Sebastian
Hallo und herzlich willkommen zur Kunst der Unvernunft live, das ist Nummer 7
inzwischen am Karfreitag und ja, ich habe wieder drei wundervolle Gäste
hier in der Pipeline und alle drei werden sich heute ein bisschen ärgern, denn
Zeit ist heute ein Problem, denn ich habe ja diese Aktion gemacht, dass wir
Hörergrüße heute einspielen. Ja, und siehe da, da werden wir nochmal so acht,
neun Minuten am Ende dranhängen müssen. Und das lohnt sich deswegen, weil da
doch ein paar wirklich schöne Sachen dabei sind, bis ganz zum Ende dran zu
bleiben. Also bis auch wirklich der letzte Gruß fertig ist.
Und ja, dann sind hoffentlich auch alle drin. Da kamen heute
Mittag noch ganz viele. Ich habe erst gedacht, das wird so nichts. Und heute
Mittag fing es dann an. Radang, radang, radang, einer nach dem anderen. Ich
hoffe, ich habe sie wirklich alle und richtig eingebaut. Heute, ich konnte es
nicht mal ordentlich Probe hören. Wir gucken mal.
Ja, ich kann euch jetzt auf die Folter spannen, was heute Abend noch so
passiert. Ich habe irgendwie meinen Tag mit so einer Art Gartenarbeit verbracht.
Das ist jetzt nicht so wichtig. Man soll ja heute nichts machen.
Und das Subbie hat sich auch noch irgendwas gewünscht, dass ich was zum Thema
Kabelbinder sage.
Ich soll das nämlich nicht machen. Da ist die streng dagegen und sie würde mich
das auch nicht machen lassen. Also das muss einfach mal klargestellt werden.
Als Running Gag sind Kabelbinder aber völlig in Ordnung, finde ich.
Lady A
So, und jetzt begrüße ich meinen ersten Gast. Das ist nämlich Lady A. Hallo.
Lady A
Moinsen, hallo.
Sebastian
Ja, ich stelle dich kurz vor.
Was haben wir denn da? Femdom, Köln, 52 Jahre alt, richtig?
Lady A
Richtig.
Sebastian
Wunderbar. Ja.
Und, ja, magst du dich noch ein bisschen mehr vorstellen, oder hat das schon
genügt?
Lady A
Ja? Nö. Also man kann mich gar nicht genug vorstellen. Ich bin eine
glückliche Herrin eines O's. Oh,
Sebastian
Eines Os.
Lady A
eines Ohs. Also ich schreibe es ja immer mein klein
großes O. Und so steht es auch bei mir im Profil bei Twitter drin.
O ist CDler.
Sebastian
Was ist denn ein CDler? Hilf mir mal.
Lady A
Ein Crossdresser. Ein Crossdresser.
Sebastian
sie sehen manchmal ziemlich schick aus, muss ich gestehen.
Lady A
hallo.
Sebastian
Ja, wie?
Lady A
Also, ja, da kann man manchmal als Frau
schon neidisch werden, was manchmal für Beine da unter die Röcke
vorschauen. Ja,
Sebastian
Du bist seit 2017 aktiv und dann kam O. Wo kriegt man O her?
Da
Lady A
bei Ebay Kleinanzeigen habe ich es erstmal probiert. Nein, ich habe, ich, ja,
wir haben, ja,
Sebastian
gibt es alles, aber keine Os. Ich würde das jetzt suchen.
Lady A
ja, fang an, nein, nein, wir haben uns über eine Kontaktanzeige 2017
kennengelernt und dann sind wir flott ins Gespräch gekommen, haben
zügig zum WhatsApp gewechselt und noch zügiger zum stimmlichen
Austausch. Und für kurz, ja, er
Sebastian
Die kleine Anzeige, wer hat sie reingestellt? Also wer hat auf die Anzeige
geantwortet? Er.
Lady A
hat geschrieben, ich habe geantwortet.
Sebastian
Okay. Okay und
Lady A
Und O war aber vorher Dom.
Und ich habe dann auch direkt nach sechs Sätzen geschrieben, geschrieben, ich
bin aber nicht die Sub. Wir können uns gern so kennenlernen, aber Sub nö.
Und das fand der schnittig, wie er immer zu sagen pflegt. Und wir sind aber
trotzdem in dieses Gefüge reingekommen.
Sebastian
jetzt seit fast drei Jahren da drin, wenn ich richtig
Lady A
Ja, ja, ja, mit einer Pause.
Ja.
Sebastian
Okay,
Lady A
Dass du
Sebastian
jetzt, ich habe da die Geschichte der O gelesen, das ist jetzt wahrscheinlich 20
Jahre her. Ich kann also noch, dass ich sie gelesen habe, das heißt, ich kann
nicht mehr genau sagen, was charakterisiert denn ein O oder erstmal was ist da,
wie würdest du O von Standardsub abgrenzen?
Lady A
die gelesen hast.
Ja. Ja,
Sebastian
Standard Sub ist auch böse.
Lady A
böse, ja, auf die Knie und ich biege schon mal
meine Gerte rum und das mit dem Kabelbinder finde ich echt toll. Ich habe da
keine Pauschaldefinition, ich habe nur meine Definition, weil ich lebe auch nur
mein SM. Für mich ist O 100 pro hingabefreudig, hingabevoll,
gibt sich ohne Hinterfragen hin. Wenn ich sage,
mach, macht's, zum Beispiel ein Upperfloor oder ein
Gangbang oder zur Verfügung stellen.
Manchmal bin ich auch sehr böse. Ich bin ja sadistisch dominant veranlagt und O
weiß nie, wo es hingeht.
O hat zwar ein Safe- und ein Slowword, wird aber nie benutzt.
Sebastian
Noch nie.
Lady A
Und ja, es liegt noch nie. Wir haben aber auch ein haptisches Zeichen
für Pause.
Sebastian
Okay.
Lady A
Ja, und das wende ich auch manchmal an und dann weiß ich, oh, jetzt ist
Ruhe angesagt.
Aber jeder legt doch O und diese Definition anders aus.
Sebastian
Ja, ich war mal auf einer O-Party eingeladen und wusste vorher gar nicht
genau, worauf ich mich einlasse.
Lady A
Ja.
Sebastian
Und das lief dann auf diese lustigen, farbigen Bändchen an den Handgelenken
hinaus,
Lady A
Ja.
Sebastian
wo ich dann gesagt habe, nee, Subi kriegt nur ein rotes. Also keiner darf was
machen.
Lady A
Okay. Ah, lass mich raten. Und, naja, aber so eine gute O-Party
muss auch sehr gut organisiert werden, ne, mit Bogen ausfüllen, einen
guten Wasserfesten Stift, um draufzuschreiben, das ja, das
nein, oder vielleicht auch mal draufzuschreiben, reserviert oder dergleichen,
ne. Ja,
Sebastian
gesagt, V-Head finde ich gut.
Tatsächlich, also das war so, Von der Organisation war das wunderbar, aber wie
gesagt, das war halt mein erstes Mal bei sowas und da musste ich auch erst mal
damit was anfangen.
Lady A
Meins.
Ja.
Sebastian
Gut, wir sind es langsam angegangen, dann war das in Ordnung. Aber dieses Bild,
was ich auch jetzt von der Party so sehe, das lebt ihr so auch? Oder wo legt ihr
das anders aus?
Lady A
Wir legen das anders aus. Bei mir ist O
Maso und ansonsten nur dev.
Ich darf O Schmerzen zufügen. O sexualisiert die zwar nicht,
nimmt das aber gerne in Kauf, weil ich es bin. Ich
darf O schlagen, demütigen, erniedrigen
Eventuell im BDSM-Kontext bei einer Verleihe Aber so weit sind wir noch nicht
gekommen
Sebastian
Okay, das machst du, weil es dir Spaß macht oder ist es manchmal nötig, ein
bisschen Disziplin herbeizuführen?
Lady A
Oh ja
Beides
Wie gesagt, ich bin sadistisch veranlagt Also wenn dann plötzlich ein Oh nein,
nein, nein, nein Au, au, bitte bitte
also
Sebastian
die Frage ist ja, ob O auch manchmal ein bisschen frech ist.
Lady A
und dann genügt aber bei mir ein blick oder ein
handzeichen wenn es noch mal frech ist dann nackengriff
aber zur strafe ist es bis jetzt noch gar nicht
gekommen aber das notiere ich mir direkt mal vielen dank für diesen denkansatz
ja ja
ja
Sebastian
Ja, immer gerne doch.
Wir tauschen uns ja hier aus. Ich muss gestehen, das Podcastsubbie hockt gerade
schön auf dem Boden und hat das Bunny in der Hand und knotet da rum und ich
werde gerade nachher, ja, blass von Neid. Die soll sich in Zukunft selber
einbonditschen.
ist ja schlimm.
Lady A
sprich dich aus nein
Sebastian
Du lebst mit O zusammen oder nicht?
Lady A
nicht wir leben ein paar kilometer auseinander und im moment
bei dieser sita merke ich wie blöd das ist Aber es gibt auch etliche
Overnight-Dates oder Weekend-Night-Dates und dann bin ich halt in der
Wohnung. Und dann leben wir beides. D/s und,
wie wir sagen, Pärchenkram. Und dann gehen wir auch so
einkaufen.
Also ich, Pärchenkram, so
Haushaltsarbeiten, einkaufen, aufräumen,
Wäsche machen und sowas.
Sebastian
Pärchenkram. Finde ich gut.
das macht ihr natürlich dann gemeinschaftlich.
Lady A
Das
Sebastian
Also du stehst da mit dem Bügeleisen und O liegt wahrscheinlich auf dem
Bügelbrett und wartet drauf, dass es losgeht.
Lady A
mein Gott.
Es
kommt dann manchmal entweder eine WhatsApp oder ein Zettel, wo dann draufsteht
der Name und bitte die Bekleidung und los geht's.
Sebastian
Legst du das fest, die Bekleidung, die O trägt?
Lady A
Also, nein,
ja, ja,
ja, es gibt eine Kleiderordnung. Es gibt die nicht nur bei O, es gibt die auch
bei jeder anderen submissiven Fachkraft bei mir, wegen der Zugänglichkeit und
so. Ist doch doof, wenn ich da irgendwie an einem Kerl rumnestle und ich werde
von der Haut und meiner Leinwand von Plünnen getrennt, sag mal.
Sebastian
Das heißt, wie sieht die Kleiderordnung jetzt konkret aus?
Lady A
also bei ja also ich habe meistens
männer als submissive fachkräfte und ich mag es gerne ein sklaven oder
ein sub zu haben und die jungs die haben dann offensichtlich ein shirt eine hose
socken und schuhe an und
Sebastian
Magst du das verraten?
Lady A
keine lingerie na
Sebastian
Okay, aber eine Hose ist ja schon wieder ein Hindernis oder ein Hemmnis, wie ich
finde.
Lady A
es
gibt so schöne reißverschlüsse und knopfleisten immer und ich bin da drin
geübt beim
Sebastian
beim Crossdresser hätte ich jetzt gedacht, da ist es dann immer das Röckchen und
dann ist gut.
Lady A
crossdresser und die tragen dann ein
pk weil nach frau in dem fall ein hübsches loses
oberteil was auch ziemlich schnell zugänglich macht ein paar
ein paar wunderschöne Haarteile, ein Haarreif, mein Halsband und Heels und
Halterlose. Und auf den Heels schreitet und schwebt O. Ja,
man hört einen gewissen Neid bei mir. Ich schaffe es nicht, auf 12er Zentimetern
zu schreiten. Nein.
Sebastian
Schaffe ich auch nicht, da musst du dir keine Sorgen machen.
Lady A
Nicht?
Och, jetzt bin ich aber ein bisschen...
Sebastian
Also ich schreite da zwar, aber nur diesen einen Schritt von stehend auf die
Nase, dieses eine Schreiten, das klappt vielleicht noch, aber
Lady A
Ah, okay, dann sind es bei mir dann schon fünf.
Sebastian
ja, immerhin.
Lady A
Aber dann schmeißt ich noch einen Satz hinterher und sage, das gehört so. Noch
nie so gesehen?
Nein, nein, mein Orthopäde würde auch meckern mit mir.
Sebastian
was soll er meckern? Ärzte meckern eh immer.
Lady A
Ja, das ist wahr.
Sebastian
Normalerweise gehst du ja auf Stammtische Oder geht ihr auf Stammtische? Ist eh
erstmal die Frage. Geht ihr zusammen hin? Gehst du alleine hin? Gemischt?
Lady A
wir gehen auf zwei Stammtische zusammen. zusammen.
Der eine ist wöchentlich und der eine ist einmal im Monat. Dann gehe ich noch
auf zwei, drei,
vier andere Stammtische, die einmal im Monat sind.
Ich gehe mit O auf einen FLR-Stammi und auf einen
Stammtisch, wo auch tatsächlich in dem Lokal gespielt werden darf, weil da sind
wir geschlossener Gesellschaft.
Sebastian
Okay, das sind aber eine ganze Menge Termine. Gut, die sind jetzt eh alle
ausgefallen im Moment.
Du hast quasi Urlaub. Du hast Urlaub.
Lady A
Hör mal, musst du mir noch so ein Kilo Salz hinterher schmeißen? Bis jetzt fand
ich dich total nett.
Sebastian
Ja, so ein bisschen kritisches Zeug muss doch immer sein.
Lady A
Echt.
Ja, aber nicht von deiner Seite.
Sebastian
Guck mal, jetzt ist deine Laune schon so ein bisschen nach unten gedrückt, dann
können wir jetzt ja über das reden, wo du mir gesagt hast, das ist total doof
und ich dann auch gesagt habe, ja, ist auch total doof.
Lady A
Ja.
Sebastian
Und zwar geht es ein bisschen darum, wenn einem jemanden reinredet. Also wenn du
auf dem Stammtisch bist und jemand sagt dann, ja, hier dein O, der sitzt aber da
im Schneidersitz rum, das geht so nicht, der muss doch auf den Boden knien, du
machst das alles nicht richtig, du hast den gar nicht unter Kontrolle.
Lady A
Echt? Ja, mein O darf dann da so sitzen.
Sebastian
Ja, gibt
Lady A
Und wenn, dann sagst du es mir bitte nicht quer durchs Lokal, sondern kommst
nachher irgendwann mal ganz nett zu mir, vielleicht noch als weiße Flagge ein
Getränk in der Hand und sagst, du können wir mal ganz kurz miteinander reden,
ist vielleicht dein Ding, aber du, das ist schon ein bisschen
ausbaufähig und vielleicht hast du ja Lust, diesen Tipp anzunehmen, aber
wenn mir dann einer so à la Direktor 1900 Puff kommt, kommt in so
einen Oberlehrerton. Ja, nee, da wären meine wunderschönen blaugrauen Augen
rechtzeitig und zappzappgrün. Und dann ist auch kein Charme mehr in meiner
Stimme. Ich hau die nicht. Ich reiß mich da immer zusammen, aber ich hau die
dann nicht. Nein, nein.
Wenn mir einer dann echt blöd... Dieser Unterschied ist mir aufgefallen. Ich
habe noch nie erlebt, dass jemand zu einem Male-Dom hingeht und sagt, Hör mal,
Kerl, deine Perle da, ne? Das geht aber besser. Noch nie.
Sebastian
Also mir ist das passiert und zwar mehrfach.
Ja, natürlich.
Lady A
Sebastian, müssen wir darüber jetzt reden? Hör mal, das geht aber nicht, oder?
Sebastian
Die hat die Beine übereinander geschlagen, die hat irgendwas an, die war
frech zu irgendwem, die hat sich mit meiner Sub unterhalten, hat die denn vorher
gefragt und ich könnte jetzt ewig so weitermachen.
Lady A
Aha.
Sebastian
ich weiß immer nicht so genau wie soll man damit umgehen, weil das ist ein ganz
toller Tipp Dankeschön, das habe ich gar nicht bedacht und in dem großen
SM-Handbuch steht es doch anders drin, Mensch, da muss ich was dran tun
Lady A
Naja.
Jaja, ich weiß.
Wie, es gibt ein Handbuch? Echt? Gibt's das auch bei eBay? Ja, ich habe mir das
mal sagen lassen. Es soll da diese Bibel geben und ein Handbuch und das goldene
Buch. Ehrlich, wenn ich das finde, dann nehme ich das das nächste Mal mit und
sage, schlag mal die Seite auf, das Kapitel und die Zeile bitte. bitte. Aber
nein, ich muss auch manchmal an mich halten, wenn ich auf einer Playparty bin
und ich sehe, wie ein Dom seine Sub da in so einem Gleichklang so so
wie so tibetanische Glocken gespielt, da
muss ich auch an mich halten und sagen, Digga, das galt mir mal ein
bisschen besser, oder? Macht man nicht. Find ich.
Sebastian
das Schwierige ist ja tatsächlich, das reicht dann so, es gibt ja nicht so viele
Menschen, die das machen, aber so einer von 100 reicht schon, um einen Abend
dann eben gründlich zu versauen
Lady A
Ich, na, ja,
ja, mhm, mhm, ja, ja,
Sebastian
und die Frage ist, kann man es mit Humor nehmen oder Oder man versucht ja zu
überlegen, was will der eigentlich? Ist das vielleicht ein Gesprächsangebot?
Möchte er so mit einem ins Gespräch kommen? Oder stört ihn das, was er sieht?
Das ist halt schwierig.
Lady A
ich merke ja auch wie mein Gegenüber, was für eine Tonlage der gerade drauf hat.
Wenn jemand das in einem sehr netten Ton sagt, mit einem charmanten Lächeln,
nehme ich es eventuell an. Wenn aber einer das so quer durchs Lokal und dann
dann vielleicht noch mit so einem Chauvi-Lächeln, Chauvi-Ton, nein, dann werde ich
sparsam charmant. Dann kriegt derjenige, welcher aber auch irgendwie eine
Antwort und dann bleibt ihm alles im Hals stecken, weil, nö,
nein, wenn der, nein. Nein. Ich finde,
ich habe auch gelernt, wenn man auf einer Playparty ist und man sieht, wie
jemand für ihn bespielt und alle gucken und machen und tun, man hält sich da
auch gedeckt. Man gibt auch kein lautes Flüstern von sich und sagt, oh,
du, hör mal. Nein, also, ich weiß nicht.
Sebastian
ist auch wieder blöd, weil manchmal will man das ja so ein bisschen provozieren,
dass das Publikum mal einen Satz zurückgeht und sagt,
Lady A
Echt? Echt?
Ja, ich hatte das auch schon.
Sebastian
wenn die alle so abgeklärt sein sollen, dann erreicht man das ja nicht, weil sie
ja alle cool sind.
Lady A
Ja,
Sebastian
Also, es ist schwierig.
Lady A
ist mir auf der letzten Playparty passiert und dann bin ich aber zu demjenigen,
welchen nachher hingegangen und habe gesagt, das war so semi-freundlich von dir
und lass es. Vielleicht hat dir das Spiel so gefallen Und hast gesehen, wie ich
tatsächlich drauf bin Wie ich jemanden dominiere Aber gib nicht in dem Moment
Ganz laut den Kommentar ab
Autsch Ne, da geh ich mal raus Also
Sebastian
Was hat denn da konkret gestört beim
Lady A
Meine Schlagtechnik Und wie meine Stimme Du redest gerade mit meiner Meine
Stimme ist gerade so im Smalltalk-Modus Und ich hab natürlich Im
Bespielmodus Ich moduliere meine Stimme, logisch.
Und den hat das irgendwie, es hat ihn nicht gestört. Ich glaube, der hatte
riesen Schiss.
Sebastian
Zusehen?
Lady A
Und blöd, ja, ist schon blöd, wenn man sich als Def Ma
so ausgibt und dann sieht, wie jemand anderes bespielt wird und der
Klatsch hört und dann lautflüsternd
rausgeht. Das macht man auch nicht. Nein.
Sebastian
also so ein bisschen,
Lady A
Ich war, nee. Aber ich habe mich nicht rausbringen lassen.
Sebastian
ist doch gut, weil du bist ja im Prinzip in dem Moment der Mensch, der deinen
Subi, sag ich jetzt mal, oder das darf ich nicht sagen, der O beschützt.
Lady A
Ja,
Sebastian
Du bist dafür verantwortlich, dass da nichts in die Quere kommt, ich nenne das
mal so eine Blase, in der man dann zusammen ist und dass man da auch keinen
anderen reinlässt.
Lady A
genau. Ja.
Sebastian
Das ist unser Spielbereich, da sind du und ich und sonst ist da niemand mehr und
dann ist halt, das versucht man ja aufrechtzuerhalten.
Lady A
Ja.
Ja, natürlich. Und wenn ich O auch schon mal zur Verfügung stelle, dann gibt es
auch ganz klare Ansprachen von mir. Wenn jemand da nicht richtig zuhört, hat er
Pech, dann darf er den Raum verlassen eventuell oder er kommt zu mir und fragt
mich dann mal leise. Und wenn jemand sich nicht an die Ansage hält, dann kriegt
er erstmal ein Du-Du-Du-Du. Wenn es nochmal nicht fluppt, dann fliegt der
Mensch. Ja,
Sebastian
Okay, machen wir es mal konkret. Ich sehe, wie du spielst und ich möchte dir
jetzt einen todsicheren Tipp geben, wie du dein Spiel verbessern kannst. Wie
stelle ich das am besten an, sodass du sagst, Mensch, klasse Idee, bin
glücklich?
Lady A
Ja,
charmant.
Sebastian
Am besten gar nicht, ne?
Lady A
Und am besten gar nicht, nicht in dem Moment, weil vielleicht bringt mich das ja
raus. Am besten danach, wie gesagt, mit einem Wodka in der Hand,
charmant mit mir reden und dann könnte ich es ja annehmen. Ich bin ja nicht
lernresistent.
Sebastian
Ja, die Frage ist auch, was hat man davon, wenn man dann, sag mal, was sagt und
dann nimmt der andere das an?
Lady A
Ich bin auch nicht, ja,
Sebastian
Also, dann ist vielleicht die Vorstellung ein bisschen besser. Also, das Kino
wird ein bisschen, ja, schöner, ne?
Lady A
aber jeder, ich meine, ich spiele ja nicht nach Lehrbuch. Ich
habe ja meinen Takt im Kopf und wenn ich dann loslege,
dann tappe ich schon mal mit dem Fuß, damit auch O weiß, okay.
Und O hat dann auch dieselbe Melodie im Kopf und weiß dann, aha, in
der Melodie kommen dann so die Schläge.
Ist natürlich blöd, wenn du irgendwie in einem PK bist, wo dann merkwürdige
Musik im Hintergrund läuft. Jo, passiert.
Sebastian
mal, PK, hilf mir mal. mal.
Lady A
Pornokino?
Sebastian
Ach so, aha. Gut.
Lady A
Mhm.
Sebastian
habe jetzt an alle möglichen Dinge gedacht. Als Informatiker habe ich ganz
andere Dinge im Kopf.
Lady A
Peniskäfig?
PK für Peniskäfig?
Sebastian
Ja, siehst du, das auch. Pornokino, Peniskäfig, könnte ja fast das Gleiche sein.
Lady A
Ja, viele sagen ja auch zu dem getragenen PK KG.
Sebastian
ist mir geläufiger, muss ich zugeben.
Lady A
Siehst du?
Sebastian
Ich werde jetzt den Chat mal ermuntern, die eine oder andere Frage noch zu
stellen, denn ich will mich heute ein bisschen an die Zeiten halten.
Lady A
Ich, ich...
Sebastian
Ich versuche es zumindest.
Lady A
Ja.
Sebastian
Es wird doch wieder nichts werden, aber ich werde es versuchen. Sonst geht das
ja bis 23 Uhr heute.
Lady A
Ja, ja.
Oh man.
Sebastian
Ich hatte ja eben von O-Partys erzählt. Hast du sowas auch schon besucht?
Lady A
Nein, noch nicht.
Sebastian
Okay, dann,
Lady A
Ich war, ähm, ja.
Sebastian
eine Frage gab es hier nämlich, aber die kannst du dann nicht beantworten. Die
ging dann wahrscheinlich eher an mich und ganz ehrlich, das ist überhaupt nicht
wichtig, was ich da irgendwie gemacht habe und getan habe.
Lady A
Puh, kommt drauf an. Ach
so, die ging an dich.
Sebastian
ja, so halbwegs, ne?
Lady A
Ach,
Sebastian
Ich hätte sie jetzt dir einfach geschickt stellen können, genau, ohne sie dann
selber beantworten zu müssen.
Lady A
die Bändchen und den, ja.
Sebastian
Das wäre schön gewesen.
Lady A
Oh, clever, ja. Hm.
Sebastian
Ja, wäre schön gewesen, ne? Man kann ja nicht
Lady A
Ja. Nee.
Sebastian
wir jetzt übersprungen haben, ist so ein bisschen, wie bist du denn, also wenn
du jetzt 2017 angefangen hast, wie bist du denn überhaupt auf BDSM gekommen?
Lady A
Ich habe davon gelesen, drüber gelesen, Filme gesehen, Bücher gelesen und
habe urplötzlich gemerkt, es macht was mit mir. Ich war nicht
abgeschreckt davon, von den ganzen Handlungen, sondern ich habe gemerkt, so, oh,
hallo. Und ich habe es aber nicht ausgelebt. Und dann bin ich
halt über diese Kontaktanzeige gestolpert
und quasi von 0 auf 500 angefangen
damit und habe gemerkt, das gefällt mir und habe auch
gut zugelegt. Und ich mag es auch,
Spuren und Markierungen und meine Zeichnungen zu hinterlassen, aber
ich erniedrige auch mit
Worten und meine Stimme verändert sich dann auch. Und
ich merke, wie gut mir das tut und ich liebe es.
Ja, ja,
yes.
Sebastian
Lexi mag was wissen.
Warum nennt sie ihn O, wenn es ihr nicht um die O-Definition geht? Sie könnte ja
auch Subi sagen. Was verbindet sie damit gerade Positives?
Lady A
Mit dem Begriff O.
O
Sebastian
Fangen wir mal an. Wer hat denn angefangen mit dem Begriff? War er das oder
warst du das?
Lady A
nenne ich immer sie, Entschuldigung. Nee, das kam von uns beiden.
Das kam eigentlich von uns beiden.
Ja, also das stand irgendwann mal im Raum. Und ja, ich verbinde
total Positives damit.
ja,
Sebastian
Ja, das ist zumindest auch eine Beschreibung, Definition, wo jeder auch erstmal
hellhörig wird und sagt, ah, interessant, mal was Neues, ne?
Lady A
ja, ja, genau. Genau.
ich bin auch schon ein paar Mal, also wenn ich gesagt habe, ja, ich habe ein O,
es gibt keine männlichen Os, ja doch, nein, das heißt ein Sklave.
Ich sage, hör mal, ich habe einen O.
Weil alle sich an das Opus davon
und ich bin so glücklich, dass die Eltern von der Protagonistin sie O genannt
haben und nicht Y oder X.
Die hat ja keinen Namen.
Sebastian
ich
Lady A
Sie heißt tatsächlich O.
Sebastian
ganz ehrlich gestehen, ich habe das gelesen und habe das irgendwie nicht mal zur
Kenntnis genommen, dass sie keinen Namen hat.
Lady A
Ja, ist
das so? Ja,
Sebastian
sollte das vielleicht nochmal lesen. Ich gebe zu, ich sollte so vieles lesen im
Moment.
Lady A
hat man doch jetzt total viel Zeit. Es sei denn, man lebt nicht wie ich
alleine. Ich habe ja auch hier, ja,
Sebastian
Tanja hat gerade was Schönes geschrieben und da stimme ich ihr zu. Sie sagt, ich
mag, sie schreibt, ich mag das Wort Sklave nicht so sehr. Oh, ist irgendwie
schöner. Das finde ich auch. Auch Sklave, das erinnert mich leider
prinzipiell an die Römer. Und das ist auch für mich zu
negativ konnotiert einfach.
Lady A
ja,
ja, ja, ich weiß, bei Sklaven,
da kommen ganz andere Handlungsmöglichkeiten für mich zutage. Ich sage, O hat
noch ein leises Vetorecht bei mir und das hätte ein, es
tut mir so leid, Sklave nicht. Ein Sklave dürfte sich dann auch glücklich
schätzen, irgendwie beim Vorbeigehen von mir beachtet zu werden und Sklaven
setze ich auch verschieden ein. Nein, Putzsklave, Möbel, Kerzenständer,
stummer Diener, Begleitung als Zofe. Ich könnte ja auch Knecht sagen, aber
Knecht sagt heute kaum noch einer. Also, es gibt so viele Definitionen.
Wenn mir jemand da jetzt eine super Definition gibt, die sich nice anhört, her
damit.
Sebastian
Ich finde Subi immer noch toll.
Lady A
Echt?
Sebastian
so schön positiv und nach Spaß und nach Party und nach guter Laune.
Lady A
Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Sebastian
O ist eine Beförderung schon. Was wäre die nächste Stufe?
Lady A
Mhm, die Königsdisziplin. Also
entweder du merkst schon, dass du dich dazu schon
berufen fühlst.
Ich denke, man kann jemanden, der auf der Subschiene ist,
man möge es mir jetzt nicht despektierlich abnehmen, Entweder du fühlst schon,
ja, ich bin diese Upper Class von der Sub, also O.
Oder aber du sagst, naja, ich möchte es versuchen, aber es ist irgendwie nichts,
wenn ich da zur Verfügung gestellt werde und kein Veto-Recht habe
und nichts. Und wir wissen ja alle, wie die Geschichte der O ausgegangen ist.
Sebastian
Sagst du es nochmal? Ich habe es wirklich gelesen, aber ich weiß es nicht
Lady A
Nein, oh Gott, nein, oh Gott.
Ich hoffe, keiner im Chat hat es noch nicht gelesen. Ich spoiler doch nicht.
Sebastian
Na, das ist kein Spoilern.
Lady A
Also pass auf, ich...
Sebastian
Die haben das ja alle gelesen. Ihnen ist es nur genauso entfallen wie mir. Wird
sie am Ende nicht in die Freiheit entlassen oder sowas?
Lady A
Ehrlich?
Sebastian
Oder nee, sie wird irgendwie abgeholt von dem anderen, ne? Von irgendwas Rick
oder so. Ich weiß
Lady A
pass auf, ich umschreibe es, ja?
Also, der Sir Stephen trennt sich ja von ihr. Sie schreibt ihm einen Brief
und bittet ihn um die finale Freigabe.
Sebastian
Ja.
Und das wird aber nicht aufgelöst.
Lady A
Final.
Sebastian
Ach so, final. Ach so. Haha, ja.
Ja, ja.
Lady A
Ah, ne?
Sebastian
Jetzt irgendwas war da wieder. Jetzt wissen wir mal, warum das Buch schwarz ist,
was im Schrank steht. Wobei es liest sich recht gut im Vergleich, was ich von
dem de Sade da im Schrank habe. Das ist ganz ehrlich, das ist purer Sadismus
gegenüber dem Leser. Das kann man nicht lesen. Und der Übersetzer hat auch
nochmal seinen Spaß gehabt, das noch schlimmer zu machen. Das
Lady A
es gibt ja noch diese andere Abstufung und dazu, wenn man O heute
modern sieht, vom zweiten Teil, wo sie ja nach Roissy zurückkehrt und
da dem Steven den Brief schreibt. Es gibt doch diesen spanischen Zeichner,
wo die Subs sich doch alle aus eigenem Willen und wenn er
es möchte, verstümmelt bis hin zum Tod. Und ich finde, die
Roman-O wäre heute so eine. Ich komme nicht auf den Namen.
Also Dolcett oder Dorset, man möge mir verzeihen. Irgendein Buchstabe ist wieder
falsch. Aber pff.
Sebastian
wir dir verzeihen.
Lady A
Danke.
Sebastian
Natürlich.
Lady A
Ist
Sebastian
Das Schlimme ist, ich habe hier gerade eine Nachricht bekommen. Also wir
kommunizieren ja hier ganz fleißig.
Lady A
Zeit ist um.
Sebastian
Und ich kriege immer, ja, hier steht einfach nur Zeit.
Lady A
Ja.
Sebastian
Auch noch klein geschrieben.
Sowas wie, mein Herr, achten Sie bitte auf die Zeit, werde ich nicht bekommen.
Lady A
Ach so.
Sebastian
Das ist auch gut so. Ich kann ja so viel nebenbei auch gar nicht lesen, ganz
ehrlich, weil dann würde ich ja irgendwie gedanklich abschweifen und wäre gar
nicht mehr bei dir.
Ich nehme das aber tatsächlich zum Anlass, dass ich jetzt mich langsam von dir
verabschiede.
Lady A
Ja.
Sebastian
Aber das Schöne ist, du hast dir Musik gewünscht und natürlich wird die gespielt
und du hast was Schönes
Lady A
Ja. Ja. Yes. Danke. Ja,
und es ist nicht, ah ja, es ist nicht Helene Fischer, es ist
kein Einhorn-Song.
Sebastian
Magst du selber sagen, was du ausgesucht
Lady A
Ich bin Pauli, der
muss,
Kabelbinder kommen auch nicht vor. Ich bin Pauli-Fan.
Und das ist das Intro für ein St.-Pauli-Spiel. AC/DC,
Hell's Bells. Ich danke dir dafür. für.
Sebastian
ich das jetzt ganz leise einspielen. Werde mich von dir ganz liebenswürdig
verabschieden. Grüß O von mir vor allen Dingen.
Lady A
Mache ich. Danke. Gruß zurück.
Sebastian
ja, und dann hab einfach noch einen schönen Abend. Genieß den Rest, den wir
jetzt hier noch versenden. Und ja, dann werden wir uns bestimmt früher oder
später mal auf dem Stammtisch begegnen. Mach's
Lady A
Bestimmt. Ich freue mich.
Sebastian
gut. Schönen Abend.
Lady A
Danke. Tschüss.
Sebastian
Tschüss. Ich
Lena
habe einen neuen Gast, die Lena aus Graz, 28 und die macht in
Accessoires, das soll ich so sagen. Ja, hallo Lena.
Lena
Hallo, Sebastian.
Sebastian
Ja, mal wieder Österreich, sehr gut. Gut, du
Lena
Ja, Sie sind wichtig.
Sebastian
machst so viel Kram irgendwie, also wir haben uns kennengelernt auf dem
Hörertreffen im November, weil
Lena
Ja, genau.
Sebastian
du hattest da auf der Messe da so einen Stand und dann hast du gesagt, ah, mal
gucken, wann ich kommen kann, irgendwie kann es spät werden, ich habe immer
gesagt, ja, ja, komm einfach, wann du möchtest und so weiter und dann warst du
plötzlich da, damit habe ich gar nicht mehr gerechnet dann.
Lena
Das war, glaube ich, ganz gut, dass ich so spät gekommen bin, weil dann waren
nicht mehr so viele Leute da.
Sebastian
Ja, aber es war, also für mich gefühlt war es einfach nur rappelvoll.
Lena
Naja, gut. Klar. Und ich meine, du musst ja auch mit jedem reden, der dort ist.
Also das war ja für mich der entspanntere Abend, nehme ich an.
Sebastian
Ich muss zugeben, es hat richtig Spaß gemacht, weil da haben sich ja die Leute
miteinander ganz viel vernetzt und das war einfach schön zu sehen, wie Leute
sich gegenseitig kennenlernen und Kontaktdaten austauschen und so.
Allein dafür hat es sich schon gelohnt. Aber reden wir mal über dich ein
bisschen vielleicht.
Lena
Ja.
Sebastian
habe ja schon angedroht, dass ich heute zeitmäßig so eng eingespannt bin.
Lena
Ja.
Ja, schauen wir mal.
Sebastian
Also du machst ja in BDSM und bist auch total geoutet und bist vermutlich
Dom, Sub, Switch, würde ich sagen.
Lena
Ja, also ich switche manchmal, aber ganz, ganz selten. Und das muss halt richtig
gut passen. Aber ansonsten bin ich eigentlich so, genau,
Sebastian
Okay, und wie kommt man dazu,
Lena
zu was.
Sebastian
zu sein?
Lena
Also bei mir hat das irgendwann in der Jugend angefangen, würde ich sagen.
Dass man halt so fantasiert und über so
Beziehungsszenarien, würde ich sagen, nachdenkt. und bei mir war das damals, da
habe ich mit BDSM noch gar nichts anfangen können, weil ich noch nicht wusste,
was ist das, was gibt es überhaupt und dann habe ich mir immer so gedacht, naja
und wenn man dann halt so einen Freund hat und so und dann stellt man sich das
vor und dann streitet man sich und dann schlägt der einen und das war halt meine
Rechtfertigung damals für irgendwie Gewalt in Beziehungen
und dann verträgt man sich wieder und dann ist alles cool und das ist ja total
nett,
bis ich irgendwann dann das Internet für mich entdeckt habe und
gesehen habe, okay, es gibt ein Wort dafür, BDSM, und da kann man auch so
sinnvolle Dinge dazu lesen, lernen, wie auch immer.
Ja,
Sebastian
Ja, das mit den Rechtfertigungen, das habe ich schon öfter gehört, dass man sich
dann seiner jugendlichen Fantasie dann überlegt, wie kriege ich das, was mir
Spaß macht, irgendwie mit meiner Erziehung in Einklang.
Lena
na ja, schon, weil eigentlich, das macht man ja nicht. Und ich war auch ganz
lange davon überzeugt, dass, also auch als ich dann wusste, okay, das heißt
BDSM, und das kann man machen und das finden Leute tatsächlich gut, habe ich mir
auch gedacht, na, aber ich kann sowas nicht machen, das kann ich ja keinem
Menschen erzählen. um Gottes Willen.
Sebastian
Ja, und jetzt hast du es auch noch ganz vielen Menschen erzählt. Ich habe hier
stehen, du bist komplett geoutet, auch vor den Eltern.
Lena
genau. Und vor den Großeltern, aber das war halt dann Gott sei Dank ein relativ
schneller Prozess. Also ich bin dann mit meinem ersten quasi richtigen Freund,
mit dem ich dann BDSM auch ausgelebt habe, relativ schnell zur SMJG gekommen.
Die habt ihr eh schon ganz oft im Podcast auch gehabt.
Sebastian
Wie alt warst du da?
Lena
Da war ich 20.
Sebastian
Okay, jetzt seit acht Jahren also dabei. Ja,
Lena
Genau. Und habe dann auch relativ schnell die Organisation Organisation von
unserem BDSM-Stammtisch, also vom SMJG-Stammtisch in Graz übernommen.
Und das ist dann halt so graduell gegangen. Irgendwann habe ich mich
selbstständig gemacht, habe dann meinen Eltern im Zuge dessen auch erzählt, was
ich denn so beruflich eigentlich tue, neben meinem normalen Job als Schneiderin.
Ja, die haben das irgendwann meinen Großeltern erzählt und so hat sich das halt
ergeben, dass das mittlerweile einfach eh jeder weiß.
Sebastian
das mit der Schneiderin ist ja schon mal eine schöne Überleitung. Es ist ja
immer so ein bisschen schwierig, dann über Dinge zu reden, die mit Business zu
tun haben. Und da du das aber selber einfach machst,
finde ich, kann man auch drüber sprechen, denn du machst ja, ja, du machst Zeug,
genau. Und das kann man auch sagen, wie der Laden heißt.
Lena
Genau.
Sebastian
Der heißt nämlich Penumbra. Das ist jetzt ein kleines bisschen Werbung
vielleicht.
Und das machst du inzwischen hauptberuflich, ne?
Lena
Genau, so ist es.
Das war ich ein bisschen erzählen, wie es dazu gekommen ist.
Sebastian
Ja bitte, also sagen wir mal so, damit es jetzt keine Dauerwerbung wird,
interessieren uns alle Hintergründe, nur nicht das, was tatsächlich dabei
rauskommt und wo man das kaufen kann, auf der Homepage, die man einfach googeln
kann, wo schöne Sachen zu finden sind, wozu ich jetzt aber nichts sage.
Lena
Ja, genau.
Sebastian
So, oh
Lena
Machen wir das so.
Also das war eben mit jenem Freund, der mich auch zu SMJG gebracht hat damals.
Und ich bin mit ihm zusammengekommen, da habe ich gerade meine Ausbildung zur
Schneiderin beendet.
Und das heißt, ich habe halt quasi die richtige Ausstattung dafür gehabt, um zu
nähen. Ich habe gewusst, was man machen muss.
Und, naja, wir waren halt beide jung und hatten wenig Geld. und dann redet man
halt so drüber, was können wir denn machen und das hätte ich aber gern und das
wäre doch schön. Ja, und dann habe ich angefangen, für uns beide Dinge
anzufertigen, zu designen, zu erstellen und das war halt praktisch
und dann sind nach und nach Leute aus dem Freundeskreis gekommen und haben
gesagt, mein Gott, Lena, kann ich sowas auch haben, kannst du sowas auch machen?
Ja, und dann hat es halt im Freundeskreis angefangen, dass die Leute irgendwie
Zeug von mir haben wollten.
Dann hatten wir eine Erotikmesse in Graz. Da hat mich eine Bekannte darauf
angesprochen und gesagt, ob wir uns nicht einen Stand mit ihr teilen und
meine Sachen mal präsentieren. Das war dann ganz, ganz, ganz furchtbar. Ich habe
kein einziges Ding verkauft. Das war die schrecklichste Messe, auf der ich
je war.
Sebastian
Gott, war
Lena
Ja, genau.
Sebastian
die Qualität noch nicht so gut oder woran lag es einfach?
Lena
Es war ein Mischmasch. Ich habe damals halt keine Ahnung gehabt, was ich tue.
Der Stand hat irgendwie ausgeschaut. Es war ein geteilter Stand mit einem
Swingerclub und ich hab da irgendwie halt auch so ein Eck gehabt
und es war auch das Publikum auf der Erotikmesse ganz was anderes, als man es
halt jetzt auf Fetischmessen hat. Da waren,
Sebastian
Achso, das war wirklich eine Erotikmesse, also eher, okay, verstehe.
Lena
genau und ja, und dann war auch das Preisniveau irgendwie ein anderes,
weil dort war halt sehr viel, sehr, sehr günstiges Zeug und dadurch, dass ich
halt alles selber mache,
sind die Sachen halt auch dementsprechend ein bisschen teurer, ist das, was man
aus China importiert. Und das war einfach eine Kombination aus allem, die das
richtig, richtig schlimm gemacht hat.
Ja, und dann bin ich aber überredet worden, irgendwann eine Fetischmesse zu
machen. Und ab da habe ich gewusst, okay, es macht einen Unterschied, wo man
hingeht und welche Leute da sind. Und ja.
Sebastian
Ja, mit solchen Rückschlägen muss man auch erstmal klarkommen und da bin ich
auch nicht ganz frei von. Ich laufe dann auch über so eine Fetischmesse und
denke mir auch mal an manchen Ständen, das sieht aber alles sehr improvisiert
aus und so. Und dann kommen da manchmal Hammerprodukte bei rum, wo man denkt,
boah, geiles Zeug. Und manchmal hat man aber auch so einen richtig gestylten
Stand und ja, die Produkte sind aber irgendwie so komisch. Also
das hat erstmal nichts zu sagen, finde ich.
Lena
Nein, das Auge isst halt mit und wenn das nicht passt, dann, ja, schwierig.
Sebastian
Ja, gut. Und du hast es aber erstmal nebenbei gemacht. Das heißt, wie kommt es
dazu, dass man sagt, ich mache das jetzt hauptberuflich, ich will davon leben?
Ich meine, gut, Perverse wird es immer geben, das stirbt nicht aus. Das ist
schon mal gut, wie Totengräber.
Lena
Das stimmt, ja.
Sebastian
Das, ja,
Lena
Naja, ich war immer selbstständig. Also ich habe mich quasi, nachdem ich meine
Ausbildungen abgeschlossen hatte, relativ gleich selbstständig gemacht und war
eigentlich Schneiderin und Designerin. Ich habe halt Brautkleider und Änderungen
und was weiß ich noch alles gemacht. Also alles, was man in Nähtechnik hätte
brauchen können.
Und das heißt, die Räumlichkeiten waren sowieso vorhanden, auch um eben alles,
was Penumbra betrifft, zu machen.
am Anfang war das wirklich so mein mein Hobbyprojekt, das habe ich halt gemacht,
weil es mir Spaß macht und ich bin auch nie davon ausgegangen, dass ich davon
wirklich mal leben kann, weil das ist halt so BDSM-Kram, so viele Leute werden
das nicht brauchen
und das ist einfach immer größer geworden, also das war so ein bisschen ein
Selbstläufer. Ich habe dann einfach gemerkt, dass immer mehr Menschen mich
darauf ansprechen, dass auch von überall her plötzlich Menschen bei mir
einkaufen wollen und habe dann halt so Schritt für Schritt die
Schneiderei-Arbeit zurückgestuft, auch weil ich, ganz ehrlich sagen muss, ich
mag halt das Publikum lieber. Die Perversen sind halt total nette Kunden
und auch die Wertschätzung dem gegenüber ist irgendwie ganz eine andere, als
wenn du jemandem eine Hose abschneidest.
Sebastian
wobei sind das nicht immer diejenigen, die am geizigsten sind.
Lena
Die BDSMler? Nein, überhaupt nicht.
Sebastian
sehr schön. Damit haben wir jetzt schon mal was Schönes gesagt. Was mich total
interessiert, ist, wenn du dein Hobby quasi zum Beruf gemacht hast.
Lena
Ja, nein.
Sebastian
Habe ich nämlich auch.
Lena
Ja?
Sebastian
Und ich stelle jetzt irgendwann, habe ich jetzt festgestellt, Hobby zum Beruf
heißt, das macht irgendwie gar keinen Spaß mehr. Es ist einfach irgendwann nur
noch Arbeit.
Lena
Okay, das ist bei mir nicht so.
Aber,
Sebastian
darum beneide ich dich ein bisschen.
Lena
naja, ich meine, was ich die Hauptzeit trotzdem mache, ist nähen. Also
so gesehen, das habe ich ja vorher auch gemacht, weil auch die Sachen, die ich
jetzt mache, das ist halt quasi sehr viel Näharbeit, Lederarbeit.
Aber bei mir ist es halt der Menschenkontakt, der es ausmacht, weil die Leute,
auch wenn sie sich dann nachher bei mir melden und sagen, naja, ich habe jetzt
mein erstes Halsband irgendwie von dir und es ist so schön und es ist so toll
und quasi meine Subpartner schon fast Tränen in den Augen gehabt, wie ich sie
übergeben habe. Das ist halt schon was Besonderes.
Sebastian
Ja, das sind ja auch Gegenstände, die mit denen verbinden. Die Menschen, die es
kaufen, ja auch was. Da ist dann vielleicht Dom, der Subbie dann zu einem besonderen
Anlass so ein Halsband umlegt und dann hat das nochmal ganz viel emotionale
Wärme auch einfach.
Lena
eben,
Sebastian
Ja, das ist schon schön, wenn man da ein bisschen was tun kann.
Lena
genau so ist es.
Sebastian
Jetzt habe ich meine Notizen zugemacht, gerade versehentlich, aber ich kann
schon mal sagen, das Werbung ist das hier nicht, weil der halbe Chat scheint
offenbar Kunde bei dir zu sein und die loben dich hier über den Klee und nee,
Lena
Oh, ich habe einen Chat extra zugemacht, weil ich so gefürchtet habe, da
mitzulesen.
Sebastian
brauchst du nicht mitlesen.
Lena
Freut mich.
Sebastian
Also das ist alles, klingt alles gut, was da ist. Sie soll mal Fragen stellen
oder so, ich meine ja nur, weil, naja, du
Lena
das
Sebastian
hast mir ja noch erzählt, also wir haben ja schon, ich habe ja schon
vorgegriffen, du bist geoutet vor der Familie und so, jetzt bist du aber noch
jemand, der stellt auch noch was her und das weiß die Family ja auch, was sagen
die denn dazu? Da erzählen die rum, ja, hier, meine Tochter, die macht
übrigens das perversen Zeug. Oder ist das eher so eine Grauzone?
Lena
war ganz lustig. Also, als ich meine Firma gegründet habe, bin ich mit meinen
Eltern auf der Terrasse gesessen, und bei einem Glas Wein, und habe gesagt, ja,
ich muss euch da was sagen.
Also, das mit dem SM, ich würde das jetzt halt auch so offiziell
beruflich machen. Und mein Vater hat mich angeschaut und gesagt, okay, ja, damit
kann man sicher Geld verdienen, aber schaust, dass du auf Google nicht gefunden
wirst, gell? Also unter deinem echten Namen.
Sebastian
Schön.
Sei ja nicht googelbar. Sehr gut.
Lena
Ja, genau. Und ich bin kein Technikmensch, aber Gott sei Dank kenne ich
Menschen, die das können und die haben dann halt geschaut, dass man irgendwie
das Impressum aus der Suche rausnimmt und so.
Aber das ist jetzt auch schon ein paar Jahre her.
Und mittlerweile sind meine Eltern damit total locker. Quasi erzählen sie es den
Nachbarn und den Arbeitskollegen und ich weiß selber nicht mehr, wer das alles
weiß,
aber die sind jetzt halt auch stolz auf mich und finden das total cool und
finden das schön, was ich mache und sie haben halt einfach ein bisschen
gebraucht, glaube ich, um sich dran zu gewöhnen.
Sebastian
Das finde ich total schön tatsächlich. Also da muss ich mal deine Eltern loben.
Lena
Ja, die sind toll.
Sebastian
hören sie denn zu?
Lena
Nein, leider nicht.
Sebastian
Leider nicht.
Lena
Oder trotz der Kritik, ich weiß es nicht.
Sebastian
Das kannst du
Lena
Komm, wir erfahren, über was wir noch reden.
Sebastian
ihnen ja morgen vorspielen.
Lena
Ja.
Sebastian
Die Tonprobleme, die liegen übrigens an mir heute.
Lena
Okay,
Sebastian
Die mag ich mal entschuldigen. Ein bisschen hakelt's, aber das wird schon alles.
Lena
ich höre dich gut.
Sebastian
das ist schön, wenn du mich gut hörst.
Lena
Ja, und das kommt dann
und es kommt dann halt auch zu total netten Situationen eigentlich bei den
letzten Messevorbereitungen hat meine Mama mir ein bisschen geholfen, weil wenn
ich viel zu tun habe, dann kommt sie halt in die Werkstatt und macht auch
irgendwas, weil sie hat halt Zeit und dann hilft sie ein bisschen mit und dann
hat meine Großmutter angerufen während wir gerade am Arbeiten waren und meine
Mama hebt ab, ganz gestresst in den Händen und sagt, ich kann jetzt nicht reden,
ich nehm grad Zwangsjacken, ich ruf da Lena ich ruf sie nachher zurück
bis dahin wusste ich nicht, dass ich von meiner Oma geoutet bin ab dem Moment
war es mir dann klar, okay, die weiß ich nicht mehr.
Sebastian
Ja, da sind Eltern dann auch ein bisschen tabuloser als man selbst, habe ich
manchmal das Gefühl, ne?
Lena
Ja, anscheinend. Also sie hätten es mir zumindest sagen können, dass sie das der
Oma erzählt haben.
Sebastian
Jetzt kommen hier die ersten Fragen rein. Jetzt gucke ich mal, ob ich die schon
stellen will. Weil irgendwie hatte ich gerade eine auf den Lippen, die ich
gerade loswerden wollte und jetzt ist sie weg. Aber ich habe ja da, ich habe ja
Hilfestellung aus dem Chat.
Lena
je.
Sebastian
Was haben wir denn da?
Lena
Okay. Ah
Sebastian
MissMantra möchte ich wissen. Hat Lena selber ein Halsband von sich, was sie
trägt?
Lena
ja.
Sebastian
Ich glaube nicht, ne?
Lena
Jein. Also ich nehme mir immer so ein bisschen vor, eins zu machen, das halt so
was ganz Besonderes ist. Aber tatsächlich, ich habe eins zu Hause bei mir, das
ich mir selbst gemacht habe und es ist ganz schlicht und schwarz. Und es ist
halt nichts Besonderes dran und das ist meins.
Sebastian
ja gut, aber das ist deins und selbst gemacht, vor allem ist auch nochmal schön.
Lena
natürlich.
Sebastian
So, jetzt haben wir noch, nee, die nächste Frage, die lasse ich nochmal weg.
Jetzt habe ich, ich habe dir was unterstellt, als wir gesprochen haben, ich habe
mir gesagt, Mensch, jetzt ist ja gerade Corona und so und da muss ja bei dir
die Hütte brennen, da muss ja richtig was los sein, weil die Leute bestellen
jetzt alle Sextoys und Zubehör und dann hast du gesagt, nee, ja,
Lena
Die haben, glaube ich, gerade andere Sorgen. Also ich weiß nicht. Ich mache
jetzt mehr Mund-Nasen-Schutzmasken als Halsbänder in der Zeit.
Aber ich denke, das wird sich schon wieder einkriegen. Also es ist jetzt halt
wahrscheinlich, dass die Menschen mit anderen Dingen beschäftigt sind, würde ich
mal vermuten.
Sebastian
die haben einfach andere Sorgen und das sind ja Luxusausgaben.
Lena
Eben, genau. Und das braucht man ja nicht so ganz zwingend.
Sebastian
naja, kommt drauf an, wenn Subi immer weglaufen will, muss man sie schon
festmachen irgendwie, ne?
Lena
Ja, aber dann nimmt man zur Not so ein Stückchen Seil und bindet das um den Hals
und so. Da braucht man ja kein schickes Zeug. Also brauchen.
Sebastian
Ja
ja, ich sag jetzt das Kabelbinder-Wort nicht mehr
Lena
Genau, weil das darf man nicht.
Sebastian
mhm nein, darf man nicht, ah ich muss aufhören damit, das ist schlimm das ist
jetzt gerade so ein innerer Rochus, der sagt, ach, sag das Wort sag das Wort,
ich bin auch nicht sicher ob der Chat wieder irgendwie so ein Geheimwort wo so
Trinken wieder gemacht hat und das ist wahrscheinlich Kabelbinder, ich bin nicht
sicher Ja, ich brauche da mal irgendwie einen Spion, der das irgendwie
Lena
Das muss man ganz oft sagen und dann schauen, ob sich die Schreibweise verändert
im Chat.
Sebastian
ist gut.
Lena
es keinen Sinn mehr macht, dann war es Kabelbinder.
Sebastian
Okay, alles klar. So, Subi schickt mir hier inzwischen Pfeile, weil ich die
Fragen nicht stelle, die kommen. Gab es Probleme bei deiner Familie nach dem
Outing? Möchte Bären939 wissen. Vermute mal so externe Einflüsse. Ich sage mal
der Bankberater vielleicht oder sowas.
Lena
habe ich wirklich Glück gehabt. Also bis jetzt bei allem und jedem, den ich
getroffen habe, ich habe nie irgendwelche Probleme gehabt. Also ich habe mich
normal geoutet, also nicht das berufliche Outing, sondern ich stehe halt privat
auf BDSM vor meinen Eltern beim Weihnachtsessen, was timingmäßig vielleicht gar
nicht so klug war.
Das Erste, was meine Mama gemacht hat, ist, sie hat mich angeschaut und gesagt,
du bist aber schon die Domina, oder?
Und ich habe gesagt, ja,
Mama, nicht immer so.
Dann ist mein Papa rausgegangen, eine rauchen und ein Glas Wein trinken und ist
wiedergekommen und dann war es okay.
Sebastian
Okay.
Lena
Und danach bin ich, ich glaube, eine Woche später einmal mit meiner Mutter im
Auto gefahren und dann hat sie versucht, mich zu fragen, was ich denn da so
mache. Ja, was tust denn du da so mit deinem Freund und was macht sie da? Und
ich sage, du bist meine Mama, ich hab dich lieb, ich rede mit dir über viel,
aber nicht über das.
nein, das musst du nicht wissen, ist alles okay. Naja, aber auf diesem
Stammtisch, da redest du ja auch mit den Leuten. Ja, aber das sind ja die Leute
vom Stammtisch. Ja, dann kannst du ja mal so tun, als wäre ich jemand von dort.
Ja, da war sie neugierig.
Sebastian
Das ist natürlich auch gerade für den Papa irgendwie schwierig, ich, wenn dann
das Töchterchen von jedem Freund, den du anschleppst, so die Gefahr besteht, der
schlägt meine Tochter, ne? Also das ist ja auch so ein emotional blödes Ding
einfach.
Lena
Aber sie haben es wirklich sehr gelassen genommen.
Sebastian
Ja,
Lena
Ich habe ihnen gesagt, sie sollen es auf keinen Fall googeln, wenn sie irgendwas
über BDSM im Allgemeinen wissen wollen, dann können sie mich gerne fragen, das
ist kein Problem, ich möchte nur nicht unbedingt erzählen, was ich so mache,
weil ja, ich will auch nicht wissen, was sie so machen und also das
war eben die Familie, die waren total entspannt eigentlich, bis auf dieses, ein
bisschen komisch ist es schon und sie würden das nicht machen wollen, das hat
sie mir auch ganz klar gesagt, also für mich wäre das nichts.
Sebastian
das sagen die immer so.
Lena
und auch im Freundeskreis habe ich auch nie negative Reaktionen gekriegt, das
ist das Einzige, was man halt immer wieder hört, ist, das hätte ich mir nicht
von dir gedacht.
Sebastian
Ja gut, von wem denkt man das auch schon, ne?
Lena
Das stimmt, ja.
Und auch was so offizielle Sachen angeht, so Banken oder so, die waren alles
sehr, sehr entspannt damit, dass ich halt irgendwie Fetischzeug mache.
Da war ich wirklich ein Glückskind, muss ich ehrlich sagen.
Sebastian
Ja, es gibt noch den einen oder anderen zukünftigen Gast, der hatte nämlich ein
bisschen mehr Pech gehabt, aber da komme ich dann nochmal zu, wenn es dann
soweit ist. Das nehmen wir erstmal hin. In Österreich, in Graz kann man zur Bank
gehen und sagen, hier, ich verkaufe das perverse Zeug und kriegt sein Konto ohne
Probleme. Das ist doch schon mal gut. Gut, das
Lena
vielleicht ist es, weil ich bin halt eine Mädel und ich bin total freundlich und
ich mache halt quasi so eh nur so Leder Zubehör, das ist schon nicht so schlimm,
ich weiß nicht, woran es genau liegt, dass sie bei mir da
Sebastian
sind Zwangsjacken, also, ne?
Lena
Ja, aber das ist ja alles irgendwie so Handarbeit und das ist doch nett und die
hat doch auch noch irgendwie so da mit der Schneiderei und so Also ich weiß es
nicht, meine Bankberaterin fand es cool, was ich mache so gesehen Nein
Sebastian
So, jetzt kriege ich ja schon wieder die, wir quatschen einfach zu viel. So, was
haben wir hier noch?
Nubste-Tinkerbell steht hier. Machst du auch Mundschutz mit Knebel? Ich finde
die Idee super.
Lena
Nein.
Sebastian
Nein.
Lena
Nein, aber das liegt schon daran, dass ich keine Knebelbälle noch habe. Das ist
gerade alles in Planung, aber ja.
Sebastian
Okay, das wird kommen.
Lena
Hilft halt wenig.
Sebastian
Das Schöne ist ja, Mundschutz ist jetzt quasi gesellschaftlich akzeptiert. Das
heißt, das wird auch für die nächsten Jahre gelten.
Lena
Das stimmt, ja.
Sebastian
Reißender Absatz, wenn man draußen spielen will.
Lena
Und wie viele Menschen jetzt schon mit Knebel einkaufen waren, will ich gar
nicht wissen. Das
Sebastian
Ja, also wir noch nicht, aber das kann ja noch werden.
Lena
kommt schon noch.
Sebastian
Wobei im Moment möchte man immer so freundlich sein, die Leute auch ordentlich
grüßen und so an der Kasse und so. Das kommt schon immer blöd.
Ja,
Lena
Naja, aber da kannst ja du grüßen und so bin ich halt freundlich.
Sebastian
das können wir machen. Das ist gut. Und dann lasse ich sie hinterher noch
bezahlen und dann ist alles gut.
Nein.
Irgendwas mit Lederbekleidung. Wo stand das denn? Ach ja, Hugo von der
Blechwiese. Das ist mal ein Nickname.
Schneidert sie auch Lederbekleidung? Ja,
Lena
Also grundsätzlich, ich kann halt alles machen. Das ist der Vorteil dadurch,
dass ich eben ausgebildete Schneiderin bin,
standardmäßig mache ich vor allem Dinge, die man nicht so viel anpassen muss,
weil alles, was man an den Körper schneidern muss, relativ
zeitintensiv einfach schnell wird. Und da muss man dann halt sehr viel probieren
und schauen und wenn jemand nicht in Graz wohnt, dann muss man immer schauen,
wie kriegt man das mit den Anproben hin und die Sachen verschicken und dann fern
anproben, wie misst man sich richtig, also ab da wird es dann halt wirklich
aufwendig und da muss man einfach schauen, dass man zusammenkommt.
Sebastian
dann wird es auch einfach teuer. Das muss man dann auch wollen.
Lena
Ja, so ist es.
Sebastian
Eine letzte habe ich noch. Aber vorher sage ich nochmal, du machst noch ganz
ganz viele andere Sachen. Du machst noch Partys und Stammtisch und dies und das
und jenes, aber dazu werden wir heute leider nicht mehr kommen, wie ich das
sehe. Die Uhr ist leider unerbittlich. Aber wir wollen ja eh zusammen aufnehmen
und wir haben auch eventuell schon einen Termin gefunden, wo wir das machen
können.
Lena
Eben.
Ja, wir werden da mal eine volle Folge machen und dann können wir über all das
andere reden, was irgendwie noch so...
Sebastian
Ich habe ja schon rumgesponnen. Oh, dann legst du ein bisschen Zeug hin und dann
kann ich mein eigenes, kann ich irgendwie eigenes, selber ein Halsband fertigen,
während wir da aufnehmen. Und dann kann ich dann diesen Verschnitt von der
Schnur dann später so wie stolz präsentieren und sagen, guck mal, das habe ich
selbst gebaut.
Lena
wirst sehen, das wird wirklich, wirklich schön werden. Ich bring dir das schon
bei.
Sebastian
Super, okay. Da bin ich gespannt. Wahrscheinlich haben wir dann auf der Aufnahme
so eine halbe Prügelei.
Lena
Nein, bitte, das kriegen wir hin.
Sebastian
Pah, ich kann das schon.
mach das selber.
Lena
Nein, ich erklär dir das. Das kriegen wir hin, wirklich. Das
Sebastian
Okay, so, letzte Frage. Woher holst du dir die Inspiration für die nächsten
Entwürfe? Möchte Bären939 wissen.
Ja,
Lena
kann man so ganz, ganz schwer sagen.
Im Normalfall setze ich mich hin mit einem Zettel und einem Stift und zeichne
einfach drauf los.
Oder manchmal ist es auch so, dass ich halt bei meinen Händlern dann so ein
Sortiment reinschaue und denke, was haben die denn Schönes? Was könnte denn so
das werden, was ich im nächsten Projekt einbauen will? Oder ich sehe irgendeine
Lederfarbe, die ich halt unendlich schön finde und die ich unbedingt einsetzen
will. So wie jetzt, ich habe einen Lederkatalog bei mir liegen und ja, man kann
halt in Italien gerade irgendwie nichts bestellen, was ein bisschen blöd ist,
weil ich habe jetzt so viel in Planung und das kann ich jetzt alles gerade nicht
beginnen.
Aber das kommt halt total drauf an. Also da kann ich keine pauschale Antwort
drauf geben. Manchmal kommt einfach die Inspiration und dann passt es. Ja,
Sebastian
ja gut, aber wenn sie dann auch kommt, ist ja alles gut.
Lena
so ist es.
Sebastian
Dann packt dich irgendwie zwei Wochen vor einer Messe, dass man nochmal schnell
ein paar Prototypen einpacken kann. kann.
Lena
Ah ja, das ist immer ganz, ganz richtig.
Sebastian
Ich wollte jetzt eigentlich noch schön wissen, so eine Messe, wie läuft das ab?
So von vorne bis hinten, von Auto vollpacken bis wieder zu Hause, aber ja, das
Lena
machen die kurz, was im Stress liegt.
Sebastian
ist fürchterlich. Also ich muss irgendwie in diesem Konzept hier nochmal
arbeiten. Bei jedem Gespräch habe ich das gleiche Problem.
es ist grausig, aber gut, so ist es eben. Und wenn diese ganze Geschichte hier
vorbei ist, dieses ganze Corona-Gedöns, dann machen wir wieder irgendwelche
3-Stunden-Folgen und dann ist das gut.
Lena
genau.
Sebastian
Gut, der
Lena
Und dann machen wir das mit den Messen und so. Nochmal ganz genau.
Sebastian
Chat bittet darum, den Shop-Namen nochmal zu erwähnen und das finde ich auch
völlig in Ordnung, nimmst dir auch wirklich Zeit, du könntest in der Zeit ja
auch was Produktives gerade machen und irgendwas Schönes herstellen.
Sag es nochmal, vielleicht die Webseite oder so, dann kann man ein bisschen
Lena
Die Webseite ist www.penumbra.at, also
ein österreichischer Shop.
Sebastian
Was heißt Penumbra überhaupt?
Lena
Penumbra ist das lateinische Wort für Halbschatten. Und ich kann dir dazu noch
eine kurze Geschichte erzählen, wenn du willst.
Sebastian
Ja bitte, komm, die kriegen wir noch hin, dann wird dein Liedchen einfach
kürzer.
Lena
Ja,
ausgezeichnet. Der Shop hieß ursprünglich, und ich habe 2014
meine Firma gegründet, hieß der mal Un-artig.
Sebastian
Nein.
Lena
Doch.
Sebastian
Entschuldigung. Das kann ich so... Dann hatten wir eventuell schon mal Kontakt,
weil ich wollte die Domain nämlich mal haben, auch aus Österreich.
Lena
Nein, lustig, okay.
Sebastian
Ich suche mal in meinen Archiven, ob ich das eventuell finde.
Lena
Oh, das wäre ja cool.
Sebastian
ist gut.
Lena
Ja.
Sebastian
Okay.
Lena
Genau, weil ich habe halt damals geschaut und damals gab es irgendwie nichts,
das ich gefunden hätte, das unartig heißt. Und bin damit auch auf meine erste
BoundCon, glaube ich, gefahren.
Und ich habe es halt damals auch nicht besser gewusst, wie soll man es denn
nennen? Und bekam dann danach eine Mail von einer Dame.
Und die hatte eine Schneiderei in Deutschland, und die hieß
Unartig. Und die hat mir dann im Mail schon mal gesagt, hm, du,
das ist jetzt blöd, gell, aber dein Unternehmen trägt irgendwie den Namen von
meinem Unternehmen,
und das geht so nicht. Und dann habe ich halt nachgeschaut und habe gesehen,
okay, die hat halt ganz, ganz kurz vor mir ihre Firma gegründet gehabt, das
heißt, ich habe sie damals noch nicht gefunden gehabt, wie ich meine gegründet
gehabt habe. Ja, und plötzlich hießen wir irgendwie total gleich, und das war
blöd.
Und dann habe ich mich dazu entschlossen, Ja, ich muss halt den Namen ändern. Da
muss man was finden, was irgendwie ausgesprochen funktioniert auf Deutsch und
auf Englisch. Es muss ausgeschrieben nett ausschauen. Niemand anders darf diesen
Namen haben. Ich muss ihn halt markenrechtlich eintragen lassen können und so.
Und es soll irgendwie eine nette Bedeutung haben. Und Penumbra heißt eben
Halbschatten. Das fand ich irgendwie ganz passend für dieses ganze BDSM-Thema.
Ja.
Sebastian
Okay. Gleich mit Markenrechtsproblemen gekämpft. Das ist ja auch blöd. Aber ist
ja was Schönes bei rausgekommen.
Lena
Eben, und so lernt man es halt. Aus Problemen wird meistens irgendwie irgendwas
besser im Nachhinein.
Sebastian
Gehört einfach zu normalen Geschäftsentwicklungen dazu. Ich habe auch, als ich
gegründet habe, auch gesucht, wie blöd. Und im Endeffekt ging es nur noch darum,
kann man es am Telefon aussprechen, damit man es nicht buchstabieren muss. Das
war eigentlich das Wichtigste.
Und jeder fragt mich heute, hat das noch irgendeine Bedeutung?
Lena
Ja, und
Sebastian
Dann muss ich immer sagen, nein, hat es nicht. Und jetzt muss ich immer
erklären, warum es keine Bedeutung hat. Und naja, gut.
Lena
ich wollte halt irgendwas so mit ein bisschen Bedeutung und eben, dass auch auf
Englisch noch aussprechbar ist, weil das habe ich mit Unartig auch irgendwie
gehabt, wenn du dann halt eine anderssprachige Kunde hast, wie sagst du das
jetzt, sodass die das verstehen?
Sebastian
ich überlege gerade, wie spricht ein Engländer unartig aus?
Lena
Nicht gut.
Sebastian
Ja, okay. Okay, so, liebe Lena, also
einen Satz gönne ich dir noch, aber danach muss ich mich von dir wirklich
verabschieden.
Lena
Ja.
Sebastian
Ja
Lena
Jawohl. Eins noch was Lustiges zum Namen, was ich erst sehr im Nachhinein
erfahren habe, das ist anscheinend auch der Name, der irgendwie für für ein
gewisses Tumorgewächs verwendet wird. Das war dann so ein bisschen, hm, okay, na
blöd. Aber wir bleiben bei Halbschatten.
Sebastian
gut, irgendwas ist ja immer, man findet immer irgendwas raus, was nicht passt,
man darf nur nicht googeln.
Lena
Das stimmt, das stimmt.
Sebastian
Das hat mir viel Spaß gemacht. Dankeschön, dass du so ein bisschen auch
Hintergründe erzählt hast. Sowas finde ich ja immer gut.
Lena
ja, sicher, gerne.
Sebastian
das sieht man als Konsument ja immer nicht. Dann sieht man, oh, ist schon wieder
so teuer. Warum muss ich dann wieder 200 Euro für ein Set Handfesseln und Zeugs
ausgeben?
das auch irgendwer herstellen muss, ja, das vergisst man gerne. Ist halt leider
Lena
Ja, aber ich weiß, bevor ich es selber gemacht habe, man weiß es halt nicht. Und
wenn man anfängt, Dinge selber herzustellen, dann sieht man einfach, wie viel da
dahinter steckt. Das macht schon viel aus.
Sebastian
spiele jetzt noch was für dich.
Sweet Dreams.
Lena
Jawohl,
Sebastian
Und ja, ich wünsche dir einen wunderschönen Restabend. und vielen Dank für deine
Zeit.
Lena
dankeschön. Ja, ich auch. Viel Spaß noch. Ja, ich sag Dankeschön.
Sebastian
dann sind wir beide glücklich.
Lena
Tschüss.
Sebastian
Mach's gut. Tschüss.
Katrin
So, Musik zu Ende. Mensch, dann kann ich doch den nächsten Gast hier mal
ordentlich begrüßen. Ihr wisst schon, wer es ist. Das ist nämlich Katrin aus der
Folge, ich glaube, 14 war die richtige Nummer. Ja, hallo.
Katrin
Hallo Sebastian.
Sebastian
So, Dominant36 kommt hier aus der Gegend. Deshalb sollten wir auch eine gute
Verbindung haben. Sonst muss ich irgendwie die Telekom, Vodafone, wie sie
alle heißen, böse angucken.
Ja, es ist jetzt fast ein Jahr her, dass wir gesprochen haben.
Katrin
Ja, genau. Ich war die mit den pinken Schlössern und den Hello Kitty Schlössern
und dem Keuschheitszeug.
Aber die Leute hatten ja jetzt quasi noch Gelegenheit, meine Folge zu hören.
Sebastian
das werden die natürlich alle gemacht haben, weil die, ich sage mal so, ich gehe
davon aus, ein Drittel wird es gemacht haben. Die werden sich dann mit ihren
Fragen, werden sie sich da entlarven. Das macht aber nichts. Ich
kann auch sagen, er, in Anführungszeichen, ich sage noch nicht wer, hört zu und
er hat angekündigt, blöde Fragen zu stellen. Ich bin ja sehr gespannt auf blöde
Fragen. Die gibt es nämlich eigentlich gar nicht hier.
bevor wir jetzt richtig losreden, ich soll eine Playlist erstellen, die ganzen
Lieder da bei Spotify mal drin haben. Finde ich, das ist eine gute Idee. Wer mag
diese Playlist bitte anlegen? Ich werde sie gerne verlinken.
Keine Zeit, keine Zeit, keine
Katrin
Ich hätte ja jetzt gesagt, das wäre ja eine Aufgabe für das Podcastsubbie.
Sebastian
Was meinst du, was ich dir schon alles an Aufgaben gebe? Mein Gott, die hat so
viel zu tun, ja.
das gibt es gar nicht. Die muss allein schon unseren hausinternen Babysitter
dafür bezahlen, dass wir ja wirklich zweimal die Woche, zwei Stunden wirklich
Ruhe haben. Und das klappt auch hervorragend. Die macht einen tollen Job.
So, ja, was haben wir denn?
Dominant und dies und das und jenes. Und dann, ja, bist du seit letztem Jahr,
seitdem wir aufgenommen haben, ja, ein bisschen aufgeblüht, würde man dir fast
sagen, ne?
Katrin
Ja, also es ist nach unserer Aufnahme tatsächlich echt eine ganze Menge bei mir
passiert.
Also ich habe unfassbar tolles Feedback nach meiner Folge bekommen von Leuten,
die mich kannten oder die mich noch nicht kannten. Und das
war schön. Also es hat sehr viel für die Entwicklung
meiner Persönlichkeit getan. Also ich habe mich dann auch getraut, was die beste
Entscheidung eigentlich war, die ich treffen konnte, mal allein auf Partys zu
gehen. und habe halt festgestellt, dass es eigentlich gar nicht unbedingt
vonnöten ist, da irgendwie einen Begleiter oder so zu haben, sondern dass man
auch ganz wunderbar Spaß haben kann, wenn man da halt auch mal ohne
submissive Begleitung hingeht. Und ich habe in der Zeit wirklich ganz viele
tolle Leute kennengelernt und auch Freundschaften geschlossen und
ja, habe mich ausgelebt. Und ich habe deinen Podcast
teilweise manchmal sogar als Referenz benutzt. Für mich.
Sebastian
So, so, hallo, ich bin übrigens Katrin. Und wenn du mehr über mich wissen
willst, dann tu dir jetzt mal anderthalb Stunden an und dann kannst du Fragen
stellen. Das finde ich gut.
Katrin
Das war tatsächlich so. Das habe ich ein paar Mal gemacht, wenn ich
nach Session-Dates oder so
gesucht habe oder halt Bock hatte, mit jemandem eine Session zu machen,
habe ich halt gesagt, ja, hier, hör doch mal bitte meinen Podcast an. Dann weißt
du schon mal ein bisschen was über mich und weißt eventuell, was auf dich
zukommt. Und wenn du dich dann immer noch mit mir treffen willst, dann ist das
vielleicht eine gute Ausgangslage.
Sebastian
Und das hat funktioniert. Das haben die Jungs
Katrin
Das hat tatsächlich funktioniert, ja. Ja,
Sebastian
einen Grund mehr hier mitzumachen. Sehr schön. Schön.
Erstelle dein persönliches Perversen-Profil in Audioform für nur 599 Euro.
Katrin
vielleicht sollten wir schon Geld dafür nehmen.
Sebastian
ist auch mal eine neue Idee. Ja, man muss ja immer ein bisschen nach Geschäften
gucken, wobei ganz ehrlich, die Hörer unterstützen diesen Podcast ja ganz
wunderbar.
Da kann ich mich ja gar nicht beklagen. Also klar, es ist nie genug, aber ich
brauche da jetzt keine weiteren Geldquellen zum Glück.
Aber wenn du jetzt allein auf eine Party gehst, kommst da rein und dann sind da
überall Leute und die sind ja meistens irgendwie zu zweit, zu dritt im Zweifel.
Ganz ehrlich, wie kriegt man da den Anschluss und wie kriegt man da jemanden zum
Hauen so schnell? Weil, ja,
Katrin
Also ich kannte schon ein, zwei, also es war so, ich kannte schon ein, zwei
Leute auf den Partys vorher persönlich, ja. Aber es war jetzt nicht so, dass man
sich halt verabredet hat und so, ich gehe jetzt halt mit einer festen Begleitung
dahin. Sondern es war so, ja, man weiß, dass irgendwie zwei, drei Personen da
sind und dann kennt man ja schon mal wen. und dann hat sich da ganz viel
schnell mehr entwickelt also so, dass man irgendwie sich einander vorstellt und
so und das war echt kein Problem, also ich bin auch ein Stück weit offener und
kommunikativer einfach geworden und wirklich viel Probleme hatte ich da
eigentlich nicht so also ich habe auch viele
tolle, dominante andere Frauen kennengelernt
jetzt in dem letzten Jahr,
wo auch dann
zusammengespielt wurde und das sind einfach so Sachen, was ich halt vorher nie
gemacht habe.
Was ich jetzt,
Sebastian
nie, bei nie gemacht, da muss ich mal dazwischen fragen jetzt, was hast du denn
gemacht im letzten Jahr, was du vorher nicht gemacht hast oder sogar abgelehnt
hast? Also irgendwie, was weiß ich, dein Sadismus nochmal verschärft oder, ja,
gibt es irgendwas, wo du sagst, Mensch, die Welt muss dich dann nochmal
entdecken?
Katrin
was tatsächlich war, ich habe letztes Jahr das erste Mal dann eine Clothed Female
Naked Male Party besucht.
Sebastian
da habe ich gar keine Erfahrung, komischerweise, von solchen Partys.
Katrin
In Köln.
Sebastian
Da musst du mehr erzählen. Okay, aber erzähl das mal, Entschuldigung.
Katrin
Wo ich früher gedacht habe, das ist so gar nichts für mich, wenn da halt nur
nackte Männer rumlaufen. Und ich weiß nicht, ob ich nackte Männer und angezogene
Femdoms und ob ich das halt überhaupt sehen möchte.
Wenn die halt alle nackt sind, war ich mir nicht so richtig sicher.
Dann hatten wir halt letztes Jahr die Situation, dass eine Freundin sagte,
eigentlich würde sie das ja total interessieren, da mal hinzufahren. Und dann
habe ich gesagt, alleine würde ich nicht wollen, aber komm dann, lass uns doch
irgendwie ein Mädelsabend machen. Und dann waren wir da und waren irgendwie in
einer großen Gruppe Hannoveraner Femdoms.
Und alle haben sich irgendwie wie selbstverständlich dann auch hinterher immer
wieder in dieser Gruppe zusammengefunden, obwohl wir uns eigentlich vorher wenig
kannten oder die eine kannte die und die nächste kannte wieder eine andere. Und
wir waren dann irgendwie so, aber an dem Abend so in totaler Gemeinschaft. Und
ja, es ist auf jeden Fall eine komplett andere Stimmung als
auf, in Anführungsstrichen, normalen BDSM-Partys, weil halt einfach diese
Rollenverteilung schon völlig klar ist.
Dadurch, dass die männlichen Subs halt komplett nackt sind den ganzen Abend über
und nichts anderes tragen als Halsband und Fesseln. Vielleicht noch ein
Keuschheitsgürtel, wenn Madame das möchte.
Sebastian
Okay.
Ich motiviere mal den Chat, dass er jetzt seine Fragen stellt, so langsam aber
sicher, weil es wird noch was geben, wo er keine stellen darf.
Aber sag mal, das ist ja auch so ein, ich weiß bei diesen ganzen Motto-Partys
immer nicht genau, ist das denn überhaupt noch zeitgemäß oder so gendermäßig?
Dass man dann sagt, hier Geschlecht XY hat die Rolle und das andere die? Okay,
Katrin
ich fand es gut. Also ich habe mich da
richtig gut aufgehoben gefühlt, weil es ist halt einfach,
es ist so, du gehst da zur Tür rein und es ist von Anfang an klar,
dass
die Damen an dem Abend wie Gottinnen behandelt werden, von egal welchem
männlichen Subjekt.
Sebastian
das ist natürlich schon mal automatisch toll, ne?
Katrin
Ja, also das fühlt sich auch ziemlich gut an und vor allen Dingen, also was halt
auf dieser Party halt auch war, wo ich am Anfang nicht sicher war, wie ich das
so finde. Also es gibt einen Spielzeugladen, wo dann die
männlichen
Solo-Subs abgegeben werden,
beziehungsweise dort dann halt stehen und Profilbögen um den Hals haben und dann
kann eine Frau sich aussuchen und
sich jemanden mitnehmen.
Sebastian
Und das hast du getan?
Katrin
Das haben wir getan, ja. Ja,
Sebastian
Okay, spannende Frage. Du kennst den Menschen überhaupt nicht und jetzt willst
du mit dem interagieren. Was machst du denn da? Also nach dem Namen fragen ist
wahrscheinlich dem Abend nicht angemessen.
Katrin
naja, also
es gibt bestimmt Damen, die sagen, es ist mir total
egal, wer da jetzt irgendwie vor ihr kniet. Also mir ist
das nicht egal.
Ich möchte auch, wenn das so ein Abend ist und ich da dann jemanden kennenlerne,
erstmal wissen, wie derjenige heißt und ich möchte auch gerne ein bisschen was
über ihn wissen und was so irgendwie Grenzen, Tabus etc. sein können und nicht
nur einen Profilbogen oder irgendwas lesen,
sondern für mich ist das immer noch ein Miteinander. Aber ich fand allein
die Tatsache, dass man jetzt halt sagen kann, ich nehme mir da jetzt ein,
mache mit dem dieses, jenes, anderes und stelle ihn danach wieder zurück,
weil ich keine Lust mehr habe. Allein, dass man die Möglichkeit dazu hat.
Fand ich schon geil.
Sebastian
das glaube ich dir. Der Chat hat so wenig Fragen. Das liegt wahrscheinlich
daran, dass er alle diese Partys schon in- und auswendig kennt, weil sie alle
als Femdom oder als Malesub da rumrennen. Deshalb bin ich wahrscheinlich der
einzig Blöde heute. Leute.
kann ja sein. Weiß man ja nicht.
Ich mache jetzt mal Folgendes.
Also alles, was jetzt an Hörerfragen kommt, werde ich... Nein, ich werde es doch
noch nicht ignorieren. Da kam nämlich doch noch was. Schon wieder Hugo von der
Blechwiese. Also dieser Nickname ist irgendwie schräg. Oh gut.
Nein, eine Spielzeugkiste, aus der sich Femdoms bedienen dürfen. Die zahlen
dafür nix.
Ja, achso. Verdammt, jetzt habe ich mich hier verlesen. Das ist ja eine Antwort
von Kuskitos gewesen. Oh. Boah, also was ist denn heute? Ich sollte den Chat
nicht selber lesen. Ich überlasse das ab sofort dem Podcastsubbie einfach und
dann ist gut. So, machen wir das mal zu den Chat. Jetzt werde ich hier noch
abgelenkt.
Katrin
Ja,
Sebastian
So, jetzt gibt es eh keine Fragen mehr. Wir haben noch so einen Twist. Da hast du
noch überlegt, ob du mir davon erzählen willst. Und dann hast du gesagt, ja, das
möchtest du. Und das finde ich total großartig. Es gibt neue Perspektiven.
Katrin
es gibt neue Perspektiven und ich bin mittlerweile
ziemlich sicher, dass ich dir davon erzählen möchte, weil
es etwas Neues in meinem Leben passiert.
Also ich habe dir in meiner, also als wir vor einem Jahr aufgenommen haben, habe
ich dir erzählt, dass ich so
leicht
masochistische
Neigungen so ein bisschen entdecke, Und das aber noch nicht so richtig
ausprobiert habe. Und ja, und dann
Sebastian
Ja, du machst es sehr spannend.
Katrin
ist da jetzt halt jemand in mein Leben gekommen,
für
den möchte ich das tun. Also ich probiere gerade ein bisschen,
ja, ich versuche gerade ein bisschen die andere Seite.
Sebastian
Du spielst unten. Ja,
Katrin
Und das fühlt sich ziemlich gut an. Ist jetzt auch noch nicht so lange.
Sebastian
sehr schön.
Katrin
Wir haben uns das erste Mal getroffen im
Januar war das, glaube ich.
Und man kann sagen, eigentlich bist du und dein Podcast ein bisschen schuld,
dass wir uns kennengelernt haben. Also kennengelernt haben wir uns letztes Jahr
auf einer Party und da kam er mit den Worten auf mich zu und sagte, bist du
Katrin? Ja. Ich habe deine Podcast-Folge gehört.
Sebastian
Im Moment, also das heißt tatsächlich, also okay, dieser Podcast macht aus
Femdoms Subbies. Das finde ich doch schon mal spannend. Das kann ich dann
draufschreiben aufs nächste Cover und dann kriege ich Haue.
Katrin
Ja, von mir.
Sebastian
Sogar vom, ja und vom Subbie.
Nein, mal ganz ehrlich, ich finde das total großartig, wenn man dann sagt, komm,
ich habe jetzt das alles ausprobiert. Ich lasse mich mal darauf ein, jetzt mal
eine ganz andere Perspektive einzunehmen und ich glaube, das hast du auch vor
einem Jahr noch nicht für möglich gehalten.
Katrin
Nein, das habe ich vor einem Jahr noch nicht für möglich gehalten, aber das ist
halt auch nichts, was ich irgendwie mit jedem teilen könnte.
Es ist halt eher so passiert, das
liegt eher an ihm,
also dass ich das Bedürfnis habe, dass ich das jetzt, also dass
ich das für ihn tun möchte,
beziehungsweise dass er das in mir auslöst, dass ich das tun möchte.
Sebastian
Was möchtest du denn tun?
Katrin
Mich zum Beispiel komplett wehrlos fesseln lassen, also das
ist was, was total toll ist, also dieses Kontrolle
abgeben und einfach nicht darüber nachdenken zu müssen,
was man ja, wenn man halt als Femdom oben spielt, eigentlich
die ganze Zeit hat, dass man Kontrolle hat und dass man
jederzeit irgendwie Herr der Lage ist und das nun jetzt einfach dann mal
komplett abgeben kann und vor allen Dingen dann auch
dabei halt Schmerzen zu erfahren und
das ist schön. Also ich habe momentan sehr viele erste Male
so
in meinem Leben sehr viele Sachen,
die mir so das erste mal halt passieren ja
Sebastian
Ja, ich finde einfach einfach diese Perspektive schön zu sagen, okay, nicht nur
ich lasse mich drauf ein, sondern man hat ja, wenn man oben spielt, dann auch
dieses, jetzt bin ich hier oben, ich kann ja jetzt, ich sage mal
gesellschaftlich, innerhalb der Szenen nicht mehr runter. Wissen das denn auch
andere? Oder ist das jetzt das erste Mal, dass du jetzt hier, also wir sind ja
hier unter uns, dass du jetzt hier verrätst, dass es da auch was anderes gibt?
Katrin
wir sind total wir sind wir sind total unter uns
es wissen ein paar wenige leute ich habe auch tatsächlich
vorher darüber nachgedacht so kann ich das jetzt alles so öffentlich erzählen
weil kann ja auch sein dass halt werden bestimmt ein paar
menschen zuhören die mich kennen aber das ist in ordnung auch wenn die das
jetzt dann von mir wissen, weil es ist einfach so schön und
es gibt mir gerade so unglaublich viel. Und von daher kann das gerne jeder
wissen.
Sebastian
Mal so ein bisschen ketzerisch. Also was sagen denn andere Femdoms dazu, wenn du
sagst, ja, nee, jetzt spiele ich mal unten?
Katrin
Ich habe mich da tatsächlich noch nicht mit anderen Femdoms drüber unterhalten,
aber ich weiß, dass eine Femdom-Freundin von mir zuhört und ich werde sie dann
nachher mal fragen, wie sie das so findet.
Sebastian
Es gibt ja zwei mögliche Perspektiven. Nein, das kann doch nicht sein. Warum
machst du denn sowas? Oder dass vielleicht auch so ein bisschen Neid damit
reinspielt, weil eben genau diese ersten Male jetzt noch mal neu zu erleben.
Also du kennst ja die Situation jetzt von oben und weißt im Grunde, was löse ich
aus, wenn ich aktiv bin. Und jetzt passiert dir das Ganze auf der passiven
Seite.
Katrin
Also es ist,
Sebastian
Passiv ist ja der falsche Begriff, aber auf der Subseite. Und trotzdem fühlt es
sich nicht so an wie gedacht. Ja,
Katrin
ich weiß auch ehrlich gesagt noch nicht so richtig, als was ich mich bezeichnen
möchte. Ich glaube, als Als Sub ist irgendwie noch sehr weit weg.
Wirklich devot empfinde ich mich nicht. Vielleicht kommt das noch.
Aber ich habe auf jeden Fall jetzt in meinem Kopf,
wie fühlt sich etwas, also ich mag ja Sachen aktiv. Und jetzt kommen so
diese Gedanken in meinen Kopf, wie fühlt sich das denn passiv an?
Sebastian
also man merkt, du musst da noch ein bisschen im Kopf auch sortieren und auch
einfach Formulierungen dafür finden.
Katrin
Ja, ich weiß gar nicht so richtig, ob ich da schon Formulierungen für finden
möchte oder ob das irgendwie so sein muss oder nicht.
Du
Sebastian
kann ja auch erstmal ein Ausflug sein, das muss ja nicht für ewig sein oder man
weiß ja nicht, wo die Reise hingeht, aber eine Reise ist es definitiv. Und ich
schimpfe jetzt mal mit dem Chat, jetzt stellen sie nämlich Fragen und zwar einen
nach der anderen und ich werde keine davon vorlesen.
Katrin
kannst gerne filtern.
Sebastian
Warte mal, dann gucke ich mal
mal gucken also Moment, ja da geht so ein bisschen was ist nötig, um dann die
Kontrolle wirklich abzugeben, hier Cristallos schreibt das zum Beispiel,
Katrin
Also bei mir war einfach dieser Mensch nötig.
Sebastian
das ist ja eine einfache Antwort, ich glaube
Katrin
Ja, das ist eine total einfache Antwort, weil ich habe das bis jetzt nicht
gehabt, dass ich die Kontrolle abgeben möchte. Bei ihm schon.
Sebastian
mit diesem Menschen muss ich mal sprechen
da scheint der ein oder andere Punkt drin zu sein, wo ich mir noch was abgucken
kann
also würdest du dich jetzt im Moment so ein bisschen als Switcher dann
bezeichnen oder ist wirklich die Einordnung noch so komplett leer, was das
angeht
Katrin
Ja, doch schon, würde ich glaube ich schon sagen. Also es geht schon auf
jeden Fall in die Richtung.
Es ist jetzt auch nicht so, dass ich irgendwie jetzt mich als Femdom oder so
aufgegeben habe oder dass ich das jetzt halt nicht mehr mache. oder, also das
kommt, das ist immer noch Teil meines Lebens, aber es ist jetzt halt eine andere
Seite dazugekommen. Also es ist eine Weiterentwicklung und ein, also das ist
jetzt noch mal on top.
Sebastian
ja, im Zweifel ist es ja auch gut für die Femdom weil du einfach nochmal neue
Erfahrungen mit reinpackst die kann man ja eh immer brauchen ich
Katrin
Ja, also was jetzt auch eine absolute Premiere in meinem Leben war,
ich hatte vor ein paar Wochen das erste Mal einen
tiefblauen
lila Hintern.
Das hatte ich noch nie.
Sebastian
auch nicht, also ich hatte sowas
Katrin
Und das war toll.
Sebastian
okay, wie fühlt sich das also jetzt abgesehen vom Schmerz, aber wie fühlt sich
das so emotional an
ja, ein Wort reicht schon
Katrin
Also, und vor allen Dingen, also
hinterher, also wenn man halt
dann irgendwie, das hat so ungefähr eine Woche gedauert, bis es dann wieder weg
war und also so dieses, dass sich dann irgendwie die Haut verändert
und dass das Blau dann vielleicht ein bisschen grün wird und
so diese Veränderung halt zu sehen. und dann dauert es irgendwie eine Woche und
dann ist alles wieder weg und eigentlich will man sofort nochmal wieder und ist
dann traurig, dass eigentlich die Spuren nicht mehr da sind und weil man sich ja
eigentlich total gerne wieder an den Moment zurückerinnern möchte.
Sebastian
ja und ich glaube, im Zweifel wenn du dann wieder einen Sub verhaust, kannst du
wirklich dann auch einen trösten und sagen, du, ich weiß genau, wie sich das
anfühlt.
Katrin
Also
Sebastian
Ich hab das jetzt auch schon.
Ich bin mir nicht sicher, ob das dich noch bösartiger macht in dem Moment oder
ob das dann ein Trost ist. Ich weiß es nicht.
Ich hab, das muss ich vielleicht doch nochmal reinbringen. Also Temel hat hier
was geschrieben.
Das klingt so ein bisschen rechtfertigend und ob Sub sein, ob das Standing dann
so ein bisschen als dominante Frau dann da so, ich wollte Domsen sagen,
Entschuldigung, ob das Standing da so ein bisschen leidet.
Katrin
sag nicht Domse, auf gar keinen Fall.
Sebastian
Ich habe das nicht gesagt. Ich habe nur gesagt, ich wollte es sagen. Da
herrschst du mich an. Ich bin ja schon brav.
Nein, aber das ist tatsächlich so ein Punkt. Also da hat man ja schon so
innerliches Skrupel. Wie hast du die denn abgelegt?
Katrin
Wie meinst du, wie ich die abgelegt habe?
Sebastian
Naja, also es ist ja schon so, dass man, wenn man oben spielt, so ein bisschen,
ich sag mal
verteidigt. Wenn dann jemand zu mir kommt und sagt, ach der Sebastian, der kann
kann bestimmt auch ganz toll unten spielen, der sieht ja so brav aus. Und dann,
boah, das geht mir auf den Keks. Und stellt man sich dann hin und sagt, ja, nee,
ich spiele aber tatsächlich auch unten. Also das fordert ja auch dann, also man
hat sich ja so einen gewissen Ruf erarbeitet als dominante Person und den legt
man in dem Moment ab und, also ich finde ja, gefühlt legt man noch einen drauf
und sagt, guck mal, ich stehe so über, ich bin so Herr der Lage, Frau der Lage,
was auch immer, dass ich da drüber stehen kann und sagen kann, ja, ich mache,
was mir Spaß Spaß macht. Aber ich glaube, das versteht nicht jeder.
Katrin
Nee, ich glaube auch, das versteht nicht jeder, Aber ich sag mal, wenn du mich
vor ein paar Wochen gefragt hättest, hätte ich wahrscheinlich auch gesagt, oh
mein Gott, das darf keiner wissen. Und wie stehe ich denn dann irgendwie in der
Öffentlichkeit da?
Weil es ist schon so, dass man sich da als Femdom halt einen gewissen Ruf
irgendwie erarbeitet oder ein Standing versucht aufrechtzuerhalten.
Aber es ist ja jetzt nichts, also ich
sage mal, wenn mich jetzt irgendwer blöd anlabert, ich glaube, dass deswegen,
dann würde ich dem wahrscheinlich ein paar Takte erzählen, weil die Femdom ist
ja nicht weg. Also wenn der dann meint, sich da ein
Urteil drüber zu erlauben, was ich sonst noch in meiner Freizeit mache, dann
soll er das gerne sagen, aber kriegt dann eine passende Antwort.
Sebastian
Ja, ich glaube und ich hoffe einfach mal, dass du diese Situation einfach gar
nicht erlebst und dass unsere Szene ja dann doch so offen ist, zu sagen, okay,
Leute sollen halt Spaß haben und dann ist gut.
Da drücke ich dir einfach die Daumen und ich werde das dann nochmal abfragen
irgendwie in einigen Monaten, ob das denn tatsächlich auch so gekommen ist, wenn
ich darf.
Katrin
Also, das Ding ist, dass ich mir da schon drüber Gedanken mache, weil du
schon als dominante Frau auf Partys, wenn du dann halt sagst,
du würdest auch unten spielen oder so, also die Maledoms finden das schon geil,
beziehungsweise manche Maledoms, weil eigentlich bin ich ja jemand, den sie
nicht haben können.
Sebastian
Ach so, so dieses Beute. Haha, ich habe sie konvertiert und jetzt liegt sie mir
zu Füßen. Das ist jetzt viel mehr wert. Das sind aber dann auch die, die sich
dann als Dom einer
Sub disqualifizieren, weil sie ja dann plötzlich eine Wertigkeit da aussprechen.
Also jemand, der dominant ist, der es schwerer zu kriegen, hat mehr Wert in dem
Sinne. Finde ich schwierig an der Stelle.
Katrin
auch.
Sebastian
Weil das sind halt auch einfach mal Gedanken, die im Hirn einfach rumfliegen.
Die Frage ist, ob man blöd genug ist, das dann auch zu sagen und zu
Was ja wiederum ehrlich wäre. Das kannst du machen, wie du willst, alles falsch.
Also als du mir das das erzählt hast und dann noch so mit dir ein bisschen
gehadert hast, ob du das hier erzählen magst.
Ich war auch ehrlich gesagt erst mal überrascht und dachte mir, okay, hab da so
ein bisschen drüber nachgedacht und mir, okay, das ist cool. Sie macht, was ihr
Spaß macht und sie hat das Standing, sich selbst das zu gönnen. Und das finde
ich doch einfach schön, wenn das möglich ist.
Katrin
Ja. Es ist auch.
Und also das Schöne ist, kann ich vielleicht auch nochmal
sagen, also in meiner Folge ging es ja auch ganz viel um die Beziehung
zwischen meinem Mann und mir und was wir uns gegenseitig gönnen können.
Und das Schöne ist, dass es nun für meinen Mann
auch überhaupt gar kein Problem ist, dass ich nun diese Seite auslebe. Also auch
das gönnt er mir.
Sebastian
Ja, der ist echt tiefenentspannt, was das angeht, ne?
Katrin
Ja, total. Und das ist total schön, dass das
auch geht.
Weil er halt sagt, wenn das jetzt das ist,
was dich momentan glücklich macht, dann gehe dem bitte nach, der
Sebastian
dann hast du offenbar den richtigen. Das Ganze hat jetzt nur einen richtig
großen Nachteil für dich, ne?
Katrin
da wäre.
Sebastian
Die Folge, die wir letztes Jahr aufgenommen haben, die ist jetzt völlig nutzlos
für die Spielpartnersuche.
Katrin
Naja, also für die Spielpartnersuche der
Devoten-Subs ja eher nicht. Das kann ich ja
immer noch als Aufhänger nehmen. Also meine Präferenzen jetzt aktiv haben sich
nicht wirklich geändert. Das
Sebastian
Ja, wobei, ne, das Bild ist dann immer nicht vollständig, aber dann hängst du
einfach die Folge, die wir jetzt hier machen, einfach nochmal mit dran, sagst du
ja beide, dann bist du informiert und dann passt das. Und dann ist das ja...
Katrin
hört sich so an, als wenn ich das jetzt echt hier so wöchentlich oder täglich an
irgendwen verschicke.
Sebastian
Nein!
Nein, aber das ist natürlich, das ist ja auch so eine gewisse Art von Barriere
oder ich sag mal schon fast Sadismus zu sagen, ja, du willst mit mir reden, ja,
dann hör die erst mal mal hier zwei, drei Stunden das Zeug an.
Wer dann noch übrig bleibt,
Katrin
Ja, der meint es ernst.
Sebastian
der hat dann auch Interesse. Genau.
Diese Uhr macht mich heute irre. Also ich werde das nächste Mal die Uhr
ausblenden. Wobei, es gab ja so ein Software-Update und seitdem ist hier eine
riesengroße Rote Uhr. Die wollte ich sogar haben. Dann wurde sie extra für mich
eingebaut, dass ich hier sehe, verdammt, die Folge geht schon 1:40.
Katrin, ich werde das jetzt so ein bisschen zu Ende bringen. Nein, ich werde das
jetzt tatsächlich so ein bisschen abbrechen, damit ich diese Grüße hier noch
irgendwie abspielen kann.
Katrin
mache das gern.
Sebastian
ich heute noch zusammengeschnitten habe. Du hast dir auch Musik gewünscht, die
spiele ich, aber erst nach den Grüßen.
So ein bisschen als Rausschmeißer, wenn das in Ordnung ist.
Katrin
Das ist in Ordnung. Ja, ich habe mir von Placebo Every You, Every Me gewünscht.
Sebastian
Ja, das habe ich auch hier und das werde ich auch spielen. Aber vorher müssen
erst noch ein paar Grüße weg. Ich glaube, das sind um die 20. Manche sind auch
sehr lustig tatsächlich.
Ich habe sie ja schon alle gehört und irgendwie aneinandergereiht in loser
Reihenfolge. Da habe ich nicht drauf geachtet, ehrlich gesagt.
Ja, Katrin, also ich wünsche mir, mir, dass du einfach in Zukunft, also in den
nächsten Monaten ganz besonders viel Spaß hast und dann frage ich dich einfach
gelegentlich mal, wie es dir so ergeht und dann hoffe ich einfach, dass nachdem
du das dann für dich entdeckt hast, dass dann wieder was Neues kommt. Ich bin
gespannt, was da noch als nächstes kommt.
Katrin
Ich auch.
Sebastian
Wir haben ja noch 50 Jahre Zeit, das alles zu erleben.
Katrin
Auf jeden Fall.
Sebastian
Okay,
dann verabschiede ich mich von dir, wünsche dir noch einen schönen Restabend und
ja, dann spiele ich doch einfach mal hier ganz viele Grüße ab.
Katrin
Mach's gut.
Sebastian
Ja, mach's gut. Tschüss.
So, das war Katrin. Ich mag noch einen Satz sagen, bevor ich jetzt hier diesen
Play-Button drücke. Ich kann das nämlich da nicht unterbrechen. Ihr habt das ein
bisschen interpretiert. Ich dachte, ihr grüßt dann immer irgendwie, was weiß
ich, eure Eltern oder irgendwen. Nein, ihr habt dann auch immer ganz oft uns
gegrüßt. Das war so gar nicht beabsichtigt.
bin da ein bisschen, ja, ein bisschen rot wird man schon, wenn man das dann
immer wieder, also jetzt nochmal ganz, ganz vielen lieben Dank von euch dafür
und jetzt spiele ich das einfach ab und ihr hört das jetzt schön bis zum Ende
durch, denn ich habe mir noch ein bisschen was ausgedacht und wenn dann die
andere Musik von Placebo kommt, die kann der Sache natürlich nicht das Wasser
reichen, dann ist die Folge auch tatsächlich zu Ende. Ich verabschiede mich
jetzt also schon mal aus der Live-Sendung, macht's gut und bis zum Dienstag,
den, na, haben wir das Datum irgendwo dem 14 da geht es dann hier weiter
Ostergrüße
Snu
Hallo, liebe Podcast-Hörer, hier spricht der Snu. Manche kennen mich ja aus dem
letzten Online-Stammtisch und ich möchte die Gelegenheit nutzen, hier mein
liebes Rope Bunny zu grüßen. Hallo, Marianne. Vielleicht bist du gerade neben
mir, wenn du das hörst.
Sammy
Hallöchen, ich bin die Sammy und würde gern den Domi grüßen, den ich
ohne den ich wahrscheinlich niemals in die BDSM-Szene gefunden hätte.
Und dir, Sebastian, vielen Dank dafür, dass du den Podcast gestartet hast. Das
macht mir sehr viel Freude und noch frohe Ostern.
Genie
Hier
ist die Genie. Sebastian, ich möchte dir erstmal ganz herzlich danken für den
wunderbaren Podcast. Ich höre ihn sehr gerne und auch die Live-Sendungen machen
viel Spaß beim Mithören und Mitlesen. Ich wünsche allen, die zuhören, schöne
Ostern und vernünftige Ostern und möchte meine Leute aus Bremen und ganz
besonders meinen Dom an dieser Stelle grüßen. Ciao, ciao!
Ostergrüße
Hallo,
ich grüße meine liebe Freundin, die Samy, ohne die ich heute weder hier wäre,
noch der Mensch wäre, der ich heute bin. Vielen Dank für diese großartigen
Erfahrungen. Danke.
Hallo, mein lieber Tom Smiley. Und
jetzt darfst du herausfinden, was das bedeutet.
Sarah
Hi
Sebastian, ich würde gerne allen erstmal einen frohen Ostern wünschen, aber ganz
besonders meinen wundervollen Partner und Herren Erik. Danke, ich bin sehr
glücklich, dich zu haben. Du bist meine wundervolle Schnittmenge.
Darüber hinaus aber auch noch einen kurzen Gruß an meinen wundervollen
Stammtisch hier in Dresden, den SM-Stammtisch. Ich freue mich schon tierisch auf
die Zeit danach. Bis bald. Liebe Grüße, Sarah.
Moni
Hallo
Sebastian, hier ist Moni von Tina und Moni aus der Folge 27.
Toll, dass du uns das mit diesen Ostergrüßen ermöglichst. Ich möchte der
kompletten gewagten Theorie einen lieben Gruß senden und ganz besonders meinem
Ehemann, der morgen Geburtstag hat, alles Liebe dazu. Du kannst schon sehr
gespannt sein, was morgen alles passieren wird. Danke, dass du uns das
ermöglichst, Sebastian, und ja, mach weiter so. Bis dann!
Bastian
Hallo Sebastian, hier ist Bastian. Ich möchte mich ganz herzlich bei euch
beiden, bei dir und bei dem Podcastsubbie bedanken, dass ihr euch so viel Arbeit
macht. Außerdem möchte ich ganz gerne mein liebes Rotkäppchen grüßen und auch
noch ganz liebe Grüße an die Lili senden. Habt alle ganz tolle Ostertage. Danke.
Tom & Sandra
Hallo ihr lieben Liebenden. Hier sind Tom. Und Sandra. Wir grüßen ganz herzlich
die vielen lieben Menschen vom Stammtisch des BDSM Hannover e.V. Wir vermissen
euch und freuen uns, euch hoffentlich bald wieder live und in Farbe zu sehen.
Bleibt gesund und munter und habt frohe Feiertage.
Christian
Hallo Sebastian, Christian hier.
Dies ist kein Gruß, sondern eher ein Dank. Und zwar geht der Dank an dich und
deinen Podcastsubbie. Wir alle, die ganz vernünftig zu Hause bleiben,
bekommen durch deinen Podcast und die Live-Podcast-Folgen und den Chat Ganz viel
Inspiration und die Nachwirkungen werden uns bestimmt noch, von denen
werden wir noch in der Nach-Corona-Zeit ganz viel zehren. Vielen Dank.
Lina
Hallo, hier ist die Lina und ich möchte gerne meinen Herren grüßen. Ich bin sehr
glücklich, seit mittlerweile einem Jahr deine Sub sein zu dürfen. Außerdem
möchte ich gerne meine liebe Subi Hanna grüßen und die ganzen tollen Menschen in
der Kunst der Unvernunft Telegram-Gruppe.
MissMantra
Hier spricht Sabine aka MissMantra. Ostergrüße gehen raus an den perversen
Stammi aus Darmstadt, an liebe Leute aus Bremen, Prisma sei gegrüßt, an die
Leute vom Young Sin, an meine Kingi Boulder Gruppe und die Leute von der Kunst
der Unvernunft Telegram Gruppe. Und natürlich an mein Maso-Äffchen, das ich
furchtbar vermisse. Danke, Sebastian, für deinen tollen Podcast und dass du das
alles möglich machst.
Nikki
Hallo, lieber Sebastian. Hallo, liebe Telegram Gruppe zum Kunst der Unvernunft
Podcast. Ich wünsche euch frohe Ostern. Ich bin ganz froh, dass es euch gibt,
weil ihr seid alle richtig toll. Alles Liebe wünscht euch eure Nikki.
Steffi
Moin lieber Sebastian, moin liebe Zuhörer. Ich bin Steffi und ich grüße hiermit
meinen Herrn, der zwar im Nebenraum sitzt, aber ich wollte ihm sagen, dass ich
mich darauf freue, noch sehr viel mit ihm zu erleben und grüße auch unsere
Telegram-Gruppe.
Lucy Ferrana
Hallihallo, hier ist Lucy Ferrana aus Hamburg. Ganz, ganz, ganz liebe Grüße an
Nerox, meinen Lieblingssadisten. Ich vermisse dich fürchterlich und ich freue
mich ganz doll darauf, dich wiederzusehen, wenn dieser ganze Mist mit Corona
endlich vorbei ist. Außerdem noch liebe Grüße an Plumbum und an super viele
liebe, flauschige, fesselnde Menschen, die ich über ihn kennengelernt habe. Ja,
fühlt euch alle angesprochen und lieb gehabt und wir sehen uns in 2021 probably.
Nein, hoffentlich nicht.
Andreas
Hallo, Andreas hier.
Ich wünsche allen schöne Ostern und ein baldiges Wiedersehen mit den jeweiligen
Partnern.
Und danke dir, Sebastian, für den wunderbaren Podcast und die Live-Shows
und natürlich auch den Podcastsubbie.
Kat Kristall
Sebastian, wir machen gesammelte Poly-Ostergrüße, dann hast du nur eine
Nachricht und nicht drei. Also Grüße gehen raus an das Biest, den Keks-Gott und
meinen Schützling in Utrecht. Das Wirtshaus und das Jeiß. Und schließlich und
zuletztlich die Prinzessin, der Wolf, den wunderbaren Linus, den ich ganz
besonders doll ergrüße, Kitschiel und alle Leute, die da draußen zuhören und
immer noch nicht satt sind, dass ich mich da unter den Podcast einmische. Bis
dahin, eure Kat. Die lieben und liebevollsten Grüße gehen aber natürlich raus an
das Podcastsubbie. Danke fürs Sitzenbleiben, Durchhalten, genervt Dinge nach
Sebastian werfen und schließlich natürlich auch das Durchhören. Wir haben dich
lieb.
Ronny
Moin Moin, hier ist Ronny aus dem sonnigen Glückstadt. Ich hoffe, ihr da draußen
seid alle gesund und munter. Ich sende einen herzlichen Gruß an alle
begeisterten After-Work-Meet-and-Play-Besucher. Leider kann das Event aufgrund
der aktuellen Lage ja nicht stattfinden. Wir hoffen, dass wir euch spätestens am
13. September wieder treffen. Vielen herzlichen Dank und schöne Grüße von der
Couch. Bleibt gesund und pervers und vor allem bleibt erstmal zu Hause. Bis
dann, Ronny. Tschüss!
Sebastian
Ist
Bonusostergrüße von Sebastian
das jetzt an oder was? Nee, aber ich höre noch was. Ich habe doch nur 30
Sekunden, der kürzt das sonst. Ja, zuerst Grüße. Seid gegrüßt, ihr.
Mit einer richtigen Stimme geht es auch. Ich grüße herzlich alle Hörer der
Kunst der Unvernunft, die mutigen Menschen, die sich trauen, hier ihre Stimme
zu hören, die tollen Gäste und natürlich meinen Podcastsubbie. Ach was, dich
grüße ich nicht nur, ich bekunde dir hiermit meine anständige und
unanständige...
Ja, ich bin nochmal hier, da war die 30 Sekunden rum, verdammt. Ich grüße dich
nicht nur, ich bekunde hier meine anständige und unanständige Liebe. Bleib artig
und unartig zugleich und weil Ostern ist, habe ich vereinbarungsgemäß keinerlei
Geschenk. Aber du wirst jetzt auch mal zurückverwöhnt. Haue ist ja immer eine
Option, aber zuerst bekommst du jetzt ein richtig schönes Getränk von mir. Und
über deinen roten Popo und alle anderen Optionen verhandeln wir dann nochmal
unter uns. Und jetzt muss ich weg, eine Getränkebestellung aufnehmen und
ausliefern. Tschüss ihr Lieben.
Abonnieren
Verpasse keine Folge und nutze Apps und Podcast-Dienste um den Podcast zu abonnieren.
Aktuelle Folgen landen so direkt auf deinem Gerät und du musst dich um nichts mehr kümmern.
Du möchtest die Livefolgen getrennt von den anderen abonnieren? Mit den Themenfeeds kannst Du in Deinem Podcatcher nur das abonnieren, was Du hören möchtest: