Podcast-Studio mit Mischpult, Mikrofonen und verstreutem Kink-Zubehör in gemütlichem Raum mit Gartenblick
Live
Live 48 · 09.01.21 · 101min · 6.246 Downloads · 290

Unvernunft Live 07.01.2021 - Es geht weiter

Anti-BDSM-Therapie

275
Das Transcript wurde automatisch erzeugt und kann Fehler enthalten.

Intro

Begrüßung

Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live, die erste in 2021. Ja, die Weihnachtsferien sind rum und ich habe so viel auf meinem Spickzettel heute, das gibt es ja gar nicht. Wo fange ich denn an? Ich sage euch erstmal, wie das hier funktioniert. Also das hier ist der Live-Podcast des Kunst-der-Unvernunft-Podcasts. Hier wird über BDSM geredet und ja, wir leben immer noch in dystopischen Zeiten und zusätzlich wird es auch noch verrückt. Aber heute interessieren wir uns nicht für Politik und Kram, sondern heute geht es wirklich nur um BDSM. Ich begrüße den Chat, der hat mir eben auch wunderbar geholfen, als ich es geschafft habe, den Livestream irgendwie ins Nirvana zu senden. Ich hoffe, das geht jetzt. Und weil der erste Donnerstag im Monat ist, gibt es heute auch wieder einen Kaffeebecher abzustauben für alle Menschen, die bisher hier angerufen haben, beziehungsweise die heute noch hier anrufen, die kommen mit in die Losbox. Ja, genau, anrufen kann man hier auch, wenn man denn möchte. Ich habe zuerst eine Gästin, die Lila. Die rufe ich auch gleich an. Und dann gibt es auch noch eine Schätzfrage. Heute die Schätzfrage meiner Schande. Was das genau ist, werdet ihr noch hören. Und ja, heute gibt es keinen Glühwein. Dafür bin ich mal vorbereitet. Ich hatte ja jetzt auch drei Wochen Zeit. Oh mein Gott, hat mir das gefehlt. Also ja, diese Weihnachtsaktion, das war cool, das hat Spaß gemacht, das hat sogar richtig Spaß gemacht, aber so dieses Live-Folgen-Feeling, das fehlte mir irgendwie und ja, jetzt ist es wieder da und ich hoffe, ihr seid auch alle gut ins neue Jahr reingekommen und seid immer noch genauso pervers wie vorher und ich sehe gerade im Chat den einen oder anderen Namen, den ich noch nicht kenne, deshalb auch an euch heute nochmal. Schön, dass ihr da seid. Einfach ein bisschen zuhören und ein bisschen Spaß haben. Dann wird alles gut. Ich habe den Player ein bisschen renoviert. Da solltet ihr jetzt den Player und den Chat auf einer Seite haben, damit man da nicht immer zwei Fenster offen haben muss. Das soll auf Handys auch besser sein. Und ich begrüße natürlich die Menschen, die irgendwie neuerdings alle in Badewannen diese Sachen hier hören. Auch euch viel Spaß beim Planschen. Möge das Handy euch nicht ins Wasser fallen. Gut, von mir gibt es nochmal schnell ein paar Updates. Wir haben ein kleines Plasma-Feuerwerk an Silvester gemacht, das war sehr, sehr schön. Wir versuchen es immer noch mit dem Joggen und das wird bei dem Wetter auch gerade nicht besser. und ich mag nochmal zu diesen Weihnachtsspezialfolgen was sagen, die waren nämlich, ja, wie soll ich das sagen, das war echt schön. Ich habe ja eine ganz lange Liste bekommen, das war erst so ein bisschen verhalten und dann kamen da die Einschläge immer näher und mit hier kannst du anrufen, wann du willst, wie du willst oder hier nur abends, hier nur morgens und so weiter und ich habe ja einfach dann in den freien Stunden mich hingesetzt und einfach eine Nummer gewählt und wenn keiner heranging, einfach die nächste und das war echt schön Und es sind nur drei Gespräche geworden, die nicht veröffentlicht wurden. Ich habe ja am Ende mal gefragt, wollen wir das veröffentlichen oder nicht? Und nur drei Menschen haben gesagt, nee, lieber nicht. Die Liste mit den Menschen habe ich jetzt gelöscht. Das heißt, wenn ich nicht angerufen habe vor Silvester, dann werde ich das jetzt auch nicht mehr tun. Wenn, dann würde ich da eher eine neue Aktion starten, weil so ein Einverständnis, das kann ich ja nicht voraussetzen, dass das für immer gilt. Und die Menschen, die ich nicht erreicht habe oder die ich gar nicht angerufen habe, ich habe teilweise wirklich gewürfelt, Ihr seid mir genauso wichtig, aber ich konnte halt nur dann was machen, wenn auch ein bisschen Zeit dafür da war. Und ja, ich habe nicht erwartet, dass es so viele werden. Von daher, schön. Schön. So, mein Postfach quillt über. Ich war nicht besonders fleißig, aber da geht nichts verloren und ich glaube, jetzt wird es Zeit für meine erste Gästin. Das heißt, ich gebe euch jetzt noch ein bisschen Musik und werde dann mal gucken, dass wir die Verbindung hergestellt kriegen und dann unterhalten wir uns einfach ein bisschen. Und ja, ich denke, in einer Minute sind wir wieder da. Bis gleich.

Gästin Lila

Und da sind wir auch schon wieder. Ich habe mich gar nicht vorgestellt. Ich bin übrigens Sebastian Stix und ich bringe Lila mit. Hallo.
Lila Hallo Sebastian.
Sebastian 20 Jahre aus Berlin und du atmest mir ein bisschen viel ins Mikrofon rein. Können wir da noch was drehen?
Lila Warte mal. Ja, bestimmt. Ist gedreht?
Sebastian Aber mal gucken.
Lila Nee. Ja, ich atme einfach nicht mehr.
Sebastian Das ist in Ordnung.
Lila Ja, ich krieg das hin.
Sebastian Wäre ein super Thema.
Lila Heyo.
Sebastian Podcastaufnahme ohne atmen. Ich
Lila Das wäre auf jeden Fall eine neue Challenge für mich.
Sebastian darf verraten, du bist 20 und aus Berlin und wir haben vor über einem Jahr, da warst du frisch 18, haben wir schon mal so ein Vorgespräch geführt und dachten uns, wir nehmen mal auf.
Lila Ja. Da
Sebastian Dann kamen Umstände, weiter wollen wir die jetzt nicht benennen und deshalb machen wir jetzt einfach heute ein bisschen was und ja, das
Lila es halt mehr auch zu erzählen jetzt schon, ne?
Sebastian ist wohl wahr, hoffe ich doch. Doch, also ich habe ein bisschen mit dir vorher schon geplaudert vor zwei Tagen und ich weiß in etwa, wo die Reise hingeht, aber trotzdem lasse ich mich auch gerne von dir überraschen.
Lila Du, wenn ich das wüsste. Switch
Sebastian Okay, fangen wir da erstmal an, wollen wir dich mal ein bisschen einsortieren. Top, Sub, Switch, wo fühlst du dich wohl?
Lila eher schon. Auf jeglichem Gebiet eigentlich auffindbar. Aber vor allem dann eher Switchy dort unterwegs immer.
Sebastian Okay, und ich habe da so ein lustiges Geräusch bei dir.
Lila Ach ja, ich kritzel nebenbei, ich hör mal auf.
Sebastian war jetzt nicht sicher, was ist das? Es ist ja schön. Ansonsten mit den Fingern, du kannst mit den Fingern einmal rumschwingen. Kuscheltiere sollen gut sein, die machen nicht so einen Lärm.
Lila Oh, du hast recht, ja. Ja, die liegen zu weit weg.
Sebastian Meine Notizen von vor anderthalb Jahren, die sind völlig veraltet. Du warst an deiner Beziehung rumgebaut. Da hat sich also einiges verändert. Und ja, wo bist du denn? Jetzt fangen wir doch erstmal vorne an. BDSM, wo kommt es her?
Lila Wo kommt's her, wo geht's hin? Uff, äh... Wie es anfing oder alles Mögliche?
Sebastian Oh, fang mal da an, wo es anfing. Ich finde es immer gut, wenn man da startet.
Lila Also, natürlich, wenn man es entdeckt, dann ist man so, okay, wie lange war es eigentlich schon wirklich vorhanden? Wie, wo, was hat's vielleicht mal schon sich bemerkbar gemacht? grundsätzlich vor allem irgendwie in situationen in meinem leben wo ich gemerkt habe ich bin ein bisschen überlegen da zum beispiel ob es jetzt irgendwie bei keine ahnung streitigkeiten war wo man gemerkt hat ich bin von den worten die ich gerade finde einfach wie sagt man irgendwie ja hat man einfach mehr sozusagen in der hand gerade die diskussion oder ähnliches bis hin zu vielleicht sportarten wie kampfsport oder ähnliches wo man dann auch mal ein bisschen dominanter erscheinen konnte aber grundsätzlich wo so das alles so eine richtung in den wiesmann irgendwie sexualität oder zumindest so in der form war eher so eine zufallsgeschichte ich war mit meinem damaligen partner so ein bisschen am spielerischen rangeln es war so ich geb dir eine massage nein ich ich gebe dir eine Massage und dann hat sie so ein bisschen aufgeschaukelt und es war eigentlich immer so, dass ich beim körperlichen Rangeln, dass ich wirklich so dann die Person zum Beispiel fixiere oder so, da war ich eigentlich immer gut am Gewinnen, aber er fand es dann so praktischer und leichter einfach Klebeband zu nehmen und mir die Hände zu fixieren, wo auch immerher das Klebeband kam, weiß ich bis heute nicht, aber ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass ich diese Fixierung sehr, sehr gemocht habe in dem Moment. Es hat sich dann alles immer mehr und Stück für Stück regelmäßiger aufgebaut. Traurigerweise war das nicht sonderlich lange, dieses Reinfinden in diese, nennen wir es mal Szenerie oder den Spaß daran, weil er dann irgendwann nach so ein paar Monaten meinte, ja, mich interessiert das eigentlich überhaupt nicht, ich mache das alles nur für dich. Er ist eher so Stereo- oder Vanilla-Sex-Reicht-mäßig. hat es mir die Füße unterm Boden so weggerissen und hat mich auch extremst verunsichert nochmal
Sebastian Darf ich mal fragen, wie alt warst du da?
Lila war also entdeckt hatte ich das so mit 17 Mitte 17 und das ging dann so drei Monate nur und dann ja war genau so 17 und das ging dann so ein paar Monate nur, dass ich es ausleben konnte mit ihm und dann gar nicht mehr
Sebastian Ja, das gibt es ja ganz oft, dass man mit dem Partner probiert und macht und dann stellt aber einer fest, nö, ist nicht meins und der andere sitzt dann da, hm, was machen wir nun?
Lila Ja, ist total meins. Ja, ja, genau.
Sebastian Ja, das ist schwierig, also manchmal klappt das, manchmal geht es gut und manchmal eben auch nicht, aber gut, ich kann ja, wir können ja verraten, ist halt nicht mehr dein Partner, vermutlich hat das auch da mit dazu gehört als Grund.
Lila Ja, meine Hoffnung war da auch beständig. Ah ja, semi.
Sebastian Und
Lila Also es war natürlich irgendwie ein Stück, was es so ein bisschen in die Frustration immer mehr gebracht hat. Und man sich dachte, regelmäßig dachte ich mir so, kriege ich das hin? Und es war halt immer so, er war auf der Schiene sehr, sehr manipulativ und hat dann zum Beispiel irgendwie so Sachen gesagt wie, ja, wenn du die Beziehung wegen sowas beendest, das ist doch irgendwie extrem übertrieben, weil Sex ist doch nur zweitrangig und ist kein Fundament mäßig und das um uns herum ist doch viel beständiger als irgendwie der Wille nach der Befriedigung mäßig. Und dann kam er immer an, auch mit so Worten wie, ja, ich war jahrelang auch frustriert und hab's trotzdem nicht beendet. Das hat natürlich einen dann in so eine Unsicherheit geführt, so ja stimmt, bestimmt brauche ich das nicht. Im Endeffekt merkt man immer mehr, vor allem wenn man dann zum Beispiel trotzdem, ich war dann ab und zu mit Freunden irgendwie im KitKat-Club oder in anderen Clubs so unterwegs und habe dann immer so gemerkt, so der Wunsch danach wächst immer mehr. und das ansprechen wird immer schwieriger für mich aber es war irgendwann schon fast in so ein absolutes selbst verurteilen gerutscht und irgendwann sogar in so fast schon selbsthass in so einer form und in so einer form kam an mit irgendwie ja man kann sexualtherapie machen und das behandeln das hat mich dann total fertig gemacht ich bin dann irgendwann habe ich halt dein Podcast gefunden, witzigerweise und hatte dann von diesen Stammtischen gehört da wirft es vielleicht nochmal eine Frage von dir auch dann auf und beantwortet sie sofort, Stammtische, Treffen etc. Ich bin dann auf solche Stammtische gegangen und habe mich halt wie zu Hause gefühlt sofort und habe dann auch gemerkt hey, irgendwie meine Interessen auch durch dein Podcast nochmal so, meine Interessen sind nicht irgendwie ungesund oder so es ist einfach wunderschön und macht total viel spaß und jeder hat andere interessen natürlich aber wenn es halt in der form natürlich nicht passt dann geht es natürlich irgendwie eine ungesunde richtung so wenn man da eigentlich so ein tiefgehenden verlangen danach hat
Sebastian ja, jetzt muss ich auch mal was sagen dazu.
Lila Ja, du darfst doch, du darfst, ne?
Sebastian Das fällt mir total schwer, da gar nicht so viel zu zu sagen. Erstmal gucke ich jetzt, dass wir halbwegs gleich laut sind. Das ist gar nicht so einfach gerade. Aber der Chat möge mir mitteilen, wenn das irgendwie ganz komisch wird.
Lila Bin ich leise?
Sebastian Nee, du bist, glaube ich, jetzt lauter als ich. Also ich habe da so viel an den Reglern rumgedreht. Alles wird gut und hinterher ist es eh wieder gut. Und die Menschen, die es im Feed hören, da ist das eh alles schön ausgepegelt. Ich finde gerade diesen Punkt mit, ja, die Beziehung muss man ja daran nicht scheitern lassen und da kann man eine Sexualtherapie machen, das ist ja schon ein Brett, wenn man dann im Prinzip mitgeteilt kriegt, so durch die Blume, das, was du da möchtest, das ist nicht normal, das ist nicht okay, da muss man was wegtherapieren lassen. Ich hoffe dann immer, dass die Menschen keinen Sexualtherapeuten finden, der dazu bereit ist, aber das geht ja mehreren Menschen so, dass dann der Partner das abstoßend findet und dann steht man da und denkt sich, was ist mit mir nur nicht in Ordnung? Dabei könnte man sehr viel Spaß haben, wenn es eben nicht so stigmatisiert wird. Okay, das mag ich noch mal wissen, hast du das überhaupt in Betracht gezogen, zu sagen, oh Gott, ich muss da was machen, ich muss das wegtherapieren lassen?
Lila Jein, also sagen wir es mal so, wenn ich dadurch irgendwann richtig Kummer empfinde, also so, es war dann irgendwann für mich fast schon eine Last. Also ich habe es auch nicht in der Form mehr gemocht oder wollte es nicht mehr akzeptieren und habe dann auch wirklich überlegt, entscheide ich jetzt für meine Bedürfnisse oder für die Beziehung. Und da war dann ein sehr, sehr langer Struggle auch. Und da hat mir der Stammtisch nochmal sehr geholfen, weil die Überlegung war schon da, vielleicht da irgendwie dran zu arbeiten, dass es nicht mehr geht. Also dass diese Bindung zu dem BDSM-Thema nicht mehr vorhanden ist.
Sebastian Ja, vor allem, ja
Lila im Endeffekt denke ich mir nur noch was für ein abhängiger Bullshit ich damals gedacht habe na
Sebastian gut, aber bist du nicht der erste Mensch mit und ich kriege da auch gelegentlich E-Mails zu dem Thema, das ist ganz schwierig, weil, ja was soll man da sagen, also der Partner hat ja auch das Bedürfnis, etwas nicht zu tun und ich sag mal so, das geht glaube ich noch, wenn die Bindungen, also stell dir mal vor, dass noch Kinder und ein Haus da mit dran hängen und dann musst du dich entscheiden, also da wird es dann wirklich brutal.
Lila eh das
Sebastian Total. Und ich habe dafür auch bis heute keine befriedigende Lösung gefunden, die dann sagt, ja, man kann das alles lösen und dies und das, aber wenn einer einfach nicht möchte, wer ist man denn, dem eine Sexualpräferenz aufzuprägen und zu sagen, jetzt mach das mit mir, sonst trenne ich mich oder so, das geht ja auch nicht.
Lila meine das gab es ja auch schon es gab es ja auch schon irgendwie dass dann zum Beispiel jemand meinte ja zuerst hat mich das irgendwie gar nicht angemacht, zuerst hatte ich daran gar kein Interesse gefunden, dann ist die Beziehung irgendwann zerbrochen, dann ging der Partner in eine andere Beziehung und hat auf einmal dort doch gemerkt dass es so war das habe ich auch schon gehört so dass dieses dieses wie sagt man settingwechsel könnte man fast sagen schon auf einmal so doch das frei laufen ließ
Sebastian ich glaube, da muss man eben diesen Unterschied ziehen. Dieses, ich mag es nicht, es gefällt mir nicht, das ist dann einfach zu akzeptieren. Ich kann niemandem vorschreiben, was er im Bett mögen soll. Oder aber er sagt, er mag es nicht oder er kann sich das nicht vorstellen, weil möglicherweise sozialisatorische Zwänge da sind. Also das gehört sich nicht, ich bin nicht so ein Mensch und solche Sachen. Gegen diese Gedanken, ich glaube, da kann man ganz gut argumentieren mit, du bist nicht allein und das ist okay. Wenn es jemand wirklich nicht mag, dann mag er es halt nicht. Okay, das heißt, was ist auf den Stammtischen passiert? Du bist da hingegangen und hast gesagt, hier zu Hause sieht es bei mir so und so aus und ich will jetzt hier spielen oder was wolltest du da tun?
Lila auf dem stammtisch ich habe noch keinen stammtisch erlebt wo man spielen durfte so ich war ja einmal ich war aufm Munch auf dem Berlin Munch und einmal auf der SMJG. Also ich, ne, beim Munch war ich mehrfach schon, genau. Und dort hab ich mich halt einfach hingesetzt so, ich war mit meinem besten Freund dort. Ne, der kam im Nachhinein dazu, genau. Schon länger her sogar. Ich kam dann da hin und wurde auch sofort irgendwie total herzlich empfangen. Setzte mich dann so am Tisch und dann fing's erst mal an, dachte ich so, okay, jetzt werde ich sicher irgendwie ausgefragt. Dachte ich mir so, Also jetzt werde ich sofort ausgefragt, und was bist du, was machst du, wie ist das so bei dir?
Sebastian Nur auf Stammtischen, wo ich bin.
Lila Und dann saß ich da und schaute sofort jemanden in die Augen, den ich immer in meiner Nachbarschaft gesehen hatte schon, der da rumrannte. Und ich dachte immer mal, der ist irgendwie Buchresisseur, ich kann das Wort nicht aussprechen, by the way, saß dann dort, schaute mich an. Ich meinte so, ey, du bist doch hier aus der Nachbarschaft. Ja. Und dann hat man erstmal ganz normal einfach so, ich würde nicht sagen Smalltalk-Gespräche geführt, aber so ganz normale Alltagsgespräche, bis es dann Stück für Stück erst reinging, so in dieses, ja und wie hast du das hier so gefunden, wie lebst du dich so aus. Und dann habe ich angefangen mit meiner Geschichte und das ging echt, ich war da zwei Stunden und in der ersten halben Stunde fing es ganz ruhig an und danach saßen auf einmal bestimmt fast 20 Leute um mich herum, es war immer mega voll dort, 20 Leute um mich herum und hörten mir irgendwie zu. Das war richtig schön, es hat mich total berührt, weil mega viele Leute auf einmal mir zuhörten, wie ich Sexualität ansehe, wie ich Auslebung ansehe, meine Geschichte bis jetzt und so, wie ich damit versuche klar zu kommen, all das. Und es war so, ich habe so viele gut zusprechende Worte bekommen, dass ich mich, als ich dann da rausging und nach Hause ging, ich habe mich in dem Moment echt wie fast schon Superwoman gefühlt und total bestärkt und bin dann in den nächsten Tagen zu meinem Ex-Partner gefahren und habe ihm das erzählt. Ich habe ihm erzählt, wie ich mich damit fühle, dass ich das mir echt vom tiefsten Herzen schon wünsche und ich aber nicht weiß wie und meinte, bitte komm mehr auf mich zu, weil es hat mich echt verunsichert über die Monate. Ich weiß nicht, seine Reaktion war irgendwie sehr, sehr komisch und es hat auch nicht sonderlich viel gebracht, aber ich habe mich halt nun mal bestärkter in mir selbst gefühlt und das war auf jeden Fall sehr, sehr lohnenswert. Und ich bin dann immer regelmäßiger hin und ja, es hat dann auch einiges noch aufgebaut, dazu kann man ja später kommen.
Sebastian Ja, also da muss ich erst mal den Stammtisch loben. Also das ist auch, glaube ich, ein ganz wichtiger Aspekt, warum man Community braucht. Mir wurde zwischen den Jahren eine Mail geschickt, ja, du sagst den Leuten immer, sie müssen auf Stammtische, aber wir wollen da gar nicht hin und so. Also da muss man ja auch nicht hin, aber sie haben halt doch ganz viele positive Aspekte und deshalb mag ich immer diesen Mut, geht mal hin, das mag ich deshalb immer wieder betonen, weil das einfach schön ist, andere Menschen dabei zu haben, die auch das teilen. Ich habe hier von Schawad eine Frage, die mag ich mal kurz einbauen.
Lila Total, man kann.
Sebastian Wäre eine Öffnung der Beziehung in dem Fall eine für dich gangbare Lösung gewesen oder war dieser Weg nie ein Thema für euch?
Lila Also es war halt in der Form für mich eigentlich nicht wirklich in so einer Form, dass ich wirklich sage, okay, ich gehe was weiß ich zu einem Dom oder einer Domina und lass mich da was weiß ich auspeitschen oder ich dominiere andere. Das wäre mir too much gewesen auch. Ich hätte mich mit dem Gewissen, vor allem, dass er damit nicht klarkäme, sozusagen abfinden können. Ich weiß nicht, wie es gewesen wäre, wenn er gesagt hätte, hey, mir ist das so wichtig, dass du glücklich bist. Ich sehe, wie stark du leidest. Bitte geh woanders hin. Vielleicht wäre es gegangen, wenn er dann mitgekommen wäre, wenn da vielleicht eine freundschaftliche Basis zwischen allen dreien gewesen wäre. Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich weiß, dass es mal eine Streitigkeit gab, wo ich meinte, ich würde es mir nicht, also ich würde es nicht ausleben in so einer Form dann, aber ich würde mir einfach wünschen, dass du so sagst, mir zuliebe würde ich wünschen, dass du es woanders machst. In Form von so einem, ich will einfach, dass du glücklich bist. Und das war so ein Zeichen von Egoismus, dass das halt nun mal nicht gesagt hat. Das war eher das Thema dann.
Sebastian Ja gut, das ist immer was, was erwartet man und weiß der andere das auch und käme er damit klar. Also das ist manchmal vielleicht auch ein Punkt, wo man dann einfach nicht kompatibel ist, was das angeht.
Lila total klar
Sebastian Jetzt hast du ja am Anfang gesagt, Switch, ich stelle mir dich gerade vor, du gehst auf Stammtische und dann versucht man sich ja so ein bisschen einzuordnen. Wie spiele ich was, macht mir Spaß. Meistens ist ja dann doch so ein bisschen Learning by Doing. kam das her, dass du gesagt hast, ich mag alle Seiten
Lila es war erst mal wirklich ganz lange nur so dass ich merkte so okay ich bin auf jeden fall sehr devot und vor allem masochistisch veranlagt bis ich dann irgendwann und das ist eine weirde story eigentlich und ich war ich war mit einem mädchen was ich abends kennengelernt hatte im KitKat-Club, an einer ganz anderen Veranstaltung als sonst, wo jeder hinging und überall an jeder Ecke waren irgendwelche Stereotypen, also no judgy, aber einfach so Jeans an, T-Shirt, Shirtless-mäßig unterwegs und waren so, wir sind ganz wilde, wir sind sind irgendwie heute mal hier im großen, großartigen Swingerclub unterwegs. Ich hatte so ein Outfit an, wo ich so einen Impact an einem Gürtel hatte auch, einen Flogger, und hatte auf dem Podest getanzt. Und auf einmal merke ich so, wie mir jemand an den Arsch langt. Und ich drehe mich so um und schaue dieser Person in die Augen und der grinst sich so einen ab, geht so Treppen auf so ein anderes Podest, Geht so die Treppen da hoch. Ich gehe ihm hinterher, packe ihn am Kragen und sage so, ey, noch einmal und du gehst hier nur noch blutig raus.
Sebastian okay
Lila Und er schaute mich an, richtig so eine Mischung aus verschmitzt, schon so ein bisschen verwirrt, von wegen, ich hätte nicht erwartet hier, dass die Frauen hier in diesem Club, wie sie sich hier präsentieren, so reagieren. genau dann hat ist jeder erst mal so ein bisschen seiner wege wieder gegangen ich habe ihn aber die ganze zeit noch im auge gehabt und böse sozusagen angeschaut und irgendwann kamen die ganzen freunde an mit ihm und hatten so auf diese diesen Flogger gezeigt meint so schlag ihn mal schlag ihn mal und er hat die ganze zeit so gelacht und so und ich so ok und dann kam also und ich meinte so ja dann jetzt hier auf dem Boden und dann ging er irgendwie so zu Boden und dann habe ich meinen Fuß auf seinen Nacken gedrückt und angefangen, ihn mit dem Flogger auszupeitschen. Und irgendwann hat er immer noch, er hat die ganze Zeit erstmal so gelacht, fand das total witzig erstmal, bis er merkte, das tut ja weh.
Sebastian das darfst du eigentlich gar nicht erzählen dass man mit der Nummer, ich pack ihr mal in den Arsch, dass man damit zum Spielen kommt, um Gottes Willen
Lila Na, es war kein Spiel, es war wirklich absolut durch und durch eine Strafe, ohne wirklich wirklichen spielerischen Kontext und das hat er eher als Witz aufgefasst, wie schon gesagt, er merkte, irgendwie peitscht mich hier gerade eine Frau aus und für mich war es einfach nur so, ich habe mich schon immer extremst gut gegen sexuelle Belästigung gewehrt und für mich war es einzig und allein wehren gegen sexuelle Belästigung, während die Person es auch noch irgendwie, sagen wir mal so, zulässt. dann hat er irgendwann ist er so weggekrabbelt fast schon und ich habe auf jeden Fall gemerkt irgendwie fand ich diese Situation auch wenn es jetzt nicht unbedingt einvernehmlich war das ist total verständlich wenn jetzt vielleicht einige da sitzen und sind nur so oh mein Gott, das ist aber kein dominant und devotes Spiel aber einfach in dem Moment diese Dominanz, die ich irgendwie erwiesen habe, die fand ich sehr sehr schön irgendwo ich habe dann irgendwie gemerkt so irgendwie das ist mehr und mehr mein ding und irgendwann habe ich auch solche gedanken gehegt es kann auch mehr und mehr als ich angefangen habe mit bondage und reging das kommt dann später vielleicht noch das ist auf jeden fall mir so mit im blut liegt und diese gedanken nicht weiter ausgeführt habe spielen
Sebastian hilf mir mal, so das erste Mal so spielen, auch im Kontext wie bist du denn dazu gekommen überhaupt
Lila im kontext ich
Sebastian naja, auf dem Stammtisch ging es ja nicht, also man muss schon eine Party besuchen und dann vielleicht auch jemand mitnehmen oder so. Sonst kommt man ja nicht dazu, irgendwas zu machen.
Lila habe es ja auch dann nicht so in der form irgendwie also das war ja wirklich kein spiel das war da auf der party war es wirklich einfach nur, ich bestrafe dich jetzt, dass du ein Arschloch bist.
Sebastian Gut, aber irgendwann hast du ja doch mal gespielt im Spielkontext, wo beide Bock drauf hatten, zu spielen.
Lila Ja, und das hat, also meine Beziehung damals ging noch sehr, sehr lange weiter.
Sebastian Ja,
Lila Die ist jetzt seit gut fünf Monaten erst zu Ende. Also erst seit ungefähr fünf Monaten also lebe ich mich überhaupt in dem Schema wirklich aus. Zu dem Spiel, das ich dominant war, gab es dann, dass ich eine eine gute alte damalige Freundin in Hamburg besucht hatte und sie meinte halt so, ja, wir können ja dann irgendwie fesseln und ich war so, ja. Und dann meinte sie, vielleicht sogar eine Session machen, weil sie war immer schon sehr, sehr angetan von dem, was ich konnte mit Seilen und mit irgendwie, ich habe mit ihr sehr, sehr viel auch über das Thema immer geredet, weil sie auch halt in der Szene so sich da sehr wohl gefühlt hatte und sie war halt das einzige wirkliche weibliche Kinkwesen in meiner Umgebung. Und sie meinte dann so, ja komm, dann können wir vielleicht noch eine Session machen. Ich war so, hm, ja, klar. Why not? Und das war dann so das allererste Mal, dass ich dann auch obenmäßig gespielt habe. Es war dann wirklich rein auf dem, ich fessel dich, ich peitsch dich aus, Und man quält sie ein bisschen. Der Freund hat sie nebenbei befriedigt. Und das war so auf dem Level. Und das war wunderschön, weil ich sehe mich auch in der dominanten Position absolut unantastbar an. Ich
Sebastian das heißt vor allen Dingen, dass du jetzt so ein bisschen einfach ganz locker einfach ran, ach, da ist jemand, komm, wir spielen mal was, wir machen mal was miteinander. Gar nicht groß verhandeln mit, erst mal riesig kennenlernen, chatten, Regeln abstecken, keine Ahnung, Sklavenbrief ausfüllen, keine Ahnung, sonst einfach machen.
Lila kannte sie ja schon echt lang. Wir haben echt regelmäßig irgendwie über alles geredet.
Sebastian aber trotzdem gespielt, habt ihr dann einfach mal.
Lila Genau.
Sebastian Ja, das ist ja diese Magie, die manchmal auf Partys passiert, dass man dann plötzlich irgendwas am Machen ist, was man sich vorher nicht vorstellen konnte.
Lila Aber
Sebastian Darf ich mal fragen,
Lila dafür ist mir das Spiel wirklich zu intim schon fast. Also ich könnte jetzt nicht einfach irgendwo hingehen und jemanden, den ich nicht kenne, irgendwie mich auspeitschen lassen. Dafür ist schon eine gewisse, sehr starke Verbindung für mich irgendwie. Oder zumindest ein Kennen nötig.
Sebastian du hast ja jetzt einen Partner und der ist vermutlich kinky, weil das passiert dir wahrscheinlich nicht zweimal.
Lila Tatsache.
Sebastian Auch ein Switcher?
Lila Nein.
Sebastian Okay, das heißt ja theoretisch, Theoretisch, wenn das jetzt alles monogam ist, weiß ich ja nicht, musst du eine Seite fallen lassen. Also wie habt ihr euch da jetzt geeinigt? Erstmal Glückwunsch dazu, dass es den gibt. Grüße. Du klingst erstmal relativ happy.
Lila Yes, yes, total. Weil natürlich ist es so für mich absolut neues Neuland, sich überhaupt ein bisschen ausleben zu können, beziehungsweise total viel. Ich fühle mich fast schon überfordert, weil wir auf so vielen Leveln irgendwie miteinander viben und miteinander gehen.
Sebastian Wer ist denn jetzt oben von euch beiden, wenn er nur eine Seite vertritt?
Lila er ist oben er ist oben und also abgesprochen ist so falls das verlangen irgendwann mal aufkommt mit jemand anderem zu spielen dann ist das okay so also solange es ohne sex oder irgendwelchen form von von körperlicher intimität in diese richtung geht und zum beispiel wenn ich jetzt irgendwie ankomme und sage hey ich würde mich gerne wieder mal oben ausleben was zum beispiel in Bondage ja auch eine große form schon ist dann ist es voll okay aber das verlangen ist derzeit halt nun mal einfach weil es ja so ist dass ich extremst viel davon endlich erst ausleben kann devot dienend degradierend also was das das alles endlich erst auftreten kann ist so ich bin gut bedient das ist als würde man eine riesengroße Tafel vor mir errichten und ich dürfte mich erst mal vollfressen.
Sebastian Er ist oben, okay, alles klar. Okay, was habt ihr denn für ein Spiel gemeinsam entwickelt? Also Devot dienend degradierend. Okay, lass mich kurz überlegen, das Degradieren, das ist natürlich immer wieder spannend, weil das überschreitet ja bei ganz vielen Menschen auch einfach eine gewisse Grenze. Nein, aber wie ist euer Miteinanderspielen? Ist das immer so ein bisschen da oder habt ihr da abgesteckte Sessions oder wie lebt ihr da zusammen? Zusammen.
Lila Also ich bin ein Mensch, der mag es auch gerne, wenn man das alles einfach in den Alltag ab und zu mit einführt. Ob es jetzt zum Beispiel so ist, dass ich, weil ich auch sehr bratty manchmal bin, einfach anfange ein bisschen frech zu werden oder so ein bisschen über die Stränge schlage und auf einmal steht er vor mir und schaut mich ganz, ich würde nicht sagen wütend, aber eher ganz kühl an Und ich so, Fräulein, hier geht es absolut zu weit gerade. Und wenn ich dann weitermache, dann gibt es halt auch mal eine. Degradierend, ja, im Alltag eher weniger, dann schon eher im sexuellen Setting oder halt im BDSM-Setting. aber da kommt es auch drauf an im sexuellen ist es nicht so stark vorhanden im BDSM-Setting schon viel viel eher, also auf dem Level, du kommst jetzt als Strafe irgendwie wirklich in den Käfig oder so Sachen also was wir gern schon mal ausprobieren wollten ist Kopf ins Klo oder Anurinieren, das sind so Sachen, die so Also wirklich dann nur meiner Meinung nach wirklich im Setting, im richtigen Setting irgendwie vorhanden sein können. Das ist so auf dem, das ist ja schon ein bisschen mehr als nur so anspucken oder sowas.
Sebastian Das ist aber Teil deiner Fantasie auch. Dann so ganz, ganz, das ist eine Frage, so ganz unten zu sein. Also den Kopf ins Klo habe ich bisher hier noch nicht gehört. Ich überlege gerade, nein, das funktioniert hier nicht, dazu ist das Ding falsch konstruiert. aber das ist schon so ein Ausdruck von du bist jetzt aber ganz weit unten, meine Liebe ganz, ganz weit unten und kannst auf dem Boden liegen und zusammenrollen und mehr ist halt gerade nicht
Lila ja, schon
Sebastian was ziehst du da raus, also ist das was sexuelles wo du dann sagst, okay, das macht mich spitz oder was ist da so dein Benefit?
Lila beides. Also es ist natürlich eine gewisse Spannung. Es ist natürlich auch nochmal etwas, was mich, weil ich im generellen Alltag generell immer sehr, sehr, ich würde schon sagen, dominant auftrete. Also ich komme in den Raum mäßig und ich hoffe, das klingt jetzt nicht allzu arrogant, aber ich komme nun mal in den Raum und die Leute merken auf jeden Fall, ich bin vorhanden. Auf dem Level so, oh, da kommt jemand.
Sebastian Ich bin vorhanden, das ist gut
Lila Ich bin vorhanden, ja, ich versuche mich trotzdem noch etwas zurückhaltend auszudrücken.
Sebastian ich kann schon mal sagen, deine Stimme wird hier gelobt, also Elfe schreibt hier, kann Lila bitte Jugendhörbücher einlesen, kann mich gar nicht auf den Inhalt konzentrieren.
Lila Ich lese ab sofort freche Mädchenhörbücher.
Sebastian Aber bitte nicht jetzt. Um Gottes.
Lila Sabrina, küsst du mich?
Sebastian Boah. Ja, aber so Zungenbrecher, so Sätze, wo dann 15 S-Wörter hintereinander sind. Okay. Ich merke schon, nicht zu viel loben, sonst alles klar. Ich trinke jetzt auch mal einen Schluck. Ich höre dein Glas nämlich auch klappern. ich teile übrigens immer mit, das Podcastsubbie ist auch hier und die hat mir was schönes zu trinken gebracht, juhu ich
Lila Was gibt es für dich?
Sebastian habe ein Glas Leitungswasser und ein Gin Tonic natürlich
Lila sehr schön, ja, das meintest du ja schon, vorhin.
Sebastian ja, irgendwie das steht dann hier immer und dann ist alles okay okay, ich hatte jetzt, da muss ich dich nicht richtig verstanden haben, also BDSM und Sex das sind für dich Dinge, die du voneinander trennst oder die weil du sagst ja Dann unten zu sein, das macht dich schon an der Gedanke. Also passiert das nacheinander oder gibt es da überhaupt eine Trennung oder fließt das ineinander einfach über?
Lila Das ist immer ganz unterschiedlich. Also meistens endet es natürlich dann doch irgendwie im Sex. Aber das ist eher wirklich für mich dann so wirklich sehr zweitrangig. Also es ist natürlich wunderschön und macht viel Spaß, total. vor allem wenn es in Vermengung mit davor starker Degradierung oder fesseln oder ähnliches ist und so schöner umso spaßiger für mich aber das ist da absolut für mich trotzdem zweitrangig da liegt für mich absolut im vordergrund zum beispiel dann das dienen oder das degradieren ja
Sebastian Hier steht noch ganz groß das Wörtchen Bondage und ich muss ja sagen, ich habe das ganze Jahr über noch nicht über Bondage geredet. Ich finde, das braucht ja auch seinen Platz.
Lila das jahr geht ja auch erst seit ganzen sieben tagen mein lieber
Sebastian Ja, trotzdem, dafür ist immer Platz. Machst du gern aktiv oder ist dein Partner auch der Rigger, der das auch richtig gut kann? Und ja, also wenn du fesseln willst oder gefesselt werden willst, was ist zu tun?
Lila fesseln tue ich besser als als Atmen. Oder lieber als Atmen, besser gesagt.
Sebastian Okay.
Lila Lieber als Atmen. Er hat großes Interesse daran, es zu lernen. Das war auf jeden Fall in den ersten paar Wörtchen sehr stark wiederzufinden in Form von, oh, daran hatte ich schon immer Interesse, mäßig.
Sebastian Ja gut, ich habe daran auch Interesse.
Lila Aber beherrschen kann kann das noch nicht. Beherrschen tut das noch nicht.
Sebastian Ja, das ist ja jetzt doof, wenn du das kannst und er nicht oder noch nicht wirklich.
Lila Ach, was anderes.
Sebastian Also ist die Frage, also ist dein Wunsch da zu sagen, ich will so richtig eingeseilt werden, so als würde ich das selber, so wie ich selber kann. Das ist ja manchmal auch der Anspruch.
Lila Quatsch, also für mich war es so, als ich ihm das allererste Mal Seil in die Hand gedrückt habe, war ich zwei Minuten später schon im Bunny Space vorhanden und lag da und war so.
Sebastian Sehr gut.
Lila Also, er
Sebastian Das heißt, er bringt Talent mit. Sehr gut.
Lila bringt Talent mit oder ich?
Sebastian Ich glaube eher, wenn das nach zwei Minuten schon geklappt hat, dann.
Lila Das ist alles eine Frage von Vertrauen. Also, ob ich jetzt zum Beispiel zum Bondage Jam ging und den besten Rigger aufsuche, heißt trotzdem nicht, dass ich nach einer Session dann total ruhig und chillig da sitzen kann. Egal, wie gut man fesseln kann. Wenn jemand einen in den Bann zieht, zieht man ihn in den Bann. Und ich meine, ich liebe ihn und jeder Moment ist irgendwie einfach, ja, bringt einen, hegt einen in Ruhe. Und wenn dann zum Beispiel irgendwie er dann auch noch auf mich fesselt, ob jetzt gekonnt oder ungekonnt, ist er auch meiner Meinung nach kurzweilig, solange irgendwie meine Nerven noch vorhanden sind. Und dafür habe ich ihn ja in dem Moment gut genug eingeführt und gesagt, hey, da legt man Seil hin, da nicht. Passt bitte dort auf, packst bitte so und so fest, lass immer dort und dort zwei, drei Finger Platz mäßig. Und dann wuppt man das schon.
Sebastian Ja, das ist so ein bisschen dann auch die Ressource, also das Wissen, sich zunutze zu machen. Also wenn man irgendwas macht und Sub hat Wissensvorsprung, dann kann man ja machen und sagen so, passt das so, kann man was anderes machen. Dadurch ist man ja nicht weniger Dom, sondern man entwickelt sich ja in dem Moment. Und im Zweifel ist dann auch Sub dran schuld, wenn irgendwas schief gegangen ist, weil sie wurde ja gefragt und hätte ja was sagen können.
Lila Total.
Sebastian Lady A fragt gerade, wie alt er ist. Magst du das sagen? Musst du nicht.
Lila Eine Sekunde. Ja, ist okay. 28.
Sebastian 28, ja, das ist ja genau deine Alterskategorie.
Lila Richtig.
Sebastian Okay, weil Kat gerade fragt, wie alt du bist, 20, haben wir das nochmal gesagt. Okay, ich habe von Shabbat noch eine Frage. Mensch, der Mensch hat aber auch Fragen. Übrigens, Shabbat, die Post an dich, die ging dann erst heute leider raus, weil ich habe den Postboten in den letzten zwei Tagen immer nicht erwischt. Aber heute habe ich gesagt, hier, mitnehmen. Und zwar hatte deine Gästin Grenzen, die sie bereits verschoben hat. Sprich Praktiken, die du jetzt trotz eines unguten Gefühls doch für ihn gemacht hast oder mit ihm entdeckt hast?
Lila Ich verstehe die Frage nicht ganz. Könntest du sie anders formulieren?
Sebastian Ja, das kriege ich hin. Zum Beispiel gibt es ja so Sachen wie, nehmen wir mal ein Beispiel, Atemkontrolle.
Lila Alright.
Sebastian Findet man blöd, ist einem vielleicht zu heftig oder so und dann macht man es aber, weil der andere sagt, komm, das probieren wir aus und so und dann verschiebt sich da eine Grenze. Also ein Tabu, was einfach dann nicht mehr vorhanden ist oder wo man einfach drauf zugegangen ist. Das ist ja im Prinzip genau das, dieses ich gehe auf mein Gegenüber ein und schaue, ich lasse es zumindest mal ausprobieren.
Lila Mhm. Da ich ein Mensch bin, der sich generell immer sehr, sehr stark mit einem informieren möchte auch, war jetzt da nichts vorhanden, wo ich sagen könnte, oh, eigentlich für mich ein Hard Limit. Außer halt irgendwie, ja, sie meinte halt so, ja, wenn du möchtest, kannst du dann noch einen Strap anziehen. Und meinte ich, nee, das ist mir zu viel. weil wie schon gesagt ich fühle mich in der dominanten rolle und antastbar und sowas ist für mich schon zu viel mäßig oder war es jetzt bezogen auf meinen partner und mich
Sebastian Ich würde jetzt mal, ich glaube die Frage war auf deinen Partner bezogen.
Lila ok weil du meintest gästin ok
Sebastian Naja, die Gästin, du bist die Gästin. Aus Sicht von Shabbat bist du die Gästin.
Lila ok ok
Sebastian Ja, das ist manchmal gar nicht so leicht, das zu transformieren, dann die Fragen beim Vorlesen. Aber ich glaube, wir verstehen uns, wir kriegen das hin.
Lila zwischen meinem Partner und mir ich glaube nicht nein also da wir beide aus beziehungen kommen wo man sich mit dem thema BDSM nicht sonderlich ausleben konnte sind wir beide sozusagen auf null level und lernen beide miteinander das war auch das was ich gesagt hatte als wir uns kennengelernt haben meinte ich wollen wir miteinander experimentell werden so wollen wir miteinander lernen und das ist so ich meinte ihm auch fehler sind erlaubt wenn es jetzt Wenn es zum Beispiel so ist, dass er dann mal mit dem Vlogger oder mit dem, was weiß ich, auf eine Stelle trifft, die nicht ganz angenehm sind, ob es dann ein Stück auf die Leber landet doch oder ob es irgendwie auf dem Bein landet, was für mich eine empfindliche Stelle ist, wird sofort verziehen.
Sebastian Ja, das ist schon richtig. Ich glaube, das ist immer die Beziehung, wo dann am meisten auch einfach mal schief geht, weil man macht wirklich Experimente, man probiert aus und kann mir jeder erzählen, was er will. Ja, natürlich haut man niemals auf die Niere und trotzdem kann es einfach mal passieren. Das ist dann nicht schön und das ist Mist.
Lila Absolut, genau.
Sebastian Die Frage ist einfach, ob da ein Lerneffekt dabei rauskommt, dass man dann sagt, das werde ich in Zukunft mal weniger versuchen. Also das gehört auch einfach dazu. Und dieses aalglatte BDSM, wo alles gekonnt und perfekt ist, das mag es geben, aber eigentlich irgendeinen Quatsch macht man. Und wenn es ist, ach verdammt, ich habe die Schlüssel zu den Handschellen doch unten im Auto, ich bin mal kurz fünf Minuten weg.
Lila Ey, aber wenn du den findest, dann schicke ich dir eine Packung von meinen besten Keksen zu.
Sebastian Das gibt's halt, ich wen finde.
Lila Den mit dem perfekten BDSM.
Sebastian Die Suche, glaube ich, das lohnt sich gar nicht, das anzufangen. Aber vielleicht ruft jemand an und erzählt mir das, weil, liebes Publikum, dann bekomme ich Kekse.
Lila Deswegen gibt es für dich auch keine Kekse.
Sebastian Kekse finde ich immer gut.
Lila Challenge ist raus.
Sebastian Gut, ja, alles klar.
Lila Challenge ist raus.
Sebastian Noch eine Frage von Grime und zwar hast du bei der Partnersuche denn aktiv nach jemandem gesucht, der kinky ist oder war das eher Zufall, dass ihr euch gefunden habt? Wusstest du vorher schon, dass du nur noch eine Seite ausleben kannst mit deinem neuen Partner und war das von vornherein völlig in Ordnung?
Lila Also es war generell keine Partnersuche. Es war absoluter Zufall und es war eher so ein Huch. Da ist jemand, der passt irgendwie wie die Faust aufs Auge für mich. Wie schon gesagt, ich war eigentlich erst gerade frisch aus einer Beziehung getrennt, die belastend genug war. aber es war auf jeden fall eine gewisse suche nach kink beziehungsweise ich hatte genügend leute also ich bin mein damaliger oder meinen Rigger meinte mir mehrfach ich bin ein traum bunny ich bin sehr sehr schmal ich bin sehr sehr leicht ich bin gelenkig ich halte extrem viel aus
Sebastian Ach, der wollte sich doch nur keine Arbeit machen.
Lila Der wollte sich absolut keine Arbeit machen. Der ist auch jemand, ich glaube, der eigentlich gerne an der Seite sitzt und so sagt, ich kann da ein Seilchen hinlegen, obwohl er sehr sportaffin irgendwie ist. Anyway, darum geht es auch gerade gar nicht.
Sebastian Ja, das heißt ja nicht, dass man nicht irgendwie es sich einfach machen kann, ne?
Lila Anyway,
Sebastian Ich, ja, das ist dann aber auch, Gott, ich sag nichts mehr dazu, ich sollte eh über Seile nicht reden.
Lila ich beantworte lieber, genau, ich beantworte die Frage.
Sebastian Ja, beantworte die Frage.
Lila Frage. Nein, es war gar nicht darauf bedacht irgendwie, dass die Person kinky war. Sie wirkte für mich einfach sehr, sehr interessant, da wir alle Gedankengänge irgendwie wie vorher schon besprochen hatten mäßig. Also es war einfach wie, als hätten wir unsere Hirne ausgetauscht und der eine sagt das, was der andere denkt nochmal. Ansonsten, bevor ich ich ihn kennengelernt hatte, ja, da hatte ich auf jeden Fall schon eine Suche nach Spielpartnern begonnen. Ich hatte dann auch halt jemanden, den ich von Bondage Jam kannte, angeschrieben, weil er als sehr, sehr professionell für mich wirkte und auch ist, meiner Meinung nach. Mit dem hatte ich dann auch zwei, drei Mal gespielt. Ja, genau. Und dann wirkte es für mich auch nicht so nach, ich muss jetzt suchen oder sowas, vor allem als ich dann meinen einen jetzigen Freund kennengelernt hatte.
Sebastian Ja, manchmal ist es auch einfach der Zufall und dann passt es einfach, ne? Das gelingt dem einen mehr, dem anderen weniger, aber bei dir war es jetzt einfach so.
Lila Ganz genau, ganz genau das war's. Genau.
Sebastian Ach, das ist doch schön, das ist doch, Das ist unfassbar romantisch.
Lila Es
Sebastian Mein Gott, da könnten wir jetzt...
Lila ist viel zu romantisch, ich will eigentlich aufhören darüber zu reden, so romantisch ist das und kitschig. Ich komme mit kitsch nicht klar.
Sebastian Ich glaube, Romantik und BDSM, das kann man schon miteinander verbinden.
Lila Romantik und BDSM. BDSM ist pure Romantik.
Sebastian Ja, siehst du.
Lila Vor allem, vor allem die Geschichte von, ich weiß nicht wie die in diesem komischen Buch heißen, was für alle als BDSM gilt. Die Triologie, Trilogie.
Sebastian Ja, ja, ja, die Trilogie, das ist völlig egal.
Lila Trilogie, Trilogie.
Sebastian Es ist auf jeden Fall dreimal 500 Seiten zu viel.
Lila Pure Romantik.
Sebastian Ich habe auf jeden Fall hier noch einen Punkt stehen Und da weiß das Publikum schon, da mag ich ja immer gerne drüber reden, hier steht noch Macht-Aufgaben.
Lila Ja, und viel mehr.
Sebastian Das ist ja so, dass, also wenn du so Facebook-BDSM-Gruppen hast, dann kommt ja immer so diese Frage, ach, was habt ihr denn so Ideen für Aufgaben?
Lila Seriously?
Sebastian ja, irgendwie sowas, das ist so mit das Häufigste. Also es gibt so zwei Dinge, nach denen immer gefragt wird, wo Menschen Verzeichnisse von Aufgaben und Strafen ansammeln. Vielleicht mag ich dieses Jahr auch mal irgendwie die Aufgabe des Jahres irgendwie küren. Nein, aber was ist für dich eine Aufgabe? Fangen wir erstmal da an.
Lila In dem Moment, wo etwas als du machst das jetzt oder mach das und das bis da und dahin, ist es eine Aufgabe. Ob es jetzt ist, geh jetzt mal das Glas eingießen, putz die Küche, strick einen Schal, knie dich hin, all das sind Aufgaben. Wenn es dann natürlich noch einen gewissen Lerneffekt vielleicht mitbringt in Form von Lernen bis zum 23.01.500 Vokabeln, das meinte mein Partner letztens so, ich soll Vokabeln lernen, dann sind das alles Aufgaben.
Sebastian Die werden, und das, also die werden formuliert und, okay, du musst jetzt 500 Vokabeln lernen. In welcher Sprache, wenn ich fragen darf?
Lila Englisch, ich bin ziemlich schlecht in Englisch.
Sebastian Ja, willkommen im Club. Ja, wenn das Vokabular nicht benutzt, dann wird es einfach vergessen. Es ist grausam, ja.
Lila Sebastian, 500 Vokabeln bis in einem Jahr. Nein,
Sebastian Ja, ach so, bis in einem Jahr. Ich dachte jetzt, bis diesen, bis jetzt irgendwie, bis diese 23. Januar, also jetzt in zwei Wochen. Das hätte ich jetzt sehr sportlich gefunden.
Lila ein Jahr, ein Jahr, alles gut. Ich bin, ich bin, du, ich bin ja genauso unenglisch affin wie du. Dann, also, ich hab dafür Empathie.
Sebastian ich habe Ich habe natürlich hier den Vorteil, dass ich hier zwangsweise Vokabeltrainings machen muss im Haus. Das hat dieses Jahr angefangen und ja, da merke ich immer, ach guck mal, da war eine Lücke, die können wir nochmal füllen.
Lila Na, siehste. Kids.
Sebastian Da gibt es sehr komische Sachen, wobei der komische Vokabeltrainer jetzt für das Wort du als korrekte Antwort einfach nur ein U akzeptiert hat. Und das als einzige korrekte Antwort, wo ich dachte, Moment, das ist aber übelster Slang, das kann doch nicht wahr sein. Naja, egal. Ja,
Lila verhaspelt uns so schön?
Sebastian das ist fürchterlich. Aber gut, es ist das Neue.
Lila Teil 2 ist auf jeden Fall am Start.
Sebastian Ich trinke jetzt erstmal einen Schluck Wasser.
Lila Tittito.
Sebastian Okay, aber Aufgaben sind auch mal so ein, ja, also das ist einfach ein Stück weit, das ist ein Stück Spiel und Kommunikation. Und ja, die Frage ist ja, warum mag man das? Weil ich habe auch die Aufgabe, den Müll rauszubringen am Donnerstagabend. Und dann mache ich das halt. Und das macht mich jetzt nicht glücklich, aber es muss halt erledigt werden. Also hilf mir doch mal.
Lila ist die Frage vom Kontext, Sebastian.
Sebastian Ja genau, hilf mir doch mal.
Lila Also, natürlich, du bist nicht irgendwie switchy unterwegs. Ich fühle mich im Maid-Zustand, im Maid-Space, fühle ich mich wichtiger, that's sad words, but ja, in dem Moment fühle ich mich nun mal einfach irgendwie, in dem Moment fühle ich mich halt einfach wohl.
Sebastian bist verantwortlich. Ja, das haben wir sogar Maid gleich in die erste Folge dieses Jahr mit reingepackt. Das ist schön. Ich kann auch nicht genau sagen, warum Maid Outfits war. Und warum auch das Maid sein. warum das so eine Anziehung bei BDSM anhat, weil eigentlich kommt das ja irgendwie so ein bisschen aus diesen spanischen Telenovelas so ein bisschen her.
Lila absolut durch und durch devot es ist so devot es ist aber auf einer würdigen art also kommt darauf an ich mag es auch als Maid dann zum beispiel kommt auch wieder darauf an es gibt einmal die Maid in mir die ist ganz dekadent und ganz hier bitteschön meister mäßig und dann gibt es die würdigung vom gegenüber der sagt dankeschön und dann gibt es dann die Maid irgendwie die die natürlich auch, also an sich, glaube ich, verläuft alles in eine Straße natürlich.
Sebastian Und ja,
Lila Es kommt natürlich dann auf meinen Partner an, ob er in dem Moment eher sagt, du hast da etwas fallen lassen, heb das bitte wieder auf. Oder ob er sagt, du hast da was fallen lassen und dann klebt er mir eine oder spuckt es an oder ist das jetzt, was dir da runter gefallen ist. Das geht halt dann immer einher, ob es jetzt auf eine degradierende Art und Weise ist, wie ich diene oder ob es jetzt auf einer absoluten fürsorglichen Art und Weise ist. Im Endeffekt verläuft alles in eine fürsorgliche und devote Art und Weise. Und die eine ist halt nun mal Devoter oder halt Degradierender und die andere eben nicht. Ich glaube, da draußen gibt es bestimmt über tausend verschiedene Arten Maid zu sein.
Sebastian ich gebe zu, das Gefühl ist schon toll, wenn man auf professionellste Art und Weise einen Kaffee bekommt, also der dann wirklich auch zwölfmal genau gerührt wird, damit der Zucker sich auch wirklich auflöst und auch kein 13.
Lila Frage ich mich gerade.
Sebastian Mal, damit der Schaum vom Cappuccino nicht weggeht und solche Sachen. Ähm, und
Lila Es sei denn, Subi macht dir mehrere Stücken rein, damit du abgefuckt bist und sie haust. Als Provokation.
Sebastian so einer Art Maid habe ich keine Erfahrung. Überhaupt nicht.
Lila Nein, natürlich nicht, nö, nö, nö.
Sebastian Nein. Okay, also du würdest auch den Kaffee schön mit Zucker und Süßstoff noch tünchen, alles klar.
Lila Es kommt dann darauf an, ob zum Beispiel ich in dem Moment sehr, sehr auf Strafe aus bin oder bratty bin. Es kann auch sein, dass ich zum Beispiel dann, wenn mir mein Herr sagt, mach mir einen Kaffee, und ich sag, okay, und mach ihm einen Schuss Milch rein oder ein Stück Zucker, worauf er gar keinen Bock hat, dann irgendwie darauf reagiert mit, da ist Zucker drin, du Stück Scheiße. Das ist eine einzigartige Provokation. Was hattest du mir vor ungefähr zwei Jahren gesagt? Man kann im Alltag schon Kleinigkeiten einbauen?
Sebastian Ja, okay,
Lila Ja, schon
Sebastian also das ist wirklich so eine Rampe, die man hochfahren kann, damit es dann hinterher schön knallt. Alles gut.
Lila ungefähr ja.
Sebastian Gut, pass auf, das hat Miss Sarah Blume schon zweimal jetzt gefragt, ich konnte es noch nicht unterbringen, aber ich muss das nochmal fragen, was bedeutet, in meiner Dominanz bin ich unantastbar, genau, was heißt das?
Lila Ich ziehe mich nicht aus, ich bleibe angezogen. Ich werde nicht berührt, schon gar nicht sexuell. Weil natürlich, wenn Subi oder Sub irgendwie gerade ein bisschen zu viel hat, nehme ich die Person natürlich in den Arm, mache Care Work mäßig, das ist für mich selbstverständlich. Aber ich werde auf keinen Fall sexuell berührt. Ich berühre auch in so einer Form nicht sexuell, es sei denn irgendwie maschinell. ja, genau also zum Beispiel damals mit der Freundin war es so, da hatte ich dann einen Vibrator an ihr befestigt den ich dann vielleicht ein, zwei Mal gehalten hatte so
Sebastian Okay,
Lila aber sonst irgendwie, dass ich sie anfasse dass sie mich anfasst, meine ich das ist absolut für mich Hard Limit das breitet für mich auch nochmal eine gewisse Form von Dominanz du darfst auf keinen Fall irgendwie auf die Ebene kommen Mich zu berühren, als ob.
Sebastian aber wenn du mit jemandem jetzt spielst, den du kennst, dann hat man ja hinterher dann doch so eine, ich sag mal, so eine Kuschel-Ebene. Also geht das dann weg?
Lila Ja, Careworking ist nochmal was anderes als wirkliches dominantes Verhalten. Was danach passiert, ist ja wirklich reine ruhige Hingabe. Ich halte dich im Arm und ich streichle dir übers Haar oder ich creme dir deine Wunden ein oder sowas in die Richtung. Das ist nochmal was anderes. Das ist dann aus dem Setting raus in die Richtung von Pflege schon. Natürlich ist das noch eine gewisse Form von Dominanz. Ich hege und pflege dich jetzt und ich gebe dir Hingabe, weil wir beide einander trotzdem immer noch auf Augenhöhe agieren. aber ich möchte auf keinen Fall, dass jemand denkt in so einer Position, dass ich, wenn ich gerade dominant bin die Person auf die Höhe darf, dass sie mich anfassen darf also ich stufe sie so weit runter in dem Moment, dass sie auf keinen Fall irgendwie mich berühren darf
Sebastian Okay, also das Machtgefälle ist dann schon eine Wand und, ja gut, aber das ist ja dann auch, das gehört ja dann auch mit dazu und wenn du dich damit wohlfühlst und das ist genau dein Ding, ganz ehrlich, dieses Unnahbare, ich glaube, das ist auch, Auch ein Stück weit, das ist einfach Handwerkszeug, wobei Handwerkszeug ist ja genau wieder da der Punkt, also Menschen anfassen, mit denen man spielt, das ist ja schon irgendwie gut, weil mit Händen kann man eine Menge machen, außer das so bis Po verhauen, wenn er warm ist, weil dann fällt einem eher die Hand ab als, naja, also ich bin ja jemand, ich mache unglaublich viel und gerne mit den Händen, solange die keinen Schaden nehmen.
Lila schon, ja na, was ich mit meinen Händen mache ist nochmal was anderes, als was Subi mit den Händen macht, also am liebsten sind natürlich Subis halt irgendwie fixiert am Bett oder ähnliches, aber wenn zum Beispiel keine Ahnung Subi nicht fixiert ist so Meisterin darf ich Sie bitte was weiß ich mit der Hand befriedigen oder irgendwie was weiß ich das ist so absolut Hard Limit als ob die person irgendwie keine ahnung oder auch angepinkelt werden solche sachen sind so ich würde mich damit freizügig in dem moment machen ich würde mich damit ausziehen das ist so ich bleibe angezogen und nackt gesehen werde ich auch nicht ich trage auch nichts was irgendwie auf dem level so ist dass es irgendwie freizügig ist also so weine in was weiß ich hose oder also so wenig haut wie möglich auch fast schon da
Sebastian Oh, da muss ich jetzt aber doch nochmal was fragen. Wenn dein Partner mit dir irgendwo hingeht und sagt, nee, du ziehst jetzt das an, was garantiert nichts verdeckt. In dem Kontext ist das aber kein Problem.
Lila bin bin ich ja so passiv und nicht irgendwie dominant.
Sebastian Okay, alles klar?
Lila Also, ne, dominant ist dann, wenn ich dominant wäre, dann ist niemand würdig, meinen Körper zu sehen, könnte man so sagen.
Sebastian ich bin gespannt vielleicht sollten wir wir sprechen uns wieder und du wirst dieses Jahr glaube ich ganz viele interessante Erfahrungen machen und dann gucken wir mal, was da Neues passiert und was von allem, was du jetzt gesagt hast, was sich verändert hat, das ist ja das Schöne an BDSM, es ist so fluide, irgendwas ändert sich ja immer
Lila Mhm. Mhm. Mhm.
Sebastian doch, jetzt sind wir eine Stunde hier schon am quatschen Gott
Lila Zeit vergeht so schnell.
Sebastian ja, also pass auf Lila, ich werde jetzt an der Stelle, auch wenn Elfe sagt sagt, oh, die Stimme ist so schön. Ich werde mich jetzt von dir verabschieden.
Lila Macht es. Wenn auch weitere Fragen bestehen, dann kann man mich natürlich auf FetLife anschreiben.
Sebastian Wünsche dir einen ganz tollen Restabend. Ja, ich überlege gerade, wie ich den Nicknamen denn sagen kann hier.
Lila Hä, Lila
Sebastian Doch den kannst du
Lila Frechdachs einfach
Sebastian Okay, den kannst du so sagen. Was FetLife ist, das können wir allerdings hier nicht verraten. Das geht aus Jugendschutzgründen leider nicht.
Lila das ist verständlich Okay, aber der Name ist bekannt Ach,
Sebastian alles klar. Ich glaube, das kriegt man hin, das einzugeben. Vielleicht kriege ich auch den Hinweis dazu irgendwie in die Shownotes rein und dann passt das.
Lila wer es kennt, kennt es
Sebastian Ja, ich finde das total schön, dass du hartnäckig geblieben bist. Ich habe auch, als du dich gemeldet hast, echt so ein schlechtes Gewissen gehabt. Ich dachte mir, um Gottes Willen, jetzt ist das über ein Jahr her, dieses Vorgespräch. Aber davon gibt es noch so viel mehr, weil letztes Jahr ja gar nichts passiert ist im Grunde. Und ich werde auch nicht mehr auf diesen Stand kommen, dass ich sagen kann, ja, klasse, das schaffe ich alles, das ist alles aufnehmbar oder so. Also deshalb freue ich mich, dass du einfach gesagt hast, ja, wir machen das am Donnerstag und hat ja technisch jetzt auch noch geklappt und ich bin da völlig begeistert und ich glaube, ich mag nochmal deinen Partner einfach grüßen, weil er scheint ganz vieles richtig zu machen und du fühlst dich wohl und besser geht es doch gar nicht.
Lila macht sowas von richtig
Sebastian Super. Dann hab einen schönen Restabend. Mach's gut und wir hören und lesen voneinander.
Lila Dito Dito
Sebastian Mach's gut.
Lila Tschüss
Sebastian Tschüss.
Lila Auch an alle anderen da draußen, bleibt gesund, tschüss
Sebastian Ihr habt's gehört. Bleibt gesund. Und dem kann ich mich natürlich nur anschließen. Ich hab so viel auf meinem Zettel, Leute. Und es ist erstmal wieder schön zu sehen. Der Chat ist dabei und hilft mir. Und es sind auch heute mehr Leute im Chat als sonst. Das finde ich spannend. Normalerweise ist die Quote ein bisschen niedriger. Also wirklich schön, dass ihr da seid. Das hilft mir auch ganz ungemein, weil man übersieht ja dann doch die eine oder andere Sache, die man gerne mal fragen sollte. Und dann steht man da und hat was vergessen und dann ist die Sendung zu Ende.

Dies und das

Gut, was muss ich denn alles noch erzählen? Also erstmal erzähle ich euch, man kann hier anrufen. Und zwar unter einer Nummer. Ich gucke mal, dass ich das hier auch technisch alles gesettet kriege. Klick, klick, klick, das sieht alles gut aus, das sieht alles online aus. Okay, und zwar gibt es die Rufnummer, die 05101-911-8952. Und wer möchte, der kann mich anrufen und wir quatschen, worüber ihr möchtet. Sei es das Kinky-Weihnachten oder das eben nicht Kinky-Weihnachten oder, ja, was ihr wollt. Mir völlig egal und dann können wir einfach sprechen. Ja, und da lasse ich mich überraschen, ob es hier gleich klingelt. Wenn nicht, ist die Sendung halt ein bisschen kürzer. Das hat es auch schon gegeben und das ist aber auch gar nicht schlimm, finde ich. Aber wir schauen mal. Ich gucke jetzt, dass ich meinen Telefonanbieter auch hier im Blick habe, weil manchmal kommen die Menschen nicht durch. Ach, das wird heute schon werden. Ein neues Jahr, ein neues Glück, was das angeht. Ja, was habe ich denn hier alles auf meinem Zettel stehen? Ich habe neulich gesagt bekommen, oh nee, Podcasts höre ich nicht, ich habe kein Geld für Spotify. Wenn euch jemand sowas sagt, Podcasts kosten kein Geld, Podcast-App ist auf dem Handy drauf. Einfach die nutzen, Kunst der Unvernunft in die Suche eingeben und dann findet man das auch alles. Und dann kann man natürlich die Kunst der Unvernunft hören. Und ja, weil ich jetzt von mir habe sagen lassen, wie man das

Amazon-Wunschzettel

macht, mich von Foxy King Keyflayer, habe ich verraten bekommen, wie man so einen blöden Amazon-Wunschzettel endlich bauen kann, bei dem nicht der wirklich volle, komplette Name dann da oben erscheint. Dafür mal vielen lieben Dank, dann habe ich so ein Ding tatsächlich angelegt und also wenn ihr jetzt der Meinung seid, ihr möchtet mir da was Gutes tun, ich sammle da jetzt einfach ein bisschen Zeug in Zukunft und das muss man nicht machen, aber man kann. Den Link habe ich jetzt einfach mal gepostet, ansonsten findet man den auf der Unvernunft-Seite inzwischen und dann habe ich da den mit eingebaut. Gut, dann mal Grüße an Sonja, der muss ich nochmal sagen, es ist völlig in Ordnung, den Podcast zum Einschlafen zu hören, das ist überhaupt gar nicht schlimm, das kann aber gefährlich sein, wenn ich irgendwie zwischendurch hier an den Sendungen anfange, Weckerklingeln einzuspielen oder so, also die Nacht könnte kurz werden, das ist eine Menge Macht, die ich jetzt bekommen habe, vielleicht packe ich mir das hier nochmal in meine Liste, dass ich hier auf Knopfdruck Weckerklingeln simulieren kann. Gut, dann muss ich noch sagen, Aufnahmetermin sieht mau aus im

Keine Aufnahmetermine

Moment. Ich habe nichts weiter geplant. Der schöne Lockdown ist ja noch ein bisschen länger geworden. Ich muss mal gucken, was und wie ich da mache. Also live bleibt erstmal. Aber was da im Detail kommt, weiß ich noch nicht. Vielleicht mache ich doch wieder die ein oder andere Remote-Aufnahme. Ich habe mich da noch nicht so richtig entschieden. Das ist jetzt alles so ein bisschen Standby und einfach ein bisschen blöd. Aber gut, da kann man einfach nichts machen. Dann möchte ich mein liebes Publikum einfach mal loben und zwar wirklich loben. Ich habe ja mit Dan Apus gesprochen in der letzten Live-Folge vor Weihnachten und da ging es ja um das ganze Thema Gay BDSM und da war ich mir nicht ganz so sicher, finden das alle Hörer toll? Toll. Und siehe da, finden sie. Zumindest das Feedback, was ich bekommen habe, ist wunderbar und echt schön gewesen. Und ich merke schon, das ist genau richtig und das ist genau schön so und er wird auch wieder mal mitmachen. Gucken mal, ob wir uns hier im Februar uns mal verabreden, denn wir hatten so eine riesen Themenliste, die wir nur ansatzweise angekratzt haben und ich finde, auch das ist einfach eine Farbe, die gehört mit dazu.

Würdigung der UnterstützerInnen - 1

Okay, und das klingelt immer noch nicht. Tja, dann kann ich doch mal erzählen, dass ich Unterstützung bekommen habe von ganz vielen Menschen. Ich meine, ich habe ja drei Wochen keine Live-Sendung gemacht und deshalb muss ich mich da wirklich ganz drastisch bedanken. Nämlich bei Anja Ralf Joachim, der schreibt übrigens dazu, er hat endlich alle Folgen gehört. Tja, und jetzt klingelt es doch, dann gehe ich mal ran. Hallo, Sebastian hier.

Anrufer Johannes

Johannes Servus, der Johannes hier Ich störe dich jetzt hier nur beim Live-Podcast aus So, äh
Sebastian Du störst doch, also stören kannst du gar nicht, im Gegenteil, dein Anruf ist heiß ersehnt.
Johannes Ja, ich dachte mir jetzt, da ich mir jetzt irgendwie immer überlegt habe, soll ich dir meine Nummer schicken oder nicht? Und weil du so schön mit dem Daniel telefoniert hast, da vor Weihnachten, dachte ich mir, okay, ich sollte eigentlich auch mal die Nummer schicken. Nämlich, ich bin durch den Daniel mehr oder weniger ins BDSM reingerutscht, wo er noch in Augsburg gelebt hat. Und jetzt seit ungefähr, glaube ich, über sechs Jahren sind, mein Freund hört so parallel noch mit dazu, glaube ich, sechs Jahre sind es jetzt schon, wo ich da mit dabei bin. Und wir sind seit über vier Jahren jetzt zusammen. Ja, ist das für uns ein großer Lebensteil geworden.
Sebastian Gott, hallo Johannes erstmal.
Johannes Hallo Sebastian. Was war es denn?
Sebastian Ja, also, jetzt klingelt es hier gerade parallel, jetzt kann ich aber nicht rangehen. Du musst nochmal erklären, wen genau du meinst, weshalb, wieso, warum, weil nicht jeder hat hier alle Folgen gehört. Und dann hilft das ein bisschen, wenn du magst.
Johannes Dan hast du ihn genannt, der aus der Folge von, wo es über schwulen BDSM ging.
Sebastian Okay, gut, dann haben wir das schon mal geklärt. Den, ganz ehrlich, ich kannte seinen Namen jetzt auch nicht. Ich muss ihn hinterher jetzt heute mal fragen, ob ich das schneiden muss. Ist aber gar nicht schlimm. Okay, also du hast das gehört. Aber ich finde es erstmal schön, dass du jetzt überhaupt erstmal angerufen hast und die Nummer schicken oder nicht. Kann man machen, aber das macht ja so noch viel mehr Spaß.
Johannes Ja, und weil halt auch das Thema bei dir halt aufgekommen ist mit Parallel, also BDSM im schwulen Bereich, wiederum BDSM im Hetero-Bereich, was ich halt dann auch wirklich gemerkt habe oder verstanden habe, wie getrennt das wirklich existiert voneinander. Also
Sebastian Ja, das ist komisch. Also ich zumindest finde es komisch.
Johannes für uns, also wenn man es von der schwulen Seite her sieht, dann ist es wiederum logisch, weil war halt die Geschichte halt mit der Verfolgung, mit dem Paragraf 195 war das damals, nee 175, der Strafparagraf, der war ja bis 90, 1990 war der aktiv.
Sebastian Ja, da
Johannes Ja, und deswegen war es eigentlich logisch, dass es so sich getrennt hat oder so versteckt war.
Sebastian muss ich dich mal fragen, würdest du es gut finden, wenn das zusammenkommt? Also wenn es da immer mehr Überschneidungen gibt oder sagst du, nee, das passt schon, dass das ein bisschen voneinander getrennt ist?
Johannes Mir fällt auf, dass das zum Teil schon stattfindet. Nämlich, wir waren vor Corona, also das war dann 2019,

Folsom in Berlin

waren wir, sagt dir die Folsom was? Die
Sebastian Nein, hilf mir mal.
Johannes Folsom ist immer, September in Berlin ist das größte Fetischfest auf der schwulen Seite, das es in Europa gibt. Man redet immer so von einer halben Million Besucher da im Jahr oder in dieser einen Woche.
Sebastian Da kannst du mal sehen, wie uninformiert ich bin. Das ist ja schrecklich.
Johannes Wir waren schon 2018, 2017 drinnen und von jedem Jahr zu Zu jedem Jahr sind es mehr Heteropaare dazugekommen, was ich richtig toll fand, weil es mir so in der Erinnerung geblieben ist. Im Jahr 2019, mein Freund wurde von einem guten Freund an einen Käfig herangebunden und ausgespankt. Und eine Frau stand daneben hat das fasziniert beobachtet, während der Master von ihr, die Zwo-Disklarin von ihm, an einem Stuhl gefesselt hat und Atemkontrolle ausgeübt hat. Und das ist so alles in dem Bereich, gerade in Berlin. Ich finde das so faszinierend, die spielen da mitten öffentlich in der Straße, Fugger-Welser-Straße ist das immer in Berlin. Also im schwulen Viertel, Nollendorf-Platzviertel. Und ich fand das so faszinierend, dass das BDSM eigentlich, da ist nicht mehr das Sexuelle interessant, sondern einfach Hauptsache man hat ein Thema. Man ist zusammen. Das fand ich derartig faszinierend.
Sebastian Also ich muss sagen, wir haben ja den CSD in Hannover. Und dann da auch zu sehen, also da hat der BDSM-Verein, der Lokale, hat auch seinen kleinen Stand. Und da zu sehen, dass da auch Familien drüber schlendern. Also da sind diese Berührungsängste. sind einfach in den letzten Jahren viel weniger geworden. Da hat einfach die Schwulenszene unfassbar viel Lobbyarbeit in den letzten, ja, zig Jahrzehnten quasi geleistet, dass das, glaube ich, diese Berührungsängste, ich glaube, die werden immer weniger. Sie werden wohl nicht ganz weggehen, aber auch ich denke mir auch, wo soll das Problem sein? Dann geht man halt dahin und feiert einfach mit Menschen und dann macht das halt Spaß. Und wenn sich das dann so ein bisschen anfängt zu durchmischen,
Johannes Umso besser.
Sebastian großartig, ne? Genauso wie auf den Partys, auf irgendwelchen BDSM-Partys, ist, soll doch kommen, wer will. das ist doch egal. Das Einzige, und da bin ich immer ganz kritisch, wenn so Aktionen sind wie Einzelherren zahlen doppelt oder so. Ich bin mir nicht sicher, wie das bei Schwulen ist, ob das dann einfach gesagt wird, nee, ich bin ja schwul und dann wird darauf verzichtet. Weißt du sowas?
Johannes soweit ich weiß gibt es das bei uns nicht naja wie gesagt die Szene ist ja auch ich selber habe gar keine Erfahrung wie das in Anführungsstrichen jetzt oder in Heteropartys ist weil ich da nie drin war aber was ich halt von den schwulen Clubs her so mitbekommen ist es nicht ist das nie der Fall
Sebastian wäre das ja auch irgendwie komisch.
Johannes ja Ja, zwischen aktiven und passiven Trennen, das wäre, naja, wäre auch dann zum Teil schwer.
Sebastian Es gibt so ein Swingerclub. Ja, es gibt so, Swingerclubs haben das manchmal, dass Paare haben dann einen Preis und Frauen kommen, was weiß ich, gratis rein oder ganz günstig und Solo-Herren halt mehr. Das scheitert, glaube ich, in dem Moment völlig. Und das gibt es ja auf manchen Partys auch noch, wo man sich da auch denkt, ist das überhaupt noch zeitgemäß? Darf man das überhaupt noch? Ich bin ja der Meinung, das darf man gar nicht mehr machen, sowas. Aber gut.
Johannes Ja, das ist halt der Veranstalter, der halt da dann Frauen locken will und halt den Männerüberschuss ein bisschen reduzieren will. Das ist halt, ja, so Marketing, es ist natürlich nicht schön.
Sebastian Aber ich kann mir das gerade für ein schwules Paar unglaublich frustrierend vorstellen, wenn man da quasi irgendwie Mondpreise bezahlen sollte oder so. Also wenn da jemand Erfahrung gemacht hat, das würde mich tatsächlich auch mal interessieren, ob da auch pragmatisch einfach vorgegangen wird oder ob ich mir das jetzt nur hier zusammenreime. Aber es ist halt schon komisch, weil sowas würde ja auch dann trennen.
Johannes Ja, und vor allem dann auch, dann müsstest du es ja dem Veranstalter irgendwie beweisen, sozusagen, dass du jetzt schwul bist. Was ja auch wiederum eigentlich schon wieder eine diskriminierende Diskriminierung ist.
Sebastian Ja, ich glaube, das kann man richtig eigentlich gar nicht mehr halten.
Johannes Worauf ich dann noch kurz beim CSD, weil das hat ja auch total angesprochen, dass manche CSDs da halt auch wieder angefangen haben, da versucht haben, die Fetischleute da ein bisschen rauszutricken, weil um sozusagen um die Familienfreundlichkeit der CSDs zu erhöhen und da hatte ich, ich habe einen guten Freund, der den Stuttgarter CSD mit organisiert hat und ich habe zu dem dann auch gesagt, weil er gemeint hat, ja dann erreichen wir ja nicht die Leute, die wir erreichen wollen, zu dem gemeint, die Leute erreichen wir eh nicht. Die Leute, die zum CSD kommen, die wissen, worauf sie sich einlassen. Und die, die nicht kommen, die haben eh ein Problem mit uns. Und die können wir mit dem CSD erst recht nicht überzeugen.
Sebastian Ja, und ich sage mal so, BDSM-er, die können auch relativ brav sein. Also ja, so ein bisschen Bondage und so und schön anziehen, aber das heißt ja nicht, dass dass die da nackig dann da an einem Stand an der Straße stehen und sich da gegenseitig blutig peitschen. Also das geht schon auch zivilisiert, was soll ich gerade sagen, zivilisiert, nein, also das geht schon in einer, ich sag mal, in einer Form, die vielleicht ein bisschen provokant ist, aber nicht Menschen erschrecken soll. Dafür geht man ja auch nicht auf den CSD, um Menschen zu ärgern. Das macht man ja eher nicht. Und ganz ehrlich, ich fand, das ist ein paar Jahre her, da war unglaublich schlechtes Wetter und es hat geregnet und da war so ein ganz junger Kerl, oh mein Gott, hatte der so ein Spirit einfach. Und der hatte mit BDSM überhaupt nichts zu tun und wir sind da so ein paar Minuten nur ins Gespräch gekommen, aber der ist auch so ein bisschen um den Stand so ein bisschen rumgeschlichen und so und ich glaube, der fand das auch ganz cool, dass man dann einfach da ist und man kann ja nicht weg, man hat ja so einen Stand und dann kreist der so ein bisschen drumrum und hat einfach nur nette Leute. Also da habe ich auch bisher wirklich immer die Erfahrung gemacht, ist schön. kann es aber auch verstehen, wenn man sagt, ja ein bisschen familienfreundlicher und dies und das und das ist ja auch politisch so eine Sache. Ich hoffe einfach, dass die Entscheidung dann immer doch pro BDSM ausfällt. Vor allem sind ja auch Heteros dann auch auf dem CSD und präsentieren sich dort. Das ist ja vielleicht dann auch nochmal so ein Punkt, wo man auch sagt, wir wollen doch unter uns sein. Und das könnte ich sogar auch ein bisschen verstehen. Du
Johannes und das finde ich zum Beispiel in München ganz schön. Bei uns oder in München gibt es den Münchner Löwen Club. Der ist, wenn ich mich richtig erinnere, mein Freund würde jetzt ja oder nein sagen, der älteste Schwulenclub von Deutschland. Der älteste und der größte. Der älteste und der größte von Deutschland. Fetischverein. Fetischverein. Muss ich mich korrigieren.
Sebastian wirst im Hintergrund einen Souffleur sitzen.
Johannes Mein Wikipedia sitzt auf dem Stuhl.
Sebastian Okay, Grüße.
Johannes Er kennt sich da mit dem MLC auch gut aus und der engagiert sich auch sehr stark auf dem CSD in München und ich finde es immer richtig gut, wie er das macht. Er sucht sich auch immer ein Thema aus, das er voranbringen will. Zum Beispiel jetzt beim letzten CSD war die PrEP ein großes Thema bei uns. Wenn ihr das nicht sagt, eine kurze Erklärung. Um HIV vorzubeugen, nimmt man ein HIV-Medikament zur Prophylaxe. Damit kann man sich nicht mehr mit HIV anstecken. Man ist sozusagen geschützt.
Sebastian Ja, das Risiko ist dann sehr viel geringer einfach. Und man kann dann, ja, also das kann man nehmen und das gibt es, ich bin nicht sicher wie hundertprozentig das ist, aber es gibt einfach die Möglichkeit sich so zu schützen, damit man dann ungeschützten Verkehr haben kann. Ohne, dass man das ganz große Risiko eingeht.
Johannes Studien, die ich jetzt so im Kopf habe, sagen sogar von 99 Prozent Schutz, also genauso wie Kondom, weil halt der Virus sich nicht in die Zellen reinkommt und nicht sich replizieren kann. Und damit kann er sich nicht verbreiten innerhalb des Organismus.
Sebastian Okay, aber das war Thema.
Johannes Das war ein großes Thema beim CSD, weil gerade für schwule Männer ist es natürlich auch noch ein großes Thema. HIV und so weiter ist noch ein großes Thema bei uns. Ist zum Glück bei uns dank der PrEP auch immer weiter rückläufig, Weil die Leute halt, weil die Schwulen zum Teil besser aufgeklärt sind, was Prävention angeht, weil halt da gerade die Aids-Hilfe und so weiter da stärker reingehen als, jetzt würde ich mal, ich behaupte es jetzt mal als im Hetero-Bereich.
Sebastian Ja, da wird tatsächlich da sehr wenig drüber gesprochen, obwohl es betreffend tut es ja im Grunde alle. Aber okay. Entschuldigung, jetzt habe ich dich unterbrochen.
Johannes gut.
Sebastian Okay, also das war ein großes Thema, weil, oder ich habe gerade den Zusammenhang Richtung BDSM so ein bisschen verloren, wenn es denn einen gab. Ich bin da gerade ein bisschen raus. Ja, und das sieht so großartig aus, ne?
Johannes da haben wir schon Überlegungen dann gemacht, ob wir die Puppies vor den LKW spannen irgendwie und einer hockt sich da irgendwie aufs Dach, aber das ging leider mit der Oberleitung von der Tram leider nicht, aber es gab so schöne Überlegungen. Das haben wir dann in Nürnberg ein bisschen in die Richtung umgesetzt, weil da durfte dann es gibt ja die Mr. Leather, Mr. Rubber und so weiter Mr. Fetish Deutschland gibt es bei uns und da durfte der Mr. Bavaria in Nürnberg die ganzen Puppies dann an einer Leine mit ihm laufen lassen. Sie sind dann vor ihm da mitgelaufen. Das sah auch richtig genial aus.
Sebastian das glaube ich, das ist allein optisch schon großartig, ich muss leider ein bisschen schmunzeln Mr. Fetisch
Johannes Ja, wir haben ganz viele Schwulen, also wir haben Mr.
Sebastian ich gerne mal kennen ich hätte
Johannes Puppy Deutschland, also Mr. Puppy Germany, Leather, Latex, Sport ist auch immer mehr im Kommen als Fetisch.
Sebastian gerne den, oh Gott Deutschlands bester Dom, Deutschlands beste Sub, Gottes Willen ich glaube den Shitstorm, den ich, wenn ich sowas ausgraben würde, kriegen würde
Johannes Mein Freund wirft auch noch ein, es gibt Mr. Europa und es gibt es deutschlandweit, europaweit und weltweit. Also wir haben lauter Mr. und Mrs. Die Niederlande sind da sogar ein bisschen weiter als wir nicht. Da sind auch viele Frauen dann als Mrs. integriert.
Sebastian da muss ich mal was fragen, weil das ist ja doch schon so ein Gedanke des ja, präsentieren, zeigen und gewinnen und Konkurrenzkampf. Wie soll ich das sagen? Das ist im Bereich BDSM ja meiner Meinung nach ein bisschen verpönt. Das macht man irgendwie nicht, ne? Das ist mir ja, da überlege ich gerade, warum ist das so? Warum ist das so anders? Also warum macht man das? Was ist so da der Benefit, dass man sagt, ah, ich mach da jetzt mit und stell mich da mal auf eine Bühne und dann, wenn ich Glück hab, dann gewinn ich das und dann dann habe ich da was, also ja, also
Johannes Das hat nichts mit Konkurrenzkampf zu tun, so nach dem Motto, ich bin der Beste, sondern es geht um die Repräsentation. Zum Beispiel der Mr. Leather Bavaria repräsentiert einfach die Fetisch-Community in Bayern und zeigt, ja, wir in Bayern haben auch eine aktive BDSM-Szene. Die haben meistens dann auch gewisse Themen, die sie für sich raussuchen. Zum Beispiel unser letzter Mr. Bavaria hatte gerade auch wieder das Thema Prävention sehr stark im Vordergrund. Also der stellt sich dann hin und geht auf Podiumsdiskussionen, wo es halt dann auch um Prävention geht, um Themen wie, wie können wir die Diskriminierung abbauen, wo hakt es noch bei uns. Und auch innerhalb der Community. Es geht auch um die Kommunikation innerhalb der Community. Es geht nie um Konkurrenzkampf, sondern eher um Kommunikation, verstärkte Kommunikation untereinander.
Sebastian im Prinzip ein Amt, das finde ich aber tatsächlich spannend, weil auch das ist wieder so ein öffentlich wirksames Ding, das könnte ich mir im Bereich BDSM auch sehr schön vorstellen, dass dann Menschen, die das machen können, dass die dann hingehen und sagen, wir beteiligen uns auch an öffentlichen Diskussionen etc., um einfach dann auch für Respekt und auch Toleranz zu werben. Also da merkt man schon, da ist das Netzwerk einfach sehr, sehr stark. Das finde ich schon großartig.
Johannes Mhm. Das haben wir halt als schwule Community oder viele bezeichnen das ja auch als, man kann es ja eigentlich als Lobby bezeichnen. Um politisch voranzukommen, brauchst du ja eine Lobby und es gibt halt auch die schwule Lobby. Und um das voranzubringen, brauchst du halt auch Persönlichkeiten, die sowas dann voranbringen.
Sebastian Lass mich noch mal eine Frage stellen, weil die finde ich spannend, weil ich glaube, entweder sitze ich da gerade so ein Zerrbild auf. Und zwar, das ist so dieses, ja, alle Schwulen, die haben ja irgendwas mit Leder zu tun und damit auch mit BDSM. und dieses Alle oder sehr, sehr viele. Dann hat mir Tanja erzählt, so viel sind das da auch wieder nicht. Wie ist denn das so in deinem, in deiner Bubble einfach? Wie würdest du sagen, Mensch, wie ist da so die Quote? Weil es gibt ja bestimmt auch Menschen, die einfach sagen, mit BDSM kann ich nichts anfangen und die Frage ist, ist das dann auch die Mehrheit?
Johannes Also in meinem persönlichen Umfeld, dadurch, dass ich selber BDSM stark betreibe und auch zu meinem Freund durch BDSM gekommen bin, ist das natürlich stärker vertreten. Aber es gibt natürlich auch die ganz normalen, was heißt normal, normal darf man nicht sagen, die halt das brave, monogame Leben führen und die halt sozusagen. Es ist immer so, dass sich die Leute halt, das ist auch wieder was von den Medien hier, die Medien zeigen ja lieber sowas, was nach vorne springt, als was, was so klassisch dasteht. Aber es gibt genügend, die ganz brav noch monogam leben. Natürlich ist es bei uns offener, weil wir, wie soll man das erklären, bei uns gibt es diese Problematik sozusagen nicht. Wenn man ein Kind hat, dann muss man monogam sein. und man muss immer monogam sein, weil es halt so gesellschaftlich auch gefordert wird. Das existiert bei uns sozusagen nicht richtig.
Sebastian Ja, das ist dann, wenn ich schon da, ich versuche es mal, ich kann es nur komisch ausdrücken, wenn ich da eine Abweichung von der Gesellschaft eh schon habe, dann ist der der Schritt, andere Dinge machen zu können, nicht mehr so weit. Also ich glaube, das ist so der Punkt, dass man dann einfach eine ganz andere Freiheit an der Stelle genießt und sagt, okay, dann kann ich das auch noch machen und wenn es mir Spaß macht, macht es mir Spaß und wenn nicht, dann halt nicht. Aber man ist dann ein bisschen freier, das auszuprobieren. Hatten wir ja eben mit Lila auch, mit dem ersten Freund, der dann auch da vermutlich wirklich Schaden angerichtet hat. ist dann schon schwierig.
Johannes Das ist ja auch das Nächste, was bei uns halt dann auch, warum das nicht so schnell oder so einfach ist, gerade da auch dann wieder, oder was halt auch immer die Distanz zur Gesellschaft dann liefert, ist ja auch immer, man muss sich immer noch outen, was ja auch immer noch idiotisch ist. Und dann hast du noch sozusagen ein zweites Outing, war bei mir zum Beispiel dasselbe Spiel. Erst musste man sich als schwul outen, das war das erste Outing. Und dann kam das nächste Outing, ja, ich betreibe auch BDSM. Das ist ein
Sebastian Ja, das ist tatsächlich Ich versuche auch immer zu hinterfragen, warum outet man sich? Und ich glaube, das ist einfach, weil es so viel im Leben einnimmt, so viel im Denken einnimmt, dass es dann auch auf Dauer auch etwas ist, wo man sagen muss, muss ich denn damit wirklich immer aufpassen, was ich sage? Wenn ich dann gesagt habe, ich habe mich geoutet, ab dem Moment wird es leichter, mit Menschen umzugehen, weil die wissen eh Bescheid. Also ich habe nicht diese Angst, dass ich mal was Falsches sage. Ich glaube, das ist das, was Outing an der Stelle der ausmacht.
Johannes befreiendes Gefühl. Ich glaube, das kann man als Heterosexueller nie richtig verstehen, weil es sozusagen das Normativ ist und das Schwule ist sozusagen nie das Normale. sondern es ist halt immer was anderes und es ist unglaublich, man muss nicht mehr, ja, wie du gesagt hast, man muss nicht mehr darüber nachdenken, man kann sagen, nö, ich habe gerade keinen Freund oder ja, ich habe einen Freund, man muss einfach keine Ausreden mehr suchen, man kann einfach so leben, wie man leben will, hat natürlich dann auch zum Teil gravierende Auswirkungen, was das Leben selbst betrifft, Also es gibt ja auch Familien, die dann sich komplett abwenden von einem, was natürlich dann auch Menschen zerstören kann, was ja auch immer noch ein trauriges Thema ist und natürlich kann man das auch wieder aufs BDSM beziehen, nämlich ich weiß nicht, wie manche Familien oder Eltern reagieren würden, wenn sie wüssten, was man zum Teil im Bett treibt.
Sebastian da ist auch mal die Frage, wollen Eltern das überhaupt wissen? Und ja, also wobei, ich glaube, das ist aber auch immer so eine Geschichte. Also ich habe ja, das muss ich ja, ich erzähle das immer wieder gerne. Ich habe mal von einer Mama, von jemandem, der hier mitgemacht hat, habe ich dann wirklich bei Instagram eine Mail bekommen und dachte, jetzt kann ich meine Tochter ein bisschen besser verstehen und das hat mich so gefreut. Also das kann eben auch super positiv sein. Das Dumme ist nur, man weiß vorher immer nicht, wie die Menschen reagieren. Ich glaube, das ist das ganz große Problem, was beim Outing auch immer so ist. Ist das jetzt okay oder habe ich hinterher Riesendrama? Und da muss man echt mal gucken, wie da die Gesellschaft sich verändert. Aber ich hoffe einfach mal, dass sie sich im Schnitt zum Positiven verändert und dass das da einfach entspannt ist und bis schwul ist okay. okay, der Oma kann ich natürlich, wobei das ist auch kein Argument mehr, so ein bisschen, wenn sie sagt, dann kommen meine Enkel dann später, weil das dauert doch alles so lange mit einer Adoption oder so. Das Argument kann ich sogar noch verstehen, wenn die Oma das sagt, aber ich glaube, das ist dann, das wird alles besser und auch gesetzlich und ich drücke da einfach die Daumen.
Johannes Naja,
Sebastian Wir gucken mal 30 Jahre in die Zukunft, dann ist entweder alles ganz toll oder alles ganz fürchterlich und das BDSM sowieso erstmal wird BDSM verboten bevor, was anderes ist.
Johannes ich glaube, bei uns wird das eher als beim BDSM, weil das BDSM halt doch sozusagen gesellschaftlich tiefer verwurzelt ist als das Schwule. Also wenn man es politisch betrifft, würde ich schon sagen, weil BDSM halt schon immer irgendwie betrieben worden ist.
Sebastian Meinst du?
Johannes Also gerade was Swingerclubs und sowas angeht, habe ich das Gefühl, dass das tiefer verwurzelt ist, als sozusagen das Normativ, dass Schwule enorm sind oder normal sind.
Sebastian Da bin ich mir gerade nicht sicher. Mit wem hatte ich das denn mal, die Diskussion? Das BDSM, das ist politisch eher nicht gewollt, weil es belastet im Grunde das Gesundheitssystem, der Körper des Volkes kann beschädigt werden und all solche Späße. Also es ist ja schon, da gibt es echt ganz schräge Ideen dazu. Also wenn ich mir jetzt mal so ein repressives System vorstelle, ich glaube da ist BDSM, das ist einfach der Tod. Aber da brauchen wir gar nicht spekulieren, wenn da jemand Erfahrung gemacht hat oder da was weiß, weil er irgendwie recherchiert hat. Das würde mich dann eben halt interessieren. Muss mal ein bisschen gucken.
Johannes Wenn man rechnet, BDSM ist ja immer noch als gesundheitliche Krankheit. In der Medizin gibt es ja immer noch diesen Paragrafen, ich weiß nur nicht mehr welchen.
Sebastian ja, im ICD-10, aber fällt ja raus, also das ist ja politisch erledigt. Ich weiß gar nicht, ab wann das neue Ding gilt. Das haben wir zum Glück überwunden. Wobei, du kannst ja alles, was du machst, kannst du positiv oder negativ machen. Also du kannst auch schädlichen BDSM betreiben. Das ist dann zwar meistens dann doch wieder kein BDSM der Definition nach, aber ach, es ist schwierig. Johannes, ich würde mich jetzt schon von dir verabschieden wollen, wenn das okay ist.
Johannes ist okay.
Sebastian Wenn du magst, ach, das heißt, wenn du magst, Ich habe deinen Namen aufgeschrieben, ich habe deine Nummer aufgeschrieben, ich schmeiße dich jetzt bei mir in die Losbox, weil einmal im Monat ziehe ich ja hier einen Kaffeebecher aus der Box, auch heute wieder und jetzt bist du drin und sollte das mal passen, du bleibst da so lange drin, bis ich dich gezogen habe, dann melde ich mich bei dir und erstmal ganz vielen lieben Dank, dass du jetzt angerufen hast, finde ich total gut und auch dein Wikipedia im Hintergrund, auch nochmal Grüße und
Johannes Ja, gerne. Ja, richte ich aus.
Sebastian echt schön und ganz vielen lieben Dank Und wenn, ja, also generell, das habe ich mit Dan wirklich gehabt, dieses, wir konnten nur so ein bisschen an der Oberfläche kratzen und wir kratzen einfach so lange weiter, bis die Oberfläche freigelegt ist. Und dann passt das. Und wenn Menschen wie du einfach hier anrufen und sagen, hier, ich habe da auch was zu sagen, umso besser. Das ist doch super.
Johannes das habe ich halt auch gemerkt. Ja, es war nur oberflächlich gekratzt, aber ich habe dann auch mich mit Freunden unterhalten und ja, wir sind tatsächlich wirklich komplett abgekapselt. Es gibt halt wirklich diese kleinen Berührungspunkte, aber ansonsten ist man eigentlich wirklich fast komplett abgekapselt von der heterosexuellen BDSM-Szene.
Sebastian gebe es auch ganz ehrlich zu. Also ich kann das schon verstehen, wenn ich jetzt hier irgendeine Fetischparty habe mit 200 Leuten und da sind jetzt 180 Leute sind hetero. kann ich schon verstehen, dass man da echt ein bisschen Bedenken hat, was will ich da. Umgekehrt muss ich auch gestehen, nehmen wir mal an, ich gehe jetzt auf eine Fetischparty, wo 200 Menschen sind und 190 davon sind schwul. Dann bin ich dann auch da. Ich gebe zu, dass da müsste ich mich wirklich an den Gedanken gewöhnen. Muss ich ganz ehrlich sagen, ich würde mir wie so ein Störkörper vorkommen. Also ich hätte das Gefühl, ich würde dort andere Menschen stören, glaube ich. Vielleicht ist das gar nicht so, vielleicht ist es aber auch genauso, keine Ahnung. Vielleicht sollte ich so ein Experiment einfach mal machen, um nachzuvollziehen, warum da diese Schwelle ist und was man da eigentlich machen kann. Und auf der anderen Seite, ich würde es aber einfach begrüßen, wenn einfach Menschen, egal wen und was und wie sie lieben, die BDSM machen, einfach zusammenfinden in irgendwelchen coolen Locations und einfach Spaß miteinander haben, um Himmels Willen. Also warum soll man das trennen?
Johannes Also könntest du dir auch mal, vielleicht wenn du dann Zeit hast, im September mal die Folsom dann in Berlin anschauen. Das ist meistens die erste oder zweite Septemberwoche. Und es ist, ja, Zeit ist aber so, es ist faszinierend.
Sebastian Zeit. Zeit. Ja.
Johannes Es ist faszinierend, was da auf die Beine gestellt wird. Wenn man sich die Fugger-, Welserstraße anschaut, die ist lang. Die beiden Straßen, es ist so ein Kreuz. Und die sind komplett voll. Die Straße ist komplett voll.
Sebastian Pass auf, dann machen wir jetzt folgendes. Dann bist du einfach, wenn das klappt, aus welchen Gründen auch immer, dann sag ich dir Bescheid und dann bist du mein Guide. Alles klar. Sehr gut. Oh, und jetzt ist es ganz still auf der Leitung. Gucke ich mal, ob die Verbindung noch steht. Glaube, jetzt ist er weg. Die Frage ist, ob ich noch da bin. Ja, Johannes, jetzt ist die Verbindung wirklich abgeschmiert. Das ist ärgerlich. Nochmal hier ganz laut, danke schön, dass du angerufen hast. Und Und ja, wollen wir mal gucken, warum die Technik mich so ärgert. Tja, okay.

Würdigung der UnterstützerInnen - 2

So, ich habe noch ein paar Dinge auf der Liste. Und bevor ihr alle weg seid, weil schon spät und morgen ist ja wieder eventuell Arbeit, wenn ihr keine Ferien mehr habt. Ich muss ja noch einen Kaffeebecher loswerden. Und das werde ich jetzt auch gleich tun. Ich mag mich meinen Unterstützern noch mal trotzdem noch mal ganz herzlich bedanken. Also, ich habe eben angefangen. Und deshalb sage ich noch mal Hanna, Markus, Sabine, Tina, Clemens, Stefan, Annika, Peter und Miriam. Ganz vielen lieben Dank. Und dann haben noch ein paar Menschen bei Steady die acht neue, haben dort so kleine Abos abgeschlossen. Das finde ich total großartig. Deshalb nochmal ganz lieben herzlichen Dank für die Dauerspende an Anna, Thorsten, Martin, Jana oder Jane, weiß ich nicht, Serena, Mara, Lena und Stefan. Danke, danke, danke. Das ist total gut. Da lässt sich der Podcast gut mit finanzieren. Und glaubt mir, ich habe so viel, was ich an Briefmarken gekauft habe im Dezember, ist aber gar nicht schlimm. Das hat einfach schön geklappt. Hat mir ganz viel Spaß gemacht, euch ein kleines Dankeschön zu schicken und ich denke, sowas mache ich auch wieder. Ja, war nur ein bisschen Arbeit vor Weihnachten. Okay, ich habe hier noch erstens einen

Die Schätzfrage der Schande

Kaffeebecher, den ich verlosen möchte heute. Und zwar an alle Menschen, die hier angerufen haben, inklusive Johannes. Und dann habe ich natürlich noch eine Schätzfrage. Ich mache jetzt folgendes, ich werde jetzt die Schätzfrage einmal stellen. Liebes Publikum im Chat, wenn ihr da möglichst nah dran seid, dann wird das Podcastsubbie euch als der Mensch, der am nächsten dran war, küren. Und dann kommt hier so ein kleines, ja so ein kleiner Umschlag von mir, da ist dann natürlich der Brat- und Kochlöffel da mit dabei und dann noch ein bisschen anderer Podcast-Krams, sowas wie zum Beispiel ein paar Buttons und solche Geschichten. So, dem Podcastsubbie zeige ich erstmal diese schöne Frage, nämlich die Schätzfrage der Schande heute. Und zwar, wie viele unbeantwortete Mails, die so seit Mitte Dezember bei mir aufgeschlagen sind, liegen im Moment in meinem Postfach. Und zwar Zeitpunkt jetzt genau, die Zahl ist hoch, ihr könnt gerne raten. und während ihr ratet, wie viele Mails ich in den nächsten Tagen beantworten soll, ja, gucke ich mal,

Verlosung Kaffeebecher

wer hier in meiner Losbox drin ist. Also, alle Menschen, die angerufen haben, haben die Chance auf einen Kaffeebecher, den Becher der schwarzen Macht, von dem ich nur noch ganz, ganz, ganz wenige habe, aber morgen schicke ich der Druckerei dann auch mal die Daten, damit sie die neuen produzieren können, damit es neue gibt. Und hier rauscht es im Chat und ich wühle jetzt mal ein bisschen in der Kiste, mal ein bisschen Atmo hier und ich wühle und man bleibt ja wirklich so lange drin, bis ich ich jemanden gezogen habe. Also es wird zwar jedes Mal unwahrscheinlicher, dass man gezogen wird, weil ja immer mehr Menschen da reinkommen, aber einmal im Monat ziehe ich doch und ich habe jetzt jemanden gezogen. Ich mache mal die Kiste zu und da bin ich ja selber jetzt sehr gespannt. Und zwar Jess, die hat am 22.10. angerufen und ich werde jetzt gucken, dass ich irgendwie Kontakt zu ihr finde. Sie kann mich aber auch gerne anschreiben, wenn sie es hört und herzlichen Glückwunsch. Dann bekommst du einen Becher der schwarzen Macht und dann schicke ich dir den zu. Packt natürlich noch ein bisschen Kram haben es mit dabei und dann wünsche ich dir ganz viel Spaß. Ich habe mir sagen lassen, der Kaffee schmeckt daraus eh viel, viel besser als aus jedem anderen Kaffeebecher. Ob das so ist, das musst du dann selber testen. Okay, Kaffeebecher habe ich verlost, wieder was auf meiner Liste erledigt. Das Podcastsubbie könnte jetzt langsam mal schauen. Ich schreibe jetzt mal, mache jetzt mal eine Linie in den Chat. Ende der Antworten. So, damit das synchron ist, weil der Stream ja manchmal ein bisschen nachhängt. Und jetzt schaut das Podcastsubbie mal, wer denn hier von mir einen kleinen Umschlag bekommt. Ja, wer gezogen ist und auch zuerst, ja, ich sehe gerade, das gibt es ja nicht, das kann ja nicht wahr sein. Also wer gezogen ist von dem Menschen, brauche ich dann eine Adresse, wo ich das hinschicken kann. Das muss nicht unbedingt die eigene sein, sollte man einen Kochlöffel schon haben, dann kann man das auch gerne weiter verschenken. Das ist ja okay, im Grunde ist das ja auch nur Werbung für den Podcast. So, und der erste Tipp, der überhaupt eingegangen ist, nämlich von Kajira Sefa mit 98 plus, der erste Tipp, der ist genau richtig. Ich habe 98 unbeantwortete Mails in meinem Postfach. Jetzt komme ich mir ein bisschen gruselig vor, wenn der erste Tipp schon so genau trifft. Also erstmal herzlichen Glückwunsch, aber ich habe das Gefühl, du hast in meinem Mail-Postfach gestübert. Das kann doch nicht wahr sein. Boah, mein Gott, Treffer. Also dann notiere ich mir das hier mal. Von dir brauche ich dann eine Adresse, die kannst du mir auf irgendeinem Weg schicken. Und ja, dann gibt es einfach Post von mir. Okay, so, jetzt haben wir es langsamer. Viertel nach zehn sagt hier die Uhr. Das ist so langsam der Punkt, wo ich hier zum Ende komme. Ich mag noch mal sagen, wofür BDSM eigentlich steht.

BDSM steht für ...

Ich habe ja da eure Antworten mal bekommen und gesammelt und jede Woche haue ich einen raus. Und BDSM kann natürlich auch stehen für Bündnis der spielenden Mitmenschen. Ich finde, das ist sehr melodisch. und ja, jetzt könnte ich mich eigentlich schon verabschieden, ich mag euch noch ein paar Dinge sagen, die nächste Sendung gibt es am 14.1., die habe ich noch

Nächste Sendung: 14.01.

nicht geplant, um 20.30 Uhr wieder, also wie heute und natürlich wieder mit technischen Mangelhaftigkeiten, die gehören offenbar irgendwie dazu und am 28.,

Am 28. mit Tanja Russ

das haben wir terminlich schon ausgemacht, da habe ich mir Tanja Russ eingeladen, wir haben da so bei Twitter ein bisschen rumgeblödelt, sie schreibt ja BDSM-Liebesromane und sie wird ein bisschen lesen und wir werden das vorbereiten, wir haben noch nicht genau raus, wie der Modus ist, wie weit wir vorher noch ein bisschen sprechen und hinterher und was wir da eigentlich machen, aber sie wird ja ein bisschen lesen und ja, da gucken wir mal am 28. Januar ist es dann soweit und dann bauen wir das mal zusammen. Also ein paar Sachen mag ich immer gerne machen, die ein bisschen aus der Reihe fallen, mindestens einmal im Monat muss man doch mal was machen, was so ein bisschen ja, ich sag mal abweicht. So, dafür sind wir ja da. Puh, was hab ich noch? So, den ganzen anderen Sachen, die werd ich jetzt nicht sagen. Achso, ich hab ja ganz viel Post an die UnterstützerInnen verschickt vor Weihnachten, wenn das bis heute nicht angekommen sein sollte. Es gibt immer noch Menschen, die mir in den letzten zwei, drei Tagen gesagt haben, oh, es ist heute angekommen, wenn es noch nicht da ist. Ich glaub, so jetzt nach 14 Tagen ist langsam an der Zeit. Dann sagt mal Bescheid, dann müsst ihr nicht auf die Ewigkeit warten und dann würd ich im Zweifel nochmal einen neuen Umschlag fertig machen. Das würde mich sehr ärgern, wenn es nicht ankommt. Ich habe es eigentlich auch nicht als versichertes Paket alles verschickt. Da werde ich ja portomäßig auch untergehen, wenn ich das versuchen würde. Okay, apropos, da ist übrigens ne, das hebe ich mir für nächste Woche auf. Ich glaube, jetzt ist meine Liste erstmal gut.

Verabschiedung

Liebes Publikum, schön, dass ihr so lange durchgehalten habt, nach drei Wochen und immer noch alle wieder da seid. Ich bin völlig begeistert. Die Statistik sagt mir, es sind immer noch Menschen, die das hören möchten. Finde ich total großartig. Ich kümmere mich darum, dass ich ein bisschen aufnehmen kann in den nächsten nächsten Wochen. Mal gucken, wie wir das Corona-kompatibel hinkriegen. Wie gesagt, das schreckt mich so ein bisschen ab, weil so ein persönliches Gespräch ist einfach noch schöner. Und da gucken wir mal, wie sich das entwickelt. Aber irgendwann ist dieses ganze Drama eh vorbei und dann kann ich wieder durch die Gegend fahren. Ich wünsche euch einen wunderschönen Restabend. Bedanke mich nochmal ganz herzlich bei Lila und Johannes vor allem. Und bei, hatten wir noch jemanden? Liebes Podcastsubbie? Nein, wir hatten sonst niemanden mehr, ne? Mein Gott, so lange Gespräche heute geführt. Also bei Lila und Johannes bedanke ich mich. Schön, dass ihr mitgemacht habt und mir ganz viel erzählt habt. Und ja, jetzt entlasse ich euch in die Restwoche, ins Wochenende und dann hören wir uns am Donnerstag, den 14.1. um 20.30 Uhr wieder an der gleichen Stelle auf unvernunft.live oder wenn ihr mögt eben auch ganz normal im Feed. Der erscheint dann am Samstag und da kann man das hier nachhören. So, und jetzt suche ich mal irgendwo hier das Intro, dass ich das nochmal spielen kann. Habt einen schönen Restabend. macht's gut. Achso, und eine Sache noch, das Podcastsubbie. Das sitzt

Lob an das Podcastsubbie

ja hier neben mir und wer hatte so Sachen aus wie, ja, wer hat gewonnen und solche Geschichten und die Frau ist einfach toll, muss ich einfach mal immer wieder sagen und wenn ich mich hier zurückgezogen hab an Heiligabend sogar und gesagt, Mensch, ich ruf mal jemand an und nehm nochmal auf, das war okay und dann haben wir uns dann doch ein bisschen Zeit für uns genommen dann nach Silvester und, kracher Frau, kann ich nicht anders sagen und Silvester hat's dann ja auch gebritzelt. War echt schön. Wenn ich weiß, was da gepritzelt hat, bei Twitter und Instagram kann man dem Podcast folgen. Aber das wisst ihr ja alles schon, wenn ihr es bisher geschafft habt. Also macht's gut. Jetzt kommt noch ein bisschen Musik und wir hören uns nächste Woche. Tschüss.


--:--:--
--:--:--