Podcast-Studio mit Mischpult, Mikrofonen und verstreutem Kink-Zubehör in gemütlichem Raum mit Gartenblick
Live
Live · 06.03.21 · 85min · 5.454 Downloads · 320

Unvernunft Live 04.03.2021 - Kai's Chronik

Und dann wieder ins Forum

337
Das Transcript wurde automatisch erzeugt und kann Fehler enthalten.

Intro

Begrüßung

Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer 56 am 04.03.2021. Schön, dass ihr da seid und ich begrüße euch in dystopischen Zeiten. Ihr wisst es, hier wird über BDSM gesprochen. Mein Name ist

Bald 1 Jahr Live

Sebastian Stix und man will es nicht glauben, am 23. März jährt sich das Ganze, nämlich dann war die erste Live-Sendung vor einem Jahr und ich schaue mal, was ich Schönes machen kann. Dann, okay, ja, ich begrüße ganz herzlich erstens natürlich den Chat, so zahlreich heute, ich bin ja fast nervös, natürlich bin ich nervös und ja, ich begrüße gleich meinen ersten Gast, den Kai, das dauert noch ein, zwei Minuten und heute ist natürlich der erste Donnerstag im Monat, das heißt, es gibt für alle Menschen, die hier schon mal angerufen haben, so ganz spontan, ja, für einen von diesen Menschen gibt es einen Kaffeebecher und zwar den, den man nicht kaufen konnte, sondern den für Leute, die mitgemacht haben. Okay, bevor es losgeht, mag ich noch erzählen, dass

Podcastpate gesucht!

diese Folge natürlich unterstützt wird von euch Hörern, aber diese Woche nicht von einem Podcast-Partner und deshalb zwei, drei Worte dazu. Ich habe das ja im Februar ausprobiert mit Deviance und Penumbra und wenn ihr jemanden kennt, wo ihr sagt, Mensch, der könnte doch hier mal zeigen, was er so hat, das kann alles mögliche sein, also Dienstleister im Bereich BDSM. Ich bin da ein kleines bisschen käuflich und versenke dann die ganze Kohle in den Podcast wieder rein. Also wenn jemand hier zuhört und sagt, Mensch, ich könnte mir vorstellen, hier präsentiert zu werden, dann einfach mal Kontakt aufnehmen und dann reden wir mal darüber, was man da machen kann und wie man das machen kann. Das tut dem Podcast gut und das tut den Hörern gut und das tut mir gut und überhaupt ist das für alle gut. Also keine Scheu, einfach mal melden und dann reden wir drüber. Okay, das ist die Geschichte. So, dann kann man hier heute Abend natürlich anrufen, sobald ich mit meinem ersten Gast fertig bin. Die Nummer gebe ich dann nochmal durch. Und ich habe noch was ganz Neues. Ich habe heute Abend mal einen

Ein Tisch bei Fyyd

Tisch bei Fyyd in der World sozusagen. Den Link habe ich eben schon mal in den Chat reingepostet. Das mache ich jetzt auch. Da kann man auch gemeinsam hören und ein bisschen zum Jitsi sich auch sehen und darüber quatschen, wenn ihr das gern möchtet. Wir probieren das heute mal aus im Chat. Dann folgt folgendem Link. Der ergibt allerdings tatsächlich auch nur Sinn während der Live-Sendung. Das heißt, liebes Publikum, die das jetzt später hören, für euch gibt es einen anderen Link in den Shownotes. Okay, da habe ich nämlich auch noch Großes vor, weil das macht richtig Spaß. Ja, und dann kann ich noch sagen, dass ich ein, nein, zwei neue Aufnahmen

Aufnahmebericht

gemacht habe, zwar remote, aber ich habe sie gemacht und die eine ist so schön geworden und die wird tatsächlich am Montag erscheinen, den Trailer gibt es ja dann später, aber jetzt schon mal Grüße an Dilara, das war mir ein Fest und es hat unglaublichen Spaß gemacht und ja, ich freue mich drauf, dass wieder einmal eine Folge erscheint am Montag. So, und bevor ich jetzt hier viel zu weit und

Mein Gast Kai

viel zu viel erzähle, wir wollen ja eigentlich auch miteinander reden und deshalb lade ich jetzt meinen Gast ein, mich anzurufen. Ja, ihr kriegt noch ein bisschen Musik und dann schauen wir gleich, wie es losgeht. So, und da sind wir wieder. Ich habe Kai mitgebracht. Hallo.
Kai Hallo Sebastian, grüß dich.
Sebastian Ja, schön, dass du dabei bist. Du hast dich ja gemeldet auf den Aufruf. Ich habe keinen Gast, das mache ich bloß. Dankeschön.
Kai Sehr gerne. Ja,
Sebastian Ach, ich weiß nicht, wollen wir ein bisschen über BDSM reden?
Kai das werden wir wohl tun. Deswegen bin ich da.
Sebastian Na dann? Das ist gut, das freut mich.
Kai Ja,
Sebastian Ich habe auch ein paar Notizen zu dir und dann schauen wir mal, dass alles gut wird.
Kai dann schauen wir mal.
Sebastian Okay, ich darf sagen, du bist 46 aus Ostwestfalen und du hast mir auch gesagt, das sei nicht der Pott.
Kai Nein, das ist nicht der Pott, so wie ich das weiß. Ich bin allerdings auch nicht gebürtig von hier. Deswegen, vielleicht bin ich da auch noch nicht so integriert.
Sebastian Ja, keine Ahnung, ich weiß nicht, wo der Pott anfängt und aufhört. Ich weiß nur alles, was westlich von Hannover ist. Das ist irgendwie die Region, um Gottes Willen. Da kriege ich wahrscheinlich böse Mails.
Kai Ja, das könnte jetzt passieren.
Sebastian Ja, okay. Wir haben uns überlegt, dass wir ein ganz klitzekleines bisschen vorne anfangen bei dir und gar nicht bis heute gehen, weil eigentlich wollten wir ja irgendwann doch mal so eine richtige Folge zusammen aufnehmen. Aber ich glaube, man kann sagen, du bist verpartnert und
Kai Jawohl.
Sebastian glücklich und Dom und alles schön.
Kai Ja, Dom auch schon seit einer Weile, allerdings nicht immer gewesen. Und ja, mit einer wunderbaren Frau verheiratet. verheiratet und wir haben das große Glück, dass wir was BDSM angeht, so kompatibel sind, dass wir uns da beide eigentlich vollständig ausleben können.
Sebastian Wunderbar. Das Schöne ist natürlich jetzt, ich kann jetzt sagen, darüber reden wir aber heute überhaupt nicht, weil das mache ich dann mit euch beiden zusammen.
Kai Das wäre schön, wenn es denn mal klappt.
Sebastian Ja, aber dieses, früher war das mal anders, da wird es doch spannend. Wann hat denn deine Reise angefangen?
Kai fing es natürlich nicht ganz mit an. Es ist eigentlich erschreckend, es ist schon fast 20 Jahre her. 2002 müsste es gewesen sein. Nein, beziehungsweise vielleicht fangen wir noch ein bisschen früher an, weil du fragst die Leute immer gerne, wann habt ihr denn überhaupt gemerkt, dass da irgendwas ist, was vielleicht doch ein bisschen anders als die Norm ist. Und das war, wenn ich das jetzt so rekapituliere, im Nachgang weiß man das immer ein bisschen besser einzuschätzen, doch in sehr früher Kindheit schon, dass mich alles, was irgendwie mit dem Begriff oder der Aktion Fesseln zu tun hat, damals noch, wo ich das überhaupt nicht irgendwie mit einem sexuellen Kontext versehen habe, getriggert hat, würde man heute wahrscheinlich sagen. Also es war mir geradezu irgendwie peinlich. Es war ein Gefühl, das ich nicht einsortieren konnte. Es war irgendwas Besonderes dabei. Es war richtig unangenehm, wenn in irgendeiner Kinderserie irgendwas passierte und irgendjemand neben mir saß. Das war mir grauenhaft peinlich. Also irgendwas muss da gewesen sein. Wirklich viel ist dann natürlich jahrelang nicht passiert in früher Kindheit. Irgendwann dann so im jugendlichen Alter Da hat man dann mal so, wie man heute weiß, völlig stümperhaft mit Self-Bondage rumexperimentiert und hat sich selber irgendwelche Dinge ausprobiert, die natürlich nicht so wahnsinnig gut klappen.
Sebastian Darf ich mal fragen, wie alt warst du da?
Kai gute Frage, Teenager, 10, 12.
Sebastian Okay. Und vorher aber ein schlechtes Gefühl gehabt tatsächlich.
Kai Schlecht im Sinne von, also man kann es nicht einsortieren. Es ist so dieses Gefühl, wie wenn man plötzlich irgendwie auf so eine Bühne geschoben wird und ein Gedicht aufsagen muss. Es ist einfach irgendwie peinlich und unangenehm und man kann es nicht so richtig einsortieren.
Sebastian Okay. Aber du hast jetzt keine Erinnerung an irgendeine, was weiß ich, Ermahnung durch die Eltern oder sowas? Oder irgendwas, was dich da vielleicht ...
Kai Nein,
Sebastian Okay.
Kai nein, ich glaube auch, um ganz ehrlich zu sein, dass sie das hoffentlich bis heute nicht wissen und damals auch nicht irgendwas davon mitbekommen haben.
Sebastian Hey, ja, das ist ja spannend. Also, weil eigentlich geht man ja mal davon aus, dass gerade Kinder da unbedarft sind, ne? Und, ja, das finde ich spannend, dafür interessiere ich mich. Und dann geht man dem halt irgendwie nach. Und das kommt dann erst so, ja, pubertätsmäßig, dass man dann aufgedrückt bekommt, dass man ja solche Gedanken nicht hat.
Kai Ja, gut, also die Probleme hatte ich jetzt nicht. Das musste ich dann, wenn schon, mit mir selber ausmachen. Aber das war dann auch irgendwo nicht mehr so das entscheidende Thema. Ja, irgendwie, es lief dann, als es in das Alter kam, wo es dann was mit Sexuellem zu tun hätte haben können, war da nicht mehr wirklich viel. Da hatte ich wahrscheinlich andere Dinge im Kopf, aber wirklich gelaufen ist da mit damals noch Mädchen so überhaupt nichts. Wie sich dann herausstellte, gibt es da wahrscheinlich einen Grund für. Gut, dann kann man eigentlich ziemlich lange vorspulen, nämlich ins Jahr 2002.
Sebastian Moment, Moment, Moment, Moment, so schnell geht es nicht. Du kennst mich ja ein bisschen. Du meinst, du hast als Teenager ein bisschen rumprobiert, auch Self-Bondage-mäßig und so. Ja, warum? Einfach Zeit gehabt und Langeweile, dann probiert man rum oder kam da schon wenigstens so ein, ich sag wenigstens, also meinst du so ein Gefühl von, ja, ich weiß nicht, Geborgenheit oder das ist interessant, also konntest du dem geistig so ein bisschen nachgehen oder was war das? Weil das geht ja vielen so.
Kai Ja, das war schon, ja, das war irgendwie schon reizvoll.
Sebastian Also
Kai Also mit, keine Ahnung, mit 14, 15, 16, da war es dann auch irgendwann mal zumindest im Kopf sexuell reizvoll, das ist richtig. Aber wirklich stümperhaft und auch nicht wirklich intensiv und auch nicht so methodisch wie gewisse andere von deinen Gästen. Wirklich so rumstümpern kann man dazu sagen. Ja,
Sebastian gut, also das ist ja immer so ein ganz schwieriges Ding, wenn man da vergleicht, weil wenn man einfach ein bisschen rumprobiert, dann probiert man halt ein bisschen rum. Ja, ganz ehrlich, ne? Und da kann man ja nicht sagen, das hat der jetzt gut gemacht oder professionell oder irgendwas, weil auch da ist ja wieder die Frage, das ist 30 Jahre her, welche Quellen hattest du? Vermutlich gar keine. Okay,
Kai zu der Zeit natürlich keine. Das war lange vor Internet und vor Flatrate-Zeiten. Da musste man alles irgendwo mit sich selber ausmachen.
Sebastian dann lasse ich dich jetzt doch vorspulen. In vor, was ist das, knapp 20 Jahren.
Kai ja genau das ist auch wirklich eine zeit da ist was das angeht nichts spannendes gewesen das hat auch wirklich eine zeit geschlummert es war einfach nicht mehr da es war nicht mehr präsent es muss irgendwo im hinterkopf gewesen sein aber ich habe da nicht ständig daran gedacht und hatte da irgendeinen leidensdruck und wie immer das war einfach nicht so war vielleicht auch ganz gut so
Sebastian Ja, also gar kein Interesse, auch wenn mal, ich sag mal, in der Zeit ja dann die besondere, was weiß ich, Ruf-mich-an-Werbung kam oder so, da ging nichts irgendwas durch deinen Hirn.
Kai Nee, aber ich glaube auch, dass ich da nicht wirklich viel von konsumiert habe. Das war nie so mein Ding.
Sebastian Okay. Ja, also okay, ich vermute jetzt mal, dass dich irgendein Mensch angefixt hat.
Kai Nein, aber da kommen wir zu.
Sebastian Okay.
Kai Es war insofern ganz, ganz ulkig. Es war nämlich Ausfluss einer Leerlaufzeit, die ich hatte. Ich war 2002 mit dem Studium fertig, hatte aber, weil ich noch Zivildienst machen musste, weil ich noch keine 28 war zu dem Zeitpunkt, hat sie mich dann erwischt, haben die mich noch gezogen. und ich musste dann, ich glaube ab September hatte ich da meine Stelle, diesen Zivildienst antreten. Ich hatte also zwei oder drei Monate kompletten Leerlauf. Das erste in meinem Leben wirklich so gar nichts Sinnvolles zu tun. Keine Klausuren, kein Stress, nichts vor den Augen, aber eben diesen Termin im September. Und da kam es dann irgendwie von hinten wieder raus und wiederum war das eine Zeit, da hatte man ja dann zumindest an der Universität einen vernünftigen Internetzugang, der nicht 2 DM pro Stunde mit einem 56K-Modem gekostet hat. Da konnte man sich also anfangen zu informieren.
Sebastian 2 D-Mark, da war es ja noch günstig.
Kai Wahrscheinlich, ja. Also jedenfalls ging das dann über die Uni, die ich in dieser Zeit auch freundlicherweise noch mit nutzen durfte. Und da habe ich dann mal angefangen zu recherchieren. Da gab es auch noch kein Google, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Sebastian Oh, da bin ich gar nicht sicher. 2002, ich glaube, das kann es gewesen sein, aber ich glaube, da waren noch andere, da war Alta Vista noch wichtig damals.
Kai Sicher nicht. Ja, du merkst, ich bin alt.
Sebastian Und Yahoo, Quatsch,
Kai Du merkst, ich bin alt. Ich kenne sowas.
Sebastian alles gut, ja, also alt, ja, du hast den Weg hierher gefunden, das ist schon ein gutes Zeichen. Ja,
Kai ich kann dir auch nicht mehr sagen, welches Forum es war. Ich bin dann vermutlich relativ schnell in irgendein Forum oder Chat, um ganz ehrlich zu sein, das ist auch nicht mehr so präsent eingestiegen, was das angeht. Und selbst das war schon so ein kleiner Augenöffner. Ich glaube, da ist das erste Mal dieser Begriff Bondage in meinem Kopf entstanden, den ich vorher nicht kannte. Vorher lief das immer unter Fesseln und irgendwas anderem. Und natürlich habe ich gemerkt, da gibt es auch noch mehr. Und freundlicherweise, da habe ich dann wirklich Glück gehabt, hat mich in diesem Forum oder Chat eine Dame sehr schnell zu dem örtlichen Stammtisch komplimentiert. Ich muss dazu sagen, das war in Köln, da ist das alles relativ locker. Und das habe ich dann auch wahrgenommen, habe mich da überreden lassen. Zum Glück für mich. Allerdings war das genau wie wahrscheinlich bei jedem, es war fürchterlich, ich war fürchterlich nervös. Puls 180, es war fürchterlich. Ich bin ein bisschen zu früh da eingelaufen und ich sah schon, da saß so ein Grüppchen noch draußen, die wahrscheinlich genau die Leute sein würden, aber ich habe mich nicht getraut, die schon offscreen quasi anzusprechen und bin dann einfach mal reingegangen, habe mich reingesetzt und wirklich Puls 180. Kennt wahrscheinlich jeder, habe ich bei allen gehört. Ganz locker geht da niemand hin.
Sebastian nee, also ich hatte das aber auch, dieser Moment, du kommst da rein und dann, und was passiert jetzt und man weiß ja nicht was und selbst wenn man sich vorher noch so sehr beruhigt und mit Leuten gesprochen hat, irgendwie ist es ja dann doch das erste Mal, ne.
Kai Absolut. Also es wundert mich fast, dass ich selbst das so locker hinbekommen habe, weil, um es dazu zu sagen, bis zu dieser Zeit war ich wirklich, man kann es schon als verklemmt bezeichnen. Schüchtern, zurückhaltend, verklemmt ist, glaube ich, ganz gut. Kann man sagen. Aber der Vorteil ist eben, in Köln, da ist das alles noch ein bisschen locker. Ich weiß nicht, ob das in einer anderen Stadt so gelaufen wäre. Ja, der, der war dann auch, was das angeht, sehr locker, der Stammtisch. Die trudelten dann so langsam ein von draußen, war ja natürlich genau die Gruppe, die ich schon gesehen hatte, die mich auch schon gesehen hat. Warum warst du denn nicht mal vorher zu uns gekommen? Aber schön, dass du da bist. auch die Dame, die mich da hinkomplimentiert hat, hat mich da so ein bisschen unter die Fittiche genommen. Sehr schön. aber so dass das ja
Sebastian lass mich nochmal ein bisschen zurückgehen, so die Einordnung von dir selbst, okay, das Kind Bondage bekommt einen Namen und jetzt ist ja für dich dann auch die Frage, will ich jetzt eingebondaged werden oder will ich da was machen, also bin ich aktiv, passiv, also diese Selbstfindungsphase, wo sortiere ich mich da ein, das ist ja vermutlich vorher gelaufen, bevor du da aufgeschlagen bist.
Kai also zumindest in meiner erinnerung nicht da war ich noch relativ würde man sagen vielleicht flexibel weil das war wirklich komplett neu da wusste man das noch nicht einzusortieren in welcher rolle man sich da sieht vorstellen
Sebastian Ja, das ist spannend. Also hinkommen, vorstellen, das ist ja so wie, ja,
Kai es war nicht so förmlich wie vielleicht das heutzutage laufen würde also es war nicht irgendwie mit ankündigung neuling und nimmt den mal ein bisschen freundlich auf oder so Also es lief alles relativ inoffiziell, aber es war, sie hatte ein Schlüsselerlebnis, weil so relativ als allererstes hat eine junge Dame da so in der Gruppe die mächtigen blauen Flecken auf ihren Brüsten einmal vorgezeigt mit stolz geschwellter Brust im wahrsten Sinne des Wortes. Und ich stand dann etwas daneben und dachte mir so, okay, das ist normal. Das hätte es wahrscheinlich auch außer in Köln nirgendwo anders so locker gegeben. Aber es hat mich nicht verschreckt, sondern ich dachte, jo, da bist du offenbar richtig.
Sebastian diese Lockerheit, also ich mag mal sagen, doch, zu dem Zeitpunkt hat es die auch woanders gegeben, aber du hast sie gefunden und es gab eben auch andere, wo das ein bisschen förmlicher war. War das ein Schockmoment, als sie das gezeigt hat? Oder war das so ein, ach, guck an,
Kai Das war wirklich so dieser Klassiker, ach, das sind normale Leute und für die ist selbst das normal. Das finde ich toll.
Sebastian Möglichkeiten sich da eröffnen in dem Moment. Ja,
Kai ja das noch nicht in dem moment habe ich das wahrscheinlich realisiert sondern tage wochen später aber das ist so in etwa das gefühl wie wenn man sein bisheriges leben in schwarz weiß mit Mono-Ton verbracht hat und jemand den knopf für den surround sound und die farbe und die auflösung gefunden hat
Sebastian es fängt ja so eine Phase des Ausprobierens an. Also eine Community war schon mal da. Das ist ja schon mal eine gute Voraussetzung. Aber die passende Frau war offenbar noch nicht da.
Kai das war in dem fall jetzt auch nicht so schlimm also man muss sagen wie Wie gesagt, da war ich 27 und die Erfahrungen mit Frauen vorher kann man eigentlich unter Vergessenes verbuchen.
Sebastian Das macht man. Aber
Kai Da ist nicht viel gelaufen und das, was gelaufen ist, war nicht gut, hat mir nicht gefallen.
Sebastian du kannst ja nicht mal verorten, wo das Problem lag. Das ist natürlich auch ganz schwierig.
Kai Im Nachgang denke ich, dass es unter anderem daran gelegen hat, weil ich so nach diesem Stammtischbesuch einfach wusste, das gibt es. Das ist nicht nur, dass den Effekt oder diesen Lerneffekt hatten wahrscheinlich viele, dass sie merken, du bist nicht alleine mit diesem merkwürdigen Vorlieben, sondern es sind auch noch andere und die sind auch noch völlig normal und gehen da völlig normal mit um. Und das war einfach für mich so ein riesen Schub an Selbstbewusstsein. Ich bin wahrscheinlich zwei, drei Wochen rumgelaufen mit breitem Grinsen und irgendwie breiten Schultern und zwei Meter groß gefühlt.
Sebastian Ja, diesen Schritt zu tun, und es fühlt sich einfach gut an. Da ist irgendein Belohnungsmechanismus, der läuft dann einfach. Jetzt
Kai Da ist ja noch nichts passiert. Da habe ich wirklich nur realisiert, okay, das ist völlig normal. Und da gibt es Menschen, die das tun und nicht wenige. Und da hast du eine Chance, jemanden kennenzulernen, wo du das vielleicht mal mit ausleben kannst.
Sebastian ist die Frage, hast du dann weiter Stammtische und alles mögliche besucht oder hast du dich wieder zurückgezogen und online weitergemacht erst mal?
Kai Ja, also ich bin auch, ich weiß nicht mehr wie oft, ich bin dann regelmäßig bei diesem Kölner Stammtisch gewesen, habe da auch den einen oder anderen dann gekannt und Freundschaft muss man vielleicht nicht dazu sagen, aber wir kannten uns. Und aber ansonsten auch noch in allem, was ich irgendwie finde, die es an Foren online versucht reinzusteigen, quasi alles mitzunehmen. Und da habe ich in auch noch irgendeinem anderen Forum auch relativ schnell eine andere junge Dame kennengelernt, die auch so ungefähr in meinem Alter war. Also Anfang 20, ich war da Ende 20. Und mit der habe ich mich dann irgendwann mal noch mit einem befreundeten Pärchen von ihr in Köln getroffen und dann in das Cosmic Ware, in den örtlichen Laden mal geschlendert und durchgeschaut. Und ja, das war schon mal so der Beginn von Kennenlernen.
Sebastian Ich bin total gespannt. Also in den Laden reingeschaut heißt, hinterher war das Geld weg oder erst mal wirklich nur geschaut.
Kai Ja, nein, also bei mir nicht.
Sebastian Das ist ja immer ganz gefährlich. Tausend Sachen und das braucht man ja auch alles.
Kai Das ist ja völlig
Sebastian und dann wird man auch noch gut beraten und dann ist die Kohle weg.
Kai richtig. Allerdings, da habe ich, wenn ich mich recht entsinne, damals noch nichts gekauft. Sie schon. Ich war da noch nicht so weit. Aber wir haben dann verabredet, uns mal über ein Wochenende zu treffen. Es war irgendwo bei Frankfurt die Gegend, also nicht ganz um die Ecke, aber für mich auch noch als student machbar und das wurde dann ich weiß nicht wie viele wochen später viel später wird es nicht gewesen sein weil doch längeres und sehr aufregendes wochenende
Sebastian Ja, Details, die schmutzigen Details, also die interessieren mich selbstverständlich.
Kai die schmutzigen details richtig
Sebastian Also das war das erste Mal auch wirklich, dass was passiert ist, dass was gemacht wurde und nicht nur geredet. Klar,
Kai wir haben natürlich auch vorher gesprochen ganz klar aber es wurde dann irgendwann mal was gemacht also ich habe sie am freitag besucht wir haben uns mal so so nachmittags ein bisschen beschnuppert. Ich glaube, wir waren auch noch einkaufen. Einfach mal so ein bisschen schauen.
Sebastian was man beim ersten Date macht, man kauft erst mal miteinander ein.
Kai Und im Laufe des Abends haben wir festgestellt, also mit Einschlafen, das wird irgendwie nichts. Wir sind beide irgendwie ein bisschen anders im Kopf unterwegs. Dann haben wir gesagt, okay, dann vertagen wir uns nicht auf morgen, dann spielen wir eben jetzt.
Sebastian Ja, habt ihr die Rollen ausgewürfelt oder habt ihr einfach wild probiert?
Kai Nee, da war ich in der Tat, da habe ich noch eine Weile unten gespielt. Hat sich vorher einfach mal so ergeben. Also nicht dauerhaft für dieses Wochenende, aber in diesem Moment habe ich dann quasi unten angefangen. Das war dann die erste überhaupt sexuelle Erfahrung und dann gleich so. Ich fand es toll.
Sebastian Okay, was hat sie denn angestellt?
Kai Naja, waren noch nicht wirklich intensiv, wir waren da beide noch nicht so alt. Also man fand sich dann irgendwann mal mit Augenbinde, Ledermanschetten auf dem Bett wieder. Ich weiß nicht mehr mit was, aber für irgendwas hatte ich mir, glaube es waren 16 Hiebe verdient gehabt. Die habe ich mir dann auch geben lassen.
Sebastian Ja, also weißt du, die Gedanken ist alles schon lange her so ein bisschen verschwommen, aber die Anzahl der Hiebe, die bleibt natürlich, die bleibt im
Kai Manche Dinge bleiben, das ist richtig. Richtig.
Sebastian Ja, das ist sowieso so eine Frage, wenn man jemanden trifft oder man hat ein Date mit jemandem und dann hat er jetzt noch keine Erfahrung, man will ja jetzt anfangen, das ist ja auch eine Herausforderung zu überlegen, was macht man denn dann überhaupt mit diesem Menschen. Ja, da hat man, wenn man Glück hat, ein bisschen Gefühl für und dann läuft das schon irgendwie. Ja, und wenn alles gut läuft, dann sind halt die Manschetten und die Hiebe halt dabei.
Kai Also es war insofern super, weil sie war da auch wirklich völlig locker, eigentlich eher sub eingestellt, ich eigentlich auch eher auf der anderen Seite, aber da waren wir experimentell drauf und da haben wir Spaß daran gehabt, das einfach mal wild durchzutauschen, das ganze Wochenende.
Sebastian Was für Erfahrungen hatte sie denn? War sie da schon länger mit bei oder habt ihr beide frisch probiert?
Kai Ich glaube, nein, ich glaube schon. Nee, ich glaube schon. Sie war da schon gefühlt so Richtung zwei, drei, vier Jahre dabei. Also insofern fühlte ich mich da, was Erfahrung angeht, natürlich gruselig unterlegen.
Sebastian Ja gut, aber das ist ja auch immer gar nicht schlecht, wenn man dann einfach auch jemand hat, der so ein bisschen grob eine Ahnung hat, was kann man machen und was nicht.
Kai Ja, genau. Also ich denke, das war für mich und für den Einstieg besser, hätte das nicht wirklich laufen können. Das war auch insofern ganz süß. Im Nachgang ist mir dann irgendwann mal rausgerutscht, dass das für mich ja das wirklich erste Mal gewesen ist. Es gab dann so ein bisschen betretenes Schweigen auf der anderen Seite und meinte, ja, dann hätte ich das aber doch irgendwie noch viel schöner gestalten können. Und ich sagte nur, ja, wie?
Sebastian Du sagst jetzt das erste Mal oder erste sexuelle Erfahrung.
Kai Ja, ja,
Sebastian Wirklich erste sexuelle Erfahrung? Okay. Also da muss man wirklich über die Sachen davor gar nicht reden. Und dann gleich so.
Kai ja, gleich so.
Sebastian da habe ich ja schon mal einen Sendungstitel, da kann ich schon mal notieren. Das erste Mal und dann gleich BDSM. Das ist gut. Das erste Mal und dann gleich BDSM. So, das ist doch schon mal ein Headliner. Entschuldigung, aber ganz kurz. Kurz, liebes Publikum im Chat vor allem, ihr dürft gerne Zwischenfragen stellen, weil ich glaube, wir gehen heute einfach hier so chronologisch so nach und nach einfach durch und gucken mal, wo wir sind. Wenn ihr da sagt, das hätte ich aber gern genauer gewusst, was habt ihr eingekauft? War es Milch oder waren es Klamotten? Dann fragt ruhig, kein Problem, ich werde das versuchen hier mit einzubauen und dann, ich glaube, das ist für dich in Ordnung, Kai, dass wir da so ein bisschen nochmal schauen, was wir beide übersehen.
Kai Natürlich.
Sebastian Elfe schreibt schon, wir lauschen gespannt. Ja, also ich bin auch gespannt.
Kai Ja, dann ich kann auch noch fortsetzen. Also das Wochenende endete dann auch, wie soll ich sagen, für mich mit so einem Augenöffner, weil es endete damit, dass ich irgendwie so auf ihr kniete und ihr mit, ich glaube es war eine Gerte, blaue Flecke auf der Brust verpasst habe und nicht wenige und nicht leicht, also auch gleich mal die Erfahrung gemacht, okay, sadistisch muss wohl auch dabei sein.
Sebastian Ja, Mann. Okay,
Kai Nein,
Sebastian also wirklich so ein richtig so ein Durchexperimentier- Wochenende.
Kai absolut.
Sebastian das finde ich ja großartig. Ja, also wenn sowas möglich ist, dass man einfach mal so ein bisschen, ich sag mal ein Schnupper-Wochenende. Jetzt
Kai man nicht anders sagen.
Sebastian kam hier die Frage, ob du danach auch normales Vanilla-Zeug probiert hast.
Kai Nein, habe ich nie wieder.
Sebastian Okay, gut, also das ist einmal in den Topf gefallen und vorbei.
Kai Oder noch nie. Ja, das kennst du ja von vielen, wenn da einmal die entsprechende Tür aufgegangen ist, die kriegst du eigentlich nicht mehr zu.
Sebastian Kann ich kann ich selber nur bestätigen. Also, Menschen, die das jetzt hören, wenn ihr es gemacht habt, dann, das könnt ihr vergessen. Also, wer da dem Ganzen hinterher abgeschworen hat, die Menschen gibt es. Und mit denen würde ich auch gerne mal sprechen. Die sagen, ja, ich hab das gemacht und dann hab ich aufgehört und seit zehn Jahren hab ich doch kein Bedürfnis mehr. Aber ich kann es erst dann wirklich glauben und realisieren, wenn mir jemand das wirklich erzählt, weil ja, ist natürlich schwierig, weil dieser Mensch natürlich den Podcast dann eher nicht mehr hört. Aber, naja, vielleicht treffe ich da doch nochmal jemanden.
Kai Ja, so ist das. Also das war in dem Moment undenkbar, als ich da spätestens auf diesem Stammtisch reinkam und sah, wie andere Leute damit umgehen. Da war das Thema für mich durch. Da war es so, ich weiß, ich will das so, das ist jetzt meins und das wird es auch bleiben.
Sebastian Du bist dann nach Hause gefahren und ja, was waren so deine Überlegungen? Also klar, das mache ich ab jetzt für immer.
Kai Ja, ich
Sebastian Klar, aber auch so, wenn man dann so die Ruhe hat und dann mal zur Ruhe kommt und das Wochenende Revue passieren lässt, was waren so deine Gedanken und war überhaupt das nächste Treffen mit ihr schon vereinbart oder was ist dahingehend passiert?
Kai da war es schon vereinbart oder sehr kurz danach. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie lange das hin war, vermute ich nicht sehr lange, aber ja, das war vereinbart und wurde dann natürlich auch durchgezogen.
Sebastian Gleich am Dienstag, Mittwoch dann Oder hat das ein bisschen gedauert?
Kai Nee, ich glaube, das war dann wieder wirklich ein Wochenende.
Sebastian Ich
Kai Es muss so zwei oder drei Wochen später gewesen sein. Wieder so Freitag bis Sonntag.
Sebastian kann mir natürlich vorstellen, dass man dann anfängt, erstens Google anzuwerfen oder was auch immer. Und zweitens, man fängt das Shoppen an. Man braucht ja Zubehör.
Kai Ja, nee, also gekauft habe ich da noch nichts. Allerdings war es so, an diesem Wochenende war ihr Geburtstag. Also habe ich was gebastelt.
Sebastian Oh, ich bin gespannt.
Kai Man muss dazu sagen, da hatte ich dann den Zivildienst schon angetreten und das war eine eher technische Stelle, also so mit Zugang zu einer Werkstatt. Und da habe ich dann einfach mal aus einem, ich glaube es war ein Kupferheizungsrohr, eine Spreizstange gebastelt.
Sebastian Aber das finde ich toll. Aus dem Heizungsrohr. Das finde ich gut.
Kai Wurde dann etwas schief angeguckt, was willst du denn mit der merkwürdigen Zeltstange, aber okay.
Sebastian das Ding funktioniert oder war es hinterher verbogen?
Kai Nee, das hat funktioniert, das war auch relativ stabil. Vielleicht ein Tick zu lang, wie sich dann rausgestellt hat, aber nee, das hat funktioniert.
Sebastian Ja, das muss ich ja leider gestehen. Also Spreizstangen sind dabei, was die Länge angeht. Also Optik und Tragekomfort, das passt immer nicht zusammen. Also ich finde, man ist als Top immer noch mal so ein, da gehen noch mal ein paar Zentimeter extra. Hast du das gute Stück noch oder hast du ihr das geschenkt dann und dann war es weg?
Kai Nein, das habe ich ihr geschenkt.
Sebastian Wäre natürlich spannend zu wissen, ob das Teil noch lebt.
Kai Ach, gute Frage. Aber leider war es so, dass das Wochenende dann nicht so endete, wie ich mir das vorgestellt hatte, was zum großen Teil auf Unreife von meiner Seite zurückging. Aber sie hat da auch nicht so richtig reagiert. Also jedenfalls sind wir da nicht mehr so richtig zufrieden auseinandergegangen. Nicht, weil beim Spielen irgendwas schiefgegangen wäre, sondern naja, muss man nicht drüber sprechen. Mit Anfang und Ende 20 war man da einfach noch nicht so weit.
Sebastian Also es war dann einfach Ende nach dem zweiten Wochenende. Gut,
Kai richtig. Also eigentlich war im Vorfeld davon sogar geplant, dass wir mal zusammen eine Party besuchen, aber das hat dann ziemlich schnell beerdigt den Plan, weil wir gemerkt haben, nee, also da sind dann doch Dinge, wo wir merken, das passt bei uns doch nicht.
Sebastian dann frage ich da an der Stelle mal nicht weiter rein, also natürlich wäre es interessant, woran das dann gescheitert ist, aber gut, es ist irgendwas schiefgegangen, eine Unstimmigkeit und das lasse ich so stehen, das ist völlig okay.
Kai Das war
Sebastian Gut,
Kai etwas, das mir entgangen ist, aber ich bin einfach mit einer gewissen Menge an Schlafentzug zu nichts mehr zu gebrauchen und deswegen habe ich da einige Dinge sogar noch verpasst, was mich im Nachgang vielleicht ein bisschen geärgert hat.
Sebastian das sind aber Erfahrungen, die man macht, also das wäre ja auch, also ja, das soll es geben, dass dann immer alles perfekt und traumhaft ist und nach Lehrbuch, aber ich glaube, du hast dich ja offenbar auch nicht davon abbringen lassen dann.
Kai erstens das nicht und zweitens habe ich ihr das auch nicht übel genommen, mir war in dem Moment schon klar, wir wollen da nicht in die Details gehen, aber es war eine völlig unreife Reaktion von mir auf ein paar Dinge, die passiert sind nun gut, passiert
Sebastian Gott, solange es jetzt nicht an der Kupferallergie dann gelegen hat, die du übersehen hast, das ist, Entschuldigung, das, ja, deshalb, ich streich mal, also, die ergibt keinen Sinn mehr von Anseto eine Frage, ob in der Beziehung ein romantisches Interesse vorhanden war, ich glaube, dazu war es zu kurz, ne,
Kai nein, nein nee, nee nein, eigentlich nicht, also es war wirklich so eine Experimentierphase wo man erstmal alles mitgenommen hat, wenn man sich sympathisch war und gedacht hat komm, wenn das, wenn da die die Chemie passt, machen wir das. Und da habe ich nicht weiter gedacht. Aber ich denke, da war eher nicht ein Plan auf langfristig angelegte Beziehungen schon dabei.
Sebastian so, das heißt, nach Hause gefahren und ja, Wiederholung steht nicht im Raum, was macht man dann?
Kai Nicht mit, nicht mit dieser Dame zumindest.
Sebastian Ja, genau. Dann fängt man ja wieder bei Null an.
Kai Es
Sebastian Ich wäre da schon wehmütig.
Kai hat ehrlich gesagt nicht sehr lange gedauert, bis ich dann wieder jemand anders kennengelernt habe. Das war dann, wenn man es so zählen möchte, meine erste wirkliche Beziehung. Ging auch nur ein paar Monate. Aber es lief eigentlich auch ganz gut.
Sebastian Aber was war dann anders? Dann hattest du ja schon ein paar Erfahrungen, du wusstest vielleicht auch schon etwas besser, was gut für dich ist. Ich mag immer noch mal ein bisschen gucken, im Blick behalten, wann hat sich aus diesem, ja, ein bisschen Dom, ein bisschen Sub, wann hat sich da dann herauskristallisiert, okay, ich habe mich jetzt, ich sag mal, ja, entschieden oder ich sag mal festgelegt oder hast du das bis heute überhaupt, das weiß ich ja gar nicht.
Kai Doch, doch, heute habe ich vielleicht kleiner Vorgriff. Wir haben letztes Jahr pünktlich zum Anfang von Corona unsere Beziehung mit meiner Frau nochmal so ein bisschen neu ausgehandelt und da war mir schon klar, nein, der Zug ist abgefahren. Da war er es aber auch schon seit über zehn Jahren. Da war dann Dom das Einzige, was übrig bleibt. Ja,
Sebastian das Subsein verlernt.
Kai verlernt nicht, weil lernen kann man da viel von und da habe ich auch viel von gelernt. Das ist ja auch noch da, nur der Reiz davon nicht mehr und somit, warum sollte ich es denn wieder tun?
Sebastian Ja gut, aber ich glaube, das ist auch einfach die Frage. Am Anfang ist man ja, da sind ja auch das Adrenalin, die Hormone, da will man einfach alles mitnehmen und dann muss man halt sich so ein bisschen reinfühlen, wo fühle ich mich wohl, auch langfristig. Okay, also nächste Beziehung, nein, also dann die erste Beziehung im Grunde. Ja, frage ich mal ganz blöd, wo habt ihr euch denn kennengelernt überhaupt?
Kai wieder in einem mir inzwischen entfallenen online forum und hat wahrscheinlich dem dritten vierten zu der zeit nee
Sebastian Ja, also nicht auf irgendwelchen Stammtischen, interessant. Also
Kai das wäre auch in dem fall nicht gegangen weil da lagen doch glaube 200 kilometer dazwischen also sich mal um die ecke treffen hätte da nicht funktioniert sogar
Sebastian ein bisschen geschrieben, das hat ja offenbar, kannst du ganz gut was schreiben, das führte dann zum Treffen. Ich werfe von Jasmin mal was ein. Wenn du nur BDSM hast, aber bisher keinen Vanillasex, würdest du dich auf dem asexuellen Spektrum einordnen oder ist dein BDSM auch sexuell?
Kai sehr würde ich sagen ja
Sebastian Okay, das frage ich mal. Das ist zwar eine aktuelle Frage, aber Vanillasex, das ist schon okay, ne?
Kai aber ganz ehrlich warum wenn man etwas anderes machen kann also
Sebastian Okay, vielleicht ist man ja als Top grad auch manchmal einfach ein bisschen faul und sagt, ich will jetzt einfach nur vögeln und dann ist gut.
Kai gut da kommen wir mit Sicherheit auch noch zu sprechen. Wir hatten eine etwas längere Auszeit wegen Kind und Belegung des Bettes durch selbiges, wo dann einfach spieltechnisch nicht so viel ging. Da ist das dann wohl auch schon mal vorgekommen, was man vielleicht mit dem Label Vanilla versehen könnte. Aber das war nicht ganz freiwillig.
Sebastian schon mal vorgekommen sein, oh Gott, aus der Not heraus. Ja, okay, wir gehen wieder zurück. Ach, so schön, so zeitig immer ein bisschen zu springen. Die Beziehung, also ging ein paar Monate, okay. Magst du das so ein bisschen beschreiben, wie und was und wo und warum und überhaupt? Also ich mag dich einfach erzählen lassen, ehrlich gesagt.
Kai Ja, wobei witzigerweise da ist gar nicht mehr so viel. Entweder war da wirklich nicht so viel oder es ist nicht so viel Erinnerung da. Das Wesentliche, was ich von der mitgenommen habe, ist, die hat so einen kleinen Tick, was Korsetts angeht. Und das hat mich schon angesprochen. Also wirklich nicht nur irgendwas relativ günstiges, sondern Maßanfertigung aus einem richtigen Studio. Also schon ein kleineres Hobby von ihr.
Sebastian okay. Ja, das fühlt sich aber auch einfach gut an, ne? Dann so um die Taille fassen. Ich will dich ja erzählen lassen. Verdammt. Pass auf, ich trinke ja mein Getränk einfach ein bisschen und mache meinen Ton aus und lasse dich erzählen. Nein, guck mal, da schwimmt was in meinem Gin Tonic.
Kai bitte nicht gänzlich.
Sebastian Was ist denn das? So ein Kraut. Das Podcastsubbie hat mir heute irgendwas da reingetan. Sie hat auch, glaube ich, schon gesagt, was es ist. Ich habe es ehrlich gesagt vergessen. Naja, ich nehme es mal
Kai Was sich so im Nachgang rausgestellt hat, witzigerweise ist, auch da ist die Welt klein gewesen. Du erinnerst dich, die Dame, die mich zu dem Stammtisch komplimentiert hat, mit festem Partner aus Köln, die hat mal mit meiner damaligen Freundin haben die zu dritt ein Wochenende verbracht, einige Monate oder vielleicht sogar Jahre vorher, wie sich dann zufällig rausstellte. Also die Welt ist klein, offenbar. Trotzdem da ein bisschen geografische Entfernung dazwischen war.
Sebastian Ich muss vielleicht nochmal gucken, also bis zu dem Moment, wo ihr euch dann auch getroffen habt, klar, so ein Forum, also private Nachrichten hin und her geschrieben. Also, ja, wie schnell seid ihr euch da einig geworden, dass ihr sagt, oh ja, wir wollen uns auch mal sehen. Das ist eher so ein Prozess von Wochen oder Tagen oder Stunden und da
Kai Ja, das... Nee, das waren ein paar Wochen Ich bin nicht mehr ganz sicher. Ich nehme an, es war auch über die Weihnachtszeit. Da haben wir viel telefoniert. Da war sie bei ihrer Familie, die noch geografisch ein bisschen weiter weg gelebt hat. Da haben wir viel telefoniert. Und dann aber auch, ja, wir hatten keinen Stress. Insofern war das vielleicht ganz gut, dass ich vorher da schon mal eine Erfahrung hatte, weil da ist man nicht mehr ganz so, es muss nicht immer am nächsten Tag sein. Und das ist immer gut für sowas. die
Sebastian warst du dann aber tatsächlich als Top dann auch.
Kai meiste Zeit und sagen wir so, ich habe gemerkt, das andere ist nicht so ihrs. Sie hat da mal ein bisschen mitgespielt, aber das war nicht so ihres. Ja, da war ich aber noch nicht so gänzlich festgelegt. Das war noch immer ein bisschen Experimentierphase,
Sebastian Mhm.
Kai auch wenn ich gemerkt habe, das ist irgendwie nicht so ganz ihrs.
Sebastian Okay, jetzt hast du da jemanden gefunden, ihr habt euch getroffen, okay, da hängen ein paar Korsetts bei ihr in der Bude rum. Die Frage ist ja mal, was macht man da? Also jetzt hast du da, ich sag mal, die Führungsrolle und du möchtest Dinge tun und dieses Also, ich vermute, ihr habt da eine Menge drüber gesprochen, was gibt's für Fantasien, was wollt ihr machen? Aber das war ja jetzt deine Verantwortung.
Kai Mhm.
Sebastian Was hat das denn bedeutet, wie du an die Sache rangegangen bist? Gut,
Kai Tja, eigentlich nix gemacht, auch gewisse Fehler gemacht. So ist es nicht, aber sie hat da gut drauf reagiert.
Sebastian über Fehler rede ich ja hier immer gerne. Ja, wo kommt denn das Wissen her? Ich schlage nicht auf die Nieren und solche Sachen.
Kai Ja, ja.
Sebastian Und das Wachs gehört auch nicht in die Nase und solche Geschichten. Wo kommt das Wissen da eigentlich her?
Kai Da muss ich unglaublich viel, ob es denn nun schon Google war oder nicht, im Internet recherchiert haben und auch in Foren mit Leuten darüber gesprochen. Auch auf dem Kölner Stammtisch habe ich natürlich mit Leuten viel über sowas gesprochen. Da hat man einfach versucht, alles mitzunehmen an Info, alles aufzusaugen.
Sebastian Okay, also Learning by Doing, sage ich mal, mit ein bisschen Infos.
Kai Learning by doing. Zum Beispiel Erkenntnis, heißes Wachs und Fingernägel auf Brustwarzen sind beides toll, aber nicht in dieser Reihenfolge. Das
Sebastian Ich sehe das Problem gerade nicht. Ah,
Kai Problem ist, wenn dann irgendwann die Fingerspitzen das klebrig werden anfangen und du denkst, oh, blutig sollte das eigentlich nicht werden.
Sebastian nee, das sollte es nicht. Aber gut, da kann man ja rotes Wachs nehmen, sieht man es wenigstens nicht.
Kai Also sie hat es mir nicht übel genommen. Insofern ist sie hoch anzurechnen. Es war auch wirklich ein saublöder Unfall, wie das passiert, wenn man wirklich nicht so viel Ahnung hat.
Sebastian Aber auch da wieder, sie hatte da einen gewissen Erfahrungsvorsprung und gut, hatte offenbar auch Feedback geben können, das ist ja auch ganz wichtig. Also ich finde das als Top immer unglaublich wichtig, Feedback zu kriegen und wenn nicht gleich, dann wenigstens hinterher, dass man einfach so ein bisschen daran auch lernen kann. Nichts ist, glaube ich, schlimmer, als wenn jemand sagt, ja, ja, das war schon ganz okay so. Und du siehst aber in den Augen, nee, das war nicht ganz okay so. Irgendwas war da. Man will es ja dann doch wissen. Also ich finde, diese Lernkurve ist unglaublich steil, aber es ist halt doch noch eine Kurve. Okay. Ein paar Monate, sagst du. Also das war eine Beziehung. Ihr habt nicht zusammen gelebt in der Zeit, vermute ich.
Kai Nein, und wie ich im Nachgang irgendwie merkwürdig festgestellt habe, war auch sie immer bei mir. Ich bin nie bei ihr gewesen. Und irgendwann kam dann, Zivildienst war dann zu Ende. Ich habe mir einen Job gesucht, der mich nach München getrieben hat. Und das hat sie quasi genutzt, um diese Beziehung auslaufen zu lassen. Ich weiß nicht, ab welchem Zeitpunkt sie das beschlossen hat. Spielt letztendlich auch keine Rolle. Also jedenfalls hat sie das genutzt, um zu sagen Ja, ich besuche dich dann mal und das hat dann nie stattgefunden. Und als ich dann gesagt habe, ja, dann komme ich eben mal vorbei, sagt sie, ne, dann bin ich nicht da.
Sebastian Ja, okay. Also da gab es irgendwelche Geheimnisse.
Kai Also ein etwas merkwürdiges. Ja, ich weiß es nicht. Ich mutmaße da nur. Aber ganz ehrlich, dann ist es so, da kann man das auch nur abhaken.
Sebastian Ja, gut. Ja, aber es ist trotzdem an der Stelle so eine Enttäuschung.
Kai das kann ich dir wohl sagen ja,
Sebastian So, München. München sagt mir, da denkt man nicht daran, dass die besonders offen und kinkaktiv sind. Ich weiß ja, sie sind es ohne Ende.
Kai genau
Sebastian Aber ob man das auch gesehen hat vor 15 Jahren, das weiß ich eben nicht. Ich
Kai ja gesehen nicht, insofern ja, Kulturschock will ich jetzt nicht sagen, aber das war natürlich schon eine andere Art der Kultur als in Köln in Köln, CSD so locker, das ist sehr angenehm da guckt dich keiner für irgendwas schief an in München ist das alles schon sehr viel verstockter und alles inoffizieller und unter der Hand aber so ziemlich der erste Weg um da Menschen kennenzulernen Dann außer Arbeitskollegen war da auch auf einem der örtlichen Stammtische, habe ich so quasi als ersten Punkt da eingesetzt. Ich glaube, es war auch eine Bekannte von der Veranstalterin des Kölner Stammtischs, die kannten sich. Und dann war ich da zumindest auch mal in Anführungszeichen in der Szene gleich angekommen.
Sebastian muss mal sagen, das ist ja schon ein bisschen ein großer Unterschied, Köln und so von der Art her, du hast ja jetzt mal einen recht direkten Vergleich, wo sagst du, okay, das passt, also wurden da auch die Brüste gezeigt mit den Spuren.
Kai Nein, nein, auf gar keinen Fall. Ich bin nicht mal sicher, ob da die entsprechende Lokalität da wirklich im Bilde war, was das für ein Stammtisch war oder ob die eben nur wussten, naja, die treffen sich.
Sebastian Okay, aber
Kai Bin ich nicht ganz sicher, muss ich auch gar nicht so genau gewusst haben.
Sebastian die Reise ging weiter. Das heißt, wieder jemand kennengelernt, wieder eine Beziehung gehabt.
Kai Naja, Beziehung nicht. Das war dann als nächstes wirklich eine Spielbeziehung. Ich weiß nicht mehr, wie ich sie kennengelernt habe. Auch mal wieder über irgendeinen Forumkontakt in München. Die lebte mit ihrem Mann in einer offenen Ehe zusammen. Er hatte Spielpartnerinnen und sie hatte welche. In dem Fall wurde ich das dann für eine ganze Weile, für eine kurze Weile.
Sebastian Ich mag vielleicht noch mal so drauf eingehen, was für so ein Typ bist du? Also eher so Richtung Hauen oder dann eben doch am Bondage wirklich kleben geblieben? Oder was ist so deine Art? Wie spielst du? Oder war das immer unterschiedlich mit jedem Menschen?
Kai Ne, aber nicht eingeschränkt auf eines davon. Ich habe versucht eigentlich von vielem ein bisschen was mitzunehmen. Man würde wahrscheinlich sagen auf der eher softeren Seite, aber von vielem einfach etwas mitzunehmen. Also Bondage ist mir erhalten geblieben, auch wenn ich da jetzt nicht so der Profi gewesen bin, auch bis heute nicht geworden bin leider. leider. Aber das musste irgendwie immer so ein bisschen dabei sein. Also das war schon wichtig. Das war so eine Art Ur-Kink. Der geht nie wieder ganz weg. Da erinnert man sich immer wieder dran. Aber eben auch mit D/s hat man dann angefangen rumzuprobieren. Und vielleicht auch mal die erste... Jetzt kommt das Thema wieder. Man hat ja, wenn man anfängt, das kennst du, das Spiel, schon für sich selber Tabus aufgestellt. Nein, das werde ich nie machen. Es hält meistens nicht lange.
Sebastian Nee, es sind wahrscheinlich nicht viele Tabus übrig geblieben. Aber welche sind denn recht schnell gefallen?
Kai Das würde ich... Ja, das würde ich nicht so sagen, dass es viele sind, die dann gleich nicht mehr übrig geblieben sind, aber eine Ohrfeige zu geben, das hatte ich als allererstes gesagt, das machst du auf gar keinen Fall, niemals, das kommt überhaupt nicht in Frage.
Sebastian Ja, das hatte
Kai Mit dieser Spielbeziehung war das dann doch sehr einfach und ist auch sehr frühzeitig mal passiert.
Sebastian ich aber auch auf meiner Tabuliste. Das macht man auf gar keinen Fall und das geht ja gar nicht. Und dann steht irgendwann ein Mensch vor dir und sagt, das kannst du mir jetzt endlich mal eine Ohrfeige geben. Ich kriege die Krise. Nie machst du das. Und dann stehst du da und denkst dir, ja, also, okay.
Kai so lief es nicht.
Sebastian Das ist schon schräg. Also muss ich ja ganz ehrlich.
Kai Fand ich in dem Moment gar nicht.
Sebastian Okay,
Kai Es war eben eine situative Geschichte, es passte in dem Moment und ich wusste natürlich auch, dass sie da kein Problem mit hat, sonst wäre das nicht gegangen. Es war so halbe Öffentlichkeit, auch so eine Art Stammtisch-Location in München, also mit nur eingeweihten Leuten vor Ort, aber nichtsdestotrotz. Aber ich wusste, dass sie da drauf steht, insofern hatte ich da kein Problem. Und die Reaktion war auch so positiv, dass ich da jetzt nicht das Gefühl hatte, was falsch gemacht zu haben.
Sebastian jetzt sind wir wieder bei der Reaktion.
Kai Der Reaktionsfetischist, ja genau.
Sebastian Ich höre raus, du hast in Köln keine Party besucht, aber dann doch bestimmt in München. Okay,
Kai Richtig. In Köln, ja, das war insofern ein bisschen schade, weil da wäre natürlich viel gegangen. Da ist alles doch etwas weniger steif als in München. Also ich war in München mal mit der Veranstalterin von diesem Stammtisch, weil da gibt es mehrere. Die hat mich dann einfach mal gesagt, du kommst einfach mal mit auf eine Party im, ich glaube es war im KitKat-Club. Ob man das heutzutage noch Party nennen würde, weiß ich nicht. Aber jedenfalls, es wurde mal was getan. Ich konnte mal ein bisschen was sehen. Und ich wurde mal mit kinky Menschen mitgenommen.
Sebastian also nicht mit ihr dann, sondern einfach in einer Gruppe von Leuten.
Kai Das war, glaube ich, sogar noch ein bisschen, bevor wir uns kennengelernt hatten.
Sebastian Ja,
Kai Wahrscheinlich, weil sonst hätte da auch was gehen können. Nee, mit der Spielbeziehung war ich dann wirklich auf einer richtigen Party. Und es war auch wirklich, wirklich schön. Und auch ungefähr so, wie ich mir das vorgestellt hätte.
Sebastian ich finde ja immer dieses, okay, das ganze Haus ist voll mit Leuten, die sind wie ich und wir können ja machen, was wir wollen. Es gibt, ja, es gibt ein paar Regeln, aber jetzt keine in dem Bereich so richtig. Das ist doch eine Offenbarung. Also ich genieße das bis heute auf einer Party, wenn man dann quasi über die Menge so ein bisschen schaut und sieht, boah und überall ist irgendwer am Machen, überall gibt es was zu entdecken und die menschlichen Bedürfnisse nach Getränken sind die gleich wie auf jeder anderen Party. Aber da rennen Menschen nackt rum und Menschen in Klamotten und in schönen Klamotten und anders und dann gibt es die Geräuschkulisse allein schon.
Kai Genau.
Sebastian Herrlich.
Kai Und es werden irgendwo Rohrstöcke zerbröselt.
Sebastian Aber ich habe so den Eindruck, du bist ja wirklich so über Jahre sanft reinmarschiert. Stück für Stück ein Meilenstein nach dem anderen.
Kai Ja, kann man wahrscheinlich so sagen. Unaufhaltsam, weil das war einfach meins.
Sebastian Okay. Ich hoffe, wir sind nicht so ganz schnell in der Gegenwart.
Kai Noch nicht ganz.
Sebastian Nicht ganz.
Kai Wir sind wahrscheinlich immer noch im Jahr 2004, 2005. 2005.
Sebastian Ja, okay. Ja, aber was hast du angestellt bis heute? Was
Kai Also auf jeden Fall lief das mit dieser Dame eine ganze Weile. War auch wie üblich eine schöne Erfahrung. Ich habe wieder was dabei gelernt. Verlief sich dann aber irgendwie, weil sich herausstellte, dass sie doch, ich sagte ja vorhin, meins ist doch mehr das Softere und irgendwie wollte sie da mehr. Und das hat mich zu diesem Zeitpunkt überfordert und ich hätte ihr das so nicht ermöglichen können. Also irgendwie kam es da mal, was das angeht, zum Streit und wir haben festgestellt, nee, das funktioniert mit uns nicht mehr und wir haben es dann gelassen.
Sebastian wollte sie denn, was du nicht geben konntest? Also, wo war deine Grenze?
Kai Ja, also ich nehme, ja, Grenzen in dem Sinne nicht. Also es war eine Entwicklungsgeschichte. Man kann ja natürlich nicht sagen, du knippst das jetzt mal an und machst hier ein, wie auch immer geartetes 100% D/s. Das war einfach noch nicht meins. Da war ich noch nicht so weit. Ich war noch immer ein bisschen eher bei den mechanischen Spielereien, wenn man so möchte. Ich glaube, das war es, was ihr gefehlt hat. So diese, ein gewisser Grad von Fiesigkeit hat ihr da einfach noch gefehlt, den ich da noch nicht drauf hatte, um es mal so zu sagen.
Sebastian Okay. Hm, ja, aber das ist ja spannend, weil, ne, wenn man jetzt sagen würde, umgekehrt, Dom fordert, Sub ist noch nicht so weit, dann ist natürlich so die Grunderwartung, dass man natürlich dann darauf eingeht, ne, und dann nicht zum Nächsten weitergeht. Weißt du was Konkretes, was gefordert war, wo du dann gesagt hast, nee, das kann ich nicht mit mir vereinbaren? Ja,
Kai nee, so lief das auch nicht. Es war mehr so eine, es war jedenfalls mein Eindruck, so eine enttäuschte Erwartungshaltung, dass ich das einfach nicht so in diesem Tempo, in dieser Art und Weise mache, wie sie sich das vorstellt. Weil man muss bedenken, für sie war das eine Spielbeziehung, neben einer Primärbeziehung mit ihrem Mann, den ich übrigens kennengelernt habe, also auch wirklich nicht heimlich, sondern das war ganz offiziell so. Insofern hatte ich da auch kein Problem mit. Und insofern hat sie sich da wahrscheinlich schlicht einfach was von erwartet, weil für sie war das Bonuszeit und nicht wie in einer echten Beziehung, wo man sagen kann, gut, dann müssen wir eben mal daran arbeiten, wir haben ein bisschen Zeit, der Mensch ist mir wichtig. Richtig.
Sebastian stimmt schon. Da muss auch an der freien Zeit, da muss dann auch was passieren.
Kai Ja, also das war im Nachgang mein Eindruck, dass es daran gescheitert ist, dass sie da einfach nicht das bekam, was sie wollte. Und demnach sagte ja gut, dann eben nicht, weil es ist ja keine echte Beziehung. Es hängt da das Herz nicht dran.
Sebastian War das so?
Kai Bei mir war das so.
Sebastian Okay.
Kai Wahrscheinlich eher noch ein bisschen mehr als bei ihr, aber das war wirklich so.
Sebastian Okay, also, ja, das ist ja eigentlich schade. Jahrelang was gemacht, aber das Herz ist noch so ein bisschen, ich glaube, das ist dann immer so auch Level 2. Erst mal ist man wild darauf auszuprobieren, Dinge zu machen und zu erforschen. Aber so dieses, ich sage mal, das innere Seelenheil, das kommt dann immer erst ein bisschen später, dass man den Anspruch in die Richtung hat. Okay,
Kai Ja, aber Jahre waren das nicht. Es waren auch wieder einige Monate. So ganz genau kann ich es nicht mehr rekapitulieren.
Sebastian also auch die Spielbeziehung abgehakt, Deckel drauf, wieder das Forum.
Kai Auch das wieder abgehakt, ja. Immer noch das Forum, aus dem ich die kennengelernt habe, ja, richtig.
Sebastian Okay, und der nächste Mensch im Leben.
Kai Der nächste Mensch im Leben, sagen wir mal so, ich habe dann noch jemanden kennengelernt, mit der habe ich nie gespielt. und ich würde sagen, wir sind auch immer noch lose befreundet. Der hat mir aber noch ein wunderschönes Schlüsselmoment beschert, was mich, was das angeht, so richtig weitergebracht hat. Also der habe ich, ich meine, es wäre wirklich anfänglich nur Schreiben gewesen und es stand dann irgendwann mal im Raum, dass wir uns natürlich auch mal treffen und spielen und ich entsinne mich dann noch an ein Gespräch, entweder in schriftlicher Form, ich glaube, es war in schriftlicher Form, wo es so sinngemäß von ihrer Seite kam, ja, also ich würde das ja gerne, aber dass das klar ist, ich sage dann genau, was gemacht wird. So sinngemäß, nicht wörtlich. Und da dachte ich mir so, da war ich irgendwie an dem Tag ein bisschen nassforsch drauf, sagte, nee, also so nicht. Ich sagte, ja, also natürlich sprechen wir vorher und Tabus sind Tabus und es gibt ein Safeword, ich passe auf dich auf, aber ich bestimme, was gemacht wird. Dann war auf der anderen Seite eine Weile betretenes Schweigen und dann kam eine Antwort zurück sinngemäß, das war jetzt genau das, was ich hören wollte.
Sebastian Ja, das ist aber immer ein hoher Einsatz.
Kai und das war dann wieder ja, natürlich
Sebastian Ist es das oder nicht? Aber sich selber treu bleiben scheint dann einfach gut zu sein.
Kai und wenn man, wenn ich vorher nach diesem Stammtischbesuch, Jahre vorher und diesem inneren Outing schon zwei Meter groß durch die Gegend gelaufen bin, da waren es dann mal für eine Weile zwei Meter fünfzig, weil man so sich sagen konnte, so okay, ich habe es offensichtlich verstanden, wie es funktioniert es fühlt sich für mich gut an, es fühlt sich richtig an und es klappt auch noch
Sebastian Anseto schreibt gerade, wie schafft dein Gast es so viele Leute online kennenzulernen oder ich bin zu jung.
Kai ja, es waren offensichtlich andere Zeiten Ich glaube, heute wäre das nicht mehr so einfach.
Sebastian Ja, wobei ich bin da nicht so sicher, ob das an den Zeiten lag oder woran. Ich glaube, wenn Menschen sich irgendwie finden sollen und Interesse haben, dann finden sie sich halt und dann geht das schon irgendwie. Ich glaube, in dem Moment, wo man ganz plump ist, da scheitert man einfach und das ist ja auch gut so.
Kai Ja, also wenn man mich so trifft, wird man da wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen, was ich dann noch so privat tue.
Sebastian Also
Kai Vielleicht ist das in dem Fall ein Bonus. Und ich trete auch eben nicht so auf, wie das manche tun. Ich gehe einfach normal auf die Leute zu, im Wissen, dass die auch so drauf sind wie ich. Aber das muss ich ja nicht als allererstes raushängen lassen. Naja,
Sebastian glaube, du bist aber auch so von einer Art her, wenn ich dir so zuhöre, du bist ein sehr strukturierter Mensch. Also du bist, glaube ich, einer der ersten Menschen, die es schaffen, bei mir halbwegs chronologisch zu bleiben.
Kai mal schauen.
Sebastian Ja, ich werfe da ja immer die Zeiten durcheinander.
Kai Es
Sebastian Okay, also es ging weiter.
Kai ging weiter. Ich überlege jetzt, wo wir uns ungefähr befinden. Und auch da gab es wieder mal, allerdings die habe ich auf einem Stammtisch kennengelernt, immerhin mal, also mal wirklich live. Ja, da gab es im Prinzip, es war kein One-Night-Stand, es waren zwei, aber auch da habe ich zwar sehr viel Spaß daran gehabt, sie auch bis dahin und auch wieder sehr viel über mich gelernt. Vor allem, dass ein Mistkerl ein Kompliment sein kann, je nachdem, wie es rüberkommt. Aber quasi Sonntag drauf nach dem zweiten Mal, wo sie bei mir war. Und wenn man da aufwacht mit einem Gefühl und denkt, wenn es nicht meine Wohnung wäre, würde ich jetzt sehen, dass ich verschwinde. Dummerweise war es meine Wohnung. War auch nicht so wirklich das Richtige. Und ja, bin ich nicht stolz drauf, aber es hat einfach nicht funktioniert. Irgendwie klappt es nach dem zweiten Mal nicht mehr.
Sebastian Ja, das ist so ein bisschen, also ganz oft scheitert es ja vor dem ersten Treffen oder beim ersten, also beim Kaffee trinken, da ist dann relativ schnell klar, okay, das wird nichts. Da hast du natürlich so ein bisschen das Pech, dass man hat schon mal zusammengespielt und was gemacht und danach kam dann erst die Erkenntnis. Hast du falsch gefiltert oder wo ist so der Haken dann immer wieder gewesen?
Kai Kann ich im Nachgang wirklich nicht mehr sagen. Also ganz böse gesagt, eine Freundin von mir hat später mal gesagt, irgendwie war die nicht dein Typ, wie bist du denn auf die gekommen? Die passte nicht zu dir. Das habe ich offensichtlich anders gesehen. Also wie gesagt, da bin ich nicht wirklich stolz drauf. Aber gut, das war so, das wäre nichts mehr geworden. Sie hat sich da erheblich mehr von versprochen. und es tat mir auch wirklich leid, dass dem nicht so war, aber ich habe einfach gemerkt, nee, also nee, das ist es einfach nicht. Wie gesagt, dumm, es war meine Wohnung, sonst hätte ich sie gerne verlassen.
Sebastian Oh weia.
Kai So musste ich sie dann rauskomplimentieren.
Sebastian Das ist immer ganz schwierig. Hältst du noch durch bis zum Morgen oder nicht?
Kai Ja, also nee, das war wirklich nicht schön, das war auch, nee, da bin ich wirklich nicht stolz drauf.
Sebastian Sag mal zwischen diesen ganzen Phasen des Spielens und Erlebens und Ausprobierens, was hast du denn dazwischen gemacht? Darauf gewartet oder einfach viel Zeit im Forum verbracht?
Kai Auch viel Zeit im Forum verbracht, ja. Und regelmäßig mal beim Stammtisch aufgeschlagen.
Sebastian Ich mag mal so ein bisschen reinfragen, wie lange hat es denn gedauert, bis dann was Festes draus wurde? Also die Beziehung, die du jetzt hast.
Kai Die begann 2006.
Sebastian 2006, da sind wir ja eigentlich ganz nah dran.
Kai sind wir schon ganz ganz nah dran.
Sebastian Mag ich das jetzt schon wissen? Ach, weißt du, wir können ja so ein bisschen anteasern in die Richtung, bis zu dem Moment, wo dann was Festes draus geworden ist. Und dann können wir das ja, wenn wir dann irgendwann später endlich mal aufnehmen, so richtig, dann können wir mal gucken, ob das dann auch deckungsgleich ist. was deine Frau dann dazu sagt.
Kai bin ich dann auch gespannt. Ja, aber da war schon noch ein bisschen was vor. Also wir können noch ein bisschen weitermachen.
Sebastian Ja gut, okay, geh mal weiter.
Kai Es gab dann nochmal auch wieder ein neues Forum von, wie sich herausstellte, so quasi meinem ehemaligen Grüppchen aus Köln, dem Stammtischgrüppchen. Die haben damals einen eigenen Chat aufgezogen. Das ging damals noch relativ einfach, waren wohl nicht so viele Formalitäten zu erfüllen. Da habe ich wieder jemanden kennengelernt. Da war dann allerdings schon wieder eine ganze Entfernung zwischen. Das war aber irgendwo hinter Hannover, aus München raus, ist das schon eine ganze Ecke. Das war dann wirklich der Versuch einer Beziehung, der auch daran gescheitert ist, dass wir gemerkt haben, wir mögen uns ja ganz gern, aber sexuell klappt es einfach überhaupt nicht. Also bleiben wir lieber befreundet, da haben wir irgendwie mehr von.
Sebastian Ja, aber da ist schon diese Seite, merkt man schon. Also das reicht nicht, jemanden zu haben, der auch BDSM mag. Das ist eben nicht das, was man braucht, sondern es muss dann schon noch irgendwie ein bisschen kompatibel sein, also ein bisschen mehr.
Kai Also ich habe ja ein bisschen was mitgenommen, warum auch nicht. Es war auch sicherlich gut für eine Entwicklung, aber mein Ziel war das nicht. Also eine reine Spielbeziehung war nie mein Ziel. Es sollte immer was Ernstes sein. Nur muss man es natürlich auch erstmal finden, das ist klar.
Sebastian Aber diesen Fall, man spielt miteinander und dann verliebt man sich ein bisschen und dann stellt man aber fest, naja, BDSM ist dem anderen jetzt vielleicht nicht mehr so wichtig, das ist dir nie passiert. Hm,
Kai das ist mir bisher zum Glück nicht passiert. Eher im Gegenteil.
Sebastian eher im Gegenteil.
Kai Ja, wir können es ja mal versuchen. Nee, also wir sind wirklich gut befreundet geblieben. Das war auch schön, aber wir haben gemerkt, also sexuell klappt wirklich überhaupt nicht. Es passt einfach nicht. In dieser Weise habe ich das noch Also,
Sebastian Sexuell, meinst du mit sexuell jetzt BDSM oder tatsächlich den sexuellen, also auch diesen Ich-Kann-Dich-Nicht-Riechen-Part?
Kai Sowohl als auch. Nee, aber wir konnten uns gegenseitig nicht befriedigen. Also es ging einfach irgendwie nicht. Wir hatten da nichts von.
Sebastian Okay. Ich
Kai Ja, ist auch eine Erkenntnis, aber da muss man dann auch so erwachsen sein, um zu sagen, ja, dann klappt das eben nicht. Da waren wir dann, und da war ich vor allem auch endlich so weit, da auch wirklich erwachsen mit umgehen zu können. Ja, und dann sind wir auch schon, wir nähern uns der Gegenwart. So ist es nicht. Also merke, bis dahin war ich dann wirklich doch ausschließlich als Dom unterwegs. Der Rest war zwar noch irgendwo da und wollte nochmal ein bisschen ausprobiert werden, aber hat sich nicht ergeben und war auch, was das angeht, nicht schlimm. was dann der Auslöser war, dass ich es nochmal auf der anderen Seite versucht habe, weiß ich im Nachgang nicht mehr genau. Wahrscheinlich schlicht wieder das Kennenlernen von jemandem, wo das gepasst hat. Und das ist gewesen, das muss Ende 2005 gewesen sein, da habe ich eine allerdings dominante Frau kennengelernt, die mich da sehr fasziniert hat.
Sebastian frage nur nochmal zur Sicherheit, in einem Forum?
Kai Auch wieder in einem Forum, allerdings
Sebastian Entschuldige, bitte. Ich erkenne ein Muster.
Kai natürlich. Natürlich.
Sebastian dass du den Namen des Forums nicht sagen kannst, willst oder möchtest, das ist völlig in Ordnung.
Kai Bei dem bin ich mir auch in der Tat nicht sicher, ob ich das darf. Das können wir vielleicht mal unter uns klären und dann vielleicht im Nachgang. Spielt aber auch nicht die Rolle. Habe ich mich auch seit Ewigkeiten nicht mehr drin rumgetrieben. Aber ich muss sagen, zu der Zeit hat das auch wirklich funktioniert. Ich habe da auch Leute kennengelernt. Insofern, man hört ja relativ häufig, das klappt alles nicht. Irgendwie da kriegt man keine Antworten. Irgendwas muss ich zumindest ein bisschen richtig gemacht haben, weil Antworten habe ich eigentlich fast immer bekommen.
Sebastian Ja, aber hat man nicht irgendwann so einen Ruf weg? Ah, der eine nach der anderen. Jede müsste vorsichtig sein, gerade wenn es nicht geklappt hat. Also das ist ja auch nochmal so ein bisschen der Ruf, den man sich erarbeitet.
Kai So viele waren es nicht. So viele waren es nicht. Vielleicht nochmal, um zurückzuspulen, die Angst hatte ich allerdings bei der Dame, wo ich dann wirklich merkte, oh nee, das ist es einfach nicht, die möchte ich so schnell nicht wiedersehen. Da hätte das wahrscheinlich so laufen können. Da habe ich auch mal kurz überlegt, muss ich da präventiv was tun und vielleicht mal meine Seite der Geschichte auf dem Stammtisch erzählen, bevor sie was anderes erzählt. Aber gut, da kannten mich offensichtlich genug Leute. Leute, da ist also nie was passiert. Weiß man ja nicht. So aus Enttäuschung können da manchmal komische Dinge entstehen. Und da ist dann die Sicht manchmal eine andere.
Sebastian Ja gut, sind ja auch ganz viele Emotionen mit dem Spiel und abgelehnt werden, das ist ja einfach immer etwas, was ja nicht schön ist.
Kai wie gesagt, ich bin da auch überhaupt nicht stolz drauf. Also, naja, so ist es gewesen.
Sebastian Okay, und die dominante Dame hat dich dann nochmal anders bekehrt. Okay,
Kai Genau, mit der habe ich mich dann einfach mal unverbindlich auf dem besagten Stammtisch wieder mal getroffen in München. Irgendwie bei tiefstem Schneefall, mitten im Winter. Ja, und irgendwie war man sich sympathisch und ist dann aber erstmal wieder auseinandergegangen und ist dann nochmal in die quasi normale Kommunikation eingestiegen und ich war dann so ein ganz klein bisschen auf der Bremse und hab gesagt, naja, wir könnten uns ja nochmal zum Kaffee trinken treffen. Da merke ich schon irgendwie, das taugt dir ja nicht. Da wurde irgendwie die Laune schlecht. Da meinte ich, was ist los? Willst du vielleicht doch lieber sofort? Kannst du es doch nicht erwarten, mich in die Finger zu kriegen? Und das war es dann auch. Okay, wir haben uns ja mal getroffen. Ich habe da kein Problem mit. Wir kommen gut klar. Lass uns das machen. Lass uns gleich ein richtiges Date vereinbaren. Also zum Spiel.
Sebastian zwei Stunden später warst du da.
Kai Nein, so schnell ging es dann doch nicht. Es war dann doch irgendwann erst der Freitag von dieser Woche, wahrscheinlich Anfang der Woche, war auch von ihrer Seite aus mehr so. so ja, ich habe vorher noch was anderes und das geht ein bisschen später und vielleicht habe ich dann noch Lust vorbeizukommen.
Sebastian Okay, also sie ist bei dir aufgetaucht. Okay,
Kai Sie ist dann allerdings relativ spät natürlich nicht so ganz überraschend bei mir aufgetaucht, genau.
Sebastian und da war klar, du bist unten und los geht's.
Kai Das war von vornherein klar.
Sebastian Und das finde ich spannend, dass du dann nach Jahren des Oben-Spielens dann nochmal gesagt hast, nee, ich lasse mich darauf mal ein, ich mache das jetzt. Weil du hast ja dann auch die Erfahrung gehabt, das kann wirklich mal wehtun.
Kai Ja, richtig, kann es schon. Aber da kann man sich auch melden und da funktioniert Kommunikation. Ich kann es nachher im Nachgang nur so verorten, das war einfach der Situation dem Moment geschuldet und auch dem Menschen. Also es klappt einfach nicht mit jedem und jeder. Es hat mal auf dem Stammtisch eine Bekannte von mir, die eigentlich mit ihrem Partner fest zusammen ist, wollte mich mal zum Spaß so ein bisschen andomseln. Ja, es endet im Lachflash auf beiden Seiten. Also was ich damit sagen will, es klappt einfach nicht bei jedem, egal was für eine Rolle man hat. Es muss bei beiden passen. Und bei der hat es eben, da hat diese Seite von mir zugepasst.
Sebastian So, war ein schönes Wochenende.
Kai Es wurde ein dann sehr regelmäßiger Freitagabend. ein bisschen früher, aber dafür genauso lang. Jeden Freitagabend acht Wochen lang.
Sebastian Okay, aber doch wieder nur acht Wochen, wieder diese zwei Monate, ne?
Kai Ja, du siehst auch da vielleicht das Muster, aber in dem Fall, ja.
Sebastian Okay, aber auch was da wieder, eher so ein bisschen, der Kerl wird, ich sag mal, benutzt und vermöbelt oder auch eher so eine etwas diffizilere DS-Geschichte.
Kai Nee, das war nicht diffizil, auch nicht sehr viel D/s. Das war mehr hauen, glaube ich. Mit Bondage hatte sie es leider auch nicht so richtig. Also alles, was bequem ist, so Manschetten und Handschellen, okay, aber alles, was so komplexer ist, das war nicht so ihr Ding. Das fand ich auch ein bisschen schade. Aber gut, man muss nicht immer alles haben.
Sebastian Habt ihr miteinander geswitcht?
Kai Nein, das war von vornherein klar. Das hat sie mir auch ganz unmissverständlich von Anfang an gesagt. Das wird nicht passieren. Aber zu dem Zeitpunkt wollte ich das auch nicht.
Sebastian Ja, okay, dann sind also die üblichen zwei Monate abgelaufen, Entschuldigung. Also das ist ja so, einfach so eine Suche kann ja wirklich lange gehen, ne? wobei ist das eine Suche gewesen oder einfach ich lebe vor mich hin oder ist das nicht so eine Enttäuschung, irgendwann hätte ich ganz gern doch mal jemand Festes, wo das dann einfach mal passt.
Kai Ja, natürlich. Wobei man auch da wieder sagen muss, das war ein bisschen mit einem Ablaufdatum versehen, weil sie war, lass mich nicht lügen, doch etwas über zehn Jahre älter geschieden mit zwei Teenager-Kindern. Und das war zu dem Zeitpunkt einfach nicht so unbedingt das, was ich mir für eine längerfristige Beziehung vorstellen konnte. Also das stand eigentlich nie im Raum. Insofern war das jetzt auch keine riesige Enttäuschung. Doch, es war eine Enttäuschung, muss man ehrlich sagen. Es endete damit, dass sie einfach jemand anders hatte, der offensichtlich mehr Beziehungsmaterial war, der auch ein bisschen näher wohnte, wo sie nicht jeden Freitagabend eine Stunde einfach fahren musste. Das war so ungefähr die Aussage. Gut, und dann habe ich gesagt, wenn das so ist, dann eben nicht. also der zweite oder bei sowas bleibe ich nicht entweder oder
Sebastian Also praktische Gründe, das ist ja auch immer blöd. Na gut,
Kai habe ich mich auch mal eine weile wirklich jetzt nicht depressiv gefühlt soweit möchte ich nicht gehen aber klar das ist nicht schön man denkt sich ja ein bisschen im schlechten sinne benutzt fühlst du dich da schon
Sebastian das ist so ein bisschen das Gefühl, wenn ich den Eindruck habe, ich bin jetzt quasi das Wochenendvergnügen, ich bin quasi der Ersatz für den Filmabend. Also ich will das gar nicht unterstellen, also um Gottes Willen, aber es ist so, wenn man sich da acht, neun Mal gesehen hat, dann kommt vielleicht so ein Gefühl dann schon auf. Okay,
Kai ist ich fand es bedauerlich und es war auch wirklich acht wochen jeder jeden freitag war ein absolut festes date das highlight der woche für mich natürlich für sie allerdings auch denke denke ich mal. Und das war dann einfach weg. Das war schon ein Loch, in das ich da gefallen bin.
Sebastian und dann wieder ins Forum.
Kai Äh, nee.
Sebastian Ich folge den Spuren des Musters. Ich gucke auch so ein bisschen auf die Uhr. Ich merke, die tickt und tickt und tickt und tickt. Ich habe ja noch ein bisschen was vor heute Abend, aber ich finde es schön, dir da einfach zuzuhören. Okay, dann hat es geklappt mit der Frau.
Kai aber jetzt werden...
Sebastian Jetzt ist sie dran, ja?
Kai Dann hat es geklappt mit der Frau. Hat allerdings eine Vorgeschichte, die ich jetzt aber einfach mal nicht erzähle, weil das ist dann schön, wenn wir das zu dritt aufarbeiten.
Sebastian Aber da war jetzt
Kai Da bin ich jetzt gemein.
Sebastian okay, also aber keine große, lange Pause und dann sondern es hat dann einfach mal geklappt.
Kai Es hat dann sogar ziemlich schnell wieder geklappt, aber relativ zufällig.
Sebastian Okay. Mensch, Kai. Wir sind jetzt hier wirklich, wir haben einmal eine Chronologie abgearbeitet. Ich glaube aber gar nicht, dass die untypisch ist. Und jetzt ist das Podcastsubbie, nimmt jetzt hier wieder das Kraut und schmeißt es wieder in den Gin rein. Pass auf, meine Liebe, immer wenn ich den Gin trinke, habe ich das Zeug irgendwie zwischen den Zähnen kleben. Das ist nicht so toll. Du hast auch schon zweimal geschrieben, wie das Zeug heißt, was da drin ist. Schreib es doch bitte noch einmal. Ich kann mir das heute nicht merken. kennen. Also wäre eine schöne Schätzfrage heute. Was tut das Podcastsubbie dem Sebastian ständig in den Gin rein? Oh weia. Entschuldigung, aber der kleine Ausflug muss heute einfach mal hier sein zwischendurch. Ich glaube, das ist so eine Geschichte, die ist jetzt gar nicht so unüblich. Und manchmal wird es auch nie was Festes oder zwischendurch ist mal was sehr langes dazwischen über mehrere Jahre. Aber ich finde dieses, ich bleibe mir treu und probiere einfach, wo ich hinkomme und dann klappt es irgendwann. Das kann ich jetzt schon mal sagen, ist so ein schönes Happy End. Mag
Kai Ja, es war auch zwischendrin immer nicht schön. Also diese Pausen, das war schon nervig. Also suchen macht keinen Spaß, muss man einfach mal sagen. Also
Sebastian ich vielleicht nochmal fragen, ob du möglicherweise zwischendurch dachtest, mein Gott, wenn das immer nicht geht, sollte ich es vielleicht nicht mal lassen.
Kai du meinst, es einfach nochmal mit einer Vanilla-Beziehung zu versuchen?
Sebastian Vanilla oder gar nicht mehr oder ich weiß es nicht.
Kai Nee, da kann ich dann schon hartnäckig sein. Und mir war klar, nee, es muss das dabei sein, sonst werde ich da nicht glücklich.
Sebastian Das ist so ein bisschen fies. Auf der einen Seite sagt dann Körper, Geist und Seele sagen, mach das, mach das. Auf der anderen Seite so das Perfect Match will einfach nicht so schnell. Das ist eine Reise jetzt über, ich sag mal, fünf Jahre, wenn ich das richtig mitgezählt hab. Grob.
Kai Nicht ganz, es müssten vier ungefähr sein.
Sebastian ganz.
Kai Aber ja, die Größenordnung stimmt.
Sebastian Ja gut, aber mit Happy End, ne? Das ist ja schon mal wunderbar. Ah, oh Mensch, Kai. Ich möchte heute noch mit mindestens einer Person sprechen, wenn sich denn jemand traut, denn ich will noch jemand in den Lostopf reinwerfen. Das heißt, ich würd mich jetzt mit dir einfach vertagen, dass wir uns dann zu dritt treffen. So schön in einem Raum.
Kai Sehr gerne.
Sebastian Das wird so toll. Und dann nehmen wir uns mal richtig Zeit und dann gucken wir mal, dann schaue ich auch mal, was deine Frau wie ihr Weg denn so war bis ihr dann beim Heute angekommen seid und was der Feind im Bett macht, das werden wir dann auch nochmal besprechen
Kai Ja, sehr gerne.
Sebastian ja, dann kann ich jetzt nur vielen Dank sagen wunderbar erzählt der Chat hat fleißig gehört und ja, ich glaube, das macht auch Mut wenn es einfach immer wieder mal nicht klappt dass man dann einfach sagen kann, okay, komm es ist eh immer anders, es ist immer erlebenswert und ja, man geht halt seinen Weg, ne?
Kai Also ich kann es mir anhören, ohne dabei selber mich zu gruseln.
Sebastian Ich glaube schon. Kannst du ja Samstag dann ausprobieren, früh morgens ein Uhr und dann passt das. Ah,
Kai Bestimmt nicht um diese Zeit.
Sebastian das hängt ja von dir ab, ne? Also ich kann das immer nur veröffentlichen. Okay, dann verabschiede ich mich jetzt, wünsche dir einen schönen Restabend, mach's gut und ja, wir hören voneinander, sobald es wieder geht, dass wir dann auch da Nägel mit Köpfen machen.
Kai Ja, ich bedanke mich. Du siehst, ich bin hartnäckig und deswegen, das wird schon.
Sebastian Das finde ich super. Hartnäckigkeit ist gerade bei mir immer eine gute Gute Eigenschaft, das weiß auch das Podcastsubbie.
Kai Okay, dann noch einen schönen Abend und wir hören einander.
Sebastian Ja, mach's gut, tschüss.
Kai Tschüss.
Sebastian Das
Kai Ich
Sebastian war Kai. Ich finde, das muss auch einfach mal erzählt werden. Nochmal vielen, vielen Dank. Und es ist übrigens Rosmarin, was das Podcastsubbie mir da immer in den Gin reingeworfen hat. Ich werde jetzt nochmal testweise trinken. Jo. Also es funktioniert, aber man hat es halt an den Lippen, das Zeug. Vielleicht müsste man irgendwie noch ein Sieb an das Glas ansetzen oder so.

Anrufen ohne Telefon

Oh. So, ja, wie machen wir denn weiter heute? Ach, ich habe hier noch so viel, ich habe noch gar keine Schätzfrage, fällt mir ein. Liebes Podcastsubbie, lass dir was einfallen? Sonst gibt es heute hier keinen Pfannenwender. Ja, okay, es gibt eine Telefonnummer und zwar, wer jetzt gerade im Chat ist, der kann mal nach unten scrollen, da findet ihr sogar einen Link und wenn ihr da draufklickt, dann wählt euer Telefon meine Nummer automatisch und dann gibt es noch so einen neuen Link daneben, da könnt ihr dann irgendwie aus dem Ausland mit eurem technischen Gerät eine Verbindung aufbauen, das ist jetzt ganz neu und das haben wir jetzt gerade ausprobiert mit Kai, das scheint ganz gut zu klingen. Ich poste die Nummer aber gerne nochmal und sage sie auch vor allem, nämlich die 051019118952, unter der kann man mich jetzt anrufen und das ist dann auch die Gelegenheit in meinen Lostopf reinzukommen und es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass man dann auch gezogen wird und zwar man bleibt ja so lange drin, bis man gezogen wird und dann bekommt man von mir diesen wunderbaren Kaffeebecher, den man garantiert nicht kaufen kann. Da steht nämlich drauf BDSM auf der Rückseite und ich habe in einem Podcast davon erzählt und ein paar davon habe ich ja noch, die muss ich natürlich unter die Leute bringen. Deswegen, bis hier jemand anruft und ich weiß ja auch nicht, ob jemand anruft, mag ich mich mal ganz herzlich für Unterstützung bedanken. Es ist ja

Würdigung der Unterstützer

wieder Monatsanfang und ganz viele Menschen haben ja Daueraufträge gemacht und die flattern hier so am Monatsanfang immer rein. Deshalb bedanke ich mich ganz herzlich bei Sabine, Lukas, Ralf, Wolfgang und Annika, Remo, Markus, Tine, tatsächlich Tine, Clemens, Anton aus Regensburg, der hat mir nämlich was geschickt. Da kam nämlich eine Flasche mit jedem Getränk, das ich gerade habe. Vielen Dank auch an Itchy und Scratchy, Stefan und Peter. Und an Birte, die hat nämlich die Vollausstattung geschickt, inklusive neuen Schallabsorbern fürs Büro. Vielen, vielen Dank. Ich habe sie ja an der Decke angeklebt. Hin und wieder fallen die mal runter, weil das Zeug nicht so gut klebt. Dann habe ich die einfach irgendwie zwischendurch auf dem Kopf. Aber vielen Dank. Es sollte also ein bisschen weniger hallig heute sein. Danke, danke, danke. Ihr unterstützt den Podcast so toll. Und ja, da kann ich nur sagen, ich kann hier schön podcasten. Das macht Spaß. Und ja, finde ich super. Jetzt hat es hier gerade aufgeblinkt. Hier hat jemand versucht anzurufen. Und gleich wieder aufgelegt. Oder die Technik hat geärgert. Man weiß es nicht genau, aber es ist irgendwie auch eine Tradition jetzt hier im Podcast seit fast einem Jahr, dass die Technik immer so zu 90 Prozent funktioniert. Es klappt alles, die Gespräche werden nicht abgebrochen, aber so ein bisschen was mag dann doch immer mal nicht. Wir gucken mal. Ja, ich bin gespannt. Okay, was habe ich noch auf meinem Zettel? Ja, dies und das, zwei Aufnahmen habe ich gemacht, habe ich erzählt. Ich glaube,

Trailer Folge 42 mit Dilara

ich möchte euch mal den Trailer zeigen, den ich hier habe. Und zwar die Folge, die am Montag erscheint mit Dilara. Und ich spiele euch den jetzt einfach mal ein.
Dilara begrüße Dilara, hallo. Hallo. Ich habe mir ehrlich gesagt gedacht, wenn ich es jetzt nicht mache, wann mache ich es denn dann? Ich war dann auf ein paar Stammtischen, habe mich da mal so ein bisschen umgeguckt, bin da teilweise mit so verdrehten Augen heim, dass ich dachte, ich kriege sie nie wieder frei. Wir switchen beide. Am Anfang habe ich ihn deutlich mehr gedommt als andersrum. Du bist Muslima. Ja, ich wollte gar nicht religiös werden. Ich war eigentlich vorher ja so zwischen atheistisch und agnostisch. BDSM und Islam ist kein Widerspruch für dich? Nein, für mich nicht. Ich möchte wissen, wo ich stehe, weil dann kann ich immer entscheiden, mache ich das mit oder mache ich das nicht mehr mit. Bring doch mal so ein bisschen Spielzeug mit, einfach mal so zum Gucken. Ich bin da neugierig. Ich kann eine richtige Drecksau sein.
Sebastian Ja, also ich freue mich schon drauf, wenn die Folge erscheint. Ich werde morgen und übermorgen noch ein bisschen dran feilen. Und dann ist es soweit. nach, ich glaube, fast drei Monaten endlich eine neue, ganz normale Kunst der Unvernunft-Folge. Also ich bin da wirklich Feuer und Flamme und ihr merkt auch, ich habe ein bisschen die Vorbereitung der Live-Sendung ein bisschen verdrängt, weil ich wollte die unbedingt fertig machen, die Folge. Und ja, ich freue mich einfach, dass das passt. Ja, und weil hier niemand mehr anruft gerade, würde ich sagen, ich fange hier mal an, Dinge unter die Menschen zu bringen.

Die Schätzfrage

Was haben wir denn als erstes? Erstmal gebe ich euch die Schätzfrage der Woche. Und zwar, das Podcastsubbie hat überlegt und gemacht, was liegt näher, als die Süßigkeiten, die man gerade futtert. Sie möchte wissen, wie viele Katzenpfötchen hat das Podcastsubbie noch in der Tüte? Das sind so ohne Gelatine, irgendwie Süßkram, Knabberzeugs. Und ja, wenn ihr meint, wie viel da noch in der Tüte drin ist, ich weiß nicht, futtert sie gerade? Ich glaube nicht, weil dann würde die Zahl sich ja ständig ändern. Dann ratet doch mal, was sie da noch drin hat. Und während ihr da versucht zu erraten, was da noch in der Tüte ist, frage ich einfach mal nach der Losbox. Dankeschön. Sie hat was im Mund. Hat sich die Zahl jetzt verändert? Na gut, guck mal, da wird auf jeden Fall fleißig geraten. Also das Podcastsubbie wird jetzt wahrscheinlich nicht noch ganz schnell den Mund vollstopfen, damit der Mensch, der gewinnen soll, dann auch die richtige Zahl gehabt hat. Aber so ein bisschen Rebellentum traue ich eher zu. Das können wir dann am Wochenende klären, was das Rebellentum angeht. Ich mache jetzt aber mal die Kiste auf. Da

Verlosung Kaffeebecher

sind drin alle Menschen, mit denen ich in den letzten Monaten hier telefoniert habe und die Kiste wird auch immer voller. Das sind hier so schöne kleine weiße Lose. Vielleicht gibt es doch jemand, den ich hier heute hinzufügen kann. Nein, gibt es nicht. Okay. Ich habe übrigens die nächsten Wochen, also ich habe echt schöne Gäste hier auf meinem Zettel, die hatten nur alle heute keine Zeit und deshalb habe ich mich bei Kai besonders gefreut, weil das ist so total unbefriedigend, wenn man dann irgendwie vor einem Jahr ein Vorgespräch macht und dann passiert nichts, weil ja so eine blöde Pandemie einem dazwischen kommt. Naja. So, ich habe einen Zettel gezogen. Ach, das ist ja witzig. Und zwar habe ich gezogen den Peter und das ist der Mensch, der letzte Woche hier angerufen hat und der gewinnt von mir einen Kaffeebecher und so ein bisschen Zubehör natürlich. Ja, Peter, wenn du jetzt gerade zuhörst, dann herzlichen Glückwunsch. Du kriegst Post von mir, einen Karton. Wenn du möchtest, kannst du mir auf irgendeinem Weg eine Adresse schicken und dann mache ich morgen Aufkleber auf den Karton drauf. Und dann gibt es einen Kaffeebecher, der hoffentlich den Versand überlebt. Er ist quasi spülmaschinenfest, zumindest sagen meine eigenen Experimente, dass der sich auch nach unfassbar vielen Spülgängen überhaupt nicht verändert hat. Ja, was ich ein bisschen komisch finde, vorne ist ja so mein Konterfei drauf, dieses gezeichnete Bild von mir, diese Karikatur. Und ich finde das ein bisschen komisch, deshalb trinke ich selber auch nicht so gern aus den Dingern, weil da bin ich drauf. Aber Peter, du freust dich vielleicht ein bisschen und ja, dann herzlichen Glückwunsch. Den stelle ich jetzt an die Seite, der Zettel liegt drin. Die Kiste überreiche ich dem Podcastsubbie wieder, ganz vorsichtig natürlich. Bitte schön. Weg damit, sonst ziehe ich ja noch aus lauter Güte noch mal zwei, drei Menschen, weil ich die Becher loswerden will. Nein, möchte ich natürlich nicht. Okay, so, und dann kann das Podcast irgendwie mal ermitteln, wer hier einen

Pannenfenderweginner

Pfannenwender gewonnen hat. Ich bin sehr gespannt. Ich muss übrigens sagen, wir haben ja vor einem guten halben Jahr dieses Gewinnspiel gemacht, wo man was kochen konnte und wo so viele Einsendungen kamen. Und ich habe gestern eine Einsendung bekommen. Da hat jemand was gekocht und dann ein Bild davon geschickt und so. und ja, dann habe ich natürlich dazu geschrieben, es ist jetzt ein bisschen spät und er kam auch gleich zurück, oh ja, das habe ich dann auch gemerkt und sorry und so und ich habe mir jetzt einfach erlaubt zu sagen, komm, der Mensch, der kriegt jetzt ein, ich habe dann einfach heute Morgen ein Tütchen fertig gemacht und habe das rausgeschickt, weil ich mir dachte, ach, das ist so lieb und außerdem Bilder mit lecker Essen, ist immer gut. Ich muss mal schauen, ob ich vielleicht zu Ostern, ob es da noch irgendeine Aktion gibt. Ich kann ja schon mal so ganz leicht anteasern, dass ich so vorhabe, so vielleicht in zwei Wochen so eine Art, ja, virtuelles Hörertreffen, mal was zu machen. Ich bin noch nicht ganz sicher, was und wie und ob überhaupt und ob ihr da Lust drauf hättet, da würde ich mich einfach unter euch mischen und dann plaudern wir einfach so ein bisschen, ohne dass was aufgenommen wird. Das kann ja sonst noch ein bisschen dauern und so ein bisschen was muss man ja machen. So, hat das Podcastsubbie mal rausgefunden, wer? Ja. Ja, so, okay, also den Pfannenwender kriegt der Titan-Ingenieur, der hat nämlich 20 getippt und 21 waren noch in der Tüte drin, herzlichen Glückwunsch, liebes Podcast-Subi, mach einen Zettel fertig und auch von dir brauche ich eine Adresse, eine Postanschrift auf einem Weg deiner Wahl, per E-Mail, per Telegram, per Twitter, per Instagram, wo auch immer, da könnt ihr dem Podcast eh überall folgen und wenn ich von dir eine Adresse habe, dann mache ich einen Umschlag fertig, einen sehr neutralen Umschlag, in Braun und dann kommt der hoffentlich noch am Samstag oder Montag bei dir an. Herzlichen Glückwunsch. Ja, jetzt bin ich das Zuber losgeworden. Ja, was kann ich noch erzählen? Ich glaube für heute

Dies und das

sieht das alles ganz gut aus. Wir haben es auch schon wieder 22 Uhr. Ja, eine Sache muss ich noch mal erzählen. Wir haben ja hier auf unserem lokalen Stammtisch so ein ja, so ein Zoom-Meeting einfach und dann habe ich mich da verabschiedet und dann vielen lieben Kosketus auf, Grüße, ich verabschiede mich dort genauso wie hier, also mit der fast gleichen Formulierung und sie hat sich gar nicht mehr eingekriegt, weil das ist ja wie im Podcast hier, die Verabschiedung, ich muss mir da mal was überlegen, ich brauche irgendeinen so ein Standing oder irgendeinen Spruch, der zur Verabschiedung geht, um das ein bisschen abzugrenzen, denn ich mag mir ja schon Mühe geben, aber ich fand das wirklich sehr lustig, ja, deshalb Grüße, schön, dass dir das aufgefallen ist, ja, Ja, und euch mag ich sagen, liebes Publikum, am 11.03. hören wir uns wieder mit auch noch unbekannt, da gibt es ein paar Möglichkeiten, wir müssen die Termine noch eben richtig hinbiegen und ja, da freue ich mich

Vielen Dank an den Studiolink-Support

jetzt schon drauf, dann wird auch die Technik ein bisschen besser funktionieren. Der Support meines Streaming-Anbieters hier hat mir auch quasi während der Sendung noch geschrieben, ja, es gab ein Problem, wir haben das behoben. So ein technischer Support, der in drei Minuten ein Problem löst und das, wenn man ihn per Twitter anspricht, das muss ich mal loben. Also vielen, vielen Dank an den Menschen hinter StudioLink. Das ist so großartig. Ich bin begeistert. Und ich glaube, jetzt gibt es noch eine Sache. Elfe fragt nach der BDSM-Abkürzung. Und

BDSM steht für ...

da hat sie völlig recht. Sieht man mal, was passiert, wenn man hier mit der Technik kämpft. Man vergisst, die Vorbereitung ordentlich zu machen. Ich öffne mal meine Liste und suche mal einen schönen Spruch raus. Also wofür kann BDSM denn noch stehen? Oh ja, der ist gut. Bitte das Schöne machen. Dankeschön für den Spruch. Mal gucken, irgendeinen davon werde ich wieder irgendwo draufdrucken, weil ich finde die Idee, diese Akronyme da zu verwenden, eigentlich gar nicht schlecht.

Verabschiedung

Okay, ich glaube, jetzt haben wir es. Ich verabschiede mich von euch. Vielen, vielen Dank, dass ihr dabei gewesen seid. Heute auch besonders zahlreich. Toll. Finde ich auch nach fast einem Jahr immer wieder bewundernswert. Ich freue mich auf nächste Woche. Ich freue mich auf euch. Hört am Montag rein, wenn die Folge mit Dilara erscheint. Die ist, ja, ich würde nicht sagen, ach, die ist einfach schön, hört es euch einfach an, ich bin einfach happy, dass es eine neue Folge gibt. So, und jetzt macht's gut, bis nächste Woche, tschüss. Ach

Nachschlag

nein, nein, nein, nein, eine Kleinigkeit habe ich noch, das ist so eine alte Tradition, die ich in letzter Zeit ein kleines bisschen vernachlässigt habe. Ich mag nochmal das Podcastsubbie hier in den Fokus rücken. Oh, jetzt guckt sie mich schon verträumt an. Also ich könnte das ja hier echt nicht machen, jede Woche pünktlich, wenn die Frau nicht dafür sorgen würde, dass ich a. Zeit habe, b. sie Zeit hat und da alles ganze drumherum einfach geregelt wird. Ach, das ist so schön. Ich glaube, dafür hast du ja ein bisschen extra Ruhe verdient. Na, da freut sie sich, alles klar. Also im Zweifel, wenn ihr kein Podcastsubbie habt, dann legt euch was ähnliches zu, es lohnt sich, kann ich auf jeden Fall sagen. So, und jetzt bin ich endgültig raus. Tschüss.


--:--:--
--:--:--