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Live · 11.06.21 · 101min · 6.634 Downloads · 269

Unvernunft Live 10.06.2021 - Länger als gedacht

Der Obelisk

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Intro

Begrüßung

Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live am 10. Juni 2021. Meine Güte, das ist schon das 68. Mal, dass ich euch hier in dystopischen Zeiten begrüße. Aber es wird besser und besser und besser und ich bleibe Optimist. Und ja, das hier ist die Kunst der Unvernunft, der Podcast, wo Menschen, die an BDSM Spaß haben, darüber sprechen. Mein Name ist Sebastian Stix und ja, ich begrüße heute den Chat. Heute in kleiner Runde, wenn ich das richtig sehe, ist ja auch verdammt schönes Wetter da draußen, aber ich habe hier das Fenster zugemacht, denn mein Nachbar gegenüber, der hat gerade angefangen von einer halben Stunde seinen Rasen zu mähen, also bleibt das Fenster erstmal zu. So, naja. Und jetzt sagt mir das Podcastsubbie, ich sei sehr leise, das kriegen wir doch hin. So, das sollte jetzt ein bisschen besser sein. Ist immer schön, wenn man hier jemanden hat, der sich ein bisschen um alles Mögliche kümmert. Ja, das Podcastsubbie sitzt hier neben mir, wird wie immer nichts sagen, wie das halt so ist, die alte Tradition. Ja, ich habe auch eine Schätzfrage mitgebracht und heute gibt es auch noch einen Gast, den Thilo aus der vorletzten Folge und ja, mit dem spreche ich dann gleich, aber ja, erstmal mag ich euch noch sagen, es läuft wie immer, das heißt, mein erster Gast kommt, wir sprechen ein bisschen, lieber Chat, ihr dürft alle Fragen stellen zur Folge oder überhaupt, was euch so einfällt, da seid ihr gerne aufgerufen. Dann mache ich hier das Telefon an, sage euch eine Telefonnummer und dann spreche ich, ja, wer möchte. Und ja, dann gucken wir, haben einen entspannten schönen Abend. Jetzt trinke ich erstmal einen Schluck Wasser. Heute muss es Wasser sein, aber ab morgen gibt es wieder die schlimmen Sachen.

Spaces bei Twitter

Ja, ich wollte noch eine Sache erzählen, bevor ich meinen ersten Gast da habe. Und zwar, letzten Freitagabend, da hatte ich ein bisschen Leerlauf und saß dann da irgendwie auf der Terrasse, hatte noch 20% Akku und dachte mir, was machst du denn jetzt? Und es gibt ja bei Twitter gibt es inzwischen Spaces. Das ist sowas wie Clubhouse, aber eben für alle, also läuft auf jedem Telefon. Und ich habe gedacht, komm, ich starte das mal und schreibe das dann mal hier in den Telegram-Kanal rein und dann gucken wir mal, was passiert. Kurz erklärt, da kann man einfach reinkommen und zuhören, das ist im Prinzip wie Live-Podcast, nur dass es nicht aufgenommen wird, aber es kann auch jeder auf die Bühne geholt werden und kann dann auch sprechen und ich hatte da wirklich eine wunderschöne Diskussion und flugs waren da irgendwie ganz viele Leute drin und es ging drei Stunden und zwischendurch hatte mein Handyakku noch vier Prozent und die Powerbank hat es auch nicht geschafft, das zu halten, war aber richtig schön, hat mir Spaß gemacht und das werde ich wieder machen. Das war einfach mal eine ganz andere Geschichte, einfach so eine kleine überschaubare Runde und das kann man eben auch draußen machen oder unterwegs. Mal gucken, was mir dazu so einfällt. Da habe ich Bock drauf und es ist ja immer schön, neue Sachen auszuprobieren. Okay, so, was habe ich noch?

Zwischenstand Coverbilder

Cover-Bilder von euch, also von den Menschen, mit denen ich hier eine Folge aufgenommen habe. Ich kann mitteilen, ich habe schon 44. Es fehlen nur noch vier davon. Und ich zeige natürlich dem Chat gerne mal die Galerie dazu. Da gibt es nämlich einen Link, da kann man reingucken. Und ja, das hat die letzten Wochen ein bisschen gedauert, da alles einzusammeln, zu sagen, hier, hey, hast du was für mich? Und das hat doch sehr gut geklappt. Also vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und mir dann eben auch was zur Verfügung gestellt haben. Ja, und diese Woche gucke ich nochmal genau auf meine Technik. Sieht alles gut aus. Denn letzte Woche hatte ich so ein leichtes Grieseln auf dem Bildschirm und da ging der manchmal aus. Aber es lief alles. Und dann, als ich dann die Folge veröffentlicht habe, war dann das Drama da, weil die ganzen Aufnahmedateien waren völlig kaputt und ich habe dann am Samstag noch Satz für Satz aneinander gepuzzelt. Meine Güte. Aber es hat dann irgendwie geklappt. Es fehlen kleine Teile, aber das ließ sich dann einfach nicht mehr retten. Aber jetzt gucke ich mal, ob ich meinen Gast nicht in die Leitung holen kann. Ja, dann hoffe ich, dass es hier gleich klingelt und dass Thilo dann hier in der Sendung ist. Bin gespannt. Ich mache euch nochmal kurz Musik und dann sind wir gleich wieder da.

Gast 1: Thilo

So, liebes Publikum, ich habe Thilo mitgebracht. Hallo.
Thilo Hallo Sebastian, hallo Chat.
Sebastian Ja, mein Gott, wir haben aufgenommen. Ich glaube, das ist schon zwei Monate her. Und du bist die Folge mit Puppy, Pizza und dem Atmen.
Thilo Korrekt.
Sebastian um mal so anderthalb Stunden mal ganz krass zusammenzufassen oh je ja, für die Menschen, die dich jetzt noch nicht kennen, die die Folge noch nicht gehört haben, also wenn ihr es jetzt am Samstag hörst, also wenn ihr es im Podcast hört, die Folge dann hört euch die Folge doch zuerst an, dann macht das ja ein klein wenig mehr Spaß ansonsten kann ich erklären, du bist ein ganz junger Mensch, oh Gott, ich hab gar nicht hier aufgeschrieben, wie alt du eigentlich bist, magst du es nochmal sagen?
Thilo Jetzt bin ich 19 Jahre jung, gerade ein Monat ungefähr 19.
Sebastian Ja,
Thilo Ja,
Sebastian genau, 19 stimmt, da warst du 18 als wir aufgenommen haben, siehst du, irgendwas war da Ja, sehr gut. Ja, wir haben remote aufgenommen und dann hast du erzählt und das ging los. Fing an mit, du bist pansexuell, kann man mal erwähnen, aber hast eine tolle Community gefunden, die quasi sofort zum 18. gesagt hat, jetzt geht's los und trotz Pandemie hast du es geschafft, Erfahrungen zu sammeln und ja, die Geschichte mit der Pizza auf dem Käfig, ich glaube, das könnten wir jetzt hier alles nochmal erzählen, aber dann sind wir wieder bei anderthalb Stunden. Irgendwie ist es ja immer das Gleiche. Du bist Sub, muss ich noch erwähnen.
Thilo Ja, ja, richtig. Wobei es aktuell auch eher wieder Richtung Switch noch weiter geht. Es ist wieder eine weitere Umverteilung aus 98% Sub, 1% Top und 1% Unentschieden. muss ich wahrscheinlich noch den letzten Prozent vergeben und dann anfangen, umzuverteilen.
Sebastian Ja, das ist doch schön, wenn man da flexibel ist und sich das ändern kann.
Thilo Ja. Ach
Sebastian Okay, also ich bin noch auf dem Substand, ganz ehrlich. Aber das macht nichts. Ich habe ausnahmsweise heute mal zwei Bilder mitgebracht. Die werde ich hier gleich irgendwie dem Chat präsentieren. Jaja, es ist was sehr Merkwürdiges dabei. Naja. Ja, wir haben aufgenommen, die Folge ist erschienen. Und hast du irgendwelches Feedback bekommen? Haben irgendwelche Menschen was zu dir gesagt danach?
Thilo Ja, eigentlich nur Positives, dass die Folge sehr authentisch war, aber sonst eigentlich nicht viel.
Sebastian Ja, da muss ich dich auch ein bisschen in Schutz nehmen an der Stelle. Es ist natürlich so, dass es einen gewissen Personentyp gibt, der einfach mehr Feedback bekommt. Das ist in der Regel, Jungsub sucht oder, tja, Jung Femdom sucht. Und dann kriegen die natürlich ganz viele Mails. Jungs, da seid ihr ein bisschen unfair. Aber ich habe auch Feedback bekommen. Und, also, ja, authentisch ist, glaube ich, der Begriff, das kam am meisten rüber, das war schön. Ich habe auch einfach ganz viel, ja, von Mädels einfach was bekommen, oh, schöne Folge, kann man sich gut anhören und auch sowas wie, ich zitiere mal, mein Gott, wie krass ist der denn drauf.
Thilo Ja, einfach kann jeder.
Sebastian Ja, ne, also irgendwie ein bisschen steigern magst du ja gerne und da gibst du auch echt Gas. Ich hab schon überlegt, wo geht das hin, wo führt das hin, ne, nach zehn Jahren und dann lese ich von dir in der Zeitung.
Thilo Ja, hoffentlich nicht. Wenn, dann wird es nämlich vermutlich in der Traueranzeigenabteilung sein.
Sebastian Nein, um Gottes Willen.
Thilo Wenn sich das weiter so steigert.
Sebastian Toll, jetzt hast du mir meine wunderbare Überleitung zur Atemkontrolle weggenommen. Oh weh, pass auf, ich mach das jetzt trotzdem. Wir haben über Atemkontrolle gesprochen und du bist da ja vorbelastet. Wir haben in der Folge erwähnt, dass du tauchst und das heißt, du kannst die Luft anhalten.
Thilo Ja.
Sebastian Sag nochmal, wie lang war das?
Thilo Ich weiß nicht, wie viel ich gesagt habe im Podcast, aber ich habe nochmal nachgeschaut und es müsste um die zweieinhalb Minuten sein.
Sebastian Um Gottes Willen, also zweieinhalb Minuten. Also jeder, der mit dir irgendwas mit Atemkontrolle macht, verfällt in Panik. Also ein bisschen
Thilo Nee, das ist ja auch nochmal dann im komplett ruhigen Zustand, wo ich dann auch extra darauf achte, dass der Puls unten bleibt und alles. es verkürzt sich ganz stark wenn da ein bisschen adrenalin mit dabei ist ja
Sebastian Erregung, ja. Dazu habe ich tatsächlich ein paar Mails bekommen. Natürlich haben viele Menschen gesagt, oh, Atemkontrolle, das ist gar nicht safe. Nein, das haben eigentlich nur zwei Menschen geschrieben. Gut, das gibt es aber bei dem Thema immer. Aber da war noch mal auch diese Ängste von dominanten Menschen, die gesagt haben, mein Gott, wenn mein Gegenüber so lange kann, dann ist ja, da ist man ja überhaupt nicht mehr sicher, was geht und was nicht. Und ja, wie briefst du Menschen, mit denen du das probieren magst?
Thilo unterschiedlich häufig haben die dann schon Vorerfahrung und dann brauche ich eigentlich nur noch die Safewords beziehungsweise dann das Austappen absprechen oder halt auf körperliche reaktion hinweisen wie dass man die Augen aufreißt oder dass man sich selber versucht, loszureißen. Ja, das sind dann so die...
Sebastian Ja, aber dich ausknipsen in dem Sinne, das funktioniert bei dir eher nicht.
Thilo Per Luft haben wir es noch nicht probiert. Mit Blutmangel funktioniert es sehr gut und macht auch sehr viel Spaß.
Sebastian Hier fragt Apex Predator, tauchen, also Apnoe-Tauchen oder normal?
Thilo ist Gerätetauchen, aber ich habe schon häufiger überlegt, Richtung Apnoe-Tauchen zu gehen, Gerade weil ein Freund von uns Ausbildungsmultiplikator ist, heißt der bildet Ausbilder aus.
Sebastian Ja,
Thilo Und da bin ich immer wieder am überlegen, schreibe ich den jetzt an und gucke, ob ich da vielleicht irgendwie mal mit dem Treffen organisieren kann oder irgendeinen Kurs, den er gibt. Aber ja,
Sebastian es kann also noch werden und dann wird es endgültig für jeden dominanten Menschen bei dir zur Geduldsprobe. Ja,
Thilo könnte der Fall sein.
Sebastian wobei man kritisch guckt ja nicht nach der Uhr. Das ist ja wirklich so, man guckt sich an und man bleibt in Kontakt und genießt es ja auch miteinander. an. Das soll man ja auch nicht vergessen.
Thilo ist ganz wichtig. Was dann natürlich auch einen ganz großen Unterschied macht, wenn man keine Lust hat so lange zu warten, dann wartet man halt, bis man ausgeatmet hat und hält dann zu. Dann ist es nämlich auch nochmal sehr stark verkürzt.
Sebastian wir wollen ja gar nicht so genau erklären, wie es geht. Wobei, ich nicht, aber du vielleicht.

Ding der Livefolge: Der Obelisk

Ja, du hast mich eben so ein bisschen aus dem Konzept gebracht, aber du meintest, inzwischen bist du 19. Du hast ja was mitgebracht. Also, es gibt quasi ein Ding der Live-Folge. Und ich glaube, ich poste das Ding jetzt einfach mal kommentarlos in den Chat rein. Also, liebes Publikum, das musst du gar nicht sehen.
Thilo sehe den Chat leider nicht, deswegen
Sebastian keine Sorge, ich bin dafür da. Ich habe den jetzt gerade mal offen und ich packe jetzt einfach mal einen Link rein zu einem Bild. Ich habe es genannt Obelisk. Und das ist ein Geburtstagsgeschenk, was du bekommen hast. Und ja, du hast auch eine Wasserflasche daneben drapiert, damit man das ein bisschen zuordnen kann. Jetzt warten wir mal drauf, was passiert, was da so kommt. Liebes Publikum, die ihr das jetzt später im Podcast, jetzt lohnt es sich wirklich mal in die Show Notes reinzugucken. Ansonsten beschreibe ich einfach mal, was man sieht. Ja, man sieht einen Obelisk Also man sieht ein verziertes Teil aus einem Material, ich würde sagen Kunststoff, was ist es denn überhaupt?
Thilo Silikon,
Sebastian Silikon, mein Gott, das wiegt doch einige Kilo, das Ding.
Thilo 5 oder 4,5 oder so müsste es sein.
Sebastian Vier und ein halb Kilo. So, jetzt kommen die ersten Fragen, was ist das und nettes Teil und ja, Caden schreibt, Analspielzeug.
Thilo Korrekt.
Sebastian Korrekt, so, damit hast du mich ganz schön erschreckt, um kurz, wie lang ist das Ding?
Thilo 70cm.
Sebastian Okay, warum kriegt man sowas vom Geburtstag? Hast du dir das gewünscht oder was ist da passiert, um Himmels Willen?
Thilo Nein, ich habe es mir nicht gewünscht, es war eine Überraschung und ich habe den Ruf des schwarzen Loch und ja, dann war es halt ein, ich würde eigentlich ganz gerne mal auf die Tiefe trainieren und dann, ja, ja, wir haben da genau das passende, aha, so, so und dann zwei Monate später steht das Ding auf dem Tisch.
Sebastian Blick, ja, wahrscheinlich irgendwas mit Begeisterung und um Gottes Willen. Aber mal ehrlich, anatomisch geht das doch alles gar nicht. Okay,
Thilo Der Darm ist halt aufgehängt an mehreren Punkten und wenn man genug Zeit und genug Lube nimmt, ist es durchaus möglich.
Sebastian wenn du es geschafft hast und noch lebendig bist, sag mal Bescheid.
Thilo Ja, das kann sich nur noch um Jahre handeln.
Sebastian Okay, aber das ist tatsächlich ein Plan, das ist ein Wunsch von dir, dass das klappt, oder?
Thilo Nein, nicht ganz. Das ist ein wenig viel, aber ein undefiniertes Ziel ist einfach ein wenig weiter und ein wenig tiefer.
Sebastian mit dem Ding, da wird niemals kommen, Jetzt ist es zu klein, das wird nicht passieren. Jetzt versuche ich mal, die Brücke zu bauen. Ist das BDSM oder ist das einfach Körpererfahrung für dich?
Thilo das ist eine ganz schwierige Frage. Frage. Ich weiß nicht, ob es unter Disziplin fallen würde, aber sonst ist bei mir Anal eigentlich relativ stark von irgendwelchen Schmerzen und so abgegrenzt, weil ich mich dann halt auch voll darauf konzentrieren muss. Ich würde es eher nicht unter BDSM einordnen. sondern das Drumherum, wenn mir jemand befiehlt oder so, sowas zu nutzen, dann ja, aber sonst eher nicht.
Sebastian Okay, jetzt fragt noch Kamelita, ob das Teil flexibel ist.
Thilo Ja, relativ. Also ich hätte gesagt, wenn man sonst so die Materialfestigkeit von Bad Dragon kennt, irgendwas zwischen Medium und Soft Richtung Medium eher. Naja,
Sebastian ich habe ja mal beim Zollstock die Probe, kann ich das Teil, die Enden zusammenführen, geht das?
Thilo Moment
Sebastian Das wird gleich erschlagen.
Thilo Ich überprüfe, ja. Ich
Sebastian Okay, immerhin, du hast es auf dem Schreibtisch und sitzt nicht drauf, das ist schon mal gut. Und ja, ich hatte, als wir aufgenommen haben, so ein bisschen das Gefühl, BDSM, das ist für dich so eine Reise. Einmal, ja, ich möchte das spüren, ich will Grenzen finden und erweitern und auf der anderen Seite aber auch so, ich will mit meinem Körper was tun und was anfangen. und hinterher ist mir aufgefallen, mein Gott, normalerweise hätte ich jetzt gesagt, oh, dann sind ja so Piercings und solche Sachen und Tattoos naheliegend, aber also was ist so dieses für dich einfach? Was magst du mit dir anstellen?
Thilo hätte jetzt gesagt, Tattoos und Piercings und so sind mir zu langwierig. Also der Vorteil bei BDSM ist halt, dass man an körperliche und geistige Grenzen gehen kann, ohne dass es Langzeitfolgen haben sollte. Drücken wir es einfach mal so aus. Und wie soll ich es ausdrücken?
Sebastian Naja, ich versuche mal anders heranzugehen. Jetzt haben wir ja, ich nenne das Ding jetzt weiterhin so, der Obelisk, der hat ja auch eine Langzeitwirkung und du sagst, mit viel Training und viel Lube, hast du so schön gesagt, kann man da was erweitern. Das ist ja im Prinzip auch eine langfristige Geschichte.
Thilo Jein. Dadurch, dass es Muskelgewebe ist, besteht die Möglichkeit, beziehungsweise leiert es nicht direkt so aus, sondern lässt sich halt auf die Ursprungsform und Größe zurückführen. Ja,
Sebastian Okay, also da bist du dir dessen bewusst. Jetzt habe ich hier von Page of Mine eine Frage. Hast du Grenzen und was schließt du aus?
Thilo definitiv. Ich habe Grenzen. Da ist dann unter anderem NS und KV bei. Ähm, dann ist es noch bei, ähm, mehreren, falsch, bei zwei oder drei Personen sind, äh, Nadeln langsam auch okay, ähm, weil ich einfach, äh, damit auch so ein bisschen, äh, gegen, äh, ich, ich, ich nenn's einfach mal Nadelunverträglichkeit, ähm, ein bisschen vorgehen will.
Sebastian Das finde ich aber spannend. Das heißt, da gehst du auch wieder ran und sagst, okay, ich habe etwas, ich möchte da etwas an mir verändern.
Thilo ja, in meinem Mindset halt, weil ich weiß, Nadeln an sich, die sind absolut nicht schlimm, ich habe auch kein Problem damit, selber mit den Dingern zu hantieren und auch kein Problem, die auf die Haut zu drücken, sondern ich habe diesen Moment, wenn die Nadel die Haut penetriert, das ist so der Moment, wenn es nur eine zehnte Millisekunde ist, wo ich dann so anfangen ein bisschen unbehaglichkeit zu merken ja
Sebastian Okay, aber das kann ja auch wieder der Reiz sein.
Thilo genau das ist es bei den personen
Sebastian Okay, also das ist dann, also mit Mindset okay, aber irgendwie beim Doc oder so, da geht es gar nicht.
Thilo gar nicht auch nicht aber es ist halt ich muss mich dann darauf konzentrieren mich nicht darauf zu konzentrieren ja
Sebastian Ja, okay. Das habe ich aber ehrlich gesagt auch. Mir wurde auch diese Woche einmal Blut abgenommen. Und dann kamen die da mit dem, ging die Tür auf. Und dann kamen die rein mit diesen Ampullen da in der Hand und dem ganzen Zeug. Hüte das noch. So, es geht los. Und ich dachte mir, super, ich lege mich lieber hin. Hat es...
Thilo kreislauf probleme kriegt dabei nicht aber es ist einfach nur so ein so ein unangenehmes Gefühl.
Sebastian Ja, ich habe immer so das Gefühl, hinterher ist man leer. Ich meine, es ist nicht schlimm und es tut auch nicht weh irgendwie. Aber trotzdem ist das Setting so, das muss ich jetzt, also ich persönlich muss es mir nicht ins Schlafzimmer holen, es sei denn, ich habe die Nadel in der Hand, dann bin ich total entspannt.
Thilo Ja, wenn ich mit Nadeln aktiv spielen würde, wäre es wahrscheinlich auch so.
Sebastian Ja, und wenn die Topseite jetzt so ein bisschen mehr durchkommt, dann kann das ja alles werden.
Thilo Ja, richtig.
Sebastian Du hast mich vorher gefragt, ob das okay ist, wenn irgendwelche Trigger bei dir ausgelöst werden.
Thilo Ja,
Sebastian So, jetzt kommen wir zur Richtung Hypnose gerade. Ich habe es eben ein paar Mal schnipsen gehört. Keine Ahnung, was du da tust. Magst du mich aufklären? Wir sind auch unter uns.
Thilo Schnipsen ist wahrscheinlich entweder dann das Taschenmesser, mit dem ich spiele, das Gummiband oder meine Maus. Piep, das war jetzt gerade ein Trigger. Und zwar habe ich ein virtuelles Schockhalsband um und das kann per Nachricht oder per Sprachnachricht ausgelöst werden und dann bekomme ich halt einen Elektroschock und dann besteht halt noch die Möglichkeit das Piepen an- und auszuschalten.
Sebastian Okay, wer hat denn dir das eingebrockt?
Thilo Jesse, schöne Grüße an Jesse.
Sebastian Ja, Grüße. Okay, jetzt sind wir bei Hypnose angekommen. Das finde ich ja spannend. Also jetzt, wie fühlt sich das an, will ich mal fragen, aber es fühlt sich wahrscheinlich genauso an. Nein, das ist wirklich vom Gefühl her so, du kriegst eine Nachricht, liest die und dann spürst du das oder was passiert da? Das
Thilo Ja, ich lese die Nachricht und der Effekt wird quasi vom Unterbewusstsein ausgelöst. Es ist nicht ganz so intensiv, beziehungsweise je nachdem wie intensiv man halt das Schockhalsband eingestellt hat, ist es relativ weit vom eigentlichen Empfinden entfernt. Aber das Unterbewusstsein hat sich halt an die Erinnerung quasi geknüpft, dadurch, dass wir das, dass während ich ein E-Halsband getragen habe, wie heißt das, gesetzt habe, war es halt so, dass die Erinnerung an diesen Schock ein ähnliches Gefühl auslöst.
Sebastian heißt, du spürst dann wirklich diesen Schmerz auch oder ist es eher dieses Gefühl danach?
Thilo Beides. Also ich gehe einmal durch den kompletten Prozess und ich habe dann auch Muskelkontraktion.
Sebastian Okay, das finde ich tatsächlich total faszinierend gerade. Okay, das heißt, du kriegst Nachrichten und das piept, das kam auch von dir selber, also das musst du dann sagen oder du hast das Bedürfnis danach.
Thilo Ja, das ist halt wie so ein Mückenstich. Man kann sich zwar gegen wehren, aber es juckt halt und dann fängt man halt irgendwann an zu kratzen. Heißt, man kann es ein Stückchen rauszögern, zumindest habe ich das Gefühl, dass man es kann, aber es ist eigentlich unausweichlich. Ja,
Sebastian Okay, und auch das Gefühl, wenn du die Nachricht liest, dann spürst du das und das kannst du auch nicht wegdrücken. Also man sagt immer, man kann da raus aus dem Setting, geht das nicht?
Thilo doch, das geht. Ich habe da auch extra quasi ein Safeword für mein Unterbewusstsein, beziehungsweise für mein Bewusstsein, was mein Unterbewusstsein auslösen kann, wo dann jegliche Trigger, die aktiv sind, beziehungsweise aktiviert werden, automatisch gevoidet werden. werden. Und jetzt habe ich die eigentliche Frage vergessen.
Sebastian Ja, also inwieweit du das halt auch wegdrücken kannst, also dass du halt wirklich sagen kannst, ne, ich mag jetzt nicht und dann lässt dich die Nachricht kalt.
Thilo Das nicht halt nur, wenn ich das Safeword quasi auslöse. Oder wenn die Situation gar nicht passt.
Sebastian Von wem kam denn die Idee? Kam die von dir selbst?
Thilo Das Einbauen des Safewords oder?
Sebastian Nee, überhaupt generell diesen Trigger zu setzen. Also ich gucke jetzt immer so ein bisschen nach dem Einverständnis, weil man muss das ja auch irgendwie selber wollen, wenn man das total ablehnt. Also ich habe ja hier schon über Hypnose gesprochen und da habe ich es so verstanden, dass das dass es durchaus eine Entscheidung ist, die du triffst. Will ich das, dass das auch funktioniert oder eher nicht?
Thilo Ja, ich weiß gar nicht, von wem die Idee kam, ob von Jesse oder von Dan. Aber wir haben den halt vorher abgesprochen und ich habe dem auch zugestimmt und auch als der meinem Unterbewusstsein gegeben wurde, habe ich dem auch nochmal zugestimmt. Und Jesse schreibt gerade, dass er von ihr kam. Ja.
Sebastian Dieses Wissen hat sie dir vielleicht abgewöhnt, damit du nicht mehr weißt, wer es war.
Thilo Nee, ich glaube, davon wüsste ich. Ich
Sebastian Ich habe das Gefühl, Hypnose ist gerade so ein bisschen, also entweder kommt es gerade in meiner Bubble mehr an oder es ist gerade so ein bisschen im Kommen.
Thilo dass es gerade durch Corona und der verringerte körperliche Kontakt, ich nenne es einfach mal so, die Long-Distance-Möglichkeiten von Hypnose nahezu unübertreffbar sind.
Sebastian Wann hast du damit angefangen? Also wann wurde mit dir angefangen, mit Hypnose?
Thilo Das war kurz nachdem ich der Gruppe beigetreten bin auf einem Samstag-Stammtisch, hat Sven irgendwie angefangen mit Hypnose bzw. hat darüber geredet und dann habe ich gedacht, ah ja, das wolltest du ja schon mal als kleines Kind ausprobieren. Und dann war es halt so, dass irgendwie relativ spät am Abend, lass es ein oder zwei Uhr gewesen sein, dann die Frage kam, ja, willst du es denn mal ausprobieren? Oh, ja, geil. Und dann hat Sven einen Stift genommen und ich fand ihn so unfassbar witzig. Und ich konnte nicht aufhören zu lachen und es wurde einfach immer intensiver. Und jetzt der Gedanke daran ist auch schon wieder, ha, das hat Spaß gemacht.
Sebastian Okay, also es hat dann auch sofort funktioniert, ja. Ja,
Thilo Ja, weil ich generell an die Sachen sehr offen drangehe und dann war es halt ein, ja, gucken wir mal, ob es funktioniert oder nicht, wenn nicht, ist auch nicht schlimm.
Sebastian okay, na gut, offenbar hat das funktioniert und jetzt, das ist jetzt einfach ein Stück festes Equipment geworden für dich, also das gehört jetzt einfach dazu und ja, läuft was, was macht ihr dann noch so? Also ich weiß ja bei dir, du probierst die Sachen dann ja auch an der bösen Variante im Zweifel aus, ich bin da jetzt einfach mal neugierig, was für Schabernack habt ihr getrieben?
Thilo Wir haben da schon einige extremere Szenen drin gehabt. Ich glaube, ich würde auf, ich überlege gerade, welche ich am besten nutze, um, ja doch, dann, ja, Rhabarber-Törtchen. In einer Szene bin ich halt in einer Art Kerker aufgewacht, wurde dann von Soldaten auf so eine Art Seziertisch gelegt, oben drüber war dann so ein Spiegel und dann wurden mir Nägel in die Fingerwurzeln geschlagen und danach wurde das auch noch unter Strom gesetzt. Also das war so.
Sebastian Okay, das ist aber, okay, es passiert ja nicht wirklich, aber wie realistisch ist das denn für einen?
Thilo Man weiß, dass man im Endeffekt raus könnte, aber der Schmerz und die Erfahrung, die man da sammelt, haben mich halt einfach so fasziniert, dass ich drin geblieben bin. Ein bisschen Maso bin ich vielleicht auch oder so. so. Ja, ich
Sebastian Ja, also das ist natürlich jetzt so ein, also ja, so eine Hypnose zum Adrenalin reiten so ein bisschen, ich hätte das jetzt nicht erwartet, dass das so tief oder so, ja realistisch, nein, wie kann man das sagen, also es ist natürlich so ein Setting und ist das schwer, das herbeizuführen oder ist das für dich, man sagt, flüstert dir was ein, dann läuft das schon. Oh
Thilo bin hochsuggestibel, deswegen ist es bei mir sehr leicht, mir irgendwas zuzuflüstern und ich kann mir das sehr, sehr gut vorstellen. Und das wird dann quasi auch direkt von meinem Unterbewusstsein so umgesetzt, wenn es die passende Person sagt. Ein Beispiel dafür war halt, dass irgendwann mal die Idee in den Raum gestellt wurde, ja, was passiert Was passiert eigentlich, wenn Insekten unter der Haut Eier legen und dann wurde mir geflüstert, ja ja, dann hier in so einer Nadel, die steche ich dir jetzt in den Arm und da injiziere ich dir dann die Eier und wie die sich dann durchfressen.
Sebastian Gott. So, jetzt sind wir... Ich muss gestehen, es gibt Filme mit FSK 12, die zeigen es nicht im Detail, aber da passiert es auch trotzdem. Also das würde ich ja niemals mit mir machen lassen. Und allein diese Vorstellung zu haben, da kriege ich ja Gänsehaut, um Gottes Willen.
Thilo Ja und ich direkt wieder das Grinsen aufs Gesicht.
Sebastian Okay, oh Gott, wo geht das hin? Also Wahnsinn. Die Frage ist jetzt, wenn du das Ganze von der Seite betrachtest. Also ich habe bisher im Podcast eigentlich nur mit Menschen gesprochen, nein, intensiver über das Thema Hypnose gesprochen, wenn die Menschen das aktiv einsetzen und dann in der letzten Folge mit Jan, also der vorletzten jetzt, oh Gott, jetzt komme ich langsam durcheinander, da hat er auch ein bisschen erzählt, aber ich finde diese Seite ganz spannend, wie man das empfindet und ich habe langsam aber sicher das Gefühl, das ist wirklich recht realistisch, das Empfinden und was man sieht.
Thilo gerade wenn man Emotionen einbindet, Emotionen werden mit am stärksten vom Unterbewusstsein verstärkt, heißt wenn man sagt und du merkst wie du immer glücklicher und immer stolzer wirst, dann ist es eigentlich wirklich nur real. Also das ist, ich weiß nicht, wie man es ein bisschen distanzieren könnte, aber es ist auch so ein, wie war nochmal, Adrenalin und Dopamin, so ein Dopaminschub dann. dann, ja,
Sebastian Aber wenn du dann mit Menschen, ich sag mal, real spielst, also Auge in Auge, wie ist das dann? Da kommst du da ja gar nicht ran. Du kannst ja die Sachen, die du jetzt unter Hypnose erlebst, das kannst du ja so gar nicht nachstellen, sag ich mal. Also irgendwann ist doch das Spielen einfach zu lau.
Thilo hätte ich jetzt so gar nicht gesehen, weil man einfach unter Hypnose Dinge machen kann, die einfach unter realen Bedingungen absolut verwerflich oder komplett im Kranken einzuordnen ist, sowas wie Nägel in die Hand schlagen oder so, und da dann zu differenzieren zwischen dem, was machbar ist und zwischen dem was sinnvoll ist. Das ist halt ein großer Teil davon und der Schmerz, der unter Suggestion und unter Trance suggeriert wird, sind normal nicht so intensiv wie der wirkliche Schmerz von Peitschenhiemen oder so.
Sebastian Okay, also da ist vielleicht eine Schutzfunktion auch einfach im Hirn aktiv, die sagt, okay, ganz schlimm wird es dann bitte doch nicht.
Thilo Durchaus möglich, ja.
Sebastian Ja, finde ich interessant. Also immer noch Möglichkeiten. Vielleicht muss ich mit dem Podcastsubbie doch irgendwann nochmal sehr suggestiv reden. SM-Maus 1001 fragt, macht denn Hypnose dann abhängig?
Thilo Es kommt darauf an, wie wie man es einsetzt. Es gibt auch die Möglichkeit, Personen von Hypnose abhängig machen zu können, einfach indem man dann die positiven Gefühle unter Hypnose deutlich verstärkt, wenn man halt mit der Person spielt, sage ich jetzt mal. Aber ich glaube, dass sowas vorher abgesprochen sein muss, weil einfach das Unterbewusstsein Menschen zu schnell durchschaut, wenn so offensichtlich manipuliert wird.
Sebastian Ja, ich stelle mir jetzt vor, ja, Hypnose sind die einen Aspekte, das Spielen mit jemandem im Raum das zweite, aber spannend ist ja dann die Kombination.
Thilo Ja, das ist echt spannend, gerade wenn man dann ein Switch-Fight am Laufen hat und dann so von außen einer einen Freeze-Trigger reinruft und man sich dann auf einmal nicht mehr bewegen kann. Das ist durchaus böse, wenn man gerade ganz, ganz dringend top sein sein möchte und dann doch unterworfen wird, das ist, das macht immer wieder Spaß.
Sebastian Jetzt kommen hier schon die Sachfragen von Sayuri zum Beispiel. Kann man denjenigen, den man hypnotisiert auch dazu bringt, zu vergessen, wie ein Orgasmus geht? Ja.
Thilo Ja, Keuschhaltung ist unter Hypnose möglich, aber zu vergessen, wie ein Orgasmus geht, da muss man halt dem Unterbewusstsein das passend klar machen. Ich habe meinem Freund einen Keuschheitstrigger gesetzt, aber ich habe ihm nicht den Orgasmus vergessen lassen, sondern ich habe ihm gesagt, dass er sich das vorstellen soll wie so ein Sprungturm im Freibad und der Orgasmus ist dann, wenn man unten, also wenn man abspringt und unten im Wasser ankommt und ich habe ihm halt gesagt und du springst immer weiter auf diesem Brett und immer weiter auf diesem Brett und sobald du auch nur ganz kurz aufhörst, gehst du von diesem Brett und gehst auf die nächste Etage und wirst noch rattiger und willst noch dringender kommen, aber du weißt genau, du kannst einfach nur hüpfen und du kannst nicht abspringen.
Sebastian Oh, wie gemein.
Thilo Ja.
Sebastian Okay. Ui. Ja, ich kenne es ja umgekehrt, dass man eher sagt, okay, auf Kommando bekommt der Mensch einen Orgasmus. Da kann man ja wirklich so ein On-Off-Spielchen machen, dass man wirklich sagt, okay, jetzt ja, nein, stopp, halt. Und es ist ja wirklich interessant. Interessant.
Thilo ist herrlich.
Sebastian So, das heißt, sind wir aber schon auf der aktiven Seite jetzt. Also du setzt Trigger und ja, jetzt gucken wir mal, wo geht dein Weg hin? Also du wirst jetzt aktiver, weil, ja, warum nicht gleich? Also warum hat das jetzt ein Jahr gedauert?
Thilo Keine Ahnung, ich hab's halt jetzt, ähm, ähm, am Anfang war's halt so, ich konnte mir nur das Passive vorstellen und die Fantasien waren auch nur im Passiven. Und, ähm, das hat sich dann halt bei einer Person auf einmal gedreht. Und da war ich erstmal selber sehr stark überrascht und dachte so, oh, was was ist denn jetzt gerade los? Und dann habe ich mich darauf eingelassen und mein Freund trägt übrigens den Spitznamen Topmaker. Sein Ex war eigentlich auch in Anführungszeichen Sub. Topping from the bottom war es eigentlich er und er war nachher Top. Also der Ex war nachher Top. ohne dass er es eigentlich wirklich wollte, weil er einfach so eine Aura hat so, du bist süß, ich will dir wehtun.
Sebastian Ja, das wäre ja fast der wirklich Folgentitel geworden. Mein Gott, Thilo. Also ich merke, im Chat wird es ein bisschen leiser. Also das ist da schon schon so ein bisschen, man hört zu und puh, ne? Also das ist ja immer die Frage, wie weit muss BDSM gehen, damit es Spaß macht? Und ja, bei dir habe ich das Gefühl, da kommt jetzt noch eine ganze Menge oben drauf. Wobei ich habe jetzt hier noch ein weiteres Bildchen, ne? Du bastelst ja auch noch und das will ich ja, weil ich ja gerade mit solchen Dingen zu tun habe, poste ich das Bild auch gleich nochmal rein. Liebes Publikum, wenn ihr gerade den Podcast einfach nur hört, ich habe jetzt eine Snake gepostet, also eine Peitsche. Meine erste Frage ist mal, mein Gott, wie viel Zeit hast du im Moment, dass du Hypnose basteln und spielen und überhaupt entdecken und machen und tun? Ich beneide dich gerade ein kleines bisschen. Also wie wichtig, wie viel nimmt BDSM gerade ein?
Thilo Dadurch, dass ich mit dem Abi fertig bin und jetzt eigentlich nur Freizeit habe und dann halt nochmal zwischendurch ein bisschen im Garten helfen, ein bisschen im Haushalt machen, aber sonst ist halt wenig. Dadurch kann es deutlich mehr Platz einnehmen und wird es jetzt auch innerhalb der nächsten anderthalb Monate. Ich habe nämlich eine Reise durch Deutschland quasi, wo man bei meiner Kinky Family, also wir haben Wir haben eine polyamoröse Familie mit Mitgliedern in der Nähe von Lübeck, in Berlin und in Leipzig. Und dann ist es halt eine Reise über Stuttgart, weil wir da noch ein Haus renovieren von einem Familienmitglied. Dann über München zu meinem Ex, mit dem ich mich noch sehr gut verstehe. Dann nach Leipzig, dann nach Berlin Und in Leipzig Kommt Jesse vielleicht auch noch dazu Und dann wieder nach Hause
Sebastian Okay, hey, um Gottes willen, ich beneide dich gerade total. Einfach mal zu sagen, okay, ich fahre jetzt einfach mal ein paar Tage, Wochen durch die Gegend und besuche Leute, mit denen ich was machen kann. Cool.
Thilo Ja,
Sebastian echt toll, ne? Also kann man, bevor das Studium anfängt, sollte man die Zeit, glaube ich, auch wirklich nutzen.
Thilo richtig, gerade dann noch duales Studium Da hat man ja nochmal einen Tacken weniger Zeit Ja
Sebastian Wie lange hält die schöne Zeit? Bis September vermute ich jetzt.
Thilo 2.8. ist Ausbildungsbeginn Also das ist dann der Montag Und am 1.9. Müsste Studienbeginn sein Also das wird gut stressig
Sebastian aber bis dahin jetzt nochmal richtig Gas geben. Cool.
Thilo Ja,
Sebastian Okay, dann frage ich dazu mal, jetzt glaube ich, haben alle das Bild gesehen. Die Snake, die hast du gebaut.
Thilo das
Sebastian Jetzt hatte ich ja Stefan zu Gast und habe meine erste Stockwhip geschenkt bekommen. Und ich weiß nicht, ob du gehört hast, wie ich mir da irgendwie im Garten Dinge angetan habe. Und dann hat er mir erklärt, wie man die Dinger baut und das und das und das, diverse YouTube-Videos und dass das auch schon mal ein bisschen dauert. Das Teil, was du jetzt gebaut hast, wie lange hast du da dran gesessen, wie lange ist das Teil überhaupt und woraus ist es und erzähl doch mal. Ich finde das gerade äußerst spannend, dieses ganze Thema.
Thilo Ding ist, äh, Moment, ich lege mal kurz den Zollstock an, müsste aber 46 Inch sein, ist gerade ein bisschen komplizierter,
Sebastian Okay, du kommst jetzt mit Inch. Stefan hat mir was von Fuß erzählt. Da habe ich dann Inch im Kopf umgerechnet.
Thilo äh, Moment, äh, um die 90 Zentimeter,
Sebastian Um die 90 Zentimeter. Das ist ja relativ kurz. Also das kann man auch in Innenräumen noch ganz gut benutzen, das Teil. Und das knallt auch schon.
Thilo ja, meine Mutter stand heute Mittag neben mir und ich habe gesagt, guck mal, was ich gebaut habe, und knallte und nach einem Zucken kam ein so so und ging dann wieder richtig
Sebastian Ja, was soll sie auch sagen? Um Gottes Willen. Okay, also sie knallt, sie funktioniert, aber ausprobiert dauert noch ein bisschen. Jetzt ist die Frage, ist die für jemand, damit er mit dir Spaß hat oder andersrum?
Thilo für beides
Sebastian Für beides. Okay, läuft. läuft. Material, ist das auch wie hier, ich habe ja selber eine aus Paracord bekommen, was ist das bei dir?
Thilo ist auch Paracord 550er müsste sein schwarzes Paracord ja
Sebastian Okay, ja, also da kann dann Stefan nochmal einen Kommentar zu abgeben, ob das Ding dem Stand der Technik entspricht, aber es sieht schon ein bisschen martialisch aus und auch trotz der Kürze, also ich stehe jetzt tatsächlich mal zwei, dreimal die Woche heimlich im Garten und probiere ein bisschen rum und inzwischen kann ich auch sagen, nur noch bei jedem siebten, achten Mal würde ich das Podcastsubbie in die Kniekehle zielsicher treffen, also es wird besser. aber ich brauche noch ein bisschen Übung
Thilo Übung macht den Meister
Sebastian das heißt jetzt sechs Wochen richtig Gas geben es ist ja echt schade, dass du gerade so ein bisschen hoch jetzt ist mir meine Paracord-Nadel übrigens runtergefallen ja, ist ein bisschen schade, dass momentan nicht alles geht dass partymäßig einfach momentan noch alles mit Handbremse läuft aber ich glaube wenn du im August anfängst, dann heißt das ja nicht, dass du nichts mehr machen kannst
Thilo richtig
Sebastian der erste Urlaub wird wahrscheinlich jetzt schon verplant Ich
Thilo ja und nein der urlaub ist schon verplant aber war für tauchen und der resturlaub das sind glaube ich zwei tage muss man mal gucken was sich da einrichten lässt
Sebastian weiß gar nicht, was ich dir wünschen soll für die nächsten sechs Wochen, dass du am Anfang August, dass du da lebendig und schmerzfrei, dass du ja so ein Studium anfangen kannst. Um Gottes Willen. Ja, ich finde das total spannend, weil du hast so diesen Spirit, ich mag Grenzen suchen und finden. Ich mag probieren und ich mag spüren und dann funktioniert das auch noch alles bei dir und du kannst das alles irgendwie ja weg erotisieren, wenn du jetzt auch noch anfängst, aktiv da Dinge zu machen, dann geht ja ja nochmal so eine Welt auf. Boah, also ich habe das Gefühl, irgendwann im Spätherbst müssen wir uns dann vielleicht doch nochmal zusammensetzen und dann musst du mir nochmal ein bisschen berichten.
Thilo durchaus möglich können wir gerne machen
Sebastian ich finde das aber toll, wenn halt dann auch wirklich Dinge passieren und gerade so am Anfang in den ersten Jahren, da passiert ja so viel. Okay,
Thilo so viel neues
Sebastian so, jetzt hat mir gerade hier Caitlin angedroht, sie kommt vorbei und kontrolliert meine Fortschritte, was die Stockwhip angeht. Na super, unter Publikum klappt das immer ganz besonders gut.
Thilo ja
Sebastian Aber komm ruhig vorbei, dann stellst du dich da hin und dann gucke ich mal, ob ich treffe. Ich habe schon gelernt, wenn ich ein Ziel habe, dann ist es besser. Also mit Ziel klappt es eh immer besser, muss man ganz ehrlich sagen.
Thilo da hat man eine ganz andere motivation
Sebastian Ja, dann will man auch treffen. Und dann ist es auch eventuell schlimm, wenn man da falsch trifft. Ja, Thilo, ich glaube, für heute sind wir erstmal so halbwegs durch. Ich meine Gott, wir haben vor sechs Wochen aufgenommen, acht Wochen könnten es gewesen sein. und es hat sich bei dir alles schon wieder gedreht. Es zeigt es dir so folgend, wenn wir die machen. Das ist halt immer nur eine Momentaufnahme und ich bin da sehr gespannt, was sich da entwickelt und was da passiert.
Thilo Ich auch.
Sebastian Ja, dann würde ich mich jetzt schon von dir verabschieden und gucke mal, ob mich heute noch jemand anrufen mag. Ich wünsche dir einfach ganz viel Spaß und dass der Obelisk dich zwar an deine Grenzen bringt, aber bitte nicht zu sehr darüber hinaus.
Thilo Keine Verletzung.
Sebastian Okay, gut, darauf können wir uns einigen, alles klar. Dann hab einen schönen Restabend und
Thilo Danke, dir auch.
Sebastian tschüss.
Thilo Tschüss.
Sebastian So ihr Lieben, ja das war jetzt ein bisschen ja ich würde sagen, ein bisschen heftiger, ein bisschen Level 2, aber auch das gibt es und das macht auch Spaß und ich habe ihn ja dann auch gesehen, als wir aufgenommen haben und das ist wirklich so ein Mensch, der grinst in sich rein und findet das einfach gut und ja, offenbar lerne ich manchmal noch dazu, was so ein Körper abkann, um Himmels Willen. Der Obelisk. So, aber jetzt zurück zu meinem schicken Sendeplan hier. Erstmal, Wenn ihr möchtet, ich kann das Telefon jetzt hier mal anmachen und wenn ihr mögt, dann

Neue Sachen

könnt ihr einfach anrufen, dann spreche ich mit euch über was ihr mögt. Momentan ist so ein bisschen ein heißes Thema auch, was ist so neu passiert im letzten Jahr. Also was so, wenn man nicht viel machen kann, dann macht man halt andere Sachen. Und erstmal die Nummer, die 05101-911-8952. Und ja, ich weiß auch nicht, das fing letztes Jahr im Herbst an, hat mich ja Katrin angerufen und erklärt, sie lässt dich jetzt hauen, okay. Okay, und dann bekam ich am Montag einen Anruf von einem guten Freund und er meinte, ich muss das mal jemandem erzählen und dann hat er erzählt und erzählt und erzählt und ich dachte mir so, ach schau an, also auch da, ich kann jetzt leider nicht sagen, was genau, aber da hat auch einfach jemand was Neues ausprobiert, einfach was Neues gewagt und ist einfach tagelang völlig am Grinsen dabei und dem geht es einfach gut damit. Und er sagte halt einfach, es war schon gruselig, aber irgendwie auch toll und jetzt muss das halt mal jemandem erzählen und ich habe mich wirklich sehr geehrt gefühlt, dass er mich angerufen hat und ja im Moment ist da ganz viel im Umbruch und ich habe so ein bisschen das Gefühl, wenn die Szene sich wieder trifft auf Stammtischen und so, dann gibt es unfassbar viel zu erzählen, was eigentlich ja neu ist und auch welche Schritte man einfach gewagt hat, vielleicht auch weil die Alternativen einfach momentan ausgegangen sind. So gesehen sehe ich ja in allem noch was Gutes und so sogar in dieser Pandemie. Man glaubt es nicht. Was habe ich noch zu erzählen? Neue Aufnahmen gibt es

Neue Aufnahmen

natürlich. Ich habe schon gesagt, ich habe welche angeleiert und am Dienstag bekomme ich ja auch Besuch. Das geht jetzt ja inzwischen wieder ganz gut. Gut, und da bin ich sehr gespannt, ich verrate noch nichts, aber es geht wieder weiter und ob die dann am Montag da drauf schon erscheint, das wird mir ein bisschen knapp, da muss ich mal ein bisschen schauen, aber hui, also da habe ich gerade echt Spaß dran, einfach da auch neue Dinge anzuleiern. Manche Menschen sind auch ein bisschen ungeduldig und sagen, oh Mensch, machst jetzt hier keinen Termin und nix. Ich muss leider gestehen, ich habe noch ganz viele Vorgespräche vom letzten Jahr, wo ich jetzt gerade versuche, einfach dann auch Termine zu finden. Und ja, mehr als maximal zweimal im Monat kann ich auch nicht durch die Gegend fahren. Da muss ich halt ein bisschen schauen, dass das irgendwie klappt. Gut, was machen wir denn noch? Ja, ich bastle weiter an neuen Ideen. Das mit

Stix ruft an im Sommer

Twitter und dieser, wie heißt es so schön, mit dem Space, das hat sehr viel Spaß gemacht, ansonsten werde ich im Sommer denke ich auch eine kleine Sommerpause machen und auch da werde ich wieder dieses Stix ruft an Format machen, ich denke mal Ende Juni fange ich dann an von euch ein bisschen ja Nummern einzusammeln, dann wird das so sein, wenn ich ein bisschen Zeit und Lust habe, schnappe ich mir das Telefon, rufe einfach an und dann ja wird einfach gequatscht, das haben wir ja im Dezember schon mal gemacht und das hat sehr gut funktioniert hat sehr viel Spaß gemacht, da habe ich allerdings irgendwie jeden Tag eine Folge rausgehauen zwischen Weihnachten und Neujahr, so viel wird es nicht werden, weil das kann ja auch keiner mehr hören. Und da muss man einfach ein bisschen gucken, dass das ordentlich dosiert wird, denn im Sommer, ganz ehrlich, dann sind wir auch alle irgendwie draußen an der Sonne und dann müssen wir was auf den Ohren haben. Aber wenn wir mit Leuten zusammen sind, was ja wieder so halbwegs sozial akzeptiert ist, dann kann ich die Dosis ruhig ein bisschen runterfahren. Aber noch ist Juni, noch geht das. So, weil hier niemand anruft, gucke ich mal. Ich habe hier

Würdigung der UnterstützerInnen

erstmal UnterstützerInnen, bei denen ich mich ganz herzlich bedanken mag. Da wäre zum Beispiel der Stefan, Itchy und Scratchy und auch Herbie, euch dreien dann, euch vieren. Vielen, vielen Dank, dass ihr den Podcast unterstützt. Ich bin auch gerade echt dabei, die Kohle zu verprassen und zu planen und zu machen. Das geht ganz wunderbar. Bei Steady ist niemand Neues dazu gekommen, aber das macht nichts. Da freue ich mich trotzdem über Unterstützung. Und ihr merkt, ich gehe jetzt hier meine Liste so langsam durch. Und wenn es hier nicht klingelt, dann ist hier ein 5-Minuten-Feierabend, weil dann habe ich gar nichts mehr zu erzählen. Mal gucken, ob der Chat mich noch ein bisschen anschubsen kann. Was machen wir denn? Machen wir schon eine Schätzfrage? Halb zehn, das ist eigentlich noch ein bisschen früh. Machen wir einfach mal. Schadet ja nicht, das

Die Schätzfrage

auch mal am Anfang zu machen. Ich habe tatsächlich eine Schätzfrage für euch ausgedacht. Ihr wisst, ihr könnt den Kochlöffel gewinnen. Ich frage erst mal im Chat, gibt es noch jemanden, der das Ding noch nicht hat? Und ich habe auch nicht mehr so viele. Und ich habe auch schon gehört, dass die Produzentin dieser Löffel, dass da irgendwie der Lasercutter mal gestreikt hat. Aber das Teil ist wohl wieder in Ordnung. Grüße übrigens nach Österreich. Und oh ja, da gibt es eine ganze Menge Menschen, Ja, dann glaube ich, dann muss ich jetzt die Schätzfrage einfach mal stellen. Und zwar, ich führe ja gerne mal Vorgespräche, die dauern meistens so eine gute Stunde, man lernt sich erstmal so ein bisschen kennen, sagt mal Hallo, ich mache ein paar Notizen, meistens zwei Seiten, die ich hinterher dann aufgeschrieben habe. Und dann guckt man einfach, kommt man zusammen, macht das Sinn, hat man Lust aufeinander und versucht dann so ein bisschen in die Planung reinzugehen. Aber diese Vorgespräche sind immer so die erste Instanz. Also jemand schreibt mich an und sagt, Mensch, ich möchte mitmachen, dann steht da manchmal mehr in den Mails drin, manchmal weniger, manchmal dauert es auch wochenlang, bis ich endlich auf diese Mails mal antworte. Das ist immer ein bisschen schwierig, weil ich mag ja dann auch nicht sagen, wir können Vorgespräch führen und das bitte aber erst in sechs Wochen. Also ich gucke schon, dass das ein bisschen dosiert ist. Und jetzt ist meine Frage an euch heute, wie viele von diesen circa einstündigen Vorgesprächen habe ich bislang für diesen Podcast schon geführt? Ihr wisst, 48 Folgen sind bisher erschienen, da könnt ihr ja mal ein bisschen hochrechnen und wer am nächsten dran ist, der bekommt ein bisschen Post von mir mit ein paar Kärtchen vom Podcast. Ich kriege jetzt auch von den ersten Stammtischleitern gelegentlich Mails mit, hallo, kannst du mir nicht ein paar Visitenkarten vom Podcast schicken? Die Antwort lautet übrigens immer ja. Ich brauche da nur eine Adresse und eine grobe Anzahl und dann packe ich einfach mal welche ein und Button schmeiße ich meistens auch noch mit dazu. Ach ja, da kommen jetzt schon ein paar Antworten rein. Interessant. Also ich habe jetzt hier Sachen dabei von, was ist das niedrigste? 65 bis 100, 120. Ich glaube, ich kann schon mal einen Tipp geben, mehr. Ja, man glaubt es ja nicht, dass der Podcast ja schon bald drei Jahre alt wird, noch ein halbes Jahr, dann ist es soweit. Es ist tatsächlich so, dass diese Gespräche, also es werden viele geführt, manchmal ist es dann wirklich die Entfernung, dass man halt gucken muss, boah, fährt man hier irgendwie quer durch die Republik. Da muss ich ehrlich sagen, da scheue ich noch so ein bisschen zurück. Und wir hatten das ja letztes Jahr auch geplant, hier schön so ein verlängertes Wochenende, das Podcast Subi und ich in München mit ganz vielen Aufnahmeterminen. Und dann kam halt der Lockdown zielgerichtet genau an dem Wochenende. Also das ging nicht und die Planung, noch nehme ich sie nicht wieder auf. Ich traue der Sache noch nicht so ganz. Also mit Hotel buchen und so, das wirkt noch nicht so richtig. Und jetzt mache ich mal einen Strich hier einfach, nach Kieler packen wir noch mit dazu. Liebes Podcastsubbie, da wo die Doppellinie ist, da ist jetzt hier die Grenze und wer da mitgeraten hat, da schaue ich mal. Was kann ich verraten, während das

BDSM steht für...

Podcastsubbie auswertet, wofür steht BDSM eigentlich? Ich habe das die letzten Wochen ein bisschen unterschlagen, aber also wenn ihr mal irgendwo BDSM stehen habt und jemand fragt, was heißt das, dann könnt ihr sagen, besonders durchdachte Spielmethode und dann sind alle Fragen beantwortet. Und jetzt gucke ich mal, was das Podcastsubbie so herausfindet. Da ich ja jetzt schon Stopp gesagt habe, kann ich ja schon mal sagen, also ich habe tatsächlich mit Stand gestern 237 von diesen Vorgesprächen geführt. Also so eine Quote von 1 zu 5 kommt da etwa bei raus, wobei es tatsächlich jetzt ganz viel an diesem Lockdown gehangen hat. Letztes Jahr, da habe ich ja dann wirklich keine Aufnahmen gemacht und bin durch die Gegend gefahren. Manchmal scheitert es auch daran, dass man ein Vorgespräch macht und wenn ich ein halbes Jahr später sage, Mensch, jetzt wäre eventuell eine Gelegenheit, wie sieht es aus? Manchmal erreicht man die Menschen schon gar nicht mehr, weil dann irgendwie die Handy-Nummer nicht mehr existiert oder so. Das ist dann ein bisschen schade. Aber dennoch habe ich unfassbar viele Notizen. Und wenn eben das Podcastsubbie jetzt richtig ausgewertet hat, dann ist Taliesin am nächsten dran mit 122. Ja, und damit herzlichen Glückwunsch, dann bekommst du Post von mir. Das heißt, ich brauche eine Adresse von dir auf irgendeinem Weg per Telegram, per Direktnachricht oder per E-Mail an sebastian@kunstderunvernunft.de. Und ja, dann gibt es, morgen stecke ich es in die Post. Dann ist es manchmal schon Samstag da. Im Moment ist die Post aber ein bisschen unberechenbar. Manchmal dauert es auch irgendwie eine Woche, bis das Zeug ankommt. Aber es kommt in der Regel tatsächlich an. Verloren gegangen ist da bisher noch nichts. Das finde ich schon mal gut, dass die Post da mitspielt. Und ich packe die Umschläge eigentlich auch relativ voll mit irgendwelchem Kram. Ja, so, was haben wir noch? Ich glaube, ich habe gar nichts mehr zu erzählen. Es ist gerade mal halb zehn. Hm, ich jage noch ein letztes Mal die Nummer. Vielleicht hat noch jemand ein bisschen Mitleid. Ansonsten machen wir es heute einfach ein bisschen kürzer. ist eigentlich auch gar nicht so schlimm, aber ich kann euch verraten, nächste Woche habt ihr keine Gelegenheit, denn nächste Woche muss ich noch einmal ausfallen lassen, denn ich habe ja gesagt, ich habe nächste Woche eine Aufnahme am Dienstag und wenn ich die noch schneiden und machen und irgendwie fertig kriegen will, dann muss ich jetzt hier einmal ein bisschen unterbrechen, weil danach kommt schon wieder die nächste Aufnahme und ihr merkt an den klassischen Folgen, da bin ich jetzt gerade ein bisschen mehr dran, da muss ein bisschen mehr Zeit reingesteckt werden. So, die Nummer habe ich nochmal gepostet, ich sage sie noch ein letztes Mal, die 05101911 1-8-9-5-2. Und ja, jetzt warten wir noch zwei, drei Minuten. Vielleicht hat das Podcastsubbie noch irgendeinen Tipp für mich, was ich heute vergessen habe. Es

Anruferin Not Nora

klingelt tatsächlich. Es ist der Wahnsinn. Hallo, Sebastian hier. So, ich bin begeistert. Sie wird doch nicht so kurz. Du rettest mich heute ein bisschen. Jetzt habe ich hier schon zu Ende moderiert. Also in einer Minute wäre jetzt Schluss gewesen. Ist es jetzt nur Mitleid? Oder gibt es ein... Worüber sprechen wir?
Not Nora Es ist meine erste Live-Folge, wo ich tatsächlich mal schaffe, live anzudenken. Okay, jetzt ist schon wieder der Ton angegangen. Das ist schön.
Sebastian kann den Livestream auch stoppen.
Not Nora Moment.
Sebastian Dann kann er da von hinten nicht mehr stören, dann hört uns allerdings auch niemand mehr.
Not Nora So, ähm, nee, genau. Ja, ich habe es heute endlich mal geschafft, auch live dabei zu sein und dann dachte ich so, auch schön und gemütlich gemacht und dann war es schon rum und dann dachte ich so, ja gut, dann rufe ich jetzt halt doch an.
Sebastian Ja, das ist doch mal eine schöne erpresserische Methode. Die Sendung ist zu Ende, dein Abend ist zu Ende, es sei denn, du rufst an.
Not Nora Nicht wahr?
Sebastian Nein, ich finde das total klasse und auch echt mutig, weil da gehört echt einiges dazu, hier mal anzurufen. Es gibt ganz viele Menschen, die würden sich da nicht trauen. Ja, kann ich dich, nein, stell du dich doch erstmal ordentlich vor.
Not Nora Genau. Hallo, guten Tag. Ich bin Not Nora. Das ist ein Künstlername, den ich mir vor kurzem zugelegt habe mit einer Ironie dahinter, weil ich nicht Nora, nee, haha, genau,
Sebastian Ja, okay.
Not Nora bin mittlerweile Switch, würde ich sagen. Ich würde sagen, ich bin Teilzeit-BDSMler, weil das mal mehr, mal weniger eine Rolle in meinem Leben spielt. Momentan nicht sonderlich aktiv und ja, ich würde sagen, mehr so auf der D/s-Schiene unterwegs. Und ich mag Menschen einfach sehr, sehr gerne und ich finde es spannend, was für Dynamiken da immer draus entstehen. Ich
Sebastian Ja, da haben wir ja schon mal eine Gemeinsamkeit. Also ich mag das auch, diese Dynamiken, das ist der Wahnsinn. Okay, du hast eine ganz junge Stimme, deshalb darf ich fragen, wie alt du bist.
Not Nora 30.
Sebastian Du bist 30, sag ich doch, ganz junge Stimme. Aus meiner Perspektive passt das nicht.
Not Nora Ja, witzigerweise wurde ich deutlich beim Einkaufen nach meinem Ausweis gefragt. Und ich musste, also ich bin lachend weggegangen. Ich hatte ihn nicht dabei. Ich habe mich einfach nur geehrt gefühlt.
Sebastian Ja, siehst du, die Stimme passt schon mal dazu, nur der Ausweis lügt im Zweifel. Okay, jetzt hast du Teilzeit-BDSMlerin. Wie lange bist du denn schon drauf gekommen oder wie lange bist du schon dabei? Okay,
Not Nora das ist so. Immer wenn ich mir so die Folgen anhöre, da haben ja ganz viele so einen Klick-Moment. Den hatte ich tatsächlich nicht. Ich glaube, wenn ich jetzt so ganz viel darüber nachdenke, könnte ich irgendwas in der Vergangenheit, ganz frühe Kindheit finden. Aber es war eher so, dass ich mit meinem Partner damals als Teenie, da ging es dann los, dass wir uns irgendwie gekratzt oder gebissen haben. Und das habe ich aber einfach nur als voll böse, harter Sex verbucht. Hatte nichts weiter mit der Thematik dann so weiter im Hut. Vor allem, weil ich tatsächlich gar nicht mal so mit Internet aufgewachsen bin, weil das zu meinem Zuhause nicht vertreten war. Das heißt, erst als ich ausgezogen bin, hatte ich das Internet und war am Anfang auch noch so ein bisschen vorsichtig und bin dann tatsächlich über einen Manga draufgekommen, also sprich diese japanischen Comics, sage ich mal. Da hat ein Freund von mir Nana und Kaoru und da geht es um ein Schülerpärchen, würde ich sagen. Also die sind kein Pärchen, die sind Nachbarn. Und ja, die entdecken das so ein bisschen mehr oder weniger durch ein Versehen miteinander auf die verschiedenen Spielarten. Und das fand ich sehr spannend, weil eben sehr, sehr viel beleuchtet wird und da aber auch sehr, sehr viel um diese Zwischenmenschlichkeit geht. Also die nennen das Ganze auch Breathing, also sprich so eine Art Pause, durchatmen, abschalten. Ja, genau. Und dann fand ich das spannend und habe mich ein bisschen weiter damit auseinandergesetzt und ein paar Sachen ausprobiert. Und genau, mal phasenweise mehr, mal weniger.
Sebastian du bist aber jetzt schon länger aktiv tatsächlich oder eher so?
Not Nora Ja, also ich glaube, so rückblickend sind es schon so fast zehn Jahre.
Sebastian Okay. Ah, okay, alles klar. Gut, dann Top-Sub-Switch, darf ich dich in eine Schublade stecken?
Not Nora Switch momentan, würde ich sagen. Ich war sehr unten unterwegs und irgendwie hat sich das jetzt so über die Jahre, die letzten zwei, drei Jahre, auch wenn es ja letztes Jahr nicht so wirklich mitzählt, sage ich mal, Ja, so rauskristallisiert, dass oben auch ganz lustig sein kann.
Sebastian Ja, für sowas sind Partys einfach unglaublich gut. Jetzt hast du mir gesagt, so ein bisschen D/s-lastig bist du unterwegs.
Not Nora Ja, ich weiß nicht, ob ich das so richtig auslebe, in dem Sinne konnte ich noch nicht, weil ich auch mit vielen gespielt habe, die selber auch quasi Teilzeit-BDSMler sind oder das auch erstmal so für sich entdecken und erforschen müssen. Und ja, wenn ich viel gespielt habe mit Leuten, die mehr Erfahrung hatten, dann waren das meistens Statisten. Und das ist dann nochmal, also klar kann das auch zusammen funktionieren, aber da war dann der Fokus, sage ich mal, auf dem Körperlichen und nicht so sehr auf dem Kopf.
Sebastian Okay, aber was interessiert dich denn an der Kopfebene? Wo sagst du, das findest du spannend, das ist interessant für dich oder auch ein Kopfkino? Das
Not Nora Naja, einfach zu sehen, was es mit mir macht. So Sachen, die ich vor allem im Alltag, ja, eben wie jetzt das mit dem zu entdecken, dass ich auch toppig unterwegs sein kann, Sachen, die ich im Alltag gar nicht erwarten würde oder von mir selber oder mein Selbstbild quasi gar nicht übereinstimmt mit dem, was ich dann erlebe, durch den Anschubser einer anderen Person und ja, das finde ich sehr interessant. Ich habe heute auch bei einem anderen Zoom-Meeting auf dieser einen Plattform, auf der sehr viele Leute sind, da ging es um Scham. Und das fand ich zum Beispiel auch spannend, weil ich da auch nie drüber nachgedacht habe und da aber auch vor Kurzem irgendwie drüber gestolpert bin, dass das auch eigentlich ein interessantes Thema ist und das sehr viel mit dem Kopf und dem Körper machen kann, wenn man es in einem richtigen Rahmen auslebt und nicht im Alltag, wo das eher unangenehm ist.
Sebastian ist ja wirklich so ein Gefühl, eine Emotion, die kennt man und die ist eigentlich nur unangenehm belegt. Und im BDSM kriegt man dann eben doch diesen Switch hin, daraus Erregung zu zaubern.
Not Nora Also wenn dann der Kopf knallrot wird und dann aber man merkt, dass man anfängt zu lächeln und zu grinsen und sich denkt, ich weiß nicht, wieso grinse ich jetzt. Und das finde ich sehr spannend. So mich selber dabei zu ertappen, wie ich anfange zu grinsen und gar nichts dagegen machen kann und vielleicht auch gar nicht verstehe, was da jetzt gerade los ist. Und das habe ich bei der Elfspielereien bis jetzt am häufigsten gehabt.
Sebastian Jetzt hast du ja jetzt auch gesagt Teilzeit-BDSMer. Das klingt jetzt so ein bisschen, als sei so die 24/7-Fraktion der Standard.
Not Nora Nee, nee, nee.
Sebastian Und die anderen sind halt, warum machst du einfach längere Pausen? Oder wie ist so die Auslastung bei dir?
Not Nora Ja, also ich beziehe es jetzt nicht auf 24/7 oder so gewinnt, sondern einfach einfach darauf, dass das quasi nicht immer ein Teil von meinem menschlichen Zusammengewissen ist. Das heißt, ich habe auch Phasen, in denen ich das gar nicht praktiziere, deswegen quasi Teilzeit. Oder es gibt auch Menschen, mit denen ich das nicht mache oder Menschen, mit denen ich das eben nur phasenweise mache. So wie es halt,
Sebastian Brauchst du BDSM? Ist das für dich essentiell, um glücklich zu sein?
Not Nora glaube, wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, ja. Das bin ich gerade am rausfinden für mich. Ich bin auch am Rumexperimentieren, ob ich klassischen penetrativen Sex zum Beispiel brauche oder ob mir eigentlich alles andere drumherum viel mehr Spaß macht und viel mehr gibt oder dass mit der Penetration quasi nur so ein Sahnehäubchen wäre, aber nicht der Fokus.
Sebastian Also selbst auch in der passiven Rolle dann, wo du dann, also ist ja auch eine Idee zu sagen, Das entfernt man jetzt mal erstmal eine gewisse Zeit aus dem Leben als Teil eines Spiels.
Not Nora dann begegnen sich Leute auch ganz anders. Also ich habe das vor fünf Jahren das erste Mal gemacht, zu sagen, okay, ich habe keinen Sex, ich nenne es jetzt mal Sex, und die Leute sind ganz anders mit mir umgegangen und ich bin ganz anders mit ihnen umgegangen und das war sehr interessant und in der Zeit habe ich BDSM auch mehr für mich entdeckt und gemerkt, okay, der Körper funktioniert, mein Körper funktioniert ganz anders und viel mehr, da ist viel mehr, mein Kopf hat auch viel mehr Potenzial, dass ich das jetzt irgendwie genutzt hätte.
Sebastian Was funktioniert denn in deinem Kopf? Also was ist das, wo ich jetzt sagen kann, okay, das ist etwas, was bei dir sicher was auslöst. Also wo ist so dein Kink?
Not Nora ist schwer zu sagen. Die Frage stelle ich mir ja selber ganz oft, wenn ich den Podcast lausche. Da stellt man sich die Fragen ja dann doch selber. Ich glaube tatsächlich Menschen an und für sich so. Also wie gesagt, auch das mit den eigenen Dynamiken. Ich finde Blickkontakt sehr, sehr wichtig. Der macht sehr viel und das je nach Situation. aber so, natürlich habe ich gewisse Dinge, die ich besonders mag so, also wenn ich nicht so gute Luft kriege, finde ich das jetzt nicht unbedingt schlimm Bondage finde ich ganz spannend wobei ich da sehr, sehr picky bin und ja bis jetzt noch nicht so viel Erfahrung gemacht habe weil ich es schwer finde passende PartnerInnen dafür zu finden zumal ich beruflich sehr viel unterwegs bin genau wobei ich auch früher dachte, Bondage wäre eigentlich gar nicht so meins, weil ich so Fesseln kacke fand. Also ich konnte damit früher nichts anfangen.
Sebastian aber guck mal, der Ästhetik kann man sich ja nicht verwehren. Also wenn das schön aussieht, ich glaube, das findet irgendwie jeder gut. Mir hat noch keiner gesagt, das findet er abstoßend.
Not Nora kenne ein paar, die das dann halt mit einem Rollbraten vergleichen und sich drüber lustig machen. Aber das sind dann die, die, glaube ich, so gar keine Berührungspunkte damit haben.
Sebastian Und ja, gut, das ist dann auch immer die Frage, wo kommst du her, findest du den Menschen besonders gut und möchtest halt nicht zugeben und dann kommt halt so ein Spruch im Zweifel.
Not Nora Ja,
Sebastian Ja, Partnersuche ist also schwierig, weil du viel unterwegs bist. Das ist ja ein Problem. Wie denkst du, das zu lösen?
Not Nora erstmal gar nicht. Ich finde das mit dem Unterwegssein ganz gut, weil ich da auch die Möglichkeiten habe, dementsprechend verschiedene Leute kennenzulernen. Weil ich gemerkt habe, wenn ich nur zu Hause sitze, ich weiß nicht, zumindest geht es mir mir so, dass ich das Gefühl habe, dass gewisse Kreise und gewisse Städte so eine gewisse Eigendynamik haben und naja, meine Heimatstadt hatte keine angenehme Heimat, so eine Eigendynamik, die hat mir nichts gegeben, die war sehr träge, die war sehr festgefahren und ja, dann bin ich das erste Mal nach Leipzig zum Beispiel und war total überrascht, wie entspannt die Leute sind und wie offen die Leute sind, aber auch nicht so, ich sag mal laut, wie in Berlin.
Sebastian sind die wirklich regional anders? Also eigentlich ist es ja meine Aufgabe, diese Erfahrung irgendwann mal gesammelt zu haben, aber gut, dass du das weißt, das ist super. Ist das, wo du sagen kannst, das ist wirklich so regional unterschiedlich?
Not Nora finde schon, dass zum Beispiel sowas wie durch die Fußgängerzone gehen und dann zu merken, okay, mein eigenes Schritttempo passt nicht zu dem Tempo der Leute. Entweder ich renne sie um oder sie rennt mich um. Oder beim Einkaufen da schon zu merken, wie die VerkäuferInnen irgendwie drauf sind und ob das für einen irgendwie blöd ist oder ob man sich wohlfühlt. Zum Beispiel in Nürnberg fand ich die immer unglaublich schroff und es war mir dann auch unangenehm. In Hamburg sind sie, also kann man es auch als schroff wahrnehmen, aber da habe ich es dann halt einfach nur als direkt erlebt. Und da fand ich das dann okay.
Sebastian Ich meine natürlich so szenemäßig, wenn man Stammtische besucht.
Not Nora Ach so, Stammtische habe ich noch nicht, wenn dann Partys.
Sebastian Also ich kenne ja auch,
Not Nora Und da gibt es auch ganz schöne Unterschiede. Also ja, finde ich schon.
Sebastian wobei da ist die Frage, liegt es an der Party oder liegt es tatsächlich an der Region, wo man ist. Ich vermag das noch nicht zu sagen, also bei Stammtischen, ich kenne ja auch ganz viele Konzepte, einfach so ein offener Stammtisch, wo einfach jeder mit jedem quatschen kann. Dann gibt es welche, da hat man so eine Art Stuhlkreis und dann wird das auch so ein bisschen moderiert, also ein bisschen, ich sag mal strenger, wo dann auch darauf geachtet wird, dass sich jeder ordentlich vorstellt in der Vorstellungsrunde. Also von super locker bis super straff organisiert habe ich da auch schon alles gesehen und alles hat so seinen Reiz, muss ich gestehen. Also, es gibt ja auch ganz viele verschiedene Konzepte und das finde ich wirklich gut. Wobei, ich weiß nicht, ob das von der Region her abhängig ist. Ich müsste einfach mal mit dem Podcast, ich glaube, wir müssen mal im süddeutschen Raum, müssen wir mal hier den Stammtisch besuchen. Das ist möglichst weit weg sozusagen und dann kann man mal gucken, ob es dann auf dem Rückweg dann dazwischen irgendwie Abstufungen gibt.
Not Nora Okay,
Sebastian Das würde mich ja wirklich interessieren.
Not Nora das fände ich auch spannend, wie du das so wahrnimmst. Also ich finde gerade die Unterschiede auch zum Teil eben schön, nur manchmal geht es mir so, dass ich mit einer falschen Erwartungshaltung rangehe und dann, ja, natürlich denke ich mir dann im Nachhinein, öh, das war ja doof, ich habe jetzt gar nicht damit gerechnet, dass alles so durchorganisiert und geplant ist und im Endeffekt, wenn man sich aber darauf einlassen kann, kann das ja auch mal dann schön sein.
Sebastian heißt das, du bist auf Partys gegangen in Städten, wo du niemanden kanntest? Alleine? Oh, da kommen ja alle Vorurteile, da kommt jetzt alles zusammen. Also, Sub, Frau, Jung, allein auf Party. Bist du da jemals gegangen, ohne zu spielen?
Not Nora Tatsächlich ziemlich häufig, weil mir einfach nicht danach war oder ich das Publikum nicht so spannend fand.
Sebastian Okay.
Not Nora So ging es mir im süddeutschen Raum auf einer Party. Ich wollte eigentlich oben ohne als Outfit wählen und dachte so, naja, ich weiß noch nicht, wie das so ist. Und sicherheitshalber ziehe ich dann doch mal irgendwie was Leichtes drüber und war dann ganz froh drum, weil die meisten halt, ich werde mal im Orion einkaufen waren. sich jetzt nicht so Mühe gegeben haben, was die Outfits angeht. Und die waren auch alle sehr verhalten. Also im Spielzimmer war nicht viel los. Bis gar nichts. Ja, nö, da war dann bei mir auch kein Bedarf da. Da war ich dann mit Tanzen und Gucken beschäftigt und bin aber auch überraschend früh für meine Verhältnisse wieder gegangen. Ja, genau. Also ich bin eher so, ich bin eher der Voyeur, würde ich sagen. also um selber aktiv mit einer fremden Person zu spielen, da muss schon eine gute, sehr stimmige Kontaktaufnahme stattfinden und meiner Erfahrung her tut sie das nicht. Also da kommen dann so Sprüche wie, ich sitze im Schneidersitz und beobachte die Leute beim Tanzen und bin einfach glücklich und ein Typ kommt her, weil ich einen Halsband trage und fragt mich, ob eine Sub denn überhaupt so bequem sitzen darf. Ich meine, ich habe gegrinst, nachdem ich ihm ein sehr deutliches Ja hingebrettert habe und er dann etwas peinlich berührt davon geflitzt ist.
Sebastian Okay, zack, verloren. Ja, das ist immer so die Frage. Es kann ja auch sein, dass du so drauf reagierst mit, ja, nur solange mir keiner es verbietet. Also, das ist ja dann auch so diese Wunschüberlegung, was passiert.
Not Nora Ja,
Sebastian Okay, also mit Hallo, ich bin sowieso, bist du allein hier, ist man, glaube ich, gleich raus.
Not Nora genau.
Sebastian Das
Not Nora Also ich finde, was eigentlich für mich am besten funktioniert, ist Blickkontakt tatsächlich. Jetzt nicht der creepy Blickkontakt von dem Menschen an der Bar, der die ganze Zeit starrt und ich habe es registriert und er starrt weiter und noch intensiver und hebt kurz eine Augenbraue und lehnt sie nach vorne, sondern mehr so subtil und gucken, ob dann eine Reaktion kommt, ob ich vielleicht grinse oder auch länger zurückgucke oder so. Und dann steigert sich das über den Abend. Und man hat ja an dem Abend verschiedene Situationen, sich zu begegnen in verschiedenen Szenarien.
Sebastian ist spannend, weil ganz viele sagen, sie würden nicht allein auf eine Party gehen. Und da
Not Nora aber ich liebe es, alleine dahin zu gehen. Ich finde das super gut, weil dann muss ich mich nicht irgendwie nach jemandem richten. Ich muss keine Angst haben, dass meine Freunde irgendwas sehen, was sie vielleicht nicht sehen wollen. Ich kann, ja, eben wenn ich Lust habe, drei Stunden da zu sitzen und Leute zu beobachten, kann ich das machen. Wenn ich Lust habe, vier Stunden zu tanzen, kann ich das auch machen. Wenn ich Lust habe, mit Leuten zu spielen, kann ich das auch machen, ohne mir Gedanken machen zu müssen. Nein,
Sebastian muss ich mal was Logistisches fragen an der Stelle. Hast du dann selber ein Spielzeugköfferchen dabei? Gar nichts.
Not Nora ich habe mittlerweile Seile, bin da aber noch ganz schön an den Anfängen und am Üben. Aber ansonsten habe ich meinen Körper.
Sebastian Gut, mit dem kann man eine ganze Menge machen. Man braucht auch nicht immer Werkzeug. Okay. Ist das schon mal so ein bisschen eskaliert? Also man geht auf eine Party, man will nur ein bisschen gucken und dann ist da jemand und dann kommt man quasi völlig zerfetzt wieder da raus.
Not Nora Kann auch ohne Spielzeugköfferchen passieren.
Sebastian Wie ist denn das? Weil ich lese gerade im Chat schon den Begriff Gruppe schützt. Das ist ja auch mal so ein Punkt. Wenn ich allein gehe, dann bin ich halt allein. Das heißt, ich muss mit allem selber fertig werden. Also wenn du so eine Gruppe, mit einer Gruppe zum Beispiel unterwegs bist, bist du bestimmt auch schon gewesen, dann hat man ja doch immer so einen Anker, wo man sagen kann, okay, da ist alles gut. Wie ist denn das? Einfach mal, bei mir wird das hier keiner sagen, dass er das macht, aber wie weit wird man denn da schlecht angegraben oder bedrängt, wenn man dann allein auf einer Party ist? Gibt es das überhaupt?
Not Nora Also ich gehe auch auf normale Partys alleine. Da ist es meiner Erfahrung nach sehr musikgenreabhängig. Auf Playpartys, also einen Idioten gibt es immer, mindestens. Und auch manchmal eine Idiotin, aber meistens ist es ein Idiot. Normalerweise ist es aber so, also wenn die Party mir im Vorfeld nicht zusagt und ich das Gefühl habe, da bin ich nicht sicher, dann gehe ich auch nicht hin. Wenn die dann aber zum Beispiel Security überall stehen haben oder Leute, die einfach aufpassen oder sich irgendwie kennzeichnen mit einem Neonbändchen oder so, dass man weiß, okay, zu denen kann man hingehen, wenn irgendwas sein sollte. Finde ich das ganz cool. Bin ich auch mutiger, dann dementsprechend da alleine hinzugehen, wenn ich vielleicht auch nicht so gute Laune habe. Weil, naja, meiner Erfahrung nach, wenn ich nicht so gute Laune habe und die mir dort erstmal verbessern will, bin ich auch irgendwie empfänglicher für dumme Kommentare. Ja, aber so richtig, richtig schlimm eigentlich, also das Übliche, was man so als Frau halt manchmal zu ertragen hat, von angetatscht werden, was man nicht möchte, das passiert ja bei normalen Clubs leider genauso, bis hin zu den Standardsprüchen. Aber meistens sind es Doms, die, ja, wie das mit dem Halsband, ich gehe mal davon aus, dass das auch viel damit zusammenhängt, dass es eben eine gewisse Sicherheit gibt zu sagen, okay, das Halsband hat hier die Bedeutung, das heißt, die Person geht davon aus, dass ich ein Sub bin und dass man dann, dass ich mich an die Regeln halte und dieses Halsband auch nur trage, wenn ich, keine Ahnung, verfügbar bin oder was auch immer.
Sebastian Ja, das ist ja gerade der Trugschluss, eigentlich ist ja Halsband, gehört jemandem, also mal nicht anfassen bitte.
Not Nora ich habe Kreise kennengelernt, die haben gemeint, Halsband bedeutet eher, dass man auf beiden Seiten unterwegs ist oder dass man, je nachdem, ob eine Leine dran ist oder nicht und ob man die selber hält oder nicht. Also es gibt ja ganz viele komische Regeln, die man irgendwie, naja, von einem Freund mal gehört hat und weitergetragen wurden, aber irgendwie so wirklich einheitlich ist das nicht. und vor allem seit Halsbänder mittlerweile in der Mode angekommen sind, ist, glaube ich, der Zug ein bisschen abgefahren.
Sebastian Ja, man muss natürlich ein bisschen gucken, was ist das für eine Party, wenn da natürlich auf der Partybeschreibung steht, wer Halsband trägt, ist für alle verfügbar, habe ich eigentlich noch irgendwo gelesen, okay, aber wie, wenn du sagst, ich gucke mir ja vorher an, was ist das für eine Party, was ist da, wonach gehst du denn da, also wenn ich jetzt eine Party mache, was soll ich am besten in die Beschreibung schreiben, damit du sagst, oh ja, da kann ich einen schönen Abend haben. Oder was sollte ich bitte nicht reinschreiben?
Not Nora Was es auf keinen Fall für mich persönlich geht, ist ein sehr strikter Dresscode. Also wenn mir jemand sagt, ich muss hohe Schuhe tragen, gehe ich nicht hin. Weil, also ich gehe auf Playpartys, die ähnlich wie das KitKat in Berlin sind. Also sprich, auch der Fokus auf Party und Tanzen in Kombination mit Spielen. sprich nicht sowas wie ein Swingerclub, wo dann der Fokus doch eher auf der zwischenmenschlichen Körperlichkeit liegt.
Sebastian Sehr schöner Begriff.
Not Nora Genau, und da sind hohe Schuhe einfach, also abgesehen davon, dass ich einfach nicht gerne hohe Schuhe trage, muss ich sagen, ich habe ein kleines Problem mit Autorität und das ist für mich dann so, da schlägt bei mir der Trotz durch und dann habe ich da schon keinen Bock mehr. Oder wenn es dann heißt, ich muss Reizwäsche tragen, ich hasse Unterwäsche. Also wirklich, ich hasse Unterwäsche.
Sebastian Du läufst lieber nackig rum, ja?
Not Nora Das heißt, entweder das oder ich, am liebsten mag ich es, wenn der Dresscode halt kreativ ist oder ein Motto hat oder sowas.
Sebastian Ja,
Not Nora Und dann kann ich halt irgendwie was zusammenwurschteln und wenn ich mich wie eine Katze fühle, dann gehe ich an dem Tag als Katze. Ja, und nicht als, ja,
Sebastian Dresscode finde ich aber auch immer schwierig. Also ja, ein Dresscode, dass man da nicht in Jeans und Turnschuhen aufschlägt, völlig okay.
Not Nora eben,
Sebastian Aber wenn dann wirklich da detailliert ausbaldowert wird, was die Frau zu tragen hat und was ich dann zu tragen habe, dann denke ich mir, ja, ich möchte auch ein bisschen Spaß haben und einfach nette Menschen. und das soll auch, klar, das soll nicht schlampig aussehen, aber ich bin halt schon der Meinung, hm, ich will ja da ja eine Party haben, ne, und
Not Nora Richtig.
Sebastian im Endeffekt, die Partys, wo der Dresscode dann immer so am irresten und schlimmsten beschrieben wurde, da hat dann eh jeder drauf gefiffen.
Not Nora Ja, wahrscheinlich, weil das so abgeschreckt hat, dass dann keiner hingegangen ist. Also ich meine, im Endeffekt soll sich ja jeder wohlfühlen. Und wenn man dem Dresscode nicht ganz entspricht, dann findet man eben sein Schlupfloch. So wie ich eben keine Reizwäsche mag oder am Anfang auch nicht gerne oben ohne rumgerannt bin. Unten ohne finde ich generell etwas schwierig wegen der Sitzsituation. Ja, dann halt da eine Alternative für sich finden, mit der man sich aber trotzdem wohlfühlen kann. Und dann gibt es ja auch ganz viele Fetische, keine Ahnung, Textilfetische, wie wenn jemand Nylons mag oder Lycra oder Leggings. Heißt das jetzt, ich darf das nicht tragen, nur weil 80% Haut jetzt zu sehen sein muss? Das ist halt so ein bisschen schwierig.
Sebastian Ja, wer misst das dann, ne?
Not Nora Ja, also, naja, die Doorbitch, wie es immer so schön heißt.
Sebastian Ich überleg grad, Apex Predator hat grad geschrieben, Frauen sollen nicht schlampig aussehen, Grübel. Ich überleg grad, hab ich das gesagt? Wenn ich es gesagt habe, ähm, nein, nein, Wir Jungs sollen, ja, das ist immer so ein bisschen, man soll schon sehen, dass man sich ein bisschen Mühe gegeben hat. Ich glaube, das ist so der Begriff, ne? Also, ja, die können auch alle meinetwegen schlampig aussehen. Ist mir egal. Ja, ich habe ja, ich habe ja das, genau, schlampig, aber mit Stil.
Not Nora Schlampig, aber mit... Genau, ja, sowas schreckt mich ab. Ich gucke mir natürlich auf diversen Plattformen dann auch an, welche Gästeliste es gibt, wer da so hingeht, wie der Altersdurchschnitt ist. Wenn es viele Ältere sind, dann schreckt mich das doch ein bisschen ab. Ich mag es ganz gerne, wenn es gut gemischt ist. Also ich bin absolut kein Fan davon, nur auf eine Junge-Party zu gehen, sage ich mal. Habe ich auch ein paar Mal ausprobiert. Ja, ist einfach nicht so mein... Ja, die Bewertungen, die Location an und für sich, da spielen eigentlich ziemlich viele Sachen rein im Endeffekt, was für Musik läuft.
Sebastian Wie kurzfristig entscheidest du denn dann? So heute oder eher mit Vorlauf?
Not Nora Ja, manchmal mit Vorlauf. Also wenn ich weiß, dass ich beruflich in der Stadt sein werde, gucke ich schon im Vorfeld, ob es was gibt im Normalfall. Manchmal ist es auch spontan oder ich entscheide an dem Abend, ob ich gehe oder nicht, weil eben das alleine weggehen dann doch manchmal mit Überwindung zu tun hat. Und dieses, okay, wie geht es mir gerade? Habe ich jetzt wirklich Bock, mich mit jemandem rumzuärgern im schlimmsten Fall? Oder eben der Situation ausgeliefert zu sein, da erstmal alleine zu sitzen, weil man ja nicht mal sein Handy nehmen kann.
Sebastian Das stimmt, du kannst ja nicht mal daddeln.
Not Nora Also es gibt schon manchmal, wenn die Party, vor allem wenn ich sehr früh da bin, weil es dann zum Beispiel günstiger ist oder so, oder ich, keine Ahnung, wie die Zugverbindung besser ist, ist manchmal so die erste halbe Stunde, Stunde ganz schön unangenehm.
Sebastian aber das ist ja vielleicht wieder auch, das ist vielleicht möglicherweise auch wieder so ein leichter Kick. Es ist jetzt unangenehm, es wird schon schön werden. Wenn du jetzt die Seite, wenn du jetzt von oben auch mal guckst, also sagst, ja, ich bin als Top unterwegs, da hast du ja auf Partys ganz andere Möglichkeiten in Zukunft. Da kannst du ja irgendwie einen Kerl oder eine Mädel schnappen und sagen, komm, wir spielen jetzt. Okay,
Not Nora nein, weil ich da noch sehr, also A, habe ich zum Teil schlechte Erfahrungen gemacht, was das angeht, als ich so ganz frisch und toppig unterwegs war. Aber das hattet ihr ja auch schon in einer der letzten Folgen mit Wunschzettel-Sub. Die habe ich tatsächlich einige an einem Abend erwischt. Die haben das irgendwie gerochen und ja, es war einfach doof.
Sebastian aber was haben die sich denn gewünscht?
Not Nora Naja, die waren halt schlichtweg sehr fordernd. Und wenn sie bedient waren, sind sie einfach gegangen. Und ich dachte so, okay, ich habe jetzt eigentlich nicht gesagt, dass du gehen darfst. Könntest du bitte mal sauber machen. Also, ja,
Sebastian Oh, echt jetzt? Also wirklich so im Spielzimmer und dann so, ja, fertig, tschüss.
Not Nora es kam ein Danke, Mistress, und dann wurde sich verkrümelt.
Sebastian Da fehlt ja nur noch, dass er noch ein paar Münzen hinschmeißt, meine Herren. Uh, okay.
Not Nora genau, sehr, sehr unangenehm, und seitdem bin ich da ein bisschen vorsichtiger, plus, ja, ist Konsens halt super wichtig, und auf einer Party ist das immer ein bisschen schwierig, wenn ein gewisser Alkoholpegel zum Beispiel herrscht, oder man sich nicht so gut unterhalten kann, oder ja, ja, ja, ich will ja auch nicht zu weit gehen. Wobei ich glaube ich eher, naja, mehr so die vorsichtige Variante bin.
Sebastian Ja gut, aber das ist natürlich auch eine Überlegung. Also es ist eben dann doch nicht so einfach. Man meint ja immer, Frauenüberschuss, äh, Männerüberschuss, und dann müsste man sich als Frau ja nur jemand aussuchen. Und dann klappt das schon. Aber echt, wenn da so eine Nummer passiert, boah, da wäre ich auch echt abgeschreckt. Danke, Mistress, zack und tschüss. Mach mal sauber, Mistress. Um Gottes Willen.
Not Nora Ja, oder er hat vielleicht gedacht, der Nächste macht es, aber ich weiß es nicht. Ich werde es hoffentlich nie herausfinden. Aber ja, ja, nee, ich glaube alleine als Frau irgendwo auf so eine Party gehen, Natürlich hat man theoretisch sehr viele Möglichkeiten, aber auch gleichzeitig, weil man alleine als Frau ist, wird man anders behandelt, wie eben das Thema mit dem Schutz der Gruppe. Also ich glaube, die Leute trauen sich eher, sich daneben zu benehmen, als wenn die jetzt sehen, okay, ich bin noch mit Freundinnen da oder habe eben jemanden, zu dem ich gehen kann.
Sebastian Ja, wäre jetzt die Frage, wäre das vielleicht in Zukunft eine Strategie, dass man sagt, okay, ich suche mir vorher ein paar Leute so als Party-Pate, dass du einfach schon mal den Anschluss generell hast? Oder nimmt das vielleicht was vom Zauber? Hm,
Not Nora ja, beides so ein bisschen. Also einerseits würde ich es ganz sauber nehmen, aber ich gehe ja durchaus auch auf Partys, im Normalfall mit Bekannten. Also ich habe mittlerweile in fast jeder Stadt, in der ich wohne, ich bin auch Freunde oder Bekannte, auf die ich zurückkommen kann. Oder man fährt gemeinsam hin.
Sebastian okay,
Not Nora Also gerade in Essen gibt es eine Partyreihe, die sehr schön ist und bei der ich mich sehr wohl fühle und da habe ich auch zwei, drei Freundinnen, die dann einfach mitkommen.
Sebastian ja, das ist tatsächlich so ein Ding, also allein auf einer Party, also mit einer Gruppe, glaube ich, kann das eigentlich nur gelingen, so ganz allein, das kann super sein, ich habe das auch schon gesehen auf einer Location, dann hast du dann am Anfang jemanden, der völlig verschüchtert ist und vier Stunden später siehst du den Menschen nochmal im Schlepptau von jemandem oder mit jemandem im Schlepptau und nur noch am Grinsen und happy und Wahnsinn, Kann aber auch einfach schief gehen, dann sind die Menschen nach zwei Stunden wieder weg. Das ist,
Not Nora Ja, aber das ist ja das Schöne, man kann ja jederzeit gehen, also für den Fall, also wenn ich merke, okay, irgendwie ist das Publikum nix oder ich fühle mich gerade auch einfach nicht wohl und dementsprechend kriege ich auch alles in den falschen Hals, also ja, manche Sachen steckt man auch einfacher weg, wenn man gute Laune hat. Dann gehe ich halt einfach, also dann muss ich auch nicht erst rumrennen und Leute suchen und Bescheid sagen, dass ich gehe. Aber ich hätte mal die Gegenfrage, wie ist denn das, wenn man in einer Gruppe da ist? Ist man da nicht gehemmter?
Sebastian gehemmter für was? Also meinst du jetzt jemanden anzusprechen oder?
Not Nora Mit gewissen Dingen zu tun, die man auf so einer Party macht.
Sebastian Warum? Das ist ja, die machen ja auch Quatsch.
Not Nora Das ist ja genau die Sache. Also in meinem Kreis war das dann eher so, dass man sich abgesprochen hat. So, hey, was geht, was geht nicht? Zum Beispiel war ich tatsächlich mal mit meiner Cousine auf so einer Party und dann war ganz klar, okay, wenn irgendwas läuft, Du gehst in ein anderes Zimmer, ist das klar?
Sebastian Okay, also Verwandtschaft habe ich noch nicht mitgeschleppt, gebe ich ehrlich zu. Ich habe natürlich jetzt, das ist jetzt auch, da bin ich jetzt ganz langweilig, in der Regel das Podcastsubbie ja dabei gehabt und dann habe ich ja quasi meinen Fixpunkt gehabt und aber trotzdem hat man ja dann auch eine Gruppe, wenn das gerade eine Party in der Umgebung ist oder gar nicht weit, sagen wir mal, fährst du 150 Kilometer, gehst du bei der Party durch die Tür und hast einen halben Stammtisch da sitzen plötzlich. letztlich, ohne dass es vorher abgesprochen war, das ist dann auch sehr merkwürdig, aber ich würde nicht sagen, dass mich das in irgendeiner Form hemmen würde, weil das sind ja auch alles BDSMler und die machen auch irgendwelchen Kram, aber du hast dann eben nochmal die Möglichkeit zu sagen, jetzt ist es gerade mal ein bisschen ruhiger oder so, dann setzt man sich da einfach mit dazu und dann hat man halt eine Gruppe. es gibt natürlich sowas wie so eine Art Gruppendynamik wo man guckt, dass man sich da nicht mitziehen lässt oder aber meistens sind ja Partys, da haben wir ja mehr als einen Raum man kann sich ja im Zweifel auch aus dem Weg gehen hast du ja auch gesagt mit der Cousine, dass man sagt okay, wenn einer was macht, dann
Not Nora Aber dein Szenario war ja, bzw.
Sebastian verlässt der andere den Raum
Not Nora die Aussage, dass die anderen ja auch Kram machen. Jetzt ist aber die Sache, was ist, wenn die nicht damit anfangen?
Sebastian die nicht damit anfangen hat
Not Nora Also man dann quasi auch nicht weiß, auch wenn es nicht abgesprochen ist und man sich dort trifft und sieht und so, hallo, auch hier, na? Und keiner anfängt zu spielen. Denn dann ist ja die Frage, wenn alle so denken, naja, wenn die anderen auch spielen, dann kann ich auch.
Sebastian schon mal jemand, dann keiner gespielt
Not Nora die besagte Party im süddeutschen Raum.
Sebastian okay, also das heißt, du gehst mit einer Gruppe, keiner spielt, du willst spielen, aber du willst auch nicht die Erste sein.
Not Nora das ging gefühlt der ganzen Party so. Das war ein älteres Pärchen, die haben eine Performance abgeliefert, würde ich sagen. Also es hat sich für mich nach Performance angefühlt. Normalerweise gucke ich echt gerne zu, aber das war sehr mechanisch. und alle anderen saßen halt zum Teil auf den bespielbaren Möbeln und haben sich unterhalten und gekichert, aber keiner hat sich so richtig getraut.
Sebastian also das kommt mir gerade vor wie so eine Schülerparty, wo dann keiner zuerst auf die Tanzfläche will. Ja, aber guck mal, da sind wir jetzt irgendwie Richtung Scham auch so ein bisschen unterwegs, wenn man dann als Erste vor allen anderen dann da irgendwie Dinge am Tun ist. Das ist doch super.
Not Nora ich zum Beispiel mache das sehr, sehr gerne, wenn eben nicht mein halber Bekanntenkreis dabei ist.
Sebastian Das
Not Nora Ich habe einen sehr kinky Bekanntenkreis. Dementsprechend ja.
Sebastian Oh, das finde ich aber spannend. Also das heißt, vor denen fällt es dir dann schon eher schwer.
Not Nora Ja.
Sebastian Warum? Das sind doch auch alle kinky. Ja,
Not Nora Ja. Ja, wir reden auch super offen drüber und tauschen uns aus, aber zu sehen ist dann irgendwie nochmal was anderes. Und ich mag auch dieses Gefühl von nicht zu wissen, wer es jetzt genau gesehen hat und durch den Club zu laufen und dann versuchen, die Blicke zu deuten. So, ah, okay, hat die Person jetzt mitgekriegt, was ich da jetzt gerade Böses, Böses angestellt habe oder nicht. Und das wäre mit meinen Freundinnen eher so, ja, ja. Ja,
Sebastian aber ich habe das Gefühl, das macht dir dann schon Spaß, dann diejenige, welche jetzt gewesen zu sein, die die Sache angeschubst hat.
Not Nora es
Sebastian Also dieses Überwinden, das sehe ich jetzt quasi gerade auch so als Mind-Challenge für dich. Dieses um Gottes Willen, das ist mir jetzt unangenehm und peinlich und dann machst du es ja doch und hinterher wird es toll gewesen sein.
Not Nora ist so eine Mischung aus einerseits mehr so im Hintergrund sein wollen und lieber nur der Voyeur und andererseits mega die Rampensau zu sein. Und das switcht genauso im Laufe des Abends bei mir immer mal wieder, wonach mir mehr ist, ob ich jetzt auf dem Podest tanze und das super gut finde. Irgendwie, ja, oder halt mich eher in die Ecke verkrümmeln und Leute beobachten Und ich versuche nicht da zu sein.
Sebastian Ja gut, aber du hast natürlich diesen unbestreitbaren Vorteil, wenn du eh quasi durch die Republik tourst und immer wieder mal irgendwo anders bist. Also die nächste Party kommt bestimmt. Und gucken wir jetzt mal, mal so zwei Monate in die Zukunft. Da habe ich, glaube ich, die ersten Ankündigungen schon gelesen. Ich glaube, du freust dich.
Not Nora Ja und nein, ich habe auch gleichzeitig super, super viel Angst davor, überfordert zu sein. Ich finde es gut, dass es jetzt erst langsam losgeht, weil ich glaube, so die Menschenmengen von früher würde ich jetzt nicht packen.
Sebastian Ja, das ist gerade eh alles ein bisschen komisch. Also auch die Vorstellung, so eine Party zu haben, wo alles eng an eng ist und so. Das ist gerade ein komisches Gefühl. Ich mag aber meinen, dass man sich wahrscheinlich sehr schnell daran gewöhnen wird.
Not Nora ich gehe davon aus, also es ist dieses, die Angst ist natürlich gerade präsenter, weil sie halt generell präsent ist.
Sebastian Also ja,
Not Nora Also quasi Angst vor anderen Menschen, sage ich mal. also im übertragenen Sinne aber naja, auch gleichzeitig die Erinnerung, wie schön das war sich auszutoben und sich zu sehen und sich zu unterhalten und irgendwelche Gespräche, die sich einfach mit einem wildfremden Menschen entwickeln und man denkt sich so, krass, ich hab jetzt gerade voll gespürt wie wir uns da halt, ne, auf einer Wellenlänge und voll geöffnet und super angenehm und kein Smalltalk und kein nur so tun als ob, sondern sondern einfach ehrlich, weil so eine Party halt auch irgendwie ein geschützter Raum ist für viele, also für mich zumindest, und ich mich da auch freier bewegen kann und dann auch freier sprechen kann dementsprechend und dann auch dementsprechend zwischenmenschliche Begegnungen habe, die ich wahrscheinlich beim Aldi um die Ecke nicht hätte.
Sebastian definitiv.
Not Nora Ja, im
Sebastian Lass mich zum Schluss nochmal fragen. Die Vorstellung, stell dir vor, du hast einen Partner, eine Partnerin, keine Ahnung, was langfristig ist. Also jemand, mit dem du die Partys besuchst, mit dem eine gewisse Routine einkehrt, wo das dann auch einfach dauerhaft so ein bisschen Teil vom Leben ist. Einfach mal so grundsätzlich diese Vorstellung. Ist das eher erschreckend für dich oder sagst du, früher oder später will ich das?
Not Nora Im kleinen Rahmen habe ich das schon. Also ich habe Spielpartner in verschiedenen Städten.
Sebastian Okay.
Not Nora bei denen wohne ich dann quasi in der Zeit auch, mit denen gehe ich jetzt,
Sebastian Okay, ja, mit denen geht sie und dann ist sie jetzt gerade weg. Das ist aber ärgerlich. Die Leitung ist noch da. Oh, jetzt bist du wieder da. Hallo. Ich mache mir mal hier so eine Schnittmarke. Ich werde hier ganz fürchterlich schneiden. Es kann ja nicht sein, dass ich die Abmoderation noch vor dem letzten Gespräch gemacht habe. Okay, also du hast in verschiedenen Städten Spielpartner, bei denen du auch wohnst. Soweit habe ich noch was hören können.
Not Nora genau, und die ich dann entweder auf einer Party kennengelernt habe und oder auch mit denen auf solche Partys gehe. Das heißt, ja, ist definitiv Teil von meinem Leben, wäre schön, wenn es mehr wäre. Also,
Sebastian Mehr Spielpartner, ja gut. Okay, aber keine, ich sag mal, so eine klassische Beziehung in dem Sinne. Sondern schon so einfach in jeder größeren Stadt eine Base sozusagen.
Not Nora also, Eine klassische Beziehung kann ich mir schon seit Jahren nicht vorstellen, dann praktiziere ich das auch nicht.
Sebastian Okay,
Not Nora Unter anderem wegen dem Konfliktpotenzial. Wenn man alleine auf so eine Party geht oder einen sehr kinky Bekannten- und Freundeskreis hat und so weiter, kommen viele nicht mit klar. Und ich möchte da keine Kompromisse machen. Ja, im
Sebastian okay. Ja gut, aber es ist doch eine Einstellung. Und wenn das für alle offen kommuniziert ist, dann passt das doch.
Not Nora Idealfall.
Sebastian Ja, Not Nora.
Not Nora Ich
Sebastian Not Nora, ich glaube, du wirst viel Spaß haben im nächsten Jahr und ich bin gespannt, was passieren wird, was dabei rauskommt. Ich finde, da waren jetzt mal auch ein paar neue Aspekte einfach mit drin, gerade allein auf einer Party. Das ist ja jetzt für viele, die jetzt auch während der Pandemie angefangen haben, BDSM gut zu finden. Also ich würde persönlich empfehlen, wenn ihr eine Gruppe von Leuten kennt, dann geht mit der Gruppe von Leuten einfach auf eure erste Party. Und alleine kann man dann hinterher immer noch. Aber mit ein bisschen Glück hat man auch Spaß.
Not Nora Also ich bin das erste Mal auch nicht alleine gegangen Und ich war sehr, sehr froh, dass mich jemand an die Hand genommen hat und war das erste Mal schon ganz schön viel. Also auch das zweite Mal war immer noch ganz schön viel zu verarbeiten und zu sehen, dass es ja doch ein bisschen anders als der Alltag ist. und es ist dann einfach schön, jemanden da zu haben, zu dem man gehen kann, der einen vielleicht auch mal rumführt oder so, um so die groben Regeln zu erklären oder einen halt auch unterstützt, denn ich finde gerade so
Sebastian Definitiv.
Not Nora Grenzen setzen auf so einer Party ist auch nochmal so ein Thema und es ist besser, wenn man dann jemanden hat, der einen dann auch bestärkt und sagt, hey, natürlich darfst du da einfach gehen, wenn der dich vollhabert oder wenn der dich einfach antatscht.
Sebastian Ja, also dass man da einfach jemanden dabei hat, ist gar nicht schlecht. Und ich sage immer, ich freue mich ja dann in den nächsten Monaten auf viele Menschen, die anrufen und sagen, Mensch, ich habe meine allererste Party am Wochenende besucht. Das und das und das und das und das und das. Da freue ich mich total drauf, weil da hört man das Leuchten in den Augen.
Not Nora ja,
Sebastian So, ich werde mich jetzt von dir verabschieden. Vielen, vielen Dank, dass du angerufen hast. Hat mich sehr, sehr gefreut. Und gleich beim ersten Mal beim Live zuhören, das ist wunderbar, perfekt. Ich mache jetzt gleich noch eine kleine Ersatz-Abmoderation und dann gehe ich hier auch, heute ist der Tag dann rum. Meine Stimme verlässt mich, ich muss mal einen Schluck trinken. Not Nora, du kommst natürlich jetzt hier in meine Kiste, in meine ewige Wunschzettelkiste rein, in eine Losboxkiste und vielleicht früher oder später brauche ich von dir eine Adresse für einen Kaffeebecher.
Not Nora lasse mich überraschen.
Sebastian Anfang Juli ziehe ich wieder. Vielleicht bist du ja schon dabei. Alles klar. Hab einen schönen Restabend. Mach's gut.
Not Nora sehen uns, alles klar, tschüssi.
Sebastian So ihr Lieben, das war Not Nora. Jetzt haben wir doch noch ein Stündchen gequatscht. Ja, manchmal passiert das. Ah, ja, mal gucken, wie ich jetzt geschnitten haben werde.

Verabschiedung

Ich werde mich jetzt einfach ganz sang- und klanglos von euch verabschieden. Liebes Publikum, lieber Chat, schön, dass ihr da wart, dass ihr zugehört habt, dass ihr mir hier ein bisschen geholfen habt. Und wir hören uns wieder am 24.06., also nächste Woche fällt leider aus. Und in zwei Wochen, dann in alter Frische, da gucke ich mal, was ich mache. Ich habe hier zwei, drei verschiedene Pläne, was wir an dem Abend machen. Vielleicht ist ja Jan dabei aus der vorletzten Folge. Vielleicht habe ich auch einen ganz anderen Gast. Das werde ich jetzt in aller Ruhe planen und nächste Woche erstmal aufnehmen. Und ja, ihr Lieben, habt ein wunderschönes Wochenende, genießt ein bisschen die Sonne und das schöne Wetter. Wenn nicht gerade Gewitter ist und wenn Gewitter ist, dann nutzt es zum Spielen. Es macht so einen Spaß irgendwie zu hauen und zu machen und böse zu sein, während draußen Blitz und Donner herrschen. Es ist so herrlich. Also habt ein schönes Wochenende, ein schönes Wetter und natürlich kein schlimmes Gewitter. da viel Spaß und ja, bis in zwei Wochen, am 24.06. und ja, bis dahin, hört einfach noch ein paar alte Folgen oder so, wenn ihr mögt. Lohnt sich manchmal dann noch ein bisschen nachzuhören, manchmal hat man sicher noch eine übersehen. Jetzt habt ihr mal die Gelegenheit und zwei Wochen Zeit, einfach mal irgendwas Altes zu hören. Vielleicht findet ihr ja noch was, was ihr nicht gehört habt. Macht's gut und ja, bis in zwei Wochen, bis zum 24.06. Tschüss!


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