Mehrere junge Erwachsene sitzen an einem gedeckten Tisch, während zwei Servicekräfte im Hintergrund stehen.
Live
Live 175 · 07.06.26 · 121min · 7.663 Downloads · 222

Unvernunft Live 175 - Die Kunst des Dienens

Hingabe, Perfektion, Ambition

1727
Das Transcript wurde automatisch erzeugt und kann Fehler enthalten.

Intro

Begrüßung

Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft live am Donnerstagabend am 4. Juni 2026, dem Feiertag in der Hälfte der Republik, nur hier natürlich nicht, aber ja, hallo und herzlich willkommen liebe Menschen im Live-Chat, schön, dass ihr da seid und so viele davon, wir haben auch ein tolles Thema heute, herzlich willkommen die Menschen, die das hier später im Podcast hören, lieber Tonmeister am anderen Ende der Stadt, heute kannst du wieder mal meisterlich tonmeistern und links neben mir, schwer beschäftigt mit ihrem Geburtstagsgeschenk, Das Podcast, Subi, du kannst glaube ich ausnahmsweise auch mal Hallo sagen.
Podcastsubbie Hallo.
Sebastian Ah, sehr gut, diese liebliche Stimme.
Podcastsubbie Ja, schöne Schuhe machen eine liebliche Stimme, ich brauche mehr Schuhe.
Sebastian Hervorragend. So, und jetzt teilt der Tonmeister mit, ich sei jetzt schon zu laut, dann mache ich mich halt leiser und da wird das schon irgendwie passen. Na gut, du versuchst mal diese Schuhe weiter anzuziehen, oh Gott, großartig. Und ich fange mal die Sendung hier an. So, ihr Lieben, wenn ihr zum ersten Mal dabei seid, ich höre ständig diesen langen Reißverschluss hier, das ist großartig. So, ihr Lieben, das hier ist Live-Sendung Nummer 175 und mein Name ist Sebastian Stix. Ich bin der Typ, der hier mit Menschen über WDSM spricht und zwar bei Live-Sendung über Themen. Und ja, wie funktioniert das hier? Es gibt die Kurzanleitung live. Wir werden hier gleich eine Telefonnummer ansagen und einblenden. Und dann könnt ihr hier direkt im Studio anrufen und dann quatschen wir über eben jenes Thema. Und da Fiene gefragt, ob die Schuhe gezeigt werden, vielleicht. Das ist Kontrolle des Podcasts, denn die hat hier die Kommandozentrale wie Live-Chat und Gäste-Zuordnung und Bilder-Post etc. Funktionen alle. Die wird sich heute Abend darum kümmern. Ich muss reden und den Ton im Griff behalten und dabei lesen, wenn der Tonmeister mir schreibt, dass ich irgendwas verändern müsse. Ja, wird aufregend. Heute auf jeden Fall ein wunderschöner Tag, ganz viel Sonne und Wind und Hagel und Regen und jetzt wieder Sonne und jetzt eigentlich wieder Bewölkung, vielleicht kommt noch ein Regenbogen, mal gucken. Aber ja, es ist endlich soweit. Live-Sendung Nummer 1 dieses Monats. Diesen Monat wird es nämlich 3 geben. Da wird nämlich noch eine zweite kommen. Und dann machen wir am 25. Könnt ihr euch jetzt schon mal eintragen. Das war viel Spezial. Ich vermute, das wird dieses Jahr ein wenig eskalieren. 25. Juni, also schon mal vormerken.

Thema: Die Kunst des Dienens

So, okay. Und jetzt habe ich ein Thema für euch. Das stelle ich euch jetzt erst einfach mal in aller Ruhe vor. Damit ihr wisst, worum es hier eigentlich gehen soll heute. Worüber wir sprechen, worüber nicht. dem Podcast, so begebe ich noch die Regieanweisung. Ich habe ein paar Umfragen vorbereitet, die kannst du den Abend über in den Chat jederzeit einstreuen und mich bitte daran erinnern, noch die Ergebnisse vielleicht auch anzusagen. Es ist immer blöd, wenn sowas dann einfach nur bei uns in der Statistik verschwindet. Durchatmen. Und jetzt versuche ich mal, mit dem Servicehinweis zum Thema die Kunst des Dienens. Dienen ist so ein Wort, das im BDSM erstaunlich viele Bilder hervorruft. Für die einen bedeutet es Hingabe, Aufmerksamkeit, Fürsorge. Für andere Gehorsam, Unterordnung oder das bewusste Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse. Dabei ist Dienen oft sehr leise. Es findet am Rand statt, fällt kaum auf und wirkt gerade dann besonders beeindruckend. Und das auch, wenn es selbstverständlich erscheint. Ein Getränk steht plötzlich bereit. Ein Wunsch wird erfüllt, bevor er ausgesprochen oder auch nur gedacht wird. Eine Aufgabe wird erledigt, ohne dass je darüber gesprochen werden muss. In dieser Form hat Dienen oft etwas Elegantes. Ich sehe es hier gerade links neben mir. Da sind Aufmerksamkeit, Umsicht, der Wunsch ist, besonders gut zu machen. Gleichzeitig kann darin aber auch die Verletzlichkeit liegen, denn wo der Anspruch an sich selbst so hoch ist, da können kleine Fehler plötzlich ziemlich groß wirken. Wenn etwas zu Bruch geht, das Geschirr auch nur klappert oder ein Detail übersehen wird, dann wird das Stolz gerne mal scham, vielleicht auch in größeren Gruppen. Und ja, trotzdem ist Dien mehr als Kaffee servieren oder Aufgaben erledigen. Das findet auch im Alltag statt, unterwegs, auf Veranstaltungen und natürlich nicht zuletzt im Bett. Und Service kann praktisch sein, emotional verspielt oder ritualisiert. Kaum ein anderer Kinky-Bereich zeigt sich in so vielen unterschiedlichen Formen und versteckt sich manchmal sogar hinter sich selbst. Ich habe es gleich. Manche verbinden Dienen mit festen Ritualen und klaren Rollen. Andere mit kleinen Gesten im Alltag. Und ja, das ist nicht nur ein Thema für submissive Menschen. Auch Tops dienen oft. Sie tragen Verantwortung, achten auf Grenzen, schaffen Räume für Erfahrungen und investieren Zeit und Aufmerksamkeit und Energie. Darüber wollen wir heute aber nur am Rand sprechen. Es geht wirklich um den Dienst von unten. Und Tops dürfen sich aber heute auch gerne melden, denn von oben wird das ja auch wahrgenommen. Vielen Dank. Ja, und dann gibt es noch die Sichtbarkeitssache, also eben nicht im Hintergrund und ich gebe das zu, also den Anblick damals, das Podcast so wie im Made-Kostüm, das hatte seinen ganz speziellen Reiz und dann, ja, wir müssen heute einfach drüber sprechen, was bedeutet Dienen für euch, wann fühlt es sich erfüllend an und wann vielleicht auch nicht, welche Rolle spielen Anerkennung, Lob, Dankbarkeit, aber auch Konsequenzen? Gebt ihr dem Dienen einen besonderen Raum? Ist es Teil eures Alltags oder etwas für besondere Momente oder vielleicht auch Events? Und ja, was fasziniert euch an der Kunst des Dienens? Ah, was für eine schöne Einleitung. Das ist so ein Thema, da konnte ich es jetzt auch einfach nicht lassen, da viel, viel Text aufzuschreiben. Meine Güte. Ist aber auch ein schönes Thema. Und ja, ich werde jetzt gleich noch die eine oder andere Minute überbrücken. Und dann werde ich mal gucken, ob wir das Telefon hier angeschaltet kriegen. Ja, ich frage aber einmal vorab den Chat, eher dienen oder Service. Also was ist für euch der Begriff, mit dem ihr euch heute wohler fühlt? Ach, da machen wir einfach eine Umfrage draus. Wir haben doch die Funktion. Guck mal kurz, so, dienen oder Service. Was passt besser? Fragezeichen und auch dienen und Service. Und egal natürlich. So, wir können ja hier Umfragen machen, das ist ja das Schöne. Und dann packe ich euch das jetzt einfach mal in den Chat rein. Dann wollen wir einfach mal ein Stimmungsbild hier holen. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob die in der althergebrachte Begriff ist oder ob die einfach nach wie vor modern ist. Wir gucken mal. Und ein paar Menschen stimmen schon ab. Ich kann schon mal sehen. Ja, ich glaube, das wird eindeutig. Alles klar? Ja, okay. Ich breche die Umfrage schon direkt ab. Und ihr kriegt das Ergebnis auch schon zu sehen. Also, ich glaube, wir bleiben direkt mal beim Dienen. Also, das ist auf jeden Fall der Begriff, der heute passend ist. So.

Stix isst schon wieder

Tja, liebes Podcast, so wie. Ja, ich würde jetzt ja anfangen, aber es hat ja keinen Sinn. Es klopft an der Tür. Ja, hallo. Das ist Service. Vielen Dank. Großartig. Ja, kleine Unterbrechung. Wir haben gerade selbstgebackene Brötchen bekommen. Mit hier mit Ioni-Creme sogar dazu. Und die sehen toll aus. Oh, allein dieses Geräusch. Das ist super. Großartig. Ich müsste eigentlich gleich essen. Ach komm, ich breche mal kurz was ab. Ganz kurz nur und dann geht es hier auch wirklich los. Entschuldigung, ihr Lieben. Aber wenn der Nachwuchs neue Hobbys ausprobiert, dann muss man das ja irgendwie anerkennen.
Podcastsubbie Du musst erst mal ohne Quatsch probieren.
Sebastian Ohne Quatsch, ich probiere ohne Quatsch. Es tut mir leid, ich schneide das auch später raus. Mmh. Mmh. Tja, dann kann der Bäcker einpacken, ne?
Podcastsubbie Mhm.
Sebastian So, ich probiere den Mee noch ganz schnell. Dann geht es auch wirklich los. Entschuldigung.
Podcastsubbie Eventuell durfte ich vorab schon mal probieren, ob sie schon fertig sind.
Sebastian Mhm.
Podcastsubbie Mhm.
Sebastian So, pass auf, du schälst das jetzt weg. Mhm. Pack das bloß weg. Dann geht es ja erst in einer Viertelstunde weiter. Ui. Ui. Ach so. Du stellst das nicht wirklich auf den Drucker.
Podcastsubbie Doch, der ist so schön flach und eben. Warum denn nicht?
Sebastian Und wenn da ein Blatt rauskommt?
Podcastsubbie Warum sollte da ein Blatt rauskommen?
Sebastian Weil im Workshop eine Bestellung kommt, dann kommt das aus dem Drucker?
Podcastsubbie Nein, das kommt da nicht aus dem Drucker. Der Drucker ist drüben und mir hat seit Monaten keiner mehr einen Lieferschein ausgedruckt. Das musste ich immer selber tun. Warum sollte es jetzt auf einmal aus dem Drucker kommen?
Sebastian Jetzt hier einfach mal schneiden. Ich mache nochmal das Fenster ein bisschen auf. Es wird mich warm hier drin. Ich wünsche die Sachen auf Druckern abstellen, auf dem Auswurfsschacht. Nein, dahinter. Genau drauf.
Podcastsubbie Das ist die Auslaufzone.
Sebastian So, ich glaube, ich habe heute einen kleinen Clown gefrühstückt. Okay, ich glaube, ihr Lieben, wir fangen einfach mal an. Ich mache mir hier mal eine schicke Schnittmarke.

Weiter geht's

So, und ich sage mal die Nummer an, wenn ich sie irgendwo finde, da. Ich weiß aber schon, wer zuerst anruft und durchkommen soll. Also 05101-9118952 ist die Telefonnummer. Da könnt ihr jetzt anrufen und dann reden wir über das DIN, ohne dass ich nebenbei was futtere.
Podcastsubbie Wir kommen aber beide nicht gut weg, ne?
Sebastian Natürlich kommen wir nicht gut weg, aber guck mal, da klingelt es,

AnruferIin Pesky

das ist super. Dann müssen wir die Telefonnummer gar nicht in den Chat posten. Hallo, Sebastian und Podcast-Subi hier. Mit wem sprechen wir? Ich ahne es schon.
Pesky Mit der Boski.
Sebastian Hallo.
Pesky Ich freue mich auf jeden Fall. Ich habe mich die ganzen zwei Wochen und so total gefreut auf dieses Thema.
Sebastian Ja, dann bin ich, also du dienst, ich gebe zu, ich habe dein FetLife-Profil auch schon gefunden und habe festgestellt, ja, offenbar so, dass du auch mit Leidenschaft da rangehst, das kann ich glaube ich sagen.
Pesky Ja, das ist ein sehr großer Fetisch von mir, beziehungsweise mein Lieblingsfetisch tatsächlich.
Sebastian Okay, was ist Dienen für dich? Also wann dienst du? Brauchst du dafür ein Ritual oder ist es immer, wenn du was tust?
Pesky Genau, also für mich ist es tatsächlich so, dass ich einfach diesen Wunsch habe, wenn ich eine Person oder eine Dom-Person habe, dann habe ich das Gefühl und ich spüre diese Dominanz, also ich muss sie wirklich spüren. Dann möchte ich mich einfach sehr gerne hingeben oder vom Nutzen sein. Ich möchte dann gerne dienen und der Person auch etwas Gutes tun.
Sebastian Ja, vom Nutzen, also Nützlichkeit, ja, das ist ja Selbstbestätigung auch ganz viel. Aber was bietest du denn an? Wenn man jemanden dann kennenlernt und sagt, ja, ich diene übrigens gerne. Das kann ja alles sein. Im Bett, am Bett, am Kaffeetisch, abends, irgendwo, wenn man unterwegs ist. Also welche Form ist die, die dich so ein bisschen, die deinen Fetisch bedient, die dir Spaß macht?
Pesky Also was ich tatsächlich schon ausprobiert habe, ist, dass ich die Regel hatte, zum Beispiel immer den Frühstückstisch abzuräumen und zu decken. Das habe ich zum Beispiel gemacht und mag ich auch sehr gerne, vor allem auch so diesen Service dahinter. Dann habe ich tatsächlich auch schon Getränke gebracht oder Getränke eingeschenkt und auch im Dienstmädchen Outfit.
Sebastian Ist das wichtig so ein Outfit, macht das einen Unterschied.
Pesky Halb Fetlife.
Sebastian Oder das ganze Internet ist voll von Dienstmädchen Outfit Bildern es muss einen Unterschied machen.
Pesky Also es macht schon auf jeden Fall einen sehr großen Unterschied einfach das, tut einfach mal diese Rolle so ein bisschen auch im Fokus stellen diese dienende Rolle, Und irgendwie, ich fühle mich da, ich kann mich da einfach besser reinfinden, wenn ich dieses Make-Outfit anhabe.
Sebastian Bist du so von der Art und Weise immer eher so dienend? Also ist das so immer dein Ding, auch so im Alltag? Oder ist das etwas, wozu du Kink brauchst? Also wenn du jetzt mit Leuten unterwegs bist, mit denen du nichts mit BDSM zu tun hast, bist du dann diejenige, die sagt, ich hole die Getränke, ich kümmere mich? Oder muss das wirklich dieser Kinky-Kontext sein, damit dich das erfüllt, damit dir das Spaß macht?
Pesky Also es geht tatsächlich nicht nur um Kink. Ich mag das auch tatsächlich sehr gerne, wenn ich irgendwie in der Stadt bin oder so. Dann halte ich gerne mal Menschen die Tür auf. Ich finde das irgendwie voll schön. Das hat auch irgendwie so was mit Aufmerksamkeit zu tun und auch irgendwie Sehen und so. Und das mag ich tatsächlich auch total gerne oder ich gebe auch gerne fremden Menschen Komplimente, weil ich es einfach auch total schön finde tatsächlich und sich die Menschen dann auch freuen. Also es hat auch sehr viel mit Achtsamkeit zu tun.
Sebastian Genau. Jetzt im BDSM-Kontext könnte man darauf hier verzichten. Also ich stelle mir so ein Szenario vor, du dienst jemandem, kümmerst dich um Getränke und wuselst da rum, ganz leise im Hintergrund und es wird nicht laut gewertschätzt. Also kein Dankeschön, sondern es ist ja eh eine Selbstverständlichkeit. Verständlichkeit, damit würde man ja das so ein bisschen deine Rolle nochmal vertiefen. Also ist es das oder sagst du schon, nö, also Höflichkeit brauche ich auch im Kontext und auch diese Wertschätzung, ja auch dieses Lob einfach.
Pesky Also ich mag ja tatsächlich auch Scham und Demütigung sehr, tatsächlich. Also von daher finde ich das ja auch einfach schön, jemanden, so diesen Dienst zu erweisen und so dankbar sein, das ist tatsächlich ja auch das, was auch schön ist. Um das nochmal, dieses Machtgefälle auch nochmal zu symbolisieren, du darfst dankbar sein, dass du mir dienst. Und das ist so ein bisschen das, was ich total schön finde. Am Ende vom Aftercare, also im Aftercare, tatsächlich findest du es auch sehr schön, dann auch nochmal Lob zu hören und zu sagen, hey, ich finde es richtig schön, wie du mir heute gedient hast. Und da ist es tatsächlich dann auch so, dass die Dornenperson dann auch irgendwo dient und dann vielleicht irgendwie Getränke bringt oder keine Ahnung, dann ist der Fadmisperson irgendwie kalt oder so, dann gibt es eine Decke. Also es ist ja dann trotzdem auch wieder so, dass die Dornperson dann auch wieder zurückgibt.
Sebastian Ja, ich habe überlegt, ob ich da sagen kann, wenn Top bedient, ist es dann bedienen. Ich habe mir dann auf den Begriff Umsorgen gekommen.
Pesky Genau.
Sebastian Das ist eine andere Art. Genau.
Pesky Ja, genau. Ja, und deshalb finde ich das halt auch so ein bisschen wie so eine Meditation. Sich einfach zu entspannen, so eine Achtsamkeits-Feditation, um einfach auch so ein bisschen, ja, wenn es sich gut anfühlt und wenn die Verbindung auch passt miteinander, dann kann das auch total schön sein. Und, Und so, ja, auch irgendwie die Beziehung vertiefen. Und das hat auch, finde ich, auch was sehr Romantisches. Einfach was sehr Aufmerksames und Achtsames.
Sebastian Ja, es nimmt so ein bisschen Tempo raus, finde ich. Und ich habe eigentlich so einen Aspekt, ich habe ja dieses Cover-Bild gewählt, wo du einfach zwei Menschen hast, die so ein leichtes Outfit tragen. Das ist da so eine Party-People-Runde, die irgendwie am Tisch sitzen. Und die beiden sind halt abseits auf dem Bild dargestellt und da ist auch so ein bisschen dieser Punkt, da vergeht ja auch Zeit, also man hat ja nicht immer was zu tun, das ist so meine Frage an dich. Also wenn du jetzt die Aufgabe hast, du kümmerst dich heute um Getränke, du kümmerst dich um den Frühstückstisch und aufräumen, abräumen etc., da ist ja eventuell auch mal Leerlaufzeit und man steht dann so ein bisschen abseits und hat Zeit zu beobachten, muss aber auch, ich sag mal, mit dieser Langeweile klarkommen. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Aspekt ist, den Menschen auf dem Schirm haben, aber ich finde ja, wenn man genau gesagt bekommt, das ist deine Aufgabe, dann heißt das auch, alles andere ist nicht deine Aufgabe und dann stehst du halt da. Hattest du das schon mal?
Pesky Also ich hatte es tatsächlich schon, dass ich dann knien musste, oder ich hatte dann eine Aufgabe, zum Beispiel die Füße zu küssen oder die Schuhe zu küssen oder so. Während die Person dann zum Beispiel gearbeitet hat oder so oder auch unter einem Tisch zu liegen. Das ist auch tatsächlich sehr schön. Ich finde es einfach, so auch die Nähe zu haben. Und ich finde, das hat auch tatsächlich einen Reiz, einfach mal nicht kurz beachtet zu werden. Und das zeigt ja auch noch mal den Platz.
Sebastian Ja, okay, ich merke schon. Okay, ich muss gestehen, den Begriff hätte ich mal wieder weiter ausdehnen müssen. Das scheint so, es geht gar nicht um die Sache an sich, die du tust oder eben auch den Rahmen, sondern es geht wirklich um dieses, hier weiß ich, was zu tun ist, hier fühle ich mich wohl. Das ist ein definierter Raum für dich, in dem du ganz du selbst sein kannst. Kommt das hin?
Pesky Genau, das ist diesen klaren Rahmen, diese klare Präsenz von der dominanten Person. Ich spüre diese Dominanz und dann habe ich diesen Wunsch zu dienen und möchte auch gerne zu den Füßen der Person sein und finde das ein sehr schöner Platz.
Sebastian Ich bin jetzt vielleicht mal ein bisschen gemein zu dir. Das klingt so, also total unterwürfig, nützlich, dienstbar. Allerdings, wer das Getränk reicht, der kann es auch manipulieren. Und wenn man so ein bisschen bratty ist, ich weiß nicht, ob du es bist, also er droht müde zu werden, dann haben wir ja nachher gar keinen Spaß mehr. Dann kriegt er jetzt einfach den extra, extra starken Kaffee und der wird ihn ja wohl gefälligst trinken, weil das ist ja wohl Anerkennung und Wertschätzung. Also du hast ja durchaus eine gewisse Macht darüber und auch dein Gegenüber muss ja auch so eine gewisse Erwartung von dir erfüllen. Also wenn du den Kaffee da hinstellst, dann kannst du ja auch durchaus erwarten, wenn er schön serviert wird und schön gemacht ist und vielleicht noch schon von Hand durch den Filter gegossen ist, dann kannst du ja auch bitte erwarten, dass er den auch gefälligst trinkt. Also ich wäre da eventuell vorsichtig als Top und würde mir gut überlegen, wie weit der Rahmen gesteckt ist. Also schaust du schon, wo die Grenzen sind? Wirst du auch mal ein bisschen ... In einer Machtposition, weil du ja eben auch Dinge interpretieren kannst.
Pesky So genau ist mir das tatsächlich gar nicht aufgefallen. Manchmal kommt tatsächlich da eine Anweisung und dann sage ich so, nö. Und dann kommt halt irgendwann dieses, ja, dann kommt eine Straße und so weiter und so weiter und so weiter. Und dann irgendwann bin ich aber selbst total in diesem Subspace drin, wo es dann eben anfängt, in diesem Prostzustand zu gehen und so. Und das kann dann auch sehr harmonisch werden. Verstehst du, was ich meine?
Sebastian Ja, also es ist kein Aufgeben, sondern du fühlst dich dann wirklich dort wohl.
Pesky Genau, ich finde das total schön. Und es kommt immer, wie gesagt, aus der Person drauf an. Ich hatte auch schon Spiele mit Menschen, wo ich jetzt nicht so sehr gespürt habe, dass sie dominant sind. Und dann tatsächlich sehr unsicher gewirkt haben. Und dadurch wurde ich dann auch Brexit. Ich hatte aber auch schon Spiele mit Menschen, wo ich sehr dolle gespürt habe, dass die Person sehr dominant ist. Und auch schon weißt, was die Person will und nicht will. Und das auch schon klar kommunizieren kann. Es geht einfach, wie ich schon sagte, um die Klarheit und Präsenz von der dominanten Person.
Sebastian Es ist ja eigentlich auch für die Top-Person, das werde ich heute Abend versuchen rauszufinden, so eine Sache, also Anweisungen geben, was ich haben möchte. Das können kleine Kinder, lernen das schon. Ich will ja bei meinen Kakao. Das sind wir gewöhnt im Alltag, wenn wir irgendetwas bestellen, dass wir das formulieren können, also gerade kulinarisch und im Zweifel, wenn wir dann doch mal bei einem besonderen Restaurant gesessen haben und da jemand ist, der, es gibt diese Leute auch heutzutage noch, die einfach, ja dieses, also die sind nicht unterwürfig, aber sie bieten einen perfekten Service mit allerlei Shishi und das hat man vielleicht schon so ein bisschen gelernt. Das kann also, ich finde auch für Top ein Szenario sein, in dem man schneller, besser wirkt, weil man ja schon so ein bisschen Lebenserfahrung hat in dem Bereich. Gott, der Chat tötet mich wahrscheinlich gleich für diese Aussagen, aber ich glaube, dass es das Top ein bisschen Unsicherheit nehmen kann, weil nach dem Kaffee zu fragen oder den Kaffee zu verlangen, das ist man halt irgendwie im Leben so ein bisschen gewöhnt vielleicht.
Pesky Ja, das stimmt. Also was halt auch total lustig ist, ich habe letztens von jemandem die Idee gehabt und die ist mir selber nicht eingefallen, aber die Person hat gesagt, top, könntest du halt einfach auch so ein Glas Wasser nehmen und ausschütten und dann der Top-Person sagen, sie soll das jetzt auffischen. Das ist voll die gute Idee gewesen.
Sebastian Ja, so ein bisschen Gemeinheiten gehören ja dazu. Ich frage dich mal, was ist Dien für dich, eine Tätigkeit oder eine Haltung?
Pesky Boah, das kann beides sein.
Sebastian Ach, sehr schön. Das ist die dritte Antwortmöglichkeit. Das Podcast-Subi hat nämlich im Chat gefragt. Und die sind auch mit 39 Prozent der Meinung, 38 Prozent, ich habe die Schrift zu klein gebaut, 38 Prozent der Meinung, das ist beides oder kann beides sein.
Pesky Ja, total.
Sebastian Ja, nicht so eindeutig.
Pesky Ja, voll, weil irgendwie das kann ja auch die Persönlichkeit einfach sein. Oder auch, ja, das muss nicht sein, aber kann ja sein, dass jemand auch von der Persönlichkeit einfach zu sehr dienen muss.
Sebastian Gibt es auch was, wo du sagst, okay, da macht es jetzt keinen Spaß mehr, so zum Abschluss? Gibt es was, wo du sagst, also nee, da vergeht es mir? Oder gibt es bestimmte Dienste, die du nicht erbringen möchtest? Wo du sagst, nein, das gehört für dich einfach irgendwie nicht dazu?
Pesky Also es kommt drauf an. So spontan fällt mir das gerade nicht ein. Ich glaube, wenn es dann so Richtung, der, also so, keine Ahnung, hat Hursekt oder so, was geht. Da würde ich jetzt sagen, okay, das ist jetzt nicht so.
Sebastian Also wenn es deine BDSM-Tabus berührt, dann ist eh rum. Aber bis dahin geht eigentlich sehr viel.
Pesky Genau, ja. Und da würde ich dann, also muss natürlich immer irgendwie auch passen. Oder zum Beispiel, ich bin auch eine Person, ich esse kein Fleisch und ich würde dann der dominanten Person auch kein Fleisch antraten, gibt es auch veganes Fleisch.
Sebastian Okay, das ist aber so ein Punkt, du kannst deine Überzeugung auch mit einbringen, finde ich gut.
Pesky Ja, genau. Also auch die Werte, die sind mir sehr wichtig. Und ja, es gibt ja auch ein veganes Steak, das man antraten kann.
Sebastian Ja, aber das ist ein Thema für ein anderes Mal tatsächlich, aber Pesky, also du hast das sehr, sehr, sehr schön beschrieben und ich wünsche dir, dass du das Lächeln im Service findest, was auch in dir dann drin ist, also dass du einfach das auch ausstrahlen kannst und das, selbst wenn es mal ein bisschen kompliziert ist, da mal ein bisschen überfordert ist oder es ein bisschen zu viel ist oder auch zu wenig, dass du trotzdem die Sache als solche wahrnehmen und genießen kannst und dabei ganz viel Spaß.
Pesky Okay, dankeschön. War sehr cool. War mir eine Freude, mit dir zu reden.
Sebastian Ja, hat mir auch Spaß gemacht. Mach's gut.
Pesky Einen schönen Abend.
Sebastian Tschüss.
Pesky Tschüss.
Sebastian So ihr Lieben, das war Pesky und ja, reden wir mal übers Dienen. Also das war jetzt ihre Position, eine schöne Position und wenn ihr möchtet, ruft ihr mich einfach an. Die Telefonnummer wird vom Podcast sowie in den Chat reingepostet, das ist nämlich die 051019118952 und wir reden über Dienen, über Service. Mögt ihr das? Vielleicht auch als Top, mögt ihr das gar nicht? Werdet ihr nervös, wenn jemand anderes irgendwie da in der Küche klappert und ihr könnt nicht da ständig hingehen und nachgucken, sondern müsst darauf vertrauen, dass da jemand das Ganze mit Leidenschaft und schön macht? Oder seid ihr da total entspannt und sagt, ja super, das macht mir das Leben leichter? Auch das ist ja eine schöne Richtung. Also wir reden über das Dienen, über bedient werden, über den Genuss daran, über den Kink, über das Optische auch. Und ja, wie gesagt, nicht umsonst ist das Netz voll mit Made-Outfits. So, und da klingelt es. Ich gehe mal ran. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?

Anrufer Atlanticus

Atlanticus Hier ist der Atlantikus, beziehungsweise auch Sebastian. Und ich muss gerade mal kurz den Ton wegmachen, weil sonst höre ich uns beide doppelt.
Sebastian Ja, bitte.
Atlanticus Aber jetzt habe ich nur noch einen Ton.
Sebastian Hallo, Atlantikus. So, mit C hinten. Alles klar. Das Podcast-Tobie hatte ich auch schon gefunden. Hervorragend. Ja, wir reden über das Dienen. Dienst du oder wirst du bedient?
Atlanticus Ich diene lieber. Ich mag das so nützlich zu sein, so ein bisschen so einen Mehrwert für jemand anderen zu bieten. Das ist so, was für mich Service und Dienen eigentlich ausmacht.
Sebastian Okay, woran bist du gut? Das kann ja alles sein.
Atlanticus Ich habe tatsächlich eine Spezialität oder zwei Spezialitäten, weil ich habe auch einen sehr ausgeprägten Fußking. Das heißt, ich habe mir irgendwann mal so ein bisschen antrainiert, möglichst gute Fußmassagen geben zu können. Und das andere, was ich habe, ist, ich habe ein mittlerweile ziemlich ausgewachsenes Stiefelputzset. Das heißt, ein Service, den ich auch gerne anbiete, ist, Schuhe beziehungsweise Stiefel zu putzen. Und das ist erfahrungsgemäß, gerade wenn es so Richtung Herbst, Winter geht, auch eine Dienstleistung, die dann immer ganz gerne auch abgerufen wird.
Sebastian Ich überlege gerade, aber du läufst nicht auf Kinky Messen mit dem Set rum und erledigst das?
Atlanticus Auf Messen nicht. Ich bin schon mal auf einer Party mit dem Set gewesen, aber ich bin jetzt niemand, der damit besonders im Rampenlicht stehen würde oder sowas. Das war auf einer Party mal so ein kleines Addendum, was wir da hin gebastelt haben.
Sebastian Also ich überlege gerade, ich gucke mal rüber zum Podcast. So wie auf irgendeiner Party gab es doch auch mal bei der Begrüßung die Ankündigung da. Das ist sowieso, ich weiß keinen Namen mehr, der kann eure Stiefel putzen. Ich weiß, ich habe das mal mitgenommen, also gesehen, also ich nicht selber, dazu gekommen, dafür waren meine Schuhe zu schäbig, um das in Anspruch nehmen zu wollen, aber mein Gott, allein die Tatsache, dass das Angebot mit so, oh, das ist ja eine coole Sache und dann macht das da jemand mit. Also ich hab's so aus der Entfernung irgendwie, hab ich da so ein Blitzen im Kopf noch, das dauert dann auch seine Zeit, wenn man das richtig macht und das sieht schon von Weitem irgendwie toll aus.
Atlanticus Wie groß die Schuhe sind und wie schmutzig kann man da schon recht viel Zeit reinstecken, das stimmt.
Sebastian Wie bist denn da drauf gekommen, dass du gemerkt hast okay dieses nützlich sein dass das ist etwas was dich das nicht kickt.
Atlanticus Viel so Trial and Error. Also ich glaube, wie bei vielen war bei mir auch einfach irgendwann mal der Gedanke da, dass das könnte irgendwie interessant sein. Und dann hat sich das von da aus einfach fortentwickelt über erste Erfahrungen mal so ein bisschen links und rechts schauen. Also bei mir hat es tatsächlich so ein kleines bisschen damit angefangen, dass ich diese French-Made-Outfits immer sehr cool fand und dann irgendwann festgestellt habe, okay, vielleicht mag ich es nicht nur mit das anzugucken, sondern vielleicht mag ich das auch, das selber zu tragen und habe festgestellt, ja, das gefällt mir total und darüber habe ich dann auch so ein bisschen den Zugang zu dieser dienenden Roller gefunden.
Sebastian Du hast so ein Outfit?
Atlanticus Ja.
Sebastian Das Schwierige ist, soweit ich das weiß, die sind immer irgendwie aus dem Karnevalskrams oder haben asiatische Größen, die keinen normalen Menschen passen und Männern, Entschuldigung, aber ich glaube schon mal gleich gar nicht, selber zusammengestellt oder irgendwo eingekauft?
Atlanticus Irgendwo eingekauft, allerdings auch nicht aus dem Karnevalsladen, sondern auch ein bisschen hochpreisiger. Es gibt auch da eine gewisse Bandbreite und ganz oben bin ich da auf jeden Fall noch nicht angekommen. Aber man kann tatsächlich, wenn man ein bisschen danach sucht, findet man auch für größere Personen und den typischen Männergrößen angebotene Outfits, die dann, was mir zum Beispiel auch wichtig war, halt nicht so sehr, also die nicht nur ein Hauch von nichts sind, sondern tatsächlich auch Stoff und damit halt auch, also das geht dann häufig auch mit den größeren Größen einfach besser.
Sebastian Ja, also ich weiß zumindest, es gibt ja die ganzen Hersteller für Berufsbekleidung und die haben da auch erstaunlich viel, was jetzt nicht ganz klassisch ist, aber was da schon so ein bisschen nah rankommt. Also das existiert das Zeug. Liebes Podcast-Tobie, das wäre vielleicht der Punkt, wo man mich vielleicht doch für Engelbert Strauß begeistern könnte. Beste.
Atlanticus Engelbert Strauß, Beste.
Sebastian Ja, sagen alle. Das fürchte ich. Ich habe nichts von denen. Ja, Gott. Jetzt werden einige Menschen schmunzeln. Ich mache dich mal laut, liebes Podcast-Tobie. Was sagst du?
Podcastsubbie Und das Haus ist voll davon.
Sebastian Ja, stimmt. Überall hängen die Jacken rum.
Podcastsubbie Selbst im Garten hat der Engelbert sich schon ausgebreitet.
Sebastian Ja, überall. Und wenn wir da irgendwie die A7 runterfahren oder A5, was es ist, wenn man da in dieser riesigen Halle vorbeifährt von denen.
Podcastsubbie Wie ein Orgasmus.
Sebastian Made Outfit, da könnten wir vielleicht drüber reden. So, ich mach dich wieder aus, liebes Podcast, Subi. Okay. Das ist so ein bisschen die Frage, ist das so dein Zugang zu BDSM gewesen oder kam das erst später? Also ich versuche so ein bisschen die Reihenfolge zu finden.
Atlanticus Das waren tatsächlich die ersten Gehversuche. Also ich bin tatsächlich über diese Vorstellung dann in den weiteren BDSM-Kosmos vorgedrungen, aber das waren so die frühen Anfänge.
Sebastian Und jetzt hast du ja gesagt nützlich. Also Schuhe, ja, das ist auch sehr speziell und Füße sowieso, das sind Dinge, die tun gut. Aber bist du auch imstande, sehr perfekt einen Tisch zu decken und den Kaffee zu servieren oder ist das dann doch nicht deins?
Atlanticus Also im Stande schon, aber bisher hat sich selten die Gelegenheit ergeben, damit tatsächlich auch mal zu glänzen. Aber also so ein richtig schönes Dinner und dann da vielleicht dann auch im entsprechenden Outfit zu bedienen, das ist eine durchaus sehr reizvolle Vorstellung.
Sebastian Ja, ich überlege gerade, weil dieses Konzept Schuhputzen, das ist natürlich was, ich meine, da bist du ja doch durchaus, du bist dann der Profi an der Stelle. Wenn du jetzt aber, ich sag mal, Service in Form von Gastro machst, sag ich mal, das ist ja nochmal was anderes, weil da geht unweigerlich mal was schief und da ist es vielleicht sogar mal hektisch oder auch langweilig. Also diese ganzen Phasen, sind die für dich interessant? Oder geht es dir wirklich nur darum, ich erfülle hier eine Aufgabe, das ist nützlich, das ist gut? Oder auch diese Gefühlswelt, wenn Zeit vergeht?
Atlanticus Also ein Stück weit gehört es, glaube ich, auch mit dazu. Also so ein kleines bisschen auf die... Ja, auf Abruf zu sein, weil sich die dominante Person oder dominanten Personen oder bedienten Personen das sozusagen leisten können, ja, weil die halt quasi die Wichtigkeit haben, dass sie per Fingerschnipsen was herbeizitieren können, aber das Machtgefälle, das halt nicht umgekehrt hergibt. Und ich bin aber auch jemand, der sich relativ schnell langweilt. Das heißt, also ich glaube, wenn ich jetzt am Anfang da irgendwie kurz was servieren sollte und dann ganz lange rumstehen würde, dann wäre das irgendwann, glaube ich, auch nicht mehr unbedingt was für mich. Aber ein Stück weit gehört es auf jeden Fall, denke ich, auch mit dazu, weil es die Rolle auch einfach hergibt.
Sebastian Ja, im Zweifel kann man ja immer mal gucken, oh, an dem Glas ist nicht mehr viel drin, ich schenke da was nach.
Atlanticus Ja, genau.
Sebastian Hier ist nochmal was, im Zweifel wird nochmal irgendeinen Vorwand findet man immer, dass man irgendwie nochmal irgendeine Gabel polieren muss oder so. Also ich glaube Zeit und ein bisschen Langeweile hat auch immer diesen Vorteil, dass man ganz schnell was findet, was noch nicht 100% ist. Also das ist so der Punkt. Ich mag den Begriff Perfektion mal hinwerfen. Also gerade wenn du so einen Schuh vor dir hast, um mal darauf einzugehen. Und da ist dann doch dieser eine, diese eine im Leder, da ist so eine leichte Verfärbung drin und die geht nicht so richtig weg und die Zeit sitzt dir im Nacken. Also geht es dir wirklich darum, das muss jetzt perfekt sein oder geht es dir darum, ich tue das jetzt, das Ergebnis ist gar nicht so wichtig?
Atlanticus Für mich eher die Tätigkeit. Also ich versuche es natürlich so gut zu machen wie möglich, aber ich würde jetzt nicht unbedingt am Perfektionsanspruch scheitern, wenn dann mal eine Stelle irgendwie nicht so wird, weil es für mich tatsächlich eher um das Gefühl gibt, da jetzt mich nützlich zu machen, als ein perfektes oder den Anspruch zu haben, ein perfektes Ergebnis zu bekommen. Also so weit wie möglich, ja, aber das wäre jetzt nicht so, dass es mich unglücklich machen würde, wenn ich die Stelle dann zum Beispiel nicht rausbekommen würde.
Sebastian Wie ist denn das mit Lob?
Atlanticus Immer gerne.
Sebastian Ja, immer gerne, aber stell dir mal vor, du bist da eine Viertelstunde am Machen und Tun und überhaupt und das Ergebnis gefällt sogar dir und es glänzt und es ist schön und dann sagt die Person Danke und geht. Also ist das ausreichend oder wie ist deine Erwartung, weil du willst ja auch was zurückhaben?
Atlanticus Ja, also so ein bisschen, also das kommt tatsächlich immer so ein bisschen auf das Mindset an, weil ich habe quasi die Extremform davon mal gemacht. Das gehört zwar eigentlich eher in die DIY-Folge, aber ich habe einen Knebel gebastelt, wo man dann zum Beispiel auch so Utensilien dran bauen kann und da gehört dann natürlich auch eine Schubputzbürste dazu. Und ich habe mich damit mal so fesseln lassen, dass man mich als Schuhputzautomaten benutzen konnte. Und in dem Mindset hat mir das Schuhe hintun, fertig werden und wieder wegnehmen ausgereicht. Aber wenn ich als normaler Sub da irgendwo rumtanze, dann tut mir das schon besser, wenn auch ein bisschen Lob dann kommt. Also nicht nur, ja sind wir fertig, okay, sondern tatsächlich auch Wertschätzung für diese Leistung dann.
Sebastian Wo sind so deine Grenzen? Also wo sagst du so, das sind jetzt so der Bereich, den möchte ich jetzt nicht abdecken. Also im Zweifel, oh ja, du kannst mir dienen, wunderbar, schneid mal die Hecke da draußen. Ja, also dann siehst du die Person fünf Stunden nicht mehr, weil du bist ja beschäftigt und hinterher sagt sie, lobt sie dich zwar ganz toll, aber naja gut, du hast halt fünf Stunden gearbeitet, sage ich mal. Ich glaube, das ist der Punkt.
Atlanticus Ja, ich glaube, das wäre auch tatsächlich die Linie, wo ich dann eine Grenze ziehen würde. Also wenn es dann tatsächlich mehr so in reine Haus- und Gartenarbeit ausartet, ich glaube, das wäre dann irgendwann, da würde der Reiz für mich nicht so sehr drinstecken, wie in einem, ich sag mal, etwas intimeren, abgesteckten Rahmen. Das ist dann, glaube ich, eher so meins.
Sebastian Ja, ich mag mal die inzwischen sehr alte Folge mit Jais in Erinnerung rufen. Ich muss das einfach mal abgleichen. Vielleicht ist das auch eine Sache, die ausschließlich Jais auf diesem Planeten tun würde. Aber das Jais hat, ich glaube, Aufgabe war, putzt die Wohnung. Hinterher hat dann die Top sich weiße, nagelneue Söckchen angezogen, ist da durchgegangen und hat geguckt, ob die weiß bleiben. Wohl später herausgekommen ist, dabei kamen ja es wohl wütende Anrufe, festgestellt worden, dass der Fernseher, der an der Wand hängt, jetzt verkehrt herumhängt. Also deshalb bin ich überhaupt erst auf diese Machtkomponente gekommen. Ich kann auch einfach schlechte Arbeit machen oder ich kann einfach den viel zu starken Kaffee oder den entkovinierten oder sonst irgendwas servieren. Also du hast ja Gestaltungsmöglichkeit. Inwieweit ist das ein Setting, was für dich interessant ist oder sagst du wirklich, nee, das ist ja nicht nützlich, also mag ich es nicht.
Atlanticus Das ist tatsächlich eine spannende Frage, weil ich relativ spät erst angefangen habe, überhaupt sowas wie eine Breadseite an mir zu entdecken. Also bis vor einem Jahr hätte ich noch gesagt, sowas habe ich nicht. Und wie das dann manchmal so läuft, dann hat man so diese eine Session, wo das plötzlich herausgekitzelt wird und seitdem versuche ich das für mich so ein bisschen zu ergründen. Also das finde ich schon mit einer Person, mit der ich weiß, dass man das machen kann, fände ich das auch, glaube ich, reizvoll. Auch mal so zu testen, was passiert denn, wenn ich jetzt den Zucker im Kaffee vergesse oder den Tee fünf Minuten statt zwei Minuten habe ziehen lassen. Weil das sind ja Sachen, die merkt man ja dann auch.
Sebastian Oder einfach zu viel Zucker.
Atlanticus Ja, oder zu viel Zucker. Ja, auch so ein bisschen Reaktion. Also das fände ich schon reizvoll, aber ist tatsächlich etwas, was ich für mich noch ergründen muss, weil das für mich eine ganz neue Art zu spielen ist, die sich da vor kurzem eröffnet hat.
Sebastian Es kommt ja dann auch irgendeine Konsequenz bei der Sache raus. Das ist ja auch reizvoll. Also ich habe so ein bisschen selber das Problem dieses, wenn alles perfekt ist, dann kann man ganz toll loben, aber dann passiert jetzt auch nicht so viel. Und wenn ein bisschen Sand im Getriebe ist, dann ist die Sache schon wieder ein bisschen spannender. Genau das. Also wirklich, also Perfektion, also böses Zitat von mir selbst, Perfektion ist Liebestöter. Und ich glaube, das gilt auch dabei. So ein bisschen, vielleicht ist der Anspruch da nicht hoch genug, wenn es perfekt ist. Inwieweit magst du auch gefordert werden, sodass du schon von vornherein weißt, ich werde scheitern oder es wird nicht perfekt, weil kann ich halt nicht. Also brauchst du die Chance, dass es deinem Anspruch genügt oder geht es wirklich um die Herausforderung auch?
Atlanticus Also wenn es jetzt so extrem wäre, dass ich von vorne herein wüsste, daran werde ich scheitern. Ich glaube, das wäre mir zu viel. Da würde ich an meinem Anspruch scheitern. Aber wenn das so eine Challenge sozusagen ist, das könnte klappen, das muss aber nicht klappen. Man muss sich tatsächlich so ein bisschen ins Zeug legen. Das würde mich schon reizen.
Sebastian Und jetzt mal umgekehrt. Service von top, hinterher, dabei. Also jetzt nicht die Variante mit, ich zeig dir mal, wie man das richtig macht und dann wird es nochmal gemacht, sondern wirklich dieses hinterher, was Pesky auch erzählt hat, dieses dann auch mal selber das Getränk gereicht bekommen, die Decke und dass man einfach mal quatscht, zusammensitzt und einfach ein bisschen umsorgt wird. Ist das für dich, gehört das genauso dazu oder stellen sich vielleicht die Nackenhaare auf so nach dem Motto, das ist doch meine Aufgabe, nein, nein, nein, das geht nicht.
Atlanticus Also kommt auch immer so ein bisschen auf den Kontext an, aber gerade auch so in Richtung Aftercare und so finde ich das auch schön, weil es ja letzten Endes, also für mich ist so eine Session auch immer so ein bisschen der Ausbruch aus dem gewöhnlichen Gefüge, Aber es bleibt halt eben das Besondere. Und von da aus dann wieder zurückzukommen und dann auch mal so ein bisschen betüttelt zu werden, das kann auch sehr schön sein.
Sebastian Okay. Magst du, ich merke, bei dem Thema ist mein Horizont noch nicht groß genug. Gibt es noch was, wo du sagst, das möchtest du dringend hier nochmal erzählen oder loswerden?
Atlanticus Ich hätte eine witzige Anekdote noch.
Sebastian Gerne.
Atlanticus Weil ja gerade das Thema war, hier das Wasser auf dem Boden ausleeren, damit Sabi dann die Gelegenheit hat, etwas aufzuwischen. Das ist mir tatsächlich vor einigen Jahren mal auf dem Zeltlager passiert, wo wir abends mit dem Glas Rotwein am Lager saßen und meine damalige Spielpartnerin dann ein bisschen Rotwein verschüttet hatte aus ihrem Glas und das landete halt auf ihrem Stiefel. Das war dann sehr witzig, weil sie hatte das natürlich überhaupt nicht geplant. Aber es reichte dann so ein kurzer Augenkontakt, um sicherzustellen, dass der Stiefel sehr schnell wieder sehr sauber war. Und da musste ich sehr dran denken und etwas schmunzeln, als hier gerade diese Geschichte mit dem Wasserglas kam. Also das kann sich manchmal auch einfach sehr spontan und dynamisch entwickeln. Und das finde ich eigentlich auch immer sehr schön, wenn man solche Sachen dann auch miterleben kann.
Sebastian Ja und ich glaube ganz oft ist so diese Gelegenheit, die verpasst man dann. Also ich habe so oft Bilder im Kopf in der Küche, ich verschütte auch was, dann nehme ich einen Lappen und mache sauber. Und das wäre aber doch der Moment gewesen, wo ich hätte Service einfordern können. Ah, da habe ich mich schon oft geärgert. Dass man den Moment dann nicht als solches wahrgenommen hat. Ich glaube, das ist auch ein Stück weit Kunstfertigkeit, dann drauf zu kommen. Ah, das ist ein Moment, wo man das verwenden kann. Ich habe noch zwei Dinge. Das erste ist, also Entschuldigung, dass ich dich jetzt hier, Liebes Publikum, entschuldigt mir wirklich, bitte, aber das muss ich jetzt einfach tun. Pass auf, dadurch, dass du mit Schuhen auskennst. Ich habe zwei wunderbare dunkelbraune Lloyd-Schuhe vom Podcast, habe ich mal geschenkt bekommen und irgendwann bin ich mal mit der Bürste, mit der schwarzen Schuhcreme wieder leicht rangekommen. Die haben also Verfärbung. Kriege ich das wieder hin?
Atlanticus Hast du es mal mit Glycerinseife versucht?
Sebastian Nein, wunderbar, danke für den Tipp. Also es ist nicht ganz hoffnungslos.
Atlanticus Das ist immer so das Go-To für die Lederpflege, was ich so mitbekommen habe. Also Glycerinseife gibt es in jedem, als Lederseife in jedem Laden mit Wasser und dann einfach vorsichtig versuchen auszuwaschen. Das wäre mein Tipp.
Sebastian Dann sollte ich es nicht hinkriegen, das wieder zu retten und ich sehe dich mal irgendwo, das wäre so eine aussichtslose Aufgabe. Aber dann habe ich noch ein Lob für dich vom Tonmeister, nämlich der hat mich geschrieben geile Qualität und ja, das stimmt tatsächlich, das klingt hervorragend bei dir, also auch da äußerst nützlich.
Atlanticus Ja, das freut mich sehr, da hat doch das Headset gute Dienste getan.
Sebastian Auf jeden Fall. Atlantikus, vielen, vielen Dank für deinen Anruf, hat Spaß gemacht und ich wünsche dir, dass du in dem, was du tust, du aufgehen kannst.
Atlanticus Dankeschön. Ich danke auch für das sehr schöne Gespräch und freue mich auf die weiteren Anrufe.
Sebastian Ja, ich bin auch gespannt. Mach's gut. Tschüss.
Atlanticus Ihr alle auch. Tschüss.
Sebastian So, ihr Lieben, das war Atlantikus. Jetzt hat es gerade geklingelt, dann ist der Anruf schon wieder weg. Also, aber ihr könnt jetzt anrufen. 051019118952 ist die Telefonnummer, mit der ihr direkt hier durchkommt. Und dann reden wir über Dienen, Bedienen, Service, Bedientwerden, Serviceempfangen. Serviceempfangen klingt auch irgendwie toll. Ja, macht mein Handy manchmal nicht, aber gut. Ja, also, dass ihr Telefonnummer habt, da könnt ihr anrufen. Dann sprechen wir über das Thema Dienen im BDSM. Und ja, weil das Podcast so wie erst nicht lassen konnte, sie hat ein Bild ihrer Stiefel hochgeladen. Und ja, die sind schon schön, muss ich mal sagen. Ob das Bild dann auch später in den Shownotes sein wird, das werden wir sehen. Naja. Ja, kommt in die Shownotes? Okay, warte, ich mach dich mal ordentlich laut, damit man dich hören kann. Ich soll deinen Stiefel in die Shownotes packen, ja?
Podcastsubbie Du sollst mir mehr Schuhe schenken.
Sebastian Mehr Schuhe. Okay, Schuhe kann ich ja schenken, aber Stiefel ist jetzt Schluss.
Podcastsubbie Was?
Sebastian Mehr Schuhe. Und wo tun wir die dann hin? Vielleicht schenke ich dir erstmal einen neuen Schuhschrank.
Podcastsubbie Ja, ein Schuhzimmer.
Sebastian Ein Schuhzimmer?
Podcastsubbie Die sind so bequem.
Sebastian Ja, liebes Publikum, die Spenden-Hotline des Podcasts ist...
Podcastsubbie Nein.
Sebastian Kriege ich nie Baugenehmigungen dafür her?
Podcastsubbie Du sollst schon leiden dafür.
Sebastian Magst du das Mikrofon, wenn du sprichst, ein bisschen näher an deinen?
Podcastsubbie Das hast du eingestellt, ich habe es nicht verstellt. So hast du es eingestellt.
Sebastian Ja, aber jetzt klingst du toll. Wahrscheinlich kriegt der Tonmeister jetzt die Krise. Ja, mal gucken. Wer macht deine Stiefel sauber? Ist das denn ein Service an dir? Also von dir an dir?
Podcastsubbie Ich dachte, es ist nicht undommig, wenn man seinem Subi auch was Gutes tut.
Sebastian Ja, aber es ist undummig, wenn man das so wie Stiefel versaut und ganz ehrlich, da traue ich mich nicht ran.
Podcastsubbie Ja, das ist ja total dummig, wenn man die Schuhe versaut hat, dann zwei Paar neue zu kaufen als Lehrgeld.
Sebastian Spenden bitte auf kunst.de und von funk.de. Da könnt ihr unterstützen drücken, auf dass das Podcast so wie mehr Schuhe bekommt. Mein Gott. Wollen wir noch deine Schuhgröße vielleicht hier noch veröffentlichen?
Podcastsubbie Nein, das machen wir nicht.
Sebastian Sie hat die Schuhgröße 2000. Nicht, dass die Leute noch raten oder so. Oh je. Im Chat ist aber echt was los heute. Das habe ich gar nicht mitgelesen alles. Na gut. Aber am Schuhzimmer bleibt The Raven hängen. Ihr Lieben, Telefonnummer 051019118952. Und vielleicht, ich möchte ja auch eine Top-Person mit mir sprechen, die sich erstmal daran gewöhnen musste, dass man, dass sie, dass er bedient wird. Das ist ja vielleicht auch gar nicht so einfach, das zuzulassen. Ja, wenn ihr da Eindrücke habt oder wenn ihr auch gelernt habt, eure Anweisungen ausreichend präzise, um schabernackt zu vermeiden, zu formulieren. Ich nehme eure Anekdoten, Erlebnisse sehr, sehr gerne. Also meldet euch unter 05101 911 8952. Ja, so.
Podcastsubbie Wie war denn das für dich?
Sebastian Ach, das war Wie war das für mich? Ich fand das gar nicht schwer. Ich habe es unglaublich genossen, weil da ist etwas, was ich nicht tun muss. Und dann merkt man, aber da gibt sich jetzt jemand besonders präzise Mühe. Also ihr Lieben, das Podcast-Tobi ist äußerst präzise in dem, was es tut. Wie oft rührst du meinen Cappuccino um? Jetzt hättest du glänzen können. Da gab es eine Anweisung zu.
Podcastsubbie Ja, zehnmal. Die eine zehnmal in die andere. War glaube ich die ursprüngliche Anweisung.
Sebastian Machst du das auch noch so?
Podcastsubbie Ich mache das so, dass er für dich perfekt ist.
Sebastian Das stimmt. Das ist bestimmt genau so. Ich finde, das hat so ein... Das ist ja die Kunst am Guten dienen.
Podcastsubbie Nicht das, was der Herr sich wünscht zu machen, sondern das, was er auch genießt. Weil manchmal kennt man seine Wünsche ja besser als er selber.
Sebastian Ja, das kann eventuell sein. Ich finde, so feierlich ist, glaube ich, der richtige Begriff. Das ist so, die Bewegungen sind präzise, sie sind fließend. Du bist quasi geräuschlos. Also ja, ich höre die Kaffeemaschine, ja, ich höre, wie der Kaffee umgerührt wird, aber ich höre dich nicht. Und dann, also ich weiß, das hatte ich mehr als nur einmal dieses und plötzlich stehst du hinter mir mit einem Getränk oder irgendetwas.
Podcastsubbie Ja, aber du hast ja die Bimmel geklingelt und dann.
Sebastian Ja, aber trotzdem, manchmal bist du so, dann bist du plötzlich da und hast das gemacht. Und das Problem ist, wenn man dann sagt so, oh ja, danke und dreht sich wieder um. Ganz schlechte Idee.
Podcastsubbie Nein, aber.
Sebastian Das mache ich auch nicht.
Podcastsubbie Nach dem hundertsten Mal irgendwann ist das ja auch ein bisschen Routine geworden.
Sebastian Du zeigst irgendwo hin, ah. Bitte schön.
Podcastsubbie Das möchtest du jetzt nicht als Dien interpretiert haben, wenn du mir etwas reichst.
Sebastian Du hast irgendwo hin gezeigt, ich habe es dir gegeben und bitte schön gesagt.
Podcastsubbie Du bist sehr dienstbar.
Sebastian Bin ich auch nützlich.
Podcastsubbie Du bist immer nützlich.
Sebastian Der Tonfall, diese Art von nützlich, die klingt irgendwie, als wäre es teuer für mich. Liebes Publikum, lasst uns doch ein bisschen reden. 051019118952. Ihr könnt diese Telefonnummer wählen und ich bin mir sicher, dass ihr alle, alle, ja, etwas über ja, das Thema DIN sprechen könnt. Zu sagen habt, oh Gott, jetzt bin ich halt so abgelenkt. Mir fehlen hier noch echt ein paar Perspektiven und ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr ah, aha, okay. Ja, es klingelt, ich gehe mal ran. Hallo, Sebastian und Podcastrube hier. Mit wem sprechen wir?

Anruferin Nadine

Nadine Hallo, hier ist Nadine.
Sebastian Hallo Nadine. Wir sprechen über das Dienen.
Nadine Ja.
Sebastian Hast du ja schon, Achtung, Karlauer, jetzt ja schon fast im Namen.
Nadine Oh.
Sebastian Entschuldigung.
Nadine Okay, das Niveau passt, ne?
Sebastian Du kannst es bitte anheben. Das wäre sehr nützlich.
Nadine Nein, glaube ich nicht.
Sebastian Okay. Was hast du mit Dienen zu tun?
Nadine Ist ein Überthema bei mir, wenn ich spiele. Dann habe ich ein Dienstmädchen-Outfit an. Solange es dann top möchte.
Sebastian Okay, wo kommt das her? Also ist das dein Wunsch gewesen oder wurde dir das aufgetragen?
Nadine Es ist mein Wunsch. Ich fand das immer spannend. Und dann, ja, machen wir einfach.
Sebastian Okay. Also macht das was mit dir? Verändert das was? Ich meine, du ziehst das an. Das dauert auch sicher die eine oder andere Minute.
Nadine Es hilft mir, in meine Subrolle zu finden, Da ich ja auch sehr brav immer bin im Spiel, ist das so ein bisschen eine Erweiterung dafür, braves, dienstbares Subi zu sein.
Sebastian Okay, das heißt, vielleicht magst du es mal so von den Teilen her beschreiben. Also es gibt ja diese Teile, da zieht man, das ist quasi Rock, Bluse in weiß und noch eine Schürze dazu und dann kann man natürlich gucken, Strumpfhose, Strümpfe, die Schuhe, aber nicht zu hoch, sondern noch benutzbar, damit man noch gehen kann damit, dann kann man noch was in die Haare reintun. Also im Zweifel noch Handschuhe, also wie viele Accessoires müssen sein und vielleicht auch das Silbertablett. Also ich versuche mir das gerade ein bisschen vorzustellen, wie aufwendig das ist, in die Rolle zu schlüpfen und wie lange diese Transformation dann auch dauert.
Nadine Also kleidungstechnisch ist es eigentlich recht simpel. Ich habe auch so eine kleine Abneigung, weil ich meine ersten Kontakte zum Thema Dienen und Made in Filmchen hatte, weiß ich nicht, ist das nicht meine Rolle. Also diese Outfits, die man da sieht, die sind das nicht. Es ist ein simpler schwarzer Rock, es ist eine weiße Schürze und ein einfaches, schwarzes, ärmellodes Oberteil und ich trage immer besonders gern, weil ich auch niedliche Dinge mag, einen Haarkranz.
Sebastian Okay.
Nadine Und Schuhe trage ich gar keine, ich bin dann eigentlich immer barfuß.
Sebastian Und das ist so ein, also bewegst du dich dann anders oder merke ich auch, dass du dich dann anders verhältst? Also es ist quasi die Uniform, es ist ja eine Uniform eigentlich. Also hat die eine Wirkung auf dich und welche Wirkung hat das auf dich?
Nadine Ja, ich bin dann mehr Abwartender und warte darauf, dass Tops sagt, dass ich irgendwo hin soll, dass ich stehen bleiben soll oder in welche Positionen ich soll. Darauf warte ich dann und dann mache ich das aber auch selbstständig. Wenn gesagt wird, geh da rüber oder was auch immer, hol was zu trinken, dann mache ich das auch. Aber ich bin dann ruhiger, wartender und in so einer wartenden Haltung, dass ich was gesagt bekomme und dann erledige ich die Aufgabe.
Sebastian Wie ist denn das mit der Fehlerkultur?
Nadine Ja, da haben wir eine Vereinbarung. Da ich ja immer brav bin und immer mein Bestes gebe, ist ein Fehler etwas, was passiert. Also es wird dann so ein bisschen unterschieden. Ich mache nicht Fehler mit Absicht. Das ist nicht das, was ich in der Session überhaupt nicht mache. Mir fällt ein Glas runter, dann fällt es mir runter. Dann mache ich das natürlich weg und bin dann immer sehr dankbar, wenn Herr das damit dann auch gut heißt. Okay, hast du weggemacht, Scherben weggeräumt, Wasser aufgewischt oder was auch immer und damit ist es dann gut.
Sebastian Ja, es gebietet ja auch die Höflichkeit, also wenn man das sehr, sehr, sehr professionell sieht, dann gebietet es die Höflichkeit, dass es keine große Sache sein kann, weil es ist ja im Grunde nur eine, maximal eine Unheimnämlichkeit.
Nadine Genau, also für mich geht das auch nicht, mich für etwas zu bestrafen, weil ich es nicht kann. Das funktioniert in meinem Headspace nicht. Die ganze Thematik Belostellen, Erniedrigung und sowas funktioniert bei mir nicht und führt zum Abbruch. Also ich tue auch nicht dem Herrn irgendwie ein Löffelchen Zucker mehr da rein, nein, gibt es nicht Ich kriege eine Zahl, ich habe gesagt, dann mache ich das.
Sebastian Das heißt, du bist garantiert immer brav?
Nadine Im Rahmen meiner Möglichkeiten ja. Mit meinem Herrn ja.
Sebastian Okay. Ist das etwas, was du auch sonst so in deinem Leben trägst, wo du sagst, ja, das bin ich halt so, ich bin so grundsätzlich drauf und das ist halt nur im Kink etwas verstärkt oder ist es eigentlich sonst so gar nicht deine Art?
Nadine Teils, teils. Also ich weiß, dass ich einen gewissen Anteil People Pleaser bin im Leben, aber dass ich jetzt immer das bin, nein. Also ich erledige mein Leben und wenn mir jemand zu sehr auf den Sender geht, dann wird dort auch Grund getan.
Sebastian Okay, also das eröffnet dir quasi nochmal den Raum, da was zu tun. Gibt es denn Tätigkeiten, wo du sagst, oh ja, die mache ich besonders gerne oder Dinge, wo du auch sagst, also es gibt immer so, mache ich gerne, neutral, mache ich, wenn es sein muss oder da weigere ich mich? Wie ist denn so bei dir die Range?
Nadine Also wenn ich etwas nicht kann, sage ich das, was dann aus meiner Sicht kein Verweigern ist, sondern ich kann es nicht.
Sebastian Gut, nicht können, das lassen wir mal raus.
Nadine Das habe ich mir in den Fahnen verloren.
Sebastian Okay, also fangen wir mal oben an. Das ist die bestmögliche Tätigkeit, wo du dich einfach besonders gesehen fühlst, wo du sagst, ja das ist es.
Nadine Wenn ich für den Herrn was tun kann, was ihm auch gut tut.
Sebastian Magst du mir ein Beispiel geben?
Nadine Seine Schuhe putzen.
Sebastian Okay, da sind wir wieder bei den Schuhen.
Nadine Das ist eine einfache, simple Tätigkeit. Nein, das ist keine einfache, simple Tätigkeit. Aber das ist auch eine Tätigkeit, die ich dann zu seinen Füßen machen kann. Weil er trägt die Schuhe dabei.
Sebastian Ah ja, die Position natürlich. Okay, jetzt haben wir, die nächste Stufe wäre neutral. Das wäre, wo sagst du, das mache ich halt. Ist okay, habe ich jetzt keine Vorliebe für, keine Abneigung, muss halt sein.
Nadine Ja, wenn er mir aufträgt, Spiegel zu putzen, habe ich schon gemacht. Das mache ich ordentlich, mache ich gründlich, ist jetzt aber auch nicht so, dass ich sagen muss, ja, das muss ich jetzt jedes Mal haben.
Sebastian Spiegelputzen finde ich total spannend, weil das Spiegelputzen beinhaltet ja auch, man sieht sich ständig dabei.
Nadine Das kann ich wunderbar ignorieren beim Putzen.
Sebastian Okay, also das würde mich wahnsinnig machen, wenn ich da irgendwie, dann stehe ich da vor dem Spiegel und dann sehe ich mich.
Nadine Also tatsächlich habe ich damit auch gewissen Kopfprobleme, aber ich konzentriere mich ja auf das Reinigen des Spiegels und nicht auf das Bild da drin. Das muss doch ordentlich sein. Das muss sauber sein, das muss streifenfrei sein, im Zweifel nochmal nachpolieren und der Herr nimmt das dann auch ab. Wenn ich das nicht ordentlich zu seiner Zufriedenheit, weil ich unachtsam war, dann ist die Strafe gerechtfertigt.
Sebastian Okay, ja, okay, also Schlurigkeit, das geht einfach nicht.
Nadine Genau, und Aufmützigkeit geht auch nicht bei ihm.
Sebastian Ja, aber das willst du ja an sich auch gar nicht, deshalb kommt es dazu ja gar nicht.
Nadine Ja, manchmal habe ich ein doch zu loses Mundwerk gehabt und dann war ich doch aufmütziger, als er es wollte und das hat er mir dann geahndet.
Sebastian Okay, gehen wir in die nächste Stufe. Dieses, mache ich gerade noch so, mache ich nicht gerne, aber gehört offenbar in das Setting rein.
Nadine Das habe ich noch nicht gehabt.
Sebastian Oh, okay.
Nadine Er kennt ja meine Grenzen und da bewegen wir uns drin. Nee, sind wir noch nicht drauf gekommen.
Sebastian Okay, dann prägt sich der letzte Punkt auch, wo du dann sagst, nee, das mache ich jetzt aber nicht. Also da ist jetzt Schluss.
Nadine Das ist simpel. Das sind meine Grenzen, meine Limits, wo auch wirklich nicht drauf angegangen werden darf. Das hat auch nichts mehr mit Dienen und Dienstbarkeit zu tun. Und das sind meine Grenzen. Die muss erachten, sonst ist das nicht mehr im angenehmen Spielraum.
Sebastian Ich weiß, dass der Vergleich jetzt unglaublich hinkt und Liebespublikum entschuldigt bitte. Aber es gibt ja auch die Situation, wenn Menschen gerne dienen, es kommt trotzdem vor, dass sie von anderen Menschen bedient werden. Also zum Beispiel, wenn du essen gehst oder irgendwie, ich überlege gerade, du hast Dienstleister im Haus, die irgendetwas tun und du kannst nur daneben stehen und musst dir das ansehen. oder siehst dir das an? Inwieweit ist dir das unangenehm, wenn du bedient wirst?
Nadine Also ich sage mal, Dienstleister, so der klassische Handwerker im Haus, meinst du?
Sebastian Das kann der Handwerker sein, ja.
Nadine Der weiß ich nie, was ich tun soll. Keine Ahnung, versuche ich immer nicht da zu sein.
Sebastian Es gibt ja immer diesen Klassiker. Ich glaube, das Simpsons warnt. Und ich habe es zu Hause, als ich Kind war, auch erlebt. Dieses, oh, die Putzfrau kommt gleich. Entschuldigung, sagt man nicht mehr. Die Reinigungsfachkraft erscheint gleich. Und ich muss vorher das Haus noch in Ordnung bringen. Das habe ich tatsächlich live erlebt. Das war sehr spannend. Ich glaube, acht oder so, keine Ahnung. Drei Kinder machen oft mal eine Menge Dreck. So, und dieses Unbehagen, jetzt werde ich bedient und da passiert jetzt etwas, was ich ja eigentlich auch könnte. Also kannst du das genießen, wenn du Service erfährst oder ist das etwas, wo du sagst, nee, das ist nicht so meins. Ist mir unangenehm.
Nadine Also ich kann durchaus Service auch erfahren, wenn ich jetzt weiß, dass das vielleicht in der Situation angepasst ist, wenn ich jetzt irgendwo bin. Ich gehe jetzt nicht im Restaurant in die Küche und hole mir selbst meinen Teller.
Sebastian Ja, ja.
Nadine Das geht schon, aber ich bin dann ja auch so jemand, der dann, wenn die Kellnerkraft kommt, den Teller anreiche und sowas dann schon drauf zuarbeite, dass es diese Person ein bisschen leichter hat.
Sebastian Ja, es kann aber ein Fauxpas sein, ne? Also das macht man nicht überall. Sollte er es jemals hören. Liebe Grüße an Herrn Hammer, die beste Serviceperson, die ich jemals in der Gastro gesehen habe. Der bedient nicht, der führt durch den Abend, so kann man das glaube ich sagen.
Nadine Das würde ich dann auch zulassen, aber ich möchte, dass es anderen Menschen sehr gut geht und dass ich in ihrem Job kein Hindernis bin.
Sebastian Ja, also ich merke gerade, also ich wollte eigentlich genau diesen Punkt, ich wollte eigentlich diesen Unterschied mehr herausarbeiten, was ist dieses Dienen im BDSM-Kontext, auch im sexuellen Kontext im Zweifel und was ist es so in der üblichen Welt, also was macht diesen Unterschied und so richtig logisch komme ich da nicht drauf. Eine Person tut etwas für eine andere Person. Der Unterschied im BDSM ist vielleicht, sie tut es gerne, aber ich kann ja nicht allen Service-Menschen auf diesem Planeten unterstellen, dass sie diese Sache nicht gerne tun. Also ich komme da auf keinen genauen Nenner, was die Sache nun wirklich im King-Kontext so richtig unterscheidet.
Nadine Einfach der persönliche Headspace.
Sebastian Wahrscheinlich. Ich frage mal den Chat, wenn euch da was einfällt.
Nadine Also für mich ist das auch ganz klar getrennt. Dann bin ich in der Session und da bin ich auch durchaus ein anderer Mensch, habe ich schon gemerkt, wie in der sonstigen Zeit.
Sebastian Ich gehe nochmal zum Spiegel. Wenn der Spiegel schon vorher sauber war und du sollst ihn putzen. Also ist es wichtig, dass es wirklich nützlich ist oder geht es um die Tätigkeit, um die Sache an sich, dass es befohlen wurde?
Nadine Also bei solchen Aufgaben ist es mir schon wichtig, dass sie auch wirklich sinnvoll ist.
Sebastian Würdest du sagen, der ist doch sauber?
Nadine Ich wäre ein bisschen, ich würde da noch mal drüber denken, okay gut, schnell erledigt weiter. Das wäre so ein bisschen so stumpf arbeiten. Ich kann mich doch nicht gegen die Aufgaben des Herrn stellen. Dann könnte ich ja blödlich werden.
Sebastian Ja und zweifel, wenn du das sagst, dann würde ich einfach auf den Spiegel spucken und sagen, da guck mal an, was für eine Sauerei.
Nadine Ja, so oder er würde das als Anlass nehmen und sagen, ja, hier, nächste Strafe. Die handel ich mich ja nicht freiwillig ein.
Sebastian Ja gut, aber das sind ja diese Fallen, die gestellt werden.
Nadine Ich laufe dann genug rein.
Sebastian Okay, gibt es noch so einen Moment oder so ein Gefühl dabei, wo du sagst, das hat dich vielleicht auch selber überrascht. Das war etwas, damit hast du vorher nicht so gerechnet. Vielleicht so eine Art von Befriedigung, die es ja vielleicht auch gibt.
Nadine Also was ich immer so für mich in meinem Headspace hatte, als ich alleine war, also dass ich noch keinen echten BBS mehr erfahren hatte. Ich würde mich nie vor jemandem hinknien und dem die Füße küssen oder die Schuhe. Und ich war total tief im Space. Und jetzt Schuhe küssen. Und ich habe es getan. Ohne zu denken, ohne zu tun. Und es hat sich gut angefühlt. Einfach schön. Weil er es toll fand.
Sebastian Ja. Okay, also das wirklich auch so eine Überraschung für dich. Realisiert man ja meistens erst hinterher. Ja, ich glaube, das ist so eine gewisse Magie, die da mit drin steckt. Okay, Nadine, ich kann nur sagen, vielen Dank, sehr nützlich.
Nadine Ja, wenn du Anrufer brauchst und ich kann helfen, rufe ich gerne an.
Sebastian Ja, ich bin gespannt. Also bisher sind die Top-Menschen der Schöpfung hier noch nicht so präsent gewesen. Mal gucken, ob das heute noch was wird. Ich schaue mal, wir machen mal die Leitung frei. Ich wünsche dir einen tollen Abend und möglichst perfekten Service und streifenfrei Fenster, Spiegel und eh alle glatten Flächen. Mach's gut.
Nadine Dankeschön.
Sebastian Ja, tschüss. Jetzt fällt mir natürlich erst ein, machen wir den Spiegel sauber, aber hier ist ausschließlich das ungeeignete Reinigungsmittel. Viel Erfolg. Mit dem fettigen Lappen oder so. Ja, also Telefonnummer. Ihr könnt anrufen und ich möchte, ihr merkt, das Thema ist groß. Lasst uns über das Dienen sprechen. 051019118952 ist die Telefonnummer. ich weiß, dass hier Menschen zuhören, die gut darin sind zu dienen oder die es unbedingt mal ausprobieren sollten, beides, also was ist das für euch und vielleicht ist das auch gar nicht euer Ding und dann sagt mir doch mal, was stört euch daran, vielleicht kann ich euch ja ein bisschen überzeugen oder, vielleicht ist das auch einfach zu alt hergebracht, vielleicht ist das auch einfach nicht mehr das Ding, was man heutzutage so macht ich weiß nicht, wobei ein liebes Podcast, so wie es ist, dienen kommt nie aus der Mode, ne? Du bist laut.
Podcastsubbie Ah, weil der Button leuchtet.
Sebastian Ja, der Button, was der leuchtet, ist egal. Guck mal, ausschließlich das hier zählt. Du kannst doch nicht sagen.
Podcastsubbie Ich muss den Button drücken. Und wenn der Button leuchtet, dann bin ich stumm. Und dann leuchtet der Button und dann bin ich nicht stumm. Das ist gemein.
Sebastian Okay, also das Leuchten des Buttons hat keine Aussage. Die einzige Aussage ist, ob dieser Balken da, ob der oben oder unten ist.

Anrufer Sombre Voyage

Podcastsubbie Ja, aber das sehe ich ja erst, wenn ich...
Sebastian Weil der Button interessiert sich nicht dafür, was er bewirkt. Er ist nur da. Er löst nur aus. Er ist right only. Ach, jetzt klingelt es. Ich werde gerettet, verdammt. Ich gehe mal direkt ran. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Sombre_voyage Mit Sampo Voyage, mit dem weiblichen Teil. Hallo, Sebastian. Guten Abend.
Sebastian Hallo, Sampo Voyage. Habe ich richtig verstanden.
Sombre_voyage Sampo Voyage. Im Chat sind wir als düstere Reise übersetzt worden.
Sebastian Oh, okay. Okay.
Sombre_voyage Hast du ein Echo?
Sebastian Ich habe kein Echo. Nein, alles perfekt. Du klingst hervorragend. Ich bin total glücklich. Ich bin gespannt. Wir reden jetzt über das Dienen. Der Tonmeister lobt sogar, dass du auch die perfekte Lautstärke hast. Hervorragend. Der ist heute irgendwie positiv gestimmt. Der lobt sonst nie. Was hast du mit dem Dienen zu tun?
Sombre_voyage Ich bin der Top in unserer Beziehung. oder wir haben eben beide ganz gespannt mitgelauscht. Und ich habe dann eben gerade zu meinem Sklaven gesagt, reich doch mal das Telefon rüber und wähl mal die Rufnummer. Wir rufen jetzt an. Weil, also von meiner Seite muss ich ganz ehrlich sagen, das, was ich bisher gehört habe, hat für mich nichts wirklich mit Dienen zu tun. Das ist so ein bisschen Wunschkonzert, wie es sein könnte, wie man es sich wünscht. Aber dienen ist für mich irgendwo ein bisschen auch eine selbstlose Aufgabe. Also wenn ich bedient werde und das macht also mein Sklave wirklich mit viel, viel Inbrunst und den reiche ich auch gleich rüber, obwohl er im Türrahmen steht und gerade ziemlich bibbert, glaube ich. Also, wie gesagt, also das, was ich jetzt gehört habe, hat für mich nicht so viel mit Dingen zu tun.
Sebastian Ja, das ist ja immer das Spannende. Wir haben immer einen Begriff hier und dann haben wir verschiedene Arten und Weisen, das zu interpretieren und wie man das auch, also der Punkt ist ja auch, der muss ja toll sein, weil wenn du solche Erwartungen stellen kannst, die er dann auch erfüllen kann, dann hast du es da oft mal mit einem besonderen Talent zu tun. Dazu kann ich jetzt erstmal nur schon mal gratulieren. Dann definieren wir mal. Also du sagst selbstlos. Niemand ist wirklich selbstlos. Also oder doch.
Sombre_voyage Ja, okay. Ist ein großer, großer Begriff. Also für mich ist dienen wirklich, dass ich Wünsche erfüllt bekomme, ohne dass ich in dem Moment sage, aber zum Beispiel jetzt, der Spiegel müsste dreckig sein, damit es mir Spaß macht zu putzen. Da sage ich ganz ehrlich, wenn ich sage, der Spiegel wird geputzt, dann ist das eigentlich völlig egal, wie der aussieht, weil dann wird der geputzt. Weißt du, was ich meine?
Sebastian Ja, okay, da müssen wir ein bisschen aufpassen, weil wir haben ja jetzt heute mit Menschen gesprochen, die unten sind und dass die natürlich das tun, ist ja klar, aber die machen sich halt ihre Gedanken und sagen sich halt schon innerlich, na das Ding ist doch blitzblank, die Gedanken sollen sie ja auch haben, sonst wären sie ja blöd und ganz ehrlich, nichts ist schlimmer als Menschen, die nicht verstehen, was ihre Aufgabe ist.
Sombre_voyage Ja.
Sebastian Also inwieweit denkt er denn selbst mit auch, dass er Dinge sieht, die du noch gar nicht gesagt hast? Inwieweit sieht er Sachen auch vor dir vielleicht und ist quasi schon bereit? Er weiß, dass du gleich einen Wunsch äußern wirst und er hat das Werkzeug schon aus dem Keller geholt und es wartet nur noch drauf, dass du quasi das Go gibst. Also inwieweit ist er vorausschauend? Oder wie äußert sich das bei euch? Ich stelle mir das gerade wirklich spannend vor.
Sombre_voyage Okay, also das, was du jetzt sagst, dieses Vorausschauende und dann hat er schon, ich sag mal, sie putzt es den Willen oder Sonstiges in der Hand, das eher nicht. Also ich glaube, dass er schon, also auch liebt, dass er diese Ansagen bekommt. Also er ist jetzt niemand, der jetzt sagt, oh, ich sehe gerade hier, das Fenster ist schmutzig oder der Spiegel ist schmutzig. Das ist weniger der Fall. Also ich glaube, er wartet schon darauf, dass ich sage, das und das muss jetzt gemacht werden oder du kehrst jetzt den Hof oder das Auto muss gewaschen werden, wasch das Auto. Also er braucht schon eine klare Ansage und ich glaube, das gehört irgendwo so ein bisschen bei ihm mit dazu, dass klare Ansagen kommen, oder? Ja. Oder? Warte, ich reiche mal den Hörer jetzt immer hin und her.
Sebastian Oh ja, das machen wir so.
Sombre_voyage Du hast jetzt mal jeden Mal mich am Telefon. So, bitteschön. Hallo, hier ist der Kara.
Sebastian Hallo, willkommen in der Unvernunft. Und ich wollte es jetzt ihr nicht sagen, ich sage es jetzt dir direkt, wenn sie keine Ansagen machen würde und du würdest alles selber erledigen, dann wäre sie ja im Grunde gar nicht so wichtig, dass sie da ist. Dann ging es ja auch ohne sie. Also, ich habe dich jetzt gleich in die Falle gelockt, dass du was Schlimmes sagen kannst. Wie definierst du für dich DIN und wie lebst du das Ganze? Weil ich habe das Gefühl, du lebst das.
Sombre_voyage Ja, also das ist schon eine Sache, die bei uns eigentlich, würde ich sagen, 24-7 ist. Also wir haben eine FLR und ich sehe es als meine Aufgabe zu dienen. Es mag aber sein, dass ich, sagen wir mal, vielleicht geschlechtsspezifisch manche schmutzigen Fenster nicht so schnell erkenne wie die. Das ist gar nicht sozusagen Absicht, dass ich abwarte, damit ich eine Ansage bekomme, sondern es ist tatsächlich, dass ich manche Dinge einfach nicht sehe. Und es gibt auch Bereiche, wo ich auch von mir aus es sozusagen auch schaffe, schaffe, die eben nicht auf die Aufforderung oder die Ansage zu warten, sondern sie gut genug kenne, zu wissen, wann sie einen Kaffee möchte beispielsweise oder dass ich auch auf andere Weise dienen kann. Also ich habe eigentlich schon das Bestreben, ihr auch ohne Aufforderung zu dienen und ihre Wünsche so gut ich das kann vorherzusehen, aber in manchen Bereichen gelingt mir das einfach nicht so gut.
Sebastian Ja, aber wenn es dir gelingt, dass du quasi vorher siehst, was kommt gleich oder was könnten die Wünsche sein, also was gibt dir die Befriedigung, dass sie es bemerkt oder dass du nützlich bist? Also wie wichtig ist es, dass sie das bemerkt? Nützlich bist du ja auf jeden Fall, zumindest aus deiner Perspektive.
Sombre_voyage Ja, das hat schon sehr viel damit zu tun, dass sie es wertschätzt.
Sebastian Also so eine Art Kommunikationseinladung, ne?
Sombre_voyage Ja, vielleicht. Ich habe jetzt nur noch eine Seite.
Sebastian Ja, also ihr könnt gerne mit dem Telefon hin und her switchen. Die Fragen stelle ich jetzt implizit immer an euch beide einfach. Und wer sich da mehr zur Wortmeldung verpflichtet fühlt, bitte einfach den Hörer quasi übernehmen. Dann würde ich jetzt mal versuchen.
Sombre_voyage Laut zu stellen, ob das mit der Tonqualität klappt.
Sebastian Wir können es versuchen, das wird schon irgendwie klappen.
Sombre_voyage Wenn wir sehen. So, wir versuchen es mal, ob man uns noch hören kann.
Sebastian Ist ein gutes Telefon.
Sombre_voyage Ah, sehr schön.
Sebastian Ja, das geht. Das kriegen wir ja hinterher noch ein bisschen schöner im Schnitt und dann passt das. Ich frage einfach mal hinterher, ist das Alltag bei euch, also wirklich so 24-7 und ihr lebt das so? Oder gibt es nochmal Räume, wo das nochmal ein besonders, ich sag mal, feierliches Ambiente kriegt?
Sombre_voyage Wir leben auch zusammen und ich sage mal, ein feierliches Ambiente, ja, wenn wir zum Beispiel in unseren Spielbereich gehen oder wenn wir zum Beispiel auf Veranstaltungen sind, dann hat das Ganze natürlich nochmal einen anderen Rahmen. Und natürlich gibt es bei uns auch Alltag. Also es gibt durchaus Gespräche auf Augenhöhe, aber dieses DS und das Dienen ist immer im Hintergrund. Also das ist präsent wirklich jeden Tag. Ob es der Kaffee ist, den ich morgens bekomme, ob es das Frühstück ist, was gemacht wird, ob es der Tisch ist, der abgeräumt wird. Die Küche wird in Ordnung gebracht. Kochen teilen wir uns zum Beispiel. Da koche auch ich genauso gerne. Aber es gibt ganz viel. Bügeln zum Beispiel ist so eine Arbeit. Also Saqqara bügelt. Also wir haben schon eine gewisse Arbeitsteilung auch, wo ich zum Beispiel sage, ich wasche die Wäsche und hänge sie auch auf. und genauso hängt Erwi auch auf und ab. Also das sind so Alltagssituationen, die wir haben, aber das Dienen, immer präsent, es ist immer da und es gibt auch Situationen, wo man also ganz bewusst sagt, bring mir mal dies, bring mir mal das oder rollen das mal weg, zum Beispiel.
Sebastian Ja, vielleicht da nochmal so der Punkt, gibt es da so ein gewisses Revierverhalten, so dieses, das ist meine Aufgabe, ich möchte nicht, dass die Herrschaft diese niedere Tätigkeit erledigt, das übernehme ich, Punkt. Also setzt er sich da auch schon mal durch.
Sombre_voyage Genau das und von denen, es müsste eine Sklavengewerkschaft geben.
Sebastian Bei was?
Sombre_voyage Es ist dann etwas wie eine Sklavengewerkschaft, wo festgeschrieben wird, dass ich das zu machen habe.
Sebastian Also gibt es etwas, wo wirklich das Revier abgesteckt ist, was du nicht zu tun hast, weil du ja du bist.
Sombre_voyage Nein, nein. Also ich glaube, das würde ich mir auch nicht verbieten lassen. Also wenn es Aufgaben wären, die ich jetzt machen möchte, und Sakara käme auf die Idee und würde sagen, nein, also das hast du nicht zu tun. Ich glaube, da würde ich auch ziemlich kribitzig reagieren. Uiuiui. Ich sage jetzt ganz einfach mal, es hört sich ein bisschen blöd an, aber ich glaube nicht, dass ich mir das bieten lassen würde.
Sebastian Auf der anderen Seite bist du wahrscheinlich auch bei der einen oder anderen Sache recht dankbar, dass es jemand anderes erledigt.
Sombre_voyage Ich glaube ganz ehrlich, ich bin immer dankbar. Also ich bin für jeden Dienst, den er mir erweist, wirklich, wirklich dankbar. Ich bedanke mich auch, also ich spreche das auch aus.
Sebastian Ich wage es ja kaum danach zu fragen, aber gibt es auch mal Dinge, die eventuell nicht ganz aus Versehen schlurig erledigt werden, um vielleicht ein besonderes Feedback zu kriegen?
Sombre_voyage Nein.
Sebastian Das passt da nicht rein bei euch, ja?
Sombre_voyage Nein, gehört nicht in unsere Konstellation, nein. Die ist schon ziemlich... Ja, sie hat schon ganz klare Leitlinien. Leitlinien hat sich klingt an. Ne, wir haben eine ganz klare Rolle. Und ich glaube, das ist auch eine Rolle, die uns beiden auf den Leib geschnitten ist. Natürlich wachsen auch wir, wo irgendwelche Dinge verändert werden, wo drüber gesprochen wird. Und wo man sagt, wie können wir das besser gestalten? Wie können wir fehlt dir was, bist du glücklich, also das sind dann Gespräche auf Augenhöhe aber es gibt nicht die Situation wo bewusst irgendetwas provoziert wird um mich zu ärgern, also das habe ich noch nicht erlebt oder zumindest weiß ich davon nicht zumindest weiß ich davon.
Sebastian Nicht oh Gott gibt es vielleicht.
Sombre_voyage Doch irgendwo.
Sebastian Einen geheimen Schrank wo der ganze Kram versteckt wird. Nein. Wie seid ihr dazu gekommen? Entschuldigung, Zakara, du wolltest noch was sagen.
Sombre_voyage Ja, also das passt, glaube ich, in unser Beider-Mindset passt es nicht rein. Also ich habe bisher zumindest eigentlich keine Breast-Tendenzen gespürt und neige nicht dazu, Dinge herauszufordern.
Sebastian Wie seid ihr dahin gekommen? Das ist ja doch ein recht gefestigtes Mindset. Und auch dieser Begriff dienen, ich glaube, der passt auch als solches ganz gut. Ich glaube, dienen des Wesens, sagt man zum Beispiel. Würde der Begriff passen? Und wie kommt man dazu, das zu tun? Ja.
Sombre_voyage Ich glaube, jetzt muss Frau Caro so ein bisschen aus der Vergangenheit erzählen. Also ich glaube, dass es in meiner Persönlichkeit angelegt ist. Also ich bin eigentlich, seit ich denken kann, also zumindest rückblickend, würde ich mich schon als People Pleaser bezeichnen. Und das ist zusammen mit meinem Kink, dem ich mit der Zeit immer bewusster geworden bin und dem ich dann mit mehr Mut irgendwann mehr Raum gegeben habe, habe ich eigentlich gezielt nach einer Beziehung, einer DS-Beziehung mit diesen Möglichkeiten gesucht. Und so haben wir uns dann letztendlich auch gefunden.
Sebastian Dieses Konzept, der Rahmen ist ganz gut abgesteckt, die Erwartungshaltungen sind formuliert. Ist es das, was vielleicht Sicherheit gibt?
Sombre_voyage Ja.
Sebastian Also wie spreche ich sie denn an? Sombre voyage jetzt einfach? Oder wie sage ich, wie spreche ich sie denn jetzt an? Ich weiß es gerade gar nicht. Entschuldigung, haben wir nicht drüber gesprochen. Also auf der anderen Seite, dem gerecht zu werden, dass man auch die Person nicht beschäftigt, aber dass man das im Blick hat, dass man das über, ich vermute über Jahre, wahrnimmt, wertschätzt, dann eben auch die Dinge formuliert und ausspricht. Das kostet ja auch eine gewisse Aufmerksamkeit, finde ich. Das ist gar nicht so einfach.
Sombre_voyage Ja, ich glaube, da kommt uns beiden zugute, dass wir sehr offen miteinander umgehen und auch auf partnerschaftlichen Ebene. Also wir haben ja auch, wenn wir jetzt, ich sag mal, 24-7 unsere FLR leben, haben wir ja auch partnerschaftliche Aspekte. Und ich glaube, da kommt uns sehr entgegen, dass wir sehr gleich ticken, was unsere Persönlichkeiten anbelangt. Also wir können darüber reden, ohne dass wir uns streiten. Also wir haben uns bis heute, man höre das Holzklopfen, noch nicht gestritten. Vielleicht kommt das noch irgendwann. Und ich glaube, wenn man eine gute Gesprächsbasis hat und wenn die Chemie, die menschliche Chemie stimmt, dass man das sehr, sehr gut miteinander kommunizieren kann. Und wir haben uns im Joy kennengelernt und deswegen auch Sondre Voyage. Das ist also unser Joy-Club-Name. Aber jetzt natürlich haben wir auch unsere persönlichen Mitnames, wie jetzt Sakara und ich bin La Madame. Also jetzt fürs Anstrengen gedacht.
Sebastian Danke.
Sombre_voyage Ich glaube, dass wir vom Menschlichen her einfach super gut zusammenpassen. Das ist, glaube ich, das Wichtigste in einer Beziehung, egal in welcher Beziehung und egal, wie man die lebt und ob man jetzt eine reine Spielbeziehung oder eine Lebensbeziehung hat. Wenn es menschlich nicht passt, glaube ich, dann erreicht man auch nicht viel, auch innerhalb der Beziehung, egal welcher Art nicht.
Sebastian Ja, das ist sehr schön ausgedrückt. Ich komme nochmal wieder so ein bisschen zurück. Gibt es denn Dinge, die in dem Kontext, die ihr rauslasst, wo ihr sagt, das klammern wir mal da aus, also das ist etwas, das würde ich nicht verlangen oder wo auch er sagt, das gehört da nicht hin. Also gibt es da schon Grenzen, wo ihr sagt, nee, das sprengt diesen Rahmen?
Sombre_voyage Bisher nicht. Also es gibt natürlich Fantasien und Wünsche und wir haben ein Glas zum Beispiel, da darf Sarkara seine Wünsche aufschreiben und die darf er einwerfen in dieses Gläschen, also auf Papier bringen und ins Gläschen werfen. Und wenn ich Lust und Laune habe, dann ziehe ich da mal einen Zettel und wenn ich noch mehr Lust und Laune habe, setze ich auch keinen Wunsch dann um und wenn es jetzt etwas wäre, wo ich sagen würde, das sprengt meine Grenzen, Und da würde ich, also ich würde es auf jeden Fall versuchen und würde erstmal gucken, sprengt es tatsächlich meine Grenzen oder ist es jetzt nicht so ein krasser Wunsch, wo ich jetzt sagen würde, nein, da bin ich gar nicht bereit zu.
Sebastian Das finde ich aber schön, wie ernst du das nimmst. Das finde ich total klasse. Das ist ja nicht nur ein Wunsch, ja passt mir nicht, weg mit dem Zettel, sondern wirklich ein, ich beschäftige mich damit. Das ist eine tolle Einstellung, finde ich gut.
Sombre_voyage Ja, finde ich aber auch. Das ist wichtig. Wie gesagt, es ist ja auch eine Partnerschaft. Wir lieben uns. Wir möchten doch, dass es uns gegenseitig gut geht, egal wie streng oder geradefalls streng ist. Wir möchten doch, dass wir beide glücklich miteinander sind. Das ist doch wichtig. Das ist menschlich. Das gehört dazu.
Sebastian Ja, das entwaffnet mich jetzt auch so ein bisschen, weil ich habe natürlich so ganz viele mögliche Fragen im Hinterkopf, die lohnen sich bei euch gar nicht zu stellen, sowas wie schon mal was schiefgegangen, wie ist das mit Konsequenzen, muss ich nach Konsequenzen fragen, ich habe das Gefühl, die hat es noch nie geben müssen.
Sombre_voyage Es gab schon mal Straßen, ja.
Sebastian Ach, wurden Dinge schlampig ausgeführt, das gab es, ja. Gab es schon mal, dass Dinge, ich sage mal, eventuell absichtlich nicht perfekt ausgeführt wurden?
Sombre_voyage Nein, unabsichtlich. Also wirklich nicht absichtlich, aber es gab schon Dinge, meistens ging es damit vergessen einher.
Sebastian Ah ja, vergessen ist es ja, ja okay.
Sombre_voyage Und Strafe, also ich versuche immer möglichst kreative Strafen zu finden, weil Popo versohlen ist jetzt nicht unbedingt für mich eine Strafe. Also eine Strafe sollte schon, kurzes Beispiel, wir waren in, war das in Würzburg auf der Veranstaltung? War das Würzburg? wo du die Rosen verteilen musst. Bischberg war das, ja genau. Und da musste also Saqqara fünf Rosen besorgen zur Strafe und an diesem Abend habe ich ihm gesagt, welche Dame er, welche Femme oder welchen Dom er diese Rose überreichen muss, indem er eben halt seine vergessene, oder seine Vergesslichkeit erzählen musste und musste quasi die Hose runterlassen dabei und musste dann die Hose überreichen. Und das war schon ein bisschen peinlich, glaube ich. Ja.
Sebastian Also selbst das Podcast-Subi ist erschüttert.
Sombre_voyage Warum erschüttert? Weil sie keine Hose bekommen hat. Aber Schuh gibt es auch nicht, sagt ihr.
Sebastian Ich habe dich mal laut gemacht. Meine Liebe, du könntest was dazu sagen.
Podcastsubbie Ich habe mir gerade nur überlegt, wie peinlich mir das wäre. Und deswegen war ich so, um Gottes Willen, mein Gott, nein. Das ist ja so böse und so gemein.
Sebastian Keine Sorge, ich würde dich keine Rosen verteilen lassen.
Podcastsubbie Ja, aber die Hose runterziehen müsste ich trotzdem. Und das ist ja das Gemeinste.
Sebastian Wer sagt denn, dass du Hosen trägst?
Sombre_voyage Nein, die Hose runterlassen war jetzt eher...
Podcastsubbie Ach so, okay.
Sombre_voyage Bildlich gesprochen.
Podcastsubbie Okay, okay.
Sombre_voyage Nein, nein, nicht richtig die Hose runterlassen, sondern symbolisch. Weil es musste ja sein Vergehen beichten.
Podcastsubbie Okay, ja, dann ist das ja...
Sebastian Dann ist das ja gar nicht schlimm, wenn man dann irgendwelchen fremden Menschen sagen muss, was man für Mist gebaut hat.
Sombre_voyage Naja, das ist gar nicht schlimm. Ich meine, wenn man eh schon mal, ich auch zu den Raub auf den Mund schriegt, ist das gar nicht schlimm.
Sebastian Oh Gott.
Podcastsubbie Ich glaube, für den Moment hätte ich gerne einen Knebel gehabt.
Sebastian Ja, den kann man sich... Knebel kann man sich ja verdienen.
Podcastsubbie Ja, genau. Genau, dann kann man da irgendwas vor sich hin nudeln und dann versteht das eh keiner.
Sebastian Ja, dann muss man es auf kleine gelbe Klebezettel schreiben und den Leuten dann irgendwo ins Gesicht pappen oder so.
Podcastsubbie Nein, das klebe ich mir dann an und dann kann ich unterwürfig die Rose verteilen und dann schnell wieder weglaufen.
Sebastian Ja genau, schnell weg, bevor die Leute die Zettel gesehen haben. Oh Gott.
Sombre_voyage Es war schon schön. Es hat viel Spaß gemacht. Also jetzt zumindest hat es.
Sebastian Das glaube ich. Ja, aber das ist schön, wenn das so einen Raum für Kreativität auch hat. Ja. Also wenn jetzt, du hast ja am Anfang gesagt, Mensch, das ist so, wie die anderen Menschen das hier geschildert haben, das ist jetzt nicht so deine Perspektive. Aber also erkennst du, ist es für dich wichtig, dass das Dienste an dir oder das Service, dass der leise und im Hintergrund passiert oder darf das auch so ein bisschen Tamtam sein? Also wenn er jetzt reinkommt, irgendwie mit dem, ich weiß nicht, hat was gekocht und sagt, tada, ich habe mir den ganzen Tag Mühe gegeben, in Klammern, lobe mich, lobe mich, lobe mich, ich weiß, würde er nicht tun, aber sollte es eher leise sein und zurückhaltend oder darf das Ego auch ein bisschen sich selbst streicheln dann? Gute Leistung gebracht, darf auch stolz auf sich selbst sein. Wie siehst du das?
Sombre_voyage Auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall. Wobei, das ist nicht Sakharas Art. Also er würde nicht sagen, Miracoli ist fertig.
Sebastian Also wenn ich sagen würde, Miracoli ist fertig, würde ich mich schämen. Also das muss ich ganz ehrlich gestehen. Auch. Also das wäre, nein, ich mache dir so diese Tütenpappkrams auf Gottes Willen. Nein.
Sombre_voyage Nein, nein, nein, nein. Aber es wäre so eine Art, also er ist schon sehr leise von seinem Wesen her, sehr, Ja, wie soll ich das schildern? Also es wäre ja zurückhaltend. Also sein Stil, jetzt das Essen ist fertig, durch ganze Haut, ich glaube, das wäre nicht seine Art, nein. Aber es dürfte seine Art sein. Also ich hätte, wenn es jetzt von seinem Charakter her seine Art und Weise wäre, dann wäre ich damit überhaupt, das wäre völlig in Ordnung. Ja, weil ich möchte ja nicht seinen Charakter verändern. Ich liebe seinen Charakter, um Gottes Willen. Ja, also er könnte das so, wie er das möchte und wie er das braucht auch. Er könnte mit dem Essen durch die Küche tanzen, wenn er das wollte.
Sebastian Ich glaube, du machst da ganz viele Räume auf und ich glaube, früher oder später ein bisschen probiert man ja dann doch aus und verändert Dinge oder verändert sich auch ein bisschen. Das kann euch ja, muss ja nicht, aber es kann euch noch bevorstehen und ich glaube, ihr habt da einen wunderschönen Umgang miteinander gefunden. Und ich glaube, dass so dieses Prädikat Hingabe, ich glaube, das passt bei euch beiden extrem schön und zwar von euch beiden und das finde ich total toll. Klasse, danke.
Sombre_voyage Gerne, sehr, sehr gerne.
Sebastian Ich wünsche euch eine tolle Zeit und dass ihr noch viele Dinge genießen könnt und dass eventuell nicht so oft Rosen ausgegeben werden müssen.
Sombre_voyage Nein.
Sebastian Habt eine tolle Zeit. Vielen Dank für den Anruf.
Sombre_voyage Gerne. Danke für den Augen.
Sebastian Tschüss.
Sombre_voyage Tschüss.
Sebastian Oh, jetzt habe ich ihn ganz knapp noch abge... Ah, das tut mir leid. Da habe ich ein kleines Momentchen zu früh auf den Knopf gedrückt. Aber es ist noch angekommen. Gerade so. Ihr Lieben, das war Sampre Voyage und wir haben 22.09 Uhr. Vielleicht ein ganz kurzes Gespräch würde ich noch führen. Und jetzt muss ich mal gucken. Jetzt hat hier irgendjemand im Chat geschrieben. Oh, oh, wenn das der Sticks liest. Jetzt muss ich mal gucken, was ich nicht lesen soll. Ha, ha, ha. Gut, ich gucke jetzt gar nicht so weit in den Chat. Ihr Lieben, ich finde, so anders war die Perspektive jetzt gar nicht. Ja, vom Vokabular oder von der Interpretation her schon, aber ja, dieses nützlich sein, dienlich sein, das zieht sich heute Abend hier auf jeden Fall durch. Und ein kurzes Gespräch. Traut euch. Nicht länger als, ich sag jetzt mal, sieben Minuten. Wenn ihr möchtet, 051019118952 ist die Telefonnummer. Erscheint auch gleich im Chat. Und da können wir jetzt noch ein kurzes Gespräch führen, bevor wir das Thema Dienen für heute zumindest abhaken. Wir schauen mal. Also, traut euch. Bin gespannt. Ich gucke mal, ob noch Menschen zuhören. Ja, definitiv. Also, wenn ihr noch ein Prozent der Leute anruft, dann haben wir schon zu viele Anrufe. Also, 05101-9118-952 und los geht's. Und liebes Podcast-Sobi, ich habe dich wieder laut gemacht. Das mit der Hose runterlassen, wer aber die Sache wirklich besonders spannend machen würde, ne?
Podcastsubbie Nein, das wäre mehr also, Nein, Nein, Ich trage ja keine Hosen Naja.
Sebastian Also zum Beispiel so ein Ketsuit ist ja im Grunde auch ein Stück Hose.
Podcastsubbie Das wäre den Reißverschluss aufmachen und wir haben ja noch gar keinen.
Sebastian Ja, das stimmt noch nicht aber bald Irgendwann kommt der Anruf ja, aber so Konsequenzen weil ich hatte immer den Eindruck, Konsequenzen brauche es nicht weil du machst ja immer, gibt es ja eh das Beste Strafe.
Podcastsubbie Strafe ist richtig böse das tut im Kopf weh, nicht Konsequenzen Strafe ist, das ja, das, aber das ja, das ist so ein Ego-Ding, ne das tut dann doppelt weh, weil man weiß ja man hat was verkehrt gemacht und ähm.
Sebastian Ja, aber die muss dann, also das aber auch nur dann, wenn du selbst einsiehst, dass du Mist gebaut hast. Wenn du es nicht einsiehst, dann bestraf mich doch, mach doch, was du willst.
Podcastsubbie Ach gut, also eine Wehkür ist ja auch.
Sebastian Ja, ja, aber ohne Einsicht ist es keine Strafe, sondern einfach nur, ja, ja, soll man machen.
Podcastsubbie Ja, ich muss ja auch schon was falsch gemacht haben, damit es eine Strafe ist. Und wenn da nichts falsch gemacht habe, dann fühlt es sich halt auch nicht wie eine Strafe an.
Sebastian Na toll. Du hast die Kontrolle.
Podcastsubbie Hat so nicht immer die Kontrolle.
Sebastian Ich werde mir das merken. Das kann ich in Zukunft wohl nochmal brauchen. So, letzter Aufruf. 0 5 1 0 1 9 1 1 8 9 5 2.
Podcastsubbie Hälfte nochmal. mal.
Sebastian Und genau, hilft ihm doch mal. Ich bin gespannt, ob es nochmal klingelt. Weil jemand, der, also wie gesagt, auch so ein wirklich so ein, ich kann damit nichts anfangen, ist nicht meins oder ich hab's probiert und es ist irgendwie albern für mich. Auch das kann ja eine Perspektive sein. Also sonst muss ich das jetzt alles sagen, ihr Lieben. Das kann ich zwar tun, aber tut mir doch den Gefallen. Spannend. Also ich hab mal wieder dieses Problem, das ich überhaupt nicht abschätzen kann, Wann klingelt das Telefon die ganze Zeit und rappelt und hört nicht mehr auf und wann sind die Menschen eher zurückhaltend? Spannend. Naja, ein Minütchen warte ich noch und dann, liebe Podcasts, wie fangen wir hier an, Dinge zu tun? Der will es ja, glaube ich, auch gleich rüber gehen und noch schnell was einpacken.
Podcastsubbie Oh, da steht gerade, mir wurde etwas zugeflüstert, aber ich kann nicht sehen, was mir zugeflüstert wurde. Irgendwas ist da gerade komisch.
Sebastian Du kannst nicht sehen, da steht es doch. Sehr gut, wollte gerade sagen, das wäre ja fies, wenn es ins Nirvana geht.
Podcastsubbie Ja, ach, ich finde dienlich sein total schön und manchmal fehlt mir einfach dieses mh. Ich glaube, ganz selten habe ich mal diese Anwandlung davon und dann kann ich auch nützlich sein.
Sebastian Ja, alle zwei Wochen Donnerstags bist du sehr nützlich.
Podcastsubbie Naja, das weiß ich immer.
Sebastian Es gibt natürlich Potenzial.
Podcastsubbie Ich weiß, aber ich finde das total schön, wenn Menschen so dienstbar sind. Und manchmal wäre ich das auch gern, aber der Wille ist da. aber da sitzt der Schalk im Nacken.
Sebastian Du hast die Fähigkeit, aber offenbar bin ich zu nahbar. Mir kann man sich das ja erlauben.
Podcastsubbie Das sind halt diese kurzen Episoden, wo ich auch mal meine Liebeseite rauskehren kann.
Sebastian Und die genieße ich sehr. Das ist dann auch wirklich ein Geschenk. Und ja, der Trigger mit der Kaffeebimmel ist tatsächlich ein, egal welche Situation es ist, egal was es ist, sogar wenn wir uns streiten, wenn die Bimmel läutet, dann ist zumindest dieses Ritual gedeckt und von Achtsamkeit und Perfektion getragen.
Podcastsubbie Ich habe dir ein Geschenk gemacht, mit dem du mich konditionieren kannst.
Sebastian Ja, und auch mich selbst.
Podcastsubbie Konditioniert hast.
Sebastian Ja, aber ich habe jetzt die Regel geändert. Ich habe jetzt gesagt, ich möchte dazu immer ein Glas Leitungswasser haben. Das klappt auch immer besser.
Podcastsubbie Ich habe es zweimal vergessen, aber danach hat es dann auch funktioniert. Ich habe halt auch eine Lernkurve.
Sebastian Ja, aber die ist bei dir relativ steil. Ich bin da sehr stolz auf dich und ich genieße es jeden Morgen wieder. Wobei heute Morgen habe ich irgendwie vergessen, die Bemühle zu drücken. Irgendwie hast du mich heute früh abgelenkt im Bett.
Podcastsubbie Das versuche ich ja jeden Morgen.
Sebastian Ach, du versuchst mich rumzukriegen, damit ich an die Bimmel vergesse. Lieber zehn Minuten Zeit investieren darin, dass er die Bimmel vergisst, als sie zwei Minuten den Kaffee machen.
Podcastsubbie Das sind drei Minuten den Kaffee zu machen. Echt? Ja.
Sebastian Ich stoppe in Zukunft die Zeit. Aber ja, wenn die Tropfschale und der Wassertank.
Podcastsubbie Ja, die Milch aus dem Kühlschrank und die Milch in ein Glas füllen und den Zuckerwürfel und die Tasse und Und das dauert alles.
Sebastian Also ich drücke ja immer Start, gehe dann schnell zum Kühlschrank, hole die Milch und bis die Maschine aufgeheizt hat, bin ich gerade so an der Kaffeemaschine.
Podcastsubbie Ja, und dann steht keine Milch im Kühlschrank, weil ihr heute Morgen war zum Beispiel auch keine Milch im Kühlschrank. So was fange ich gar nicht erst an.
Sebastian Ah, okay, Argument. Und dann macht die Maschine so komische Geräusche, wenn sie statt Milch Luft ansaugt.
Podcastsubbie Das tut ihr auch nicht gut.
Sebastian Das ist ja Reinigung. Dieser böse Blick, okay. Ich merke schon, dass mit dem Kaffee überlasse ich dir. Ihr Lieben, es klingelt offenbar nicht mehr heute. Ich glaube, wir müssen dann hier an der Stelle einen Punkt runtersetzen. Eigentlich schade, ich hätte da noch mehr Perspektiven erwartet. Aber ich finde, die Menschen, die angerufen haben, die haben das sehr, sehr gut gemacht. Also Pesky, Atlantikus, Nadine und Sombro Voyage, zwei ganz tolle Seiten. Dankeschön. Und die gehören dahin. Und wenn jemand jetzt heute das hier gehört hat und gedacht hat, Hans Dien, habe ich ja noch gar nicht gedacht, dass es spannend ist. Jetzt habe ich Lust darauf. Bitte unter diese Folge schreiben. schreibt es in diese Kommentare, die Menschen, die nämlich angerufen haben und mitgemacht haben, die werden nämlich auch benachrichtigt, wenn es neue Kommentare zu folgen gibt, in denen sie mitgemacht haben, zumindest wenn sie das eingeschaltet haben. Musik,

Einspieler Christian

Und schwupp, noch eine kleine Unterbrechung vom Freitagmittag vom Schnitt, denn der Christian, der hat in der Postshow gestern schon angekündigt, er wird gern noch einen Einspieler schicken und das hat er gerade getan und den hört ihr jetzt.
Christian Hallo, hier ist der Christian und nachdem es gestern leider nicht mit Anrufen funktioniert hat bei mir, hier noch nachträglich meine Gedanken zum Thema Dienen. Und vielleicht vorab, das ganze Thema Dienen, so für mich jetzt als Familienvater, der auch schon immer sehr stark ehrenamtlich engagiert ist, besteht nicht unerheblicher Teil des Lebens ohnehin da drin zu dienen und seine Zeit für andere zu geben, was mir generell Spaß macht, was ich als schön empfinde. Das Ganze bekommt aber natürlich nochmal eine ganz andere Note, wenn die empfangende Person eine Frau ist, gegenüber der ich dann auch noch devote Gefühle habe. Dann ist das Ganze natürlich auf einer ganz anderen Ebene. Da wollte ich jetzt einfach von zwei Dingen kurz erzählen. Das eine war eigentlich so das erste Mal, wo ich erleben durfte, wie sich das wirklich anfühlt, wie es sich anfühlen kann. Ich durfte da teilnehmen an einem Weihnachts-Femdom-Event, auch als Begleitung von einer Unvernunfthörerin. Sie wird wissen, wer gemeint ist, falls sie das hört. Ganz liebe Grüße gehen raus. Ja, und es war ein Event im öffentlichen Raum. Das war also alles unspektakulär. Und doch das erste Mal mit einer dominanten Partnerin zusammen diese Kleinigkeiten machen zu dürfen, Schirm halten, Getränk bringen, Mantel ablegen und bringen, das nassgeregnete Brillenglas putzen und trocknen. Ja, so die Summe der Dinge, das war damals einfach ganz, ganz wunderschön an dem Abend und die Person hat es dazu wirklich verstanden, mir dieses Gefühl zu geben, dass es wirklich geschätzt wird, dass ich da willkommen bin. Und ja, es war ganz, ganz wunderbar. Und werde ich auch nie vergessen. Und werde ich auch wirklich immer für dankbar sein, auch wenn das ein bisschen plakativ klingt. Es ist wirklich so. Es war das erste Mal, dass ich sowas spüren durfte. Und ja, das bleibt hängen. Das zweite, da geht es jetzt um meine beste Freundin im Alltag, die überhaupt nicht kinky ist, aber die Seite von mir kennt auch wirklich bis ins tiefste Detail und ihr gegenüber empfinde ich auch schon ganz lange sehr devot und natürlich würde ich ihr gerne dienen, immer. Und ja. Auch da geht es dann natürlich eher um Alltagsdinge, mit dem Rundgasse gehen oder in die Rundeschule, Katzen füttern, Pflanzen gießen, im Urlaub mit ihren Kindern was unternehmen, mich um die kümmern, für sie kochen und das Essen bringen, solche Dinge eben. Und es sieht von außen wie ein einfacher Freundschaftsdienst aus. Für mich ist es allerdings deutlich mehr. Und das Schöne ist, sie weiß davon, was das mit mir macht, wie sich das für mich anfühlt, wenn ich für sie koche zum Beispiel. Und sie lässt es trotzdem ganz bewusst zu. Natürlich schon auch immer mit darauf achten, dass ich mich da nicht übernehme. Weil sie eben auch meinen Alltag und den Stresspegel kennt. Aber man kann auch dienen für eine Vanilla-Person. Auch wenn es dann alltägliche Dinge sind. Es fühlt sich trotzdem ganz ähnlich an wie das, was ich auf dem Weihnachtsmarkt da erlebt habe und ist noch ein bisschen näher am Alltag. Also auch diese Variante finde ich wichtig, dass es nicht ausgeschlossen ist. Ja, das wären eigentlich auch schon meine Gedanken gewesen zu dem Thema. Vielleicht noch abschließend, was jetzt die beiden Frauen betrifft, von denen ich teils erzählt habe, ist es für mich auch wunderschön, dass die sich jeweils auch wirklich immer Gedanken um mich gemacht haben, dass ich mich dabei wohlfühle, dass das passt, was ich mache, dass ich mich nicht übernehme. Ja es ist einfach was Tolles wenn man sich, wenn man einen Teil von sich geben darf und Teil gern genommen wird, ja das wäre es von mir ich freue mich auf viele weitere spannende Folgen und bis bald vielleicht wieder mal.
Sebastian Ciao Das war der Einspieler von Christian vielen vielen Dank, der macht die Sendung noch ein bisschen runder und weiter geht's zurück in die Live-Sendung,

Die Schätzfrage

So, und dann habe ich noch das eine oder andere Ritual, denn es ist ja schon wieder 22.17 Uhr. Das heißt, wir müssen hier eine Sache tun. Wir verlosen das Podcast so wie Schuhe. Ja, genau.
Podcastsubbie In fünf Jahren können wir darüber reden. Dann kaufst du mir neue und dann kannst du meine alten Schuhe verlosen.
Sebastian Nein, ich werde nicht deine alten Schuhe verlosen. Keine Chance.
Podcastsubbie Versteigern, du kannst sie versteigen.
Sebastian Solange kein Platz ist, habe ich einen Grund, keine neuen anzuschaffen. Und Stiefel sind ja keine Schuhe.
Podcastsubbie Also haben wir dafür Platz. Ich gebe es mit pinker Sohle.
Sebastian Ja, wo wir gerade dabei sind. Unterstützung für die Unternehmens. Nein, jetzt ist mal gut. Okay, ihr Lieben, wir haben eine Tradition in diesem Podcast. Wir verlosen keine Schuhe. Nein, wir verlosen einen Kochlöffel. Mit dem kann man auch Kaffee umruhen. Es passt gerade so in größere Kaffeetassen. Mit dem kann man aber auch Dinge zubereiten, dienstbar sein. Und was ist schöner, als mit der Bratpfannenwender der Unvernunft irgendwie dienstlich zu sein. Und im Zweifel trägt man ihn halt herbei, um die Konsequenzen ausführbar zu machen. Gott, war das jetzt geschwurbelt. Egal. Also ihr Lieben, wir verlosen hier immer unseren Kaffeelöffel, Kaffeebecher, Pfannenwender, Entschuldigung und dazu müsst ihr eine Frage beantworten. Funktioniert ganz einfach, ihr seht gleich im Chat eine Frage, die stelle ich hier auch gleich laut und dann solltet ihr schätzen, was ist wohl die richtige Antwort und wenn ihr nach ein paar Minuten am nächsten dran seid, dann könnt ihr eure Adresse hinterlassen und dann packt euch das Podcast-Subi ein Paket. So, und jetzt dreht sich das Ganze. Ich verrate euch jetzt nämlich die Frage. Apropos Paketpacken vom Podcast, Subi. Ich bin ja immer so verzweifelt am Schätzfragen suchen, aber ich habe eine. Wir haben ja diesen wunderschönen Shop.kunst.unvernunft.de, wo es T-Shirts und alles mögliche an Dingen gibt. Safe Spaces, Handtücher, Kaffeebecher, bla bla bla bla bla. Das ganze Zeug halt, was ihr haben wollt, wo Kunst der Unvernunft draufsteht. Und wir haben im Oktober nach der Buffero-Messe aus der Not heraus damit angefangen, diesen Shop einzurichten, weil wir haben einfach zu viel Zeug mitgebracht. Inzwischen haben wir jedoch ein paar Pakete verschickt und das Podcast-Tubi hat sie alle liebevoll gepackt. Ich habe, glaube ich, eins überhaupt gepackt davon, die restlichen hat sie gemacht, deshalb sehen die auch so toll aus. Und die Frage lautet, wie viele Pakete haben wir von Oktober, also nach der Messe, bis heute verschickt? Und wenn ihr eine Ahnung habt, dann ist jetzt die Gelegenheit gekommen, einmal zu schätzen, wie viele das denn gewesen sein könnten und müssten. Ich war selber überrascht, als ich das gesehen habe. Das geht einem an einem Jahr immer so vorbei und ich bin gespannt, wer es errät. Wahrscheinlich gibt es dabei sogar richtige Treffer, das haben wir ja auch selten. Und bis es soweit ist, ihr kennt es ja, gibt es hier die Hall of Fame. Was ist die Hall of Fame?

Die Hall of Fame

Es ist ganz einfach, dieser Podcast ist unabhängig. Heißt, wir sind nicht davon abhängig, dass wir Werbekunden gefallen, dass wir die richtigen Dinge gut finden oder die richtigen Dinge sagen, sondern wir sind hier ausschließlich dem Publikum und unseren GästInnen verpflichtet und dürfen da frei handeln. Das ist ein Luxus, den ich glaube fast niemand mehr hat und wir haben ihn. Und warum haben wir ihn? Weil ihr diesen Podcast finanziert. Das heißt, Menschen überweisen Geld auf das Podcastkonto, nutzen PayPal und werfen uns was in den Hut. Und das tun einige Menschen, dass ich glaube, ich kann sagen inzwischen so einen Wochen Arbeitstag kriege ich inzwischen damit abgedeckt. Das ist auch die Zeit, die ich dringend brauche. Mehr ist natürlich immer besser, gebe ich ja zu, aber ich kriege es inzwischen ganz okay hin zu sagen, ich kann mir diese Zeit erlauben, auch wenn es in dem Hauptbusiness, in dem ich arbeite, wirklich mal wieder stressiger ist. Dann kann ich sagen, nee, jetzt ist Zeit für Unvernunft. Das sind wir den Leuten schuldig. Also euch sind wir verpflichtet und ganz vielen lieben Dank, wenn ihr diesen Podcast unterstützt habt oder es noch tut. Und ja, deshalb bedanke ich mich bei den Menschen, die sich nämlich zusätzlich auch in der Hall of Fame eingetragen haben. Das ist der Bereich der Homepage, wo ihr euren Namen verewigen könnt und da könnt ihr auch anklicken, ja, der Sticks darf mich in der Folge erwähnen und wenn ihr das tut, dann kann ich euch hier nennen und ganz neu in der Hall of Fame, vielen Dank an Kat Fairness, an Christian und Thomas, äh, Christine und Thomas, Entschuldigung, und an Andomeda, ihr seid neu in der Hall of Fame in den letzten vier Wochen, glaube ich, gewesen und. Ich bedanke mich auch ganz herzlich bei einigen mehr Menschen, die diesen Podcast unterstützen, zum Beispiel beim Bundlerteufel, bei Glückskatze und Kliptikum, Mr. Erik, Kiesel69, Iand und außerdem bedanke ich mich ganz herzlich bei Kielam72, dem Teetrinker, Wombat, Balthasar mit Fee, Izzy und Nick Servant und auch vielleicht zwei Namen kann man auch sagen. Vielen Dank an Ziska und Biene und James. Ihr alle unterstützt diesen Podcast und macht genau das hier möglich, dass wir hier wirklich sorgenfrei und wirklich unabhängig und da mag ich zehn Ausrufezeichen dran machen, dass wir das so machen können. Und dieses Unabhängig ist wirklich so ein Punkt, es gibt durchaus die ein oder andere Anfrage, wo es heißt, könnt ihr nicht mal was in die Richtung machen, dann könnte man auch eine Kooperation machen. Und wenn das nicht passt, dann muss ich mich da überhaupt nicht verbiegen und muss eben nicht sagen, ja wir machen jetzt ganz tolle Dinge mit Spielzeugen der Marke XY. Nein, es ist alles nicht nötig. Wir können uns auf die Sendung, auf die Inhalte total konzentrieren. Wenn mal was werblich ist, dann ist das meistens so, weil es eh interessant ist, aber eben nicht, weil wir da einen Deal hinterhaben. Und wenn wir einen Deal haben, dann wird das natürlich immer offengelegt. Aber wir haben wirklich diese Möglichkeit und vor allem dafür bin ich euch so dankbar, ich bin nicht gezwungen, irgendwelchen Scheißgut zu finden, weil jemand dafür bezahlt. Das finde ich total großartig. Also Dankeschön dafür. Jetzt beende ich mal die Schätzfrage und gucke mal, ob Menschen richtig erraten, wie viele Pakete das Podcast auf ihr verschickt hat. Wir schauen mal. Ich klicke mal auf Auswerten. Und es gibt jemanden, der gewonnen hat. Ja, Miststück meines Herrn hat 208 geschätzt und damit exakt den Treffer, den die DHL-App heute ausgespuckt hat, getroffen. 208 Pakete haben wir seit Oktober verschickt, das war eine Menge Arbeit. Wir haben noch mehr, keine Sorge. Und Missstück meines Herrn, du solltest jetzt einen Button vor dir finden, mit dem du deine Adresse hinterlegen kannst und dann kriegst du einen neutral eingepackten Funwender von uns in den nächsten, ich sag mal, 10 Tagen zugeschickt. Wird jetzt ein bisschen stressig im Juni, aber geht auf jeden Fall raus. Und, boah, Volltreffer. Also Glückwunsch.

Vorschau

So muss das sein. Gefällt mir sehr gut. So, ich gucke mal, was ich hier noch so auf meinem Zettel habe. Ich glaube, die Eigenwerbung haben wir genug gemacht. Einspieler hatten wollten. Nicht, das habe ich gesagt. Die nächste reguläre, also klassische Podcastaufnahme, die habe ich tatsächlich erst in etwa zwei Wochen. Die Aufnahme und was das, wann das dann veröffentlicht wird, ist nochmal eine andere Sache. Ist tatsächlich gerade echt schwierig mit Terminen gewesen. Ich habe auch im Moment so eine gewisse Häufung an Vorgesprächen, wo es auch einfach jetzt noch nicht an der Zeit war, eine Aufnahme zu machen. Das merke ich manchmal, dass Menschen gerade auf so einem Weg sind, wo sie gerade loslegen und dann wollen sie unbedingt gerne hier erzählen, was total toll ist, aber, eigentlich, die eigentliche Sache passiert erst noch und es wäre total schade, wenn man dann eine Aufnahme macht und dann fehlt quasi das alles und das ist dann immer so der Punkt, wie ich sage, wir vertagen uns vielleicht nochmal ein halbes Jahr und gucken mal, was dann passiert. Manchmal kommt da nichts bei raus, manchmal kommen da die schönsten Folgen bei raus, aber ich glaube diese Geduld muss man sich auch leisten, aber im Sommer wird hier eine Menge aufgenommen. Ja, dann habe ich eine kleine Vorschau für euch, was machen wir denn hier als nächstes? Am 18. Juni gibt es eine Folge. Bin ich selber noch sehr gespannt, da muss ich auch selber viel im Bekanntenkreis vorher rumfragen, muss mich auch gut vorbereiten. Da geht es nämlich darum, wie man BDSM Vanillemenschen erklärt. Und also da hoffe ich wirklich, dass ganz viele von euch sich melden, vielleicht auch mit dem Einspieler, die könnt ihr ja auf der Homepage jetzt jederzeit aufnehmen oder auch einfach so per Telegram schicken. Wie habt ihr Menschen, verschiedenen Menschen erklärt, was ihr da eigentlich macht oder wie habt ihr durchblickend lassen, ja, das mit dem BDSM finde ich ganz gut, seien es die Eltern, Geschwister, Verwandte auf der Arbeit wahrscheinlich eher selten, aber auch da oder im Verein. Innerhalb der Beziehung. Also wie habt ihr Personen, die mit BDSM erstmal nichts anfangen können, die vielleicht höchstens mal den Begriff gehört haben. Wie habt ihr denen erklärt, was ihr da eigentlich macht und habt ihr es geschafft, ja nicht vielleicht die Person zu überzeugen, aber wie habt ihr es geschafft, dass die Person mit dem, was ihr da sagt, was anfangen kann. Ich hätte da unglaublich gerne ganz viele Beispiele auch. Also wie gesagt, kurze Einspieler, dafür werde ich auch echt die Werbetrommel rühren, hätte ich da gerne, weil viele Menschen haben genau diesen Punkt. Sie stehen gerade an dieser Stelle, wo sie nicht genau wissen, wie kann ich irgendwem was sagen? Was sind die richtigen Worte? Womit überfahre ich die Menschen? Oder was ist vielleicht zu wenig oder zu viel? Und ich glaube, Beispiele können hier unglaublich hilfreich sein. Und wenn ich dann irgendwo selber höre, ah, wenn man das so erklärt, dann könnte ja die Person, die ich das eh mal erzählen wollte, die könnte das vielleicht sogar nachvollziehen, diesen Gedanken, so ein gewisses Gefühl dafür hat man ja. Ich glaube, das kann unglaublich hilfreich sein und das könnte echt eine Folge werden, die, wenn sie uns denn gelingt, und zwar uns heißt mir und euch vor allem, ich glaube, das kann dann echt was sein, was…, nützlich ist, vielleicht dienstbar sogar. Okay, und am 25.06. Machen wir dann hier das übliche jährliche Waffelspezial, bevor wir hier in die Live-Sommerpause gehen. Das heißt, die Terrasse wird vollgeräumt, sofern das Wetter mitspielt, das wird es. Es wird vermutlich Waffeln geben und vermutlich das ein oder andere Gewusel und vermutlich mehr Menschen auf meiner Terrasse als jemals zuvor. Es ist alles noch nicht so ganz raus. Ich habe schon mal eine Regel aufgestellt. Wer dabei ist, muss eine Aufgabe haben. Und ich bin gespannt, ob wir das organisiert kriegen. Wir haben ja noch drei Wochen, das kriegen wir irgendwie alles hin. So, okay. Also Einspieler machen zum Thema, wie erklärt ihr es anderen? Oder wie wurde es euch erklärt? Das kann ja auch sein. Also Einspieler machen, anrufen, was ihr wollt. Kurze Beiträge, aber das, ich hätte gerne wirklich mal eine Folge mit viel. Also wirklich Quantität, damit einfach Beispiele da sind. Das ist mir persönlich eine Herzenssache. Vielleicht komme ich dann auch endlich dazu, so irgendwann die Folge zu machen, die man für sein Outing benutzen kann. Wo man sagen kann, ich möchte dir was sagen, ich kann es dir aber nicht erklären. Hier, hör diese Folge, die ist genau für Menschen gemacht, die keine Ahnung haben. Vielleicht gibt es mir auch das Standing und die Grundlage, das endlich mal zu formulieren. Seit drei Jahren jage ich da schon hinterher. Ach, seit vier Jahren bestimmt schon. Und es übersteigt noch meine Fähigkeiten. Aber wir werden sehen,

Verabschiedung

ob es gelingt. So, so viel Geschwätz von mir. Also, das hat mir Spaß gemacht. nochmal vielen lieben Dank an Pesky Atlantikus, Nadine und unserem Pro Voyage. Toll, dass ihr mitgemacht habt, dass ihr, uns hier den Dienst erwiesen habt, besser zu verstehen, was es mit dem Dienst so auf sich hat. Und ja, wir hören uns wieder in zwei Wochen. Und eine kleine Postshow wird es heute sicher auch noch geben, aber die gibt es eben nur für die Leute, die live dabei sind und die das nicht später im Podcast hören. Es lohnt sich also auch donnerstags direkt dabei zu sein. So, jetzt muss ich mal Luft holen und mich ordentlich verabschieden. Liebes Podcast-Ubi, möchtest du dich heute ausnahmsweise auch verabschieden? Du hast so schöne Schuhe bekommen, los, verabschiede dich.
Podcastsubbie Ich verabschiede mich. einen wunderschönen Abend, schlaft gut und träumt was Schönes und bis zum nächsten Mal.
Sebastian Und gönnt euch Schuhe, das macht das Podcast so glücklich.
Podcastsubbie Schenkt euren liebsten Schuhe.
Sebastian Ich schließe mich dem, möglicherweise an. Ich muss da nochmal drüber nachdenken, ob ich da nicht gerade in eine Falle gelaufen bin.
Podcastsubbie Guck doch mal, wie glücklich ich bin.
Sebastian Das liegt bestimmt an den Schuhen.
Podcastsubbie Ja, natürlich liegt das an den Schuhen.
Sebastian Das kann ich mir nicht vorstellen. Naja, ich glaube, das Podcast, überhaupt müssen alle ins Bett. So, macht's gut, habt eine schöne Zeit und bis zum, ich habe es da schon wieder zugemacht hier, 18.06. Um 20.30 Uhr in der Unvernunft live mit euren Beiträgen. Macht's gut, tschüss. Muss auch noch tschüss sagen.


--:--:--
--:--:--