Podcast-Studio mit Mischpult, Mikrofonen und verstreutem Kink-Zubehör in gemütlichem Raum mit Gartenblick
Live
Live · 29.04.20 · 141min · 6.703 Downloads · 264

Unvernunft LIVE v. 28.04. - Mit Holzbearbeitung

Gäste & Call-In

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Intro

Sebastian Es ist Dienstagabend, 20.31 Uhr, ein Minütchen zu spät, willkommen zur

Begrüßung

Unvernunft Live, der Live-Version des Podcasts, Die Kunst der Unvernunft und ja, ich sehe schon, ein paar Leute sind schon im Chat, ihr seid hiermit begrüßt und heute habe ich irgendwie hier eine viel zu volle Liste, mein Gott, eins, zwei Menschen, drei Menschen, dann gibt es noch eine kleine Änderung mit dieser Anruffunktion, das erkläre ich dann später und wir bringen wieder was unter die Leute. Leute, ich mache schon mal ein Geräusch dazu. So, jeder ahnt, was es ist. Nein, niemand ahnt es, das macht aber nichts. Ja, was kann ich alles erzählen? Den Modus, zwei Gäste, danach machen wir noch eine kleine Ankündigung für ein anderes Online-Event und dann mache ich die Telefonleitung auf. Also so wie immer. Und die erste Anruferin kann ich nicht sagen, aber meinen ersten Gast habe ich schon in der Leitung. Das

Nikki

ist nämlich die Nikki. Hallo.
Nikki Hallo.
Sebastian So, da ist sie. 40 aus Teltow und Sub.
Nikki Ja, auch das.
Sebastian Wunderbar. Hiermit bist du anständig begrüßt und ja, du bist ja auch irgendwie im Zwangsurlaub, deshalb machen wir das ja hier auch alles. Du hast mir in unserem Vorgespräch erzählt, wie so deine Beziehung aussieht und ich habe dann gesagt, Mensch, das ist ja eine organische BDSM-Beziehung ohne Szene-Einfluss, sage ich mal. Und das finde ich ganz spannend, darüber auch mal zu sprechen, denn ich glaube, es gibt ganz viele Menschen, die da einfach so hineinwachsen mit ihrem Partner.
Nikki Ja, also tatsächlich ohne Szene-Einfluss, den habe ich mir jetzt erst während Corona eigentlich total begönnt, weil ich da deinen Podcast so oft gehört habe und da war mal eine Folge mit der kleinen Soziologin Nadiane, die hatte mal einen Spiegelartikel geschrieben und so. Also die fand ich ganz interessant und darüber habe ich dann ganz viele Folgen von dir gehört. Und ja, ich muss dann ständig die Begriffe googeln, weil man natürlich ohne Szene die Begriffe gar nicht kennt. Und dann auf einmal erst mal merkt, oh Gott, eigentlich passe ich total in die Szene und habe aber einfach nur keine Kommunikation gehabt bisher.
Sebastian Ja, wir bauen das natürlich wie immer von vorne auf, ist ja logisch.
Nikki Ja, wo fangen wir an?
Sebastian Vorne würde ich sagen. Hier steht seit 25 Jahren dann doch schon irgendwie dabei. Also, ach, weißt du was, wir machen es nach Schema X. Wie bist du denn dazu gekommen und zwar nicht zum Podcast, sondern tatsächlich dazu irgendwas zu machen im Bett, was vielleicht jetzt nicht Standard ist?
Nikki Ja, ich habe eigentlich nie standardbettmäßig stattgefunden. Also ich habe keine Begrenzung gehabt durch meine Eltern, dass das jetzt irgendwie verpönt war, sich über Sexualität zu unterhalten. Das heißt, wir konnten als Kinder ganz offen sagen, ja, ist ja interessant, wir finden das und das schön. Und dann wurde gesagt, ja, okay, wir finden es komisch, aber gut. Dann diese Einflüsse, deswegen sagte ich, dieses Gespräch mit der Soziologin war ganz interessant, weil die sprach mir da echt aus der Seele. Du hast ja als Kind schon Einflüsse, die du noch gar nicht zuordnen kannst, also sexuell überhaupt gar nicht einordnest, aber so zum Beispiel mit acht oder neun Jahren hat mir mein Großonkel mal ein Buch geschickt, erklär mir die Tiere. Also ein breites Lexikon über alle möglichen Tierarten und ich habe mir das auch wirklich sehr detailliert durchgelesen immer wieder und jedes Mal bin ich bei dieser Schlange hängen geblieben, einfach Würgeschlange und hatte so immer dieses ja, einfach eine Erregung obwohl ich ja gar nichts damit anfangen konnte, so, ja, also solche Inputs einfach ohne dass man weiß, was es eigentlich bedeutet die waren immer da also wirklich die Würgeschlange, weil ja, man kann sich nicht wehren, da wird irgendwas gemacht und es ist Hilflosigkeit und alles mit drin Ja, auch die Atemreduktion, also ganz interessant, war die für mich als Kind schon, fand ich ganz spannend.
Sebastian Okay, ja, das ist manchmal spannend, worauf man einfach anspringt, wenn man dann darf.
Nikki Genau, richtig. Und da muss ich halt sagen, da ist nichts, wo man drauf geschult wird oder irgendwie. Also deswegen finde ich immer, ich finde es ganz spannend, wie andere Leute dazu auch kommen, weil ich gar nicht sagen kann, dass ich erst später oder so darauf gekommen bin, sondern das war immer da. Und ich durfte es halt auch immer so wahrnehmen und artikulieren. Und dann war es für mich zum Beispiel ganz interessant, als ich mich der Pubertät näherte, dass ich das überhaupt nicht ertragen konnte, dass irgendjemand von mir denkt, dass ich Jungfrau wäre oder mit Sexualität noch nie in Berührung war. Also ich habe Gott sei Dank immer älter ausgesehen, als ich war und konnte mir dadurch immer ältere Freunde suchen und habe dann eben immer gelogen. Und ich habe dann gesagt, natürlich hatte ich schon mal einen Freund und das ist überhaupt gar kein Problem. So habe ich das umgangen, da irgendwie mit Samthandschuhen angefasst zu werden. So gab es da eigentlich nie einen wirklichen Übergang.
Sebastian Das ist ja ein bisschen geschummelt schon.
Nikki Naja, ja. Aber in der Pubertät muss man ja auch lügen und das hat ganz gut geklappt.
Sebastian Okay, also Pubertät, schon mal irgendwie ein bisschen geschummelt und dann Spaß gehabt und keine Samthandschuhe gehabt. Okay, das ist ja aber noch kein BDSM. Wie kommt man denn da hin? Oh,
Nikki da kommt man hin. Also da hatte ich auch Glück. Von der Zuordnung her natürlich. Wie gesagt, die Theorie, die habe ich erst seit jetzt ein paar Monaten. Von daher war das immer nur gelebt. Also ich habe einfach auch meinen Freunden und Partnern immer gesagt, was ich toll finde, was ich gerne hätte. Ja, der erste war, bei dem waren es dann noch so diese sexuellen Challenges, so, ja, wer kriegt schneller einen Orgasmus, ne, also wir haben dann bei 25 Sekunden war dann der Rekord, war dann, also ja, war halt so sehr lustig alles. Und dann hatte ich einen, der war echt, der war Rollenspieler. Also das fand ich ja ganz spannend, weil diese Rollenspiele ja, also ja, da hast du ja auch Hörer, die da selber total bewandert sind. Und ich habe da leider nur sehr kurz mit zu tun gehabt, nämlich während dieser Beziehung. Und der hat diese Rollenspiele, da hat er mich dann immer mitgenommen, auch so gespielt, dass da eben so eine sexuelle Komponente mit reinkam. Und der hatte zu Hause wirklich eine Schatztruhe voll mit Spielsachen. Also das war geradezu göttlich und da war ich 14 oder 15.
Sebastian okay.
Nikki Ja, war toll. Und da konnte ich mir raussuchen, was wir ausprobieren und wie. Und er hatte auch coole Comics, also wo dann so Sachen drin waren, fand ich alles toll.
Sebastian Was war denn da drin in der Kiste?
Nikki Na, zum Beispiel hatte er, also Vibratoren, ne, kannte ich ja vorher auch nicht, weil ja, mit 14, also das habe ich mich jetzt nicht getraut, in irgendwelche Sexshops zu gehen oder sowas, Internet gab es auch nicht, also von daher muss man von Mensch zu Mensch irgendwie was mitkriegen. Aber was hatte, der hatte ganz, witzig war, also habe ich auch nie wieder gesehen danach, der hatte Kondome mit Noppen, aber nicht so mit Noppen, wie man das heute kennt hier von Durex oder so, sondern wirkliche Noppen, also wirklich, Ja, schon anders. Ist ja doch schon ein paar Jahre her. Ich weiß gar nicht mehr, was da noch alles drin war. Also es war auf jeden Fall immer sehr spannend.
Sebastian nehme immer mal so diesen Moment, wann hat jemand das erste Mal, sag ich mal, auf den Popo gekriegt oder umgekehrt. Das ist immer so, der auch auch da.
Nikki Ja, auch da. Also auch in dieser Beziehung, ja.
Sebastian da, okay, also finde ich ja schon mal spannend, das heißt völlig unvorbelastet, einfach mal gemacht und ausprobiert und Spaß gehabt. Wobei ist die Frage, hat es denn Spaß gemacht?
Nikki Ja, genau. hat Spaß gemacht. Und ich habe ja auch, also es war immer so, dass ich eigentlich gesagt habe, dass ich das möchte und dann erst aktiv gehandelt wurde. Es war niemals so, dass jetzt jemand krasser war als ich. oder mich da auf Ideen bringen musste, die ich nicht selber auch geäußert habe. Also meine
Sebastian Okay.
Nikki Fantasien sind schon ziemlich ausführlich gewesen immer.
Sebastian Ja, erzähl. Nein, brauchst du jetzt nicht deine Fantasien da ausplaudern, um Gottes Willen.
Nikki Es dauert ja auch ein paar Jahre, bis ich dir jetzt alle erzählt habe.
Sebastian Ach, ein paar Jahre nicht, aber man hat natürlich einfach ganz viel Kopfkino, ne? Da könnte ich jetzt auch Dinge erzählen, das tue ich jetzt nicht.
Nikki Genau. Warum? Erzähl doch mal.
Sebastian Ich bin da total langweilig.
Nikki nee, also okay,
Sebastian Meine Fantasien sind im Grunde immer die gleichen. Ja, Punkt.
Nikki gut er hustet
Sebastian trinke mal einen Schluck von diesem Gebräu hier.
Nikki ja, trink doch mal was ich warte noch, bis wir beide fertig sind und dann gönne ich mir das
Sebastian Das ist völlig in Ordnung.
Nikki ja
Sebastian Du hast einen Partner. Den hast du seit...
Nikki ja, seit 13 Jahren
Sebastian Stimmt. mit dem lebst du BDSM aus.
Nikki ja, auch
Sebastian Ohne zu wissen, dass es das ist, aber irgendwie macht ihr das.
Nikki ja, mittlerweile sind wir ja total auf dem Laufenden und deine super Fangemeinde, also die ich wirklich liebe. Ja, göttliche Menschen, alle. Ich liebe sie. Da kann man ja wirklich fragen und du kriegst ja sofort einen Support ohne Ende. Also was ich alles gelernt habe in den letzten Wochen, seitdem Corona ist und du diese Live-Sendung machst und der Chat dazu existiert, ist Wahnsinn. Ich finde es ganz toll. Vielen Dank an euch alle für diese
Sebastian Ja komm, aber jetzt nehmen wir mal, okay, dann greife ich da jetzt mal ein bisschen vor.
Nikki Infos.
Sebastian Das heißt, du machst und hast eine Beziehung, wo so ein gewisses Machtgefälle da ist und alles da und jetzt kommst du hier in eine Community, wo du Fragen stellen kannst und dir zu den Dingen, die du tust, jetzt anfängt Begriffe zu nennen.
Nikki ja, gar
Sebastian Was fragt man denn da als erstes? Oder gibt es irgendwas, wo du gesagt hast, oh, das ist völlig anders, als ich es mir jetzt so gedacht hätte?
Nikki nicht. Ja, zum Beispiel kam neulich, ich habe nur so beschrieben, wie das bei mir so ist. Also wie gesagt, er ist ja dominant, ich bin submissiv, absolut und hätte auch niemals was anderes behaupten können und habe dann nur gesagt, naja, manchmal haben Menschen ja mit sich selbst zu tun. Ich meine, wir haben schon wirklich viel Sex, Also, ja, aber tatsächlich vergisst er das manchmal. Also, da vergehen dann echt mal fast 40 Stunden oder so, wo er einfach nur normal vor sich hin lebt. Und da ist dann bei mir schon so, oh, das ist ja Vernachlässigung, ne? Also, grenzt dann schon an Verwahrlosung eigentlich, wenn man so...
Sebastian Ist das geplant von ihm? Ist das eine Maßnahme oder ist das einfach so, ist halt ein ruhiger Mensch?
Nikki Nee, nee, nee. Nein, das ist einfach, ja, also sowieso, er ist, ja, ja. Ja, muss ich dann auf eine andere danach erklären. Aber wenn er halt viel arbeitet oder so und dann einfach fertig ist. Also so, was normale Menschen einfach mal haben.
Sebastian gut, okay. Also du forderst das dann einfach auch mal ein und sagst, ja, jetzt aber mal, zackig.
Nikki genau. Und da kam dann sofort so dieses, aha, doch, Bratty. Also den Begriff kannte ich nicht.
Sebastian Ja,
Nikki Also ich wieder gegoogelt. Dann jetzt in den letzten Wochen natürlich kam das ja dann öfter. Und dann habe ich mir das auch nochmal genau erklären lassen. Das sind alles, ja klar, also da sind dann doch nochmal einfach von den Vokabeln her Begriffe, die es dann gar nicht so einfach beschreiben, wo man dann doch ein bisschen facettenreicher ist. Aber ja, das sind so, also so war es jetzt ein Beispiel, ne?
Sebastian das geht ja vielen so, dass sie einfach, das Kind braucht manchmal einfach einen Namen und dann kann ich dann auch weiter googeln und machen und tun. Es gibt durchaus Leute, die bei Google eingeben, Fantasie, Frauen schlagen. Da wird man Zeug finden, aber es dauert ein bisschen, bis man dann dahin kommt, wo man eigentlich hin will. Das ist ganz schwierig, da was zu machen.
Nikki Genau.
Sebastian Aber das heißt im Prinzip, dieses ganze Wissen jetzt ändert jetzt nichts an eurem Zusammenleben.
Nikki Nein.
Sebastian Okay, ist ja einfach.
Nikki Nee, nee, nee, das nicht.
Sebastian Einfach.
Nikki Ja, es ist total einfach. Also wir sind so ganz einfache, total harmlose BDSM-er.
Sebastian Naja, es gibt, ich sag mal so, wenn ich mir die Szene angucke, nehmen wir mal meine schöne Heimatstadt hier und dann gucke ich, wie viele Leute kommen da auf den Stammtisch und dann die Leute, die ich da aber schon gesehen habe oder durchlaufen gesehen habe in den letzten zehn Jahren und dann noch die Leute, die wahrscheinlich nie auf den Stammtisch gehen würden, dann stelle ich fest, okay, wahrscheinlich sind das hundertmal mehr, die irgendwas in dem Bereich machen, als die, die ich in der Szene aktiv regelmäßig sehe.
Nikki Ja.
Sebastian Und so gesehen ist das jetzt ein Glücksfall, dass ich dich erwischt habe.
Nikki Ja.
Sebastian Ja, ist doch schon mal gut.
Nikki ja schon mal besser, als wenn du jetzt sagen würdest, oh Gott, du
Sebastian So, aber jetzt ist natürlich der Punkt, wenn jemand auf den Stammtisch kommt und kennt sich nicht aus, dann wird er erstmal von allen zugeblubbert, wie das alles funktioniert und was es gibt. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist ja immer das Thema Konsens. Es ist immer wichtig, dass Dom und Sub, dass die sich verständigen und dann eben auch einen Konsens herstellen, wie sie miteinander umgehen wollen. Wenn man da jetzt so reinwächst, wie handelt man das aus oder wie funktioniert das?
Nikki erwähntest sowas, ja.
Sebastian Er
Nikki Also ja, bei mir funktioniert es, also hat immer so funktioniert und auch mit meinem Mann funktioniert es so, man lernt sich ja erstmal normal kennen. Also dadurch, dass wir ja, wie gesagt, niemals das als solches benannt haben, haben wir uns ganz normal kennengelernt, also ganz normal. Er hat mir einen Staubsauger verkauft und ich habe gesagt, okay, den Mann nehme ich dazu. so genau also ja so
Sebastian ja einen Staubsauger verkauft. klar. Ich dachte, wir wollten nur sicher gehen.
Nikki der stand halt in der tür und ich hatte eigentlich beschlossen dass ich nun wieder eine beziehung will weil die letzte war doof die davor hatte und das ist mir eigentlich zuwider weil ich mag es ja in beziehungen zu sein aber wenn es denn mal doof ist dann möchte ich das ja auch nicht mehr ganz ja ja ja und dann wollte ich mir ein staubsauger kaufen mit meine Eltern zusammen, weil wir nebeneinander gewohnt haben und er kam als der Staubsaugervertreter, den wir bestellt hatten und ich kannte ihn ja nicht und es war so, es war so wie in einem Barbie-Film. Ich habe die Tür aufgemacht und er stand da so braun gebrannt mit blauen Augen und so, hi! Dann habe ich echt überlegt, ob ich die Tür einfach wieder zumache. Meine Eltern sagen, der ist nicht gekommen, weil er hat so meine ganzen Pläne durcheinander gebracht, das ging so gar nicht. Naja, ich habe ihn dann doch reingelassen, habe ihn aufgehalten bis nachts um elf und habe das dann zwei Tage später per Telefon irgendwie weitergebracht. Und da sieht man ja, was daraus geworden ist. Seit 13 Jahren Beziehung und Ehe und Kind und ja.
Sebastian Okay, und jetzt werden wir mal konkret, was macht ihr denn miteinander so? Also ich sage mal so, hauen, fesseln, schlagen, sage ich jetzt mal, ist so das ABC des BDSM so ein bisschen, habe ich das Gefühl.
Nikki Ja, achso, ja genau, wir wollten ja darauf hinaus. Genau.
Sebastian Darf
Nikki Ja, also wir haben eine 24/7-Beziehung, was das Machtgefälle angeht. Also das heißt, zum Anfang, wie wir dazu gekommen sind oder was du jetzt ja wissen wolltest, dieser Konsens, die Beziehung fängt erstmal normal an. Die submissive Art kann ich nicht ändern, die sage ich auch sofort, die merkt man auch sofort. Er hat es erstmal als Klammern empfunden, ich nicht, weil ich gesagt habe, okay, ich möchte aber auch den Mann nur, wenn er mich auch wirklich will, ansonsten bleibt so eine sexuelle Beziehung muss ja nicht mehr sein, ist ja nicht schlimm. Ja, ist auch schön, aber ja, wenn es mehr wird, ist toll. Wurde auch mehr. Und dann war bei ihm halt so dieses, er hat seinen Kumpel, mit dem er dann öfter mal auch staubsaugermäßig unterwegs war. Und naja, in Berlin gibt es halt viele alleinstehende, hübsche, junge Frauen, die die Tür aufmachen, sich auch nicht mehr als ein Tanga anziehen, auch wenn die Staubsaugervertreter reinkommen. Und die waren sich da so einig. Das war halt ein nettes Arbeiten gemeinsam.
Sebastian ich kurz zwischenfragen, weil Caitlyn das wissen möchte, was für ein Staubsaugermodell war es denn?
Nikki Darf ich das sagen?
Sebastian Gibt es den Hersteller noch? Doch.
Nikki Ja.
Sebastian Ja, ach komm, sag's.
Nikki Vorwerk.
Sebastian Sehr, sehr gut. Ist beantwortet hiermit. Es gibt ja eh nur, es gibt natürlich ganz viele andere Marken, aber in diesem Fall geht es ja um den Vertreter. So, aber Caitlyn ist jetzt glücklich.
Nikki Ja, und da gibt es auch sehr viele Vertreter, die gar keinen Sex haben, glaube ich. Also das hat gar nichts mit der Marke zu tun. Das waren einfach nur die beiden im Team, die da so sehr aktiv waren.
Sebastian Alles, alles gut. Wie gesagt, das ist
Nikki Okay.
Sebastian so eine bescheuerte Frage. Was für ein Modell auf die Idee würde ich gar nicht kommen, das zu fragen. Aber gut. So, okay.
Nikki Jetzt hat man wieder Kopfkino.
Sebastian Entschuldigung. Weiter geht's. Okay, also.
Nikki weiter geht's so und der Kumpel, der war dann eben auch, irgendwann mal, die hatten so einen Sondereinsatz in irgendeinem Hotel und er hat gefragt, ob ich da hinkommen will sind ja da im Hotelzimmer, sehr schön also bin ich da hingekommen und na, wir waren da voll zu Gange also mein Hintern guckte irgendwie unter der Bettdecke vor und in dem Moment ging die Tür auf und ich schon so, oh, also bis dahin hatte ich auch noch nie ein Dreier das kam bis dahin noch nie vor wir waren da tatsächlich schon so leicht alkoholisiert und der Kumpel kam rein und legte sofort Hand an und ich dachte, okay. Ich habe dann meinen Mann angeguckt und der hat nur gegrinst. Da dachte ich, okay, findet er wohl gut. Naja, ich auch. Also von der Fantasie her hatte ich da sowieso Lust drauf. Also von daher habe ich auch nichts weiter gesagt und dann hatten wir echt zu dritt einen wunderschönen abend ziemlich extrem ich habe dann eine stunde schlafen mussten morgens wieder bei der lufthansa arbeiten also war auch echt heftig aber okay ja hohen
Sebastian So, schöner Exkurs, aber komm, Komm, hauen, schlagen, fesseln. Du bist ja jetzt doppelt gemoppelt. Wie kommt es da hin? Also da,
Nikki schlagen fesseln ja das ging dann das ging dann einfach mal so weiter also steigert dass ich habe dann immer weiter immer so er haut gerne auf den hintern einfach so das war von anfang an so vom ersten mal dann eigentlich und ich habe dann Und einfach irgendwann nur gesagt, ja okay, geht mehr, also können wir noch. Und dann ging es auch in die Spielzeugrichtung. Dann bin ich ja sowieso aufgrund meiner ganzen Berufsflummi-mäßigen Art immer am Forschen. Also wir haben dann auch mal ein Profil bei Poppen.de angemeldet. Da habe ich dann ein halbes Jahr lang mit finanziellen Interessen einfach Männerbekanntschaften gehabt, die dafür bezahlt haben und ich wollte halt wissen warum und habe versucht, deren Ehen zu retten. Bei manchen hat es geklappt, bei manchen nicht. Und da in der Zeit haben wir uns natürlich von diesem Geld auch ganz viel Equipment so leisten können. Da war dann auf einmal Spielzeug ohne Ende, da die verschiedensten Sachen, die man so kriegen kann, auch schöne Klamotten, also weil ich stehe ja auf so bestimmt, also so Korsett, also jetzt nicht Lack und Leder, ist gar nicht so meins, aber ich habe halt auch so meine Sachen, die sind teuer. Tja, also da sind wir dann so
Sebastian Okay, also, ja
Nikki immer weitergegangen, von Jahr zu Jahr und dann irgendwann kam das Kind und dann haben wir mal kurz so nur noch Sex gehabt. Ein paar Jahre lang.
Sebastian gut, Kinder ändern manchmal vieles, aber ihr seid ja wieder zurückgekehrt. So, okay, also völlig rein. Ja, das ist im Prinzip an sich, schöner kann es ja gar nicht gehen. Ihr habt beide gemerkt, das gefällt euch und habt das einfach gemacht und dann ist damit auch schon gut. Wie unkompliziert kann es eigentlich gehen? So, ne, ganz ehrlich.
Nikki Ja, sag ich doch.
Sebastian Weil manchmal, ja, ich glaube, wenn man den Podcast zu viel hört, auch zum Beispiel, dann kriegt man auch im Prinzip nur eingetrichtert. Ja, Konsens und hier und da und alles. Manchmal geht's auch eben anders, mit viel Zeit und einfach gucken, was macht Spaß. So, jetzt gibt's zwei Dinge, die du noch nicht gemacht hast oder die ihr noch nicht gemacht habt. Das finde ich ganz spannend. Kein Stammtisch, keine Party bislang.
Nikki das stimmt.
Sebastian Warum nicht? Ich meine, man sucht ja irgendwann auch mal andere Leute, die komische Sachen machen.
Nikki Naja, weil, also wie gesagt, wir waren damals, während der Poppen.de-Zeit konnten wir zum Beispiel ins Insomnia in Berlin. Das ist ja glaube ich in der Szene bekannt. Aber der Begriff BDSM war uns halt überhaupt gar nicht geläufig. Also das war so was, ne, also, klar, hat mich mal jemand dann gebucht für ein Rape-Game oder so, also damals, aber ich habe auch mit den englischen Begriffen überhaupt nichts am Hut. Also der hat halt gefragt, ob wir so eine Vergewaltigung inszenieren könnten. Und das finde ich ja total toll. Und dann haben wir uns dann abgesichert, weil wir uns ja beide nicht kannten und so weiter. Aber das ist so, ja, ich habe das ansonsten mit dem Club gar nicht weiter in Verbindung gebracht. Klar sind da Leute rumgeturnt, in einer Hundeleine hinter ihr hergekrabbelt und sowas alles, aber das war für mich ja, dadurch, dass mich das ja nicht stört, habe ich das auch nicht als irgendwas Besonderes empfunden oder ich war jetzt bei einer Party dabei. Ich war bestimmt bei Partys dabei und weiß es nicht mal, weil ich es einfach gar nicht wahrgenommen habe. So, und Stammtisch tatsächlich kannte ich gar nicht. Also das habe ich erst durch deinen Podcast überhaupt das erste Mal gehört, davon wusste ich nichts, dass es sowas gibt, weil wir ja eben bis vor, oh Gott, wann hat der angefangen sein Bett zu schlafen vor einem halben Jahr, also bis dahin waren wir ja so ganz raus aus allem
Sebastian Ja, bin gespannt. Das heißt, wenn jetzt diese ganze Hausarrestzeit rum ist, geht's dann los oder sagt er, brauchen wir eigentlich auch gar nicht?
Nikki ja, das ist die Frage also unser Oberdom, also das Kind liegt ja seit zu Hause, also der schläft ja auch nirgendwo anders ab und zu mal bei einem Kumpel direkt gegenüber aber das war es dann auch, also da weiß ich nicht wann es dann mal so weit sein wird, dass wir mal tatsächlich das Haus verlassen können hier, aber ja, sollte es mal so sein, ja, dass der Junge groß genug ist, um zu sagen, so geht mal ich möchte mal das Haus für mich, dann machen wir sowas bestimmt auch wieder.
Sebastian Ja, gut, dauert seine Zeit und irgendwann, ganz ehrlich, heißt es dann nur noch, ich bin ein paar Tage beim Kumpel und dann könnte er die Sau rauslassen.
Nikki Ja, genau. Oder er hat dann selbst mal eine Freundin. Irgendwann hat man ja auch mal sowas. Vielleicht.
Sebastian Ja, doch, natürlich.
Nikki Nein?
Sebastian Aber egal wer, die wird nicht gut genug sein.
Nikki Ach so, ja, na gut.
Sebastian ist so ein ganz komisches Gefühl, das ist echt schräg.
Nikki Ja, das glaube ich.
Sebastian Okay. Dieses, was du jetzt hast, seit, ich sag mal, sechs Wochen sind das jetzt etwa, hier Podcast und Leute und Chat und keine Ahnung was. Inwieweit bindest du ihn damit ein oder ist er da auch mit dabei oder berichtest du?
Nikki Ja, ja. Er liest alles mit, also beschwert sich dann manchmal, wenn er nach Hause kommt und der Gast noch nicht da war, dass sein Handy die ganze Zeit gebimmelt hat, weil jedes Mal, wenn ich schreibe, sieht er das. Ob ich nichts anderes zu tun habe, naja, aber ich mache dann also tatsächlich 50 Sachen gleichzeitig, schreibe auch noch gleichzeitig im Chat, sieht dann so aus, als hätte ich echt Langeweile, nee, hatte ich gar nicht, aber trotzdem, also es ist ja, doch, doch, da ist er voll eingebunden. Er ist halt ruhig, also er hat nicht so dieses Mitteilungsbedürfnis oder er hat auch nicht das Bedürfnis, andere auszufragen, er freut sich da, wenn er was lesen kann, aber bei mir ist es auch nicht, glaube ich.
Sebastian Gut, aber da sind ja Menschen einfach unterschiedlich und
Nikki Genau.
Sebastian der eine ist ein bisschen rückwärts.
Nikki ja nicht jeder am Sabbeln ständig.
Sebastian Der macht da dann einfach was mit dir. Und wenn dann irgendwas nicht okay war, dann wirst du das schon irgendwie merken.
Nikki Ja, genau.
Sebastian Wo geht's denn hin? Die Zukunft. Was gibt's für Sachen, wo du sagst, Mensch, da boah, das muss jetzt aber sein.
Nikki Ach,
Sebastian Da hab ich in den letzten Wochen jetzt echt ein bisschen was erfahren. Das will ich probieren, erforschen.
Nikki sowas habe ich gar nicht. Ich lasse mich echt, ich bin so im Flow im Leben. Also wenn ich eine Idee habe, dann muss ich die machen. Auch sehr schnell. Deswegen kann ich jetzt gar nicht sagen, da gibt es noch was, was ich machen möchte, wo ich drüber nachdenke, weil ich da gar nicht lange drüber nachdenke. Ich mache das dann tatsächlich. Zum Beispiel hatten wir jetzt am Samstag im Zoom, da war, können wir jetzt erwähnen?
Sebastian Ja, das können wir jetzt Das können wir mal erwähnen. Komm, das packen wir jetzt noch mal kurz mit rein.
Nikki Okay,
Sebastian Ihr habt schon wieder was Neues ausgetüftelt und ich wusste gar nichts davon. Ich habe nur irgendwann bei FetLife eine Mail bekommen, wie man da reinkommt und ich hatte keine Ahnung, worum es denn überhaupt geht. Ja, da war ich nicht informiert, fürchterlich. Okay, also was habt ihr wieder für eine Sauerei ausgebaldowert?
Nikki Wir haben jetzt immer Samstagabend, wir haben hier im Zoom Let's Play BDSM. Also da können dann Leute sagen, alles klar, diesen Samstag will ich mal. Und dann gehen wir da einfach zur Sache und können interagieren, also interaktives BDSM zugucken, mitreden, sich freuen. Also einfach ein cooles Beisammensein mit allem Drum und Dran.
Sebastian Okay. Aber das wird jetzt nicht irgendwie vor der Kamera gevögelt oder so.
Nikki Wer macht denn sowas?
Sebastian Wer macht denn sowas? Okay, da. So, und jetzt haben wir hiermit die Erwartungen geschürt. Ich gehe natürlich davon aus, da wird ein bisschen Shibari gezeigt und ein bisschen hier und da und sowieso und dann ist alles
Nikki Genau. Ja, ja, ja. Genau. Sowas auch. Und zum Beispiel zeigte da der eine, ich weiß nicht, ob ich jetzt den Namen sage, ich sage jetzt den Namen nicht, aber ich sage keine Namen überhaupt gar nicht, zeigte so ein, oh Gott, wie heißt das?
Sebastian Sag ich da keinen Namen?
Nikki Jetzt habe ich es wieder vergessen. ist ein, ach, ich mit englischem Namen, ne, geht gar nicht, so ein Stromteil. Irgendwas mit Neon One, der Chat weiß bestimmt, von was ich rede, ich nicht.
Sebastian der Violet Wand natürlich, dieses ratatatatat, irgendwas, was so schön leuchtet und so schön kribbelt.
Nikki Ja. Nein, nicht der Sybian, so krass jetzt wieder nicht, sondern davor.
Sebastian Ich dachte, dieses leuchtende Glas, dieses leuchtende Glas-Ding.
Nikki Dieses Elektro-Teil, das kleine. Ja, ja, ja, das, genau.
Sebastian Ja, ja.
Nikki So, ne, und da sitzt Micha dann zum Beispiel, ne, von dem ja keiner was mitkriegt, sitzt dann daneben mit dem Handy und ja, kommt dann und dann. Also kam heute an. Wir haben aber, ah, er zeigt es gerade, Elektro-Neon-Wand, genau. Ich spreche das bestimmt auch falsch aus, also ich habe es nicht so mit Englisch.
Sebastian die Gattung ist klar, aber die Die schönen kribbelnden Teile. Habt ihr jetzt zu Hause, ja?
Nikki ja. Haben wir jetzt zu Hause, kam heute an, aber ich habe dir den Vorrang gelassen, wir haben es jetzt noch nicht ausprobiert, wir machen das später.
Sebastian Ja, da wünsche ich euch jetzt schon mal ganz viel Spaß.
Nikki Ja, danke.
Sebastian Ja, Mensch, Nikki, stell dir vor, es ist 21 Uhr. Das kann doch nicht wahr sein, oder?
Nikki ich habe es mir gedacht, dass es irgendwann soweit ist.
Sebastian Ja, das geht immer so unglaublich schnell, die Zeit.
Nikki ich finde auch eine halbe Stunde echt kurz. Ich kann gar nicht unter drei Stunden reden eigentlich, aber ich glaube, wir haben die halbe Stunde auch irgendwie...
Sebastian Das machen wir dann noch mal in Ruhe, so Auge in Auge. Das ist ja immer das Gleiche. Wir müssen immer gucken, dass wir uns auf so einen kleinen Ausschnitt konzentrieren. und der Rest, der kommt dann einfach in die zwei, drei, vier Stunden Podcast-Folge. Mal sehen, wann ich die erste Acht-Stunden-Folge mache.
Nikki cool. Ja, also mit drei Stunden, glaube ich, das kriege ich locker hin. Das ist kein Problem. Acht Stunden, weiß ich nicht. Das könnte dann langweilig werden für die meisten.
Sebastian ja, da schummel ich mich dann irgendwie auf so ein Zeltlager und da wird einfach jeder mal gefragt, der da ist und vor das Mikro gezerrt.
Nikki Okay. Ja, das ist auch schön.
Sebastian Keine Ahnung, so irgendwie inkognito. Mal gucken, wie ich das hinkriege. Brauche ich eine schwere Erkältung dafür. Ja, weißt du was? Wir machen jetzt folgendes. Du hast dir nämlich auch kein Liedchen gewünscht. Ich sollte was aussuchen.
Nikki Nein, ich spende das an die... Ich spende das einfach an die anderen netten Leute, die ja schon bei dir im Podcast waren und sich Lieder gewünscht haben.
Sebastian Genau, ich habe, ja, Temel hat nämlich mitgeteilt, als sie dabei war, gab es das noch gar nicht. Und sie würde sich aber gern was wünschen. Da habe ich gesagt, ah, das passt ja ganz gut. Liebe Niki, ich wünsche dir ganz, ganz viel Spaß. Vor allen Dingen nachher oder morgen oder wann auch immer ihr das macht. Ich werde beobachten, ob du weiterhin im Chat dann bist oder ob du irgendwie einen Stromschlag abgekriegt hast.
Nikki Ich habe da Poker-Face auch beim Stammtisch und so. Ich kann da trotzdem chatten.
Sebastian Ich überlege, ob wir jetzt noch eine ganz kurze Runde machen mit ein, zwei, drei Hörerfragen.
Nikki Ja, da
Sebastian Da müssten die aber ganz schön schnell sein, glaube ich.
Nikki müssten die jetzt schnell tippen, ne? Also Jasmin schreibt gerade, acht Stunden wäre für mich läuferisch anstrengend. Das stimmt, ne? Also ihr zuliebe könnten wir das dann ja doch auf drei Stunden beschränken.
Sebastian Ja, alles, was da an Hörerfragen jetzt noch kommt, die werden natürlich notiert, kommen in mein Archiv. Und dann hebe ich mir die noch auf für dich. Dann können wir vielleicht noch mal ein bisschen ausholen.
Nikki Alles klar. So machen wir das.
Sebastian wir
Nikki Ja, finde ich gut.
Sebastian wünsche dir einen schönen Abend und spiele jetzt für und von Temel kein Mord. Keine Ahnung, was das ist. Ich bin sehr gespannt. Ja, und dann kommt der nächste Gast.
Nikki Ja, und dir und Podcastsubbie auch noch einen schönen Abend. Viel Spaß und ich stoße jetzt mit euch mit Gin Tonic an.
Sebastian Wunderbar, alles klar. Mach's gut, tschüss.
Nikki Alles klar.

Alex von Artgerecht

Sebastian Und da sind wir wieder. Und warum wir da wieder sind, hat den Grund, dass ich hier jemand habe aus meiner fast alten Heimat, nämlich aus der Nähe von Kassel. Ich begrüße den lieben Alex. Hallo.
Alex Artgerecht Hallo, schönen guten Abend.
Sebastian So, du bist 45 und Dominant steht hier.
Alex Artgerecht Ja, dominant Plus vielleicht, ja.
Sebastian Und du machst, ja, und hin und wieder machst du auch irgendwie irgendwelche Basteleien mit Holz, habe ich gehört.
Alex Artgerecht Genau. Ja, ich bastel mit Holz rum, richtig. Genau.
Sebastian Genau. Wir sagen es einmal kurz, du bist der Mensch von Artgerecht, der diese Stöckchen baut, aber
Alex Artgerecht Genau.
Sebastian darüber reden wir heute ja gar nicht.
Alex Artgerecht Fast nicht.
Sebastian Fast nicht, nein, wie bei jedem anderen auch, musst du erstmal durch meine Mühlen der Bürokratie durch und das ist gut.
Alex Artgerecht Aber das ist vollkommen in Ordnung.
Sebastian Ja, also es ist ja, du verkaufst in der Szene, aber du gehörst eben auch dazu und das finde ich immer gut, wenn Menschen, die dazugehören, dann eben auch was machen und sich das alles so ein bisschen verquickt. Das finde ich immer total spannend, wie man dann auf irgendwelche Ideen kommt.
Alex Artgerecht ja, es hat ja alles seinen Ursprung irgendwo, ich meine, wir haben alle irgendwo angefangen, uns für das Thema zu interessieren und ich denke mal, es gibt auch Hersteller, die vielleicht nicht so in der Szene sind oder halt es privat auch vielleicht nicht ganz so benutzen, was sie herstellen. Also ich habe auch ein bisschen länger gebraucht, um meine Stücke für mich selber zu entdecken, also für mich ganz persönlich. Am Anfang war das halt eher Kunst und mittlerweile beschäftige ich mich halt selbst damit. Ja,
Sebastian Ja, so ist das doch in Ordnung. Gucken wir doch mal nach den Ursprüngen. Ja, auch bei dir die Frage, wie kommt man zum BDSM?
Alex Artgerecht Wie kommt man zum BDSM? Also ich habe in meiner Spiel- und Drangphase mit meinem Spielzeug mit zwölf, elf, zehn Jahren schon meine ersten Gedanken über Fixierung und Fesseln gehabt. Das habe ich damals auf meine Actionfiguren beschränkt, da wir mit Barbies halt als Jungs damals weniger gespielt hat. Und habe die irgendwo festgebunden und fand das irgendwie ganz toll, dieses im Spiel halt dieses Gefangenehmen, so dieses typische Indianer, Räuber und Gendarm, diese ganzen Geschichten. Und damit habe ich mich dann halt erst mal nicht sexuell auseinandergesetzt und das ging halt ein paar Jahre, wo dann halt auch meine Kumpels anfingen dann halt die Frauen zu entdecken und alles und ich habe es halt immer von Anfang an ein bisschen anders gesehen und habe mir gefragt, ist das normal und warum reden meine Kumpels eben nicht über solche Sachen und habe es dann auch erstmal so für mich behalten. Es gab ja damals auch kein Internet. Ich habe mit niemandem reden können. Das war halt auch keine Zeit, in der man so offen damit umgehen konnte auch.
Sebastian man schwimmt dann so mit dem Strom erstmal mit und guckt mal, was machen die so und dann versucht man auszuloten, wo man eigentlich steht und wo man sich hin bewegt.
Alex Artgerecht Manche Sachen haben mich nicht interessiert, die die ganz toll fanden. Und andersrum dann vielleicht genauso. Aber ich habe halt niemanden gehabt, mit dem ich wirklich so tief dann auch gehen konnte, um mit ihm zu reden. Und dann habe ich es halt, wie gesagt, eher so mit mir ausgemacht. Habe halt lange Jahre einfach gedacht, ich habe sie nicht alle an der Murmel. Und man zweifelt dann auch an sich selbst, ob das normal ist, ob das krank ist. Ja, und dann bin ich damit halt so ein bisschen aufgewachsen, habe dann meine ersten sexuellen Erfahrungen non-BDSM-sexuell gemacht und irgendwann kam halt das Internet. Und das Internet ist dann in meinem Leben geknallt, also BDSM-mäßig, und hat mir gezeigt, ich bin nicht alleine.
Sebastian Ja, was war denn da so der erste Eindruck? Also ich kann mal sagen, bei mir war es irgendwann bei AOL, das gab es damals noch. Da kam dann so eine Spam-Mail mit einem wirklich hübsch gefesselten Mädel. Und das hat dann erstmal dazu geführt, dass ich Alta Vista zwei Nächte traktiert habe, obwohl das zehn Pfennig die Minute gekostet hat.
Alex Artgerecht Ja, geil.
Sebastian Aber das war halt wichtig, ne?
Alex Artgerecht Ja, denn ich weiß, damals hatten wir andere Prioritäten gehabt, Bei mir war es günstiger, muss ich sagen. Ich habe ganz schnell im Internet Insex entdeckt. Das ist so eine amerikanische Geschichte, die in den 80er Jahren ihren Ursprung hatte und die schon relativ heftig ist, sage ich mal. Da gibt es auch alles und nichts. Und das hat mich dann eine ganz, ganz lange Zeit begleitet, mit der ich mich erst mal auseinandergesetzt habe, visuell. Ich habe ja vorher nur Gedanken gehabt über Jahre. Und jetzt auf einmal sehe ich da eine Frau in diesen Posen, wie ich mir das so vorstelle und denke mir, boah, super. Das ist halt das,
Sebastian aber
Alex Artgerecht was ich will. Und dann beschäftigt man sich damit. Und dann bin ich im Internet hin und her und dann kam die SZ dazu, also die Sklavenzentrale. Und da war ich 21, da habe ich mich dann das erste Mal angemeldet und sah mit 21 echt aus wie 15. Und das war scheiße damals. Also das war, ja,
Sebastian mich mal kurz aufs Insex kommen. Das ist ja nochmal ein Portal gewesen. Ja, man hat diese Clips dann gehabt, die winzig klein waren und ich fand, das war extrem technisches. Ja, war das BDSM?
Alex Artgerecht total.
Sebastian Es war halt extrem technisch. Also das würde ich jetzt nicht mit dem BDSM vergleichen, was ich heutzutage so lebe.
Alex Artgerecht Ja, nein,
Sebastian Und trotzdem war das so, ui.
Alex Artgerecht das stimmt. Ja, das war halt einfach erst mal Futter. Das war Futter für den Kopf, um zu sehen. Und dann bittet man sich halt auch raus und will das dann auch ausprobieren. Und wie du schon sagtest, diese technische Geschichte, die haben das ja alles super vorbereitet. In dem Video ist das alles immer so, ne? So, zack, ist die gefesselt und auch wunderbar und dir tut auch nichts weh und die wird dann benutzt. Aber wenn man dann halt so über Jahre dann halt sich damit beschäftigt, merkt man halt natürlich, dass da ganz andere Sachen dahinterstecken. Und das ist ja keine Frage. Aber für die damalige Zeit, so von 0 auf 100, ne? So, das ging ja innerhalb von ein paar Monaten dann, wo ich halt nichts wusste und wo ich dann ganz viel wusste, war das schon heftig. Ja.
Sebastian Okay, und dann kommt die Sklavenzentrale, da meldet man sich an und dann ist da plötzlich deutsche Community. Ui,
Alex Artgerecht Genau. Ja. Super. Und dann stehst du da und hast den Kontakt zu dem, was du gerne möchtest und
Sebastian das ist wie ein neues Leben, ne?
Alex Artgerecht dann fängst du deine eigene Evolution an, also so, zumindest war es dann so bei mir, was halt wirklich auch über Jahre ging, da meine Erfahrungen gemacht, meine ersten und genau,
Sebastian kommen wir doch mal zur ersten Erfahrung. Das finde ich immer spannend. Auch da wieder der Moment, wenn du das erste Mal dann da jemanden hast, ein Mädel, und dann sagt die, mach mal was. Und jetzt plötzlich kannst du, jetzt ist dieser Moment, da läuft es einem doch eiskalt den Rücken runter, ich kann das jetzt wirklich mal machen. Ich habe das bisher nur gesehen oder drüber nachgedacht und jetzt geht es los.
Alex Artgerecht ja, ja ja, ich kann das genau wiederholen, wie du es gesagt hast, also ich habe gut, meine ganz allerersten Erfahrungen hab ich dann schon irgendwie auch mit Stino-Freundinnen gemacht, wo man sich dann mal diese günstigen Handschellen geholt hat mit 14 oder was Aber das waren halt so die allerersten Ansätze. Aber ich habe dann wirklich in der SZ damals jemanden kennengelernt. Und wir haben uns getroffen und wir waren uns sympathisch. Und ich war auch super aufgeregt. Und sie war so ein Stückchen weiter als ich. Also sie hatte schon ein bisschen Erfahrung. Und dann hat sich das Mädel ausgezogen und hat gesagt, so, du machst, was du willst. Und dann habe ich genau diesen Moment gehabt, den du gerade da beschreibst. Ja, und dann habe ich angefangen zu fesseln mit allem, was ich in die Hand gekriegt habe. und hab
Sebastian hat sie denn in der Hand? Ja,
Alex Artgerecht ach alles, es war nicht vorbereitet da drauf, ich hab ja nicht ein riesen Ding draus gemacht, sondern ich hab eine Frau kennengelernt und hab gesagt, naja, man trifft sich mal und dadurch, dass die ein Stück weiter war, war die auch insgesamt ein Stück weiter und hat mich ein bisschen mitgezogen, ja was ich halt im Haus hatte, Seile, Schals, dünne Stricke und sonst irgendwas da hat man auch gleich gemerkt, das geht und das geht gar nicht und so hat man halt gelernt
Sebastian das teile ich mit ihr. So ein bisschen meine erste Spielpartnerin, die ich dann getroffen habe, recht unerwartet tatsächlich. Tatsächlich, die war auch, mein Gott, die war schon seit 20 Jahren in der Szene unterwegs und hatte Erfahrung bis zum Gehtnichtmehr und dann hat sie sich da von mir bespielen lassen und diese paar Monate, das war eine Lernkurve, die war unfassbar, wirklich ein Ding nach, jedes Mal, wenn wir uns gesehen haben, irgendwas Neues und boah,
Alex Artgerecht ja, ja und die hat dich ja auch dann quasi gefördert, oder?
Sebastian sowas von, also ganz ehrlich,
Alex Artgerecht Ja, genau. Und das kenne ich genauso, ja.
Sebastian ist echt der Kracher, ne? Und wenn man da sagt, ja, Dom muss seinen Mann stehen und muss immer über der Situation stehen. Nee, man kann auch einfach mal zuhören, wenn die sagt, nee, ich will jetzt eine Ohrfeige haben, weil das gefällt mir. Und du stehst da, nee, das ist doch ein Tabu, das macht man doch nicht, das ist doch der ganz krasse Scheiß. Die sagt, nee, mich macht das geil.
Alex Artgerecht Ja, genau.
Sebastian So, dann stehst du da, okay, tätschelst da mal rum.
Alex Artgerecht Ja, natürlich,
Sebastian Aber das gibt auch viel Sicherheit, finde ich. Und nein, das ist einfach richtig cool, wenn man dann davon einfach mal profitieren kann. Ja,
Alex Artgerecht klar. Und das war auch wirklich schön. Das waren so die ersten Momente. Und es hat auch nicht lang gehalten. Es waren halt ein paar Sessions, die wir dann damals gemacht haben. Obwohl, damals hatten wir ja noch nicht Sessions dazu gesagt. Es war ja alles noch ein bisschen anders. Und dann ging es halt so langsam weiter. Ich habe dann auch viel Privates gemacht, habe dann auch wieder eine Stino-Beziehung geführt. Und ja, das hat sich dann so alles nach und nach dann immer weiter entwickelt, da wo ich gerne hin möchte, was ich für Fantasien habe. Und ja, in Kassel gab es damals, bitte?
Sebastian okay. Und du gehst,
Alex Artgerecht ich bin, wenn ich mich so beschreiben möchte, ich bin schon recht umfangreich. Also ich bin Dom, weil es mir Spaß macht, weil ich darin meine Befriedigung finde, mag mich da aber nicht so gerne irgendwo einsortieren, sondern finde es einfach gut, mein Ding zu machen. Deshalb finde ich es auch in der SZ schon immer sehr geil, dass man anders anklicken konnte. Also man konnte sich aussuchen, wer man ist. Dom, Herr, sonst irgendwas. Und ich fand es immer schon ganz geil, dass man halt anders anklicken kann, um sich selbst vielleicht seine Richtung zu geben. Schlagwerkzeuge benutze ich super gern, aber ansonsten ich fixiere halt gern und ich finde halt diese Zwangsgeschichten ganz gut. Das sind so Sachen, die mich kicken, die mir Spaß machen und ja, ich
Sebastian Das ist ja hier der Podcast, wo manche dominante Menschen zugeben, dass sie experimentiert haben.
Alex Artgerecht experimentiere sehr gerne, davon mal ganz abgesehen, aber nee, ich habe mich schon immer so von außen betrachtet in dieser Position, dieses Vereinnahmen, Beschützen und Fordern als aktiver Part. Also das Das war für mich eigentlich auch nie eine Frage.
Sebastian Also, dass du Beschützen jetzt genannt hast,
Alex Artgerecht Von Anfang an, wenn ich gesagt habe, ich fessele gerne, möchte ich gerne der sein, der auch fesselt. Oder fixiert oder wie auch immer.
Sebastian hast jetzt Beschützen gesagt in der Aufzählung, das finde ich echt mal gut, weil ja, das ist so ein Aspekt, das gehört auch irgendwie dazu, ne? Also ich finde das als Kerl auch immer super, wenn ich sage, komm, ich bin für dich da, ich beschütze dich vor allem, was nun so ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist ein schönes Gefühl.
Alex Artgerecht Total. Ja, genau. Ja, es ist ja dieses Benutzen ist ja auch ein Gefühl. Und beschützen, benutzen. Ich mag diese Sachen, die so nah beieinander liegen. Weil es halt wirklich was Inniges hat. Ich würde dadurch auch nie eine Spielbeziehung führen. Ich brauche das im Ganzen. Und das sind für mich einfach Sachen, die ganz nah zusammengehören für mich.
Sebastian Das hast du sehr gut beschrieben. Ich schiele so ein bisschen auf den Chat und ganz ehrlich, weißt du was, die können nicht anders, die müssen hier die ganze Zeit nur über Spielzeug reden von dir.
Alex Artgerecht Ja, können wir ja machen.
Sebastian Komm, wir gehen, wir gehen, komm, dann gehen wir mal dahin.
Alex Artgerecht Wir können ja auch reden darüber.
Sebastian Also, du baust Sachen zum Hauen und ich gebe schon mal zu, ich besitze solche Sachen auch schon von dir, ohne vorher gewusst zu haben, dass sie von dir sind.
Alex Artgerecht nein.
Sebastian Was machst du denn? Vollzeit berufstätiger Schreiner, der den ganzen Tag irgendwelches Zeug baut und davon sehr gut leben
Alex Artgerecht Also ich bin gelernter Metallbauer, Konstruktionsmechaniker und gelernter Koch. Doch, und reich bin ich auch nicht und arbeite noch nebenbei, drei Tage die Woche in einem Lager, kommissioniere immer solche Geschichten und sonst widme ich meine freie Zeit in meiner Firma. Also ich habe halt diese kleine Holzfirma, die ich jetzt seit ein paar Jahren betreibe und habe da ganz klein angefangen und aus eigenen Ideen heraus,
Sebastian Wann hast du angefangen? Wann hast du angefangen?
Alex Artgerecht 2013 habe ich mich selbstständig gemacht damit, also im Kleingewerbe halt.
Sebastian Okay, aber das sind ja schon sieben Jahre jetzt, ne? Das ist ja schon ganz ordentlich.
Alex Artgerecht Ich habe auch schon in meiner ganzen BDSM-Zeit schon immer gerne diesen, ich wollte immer gerne so eine Brücke aus meiner Neigung schlagen und irgendwas Visuelles erschaffen. Also dass ich quasi was Greifbares habe, was mir auch gefällt, so wie halt ein Spielzeug. Und damals waren meine Gedanken noch sehr in Richtung Pranger und Fixierung, weil das ja so mein Thema ist. Und da habe ich auch schon vor 12, 13 Jahren Pranger gebaut. Natürlich nicht in der Art wie heute, aber das waren schon so erste Ansätze. Habe das wieder verworfen, habe mich dann anderen Sachen gewidmet und stand dann irgendwann, also das war dann 2012 mit meinem Cousin im Keller und der hat eine eigene Drehbank und der raucht solche E-Pfeifen, diese elektronischen Dinger.
Sebastian ja, ja, kenne ich.
Alex Artgerecht und hat sich unten drunter so ein Teil aus Holz gedreht. Und ich gucke ihm da so zu und wir unterhalten uns und sage, guck mal, das sieht eigentlich aus wie ein Dildo. Dann sagt er, ja klar sieht es aus wie ein Dildo. Sag ich, wir können das Ding auch länger machen. Dann hat er mir ein bisschen Holz gezeigt, was er sich so selbst geholt hat. Und sag ich, ey, das ist total cool, lass uns doch einfach mal hier so ein Dildo machen. Und dann habe ich den Dildo gemacht und saß dann abends bei mir zu Hause und habe den dann noch mit der Hand geschliffen und alles. Ich habe mich da richtig mit befasst und saß dann nachts um eins da und habe mir gedacht, ey, das ist so geil, das will ich nochmal machen. Und da hätte ich echt Bock, mich selbstständig zu machen und verkaufe jetzt Holz. Das ist doch geil, habe ich mir gedacht. Und mein Cousin hat dann keine Zeit gehabt, der musste alles arbeiten und ich denke mir, Mensch, und dann habe ich mein eigenes Holz bestellt und habe dann angefangen, bei meinen Eltern in einer ganz kleinen Werkstatt von zwei Quadratmetern an einem Schleifbock Dildos herzustellen. Damit fing quasi dann alles an.
Sebastian Baust du noch Dildos?
Alex Artgerecht Auf Anfrage, ja.
Sebastian Ja, okay.
Alex Artgerecht Also ich habe das irgendwann ausgekoppelt, weil ich wirklich durch meine Neigung sehr schnell, also ich war auf so ein, zwei Märkten, im Bedo-Studio damals, Markt der schwarzen Seelen noch, war super und war echt toll, aber ich war halt trotzdem immer noch SMler und das war mir irgendwann alles zu wenig. Hab dann mal angefangen, ein Dildo herzustellen mit so einem Griff und so, also wirklich ein bisschen in Benutzung zu gehen und bin dann halt ganz schnell zu einem Schlagwerkzeug gekommen.
Sebastian Zu langweilig, würde ich fast sagen. Okay, was hast du da zuerst gebaut? Jetzt überlege ich, Mensch, ich kann mit Holz umgehen. Also ich kann es nicht, aber ich nehme es mal an. Jetzt will ich was zum Hauen bauen. Dann würde ich jetzt irgendeine Latte aus dem Baumarkt nehmen und dann guckt mich das Podcastsubbie böse an und sagt, ach, du spinnst wohl, da kommen nur Splitter raus. Also ich könnte es natürlich Was hast du da zuerst gebaut?
Alex Artgerecht Also ich habe ja das Holz kennengelernt durch die Dildos. Und wusste ja schon ein bisschen, wie verhält es sich, weil ich da stundenlang und wochenlang geschliffen habe. Ich habe es ja über anderthalb Jahre gemacht. Und da wusste ich schon, was ich nehmen kann und was ich nicht nehmen kann. Und habe dann angefangen, mir noch andere Händler zu suchen. Und habe angefangen, mir noch eigene Holzsorten zu kreieren, die ich halt woanders noch herbeziehe. Und habe dann anhand der Festigkeit angefangen, so Bretter zu machen. Eigentlich, wie du auch gesagt hast, aber schon im guten Holz. Es war schon ein hochwertiges Holz von Anfang an. Aber es war durchweg flach. Also die Schlagfläche war ein Zentimeter und der Griff auch. Das habe ich dann verkauft, die ersten. Und dann sagten die ersten, das ist toll, aber uns fehlt der Griff.
Sebastian Ja, verständlich.
Alex Artgerecht Also die konnten es schlecht halten. Und dann habe ich angefangen, weil sie halt auch ein bisschen größer waren. Ich wollte ja Paddles machen und nicht so kleine Schissdinger. Ich wollte ja schon was herstellen, was ein bisschen auch Power hat. Und dann habe ich angefangen, das zu verjüngen und habe an den Techniken gearbeitet. und habe mich dann immer weiter, immer Stück für Stück neue Maschine und irgendwas ausprobiert oder auch mal Holz gekauft, was gar nicht ging, was jetzt immer noch in meiner Werkstatt steht und ja, Lehrgeld bezahlt und immer weiter gemacht und mich damit halt dann auch immer mehr beschäftigt quasi.
Sebastian Hatte ich ja auch erzählt. Man fängt dann an und dann verkauft man vielleicht mal was. Und was macht man mit dem Geld? Man kauft neues Werkzeug, damit man noch bessere Sachen machen kann.
Alex Artgerecht Richtig, und ich habe Holz gekauft, genau, richtig.
Sebastian Und dann geht das immer so weiter. Und im Prinzip steckt man nur viel Zeit rein und hat dann irgendwann eine geile Werkstatt und Holz. Aber irgendwie rausgezogen hat man immer noch nicht viel. Aber das ist halt diese Leidenschaft dahinter, das ist eigentlich scheißegal, das ist wie beim Podcast. Ich kaufe auch ständig neue Mikrofone und so ein Kram.
Alex Artgerecht das mache ich heute auch noch. Also ich habe auch jetzt keine super Werkstatt im Gegenteil. weil ich habe, das ist auch ein Zufall, meine Eltern haben sich ein neues Auto gekauft und es passte nicht in die Garage. Dann habe ich ihnen die abgeschwatzt. Seitdem mache ich in der Garage meiner Eltern meine Sachen und habe auch schon Angebote gehabt, in Schreinereien zu gehen. Und ich will das aber nicht. Ich will da bleiben, wo ich angefangen habe. Und da werde ich immer bleiben. Weil es einfach mein, das ist mein Umfeld. Und das ist auch, das ist nichts, wenn du jetzt denkst, ich habe da so eine Halle oder sonst irgendwas, da liegst du ganz doll falsch. Und
Sebastian Okay, ja, ganz ehrlich, hätte ich jetzt fast erwartet und dann hast du mir im Vorgespräch gesagt, nee, nee, ich mache das allein in der Garage. Dann dachte ich, huch. Also das sagen aber ganz viele. Immer wenn ich mit irgendwelchen Leuten spreche, die irgendwas machen, dann ist das immer zwei Nummern kleiner, als ich erwarte, weil man denkt sich, oh Mensch, da steht eine Riesenfabrik oder was weiß ich, eine Schreinerei und dann ist das ein Teil davon oder so. Aber ich glaube, das
Alex Artgerecht ich habe auch keine technischen Geräte, die sich niemand leisten könnte. Meine Sachen in meiner Werkstatt, die ich benutze, hat jeder in einem Keller. Jeder. Ich habe nicht eine Maschine, die keiner hat. Ich habe vielleicht mal ein, zwei Spezialwerkzeuge, um irgendwelche größeren Sachen zu machen. Aber das sind halt auch nur ein Bohrer oder ein Fräskopf oder sonst irgendwas. Also ich bin da wirklich... Ich bleibe da klein und mache das so, wie ich es von Anfang an gemacht habe. Und mag das halt auch ganz gern.
Sebastian alles ist handgefertigt. Ich kann, ich erwähne einfach mal, also per Zufall, wie gesagt, habe ich auch schon was von dir. Das Ding hat auch einen Namen bekommen. Das Ding heißt nämlich Idefix. Und ja, das ist so, das ist halt mal ein bisschen was anderes. Das ist halt irgendwie schwer und verbiegt sich nicht und ist kein Rohrstock, der ständig abbricht. Gut, inzwischen bin ich da auch besser geworden und breche die Dinger nicht ständig ab.
Alex Artgerecht Genau. Genau. Ja,
Sebastian Aber trotzdem, das war einfach mal was anderes.
Alex Artgerecht das kann ja mit meinen Sachen auch passieren. Das ist ja nun mal Holz.
Sebastian Ja, das ist jetzt die große Frage. Die Frage ist jetzt, wenn du gar nicht so viel Spezialwerkzeug hast, warum baut nicht jeder sowas? Braucht man so viel Zeit dafür oder was ist da so kompliziert dran? Warum kriege ich nirgendwo sowas wie von dir, was weiß ich, sogar aus China vielleicht?
Alex Artgerecht Die könnten meine Preise nicht halten. Ich bin niemand, der da größenwahnsinnig sonst irgendwo hin möchte. Ich möchte meine Kunst verkaufen. Und ich habe so viele Kunden auf den Messen, die kommen und sagen, man sieht genau, dass das dein Ding ist. Und das ist mein Lohn. Das ist, auf der BoundCon stehen, das allererste Mal, und es kommt ein Kunde und sagt, ey, pass mal auf, du hast den geilsten Stock auf der ganzen BoundCon. Seine Meinung, alles gut. Das ist einfach das, was ich super finde. Und für das mache ich das.
Sebastian das geht so. Lob geht eh immer runter wie Öl.
Alex Artgerecht Ja, ja, okay.
Sebastian Also keine Frage. Und selbst wenn es mal Kritik gibt, kann ich mal kurz erzählen. Ich habe gestern Abend bei Twitter einen Kommentar gehabt, wo ich dachte, okay, ist nicht ganz so nett. Habe dann mal überlegt, kann man so sehen, ist in Ordnung. Da muss man dann drüber stehen. Auf der anderen Seite, gut, da muss man das halt annehmen und dann einfach gucken, wie kann ich in Zukunft damit umgehen. Das gehört dann auch dazu. Und gut, du kannst es technisch verbessern. Du kannst überlegen, was kann ich machen. Ich muss dann eben gucken, wie ich das auch bei mir in meinen Spickzettel rein verarbeite. Aber das gehört immer dazu. Und wenn sich das so ein bisschen in die Waage hält, dann bleibt man, glaube ich, auch so ein bisschen auf dem Teppich hoffentlich. Sag mir mal, ich habe so ein Zebrading. Was ist denn das für ein Holz, verdammte Axt? Ich habe das nie rausgekriegt.
Alex Artgerecht Das ist Pappel, das ist deutsche Pappel. gefärbtes Schichtholz, verleimt, verpresst und dann ein paar Jahre liegen gelassen und dann wird es als Bohle verarbeitet. Und das Holz, was du hast, läuft auch gerade aus, das wird es nicht mehr lange geben. Ein tolles Holz, auch ein weiches Holz. Dein Stock wird wahrscheinlich so ein kleines bisschen dicker haben, ein bisschen mehr Querschnitt, weil die stelle ich dann immer ein kleines bisschen dicker her halt auch, dass es mir damit auch Spaß hat.
Sebastian Ja, hat auf jeden Fall Wumms. Das kann man schon Ja, klingt jetzt alles so ein bisschen nach Werbung. Aber ganz ehrlich, heute ist mir das mal wirklich völlig egal. Denn du kaufst dich gleich frei.
Alex Artgerecht Ja, das
Sebastian Der Chat meldet übrigens, seine Webseite würde nicht gehen. Das ist irgendwie bekannt, ne?
Alex Artgerecht ist wahrscheinlich die .com-Adresse. Ich habe einen Shop gehabt. Mittlerweile gibt es aber nur noch eine, also was heißt nur noch? Ich arbeite an einer Präsentationsseite. Die geht auch irgendwann, hoffentlich irgendwann mal online. Und da wird man auch alles sehen können, was ich mache mit einem guten, einfachen Kontakt zu mir. Aber das dauert noch ein bisschen. Und das ist dann mein-artgerecht, darf ich das sagen?
Sebastian Ja, komm, sag's.
Alex Artgerecht Punkt.de halt. Nicht .com, sondern .de. Das ist die neue. Und die ist im Moment noch auf Baustelle, aber da tut sich was.
Sebastian komm, wenn wir den Kontakt haben, den Chat lade ich jetzt einfach mal ein, stellt Fragen, jetzt könnt ihr.
Alex Artgerecht Ich
Sebastian Und ich teile mal mit, was ich dir aus dem Kreuz geleiert habe.

Paddelverlosung

Heute kam es mit der Post.
Alex Artgerecht mache das mal.
Sebastian Ich habe hier so ein kleines, sieht aus wie so eine Haarbürste im Querschnitt. Nee, es ist ein, wie hast du das genannt? Ein Schwert?
Alex Artgerecht Ein Klatscher.
Sebastian Ein Klatscher. Ich habe hier einen Klatscher von dir. und den Menschen, die hier angerufen haben letzte Woche, wenn dieser Call-In stattfindet und die jetzt auch, sagen wir mal, diese und nächste Woche auch einfach spontan anrufen und auch durchkommen, unter denen verlose ich diesen Klatscher und den werde ich jetzt einmal kurz verlinken im Chat und ansonsten in den Shownotes, damit man mal sieht, was das überhaupt ist. Klick, da ist der Link und wie gesagt, das Ding habe ich dir abgeluchst, heute kam es mit der Post und wir haben uns da schon überlegt, ob wir überhaupt das Ding verlosen wollen, ob wir das Ding einfach behalten wollen. Ja, ich schwärme gerade zu sehr.
Alex Artgerecht Ich habe ein schönes rausgesucht.
Sebastian Ja, ich schwärme gerade ein bisschen zu sehr, aber das ist jetzt einfach mal so.
Alex Artgerecht Alles gut. Alles gut. Ich finde das doch toll. Für mich ist das doch schön.
Sebastian Ja, für dich ist das super, ne? Nein, ich glaube, wir sind da so eine kleine Community und Gemeinde. Wenn jetzt jemand sagt, ja, aber ich stelle auch tolle Sachen zum Hauen her, dann soll er mich mal anrufen, dann können wir mal sprechen.
Alex Artgerecht na klar.
Sebastian Da ist man natürlich eingeladen.
Alex Artgerecht Dafür bin ich da. Ich mag es halt auch lieber mit den Kunden so. Ich habe eh immer engen Kundenkontakt. Ich finde das toll. Wenn Leute sagen, ich möchte das gerne dafür und dafür haben, kann ich vielleicht noch einen Tipp geben. Ich arbeite ja mittlerweile auch mit verschiedenen Schmerzarten. Die eine Seite ist halt rund geschliffen für einen muskulären Schmerz und die andere ist flach für Oberfläche und damit kann man halt auch von Anfänger bis Profi richtig Geile geben, das ist super.
Sebastian Du solltest eine Anleitung beilegen. Als du mir das erzählt hast vor ein paar Tagen, und dachte ich so, achso, ich kann das Ding auch umdrehen und dies und das. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Ich hau halt drauf.
Alex Artgerecht Ja, aber du kannst dir den Schmerz aussuchen, das ist halt das Ding, aber da bin ich auch erst jetzt seit ein paar Monaten dran und es gibt auch bald Beipackzettel und es gibt auch mehr Informationen.
Sebastian bin da so ganz stumpf.
Alex Artgerecht Ich gebe mir Mühe, dies alles abzuarbeiten im Moment.
Sebastian Ganz ehrlich, das sind dann immer so Sachen, solange das Zeug weggeht und du eh nicht nachproduzieren kannst so schnell, solange braucht man das ja auch
Alex Artgerecht Ja, nein, wenn jemand sagt, er möchte gerne mal sehen, was ich dann da habe, dann kann man auch einen WhatsApp-Kontakt herstellen. Das ist alles überhaupt kein Thema.
Sebastian Jetzt sag mir mal, gibt's irgendwas, was du gebaut hast, was du nicht verkaufen würdest, was so für dich selber ist, wo du sagst, da hab ich richtig nochmal extra Zeit reingesteckt, das wird eh keiner bezahlen.
Alex Artgerecht Nein, weil ich kann mich komischerweise von jedem Stück trennen. Ich habe immer mal so zwischendurch eins, wo ich sage, boah, das finde ich so geil. Aber warte mal, doch, wo ich jetzt einmal drüber nachdenke, doch, ich habe wirklich ein Stück. Ich habe doch den Bumerang, den würde ich wirklich nicht hergeben.
Sebastian Boomerang?
Alex Artgerecht Also ich habe mal so ein, ja, ich habe ein Schlagwerkzeug hergestellt, was vier verschiedene Schlagseiten hat.
Sebastian Okay, also ich stell mir, ja, beschreib's mal.
Alex Artgerecht Den kann man halt die eine ist dann da innen gewölbt, die andere so ein bisschen nach oben geschliffen und die andere ist ganz flach und die andere ist rund. Also so vier verschiedene Oberflächen. Und dadurch, dass der Bumerang, den kann man ja überall nehmen, wie man will. Man kann ihn drehen und wenden und kann auch super damit zuhauen und der ist schon echt heftig. Aber da bin ich halt auch nicht. Das sind so Projekte, die ich halt zwischendurch immer starte.
Sebastian Ja, dieses Rumprobieren, Rumgefrickeln, ne?
Alex Artgerecht Ja, ja,
Sebastian Ja, sowas ist mal schön, wenn man dann einfach auch ausprobiert. Ich meine, das Ding, was ich jetzt in der Hand habe, das sieht ja auch, das sieht ein bisschen ungewöhnlich aus und ich würde es ja fast gerne probieren, aber ich glaube, das mache ich, das frage ich erst dann, wenn es verlost ist, denjenigen, der es dann kriegen wird, ob der sagt, hier, probier mal.
Alex Artgerecht ja, ja,
Sebastian Solange muss es halt hier liegen. Das fällt mir gerade ein bisschen schwer. Naja.
Alex Artgerecht ja, also.
Sebastian Ja, passt schon.
Alex Artgerecht Ich kann dir von hier leider jetzt nicht helfen.
Sebastian Ja, Gott. Es gibt ja die Post. Ansonsten komme ich mal vorbei.
Alex Artgerecht Ja genau.
Sebastian Dann drehe ich mir mein eigenes Stöckchen um so ein krummes Ding.
Alex Artgerecht Drehen, ich drehe. Ja, genau.
Sebastian Nein, also bevor ich dir den Holster versende.
Alex Artgerecht Warum nicht? Wir haben ja eh gesagt, dass wir uns vielleicht noch mal treffen. Dann kommst du vorbei und dann machst du bei mir deine eigenen Stücke bei mir in der Werkstatt.
Sebastian komme vorbei. Wenn ich auf dem Weg zu meinen Eltern bin, komme ich bei dir einfach rum. Das ist ja irgendwie auf dem Weg. Dann passt das. Und dann ist das okay.
Alex Artgerecht sind ein paar Kilometer weiter höher.
Sebastian okay,
Alex Artgerecht Ja, ja, ja.
Sebastian wie ist denn das jetzt mit Corona bei dir? Wenn du überall auf Messen und so verkaufst, ist ja gerade ein bisschen doof, ne?
Alex Artgerecht Moment ist gar nichts. Also ich habe halt Aufträge, die ich noch abarbeite, auch von der letzten Messe, wo wir alle wirklich froh sind, dass die überhaupt noch stattgefunden ist, die Ops 7 in Stuttgart.
Sebastian Die war so im letzten Moment noch unter Auflagen sogar.
Alex Artgerecht Ja, aber die war super besucht und eine wirklich ganz, ganz tolle Messe. Also auch mal ganz großes Kompliment an dieser Stelle. Das ist echt super gelaufen, alles ordentlich, gerade in dieser Zeit mit dieser Situation. Das haben alle super zusammengehalten und wir hatten trotzdem eine tolle Messe, auch wenn es dann halt danach, war dann halt Feierabend.
Sebastian Ja, da war dann direkt Ende, ne? Also das war ja auch wirklich mit Auflagen.
Alex Artgerecht es war direkt danach, genau da.
Sebastian Ich weiß gar nicht, wie die Auflagen da waren.
Alex Artgerecht Und
Sebastian Das war noch ohne Mundschutz, ne?
Alex Artgerecht war ja noch, die Veranstaltung durfte ja noch stattfinden. Wir hatten ja die Bild-Zeitung noch da. Und die hat am Stand noch Bilder gemacht. Am Eingang musste jeder seine Adresse auf einen Zettel schreiben. Auf einer BDSM-Messe, verstehst du? Und dann in so einen verschlossenen Behälter rein.
Sebastian Ja.
Alex Artgerecht Und da sind auch viele Leute nicht gekommen. Aber trotzdem war sie gut besucht. Ich habe mich echt gewundert. und die Leute waren super drauf und wir hatten eine tolle Zeit an dem Wochenende, trotz dieser ganzen Geschichte, ja. Aber das ist halt im Moment sonst, ist halt nichts, ne.
Sebastian Das heißt, du produzierst jetzt so ein bisschen vor dich hin und guckst, dass das dann früher oder später, Ich meine, irgendwann wirst du es schon los.
Alex Artgerecht Wenn es die bauen kann, ich
Sebastian So ist es ja nicht.
Alex Artgerecht experimentiere.
Sebastian Oh, gibt es ein geheimes Projekt?
Alex Artgerecht Also ich, nee, es gibt keine, ich teile meine Projekte immer sehr gerne. Also ich habe jetzt, wie gesagt, mein Cousin ist ja da, ne, Kurifil mit seiner technischen Geschichte und jetzt ging es halt darum, dass ich gerne diese Schmerzarten ein bisschen vertiefen wollte. und ich habe halt nur bestimmte Möglichkeiten, da so eine Mulde und so reinzumachen auf die eine Seite. Und er hat mir halt ein Stück gefräst und hat mir nur die Schlagfläche quasi angefräst als Nut. Das war so ein Strich, der hochging oben, war wieder gedreht und kam wieder nach unten. Und dadurch sind so drei, vier Kanten entstanden auf der einen Schlagfläche und die andere habe ich wieder rund gemacht. Also ich experimentiere total mit Schmerzarten im Moment. Ich finde das total spannend.
Sebastian Okay. Ja, es ist ja auch wahr. Du kannst halt mit einem Ding wirklich viele Dinge machen und einfach mal das Schlagwerkzeug rumzudrehen. Ja, mit einer Peitsche geht das auch. Aber das ist irgendwie auch doof.
Alex Artgerecht Ja, aber wenn du im Club bist,
Sebastian Aber einfach ausprobieren.
Alex Artgerecht Genau, und wenn du im Club bist und hast dein Stück dabei und auf der einen Seite ist es so schön flach und du haust es dann so wie auf den Po, dann klatscht das schön, dann ist das oberflächlich, der Po wird rot und es gibt einen Warm-up. Und wenn man dann irgendwann so weit ist und dreht man das Ding rum und noch ein kleines bisschen mehr Kraft rein, dann geht das direkt in den Muskel. Und so etwas ist halt der Unterschied dann. Und du hast nur ein Stück in der Hand. Und am besten hast du noch hinten so einen kleinen Dorn von mir da dran und dann kannst du auch noch ein bisschen pieksen und dann kannst du drei Sachen mitmachen.
Sebastian Bisschen pieksen. Ich gucke mal, was der Chat jetzt hier alles so geschrieben hat. Das ist aber eine ganze Menge. Was haben wir denn da? Erstmal, was wird denn dieses kleine Handtaschen-Paddle hier kosten eigentlich, will man wissen? Bezetterer, mag das
Alex Artgerecht die liegen... Die liegen zwischen den 29 und 35 Euro, je nach Holz und Ausführung.
Sebastian Ja, das ist mal ein Preis. Wie lange sitzt du an so einem Teil?
Alex Artgerecht Also an den kleinen bin ich jetzt so zwei, drei Stunden. Ich muss dann noch ölen, ich muss den nächsten Tag noch ölen. Das hat dann noch ein bisschen Pflege. Ich schleife es dann nochmal über, weil beim ersten Ölen sich halt kleine, feine Härchen hochstellen auf dem Holz.
Sebastian Aber nicht für eins.
Alex Artgerecht Und die schleife ich dann wieder mit der Hand weg. Und natürlich,
Sebastian Aber nicht für eins. Du machst dann ja mehrere in den zwei, drei Stunden hoffentlich. Oder, ja,
Alex Artgerecht dann mache ich dann drei, vier Stück. Und mache die Arbeitsschritte dann halt so, dass ich nicht jedes von Anfang bis Ende mache, sondern ich schneide dann drei, vier Stück vor. Also ich versuche dann schon ein bisschen wirtschaftlich zu arbeiten, ja.
Sebastian trotzdem. Da wird man kein Millionär von, das ist jetzt endgültig klar.
Alex Artgerecht Nee, alles gut.
Sebastian Ich mach mal weiter. Gibt es das auch mit prägendem Muster? Lady A. Ich vermute mal, dass da was auf dem Popo dann zu lesen bleibt.
Alex Artgerecht Ja, ich habe für Kunden schon ganz viele Sachen gemacht. Ich habe ein Einhorn als durchgängige Fräsung, die ich dann auch mit der Hand mache, die Silhouette quasi oder ein Herz oder ein Buchstabe. Ich habe schon Kunden gehabt, denen habe ich Bohrungen einen Namen als Blindenschrift auf das Paddle gemacht. Also schon ganz viele Sachen. Mittlerweile habe ich auch so kleine Münzen, wo ich gravieren kann drauf. Also ich übe mich da im Moment auch ganz doll weiter, was so ein bisschen Personalisierung angeht und diese Schmerzarten. Und da gibt es immer Möglichkeiten, da muss man einfach mit mir quatschen.
Sebastian stelle mir gerade das Kunst der Unvernunft Paddel vor, wo dann irgendwie Unvernunft dann zurückbleibt auf dem Hintern. Jetzt muss das Ding nur leider irgendwie verdammt gut desinfizierbar sein, damit man dann auf so einem Hörertreffen sagen kann, ja, wer will, der kann jetzt seinem Partner da einen, ich war dabei, auf dem Hintern tätowieren damit. mit. Mein Gott.
Alex Artgerecht Ja, eine super Idee.
Sebastian Ja, da kommen Ideen.
Alex Artgerecht Ja klar, natürlich.
Sebastian es bleibt ja auch nicht
Alex Artgerecht Das ist alles umsetzbar. Theoretisch ist das alles umsetzbar.
Sebastian Ja, mal gucken, was mir einfällt, wenn ich dann irgendwie bei dir vorbeischaue.
Alex Artgerecht Ich wollte mal was zu dem Bumerang sagen, den ich da mal erwähnt habe.
Sebastian So, was haben wir denn? Ja, bitte.
Alex Artgerecht Und zwar habe ich den nicht alleine gemacht und habe den mit jemandem zusammen gemacht. Und an dieser Stelle möchte ich mich dafür ganz herzlich bedanken, weil der Mensch mir sehr viel bedeutet. Und das wollte ich nicht so stehen lassen, deshalb habe ich das nochmal angeschnitten.
Sebastian Ja, bitte. Magst du noch sagen, wer was, wie?
Alex Artgerecht Danke.
Sebastian Ansonsten ist das so auch in Ordnung.
Alex Artgerecht Alles gut, wir lassen das so stehen. Das passt.
Sebastian Okay. Also der Mensch weiß, dass er gemeint ist und dann passt Mhm. So.
Alex Artgerecht Ja,
Sebastian Was haben wir denn noch? Kein Stückchen drehen, lieber kaufen. Das war, glaube ich, an mich gerichtet. Catelyn hätte gern die Zebra-Nippelklemmen.
Alex Artgerecht bitte.
Sebastian Die sind ich
Alex Artgerecht Mit Glöckchen und so kleinen Kettchen.
Sebastian das musst du mit ihr dann aushandeln, was sie dann da dran haben will. Moment, das ist aber ja nichts zum Hauen. Das ist ja nochmal was anderes. Sind die aus Holz oder ist das dann wieder mit Metall mit bei oder was baust du
Alex Artgerecht Also meine Klemmen, die ich mache. Ich mache Klemmen für die Nippel, ich mache Klemmen für die Zunge und ich mache Klemmen für die Herren. Bei den Nippelklemmen sind das zwei kleine Stöckchen in verschiedenen Längen, in verschiedenen Dicken. Die werden zusammengehalten durch zwei Pferdegummis. Das sind so Mähnengummis aus dem Reitsport. Die sind so witterungsbeständig und ein bisschen stronger. Und damit kann man dann halt klemmen. Aber ich mache ja ohnehin nicht nur Schlagwerkzeuge. Ich mache ja auch kleine Möbel und Pranger und sowas. Aber ich glaube, das wird für heute einfach auch zu viel.
Sebastian Wir müssen uns da ja wohl eh nochmal zusammensetzen und dann halte ich dann auch die Kamera auf alles mögliche Zeug drauf.
Alex Artgerecht Ja, ich glaube auch. Kannst du gerne machen.
Sebastian Mag ich nochmal wissen. Also ganz ehrlich, sitzt dann da bei dir hier in der Garage, ich probiere mal irgendwas aus. Wo kommt das her? Wünschen sich die Leute was Spezielles? Haben die Vorstellungen oder ist dir einfach mal langweilig?
Alex Artgerecht also eigentlich kaufe ich mir eine Bohle, lege sie da hin und fange an zu schneiden, ohne mir Gedanken zu machen. Ich weiß halt nur im Grunde, was ich brauche. Ich sage jetzt zum Beispiel, ich brauche noch ein paar Schwerter oder ich muss noch mal zwei, drei Paddles machen oder ich brauche ein Paddle, was eher ein Beschlichter ist, weil ich jetzt die ganzen Schlichten verkauft habe und richte mich da jetzt im Moment schon ein bisschen danach, was mein Repertoire hergibt und braucht. braucht, aber ansonsten schneide ich einfach auch drauf los. Wenn ich natürlich Kundenaufträge habe, dann verwirkliche ich die halt mit meinen Kunden, so wie sie es haben möchten. Das ist sowohl als auch so ein Mix aus allen.
Sebastian Okay, aber
Alex Artgerecht Und ich mache ja nur Unikate, ich mache ja nichts in Serie. Es gibt bei mir kein Stück, was dem anderen 100% gleicht. Mal ganz abgesehen von der Maserung, was ohnehin nicht geht, aber auch von den Maßen, von dem Handling. Ich kopiere nichts. Es gibt Sachen, daran, die ähneln sich, aber sie sind immer wieder anders.
Sebastian ergibt dann auch Sinn, dass da kein Online-Shop ist, weil im Prinzip muss man das Zeug auf einer Messe anfassen, einmal Probe hauen und dann kann man da entscheiden, was will man haben in
Alex Artgerecht Richtig. Genau. Ja. Man kann mich ja mittlerweile auch zu Hause bei mir besuchen. Na gut, im Moment ist es halt wieder schlecht.
Sebastian der Garage dann.
Alex Artgerecht Aber im Großen und... Nee, da nicht. Das ist da nicht so schön. Aber zu Hause kann man mich besuchen. Ich habe extra hier einen Raum eingerichtet und habe auch vor, Richtung Winter auch kleinere Sittings zu veranstalten mit maximal sechs Leuten und da wird es dann auch im Joy dann einiges drüber zu lesen geben, eben wenn ich dann soweit bin. Und ja, das sind so meine Zukunftsansätze. Jetzt auch, wo die Messen nicht stattgefunden haben und halt auch ein bisschen trotzdem mit den Kunden wieder Kontakt haben zu können. Und das muss ich halt jetzt einmal ein bisschen abwarten, bis wir wieder dürfen. Das ist halt das Ding wieder.
Sebastian Wir gucken, ob das dieses Jahr noch geht. Und ganz ehrlich, ich wünsche dir dann einfach, dass dann das ganze Zeug, was sich bei dir in der Garage angesammelt hat, dass das dann auch los wird, damit du nämlich nicht aufhörst. Das ist ja immer so ein Punkt, viele geben gerade auf mit dem, was sie tun und das ist dann einfach schade.
Alex Artgerecht Aufgeben ist nie eine Option. Egal wie und egal wo.
Sebastian Okay. Ja, stell dir vor, es ist Viertel vor 10, die Uhr tickt jedes Mal, es ist so
Alex Artgerecht Ja, krass.
Sebastian Die ganzen anderen Sachen, die ich hier auf dem Zettel habe, über die reden wir dann einfach persönlich bei dir zu Hause oder in deiner Garage,
Alex Artgerecht Ja, war doch super. Sehr gerne. Bist herzlich eingeladen.
Sebastian ja super, Ja, dann gucken wir mal, was ich da abstauben kann.
Alex Artgerecht Ich
Sebastian Es ist
Alex Artgerecht bin ganz sicher, wir werden uns einigen, wir zwei.
Sebastian Man könnte das Zeug hier ansammeln, egal von wem, egal was. Im Zweifel wird nochmal ein neuer Schrank gekauft, wo der Kram rein kann.
Alex Artgerecht Ja, genau.
Sebastian Nicht nur von dir, aber es sind immer so Ideen. Und dann überlegt man aber, wie oft und wie viel bespiele ich das Zeug und dann stellt man fest, man hat ja doch immer nur so zwei, drei, vier Lieblinge und der Rest, der staubt so fleißig vor sich hin. Das ist leider immer so.
Alex Artgerecht Kann man nichts machen. Man hat seine Lieblinge, natürlich. Ich habe jetzt auch einen ganz guten Kunden, der hat mir gesagt, er hat jetzt schon so viele Sachen von mir, er wird sich jetzt eine Vitrine kaufen. Und das fand ich auch schon ziemlich geil, wenn du dann zu Hause hinkommst und die eigenen Stücke stehen dann so schön einsortiert irgendwo bei jemandem im Schrank. Das macht einen natürlich auch stolz. Das ist schön.
Sebastian So, bevor ich das jetzt hier beschließe, ich frage nochmal kurz Caitlin, ob ich die Sachen mit dem Feuerzeug hier erzählen darf. Und wenn sie das ja jetzt noch in den Chat schnell ja reinschreibt, dann erzähle ich das.
Alex Artgerecht Oh ja, bitte.
Sebastian Aber es betrifft ja nicht nur mich. Wir müssen jetzt einen Moment warten.
Alex Artgerecht Aber das ist so schön. Ja, ja, ja.
Sebastian Eventuell hat sie da eine kleine Verzögerung. Ganz ehrlich, das ist jetzt auch, das hätte mit deinen Sachen passieren können, das hätte mit anderen Sachen passieren können, das spielt eigentlich keine Rolle, aber das Erlebnis ist schön.
Alex Artgerecht Natürlich.
Sebastian Ich fürchte sogar, ich habe es im Podcast schon mal erzählt. Ich kann mich da immer nicht mehr so dran erinnern. und jetzt schreibt sie, ich darf, Dankeschön.
Alex Artgerecht Auch schön, dann los.
Sebastian Ja, also ich kauf ein Zeug auf einer Messe und abends ist eine Party und die liebe Caitlin fragt, ah, das ist ja toll, darf ich das mal ausprobieren? Ja, hier hast du das Ding. Ich hab selber damit noch nicht groß gespielt und dann hat sie ihren Sub da drapiert und richtig ausgeholt und dann hat sie da einmal Zosch gemacht, einmal auf dem Hintern und es tat einen Knall und ich dachte mir, um Gottes Willen, der hat so eine Latexhose an, ist die jetzt kaputt oder ist das ist Stückchen abgebrochen, was ist los? Ne, was war? Da hat er hinten in der Hosentasche eine Packung Kippen gehabt mit einem Feuerzeug und die hat er so drauf gezimmert, dass das Feuerzeug hochgegangen ist.
Alex Artgerecht Wundervoll.
Sebastian hat einen Schlag getan und ich gebe zu, das Spielzeug hat das überlebt, das hat keine Macke abgekriegt, da war ich sehr stolz drauf.
Alex Artgerecht Wundervoll. Und
Sebastian Aber einfach mal so ein schönes Erlebnis, es tut einen Schlag und du weißt nicht, was ist da gerade passiert und ich weiß gar nicht, ob das so
Alex Artgerecht ich erst. Total klasse, echt. Und schön das Feuerzeug geplatzt.
Sebastian aber richtig volle Kelle.
Alex Artgerecht Ja, super. Ja,
Sebastian Hätte auch sonst was passieren können, aber mein Gott, also in Zukunft immer gucken, ob da irgendwas in der Hosentasche ist. Immerhin war es nicht das Handy, das wäre wahrscheinlich blöd gewesen. Ja, so, jetzt habe ich das auch noch erzählt. Jetzt
Alex Artgerecht klasse, echt. Super.
Sebastian Ich habe noch jemand, der auf einen Anruf von mir wartet heute, deshalb verabschiede ich dich jetzt.
Alex Artgerecht Jawohl.
Sebastian Du hast dir
Alex Artgerecht Vielen Dank, dass ich dabei sein konnte und durfte. War sehr schön.
Sebastian ja, klar, das macht auch Spaß. Du hast auch echt schön viel von dir preisgegeben, sage ich mal. Und das ist immer schön, so ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken.
Alex Artgerecht Na bitte.
Sebastian Was ist denn das für einer?
Alex Artgerecht Ja.
Sebastian Es gibt auch viele Menschen, die sagen, nee, darüber möchte ich nicht reden. Und da sage ich dann auch im Podcast, wenn du nichts erzählen willst, dann funktioniert das halt auch einfach mal nicht.
Alex Artgerecht Ach, alles gut. Wir haben das doch hinbekommen.
Sebastian Du hast dir artgerechte Musik ausgesucht für dich. Es ist so, dass ich das hier mal spiele. Ich spiele ja alles.
Alex Artgerecht Ich find's gut.
Sebastian Das hat immerhin nichts mit dem Einhorn zu tun. Das ist ja schon mal, das besänftigt mich ein Äh, ja. Ich spiele jetzt Ich und mein Holz.
Alex Artgerecht Ja, genau. Viel Spaß und einen schönen Abend noch.
Sebastian Dir auch. Mach's gut. Tschüss.
Alex Artgerecht Ciao.

Hinweis: Subrosadictum Livestream

Sebastian an dem es keine Unvernunft live gibt. Ja, und ich habe hier die Robin in der Leitung. Hallo. So, 10 Minuten ab jetzt.
Robin Danke, dass ich dabei sein kann.
Sebastian Ja, gerne doch. Was macht ihr denn?
Robin Wir machen den Livestream von der Subrosadictum. Der ein oder andere kennt es vielleicht. Lifestyle und Fetisch-Events. Und wir haben jetzt subrosa live gestartet und wir sind jeden Donnerstag live auf YouTube, auch um 20.30 Uhr.
Sebastian ist eine tolle Zeit, ne?
Robin Also die Zeit kann man sich schon mal merken, genau. Und ja, wir haben immer wieder unterschiedliche Akteure der Szene dabei. Wir haben diesen Donnerstag quasi ein Sex-Special. Wir haben ein paar Autoren dabei diesmal, wie Susanne Wendel mit Gesundgevögelt. und Männer sind Schweine, Frauen erst recht. Und wir haben dann noch zwei Herren dabei, die mehrere Experten befragt haben und das Buch geschrieben haben, auf dem Höhepunkt bleiben. Also wir wählen jede Woche einen anderen Schwerpunkt quasi. Letzte Woche hatten wir auch ein BoundCon-Special, das ja jetzt im Mai gewesen wäre, die Convention.
Sebastian darf ja leider nicht.
Robin Und ja, also uns als Veranstalter trifft es da natürlich Das ist natürlich auch schwer, aber wir sind einfach weiterhin mit guter Laune dabei und versuchen auch das am Leben zu halten. Unser Motto ist da auch ganz klar, keep the spirit alive. Und das wollen wir halt auch in unserem Livestream nach draußen bringen, diese Message.
Sebastian Ich formuliere das mal. Das ist ein Livestream bei YouTube, also mit Bild. ich habe schon gesehen, ihr sitzt da irgendwie auf der Couch und dann macht ihr da so Live-Schalten direkt rein, ne?
Robin auf der Couch sitzen Christian aka Dr. Hase und ich selbst auch als Fräulein Grey dabei und wir haben dann eben immer wieder Gäste, die wir live auch über Video dazuschalten, das heißt unsere Gäste hört und sieht man auch und wir machen auch jedes Mal ein kleines Avantgardista-Special mit ob der ein oder andere wird es schon kennen, die anderen sollten es nicht anschauen, denn hoffentlich wird es im Oktober dann wieder stattfinden.
Sebastian ist das?
Robin Die nächste große Veranstaltung.
Sebastian Kannst du es in zwei Sätzen erklären?
Robin Genau, also die Avantgardista ist ein Mode-Event, es geht über drei Tage. Wir haben auch eine Messe mit verschiedenen Ausstellern und eine Modenschau und natürlich im Anschluss auch wieder eine unserer Partys. Und es ist spannend, so ein bisschen den Bogen vom
Sebastian Okay, das
Robin Fetisch zum Lifestyle, auch auch wirklich, weil dort auch nicht rein, also wir haben natürlich auch viele Latex-Designer dabei, aber auch Leder, Schmuck, alles Mögliche eigentlich.
Sebastian Also einfach mal
Robin Und ja, mach den Fetisch tragbar.
Sebastian Ja, das heißt Donnerstag 20:30 ist für, ich sag mal, die perversen Unterhaltung gesorgt.
Robin Genau, und damit man im Anschluss dann auch nochmal richtig daheim feiern kann, haben wir auch jedes Mal einen anderen DJ dabei, der dann nochmal mindestens eine Stunde lang auflegt, auch live.
Sebastian Das ist cool. Das ist,
Robin Dann kann man nochmal so richtig alles aufdrehen, daheim und am besten schon im Outfit einfach zu Hause mitfeiern.
Sebastian würde ich ja gerne mal Mäuschen spielen bei den Leuten zu Hause dann.
Robin Das versuchen wir auch. Also es dürfen uns auch gerne weiterhin Leute über Instagram und die sozialen Netze schreiben. Dieses Mal dürfen sie auch gerne ihre Fragen an Susanne Wendel stellen. Ansonsten auch gerne mit dem Hashtag Frag Dr. Hase. Und wir haben auch ein Fotokontest laufen mit Hashtag Subrosa Fotokontest. Weil wir sind natürlich auch gespannt. Und sind immer wieder über Tipps erfreut, was man alles noch daheim anstellen kann.
Sebastian Okay, ich hab grad kurz überlegt, aber nein, ich mach ja keine Fotos von mir. Mich gibt's ja nicht zu sehen.
Robin Ja, vielleicht lässt du ja noch was anderes Kreatives einfallen.
Sebastian Mit Maske vielleicht.
Robin Also wir nehmen auch Cartoon-Zeichnungen an.
Sebastian Ah, die. Die, ja, die ist ja nicht mal von mir gemacht, die hat mir jemand gemacht und ja, da war ich dann sehr happy, die könnte ich mir als Maske vor das Gesicht halten. Na, mal gucken. Okay, ja,
Robin Oder nochmal ein bisschen aufpimpen.
Sebastian jetzt hast du so viel und so schnell erzählt, damit habe ich gar nicht gerechnet. den Link dazu, den packe ich in die Shownotes rein ich weiß nicht, bist du gleich gerade im Chat oder so, dann kannst du den da gleich gerne auch nochmal reinschmeißen
Robin Genau, ansonsten auf YouTube auch einfach Subrosadictum eingeben, dann kommt ihr auch direkt nochmal zu unserem Kanal und auch auf Instagram sind wir als Subrosadictum.de unterwegs und überall ist es geteilt.
Sebastian ja, das habe ich letzte Woche mitbekommen mein Gott, alles war voll da seid ihr gut dabei, aber das geht ja auch nicht mehr ohne, ich teile ja auch dieses elende Podcast Cover in einer gebetsmühlenartigen Ruhe immer wieder und wieder und wundere mich, dass immer noch Leute auf Like klicken, weil sie dieses eine Motiv schon, ich glaube tausendmal sehen mussten aber so ist das eben
Robin aber man wird ja momentan auch so überflutet und da muss man halt dann auch nochmal ein bisschen dran erinnert werden, ansonsten vergisst man ja schon, welcher Tag so heute ist.
Sebastian Das ist wohl wahr. Und wir haben ja sogar einen Feiertag diese Woche. Mensch, das heißt Donnerstagabend ist Zeit.
Robin Genau, da kann nochmal extra lange Party gemacht werden, weil keiner aufstehen muss.
Sebastian Ja, und am Freitag mache ich dann weiter. Ich habe überlegt, ob ich Freitag wirklich eine Sendung mache. Aber ich dachte mal, vielleicht einmal aussetzen. Und dann ist mir aufgefallen, nee, eigentlich gerade erst recht dann. Die Leute haben ja Zeit. Dann machen wir das einfach. Okay, ihr macht das jede Woche? Wie lange?
Robin Genau, bis wir wieder anderes, entweder so oder bis wir uns dann hoffentlich wieder live sehen.
Sebastian ihr nicht mehr könnt. Ja, das wäre schön.
Robin Also, ja, wir hätten jetzt am 23.05. eine Party gehabt, da planen wir momentan auch ein Live-Event. Das ist noch in Planung, aber kann man sich schon mal vormerken. Und ansonsten hoffen wir natürlich auch ganz bald, uns in kleiner bis großer Runde wiederzusehen. Und bis dahin versuchen wir durchzuhalten.
Sebastian Ich bin sehr gespannt. Ich freue mich auch drauf, weil ich brauche das auch echt mal wieder, Leute um mich rum. Naja, gut, kann man nicht ändern. Liebe Robin, danke schön.
Robin dir und ich wünsche noch eine schöne Sendung und dann hoffentlich bis Donnerstag.
Sebastian Sehr schön präsentiert. Ja, bis Donnerstag. Mach's gut. Tschüss.

Aufruf: Corona-Online-Events

So, okay, damit seid ihr jetzt informiert. Der Aufruf gilt übrigens weiterhin. Also wer sagt, Mensch, ich mache da irgendwas, ich habe da eine Gruppe und wir irgendwie pimpen den Sonntagabend BDSM-ig so ein bisschen auf, der ist herzlich eingeladen und bekommt ja ein paar Minuten, dass wir einfach wissen, was es denn gibt, denn nichts ist schlimmer, als wenn man zu Hause sitzt und sagt, ist nichts, ich mache Netflix an. Dabei gäbe es ja vielleicht irgendein schönes Programm. So, ihr ahnt es, jetzt kommt die Sache mit den Anrufen. Ich habe eine kleine Änderung gemacht, deshalb sage ich euch die Nummer noch nicht sofort. Letzte Woche gab es ja, nein, Dienstag war es ja, nein, letzte Woche Freitag war es. So rum, siehst du, ich habe die Wochentage auch schon nicht mehr ganz auf dem Schirm. Da hatte ich das Problem, da haben Leute angerufen und dann hat es hier nicht geklingelt und die Leute sind irgendwie auf so einer blöden Telefonansage gelandet und es hat überhaupt nicht funktioniert. Kleiner Ausweg, das wird wahrscheinlich heute nicht besser, weil ich weiß nicht, woran es lag. Aber ich habe einen Anrufbeantworter geschaltet und da kann man mich hören. Und wenn man nicht durchkommt, kann man dann eine Nachricht hinterlassen, sowas wie, ja, ruf mich zurück. Und ich kriege ja während der Sendung eine E-Mail mit der Telefonnummer und das, was gesagt wurde, wird dann da eben als Text mit in die E-Mail reingeschrieben. Und wenn da drin steht, ich darf heute, es gilt dann nur heute, zurückrufen, dann mache ich das. Und dann kriegen wir das vielleicht irgendwie hin, dass ich hier nicht sitze und keiner anruft und auf der anderen Seite im Chat die Menschen sitzen und sagen, ich komme nicht durch, das ist irgendwie unbefriedigend, ich muss mal gucken, was man da machen kann. Ja, dann sage ich doch mal die Nummer 0552, da dürft ihr jetzt sofort loslegen, wenn ihr mögt und wenn diese Technik dann auch funktioniert. Und bis hier jemand anruft, mag ich nochmal weitermachen mit dem, was ich letzten Freitag angefangen habe. Ich bin immer noch bei dem Wochentag irgendwie

Podcastunterstützer

völlig durch. Ich habe ja ein paar Spenden da gehabt und da habe ich ein paar genannt. Und ich mache jetzt einfach mal weiter, weil ganz ehrlich, das sind Menschen, die haben wirklich in die Spardose gegriffen und hier was rübergeschickt und das finde ich super. Und da mag ich Dankeschön sagen der lieben Marlena. Die schreibt nämlich eine Podcast-Sparschwein-Spende. Ich habe langsam das Gefühl, da kommen absichtlich solche Wörter. Smiley Face, Dankeschön für deine Mühen aus AT, also Österreich. Vielen Dank für deinen tollen Podcast. Du trägst uns ein bisschen durch diese Zeit. Kleine Unterstützung zum Weitermachen von Kira und ihr. Und hier ist ein Anrufer.

Anrufer: Frank

Hallo, wen habe ich denn da in der Leitung?
Frank Hey Frank, grüß dich. Kein Zeichen, dass ich direkt durchgekommen bin.
Sebastian Ja, du bist direkt durchgekommen. Jetzt ist ja auch gleich der nächste Anruf, der steht auf Incoming, aber den kann ich leider nicht annehmen. Aber du hast es geschafft, du bist der Erste. Hallo, worüber sprechen wir?
Frank wir reden über ein Zebra-Paddle, das ich normalerweise nicht kaufen würde, aber das total genial ist, weil es sowieso was hasst, wie die Pest. Und ich mich darüber dann natürlich freuen würde.
Sebastian Das heißt, du möchtest eigentlich nur das Paddle abstauben, ja?
Frank Du, ich kann dir natürlich noch mehr erzählen, aber ich habe ja erst vor 10 Tagen mit dir geredet.
Sebastian Ja, ich habe das auf dem Schirm, aber ganz ehrlich, kein Problem. Du kommst jetzt in die Kiste mit rein und dann gucken wir, ob dieses Paddle bei dir ankommt. Muss ich das dann nach Südfrankreich schicken?
Frank Nein, das kannst du nach Deutschland schicken, da habe ich... Da liegt eh noch mehreres beim Kumpel von mir, also ich muss das runterschicken, ist kein Thema.
Sebastian ist ja gut.
Frank Ich denke mal, du wirst noch jemanden Neuen kriegen jetzt, sonst können wir natürlich gerne wieder reden. Das ist kein Thema.
Sebastian Nein, das ist völlig in Ordnung. Also hier zu sagen, ich will das Ding abstauben, das ist in Ordnung und da kann ich doch gar nichts sagen. Vielleicht mag ich noch mal wissen, weil wir ja letzte Woche gesprochen haben, gab es neue Entwicklungen, gibt es irgendwelche Updates, haben wir was vergessen?
Frank Wirklich. Wie gesagt, das, was ich ja noch mitgeteilt hatte, dass der Metallgeier diese Edelstahlgerten gar nicht mehr macht, sondern eben jetzt im Co-Produktion, die mit dem dicken Griff ruhig nicht so toll sind. Und deshalb ist es bloß blöd, weil ich gesagt habe, die Gerte ist echt genial. Die ist super ausgewogen und die kriegst du bei ihm nicht mehr. Ja, und wir haben ja letztes Mal gesagt, bei Metallgeier gibt es die oder habe ich die her. Ist natürlich doof, weil ich weiß ja nicht, wie viele Leute ihn jetzt angeschrieben haben. Aber sonst.
Sebastian Wir werden sehen, wann es dann die großen Updates bei dir gibt und dein Name steht jetzt hier bei mir auf der Liste und dann gucken wir mal, wie wir das dann hinkriegen. Tatsächlich, der Chat wird gerade ein bisschen unruhig, weil sie sagen, sie kommen nicht durch, da ist besetzt, da ist besetzt. Ich mache jetzt die Leitung einmal frei
Frank Mach die Leitung frei.
Sebastian und ja,
Frank Wenn du niemanden zum Quatschen hast, kannst du mich zurückrufen. Dann können wir mal ein bisschen weiterreden, weil die Zeit war ja letztes Mal wirklich etwas kurz.
Sebastian das ist echt ein Problem mit der Zeit. Also wir müssen noch eine Zeitmaschine erfinden dafür. Das ist fürchterlich.
Frank Ja, alles klar.
Sebastian So, mach's gut.
Frank Bis dann.
Sebastian Tschüss.
Frank Jo, tschüss.
Sebastian So, ich bin gespannt, wen es denn treffen wird, dieses Ding. Im Zweifel packe ich mich einfach auch in die Loskiste rein. Und du hast schon den nächsten Anrufer. Ich werde hier nie irgendeinen Spender vorlesen können. Hallo, hier ist Sebastian.

Anruferin: Maja

Ja, du bist durchgekommen.
Maja Bin ich schon da.
Sebastian Du bist schon da und bist schon voll drauf. Es tut mir leid, keine Vorwarnzeit. Ich habe einfach auf Annehmen geklickt. Wer ist denn da?
Maja Maja, hallo.
Sebastian Hallo, Maja.
Maja Ich dachte mir, ich muss jetzt auch mal anrufen.
Sebastian Okay, warum? Worüber sprechen wir?
Maja Naja, ich habe den Podcast, also ich habe alles angehört natürlich, weil ich am Anfang war ich fast süchtig danach.
Sebastian Oh je.
Maja Ja, genau. Und dann dachte ich, muss ich jetzt anrufen und Hallo sagen.
Sebastian Ja, hallo. Du hast wirklich das ganze Ding gehört? Das sind doch inzwischen, glaube ich, 60, 70 Stunden oder so. Irgendwer hat das mal ausgewertet. Das ist der Wahnsinn.
Maja Ja, ich habe viel Zeit damit verbracht. Aber geht ganz gut während dem Joggen. Ist motivierend, finde ich.
Sebastian Okay. Und du hörst den Podcast, weil, ja, also bist du da schon voll drin, so BDSM-Szene, Freund, Partner und so? Oder wo bist du da? Wo kann ich dich einordnen?
Maja vor einem Jahr war ich auf dem ersten Stammtisch. und habe seitdem Erfahrungen gemacht. Ja, genau.
Sebastian Ja, sehr gut. Und wie erwartet, also wenn man zum Stammtisch geht das erste Mal, dann ist das ja immer so ein bisschen, also ich fand das ein bisschen gruselig, da dann reinzugehen, weil ich habe was anderes erwartet. Wie war das bei dir?
Maja Ja, also ich bin auf den SMJG gegangen und es war eigentlich so, ich dachte, er wäre eine Woche später, wurde aber verschoben und somit war es genau an dem Tag, wo ich sozusagen nachgefragt habe, wo ich hin muss und habe dann eben ganz spontan entschieden, okay, ich fahre da jetzt hin, einfach los und war dann plötzlich dort.
Sebastian Okay. Darf ich fragen, wie alt du bist?
Maja 21. Das
Sebastian Okay, ja, du bist alleine tatsächlich da hingegangen und gleich rein integriert, ja.
Maja Alter war es eigentlich.
Sebastian Ja, aber ist doch cool, wenn man das dann mal gemacht hat, ne, das ist dann, ich glaube, das ist mal der schwerste Schritt, erst mal hinzugehen, ne.
Maja Und ja, ich glaube auch. Und weil es mir dann eben auch sehr gut gefallen hat dort, bin ich direkt zum nächsten Stammtisch und ja, genau, hat mich da echt wohl gefühlt.
Sebastian Ja, das ist dann immer so ein Ding, wo man dann einfach nicht mehr davon loskommt, das stimmt schon, da hast du recht. Ja, und magst du noch ein bisschen erzählen oder wie du möchtest? Also ich lasse mich da themenmäßig voll auf dich ein, ansonsten kann ich natürlich immer mit Fragen bohren, da bin ich ja auch irgendwie ganz gut drin
Maja Ja, ich werde auch immer ganz gern ausgefragt. Ja, also es war eigentlich so, dass die ganzen Gedanken auch schon gefühlt immer da waren. Aber ich eben dachte, ja, es ist nur eine Fantasie. Das ist jetzt nichts, was ich jetzt ausleben müsste oder bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass das gehen würde. Ich bin dann halt auch im Internet irgendwann draufgekommen, wie das Ganze heißt, hatte dann aber so meine erste ganz normale Vanilla-Beziehung und habe dann irgendwann festgestellt, ja, mir fehlt was. Und ja, die war dann so ein Jahr, bisschen mehr als ein Jahr lang und danach war ich halt dann eben ziemlich schnell auf dem ersten Stammtisch.
Sebastian Okay, ja, wenn man erstmal weiß, was einem da fehlt, dann geht es ja meistens recht schnell.
Maja Genau. Ich
Sebastian Spielst du, bist du auf der dominanten Seite oder sub oder switchst du oder wie kann ich dich da einordnen? und
Maja Sub und denke aber in den letzten Wochen ein bisschen drüber nach, ob ich vielleicht mal ein bisschen experimentieren sollte als Dom. Aber ja, das ist noch relativ vage.
Sebastian experimentieren ist aber immer gut. Also das schadet auch echt nicht. Würde ich immer empfehlen, das zu machen.
Maja Ja, es gibt ja mehr als genug zum Ausprobieren. Also,
Sebastian Das ist wahr, da kann man ein halbes Leben, aber wahrscheinlich ein ganzes Leben mit Ruhe verbringen. Aber diese Entscheidung zu sagen, okay, ich bin jetzt hier Sub, wie kamst du dazu?
Maja dass ich die Rolle Sub habe,
Sebastian Genau.
Maja das war mir eigentlich von Anfang an klar. Ich habe gar nicht drüber nachgedacht, dass da auch was anderes möglich gewesen wäre. Ja, weil ich halt eben davor schon viel drüber gelesen habe und ich eigentlich das ganze Internet durchforstet habe nach allen möglichen Informationen, war für mich das eigentlich gleich klar. Ja,
Sebastian Ja, und wenn man so Geschichten liest, da ist ja auch, ich sag mal, relativ häufig die Frau, die Sub, wenn ich jetzt hier Bücher oder sowas was angucke, die ich da im Schrank habe, die auch schon teilweise 20 Jahre alt sind, das Rollenbild ist da immer relativ gleich, sag ich mal.
Maja das stimmt. Deswegen habe ich auch keine anderen Geschichten jetzt gelesen bis jetzt. Aber ich habe jetzt auch nicht nur so Geschichten gelesen, sondern auch eben so informative Sachen, die jetzt eher so Hintergründe und so weiter und was für Spielarten es gibt und so weiter.
Sebastian Ja, naja, und es macht halt Spaß, dann auch einfach mal sich anregen zu lassen.
Maja Ja, genau. Menschen,
Sebastian Wieso? Also ich, du merkst, ich frag jetzt hier einfach ein Ding nach, wenn das so viel ist, sag mir das ruhig, das ist völlig okay. Jetzt verstucke ich mich erstmal ordentlich, sehr gut. Und wenn du jetzt sagst, du magst jetzt auch mal die dominante Seite ausprobieren, probieren. Einfach aus Spaß heraus oder gibt es vielleicht einen Menschen, der gesagt hat, hier, mach mal oder, ja, wie kommst du drauf?
Maja mit denen ich gut befreundet bin, mit denen ich mich viel austausche und irgendwie durch unsere Gespräche und so weiter sind wir auf die Idee gekommen, dass vielleicht so ein Tausch der Rollen möglich wäre und irgendwie haben wir so ein bisschen mit den Gedanken gespielt und es hat irgendwie so auf den Anstoß gegeben bei mir, so, ja, warum eigentlich nicht? Also, es würde mich schon interessieren, weil ich eben auch schon immer eher so eine ruhige Persönlichkeit war und mich immer recht wenig getraut habe auch, auch bevor ich so viel ausprobiert habe. Und dann dachte ich mir, auch das in BDSM mal so zu machen, würde mir auch selbst so zeigen, ja, ich kann auch irgendwie anders und ich glaube auch, dass ich anders kann, nur dass ich irgendwie diesen Schritt mal machen müsste, dass da noch mehr so dahinter stecken könnte. Ja,
Sebastian Hast du da konkrete Vorstellungen, wo du sagst, das würde ich gerne oder ist das vielleicht dasselbe, was du jetzt als Sub-Passback erlebt hast, dann auf der anderen Seite oder ist das was ganz anderes vielleicht? Ich meine, das ist ja nochmal eine komplett neue Welt. Wir
Maja also als Sub ist es bei mir, glaube ich, schon anders, weil ich mich da eben sehr fallen lassen kann und sehr wenig nachdenken und so weiter. Und bei dem anderen ist es, glaube ich, eher so das Spielerische, so ein bisschen gucken, wie kann ich in diese Rolle, in diese Persönlichkeit so reinkommen. Ich glaube, da geht es mehr um die Persönlichkeit, da mit Spielen, mit Worten spielen, mit Gesten spielen und so. Und bei dem anderen ist es einfach, also als Sub wäre es für mich einfach viel mehr, was ich da umsetze. Also da geht es auch mehr in ganze Szenarien und nicht so oberflächlich, wie ich jetzt denke, ich das als Dom schaffen könnte. Also ich glaube, ich könnte als Dom nicht so intensiv spielen. Ich denke
Sebastian hätten jetzt natürlich theoretisch eine einzigartige Möglichkeit, da musst du wissen, ob du das möchtest, Wenn du ein bisschen ausprobiert hast, würdest du vielleicht nochmal mit mir sprechen, dass wir dann mal so ein bisschen gucken können, was ist draus geworden? das fände ich tatsächlich total spannend, einfach mal so zu sagen, okay, so betrachtest du es jetzt und dann ist es dann ganz anders gewesen oder katastrophal, kann ja auch mal sein, dass man dann feststellt, das ist vielleicht doch nicht meins. Das würde mich tatsächlich brennend interessieren.
Maja auch, dass es auch ganz anders sein kann, als ich es mir im Moment vorstelle, weil es ist auch sehr schwer, sich vorzustellen, wie das dann am Ende ist, weil ich mich damit auch erst seit Kurzem so beschäftige.
Sebastian Ja. Was heißt denn seit kurzem?
Maja Seit, weiß ich nicht, zwei Monaten.
Sebastian das ist schon eine Menge Zeit, um, ich sage mal, schlimme Gedanken zu haben.
Maja Ja, das auch.
Sebastian Wir machen das so.
Maja War
Sebastian Du hast ja sowieso einen Musikwunsch bei mir frei, wenn du möchtest. Du schickst mir auf irgendeinem Weg, das kann Instagram sein oder Twitter oder E-Mail oder FetLife oder weiß der Kuckuck, schickst du mir einmal deinen Wunsch, damit ich den in der nächsten Sendung spielen kann. und dann habe ich auch gleich da irgendeinen Kontakt zu dir und dann packe ich dich auch gleich hier in meine Losbox rein, wenn du denn so ein Paddel haben möchtest. Dann kannst du dir nämlich überlegen, ob du es jemandem gibst, damit er dir damit irgendwie Gutes tut oder ob du jemand anderem Gutes tun möchtest. Das darfst du dir dann selbst überlegen. Dann hast du zumindest eine gewisse Startausstattung dafür.
Maja super. Ja,
Sebastian Okay, ja, wenn du jetzt im Moment nichts weiter erzählen möchtest, dann würde ich mich schon von dir verabschieden, wenn das in Ordnung ist.
Maja war ein schönes Gespräch.
Sebastian Ja, also vielen Dank auch, dass du den Mut wirklich auch hast hier zu sagen, ich rufe hier an und alle können mich hören und das ist total toll und du weißt ja, ich habe die erste Sendung, wo ich das gemacht habe, habe ich hier gesessen und dachte, das macht bestimmt keiner und das finde ich total klasse und ohne euch Hörer und auch dich, Maja, das würde nicht funktionieren, dann wäre die Sendung jetzt einfach zu Ende und das wäre ja auch irgendwie schade.
Maja Ja, davon lebt das Ganze ja.
Sebastian Ja, dann wünsche ich dir noch einen ganz tollen Abend und ja, vielleicht Vielleicht hören wir uns dann, sobald du die andere Seite der Macht mal ausprobiert hast. Mach's gut, tschüss.
Maja Tschüss.
Sebastian So, das scheint ja heute mit der Technik hier halbwegs zu funktionieren. Das ist

Anrufer: Dan

ja schon mal gut. Ich spiele jetzt immer noch keine Musik. Ich werde jetzt versuchen, noch ein paar Spender hier vorzulesen. Wobei, ich habe ja gerade noch die Info bekommen. Hier ist jemand mit einer Statistik. 65 Stunden hat der Podcast und 19 Stunden live. Mein Gott. Und das hört ja gar nicht mehr auf. Hier ist schon wieder jemand am Telefon. Hallo, hier ist Sebastian.
Dan Apus Monoceros Hallo Sebastian, hier ist der Dan.
Sebastian Hallo Dan, ah, dich kenne ich. Du bist der Mensch, nur schriftlich, du bist der Mensch aus der Schweiz, ist das richtig?
Dan Apus Monoceros Ja, nur schriftlich bis jetzt. Das ist richtig.
Sebastian Und du machst auch einen Podcast.
Dan Apus Monoceros Genau. Aber klein, sehr klein im Vergleich zu deinem. Das ist richtig,
Sebastian ehrlich, das kann man nicht vergleichen, es wird gehört oder es wird nicht gehört, aber ich habe gesehen, irgendwie sechs Folgen gibt es schon von dir und da sprichst du auch über BDSM, richtig?
Dan Apus Monoceros ja. Ja, und vorher während eines Gesprächs mit der Community haben wir beschlossen, du bist jetzt offiziell eingeladen. Offenbar, sie suchen jemanden, der dich ausfragt.
Sebastian Jemand, der mich ausfragt, aha, ja, das war ja wieder klar, dass das früher oder später kommen wird. Das ist eine ganz liebe Einladung, aber ich hätte ja nichts zu erzählen.
Dan Apus Monoceros Das sagen ja alle.
Sebastian Bin da total langweilig. Das Podcastsubbie ist frei erfunden und ja auch sonst, nein. Vielen Dank für die Einladung. Ich überlege mir das tatsächlich, was und in welcher Form. Es ist ja nicht das erste Mal, dass jemand sagt, ich soll auch mal was erzählen. Aber ich finde, ich erzähle doch schon immer in jeder Folge so viel von mir. Gibt es denn da überhaupt noch was, was ich noch mehr erzählen kann? Oh
Dan Apus Monoceros Du, ich werde mal so machen, ich profitiere jetzt mal von deinem Chat. Also die Leute können mal da schon mal ein paar Stichfragen stellen, die werde ich mir notieren. Da habe ich schon mal Stoff.
Sebastian weia. Also ich ahne das schlimm.
Dan Apus Monoceros Das ist gemein. Das ist jetzt gemein.
Sebastian Ach ganz ehrlich, die können ja alle Fragen stellen.
Dan Apus Monoceros Ich
Sebastian Das ist überhaupt kein Problem. Und ich kann dann auch durchaus erklären, ja, Gott. Ich glaube wirklich, ich habe schon eigentlich alles erzählt. So immer so als kleine Episoden. Und wenn man einfach fleißig alle Folgen gehört hat und das dann zusammenschneidet, dann müsste man schon so ein Bild kriegen. Aber das ist okay. Aber jetzt kommen wir nochmal dazu. Sechs Folgen hast du gemacht. Das heißt, du hast wann angefangen damit?
Dan Apus Monoceros habe vor zwei Monaten angefangen.
Sebastian Ja, das ist ja noch richtig frisch. Mensch, dann brauchst du ein paar Hörer.
Dan Apus Monoceros Ja, ja.
Sebastian Wo findet man dich?
Dan Apus Monoceros Man findet mich ziemlich überall. Also auf allen gängigen Plattformen, wenn man Inside-SM eingibt, sollte man das finden.
Sebastian Okay. Und die Themen, wo bewegst du dich in welchem Bereich?
Dan Apus Monoceros Ich bin relativ offen, muss ich sagen. Also natürlich, wo ich mich wohlfühle, ist meine Position als dominanter Mensch. Und meine Sub macht Sarah, liebe Grüße an dieser Stelle. Die macht auch ab und zu mal mit. Also die zwei Seiten sind schon da, aber ich bin offen. Also man kann über Gott und die Welt diskutieren. Ja
Sebastian finde das tatsächlich bemerkenswert, weil du machst das Ding ja allein zum Großteil und ich denke immer so, um Gottes Willen, wenn ich mich da hinsetzen würde, würde ich allein ins Nichts reden. Ich kann das nicht. Also ich fange dann an, hier die Unterstützer des Podcasts vorzulesen, wahlweise das Telefonbuch, weil ich da echt nicht weiß, was ich sagen soll. Das bewundere ich tatsächlich, wenn man das kann.
Dan Apus Monoceros gut, bei mir hat natürlich mit dem Blog angefangen. Also ich sage nicht, dass das mal natürlich ist, aber das fällt mir wahrscheinlich einfacher, anstatt zu schreiben, einfach zu reden.
Sebastian Mhm. Ja, zum Bloggen war ich immer zu faul, gebe ich ehrlich zu. Aber da du ja bei mir jetzt in der Sendung bist, kann ich ja Fragen zu dir stellen. Das heißt, ich gehe mal davon aus, du betreibst BDSM. Erzähl uns doch ein
Dan Apus Monoceros Was willst du wissen?
Sebastian Ach, da fangen wir mal an.
Dan Apus Monoceros Oder was wolltest du hier wissen? Nee,
Sebastian Ich will natürlich immer wissen, ganz klar, wie bist du da so gekommen? Was machst du da so? Besuchst du Stammtische, Partys? Ach, das ganze Paket natürlich. Normalerweise haben wir so wenig Zeit dafür immer hier.
Dan Apus Monoceros also ich bin altmodisch, sagt man. Stammtische habe ich natürlich auch besucht und auch so Spielevents und Spielpartys. Muss ich aber ehrlich sagen, ist nicht gerade meins. Also ich finde, SM ist etwas intim. Und ja, so Stammtisch ist okay, um Leute kennenlernen, aber ins Eingemachte geht es zu zweit.
Sebastian Ja, okay. Und du hast eine Partnerin schon länger, wie ich vermute.
Dan Apus Monoceros Nein, das ist nicht so lange her. Das sind jetzt knapp ein bisschen mehr als zwei Jahre. Sie hat wirklich von null angefangen mit entsprechenden Herausforderungen. Vor allem auf ihrer Seite, nicht auf meiner. Das ist nicht meine erste Sub.
Sebastian Wie lange bist du schon dabei? Also, seit wann bist du aktiv?
Dan Apus Monoceros Ich bin 50 und ich habe mit 17 angefangen.
Sebastian 17? Boah, das sind ja, mein Gott, 33 Jahre.
Dan Apus Monoceros Also es ist schon eine Weile.
Sebastian Also das ist ja,
Dan Apus Monoceros Ja, das war natürlich nicht nur...
Sebastian ganz ehrlich, bin davon gar nicht so weit weg.
Dan Apus Monoceros Ja,
Sebastian Ich habe halt ein bisschen früher angefangen, aber das geht so schnell rum, die Zeit. Und man spielt dann so vor sich hin und denkt sich, hups, schon wieder fünf Jahre weg.
Dan Apus Monoceros es gab auch Pausen dazwischen, wo ich gar nichts hatte. Für mich muss ich ehrlich sagen, Qualität ist besser als Quantität. Also ich bin nicht jemand, der jetzt, wenn ich niemand hätte, so eine Spielparty besuchen würde, um mich auszutoben. Dann lasse ich das eben sein. Ich muss die richtige Person dafür haben. Ja,
Sebastian Ja, und wenn du das auch als, ich sag mal, als intimen Akt bezeichnest, also etwas, was für zwei ist, Zweisamkeit, dann muss es ja noch umso mehr passen.
Dan Apus Monoceros das finde ich wichtig. Das
Sebastian Ja, natürlich bei dominanten Menschen, gerade wenn du schon lange dabei bist, komm, was hast du für Experimente gemacht? Magst du was erzählen? Also gab es da mal was, wo du sagst, Mensch, vielleicht ist ja die andere Seite besser oder, hm?
Dan Apus Monoceros hatte ich noch nie.
Sebastian Nee, okay.
Dan Apus Monoceros Also ich hatte auch noch nie irgendwie den Bedarf oder die Neugierde. Das gab es noch nie. Ich war schon immer dominant, was das angeht. Ich werde oft gefragt, ob ich es nicht ausprobieren will. Nein, eigentlich nicht. Was ich aber regelmäßig mache, ist, dass ich Sachen an mir ausprobiere, bevor ich die Sub damit konfrontiere. Also wenn ich ein neues Spielzeug hole, so ein Paddle oder was auch immer, ich probiere es aus. Ich weiß nicht.
Sebastian apropos, wo ist das Paddle hin? Das lag eben noch auf meinem Schreibtisch. Das ist irgendwie verschwunden. Das hat sich das Podcastsubbie hier einfach mal geschnappt. Es gibt ja das Ding. Das brauche ich, damit ich hier nicht nervös bin. ist irgendwie verschwunden. da ist es wieder, es kommt jetzt über mir auf den Schreibtisch damit es nicht wegkommt, irgendwie versehentlich oder durchbricht nein, es wird natürlich nicht bespielt ja, wobei es ist natürlich immer so der Punkt, wenn du sagst, du probierst selber aus, das fühlt sich ja anders an, also ich habe nicht die Fähigkeit, Lust dadurch zu empfinden, dass mir irgendwie die Hand oder der Popo weh tut also ich kann es nicht nachvollziehen so sehr ich das auch gerne möchte, aber Aber ich kann da nicht sagen, so fühlt sich das an. So, Subbie, du kannst jetzt noch, weil ich habe es ja getestet. Es geht nicht.
Dan Apus Monoceros Nein, natürlich nicht. Aber es geht vor allem darum, irgendwo das Schmerzlevel einzustufen. Ist es Pipifax oder ist es kaum zu ertragen? Das ist einfach mal so eine Einstufung. Der
Sebastian Ja, okay.
Dan Apus Monoceros Rest, also ich sage immer, für den dominanten Part, Empathie ist ein Muss. Wenn du das nicht hast, dann geht garantiert was schief, früher oder später. Und das alles andere mit dem Spielzeug, das wird ausprobiert mit der Sub. Und ich weiß nicht, ist das geil oder ist das nichts.
Sebastian Das heißt, jetzt
Dan Apus Monoceros Für eine der zwei Seiten oder für beide.
Sebastian ist es natürlich schön, wir hatten jetzt Alex dran, der halt das Spielzeug herstellt. Und da ist das natürlich ein ganz wichtiger Part. Aber natürlich vergisst man in so einem Gespräch dann auch ganz schnell, das ist ja erst mal das Werkzeug. Aber ich brauche natürlich eine entsprechende Beziehung, Bindung, Machtgefälle, was auch immer, damit das überhaupt Spaß macht, mit diesem Spielzeug was zu tun. Und da muss man schon zusammenpassen.
Dan Apus Monoceros Ich fand es schön, dass ihr darüber diskutiert habt, dass so ein Spielzeug oder speziell diese kleine Paddle kann man in verschiedenen Arten und Weisen drehen. Das finde ich ganz gut. Was auch noch vergessen wurde, ist vielleicht, dass positionsabhängig das gleiche Werkzeug nicht immer die gleiche Wirkung hat.
Sebastian Ja, das stimmt. Also diese Tagesform, von der ja immer alle sprechen, das kann ich auch nur bestätigen. Also das ist tatsächlich, also ich finde, da ist der Spieltrieb einfach wichtig. Man kann da einfach noch mal als Dom, kann man noch mal fünf Jahre sein und einfach mal rumprobieren und gucken, was passiert. Das ist dann dieser Reaktionsfetisch, dass man mal schaut, Was kommt dabei rum? Und ich bin da auch immer wieder überrascht. Das wäre ja auch irgendwie langweilig, wenn es aber gleich wäre. Ach
Dan Apus Monoceros Nein, und vor allem, ich sage ja, die Position ist immer gut. Und manche Leute staunen, Was wir alle, und mit alle sage ich nicht nur die SMler, auch die Vanillas dazu, was wir alle am Essenswerkzeug zu Hause haben. Nur wir merken es nicht, weil die sind in der Küche oder sonst irgendwo. Man kann einiges missbrauchen.
Sebastian so, dieses, habe da noch einen Schürhaken am Kamin, aber ich traue mich nicht, mit dem was zu machen.
Dan Apus Monoceros Ne, ne, aber so einen Holzkochlöffel zum Beispiel, das wäre so ein Klassiker.
Sebastian Ja, du hast schon recht, also die Küche ist eh immer der beste Raum im Haus, der Werkzeugkeller ist dann immer nicht so gut, habe ich auch wieder gelernt, so ein Akkuschrauber, der lacht zwar das Domherz so ein bisschen, aber so wie guckt er nur an und sagt, leg weg das Ding, hat es ja auch irgendwie recht, ne, trotzdem.
Dan Apus Monoceros Ja, bedingt. Du,
Sebastian So manchmal denkt man sich, was kann ich damit alles anstellen. Ja, wir machen das so. Ich packe dich jetzt erstmal bei mir eh in die Losbox rein, wie alle. Du darfst dir auch Musik wünschen tatsächlich. Da schickst du mir einfach nochmal eine Mail oder wir hatten, glaube ich, bei Twitter gestern Kontakt. Das ist ganz wunderbar. und ich werde mir sehr gut überlegen, wie machen wir das, setzen wir uns mal zusammen und dann, ob du mich dann ausfragst, ich überlege tatsächlich ja zu sagen, aber wir haben ja noch Corona und das kann ja noch fünf Jahre dauern und dann dauert das halt noch ein bisschen.
Dan Apus Monoceros ich zwinge niemanden. Es wäre schön mit Corona. Ich kenne Studiolink auch, das ist kein Thema. Ich bin technikaffin. Das ist keine Entschuldigung.
Sebastian keine Ausreden mehr, ja. Da muss ich mit der Kür punkten.
Dan Apus Monoceros Sebastian, es muss nicht morgen sein, aber übermorgen.
Sebastian Nein, aber übermorgen, so, so. So, ich gebe ja zu, ich genieße so ein bisschen diesen Nimbus des, ich zeige mich hier nicht und ich verrate auch nicht allzu viel und dann ist das okay, obwohl ich natürlich trotzdem sehr mitteilungsbedürftig bin auf der anderen Seite auch. Und ich gebe es ganz ehrlich zu, immer wenn ich dann auch irgendwie unterwegs war und habe ein Interview gemacht mit jemandem, der mir da wirklich toll Dinge erzählt und mir auf jede Frage geduldig antwortet und dann frage ich noch ein viertes und fünftes Mal nach. und die Menschen sind so geduldig und die wissen, was sie erzählen wollen und ich würde, glaube ich, fast immer dastehen und sagen, hm, was sage ich denn jetzt dazu? Also, ich glaube, das würde mir wesentlich schwerer fallen und deshalb versuche ich es halt mit dem Fragen stellen, weil erzählen, ob mir das so liegt. Vielleicht lasse ich es mal darauf ankommen, wir probieren es einfach aus.
Dan Apus Monoceros Ja, kein Problem. Sag Bescheid.
Sebastian Du schickst mir eine Mail, damit ich Musik für dich finde
Dan Apus Monoceros Mach ich?
Sebastian und ich mache jetzt hier eine kleine Musikpause aber auch tatsächlich, damit ich einmal kurz meinen Getränkenachschub hier organisieren kann. Und ich glaube, einen Anrufer machen wir heute noch. Da warten wir jetzt aber nochmal zwei, drei Minuten und dann geht das los. Lieber Dan, mach's gut und ich höre bei dir einfach weiter rein und dann gucken wir mal, wie sich das entwickelt.
Dan Apus Monoceros Wunderbar.
Sebastian Mach's gut, tschüss.
Dan Apus Monoceros Danke Sebastian, tschüss.
Sebastian So, was spielen wir denn? Für Aline habe ich hier Daily Issues und das spiele ich jetzt einfach mal. Und dann gucken wir mal, wer als nächstes hier

Anruferin: Steffi

dran ist. So, ich habe da jemanden am Telefon und der ist ganz aufgeregt und das musst du doch gar nicht sein. Hallo Steffi.
Steffi Hi.
Sebastian So, du bist durchgekommen und warst ganz überrascht. Aber das ist eine gute Probe jetzt, die wir jetzt haben, denn wir hatten eigentlich schon einen Aufnahmetermin, sogar schon den zweiten im April eigentlich.
Steffi Ja, genau.
Sebastian Ja, hat nicht geklappt, Corona sei Dank.
Steffi Ich habe mich auch etwas geärgert, aber ja, man muss es halt so nehmen.
Sebastian Ja, und ich mich erst. Ja, vor allem, ich musste einen Termin, musste ich ja absagen, das kommt selten vor, aber das ging dann einfach nicht anders und dann saß ich da und musste es verschieben, ja und jetzt haben wir es verschoben und dann war nichts, ne, Mist. Du
Steffi Ja, aber ich stehe ja auf deiner Liste mit drauf, von daher alles gut.
Sebastian da auch drauf. Und das Schöne daran ist, ich habe meinen Spickzettel, als wir das Vorgespräch hatten. Wann war denn das? Ich gucke mal kurz nach. Das war Mitte Januar. Den habe ich gefunden und hier. Es kann natürlich sein, dass das alles nicht mehr aktuell ist. Darf ich den so ein bisschen nehmen? Also ich weiß zum Beispiel, wie alt du bist und dass du einen Freund hast, der Andi.
Steffi Ja.
Sebastian Und du bist die Sub und er der Dom.
Steffi Ja, genau.
Sebastian Und ihr habt auch Nachwuchs im Haus. Und darüber wollten wir nämlich ursprünglich auch ein bisschen reden, dass das ein bisschen kompliziert ist.
Steffi Ja, genau. Richtig.
Sebastian Ja, die Frage ist jetzt, wie weit sabotieren wir jetzt die Folge, die wir miteinander machen, wenn wir denn jetzt zu viel reden, ne?
Steffi Ja, das musst du jetzt entscheiden. Nicht, dass wir deine ganze Folge oder unsere ganze Folge, ja, dass die sich nicht mehr lohnt, weil ich hier schon dir alles verrate. Ja,
Sebastian Nein, pass auf, der Spickzettel ist so lang und der ist auch noch nicht fertig sortiert, ne? Ja, ich schreibe doch immer mit, ne? Okay, sagen wir mal so, den einen Punkt, den kann man immer nehmen, der funktioniert immer und zwar, wie kommt man dazu, das musst du dann in der Folge einfach nochmal erzählen und dann kann ich vergleichen, ob du irgendwelche Änderungen eingebaut hast. Ihr lebt beide BDSM miteinander und
Steffi genau. Seit 14 Jahren mit dabei.
Sebastian 14 Jahren. Da kann ich meinen Spickzettel schon mal für die Folge korrigieren. Da steht noch 13 Jahre. Sehr gut. Und wie seid ihr zusammengekommen? Das soll
Steffi Wir haben uns über die SZ kennengelernt. Tatsächlich.
Sebastian es geben. Eben.
Steffi Ja, wirklich.
Sebastian Okay, wer hat wen angeschrieben?
Steffi Er mich. Wobei er mir später erzählt hat, er hat mich wohl zweimal angeschrieben, weil ich ihn das erste Mal habe abblitzen lassen.
Sebastian Oh, okay, hast du denn dann die erste Mail noch gefunden und hast verglichen? Vielleicht hat er auch zweimal dieselbe Mail geschickt.
Steffi Nein, nein, nein. Ich habe auch mittlerweile vor ein paar Jahren die SZ gelöscht. Oder mich gelöscht aus der SZ, sagen wir so.
Sebastian da ist auch nichts mehr los, ehrlich gesagt. Gut, aber er hat dich angeschrieben und weißt du noch, was da drin stand? Also du hast ja immerhin geantwortet.
Steffi Nee, heute, ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich weiß es heute nicht mehr. Vielleicht kann dir Andi das in der Folge erzählen. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht mehr.
Sebastian Ja, so doll kann es ja noch nicht gewesen sein. Aber es hat ja dann dazu geführt, dass ihr zusammengekommen seid, ihr wohnt zusammen, ihr habt Nachwuchs gemacht und seid am Spielen. Das dürfte eine der besten Mails gewesen sein, die er in seinem Leben verschickt hat.
Steffi Ich denke, ja.
Sebastian Ja, wenn er das dann auch bestätigt.
Steffi Schauen wir mal, der sitzt im Nebenzimmer.
Sebastian Also bei euch, weil das so ein großes Thema ist, kann man, glaube ich, ein bisschen darauf eingehen, dieses Elternsein und BDSM. Das ist ja ein bisschen kompliziert.
Steffi Ja. Ein bisschen, ja.
Sebastian Okay, fragen wir mal. Darf ich fragen, wie alt der Nachwuchs ist?
Steffi Viereinhalb mittlerweile.
Sebastian Viereinhalb. Okay, das heißt noch so jung, dass es noch nicht dramatisch ist, aber schon so alt, dass der Nachwuchs schon mitkriegt, was da eigentlich Sache ist. Also sowas wie Papa haut Mama, das kriegen die schon mit in dem Alter. Und dann gibt es noch einen Kindergarten, wo sie es erzählen können.
Steffi Hm, ja, wir halten es noch geheim vor ihr oder versuchen es ein bisschen vor ihr geheim zu halten, sagen wir es mal so.
Sebastian Oh je.
Steffi Also wir spielen dann auch nur entweder, wenn sie im Bett liegt oder bei den Großeltern ist. Aber sollte sie irgendwann mal Fragen stellen, warum, wieso, weshalb, haben wir auch beide beschlossen. Wir antworten ihr ganz ehrlich und wir setzen uns hin und erklären ihr das, warum, wieso, weshalb und möchten ihr da auch nichts verheimlichen. Weil ich der Meinung bin, wenn sie dann fragt, dann sind wir ehrlich und versuchen es ihr zu erklären.
Sebastian Da ist immer die Frage, wie man das kindgerecht erklären kann.
Steffi Ja, das müssten wir uns dann noch überlegen. Das weiß ich bis jetzt noch nicht, aber das kriegen wir hin.
Sebastian Aber man muss das mal andersrum denken. Wenn man Kindern versucht zu erklären, wie ganz normaler Sex funktioniert. Das können die, glaube ich, noch viel weniger nachvollziehen, als zu sagen, naja, das fühlt sich halt spannend an, wenn wir da ein bisschen raufen und uns festhalten und sowas. Also ich sehe da die Möglichkeit, dass man das vielleicht verpacken kann, aber ich stelle es mir unglaublich kompliziert vor.
Steffi Ja, ich stelle es mir auch etwas komplizierter vor. Aber wie gesagt, noch können wir das ganz gut von ihr abhalten. Und noch ist der Zeitpunkt nicht gekommen, wo sie das mitbekommen hat.
Sebastian So, jetzt hast du gesagt, ihr versucht das von den Zeiten so zu regeln, dass sie da im Bett liegt. Das heißt aber so besonders viel Krach könnt ihr auch nicht machen, ne?
Steffi Nee, nicht allzu viel. Aber es gibt ja genug Spielmöglichkeiten, die keinen Krach verursachen. Oder man kann den Krach ein bisschen mindern.
Sebastian Jetzt sind wir hier wunderbar in der Unvernunft-Ratgeber-Ecke.
Steffi Naja,
Sebastian Wie kann ich BDSM betreiben, ohne dass ich Krach dabei mache, damit Nachbarn, Kinder und Verwandtschaft nicht gestört werden? Was macht ihr denn, wenn ihr versucht, wirklich leise zu sein?
Steffi also ein bisschen Lautstärke geht schon, weil der Nachwuchs so tief schläft, dass es das meistens nicht mitbekommt. Ansonsten gibt es da immer noch sowas wie Knebel oder man nimmt halt solche Schlagwerkzeuge, die nicht gerade den lautesten Knall verursachen.
Sebastian Ja, aber das ist alles kein Gegenmittel zu Klopf, Klopf, Klopf, Mama, ich hab Durst. Es gibt ja Menschen, die sagen, dieser Subspace, das ist ihnen total wichtig, dass sie da reinkommen und dass sie da auch, ich sag mal, wieder rausgeführt werden, ein bisschen nachsorgen und alles. Und als Eltern hat man, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, da geht halt die Tür auf und da ist halt ein Kind und dem ist halt schlecht und dann ist halt die Session und wie schön es auch gerade war, in dem Moment schlagartig beendet.
Steffi Das ist richtig, da gebe ich dir vollkommen recht. Wenn das Kind in der Tür steht, ist es hin. Also dann ist alles weg. Aber das Problem hatten wir zum Glück bis jetzt noch nicht.
Sebastian Oh, da habt ihr aber Glück gehabt. Da hätte ich jetzt schön fragen können, okay, was macht das denn, wenn man da so voll drin ist und dann wird man da so rausgerissen? Das möchte man ja eigentlich in einer Session auch wirklich um jeden Preis vermeiden.
Steffi Ja, auf jeden Fall, weil ja, man möchte halt nicht, dass das Kind in der Tür steht und fragt, warum macht ihr das jetzt und was ist hier los? Und wie gesagt, aber wir hatten das große Glück, wir haben das bis jetzt noch nicht gehabt, die Situation.
Sebastian Okay. Und wie ist das mit dem anderen Faktor? Ich sage mal so, ihr seid wahrscheinlich abends schlapp, alle und kaputt. Kommt das vor, dass ihr sagt, eigentlich wollen wir, aber wir sind beide zu faul?
Steffi Das kam auch schon vorher. Ja, leider.
Sebastian Ja, gut, das ist ganz normal. darüber reden gar nicht so viele Leute, habe ich das Gefühl. Das ist immer alles spannend und man hat Energie und macht und probiert aus und geht auf Partys, aber manchmal muss es eben ein bisschen auch zurückstehen.
Steffi Wobei, ja, das ist halt so, ne, aber aber irgendwann ist das Kind auch größer und wie das bei Nikki vorhin schon war, ist dann auch vielleicht mal außer Haus und schläft dann freiwillig bei den Freunden und dann hat man ja auch wieder ein bisschen mehr Zeit und ein bisschen mehr Luft und dann, ja,
Sebastian Okay, und dann baut ihr die großen Geschütze auf oder
Steffi dann wird es halt auch schon länger. Also wenn das einmal im Monat das Kind bei den Großeltern ist, dann nutzen wir halt die Zeit auch und machen ein bisschen was Größeres oder ziehen das ein bisschen in die Länge oder probieren was Neues aus. Und
Sebastian Gibt es da was, was ihr, ich meine jetzt gerade ist ja Großeltern gehen gerade nicht. Gibt es irgendwas, wo ihr sagt, das wollen wir jetzt ausprobieren, aber wir können halt gerade nicht.
Steffi sonst fällt mir da jetzt gerade nichts ein, ne?
Sebastian Kann ja sein. Ich habe das Problem immer, mal, da kommt mit der Post ein neues Spielzeug. Und man will es sofort ausprobieren, aber nein, wir legen es dann nochmal an die Seite, bis der richtige Moment kommt. Es ist für mich fürchterlich.
Steffi Ja, das ist schon sehr hart, der Moment, wenn man das Spielzeug in der Hand hat. Das Kind steht fast hinter einem und will dann sehen, was im Paket ist. Aber man muss es dann nochmal schnell in der Schublade verstecken, bis der richtige Moment da ist. Aber der Moment kommt ja dann zum Glück irgendwann auch und dann kann man es in aller Ruhe ausprobieren.
Sebastian Ja, wobei das widerspricht natürlich, ich sag mal, jedem Erziehungsratgeber, dass man dann vor seinem Kind etwas verheimlicht und dann schließt man die Schlafzimmertür ab und sowas, also dieses Open House und dass man da, man macht halt Geheimnisse und kramt da so ein bisschen vor sich hin rum. Da bin ich aber nicht so so sicher, was kriegen die Kids schon mit und was nicht und werden sie dann vielleicht auch neugierig. Wenn jetzt der Nachwuchs an die Spielzeugschublade geht, dann müsste er erzählen, dann müsste er dieses Gespräch führen.
Steffi Ja, nein, soweit kam es zum Glück noch nicht, dass sie unsere Spielzeugschublade entdeckt hat. Ja,
Sebastian Vielleicht sollten wir mit der Folge, die wir miteinander machen, warten, bis der Tag gekommen ist. Ich würde das dann live mit Mikrofon begleiten. Mama, was ist das? Eltern haben ein unglaubliches Talent, die bösesten BDSM-Werkzeuge als harmlose Dinge irgendwie darzustellen.
Steffi das glaube ich.
Sebastian Also das ist eine Haarbürste. Das ist dafür. Der Stock ist für Blumen und all so ein Zeug. bin da immer wieder unglaublich fasziniert tatsächlich, wie schnell man da irgendeinen Mist erfinden kann tatsächlich.
Steffi Ja, Eltern können da sehr kreativ werden, wenn es denn die Situation hervorruft.
Sebastian Gibt es doch vielleicht schon ein Beispiel? Also mit dem Paket wegpacken, okay. okay,
Steffi Ja, gibt es. Ich habe irgendwann mal, das ist schon ein paar Wochen her, meine Metallschellen für die Füße bekommen und wollte die dann natürlich, ich hatte die in der Hand und wusste, was es ist und wollte sie auspacken und in dem Moment, oder habe sie ausgepackt und in dem Moment stand sie hinter mir und ich habe sie wieder eingepackt und habe gesagt, naja, nein.
Sebastian es ärgert dich in so einem Moment. Was ist da drin? Was ist das? ist so eine Geschichte. Man will die Kinder auf der einen Seite davor schützen, auf der anderen Seite, ganz ehrlich, dass die bis 18 nichts mitkriegen, ist irgendwie auch unrealistisch, der Gedanke. Ich finde den Ansatz von euch da gar nicht schlecht zu sagen, da müssen wir ein aufklärerisches Gespräch führen.
Steffi Ja, dass sie bis 18 nichts mitkriegen, ist halt verkehrt gedacht. Die werden schon irgendwas mitkriegen. Man weiß halt nicht, in welchem Alter die was mitkriegen leider. Aber wenn es so weit sein sollte, dann versuchen wir ihr das irgendwie zu erklären und hoffen, dass sie es versteht.
Sebastian Und irgendwann kommt auch der Tag, da fangen die an und wollen das alles gar nicht mehr wissen. Da bist du dann raus, aus, weil die gucken von selber weg. Das ist dann auch immer nicht schlecht. Aber das hat ja noch ein bisschen Zeit. Ich gucke gerade so ein bisschen diesen Spickzettel durch und wir könnten jetzt im Prinzip eine komplette Folge machen. Da sind wir jetzt hier zweieinhalb Stunden am Quatschen. Das ist kein Problem. Wir machen das nicht.
Steffi Nein, wir wollen ja auch nicht zu viel verraten.
Sebastian Ja, also dieser Aspekt, den kann man noch ein bisschen ausführen. Aber an der Stelle mache ich jetzt folgendes. Ich packe dich jetzt hier auf meinen Loszettel und du darfst dir Musik wünschen. Kontaktdaten hast du ja. Und dann werde ich die mal einspielen Und ich mag heute, glaube ich, noch einen Menschen, einen Anruf mag ich heute noch durchstellen. Und wir beide oder wir drei dann, dann ist ja auch dein Mann endlich mit dabei. Den kenne ich ja fast gar nicht. Nur einmal vom Telefon.
Steffi Ja, genau.
Sebastian Wenn es dann soweit ist und wir dürfen wieder raus, dann setze ich mich in den Zug und dann komme ich rum und dann kriegen wir das endlich hin. Und dann gibt es eine schöne Folge komplett. Komplett.
Steffi Jawohl, genau. Machen wir.
Sebastian die große Mikrofonprobe hast du heute schon überstanden. Hast du super gemacht. Dankeschön.
Steffi Ja, ich bin froh.
Sebastian Ja, dann bleibt mir erstmal dir nur einen schönen Arrestabend zu wünschen. Erhol dich von dem Schreck, dass du plötzlich durchgekommen bist.
Steffi Mach ich.
Sebastian Und ja, dann gucken wir mal, wer dann noch kommt. Tschüss. Tschüss.
Steffi Tschüss.

Anruferin: Bluerose

Sebastian So, klick. Ja, was machen wir denn jetzt? Ich klicke hier einfach auf annehmen und das, mein Gott, hier geht ein Fenster nach dem anderen auf. Das gibt es doch, was ist denn heute los mit euch? Nehmen wir mal nicht den, sondern, mein Gott, hier sind so, den klicke ich jetzt an. Hallo, Sebastian hier.
BlueRose Ja. Tschüss.
Sebastian Wer auch immer da ist, du bist durchgekommen.
BlueRose Hallo. Oh, ich wurde ein bisschen überrascht. Ich musste gerade noch kurz die Lautsprecher aufmachen, damit ich mich nicht doppelt höre.
Sebastian Kein Problem. Ich kann auch erstmal ein bisschen Musik für die Hörer spielen und dann können wir uns erstmal ein bisschen unterhalten, wenn du möchtest. Aber wir können auch sofort loslegen.
BlueRose Mir egal.
Sebastian Okay, dann legen wir sofort los, dann sparen wir Zeit.
BlueRose Okay.
Sebastian Mit wem spreche ich denn?
BlueRose Ja, ich bin Rose, beziehungsweise im Chat als BlueRose angemeldet.
Sebastian Ah, du bist das.
BlueRose Und ich hatte so das Gefühl, nachdem du mich so indirekt öffentlich erwähnt hattest mit dem Twitter-Kommentar, dass ich doch nochmal anrufen wollte. Leute, ich,
Sebastian Ich habe darauf spekuliert, dass genau das passiert. Okay. Ich habe es ja nur sehr indirekt genannt. und das ist, glaube ich, eine ganz gute Gelegenheit auch gerade.
BlueRose tut mir furchtbar leid, dass der so ankam, also so negativ.
Sebastian völlig in Ordnung. Also ganz ehrlich, Kritik muss man umgehen und das ist ja mein Problem und das ist ja durchaus eine Kritik, die kann ich ja nachvollziehen. Ich kann mich da versuchen rauszuwinden und erklären, wieso und weshalb. Bei Twitter ist das natürlich schwierig. Darf ich den Tweet einmal kurz raussuchen?
BlueRose Darfst du, ich habe ihn auch, ich habe ihn sogar schon offen bei mir.
Sebastian Dann lies ihn doch mal.
BlueRose Also Auslöser war gestern Abend vor, Twitter sagt vor 23 Stunden, ich glaube es sind eher mittlerweile 24 Stunden, war ein Tweet von mir, wo ich schrieb, dass ich gerade die Folge 14 von Kunst der Unvernunft höre. und da kam irgendwann die Aussage, dass irgendwie die Hälfte der Hörer, glaube ich, schon abgeschaltet hat, weil es so harmonisch zwischen dem Paar ist. Und meine Aussage dazu war dann irgendwie, die Harmonie zwischen dem Paar löst bei mir nicht das Ausschaltengefühl aus, eher der Moderator, der was Negatives sucht und auch nach x Folgen mit Menschen, die glücklich und nicht mono sind, und das Konzept irgendwie nicht ganz akzeptieren kann, will. Ja, in einem kurzen Tweet kriegt man das auch nicht unbedingt alles super gut rein oder so.
Sebastian Ja, da muss ich sagen, ich habe nochmal geguckt gestern, das war Folge 14, das war die mit Katrin, glaube ich auch die, die du meinst.
BlueRose Genau, ich glaube.
Sebastian Das ist auch ganz gut, die ist nämlich im Chat, die ist quasi verfügbar. Aber es ist natürlich, ich muss das mal erklären, also so ein Interview ist ja wirklich eine Geschichte, ich habe meinen Spickzettel, da stehen aber keine Fragen drauf. Da stehen tatsächlich so ein paar Themen einfach drauf, über die man sprechen kann und ich versuche auch immer nicht zu viel vorher zu wissen, damit ich dann ja auch noch wirklich fragen kann, was mich interessiert. Und wenn ich alles weiß, dann vergesse ich möglicherweise auch wichtige Dinge zu fragen. Und ich habe mir das gestern tatsächlich, ich habe das von dir gelesen und dachte mir, hm, erst mal dachte ich, das ist ja ein blöder Kommentar, dann habe ich das nochmal gelesen und dachte mir, ja, so ganz unrecht hat sie nicht und dann ist mir aufgefallen, Moment, das ist ja jetzt auch über ein Jahr her und da habe ich tatsächlich aber auch durch den Podcast eine Entwicklung gemacht, weil ich einfach öfter mit Menschen gesprochen habe, die poly sind und da jeweils verschiedene Möglichkeiten gefunden haben, glücklich zu sein und dass das auch funktioniert. Das ist eine Entwicklung, die nehme ich aus dem Podcast mit, aber ich muss mich natürlich auch an der Folge von vor zwei Jahren im Zweifel messen lassen. Da kann ich dich verstehen und ich finde das auch gut, dass mal jemand was sagt.
BlueRose Ja, ich muss zugeben, ich höre mich halt gerade noch durch die Folgen durch. Also ich höre schon sehr chronologisch und dass ich gerade live mithöre, ist so dem geschuldet, dass ich irgendwie nicht so schnell hinterher kam mit dem Hören, wie ich wollte.
Sebastian Alles gut. Also die Folgen, das entwickelt sich zwar immer so ein bisschen insgesamt weiter, aber ich versuche das wie so eine Fernsehserie zu machen, dass du im Zweifel funktioniert jede Folge einzeln.
BlueRose Ja, weil so funktioniere ich nicht.
Sebastian und du hörst ja weiter, du hast ja nicht bei Folge 14 aufgehört, sondern hast dich aufgeregt und sagst das auch und weiter geht's. Das finde ich auch schon wieder klasse.
BlueRose arbeite ich auf die Folge mit Tim Melton.
Sebastian Ja, die ist auch, die hat aber auch geschmort. mag jetzt aber nicht spoilern.
BlueRose Es macht wahnsinnig viel Spaß zuzuhören und alles und vielleicht kommt der Kommentar auch aufgrund der Kürze und so von Twitter ein bisschen sehr harsch rüber oder so, weil ich ihn wirklich super gerne den Podcast höre und es super viel Spaß macht und so und das ist halt so das Einzige, was mir bisher aufgefallen ist und Und ich dann auch hinterher nochmal drüber nachgedacht habe und überlegt habe, dass es mir zum Beispiel an anderen Stellen oder so überhaupt nicht aufgefallen ist und so. Und ich nur dabei so ein bisschen dieses Gefühl hatte und ich vielleicht auch gestern Abend einfach an der Stelle dann ein bisschen sehr empfindlich war oder so mit diesem Nachbohren. Und diesen, offensichtlich,
Sebastian Du brauchst dich da gar nicht zu entschuldigen, um Gottes Willen, das ist ja in Ordnung, das ist ja für mich auch wichtig, dass ich hier nicht immer nur mit irgendwelchem Lob vollgeseiert werde. Das ist zwar schön, aber dann verliere ich auch irgendwie den Kontakt und weiß auch nicht mehr, was ich mache. Jetzt habe ich natürlich, das ist eine fiese Falle, du bist jetzt hier durchgekommen und eigentlich kommt hier keiner davon, ohne dass ich ein paar Fragen stelle zu dir. Die Frage ist, kann ich das? Ja, das ist doch schon mal gut. Gut, ich rate mal, du bist nicht monogam, ja, offensichtlich, ja, okay, dann erzähl doch mal, wie dein Konstrukt so ist, wie kann man gut leben und wo habe ich mich vielleicht getäuscht auch, wo siehst du,
BlueRose ja, also, ja, ich würde, wie mein Konstrukt gerade ist. Das ist aktuell sehr kompliziert. Ich weiß das nämlich selber nicht. Ich bin gerade, was das angeht, irgendwie wieder in einer Findungsphase. Ich bin im Prinzip über BDSM und meinen ersten BDSM-Partner im Prinzip in das Polysein reingerutscht. War vorher auch wahnsinnig auf dem Trip, nee, das ist nichts für mich und so. Und hatte drei Jahre eine Poly-Beziehung, wobei ich als Beziehungspartner nur einen Partner hatte. Und ansonsten hatte ich noch nebenbei eine Freundschaft Plus und jetzt seit einem knappen Jahr einen Spielpartner. und also die Beziehung ist mittlerweile zu Ende und aktuell kann ich nicht ganz sagen, ob was ich in welcher Form ich eine neue Beziehung haben möchte oder so, also aktuell kann ich mir nicht vorstellen, dass wir wieder 100, also eine wirklich rein monogame Beziehung kann ich mir nicht vorstellen, aber welche Form von nicht monogamer Beziehung, frag mich bitte nicht.
Sebastian dann frage ich dich da nicht, sagen wir mal so, ich fasse das mal zusammen, also das ist gerade ein bisschen im Fluss und verändert sich einfach gerade. Schade.
BlueRose Ja,
Sebastian Wenn man an Beziehungen baut, finde ich, dann sucht man immer etwas Bestimmtes, aber man möchte gern etwas. Also man hat eine Vorstellung davon, das brauche ich und dann bin ich glücklich. Kannst du das fassen, wo du hin willst?
BlueRose ja, also ich bin immer noch nicht ganz weg und werde davon glaube ich auch nie ganz ganz wegkommen von dem Haus mit weißem Gartenzaun, zwei Kindern, Mann und so weiter. Aber nur das ist auch irgendwie gefühlt gerade nicht das Passende. Und ja, ich
Sebastian Ja gut, also das ist ja auch manchmal ein bisschen kompliziert. Darf ich fragen, wie alt du bist?
BlueRose bin 28.
Sebastian Ja gut, aber ganz ehrlich, da ist ja noch nichts gelaufen. Also da sind ja nochmal locker 50 Jahre Zeit, um dann auch da hinzukommen, wo du hin willst.
BlueRose Ja, aber zumindest so ab und zu meldet sich zumindest, was Kinder angeht, so eine biologische Uhr. Nur ich
Sebastian Da muss ich jetzt, das ist tatsächlich so ein Thema, da habe ich bisher noch niemanden gehabt, mit dem ich darüber sprechen konnte, wenn dann, Poly, ja, das ist eine Sache, erwachsene Menschen handeln da etwas aus und dann kann das wirklich gut funktionieren. wenn Kinder ins Spiel kommen, ich stelle mir das so unfassbar kompliziert vor. Boah, also das wäre vielleicht was, wo ich da nochmal sagen würde, da könnte man vielleicht mal drüber sprechen, wenn da jemand Interesse hat und sagt, ja, wir machen das, wir leben das und wir kriegen das alles gut hin und verpackt und den Kindern geht es auch gut. Das wäre was, das würde mich persönlich einfach mal interessieren, weil ich stelle mir das so kompliziert vor. Wir kriegen das ja so schon kaum hin, dass das alles ordentlich hier gesittet läuft.
BlueRose muss zugeben, mir fallen auch, also zumindest aus dem Bekanntenkreis und Umfeld fällt mir niemand ein, wo ich sagen würde, der lebt wirklich poly und hat Kinder, wo ich da Sachen viel mitbekommen würde.
Sebastian Schließt sich das vielleicht so ein bisschen gegenseitig aus? Was meinst du?
BlueRose Keine Ahnung.
Sebastian Ja, du merkst, ich bohre aber jetzt schon wieder unvorbereitet in tiefe Lebensfragen rein.
BlueRose Ja, also ich finde, das ist
Sebastian Das tut mir total leid.
BlueRose gut. Ich finde das halt wahnsinnig schwierig zu beantworten, weil ich glaube, dadurch, dass ich bisher im Wesentlichen auf den Stammtischen von der SMJG bzw. Alumni unterwegs war und so, wenn halt die Leute mit noch verhältnismäßig jungen Kindern auch und je jünger die Kinder sind, umso schwieriger ist halt der Besuch eines Stammtisches. Und ich glaube, das macht es nochmal schwieriger. Ich
Sebastian gut, aber wenn die biologische Uhr tickt und sagt, hier, kümmere dich um mich. Gut, gehört einfach zum Leben dazu, sage ich mal. Oh Gott, hier mein Fenster ich mache jetzt hier die Hälfte meiner Fenster am Bildschirm einfach mal zu hier gerade, irgendwie mich erwischen hier Dinge, das gibt es ja gar nicht das Telefon teilt mit, dass Leute angerufen haben und sonst was Mich würde jetzt natürlich schon nochmal interessieren, was kann ich um nochmal auf diese Folge da mit Katrin da zu kommen Was wünschst du dir, wenn ich da wieder jemand habe und ich habe das Thema mal, was interessiert dich? Was kann ich an Fragen stellen, auf die ich jetzt vielleicht gar nicht kommen würde? Beziehungsweise, wo sollte ich nicht so sehr bohren? Ja. Nein, um Gottes Willen. Ich stelle Fragen ganz fürchterlich viel, aber musst du nicht jetzt beantworten.
BlueRose weiß nicht, also spontan fällt mir jetzt nichts ein, wo ich sage, das würde mich noch interessieren oder das solltest du unbedingt fragen oder so. Mir ist halt zumindest in der Folge irgendwie einfach dann stark aufgefallen, dass ich zumindest den Eindruck hatte, dass für dich dieses Konzept von nicht monogam irgendwie so total fremd ist.
Sebastian Ich müsste jetzt von mir erzählen, was ich aber natürlich nicht tue. Ich beschließe jetzt Folgendes, dass ich bei jeder Paarkonstellation einfach mal ganz stumpf und stur ganz gleichberechtigt sage, okay, wo knackt es, was klappt nicht, weil ganz ehrlich, das betrifft ja jede Beziehung, dass da irgendwas im Argen ist und natürlich ist das auch ein wichtiger Teil, weil immer nur über die Sonnenseite des Lebens zu sprechen, das funktioniert zwar, aber dann transportieren wir ja auch ein Bild der BDSMler, was irgendwie gefühlt nicht unbedingt der Realität entspricht. Also auf Stammtischen, ganz ehrlich, was ich da schon an ein paar Dramen und Beziehungsdramen miterlebt habe, Ich weiß gar nicht, wie viele Leute sich auf Stammtischen getrennt haben. Ich habe keine Ahnung. Es müssen viele sein. Das gehört einfach mit dazu.
BlueRose Ja, also es war auch nicht nur, also mir ist es da viel aufgefallen, also vorher schon so ein bisschen, aber mache
Sebastian Wir gucken mal. Du hörst noch die restlichen Folgen fertig und dann sagst du mir nochmal hier, wird schlimmer oder wird besser?
BlueRose ich.
Sebastian Okay, und wenn ich dann irgendwann mal bei Folge 50 bin, der Livestream zählt ja nicht als Folgennummer dazu, dann gucken wir einfach mal, was wir da tun können. Also ich rufe da wirklich alle auf, wenn ihr sagt, Mensch, es ist total doof, ich will den Podcast jetzt nicht mehr hören, weil der hat wieder Mist gebaut. Dann ruhig her damit. Ohne das funktioniert es auch nicht.
BlueRose Nee, so ist es überhaupt nicht. Also so ist es überhaupt nicht. Aber gestern war ich zumindest so weit, dass ich kurz den Podcast ausmachen musste.
Sebastian im Zweifel kannst du auch mal eine Folge überspringen.
BlueRose kam ja dann noch sehr viel Spannendes und das Thema war ja dann auch irgendwann. Es
Sebastian Was hat dich denn dann noch gefesselt? Was war dann so das Thema, wo du sagtest, Oh, jetzt bleibe ich doch dran.
BlueRose war
Sebastian Bestimmt das Waterboarding.
BlueRose spannend, die Beschreibung zu hören, aber irgendwo auch so ein bisschen, ich will das jetzt eigentlich nicht hören.
Sebastian Ja, okay, aber wenn es dann noch gereicht hat, dass du es fertig gehört hast, ich glaube, dann war der Spannungsbogen genau richtig. Ich versuche das im Schnitt auch immer so ein bisschen hinzubiegen, gebe ich ja ehrlich zu.
BlueRose Ja,
Sebastian Okay, ich glaube, es ist 23 Uhr. Das kann doch nicht wahr sein, schon wieder so spät geworden. Ich werde die Sendung jetzt gleich beenden. Die packe ich natürlich auf meine Liste. Das heißt, einen Musikwunsch hast du frei, selbstverständlich. und so ein kleines Paddel, damit kannst du bestimmt auch was anfangen. Darf ich fragen, aktiv oder passiv, wo würdest du es benutzen?
BlueRose eher, also zumindest ausprobieren, ob es mir gefällt.
Sebastian Okay, dann kann ich dir die Werbebeilage schon mal sagen, es soll auch irgendwie nicht nur auf dem Popo gut sein, aber ich kann das ja jetzt hier nicht ausprobieren. Ich werde dieses Ding hier im Büro anstauben lassen müssen. Ärgert mich das. Naja. Ich wünsche dir, also erstmal nochmal vielen Dank, dass du da überhaupt dich mal geäußert hast gestern, das fand ich gut. Auch wenn ich dann natürlich versucht habe zu erklären gerne zu relativieren, gehört auch dazu.
BlueRose Wir
Sebastian Ich finde das gut und wenn da wieder was ist, dann sag einfach Bescheid und im Zweifel, wenn du Interesse hast, dann nehmen wir beide einfach mal eine Folge auf, wenn das wieder geht.
BlueRose hatten da schon ein bisschen drüber geschrieben bei FetLife,
Sebastian Oh, ja, dass ich den Nicknamen von Twitter und FetLife, dass ich das zusammenkriege, tut mir leid, das schaffe ich fast nie.
BlueRose das ist aber doch der gleiche.
Sebastian Ja, gebe ich ehrlich zu, das ist dann, da suche ich dann nicht groß, also das wird mir zu kompliziert. Ich hätte am liebsten ein E-Mail-Postfach, Da kommt alles rein und dann wird das alles schön sortiert. Gelingt mir nicht. Dann werde ich da nochmal gucken.
BlueRose Ja, wir hatten kurz geschrieben, wie nennst du es, die verlorene Generation oder was war das?
Sebastian Ja, da klingelt was. Ach, das war mit dem Alumni, ne?
BlueRose Ja, genau.
Sebastian Okay, da wolltest du ja nochmal Rücksprache halten. Dann lasse ich dich Rücksprache halten.
BlueRose Ja,
Sebastian Und wenn du da weiter bist, dann schreibst du mich einfach an. Dann machen wir an dem Punkt weiter. Und jetzt geht meine Stimme langsam über den Jordan.
BlueRose mach ich.
Sebastian Ich werde mich jetzt von dir verabschieden. Wünsche dir einen wunderschönen Restabend. hoffe ich konnte dich ein bisschen versöhnen
BlueRose Ja, ich war nur vorhin ein bisschen perplex, als du es angesprochen hast und ich dann so das Gefühl hatte, oh je, jetzt ist es viel, viel negativer angekommen, als ich dachte.
Sebastian es ist halt wichtig und es bewegt mich halt das ist ja schön, ich habe die Macht über den Podcast, ich kann sagen was ich will und gehört eben auch dazu und dass du dich jetzt gemeldet hast, das passt ja dann gleich das ist, ja besser geht's doch gar nicht ich wünsche dir einen schönen Restabend jetzt mache ich noch eine kleine Abmoderation und dann mache ich das Ding hier heute auch aus
BlueRose Dankeschön, dir auch.
Sebastian tschüss Tschüss,
BlueRose Tschüss.

Verabschiedung

Sebastian klick und jetzt mache ich das tatsächlich, ich mache noch eine kleine Abmoderation, ich lese noch einen Spendengruß vor, nämlich von Temel und Schäfchen und danke für die Mühe, die du dir machst, danke schön auch an dich und ich merke das schon, ich werde jetzt hier die Unterstützer einfach so nach und nach einfließen lassen und ihr habt das echt seit einer Woche, was soll ich sagen, ihr füllt das, das läuft, das funktioniert und ich bin da echt begeistert und ja, heute die Folge war ein bisschen ungewöhnlich, Es sind immer noch Leute im Chat. Ich denke mir immer so, nach zweieinhalb Stunden müsste auch langsam mal die Luft raus sein. Wahnsinn. Toll. Ich bin auch ein bisschen platt, das merkt ihr gerade auch. Und deshalb spiele ich jetzt noch einen Titel für euch. Ich gucke noch mal kurz auf meinen besonderen Spickzettel, ob es noch irgendwas gibt, was ich heute erzählen wollte oder muss. Nö, ich bin tatsächlich durch. Ich habe alles gesagt, was ich sagen musste. Und wollte. Die nächste Sendung ist dann definitiv am Freitagabend, den 1. Mai. Da habt ihr ja nichts zu tun. Und da muss ich noch ein bisschen planen, wer da überhaupt mitmacht. Ich habe die tatsächlich noch überhaupt nicht geplant, die Folge. Aber ich glaube, mir fallen da jetzt schon zwei, drei Leute ein, mit denen hatte ich schon ein bisschen vortelefoniert. Mal gucken, ob die Zeit für mich haben. So, also Freitag die nächste Folge, 20.30 Uhr, wie immer, schön Werbung machen und weitersagen, damit hier auch ein paar Leute dabei sind, ansonsten Donnerstag ist ja die Subrosadictum Geschichte bei YouTube, da könnt ihr auch nochmal reinschauen und ich spiele jetzt hier für Josi, die beim letzten Mal angerufen hat, denn die hat ja auch Geburtstag, Mein Name ist Sebastian, verabschiede mich von euch und wünsche euch einfach noch einen richtig schönen Restabend, ganz viel Spaß und dann hören wir uns am Freitag.


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