Unvernunft Live 01.10.20 - BDSM in den USA

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Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer 36 am 1. Oktober. Wie komme ich nur dazu, eine Sendung am 1. eines Monats zu machen? Da habe ich bei mir hier immer großen Abrechnungstag und ich bin völlig gestresst und von Buchhaltung überfordert worden. Aber es ist geschafft und jetzt bin ich hier und ihr seid auch da. Ja, ich begrüße alle Zuhörer und den Chat natürlich auch. Schön, dass ihr da seid. Und ja, heute ist es ein bisschen vollgepackt mit allem möglichen Kram. Aber eigentlich davon sind nur zwei Sachen wichtig, nämlich A, mein erster Gast und B, eure Anrufe. Ansonsten reden wir noch ein bisschen über die ganze Küchen-BDSM-Geschichte. Da kann ich schon mal sagen, ja, es haben Menschen mitgemacht. Ich war mir ja nicht sicher. Ja, dann habe ich heute noch ein kleines Thema. Das mag ich schon mal anteasern. Ich würde gerne heute mal versuchen, gezielt mit Anrufern zu sprechen zum Thema. Ich habe ein Spielzeug gekauft. Ich wollte es haben. Einmal benutzt oder nie benutzt. Und seitdem staubt es irgendwie bei mir ein und irgendwie weiterverkaufen kann man es auch nicht oder doch. Wenn ihr dazu was habt oder in eurer Schublade irgendwas findet, ich würde gerne wissen, was das ist, was ihr habt und was irgendwie nicht zum Einsatz kommt. Gut, und ansonsten kann ich berichten, dass ich hier heute Mittag nochmal ganz fleißig Rezepte durchgeguckt habe und ach, alles mögliche. Ich glaube, ich hole jetzt erstmal meinen ersten Gast einfach mal in die Leitung. Und ich habe den Daniel mitgebracht. Hallo!
Daniel Moin,
Sebastian Wir haben uns vorher schon ein bisschen unterhalten. Und ja, weil ich habe ja Menschen gesucht, die in aller Herren Länder BDSM betreiben. Und ja,
Daniel war in den USA, ich war in Österreich, hier in Italien, in Spanien, Japan,
Sebastian dann machen wir doch einen Rundumschlag. Okay, also hier steht, du bist 40.
Daniel aus dem Rhein-Main-Gebiet aktuell, alternativ auch aus Lübeck, hauptsächlich Sadist und dann dominant, ein bisschen Rigger und ja,
Sebastian Du hast mir eben auch schon gesagt, zu dem Anruferthema heute kannst du auch noch was sagen. Ich gucke mal, dass wir das nicht vergessen, das schieben wir einfach hinten dran.
Daniel ansonsten wird mein Kätzchen uns sicher daran erinnern.
Sebastian Bestimmt, das wäre gut. Gut, ja, ich habe mir mal gedacht, es muss mal so ein Thema her, was wirklich jeder kennt und wo wirklich jeder irgendwelche Leichen in der Schublade liegen hat. Gucken, was passiert. Okay, mich interessieren jetzt aber erstmal die USA. Machen die BDSM? Ja,
Daniel ja, erheblich mehr als in Deutschland, logischerweise, es sind erheblich mehr
Sebastian es sind auch nur dreimal so viele Menschen, vielleicht viermal so viel.
Daniel ja, ich hab so ein bisschen das Gefühl, durch die in Anführungszeichen Anfänge der ganzen BDSM-Szene in den USA hat sich da viel getan, die waren ja schon in den 80ern relativ aktiv das war da dann ja die Leather-Szene die Schwulen und Lesben und BDSMler die sich da so zusammengetan haben
Sebastian Okay, dann erzähl uns doch erstmal, warum warst du da? Warst du da im Urlaub oder studieren oder was? Was hast du gemacht? Dann
Daniel ich hab Familie in den USA sowohl in New York als auch in Boston, als auch in Michigan und inzwischen auch in Florida und habe da einerseits dann Familie besucht. Ich war aber auch relativ oft zum Arbeiten da drüben, weil IT in den USA, ja, die brauchen immer Leute, vor allem wenn die dann auch noch Deutsch sprechen.
Sebastian Du wurdest aber nicht ins Callcenter für eine deutsche Firma dann gesetzt oder so.
Daniel Nein, IT-Infrastruktur im
Sebastian Okay, ja, es ist manchmal erschreckend. Okay, wie lang warst du so vor Ort? Also sind wir im Bereich von Monaten, Jahren, zehn Jahre, damit wir eine kleine Orientierung haben.
Daniel Bereich von mehreren Jahren allerdings nicht am Stück.
Sebastian Okay, wann zuletzt?
Daniel Das kam gerade irgendwie bei mir nicht an.
Sebastian Wann zuletzt?
Daniel Wann zuletzt? 2017.
Sebastian 2017, okay, das ist ja gar nicht so lange her und seitdem wird sich da gar nicht so viel getan haben.
Daniel Ich hab ein bisschen rumgefragt noch.
Sebastian Verdammt, aber gut, dann weißt du darüber was, das ist schon mal gut, dann frage ich dich da auch gleich noch aus. Fangen wir mal an, also deine ersten Erfahrungen BDSM in den USA, wie findet man die Leute überhaupt?
Daniel Damals noch über Newsgroups.
Sebastian Okay,
Daniel Kennt heutzutage wahrscheinlich keiner mehr, aber so um das Jahr 2000 war das Internet noch nicht so weit verbreitet. Ansonsten über persönliche Kontakte und die ein oder andere Zeitschrift oder ähnliches.
Sebastian das sind ja erstmal Medien, aber du musst ja trotzdem, wenn du Leute treffen willst, dann musst du sie ja irgendwie an irgendeinem Ort einfach treffen.
Daniel In einem Restaurant, privat, auf einem Stammtisch, in einem Club, also Also nicht anders als hier auch. Das
Sebastian Mich interessiert natürlich immer auf das erste Mal, auf das erste Aufeinandertreffen, ob es irgendeinen Überraschungsmoment gab.
Daniel erste Aufeinandertreffen war mit einem Rigger, bei dem ich Unterricht haben wollte. Und der hat mich netterweise vom Flughafen abgeholt und wir haben beide herzlich gelacht.
Sebastian Okay, warum habt ihr gelacht?
Daniel Weil ich mit zwei Koffern, einer langen Tasche mit Zeug drin und noch einer Tasche mit Seilen ankam. Und er nur auf die Tasche geguckt hat, hat gefragt, Ropes? Ich habe geantwortet, Jupp. Und dann beide gelacht.
Sebastian Okay. Wie fange ich da am besten an? Wie sind die denn drauf? Ich meine, ich kann ja hier, sage ich mal, ich sage ja immer, es gibt alles. Dann gibt es dann die Materialschlacht, dann gibt es die Menschen, die brauchen da ganz wenig Zeug. Und sagen wir mal so, ist das genau, natürlich wird es so sein, aber von der Vielfalt her, ist das auch so ähnlich verteilt? Oder gibt es irgendwas, wo du sagen kannst, Mensch, da haben die Amis aber ein Fips.
Daniel Ich würde fast zur Materialschlacht tendieren, wobei nicht unbedingt. Aber die USA sind halt ein ganzes Stück weitläufiger als Deutschland, Europa. Das heißt, man fährt da auch gut mal zwei, drei Stunden, um irgendwo hinzukommen und man fährt und hat ein großes Auto. Warum soll man sein Equipment da nicht mitnehmen?
Sebastian Ja, man hat ja Platz.
Daniel Man hat Platz und im Regelfall da, wo man ist, ob das jetzt ein eine private Party ist, ob das ein Dungeon ist, also das, was bei uns irgendwie Miet- oder Studio-Apartments oder ähnliches sind. Ja, man will nicht unbedingt das nutzen, was da ist, also nimmt man die Sachen mit, von denen man weiß, die sind da nicht.
Sebastian Okay, aber ein Kreuz packen sie jetzt nicht auf den Pickup.
Daniel Habe ich schon gesehen. Es gibt durchaus Leute, die ihr Kreuz, ihren Bock, ihren Sybian, zwei Subbis und einen Wohnwagen im Gepäck haben.
Sebastian Okay, das hat schon wieder Festival-Charakter. Das ist ja großartig.
Daniel Das liegt daran, dass es ein Festival war.
Sebastian Ah, ja gut, dann passt das schon wieder. Aber kein BDSM-Festival, oder gibt es da sowas? Oh.
Daniel Doch, doch, das war ein einen Bondage-Treffen-Festival in, ich weiß gar nicht mehr, ich muss nachgucken. Texas, glaube ich, irgendwo.
Sebastian Okay, ich hätte jetzt Texas als super konservativ eingeschätzt.
Daniel Auf jeden Fall war es warm.
Sebastian Du merkst, meine Medien-Bubble sieht so aus. Das machen die.
Daniel Das machen die, ja.
Sebastian Also, weißt du, ob BDSM da überhaupt legal ist? Also kann man das machen? Ich meine, mit Gewalt haben sie eh nicht so ein Problem, aber mit Sexualität ja schon.
Daniel In der Öffentlichkeit sollte man es nicht machen. Kann halt passieren, dass irgendwer schießt. Aber ansonsten, dann
Sebastian Ja.
Daniel vielleicht nicht unbedingt scharf, aber irgendwo in die Luft oder so. Das darf passieren.
Sebastian Wie sichtbar ist denn das? Also wenn du jetzt auf den Stammtisch gehst, ist der immer in irgendeiner Location oder bei jemandem zu Hause oder ist der in der Bar um die Ecke?
Daniel Also entweder ist er in der Bar um die Ecke, aber dann ist das mit striktem Vanilla-Dresscode. Also weder Halsband, jedenfalls nicht so, dass man es als das erkennt, noch sonst irgendwas. Dann ist man da mehr oder weniger anonym in einem Restaurant und unterhält sich halt einfach in einer Gruppe. Oder das ist halt in irgendeinem SM oder Kink oder LGBTQ+, was auch immer Location. Und da ist es dann wieder das Problem. Allerdings außen und von außen sichtbar praktisch nicht.
Sebastian Okay, aber das ist gerade ein guter Punkt. Du sagst gerade LGBTQ. Hängt das da zusammen, also die BDSM-er, mit der Geschichte oder ist das eher so ein bisschen getrennt? Weil das ist ja hier in Deutschland auch regional unterschiedlich. In mancher Stadt ist es eher getrennt. Woanders ist es ja zusammengewachsen.
Daniel Also ich habe es durchaus relativ verbunden erlebt. Was aber halt auch wieder an der Geschichte liegt, weil die BDSM-Szene ja zum großen Teil aus der schwulen Leder-Szene entstanden ist.
Sebastian Ja, die ist ja hier auch wieder so getrennt.
Daniel Das heißt, die ist aus
Sebastian Vermischt sich das da mehr?
Daniel meiner Sicht erheblich. Also diese ganzen Trennungen, wie wir sie haben, habe ich da drüben eigentlich nicht gesehen.
Sebastian Okay.
Daniel Also da bleiben die SMler nicht unbedingt unter sich und dass da mehrere Frauen rumknutschen oder Männer rumknutschen auf irgendwelchen Partys, da guckt keiner nach. Das ist ganz normal.
Sebastian Oh, das finde ich aber cool. Also einfach jeder, der irgendwie sagt, ich gehöre mit zu der Bubble, der macht einfach mit und dann ist gut.
Daniel Genau, wobei es halt natürlich Partys gibt, die sind dann halt nur für Schwule, nur für Lesben, nur für Heteros, nur für was auch immer. Aber das ist ja auch nichts Neues.
Sebastian Wie ist denn so das Angebot? Also ich nehme mal an, klar, das Land ist groß, deshalb ich muss weiterfahren. Das heißt, alles mit bis 500 Kilometer ist wahrscheinlich in der Nähe. Und das heißt, gibt es da Möglichkeiten, immer was zu machen? Oder sind das besondere Events und dann gibt es dann halt einmal im Monat irgendwie eine Party? Ja,
Daniel Das kommt, glaube ich, ziemlich auf die Stadt, den Landkreis, den Staat, was auch immer an. Ich kann jetzt wieder nur für San Francisco sprechen. Ist für mich immer noch so die BDSM-Hauptstadt der Welt. Und da gibt es alle fünf Meter irgendwas. Jedenfalls gab es das, dass ich selbst mal da war.
Sebastian du hast es mir auch im Vorgespräch gesagt, das Land ist groß, das hängt halt immer von der Gegend ab und wir können natürlich das ganze Land nicht über einen Kamm scheren, das ist klar. Das kriegen wir nicht hin, aber deine persönlichen Eindrücke sind mir ja wichtig.
Daniel Genau. Genau.
Sebastian Richtig.
Daniel Also rund um New York ist es gar kein Thema. San Francisco bzw. die Bay Area auch gar kein Thema. Und auch in Michigan oder so. Selbst in, wo war das, in Holland. Das ist so ein kleines 5000-Seelen-Städtchen mitten im Nirgendwo. Selbst da gab es zwei Stammtische und einen Club.
Sebastian Okay, wie groß von den Einwohnern her, dass ich da mal so eine Orientierung habe? Also die Frage ist auch, hat auch Lady A gerade im Chat gefragt, wie groß denn die Bubble da in den USA eigentlich ist, weil hier ist es ja, hier kennt man sich noch. Genau, das ist einfach die Frage, wie anonym ist es, weil man sich eben nie zweimal treffen muss.
Daniel Gar nicht mal so anonym. Die Szene kennt sich schon relativ gut.
Sebastian Okay.
Daniel Also wenn du irgendwo hinkommst, die in Anführungszeichen bekannteren Leute, die öfter mal rumkommen, die kennt man dann auch. Also Blue Rooms zum Beispiel, einer meiner Bondage-Inspiratoren, der kann da egal, wo er hinkommt, hingehen, den kennt man. Genauso wie das bei Dan und JD von den Two Knotty Boys, die da drüben doch relativ bekannt ist, ist. Wenn die irgendwo in eine Bar kommen, dann kennt man die.
Sebastian Aber auch die Leute, die nicht so bekannt sind, also wenn ich einen Stammtisch habe, sehe ich da jedes Mal dieselben Leute oder wechselt das einfach durch, weil, ja, die Amis haben ja auch was berufliche Sachen angeht, die sind ja einfach mehr arbeiten und zu anderen Zeiten arbeiten, also da wird es ja sogar, die dürfen es relativ schwer haben, meiner Meinung nach, dann auch regelmäßig irgendwo zu sein, ist jetzt ein Vorurteil von mir, gebe ich ja zu.
Daniel Also die Stammtische, die ich erlebt habe und auch die Partys, die ich gesehen habe oder auf denen ich war, da war durchaus schon mehr oder weniger ein fester Kern, ein harter Kern, der jedes Mal da war. Die Organisatoren und halt eine Gruppe drumherum. So wie hier eigentlich auch. Auch die Leute bauen sich ihren Lebensplan halt mehr oder weniger um das Event oder den Stammtisch oder so. Und irgendwann verschiebt sich ja auch so das soziale Umfeld zu diesem Stammtisch. Das ist ja bei den meisten so.
Sebastian Wenn du jetzt auf so eine Party kommst, wo du noch keinen kennst, also hier kenne ich das natürlich, du gehst hin, wenn du noch nicht bekannt bist, wenn du ein bisschen Glück hast, wirst du noch von den Betreibern rumgeführt, dann wird dir alles gezeigt und dann wirst du in die Menge geschubst und ja, viel Spaß. Wie wird man aufgenommen? Oder wie wurdest du aufgenommen? Wir bleiben einfach bei dir, weil, wie gesagt, das ist zu sehr verallgemeinert, würde eh nicht funktionieren, glaube ich.
Daniel Also zweimal war ich sowieso in Begleitung da. Da haben mich Leute mitgenommen, die ich schon kannte. Und ja, dann kam ich da hin. Dieses Hi, das ist ein geschlossener Club. Hier dürfen nur Mitglieder rein. Mitgliedschaft hier, da kostet 50 Dollar. Hier unterschreib mal, da sind unsere Regeln, halt dich dran, ansonsten fliegst du und viel Spaß. Und dann war ich halt mit den Leuten da, die ich eh schon kannte. Und die haben mich dann rumgeführt, haben mir die Leute vorgestellt. Und dann wird man meistens relativ schnell, relativ nett und freundlich empfangen. Also da ist kein, wer ist denn das, den will ich nicht, sondern es kommen durchaus auch mal Leute und sagen, Sagen, hey, ich habe dich hier noch nie gesehen. Was bist du denn für einer?
Sebastian Ja, vielleicht dieser Service-Gedanke, ne?
Daniel Durchaus und halt auch einfach so die Mentalität. Also da ist jemand Neues, der ist interessant, den kennen wir noch nicht. Lass den uns mal dazu holen. Weil die Szene doch in Anführungszeichen etwas eingeschworener ist als bei uns. Die sind zwar mehr, aber im Verhältnis zu uns weniger.
Sebastian Ja.
Daniel Und auf zwei anderen Partys, da war ich alleine, weil ich kannte halt keinen. habe mich angemeldet, bin da hingegangen und dann kam halt auch die Frage, hey, ich habe dich hier noch nicht gesehen. Bist du neu? Können wir dir was zeigen? Soll ich dich irgendwelchen Leuten vorstellen? Was willst du eigentlich hier? Brauchst du Hilfe? Wir haben da nächste Woche da noch ein Cocktail-Event. Willst du dazukommen? So in den ersten 15 Minuten.
Sebastian Okay, das geht aber fix. Also die gucken gar nicht erst groß und du wirst gar nicht erst weginterviewt, sondern wirst erst mal eingeladen.
Daniel Genau, warum auch nicht?
Sebastian Ja gut, das ist ja eh mal die Frage, ne? Aber der Grund wäre, okay, wie läuft das denn bei Privatsachen? Also klar, offizielle Partys, Eintritt, Mitglied werden. Machen die viel zu Hause? Haben die zu Hause überhaupt ihre Spielzimmer oder gehen die dafür aus?
Daniel Teils, teils. Sie haben auf jeden Fall eher Spielzimmer als wir hier, weil wenn man dann halt so, weiß ich nicht, 400 Quadratmeter Grundstück hat, dann kann man sich halt einfach mal so einen kleinen Dungeon dahin bauen, so mit 200 Quadratmeter.
Sebastian So ein Gebäude, meinst du?
Daniel Genau.
Sebastian Ach ja? Ja, ich
Daniel Wir würden es ein Gästehaus schimpfen, die nennen das einen kleinen Dungeon.
Sebastian brauche Verwandtschaft da eindeutig.
Daniel na gut, was wir eine vierspurige Landstraße nennen, ist bei denen eine normale Straße.
Sebastian Okay, also das klingt ja so ein bisschen nach Trump.
Daniel Also wenn man da noch nicht da drüben war, das
Sebastian Größer, bigger, more. Gib immer nochmal einen drauf, immer nochmal eine Nummer größer. Also das hört sich ja fast nach Angebern an. Entschuldigung, aber da komme ich gerade nicht drüber hinweg. Ach
Daniel ist Es ist einfach so, wenn ich mir um Land in Anführungszeichen keinen Kopf machen muss, gut in den Großstädten natürlich ist es wieder nicht, aber etwas weiter draußen, dann bauen die da halt einfach mal und dann trifft sich da mal irgendwie eine Gruppe von 10 Leuten und fängt an, noch ein weiteres kleines Häuschen an, diesen Dungeon zu bauen, weil es noch kein Tool gibt.
Sebastian so.
Daniel Da gibt es ja auch keine Bauvorschriften oder sowas wie bei uns, die bauen das einfach.
Sebastian Ach so, also das heißt, die haben gar kein Papierkram dafür, die machen halt. gebe zu, vor vielen, vielen Jahren habe ich hier diese Auswanderer-Doku mal ein paar Folgen gesehen und habe dann auch den Typen gesehen, der aus Hamburg nach Texas gegangen ist und habe auch gestaunt, ja, ich baue mir da noch was hin, ich baue da noch, ich baue da noch und dachte mir, der baut jeden Tag irgendein Gebäude dabei sich auf dem Grundstück, weil er kann und Platz hat er auch. Faszinierend. Ich dachte, das ist nur im Fernsehen so.
Daniel Nee, das ist durchaus in der Realität so. Nee, ansonsten, man trifft sich dann halt ganz normal bei den Leuten im Wohnzimmer, auf der Terrasse, im Garten, im Dungeon oder sonst irgendwo. habe auch mitbekommen, dass Leute zusammen angeln gefahren sind auf irgendeinem Boot und dadurch das auch gespielt haben bei.
Sebastian ist ja schon wieder halb öffentlich. Du hast eben schon gesagt, die laufen jetzt in der Öffentlichkeit nicht im Outfit rum. Ich sage mal, die Sub mit dem Halsband, was die 24-7 trägt, das geht ja hier relativ gut. Wenn das ein bisschen aus Blech ist, dann klappt das ja. Würden die das eher machen, mehr als wir oder gar nicht?
Daniel Das kommt auch durchaus auf den Job drauf an. Es gibt genug Leute, noch schlimmer in Anführungszeichen, als hier, die es einfach nicht dürfen. Also wenn du da zum Beispiel McDonalds arbeitest, ist nicht. oder bei Walmart an der Kasse oder so darfst du keinen offensichtlichen Schmuck tragen. Ist bei uns im Krankenhaus und im Altenheim oder sonst irgendwo ja auch so. Das heißt, da fällt das dann schon mal raus.
Sebastian Okay, stimmt, da sind die ein bisschen heftiger, was die Vorschriften angeht. Da dürfen die auch mehr entscheiden. Ja,
Daniel Ja, ich meine, du kannst dir was gegen sagen, aber dann kannst du dir deine Papiere holen und bist am nächsten Tag draußen. Also
Sebastian mir geht es ein bisschen um die Frage, wie extrovertiert ist man da drauf? Also wie sehr kann ich zeigen, dass ich kinky drauf bin? Im Zweifel, irgendwelche Videochats oder drehen sie irgendwelche Pornos? Also mehr als wir, weil wenn ich bei Fetlife reingucke, sind das immer nur die, nee, die Amis sind das gar nicht. Das sind hier die aus Kalifornien und England alle, die da irgendwelche Videos da hochladen. Also machen die das? Ja,
Daniel ich würde Fetlife jetzt mal nicht als als Informationsquelle für sowas sehen. Wenn ich mir San Francisco oder die Bay Area angucke, sitzen da die meisten BDSM-Porno Hersteller, Studios, was auch immer der Welt. Also, die machen da genug.
Sebastian und die sind auch sehr technisch unterwegs. Also, ich nehme mir jetzt einfach alle Eindrücke, die ich irgendwie so gekriegt habe. Und ja, deren Videos, die sind halt wirklich technisch. Also, das ist, ja, das könnte auch ein Video sein wie ein Heimwerker-Video. Wie klebe ich ein Fenster ein oder wie spieße ich die Sub auf? So spielen die aber nicht.
Daniel Nein. Was du gesehen hast, sind wahrscheinlich irgendwelche Educational-Videos. Das ist auch was, was es in Europa soweit ich weiß nicht wirklich gibt. Die haben durchaus ganze Schulen und Colleges und Akademien nur für BDSM, wo du dann 70 Kurse belegen kannst oder so.
Sebastian Oh, also das ist ja schon arg professionalisiert.
Daniel In Chicago, glaube ich, war das. in der nähe vom flughafen sogar gibt es so ein ding genau
Sebastian Okay, also da kann ich dann hinjetten und sagen, so jetzt bringt ihr mir das, das, das und das bei und dann habe ich da Dozenten für. Wie unromantisch.
Daniel moment genau das ding heißt Kinky College und da gibt es immer alle möglichen leute die da mehr oder weniger bekannt in der szene sind und da kurse geben und vorträge und ähnliches
Sebastian Okay, Kinky College, das werde ich irgendwie gleich mal googeln und mit in die Shownotes reinwerfen. Allein, dass man mal drauf guckt. Spannend. Okay, ja, einfach größer. Das heißt, klar, wenn du irgendwas machst, dann hast du auch gleich bedeutend mehr Zielgruppe. das hat, warte, ich habe ja ein paar Hörerfragen bekommen, erstmal vielen Dank an den Chat, dass ich die kriege, ich muss jetzt nur mal hinterher kommen aber fragt ruhig weiter, jetzt ist die Gelegenheit, Silvi Rope schreibt, ist die Szene in San Francisco denn welcoming gegenüber neuen Leuten aus Europa
Daniel denen ist das eigentlich wurscht egal woher du kommst du die sprache sprichst und ich nicht alle drei minuten ja fünf minuten nachfragen muss um rauszufinden was wir jetzt eigentlich sagen wolltest. Also die Sprache solltest du sprechen.
Sebastian okay, also da wollen sie einfach entspannt sein mhm
Daniel Genau. Also die verstehen es auch einfach nicht.
Sebastian okay, die Frage ist immer, ob ich sie verstehe, das ist eigentlich mal das viel Wichtigere für mich und
Daniel das meine ich nicht. Die haben kein Verständnis dafür, wie schwierig es ist, in einer anderen Sprache zu kommunizieren. Weil die tun es ja praktisch nicht. Oder nie. Die lernen Englisch und haben Englisch und dann kommt vielleicht nochmal Französisch, Deutsch oder irgendwas als Fremdsprache dazu. Aber wirklich wichtig ist das in den Staaten nicht.
Sebastian achso, also der Tod meiner meiner Schulzeit, nämlich nämlich Französisch, das Problem haben die nicht. Interessant. Na
Daniel In den meisten Schulen oder oder Colleges oder so, ist das kein großes Thema. Also
Sebastian gut, welche Sprache sollen sie auch lernen? Chinesisch wäre jetzt angebracht, aber gut. China ist dann das nächste Land, wo ich mal mit jemandem drüber sprechen möchte. Oder Japan. Was haben wir hier? Von Aki noch was. Was mir aufgefallen ist, dass viele Amerikaner oftmals die Vorstellung der SMJG recht problematisch finden. Nicht alle, aber einige. Da das Motto ja im Grunde 18 plus ist. Also kein Kontakt zu Jüngeren, also auch keine Tipps und auch keine Hilfe. Hast du dazu einen Eindruck?
Daniel es gibt in den Staaten die sogenannte TNG, also TNG. Das ist The Next Generation, wie die es so schön nennen, das ist so was ähnliches. Aber die haben halt ein rechtliches Problem damit. Weil, wenn die in der Minderjährigen, also unter 21, da irgendwelche Tipps dazu geben, können die relativ schnell verknackt werden. Weil laut allen möglichen Gesetzen in den USA ist das halt einfach illegal.
Sebastian Okay, also wegen dem Alter illegal oder weil generell BDSM halb illegal ist?
Daniel Nö, BDSM ist legal. gar kein Thema. Solange ich mich an RACK oder SSC halte, ist alles gut.
Sebastian Okay, ist das geklärt? Ich meine, bei den Amis ist es ja doch, da hat man immer Schiss, irgendwie verklagt zu werden. Ich habe auch mal meine Haftpflichtversicherung, da war die wichtigste Frage, machen sie was in den USA, wenn ja, Beitrag vervierfacht. Ich dachte, aha, okay, das scheint wohl schlimm zu sein.
Daniel Das liegt im amerikanischen Rechtssystem, aber das ist jetzt verglichen nicht schlimmer als hier auch.
Sebastian Okay, ja,
Daniel Klar, du kannst da von jemandem, mit dem du ein Problem bei einer Session hattest, verklagt werden. Das ist hier aber nicht anders. Wenn der dich hier wegen Vergewaltigung anklagt oder wegen Nötigungen, Freiheitsberaubung, was auch immer, ja, ist halt der einzige Unterschied, dass du in den USA noch einen höheren Schmerzensgeldsatz hast. Das kann in die Millionen gehen und in Deutschland halt nicht.
Sebastian haben gerade Schmerzensgeld, ist ja nun mal gerade sehr BDSM-affin. Entschuldigung, ist so unfassbar flach, aber was soll's.
Daniel Deswegen habe ich es gesagt.
Sebastian Ah, Lady A mag noch was wissen. Unterscheidet sich auch Ambiente oder Look? Also dieses Here I am, die Trends, also sowas wie ein Knicks machen oder gibt es da was, wo du sagst, das wirkt einfach anders auf dich?
Daniel Ja, gibt es. Das sind diese ganzen, nenne ich sie jetzt mal High Protocol, so nennt sich das da, Gruppen, die halt da durchaus Wert drauf liegen. Also das sind dann halt so ungeschriebene Gesetze, wie eine Frau mit Halsband, die sprichst du nicht an. Da fragst du erst den Besitzer, ob er der Besitzer ist und wenn ja, ob du mit der reden darfst. Und andersrum halt auch genauso. Eine Sub ohne irgendwen wird nicht einfach irgendwen ansprechen, sondern wird zum Veranstalter gehen und wird fragen, hey, sag mir doch mal, wer hier Single ist und mit wem ich reden darf.
Sebastian Da würde ich aber schnell rausfliegen?
Daniel aber halt
Sebastian Verdammt, weil ich quatsche ja jeden und sofort an.
Daniel auch genug andere Locations oder Szenen oder Partys, wo das überhaupt nicht so ist. Da kannst du hingehen und gut ist. In San Francisco zum Beispiel gab es, ich glaube den gibt es inzwischen leider nicht mehr, einen relativ coolen Club in der Armory. Da gab es jeden Donnerstag eine offene Playparty und da musstest du nichts mehr sagen, um mitspielen zu dürfen. Hast dich einfach nur dazugestellt.
Sebastian So, dazugestellt, Stöckchen in die Hand genommen und gewartet, dass jemand sagt, doch, jetzt dein Einsatz bitte.
Daniel dann wurdest du schon mit eingebunden. ja
Sebastian Nein.
Daniel doch sogar so wenn
Sebastian Okay. Das kann ich, also
Daniel du dich da, da ist eine Szene, da spielt irgendwie eine Frau mit ihrem Kerl und du stellst dich daneben, die guckt dich zweimal an und fragt nebenbei Sub, Dom, und dann sagst du Rigger und dann sagt sie, okay, fessel mir den mal da hinten hin
Sebastian ich kann alles davon, kann ich mir auch hier vorstellen. Also nichts davon ist es so, das gibt es hier gar nicht oder so. Aber es ist so nicht der, hier nicht der Mainstream und da wahrscheinlich auch nicht. Aber man sieht es halt. Und ich mag ja so alle Eindrücke mitnehmen. Ich sag mal, wenn du so auf einer Party so dich umgeguckt hast, so von dem, was machen die da eigentlich? Gibt es da irgendwas, wo du sagst, das ist dir aufgefallen? Weil du guckst halt hier, da hast du ein Kreuz, da wird gehauen, daneben hast du irgendeinen Bock, da wird auch gehauen. Dann hast du irgendwo jemand, der, was weiß ich, ganz fürchterlich bespaßt wird und nicht kommen darf und all solche Sachen eben. Also ich finde das immer relativ bunt, aber es ist jetzt nicht so, dass da jetzt so ganz besondere Sachen auf jeder Party hier direkt zu sehen sind, sondern es gibt so ein gewisses Setting für Partys einfach, was man da so macht, zumindest im früheren Teil des Abends. Wenn du dich da so umgesehen hast, ich weiß nicht, vielleicht machen die ja irgendwie mit NS ganz viel und da gibt es dann auf jeder Party ein Becken dafür.
Daniel jetzt nicht so gesehen was ich gesehen habe das durchaus mehr mit nadeln cutting branding play piercings und ähnlichem war als hier. Und natürlich mehr mit Peitschen, weil die haben halt einfach mehr Platz.
Sebastian Das mit den Body Modification finde ich aber spannend.
Daniel Wenn ich Platz habe, um mit einer 12-Foot-Peitsche auszuholen, dann benutze ich die auch. Wenn ich das in Deutschland im Club mache, dann treffe ich 20 Leute um mich herum. Also
Sebastian Gut, aber wissen, also war es jetzt ja, nee, wärmere Gegend kann man gar nicht sagen. Ich hätte jetzt gefragt, so eine Party ist draußen, also findet mehr draußen statt oder ist dann wichtig, dass da irgendeine Tür ist, die zu ist und ein dickes Portal, sage ich mal.
Daniel wichtig ist, dass niemand reingucken kann. Definitiv. Also irgendwie so was wie das Bondage-Picnic, was es inzwischen ja hier gibt. Gibt's in den USA, ist aber so eine Sache. Also Bondage in Klamotten ist okay, aber alles andere, wo jemand was mitkriegen kann, ist meistens irgendwie ein Problem. Also selbst zum Beispiel die Armory in San Francisco, wo ja Kink.com beziehungsweise das ganze Porno-Zeugs saß, da sieht man von außen nichts. Nada. Da wehen die Fahnen. Es gibt ein paar mehr oder weniger unauffällige und mehr oder weniger weniger, unauffällige Schilder und das war's. Also das ist durchaus etwas, was die Öffentlichkeit nicht sehen will. Da
Sebastian Also niemand, der unbescholten ist, sage ich mal. Aber innerhalb, also hinter dem Gartenzaun, sage ich mal, da zeigt man sich dann schon.
Daniel ist es durchaus auch sehen und gesehen werden, ja klar.
Sebastian Ich glaube, das ist was ganz Blödes, aber es ist ja nun mal so. Ja, Entschuldigung, aber das ist so.
Daniel Ist gut.
Sebastian Alle Bilder bei den Amis sehen immer aus, mein Gott, das sind immer ganz perfekt proportionierte Mädels und Jungs.
Daniel Ich
Sebastian Da hat niemand ein Kilo zu viel, außer eventuell der ältere Dom, der hat seinen dicken Bauch schon mal. Jetzt weiß ich aber nun mal aus diversen Statistiken, die Amis haben einfach mehr auf der Hüfte. jetzt sag mal was dazu. Ich rede jetzt nicht weiter.
Daniel bin jetzt einfach mal böse und sage, die BDSM-Szene in den USA passt besser auf sich auf. Also wenn ich auf Partys war oder so, habe ich weniger Leute in meiner Statur gesehen, als hier in der Gegend.
Sebastian Okay.
Daniel Also meine Statur heißt 130 Kilo.
Sebastian Ja, das gehört ja dann auch wieder zum Zeigen, auch wieder dazu. Ich zeige mich und ich will, oder ich zeige Subbie her und dann will ich auch, das ist wie, ich sag mal so, mit der Karre angeben, so ein bisschen. Das liegt ein bisschen mehr im Blut. Das gehört irgendwie mit dazu, habe ich das Gefühl.
Daniel Würde ich so gar nicht sagen, sondern es ist einfach nicht die Mentalität. Die BDSM-Mentalität ist da halt doch schon ein bisschen ja, auch selbstverbessernd, sage ich jetzt mal.
Sebastian Okay. Also auch dieses Selbstoptimieren, das heißt auch viele Workshops, viele Kurse, viel, um es richtig und gut zu machen.
Daniel Genau, also ich habe zum Beispiel mitbekommen, in einem Club stand ich in der Bar, habe mir gerade was zu trinken geholt und dann waren da wohl zwei Leute, die sich kannten und da hat der eine zum anderen gesagt, hey, du hast irgendwie schon wieder 5 Kilo zugenommen. Ich kenne da jemanden. Komm mal nächste Woche, Donnerstag um 7pm da und dahin und wir trainieren ein bisschen.
Sebastian Okay, also wirklich, die passen wirklich mehr aufeinander auf.
Daniel Sowas hab ich
Sebastian Auf der anderen Seite, das wäre hier auch eine schwere Beleidigung.
Daniel sowas hab ich hier bisher noch nicht erlebt. Ja,
Sebastian Also überleg das mal, ja? Mach das mal. Ich bin mir nicht sicher, was passiert.
Daniel das kann durchaus sein. Wie gesagt, etwas andere Mentalität. Wenn du da jemanden beleidigst, sag dir, dass du den beleidigst und dann musst du aufpassen, dass er nicht gleich die 9mm zieht.
Sebastian Achso, die bringen jetzt echt nicht Waffen mit auf Partys.
Daniel Doch, natürlich.
Sebastian Das heißt, die spielen auch mit Waffen?
Daniel Ja,
Sebastian Alter, krass.
Daniel also Knife Play oder auch Gunplay ist da nichts Ungewöhnliches. Also da wird auch durchaus mal eine Sub mit Wurfmessern ans Kreuz gehängt.
Sebastian Also machen die ja doch ein bisschen anderen Kram, alles klar.
Daniel Ja, sag ich ja.
Sebastian Ja, weil
Daniel Teilweise ist es durchaus ein Stück härter,
Sebastian sie es können oder weil sie es, weil es ihnen mehr Spaß macht, weil sie es brauchen. Ich weiß nicht. Klar, das kannst du jetzt wahrscheinlich gar nicht beurteilen.
Daniel weil es halt nichts so Besonderes ist als bei uns. Also wenn bei uns jemand mit, weiß ich nicht, zwei 9mm-Pistolen durch die Gegend läuft, ist das was Besonderes. Wenn das da jemand macht, ist der jetzt auch nicht anders als der Nachbar. Oder in Texas hat der noch zu zu wenig dabei.
Sebastian Okay.
Daniel Genauso wie mit Messern. Also da ist es ganz normal, dass die Leute ein Messer am Gürtel haben. Ganz offen getragen, guckt auch keiner. Und klar, ich meine, so ein nackter Stahl irgendwo auf nackter Haut hat durchaus noch so seinen Reiz.
Sebastian Ich bin, ich gestehe ja, ich bin dann eher so der Mensch, der die feinen Sachen liebt, also so ein Skalpell. Ganz, ganz kurz für die Hörer, ich war mal wieder letzte Woche beim Hausarzt und es hat sich bewahrheitet, wie immer, er hat schon wieder das Skalpell rausgeholt, es kann nicht sein, ich will auch mal da hingehen und nur eine Creme kriegen, so, Entschuldigung, ich muss das mal jetzt einwerfen, ich muss mich da, muss da mich beschweren, okay, ja,
Daniel Warum bringst du nicht einfach selbst das Skalpell mit?
Sebastian das sollte ich langsam aber sicher mal tun, ne, dann wird die Rechnung wahrscheinlich günstiger, ich weiß es nicht, es ist fürchterlich, jedes Mal, also, ich habe den sogar zwischendurch gewechselt und trotzdem geht das wieder mit dem Messer los, es kann einfach nicht sein. Naja, ich habe hier eine Notiz zu Switchern gemacht, die gibt es da nicht so oder weniger oder ja, was haben wir denn da mit Männer-Frauen-Überschuss und wie verteilt sich das da eigentlich und gibt es da mehr Malesubs oder Femsubs oder ja, wie ist da dein Eindruck? Das
Daniel Also ich hab 2017 da war ich in San Francisco auf einer Party im Upper Floor. Gibt es ja leider auch nicht mehr. Da war definitiv ein Männerüberschuss. So Verhältnis, weiß ich nicht, 2 zu 1. Kann jetzt dann liegen, dass es halt ein Kink-Event ist in den Kink-Studios, aber ich habe das auch in anderen Locations beobachtet, dass du da weniger Frauen als Männer siehst.
Sebastian heißt, da ist ein anderer Konkurrenzdruck um die Mädels.
Daniel Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass die Frauen sich dann dem Kink trauen. Die siehst du dann eher auf den Stammtischen und auf privaten Events und so, aber nicht auf den großen.
Sebastian Und die Verteilung Dom-Sub? Gefühlt habe ich hier mehr Male-Doms als Fem-Doms. Wie sieht es da aus? Zumindest auf Partys oder auf Stammtischen. Also immer dein persönlicher Eindruck.
Daniel Gefühlt sind es durchaus mehr Male-Doms, aber halt einfach weil es weniger Frauen sind. Also wenn ich jetzt im Vergleich sozusagen mir das angucke, dann hält sich das die Waage. Und wer dann switcht, ist halt so eine Sache, weil niemand kann dir ansehen, ob du switchst. Das heißt, du kommst auf so eine Party und entweder ist der jetzt halt gerade top oder halt nicht. Und wenn du eine Stunde später guckst, hast du vergessen, was der vorher war.
Sebastian Also ich muss mir leider gerade, ich habe gerade diese Assoziation, dass man irgendwie mit einer Frau bespielt, jetzt switcht die und hat eine Knarre in ihrer Tasche. Also irgendwie komme ich da nicht raus aus der Nummer.
Daniel Du, es kann genauso gut sein, dass die den bespielt hat und danach wird sie mit Messern beworfen. Würde mich jetzt auch nicht wundern. Ja,
Sebastian ich überlege noch, will ich jetzt hin oder nicht, aber es scheint sich zu lohnen
Daniel aktuell wirst du da nicht viel tun. Alles, was nicht privat ist, ist dicht.
Sebastian Naja, stimmt Sind die da so streng gerade, also auch da Nachrichtenlage ist ja es wird versucht zu ignorieren, zumindest sagt die Regierung das oder auszusitzen, aber die haben wirklich alles zugemacht Ja, okay
Daniel Also die ganzen BDSM-affinen Sachen sind alle zu. Weil es halt auch entweder dem RACK oder dem SSC absolut nicht entspricht. Also es ist weder Safe, Sane, Consensual, ganz sicher nicht, und Risk-Aware Consensual ist es halt auch nicht.
Sebastian Oh, das ist ein Aspekt Corona ist nicht SSC Das, das, das Das habe ich so noch den Zusammenhang, den muss ich ja mal notieren hier.
Daniel Ja, natürlich nicht.
Sebastian Das ist gut. Corona, nicht SSC, ja. RACK ist es vielleicht noch. Ich gehe Risiken ein, bin mir dessen bewusst, da könnte man drüber reden. Aber pass auf, ich habe jetzt hier eine Hörerfrage von einer ganz besonderen Hörerin, die muss ich mal einwerfen. Ich sag mal, was das ist und du sagst mir, von wem. Haben die Frauen Gründe, sich nicht auf die großen Events zu trauen? Fragt.
Daniel Ahnung.
Sebastian Okay, Kätzchen fragt.
Daniel Ach so, meint ihr jetzt
Sebastian Ja, dein Kätzchen.
Daniel Nein,
Sebastian Ich weiß ja nicht, ob es in dem, der sitzt dir irgendwas ins Ohr flüstert. Sag das noch, sag das noch, sag das noch.
Daniel ich habe sie mit Bedacht aus dem Raum rauskomplementiert.
Sebastian Entfernt. Okay,
Daniel Genau. Sonst wären wir hier wenig zum Reden gekommen und man würde nur Schmerzlaute und ähnliches im Hintergrund hören. Ja, jein. Also das Problem mit den Solo-Frauen auf irgendwelchen Events ist durchaus, sie müssen halt wieder nach Hause kommen. Und wenn man dann halt irgendwie, keine Ahnung, einen Block, also 600, 700, 800 Meter von dem Club entfernt geparkt hat und da dann irgendwann nachts eventuell hinlaufen muss und nicht weiß, dass einen irgendwer begleitet, ist das so eine Sache. Also selbst auf der, keine Ahnung, Upper West Side, wo meine Familie lebt, in New York, gibt es trotzdem noch irgendwie Überfälle und ähnliches. Und das ist da durchaus noch immer ein bisschen heftiger als hier.
Sebastian aber da hätte ich jetzt erwartet, dass gerade so Partybetreiber oder so, dass die irgendwelche Fahrdienste organisieren oder irgendwie dafür sorgen, dass das schon klappt, dass das nicht das Problem ist.
Daniel Bei den Partys etwas weiter außerhalb oder bei den, in Anführungszeichen, kleineren Partys gibt es das. Bei den großen nicht. Bei den großen ist das nicht anders als hier. Da ist die Location. Komm hin und hab Spaß und dann geh wieder. Klar, du kannst dir dann ein Taxi rufen, aber das Taxi bringt dich dann zu deinem Auto.
Sebastian Ja, irgendwie auch komisch. Jetzt nehme ich noch mal ein Ding mit. Ich habe in Deutschland, den Begriff bitte nicht wörtlich nehmen, in Deutschland habe ich immer so den Eindruck, die Szene ist sehr, ja, sehr weiß. Ich weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst.
Daniel ich weiß, worauf du anspielst.
Sebastian Ja, also ich meine nicht nur die Hautfarbe, sondern ich meine auch tatsächlich die ganze Glaubenszugehörigkeit, diesen ganzen Mischmasch, den hast du irgendwie innerhalb der Szene fast gar nicht, habe ich das Gefühl. und natürlich auch Hautfarbe etc. etc. Das sieht ja so ein bisschen anders aus. Also ich hätte mir tatsächlich in Chinatown, Entschuldigung, habe ich jetzt auch gerade die Party im Keller irgendwie, die dann eher ein bisschen wo die Kultur unter sich bleiben will, also diese Abspaltung der Gruppierungen. Weißt du, was ich meine? Das ist jetzt ein ganzes Paket an Fragen, aber hast du da irgendeinen Eindruck? Ja.
Daniel Gibt es, gibt es aber auch nicht. Kommt jetzt auch wieder, glaube ich, ein bisschen auf die Gegend an. Ich war, wo war ich denn da? Es müsste Detroit gewesen sein, ja. Also da war ich im Club Ascension, das ist da ein relativ großer, bekannter Club. Und da habe ich keinen einzigen, ich nenne es jetzt einfach mal farbigen gesehen. Die waren alle weiß. Was aber halt auch daran liegt, dass der Club in einer Gegend ist, wo nur solche Leute wohnen. Genauso gut war ich in Arizona in einem Club und da war das bunt gemischt. Oder ich war auf dem Bondage Fest in, ich glaube auch irgendwann Arizona war das und da war auch alles bunt gemischt.
Sebastian Okay, also es gibt solche und solche, aber die Mischung ist in der Regel normal, ne?
Daniel Die Mischung kommt halt immer auf die Gegend drauf an, in der ich gerade bin. Also wenn du irgendwo in der Bronx bist, wirst du wahrscheinlich kaum weiße Leute da sehen, weil die leben da halt nicht.
Sebastian Ja, okay, das heißt, wenn wenn ich da irgendwas machen will, dann sollte ich wirklich sagen, nicht, ah, da ist irgendwie BDSM in irgendeiner Stadt, sondern ich muss dann schon ein bisschen genauer gucken, was ist das für eine Gegend offenbar. Also das geht da wirklich, ja, da muss ich echt recherchieren vorher, ne?
Daniel Du musst sowieso recherchieren, weil du musst erst mal wissen, wo überhaupt was ist. Also du wirst dich wenigstens einmal auf FetLife umgesehen haben müssen oder in irgendwelchen lokalen Gruppen oder was auch immer, um überhaupt zu wissen, dass da was ist.
Sebastian Ja, wenn ich sage, so, ich bin jetzt zwei Wochen in New York, schmeiße ich bei FetLife in irgendeine Gruppe rein, ich will irgendwas kinky machen, dann sind die doch so nett und sagen, ja, dann komm vorbei, da und da und da und da.
Daniel Wenn was ist, dann werfen sie dir irgendwelche Events an den Kopf und sagen, hey, da ist das Event, komm vorbei.
Sebastian Okay.
Daniel Und wenn das jetzt halt ein Event irgendwo in der Bronx ist, dann ist das in der Bronx und dann musst du dir überlegen, willst du da hinfahren? Aber die werden nur, nur weil du jetzt weiß, schwarz, grün, blau bist, dich da nicht rauswerfen. Und das ist denen im Regelfall ziemlich schnuppe. Die werden dich höchstens komisch angucken. Oder die Mädels werden interessiert an dir sein, weil die wollten schon immer mal und so.
Sebastian Wo du gerade sagst, interessiert. Wie interessiert war man denn an deinen Künsten, wenn du irgendwas gemacht hast? Also wird das bewertet hinterher, super Session oder also kriegt man Verbesserungsvorschläge sehr diplomatisch hinterher oder Applaus, also du weißt, diese Art und Weise, wie man miteinander umgeht. Ist
Daniel kommt aufs Skill-Level drauf an. Also ich habe da relativ viel mit Bondage und so gemacht, weil ich gerade am Anfang so zwischen 2005 und 2007 sehr relativ viel drüben war, halt um zu lernen und da hieß es dann halt schon, hey cool, du hast dich verbessert seit dem letzten Mal oder hey, hier ist mir aufgefallen, da war ein Seil etwas komisch über dem Nerv, warum hast du das gemacht? Also da kommen im Gegensatz zu hier erheblich mehr Fragen als irgendwie Kritik, weil die Leute sich nämlich fragen, hey, der hat das gemacht, wahrscheinlich hatte der da einen Grund für und sich nicht überlegen, hey, ich weiß das besser, Das hätte so nicht sein sollen.
Sebastian das so ein Streben nach Perfektionismus?
Daniel Es ist ein Streben nach Wissen, durchaus. Also dieses man lernt nie aus, habe ich da eher erlebt als hier. Also wenn man da zum Beispiel dann Bondage-Unterricht bei irgendeinem der großen Rigger hat, in meinem Fall halt Rooms, der dir sagt, hey, ich fessel jetzt seit 50 Jahren und ich lerne jeden Tag was Neues. Also nur weil ich dir irgendwas erzähle, heißt das nicht, dass das so ist. Das heißt nur, dass ich das so mache.
Sebastian Aber du hast jetzt kein Zertifikat bekommen, was an der Wand hängt.
Daniel Du wirst lachen, ich habe sogar ein paar.
Sebastian Echt?
Daniel Die hängen eigentlich nicht an der Wand. Die habe ich irgendwo vergraben.
Sebastian Ja, das ist ja jetzt die Überlegung. Hängen die sich die Dinger ins Spielzimmer? Hier, ich habe die und die Qualifikation, ich habe die und die Skills.
Daniel Ja, diejenigen, die sowas wirklich in Anführungszeichen kommerziell machen, tun das natürlich, klar.
Sebastian Okay.
Daniel Das ist aber bei Osada Steve aus Japan nicht anders. Bei dem kriegst du auch ein Lehrbuch, ein Gesellenbuch, wo alle möglichen Leute, die dann seiner Shibari-Art angehören, die Sachen da reinschreiben. Also ich würde das jetzt nicht den USA anlasten.
Sebastian Ja, ich bin ja da erstmal weltoffen an der Stelle. Das ist jetzt noch nicht ganz durchgekommen so richtig. Also wir haben zwar kurz drüber gesprochen, aber Lady A fragt nochmal, ob es auch auch Stammtische gibt in der Form oder ob das wirklich alles mehr so unter der Hand ist.
Daniel Was heißt Stammtische in der Form?
Sebastian Also, so wie wir sie hier haben tatsächlich. Du hast eine Kneipe, du hast einen Stammtisch. Also, wie verbreitet ist die Kultur? Gehen die eher lieber auf die Partys oder nehmen die sich die Zeit für die Stammtische? Also, wo gehen mehr Leute hin? Fragen wir mal so rum.
Daniel Mehr Leute gehen auf die Partys, ganz definitiv. Aber es gibt durchaus auch Stammtische. Aber warum soll ich einen Stammtisch machen, wenn ich eine Party machen kann?
Sebastian Das ist wohl ein absolutes Totschlagargument. Ja, da gibt es, aber ist das, wie öffentlich ist das denn ausgeschrieben?
Daniel wenn ich halt, gut,
Sebastian Gibt es dann irgendwo irgendeine Webseite, wo ich dann sämtliche Stammtische in den USA finde und Partys? Also klar, die privaten nicht, aber gibt es da irgendein Verzeichnis, die gelben Seiten des, naja, die schwarzen Seiten des BDSM? da
Daniel es gibt Fetlife, da findet man relativ viel. Und wenn man da die Kontakte mal hat, dann läuft halt auch viel über Telegram oder Discord, was hier nicht ganz so verbreitet ist. Und ansonsten gibt es lokale Seiten meistens. Also die dann halt, zum Beispiel für die Bay Area gibt es zwei Seiten, glaube ich, die Events sammeln. Und da stehen durchaus aber auch private Events drauf. Also das ist da so ein bisschen anders als hier, weil das sind halt die Leute, Die Leute, die haben, weiß ich nicht, einen Quadratkilometer Platz und die haben dann halt ihre feste Partymeile in ihrem Garten. Und warum sollen sich dann die Leute in irgendeiner Bar treffen, wenn die einfach alle mit ihrem Sixpack oder mehr unter der Schulter dahin kommen?
Sebastian bin ich ein bisschen neidisch, vor Jahren haben wir mal versucht draußen zu spielen und es sind Gefahren und Gefahren und egal, wo man hier in der Gegend ist, um Hannover, bis man eine Ecke gefunden hat, wo nicht irgendwelche Leute, mit dem Köter, Entschuldigung, aber der Stelle, an der, doch, wenn man so frustriert ist, irgendwo geht immer jemand Gassi mit seinem Hund, es ist unfassbar und bis man da so weit draußen ist, dass das auch nicht mehr passiert, kommt schon die nächste Stadt. Ich war da echt mal am Verzweifeln, egal wo du bist, ist. Egal wie abgelegen die Ecke ist, irgendwer geht mit seinem Hund da Gassi. Also man ist nirgendwo ungestört und ich kann mir vorstellen, dass es da so viel Land gibt, dass es fast egal ist. Ja,
Daniel Ja, also selbst in New York kannst du einfach mal 20 Minuten rein in den Central Park laufen und dann findest du Ecken, da war seit Wochen niemand mehr. Da kommt auch die nächsten Wochen keiner mehr vorbei.
Sebastian aber trotzdem spielt man da nicht.
Daniel Doch?
Sebastian Ah, also doch öffentlich. Also jein.
Daniel Das ist ja nicht öffentlich.
Sebastian Achso. Also öffentlich ist es nur dann, wenn man gesehen wird. Das ist ein sehr philosophischer Ansatz.
Daniel Richtig. halt gesehen werden könnte, also wenn ich halt mit den Anführungszeichen etwas vorausschauender Betrachtung sagen kann, hey, wir sind jetzt draußen, hier sind wir am Lake Michigan, außer den Alligatoren und anderem Viehzeug wird uns hier keiner stören, ist alles gut. Also es gibt die Beachbind zum Beispiel, das ist eine, ich glaube auf Hawaii müsste es sein, die spielen und bondagen und so weiter da auch an einem privaten Strand. Strand.
Sebastian Ja, aber dann ist es wieder ein privater Strand. Aber
Daniel Ja klar, aber auch an einem privaten Strand können Leute vorbeilaufen.
Sebastian das tun sie vielleicht nicht, weil vorne irgendeine Flagge ist mit einem toten Kopf und hier laufen Alligatoren rum. Und
Daniel Ehrlich, aber ja klar.
Sebastian Kätzchen mag noch was wissen. Und sie hat viel geschrieben. Ist die Perfektion der Fesselung denn generell wichtiger als die Social Skills? Also beispielsweise die Verbindung zwischen den Personen, das spürbare Vertrauen. Wird sowas in den Blick genommen? Jetzt hat sie dich, ne?
Daniel Ja, unter Umständen schon, aber nicht annähernd so viel wie hier. Also ich habe es eher so erlebt, dass es mehr um die Technik und so geht und sie dich mit deiner, ja und mit deinen eigenen, in Anführungszeichen, privaten Gefühlen mit deinem Partner in Ruhe lassen. Da wollen sie gar nicht eindringen, das ist deine Sache. Du kriegst halt höchstens gesagt, hey, das sah sehr harmonisch aus oder sowas derartiges.
Sebastian kann denn aus so einem Land Shades of Grey kommen, wenn es da um Technik geht? Entschuldigung, aber das ist doch irgendwie komisch.
Daniel Wenn du jetzt mit Shades of Grey anfängst, dann fang bitte auch mit Twilight an oder mit Harry Potter.
Sebastian ich weiß, es ist alles irgendwie das Gleiche, trotzdem.
Daniel Ja gut, Harry Potter nicht unbedingt, aber
Sebastian Also wenn die so kink-friendly sind, dann kann ich mir immer nicht vorstellen, dass da irgendwer nicht am Set sagt, Alter, das könnt ihr doch nicht machen, den Scheiß.
Daniel du die Filme gesehen?
Sebastian Also Teil 1 habe ich mir angeguckt, danach habe ich leider aufgegeben.
Daniel Gut, also ich fand Teil 1 sehr lustig, aber mit BDSM zu tun hatte das nichts. Das war Fifty Shades of Lass Mal, ich kann das besser.
Sebastian Ja, aber, okay, ich möchte ja gar nicht das Ganze schlechtreden, es bringt die Sache ja ein bisschen mehr in die Mitte der Gesellschaft, das hat ja einen positiven Grund, dieses Mantra muss ich mir nur oft genug sagen. Ja, pass mal auf, lass mich mal zum Richtung Ende mal so eine praktische Sache noch mal wissen. Wenn ich jetzt meinen Koffer voll packe mit dem ganzen Spielkram und mich in den Flieger in die USA setze, habe ich am Ende noch den Koffer oder sitze ich irgendwie in Guantanamo fest beim
Daniel Also ich habe beide Erfahrungen mehr oder weniger gemacht. Also ich bin sowohl geflogen und die deutsche Lufthansa hat mich in Frankfurt zur Gepäckkontrolle gebeten.
Sebastian Hinflug in die USA?
Daniel beim Hinflug, genau. Ich hatte aber auch den Punkt, dass ich aus Phoenix zurückgeflogen bin und da war gar nichts. Und da hatte ich alles Mögliche im Gepäck, weil zu den Zeiten konnte man noch ohne Gewichtsbegrenzung fliegen.
Sebastian das gab es mal.
Daniel Da konnte das Gepäckstück so schwer sein, wie es wollte. Ja, es gab es mal. Das
Sebastian Also ich habe immer diesen 20-Kilo-Limit immer rumgetestet bis zum geht nicht mehr, bis das passte.
Daniel ist schon richtig, aber du hast dann einfach ein Cabin-Package gebucht, das hat nochmal 50 Dollar gekostet und dann war es egal.
Sebastian Okay, also das ist nicht Standard. Wäre jetzt ein Traum gewesen, weil ich weiß immer, wie viel Gewicht in so einen Koffer reinpasst.
Daniel Und ansonsten ist halt in den USA selber, also intern in den USA ist das Fliegen jedenfalls die meiste Zeit nicht anders als bei uns Bahnfahren oder Busfahren. Also
Sebastian Ja,
Daniel wenn du von New York nach Detroit fliegst oder so, ja, da kommen die Leute mit ihrem Butterbrot, steigen in den Flieger, setzen sich genervt hin, schmeißen ihre Koffer irgendwo hin und wollen nach anderthalb Stunden wieder da raus.
Sebastian lass mal fragen, die fliegen auf eine Party fliegen?
Daniel Ja, haben wir gemacht.
Sebastian ihr gemacht? Okay.
Daniel Ja, wir sind zu dritt genau das geflogen, also von New York nach Detroit.
Sebastian Okay, das ist wirklich ein ganz anderes, das ist wie Busfahren dann einfach, ne?
Daniel Das hat irgendwie 80 oder 90 Dollar hin und zurück gekostet.
Sebastian Okay, was für eine Entfernung ist das? Ich hab das nicht im Kopf, wie weit das da jetzt ist. Also soweit sind meine Kenntnisse der Großstädte da nicht.
Daniel Boah, 600, 700 Kilometer? Tut
Sebastian Ich wollte jetzt fast sagen, der Sprit kostet ja schon mehr, aber das stimmt ja da wieder auch nicht.
Daniel ja nicht. Nicht annähernd.
Sebastian nehme jetzt nochmal eine letzte Frage, weil das Wort hat mir Lady A jetzt noch um die Ohren geworfen, Sicherheit. Wie genau nehmen die das damit? Auch mit dem Safeword zum Beispiel und generell, wie sicherheitsbewusst ist man sich da?
Daniel Ziemlich. Also in eigentlich jedem Club auf jeder Party sonst irgendwas, stand irgendwo was von einem allgemeingültigen Safeword. Wenn man neu kam, wurde man im Regelfall darauf hingewiesen, hey, unser Safeword ist. Und der Dungeon-Master hier da drüben, der da so frei nach dem Motto der Rausschmeißer, passt da auch auf. Und wenn irgendwas ist, einfach laut Safeword. Im Regelfall ist es Mayday, sagen. Und dann gucken wir mal.
Sebastian Den Rausschmeißer hast du jetzt schon mehrmals erwähnt. Werden da echt Leute rausgeschmissen? Ist das eine Tagesordnung?
Daniel Nein. Aber es ist da halt eine Frage der Sicherheit, dass einer da ist, der eben nicht spielt und der ein Auge auf alles hat. Das ist dann halt der Dungeon Master meistens.
Sebastian für ein cooler Titel.
Daniel Ja. Bei uns wär's der Rausschmeißer.
Sebastian Ja, manchmal sind die Wörter einfach schöner. Ich hatte mal, auf dem Stammtisch war mal ein Mädel aus London und dann erzählte sie von Body Impact Play und ich dachte mir, boah, ja das klingt so geil das Wort merke ich mir jetzt, ne das ist so, ja aber trotzdem, das sind drei Begriffe die, auch die klingen schon nach Wump, Wump, Wump, ne also das ist einfach schön
Daniel Und dann ist es doch nur Spanking. Du meinst sowas wie Hard Play und Rough Body Play.
Sebastian das klingt wie Musik, ne
Daniel Ne, ansonsten man fragt dich durchaus auch, wenn du da anfangen willst zu fesseln, ob du auch an deine Safety Equipment oder Safety Shears oder was auch immer gedacht hast oder wenn du mit Nadeln arbeitest, kommt mal jemand vorbei und fragt, ob du noch Desinfektionsmittel brauchst.
Sebastian ja, die sind auch mit dem Brandschutz viel weiter als wir ich kann mir das schon vorstellen, dass die da da wirklich weit sind. Ja,
Daniel Die sind auch aus zwei Gründen weit. Zum einen, es gibt kein generelles Feuerkonzept, wenn es da brennt, Feuerversicherung vergiss es und wenn du Pech hast, brennt nicht nur deine Hütte, sondern dein ganzes Haus ab. Das ist Das ist der eine Punkt. Das heißt, du hast ein sehr großes Interesse, dass da nichts passiert. Und zum anderen, es gibt halt keine Krankenversicherung, keine allgemeine wie bei uns.
Sebastian stimmt.
Daniel Das heißt, wenn dir was passiert, dann musst du damit rechnen, dass du zum Arzt gehen musst. Das kostet nicht 300 Dollar, nur damit der guckt, ob da jetzt was gebrochen ist.
Sebastian Okay, stimmt. Also, ja. Ja, wenn hier beim Spielen was passiert, gehst du zum Arzt. Ja, es mag wohl Fälle geben, wo die Kasse dann die Hand aufhält, aber dann ist es auch eher ein Unfall, sag ich mal. Oh, stimmt.
Daniel Auf der anderen Seite gibt es da halt aber auch zum Beispiel das K-CAT. Das ist eine Vereinigung von BDSM-affinen Therapeuten und sowas. Das habe ich in Deutschland noch nicht gefunden. Und
Sebastian Wie heißt das?
Daniel KCAT, ich
Sebastian Da hätte ich gern mal einen Link zu. Einfach, um ihn mal gesehen zu haben, finde ich gut. Ich mag ja immer mich inspirieren lassen, was es woanders gibt, damit man das eventuell kopieren kann.
Daniel such's nachher mal raus, so
Sebastian lieb. Super. Super. Also pass auf, ich würde jetzt das Thema theoretisch abschließen, weil wir quatschen auch schon locker ein Stündchen, super, aber ich würde gerne einfach nochmal so deinen Eindruck, gibt es noch irgendwas, wo du sagst, Mensch, das möchte ich noch erwähnen, das ist wichtig, dass man das nochmal ausdrückt, weil ganz ehrlich, ich stelle ja Fragen, aber ich kann immer nicht vorhersehen, was für dich persönlich einen besonderen Impact gegeben hat.
Daniel in a nutshell sozusagen, es ist eine offenere Szene als bei uns und man soll einfach mal offen auf die Leute zugehen und dann kommt die auch offen auf einen zurück. Also das ist halt etwas persönlicher. Ich spreche halt denjenigen an, der da sowieso schon einen Workshop oder eine Party oder was auch immer macht und der nimmt mich im Regelfall auch an die Hand. Und wenn er es selber nicht macht, sagt er, hey, geh mal da drüben zu Frank, der kann dir da helfen.
Sebastian Ja, cool. Es lohnt also, das heißt, in ein, zwei, drei Jahren, wenn die da entseucht sind da drüben, dann kann es losgehen. Wenn jetzt ein Hörer aufgrund dieses Gesprächs heute sagt, ja, da fliege ich hin oder ich bin hingeflogen, hab was erlebt, bitte mal melden. Das interessiert mich, was dann im Endeffekt passiert ist. Gut, ich hab dir ja eben versprochen, ich lass dich heute nicht los, bevor du nicht erzählst, welches Spielzeug du angeschafft hast und nicht benutzt hast oder nicht mehr benutzt oder irgendwie keine Ahnung was. Also deine schlimmsten Fehlkäufe. Also erstmal, liebe Hörer, ihr könnt hier gleich anrufen, sobald wir hier durch sind und dann möchte ich von euch hören, was ihr da für Fehlkäufe habt und wenn du mir dazu jetzt was sagen kannst, normalerweise kommst du ja als vorgebriefter Gast nicht in meine Zettelbox, was hier die Tassen angeht, aber da du ja dann zum Thema was sagst, schmeiße ich deinen Zettel heute auch noch mit rein, denn heute werde ich eine von den letzten Tassen hier loswerden, wenn ich dir die blöde Kiste in die Finger kriege hier. Kannst du mir mal die Kiste bitte geben?
Daniel du deinen Subi fragen.
Sebastian Gib mir doch mal die Kiste. Dankeschön.
Daniel Also das letzte Sinnlose war ein Aufsatz für den Sybian, den wir bestellt haben und der halt einfach rein biologisch nicht passt.
Sebastian Okay.
Daniel Ansonsten, ja, aktuell liegt bei uns dank Corona eigentlich fast alles irgendwo rum.
Sebastian Ja, aber
Daniel Da bleibt nicht viel.
Sebastian bestellt und dann passt es nicht mehr irgendwie nach einem halben Jahr oder es hat sich das Material fürchterlich verändert. Also das sind so meine Totalausfälle, die ich hier habe. Teilweise, dass du Dinge an die Hand nimmst, dann sind die plötzlich klebrig und komisch oder es sah jetzt toll aus, aber irgendwie hat sich das als fürchterlich unpraktisch herausgestellt.
Daniel Das eine oder andere Bluetooth-Tool-Spielchen-Kram, das haben wir uns mal ausgesucht. Aber die waren alle auch wieder ergonomisch, biologisch nicht passend. Aber glücklicherweise kann man sie dann meistens zu Amazon zurückschicken.
Sebastian Ja, aber dann kriegt es ja jemand anders.
Daniel Nein, das weiß ich nicht.
Sebastian ich hab mal ein Bondage-Hook hab ich bei Amazon bestellt, weil ich dachte, weißt du was, an so einem Stück gleich kannst du gar nicht so viel falsch machen, kannst du mal bestellen, ne? Und dann hab ich dieses Ding ausgepackt in diesem Tütchen, die Kugel war noch zum draufschrauben, dann hast du schon gesehen, wie du die Späne da rausdrehst. Dann dachte ich mir, okay, das liegt aber innen. Und dann hab ich das Ding echt zerstört und zurückgeschickt mit einem dicken, fetten Aufkleber, Achtung, gefährlich, Artikel aus dem Programm nehmen, bla. Aber ich hab's wirklich zerstört und zurückgeschickt und dachte mir, das ist mir egal, ob die mich mich dann nachher noch als Kunde haben wollen, aber echt so fieses Zeug, ja.
Daniel Also da bin ich jetzt inzwischen mit den Jahren und auch mit dem Hintergrund, dass ich den Kram verkauft habe, so weit, dass ich im Regelfall weiß, was ich kaufe.
Sebastian Aber man lernt ja nie aus.
Daniel Und genau. Aber ansonsten, ich sammle Wand-Vibratoren in aller möglicher Form und Farbe und da ist ziemlich viel Schrott dabei.
Sebastian Okay.
Daniel Also es gibt zum Beispiel einen ganz lustigen Wicked Massager, glaube ich, oder Wicked Wand oder so ähnlich heißt das Ding.
Sebastian Ah,
Daniel Das ist inzwischen sogar zurückgerufen worden, weil da irgendwann sich der Motor löst und Stromstöße von sich gibt, so bei 230 Volt.
Sebastian okay, das ist richtig böse. Und jetzt ist er weg. Das ist ja super. Also, die Verbindung steht noch, aber ich höre ihn nicht mehr. Hm. Ich rufe ihn einfach nochmal an. Ich hoffe, wir haben wieder ein paar Hörer. Ich schaue mal kurz in die Statistik vom Stream. Die sagt mir, ja, etwa die Hälfte der Menschen ist wieder da. Das muss jetzt erstmal mal reichen, dann ist das eben so. Okay, sinnloses Spielzeug. Du hast noch was rausgesucht.
Daniel Also ich habe relativ viel Bronze, das hatte ich ja schon gesagt. Und ansonsten Gerten, Peitschen und so weiter, da kaufe ich auch einfach mal bei irgendwelchen Herstellern, die ich noch nicht kenne, irgendwas. Und da kommt durchaus auch Unsinn raus. Jetzt nicht wegen der Qualität, aber zum Beispiel, weil ein Flogger aus Kuscheltieren nicht unbedingt praktikabel ist.
Sebastian Oh, das finde ich total großartig. Ein Flogger aus Kuscheltier, das finde ich super. Großartige Idee.
Daniel Der hat lauter so Plüschschnüre und am Ende hängen dann lauter aufgehängte, in Anführungszeichen, Kuscheltiere.
Sebastian Ich überlege gerade so einen Flogger mit diesen Badeenten, fände ich jetzt cool. Wenn man fest genug haut, quietscht es.
Daniel Ja, oder sowas, aber so fest kannst du kaum hauen, dass
Sebastian Ja, ich wahrscheinlich.
Daniel die quietschen, wenn
Sebastian Wobei, das ist ja eine Frage. Das ist ja, ich kann mal sagen, der Hebel, genau, der Nachwuchs hat jetzt sowas wie Physik und da geht es schon bald um Hebel. Und ja, wenn von einem Flogger einfach der der Griff lang genug ist, dann geht das. Das ist halt ein 3 Meter Griff.
Daniel du nur Platz hast.
Sebastian da muss ich wieder zu den Amis, ne?
Daniel Ja, genau.
Sebastian Die Frage ist nur, wie kriege ich das Ding in den Flieger rein? Als Skigepäck.
Daniel genau, da waren wir, stimmt.
Sebastian Skigepäck an der Stelle.
Daniel Naja, als übergroßes Paket mit UPS.
Sebastian Oh ja.
Daniel Teilst du für das Paket mehr als für den Flug, aber ich
Sebastian gut, aber man kann das Zeug einfach irgendwie da nachbauen lassen. Das ist wahrscheinlich günstiger.
Daniel wollte gerade sagen, das ist wahrscheinlich günstiger.
Sebastian Aber das heißt, deine Fehlkäufe, die haben sich noch in Grenzen gehalten bisher. Das ist doch schon mal gar nicht so schlecht. Da bin ich gespannt. Von dir werde ich mich jetzt jetzt verabschieden. Erstmal vielen Dank, dass du mich über die streamlose Zeit jetzt hier drüber gerettet hast. Da werde ich ein bisschen rumschneiden.
Daniel Immer gerne. Gerne. Ich habe dir deine Adresse für Seacat rausgesucht.
Sebastian Einfach schicken zwischendurch und dann da ist sie auch schon. Mein Gott, bist du schnell.
Daniel kinkawaretherapists.com
Sebastian Alles klar. Ich packe das alles in die Show Notes rein. Wenn du da noch irgendwelche Links hast, wo du sagst, die sind gut für die Hörer, immer her damit. Und wenn du magst, schickst mir noch irgendwas, was ich da auch als Kontakt zu dir mit reinpacken kann. Das kannst du mir einfach schreiben und dann baue ich das mit ein.
Daniel mache ich.
Sebastian Gut, dann Daniel, ganz, ganz vielen lieben Dank für sämtliche Auskünfte und ich hoffe, dass viele Menschen deinem Beispiel folgen und entweder in die USA fliegen oder aber sich bei mir melden und sagen, Mensch, ich war im Jemen und habe dort die Kinky-Szene besucht und kann darüber erzählen. Keine Ahnung. Ich bin da für alles offen.
Daniel Apropos USA. Das ESTA nicht vergessen.
Sebastian Das war's?
Daniel Das Einreisevisum. Für die Leute, die keine Greencard haben.
Sebastian Ja, ach, das kriegt man ja eigentlich relativ gut mit, dass man das braucht. Wobei, muss man da irgendwas ankreuzen, ob man Kinky drauf ist? Nee, ne? Die wollen ja alles wissen, aber das nicht.
Daniel Das wollen sie noch nicht wissen. Man sollte nur aufpassen, wenn man denen ein Facebook-Account gibt. Den wollen die nämlich haben. Neuerdings.
Sebastian Wenn man einen hat.
Daniel Gut,
Sebastian Naja, gut. Ja, die sind da komisch. Also, da weiß ich auch, mit deren Art von Bürokratie kann ich eh nicht viel anfangen, die ist komisch naja, ich mag unsere Bürokratie ich wünsche dir einen wunderschönen Restabend grüß das Kätzchen
Daniel dann.
Sebastian und jetzt gucken wir mal, ob und wie lang und wie es hier weitergeht, mach's gut, tschüss
Daniel Ciao, ciao. Ich
Sebastian so, das war Daniel ah, schön, also ich fand das hat er uns super kompetent mal, ja einfach mal einen Einblick gegeben, vielen, vielen Dank und ja, aber die Sache mit dem Spielzeug da hänge ich tatsächlich so ein bisschen dran, also ich Ich habe einige Sachen in der Schublade, die da wirklich vor sich hin modern. Und sie sind irgendwie zu schade zum Wegschmeißen. Auf der anderen Seite, was soll man damit noch? Und wenn erstmal so eine gewisse Partynaht drauf ist, dann will man das Zeug... Ach, das ist ja wirklich... Naja, gut. Wenn ihr da was habt oder überhaupt generell über irgendwas sprechen möchtet, ich sag euch jetzt mal die Nummer. Das ist nämlich die 051019118952. Und die Leitung ist jetzt offen, hoffe ich jedenfalls. Ich bin sehr gespannt, wie gut das jetzt hier funktioniert, wenn mein Internet so wackelig ist und ich muss mal gucken. Ich habe das neulich mal probiert, ob ich über eine Mobilfunkverbindung so ein Backup bauen kann und das funktioniert. Ich weiß noch nicht, ob es beim Livestream funktioniert. Ich werde da mal ausprobieren. Und was haben wir denn? Genau, heute wird eine Tasse verlost, habe ich ja versprochen. Einmal im Monat wird ein Becher der schwarzen Macht hier unter die Leute gebracht. Ich habe davon zwar so unglaublich wenige, aber ich glaube, noch drei Monate kann ich das machen. Und wer anruft, der kommt in den Lostopf für den letzten Monat, beziehungsweise er kommt in den Lostopf und er bleibt da so lange drin, bis er gezogen wird und einen Becher kriegt. Also der wird immer voller. Das heißt, je früher man dabei ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auch da was kriegen kann. Heute machen wir das dann zum Schluss der Sendung. Ich habe hier so eine Kiste schon. Ich wollte sie gerade schütteln, aber ich habe die Tasse mit in die Kiste reingepackt und wenn ich die jetzt zerstöre, ist das irgendwie auch blöd. So, ich mag nochmal zu der Küchen-BDSM-Geschichte kommen. Da gibt es ja, also ich habe es ja letzte Woche ausgelobt, ihr kocht etwas und dann gibt es ein kleines Fünf-Gänge-Menü sozusagen vom Podcast und dann könnt ihr was gewinnen von der lieben Lena, die hat da ein paar Sachen entworfen oder zusammengestellt und das kann man alles kriegen. Und das Schöne daran ist, das ist so kompliziert, das Zeug zu gewinnen. Ich habe es nicht geschafft, das nochmal in den letzten Tagen so zusammenzuschreiben, dass man das auch versteht. Deshalb hat Lena einfach ein paar Zeilen geschrieben und das liest sich sogar relativ einfach. Und ich schicke einfach mal den Link dazu hier in den Chat rein. Und man kann aber auch dann in die Show Notes gucken, wenn man das jetzt später hört. Und dann kann man ein paar schöne Halsbänder gewinnen. Größe ist kein Problem, Lena wird dafür sorgen, dass es passend ist und am 14. ist Einsendeschluss. Es haben sogar schon Leute mitgemacht. Ich hatte da ja wirklich Bedenken, weil das ist ja doch relativ aufwendig. Du musst was kochen, ein Bild machen, das Ganze noch irgendwo posten, noch die Kunst der Unvernunft und Küchen-BDSM da in den Hashtag reinschmeißen. Aber ich kann sagen, hier sind schon mal 15 Sachen auf der Liste. Und ich kann sagen, Hauptgänge sind offenbar am beliebtesten. Vorspeisen und Suppen, wenn ich mich nicht verzählt habe, habe ich momentan jeweils eins stehen. Wenn da also nichts dazu kommt, dann steht der Gewinner quasi schon fest. Da muss man mal gucken. Ihr dürft ja auch mehrmals mitmachen. Und solange ihr nicht irgendwie eine Dose Ravioli aufwärmt und da irgendwie ein Stück Petersilie daneben schmeißt, sorry, das würde ich aussortieren. Aber ansonsten seid ihr da völlig frei. und vielleicht ist ja am Ende auch das kleine Kunst-der-Unvernunft-Menü dann da, wo ich dann sagen kann, okay, passt. Jetzt klingelt es, sehr schön. Ha, hallo, Sebastian hier, du bist durchgekommen.
Frank Bin durchgekommen. Hier ist der Frank.
Sebastian Hi Frank, sehr schön. Ich muss mir da was Neues ausdenken. Ich kriege ja Anrufe rein und merke es nicht und rede mich hier um Kopf und Kragen, es ist ja fürchterlich. Uh, Wahnsinn. Du hast angerufen, du bist durchgekommen. Ich weiß, du hast auch gekocht, soweit ich weiß. Oder verwechsel ich dich gerade?
Frank Alles richtig. Ich habe dir die Rippchen erstmal so geschickt und das Rezept gleich dazu, weil die einfach genial genau,
Sebastian du warst die Rippchen. Ich
Frank ich habe dann, ja ich hatte bei uns in der Gruppe, also in der Telegram-Gruppe gefragt, was man denn machen muss, weil ich hatte ja letztens probiert anzurufen, bin nicht durchgekommen und habe dann das Ganze nicht mitbekommen, was man machen muss und dann hat Jasmin einfach das geschrieben, ja schick ihm das Rezept und ich habe dann im Nachhören von dem, was ich verpasst habe, festgestellt, okay ich soll das ja posten, das habe ich dann auch noch getan, also sprich, die E-Mail kannst du eigentlich ignorieren, bis aufs Rezept, das habe ich Ja,
Sebastian gebe zu, ich habe die E-Mail gewissenhaft verglichen mit dem Post und habe dann beschlossen, die E-Mail, die ignoriere ich tatsächlich. Das Posting ist viel besser, weil das darf ich dann nämlich hinterher auch teilen. Das finde ich immer besser, sowas. Ja, aber ich habe schon gesehen und ja, ich habe so leckere Sachen hier gesehen. Das ist ja, also da habe ich mir keinen Gefallen getan. Wenn du hier irgendwie hungrig vor dem Rechner sitzt und dann blätterst du hier das Essen durch, ne? Boah, also wer da gucken will, was schon gepostet ist, einfach den Hashtag KüchenBDSM mal irgendwie bei Twitter oder Instagram eingeben. Instagram ist allerdings ergiebiger und dann sieht man die ganzen Beiträge und da sind schon echt geile Sachen dabei, überhaupt keine Frage. Ein Bild ist sogar im Napf mit Weinglas daneben, das finde ich absolut
Frank aber das ist
Sebastian großartig. Den Napf und das Weinglas, das ist so ein schöner Stilbruch und da drin sind echt leckere Nudeln und jetzt kriege ich leider gerade unfassbaren Hunger, wir müssen aufhören über Essen zu reden. Entschuldigung, Die Menschen, die Hörer, die dich noch nicht kennen, magst du dich nochmal ganz kurz vorstellen? Du warst zwar schon zwei, dreimal dabei, aber dass wir so ein, zwei Sätze einfach haben, um einfach die Brücke zu bauen.
Frank wichtig. Ich wohne nicht in Deutschland, ich wohne in Frankreich. Von daher könnte ich auch noch ein bisschen was über BDSM Frankreich erzählen. Ich habe eine feste Partnerschaft, sprich eine Ehefrau, die dann auch gleichzeitig meine Satt ist. Wir haben das gemeinsam angefangen vor einigen Jahren, sind sehr starke Partygänger und leben normalerweise im Alltag auf Augenhöhe. Ich denke, das ist das Wichtigste, was ich gesagt habe. Ja,
Sebastian Ja, wobei, also du hast mir zu Südfrankreich, haben wir ja schon mal ein bisschen drüber gesprochen, was da so abgeht. Und ich habe da noch so im Hinterkopf, dass das irgendwie nicht so toll war, was es da alles gab.
Frank ist eigentlich ziemlich tot, total sowieso. Wobei ich sagen muss, wir waren vor drei Wochen, ich habe neu entdeckt, es gibt einen Verein, einen BDSM-Verein und die machen seit diesem Jahr auch Events in dem Sinne, ich würde mal sagen, das ist mitten irgendwo in der Pampa, ist so ein altes Bauernhof, ein bisschen leicht verfallen, so typisch südfranzösisch und das Event war letztens vor zwei, drei Wochen auch draußen im Freien.
Sebastian Oh, Entwicklung, sehr gut.
Frank Das war natürlich richtig nice. Neue Erfahrung im freien Spielen. Riesenareal, sechs Hektar, wo dann Kreuz und Quer, Andreaskreuze, den Box und Steckdosen für die Magic Wand, falls einer benutzen will. Wir haben allerdings nichts zu sagen.
Sebastian Die haben nicht wirklich Steckdosen extra für den Venta angebracht.
Frank Natürlich, die haben tatsächlich Stromleitungen in das Gelände gelegt und dann an den Bäumen Steckdosen befestigt. Das
Sebastian Das finde ich ja großartig. Also ich hätte jetzt, bei den Amis hättest du wahrscheinlich jetzt einfach Generatoren ausleihen können. Aus dem Wägelchen. Großartig.
Frank Ganze war
Sebastian Das
Frank ein bisschen abenteuerlich. Also man saß da wirklich so mitten im Olivenhain und dann stand da so ein kleines Minizelt in Schwarz mit einer Plumpstoilette mit Sägespäne daneben, kein Licht da drin. Und ich sage, das ging ja bis nachts. War wirklich spannend, das mitzuhören. Und das war eine ganz andere Klientel gewesen, wie ich das hier auf Partys erlebt habe. Also so wirklich so Urbetis immer. Und dieser Leiter vom Verein hat mir erzählt, ja, er hat ja vor 20 Jahren gelernt bei einer Domina, hat zwei Jahre dort BDSM gelernt, damit er den Mastertitel tragen darf. Da habe ich dann ganz schön geguckt und das war wohl früher wirklich so Usus, dass man erst mal Dom gelernt hat. Also
Sebastian fände ich sogar ziemlich cool, weil ich habe ja auf meinen ersten Stammtischen auch versucht, dann rauszukriegen, hier liebe Doms, erzählt mir mal, wie das alles geht. Und da war man immer sehr verschlossen tatsächlich. Das ist heutzutage nicht mehr so. Aber das war sehr schwierig, weil irgendwie wollte keiner seine Tricks verraten. Das wäre natürlich cool gewesen, wenn du sagst, oh hier ist ein Mentor, der bringt jetzt erstmal sechs Wochen alles dabei, alles bei. Also ich hätte das cool gefunden tatsächlich.
Frank das fand ich auch sehr interessant. Ich glaube vor allem, weil es halt eine ganz andere Klientel war. So wie ich gesagt habe, wenn man bei uns hingeht und sagt, die muss in 20, 30 Jahren BDSM betreiben, die sind ja auch irgendwie ein bisschen mehr quer. Also nach dem Motto, die haben es ein bisschen erfunden und sind weniger die Partyleute als ein Feiern. Das ist so wirklich so strikt das BDSM nach dem goldenen Buch.
Sebastian Aber so ist das jetzt nicht mehr.
Frank Das war interessant. Er hat erzählt, wie sie den Verein gegründet haben, dass dann auch die Polizei gekommen ist, um zu gucken, ob alles in Ordnung ist. Ob die Gegend passt zu dem, was beschrieben ist. Sie wollten dann keine Gerätschaften sehen, da haben sie dann abgewunken. Aber das war schon ein größerer Akt, das zu genehmigen zu lassen, diesen Verein. Aber den haben sie genehmigt gekriegt und das ist jetzt nur ist uns natürlich wieder ein bisschen weit zu fahren, so wie wir das gewohnt sind, nur anderthalb Stunden.
Sebastian anderthalb Stunden geht ja noch, ganz ehrlich wenn ich Pech habe, wenn ich hier meine Nachbarstadt will oder ihr nach Hamburg, theoretisch in anderthalb Stunden bist du in Hamburg, wenn ich Pech habe, brauche ich vier, fünf Stunden hatte ich ja beim Hörertreffen, dass wir dann irgendwie auch ganz kurz vor knapp dann irgendwie da noch angekommen sind, aber zum Glück ging es allen so und nicht nur uns pass auf, lass uns doch mal ich bin mir sicher, ja
Frank Darf ich noch mal kurz einhaken? Erzähl mir nichts von weit fahren. Ich kenne die Hannoveraner. Die haben ja mal so im Westen von Hannover gewohnt, in Bückeburg. Und meine Sub hat einen Bunny gesucht, also ein Bondage-Model. Und dann hat er einen, zwei, drei aus Hannover gehabt. Und da war auch öfters das Gespräch, ja, für einen Hannoveraner ist das ja schon weit, wenn er im Norden wohnt, von Hannover nach Süden zu fahren, waren es eigentlich schon zu weit, um irgendwo hinzugehen.
Sebastian dazu muss man aber auch wissen, dass man manchmal innerhalb von Hannover von Norden nach Süden mit Öffis länger braucht als zu Fuß Also, ich habe immer den Eindruck, ich bin schneller in der Stadt irgendwo, als die Hannoveraner selber sind mit Öffis.
Frank Da
Sebastian Naja, aber das kann man so nicht verallgemeinern. Es ist natürlich immer schön, ganz ehrlich, ich würde mich auch freuen, wenn ich sagen kann, Mensch, 500 Meter Luftlinie ist ja irgendwie ein Clubhaus im Wald oder so. Das wäre cool. Es wird nicht passieren, aber cool fände ich das natürlich schon, wenn ich einfach hingehen kann und sagen kann, ach, das weiß ich, ich mache nochmal einen kleinen Spaziergang und dann gehe ich nochmal kurz auf der Party vorbeischauen. Das wäre großartig, aber das Glück haben halt nur wenige. Lass mich doch mal bei dir fragen mit den Spielsachen. Da gibt es doch bestimmt das eine oder andere, wo du schon mal Pech gehabt hast.
Frank muss ich gerade überlegen. Wir hatten anfänglich eine schöne Kollektion Shades of Grey. Wobei ich sagen muss...
Sebastian Ich mute mich mal, du redest mal. Eine schöne Kollektion Shades of Grey. War sie mehr als schön? War sie auch benutzbar? Fragen wir mal so rum.
Frank Also wir hatten einen Flogger vor der Serie gekauft und Nippelklemme. Bei den Nippelklemmen muss ich sagen, die sind toll. Die sind wirklich gut. Die eignen sich hervorragend. Die kann man schön justieren und kann man auch einmal im Kreis rumdrehen. Da fühlt sich dieser Fick noch wohler damit. Also da kann man richtig ärgern. Aber dieser Flogger, das waren so keine Flatterbänder. Du hast draufgeschlagen wie ein Hirsch und es kam nichts an. So, gar nichts. So, null.
Sebastian Doch ein Geräusch kommt dann.
Frank Nee, nicht mal ein Geräusch.
Sebastian so, okay.
Frank Da kam nicht mal, ich weiß nicht, was das für Lappen waren, was da dran waren. Irgend so ein ganz dünner Synthetikstoff war in Striemen geschnitten. Auf jeden Fall, das war absolut für die Füße. War schön aus, aber zum Gebrauchen null. Ach ja, und die Gerte haben wir auch noch von Shades of Grey gehabt am Anfang.
Sebastian Bei einer Gerte, da
Frank Das
Sebastian funktionieren die ja prinzipiell. Wenn es aussieht wie eine Gerte, dann funktioniert die auch.
Frank hat auch so lange funktioniert am Anfang, weil es keine Gerte ist, sondern eine Klatsche, also so eine Springgerte, wenn sich das eingibt, wo vorne so ein breites Paddel dran ist. Ich sage mal, so die ersten drei, vier Mal hat das noch funktioniert. Und dann kam, es hat ja so richtig aus dem Geschmack, ich bin so richtig, war so. Und dann seitdem kann ich die eigentlich auf die Seite legen, weil das hat auch keinen durchschlagenden Erfolg.
Sebastian Du kannst das Zeug ja jetzt noch weiterverkaufen. Du kannst ja auf einer Party an jemanden, den du nicht magst, verschenken. Entschuldigung. Nimm mal das, wenn du es schaffst, deiner Sub damit wehzutun, dann bist du gut.
Frank Also zu verschenken, ja, da kann ich mich eher mit anfreunden. Aber Spielzeug verkaufe ich drüber. Ich habe schon ein paar Sachen verschenkt, aber wenn ich selber davon nicht überzeugt bin, dann will ich da auch von niemandem Geld haben. Dann kann ich sagen, probiere mal aus, nimm mal mit, wenn es dir gefällt, kannst du es behalten, sonst schmeißt du es in den Müll. Da
Sebastian Ja, also gerade zu verschenken, verkaufen, da bin ich auch so ein bisschen eigen. Also ich sage mal, alles, was irgendwo reinkommt, das würde ich auch nicht verkaufen. Wir haben einmal im Jahr, ich weiß nicht, wann es wieder stattfindet, war bei uns auf dem Stammtisch so ein Flohmarkt und da habe ich auch mal mein Zeug aufgebaut und gut, ich habe auch zum Teil gesagt, Ich sage, pass auf, da wird ja dann auch gehandelt. Pass auf, ja, da hast du 60 Euro und er sagt, nee, 50. Sag ich, okay, 50 machen wir, aber du musst noch die zwei Sachen auch noch nehmen. Ja, die will er doch gar nicht. Ja, die musst du jetzt aber nehmen, damit sie vom Tisch kommen, damit ich hier nicht Zeug nach Hause schleppe. Es funktioniert tatsächlich. Aber ja, da ist halt echt viel Mist und was man da so wegsortiert.
Frank muss ich sagen, was reinkommt, ist eigentlich meistens besser zu verschenken oder zu verkaufen, weil gerade wenn ich jetzt am Plug denke, habe ich selber schon zwei verschenkt, Ich meine, es steht da nicht drauf, wir haben zwei gehabt, die sind aus Edelstahl, die werden einmal gewaschen, gereinigt, da ist absolut clean, da gibt es nichts aus. Deswegen hätte ich da jetzt keine Bedenkung, obwohl das wieder eingeführt wird.
Sebastian Machen wir mal andersrum. Möchtest du was kaufen, was schon gebraucht ist?
Frank Das käme auf den Gegenstand drauf an, an was er neu kostet und was ich dann sparen würde. Mal so als alter Schwabe gerechnet.
Sebastian Ach, das Geld macht den Unterschied tatsächlich.
Frank Nein, es macht richtig einen Unterschied. Unterschied, wie cool ist das Gerät, was kann ich damit machen und was würde mich das wirklich neu kosten, wenn es wirklich einen überwiegenden Preis wäre, dann würde ich sagen, okay, da könnte man sich überlegen, ob das gebraucht ist, wenn es in gutem Zustand ist und eben dementsprechend hygienisch einwandfrei ist. Warum nicht? Wie gerade Edelstahl zum Beispiel ist hygienisch einwandfrei. Ein
Sebastian Ja, gut, aber Edelstahl ist da, glaube ich, auch eher die Ausnahme. Aber du hast ja zum Beispiel Klamotten. Wobei ich sagen muss, wir haben gelegentlich in einem Studio, da hatten die so einen Bock. Das war das perfekte Gerät in der perfekten Größe, mit der perfekten Polsterung und so weiter und so fort. Also dieses Ding hätten wir da sofort mitgenommen, auch wenn es finanziell wehgetan hätte. Aber leider wollte man uns das Ding einfach nicht verkaufen. Als das Studio dann leer gemacht wurde, haben wir es nicht mitbekommen. Das war sehr ärgerlich. Ja, es gibt so ein paar Sachen, wo ich auch sagen würde, scheißegal, wie viele hundert Menschen da schon drauf gelegen haben, ich will das Teil haben, das gibt es. Die
Frank Bock, also da hatte ich ja auch, ich weiß nicht, ob du die Bock-Manufaktur kennst,
Sebastian kenne ich nicht.
Frank die ist aus Bayern, die machen also einen Bock, der ist wirklich super genial, den kann man auch seitlich, der hat zwar Die zwei Polster, die kann man oben und unten einstellen, nach vorne und nach hinten. Dann kann man das Oberpolster runternehmen, kann auch diese Spitze drauf machen. Wie heißt das jetzt, den Dachreiter, den spanischen Reiter?
Sebastian Der Laden gehört dir aber nicht, du bist da auch nur Kunde und bist jetzt einfach begeistert.
Frank nein, ich bin nicht Kunde.
Sebastian Ah,
Frank Das wollte ich eben gerade sagen, ich bin nicht Kunde. Aber dieser Standard-Bock, also nur mit den Obenkissen, zwei Kissen links und rechts, liegt, glaube ich, bei 600 bis 800 Euro. Ich habe es nicht mehr im Kopf. Da muss ich sagen, das Ding hätte ich gebraucht auch genommen. Da es nicht Gebrauch gibt und das neue mir zu viel war, habe ich mir das Ding dann selber gebaut. Und es war genau auf die Maße zugeschnitten von meiner Sub.
Sebastian okay.
Frank Das ist genial.
Sebastian Gut, also klar, wenn man dann die Idee adaptiert, um das mal nett auszudrücken, dann, das geht natürlich, aber da sage ich immer, dass das mal meine handwerklichen Fähigkeiten entsprechen nicht den Ansprüchen von mir und Sobi. Es wird immer schlechter aussehen als das, was ich benutzen oder besorgen würde. Da sage ich ganz ehrlich, da kaufe ich lieber was von jemandem, der sich da lange, lange Gedanken gemacht hat. Hm, ja,
Frank Also das hat sich echt gelohnt. Ich habe auch ewig gebraucht. Ich bin jetzt auch nicht der Handwerker vor den Herren. Aber ich hatte ja ein Modell, wie es aussehen muss. Und dann ein bisschen bohren, ein bisschen schrauben. Und ich muss sagen, das Ding ist echt top. Für uns gibt es sowieso nichts Besseres als einen Bock zum Spielen.
Sebastian irgendein Platz, wo Sobi sich wohlfühlen kann. Aber jetzt lass mich doch mal fragen, was ist die nächste Anschaffung? Wo sagst du, boah, das muss eigentlich her, das will ich haben.
Frank schwer zu sagen. Also wir waren letztes Jahr auf der BoundCon und da habe ich mir eigentlich das letzte Teil geholt, wo ich sage, das muss her. Also eine Ringletail, also eine kurze Bullwhip in dem Sinne. Ich muss aber ehrlich gestehen, aufgrund dessen, dass es ja Corona war und wir nicht viel unterwegs waren, habe ich, um mir zu Hause auch nicht viel gespielt zu haben, habe ich die eigentlich nur sehr selten genutzt. Aber das Ding war relativ teuer und so zum Abschluss praktisch von dem, was mir noch gefehlt hat.
Sebastian Ja, ich komme ja manchmal auf die Idee zu sagen, weißt du was, ich bestelle jetzt bei dir was, bezahl es aber nicht, dafür erwähne ich das im Podcast. Das habe ich tatsächlich noch nie getan, das werde ich auch nicht tun. Aber bei manchen Dingen, die so richtig teuer sind, da kommt man so auf die Überlegung, da kann man nicht irgendetwas machen, dass man dieses Teil in die Finger kriegt. auf der anderen Seite muss ich zugeben die Sachen, die wirklich teuer waren und ich sag jetzt nicht welche, die haben immer weniger Spaß gebracht, als ich erwartet habe, das musste ich leider auch lernen, dass manchmal auch einfach was ganz einfaches, total schön ist, ja
Frank Ich kann es so nicht ganz bestätigen. Gerade wenn ich daran denke, bei mir, zum Beispiel meine Edelstahlgerte, die ich habe, über die wir ja auch schon geredet haben, das war auch mit eine der teuersten Sachen, die ist einfach super, die ist genial und der beste Kauf überhaupt.
Sebastian gut, dann hast du aber das ist dann 10 Käufe und dann ist ein Lieblingsstück dabei, ne wir haben ein Spielzeug, oh Gott, ich müsste jetzt mal fragen, ob ich sagen darf, wie wir das Ding nennen, das hab ich dann doppelt gekauft, weil ich dachte, es sei weg und dann war war es aber doch noch da. Und jetzt höre ich dich nicht mehr, Frank. Oh, wenn jetzt die Verbindung schon wieder weg ist, ne? Oh je. Also die Frage ist jetzt, ist nur Frank nicht da oder bin ich auch weg? Wir gucken mal. Hm, ich glaube, er ist einfach weg. Hier steht es, weil die Verbindung steht noch. Also heute ist ein Tag, das ist ja spannend. Gucken wir mal. habe noch eine Verbindung und kriege hier einen Daumen hoch gezeigt. Also die Verbindung ist angeblich noch da. Wir gucken mal. Gut, Frank, probier's einfach nochmal. Ah, ist euch das schon aufgefallen? Einmal im Monat geht's schief. So, da ist er wieder. Hallo? Einmal im Monat ist irgendwie hier Techniktag, der irgendwie...
Frank alles gut.
Sebastian Ich hab immer lange über andere Podcaster gelacht oder die bei Instagram irgendwelche Live-Dinger machen und es geht fürchterlich schief. Und seitdem ich das lustig fand und so glücklich war, dass es mir nicht passiert, seitdem geht's... Ah, verdammt. Okay, du warst jetzt mittendrin weg bei dem Widerspruch, dass die teuren Sachen, dass die teure Gerte, dass die dass das funktioniert hat einfach
Frank Ja, es ist bei noch mehr so Sachen. Wir haben auf der, manche verbauen gekommen, muss ich gerade überlegen, oder doch verbauen gekommen, irgendwo auf einer Messe jedenfalls auch einen Flogger gekauft. Ich glaube, beim Peitschenhandel in Berlin war der Aussteller. Jetzt hab ich wieder einen Name gesagt, egal. Und dann haben wir natürlich auch auf der Messe angefangen. Wir probieren mal die Flogger durch. Und letztendlich sind wir auch beim Flogger gelandet. Keine Ahnung, bei 90 Euro, 100 Euro. Ich gucke gerade Sobi an, aber ich glaube, die sind nicht aufnahmeseitig. Und haben dann auch einen relativ teuren mitgenommen, weil der einfach am besten in der Hand gelegen ist, am besten auf dem Hintern gelegen ist. Also meistens sind die teuren Sachen doch schon sehr erfolgversprechend.
Sebastian Ja, ich glaube es gibt immer so eine Mitte du kannst die ganz billigen Sachen kaufen die sind halt auch genau das und dann gibt es aber so ein Mittelfeld was unglaublich gut ist und dann kommt dieser Luxusbereich und der ist dann halt schöner verarbeitet manchmal aber das heißt noch nicht, dass man damit mehr Spaß haben kann
Frank Ja gut, dann muss ich auch sagen, wir haben auf unserem ersten Event, wo wir waren, haben wir einen Rohrstock gekauft. Diesen Rohrstock haben wir immer noch, der hat 1 Euro gekostet. Das ist auch eins meiner Lieblingsspielzeuge.
Sebastian du hast Rohrstöcke über längere Zeit, ich mach die Dinger immer kaputt.
Frank Der hält ohne Ende. Also ich habe schon genügend andere kaputt gemacht, aber der irgendwie ist genial. Der hält, der bricht nicht ab. Man hat genau die richtige Intensität. Keine Ahnung, der ist einfach ein Glücksgriff gewesen für einen Euro.
Sebastian Okay, ja, davon gleich mehr besorgen.
Frank Das
Sebastian Also, ja, wobei, also eine Rohrstöcke, die haben ja dann immer noch einen weiteren Zweck, den kann man ja immer noch für irgendwelche Zimmerpflanzen dann benutzen und das merkt die Verwandtschaft nicht, wenn sie zu Besuch kommt, dass sie quasi umringt von benutzten Schlagwerkzeugen sitzen. Das finde ich immer toll, sowas. Pass auf, Frank, jetzt habe ich ein Problem. Und zwar folgendes. Ich weiß, es gibt hier noch eine Anruferin, die möchte gerne durchkommen. die würde ich jetzt hier auch gerne noch mal reinlassen. Weil heute ist ja der Tag, wo man in die große Kiste kommt.
Frank ist kein Thema. Ich hatte eigentlich letztes Mal angerufen, zur Verfügung stellen und solche Sachen und dann hat man das Thema noch Altersunterschied. Wenn das nochmal anliegt, kannst du gerne auf mich zurückkommen, dann können wir uns eigentlich über das Thema unterhalten, bis ich dich nicht anrufen wollte.
Sebastian Das ist fies, wenn es dann immer so vorbeigeht und an einem vorbeiwutscht die Gelegenheit. Da unterhalten wir uns einfach noch mal. Und dann gucken wir mal, wie wir das zusammen eingebaut kriegen. Weil das sind tatsächlich zwei Themen. Also Altersunterschied, da hätte ich mich letzte Woche ja fast um Kopf und Kragen geredet. Ich habe da inzwischen ein bisschen drüber nachgedacht. Ich könnte das jetzt auch politisch korrekt ausdrücken inzwischen und Verleihen zur Verfügung stellen. Da habe ich relativ viel Feedback bekommen, muss ich tatsächlich sagen. Und da mag ich eh nochmal ein bisschen mehr drüber sprechen, ein bisschen mehr zu sagen. sagen, eventuell würde ich dann mal eine Sendung machen, wo man sagt, okay, wir haben ja drei, vier Gäste, die das alle tun und dann einfach mal die gleichzeitig ins Gespräch reinholen. Ich glaube, das finde ich ganz spannend, die Idee. Das wäre doch mal was Schönes in der Vorweihnachtszeit.
Frank Können wir gerne machen. Oder wie ich dir schon gesagt habe, du nimmst einen Flieger nach Berlin, der kostet 25 Euro und kommst hier vorbei. Aber die Hannoveraner fliegen ja auch nicht gerne. Genauso wie sie ungern in die Südstadt fahren.
Sebastian Mein Problem war schon immer Zeit. Zeit ist immer bei mir die limitierende Ressource für alles. Also, das ist halt leider ist man da nicht an einem Nachmittag zurück. Ich habe auch gestern eine Folge aufgenommen. 90 Minuten hinfahren, 90 Minuten zurück, ein paar Stunden aufnehmen, super. Aber heute Morgen habe ich dann gemerkt, mein Gott, das ist ein halber Tag, der mir fehlt. Uh, das war heftig heute. Das ist wirklich immer das limitierende Problem. Auf der anderen Seite, du kannst ja auch in den Flieger steigen. Also kostet ja nur 90 Euro nach Berlin oder 25 sogar nur.
Frank Wäre ich... 25.
Sebastian ist verdammt günstig.
Frank Das ist echt nach unten. Und eine Stunde 30 Flugzeit.
Sebastian Ja, das ist schön. 1:30 nur. Ja, bis ich in Berlin bin, ja, ganz... Komm, hör mal auf.
Frank Ja, wie gesagt, wir sind bei den Hannoveranern.
Sebastian Ich
Frank Die fahren eh nicht weiter in die Südstadt.
Sebastian bin ja kein Hannoveraner. Ich komme ja aus dem Umland. Das ist auch ganz weit draußen. So, ich wünsche dir jetzt erstmal einen schönen Restabend.
Frank Wir machen Schluss. Genau.
Sebastian Gut, dass du durchgekommen bist.
Frank Meine
Sebastian Ich hatte da jetzt echt letzte Woche schon an mir gezweifelt und ein schlechtes Gewissen. Jetzt hat es wenigstens einmal geklappt. Und was das Verleihthema angeht, da werde ich das nochmal sehr groß anteasern. Da mag ich mal was Besonderes draus machen.
Frank Nummer, du hast meine E-Mail-Adresse.
Sebastian Ich habe alles von dir da und vielleicht hören wir uns eh demnächst schon wieder, wenn du irgendwas gewinnst.
Frank Alles
Sebastian Ich habe deine Halsbänder und du bist mit im Topf. Alles klar.
Frank klar.
Sebastian Mach's gut.
Frank Dann schönen Abend noch.
Sebastian Ja, tschüss.
Frank Tschüss.
Sebastian So, der Pleiten, Pech und Technik-Pannenabend. Ich bin gespannt, was heute noch passiert. Die Leitung ist jetzt wieder frei, da kann man anrufen und ich weiß von einem Menschen, dass er das gerne tun möchte. Mal sehen, ob ich diesen Menschen jetzt dran habe. Hallo, Sebastian hier.
Anna Hallo, hier ist Anna. Anna, warte, ich muss gerade dich im Hintergrund ausschalten, dass wir nicht synchron noch den Podcast weiterhören.
Sebastian Ja, hallo Anna. Alles gut, jetzt sprichst du mit mir direkt, jetzt hast du sogar, ich glaube, 15 Sekunden Zeitvorsprung oder so vor dem Stream, also von daher alles gut.
Anna super.
Sebastian schön, dass du durchgekommen bist. Ich glaube, du hattest es schon ein paar Mal probiert heute und es hat nicht geklappt, ne?
Anna Ja, aber alles gut.
Sebastian Aber jetzt. Jetzt,
Anna Ich hatte dich ja am 14.07. mal angeschrieben.
Sebastian 14.07., ja,
Anna Ja, eine Mail.
Sebastian ah, warte mal, die ist sogar, glaube ich, noch als offen und nicht, doch, ne, die steht ja nirgendwo tatsächlich, ich gucke gerade in die Mails rein, ich erinnere mich aber ganz düster, wo wir thematisch da waren, ja, aber wenn ich das jetzt, ich kann das jetzt natürlich googeln, dann finde ich das raus innerhalb von zwei Minuten oder wir sprechen jetzt einfach, da haben die Hörer nämlich mehr von, glaube ich.
Anna Nein, alles gut, alles gut. Muss nicht. Ja. Ja, glaube ich auch.
Sebastian Okay, worüber sprechen wir?
Anna Genau. Den Fehlkauf, den Satisfyer, womit man dann so eingestiegen ist und ja, dann vielleicht kurz über die Beziehung, beziehungsweise ich bin ja recht neu, beziehungsweise ich hatte das ja gesagt, dass ich dann erst zum 14. Bezug zur Szene gesucht habe und vorher halt eben schon ein bisschen länger wir es praktizieren.
Sebastian dann wollen wir dich erstmal so ein bisschen einordnen.
Anna Ja,
Sebastian Darf ich fragen, wie alt du bist?
Anna ich bin 25.
Sebastian 25.
Anna Stimmt gar nicht mehr. Plus zwei. Alles
Sebastian Du darfst da auch theoretisch ein bisschen schummeln, wobei jetzt ist es zu spät, ne? Ach je.
Anna gut.
Sebastian Okay, du bist Dom, du bist sub, du bist verpartnert. Also wie kann ich mir dein BDSM-Leben so vorstellen?
Anna Im Spielzimmer und sonst, ich bin fest verpartnert, wir sind auch verlobt und ja, sonst ist es eine sehr gleiche Beziehung auf Augenhöhe, aber im Spielzimmer und sonst auch manchmal so Rituale, wo man merkt, dass man dann doch eher unten spielt. Ja,
Sebastian Okay, und jetzt hast du eben gesagt, Der Fehlkauf der Satisfyer. Jetzt weiß ich, es ist jetzt wieder ein Markenname. Was ist das für ein Teil? Vibriert es, saugt es, drückt es, was tut es?
Anna das ist ja so ein Vibrator-Satisfyer-Partner. Das war so ein gebogener Vibrator, wo eben ja auch schon immer wieder gesagt wurde, die Anatomie passt nicht und das ist dann doch der häufigste Grund für Fehlkäufe.
Sebastian Okay, das Ding liegt also nur rum, ja?
Anna Aber das sind so Anfänge.
Sebastian Ich gucke jetzt noch mal kurz, was das ist. Also das ist doch dann doch dieses Sauggerät, oder?
Anna Nein, das ist kein Sauggerät. Das ist einfach nur Vibrator.
Sebastian Okay.
Anna Das ist ein reines Silikonding, was so gebogen ist wie ein C.
Sebastian das Ding ist das. Ja, das kenne ich.
Anna Ja.
Sebastian Und das funktioniert nicht?
Anna Nee. Aber ist auch nicht so tragisch.
Sebastian Naja, gut. Aber was habt ihr damit gemacht?
Anna Dafür haben wir ja genügend...
Sebastian Weggeschmissen oder wartet es?
Anna Nee, es fliegt natürlich ganz brav in einer schönen Schachtel und wartet irgendwann mal auf einen Einsatz.
Sebastian Okay,
Anna Oder auch nicht. Es gibt so viele andere Dinge in der BDSM-Welt. Und da braucht es nicht diesen Vibrator zwingend.
Sebastian frage ich doch mal nach deinem Lieblingsstück.
Anna Und das ist aktuell die neue Gerte, die wir gekauft haben bei einem, den du auch in deinem Podcast hattest. Und dort konnte man sich schön ausprobieren im Laden und alles mal durchtesten. Und da ist es dann so eine gepolsterte Ledergerte geworden und die ist schon sehr, sehr schön.
Sebastian da höre ich auch wirklich Begeisterung raus gerade. tut auch weh. Nein, Entschuldigung. Es ist so, du
Anna Aber wenn man jetzt gerade in der Stimmung ist, tut es auch nicht so weh. Mein Dom sagt die ganze Zeit, ich solle es jetzt auf laut stellen. Ich weiß nur nicht, ob die Tonqualität dann irgendwie nachlässt.
Sebastian es mal probieren. In der Regel wird es dann so fürchterlich klingen, dass ich dich bitten werde, das dann doch wieder nicht laut zu stellen.
Anna Ist es laut?
Sebastian wir probieren das einfach aus. Und dann gucken wir mal, was passiert.
Anna Ja.
Sebastian Er soll natürlich gern mithören. Ansonsten muss er das dann übermorgen hören. hören. geht. Also er spricht auch mit uns. Dann sage ich mal Hallo unbekannterweise.
Anna bin der Sebastian.
Sebastian Ach, hallo Sebastian. Schöner Name.
Anna Ja, oder?
Sebastian Oh je. Also es ist tontechnisch so ein bisschen grenzwertig tatsächlich. Wir probieren das mal. Wie gesagt, wir schauen mal. Das wird dann vom Chat so ein bisschen abhängen.
Anna Nee, ich bin wieder leiser. Dann musst du es halt eben dir drüben anhören, in einem anderen Zimmer. Ja,
Sebastian Also sagen wir mal so, Sebastian, du kannst einfach nächste Woche, rufst du einfach an und dann kannst du alles widerrufen, was deine Sub dann hier so erzählt hat. Das ist gar kein Problem.
Anna du sollst nächste Woche anrufen und dann alles widerrufen, was ich so von mir gegeben habe.
Sebastian Die Gelegenheit kriegt er.
Anna Okay, ja, die Möglichkeit hat er.
Sebastian die Möglichkeit hat er.
Anna Haben wir abgeschlossen. Ja, also
Sebastian Sag mal, du hast eben so mit einem Satz gesagt, so ein bisschen über Beziehung wolltest du reden.
Anna bei uns ist es in der Beziehung erwachsen, mehr oder minder, dass man dann beiderseits die Neigung für BDSM kennengelernt hat oder hat schätzen gelernt.
Sebastian Oh, das heißt, wie lange seid ihr zusammen?
Anna Und wir sind jetzt knapp sieben Jahre zusammen und mit einer Vanilla-Beziehung dann angefangen und so ungefähr 2017 habe ich so die ersten Einträge in ein kleines Tagebuch oder in so ein Storybook geschrieben, um irgendwo Luft zu verschaffen. Weil man ja mit niemandem geredet hat und sich nirgends geoutet hat und keinen Kontakt zur Szene gesucht hat. Und deshalb kann ich das nachvollziehen bis 2017. Nein,
Sebastian Okay, so Moment, das heißt, du hast dann irgendwann gesagt oder hast du das Buch rübergerückt und hast gesagt, lies das mal und find das jetzt bitte gut. Oder, ich mein, ja.
Anna es sind eher so, das hat er gemacht, das finde ich toll und ich schreibe es jetzt mal auf. Oder dazu bin ich bereit, möglicherweise einen Schritt weiter zu gehen. Ich glaube, das könnte mir gefallen. Und so ist es halt eben dann, ja, keine Ahnung. Man muss dazu sagen, es ist eine Beziehung auf Distanz, zumindest zum größten Teil. Wir hatten jetzt auch mal ein Jahr sehr intensives Zweisamkeit in einem kleinen Zimmer, nämlich in einer WG und das ist nun mal Beziehung auf engstem, engstem Raum. Aber ansonsten muss man sich ja irgendwo ein bisschen Luft verschaffen. Und hier, das ist dann auch ein Büchlein, in das man reinschreiben kann und ja, das auch kommentieren kann und selber nochmal nachlesen kann.
Sebastian so, ihr habt darüber kommuniziert über das Buch.
Anna Das kann theoretisch auch wandern. Praktisch wird es eigentlich nur durch mich geführt.
Sebastian Jetzt hast du aber doch Glück gehabt. Also wenn er dein Dom ist und du die Sub, er hätte ja auch feststellen können, oh ja, was du erzählst, das finde ich alles total toll, dann bedomme ich doch mal.
Anna Ja, das
Sebastian Also das hätte ja auch, ja,
Anna hat sich direkt von Anfang an rausgestellt. Ich glaube, so ein bisschen kam es auch dadurch, dass, naja, ich weiß nicht, es fing an mit Hände über dem Kopf festhalten etc. Ich mochte die Kontrolle und er mochte die Kontrolle geben. Und das hat sich halt eben in den letzten Jahren deutlich, deutlich gesteigert. Und bis dahin, dass man jetzt halt eben auch Kontakt zur Stammtischen sucht und mit dem Fesseln anfängt, beziehungsweise sich dann auch mal richtige Seile kauft. Die Baumwollseile reichen dann da an dieser Stelle nicht mehr weiter und sich gute Spielzeuge auch mal zulegt, unter anderem diese Gerte oder so, dass man da auch mal Geld in die Hand nimmt und nicht alles selber sich bastelt. Und ja, tatsächlich sind mir sogar zwei Flogger jetzt geglückt, die gut und gleich sind, dass man dann so einen schönen, weichen, warmen Flogger hat zum Aufwärmen.
Sebastian das Aufwärmen, das vergesse ich manchmal, kriege ich auch mal böse Blicke.
Anna Ja, das ist wirklich... Ich auch. Er kommentiert es gerade.
Sebastian wer es nicht gehört hat er hat im Hintergrund gerade gesagt, ich auch da sind wir uns einig, das muss am Namen liegen dass wir nicht fähig zu manchen Dingen sind
Anna Ich habe mir das eigentlich so gehofft, dass er dadurch, dass er jetzt wenigstens das entsprechende Werkzeug hat, dass das dann häufiger mal kommt, aber ich habe es auch schön präsentiert, wir haben so einen ganz tollen Ständer da, wo ich es dann dran gehangen habe, aber wird jetzt mal genutzt, mal sehen, aber ich bekam dafür heute auch eine Massage insofern, also es ist völlig ausgeglichen, ich kann nicht klagen, ich kann wirklich nicht klagen, ja
Sebastian sag mal ich, okay du bist einfach glücklich und da wie gesagt, Glück gehabt, dass ihr da also ihr habt ja damit angefangen aber so richtig, dass ihr jetzt
Anna sehr. Das
Sebastian Sadomasochisten seid, das ist ja was das kommt ja manchmal dann erst später diese Erkenntnis, dass das was wir jetzt im Bett machen, das ist was anderes
Anna ging relativ früh. Das war relativ früh, relativ intensiv, weil ich einfach recht schnell dann loslassen konnte. Aber immer noch mit sehr, sehr viel Zärtlichkeit und viel, viel Reden. Also im Endeffekt hören wir durch deinen Podcast, wir haben nichts falsch gemacht und wir haben alles richtig gemacht, was in diesem Bereich ist, zu berücksichtigen. Und es ist sehr, sehr schön, die Vielfalt in deinem Podcast zu hören und von anderen Leuten zu hören, dass die das genauso schön empfinden, wo man sich immer selber fragt, darf man so empfinden? Ist das richtig? dich. Ja.
Sebastian ich glaube, man darf da fast alles, also empfinden darf man da eh alles, außer vielleicht Frust, wobei selbst das gehört auch mit dazu.
Anna Ja,
Sebastian Also wenn die Botschaft bei dem Podcast, ich meine, ich kann ja erzählen, was ich will, aber die Gäste sind ja eigentlich spannend, wenn die Botschaft dabei rumkommt, dann bin ich da natürlich super happy, gar keine Frage. Und ich empfinde das tatsächlich als relativ selten, dass ein Paar, was in einer Vanilla-Beziehung zusammenwächst, dann gemeinsam BDSM entdeckt und dann kompatibel ist. Weil ganz oft ist das ja der Keil in der
Anna und das ist witzig.
Sebastian ja super.
Anna Ja, das bekamen wir auch durch dieses erste Regoos Event auch wieder vermittelt, wie ihr habt euch in einer Vanilla-Beziehung kennengelernt und ja, und es ist die erste so richtige, richtige Beziehung so für uns beide und umso schöner.
Sebastian Super.
Anna Also ich möchte überhaupt nichts missen an dem.
Sebastian Ja, wenn doch alles so schön ist. Ich weiß, dass Menschen so sind, die wollen ein bisschen höher und schneller und weiter.
Anna Ja, also
Sebastian Was gibt es denn so, wo ihr sagt, das möchtet ihr jetzt probieren? Das ist jetzt euch wichtig, dass ihr das in Zukunft erlebt oder macht oder, ja.
Anna Also es geht dann in Richtung Hängebondage und da ich aus einem medizinischen Kontext komme, sind wir schon auf Sicherheit und so weiter und denken uns so, ach, Kontakt zur Szene könnte uns nicht schaden. Vielleicht müssen wir nicht alle Fehler, die gemacht wurden oder andere schon gemacht haben, selber machen und der Austausch hilft da einem. Aber bisher, er hat auch ein sehr, sehr gutes anatomisches Verständnis und auch solche Dinge, wie nicht direkt an den Handgelenken fesseln bzw. sich Gedanken machen, wo laufen die Adern lang und wo sind Nerven, die offen relativ an der Oberfläche sind usw., dass er da ein sehr gutes Verständnis hat und das sehr toll macht. Ja,
Sebastian ich höre da einfach auch raus, dass du dich sicher und geborgen fühlst und dass du einfach weißt, du kannst ihn da machen lassen.
Anna darum geht es uns halt eben auch durch Kontakt mit anderen, die dann einem schon mal sagen, ach bitte achtet doch nochmal darauf. Aber bisher haben wir oft den Eindruck, dass wir da nicht viel falsch gemacht haben. Aber ich lebe noch und mir geht es super, super gut und ich habe auch keine Schäden davon getragen. Es ist wunderschön. Aber Hängebondage hat immer irgendwo eine Suspension, immer irgendwo ein gewisses Restrisiko, was nun mal bleibt.
Sebastian gut, aber das ist ja auch die Sache mit dem Risiko. Manchmal macht ein bisschen Risiko ja auch erst richtig Spaß. Das mal nicht vergessen, dass das irgendwie dann doch besonders gut sein kann.
Anna Ja, und dann in Richtung Elektro vielleicht nochmal gehen und vielleicht sich da selber nochmal was bauen. Hypnose haben wir jetzt durch deinen Podcast und durch die tolle Community, die du damit passiv zwar ins Leben gerufen hast, aber dadurch dann auch Kontakt zur Hypnose bekommen, das bauen wir aus. Und das ist sehr, sehr viele Möglichkeiten, die dann auch die Beziehung auf Distanz nochmal sehr, sehr interessant machen können. Und das Spiel, wenn man dann mal zusammen ist, umso intensiver machen kann.
Sebastian ist natürlich, Partys habt ihr schon besucht?
Anna Nein, das
Sebastian das steht also noch aus. Klar, im Moment ist das auch alles blockiert.
Anna steht irgendwann mal, ja. Ich
Sebastian Da ist ja dann auch so die Frage Interaktion mit anderen. Ist das was, was euch reizt oder sagt ihr, nein, wir beide miteinander, das ist genau das, was wir wollen?
Anna schätze mal, bisher steht, also von seiner Seite auf keinen Fall und von mir erst einmal auch auf keinen Fall. Da sind wir total monogam und total, ja, die Zweisamkeit liebend. Aber ich kann nicht sagen, wie wir dann in 20 Jahren darüber reden würden.
Sebastian es reicht ja, wenn wir dann in zwei Jahren einfach miteinander sprechen, dann gucken wir mal, was sich alles verändert hat.
Anna Keine Ahnung. Ich
Sebastian Das ist ja das Tolle, wenn man damit anfängt, da verändert sich so unglaublich viel. Es muss ja nicht in die Richtung gehen, es kann ja auch genau in eine ganz andere Richtung gehen. Was weiß ich, irgendwann entdeckst du deine Liebe zum Switchen, kann sein.
Anna entdecke meine Liebe momentan ein bisschen zum Brat sein. Das ist nicht gut.
Sebastian naja, oder doch besonders gut, ne? Also, ich sag mal so, für ihn ist es ja auch schön, ne? Ja, natürlich, man kann immer hauen und machen und tun, aber es schadet immer nicht, auch einen Grund zu haben, finde ich.
Anna fordern.
Sebastian Das ist immer gar nicht so schlecht.
Anna natürlich. Den liefere ich allein, wenn ich meinen täglichen Sport oder meine tägliche Einheit, Aufgaben nicht erfülle.
Sebastian Oh, du hast gerade Aufgaben gesagt.
Anna Liefere ich schon so. Also täglich
Sebastian Das ist natürlich der Punkt, wo der Sebastian immer nachfragt. Es gibt also Aufgaben und Strafen und Rituale. Also was für Aufgaben hast du denn? Okay,
Anna Sport treiben und der kann auch überprüft werden, dass ich den mache, ebenso einer Sprache nachgehen. Und je nachdem, welche eigenen Ziele ich mir auch setze und auch halt eben möchte er natürlich, dass ich geistig und körperlich fit bin, um dann ja auch bespielt zu werden.
Sebastian also das ist aber auch so, dass du auch selber dann Ziele setzt. Das hier, das möchte ich gerne erreichen. Unterstütz mich mal dabei.
Anna Sowohl als auch. Also Spagat zum Beispiel ist ein eigenes Ziel, dem ich jetzt überlegt hatte, noch mal intensiver nachzugehen, in so einem Monat mal wieder anzufangen. Aber, das darf er jetzt nicht hören,
Sebastian Moment, warum möchtest du ein Spagat können?
Anna aber
Sebastian Hast du da ein Bild im Kopf?
Anna weil ich ihn damals gekonnt habe und ich es schön finde, wenn man irgendwo ein bisschen gedehnt ist und nicht wie ein Stock steif und alt wird.
Sebastian Okay, jetzt habe ich natürlich das Bild im Kopf, so ein Bondage, wo dann quasi die Beine parallel voneinander wegstehen und er dann seinen Spaß mit dir hat.
Anna Ja,
Sebastian Ist das ein Bild, was du auch hast?
Anna er grinst gerade. Ich halte jetzt mal den Rand. Er lacht gerade neben mir. Ich glaube, das erklärt es.
Sebastian Ja, ein bisschen. Mädchen. Okay, da merke ich aber auch, dass du auch selber so ein bisschen Fantasien dann hast und auch vorantreibst und sagst, okay, ich gucke jetzt, dass ich die Voraussetzungen schaffe, damit er dann das auch umsetzen kann.
Anna Ja, wie gesagt, es ist sehr, ja, nicht nur von einer Seite ausgehend.
Sebastian Ja,
Anna Klar, man hat auch selber den Anspruch. Das ist halt eben auch oft das Problem, dass ich einen sehr, sehr hohen Anspruch an mich habe Und mich damit auch manchmal überfordere. Auch in Studiumstechnik, da darf kein Fehler einem unterlaufen, weil sonst direkt andere Konsequenzen folgen. Und daher nimmt er auch manchmal den Druck raus bei mir, weil ich einfach dazu tendiere, immer zu hoch zu gehen und zu sehr mich unter Druck zu setzen. Und da darf man dann auch mal verletzlich und klein sein und darf auch mal sich Fehler erlauben.
Sebastian ich glaube, das ist auch beim BDSM ganz oft so, dass da ist dieser Raum, einfach mal ganz unten zu sein, auch schwach zu sein, auch mal zu heulen wie ein Schlosshund, einfach mal alle Schleusen zu öffnen. Das geht und das ist in Ordnung und das ist ein Raum dafür, wo das okay ist. Und wo hat man das denn sonst?
Anna habe das dann, wie Corona Brennglas für die Gesellschaft ist, ist dann vielleicht wie der SM ein Brennglas für eine Beziehung, dass man den Partner in Emotionen oder so erlebt, die man dann erst vermutlich in zehn Jahren erleben würde.
Sebastian Sonst,
Anna Und so halt eben auch natürlich herausfordernd und manchmal erschwerend. Aber man weiß, worauf man sich einlässt und wie man da umzugehen hat. Und man hat gelernt, miteinander auch dann umzugehen und klarzukommen.
Sebastian könnt ja da ewig zuhören, das ist so optimal, alles perfekt, alles super, alles gut. Was gibt es denn für Sachen, die, ich muss jetzt doch nochmal ein bisschen in die Konfliktecke reinfragen, weil so ganz kann ich es nicht glauben. Gibt es denn Sachen, die er oder du gerne tun würdest, wo ihr euch nicht einig seid? Wo einer sagt, ja, das ist es vielleicht nicht so.
Anna Er nickt, mir fällt nichts ein.
Sebastian kann er dir mal was flüstern oder er schreit es einfach mal, dann hören wir es.
Anna Flüsterst du mir mal was?
Sebastian Ja,
Anna Direkt hängen. Ah ja, das Hängebondage dann direkt zu machen, ohne irgendwo den Kontakt zur Community, weil ich da einfach dann so dachte, vielleicht kennen die anderen ja ein bisschen näher, worauf man zu achten hat. Ja, dann Stahl und Ketten, das mit den Ketten dann direkt in den Hängebondage. Mir war es jetzt erst einmal lieber, nur mit Seilen ins Hängebondage zu gehen. Und ja, da gibt es so das eine oder andere, was man dann mal, ja, Kompromisse schließt.
Sebastian du bist auch nicht der erste Mensch, der sagt, ich will hängen.
Anna Nein, das will ich ja gar nicht.
Sebastian Achso, das will er tatsächlich.
Anna Das will er tatsächlich deutlich mehr als ich. Also ich finde Seile schön, aber ich muss nicht direkt die Bodenhaftung verlieren.
Sebastian Okay. Ja, man kann auch Hänge-Bondage machen, ohne dass man jetzt Seile hat, das kann ich schon mal sicher sagen.
Anna deshalb hat er es mit seinen Ketten gemacht. Das hat auch gut geklappt. Ich war auch schön sicher, aber so wie er es auch gemacht hat, ist auch alles super safe, aber das macht er dann für seine Erheiterung und ich mache es mit.
Sebastian Was macht er denn zu deiner Erheiterung? Also er wird jetzt nicht das Vibrierding rauspacken, weil das ist ja offenbar zu keinerlei Erheiterung geeignet.
Anna Zu meiner Erheiterung, da gibt es ganz viel. Und er lacht, das stimmt tatsächlich. Heute habe ich eine Massage von ihm bekommen. Das war sehr schön. Also nicht von ihm, sondern bei einer Thai-Masseurin bekam ich eine Stunde eine Massage. Das macht er für meine Erheiterung.
Sebastian also Massage, ja.
Anna So?
Sebastian Also das darf das Podcastsubbie jetzt nicht hören, dass es Massagen geben könnte von Dom, aber dass man das natürlich outsourcen kann, das finde ich gerade, das ist eine sehr gute Idee.
Anna Er hat halt eben gesagt, da gehst du jetzt hin. Das wäre ich nicht aus eigenem Antrieb. Und ja, aber das war sehr, sehr schön. Jetzt rieche ich gerade wie ein, keine Ahnung, Blumenstrauß. Wunderbar. Schön eingeölt.
Sebastian super. Wenigstens nicht nach Vanille oder Kokos.
Anna Nee, nee, nee, nee, nee, nee, sowas nicht, sowas nicht.
Sebastian Ne, ich hatte das neulich beim Friseur, da soll ein bisschen Gel rein, ja, könnte er machen, also zack, Kokos, ja, okay, danke, jetzt bitte einmal Haare waschen.
Anna Als
Sebastian Ah, ich finde das riecht fürchterlich, also ich kann das niemandem ertragen. Entschuldigung, ich schweife ab, das ist aber um die Uhrzeit immer irgendwie so, dass ich anfange in alle möglichen Richtungen abzuschweifen, das ist ganz
Anna SMJG kam ich noch durch deinen Podcast zu, haben wir jetzt Kontakt aufgenommen und bisher einen Online-Stammtisch gefunden und nochmal irgendwie zu
Sebastian Pass auf, das ist jetzt, SMJG ist das perfekte Stichwort. Pass auf, normalerweise hätte ich das jetzt gemacht, nachdem wir auflegen, aber ich werde jetzt einfach eine meiner Ankündigungen, die ich auf meinem Spickzettel hier habe, werde ich jetzt einfach erwähnen, während du noch dran bist und dann kannst du dich bitte ordentlich freuen, denn am Montag erscheint ja eine neue Folge und ich habe den Trailer nicht fertig, weil der Trailer ist in diesem Falle kompliziert, weil der Trailer erfordert theoretisch, dass ich ihn länger als eine Minute mache, liegt halt am Thema, denn ich hatte hier Besuch vor einigen Wochen vom Vorstand der SMJG und wir haben geredet.
Anna entschuldigen. Und
Sebastian Und am Montag erscheint die Folge, da geht es also wirklich etwa 1 Stunde 20 ausschließlich um die SMJG und danach auch noch um Nina und Angie, die dann noch ein bisschen von sich erzählen. Aber das ist so voll das Thema und danach möchte ich keine Mails mehr bekommen, wo drin steht, gibt es denn auch was für junge Leute? Ich hoffe, dass ich das damit ein für alle Mal erschlagen habe und sagen kann, Jeder, der den Podcast hört, der hat jetzt davon gehört und der kann jetzt den Link aufrufen und dann ist Ruhe im Karton.
Anna ja, in der Telegram-Gruppe ist das Alter auch sehr, sehr gemischt. Da sind Leute, die jung sind, willkommen bis drauf. Da gibt es keine großen Altersbeschränkungen. Alles zwar in der Telegram-Gruppe ab 18, aber auch da merkt man die Vielfalt. und nicht, wie man es immer wieder in den Podcasts hört, bei Stammis sind dann entweder die oder die anderen, sondern das finde ich sehr, sehr angenehm.
Sebastian Entschuldigung.
Anna Vermutlich der Erste, der dir begegnet. Du sprichst ja jeden direkt an.
Sebastian Nein, doch niemals tun.
Anna Die
Sebastian Es ist ja nicht so, wenn man in Hannover auf den Stammtisch geht, dass man dann erstmal gezeigt kriegt, das da hinten ist ja Sebastian, wenn du zu dem gehst, der stellt dir Fragen. Wobei, das ist besser geworden, das ist besser so, seitdem ich den Podcast mache.
Anna werden alle vorgewarnt.
Sebastian Jetzt habe ich ja etwas, wo ich Fragen stellen darf und habe eine Rechtfertigung.
Anna Ja, das habe ich auch schon gehört.
Sebastian Nein, aber das hat mich schon immer interessiert, dieses wie machst du das, wie empfindest du das, was macht dir daran Spaß, was nicht. Ich finde, das ist so bunt und so weit und ich glaube, das kann man noch 20 Jahre machen und es wird immer noch anders sein. Ich habe auch gestern eine Aufnahme gehabt und habe auch gestern wieder ein paar Sachen dazu gelernt, wo ich dachte, aha, okay, mein Gegenüber ist 19 und ja, aber ich lerne gerade neue Dinge. Also es ist unglaublich einfach, dass immer wieder andere Aspekte da sind, einfach aus einer anderen Lebensrealität heraus, was ich einfach so erstmal, dafür reicht meine Fantasie nicht und wenn ich keine Fantasie habe, wobei die habe ich bestimmt, aber halt nicht für solche Sachen, dann frage ich halt Leute und lasse mich inspirieren und wenn man das dann ein bisschen umrührt und auch ein paar Sachen zusammenkippt, dann kommt dann irgendwie der Sebastian Stix bei der ganzen Nummer raus, der das Podcast so wie bespaßen kann. So. Hi. Ja,
Anna und so wunderbare Tassen hat, von denen mein Dommel schon eine hat, aufgrund diesem wunderbaren Laden und mir fehlt sie noch.
Sebastian fehlt sie noch. Pass auf, deinen Namen habe ich, du hörst das jetzt akustisch. Ich raschel mal ein bisschen. Ich habe deinen Namen jetzt eben in die Kiste schon reingepackt. Also sobald wir aufgelegt haben, werde ich tatsächlich hier mal einen Namen rausziehen. Und das Schöne ist, du bleibst ja in der Kiste drin. Und wenn du die heute nicht gezogen wirst, dann vielleicht beim nächsten Monat oder danach oder danach, das kann ewig so weitergehen, wobei ich habe so wenige von diesen Tassen nur noch, ich muss also irgendwie Nachschub beschaffen. Ich muss mal gucken.
Anna aber die Sprüche, die gibt es ja. Also da habe ich ja auch gehört, da fehlt es dir an keinem.
Sebastian es sind ja nur 160 Stück. Also da wird was dabei.
Anna Ach, entschuldige.
Sebastian Also ich kann die nächsten 10.000 Tassen unterschiedlich gestalten.
Anna Ja,
Sebastian Also immer wie 50 mit einem Spruch oder so. Dann hat das ja auch so einen gewissen Sammeleffekt. Dann kann man sagen, ich hab zwar schon die Tasse, aber die nächste ist ja auch cool, die nehm ich dann auch noch.
Anna ich glaube,
Sebastian Gott. Ich hab mir übrigens überlegt, ich werd, wenn ich jetzt schon eine Tasse verlose, dann pack ich da auch auch noch eins von diesen schönen Kochlöffeln dazu. Irgendwie das ganze Podcast-Zubehör landet irgendwie immer in der Küche. Das ist fürchterlich.
Anna da darf ich jetzt nicht mich drüber freuen. Ich glaube, das macht mir später nicht so viel Freude, aber ich weiß, wie man damit eine Freude machen kann.
Sebastian Also wir
Anna Und da er das mithört, weiß er auch, worum es geht.
Sebastian benutzen die Pfannenwender tatsächlich zum Pfannkuchen wenden. Wozu denn sonst?
Anna Ach ja, entschuldige.
Sebastian Steht doch sogar drauf. Nur für Brat und Koch.
Anna Ja, ja, ja.
Sebastian Also
Anna Ja, ja.
Sebastian wenn er was anderes tut,
Anna Dann muss ich mich halt eben demnächst besser benehmen, damit ich weniger brat werde.
Sebastian dann wird es schaffen den Begriff Brat in Brat.
Anna Nein, dann machst du demnächst Pommeskuchen.
Sebastian genau.
Anna Mitbekommen.
Sebastian Tja, da wirst du leiden müssen.
Anna Okay, alles
Sebastian Vielleicht schaffen wir es ja, den Begriff Bread in Brat umzuwandeln, dass das auch tatsächlich so ausgesprochen wird in der Community. Oh weia. Alle, die den Podcast kennen, sagen nur noch Brat. Okay, pass auf Anna, damit ich das heute noch unterkriege und damit überhaupt noch jemand zuhört, wenn ich hier irgendwas auslose, würde ich sagen, ich bedanke mich jetzt ganz herzlich für deinen Anruf. Schön, dass du durchgekommen bist und auch gesagt hast, dass es irgendwie nicht funktioniert. Wenn der Sebastian im Hintergrund auch nochmal ein paar Takte sagen mag, Manchmal finde ich das toll, auch die andere Seite mal zu hören.
Anna gut. Will ich ihn reden lassen dazu?
Sebastian Dann würde ich sagen, ich würde ihn sehr gerne einladen. Nächste Woche kann er einfach anrufen oder wenn er mag, kann er mir auch vorher Bescheid sagen. Und dann können wir kurz quatschen, dass das auch sicher klappt. Also wenn er Lust hat, Sebastian, im Hintergrund, du bist herzlich eingeladen, allein schon aufgrund des Namens. So,
Anna Vielen Dank. Ja, er hat jetzt den Hörer für diese Weile an das Ohr bekommen. Es kommt eine Mail, kam gerade aus dem Off.
Sebastian hervorragend. Ja gut, pass auf, dann sage ich euch beiden jetzt Tschüss. Schönen Restabend noch, habt viel Spaß miteinander und vielleicht gewinnt er ja gleich noch einen Kaffeebecher. Ja, gut, tschüss. So, das waren Anna und Sebastian. Ach, also heute ist irgendwie so, heute ist so ein Flow drin, sehr schön. Ich würde sagen, jetzt bitte niemanden mehr anrufen, denn wir haben es schon wieder Viertel vor elf. Kann doch nicht wahr sein. Manchmal so, manchmal so. Und ich gebe euch nochmal ganz kurz einen Zwischenstand zu der Klagegeschichte, weil da wurde ich schon mal von ein, zwei Leuten gefragt. Ich kann euch sagen, der Zwischenstand lautet kein neuer. Ja, wenn es irgendwas Neues gibt, das kann wohl ein Jahr dauern, dann werde ich dazu was verlautbaren. Bis dahin, ja, und wer jetzt nicht weiß, worum es geht, ich werde davon schon nochmal erzählen. Okay, so, Kaffeebecher. Also einen habe ich hier, ich habe wirklich nur noch ganz, ganz wenige. Und ich habe mal geguckt, also bis Folge 45 werden sie reichen, wenn ich jeweils nur mit einer Person spreche. Und dann muss ich mich wohl um irgendwas Neues kümmern. Aber ich habe es versprochen, deshalb mache ich das jetzt. Ich schüttel mal hier die Losbox. Und habe jetzt hier noch ein paar Namen reingeschmissen. Es sind gar nicht viele drin und der Modus ist eben der, wer hier anruft und durchkommt, der kommt in die Kiste rein. Und wenn er nicht gezogen wird, bleibt er einfach drin, so lange, bis er irgendwann mal gezogen wird oder bis ich das halt nicht mehr mache. Und ich wühle jetzt nochmal rum, wie gesagt, es sind nicht viele, das wird hoffentlich irgendwann mehr und habe jetzt einen Zettel in der Hand und das ist ja, ja, das ist Daniel, mein Gesprächspartner von ganz am Anfang heute. Ja, Daniel, herzlichen Glückwunsch, du kriegst einen Kaffeebecher. Sehr gut. Da macht man einmal eine Ausnahme und sagt dir hier, der vorgebriefte Gast kommt trotzdem mit in die Kiste rein und siehe da, schon gewinnt er. Also ihr seht, ich ziehe das hier ganz ehrlich raus und dann schreibe ich hier mal drauf, einmal Kaffeebecher. Ja, und sollte er aus irgendeinem Grund den nicht haben wollen, mache ich das ganz einfach, dann ziehe ich nächsten Monat zwei. Ich glaube aber nicht, dass das passieren wird. Also Daniel, ich werde mich bei dir jetzt morgen nochmal melden, dann kriege ich eine Adresse von dir und dann packe ich den ein und dann wünsche ich dir ganz viel Spaß mit Kaffeebecher und Brat und Koch und dann, ja, läuft das. Was habe ich noch zu erzählen? Ach ja, den BDSM Spruch der Woche. Also ich habe ja tatsächlich die 160 Sprüche von euch bekommen, wofür BDSM steht und ich sage ja jede Woche einen und dann habe ich heute ausgesucht oder das Podcastsubbie hat eigentlich heute vorgeschlagen Business Development Sales and Marketing BDSM. Passt super. Super, und das kann ich jetzt auch noch ganz viele Folgen machen, also ich bin mal gespannt, also auf die nächsten Kaffeebecher kommt definitiv was anderes drauf, wenn es denn überhaupt Kaffeebecher gibt, kann ja auch Espressotassen geben, die finde ich eh viel cooler, weil wir trinken ja eh viel mehr Espresso. Also, ja, liebe Hörer, ich glaube, ich bin soweit durch. Ich kann jetzt noch irgendwelchen Quatsch erzählen, dass inzwischen ein Terabyte Podcast-Rohdaten zusammengekommen sind und ich die heute angefangen habe, um irgendwelche anderen Geräte auszulagern, damit sie langzeitarchiviert sind. Und also tatsächlich, das wird immer mehr und ich bewahre das eben schön auf, falls man irgendwann mal nochmal eine Folge umschneiden muss oder irgendwie vielleicht nochmal ein paar O-Töne braucht, dann ist das gar nicht schlecht. Ich erwähne noch ein letztes Mal, wer was kochen möchte für Dom, für Sub, für sich selbst, für die Verwandtschaft, ist eigentlich völlig egal. Sucht euch was Schönes aus, postet das. Anleitungen gibt es da in den Shownotes von mir, auch mit ein paar schönen Bildern, was ihr dann gewinnen könnt. Und dann freue ich mich, wenn noch ein paar Menschen mitmachen. Und dann wird aber nicht ich da irgendwie Lose ziehen, sondern das wird dann Lena machen. Und jetzt habe ich noch eine letzte Frage von Blue Rose im Chat, wie man nämlich an die Pfannenwender kommt. Ja, dazu kann ich sagen, an die kommt man, es gibt ja, die kann man jetzt nicht kaufen oder so. Davon habe ich halt ein paar und die packe ich halt mal mit in irgendwelche Päckchen rein, das mache ich ganz spontan. Weil ich aber letzte Woche gemein war, kann es sein, also letzte Woche habe ich zum Beispiel, nachdem das Intro lief, nochmal irgendwie nochmal schnell draufgesprochen in den Stream, wer jetzt als erster hier ruft, der kriegt einen. Also seid da gefasst, es kann immer wieder sein, dass irgendwie eine Möglichkeit gibt, an diese Pfannenwender ranzukommen. Ich habe allerdings auch nicht so viele, Ich würde gerne mehr produzieren, aber sämtliche Gastronomie-Großhändler haben die Dinger nicht mehr in ausreichenden Stückzahlen, dass ich die hinterher irgendwie veredeln lassen könnte. Aber das ist wirklich so ein Giveaway und da will ich auch kein Geld für haben, sondern wer eins kriegt, der kriegt halt eins und dann kriegen wir das schon irgendwie hin. So, ich glaube, ich habe jetzt mich leer gequatscht. Montag gibt es die neue Folge, Thema SMJG mit Nina und Angie. Trailer dazu morgen in allen möglichen Social Media Kanälen. Ich werde mich ansonsten jetzt dem Wochenende so langsam widmen, nur noch einen Tag, nur einmal arbeiten. Yay. Und ich freue mich auf euch nächste Woche, denn die nächste Folge gibt es am 8.10. Donnerstag, also 20.30 Uhr. Ich habe noch kein Thema rausgesucht oder irgendwas, aber das hat ja heute schon ganz gut geklappt. Wer ansonsten auch noch irgendwelches vor sich hin rostendes Spielzeug hat, kann aber auch gerne nächste Woche nochmal anrufen. Da bin ich einfach neugierig, was bei euch so zu Hause abgeht. So, und jetzt wünsche ich euch einen schönen Restabend. Macht's gut, kommt gut ins Bett. Tschüss.