Megan - Feminismus und Aufklärung
Mission BDSM
Episodenblog
Ich habe Megan eingeladen und sie hat mich besucht.
Sie betreibt nicht nur BDSM, mag Bondage und hängt an Türmen herum. Sie engagiert sich auch in Ihrer Freizeit, z.B. bei der smjg und arbeitet daran, Aufklärung in Sachen BDSM zu Ihrem Beruf zu machen. Wir dokumentieren den Beginn dieser Reise und schauen ganz nebenbei, wie BDSM mit Feminismus zusammen passt.
Es gab dieses Mal 2 Dinger der Woche. Und weil ein Buch dabei ist, hier der Link dazu:
Link zu Amazon: Die BDSM-Szene: Eine ethnografische Feldstudie
Podcastgeburtstag:
1 Jahr Podcast - 20 Folgen Unvernunft
Dankeschön an alle, die mitgemacht haben. Dankeschön an alle Hörer, Unterstützer und Weitersager!
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Yolabruja
<div>Megan, du hattest ja angesprochen, dass dich Studien besonders interessieren, die Therapieerfahrungen von BDSMlern zum Thema haben. Hier ist ein Artikel, der vielleicht in die Richtung geht, die du meinst: www.sm-outing.de/studie.pdf :-)</div>
Maria
Hallo ihr Zwei, Vielen Dank für den Podcast, er hat mich sehr zum Nachdenken und Nachfühlen angeregt. Ich bin eine junge, queere, feministische, sexpositive Frau, die in ihrer Freizeit gerne viel über Sex redet, mit allem rumexperimentiert worauf sie Lust hat und ab und an bei sich zu Hause Play Parties organisiert. Außerdem bin ich von Beruf klinische Psychologin und auf dem Weg zur Psychotherapeutin. Ich fand es schade, wie ihr über die Berufsgruppe der im Gesundheitssystem arbeitenden Menschen gesprochen habt. Das war mir ehrlich gesagt zu unreflektiert und generalisiert. Natürlich war die Erfahrung, die Megan gemacht hat, nicht in Ordnung. Es kommt leider immer wieder mal vor, dass mir sowohl im privaten Umfeld als auch Patient*innen von solchen Erfahrungen mit Kolleg*innen berichten, bei denen sie sich in wesentlichen Aspekten ihres Selbst abgelehnt oder pathologisiert gefühlt haben. Das ist eine bedauerliche Realität. An dieser Stelle würde ich auch von blindem Vertrauen in Ärzt*innen und Therapeut*innen abraten. Die sind auch nur Menschen, und es gibt solche und solche. Dank der freien Ärztinnenwahl ist es ja zum Glück möglich, für sich gut zu prüfen, zu wem man gehen kann. Davon sollte auf jeden Fall Gebrauch gemacht werden. Auch in einer ärztlichen oder therapeutischen Praxis darf man nicht die Selbstverantwortung abgeben, so wünschenswert das vielleicht auch manchmal wäre. Wie dem auch sei, möchte ich stark widersprechen, dass alle/die meisten meiner Berufsgruppe m… Mehr Text anzeigen