Unvernunft LIVE v. 12.06. - Fortbildung zum BDSMer

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Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer, ich glaube, 23. Ich schreibe das natürlich alles auf meinen Zettel auf, nur diese Nummern immer nicht. Ich habe nämlich einen riesigen Zettel hier, aber das wird entspannt. Heute haben wir so einen leichten Anrufer-Themen-Fokus, nämlich das Thema, ich kann BDSM nicht oder nicht mehr ausleben, oder ich will es vielleicht auch nicht mehr ausleben wegen Corona, wegen meiner Lebensumstände, Partner, Arbeit, Ort, weil ich vielleicht keine Lust mehr habe oder weil mir der Gegenpart fehlt, was auch immer, das wäre schön, wenn das heute Abend das Thema ist, wenn ihr anrufen könnt. Das wird in circa 45 Minuten soweit sein und sollte niemand anrufen, kein Problem, ich kann die Zeit überbrücken, ich habe nämlich eine Verlosung heute Abend für die Bücher von Tanja Russ und das hier ist auch die letzte Folge, die am Freitagabend erscheint, ab nächste Woche machen wir das nämlich immer donnerstags. Also mein Zettel ist eh lang genug. Ich mache mal folgendes. Ich begrüße einfach meinen ersten Gesprächspartner, den Lars. Hallo. Ja,
Lars Hallo Sebastian, grüß dich, wie
Sebastian wunderbar, schön. Die Technik hat uns eben nochmal kurz geärgert, weil jetzt sollte es funktionieren. Wie immer, Technik, Probleme gehören dazu. zu. Ja, okay, du kommst aus Schleswig-Holstein, bist 37 Jahre alt und machst BDSM.
Lars wohl wahr richtig, richtig, da hast du korrekt ausgedrückt, genau. Ja
Sebastian Okay, dann müssen wir der Sache jetzt ein bisschen auf den Grund gehen. Ja, ich würde sagen, wir fangen erstmal mit deiner BDSM-Karriere an und dann gucken wir mal, wie diese ganzen Verwicklungen da aussehen. Ich habe ja meinen Spickzettel schon hier. Einverstanden?
Lars klar, auf jeden Fall, auf jeden Fall.
Sebastian Okay, seit wann bist du pervers und wie ist es passiert? Okay,
Lars Also pervers, glaube ich, habe ich dieselbe Symbiose wie viele andere deiner tollen, charismatischen Gäste einfach. Man hat irgendwann mal gemerkt, da ist was in einem drin, man konnte es nicht benennen, man wusste nicht, was es ist. und irgendwann kam der Moment, der Zeitpunkt, wo man was erlebt hat und fupp, gingen die Kerzen an und man war mitten im Leben drin einfach. Also so ging es bei mir zumindest.
Sebastian wie lange ist das her?
Lars Also dass diese Erleuchtung gekommen ist, ist es genau, ja, knappes Jahr. Also ich bin noch recht frisch in der Szene drin jetzt. Also frisch in der Szene nicht, aber frisch in meinem neuen Leben drin jetzt einfach.
Sebastian Ja, die Hörer merken schon, das ist ein bisschen komplizierter bei dir, ne? Okay, wollen wir einmal einordnen, spielst du oben oder unten?
Lars Ja.
Sebastian Oben, alles klar, so. Und du hast auch jemanden, den du bespielen kannst.
Lars Jawohl, das ist meine Ehefrau. Und ja, wir haben beide so denselben Auslöser getroffen, der uns dann beide so ein bisschen was gezeigt hat, was total toll ist, total schön ist. Und jetzt, ja, man experimentiert, die Welt ist gerade so voller Farben und so bunt für uns gerade. Und ja, durch deinen Podcast, wo ich dann auch mit der Zeit gestoßen bin, habe ich endlich mal zu den ganzen Sachen, die man so sieht und hört und liest, meinen Namen gekriegt und auch mal Meinungen von Menschen dazugehört, um mich einfach ein bisschen mehr unter Vorstellung zu stellen und dann mal zu sagen, okay, testen wir aus, wir gucken uns in die Materie jetzt komplett rein.
Sebastian Okay, magst du das Ereignis, was euch beide getroffen hat, magst du? Magst du was darüber sagen? Ich kenn's ja schon.
Lars Natürlich ist es ein Tag, den ich nicht vergessen werde, auf den ich auch super stolz bin, dass ich diesen Schritt gemacht habe. habe, das war ein Bondage-Kurs, den wir besucht haben, der auch einen triftigen Hintergrund hatte einfach. Ja, und durch diesen Bondage-Kurs hat man halt gemerkt, ich habe das Leuchten in den Augen meiner Frau gesehen, ich sagte, jawohl, wir sind angekommen. Wir haben so eine kleine Reise ins Finden beendet und wir haben jetzt das gefunden, was uns glücklich macht.
Sebastian Okay, also wirklich ein Kurs und zack, hat funktioniert.
Lars Ja, das ist wirklich so, als wenn du als Kind das erste Mal ein Erdbeer isst, sag ich mal, und du Und du merkst, oh, das ist ja voll lecker. Und so ging es uns halt. Es waren plötzlich alle Kerzen an. Man hat mit dem Rigger noch mal ein bisschen privat gesprochen. Er hat auch noch mal ein bisschen Eindrücke vermittelt, wie er es halt alles so lebt, macht und tut. Und ich habe mir meine Frau nur angeguckt. Die Augen wurden größer und größer und größer. Das Funkeln wurde stärker, das Grinsen wurde breiter. Ja, und das war auch dann ein sehr, sehr langer Gesprächsabend auf dem Weg nach Hause und auch zu Hause noch, diese ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Und es war Wahnsinn, es war total toll.
Sebastian Ich überlege gerade, wir haben so ein leichtes Knacksen drin, Ich überlege, ob wir es bei dir nochmal ohne WLAN versuchen tatsächlich. Und ich glaube, im Hintergrund hören wir noch eine Stimme. Ist das deine Frau?
Lars Ja, genau.
Sebastian Ja.
Lars Warte, ich entferne mich da so ein bisschen weiter von dir.
Sebastian Ja, es tut mir leid. Das ist immer so ein bisschen, wir wollen ja, dass es irgendwie
Lars Alles gut. Alles gut.
Sebastian sauber klingt. Auf der anderen Seite, das ist das Leben. Das ist okay. So, sollte die Zeit schon gereicht haben. Wir werden sehen. Ich klicke ihn nochmal an. Da ist er wieder.
Lars So, nochmal ohne WLAN jetzt. Ich hoffe, es ist besser.
Sebastian Ja, mal gucken. Da ist so ein kleines Knacksen drin gewesen und das macht einen auf auf Dauer irre, wir probieren das jetzt. ja immer so ein bisschen, wenn man kein Equipment auf beiden Seiten hat, dann muss man ja mal gucken, wie kriegen wir es irgendwie vernünftig hin. So, Entschuldigung für die Unterbrechung jetzt erstmal.
Lars Richtig, richtig.
Sebastian Okay, Bondage-Kurs, die Augen haben geleuchtet, hat euch beide direkt getroffen, los geht's, Action.
Lars Genau, genau.
Sebastian Ist ja einfach.
Lars Ja, einfach ja. Aber jetzt ist halt der Punkt da, wo wir einfach sagen, wir testen, wir probieren, wir studieren, wir gucken, wo geht die Reise gerade hin.
Sebastian Okay, und, aber ihr habt wirklich tatsächlich mit einem Kurs angefangen.
Lars Ja, wirklich. Das war einfach nur ein Bondage-Kurs, den wir für Berufswegen halt gemacht haben.
Sebastian Aha, so. So, jetzt ist die Folge, die war ja klar, da wollte ich ja drauf hinaus. Berufs wegen einem Bondage-Kurs. Welchen Beruf muss ich ausüben, damit mir ein Bondage-Kurs spendiert wird?
Lars Man wird es kaum glauben, aber ich bin und meine Frau, wir sind Toyberater.
Sebastian Okay, was ist ein Toyberater?
Lars Also ganz, das böse Wort dafür nennt man, glaube ich, auch, wie jeder es kennen würde, einen ganz einfachen Dildo-Abend.
Sebastian Okay,
Lars Ich glaube, das kennt jeder. Das kennt, glaube ich, jeder.
Sebastian also ihr fahrt bei den Leuten vor, ladet kofferweise Zeug aus, dann sitzen da, ich sag mal, 20 Mädels oder auch 10 und dann zeigt ihr ihnen, was man alles so für Spielzeuge benutzen kann und
Lars Genau, genau, genau.
Sebastian verkauft sie.
Lars Genau, wir empfehlen halt dort, wir zeigen halt, Leute können die Waren anfassen, also nicht wie im Laden, da ist dann keine Folie mehr zwischen, keine Verpackung mehr zwischen, die kriegen ein richtiges Gefühl für das Silikon etc. Wir erzählen zu den Produkten halt ein bisschen was, dass wir wissen, was es ist, wofür es gedacht ist und dann auch mit Gleitmitteln etc. etc., etc., etc.
Sebastian Okay, also damit verdient ihr euer Geld und gut, jetzt ist noch die Frage, wie kommt dann der Chef dazu zu sagen, ihr macht jetzt mal einen Bondage-Kurs?
Lars Ja, das war eher ein Entschluss von unserer Gruppe, weil wir hatten übers alte Unternehmen damals SM-Accessoires reinbekommen für Einsteiger und da waren noch Bondage-Seile dabei, wo ich dachte, cool. Aber ich habe dann meiner Teamleitung gesagt, ich sage, du, wir können das nicht einfach so an den Mann bringen. Ich sage, wir haben dazu keine Informationen. Ich sage, und ehe man einem Kunden etwas verkauft, wovon man nichts weiß und dann nachher mal einen Anruf kriegt, du, mein Mann hängt gerade unter der Decke und die kriegen die Montage schon ganz blau an, was mache ich denn jetzt? Habe ich gesagt, ehe man das vertritt, sollten wir wissen, was es ist, was man machen kann, um den Kunden auch so ein bisschen zu zeigen, was geht da überhaupt.
Sebastian Okay, das ist ja schon mal gut, wenn dann die Firma sagt, okay, dann schicken wir euch zu einem Kurs und dann seid ihr fit nach einem Kurs, dann könnt ihr den Leuten das zeigen und verkaufen.
Lars Ja, zumindest das kann man den Kunden sagen, okay, so und so kann man einen Knoten setzen, ohne dein Gegenüber da böse blau anlaufen zu lassen oder ernsthaft zu schädigen. Das ist halt das, worauf wir halt nur achten. Dass wir Leuten aber nur sagen sagen können, okay, so könnt ihr das machen, aber bitte für tiefere Informationen darüber bitte auch einen Kurs machen, aber die wissen auf jeden Fall schon mal, wofür so ein Seil dann gedacht ist.
Sebastian Okay, jetzt muss man sagen dazu, das ist jetzt auch keine Werbung für die alte Firma, weil bei der bist du ja gar nicht mehr. Das heißt, die Firma, bei der du jetzt arbeitest, aber die verkauft auch BDSM-Zeugs oder eher nicht?
Lars Doch, doch, wir haben auch Fetisch-Artikel bei uns drinnen, also vom Paddle bis zu den Handcuffs, sage ich jetzt mal. Und das ist halt so, ja, wo man bei den Kunden halt immer ein bisschen an der Oberfläche kratzen darf, weil die meisten unserer Kunden würden es niemals so sagen, okay, ich möchte jetzt hier gerne mal so einen Abend nur nur mit diesen speziellen Spielzeugen haben. Die würden sagen, okay, ich buche einfach mal einen Abend und gucke, was dann da passiert.
Sebastian Also das gehört so ein bisschen mit dazu, wenn danach gefragt wird und dann ist das okay.
Lars Ja, man muss halt genauer hinhören beim Kunden, weil man sieht es dem Kunden halt relativ schnell an. Aber komm, Tim,
Sebastian Okay, jetzt kann man ja sagen, wie soll ich das erklären? Oder ausdrücken oder fragen. Ich bin heute so sprachlos, ich muss mal einen Schluck trinken. Ich habe heute auch tatsächlich wieder so ein Gin Tonic. Das ist besser als der Tee vom letzten Mal. Okay. Jetzt habt ihr den Kurs für die Firma gemacht. Du und deine Frau, ihr seid dann beide hin. Und habt das privat mitgenommen. Jetzt stelle ich mir vor, euer Schlafzimmer ist jetzt voll von dem ganzen Stuff, den ihr selber verkaufen würdet.
Lars hast du recht mit.
Sebastian Verdammt. habe jetzt gedacht, nein, auf gar keinen Fall. Na gut, alles
Lars Nein, nein, es ist wirklich so. Also, Fakt.
Sebastian klar. Dann sitzt ihr an der Quelle. Umso muss ich mal gucken was macht ihr denn miteinander also ihr habt mit Bondage angefangen, ist es dabei geblieben und wir
Lars Nein, nein, nein, es ist nicht dabei geblieben. Ich habe mich in vielen thematischen Sachen viel belesen, muss ich dazu sagen, viel belesen, durch Bücher, als Beispiel, ohne Werbung machen zu wollen, das schwarze SM-Buch als Beispiel oder das Bondage-Handbuch, um einfach wieder ein paar Begrifflichkeiten erklärt zu haben, dass ich weiß, was ist was, wo kommt jetzt was hin und bababab. Und ja, dann kam irgendwann meine Frau auf die glorreiche Idee, Hatte selber auch sehr viele Informationen gesammelt und hat mir einen Begriff im Ohr angehauen. Schatz, weißt du was? Ich möchte gerne was probieren. Ist doch okay. Was? Ja, und dann ist der Begriff Rape gefallen. Ich sag so, bitte, was ist das jetzt? Sagst du, ja?
Sebastian okay
Lars Google ist gerade zu viel? Google doch mal ein bisschen. Ja, dann habe ich diesen Begriff.
Sebastian lasst uns Rape Games mal kurz erklären, da geht es im Prinzip ja, du kannst es ja besser erklären du hast es ja gegoogelt und
Lars Also, was ich jetzt rausgegoogelt habe über das Rape-Play ist halt einfach nur, dass es eine inszenierte Vergewaltigung die wirklich naturgetreu laufen soll, vom Spiel her, aber so halt, dass immer noch so ein bisschen der Kontext herrscht, dass auch dann der Spieler da unten ist halt das Ding jetzt halt abbrechen kann und das Ding auch so ein bisschen mitleiten kann. Das ist so die Definition, die ich mir da für mich jetzt rausgezogen habe.
Sebastian habt ihr das umgesetzt
Lars Das Drehbuch habe ich bekommen, das ist mit der
Sebastian Moment, du hast ein Drehbuch bekommen
Lars Ja, weil ich auch nachgelesen habe, weil Vergewaltigung ist für mich halt, ja, schwere Kost, sage ich mal, weil es für mich auch eine Sache ist, die man nun mal nicht machen sollte, auch wenn es jetzt im Kontext wäre, aber es ist halt für mich so ein Überwindungsding einfach, meiner Frau sowas anzutun. Und dann hat sie gesagt, pass mal auf, ich sichere dich jetzt hier komplett ab, ich schreibe dir jetzt ein Drehbuch auf Deutsch, wie das jetzt laufen könnte. So, und aus diesen paar Sachen, die sie mir da geschrieben hat, die sie mir aufgeschrieben hat, kann ich mir was zurecht basteln, und das haben wir das dann auch getan und haben beschlossen, okay, es wird passieren, aber wir haben noch keinen Tag genannt. Es wird irgendwann passieren. Es wird völlig schon passieren.
Sebastian so, also Also lass mich doch mal auf dieses Drehbuch noch mal eingehen, weil ja, ich weiß, dass sowas gibt es, aber ich habe sowas in der Form noch nicht in der Hand gehabt und du hast es mir jetzt auch nicht vorher zur Verfügung gestellt.
Lars Nein.
Sebastian Zwei Seiten oder 20?
Lars Also ich muss sagen, sie hat das also relativ kurz geschrieben. Ich habe also quasi nur ansatzweise Stichworte drin. Ich sage mal ganz blöd beschrieben jetzt, also ganz oberflächlich beschrieben, einfach nur finden, also auffinden. Das heißt, sie wird Ich werde irgendwann aus der Wohnung gehen, nach dem Motto, wenn der Tag X da ist. Und ich werde halt erfahren, wo grob sie langgehen wird. Das wird also immer einer der Wege sein, die wir zusammen gegangen sind. So ein bisschen fernab von Menschen etc., wo man dann bis alleine ist halt. Und dann ist es für mich dann einfach nach einer bestimmten Zeit finden und dann halt letztendlich, wieder blödes Wort, aber erlegen halt.
Sebastian Okay, so, ist jetzt die Frage, bist du jetzt Feuer und Flamme dafür oder ist das für dich, also ich kann mir vorstellen, ja, ich weiß nicht, wie weit, was ihr bisher gemacht habt miteinander, aber das scheint ein schwerer Sprung zu sein einfach an der
Lars Ja, das ist ein schwerer Sprung. Ohne Frage gebe ich gerne zu. Das habe ich meiner Frau auch gesagt, dass das doch schon heftige Kost ist, für mich jetzt gesehen. Aber ich sage mir, da wir ja gesagt haben, es wird stattfinden, aber jedoch nicht wann. Das heißt, ich habe also diesen ganzen Zeitraum offen, um einfach in die Materie noch mehr reinzukommen. und ja, da so eine gewisse Grundsicherheit für mich selber auch herzustellen, dass ich selber auch ein gutes Gefühl dabei habe, weil ja, man ist jetzt auch in dieser kleinen Findungsphase drin, das sage ich jetzt mal. Und ja, das ist halt ein Gedankengang, den man zwar hat, man läuft dieses Szenario im Kopf immer wieder durch, so ein bisschen halt für mich selber, aber dieser Knackpunkt, dass man sagt, okay, komm her, jetzt. Da hat der Geräusch noch nicht so ganz gefallen einfach für mich.
Sebastian Ja, und das steht dir ja zu, auch gerade als aktiver Part zu sagen, ich fühle mich jetzt damit jetzt nicht wohl, ich mache das jetzt nicht, sondern ich mache es, wenn ich mich danach fühle.
Lars Ja, klar.
Sebastian Wobei, da ist natürlich schon ein gewisser Druck, der auf dir lastet. Da ist jetzt ein Wunsch, da ist ein Drehbuch, das musst du jetzt quasi umsetzen irgendwie.
Lars Ja, aber der Druck ist Gott sei Dank nicht da, weil sie sieht ja selber, wie ich dann da auch sitze und mich darüber genau belese und mir versuche so Themen dazu raussuche, irgendwo, wo sie auch sagt, okay, pass mal auf, kein Druck, der Wunsch ist da. Ich weiß, irgendwann wird dieser Tag vielleicht auch kommen für uns beide, dann ist gut. Es ist ja keine Deadline gesetzt im Endeffekt. Und das Gute ist halt, wir nehmen uns halt die Zeit und sagen, okay, wir tüfteln uns weiter durch diese ganze tolle, schillernde Welt weiter durch, testen hier testen, da gucken, hier rein und wenn dann wirklich dann dieser Punkt da ist, wo man sagt, okay, ich bin jetzt in einem Fluss richtig drinnen, ich schwimme quasi in einem Fluss drinnen und ich fühle mich super, super toll macht man ja jetzt eh schon, weil ja, man bekommt ja Infos durch deinen tollen Podcast halt noch und nöcher und ja, das ist halt so das Schöne bei ihr einfach, dass sie sagt, okay, der Wunsch ist zwar da, aber macht dir keinen Druck deswegen
Sebastian Ja, also ich sehe dieses Spannungsfeld tatsächlich, das kenne ich auch, so wie sie äußert einen Wunsch und da muss man mal gucken, was man draus macht. Es gibt so ein paar, erstmal gibt es Hörerfragen, also erstmal ich begrüße den Chat hiermit erstmal ganz ordentlich. Hallo lieber Chat, da gibt es nämlich schon Dinge, die Menschen wissen möchten, nämlich, weil du hast ja auch geschrieben draußen oder gesagt, deine Frau hat geschrieben, so draußen ist ja nochmal Öffentlichkeit, da sind Menschen, wie sicherst du das denn oder wie sichert ihr das gegen Missverständnis ab?
Lars Ja, genau Genau.
Sebastian Möchte Lady A nämlich gerne wissen.
Lars Wir sind jetzt hier oben im Norden und der Norden ist ja nicht nur Wasser, der Norden ist ja nicht nur Hansestadt oder sonst irgendwas. Wir haben ja auch viele Wälder um uns herum. Das heißt, wir sind schon gezielt Wege gefahren, um zu gucken, wo ist das letzte Haus hier, was haben wir dazwischen. haben wir dabei dazwischen. Wir gehen dann mal ein paar Tage, mal zu bestimmten Uhrzeiten mal kurz durch, um da die Lage zu checken, wie sieht das da aus? Ist da alles okay? Ist da alles safe? Also wir haben schon so ein,
Sebastian Ja, wobei irgendwie, also ich habe immer gelernt, wenn man irgendwas draußen macht, es kommt immer irgendwer mit seinem Hund und geht Gassi. Immer.
Lars gut, das ist dann der Knackpunkt dabei halt. Aber da haben wir dann auch gesagt, wenn mal da jetzt wirklich was sein sollte oder so, dann müssen wir halt einen sauren Apfel beißen und müssen sagen, alles klar, hier, stopp, alles okay und spielen und wie auch immer. Das ist dann halt so der Punkt, wo man dann wirklich dann diese, ja, den Arsch in der Hose haben muss, sage ich jetzt mal.
Sebastian Ja gut, aber wenn die Polizei kommt, ist das auch irgendwie blöd, ne? Also, ich sag mal so, ist jetzt nicht meins persönlich, weil ich da einfach, das ist so ein bisschen das Ding für mich, dass ich sage, naja gut, wenn es gewünscht ist, dann ist es dann noch Rape Play, aber ich finde die Überlegung erstmal zu sagen, Subbie wünscht sich was, ich sag jetzt einfach mal Subbie und ich möchte da gerne dieses Erlebnis, möchte ich gerne bieten. Das ist ja ein sehr schöner Vorsatz. Das ist halt nur gerade aus meiner Sicht was sehr kompliziertes, wie ich finde.
Lars Richtig, richtig. Ja, man muss jetzt gucken, weil der Grundrahmen ist ja gegeben, sage ich mal. Und wenn man dann sagt, okay, pass mal auf, es kann ja mit der Zeit auch jetzt kommen, dass dann vielleicht mit der Zeit auch die Gedankengänge kommen, okay, was du ja auch gerade angesprochen hattest mit Öffentlichkeit und Menschen, Polizei etc., dass man da sagt, okay, wir müssen die Verhältnisse mal anders legen, irgendwie den Ort verlegen, dass man dann sagt, pass mal auf, keine Ahnung, nach dem Motto so weit weggegriffen oder was auch immer und dann schnurstracks wieder nach Hause oder Hotelzimmer oder wie auch immer halt. Das kann man ja auch noch mal so ein bisschen umtüfteln halt, sag ich mal. Man hat halt nur diesen Grundgedanken drin jetzt, der so wirklich so als Wunsch besteht einfach.
Sebastian ich merke schon, ich bin auch ein bisschen kritisch an der Stelle gerade, weil das einfach so viele Unwägbarkeiten sind und ich würde daran verzweifeln. Wir haben jetzt so ein bisschen übersprungen, dieses Bondage-Kurs und dann kommt deine Frau, als nächstes deine Frau sagt hier, ich würde gerne das machen. Wie ist denn BDSM zwischen euch sonst? Sonst ist das so ein 24-7-Ding oder wie seid ihr heute organisiert, sage ich mal.
Lars Organisiert müssen wir hier sehr sein, da wir ja auch mit Kindern im Haushalt leben. Es ist halt so, dass wir ja meistens die Spiele nur begehen lassen können, wenn wirklich alle im Bett sind und dann auch jetzt die Ruhe da ist, dann kann man sagen, okay, wir lassen mal so ein Spiel mal laufen, wir machen mal eine Session, dass man anfängt, okay, mit dem Bondage das wieder ein bisschen aufleben zu lassen und das halt dann halt in spielerische Ausahnen, das halt nachher dann halt, dass man da so ein paar Elemente mit reinbringt immer wieder, immer so wieder getüftelt, was hat man jetzt mal gesehen oder was hat man jetzt mal gelesen, was können wir jetzt mal probieren, was können wir jetzt mal testen, das ist immer so eine Auspegel, das ist ja so jeden jeden Abend quasi bald komplett neu verhandelt wird, um zu sagen, okay, haben wir probiert, ist gut. Haben wir probiert, ist eher nicht so schön. Das ist halt so diese, was ich ja sagte schon, diese Finder-Phase immer noch so ein bisschen.
Sebastian Aber das ist ja schön, wenn ihr da experimentiert und einfach am Machen seid. Also einfach ausprobieren und drauf los. Da kommt man ja auch auf echt schöne Ideen.
Lars Natürlich, natürlich.
Sebastian Darf ich bei den Kindern im Haus mal fragen, damit man das ein bisschen einordnen kann. Magst du sagen, wie alt die sind? Das sind ja mehrere.
Lars Ja, genau. Und das ist das Alter von zwei Jahren bis hoch zu 20 aktuell.
Sebastian Oh, okay, das heißt, das dauert noch mindestens 20 Jahre, bis ihr sturmfrei habt.
Lars Ich danke dir für den Mut gerade. Ganz toll.
Sebastian Bitteschön. Ach, Quatsch. Ja, das ist immer so ein Austesten. Was kann ich machen? Wie viel, wie laut kann ich sein? Wahrscheinlich auch. Ich kenne das Problem, sagen wir es mal so. Aber ihr habt eure Ruhephasen, die nehmt ihr euch wohl auch.
Lars Ja, auf jeden Fall. weil das ist ja auch so, dass man dann auch mal wirklich diese Phasen hat, wo man sagt, okay, man hat ja nicht nur das Spiel, also wir leben noch in keiner 24-7-Beziehung halt in dem Moment, sondern wir sagen auch mal, okay, wir nehmen auch mal die Zeiten, wo wir uns einfach mal die Ruhe gönnen, einfach nur sitzen, mal Revue passieren lassen und uns wirklich darüber offen unterhalten, viel drüber reden einfach. Und ja, das ist immer so ein bisschen Ausklügeln halt wieder, weil mal sieht sie was, was ihr vielleicht gefällt, was man dann nicht während der Session bespricht, sondern einfach mal sagt, okay, wir machen heute einen Tag, wo wir mal absolut in Ruhe machen. Und dann sitzt man einfach nur da und macht dieses Brainstorming. Was könntest du jetzt, wo bist du jetzt denn? Was hast du jetzt gesehen? Worauf hast du Bock? Oder was hast du gelesen? Oder keine Ahnung. Das ist halt immer sehr, sehr viel Austausch mit uns beiden immer wieder.
Sebastian Ja, das ist aber schön, weil damit kriegt ihr eben diesen Konsens schon in euch hin, dass ihr euch austauscht und dass ihr eben schaut, wo geht's hin. Also das heißt, ihr habt, ich sag mal klassisch Sessions. So ein Dauermachtgefälle, wünscht ihr euch sowas oder eher nicht?
Lars Also ich glaube, das wird nachher das Ziel sein. Aber gut, ich glaube es nicht nur, ich merke es, dass es das Ziel sein wird, weil ich auch merke und meine Frau auch selber gemerkt hat, wie gut es sie einfach tut. gut, weil ich sage mal, sie hat einen super stressigen Job und ich merke selber, wie es für sie ist, wenn sie abends in diesen Sessions einfach mal sagen kann, okay, ich brauche mir nichts Gedanken machen gerade, ich muss mir nicht den Kopf machen, ich brauche hier gar nichts entscheiden, das macht er gerade und dann merke ich halt, wie sie sich wirklich fallen lassen kann, entspannter wird und ruhiger wird, was ich auch wieder gesagt bekomme von ihr auf gut Deutsch, wo ich dann sage, man sitzt ja danach immer da, nach der Session, halt diese berühmte Aftercare, ja, dass ich dann wirklich sitze, mit ihr drüber rede und dann auch frage, wie es jetzt für sie gewesen ist, das Erlebnis war und dann kriege ich immer wieder diesen zufriedenen Blick und immer wieder dieselben Worte, super, total entspannend für mich und mir geht es gerade richtig klasse und bin gerade noch ganz woanders vom Kopf her, aber es ist schön, sagt sie. Also,
Sebastian Und wie geht's dir damit? Also was macht das mit dir? Und du hast ja die Arbeit, ne? ne?
Lars ja gut, Arbeit ist das nicht. Da ich ja sowieso mal so der Teamleader war in Firmen, wo ich halt gearbeitet habe, also jetzt von Berufswegen halt her, nicht jetzt von den Vertrieben, was ich jetzt mache gerade, sondern von Berufswegen halt her und ich damit eigentlich auch gut umgehen kann und ich einfach merke, dass meine Frau einfach diesen stressigeren Job von uns beiden hat, da sage ich, okay, komm, ja, das kriegen wir hin, das mache ich immer auf diese Art und Weise und sage, okay, ich entspanne mich dabei, weil mir geht es immer gut, wenn es ihr gut geht und das ist dann so, ja, wie so ein Austausch, das ist so unbeschreiblich irgendwo.
Sebastian Ja, aber das ist ja irgendwie diese Magie dabei, ne? Dass dann beide hinterher so geflasht und happy da aus der Sache rausgehen und man ist irgendwie völlig fertig und weiß eigentlich gar nicht genau, warum oder und ist einfach glücklich, ne?
Lars Ja, genau, genau. Ja, genau, genau, genau, Genau, so sieht es nämlich aus. Also es ist ein totales Entspannungsgefühl von beiden Seiten einfach da. Es ist wirklich unbeschreiblich. Und das ist das Schöne, was diese schillernde Welt gerade macht und auslöst, wo man ein bisschen gierig nachhört. Einfach da diesen tollen Gefühlen, die man danach einfach hat, die man gar nicht beschreiben kann.
Sebastian Ja, also es fällt zumindest sehr schwer, das zu beschreiben, das muss ich auch zugeben, ne? Also es ist so, ich nenne das bei mir immer Machtrausch, dass man das irgendwie, ja, man ist so eine Handbreite über dem Boden, finde ich, ne? Das ist einfach, ist einfach ein schönes Gefühl.
Lars Ja, genau.
Sebastian Beispiel,
Lars Genau, genau.
Sebastian ich mag nochmal so ein bisschen zu deinem Beruf zurückkommen, weil ich habe hier nämlich Hörerfragen unterschlagen, wenn das okay ist.
Lars Oha. Ja, natürlich, natürlich.
Sebastian Ja, also erstmal ist, welche Seilpräferenzen hast du? Mag Lady A. nochmal wissen? Also hast du, die Frage ist, was für eine Art Seil sagst du, das gefällt dir? weil ihr macht ja offenbar auch Bondage.
Lars Ja, also wir haben momentan noch das normale schlichte Baumwollseil, weil es einfach zum Üben für uns gut ist, um auch dieses gute Gefühl zu bekommen. Ich habe jedoch schon mit mehreren Leuten jetzt mich unterhalten und da gehen halt die Meinungen immer ein bisschen auseinander. Und da haben wir auch schon gesagt, okay, wir werden das Seilrepertoire einfach mal für uns erweitern, um da mal zu gucken, wie andere Stoffe sind. Viele sagen, Hanfseile sollen gut sein. Der eine sagt das, der andere sagt das. Und da sagen wir, okay, wir testen uns das auch mit den Seilen auch mal durch, zu gucken, wie das Gefühl bei anderen Seilen rüberkommt.
Sebastian Ja, das ist tatsächlich, das ist so ein bisschen wie beim Podcasten. Das Equipment wird immer mehr und mehr und mehr, weil es könnte ja noch irgendetwas geben, was besser ist oder sich anders anfühlt oder einfach total großartig ist. Ihr werdet nie das Seil finden, wo ihr sagt, das ist das perfekte Seil. Ihr werdet irgendwann einen Riesenhaufen haben, glaube ich.
Lars Das stört mich gar nicht, ehrlich gesagt.
Sebastian Das ist in Ordnung. So, da war doch eben noch eine Frage. Ach so, genau, Regenbogensub möchte mich wissen, wie kommt man zu so einem Beruf? Das interessiert mich auch.
Lars Ja, zu seinem Beruf kommt man ganz einfach. Ich war mit meiner Frau damals in einem Shop, ohne den Namen zu nennen. Ich sage einfach mal das große rote O, das dürfte jedem ein Begriff sein, zu meiner normalen Zeit noch.
Sebastian Ja.
Lars Und habe dort eine saumäßig schlechte Beratung erfahren. und bin mit meiner Frau dann so ein bisschen gefrustet aus dem Laden gegangen. Wir saßen im Auto, ich guckte meine Frau nur an, ich sag, weißt du was, sag ich, sag sie nein. Ich sag, würde ich auch verkaufen sowas? Hätte ich kein Problem mit. Ja, das Problem war gewesen, sie sagt, mach doch. Und dieses mach doch war für mich alles klar. Mach ich. Ja.
Sebastian Ja, so ist der Podcast hier entstanden.
Lars Na, und so bin ich halt so genau, dann hab ich halt mit Vertrieben
Sebastian Fürchterlich.
Lars Kontakt aufgenommen, über E-Mail halt, hab mich da auch ein bisschen durchgefragt, ach halt, wie sieht es aus als Mann in dieser Sparte. Ja, dann waren es nämlich für mich fünf E-Mails, wo man mir eine Chance gesagt hat, okay, du hättest eine Chance drin, das ist schwierig, aber es ist eine Chance da. Ja, und diese kleine Chance, das hat mir schon gereicht, um zu sagen, okay, ich probiere es. Ja, und damit ging das dann los, meine kleine Reise.
Sebastian Okay. Ja, das ist ja manchmal wirklich Zufälle, wie man zu irgendwas kommt. Aber es scheint ja möglich zu sein und das macht ja offenbar auch Spaß, weil du machst das ja jetzt schon seit ein paar Jahren.
Lars Ja, genau.
Sebastian Ja, und entdeckst plötzlich BDSM. Das hat ja auch nochmal was.
Lars Ja, aber dass ich das in diesem BDSM entdeckt habe, jetzt muss ich ganz ehrlich sagen, sagen, hat mir vom Berufswegen sehr, sehr, sehr, sehr viel geholfen bis jetzt.
Sebastian Okay. Inwiefern?
Lars Insofern, ich mache ja nicht nur Partys zu Hause, ich bin ja auch auf Promotions unterwegs, in Diskotheken etc. Und man glaubt gar nicht, wie gesprächig so ein Mensch werden kann, wenn die merken, was man berufsmäßig macht. Die Leute, die werden wirklich offen zu einem. Glaubt man wirklich nicht. Ich habe wirklich Frauen sitzen gehabt auf Partys, wo ich als Mann dort war. Die selber sagten, ja, der Mann saß daneben und sagte, ja, du, ich möchte aber gerne mal, dass du mich mal grober anfasst oder mir mal auf den Hintern haust. Oder der Mann hat so ganz große Pingpong-Augen. Nein, Schatz, ich kann dich doch nicht schlagen. Und dann stehe ich meistens mit einem Lächeln da. Und er guckt mich dann an und fragt, warum lächelst du jetzt? Ich sage, du, du sollst mich einfach nur mal schlagen. Ich sage, wir reden ja nicht von Mike Tyson, der den Gegner in der ersten Runde K.O. schlägt, sage ich.
Sebastian Ja.
Lars Ich habe Sachen
Sebastian Ja, jetzt kommen wir doch schon mal Richtung unseres Themenabends hier so ein bisschen. Also sie sagt, ich mag ein bisschen mehr und wirklich in einem Club kommt das vor, dass du da so ein klein bisschen den Grundkurs geben musst? Ja,
Lars gehabt schon, dass Leute mich dann gesessen haben, gefragt haben, ja machst du sowas? Und dann bin ich meistens da, ich sage, Leute, ich sehe da zwar nach nicht aus, weil ich hier total nett und freundlich stehe, aber ich lebe das auch jetzt. Ich bin auch in der Findungsphase da drin und da werden sie natürlich alle hellhörig. Dann ist zwar der Abend für mich so ein bisschen gelaufen, so in puncto Verkauf. Aber es ist schön, dass man Leuten so ein bisschen auch Horizonte öffnen kann einfach. Und wenn du dann da sitzt und die Frau von dem Mann, die gerne geschlagen werden will, zeigt dir plötzlich Bilder von Bondage-Sachen und sagt so, hier, sowas will ich haben. Und der Mann so, ja, wie jetzt? Und dann guckst du, guckst du ja drauf, was ist das denn jetzt? Ich sag, klassisches Bondage, sag ich. Und dann, ja, machst du sowas auch.
Sebastian du machst dann echt da eine Tür auf, weil die haben dann offenbar nicht miteinander oder nicht ausreichend miteinander kommuniziert oder sich nicht getraut.
Lars So, und dann, ja,
Sebastian Und da brauchst du manchmal so einen Katalysator, der dann vor einem steht und einem das mal möglich macht, darüber zu reden.
Lars das ist ja auch immer für mich immer gut, weil ich mit meiner Frau halt zusammen mache, dass ich so meistens gucke, wenn so welche Themen aufschlagen, dass ich dann meine Frau dann so meistens mit den Gästen da allein lasse und zu den anderen beiden sage, komm, wir gehen mal kurz mal vor die Tür, mal kurz einer rauchen oder wie auch immer. Dass man einfach mal kurz eine Minute hat unter diesen Pärchen einfach nur und dann steht man halt da und dann sagt man mich Leute. Ich sage, wo wollt ihr jetzt denn, was habt ihr vor? Und dann kommt meistens so der Bruch bei der Frau, die sagt, ja Mensch, ich würde es aber gerne und aber eher nicht. Und dann beginnt diese Fragerei untereinander halt. Ich sage, Leute, ihr müsst reden, ihr müsst euch miteinander unterhalten. Ich sage, nur weil er jetzt mal sagt, ich möchte mal gerne einen Klaps auf den Hintern haben oder dies oder jenes, ist das doch nicht schlimm. Ich sage, hallo. Ich sage, hier müssen wir über den Tellerrand weggucken. Ich sage, mein Beispiel ist, ich habe selber jahrelang in einem Quadrat gelebt, auf gut Deutsch, von meinem Blickwinkeln einfach her. Ich sage, dann kam dieser berühmt-berüchtigte Tag, was die angesprochen hat, der Bondage-Kurs. Ich sage, ich war geflasht von einer Welt, die ich nicht kannte, aber die total toll war. Und dann habe ich dann da gestanden mit tausend Fragen, mit tausend Begriffen. Ich sage, und dann habe ich dann meistens, ich habe wirklich immer, wenn ich auf Partys bin, immer, wie klingt das so, immer Karten von dir dabei, wo ich immer sage, aber ich sage aber nichts.
Sebastian Ja, dafür muss ich dich mal loben zwischendurch. Also ich habe dir jetzt schon zweimal Karten geschickt. Du hast mich irgendwann mal angeschrieben, du hättest gerne diese Podcast-Kärtchen und hast die erste Charge schon verbraucht. Und ich glaube, ich war spendabel, aber super. Super. Mal vielen Dank dafür.
Lars Ja, weil ich muss ganz ehrlich sagen, der Podcast, der hat ja mir auch geholfen, was ich auch im Vorgespräch sagte schon, diesen Tellerrand zu überwinden, meinen Blick über den Tellerrand noch weiter zu schweifen zu lassen, Dass die Welt noch lange nicht vorbei ist, dass da noch viel, viel mehr ist. Und genau das gebe ich meinen Kunden auch immer mit. Ich sage, Leute, hört doch da einfach mal rein. Ich sage, ein super toller Podcast, ich sage, super tolle Gäste, super tolle Themen. Ich sage, für jeden, jede Frage, die man hat, die wird in irgendeinem Gespräch, was da super toll geführt wird, wird da garantiert geklärt. Und ich sage, und schon habe ich eine ganz andere Blickweise, eine ganz andere Denkweise und vor allem auch ein anderes Gefühl auf einmal damit. mit.
Sebastian Ja, vielleicht hört das ja hier auch jemand, der von dir so eine Karte bekommen hat. Aber ich merke schon, ja, du machst Promotion, also du bist schon in der Lage zu überzeugen und dir würde ich wahrscheinlich auch gleich was abkaufen, was ich eigentlich gar nicht auf dem Schirm hätte. hätte. Aber das gehört zum Handwerkszeug. Das ist einfach dein Job und den machst du offenbar gut. Und wenn das für den Podcast noch aufschwatzt, ganz ehrlich, da bin ich super zufrieden.
Lars Ja gut, es ist ja nicht nur der Podcast, den ich gerne empfehle. Ich sage mal, viele, die jetzt wissen, was ich mache, die meinen Namen jetzt auch kennen, die werden es auch vielleicht ein bisschen kombinieren können mit Instagram, weil da habe ich auch mit einigen Leuten Kontakt drüber geschlossen und da sind natürlich auch Leute dabei. Ich nenne es einfach mal einen Namen, ohne jetzt auch Werbung machen zu wollen, und zwar das Rope Bunny.
Sebastian Ja, von dem habe ich lange hier nichts mehr gehört und auch lange nicht mehr erwähnt. Die Hasen sind immer noch da und am Leben. Und das Rope Bunny ist immer wieder herzlich eingeladen, sich hier irgendwie zu melden. Ich
Lars Ja, und auch einer seiner Hasen, das ist so ein Begleiter geworden für mich auf Partys, der mich begleitet. Wenn meine Frau dabei ist, ist auch dieser Rope Bunny dabei, den sie von mir bekommen hat. Und das ist dann auch so ein Lachen, wo ich sage, okay, ich sag, wenn ihr schon speziellere Toys möchtet oder mal das oder das. Weil alle fragen immer nach diesem Hasen. Das ist für mich so mein Aushänger geworden. Die fragen, was ist das für ein Hase? Und dann fängt halt diese Geschichte an, die ich erzähle. Und da werden die meisten Leute da, ich gehe immer raus, wer will jetzt da, wer will jetzt wohin gehen? Und das ist immer das Schöne. Weil dieser Hase ist für mich so ein bisschen der Opener geworden auf gut Deutsch, um die Leute so ein bisschen zum Reden zu bringen. Das, was in denen schlummert, was sie nicht sagen wollten oder nie zugeben würden, das spudelt auf einmal raus. Und das ist total toll.
Sebastian merke schon, Rope Bunny ist für Psychologen. Da haben die das alle bei sich im Besprechungsraum dann drinstehen und dann kommt man da schon irgendwie drauf. Oh, das finde ich ist eine gute Idee, da muss man was draus machen. Ja, es ist auch so, es ist so klein, es ist niedlich, es ist robust, es ist
Lars Ja, genau.
Sebastian mit Seil. Ja, darüber kann man erstmal neutral sprechen und dann kommt man schon irgendwie drauf. Das funktioniert hier bei mir im Büro auch, wenn ich keine kinky Menschen hier habe. Das Ding ist immer Thema.
Lars Deswegen, auch wenn ich auf Promotions bin, in Diskotheken unterwegs bin, auch da, der Hase sitzt da und die meisten kommen, ach, ist der Hase niedlich und können wir mal ein Foto machen? Natürlich, könnt ihr doch machen. Und dann kommt meistens die Frage, was macht die überhaupt hier? Und dann, ja, kommen wir zum netten Thema und dann, hey, toll, hast du eine Karte? Ich sage, nee, ich habe einen Gutschein und in diesem Gutschein-Mäppchen ist dann auch wieder eine Karte von dir drin. Also der Merch, diese Giveaways sind immer mit drauf angesetzt, Leuten wieder ein bisschen was mehr mitzugeben. Nicht nur einen tollen Abend, sondern auch etwas Nachhaltigeres, in meinen Augen. Das ist halt so, für wie ich arbeite und warum ich diesen Job auch so gerne mache. Aber diesen nachhaltigen, da auch vielleicht Leuten andere Wege zu zeigen.
Sebastian Ja. Ja. Hier kam noch mal eine Frage rein, die kam sogar zweimal von Jendl, DomDD und Temel und das interessiert mich auch. Habt ihr Kontakt zur BDSM-Szene? Also Stammtische, gut, Partys im Moment nicht, aber generell habt ihr da Kontakte?
Lars Stammtische leider gar nicht. Die Chancen haben wir noch nicht so gehabt. Wir hatten vorgehabt, zur letzten Passion-Messe zu gehen. Mussten den, ja, das aber auch kinderbedingt leider canceln. Jetzt haben wir uns ganz fest vorgenommen, dass das in die Passion-Messe dieses Mal stattfindet, wollen wir definitiv dorthin gehen. Ich habe es auch rausgefunden, dass es hier in Kiel, wohl in der Traumfabrik war es, glaube ich, gewesen, ob hier auch eine Veranstaltung geben soll dieser Art. Und das sind alles so Sachen, die wir auf der Zettel jetzt drauf haben, wo wir sagten, okay, das Lesen reicht nicht. Wir brauchen diesen Kontakt auch zu sehen, live zu erleben. Und das ist für uns jetzt, glaube ich, auch sehr wichtig. Ich glaube, das ist auch so das, worauf die Leute jetzt gerade so hinaus möchten. einfach, dass man da nicht so nur an dieses Theoretische guckt, sondern auch mal was sieht, merkt, Kontakte schließt und das alles ein bisschen besser umzusetzen oder zu erkennen, glaube ich mal.
Sebastian also Partys, da sieht man natürlich viel, da passiert viel, Messen sind auch, wird ja viel verkauft, klar. Ich persönlich finde ja immer noch Stammtische besonders schön, weil da kommt man einfach ins Gespräch.
Lars Nee.
Sebastian Aber bei dir in der Ecke da oben, Da gibt es auch gar nicht so viele. Da muss man, glaube ich, auch ein bisschen suchen. Auf der anderen Seite, ja, mein Gott, dann gründest du halt einen, wirst du sehen, das dauert ein paar Wochen, das setzt euch ein paar Mal mit deiner Frau in eine Kneipe und dann seid ihr plötzlich nicht mehr zu zweit, sondern zu sechs, zu acht, zu zehnt. Ich habe schon öfter aus deiner Ecke gehört, dass da einfach Bedarf an Stammtischen ist, die es nicht gibt.
Lars Ja, ich hatte mal bei der Promotional Diskothek hatte ich mal ein Pärchen am Tisch gehabt bei mir, wo man so nach der ersten Sekunde gleich gemerkt hat, okay, das, was du hier gerade zeigst oder was du auf dem Tisch stehen hast, das ist nicht die Welt, wo die drin leben. Weil dann die Frau so ein bisschen verschmäht lächelte, ach süß, ach guck mal hier, ach niedlich, ach süß. Und da habe ich dann auch so rausgehört, dass es wohl oben irgendwo einen Stammtisch geben soll.
Sebastian Ja.
Lars Aber explizit wo genau, wurde mir da in dem Abend auch nicht gesagt. Das heißt für mich ja wieder so ein bisschen nachgucken und nachforschen eventuell. Irgendwo muss es ja irgendwas geben in der Art.
Sebastian Dann nutzen wir doch mal die Crowd. Magst du sagen, welche größere Stadt bei dir in der Nähe ist?
Lars Die nächstgrößte Stadt? Also ich wohne hier zwischen Lübeck und Kiel, um genau zu sein.
Sebastian So, lieber Chat oder liebe Hörer, die die Folge jetzt hören, findet Stammtische zwischen Lübeck und Kiel und sagt mal an, wo die dann stattfinden werden, wenn das wieder geht.
Lars Das
Sebastian Oder andersrum, wenn jemand auf einen Stammtisch in der Gegend gehen wollen würde, den es ja nicht zu geben scheint, mal melden, dann versuchen wir das irgendwie zusammen zu vermitteln, dann gibt es halt einen neuen Stammtisch.
Lars wäre super, super toll. Und ich weiß, der Podcast hier hat eine super tolle Gemeinschaft, das weiß ich. Und ja, ich freue mich halt drauf, wenn ich Infos bekomme.
Sebastian hat er Ja, muss ich auch gestehen da bin ich so die letzten drei Monate also seit diesem ganzen, also seitdem ich mit dem Live angefangen habe, ist so die Nähe zur Community eine andere, beziehungsweise es gibt eine Community, das war mir vorher gar nicht so bewusst und das ist schon schön, also das ist einfach toll, da muss ich euch, liebe Hörer, einfach mal loben das ist einfach klasse, was ihr, also wozu ihr mich auch antreibt, ehrlich gesagt sagt, dass man dann sagt, ja, dann machen wir zweimal die Woche, dann machen wir trotzdem jede Woche weiter, obwohl es neue Folgen gibt. Das ist ja was, es ist ja anstrengend, aber es macht einfach so viel Spaß dadurch, dass eben das Community-Feedback da ist.
Lars Wirklich Hut ab, Sebastian, Hut ab.
Sebastian Ja, jetzt ist es aber gut mit meiner Beweihräucherung hier. Lass mich noch mal gucken. Also wenn du sagst, du machst dir eine Party, dann ist das ja eine Party bei jemandem zu Hause. Das ist jetzt gerade ein bisschen leiser, das hatten wir schon ein paar Mal. Also wir gucken mal, wie gut das das funktioniert. Da ich noch nie auf so einer, ich sag jetzt mal ganz platt, Toyparty war, magst du mal so einen ganz kurzen Abriss geben für so einen perversen Typen wie mich, der sowas noch nicht gehabt hat, wie sowas abläuft? Sind da Frauen und Männer gemischt oder getrennt und was tut man da eigentlich? Und ja.
Lars Also die, ich kann es dir einfach erklären, die Tendenz war damals immer gewesen, dass es reine Frauenabende waren. Und ich als Mann in dieser Domäne hatte da ein starkes Stück Brot vor mir einfach. Weil ich mir vorstelle, da sitzen Mädels, erwarten da eine Dildo-Fee, ist also der Überbegriff dafür. Und dann kommt jetzt ein Kerl rein. Die gucken dann erstmal an den Mittelfeldweg, bis sie aber merken, okay, pass mal auf, der macht hier nicht irgendeinen Blödsinn, der will einfach nur reden, der berät uns, der kennt die Sachen alle, alle, da weiß, was los ist. Und jetzt ist die Tendenz so, dass es auch Pärchenabende stattfinden, was ich jetzt momentan richtig toll finde. Und wenn so ein Pärchen, wir gehen jetzt von dem Sentiment aus, es ist ein Pärchenabend, meine Frau und ich machen Pärchenabende zu zweit, kommen halt in den Raum rein, also begrüßt, die Gastgeberin hat meistens ein bisschen was zu trinken dabei, zu knabbern, für die Gäste halt, um ein bisschen Stimmung zu halten. Bis wir da sind, wir packen aus, bauen unsere Waren auf. Ja, und dann geht es los. Die Männer werden von mir aus auf eine Seite der Couch verbannt und die Frauen auf die andere Seite der Couch.
Sebastian Okay.
Lars Ja, das machen wir bewusst, weil wir haben immer so Zettel dabei, wo uns das ganze Sortiment da draufsteht, was wir auch dabei haben. So, dann darf jeder für sich mit seiner Liste ein Kreuzchen machen für das Toy oder das Gleitmittel oder was, oder die Klamotte, was auch immer er toll findet. Und wenn dann nachher ein Pärchen sagt, okay, wir haben was gefunden, dann geht man mit denen separat nach dem ganzen Abend. Da meine ich, dass es so zwei Stunden dauern kann. Gefühlt kann es auch länger dauern. Ich habe auch wirklich schon Abende gehabt, die fingen um 18 Uhr an und Ende war für mich um 4 Uhr morgens. Habe ich auch schon gehabt.
Sebastian Das ist in Ordnung mit viel Sektchen, ne?
Lars Der Berater ist ja dann leider auf dem Trockenen. Der kriegt halt nur Cola oder Wasser, weil er ja noch Autofahren muss.
Sebastian Verdammt, ja, okay. Also es ist glaube ich auch ein Knochenjob, weil du redest und redest und redest die ganze Zeit, musst zuhören und musst Lösungen finden und weißt ja guck, guck, was.
Lars Ja, aber das ist schön. Das macht Spaß. Das macht Spaß, am Ende des Abends zu sehen, Dass Kunden zu dir kommen und sagen, Mensch, du, super Abend, toll. Ich sage, ja, Mensch, danke schön, freut mich, wenn es gefallen hat. Ich möchte was bestellen, obwohl ich gar nichts haben möchte. Ich sage, wenn du noch nichts haben möchtest, dann brauchst du auch nichts bestellen, sage ich, wenn du nichts möchtest. Ich sage, du hast keine Kaufverpflichtung hier bei mir. Doch, das hast du so toll erklärt, ich möchte jetzt was haben. Und dann kommt meistens derjenige, der gar nichts haben möchte, mit seinem kleinen Problem unter vier Augen plötzlich raus. Und er sagt dann, ach Mensch, du mit der Freundin und hier und da ist ja alles klar. Ist okay. Ich sage, was möchtest du jetzt haben? Und dann, ja, da reden wir unter vier Augen nochmal komplett. Er ist komplett safe, weil es keiner mitbekommen hat und das bleibt dann auch immer so, weil ja, Kundenschutz ist höchstes Gut für uns, dass da keiner erfährt, was dann der andere haben möchte oder wie auch immer. Aber auf jeden Fall, wie gesagt, wenn der Pärchenabend vorbei ist und das Pärchen sagt, okay, das und das habe ich gefunden, dann kommen ja der Mann und die Frau wieder zusammen ins Bestellzimmer. Und dann werden die Listen offengelegt und dann wird geguckt, wo hat der Mann das Kreuz gemacht, wo die Frau. und dadurch lösen wir ja wieder unter dem Pärchen das Gespräch aus, dass sie selber sagen, oh, warum fandst du das jetzt so toll und du, warum du denn das, ach stimmt, hast ja recht und das ist so das, was wir den Leuten so ein bisschen beibringen, das Reden untereinander. So ganz
Sebastian Ja und das öffnet ja langfristig dann auch die Tür für BDSM-ige Sachen, wenn man miteinander redet.
Lars durch die Blume gesagt. Richtig, richtig.
Sebastian Also so gesehen ist das so eine Art, ja gleich eine Tätigkeit an der Front und ja klar, man muss auch Geld verdienen, das gehört dazu. dazu. Ich mag mal kurz die Ergebnisse des Chats hier präsentieren. Und zwar gibt es einen Stammtisch in Kiel jeden vierten Montag ab 19.30 Uhr im Gutenberg in Kiel.
Lars Aha, cool.
Sebastian Dankeschön an, was ist das Cover? This, hoffe ich, ist richtig ausgesprochen. Das ist so eine Zahl drin. Guck mal, mit Nicknamen habe ich es ja immer nicht so. Also es gibt Möglichkeiten. Würde ich dir empfehlen, ich überlege mir immer noch so so eine Toy-Party, aber nur mit BDSM-Kram. Auf der anderen Seite, ganz ehrlich, da wird man ja arm. Also eine anständige 150-Euro-Peitsche, ganz ehrlich, das gönnt man sich alle paar Jahre mal und dann hat man lange was davon.
Lars Natürlich, natürlich.
Sebastian Ich würde die Kreditkarte vorher vorsorglich wahrscheinlich zerschneiden, bevor ich so jemand in mein Haus lasse.
Lars Ja gut, das Gute ist ja halt, dass wir nicht nur Toys haben, wir haben nicht nur Gleitmittel, wir haben nicht nur Klamotten, wir haben auch Pflegeprodukte halt halt, auch mal aus dem kleinen Geldbeutel halt. Und wenn die Kunden nichts finden, also ein Pflegeprodukt ist meistens immer dabei, dass sie sagen, okay, Mensch, das könnte ich gebrauchen jetzt gerade oder das suche ich gerade. Aber wenn du mal hast, so was in den SM-Bereich, sag Bescheid. Dass ich sage, okay, stopp. Ich sage, kann ich dir gerne Empfehlungen aussprechen für, ich sage, kannst du gerne mal da und da gucken oder mal da und da. Weil ich sage mal, bei Instagram, ich folge vielen Leuten halt, wie ich ja schon sagte halt und da gebe ich auch gerne mal eine Empfehlung raus. Ich sage, guck doch mal dahin oder guck doch mal dahin. Habe ich was Tolles gesehen gehabt, kannst du ja mal gucken gehen.
Sebastian Okay, also im Moment, das heißt, also theoretisch könntest du da was anbieten in dem Bereich, tust du aber nicht, sondern sagst, das kauf mal lieber woanders.
Lars Ja, weil ich sage mal, das, was wir anbieten, ist für einen Einstieg. Und bloß, wenn ich dann Leute dabei habe, die ganz klar sagen, den Schischikram, den du gerade dabei hast, brauche ich gar nicht. Wenn ich dann höre, ich habe da kürzerweise das und das zu entstehen, aus dem Bereich, sage ich, alles klar. Dann guck doch mal gerne bei dem und dem vorbei oder guck mal da und da vorbei, guck mal da und da vorbei. Und da wirst du fündig werden, weil das ist halt so, Leute, die die, wenn die den Berater vor Ort haben, ja, die wissen genau, der weiß, worauf ich hinaus möchte. Und ich habe dann versucht, für jeden Kunden immer so einen kleinen Weg schon da zu haben, dass ich immer so eine grobe Richtung sagen kann, da kannst du gucken, da kannst du gucken. Da haben sie ein paar Namen auf dem Tisch auf jeden Fall schon mal, wo sie gucken können. Und meistens, bis jetzt in 80 Prozent der Fällen war für jeden Kunden eine Empfehlung dabei, wo ich sagen kann, alles klar, die hat gepasst.
Sebastian Okay, also was du dabei hättest, wäre wahrscheinlich so ein bisschen was aus der Shades of Grey Edition, so von der Art und Weise. Ich glaube, das kennt jeder, was da angeboten wird.
Lars Da habe ich schon Kunden gehabt. Wir haben auch ein Produkt aus der Shades of Grey-Reihe gehabt, das waren die Bettfesseln. Finde ich immer ganz toll, was das bei Kunden auslöst, wenn der Mann guckt, ey toll, können wir gebrauchen und die Frau sagt, nee, passt nicht um unser Bett. wo ich dann sage, wo ich dann aber da stehe, ich sage, weil ich bin ja wirklich auf einer Vertrauensbasis da, auch zu den Damen, ich sage, pass mal auf, ich sage, Fantasie, jetzt an, ich sage, weg vom Bett, ich sage, eine Tür, äh, nein, ich sage, mein Gott, eine Motorhaube, ich sage, ein Küchentisch, ich sage, was auch immer und meistens kriegen dann jemand anders Grinsen im Gesicht, weil sie dann merken, okay, der sagt gerade das raus, was ich jetzt gerne sagen würde, aber mich nicht trauen würde, eventuell.
Sebastian habe noch nie an Motorhauben gedacht. Ganz ehrlich, das Auto zerkratzt doch.
Lars Ja, ich, Ja, aber das ist halt so. Man muss ja so ein bisschen Fantasie bei den Leuten wecken. Das ist es einfach so. Man muss sagen, okay, Leute, ihr habt ja nicht nur das, ihr habt nicht nur das. Ihr könnt auch da versuchen und da versuchen und das versuchen. Das ist immer so das Tolle dabei. Es ist immer so ein Jonglieren halt und das liebe ich an diesem Beruf einfach.
Sebastian Ja, man merkt auch, dass du selber so eine Begeisterung einfach auch mitbringst. Und auch dieses selber gerade da so reinwachsen und ausprobieren. Denn jetzt hast du auch mal da eine Herausforderung, sage ich mal. Finde ich spannend. Das sollten wir noch mal weiter verfolgen. Ich sage mal so, wenn du noch mal ein Jahr weiter gehst, nächstes Jahr sieht das vielleicht noch mal ganz anders aus. Oder du bist auch selber in einer ganz anderen, deine Reise verändert sich so ein bisschen. Vielleicht ändert sich sogar das Reiseziel ein bisschen. Das würde mich nächstes Jahr tatsächlich mal ein bisschen interessieren, wo du und deine Frau, wo es für euch auch hingeht. und ob ihr es tatsächlich auch zu einem Stammtisch schafft.
Lars Also auf jeden Fall. Also mein Ziel ist jetzt gesetzt. Ich habe jetzt einen Ort, ich habe jetzt eine Adresse, ich habe jetzt, ja, einen Punkt für den Stammtisch einfach, das ist mein nächstes Ding auf der To-Do-Liste ist definitiv erstmal diesen Stammtischbesuch mal zu machen. Meine Frau und ich sind auch super, super dankbar an die Community für den schnellen Rat.
Sebastian Die haben sogar noch den Link inzwischen beigesteuert, nämlich bdsmkiel.de. Also einfacher geht es nicht.
Lars Perfekt, perfekt, perfekt. Ne, also das wird auf jeden Fall mein nächstes Ding auf der To-Do-Liste definitiv jetzt werden.
Sebastian Okay, ja, wunderbar. So, pass auf, ich schaue auf die Uhr und stelle mit Erschrecken fest, es ist kurz vor halb zehn.
Lars Und
Sebastian Ja, das geht immer zügig. Das heißt, ich werde mich jetzt tatsächlich von dir verabschieden. Du hast die ganze Zeit über brav nicht gesagt, Für wen du da arbeitest oder für wen du da irgendwelche Partys machst. Wir tauschen jetzt einmal. Du bringst weiter meine Kärtchen unters Volk, wo auch immer du bist. Dafür kannst du jetzt einmal sagen, für wen du das tust.
Lars Und zwar, wer gerne mal wissen will, wo ich arbeite, einfach mal gucken auf monroe-deutschland.de oder bei Instagram monroetoyparty mit Lars. Das bin ich.
Sebastian Ja, wunderbar. Rechnung für diesen Werbeeinspieler kommt? Nein.
Lars Jawohl.
Sebastian Nein, also ich finde, wenn jetzt jemand wirklich hier zuhört und sagt, ich will den auch mal bei mir zu Hause haben, dann muss ich ja wenigstens irgendeine Quelle angeben können, dann kriege ich die E-Mail und dann muss ich dich fragen und dann geht das wieder zurück und hin und her. Das Problem haben wir jetzt hiermit für mich einmal gelöst. So. Ich werde mich jetzt von dir verabschieden. Vielen, vielen Dank, dass du mitgemacht hast, dass du so freimütig erzählt hast. Und ich bin auch gespannt, wie sich das mit dem Drehbuch entwickelt. Also da bitte einfach nochmal melden, wenn es dann soweit war oder soweit ist. Ja,
Lars Jawohl. Und ich möchte mich bei dir nochmal bedanken, Sebastian, dass ich bei diesem tollen Podcast dabei sein durfte. Vielen lieben Dank an all die geduldigen bei euch in der Community. Und es war super toll. Jawohl.
Sebastian so, und weißt du, was ich jetzt mache? Ich spiele jetzt einfach deinen Musikwunsch und dann gucke ich danach mal, ob ich hier Anrufer akquiriert kriege. So, was haben wir denn? Stoßgebet von, ich habe es ja irgendwo stehen, Eisbrecher. klar, das spiele ich für dich. Mach's gut, tschüss. Tschüss.
Lars Dankeschön. Tschüss.
Sebastian Na, das war doch mal kraftvolle Mucke. Okay, die Leitung ist offen. Also, wir haben heute ein Thema. Ich bin gespannt, ob das funktioniert, denn Themen schränken ja eigentlich ein, aber vielleicht motivieren sie den einen oder anderen auch. Auch das Thema des Abends soll sein, BDSM kann ich nicht oder nicht mehr erleben, aus welchen Gründen auch immer, sei es Corona-bedingt, Partnerarbeit, wo wohne ich gerade, bin ich weggezogen, was auch immer oder weil ich vielleicht auch einfach nicht mehr will, kann ja auch mal sein, gibt ja Gründe, warum man dann einfach mal ein bisschen Abstand oder Ruhe zu dem Thema braucht. So, ich sage einmal die Nummer 058952. Ich muss meine eigene Handschrift erstmal identifizieren hier. So, und bis hier jemand anruft, habe ich die Möglichkeit mal zu schauen, was auf meiner Liste noch alles drauf ist. So, was haben wir denn da? Achso, ich habe jetzt erstmal ein super Podcast-Wochenende. Heute Abend die Live-Sendung. Okay, geschenkt. Kennen wir ja schon. Morgen Mittag bekomme ich Besuch zum Aufnehmen. Das heißt, wir werden morgen die nächste komplette lange Folge hier bei mir aufzeichnen. Der Wetterbericht sagt, schwere Gewitter morgen Mittag. Ich bin gespannt. Vielleicht haben wir ja mal ein bisschen akustische Untermalung mit bei. Ich weiß es nicht. Dann erscheint am Montag ja schon die Folge mit Nika. Das heißt, die muss ich auch noch fertig machen. Die Live-Folge muss dann möglichst auch morgen Vormittag noch erscheinen, damit der Abstand ein bisschen größer ist. Und ja, ihr merkt schon, das wird ein anstrengendes Wochenende, aber das wird auch unglaublich viel Spaß machen. Wobei, es hat ja schon angefangen. So, wir werden nächste Woche, das mag ich ich nochmal erwähnen, am Donnerstag ja weitermachen. Da bin ich mal gespannt, wie sich das entwickelt und ob dann alle ein oder zwei Wochen die Live-Sendung, ob das soweit passt, das muss ich einfach mal sehen. Da bin ich wieder und ich bin nicht alleine, ich habe jemanden mitgebracht. Regenbogensub hat sich getraut, hat angerufen und ja, hallo, herzlich willkommen. So, wir haben schon ein bisschen geplaudert tatsächlich und du hast tatsächlich ein schweres Problem. Ja, magst du zu sagen, warum es bei dir ein bisschen kompliziert ist.
Regenbogensub Ja, in einem eigenen Zimmer. Und ich bin 19 und weiß, dass ich die Neigung hab, seit ich 14 bin.
Sebastian Oh, okay.
Regenbogensub Dementsprechend schwierig. Man kann
Sebastian Okay, also eigenes Zimmer ist ja schon mal so ein bisschen Privatsphäre, aber BDSM ist ja eher laut, ne?
Regenbogensub es tatsächlich auch leise machen.
Sebastian Okay, ja, da fällt mir aber gar nicht so viel ein. Also spätestens wenn man auf den Popo hauen will, macht das ja Krach, ne? Erstmal, wie machst du das? Wie fühlt sich das an, wenn man quasi nicht allein im Haus ist?
Regenbogensub Einerseits ist es gewohnt, dass man nie alleine ist. Andererseits, man vertuscht es sehr, sehr stark, indem man sich auf die Lippen beißt, auf sonst was, das Stöhnen unterdrückt. Nur mit den Fingern arbeitet und mit Fantasie arbeitet es sehr, sehr stark. Also tatsächlich weniger ausleben als sehr viel mit dem Kopf arbeiten. Das
Sebastian Ja, weil, ne, wenn ein Geräusch kommt, dann ist man immer wieder verdächtig, ne? Das heißt, du spielst unten passiv und dein Spielpartnerfreund, der besucht dich dann einfach bei dir.
Regenbogensub ist über Online. Ich habe es einmal mit meinem mittlerweile Ex-Freund ausprobiert, aber es war nicht zu viel. Dementsprechend habe ich dann relativ wenig reale Erfahrung über Online.
Sebastian das macht ja nichts. Aber auch da ist ja immer so das Problem, man macht dann was und bloß nicht, dass die Tür aufgeht.
Regenbogensub Ja, als die
Sebastian Okay, und dann ist auch rausgehen wahrscheinlich keine Option. Puh, ja, also das ist ja wirklich, wirklich heftig, wenn man sich dann so zusammenreißen muss, ne?
Regenbogensub Mutter mal reingegangen ist, also zum Reinkommen ist, da hat mich tatsächlich meine Decke gerettet. Ich habe ein Hochbett bei mir und unten ist mein Kleiderschrank und oben ist das Bett mittlerweile.
Sebastian Ja.
Regenbogensub Und ich habe immer eine Decke drüber gelegt über das Gitter, was bei mir am Bett ist, sodass man nicht gesehen hat, was ich gemacht habe. Und
Sebastian Okay, darf ich fragen, was du gemacht hast?
Regenbogensub meine Schamlippen angesetzt. Die
Sebastian Okay, ja, und wenn das dann die Mama sieht, das ist, ja, okay, kann ich sehr verstehen, das ist, oh je, okay, aber so offen erwischt wurdest du offenbar nicht, ja,
Regenbogensub Neigung habe ich häufiger erwischt, beziehungsweise auch häufiger darauf angesprochen, was ich da bitte schön mache. Ich habe mir damals als Kind diese kleinen Ü-Ei-Spielzeuge in die Unterhose gesteckt und mich draufgesetzt. Zum Beispiel wurde auch unterdrückt, aufs Klo zu gehen. Beispielsweise, dann habe ich einfach immer gesagt, ja, ich muss aufs Klo.
Sebastian okay, okay, ja,
Regenbogensub Also, ja,
Sebastian das heißt aber, du kannst das zu Hause nicht thematisieren auch tatsächlich, also stehst damit so ein bisschen alleine da, habe ich das Gefühl, okay,
Regenbogensub das kann ich nicht. Zu Hause geht das gar nicht.
Sebastian okay, ja.
Regenbogensub Wir sind da schon bei weniger, ich sag mal, extremen Themen, wenn relativ. Wie sagt man jetzt am besten? Nicht scheu, sondern gehemmt. Gehemmt ist vielleicht ein gutes Wort. Ich
Sebastian Okay, ja, und dann ist natürlich, wenn man dann noch feststellt, okay, man mag da ein bisschen experimentieren. Puh, also du kannst das gar nicht erwähnen. Du hast jetzt gesagt, du hast jetzt seit einem Jahr alleine ein Zimmer. Hast du noch Geschwister oder wissen
Regenbogensub habe zwei ältere Geschwister. Nicht,
Sebastian die was?
Regenbogensub dass ich wüsste, nein.
Sebastian Okay, ja gut, dann
Regenbogensub Also von meiner Familie her gar nichts. Also ich habe eine gute Freundin, die das weiß, die da auch vom Fach ist, sag ich mal. Und wir tauschen uns da halt immer wieder aus und haben auch zum Beispiel was Fesseln angeht da probiert. Und ich sag mal, es ist beschämend zu wissen, wenn man das jetzt sich reinliest und sonst was, dass wir eine Schleife gemacht haben am Ende. Aber ja, relativ
Sebastian Ja gut, aber das ist ja schon mal schön, dass du da noch mal jemanden hast, mit dem du sprechen kannst, mit dem du auch ein bisschen, ich sag mal, rumprobieren kannst, in welche Richtung kannst du gehen. Ähm, das hilft ja, glaube ich, schon mal ein bisschen, ne? Okay, äh, du, so jetzt sagst du, du machst das online. Also hast du da einen festen Menschen, mit dem du das auslebst? Okay, und, ja, wie geht der damit um? Ja,
Regenbogensub entspannt tatsächlich. Also wenn mal was ist, wo ich zum Beispiel mal stoppen muss oder mal was nicht mache oder irgendwie schnell weggehe, dass das Handy umfällt oder sonstige Sachen, das versteht er. Das weiß er, weiß Bescheid, was da los ist. Oder wenn er zum Beispiel sagt, einfach mittendrin abbrechen muss, dann wird es halt einfach abgebrochen. Und dann wird halt im Nachhinein einfach drüber geredet, weiterführen, was man jetzt anfangen kann, gar nicht. Da
Sebastian okay, ja gut, das hilft natürlich, weil nicht, dass du da dann auch noch irgendwie Kapriolen ausbaden musst, wenn es halt nicht anders geht, ne? Okay. Das bleibt online, weil es gibt ja auch vielleicht die Möglichkeit, jemanden zu treffen. Und dann vielleicht hat er ja dann eine passende Wohnung, sage ich mal. Also nicht, dass ich dich jetzt irgendwo hintreiben möchte, aber das wären natürlich auch Möglichkeiten. Ja, okay.
Regenbogensub kann ich halt nicht einfach so mal hinfahren. Dann
Sebastian das macht man auch nicht einfach so. Ja,
Regenbogensub nochmal erklären meinen Eltern, wieso fahre ich denn jetzt gerade weg. Das kommt dann auch nochmal dazu. Dann kann ich mir nicht einfach sagen, ich schaue zu jemandem, den ich nicht kennengelernt habe. Ich
Sebastian das ist so ein bisschen verfahren an der Stelle. Jetzt habe ich natürlich so diesen Drang zu sagen, Mensch, guck mal, ob es bei dir in der Nähe vielleicht einen SMJG-Stammtisch gibt tatsächlich. Kennst du die?
Regenbogensub war ich aber noch nie da.
Sebastian Okay, weil ab, ich glaube, 15 geht es da los. Da kann man ja hingehen und das ist da relativ zivil. Wobei auch da muss man sich zu Hause wieder erklären, wo man jetzt heute Abend hingeht.
Regenbogensub Ja, das stimmt. Ich sag mal, es ist im Sobaus in der nächsten Stadt und die ist auch eine Stunde entfernt. Bei uns in der Stadt, wo ich wohne, gibt es sowas nicht und wird auch nicht gewollt. Also es gab mal sowas, der dann aber nach einem guten Jahr, weil keine Besucher da waren, scheinbar wieder gecancelt wurde. Oder
Sebastian das ist ja manchmal so ein bisschen ländlicher Bereich. Da ist da manchmal einfach echt wenig los. Da bin ich hier tatsächlich etwas verwöhnt. Ja, gut, mit 19 kannst du natürlich schon sagen, ich fahre mal abends eine Stunde weg. Die Möglichkeit hast du. Das muss man halt gucken. Aber das ist natürlich auch ein Schritt, das dann auch zu machen. Was würdest du dir denn wünschen, was die Situation ein bisschen verbessern würde für dich?
Regenbogensub einerseits einfach Offenheit, einfach komplett dem Gegenüber. Aber es geht halt schlecht. Ich kann vielleicht meinen Eltern sagen, so, jetzt seid mal offen dafür. Oder ihr probiert es mal selber aus.
Sebastian Das kannst du mal sagen, ja.
Regenbogensub Aber es funktioniert nicht.
Sebastian Ja, das ist,
Regenbogensub Also ich habe da zum Beispiel meinen Freund, also jetzt Ex-Freund, der ist runtergezogen, also zu mir in die Nähe gezogen. Er kam bei mir in der Nähe zu sein auch und hat einen anderen Kleidungsstil gehabt und hat halt einfach noch keine feste Arbeit gehabt. Und ja, er war eigentlich älter als ich und da waren meine Eltern zum Beispiel auch schon allein schon da komplett dagegen, so unter dem Motto, für meine Tochter kommt sowas nicht in Frage. Und
Sebastian Ja, gut.
Regenbogensub dann halt mit sowas anzufangen, habe
Sebastian Da kann ich auch gar nicht so viel zu sagen. Da ist so ein Ding, okay, schockt man so einmal richtig und dann ist alles andere okay. Aber du kennst deine Eltern natürlich viel besser. Und ja, das ist natürlich schade, wenn dann zu Hause so dieses Gefühl ist, ich muss mich da verstecken.
Regenbogensub habe ich dieses Gefühl nur zu Hause. Also ich sage mal, mein Freundeskreis ist da relativ offen. Ob es mal ein späterer Beruf wird, weiß ich nicht. Das
Sebastian Ja, aber das ist doch schon mal was wert. Also du hast im Freundeskreis dich so ein bisschen auch schon geoutet und schon erklärt, was du gerne machst.
Regenbogensub ist tatsächlich immer so unter dem Motto dann gewesen. Hey, ja, das möchte ich auch mal ausprobieren. Ich
Sebastian Ja, das ist doch schon mal cool. Also da kommt ja dann auch schon mal aus der, ich glaube, man sagt Peergroup dazu, da kommt schon ein bisschen Bestätigung. Das finde ich klasse, weil wenn du jetzt so ganz alleine dastehen würdest und alle würden es doof finden, so ging es mir mal eine Zeit lang, das ist dann tatsächlich schon ein bisschen schwierig. Schwierig. Ich möchte mal was Praktisches wissen. So ein bisschen Spielzeug hast du ja offenbar zu Hause. Muss
Regenbogensub habe einen Seil, ich habe einen Halsband zu Hause. Ich habe einen Vibrator. Und ich habe halt sonst Haushaltsgegenstände. Also sprich Klammern, Stifte, ein
Sebastian ich gar nicht so detailliert wissen. Die Frage ist, wo verwarst du das, dass es quasi sicher ist?
Regenbogensub Bett oben. Da
Sebastian Okay, und da geht dann auch keiner ran. Das ist ja schon mal gut.
Regenbogensub geht keiner ran. Also bei mir ist das Seil, das hängt bei der Hundeleine bei uns. Also wir haben einen Hund, das hängt dort. Das fällt auch keinem auf, weil wir auch eine 20-Meter-Leine haben, die wir nie verwenden. Und da fällt halt keinem auf. Und der Rest liegt einfach oben und da geht keiner ran. Weil wenn, dann ist es Ärger von meiner Seite aus.
Sebastian okay. Ja gut, die Grenzen, die muss man glaube ich auch einfach ziehen. Ja, okay, also wir nehmen mal was an, einfach wir nehmen mal an, aus Gründen, was auch immer Ausbildung läuft, keine Ahnung, was Job fängt an, du ziehst zu Hause aus was würdest du tun, damit du sagen kannst so, jetzt fühle ich mich frei Okay, also irgendwann wird ja der Tag kommen, wo du zu Hause ausziehst gehe ich jetzt einfach mal von aus und dann gibt es irgendwas, wo du sagen würdest da will ich auf jeden Fall drauf achten Und das ist mir total wichtig, damit ich da einfach frei bin, damit ich da machen kann, was ich will. Das
Regenbogensub Mir wäre es dann tatsächlich wichtig, einfach jemanden zu finden, der tatsächlich in der Nähe wohnt und Zeit hat, das auszuprobieren. Und auch Lust hat, das mit mir auszuprobieren. Denn es muss gar nicht mein fester Partner dann später sein, sondern einfach jemand, mit dem man sich gut versteht, den man vielleicht sogar auch länger kennt, wo man sagt, hey, probieren wir das aus.
Sebastian habe ich eben so komisch übersprungen. Seit 14, da hast du ein bisschen gemerkt, in die Richtung geht es. Wie hast du denn dafür einen Namen bekommen, dass das BDSM ist und wie hast du überhaupt den Podcast gefunden? Das
Regenbogensub Ich weiß nicht, sagt dir Wattpad was? Das
Sebastian sagt mir gar nichts, muss ich gestehen,
Regenbogensub ist eine App, wo alle möglichen Menschen einfach Geschichten reinstellen. Also von Liebesgeschichten bis sexuellen Geschichten. Da habe ich mich unwissend angemeldet und bin dann so durch. Ich fand relativ viele Geschichten sehr langweilig, bis es immer extremer wurde. wie man die in BDSM berechnet. Da sind die ersten Wörter aufgetaucht. Das Erste, was ich gelesen habe, war, ich weiß nicht, ob ich das richtig ausspreche, Daddy Kink. Und dann habe ich einfach angefangen zu googeln und zu schauen und zu lesen und mir Bilder anzuschauen und alles. Und dann bin ich da irgendwie reingerutscht.
Sebastian reingerutscht. Ich finde das gut, also es ist ja schön, dass man drauf kommt.
Regenbogensub Ja,
Sebastian Okay, diese Erkenntnis, also ich meine, du machst auf mich jetzt so einen Eindruck, so ein bisschen, ja, man muss ein bisschen vorsichtig sein, sich zurückhalten, aber ich habe schon so das Gefühl, du wartest nur darauf, dass es dann irgendwann richtig losgeht. Okay. Ja, also ich finde, den ersten Schritt hast du heute schon mal gemacht. Du hast ja angerufen, du erzählst uns davon und ich kann dir wirklich sagen, du bist damit echt nicht alleine. Da gibt es ganz, ganz viele Menschen, die zu Hause sitzen und bist du überhaupt noch dran? Oh, jetzt ist sie weg. Weg. So, jetzt müssen wir mal gucken. Vielleicht ist gerade jemand zur Tür reingekommen. Ich weiß es natürlich nicht. Wie machen wir das denn jetzt? Ich überlege, ob wir jetzt noch ein kurzes Momentchen warten. Hallo?
Regenbogensub Entschuldige.
Sebastian Ah, du musst mich nicht entschuldigen. Um Gottes Willen, wir kriegen das alles hin. So, ich werfe jetzt mal die Musik. Ach, die ist gerade eh zu Ende. Warte. Und da bin ich auch schon wieder und ich habe wieder jemanden mit zurückgebracht. Hallo? Regenbogensub? Zweiter Versuch? Hallo? Hallo. So, wir kriegen das ja hin. Manchmal mag die Technik einfach nicht. Bevor das jetzt hier nochmal passiert, mag ich mal wissen, magst du in die Losbox reinkommen, dann kannst du zwei Bücher gewinnen? Nein. Okay, das ist eine ganz klare Antwort. Dann lege ich den Zettel jetzt hier weg. Die Möglichkeit besteht ja, aber das ist in Ordnung. Ah, jetzt waren wir direkt unterbrochen. Ich habe jetzt auch so ein paar passende Schlussworte schon fast gefunden, weil ich wusste jetzt nicht, was bei dir los ist. Magst du noch was sagen? Oder, ja, bitte.
Regenbogensub Eltern hat, die offen sind, grundsätzlich. Dann kann man es ansprechen. Wenn man aber wirklich Eltern hat, wo man weiß, die reagieren bei sowas, eventuell auch über, sollte man es vielleicht besser lassen und wirklich warten und sich dann andere Wege suchen, also sei es Stammtisch, sei es mit Freunden, sei es mit dem Partner später dann irgendwann mal, weil alles, was nicht zu Hause ist, können die Eltern nicht kontrollieren. Vielleicht,
Sebastian Ja, was erwartest du denn, was passieren würde, wenn deine Eltern das mitkriegen? Eher
Regenbogensub dass es über mehrere Tage läuft.
Sebastian Tage, um Gottes Willen.
Regenbogensub Ja, also wirklich, wieso tust du dir das an? Stimmt das mit dir nicht? Brauchst du einen Psychologen? Brauchst du Hilfe? Wo kommt das denn bitte schön wieder her, wir haben dich doch nicht so erzogen. Wir haben dir doch immer gesagt, du bist ein selbstständiges Mädchen und du kannst selbst entscheiden, was du tust. Wieso lässt du dich unterdrücken unter dem? Ich
Sebastian Okay, also ja, da ist also das volle Paket der Vorurteile da mit einmal reingeschnürt. ich würde dir jetzt gerne Argumentationshilfen geben an der Stelle, aber das mache ich aber nicht, weil ganz ehrlich, irgendwann triffst du die Entscheidung und sagst so, liebe Eltern, so ist es, ich rede darüber nicht, das macht mir Spaß und dann ist gut und lebe damit oder nicht. Aber da ist natürlich auch die Frage, ob man das Fass dann aufmachen will.
Regenbogensub sage, ich komme ganz gut damit zurecht, bis zum Heimlichen. Ja, ich habe einen guten Kontakt zu meinen Eltern, die möchte ich dadurch nicht zerstören. Das ist dann vielleicht auch bei den Tränen ausbrechen, was ist nur passiert. Das möchte ich einfach nicht, ich komme damit klar. Klar, und wenn es mal rauskommen sollte, weshalb auch immer, vielleicht auch wegen diesem Podcast, keine Ahnung, kann ja auch sein, dann ist das halt so, wenn wir klärstehen und wenn sie damit nicht klarkommen, haben wir direkt Pech gehabt.
Sebastian Also ich kann dir sagen, wenn deine Eltern diesen Podcast hören und dich jetzt da quasi wieder erkennen, nehmen wir es mal nur mal an, dann weißt du, dass sie da vielleicht ein bisschen komisch drauf sind, weil sie einfach selber genauso drauf sind von daher. Und in dem Fall hast du alle, da brauchst du gar nicht mehr argumentieren, dann ist das Thema quasi erledigt und dann bist du entspannt. Also das ist theoretisch das Beste, was passieren kann.
Regenbogensub Nein, also wenn meine Eltern von selbst drauf kommen, schon. Und wenn jemand anderes über mehrere Wege sagt, hey, ich glaube, da war mal deine Tochter, hör dir das mal an, wieder schwierig. Ja,
Sebastian Also ich gehe nicht davon aus, dass das passiert, das wäre wirklich schade, aber ich glaube jeder, der das hier hört, der kann auch so ein bisschen nachvollziehen, wie das so ist, wenn man nicht so richtig überall rausrücken kann mit der Sprache. und ich gehe davon aus, dass da auch, selbst wenn da dich jemand erkennt, dass der da verantwortungsvoll mit umgeht. Ich habe ja eine Hörerfrage, wobei es gar keine Hörerfrage ist, aber unser schrecklicher Chatter heißt er heute, der mag wissen, wie er dich kontaktieren kann. Und da würde ich vermitteln, also wenn du möchtest, kannst du mir eine Nachricht hier nach nochmal schicken und dann würde ich dir die Kontaktdaten zuschicken, wenn du da Kontakt aufbauen möchtest, wenn du magst.
Regenbogensub kann man machen.
Sebastian Einfach irgendwie in die E-Mail, Instagram, Twitter, was auch immer und der schreckliche Chatter möge mir dann einfach auch nochmal irgendwas geben, was ich dir weiterleiten kann und dann hast du das in der Hand und dann kannst du entscheiden, mag ich da den Menschen kontaktieren oder nicht und dann guckst du einfach, wie du dich damit wohlfühlst. so nochmal vielen, vielen Dank, dass du dich getraut hast, dass du angerufen hast und ich kann dich echt verstehen, das ist echt eine Zwickmühle, aber versprochen, das wird besser, früher oder später. Okay, dann wünsche ich dir noch einen schönen Restabend, mach's gut, tschüss. Danke. So, es scheint so zu sein, dass heute nicht ganz so viele Menschen anrufen möchten, aber dafür ist die Qualität offenbar sehr gut. Also ich finde das tatsächlich mal ein wichtiges Thema, dass man das auch mal erwähnt hat. Und ich würde jetzt hier das Thema Verlosung starten, damit wir die Bücher endlich unter die Menschen kriegen. Deswegen, die Tanja hat sich abgemeldet oder entschuldigt, die ist nämlich heute Abend unterwegs in beruflicher Sache, soweit ich das mitbekommen habe und deshalb kann sie jetzt nicht dem oder der Gewinnerin persönlich gratulieren, aber das macht gar nichts, denn wir zeichnen das ja auf und wir machen ja ein kleines Video. Ich habe auch extra das Kunst-der-Unvernunft-T-Shirt angezogen, überreiche dem Podcastsubbie jetzt die Kamera. Bitteschön, wir müssen jetzt gucken, dass wir das in einer Minute hinkriegen, weil Instagram das ja kürzt. Ich spiele erstmal die passende Musik ein. Wo ist es denn? So, haben wir es denn? Wir spielen bei sowas nämlich immer Missouri ein. Und jetzt gucke ich mal, dass das nicht ganz so laut ist. Ich finde, das ist immer noch die passende Musik dafür. Ja, wunderbar. Wer das jetzt im Feed hört, die Musik fehlt da leider. Sorry, aber das kriege ich rechtlich nicht hin. Und jetzt nehme ich mal die große Kiste. Schwupp, mal sehen, ob heute mein Gesicht mal zu sehen ist. Ich mache sie, nein, ich schüttle sie nochmal kurz. Und wir haben ja noch so einen kleinen Joker da drin. Also es geht darum, zwei Bücher von Tanja Russ zu gewinnen, die sie persönlich signieren wird. Und dann habe ich ihr schon ein bisschen Zeug geschickt, was sie mit ins Paket packen kann. Ich habe einen Zettel in der Hand. Ich falte ihn mal auf. Und es ist Katrin. So, wunderbar. Katrin, du wirst die Bücher bekommen in gedruckter Form. Und ich wünsche dir damit ganz viel Spaß. Und ich weiß zufällig schon, dass du mir auch gesagt hast, du willst die Bücher gewinnen. Passt doch. So, das ging doch einfach und schnell. Und so viel Glück muss man mal haben. Und es wird ab nächster Woche etwas Neues geben. Ich bin da noch ein bisschen in Verhandlungen, weil ich leiere das natürlich Menschen aus dem Kreuz so ein bisschen, dass sie dem Podcast einfach was zukommen lassen. Ich bekomme dafür ja kein Geld oder so, sondern ich kriege einfach Dinge, die ich dann unter die Leute bringen darf. Und ich finde das eigentlich ziemlich cool, dass es da immer jemand gibt, der sagt, ja, da machen wir was und dann läuft das. So, und Katrin hat jetzt mindestens, ich weiß nicht, ich glaube 20 Stunden Lese-Spaß. Ich kann es nicht genau sagen, ich habe ja nur ein Kapitel gelesen und das habe ich glaube ich dann 20 Mal gelesen insgesamt, bis ich dann soweit war, das irgendwie vorzutragen. Von daher, ich weiß, dass die Geschichten da recht abwechslungsreich sind und nochmal Dankeschön an Tanja Russ, dass sie das zur Verfügung stellt. Und, achso, ja, Katrin muss dann jetzt noch Kontakt mit Tanja aufnehmen, weil bei der Widmung, da muss man ja auch gucken, was da genau drinstehen soll. Ich meine, wer hat sowas schon im Schrank stehen? Das ist fast wie Radio machen, 1000 Buttons und Knöpfe mit Zeug drauf. Was habe ich noch zu erzählen? Also ich würde tatsächlich die Sendung für heute Abend auch beschließen. Wir haben es zwar erst kurz nach 10, aber wenn die Anrufermenge dann einfach ein bisschen weniger ist, dann ist das eben so. Wobei ich eben auch schon merke, Freitagabend, das ist so eine Zeit, da sind immer mehr Termine. Gerade so, dass sich auch mal Pärchen treffen und sowas, das findet meistens Freitag oder Samstag statt. Aber wir verlegen das Ganze ja jetzt auf den Donnerstag. Ich werde mich jetzt tatsächlich verabschieden von euch. Mit dem Themenabend, da müssen wir mal ein bisschen gucken, wie das funktioniert. Also vielleicht muss ich da einfach mal einen anderen Modus finden oder muss einfach mal irgendein Online-Tool bemühen, wo man sagen kann, oh ja, das interessiert mich, da will ich anrufen. Da muss man einfach mal schauen. Ich wünsche euch jetzt ein ganz tolles Wochenende. Es startet ja gerade erst und dann hören wir uns wieder am Donnerstag, den, ja, wenn ich das Datum wüsste, wie ist denn das Datum von Donnerstag? dem 18. Juni um 20.30 Uhr an gleicher Stelle. Sagt es allen, schleift sie alle herbei, damit wir ganz viele Zuhörer haben, damit ich auch so einen Eindruck kriegen kann, ob das langfristig der richtige Termin tatsächlich ist, ob das passt. Ja, und jetzt bedanke ich mich nochmal bei Lars und bei Regenbogensub dafür, dass sie hier mitgemacht haben und natürlich bei meinem Podcastsubbie, die leidet auch gerade ein bisschen, denn wir haben ein neues Spielzeug ausprobiert und Und ja, es kommt selten vor, dass wir da tagelang drüber reden und ich sogar zur Apotheke gehe und dem Apotheker irgendeine Story erzähle, damit ich die Pflaster in der richtigen Größe kriege. Will ich das überhaupt erzählen dürfen? Na, muss ich im Zweifel schneiden. So, macht's gut, schönen Abend, bis nächste Woche.