Unvernunft Live. 06.08. - Community-Abschiedsfolge

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Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer, ich weiß es gar nicht, doch ich weiß es, die 31 ist es und zugleich die letzte vor der kleinen Sommerpause. Ich hab's ja schon erwähnt, wer das jetzt noch nicht weiß, die nächsten drei Donnerstage wird es keine Live-Sendung geben, aber keine Sorge, ich versorge euch weiterhin mit ganz normalen Folgen. Und heute mag ich so ein bisschen, könnte ich mir einfach mal so einen Community-Tag, wo ich einfach mal schaue. Ich glaube, ich übersteuere gerade. Ich frage mal das Podcastsubbie, übersteuere ich gerade? Sie rührt sich nicht. Gut, wenn sie nichts sagt, dann übersteuere ich auch nicht. Dann ist doch alles gut. Ja, ich habe eine riesen Liste mitgebracht und ich fange hier einfach mal kurz an. Und nach ein paar Minuten rufe ich dann auch noch jemand an und danach seid ihr dran. So ist der einfache Modus und ja, ich habe mir überlegt, ich habe ja diese ganzen Sprüche, was BDSM alles bedeuten kann und ich werde jetzt immer einen verwenden und heute habe ich mir ausgesucht, ja, wir reden über BDSM und BDSM steht für Bring das Seil mit, danke Lidl Xylit für diesen Spruch, das ist jetzt vermerkt und ich habe jetzt noch 150 Folgen, wo ich genau das weitermachen kann. Ja, was haben wir denn alles? Ich mag schon mal ankündigen, denn ich habe den Trailer noch nicht fertig geschnitten. Sarah Blume, mit der habe ich aufgenommen und wir haben das remote gemacht, deshalb klingt es ein bisschen anders als sonst, aber am Montagmorgen pünktlich 0 Uhr erscheint da die Folge. Und das Schöne daran ist, die ist mal richtig komplex und zwei Wochen später, am 24. da erscheint dann die Folge mit dem Religionslehrer. Also selbst für die Zeit, wo ich nicht da bin, habe ich mir ein paar Highlights für euch ausgedacht und dann lasse ich euch die auch so. So, und jetzt kriege ich die Info, ich bin zu leise. Na, da kann ich was tun. Das ist ja wohl gar kein Problem. So, ja, dieses Audio-Setup, das ist immer so eine Sache. Da muss man ein bisschen rumsteuern. Ja, was kann ich euch noch erzählen? Seit letzter Woche Donnerstag. Ich habe ja euch erklärt, wo mein Problem ist. Künstlername, Klage einreichen und so weiter. Ich mag euch jetzt ein kurzes Update geben. Das Erste ist, der Anwalt ist bestellt. Er hat von mir ein unfassbares Paket an Zeug bekommen, mit dem er jetzt arbeiten kann, denn am 24. muss die Klage auf dem Tisch liegen. Ja, dann habe ich Montagmorgen auf mein Konto geguckt und habe gedacht, mich trifft der Schlag. Ja, also was soll ich sagen, vielen, vielen Dank. Da haben einige von euch beschlossen, sie möchten das wirklich super unterstützen. Ich mag heute die Namen und so gar nicht vorlesen, weil ich habe da meine Hausaufgaben noch gar nicht gemacht, das mache ich dann in drei Wochen, aber ich mag euch hier noch eine Sache verraten, denn es gibt eine Möglichkeit, also das sind ja Prozesskosten, Anwaltskosten und der Trick ist ja, wenn ich die ganze Nummer gewinne, was ja ein, zwei Jahre dauern kann, dann kriege ich die Kohle ja zurück. Jetzt habe ich das letzte Mal gesagt, da könnte man ja eine Party von schmeißen. Nee, eigentlich nicht. Also ich mache es jetzt tatsächlich so, wenn jemand da was aufs Konto des Podcasts überweist und Prozesskosten draufschreibt, dann wird das hier in der Tabelle schön vermerkt. Eure Bankverbindung habe ich ja automatisch, wenn ich Geld von euch kriege und wenn das dann irgendwann zurückkommen sollte, die Kohle, dann entweder ganz oder teilweise, dann kriegt ihr die Kohle einfach zurück und dann bedanke ich mich, dass ihr mir das finanziert habt. Zinsen kann ich keine zahlen, aber ich glaube, das ist dann auch fair. So, achso, ich muss noch sagen, ein Viertel ist schon da. Also das ist wirklich schon eingegangen hier. Wenn das so weitergeht, noch zwei, drei Wochen, dann ist das Thema durch und ich kann da total entspannt durchgehen. Das ist total super. Ich bin da ehrlich gesagt total überwältigt, weil ich habe viele E-Mails bekommen mit Tipps, an wen ich mich wenden kann und dies und das und jenes. Und es ist einfach gerade total schön, so ganz viel von der Community zurückzubekommen. So, aber was wäre so eine Unvernunft live, wenn man nicht irgendwie telefoniert? Und jetzt rufe ich einfach mal jemand an. Lasst euch überraschen, wer es ist. Ist die Nummer. Dann gucken wir mal, ob das klappt. Nein, Verbindung gescheitert. Sehr gut. So, noch mal das Ganze. Ach, ich liebe die Technik. Wahrscheinlich ist heute der Tag, wo das alles vor die Hunde geht. Wir werden mal sehen, was passiert ist. Aber es sollte klingeln. Und dann gucken wir mal, ob dann auch die richtige Person dran ist. Uh, ist ein schönes Geräusch, ne? Gucken wir mal. Na? Hallo? Ich habe nicht verraten, wer du bist. Magst du selber sagen?
Jasmin Ich bin Jasmin, beziehungsweise Brat-Apfel aus dem Chat, wenn man es richtig ausspricht.
Sebastian Ja, wenn man es richtig ausspricht.
Jasmin Die
Sebastian Das musstest du mir auch erst mal erklären. Ja, es hat einen Grund, dass ich gesagt habe, ich mag heute mal mit dir sprechen, weil heute mag ich wirklich so einen kleinen Community-Tag haben und ja, du hast ja den Spaß mit der Telegram-Gruppe angefangen, das
Jasmin ganze, dass ich damit angefangen habe, eigentlich hat Conny, die ja auch schon mal in der Sendung gewesen ist, sie gegründet, also die mit der Dokumentation. Aber ich habe mich da als, sagen wir mal, Service-Brat, als Moderatorin, verdingen lassen und mache halt viel mit der Gruppe und sorge dafür, dass sie nicht in Vergessenheit gerät in den Chats. Du
Sebastian hier nicht in Vergessenheit gerät, um Gottes Willen, ja, also ich bin selber ja nicht in der Gruppe drin, das wäre glaube ich auch irgendwie ein bisschen komisch und ich kriege dann hin und wieder, ja, ja, und wahrscheinlich nach zwei Stunden mache ich das Ding aus, weil das Gerät hier nicht mehr aufhört rumzupiepsen oder so.
Jasmin wärst willkommen. Was
Sebastian so. Ne, macht ihr das mal, aber mich interessiert trotzdem nochmal, was ist da eigentlich los? Ich höre immer nur, da sind Leute drin, dann gibt es nochmal Extragruppen und Untergruppierungen und dann findet zweimal die Woche noch irgendwas statt und ich dachte mir, ich frage dich einfach mal, was ist denn da gerade alles los?
Jasmin ist da gerade alles los? Also wir haben halt mittlerweile 200 unvernünftige Menschen, die sich in der Gruppe herumtreiben. Es gibt halt einmal die Hauptgruppe und da wird halt über viele Themen gesprochen, wie es halt kunstunvernünftig vernünftig ist, ist da natürlich ein BDSM-Fokus sehr stark drauf, aber wenn halt ein anderes Thema sich ergibt, reden wir auch darüber und da herrscht halt einfach ein Austausch. Wir haben dann zweimal in der Woche momentan, das wird halt auf einmal in der Woche gerade gehen, weil auch bei uns der Sommer ein bisschen für Ruhe sorgt, sage ich mal, dafür, dass Leute nicht so distanziert sind, Stammtische. Da haben wir halt einmal am Mittwoch den üblichen Stammtisch, wo wir halt einfach über BDSM reden. In der Regel suchen wir uns da ein Thema aus, das sind halt Leute im Zoom zusammen. Und am Samstag haben wir das Let's Play BDSM, wo es halt darum geht, dass Leute praktisch vor der Kamera spielen können und andere Leute können halt zusehen. Man ist interaktiv, dass die Vorschläge angenommen werden und so. Und es gibt noch ein paar Parallelgruppen, die sich entwickelt haben, einfach weil einige Themen halt sehr ins Fachsimpeln gehen. Da haben wir halt eine für Shibari, eine für Basteln, eine für Hypnose. Das sind halt so Parallelthemen, die sehr viel Tiefe haben und deswegen ihre eigenen kleinen Gruppen haben. Aber ja, zentral ist es einfach eine Gruppe, wo alle Leute unabhängig von jetzt Alter oder BDSM-Erfahrung sich über das Thema austauschen können. Und ich glaube, wir haben da auch eine sehr passende Stimmung. Durch die Sendung sind wir natürlich alle sehr auf Interesse an anderen Leuten kink geprägt und haben da eine empathische Grundeinstellung, irgendwie halt konstanzlos sich vermittelt und entsprechend gehen wir, ja, wird auf jeden, der da reinkommt, zugegangen und wir können offen über alles halt reden, was es da gibt. Die Fragen können halt von sehr Einsteiger-Level bis zu, ja, totale Expertise gehen und wir sprechen dann darüber. Können
Sebastian Ja, das finde ich ziemlich cool, weil am Anfang dachte ich, ja, da gibt es jetzt offenbar eine Telegram-Gruppe, ist okay, ne? Und ich mache halt einfach den Podcast und dann gucke ich einfach mal, ich kümmere mich um Gesprächspartner und so ein Zeug und da ist halt wirklich nebenher so ein Ding entstanden, was immer größer wird, wo immer mehr los ist. Mag ich jetzt einfach mal loben, dass du und auch andere das moderieren und sich da kümmern. Das finde ich einfach total klasse. An der Stelle mal ganz großes Dankeschön. Merkst, ich bin heute auf Kuschelkurs.
Jasmin wir, können wir. Und ja, an dieser Stelle halt Grüße an Conny, Grüße an Magdalena, Grüße an Joe Discover, die halt die Gruppe mit moderieren. Und bitte
Sebastian Ja, finde ich super. Also wunderbar und finde ich schön und wer jetzt in den nächsten drei Wochen da nichts zu tun hat, ich glaube den Link postest du halt wieder wie immer in den Chat einfach rein und dann kann man da mal reingehen und dann gucken. Und ich muss auch zugeben, das entlastet mich so ein kleines bisschen, weil ich kriege ganz, ganz viele wunderschöne E-Mails zu allem möglichen und dann schlitze ich immer und denke mir, oh, da hat sich jemand jetzt Zeit genommen und zwei Seiten Text geschrieben, wunderschön, ganz toll. Jetzt musst du aber auch darauf antworten und das soll bitte kein Zweizeiler sein. Und ganz oft kommt dann aber so hinterher so, ja ich bin inzwischen in der Gruppe drin, meine Fragen haben sich erledigt, das wurde alles geklärt und das finde ich total schön, dass das an der Stelle auch so ein bisschen in der Community sich gegenseitig geholfen wird. Dankeschön dafür mal.
Jasmin gerne, wir sind ja im Grunde die Fortführung des Live-Chats, der hier parallel zur Sendung läuft, über die Wochen hinaus.
Sebastian Ja, ich merke das schon. Beim Chat, da ist immer ein bisschen weniger los. Also ich glaube, das findet da ganz viel auch in der Telegram-Gruppe statt.
Jasmin Ja, aber eigentlich schiebe ich die Leute immer rüber und sage, dass sie über die Sendung im Chat reden sollen.
Sebastian Ja, das wäre schön, aber das muss man sich eben auch aussuchen, weil der Chat ist natürlich komplett öffentlich und das kann ich auch nachvollziehen, wenn man da ein bisschen schüchterner ist. Das ist okay. Okay, ich habe
Jasmin Ja, genau, bei den Stammtischen übrigens im Zoom, auch da versuchen wir die Einstiegshürde so niedrig wie möglich zu halten. Da müssen die Leute nicht reden, also weder Mikro noch Kamera anmachen, wenn Sie ankommen. Man kann auch erstmal nur reingucken und sehen, was da so geht. Gerade im Internet kann man da ja alle Level von selektiver Anonymität sich gönnen.
Sebastian jetzt fast Zeit die nächsten drei Wochen, vielleicht gucke ich da ja mal rein, ganz anonym und spreng dann die Gruppe oder so. Nein, finde ich total krass, das geht jetzt auch schon seit drei Monaten so, glaube ich. Ne, seit März, vier Monate.
Jasmin Ja, ich glaube, in der zweiten Sendung oder so hat Conny die gegründet und dann seitdem läuft das wohl. Also der zweiten Live-Sendung.
Sebastian Ja, finde ich einfach total schön, dass da einfach ganz viel passiert und ja, wie gesagt, heute dachte ich mir einfach mal, komm, jetzt will ich mal einen Bericht haben und mal Danke sagen, weil das finde ich echt gut.
Jasmin Ja,
Sebastian Okay, gut, pass auf, ich werde jetzt hier einfach mal die Leitung aufmachen, weil ich habe keine Ahnung mit wem und worüber und was ich heute hier rede. Wir schauen einfach mal, wie das so wird, das ist ja mal so ein gewisses Risiko hier zu sagen, naja, mal gucken, ob jemand anrufen mag. auch an dich glaube ich du hast da auch nochmal ganz viele Leute motiviert, ruf mal an, mach mal, das ist okay das kann man machen
Jasmin ich drohe halt, dass wenn Sie nicht anrufen, ich irgendwas anrufe und was Literaturwissenschaftliches über Fifty Shades erzähle.
Sebastian dass du dann anrufst ach du heilige ja, also ihr habt es gehört, ruft bitte an
Jasmin Ja, eben. Es funktioniert. Es ist eine Drohung.
Sebastian also, was ist denn das literaturwissenschaftliche Problem? Nein, das will ich jetzt nein, ich will das jetzt nicht wissen, okay pass auf, Jasmin, du hast noch einen anderen Termin parallel
Jasmin Ja, ich spiele mit Roxy, die auch hier in der Sendung war, und ein paar anderen eine Rollenspielrunde gerade, wo die es auch ohne die Gruppe nicht geben würde.
Sebastian und die findet am Donnerstagabend statt, so so
Jasmin Ja, du hast den Termin verschoben. Wir haben die extra am Donnerstag gelegt, weil die Live-Sendungen mittwochs und freitags sind. Oder?
Sebastian ja, ja Ja, Dienstag und Freitag, genau, ja, aber irgendwann war der Donnerstag einfach der bessere Tag, weil ich muss das natürlich auch mit der Familie zusammenbringen.
Jasmin Dienstag und Freitag war's.
Sebastian Müssen wir mal gucken, aber ihr hört das ja wahrscheinlich eh nach, ne, dann passt das.
Jasmin Ja, ich höre das wie üblich beim Laufen nach. Also eigentlich ist es ganz gut, wenn ich jetzt eine Gruppe habe, weil das meiner Fitness hilft, wenn ich die Sendung nicht live höre, sondern im Wald.
Sebastian Achso, du hast die Unvernunft nur, wenn du durch die Gegend rennst, das ist okay.
Jasmin Ja, das ist mein Belohnungsmechanismus, weil das hilft, um in Bewegung zu bleiben. Zum einen hat man eben direkt einen Podcast auf dem Ohr. Das erscheint ja regelmäßig, das heißt, ich habe regelmäßig einen Grund, laufen zu gehen. Und das gibt mir eine Länge der Zeit vor, die ich laufe.
Sebastian Achso, Moment, du musst so lange laufen, aha, das finde ich ja, mal
Jasmin Ja, oder wenn ich es unterbreche, dann muss ich halt nochmal los. Und dadurch, dass ich die Sendung natürlich auch hören will, bin ich eben motiviert, auch loszugehen und zu laufen.
Sebastian gucken, ob ich irgendwie heute nochmal nach der Sendung 10 Stunden das Intro laufen lasse, einfach und hinterher nochmal einen Satz sage, damit du viel laufen musst. Alles gut.
Jasmin Ich mache nämlich alles mit. Musst
Sebastian Nee, musste ja auch nicht. Nee, aber finde ich super. Also ganz ehrlich, und beim Sport, also guck mal, mir ist das Fahrradfahren, da habe ich am meisten auch irgendwas auf dem Ohr, allerdings nicht meinen eigenen Podcast, das ist ein bisschen komisch.
Jasmin du denn, also außer des Schnitts, hörst du dir nochmal alte Folgen an und so?
Sebastian Dazu sage ich jetzt mal gar nichts.
Jasmin Ja, ich kann sagen, dass ich aus Eitelkeit durchaus meine eigene Sendung auch dann höre.
Sebastian Ja, das ist ja, das kann man auch machen, aber meine Stimme mag ich eh mal nicht nochmal hören und ich schneide das Zeug und dann ist das okay und dann habe ich das Ding zweimal gehört im Grunde und dann ist das, ich sag mal, völlig ausreichend und bei den Live-Sendungen, ganz ehrlich, da wird ein bisschen Kosmetik gemacht und dann geht das raus. Sonst könnten die ja gar nicht normalerweise am nächsten, übernächsten Tag auch erscheinen. Das würde ja ewig dauern. So, pass auf, jetzt lade ich einfach mal Menschen ein.
Jasmin Danke.
Sebastian Dir wünsche ich jetzt einfach noch einen wunderschönen Rollenspielabend. Möge er ganz schnell vorbei sein, damit ihr dann wieder alle wieder hier seid. Nein.
Jasmin nicht versprechen, aber wenn du nachher um 22 Uhr noch dabei bist, komme ich vielleicht nochmal wieder rein.
Sebastian Ja, das hängt ja von den anderen Hörern ab. Alles klar. Gucken wir mal, was passiert heute.
Jasmin Ja gut, dann
Sebastian Alles klar.
Jasmin genau, telefoniert einfach weiter, damit ich noch um 10 Uhr dabei bin und am Ende wie gewohnt die Gruppe posten kann.
Sebastian Genau. Alles klar. Okay, mach's gut, Jasmin. Tschüss.
Jasmin Bye.
Sebastian Ja, haben wir den Abriss einmal. Das war mir einfach auch mal wichtig jetzt hier nach ein paar Monaten einfach mal wieder zu gucken, was läuft denn da. Wer das jetzt hier im Feed hört und gern in diese Gruppe rein möchte, tja, habt ihr jetzt verpasst, einfach bei der nächsten Live-Sendung mit dabei sein, in den Chat reinkommen und da wird dann Jasmin den Link dann auch direkt in den Chat rein posten und dann kann man da der Gruppe irgendwie beitreten. So, liebe Hörer, ich poste jetzt mal die Rufnummer, die man anrufen kann in den Chat und ich sage sie auch einmal, das ist die 051019118952 und jetzt können hier Menschen anrufen. Jetzt muss ich mein Handy nochmal ein bisschen lautlos stellen, damit das hier irgendwie nicht weiter rummeckert und dann ist alles in Ordnung. Gut, also da könnt ihr jetzt anrufen und ich erzähle einfach so lange noch ein bisschen Quatsch und dann gucken wir mal, was hier so passiert. Also so 10 Minuten kann ich reden, danach geht mir einfach die Luft aus und wenn ich dann niemanden am Telefon habe, ist die Sendung einfach vorbei. Soweit meine Drohung. Warum? Heute würde mich tatsächlich interessieren, aus aktuellem Anlass, habt ihr noch was zu anderen Sendungen zu sagen aus den letzten Wochen und Monaten? Gibt es irgendwas, was ihr mit dem Podcast verbindet, was ihr erlebt habt, woran vielleicht der Podcast schuld ist oder wovon er euch abgebracht hat, was ihr gerne gemacht hättet? Kann ja auch mal was Blödes passieren. Updates mit Menschen, mit denen ich schon gesprochen habe, also ist irgendwas Neues passiert, gibt es eine Entwicklung, ich bin heute einfach mal total offen und heute mache ich einfach so lange, bis hier keiner mehr will, wobei ich auch verstehen kann, ganz ehrlich, bei gefühlt immer noch 35 Grad da draußen, Respekt, dass ihr euch hier die Zeit nehmt, ich bin begeistert, ich sehe auch schon wieder, es gibt Menschen, die zuhören, unfassbar. So, dann ist heute noch was passiert, ich bekam heute eine E-Mail, da hat mich Dennis etwas gefragt und hat dann eine E-Mail geschrieben, was so die letzten Monate bei ihm so los war und passiert ist, das war auch ganz schön und dann zum Schluss hat er gefragt, das muss ich ihm eigentlich, ich habe auch gefragt, ob ich das hier erwähnen darf und also Dennis, ich grüße dich, denn Dennis hat mich gefragt, ob er denn Die Kunst der Unvernunft sich als Tattoo stechen lassen darf, ob ich da was dagegen hätte. Ja, natürlich habe ich da nichts dagegen, das wird er sich gut überlegen oder überlegt haben, ich weiß es ja nicht und ich habe gesagt, mach das ruhig, überhaupt kein Problem, einziger Punkt vielleicht, wenn du es gemacht hast, also das Foto würde ich ja sehr gerne sehen und das ist schon echt faszinierend, was da so, was passiert und ja, warum und wieso mag ich jetzt hier gar nicht erzählen, das wird Dennis vielleicht irgendwann hier selbst erzählen und ja, also das ist schon eine Nummer, Heftig. Sehr cool. So, dann haben wir die Becher der schwarzen Macht. Ich habe das Layout gemacht und die Dinger sind jetzt bestellt. Ich hoffe, ich kriege bis morgen meinen Korrekturabzug, also sprich ein Stück Papier, auf dem ich dann sehen kann, wie das wohl aussehen wird. Und wir sind auch noch nicht ganz einig, was ist jetzt die Vorder- und Rückseite, aber das wird auf diesem Korrekturabzug drauf sein. Und man sagte mir, es wird circa drei Wochen dauern, bis die Dinger dann hier sind. So, und jetzt klingelt hier das Telefon und ich gehe einfach mal ran. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Jan Also,
Sebastian Hallo, der Jan. willkommen. Du warst letztes Mal der letzte Anrufer, jetzt bist du der erste.
Jan wenn du so...
Sebastian Sehr gut.
Jan Ja, genau. Also, ich sitze hier gerade mitten auf der Terrasse und mache eigentlich was anderes. Aber wenn du so ganz offen fragst, dann erlaube ich mir doch einfach nochmal direkt hinterher zu rufen. Wir hatten noch ein anderes Thema, was ich interessant fand. Und zwar die Tatsache oder das Thema der Szene, die ja anscheinend gerade nichts tut. Oder der Punkt, wo du überlegt hast, was es denn auf einmal alles so gibt. Wozu ich sagen muss, ich mache jetzt keine Schleichwerbung, weil das Ding, was wir veranstalten, ist jetzt überfüllt. Aber ich fand halt trotzdem nochmal interessant, was
Sebastian Okay, also stopp mal, du veranstaltest was?
Jan das ist jetzt, das Thema können wir fast lassen, also das hatten wir ja per Telegram mal nebenbei geschrieben, das hatten wir per Telegram geschrieben.
Sebastian Okay, das
Jan Ich würde jetzt ein bisschen zurückgehen und zwar dahin, dass Felix und ich in den letzten Wochen halt, ja, ich meine, wie viele SMler, finde ich, irgendwie halt ein bisschen isoliert waren und ein bisschen gucken mussten, wie sie da rauskommen. So, es waren ja relativ wenige Veranstaltungen, also wir merkten irgendwann, dass uns für die Beziehung was fehlt. Wir waren irgendwann auf einem Workshop, der war richtig, also es war auch aus dem Szenebereich ein Workshop, der war richtig gründlich organisiert. Derjenige, der den organisierte, der passte wirklich auf, der hatte Angst, dass das Ordnungsamt vor der Tür steht. Es gab ein Hygienekonzept. Es gab Desinfektionsmittel in der Toilette, Desinfektionsmittel vor der Toilette. Es gab eine Einweisung in seine Hygienevorschriften und es gab Hygienevorschriften als Checkliste. Und wer keine Maske auf hatte, musste schweigen. Reden durfte man nur mit Maske und immer mit Abstand. Es war schon für eine Veranstaltung in der Szene wirklich komisch. Aber naja,
Sebastian glaube ich. Also wie fühlt sich das denn an? Also ich habe sowas nicht mitgemacht. Ganz ehrlich, ist das nicht einfach nur total komisch, wenn du ständig ganz präsent hast, Corona, Corona, Corona, kann man sich da noch irgendwie entspannen?
Jan Also man hatte ja nichts anderes, sage ich mal so. Man war ja willig, mal wieder Dinge zu testen oder mal Dinge zu probieren und so ging es zu dem Workshop. Das
Sebastian Hm. Ja gut, also auf der einen Seite schön, dass was stattfindet. Workshops sind ja auch eher nicht ganz so groß. Ich sag mal, da sind immer so 10, 20 Teilnehmer, je nachdem, was es ist. Das kriegt man, glaube ich, noch am ehesten gebacken, da auch mal im Hygienekonzept das halbwegs umzusetzen. Ja, wiederholenswert? Ja
Jan ist auf jeden Fall wiederholenswert. Also derjenige ist so langsam auch trittsicher. Also ich möchte ihn jetzt gar nicht erwähnen, weil ich mir nicht sicher bin, wie weit er das möchte oder wie weit er unter welchen Worten erwähnt werden möchte. Aber derjenige, der da organisierte, wirkt langsam wieder relativ trittsicher, bietet auch wieder andere Workshops an. Ich denke, das war auf jeden Fall wiederholenswert. Wir waren vor Corona da und werden auch mittelfristig sicherlich wieder hingehen. Wir sehen jetzt nur, dass er jetzt gerade wieder Workshops anbietet. Und während unser Workshop damals so ein bisschen unterm Radar lief und der Teilnehmer aufforderte, das mal bitte nicht so sehr an die große Glocke zu hängen, läuft er halt inzwischen relativ trittsicher mit. Nein, ich habe mein Konzept. Nein, das ist genehmigt und ich.
Sebastian gut, immerhin.
Jan Also auf jeden Fall wiederholenswert, ja genau. Das
Sebastian Darf ich fragen, was für eine Art Workshop das war?
Jan war ein Bondage-Workshop. Wie
Sebastian Das stelle ich mir schwer vor, da mit Maske ist ja nochmal ein Bändchen mehr und geht
Jan gesagt, wir waren alle willig, jetzt mal wieder irgendwas zu tun.
Sebastian mir ja auch nicht anders.
Jan Also der nahm halt auch wirklich Geld.
Sebastian das.
Jan Das war schon ein professionell veranstalteter Workshop, also wirklich auch als Schulung halt deklariert, als private, also diese Schulungsveranstaltung war ja insofern zu dem Zeitpunkt, das war, was weiß ich, vor drei Monaten, war das wieder erlaubt. ja und wie gesagt, also ja es war echt spooky, also man umarmte sich nicht, obwohl man die Leute kannte man hielt Abstand man blieb nicht mehr ewig abends da und trank Bier also ich meine nicht, dass auf solchen Veranstaltungen viel getrunken wird, aber
Sebastian aber hinterher noch mal zusammensitzen, das ist schon okay und das macht man auch einfach. Es ist ja hinterher dieses nette Beisammensitzen. Also ich gönne das den Menschen, die Workshops veranstalten, weil die leben ja auch zum Teil davon oder brauchen dieses Zusatzeinkommen. Und das ist ja immerhin schon mal besser als nix. Und ich glaube, da ist auch gerade ganz viel los und ganz viele Menschen gehen auf Workshops, weil man trifft auch endlich immer wieder so ein paar Leute wenigstens.
Jan das ist ja, bist du noch da?
Sebastian Ich bin auch da.
Jan okay, es fehlte das Komfortrauschen genau so, es war jedenfalls dieser Workshop, der war schon so ein bisschen, naja eine Sache, ich sag mal die man vorher nicht getan hätte. Dann hatten wir uns mit einigen Leuten ganz stumpf im Wald verabredet. Also wir hatten vorher organisiert, dass man sich mit ein paar SMlern im Wald traf. Es gab den Witzspruch, eine Bullwhip länger Abstand reicht. So und okay, zu Beginn wurde noch ganz engagiert gesagt, nee, alle mit Maske und nicht umarmen und so weiter. Bei dem Großteil ist es geblieben. Ich glaube, die Masken waren echt schnell ab. Interessant war aber bei dem Event, dass es ebenfalls völlig hanebüchen war. Also ich fragte vorher den Wetterbericht, wie warm das denn wird. Wir waren im Wald verabredet, um uns mit SMlern zu treffen und eventuell Dinge zu tun. Und Google redete was von 14 Grad. War nicht so, da konnte man überlegen, okay, meine Dame kann sich ja so anziehen, dass man im Zweifel nur den Popo entblößt oder so und dann kann man ja mal gucken. Das Interessante war, dass es wirklich eine hanebüchene Geschichte war. Und während wir da waren, erzählten sich alle, wie toll das war. Wir blieben da, bis es dunkel wurde und die Mücken uns langsam schon längst genervt hatten. Die Mücken waren schon schlafen gegangen. Wir stellten fest, dass man auch durch Kleidung durchschlagen kann und ähnliche Dinge tun kann. Das war eigentlich alles gar nicht schlimm. Spuren gab das auch. Wir fanden es, während wir da waren, alle wunderbar. Wir schickten sich alle hinterher WhatsApp-Nachrichten, wie toll das alles war. Aber, also das war zwar aus Sicht aller Beteiligten, aus vorheriger Sicht irgendwie hanebüchen, aber das wollten alle unbedingt machen und es war einfach nur noch richtig schön.
Sebastian du hast ja momentan auch, ganz ehrlich, in der Not frisst der Teufel Fliegen oder wird von Mücken gefressen, je nachdem. Es ist schön, einfach was zu machen und einfach zu gucken, was kann ich tun. Ich überlege gerade, der Wald, den ich hier vor der Tür habe, ich glaube, da hätte ich keine Chance, da fünf Minuten ohne irgendwelche Wanderer oder irgendwelche Heinis aus der Stadt, die da den Weg lang gehen oder sonst irgendwas da auszukommen. Okay, aber das ist auch nochmal was ganz anderes. Also klar, professionell organisierte Partys, das sind schöne Events, die haben einen gewissen Anspruch, aber eigentlich will man ja nur ein bisschen zusammen sein, Spaß miteinander haben und wenn das so, ja, ich habe es gerade im Chat gelesen, glaube ich, Back to the Roots, nee, nicht Back to the Roots, Back to the Wood habe ich gelesen, dann ist das doch auch mal schön. Das sind auch Erlebnisse, das kannst du in zehn Jahren noch sagen. Damals, als Corona war, wo wir alle im Wald waren und dann haben uns die Mücken aufgefressen und dies und das und jenes. Ich glaube, so ganz untätig und unschuldig sind wir da alle nicht. Irgendwas muss man machen.
Jan es war
Sebastian Ja, gibt es das wieder im Wald?
Jan jedenfalls, hat
Sebastian Ja,
Jan es mehrfach gegeben. Also gegen Ende haben wir auch sicherlich die Zehn-Personen-Grenze gesprengt. Nein, nicht sicherlich. Also kann man ganz offen sagen, haben wir gesprengt, aber das überschnitt sich alles damit, dass diese Zehn-Personen-Grenze auch aufweichte. Das waren schöne Picknicks im Wald. Also da fingen Felix und ich nämlich letzte Runde an zu überlegen, sag mal, irgendwie der Sebastian, also der merkt gerade nicht ganz umsonst, dass er irgendwie was verpasst hat. Also es gab schon durchaus Geschichten, aber tatsächlich, wie du in der Sendung sagtest, ich glaube vor zwei oder drei Malen, weniger Dinge, die öffentlich ausgeschrieben waren, sondern eher Dinge, wo Leute sich miteinander verabredeten. Also das gab es noch mehrfach, das war total schön. Bis
Sebastian so ein bisschen habe ich das Gefühl, dass es so ein bisschen wie Szene vor 40, 50 Jahren gewesen sein muss. Keiner sagt öffentlich was. Du musst halt jemanden kennen und machen und tun und dann finden irgendwelche Geheim-Events statt. Ganz ehrlich, ja, so aufregend das ist, aber ich will mal eine alte Szene wieder haben, wo ich dann irgendwie bei Fetlife den Kalender aufmache und dann finde ich da jedes Wochenende 50 Events und muss nur noch gucken, wo gehe ich hin. Das ist einfach gerade echt mal ein bisschen schade. Und ich würde ja auch gern,
Jan vor kurzem den Spruch, das ist doch wie die schwulen Szene in den 60er Jahren. alles versteckt, keiner sagt dem anderen was, löste sich dann ja schönerweise nach einiger Zeit alles ein bisschen. Für
Sebastian gucken mal, wo wir jetzt in den nächsten Wochen hingehen. Das ist ja alles gerade ein bisschen gruselig wieder. Wir gucken mal, was passiert. Aber ich bleibe optimistisch, ganz klar.
Jan uns war das jedenfalls damals interessant. Ich bin, also diese beiden Veranstaltungen, von denen ich eben redete, waren an einem Wochenende. Also zuerst diese theoretisch fahrende Veranstaltung im Wald, nach der wir alle eine große Erleuchtung hatten, so ging das Leben eigentlich, da konnte man ja irgendwie mal wieder anknüpfen. Dann der Workshop, der ebenfalls unter irgendwie hanebüchenen Bedingungen stattfand. So, und dann fuhren wir am Sonntag, also Freitag war der Wald, Samstag der Workshop, Sonntag fuhren wir vom Workshop zurück. Das ging scheinbar über zwei Tage oder wir hatten übernachtet. Ich denke, es ging über zwei Tage. Es fiel dann jedenfalls auf, auf der Rückfahrt, so im Moment, uns hat da echt was gefehlt für die Beziehung. Man hatte vieles getan, aber im Prinzip ohne, dass man SMler in seinem Umfeld hat, mit denen man wirklich sozial interagiert, fehlt einfach richtig was. Also es fehlt die soziale Interaktion. Und so fingen wir an, auf der Rückfahrt im Auto einfach mal Leute anzurufen. Sage mal, wenn wir da Dinge tun würden, ich suche jetzt Leute, die Lösungen mitmachen, die ähnlich wie im Wald einfach mal überlegen, was könnte man denn machen. Das Interessante war, dass eine Person, also anders, es antworteten sehr viele eher in die Richtung von, ja, ich bin dabei oder ja, sag was an oder ja, sag einfach Bescheid. Es ging überhaupt nicht ums was. Also ich fand sehr interessant, dass sehr viele Leute sagten, ja, sie hätten ja auch Bedenken gehabt und sie hätten sich ja auch sehr stark isoliert. Aber ja, nee, ich hätte recht und ja, nee, ihnen würde auch was fehlen und ich soll mal Bescheid sagen. Und es ging nicht um, ich soll mal Bescheid sagen und dann denken sie drüber nach, sondern ich soll mal Bescheid sagen. Diese Tonlage fiel halt auf.
Sebastian Ja, da hat sich einfach auch ganz viel geändert im Moment.
Jan Wir
Sebastian Das fehlt, wobei, also ich sehe auch so ein bisschen die positiven Sachen der letzten drei, vier Monate, dass einfach ganz viele Leute plötzlich mal Zeit hatten, sich Gedanken darum zu machen, was sie eigentlich wollen und dann mit dem ganzen perversen Kram erstmal angefangen haben, die jetzt einfach neu dabei sind. Ich glaube, da ist so eine kleine Schwemme, die dann, wenn es wieder richtig losgeht, dann auf uns alle zukommt, weil einfach ganz viele Menschen sagen so, jetzt gehe ich aber in die Szene und jetzt mache ich das. Und ich habe es immer vor mir hergeschoben, aber da, wo ich nicht mehr konnte, da wollte ich plötzlich richtig.
Jan erleben eigentlich in unserem Umfeld bestimmten Mechanismus oder haben ihn jetzt öfters gesehen, dass man sich erst sehr stark beschränkt hat. Also gerade die Vernünftigen haben sich sehr stark beschränkt. Dann haben diese Leute sich sehr stark beschränkt und ab einem bestimmten Punkt wurde sehr punktuell wieder hinzugefügt, was man dann unbedingt haben wollte. Es war quasi eine Konzentration auf die wesentlichen Kreise sozusagen oder auf das, was man wirklich wollte, wofür man im Zweifel jetzt auch riskiert, ein bisschen Ärger zu kriegen. Ich,
Sebastian Okay, aber was will man denn wirklich?
Jan also gut, ich weiß nicht, was du vorher sozial getan hast, aber wir waren dann ja einmal quasi komplett genullt und von dem Punkt an haben sowohl wir als auch viele Leute in unserem Umfeld dann wieder geguckt, okay, was füge ich da denn jetzt wieder hinzu?
Sebastian Ach so, du meinst, dass ich habe ja,
Jan Und zwar zu einer Zeit, wo es eigentlich nur verboten, halb verboten oder irgendetwas in der Art war.
Sebastian ja, das ist immer so ein Ding. Jeder muss da für sich erstmal entscheiden, was mache ich, wie mache ich das. Ich habe für mich persönlich erlebt, einfach die letzten, also seit März im Grunde, ein Wahnsinns-Pensum, was ich noch nie in meinem Leben hatte, dass ich so viel um die Ohren hatte einfach. Da gehört der Podcast dazu, aber auch der Beruf hat einfach in meinem Fall einfach angezogen ohne Ende, dann hast du noch welche Kinder zu beschulen und keine Ahnung was. Ganz ehrlich, so blöd das klingt, noch viermal arbeiten, nein fünfmal und dann können die mich alle mal wirklich zwei Wochen kreuzweise, was das angeht.
Jan Das Leben
Sebastian Boah, Wahnsinn, ne? Also echt heftig. Aber das hat mich auch ein bisschen davon abgehalten, dann zu sagen, boah, was machen wir denn jetzt? Und was und wo und wie? Und ständig raus und irgendwas? Weil ganz ehrlich, dann bist du abends einfach platt und fällst tot ins Bett und dann ist es halt gut, ne?
Jan unter Corona, das merkten wir ja auch. Also als wir damals auf der Rückfahrt vom Workshop waren, da waren wir auch in einem bestimmten Lebensmodus. Und dieser Lebensmodus hieß in Großen und Ganzen, also halbwegs diszipliniert, halb sechs aufstehen, sechs Uhr arbeiten, um die Wachzeiten der Kinder zu untertunneln, acht Uhr Frühstück, neun Uhr weiterarbeiten, So, in der Art ging der Tag dann durch. Endete mit Kinder im Bett haben. So, dann musste man noch irgendwelche Dinge tun. Aber im Großen und Ganzen musste man auch ins Bett, weil man ja morgens um halb sechs wieder aufstand. Da fehlte ja sozial sowieso einiges.
Sebastian ist kein Leben irgendwie, ne?
Jan Ja, genau. Also, das ging ganz gut, aber es war tatsächlich sehr anstrengend, genau. Oder anders, man hat sich inzwischen, ich weiß gar nicht, es hat sich kaum verändert. Aber es hat sich, man hat vielleicht langsam einen etwas anderen Umgang damit. Wir stehen irgendwie nicht mehr um halb sechs auf.
Sebastian Also ich... Völlig verlottertes Studentenleben. Also ich bin noch nie um halb sechs aufgestanden, von daher, das hat sich bei mir tatsächlich nicht verändert, hat vor neun, ist mit mir nichts anzufangen. Punkt.
Jan Schlimme war, dass man schon merkte, dass wenn man also reguläre Zeiten mit den Kindern verbrachte oder verbringt, man gerne solche Tricks einführen darf, weil man ansonsten einfach nicht auf die Arbeitszeiten kommt, auf die Soll-Arbeitszeiten. Also wenn man dann über den Tag größere Pausen einbaut, denen man alle möglichen Namen gibt oder was weiß ich, oder hier noch was macht und da noch was macht, dann merkte man schon, dass man diese Aufstehzeit gerne mal hinlegen darf, damit man im Endeffekt ganz ordentlich und entspannt durch den Tag durchgehen kann mit allen. Oder mit der ganzen Truppe.
Sebastian Ja. Jetzt werden wir hier aber so richtig düster, obwohl wir eigentlich gerade Aufbruchstimmung haben. Ja, irgendwie, ne? Also Corona, das ist schlimm. Aber weißt du,
Jan Ja, okay, ja.
Sebastian was ich gut finde, ist einfach auch dieses,
Jan Die
Sebastian was ich auch gemerkt habe, ist, dass dann jedes Spielen, was man dann hat und die Zeit, die man sich nimmt und was man tut, ich finde, das ist momentan, wirkt das für mich nochmal wie ein ganz anderes Highlight. Das hat momentan da ein viel mehr Größe und Volumen, den es in meinem Herzen einnimmt, wo ich denke, boah, ist das geil. Das ist richtig, richtig schön. Also wenn man was macht, ich finde, ich ziehe einfach mehr Befriedigung aus weniger raus und freue mich einfach, dass ich diesen Luxus habe, dass ich das machen kann.
Jan Veranstaltung, ja genau. Das stimmt auf jeden Fall. Also es gab dann ja diverse Veranstaltungen der letzten Zeit oder halt auch Leute, die halt guckten, dass sie was organisierten. Und das war schon jeweils ein Event auf jeden Fall. Also wie gesagt, der Punkt mit der Schwulenszene in den 60er Jahren, den hatten wir hier öfters, bevor er dann irgendwann abgedroschen war, aber irgendwie stimmt das halt schon. Aber genau, jedes einzelne war ein Event, so ist das.
Sebastian Pass auf,
Jan Und gut, aber so richtig in der Routine werden wir meiner Meinung nach mittelfristig nicht landen. Also diese richtig großen Partys wird es erstmal nicht mehr geben können. Ich meine, einen Club wie das Catonium zum Beispiel, den kriegst du zum Beispiel auch nicht ohne weiteres gefüllt, weil er einfach eine gewisse Größe hat, die geheizt, geputzt und so weiter werden muss. Den machst du voll oder nicht voll oder lässt ihn halt zu, wie es das Hotel reichen muss. Und
Sebastian warten wir geduldig ab, sage ich mal, bis es soweit ist.
Jan so ähnlich läuft es ja jetzt. So
Sebastian Und wenn das Ding mal aufmacht, dann ist der nämlich erstmal die nächsten Monate ausgebucht, da bin ich mir sicher. Also ich mache jetzt mal hier einen Punkt drunter an der Stelle, weil du hast das jetzt sehr schön plastisch dargestellt. Es geht was, aber nicht so offen. Es macht unglaublich viel Spaß. Es ist auch so ein bisschen noch der Ruf des Verbotenen ist ja manchmal auch noch so ein bisschen dabei. Das darf man auch nicht vergessen. Boah, was haben wir denn da jetzt gemacht? Und im
Jan endete das, das kann man ja jetzt da nochmal eben abschließen. Das war jetzt eben der Punkt. Wobei, wie gesagt, wir können sowieso gar keine Anmeldungen mehr annehmen. Für uns endete das Ganze in einer gewissen Eigeninitiative, dass wir halt nochmal Gas gegeben haben, uns was getraut haben und jetzt für Samstag selber nochmal einen Club gemietet haben. Das war so eine Sache. Also bevor wir das Ding für den Samstagabend bekamen, wo gerade, es haben nur sehr wenige Clubs geöffnet, wo gerade quasi gefühlt sich viele darauf konzentrierten, wollten die halt schon durchaus Geld sehen oder eine gewisse Garantie von Gästen. Das war noch Wahnsinn. Also wir haben es uns letztlich getraut.
Sebastian kein Problem. Problem, ne?
Jan Ja, der Veranstalter sagte dir das vorher auch. Also wir haben, war das jetzt vor zehn Tagen eingestellt? Weiß ich gar nicht, letzten Dienstag, nee, letzten Montag haben wir es im Joyclub eingestellt und in der SZ und Fetlife und so weiter. Dann merkte man, genau, dann merkte man erst mal im Moment, Der Joyclub zum Beispiel, da mögen echte SMler jetzt lästern, aber da kommen nun mal die meisten Anmeldungen drüber. Der brauchte dann erstmal, um das Ganze ordentlich zu prüfen und was weiß ich, und stellte erstmal gar nicht ein. Sondern dann merkte man, verflixte Kiste, jetzt haben wir uns da was getraut. Wir haben letztlich gesagt, nein lieber Laden, wir machen dir den Laden voll und das garantieren wir dir auch geltlich. Und dann hat der Joyclub erstmal nicht eingestellt. Und dann trudelten die ersten Anmeldungen ein. dann merkte man, dass verschiedene Leute aus unserer Umgebung, die das eine tolle Idee fanden vorher, halt auch feststellten, nee, aber da haben sie jetzt keine Zeit, das ist jetzt zu knapp. Wir haben ja wirklich von letzten Dienstag auf diesen Samstag eingestellt. So, und jetzt sind wir langsam am Punkt, dass wir, nee, nicht langsam am Punkt, also ich glaube, seit gestern haben wir die Soll-Gäste-Zahl überschritten, da dürfen wir noch leicht drüber gehen, also das ist ja jetzt in der Hemmungslos am Samstag. Wir dürfen da noch leicht drüber gehen, aber wir sind jetzt bei 52 und 50 darf das Hemmungslos reinlassen.
Sebastian das lassen die zu. Ihr habt das garantiert mit irgendeinem Geburtstag oder so kombiniert.
Jan Nein, nein, nein,
Sebastian Da gibt es ja Regelungen.
Jan nein, nein, nein, gar nicht.
Sebastian Okay, pass auf, an der Stelle,
Jan Das ist eine ganz offizielle, kein Geburtstag, ganz offizielle Eröffnung. Die haben mehrere Polizeikontrollen gehabt, die jeweils korrekt abliefen. Die haben ganz offiziell geöffnet, auch für solche Veranstaltungen.
Sebastian da geht wieder was.
Jan So, und da haben wir uns jetzt mit eingereiht. Ja, da haben wir uns eingereiht, genau.
Sebastian Pass auf, noch zwei Tage, du willst was organisieren, das heißt viel zu tun, wie ich denke.
Jan ja, wir, ja, wir, also meine Dame neben mir machte gerade die Playlist.
Sebastian Machen und wöchentlich wiederholen, bitte.
Jan Was meinst du?
Sebastian Machen und wöchentlich wiederholen.
Jan Okay, reicht dann erstmal, genau. Lass uns da den Punkt drunter machen. Also das war der, ja genau.
Sebastian Alles klar. Ne, finde ich gut, Gut, aber ob das jetzt für jeden Einzelnen, der sagt, Menschenmenge und dies und das und Regeln, Hygienekonzept, ist das noch so? Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Jan Ja, ja
Sebastian Aber früher oder später kommt es ja bei mir an, was die Leute dann da zu erzählen haben.
Jan genau, ja
Sebastian Vielleicht kommt ja wirklich jemand um die Ecke nächste Woche.
Jan genau.
Sebastian Ach, nächste Woche bin ich ja gar nicht da. Also in den nächsten Wochen jemand um die Ecke und sagt, Mensch, es war so schön mal wieder was zu machen einfach und einfach öffentlich zu spielen. Und ja,
Jan Wir, das war halt genau der Punkt, dass wir einfach sagten, nee, wir stellen uns jetzt vorne an. Wir, also wenn wir jetzt denken, hier ist wenig los, dann krempeln wir jetzt eine Runde selber die Ärmel hoch. Wie gesagt, dann kam einmal kurz der Punkt mit den kalten Füßen und dann hat es ja geklappt.
Sebastian da klappt auch immer sowas irgendwie bis zum Schluss und dann klappt das irgendwie. irgendwie. Wie gesagt, was machen, einfach was machen, finde ich immer gut. Dann hoffe ich, dass das alles gut durchgeht am Samstag, toi, toi, toi, mit Ordnungsamt und Co. Das wird schon alles klappen und dann einfach viel Erfolg. Mach's gut, tschüss.
Jan ciao.
Sebastian So, das war der Jan. Das geht ja doch was, das darf man auch nicht verschweigen, finde ich. Ich poste nochmal die Nummer in den Chat und sag sie auch gleich nochmal an, die 05101911 8952 Und ich glaube, ich habe sie gerade zum ersten Mal auswendig aufgesagt. Yay, mein altes Hirn. Ja, also wer mag, ich bin themenmäßig vollkommen offen, immer noch. Und da freue ich mich einfach. Und ich rufe euch jetzt auch nochmal auf. Ich versuche nämlich gerade diese Podcast-Version, die es bei YouTube ja gibt, das wird ja immer automatisch dort mitveröffentlicht, die versuche ich so ein bisschen zu pimpen. Und da mag ich dann so ein Splitscreen machen, wo ich dann links stehen habe, was ist das Thema und rechts daneben irgendeine Art von Video laufen lassen. Es gibt schon tolle Ideen, also ja, es sagt schon, Mensch, so eine 2-Stunden-Slow-Mo, wie die Gerte auf den Hintern auftrifft, das könnte doch was sein, ja, finde ich übrigens auch, das ist voll gut. Kann ja sein, dass da jemand was hat, was, sag ich mal, nicht zu explizit ist, also am besten gar nicht explizit, aber was man einfach ganz langsam nebenher laufen lassen kann. Dann ein Podcast-Kollege, der lässt da manchmal auch den Stau in Bangladesch oder so durchlaufen, wo er dann irgendwie war. Ich finde, damit kann man das ein bisschen schöner machen. Nur ist einfach sowas nicht mal eben so produziert. Und wenn da jemand was im Schrank hat oder sagt, ah, sowas kann ich mal machen. Ich habe irgendwie eine Action-Cam, die, was weiß ich, ich habe irgendwie im Garten das Andreaskreuz stehen und dann haben wir eben, die Sonne geht hinter dem Andreaskreuz unter. Das kann ja auch was sehr Schönes sein. Da geht es einfach nur darum, das ein bisschen zu optimieren und das vielleicht nochmal ein bisschen schöner zu machen. Wenn da jemand was hat, bitte mal anmailen und dann nehme ich das. So, ja, also, wie gesagt, es kann auch angerufen werden. Ja, was soll ich sagen, da klingelt es auch schon wieder, oh, sogar aus dem Ausland. Hallo, Sebastian hier.
Susanne Hallo, hier ist Susanne.
Sebastian Hallo, Susanne. Jetzt muss ich überlegen, haben wir auch schon mal miteinander gesprochen?
Susanne Nein, haben wir nicht. Ich rufe zum allerersten Mal an.
Sebastian Ja, dann wunderbar, hallo und herzlich willkommen. Worüber sprechen wir? Du
Susanne Ich hätte sehr viele Themen, aber ich habe auch keine Ahnung.
Sebastian hast keine Ahnung. Ach, such dir einfach eins aus und dann gucken wir einfach. Ich bin gespannt. Die Frage ist, warum hast du dir denn jetzt beschlossen anzurufen?
Susanne habe es sehr, sehr oft überlegt, aber auch mein Lebenspartner war nicht immer so wohl mit der Vorstellung, dass ich in einen BDSM-Podcast anrufe. Und jetzt habe ich das nochmal mit ihm besprochen und er meinte, okay, da. Nein,
Sebastian Okay, das heißt, du bist die Sub im Haus. Darf ich das mutmaßen?
Susanne er ist tatsächlich, er ist nicht mehr so Vanilla wie, sage ich mal, vor acht Monaten, aber er und ich haben tatsächlich keine D/s-Beziehung. Es war eine sehr spannende Entwicklung, die er aber nicht so mitgemacht hat, sondern er hat sich ganz, ganz langsam entwickelt Und hat meine Entwicklung mit sehr komischen, also mit nicht positiven, aber auch nicht unbedingt negativen Gefühlen beobachtet. Ein
Sebastian Okay, also wie hast du dich denn unabhängig von ihm entwickelt?
Susanne Spielpartner, also habe immer noch, wo wir aber, sage ich mal, wir haben über mehrere Jahre sehr, sehr langsam ein paar BDSM-Dinge gemacht.
Sebastian Okay, ja, das ist doch schön. Sehr gut.
Susanne Ja, es kam halt so ein Punkt, wo es dann auf einmal immer schneller und immer mehr wurde. Und dann war so der Punkt, wo ich angefangen habe zu merken, man könnte sagen, so neu in der Szene eintauchen. Also davor habe ich zwar BDSM gemacht, aber ich habe mich nicht wirklich BDSMlerin gefühlt, wenn das Sinn ergibt, was ich erzähle.
Sebastian Okay, wie kommt... Ja, wie kommt...
Susanne Zum
Sebastian Okay, also das verstehe ich nicht. Also wie kann man das machen, aber sich nicht danach fühlen? Oder nicht szenenzugehörig? Oder wie meinst du das? Okay,
Susanne Beispiel hatte ich eigentlich kein Bedürfnis nach der Szene. Ich habe halt BDSM gemacht, ich habe Bücher darüber gelesen, aber ich habe nie irgendwie die Community aufgesucht. Ich war nicht auf dem Stammtisch, ich habe auch nicht Podcast darüber gelesen. Also ich habe mich irgendwie nicht wirklich, das war so eine Sache, die habe ich gemacht ab und zu. Aber es war auch nicht, womit ich mich irgendwie identifiziert habe.
Sebastian ja, aber wenn man es einfach machen kann, dann ist ja auch alles in Ordnung. Aber hat sich das jetzt geändert?
Susanne Was sich geändert hat, ist, wie sehr ich drauf stehe oder mich damit identifiziere. Ja, das hat sich sehr stark geändert.
Sebastian Okay, das ist jetzt spannend. Wieso ändert sich das? Was ist passiert? Also gibt es ein Ereignis? Okay,
Susanne Ja, es gibt mehrere Ereignisse. Das eine ist, dass mein Spielpartner eine neue Spielpartnerin bekommen hat. und dann ist mir aufgefallen, wie unglücklich ich in der Spielpartnerschaft war. Nein,
Sebastian und dann hast du gesagt, du suchst dir einen neuen oder beißt sie weg.
Susanne nein, nein, um Gottes Willen nicht. Was ich gemacht habe, war zu merken, okay, ich habe eigentlich in dieser Subrolle vergessen, dass ich Wünsche äußern kann. Ich bin natürlich sub, aber ich darf halt auch klar sagen, so, ich möchte geschlagen werden. Nicht
Sebastian Ja, bitte. Also, es wäre ja schade. Also, wenn ich als Dom kein Bedürfnis habe, was ich verweigern kann, wo wäre ich denn da? aber du warst ja jetzt unglücklich mit der Spielbeziehung oder darum, dass er jetzt eine andere hatte
Susanne mit beidem, also durch die neue Spielbeziehung kam, wurde mir, sage ich mal, klar, was in meiner Spielbeziehung gefehlt hat. hat so die Lücken aufgemacht.
Sebastian war das? Oder was ist das?
Susanne Das war eben das, was ich meine, dieses Wunsch äußern. Weil ich wirklich nicht, ich sage mal, blöd nicht verstanden hatte, dass ich trotzdem, auch wenn ich sub bin, auch sagen darf, was ich mag. sondern ich habe halt, sage ich mal, brav sehr vieles mitgemacht, war alles schön, aber war nicht so die Richtung, in die ich gehen wollte. Das war halt nicht so, stellte sich heraus, nicht unbedingt die Richtung, in die er gehen wollte.
Sebastian Okay, jetzt gib mir mal gib mir mal ein bisschen also wenn du es verraten magst Was ist denn das, wo du sagst, das ist das was du möchtest und brauchst und was dir Spaß macht? Und was ist das, wo dein Spielpartner, er sagt, das wollte er Okay,
Susanne Viel Impact Play, alle Arten von Schlägen sind unglaublich toll. Schmerz ist unglaublich toll. Und Shibari, also alles, was mit Seilen und Fesseln und so geht, das ist, worauf ich gehen möchte.
Sebastian so, jetzt haben wir Also Schlagen, Schmerzen, Shibari, was hat er denn? Wenn er das alles weggelassen hat, was zum Himmelswillen ist denn da noch übrig geblieben?
Susanne Beziehungen, also Machtgefälle, Dienen,
Sebastian Das ist nicht so deins.
Susanne doch schon, aber das ist halt eben, deswegen sage ich ja, die Spielbeziehung lief ja auch gut, aber wir haben halt kaum Impact-Play gemacht.
Sebastian Okay, naja, Sub schlagen ist ja auch anstrengend.
Susanne Das ist halt schlimm,
Sebastian Und da tut einem hinterher die Hand immer weh und da muss man das Spielzeug reinigen und weiß der Kuckuck was. Nein, ich
Susanne wenn du als Dom Mitleid haben möchtest. Einmal
Sebastian sage jetzt mal nichts weiter dazu. Neben mir feixt sich wahrscheinlich gerade jemand einen. Nein, das ist ja so ein Punkt. Okay, wie habt ihr das jetzt gelöst? Also wo seid ihr jetzt, dass es jetzt wieder passt?
Susanne habe ich fast eine Art, also durch diese neue Spielbeziehung hat sich ja mein Verhältnis zu BDSM sehr stark geändert, auch eben diese Identifikation. Und da bin ich eher so fast in einen Rausch gelandet. Und da haben wir extrem viel ausprobiert, so wirklich eine sehr, sehr große Varietät. Und jetzt beruhigt sich. Das ist auch ganz angenehm, dass es nicht mehr ganz so intensiv ist. Aber das ist jetzt so, wo ich deutlich besser weiß, was ich mag und auch das zu kommunizieren. Nicht
Sebastian Ja genau, also ich glaube Kommunikation, ich habe es mir hier auch schon notiert, das ist glaube ich wieder da der Punkt. Ja, man kann intuitiv ganz viel machen, aber mit Kommunikation wird es irgendwie besser.
Susanne wahr?
Sebastian Und manchmal schleift sich auch was ein, da macht man was, da weiß man, das ist gut, das funktioniert, das macht Spaß. Und dann verändern sich aber auch Wünsche irgendwie. Das kann ja sein, gerade im Laufe von Jahren, dass sich da was bewegt und ich finde, das macht es aber auch so spannend, dass man immer wieder sagen muss, so wir packen jetzt mal alles auf den Tisch und schauen mal, was wollen wir eigentlich. Und da nehme ich mich auch gar nicht aus, dass ich ja manchmal auch denke, da hätte ich mal ein bisschen besser zuhören können, dann hätte ich wahrscheinlich mehr Spaß gehabt in den letzten Monaten. Da muss ich auch immer wieder gucken und sagen, hör lieber zu, es lohnt sich und zwar für beide. Es ist natürlich so, ich lese schon Wunscherfüller, lese ich schon im Chat so das Stichwort. Mach da jetzt, was du willst.
Susanne Ich meine, er ist immer noch mein Dom und wir haben immer noch eine relativ starke D/s-Beziehung.
Sebastian Okay. Ja, aber das müsste man eigentlich mal diskutieren. Kann ein Sub Wünsche äußern? Nein, ich finde, das muss man gar nicht diskutieren. Ein Sub muss sogar Wünsche äußern. und denn ich maße mir auch nicht an, von meinem Gegenüber immer zu wissen, was, wann, in welcher Stimmung, wie gerade gut wäre und dieses Zuhören, das ist einfach gut, auch wenn man so einen spielfähigen Abend dafür drauf geht, dass man einfach die ganze Zeit am Quatschen ist und dann für die nächsten Monate was zum Ausprobieren gefunden hat.
Susanne Also zum Beispiel so ein bisschen zu illustrieren, wo der Wechsel war. Davor habe ich nie irgendein Sextoy oder BDSM-Toy gekauft. Und ich habe jetzt angefangen, sie für mich gezielt auszusuchen. Was will ich? Und die dann halt mitzubringen. Das ist halt, was ich meine, mit auch so Wunschäußerungen. Nicht einfach zu warten. Diese Warteposition habe ich halt verlassen. Wenn er keine Lust hat oder eben gerade Machtgefälle herrscht, dann nicht, aber dass ich sowas mitbringen kann, das macht einen gewaltigen Unterschied jetzt.
Sebastian Okay, was auf zwei Fragen, also RegenbogenSub hat gerade gefragt, wie alt du bist, dürfen wir das grob wissen?
Susanne werde 30.
Sebastian Du wirst 30, okay. Ich gratuliere jetzt nicht zum 30. der irgendwann ist, das bringt ja Unglück. Damit ist das geklärt, jetzt mag ich mich interessieren, was für Zeug hast du dir denn gekauft?
Susanne Oh, ich habe mir ein Schlagwerkzeug gekauft, was so eine Lederschnalle ist. Und es stand drauf, kann sowohl sehr wehtun, als auch nicht. Und ich war fasziniert, wie das gehen soll.
Sebastian Geht es?
Susanne Also bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft, dass es tatsächlich wehtut.
Sebastian Das ist natürlich, also wobei, sei vorsichtig. Man kann ja auch immer mit anderen Dingen vorbereiten. Man kann erstmal die Haut vorbereiten mit der Federstahlgerte und danach ist auch, was weiß ich, der Federpuschel dann eventuell ein böses Werkzeug, wenn da noch ein bisschen Essig und Salz getaucht ist. Also nicht, dass ich das jetzt anregen würde.
Susanne Nein. Er
Sebastian Jetzt hast du mir ganz am Anfang gesagt, dein Partner guckt da so ein bisschen, ich sag mal, argwöhnisch drauf auf dich. Er
Susanne kann für mich nicht. Er kam nicht mit meiner Liebe zum Schmerz klar.
Sebastian kam. Also jetzt ist das anders? Ja,
Susanne Ja, das waren auch sehr viele Monate mit sehr vielen Gesprächen und Erklären. Man muss dazu sagen, dass ich sehr stark depressiv bin und er sehr große Angst hat, dass es ein selbstzerstörerisches Benehmen ist.
Sebastian das kann ich sogar an seiner Stelle verstehen, muss ich, also ohne das jetzt alles über einen Kamm scheren zu wollen, aber eine gewisse Vorsicht ist da angebracht einfach. Ich bekomme tatsächlich öfter mal E-Mails, wo auch Menschen sagen, weiß ich nicht, was ich machen soll und wie und wo. Meistens ist die Lösung aber auch da immer so nah, wie der Kommunikation und dieses sich drum kümmern, dass man halt was dafür tut. Gut, das wird dann.
Susanne Ja.
Sebastian Das dauert ein bisschen, aber es ist offenbar möglich. Und ganz ehrlich, wer spielen will, der spielt. Punkt.
Susanne Ja,
Sebastian Das heißt, er spielt jetzt auch mit dir.
Susanne ganz, ganz also Also, ganz, ganz langsam. Aber ja,
Sebastian Ja, aber es ist doch schön, wenn er sich darauf einlässt und vielleicht dann auch sieht, das tut dir gut. Das ist ja auch wichtig. dich ja, wobei du sagst so langsam, ist es dir zu wenig? Ist es dir zu sanft? Also ist es nicht befriedigend? Nein, ich will das nicht unterstellen, aber es ist wahrscheinlich anders, ne?
Susanne Oh nein, nein.
Sebastian Ja,
Susanne Ich sage mal, ich will ihn jetzt nicht sozusagen rausholen aus er ist kein BDSMler. Ich merke einfach die, wie soll man sagen, die Intensität des Spaß, die ich habe und wie dadurch die Motivation ist eine ganz andere. Im langsamen Sinne von über sechs Monate haben wir es dreimal gehabt, dass er mir einen Halsband angelegt hat. In meiner Spielpartnerschaft passiert es ein bisschen anders.
Sebastian aber damit dominiert er dich doch eigentlich perfekt, dass er deine Wünsche und Bedürfnisse nimmt und dich ein bisschen zappeln lässt und sein Tempo geht er und dann musst du halt mitgehen oder nicht. Das ist ja auch eine Herausforderung, ne?
Susanne Ja,
Sebastian Also das ist ja auch wieder ein positiver Aspekt und wenn er es tut, ist es doch wahrscheinlich wunderschön.
Susanne es macht Spaß auf eine ganz andere Ebene dann. Es ist, weil es auch ruhiger ist, kann ich ich selbst als Sub das dann anders genießen.
Sebastian Ja und dass du es genießen kannst, das ist doch eigentlich das Wichtigste an der ganzen Geschichte. Also ich habe in meinem ganzen Leben immer empfunden, wenn ich mit jemandem spiele, also mit jemandem Neues spiele in meinem Leben, dann war immer dieses, fängst jetzt ganz bei Null an und guckst einfach mal, was da ist und was ich dann entdeckt habe durch sehr glückliche Zufälle ist das Podcastsubbie, was damals noch kein Podcastsubbie war, wo ich einfach immer wieder ins Schwärmen komme. Das ist einfach, ach, also das ist dieses, lass dich drauf ein, dann guck mal, was passiert und sag mal so, wenn das Tempo von den letzten sechs Monaten jetzt noch zehn Jahre weiter geht, dann was meinst du, wo dann ankommt bei dir? Da sagst du dann jetzt, wahrscheinlich versteckst du irgendwann das Halsband.
Susanne Ja, spätestens wenn wir meine Familie besuchen. Ich
Sebastian habe hier eine Hörerfrage von Natika Ich glaube, das lassen wir einfach mal zu, das passt gut Spielst du auch, wenn du ein sogenanntes Tief hast und verbindest du das dann mit der Depression?
Susanne spiele auch, wenn ich ein Tief habe, allerdings dann, sage ich mal, meine Stimmung oder meine Wünsche sind dann andere oder es fallen mehrere Sachen weg. Also ich mache sehr wenig tatsächlich Impact Play, sondern dann geht es eher in Rayplay über. Das hilft irgendwie. Also ich mag Impact Play so sehr, dass ich das nicht machen möchte, wenn ich depressiv bin, weil ich möchte mich darauf voll konzentrieren können und es eben nicht negativ verbinden. Mit mir geht es schlecht. Es
Sebastian Okay, aber du spielst dann und sagst dann aber heute geht es mir nicht so gut, heute machen wir, ja ganz ehrlich, Rape Play, wir machen jetzt heute ganz böse Sachen, ja und
Susanne ist im Sinne von, ich möchte dann eben nicht gefragt werden, was will ich. Ich will da nicht gefragt werden. Ich will es einfach nur wirklich fallen lassen können auf eine andere Art und Weise. Also dann, das ist dann fast so, ja, ich weiß nicht, ich mag Rape Play auch sehr, ist auch ein sehr großer Bereich, mit dem ich sehr gerne spiele, aber da ist halt eben, da ist ein Machtgefälle für mich präsent, dem es möglich fallen zu lassen, den ich beim Impact-Play nicht unbedingt habe. Nein.
Sebastian ich weiß jetzt jetzt nicht, ob die Frage angemessen ist, aber hilft dir das, aus dem Tief wieder rauszukommen?
Susanne Also das mache ich ohne, das ist nicht, also ich kopple die nicht, ich versuche die nicht zu koppeln.
Sebastian Ja.
Susanne Ich möchte nicht, also ich habe es ein-, zweimal gemacht und das ist sehr schlecht gelaufen und seitdem mache ich das, sage ich mal, nicht, dass ich jemals sage, okay, ich benutze BDSM, damit es mir besser geht. Weil die Sachen finde ich gefährlich, also für mich richtig gefährlich.
Sebastian Ja, aber ganz bleiben lassen tust du es auch nicht, ne? Also, ja, das ist immer so, ich sag immer, der Dom ist kein Therapeut, Das ist immer schwierig.
Susanne Ja, nein, nein, so rum, wie soll man sagen? Ich verzichte nicht auf BDSM, nur weil es mir schlecht geht. Aber ich nutze nicht BDSM, damit es mir gut geht. Macht das Sinn?
Sebastian Okay, also das ist einfach Alltag und dann machst du einfach weiter.
Susanne Weil wenn ich mir noch mehr wegnehme, was mir gut tut, weil ich ein Tief habe, ist das schlecht.
Sebastian Hm, okay. Ähm, jetzt hast du ja nochmal, ich mag nochmal anbringen, ich hab das dir gestern getwittert, Ich suchte gestern ein Wort für Menschen, die Bondage machen und das muss geschlechtsneutral sein Da bin ich dann auf den oder die Shibarista gekommen Das ist nämlich ein geschlechtsneutrales Wort Ich versuche das jetzt zu etablieren, mal gucken Es gibt ja manchmal diesen Punkt, dass die dollste und subbigste Sub dann sagt, beim Fesseln bin ich aber oben Wie ist das bei dir?
Susanne Überhaupt nicht. Das ist da, wo ich noch so bitter bin. Nein, tatsächlich beim Shibari nicht. Ich
Sebastian Auch hier mit Aufhängen und so weiter und so fort Okay,
Susanne kann nur sehr wenig Aufhängen machen. Ich habe sehr niedrigen Blutdruck. und um aufgehängt werden zu müssen, müsste ich länger aushalten, als bei mir zur Zeit möglich ist. Das
Sebastian also ganz ehrlich, ich übe ja immer noch an dem einen Knoten, den mir Madame Salomé hier live gezeigt hat, mehrfach. Ich gebe zu, ich wüsste jetzt gerade wieder nicht mehr, wie ich den mache, aber ich habe da so ein schönes Video bekommen, das kann ich mir immer wieder und wieder angucken.
Susanne ist hilfreich.
Sebastian Gentledom.de mag noch was wissen. Hat die Anruferin ein Codewort oder ein spezielles Signal für psychische Unannehmlichkeiten während des Spiels? Okay, ich gebe dir mal was mit, weil das hat mich so beeindruckt. Das kam vom Cut jetzt hier vor zwei Folgen inzwischen. Die haben das Ampelsystem und dann haben sie aber noch Blau. und blau ist so ein also hör auf aber mach mich jetzt nicht los sondern nimm mich jetzt einfach mal gefälligst in den Arm das ist so ich brauche jetzt so eine Mindset-Farbe einfach und das finde ich total gut da nochmal zu sagen, ich ergänze das um einen Faktor, der einfach mal so ein Innehalten und Nähe aufbauen wieder da ist finde ich super, da können wir an mich sogar fast mit so einem Ampelsystem überreden
Susanne ein guter Ansatz. Danke für den Tipp. Weil
Sebastian Ja, ich muss ja Dinge, die ich hier gelernt habe, muss ich auch so ein bisschen weitergeben und da staune ich manchmal über so einfache Mechaniken Ja klar, Ampel hat drei Farben, wobei Grün sagt man eh nie und dann aber einfach so sagen, hier für diesen speziellen Fall füge ich was hinzu, läuft, finde ich großartig
Susanne wir sagen ziemlich viel Grün. Also es ist bei meiner Spielpartnerschaft oft so, dass kurz nachgefragt wird. Also im Sinne von Farbe und dann wird Grün geantwortet. Ja,
Sebastian Okay, und die ist rückversichert ist an der Stelle Kommunikation Ich behaupte immer, bei dunkelgrün bis leicht gelb, da fängt es an Spaß zu machen Da frage ich lieber erst gar nicht Rede ich mich heute auch noch um Kopf und Kragen Ich habe auch seit Wochen mal wieder hier tatsächlich, ich muss das mal erwähnen, ich trinke heute einen Gin Tonic Das habe ich seit langem nicht mehr getan und ich bestelle hiermit einen Nachschub beim lieben Podcastsubbie Ich muss den jetzt bestellen, weil sie hört ja auch den Stream Der kommt manchmal eine halbe Minute oder Minute später an und damit, wenn das Glas leer ist, sie losgehen kann, muss ich das jetzt schon sagen. Stormy hat sich übrigens mit ihr verschworen, ich soll üben und nicht nur das Video angucken und sie, das Podcastsubbie, sagt, ja auch, ja, ich müsste tatsächlich üben.
Susanne war das mit dem Thema Sub und Wunsch äußern?
Sebastian naja gut das ist immer der Haken, der Wunsch ist mir jetzt nicht unbedingt Befehl, ne? Also
Susanne Das ist klar.
Sebastian Susanne ich sehe bei dir, also du hast da tatsächlich also eigentlich läuft das doch optimal mit deinem Partner, das baut sich langsam auf, du hast einen Spielpartner das hilft dir auch, was das mit deinem Partner angeht geduldig zu sein und das nochmal auf eine andere Art und Weise zu genießen und offenbar hast du auch ein paar Mechanismen um einfach einen gewissen Selbstschutz zu haben, damit das eben auch auch für dein Seelenheil eben nicht schädlich ist. Das finde ich schön, das ist doch gut. Und das heißt, du hast Spaß und das läuft. Mehr kann man sich doch gar nicht wünschen. Oder gibt es Wünsche für die Zukunft? Vielleicht noch zwei Spielpartner dazu.
Susanne Ich bin halt jetzt umgezogen, fern von meinen Partnern, näher zu meinen Spielpartnern, aber habe dadurch meinen Shibarista-Partner verloren. Das wünsche ich mir also, diese Möglichkeit wieder zu haben.
Sebastian Shibaristas gibt es ja überall, habe ich immer das Gefühl. Ich weiß gar nicht, ob das momentan so ein Trend ist, dass das gefühlt wird es immer mehr. Oder einfach, die haben sich alle abgesprochen und haben alle beschlossen, sie rufen hier im Podcast alle an, damit ich das Gefühl habe, wenn du keinen Bondage machst, bist du kein ordentlicher BDSM-er. Und ich gebe ja auch zu, es sieht ja auch so schön aus. Es ist ja auch echt toll. Und deswegen gebe ich ja wirklich zu. Aber ich habe ja jetzt drei Wochen Zeit zum Üben.
Susanne ich könnte es nicht. Ich komme mit Knoten nicht klar. Also, es ist schön, wenn andere Leute mir zeigen. Ich kann das nicht selbst nachmachen. Also, ich habe Mordsrespekt vor jedem, der Shibari-Knoten hinbekommt.
Sebastian Sagen wir mal so, das Experiment zu sagen, ja, dann wickel dich doch selber ein, das funktioniert bis zum gewissen Grad, aber irgendwann scheitert es doch. Ich glaube, ich muss das einfach lernen, es sei denn, ich besorge mir mir dann hier einen Menschen, der dann für mich das Podcastsubbie einschnürt und ich glaube, ich mag mir auch selber die Hände schmutzig machen. Wenn er dann sagt, das tut aber weh und zwickt, dann möchte ich daran schuld sein, ganz allein. So, jetzt kriege ich hier noch die Info, man braucht eigentlich nur zwei bis drei Knoten. Die Schleife zum Schuhzubinden zählt offenbar nicht dazu. Naja, gut. also liebe Susanne, finde ich total schön, dass du angerufen hast und ja, ich Ich muss mal gucken. Schreib mir doch mal eine E-Mail, bitte. Ich habe nämlich auch in meinem Urlaub noch eine Aufnahme wahrscheinlich. Und ich mag jetzt hier noch nicht verraten, mit wem ich spreche und wie und was genau. Aber eventuell kriege ich von dir ein bisschen Input an Fragen, die ich da stellen kann. Das wäre total schön. Das erkläre ich dir dann aber per Mail einfach in Ordnung. Okay, super. Dann verabschiede ich mich jetzt von dir und wünsche dir einfach einen ganz tollen Restabend.
Susanne Vielen Dank, dass ich anrufen konnte.
Sebastian Von mir aus überhaupt kein Problem und heute mache ich auch wirklich, solange bis hier keiner mehr anruft. Also heute gebe ich hier Vollgas.
Susanne Dann dir noch einen schönen Abend.
Sebastian Dankeschön dir auch. Tschüss.
Susanne Tschüss. Hier
Sebastian So, das war Susanne. War nicht schön. So ein, ja, einfach ein positiver Mensch, wo man einfach gucken kann, Mensch, alles entwickelt sich, alles kommt, alles wird und selbst wenn es manchmal nicht so einfach ist, es gibt ja dann doch immer Möglichkeiten. Super. Super. Ich poste jetzt nochmal die Nummer in den Chat. Ihr ahnt es, ich sage sie jetzt auch nochmal. Die 05101-911-8952. Gott, ich hoffe nicht, dass der Gin Tonic gerade aus mir spricht, warum ich hier so anfange zu säuseln. Wir gucken mal. Ich habe so ein bisschen auf meiner Liste noch so eine Idee, wo ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob das Sinn ergibt. Das würde ich, glaube ich, die nächsten Tage einfach auf den ganzen Social-Media-Kanälen einfach mal raushauen. Es ist schon ein bisschen länger her, dass ich dann mal gesagt habe, hier, ich spiele mal irgendwas ein von euch. Und jetzt seid ihr ja alle im Urlaub und so. Und ich hatte so die Idee zu sagen, naja, wenn es hier wieder weitergeht, Man könnte ja mal so ein bisschen Urlaubsgrüße oder Wünsche oder irgendwie was hier mal wieder einspielen von euch. Das heißt, ich werde vermutlich mal wieder die WhatsApp-Nummer da aufmachen oder Mail oder hier Mailbox. Und dann gucke ich mal, dass ihr hier einfach mal was hinterlassen könnt, was ich dann einfach einspiele. Keine Ahnung, was das sein kann. Sowas wie, ich habe zum ersten Mal dies und das gemacht. Ich habe mich entschieden, das und das zu tun. Grüße aus dem Urlaub, keine Ahnung was. Wir sind gerade im Wald und spielen da wie bekloppt. Irgendwie sowas. Ich glaube einfach so kleine Momente vielleicht. Vielleicht, also nicht, dass er jetzt irgendwie bei einer Session dann der Dom dann irgendwie sagt, Moment, ich mache jetzt eine Pause, ich muss mal kurz bei dem Stix anrufen und ihm da kurz was hinterlassen und hier so wie, du kannst jetzt mal durch dein Knebel ins Mikrofon reinmurmeln, das vielleicht nicht, wobei das auch schon wieder cool wäre. aber grundsätzlich möchte ich sowas glaube ich ganz gerne mal wieder machen, weil das einfach schön ist, da nochmal so ganz bunt einfach nochmal so 30 Sekunden vielleicht maximal eine Minute hier was mit reinzupacken und dann passt das soweit ich weiß nicht, was ihr davon haltet, im Zweifel einfach Feedback geben und dann wird das alles schon ja, was kann ich denn noch erzählen, Mensch ich habe doch schon meine ganze Liste ja abgearbeitet. Die Unterstützer nenne ich heute nicht. Habe ich, glaube ich, eben schon mal erwähnt. Siehst du, ich vergesse es schon langsam. Schlimm. Da muss ich nochmal die Liste genau durchgucken. Aber es ist wirklich momentan echt toll. Ich muss mir keine Sorgen machen und ich habe auch heute für die Kaffeebecher da die Überweisung fertig gemacht. Das geht einfach. Und ich freue mich auch und kann das jetzt auch schon mal sagen, dass die letzten drei Gesprächspartner mindestens, den schicke ich natürlich natürlich auch nochmal ein Päckchen, wo da wenigstens ein Kaffeebecher drin ist, so als kleines Dankeschön. Witzigerweise habe ich auch bei den letzten Folgen, ich bekam immer ein Gastgeschenk, entweder war es Kaffee oder Gin, witzigerweise, wobei wir den einfach zu schade dafür finden, ihn ins Tonic reinzukippen. Wobei, ich muss mal fragen, liebes Podcastsubbie, ist da irgendwie der hochwertige Gin heute in dem Becher drin oder nicht? Bekommen die Antwort wahrscheinlich mit einer Minute Verzögerung. Mal gucken. Ich sag euch nochmal die Nummer, die Die 051019118952. Ich weiß nicht, kennt ihr die Serie? Hör mal, wer da hämmert. Da gibt es ja Wilson, von dem man nie das Gesicht sieht. Und ich glaube, das Podcast wird auf lange Sicht genau das bleiben, stimmlich. Nein, es ist keiner von den neuen Jeans in das Glas reingekommen. Okay, trotzdem Prost. Schmeckt sehr lecker. Ja, was mache ich denn jetzt? Ich gucke mal, ob hier eventuell jemand anruft und nicht durchkommt. Kann ja sein. Nein. Und es ist jetzt auch wirklich die letzte Gelegenheit. Und ob das dann in drei Wochen überhaupt wieder geht, dass man ja einfach anrufen kann, das ist ja auch die Frage. Denn möglicherweise, ich baue jetzt ein bisschen Druck auf, ändere ich ja auch irgendwas am Konzept. Ich habe auch ein bisschen überlegt, ob nicht vielleicht zwei Wochen langfristig auch reichen könnte. Da muss man ein bisschen gucken, denn auf der einen Seite sagen mir Menschen, es gibt gar nicht genug zum Hören und dann sagen andere, ich komme nicht hinterher, ich hänge noch irgendwo bei den Live-Folgen vom Juni fest und muss das erstmal aufholen. Kann ich auch tatsächlich total verstehen, man kann die aber auch einfach mal überspringen, wie ich finde. Und da muss man ein bisschen gucken. Ja und ich plaudere jetzt vor mich hin, ich könnte jetzt irgendwelche Joyclub und FetLife Profile vorlesen, aber viel lieber wäre es mir, wenn ich jetzt mit jemandem von euch spreche. Tja, müssen wir mal gucken, vielleicht mag mir jemand nochmal einen Knoten erklären, den ich vergessen habe am Telefon, dann versuche ich das hier nachzumachen, also ich bin dafür alle Schandtaten offen und ja, was kann ich noch erzählen? Ach, das Paket. Ich habe heute ein Paket bekommen. Und zwar habe ich ja, das brauche ich gar nicht zu erzählen, ich schreibe mir das auf. Hier klingelt es nämlich doch. Hallo, schön, dass du anrufst, wer immer du bist. Hier, Sebastian.
Emilia ist Emilia. Wir
Sebastian Hallo, Emilia.
Emilia haben schon mal gesprochen. Das ist
Sebastian Ja, bist du die, bist du, wenn ich jetzt sage, wer ich glaube, der du im Chat bist und dann liege ich falsch, ist das peinlich, ich sage es nicht.
Emilia einfach.
Sebastian Du bist Regenbogensub.
Emilia Ja, du
Sebastian Wunderbar. Immerhin. Ja, da gab es ja Entwicklung und du wolltest nochmal ein Update geben mit deinem Bekannten, dem
Emilia ist ein guter Freund von mir.
Sebastian guten Freund.
Emilia Ich
Sebastian Für die, die es jetzt nicht gehört haben, also nein, möchtest du überhaupt ein Update geben oder hast du vielleicht ein ganz anderes Thema jetzt gerade? Schade.
Emilia kann gerne ein Update geben, auch wenn es nicht so lange ist.
Sebastian Okay, dann würde ich erstmal kurz zusammenfassen wollen, soweit ich mich erinnere.
Emilia Das
Sebastian Du hast ihm gesagt, dass du mit BDSM und so ein bisschen was anfangen kannst und seine Reaktion war darauf so, oh Gott, ja, das habe ich vergessen. War sie gut oder war sie schlecht?
Emilia ein bisschen schockiert. Fassen wir es so zusammen.
Sebastian das ist mein Gedächtnis, das tut mir leid. Okay, war schockiert und wie hat sich das jetzt entwickelt? Das ist jetzt glaube ich vier Wochen her
Emilia Tatsächlich, in der Woche, nachdem ich angerufen habe, ist es zu einem Gespräch gekommen, einem relativ kurzen, wo er mir gesagt hat, dass er etwas in die Richtung ausprobiert hat und es ihm nicht gefallen hat und er dachte, dass ich das jetzt unbedingt von ihm möchte. Also ich habe ihn im Prinzip ein bisschen unter Druck gesetzt. Versehentlich.
Sebastian und er hat das vorher schon mal probiert und entschieden ist nicht oder nicht seins Ja,
Emilia tatsächlich schon. Und das wusste ich nicht. Mir
Sebastian okay, das ist natürlich das ist also auf der einen Seite gut, dass er das weiß, dass er schon probiert hat und dir auch was sagen kann Auf der anderen Seite ist es natürlich doof, wenn du dir da ein bisschen Hoffnung auch gemacht hast Er
Emilia einerseits Hoffnung gemacht, dass es eine Spielbeziehung sein könnte und er hatte sich in die andere Richtung Hoffnung gemacht, dass wir eine Freundschaft Plus ausbauen könnten. Und da dachte ich, dass er jetzt keine Chance mehr bei mir hätte.
Sebastian wollte ficken ohne spielen Spielen? Du wolltest spielen?
Emilia Genau.
Sebastian Ja, was habt ihr daraus gemacht?
Emilia Noch gar nicht wirklich. Also ist es bei einer Freundschaft Plus erstmal verblieben.
Sebastian Ja, da ist ja schon mal was gemacht.
Emilia Ja, aber nur im Prinzip gesagt, aber noch nicht tatsächlich gemacht, weil wir noch nicht die Möglichkeit dazu hatten.
Sebastian Okay, also ich hebe das noch so ein bisschen auf.
Emilia Einen Moment. Ja.
Sebastian So, jetzt stelle ich sie einfach mal stumm.
Emilia Ich
Sebastian Ich lege jetzt hier auch tatsächlich mal auf, weil man muss ja hier nicht Unbeteiligte mit dabei haben. Da bin ich dann der Meinung, da muss ich auch mal schneiden ein bisschen. Das ist aber überhaupt kein Problem. Und es kann mich ja einfach gleich nochmal anrufen. Aber wenn man jetzt hier live dabei ist und dann gestört wird, dann ist das, glaube ich, auch nicht so toll. So, da ruft sie, glaube ich, auch schon wieder an. Hallo, Sebastian hier.
Emilia bin wieder.
Sebastian Ja, ich habe dich jetzt einfach mal aus der Leitung geworfen, weil ich dachte mir, Mensch, wenn du da gestört wärst, das muss jetzt hier nicht jeder hören. Ich schneide das dann auch nochmal raus, wenn das für dich okay ist.
Emilia Ja, passt. Das war nur meine Mom, die Gute Nacht gesagt hat.
Sebastian Oh, das ist aber nett.
Emilia Ja, sie
Sebastian Ja, und so unpassend, ne? Na ja, ja.
Emilia sagt bloß, dass sie jetzt schlafen geht. Im Prinzip damit. Meine
Sebastian Ja, das ist doch in Ordnung. Dann weißt du, jetzt ist sturmfrei Bude sozusagen. Jetzt kommt da keiner mehr.
Emilia Schwester handelt draußen noch um.
Sebastian Ja, Gott. Also, wenn sie reinkommt, dann gibst du mir einfach ans Telefon
Emilia Genau, das mache ich.
Sebastian Okay, also Freundschaftsplus, das heißt, du hast dich jetzt damit abgefunden, also BDSM ist nicht. Hat er denn gesagt, warum er jetzt gesagt hat, nee, ist nicht so seins oder blieb das einfach nur dabei?
Emilia mag die Vorstellung nicht, mich zu schlagen. Also der ist da absolut dagegen. Der steht auch komplett dafür, dass er noch nie jemanden geschlagen hat. Und das möchte er halt irgendwo auch beibehalten.
Sebastian okay.
Emilia Und dem ist das alles einfach ein bisschen zu viel.
Sebastian Ja gut, das darf man ja haben, diese Einstellung, dass man sagt, nee, das möchte ich nicht. Das ist ja okay. Aber jetzt trotzdem hast du beschlossen, mit ihm in die Kiste steigen, das ist noch okay. Okay, was
Emilia mal, es kann ja sein, dass sich trotzdem was entwickelt.
Sebastian entwickelt, dass er vielleicht doch Lust bekommt?
Emilia Ja, kann ja sein.
Sebastian Oh, da bist du aber hartnäckig.
Emilia Wenn es eben um mehr geht. Ja, ich bin, das weiß er aber auch. Weiß auch, worauf er sich eingelassen hat.
Sebastian Okay, ja,
Emilia Weil es ist ja nicht nur das Geschlagenwerden, sondern halt auch grundsätzlich das Dominieren. Er gibt den Ton an. Und das kann ja in vielen Formen passieren.
Sebastian ich muss gestehen, ich habe mal vor vielen Jahren auf einem Stammtisch, da war ein Pärchen da und da war er auch nicht so glücklich mit der Vorstellung und sie wollte aber ganz viel und unbedingt, dann ist er halt mit ihr zum Stammtisch gegangen, dann habe ich mit ihm dann gesprochen und dann meinte ich auch so, stell dir doch mal vor, Boah, da ist eine Mädel, die möchte von dir, dass du ihr sagst, was sie im Bett tun soll und sie wird alles mitmachen und selbst wenn nicht, dann kann er sagen, ich will aber trotzdem und egal welche Vorstellung er hat, was er mal erleben wollte, es ist alles möglich, das muss er doch irgendwie toll finden. Feststellung, nein, fand er nicht toll, aber in meiner Vorstellung klang das sehr leuchtend und schillernd. Vielleicht funktioniert das ja.
Emilia Ja, wir werden sehen. Und außerdem ist es ja trotzdem einfach schön, wenn wir den beide Dinge, einfach auch die Nähe zu einer anderen Person zu haben. Dabei geht es ja gar nicht nur um Sex, sondern auch einfach um diese Nähe und diese Zweisamkeit, die wir halt eben beide nicht von einem anderen Partner haben, ohne dass halt mehr läuft. Und dass wir halt romantische Gefühle haben, das spielt ja auch ein bisschen mit rein oder sehr viel eigentlich mit rein. Das ist der Hauptgrund, weshalb wir es machen.
Sebastian das ist tatsächlich so ein Punkt, es ist, sagen wir mal so, BDSM, ist das ein Luxus? Nein, nicht Luxus, würde ich sagen, aber es ist ein Bedürfnis, aber es gibt eben auch noch ganz viele andere und warum soll man denn sich auch allem verschließen? Hast du schon völlig recht, nur weil das jetzt einfach da gerade im Moment nicht da ist. Das ist ja auch blöd. Das ist so.
Emilia Eben.
Sebastian Ich trinke nur Champagner und alles andere kann mir gestohlen bleiben, lieber verdurstig. Geht ja auch irgendwie nicht. Gentledom.de mag noch was wissen, nämlich wie ihr euch gefunden habt, wenn er gar nichts mit BDSM am Hut hat. Ihm fehlt da auch der Background. Stimmt. Magst du was dazu sagen?
Emilia wir haben uns in der Ausbildung, also in der Schule kennengelernt im Prinzip und sind halt seitdem, seit vier Jahren befreundet. Und wir hatten schon mal kurzzeitig was am Laufen sozusagen, hat sich dann aber aufgelöst, weil er eine Freundin hat und ich dann auch in einer Beziehung war und wir sind halt einfach weiter befreundet gewesen, also ganz normal aus dem schulischen Bereich.
Sebastian Okay. Lass
Emilia Ich
Sebastian mich mal ganz ketzerisch da ein bisschen rumorakeln. Wenn da sich jetzt jemand finden würde, der mit dir da ja, der sagt dir, Emilia, ich bin jetzt dein Dom und jetzt machen wir das mal so richtig. Also bist du so offen und frei, dass du sagen würdest, da steige ich jetzt ein oder sagst du eher, ich würde das jetzt mit dem Kumpel nochmal weiter probieren, das könnte ja noch was werden.
Emilia wäre da ganz offen und würde sagen, ich probiere es aus.
Sebastian Okay.
Emilia Wollen wir so nicht. Was da dahingehend tatsächlich interessant ist, ist, der hat mich da eben auf einer Feier im Prinzip mit Freunden zur Seite genommen und das angesprochen und wir hatten davor, ich weiß, es klingt jetzt sehr albern, Wahrheit oder Pflicht gespielt davor. Und die sind bei mir bei den Aufgaben immer so, die wissen gar nicht, was sie mir stellen sollen, weil ich mache sowieso alles. Genau, genau,
Sebastian Diese Spielverderber beim Flaschendrehen immer, ne?
Emilia so in etwa. Und dann hat mich jemand anderes, also auch nochmal ein Kumpel von mir, darauf angesprochen, dass ich doch wahrscheinlich darauf stehe. Dann haben wir uns darüber unterhalten, dass er es auch interessant findet. Also es könnte sein, dass sich sogar nochmal was ganz anderes mit jemand ganz anderem entwickelt, aber die Zweifel sind sehr, sehr stark.
Sebastian was ich jetzt interessant finde, ist, dass du so ein bisschen schon schaust, wo in deiner Umgebung die Leute, mit denen du eh zu tun hast, wer von denen ist dann da möglicherweise interessant. Also du gehst jetzt nicht gezielt hin und sagst, ich melde mich bei, was weiß ich, schlagmichtod.de an und guck dann da, dass ich da jemand gezielt finde und sag hier, wer haut mich, wer spielt mit mir, wer macht das und dann gib Gas. Da bist du ein bisschen zurückhaltender tatsächlich.
Emilia Ja, sehr, sehr schwierig, weil selbst wenn man sich da gefunden hat, ist meistens also die Entfernung ein Problem oder die Tatsache, dass man dann doch andere Vorstellungen hat oder das doch irgendwie nicht passt. Und ich finde, trotz alledem ist es besser, wenn man jemanden aus dem Umkreis kennt, weil den kennt man irgendwie schon.
Sebastian Ja,
Emilia ist nicht komplett fremd. Es
Sebastian ein bisschen Vorsicht und so zu haben, ist gar nicht schlecht, das gebe ich ja zu. Auf der anderen Seite, Also ich mag ja immer die SMJG so empfehlen, weil die haben wirklich Stammtische, die so unglaublich safe sind, wie ich finde. Wo man einfach erstmal Leute kennenlernen kann, ohne dass man da jetzt direkt, ich weiß nicht, direkt eingebaggert oder abgeschleppt werden kann. Angeblich ist das nicht möglich. Muss man nur gucken, ob es was in der Nähe gibt.
Emilia gibt sowas bei uns in München, aber da bin ich nicht hingekommen. Dann gab es es nämlich nicht mehr. Da wollte ich eigentlich mit einer Freundin hin, aber dann gab es das nicht mehr. Und jetzt warten wir darauf, dass es das wieder gibt, dass sie mich da mitschleppen kann. Ich habe sie schon versprochen, das muss sie auch halten. Und ich habe ihr auch versprochen, auf eine Party mitzugehen.
Sebastian Ja, dann.
Emilia Das muss sie jetzt auch halten.
Sebastian Das wird passieren. In München ist ja auch eine Menge los. Also, meine Herren. Und ich wollte ja im April auch nach München fahren, weil da einfach so viel abgeht. Und da hätte ich dann gleich gesagt, hier, vier Tage München, vier Tage aufnehmen. Hätte ich liebend gerne gemacht. Das werde ich nachholen. Wahrscheinlich nächstes Jahr erst, aber ich werde es nachholen. Na, Tika mag noch was von dir wissen nämlich ob du dir, das ist eigentlich immer die Preisfrage überhaupt, kannst du dir eine Beziehung vorstellen ohne BDSM oder würdest du sagen, das ist ein Teil den du einfach gerne mit ausleben möchtest
Emilia Das ist eine schwierige Frage. Ich hatte noch nicht so viele Beziehungen und genau genommen nur eine. Zwar weiß ich jetzt nicht, wie es ist, ohne oder beziehungsweise komplett ohne zu haben,
Sebastian Ich
Emilia weil die ist auch aus so einem Kontext entstanden. Andererseits glaube ich, zu Beginn vielleicht schon. Aber ich glaube, dauerhaft wird mir was fehlen.
Sebastian glaube, das geht uns fast allen irgendwie so wir können mal ohne, aber auf Dauer Okay, damit ist die Frage beantwortet, glaube ich Ich begrüße übrigens übrigens, The Bread App, The Bread Apfel, wieder zurück, dieser Zungenbrecher, das kann doch nicht wahr sein.
Emilia Reddits.
Sebastian Also offenbar war das, war der Rollenspielabend, ist schon vorbei, sehr schön. Das heißt, da sind jetzt,
Emilia ja auch schon kurz vor 22 Uhr. Wird
Sebastian ja, ist auch wunderbar. Wie gesagt, heute mache ich einfach, heute habe ich jetzt kein Zeitlimit groß und ich gucke mal kurz, die Hörer sind da, haben auch sehr viel Sitzfleisch, trotz dieses grandiosen Wetters. Man müsste jetzt eigentlich auf der Terrasse sitzen mit einem eiskalten Getränk und dann warten, dass die Mückenschwärme über einen herziehen. Na ja,
Emilia überbewertet, wenn man sowas hat.
Sebastian also wir halten fest, da kann noch was werden. Ich glaube, ich mache das mit dir wieder, wenn es da eine große neue Entwicklung gibt, kann ja sein und wenn es halt sechs Monate dauert oder zwölf oder achtzehn oder keine Ahnung, egal wie lang, dann sag einfach mal Bescheid.
Emilia Wer weiß.
Sebastian Ich bin gespannt, muss ich ja ehrlich gestehen.
Emilia Gerne. Es
Sebastian Okay.
Emilia ist tatsächlich sehr, sehr schade, weil es hätte eine große Entwicklung geben können, wenn es funktioniert hätte. Weil ich habe ja theoretisch einen Dom, aber auch nur über Online-Spiele. und wir machen auch sehr, sehr viel eben öffentliche Sachen im Prinzip und ich wäre oft zu ihm gefahren im August, aber es klappt nicht, weil er so eine Bachelorarbeit schreibt und es tatsächlich Zeit nicht ist und es ist so schade,
Sebastian das kann ja noch werden, alles. Also im Moment sehe ich immer bei allem, es ist nur verschoben und das kommt früher oder später. Aber ja, dieses ewige Verschieben, das geht mir auch so auf den Keks. Also, ja.
Emilia es trotzdem schon seit ich glaube eineinhalb Jahren ist das ganz unbedingt mehr Treffen geworden, das nicht klappt. Häufig lag es an mir, weil ich mich nicht getraut habe, schlicht und ergreifend und jetzt dachte ich mir, mache ich das mal und ich habe sogar die Möglichkeit dazu und dann geht's.
Sebastian Aber die Gelegenheit wird kommen und dann bin ich einfach gespannt. Ich wünsche dir einfach, dass du einfach unglaublich viel Spaß hast
Emilia Dankeschön. Bis
Sebastian und dass das klappt. Und ganz ehrlich, ich glaube, du warst noch sehr, sehr jung. Das heißt, du hast noch mindestens 80 Jahre Zeit, das alles auszuprobieren. Also von daher kannst du ganz entspannt sein. Und okay, gut, dann werde ich mich jetzt von dir verabschieden und wieder in meinen Monolog reingehen, weil ich kann immer, heute kann ich nur einen Anrufer parallel haben. Ich würde ja sonst sagen, ich mache hier einen fließenden Übergang, aber das funktioniert technisch nicht. Das hätte ich nämlich vor der Sendung hier passend zusammen klicken müssen. Verdammt.
Emilia vielleicht beim nächsten Mal.
Sebastian genau ich wünsche dir jetzt einfach noch ein paar schöne Tage und dass du einfach ganz viel erlebst, mach's gut
Emilia tschüss. Ja,
Sebastian tschüss so, das war Emilia, die hält uns auf dem Laufenden, oh das kann dann über die Zeit kann das dann auch ganz spannend werden, wenn wir das jetzt noch 5 oder 10 Jahre machen, dann kann man das dann hinterher zusammenschneiden und hat eine sehr lange sehr intensive Folge auch interessant, ach was es für Möglichkeiten gibt ich komme eh immer mehr in diesen Modus rein, dass ich immer mehr schaue, was könnte man denn noch machen oder was will man machen und auf der anderen Seite mag ich aber auch dann, was die, ich sag mal, die traditionellen Kunst der Unvernunft-Folgen angeht, mich dann immer wieder rückbesinnen zu sagen, ein Gesprächspartner, Auge in Auge und das genieße ich unglaublich dann einfach zu sagen, wir reden jetzt hier einfach mal drei Stunden und dann läuft das. Also wunderschön und ich glaube, diese Abwechslung, die ist auch echt gut. Ja, es gibt also wieder die Möglichkeit anzurufen, ich sag die Nummer mal wieder, Und ich habe mir auch überlegt, dass ich die Nummer nicht mehr aus den Feed-Versionen rausschneide, weil erstens muss ich die dafür immer suchen und zweitens, die Nummer ist eh tot, wenn ich hier keine Sendung habe. Also das funktioniert eh nicht, also warum mache ich mir diese Arbeit überhaupt? So, die 05101-911-8952 ist die Rufnummer und wer mag, der kann jetzt einfach anrufen. Ansonsten ist einfach die Sendung beendet und dann gibt es erstmal bis zum, oh Gott, was war denn das Datum? Ich gehe erstmal ran, es klingelt ja wieder. Hallo, Sebastian hier.
Thomas servus.
Sebastian Mit wem spreche ich?
Thomas Ja, Thomas oder im Chat da als Apex Predator, seit einer Weile immer dabei.
Sebastian Ich sage jetzt Thomas und ich sage nochmal einen Satz kurz zu Ende.
Thomas Bitte
Sebastian Also ich glaube, es wird vermutlich am 3. September hier weitergehen. So, damit ich das einmal gesagt habe. Okay, schön, dass du anrufst. Wir haben noch nicht gesprochen, soweit ich weiß.
Thomas noch nicht.
Sebastian Sehr gut.
Thomas Ich habe zwar schon länger mit dem Gedanken gespielt, mal anzurufen, habe aber immer gedacht, wer weiß, ob das interessant ist, was ich zu erzählen habe. Und ja, heute habe ich dann gedacht, wenn es die letzte Folge vor der Sommerpause ist, ist es vielleicht auch mal Zeit, mal so ein kleines Resümee zu ziehen und zu schauen, schauen, was hat sich denn dank der Kunst der Unvernunft für mich eigentlich verändert und das mal ein bisschen zu teilen.
Sebastian Okay, dann unterhalten wir uns jetzt und ich sage dir hinterher, ob es interessant gewesen ist. Ich vermute mal, die Antwort wird ja sein, aber ich bin gespannt. Okay, also worüber sprechen wir?
Thomas Kurz zur Vorgeschichte, ich bin jemand, der schon seit 16 Jahren quasi in der Szene mehr oder weniger aktiv ist, ich bin jetzt 34, bin mit 17 in die Szene gekommen, also tatsächlich schon eine lange Zeit und habe immer gedacht, ja, du lernst nichts Neues mehr, es ist alles, wie man es kennt, hatte ein sehr verschobenes Bild, wie ich mittlerweile feststellen muss, Wer sich als Sklavin bezeichnet, muss das auch wirklich 24/7 TPE leben. Ansonsten sollte man sich diesem Titel nicht zuordnen. Switcher sind Leute, die sollten sich vielleicht mal für irgendeine Seite entscheiden. Und dann kam irgendwann die Kunst der Unvernunft dadurch, dass der liebe Alexander von Artgerecht bei dir in der Sendung war und ich ihn schon eine Weile kenne, beziehungsweise seine Produkte liebe. Und dann bin ich über deinen Podcast gestolpert. Und so bin ich zu Kunst der Unvernunft gekommen. Und dann hat sich plötzlich vieles geändert.
Sebastian Okay, ganz kurz, ich grüße den Alex mal, der hat euch jetzt schon mehrfach gesagt, ich soll gefälligst jetzt endlich mal vorbeikommen und er hat absolut recht. Verdammt, ja, also ich habe da ein schlechtes Gewissen, aber okay. Ja, ich habe dich jetzt unterbrochen, entschuldige, weiter geht's.
Thomas Ja, gar kein Problem. Also ich habe bis dahin immer auf der Aktivseite gespielt. Und wie gesagt, ich war der Meinung, man muss sich für eine Seite entscheiden. Und Switcher sollten das auch irgendwann mal gefälligst tun. Ja, bin dann über deinen Podcast gestolpert, da mit einer netten Anruferin ins Gespräch gekommen während Corona. Und wir haben uns dann tatsächlich getroffen, um zu spielen. und aufgrund meiner Erfahrung habe ich gedacht, gut, du fährst da hin, mach das, was du immer machst, spiel deine Rolle als Dom und das wird schon laufen und es hat gefühlt 10 Minuten, 15 Minuten gedauert und auf einmal war klar, diesen Abend wirst du auf der Passivseite spielen und ich bin quasi dadurch dann nach so vielen Jahren darüber gestolpert, dass ich ja wohl doch eine Switch-Seite in mir habe.
Sebastian Ja, sehr cool.
Thomas Und das war, sorry, ich wollte den Tönen weiter.
Sebastian Also, das ging einfach so oder musstest du überzeugt werden?
Thomas Es war überraschend einfach, muss ich leider eingestehen. Also ich hätte auch gedacht, wenn mir sowas irgendwann mal passiert, dann werde ich davon überzeugt oder es dauert länger, aber es hat sich irgendwie einfach ergeben. Es hat sich im Laufe des Abends immer weiter entwickelt, bis ich dann bei weiteren Spielen immer weiter auf der Passivseite gespielt habe, wobei wir dann auch immer wieder geswitcht haben. Sie kann auch durchaus die Passivseite einnehmen und das hat bei uns dann auch harmoniert eine Weile lang. Es waren
Sebastian Okay, jetzt lass es mich mal, also erst mal schön, dass der Podcast sowas bewirkt, finde ich mal super. Super und jetzt, ich weiß jetzt nicht, welches Repertoire, sage ich mal, du als Dom hattest und jetzt ist die Frage, ob du jetzt einfach die Seite gewechselt hast und dann war das Repertoire das gleiche, nur eben von der anderen Seite oder war das eine ganz andere Spielart?
Thomas ja doch sehr unterschiedliche Spiele. Also ich Ich habe immer sehr begrenzt gespielt, beziehungsweise sehr distanziert. Also ja, körperliche Sachen waren eingeplant, aber emotional habe ich mich halt immer sehr distanziert gehalten und habe gesagt, ja, Gefühle sollte ich mir als Dom nicht leisten, die braucht man nicht. Und emotionale Nähe braucht man auch nicht, sondern ich lebe meinen Sadisten halt aus, habe ein bisschen Spaß am Fesseln und das war's. Und sie hat mir dann auf einmal eine Welt gezeigt von wegen emotionaler Nähe und wir lassen das alles mal ganz auf uns zu und es ist auch vollkommen okay, wenn du mal einen Moment brauchst, um dich da reinzufinden. Also ein komplett anderes Spiel, eigentlich mit viel mehr Nähe,
Sebastian Okay, Nähe und auch eher so ein bisschen Richtung D/s und ich sage jetzt mal das Wort Regeln und Aufforderung und Herausforderung oder schon eher Fesseln, Schlagen, Lecken, sage ich mal, als ganz blödes Programm.
Thomas sowohl als auch bei ihr. Also sowohl Regeln, die sie dann aufgestellt hat, die dann galten, als natürlich auch ein bisschen Fesseln, was für mich auch eine sehr große Überwindung war, weil ich immer gesagt habe, ich brauche die absolute Kontrolle. Ich habe halt eine Vorgeschichte, dass ich gelernt habe, wenn du irgendwas im Leben willst, dann brauchst du die Kontrolle und gib sie bloß nicht ab, weil es schadet dir nur. Und sie hat das auf einmal mit, ja, bildlich gesprochen, mit einem Augenaufschlag zur Seite gewischt und in den Hintergrund treten lassen. Ja, starke
Sebastian ja, cool.
Thomas Veränderungen in mir selber dann vorgenommen. Also
Sebastian Also ich mag, du magst jetzt gerade keine konkreten Beispiele nennen, also nicht so richtig, das ist okay.
Thomas zum Spiel kann ich gerne ein bisschen mehr sagen, wenn das okay ist.
Sebastian Also wenn du erzählst, was du möchtest und ich kann ja immer nur fragen und ich will ja auch jetzt nicht immer da so ganz tief rumgraben, lass mich noch eine Sache fragen, weil die finde ich spannend.
Thomas Also
Sebastian da ihr ja auch wieder geswitcht habt hast du in deinem Spiel als Dom denn was dazugelernt, dadurch dass du passiv gespielt hast, hat sich das verändert was du als Dom tust
Thomas mehr auf ihre Nähebedürfnisse geachtet, viel mehr darauf, wie sie körperlich auf mich agiert und auch Nähe körperlicher Natur zugelassen, auch auf der Aktivseite. Ich kann es ertragen, dass mich jemand berührt. Vorher war für mich immer, ich fessele ihr möglichst schnell die Hände, damit ich ihre Berührungen an meinem Körper kontrollieren kann, weil ich da einfach ein emotional-psychisches Problem mit hatte. Und das konnte ich bei ihr zulassen. Das war schon was Besonderes in der Situation. Und auch die Bereitschaft, das in Zukunft mehr zuzulassen, auch wenn, wie es vielleicht übertrieben gesprochen, ein bisschen mehr Kontrollabgabe ist, die ich da erlaube als Dom, wäre das etwas, was ich für mich weiter beibehalten möchte.
Sebastian erzähl doch mal so ein bisschen von so einer Session, ich bin da jetzt heute mal total neugierig, trink noch einen Schluck von diesem Gin Tonic hier und dann geht das ganz locker flockig
Thomas Ja, meistens war es so, dass sie mich dabei gefesselt hat, weil ich gerade das sehr angenehm plötzlich empfunden habe, dass ich eben nicht meine körperliche Überlegenheit, wie ich halt als fast 1,90 Meter Mann gegenüber einer kleinen, zierlichen Frau theoretisch hätte ausspielen konnte, sondern gefesselt war. Und dann war da sehr viel mit Berührung, aber auch mit Schlägen und mit analen Spielen teilweise. Alles, was ich vorher quasi für mich ausgeschlossen habe, wo ich gesagt habe, das wirst du nie im Leben tun, war auf einmal etwas, wo ich gesagt habe, okay, das macht doch Spaß. Lass uns doch mal in die Richtung weiter testen. Ja,
Sebastian ja aber das ist doch schön, wenn du diese Offenheit jetzt auch hast und sagst, ich bin nicht eingefahren, sondern ich lass mich darauf ein und dann gucken wir mal, wenn es schön ist, ist schön schön, ist doch super. Also, wenn du sagst, du warst 17 Jahre schon dabei und hast jetzt nochmal einfach gesagt, ich öffne mich da jetzt und lass das an mich ran, das ist schön. Dieses Eingefahrene ist ja auch immer blöd. Du hast jetzt immer von ihr mit, du sprichst jetzt immer in der Vergangenheitsform. Darf ich vermuten, dass das vorbei ist, oder?
Thomas das Spiel zwischen ihr und mir ist leider mittlerweile Vergangenheit. Es gab zwischenmenschlich ein paar Differenzen, die wir dann hatten und das hat sich dann leider so ergeben, dass auch unser Spiel dann nicht mehr stattfinden kann, nicht mehr konnte.
Sebastian Okay.
Thomas Was ich sehr bedauere, aber so ist halt das Leben.
Sebastian Gut, genau.
Thomas Aber ich nehme halt daraus trotzdem genug für die Zukunft für mich mit, von daher bereue ich da auch nichts. Ich sehe das durchaus trotzdem positiv, was wir gemacht haben. Ja,
Sebastian Ja, also das nimmst du wahrscheinlich wirklich einfach für die Ewigkeit mit einfach und das ist doch einfach schön, wenn man einfach sagen kann, okay, war zwar nicht sehr lange, aber ich habe da was erlebt und nehme was mit, ist doch super. Also ja, auf der einen Seite so ein bisschen traurig, auf der anderen Seite, deine zukünftigen Spielpartner oder Partner, die werden es dir danken, sage ich mal. Ja,
Thomas mit Sicherheit. Also gerade was Nähe angeht, das haben wir dann halt auf den Stammtischen online bei den KDU-Stammtischen auch diskutiert, dass für viele halt auch dieses Nähe zulassen von Dom-Seite auch für die Passivseite wichtig ist, was ich vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte, wo ich halt für mich immer gesagt habe, ja, Dom muss keine Gefühle zeigen, er muss distanziert auf die ganze Sache blicken. Ja,
Sebastian da weiß ich nicht, ob das im Prinzip einfach ein zeitlich überholtes Bild ist. Also ich habe das auch so ein bisschen im Gefühl, dass als ich so Mitte der Nullerjahre, oh Gott, ich habe das erste Mal Nullerjahre gesagt, dass das da auch noch so war. Doms sind so für sich und keiner verrät richtig was und es ist alles so, hat so einen gewissen Schleier und dann muss da jeder irgendwas haben, was er besonders toll macht, was aufsehen erregend ist und ich glaube inzwischen ist das sehr viel mehr konstruktiver geworden, dass man sich da mehr austauscht und einfach auch mehr sich einfach mal miteinander unterhält und fragt, wie machst du das eigentlich? Wieso klappt das bei mir nicht?
Thomas definitiv. Das ist zumindest der Eindruck, den ich auch durch die Gruppe gewonnen habe, was mir sehr viel gegeben hat, weil mit den Leuten, wo ich vorher Kontakt hatte, das waren alles Leute, die halt schon noch länger in der Szene sind und auch deutlich älterer Jahrgang und da war halt wirklich, ja, Dom zeigt halt nicht wirklich viel von sich, lässt Gefühle außen vor und jeder Dom ist halt für sich quasi diese strahlende Figur oder möchte die gerne verkörpern und möglichst keine Schwächen und Fehler eingestehen und auf einmal sieht man so, okay, es ist aber auch vollkommen okay, wenn man sagt, ich habe da und da meine Fehler, meine Schwächen und das ist etwas, was mein Spiel tatsächlich jetzt nachhaltig beeinflussen wird.
Sebastian Ich muss so ein bisschen gerade an Don Draper aus Mad Men, aus der Fernsehserie muss ich jetzt gerade denken, das ist wahrscheinlich so der absolute Prototyp des Doms, der alles schön mit sich ausmacht und das ist halt immer so, ne. Wobei der jetzt, ich bin mir jetzt gerade nicht sicher, wie wie anziehend der auf Mädels wirkt. Ich meine, irgendwas mal gelesen zu haben, dass er so der Prototyp vom Mann einfach ist, ne. Ich weiß es aber nicht, das ist schon wieder viel zu lange her. Ach, Natika schreibt schon wieder was. Mensch, also jetzt mal Gruß an Natika von mir, heute super aktiv, dankeschön. Nämlich eine Frage an dich, wenn ich die stellen darf.
Thomas Natürlich.
Sebastian Würdest du sagen, du spielst seit deiner Erfahrung lieber auf der passiven als auf der aktiven Seite oder hat es sich für dich eher eine zusätzliche Spielart ergeben und du lebst beides gerne aus? Ja,
Thomas Gute Frage. Also dadurch, dass das halt noch nicht so lange her ist und ich noch nicht wieder auf der Passivseite gespielt habe, kann ich da keine abschließende Antwort drauf geben. Wenn ich auf meine innere Stimme höre, würde ich trotzdem sagen, dass die Aktivseite weiter meine primäre Seite ist, die mir mehr Spaß macht, was auf Dauer Das kann ich aber tatsächlich noch nicht sagen.
Sebastian es hängt ja auch einfach auch vom Gegenüber einfach ab, wo man einfach schaut, wie ist es denn mit jemandem. Aber die Erfahrung als solche, glaube ich, einfach, dass die ja, ist nützlich der richtige Begriff, aber es erweitert einfach den Horizont und dann läuft das. Okay, also ich bin gespannt, was da in Zukunft bei dir passiert. Das wird langsam zum Fluch hier, dass ich immer sage, hier, mich würden da Updates interessieren, aber es ist tatsächlich so, weil jetzt auch da die Frage ist, wo geht's hin? Bist du vielleicht irgendwo nur noch Sub oder wieder nur noch Dom, aber ganz anders als vorher? Und ich finde, man kann sich da ja immer echt entwickeln und machen und tun. Und ja, super. Also ich finde auch dieses, nicht Mantra, dieses Stigma, oh ich bin Dom, wenn ich jetzt unten spiele, bin ich immer unten oder sowas. Ich glaube, das ist auch völlig überholt.
Thomas Die Vorstellung hatte ich tatsächlich vorher. Ich
Sebastian Ja,
Thomas hatte vorher, bevor ich das zugelassen habe, für mich immer gesagt, wenn du es irgendwann zulässt, dass du unten spielen solltest, dann zerstörst du dein Bild als Dom und dann macht das alles keinen Sinn mehr, was du dir selber gerne nimmst und was dir Spaß macht. Also lass davon bloß die Finger. Das war immer so ein, wenn der Gedanke aufkam, unten zu spielen, dann möglichst schnell weg damit, weil das passt überhaupt nicht zu dem, was du bisher bist und sein willst. Und ich glaube auch jetzt immer noch, dass ich niemals nur Sub sein könnte. Dafür ist mein innerer Sadist, glaube ich, nicht bereit, dauerhaft am Rand zu sitzen und seinen Gin zu trinken. Der möchte auch durchaus auf die Tanzfläche und seinen Spaß haben. Aber ja,
Sebastian kannst die Herrin ja im Notfall beißen, ne? Dann hat die auch ihren Schmerz. Das werfe ich jetzt mal so in die Runde, die Frage. Also an die unten spielenden Menschen im Chat gerade oder die jetzt einfach auch gerade auch zuhören, das werden übrigens mehr Hörer gerade, das ist ja spannend. Wenn euer Top, der nur Top ist, wenn ihr, stellt euch vor, der spielt jetzt auf einmal unten und ihr seht das. Ist danach irgendwas anders? Könnt ihr das ertragen, dem zuzusehen? Es muss ja gar nicht sein, dass ihr denjenigen oder diejenige dominiert, sondern vielleicht auch irgendjemand anders. Ich weiß es ja nicht. Also würde das irgendwas am Ansehen oder Bild verändern? Stellt euch das mal vor und dann ruft er hier gleich an und erzählt mir das einfach mal, was ihr davon haltet. Jetzt hat Gentledom noch eine schöne Idee. Ein Partner für oben und ein anderer für unten. Was hältst du denn davon?
Thomas ich mir durchaus vorstellen. Ich bin jetzt sowieso niemand, der unbedingt monogam lebt, sondern immer der Meinung war, der Mensch ist überhaupt nicht dafür gemacht, monogam zu leben. Von daher Daher kann ich mir durchaus vorstellen, da zwei verschiedene Partner zu haben. Es muss sich halt ergeben und es muss halt einfach passen. Ich glaube nicht, dass ich jemand bin, der jetzt sagt, weil mir das Untenspielen Spaß macht, könnte ich da jeden nehmen oder jede nehmen. Sondern das ist was, was alleine auf meiner Vorgeschichte heraus etwas ist, wo ich sage, da brauche ich extrem viel Vertrauen normalerweise für. Und die Person muss mich auf einer ganz anderen Ebene ansprechen, als es mich ansprechen muss, wenn ich auf der Aktivseite spiele. das kann ich einfacher einfach leben.
Sebastian Jetzt können wir ja mal gucken. Jetzt bist du ja offenbar auf der Suche. Also wenn du magst, du kannst dir irgendeinen Nicknamen verraten und dann vielleicht hast du ja Glück und jemand sagt, oh, der war jetzt so nett am Telefon. Mensch, mit dem will ich mal schreiben. oder so. Wenn du das magst, kannst du gerne was sagen.
Thomas Ja, also ich denke, die meisten sind eh in der Podcast-Telegram-Gruppe, von daher, da bin ich ja auch drin und da kennt man mich ja auch so weit.
Sebastian Okay, dann ist das schon gelöst und wer jetzt dazuhört und sagt, wenn ich aber unbedingt mit Thomas spreche, dann ab in die Gruppe und dann läuft das schon irgendwie. Okay. Also dann vielen Dank, dass du das erstmal mit mir und uns hier teilst. Finde ich super.
Thomas Ja, sehr gerne.
Sebastian Und war doch gar nicht so schlimm, oder?
Thomas Nee, war tatsächlich nicht so schlimm. Ja,
Sebastian Ja, ich weiß nicht, es stellt sich immer jeder so gruselig vor, ich rufe an und dann hören nämlich alle, aber eigentlich unterhalten nur wir beide uns und Und ansonsten hört das ja eh keiner.
Thomas man muss quasi in dem Moment den Chat, also ich habe den Live-Chat tatsächlich ausgeblendet und auf den Hintergrund geschaltet, weil ich glaube, das hätte mich tatsächlich ein bisschen nervöser gemacht, wenn ich da noch mitgelesen hätte, aber so ging es jetzt tatsächlich, wenn man sich einfach mit jemandem nur so und halt, ja
Sebastian Das empfehle ich eh immer. Wenn man mit mir spricht oder so, einfach diesen Chat einfach mal ausmachen und vergessen, wenn was Relevantes drin ist, dann werde ich das schon irgendwie sagen. Und im Endeffekt, also ich glaube, das kam so gut wie nie vor, dass der Nerdchat sagt, der Mensch ist aber doof. Ich glaube, so offen kam das eh nie vor. Aber im Normalfall sind das einfach ganz viele tolle Leute, die sagen, hey, cool, da erzählt jemand was und lässt uns daran teilhaben, klasse. Und dir danke ich jetzt auch einfach mal dafür. Und dann gucken wir mal, ob das heute noch ein bisschen weitergeht hier.
Thomas hoffentlich. Und dir dann noch einen schönen Urlaub.
Sebastian Ja, danke schön. Mach's gut, tschüss.
Thomas Ebenso wieder.
Sebastian So, das war Thomas. Ach, schön. Also gerade neue Horizonte entdecken, das geht auch, wenn man seit 17 Jahren schon dabei ist. Das ist doch echt mal cool. Dann mag ich noch mal hinweisen. Also, wer Sarah Blume schon kennt, ist ja hier ganz oft auch im Chat. Ich weiß gar nicht, ob heute auch. Ich gucke mal durch die Liste. Ach, die ist wieder nicht sortiert. Sehr schön. Also mit Sarah habe ich aufgenommen. Das erste Mal, dass ich remote eine Folge aufgenommen habe. Da habe ich dann auch gelernt, dass ich technisch in Zukunft ein paar Dinge anders machen werde, weil wir haben das terminlich mit persönlich treffen und so. Wir haben es nicht auf der Kette gekriegt. Dann habe ich aber gesagt, aber ich möchte dieses Gespräch gerne haben und dann haben wir da auch, ich glaube gut drei Stunden haben wir dann da aufgenommen, hier mit Videoschalte und aller möglichen Software und das hat auch wirklich gut funktioniert. Also da ich ja keinen Trailer habe zum heute Präsentieren, ich versuche ihn bis morgen Abend fertig zu haben, ich kann schon mal ein bisschen erzählen, im Grunde sprechen wir über vier Personen und über vier Aspekte, wozu auch Sexarbeit gehört und auch da ist es so ein bisschen anders als bei Nika, aber unglaublich spannend, in welche Richtung das geht und wie da die einzelnen Aspekte aussehen, da würde man jetzt so nicht drauf kommen. Und ich finde das auch da mal eine unglaublich gute Perspektive. Ich verrate mal so ein kleines Highlight, von dem man ja sonst eher nur hört, dass es das gerüchteweise geben könnte, den mietbaren Dom, also den Herrn Dom als Escort. Das gibt es offenbar. Und das, finde ich, ist ein sehr spannendes Thema, weil da sind ja die, ich sage jetzt mal Gäste, da kann man nicht sagen Kunden, sind dann ja Mädels. Und die sind da ein bisschen anders drauf als die Kerle. und gucken, was sie da so tun. So, und jetzt hat mich Tessa doch mal darauf aufmerksam gemacht, dass ich was zum Paket erzählen wollte. Stimmt, hast du recht, danke schön. Und zwar, ich habe ja mal hier so ein bisschen Aufnahme-Equipment verschickt per Post und dann sollte das zurückkommen und dann habe ich auch eine Paketscheinnummer bekommen und freute mich schon und bekam irgendwann die Meldung, Mensch, das Paket sei angekommen und beim Nachbarn abgegeben. Stellte sich raus, ja, es wurde abgegeben und zwar beim Absender. Das gibt es doch gar nicht, kann doch nicht sein. Ein Riesendrama hin und her und dann geguckt, ich habe dann zwischendurch auch ein Foto bekommen von dem Paketschein, wo ganz klar steht, Empfänger bin ich und Absender ist halt der Absender und die Post hat es irgendwie geschafft, dieses Paket beim Absender zuzustellen, immerhin das schon nach drei Tagen. Ja, hat natürlich inzwischen alles geklappt. Der Mensch hat sich da sofort drum gekümmert. Das ist noch am selben Abend rausgegangen, am nächsten Morgen, ich weiß es gar nicht. Aber ich dachte, es kann doch wohl nicht sein, dass das Zeug zurückkommt. Heute ist das Zeug auf jeden Fall hier wieder gut und wohlbehalten angekommen und ich kann das jetzt immer einpacken und habe jetzt einfach ein bisschen Equipment im Juli auch nochmal eingekauft, um zu sagen, wenn es mal wirklich sein muss, dass ich Remote aufnehme, dann möchte ich das in derselben Tonqualität machen, als wäre ich persönlich da. Ich versuche zwar Aufnahmen, wenn möglich, nur persönlich zu machen, aber wenn es mal anders sein muss, dann in Zukunft nur noch so das Paket hinschicken, dann eine Stunde Zeit nehmen, bis die blöde Software da läuft. Und danach klingt es aber hervorragend. Wir haben zwar viele Leute davor abgeraten, weil so ein Paket kann auch mal verschwinden, da denke ich aber einfach mal, dass die Post was wenigstens versichert und dann wird das schon gut werden. Ja. So, Thomas schreibt gerade schon im Chat, dass er fürchterlich nervös war. Ich finde, das hat man nicht gemerkt. Das hast du super gemacht. Ja, liebe Hörer, also vielen, vielen Dank. Das waren jetzt 31 Live-Folgen quasi am Stück seit 19. März, wenn ich mich nicht irre. Das sind gute vier Monate und ein bisschen was. Hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und echt cool. Und ich, ganz ehrlich, hätte mir mal jemand vor zwei Jahren, als ich gesagt habe, ich mache einen Podcast, gesagt, dass das mal solche Ausmaße annimmt. Ihr seid echt der Kracher. Dankeschön. So, und jetzt wünsche ich euch einfach ebenso, wenn ihr Urlaub habt, macht Urlaub, wenn ihr wieder arbeiten müsst oder keine Ahnung was, genießt die Zeit trotzdem irgendwie. Das Wetter soll ja die nächsten Tage hüllend schön werden. Und vielleicht einen letzten haue ich noch raus. Ich habe ja diese 100 Sprüche. Ich glaube, einen suche ich mir noch aus, damit ich die nicht erst in 160 Folgen durch habe. Ich gucke mal. Oh ja, den finde ich doch schön. BDSM steht natürlich für Bist du so mutig? Finde ich super. Hat es nicht auf den Becher geschafft, macht aber nichts. Kann ja nicht alle draufdrucken, es sei denn, jemand möchte mir das da von Hand alles bekleben. Gottes Willen. Vielen, vielen Dank für einfach die tolle Zeit mit euch, für die lieben Anrufer. Dankeschön an Emilia, an Thomas, an Jan und an Susanne vor allem. Ihr habt mir den Abend ein bisschen versüßt oder sogar sehr versüßt und mich ein bisschen gerettet. Und jetzt werde ich gleich hier einfach ausmachen und werde mit dem Podcast irgendwie irgendwas Schönes machen. Ich glaube, das ist jetzt an der Zeit. So, macht's gut. Tschüss.