünsche äußern und dann gibt es eine Antwort und eine Rechnung und ein Paket.
Sebastian Ich mag mal ganz kurz darauf eingehen. Das heißt, bei dir ist das ein bisschen eingebrochen, auch vor ein paar Wochen, ne? Natürlich.
Gundula Während der, ja klar, während der schließt er fünf Wochen zu.
Sebastian Natürlich. Und zwar richtig.
Gundula Na gut, ich bin ja dann Unternehmerin, ich stecke ja nicht den Kopf in den Sand, sondern ich habe dann auf Instagram ganz viel gezeigt und viel Kommunikation und hatte dadurch dann auch tatsächlich ein bisschen Umsatz. Habe mir davor aber echt den Arsch abgearbeitet, so wie alle Selbstständigen in der Zeit.
Sebastian Ja, die Frage ist ja, ob die Leute danach dann gekommen sind, als es wieder ging und dann war die Butze voll und dann kamen sie alle und hatten einfach, die Leute haben zu Hause gesessen, konnten im Prinzip nicht viel anderes machen, als entweder auf Kinder aufpassen oder Sex miteinander haben und dann hat auch noch der Laden zu. Das ist ja fürchterlich, die Vorstellung. in Frankreich war ja nicht Klopapier ausverkauft, sondern Kondome und Rotwein.
Gundula Ja, ich
Sebastian Das finde ich sehr bezeichnend.
Gundula hoffe, dass es nicht eine Ente ist. Ich glaube es ja fast nicht, aber wäre ja schön für die Franzosen. Naja, also bei mir ist es nicht anders als im restlichen Einzelhandel. Wir haben immer noch Umsatzeinbußen, gar keine Frage. Aber ich habe ja wirklich viele, viele tolle Stammkundinnen und bin darüber sehr, sehr dankbar. Und ja, von daher, ich mache mir keine Sorgen, trotz Umsatzrückgang, der Laden wird es überleben.
Sebastian Jetzt wollen wir mal ein bisschen ins Eingemachte gehen.
Gundula Genau. Zu den spannenden Themen. Ich glaube auch gar nicht, wollen die Leute so viel über den Laden hören?
Sebastian Nee, das reicht jetzt. Ich glaube, jetzt ist es gut. Die wissen jetzt, dass der toll ist. Ich habe auch im Chat gerade schon ein bisschen gelesen, da wirst du gelobt über den Klee. Also das ist schon mal super.
Gundula Oh, vielen Dank. Das finde ich toll. Ich sehe das ja nicht. Also ich bin ja nicht mit im Chat hier.
Sebastian kannst ja hinterher reinkommen und dann siehst du das alles nochmal. Aber die sind alle ganz lieb dabei. Die möchten jetzt natürlich ein bisschen wissen hier Altersdurchschnitt der Käufer und solche Geschichten. Da könntest du vielleicht noch was zu sagen. Du hast ja schon gesagt von 16, 18 bis 85.
Gundula Ja, naja, theoretisch kannst du bei mir auch mit 16 reinkommen in den Laden, weil der ist ja nicht pornografisch.
Sebastian Die
Gundula Aber um es realistisch zu machen, die meisten Menschen beginnen mit Mitte 20 sich zu interessieren für, was könnte man denn noch so machen. Ich spreche immer von den meisten, nicht von allen. Die älteste Kundin, die ich gefragt habe, ist 85 und dazwischen bewegt es sich. Natürlich mit einem Schwerpunkt von 30 bis 65.
Sebastian Frage ist beantwortet. Jetzt gucken wir mal. Ich habe ja zu viele Themen auf dem Zettel. Von Male-Privilege-Problem bis über Feminismus steht hier alles. Weißt du was, du suchst aus und dann gucken wir mal, dass ich einsteige.
Gundula gerade ganz erstaunt. Ich dachte, wir sprechen erst mal über BDSM und meine Erfahrungen. Aber nein.
Sebastian Ich glaube, du kannst alle deine Erfahrungen hier ausbreiten, überhaupt kein Problem. Ich habe sogar gehofft, ich kriege dich dann so hinten rum. Aber wenn ich das gar nicht brauche, dann bin ich da flexibel.
Gundula Wir haben ja darüber gesprochen. Ich erzähle ja nichts explizit über meinen Sex, Weil das geht nicht. Ich bin ja eine öffentliche Person. Ich bin ja eben nicht, keine Ahnung, ja, irgendein Synonym und ohne Bild im Netz, sondern ich bin ja bekannt. Also bekannt im Sinne von jeder weiß jetzt, wer ich bin. Und worauf ich keinen Bock habe, ist, dass irgendwelche Typen dann mal in den Laden kommen und mich darauf ansprechen, ich habe gehört, du stehst da und da drauf. Also allein so einen Satz möchte ich nie hören.
Sebastian Okay, aber das ist ja jetzt genau der Punkt. Also du kannst sagen, hier, ich verkaufe alles rund um Sexualität, aber bitte bringt mich nicht damit in Zusammenhang, dass ich dasselbe auch nutze.
Gundula nein
Sebastian Oder gilt das nur für BDSM?
Gundula natürlich selbstverständlich habe ich sex und eine menge erfahrung aber das ist doch meine intimität und die meines mannes und ich werde doch ein Teufel tun und das öffentlich ausbreiten also das geht einfach außer mich mein partner und menschen die mir sehr nah sind niemanden was an was nicht heißt dass ich da nicht auf eine etwas distanziertere art darüber sprechen kann also wir sind ja also es geht wir sind ja eben nicht also zu dem thema ich habe natürlich alles mögliche ausprobiert in meinem leben mit 57 kann man ja schon ein bisschen zurückgucken und ich Ich finde immer prinzipiell auch vieles spannend.
Sebastian Wir sind ja unter uns. ja,
Gundula Und natürlich gehe ich auch gerne hier in Hannover zu den Fetischpartys, zum Fetischzoo zum Beispiel von Charlotte. Aber da bin ich zum Beispiel natürlich zurückhaltender, als wenn ich mich in einem für mich anonymeren Bereich befinde, wo mich eben nicht alle zwei Meter mir kundenfreundlich, mich kundenfreundlich begrüßen. ja
Sebastian kannst du da hingehen als Unternehmerin oder als Privatperson? Geht das überhaupt noch?
Gundula wenn ich hier in hannover auf parties gehe dann bin ich so ein Zwitter teil ich bin natürlich einmal als liebhabereien inhaberin da ich bin auch ein stück weit privater natürlich tanze ich und ich trinke was und ich habe meinen spaß aber ich würde nie öffentlich spielen du
Sebastian Okay, damit implizierst du ja schon mal, dass du da aktiv dabei bist, ohne es gesagt zu haben, sehr gut.
Gundula Du weißt ja, der Genießer schweigt.
Sebastian Ja, ja, natürlich. Ja, das ist so ein bisschen, ich mag natürlich auch mal die Brücke so ein bisschen zu den Hörern aufrechterhalten, aber man muss, denke ich, auch das Motiv verstehen. Denn es geht ja nicht nur dir so, dass ich kann auch nicht in meinem Büro, in meinem Beruf sagen, hier, hallo lieber Kunde, ich bin übrigens der Sebastian und ich schlag meine Freundin. Das kann ich nicht erzählen. Oder wenn ich da irgendwie in große Öffentlichkeit gehe und bin da entsprechend sehr gut googlebar an der Stelle, das kann ich mir schlicht nicht leisten, weil ich einfach nicht weiß, ob irgendwann der Auftraggeber, der ist Kunden, also in meinem Hauptjob, ob der eventuell ein Problem damit hat und dann ist der Auftrag weg, weil der eben strenggläubig ist. Also das ist ein echtes Problem und das finde ich total ärgerlich, dass ich mich da dann doch irgendwie, dass ich Anstrengungen unternehmen muss zu sagen, okay, ja ich mache einen Podcast, aber ich kann jetzt nicht so richtig öffentlich dazu stehen, ich kann hier nicht ans Haus ein Schild dran nageln und sagen, hier, hier wohnt der Typ und der redet über das perverse Zeug und das BDSM an der Haustür stehen haben. Geht gar nicht. Und das finde ich super ärgerlich.
Gundula also und das finde ich total verständlich und das finde ich auch sinnvoll, dich da selbst auch zu schützen. Es ist trotzdem noch eine andere Situation, weil du musst dir etwas aktiv verheimlichen. In meinem Fall empfinde ich es so, dass ich, ich bin ja öffentlich, ich zeige mich auch, aber ich bewahre und schütze meine Intimität. Also, es gibt ja auch den Klassiker, dass mich Kunden fragen, ja, und haben Sie das alles ausprobiert und wie sind denn Ihre Erfahrungen mit dem Produkt, wo ich dann gar nicht darauf eingehe, sondern sage, ja, also ich habe viel Feedback davon bekommen. Kundinnen sagen XY dazu. So, also ich bin da nicht, in dem Moment nicht als Individuum anwesend, als Person, als Gundula. Das geht einfach nicht. Also für mich geht es nicht.
Sebastian Ja, wobei das wäre natürlich viel einfacher, ich sag mal so ganz platt, was zu verkaufen, wenn du sagst, hier, ich bin das, nimm das Teil, ich benutze das selber, mein Mann ist begeistert. Wenn du das nicht sagen kannst, ist das ärgerlich, ne?
Gundula ist gar nicht, ja, nee, gar nicht, weil ich finde es auch, also ich halte nichts von Leuten, die so verkaufen. Ich weiß, das machen ganz viele, aber das halte ich für falsch und ich halte es auch für falsch für den Kunden, die Kundin, weil Sex ist etwas sehr Individuelles und auch die Erfahrungen, die man im BDSM macht, sind sehr individuell. Und was für den einen funktioniert, funktioniert nicht für den anderen. Das geht eben nicht. Also selbst wenn ich das mega finde, dann funktioniert das eben nicht für jemanden anders genauso. Nicht unbedingt. Das ist also bloß, weil ein Produkt aus meiner Sicht super gut ist, das ist ein Quatsch. Wir sind sowohl anatomisch als auch psychisch Individuen. Und deswegen gibt es ja auch bei den Vibratoren keinen Bestseller. Das wird ja gern behauptet. Und natürlich wird das auch gepusht, damit bestimmte Produkte natürlich einen entsprechenden Absatz finden.
Sebastian Ja.
Gundula Ich meine, Marketing muss ich dir nicht erklären. Aber das ist eben Marketing und ich mag das nicht. Und damit bin ich ja leider wieder ein Stück weit auch beim Laden. Insofern, ich möchte gerne ehrlich beraten. Und das heißt, in den Mittelpunkt stelle ich immer die Kundin mit ihrem Bedürfnis und ich frage nach, da wird es dann intim. Was magst du? Wie machst du es gerne? Was erregt dich? Worauf fährst du ab? Welche Erfahrungen hast du? Was wünschst du dir noch? Das sind die Fragen, die ich stelle. Und dann kommen wir zu dem, was dieser Mensch braucht. Und das ist das Entscheidende. Und ob ich das teile und denke, oh ja, das finde ich auch super, wen interessiert es? Unwichtig.
Sebastian Ja. Ich mag jetzt aber trotzdem nochmal diesen Zusammenhang ziehen. Also, klar, du suchst da eine, ich sag mal, neutrale Perspektive als Businessfrau. Jetzt hast du aber natürlich auch, Du bewegst dich ja nun mal in der Wirtschaft und da gibt es ja, ich sag mal, den Vermieter, umliegende Geschäfte. Für die bist du doch die Frau mit den Sextoys.
Gundula Absolut. Und deswegen zum Beispiel, was sich ja keiner vorstellen kann, ist, ich habe ja den Standort gewechselt nach 14 Jahren.
Sebastian Das
Gundula Ich glaube, ich muss das nicht erklären. Alle, die ein bisschen Zeitung lesen, kriegen ja mit, wie die Immobilienpreise nach oben geschossen sind die letzten fünf, sechs Jahre. Und zwar nicht nur im Wohnungsbereich, sondern eben auch im Gewerbe- und Immobilienbereich. Und ich habe dann eben einen neuen Standort gesucht und war mir sicher, weil mein Laden ist ja solvent, ich habe eine überdurchschnittliche Bonität, ich habe ein klares Konzept, was man sich anschauen kann. Also man kauft nicht die Katze im Sack. Ich bin eine ehrliche Einzelunternehmerin. Also etwas, wo ich mit meiner naiven Vorstellung dachte, also da muss doch jeder Vermieter sagen, oh sehr gerne, da weiß ich doch, dass diese Mieterin mit Sicherheit pünktlich ihre Miete zahlt. das ist nicht das entscheidende für vermieter das musste ich lernen ich habe fünf monate von dem halben jahr was ich zeit hatte gesucht und habe eine ablehnung nach der anderen bekommen nachdem klar war was verkaufen sie das können wir uns nicht in unserem haus vorstellen war dann die generelle antwort und das im jahre 2017 nicht 1890 ja
Sebastian schon drei Jahre her. Mensch, okay, hatte ich jetzt geantwortet.
Gundula aber das ist krass oder also ich habe nicht damit gerechnet ich war wirklich naiv ich weiß jetzt besser wie der immobilienmarkt tickt
Sebastian Ja, das
Gundula das nächste mal ja weiß ich bescheid
Sebastian geht ja auch, ich sag mal, jetzt hier Vereinen auf so, wenn die Partys machen wollen. Die fragen einen Laden nach dem anderen an und die sagen alle nö. Und gut, das ist nochmal was anderes, weil da soll ja das auch wirklich praktiziert werden. Aber im Business-Bereich ist man eigentlich der Meinung, okay, wirtschaftliche Zahlen, die zählen und dann reicht das eigentlich. Aber da eben nicht mehr. Ja, letztendlich hast du ja was gefunden.
Gundula nicht beim sex ist schluss ja halleluja es gibt auch hin und wieder mal jemand tolerantes dabei nein
Sebastian hat sich ja nach drei Jahren noch nicht rausgeschmissen, also läuft alles wunderbar.
Gundula doch wunderbar
Sebastian Okay. Ich mag nochmal so ein bisschen die Draufsicht haben. Also es kommen Menschen bei dir rein und sind BDSMer, als solche auch zu erkennen und unterhalten sich auch in dem Bereich. Da du ja jetzt nicht als du quasi vor ihnen stehst, sondern in dieser Beobachterrolle. Kannst du mir mal sagen, wie du uns wahrnimmst als Kunden, als Menschen, die das einfach betreiben? Gibt es da irgendwas, wo du sagst, das ist vielleicht anders als bei Menschen, die BDSM nicht erleben? Also erkennt man den Perversen an der Nase.
Gundula ich jetzt
Sebastian Und das mal ganz kurz zu sagen.
Gundula nein Nein, nein, nein.
Sebastian Und wie sieht das aus?
Gundula Man kann nicht den Leuten, das ist ja auch so, wird ja auch gerne immer wieder behauptet, auch in Büchern stand das ja schon, wenn die Kunden reinkommen, weiß ich schon, was die wollen. Ich sehe denen das sofort an. O-Ton aus einem Buch. Eine Frau, die im Sexhandel gearbeitet hat. Das ist meiner Meinung nach gelogen. aber anyway nein man sieht es den leuten nicht an ich habe schon extrem spießig und harmlos aussehende ältere menschen im laden gehabt die dann wirklich ja die ganz harten sachen also die was ich an ganz harten sachen da aber wohl gemerkt gekauft haben von daher nein man sieht es den leuten nicht an es gibt in dem moment wo sich jemand ausschließlich dieser wand wo meine schönen Flogger und so weiter hängen widmen dann ist ja klar das bedürfnis aber die leute die schon ahnung haben die wissen ja selber worauf sie achten ich frage dann noch mal nach ob es fragen gibt ob es unterstützungs wunsch nach unterstützung gibt jemand der schon erfahrener ist aus der szene dem muss ich glaube ich nichts erklären dem kann ich vielleicht noch mal details zum einzelnen produkt erklären aber grundsätzlich ja nicht und bei mir ist ja so die leute die einsteigen und sagen so ja also wir würden jetzt gerne mal irgendwie wir suchen was womit wir uns fesseln können so und dann frage ich halt nach was habt ihr gedacht seile fesseln schnell öffnen was softes was kräftigeres tralala also die ganze bandbreite und dann zeige ich das auch und dann können die leute ja auch selber das anfassen und spüren und das ist das entscheidende bei mir eben ausprobieren das heißt die handcuffs werden umgelegt und dann kann man eben da sehen wie ist denn das handling ist das das was mich anmacht gefällt mir das fühlt sich das gut an so und ohne dieses ja
Sebastian Nehmen die das dann auch mit? Oder lassen die sich das zeigen? Und dann gehen sie lieber wieder und müssen das erst mal verarbeiten. Und kommen dann eine Woche später wieder.
Gundula sowohl als auch das gibt es alles gibt ja menschen die sind dann so derartig aufgeregt für die ist es ja schon so oh mein gott eine neue grenze überschritten oder berührt und andere die ja genau dann auch sagen oh ja das ist es ich spüre sofort dass das bin ich gut also es gibt Ich habe auch oft gerade junge Paare, die das zum ersten Mal ausprobieren, die dann eben rausgehen, Kaffee trinken und dann wiederkommen.
Sebastian Okay.
Gundula Also es gibt alles.
Sebastian Ja, da machst du also wirklich die Tür auf für die Menschen. Und sagst, hier, das gibt es. Ihr interessiert euch dafür. Und dann gibst du nochmal so den Schubs, dass sie es dann auch wirklich vielleicht kaufen. Und dann eben auch ausprobieren. und möglicherweise habe ich die dann irgendwie zwei Monate später dann auf dem Stammtisch gesehen und die, das sind ja diese Menschen, die total glücklich sind und alles ist total aufregend und alles das erste Mal irgendwie, die sind dann, das ist einfach so einfach so super nervöse Menschen, die aber einfach happy sind, dass sie jetzt gerade was gefunden haben, was ihnen was gibt. Das ist echt schön.
Gundula das finde ich auch also überhaupt wenn menschen in ihrer sexualität was ausprobieren und dann merken oh ja das ist toll da geht irgendwie eine tür auf oder das haben sie sich erlaubt und ich will den leuten gar nicht einen schubs geben sondern eher so eine erlaubnis so ja probiert das aus, gönn dir das, das ist okay, du bist damit nicht allein, egal ob jetzt BDSM oder Toys, ich meine, war ja früher auch ein Tabu,
Sebastian Ja, also ich bin, ich sag mal zum Glück jung genug, dass das nie ein Tabu war in meiner Wahrnehmung, aber gerade bei der Generation meiner Eltern, da weiß ich einfach, das ist dann so ein, ui, das muss wohl schwer gefallen sein, sehr schwer gefallen sein. Und dann war auch die Qualität völlig egal, Hauptsache man hat dieses Zeug irgendwie unterm Ladentisch gekriegt. Also da war erstmal die Beschaffung, als wenn es verboten ist, wäre.
Gundula war es ja auch, ich meine tatsächlich, die Geschichte ist ja so, früher waren ja die Geschäfte wirklich nur für Verheiratete, also du musst es ja nachweisen, dass du verheiratet bist, es hieß ja nicht umsonst, Geschäfte für Ehehygiene. Ehehygiene, das klingt schon allein, boah, okay, also, aber so war es ganz früher und dann, als die Geschäfte geöffnet hatten, dann war es ja trotzdem alles verklebt und also ich kann dir sagen, mein erster Eintritt in eines von diesen zugeklebten Geschäften eines großen Konzerns, den es jetzt nicht mehr gibt, war auch mit Aufregung, weil man wusste ja nicht, was einen dahinter erwartet und ganz oft war es ja auch so, du kommst rein das erste was siehst sind irgendwelche aufgerissenen organe also gespreizte beine so zur begrüßung so hallo gut okay das mag vielleicht auch menschen anregen aber mich hat es eher abgetörnt weil ich will brauche ich brauche keine gynäkologen fortbildung und das ist nicht das was ich irgendwie erotisch oder sexy finde ich brauche schon eine gewisse ästhetik und Und die gab es halt nicht in den Läden.
Sebastian Man musste, ja
Gundula Und deswegen war es eigentlich immer so, ja,
Sebastian muss zugeben, also mein erster Besuch in einem Sexshop, das ist jetzt auch 20 Jahre her, im Eingangsbereich waren die Videokassetten, die ganze Wand voll, wie in einer Videothek, aber ach Gott, die Titel von dem Zeug, herrlich. Man musste dann schon weitergehen und ganz, ganz hinten in der letzten Ecke, da gab es dann ein bisschen Bücher, da habe ich dann auch tatsächlich, oh Gott, die Zucht der Frau oder die Züchtigung der Frau, irgendein Schinken haben wir da mitgenommen damals. Das hat sich im Nachhinein als gar nicht so fürchterlich schlechtes Buch herausgestellt, aber man musste schon sehr tief in den Laden rein, um auch in dem Bereich überhaupt was zu finden. Ich mag noch mal kurz was reinschmeißen von Atera. Die mag nämlich wissen, ob du dich schon mal von Erfahrungen von Kunden oder Kundinnen hast inspirieren lassen für deine persönliche Intimität.
Gundula weil ich bin da ganz gut mit mir in Verbindung. Und ich weiß auch, wenn ich was Neues ausprobieren will, dann sorge ich auch dafür. Also ich habe ja schon eine Menge Workshops in meinem Leben mitgemacht und war auch auf dem sehr empfehlenswerten Explore Festival das sind dann eben die orte wo ich gerne etwas ausprobieren allerdings immer und nach prüfung für mich von den workshop gebern also die die den workshop machen weil das müssen für mich integere menschen sein und keine keine keine Showmaster. Ich weiß nicht, ob das deutlich wird, was für mich das Kriterium ist. Der Mensch muss echt sein.
Sebastian musst den Menschen vertrauen können, dass der dir kein Quatsch erzählt.
Gundula Ich muss ihm vertrauen können, genau, und der muss sein, also ein konkretes Beispiel, was ich ausprobiert habe, ist Hängebondage. Und ich habe mir da eben jemanden ausgesucht, den habe ich vorher erst mal drei Stunden lang beobachtet, wie der mit den Menschen, die das eben dort auch ausprobieren konnten, umgegangen ist und wie das ablief und ja wie feinfühlig und achtsam der mit seinen wie heißt es ja mit den menschen die sich halt fesseln lassen haben beziehungsweise aufhängen lassen haben wir
Sebastian Ja, mit seinen Schülern würde ich jetzt schon fast sagen.
Gundula haben. Das hat ja so ein bisschen man hat ja einerseits ein bisschen Objektgefühl aber andererseits eben ist es ja es ist ja das abgefahrene ist ja zumindest fast jeder so Aber ich bin ja wie in einem Kokon gewesen, und zwar was meine eigene Wahrnehmung anbelangte. Also das hatte ja was Extremes von Trance und im Flow sein. Und es brauchte aber das behutsame Umgehen, weil ja jede Bewegung, jede Veränderung natürlich etwas körperlich gemacht hat, Schmerz ausgelöst hat oder eben nicht Schmerz ausgelöst hat. und natürlich auch schwindel oder verstärkung der trance oder nicht und das fand ich also ich fand es erstmal hochinteressant wie achtsam der damit umgegangen ist und daraufhin und dann gab es ein sehr gutes vorgespräch ich habe ganz klar meine grenzen da schon formuliert und das hat der 100 Prozent nicht nur akzeptiert sondern auch genauso umgesetzt und hat immer wieder mit mir rücksprache gehalten wie es mir geht und das das war großartig also es war eine ganz wunderbare erfahrung und das ist das was ich meine da versteht jemand sein handwerk und gleichzeitig ist und erlebt das total das begeistert ihn er macht das richtig mit herz und er ist aber achtsam um wirklich auf die person einzugehen die da vor ihm ist und die sind ja sehr unterschiedlich auch mit mit ihren Bedürfnissen. Und das fand ich wirklich eine sehr, sehr schöne Erfahrung. Und so ist auch meine Herangehensweise, zumindest mein Anspruch, das lässt sich übertragen. Also das ist das, was mir gut gefällt beim Thema Sexualität. Es geht immer um den einzelnen Menschen. Und es gibt eben nicht, ich mag deswegen nicht so gerne die BDSMler oder die Szene oder so, weil nach meiner Erfahrung sind die Menschen da auch, die, die ich kenne, etwas näher kenne, sehr sehr unterschiedlich.
Sebastian Ja gut, das heißt aber nur, dass das ein weites Feld ist, wo ich fast jeden irgendwie reinsortiert bekomme. Wo ich sagen kann, BDSM ist ist so viel, da passen sie fast alle rein.
Gundula Ja, ich lass das jetzt mal so stehen.
Sebastian Ja, also ich finde, ich hatte das früher, da war das dann so, ja, der typische SMer, da ist einer Dom und der andere Sub und da muss man sich auch bitte klar entscheiden und dann wird das mit dem Schlagen, Hauen und so weiter gemacht und dann ist halt auch gut und alle, ja, wer jetzt nur mit Seilen macht, ne, das ist ja gar kein richtiger BDSMer, ne, also das hat sich aber alles völlig aufgelöst inzwischen und ich muss nicht alles mögen, es reicht zu sagen, sagen, einen kleinen Teilaspekt finde ich toll, das ist meins und da fühle ich mich wohl drin und das ist in Ordnung und das ist eine schöne Entwicklung einfach.
Gundula Das ist schön zu hören. Ich frage mich immer, wer ist denn diese Instanz überhaupt, der das bestimmt? Also das finde ich allein schon so derartig absurd. Deswegen sage ich ja auch, ich würde mich nie als BDSMler bezeichnen. Aber Aber es gibt bestimmte Sachen, die mag ich und es gibt Sachen, die mag ich nicht und Punkt.
Sebastian Wann ist man denn ein BDSMer? Wie viel von dem Zeug muss ich mögen, um zu sagen, ja, ich bin es?
Gundula nein, andersrum. Es gibt für mich keinen Grund, mir diesen Stempel aufzudrücken, weil bestimmte Praktiken ich in meiner Sexualität angenehm, befriedigend, interessant, aufregend, whatever finde. also mir geht es darum mich von dieser von diesen kategorisierungen also ich würde nicht auf die idee kommen mich selber zu kategorisieren genauso wenig also ich habe auch eine menge tantra ausbildung gemacht egal also ich meine früher gab es keinen tinder aber das hat man auch anders hingekriegt so was heißt das jetzt was bin ich bin ich jetzt tantrikerin bin ich jetzt bdsm bin ich jetzt offene beziehungen praktizieren was bin ich nichts von dem oder alles okay
Sebastian Okay, aber ich brauche doch irgendeine Schublade, wo ich sagen kann, okay, da gehöre ich zu einer Gruppierung dazu, um meine Community, um mein Umfeld zu haben, um Menschen Gleichgesinnte treffen zu können. Also brauche ich das nicht als Bindeglied irgendwie?
Gundula klar wenn du so ein bedürfnis hast da mit einer community eng zu sein dann ja das verstehe ich auch also in dem punkt kann ich total verstehen dass ich sozusagen gleichgesinnte um mich rum haben möchte was ich da als gleichgesinnte empfinde sind eben aus diesen verschiedenen kategorien die menschen die wiederum offenen geist haben also zum beispiel was ich ja sehr empfehlen kann sind die sind die kurse bei atma pöschl atma ist tantra lehrerin und tantra ausbilderin sie ist aber auch bdsm lehrerin auf eine gewisse art weil sie das einfach verbindet Und worum es ihr geht, ist eigentlich Persönlichkeitsentwicklung und bei sich selber Grenzen wahrnehmen, Grenzen respektieren und mit den Grenzen des anderen auch respektvoll umgehen. Und das ist ja ein Aushandelsprozess und das ist etwas, was ja auch dynamisch ist und was sich verändert im Laufe des Lebens oder im Laufe der Beziehung. Und da wird es doch...
Sebastian Meinst du das tatsächlich? Also ja, natürlich, ich finde, ja natürlich, Bedürfnisse verändern sich. Aber ich habe ja jetzt nun quasi 50 Folgen von diesem Podcast gemacht, der auch noch dieses Label ja tatsächlich trägt. Und ich stelle fest, dass es ganz, ganz wenige Ausnahmen gibt, die sagen, ich habe mit dem ganzen BDSM-Zeug mal angefangen, ich kann das jetzt aber auch wieder lassen oder das hat sich bei mir ausgeschlichen. Klar, da bin ich natürlich jetzt durch die Bubble, in der ich mich bewege, Der Fokus ist da sehr eng bei mir, aber mir ist fast niemand bekannt, der sagt, nee, also darauf, das habe ich mal gemacht und dann konnte ich aber darauf verzichten. Wenn es von Anfang an Spaß gemacht hat, dann bleiben die Menschen dabei und wollen und brauchen das auch. Das sehe ich schon als ihre sexuelle Identität an.
Gundula nicht als zu meiner sexuellen identität gehörig ansehen aber zudem was ich im bunten strauß der sexualität spannend finde
Sebastian Ja, also das heißt, man sagt ja, wenn ein Leidensdruck entsteht, wenn ich es bleiben lasse oder lassen muss, dann würde ich schon sehr deutlich sagen, okay, der Mensch, das gehört zu seiner Identität einfach dazu. Auf der anderen Seite Menschen, die sagen, ich kann das machen, das macht mir Spaß, aber es ist jetzt nicht notwendig, damit ich in meinem Leben glücklich bin. Also ich möchte nicht mehr drauf verzichten. Ich habe das einige Jahre getan und ich kann ganz ehrlich sagen, das war fürchterlich, weil man kann es nicht lassen. Man denkt ja doch immer wieder dran, es schleicht sich nicht aus, man gewöhnt es sich nicht ab, sondern die Gedanken sind da und sie gehen einfach nicht. Ich weiß jetzt nicht, wie weit ich mich jetzt in die Nesseln setze, aber wenn ich merke, Mensch, Mensch, ich habe Jungs lieber als Mädels, dann ist das Teil meiner sexuellen Identität. Und ich vermute, das wird sich in meinem Leben auch nicht mehr dann ändern, sondern das ist Teil von mir.
Gundula dass das ist ganz klar das gleiche gilt ja für trans menschen die ja auch ein ganz für sich klar haben wer sie sind unabhängig von ihrer bier von von ihrem biologischen geschlecht da gehen wir tief in die identität rein ich finde das interessant dass du das so siehst und das lasse ich auch 100 prozent zu stehen ich weiß nicht ob es für alle so ist und ich meine auch gar nicht den dass man das jetzt machen kann oder lassen kann dass das der fakt ist sondern wie weit ich das wirklich ja wie weit ich mich damit identifizieren wie weit ich das brauche um eine befriedigende sexualität zu haben das kann sich also das ausmaß ausmaß oder auch die einzelne praxis kann sich im laufe des lebens oder durch unterschiedliche beziehungen auch verändern ich weiß nicht wie deine erfahrung ist aber meine persönliche sicht ist dass mit jedem menschen mit dem man sexualität lebt egal in welcher form sie immer unterschiedlich ist also selbst wenn man genau das gleiche macht fühlt es sich bei unterschiedlichen menschen unterschiedlich an würde
Sebastian Ja, ich sehe das so, es gibt immer keinen Weg zurück, habe ich das Gefühl.
Gundula ich weiß nicht ob deine erfahrung so ist
Sebastian Man macht die Tür auf, guckt mal dahinter und dann will man da immer wieder hin. Also es wird auch mehr. Je mehr Menschen ich in meinem Leben kennengelernt habe, mit denen ich sexuell interagiert habe, desto mehr ist in meinem, wie soll ich das sagen, desto offener musste ich werden und wollte ich auch werden, weil ich immer mehr Perspektiven gesehen und erlebt habe. Um das mal runterzubrechen, ich kann sagen, ich stehe auf Frauen, die Sub sind und dann kann ich sagen, das klingt ja ganz einfach, aber Fakt ist, Sub A und Sub B, die haben vielleicht gar nichts miteinander zu tun, Weder in ihrer Art, noch dem, was sie sich wünschen, was sie gut finden.
Gundula das hat das
Sebastian Das sind völlig unterschiedliche Menschen. Ich kann nur diesen einen Gattungsbegriff hernehmen, um zu sagen, so eine grundsätzliche Einteilung will ich haben. Für mehr reicht es aber einfach nicht.
Gundula ist doch also das finde ich super weil du es genau für dich klar hast was du brauchst und wo wo vielleicht nicht ach so habe ich jetzt vielleicht zu missverständlich
Sebastian habe keine Ahnung, was ich brauche. Ich mache immer das, was mir Spaß macht und dann merke ich, oh, das macht mir mehr Spaß und das macht noch viel mehr Spaß. Ja, dann mache ich das doch. Und dann entfernt man sich da auch so ein bisschen ein und dann braucht man wieder Impulse von außen, dass man dann wieder was Neues entdeckt. Und denkt so, oh ja, das ist eine spannende Perspektive, finde ich gut. Oder eben, dass man sagt, okay, ist ausprobiert, muss ich jetzt nicht haben.
Gundula ich glaube dass generell mit je mehr sexuelle Erfahrungen man sammelt, egal in welche Richtung, damit meine ich jetzt nicht quantitativ, sondern qualitativ, dann wird man offener und experimentierfreudiger und das stimmt, die Grenzen erweitern sich vielleicht auch. ich bleibe aber hängen bei diesem ding ist das meine sexuelle identität das kann ich für mich so nicht sagen das hat vielleicht auch damit zu tun dass ich das so dass da so ein abhängigkeits moment drin klingt und ich bin mir auch nicht sicher ob es also es gibt mit sicherheit jemand also der klar präferenzen hat homosexuell bisexuell und so weiter ob es eben das für bdsm ob man das auch so sagen kann das ist so ein teil wirklich meine identität das bin ich oder das praktiziere ich also ich würde das jedem so offen lassen und ist eine frage vielleicht einfach von der persönlichen definition was einem daran gut gefällt und du hast ja schon gesagt Für dich ist es auch wichtig, da zu so einer Community zu gehören und dich als Teil davon zu empfinden. Und finde ich total akzeptabel. Mir geht es, glaube ich, einfach anders da.
Sebastian Nein, also
Gundula Und das, weißt du, da ist keine Wertung drin, besser, schlechter irgendwas oder so muss es sein oder so. Zumindest verstehe ich jetzt nicht so.
Sebastian finde ja diesen Austausch gerade einfach sehr spannend tatsächlich, weil ich bin natürlich voll drin und genieße das auch. Menschen zu haben, mit denen kann ich mich darüber unterhalten, wobei der Treppenwitz ist ja immer der, wenn man auf Stammtische geht, über was redet man, ja über alles, aber doch nicht über BDSM, da ist aber einfach dieses schöne Gefühl, hier sind Menschen, die mich vom Grundsatz her verstehen und das tut einfach schon mal gut und das ist schön. Man muss ja nicht,
Gundula vielleicht hat es vielleicht etwas damit zu tun so sprichst du öfters mal von wegen ja das ist hier der perverse und so weiter so das ist das ist ja so eine ein stück weit selbstabwertung und vielleicht ist es ja auch wirklich dieser punkt okay
Sebastian nein, das ist Sarkasmus und Humor.
Gundula ja
Sebastian Ich fall da immer wieder drauf rein.
Gundula gut
Sebastian Also pervers, ja, das hat ja früher mal eine Bedeutung gehabt. Auf der anderen Seite, es gibt Stammtische. In Hessen gibt es einen, der heißt tatsächlich Die Perversen. Und die nehmen das mit einem sehr großen Augenzwinkern. Also ich glaube, die Ursprungsbedeutung des Wortes, dass das so abwertend ist, die ist mir gar nicht klar gewesen. Und ganz ehrlich, das ist halt ein interessanter Begriff, den kann man halt nehmen. Wenn ich ihn ernst nehmen würde, würde ich ihn tatsächlich auch nicht mehr benutzen, das ist ganz klar.
Gundula gut ich habe schon gedacht einfach dass es dann so ein teil ist wenn ich mich schon irgendwie andersartig oder irgendwie doch so randständig oder aus außerhalb oder nicht akzeptiert fühle vom rest der gesellschaft so klang es an aber vielleicht missversteht da auch dann habe ich natürlich ein bedürfnis mich mit gleichgesinnten auch zusammen zu finden so wir gegen den rest den mainstream da wird ja auch manchmal so gerne abgegrenzt zu den vanillas und was mir daran persönlich nicht gefällt ist so diese wertungen also das ist langweilig das ist irgendwie normal das ist irgendwie nicht so toll und wir wir machen es richtig wir sind irgendwie besser und das ist der part daran der mich massiv stört so jetzt ist raus
Sebastian Ich gebe dir mal ein Statement. Ich glaube, die Vanillas, also die Menschen, die aus sich selbst heraus, ohne dass die Umstände sie jetzt dazu zwingen, die einfach nur, ich sag mal, Sex haben. Also Missionarstellung, gib ihm fertig. Menschen, die Spaß an Sexualität haben, die praktizieren sehr, sehr, sehr häufig auch irgendwas, was mit BDSM-Elementen zusammenhängt. Also gibt es eigentlich nur noch BDSMler und es gibt eine ganz kleine Gruppe an Menschen, die sogenannten Vanillas. Würdest du mir zustimmen?
Gundula gott das weiß ich nicht weil ich bin ja nicht in all diesen betten anwesend
Sebastian Nee, aber die kommen alle zu dir in den Laden rein und du siehst die Menschen ja und siehst ja auch, wofür sie sich interessieren und wofür nicht.
Gundula ja ja aber es gibt glaube ich eher diese unterscheidung für mich menschen die die in ihrer sexualität schon mehr ausprobiert haben oder sich besser kennengelernt haben und sich mehr eingestehen in ihren bedürfnissen und menschen die da noch am anfang ihrer reise sind das passt für mich besser und auch das möchte ich noch nicht mal bewerten in irgendwie bessere sexualität schlechtere Sexualität am ende ist es immer so bin ich mit meinem sex zufrieden so bin ich glücklich erlebe ich das was ich erleben möchte das ist doch eigentlich nur der entscheidende faktor für mich
Sebastian Jetzt hast du natürlich, ich habe jetzt gehofft, dass ich dich da so ein bisschen drauf festnageln kann. Ich hätte mich jetzt soweit geöffnet zu sagen, okay, 98 Prozent der sexuell aktiven Menschen in diesem Land, das begrenze ich jetzt mal, die sind irgendwie mehr oder weniger BDSMer. So, die kann ich damit reinpacken und damit ist der Podcast dann für alle da und dann ist das super. Das funktioniert offenbar dann doch nicht.
Gundula so du versuchst jetzt nur ist das jetzt hier marketing trick ich versuche jetzt einfach mal eine followerzahl zu erhöhen nein scherzen ach
Sebastian Ach, Followerzahl, das ist ja der nächste Punkt, mir folgt ja immer keiner, weil die haben immer Angst, dass ich zurückfolge. Und dann folgt dieses perverse Profil, sage ich mal, das ist dann wiederum die schlechte Bedeutung des Wortes, die Zahlen zählen gar nicht, aber da merkst du schon, da sind die Leute vorsichtig, oh, das Profil haben Arbeitskollegen, da folge ich dem lieber nicht, kann ich super verstehen, ja,
Gundula guck stimmt ist bei mir auch so deswegen also meinem Liebhabereien bei Facebook geht gar nicht kann man nicht folgen es gibt das und die ohne scheiß das da kann ich ja mal mitkriegen es gibt kunden die sagen ja ich habe das auf facebook gesehen bei ihnen sowieso ich sage aha ok und haben sie denn auch den letzten Ja, nee, ich bin ja nicht bei Facebook. Ich gucke nur ab und zu mal auf ihre Seite. Wieso denn nicht? Ja, das geht nicht, weil da bin ich ja mit meinen Kollegen befreundet. Ah ja, okay. Gut, also du siehst, Sex an sich ist einfach pervers.
Sebastian sehr schön, das passt doch gut. Gut, also dann sind wir doch in dem Bereich, dann sind wir uns da einig an der Stelle tatsächlich. Das finde ich super. Wie gesagt, diese These ist ziemlich steil zu sagen, dass irgendwie jeder mehr oder minder Anleihen hat, die ich da in diesen großen Pool reintun könnte. Und dann geht es nur noch darum, wie viel Engagement bringe ich dem Thema entgegen. Und das macht dann den BDSMer, der sich in der Szene bewegt, auf Partys geht etc., das macht dann den Unterschied. Aber im Grunde gehören sie alle dazu. zu. Ich hätte das vielleicht auch einfach gern, dass das so breit aufgefächert ist.
Gundula Ja, das verstehe ich, dass du das gerne hättest. Ich meine, wir wollen ja immer eine große, harmonische Familie haben. ich weiß nicht ob es so ist ich glaube es hat was damit zu tun wie sehr ich das brauche du hast es ja vorhin schon deutlich gemacht für dich ist klar du brauchst das zum glücklichsein du brauchst das für eine erfüllende sexualität und damit hat das natürlich eine ganz andere bedeutung als wenn jemand sagt aber ich will das mal ausprobieren ich kaufe mir jetzt mal ein paar fesseln und dann fessel ich mal meine partnerin oder sie soll mich mal fesseln eben am bettpfosten und mal sehen wie sich das anfühlt und ja okay haben wir jetzt mal gemacht und ist ganz schön aber geht doch ohne also so das ist natürlich ein unterschied weil es der eine der eine braucht das wirklich für die sexuelle befriedigung und der andere brauchst nicht sondern für den ist es dann einfach noch eine zusätzliche spielart meine abwechslung und so weiter so wie man mal einen porno guckt oder was weiß ich was da würde ich schon unterschied machen zwischen den menschen für die ist das das ein wichtiges element in ihrer sexualität und den für die das vielleicht mal was ist was sie ausprobieren und was aber auch wieder sein lassen können ganz klar ja
Sebastian Ja, das soll es geben. Ja, also ich glaube, da ist dann auch diese Grenzlinie an der Stelle.
Gundula aber dass die akzeptanz zugenommen hat und jetzt da sind wir wieder bei dem kriegen wir den bogen wieder zum anfang also das buch ist blöd die filme sind noch blöder 50 shades of grey wir haben schon gesprochen ich Ich finde das schlimm, es ist einfach so eine bekloppte Aschenputtel-Story. Aber ja, ist es ja. Aber die Akzeptanz, dass es so was gibt beim Sex, ist dadurch natürlich in der Allgemeinheit gestiegen oder hat sich mehr verbreitet, überhaupt das Wissen darum und dadurch auch das Interesse daran. Es ist normaler geworden, das kann ich sagen. Es ist deutlich normaler, solche Elemente auszuprobieren, auch das anzusprechen.
Sebastian Ja, also das liegt wieder an meiner Bubble. Das kann ich nicht genau bewerten, tatsächlich. Ich glaube auch, dass es diesen Effekt gegeben hat. Ich habe allerdings auch das Gefühl, das ist wieder ein bisschen rückläufig. Das ist jetzt ein paar Jahre her und jetzt fängt es wieder an verruchter zu werden.
Gundula Ich glaube, es gibt ja sexualwissenschaftliche Forschung auch zu dem Thema. Menschen, die wirklich Sadismus oder Masochismus leben und brauchen zu ihrer Sexualität, das sind halt nach unterschiedlichen Forschungen zwischen 10 und 20 Prozent. ja und der rest braucht es nicht und praktiziert auch nicht oder nicht in dem maße so wie echte smler das brauchen ja
Sebastian 10 bis 20 Prozent, wenn ich das mal auf die Bevölkerung hier alleine in Hannover mal ummünze, das sind Zahlen, da muss ich eh nochmal ein bisschen gucken,
Gundula also die hohen zahlen die hohen zahlen kommen aus berlin ja das sind berliner studien das muss man dazu sagen und da bist du dann bei 18 prozent ich würde sagen hannover vielleicht zehn vielleicht auch so ein paar vielleicht vielleicht sind wir auch bei 12 oder 14, who knows genau.
Sebastian warum ist Hannover da so viel, sind Hannoveraner genügsamer oder langweiliger?
Gundula Das wäre ja nicht, ach, das war jetzt nur eine reine Vermutung von mir, nicht wissenschaftlich fundiert.
Sebastian Also, also, also, okay,
Gundula Das andere waren tatsächlich jetzt mal Zahlen aus einer Studie. Ich habe ja eine sexualwissenschaftliche Fortbildung, also von daher, war jetzt das Erste, das Erste war echt, das Zweite war jetzt mal von mir so einfach dahingesagt.
Sebastian also, ein gefühlter Wert, also.
Gundula Ein gefühlter Wert, genau.
Sebastian Ja.
Gundula Dafür haben wir zu wenig Partys, dazu ist zu wenig los, obwohl es ja so viele BDSMler gibt.
Sebastian Ja, das ist nochmal eine ganz andere Baustelle. Oh Gott, da könnten wir jetzt nochmal locker zweieinhalb Stunden drüber quatschen.
Gundula ja du das aber das finde ich wird ja warum gibt es so wenig hier warum und warum gibt es zum beispiel überhaupt keine sex positiven partys hier warum warum sind die partys hier immer so jetzt werde ich mal ein bisschen provokativ warum sind die partys hier immer mit stock im arsch ja alle haben stock im arsch ich
Sebastian Warum gibt's so wenig? Mach mal. Ich weiß nicht, auf welchen Partys du warst.
Gundula war schon auf vielen partys das ist mein persönliches empfinden ja es Das ist jetzt keine wissenschaftliche Untersuchung. Mein persönliches Empfinden ist, ey Leute, nehmt mal einen Stock aus dem Arsch und bewegt euch mal ein bisschen, tanzt mal ein bisschen, werdet mal ein bisschen lockerer und steht nicht nur mit grimmigen Gesichtern am Rand und guckt böse. Ich gucke böse, weil ich bin SMler. Weißt du, was ich meine?
Sebastian Oh, ich, aber, das, ganz ehrlich, dann besuche ich da die falschen Partys.
Gundula Wahrscheinlich nicht, ne? Gott sei Dank, wenn du die nicht besucht hast.
Sebastian Also, also, ne? ne?
Gundula Sagen wir mal so, dann habe ich vielleicht Pech gehabt und war immer auf den Falschen. Das kann natürlich sein.
Sebastian Nein, also das ist vielleicht auch immer der Punkt, man umgibt sich dann ja dort auch wieder mit Leuten, die man schon kennt und dann ist man in einer lachenden Runde und dann ist alles fröhlich und schön und das ist wieder die Perspektive
Gundula Ja, genau, genau. Das gibt es auch.
Sebastian an der ganzen Geschichte, ne?
Gundula hm, total
Sebastian Da ist wieder die eigene Bubble, ändert die eigene Empfindung, ne?
Gundula klar.
Sebastian Ich sag,
Gundula Wenn du in deiner Clique dich bewegst, mit der du dich total wohlfühlst, dann ist es natürlich eine andere Geschichte. Total klar.
Sebastian aber pass auf, also ich bin ja der Meinung, es gibt einfach zu wenig Locations, die dafür offen sind und so eine Location aufzumachen, also wenn jetzt jemand sagt, ich mach in Hannover mache ich jetzt eine BDSM-Party-Location auf.
Gundula Das
Sebastian Das kann der Mensch zwar machen, bis der die Genehmigung dafür gekriegt hat und den Proteststurm los ist, ist er eh schon pleite. Und wenn er es hinkriegt, dann ist dann noch die Frage, kommen die Leute auch? Aber sag mal, wenn...
Gundula ist der Punkt. Der zweite Punkt, den ersten vergiss mal, weil es gibt ja genügend und es gab ja genügend Versuche und so weiter. Und sie sind ja, also alles, was ich mitbekommen habe von den Veranstaltern, die Sachen in Hannover scheitern mangels Masse. Ja, wenn die Location 400 Leute ausgerichtet ist und auch den Preis kostet, das heißt, die Butze muss voll sein, damit es sich irgendwie rentiert mit 400 Leuten. Es kommen nur 200 Leute, das machst du zwei, drei Mal und dann gibst du irgendwann auf als Veranstalter.
Sebastian Okay, wir machen das
Gundula Aber alle fahren nach Berlin und Hamburg. Und warum? Weil da trifft mich ja keiner, sieht mich keiner.
Sebastian ja von wegen.
Gundula Ja, weit gefehlt, genau.
Sebastian Als ich das
Gundula Alle Hannoveraner sind in Hamburg.
Sebastian erste Mal in Hamburg auf einer Party war, habe ich gedacht, das kann ja wohl nicht wahr sein. Die Hälfte der Leute kenne ich, die kommen alle aus Hannover. Und keiner hat was gesagt vorher. Also ich glaube, das wird sich entwickeln, aber da muss man auch der ganzen Sache nochmal ein bisschen Schubs geben.
Gundula genau
Sebastian Ich habe ja auch mal ein, zwei, drei, Gott, waren es zwei oder drei Partys haben wir hier mal veranstaltet und es ist im Endeffekt die Location einfach unter dem Arsch weggeflogen, weil die gab es dann einfach nicht mehr.
Gundula oh mein gott
Sebastian Das ist dann eben so. So, super ärgerlich, aber nicht mit 400 Mann. Ich fand 30 schon ein ganz schön wilder Haufen.
Gundula ist vielleicht sogar auch eine bessere und intimere atmosphäre und du kriegst wirklich mehr mehr spiel atmosphäre noch hin und so dass es kommt ja auch darauf an was man für eine party haben will will man eben also naja also ebenso so eine echte sex positive Party, fände ich ganz schön hier. Würde Hannover, glaube ich, gut tun. Ich glaube, naja, vielleicht ist es eben so, wir sind schon doch ein bisschen zurückhaltender oder ein bisschen nüchterner hier nach außen.
Sebastian Ja, aber wir tun ja jetzt gerade in diesem Moment etwas dafür, um da ein bisschen mehr Offenheit zu schaffen.
Gundula Ja, ich hoffe, dass das M, das hatte ja gerade erst angefangen in Langenhagen, dass es dann irgendwann in der Nach-Corona-Phase dann ja unter neue regie neu durchstarten kann und dann da wirklich richtig gute sachen stattfinden ich persönlich ich persönlich wünsche mir natürlich unterschiedliche parties mit unterschiedlichen schwerpunkten weil ich glaube es tut ganz gut wenn sich doch aber das ist natürlich meine sicht drauf als nicht hardcore BDSMlerin wenn sich bestimmte szenen auch mischen und insgesamt ein bisschen mehr ich nenne das mal sexuelle lockerheit stattfindet aber das ist ein wunsch traum glaube ich von mir
Sebastian Ganz ehrlich, ich bin nach Hannover gezogen, weil ich habe gesehen, es gibt dort etwas mit BDSM aus meiner hessischen Provinzstadt. Da kann ich dir sagen, da gibt es bis heute im Umkreis von 100 Kilometern keinen Stammtisch. Es gibt solche Ecken in Deutschland. Land. So gesehen ist alles eine Entwicklung gewesen. Da der Chat jetzt langsam anfängt, das Hannover-Bashing zu machen. Mein Gott, die Hälfte von euch kommt doch bestimmt aus Bielefeld. Nein, also sagen wir mal so, es geht immer besser. Wir sind nicht an einem Stand, wo wir gern wären, aber sagen wir mal, als Local Hero kann ich ja dich als Leumund immer hernehmen, wenn ich irgendeine Location anmieten möchte.
Gundula ganz ehrlich ja
Sebastian Bitte.
Gundula du glaubst dass das hilft ich keine ahnung Ich glaube nicht. Aber ich meine, es gab ja auch wirklich geile Location hier. Denk mal, also ich weiß, den Bunker in Linden zum Beispiel. Ich meine, der war schon krass.
Sebastian Wir müssen jetzt aufpassen, Die Hörer kommen von sonst woher, die kennen das alle gar nicht.
Gundula Also, okay, gut, ja.
Sebastian Also ja, es gab schöne Sachen und im Bunker, ich mag es mal ganz kurz erklären, weil es eigentlich kurios ist und das Ding gibt es auch seit sechs, sieben Jahren gar nicht mehr. Ein großer Verkehrskreisel, zweispurig, in der Mitte steht so ein Hochbunker aus dem Krieg. Das Ding ist irgendwie, was weiß ich, 40 Meter hoch, Wände dick anderthalb Meter und da drin ist dann irgendwie auf sieben Etagen so eine kleine BDSM-Location. Ziemlich cool, ziemlich eng, unfassbar warm da drin. Und das Tolle ist, man weiß, man spielt und fünf Meter weiter fahren die Autos um einen herum im Kreis. Man hat natürlich auch keine Fenster. Super.
Gundula Und ich meinte, ehrlich gesagt, den meinte ich auch. Aber nein, ich meinte eigentlich den Bunker in der Elisenstraße.
Sebastian Den kenne ich gar nicht mehr.
Gundula elisenstraße ja in der list nein genau der ist ja schon lange umgebaut zum wohnhaus und deswegen daran siehst du wie alt ich bin gut das ist jetzt mindestens 15 jahre her ja ja ich bin halt tut mir leid gut wir kommen ab vom thema ja ich sehe schon also alle die jetzt bashen und irgendwas zu meckern haben finde ich immer leute macht selber und macht es besser aber seid euch sicher es Es kostet ziemlich viel Geld, es ist ein hohes Invest. Die Leute, die hier was auf die Beine stellen, die haben, glaube ich, immer echt ihr Bestes gegeben. Und es braucht dann aber auch eine etwas dankbare Community, die eben nicht immer so zum Berg fährt, sondern hier vor Ort auch richtig Party macht und dazu steht. Und nicht so, oh nee, hier könnte mich ja jemand sehen, ich fahre jetzt mal lieber nach Hamburg und dann treffen sich alle in Hamburg.
Sebastian mache da jetzt mal was ganz Unvorsichtiges. Ich sage einfach, wer jetzt hier in Hannover tatsächlich was auf die Beine stellen will, und sei es was, ich rühre hier die Werbetrommel für den Menschen und sage hier, okay, du machst eine Party, alles klar. Die hat es vorher noch nicht gegeben. Dann reden wir mal drüber. Dann kann ich meinen Teil schon mal beitragen.
Gundula Ja.
Sebastian Im Zweifel schicke ich auch das Podcastsubbie. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich gleich nicht eins auf den Deckel kriege zur Unterstützung mit hin. Na ja, Gundula, pass auf, wir quatschen seit fast anderthalb Stunden, ja, an der Stelle mache ich jetzt einen Punkt da drunter und ich fand das jetzt einfach mal schön, mich auch einfach mal über so ein bisschen Metathemen wieder zu unterhalten, das ist immer gut, das macht immer Spaß, wir könnten glaube ich noch locker vier Stunden, wenn
Gundula Ja. Ernsthaft? Oh Gott. Naja, es gibt noch so diverses, was mir da... Aber du hast völlig recht. Wir wollen auch keinen langweilen und es braucht ja auch Abwechslung. Und ich finde es ja auch mal ganz spannend, jetzt mal andere Leute zu hören, die was reinbringen und die wahrscheinlich schon am Telefon, neben dem Telefon sitzen und dich anrufen wollen.
Sebastian ich diesen Ruf hätte oder wenn das so wäre, ich muss hier meine Anrufer, muss ich mir hier hart verdienen, das ist tatsächlich so, es ist ja auch schwierig, du rufst an und bist live da zu hören, Ganz ehrlich, da ist die Schwelle, und dann sollst du noch über intime Details reden, die Schwelle ist hoch. Aber es gibt immer wieder Menschen, die tun es und das ist total großartig und das macht total viel Spaß, weil die einfach ganz viele schöne Dinge zu erzählen haben.
Gundula Ja,
Sebastian machen folgendes. Ich besuche dich demnächst bei dir im Laden, nicht nur um meine Podcast-Kärtchen da abzuladen.
Gundula gerne, denn ich habe alle verteilt.
Sebastian Du hast alle verteilt. Stimmt, dir hat tatsächlich jemand mal welche mitgebracht.
Gundula die werden auch gern mitgenommen.
Sebastian Ich weiß gar nicht, ach doch, ja, ich weiß, wer es war. Stimmt, siehst du, ich war der Meinung, du hattest noch gar keine.
Gundula Doch, ich hatte einen schönen Stapel und der ist weg.
Sebastian Ja, kein Problem, der nächste Karton kommt.
Gundula Das ist schön. Ich freue mich drauf.
Sebastian Alles klar. Erstmal vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Finde ich super.
Gundula Sehr, sehr gerne.
Sebastian Wer dich sucht,
Gundula Hat mir viel Freude gemacht.
Sebastian kann wirklich Liebhabereien bei Google eingeben. Ich glaube, da gibt es nur dich und dann findet man dich auch und das ist auf jeden Fall ein Besuch wert, allein um von dir einen Kaffee zu kriegen. Das fand ich schon mal toll.
Gundula Sehr, sehr gerne.
Sebastian Okay. Dann hab noch einen schönen Abend.
Gundula Also, danke
Sebastian Danke dir.
Gundula dir auch. Euch auch.
Sebastian Tschüss. Ich versuche jetzt nicht so zu sagen, weil ich immer so sage. Ich fand das jetzt wirklich, wirklich mal schön, in diese Metaperspektive reinzugehen. Es ist wieder die Zeit, hier anzurufen, wer möchte, was zu dem Themen von eben sagen, ich mag die gar nicht aufzählen, weil es waren so viele oder was berichten mag, was gerade passiert ist, was los ist, der kann das jetzt tun und kommt dann hier auch live zu mir durch und dann können wir uns unterhalten und das etwas geänderte Konzept ist ja, dass wir uns da einfach auch Zeit nehmen können, also es gibt nicht mehr dieses, wir haben nur eine halbe Stunde und dann muss Schluss sein, sondern wir reden so lange, wie das Thema oder wie es einfach braucht und ich finde das auch sehr viel entspannter und schöner und bis sich hier jemand traut anzurufen, habe ich natürlich meinen kleinen Spickzettel, der mir so ein bisschen hilft zu überbrücken, denn es gibt ja eben keine Musik mehr.

Podcastempfehlung: Pride Flaggenkunde

Wo fange ich denn an? Ich habe es schon mal bei Twitter gepostet. Ich fand das so großartig, deshalb mag ich da nochmal drauf hinweisen. Es gibt, ich packe es auch in die Shownotes rein, einen Podcast, der hat eine Folge gemacht, kleine Flaggenkunde. Da geht es um die Pride Flags und da werden diese ganzen Flaggen mal erklärt und beschrieben und da gibt es auch die Puppy Play und Pet Play Flagge. Ich gebe zu, ich habe die maximal mal wahrgenommen, aber ich wusste nicht, dass es die tatsächlich gibt und das kann man sich mal anhören. Den Link habe ich jetzt in den Chat reingeschmissen und ich finde das einfach schön, dass das schön ein bisschen breiter aufgefächert ist.

Aufnahmeplanung

Am Montag erscheint schon die nächste Folge, die ich aufgenommen habe. Das ist jetzt auch schon wieder fast zwei Wochen her mit Steffi und Andi. Da könnt ihr euch schon drauf freuen. Und übermorgen am Samstag nehme ich auch schon wieder eine auf mit einem Pärchen. Da geht es ganz viel um das Thema D/s. Da bin ich tatsächlich sehr gespannt, weil ich glaube, das Thema habe ich noch nie so richtig durchexerziert. Und da bin ich noch nie so richtig in die Tiefe gegangen. Das wird mal sehr spannend zu schauen, wie es da so aussieht. Wenn ihr da Fragen habt, immer herschicken und dann passt das. Das Podcastsubbie hat wieder was geschrieben. Ach stimmt, das war keine Petplay-Flagge, das war nur die Puppy-Play-Flagge und dann gab es noch eine. Ihr müsst da mal reinhören, da kann man die auch sehen tatsächlich. Warum gibt es keine Petplay-Flagge? Die müsste man mal erfinden. Ich glaube, Ponyplay war noch eine eigene.

Zu Gast bei Notvanilla

Ja, was habe ich noch zu erzählen? Ach so, genau. Gestern war ich mal zu Gast in einem anderen Podcast und habe gesprochen. Das war gar nicht so lang. Und die Folge wird auch demnächst erscheinen. Ich sage es mal genau, ich habe meinen Gegenbesuch bei Notvanilla gemacht. Und liebe Hörer, die ihr jetzt hofft, dass ich ganz viel über meine intim-privaten Details ausgeplaudert habe, ihr werdet das schon dort hören müssen, wenn es dort erscheint und könnt sehen, ob ich dort so viel Privates ausgeplaudert habe. Kleiner Teaser, ich habe mich ganz schön gewunden.

Eisbecher für die Familie

Okay, und dann habe ich noch was bekommen. Wie gesagt, die Telefonleitung ist offen, ihr dürft mich ja gerne unterbrechen, das ist gar kein Problem. Ich habe eine Mail bekommen, ich habe jetzt leider gar nicht gefragt, ob ich den Namen sagen darf. Denn wenn der Mensch jetzt im Chat ist, dann darf er das gerne mal reinschreiben und dann gucken wir mal. Weil das war so eine Mail, ich mag sie so auszugsweise mal ein bisschen vorlesen, sie ist begleitet gewesen von einer Spende, da gab es nämlich seit letzter Woche, kam genau eine auf dem Konto an, da habe ich mich schon mal riesig drüber gefreut und normalerweise schmeiße ich die Kohle dann einfach in Podcast, Equipment und Bahntickets. In diesem Fall werde ich das Geld aus dem Projekt rausnehmen, denn es gab eine Handlungsanweisung dafür. Also konkret werden gegrüßt, ich, das Podcastsubbie, ganz ausführlich, weil sie eben zulässt, dass ihr Kerl mit anderen Mädels über Sexthemen redet. und auch der Nachwuchs, den es hier im Haus gibt, auch der wurde wirklich gegrüßt und nochmal explizit gelobt dafür, das muss ich ja irgendwie den Kindern nochmal verkaufen, dass sie uns eben auch diese Zeit dafür geben, dass wir dieses Projekt machen können. Warum ich jetzt die Kohle verwende, ist ganz einfach. Die Anweisung lautet erstens mit den Kindern Eis essen gehen, was Schönes für den Garten kaufen und den Rest für die Durchsicht der Kaffeemaschine aufheben. Und dazu mag ich sagen, das hauen wir alles für Eis raus. Da gibt es einfach riesige, fette Eisbecher und das machen wir auch so. Und ich fand das jetzt einfach wunderschön und habe mich einfach total gefreut, weil das so ein ganz großes Dankeschön ist und so eine schöne Motivation einfach. Einfach, also ich fand es herrlich und alle Mails, die ich von euch bekomme, die sind immer wieder so ein Punkt, wo man denkt, ach, schau an, so habe ich das noch gar nicht gesehen oder da freut sich jemand und ganz ehrlich, bis ich jemandem mal eine Mail schreibe und sage, das hast du aber gut gemacht, da muss schon eine Menge passieren und deshalb ist euer Feedback echt eine Menge wert. So und jetzt hat jetzt die Dame gesagt, dass ich ihren Namen nennen darf. Das ist nämlich Kartinchen gewesen. Das heißt, sie hört auch zu. Sehr gut. Also vielen, vielen Dank nochmal von dir. Auch, dass du einfach mal gesagt hast, hier, mach was mit der Kohle, mach was Schönes und mach was mit deiner Familie. Und das fand ich einen ganz, ganz feinen Zug und ich war echt ein bisschen gerührt. Musste ich jetzt einfach mal erwähnen.

Anruferin Inga

Hallo, Sebastian hier.
Inga hier ist Inga
Sebastian Hallo.
Inga ja, wie gerade im Chat angedroht habe ich jetzt zum Telefon gegriffen, also mein Dom sitzt links von mir
Sebastian Ja, das ist gut.
Inga ja angestiftet von deinem Podcast letzte Woche haben wir heute wieder reingehört und dachten, naja, dann rufen wir jetzt mal an, oder ich rufe jetzt mal an genau,
Sebastian Ich bin gerade ein bisschen überfordert gewesen, weil plötzlich tauchten hier drei gleichzeitige Anrufe auf meiner Liste auf und ich dachte, was ist denn jetzt los? Also wahrscheinlich ist die Technik wieder kaputt. Ja, aber schön, dass du angerufst. Du bist die Inga von dem Gast von letzter Woche.
Inga die Inga zu dem Joachim von letzter Woche, genau Genau.
Sebastian Ja, wunderbar. Sehr schön. Es gibt neue Perspektiven zu hören. Sehr gut. Da freue ich mich doch.
Inga Nein,
Sebastian Okay. Magst du was ergänzen? Wurde was falsch dargestellt oder musste der Mensch büßen oder wurde gelobt?
Inga er musste nicht büßen. Also wir haben uns seitdem jetzt, am Montag haben wir uns gesehen. Ja, haben natürlich auch wieder ein bisschen gespielt. Also was Joachim ja auch immer noch sagt, es ist ja auch immer noch irgendwie alles in der Entwicklung. und ja, es ist halt auch spannend zu sehen, wie sich das alles so entwickelt. Also jetzt am Montag dann bei ihm so die Spuren zu sehen, die eben vom letzten Mal noch da waren, das war eben für mich doch auch total neu, das einfach zu entdecken, wie das dann für mich so ist, Spuren bei jemand anderem zu sehen.
Sebastian Ja, also du entdeckst das tatsächlich gerade nochmal komplett.
Inga Also ich finde halt bei mir selbst persönlich als Sub Spuren total super Und bin da auch eher so, ja, hey Mensch, das blutet jetzt mal, aber mach mal weiter, ist cool und hinterher sieht es super aus und freue ich mich noch Tage später drüber und klasse Sache. Jetzt tatsächlich als Top sehe ich das, wenn ich dann hinterher noch so die Schorfspuren oder die blauen Flecke bei ihm auf der Haut sehe, dass ich dann erstmal denke, ups, das war ich und habe das wieder zu tun. Ja,
Sebastian Ja, also erst mal die Frage, was hat dein Top dir getan, dass du jetzt selber jemanden betopst? Also wo kommt das her? War das jetzt was Plötzliches? War das schon immer da? Also erst mal, wie kommst du dazu?
Inga Gelegenheit macht Liebe. Also letzten Endes, ich glaube, um irgendwie Gedanken in die Top-Richtung zu haben, muss ich erstmal irgendwie auf Sub-Ebene irgendwie zufrieden sein.
Sebastian dann bist du offenbar sehr zufrieden. Ja, ich gratuliere, sehr schön.
Inga Ja, dankeschön. Nee, also den Subpart, den brauche ich sozusagen, um atmen zu können. Und wenn das dann da ist, dann kommen eben auch tatsächlich andere Gedanken. Hey, das könnte man ja mal mit jemandem machen oder das könnte man mal mit jemandem machen. Aber dafür muss sozusagen erst mal das Grundbedürfnis befriedigt sein. Nein, doch,
Sebastian Wie, okay, jetzt gucke ich so ein bisschen, wie ist denn das für dich? Also du fühlst dich wohl in einer Rolle, ich sag mal unten, nahe dem Boden, um das mal so auszudrücken. Und jetzt hast du da nochmal jemand anderen, wo du ja genau wieder, da stehst du ja ganz weit oben. Bist du in dem Moment nicht mehr die Sub deines Top, wenn du mit Joachim spielst oder wie verhält sich das?
Inga das bleibt. Also das ist tatsächlich so, dass an Tagen, wo klar ist, dass ich Joachim sehe, mir mein Dom tatsächlich mehr Freiheiten gibt, als ich das an normalen Tagen habe. Also oft ist es so, wenn ich den Großteil des Tages, sagen wir mal, mit Joachim verbringe, weil wir beide Kurzarbeit haben oder sonstige nette Zufälle, dann ist es schon so, dass ich dann oft morgens bei der Kleiderauswahl selbst aussuchen darf, was ich anziehen kann oder was ich da anziehe, was normalerweise nicht der Fall ist. Also er gibt mir dann schon mehr Freiheiten, als ich das normal so habe, aber trotzdem ist es letzten Endes so, dass, sagen wir mal, sofern Joachim in Situationen ist, in denen ich es verantworten kann, wenn mein Dom fordern würde, spring jetzt bitte hier hin, das dann immer noch erst gilt, spring mal jetzt bitte hier hin. Wenn Joachim dann in dem Moment natürlich auf den Boden knallen würde, würde, müsste ich das natürlich stark abwägen und eventuell die Konsequenzen abwägen. Aber ja, also interessante
Sebastian Ja, aber das heißt ja, ihr habt so ein D/s-Konstrukt mit deinem Top und er muss also die Leine loslassen. Das heißt, du verlierst doch da ein bisschen was von deinem Subsein in dem Moment, wo er dann anfängt, Verzicht zu üben, um dir diese Freiheit zu geben.
Inga interessante Sicht, ja. Ja gut, aber das ist dann ähnlich, also verliere ich zum Beispiel auch was von meinem Subsein, wenn ich auf Arbeit bin. Da hat ja mein Dom auch nicht in dem Sinne wirklich physischen Zugriff auf mich.
Sebastian Aber du würdest ja jetzt deinen Sub nicht mit deiner Arbeit vergleichen.
Inga Und trotzdem bleibt er immer Dom.
Sebastian Es sei denn, du wirst vielleicht bezahlt.
Inga sind ja keine 24 Stunden, sondern ein paar Stunden über den Tag.
Sebastian Nein, also du merkst, ich bin da ein bisschen provokant, weil das natürlich schon interessant für mich auch einfach ist, wie man diesen Zwiespalt, diese zwei inneren Engelchen und Teufelchen auf der Schulter, wie man die quasi ja auch noch so ablegt oder wie weit das vereinbar ist.
Inga Ja, auf
Sebastian Weil das ist tatsächlich etwas, Da wurde ich nach der letzten Sendung recht häufig gefragt zu diesem Konstrukt, sage ich mal. Und auch jetzt hat gerade Temel auch schon wieder was geschrieben. Ich werfe das mal kurz rein. Dass sie sich für das Hierarchie-Konstrukt, was ihr gemeinsam habt und erlebt und erlebt mit dir als Switch, wie, na, da fehlt das Verb. Das interessiert einfach, wie das aussieht, dieses Hierarchie-Konstrukt. Ihr solltet Dinge einfach vorlesen und hier nicht irgendwie bruchstückhaft irgendwie rausinterpretieren. Aber das macht ja was mit euch.
Inga Fall. Das ist tatsächlich auch was, was wir im Moment eher noch gemeinsam entwickeln. Anfangs war es auch eher so, dass mein Dom eher gesagt hat, ja, das ist dann dein Ding und mach mal. Da stecke ich mich nicht zwischen. Ich hatte von Anfang an Zweifel, dass das so leicht funktioniert. jetzt. Weil in dem Moment, wo wir dann doch alle drei im Raum sind, ist ja doch in irgendeiner Form ein Hierarchiekonstrukt, wie Temel es jetzt nannte, eben doch vorhanden. Fängt bei so simplen Dingen an, wie Joachim und ich haben über Tag gespielt, wir essen abends noch alle drei zusammen Abendessen. Für gewöhnlich ist es dann üblich, dass mein Dom am Tisch ist, während ich auf dem Boden hier und dort esse. Das
Sebastian Und Joachim sitzt da am Tisch.
Inga ist jetzt genau die Frage. Genau, also als diese Situation das erste Mal auftauchte, war dann, dass ich schon während ich das Essen vorbereitete, darüber nachgedacht habe, dachte, da kommt jetzt gleich was, wie gehen wir denn damit um?
Sebastian Ja, wie habt ihr das gelöst?
Inga Tatsächlich habe ich es dann so gelöst, dass ich dann im Grunde mit Blick und Fingerzeig Joachim neben mir auf dem Boden befördert habe, sodass wir dann zusammen auf dem Boden saßen und eben mein Herr am Tisch hat
Sebastian Das ist ja wie eine kleine Beförderung, ne?
Inga funktioniert. Ja
Sebastian ne? Ich gucke ja, ich nehme jetzt einfach mal diesen Berufssprech, diesen Business-Sprech da einfach mal ein bisschen her. Nein, also es wäre jetzt die Frage, ob man nicht einen mittelhohen Hocker beschaffen müsste, damit man das vernünftig hinbekommt, weil es ist ja vielleicht auch für Joachim ein bisschen schwierig, zu dir aufzusehen, was ja, glaube ich, auch das gewünschte Gefühl ist dabei. Auf der anderen Seite ist es natürlich, oder es ist eben für ihn noch, er ist noch weiter unten, ne? Also, weißt du, was ich meine? Ich finde das total total spannende Gedanken, die man sich da überhaupt machen muss, damit das sich auch irgendwie natürlich anfühlt.
Inga gut, ich glaube, der Unterschied ist auch, also du sagst, es ist ja so ein kleiner Hocker für mich. Damit würde ich mich tatsächlich gar nicht wohlfühlen, weil ich an der Stelle, glaube ich, gar nicht über Joachim stehen möchte. Also während das bei mir und meinem Dom ja doch eher wirklich ein 24-7-Konstrukt ist, ist es das, würde ich sagen, bei Joachim und mir nicht. Das ist tatsächlich eher was, wo man, ja Freundschaft plus, weiß ich nicht, kann man das so sagen? Also Freunde und wenn es dann eben aber ans Spiel geht, dann ist es schon so, dass ich dann eben natürlich klar die Führung übernehme, aber dass wir uns grundsätzlich doch mehr auf Augenhöhe begegnen, als das jetzt mit mir und meinem Dom der Fall ist.
Sebastian Okay, also es ist eine andere Art der Interaktion und dadurch, dass sie sich unterscheidet, ist es eben auch keine, ich sag mal, eine Kette. Also Joachim ist Sub von der Sub vom Top, sondern es ist eben, ihr beide habt was miteinander, was eine bestimmte Art der Interaktion ist und du und dein Top haben eine andere Art der Interaktion miteinander. Die Frage ist jetzt, ob Joachim denn ein, auch so ein 24-7-Konstrukt, was ähnlich ist wie das, was du ja schon kennst als Sub, ob das auch funktionieren würde.
Inga das ist eine interessante Frage. Ich glaube, das hattet ihr tatsächlich, ich weiß gar nicht, hattet ihr das angeschnitten letzte Woche? Und zwar ist es halt grundsätzlich so, dass als ich Joachim kennenlernte, er sagte, ja, Bondage finde ich total cool, das ist für mich auch echt zentral und das wäre mir wichtig. Und ja, Schmerzen auch gut und so, aber nee, so dieses D/s-Ding, da finde ich mich so gar nicht drin wieder. Genau, und dann hattet ihr letzte Woche den Punkt gehabt, wo ja auch ziemlich viel darüber diskutiert wurde, wo dann jetzt der Unterschied zwischen Unterwerfung und Erniedrigung und später fiel dann im Chat auch noch der Begriff mit Entwürdigung, den ich ziemlich gut fand. und ich glaube, das ist so der, ja, mit der springende Punkt, also diese D/s-Komponente ist bei uns nicht so präsent, obwohl Joachim jetzt durchaus sagt, hey, hin und wieder kommen jetzt doch so D/s-Dinger vor und eigentlich finde ich es doch ganz interessant.
Sebastian Ja, die Frage ist ja jetzt auch, inwieweit du, ich versuche das jetzt, ich kriege es nicht hin, das ordentlich positiv auszudrücken. Also ich habe dem Podcastsubbie mal gesagt, naja, wenn du irgendwie anderen Leuten gegenüber irgendwie dich dominant verhältst, du hast ja von den Besten gelernt. Trotzdem würde sie natürlich wahrscheinlich völlig anders interagieren, als ich das mit ihr tun würde. Das heißt, du musst ja auch deinen ganz eigenen Weg finden dabei. Oder kannst du sagen, naja, also wie würde mein Top sich jetzt verhalten? Dann mache ich das jetzt genauso.
Inga Ja, auf der einen Seite den eigenen Weg finden, auf der anderen Seite teilt man ja mit seinem, ja, in dem Fall wie bei dir und deiner Sub oder wie eben auch bei mir und meinem Dom, man teilt ja schon eine gewisse Lebensvorstellung, gewisse Werte und Moralvorstellungen miteinander. Und
Sebastian Ja, aber wenn du,
Inga schließt natürlich ein.
Sebastian ja, also das ist, also so anders kann es also gar nicht sein, also, ja,
Inga Genau. Also ich stelle halt oft fest, dass Dinge, die mein Dom mit mir tun würde, ich auch als Top mit Joachim tue. Weil ich das halt einfach als einen wertschätzenden Umgang erlebt habe oder als wertschätzenden Umgang kennengelernt habe und das eben auch so so meinen Sub geben möchte.
Sebastian gut, auf der anderen Seite ist ja nochmal ein anderer Mensch, das ist ja auch immer die Empfängerfrage, kommt das genauso an, hier stapeln sich aus dem Chat gerade Einwürfe, mein Gott, soll ich mal gucken, gucken.
Inga Genau. Jetzt mal los. Jetzt mal los, Sebastian.
Sebastian Ich glaube, die Hackordnung haben wir jetzt eigentlich, so ein Zitat von Oderind, die haben wir jetzt quasi durch.
Inga Dann
Sebastian Vielleicht da nochmal die konkrete Frage. Dein Top befiehlt aber nicht durch dich, Joachim.
Inga würde ich eher sagen, direkt. Also wir hatten jetzt tatsächlich eine Spielsituation, in der mit mir gespielt wurde. Also wir waren nicht zu dritt, sondern mit mehr als drei Leuten. Wurde mit mir gespielt und mein Dom bat dann eben, Joachim, doch dies oder jenes Mal zu helfen. Wo wir dann hinterher so dachten, ja, eigentlich wollten wir genau das nicht. aber irgendwie rutscht man dann halt doch so rein und da eben ja mein Top, der Top seines Tops ist das dann doch ja irgendwie dann, ja man lehnt nicht ab, was der Chef-Chef von einem will, ne?
Sebastian Also es ist ja wirklich diese Hierarchie, die sich alle immer so vorstellen und die bisher bei mir immer verneint wurde, die ist dann ja doch irgendwie da.
Inga Irgendwie ja, man kommt nicht ganz da raus
Sebastian Ja, aber jetzt bist du ja diejenige, die am meisten weiß, weil du bist die einzige von euch drei, die sowohl aktiv als auch passiv und das das teilweise sogar noch irgendwie gleichzeitig vereinbaren und spielen muss. Also bist du ja theoretisch diejenige, die die größte Perspektive hat auf das alles. Du kannst das meiste machen, hast die meisten Möglichkeiten. Das ist ja ein Riesenvorteil.
Inga Ja, das, ja, würde ich würde ich so nichts gegen sagen wollen, ja. Ich
Sebastian Okay, und jetzt ist die Überlegung, wenn du mit Joachim etwas machst, was deinen Top toll findet, musst du da nicht immer aufpassen, dass das nicht zu böse Dinge sind, weil sonst schwant dir das Gleiche, weil es deinem Top gefällt, dann kriegst du das selber ab. Das ist ja irgendwie auch blöd. Hemmt dich das vielleicht ein bisschen?
Inga glaube, das muss ich erst noch lernen, also das habe ich jetzt in letzter Zeit öfter gehabt, dass ich dachte, oh, das würde ich ja mal toll finden und dann wenn Tom mich anguckte oder mein Dom mich anguckte und sagte, ja, ich auch. Und ich in dem Moment dachte, shit. Ich meine, ich würde das als aktiver Teil ja, also das werde ich noch lernen müssen, das muss ich mal sehen, inwiefern ich nicht das halbe Gesetz in Dinge reinreiße, in die ich mich gar nicht reinreißen wollte. Wie war das eben mit gleiche Werte und Normen, gleiche Vorstellungen?
Sebastian Okay, es gibt also Dinge, die du aktiv machen kannst, die du als Sub nicht unbedingt haben musst, aber da kannst du halt nichts machen. Das liegt ja dann nicht mehr in deiner Verantwortung. Okay. Das ist natürlich auch spannend. So kannst du dich um Kopf und Kragen spielen. Ich höre jetzt aber einfach nur ganz viel Spaß und Freude da einfach raus. Also es gibt jetzt keine, ich sag mal, moralischen Dramen oder Dinge, wo du so einen Zwiespalt hast, den du nicht lösen kannst.
Inga Nee, bis jetzt nicht. Also gut, das Ganze läuft jetzt seit ein paar Monaten. Das wird sich halt alles mit der Zeit noch zeigen, aber noch, also ich glaube, was auch an dem Punkt wichtig ist, dass wir halt auch alle irgendwie miteinander relativ offen reden. Also Joachim prüft auch bei Dingen, wo er sich nicht sicher ist, ob das jetzt okay ist, spricht er meistens auch wirklich unabhängig mit meinem Dom darüber. Einfach, weil ihn halt auch interessiert, wie das für meinen Dom eben sich anfühlt, aussieht und so weiter. Und von daher, also die beiden, also ich glaube letztes Wochenende haben die beiden mehr miteinander geredet, auch über IT-Zeug, was weiß ich, als ich mit ihnen beiden zusammen. Also ja, nee,
Sebastian okay. Ach, da entgleitet der vielleicht auch noch so ein bisschen, ne? Lou mag noch was wissen. Das finde ich auch sehr schön. Hast du auch manchmal das Gefühl in der Rolle der Sub plötzlich das Gefühl, das Dominante würdest du jetzt gerne ausleben?
Inga tatsächlich eher andersrum. Dass, wenn ich in der Top-Rolle bin, ich so denke, puh, jetzt langsam wird es aber anstrengend und jetzt reicht das auch mal wieder und kann ich den Schlüssel jetzt wieder abgeben? Also eher in die andere Richtung. Die Richtung von, dass ich in der Subrolle bin und dann denke, boah, jetzt würde ich aber gerne mal, ist jetzt nicht gehabt, nee. Gut,
Sebastian Okay, aber das ist ja spannend. Das heißt, das ist für dich also, also du musst das dann auch, ich sag mal, die Session muss auch mal ein Ende haben, damit du dich wieder, ja, ich sag mal, ausruhen kannst, dass du wieder abschalten kannst.
Inga ja, ich glaube schon.
Sebastian Okay, ja, dann ist ja so ein 24/7-Fernziel ja eher unangenehm für dich.
Inga Ja, ja, doch, stimmt wahrscheinlich, ja. Also ich glaube, nee, das wäre nicht das, was ich mir vorstellen würde. Beziehungsweise da müsste sozusagen noch mehr gesamtheitliche Führung sozusagen durch meinen Dom kommen, glaube ich.
Sebastian Was ist denn mehr gesamtheitliche Führung?
Inga Naja, dass so gewisse Rhythmen innerhalb des Tagesablaufes festgelegt werden. Also ja,
Sebastian Also 16 bis 17 Uhr ist Zeit, deinen Subi zu bespielen und dann ist wieder gut, ja?
Inga sowas in der Art. Oder halt auch wie das vorhin mit dem Abendessen beschrieb. Also dass halt einfach so gewisse Rituale dann halt einfach festgelegt werden und dass ich nicht für jedes kleine Ritual zuständig bin. Er
Sebastian Ja gut, aber das ist ja tatsächlich, merke ich jetzt auch gerade, das ist einfach Zukunftsmusik und ihr schaut jetzt einfach, wo sich das hin entwickelt. entwickelt. Ich müsste jetzt theoretisch mit einem Top einfach mal fragen, wie er das denn so sieht, wenn seine Frau, Freundin da jetzt anfängt, Leute zu bespielen und er ja dann im Prinzip, ja, nein, er schaut ja zu, ne?
Inga schaut nicht immer zu. Also es ist meistens eher so, dass er mal so beiläufig vorbeikommt. Sagen wir es mal so. Ehrlich
Sebastian Okay, ich wollte noch mal gucken, was ihr macht. Vielleicht habe ich noch Keks und Milch für euch. Entschuldigung, ich habe als Jugendlicher noch nie so viele Getränke von meiner Mutter gebracht bekommen, wie zu der Zeit, wo ich meine erste Freundin zu Besuch hatte. Unglaublich, wie oft irgendeine Nettigkeit durch diese Tür kam. Ganz zufällig.
Inga gesagt sehe ich das ein bisschen anders. Dass ich zu Corona-Zeiten jetzt gerade eher froh bin, wenn endlich mal wieder normale Leute bei uns sind, sprich Joachim da ist. Nein,
Sebastian Ja, also einfach, dass mal wieder Menschen da sind. Mit dem muss man ja nicht gleich spielen.
Inga gar nicht. Also ich wollte mich ja jetzt nicht wirklich beteiligen, aber ich muss wirklich nicht
Sebastian Entschuldigung. Du musst nicht.
Inga mit Joachim spielen. Ich hatte vorher noch ein bisschen gewitzelt. Ich habe teilweise Situationen ausgemalt, wo ich dachte, oh Gott, wenn der da hängt, dann haue ich mal mit drauf. Wenn solche Situationen kamen, hatte ich nicht den Hauch eines Interesses. Ich hiebe zu Joachim, wenn ich mal wieder normale Leute im Haus hab, passt schon ganz gut so auf den Gesamteindruck. Also ich freue mich einfach, dass wir das ja tendenziell, also die tendenziell positive Grundstimmung, die so SMler im Umfeld bringen, dass man die einfach mal wieder hat. Ich
Sebastian Ja, vor allem gibt es vielleicht noch einen anderen Aspekt. Vielleicht ist es auch einfach schön zu sehen, wie deine Sub Spaß hat, wie sie sich ausprobiert, wie sie was Neues erlebt. Und das sieht doch einfach auch gut aus, oder?
Inga Ich muss jetzt eins mit anbringen. Die liebe Dame neben mir hat gerade angerufen und sie war gedanklich vorbereitet. Ich nicht. Ich möchte das so spontan nicht alles beantworten auseinanderziehen.
Sebastian Du, das ist völlig in Ordnung.
Inga Ich
Sebastian Mein Job ist ja hier nun mal, Fragen zu stellen. Und zwar jede einzelne. Antworten muss hier niemand. Und es ist völlig in Ordnung zu sagen, nee, das jetzt nicht. Du kannst dich aber, ich lade dich natürlich gerne ein, dass du dich mal vorbereitest. Und dann gucken wir mal, inwieweit meine Neugier gestillt werden kann. Ich tease schon mal, meine Neugier kann man nicht stillen. Das funktioniert nicht.
Inga kann jetzt nur mal spoilern. Also er freut mich doch immer schon sehr mit. In
Sebastian Willst du, ich beziehe mich jetzt wieder auf dich und wir lassen deinen Top, lassen wir jetzt einfach mal, den lassen wir jetzt einfach mal genießen, dass du dich um Kopf und Kragen redest. Ist das in Ordnung?
Inga Ordnung.
Sebastian Okay.
Inga Ja, also
Sebastian Okay, er freut sich mit, er sieht das und, wie soll ich das sagen, magst du, wenn du mit Joachim spielst, deinem Top währenddessen gefallen? Also spiel das mit rein, dass er vielleicht auch ein bisschen das genießen kann. Oder bist du dann nur bei Joachim tatsächlich und alles andere außenrum ist vielleicht unwichtig, inklusive Top? Okay.
Inga muss sagen, dass ich es insgesamt sehr angenehm finde, wenn er in der Nähe ist. Einfach aus einem grundsätzlichen Gefühl des Beschütztwerdens heraus. Gefallen ist tatsächlich eher nicht so die Komponente, die ich da jetzt in Betracht ziehen würde. Gefallen tut ihm, glaube ich, die grundsätzliche Situation, dass so etwas hier passiert. Oder dass wir so etwas machen. Und ich glaube, das ist dann eigentlich auch schon so ungefähr das Ende der Geschichte. Weil ich glaube, es ist relativ egal, was ich dann genau mit Joachim tue. Dass da tatsächlich so etwas passiert, das ist das, was ihm gefällt. Und dementsprechend bin ich dann halt auch wirklich absolut frei in dem, was ich dann auch tatsächlich tue.
Sebastian Ja, das wollte ich jetzt nochmal wissen. Gibt es irgendwas, was du nicht tun kannst, weil da vielleicht eine Regel dem entgegensteht?
Inga Ja klar, das würde ich jetzt aber an dieser Stelle auch tatsächlich nicht besprechen wollen. Ja,
Sebastian Na gut. Okay. Ja, du merkst schon, Neugier ist immer da. Ah, schade, jetzt habe ich mir im Kopf so gleich so eine ganze Kette an Dingen, die jetzt an der Antwort gehangen hätten, aufgebaut. Ich muss jetzt diesen ganzen Strang einmal erst mal im Hirn streichen. Wo geht's denn hin? Also ihr macht das jetzt seit ein paar Wochen, Monaten. Hat sich das Gefühl verändert? Wird es intensiver? Wird es mehr vielleicht von der Zeit, die ihr da miteinander verbringt?
Inga also es wird definitiv intensiver. Also was für mich so ganz interessant war, also ich würde sagen, ich war das jetzt so die letzten zwei, drei Spiel-Sessions, die wir so miteinander hatten, das erste Mal wirklich so in einer Art, ich weiß nicht, also wenn Subs fliegen können, dann können Tops vielleicht so eine Art Top-Rausch oder so haben. Weiß es nicht.
Sebastian Ein Machtrausch.
Inga Ein Machtrausch, ich weiß es nicht, sowas in der Art. Halt so einen Zustand, in dem man eigentlich gar nicht mehr so richtig von der Umwelt wahrnimmt, sondern einfach nur noch in dieser Situation halt ist und auch gar nicht mehr so aktiv darüber nachdenkt, was tue ich jetzt als nächstes, sondern dass einfach so eins zum nächsten kommt.
Sebastian Ja.
Inga Und das für mich mal so zu erleben, so in diesen Flow irgendwie reinzukommen, das war für mich schon sehr beeindruckend. Und ja, das ist ja auch was, was sich einfach auch noch weiterentwickelt. Also letzten Endes eben über gegenseitiges Vertrauen, was man zueinander entwickelt, dass man halt auch weiß, okay, ich kann an dieser und jener Stelle weitergehen, ich muss hier nicht aufhören, das ist in Ordnung, das zu machen, genau solche Dinge. Also das ist schon interessant, das mal zu entdecken und ja, so das erste Mal wirklich auch zu erleben, was sozusagen der aktive Part dann auf der anderen Seite so spürt.
Sebastian Okay, und dann könntest du das jetzt in Zukunft lassen oder sagst du, nee, das gehört jetzt zu mir, das will ich behalten?
Inga Ja, schon, dass ich so sage, das will ich behalten. Aber es ist, glaube ich, nicht so elementar für mich und meine Persönlichkeit, wie das Sub-Sein. Also ich glaube, dass ich, also ohne Sub-Sein ist für mich ein Leben, sagen wir mal, nur schwer vorstellbar. Ohne jetzt irgendwie eine Top-Rolle gegenüber jemandem auszufüllen. Das ging ja auch vorher über Jahre, Jahrzehnte. Und dementsprechend würde das, denke ich, auch wieder gehen. Aber es ist im Moment doch so, dass ich denke, dass es halt sehr schön ist, das zu haben. Ja,
Sebastian Ja, dann ist dann die Frage, will man das wieder hergeben? Und auch da ist ja in der Beziehung, es kostet ja nun mal Zeit und das ist eine begrenzte Ressource, das wissen wir ja. Und da ist ja noch die Frage, wie weit dein Top dann davon was hergeben möchte und wie viel du da reininvestieren kannst und ja, an der Stelle auch darfst. Also ich sehe jetzt da keine dramatischen Konflikte, aber schon Dinge, die man aushandeln muss einfach.
Inga tatsächlich ist es so, dass an der Stelle mein Dom eigentlich sich eher freut, dass sein Subi ein tolles Hobby gefunden hat und dann
Sebastian Bist du so anstrengend, ja? Entschuldigung, aber... Ah,
Inga einfach mal mit einem Bier auf der Terrasse sitzen kann und kein Subi daneben ist, was eigentlich gerne noch reden möchte oder erzählen oder vielleicht doch noch dies oder jenes möchte, sondern einfach, er halt einfach auch mal Gedanken schweifen lassen kann, ohne sich für irgendwen noch irgendwie zusätzlich verantwortlich fühlen zu müssen.
Sebastian okay. Also ich sage jetzt nicht, dass du ihn vielleicht müde gespielt hast. Ich weiß ja nicht, wie anstrengend du auf Dauer da bist. Nein, ich sehe einfach das Positive und ich sehe ganz klar, es tut euch beiden offenbar gut. Es tut Joachim sowieso gut, das haben wir ja letzte Woche gehört. Also wer von den Hörern das nicht gehört hat, einfach die letzte Live-Folge einfach hören, die 24 und dann, vielleicht solltet ihr die einfach auch zuerst hören. Und es tut gut, es macht Spaß, es ist ein neuer Freiheitsgrad, sag ich mal, auch für dich, scheinbar auch in der Beziehung ein bisschen ungewohnt zu sagen, ich suche jetzt meine Klamotten selber aus morgens.
Inga also das, ja, auf jeden Fall, total. Da stehe ich morgens vorm Kleiderschrank und schaue mit großen Augen meinen Dom an und bin erstmal überfordert mit der Situation.
Sebastian ja und gleichzeitig hat, ja
Inga Weil ja klar, es ist ein Kleiderschrank, den er zusammengestellt hat und wenn ich dann selbst Kleidung daraus auswählen soll, überfordert mich das erstmal. Das
Sebastian die Frage wäre ja jetzt, ob du nochmal spezielle, ich sag mal, Top-Klamotten für dich besorgst, die dann speziell für den Anlass da sind.
Inga ist tatsächlich ein interessanter Gedanke, ja. Müsste man mal entsprechende Freigaben anfordern. Ich
Sebastian Ja, die Frage ist ja dann, ob dann, damit das Zeug in den Kleiderschrank passt, von dem anderen Zeug was rausfliegen müsste und wer entscheidet das? Ah, schön.
Inga glaube, dann würde ich die Freigaben nicht bekommen. Ja,
Sebastian Ja, aber ihr kommuniziert ja offenbar. Und das ist, glaube ich, ganz schön. Und ich glaube, ich sehe da einfach, dass ihr in den nächsten Wochen und Monaten da noch ganz viel kommunizieren müsst, um einfach dann auch zu gucken, das Level muss so sein, dass sich alle wohlfühlen. Und ich glaube, das ist bei drei Personen wesentlich schwieriger als bei zweien, wo noch das Machtgefälle 24/7 auch noch aufrecht ist.
Inga also das würde ich auf jeden Fall sofort so unterschreiben und ich glaube, da sind wir alle drei im Moment auch noch total im Entdeckermodus und gucken einfach, wie sich's entwickelt und entdecken halt, was das jetzt eigentlich wird am Ende. Vielleicht
Sebastian Ah, Lady A hat gerade gefragt, was sind denn spezielle Top-Klamotten? Und da muss ich ganz ehrlich gestehen, da erwische ich mich auch gerade. Ach,
Inga eine Hose.
Sebastian du besitzt keine Hosen?
Inga Nein. Zum
Sebastian Okay. Ja, das wäre doch dann mal der passende Kontrast.
Inga Beispiel. Das
Sebastian Ich glaube, wir müssen das nochmal in Ruhe fortführen. Wenn das in einem Jahr noch tatsächlich harmonisch ist und alles noch unverändert ist, solche Beziehungsmodelle, die entwickeln sich auch und sind ja auch ein bisschen dynamisch, wo dann eben auch mal Entscheidungen getroffen werden, dass man sagt, nee, ein Joachim reicht nicht, wir brauchen noch einen zweiten Joachim, ich weiß es nicht. oder Joachim switcht vielleicht auch mit dir, kann ja auch sein. Das wird, da müsste man jetzt ein bisschen Zeit vergehen lassen und dann würde mich tatsächlich interessieren, wirklich wie hat man verschiedene Dinge gelöst, auf die ich jetzt auch gar nicht kommen würde. Das müssen ja gar keine Konflikte sein, sondern eben genau wie die Sache beim Abendessen, dass man eben schaut, ich muss mir über Dinge Gedanken machen, da wird kein Mensch vorher darauf kommen, dass ich diese Dinge regeln muss.
Inga sind tatsächlich auch Dinge, die wir im Moment eher so ein bisschen auf uns zukommen lassen und schauen, was eben noch so passiert. Genau, weil man halt doch vieles einfach auch gar nicht wirklich vorhersehen kann in solchen Dreierkonstellationen letzten Endes. Also da hatten ja auch Oderind und Thieme letzte Woche schon so drauf angespielt, dass halt solche Konstrukte immer spannend sind und genau das erleben wir halt jetzt auch.
Sebastian Ja, wie gesagt, hohe Dynamik, viel Gesprächsbedarf und, aber es gibt offenbar für alles auch eine Lösung, ne. Wobei natürlich dein Top und du, ihr habt natürlich dieses ultimative Machtverhältnis, wo er sagen kann, ne, das jetzt bitte nicht und dann ist aber auch die Diskussion, glaube ich, für dich zu Ende. Boah, ich würde jetzt natürlich gerne noch ein bisschen nach Anekdoten fischen, ne, das mit dem, mit dem, mit der Sitzordnung, das finde ich ja schon mal spannend. Aber ich glaube, wir belassen es für den Moment dabei oder sagst du, ich habe da noch was Das muss ich unbedingt erzählen.
Inga Nee, ich denke, wir belassen es erstmal dabei und dann setzen wir das bei Gelegenheit mal fort.
Sebastian Dann bedanke ich mich vielmals, dass du, dass ihr angerufen habt und auch an den Top einen herzlichen Gruß. Genau richtig so zu reagieren, zu sagen, nee, das geht jetzt mal keinem was an, das ist jetzt mal gut. Ich locke natürlich immer, das gebe ich ja auch ganz klar zu. Ja, wunderbar. Sehr gut. Sendefreigabe hiermit erteilt. Sehr schön. Ist eh zu spät. Ich würde sagen, ich verabschiede mich jetzt erstmal von euch und danach von allen anderen Hörern.
Inga Sehr gut. Vielen
Sebastian Nochmal vielen, vielen Dank. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt und dann reden wir einfach nochmal drüber.
Inga Dank, Sebastian, und einen schönen Abend.
Sebastian Ja, euch auch. Tschüss. Tschüss. Hui. So, das war doch mal eine Überraschung. So schließt sich manchmal der Kreis. Das finde ich sehr, sehr schön. Und ich sage mal so, wir haben Donnerstagabend. Wenn jetzt noch jemand anrufen mag, dann machen wir das so. Einfach kurze Mail an mich. Dann sprechen wir das ab, dass das nächste Woche klappt. Denn ich würde jetzt hier heute tatsächlich den Deckel drauf machen wollen. Denn wir sind ja hier schon wieder zwei Stunden dabei. Die Zeit vergeht immer so. Das ist ja der Wahnsinn. Okay, dann gucke ich noch mal, was auf meiner To-Do-Liste ist. Auch wenn da jetzt noch zwei Anrufer waren, die, nee, nächste Woche. Ich glaube, ich mag das einfach, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und zu sagen, wir quatschen eben nicht nur fünf oder zehn Minuten. Das finde ich sehr, sehr angenehm und dann, ja, dann kommt man auch ein bisschen ins Plaudern und da mag ich es auch bei belassen. Okay, was habe ich noch zu erzählen? Eigentlich bereite ich mich jetzt erstmal auf die Sendung vor, die ich am Samstag aufnehme und gucke, dass am Montag die neue Folge erscheint. Das heißt, ich habe ein paar Rückfragen bekommen. Also die Live-Folgen werde ich jetzt nicht mehr am nächsten Tag ausstrahlen. Ich werde die nicht mehr mit diesem Druck, am nächsten Morgen muss ich hier schneiden und fertig machen und raussenden. So schnell wird es nicht mehr gehen. Gebt mir im Zweifel zwei, drei, vier Tage Zeit, dass ich das platzieren kann. Und ich finde auch, es muss ja einen Grund geben, dass es sich lohnt, das Ganze hier auch live zu hören. Boah, mir ist jetzt völlig warm. Wenn das jetzt noch wärmer wird da draußen in den nächsten Wochen, ich glaube, dann nehme ich die nächste Live-Sendung einfach auf der Terrasse auf und dann müsst ihr das Vogelgezwitscher ertragen. Das wäre eigentlich auch mal eine Idee. Mal gucken.

Verabschiedung

Liebe Hörer, lieber Chat, vielen Dank für die ganzen Fragen, die ihr da immer stellt und mir reinschickt. Das hilft mir unglaublich weiter. Ich bitte euch wie immer, sagt es weiter. Sagt, dass es diesen Podcast gibt, dass es sich lohnt, da reinzuhören. Folgt dem Ganzen auf Instagram und Twitter oder auch bei Fetlife, da kann man das ja auch tun, da gibt es auch ein Profil. Und wenn ihr wollt, tragt euch da auch ein. Die Live-Sendung habe ich da immer als Event drin stehen. Dann kann man schon mal so ein bisschen gucken, ah, wer hört denn noch mit rein. Ich versuche das auch halbwegs zeitnah immer zu pflegen. Ja, ansonsten Spenden haben wir ja gehabt. Wie gesagt, diesmal geht die Spende fürs Eisessen drauf. Das werde ich versuchen, am Wochenende irgendwie einzubauen. Mal gucken, wie gut das funktioniert mit Abstandsregeln und so weiter, denn ich war tatsächlich nicht mehr in irgendeinem Lokal seit Anfang März. Das fühlt sich irgendwie noch komisch an, aber selbst wenn es nicht jetzt ist, dann wird das halt in den Ferien irgendwann nachgeholt. Nochmal ganz vielen lieben Dank dafür. Ja, liebe Hörer, vielen, vielen, vielen Dank, dass ihr dabei gewesen seid. Nächste Woche am Donnerstag den, was ist denn das Datum, dem 2.7. um 20.30 Uhr geht es mit den Live-Sendungen weiter und am Montagmorgen um 0 Uhr erscheint dann die Folge mit Steffi und Andi. Da lohnt es sich natürlich auch, die sich anzuhören in aller Ruhe. Und verrate ich es jetzt schon? Nein, verrate ich nicht. Das müsst ihr euch am Montagmorgen anhören. Alles klar. Habt einen schönen Abend. Macht's gut. Tschüss.

Outro



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