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Sebastian
Hallo und guten Abend zur Unvernunft live am 11.02.2021.
Ja, das ist die Live-Folge Nummer 53 dieses kleinen Podcasts über BDSM, für und
mit BDSMer. Und ich habe heute auch zwei Gäste mitgebracht gleich, da kommen wir
dann gleich zu. Ich kann aber schon mal verraten, es sind Rike und ihr
Bestümmer mit Ü. Und die sind auch schon irgendwie in der Leitung, aber sie sind
noch nicht zugeschaltet, denn ich muss noch das eine oder andere von meinem
Spickzettel erstmal erledigen. Ja, schön, dass ihr da seid. Ich begrüße euch,
liebes Publikum und auch ihr im Chat. Schön, dass ihr da seid. Heute seid ihr
gefragt. Stellt Fragen, gebt Kommentare und wenn ihr später wollt, ruft ihr
einfach an und dann reden wir über, was ihr möchtet. Gut, ich hake jetzt hier
mal Dinge ab. Chat habe ich begrüßt. Das vergesse ich nämlich immer so gerne und
deshalb schreibe ich mir das inzwischen hier alles auf. Man wird ja alt. Und ja,
was haben wir denn heute noch? Wir haben eine Schätzfrage, die ist ganz
spannend, die kommt auch von den Gästen heute. Leute, ich habe vergessen, euch
natürlich zu begrüßen in dystopischen Zeiten, das muss ich ja immer dazu sagen,
solange wir hier irgendwelche Dinge haben und ich habe Schnee geschippt, das
könnt ihr euch gar nicht vorstellen und hier liegt immer noch in dieser Straße
wirklich, na, selbst auf der Fahrbahn noch 5 bis 10 Zentimeter Schnee,
geschlossene Schneedecke. Es ist ein wunderschönes Bild, herrlich. Also, eine
Traumlandschaft, die Frau flippt jeden Morgen aus, wenn sie zu arbeiten muss,
aber ich finde es super.
Ja, und bevor ich jetzt meine Gäste begrüße, erzähle ich euch mal was, denn
ja, manche von euch haben ja schon mit Tinder und ähnlichem versucht, Kinky
Menschen
kennenzulernen, aber BDSM ist da ja nicht so gern gesehen und das Team von
Deviance unterstützt diese Podcast-Folge und die hat was für euch. Die
Deviance-App, eine Kennenlern-App speziell für BDSMer und die Beta-Version gibt
es seit Montag im Playstore, kostet nichts und hilft euch, Kinky Menschen
kennenzulernen. Und das Schöne ist, Ihr könnt da genau definieren, wie ihr so
drauf seid, was eure Persönlichkeit ist, ob ihr Dom, Sub, seid, Switcher,
Padplayer, Latex, Fetischist, was ihr wollt, alles da. Ja, und dann könnt ihr
los swipen, nach links, nach rechts und wenn sich zwei interessant finden, das
kennt ihr auch schon, gibt es ein Match und ihr könnt miteinander chatten und
danach, ja, das entscheidet dann ihr, was dann passiert.
Und ja, wenn ihr jetzt iOS benutzt, also iPhones und Co., dann müsst ihr euch
leider noch ein bisschen gedulden, aber wer Android hat, der kann sich die Beta
jetzt installieren, loslegen und gebt dem Deviance-Team bitte ganz viel
Feedback, denn ihr helft damit, die App großartig zu machen und dann können sich
bald noch mehr Menschen kennenlernen und ich gebe zu, ich habe sie auch schon
ein bisschen ausprobiert und ja, das ist ganz lustig. Den Link gibt es in den
Shownotes oder ihr sucht im Playstore nach Deviance. Und wenn ihr, wie ich,
immer überlegen müsst, wie man Deviance schreibt, dann besucht einfach folgende
Webseite, dieAppMitD.de, alles zusammengeschrieben. Und dann geht's los.
Gut, und ja, jetzt haben wir diesen Teil. Also vielen Dank für die
Unterstützung. Und ich glaube, ich mag euch jetzt gar nicht länger warten
lassen. Ich spiele euch jetzt einfach mal von der Folge mit Rike
den Trailer ein. Der geht ziemlich genau eine Minute und das ist dann die Zeit,
die wir hier nutzen, um uns hier irgendwie zusammen zu konnektieren, damit wir
dann auch zu dritt hier miteinander sprechen können und ihr werdet merken, das
klingt echt angenehm. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und jetzt kommt
erstmal der Trailer. Bis gleich.
Und da sind die beiden. Ich begrüße Rike und ihren Bestümmer.
Rike
Hi, Sebastian.
Bestümmer
Hi Sebastian.
Sebastian
Ich habe mich wieder nicht vorgestellt. Sebastian Stix ist mein Name und ja,
wir haben es geschafft. Wir sprechen und zwar zu dritt und das funktioniert. Ich
bin begeistert.
Bestümmer
Ja, haben wir gut gemacht.
Rike
Ja, super.
Bestümmer
Ja,
Sebastian
Okay, ja, das Publikum hat den Trailer kurz gehört. Das heißt, Rike, du bist
wieder im Gedächtnis. Aber ja, du, lieber Herr Bestümmer, du bist noch ein
Rätsel für alle.
Also du bist der Mensch, der Rike sagt, was sie zu tun und zu lassen hat.
Bestümmer
So könnte man es umschreiben, ja.
Sebastian
Okay, ich glaube, dann wollen wir dich erstmal ein kleines bisschen
kennenlernen. Ich darf verraten, wie alt du bist?
Bestümmer
Unbedingt.
Sebastian
Okay, 52. Ha! Und ja, ich hatte ja mit Rike damals
geplant, Mensch, wir machen eine Folge und da ist so ein ganz wichtiger Punkt,
dieses Kennenlernen, das ist ja so schwierig und kompliziert und dann bist du ja
offenbar gekommen.
Bestümmer
Tut mir leid.
Sebastian
Ja, dann haben wir alles umgeplant, das Sendungskonzept versaut.
Bestümmer
Ich würde es wieder tun.
Sebastian
jetzt kennen wir ja ihre Perspektive wie sie dich kennengelernt hat
was hast du denn vorgefunden ja,
Bestümmer
Ja, jemanden, der tatsächlich in dieser Welt auf der Suche war und
es eigentlich aufgegeben hatte, deswegen ja auch der Kontakt zu dir und den
ich dann auch furchtbar enttäuschen musste.
Ja, es ist ja immer eine Frage der Kompatibilität und es passt halt ganz
wahnsinnig viel.
Und ja, sie hat dann schnell gemerkt, dass sie sich
einlassen kann und will und ich habe das gerne aufgenommen und seitdem bestimme
ich halt.
Rike
Sie hört
Sebastian
diese Begeisterung bei dieser Aufnahme, das war wirklich der Hammer, diese Frau
grinste im Kreis und fortwährend super
Rike
nicht damit auf. Ich mache das immer noch. Auch wenn wir jetzt sprechen, das
geht nicht raus aus meinem Gesicht.
Bestümmer
kann das bestätigen.
Sebastian
du könntest ja bestimmen, dass ich nicht mehr lächeln darf
Bestümmer
Ich glaube, das gehört zu den Hard Limits.
Sebastian
oh weia
okay wollen wir dich nochmal ein bisschen ich glaube ich mag noch ein bisschen
mehr von dir hören wie lange bist du denn jetzt schon dabei
Bestümmer
Ja, mach mal.
Sebastian
Was
Bestümmer
Sagen wir mal, gestartet mit vier, dann ganz lange Pause, jetzt inzwischen
über zehn Jahre auf jeden Fall.
Sebastian
war
bei
dir so die Initialzündung, dass das benannt wurde, dass das einen Namen gekriegt
hat, das ist jetzt BDSM und ich weiß, was das ist und damit kann ich was tun?
Bestümmer
Naja, also ich bin ja alt.
Das heißt, ich bin tatsächlich irgendwann im Erwachsenenalter aufs Internet
gestoßen Und sobald es da war, füllte sich das natürlich auch mit solchen Themen
und ich habe alles aufgesaugt, was es da so zu lesen gab. Und
ja, da wusste ich, dass in mir etwas derartiges ist und ich
habe es begrüßt. Ah.
Sebastian
Man sagt ja immer, das Internet, da kommt nur Schlechtes her und ich kann
inzwischen ganz klar sagen, das muss tatsächlich so sein.
Also es sind so viele Leute draufgekommen durch das Internet irgendwie.
Irgendwie, naja, ja
Bestümmer
Ja,
früher hat es im Keller stattgefunden, das war ja dann auch traurig.
Sebastian
und jetzt sind wir so ein bisschen, ihr habt draußen irgendwas gemacht am Anfang
gleich, ne?
Bestümmer
Wir waren spazieren.
Sebastian
wart spazieren, oh weia.
Gut, das klingt jetzt erstmal okay. Was war denn der Haken am Spazieren?
Bestümmer
Also wir haben beide relativ schnell gemerkt, du kennst ja
diese Szene aus Avatar, wenn der Blaue sich mit seinem Flugvogel da so verbindet
und so ähnlich spannt sich das dann auch
zwischen uns und ja, ich habe dann an Captain Dynamik übergeben.
Ja,
es war einfach bei der ersten Begegnung schon sehr klar,
dass da was fließt. Und wir haben angefangen, das sofort zu
erforschen.
Sebastian
Okay, und natürlich mag ich, pass auf, ich streue mal eine HörerInnenfrage ein,
die Frage ist nämlich, wie viele Winter euch trennen voneinander, da haben wir
nämlich gar nicht gesagt, Rike, da magst du auch nochmal sagen, wie alt du
bist,
Bestümmer
Du willst mehr wissen, ist schon gut.
Also gut.
Rike
bin Anfang 40, also ein bisschen was liegt zwischen uns, aber nicht allzu viel.
Sebastian
ja,
Rike
würde uns als eine Generation bezeichnen.
Sebastian
ist ja auch eine mentale Geschichte, ne, also man kann unglaublich jung und alt
sein und andersrum genauso, das geht schon, also von daher, Ja,
Bestümmer
es ist nur die Frage, wer ist jetzt jung und wer ist alt.
Machen wir weiter, Sebastian.
Sebastian
ich glaube, ihr könnt euch gerne übereinander herziehen.
Bestümmer
Das wird gerade verkehrt.
Sebastian
Das ist gar kein Problem. Ich halte dann einfach, ich höre dann einfach nur zu.
Ja, also spazieren gehen. Das ist ja jetzt einfach nichts Dramatisches. Was soll
denn da sein? Nein, wir
Bestümmer
Ja, also angefangen hat es glaube ich so richtig, als ich ihn in
den Nacken gepackt habe. Da hat sich ein Schalter umgelegt, ab dem Punkt war
die Kommunikation etwas anders als vorher. Sie war nicht mehr so, ja,
am Anfang ist es immer so ein bisschen, wenn man es das erste Mal sieht, so ein
bisschen holprig, was bei uns sehr unterdurchschnittlich war, aber danach war es
einfach sehr explizit auch und kontextbezogen.
Rike
aber danach
Bestümmer
Und ich schätze Rike heute noch sehr dafür, dass sie aus ihrem Herzen gar keine
Mördergrube gemacht hat, sondern einfach das, was in ihr vorging, auch gesagt
hat. Das war total angenehm, denn auch als potenzieller Bestimmer ist mir
ja so ein bisschen am Anfang klar, was passiert hier, ist
man kompatibel, wenn ich das sage, findest du das doof. Das sind also die
ganzen Dinge, die in jedem vorgehen. Und das war irgendwie gar nicht.
Also es war sehr schnell klar und dieser Griff im Nacken war wie so ein
umgelegter Schalter.
Sie zerdrückt mir gerade meine Hand übrigens.
Rike
Ja.
Sebastian
sind hier unter uns, es hört hier fast niemand zu, also alles ganz entspannt.
Bestümmer
Ja, natürlich.
Rike
Ja, natürlich.
Bestümmer
Natürlich.
Sebastian
Ja, Rike, ich habe bei dir aber auch so das Gefühl, du bist so jemand, der dann
wirklich, der möchte umgeschaltet werden. Ich
Rike
Total.
Das war bei der ersten Begegnung gleich so.
Ich weiß gar nicht, wie viel ich in der Folge davon schon gesagt hatte, aber als
wir uns sahen,
diese berühmten ersten paar Sekunden, Dieser erste visuelle Eindruck in 3D, für
mich war das in dem Moment relativ klar, dass ich, was ich da
vor mir habe, also nicht in der letzten Konsequenz, aber dass
ich bei diesem Mann das Bedürfnis spüren könnte, ihn in dem
BDSM-Kontext näher kennenzulernen, zu erforschen und ihm diese Seite von mir zu
zeigen. Und deswegen fiel mir das auch bei der ersten Begegnung nicht schwer und
heute tut es das immer noch nicht. Und tatsächlich ist es so, dass egal wann wir
uns sehen und wenn wir uns sehen, dieser Schalter sich in der gleichen Sekunde,
in der wir uns in räumlicher Nähe befinden, im Umlegen befindlich ist.
Sebastian
hatte bei der Aufnahme so ein bisschen das Gefühl, du warst vorher, ja, ich
suche gerade einen schönen Begriff dafür, aber ich finde keinen, rastlos, viel
im Kopf, ich muss viel ausprobieren, ich muss Erfahrung machen, ich muss Leute
treffen, kennenlernen, Erfahrung, tatata, ich muss, ich muss, ich muss und das
scheint irgendwie Schnipp gemacht zu haben und dann war das ja weg. Weg, dieser
Druck, hast
Rike
Ja, total. Also immer noch freue ich mich natürlich über neue Erfahrungen.
Ich glaube, das ist ein Wesenszug, den ich habe.
Aber tatsächlich ist diese Rastlosigkeit, die du völlig richtig diagnostizierst,
so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Das hat mich selber erstaunt und ich habe
mich so auf diesem Weg in den letzten paar Monaten auch beobachtet und dachte
so, wow, ich kann ausatmen und spüre diese tiefe Ruhe, auch wenn ich
hier bin und habe nicht das Bedürfnis, irgendwo anders hinzugehen,
weil
Sebastian
du ihm das gesagt?
Rike
ich weiß, ja.
Bestümmer
Das brauchte sie nicht.
Sebastian
Wie ist das denn für dich das Gefühl? Da ist dann jemand, wo du merkst, Mensch,
die hat so viel Power und so viel Zeugs und plötzlich ist die da und dann will
die gar nicht mehr weghüpfen.
Das ist ja auch ein Kompliment.
Bestümmer
Das kann man auf jeden Fall so sagen, ja.
Ja, das ist das, was ich eingangs sagte, also es passt einfach, es matcht. Und
ich kann ihr das geben, wonach sie sich gesehnt hat und
sie gibt mir auch, wonach ich mich sehne und deswegen passt das halt total
schön. Aber
Rike
ich merke auch, wenn ich hier bin und bei ihm bin und dieser Schalter umgelegt
ist, dann werde ich tatsächlich auch innerlich komplett still. Also alles, was
an Gedankenkarussell ganz oft mich in meinem Alltag begleitet, ist dann einfach
aus. Und die Welt ist im Grunde erstmal, der Rest der Welt ist im Grunde erstmal
zweitrangig.
Sebastian
Und ja, habt ihr ein Ritual, wenn ihr euch seht, was das ein bisschen
erleichtert oder ist das dann einfach so?
Bestümmer
Ja, ich glaube, Rike hat es im Podcast ja schon gesagt in der Folge.
Ich fand das total schön, wie sie es beschrieben hat, dass wir uns da in
verschiedenen Ebenen begegnen, also tatsächlich physisch. Sie kommt natürlich
rein, erst mal überraschenderweise auf zwei Beinen, geht dann auf die
Knie.
dann sagt sie dinge die zwischen uns so vereinbart sind die zu intim sind als
sie mit euch zu teilen das tut mir leid und entweder
kann ich nicht zufriedenstellen aber müsst ihr mit leben ich bin der bestimmer
mach mal
aber
Sebastian
kann ja einfach spekulieren. Sie wird sagen, das weiß ich. Hallo Meister Eder,
der Pumuckl ist da. Nein, Entschuldigung. Entschuldigung.
Rike
also du bist ganz nah dran, Sebastian.
Bestümmer
aber verblüffend aber verblüffend also Also, verblüffend.
Rike
Aber verblüffend. Verblüffend da dran, ja.
Sebastian
Okay, also wir überlassen das jetzt
der Fantasie der Zuhörenden, was ihr genau dafür, ich sag mal, Formeln
austauscht.
Rike
Du hast wirklich
Bestümmer
Du hast wirklich ein gehöriges Maß an Empathie. Ich bin sprachlos.
Genau, Sie können es ja in den Chat schreiben als Vorschläge.
Rike
Genau, eine Schätzfrage.
Sebastian
ja, wie soll ich denn da, wie soll das Podcastsubbie denn da schätzen, wer am
nächsten dran war?
Rike
Das stimmt.
Sebastian
Oh, ähm, Entschuldigung, ich krieg den Pumuckl grad nicht
raus, ähm, oh weia, ähm, ich hau nochmal einen raus von Lady A,
das ist nämlich einfach schön, ich seh das hier gerade einfach wieder, ne, ähm,
das Vertrauen, das Vertraute kann ich total raushören, kommt ihr auch wortlos
beim Spielen oder Dominieren aus?
Bestümmer
absolut.
Also, wir sprechen tatsächlich ganz wenig dabei.
Sebastian
Bei was denn genau? Was macht ihr denn so den ganzen Tag? Also ich
Bestümmer
Erwachsenen-Zeug, perversen-Zeug. Du machst ja keine Vorstellung.
Rike
du hast dir keine
Sebastian
möchte mir gerne eine machen.
Also die Frage ist ja erstmal, kann Rike gerade sitzen?
Bestümmer
Naja, also,
schon. Sie ist ja noch gar nicht so lange da.
Rike
hat uns heute ein bisschen im Stich gelassen, es war alles relativ knapp und die
letzte Begegnung ist über eine Woche her, insofern kann ich leider.
Bestümmer
Ja, also es ist tatsächlich so, dass wir, kann man sagen, relativ
ausgeglichen auf der mentalen und physischen Ebene unterwegs sind.
Und wenn ich sage unterwegs, dann meine ich es tatsächlich so. Also da ist noch,
obwohl das schon eine unglaubliche Tiefe hat, hat es da noch Luft.
Sebastian
Okay.
Ich mag da nicht locker lassen. Ich mag euch nochmal so ein bisschen, also seid
ihr eher so die Leute, die jetzt, ihr trefft euch und dann wird erstmal gehauen
und dann wird hinterher noch ein bisschen gekuschelt und dann wird gekocht und
dann wird geschlafen? Oder ist das eher so ein bisschen Mindplay?
Bereitest du irgendwas vor, bevor sie durch die Tür kommt? Da steht schon die
große Falltür oder sowas. Ich weiß es ja nicht.
Gibt es da irgendwas, wo ihr sagt, das ist so eher euers? Und was ist auch
vielleicht nicht so euer Ding? Stuff,
Bestümmer
also anfangen tut es ganz klar mit der mentalen ebene sie kommt runter in
verschiedenerlei hinsicht sowohl mit mit ihren gedanken
mit dem kopf mit ihrem tagsüber speed und
sie ist dann auch irgendwann wirklich auf dem boden hat im zweifel ein
fuß im gesicht oder auf dem oder im nacken und
ich merke dann an der stelle wie sie wie sie loslässt und wie sie
atmet und wie sie einfach in dem was sie auch hier sein möchte ankommt
und das ist total schön also sowohl für sie als auch für mich
dann helfe ich ihr auf dann haben wir uns im
arm und oftmals setzen wir uns dann erst mal hin und reden miteinander
wenn sie reinkommt sieht sie auf dem tisch so naja drei vier
Quälutensilien dinge sachen würdest du sagen
und genau
aber hallo ja und
dann habe ich generell für mich so ein
paar
Meilensteine, die ich mir im
Vorfeld erdenke, die ich aber meistens gar nicht brauche, weil da kommt wieder
Captain Dynamik ins Spiel.
Rike
Dinge. Sachen würde ich sagen. Sachen,
Sebastian
kinky Stuff Was
Bestümmer
Der ist cool, der macht dann einfach.
Und dann ist es auch sehr intuitiv, was zwischen uns passiert.
Rike mag Fixierungen sehr gerne Und nicht aus Situationen
rauskommen. Und als fürsorglicher Bestimmer sorge ich manchmal dafür,
dass das auch so ist.
Rike
Ein gutes Stichwort, dieses nicht aus Situationen rauskommen, weil das trifft
tatsächlich nicht nur die körperliche, sondern auch vor allem die mentale Ebene.
Und da hast du auch eine besondere Gabe, also mich auch kopfmäßig so einzufangen
und in Situationen zu bringen. Also er lässt mich dann einfach nicht raus. Und
ob es jetzt darum geht, Dinge auszusprechen, die vielleicht im ersten Moment
oder vor ein paar Monaten noch unaussprechlich erschienen,
oder, keine Ahnung, Sachen zu machen,
mich an Grenzen heranzuführen oder Dinge tun zu lassen, die ich vielleicht
auch irgendwann mal als na, weiß ich nicht, ob ich da jemals ran möchte,
charakterisieren würde. Er lässt dann halt nicht locker und das ist halt der,
ohne dass es vieler Worte braucht, sondern es sind Gesten, es sind Blicke, es
ist dieses Miteinander Und dieses, was er auch jetzt eben sagt, es ist einfach,
es ist einfach funktioniert und passt und ich, in mir das Bedürfnis geweckt
wird, das zu tun, was er von mir will, einfach damit ich, damit er zufrieden
ist, damit er glücklich ist, damit das hier irgendwie sich schön,
schön entwickelt. Und ja, also ich glaube, dass wir da tatsächlich
einfach wahnsinnig gut harmonieren und miteinander
kompatibel sind und komplementär zueinander. Das eine Bedürfnis, das andere
fängt und das ist schon ziemlich schön. Hm.
Sebastian
gibt es denn für Sachen wo du, ich sag mal das ist jetzt ein halbes Jahr mit
euch beiden wo du am Anfang gesagt hättest niemals und das ist jetzt halt, das
gehört jetzt dazu
Rike
Ja.
Sebastian
Ja Ich muss ja nur Fragen stellen beantworten, müsst ihr die
Rike
Ja.
Okay. Ich versuche mich mal rauszureden, mal gucken, ob es mir gelingt.
Wir hatten ganz am Anfang über Neigungen und
Abneigungen und möglicherweise Grenzen und Tabus gesprochen und ich war an
vielen Stellen gar nicht so explizit, weil ich aus irgendeinem Grund von Anfang
an den Eindruck hatte, dass er mich gut lesen kann, gut aufpasst auf mich.
Und egal in welche Richtung auch immer er sich vortasten mag, bei den
Dingen, die wir miteinander machen, erkennen wird, wann es für mich schwierig
wird. Und das hat sich im Laufe der letzten Monate an mehrfacher Stelle gezeigt.
zeigt.
Es ist sogar so weit gegangen, dass ich in einer Situation, in der wir so eine
Grenze angekratzt haben, selber auf die Idee kam, jetzt möchte ich eigentlich
gerne mehr und den Wunsch geäußert habe und einige Wochen später ist das dann
auch passiert und zwar auf eine ganz intime und schöne Art und Weise und das ist
halt einfach, ich
fühle mich gesehen gut aufgehoben und
auf auf einem schönen Weg, der tatsächlich lange nicht zu Ende ist, was das
Ausprobieren angeht.
Sebastian
das könnte man
Rike
ich jetzt, war ich schwammig genug?
Sebastian
Du warst unglaublich schwammig, aber total romantisch
Rike
Ach, wie schön.
Bestümmer
Ja, das
Sebastian
will ne Ich möchte natürlich konkrete Dinge hören, aber ich akzeptiere natürlich
und ich respektiere auch, wenn ihr da jetzt nicht ganz ins Detail gehen wollt.
Ich habe jetzt leider keine Liste vorbereitet, wo ich jetzt einfach nur gucken
kann, ob ihr mir widersprechen wollt oder nicht.
Rike
Ja, das geht
Bestümmer
nicht. Meine Mama hört zu.
Wirklich nicht.
Sebastian
Okay, also hat es schon gegeben. Ich hatte ja schon gestern gesagt, Mama hört
gerade zu.
Bestümmer
Ja, kann gut sein.
Sebastian
Das wäre nicht das erste Mal, die hätte ich natürlich gegrüßt.
Bestümmer
Mein Bruder hört zu, den grüße ich mal.
Sebastian
Okay, ja, also lieber Bruder, du bist hiermit auch von mir gegrüßt. Ich bin
gespannt, ob dann irgendwann eine Mail kommt oder so.
Vielleicht mag er dann ja auch mal.
Ich habe hier eine Notiz, hier steht Sie hatte angedeutet, Ohrfeigengeschichte
dazu, bitte
Rike
Soll ich?
Bestümmer
Ja, klar.
Rike
Ja klar. Okay.
Bestümmer
Okay.
Sebastian
hat er dir eingebrockt
Bestümmer
Ja.
Rike
Ja.
Bestümmer
Nein, nein, nein, nein, nein.
Rike
Also wir haben, da gehen wir zurück zu dem Beginn unseres heutigen Gesprächs und
zwar, als wir unsere allererste Begegnung hatten und spazieren gingen,
sind ein paar Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet hätte,
beziehungsweise die ich auch, wenn man mir im Vorhinein prognostiziert hätte,
dass sowas passiert, ich mit Fug und Recht gesagt hätte, ich glaube, du spinnst.
Bestümmer
Also wir
Rike
und dass ich vor ihm auf die Knie ging, hatte ich glaube ich in der Folge
erzählt und eine weitere Situation war die,
ich erinnere nicht mehr ganz genau, um was es in dem Moment im Gespräch ging,
aber er sagte zu mir, würde dir eine Ohrfeige dabei helfen oder so, ich weiß
nicht, dich zu konzentrieren oder dass dir was einfällt und ich dachte so, ja,
ja, ha, ha und lachte und sagte, hm und dachte so, war ja ein witziger Mann,
macht einen netten Scherz und dann auf einmal packt er mich so am Arm, dreht
mich um und dann setzt es eine Ohrfeige.
Sonntagnachmittags im Park, in der Stadt, in der wir uns trafen. Und das hat
Er hat mich, hat mich dann sehr schnell an sich gezogen, sehr festgehalten. Ich habe
keine,
an so ein paar Sekunden gar keine Erinnerung mehr, weil das in mir ist, also ich
ist mir jetzt alles runtergesackt und dass ich nicht fast ohnmächtig wurde, ist
alles, aber im gleichen Moment merkte ich auch wie,
also was das mit mir macht und wie
Irre, überwältigend gut sich das angefühlt hat. Einfach in dieser Situation.
Und ich
erkannte auf der einen Seite meine Reaktion darauf und auf der
anderen Seite sein großes Talent, das Überraschungsmoment zu nutzen. Und auch
sehr gleichzeitig gefühlvoll hinreichend bestimmt und fest mit
der Hand auf meiner Wange auftreffen zu können. Und das hat sich seitdem auch
gehalten.
Sebastian
hast es lieb gewonnen
Rike
Ja, danke.
Bestümmer
Ja. Ja.
Danke.
Sebastian
Frage damit beantwortet, sehr gut
Okay
Aber das sind ja eigentlich so, also ich unterstelle jetzt mal was ganz fieses,
wenn man jetzt so sich im Internet über BDSM informiert und so, dann kommt ja
irgendwann, liest man ja Ohrfeigen und das machen ja viele Und das gehört
irgendwie dazu. Also da ist ja immer dieser Sprung zu, das habe ich gelesen, zu
das passiert mit mir. Das ist ja, da ist ja nochmal eine riesige, ja eine
Schlucht dazwischen und das realisiert man ja gar nicht erst. Dann kommt dieser
Moment, wo man realisiert, doch all diese Dinge, die ich gelesen habe, die
können jetzt mit mir passieren.
Ähm, hu, ähm,
Rike
Ja, überwältigend. Tatsächlich weltbildverändernd, denn
das Thema Ohrfeigen fand ich immer schon
attraktiv. Ich hatte auch die ein oder andere
Erfahrung damit in der Vergangenheit schon gemacht. gemacht.
Niemals hingegen hätte ich mir träumen lassen, dass das in einer Situation
geschieht, in der potenzielle Dritte zugegen sind.
Und das finde ich heute noch irgendwie krass. Wir hatten so eine
Situation auch kürzlich nochmal.
Bestümmer
Darf ich?
Rike
Darf ich?
Bestümmer
Klar.
Rike
Klar. Ja, ich hatte ja in der
Folge von diesen wenigen etablierten Regeln
gesprochen und da ist mir vor einer kurzen Weile, vielleicht vier Wochen
her oder so, ein Lapsus unterlaufen.
Sebastian
seid ihr hier.
Bestümmer
Ich hatte ja
Rike
Es ging um diese Autotür-Auf-und-Zumachen-Geschichte, das soll ich ja nicht.
Sebastian
Magst du es nochmal ganz kurz erzählen in zwei Sätzen?
Rike
Ja, also eine der Regeln, die etabliert sind, ist die, dass ich, wenn wir
zusammen Auto fahren, also ich fahre nicht, das liegt aber nicht daran, ich
glaube, da gibt es keine Regel, aber auf jeden Fall fasse ich keine Autotür an
im Sinne von, ich mache keine Autotür auf und mache auch keine zu. Das heißt,
wenn ich einsteige, öffnet er mir die Tür und wenn ich aussteige, öffnet er mir
auch die Tür.
Und in den allermeisten Fällen gelingt es mir hervorragend, mich darauf
einzulassen und mich darauf zu konzentrieren. Wenn ich aber mit den Gedanken
gerade woanders bin, dann kommt es schon mal vor, dass ein Impuls dazu führt,
dass ich eben doch diese Autotür anfasse.
Und ja, das war mir eine Weile nicht passiert und dann ist es mir passiert und
ich habe es gemerkt und konnte die Bewegung nicht mehr aufhalten, fand es schon
selber total Mist in dem Moment.
Bestümmer
eine
Rike
Er hatte sich gerade weggedreht und hätte das, hat das eigentlich gar nicht so
richtig mitbekommen, drehte sich dann um und sieht, glaube ich, in meinem
Gesicht das Konsternierte und ich bin rot angelaufen und er sagte, hast
du die Autotür angefasst?
Bestümmer
so
Und ich bin rot
hast
Rike
Und dann dachte ich so, mh, und noch viel schlimmer ist, ich habe die Tür noch
nicht mal richtig zugemacht, das war auch noch ein untauglicher Versuch
irgendwie, also alles total Mist.
Bestümmer
Und
Tür noch
Rike
Und dann hat er irgendwie gesäufzt in meiner Erinnerung und dann gab es halt
eine Ohrfeige dafür.
Bestümmer
Naja, und dann
Rike
Und das hat mich sehr erstaunt, weil es war auf einem Parkplatz und
ich kann nicht mehr sagen, ob Leute in der Nähe waren oder nicht. Ich glaube
nicht so viel, ich glaube nicht, dass das jemand mitbekommen hat.
Bestümmer
Du erinnerst den Applaus nicht?
Rike
Du erinnerst Ich erinnere mich nicht.
Und ja, jetzt habe ich den Faden verloren.
Auf was wollte ich denn hinaus?
Bestümmer
Ja, es war eine Situation der Öffentlichkeit.
Rike
Achso, genau, eine Situation mit einer Ohrfeige in der Öffentlichkeit, genau.
Bestümmer
Genau, in der
Rike
Und auch da, also hätte ich vor ein paar Monaten drüber nachgedacht, dass ich da
nicht, also lauthals protestiere und dann
musste ich halt jetzt feststellen, ich protestiere nicht und es
erzeugt ein sehr gutes, heißes Gefühl in mir und ja,
soweit sind wir mit den Ohrfeigen gekommen.
Sebastian
Jetzt muss ich,
jetzt muss ich aber dann nochmal fragen, so Öffentlichkeit heißt ja auch, dass
Unbeteiligte, die das gar nicht sehen wollen oder das auch nicht interpretieren
können, weil sie halt nun mal euch nicht kennen, dass die das mitkriegen und
dann auch, ich sag mal, zu Recht empört sind. Da ist irgendwo ein Parkplatz und
da schlägt ein Mann eine Frau.
Das sehe ich immer ganz schwierig. Da können welche Kinder sein und sonst
irgendwas. Das ist natürlich immer für das Umfeld unangenehm. Wie gehst du damit
um?
Bestümmer
Gut, du hast ja eingeleitet, wir sind ja unter uns und Rike hört es jetzt auch
gerade nicht.
Ich habe mich schon vorher mal umgeschaut, also ich möchte da keinen, schon gar
nicht minderjährigen, irgendeine Form damit in Berührung bringen. Im Zweifel
hätte ich mir eine andere Sanktion ausgedacht, aber es war dunkel, es war kurz
vor Ladenschluss, die Situation gab es her. Und
Rike
und ich habe umgekehrt auch bei allem, was bisher in der
Öffentlichkeit, in der nicht wissenden Öffentlichkeit passiert ist, immer mit
einem kleinen Abstand drüber nachgedacht, mir die Situation noch mal vor Augen
geführt. Und mir fällt jetzt auch nicht eine Situation ein, in der mir
irgendwelche unbeteiligten Dritten aufgefallen wären.
Und also auch während dieses allerersten Spaziergangs nicht. Ja, es war mitten
in der Stadt. Ja, es war ein Sonntagnachmittag. Aber ich habe mich ja auch
mehrfach umgeguckt. Ich kann mich noch daran erinnern. Und es war tatsächlich
niemand in der Nähe. Und mein Zutrauen und Vertrauen geht so weit, dass
ich einfach davon ausgehe, dass das in solchen Situationen auch, also wenn wir
jetzt mal die ethische Seite betrachten, auch was die Dritten angeht, in Ordnung
ist.
Und da niemand etwas sieht oder Zeuge einer Tätlichkeit wird,
die er missinterpretieren kann, die er nicht sehen will, wo er sich belästigt
fühlt oder sonst irgendwas, das ist mir persönlich auch total wichtig.
Bestümmer
missinterpretieren kann, die
Rike
So reizvoll ich den Gedanken finde, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es
deswegen in Ordnung ist, dass das Dritte mitbekommen.
Sebastian
Ja, das ist dann der harte Job des Doms, das Umfeld, ich sag mal, zu sichern und
ja, es ist ja wirklich, man guckt sich um,
man macht, man schaut und natürlich hat man so dieses, jetzt ist der Moment,
wenn ich jetzt genau das machen kann, dann ist das voll gut, aber wir sind
unterwegs und wo sind hier Leute, was sind hier für Leute, sehen die was, hören
die was, keine Ahnung.
Bestümmer
Danke, dass du das mal anerkennst.
Sebastian
Also ich finde das geistig anstrengend, aber unglaublich schön, wenn dann der
Moment kommt, wo es einfach passt und dann kann man was machen und mal ehrlich,
wenn Menschen, Menschen übersehen auch sehr viel. Das kenne ich vom Geocaching,
da kannst du auf irgendwelche Sachen draufklettern und so, da kriegt keiner mit.
Ganz komisch, also die Menschen kriegen weniger mit, als man glaubt. Man denkt
immer, man wird von allen beobachtet, ganz so schlimm ist es erstmal nicht. Aber
das Risiko ist natürlich da und das macht auch Spaß.
Bestümmer
Klar.
Sebastian
Ich
Bestümmer
Klar.
Sebastian
habe hier nochmal eine Frage von Dina, die werde ich allerdings beantworten.
Nämlich, ob ihr Partner oder Spielpartner seid. Und die beantworte ich jetzt
einfach mal mit, ihr seid Spielpartner. Und der ganze Partneraspekt, den nehmen
wir raus, weil es ist ja eine Live-Sendung und die können ja nicht mitreden, was
da irgendwo mit drin wäre. Also nehmen wir das weg, weil da kann man eben kein
Einverständnis einholen. Okay, habe ich das so in Ordnung gesagt?
Rike
Ja.
Sebastian
Okay,
ich gucke mal, was auf meinem Spickzettel noch so draufsteht.
Warum steht hier Amputation eigentlich?
Rike
Ich weiß es nicht, Sebastian, aber das war jedenfalls kein Stichwort, was ich
dir gegeben habe.
Bestümmer
Ich weiß
Rike
So sicher bin ich.
Sebastian
Ja, ich überlege gerade, schneidet der dir die Haare oder?
Rike
Da gibt es ja nicht mehr so viel zu schneiden.
Bestümmer
ist ja nicht
Sebastian
Naja, so ein bisschen was geht da immer noch, ne?
Rike
Okay.
Sebastian
Und das müssen ja nicht zwangsläufig hier am Kopf sein.
Rike
Die am
Bestümmer
Ja, die am Kopf abschneiden ist eh langweilig. Sieht dann aus wie eine
Fleischbademütze und du kannst nicht mehr festhalten, nicht mehr dran ziehen.
Ach, hör doch auf.
Sebastian
Die praktischen Aspekte zählen also.
Rike
Also du könntest
Bestümmer
ja, in dem Fall schon.
Sebastian
Alles klar, also Optik ist da gar nicht so wichtig. Hauptsache, es
Bestümmer
Also, sie kann das tragen.
Rike
tragen. Danke.
Sebastian
ist ein schönes Kompliment.
Ich finde, ihr habt einen ganz tollen Umgang miteinander. Es ist herrlich.
Bestümmer
Mal keine Frechheiten hier.
Sebastian
sage jetzt mal nichts.
Bestümmer
Das ist aber ein Versprechen, was du nicht halten kannst, Sebastian.
Sebastian
Das
Bestümmer
Ja, probieren wir es doch mal.
Rike
Ja, probieren
Er sagt wirklich nichts.
Bestümmer
Jetzt hast du was gesagt.
Rike
Jetzt hast du was gesagt.
Sebastian
hat jetzt niemand gehört. Das ist doch gut so.
Rike
Gut.
Sebastian
Ich stelle jetzt fest, sie war willens, er war fähig. Und aus dem Ganzen ist
jetzt einfach so ein, ja, wie kann man das sagen? Topf und Deckel geworden,
habe ich das Gefühl.
Wahnsinn. Finde ich schön.
Rike
Ja. Ich
Bestümmer
ich bin zu höflich, um zu widersprechen.
Du bist
Rike
und ich grinse im Kreis und kann deswegen nicht so gut widersprechen.
Sebastian
Ich nehme jetzt mal das dystopische Thema. Ab einem halben Jahr seid ihr
miteinander da am Machen. Aber in diesem halben Jahr so Partys oder so, das hat
es ja jetzt nicht wirklich gegeben.
Bestümmer
Das stimmt wohl.
Sebastian
Wäre doch mal was.
Bestümmer
Tja, wir warten. Da sind wir dabei.
Sebastian
Seid ihr dabei?
Bestümmer
Ja,
Sebastian
Er steht an, ja? Okay.
Bestümmer
auf jeden Fall.
Sebastian
Ich weiß gar nicht, habe ich dich das schon gefragt in der Folge? Warst du schon
mal auf einer Party?
Rike
Schwierig, also ich war schon in Etablissements zu Gast, zu bestimmten
Veranstaltungen, bei denen es um Bondage ging zum Beispiel,
aber auf so einer, auf etwas, was man Party nennen würde, war ich, glaube ich,
noch nicht.
Also im Kontext bezogenen Party, selbstverständlich auf anderen, aber ja.
Sebastian
Okay, also es stellt sich jetzt die Frage, stellt euch vor,
in einer gewissen Zukunft gibt es irgendwie eine Party und ihr wollt hingehen.
Oh, herrlich. Was sind deine Ängste? Fragen wir mal so rum. Also, wovor hast du
Schiss?
Rike
Also ganz, ganz offen gestanden und ich hoffe, ich enttäusche damit niemanden,
habe ich eigentlich vor gar nichts Schiss.
Denn ich bin super neugierig und habe unheimlich Lust darauf.
Also gerade, weil es ja auch so ein bisschen so ein öffentlicher Raum ist. Das
habe ich ja schon festgestellt als einen meiner Kinks.
deswegen bin ich eher total gespannt und in voller
vorfreudiger Erwartung darauf, als mit irgendwelchen Besorgnissen oder Ängsten
zu tun haben zu müssen.
Sebastian
Okay, also lieber Bestümmer, du hast ihr also noch nicht von dem generellen
Aufnahmeritual auf Partys erzählt?
Rike
Tja.
Das ist ein
Bestümmer
Das ist ein guter Ansatz.
Rike
Vor allem auf
Bestümmer
Vorhin auf der Herfahrt fragte ich sie, bist du aufgeregt?
Dann sagte ich, naja, du weißt ja nicht, was ich vorhabe.
Also mit solchen Sachen kriegst du es.
Rike
du. Ja.
Sebastian
Nein, also die Sache mit dem Kreuz und dass man da nackig dranhängt, da wird man
gedreht und jeder kann alles sehen und begutachten und bewerten und dann werden
Fähnchen hochgehalten.
Nein, dachte
ich mal früher, dass es irgendwie irgendwelche komischen Rituale gibt, hat sich
dann rausgestellt, nee, es ist einfach nur total schön und jeder macht, was er
will, ist total gut, also keine Angst.
Bestümmer
Ja, es kommt auf die Party an.
Sebastian
Was
Bestümmer
Also es kommt wirklich auf die Party an. Wenn es ein Kreis ist, der mit solchen
Ritualen auch hantiert, dann ist das durchaus auch gewünscht und angemessen.
Sebastian
wäre denn die Party, wo du sagst, das wäre gut, da würde ich sie hinschleppen,
so von der Art und Weise her. So ein
O-Abend, also mit ganz viel, ich sag mal Sharing
oder eher wirklich so eine dynamische Playparty oder irgendwas mit ganz viel
Ritual und was weiß ich, Sklavenauktionen, also was für so ein Typ meinst du
bist du und was wäre, wo würdest du sie als, da würde sie sich wie ein Fisch im
Wasser wohlfühlen einordnen? Was ist deine professionelle Meinung dazu?
Bestümmer
Ja, also ich glaube, so eine CMNF-Party wäre gar nicht so schlecht.
Und alles andere würde ich, glaube ich, da wir es ja noch gar nicht wissen,
da wir auch noch nicht zusammen auf einer Party waren, wo vielleicht ein
bisschen mehr geht als wenn einer von uns mit jemand anderem auf so einer party
wäre würde ich mich da gern ran tasten also besuchen
würde ich mit ihr alles mal schauen so aus dem augenwinkel beobachten
worauf sie gut reagiert und ja also was ich
nicht tue auf auf partys spielen also das ist für mich zu intim und ich finde
Ich will da niemandem zu nahe treten. Ich finde auch teilweise, dass ein
bisschen affektiert
da gespielt wird, wo er sehr durchchoreografiert haut
und sie sehr durchchoreografiert stöhnt und schreit. Das ist alles eher so im
Bereich der Kleinkunst für mich verortet. Aber wenn das ein gutes Spiel ist, ich
war mal auf einer Party, da hat jemand mit seiner Sub, mit seiner Partnerin
so unglaublich schön harmoniert und die hatten ein Zusammenspiel, was
dann leider unterbrochen wurde von Wichs-Äffchen, die dann immer näher gegangen
sind. Also irgendwann gesagt, nee, also das kann und will ich so nicht. Aber bis
dahin war das wirklich ein ganz toller Anblick und voller Dankbarkeit auch, dass
man daran teilhaben durfte.
Also wie gesagt, das muss, soll, darf jeder selbst entscheiden. Für mich ist
Spielen im Club oder in der Öffentlichkeit, also so als Session jetzt, was man
so bezeichnet, also da müsste viel passieren.
Sebastian
Okay, also der Griff in den Nacken, Ohrfeige, okay. Auch dieses, also die, ja,
ich wollte gerade sagen Rollenverteilung. Also, ja, ich nenne es jetzt einfach
mal so. Die könnt ihr da wirklich auch sehr offen ausleben.
Bestümmer
genau, ja,
Sebastian
Also ihr diskutiert irgendwas. Nein, du diskutierst mit jemandem und sie kniet
eben am Boden daneben und hält ein Champagnerglas auf den Fingerspitzen und
wehe, es wackelt. Oder die Bläschen gehen raus, je nachdem.
Und dann gibt es schon mal eine, ich nenne es mal Ermahnung.
Ich muss gestehen, ich finde es so ein bisschen, ich spiele gerne auf Partys.
Aber das ist auch so, wir machen da halt unseren Kram und dann ist mein Job halt
zu gucken, dass das drumherum aus unserer Bubble halt rausbleibt. Also das
ist dann halt unser Bereich und dann haben wir da einfach ein bisschen Spaß und
dann ist das okay.
Bestümmer
wenn du ein Publikum hast, was respektvoll da auch mit umgeht und
auch mit einer gewissen Demut und
Dankbarkeit auftritt, kann das ein ganz tolles Erlebnis sein.
Ich, wie gesagt, werte das auch nicht.
Dafür gibt es ja verschiedene Kinks
Meiner ist es jetzt halt nicht
Sebastian
Okay Rike, also die Enttäuschung höre ich dir fast an. Er will mit dir nicht
auf Partys spielen.
Du wirst nicht öffentlich abgestraft.
Bestümmer
sind ja noch andere Doms unterwegs
Sebastian
Ah, du würdest outsourcen.
Bestümmer
Ich hätte es jetzt zwar sehen sollen
Okay
Rike
Okay, also ich höre ja auch immer gerne mit ganz spitzen Öhrchen zu.
Bestümmer
Also ich
Rike
Und jetzt habe ich ja gehört, dass er gerade sagt, da muss schon viel passieren.
Also ausgeschlossen ist es nicht.
Und ich glaube auch, was ich verstanden habe, ist, dass die Grenzen ja sehr
fluide sind. Also was heißt denn eigentlich, ich spiele nicht auf Partys und bis
zu welchem Grad gehe ich denn doch kontextbezogen miteinander um, wenn du schon,
also du sagtest ja eben, die Rollen sind klar und dieses und jenes passiert.
Bestümmer
denn auch kontextbezogen
Rike
Und wo ist dann denn, also geht es nur um die, um Impact oder nicht? Das ist ja,
also ich glaube, dass ich nicht traurig nach Hause gehen würde nach einem
solchen Partybesuch, da bin ich mir relativ sicher. Ja, denn wie wir auch, das
hatten wir glaube ich auch vorhin schon mal gesagt, dass unser Spiel miteinander
halt so unglaublich abwechslungsreich ist und im Grunde kein Element zwingend
dabei sein muss, sondern es sich alles so organisch und natürlich zwischen uns
abspielt, dass selbst ganz kleine Gesten, ganz kleine Griffe,
Andeutungen genügen, um sehr klar zu
machen, wie die Rollen verteilt sind. Und dass das auch alles seine Richtigkeit
so hat und das bringt einen ja dann auch schon in so einen Flow und macht was
mit einem. Insofern bin ich da relativ entspannt.
Sebastian
Höre ich da.
Rike
Er hält mich gerade an einem stählernen
Halsreif fest, den er mir vor ein paar Monaten zum ersten Mal angelegt hat und
den ich immer trage, wenn wir zusammen sind und so oft es geht, wenn wir nicht
zusammen sind. Und ja,
allein das schon macht ganz viel.
Sebastian
das ist also Teil des Begrüßungsrituals.
Aha.
Rike
Nicht ganz.
Bestümmer
Ich lass ihn doch.
Rike
Aber du kannst ja weiter raten.
Bestümmer
Aber du kannst
Sebastian
Okay, also irgendwann muss dieses Stück Blech ja um den Hals kommen. Das ist
entweder kurz vor oder kurz nachdem du durch die Tür gegangen bist. Also erzähle
ich das als Begrüßungsritual.
Rike
Wie würdest du sagen, das lasse ich dir mal so?
Bestümmer
du
so? Ja, lassen wir. Hat er nicht gut zugehört, ist egal.
Sebastian
Also mich könnt ihr hier im Dunkeln lassen, aber im Zweifel, das Publikum wird
sich seine eigenen Gedanken machen und dann habt ihr euren Ruf weg.
Bestümmer
Naja, Rike sagte ja, dass sie ihn so oft sie kann trägt.
Das heißt ja, dass ich ihn jetzt nicht rituell beim Betreten meiner
vier Wände anlege, sondern dass sie ihn trägt.
Rike
für
Sebastian
Habt ihr das Ding gemeinsam ausgesucht oder wie?
Okay, den gab es einfach.
Bestümmer
Ja, es gibt Shops.
Ja, und da es kein Werbepartner von dir ist, sage ich nicht, wer es war, aber
man kennt ihn.
Und ja, irgendwann, relativ früh sogar, hatte ich das Gefühl,
ja, den soll sie haben. Ja,
Rike
war es eine Riesenüberraschung und ich konnte auch in dem Moment, in dem
er damit um die die Ecke kam.
Bestümmer
die
Rike
Ich war völlig überwältigt und konnte erst mal gar nicht so viel dazu sagen. Und
das hat sich erst
im Laufe der nächsten Stunden, Tage und Wochen für mich überhaupt zu dem
Symbol entwickelt, was es heute für mich ist. Und es ist tatsächlich inzwischen
so, dass wenn ich ihn nicht tragen kann, mir absolut was fehlt.
Ja, was soll ich sagen?
Sebastian
Ja, was sagt denn dieses Symbol? Obwohl, dem
Rike
Zeigt für mich ein
bisschen, nee nicht ein bisschen, ist ein ganz starkes Symbol der
Zusammengehörigkeit. Es ist ein Symbol eines
Besitzanspruchs, der etabliert ist.
Es hat was total Absolutes. Ich meine, das Material allein schon, wenn du das
anfasst, ist halt absolut unnachgiebig. Es ist so,
wie es sein soll.
Es fühlt sich vollständig an.
Sebastian
kann man nichts mehr hinzufügen, würde ich sagen.
Okay.
Jetzt hast du damit dafür gesorgt, dass ich meinen Faden fast verloren habe.
Aber nur fast.
Bestümmer
Sie bietet mir gerade High Five an.
Sebastian
Echt, um Gottes Willen.
Bestümmer
Nein, das war gelogen.
Sebastian
kann mir das schon vorstellen, wie ihr beide da sitzt. Ich trinke noch mal einen
Schluck von meinem Getränk hier.
Bestümmer
Ja, mach mal.
Das klingt wie Gin Tonic.
Sebastian
Sehr lecker. Das ist Gin Tonic.
mit diesem Dry Tonic, wo ich seit, ich weiß nicht wie lange, dem Getränkemarkt
jetzt schon sage, er soll das beschaffen und dann haben die das immer nicht
und sie wollen es aber bald führen also es ist so ein bisschen schwierig aber es
wird, wir kriegen es ja mal irgendwo her ich hätte gerne ein Geschäft wo ich das
ganze Zubehör herkriege für die Sendung
Rike, du hast mir ein Ding der Woche mitgebracht
magst du nochmal sagen, was das war was du mit angeschleppt hast
Rike
Ja, wir nennen es liebevoll ein Butterbrettchen.
Es ist eine Art Paddle, bestehend aus einer Fußleiste
mit einem Griff, der mit einem
Tennisschläger-Griffband umwickelt ist, damit es auch gut in der
Hand liegt.
Bestümmer
Tennisschläger... Griffband, ja. Griffband
der Milch aus der Hand rutscht.
Rike
und du... Genau, damit es dir nicht aus der Hand rutscht und es auch sich gut
für dich anfühlt.
Bestümmer
aus der Hand rutscht und
Rike
Und es ist so ein bisschen geriffelt. Also ich glaube, du hattest es in der
Folge als Foto, glaube ich, in den Shownotes mit drin. Da kann man vielleicht
nochmal reingucken. Und es erzeugt ein
nicht so schönes Gefühl.
Sebastian
nicht so schönes Gefühl. Weißt du, wenn ich so mal nebenbei schnell den Link zu
diesem Bild in den Show Notes raus, dann poste ich das noch mal hier in den Chat
rein. Ach, wisst ihr was? Liebes Publikum, liebe Leute im Chat, guckt doch noch
mal bitte bei der Folge, dann könnt ihr da den Link rauskopieren von den Bildern,
dann postet das doch noch mal in den Chat rein, damit wir das doch alle gesehen
haben.
Weil ich das nicht so ertragen konnte, habe ich euch ja ein neues Ding der Woche
geschickt.
Ja,
Bestümmer
Ja.
Sebastian
wäre das ein Ersatz oder ist das alte Teil einfach lieb geworden?
Bestümmer
Naja, das hat ja einen entscheidenden technischen Nachteil, was du da geschickt
hast.
Sebastian
Ich sag mal, ich hab den Kochlöffel geschickt, ne?
Bestümmer
Es sind keine Löcher drin.
Genau. Es sind keine Löcher drin.
Sebastian
Keine Löcher.
Bestümmer
Ja klar, wir haben ein Luftpolster, das wollen wir nicht.
Sebastian
Achso. Also müsste ich in der nächsten Version noch Rillen reinfräsen lassen.
Okay. Ja, das nehme ich mal als Verbesserungsvorschlag an.
Bestümmer
Von Herzen.
Sebastian
Also es soll schon ein bisschen böse und gemein sein, ja? Es soll auch Effekt
haben und soll auch Spuren hinterlassen.
Bestümmer
Ja, und es soll nicht so anstrengend sein für mich.
Sebastian
Okay, der Luftwiderstand, da hast du recht. Das ist natürlich eine fiese Sache.
Also eher so dünne, feine Sachen. Mhm. Okay,
Bestümmer
Also interessanterweise kann man mit einer Fliegenklatsche, mit einer
handelsüblichen Fliegenklatsche richtig Aua machen. Einfach weil dieses
Luftpolster fehlt. Und bei dem, was du geschickt hast, ist es ja flächig.
Und ja, das landet auch und das macht auch schön Krach, aber es hat nicht so den
Effekt.
Sebastian
und der Effekt ist ihre Reaktion.
Bestümmer
Boah, unter anderem.
Sebastian
Unterarm.
Rike
Bei mir ist der Effekt, dass ich das unter allen Umständen vermeiden möchte,
wirklich. Ich finde es wirklich echt blöd.
Bestümmer
ist
Rike
Wobei, auch da, ja, situationsbedingt hat es
natürlich seinen Reiz und ist es
so eine Hassliebe vielleicht? Ist es das?
Ja, ich
glaube, so kann man es bezeichnen.
Bestümmer
Ich will nicht
Rike
Das Dumme ist, ich will nicht zu viel dazu sagen, weil ich will ihn ja jetzt
nicht auf irgendwelche Ideen bringen.
Bestümmer
will nicht so viel
Wenn du nicht weg kannst, dann ist es ganz gut.
Rike
Wenn du nicht
Sebastian
Ich merke schon, also diese alten, ich sag mal, diese Urtriebe, Konditionierung,
Strafe, Belohnung, das ist Handwerkszeug im Haus, ne? Das ist
gut.
Bestümmer
Ach, da sprichst du was an. Ja, also ich tue mich mit der Bestrafung halt
wirklich schwer.
Wenn ich sie hauen will, haue ich sie. Da brauche ich kein Motiv oder keinen
herbeimegeiverten Grund,
sondern dann mache ich das. Und klar gibt es auch die Situation, wie mit
der Autotür zum Beispiel, da muss einfach eine kleine Lernhilfe bei.
Aber dass ich jetzt sage, oh, du warst aber ein böses Mädchen, jetzt musst du
bestraft werden, das ist doch nicht meins.
Sebastian
Wenn du das so sagen würdest, würde ich ja Angst kriegen.
Bestümmer
Das hat dann den Psycho-Effekt wieder.
Sebastian
Um Gottes Willen.
Bestümmer
Ich probiere das mal aus nächstens.
Sebastian
Um Gottes Willen.
Bestümmer
Schön, danke für die Inspiration.
Ich versuche die Augen noch ein bisschen zu verdrehen dabei.
Sebastian
Das Bild eures Dings der Woche ist gerade im Chat gelandet, danke an
Rike
sehr gut tschüss
Sebastian
Cheshire nein, da ist nur ein S, ich kann es gerade nicht ordentlicher
Bestümmer
Cheshire, Cheshire Cat, das Grinsekätzchen.
Sebastian
auf jeden Fall ist das Bild da, danke schön auf den Chat ist Verlass, sehr gut
ich habe noch eine Frage und zwar von Lady A, was käme auf gar keinen Fall in
Frage für euch auf Partys also klar, das spielen jetzt schon mal aber wenn so
Also in diesem Grenzbereich, gibt es was, wo ihr sagt, nee, auch wenn es üblich
ist, den Scheiß machen wir nicht mit oder den machst du als Bestümmer nicht mit.
Bestümmer
Also ich tue mich halt schwer mit dem teilweise
Verhalten von sogenannten Doms, die
denken, sie gehen als Anzugträger auf so eine Party und dann dürfen sie alles
anfassen.
Da werde ich fuchsteufelswild. Also es geht überhaupt nicht. Das hat nichts mit
Respekt zu tun. Das hat nichts mit dem zu tun, was ich mit, nennen wir es mal
ganz großspurig, der Szene oder des gepflegten Umgangs miteinander
verbinde.
Aber ich glaube, da ging die Frage gar nicht hin.
Wie gesagt, das Spiel als solches bis auf das
Rollenverteilte Miteinander ist nicht
so meins Es kann aber in einer guten Situation wenn man vielleicht auch mal
Leute kennenlernt
mit denen man sich gut versteht auch ohne dass man gleich hauen anfängt da kann
schon auch mal was entstehen Und was ich nicht machen würde,
sind wahrscheinlich die Dinge, die ich auch zu Hause nicht machen würde.
Rike
das muss nicht.
Bestümmer
Versuch's nicht.
Sebastian
Also du würdest das nicht tun, was du eh nicht tun würdest. Okay.
Bestümmer
Ja, genau.
Sebastian
Okay,
nehme nochmal so ein Ding. Ich meine, das ist ja vor der ersten Party, Rike,
immer ganz spannend. Die Klamottenfrage.
Wüsstest du denn schon, was du überwirfst für ein Cape? Und trägt er Anzug dann
oder eher Schottenrock?
Rike
Puh, okay, also du verleitest mich jetzt ein bisschen zum Spekulieren, weil,
also was ich zu wissen glaube, ist, dass ja die Partys
jeweils unter einem bestimmten Motto stehen können und dann ist da vielleicht
auch schon, was den Dresscode angeht, ein bisschen was abzuleiten. Insofern
würde ich das sehr stark abhängig machen von der Party, um die es halt gerade
geht. Und wenn es halt darum geht, nichts anzuziehen, na ja, dann ist die Sache
klar, dann ziehe ich halt nichts an.
Ansonsten, ich habe so ein paar kinky Klamotten, mit denen ich mich durchaus
wohlfühle. Da wüsste ich schon, was ich eventuell tragen kann, würde mich dann
aber auch sehr stark darauf verlassen, was er davon hält und was er vorschlägt.
Sebastian
Verrate mal eine Situation, die ich durchlebt habe.
Was soll ich anziehen? Das oder das? Das. Nicht vielleicht das andere? Ne, ach
komm doch das andere. Ja, zieh das andere an.
Rike
Gut, das ist jetzt eher so ein Klassiker, ne?
Sebastian
Ja, aber man will ja auch, dass das Subbie sich wohl fühlt und dann, dass das auch
schön ist. Und dann ist einfach die Frage, wozu war die Frage da? Aber da kann
man dann auch mal nachgeben, sag ich mal.
da kann man noch so sehr bestimmen wollen, man möchte ja ein glückliches Wesen
bei sich haben.
Rike
Du
Sebastian
Du
Bestümmer
ja das glück kann ja auch daraus bestehen dass ich klar gesagt habe was ich
haben will und sie daraus ihr glück bezieht
Sebastian
hast jetzt die Chance, das Glück von ihr zu definieren.
Bestümmer
du
Sebastian
Öffentlich.
Unter uns.
Bestümmer
willst jetzt ein dress von mir wissen oder ich hilfe mir aufs pferd ich weiß
nicht was du
Sebastian
Also was kannst du dir gut vorstellen, wo du sagst, oh ja, so hätte ich das gern
und kann
ja sein, dass du sagst, hier Mensch, die muss total in Leder eingepackt werden,
das ist genau das Richtige.
Leder und Zwangsjacke und ich weiß nicht was oder kann ja sein, dass du da auch
sagst, du hast da eine Vorliebe, wo du sagst, jo, das ist schon für mich
wichtig.
Bestümmer
also ich guckte schon ganz gerne an wenn so nackig ist so ist es nicht.
Vielleicht noch ein Korsett, was eine Form gibt und
ja,
oder was heißt eine Form gibt, eine Form unterstreicht.
Ja, dann dürfen es gerne hohe Schuhe sein. Ist ein bisschen Reserve da, auch
wenn sie groß ist.
Und
ja, mehr braucht es eigentlich nicht.
Rike
Das trifft sich gut.
Sebastian
Okay, ist also alles da, wenn morgen die Party steigt, die Klamottenfrage ist
kein Problem.
Rike
überhaupt kein Problem.
Sebastian
Ja, und dann, ja, der Anzug auf der anderen Seite, ja.
Rike
Ach so.
Bestümmer
Ja.
Ich
Rike
ich brauche das nicht. Ich brauche nicht einen Anzug, oder ich muss nicht einen
Mann in einem Anzug sehen, um eine Position dadurch unterstrichen zu sehen.
Wenn das ein hervorragend sitzender Anzug ist und zu dem Mann super passt, dann
ist das natürlich ein schöner Anblick und das stört mich nicht oder so.
Sebastian
Und das stört dich nicht.
Rike
Aber ich bin ...
Ja, ja.
Sebastian
Setz ihn ja gar nicht unter Druck, ne.
Bestümmer
Du
Sebastian
Also wenn du einen Maßanzug hast, ne, das ist okay.
Rike
Du wolltest ja wissen.
Sebastian
Ne.
Rike
Er muss nur gut sitzen. Ob Maß oder nicht, ist ja erstmal zweitrangig. Aber er
muss gut sitzen. Es muss einfach ein gutes, stimmiges Bild geben. Und dann ist
das fein. Und ich habe ihn auch schon im Anzug gesehen, das finde ich schön.
Also insofern ist es für mich einfach nicht wesentlich. Ich glaube,
ich würde mich schwerer tun mit irgendeinem anderen bemühten,
kostümähnlichen Outfit, was nicht er ist. Das fände ich komischer. Also, ja, ich
Sebastian
man soll sich ja auch nicht verkleiden, ne. Also das ist dann ja auch nicht Sinn
und Zweck der Sache.
Rike
finde so kinky Klamotten für Männer auch ganz ehrlich gar nicht so einfach zu
finden. Also, wenn ich bei den drei, vier sehr bescheidenen Malen, wo ich
unterwegs war, mal Menschen in Outfits gesehen habe, dachte ich auch oft so,
naja, also, kann man vielleicht auch anders. Aber es scheint, was ich
aus Gesprächen mit Menschen weiß, nicht so einfach zu sein, da etwas zu finden,
was sich an dieser Grenze zwischen Eindeutigkeit und Geschmack bewegt und dabei
nicht irgendwie so drüber erscheint. Insofern finde ich, jeder Mann, der auf so
einer Party oder auch im Kontext gut gekleidet erscheint, hat schon mal einen
guten, hat Respekt verdient, ne?
Sebastian
Ja, komischerweise fängt das an, dass man das aber auch irgendwie lockerer
sieht. Also ich bin auch schon in Bondage-Hose auf Partys gegangen, als Dom. Das
ist ja irgendwie, passt das nicht so richtig? Auf der anderen Seite, warum denn
nicht? Da hat man nämlich tausend kleine Ösen, an denen man die Frau festknoten
kann. Das geht dann auch schon.
Ich glaube, im Grunde kommt es nur darauf an, fühle ich mich wohl und dann ist
gut. Und jetzt reden wir hier seit 20 Minuten über Klamotten. Ich glaube, es
hakt.
Bestümmer
Ja, du hast angefangen.
Sebastian
Ja, ich weiß. Ich weiß auch nicht, was da passiert ist.
Bestümmer
Hast Notizen von anderen Podcasts wahrscheinlich vor dir.
Sebastian
Ich habe einfach nur festgestellt, dass mein Kleiderschrank seit einem Jahr sich
nicht bewegt hat. Hat ja alles zu. Ich kann das nicht austauschen. Das nervt
mich gerade ein bisschen.
Aber ist gerade eh die Saison für die Garnitur, die ja ein bisschen größer ist.
Also das ist ja mal das Winterproblem. Das Winterfell ist wieder so auftragend.
Oh weia.
Ihr quatscht ja seit einer guten Stunde.
Puh, wie ist das passiert?
Bestümmer
nichts gemacht.
Sebastian
Ich mag noch so ein, also erstmal, ich mag den Chat noch mal zu so einer, wenn
ihr noch was wissen möchtet von den beiden, dann oder vielleicht einen Tipp
geben wollt für Partys. Ich glaube, Tipps braucht ihr zwar nicht, aber egal.
Also lieber Chat, wenn ihr möchtet, jetzt ist noch die Gelegenheit.
Ich mag da mal so ein bisschen wissen, gibt es noch was, was euch so beide so
ein bisschen prickt, wo er sagt so, oh ja, das wollen wir auf jeden Fall mal
machen und ausprobieren, aber es kommt uns beiden noch nicht so ganz koscher
vor.
Also gibt es da was, wo er sagt, das ist noch ein bisschen in der Zukunft, aber
eigentlich ist es gerade mit diesem Menschen vor mir spannend. Das
Bestümmer
Ja, du hast ja vorhin die Amputation schon genannt.
Ich wollte gerade sagen, da bin
Rike
ich wollte gerade sagen, da bin ich ja jetzt mal gespannt jetzt nicht mehr
Bestümmer
Die kann ich aber jetzt an der Stelle, kann ich jetzt nichts raushauen. Keine
Ahnung.
Sebastian
ist okay.
Bestümmer
Danke.
Sebastian
Also Alternativfrage ist natürlich, gibt es noch irgendwas, wo er sagt, das
sollten wir intensivieren, das ist gut.
Bestümmer
Ja, ich glaube, was Fixierungen angeht, da haben wir noch spannende Sachen
vor uns.
Ich
Sebastian
Alles klar.
Rike
Ich bin im Moment immer noch und das hat überhaupt nicht aufgehört, seit wir uns
gesprochen haben das letzte Mal, Sebastian. Und im Gegenteil, das ist sogar
immer mehr geworden. Ich bin so geflasht und so
jedes Mal, wenn er irgendwas mit mir tut, wir was zusammentun, ist es einfach so
unglaublich schön und so so neu und es hat jedes Mal eine andere Facette, selbst
wenn es schon mal vorgekommen sein sollte, was ich auch, also ich bin auch
durchaus mal ein Freund von, ich will es nicht Routine nennen, aber wenn sich
Dinge wiederholen, habe ich da persönlich auch überhaupt kein Problem mit. Im
Gegenteil, wenn es was gibt, was ich gerne mag, dann bin ich eher so von der
Sorte her, okay, gib mir mehr davon, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr.
Insofern
ich glaube einfach, dass wir auf dieser Reise, die wir zusammen angefangen
haben, einfach auch noch ein gutes Stückchen vor uns haben und es um die eine
oder andere Ecke durchaus noch sehr nette Perspektiven und Bilder und
Erlebnisse zu entdecken gibt.
Sebastian
Ja, da schmelze ich dahin.
Lara aus dem Chat übrigens auch, sie schreibt nämlich, ihr klingt toll
miteinander, eine spannende weitere Reise für euch, sehr sympathisch.
Rike
schön.
Bestümmer
Dankeschön.
Sebastian
glaube, dem kann ich jetzt eigentlich auch gar nichts mehr hinzufügen.
Bestümmer
Ja, wir auch. Das ist ja nicht zu toppen.
Sebastian
Äh, also ich glaube ganz ehrlich, das ist jetzt so viel, ja ich
sag mal Romantik und dass das einfach passt und schön ist und toll ist und
aufregend und ist genau das Richtige, was ich mal diese Woche brauche. Einfach
mal Menschen, die sagen, boah toll. Voll. Das muss man auch hin und wieder mal
hören. Es gibt so viel blöden Kram gerade, dass das einfach echt mal schön ist.
Also meinen Tag habt ihr damit schon mal auf jeden Fall aufgewertet.
Bestümmer
Yay.
Rike
gerne.
Sebastian
Ja, dann frage ich noch, wollt ihr noch jemand grüßen?
Bestümmer
Ja, wenn wir dürfen, klar.
Sebastian
Ja, dann ihr dürft.
Rike
Überraschung. Also,
Bestümmer
Also pass auf.
Sebastian
Grüßt.
Bestümmer
Axinia, Melissa, die Kitty Bitch, Thorsten, Jana, Flo, Chris, Sandra und
ganz, ganz, ganz, ganz, ganz besonders und ganz wichtig, das Podcastsubbie.
Sebastian
Podcastsubbie, du bist gegrüßt. Das Schlimme ist, das hat sie jetzt gar nicht gehört,
denn ich habe sie losgeschickt, dass sie mir Wasser holt.
Bestümmer
Macht nix.
Sebastian
Du wurdest gerade gegrüßt.
Sie macht ein
vor Freude glucksendes Geräusch.
Bestümmer
Zu Recht.
Sebastian
Zu Recht.
Ich habe ihr nochmal Wassernachschub geordert.
Dieser blöde Pizzadienst, da ist immer irgendwas drin, dass man hinterher
literweise Wasser trinkt.
Ihr beiden, es ist total schön, dass das geklappt hat und auch, dass wir diese
ganzen technischen Herausforderungen komplett gemeistert haben. Ich mag nochmal
lobend erwähnen, ich habe vergessen, einen Adapterstecker mit in den Karton zu
legen und ja, der wurde beschafft. Das finde ich großartig.
Bestümmer
habe einen aus, ich habe einen aus Lehm geformt.
Sebastian
Mit Verpackung.
Bestümmer
Wenn schon, denn schon.
Ach,
Sebastian
Also ihr dürft ihn entweder behalten oder mit zurückschicken,
Bestümmer
Quatsch.
Sebastian
als Mahnung für mich, den nie wieder zu vergessen.
Bestümmer
Genau. Grüße
Rike
Grüße an die nächsten Teilnehmer.
Mit dem Adapter.
Bestümmer
Mit
Sebastian
Ja, mit dem Adapter. Der Adapter, der rettet alles.
Rike
Das ist
Sebastian
Oh, weia. Ich übe noch, diese Pakete zu packen, aber das geht ja jetzt. Das ist
das Schöne, das ist ein bisschen Budget da. Da kann ich ja sagen, komm, ich mach
mal Karton fertig, schick den ganzen Kram runter und wieder hoch und hin und
her. Und ich finde, das klingt viel schöner als am Telefon, muss ich ehrlich
gestehen.
Bestümmer
Ja, also
ein ganz dickes Lob, super Equipment. Also ich war überrascht, dass du
überhaupt die Möglichkeit hast, das auf die Art und Weise zu bewerkstelligen.
Also es war grandios, auch die Anleitung, die du geschrieben hast und den
Support, den du mir gegeben hast im Telefon. Perfekt.
Sebastian
Sehr schön, das ist der Techniker in mir, der ist gerade, der kriegt gerade
einen halben Orgasmus.
Bestümmer
Oh, bitte.
Sebastian
Nein, halb.
Jetzt haben wir gar nicht über Orgasmuskontrolle gesprochen, verdammt.
Rike
Ich wusste,
Bestümmer
ich bloß nichts gesagt.
Sebastian
Ja, da müssen wir aber beim nächsten Mal drüber sprechen.
Bestümmer
wünschst dir ein nächstes Mal.
Sebastian
Also wenn ihr auf einer Party gewesen seid, ne, und ich dann von euch in der
Zeitung lese, dann wird es Zeit, dass wir uns mal zusammensetzen.
Was weiß ich, ein Paar hat verweigert, auf der Party öffentlich zu spielen. Um
Gottes Willen.
Schlagzeile in der Bild, um Gottes Willen, nein.
Bestümmer
Ja, ist ja
üblich.
Sebastian
Also vielen, vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dass ihr von
eurer Zeit was geopfert habt und ja, also ich wünsche euch beiden
einfach unfassbar viel Spaß aneinander, miteinander, umeinander herum und
ja, wenn es Updates gibt, einfach mal melden und dann wollen wir das hier ein
bisschen ergänzen.
Bestümmer
Total gerne.
Sebastian
Man spürt einfach wirklich dieses Hingabe und Bestimmende.
Das ist super. Danke.
Bestümmer
Dankeschön. Danke.
Sebastian
dann lege ich jetzt auf. Macht's gut. Tschüss.
So ein schönes Gespräch. Ja, das waren Rike und ihr Bestümmer. Bestümmer
übrigens ausdrücklich mit Ü. Also so muss ich das dann auch auf alle Cover
schreiben, dann kriege ich wieder Mails mit, ich hätte da sicherlich einen
Schreibfehler gehabt. Nein, habe ich natürlich nicht.
Ihr Lieben, ihr könnt anrufen, wenn ihr möchtet. Dazu gibt es eine
Telefonnummer, nämlich die 05101 911
18952. Vielleicht seid ihr ja selber gerade total happy und
glücklich mit jemandem oder seid noch da auf der entsprechenden Suche. Sprechen
wir drüber. Aber angeblich hat es auch schon geklappt, dass Menschen hier
angerufen haben und dann sind die mit anderen Menschen hinterher ins Gespräch
gekommen aufgrund des Gesprächs und dann ist daraus was geworden. Kann ja auch
sein, dass ihr euch, wenn ihr jemanden gefunden habt, aufgrund des Podcasts
irgendwie durch irgendeine Verwicklung getroffen habt. Das heißt, das wäre dann
so ein, wie soll ich das sagen, der Podcast der Menschen zusammenführt.
Wenn es das gibt, ruhig mal anrufen. Würde mich tatsächlich interessieren, also
ich weiß, dass es das gibt. Die Frage ist, möchte darüber jemand erzählen? Und
bis das so ist, bis hier jemand anruft, werde ich noch ein bisschen Dinge von
meiner To-Do-Liste für euch hier preisgeben. Eben.
Das erste, was ich sagen mag, ist, dass es die neuen Kaffeebecher fast gibt. Sie
sind schon da, wo sie sein müssen, um dann zu euch zu kommen. Und ich denke,
nächste Woche ist es dann soweit.
Ja, und dann gibt es endlich wieder Kaffeebecher für euch, wenn ihr denn mögt.
Ach ja, und zwar, ich suche dann mal ein Bett. Wir haben es irgendwie
geschafft, dass es dieses Bettgeräusche macht und vielleicht hat ja jemand mal
einen Shopping-Tipp für mich. Ich suche was, wo ich total gemütlich an der
bezogenen Rückwand mich anlehnen kann morgens und das Podcastsubbie aber dann
nicht einfach flüchten kann. Es sei denn, sie muss zur Kaffeemaschine morgens,
wenn die Klingel läutet. Okay, dann schon.
Aber ich stelle fest, das ist ein bisschen schwierig, wenn man so BDSM-ige
Bedürfnisse hat, dann den passenden Schlafplatz zu finden, der noch
irgendwie halbwegs familientauglich ist. jetzt schreibt das Podcastsubbie
irgendwas. Wahrscheinlich hätte ich das nicht verraten dürfen und muss es
hinterher rausschneiden. Verdammt. Es hat mir übrigens eben gebeicht, das Tonic
Water, was da heute drin ist, dass das hier Henry Tonic heute ist. Ich muss
nochmal gucken.
Also ich habe es nicht gemerkt. Ich habe dir einfach so vertraut, dass ich da
jetzt nicht drauf geachtet habe, ob du das genauso zusammengerührt hast wie
sonst, aber
es ist in Ordnung.
Also schmeckt, kann man so lassen.
Sie schreibt gerade, ihr Bett sei BDSM-ig. Ja, es ist BDSM-ig, aber es macht
Geräusche, dass man das wahrscheinlich durch zwei dicke Hauswände hört
inzwischen, also
müssen wir mal gucken, vielleicht müssen wir irgendwas dämmen oder so.
Ja, ich plane demnächst, ich weiß noch nicht wann und wie, eine Live-Folge mal
zu produzieren, nicht an einem Donnerstag, wo ich alle Gäste vorher ein bisschen
briefen müsste, weil das Thema sehr speziell sein würde und die möchte ich gerne
für die Konserve aufnehmen, also sprich, falls ich mal irgendwie keine Ahnung,
Erkältung hab oder irgendwas oder einfach einfach familiär keine Zeit habe, dass
ich dann sagen kann, okay, ich kann im Notfall hier einfach auf Play drücken und
dann gibt es eine Live-Folge, die aber eben schon vorproduziert ist und ich habe
da ein sehr spannendes Thema mir schon ausgedacht und da muss ich mal schauen,
da werde ich wahrscheinlich demnächst bei Twitter und Instagram mal sagen, hier,
passt auf, an dem Sonntag oder irgendwie werde ich da was Spezielles aufnehmen.
Das heißt, man kann dann nur live reinhören und kann es nicht später im Feed
nachhören. Und es sei denn eben, es kommt dieser Tag, wo ich mal nicht kann und
dann kommt es eben dann in den Feed. Beziehungsweise ich würde dann am
Donnerstagabend hier einfach auf Play drücken und dann läuft das einfach und
dann ist der Chat da, nur bin ich dann eben nicht da.
da habe ich mir was überlegt, ich überlege gerade, ob ich sagen möchte, was das
Thema sein soll ich habe schon zwei, drei Leute verraten nein, ich verrate es
jetzt noch nicht, das ist dann einfach die große Überraschung und wir reden auch
gar nicht drüber
was habe ich denn noch auf meinem Zettel stehen ach, Unterstützer, es gab
Unterstützer in der letzten Woche und deshalb bedanke ich mich mal ganz lieb bei
Jane, beziehungsweise unmanierlich, die hat wieder was von der Amazon-
Wunschliste geschickt, nämlich Briefumschläge die sind super, die brauche ich
nämlich ständig und jetzt klingelt hier doch das Telefon. Sehr gut, ich bin sehr
gespannt. Ich klicke auf annehmen.
Hallo, hier ist Sebastian. Mit wem spreche ich denn?
J (Jay)
Hallo Sebastian, es ist Jay aus Atlantis.
Sebastian
Den Namen habe ich nicht ganz vernünftig verstanden. Irgendwas mit J.
J (Jay)
Jay, einfach, oder J, Jay, kurz.
Sebastian
Okay, ich schreibe jetzt einfach J auf und weißt du was, den Namen packe ich
auch gleich schon mal jetzt sofort dankbarerweise in die Losbox rein. Da bist du
schon mal drin.
J (Jay)
Der einzige Grund, warum ich anrufe. Nee, Quatsch.
Sebastian
Das ist kein Problem. Du kannst deswegen nur anrufen, aber du musst dann fünf
Minuten mit mir durchhalten.
J (Jay)
Fünf Minuten schaffen wir, glaube ich.
Sebastian
Okay, worüber möchtest du gerne sprechen?
J (Jay)
Ich gebe zu, ich habe gerade mich zum ersten Mal reingeschaltet, weil ich aus
einem Online-Elternabend komme.
Sebastian
Oh wei.
J (Jay)
Und dachte so, nee, ich kann nicht mehr. Ich muss was Vernünftiges machen.
Sebastian
Online-Elternabend. Ich habe, ganz ehrlich, mein Beileid. Um Gottes Willen.
J (Jay)
Ich habe
verstanden, dass du auch Kinder hast. Ich weiß nicht, wenn du den ganzen Tag
selber Zoom und Teams-Meeting hattest und dann machst du noch einen
Online-Elternabend. Ganz großes Kino.
Sebastian
Ja, mit ganz engagiert Menschen, ne?
J (Jay)
Ja.
Sebastian
Oh Gott.
J (Jay)
glaube, eine Eigentümer-Versammlung ist das Einzige, was noch drüber geht. Das
ist so.
Sebastian
Pass auf. Nehmen, wechseln wir direkt das Thema. Werden wir pervers, okay?
J (Jay)
Entschuldigung.
Genau.
Sebastian
Bist du einverstanden?
J (Jay)
Ja, wenn dann richtig.
Sebastian
Aber ich glaube, ich habe im Hinterkopf, du hast heute gelitten. Also ich
versuche dich mal einzuordnen. Du bist offenbar nicht Sub, Sonst hättest du das
wahrscheinlich mit mehr Geduld ertragen. Oder doch?
J (Jay)
Ich switche.
Sebastian
Okay.
Und wir wollen einfach sprechen oder hast du was Bestimmtes, wo du sagst,
darüber magst du gerne sprechen?
J (Jay)
Eine Sache, die, weswegen ich einfach dachte, ich muss irgendwann mal anrufen,
wenn es passt. Normalerweise passt es bei mir Donnerstags nicht ist.
Und ich habe gerade das Ende von dem Gesprächspaar vorhin noch so ein bisschen
mitbekommen. Beziehungen, die sich finden, die dann funktionieren. Ich bin 50.
Ich wusste schon immer, oder immer weiß ich nicht, aber der Klassiker, der sich
als Kind beim Räuber- und Gendarmen-Spielen immer die Handschellen getragen hat,
statt sie anderen anzulegen. Dann auch mal umgekehrt.
Und ich habe eine Vanilla-Ehe hinter mir. Und es gibt so viele Leute, die
bei dir auch im Podcast immer erzählt haben,
mein Gott, ich bin so spät draufgekommen, wie ich eigentlich ticke. Und es war
so eine verlorene Zeit davor irgendwie. Und jetzt lebe ich das, wer
ich bin und was ich bin. Und auch im Zweifelsfall mit dem richtigen Partner.
Warum hat das nicht früher geklappt? Und bei mir im Kopf ging immer so rum, ja,
ist so. Ich bin jetzt in einer neuen Beziehung, die ist fantastisch, die ist
wundervoll.
Aber ich möchte diese Zeit davor in der Ehe, die Vanilla war, in dem vieles
schiefgegangen ist, die letztendlich aber auch wegen meines Kinks gescheitert
ist, nicht missen. Das ist auf der einen Seite verlorene Zeit, vielleicht
sexuell, aber irgendwie keine verlorene Zeit in meinem
Leben. Zwei wundervolle Kinder, auch wenn ich so einen Elternabend durchmachen
muss.
und das beschäftigte mich dann eine Weile, weil so ein paar Leute dabei waren
so, oh Mann, ich hab das so spät gemerkt und davor war alles doof. Und ich denke
eigentlich irgendwann, nicht alles war doof.
Sebastian
Also hast du es nicht gemerkt und dann kam irgendwann die Initialzündung oder du
wusstest es, aber du konntest es nicht ausleben? Ich
J (Jay)
Ich wusste es schon immer, ich hab es am Anfang unserer Beziehung mit meiner Ex
mir näher gebracht, ich glaub das war auch die erste, gegen die ich mich
überhaupt gegenüber geoutet hab, dass ich sowas toll finde.
Gefesselt werden, werden, wie gesagt, als Switch.
Und sie hat das dann versucht. Und das war halt nicht ihr Ding. Und
über fast 20 Jahre haben wir uns quasi gegenseitig gequält. Sie hat immer wieder
versucht, dass das gründlich in die Hose gegangen.
Hauptsächlich ich, Top wie Bottom oder ich, ich, tonangebend. Und
ich war immer in dieser,
ja, in diesem Gefühl drin, Da ist was, was ich möchte, aber
meine Partnerin, meine Frau kann mir das nicht geben, will es mir nicht geben
und ich verstehe nicht, warum nicht, weil das macht doch so viel Spaß, das ist
doch so toll. Warum kann man das nicht mögen wollen?
Und dann
Sebastian
glaube, da ist genau das Problem, dieser Zwiespalt.
Für beide ist das blöd. Der eine sagt, das ist Teil von ihm, das ist Teil seiner
Sexualität, die kann ich ihm nicht erfüllen. Mit welchem Recht teile ich ihm das
vor? Und auf der anderen Seite, Alter, ich will meinem Partner, ich sag mal,
wehtun, um es mal ganz platt zu sagen. Das kann ich ja nicht verlangen. Das kann
ich ja nicht einfach einfordern. Das geht ja auch nicht. Und da hängt man in so
einer Situation drin, wo, egal wie sehr beide wollen, aufeinander eingehen
wollen oder Rücksicht nehmen wollen oder sich unterstützen wollen, sie kommen an
der Stelle einfach nicht auf einen Punkt.
J (Jay)
fühlen sich danach beide scheiße und
schlecht.
Und das ist frustrierend. Und
geknackt letztendlich oder verstanden, was schiefläuft oder was wir tun
müssen, war nach einer sehr, sehr langen Zeit, wo sie auf anderen Ebenen für
sich festgestellt hat, eigentlich hat sie immer versucht, allen alles recht zu
machen. Den Eltern, den Kindern.
Und das geht so nicht. Und da hat sie das erste Mal wirklich drüber geredet, was
das für sie bedeutet. Und mir ist klar geworden letztendlich auch, was ich ihr
damit angetan habe. Und das war auch ziemlich erschreckend dann, diese
Erkenntnis.
Sebastian
Ja, man lässt ja nicht locker. Der andere hat immer das Gefühl, mein Partner
will eigentlich was anderes, aber ich kann ja nicht.
J (Jay)
sie mir gerne erfüllen, aber ich fühle mich ganz schlecht dabei.
Das waren keine heftigen Sachen, wenn ich mir eine heutige Beziehung vergleiche,
war das alles sehr, sehr gemäßigt, sehr einfach. aber das war für sie damals
schon viel zu viel. Und letztendlich
Erkenntnisse und die Realisation, dass damit der Consent
hauptsächlich gegeben war. Natürlich hat sie es gesagt und hat gesagt, sie
möchte und versucht und schauen wir mal, aber dass sie das nur tut, um
quasi mir gerecht zu werden, um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden, und das
im Nachhinein betrachtet letztendlich. Das ist ganz schön ein
harter Tobak, darüber nachzudenken, was man da dem Partner angetan hat.
Sebastian
Da ist jetzt die Frage, wie viel Schuld muss man sich dafür geben, dass man so
ist, wie man ist. Und wenn der andere dann sagt, mach doch, das ist der Punkt,
das Gegenüber kann ja dem quasi nicht ordentlich zustimmen, weil der Consent,
den wir uns vorstellen, der bedingt ja, dass das jemand anderes selber möchte.
möchte. Aber diese Hingabe, dass man jemandem sagt, ich mache das jetzt für dich
mit, das ist an sich eine großartige Geste, aber sie macht es,
ich glaube, stimmungsmäßig von der Art und Weise, ist es damit kaputt. Und dann
bleibt auch diese Erfüllung einfach aus. Also aus der Nummer kommst du nicht
raus.
J (Jay)
Für mich habe ich erkannt, und ein Wort, was du ja im Podcast mehr oder weniger
geprägt hast, ist dieser Reaktionsfetischist, die
darauf anspringen, wie jemand auf etwas reagiert. Das bringt mir persönlich
sehr, sehr viel.
Und ihr anscheinend nicht. Sonst wäre ja das wenigstens etwas gewesen, woraus
sie etwas ziehen könnte, das es mir gefällt und sie etwas dabei bewirkt. Aber
das war das da auch nicht. Also das ist schwierig.
Sebastian
Ja, ich finde, das ist auch eine Horrorvision als Dom.
J (Jay)
Und dann auch, das
Sebastian
Also nur mal die Vorstellung, mein Partner, der das eigentlich nicht möchte,
macht das für mich jetzt so mit. Das ist eine ganz gruselige
Vorstellung, weil das ist so, das bringt einen selbst dann in dieses
schlechte Gewissen unglaublich tief rein. Denn man weiß, im Endeffekt macht es
beiden keinen Spaß mehr, also dass es Schnipp macht und der Partner dann sagt,
oh, das hat mir jetzt aber doch gefallen, das gibt es wohl, dass man probiert,
aber wenn man es probiert hat und es ist einfach nicht schön, dann ist es eben
so. Aber ich glaube, da musst du dir dann auch nicht den Vorwurf machen, weil du
versuchst ja auch entgegenzukommen, zu regulieren, zu sagen, nein, ich mache
jetzt nicht die große Session, sondern man macht mal leichte Sachen und so, aber
ich glaube, das ist einfach zur Enttäuschung verurteilt.
J (Jay)
ist ja quasi in der Session schon, weil genau die Reaktion fehlt, man spürt das
ja. Wenn man macht was und denkt so, boah, was für eine geile Idee ich gerade
hatte.
Und man spürt, das funkt nicht, da kommt nichts an. Das passt einfach irgendwie
nicht zusammen.
Und so blöd das klingt, dann auch eine gewisse
Umgebung oder soziale Umgebung, in der man dann
lebt und in der man sich bewegt, in dem ohnehin vorherrscht, das
ist alles Quatsch, das sind Männerfantasien, eine echte Frau macht sowas gar
nicht und das passt ja gar nicht und wer macht sowas sowieso freiwillig.
Und da muss ich zugeben, so eine Trennung war das einzig Richtige. Wir sind gut
befreundet. Das mit den Kindern funktioniert sehr gut.
Und jetzt in einer neuen Beziehung drin, jetzt bald zwei Jahre,
mit einer Frau, der das dann letztendlich Spaß macht, was wir zusammen tun. Die
es klasse findet, wenn ich so einen Eisenweg, die es auch mal cool findet, mich
in den Käfig zu packen.
Also
eine ganz neue Welt. Da steht man da und denkt so, ja scheiße,
das ist gar keine Einbildung von der Männerwelt, dass Frauen sowas auch gut
finden.
Und ich bin doch nicht alleine.
Das ist schön.
Sebastian
Ja, also ich lese es hier auch gerade im Chat so ein bisschen, also man muss
sich daher nicht die Schuld geben, dass man so ist, wie man ist und dass man die
und jene Bedürfnisse hat und ich sage es mal so, ich nehme jetzt einfach mal ein
Beispiel und Gott, da kriege ich wahrscheinlich einen auf den Deckel für, wenn
jemand feststellt, stell dir vor, du bist verheiratet mit einer Frau und stellst
dann fest, eigentlich möchte ich nur Sex mit Männern haben. Ja, das ist
heutzutage gesellschaftlich so. Das ist dann eben so. Und da würde man auch
nicht versuchen, irgendwas zu machen, sondern das ist dann so und das kann sie
dann halt nun mal nicht erfüllen. Punkt. Bei BDSM, da ist so ein bisschen noch
dieses gesellschaftliche Ding da, was sagt, ja, da muss man aufeinander zugehen
und da muss man eine Einigung finden. das würde bei Homosexuellen würde da
keiner drauf kommen zu sagen, da muss man aufeinander zugehen, nee, das geht
halt einfach nicht und vielleicht ist es bei BDSM ähnlich ich bin mir da noch
nicht sicher, da muss ich noch ein paar Jahre drüber nachdenken, glaube ich aber
ich glaube nicht, dass man sich dafür irgendwie das vorwerfen muss und die Zeit,
die verloren ist, was du sagtest, ich glaube nicht, dass das verlorene Zeit ist,
ich glaube, das ist einfach ein Stück des Weges, den man dann geht und dann
kommt man irgendwann ja an, wie du jetzt gerade auch angekommen bist und dann
hockst du da im Käfig und grinst vor dich hin, ne? Ist auch schön.
J (Jay)
Von einem Ohr zum anderen.
Wie gesagt, gerade verlorene Zeit, das war ja trotzdem eine tolle Zeit, war auch
so eine tolle Ehe, in der wir sehr, sehr viele Sachen erlebt haben und wie
gesagt, wundervolle Kinder,
Das passt ja auch alles zusammen. Aber ich denke auch, muss man da
was verhandeln, muss man es versuchen.
Vielleicht erschwerend, ich habe einige Beispiele gelesen, bei dir gehört,
die sagen, okay, dann suchen wir einen Spielpartner außerhalb der Ehe, dann
öffnen wir die zumindest für diesen Teil. das war eine Sache, die bei mir
überhaupt nicht funktioniert hat. Also als wir das vor einer Weile schon mal
erkannt hatten, als die Ehe noch gut funktioniert hat grundsätzlich,
bin ich dann auch mal zu einer Domina gegangen, zweimal. Ja, das war nett, was
die da mit mir gemacht hat und so, aber
ich habe dann auch festgestellt, damit das für mich wirklich funktioniert, da
muss eine echte emotionale Beziehung da sein.
Ich habe für mich da auch festgestellt, ich bin bin dann einfach brutal monogam
oder so.
Das bringt mir nur was, wenn es jemand tut, der mir auch sonst was bedeutet und
nicht einfach nur ein Spielpartner. Ich finde das spannend, die vielen sehr
positiven Geschichten, die man am liebsten bei dir auch hört, von Leuten, die
sich Spielpartner suchen, um diesen Teil ihrer Bedürfnisse zu erfüllen, aber
dann parallel dazu eine normale Beziehung leben. Und das ist eine Sache, die ich
mir irgendwie nicht vorstellen kann.
Sebastian
Ja, ich glaube, das ist so ein bisschen auch die Frage, wie definiere ich meine
Partnerschaft, ne? Und was ist denn mein Bedürfnis? Ist mein Bedürfnis, ich sag
mal,
jemandem auf den Arsch zu hauen oder mit jemandem eine, eine, wie soll ich das
sagen, eine intensive Bindung zu haben und ein Machtgefälle zu etablieren und
dann auch einfach da so total drin aufzugehen, ne? Also nicht, da möchte ich
nichts mit abwerten oder so, ne? Aber es ist einfach eine andere Art des
Auslebens und da muss man eben gucken, was passt zu einem. Und jetzt
darf ich mal fragen, deine jetzige Partnerin, wie lange gibt es die schon in
deinem Leben? Das muss
J (Jay)
Zwei Jahre jetzt fast.
Also ich glaube, vor knapp zwei Jahren haben wir uns im Kindergarten getroffen
und
Sebastian
ja traumhaft für zwei Jahre sein.
Ja,
J (Jay)
beide überhaupt nicht auf den Kink abgefahren.
Das war dann so, ich weiß noch, wir haben die erste Nacht miteinander verbracht
und ich ruckste dann so rum.
Also übrigens, eigentlich, also es war sehr schön die Nacht sozusagen, ganz
toll, dass du über Nacht geblieben bist. und so ein bisschen stehe ich ja schon
auf andere Sachen und wie findest du? Und sie sagte dann halt, ich
unterbreche dich mal ganz kurz, ich habe Bettstiefel und Seile unterm Bett.
Sebastian
Volltreffer, Sechser am Lotto. Okay,
J (Jay)
Und ich so oh.
Und beim zweiten Mal hatte ich den Halseisen umgelegt und
sie hat sich geweigert, dass ich sie am nächsten Morgen abnehme.
ich so, tschakka.
Sebastian
das ist aber dann natürlich, das ist ja auch ganz krass. Also plötzlich, guck
mal, da bist du seit vor 20 Jahren, wünschst du dir das. Und plötzlich liegst du
da im Bett mit jemandem, der sagt, ja, kein Problem, können wir alles machen.
Das ist auch ein Schock eigentlich, oder?
J (Jay)
Ja genau, so
Sebastian
Oder?
J (Jay)
Ich habe es nicht glauben können. Ich habe immer noch nach einem Fehler gesucht.
Das kann doch nicht wahr sein, dass das genau
passiert.
Wir genießen beide es, uns gegenseitig
Sachen anzutun und einzupacken oder auf den Hintern zu hauen oder noch woanders
hinzuhauen.
in einem
spielerischen Leichtigkeit, das hatte ich nie erwartet, dass das wirklich
funktionieren könnte.
mir geht's gut.
Sebastian
So soll es sein. Und wenn es auch ein bisschen später ist, mein Gott.
Ich mag vielleicht noch mal was ergänzen. Also ich persönlich würde niemandem
raten, wenn dein Partner nicht drauf steht und du, dann trennt euch oder so. Das
würde ich nie sagen, weil ich da der Meinung bin, nee, ich glaube, das ist ja
diese Balance, das hatte Daniel mal sehr schön gesagt, es gibt ja diese Säule,
einmal die Liebe
zu seinem Gegenüber, zu seinem Partner, aber auch die Liebe Liebe zu sich selbst
und da muss irgendeine Balance her und wenn man sich dann selber völlig aufgibt,
dann ist man im Endeffekt, Gott ich hoffe ich zitiere da richtig, dann ist man
eigentlich auch gar nicht mehr in der Lage, diese Liebe für sich selbst
aufzubringen, weil alles nur noch darum geht, dass diese Beziehung irgendwie
hält und so, also wenn der Preis einfach so hoch ist, dass man selber nur noch
ein Schatten seiner selbst wird, da muss man glaube ich so ein bisschen gucken,
was ist und da auch offen sein und manchmal ist das ja einfach so, Man kommt in
jungen Jahren zusammen, da steht das noch gar nicht auf dem Zettel oder man
erkennt die Wichtigkeit, die man da hat, wie wichtig das für einen ist. Das
erkennt man dann noch gar nicht. Wenn du es mal runterbrichst, nehmen wir mal
einfach mal schlichten Sex zum Beispiel an. Wenn jemand sagt, ja, nee, ich stehe
nicht so auf Sex, so gar nicht und dann heiratest du den Menschen und du stellst
nach ein paar Jahren fest, also irgendwie wäre das schon wichtig für mich.
Da wäre die gesellschaftliche Akzeptanz gleich wieder viel höher. Also da mag
ich einfach sagen, das ist jetzt keine Empfehlung, da irgendwie auf Teufel
kommen raus, irgendwelche Beziehungen zu ändern, sondern einfach zu gucken, dass
man gemeinsam nach einer Lösung sucht. Die kann natürlich auch sein, genauso wie
es bei dir eben passiert ist, in den Kinkergarten zu gehen und jemanden zu finden,
der Seile unter dem Bett hat.
großartig.
Andere gehen dafür zum Joyclub oder sonst wohin und naja, gut, auch okay.
J (Jay)
Kinkergarten mit K am Anfang, ne?
Sebastian
Achso, mit K, ich hab Kindergarten verstanden, ja, das böse K.
J (Jay)
Ne, ne, nicht Kindergarten. Die Kinder sind schon älter.
Sebastian
Ah, okay.
J (Jay)
Und ihr Kind passt genau zwischen meine, also passt das auch noch wunderbar.
Sebastian
Ja,
J (Jay)
Ne,
Sebastian
geht die Reise hin, ist die Frage jetzt, ne?
J (Jay)
gute Frage.
Hoffentlich für immer. mal schauen, wie das da ausgestaltet wird.
Aber natürlich sollte man nicht sofort eine Beziehung aufgeben, weil eine
Beziehung so viel mehr ist. Ich habe aber vor kurzem, und ich weiß gar nicht
mehr genau, wo ich das gelesen habe, einen schönen Spruch gelesen, Sex ist nicht
alles, aber alles ist nichts ohne Sex.
Das ist schon ein wichtiger Teil. Und letztendlich, ich weiß nicht, ob ich sagen
möchte, beneiden, Oder ich denke so, wow, die Leute oder die
Menschen,
die das können quasi zu sagen, man holt sich die verschiedenen Teile von
mehreren Personen. Das eröffnet einem ja viel, viel mehr Möglichkeiten.
Schwierigkeiten.
Eine Sache, mit der ich eben nicht umgehen konnte, die mir weniger was gebracht
hat. Also da ist wirklich auch keinerlei
Wertung dabei.
Sollte man ja auch nicht, wenn man selber kinky unterwegs ist, dann ist einfach
alles,
solange man keinen anderen damit verletzt, okay.
Und das heißt ja nicht, dass man selber mögen muss.
Sebastian
Nein, ich glaube auch, dafür muss man auch gemacht sein, dass man sagt, okay,
ich fühle mich damit wohl und das ist gut für mich und das ist gut für meine
Umgebung
und dann ist das gut so, aber das ist halt eben Eben genauso wie BDSM, ja oder
nein, stehe ich drauf oder nicht, ist genauso, glaube ich, die Überlegung, ist
Poly was für mich. Das ist, glaube ich, die gleiche Kategorie. Muss halt passen.
Und
J (Jay)
Ja, oder bi, oder homo, oder wie auch immer. Man muss jeder für sich selber
finden. könnten wir dann klarkommen, die Lösung finden. Aber ich glaube, dieses
Sich-Klar-Werden, dass man eben nicht hundertprozentig glücklich
ist,
diese Erkenntnis, wir funktionieren toll als Ehepaar, wir funktionieren toll als
Freunde, wir funktionieren toll als Eltern, aber als Liebende machen wir uns
irgendwie nicht mehr glücklich. Und dann gemeinsam einen guten Weg finden, wie
man damit umgeht. In unserem Fall war das zu sagen, okay, wir trennen uns, wir
haben beide neue Partner, Partner, die da im sexuellen bzw.
in diesem Sinne kompatibler zu uns sind.
Wir sind immer noch befreundet und haben die Kinder natürlich gemeinsam. Das ist
unser Weg gewesen, das muss nicht für jeden so sein.
Aber wenn man merkt, man ist unklar, man kann diesen Teil seines Lebens nicht
ausleben, dann wird man auch nie glücklich werden, denke ich.
Sebastian
ich finde, das sollte man. Ich finde, man sollte auch irgendwann glücklich
werden. Punkt.
J (Jay)
Was ist der Sinn des Lebens? Ich sage mal, ich glücklich werde.
Sebastian
Der Sinn des Lebens, jetzt werden wir sehr philosophisch.
J (Jay)
Für mich ist der Sinn des Lebens, ich bin glücklich. Da hängt viel damit
zusammen, dass auch andere in meinem Umfeld glücklich sind. Weil mich das auch
glücklich macht. Aber unglücklich zu sein, kann nicht der Sinn des Lebens sein.
Sebastian
Nein, damit tust du ja auch deinem Umfeld keinen Gefallen, wenn du immer
unglücklich bist und kannst nicht über das reden, was dir eigentlich wichtig ist
und all das.
das bringt ja auch nichts, ne? Also dann wird auch dein Partner irgendwie so
einen mürrischen Menschen an seiner Seite haben. Das kann ja nicht Ziel und
Sinn des Ganzen sein, ne?
Also ich glaube, die Entscheidung dann zu sagen, so wir machen da jetzt hier,
wir treffen hier eine Entscheidung, da machen wir was, das ist mutig, da hängt
eine Menge dran. Da hängt ja bei manchen das Haus mit dran und alle möglichen
Verpflichtungen und das Ansehen in der Verwandtschaft und weiß der Kuckuck was
und vielleicht noch in der Elternschaft, da muss man auch nochmal aufpassen, was
dann in der Schule die anderen Eltern dazu sagen, die haben sich getrennt, Um
Gottes Willen, da gibt es noch so ein gewisses Stigma. Ich sage mal, gerade auf
dem Dorf gibt es das ja noch.
Aber ich glaube, in deinem Fall, höre ich ganz klar raus, war die richtige
Entscheidung und jetzt lebst du es einfach und hast einfach Spaß und Erfüllung,
würde ich sagen. Ist doch toll.
J (Jay)
Diese Schritte, ich weiß gerade kurz nach der Trennung, ich hatte so ein Gefühl
des Versagens. Weil in meiner ganzen Familie sind alle ewig zusammen. Da
gibt es quasi keine Scheidungen.
Und ich bin der Erste, der so sagt, oh nee, ich trenne mich vom Partner.
Ich hatte wirklich über eine relativ lange Zeit dieses Gefühl, ich habe versagt.
Inzwischen nicht mehr.
Sebastian
Ja, na gut, ich glaube, das ist einfach dieses Tal der Schande, wo man einmal
durch muss, aber dann entstehen neue Sachen und ich glaube, das ist dann so,
dein Umfeld nach und nach beneidet sich dann vielleicht auch darum. Also wenn
andere sagen, das geht doch nicht, dann sind die Menschen vielleicht auch
genauso unglücklich wegen irgendwas anderem und sehen aber, dass du einen
Schritt gehst und zwei Jahre später bist du glücklich, happy. Gut, die sehen
dich wahrscheinlich nicht im Käfig sitzen, aber dein Umfeld spürt das. Dem
Menschen geht es gut, der ist gut drauf und das ist doch dann
wiederum auch gut für alle anderen und ich sage mal nicht zuletzt, ich wollte
gerade sagen nicht zuletzt auch für deine Kinder, wenn beide Eltern dann
glücklich sind, aber vielleicht doch, kann ich nicht viel zu sagen, aber würde
ich jetzt sogar fast vermuten, wobei da kann ich mich nicht reinversetzen. Nein,
also war ein blöder Gedanke von mir jetzt, da müssen andere was zu sagen.
Aber das
J (Jay)
Ist off-topic BDSM, aber natürlich ist das für die schwierig gewesen, dass wir
uns getrennt haben. Die sehen jetzt aber schon, dass beide Eltern plötzlich
glücklich sind und wir fahren das sogenannte Nest-Modell. Das heißt, die Kinder
haben ihren festen Punkt, wo sie leben und die beiden Eltern pendeln da rein und
raus und Geburtstag und Weihnachten geht auch noch irgendwie zusammen. Das
funktioniert dann schon und die spüren auch, dass sie glücklich sind.
Sebastian
finde ich mal schön, das Modell, das ist ja relativ selten, werden wir jetzt
nicht ausführlich diskutieren, aber finde ich spannend, davon habe ich auch vor
ein paar Jahren das erste Mal gehört.
J (Jay)
in einem anderen Podcast hier machen.
Sebastian
Genau, muss ich einen anderen Podcast machen. Ich habe mir überlegt, ob ich
nicht mal einen anderen Podcast machen sollte, dann ist mir aufgefallen, ich
kann überhaupt nichts reden, also ich kenne mich eigentlich nur mit diesen
Bestrafungssachen ganz gut aus.
Oh weia.
So, dann, ja, also zwei Jahre deine Partnerin.
Ihr lebt zusammen inzwischen?
J (Jay)
Ja, also die Hälfte der Zeit quasi durch das Nestmodell. Also die Hälfte der
Zeit bin ich bei ihr mit ihren Kindern quasi. Die andere Hälfte der
Zeit bin ich bei meinen Kindern, teilweise auch dann zu fünft unterwegs.
Und gerade bauen wir darauf, dass die Kinder alle bei den Exen für eine Woche
sind und wir eine Woche wirklich zu zweit wieder mal haben. Und wir haben
dann noch eine dritte Wohnung, das ist eben Atlantis,
wo wir dann quasi nur unsere Erwachsenen-Sachen drin machen.
Sebastian
Ach so, also ihr habt eine Spielwohnung.
J (Jay)
Und da freuen wir uns so richtig drauf. So eine Mini-Spiele-Wohnung. Das ist
eigentlich viel zu teuer.
Ich sollte mal längst aufgeben, aber dann könnten wir gar nicht mehr spielen
irgendwo, weil die anderen Wohnungen das nicht hergeben.
Sebastian
Ah, das ist, ja, so eine Spielwohnung, na ja, Spielkeller, ne? Aber eine
Spielwohnung irgendwo zu haben, das habe ich auch lange verfolgt, diese Idee.
Dann kam dann die Idee, das teilt man sich mit anderen. Dann kam die
Ernüchterung. Ist ja doch für jeden relativ teuer und dann wollen ja alle am
Wochenende.
Nee, aber ach ja, sich so eine kleine Wohnung einzurichten, wo man dann die
ganzen schlimmen Sachen macht, das finde ich schon, das ist eine gute Idee.
J (Jay)
meine, das hat sich ergeben.
Die Trennung ist schon
zweieinhalb Jahre her und ich musste dann irgendwo hin, während ich nicht bei den
Kindern bin und habe halt so ein kleines, mein Vermieter sagt dazu, Atelier, ich
sage, du bist eine Einzimmerbutze,
mir organisiert, wo ich dann quasi bin, wenn ich nicht bei den Kindern bin. Und
jetzt ist das halt unser
Erwachsenen-Domizil, wo wir uns zurückziehen. Das inzwischen nicht mehr
kindertauglich ist oder dass jemand besuchen kommen könnte, aber
Sebastian
Ja gut, das ist dann eben da.
J (Jay)
Aber schön ist das.
Sebastian
Ja, ich glaube, das ist auch so ein Ort zu haben.
J (Jay)
Das ist so ein bisschen wie Urlaub auch haben, mal wegzugehen. Man ist nicht in
einer Wohnung, wo die Kinder immer rumrennen, wo die Schulsachen rumliegen, die
Arbeitssachen, sondern man ist da, wo ein Aktbild von meiner Freundin hängt und
die Ketten von der Decke baumeln, ohne dass man sie wegräumen muss.
Sebastian
Ich mag das für den Chat nochmal kurz zusammenfassen.
Also Nestmodell, die Kinder wohnen wo? Da bist du eine Woche. Dann gibt es die
Wohnung deiner Partnerin, die auch Nachwuchs hat. Da wohnt ihr dann die andere
Woche Und dann gibt es noch die Wohnung, in die du kurz nach der Trennung
eingezogen bist, so ein Einzimmerding, die ihr jetzt zur Spielwohnung gemacht
habt.
J (Jay)
Genau.
Sebastian
Okay, aber das klingt schön geklärt und das hat ja auch für das Mindset was
Schönes. Dann habt ihr einen Ort, wo ihr quasi durch Betreten der Tür, also
durch die Tür zu gehen, dadurch in Stimmung seid. Also ich brauche dafür eine
Party, wo ich sagen kann, da gehe ich durch die Tür und dann bin ich total drin.
Unter allen Umständen bin ich dann voll drin. Sonst auch irgendwie, aber da
nochmal anders. Und ihr habt da einfach euer privates Domizil.
Ein schönes Modell, muss
J (Jay)
Also vor allem jetzt, in dieser beknackten Zeit, ist das schön. Weil, ich meine,
wir sind zusammengekommen, wir haben unsere
plötzlich entdeckt, was wir machen können, was uns Spaß macht.
Wir waren dann einmal hier im Rhein-Main-Gebiet in der Grande Opera zu einer
Lesung und fanden das grandios. Und dann kam der Lockdown und wir so, ja
scheiße. Und nun?
Und ständig zum Gutshof, dann nach Thüringen fahren, ist auch immer zu weit und
zu teuer. Und
deswegen haben wir die Wohnung dann doch beibehalten.
Sebastian
ich halt auch nochmal fragen. Also wenn ihr da schon eine Wohnung habt, die ihr,
auch wenn sie klein ist, speziell dafür einrichten könnt, was habt ihr da so
eingebaut, was, ich sag mal, in den anderen Zuhauses nicht ginge? Oh.
J (Jay)
Ja, also grundsätzlich war das ja erst eine Junggesellenbude. Und meine
Vormieterin hatte so einen Sitzsack von der Decke hängen. Die Decke ist
3,10 Meter oder 3,20 Meter oder sowas, also schon mit genügend Möglichkeiten.
Das heißt, da war so ein richtig heftiger Haken sowieso schon in der Decke drin,
an dem man sehr, sehr viel dranhängen kann.
Das ist natürlich praktisch. Und dann, weil es eine kleine Bude ist, habe ich
mir eben selber ein Himmelhochbett gebaut, in dem unten so ein Meter Luft ist,
wo man dann Sachen oder Käfige drunter bauen kann.
und ursprünglich noch eher versteckte in diesem Hochbett drin.
Das hätte ich bei der Style Fetish Factory oder so nicht bestellt, aber selber
gezimmert alles.
Löcher, wo man dann eben Ösen reinhängen kann,
sodass es dann halt auch ein Fesselbett werden kann.
Ja, und dann kam zum Geburtstag das erste Aktbild von ihr, so nach dem Motto,
hier, schau doch mal. Und das kam dann auch an die Wand. und jetzt hängt halt
die Peitschenkollektion an der Wand und die Ketten liegen offen rum und so
Sachen. Aber ich glaube, diese Öse an der Decke war so der erste Schritt, mit
dem man so richtig schöne Sachen machen kann. Zudem suche ich nach einem
vernünftigen Flaschenzug, um das auch noch besser nutzen zu
Sebastian
Also ich orakele jetzt mal. Nein, die Spielwohnung wird natürlich nicht
abgeschafft, auch wenn es vernünftig wäre finanziell. Im Gegenteil, sie wird
ausgetauscht irgendwann durch eine Größere.
Also, er
J (Jay)
Ja, also das wäre schon eine Sache, wo ich so ein bisschen, ich sehe gerade
Altbau, ja, Altbau, mitten in der Stadt drin. drin.
Im Sommer hatte ich so ein bisschen Bedenken, weil das Haus nebendran wurde
saniert und dann sind da neue Familien reingezogen. Die Hälfte davon hat kleine
Kinder.
Und wenn man so ein Fenster offen hat, dann schallt es ja da quer über den Hof
rüber. Und wir sind zum Glück so selten da, dass das vielleicht noch nicht
auffällt. Aber
Sebastian
guckt halt laute Filme, ne?
J (Jay)
ja, genau.
Sebastian
Der ist Schauspieler, der muss üben oder so.
J (Jay)
Das
Sebastian
Oh weia. Ja, gut, aber das ist ja dann noch so ein bisschen...
J (Jay)
ist der Nachteil vom Altbau, sondern die Hellhörigkeit. Aber irgendwie, die
letzte Nachbarin war eine Studentin, die war immer weg, wenn wir gespielt
haben.
Also
Sebastian
Also, ich fasse mal zusammen. Ich glaube, du bist einfach im Moment angekommen,
hast unglaublichen Spaß und ganz ehrlich, das kann ja nur so weitergehen. Also,
auf die nächsten 40 Jahre Perversitäten.
J (Jay)
ich bin jetzt 50, also 40 Jahre plus, wollen wir das noch so weitermachen?
Sebastian
Ja, das wird ja wohl kein Problem sein, ne? Also, um Gottes Willen.
J (Jay)
Genau.
Sebastian
Also, das Podcastsubbie hat irgendwann mal was erwähnt, was, was ich, ich
vermute mal, wenn ich dann da liege und sie dann irgendwie meinen
Beatmungsschlauch dann irgendwie ein bisschen zudrücken kann, so ein bisschen
Atemkontrolle. Nein, aber um Gottes Willen ist das bösartig. Wir haben einen
sehr schwarzen Humor manchmal.
Mal gucken, ob sie mich gleich böse anguckt. Ich schaue mal rüber.
Nee, geht noch. Okay, alles gut.
Ah,
J (Jay)
Die Lady R. fragt, ob es im Taunus ist. Nein, es ist im Nordend.
Sebastian
okay. Ja, ich frag immer gar nicht mehr so nach Locations, jetzt werde ich doch
bald böse angeguckt. Ich sollte meine Patientenverfügung ändern, verdammt, um
Gottes Willen. Ich bin dann der Erste, der dann da irgendwie liegt mit 85, 90,
95 und dann irgendwie so einen Wärter braucht, wenn die Frau zu Besuch kommt.
Also so ein Security-Mensch.
Du merkst, ich werde leicht albern. Das liegt aber ein bisschen auch an der
Uhrzeit.
J (Jay)
Du, das ist überhaupt kein Problem. Ich bin beim dritten Vöbelewald. weil ich
habe diesen Elternabend auch bloß mit einem Zirbel-Rotwein überstellen können.
Sebastian
Ja, also wer das aushalten kann, also da, ganz ehrlich, immer
dieses Menschen, manche Menschen wollen, was das schnell rumbringt, ist eine
Pflichtveranstaltung, die anderen sind total engagiert und diese beiden Welten
prallen aufeinander. Es ist eine Katastrophe.
J (Jay)
müssen jetzt noch mal diskutieren, ob jetzt die Verschiebung oder Aussetzung des
Schulanfangs gerecht ist für alle Schüler, vor allem die, die gerade nicht
ihre Klassenkameraden kennenlernen. Ach, du auch.
Sebastian
Ja, das muss man ausdiskutieren. Man muss eh alles ausdiskutieren. Es ist ein
höchst demokratischer Prozess.
Das Podcastsubbie hat mir gerade geschrieben, Nicht die Geräte abschalten. Ich
will noch ein bisschen mit ihm spielen. Boah.
So.
J (Jay)
mit dir?
Sebastian
Lacht sie sich alle so vor sich hin. Boah.
Also ich merke, es ist mal wieder an der Zeit für,
wie soll ich das denn mal nennen, dass wir hier Sachen machen.
Gottes Willen.
J (Jay)
Ja. Ja, dann will ich dich auch nicht weiter davon abhalten.
Sebastian
paar Minuten noch und dann liegen wir hier quasi auf der Matte und dann gucken
wir mal, wer verliert. Oder ja, wir gucken mal. Jay, vielen, vielen Dank, dass
du angerufen hast. Wenn es da ein Update gibt, wenn da was passiert, ruhig mal
Bescheid sagen. Ich bin da natürlich immer unglaublich neugierig und für deinen
Mut zu sagen, hier, ich ändere jetzt mal alles und fange einfach an und lege los
und lebe.
Finde ich toll, finde ich gut. Ich denke, da sind ganz viele Menschen, die jetzt
hier auch zuhören, die sagen, jo, ist in Ordnung, kann man so machen.
Also weiter so.
J (Jay)
Vielen Dank. Und dir, ich weiß, du hörst es zu häufig, aber vielen Dank für den
Podcast. Der hat mir in dieser Zeit auch sehr viel geholfen.
Sebastian
Ja, danke, immer gerne. Also das macht mir genauso viel Spaß ist wie allen, die
das gerne hören. Also von daher ist das sehr gerecht.
J (Jay)
Und die SMJG sollte sich bei dir bedanken, weil ich bin Fördermitglied geworden
nach deinem Aufruf quasi.
Sebastian
die brauchen sich nicht bedanken, die sollen mit dem Geld nur gute Sachen machen
und dann bin ich schon glücklich.
J (Jay)
das hätten wir damals haben müssen, ey.
Sebastian
Ich hatte das, aber hab's nicht richtig genutzt. Das ist vielleicht mein
Versäumnis gewesen. Das hab ich da auch momentan so ein bisschen so die sollen
das schon gut machen, die sind wichtig. Damit eben eigentlich die Menschen die
Chance haben, dass ihnen klar wird, das ist mir wichtig, bevor sie sich ich sag
mal total binden und dann lange unglücklich sind. Dann vielleicht hilft das da
da dem einen oder anderen Menschen, dass er sich da von vornherein so ein
bisschen darüber mehr im Klaren wird. Ich glaube, das ist eigentlich so die
Mission, die ich der SMJG jetzt mal unterstelle. Ja,
J (Jay)
Und das sollen sie machen, weil ich kann nur sagen, Ende der 80er, Anfang der
90er, mit viel Glück einem 56K-Modem war die Welt einfach viel kleiner.
Sebastian
sie war viel kleiner, aber trotzdem auch super aufregend, finde ich. Also
J (Jay)
Als ich Kind mein Gleck hab.
Sebastian
okay,
jetzt kommen wir vom Hundertsten ins Tausendste. Jay, mach's gut. Ich wünsche dir
einen schönen Abend. Tschüss.
J (Jay)
dir auch. Ciao.
Sebastian
Liebes Publikum, ich werde mich jetzt ja auf die Schnelle verabschieden. Ich mag
mich, weil ich schon damit angefangen habe, nochmal bei Mirjam bedanken und die
hat den Podcast auch Auch unterstützt, das waren nämlich zwei diese Woche und
das darf nicht vergessen werden, ich finde das ist immer lobenswert und ich mag
nochmal erwähnen, es gibt eine Postanschrift für den Podcast, ich habe sie
bekommen bei meiner lokalen Postagentur im Nachbarort und die steht auf der
Webseite und weil ich da ganz gern gefragt werde, kann man mal was schicken,
ja geht jetzt. So und jetzt kriege ich noch hier vom Podcastsubbie souffliert, ob
ich nicht vielleicht noch eine Schätzfrage hätte. Ja, ich habe eine Schätzfrage.
Wer es noch nicht weiß, es gibt hier jede Woche etwas zu gewinnen, nämlich einen
wunderbaren Kochlöffel, der natürlich ausschließlich für die Küche geeignet ist.
Steht drauf, nur für Brat und Koch, damit es da auch keine Missverständnisse
gibt und den schicke ich euch gerne zu mit ein bisschen Podcast-Geklümmel und
dazu müsstet ihr eine Frage beantworten. und wer im nächsten dran ist, der
gewinnt und kriegt Post von mir. So, ich stelle mal die Frage, nämlich, wie
weit wohnen Rike und ihr Bestümmer voneinander weg? Also von Tür zu Tür, laut
Google Maps, zu Fuß in Kilometern. So, ich glaube, es sind genug
Einschränkungen. Ratet mal und dann gucken wir jetzt mal die nächsten zwei
Minuten,
wer da eine gute Intuition hat. Rike und ihr Bestümmer dürfen allerdings nicht
mitmachen im Chat, weil die wissen ja die Antwort schon. schon. So, außerdem
haben die so einen Löffel schon.
Okay, und was sag ich denn noch? Achso, ich hab natürlich noch den Spruch der
Woche schön gesammelt, als wir die Tassen machen wollten. Wovor kann BDSM noch
stehen?
Bitte damit Schabernack machen. Finde ich auch gut. Ich glaube, wenn das Podcast
subbie das jetzt Faschingsmäßig sich auf die Stirn schreibt, ich weiß nicht
genau, was ich mit dir tun würde, aber ich bin mir sicher, ich würde irgendetwas
tun. So, und ich sehe, hier kommen schon Antworten rein. Da sind auch schon das
eine schon mal relativ nah dran. Kann ich ich schon mal sagen, aber das Podcast
subbie entscheidet natürlich, wer
da gewinnt.
Und währenddessen mag ich euch mal darauf hinweisen, bei Twitter bin ich so nach
und nach, die tausend Follower kommen bald zusammen. Wer den Account noch nicht
kennt, ich kündige daher mal an, wenn es neue Sendungen gibt, wenn ich
irgendwelche Spezialsachen mache oder wenn ich einfach mal Ideen sammeln muss
oder einfach keine Gesprächspartner mehr habe, kann ja auch mal passieren. Da
könnt ihr mal nach Kunst der Unvernunft suchen, genauso bei Instagram und auch bei
FetLife könnt ihr mal schauen und da freue ich mich, wenn ihr mich ein bisschen
abonniert und weil Jay das eben so schön gesagt hat, dass es ja auch Leute gibt,
die sagen, ja, so was, dass Frauen sowas mitmachen und das gibt's ja gar nicht,
das ist nicht realistisch. Bei iTunes gibt's ja die Möglichkeit,
Bewertungen abzugeben, da ist auch eine sehr schöne dabei, wo jemand diesen
Podcast für absolut unrealistisch hält,
weil das gibt's ja gar nicht in echt. Da dürft ihr gerne auch ein paar Sternchen
vergeben oder auch mal einen Kommentar hinterlassen. Das ist jetzt schon ein
paar Wochen, einen Monat her sogar her, dass da mal was drunter gekommen ist.
Ich finde, da darf gelegentlich nochmal einer drunter. Also wer mag, darf da
gerne mal kommentieren. Das hilft dann auch anderen, den Podcast einzuordnen und
dann vielleicht auch zu sagen, ich höre mal rein. Und da freue ich mich dann ja
auch immer, wenn jemand da wieder als neuer Hörer hier mit reinhört. So, ich
glaube, jetzt machen wir langsam mal eine Linie hier drunter.
Ich warte noch ein paar Sekunden.
Ich glaube, jetzt hatten alle die Gelegenheit. Und das Podcastsubbie ermittelt
jetzt mal wer denn diesen Kochlöffel bekommt. Das heißt, gleich sagen wir einen
Namen aus dem Chat
und dann brauche ich von der Person einfach eine E-Mail, eine
Nachricht bei Telegram oder wo auch immer mit einer Postanschrift und dann geht
der neutrale Umschlag dann wahrscheinlich morgen schon in die Post
und manchmal klappt das sogar, dass das Zeug dann schon Samstag da ist. Also es
kann relativ zügig gehen und dann habt ihr ein bisschen Spaß und ein bisschen
Podcasts, ich glaube Button ist da, ich habe schon ein bisschen was gepackt, ein
Button ist da schon mit drin und ein paar Visitenkarten und Aufkleber, also
genug Zeug, um Werbung zu machen. Ja, wenn wir gleich fertig sind, dann gucke
ich natürlich noch mal in die besagte App rein. Ich mag den Link noch einmal
sagen, falls den jemand noch nicht gefunden hat.
Also dieAppMitD.de, da kann man noch mal reinschauen und
ja, dann gucken wir mal, wie sich das dort entwickelt. Ich bin da unglaublich
gespannt und wünsche dem Team von Deviance da einfach ganz viel Erfolg, weil ich
finde es total schön, dass es endlich mal was gibt. So, das ist jetzt meine
persönliche Anmerkung dazu.
Ja, Lady A schreibt schon Aufkleber. Ja, es gibt Aufkleber. Ich habe ein paar
machen lassen und da bin ich auch ganz sparsam mit. Aber es gibt sie. So. Und
das Podcastsubbie hat jetzt mal geschaut. Mensch, das ist aber nah dran.
Lady A, es ist schön, dass du nach Aufklebern gefragt hast. Deine Adresse habe
ich leider nicht mehr gespeichert, aber du hast definitiv gewonnen mit der
Antwort 50 Kilometer und deshalb wirst du Aufkleber bekommen, denn richtig
wäre 49 Kilometer gewesen und ja, damit herzlichen Glückwunsch, Post kommt
und dann kannst du irgendwie irgendwas bekleben, was weiß ich,
Kühlschrankaufkleber sind ja immer gut oder ach, was du willst, also am besten
den Podcastaufkleber immer an den Briefkasten kleben, vielleicht vom Nachbarn
oder so, das ist bestimmt ganz witzig.
Okay, So, jetzt gucke ich nochmal auf meiner schönen Liste hier, was ich hier
habe. Ich glaube, ich habe alles erwähnt. Ich habe für nächste Woche noch keinen
Gesprächspartner hier ausgemacht. Ich habe noch gar nichts dazu geplant, ehrlich
gesagt. Da wird mich aber die Muse noch am Wochenende besuchen und küssen und
dann wird mir da schon was einfallen.
Ich glaube, ich habe alles gesagt, alles drin, alles da. Ich weiß, es gab
zwischendurch noch einen Anrufer, eine Anruferin.
Da würde ich einfach sagen, nächste Woche noch mal probieren, dann sprechen wir
gerne in aller Ruhe.
Und ich bedanke mich bei Rike und ihrem Bestümmer. Ich bedanke mich bei Jay und
natürlich bei allen im Chat, die hier mitgemacht haben, Fragen gestellt haben.
Und ich wünsche euch jetzt einfach noch eine schöne Woche. Ich glaube, es gibt
so eine Hausaufgabe hier im Haus, die lautet am Wochenende ein Iglu bauen. Das
scheint wirklich eine Aufgabe zu sein. Da muss ich mal gucken. Davon gibt es
eventuell das ein oder andere Foto, wenn ich dann irgendwie im Schnee versunken
bin. Ich weiß es nicht. Denn Schnee, das haben wir definitiv genug hier. Und
vielleicht muss das Podcastsubbie ja auch mal testen, wie Brüste und Schnee
sich vertragen. Mal gucken, was da passiert. Das Wochenende wird spannend.
Macht's
gut. Schönen Abend euch. Bis nächste Woche am Donnerstag, den
18.02. 20.30 Uhr, wie immer, sagt es gerne weiter. Ich freue mich schon auf
euch und ja, macht's gut. Tschüss.