Podcast-Studio mit Mischpult, Mikrofonen und verstreutem Kink-Zubehör in gemütlichem Raum mit Gartenblick
Live
Live 53 · 13.02.21 · 114min · 8.005 Downloads · 209

Unvernunft Live 11.02.2021 - Miteinander-Zeit

Wenn ich se hauen will, hau ich se

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Intro

Begrüßung

Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft live am 11.02.2021. Ja, das ist die Live-Folge Nummer 53 dieses kleinen Podcasts über BDSM, für und mit BDSMer. Und ich habe heute auch zwei Gäste mitgebracht gleich, da kommen wir dann gleich zu. Ich kann aber schon mal verraten, es sind Rike und ihr Bestümmer mit Ü. Und die sind auch schon irgendwie in der Leitung, aber sie sind noch nicht zugeschaltet, denn ich muss noch das eine oder andere von meinem Spickzettel erstmal erledigen. Ja, schön, dass ihr da seid. Ich begrüße euch, liebes Publikum und auch ihr im Chat. Schön, dass ihr da seid. Heute seid ihr gefragt. Stellt Fragen, gebt Kommentare und wenn ihr später wollt, ruft ihr einfach an und dann reden wir über, was ihr möchtet. Gut, ich hake jetzt hier mal Dinge ab. Chat habe ich begrüßt. Das vergesse ich nämlich immer so gerne und deshalb schreibe ich mir das inzwischen hier alles auf. Man wird ja alt. Und ja, was haben wir denn heute noch? Wir haben eine Schätzfrage, die ist ganz spannend, die kommt auch von den Gästen heute. Leute, ich habe vergessen, euch natürlich zu begrüßen in dystopischen Zeiten, das muss ich ja immer dazu sagen, solange wir hier irgendwelche Dinge haben und ich habe Schnee geschippt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen und hier liegt immer noch in dieser Straße wirklich, na, selbst auf der Fahrbahn noch 5 bis 10 Zentimeter Schnee, geschlossene Schneedecke. Es ist ein wunderschönes Bild, herrlich. Also, eine Traumlandschaft, die Frau flippt jeden Morgen aus, wenn sie zu arbeiten muss, aber ich finde es super. Ja, und bevor ich jetzt meine Gäste begrüße, erzähle ich euch mal was, denn ja, manche von euch haben ja schon mit Tinder und ähnlichem versucht, Kinky

Unterstützung von Deviance

Menschen kennenzulernen, aber BDSM ist da ja nicht so gern gesehen und das Team von Deviance unterstützt diese Podcast-Folge und die hat was für euch. Die Deviance-App, eine Kennenlern-App speziell für BDSMer und die Beta-Version gibt es seit Montag im Playstore, kostet nichts und hilft euch, Kinky Menschen kennenzulernen. Und das Schöne ist, Ihr könnt da genau definieren, wie ihr so drauf seid, was eure Persönlichkeit ist, ob ihr Dom, Sub, seid, Switcher, Padplayer, Latex, Fetischist, was ihr wollt, alles da. Ja, und dann könnt ihr los swipen, nach links, nach rechts und wenn sich zwei interessant finden, das kennt ihr auch schon, gibt es ein Match und ihr könnt miteinander chatten und danach, ja, das entscheidet dann ihr, was dann passiert. Und ja, wenn ihr jetzt iOS benutzt, also iPhones und Co., dann müsst ihr euch leider noch ein bisschen gedulden, aber wer Android hat, der kann sich die Beta jetzt installieren, loslegen und gebt dem Deviance-Team bitte ganz viel Feedback, denn ihr helft damit, die App großartig zu machen und dann können sich bald noch mehr Menschen kennenlernen und ich gebe zu, ich habe sie auch schon ein bisschen ausprobiert und ja, das ist ganz lustig. Den Link gibt es in den Shownotes oder ihr sucht im Playstore nach Deviance. Und wenn ihr, wie ich, immer überlegen müsst, wie man Deviance schreibt, dann besucht einfach folgende Webseite, dieAppMitD.de, alles zusammengeschrieben. Und dann geht's los.

dieAppMitD.de

Gut, und ja, jetzt haben wir diesen Teil. Also vielen Dank für die Unterstützung. Und ich glaube, ich mag euch jetzt gar nicht länger warten

Trailer Folge 41 mit Rike

lassen. Ich spiele euch jetzt einfach mal von der Folge mit Rike den Trailer ein. Der geht ziemlich genau eine Minute und das ist dann die Zeit, die wir hier nutzen, um uns hier irgendwie zusammen zu konnektieren, damit wir dann auch zu dritt hier miteinander sprechen können und ihr werdet merken, das klingt echt angenehm. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und jetzt kommt erstmal der Trailer. Bis gleich.

Rike & Bestümmer

Und da sind die beiden. Ich begrüße Rike und ihren Bestümmer.
Rike Hi, Sebastian.
Bestümmer Hi Sebastian.
Sebastian Ich habe mich wieder nicht vorgestellt. Sebastian Stix ist mein Name und ja, wir haben es geschafft. Wir sprechen und zwar zu dritt und das funktioniert. Ich bin begeistert.
Bestümmer Ja, haben wir gut gemacht.
Rike Ja, super.
Bestümmer Ja,
Sebastian Okay, ja, das Publikum hat den Trailer kurz gehört. Das heißt, Rike, du bist wieder im Gedächtnis. Aber ja, du, lieber Herr Bestümmer, du bist noch ein Rätsel für alle. Also du bist der Mensch, der Rike sagt, was sie zu tun und zu lassen hat.
Bestümmer So könnte man es umschreiben, ja.
Sebastian Okay, ich glaube, dann wollen wir dich erstmal ein kleines bisschen kennenlernen. Ich darf verraten, wie alt du bist?
Bestümmer Unbedingt.
Sebastian Okay, 52. Ha! Und ja, ich hatte ja mit Rike damals geplant, Mensch, wir machen eine Folge und da ist so ein ganz wichtiger Punkt, dieses Kennenlernen, das ist ja so schwierig und kompliziert und dann bist du ja offenbar gekommen.
Bestümmer Tut mir leid.
Sebastian Ja, dann haben wir alles umgeplant, das Sendungskonzept versaut.
Bestümmer Ich würde es wieder tun.
Sebastian jetzt kennen wir ja ihre Perspektive wie sie dich kennengelernt hat was hast du denn vorgefunden ja,
Bestümmer Ja, jemanden, der tatsächlich in dieser Welt auf der Suche war und es eigentlich aufgegeben hatte, deswegen ja auch der Kontakt zu dir und den ich dann auch furchtbar enttäuschen musste. Ja, es ist ja immer eine Frage der Kompatibilität und es passt halt ganz wahnsinnig viel. Und ja, sie hat dann schnell gemerkt, dass sie sich einlassen kann und will und ich habe das gerne aufgenommen und seitdem bestimme ich halt.
Rike Sie hört
Sebastian diese Begeisterung bei dieser Aufnahme, das war wirklich der Hammer, diese Frau grinste im Kreis und fortwährend super
Rike nicht damit auf. Ich mache das immer noch. Auch wenn wir jetzt sprechen, das geht nicht raus aus meinem Gesicht.
Bestümmer kann das bestätigen.
Sebastian du könntest ja bestimmen, dass ich nicht mehr lächeln darf
Bestümmer Ich glaube, das gehört zu den Hard Limits.
Sebastian oh weia okay wollen wir dich nochmal ein bisschen ich glaube ich mag noch ein bisschen mehr von dir hören wie lange bist du denn jetzt schon dabei
Bestümmer Ja, mach mal.
Sebastian Was
Bestümmer Sagen wir mal, gestartet mit vier, dann ganz lange Pause, jetzt inzwischen über zehn Jahre auf jeden Fall.
Sebastian war bei dir so die Initialzündung, dass das benannt wurde, dass das einen Namen gekriegt hat, das ist jetzt BDSM und ich weiß, was das ist und damit kann ich was tun?
Bestümmer Naja, also ich bin ja alt. Das heißt, ich bin tatsächlich irgendwann im Erwachsenenalter aufs Internet gestoßen Und sobald es da war, füllte sich das natürlich auch mit solchen Themen und ich habe alles aufgesaugt, was es da so zu lesen gab. Und ja, da wusste ich, dass in mir etwas derartiges ist und ich habe es begrüßt. Ah.
Sebastian Man sagt ja immer, das Internet, da kommt nur Schlechtes her und ich kann inzwischen ganz klar sagen, das muss tatsächlich so sein. Also es sind so viele Leute draufgekommen durch das Internet irgendwie. Irgendwie, naja, ja
Bestümmer Ja, früher hat es im Keller stattgefunden, das war ja dann auch traurig.
Sebastian und jetzt sind wir so ein bisschen, ihr habt draußen irgendwas gemacht am Anfang gleich, ne?
Bestümmer Wir waren spazieren.
Sebastian wart spazieren, oh weia. Gut, das klingt jetzt erstmal okay. Was war denn der Haken am Spazieren?
Bestümmer Also wir haben beide relativ schnell gemerkt, du kennst ja diese Szene aus Avatar, wenn der Blaue sich mit seinem Flugvogel da so verbindet und so ähnlich spannt sich das dann auch zwischen uns und ja, ich habe dann an Captain Dynamik übergeben. Ja, es war einfach bei der ersten Begegnung schon sehr klar, dass da was fließt. Und wir haben angefangen, das sofort zu erforschen.
Sebastian Okay, und natürlich mag ich, pass auf, ich streue mal eine HörerInnenfrage ein, die Frage ist nämlich, wie viele Winter euch trennen voneinander, da haben wir nämlich gar nicht gesagt, Rike, da magst du auch nochmal sagen, wie alt du bist,
Bestümmer Du willst mehr wissen, ist schon gut. Also gut.
Rike bin Anfang 40, also ein bisschen was liegt zwischen uns, aber nicht allzu viel.
Sebastian ja,
Rike würde uns als eine Generation bezeichnen.
Sebastian ist ja auch eine mentale Geschichte, ne, also man kann unglaublich jung und alt sein und andersrum genauso, das geht schon, also von daher, Ja,
Bestümmer es ist nur die Frage, wer ist jetzt jung und wer ist alt. Machen wir weiter, Sebastian.
Sebastian ich glaube, ihr könnt euch gerne übereinander herziehen.
Bestümmer Das wird gerade verkehrt.
Sebastian Das ist gar kein Problem. Ich halte dann einfach, ich höre dann einfach nur zu. Ja, also spazieren gehen. Das ist ja jetzt einfach nichts Dramatisches. Was soll denn da sein? Nein, wir
Bestümmer Ja, also angefangen hat es glaube ich so richtig, als ich ihn in den Nacken gepackt habe. Da hat sich ein Schalter umgelegt, ab dem Punkt war die Kommunikation etwas anders als vorher. Sie war nicht mehr so, ja, am Anfang ist es immer so ein bisschen, wenn man es das erste Mal sieht, so ein bisschen holprig, was bei uns sehr unterdurchschnittlich war, aber danach war es einfach sehr explizit auch und kontextbezogen.
Rike aber danach
Bestümmer Und ich schätze Rike heute noch sehr dafür, dass sie aus ihrem Herzen gar keine Mördergrube gemacht hat, sondern einfach das, was in ihr vorging, auch gesagt hat. Das war total angenehm, denn auch als potenzieller Bestimmer ist mir ja so ein bisschen am Anfang klar, was passiert hier, ist man kompatibel, wenn ich das sage, findest du das doof. Das sind also die ganzen Dinge, die in jedem vorgehen. Und das war irgendwie gar nicht. Also es war sehr schnell klar und dieser Griff im Nacken war wie so ein umgelegter Schalter. Sie zerdrückt mir gerade meine Hand übrigens.
Rike Ja.
Sebastian sind hier unter uns, es hört hier fast niemand zu, also alles ganz entspannt.
Bestümmer Ja, natürlich.
Rike Ja, natürlich.
Bestümmer Natürlich.
Sebastian Ja, Rike, ich habe bei dir aber auch so das Gefühl, du bist so jemand, der dann wirklich, der möchte umgeschaltet werden. Ich
Rike Total. Das war bei der ersten Begegnung gleich so. Ich weiß gar nicht, wie viel ich in der Folge davon schon gesagt hatte, aber als wir uns sahen, diese berühmten ersten paar Sekunden, Dieser erste visuelle Eindruck in 3D, für mich war das in dem Moment relativ klar, dass ich, was ich da vor mir habe, also nicht in der letzten Konsequenz, aber dass ich bei diesem Mann das Bedürfnis spüren könnte, ihn in dem BDSM-Kontext näher kennenzulernen, zu erforschen und ihm diese Seite von mir zu zeigen. Und deswegen fiel mir das auch bei der ersten Begegnung nicht schwer und heute tut es das immer noch nicht. Und tatsächlich ist es so, dass egal wann wir uns sehen und wenn wir uns sehen, dieser Schalter sich in der gleichen Sekunde, in der wir uns in räumlicher Nähe befinden, im Umlegen befindlich ist.
Sebastian hatte bei der Aufnahme so ein bisschen das Gefühl, du warst vorher, ja, ich suche gerade einen schönen Begriff dafür, aber ich finde keinen, rastlos, viel im Kopf, ich muss viel ausprobieren, ich muss Erfahrung machen, ich muss Leute treffen, kennenlernen, Erfahrung, tatata, ich muss, ich muss, ich muss und das scheint irgendwie Schnipp gemacht zu haben und dann war das ja weg. Weg, dieser Druck, hast
Rike Ja, total. Also immer noch freue ich mich natürlich über neue Erfahrungen. Ich glaube, das ist ein Wesenszug, den ich habe. Aber tatsächlich ist diese Rastlosigkeit, die du völlig richtig diagnostizierst, so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Das hat mich selber erstaunt und ich habe mich so auf diesem Weg in den letzten paar Monaten auch beobachtet und dachte so, wow, ich kann ausatmen und spüre diese tiefe Ruhe, auch wenn ich hier bin und habe nicht das Bedürfnis, irgendwo anders hinzugehen, weil
Sebastian du ihm das gesagt?
Rike ich weiß, ja.
Bestümmer Das brauchte sie nicht.
Sebastian Wie ist das denn für dich das Gefühl? Da ist dann jemand, wo du merkst, Mensch, die hat so viel Power und so viel Zeugs und plötzlich ist die da und dann will die gar nicht mehr weghüpfen. Das ist ja auch ein Kompliment.
Bestümmer Das kann man auf jeden Fall so sagen, ja. Ja, das ist das, was ich eingangs sagte, also es passt einfach, es matcht. Und ich kann ihr das geben, wonach sie sich gesehnt hat und sie gibt mir auch, wonach ich mich sehne und deswegen passt das halt total schön. Aber
Rike ich merke auch, wenn ich hier bin und bei ihm bin und dieser Schalter umgelegt ist, dann werde ich tatsächlich auch innerlich komplett still. Also alles, was an Gedankenkarussell ganz oft mich in meinem Alltag begleitet, ist dann einfach aus. Und die Welt ist im Grunde erstmal, der Rest der Welt ist im Grunde erstmal zweitrangig.
Sebastian Und ja, habt ihr ein Ritual, wenn ihr euch seht, was das ein bisschen erleichtert oder ist das dann einfach so?
Bestümmer Ja, ich glaube, Rike hat es im Podcast ja schon gesagt in der Folge. Ich fand das total schön, wie sie es beschrieben hat, dass wir uns da in verschiedenen Ebenen begegnen, also tatsächlich physisch. Sie kommt natürlich rein, erst mal überraschenderweise auf zwei Beinen, geht dann auf die Knie. dann sagt sie dinge die zwischen uns so vereinbart sind die zu intim sind als sie mit euch zu teilen das tut mir leid und entweder kann ich nicht zufriedenstellen aber müsst ihr mit leben ich bin der bestimmer mach mal aber
Sebastian kann ja einfach spekulieren. Sie wird sagen, das weiß ich. Hallo Meister Eder, der Pumuckl ist da. Nein, Entschuldigung. Entschuldigung.
Rike also du bist ganz nah dran, Sebastian.
Bestümmer aber verblüffend aber verblüffend also Also, verblüffend.
Rike Aber verblüffend. Verblüffend da dran, ja.
Sebastian Okay, also wir überlassen das jetzt der Fantasie der Zuhörenden, was ihr genau dafür, ich sag mal, Formeln austauscht.
Rike Du hast wirklich
Bestümmer Du hast wirklich ein gehöriges Maß an Empathie. Ich bin sprachlos. Genau, Sie können es ja in den Chat schreiben als Vorschläge.
Rike Genau, eine Schätzfrage.
Sebastian ja, wie soll ich denn da, wie soll das Podcastsubbie denn da schätzen, wer am nächsten dran war?
Rike Das stimmt.
Sebastian Oh, ähm, Entschuldigung, ich krieg den Pumuckl grad nicht raus, ähm, oh weia, ähm, ich hau nochmal einen raus von Lady A, das ist nämlich einfach schön, ich seh das hier gerade einfach wieder, ne, ähm, das Vertrauen, das Vertraute kann ich total raushören, kommt ihr auch wortlos beim Spielen oder Dominieren aus?
Bestümmer absolut. Also, wir sprechen tatsächlich ganz wenig dabei.
Sebastian Bei was denn genau? Was macht ihr denn so den ganzen Tag? Also ich
Bestümmer Erwachsenen-Zeug, perversen-Zeug. Du machst ja keine Vorstellung.
Rike du hast dir keine
Sebastian möchte mir gerne eine machen. Also die Frage ist ja erstmal, kann Rike gerade sitzen?
Bestümmer Naja, also, schon. Sie ist ja noch gar nicht so lange da.
Rike hat uns heute ein bisschen im Stich gelassen, es war alles relativ knapp und die letzte Begegnung ist über eine Woche her, insofern kann ich leider.
Bestümmer Ja, also es ist tatsächlich so, dass wir, kann man sagen, relativ ausgeglichen auf der mentalen und physischen Ebene unterwegs sind. Und wenn ich sage unterwegs, dann meine ich es tatsächlich so. Also da ist noch, obwohl das schon eine unglaubliche Tiefe hat, hat es da noch Luft.
Sebastian Okay. Ich mag da nicht locker lassen. Ich mag euch nochmal so ein bisschen, also seid ihr eher so die Leute, die jetzt, ihr trefft euch und dann wird erstmal gehauen und dann wird hinterher noch ein bisschen gekuschelt und dann wird gekocht und dann wird geschlafen? Oder ist das eher so ein bisschen Mindplay? Bereitest du irgendwas vor, bevor sie durch die Tür kommt? Da steht schon die große Falltür oder sowas. Ich weiß es ja nicht. Gibt es da irgendwas, wo ihr sagt, das ist so eher euers? Und was ist auch vielleicht nicht so euer Ding? Stuff,
Bestümmer also anfangen tut es ganz klar mit der mentalen ebene sie kommt runter in verschiedenerlei hinsicht sowohl mit mit ihren gedanken mit dem kopf mit ihrem tagsüber speed und sie ist dann auch irgendwann wirklich auf dem boden hat im zweifel ein fuß im gesicht oder auf dem oder im nacken und ich merke dann an der stelle wie sie wie sie loslässt und wie sie atmet und wie sie einfach in dem was sie auch hier sein möchte ankommt und das ist total schön also sowohl für sie als auch für mich dann helfe ich ihr auf dann haben wir uns im arm und oftmals setzen wir uns dann erst mal hin und reden miteinander wenn sie reinkommt sieht sie auf dem tisch so naja drei vier Quälutensilien dinge sachen würdest du sagen und genau aber hallo ja und dann habe ich generell für mich so ein paar Meilensteine, die ich mir im Vorfeld erdenke, die ich aber meistens gar nicht brauche, weil da kommt wieder Captain Dynamik ins Spiel.
Rike Dinge. Sachen würde ich sagen. Sachen,
Sebastian kinky Stuff Was
Bestümmer Der ist cool, der macht dann einfach. Und dann ist es auch sehr intuitiv, was zwischen uns passiert. Rike mag Fixierungen sehr gerne Und nicht aus Situationen rauskommen. Und als fürsorglicher Bestimmer sorge ich manchmal dafür, dass das auch so ist.
Rike Ein gutes Stichwort, dieses nicht aus Situationen rauskommen, weil das trifft tatsächlich nicht nur die körperliche, sondern auch vor allem die mentale Ebene. Und da hast du auch eine besondere Gabe, also mich auch kopfmäßig so einzufangen und in Situationen zu bringen. Also er lässt mich dann einfach nicht raus. Und ob es jetzt darum geht, Dinge auszusprechen, die vielleicht im ersten Moment oder vor ein paar Monaten noch unaussprechlich erschienen, oder, keine Ahnung, Sachen zu machen, mich an Grenzen heranzuführen oder Dinge tun zu lassen, die ich vielleicht auch irgendwann mal als na, weiß ich nicht, ob ich da jemals ran möchte, charakterisieren würde. Er lässt dann halt nicht locker und das ist halt der, ohne dass es vieler Worte braucht, sondern es sind Gesten, es sind Blicke, es ist dieses Miteinander Und dieses, was er auch jetzt eben sagt, es ist einfach, es ist einfach funktioniert und passt und ich, in mir das Bedürfnis geweckt wird, das zu tun, was er von mir will, einfach damit ich, damit er zufrieden ist, damit er glücklich ist, damit das hier irgendwie sich schön, schön entwickelt. Und ja, also ich glaube, dass wir da tatsächlich einfach wahnsinnig gut harmonieren und miteinander kompatibel sind und komplementär zueinander. Das eine Bedürfnis, das andere fängt und das ist schon ziemlich schön. Hm.
Sebastian gibt es denn für Sachen wo du, ich sag mal das ist jetzt ein halbes Jahr mit euch beiden wo du am Anfang gesagt hättest niemals und das ist jetzt halt, das gehört jetzt dazu
Rike Ja.
Sebastian Ja Ich muss ja nur Fragen stellen beantworten, müsst ihr die
Rike Ja. Okay. Ich versuche mich mal rauszureden, mal gucken, ob es mir gelingt. Wir hatten ganz am Anfang über Neigungen und Abneigungen und möglicherweise Grenzen und Tabus gesprochen und ich war an vielen Stellen gar nicht so explizit, weil ich aus irgendeinem Grund von Anfang an den Eindruck hatte, dass er mich gut lesen kann, gut aufpasst auf mich. Und egal in welche Richtung auch immer er sich vortasten mag, bei den Dingen, die wir miteinander machen, erkennen wird, wann es für mich schwierig wird. Und das hat sich im Laufe der letzten Monate an mehrfacher Stelle gezeigt. zeigt. Es ist sogar so weit gegangen, dass ich in einer Situation, in der wir so eine Grenze angekratzt haben, selber auf die Idee kam, jetzt möchte ich eigentlich gerne mehr und den Wunsch geäußert habe und einige Wochen später ist das dann auch passiert und zwar auf eine ganz intime und schöne Art und Weise und das ist halt einfach, ich fühle mich gesehen gut aufgehoben und auf auf einem schönen Weg, der tatsächlich lange nicht zu Ende ist, was das Ausprobieren angeht.
Sebastian das könnte man
Rike ich jetzt, war ich schwammig genug?
Sebastian Du warst unglaublich schwammig, aber total romantisch
Rike Ach, wie schön.
Bestümmer Ja, das
Sebastian will ne Ich möchte natürlich konkrete Dinge hören, aber ich akzeptiere natürlich und ich respektiere auch, wenn ihr da jetzt nicht ganz ins Detail gehen wollt. Ich habe jetzt leider keine Liste vorbereitet, wo ich jetzt einfach nur gucken kann, ob ihr mir widersprechen wollt oder nicht.
Rike Ja, das geht
Bestümmer nicht. Meine Mama hört zu. Wirklich nicht.
Sebastian Okay, also hat es schon gegeben. Ich hatte ja schon gestern gesagt, Mama hört gerade zu.
Bestümmer Ja, kann gut sein.
Sebastian Das wäre nicht das erste Mal, die hätte ich natürlich gegrüßt.
Bestümmer Mein Bruder hört zu, den grüße ich mal.
Sebastian Okay, ja, also lieber Bruder, du bist hiermit auch von mir gegrüßt. Ich bin gespannt, ob dann irgendwann eine Mail kommt oder so. Vielleicht mag er dann ja auch mal. Ich habe hier eine Notiz, hier steht Sie hatte angedeutet, Ohrfeigengeschichte dazu, bitte
Rike Soll ich?
Bestümmer Ja, klar.
Rike Ja klar. Okay.
Bestümmer Okay.
Sebastian hat er dir eingebrockt
Bestümmer Ja.
Rike Ja.
Bestümmer Nein, nein, nein, nein, nein.
Rike Also wir haben, da gehen wir zurück zu dem Beginn unseres heutigen Gesprächs und zwar, als wir unsere allererste Begegnung hatten und spazieren gingen, sind ein paar Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet hätte, beziehungsweise die ich auch, wenn man mir im Vorhinein prognostiziert hätte, dass sowas passiert, ich mit Fug und Recht gesagt hätte, ich glaube, du spinnst.
Bestümmer Also wir
Rike und dass ich vor ihm auf die Knie ging, hatte ich glaube ich in der Folge erzählt und eine weitere Situation war die, ich erinnere nicht mehr ganz genau, um was es in dem Moment im Gespräch ging, aber er sagte zu mir, würde dir eine Ohrfeige dabei helfen oder so, ich weiß nicht, dich zu konzentrieren oder dass dir was einfällt und ich dachte so, ja, ja, ha, ha und lachte und sagte, hm und dachte so, war ja ein witziger Mann, macht einen netten Scherz und dann auf einmal packt er mich so am Arm, dreht mich um und dann setzt es eine Ohrfeige. Sonntagnachmittags im Park, in der Stadt, in der wir uns trafen. Und das hat Er hat mich, hat mich dann sehr schnell an sich gezogen, sehr festgehalten. Ich habe keine, an so ein paar Sekunden gar keine Erinnerung mehr, weil das in mir ist, also ich ist mir jetzt alles runtergesackt und dass ich nicht fast ohnmächtig wurde, ist alles, aber im gleichen Moment merkte ich auch wie, also was das mit mir macht und wie Irre, überwältigend gut sich das angefühlt hat. Einfach in dieser Situation. Und ich erkannte auf der einen Seite meine Reaktion darauf und auf der anderen Seite sein großes Talent, das Überraschungsmoment zu nutzen. Und auch sehr gleichzeitig gefühlvoll hinreichend bestimmt und fest mit der Hand auf meiner Wange auftreffen zu können. Und das hat sich seitdem auch gehalten.
Sebastian hast es lieb gewonnen
Rike Ja, danke.
Bestümmer Ja. Ja. Danke.
Sebastian Frage damit beantwortet, sehr gut Okay Aber das sind ja eigentlich so, also ich unterstelle jetzt mal was ganz fieses, wenn man jetzt so sich im Internet über BDSM informiert und so, dann kommt ja irgendwann, liest man ja Ohrfeigen und das machen ja viele Und das gehört irgendwie dazu. Also da ist ja immer dieser Sprung zu, das habe ich gelesen, zu das passiert mit mir. Das ist ja, da ist ja nochmal eine riesige, ja eine Schlucht dazwischen und das realisiert man ja gar nicht erst. Dann kommt dieser Moment, wo man realisiert, doch all diese Dinge, die ich gelesen habe, die können jetzt mit mir passieren. Ähm, hu, ähm,
Rike Ja, überwältigend. Tatsächlich weltbildverändernd, denn das Thema Ohrfeigen fand ich immer schon attraktiv. Ich hatte auch die ein oder andere Erfahrung damit in der Vergangenheit schon gemacht. gemacht. Niemals hingegen hätte ich mir träumen lassen, dass das in einer Situation geschieht, in der potenzielle Dritte zugegen sind. Und das finde ich heute noch irgendwie krass. Wir hatten so eine Situation auch kürzlich nochmal.
Bestümmer Darf ich?
Rike Darf ich?
Bestümmer Klar.
Rike Klar. Ja, ich hatte ja in der Folge von diesen wenigen etablierten Regeln gesprochen und da ist mir vor einer kurzen Weile, vielleicht vier Wochen her oder so, ein Lapsus unterlaufen.
Sebastian seid ihr hier.
Bestümmer Ich hatte ja
Rike Es ging um diese Autotür-Auf-und-Zumachen-Geschichte, das soll ich ja nicht.
Sebastian Magst du es nochmal ganz kurz erzählen in zwei Sätzen?
Rike Ja, also eine der Regeln, die etabliert sind, ist die, dass ich, wenn wir zusammen Auto fahren, also ich fahre nicht, das liegt aber nicht daran, ich glaube, da gibt es keine Regel, aber auf jeden Fall fasse ich keine Autotür an im Sinne von, ich mache keine Autotür auf und mache auch keine zu. Das heißt, wenn ich einsteige, öffnet er mir die Tür und wenn ich aussteige, öffnet er mir auch die Tür. Und in den allermeisten Fällen gelingt es mir hervorragend, mich darauf einzulassen und mich darauf zu konzentrieren. Wenn ich aber mit den Gedanken gerade woanders bin, dann kommt es schon mal vor, dass ein Impuls dazu führt, dass ich eben doch diese Autotür anfasse. Und ja, das war mir eine Weile nicht passiert und dann ist es mir passiert und ich habe es gemerkt und konnte die Bewegung nicht mehr aufhalten, fand es schon selber total Mist in dem Moment.
Bestümmer eine
Rike Er hatte sich gerade weggedreht und hätte das, hat das eigentlich gar nicht so richtig mitbekommen, drehte sich dann um und sieht, glaube ich, in meinem Gesicht das Konsternierte und ich bin rot angelaufen und er sagte, hast du die Autotür angefasst?
Bestümmer so Und ich bin rot hast
Rike Und dann dachte ich so, mh, und noch viel schlimmer ist, ich habe die Tür noch nicht mal richtig zugemacht, das war auch noch ein untauglicher Versuch irgendwie, also alles total Mist.
Bestümmer Und Tür noch
Rike Und dann hat er irgendwie gesäufzt in meiner Erinnerung und dann gab es halt eine Ohrfeige dafür.
Bestümmer Naja, und dann
Rike Und das hat mich sehr erstaunt, weil es war auf einem Parkplatz und ich kann nicht mehr sagen, ob Leute in der Nähe waren oder nicht. Ich glaube nicht so viel, ich glaube nicht, dass das jemand mitbekommen hat.
Bestümmer Du erinnerst den Applaus nicht?
Rike Du erinnerst Ich erinnere mich nicht. Und ja, jetzt habe ich den Faden verloren. Auf was wollte ich denn hinaus?
Bestümmer Ja, es war eine Situation der Öffentlichkeit.
Rike Achso, genau, eine Situation mit einer Ohrfeige in der Öffentlichkeit, genau.
Bestümmer Genau, in der
Rike Und auch da, also hätte ich vor ein paar Monaten drüber nachgedacht, dass ich da nicht, also lauthals protestiere und dann musste ich halt jetzt feststellen, ich protestiere nicht und es erzeugt ein sehr gutes, heißes Gefühl in mir und ja, soweit sind wir mit den Ohrfeigen gekommen.
Sebastian Jetzt muss ich, jetzt muss ich aber dann nochmal fragen, so Öffentlichkeit heißt ja auch, dass Unbeteiligte, die das gar nicht sehen wollen oder das auch nicht interpretieren können, weil sie halt nun mal euch nicht kennen, dass die das mitkriegen und dann auch, ich sag mal, zu Recht empört sind. Da ist irgendwo ein Parkplatz und da schlägt ein Mann eine Frau. Das sehe ich immer ganz schwierig. Da können welche Kinder sein und sonst irgendwas. Das ist natürlich immer für das Umfeld unangenehm. Wie gehst du damit um?
Bestümmer Gut, du hast ja eingeleitet, wir sind ja unter uns und Rike hört es jetzt auch gerade nicht. Ich habe mich schon vorher mal umgeschaut, also ich möchte da keinen, schon gar nicht minderjährigen, irgendeine Form damit in Berührung bringen. Im Zweifel hätte ich mir eine andere Sanktion ausgedacht, aber es war dunkel, es war kurz vor Ladenschluss, die Situation gab es her. Und
Rike und ich habe umgekehrt auch bei allem, was bisher in der Öffentlichkeit, in der nicht wissenden Öffentlichkeit passiert ist, immer mit einem kleinen Abstand drüber nachgedacht, mir die Situation noch mal vor Augen geführt. Und mir fällt jetzt auch nicht eine Situation ein, in der mir irgendwelche unbeteiligten Dritten aufgefallen wären. Und also auch während dieses allerersten Spaziergangs nicht. Ja, es war mitten in der Stadt. Ja, es war ein Sonntagnachmittag. Aber ich habe mich ja auch mehrfach umgeguckt. Ich kann mich noch daran erinnern. Und es war tatsächlich niemand in der Nähe. Und mein Zutrauen und Vertrauen geht so weit, dass ich einfach davon ausgehe, dass das in solchen Situationen auch, also wenn wir jetzt mal die ethische Seite betrachten, auch was die Dritten angeht, in Ordnung ist. Und da niemand etwas sieht oder Zeuge einer Tätlichkeit wird, die er missinterpretieren kann, die er nicht sehen will, wo er sich belästigt fühlt oder sonst irgendwas, das ist mir persönlich auch total wichtig.
Bestümmer missinterpretieren kann, die
Rike So reizvoll ich den Gedanken finde, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es deswegen in Ordnung ist, dass das Dritte mitbekommen.
Sebastian Ja, das ist dann der harte Job des Doms, das Umfeld, ich sag mal, zu sichern und ja, es ist ja wirklich, man guckt sich um, man macht, man schaut und natürlich hat man so dieses, jetzt ist der Moment, wenn ich jetzt genau das machen kann, dann ist das voll gut, aber wir sind unterwegs und wo sind hier Leute, was sind hier für Leute, sehen die was, hören die was, keine Ahnung.
Bestümmer Danke, dass du das mal anerkennst.
Sebastian Also ich finde das geistig anstrengend, aber unglaublich schön, wenn dann der Moment kommt, wo es einfach passt und dann kann man was machen und mal ehrlich, wenn Menschen, Menschen übersehen auch sehr viel. Das kenne ich vom Geocaching, da kannst du auf irgendwelche Sachen draufklettern und so, da kriegt keiner mit. Ganz komisch, also die Menschen kriegen weniger mit, als man glaubt. Man denkt immer, man wird von allen beobachtet, ganz so schlimm ist es erstmal nicht. Aber das Risiko ist natürlich da und das macht auch Spaß.
Bestümmer Klar.
Sebastian Ich
Bestümmer Klar.
Sebastian habe hier nochmal eine Frage von Dina, die werde ich allerdings beantworten. Nämlich, ob ihr Partner oder Spielpartner seid. Und die beantworte ich jetzt einfach mal mit, ihr seid Spielpartner. Und der ganze Partneraspekt, den nehmen wir raus, weil es ist ja eine Live-Sendung und die können ja nicht mitreden, was da irgendwo mit drin wäre. Also nehmen wir das weg, weil da kann man eben kein Einverständnis einholen. Okay, habe ich das so in Ordnung gesagt?
Rike Ja.
Sebastian Okay, ich gucke mal, was auf meinem Spickzettel noch so draufsteht. Warum steht hier Amputation eigentlich?
Rike Ich weiß es nicht, Sebastian, aber das war jedenfalls kein Stichwort, was ich dir gegeben habe.
Bestümmer Ich weiß
Rike So sicher bin ich.
Sebastian Ja, ich überlege gerade, schneidet der dir die Haare oder?
Rike Da gibt es ja nicht mehr so viel zu schneiden.
Bestümmer ist ja nicht
Sebastian Naja, so ein bisschen was geht da immer noch, ne?
Rike Okay.
Sebastian Und das müssen ja nicht zwangsläufig hier am Kopf sein.
Rike Die am
Bestümmer Ja, die am Kopf abschneiden ist eh langweilig. Sieht dann aus wie eine Fleischbademütze und du kannst nicht mehr festhalten, nicht mehr dran ziehen. Ach, hör doch auf.
Sebastian Die praktischen Aspekte zählen also.
Rike Also du könntest
Bestümmer ja, in dem Fall schon.
Sebastian Alles klar, also Optik ist da gar nicht so wichtig. Hauptsache, es
Bestümmer Also, sie kann das tragen.
Rike tragen. Danke.
Sebastian ist ein schönes Kompliment. Ich finde, ihr habt einen ganz tollen Umgang miteinander. Es ist herrlich.
Bestümmer Mal keine Frechheiten hier.
Sebastian sage jetzt mal nichts.
Bestümmer Das ist aber ein Versprechen, was du nicht halten kannst, Sebastian.
Sebastian Das
Bestümmer Ja, probieren wir es doch mal.
Rike Ja, probieren Er sagt wirklich nichts.
Bestümmer Jetzt hast du was gesagt.
Rike Jetzt hast du was gesagt.
Sebastian hat jetzt niemand gehört. Das ist doch gut so.
Rike Gut.
Sebastian Ich stelle jetzt fest, sie war willens, er war fähig. Und aus dem Ganzen ist jetzt einfach so ein, ja, wie kann man das sagen? Topf und Deckel geworden, habe ich das Gefühl. Wahnsinn. Finde ich schön.
Rike Ja. Ich
Bestümmer ich bin zu höflich, um zu widersprechen. Du bist
Rike und ich grinse im Kreis und kann deswegen nicht so gut widersprechen.
Sebastian Ich nehme jetzt mal das dystopische Thema. Ab einem halben Jahr seid ihr miteinander da am Machen. Aber in diesem halben Jahr so Partys oder so, das hat es ja jetzt nicht wirklich gegeben.
Bestümmer Das stimmt wohl.
Sebastian Wäre doch mal was.
Bestümmer Tja, wir warten. Da sind wir dabei.
Sebastian Seid ihr dabei?
Bestümmer Ja,
Sebastian Er steht an, ja? Okay.
Bestümmer auf jeden Fall.
Sebastian Ich weiß gar nicht, habe ich dich das schon gefragt in der Folge? Warst du schon mal auf einer Party?
Rike Schwierig, also ich war schon in Etablissements zu Gast, zu bestimmten Veranstaltungen, bei denen es um Bondage ging zum Beispiel, aber auf so einer, auf etwas, was man Party nennen würde, war ich, glaube ich, noch nicht. Also im Kontext bezogenen Party, selbstverständlich auf anderen, aber ja.
Sebastian Okay, also es stellt sich jetzt die Frage, stellt euch vor, in einer gewissen Zukunft gibt es irgendwie eine Party und ihr wollt hingehen. Oh, herrlich. Was sind deine Ängste? Fragen wir mal so rum. Also, wovor hast du Schiss?
Rike Also ganz, ganz offen gestanden und ich hoffe, ich enttäusche damit niemanden, habe ich eigentlich vor gar nichts Schiss. Denn ich bin super neugierig und habe unheimlich Lust darauf. Also gerade, weil es ja auch so ein bisschen so ein öffentlicher Raum ist. Das habe ich ja schon festgestellt als einen meiner Kinks. deswegen bin ich eher total gespannt und in voller vorfreudiger Erwartung darauf, als mit irgendwelchen Besorgnissen oder Ängsten zu tun haben zu müssen.
Sebastian Okay, also lieber Bestümmer, du hast ihr also noch nicht von dem generellen Aufnahmeritual auf Partys erzählt?
Rike Tja. Das ist ein
Bestümmer Das ist ein guter Ansatz.
Rike Vor allem auf
Bestümmer Vorhin auf der Herfahrt fragte ich sie, bist du aufgeregt? Dann sagte ich, naja, du weißt ja nicht, was ich vorhabe. Also mit solchen Sachen kriegst du es.
Rike du. Ja.
Sebastian Nein, also die Sache mit dem Kreuz und dass man da nackig dranhängt, da wird man gedreht und jeder kann alles sehen und begutachten und bewerten und dann werden Fähnchen hochgehalten. Nein, dachte ich mal früher, dass es irgendwie irgendwelche komischen Rituale gibt, hat sich dann rausgestellt, nee, es ist einfach nur total schön und jeder macht, was er will, ist total gut, also keine Angst.
Bestümmer Ja, es kommt auf die Party an.
Sebastian Was
Bestümmer Also es kommt wirklich auf die Party an. Wenn es ein Kreis ist, der mit solchen Ritualen auch hantiert, dann ist das durchaus auch gewünscht und angemessen.
Sebastian wäre denn die Party, wo du sagst, das wäre gut, da würde ich sie hinschleppen, so von der Art und Weise her. So ein O-Abend, also mit ganz viel, ich sag mal Sharing oder eher wirklich so eine dynamische Playparty oder irgendwas mit ganz viel Ritual und was weiß ich, Sklavenauktionen, also was für so ein Typ meinst du bist du und was wäre, wo würdest du sie als, da würde sie sich wie ein Fisch im Wasser wohlfühlen einordnen? Was ist deine professionelle Meinung dazu?
Bestümmer Ja, also ich glaube, so eine CMNF-Party wäre gar nicht so schlecht. Und alles andere würde ich, glaube ich, da wir es ja noch gar nicht wissen, da wir auch noch nicht zusammen auf einer Party waren, wo vielleicht ein bisschen mehr geht als wenn einer von uns mit jemand anderem auf so einer party wäre würde ich mich da gern ran tasten also besuchen würde ich mit ihr alles mal schauen so aus dem augenwinkel beobachten worauf sie gut reagiert und ja also was ich nicht tue auf auf partys spielen also das ist für mich zu intim und ich finde Ich will da niemandem zu nahe treten. Ich finde auch teilweise, dass ein bisschen affektiert da gespielt wird, wo er sehr durchchoreografiert haut und sie sehr durchchoreografiert stöhnt und schreit. Das ist alles eher so im Bereich der Kleinkunst für mich verortet. Aber wenn das ein gutes Spiel ist, ich war mal auf einer Party, da hat jemand mit seiner Sub, mit seiner Partnerin so unglaublich schön harmoniert und die hatten ein Zusammenspiel, was dann leider unterbrochen wurde von Wichs-Äffchen, die dann immer näher gegangen sind. Also irgendwann gesagt, nee, also das kann und will ich so nicht. Aber bis dahin war das wirklich ein ganz toller Anblick und voller Dankbarkeit auch, dass man daran teilhaben durfte. Also wie gesagt, das muss, soll, darf jeder selbst entscheiden. Für mich ist Spielen im Club oder in der Öffentlichkeit, also so als Session jetzt, was man so bezeichnet, also da müsste viel passieren.
Sebastian Okay, also der Griff in den Nacken, Ohrfeige, okay. Auch dieses, also die, ja, ich wollte gerade sagen Rollenverteilung. Also, ja, ich nenne es jetzt einfach mal so. Die könnt ihr da wirklich auch sehr offen ausleben.
Bestümmer genau, ja,
Sebastian Also ihr diskutiert irgendwas. Nein, du diskutierst mit jemandem und sie kniet eben am Boden daneben und hält ein Champagnerglas auf den Fingerspitzen und wehe, es wackelt. Oder die Bläschen gehen raus, je nachdem. Und dann gibt es schon mal eine, ich nenne es mal Ermahnung. Ich muss gestehen, ich finde es so ein bisschen, ich spiele gerne auf Partys. Aber das ist auch so, wir machen da halt unseren Kram und dann ist mein Job halt zu gucken, dass das drumherum aus unserer Bubble halt rausbleibt. Also das ist dann halt unser Bereich und dann haben wir da einfach ein bisschen Spaß und dann ist das okay.
Bestümmer wenn du ein Publikum hast, was respektvoll da auch mit umgeht und auch mit einer gewissen Demut und Dankbarkeit auftritt, kann das ein ganz tolles Erlebnis sein. Ich, wie gesagt, werte das auch nicht. Dafür gibt es ja verschiedene Kinks Meiner ist es jetzt halt nicht
Sebastian Okay Rike, also die Enttäuschung höre ich dir fast an. Er will mit dir nicht auf Partys spielen. Du wirst nicht öffentlich abgestraft.
Bestümmer sind ja noch andere Doms unterwegs
Sebastian Ah, du würdest outsourcen.
Bestümmer Ich hätte es jetzt zwar sehen sollen Okay
Rike Okay, also ich höre ja auch immer gerne mit ganz spitzen Öhrchen zu.
Bestümmer Also ich
Rike Und jetzt habe ich ja gehört, dass er gerade sagt, da muss schon viel passieren. Also ausgeschlossen ist es nicht. Und ich glaube auch, was ich verstanden habe, ist, dass die Grenzen ja sehr fluide sind. Also was heißt denn eigentlich, ich spiele nicht auf Partys und bis zu welchem Grad gehe ich denn doch kontextbezogen miteinander um, wenn du schon, also du sagtest ja eben, die Rollen sind klar und dieses und jenes passiert.
Bestümmer denn auch kontextbezogen
Rike Und wo ist dann denn, also geht es nur um die, um Impact oder nicht? Das ist ja, also ich glaube, dass ich nicht traurig nach Hause gehen würde nach einem solchen Partybesuch, da bin ich mir relativ sicher. Ja, denn wie wir auch, das hatten wir glaube ich auch vorhin schon mal gesagt, dass unser Spiel miteinander halt so unglaublich abwechslungsreich ist und im Grunde kein Element zwingend dabei sein muss, sondern es sich alles so organisch und natürlich zwischen uns abspielt, dass selbst ganz kleine Gesten, ganz kleine Griffe, Andeutungen genügen, um sehr klar zu machen, wie die Rollen verteilt sind. Und dass das auch alles seine Richtigkeit so hat und das bringt einen ja dann auch schon in so einen Flow und macht was mit einem. Insofern bin ich da relativ entspannt.
Sebastian Höre ich da.
Rike Er hält mich gerade an einem stählernen Halsreif fest, den er mir vor ein paar Monaten zum ersten Mal angelegt hat und den ich immer trage, wenn wir zusammen sind und so oft es geht, wenn wir nicht zusammen sind. Und ja, allein das schon macht ganz viel.
Sebastian das ist also Teil des Begrüßungsrituals. Aha.
Rike Nicht ganz.
Bestümmer Ich lass ihn doch.
Rike Aber du kannst ja weiter raten.
Bestümmer Aber du kannst
Sebastian Okay, also irgendwann muss dieses Stück Blech ja um den Hals kommen. Das ist entweder kurz vor oder kurz nachdem du durch die Tür gegangen bist. Also erzähle ich das als Begrüßungsritual.
Rike Wie würdest du sagen, das lasse ich dir mal so?
Bestümmer du so? Ja, lassen wir. Hat er nicht gut zugehört, ist egal.
Sebastian Also mich könnt ihr hier im Dunkeln lassen, aber im Zweifel, das Publikum wird sich seine eigenen Gedanken machen und dann habt ihr euren Ruf weg.
Bestümmer Naja, Rike sagte ja, dass sie ihn so oft sie kann trägt. Das heißt ja, dass ich ihn jetzt nicht rituell beim Betreten meiner vier Wände anlege, sondern dass sie ihn trägt.
Rike für
Sebastian Habt ihr das Ding gemeinsam ausgesucht oder wie? Okay, den gab es einfach.
Bestümmer Ja, es gibt Shops. Ja, und da es kein Werbepartner von dir ist, sage ich nicht, wer es war, aber man kennt ihn. Und ja, irgendwann, relativ früh sogar, hatte ich das Gefühl, ja, den soll sie haben. Ja,
Rike war es eine Riesenüberraschung und ich konnte auch in dem Moment, in dem er damit um die die Ecke kam.
Bestümmer die
Rike Ich war völlig überwältigt und konnte erst mal gar nicht so viel dazu sagen. Und das hat sich erst im Laufe der nächsten Stunden, Tage und Wochen für mich überhaupt zu dem Symbol entwickelt, was es heute für mich ist. Und es ist tatsächlich inzwischen so, dass wenn ich ihn nicht tragen kann, mir absolut was fehlt. Ja, was soll ich sagen?
Sebastian Ja, was sagt denn dieses Symbol? Obwohl, dem
Rike Zeigt für mich ein bisschen, nee nicht ein bisschen, ist ein ganz starkes Symbol der Zusammengehörigkeit. Es ist ein Symbol eines Besitzanspruchs, der etabliert ist. Es hat was total Absolutes. Ich meine, das Material allein schon, wenn du das anfasst, ist halt absolut unnachgiebig. Es ist so, wie es sein soll. Es fühlt sich vollständig an.
Sebastian kann man nichts mehr hinzufügen, würde ich sagen. Okay. Jetzt hast du damit dafür gesorgt, dass ich meinen Faden fast verloren habe. Aber nur fast.
Bestümmer Sie bietet mir gerade High Five an.
Sebastian Echt, um Gottes Willen.
Bestümmer Nein, das war gelogen.
Sebastian kann mir das schon vorstellen, wie ihr beide da sitzt. Ich trinke noch mal einen Schluck von meinem Getränk hier.
Bestümmer Ja, mach mal. Das klingt wie Gin Tonic.
Sebastian Sehr lecker. Das ist Gin Tonic. mit diesem Dry Tonic, wo ich seit, ich weiß nicht wie lange, dem Getränkemarkt jetzt schon sage, er soll das beschaffen und dann haben die das immer nicht und sie wollen es aber bald führen also es ist so ein bisschen schwierig aber es wird, wir kriegen es ja mal irgendwo her ich hätte gerne ein Geschäft wo ich das ganze Zubehör herkriege für die Sendung Rike, du hast mir ein Ding der Woche mitgebracht magst du nochmal sagen, was das war was du mit angeschleppt hast
Rike Ja, wir nennen es liebevoll ein Butterbrettchen. Es ist eine Art Paddle, bestehend aus einer Fußleiste mit einem Griff, der mit einem Tennisschläger-Griffband umwickelt ist, damit es auch gut in der Hand liegt.
Bestümmer Tennisschläger... Griffband, ja. Griffband der Milch aus der Hand rutscht.
Rike und du... Genau, damit es dir nicht aus der Hand rutscht und es auch sich gut für dich anfühlt.
Bestümmer aus der Hand rutscht und
Rike Und es ist so ein bisschen geriffelt. Also ich glaube, du hattest es in der Folge als Foto, glaube ich, in den Shownotes mit drin. Da kann man vielleicht nochmal reingucken. Und es erzeugt ein nicht so schönes Gefühl.
Sebastian nicht so schönes Gefühl. Weißt du, wenn ich so mal nebenbei schnell den Link zu diesem Bild in den Show Notes raus, dann poste ich das noch mal hier in den Chat rein. Ach, wisst ihr was? Liebes Publikum, liebe Leute im Chat, guckt doch noch mal bitte bei der Folge, dann könnt ihr da den Link rauskopieren von den Bildern, dann postet das doch noch mal in den Chat rein, damit wir das doch alle gesehen haben. Weil ich das nicht so ertragen konnte, habe ich euch ja ein neues Ding der Woche geschickt. Ja,
Bestümmer Ja.
Sebastian wäre das ein Ersatz oder ist das alte Teil einfach lieb geworden?
Bestümmer Naja, das hat ja einen entscheidenden technischen Nachteil, was du da geschickt hast.
Sebastian Ich sag mal, ich hab den Kochlöffel geschickt, ne?
Bestümmer Es sind keine Löcher drin. Genau. Es sind keine Löcher drin.
Sebastian Keine Löcher.
Bestümmer Ja klar, wir haben ein Luftpolster, das wollen wir nicht.
Sebastian Achso. Also müsste ich in der nächsten Version noch Rillen reinfräsen lassen. Okay. Ja, das nehme ich mal als Verbesserungsvorschlag an.
Bestümmer Von Herzen.
Sebastian Also es soll schon ein bisschen böse und gemein sein, ja? Es soll auch Effekt haben und soll auch Spuren hinterlassen.
Bestümmer Ja, und es soll nicht so anstrengend sein für mich.
Sebastian Okay, der Luftwiderstand, da hast du recht. Das ist natürlich eine fiese Sache. Also eher so dünne, feine Sachen. Mhm. Okay,
Bestümmer Also interessanterweise kann man mit einer Fliegenklatsche, mit einer handelsüblichen Fliegenklatsche richtig Aua machen. Einfach weil dieses Luftpolster fehlt. Und bei dem, was du geschickt hast, ist es ja flächig. Und ja, das landet auch und das macht auch schön Krach, aber es hat nicht so den Effekt.
Sebastian und der Effekt ist ihre Reaktion.
Bestümmer Boah, unter anderem.
Sebastian Unterarm.
Rike Bei mir ist der Effekt, dass ich das unter allen Umständen vermeiden möchte, wirklich. Ich finde es wirklich echt blöd.
Bestümmer ist
Rike Wobei, auch da, ja, situationsbedingt hat es natürlich seinen Reiz und ist es so eine Hassliebe vielleicht? Ist es das? Ja, ich glaube, so kann man es bezeichnen.
Bestümmer Ich will nicht
Rike Das Dumme ist, ich will nicht zu viel dazu sagen, weil ich will ihn ja jetzt nicht auf irgendwelche Ideen bringen.
Bestümmer will nicht so viel Wenn du nicht weg kannst, dann ist es ganz gut.
Rike Wenn du nicht
Sebastian Ich merke schon, also diese alten, ich sag mal, diese Urtriebe, Konditionierung, Strafe, Belohnung, das ist Handwerkszeug im Haus, ne? Das ist gut.
Bestümmer Ach, da sprichst du was an. Ja, also ich tue mich mit der Bestrafung halt wirklich schwer. Wenn ich sie hauen will, haue ich sie. Da brauche ich kein Motiv oder keinen herbeimegeiverten Grund, sondern dann mache ich das. Und klar gibt es auch die Situation, wie mit der Autotür zum Beispiel, da muss einfach eine kleine Lernhilfe bei. Aber dass ich jetzt sage, oh, du warst aber ein böses Mädchen, jetzt musst du bestraft werden, das ist doch nicht meins.
Sebastian Wenn du das so sagen würdest, würde ich ja Angst kriegen.
Bestümmer Das hat dann den Psycho-Effekt wieder.
Sebastian Um Gottes Willen.
Bestümmer Ich probiere das mal aus nächstens.
Sebastian Um Gottes Willen.
Bestümmer Schön, danke für die Inspiration. Ich versuche die Augen noch ein bisschen zu verdrehen dabei.
Sebastian Das Bild eures Dings der Woche ist gerade im Chat gelandet, danke an
Rike sehr gut tschüss
Sebastian Cheshire nein, da ist nur ein S, ich kann es gerade nicht ordentlicher
Bestümmer Cheshire, Cheshire Cat, das Grinsekätzchen.
Sebastian auf jeden Fall ist das Bild da, danke schön auf den Chat ist Verlass, sehr gut ich habe noch eine Frage und zwar von Lady A, was käme auf gar keinen Fall in Frage für euch auf Partys also klar, das spielen jetzt schon mal aber wenn so Also in diesem Grenzbereich, gibt es was, wo ihr sagt, nee, auch wenn es üblich ist, den Scheiß machen wir nicht mit oder den machst du als Bestümmer nicht mit.
Bestümmer Also ich tue mich halt schwer mit dem teilweise Verhalten von sogenannten Doms, die denken, sie gehen als Anzugträger auf so eine Party und dann dürfen sie alles anfassen. Da werde ich fuchsteufelswild. Also es geht überhaupt nicht. Das hat nichts mit Respekt zu tun. Das hat nichts mit dem zu tun, was ich mit, nennen wir es mal ganz großspurig, der Szene oder des gepflegten Umgangs miteinander verbinde. Aber ich glaube, da ging die Frage gar nicht hin. Wie gesagt, das Spiel als solches bis auf das Rollenverteilte Miteinander ist nicht so meins Es kann aber in einer guten Situation wenn man vielleicht auch mal Leute kennenlernt mit denen man sich gut versteht auch ohne dass man gleich hauen anfängt da kann schon auch mal was entstehen Und was ich nicht machen würde, sind wahrscheinlich die Dinge, die ich auch zu Hause nicht machen würde.
Rike das muss nicht.
Bestümmer Versuch's nicht.
Sebastian Also du würdest das nicht tun, was du eh nicht tun würdest. Okay.
Bestümmer Ja, genau.
Sebastian Okay, nehme nochmal so ein Ding. Ich meine, das ist ja vor der ersten Party, Rike, immer ganz spannend. Die Klamottenfrage. Wüsstest du denn schon, was du überwirfst für ein Cape? Und trägt er Anzug dann oder eher Schottenrock?
Rike Puh, okay, also du verleitest mich jetzt ein bisschen zum Spekulieren, weil, also was ich zu wissen glaube, ist, dass ja die Partys jeweils unter einem bestimmten Motto stehen können und dann ist da vielleicht auch schon, was den Dresscode angeht, ein bisschen was abzuleiten. Insofern würde ich das sehr stark abhängig machen von der Party, um die es halt gerade geht. Und wenn es halt darum geht, nichts anzuziehen, na ja, dann ist die Sache klar, dann ziehe ich halt nichts an. Ansonsten, ich habe so ein paar kinky Klamotten, mit denen ich mich durchaus wohlfühle. Da wüsste ich schon, was ich eventuell tragen kann, würde mich dann aber auch sehr stark darauf verlassen, was er davon hält und was er vorschlägt.
Sebastian Verrate mal eine Situation, die ich durchlebt habe. Was soll ich anziehen? Das oder das? Das. Nicht vielleicht das andere? Ne, ach komm doch das andere. Ja, zieh das andere an.
Rike Gut, das ist jetzt eher so ein Klassiker, ne?
Sebastian Ja, aber man will ja auch, dass das Subbie sich wohl fühlt und dann, dass das auch schön ist. Und dann ist einfach die Frage, wozu war die Frage da? Aber da kann man dann auch mal nachgeben, sag ich mal. da kann man noch so sehr bestimmen wollen, man möchte ja ein glückliches Wesen bei sich haben.
Rike Du
Sebastian Du
Bestümmer ja das glück kann ja auch daraus bestehen dass ich klar gesagt habe was ich haben will und sie daraus ihr glück bezieht
Sebastian hast jetzt die Chance, das Glück von ihr zu definieren.
Bestümmer du
Sebastian Öffentlich. Unter uns.
Bestümmer willst jetzt ein dress von mir wissen oder ich hilfe mir aufs pferd ich weiß nicht was du
Sebastian Also was kannst du dir gut vorstellen, wo du sagst, oh ja, so hätte ich das gern und kann ja sein, dass du sagst, hier Mensch, die muss total in Leder eingepackt werden, das ist genau das Richtige. Leder und Zwangsjacke und ich weiß nicht was oder kann ja sein, dass du da auch sagst, du hast da eine Vorliebe, wo du sagst, jo, das ist schon für mich wichtig.
Bestümmer also ich guckte schon ganz gerne an wenn so nackig ist so ist es nicht. Vielleicht noch ein Korsett, was eine Form gibt und ja, oder was heißt eine Form gibt, eine Form unterstreicht. Ja, dann dürfen es gerne hohe Schuhe sein. Ist ein bisschen Reserve da, auch wenn sie groß ist. Und ja, mehr braucht es eigentlich nicht.
Rike Das trifft sich gut.
Sebastian Okay, ist also alles da, wenn morgen die Party steigt, die Klamottenfrage ist kein Problem.
Rike überhaupt kein Problem.
Sebastian Ja, und dann, ja, der Anzug auf der anderen Seite, ja.
Rike Ach so.
Bestümmer Ja. Ich
Rike ich brauche das nicht. Ich brauche nicht einen Anzug, oder ich muss nicht einen Mann in einem Anzug sehen, um eine Position dadurch unterstrichen zu sehen. Wenn das ein hervorragend sitzender Anzug ist und zu dem Mann super passt, dann ist das natürlich ein schöner Anblick und das stört mich nicht oder so.
Sebastian Und das stört dich nicht.
Rike Aber ich bin ... Ja, ja.
Sebastian Setz ihn ja gar nicht unter Druck, ne.
Bestümmer Du
Sebastian Also wenn du einen Maßanzug hast, ne, das ist okay.
Rike Du wolltest ja wissen.
Sebastian Ne.
Rike Er muss nur gut sitzen. Ob Maß oder nicht, ist ja erstmal zweitrangig. Aber er muss gut sitzen. Es muss einfach ein gutes, stimmiges Bild geben. Und dann ist das fein. Und ich habe ihn auch schon im Anzug gesehen, das finde ich schön. Also insofern ist es für mich einfach nicht wesentlich. Ich glaube, ich würde mich schwerer tun mit irgendeinem anderen bemühten, kostümähnlichen Outfit, was nicht er ist. Das fände ich komischer. Also, ja, ich
Sebastian man soll sich ja auch nicht verkleiden, ne. Also das ist dann ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache.
Rike finde so kinky Klamotten für Männer auch ganz ehrlich gar nicht so einfach zu finden. Also, wenn ich bei den drei, vier sehr bescheidenen Malen, wo ich unterwegs war, mal Menschen in Outfits gesehen habe, dachte ich auch oft so, naja, also, kann man vielleicht auch anders. Aber es scheint, was ich aus Gesprächen mit Menschen weiß, nicht so einfach zu sein, da etwas zu finden, was sich an dieser Grenze zwischen Eindeutigkeit und Geschmack bewegt und dabei nicht irgendwie so drüber erscheint. Insofern finde ich, jeder Mann, der auf so einer Party oder auch im Kontext gut gekleidet erscheint, hat schon mal einen guten, hat Respekt verdient, ne?
Sebastian Ja, komischerweise fängt das an, dass man das aber auch irgendwie lockerer sieht. Also ich bin auch schon in Bondage-Hose auf Partys gegangen, als Dom. Das ist ja irgendwie, passt das nicht so richtig? Auf der anderen Seite, warum denn nicht? Da hat man nämlich tausend kleine Ösen, an denen man die Frau festknoten kann. Das geht dann auch schon. Ich glaube, im Grunde kommt es nur darauf an, fühle ich mich wohl und dann ist gut. Und jetzt reden wir hier seit 20 Minuten über Klamotten. Ich glaube, es hakt.
Bestümmer Ja, du hast angefangen.
Sebastian Ja, ich weiß. Ich weiß auch nicht, was da passiert ist.
Bestümmer Hast Notizen von anderen Podcasts wahrscheinlich vor dir.
Sebastian Ich habe einfach nur festgestellt, dass mein Kleiderschrank seit einem Jahr sich nicht bewegt hat. Hat ja alles zu. Ich kann das nicht austauschen. Das nervt mich gerade ein bisschen. Aber ist gerade eh die Saison für die Garnitur, die ja ein bisschen größer ist. Also das ist ja mal das Winterproblem. Das Winterfell ist wieder so auftragend. Oh weia. Ihr quatscht ja seit einer guten Stunde. Puh, wie ist das passiert?
Bestümmer nichts gemacht.
Sebastian Ich mag noch so ein, also erstmal, ich mag den Chat noch mal zu so einer, wenn ihr noch was wissen möchtet von den beiden, dann oder vielleicht einen Tipp geben wollt für Partys. Ich glaube, Tipps braucht ihr zwar nicht, aber egal. Also lieber Chat, wenn ihr möchtet, jetzt ist noch die Gelegenheit. Ich mag da mal so ein bisschen wissen, gibt es noch was, was euch so beide so ein bisschen prickt, wo er sagt so, oh ja, das wollen wir auf jeden Fall mal machen und ausprobieren, aber es kommt uns beiden noch nicht so ganz koscher vor. Also gibt es da was, wo er sagt, das ist noch ein bisschen in der Zukunft, aber eigentlich ist es gerade mit diesem Menschen vor mir spannend. Das
Bestümmer Ja, du hast ja vorhin die Amputation schon genannt. Ich wollte gerade sagen, da bin
Rike ich wollte gerade sagen, da bin ich ja jetzt mal gespannt jetzt nicht mehr
Bestümmer Die kann ich aber jetzt an der Stelle, kann ich jetzt nichts raushauen. Keine Ahnung.
Sebastian ist okay.
Bestümmer Danke.
Sebastian Also Alternativfrage ist natürlich, gibt es noch irgendwas, wo er sagt, das sollten wir intensivieren, das ist gut.
Bestümmer Ja, ich glaube, was Fixierungen angeht, da haben wir noch spannende Sachen vor uns. Ich
Sebastian Alles klar.
Rike Ich bin im Moment immer noch und das hat überhaupt nicht aufgehört, seit wir uns gesprochen haben das letzte Mal, Sebastian. Und im Gegenteil, das ist sogar immer mehr geworden. Ich bin so geflasht und so jedes Mal, wenn er irgendwas mit mir tut, wir was zusammentun, ist es einfach so unglaublich schön und so so neu und es hat jedes Mal eine andere Facette, selbst wenn es schon mal vorgekommen sein sollte, was ich auch, also ich bin auch durchaus mal ein Freund von, ich will es nicht Routine nennen, aber wenn sich Dinge wiederholen, habe ich da persönlich auch überhaupt kein Problem mit. Im Gegenteil, wenn es was gibt, was ich gerne mag, dann bin ich eher so von der Sorte her, okay, gib mir mehr davon, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr. Insofern ich glaube einfach, dass wir auf dieser Reise, die wir zusammen angefangen haben, einfach auch noch ein gutes Stückchen vor uns haben und es um die eine oder andere Ecke durchaus noch sehr nette Perspektiven und Bilder und Erlebnisse zu entdecken gibt.
Sebastian Ja, da schmelze ich dahin. Lara aus dem Chat übrigens auch, sie schreibt nämlich, ihr klingt toll miteinander, eine spannende weitere Reise für euch, sehr sympathisch.
Rike schön.
Bestümmer Dankeschön.
Sebastian glaube, dem kann ich jetzt eigentlich auch gar nichts mehr hinzufügen.
Bestümmer Ja, wir auch. Das ist ja nicht zu toppen.
Sebastian Äh, also ich glaube ganz ehrlich, das ist jetzt so viel, ja ich sag mal Romantik und dass das einfach passt und schön ist und toll ist und aufregend und ist genau das Richtige, was ich mal diese Woche brauche. Einfach mal Menschen, die sagen, boah toll. Voll. Das muss man auch hin und wieder mal hören. Es gibt so viel blöden Kram gerade, dass das einfach echt mal schön ist. Also meinen Tag habt ihr damit schon mal auf jeden Fall aufgewertet.
Bestümmer Yay.
Rike gerne.
Sebastian Ja, dann frage ich noch, wollt ihr noch jemand grüßen?
Bestümmer Ja, wenn wir dürfen, klar.
Sebastian Ja, dann ihr dürft.
Rike Überraschung. Also,
Bestümmer Also pass auf.
Sebastian Grüßt.
Bestümmer Axinia, Melissa, die Kitty Bitch, Thorsten, Jana, Flo, Chris, Sandra und ganz, ganz, ganz, ganz, ganz besonders und ganz wichtig, das Podcastsubbie.
Sebastian Podcastsubbie, du bist gegrüßt. Das Schlimme ist, das hat sie jetzt gar nicht gehört, denn ich habe sie losgeschickt, dass sie mir Wasser holt.
Bestümmer Macht nix.
Sebastian Du wurdest gerade gegrüßt. Sie macht ein vor Freude glucksendes Geräusch.
Bestümmer Zu Recht.
Sebastian Zu Recht. Ich habe ihr nochmal Wassernachschub geordert. Dieser blöde Pizzadienst, da ist immer irgendwas drin, dass man hinterher literweise Wasser trinkt. Ihr beiden, es ist total schön, dass das geklappt hat und auch, dass wir diese ganzen technischen Herausforderungen komplett gemeistert haben. Ich mag nochmal lobend erwähnen, ich habe vergessen, einen Adapterstecker mit in den Karton zu legen und ja, der wurde beschafft. Das finde ich großartig.
Bestümmer habe einen aus, ich habe einen aus Lehm geformt.
Sebastian Mit Verpackung.
Bestümmer Wenn schon, denn schon. Ach,
Sebastian Also ihr dürft ihn entweder behalten oder mit zurückschicken,
Bestümmer Quatsch.
Sebastian als Mahnung für mich, den nie wieder zu vergessen.
Bestümmer Genau. Grüße
Rike Grüße an die nächsten Teilnehmer. Mit dem Adapter.
Bestümmer Mit
Sebastian Ja, mit dem Adapter. Der Adapter, der rettet alles.
Rike Das ist
Sebastian Oh, weia. Ich übe noch, diese Pakete zu packen, aber das geht ja jetzt. Das ist das Schöne, das ist ein bisschen Budget da. Da kann ich ja sagen, komm, ich mach mal Karton fertig, schick den ganzen Kram runter und wieder hoch und hin und her. Und ich finde, das klingt viel schöner als am Telefon, muss ich ehrlich gestehen.
Bestümmer Ja, also ein ganz dickes Lob, super Equipment. Also ich war überrascht, dass du überhaupt die Möglichkeit hast, das auf die Art und Weise zu bewerkstelligen. Also es war grandios, auch die Anleitung, die du geschrieben hast und den Support, den du mir gegeben hast im Telefon. Perfekt.
Sebastian Sehr schön, das ist der Techniker in mir, der ist gerade, der kriegt gerade einen halben Orgasmus.
Bestümmer Oh, bitte.
Sebastian Nein, halb. Jetzt haben wir gar nicht über Orgasmuskontrolle gesprochen, verdammt.
Rike Ich wusste,
Bestümmer ich bloß nichts gesagt.
Sebastian Ja, da müssen wir aber beim nächsten Mal drüber sprechen.
Bestümmer wünschst dir ein nächstes Mal.
Sebastian Also wenn ihr auf einer Party gewesen seid, ne, und ich dann von euch in der Zeitung lese, dann wird es Zeit, dass wir uns mal zusammensetzen. Was weiß ich, ein Paar hat verweigert, auf der Party öffentlich zu spielen. Um Gottes Willen. Schlagzeile in der Bild, um Gottes Willen, nein.
Bestümmer Ja, ist ja üblich.
Sebastian Also vielen, vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dass ihr von eurer Zeit was geopfert habt und ja, also ich wünsche euch beiden einfach unfassbar viel Spaß aneinander, miteinander, umeinander herum und ja, wenn es Updates gibt, einfach mal melden und dann wollen wir das hier ein bisschen ergänzen.
Bestümmer Total gerne.
Sebastian Man spürt einfach wirklich dieses Hingabe und Bestimmende. Das ist super. Danke.
Bestümmer Dankeschön. Danke.
Sebastian dann lege ich jetzt auf. Macht's gut. Tschüss. So ein schönes Gespräch. Ja, das waren Rike und ihr Bestümmer. Bestümmer übrigens ausdrücklich mit Ü. Also so muss ich das dann auch auf alle Cover schreiben, dann kriege ich wieder Mails mit, ich hätte da sicherlich einen Schreibfehler gehabt. Nein, habe ich natürlich nicht.

Das Telefon ist bereit

Ihr Lieben, ihr könnt anrufen, wenn ihr möchtet. Dazu gibt es eine Telefonnummer, nämlich die 05101 911 18952. Vielleicht seid ihr ja selber gerade total happy und glücklich mit jemandem oder seid noch da auf der entsprechenden Suche. Sprechen wir drüber. Aber angeblich hat es auch schon geklappt, dass Menschen hier angerufen haben und dann sind die mit anderen Menschen hinterher ins Gespräch gekommen aufgrund des Gesprächs und dann ist daraus was geworden. Kann ja auch sein, dass ihr euch, wenn ihr jemanden gefunden habt, aufgrund des Podcasts irgendwie durch irgendeine Verwicklung getroffen habt. Das heißt, das wäre dann so ein, wie soll ich das sagen, der Podcast der Menschen zusammenführt. Wenn es das gibt, ruhig mal anrufen. Würde mich tatsächlich interessieren, also ich weiß, dass es das gibt. Die Frage ist, möchte darüber jemand erzählen? Und bis das so ist, bis hier jemand anruft, werde ich noch ein bisschen Dinge von meiner To-Do-Liste für euch hier preisgeben. Eben. Das erste, was ich sagen mag, ist, dass es die neuen Kaffeebecher fast gibt. Sie sind schon da, wo sie sein müssen, um dann zu euch zu kommen. Und ich denke, nächste Woche ist es dann soweit. Ja, und dann gibt es endlich wieder Kaffeebecher für euch, wenn ihr denn mögt.

Stix sucht Bett

Ach ja, und zwar, ich suche dann mal ein Bett. Wir haben es irgendwie geschafft, dass es dieses Bettgeräusche macht und vielleicht hat ja jemand mal einen Shopping-Tipp für mich. Ich suche was, wo ich total gemütlich an der bezogenen Rückwand mich anlehnen kann morgens und das Podcastsubbie aber dann nicht einfach flüchten kann. Es sei denn, sie muss zur Kaffeemaschine morgens, wenn die Klingel läutet. Okay, dann schon. Aber ich stelle fest, das ist ein bisschen schwierig, wenn man so BDSM-ige Bedürfnisse hat, dann den passenden Schlafplatz zu finden, der noch irgendwie halbwegs familientauglich ist. jetzt schreibt das Podcastsubbie irgendwas. Wahrscheinlich hätte ich das nicht verraten dürfen und muss es hinterher rausschneiden. Verdammt. Es hat mir übrigens eben gebeicht, das Tonic Water, was da heute drin ist, dass das hier Henry Tonic heute ist. Ich muss nochmal gucken. Also ich habe es nicht gemerkt. Ich habe dir einfach so vertraut, dass ich da jetzt nicht drauf geachtet habe, ob du das genauso zusammengerührt hast wie sonst, aber es ist in Ordnung. Also schmeckt, kann man so lassen. Sie schreibt gerade, ihr Bett sei BDSM-ig. Ja, es ist BDSM-ig, aber es macht Geräusche, dass man das wahrscheinlich durch zwei dicke Hauswände hört inzwischen, also müssen wir mal gucken, vielleicht müssen wir irgendwas dämmen oder so.

Live aus der Konserve

Ja, ich plane demnächst, ich weiß noch nicht wann und wie, eine Live-Folge mal zu produzieren, nicht an einem Donnerstag, wo ich alle Gäste vorher ein bisschen briefen müsste, weil das Thema sehr speziell sein würde und die möchte ich gerne für die Konserve aufnehmen, also sprich, falls ich mal irgendwie keine Ahnung, Erkältung hab oder irgendwas oder einfach einfach familiär keine Zeit habe, dass ich dann sagen kann, okay, ich kann im Notfall hier einfach auf Play drücken und dann gibt es eine Live-Folge, die aber eben schon vorproduziert ist und ich habe da ein sehr spannendes Thema mir schon ausgedacht und da muss ich mal schauen, da werde ich wahrscheinlich demnächst bei Twitter und Instagram mal sagen, hier, passt auf, an dem Sonntag oder irgendwie werde ich da was Spezielles aufnehmen. Das heißt, man kann dann nur live reinhören und kann es nicht später im Feed nachhören. Und es sei denn eben, es kommt dieser Tag, wo ich mal nicht kann und dann kommt es eben dann in den Feed. Beziehungsweise ich würde dann am Donnerstagabend hier einfach auf Play drücken und dann läuft das einfach und dann ist der Chat da, nur bin ich dann eben nicht da. da habe ich mir was überlegt, ich überlege gerade, ob ich sagen möchte, was das Thema sein soll ich habe schon zwei, drei Leute verraten nein, ich verrate es jetzt noch nicht, das ist dann einfach die große Überraschung und wir reden auch gar nicht drüber

Würdigung der Unterstützerinnen

was habe ich denn noch auf meinem Zettel stehen ach, Unterstützer, es gab Unterstützer in der letzten Woche und deshalb bedanke ich mich mal ganz lieb bei Jane, beziehungsweise unmanierlich, die hat wieder was von der Amazon- Wunschliste geschickt, nämlich Briefumschläge die sind super, die brauche ich nämlich ständig und jetzt klingelt hier doch das Telefon. Sehr gut, ich bin sehr gespannt. Ich klicke auf annehmen.

Anrufer J

Hallo, hier ist Sebastian. Mit wem spreche ich denn?
J (Jay) Hallo Sebastian, es ist Jay aus Atlantis.
Sebastian Den Namen habe ich nicht ganz vernünftig verstanden. Irgendwas mit J.
J (Jay) Jay, einfach, oder J, Jay, kurz.
Sebastian Okay, ich schreibe jetzt einfach J auf und weißt du was, den Namen packe ich auch gleich schon mal jetzt sofort dankbarerweise in die Losbox rein. Da bist du schon mal drin.
J (Jay) Der einzige Grund, warum ich anrufe. Nee, Quatsch.
Sebastian Das ist kein Problem. Du kannst deswegen nur anrufen, aber du musst dann fünf Minuten mit mir durchhalten.
J (Jay) Fünf Minuten schaffen wir, glaube ich.
Sebastian Okay, worüber möchtest du gerne sprechen?
J (Jay) Ich gebe zu, ich habe gerade mich zum ersten Mal reingeschaltet, weil ich aus einem Online-Elternabend komme.
Sebastian Oh wei.
J (Jay) Und dachte so, nee, ich kann nicht mehr. Ich muss was Vernünftiges machen.
Sebastian Online-Elternabend. Ich habe, ganz ehrlich, mein Beileid. Um Gottes Willen.
J (Jay) Ich habe verstanden, dass du auch Kinder hast. Ich weiß nicht, wenn du den ganzen Tag selber Zoom und Teams-Meeting hattest und dann machst du noch einen Online-Elternabend. Ganz großes Kino.
Sebastian Ja, mit ganz engagiert Menschen, ne?
J (Jay) Ja.
Sebastian Oh Gott.
J (Jay) glaube, eine Eigentümer-Versammlung ist das Einzige, was noch drüber geht. Das ist so.
Sebastian Pass auf. Nehmen, wechseln wir direkt das Thema. Werden wir pervers, okay?
J (Jay) Entschuldigung. Genau.
Sebastian Bist du einverstanden?
J (Jay) Ja, wenn dann richtig.
Sebastian Aber ich glaube, ich habe im Hinterkopf, du hast heute gelitten. Also ich versuche dich mal einzuordnen. Du bist offenbar nicht Sub, Sonst hättest du das wahrscheinlich mit mehr Geduld ertragen. Oder doch?
J (Jay) Ich switche.
Sebastian Okay. Und wir wollen einfach sprechen oder hast du was Bestimmtes, wo du sagst, darüber magst du gerne sprechen?
J (Jay) Eine Sache, die, weswegen ich einfach dachte, ich muss irgendwann mal anrufen, wenn es passt. Normalerweise passt es bei mir Donnerstags nicht ist. Und ich habe gerade das Ende von dem Gesprächspaar vorhin noch so ein bisschen mitbekommen. Beziehungen, die sich finden, die dann funktionieren. Ich bin 50. Ich wusste schon immer, oder immer weiß ich nicht, aber der Klassiker, der sich als Kind beim Räuber- und Gendarmen-Spielen immer die Handschellen getragen hat, statt sie anderen anzulegen. Dann auch mal umgekehrt. Und ich habe eine Vanilla-Ehe hinter mir. Und es gibt so viele Leute, die bei dir auch im Podcast immer erzählt haben, mein Gott, ich bin so spät draufgekommen, wie ich eigentlich ticke. Und es war so eine verlorene Zeit davor irgendwie. Und jetzt lebe ich das, wer ich bin und was ich bin. Und auch im Zweifelsfall mit dem richtigen Partner. Warum hat das nicht früher geklappt? Und bei mir im Kopf ging immer so rum, ja, ist so. Ich bin jetzt in einer neuen Beziehung, die ist fantastisch, die ist wundervoll. Aber ich möchte diese Zeit davor in der Ehe, die Vanilla war, in dem vieles schiefgegangen ist, die letztendlich aber auch wegen meines Kinks gescheitert ist, nicht missen. Das ist auf der einen Seite verlorene Zeit, vielleicht sexuell, aber irgendwie keine verlorene Zeit in meinem Leben. Zwei wundervolle Kinder, auch wenn ich so einen Elternabend durchmachen muss. und das beschäftigte mich dann eine Weile, weil so ein paar Leute dabei waren so, oh Mann, ich hab das so spät gemerkt und davor war alles doof. Und ich denke eigentlich irgendwann, nicht alles war doof.
Sebastian Also hast du es nicht gemerkt und dann kam irgendwann die Initialzündung oder du wusstest es, aber du konntest es nicht ausleben? Ich
J (Jay) Ich wusste es schon immer, ich hab es am Anfang unserer Beziehung mit meiner Ex mir näher gebracht, ich glaub das war auch die erste, gegen die ich mich überhaupt gegenüber geoutet hab, dass ich sowas toll finde. Gefesselt werden, werden, wie gesagt, als Switch. Und sie hat das dann versucht. Und das war halt nicht ihr Ding. Und über fast 20 Jahre haben wir uns quasi gegenseitig gequält. Sie hat immer wieder versucht, dass das gründlich in die Hose gegangen. Hauptsächlich ich, Top wie Bottom oder ich, ich, tonangebend. Und ich war immer in dieser, ja, in diesem Gefühl drin, Da ist was, was ich möchte, aber meine Partnerin, meine Frau kann mir das nicht geben, will es mir nicht geben und ich verstehe nicht, warum nicht, weil das macht doch so viel Spaß, das ist doch so toll. Warum kann man das nicht mögen wollen? Und dann
Sebastian glaube, da ist genau das Problem, dieser Zwiespalt. Für beide ist das blöd. Der eine sagt, das ist Teil von ihm, das ist Teil seiner Sexualität, die kann ich ihm nicht erfüllen. Mit welchem Recht teile ich ihm das vor? Und auf der anderen Seite, Alter, ich will meinem Partner, ich sag mal, wehtun, um es mal ganz platt zu sagen. Das kann ich ja nicht verlangen. Das kann ich ja nicht einfach einfordern. Das geht ja auch nicht. Und da hängt man in so einer Situation drin, wo, egal wie sehr beide wollen, aufeinander eingehen wollen oder Rücksicht nehmen wollen oder sich unterstützen wollen, sie kommen an der Stelle einfach nicht auf einen Punkt.
J (Jay) fühlen sich danach beide scheiße und schlecht. Und das ist frustrierend. Und geknackt letztendlich oder verstanden, was schiefläuft oder was wir tun müssen, war nach einer sehr, sehr langen Zeit, wo sie auf anderen Ebenen für sich festgestellt hat, eigentlich hat sie immer versucht, allen alles recht zu machen. Den Eltern, den Kindern. Und das geht so nicht. Und da hat sie das erste Mal wirklich drüber geredet, was das für sie bedeutet. Und mir ist klar geworden letztendlich auch, was ich ihr damit angetan habe. Und das war auch ziemlich erschreckend dann, diese Erkenntnis.
Sebastian Ja, man lässt ja nicht locker. Der andere hat immer das Gefühl, mein Partner will eigentlich was anderes, aber ich kann ja nicht.
J (Jay) sie mir gerne erfüllen, aber ich fühle mich ganz schlecht dabei. Das waren keine heftigen Sachen, wenn ich mir eine heutige Beziehung vergleiche, war das alles sehr, sehr gemäßigt, sehr einfach. aber das war für sie damals schon viel zu viel. Und letztendlich Erkenntnisse und die Realisation, dass damit der Consent hauptsächlich gegeben war. Natürlich hat sie es gesagt und hat gesagt, sie möchte und versucht und schauen wir mal, aber dass sie das nur tut, um quasi mir gerecht zu werden, um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden, und das im Nachhinein betrachtet letztendlich. Das ist ganz schön ein harter Tobak, darüber nachzudenken, was man da dem Partner angetan hat.
Sebastian Da ist jetzt die Frage, wie viel Schuld muss man sich dafür geben, dass man so ist, wie man ist. Und wenn der andere dann sagt, mach doch, das ist der Punkt, das Gegenüber kann ja dem quasi nicht ordentlich zustimmen, weil der Consent, den wir uns vorstellen, der bedingt ja, dass das jemand anderes selber möchte. möchte. Aber diese Hingabe, dass man jemandem sagt, ich mache das jetzt für dich mit, das ist an sich eine großartige Geste, aber sie macht es, ich glaube, stimmungsmäßig von der Art und Weise, ist es damit kaputt. Und dann bleibt auch diese Erfüllung einfach aus. Also aus der Nummer kommst du nicht raus.
J (Jay) Für mich habe ich erkannt, und ein Wort, was du ja im Podcast mehr oder weniger geprägt hast, ist dieser Reaktionsfetischist, die darauf anspringen, wie jemand auf etwas reagiert. Das bringt mir persönlich sehr, sehr viel. Und ihr anscheinend nicht. Sonst wäre ja das wenigstens etwas gewesen, woraus sie etwas ziehen könnte, das es mir gefällt und sie etwas dabei bewirkt. Aber das war das da auch nicht. Also das ist schwierig.
Sebastian Ja, ich finde, das ist auch eine Horrorvision als Dom.
J (Jay) Und dann auch, das
Sebastian Also nur mal die Vorstellung, mein Partner, der das eigentlich nicht möchte, macht das für mich jetzt so mit. Das ist eine ganz gruselige Vorstellung, weil das ist so, das bringt einen selbst dann in dieses schlechte Gewissen unglaublich tief rein. Denn man weiß, im Endeffekt macht es beiden keinen Spaß mehr, also dass es Schnipp macht und der Partner dann sagt, oh, das hat mir jetzt aber doch gefallen, das gibt es wohl, dass man probiert, aber wenn man es probiert hat und es ist einfach nicht schön, dann ist es eben so. Aber ich glaube, da musst du dir dann auch nicht den Vorwurf machen, weil du versuchst ja auch entgegenzukommen, zu regulieren, zu sagen, nein, ich mache jetzt nicht die große Session, sondern man macht mal leichte Sachen und so, aber ich glaube, das ist einfach zur Enttäuschung verurteilt.
J (Jay) ist ja quasi in der Session schon, weil genau die Reaktion fehlt, man spürt das ja. Wenn man macht was und denkt so, boah, was für eine geile Idee ich gerade hatte. Und man spürt, das funkt nicht, da kommt nichts an. Das passt einfach irgendwie nicht zusammen. Und so blöd das klingt, dann auch eine gewisse Umgebung oder soziale Umgebung, in der man dann lebt und in der man sich bewegt, in dem ohnehin vorherrscht, das ist alles Quatsch, das sind Männerfantasien, eine echte Frau macht sowas gar nicht und das passt ja gar nicht und wer macht sowas sowieso freiwillig. Und da muss ich zugeben, so eine Trennung war das einzig Richtige. Wir sind gut befreundet. Das mit den Kindern funktioniert sehr gut. Und jetzt in einer neuen Beziehung drin, jetzt bald zwei Jahre, mit einer Frau, der das dann letztendlich Spaß macht, was wir zusammen tun. Die es klasse findet, wenn ich so einen Eisenweg, die es auch mal cool findet, mich in den Käfig zu packen. Also eine ganz neue Welt. Da steht man da und denkt so, ja scheiße, das ist gar keine Einbildung von der Männerwelt, dass Frauen sowas auch gut finden. Und ich bin doch nicht alleine. Das ist schön.
Sebastian Ja, also ich lese es hier auch gerade im Chat so ein bisschen, also man muss sich daher nicht die Schuld geben, dass man so ist, wie man ist und dass man die und jene Bedürfnisse hat und ich sage es mal so, ich nehme jetzt einfach mal ein Beispiel und Gott, da kriege ich wahrscheinlich einen auf den Deckel für, wenn jemand feststellt, stell dir vor, du bist verheiratet mit einer Frau und stellst dann fest, eigentlich möchte ich nur Sex mit Männern haben. Ja, das ist heutzutage gesellschaftlich so. Das ist dann eben so. Und da würde man auch nicht versuchen, irgendwas zu machen, sondern das ist dann so und das kann sie dann halt nun mal nicht erfüllen. Punkt. Bei BDSM, da ist so ein bisschen noch dieses gesellschaftliche Ding da, was sagt, ja, da muss man aufeinander zugehen und da muss man eine Einigung finden. das würde bei Homosexuellen würde da keiner drauf kommen zu sagen, da muss man aufeinander zugehen, nee, das geht halt einfach nicht und vielleicht ist es bei BDSM ähnlich ich bin mir da noch nicht sicher, da muss ich noch ein paar Jahre drüber nachdenken, glaube ich aber ich glaube nicht, dass man sich dafür irgendwie das vorwerfen muss und die Zeit, die verloren ist, was du sagtest, ich glaube nicht, dass das verlorene Zeit ist, ich glaube, das ist einfach ein Stück des Weges, den man dann geht und dann kommt man irgendwann ja an, wie du jetzt gerade auch angekommen bist und dann hockst du da im Käfig und grinst vor dich hin, ne? Ist auch schön.
J (Jay) Von einem Ohr zum anderen. Wie gesagt, gerade verlorene Zeit, das war ja trotzdem eine tolle Zeit, war auch so eine tolle Ehe, in der wir sehr, sehr viele Sachen erlebt haben und wie gesagt, wundervolle Kinder, Das passt ja auch alles zusammen. Aber ich denke auch, muss man da was verhandeln, muss man es versuchen. Vielleicht erschwerend, ich habe einige Beispiele gelesen, bei dir gehört, die sagen, okay, dann suchen wir einen Spielpartner außerhalb der Ehe, dann öffnen wir die zumindest für diesen Teil. das war eine Sache, die bei mir überhaupt nicht funktioniert hat. Also als wir das vor einer Weile schon mal erkannt hatten, als die Ehe noch gut funktioniert hat grundsätzlich, bin ich dann auch mal zu einer Domina gegangen, zweimal. Ja, das war nett, was die da mit mir gemacht hat und so, aber ich habe dann auch festgestellt, damit das für mich wirklich funktioniert, da muss eine echte emotionale Beziehung da sein. Ich habe für mich da auch festgestellt, ich bin bin dann einfach brutal monogam oder so. Das bringt mir nur was, wenn es jemand tut, der mir auch sonst was bedeutet und nicht einfach nur ein Spielpartner. Ich finde das spannend, die vielen sehr positiven Geschichten, die man am liebsten bei dir auch hört, von Leuten, die sich Spielpartner suchen, um diesen Teil ihrer Bedürfnisse zu erfüllen, aber dann parallel dazu eine normale Beziehung leben. Und das ist eine Sache, die ich mir irgendwie nicht vorstellen kann.
Sebastian Ja, ich glaube, das ist so ein bisschen auch die Frage, wie definiere ich meine Partnerschaft, ne? Und was ist denn mein Bedürfnis? Ist mein Bedürfnis, ich sag mal, jemandem auf den Arsch zu hauen oder mit jemandem eine, eine, wie soll ich das sagen, eine intensive Bindung zu haben und ein Machtgefälle zu etablieren und dann auch einfach da so total drin aufzugehen, ne? Also nicht, da möchte ich nichts mit abwerten oder so, ne? Aber es ist einfach eine andere Art des Auslebens und da muss man eben gucken, was passt zu einem. Und jetzt darf ich mal fragen, deine jetzige Partnerin, wie lange gibt es die schon in deinem Leben? Das muss
J (Jay) Zwei Jahre jetzt fast. Also ich glaube, vor knapp zwei Jahren haben wir uns im Kindergarten getroffen und
Sebastian ja traumhaft für zwei Jahre sein. Ja,
J (Jay) beide überhaupt nicht auf den Kink abgefahren. Das war dann so, ich weiß noch, wir haben die erste Nacht miteinander verbracht und ich ruckste dann so rum. Also übrigens, eigentlich, also es war sehr schön die Nacht sozusagen, ganz toll, dass du über Nacht geblieben bist. und so ein bisschen stehe ich ja schon auf andere Sachen und wie findest du? Und sie sagte dann halt, ich unterbreche dich mal ganz kurz, ich habe Bettstiefel und Seile unterm Bett.
Sebastian Volltreffer, Sechser am Lotto. Okay,
J (Jay) Und ich so oh. Und beim zweiten Mal hatte ich den Halseisen umgelegt und sie hat sich geweigert, dass ich sie am nächsten Morgen abnehme. ich so, tschakka.
Sebastian das ist aber dann natürlich, das ist ja auch ganz krass. Also plötzlich, guck mal, da bist du seit vor 20 Jahren, wünschst du dir das. Und plötzlich liegst du da im Bett mit jemandem, der sagt, ja, kein Problem, können wir alles machen. Das ist auch ein Schock eigentlich, oder?
J (Jay) Ja genau, so
Sebastian Oder?
J (Jay) Ich habe es nicht glauben können. Ich habe immer noch nach einem Fehler gesucht. Das kann doch nicht wahr sein, dass das genau passiert. Wir genießen beide es, uns gegenseitig Sachen anzutun und einzupacken oder auf den Hintern zu hauen oder noch woanders hinzuhauen. in einem spielerischen Leichtigkeit, das hatte ich nie erwartet, dass das wirklich funktionieren könnte. mir geht's gut.
Sebastian So soll es sein. Und wenn es auch ein bisschen später ist, mein Gott. Ich mag vielleicht noch mal was ergänzen. Also ich persönlich würde niemandem raten, wenn dein Partner nicht drauf steht und du, dann trennt euch oder so. Das würde ich nie sagen, weil ich da der Meinung bin, nee, ich glaube, das ist ja diese Balance, das hatte Daniel mal sehr schön gesagt, es gibt ja diese Säule, einmal die Liebe zu seinem Gegenüber, zu seinem Partner, aber auch die Liebe Liebe zu sich selbst und da muss irgendeine Balance her und wenn man sich dann selber völlig aufgibt, dann ist man im Endeffekt, Gott ich hoffe ich zitiere da richtig, dann ist man eigentlich auch gar nicht mehr in der Lage, diese Liebe für sich selbst aufzubringen, weil alles nur noch darum geht, dass diese Beziehung irgendwie hält und so, also wenn der Preis einfach so hoch ist, dass man selber nur noch ein Schatten seiner selbst wird, da muss man glaube ich so ein bisschen gucken, was ist und da auch offen sein und manchmal ist das ja einfach so, Man kommt in jungen Jahren zusammen, da steht das noch gar nicht auf dem Zettel oder man erkennt die Wichtigkeit, die man da hat, wie wichtig das für einen ist. Das erkennt man dann noch gar nicht. Wenn du es mal runterbrichst, nehmen wir mal einfach mal schlichten Sex zum Beispiel an. Wenn jemand sagt, ja, nee, ich stehe nicht so auf Sex, so gar nicht und dann heiratest du den Menschen und du stellst nach ein paar Jahren fest, also irgendwie wäre das schon wichtig für mich. Da wäre die gesellschaftliche Akzeptanz gleich wieder viel höher. Also da mag ich einfach sagen, das ist jetzt keine Empfehlung, da irgendwie auf Teufel kommen raus, irgendwelche Beziehungen zu ändern, sondern einfach zu gucken, dass man gemeinsam nach einer Lösung sucht. Die kann natürlich auch sein, genauso wie es bei dir eben passiert ist, in den Kinkergarten zu gehen und jemanden zu finden, der Seile unter dem Bett hat. großartig. Andere gehen dafür zum Joyclub oder sonst wohin und naja, gut, auch okay.
J (Jay) Kinkergarten mit K am Anfang, ne?
Sebastian Achso, mit K, ich hab Kindergarten verstanden, ja, das böse K.
J (Jay) Ne, ne, nicht Kindergarten. Die Kinder sind schon älter.
Sebastian Ah, okay.
J (Jay) Und ihr Kind passt genau zwischen meine, also passt das auch noch wunderbar.
Sebastian Ja,
J (Jay) Ne,
Sebastian geht die Reise hin, ist die Frage jetzt, ne?
J (Jay) gute Frage. Hoffentlich für immer. mal schauen, wie das da ausgestaltet wird. Aber natürlich sollte man nicht sofort eine Beziehung aufgeben, weil eine Beziehung so viel mehr ist. Ich habe aber vor kurzem, und ich weiß gar nicht mehr genau, wo ich das gelesen habe, einen schönen Spruch gelesen, Sex ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Sex. Das ist schon ein wichtiger Teil. Und letztendlich, ich weiß nicht, ob ich sagen möchte, beneiden, Oder ich denke so, wow, die Leute oder die Menschen, die das können quasi zu sagen, man holt sich die verschiedenen Teile von mehreren Personen. Das eröffnet einem ja viel, viel mehr Möglichkeiten. Schwierigkeiten. Eine Sache, mit der ich eben nicht umgehen konnte, die mir weniger was gebracht hat. Also da ist wirklich auch keinerlei Wertung dabei. Sollte man ja auch nicht, wenn man selber kinky unterwegs ist, dann ist einfach alles, solange man keinen anderen damit verletzt, okay. Und das heißt ja nicht, dass man selber mögen muss.
Sebastian Nein, ich glaube auch, dafür muss man auch gemacht sein, dass man sagt, okay, ich fühle mich damit wohl und das ist gut für mich und das ist gut für meine Umgebung und dann ist das gut so, aber das ist halt eben Eben genauso wie BDSM, ja oder nein, stehe ich drauf oder nicht, ist genauso, glaube ich, die Überlegung, ist Poly was für mich. Das ist, glaube ich, die gleiche Kategorie. Muss halt passen. Und
J (Jay) Ja, oder bi, oder homo, oder wie auch immer. Man muss jeder für sich selber finden. könnten wir dann klarkommen, die Lösung finden. Aber ich glaube, dieses Sich-Klar-Werden, dass man eben nicht hundertprozentig glücklich ist, diese Erkenntnis, wir funktionieren toll als Ehepaar, wir funktionieren toll als Freunde, wir funktionieren toll als Eltern, aber als Liebende machen wir uns irgendwie nicht mehr glücklich. Und dann gemeinsam einen guten Weg finden, wie man damit umgeht. In unserem Fall war das zu sagen, okay, wir trennen uns, wir haben beide neue Partner, Partner, die da im sexuellen bzw. in diesem Sinne kompatibler zu uns sind. Wir sind immer noch befreundet und haben die Kinder natürlich gemeinsam. Das ist unser Weg gewesen, das muss nicht für jeden so sein. Aber wenn man merkt, man ist unklar, man kann diesen Teil seines Lebens nicht ausleben, dann wird man auch nie glücklich werden, denke ich.
Sebastian ich finde, das sollte man. Ich finde, man sollte auch irgendwann glücklich werden. Punkt.
J (Jay) Was ist der Sinn des Lebens? Ich sage mal, ich glücklich werde.
Sebastian Der Sinn des Lebens, jetzt werden wir sehr philosophisch.
J (Jay) Für mich ist der Sinn des Lebens, ich bin glücklich. Da hängt viel damit zusammen, dass auch andere in meinem Umfeld glücklich sind. Weil mich das auch glücklich macht. Aber unglücklich zu sein, kann nicht der Sinn des Lebens sein.
Sebastian Nein, damit tust du ja auch deinem Umfeld keinen Gefallen, wenn du immer unglücklich bist und kannst nicht über das reden, was dir eigentlich wichtig ist und all das. das bringt ja auch nichts, ne? Also dann wird auch dein Partner irgendwie so einen mürrischen Menschen an seiner Seite haben. Das kann ja nicht Ziel und Sinn des Ganzen sein, ne? Also ich glaube, die Entscheidung dann zu sagen, so wir machen da jetzt hier, wir treffen hier eine Entscheidung, da machen wir was, das ist mutig, da hängt eine Menge dran. Da hängt ja bei manchen das Haus mit dran und alle möglichen Verpflichtungen und das Ansehen in der Verwandtschaft und weiß der Kuckuck was und vielleicht noch in der Elternschaft, da muss man auch nochmal aufpassen, was dann in der Schule die anderen Eltern dazu sagen, die haben sich getrennt, Um Gottes Willen, da gibt es noch so ein gewisses Stigma. Ich sage mal, gerade auf dem Dorf gibt es das ja noch. Aber ich glaube, in deinem Fall, höre ich ganz klar raus, war die richtige Entscheidung und jetzt lebst du es einfach und hast einfach Spaß und Erfüllung, würde ich sagen. Ist doch toll.
J (Jay) Diese Schritte, ich weiß gerade kurz nach der Trennung, ich hatte so ein Gefühl des Versagens. Weil in meiner ganzen Familie sind alle ewig zusammen. Da gibt es quasi keine Scheidungen. Und ich bin der Erste, der so sagt, oh nee, ich trenne mich vom Partner. Ich hatte wirklich über eine relativ lange Zeit dieses Gefühl, ich habe versagt. Inzwischen nicht mehr.
Sebastian Ja, na gut, ich glaube, das ist einfach dieses Tal der Schande, wo man einmal durch muss, aber dann entstehen neue Sachen und ich glaube, das ist dann so, dein Umfeld nach und nach beneidet sich dann vielleicht auch darum. Also wenn andere sagen, das geht doch nicht, dann sind die Menschen vielleicht auch genauso unglücklich wegen irgendwas anderem und sehen aber, dass du einen Schritt gehst und zwei Jahre später bist du glücklich, happy. Gut, die sehen dich wahrscheinlich nicht im Käfig sitzen, aber dein Umfeld spürt das. Dem Menschen geht es gut, der ist gut drauf und das ist doch dann wiederum auch gut für alle anderen und ich sage mal nicht zuletzt, ich wollte gerade sagen nicht zuletzt auch für deine Kinder, wenn beide Eltern dann glücklich sind, aber vielleicht doch, kann ich nicht viel zu sagen, aber würde ich jetzt sogar fast vermuten, wobei da kann ich mich nicht reinversetzen. Nein, also war ein blöder Gedanke von mir jetzt, da müssen andere was zu sagen. Aber das
J (Jay) Ist off-topic BDSM, aber natürlich ist das für die schwierig gewesen, dass wir uns getrennt haben. Die sehen jetzt aber schon, dass beide Eltern plötzlich glücklich sind und wir fahren das sogenannte Nest-Modell. Das heißt, die Kinder haben ihren festen Punkt, wo sie leben und die beiden Eltern pendeln da rein und raus und Geburtstag und Weihnachten geht auch noch irgendwie zusammen. Das funktioniert dann schon und die spüren auch, dass sie glücklich sind.
Sebastian finde ich mal schön, das Modell, das ist ja relativ selten, werden wir jetzt nicht ausführlich diskutieren, aber finde ich spannend, davon habe ich auch vor ein paar Jahren das erste Mal gehört.
J (Jay) in einem anderen Podcast hier machen.
Sebastian Genau, muss ich einen anderen Podcast machen. Ich habe mir überlegt, ob ich nicht mal einen anderen Podcast machen sollte, dann ist mir aufgefallen, ich kann überhaupt nichts reden, also ich kenne mich eigentlich nur mit diesen Bestrafungssachen ganz gut aus. Oh weia. So, dann, ja, also zwei Jahre deine Partnerin. Ihr lebt zusammen inzwischen?
J (Jay) Ja, also die Hälfte der Zeit quasi durch das Nestmodell. Also die Hälfte der Zeit bin ich bei ihr mit ihren Kindern quasi. Die andere Hälfte der Zeit bin ich bei meinen Kindern, teilweise auch dann zu fünft unterwegs. Und gerade bauen wir darauf, dass die Kinder alle bei den Exen für eine Woche sind und wir eine Woche wirklich zu zweit wieder mal haben. Und wir haben dann noch eine dritte Wohnung, das ist eben Atlantis, wo wir dann quasi nur unsere Erwachsenen-Sachen drin machen.
Sebastian Ach so, also ihr habt eine Spielwohnung.
J (Jay) Und da freuen wir uns so richtig drauf. So eine Mini-Spiele-Wohnung. Das ist eigentlich viel zu teuer. Ich sollte mal längst aufgeben, aber dann könnten wir gar nicht mehr spielen irgendwo, weil die anderen Wohnungen das nicht hergeben.
Sebastian Ah, das ist, ja, so eine Spielwohnung, na ja, Spielkeller, ne? Aber eine Spielwohnung irgendwo zu haben, das habe ich auch lange verfolgt, diese Idee. Dann kam dann die Idee, das teilt man sich mit anderen. Dann kam die Ernüchterung. Ist ja doch für jeden relativ teuer und dann wollen ja alle am Wochenende. Nee, aber ach ja, sich so eine kleine Wohnung einzurichten, wo man dann die ganzen schlimmen Sachen macht, das finde ich schon, das ist eine gute Idee.
J (Jay) meine, das hat sich ergeben. Die Trennung ist schon zweieinhalb Jahre her und ich musste dann irgendwo hin, während ich nicht bei den Kindern bin und habe halt so ein kleines, mein Vermieter sagt dazu, Atelier, ich sage, du bist eine Einzimmerbutze, mir organisiert, wo ich dann quasi bin, wenn ich nicht bei den Kindern bin. Und jetzt ist das halt unser Erwachsenen-Domizil, wo wir uns zurückziehen. Das inzwischen nicht mehr kindertauglich ist oder dass jemand besuchen kommen könnte, aber
Sebastian Ja gut, das ist dann eben da.
J (Jay) Aber schön ist das.
Sebastian Ja, ich glaube, das ist auch so ein Ort zu haben.
J (Jay) Das ist so ein bisschen wie Urlaub auch haben, mal wegzugehen. Man ist nicht in einer Wohnung, wo die Kinder immer rumrennen, wo die Schulsachen rumliegen, die Arbeitssachen, sondern man ist da, wo ein Aktbild von meiner Freundin hängt und die Ketten von der Decke baumeln, ohne dass man sie wegräumen muss.
Sebastian Ich mag das für den Chat nochmal kurz zusammenfassen. Also Nestmodell, die Kinder wohnen wo? Da bist du eine Woche. Dann gibt es die Wohnung deiner Partnerin, die auch Nachwuchs hat. Da wohnt ihr dann die andere Woche Und dann gibt es noch die Wohnung, in die du kurz nach der Trennung eingezogen bist, so ein Einzimmerding, die ihr jetzt zur Spielwohnung gemacht habt.
J (Jay) Genau.
Sebastian Okay, aber das klingt schön geklärt und das hat ja auch für das Mindset was Schönes. Dann habt ihr einen Ort, wo ihr quasi durch Betreten der Tür, also durch die Tür zu gehen, dadurch in Stimmung seid. Also ich brauche dafür eine Party, wo ich sagen kann, da gehe ich durch die Tür und dann bin ich total drin. Unter allen Umständen bin ich dann voll drin. Sonst auch irgendwie, aber da nochmal anders. Und ihr habt da einfach euer privates Domizil. Ein schönes Modell, muss
J (Jay) Also vor allem jetzt, in dieser beknackten Zeit, ist das schön. Weil, ich meine, wir sind zusammengekommen, wir haben unsere plötzlich entdeckt, was wir machen können, was uns Spaß macht. Wir waren dann einmal hier im Rhein-Main-Gebiet in der Grande Opera zu einer Lesung und fanden das grandios. Und dann kam der Lockdown und wir so, ja scheiße. Und nun? Und ständig zum Gutshof, dann nach Thüringen fahren, ist auch immer zu weit und zu teuer. Und deswegen haben wir die Wohnung dann doch beibehalten.
Sebastian ich halt auch nochmal fragen. Also wenn ihr da schon eine Wohnung habt, die ihr, auch wenn sie klein ist, speziell dafür einrichten könnt, was habt ihr da so eingebaut, was, ich sag mal, in den anderen Zuhauses nicht ginge? Oh.
J (Jay) Ja, also grundsätzlich war das ja erst eine Junggesellenbude. Und meine Vormieterin hatte so einen Sitzsack von der Decke hängen. Die Decke ist 3,10 Meter oder 3,20 Meter oder sowas, also schon mit genügend Möglichkeiten. Das heißt, da war so ein richtig heftiger Haken sowieso schon in der Decke drin, an dem man sehr, sehr viel dranhängen kann. Das ist natürlich praktisch. Und dann, weil es eine kleine Bude ist, habe ich mir eben selber ein Himmelhochbett gebaut, in dem unten so ein Meter Luft ist, wo man dann Sachen oder Käfige drunter bauen kann. und ursprünglich noch eher versteckte in diesem Hochbett drin. Das hätte ich bei der Style Fetish Factory oder so nicht bestellt, aber selber gezimmert alles. Löcher, wo man dann eben Ösen reinhängen kann, sodass es dann halt auch ein Fesselbett werden kann. Ja, und dann kam zum Geburtstag das erste Aktbild von ihr, so nach dem Motto, hier, schau doch mal. Und das kam dann auch an die Wand. und jetzt hängt halt die Peitschenkollektion an der Wand und die Ketten liegen offen rum und so Sachen. Aber ich glaube, diese Öse an der Decke war so der erste Schritt, mit dem man so richtig schöne Sachen machen kann. Zudem suche ich nach einem vernünftigen Flaschenzug, um das auch noch besser nutzen zu
Sebastian Also ich orakele jetzt mal. Nein, die Spielwohnung wird natürlich nicht abgeschafft, auch wenn es vernünftig wäre finanziell. Im Gegenteil, sie wird ausgetauscht irgendwann durch eine Größere. Also, er
J (Jay) Ja, also das wäre schon eine Sache, wo ich so ein bisschen, ich sehe gerade Altbau, ja, Altbau, mitten in der Stadt drin. drin. Im Sommer hatte ich so ein bisschen Bedenken, weil das Haus nebendran wurde saniert und dann sind da neue Familien reingezogen. Die Hälfte davon hat kleine Kinder. Und wenn man so ein Fenster offen hat, dann schallt es ja da quer über den Hof rüber. Und wir sind zum Glück so selten da, dass das vielleicht noch nicht auffällt. Aber
Sebastian guckt halt laute Filme, ne?
J (Jay) ja, genau.
Sebastian Der ist Schauspieler, der muss üben oder so.
J (Jay) Das
Sebastian Oh weia. Ja, gut, aber das ist ja dann noch so ein bisschen...
J (Jay) ist der Nachteil vom Altbau, sondern die Hellhörigkeit. Aber irgendwie, die letzte Nachbarin war eine Studentin, die war immer weg, wenn wir gespielt haben. Also
Sebastian Also, ich fasse mal zusammen. Ich glaube, du bist einfach im Moment angekommen, hast unglaublichen Spaß und ganz ehrlich, das kann ja nur so weitergehen. Also, auf die nächsten 40 Jahre Perversitäten.
J (Jay) ich bin jetzt 50, also 40 Jahre plus, wollen wir das noch so weitermachen?
Sebastian Ja, das wird ja wohl kein Problem sein, ne? Also, um Gottes Willen.
J (Jay) Genau.
Sebastian Also, das Podcastsubbie hat irgendwann mal was erwähnt, was, was ich, ich vermute mal, wenn ich dann da liege und sie dann irgendwie meinen Beatmungsschlauch dann irgendwie ein bisschen zudrücken kann, so ein bisschen Atemkontrolle. Nein, aber um Gottes Willen ist das bösartig. Wir haben einen sehr schwarzen Humor manchmal. Mal gucken, ob sie mich gleich böse anguckt. Ich schaue mal rüber. Nee, geht noch. Okay, alles gut. Ah,
J (Jay) Die Lady R. fragt, ob es im Taunus ist. Nein, es ist im Nordend.
Sebastian okay. Ja, ich frag immer gar nicht mehr so nach Locations, jetzt werde ich doch bald böse angeguckt. Ich sollte meine Patientenverfügung ändern, verdammt, um Gottes Willen. Ich bin dann der Erste, der dann da irgendwie liegt mit 85, 90, 95 und dann irgendwie so einen Wärter braucht, wenn die Frau zu Besuch kommt. Also so ein Security-Mensch. Du merkst, ich werde leicht albern. Das liegt aber ein bisschen auch an der Uhrzeit.
J (Jay) Du, das ist überhaupt kein Problem. Ich bin beim dritten Vöbelewald. weil ich habe diesen Elternabend auch bloß mit einem Zirbel-Rotwein überstellen können.
Sebastian Ja, also wer das aushalten kann, also da, ganz ehrlich, immer dieses Menschen, manche Menschen wollen, was das schnell rumbringt, ist eine Pflichtveranstaltung, die anderen sind total engagiert und diese beiden Welten prallen aufeinander. Es ist eine Katastrophe.
J (Jay) müssen jetzt noch mal diskutieren, ob jetzt die Verschiebung oder Aussetzung des Schulanfangs gerecht ist für alle Schüler, vor allem die, die gerade nicht ihre Klassenkameraden kennenlernen. Ach, du auch.
Sebastian Ja, das muss man ausdiskutieren. Man muss eh alles ausdiskutieren. Es ist ein höchst demokratischer Prozess. Das Podcastsubbie hat mir gerade geschrieben, Nicht die Geräte abschalten. Ich will noch ein bisschen mit ihm spielen. Boah. So.
J (Jay) mit dir?
Sebastian Lacht sie sich alle so vor sich hin. Boah. Also ich merke, es ist mal wieder an der Zeit für, wie soll ich das denn mal nennen, dass wir hier Sachen machen. Gottes Willen.
J (Jay) Ja. Ja, dann will ich dich auch nicht weiter davon abhalten.
Sebastian paar Minuten noch und dann liegen wir hier quasi auf der Matte und dann gucken wir mal, wer verliert. Oder ja, wir gucken mal. Jay, vielen, vielen Dank, dass du angerufen hast. Wenn es da ein Update gibt, wenn da was passiert, ruhig mal Bescheid sagen. Ich bin da natürlich immer unglaublich neugierig und für deinen Mut zu sagen, hier, ich ändere jetzt mal alles und fange einfach an und lege los und lebe. Finde ich toll, finde ich gut. Ich denke, da sind ganz viele Menschen, die jetzt hier auch zuhören, die sagen, jo, ist in Ordnung, kann man so machen. Also weiter so.
J (Jay) Vielen Dank. Und dir, ich weiß, du hörst es zu häufig, aber vielen Dank für den Podcast. Der hat mir in dieser Zeit auch sehr viel geholfen.
Sebastian Ja, danke, immer gerne. Also das macht mir genauso viel Spaß ist wie allen, die das gerne hören. Also von daher ist das sehr gerecht.
J (Jay) Und die SMJG sollte sich bei dir bedanken, weil ich bin Fördermitglied geworden nach deinem Aufruf quasi.
Sebastian die brauchen sich nicht bedanken, die sollen mit dem Geld nur gute Sachen machen und dann bin ich schon glücklich.
J (Jay) das hätten wir damals haben müssen, ey.
Sebastian Ich hatte das, aber hab's nicht richtig genutzt. Das ist vielleicht mein Versäumnis gewesen. Das hab ich da auch momentan so ein bisschen so die sollen das schon gut machen, die sind wichtig. Damit eben eigentlich die Menschen die Chance haben, dass ihnen klar wird, das ist mir wichtig, bevor sie sich ich sag mal total binden und dann lange unglücklich sind. Dann vielleicht hilft das da da dem einen oder anderen Menschen, dass er sich da von vornherein so ein bisschen darüber mehr im Klaren wird. Ich glaube, das ist eigentlich so die Mission, die ich der SMJG jetzt mal unterstelle. Ja,
J (Jay) Und das sollen sie machen, weil ich kann nur sagen, Ende der 80er, Anfang der 90er, mit viel Glück einem 56K-Modem war die Welt einfach viel kleiner.
Sebastian sie war viel kleiner, aber trotzdem auch super aufregend, finde ich. Also
J (Jay) Als ich Kind mein Gleck hab.
Sebastian okay, jetzt kommen wir vom Hundertsten ins Tausendste. Jay, mach's gut. Ich wünsche dir einen schönen Abend. Tschüss.
J (Jay) dir auch. Ciao.

Würdigung von noch mehr Unterstützerinnen

Sebastian Liebes Publikum, ich werde mich jetzt ja auf die Schnelle verabschieden. Ich mag mich, weil ich schon damit angefangen habe, nochmal bei Mirjam bedanken und die hat den Podcast auch Auch unterstützt, das waren nämlich zwei diese Woche und das darf nicht vergessen werden, ich finde das ist immer lobenswert und ich mag

Es gibt eine Postanschrift

nochmal erwähnen, es gibt eine Postanschrift für den Podcast, ich habe sie bekommen bei meiner lokalen Postagentur im Nachbarort und die steht auf der Webseite und weil ich da ganz gern gefragt werde, kann man mal was schicken, ja geht jetzt. So und jetzt kriege ich noch hier vom Podcastsubbie souffliert, ob

Die Schätzfrage

ich nicht vielleicht noch eine Schätzfrage hätte. Ja, ich habe eine Schätzfrage. Wer es noch nicht weiß, es gibt hier jede Woche etwas zu gewinnen, nämlich einen wunderbaren Kochlöffel, der natürlich ausschließlich für die Küche geeignet ist. Steht drauf, nur für Brat und Koch, damit es da auch keine Missverständnisse gibt und den schicke ich euch gerne zu mit ein bisschen Podcast-Geklümmel und dazu müsstet ihr eine Frage beantworten. und wer im nächsten dran ist, der gewinnt und kriegt Post von mir. So, ich stelle mal die Frage, nämlich, wie weit wohnen Rike und ihr Bestümmer voneinander weg? Also von Tür zu Tür, laut Google Maps, zu Fuß in Kilometern. So, ich glaube, es sind genug Einschränkungen. Ratet mal und dann gucken wir jetzt mal die nächsten zwei Minuten, wer da eine gute Intuition hat. Rike und ihr Bestümmer dürfen allerdings nicht mitmachen im Chat, weil die wissen ja die Antwort schon. schon. So, außerdem haben die so einen Löffel schon.

BDSM steht für ...

Okay, und was sag ich denn noch? Achso, ich hab natürlich noch den Spruch der Woche schön gesammelt, als wir die Tassen machen wollten. Wovor kann BDSM noch stehen? Bitte damit Schabernack machen. Finde ich auch gut. Ich glaube, wenn das Podcast subbie das jetzt Faschingsmäßig sich auf die Stirn schreibt, ich weiß nicht genau, was ich mit dir tun würde, aber ich bin mir sicher, ich würde irgendetwas tun. So, und ich sehe, hier kommen schon Antworten rein. Da sind auch schon das eine schon mal relativ nah dran. Kann ich ich schon mal sagen, aber das Podcast subbie entscheidet natürlich, wer da gewinnt. Und währenddessen mag ich euch mal darauf hinweisen, bei Twitter bin ich so nach

Socialmedia

und nach, die tausend Follower kommen bald zusammen. Wer den Account noch nicht kennt, ich kündige daher mal an, wenn es neue Sendungen gibt, wenn ich irgendwelche Spezialsachen mache oder wenn ich einfach mal Ideen sammeln muss oder einfach keine Gesprächspartner mehr habe, kann ja auch mal passieren. Da könnt ihr mal nach Kunst der Unvernunft suchen, genauso bei Instagram und auch bei FetLife könnt ihr mal schauen und da freue ich mich, wenn ihr mich ein bisschen abonniert und weil Jay das eben so schön gesagt hat, dass es ja auch Leute gibt, die sagen, ja, so was, dass Frauen sowas mitmachen und das gibt's ja gar nicht, das ist nicht realistisch. Bei iTunes gibt's ja die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben, da ist auch eine sehr schöne dabei, wo jemand diesen Podcast für absolut unrealistisch hält, weil das gibt's ja gar nicht in echt. Da dürft ihr gerne auch ein paar Sternchen vergeben oder auch mal einen Kommentar hinterlassen. Das ist jetzt schon ein paar Wochen, einen Monat her sogar her, dass da mal was drunter gekommen ist. Ich finde, da darf gelegentlich nochmal einer drunter. Also wer mag, darf da gerne mal kommentieren. Das hilft dann auch anderen, den Podcast einzuordnen und dann vielleicht auch zu sagen, ich höre mal rein. Und da freue ich mich dann ja auch immer, wenn jemand da wieder als neuer Hörer hier mit reinhört. So, ich glaube, jetzt machen wir langsam mal eine Linie hier drunter. Ich warte noch ein paar Sekunden. Ich glaube, jetzt hatten alle die Gelegenheit. Und das Podcastsubbie ermittelt jetzt mal wer denn diesen Kochlöffel bekommt. Das heißt, gleich sagen wir einen Namen aus dem Chat und dann brauche ich von der Person einfach eine E-Mail, eine Nachricht bei Telegram oder wo auch immer mit einer Postanschrift und dann geht der neutrale Umschlag dann wahrscheinlich morgen schon in die Post und manchmal klappt das sogar, dass das Zeug dann schon Samstag da ist. Also es kann relativ zügig gehen und dann habt ihr ein bisschen Spaß und ein bisschen Podcasts, ich glaube Button ist da, ich habe schon ein bisschen was gepackt, ein Button ist da schon mit drin und ein paar Visitenkarten und Aufkleber, also genug Zeug, um Werbung zu machen. Ja, wenn wir gleich fertig sind, dann gucke ich natürlich noch mal in die besagte App rein. Ich mag den Link noch einmal sagen, falls den jemand noch nicht gefunden hat. Also dieAppMitD.de, da kann man noch mal reinschauen und ja, dann gucken wir mal, wie sich das dort entwickelt. Ich bin da unglaublich gespannt und wünsche dem Team von Deviance da einfach ganz viel Erfolg, weil ich finde es total schön, dass es endlich mal was gibt. So, das ist jetzt meine persönliche Anmerkung dazu. Ja, Lady A schreibt schon Aufkleber. Ja, es gibt Aufkleber. Ich habe ein paar machen lassen und da bin ich auch ganz sparsam mit. Aber es gibt sie. So. Und das Podcastsubbie hat jetzt mal geschaut. Mensch, das ist aber nah dran. Lady A, es ist schön, dass du nach Aufklebern gefragt hast. Deine Adresse habe ich leider nicht mehr gespeichert, aber du hast definitiv gewonnen mit der Antwort 50 Kilometer und deshalb wirst du Aufkleber bekommen, denn richtig wäre 49 Kilometer gewesen und ja, damit herzlichen Glückwunsch, Post kommt und dann kannst du irgendwie irgendwas bekleben, was weiß ich, Kühlschrankaufkleber sind ja immer gut oder ach, was du willst, also am besten den Podcastaufkleber immer an den Briefkasten kleben, vielleicht vom Nachbarn oder so, das ist bestimmt ganz witzig.

Verabschiedung

Okay, So, jetzt gucke ich nochmal auf meiner schönen Liste hier, was ich hier habe. Ich glaube, ich habe alles erwähnt. Ich habe für nächste Woche noch keinen Gesprächspartner hier ausgemacht. Ich habe noch gar nichts dazu geplant, ehrlich gesagt. Da wird mich aber die Muse noch am Wochenende besuchen und küssen und dann wird mir da schon was einfallen. Ich glaube, ich habe alles gesagt, alles drin, alles da. Ich weiß, es gab zwischendurch noch einen Anrufer, eine Anruferin. Da würde ich einfach sagen, nächste Woche noch mal probieren, dann sprechen wir gerne in aller Ruhe. Und ich bedanke mich bei Rike und ihrem Bestümmer. Ich bedanke mich bei Jay und natürlich bei allen im Chat, die hier mitgemacht haben, Fragen gestellt haben. Und ich wünsche euch jetzt einfach noch eine schöne Woche. Ich glaube, es gibt so eine Hausaufgabe hier im Haus, die lautet am Wochenende ein Iglu bauen. Das scheint wirklich eine Aufgabe zu sein. Da muss ich mal gucken. Davon gibt es eventuell das ein oder andere Foto, wenn ich dann irgendwie im Schnee versunken bin. Ich weiß es nicht. Denn Schnee, das haben wir definitiv genug hier. Und vielleicht muss das Podcastsubbie ja auch mal testen, wie Brüste und Schnee sich vertragen. Mal gucken, was da passiert. Das Wochenende wird spannend. Macht's gut. Schönen Abend euch. Bis nächste Woche am Donnerstag, den 18.02. 20.30 Uhr, wie immer, sagt es gerne weiter. Ich freue mich schon auf euch und ja, macht's gut. Tschüss.


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