Unvernunft Live 08.10.20 - Hartes Holz für harte Subs

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Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer, ich glaube, 37. Ja, und es ist schon wieder Donnerstag. Das ist für mich jetzt gerade blöd, dass Donnerstag ist, weil heute Morgen hat mein Körper gesagt, hey du, irgendwas Blödes ist mit dir, leg dich mal hin und schlafe. Und dann habe ich fast überlegt, sage ich heute die Sendung ab und ich habe beschlossen, nein, die wird gemacht. Muss ja sein. Nein, ich habe da echt Bock drauf. Aber wahrscheinlich werde ich heute ein bisschen mehr Tee trinken. Ihr habt es gerade schon gehört und im Zweifel hier noch so ein schönes, wie heißen die Dinger, so ein GeloRevoice irgendwie mal durch die Gegend lutschen. Das klingt dann ein bisschen komisch, aber das macht nichts. Ja, heute Abend werde ich Lars und Tessa dabei haben. Da gucken wir mal nach ein paar Folgenupdates. Und ansonsten, ja, was muss ich noch erzählen? Ach ja, ich brauche mal ein bisschen Inspiration von euch, liebe Hörer. Übrigens, lieber Chat, schön, dass ihr da seid. Hoffentlich helft ihr mir heute ein bisschen. Ich brauche ein bisschen Inspiration, denn irgendwie habe ich überlegt, wenn mal tatsächlich was ist und hier sollte das ausfallen kurzfristig am Donnerstag, dann hätte ich gerne irgendwie so eine Art Notfolge. Das heißt, ich muss mir noch irgendwas überlegen, was ich dann im Zweifel einfach einspielen kann. Und da hätte ich gerne irgendwas total Ungewöhnliches. Noch habe ich keine Idee, was man da genau machen kann. Aber mit eurer Hilfe wird das schon werden. Gut, die Stimme, da müsst ihr jetzt beurteilen, ob die noch normal ist. Das Podcastsubbie sitzt neben mir und teilt mit, sie sei ein bisschen belegt heute. Das ist dann eben so. Und ja, bevor es gleich richtig losgeht mit Lars und Tessa, ich mag heute mal das Basement grüßen. Das ist der Laden, wo wir letztes Jahr Hörertreffen gemacht haben. Und ich habe gehört, die werden heute oder morgen acht Jahre alt und feiern das in ganz kleiner Runde. Dort gibt es natürlich dieses Jahr leider gerade kein Hörertreffen, aber schön, dass es euch so lange gibt. Mein Gruß von mir. Gut, was haben wir noch? Ich habe ganz viel auf meinem Zettel drauf. Ich sage schon mal eine Zahl, die merkt ihr euch bitte, bei dem Küchen-BDSM-Gewinnspiel. Ich habe heute Mittag mal reingeguckt, also insgesamt haben 95 Gerichte teilgenommen. Das ist mal eine richtig fette Zahl. Ich bin ein bisschen beeindruckt und ein bisschen eingeschüchtert davon, dass ich den ganzen Tag immer irgendwelche Nachrichten kriege mit Pling, du wurdest erwähnt und dann mache ich das auf und dann gibt es dann ein Bild mit irgendwelchem leckeren Essen und ich kriege dann davon Hunger. So habe ich mir das nicht gedacht. Naja. Okay, und jetzt mache ich hier mal kurz Musik. Und dann hole ich mal Lars und Tessa in die Leitung. Mal gucken, ob die Schalte so klappt, wie das klappen soll. Und dann hören wir uns gleich wieder mit den beiden. Und wer hätte gedacht, dass das so schnell und einfach funktioniert, zwei Menschen anzurufen, die dann auch noch rangehen müssen und in der Dreierkonferenz sind. Ich begrüße Lars und Tessa. Hallo.
Lars Hallo.
Tessa Hallo?
Sebastian Sehr schön. Mal gucken, wie gut die Technik klappt. Ihr drückt mal bei euch den Aufnahme-Button, bitte, damit wir hier trotz schlechter Verbindung irgendwie hinterher noch ein geiles Ergebnis haben.
Tessa Er läuft.
Lars Läuft.
Sebastian Okay, gut. Mal gucken. Manchmal ist die Technik ja zickig, gerade bei diesen Dreier-Konferenz-Geschichten. Wir probieren das aus. Jetzt seid ihr da und jetzt müssen wir einfach alles ganz schnell machen, bevor irgendeine Verbindung hier zusammenbricht.
Tessa Okay, also, schnell, schnell. Der Spruchrohr.
Sebastian Ich spule vor, alles klar. Okay, ihr wart vor zweieinhalb Wochen, ihr lebt noch, alles ist gut, macht's gut, tschüss. Nein. Ich habe erstmal ein richtig fettes Feedback bekommen. Und also Lars, du baust ja Spielsachen und dadurch ist passiert, dass ich Post bekommen habe, so richtig reale Post mit Paket aufmachen und so und das poste ich jetzt mal in den Chat, ansonsten ist das in den Shownotes drin. Ich hab nämlich Pussy Terror in der Mahagoni-Variante geschickt bekommen und bedanke mich mal bei Alpha 8.0. Hab ich mich sehr gefreut. Also das Ding ist schwer und es ist hier und Und es ist wirklich schwer. Jetzt ist ja die Frage für dich als Handwerkskünstler, wenn jetzt jemand das Zeug nachbaut, weil du ein Bild im Podcast veröffentlicht hast. Hm. Ist das ein sehr gutes Gefühl oder ein grausames?
Lars Naja. Es kommt drauf an. Es kommt drauf an. Es ist ja etwas gänzlich anderes, sage ich mal. Die vordere Form ist anders, aber es ist deutlich schwerer. Es ist nicht flexibel, weil rund hinten, ich habe es ja schon gesehen, und hat damit natürlich auch im Schlag eine ganz andere Wirkung. Und das, was ich hatte, war ja auch aus Mahagoni, aber halt sehr dünn und mit einer gewissen Eigenflexibilität. und das hat ja seinen Sinn. Aber ansonsten darf ja jeder machen, was er will. Es ist halt so. Es ist ärgerlich, wenn man sowas irgendwo dann sieht, wenn es verkauft wird, klar, weil so eigene Ideen und so, aber ansonsten, warum nicht, erfreue dich dran.
Sebastian Ich erfreue mich dran. Also ich kann auf jeden Fall sagen, ja, das Ding ist tatsächlich ordentlich massiv und ich liebe Alpha 8.0, was für ein Nickname. Ich werde es nicht für irgendeine Pussy verwenden, weil ich habe echt Schiss, dass ich damit irgendwas direkt kaputt haue beim ersten Schlag. Das heißt, das werde ich für andere Körperteile verwenden. Also vielen, vielen Dank. Aber ich finde das schön, wenn da so ein bisschen Inspiration kommt. Und es gab ja nicht mal eine Bedienungsanleitung. Also Bedienungsanleitung dazu. Aber finde ich schön, wenn Menschen ins Bauen kommen.
Lars Ja, macht ja auch Spaß, ne?
Sebastian Oh ja, Bauen macht immer Spaß. Außer wenn ich baue, weil dann bin ich hinterher nicht glücklich damit. Ja, ich mag noch erzählen, also wir haben bei der Aufnahme tatsächlich eine Sache gehabt, dafür muss ich mich jetzt hier mal öffentlich entschuldigen, wir haben Pizza bestellt zum Schluss, als wir fertig waren und ihr hattet ja ein bisschen Zeitdruck, weil ihr seid hungrig nach Hause gefahren, weil dieser Lieferheini hat dann irgendwie nach einer Stunde, also eine halbe Stunde nachdem das Essen kommen sollte, noch mitgeteilt, nein wir brauchen noch eine Stunde, es ist so viel los und dann ging es nicht mehr anders und dann war das ein riesen Trara und ach alles doof.
Lars Wir sind vor Hunger nach Hause gefahren, genau.
Sebastian Das werde ich in Zukunft anders planen. So geht es ja nicht. Also ihr seid glaube ich die Ersten, die bei mir hungrig wegfahren mussten. Da muss ich dran arbeiten. Da gibt es einen Weg.
Tessa Wir haben es überlebt. Knapp, aber...
Sebastian Ja, die Frage ist ja, seid ihr da noch irgendwo angehalten zwischendurch?
Tessa Ja, wir sind direkt bei euch um die Ecke an der Tankstelle ran und haben da schon mal eben was geholt.
Lars in
Tessa Schnell mal eben.
Sebastian Oh weh.
Tessa Ich glaube, bei McDonald's sind wir hier noch ran. Ich glaube, die Kinder mussten ja auch noch essen.
Sebastian Also, liebe Lieferdienste in meiner mittel-niedersächsischen Kleinstadt, so geht's nicht. So.
Tessa Ja.
Sebastian Die wissen jetzt, die wissen genau, wer gemeint ist. So.
Tessa Hören die das? Die Frage.
Sebastian schick denen einfach die Folge. So. Naja, ja, ansonsten, wir hatten ja in der Folge, war es ja wirklich ein bisschen, wir sind ja über ganz viele Dinge drüber gegangen und Tessa, ich fand das erstmal schön, dass über, wie heißt sie noch gleich?
Tessa Lotta?
Sebastian Lotta, dass ihr da wirklich detailliert was erzählen konntet. Und das hat wirklich ein paar Menschen inspiriert. Die haben mir Mails geschrieben und fanden das mal einen anderen Umgang und auch einen sehr offenen Umgang. Also das hat offenbar gut geklappt, das zu transportieren. Und die Frage ist ja, wie ist es denn im Nachhinein Lotta mit der Aufnahme gegangen? Was
Tessa Eigentlich ganz gut. Also es war, ja, ich habe eine Weile gebraucht, bis ich es mir angehört habe. Ich habe sehr mit mir gehadert, ob ich es überhaupt hören möchte. Und das Hauptproblem war eher, dass sie Sorge hatte, dass es nicht gut ankommt, also dass das Feedback nicht gut ist. Ja, das ist halt das, was sie letztlich ja auch geprägt hat oder mich auch geprägt hat oder uns beide, sagen wir mal, uns beide geprägt hat in der Jugendzeit. Dieses, du bist komisch, du bist anders, du eckst an, mit dir kommt man nicht klar. Ja, und das war so ein bisschen die Sorge, die mitschwang in dem Moment, wenn man das öffentlich macht, wenn man sich outet, quasi in Anführungszeichen, dass das Feedback halt komisch ist. Aber das war gar nicht so.
Sebastian habt ihr denn an Feedback bekommen eigentlich?
Tessa Deswegen geht es mir jetzt eigentlich, ja,
Sebastian Na
Lars positiv ist.
Tessa wir hatten kein Negativ-Feedback. Also wir haben jetzt gar nicht so viel Persönliches.
Sebastian sowas.
Tessa Die meisten, die uns angeschrieben haben, haben uns eben wegen den Bausachen angeschrieben. Und Jasmin hatte was dazu gesagt, glaube ich, zu Lotta und sonst gar nicht so viel. Da war einfach nur, dass es eine sehr sympathische Folge ist und dass man mir wohl gut zuhören kann. Habe ich von jemandem gehört.
Lars ja, das war ein Arbeitskollege von mir, der das gehört hat, genau, richtig.
Tessa ich nicht Hörbücher einlesen möchte? Nein, möchte ich nicht.
Sebastian Warum das? warum
Tessa Warum ich nicht möchte oder warum ich es tun sollte?
Sebastian du keine Hörbücher einlesen möchtest.
Tessa Da habe ich keine Zeit für. Ich habe hier drei Kinder, Haushalt und Beruf und Job und da habe ich keine Zeit für.
Sebastian Könnt ihr beide noch ein bisschen euch voneinander entfernen, weil Tessa, dich hört man im Lars-Mikrofon und dann gibt das hier so ein tolles Echo.
Tessa Dein Mikro ist so empfindlich.
Sebastian Ja, ihr müsst ein bisschen leiden jetzt.
Tessa Moment, sonst muss man... wechsle einfach den Raum.
Sebastian Oder so. Wahrscheinlich wird jetzt die Verbindung fürchterlich oder irgendwas wird jetzt wieder sein.
Tessa Ah, wobei, ich bin ja über das mobile Netz drin, von daher
Lars wir beide im mobilen Internet unterwegs sind, sollte das funktionieren.
Sebastian Alles gut. Ja.
Tessa Licht wäre ganz gut.
Sebastian Ich finde das ja immer schön, wenn es überhaupt klappt. Teilweise, was ich woanders mitbekomme, da geht es dann völlig schief und Und dann bin ich immer heilfroh, dass ich das irgendwie halbwegs gerettet kriege.
Tessa So, ich bin einfach ins Schlafzimmer gegangen.
Sebastian Sehr schön. Live aus dem Schlafzimmer. Tessa.
Tessa Genau, live aus dem Spielzimmer.
Sebastian Ach ja, richtig. Das ist ja auch das Spielzimmer. Okay, dann schau dich doch mal um.
Tessa Genau.
Sebastian Erzähl uns doch mal irgendwas, was da ist, was uns wundern würde.
Tessa Nee, ich glaube, hier ist nichts, was wundern würde. Die Spielecke und der Pranger ist ja bekannt. Ein Hocker mit meinen High Heels obendrauf steht hier noch vom letzten Spiel. Den sehe ich jetzt gerade so direkt vor mir. Ansonsten, ich glaube, wir haben keine ungewöhnlichen Dinge hier.
Sebastian Ich mag den Chat mal motivieren.
Tessa Nichts, was andere auch haben. Welche
Sebastian Lieber Chat, wenn ihr die Folge gehört habt, habt ihr bestimmt und noch irgendwas wissen wollt, immer raus mit den Fragen. Dann gucken wir, dass wir das jetzt einbauen. Jetzt habt ihr Gelegenheit und danach wahrscheinlich nie wieder. jetzt kommt gerade noch die Frage nach der Bettwäsche von Lady A ich sag gar nicht
Tessa Bettwäsche. ganz normale blaue mit Sternchen, die gab es mal bei Aldi.
Sebastian Moment, da steht der mega Pranger, ja, das Teil und dann die Sternchenbettwäsche, ja
Tessa Es
Sebastian Stilecht ich
Tessa ist ja eine Mischung aus Schlafzimmer und Spielzimmer. Von daher, wir schlafen hier ja auch durchaus einfach nur manchmal.
Sebastian glaub da könnte man nochmal was draus machen, dass man mal guckt wie sieht eure Bettwäsche beim Spielen eigentlich aus, passt die dazu, zu dem was ihr tut
Tessa Genau, wechseln die Leute, also nicht der Hygiene wegen, sondern des Stimmungsbildes wegen, wechselt man die vorher. Also wir haben unser Zimmer ja, unser Schlafzimmer generell umgestaltet und das ist alles so ein bisschen ins Mittelalterliche. Wir haben auch einen großen alten Kronleuchter an der Decke. Schon alles in sich stimmig, aber ja, die Bettwäsche Vielleicht
Sebastian kann man die kann man ja im Zweifel auch wegtun tun. Ich
Tessa müssen wir mal BDSM-Bettwäsche mit Handschellen drauf oder so kaufen. Gibt's bestimmt.
Sebastian mag es nochmal so ein bisschen beschreiben für die Menschen, die jetzt die Folge nicht gehört haben. Die muss man ja auch denken. Jetzt haben wir Lotta eben erwähnt. Mögt ihr nochmal kurz kurz beschreiben, wer Lotta überhaupt ist? Weil ich merke gerade, ohne Zusammenhang sind die Leute, ist das völlig rätselhaft. Du
Tessa Ja, Lotta ist ein zweiter Persönlichkeitsanteil von mir im Teenager-Alter ungefähr. Reicht das?
Sebastian kannst das vielleicht noch mit zwei, drei weiteren Sätzen ausführen.
Tessa Ja, das ist immer so schwer zu beschreiben, weil ich weiß aber nicht, wie ich das in Worte fassen soll. Also es gibt halt einfach einen zweiten Teil in mir, der auch eine ganz andere Persönlichkeitsstruktur hat als mein Haupterwachsenenanteil. und auch eine andere Meinung ganz oft hat als ich, mit der ich halt immer einen Konsent herstellen muss. Jetzt nicht nur im BDSM, sondern ganz generell. Aber die Besonderheit von ihr oder ihr Hauptkriterium, mir fehlt gerade das Wort dafür, ja genau, mir fehlt tatsächlich gerade das Wort dafür. Also das, was sie hauptsächlich ausmacht, ich umschreibe es mal, ist, dass sie den Emotionsbereich inne hat. Also 90 Prozent meiner Emotionen hat Lotta. Das macht es manchmal ein bisschen schwierig im Alltag.
Sebastian Also mich hat beeindruckt tatsächlich dieses, Lars, was du dann auch gesagt hast, dieses dieses, im Spielen, da taucht sie manchmal so ein bisschen auf, dann ist Lotta so ein bisschen da und dann hast du auch die Möglichkeit, mit ihr umzugehen oder das so ein bisschen zu erkunden und zu ergründen und dadurch euch beide, dass ihr euch gegenseitig ein bisschen, ja, wie soll ich sagen, schon fast sagen, besser kennenlernt.
Lars Ja, und ich habe halt dann auch ihren Emotionsbereich, mit dem ich dann auch spielen kann. haben. Und das ist das, was oftmals, wenn Lotta halt nicht mitspielt, im Verborgenen bleibt. Das ist das, was ich beschrieben hatte mit dieser Person hinter einer Mauer, dass ich die wahren Emotionen, was in ihrem Kopf vorgeht, nicht sehen kann. Wenn Lotta nicht mit präsent ist, halt im Spiel schwierig macht. Ja,
Sebastian Ich kann jetzt nicht sagen, von wem, da habe ich auch wirklich ein Feedback bekommen, ich zitiere es mal, ohne zu sagen, wer es gesagt hat, mein Gott, das ist aber echt ein Tanz auf dem Vulkan, den er da macht, aber wenn er das hinkriegt, dann können die beiden ja wirklich viel gewinnen an der Stelle, aber eben auch Vorsicht, falls das schief geht, dann ist natürlich die Hölle los.
Lars das ist richtig. Ja, das ist uns beiden aber bewusst und wir wissen das. Wir haben das auch schon oft genug erlebt und ja, dann muss man halt im Nachhinein wieder drüber reden und wenn das dann wieder zur Ruhe kommt, dann kann man das analysieren miteinander.
Sebastian Ja vor allem, da ist ja dieses, es ist mal schief gegangen und dann ist jetzt nicht da so viel verbrannte Erde, dass man es nicht nochmal probiert, sondern ihr findet ja immer wieder einen Weg zueinander und das finde ich eigentlich sehr schön, gerade wenn es schwierig ist, dass man doch wieder zusammenfindet.
Lars Ja, weil wir es ja benennen können.
Tessa Ja, ich
Lars Wir wissen ja, wo es herkommt. Und wir wissen ja, was es ist.
Tessa glaube, dass auch ein großer Pluspunkt für uns jetzt ist, dass wir einfach schon so lange zusammen sind. Wir sind ja seit elf Jahren ein Paar und kennen uns einfach gut genug. Und auch wenn Lotta in der normalen Beziehung, also in der normalen Paarbeziehung, immer nicht so richtig Thema war einfach, weil das was nicht nötig ist. Also im Alltag ist sie tatsächlich, man braucht immer so einen Minimalanteil an Emotionen, den braucht man, wenn man sich im Alltag so bewegt, das kennt ja jeder, denke ich. Aber so diese tiefer liegenden Emotionen, die sie halt beherbergt, die sind halt im Alltag einfach nicht so wichtig. Und also auch wenn sie da nicht so richtig Thema war, war sie ja trotzdem immer da. Und sie ist ja nicht neu jetzt dazugekommen, nur weil wir BDSM machen. Das heißt, sie kennt Lars ja auch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt ein Fremder ist, der in die Beziehung kommt, sondern sie weiß ja auch, damit umzugehen. Und ich glaube, das ist wirklich ein, ja, letztlich ist es gut, dass wir so eine lange BDSM-Pause hatten, glaube ich, weil wir zusammen wachsen konnten als Paar. Und das macht es jetzt letztlich tatsächlich einfacher. Sie haut nicht ab. Ich glaube, vor zehn Jahren oder so wäre sie einfach gegangen. Dann wäre die Beziehung wahrscheinlich in die Brüche gegangen. In dem Moment, wo es schwierig wird, hätte sie wahrscheinlich umgedreht und wäre gegangen. Und dann ist das auch verloren.
Sebastian Jetzt hast du gerade gesagt, Lotta kennt Lars. So, und jetzt eine Frage von Regenbogen-Sub. Spricht Lotta eigentlich auch mit Lars oder spricht immer Tessa für Lotta? Mein Gott, ist das kompliziert.
Lars Nicht immer.
Tessa Mal so, mal so, aber doch, Lotta spricht auch mit Lars.
Lars Ja.
Tessa Normalerweise ist es tatsächlich so, dass ich das gut unter Kontrolle habe und dass ich einfach rausfilter, weil sie kann echt anstrengend sein. Und wenn sie immer alles aussprechen darf, was sie so denkt, ist das manchmal echt schwierig zwischenmenschlich. So ein Teenager, das ist tatsächlich so ein klassischer, sehr irrational denkender Teenager manchmal. Und meistens habe ich die Oberhand und filter es raus. Ich mache es mittlerweile aber ganz bewusst, gerade mit Lars, damit sich die beiden auch kennenlernen können. Es hilft ja alles immer nichts, wenn sie nicht so sein darf, wie sie ist, dass ich das zulasse. Dass ich sie einfach meckern lasse und sagen lasse, was sie gerade denkt, sagen zu müssen. Und dann muss Lars halt nur umgehen.
Sebastian Lars, was sagt denn Lotta, was Tessa nicht sagen würde?
Lars Ja, es sind tatsächlich so diese Teenager-mäßigen, manchmal irrationalen Dinge. Kann ich jetzt an einem Beispiel schlecht festmachen.
Sebastian Also im Bereich BDSM kann ich mir wenig Rationales vorstellen, was Sub sagt.
Tessa Ja doch, das ist gerade emotional irrational manchmal. Also sie projiziert halt viel Dinge in Situationen rein, die da gar nicht sind.
Lars Ja.
Tessa Oder sie bauscht das halt gerne auch mal emotional hoch, obwohl das eigentlich völlig unnötig wäre. Ja, schwierig. Jeder, der einen Teenager zu Hause hat, sind jetzt wahrscheinlich nicht so viele, aber kennt das. Dass es manchmal schnell eskalieren kann, emotional, obwohl es eigentlich völlig unnötig gewesen wäre. Ja, das kann sie sehr gut.
Lars Ja, schon manchmal nur, wenn sie weiß, dass ich dass ich im Recht bin. Wie Teenager manchmal so reagieren. Also so in dieser Art muss man sich das vorstellen.
Sebastian Ja, die werden laut, wenn sie wissen, dass man im Recht ist. Das dürfte einiges sein, da habe ich sehr oft recht. Okay, ja, aber da kam tatsächlich noch mal eine Frage und zwar die Entwicklung von Lotta tatsächlich. Also entwickelt sich Lotta weiter oder bleibt die Teenager-Persönlichkeit, bleibt die da, wo sie ist? Also altert sie mit dir, um das mal ganz plakativ zu fragen? Ich
Tessa Sie entwickelt sich weiter, ja, aber ich glaube nicht, dass sie wirklich älter geworden ist. Also den Eindruck habe ich jetzt nicht. Es ist tatsächlich ein sehr Teenager, manchmal auch ein kindlicher Anteil mit drin noch. noch lustigerweise lehnt sie alles, was die Little-Richtung geht, komplett ab, obwohl dieser Teil sehr wohl auch mit reinspielt. Sie entwickelt sich schon weiter. Ich habe auch den Eindruck, dass sie weiter reift, was das Emotionale angeht und auch das Verständnis für gewisse Dinge und den Umgang mit den Emotionen. Da reift sie schon weiter. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass sie älter wird. Wirklich. Also, dass wir uns irgendwann angleichen. Das sehe ich im Moment noch nicht. Wer weiß, ob das noch kommt oder nicht.
Sebastian Ich brech jetzt mal
Tessa Kann ich auch keine Prognose.
Sebastian mit der Reihenfolge der Hörerfragen noch mal was von Regenbogens ab. Wird das Spiel dadurch nicht sehr brattig durch den Teenie?
Tessa Ja, ist es.
Sebastian Das muss ja für dich schrecklich sein.
Tessa Ja,
Lars Nee,
Sebastian Du schaust quasi zu dabei, wie dein Körper da quasi noch mehr Action abkriegt, weil in dir ein Teil ist, der sagt, ich provoziere noch mal, da geht noch was.
Tessa ich kann sie aber ja auch einbremsen. Ich habe ja auch Kontakt zu ihr. Ich bin ja mit mir selbst im Kontakt quasi. Und ich kann da schon auch einen Riegel vorschieben und sage, Ruhe jetzt. Also nicht alles, was sie denkt, muss ich auch immer aussprechen.
Sebastian Ja, Lars, viel Spaß.
Tessa Selbstschutz.
Sebastian Ich stell mir das wirklich kompliziert vor. Also, puh. also ich sag mal so ich hab hinterher nochmal nachgedacht, hab mir gedacht vielleicht kann man sich das so vorstellen, man hat einfach zwei Subs in einem Raum und muss sie jetzt beide glücklich bespielen vielleicht ist es genau so kompliziert, die mögen unterschiedliche Dinge die sind unterschiedlich drauf und jetzt muss man das irgendwie gucken dass man das alles unter Kontrolle kriegt und da irgendwie was schönes draus macht nur dass der eine von den beiden immer plötzlich weg blinzelt und verschwindet und die andere ist da und wieder umgekehrt. Also wenn du dich umdrehst, wechselt die Person. Kann ich mir das so etwa vorstellen?
Lars ganz so ist es nicht.
Sebastian Also
Lars Wenn wir Lotta im Spiel mit im Boot haben, dann funktioniert das. Dann ist das auch ein tolles Spiel. Das Problem ist halt nur, wenn der zweite Persönlichkeitsanteil gegenarbeitet, weil keine Lust oder wie auch immer oder kein Interesse am Spiel, dann wird das schwierig, weil ich dann, wie gesagt, Emotionen habe, die für mich nicht sichtbar sind. Aber ansonsten, wenn Lotta mit im Boot ist, dann passt das. Dann sind die beiden sich auch einig. Dann funktioniert das.
Sebastian nicht ganz so schlimm, alles klar.
Tessa Ich stelle den Kontakt vorher ja auch her. Also nicht nur den mit Lars, der steht ja sowieso. Das ist ja ein Grundgrund, sind quasi vorhanden. Sondern ich rede mit Lotta vorher auch. Also ich gehe auch mit mir selbst ins Gespräch quasi und kläre, wie sieht es denn so aus, wo stehen wir denn und kommuniziere das dann auch nach außen. Und dann kann es auch mal sein, wie weiß ich gar nicht, vor ein paar Tagen das, ich habe es aber klar kommuniziert, dass tatsächlich ihr Richtung weiß nicht, irgendwie heute können wir es auch besser lassen, nicht so richtig Lust, aber über die Seile haben wir sie dann letztlich gekriegt. Also Lars hat gemeint, naja, dann lass uns vorher so ein bisschen Bondage vorneweg machen und das mag sie ganz gerne. Hat er gar nicht gemacht, weil sie das mag, sondern einfach weil wir es eh mal wieder machen wollten so und damit haben wir sie ins Boot gekriegt. Und dann war es aber tatsächlich so, dass sie immer so ein bisschen versucht hat abzuschalten, die Seile auch letztlich angenommen hat, aber viel mehr ist nicht gegangen. Da war dann, ja, weiß ich nicht, sie klingt sich dann aus quasi, so nach dem Motto, ihr könnt ja machen, aber ich muss ja nicht mitmachen. Und dann fehlt so ein Emotionspart irgendwie. Ja, ich weiß auch nicht, es wird so ein bisschen einseitig, dann haben wir dann auch gelassen. Aber das wusste ich vorher, ich habe es schon gemerkt und ich hatte schon das Feeling dafür und habe das auch so kommuniziert und dann weiß man aber auch vorher, dass das möglicherweise einfach nicht funktioniert heute, dann ist das so.
Lars Genau, man muss sich dann darauf einstellen, dass das unter Umständen nicht klappt.
Sebastian es scheint ja offenbar zu klappen. Seit der Aufnahme seid ihr nochmal zum Spielen gekommen? Habt ihr es geschafft?
Lars Ja. Ja, ja.
Sebastian Ich bin ja immer neugierig. Ich mag so ein bisschen nochmal zum Thema Spielzeug bauen und Konstruktion und Co. nochmal rüber gehen. Ist das okay?
Tessa Ja,
Sebastian Gut, alles klar. Man muss ja nicht immer, das ist ja das Schöne bei euch, wir haben ja wirklich zwei völlig gegensätzliche Themen und das habe ich auch tatsächlich gemerkt, das kann ich, ich kann ja bei Spotify so ein bisschen sehen, welche Teile werden wie gehört und da habe ich wirklich so, man sieht so ein bisschen, dass die Leute, die jetzt sagen, oh hier, das ganze Thema Lotta, Persönlichkeit, das interessiert mich nicht so, die sind weitergegangen zu den Spielsachen und aber eben auch umgekehrt. Also man sieht, dass die Hörer sich das auch ein bisschen raussuchen. Das sind zwar nicht so viele, die da hin und her springen, aber man kann es deutlich sehen. Das finde ich natürlich immer spannend, sowas, wenn dann wirklich für jeden was dabei ist. So, und erst mal von Alpha 8.0 nochmal ein Dankeschön an euch für die Mega-Inspiration, für das Tool. Und dann gibt es noch eine Fachfrage. Wo habe ich sie denn versteckt? Sie ist hier irgendwie an mir vorbeigescrollt. Wo ist sie denn? Ach da, Fachfrage. Wie verhält sich Walabaholz im Gegensatz zu Mahagoni in der Verarbeitung und dem Schmerzreiz bei Sub? und wo kann man Walabaholz kaufen? Ich
Lars Also die Unterschiede sind marginal. Es ist ein bisschen schwerer, aber es ist vom Härtegrad her ähnlich. Ich denke mal, es gehört zu den Harthölzern. Und wie gesagt, das ist marginal. Es ist halt einfach ein bisschen schwerer vom Gewicht her und von der Verarbeitung her auch ähnlich. Ähnlich da vielleicht eher ein bisschen wie Eiche von der Verarbeitung. Ist von der Maserung her auch ähnlich. Ein bisschen kräftiger als die Maserung von Eiche, aber ähnlich. Während Mahagoni ein bisschen feiner strukturiert ist.
Sebastian glaube, ich muss jetzt mal ein Experiment machen. Sag mal, Lars, weißt du was?
Lars Aber ich glaube, dass man in der...
Sebastian Das Originalteil wiegt...
Lars Ich habe es noch nicht auf die Waage gelegt.
Sebastian Hast du eine Waage in der Nähe?
Lars Im Moment gerade nicht.
Sebastian Ach, schade. Dann hätte ich gesagt, ich lege das Ding hier bei mir mal auf die Waage, weil ich habe das Gefühl, also gefühlt ist das Ding, was ich habe, doppelt so schwer. Und...
Tessa ich mische mich mal, ich meine, Ich meine, ich hole mal die aus der Küche, die Küchenwaage.
Sebastian dann... Genau, das ist gut.
Lars Du hast ein Paddle aus Eiche.
Sebastian Und dann bitte ich das Podcastsubbie.
Lars Das ist aber auch deutlich stärker. Das ist dicker. Das ist dicker als das Walaba-Paddle.
Sebastian Ganz kurz, liebes Podcastsubbie, ich hätte gern mal die Briefwaage.
Tessa Das große Wiegen, leise.
Sebastian Man muss ja... Ja.
Tessa Musst du nur gerade leise sein, damit ich das Kind nicht wach mache. Tja,
Sebastian So, hier quietscht das jetzt gerade, die guten Ikea-Schubladen. Dankeschön. So, ich bin jetzt mal sehr gespannt. Weil das Problem ist, wenn du Dinge in der Hand hast, und das ist dann drei Wochen her, dann ist es sehr schwer für mich, irgendwie ein Gewicht im Kopf zu wissen. Ich lege das Ding mal drauf. So, ach, das ist ja mal lustig. 111 Gramm tatsächlich. Aber
Tessa bei unserer Waage ist jetzt die Batterie ja natürlich leer. Die Einstellung.
Sebastian vielleicht kriegst du noch eine Wiegung raus. Naja, 112 Gramm. Tja, dann müssen wir das nachliefern, die Info.
Tessa nicht. Ja, die lässt sich gerade überhaupt nicht mehr anzeigen. Das ist ja lustig, muss jetzt ausgerechnet jetzt sein.
Sebastian Okay, also so oft backen, backen tut er nicht so oft.
Lars Walaba ist einfach nur schwerer und hat eine wunderschöne Maserung und eine wunderschöne Farbe. Von Natur aus eine schöne Farbe. Das ist im Grunde der einzige Unterschied von Härtegrad, nimmt sich das nicht großartig aus.
Sebastian glaube, das Ding ist auch einfach ein bisschen dicker. Aber generell, ich finde diese Idee, wir besprechen im Podcast irgendwas, wir zeigen was und dann sagen Leute, Mensch, ich baue das mal nach, ich finde das total cool. Natürlich hättest du es natürlich lieber, dass Menschen das dann bei dir kaufen. Auf der anderen Seite, ganz ehrlich, gute Ideen verbreiten sich.
Lars Das ist immer so ein bisschen Glückssache. Große Hölzhändler auf jeden Fall einfach mal durchfragen. Es hat auch nicht jeder Wurzel hinter der, sondern der Programm hat es immer verfügbar, weil es halt der eine oder andere da ist, gut ist.
Sebastian Lars, wir verstehen dich gar nicht, weil du hast irgendwie da irgendwas vor dem Mikrofon, deine Hand vielleicht.
Lars Nein, habe ich nicht.
Sebastian Jetzt ist es wieder viel besser, sehr gut.
Lars Also es ist halt so, mal bekommt man es, mal bekommt man es nicht. Einfach durchfragen durch alle Holzhändler. Also große Holzlieferanten. Weil es ist halt ein rares Gut. Es ist halt ein bestimmtes Einzugsgebiet, wo man das herkriegt. In Südamerika, halt aus diesem Stausee. Und das ist Glückssache, sag ich mal. Einfach durchfragen. Das ist auch immer eine Nachfrage. Bestimmt durch die Nachfrage. Wenn jemand, wenn ein Holzhändler da mehrere Abnehmer für hat, dann hat er das öfter auf Lager. Und wenn er da weniger Interesse von irgendwelchen Tischlereien oder was auch immer hat, dann hat er da halt weniger von. Das ist, da hilft nur rumtelefonieren und rumfragen.
Sebastian Nächste Hörerfrage, warum nimmst du denn Tropenholz? Also wird da nicht auch einfach ein Stück, ich weiß nicht, Fichte, wäre das nicht auch völlig okay?
Lars Nein, um Gottes Willen. Also der Tropenholz ist ja jetzt nicht unbedingt zwingend, außer es sind halt welche, entweder Sachen, die aus Forst stammen oder halt, wie gesagt, das war Wallaba aus dem Stausee. Also so wirklich jetzt so frisch geschlagene Urwald, das würde ich auch nicht antun, schon aus umweltschutztechnischen Gründen nicht. es ist ein Riesenunterschied bei den Hölzern. Ich nehme auch gerne deutsche Eiche, sehr gerne. Das ist auch ein sehr schönes Hartholz, weil ich halt ein hartes Holz haben möchte und mit einer schönen Maserung und mit einer, weil Fichtetanne ist einfach weiches, schnell reißendes, schnell kaputtgehendes, billig schnell nachwachsendes Bauholz. Da kann man kein schönes Paddle von machen. Also nicht wirklich, da müsste man jetzt schon mit sehr harten Klarlacken arbeiten, etcetera. Aber das ist halt einfach, ich sag mal, ein schnell gewachsenes, minderwertiges Holz.
Sebastian Ich notiere mal den Sendungstitel für heute, hartes Holz für harte Subs. Ja, ich muss mir da immer was ausdenken, weil ich muss ja immer zwei Sachen da eintragen, wie die Sendung heißen mag, damit das irgendwie gelistet werden kann. Und da stehe ich manchmal wie der Ochs vom Berg. Heute habe ich mal was.
Lars Also um es zu erklären, Fichtetanne ist ein typisches Bauholz für Dachstühle, Dachlatten etc. Es ist ein schnell nachwachsendes, billiges Zeug, aber es ist halt auch extrem weich und grob von der Faser. Und ich sag mal, für ein Dachsparren ist das super, aber für ein schönes Paddle...
Sebastian Ja, aber man merkt schon im Chat so ein bisschen diese Nachhaltigkeit. Das ist einfach wichtig. Da kommt hier gleich die nächste Frage.
Lars Ja, es ist auch, wie als die Kinder dahin gehen, dann bin ich auch sehr rigoros, was das angeht. Also ich würde kein Stück Holz irgendwie verbauen, wo ein aktueller Urwald für umgenietet wird, außer es wie gesagt tatsächlich irgendwie aus dem Forst, also das Mahagoni zum Beispiel, ist aus Forstwirtschaft oder halt das Wallaba, was halt wie gesagt eh schon vor 60 Jahren mal überflutet worden ist und da unten raus geerntet wird, das ist eh tot quasi. Das ist eh kein lebender Urwald mehr, sondern das ist da 60, 70 Meter unter Wasser. Ja,
Sebastian Wobei ich auch sage, für besondere Spielsachen, da darf es auch was, selten ist jetzt ein schwieriger Begriff, aber da darf es auch was sein, was besonders ist. Solange du daraus jetzt nicht irgendwie Terrassenplanken oder so sägst und die Dinger dann verwittern lässt.
Lars genau.
Sebastian Wobei ich habe noch nie davon, ich sage mal so, manchmal hat man ja Sachen, die halten wahrscheinlich ewig. Die Frage ist, würde man die Sachen vererben? Ich glaube nicht. Also was macht man mit dem Zeug? Da muss ich mir irgendwann mal Gedanken machen. So in 30, 40 Jahren wird das Zeug verschenkt, verbrannt oder eben dann doch vererbt mit der Aufschrift
Lars Warum meinst du,
Sebastian niemals öffnen.
Lars nein, warum meinst du, dass das Thema BDSM dann gestorben ist?
Sebastian Wenn man vererbt ist, die Frage immer an wen.
Lars Wahrscheinlich eher nicht. Also kannst du es auch bringen.
Sebastian Also sagen wir es mal so.
Lars Naja, in die entsprechenden Kreise.
Sebastian Ich
Lars Also es wird sicher halt auch dann noch eine Community geben, wo du das mit Sicherheit mit Kusshand loswirst.
Sebastian habe mir einfach gerade überlegt, nehmen wir mal an, als meine Urgroß-Oma da gestorben ist, ich hätte jetzt keine Heftchen von ihr erben wollen.
Lars Die Heftchen nicht, aber ein schönes, kunstvolles Paddle aus einem tollen Holz, das, klar, ab. Man
Sebastian So, es
Tessa Nein, ich hätte das, glaube ich, auch nicht erben wollen. Vielleicht weiterverkaufen. Ich glaube, ich würde kein Sexspielzeug von meinen Eltern haben wollen. Oder von der Oma.
Sebastian ja eh so, BDSM ist natürlich, wenn man will, eine unglaubliche Materialschlacht. Das ist einfach eine sexuelle Präferenz, sage ich jetzt mal, bei der man unfassbare Mengen Zeug ansammelt. Mir fällt eigentlich nichts anderes ein, wo man so viel Sex-Kram ansammelt, es sei denn, man hat irgendwie einen Fips dafür, irgendwelche Dildos und Vibratoren in rauen Mengen zu sammeln, aber da kriegt man auch nicht so schnell mal zwei, drei Kommoden voll, also das ist bei BDSM schon einzigartig.
Lars muss ja mit gewissen Dingen auch eine gewisse Stimmung erzeugen. Und das ist halt gerade mit schicken Spielsachen oder schicken Möbeln, ja, man möchte sich einen Flair um sich rumpacken. Das ist wie, fragt eine Frau, warum sie sich so viele Klamotten kauft. Es ist ähnlich.
Sebastian Warum kaufen Frauen so viele Klamotten?
Tessa weil das zur Stimmung passen muss, das stimmt schon. Weil ich morgens entscheiden können möchte, was ich anziehe. Also ich zumindest, ich weiß ja nicht, man kann, glaube ich, das darf man jetzt wieder nicht so pauschal sagen, aber mir geht es schon so, dass ich morgens spontan entscheiden möchte, was ich anziehe und nicht nur die Wahl zwischen zwei Hosen und drei Pullis haben möchte, sondern mehr Auswahl haben möchte. Jetzt
Sebastian Ich oute mich da mal, ich habe eine unglaubliche Sammlung an Hemden in allen möglichen Farbtönen.
Tessa haben wir die Frage beantwortet, warum.
Sebastian Ich trage eh immer nur dieselben fünf.
Lars Genau.
Sebastian Ich weiß auch nicht warum, aber so ein weißes Hemd hat man im Schrank zu haben und nach drei Jahren vergilbt es irgendwie oder nach fünf und dann kauft man wieder ein neues, aber man trägt es ja doch irgendwie nicht. Ich
Tessa muss ein schwarzes kaufen. Interessant
Sebastian schütte nochmal Tee nach. Sehr schön. Ja, heute ein bisschen Geräuschstimmung. Draußen regnet es auch immerhin, es windet ein bisschen.
Tessa wird ja dann auch die Wohnungsauflösung, so eine BDSM-Wohnung. Ich glaube, wir lassen das einfach so, wenn wir alt werden. Und das dürfen sich dann die Enkel.
Sebastian Ja, merkt er selber, das ist so ein bisschen schräg, oder?
Tessa Ja, wir haben ja auch Freunde, das Vanilla-Pärchen. Also bei ihr weiß ich es gar nicht, aber er hat sich den Podcast angehört. Und ja, man merkt schon, dass er sich ein bisschen schwer tut damit, dass er versucht es als Hobby. Also er hat es letztlich mit seinem Fußball und den Pen-and-Paper-Rollenspielen gleichgesetzt. jetzt. Er tut sich im Kopf ein bisschen schwer, das einzuordnen, wo er es hinordnen soll.
Sebastian Oh, das ist aber spannend. Spannend. Okay, also ist doch gar nicht so falsch, das so einzuordnen. Das ist was, was der Mensch in seiner Freizeit macht mit ganz viel Leidenschaft.
Tessa Ja, er hat es als Hobby eingeordnet. Ich habe es auch einfach so stehen lassen.
Lars Das ist
Sebastian Okay, wie würdet ihr das denn einordnen? Gibt es dafür eine Formulierung, die gut passt?
Tessa Ja, letztlich ist es schon eine sexuelle Spielart. hat ja schon viel mit Sex zu tun. Letztlich ist es ein Teil des Sexuallebens, aber damit, glaube ich, tut er sich ein bisschen schwer mit dem Gedanken. Von daher ist es auch okay als Hobby.
Lars Stück weit Ausleben der eigenen Persönlichkeit.
Sebastian Ja, gut, aber auch das ist ja beim Sport, würde ich das, also ich versuche das immer so als Brücke zu nehmen, wenn ich Vanillas erkläre, wie ist denn das, warum macht man das überhaupt und dann komme ich immer wieder mit dem Marathon da um die Ecke. Das ist noch die Brücke, die am ehesten funktioniert. Aber ich glaube, da ist so, bei BDSM hast du aber auch ganz viele Dinge, die du mit Sex und Sexualität vermischst, die theoretisch, ja, also für uns hat das natürlich alles irgendwas mit Sexualität zu tun. Aber du hast ja ganz viele Alltagsrituale und dadurch ist ja Sex bei BDSM theoretisch omnipräsent, wenn du BDSM als Sexpraktik quasi bezeichnest.
Lars Deshalb ist es das auch nicht nur. deshalb meinte ich das, das ist ein Stück weit Ausleben der eigenen Persönlichkeitsanteile, die man so in sich trägt. Also diese Dinge auch mal rauszulassen und auszuleben.
Tessa Damit passt er wieder zum Pen & Paper.
Lars Ja, genau. Ein Stück weit vielleicht schon.
Tessa Was ja letztlich auch in die Richtung geht. Da
Sebastian Da muss ich es eh gestehen, da ist die Überschneidung unglaublich. Neulich habe ich eine Aufnahme gemacht und dann haben wir nach der Aufnahme hat der Mensch mir ein bisschen, ja ich nenne es jetzt mal so ein Pen-&-Paper-Szenario hat er mir mal vorgetragen. Boah, hätte ich das mal aufgenommen. Das war großartig. Und ich auch dachte, ja, das ist ganz gut. Das ist quasi aus meiner Perspektive, oh nee, ich sage das jetzt nicht, aber doch, es gibt Hörbuchsprecher, die kriegen das ähnlich gut rübergebracht. Da dachte ich, ja, da kann man, glaube ich, den ganzen, da kann man unglaublich viel Herzblut reinstecken. Warum die Überschneidung da so hoch ist, BDSM plus Pen & Paper und Informatiker, das ist mir eh noch ein Rätsel.
Lars Weil ich denke mal, dass bei diesen ganzen Rollenspielgeschichten man ja einen eigenen Charakter nach seinen eigenen Wünschen formt. Das heißt, ein Persönlichkeitsanteil da in diesem Spiel auslebt, den man ja selbst geschaffen hat quasi. der das, was an diesem Persönlichkeitsanteil in einem steckt, halt auslebt. Und ähnlich ist das ja bei BDSM. Und wahrscheinlich ist da wieder die Brücke.
Sebastian Oh, das heißt, Frage, Wenn BDSMler Pen-&-Paper-Rollenspiele spielen, entspricht dann der Charakter, den sie da erschaffen, ihrem, ja, genau,
Lars Oder so im Spiel gehe ich ganz stark von aus, ja.
Sebastian das sollte man mal diskutieren. Guckt auf meine Liste.
Tessa kann bestimmt Jasmin was dazu sagen.
Sebastian Oh, ganz bestimmt.
Lars Oder man hat vielleicht noch mehrere Rollenbilder im Kopf und lebt da eine gänzlich andere Seite aus, die man in seiner Spielbeziehung oder in der BDSM-Beziehung vielleicht gerade nicht ausleben kann.
Tessa Die ist jetzt heute nicht dabei.
Sebastian Stimmt.
Tessa Da
Lars Manche haben ja mehrere. Es gibt ja auch Switcher etc. Aber es ist im Grunde nicht viel anders. man lebt dort im Rollenspiel etwas aus, was ein Anteil seiner eigenen Persönlichkeit ist, in dem man seinen Charakter da selbst gestalten und leben lassen kann und ähnlich ist es ja im BDSM auch, man hat halt einen Persönlichkeitsanteil, den man darin ausleben kann.
Sebastian Ich muss da nochmal ein bisschen weiter reingucken.
Tessa müssen sich, glaube ich, die Pen & Paper-Spieler mal... Wir können nur mutmaßen.
Sebastian genau. Mir ist einfach aufgefallen, dass ich das immer öfter höre und denke mir, wenn es so oft kommt, dann ist das doch nicht so nischig, wie ich dachte.
Tessa Ja, aber unser
Sebastian Ich
Tessa Vanilla-Freund macht auch Pen & Paper oder hat es mal eine Weile gemacht und ist kein BDSMler. Es gibt auch Pen & Paper-Spieler. Vielleicht wird er ja noch ein BDSMler. Vielleicht haben wir ihn ja jetzt angefüttert. Man weiß es nicht.
Sebastian gehe jetzt zum Schluss nochmal so ein bisschen in die Richtung, normalerweise würde ich jetzt fragen, na, was ist denn so alles passiert? Habt ihr inzwischen seit der letzten, seit der Aufnahme, habt ihr irgendwelche Partys besucht oder Stammtisch oder sowas? Ich vermute fast, ja, habt ihr einen
Tessa Ja, wenn man auch ein Stammtisch hat.
Lars Ein Stammtisch, ja.
Sebastian Stammtisch?
Lars Ein nicht Corona-konform.
Sebastian Oh,
Tessa Ja, doch, er war offiziell Corona-konform. Aber ich habe mich trotzdem sehr unwohl damit gefühlt. Es ist halt Bremen, dummerweise. Und es ging halt kurz, nachdem wir auf dem Stammtisch waren, die Zahlen in Bremen hoch. Mittlerweile ist Bremen ja auch ein Risikogebiet. Und ich habe mich wirklich, wirklich nicht gut gefühlt damit danach. Weil die Corona-Regeln ja generell besagen, oder zumindest hier im Moment, dass sich ja bis zu 20 oder 25 Personen in einem Raum sein dürfen. Und bis zu 10 dürfen ohne Abstand zusammen sein aus fremden Haushalten. Und so war es auch. Es waren zwei Tische, wo man wirklich sehr eng beieinander war. Aber das hat mir so im Nachhinein der aktuellen Zahlen nicht gut gefallen. Aber wir sind gesund, von daher war es wohl okay.
Sebastian Ja, da habt ihr mir was voraus. Nein, ja, aber das ist tatsächlich auch so mein Problem, dass man einfach nicht weiß, die Frage ist, was ist legal und was kann man machen und fühlt man sich dabei noch wohl und irgendwie ist das immer noch eine Katastrophe.
Lars Also es war zwar so, wie es war, schon legal, aber wenn man das so im Nachhinein Revue passieren lässt, weil das alles Leute sind, die du nicht in deinem Alltag um dich hast, aus einer anderen Stadt etc. Wenn man das nochmal so durch den Kopf gehen lässt, denkt man sich auch so, wenn man sich was wegholen hätte können, dann so. Aber es war alles im Rahmen des Erlaubten.
Sebastian Aber das
Tessa Also ich finde es schwierig und ich glaube, wir warten auch mit dem nächsten Stammtisch, warten wir jetzt ein bisschen, bis sich in Bremen die Lage beruhigt.
Lars Ja, definitiv.
Sebastian war ja, nee, das war nicht euer erster Stammtisch, ne?
Tessa Doch, das war der erste.
Sebastian doch, siehst du, ich habe jetzt gerade echt gedacht, Mensch, ich habe hier einen Notiz erster Stammtisch, jetzt dachte ich, ich habe schon falsch gelegen, gut. Ja, dann habt ihr ja gleich der erste Stammtisch mit so einem mulmigen Gefühl, aber war es denn wie erwartet?
Tessa Leider nein.
Sebastian Oh, was habt ihr erwartet und was war das Problem? Leben.
Tessa Was haben wir erwartet? Ich glaube, erwartet haben wir gar nicht so viel. Wir hatten einen netten Abend mit ein paar neuen Leuten. Ich sage das mal aus meiner Perspektive, dann kann der Lars gleich nochmal was sagen. habe ich so erwartet. Ein bisschen gestört hat es mich, dass wir tatsächlich ja so ein bisschen lost waren auf dem Stammtisch. Also wir kannten vorher schon ein Pärchen, zwei davon quasi, wovon sie aber so ein bisschen erkältet war und deswegen den Stammtisch Corona-bedingt aus Rücksicht nicht besucht hat und nur er da war. Und dann als wir hingekommen sind, so zehn Minuten nach offiziellem Beginn ungefähr, war dieser erste Haupttisch schon voll. Und wir standen tatsächlich so ein bisschen lost im Raum. Niemand hat Hallo gesagt, niemand hat irgendwie uns uns großartig begrüßt oder aufgenommen und ja, wenn wir nichts gesagt hätten, wären wir glaube ich noch ein paar Minuten länger ein bisschen lost im Raum rumgestanden, haben uns dann irgendwann an den zweiten Tisch gesetzt, aber es war halt, es ist viel auch der Corona-Situation geschuldet, einfach, dass man auch nicht Plätze tauschen darf und dass natürlich die Orga auch nicht großartig zwischen den Tischen pendeln darf. Ja, trotzdem waren wir so ein bisschen lost und ignoriert auf dem Stammtisch. Natürlich haben wir trotzdem zwei, drei Leute kennengelernt und hatten auch das eine oder andere nette Gespräch, aber es war leider, wir sind so in dieser Hauptgruppe quasi, weil sie, die sich halt am Anfang an einem Tisch zusammengefunden sind, nicht so richtig aufgenommen wurden. Wir versuchen es dann einfach nochmal.
Sebastian Ja, ich glaube, das dauert manchmal einfach ein bisschen, dass man ein paar Mal hingehen muss, bevor die Leute dann sagen, ach, guck mal, die meinen es, ich sag mal, ernst.
Tessa Ja, wobei wir waren angekündigt und wir wussten, also eigentlich haben sie gewusst, dass wir kommen und wir kannten nicht,
Sebastian Ihr wart angekündigt.
Tessa ja, der,
Lars Man hätte sich zumindest mal vorstellen können in irgendeiner Form und das war so gar nicht irgendwie.
Tessa wir wussten ja gar nicht, wer es wäre und zumindest die Orga hätte sich mal eben kurz vorstellen können, finde ich jetzt. Weiß nicht, ob die Erwartungshaltung eine falsche ist da, aber gerade Neulinge, ich habe ihr aber dann auch das Feedback so gesagt, gerade jemand, der vielleicht nicht so kontaktfreudig ist und das erste Mal da, noch ganz neu in der Szene, vielleicht auch gerade erst weiß ich nicht, 20, 25, ich glaube, der wäre direkt wieder gegangen. Und das ist halt irgendwie auch nicht das Ziel so eines Stammtisches. Also ich glaube, man muss Neulinge ein bisschen mehr in die Gruppe holen, damit sie sich wohlfühlen.
Sebastian Das hängt immer so ein bisschen vom Stammtisch tatsächlich ab. Aber was ihr eigentlich geplant hattet, da ist ein Pärchen, was wir kennen und dann hängen wir uns an die so ein bisschen dran. Das ist ja an sich eine gute Strategie. Ist halt leider ein bisschen gescheitert.
Tessa Hat nicht funktioniert, aber wir gehen trotzdem nochmal hin. Also jetzt nicht so, dass wir sagen, oh Gott, das war ganz schlimm und wir machen es einfach nochmal und dann klappt es besser.
Sebastian Ja.
Tessa Und gut.
Sebastian Jendl, darum schreibt er es auch und da hat er auch recht, es ist für die Orga ist momentan auch sehr schwierig, weil irgendwie bist du gefühlt mit einem Bein im Knast, dann gibt es irgendwie tausend Regeln, die du beachten musst und normalerweise würde man ja dann auch sagen, okay, wer neu dabei ist, da setzt man sich mal dazu, quatscht mal, stellt mal die Leute sich gegenseitig vor und ja, jetzt ist aber so, die Leute sitzen da, wo sie sitzen und also probiert es da ruhig nochmal, das kann nur besser werden.
Tessa Ja, machen wir auch. Gerade weil wir ein Teil ja kennen. Von daher, alles gut. Gut, aber es war halt so ein bisschen, die Erwartungshaltung war eine andere und ich glaube aber, dass vieles tatsächlich der Corona-Situation geschuldet ist und die Orga nur einen kleinen Teil hätte anders machen können. Das haben wir als Feedback auch zurückgesendet quasi, das werden sie auch machen, sagt sie zumindest. Und ja, mehr. Ansonsten war das trotzdem ein netter Abend.
Sebastian Ja, das ist doch gut. Worüber habt ihr denn gesprochen mit den Menschen dort? Was war Thema?
Tessa Viel natürlich, wer seid ihr, wie lange lebt ihr schon BDSM? Es ist halt immer so, wie lange seid ihr schon dabei, wo kommt ihr her?
Sebastian Mensch.
Tessa Das war so der eine Teil. Dann saß direkt neben mir auch eine Transgenderfrau. Da habe ich mich so ein bisschen unterhalten, auch über die Bremer Szene, was das angeht. Ja, und ein sehr bunt gemischtes Publikum war das tatsächlich. Ein alter BDSMer, also im Sinne von Jahre alt, war auch da. Und der hat auch ganz viel von sich erzählt, wie er in die Szene gekommen ist und wie das früher so war, so ganz ohne Internet und wie schwierig das teilweise war, die Szene überhaupt zu finden und ja, wie viele Ausreißer er auch so hatte in falsche Richtungen, kann ich jetzt hier natürlich alles nicht, weil ich ja nicht weiß, ob der Mensch möchte, dass man darüber spricht, aber es war ganz interessant, warum man... Ja, tut mir leid, aber ich kann ja jetzt
Sebastian Ja, Tessa, kannst du ein bisschen langsamer sprechen? Ich komme kaum noch hinterher.
Tessa Ja, man kann jetzt natürlich nicht über die privaten Dinge, die er uns so erzählt hat, sprechen, aber es war mal ganz interessant, wie schwierig das war früher, so ganz ohne Internet und Handys und kennen wir ja alle gar nicht, in die Szene überhaupt rein.
Sebastian das war ja auch wirklich eine Leistung, das erstmal zu finden. Und das habe ich ja auch, wenn ich Gesprächspartner habe, die schon ein bisschen älter sind. Mach das erstmal. Wir haben es da ein bisschen leichter. Nein, das erzähle ich euch nächste Woche. Also nicht euch beiden, sondern generell. Da muss ich nämlich noch ein zweites Telefonat führen, bevor ich dazu was sagen kann. Von Adi habe ich noch einen Kommentar. Das beobachtet man bei vielen Stammtischen. Man wird oft erst nach ein paar Besuchen ernst genommen. Und das kann ich auch bestätigen. Ich vermute, das hat so ein bisschen was damit zu tun, dass man halt auch viele Menschen da hat, die kommen genau einmal. Und dann kommen die vielleicht auch nie wieder. Und vielleicht muss man sich erst ...
Lars Aber vielleicht ist ja genau das der Grund.
Tessa Genau, das ist ja dann die Frage, warum kommen die? Vielleicht kommen sie nämlich genau deswegen nicht nochmal wieder. Wir wissen alle, die nochmal neu auf einen Stammtisch gegangen sind, wie viel Überwindung das manchmal am Anfang kostet, gerade wenn man da vielleicht alleine hingeht. Und dann, ja, es ist schwierig, wenn man dann nicht richtig aufgenommen wird oder irgendwo mitten im Lokal steht und den Stammtisch gar nicht findet.
Lars ist die Hauptgruppe die alteingesessene Gruppe, die es sich nicht mehr für nötig hält, sich mal vorzustellen, mal Hallo zu sagen, ich bin der und der. Also wenn das schon nicht drin ist, wenn man sich dann so da so überheblich einfach weiter unterhält, so ja, ja, geht mal dahinter irgendwie, so tschüss.
Sebastian Ja, also ich habe da auch beide Perspektiven so ein bisschen.
Lars Das ist irgendwie komisch.
Sebastian Ich bin ja auch mal an meinem ersten Stammtisch hingekommen und stand da auch so ein bisschen alleine da und bin eigentlich nur aus Protest auch mal hingegangen, kann aber wirklich sagen, ja, so zweiter, dritter Besuch und dann fing das an, richtig Spaß zu machen und irgendwann, wenn du jahrelang hingehst und dann kommt irgendwer Neues, dann guckst du einmal und dann lässt du die Leute aber auch erstmal ein bisschen in Ruhe, weil du willst ja auch nicht, stell dir vor, ihr kommt neu auf den Stammtisch und dann habt ihr plötzlich dann wie zehn Leute, die nacheinander zu euch kommen und euch dazulabern mit irgendwas. Also das ist ganz schwer, da so ein
Tessa Ja, deswegen sage
Sebastian Gleichgewicht zu finden. Und ich
Lars Also
Tessa ich ja, die Orga hätte halt mal eben Hallo sagen können. Zumindest müssen ja gleich nicht alle, Man muss jetzt auch nicht hier so einen, wir werfen einen Wollknäuel hin und her und jeder stellt sich mal vor. Das will ja auch keiner. Aber die Hauptorgas waren zwei Leute von der Orga da und die hätten, die müssen auch nicht herkommen und uns knuddeln dürfen sie ja gerade nicht, aber zumindest mal eben kurz Hallo sagen und sagen, hier, wenn irgendwas ist, wir sind die Orga, setzt euch mal da hinten hin, fühlt euch wohl. So was. Also wir sind tatsächlich mitten im Raum gestanden und es hat auch niemanden interessiert, ob wir da stehen. Also ich fand das schwierig und ich glaube, das ist ein Grund, warum manche Menschen dann nicht wieder hingehen. War
Sebastian muss gerade gestehen, da ist so gerade der Teufel in mir, so eine Vorstellungsrunde jede Woche beim Stammtisch, wo jeder sich kurz vorstellt. Ich bin sowieso, ich mache das und das, ich spiele so und so. Ich glaube, ich würde mich jede Woche hinsetzen und jede Woche eine völlig andere Story erzählen mit einem völlig anderen Inhalt und Namen und allem. Einfach nur, weil ich es kann.
Tessa auch eine Idee.
Sebastian Und irgendwann weiß ich gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin. Ich glaube, Harald Schmidt hat das gemacht. Auch wenn die Presse wollte was von ihm wissen, bei jedem Interview hat er mitgemacht, hat jedem Reporter ans Mikrofon gesprochen und jedem was anderes gesagt, damit in der Zeitung am nächsten Tag in jeder was anderes steht. Ich finde das total super, diese Taktik. also bitte probiert es wieder, also das, und
Tessa auf jeden Fall.
Sebastian ansonsten, es wird, irgendwann werde ich es auch nochmal hinkriegen, so ein Hörertreffen nochmal zu organisieren, das tut mir, also ich merke das jetzt gerade, das jährt sich ja langsam so ein bisschen und da tut mir das schon ein bisschen weh, aber so die Vorstellung 20, 30 Leute in so einen kleinen Raum reinzusperren für einen Abend, da habe ich echt kein gutes Gefühl und jetzt kam auch bei Twitter die eine oder andere Nachfrage, Mensch, machst du wieder was? Nee, mache ich nicht. Also dieses Jahr, das sehe ich einfach nicht, dass das funktioniert. Und heute Morgen um sechs bin ich auch geweckt worden mit den Worten 4000. Und ganz ehrlich, verdammt. Also das muss jetzt einfach leider noch warten.
Tessa Ja, gerade ist die Lage ja gerade wirklich wieder nicht gerade entspannt, sondern angespannt und ja, wird sich das wohl abwarten müssen.
Sebastian Irgendwann kommt das, irgendwann geht das wieder. Wir müssen nur durchhalten.
Tessa Genau.
Sebastian Ich habe gerade hier noch die Anregung, Alpha 8.0 würde einen Bastel- und Do-It-Yourself-Stammtisch interessant finden. ja, ich glaube das ist tatsächlich cool, ich meine es gibt Shibari-lastige Stammtische dann gibt es einfach offene, dann gibt es Femdom, Femsub und so weiter, also geschlossene Stammtische, ich glaube das gibt es immer wieder mal so als Themenabend, aber ja wenn sich die Leute finden, warum denn nicht das
Lars im Rahmen deines Live-Podcasts in der Telegram-Gruppe gibt es eine solche Gruppe bereits, also zumindest online. eigene Gruppe, die sich Tooltime nennt. Und da kann jeder seine selbstgebastelten Sachen reinschmeißen und kann sich austauschen, Tipps und hin und her.
Sebastian Ding heißt Tooltime natürlich
Lars Was ist nicht so? Ja, genau. Also es haben sich innerhalb deiner Community schon viele Untergruppen gebildet. Eine zum Thema Hypnose, BDSM und Eltern und Kinder und ja, da gibt es so einige Untergruppen mittlerweile. Und unter anderem auch eine Tooltime-Gruppe, wo sich halt Leute so ihre selbstgemachten Sachen einstellen und sich von anderen Tipps holen. und wo man sich austauschen kann. Du
Sebastian ich, ich, ja und das merke ich mal selber gar nicht, ist das nicht fürchterlich
Lars ziehst einen ganz schönen Rattenschwanz hinter dir her. Das
Sebastian nein, es ist ja ja wirklich schön. Ich sage aber auch immer, das ist nicht mein Podcast, sondern immer der Podcast von mir und den Menschen, mit denen ich die jeweilige Folge aufnehme, weil ganz ehrlich, wenn ich mich allein vor das Mikro setze, das haben ja schon einige hier in den Live-Sendungen manchmal mitbekommen, da kommt nichts Gutes bei rum. Pass auf, ihr beiden. Ich würde mich jetzt von euch verabschieden. Ich finde das total super, dass ihr heute Abend Zeit hattet und hier einfach mitgemacht habt, gerade mit Kindern und ins Bett bringen und so weiter, ist das ja immer ein bisschen kompliziert und offenbar hat es gut geklappt. Ja, dann ganz ehrlich, ich wünsche euch jetzt jetzt vorerst einen schönen Restabend und wenn das mit dem nächsten Stammtischversuch besser geklappt hat oder weniger gut oder Lars, du irgendwie diese große Wassermühlrad irgendwie umgebaut hast, dann ruf doch einfach mal an und dann genau, dann mag ich davon erfahren.
Lars Lassen wir es dich wissen. Das wirst du.
Sebastian Sehr gut. Alles klar. Dann schönen Abend euch beiden. Macht's gut.
Lars Und dir auch.
Sebastian Tschüss.
Tessa Tschüss.
Sebastian Das waren Lars und Tessa. Hui, ein bisschen durcheinander, aber ich finde, da hat's ganz gut geklappt. Also ich bin, Ich habe ja immer Respekt vor diesen Dreierkonferenzen. Aber heute sind wir gut hingekommen. So, ich sehe gerade, Blue Rose ist im Chat. Das ist gut, die kann ich an der Stelle mal grüßen, weil ich schneide gerade an der Folge mit ihr und bin ein bisschen zeitlich hinterher. Ich arbeite daran. Das wird schon werden. Heute kann hier wieder angerufen werden. Trotzdem, also der Teekonsum hilft ganz gut. Ich habe jetzt während des letzten Stündchens hier eine gute halbe Kanne Tee getrunken. Mal gucken, wie lange die Stimme durchhält. Aber das fühlt sich momentan ganz gut an. Okay, ich habe meine schöne Liste hier. Die würde ich heute ein bisschen abarbeiten wollen mit euch. Also Klassenarbeit. Zuerst der Punkt, man kann hier natürlich anrufen. Wer mit mir sprechen möchte über Whatever, kein Problem. Dafür gibt es nämlich die Nummer, die 05101-9118952. Einfach anrufen, dann sehe ich das hoffentlich. Ich gehe ran und wir sprechen miteinander und thematisch bin ich da offen, wobei ich zugeben muss, letzte Woche hatte ich ja so ein bisschen das Thema aufgerufen, Spielzeug, was man gekauft hat oder angeschafft oder gebaut hat und danach irgendwie nie wieder benutzt hat, darüber würde ich eigentlich gerne noch ein bisschen mehr sprechen. Also wenn da jemand nochmal was erzählen mag, bitte. Ja, und was ich immer vergesse zu sagen, anrufen lohnt sich natürlich auch, denn wir haben ja hier noch ein paar Restkaffeebecher und die bringe ich einmal im Monat unter die Menschen, die angerufen haben. Wer in den Lostopf kommt, bleibt da drin, bis er was gewonnen hat. Und hier haben wir schon den ersten Anrufer. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich? Hi. Oh, sehr gut.
Dreiachser Hi,
Sebastian Schön, dass du nochmal anrufst. Ich notiere das mal. Jetzt kommst du eigentlich nicht nochmal in meinen Lostopf, denn du bist ja schon drin. Alles klar. Ich kenne dich ja schon ein bisschen. Magst du dich ganz kurz vorstellen für die Hörer, die dich noch nicht kennen?
Dreiachser bin 53 und seit Geburt blind und habe 15 Jahre bei einer professionellen Domina ausgelebt, sozusagen im Studio, dreimal im Jahr. Und das geht nicht mehr und darum habe ich aufgehört. Wenn
Sebastian Wegen Corona oder... Aber du hast jetzt nicht für immer aufgehört.
Dreiachser das Ding für immer da bleibt, dann schon. Und wenn man
Sebastian Das Ding bleibt ja nicht für immer da. Da müssen wir optimistisch sein, finde
Dreiachser Kekulé glauben darf, dann wird das nicht verschwinden. Aber na gut.
Sebastian Ja, also da wäre ich durchaus optimistisch. Also und irgendwann wird man auch einen Weg finden. Aber genau, ich fasse das mal so ein bisschen zusammen, was ich noch im Kopf habe. Tatsächlich sagt sie momentan, da ist ein gewisses Risiko einfach und da muss sie eben gucken, kann da keine Leistungen anbieten, weil geht halt einfach an der Stelle einfach nicht. Aber da ist ja jetzt für dich auch die Frage, Gibt es da andere Möglichkeiten? Ich meine, gut, mit der Dame geht es nicht, aber was ist dein Plan?
Dreiachser Gar nichts erst mal. Also wie gesagt, ich habe jetzt aufgehört. Aber ich wüsste nicht, wo ich sonst hin soll. Und ich habe schon früher gezögert, in irgendein Großstudio zu gehen. Wie in einer großen Arztpraxis, wo fünf Leute oder mehr. Nee, das wäre nichts für mich. Das wäre total abtörnend. Aber gut, ich wüsste auch nicht, wohin.
Sebastian Ja, die Frage ist ja, wie wäre es mit BDSM, mit einem Menschen, einfach mit einem Spielpartner zum Beispiel. Also ist das eine Variante für dich? Oder warum ist das nicht das, was du möchtest?
Dreiachser Es wäre im Prinzip, aber ich wüsste nicht, wo ich so jemanden kennenlernen soll. Und jetzt sowieso nicht mehr, weil man nirgends hin kann. Man kriegt es ja bei uns in der Gegend. Mein ganzes Leben ist so vertaktet durch die langen Arbeitswege. Und ich bin ja zwölf Stunden am Tag auf Achse und davon bin ich ja fünf Stunden unterwegs. Also das
Sebastian Ja, aber vielleicht sind diese fünf Stunden eine gute Zeit,
Dreiachser ist nur Wartezeit.
Sebastian ja, okay, ich habe jetzt überlegt. Also ich weiß jetzt nicht genau, also ich kann es immer nur alles vom Hören sagen, ich habe es nicht selber probiert, aber ich gehe mal davon aus, so ein bisschen smartphoneaffin bist du? Nein, bist du nicht, okay, verdammt, okay, weil ich bin immer total verwundert, wenn ich dann erfahre, dass Menschen, die nichts sehen können, gar nichts, also die wirklich blind sind und dann trotzdem auf so einem iPhone, die dieses Ding virtuos bedienen können, Wahnsinn.
Dreiachser Aber ich kann diese besoffene Wischerei nicht.
Sebastian sind.
Dreiachser Erstens
Sebastian Okay, alles klar. Hm, ja, das heißt, dann heißt es nur abwarten und dann gucken, also, ich dachte, also ich mag dir natürlich Community ans Herz legen, Stammtische und irgendwas, natürlich jetzt im Moment wieder nicht, aber im Grunde wird das aber dem Teufel zugehen, wenn du da nicht Menschen kennenlernen würdest, gar nicht mal unbedingt zum Spielen, aber einfach auch Menschen, die das teilen können, die dich da einfach verstehen können, ne?
Dreiachser mal, man kennt mich. Und wenn ich dann im Taxi irgendwo fahre, dann kriegen das Leute mit. Dann kriegen das auch Leute in der Arbeit mit. Und das ganze Umfeld, ich wohne am Land, da ist es nicht so einfach. Und wie gesagt, man kennt mich. Also ich falle auf als Blinder, weil ich ja nun mal so ziemlich der Einzige bin, der rumläuft. Weil die meisten, die es noch gibt, verteilt sich. Da gehe ich jetzt sehr ins Detail. Die meisten Blinden sind, also bei uns im Verein sind der Großteil der Blinden sehr alt, weil das sind meistens Leute, die erst spät blind werden.
Sebastian Ist völlig okay.
Dreiachser Leute wie ich sind eigentlich heutzutage recht selten bei uns. Ich gehe auch im Verein, also im Blindenverband, zu den Jüngsten, Mitte 50.
Sebastian Ja,
Dreiachser Dann geht es steil bergauf.
Sebastian okay.
Dreiachser Also ich kenne außer mir noch eine Blinde, die arbeitet bei uns in der Stadt, wo ich arbeite. Und die meisten sind also Rentner, Pensionäre. Aber das führt jetzt hier zu weit.
Sebastian ja, du Ich habe gerade überlegt, es gibt ja eigentlich für jede Art von Mensch irgendwie das passende BDSM-Event.
Dreiachser Selbst
Sebastian Jetzt habe ich gerade versucht nebenbei mal zu googeln, ob es nicht was gibt, dass sich Menschen, dass blinde Menschen sich vereinigen und sagen, wir haben hier irgendwie eine Gruppe, eine Community, wo wir uns austauschen können oder so. Ich muss leider gestehen, dass das gerade fürchterlich gescheitert, weil ich immer nur die ganzen Events bekomme, wo Menschen mit Augenbinden rumrennen und dass irgendwelche Blindnights sind und sowas. Das ist tatsächlich schwierig, aber da mag ich mal ein bisschen jetzt die Community fragen. Gibt es da irgendeine Gruppe vielleicht, wo du dann auch quasi einen Kontakt aufbauen kannst, wo man sich einfach untereinander austauscht? Wäre doch eigentlich ganz schön, wenn es sowas gäbe. Man muss es nur finden.
Dreiachser im professionellen Bereich, wie gesagt, ich habe damals, als ich die Lady gesucht, als ich die Lady dann gefunden habe, damals 2005, ich war seit 2004 in diesem Domina-Forum, Die meisten konnten sich ja nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Ich meine, jemanden in die Augen verbinden ist eine Sache, aber jemanden, der von Haus aus nicht sieht, da haben die meisten Ladies die Waffen gestreckt und haben gesagt, das geht nicht. Weil man sich die Session ganz ohne optische Reize zumindest vorher oder nachher nicht vorstellen konnte.
Sebastian Ja, aber es ist offenbar ja möglich und du hast da offenbar auch wirklich Spaß.
Dreiachser Ja, natürlich. Ich meine, wir haben auch Vertrauen aufgebaut. Und wie gesagt, das war, ich meine, 15 Jahre sind ein Haufen Zeit. Und dreimal im Jahr, das sind manchmal viermal. Und
Sebastian Ich
Dreiachser es wäre auch weitergegangen Vielleicht wird es irgendwann weitergehen Wir werden sehen, wenn es wieder funktioniert Ich
Sebastian würde dir gerne einfach ein bisschen Perspektive schenken, wenn ich das irgendwie kann, aber im Moment klingst du jetzt da nicht sehr optimistisch.
Dreiachser bin realistisch Wahrscheinlich bin ich sowieso der einzige Blinde Der SM überhaupt in Deutschland macht Dann
Sebastian Das ganz sicher nicht, das kann ich dir versprechen. Da wird es Menschen geben. Wir machen jetzt mal Folgendes. Liebe Hörer, wenn ihr da jemanden kennt, dann sagt mal Bescheid. Ich möchte den Beweis antreten, dass du nicht alleine bist. Da bin ich mir hundertprozentig sicher.
Dreiachser wollte ich noch was sagen Ich kann es mir nicht vorstellen Dann wollte ich noch was sagen, weil du vorhin Spielzeug gesprochen hast Ich habe damals Für unsere Sessions drei Paar Handschellen bestellen lassen Also die Lilly hat sie bestellt Ich habe sie nicht bestellt Und die zwei Paar haben wir benutzt Regelmäßig Regelmäßig, also es handelt sich um die Standard, die Firma, die jeder kennt, gehe ich mal davon aus, die aus Solingen, also Clejuso, kennt ja jeder. Die 12er und die 13er, die benutzen wir regelmäßig. Und 15er habe ich auch noch gekauft, aber die haben sich nicht geeignet, die sind einfach zu groß und zu schwer. Die sind eigentlich nur groß und schwer, aber haben keinen Effekt. Die
Sebastian Okay, und wo liegen die jetzt rum?
Dreiachser liegen bei mir rum. Ich
Sebastian Okay, einfach so kann man nichts mitmachen. Naja gut, passiert. Wahrscheinlich waren das auch noch die teuersten, ne?
Dreiachser weiß, die haben miteinander gekauft, das weiß ich nicht, was die im Einzelnen, aber die, ich nehme mal an, die sind ursprünglich entwickelt worden, um Gefangene zu transportieren über längere Fahrstrecken oder so. Also wenn ich jemanden vom Gefängnis ins Gericht oder wenn ich jemanden drei Stunden im Auto transportiere oder so, ich vermute mal, für sowas sind die ja entwickelt worden. Die dürfen nicht einschneiden, die dürfen nicht verletzen oder nicht dafür sorgen, dass irgendwelche Gelenke einschlafen oder was. Ich nehme an, dafür sind sie entwickelt worden, dass er trotzdem nicht rauskommt, aber dass auch trotzdem sonst nichts passiert. Also die sind sehr massiv, aber sind auch sehr locker. Also für eine Session nicht zu gebrauchen
Sebastian gut. Ja, das habe ich irgendwann auch vor ein paar Monaten gelernt, oder wir das gelernt, dass wenn man so aus Metall Fesseln hat, die wirklich passen, die genau passen, die nicht rumschlackern, dann lassen die sich sogar relativ angenehm tragen. Ich gebe dir mal kurz ein Feedback aus dem Chat, das finde ich gerade ganz schön. Elfe schreibt bei uns am Stammtisch gibt es eine gehörlose Sub mit ihrem Partner und Gentle Dom schreibt noch, wo habe ich ihn? Ah, jetzt ist er schon weggescrollt hier. Moment, ich muss einmal suchen. Bei uns gibt es eine Fastblinde mit Ehemann und Hund. Also es gibt es irgendwie. Die mischen sich da so ein bisschen runter. Du bist nicht alleine, können wir jetzt schon mal sagen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich in Hannover auch mal jemand getroffen habe. Das kann sein, aber ich weiß nicht, ob ich das jetzt irgendwie falsch abgespeichert habe. Also es gibt Menschen und ich könnte mir das sogar tatsächlich, also ich stelle mir also das kann ich mir tatsächlich sehr innig und schön vorstellen.
Dreiachser aus einer Zeit, als es sowas ja noch nicht gab. Das ist ja, wie gesagt, war alles vor dem Ende. Früher, ich habe es ja damals schon erzählt, geht auch so wenig, wie ich in meiner Jugend, wie ich mein Umfeld hätte fragen können, wo kriegt man hier das beste Hasch? Oder so wenig hätte ich fragen können, wo das zusammenkommen
Sebastian ich mag dir eigentlich immer nur sagen, es ist nie zu spät, da irgendwie Community und Leute zu finden, bei denen man sich wohl fühlt. Also da würde ich wirklich die Hoffnung nicht aufgeben wollen. Das gibt es. Die Frage ist immer, wie bereit bist du auch dafür, zu sagen, okay, komm, ich gehe das Wagnis jetzt ein. Nein,
Dreiachser würde. Ich kenne das nicht, dass mein Leben so sehr vertaktet ist und durch die ganze Arbeit und alles. Und dann bin ich eigentlich an den Wochenenden froh, wenn ich nicht weit fort muss, weil ich die ganze Woche auf Achse bin. Ich bin von halb sechs bis halb sieben eigentlich immer fort. Also früh bis Abend. Und dann bin ich am Wochenende eigentlich froh, wenn ich ausschlafen kann und mich ausruhen kann.
Sebastian auch du hast bestimmt mal Urlaub.
Dreiachser Weil, wie
Sebastian Also
Dreiachser gesagt, durch das geht sowieso nichts. Da ist noch alles offen und ja, wenn das mal rum ist, ja, dann wird da was werden. Ich
Sebastian ich bin mir sicher, wenn wir in einem Jahr sprechen, dann werden wir zurückblicken auf diese schlimme, schlimme Zeit und wie fürchterlich das war, aber es ist dann besser.
Dreiachser glaube noch nicht dran, wo
Sebastian Ach, also ich glaube,
Dreiachser ich bis der Arbeit, naja. Ja
Sebastian also da bin ich tatsächlich der geborene Optimist und dann wird das schon irgendwie werden und dann passt das und dann, da müssen wir einfach jetzt durch, leider Gottes und du hast halt die Möglichkeit, klar, man kann natürlich online ganz viel versuchen, irgendwelchen Foren ein bisschen schauen, dass man einfach Leute spricht, da hilft es ja manchmal auch schon, wenn man sich austauschen kann. Das kann ja auch schön sein, wenn du sagst, hier, da sind so drei, vier Leute, mit denen man sich regelmäßig irgendwie durch die Gegend mailt oder so oder telefoniert, ist ja noch viel besser. Das kann ja auch einfach mal helfen. Ich kriege von Elfe gerade einen Tipp zur Überbrückung für diese Zeit. Jetzt sind natürlich auch erotische Hörbücher eine Variante. Ich weiß nicht, wie du dazu stehst.
Dreiachser gut, ich habe, was man halt auf, also einiges, was man halt auf CD so kriegt, habe ich. Weil mit anderen Sachen bin ich nicht so bewandert und die ist auch nicht ohne weiteres bedienbar. Also Audible und so, da müsste ich wieder über Bekannte gehen, die dann, weil ich meine, auch das geht verstärkt immer mehr für uns über die iPhone-App zusammen. und ja, also es ist nicht mehr so einfach, wie es mal gewesen sein soll. Andere Sachen, die man auf CD kriegt, habe ich schon eigentlich im
Sebastian Da gebe ich dir jetzt einen ganz fürchterlichen Tipp. Stell dir eine Alexa ins Haus. Ja, aber das ist super, also sagst dem Ding, spiel das und das Hörbuch oder kauf das Hörbuch und dann läuft das.
Dreiachser Haus. Ne, das ist, ne, die kommen mir nicht ins Haus.
Sebastian Ja, das ist dann immer eine andere Frage, ne?
Dreiachser Ich habe auch kein WLAN, also bei uns, das Netz läuft alles nur über LAN bei uns.
Sebastian Okay, ja gut, es ist ja nur ein Vorschlag, also da hätte ich jetzt fast erwartet, dass das Ding tatsächlich einen Segen darstellt.
Dreiachser Ja, ich weiß, aber es ist, ja, wenn man nicht, ja, ich kenne genug Leute, die es haben, aber ne, da hast du die Spione im Haus, also das ist, ne.
Sebastian Also ich mag dir wirklich nochmal mit auf den Weg geben. Sei da ruhig optimistisch, das wird wieder. Und es wird halt ein bisschen dauern, okay, da kommen wir nicht drum rum. Aber früher oder später kommen auch die Handschellen wieder zum Einsatz, so wie du das möchtest. Und dann hast du auch Spaß. Ja, also da, wie gesagt, da glaube ich, also das ist ja das Schöne eigentlich, das vergeht ja nicht. Also das ist ja nicht so, dass es nur morgen die Möglichkeit gibt oder übermorgen, sondern das bleibt ja. Und wenn es drei Jahre dauert, dann dauert es halt drei Jahre. Aber die Menschen, die BDSM mögen und machen, die sind danach ja trotzdem da. Und dann ist das so.
Dreiachser weiß jetzt nicht, ob sie wieder aufgemacht hat, weil sie hat ja gesagt, sie will eigentlich wieder aufmachen. Aber ich meine, sie hat ja genug Gäste noch, weil es ist ja nur wegen mir, weil ich öffentlichen Nahverkehr benutze und weil ich deswegen ein potenzielles Risiko bin. Aber wenn jetzt jemand anders lebt und, wie gesagt, ich weiß nicht, ob sie wirklich wieder aufgemacht hat, weil, wie gesagt, ich weiß nicht, dass sie sich wieder Arbeit gesucht hat und da hat ihr medizinische Bildung geholfen. Ja, die muss jeden Monat 4.000 Euro Miete blechen für das Studio. Wenn du da für ein halbes Jahr keine Einnahmen hast, dann sind die Rücklagen schnell aufgebraucht.
Sebastian Ja, natürlich.
Dreiachser Also
Sebastian Gut, aber das ist natürlich auch so mal ein ganz anderer Punkt, dass du halt nicht genau weißt, woran liegt es jetzt und ja, der öffentliche Nahverkehr, Risiko hin oder her, schwierig.
Dreiachser wenn sie wieder aufmacht, also ich, bevor wir nicht geimpft sind, brauche ich nicht mehr kommen, Bevor wir beide aus der Gefahr sind, bevor das Risiko nicht höher ist als vorher. Eben weil ich mit dem Nahverkehr fahre. Wir haben teilweise 200 Leute im Zug früh, wenn der nur 75 Plätze hat. Also Abstand geht auch nicht.
Sebastian Ja, ist klar.
Dreiachser Wahrscheinlich bin ich wirklich risikopräsenter für Sie als andere Leute, die eben nicht mit dem Nahverkehr fahren. Mag sein. Nee,
Sebastian Ja, aber da merkst du schon selber, da ist so ein leiser Zweifel, ob das tatsächlich der Grund ist. Das ist ganz schwierig zu fassen an der Stelle tatsächlich.
Dreiachser ich glaube das schon.
Sebastian Tatsächlich.
Dreiachser Warum soll sie mich anlügen? Ich meine, wir kennen uns seit 15 Jahren und gelegentlich
Sebastian Habt ihr denn noch Kontakt im Moment?
Dreiachser telefonisch. Also seit ein paar Monaten jetzt nicht mehr, aber wie gesagt, das ist sowieso schwer zu erreichen. Und sie nimmt sich ja immer die Schichten jetzt, also sie arbeitet in einem Kliniklabor und nimmt sich natürlich die Schichten, was sie am meisten verdient, sprich abends oder am Wochenende.
Sebastian Ja, natürlich. Ja, da kann man auch gerade ganz gut verdienen, weil da sehr viel zu tun ist im Moment.
Dreiachser Also ich mache die normalen Kliniken, aber die werden ja auch genug Leute jetzt gebraucht. Also sie ist gut ausgelastet, nehme ich an. Und ja, mehr
Sebastian kann dir da tatsächlich nur die Daumen drücken, dass das wieder wird und dass es halt jetzt nicht zu lange dauert. ja, also
Dreiachser kann man ja nicht mehr machen als hoffen.
Sebastian Hoffnung bitte nicht aufgeben und ich mache mal folgendes, also ich gucke jetzt mal, hättest du denn, wenn sich hier bei mir Menschen melden, die sagen, hier, ich bin selber blind und mache BDSM und würde mich da gerne mit dir austauschen, darf ich, soll ich da einen Kontakt für dich herstellen?
Dreiachser Ich meine, es wird
Sebastian Wäre das was für dich?
Dreiachser sich keiner melden.
Sebastian Bitte? Bitte?
Dreiachser Von mir aus, ja, aber es wird sich niemand melden.
Sebastian Ah, warten wir mal ab. Also ich habe, ich mache ganz oft irgendwelche Aufrufe und da meldet sich niemand und dann meldet sich ja doch jemand. Also das kann passieren. Ich würde in so einem Fall, würde ich mich, ich habe ja da eine Telefonnummer, habe ich hier, ja, also ich würde, glaube ich, in so einem Fall würde ich dich einfach mal anrufen und fragen, hallo, darf ich irgendwas von dir weitergeben? Wäre das in Ordnung für dich?
Dreiachser Oder morgen schreibe ich eine Mail und gebe dann die Mailadresse.
Sebastian Ne? Also bei, ich glaube, egal was ist, wenn man es nicht alleine, sondern gemeinsam irgendwie durchsteht, dann ist es immer ein bisschen leichter. Ne,
Dreiachser Ich bin ja jetzt nicht verzweifelt. Ich habe lang genug ohne gelebt und werde auch noch.
Sebastian und dazu soll es auch gar nicht erst kommen, dass da irgendwie Verzweiflung ist.
Dreiachser Ich war 38, als ich die erste Session hatte. Also ich bin 30 Jahre alt. Wenn ich ohne ausgekommen bin, dann werde ich auch noch mal zehn Jahre ohne ausgekommen. Das ist zwar nicht angenehm, aber gut, wird auch gehen. Ich meine,
Sebastian Ja, es wird gehen, aber vielleicht kann man es ein bisschen mildern, ne? Okay, pass auf, ich drück dir erst mal die Daumen, dass das einfach positive Überraschungen kommen und dann gucken wir. Und wenn ich tatsächlich jemand finde, dann melde ich mich bei dir und dann wird das. Und auch aus dem Chat, toi toi toi Dreiachser, also da merkst du, das nimmt hier auch die Hörer tatsächlich ein bisschen mit, dass du ein bisschen dass du ein bisschen einfach diesen Schwung mal jetzt mitnimmst, ne? Alles
Dreiachser alles Gute an alle miteinander. Und ja, dann wünsche ich euch alle miteinander einen schönen Abend und neulich, wie ich immer so schön sage.
Sebastian Ja, bis demnächst. Tschüss. Das war drei Achser. Also da nochmal der Aufruf, wenn sich da jemand mit ihm austauschen möchte, einfach an mich mailen und dann kriegen wir das schon hin und dann gucken wir mal. Und ich, lieber Chat, ich finde das toll, dass ihr da auch konstruktiv schaut. Gibt es da Lösungen? Kann man da vielleicht irgendwie helfen oder machen oder tun? Denn es geht ja doch dem einen oder anderen tatsächlich so, dass man momentan da einfach wirklich so ein bisschen ein bisschen ausgebremst ist und ich merke auch schon, heute wird diese ganze Sendung ein bisschen Corona-intensiver, das muss glaube ich hin und wieder mal sein, weil für die Menschen, die es später hören, heute ist dieser Tag, wo sich die Zahlen mal eben verdoppelt haben, das ist fürchterlich. So, die Leitung ist wieder offen. Wer möchte, kann gerne anrufen. Und bis das passiert, erzähle ich nochmal ein bisschen was zu dem Thema Küchen-BDSM. Denn ihr macht da mit. Und ich dachte, ach, sehr schön, so 15, 20 Einsendungen kommen, ist super. Ich kann euch verraten, ich habe heute wirklich eine Stunde damit zugebracht, diese Bilder da zusammenzustellen und Lena wird nächste Woche Mittwoch von mir dann den ganzen Stapel an Daten bekommen, damit sie Donnerstag das in der Sendung auslosen kann. Das heißt Mittwoch, der 14. ist ein Sendeschluss. Wer da jetzt gar nicht weiß, was das ist, ganz einfach, ihr kocht was Schönes, twittert das, instagrammt das, schreibt Hashtag Küchen BDSM dran und verlinkt mich und vielleicht Lena von Pinnum Rauch, denn die sponsert immer die schönen Halsbänder und wir machen ein Fünf-Gänge-Menü und je nachdem, was man kocht, also ob Suppe, ob Hauptgang, ob Dessert, gibt es ein anderes Halsband, was man da gewinnen kann. Und das sind insgesamt fünf Stück und den Link dazu packe ich in die Shownotes, da kann man sich die Dinger nochmal genau ansehen und ich finde die tatsächlich auch sehr schön und die muss ich leider alle aus der Hand geben. Ich mag da jetzt einfach mal protzen. Also ich habe hier 13 Vorspeisen, 15 Suppen, 18 Desserts und 20 Hauptgänge und 26 mal den Gruß aus der Küche. Da habe ich gedacht, der Gruß aus der Küche ist immer das seltenste, was überhaupt vorkommt. Nein, offenbar das alles so ein bisschen zu drapieren, also als Kleinigkeit, das kommt schon ganz gut an. Habe ich es noch nie selber gemacht, ehrlich gesagt. Also ich kriege immer den Gruß aus der Küche und dann ist das immer ganz nett und das ist das Schöne. Eventuell habe ich hier ein kulinarisches Defizit. Mal gucken, vielleicht kann ich ja das Podcastsubbie mit sowas mal überraschen und sagen, guck mal, hier ist was ganz Leckeres, aber es gibt nur einen Löffel davon. Was mag ich noch erwähnen? Ich muss noch mal erwähnen, ich habe gerade so viele Mails in meinem Postfach und es gibt auch einige Menschen, die haben angerufen, Mensch, ruf doch mal an und warten hier auf einen Rückruf von mir. Ich hänge da gerade ein bisschen hinterher, denn die Herbstferien fangen ja ab morgen an und irgendwie ist das beruflich bei mir auch gerade im Hauptjob ein bisschen anstrengend und da muss ich meine Zeit einteilen und nach so einem langen Tag abends habe ich dann aber ehrlich gesagt auch keinen Akku mehr, um dann irgendwie nochmal zu sagen, komm, jetzt quatsch mal nochmal ein Stündchen oder so. Da muss ich meine Kraft gerade ein bisschen einteilen und das wird aber, also es geht nichts verloren, keine Mail wird vergessen und ich kümmere mich drum. Habt ein bisschen Geduld mit mir. So, ich mag die Unterstützer nochmal ein bisschen würdigen. Ich finde das nämlich immer toll, dass dieser Podcast sein kann, weil weil er unterstützt wird von euch lieben Hörern. Das heißt, ich kriege ja hier gelegentlich Überweisungen oder man kann hier so ein Dauerabo bei Steady abschließen. Und heute mag ich einfach mal ganz schnell Clemens, Sabine, Ralf, Lukas, einem anonymen Menschen, Stefan, Peter, Itchy, Scratchy, Mirjam und Anja Dankeschön sagen, denn seit der letzten Live-Sendung ist von euch ein kleiner Betrag hier auf meinem Konto angekommen. Und dadurch kann ich den Podcast so, wie er ist, machen. Dankeschön. Und Nachahmer sind natürlich immer erwünscht. Gut, so, was habe ich denn noch? Also anrufen kann man immer noch. Ich glaube, ich sage die Nummer einfach nochmal. Ansonsten, na, kurz vor 10, also theoretisch könnte die Sendung jetzt schon zu Ende gehen. 05101 911 8952 ist die Rufnummer. Und wer mit mir sprechen möchte, kann das tun. Mit einem Menschen spreche ich heute noch, wenn er mag. Und danach ist dann die Sendung für heute einfach beendet. Wir haben ja jetzt bald zweijähriges Podcast-Jubiläum und mir ist nichts eingefallen bislang, aber ich habe ja nach einem Jahr die Nullnummer, also die allererste Folge, habe ich mal erneuert und ein bisschen was von dem Hörertreffen damit reingeschnitten. Und ich glaube, ich möchte das auch wieder tun, dass man halt diese Einführungsfolge hin und wieder mal ein bisschen aktualisiert und sagt, hier, das ist der Podcast, da stelle ich den ja so ein bisschen vor innerhalb von ein paar Minuten und dann möchte ich in den nächsten Wochen mir mal was überlegen, was man da so mit reinbauen kann. Und hintendran hätte ich, glaube ich, auch gerne ein bisschen was von euch. Ich überlege noch, was und wie man da was machen kann, also bisher sind es ja O-Töne aus den Folgen, vielleicht gibt es ja noch eine schöne Möglichkeit, das ein bisschen aufzupeppen, auch da schmeiße ich das mal in die Runde, wenn ihr da Ideen habt, wie man das schön gestalten kann, immer her damit, also ihr merkt, ich outsource hier ein bisschen die Denkleistung. Gut, so, jetzt habe ich noch was geschrieben bekommen. Darf man häufiger für dasselbe Halsband mitmachen? Fragte Regenbogenschaf. Ja, darfst du und es gibt sogar Menschen, ich weiß von einem Menschen, der hat glaube ich mindestens achtmal eine Suppe oder war es der Groß aus der Küche, also da hat wirklich ein Mensch sehr viele Einsendungen für einen Teil gemacht und möchte das auf jeden Fall unbedingt gewinnen und das ist völlig erlaubt. gar kein Thema und ja, probiert es einfach und wir machen halt dann wirklich aus jeder Einsendung, aus jedem Bild, was wir kriegen, machen wir dann ja ein Los und dann schauen wir mal, was passiert. Einzige Einschränkung, gewinnen kann man nur ein Halsband. Das heißt, wenn man zum Beispiel den Gruß aus der Küche gewinnt, dann kann man halt hinterher keinen Hauptgang mehr gewinnen. Also da ist dann irgendwann begrenzt, weil sonst könnte ja irgendjemand irgendwie die letzten 200 Foodporn-Bilder einfach reinposten und dann wäre er ganz groß mit im Pott einfach drin. Das wäre es ja auch nicht. Also das ist die einzige Regel. Und natürlich, Backen ist Kochen, aber Fertiggerichte sind kein Kochen. Also die werden aussortiert. Okay. Jetzt kommt die Frage, ob es Ergebnisse aus dem Tassenverkauf gibt. Ich kann sagen, sie sind alle, zumindest alle, die ich verkaufen kann. Ich habe mir noch ein paar aufgehoben von den Bechern der schwarzen Macht, die die nächsten Teilnehmer in seinen Live-Sendungen, nicht in Live-Sendungen, aber in normalen Podcast-Folgen bekommen. Ich kann sagen, alle sind weggegangen. Es wurde reichlich gespendet. Ich glaube etwa so 2,50 Euro, 2 Euro irgendwie so ist der Durchschnitt, was dann Menschen, die dann die Tassen gekauft haben, nochmal zusätzlich gegeben haben. Und da muss ich mal ganz groß sagen, super, klasse, danke schön. Ja, das ist einfach toll. Und das Podcast-Konto ist wieder ein bisschen gefüllt. Und jetzt gucken wir mal, mal, dass das für die eine oder andere nächste Aktion drauf geht. Ist natürlich so, wenn ich wieder irgendwelche Kaffeebecher produzieren möchte, dann weiß ich ja schon mal, womit ich das finanzieren kann. Also das ist ein elendiger Kreislauf, aber ich mag nämlich die Hörerspenden jetzt nicht dafür benutzen, jetzt hier irgendwelche Gimmicks dann in Umlauf zu bringen, aber so ein Dankeschön für Menschen, die eben im Podcast mitmachen, die eben ihre Stimme leihen, die ihre Perspektive darstellen, die anreisen vielleicht, die sich Zeit nehmen, Da ist ja einfach die Idee gewesen, ein kleines Dankeschön zu haben und zu sagen, hey, schön, dass du mitgemacht hast, hier ist eine Erinnerung. Okay, ich glaube, hier ruft heute niemand mehr an tatsächlich. Das kann ich natürlich nochmal fünf Minuten Monolog führen, aber da ich auch merke, dass meine Stimme so langsam, aber sicher so ein bisschen kratzig wird, trinke ich jetzt erstmal mal einen Schluck Tee aus der bekannten Tasse. Ich glaube, dann komme ich heute mal zum Ende, damit ich dann nächste Woche wieder eine schön geölte goldene Stimme habe und habe dann noch zwei Dinge hier bei mir auf der To-Do-Liste. Da schreibt aber jemand, nein, es kommen alle durch, soweit ich weiß. Wir haben ja auch manchmal Technikprobleme, aber ich bin heute vorbereitet. Ich weiß, dass die Technik funktioniert. Okay, zwei Dinge habe ich noch. Das erste ist der BDSM-Spruch der Woche. Da habe ich ja welche gesammelt und diese Woche nehme ich Bund der schlagfertigen Menschen. Das ist natürlich das, wofür die vier Buchstaben BDSM stehen. Und heute mache ich es nicht nach der Outromusik, sondern heute mache ich es mal vorher. vorher, ich verlose heute doch nochmal ganz spontan so einen Brat- und Kochlöffel. Wer sie schon kennt, der weiß, was gemeint ist, also ein ganz kleiner, einfacher Pfannenwender und auch hier ist es ganz einfach, wer in den Chat jetzt als erster reinschreibt, Achtung, wie viele Einsendungen habe ich heute Morgen für das Küchen-BDSM-Gewinnspiel gehabt? Der kriegt von mir einfach Post und dann packe ich einen rein. So, ging das schnell. Das war fast gleichzeitig. Gleichzeitig, was machen wir denn jetzt? Das war eigentlich gleichzeitig, ich würde sagen, Elfe und Regenbogensub, ihr kriegt von mir beide einen davon und schickt mir mal eine Adresse, einfach per Mail und dann packe ich die Dinger in den Umschlag und dann sind die weg. Mein Gott, seid ihr schnell. Und ich habe jetzt extra gedacht, ich sage es ganz am Anfang. Und dann gucken wir mal, wer das irgendwie über eineinhalb, zwei Stunden behalten kann. Ich bin beeindruckt. Ich schreibe das mal auf. Elfe und Regenbogen-Sub. Ich schicke das dann in einem schönen weißen Umschlag, der natürlich neutral aussieht von außen. Und innen drin schmeiße ich dann immer noch so ein bisschen Infomaterial mit rein, was hier so rumfliegt. Und dann passt das. Mein Gott, seid ihr schnell. Nee, also Wahnsinn. Ich glaube, dann haben wir es für heute. Wie gesagt, die Stimme wird noch ein bisschen geschont. Dem Podcastsubbie ist, glaube ich, auch noch ein bisschen kalt. Das ist uns beiden, uns ist einfach irgendwie kalt heute. Und jetzt werden wir uns schön einkuscheln, haben noch einen schönen Restabend. Und den wünschen wir euch auch, liebe Hörer. Ich bedanke mich nochmal bei Lars und Tessa und bei Dreiachser, dass ihr da heute mitgemacht habt. Und nächste Woche habe ich vermutlich ein, das könnte spektakulär werden. Ich mag noch nicht mehr verraten, Wir haben es noch nicht ganz festgezurrt, weil das terminlich nicht so klappt, aber da freue ich mich schon drauf. Und dann erscheint ja auch schon in etwa zehn Tagen die nächste Folge. Also es geht weiter, Schritt für Schritt, Stück für Stück. Und ich mag heute einfach mal sagen, das macht echt Spaß. Und selbst an so Tagen, wo man mal so ein bisschen down und platt ist, man macht ja eine Live-Folge, quatscht mit Menschen und es ist einfach schön. Ganz vielen lieben Dank an euch, liebe Mitmachende und Hörer und das liebe Podcastsubbie, Dankeschön, dass du, egal wie viel Stress es ist, die Zeit nehmen wir uns einmal die Woche, dass wir hier eine Live-Sendung machen können. Finde ich total toll. Okay, ich glaube, jetzt bin ich auch schon wieder leer gequatscht. Na so, ein Zufall, sage ich ja immer. Habt einen schönen Restabend und wir hören uns wieder am Donnerstag, den 15.10. mit der Verlosung der Halsbänder von Lena und weiteren Gästen. Macht's gut, tschüss.