Diesmal haben mich Honey und Baum besucht… und wir sind tief eingetaucht.
Die beiden beschäftigen sich intensiv mit ESM – emotionalem Sadomasochismus. Dabei geht es nicht um Seile oder Schmerz auf der Haut, sondern um das bewusste Spiel mit Emotionen, Unsicherheit, Erniedrigung, Nähe und Kontrolle.
Wir sprechen darüber, wie sich emotionale Dynamiken anfühlen können, warum Konsens dabei eine so zentrale Rolle spielt und weshalb Vertrauen gerade dann wichtig wird, wenn Gefühle absichtlich ins Wanken geraten. Dabei geht es auch um die Frage, wie intensiv emotionale Spiele werden dürfen – und was sie von „klassischem“ BDSM unterscheidet.
Honey und Baum erzählen von ihrem Zugang zu Demütigung, emotionaler Manipulation im Spielkontext und davon, wie sich rationale Sicherheit und irrationale Gefühle gleichzeitig echt anfühlen können. Wir reden über Trigger, Verantwortung, Kommunikation und darüber, warum ein „Ich liebe dich“ manchmal gerade dann fehlt, wenn es am meisten wirken würde.
Außerdem geht es um die Faszination von Kontrollverlust, um Rollendynamiken, Macht über Emotionen und darum, weshalb manche Szenarien gerade deshalb funktionieren, weil sie sich erschreckend real anfühlen.
Eine Folge über emotionalen Sadomasochismus, Vertrauen, Unsicherheit, Demütigung und die Frage, warum sich manche Gefühle gerade dann intensiv anfühlen, wenn man sie eigentlich vermeiden möchte.
Moin,
diese Art des ESM ist sehr weit von meinem BDSM entfernt und dennoch ist es schön zu hören wie ihr beide da begeistert diesen Kink für euch auslebt.
Gedanken wie WARUM? oder "Das würde ich nicht können oder wollen" hatte ich öfter und dachte mir auch das es sicherlich eine Gradwanderung ist die, wenn es doch mal drüber war, einiges an Nachsorge auf beiden Seiten brauchen könnte. Da muss man sicherlich gute Strategien entwickelt haben um das wieder einzufangen.
Danke für die Einblicke
Ich stecke noch mitten in der Folge und muss schon mal meine Gedanken loswerden.
Dachte ich höre nur mal rein, dass das zwar kein Thema für mich ist, aber dass die Sichtweise von anderen bestimmt mal interessant ist. (Ist auch immer noch so. ;) )
Was ich aber besonders spannend finde ist, dass ich mich die ganze Zeit wieder bewusst einfangen musste mit meinen Gedanken und das in gewisser Weise auch bei Sebastian wahrgenommen habe.
Ich habe zwischenzeitlich gedacht - ahh so nehmen Vanillas bdsm wahr. Mit diesem ersten "das macht man doch nicht" und "wie kann einem sowas gefallen" Gedanken.
Und man hört bei euch so deutlich, wie sehr es euch gefällt, wie wohl und sicher ihr euch miteinander fühlt.
Ich merke sehr deutlich, wie sehr ich daran gewöhnt bin von körperlichem bdsm zu hören und nicht zu hinterfragen, dass das jemandem anders gefällt, auch wenn es mir nicht zusagt. Aber das die emotionale Richtung für mich so neu und ungewohnt ist.
Finde ich super, dass diese Perspektive im Podcast nun auch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Danke schön fürs Augen öffnen.
Großartige Folge! Ich liebs, emotional fies zu sein, mehr als alles andere. Die beiden haben so frei und fröhlich über das Thema gesprochen — ich fühle mich motiviert. 😁 Vielen Dank.
Die Folge hat mich vom ersten Moment abgeholt. Ich merke selbst immer häufiger wie sehr mich dieser Teil des BDSM kickt und mitnimmt. Die Folge habe ich am Stück eingeatmet. Schön, dass es Euch so gut geht damit!
war gerade total geflasht von der Folge
gut erklärt, eigentlich wollte ich nur kurz reinhören, ... das Ergebnis ist am Stück zu ende gehört.
Moin,
das war für mich eine wirklich spannende Folge. Ich trage diese Bedürfnisse schon lange geheim in mir drin. Dieses emotionale erleben und wusste gar nicht dass das wirklich auslebbar ist.
Toll dass ihr so offen darüber berichtet habt, das erweitert meinen Horizont als sub extrem, obwohl ich leider noch keine erfahrung damit machen durfte.
Danke
Liebe Grüße
Niklas