Unvernunft Live. 03.09. - Sexarbeiteranfangsbecher

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Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer 32 und jetzt habe ich vier Wochen Pause gemacht und das war ja total schön, also nicht die Pause, aber die letzten vier Wochen und jetzt freue ich mich aber wieder richtig hier loszulegen. Ihr habt mir gefehlt, muss ich ja ehrlich zugeben. Und ja, ich begrüße auch den Chat, ihr seid wieder zahlreich versammelt. Vielen Dank, schön, dass ihr da seid und ihr helft mir bestimmt heute Abend hier durch. Und mir hilft natürlich auch das Podcast. Subi, das sitzt hier neben mir und bewacht alles und schaut alles an und ist einfach da. Und jetzt bewacht sie gerade und stellt fest, ich sei zu leise. Na, da kann ich was tun. Wie immer. Jetzt sollte es besser sein. Okay. Okay, so, ja, womit fangen wir an? Ich habe heute ganz viel zu organisieren, ganz viel alles und erstmal will ich wissen, bin ich jetzt laut genug? Mal gucken. Und ja, ganz viel Kleinkram, weil es ist ja viel passiert in den letzten Wochen. Ich habe auch eine Folge, nein, zwei Folgen aufgenommen und die erste davon mit Thomas, die erscheint auch schon am Montag. Lars und Tessa waren zu Besuch, am Samstag kommt die SMJG und Blue Rose habe ich nächste Woche auch hier zu Gast, also ihr merkt, da entsteht gerade richtig viel und ja, ich freue mich jetzt einfach drauf, dass es die nächsten Wochen und Monate hier, ja, dass hier einfach die Post abgeht. Heute werde ich einen Gast haben, warten wir noch zwei, drei Minuten, Sarah Blume wird gleich dabei sein und dann können wir da über diese Folge sprechen. So und weil ich da so viele Mails bekommen habe, reden wir mal über Kaffeebecher. Und zwar, ich habe sie endlich bekommen mit eurem Spruch, ihr habt ja da vor meinem Urlaub ganz viele Sprüche eingereicht und ich habe dann einen Tassenproduzenten gefunden, der das auch macht und dann war das total kompliziert, weil Vorder- und Rückseite und was für ein Druckverfahren und überhaupt und dies und das und jenes. ist. Fakt ist aber, die Dinger sind letzte Woche gekommen und ich hab auch schon mal, ich glaub über 20 Stück hab ich schon zur Post gebracht und durch die Gegend geschickt und dann, jetzt krieg ich hier eine Meldung, zweimal ja, einmal nein, Lautstärke. Ich habe keine Ahnung, was du mir sagen willst. Ganze Sätze, liebes Podcast-Zubi, danke schön, dann verstehe ich dich auch. Wir gucken mal. Okay, also ich hab ganz viele Mails bekommen, ich will so einen Kaffeebecher haben, dann hab ich immer gesagt, ja, ihr müsst dann mitmachen und nämlich wer im Podcast mitmacht, wer mit mit mir eine Folge aufnimmt, der bekommt einen. Das ist ja die Idee dahinter, dass ich ein kleines Gimmick habe, wo ich einfach sagen kann, Dankeschön, dass du das mit mir gemacht hast. Hier ist eine kleine Erinnerung. So, dann habe ich überlegt, kann ich vielleicht ein paar Kaffeebecher verkaufen, damit ein paar Menschen die bekommen können. Habe dann festgestellt, das ist total mies, weil ganz ehrlich, da muss ich dann irgendwie 4 Euro Porto draufkleben und dann kostet so ein Kaffeebecher irgendwie schnell 15, 20 Euro und ja, das ist einfach viel zu teuer und das ist ja Quatsch und ich kann euch jetzt schon mal sagen, es gibt einen Weg und dem Chat schicke ich jetzt einfach mal einen Link. Ich habe nämlich einfach dem Menschen vom Baumwoll sei gesagt, Mensch, magst du die nicht bei dir in den Shop packen? Ich schicke dir ein paar und dann können die Leute allen möglichen anderen Kram bestellen und dann fallen die Versandkosten gar nicht mehr ins Gewicht und wer was spenden möchte, der kann das gerne tun. Guckt mal rein, ansonsten diesen Link gibt es dann auch in den Shownotes und da kann man dann einfach reinschauen und dann passt das. So, jetzt habe ich das schon mal gesagt und ich glaube, jetzt fangen wir erstmal hier richtig an und dann komme ich mit dem ganzen anderen Update-Kram noch hinterher und ich werde jetzt einfach mal Sarah Blume anrufen. Mal gucken, ob das funktioniert. Klick und dann schauen wir mal. Wahrscheinlich sind die Hörer jetzt eh alle auf irgendwelchen Webseiten am Gucken. Wir werden sehen.
Sarah Blume Hallo, hallo,
Sebastian Hallo, du bist schon direkt drauf.
Sarah Blume ja, oh mein Gott, ja, guten
Sebastian Ja,
Sarah Blume Abend allerseits,
Sebastian ja, hi. Wir haben ja die Folgenummer, ich weiß es gar nicht mehr, die vorletzte.
Sarah Blume 33, ja,
Sebastian 33 war es. Ja, ich komme bei dem Zählen ja nicht mehr ganz klar. Die haben wir gemacht, die ist jetzt vor etwa, ich glaube, drei Wochen erschienen. Und ja, wir können jetzt alles ergänzen, was da reinkommt. Ich freue mich, wenn der Chat die eine oder andere Frage hat, denn bei dir war das ja auch ein bisschen kompliziert. Ich weiß nicht, kannst du einmal die Folge zusammenfassen in 30 Sekunden?
Sarah Blume 30 Sekunden, ach du meine Güte, macht einer die Uhr, also es ging in dem Podcast darum, dass ich mich in meiner Komplexität wälze und im Prinzip vier verschiedene Individuen in einer Person verkörpere, Einmal die Sub und O, Sarah, die jetzt hier spricht. Einmal den Dom, Martin, auf der anderen Seite, der auch noch existiert. Das Ganze getoppt, weil beide jedenfalls noch der Sexarbeit nachgehen. Und oben drüber ist dann noch dieser Gesamtbegriff Trans. Den Trans-Begriff haben wir im Podcast nicht ganz ausführlich beleuchtet, weil irgendwann ist die Zeit so schön, sie ist dann auch vorbei. Ich glaube, vier Stunden waren wir in der Aufnahme drin und runtergebrochen auf zwei Stunden. Das war schon jede Menge Info.
Sebastian Ja, also ich wundere mich auch mal wieder, dass Menschen den Podcast, die Folgen bis zum Ende hören. Ich sehe das ja immer, also zumindest bei Spotify kann ich das sehen und denke mir immer, boah, Wahnsinn. Also ich hätte selber die Geduld ja nicht, aber der Hörer ist ja König, was das angeht. Okay, so jetzt pass auf, ich habe ja selber so ein paar Sachen, wo ich sage, da müssen wir mal drüber sprechen. Was ich an Feedback bekommen habe, ist erstmal so ein bisschen dieser Zeitfaktor. Mein Gott, dieser Mensch lebt für seine Sexualität, dieser Mensch hat offenbar unfassbare Mengen an Zeit, weil wie kann man das alles machen? Und dann ist noch dieser Punkt gewesen, Dom, ein bezahlbarer Dom, sage ich mal. Das ist etwas, wo es eigentlich immer nur Gerüchte gibt, dass es das geben soll und es soll es auch geben, aber es war auch einfach mal für mich spannend, da mit reinzuhören. So, und jetzt habe ich einfach, ich mache das jetzt mal so, ich nehme jetzt einfach mal die erste Hörerfrage aus dem Chat und die werfe ich dir einmal um die Ohren. Einverstanden? Okay, also The Bread Apfel, mit dem Bread, da komme ich später noch zu. Hat sich Martins Persönlichkeit im Rahmen seiner Transition auch geändert oder ist er noch ganz der Alte? Kurze Erklärung, Martin ist ach, erklär du es so einfach, es ist mir zu kompliziert.
Sarah Blume Um die Frage zu beantworten, nein, hat es nicht. Das ist das Erste. Der Martin ist halt immer noch sexuell gesprochen dominant unterwegs. Und nein, hat sich nichts daran geändert. Ich lebe auf diese Art und Weise zwischen den Welten. halt mein Switcher-Leben aus. Wo Martin halt der Dominante den dominanten Teil repräsentiert und Sarah halt den Devoten. Ja,
Sebastian Okay. Da mag ich jetzt noch mal zu wissen. Dieser Switch, also im Grunde tust du ja als Martin Dinge, die Sarah nicht tun kann und umgekehrt. Warum funktioniert das? Also ich kann in meinem Kopf keinen Schalter umlegen und sagen, so andere Situation, so ist es halt.
Sarah Blume weil es einfach geht. Ich kann dazu nichts anderes sagen. Also ich habe mir da nie größere Gedanken gemacht. Es gab mal so den Moment, wo ich halt auch durchaus einfach Lust empfunden habe, es einfach mal auszuprobieren, diese Devote-Seite. Und Und was ich halt dann auch als Mann erlebt habe, aber ich habe mich damit nicht identifizieren können. Das ging irgendwie nicht. Keine Ahnung, ob da jetzt nur Erziehung oder sonst irgendwas dran hängt. Ich habe festgestellt, dass es einfach nicht funktioniert und habe mir dann im Kopf im Prinzip die Sarah dann halt zurechtgenommen Und bin dann in diese Rolle im Kopf reingeschlüpft. Und erst viel, viel später ist das Ganze dann auch in der Persönlichkeit nach draußen gegangen. Und danach habe ich mir nie wieder Gedanken darum gemacht.
Sebastian Okay, jetzt hätte ich ja so den Eindruck, ich kenne das ja selber, dass man sich so ein bisschen etwas rantastet, dafür braucht man vielleicht eine Hilfe oder etwas, was so ein bisschen die Mauer bricht. Also die Frage ist einfach, könnte Martin jetzt Dinge tun, die er vor ein paar Jahren nicht tun konnte? Okay, das ist ja einfach.
Sarah Blume Ja, es tut mir leid. Also ich bin da ziemlich unkompliziert. Martin entwickelt sich auf eine ganz eigene Art und Weise weiter, genauso wie Sarah das letztendlich auch tut. Natürlich profitieren beide voneinander, das ist gar keine Frage. Aber es gibt einige Dinge, die Sarah tut, die wird Martin noch nicht mal für Geld machen. Und andersrum.
Sebastian Ein Beispiel, was würde Martin nicht mal für Geld machen, was Sarah kann?
Sarah Blume also in ihrer privaten BDSM kommt das nicht vor auf gar keinen fall aber für geld lässt sich Sarah auch schon mal Kaviarspielchen über sich ergehen und das ist für den Dom aber auch den Dominus absolut geht nicht nicht zu machen also passiv im prinzip ja weil es auch gut bezahlt wird es kommt dazu und aber aktiv nein das
Sebastian Du hast gerade gut bezahlt gesagt. Spannenderweise, also ich habe nur eine Mail bekommen, wo jemand gefragt hat, Mensch, da wird ja gar nicht gesagt, was das kostet. Das willst du auch gar nicht verraten, ne?
Sarah Blume will ich auch gar nicht verraten weil das geht dass das wird dann immer so schnell als allen allgemein verbindlich dann eher gehalten wenn die sache sagt eine Kaviar in einer Session mit mir also ich passiv du aktiv kostet so viel da wird das gleiche so für allgemein verbindlich genommen und da spielen Preise keine Rolle wer das gerne wissen mag der kann mich gerne auf twitter anschreiben und dann kommt man darüber ins gespräch das ist aber nix für hier Betriebsgeheimnis sozusagen
Sebastian Ja, ich muss das ja zumindest einmal ansprechen.
Sarah Blume fragen ist erlaubt im
Sebastian Ja, naja, das ist ja schon so ein bisschen interessant, ne? Aber das hatte ich auch bei Nika, sie wollte auch nicht rausrücken. Ja, sie hat mir was gesagt, aber da musste sie dann sicher gehen, dass das Mikrofon zehn Meter weit weg ist.
Sarah Blume äußeren
Sebastian Ich habe noch eine Frage von Temel, nämlich wie definierst du für dich deine Weiblichkeit beziehungsweise Unterschiede zwischen männlich und weiblich?
Sarah Blume erstmal nein also zuerst ist es im kopf passiert mit dem wenn ich hatte die rote dinge tür die rote dinge gemacht habe hatte ich sage im kopf und fühlte mich auch weiblich und jetzt tatsächlich so so, dass das Ganze auch schon seit geraumer Zeit äußerlich halt Gestalt annimmt. Und man sieht also ganz deutlich, auch mit zwei Twitter-Profilen, das eine ist halt der Dominus und das andere ist die Sarah und es sind zwei getrennte Accounts voneinander. Aber es steht ganz eindeutig drin in den Profilen als festgepinnter Tweet das Outing. Dass also jeder, der Profile liest oder halt angepinnte Tweets liest, ganz genau weiß, es ist eine und die gleiche Person. Aber Sarah hat letztendlich ganz andere Kundschaften oder auch Bekanntschaften als der Dominus. Es gibt gemeinsame Twitter-Freunde, gar keine Frage. Aber in aller Regel hat die Kundschaft absolut kaum Schnittmengen. Also eigentlich keine. Ich
Sebastian Okay, dieser Prozess, also ich sage mal so, wenn du sagst, Das ging erst im Kopf los. Magst du mal sagen, wie viel Zeit mental da vergangen ist von, da sind so die ersten Gedanken, hier könnte was nicht richtig sein, zu ich gestehe mir das selbst ein. Also du stehst vorm Spiegel und sagst, ich muss jetzt was ändern.
Sarah Blume habe, das ist jetzt schon die falsche Annahme, nämlich dass ich im Kopf mir gedacht habe, da ist irgendetwas falsch oder das impliziert ja schon, dass ich in irgendeiner Form falsch bin oder dass BDSM unter Umständen falsch ist. Davon möchte ich ganz weit abrücken. Ich habe gemerkt, da ist etwas und habe dann in meinem Kopf, kam das dann automatisch irgendwann dazu und dann war Sarah dann halt einfach da. Da kann sich dann Psychotherapeut irgendwann mal Doktorarbeiten drüber schreiben, ob das alles so richtig ist oder ob ich gut genug darüber nachgedacht habe. Sagen wir mal, Sarah ist eine dominante Entscheidung gewesen und hat sich dann später verselbstständigt. Schlicht und ergreifend.
Sebastian Ja, es ist immer, glaube ich, schwierig nachzuvollziehen. Ich müsste eigentlich noch einen zweiten Podcast machen, wo ich dann erst mal jeden Menschen frage, na, wie hat sich das entwickelt? Also gerade bei Transpersonen, da bin ich mir nicht sicher, ob das, ich glaube, das ist da genau so unterschiedlich, wie es bei BDSMern auch ist. Es gibt dann zwar bei BDSMern oft die Geschichte mit, es war früher in Kindheit, fing das an, aber man weiß, es ist dann doch immer ein bisschen anders und unterschiedlich. Jetzt hätte ich gerne deine Expertise. Also da kam nicht nur eine Nachricht, Mails komischerweise nicht, das kam immer über möglichst anonyme Netzwerke, das fand ich sehr spannend. Sowas wie, ja, also Spielen für Geld, das könnte ich mir auch vorstellen. Wie fängt man das denn am besten an? Und da habe ich so gedacht, was sagst du denn dazu jetzt? Und ich konnte darauf überhaupt keine Antwort geben, weil ich glaube, dass da da nochmal zwischen BDSM für Geld und BDSM für gegen Langeweile in der Freizeit, dass da nochmal eine Kluft ist, dass da nochmal eine Schlucht ist, wo man drüber springen muss. das würde mich mal interessieren, wie man so einen Schritt geht. Und das haben wir auch nicht behandelt in der Folge, wie das ist, wenn man das erste Mal sagt, okay, das ist jetzt ein Kunde und kein Spielpartner.
Sarah Blume ist eine entscheidung ja also die entscheidung kann aus verschiedensten sachen irgendwie hervorkommen nehmen wir jetzt mal das narrativ vom happy hooker an der stelle die ich ja nun mal bin ich habe einfach überlegt nachdem ich von einigen so angesprochen wurde du könntest das auch sicherlich den einen oder anderen euro mit deinen sachen verdienen da ich mich ziemlich schnell auf veränderte umstände einstelle auf personen die auf einmal mit dabei sind und die dann mitmachen und ich habe mir dann halt einfach überlegt, okay, was brauchst du denn dafür? Und habe mich dann ein bisschen was vernetzt mit Kollegen, also ich bin mit Kollegen, die ganz normal in Laufhäusern arbeiten oder in Bordellen arbeiten oder als Domina arbeiten und bin Mitglied des Berufsverbandes geworden. Ich habe mit das das Berufsverband ist erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. Bis dato habe ich immer nur so ein paar Sachen gemacht gegen dieses berühmte Taschengeld in irgendwelchen Autos oder auf Parkplätzen und so weiter. Und ich wollte das ein bisschen professionalisieren. Und da bin ich nicht einfach reingegangen und habe gesagt, jetzt mache ich das, jetzt ist hier eine Webseite und da ist jetzt ein Twitter-Account und jetzt legst du einfach mal los. Sondern ich habe mich vernetzt mit echten, leibhaftigen Prostituierten gesprochen, die das schon ein paar Jahre länger machen und habe mich da beraten lassen, worauf ich da so achten soll, weil das ich spielen kann, steht außer Frage, aber da sind ja noch ganz andere Fragen zu berücksichtigen, nämlich man ist auf einmal sowas wie Solo-selbstständig, muss Steuern abführen, muss sich anmelden beim Amt, unwahrscheinlich viele Formulare ausfüllen, man muss die Verbindungen haben, irgendwann halt dann auch sich in Studios anbieten zu können. Und halt einfach zu wissen, wie ist das alles andere als das Spielen, worauf muss ich da achten. Und das habe ich mir angeguckt und bin dann halt so ganz vorsichtig da reingestartet, weil es ist auch ein hohes Maß an Abgebrühtheit erforderlich. wenn ich mit Kunden meinen Trans-Status besprechen würde, dann hätte ich keinen. Das heißt, man muss schon ein bisschen, die ganzen Dickpics, die man dann auf einmal bekommt als Bewerbung, guck mal, Baby, den wolltest du doch schon immer mal zwischen deinen Beinen haben. Und da muss man einfach mal, wo ich als Privatperson im Prinzip sagen kann, geh weg, muss ich mir das im professionellen Bereich, muss ich mir das erarbeiten, dass ich das auslassen kann. Und mittlerweile habe ich das ganz gut drauf und blocke die Leute dann einfach weg und dann ist gut. Aber das sind dann halt, wenn man WhatsApp anbietet, wenn man Telegram anbietet, da kommen dann Leute, die dann nachts um zwei auf einmal auf Telegram drauf sind und dann sagen, Zeit Ficke, bis gleich hier, 150 Euro eine Stunde und da schlafen normale Menschen und irgendwie haben die das Gefühl, man ist 24/7 wach und nur auf den Sprung, um irgendein Date zu machen und mit solchen Sachen muss man sich dann auseinandersetzen und sich ein bisschen abhärten und ein bisschen auswählen, weil man merkt irgendwann recht schnell, ob die Leute getrunken sind, Pinsel schreiben, manchmal rufen die auch an. Das war ganz fürchterlich. Und seitdem ist mein Handy halt immer lautlos, damit ich reagieren kann, wenn ich das gerne möchte. Und da habe ich dann so bestimmte Zeiten, wie ich aufs Handy drauf gucke, wenn ich eine Anzeige schalte, beispielsweise dann gucke ich mir an, so zwischen 16 und 19 Uhr, gucke ich, was auf dem Handy kommt und mache Akquise in Anführungsstrichen, um eventuell für einen Tag danach ein Date zu haben oder nicht. Und so ungefähr 90% von diesem ganzen Kram sind Spinner, Tastenwichser und man muss lernen, die alle sehr, sehr, sehr, sehr schnell loszuwerden. Ein kleiner Tipp für diejenigen, der sich das auch irgendwie vorstellen kann, man kann niemals Chats löschen, sondern immer nur archivieren. weil man wundert sich, wie viele Männer meistens da hinkommen und in der einen Nachricht sagen, hallo, ich bin der so, so, so, ich bin verheiratet, ich habe drei Kinder und meine Frau möchte nicht mehr so. Und die kommen dann nach einem halben Jahr irgendwie wieder rein, heißen ganz anders, haben ganz andere Geschichten. Und daran kann man sich so ein bisschen hochziehen, um ein Lächeln sich so aufs Gesicht zu zaubern. Aber mit dem hatte ich schon, gleich mal ablehnen, weil da bringt alles nichts. Man muss eine Kundenkartei führen mit Bösen, mit Guten und so lernt man dann halt seine Zeit besser einzuteilen. Es hat sehr, sehr viel mit Selbstorganisation zu tun und Spielen ist leider Gottes nur ein eingeschränkter Teil davon.
Sebastian Ich wollte gerade sagen, also es klingt so, als ob die meiste und unangenehmste Arbeit tatsächlich dieser ganze Vorabkontakt ist. Boah, also da ist ja dann die Überlegung, kann man da nicht irgendwen dazwischen schalten? Gibt es da nicht Agenturen oder so, die einem das ganze Theater da abnehmen?
Sarah Blume Naja, im Prinzip schon, aber die kosten ja auch alle wieder Geld.
Sebastian Stimmt.
Sarah Blume Ich kann mir eine Agentur leisten, die im Prinzip so eine erste Vorauswahl macht. Dann kann ich mir das aber unter Umständen, ich fantasiere jetzt mal, ich habe da keinerlei Erfahrung mit, so 20, 30 Prozent von dem, was vereinbart wurde an Zeit, kann ich mir gleich schon mal abdrücken. Und mit dem Blick auf das, was die schwarze Null im Monat ausmacht, kann ich mir an vielen Stellen schlicht und ergreifend so hohe Kosten aufladen, die ich dann erstmal zahlen muss und auf der anderen Seite halte ich es einfach super wichtig, der Einzige, der mein Geld bekommt und zwar richtig viel, das ist mein Steuerberater, dem werfe ich alles in meinen digitalen Schuhkarton und der sortiert das alles für mich, damit das alles seine Richtigkeit hat, weil das will ich nie in meinem Leben verstehen. Und alles andere mache ich halt selber.
Sebastian Ja, meinem muss ich da auch vertrauen, zumindest bis zum gewissen Maße. Ich will immer gar nicht wissen, was der da alles ausrechnet. Er kommt immer auf andere Zahlen als ich, aber gut.
Sarah Blume rechne überhaupt nicht nach, das wird schon stimmen.
Sebastian Okay.
Sarah Blume Weil wenn ich schon selber nachrechne, dann kann ich das schon wieder selber machen. Also dann, also den Steuerberater zu kontrollieren ist meines Erachtens schon verlorene Lebenszeit. Weil wenn ich das dann irgendwo mal drauf habe, dann brauche ich ihn nicht mehr. Weil am Ende,
Sebastian ehrlich, wenn er rechnet, ist er im Zweifel ein bisschen, wenigstens ein bisschen Mitschuld. So, Regenbogensub mag noch was wissen. Nein, Quatsch, Entschuldigung, ich bin in der Zeile verrutscht von The Raven. Wie schützt du dich vor diesen Typen?
Sarah Blume wie schütze ich mich vor diesen Typen?
Sebastian Naja, also dass die am besten gar nicht erst Kontakt aufnehmen oder dass es,
Sarah Blume Das geht nicht. Das geht nicht. Das geht nicht. Also ich glaube, meine Meine WhatsApp-Blockliste ist schon kilometerlang, aber nichts ist, oder auch auf Telegram oder auch die, die im Handy alle gesperrt sind, nur in Zeiten von Wegwerf-Handys, wo die Leute tatsächlich dann irgendwie so ein Prepaid-Handy für ein, zwei Wochen haben und dann kommen sie mit dem nächsten um die Ecke. Also das wird man nie hundertprozentig los. Wer also in irgendeiner Form, ich sage jetzt mal in dem Bereich, trollen will, der findet die Möglichkeit und das ist höchstwahrscheinlich eine Geldausgabe im Monat, die sich für die lohnt, weil die brauchen ja dann dementsprechend nur ein neues Kärtchen. Prepaid kostet ja alles irgendwie nichts und gleiches Handy, andere Karte und dann geht das ganze Ding wieder von vorne los ich weiß nicht, was sie davon haben aber man wird es einfach nicht los, nichts zu wollen es
Sebastian mich mal fragen, wieso da die Quote ist. Also wie viele Kontakte hast du, die dann auch zu einer Session führen? Ist das so 1 zu 100, 1 zu 10, 1 zu 1000 vielleicht sogar?
Sarah Blume kommt ja noch dazu ich bediene ja eine sehr spezielle Nische und in dieser Nische würde ich jetzt durchaus mal sagen, dass von 10 nein, von 20 Leuten, die sich melden kann ich mit Sicherheit 15 wegwerfen
Sebastian Das ist ja ein Viertel, das geht ja sogar.
Sarah Blume Und von diesen Vierteln, da dauert es ein bisschen länger, bis man es merkt, weil die in ganzen Sätzen schreiben, weil die auch auf Fragen antworten und irgendwann kommt dann doch das Dickpic oder so.
Sebastian Ja, sogar.
Sarah Blume Und die schalten das dann schon ziemlich schlau, sodass am Ende vielleicht zwei gute Kontakte bei 20 insgesamt dabei rumkommen. Und das ist eigentlich recht gut. Also für meine Nische, ja.
Sebastian Meine Herren, ich habe mal, als ich damals in der SZ angekommen bin, da war ich noch ganz am Anfang und da hatte ich dann auch Kontakt zu einer Dame, auch Domina und die ist auch irre geworden. Also wenn wir Kontakt hatten, hat sie sich immer nur darüber beschwert, was sie nicht alles an Mist kriegt. Also ich habe das Gefühl, das ist ein Großteil der Arbeitsbelastung. habe ich nochmal eine Frage, nämlich wir haben ja bei BDSM hier SSC und ganz viel Einfühlsamkeit und die Zustimmung auf beiden Seiten und all diese ganzen schönen Regeln. Ist denn so eine bezahlte Session, ist das noch BDSM im eigentlichen Sinne oder was unterscheidet sich da dann doch?
Sarah Blume Das ist
Sebastian Doch, okay.
Sarah Blume absolut BDSM, weil man führt halt vorher, man spricht über das eine. Und wenn man sich dann tatsächlich trifft, dann verabredet man die Dinge, die in Ordnung sind. Und im Rahmen dessen wird sich das Ganze dann auch bewegen. Und das ist, BDSM ist in diesem Kontext immer SSC. und das ist halt BDSM. Und man mag dazu vielleicht einfach nur wissen, dass es halt bestimmte Dinge gibt, die ich beim Erstkontakt oder beim ersten Spiel garantiert nicht machen werde, weil ich da ja auch so eine gewisse Art von ich gehe mit einem Vertrauensvorsprung nach vorne, aber da sind zum Beispiel solche Sachen nicht drin, dass ich mich nicht fesseln lasse beim allerersten Mal. Also ich will die Hände frei haben haben. Und auf der anderen Seite ist natürlich dann, wie soll ich das sagen, ich sag jetzt mal, der Geburtspenis ist irgendwie dann noch mit so im Spiel, der, es ist nicht so leicht, mich dann halt zu überwältigen, was das angeht, wurde das ein oder andere Mal so angedeutet und da kann ich, oder gehe ich dann mit einem Stopp raus und verschwinde. Und das war bisher auch nie ein Problem. Aber das ist alles noch BDSM.
Sebastian Ja,
Sarah Blume man darf sich das, um das beizufügen, man darf sich das jetzt nicht so vorstellen, da kommt jetzt einer und sagt, ich möchte dich jetzt gerne hier grün und blau und lila irgendwie schlagen und mit meinem ganzen Schlagwerkzeug auf dich niederprasseln lassen. Die meisten haben eine Idee von Dingen, die sie gerne machen möchten, die nicht wehtun, sondern einfach nur zu ertragen sind, wie beispielsweise verbale Erniedrigungen, weil ich dann stellvertretend für den Chef, für die Sekretärin oder für wen auch immer dann herhalte und werde einfach nur beschimpft, ja, und dafür bezahlt man halt dann Geld. Aber im Prinzip, da wurde noch nicht mal gefickt, um es mal so auszudrücken. Und es ist ganz, ganz, ganz selten, dass irgendjemand kommt und sagt, ich habe jetzt hier mal meine Klamotten an Schlaginstrumenten, die möchte ich jetzt gerne mal ausprobieren und das ist nicht so häufig, wie man das denkt. Die meisten haben einfach nur so diesen Grundgedanken, ich möchte halt, dass jemand vor mir kniet, dass jemand wie ein Kätzchen hinter mir herläuft, dass jemand wie ein Möbelstück in der Ecke steht, weil das ansonsten, weil man sich nicht traut, jemanden zu fragen oder weil man sich niemandem offenbart, niemand mit einem macht und das ist jetzt naja, ist jetzt nicht so schlimm um es mal so auszudrücken aber diese Erfahrung muss man dann halt machen und man darf sich dann nicht so von, das gilt ja auch für das normale BDSM nicht so von diesen ganzen Google-Bildchen die man dazu findet, irritieren lassen also wir machen hier nicht Upperfloor oder sonstige schlimmen SM-Klamotten an der Geschichte das existiert so gut wie kaum ich
Sebastian lass mich mal fragen, wenn hinterher, wie geht es dir da also mental, gerade wenn so Erniedrigungen und sowas mit drin waren, so ein bisschen geht es einem ja doch auf den Magen das Ganze, also gehst du da mit einem Grinsen raus und sagst, cool, jetzt habe ich hier die Kohle und die Sache ist rum, oder? Echt?
Sarah Blume mache das für Geld ja und Geld bringt diese zwei Menschen zusammen und damit hat sich das Ganze dann erledigt ich finde das manchmal also belustigt will ich jetzt nicht sagen ich nehme die Bedürfnisse meines Gegenübers schon ernst und manchmal frage ich mich da aber, mein Gott, jetzt hast du wieder ein paar neue Worte gelernt gleich wieder vergessen also das ist ich kann mir wenn ich also in Fremdsprachen beschimpft werde liebe es, also wirklich auf Italienisch beschimpft zu werden. Das finde ich total klasse. Ich verstehe kein Wort, aber ich merke am anderen, dass ihm das gefällt. Und dann gefällt es mir ja auch. Das heißt, es ist nichts Negatives. Da ist dann in der eigenen Muttersprache wörtlich erniedrigt zu werden, ist schon mal irgendwie was anderes. Aber ich denke mir halt dann immer, ich bin eine Spielfläche. Ich stelle irgendjemanden höchstwahrscheinlich die da, den der gerade beschimpft, was ich aber gar nicht bin. Und dementsprechend gehe ich dann aus der Situation raus und das ist es dann gewesen. Das ist dann vorbei. Das beschäftigt mich jetzt nicht irgendwie tagelang.
Sebastian Magst du kurz, weil der Chat fragt, was meinst du mit Upper Floor?
Sarah Blume Wenn man auf den Seiten von Kink herumsurft, da gibt es ein Label, das ist ja einmal Training of O, ist das eine. Und das andere ist The Upper Floor. Eine naja, sind dann halt so Storys, die viele Männer, viele Frauen, die Herren meistens alle dominant, die Frauen meistens alle devot, so BDSM-Gangbang mit Schlagen, mit Vögeln, mit Beschimpfen, aber halt dann auch solche merkwürdigen Dinge, wo es um demütigen demütigungen geht dass die sowie dass die submissiven frauen dann halt irgendwelche merkwürdigen aufgaben machen müssen was ist nicht so zwei tabletts mit Kaffeetassen halten während sie halt gleichzeitig von hinten mit dem Flogger geschlagen werden und von vorne ist dann Rute dran und müssen dabei Gedichte zitieren oder sowas und das ist eine super das ist eine super super Idee, ja, aber sowas findet in aller Regel halt in dieser Form halt nicht statt.
Sebastian Oh, das ist eine super Idee, das muss ich mir notieren.
Sarah Blume Deswegen muss man dieses Bild einfach wegnehmen. Sowas gibt es auch auf handelsüblichen Partys eher weniger. Ich habe sowas noch nie gesehen, live und in Farbe.
Sebastian da fällt mir schon irgendwas ein.
Sarah Blume Es gibt emotionale Verbindungen. Ich habe ja schon in dem Podcast gesagt, ich bin die O, der WDR, das durchaus eine emotionale Verbindung darstellt. Also als Spielpartnerin, aber auch als Freunde. Und der Martin hat halt auch noch zwei Subs, mit denen er dann halt auch herzlich verbunden ist. Aber ich habe jetzt keine, wie soll ich das sagen, keinen Lebensgefährten oder eine Lebensgefährtin, mit denen ich hier in meiner Wohnung lebe. Das wäre ein bisschen schwierig, weil dann könnte ich wohl insgesamt nicht mehr so frei handeln, wie ich es jetzt mache. Das wäre ein bisschen schwierig.
Sebastian gesprochen haben, ich habe dann auch nur so überschlagen, dachte mir, okay, wie sieht mein Leben aus? Wie viel Zeit habe ich so, wo ich noch Platz hätte? Und dann dachte ich mir, hm, okay, also du bist den ganzen Tag ausgelastet. Dann kommen da ständig irgendwelche E-Mails und Anfragen und dies und das und jenes und dann sind da noch die Subs und dann ist da noch die Lady A und dies noch und jenes noch und überhaupt, mein Gott, du musst auch einen super hohen Blutdruck haben. Also ich finde, das ist unglaublich, wie viel ein Mensch so am Tag machen kann und bei Twitter antwortest du auch noch, wenn ich dich anschreibe, irgendeine PN oder so, dann ist da innerhalb von 30 Sekunden immer eine Antwort da. Wahnsinn.
Sarah Blume Naja, also wir müssen jetzt uns auch da mal ein bisschen in die Richtung überlegen. Wir haben momentan La Corona. Das bedeutet, ich sitze jetzt seit März im Homeoffice und habe dementsprechend dann am Computer auch die Möglichkeit, das eine oder andere halt noch zu tun. Und momentan ist es natürlich dann auch, dass es Kurzarbeit Null ist. Das kommt dann nochmal hoch drauf. Und insofern steht mir natürlich eine Menge Zeit zur Verfügung. Und dadurch, dass Sexarbeit in Nordrhein-Westfalen und in anderen Bundesländern momentan ja komplett verboten ist, komme ich ja noch nicht mal dazu. Und insofern habe ich natürlich momentan unwahrscheinlich viel Zeit für meine ehrenamtlichen Tätigkeiten, für den Berufsverband und kann mich natürlich dann auch auf Twitter und WhatsApp irgendwie rumschlagen. Dadurch, dass ich allein gelebt bin, habe ich halt einfach die Zeit und das wird sich dann hoffentlich irgendwann mal wieder legen. Ich bin derzeit auf Jobsuche, juhu, und sodass ich dann, wenn ich ganz normal wieder arbeiten gehen kann, dann wird sich das auch alles wieder ein bisschen legen. Und dann gehen auch diese ganzen ehrenamtlichen Sachen und auch in der Sexarbeit ein paar Sachen dann halt auch einfach wieder zurück. Das ist ganz normal. Im Moment habe ich halt einfach Zeit dazu.
Sebastian Okay, also das ist jetzt einfach kein
Sarah Blume Das
Sebastian genereller Zustand.
Sarah Blume ist kein normaler Zustand.
Sebastian Ja, also
Sarah Blume Ich wünschte, ich könnte davon leben, dann wäre das was anderes. Kann ich auch nicht.
Sebastian ja, das ist vielleicht nochmal ein Punkt, letzter Punkt von mir jetzt nochmal, dieses das müsste ja einfach sein, da arbeitet man zwei Tage im Monat und dann kann man davon leben. So ist es nun wirklich nicht, also
Sarah Blume Das wäre ja schön. Du weißt es ja selber, wenn irgendein Selbstständiger halt irgendwie das macht, was er gerne machen möchte, was das Beste ist, Dann muss er trotzdem Gas, Wasser, Scheiße bezahlen, ist unterhaltspflichtig, hat Kredite, muss sich Krankenversicherungen, Rentenversicherungen bezahlen, dies, dies, dies, dies, dies. Sodass also von den ganzen Einnahmen, die im Monat reinkommen, keine Ahnung, vielleicht kommt man dann in einen grünen Bereich ab der vierten Woche oder im besseren Fall ab der dritten Woche. Und bis dahin arbeitet man nur für andere und noch nicht mal für sich. Und das ist bei Sexarbeit ganz genauso. Also wenn ich jetzt beispielsweise, das kann ich jetzt auch nur so sagen, für das Bordell, in dem ich in der Schweiz arbeite, umgerechnet 500 Franken die Woche bezahlen muss und dann brauche ich insgesamt drei Kunden, damit ich dann in die schwarze Null komme für die ganze Woche, weil ich mir auch noch von irgendwas leben muss. die Preise sind hoch und dies, dies, dies, dies, dies. Aber das ist dann nicht so, dass ich jetzt auf einmal 10 Kunden irgendwie am Tag habe, sondern das sind dann vielleicht, wenn ich Glück habe, fünf in der ganzen Woche.
Sebastian Achso, in der Woche, ich dachte jetzt schon am Tag, um Gottes Willen, ja
Sarah Blume Das ist dann viel. Das ist dann schon ganz schön viel. Und deswegen sind in bestimmten Segmenten letztendlich auch die Preise so hoch, weil gerade wenn man mit BDSM unterwegs ist oder dann man muss hinfahren, Man muss die ganzen Sachen vorbereiten, die müssen steril sein, die müssen sauber sein, funktionieren die ganzen Sachen noch. Diese ganze Kontrolle ist ja im Prinzip und das Nachbereiten, nämlich wieder sauber machen und aufräumen, alles wieder einpacken, das ist dementsprechend, da ist es mit Beine breit machen, alleine halt nicht getan, sondern diese ganze Vorbereitung ist ja im Preis irgendwie mit inkludiert, weil ansonsten könnte man sich das das auf gut Deutsch überhaupt nicht leisten.
Sebastian BDSM ist teuer, da reicht es nicht, Beine breit zu machen.
Sarah Blume Und da machen sich halt dann viele keinen Begriff davon. Und wenn man jetzt zu Hause Hotelbesuche macht, wie ich es in den meisten Fällen tue, dann habe ich halt die Fahrtkosten und je nachdem, wo das ist und obla bin ich da halt noch ein bisschen länger unterwegs. Und das sind dann alles Zeiten, in denen ich auch nicht arbeiten kann. Und das muss man dann halt irgendwie kalkulieren, sodass man im Prinzip auf so einen gewissen Schnitt kommt, kommt, dass man am Ende des Monats halt noch ein bisschen mehr als die schwarze Null raus hat und das funktioniert leider Gottes halt nicht immer. Mit viel Glück hat man mal eine Kollegin von mir in der Schweiz, die hatte mal so ein Glück, die ist freitags angerauscht und da hat sich dann ein Kunde bei ihr gemeldet und hat dann das war echt, sowas passiert nur einmal in fünf Jahren, hat sie dann gesagt du, ich habe hier irgendwie, hast du Bock mich zu begleiten? Ich bin übers Wochenende in London. So, und dafür hat sie dann einen ordentlichen Obelus gekriegt, ja, kam dann wieder und sagte, hat sich total gefreut, musste kaum irgendwie was tun, war einfach so schön, dass sie dabei war, hat ein bisschen was von der Stadt gesehen und, ja, und sagte, jetzt kann ich mich ja eigentlich hinsetzen und hab mit dem Geld, was ich da jetzt gekriegt habe, die nächsten drei Wochen, die ich hier bleiben wollte, eigentlich schon mehr als genug verdient. Also sowas passiert aber äußerst, äußerst selten.
Sebastian Es ist ja auch nicht so, dass nur weil man Geld auf dem Konto ist, dass man dann sagt, ich mache jetzt mal drei, vier Wochen gar nichts, weil es kann ja auch wieder die anderen Phasen geben und und und. Lass mich nochmal eine letzte Frage stellen. Nehmen wir mal an, du hast jetzt einfach jeden Monat, aus welchen Gründen auch immer, genug Geld auf dem Konto zum Leben. Eben. Würdest du weiterhin BDSM für Geld machen oder würdest du sagen, das mache ich trotzdem? Also ja, würdest du.
Sarah Blume also ich hab, Ich habe immer so die Idee gehabt, wenn ich irgendjemanden hätte, der mir einen gewissen Obolus im Monat bezahlt, sodass ich mir um nichts anderes mehr Gedanken machen müsste. Das Geld wird immer kommen. Wie ein Lotto gewinnen, 10.000 Euro im Monat oder irgendwie sowas. dein Leben lang, dann muss man bestimmte Dinge garantiert nicht mehr machen. Garantiert nicht. Aber da so etwas eher nicht geschieht, es macht mir einfach Spaß, mich neue Leute kennenzulernen, meine eigene Sexualität auch damit zu erforschen, die eigenen Grenzen kennenzulernen und das geschieht über Sexarbeit ein bisschen schneller oder langsamer, je nachdem, wie man es da so zu tun hat. Das ist schon ein bisschen, ich will jetzt nicht sagen ein Selbsterfahrungstrip, aber es ist eine Möglichkeit dazu. Und die ich im privaten Umfeld niemals erreichen könnte, wenigstens nicht so in der Geschwindigkeit. Und insofern würde ich vielleicht ab einer gewissen festen Summe im Monat, die ich bekomme, es vielleicht nicht mehr für Geld machen, aber Aber wenn Geld dazwischen ist, dann hat das den Vorteil, dass die Menschen nicht so anhänglich sind. Also ich habe das erlebt, dass halt viele Männer, die mit Sarah zu tun hatten, ja, hallo Sarah, ich liebe dich doch und können uns heute nicht vielleicht nochmal treffen und ich bin auch ganz lieb und ganz artig und sowas fällt halt alles flach. und weil Geld bringt dann halt diese zwei Menschen zusammen und danach ist dann auch Feierabend. Andersrum ist es dann aber auch der Nachteil, wenn da mal einer dabei ist, wo man sich fragt, du müsstest mich doch gar nicht bezahlen, das ist anders, denn dich bespringe ich auch so, dann ist natürlich dann auch von meiner Seite die Distanz zu wahren und dann nicht hinterher zu laufen, frei nach dem Motto, na, wie wäre es mit uns beiden.
Sebastian pass auf, da muss ich nochmal ganz kurz reingrätschen, jetzt doch nochmal einen von Regenbogensub, weil das finde ich nämlich schön, die Frage. Sind schon mal Kunden zu richtigen Bekanntschaften oder Freundschaften geworden? Ja, super. Super.
Sarah Blume ja, Also es gibt einige Kunden, zu denen ich auch wirklich jetzt nicht so im realen Leben, dass man sich so auf einen Kaffee trifft, das ist es eher nicht, aber mit denen man halt auch über WhatsApp oder Telegram mal ganz nett irgendwie so zwei, drei Worte irgendwie wechseln kann. Da geht es dann halt um alles, aber nicht um die Arbeit, sondern einfach irgendwie, du machst doch auch irgendwas mit Computern, kannst du mir da mal irgendwie bei helfen oder sich beraten lassen zu Themen, die mit dem Arbeitsrecht zu tun haben. Da ich da ja auch auf gewerkschaftliche Strukturen, das sind dann ganz andere Sachen und trotzdem ist es eine Verbundenheit, die halt irgendwie da ist, aber das hat dann irgendwie nichts damit zu tun, dass man sich da mit Kunden irgendwie zum Kaffee trifft, so zwischendurch mal oder so.
Sebastian Okay, also da geht es dann.
Sarah Blume Sowas habe ich noch nicht erlebt. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen würde und ob da dann nicht eventuell so eine gewisse Grenze verletzt wäre zwischen Gast und mir. Das wäre aber auf der Ebene halt noch nicht passiert. sieht
Sebastian So, ich gucke mal auf die Uhr. Ja, die tickt wie immer unerbittlich. Ich finde, das ist jetzt eine sehr schöne Ergänzung. Wer dir jetzt zugehört hat und die Folge noch nicht kennt mit dir, einfach nochmal im Podcatcher mal zwei Folgen zurückspringen und da findet man dann unser Gespräch und da beantworten sich dann noch ganz viele andere Fragen. Und ja, also ich muss mal sagen, ich fand das total schön, wie offen du wirklich auch auf jede meiner Fragen geantwortet hast. Also wir haben jetzt fast nichts geschnitten, also inhaltlich sowieso nicht, nur mal so ein bisschen Voiceband weg. Da war ich ganz begeistert, da hast du es mir leicht gemacht.
Sarah Blume ich auch ich auch ich fand das war super toll und ich war absolut davon begeistert wie wenn man sieht wir waren vier stunden beisammen in der aufnahme haben natürlich auch ein bisschen offline irgendwie dazu gesprochen hier und da und trotzdem habe ich wirklich das gefühl gehabt mit den ganzen Ähs und Ähms und und und solche klamotten das dann trotzdem irgendwie nicht so wichtig war es war ganz toll bedanke ich mich sehr dafür dass ich diese diese Möglichkeit hatte.
Sebastian Und ich bedanke mich und weißt du was, jetzt mache ich hier einfach mal weiter und also ich bedanke mich bei dir, dass du dir heute Abend nochmal Zeit genommen hast, finde ich super und wer ansonsten Kontakt zu dir aufnehmen will etc. pp., ich glaube im Chat bist du jetzt auch gerade drin und ansonsten packe ich da nochmal was in die Shownotes rein, ein paar Links von dir und ja, vielleicht ergibt sich ja das eine oder andere.
Sarah Blume Dann legen wir jetzt mal auf.
Sebastian Genau. Schönen Abend, tschüss.
Sarah Blume Tschüss. Nein,
Sebastian Das war Sarah. Ich finde das immer so schön, da stellt man eine Frage, kriegt eine belastbare Antwort und das nächste, das einzige, was man nicht fragen darf, ist die Sache mit dem Geld. Aber das ist auch völlig in Ordnung. So, ich habe eine wunderschöne Liste hier. Mein Gott, was da alles drauf ist. Wo fange ich denn mal an? Also das Erste ist, es ist ja inzwischen so eine kleine Tradition und ich mag auch gerne hier mit Menschen telefonieren. Das heißt, man kann mich hier live in der Sendung anrufen und dann sprechen wir über was immer ihr auch möchtet. Also heute ist da wirklich mal freie Themenwahl. Und jetzt habe ich mir natürlich auch da überlegt, Mensch, ich habe ja hier so Kaffeebecher im Keller stehen, was mache ich denn damit? Die sind ja nicht dazu da, damit ich draus trinke. Macht zwar Spaß, aber zu viele. Und dann haben wir uns hier einen kleinen Modus überlegt, wie kriegen wir so eine klitzekleine Bestechung für Anrufer hin, ohne dass hier immer dieselben Leute dann irgendwie jede Woche zweimal anrufen. Das ist ja irgendwie auch blöd. Deshalb machen wir das jetzt so. Jeder, der hier anruft und durchkommt, kommt in einen Lostopf und einmal im Monat lose ich dann einfach mal einen Kaffeebecher aus. Dann frage ich dann nochmal nach der Adresse und schicke den zu. Einfach als kleine Anerkennung. Ich kann das nicht für jeden machen, weil ganz ehrlich, so viel Zeug habe ich nicht. Und da müsste ich auch die ganzen Podcast-Spenden nur dafür ausgeben, das ist ja irgendwie auch Quatsch. Der Trick ist jetzt aber der, wenn einmal im Monat lose ich da jemand raus und der kriegt den Becher und die anderen bleiben aber im Topf drin. Und zwar so lange, bis ich keine Tassen mehr habe. Und dann gucken wir einfach mal, was da passiert, ob das funktioniert. Und die Wahrscheinlichkeit wird zwar irgendwie geringer, aber auch irgendwie höher. Also das wird schon irgendwie klappen. Und wir gucken einfach mal. So, ich sag mal die Rufnummer, die kennen ja schon einige, das ist die 05101 911 8952 und ich packe sie auch nochmal in den Chat. Klack, erledigt. Da kann man jetzt anrufen und dann mit mir einfach sprechen über keine Ahnung was. Ich beantworte schon mal die Frage von Lidl Xylit, wie viele Tassen ich denn habe. Ich musste tatsächlich genau 108 Stück bestellen. Alles, was weniger war, da wurden die Dinger dann unglaublich teuer und wenn es mehr ist, dann wird es kaum billiger. Das ist also genauso die Grenze. Nach der Bestellung habe ich dann erfahren, dass die dann für jedes 30er-Paket eine eigene Rechnung nochmal schreiben und irgendwie ein paar Porto etc. machen. Das ist wirklich fürchterlich. Ja, aber sie sind jetzt da und ich habe mich auch gefreut, weil ich kam nach Hause und da waren die plötzlich, standen die im Flur rum und dann habe ich sie auch alle durchgeguckt und habe gleich im ersten Karton waren drei Stück, die waren irgendwie Mist, da war was abgebrochen, da war hier was, da war da was und dann habe ich alle 108 ausgepackt und geschaut und es war aber wirklich offenbar nur in diesem einen Karton der oberste Stapel, der nicht okay war, die haben die offenbar schon so vorsortiert und ja, aber ich bin bei so Print-Sachen, ist das bei mir eh immer komisch. Und bei diesem Fall hat es mal geklappt. Wer jetzt diesen Baumwollseil-Link anklickt und da eine Tasse bestellen mag, der findet übrigens ein wunderschönes Bild, das hat Yice gemacht, dafür mag ich mich nochmal ganz, ganz, ganz lieb bedanken. Danke dir, dass du unfassbaren Aufwand wieder getrieben hast, viel zu viel Aufwand wie immer, um da einfach mal ein paar schöne Bilder zu machen, denn ich habe festgestellt, wenn ich die einfach mit dem Handy fotografiere, dann glänzt das, dann ist da mein Spiegelbild drauf. Das ist total schwierig, so ein Produktfoto zu machen auf weißem Hintergrund. Das macht einen irre. Das ist ja wirklich schwierig. Habe ich wieder was gelernt. Ja, 20 Stück habe ich übrigens schon verschickt und jetzt gucke ich mal, wie das so weitergeht und bei den nächsten Aufnahmen werde ich ja noch welche los. Aber die sind wirklich eigentlich gedacht für Menschen, mit denen ich eine Folge zusammen aufnehme. Es gibt dann noch die Sache mit den Pfannenwendern, der eine oder andere hat es ja bei Instagram mitbekommen, da standen wir in der Küche und wir hatten so einen super billigen Holzpfannenwender, wirklich so ein 2-Euro-Ding oder was das ist und ich dachte, da könnte man ja was draufschreiben und das Podcastsubbie hat dann rumgewitzelt, ja, für Brat und Koch und ja, manchmal passieren halt Dinge, dann hat irgendwer geschrieben, dass er ein passendes Gerät hat zum Gravieren, Die liebe Lena, Grüße. Und ja, jetzt bekomme ich die nächsten Tage tatsächlich Kunsthöhlen von Wender, die ich irgendwie, keine Ahnung, verschenke, unters Volk bringe oder irgendwas. Das ist echt total schräg. Also blöde Ideen, gehört im Urlaub auch einfach dazu. Dann erscheint ja am Montag die Folge mit Thomas, der war schon mal dabei, das ist der, oh Gott, ich mag seine Berufsbezeichnung gar nicht sagen, also wenn ich Psychologe sage, dann haut er mich, oh Gott, Psychotherapie, irgendwas in der Richtung, also ganz genau in der Folge hört man es. Und am Ende dieser Folge spiele ich dann auch mal den kleinen Trailer für euch ein, damit ihr ein bisschen mitkriegt, worum es dann geht. Da geht es also thematisch ganz viel um eine psychologische Sichtweise, auch um Narzissten. Wie sind die drauf? Was ist das Problem? Gibt es da ein Problem? Da muss man ein bisschen gucken. Da hört ihr einfach rein. Ich werde jetzt auch versuchen, am Wochenende diese Folge auch wirklich fertig zu schneiden und das Intro zu bauen und all das ganze Zeug. Und da muss ich mal erzählen, wir sind ja in die Eifel gefahren dafür, um die Aufnahme zu machen. So schön mit Kind und Kegel. Und also an der Stelle mal vielen Dank. Wir wurden da perfekt untergebracht und haben dann aufgenommen draußen. Und dann fuhren irgendwelche Autos an uns vorbei und dann war da eine Straße. Und ich habe das auch ständig kommentiert. Ja, und was war? Auf der Aufnahme später ist davon fast nichts zu hören. Das ist total schräg, dass das irgendwie komplett weggefiltert ist. Dann war ich mutig und habe dann einfach jetzt am Sonntag eine Folge aufgenommen, hier bei mir und da haben wir uns in den Garten gesetzt, weil es war halt noch schönes Wetter. Da wiederum ist das blöde Vogelgezwitscher drauf, also ich muss mal gucken, was ich da machen kann, das ist alles ein bisschen kompliziert. Ja, ich sage euch gern nochmal die Rufnummer, unter der man hier anrufen kann. Die 051019118952 und dann kann man hier anrufen und in den Lostopf kommen und dann sprechen wir über keine Ahnung was. Ich weiß nicht, vielleicht wart ihr ja auch in den Ferien und habt irgendwas Neues ausprobiert und wollt davon erzählen oder habt mit dem BDSM jetzt erst richtig angefangen oder was weiß ich, was gibt's alles, also Trennung, Verwandtschaft, keine Ahnung was los ist. Wenn ihr mögt, ruft einfach an und erzählt es mir. Und bis dahin überbrücke ich hier noch ein bisschen. Ich hab ja genug Updates diesmal. Was hab ich noch? YouTube ist böse, hab ich heute Morgen gemerkt, denn die haben ich markiere die Videos ja immer schön als nicht kindgerecht, aber ich bin halt schon der Meinung, so FSK 16 ist okay. Und seit heute Morgen weiß ich, nein, für YouTube ist das ist nicht okay. Und zwar werden hier sämtliche Folgen inklusive Trailer werden hier als FSK 18 eingestuft von den Jungs und dann dachte ich Moment, da kann man jetzt einen Button Widerspruch einreichen oder so. Kann man draufklicken, kommt direkte Meldung. Dagegen kannst du nicht widersprechen. Ist ein bisschen schade. Aber ich tue das jetzt mal als amerikanische Prüderie ab und damit muss man wohl leben. Hoffen wir mal, dass die ganzen anderen das nicht so handhaben. So. So, wenn es Hörerfragen gibt, morgen fange ich an, auch richtig danach zu fragen. Ich nehme ja am Samstag auf mit Menschen von der SMJG. Alles, was ihr da wissen wollt, bitte mailt mir, schreibt es mir bei Twitter oder so. Ich versuche das dann alles so auf meinem Spickzettel noch einzubauen und wenn da irgendwelche Fragen sind oder Ideen oder keine Ahnung, Erfahrungen auch sind, dann würde ich das sehr gerne mit einbauen. Da werden wir uns wirklich mal dem Thema nochmal so richtig widmen, denn ich bekomme komischerweise immer noch Mails von Menschen, die sagen, Mensch, das ist ja total klasse, ich bin aber total jung, gibt es da nichts für junge Leute? Da muss ich auch mal sagen, doch gibt es, warum findet ihr das nicht? Also muss das einfach hier im Podcast nochmal ein bisschen prominent platziert werden, denn ich möchte eigentlich, dass niemand dasteht und sagt, ich bin allein und irgendwie gibt es da keine anderen Leute in meinem Alter, die da irgendwie aktiv sind und versteckt mich dann so ein bisschen. Ich finde, das muss nicht sein und vielleicht kann man an der Stelle nochmal ein bisschen was machen. So, dann gibt es ja das Thema mit diesem Künstlernamen, um es ganz kurz zu erklären. Ich habe beantragt, den Sebastian Stix in den Ausweis eintragen zu lassen, weil es viel leichter macht. Das wurde abgelehnt und ich muss leider klagen. Die Klage ist eingereicht, ich glaube 27 Seiten hat dieses Pamphlet, das ist der Wahnsinn, was da zusammengeschrieben wurde und das kann jetzt einfach ein, zwei Jahre dauern, bis man dann einen Gerichtstermin hat und dann wird dann dafür oder dagegen entschieden und ich habe ja euch gefragt Ende Juli, Mensch wenn ihr wollt, unterstützt mich ein bisschen, dann kann ich den Anwalt und das Gericht bezahlen. Das Gericht hat übrigens die Rechnung natürlich sofort geschickt, die sind da schnell, was das angeht und da ist inzwischen eine ganze Menge eingegangen. Kann ich Zahlen sagen? Also sagen wir mal so, 600 Euro grob sind eingekommen, die zweckgebunden sind. Das heißt, wer mir Unterstützung für den Podcast schickt und schreibt Prozesskosten auf die Überweisung, im Falle, dass das gewonnen wird, überweise ich das einfach zurück, weil dann kriege ich das Geld ja auch selber zurück und was soll ich mich daran groß bereichern. So, und solange hier jemand anruft, werde ich jetzt einfach ganz schlicht einfach mich mal bei den Menschen bedanken, die den Podcast im letzten Monat unterstützt haben. Und das sind tatsächlich eine ganze Menge. Oh, das sind wirklich viele. Und ja, wollen wir doch mal ein bisschen Menschen hier würdigen, weil ganz ehrlich, ohne eure Unterstützung wäre das hier nicht drin. Da könnte ich nicht mal eben in die Eifel fahren und sagen, hier, ich packe alles ein und dann läuft das. Oder das Equipment auf dem Stand halten. Das würde einfach nicht machbar sein. Liebe kinky Grüße sendet Stefan an Christine, Beate, Maria, Nicole und natürlich das Podcastsubbie. Unterstützung für jeden beliebigen Zweck. Meister der Unvernunft, dein Podcast ist großartig, Gruß Henrik. Meister der Unvernunft, finde ich schon wieder klasse. Sollte ich mir vielleicht doch mal merken, ist gar nicht schlecht. Vielleicht. Clemens schreibt sofort bei Fahrtgeld, Kaffee und Co. Sabine schreibt, Fördermittel für unbeschwertes Podcast aufnehmen jeglicher Art und genau das mache ich auch. Ich nehme genau das einfach auf, wozu ich Lust habe und hoffe dann einfach, dass es euch gefällt. Und das ist total schön, dass ich da so frei bin einfach. Und dann kann man eben auch mal Gespräche führen, die vielleicht ein bisschen tiefgründiger sind. Ach, es ist einfach schön. Es macht total Spaß. Viel Erfolg im Verfahren und danke für den tollen Podcast, schreibt Roxy. Peter schreibt unvernünftige Vielfahrerei. Vernünftig ist das sicher nicht, aber es klingt einfach besser. Ich sollte gar nicht alles kommentieren. Stefan unterstützt den Podcast, Martin ebenso für den Künstlernamen und viele Podcasts. Tanja schreibt Prozesskosten mit vielen Grüßen von Naima und ihrem Herrn. Dankeschön. Andreas schreibt, ganz schlicht 1% Prozesskosten. Ich bin gespannt. Vielleicht sind es ja auch 100%, wenn das dann durchgeht. Lukas schreibt, danke für die Inspiration. Okay. Und dann habe ich noch was von Bernd bekommen. Von Thomas für Gästebewirtung, Technik, Partybesuche oder als Rücklage für entspannte Rechtsstreitigkeiten oder was auch immer. Ich finde das total schön. Jetzt kriege ich gerade die Meldung, hier hat jemand gerade angerufen, aber ist nicht durchgekommen. Und wenn die Technik noch so ärgerlich ist, auf euch ist Verlass. Ich habe eine Anruferin. Krümel, hallo. So, ein Mitleidsanruf vermutlich. So halb, oh Gott, ich kann damit leben. Ein
Krümel ich mag den Podcast total und wollte nicht, dass jetzt schon irgendwie abgebrochen wird. Habe
Sebastian bisschen quatschen kann ich noch. Und ganz ehrlich, selbst wenn das mal passiert, dann passiert das. Dann ist die Sendung einfach mal ein bisschen kürzer. Worüber wollen wir denn sprechen oder worüber dürfen wir sprechen?
Krümel ich ehrlich gesagt noch nicht direkt überlegt, als ich angerufen habe.
Sebastian Okay, das ist in Ordnung. Pass auf, dann stelle ich einfach irgendwelche dubiosen Fragen und wenn das dir zu viel wird, dann sagst du es mir einfach und du musst auch nicht alles beantworten.
Krümel Okay, alles klar.
Sebastian Okay, du machst BDSM vermutlich. Aktiv, passiv.
Krümel Ja, passiv. Ich
Sebastian Wie lange bist du schon dabei? Okay,
Krümel glaube ein Dreivierteljahr mindestens. Das
Sebastian und wie hast du das bemerkt?
Krümel ist, ehrlich gesagt, habe ich das so kurz, bevor ich diesen Podcast gefunden habe, bemerkt und fand das total cool, dass halt direkt daraufhin wenn ich halt diesen Podcast gefunden habe, der mich auch ziemlich weiter gebracht hat. Und dass ich, sag ich mal, einen Hang zu BDSM hab, wusste ich schon also nicht direkt selber, aber es war schon einfach da, seit ich schon relativ klein war, vielleicht mit acht oder so.
Sebastian Aber nicht bewusst vermutlich. Hast
Krümel Nein, nicht bewusst. Nee,
Sebastian du Kontakte? Ich muss mal fragen, direkt zu SMJG, gibt es da was?
Krümel noch nicht, aber ich hab mal irgendwie geguckt und war auf der Website und hab da ein bisschen gelesen. Bin aber noch nicht unbedingt weiter. Nicht
Sebastian Okay, das passt gerade ganz gut, weil ich habe ja nochmal übermorgen jemanden hier von der SMJG. Gibt es da was, wo du sagst, das ist dir da noch schleierhaft oder das findest du komisch? Weißt du, was ich meine?
Krümel so richtig, aber ich frage mich, wie man in, also jetzt zur Zeit gibt es hier in Berlin, oder entweder habe ich das überlesen oder es gibt es noch nicht, keine richtigen Stammtische, die man so besuchen könnte. Und dafür gibt es ja das Angebot von Online-Stammtischen und da habe ich noch nicht so richtig mitbekommen, wie man da dazukommen könnte. Alles
Sebastian Ich glaube, da gibt es dann den Chat und da wird das verbreitet oder das Forum dort. Da muss man ein bisschen gucken, aber ich werde das auf jeden Fall am Samstag einfach mal ansprechen. Das kann natürlich ein bisschen dauern, bis dann die Folge erscheint. Ich fürchte, das wird über einen Monat sein, bis die dann tatsächlich im Podcast erscheint. Aber das kriegt man schon raus, glaube ich. Witzigerweise schreiben mich eh jene Menschen gerade auch an und fragen, wie sie zu mir kommen. Das werde ich jetzt aber nicht machen.
Krümel klar.
Sebastian Ich schreibe mal kurz, bin gerade in der Live-Sendung. In der Live-Sendung und ihr seid Thema. So, melde mich später. So, das gibt es doch nicht. Das ist ganz fies, weil ich kommuniziere mit dem Podcastsubbie per WhatsApp und da poppt dann hier doch mal gelegentlich was auf. Ich sollte da einfach gar nicht reingucken. Entschuldigung.
Krümel gut.
Sebastian Hast du denn schon Erfahrungen gemacht mit jemandem?
Krümel Wie genau Erfahrungen, also Spielerfahrung?
Sebastian Also hast du schon genau Spielerfahrung?
Krümel Ja, habe ich. Mit
Sebastian Wie findet man jetzt ohne Community, also ohne SMJG-Unterstützung, wie findet man da jemanden?
Krümel ihm zusammen. Und das schon seit fast zwei Jahren. Und wir sind da so gemeinsam drauf gekommen.
Sebastian Das ist aber schön. Du bist auf ihn zugekommen und hast gesagt, lass mal machen oder kam er damit um die Ecke?
Krümel wir haben uns mal darüber unterhalten, bevor wir überhaupt mit sowas angefangen haben. und ich habe ihn einfach mal so versucht, beiläufig zu fragen, was er denn von dem Thema BDSM hält. Wo von ihm dann kam, naja, Schmerzen und Sex passt irgendwie nicht so richtig zusammen und dann habe ich halt so auch gemeint, ja stimmt, du hast recht und was weiß ich. Wobei wir dann allerdings einen Monat später nochmal darüber geredet haben, wo wir dann halt schon miteinander agiert haben. und da kamen wir dann darauf, dass es doch anscheinend auch nicht so doof ist und
Sebastian Okay.
Krümel haben es dann so angefangen auszubauen und
Sebastian Okay, aber das ist ja schön, wenn man dann auch nicht direkt auf Ablehnung stößt, sondern man da nochmal jemanden hat, der sagt, ja, lass ausprobieren.
Krümel es gefällt ihm anscheinend auch soweit ich weiß
Sebastian Ja, hoffen wir es.
Krümel ja auf jeden Fall, also ich meine er interessiert sich auch dafür und guckt auch ein bisschen nach Sachen, die man noch ausprobieren kann und so ich habe ihm auch den Link zu dem Podcast auf Spotify geschickt, weil wir teilen uns den gleichen Account und er hat auch auch schon was gehört, soweit ich weiß, und finde es auch interessant. Ich
Sebastian Ja, du kannst ihn hier grüßen, dass die Möglichkeit besteht. Überhaupt kein Problem. Wann hat man schon mal die Gelegenheit?
Krümel glaube, er hört sogar gerade zu. Ich bin mir gerade nicht sicher, aber er scheint im Chat zu sein.
Sebastian Er scheint im Chat zu sein. Okay, interessant. Dann habe ich schon mal für dich die Info aus dem Chat. Der Chat ist ja toll. Die hören ja mit und dann recherchieren die und machen dies und das und jenes. Diese Online-Konferenzen, die es da gibt, da kann man den lokalen Orga in der Nähe einfach per Mail anschreiben und dann bekommt man da offenbar Anweisungen, wie man da reinkommt. Das muss natürlich da ein bisschen gefiltert werden. Das ist auch ganz gut. Ich glaube, die Möglichkeit besteht. Okay, ich weiß, bin mir gar nicht sicher, was ich dich alles fragen darf oder so.
Krümel Also wenn was ist, was ich nicht beantworten möchte, sage ich es, aber sonst gibt es eigentlich keine Tabus jetzt erstmal, würde ich so sagen.
Sebastian das sagst du so, ne?
Krümel Das bin ich mir sicher. Ich
Sebastian Es gibt immer so eine, die fieseste Frage, die ich stellen kann, die kann ich dir tatsächlich nicht stellen, weil du die gar nicht beantworten können, dürfen, solltest, aber das macht nichts. nichts. Regenbogensuppe hat nochmal gefragt, ob du oben oder unten spielst. Hat sie nicht mitbekommen, ist nicht schlimm. Soweit ich weiß, unten. Genau, dann habe ich eben richtig zugehört, das ist gut. Aber da muss ich mal fragen, wenn man da so rumprobiert mit dem Freund, ist da nicht die, ja, testet man da nicht aus? Auch mal oben spielen, mal switchen, einfach mal antesten, was macht Spaß?
Krümel glaube, wir haben es so rum angetestet und es hat uns beiden sofort gefallen. Und wir haben uns auch darüber unterhalten, ob man es mal andersrum probieren könnte. wo weder er noch ich, ehrlich gesagt, wirklich großes Interesse hätten. Also mal die Kehrseite zu sehen, weil ich glaube, er hat nicht unbedingt Bock, von mir geschlagen zu werden. Und ich fände es auch nicht cool, ihn zu schlagen oder halt Ähnliches. Das passt bei mir nicht so richtig ins Bild, wenn ich halt mehr devot bin. Und dann auf einmal selber irgendwie, das wäre, glaube ich, nichts für mich.
Sebastian Ja, das ist einfach so eine Frage, womit fühle ich mich wohl, was mag ich machen? Und ihr habt ja einfach einfach die Möglichkeit und Freiheit da auszuprobieren. Das finde ich ja super. Nein, also das ist einfach schön. Und ganz ehrlich, früher oder später, irgendwas probiert man ja einfach mal aus. Und man kann ja, das haben wir ja bei Kat und Jan, das fand ich sehr schön, man kann auch Sachen machen, die gar nicht subbig sind, die eher dommig sind. Und trotzdem ist es ein Machtverhältnis. Dann erbringt man halt dem Dom einen Dienst. Das geht ja alles. Und ich glaube diese Kategorisierung, dass man ganz fest im Schema drin sein muss, ich habe fast das Gefühl, das ist old school, das ist irgendwie vorbei.
Krümel Ja, das kann ich nachvollziehen. Allerdings, ich glaube, es würde mir persönlich keinen Spaß machen. Da
Sebastian Ja, du bist ja Sub, es muss dir ja keinen Spaß machen, um das mal ganz blöd zu sagen. Nein, also du weißt, was ich meine, ne? Ich habe eine, der Chat fragt so ein bisschen, ob du, ob das jemand anderes als dein Freund noch weiß, also ob du dich irgendwo schon geoutet hast. Okay,
Krümel habe ich aber nicht so wirklich, ehrlich gesagt, weil das, ich glaube, mir wurde mal gesagt, also unabhängig davon, dass ich erzählt habe, dass ich das selber mag und mache, wurde mir gesagt, dass es irgendwie zur Zeit bei Jugendlichen und Leuten, was weiß ich, bis 20 zu einer Art Trend geworden ist. Und das einen so zu einer Art Mitläufer macht, was ich ehrlich gesagt nicht so mag. Genau wie zum Beispiel eine Zeit lang Bisexualität zu einem tierischen Trend geworden ist. Wo dann Leute auch aus meiner Schule beispielsweise gesagt haben, dass sie bisexuell sind, was sie allerdings nicht waren. Was sie auch selber dann irgendwann rausgefunden haben. Und aufgrund von solchen Sachen hatte ich mein Coming Out, was das angeht, noch nicht. Also jetzt SM. Aber ich habe zwei sehr gute Freunde, die das wissen.
Sebastian man muss,
Krümel sind lustigerweise Zwillinge.
Sebastian weil du es denen erzählt hast oder, okay, ich glaube so ein Coming Out, ich sag mal gerade in der Schule oder so, das muss man auch echt nicht machen, also wozu, das bringt ja erstmal nichts.
Krümel Ja,
Sebastian Nein,
Krümel hatte ich auch noch nicht vor, beziehungsweise hatte ich allgemein nicht vor. Ich bin da jetzt auch endlich bald raus. Und ja,
Sebastian also das ist eine Entscheidung, die muss man einfach selber dann treffen. Und gut, ist jetzt nichts Wildes bei eigentlich, aber man kann es halt nicht wieder zurücknehmen. Also man kann es halt nicht testen. Das kann ich schon ein bisschen nachvollziehen, dass man da jetzt nicht so große Lust drauf hat. Vielleicht dann am letzten Tag, wenn man dann von der Schule abgeht, dass man sagt, übrigens, ja, irgendwie so. Aber das macht man ja auch nur, um eine Bombe platzen zu lassen.
Krümel es wäre lustig. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es irgendwie noch mal im Jahrgang dann interessieren würde.
Sebastian Das mit den Mitläufern finde ich aber tatsächlich spannend. Ist das tatsächlich so? Ist BDSM gerade en vogue, dass man da so ein bisschen was macht, damit man irgendwie, ich sag's mal so ganz platt, so alt wie ich bin, damit man cool ist?
Krümel Ja, keine Ahnung, irgendwie sowas in der Art wurde mir zumindest erzählt von meiner Tante. Sie ist Psychotherapeutin und hat das halt quasi auch jetzt ein paar Jugendliche auch als Patienten und hat das halt auch so gesagt, dass es anscheinend relativ viele gibt, die sich dafür interessieren. Ja, oder es halt auch nur eher eine Phase ist.
Sebastian Ja, also ich freue mich natürlich, wenn es viele Menschen interessiert. Das mit der Phase, das kann ja tatsächlich sein. Also man probiert ja einfach irgendwelchen Kram aus und stellt fest, okay, war doch nicht so toll. Ich freue mich natürlich immer, wenn Menschen dann auch dran hängen bleiben, weil sie einfach Spaß dran haben. Ja, der Chat fragt nämlich auch schon, ob es eine Spielkiste gibt und dies und das und jenes.
Krümel Ja, gibt's.
Sebastian Natürlich gibt es die, man muss ja den Kram irgendwo hinpacken.
Krümel Das stimmt, ja.
Sebastian Liegt sie standardmäßig unterm Bett?
Krümel Nee, lustigerweise neben dem Bett, weil mein Schreibtisch hat so viel Platz eingenommen. Und da gab es dann zwei so IKEA-Regalchen, die man auch unter den Tisch stellen kann, mit so Fächern zum Rausziehen. Und das unterste Fach wurde dann zur Spielkiste umgebastelt. Da darf auch meine Mutter nicht rangehen und das weiß sie auch und macht sie auch nicht. Ehrlich
Sebastian Ja, wissen deine Eltern Bescheid? Ahnen die was? Ja,
Krümel gesagt nicht so richtig oder ob sie was ahnen oder nicht, weiß ich nicht, weil ich mich mit denen ehrlich gesagt nicht so wirklich darüber unterhalten habe. Aber sie haben, sie sind jetzt, naja wie beschreibt man das am besten Sie machen es nicht selber, sie sind da auch nicht unbedingt Fan von Ich habe einmal versucht meine Mutter darauf anzusprechen Was allerdings ein bisschen nach hinten losging Weil sie erstmal anfing sich darüber lustig zu machen Und mich fragte wie ich denn darauf kam Oder weil ich nicht sagte, Mama ich mach das sondern jetzt mehr nach dem Motto, wie findest du eigentlich und so. Ja,
Sebastian das werde ich gleich erzählen. Das habe ich letzte Woche hier schon ausgebrütet. Also wenn ich Urlaub habe, dann ist das eh immer fürchterlich, dann komme ich auf Ideen. Also ich habe tatsächlich die Idee, dass man mit jemandem zusammen mehrere Folgen, so ausgekoppelte, also keine normalen Podcast-Folgen macht, für Menschen. Also zum Beispiel für Partner, nach dem Motto, dein Partner hat sich gerade geoutet, jetzt gucken wir mal, dass wir in 20 Minuten das Wichtigste zusammenfassen. Dein Nachwuchs hat dir gerade erzählt, er möchte mit BDSM was zu tun haben. Wichtigste Antwort zuerst, kann trotzdem noch Doktor und Professor werden. Also dass man so ein bisschen so einen 20 Minuten Leitfaden macht, pass auf, also manchmal ist das ja so, man outet sich und überfährt sein Gegenüber so ein bisschen, jetzt muss der darauf reagieren und steht dann so ein bisschen da und weiß gar nicht, wie er das einordnen soll. Wohl. Mal gucken, wenn irgendwann mal Zeit ist, was eigentlich nie der Fall ist, dann muss ich das aber mal angehen, weil ich fände das eigentlich ganz schön, da mal so ein bisschen kompakt was zu machen. Denn man kann eigentlich niemandem zumuten, hier irgendwie 60 Stunden Kunst der Unvernunft zu hören.
Krümel gut, das stimmt auch wieder.
Sebastian nicht. Ja, also ich frage dich jetzt einfach mal als möglicher Anwender, wäre das so etwas, wo du sagen kannst, okay, hier ist ein Link, den kann ich jetzt jemandem schicken, vor dem ich mich jetzt geoutet habe und dann wird ihm das so ein bisschen erklärt, dann muss ich das nicht machen. Wäre das eine Option für dich?
Krümel Quasi, dass ich jetzt jemandem erkläre, wie das funktioniert oder wie ich das mache, um den zu beschwichtigen.
Sebastian Nein, nein, nicht du selbst. Also was weiß ich, irgendein guter Freund, dem erzählst du, ich hab mit BDSM was zu tun und dann verzieht er das Gesicht und sagt, uff. Und dann versuchst du es zu erklären, aber das ist ja nicht so einfach dann. Und dass du sagen kannst, hier ist ein Link, 20 Minuten, hör dir das an und danach können wir weiterreden.
Krümel Ach ja, ja. Das, finde ich, ist eine gute Idee. Stimmt. Sorry.
Sebastian Ja, also selbst wenn es eine schlechte Idee ist, ihr kennt mich ja alle, im Zweifel mach ich es ja trotzdem.
Krümel Also
Sebastian Und dann guck ich, ob es dann funktioniert oder nicht. und ja, muss man schauen. Also das brütet in mir gerade so ein bisschen.
Krümel klingt jetzt auf dem Ersten nach einer relativ guten Idee, würde ich mal so sagen.
Sebastian Mal gucken. Das muss ich aber auch mal mit jemandem zusammen machen, denn ich alleine, was kann ich machen? Ja, ich kann Spenden vorlesen. Ich weiß auch, das kommt auch gerade aus dem Chat dahin, es gibt so einen Outing-Leitfaden bei der SMJG, den habe ich gelesen, den fand ich gar nicht schlecht. Nur den muss man halt lesen und ich weiß ja selber, wie das ist, wenn ich längere Texte lesen soll, dann verschiebe ich das gerne mal ein bisschen. Was man irgendwie zwischendurch im Auto hören kann, finde ich immer ganz gut. Ja, pass auf, wir machen jetzt hier an der Stelle mal einen Cut, liebe Krümel. Ich finde das total toll, dass du angerufen hast. Vielen, vielen Dank.
Krümel Sehr gerne.
Sebastian Und ja, wir gucken mal. Ich hoffe einfach, das entwickelt sich total positiv für dich, dass du da ganz viele schöne Dinge erlebst und möglichst wenig schlechte. Ja, finde ich klasse. Und ja, Grüße an deinen Freund von mir.
Krümel Richte ich aus, wenn das nicht gerade gehört hat.
Sebastian Ja, so oder so, wenn er da jetzt stocksteif da vor dem Lautsprecher sitzt. Oh Gott, ich wurde erwähnt. Nein, alles gut. Einfach machen und Spaß haben vor allen Dingen.
Krümel Nee, er ist nicht gerade hier, aber er ist im Chat wahrscheinlich und hört es eventuell.
Sebastian Mal gucken, ob dann gleich jemand den Chat panikartig verlässt. Ich
Krümel Okay.
Sebastian dir noch einen ganz tollen Restabend und hab einfach eine gute Zeit und habt einfach ganz viel Spaß miteinander.
Krümel Danke gleichfalls.
Sebastian Gerne. Tschüss.
Krümel Tschüss. Ich
Sebastian Das war Krümel. Finde ich einfach schön, wenn das einfach mal klappt und keine Riesendramen gibt und Gezicke, sondern wenn es einfach mal funktioniert. Ja, was kann ich noch so erzählen? Gar nicht mehr so viel. Also die Spender, ich habe jetzt einige erwähnt, etwa ein Drittel allerdings nur. Ein paar mag ich hier noch erwähnen und dann müssen wir mal gucken, ob das Telefon heute klingelt oder ob das heute eine relativ kurze Sendung wird. Das ist gar nicht so schlimm, weil ich momentan wirklich ganz viel aufnehme und ich kann auch verraten, ich habe jetzt eine Lösung gefunden, Wenn ich mit jemandem aufnehmen möchte, der sehr weit weg wohnt, dann ist das ja mal schwierig mit der Tonqualität und so. Und ich habe nochmal ein bisschen was angeschafft und ich schicke jetzt einfach so ein Komplettpaket an Mikrofon, Kopfhörer, Hardware dahin und dann wird es im Endeffekt so klingen, als wären wir im selben Raum. Das kriegen wir hin. Das ist dann zwar auch nur eine Notlösung. Auf der anderen Seite mag ich aber auch so eine Aufnahme nicht irgendwie verschieben und dann gehen irgendwie zwei, drei Jahre ins Land und man hat das immer noch nicht gemacht und manche Menschen sind einfach so interessant, dass ich sage, nee, ich will das jetzt aber und ich kann aber auch nicht zwei Tage durch die Gegend fahren, das ist manchmal einfach nicht drin und das ist dann so ein Mittelweg. Und trotzdem ist so das persönliche Gespräch, dass man in einem Raum sieht, dass man sich in die Augen gucken kann und dass man vielleicht hinterher den Grill zusammen anschmeißen kann oder irgendwelchen fürchterlichen Alkohol trinken kann, das ist natürlich trotzdem schöner. Ja, was spannend ist gerade, Titan Engineer schreibt, ob man auch zu mir fahren kann. Selbstverständlich kann man zu mir fahren. Ich glaube, im Moment finden auch überproportional viele Aufnahmen bei mir hier zu Hause statt. Das geht, das ist in der Nähe von Hannover und ja, ich lade im Zweifel auch gerne ein. Und interessanterweise liegt Hannover bahntechnisch ja auch so günstig, dass viele Leute hin und wieder mal durch diese Stadt durchfahren und dann kann man auch mal die Umsteigesequenz in Hannover um einige Stunden verlängern und dann geht das. So, jetzt ruft hier niemand mehr an. Das ist ein Problem im Sinne von, die Sendung könnte heute etwas kürzer sein, trotzdem kommen wir schon wieder hier auf 90 Minuten. Das ist gar nicht so wenig, wie ich finde. Das Podcastsubbie erinnert mich daran, dass ich das Baumwollseil und den Becher nochmal erwähnen soll. Mache ich natürlich. Ich schicke den Link einfach nochmal in den Chat hier rein. Also wer den Becher, der, Gott was steht denn drauf, ich habe es vergessen. Becher der schwarzen Macht steht drauf, also BDSM steht auf der Rückseite, ohne dass man es direkt erkennen kann. Das Ding ist Vanilla-freundlich. Wer den haben will, ein paar davon, es ist weniger als ein Drittel, kann ich sagen. liegen gerade bei Baumwollseil rum und da kann man das Ding bestellen und packt noch ein paar anderes Kinky-Zeug mit in den Warenkorb einfach rein und dann sind auch diese fürchterlichen Versandkosten nicht mehr ganz so tragisch. Ich habe ja ein bisschen geguckt, ach das muss ja gehen, hier Warensendung, super billig, zwei Euro, ja super, alles nur bis fünf Zentimeter und sofern ich den Becher nicht in zwei Hälften zersäge, ist das einfach nicht ordentlich in ein Paket reinzupacken. Es ist einfach total fürchterlich, das habe ich mir einfach vorher nicht überlegt. dass das einfach so ein Versandkostendrama ist. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe ja wirklich ganz viele jetzt an Menschen verschickt, die jetzt da das Gewinnspiel gewonnen haben und so. Und mein Gott, habe ich ja Pakete gepackt und dann noch irgendwie bei der Post sogar gefragt, ob die mir ein paar Leerkartons schenken können, damit ich das Zeug irgendwie eingepackt kriege. Das ist schon ganz spannend. Hätte ich auch nicht gedacht, dass das einfach mal bei mir so einen ganzen Tag Zeit verschlingt. Auf der anderen Seite macht das total Spaß, wenn das dann ankommt und Menschen freuen sich. und das ist einfach schön. Und da ich jetzt sehe, dass hier niemand mehr anruft, werde ich die Sendung jetzt so langsam beschließen. Ich habe euch aber noch versprochen, dass von der nächsten Folge mit Thomas, dass ich euch den Trailer einspiele. Und genau das werde ich jetzt auch tun. Da könnt ihr mal reinhören. Danach gönne ich mir noch zwei, drei Minuten und dann ist hier erstmal Ende. So, ich klicke hier mal an und hoffe einfach mal, dass es funktioniert. Und dann habt ihr einen kleinen Einblick, um was es ab Montag geht.
Thomas Ich bin zu Gast in der Eifel, denn ich wurde eingeladen von Thomas. Hi. Hi. Ich bin auf der aktiven Seite. Ich bin streng dominant. Dominant. Sweet Gwendoline, die sich immer wieder in Situationen rein manövriert hat, wo sie dann in irgendwelchen High Heels gefesselt, in irgendwelchen Ecken gelegen hat. Von Beruf bin ich Heilpraktiker, spezialisiert auf Psychotherapie, Schmerztherapie. Also der Narzisst hat ein Problem mit Liebe. Der kann nämlich nur sich selbst lieben. Als guter Dom musst du auch in der Lage sein, deine submissive Partnerin zu lieben. Du musst eine Entscheidung treffen und das wollen die meisten Leute nicht. Sex ist nicht alles, aber ohne Sex ist alles nichts.
Sebastian Okay, jetzt habt ihr einen kleinen Einblick, was es da zu hören gibt. Wir haben also wirklich lange zusammengesessen und ich kann nochmal ein bisschen Background verraten. Wir haben vorher schon mal ein bisschen was getrunken und danach auch und ich habe zum Schluss wirklich gedacht, oh Gott, ich kipp hier gleich um. Man hört das aber interessanterweise nicht. Hätte ich nicht gedacht, dass das möglich ist. Und ich habe auch ein schickes Diagramm, das muss ich jetzt noch irgendwie einscannen. Ich glaube, ich baue es einfach nach, wo noch mal so ein paar Sachen drin sind, so Kopf, Herz und Bauch und welchen Einfluss hat, wie Menschen agieren und interagieren. Da habe ich echt eine ganze Menge gelernt und über zwei Stunden ist das Ergebnis lang geworden. Und euch verrate ich heute schon mal, weil ich habe es irgendwie nicht in der Folge drin, dass Thomas auch dann nochmal in einer Live-Sendung dabei sein wird und dann gucken wir einfach mal, dass wir dann ihn mit drin haben und ihr aber anrufen könnt und dann könnt ihr einfach mit ihm sprechen. Warum sollt ihr immer nur mit mir sprechen? Es muss ja auch mal neue Wege geben. Ich bin gespannt, ob das funktioniert, aber ich gebe euch jetzt erstmal dann auch ein paar Wochen Zeit, um das zu hören, damit ihr einfach auch die Chance hattet. Ich habe das gemerkt, dass einfach ein bisschen mehr Zeit dazwischen liegen sollte zwischen der Sendung und dann, wenn der Mensch in der Live-Sendung mitmacht, weil viele kommen einfach gerade gar nicht mehr hinterher. Ich hoffe, in den letzten vier Wochen konntet ihr ein bisschen aufholen, denn jetzt wird ja wieder so viel live gesendet. Was soll ich sagen? Das hat Spaß gemacht heute. Ich war ja unsicher, ob jetzt so ein bisschen die Luft raus ist, ob möglicherweise auch nach so einer Pause, die Leute haben es ein paar Mal probiert, es gab keine Sendungen und dann sind sie weg und ich sehe mit Entzücken, dass hier gerade ganz viele Menschen immer noch zuhören. ich finde das total toll, dass ihr mir diese Treue haltet ach das macht richtig Laune und ich hab echt Spaß da dran also das Live-Format so wäre es, vor einem halben Jahr hätte ich noch gesagt du bist doch bescheuert, das kannst du doch nicht machen ich probier's das mal und inzwischen muss ich sagen, es fehlt einem dann doch wenn man dann Donnerstagabend so nämlich auf der Couch liegt und irgendwie eine Serie über Netflix guckt das ist auch sehr schön, denn das mache ich ja mit dem Podcastsubbie, aber so ganz ohne Unvernunft macht es dann doch keinen Spaß. Ich wünsche euch einfach noch einen wunderschönen restlichen Donnerstagabend. Drückt mir am Samstag die Daumen, wenn ich da die Aufnahme habe mit meinen beiden Gästen von der SMJG. Wenn ihr da Fragen habt, bitte einfach schicken, schicken, schicken. Denn wir haben einfach Zeit und können alles bequatschen und nächste Woche Mittwoch habe ich ja dann wieder eine Aufnahme und ich glaube dann eine Online-Aufnahme, also wo jemand nicht mit mir in einem Raum sitzt Und ich glaube, dann habe ich erstmal für zwei Monate Zeug zum Schneiden und das wird eine ganze Menge Arbeit werden. Aber das macht Spaß und ich glaube, der Winter, der wird ganz besonders unvernünftig. So, macht's gut und ja, bis nächste Woche Donnerstag, den, ich glaube, es ist der 10.9., genau, der 10.9. ist es, um 20.30 Uhr wieder. Da geht's dann weiter mit der Unvernunft live. Macht's gut, tschüss. Ach, es gibt ja noch diese kleine Tradition, dass ich dann doch nochmal was ins Mikrofon spreche, denn ich mag mich bei dem lieben Podcastsubbie bedanken. Die hat übrigens bei Instagram die meisten Likes ever bekommen, weil als wir da in die Eifel gefahren sind, hat sie das Unvernunft-T-Shirt angezogen. Nein, das war ein Top. Auf jeden Fall, ja, so ein Bild mit Titten, das wird geliked, auf jeden Fall. Nein, aber an dich, meine Liebe, ganz, ganz vielen lieben Dank, dass du hier da bist und mitmachst und jetzt gerade so schön grinst und irgendwie mir blöde Kommentare ins WhatsApp hier reinschmeißt und überhaupt im Chat alles raussuchst. Also ohne die Frau wäre das irgendwie auch nicht machbar. Da wäre ich ein bisschen verloren. Die sagt dann manchmal auch, hier, komm, mach es mal so und dann ist das okay und da lasse ich mir auch gern was sagen. So, aber genug Lob für dich. Es wird auch mal wieder Zeit für Haue, habe ich das Gefühl. So, jetzt aber endgültig. Macht's gut, bis zum nächsten Mal. Tschüss. So, jetzt ist aber endgültig Schluss. Oder habe ich noch irgendwas vergessen? Sie zeigt auf ein Chatfenster. Elfer hat es auch angemerkt. Okay, verdammt, zwei Menschen. Ich fühle mich hier kontrolliert. Also diese Regeln und diese ganzen Sachen. Also ich stelle die Regeln auf und das Podcastsubbie kontrolliert, ob ich meine eigenen Regeln einhalte. Ich fühle mich ein bisschen bedommt. So, endgültig. Macht's gut. Tschüss, bis nächste Woche.