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Sebastian
Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer, ich glaube, 23. Ich schreibe
das natürlich alles auf meinen Zettel auf, nur diese Nummern immer nicht. Ich
habe nämlich einen riesigen Zettel hier, aber das wird entspannt. Heute haben
wir so einen leichten Anrufer-Themen-Fokus, nämlich das Thema, ich kann
BDSM nicht oder nicht mehr ausleben, oder ich will es vielleicht auch nicht mehr
ausleben wegen Corona, wegen meiner Lebensumstände, Partner, Arbeit, Ort, weil
ich vielleicht keine Lust mehr habe oder weil mir der Gegenpart fehlt, was auch
immer, das wäre schön, wenn das heute Abend das Thema ist, wenn ihr anrufen
könnt. Das wird in circa 45 Minuten soweit sein und sollte niemand anrufen, kein
Problem, ich kann die Zeit überbrücken, ich habe nämlich eine Verlosung heute
Abend für die Bücher von Tanja Russ und das hier ist auch die letzte Folge, die
am Freitagabend erscheint, ab nächste Woche machen wir das nämlich immer
donnerstags. Also mein Zettel ist eh lang genug. Ich mache mal folgendes. Ich
begrüße einfach meinen ersten Gesprächspartner, den Lars. Hallo. Ja,
Lars
Hallo Sebastian, grüß dich, wie
Sebastian
wunderbar, schön. Die Technik hat uns eben nochmal kurz geärgert, weil jetzt
sollte es funktionieren. Wie immer, Technik, Probleme gehören dazu. zu.
Ja, okay, du kommst aus Schleswig-Holstein, bist 37 Jahre alt und machst
BDSM.
Lars
wohl wahr richtig,
richtig, da hast du korrekt ausgedrückt, genau. Ja
Sebastian
Okay, dann müssen wir der Sache jetzt ein bisschen auf den Grund gehen.
Ja, ich würde sagen, wir fangen erstmal mit deiner BDSM-Karriere an und dann
gucken wir mal, wie diese ganzen Verwicklungen da aussehen. Ich habe ja meinen
Spickzettel schon hier.
Einverstanden?
Lars
klar, auf jeden Fall, auf jeden Fall.
Sebastian
Okay, seit wann bist du pervers und wie ist es passiert? Okay,
Lars
Also pervers, glaube ich, habe ich dieselbe Symbiose wie viele andere deiner
tollen, charismatischen Gäste einfach. Man hat irgendwann mal gemerkt, da ist
was in einem drin, man konnte es nicht benennen, man wusste nicht, was es ist.
und irgendwann kam der Moment, der Zeitpunkt, wo man was erlebt hat und fupp,
gingen die Kerzen an und man war mitten im Leben drin einfach.
Also so ging es bei mir zumindest.
Sebastian
wie lange ist das her?
Lars
Also dass diese Erleuchtung gekommen ist, ist es genau, ja, knappes Jahr. Also
ich bin noch recht frisch in der Szene drin jetzt. Also frisch in der Szene
nicht, aber frisch in meinem neuen Leben drin jetzt einfach.
Sebastian
Ja, die Hörer merken schon, das ist ein bisschen komplizierter bei dir, ne?
Okay, wollen wir einmal einordnen, spielst du oben oder unten?
Lars
Ja.
Sebastian
Oben, alles klar, so. Und du hast auch jemanden, den du bespielen kannst.
Lars
Jawohl, das ist meine Ehefrau. Und ja, wir haben beide so denselben Auslöser
getroffen, der uns dann beide so ein bisschen was gezeigt hat, was total toll
ist, total schön ist. Und jetzt, ja, man experimentiert, die Welt ist gerade so
voller Farben und so bunt für uns gerade. Und ja, durch deinen Podcast, wo ich
dann auch mit der Zeit gestoßen bin, habe ich endlich mal zu den ganzen Sachen,
die man so sieht und hört und liest, meinen Namen gekriegt und auch mal
Meinungen von Menschen dazugehört, um mich einfach ein bisschen mehr unter
Vorstellung zu stellen und dann mal zu sagen, okay, testen wir aus, wir gucken
uns in die Materie jetzt komplett rein.
Sebastian
Okay, magst du das Ereignis, was euch beide getroffen hat, magst du? Magst du
was darüber sagen? Ich kenn's ja schon.
Lars
Natürlich ist es ein Tag, den ich nicht vergessen werde, auf den ich auch super
stolz bin, dass ich diesen Schritt gemacht habe. habe, das war ein Bondage-Kurs,
den wir besucht haben, der auch einen triftigen Hintergrund hatte einfach.
Ja, und durch diesen Bondage-Kurs hat man halt gemerkt, ich habe das Leuchten in
den Augen meiner Frau gesehen, ich sagte, jawohl, wir sind angekommen. Wir haben
so eine kleine
Reise ins Finden beendet und wir haben jetzt das gefunden, was uns glücklich
macht.
Sebastian
Okay, also wirklich ein Kurs und zack, hat funktioniert.
Lars
Ja, das ist wirklich so, als wenn du als Kind das erste Mal ein Erdbeer isst,
sag ich mal, und du Und du merkst, oh, das ist ja voll lecker. Und so ging es
uns halt. Es waren plötzlich alle Kerzen an. Man hat mit dem Rigger noch mal ein
bisschen privat gesprochen. Er hat auch noch mal ein bisschen Eindrücke
vermittelt, wie er es halt alles so lebt, macht und tut. Und ich habe mir meine
Frau nur angeguckt. Die Augen wurden größer und größer und größer. Das Funkeln
wurde stärker, das Grinsen wurde breiter. Ja, und das war auch dann ein sehr,
sehr langer Gesprächsabend auf dem Weg nach Hause und auch zu Hause noch, diese
ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Und es war Wahnsinn, es war total toll.
Sebastian
Ich überlege gerade, wir haben so ein leichtes Knacksen drin, Ich überlege, ob
wir es bei dir nochmal ohne WLAN versuchen tatsächlich. Und ich glaube, im
Hintergrund hören wir noch eine Stimme. Ist das deine Frau?
Lars
Ja, genau.
Sebastian
Ja.
Lars
Warte, ich entferne mich da so ein bisschen weiter von dir.
Sebastian
Ja, es tut mir leid. Das ist immer so ein bisschen, wir wollen ja, dass es
irgendwie
Lars
Alles gut. Alles gut.
Sebastian
sauber klingt. Auf der anderen Seite, das ist das Leben. Das ist okay.
So, sollte die Zeit schon gereicht haben. Wir werden sehen. Ich klicke ihn
nochmal an. Da ist er wieder.
Lars
So, nochmal ohne WLAN jetzt. Ich hoffe, es ist besser.
Sebastian
Ja, mal gucken. Da ist so ein kleines Knacksen drin gewesen und das macht einen
auf auf Dauer irre, wir probieren das jetzt.
ja immer so ein bisschen, wenn man kein Equipment auf beiden Seiten hat, dann
muss man ja mal gucken, wie kriegen wir es irgendwie vernünftig hin. So,
Entschuldigung für die Unterbrechung jetzt erstmal.
Lars
Richtig, richtig.
Sebastian
Okay, Bondage-Kurs, die Augen haben geleuchtet, hat euch beide direkt getroffen,
los geht's, Action.
Lars
Genau, genau.
Sebastian
Ist ja einfach.
Lars
Ja, einfach ja. Aber jetzt ist halt der Punkt da, wo wir einfach sagen, wir
testen, wir probieren, wir studieren, wir gucken, wo geht die Reise gerade hin.
Sebastian
Okay, und, aber ihr habt wirklich tatsächlich mit einem Kurs angefangen.
Lars
Ja, wirklich. Das war einfach nur ein Bondage-Kurs, den wir für Berufswegen halt
gemacht haben.
Sebastian
Aha, so. So, jetzt ist die Folge, die war ja klar, da wollte ich ja drauf
hinaus. Berufs wegen einem Bondage-Kurs. Welchen Beruf muss ich ausüben, damit
mir ein Bondage-Kurs spendiert wird?
Lars
Man wird es kaum glauben, aber ich bin und meine Frau, wir sind Toyberater.
Sebastian
Okay, was ist ein Toyberater?
Lars
Also ganz, das böse Wort dafür nennt man, glaube ich, auch, wie jeder es kennen
würde, einen ganz einfachen Dildo-Abend.
Sebastian
Okay,
Lars
Ich glaube, das kennt jeder. Das kennt, glaube ich, jeder.
Sebastian
also ihr fahrt bei den Leuten vor, ladet kofferweise Zeug aus, dann sitzen da,
ich sag mal, 20 Mädels oder auch 10 und dann zeigt ihr ihnen, was man alles so
für Spielzeuge benutzen kann und
Lars
Genau, genau, genau.
Sebastian
verkauft sie.
Lars
Genau, wir empfehlen halt dort, wir zeigen halt, Leute können die Waren
anfassen, also nicht wie im Laden, da ist dann keine Folie mehr zwischen, keine
Verpackung mehr zwischen, die kriegen ein richtiges Gefühl für das Silikon etc.
Wir erzählen zu den Produkten halt ein bisschen was, dass wir wissen, was es
ist, wofür es gedacht ist und dann auch mit Gleitmitteln etc. etc., etc.,
etc.
Sebastian
Okay, also damit verdient ihr euer Geld und gut, jetzt ist noch die Frage, wie
kommt dann der Chef dazu zu sagen, ihr macht jetzt mal einen Bondage-Kurs?
Lars
Ja, das war eher ein Entschluss von unserer Gruppe, weil wir hatten übers alte
Unternehmen damals
SM-Accessoires reinbekommen für Einsteiger und da waren noch Bondage-Seile
dabei, wo ich dachte, cool. Aber ich habe dann meiner Teamleitung gesagt, ich
sage, du, wir können das nicht einfach so an den Mann bringen. Ich sage, wir
haben dazu keine Informationen. Ich sage, und ehe man einem Kunden etwas
verkauft, wovon man nichts weiß und dann nachher mal einen Anruf kriegt, du,
mein Mann hängt gerade unter der Decke und die kriegen die Montage schon ganz
blau an, was mache ich denn jetzt? Habe ich gesagt, ehe man das vertritt,
sollten wir wissen, was es ist, was man machen kann, um den Kunden auch so ein
bisschen zu zeigen, was geht da überhaupt.
Sebastian
Okay, das ist ja schon mal gut, wenn dann die Firma sagt, okay, dann schicken
wir euch zu einem Kurs und dann seid ihr fit nach einem Kurs, dann könnt ihr den
Leuten das zeigen und verkaufen.
Lars
Ja, zumindest das kann man den Kunden sagen, okay, so und so kann man einen
Knoten setzen, ohne dein Gegenüber da böse blau anlaufen zu lassen oder
ernsthaft zu schädigen. Das ist halt das, worauf wir halt nur achten. Dass wir
Leuten aber nur sagen sagen können, okay, so könnt ihr das machen, aber bitte
für tiefere Informationen darüber bitte auch einen Kurs machen, aber die wissen
auf jeden Fall schon mal, wofür so ein Seil dann gedacht ist.
Sebastian
Okay, jetzt muss man sagen dazu, das ist jetzt auch keine Werbung für die alte
Firma, weil bei der bist du ja gar nicht mehr.
Das heißt, die Firma, bei der du jetzt arbeitest, aber die verkauft auch
BDSM-Zeugs oder eher nicht?
Lars
Doch, doch, wir haben auch Fetisch-Artikel bei uns drinnen, also vom Paddle bis
zu den Handcuffs, sage ich jetzt mal. Und das ist halt so,
ja, wo man bei den Kunden halt immer ein bisschen an der Oberfläche kratzen
darf, weil die meisten unserer Kunden würden es niemals so sagen, okay, ich
möchte jetzt hier gerne mal so einen Abend nur nur mit diesen speziellen
Spielzeugen haben. Die würden sagen, okay, ich buche einfach mal einen Abend und
gucke, was dann da passiert.
Sebastian
Also das gehört so ein bisschen mit dazu, wenn danach gefragt wird und dann ist
das okay.
Lars
Ja, man muss halt genauer hinhören beim Kunden, weil man sieht es dem Kunden
halt relativ schnell an.
Aber komm, Tim,
Sebastian
Okay, jetzt kann man ja sagen, wie
soll ich das erklären? Oder ausdrücken oder fragen. Ich bin heute so sprachlos,
ich muss mal einen Schluck trinken. Ich habe heute auch tatsächlich wieder so
ein Gin Tonic. Das ist besser als der Tee vom letzten Mal.
Okay.
Jetzt habt ihr den Kurs für die Firma gemacht. Du und deine Frau, ihr seid dann
beide hin. Und habt das privat mitgenommen. Jetzt stelle ich mir vor, euer
Schlafzimmer ist jetzt voll von dem ganzen Stuff, den ihr selber verkaufen
würdet.
Lars
hast du recht mit.
Sebastian
Verdammt.
habe jetzt gedacht, nein, auf gar keinen Fall. Na gut, alles
Lars
Nein, nein, es ist wirklich so. Also, Fakt.
Sebastian
klar. Dann sitzt ihr an der Quelle. Umso
muss ich mal gucken was macht ihr denn miteinander also ihr habt mit Bondage
angefangen, ist es dabei geblieben und wir
Lars
Nein, nein, nein, es ist nicht dabei geblieben. Ich habe mich in vielen
thematischen Sachen viel belesen, muss ich dazu sagen, viel belesen,
durch Bücher, als Beispiel, ohne Werbung machen zu wollen, das schwarze SM-Buch
als Beispiel oder das Bondage-Handbuch, um einfach wieder ein paar
Begrifflichkeiten erklärt zu haben, dass ich weiß, was ist was, wo kommt jetzt
was hin und bababab.
Und ja, dann kam irgendwann meine Frau auf die
glorreiche Idee,
Hatte selber auch sehr viele Informationen gesammelt und hat mir einen Begriff im Ohr
angehauen. Schatz, weißt du was? Ich möchte gerne was probieren. Ist doch okay.
Was? Ja, und dann ist der Begriff Rape gefallen. Ich sag so, bitte, was ist das
jetzt? Sagst du, ja?
Sebastian
okay
Lars
Google ist gerade zu viel? Google doch mal ein bisschen.
Ja, dann habe ich diesen Begriff.
Sebastian
lasst uns Rape Games mal kurz erklären, da geht es im Prinzip ja, du
kannst es ja besser erklären du hast es ja gegoogelt und
Lars
Also, was ich jetzt rausgegoogelt habe über das Rape-Play ist halt einfach nur,
dass es eine inszenierte Vergewaltigung die wirklich naturgetreu laufen soll,
vom Spiel her, aber so halt, dass immer noch so ein bisschen der Kontext
herrscht, dass auch dann der
Spieler da unten ist halt das Ding jetzt halt abbrechen kann und das Ding auch
so ein bisschen mitleiten kann. Das ist so die Definition, die ich mir da für
mich jetzt rausgezogen habe.
Sebastian
habt ihr das umgesetzt
Lars
Das Drehbuch habe ich bekommen, das ist mit der
Sebastian
Moment, du hast ein Drehbuch bekommen
Lars
Ja, weil ich auch nachgelesen habe, weil Vergewaltigung ist für mich halt, ja,
schwere Kost, sage ich mal, weil es für mich auch eine Sache ist, die man nun
mal nicht machen sollte, auch wenn es jetzt im Kontext wäre, aber es ist halt
für mich so ein Überwindungsding einfach, meiner Frau sowas anzutun. Und dann
hat sie gesagt, pass mal auf, ich sichere dich jetzt hier komplett ab, ich
schreibe dir jetzt ein Drehbuch auf Deutsch, wie das jetzt laufen könnte.
So, und aus diesen paar Sachen, die sie mir da geschrieben hat, die sie mir
aufgeschrieben hat, kann ich mir was zurecht basteln, und das haben wir das dann
auch getan und haben beschlossen, okay, es wird passieren,
aber wir haben noch keinen Tag genannt. Es wird irgendwann passieren. Es wird
völlig schon passieren.
Sebastian
so, also Also lass mich doch mal auf dieses Drehbuch noch mal eingehen, weil ja,
ich weiß, dass sowas gibt es, aber ich habe sowas in der Form noch nicht in der
Hand gehabt und du hast es mir jetzt auch nicht vorher zur Verfügung gestellt.
Lars
Nein.
Sebastian
Zwei Seiten oder 20?
Lars
Also ich muss sagen, sie hat das also relativ kurz geschrieben.
Ich habe also quasi nur ansatzweise
Stichworte drin.
Ich sage mal ganz blöd beschrieben jetzt, also ganz oberflächlich beschrieben,
einfach nur finden,
also auffinden. Das heißt, sie wird Ich werde irgendwann aus der Wohnung gehen,
nach dem Motto, wenn der Tag X da ist. Und ich werde halt
erfahren, wo grob sie langgehen wird. Das wird also immer einer der Wege sein,
die wir zusammen gegangen sind. So ein bisschen fernab von Menschen etc., wo man
dann bis alleine ist halt. Und dann ist es für mich dann einfach nach einer
bestimmten Zeit finden und dann halt letztendlich, wieder blödes Wort, aber
erlegen halt.
Sebastian
Okay, so, ist jetzt die Frage, bist du jetzt Feuer und
Flamme dafür oder ist das für dich, also ich kann mir vorstellen, ja, ich weiß
nicht, wie weit, was ihr bisher gemacht habt miteinander, aber das scheint ein
schwerer Sprung zu sein einfach an der
Lars
Ja, das ist ein schwerer Sprung. Ohne Frage gebe ich gerne zu. Das habe ich
meiner Frau auch gesagt, dass das doch schon heftige Kost ist, für mich jetzt
gesehen.
Aber ich sage mir, da wir ja gesagt haben, es wird stattfinden, aber jedoch
nicht wann. Das heißt, ich habe also diesen ganzen Zeitraum offen, um einfach in
die Materie noch mehr reinzukommen.
und ja, da so eine gewisse Grundsicherheit für mich selber auch herzustellen,
dass ich selber auch ein gutes Gefühl dabei habe, weil ja, man ist jetzt auch in
dieser kleinen Findungsphase drin, das sage ich jetzt mal.
Und ja, das ist halt ein Gedankengang, den man zwar hat, man läuft dieses
Szenario im Kopf immer wieder durch, so ein bisschen halt für mich selber, aber
dieser Knackpunkt, dass man sagt, okay, komm her, jetzt. Da hat der Geräusch
noch nicht so ganz gefallen einfach für mich.
Sebastian
Ja, und das steht dir ja zu, auch gerade als aktiver Part zu sagen, ich fühle
mich jetzt damit jetzt nicht wohl, ich mache das jetzt nicht, sondern ich mache
es, wenn ich mich danach fühle.
Lars
Ja, klar.
Sebastian
Wobei, da ist natürlich schon ein gewisser Druck, der auf dir lastet. Da ist
jetzt ein Wunsch, da ist ein Drehbuch, das musst du jetzt quasi umsetzen
irgendwie.
Lars
Ja, aber der Druck ist Gott sei Dank nicht da, weil sie sieht ja selber, wie ich
dann da auch sitze und mich darüber genau belese und mir versuche so Themen dazu
raussuche, irgendwo, wo sie auch sagt, okay, pass mal auf, kein Druck, der
Wunsch ist da. Ich weiß, irgendwann wird dieser Tag vielleicht auch kommen für
uns beide, dann ist gut.
Es ist ja keine Deadline gesetzt im Endeffekt. Und das Gute ist halt, wir nehmen
uns halt die Zeit und sagen, okay, wir tüfteln uns weiter durch diese ganze
tolle, schillernde Welt weiter durch, testen hier testen, da gucken, hier rein
und wenn dann wirklich dann dieser Punkt da ist, wo man sagt, okay, ich bin
jetzt in einem Fluss richtig drinnen, ich schwimme quasi in einem Fluss drinnen
und ich fühle mich super, super toll macht man ja jetzt eh schon, weil ja, man
bekommt ja Infos durch deinen tollen Podcast halt noch und nöcher
und ja, das ist halt so das Schöne bei ihr einfach, dass sie sagt, okay, der
Wunsch ist zwar da, aber macht dir keinen Druck deswegen
Sebastian
Ja, also ich sehe dieses Spannungsfeld tatsächlich, das kenne ich auch, so wie
sie äußert einen Wunsch und da muss man mal gucken, was man draus macht.
Es gibt so ein paar, erstmal gibt es Hörerfragen, also erstmal ich begrüße den
Chat hiermit erstmal ganz ordentlich. Hallo lieber Chat, da gibt es nämlich
schon Dinge, die Menschen wissen möchten, nämlich, weil du hast ja auch
geschrieben draußen oder gesagt, deine Frau hat geschrieben, so draußen ist ja
nochmal Öffentlichkeit, da sind Menschen, wie sicherst du das denn oder wie
sichert ihr das gegen Missverständnis ab?
Lars
Ja, genau Genau.
Sebastian
Möchte Lady A nämlich gerne wissen.
Lars
Wir sind jetzt hier oben im Norden und der Norden ist ja nicht nur Wasser,
der Norden ist ja nicht nur Hansestadt oder sonst irgendwas. Wir haben ja auch
viele Wälder um uns herum. Das heißt, wir sind schon gezielt Wege gefahren, um
zu gucken, wo ist das letzte Haus hier, was haben wir dazwischen. haben wir
dabei dazwischen. Wir gehen dann mal ein paar Tage, mal zu bestimmten Uhrzeiten
mal kurz durch, um da die Lage zu checken, wie sieht das da aus? Ist da alles
okay? Ist da alles safe?
Also wir haben schon so ein,
Sebastian
Ja, wobei irgendwie, also ich habe immer gelernt, wenn man irgendwas draußen
macht, es kommt immer irgendwer mit seinem Hund und geht Gassi. Immer.
Lars
gut, das ist dann der Knackpunkt dabei halt. Aber da haben wir dann auch gesagt,
wenn mal da jetzt wirklich was sein sollte oder so, dann müssen wir halt einen
sauren Apfel beißen und müssen sagen, alles klar, hier, stopp, alles okay und
spielen und wie auch immer. Das ist dann halt so der Punkt, wo man dann wirklich
dann diese, ja, den Arsch in der Hose haben muss, sage ich jetzt mal.
Sebastian
Ja gut, aber wenn die Polizei kommt, ist das auch irgendwie blöd, ne? Also, ich
sag mal so, ist jetzt nicht meins persönlich, weil ich da einfach, das
ist so ein bisschen das Ding für mich, dass ich sage, naja gut, wenn es
gewünscht ist, dann ist
es dann noch Rape Play, aber ich finde die Überlegung erstmal zu sagen, Subbie
wünscht sich was, ich sag jetzt einfach mal Subbie und ich möchte da gerne dieses
Erlebnis, möchte ich gerne bieten. Das ist ja ein sehr schöner Vorsatz. Das ist
halt nur gerade aus meiner Sicht was sehr kompliziertes, wie ich finde.
Lars
Richtig, richtig.
Ja, man muss jetzt gucken, weil der Grundrahmen ist ja gegeben, sage ich mal.
Und wenn man dann sagt, okay, pass mal auf, es kann ja mit der Zeit auch jetzt
kommen, dass dann vielleicht mit der Zeit auch die Gedankengänge kommen, okay,
was du ja auch gerade angesprochen hattest mit Öffentlichkeit und Menschen,
Polizei etc., dass man da sagt, okay, wir müssen die Verhältnisse mal anders
legen, irgendwie den Ort verlegen, dass man dann sagt, pass mal auf, keine
Ahnung,
nach dem Motto so weit weggegriffen oder was auch immer und dann schnurstracks
wieder nach Hause oder Hotelzimmer oder wie auch immer halt. Das kann man ja
auch noch mal so ein bisschen umtüfteln halt, sag ich mal. Man hat halt nur
diesen Grundgedanken drin jetzt, der so wirklich so als Wunsch besteht einfach.
Sebastian
ich merke schon, ich bin auch ein bisschen kritisch an der Stelle gerade, weil
das einfach so viele Unwägbarkeiten sind und ich würde daran verzweifeln.
Wir haben jetzt so ein bisschen übersprungen, dieses Bondage-Kurs und dann kommt
deine Frau, als nächstes deine Frau sagt hier, ich würde gerne das machen.
Wie ist denn BDSM zwischen euch sonst? Sonst ist das so ein 24-7-Ding oder wie
seid ihr heute organisiert, sage ich mal.
Lars
Organisiert müssen wir hier sehr sein, da wir ja auch mit Kindern im Haushalt
leben.
Es ist halt so, dass wir ja meistens die Spiele nur begehen lassen können, wenn
wirklich alle im Bett sind und dann auch jetzt die Ruhe da ist, dann kann man
sagen, okay, wir lassen mal so ein Spiel mal laufen, wir machen mal eine
Session, dass man anfängt, okay, mit dem Bondage das wieder ein bisschen
aufleben zu lassen und das halt dann halt in spielerische Ausahnen, das halt
nachher dann halt, dass man da so ein paar Elemente mit reinbringt immer wieder,
immer so wieder getüftelt, was hat man jetzt mal gesehen oder was hat man jetzt
mal gelesen, was können wir jetzt mal probieren, was können wir jetzt mal
testen, das ist immer so eine Auspegel, das ist ja so jeden jeden Abend quasi
bald komplett neu verhandelt wird, um zu sagen, okay, haben wir probiert, ist
gut. Haben wir probiert, ist eher nicht so schön. Das ist halt so diese, was ich
ja sagte schon, diese Finder-Phase immer noch so ein bisschen.
Sebastian
Aber das ist ja schön, wenn ihr da experimentiert und einfach am Machen seid.
Also einfach ausprobieren und drauf los. Da kommt man ja auch auf echt schöne
Ideen.
Lars
Natürlich, natürlich.
Sebastian
Darf ich bei den Kindern im Haus mal fragen, damit man das ein bisschen
einordnen kann. Magst du sagen, wie alt die sind? Das sind ja mehrere.
Lars
Ja, genau. Und das ist das Alter von zwei Jahren bis hoch zu 20 aktuell.
Sebastian
Oh, okay, das heißt, das dauert noch mindestens 20 Jahre, bis ihr sturmfrei
habt.
Lars
Ich danke dir für den Mut gerade. Ganz toll.
Sebastian
Bitteschön. Ach, Quatsch. Ja, das ist immer so ein Austesten. Was kann ich
machen? Wie viel, wie laut kann ich sein? Wahrscheinlich auch.
Ich kenne das Problem, sagen wir es mal so.
Aber ihr habt eure Ruhephasen, die nehmt ihr euch wohl auch.
Lars
Ja, auf jeden Fall. weil das ist ja auch so, dass man dann auch mal wirklich
diese Phasen hat, wo man sagt, okay, man hat ja nicht nur das Spiel, also wir
leben noch in keiner 24-7-Beziehung halt in dem Moment, sondern wir sagen auch
mal, okay, wir nehmen auch mal die Zeiten, wo wir uns einfach mal die Ruhe
gönnen, einfach nur sitzen, mal Revue passieren lassen und uns wirklich darüber
offen unterhalten, viel drüber reden einfach.
Und ja, das ist immer so ein bisschen Ausklügeln halt wieder, weil mal sieht sie
was, was ihr vielleicht gefällt, was man dann nicht während der Session
bespricht, sondern einfach mal sagt, okay, wir machen heute einen Tag, wo wir
mal absolut in Ruhe machen. Und dann sitzt man einfach nur da und macht dieses
Brainstorming. Was könntest du jetzt, wo bist du jetzt denn? Was hast du jetzt
gesehen? Worauf hast du Bock? Oder was hast du gelesen? Oder keine Ahnung. Das
ist halt immer sehr, sehr viel Austausch mit uns beiden immer wieder.
Sebastian
Ja, das ist aber schön, weil damit kriegt ihr eben diesen Konsens schon in euch
hin, dass ihr euch austauscht und dass ihr eben schaut, wo geht's hin.
Also das heißt, ihr habt, ich sag mal klassisch Sessions.
So ein Dauermachtgefälle, wünscht ihr euch sowas oder eher nicht?
Lars
Also ich glaube, das wird nachher das Ziel sein. Aber gut, ich glaube es nicht
nur, ich merke es, dass es das Ziel sein wird, weil ich auch merke und meine
Frau auch selber gemerkt hat, wie gut es sie einfach tut. gut, weil ich sage
mal, sie hat einen super stressigen Job und
ich merke selber, wie es für sie ist, wenn sie abends in diesen Sessions einfach
mal sagen kann, okay, ich brauche mir nichts Gedanken machen gerade, ich muss
mir nicht den Kopf machen, ich brauche hier gar nichts entscheiden, das macht er
gerade und dann merke ich halt, wie sie sich wirklich fallen lassen kann,
entspannter wird und ruhiger wird, was ich auch wieder gesagt bekomme von
ihr auf gut Deutsch, wo ich dann sage, man sitzt ja danach immer da, nach der
Session, halt diese berühmte Aftercare, ja, dass ich dann wirklich sitze, mit
ihr drüber rede und dann auch frage, wie es jetzt für sie gewesen ist, das
Erlebnis war und dann kriege ich immer wieder diesen zufriedenen Blick und immer
wieder dieselben Worte, super, total entspannend für mich und mir geht es gerade
richtig klasse und bin gerade noch ganz woanders vom Kopf her, aber es ist
schön, sagt sie.
Also,
Sebastian
Und wie geht's dir damit? Also was macht das mit dir? Und du hast ja die Arbeit,
ne? ne?
Lars
ja gut, Arbeit ist das nicht.
Da ich ja sowieso mal so der Teamleader war in Firmen, wo ich halt gearbeitet
habe, also jetzt von Berufswegen halt her, nicht jetzt von den Vertrieben, was
ich jetzt mache gerade, sondern von Berufswegen halt her und ich damit
eigentlich auch gut umgehen kann
und ich einfach merke, dass meine Frau einfach diesen stressigeren Job von uns
beiden hat, da sage ich, okay, komm, ja, das kriegen wir hin, das mache ich
immer auf diese Art und Weise und sage, okay, ich entspanne mich dabei, weil mir
geht es immer gut, wenn es ihr gut geht und das ist dann so, ja, wie so ein
Austausch, das ist so unbeschreiblich irgendwo.
Sebastian
Ja, aber das ist ja irgendwie diese Magie dabei, ne? Dass dann beide hinterher
so geflasht und happy da aus der Sache rausgehen und man ist irgendwie völlig
fertig und weiß eigentlich gar nicht genau, warum oder und ist einfach
glücklich, ne?
Lars
Ja, genau, genau.
Ja, genau, genau, genau, Genau, so sieht es nämlich aus. Also es ist ein totales
Entspannungsgefühl von beiden Seiten einfach da.
Es ist wirklich unbeschreiblich. Und das ist das Schöne, was diese schillernde
Welt gerade macht und auslöst, wo man ein bisschen gierig nachhört. Einfach da
diesen tollen Gefühlen, die man danach einfach hat, die man gar nicht
beschreiben kann.
Sebastian
Ja, also es fällt zumindest sehr schwer, das zu beschreiben, das muss ich auch
zugeben, ne? Also es ist so, ich nenne das bei mir immer Machtrausch, dass man
das irgendwie, ja, man ist so eine Handbreite über dem Boden, finde ich, ne? Das
ist einfach, ist einfach ein schönes Gefühl.
Lars
Ja, genau.
Sebastian
Beispiel,
Lars
Genau, genau.
Sebastian
ich mag nochmal so ein bisschen zu
deinem Beruf zurückkommen, weil ich habe hier nämlich Hörerfragen unterschlagen,
wenn das okay ist.
Lars
Oha. Ja, natürlich, natürlich.
Sebastian
Ja, also erstmal ist, welche Seilpräferenzen hast du? Mag Lady A. nochmal wissen?
Also hast du, die Frage ist, was für eine Art Seil
sagst du, das gefällt dir? weil ihr macht ja offenbar auch Bondage.
Lars
Ja, also wir haben momentan noch das normale schlichte Baumwollseil, weil es
einfach zum Üben für uns gut ist, um auch dieses gute Gefühl zu bekommen. Ich
habe jedoch schon mit mehreren Leuten jetzt mich unterhalten und da gehen halt
die Meinungen immer ein bisschen auseinander.
Und da haben wir auch schon gesagt, okay, wir werden das Seilrepertoire einfach
mal für uns erweitern, um da mal zu gucken, wie andere Stoffe sind. Viele sagen,
Hanfseile sollen gut sein. Der eine sagt das, der andere sagt das. Und da sagen
wir, okay, wir testen uns das auch mit den Seilen auch mal durch, zu gucken, wie
das Gefühl bei anderen Seilen rüberkommt.
Sebastian
Ja, das ist tatsächlich, das ist so ein bisschen wie beim Podcasten. Das
Equipment wird immer mehr und mehr und mehr, weil es könnte ja noch irgendetwas
geben, was besser ist oder sich anders anfühlt oder einfach total großartig ist.
Ihr werdet nie das Seil finden, wo ihr sagt, das ist das perfekte Seil. Ihr
werdet irgendwann einen Riesenhaufen haben, glaube ich.
Lars
Das stört mich gar nicht, ehrlich gesagt.
Sebastian
Das ist in Ordnung.
So, da war doch eben noch eine Frage. Ach so, genau, Regenbogensub möchte mich
wissen, wie kommt man zu so einem Beruf? Das interessiert mich auch.
Lars
Ja, zu seinem Beruf kommt man ganz einfach.
Ich war mit meiner Frau damals in einem Shop, ohne den Namen zu nennen. Ich sage
einfach mal das große rote O, das dürfte jedem ein Begriff sein, zu meiner
normalen Zeit noch.
Sebastian
Ja.
Lars
Und habe dort eine saumäßig schlechte Beratung erfahren. und bin mit
meiner Frau dann so ein bisschen gefrustet aus dem Laden gegangen. Wir saßen im
Auto, ich guckte meine Frau nur an, ich sag, weißt du was, sag ich, sag sie
nein. Ich sag, würde ich auch verkaufen sowas? Hätte ich kein Problem mit. Ja,
das Problem war gewesen, sie sagt, mach doch. Und dieses mach doch war für mich
alles klar. Mach ich. Ja.
Sebastian
Ja, so ist der Podcast hier entstanden.
Lars
Na, und so bin ich halt so genau, dann hab ich halt mit Vertrieben
Sebastian
Fürchterlich.
Lars
Kontakt aufgenommen, über E-Mail halt, hab mich da auch ein bisschen
durchgefragt, ach halt, wie sieht es aus als Mann in dieser Sparte.
Ja, dann waren es nämlich für mich fünf E-Mails, wo man mir eine Chance gesagt
hat, okay, du hättest eine Chance drin, das ist schwierig, aber es ist eine
Chance da. Ja, und diese kleine Chance, das hat mir schon gereicht, um zu sagen,
okay, ich probiere es.
Ja, und damit ging das dann los,
meine kleine Reise.
Sebastian
Okay.
Ja, das ist ja manchmal
wirklich Zufälle, wie man zu irgendwas kommt. Aber es scheint ja möglich zu sein
und das macht ja offenbar auch Spaß, weil du machst das ja jetzt schon seit ein
paar Jahren.
Lars
Ja, genau.
Sebastian
Ja, und entdeckst plötzlich BDSM. Das hat ja auch nochmal was.
Lars
Ja, aber dass ich das in diesem BDSM entdeckt habe, jetzt muss ich ganz ehrlich
sagen, sagen, hat mir vom Berufswegen sehr, sehr, sehr, sehr viel geholfen bis
jetzt.
Sebastian
Okay. Inwiefern?
Lars
Insofern, ich mache ja nicht nur Partys zu Hause, ich bin ja auch auf Promotions
unterwegs, in Diskotheken etc. Und man glaubt gar nicht, wie gesprächig so ein
Mensch werden kann, wenn die merken, was man
berufsmäßig macht. Die Leute, die werden wirklich offen zu einem.
Glaubt man wirklich nicht. Ich habe wirklich Frauen sitzen gehabt auf Partys, wo
ich als Mann dort war. Die selber sagten, ja, der Mann saß daneben und sagte,
ja, du, ich möchte aber gerne mal, dass du mich mal grober anfasst oder mir mal
auf den Hintern haust. Oder der Mann hat so ganz große Pingpong-Augen. Nein,
Schatz, ich kann dich doch nicht schlagen. Und dann stehe ich meistens mit einem
Lächeln da.
Und er guckt mich dann an und fragt, warum lächelst du jetzt? Ich sage, du, du
sollst mich einfach nur mal schlagen. Ich sage, wir reden ja nicht von Mike
Tyson, der den Gegner in der ersten Runde K.O. schlägt, sage ich.
Sebastian
Ja.
Lars
Ich habe Sachen
Sebastian
Ja, jetzt kommen wir doch schon mal Richtung unseres Themenabends hier so ein
bisschen. Also sie sagt, ich mag ein bisschen mehr und wirklich
in einem Club kommt das vor, dass du da so ein klein bisschen den Grundkurs
geben musst? Ja,
Lars
gehabt schon, dass Leute mich dann gesessen haben, gefragt haben, ja machst du
sowas? Und dann bin ich meistens da, ich sage, Leute, ich sehe da zwar nach
nicht aus, weil ich hier total nett und freundlich stehe, aber ich lebe das auch
jetzt. Ich bin auch in der Findungsphase da drin und da werden sie natürlich alle
hellhörig.
Dann ist zwar der Abend für mich so ein bisschen gelaufen, so in puncto Verkauf.
Aber es ist schön, dass man Leuten so ein bisschen auch Horizonte öffnen kann
einfach. Und wenn du dann da sitzt und die Frau von dem Mann, die gerne
geschlagen werden will, zeigt dir plötzlich Bilder von Bondage-Sachen und sagt
so, hier, sowas will ich haben. Und der Mann so, ja, wie jetzt? Und dann guckst
du, guckst du ja drauf, was ist das denn jetzt? Ich sag, klassisches Bondage,
sag ich. Und dann, ja, machst du sowas auch.
Sebastian
du machst dann echt da eine Tür auf, weil die haben dann offenbar nicht
miteinander oder nicht ausreichend miteinander kommuniziert oder sich nicht
getraut.
Lars
So, und dann, ja,
Sebastian
Und da brauchst du manchmal so einen Katalysator, der dann vor einem steht und
einem das mal möglich macht, darüber zu reden.
Lars
das ist ja auch immer für mich immer gut, weil ich mit meiner Frau halt zusammen
mache, dass ich so meistens gucke, wenn so welche Themen aufschlagen, dass ich
dann meine Frau dann so meistens mit den Gästen da allein lasse und zu den
anderen beiden sage, komm, wir gehen mal kurz mal vor die Tür, mal kurz einer
rauchen oder wie auch immer. Dass man einfach mal kurz eine Minute hat unter
diesen Pärchen einfach nur und dann steht man halt da und dann sagt man mich
Leute. Ich sage, wo wollt ihr jetzt denn, was habt ihr vor? Und dann kommt
meistens so der Bruch bei der Frau, die sagt, ja Mensch, ich würde es aber gerne
und aber eher nicht. Und dann beginnt diese Fragerei untereinander halt. Ich
sage, Leute, ihr müsst reden, ihr müsst euch miteinander unterhalten. Ich sage,
nur weil er jetzt mal sagt, ich möchte mal gerne einen Klaps auf den Hintern
haben oder dies oder jenes, ist das doch nicht schlimm. Ich sage, hallo.
Ich sage, hier müssen wir über den Tellerrand weggucken. Ich sage, mein Beispiel
ist, ich habe selber jahrelang in einem Quadrat gelebt, auf gut Deutsch, von
meinem Blickwinkeln einfach her.
Ich sage, dann kam dieser berühmt-berüchtigte Tag, was die angesprochen hat, der
Bondage-Kurs. Ich sage, ich war geflasht von einer Welt, die ich nicht kannte,
aber die total toll war. Und dann habe ich dann da gestanden mit tausend Fragen,
mit tausend Begriffen. Ich sage, und dann habe ich dann meistens, ich habe
wirklich immer, wenn ich auf Partys bin, immer, wie klingt das so, immer Karten
von dir dabei, wo ich immer sage, aber ich sage aber nichts.
Sebastian
Ja, dafür muss ich dich mal loben zwischendurch. Also ich habe dir jetzt schon
zweimal Karten geschickt. Du hast mich irgendwann mal angeschrieben, du hättest
gerne diese Podcast-Kärtchen und hast die erste Charge schon verbraucht. Und ich
glaube, ich war spendabel, aber super. Super.
Mal vielen Dank dafür.
Lars
Ja, weil ich muss ganz ehrlich sagen, der Podcast, der hat ja mir auch geholfen,
was ich auch im Vorgespräch sagte schon, diesen Tellerrand zu überwinden, meinen
Blick über den Tellerrand noch weiter zu schweifen zu lassen, Dass die Welt noch
lange nicht vorbei ist, dass da noch viel, viel mehr ist. Und genau das gebe ich
meinen Kunden auch immer mit. Ich sage, Leute, hört doch da einfach mal rein.
Ich sage, ein super toller Podcast, ich sage, super tolle Gäste, super tolle
Themen. Ich sage, für jeden, jede Frage, die man hat, die wird in irgendeinem
Gespräch, was da super toll geführt wird, wird da garantiert geklärt. Und ich
sage, und schon habe ich eine ganz andere Blickweise, eine ganz andere Denkweise
und vor allem auch ein anderes Gefühl auf einmal damit. mit.
Sebastian
Ja, vielleicht hört das ja hier auch jemand, der von dir so eine Karte bekommen
hat.
Aber ich merke schon, ja, du machst Promotion, also du bist schon in der Lage zu
überzeugen und dir würde ich wahrscheinlich auch gleich was abkaufen, was ich
eigentlich gar nicht auf dem Schirm hätte. hätte. Aber das gehört zum
Handwerkszeug. Das ist einfach dein Job und den machst du offenbar gut. Und wenn
das für den Podcast noch aufschwatzt, ganz ehrlich, da bin ich super zufrieden.
Lars
Ja gut, es ist ja nicht nur der Podcast, den ich gerne empfehle.
Ich sage mal, viele, die jetzt wissen, was ich mache, die meinen Namen jetzt
auch kennen, die werden es auch vielleicht ein bisschen kombinieren können mit
Instagram, weil da habe ich auch mit einigen Leuten Kontakt drüber geschlossen
und da sind natürlich auch Leute dabei.
Ich nenne es einfach mal einen Namen, ohne jetzt auch Werbung machen zu wollen,
und zwar das Rope Bunny.
Sebastian
Ja, von dem habe ich lange hier nichts mehr gehört und auch lange nicht mehr
erwähnt.
Die Hasen sind immer noch da und am Leben. Und das Rope Bunny ist immer wieder
herzlich eingeladen, sich hier irgendwie zu melden. Ich
Lars
Ja, und auch einer seiner Hasen, das ist so ein Begleiter geworden für mich auf
Partys, der mich begleitet. Wenn meine Frau dabei ist, ist auch dieser Rope
Bunny dabei, den sie von mir bekommen hat.
Und das ist dann auch so ein Lachen, wo ich sage, okay, ich sag, wenn ihr schon
speziellere Toys möchtet oder mal das oder das. Weil alle fragen immer nach
diesem Hasen. Das ist für mich so mein Aushänger geworden. Die fragen, was ist
das für ein Hase? Und dann fängt halt diese Geschichte an, die ich erzähle. Und
da werden die meisten Leute da, ich gehe immer raus, wer will jetzt da, wer will
jetzt wohin gehen?
Und das ist immer das Schöne. Weil dieser Hase ist für mich so ein bisschen der
Opener geworden auf gut Deutsch, um die Leute so ein bisschen zum Reden zu
bringen. Das, was in denen schlummert, was sie nicht sagen wollten oder nie
zugeben würden, das spudelt auf einmal raus. Und das ist total toll.
Sebastian
merke schon, Rope Bunny ist für Psychologen. Da haben die das alle bei sich im
Besprechungsraum dann drinstehen und dann kommt man da schon irgendwie drauf.
Oh, das finde ich ist eine gute Idee, da muss man was draus machen.
Ja, es ist auch so, es ist so klein, es ist niedlich, es ist robust, es ist
Lars
Ja, genau.
Sebastian
mit Seil.
Ja, darüber kann man erstmal neutral sprechen und dann kommt man schon irgendwie
drauf. Das funktioniert hier bei mir im Büro auch, wenn ich keine kinky Menschen
hier habe. Das Ding ist immer Thema.
Lars
Deswegen, auch wenn ich auf Promotions bin, in Diskotheken unterwegs bin, auch
da, der Hase sitzt da und die meisten kommen, ach, ist der Hase niedlich und
können wir mal ein Foto machen? Natürlich, könnt ihr doch machen. Und dann kommt
meistens die Frage, was macht die überhaupt hier? Und dann, ja, kommen wir zum
netten Thema und dann, hey, toll, hast du eine Karte? Ich sage, nee, ich habe
einen Gutschein und in diesem Gutschein-Mäppchen ist dann auch wieder eine Karte
von dir drin. Also der Merch, diese Giveaways sind immer mit drauf
angesetzt, Leuten wieder ein bisschen was mehr mitzugeben. Nicht nur einen
tollen Abend, sondern auch etwas Nachhaltigeres, in meinen Augen. Das ist halt
so, für wie ich arbeite und warum ich diesen Job auch so gerne mache. Aber
diesen nachhaltigen, da auch vielleicht Leuten andere Wege zu zeigen.
Sebastian
Ja. Ja.
Hier kam noch mal eine Frage rein, die kam sogar zweimal von Jendl, DomDD und
Temel und das interessiert mich auch. Habt ihr Kontakt zur
BDSM-Szene? Also Stammtische, gut, Partys im Moment nicht, aber generell habt
ihr da Kontakte?
Lars
Stammtische leider gar nicht. Die Chancen haben wir noch nicht so gehabt. Wir
hatten vorgehabt, zur letzten Passion-Messe zu gehen.
Mussten den, ja, das aber auch kinderbedingt leider canceln. Jetzt haben wir uns
ganz fest vorgenommen, dass das in die Passion-Messe dieses Mal stattfindet,
wollen wir definitiv dorthin gehen. Ich habe es auch rausgefunden, dass es hier
in Kiel, wohl in der Traumfabrik war es, glaube ich, gewesen, ob hier auch eine
Veranstaltung geben soll dieser Art. Und das sind alles so Sachen, die wir auf
der Zettel jetzt drauf haben, wo wir sagten, okay, das Lesen reicht nicht. Wir
brauchen diesen Kontakt auch zu sehen, live zu erleben. Und das ist für uns
jetzt, glaube ich, auch sehr wichtig. Ich glaube, das ist auch so das, worauf
die Leute jetzt gerade so hinaus möchten. einfach, dass man da nicht so nur an
dieses Theoretische guckt, sondern auch mal was sieht,
merkt, Kontakte schließt und das alles ein bisschen besser umzusetzen oder zu
erkennen, glaube ich mal.
Sebastian
also Partys, da sieht man natürlich viel, da passiert viel, Messen sind auch,
wird ja viel verkauft, klar.
Ich persönlich finde ja immer noch Stammtische besonders schön, weil da kommt
man einfach ins Gespräch.
Lars
Nee.
Sebastian
Aber bei dir in der Ecke da oben, Da gibt es auch gar nicht so viele. Da muss
man, glaube ich, auch ein bisschen suchen. Auf der anderen Seite, ja, mein Gott,
dann gründest du halt einen, wirst du sehen, das dauert ein paar Wochen, das
setzt euch ein paar Mal mit deiner Frau in eine Kneipe und dann seid ihr
plötzlich nicht mehr zu zweit, sondern zu sechs, zu acht, zu zehnt.
Ich habe schon öfter aus deiner Ecke gehört, dass da einfach Bedarf an
Stammtischen ist, die es nicht gibt.
Lars
Ja, ich hatte
mal bei der Promotional Diskothek hatte ich mal ein Pärchen am Tisch gehabt bei
mir,
wo man so nach der ersten Sekunde gleich gemerkt hat, okay, das, was du hier
gerade zeigst oder was du auf dem Tisch stehen hast, das ist nicht die Welt, wo
die drin leben. Weil dann die Frau so ein bisschen verschmäht lächelte, ach süß,
ach guck mal hier, ach niedlich, ach süß.
Und da habe ich dann auch so rausgehört, dass es wohl oben irgendwo einen
Stammtisch geben soll.
Sebastian
Ja.
Lars
Aber explizit wo genau, wurde mir da in dem Abend auch nicht gesagt. Das heißt
für mich ja wieder so ein bisschen nachgucken und nachforschen eventuell.
Irgendwo muss es ja irgendwas geben in der Art.
Sebastian
Dann nutzen wir doch mal die Crowd.
Magst du sagen, welche größere Stadt bei dir in der Nähe ist?
Lars
Die nächstgrößte Stadt? Also ich wohne hier zwischen Lübeck und Kiel, um genau
zu sein.
Sebastian
So, lieber Chat oder liebe Hörer, die die Folge jetzt hören, findet Stammtische
zwischen Lübeck und Kiel und sagt mal an, wo die dann stattfinden werden, wenn
das wieder geht.
Lars
Das
Sebastian
Oder andersrum, wenn jemand auf einen Stammtisch in der Gegend gehen wollen
würde, den es ja nicht zu geben scheint, mal melden, dann versuchen wir das
irgendwie zusammen zu vermitteln, dann gibt es halt einen neuen Stammtisch.
Lars
wäre super, super toll. Und ich weiß, der Podcast hier hat eine super tolle
Gemeinschaft, das weiß ich. Und ja, ich freue mich halt drauf, wenn ich Infos
bekomme.
Sebastian
hat er
Ja, muss ich auch gestehen da bin ich so die letzten drei Monate also seit
diesem ganzen, also seitdem ich mit dem Live angefangen habe, ist so die Nähe
zur Community eine andere, beziehungsweise es gibt eine Community, das war mir
vorher gar nicht so bewusst und
das ist schon schön, also das ist einfach toll, da muss ich euch, liebe Hörer,
einfach mal loben das ist einfach klasse, was ihr, also wozu ihr mich auch
antreibt, ehrlich gesagt sagt, dass man dann sagt, ja, dann machen wir zweimal
die Woche, dann machen wir trotzdem jede Woche weiter, obwohl es neue Folgen
gibt.
Das ist ja was, es ist ja anstrengend, aber es macht einfach so viel Spaß
dadurch, dass eben das Community-Feedback da ist.
Lars
Wirklich Hut ab, Sebastian, Hut ab.
Sebastian
Ja, jetzt ist es aber gut mit meiner Beweihräucherung hier.
Lass mich noch mal gucken. Also wenn du sagst, du machst dir eine Party, dann
ist das ja eine Party bei jemandem zu Hause.
Das ist jetzt gerade ein bisschen leiser, das hatten wir schon ein paar Mal.
Also wir gucken mal, wie gut das das funktioniert. Da ich noch nie auf so einer,
ich sag jetzt mal ganz platt, Toyparty war,
magst du mal so einen ganz kurzen Abriss geben für so einen
perversen Typen wie mich, der sowas noch nicht gehabt hat, wie sowas abläuft?
Sind da Frauen und Männer gemischt oder getrennt und was tut
man da eigentlich? Und ja.
Lars
Also die, ich kann es dir einfach erklären, die Tendenz war damals immer
gewesen, dass es reine Frauenabende waren. Und ich als Mann in dieser Domäne
hatte da ein starkes Stück Brot vor mir einfach. Weil ich mir vorstelle, da
sitzen Mädels, erwarten da eine Dildo-Fee, ist also der
Überbegriff dafür.
Und dann kommt jetzt ein Kerl rein. Die gucken dann erstmal an den
Mittelfeldweg, bis sie aber merken, okay, pass mal auf, der macht hier nicht
irgendeinen Blödsinn, der will einfach nur reden, der berät uns, der kennt die
Sachen alle, alle, da weiß, was los ist.
Und jetzt ist die Tendenz so, dass es auch Pärchenabende stattfinden, was ich
jetzt momentan richtig toll finde. Und wenn so ein Pärchen, wir gehen jetzt von
dem Sentiment aus, es ist ein Pärchenabend, meine Frau und ich machen
Pärchenabende zu zweit,
kommen halt in den Raum rein, also begrüßt, die Gastgeberin hat meistens ein
bisschen was zu trinken dabei, zu knabbern, für die Gäste halt, um ein bisschen
Stimmung zu halten. Bis wir da sind, wir packen aus, bauen unsere Waren auf.
Ja, und dann geht es los. Die Männer werden von mir aus auf eine Seite der Couch
verbannt und die Frauen auf die andere Seite der Couch.
Sebastian
Okay.
Lars
Ja, das machen wir bewusst, weil wir haben immer so Zettel dabei, wo uns das
ganze Sortiment da draufsteht, was wir auch dabei haben. So, dann darf jeder für
sich mit seiner Liste ein Kreuzchen machen für das Toy oder das Gleitmittel oder
was, oder die Klamotte, was auch immer er toll findet. Und wenn dann nachher ein
Pärchen sagt, okay, wir haben was gefunden, dann geht man mit denen separat nach
dem ganzen Abend. Da meine ich, dass es so zwei Stunden dauern kann.
Gefühlt kann es auch länger dauern. Ich habe auch wirklich schon Abende gehabt,
die fingen um 18 Uhr an und Ende war für mich um 4 Uhr morgens. Habe ich auch
schon gehabt.
Sebastian
Das ist in Ordnung mit viel Sektchen, ne?
Lars
Der Berater ist ja dann leider auf dem Trockenen. Der kriegt halt nur Cola oder
Wasser, weil er ja noch Autofahren muss.
Sebastian
Verdammt, ja, okay. Also es ist glaube ich auch ein Knochenjob, weil du redest
und redest und redest die ganze Zeit, musst zuhören und musst Lösungen finden
und weißt ja guck, guck, was.
Lars
Ja, aber das ist schön. Das macht Spaß. Das macht Spaß, am Ende des Abends zu
sehen, Dass Kunden zu dir kommen und sagen, Mensch, du, super Abend, toll. Ich
sage, ja, Mensch, danke schön, freut mich, wenn es gefallen hat.
Ich möchte was bestellen, obwohl ich gar nichts haben möchte. Ich sage, wenn du
noch nichts haben möchtest, dann brauchst du auch nichts bestellen, sage ich,
wenn du nichts möchtest. Ich sage, du hast keine Kaufverpflichtung hier bei mir.
Doch, das hast du so toll erklärt, ich möchte jetzt was haben. Und dann kommt
meistens derjenige, der gar nichts haben möchte, mit seinem kleinen Problem
unter vier Augen plötzlich raus. Und er sagt dann, ach Mensch, du mit der
Freundin und hier und da ist ja alles klar. Ist okay. Ich sage, was möchtest du
jetzt haben? Und dann, ja, da reden wir unter vier Augen nochmal komplett. Er
ist komplett safe, weil es keiner mitbekommen hat und das bleibt dann auch immer
so, weil ja, Kundenschutz ist höchstes Gut für uns, dass da keiner
erfährt, was dann der andere haben möchte oder wie auch immer.
Aber auf jeden Fall, wie gesagt, wenn der Pärchenabend vorbei ist und das Pärchen
sagt, okay, das und das habe ich gefunden, dann kommen ja der Mann und die Frau
wieder zusammen ins Bestellzimmer. Und dann werden die Listen offengelegt und
dann wird geguckt, wo hat der Mann das Kreuz gemacht, wo die Frau. und dadurch
lösen wir ja wieder unter dem Pärchen das Gespräch aus, dass sie selber sagen,
oh, warum fandst du das jetzt so toll und du, warum du denn das, ach stimmt,
hast ja recht und das ist so das, was wir den Leuten so ein bisschen beibringen,
das Reden untereinander. So ganz
Sebastian
Ja und das öffnet ja langfristig dann auch die Tür für BDSM-ige Sachen, wenn man
miteinander redet.
Lars
durch die Blume gesagt.
Richtig, richtig.
Sebastian
Also so gesehen ist das so eine Art, ja gleich eine Tätigkeit an der Front und
ja klar, man muss auch Geld verdienen, das gehört dazu. dazu. Ich mag mal kurz
die Ergebnisse des Chats hier präsentieren. Und zwar gibt es einen Stammtisch in
Kiel jeden vierten Montag ab 19.30 Uhr
im Gutenberg in Kiel.
Lars
Aha, cool.
Sebastian
Dankeschön an, was ist das Cover? This, hoffe ich, ist richtig ausgesprochen.
Das ist so eine Zahl drin. Guck mal, mit Nicknamen habe ich es ja immer nicht
so.
Also es gibt Möglichkeiten. Würde ich dir empfehlen,
ich überlege mir immer noch so so eine Toy-Party, aber nur mit BDSM-Kram. Auf
der anderen Seite, ganz ehrlich, da wird man ja arm.
Also eine anständige 150-Euro-Peitsche, ganz ehrlich, das gönnt man sich
alle paar Jahre mal und dann hat man lange was davon.
Lars
Natürlich, natürlich.
Sebastian
Ich würde die Kreditkarte vorher vorsorglich wahrscheinlich zerschneiden, bevor
ich so jemand in mein Haus lasse.
Lars
Ja gut, das Gute ist ja halt, dass wir nicht nur Toys haben, wir haben nicht nur
Gleitmittel, wir haben nicht nur Klamotten, wir haben auch Pflegeprodukte halt
halt, auch mal aus dem kleinen Geldbeutel halt. Und wenn die Kunden nichts
finden, also ein Pflegeprodukt ist meistens immer dabei, dass sie sagen, okay,
Mensch, das könnte ich gebrauchen jetzt gerade oder das suche ich gerade. Aber
wenn du mal hast, so was in den SM-Bereich, sag Bescheid. Dass ich sage, okay,
stopp. Ich sage, kann ich dir gerne Empfehlungen aussprechen für, ich sage,
kannst du gerne mal da und da gucken oder mal da und da. Weil ich sage mal, bei
Instagram, ich folge vielen Leuten halt, wie ich ja schon sagte halt und da gebe
ich auch gerne mal eine Empfehlung raus. Ich sage, guck doch mal dahin oder guck
doch mal dahin. Habe ich was Tolles gesehen gehabt, kannst du ja mal gucken
gehen.
Sebastian
Okay, also im Moment, das heißt, also theoretisch könntest du da was anbieten in
dem Bereich, tust du aber nicht, sondern sagst, das kauf mal lieber woanders.
Lars
Ja, weil ich sage mal, das, was wir anbieten, ist für einen Einstieg. Und bloß,
wenn ich dann Leute dabei habe, die ganz klar sagen, den Schischikram, den du
gerade dabei hast, brauche ich gar nicht.
Wenn ich dann höre, ich habe da kürzerweise das und das zu entstehen, aus dem
Bereich, sage ich, alles klar. Dann guck doch mal gerne bei dem und dem vorbei
oder guck mal da und da vorbei, guck mal da und da vorbei.
Und da wirst du fündig werden, weil das ist halt so, Leute, die die, wenn die
den Berater vor Ort haben, ja, die wissen genau, der weiß, worauf ich
hinaus möchte. Und ich habe dann versucht, für jeden Kunden immer so einen
kleinen Weg schon da zu haben, dass ich immer so eine grobe Richtung sagen kann,
da kannst du gucken, da kannst du gucken. Da haben sie ein paar Namen auf dem
Tisch auf jeden Fall schon mal, wo sie gucken können. Und meistens, bis jetzt in
80 Prozent der Fällen war für jeden Kunden eine Empfehlung dabei, wo ich sagen
kann, alles klar, die hat gepasst.
Sebastian
Okay, also was du dabei hättest, wäre wahrscheinlich so ein bisschen was aus der
Shades of Grey Edition, so von der Art und Weise. Ich glaube, das kennt jeder,
was da angeboten wird.
Lars
Da habe ich schon Kunden gehabt. Wir haben auch ein Produkt aus der Shades of
Grey-Reihe gehabt, das waren die Bettfesseln.
Finde ich immer ganz toll, was das bei Kunden auslöst, wenn der Mann guckt, ey
toll, können wir gebrauchen und die Frau sagt, nee, passt nicht um unser Bett.
wo ich dann sage, wo ich dann aber da stehe, ich sage, weil ich bin ja wirklich
auf einer Vertrauensbasis da, auch zu den Damen, ich sage, pass mal auf, ich
sage, Fantasie, jetzt an, ich sage, weg vom Bett, ich sage, eine Tür, äh, nein,
ich sage, mein Gott, eine Motorhaube, ich sage, ein Küchentisch, ich sage, was
auch immer und meistens kriegen dann jemand anders Grinsen im Gesicht, weil sie
dann merken, okay, der sagt gerade das raus, was ich jetzt gerne sagen würde,
aber mich nicht trauen würde, eventuell.
Sebastian
habe noch nie an Motorhauben gedacht. Ganz ehrlich, das Auto zerkratzt doch.
Lars
Ja, ich,
Ja, aber das ist halt so. Man muss ja so ein bisschen Fantasie bei den Leuten
wecken. Das ist es einfach so. Man muss sagen, okay, Leute, ihr habt ja nicht
nur das, ihr habt nicht nur das. Ihr könnt auch da versuchen und da versuchen
und das versuchen. Das ist immer so das Tolle dabei. Es ist immer so ein
Jonglieren halt und das liebe ich an diesem Beruf einfach.
Sebastian
Ja, man merkt auch, dass du selber so eine Begeisterung einfach auch mitbringst.
Und auch dieses selber gerade da so reinwachsen und ausprobieren. Denn jetzt
hast du auch mal da eine Herausforderung, sage ich mal.
Finde ich spannend. Das sollten wir noch mal weiter verfolgen. Ich sage mal so,
wenn du noch mal ein Jahr weiter gehst, nächstes Jahr sieht das vielleicht noch
mal ganz anders aus. Oder du bist auch selber in einer ganz anderen,
deine Reise verändert sich so ein bisschen. Vielleicht ändert sich sogar das
Reiseziel ein bisschen.
Das würde mich nächstes Jahr tatsächlich mal ein bisschen interessieren, wo du
und deine Frau, wo es für euch auch hingeht. und ob ihr es tatsächlich auch zu
einem Stammtisch schafft.
Lars
Also auf jeden Fall. Also mein Ziel ist jetzt gesetzt. Ich habe jetzt einen Ort,
ich habe jetzt eine Adresse, ich habe jetzt, ja, einen Punkt für den Stammtisch
einfach, das ist mein nächstes Ding auf der To-Do-Liste ist definitiv erstmal
diesen Stammtischbesuch mal zu machen. Meine Frau und ich sind auch super, super
dankbar an die Community für den schnellen Rat.
Sebastian
Die haben sogar noch den Link inzwischen beigesteuert, nämlich bdsmkiel.de. Also
einfacher geht es nicht.
Lars
Perfekt, perfekt, perfekt. Ne, also das wird auf jeden Fall mein nächstes Ding
auf der To-Do-Liste definitiv jetzt werden.
Sebastian
Okay, ja, wunderbar. So, pass auf, ich schaue auf die Uhr und stelle mit
Erschrecken fest, es ist kurz vor halb zehn.
Lars
Und
Sebastian
Ja, das geht immer zügig.
Das heißt, ich werde mich jetzt tatsächlich von dir verabschieden. Du hast die
ganze Zeit über brav nicht gesagt, Für wen du da arbeitest oder für wen du da
irgendwelche Partys machst.
Wir tauschen jetzt einmal.
Du bringst weiter meine Kärtchen unters Volk, wo auch immer du bist. Dafür
kannst du jetzt einmal sagen, für wen du das tust.
Lars
Und zwar, wer gerne mal wissen will, wo ich arbeite, einfach mal gucken auf
monroe-deutschland.de oder bei Instagram
monroetoyparty mit Lars. Das bin ich.
Sebastian
Ja, wunderbar. Rechnung für diesen Werbeeinspieler kommt? Nein.
Lars
Jawohl.
Sebastian
Nein, also ich finde, wenn jetzt jemand wirklich hier zuhört und sagt, ich will
den auch mal bei mir zu Hause haben, dann muss ich ja wenigstens irgendeine
Quelle angeben können, dann kriege ich die E-Mail und dann muss ich dich fragen
und dann geht das wieder zurück und hin und her. Das Problem haben wir jetzt
hiermit für mich einmal gelöst.
So. Ich werde mich jetzt von dir verabschieden. Vielen, vielen Dank, dass du
mitgemacht hast, dass du so freimütig erzählt hast. Und ich bin
auch gespannt, wie sich das mit dem Drehbuch entwickelt. Also da bitte einfach
nochmal melden, wenn es dann soweit war oder soweit ist. Ja,
Lars
Jawohl. Und ich möchte mich bei dir nochmal bedanken, Sebastian, dass ich bei diesem
tollen Podcast dabei sein durfte. Vielen lieben Dank an all die geduldigen bei
euch in der Community.
Und es war super toll. Jawohl.
Sebastian
so, und weißt du, was ich jetzt mache? Ich spiele jetzt einfach deinen
Musikwunsch und dann gucke ich danach mal, ob ich hier Anrufer akquiriert
kriege. So, was haben wir denn? Stoßgebet von, ich habe es ja irgendwo stehen,
Eisbrecher.
klar, das spiele ich für dich. Mach's gut, tschüss. Tschüss.
Lars
Dankeschön. Tschüss.
Sebastian
Na, das war doch mal kraftvolle Mucke. Okay, die Leitung ist offen. Also, wir
haben heute ein Thema. Ich bin gespannt, ob das funktioniert, denn Themen
schränken ja eigentlich ein, aber vielleicht motivieren sie den einen oder
anderen auch. Auch das Thema des Abends soll sein, BDSM kann ich nicht oder
nicht mehr erleben, aus welchen Gründen auch immer, sei es Corona-bedingt,
Partnerarbeit, wo wohne ich gerade, bin ich weggezogen, was auch immer oder weil
ich vielleicht auch einfach nicht mehr will, kann ja auch mal sein, gibt ja
Gründe, warum man dann einfach mal ein bisschen Abstand oder Ruhe zu dem Thema
braucht. So, ich sage einmal die Nummer 058952.
Ich muss meine eigene Handschrift erstmal identifizieren hier. So, und bis hier
jemand anruft, habe ich die Möglichkeit mal zu schauen, was auf meiner Liste
noch alles drauf ist. So, was haben wir denn da? Achso, ich habe jetzt erstmal
ein super Podcast-Wochenende. Heute Abend die Live-Sendung. Okay, geschenkt.
Kennen wir ja schon. Morgen Mittag bekomme ich Besuch zum Aufnehmen.
Das heißt, wir werden morgen die nächste komplette lange Folge hier bei mir
aufzeichnen. Der Wetterbericht sagt, schwere Gewitter morgen Mittag. Ich bin
gespannt. Vielleicht haben wir ja mal ein bisschen
akustische Untermalung mit bei. Ich weiß es nicht.
Dann erscheint am Montag ja schon die Folge mit Nika. Das heißt, die muss ich
auch noch fertig machen. Die Live-Folge muss dann möglichst auch morgen
Vormittag noch erscheinen, damit der Abstand ein bisschen größer ist. Und ja,
ihr merkt schon, das wird ein anstrengendes Wochenende, aber das wird auch
unglaublich viel Spaß machen. Wobei, es hat ja schon angefangen.
So, wir
werden nächste Woche, das mag ich ich nochmal erwähnen, am Donnerstag ja
weitermachen. Da bin ich mal gespannt, wie sich das entwickelt und ob dann alle
ein oder zwei Wochen die Live-Sendung, ob das soweit passt, das muss ich einfach
mal sehen.
Da bin ich wieder und ich bin nicht alleine, ich habe jemanden mitgebracht.
Regenbogensub hat sich getraut, hat angerufen und ja, hallo, herzlich
willkommen.
So, wir haben schon ein bisschen geplaudert tatsächlich und du hast tatsächlich
ein schweres Problem.
Ja, magst du zu sagen, warum es bei dir ein bisschen kompliziert ist.
Regenbogensub
Ja, in einem eigenen Zimmer. Und ich bin 19 und weiß, dass ich die Neigung hab,
seit ich 14 bin.
Sebastian
Oh, okay.
Regenbogensub
Dementsprechend schwierig. Man kann
Sebastian
Okay, also eigenes Zimmer ist ja schon mal so ein bisschen Privatsphäre, aber
BDSM ist ja eher laut, ne?
Regenbogensub
es tatsächlich auch leise machen.
Sebastian
Okay, ja, da fällt mir aber gar nicht so viel ein. Also spätestens wenn man auf
den Popo hauen will, macht das ja Krach, ne?
Erstmal, wie machst du das? Wie fühlt sich das an, wenn man quasi nicht allein
im Haus ist?
Regenbogensub
Einerseits ist es gewohnt, dass man nie alleine ist. Andererseits, man vertuscht
es sehr, sehr stark, indem man sich auf die Lippen beißt, auf sonst was, das
Stöhnen unterdrückt. Nur mit den Fingern arbeitet und mit Fantasie arbeitet es
sehr, sehr stark.
Also tatsächlich weniger ausleben als sehr viel mit dem Kopf arbeiten. Das
Sebastian
Ja, weil, ne, wenn ein Geräusch kommt, dann ist man immer wieder verdächtig, ne?
Das heißt, du spielst unten passiv und dein
Spielpartnerfreund, der besucht dich dann einfach bei dir.
Regenbogensub
ist über Online. Ich habe es einmal mit meinem mittlerweile Ex-Freund
ausprobiert, aber es war nicht zu viel.
Dementsprechend habe ich dann relativ wenig reale Erfahrung über Online.
Sebastian
das macht ja nichts. Aber auch da ist ja immer so das Problem, man macht dann
was und bloß nicht, dass die Tür aufgeht.
Regenbogensub
Ja, als die
Sebastian
Okay, und dann ist auch rausgehen wahrscheinlich keine Option.
Puh, ja, also das ist ja wirklich, wirklich heftig, wenn man sich dann so
zusammenreißen muss, ne?
Regenbogensub
Mutter mal reingegangen ist, also zum Reinkommen ist,
da hat mich tatsächlich meine Decke gerettet. Ich habe ein Hochbett bei mir und
unten ist mein Kleiderschrank und oben ist das Bett mittlerweile.
Sebastian
Ja.
Regenbogensub
Und ich habe immer eine Decke drüber gelegt über das Gitter, was bei mir am
Bett ist, sodass man nicht gesehen hat, was ich gemacht habe. Und
Sebastian
Okay, darf ich fragen, was du gemacht hast?
Regenbogensub
meine Schamlippen angesetzt. Die
Sebastian
Okay, ja, und wenn das dann die Mama sieht, das ist, ja, okay, kann ich sehr
verstehen, das ist, oh je, okay,
aber so offen erwischt wurdest du offenbar nicht, ja,
Regenbogensub
Neigung habe ich häufiger erwischt, beziehungsweise auch häufiger darauf
angesprochen, was ich da bitte schön mache.
Ich habe mir damals als Kind diese kleinen Ü-Ei-Spielzeuge in die Unterhose
gesteckt und mich draufgesetzt.
Zum Beispiel wurde auch unterdrückt, aufs Klo zu gehen.
Beispielsweise, dann habe ich einfach immer gesagt, ja, ich muss aufs Klo.
Sebastian
okay, okay, ja,
Regenbogensub
Also, ja,
Sebastian
das heißt aber, du kannst das zu Hause nicht thematisieren auch tatsächlich,
also stehst damit so ein bisschen alleine da, habe ich das Gefühl, okay,
Regenbogensub
das kann ich nicht. Zu Hause geht das gar nicht.
Sebastian
okay, ja.
Regenbogensub
Wir sind da schon bei weniger, ich sag mal, extremen Themen,
wenn relativ.
Wie sagt man jetzt am besten? Nicht scheu, sondern gehemmt.
Gehemmt ist vielleicht ein gutes Wort. Ich
Sebastian
Okay, ja, und dann ist natürlich, wenn man dann noch feststellt, okay, man mag
da ein bisschen experimentieren.
Puh, also du kannst das gar nicht erwähnen. Du hast jetzt gesagt, du hast jetzt
seit einem Jahr alleine ein Zimmer. Hast du noch Geschwister oder wissen
Regenbogensub
habe zwei ältere Geschwister. Nicht,
Sebastian
die was?
Regenbogensub
dass ich wüsste, nein.
Sebastian
Okay, ja gut, dann
Regenbogensub
Also von meiner Familie her gar nichts. Also ich habe eine gute Freundin, die
das weiß, die da auch vom Fach ist, sag ich mal. Und
wir tauschen uns da halt immer wieder aus und haben auch zum Beispiel was
Fesseln angeht da probiert. Und ich sag mal, es ist beschämend zu wissen, wenn
man das jetzt sich reinliest und sonst was, dass wir eine Schleife gemacht haben
am
Ende.
Aber ja, relativ
Sebastian
Ja gut, aber das ist ja schon mal schön, dass du da noch mal jemanden hast, mit
dem du sprechen kannst, mit dem du auch ein bisschen, ich sag mal, rumprobieren
kannst, in welche Richtung kannst du gehen.
Ähm, das hilft ja, glaube ich, schon mal ein bisschen, ne?
Okay, äh, du, so jetzt sagst du, du machst das online. Also hast du da einen
festen Menschen, mit dem du das auslebst?
Okay, und, ja, wie geht der damit um? Ja,
Regenbogensub
entspannt tatsächlich. Also wenn mal was ist, wo ich zum Beispiel mal stoppen
muss oder mal was nicht mache oder irgendwie schnell weggehe, dass das Handy
umfällt oder sonstige Sachen, das versteht er. Das weiß er, weiß Bescheid, was
da los ist. Oder wenn er zum Beispiel sagt, einfach mittendrin abbrechen muss,
dann wird es halt einfach abgebrochen. Und dann wird halt im Nachhinein einfach
drüber geredet, weiterführen, was man jetzt anfangen kann, gar nicht. Da
Sebastian
okay, ja gut, das hilft natürlich, weil nicht, dass du da dann auch noch
irgendwie Kapriolen ausbaden musst, wenn es halt nicht anders geht, ne?
Okay. Das bleibt online, weil es gibt ja auch vielleicht die Möglichkeit,
jemanden zu treffen. Und dann vielleicht hat er ja dann eine passende Wohnung,
sage ich mal. Also nicht, dass ich dich jetzt irgendwo hintreiben möchte, aber
das wären natürlich auch Möglichkeiten. Ja,
okay.
Regenbogensub
kann ich halt nicht einfach so mal hinfahren. Dann
Sebastian
das macht man auch nicht einfach so.
Ja,
Regenbogensub
nochmal erklären meinen Eltern, wieso fahre ich denn jetzt gerade weg.
Das kommt dann auch nochmal dazu. Dann kann ich mir nicht einfach sagen, ich
schaue zu jemandem, den ich nicht kennengelernt habe. Ich
Sebastian
das ist so ein bisschen verfahren an der Stelle. Jetzt habe ich natürlich so
diesen Drang zu sagen, Mensch, guck mal, ob es bei dir in der Nähe vielleicht
einen SMJG-Stammtisch gibt tatsächlich.
Kennst du die?
Regenbogensub
war ich aber noch nie da.
Sebastian
Okay, weil ab, ich glaube, 15 geht es da los. Da kann man ja hingehen und das
ist da relativ zivil. Wobei auch da muss man sich zu Hause wieder erklären, wo
man jetzt heute Abend hingeht.
Regenbogensub
Ja, das stimmt.
Ich sag mal, es ist im Sobaus in der nächsten Stadt und die ist auch eine Stunde
entfernt.
Bei uns in der Stadt, wo ich wohne, gibt es sowas nicht und wird auch nicht
gewollt. Also es gab mal sowas, der dann aber nach einem guten Jahr, weil keine
Besucher da waren, scheinbar wieder gecancelt wurde. Oder
Sebastian
das ist ja manchmal so ein bisschen ländlicher Bereich. Da ist da manchmal
einfach echt wenig los. Da bin ich hier tatsächlich etwas verwöhnt.
Ja, gut, mit 19 kannst du natürlich schon sagen, ich fahre mal abends eine
Stunde weg. Die Möglichkeit hast du. Das muss man halt gucken.
Aber das ist natürlich auch ein Schritt, das dann auch zu machen.
Was würdest du dir denn wünschen, was die Situation ein bisschen verbessern
würde für dich?
Regenbogensub
einerseits einfach Offenheit, einfach komplett dem Gegenüber. Aber es
geht halt schlecht. Ich kann vielleicht meinen Eltern sagen, so, jetzt seid mal
offen dafür.
Oder ihr probiert es mal selber aus.
Sebastian
Das kannst du mal sagen, ja.
Regenbogensub
Aber es funktioniert nicht.
Sebastian
Ja, das ist,
Regenbogensub
Also ich
habe da zum Beispiel meinen Freund, also jetzt Ex-Freund, der ist
runtergezogen, also zu mir in die Nähe gezogen. Er kam bei mir in der Nähe zu
sein auch und hat einen anderen Kleidungsstil gehabt und hat halt einfach
noch keine feste Arbeit gehabt. Und ja, er war eigentlich älter als ich und da
waren meine Eltern zum Beispiel auch schon allein schon da komplett dagegen, so
unter dem Motto, für meine Tochter kommt sowas nicht in Frage. Und
Sebastian
Ja, gut.
Regenbogensub
dann halt mit sowas anzufangen, habe
Sebastian
Da kann ich auch gar nicht so viel zu sagen. Da ist so ein Ding, okay, schockt
man so einmal richtig und dann ist alles andere okay. Aber du kennst deine
Eltern natürlich viel besser. Und ja,
das ist natürlich schade, wenn dann zu Hause so dieses Gefühl ist, ich muss mich
da verstecken.
Regenbogensub
habe ich dieses Gefühl nur zu Hause. Also ich
sage mal, mein Freundeskreis ist da relativ offen.
Ob es mal ein späterer Beruf wird, weiß ich nicht. Das
Sebastian
Ja, aber das ist doch schon mal was wert. Also du hast im Freundeskreis dich so
ein bisschen auch schon geoutet und schon erklärt, was du gerne machst.
Regenbogensub
ist tatsächlich immer so unter dem Motto dann gewesen. Hey, ja, das möchte ich
auch mal ausprobieren. Ich
Sebastian
Ja, das ist doch schon mal cool. Also da kommt ja dann auch schon mal aus der,
ich glaube, man sagt Peergroup dazu, da kommt schon ein bisschen Bestätigung.
Das finde ich klasse, weil wenn du jetzt so ganz alleine dastehen würdest und
alle würden es doof finden, so ging es mir mal eine Zeit lang, das ist dann
tatsächlich schon ein bisschen schwierig. Schwierig.
Ich möchte mal was Praktisches wissen. So ein bisschen Spielzeug hast du ja
offenbar zu Hause. Muss
Regenbogensub
habe einen Seil, ich habe einen Halsband zu Hause.
Ich habe einen Vibrator. Und ich habe halt sonst Haushaltsgegenstände. Also
sprich Klammern, Stifte, ein
Sebastian
ich gar nicht so detailliert wissen. Die Frage ist, wo verwarst du das, dass es
quasi sicher ist?
Regenbogensub
Bett oben. Da
Sebastian
Okay, und da geht dann auch keiner ran. Das ist ja schon mal gut.
Regenbogensub
geht keiner ran. Also bei mir ist das Seil, das hängt bei der Hundeleine bei
uns. Also wir haben einen Hund, das hängt dort. Das fällt auch keinem auf, weil
wir auch eine 20-Meter-Leine haben, die wir nie verwenden.
Und da fällt halt keinem auf. Und der Rest liegt einfach oben und da geht keiner
ran. Weil wenn, dann ist es Ärger von meiner Seite aus.
Sebastian
okay. Ja gut, die Grenzen, die muss man glaube ich auch einfach ziehen.
Ja, okay, also wir nehmen mal was an, einfach wir nehmen mal an, aus Gründen,
was auch immer Ausbildung läuft, keine Ahnung, was Job fängt an, du ziehst zu
Hause aus was würdest du tun, damit du sagen kannst so, jetzt fühle ich mich
frei
Okay, also irgendwann wird ja der Tag kommen, wo du zu Hause ausziehst gehe ich
jetzt einfach mal von aus
und dann
gibt es irgendwas, wo du sagen würdest da will ich auf jeden Fall drauf achten
Und das ist mir total wichtig, damit ich da einfach frei bin, damit ich da
machen kann, was ich will. Das
Regenbogensub
Mir wäre es dann tatsächlich wichtig, einfach jemanden zu finden, der
tatsächlich in der Nähe wohnt und Zeit hat, das auszuprobieren.
Und auch Lust hat, das mit mir auszuprobieren. Denn es muss gar nicht mein
fester Partner dann später sein, sondern einfach jemand, mit dem man sich gut
versteht, den man vielleicht sogar auch länger kennt, wo man sagt, hey,
probieren wir das aus.
Sebastian
habe ich eben so komisch übersprungen. Seit 14, da hast du ein bisschen
gemerkt, in die Richtung geht es.
Wie hast du denn dafür einen Namen bekommen, dass das BDSM ist und wie hast du
überhaupt den Podcast gefunden? Das
Regenbogensub
Ich weiß nicht, sagt dir Wattpad was? Das
Sebastian
sagt mir gar nichts, muss ich gestehen,
Regenbogensub
ist eine App, wo alle möglichen Menschen einfach Geschichten reinstellen.
Also von Liebesgeschichten bis sexuellen Geschichten. Da habe ich mich unwissend
angemeldet und bin dann so durch. Ich fand relativ viele Geschichten sehr
langweilig, bis es immer extremer wurde. wie man die in BDSM berechnet. Da sind
die ersten Wörter aufgetaucht. Das Erste, was ich gelesen habe, war, ich weiß
nicht, ob ich das richtig ausspreche, Daddy Kink.
Und dann habe ich einfach angefangen zu googeln und zu schauen und zu lesen und
mir Bilder anzuschauen und alles. Und dann bin ich da irgendwie reingerutscht.
Sebastian
reingerutscht. Ich finde das gut, also es ist ja schön, dass man drauf kommt.
Regenbogensub
Ja,
Sebastian
Okay, diese Erkenntnis, also ich meine, du machst auf mich jetzt so einen
Eindruck, so ein bisschen, ja, man muss ein bisschen vorsichtig sein, sich
zurückhalten, aber ich habe schon so das Gefühl, du wartest nur darauf, dass es
dann irgendwann richtig losgeht.
Okay.
Ja, also ich finde, den ersten Schritt hast du heute schon mal gemacht. Du hast
ja angerufen, du erzählst uns davon und ich kann dir wirklich sagen, du bist
damit echt nicht alleine. Da gibt es ganz, ganz viele Menschen, die zu Hause
sitzen und bist du überhaupt noch dran? Oh, jetzt ist sie weg. Weg.
So, jetzt müssen wir mal gucken. Vielleicht ist gerade jemand zur Tür
reingekommen. Ich weiß es natürlich nicht.
Wie machen wir das denn jetzt? Ich überlege, ob wir jetzt noch ein kurzes
Momentchen warten.
Hallo?
Regenbogensub
Entschuldige.
Sebastian
Ah, du musst mich nicht entschuldigen. Um Gottes Willen, wir kriegen das alles hin.
So, ich werfe jetzt mal die Musik. Ach, die ist gerade eh zu Ende. Warte.
Und da bin ich auch schon wieder und ich habe wieder jemanden mit
zurückgebracht. Hallo? Regenbogensub? Zweiter Versuch? Hallo? Hallo. So, wir
kriegen das ja hin. Manchmal mag die Technik einfach nicht.
Bevor das jetzt hier nochmal passiert, mag ich mal wissen, magst du in die
Losbox reinkommen, dann kannst du zwei Bücher gewinnen?
Nein. Okay, das ist eine ganz klare Antwort. Dann lege ich den Zettel jetzt hier
weg.
Die Möglichkeit besteht ja, aber das ist in Ordnung.
Ah, jetzt waren wir direkt unterbrochen. Ich habe jetzt auch so ein paar
passende Schlussworte schon fast gefunden, weil ich wusste jetzt nicht, was bei
dir los ist.
Magst du noch was sagen? Oder, ja, bitte.
Regenbogensub
Eltern hat, die offen sind, grundsätzlich. Dann kann man es ansprechen. Wenn man
aber wirklich Eltern hat, wo man weiß, die reagieren bei sowas, eventuell auch
über, sollte man es vielleicht besser lassen und wirklich warten
und sich dann andere Wege suchen, also sei es Stammtisch, sei es mit Freunden,
sei es mit dem Partner später dann irgendwann mal, weil alles, was nicht zu
Hause ist, können die Eltern nicht kontrollieren. Vielleicht,
Sebastian
Ja, was erwartest du denn, was passieren würde, wenn deine Eltern das
mitkriegen? Eher
Regenbogensub
dass es über mehrere Tage läuft.
Sebastian
Tage, um Gottes Willen.
Regenbogensub
Ja, also wirklich, wieso tust du dir das an? Stimmt das mit dir nicht? Brauchst
du einen Psychologen? Brauchst du Hilfe?
Wo kommt das denn bitte schön wieder her, wir haben dich doch nicht so
erzogen. Wir haben dir doch immer gesagt, du bist ein selbstständiges Mädchen
und du kannst selbst entscheiden, was du tust. Wieso lässt du dich unterdrücken
unter dem? Ich
Sebastian
Okay, also ja, da ist also das volle Paket der Vorurteile
da mit einmal reingeschnürt.
ich würde dir jetzt gerne Argumentationshilfen geben an der Stelle, aber das
mache ich aber nicht, weil ganz ehrlich, irgendwann triffst du die Entscheidung
und sagst so, liebe Eltern, so ist es, ich rede darüber nicht, das macht mir
Spaß und dann ist gut und lebe damit oder nicht. Aber da ist natürlich auch die
Frage, ob man das Fass dann aufmachen will.
Regenbogensub
sage, ich komme ganz gut damit zurecht, bis zum Heimlichen.
Ja, ich habe einen guten Kontakt zu meinen Eltern, die möchte ich dadurch nicht
zerstören. Das ist dann vielleicht auch bei den Tränen ausbrechen, was ist nur
passiert.
Das möchte ich einfach nicht, ich komme damit klar. Klar, und wenn es mal
rauskommen sollte, weshalb auch immer, vielleicht auch wegen diesem Podcast,
keine Ahnung, kann ja auch sein, dann ist das halt so, wenn wir klärstehen und
wenn sie damit nicht klarkommen, haben wir direkt Pech gehabt.
Sebastian
Also ich kann dir sagen, wenn deine Eltern diesen Podcast hören und dich jetzt
da quasi wieder erkennen, nehmen wir es mal nur mal an, dann weißt du, dass sie
da vielleicht ein bisschen komisch drauf sind, weil sie einfach selber genauso
drauf sind von daher. Und in dem Fall hast du alle, da brauchst du gar nicht
mehr argumentieren, dann ist das Thema quasi erledigt und dann bist du
entspannt. Also das ist theoretisch das Beste, was passieren kann.
Regenbogensub
Nein, also wenn meine Eltern von selbst drauf kommen, schon. Und wenn jemand
anderes über mehrere Wege sagt, hey, ich glaube, da war mal deine Tochter, hör
dir das mal an, wieder schwierig. Ja,
Sebastian
Also ich gehe nicht davon aus, dass das passiert, das wäre wirklich schade, aber
ich glaube jeder, der das hier hört, der kann auch so ein bisschen
nachvollziehen, wie das so ist, wenn man nicht so richtig überall rausrücken
kann mit der Sprache. und ich gehe davon aus, dass da auch, selbst wenn da dich
jemand erkennt, dass der da verantwortungsvoll mit umgeht.
Ich habe ja eine Hörerfrage, wobei es gar keine Hörerfrage ist, aber unser
schrecklicher Chatter heißt er heute, der mag wissen, wie er dich kontaktieren
kann. Und da würde ich vermitteln, also wenn du möchtest, kannst du mir eine
Nachricht hier nach nochmal schicken und dann würde ich dir die Kontaktdaten
zuschicken, wenn du da Kontakt aufbauen möchtest, wenn du magst.
Regenbogensub
kann man machen.
Sebastian
Einfach irgendwie in die E-Mail, Instagram, Twitter, was auch immer und der
schreckliche Chatter möge mir dann einfach auch nochmal irgendwas geben, was ich
dir weiterleiten kann und dann hast du das in der Hand und dann kannst du
entscheiden, mag ich da den Menschen kontaktieren oder nicht und dann guckst du
einfach, wie du dich damit wohlfühlst.
so nochmal vielen, vielen Dank, dass du dich getraut hast, dass du angerufen
hast und ich kann dich echt verstehen, das ist echt eine Zwickmühle, aber
versprochen, das wird besser, früher oder später.
Okay, dann wünsche ich dir noch einen schönen Restabend, mach's gut, tschüss.
Danke.
So, es scheint so zu sein, dass heute nicht ganz so viele Menschen anrufen
möchten, aber dafür ist die Qualität offenbar sehr gut. Also ich finde das
tatsächlich mal ein wichtiges Thema, dass man das auch mal erwähnt hat. Und ich
würde jetzt hier das Thema Verlosung starten, damit wir die Bücher endlich unter
die Menschen kriegen. Deswegen, die Tanja hat sich abgemeldet oder entschuldigt,
die ist nämlich heute Abend unterwegs in beruflicher Sache, soweit ich das
mitbekommen habe und deshalb kann sie jetzt nicht dem oder der Gewinnerin
persönlich gratulieren, aber das macht gar nichts, denn wir zeichnen das ja auf
und wir machen ja ein kleines Video. Ich habe auch extra das
Kunst-der-Unvernunft-T-Shirt angezogen, überreiche dem Podcastsubbie jetzt die
Kamera. Bitteschön, wir müssen jetzt gucken, dass wir das in einer Minute
hinkriegen, weil Instagram das ja kürzt. Ich spiele erstmal die passende Musik
ein. Wo ist es denn? So, haben wir es denn? Wir spielen bei sowas nämlich immer
Missouri ein. Und jetzt gucke ich mal, dass das nicht ganz so laut ist. Ich
finde, das ist immer noch die passende Musik dafür.
Ja, wunderbar. Wer das jetzt im Feed hört, die Musik fehlt da leider. Sorry,
aber das kriege ich rechtlich nicht hin. Und jetzt nehme ich mal die große
Kiste. Schwupp, mal sehen, ob heute mein Gesicht mal zu sehen ist.
Ich mache sie, nein, ich schüttle sie nochmal kurz. Und wir haben ja noch so
einen kleinen Joker da drin. Also es geht darum, zwei Bücher von Tanja Russ zu
gewinnen, die sie persönlich signieren wird. Und dann habe ich ihr schon ein
bisschen Zeug geschickt, was sie mit ins Paket packen kann. Ich habe einen
Zettel in der Hand. Ich falte ihn mal auf. Und es ist Katrin.
So, wunderbar. Katrin, du wirst die Bücher bekommen in gedruckter Form. Und ich
wünsche dir damit ganz viel Spaß. Und ich weiß zufällig schon, dass du mir auch
gesagt hast, du willst die Bücher gewinnen.
Passt doch. So, das ging doch einfach und schnell.
Und so viel Glück muss man mal haben. Und es wird ab nächster Woche etwas Neues
geben. Ich bin da noch ein bisschen in Verhandlungen, weil ich leiere das
natürlich Menschen aus dem Kreuz so ein bisschen,
dass sie dem Podcast einfach was zukommen lassen. Ich bekomme dafür ja kein Geld
oder so, sondern ich kriege einfach Dinge, die ich dann unter die Leute bringen
darf. Und ich finde das eigentlich ziemlich cool,
dass es da immer jemand gibt, der sagt, ja, da machen wir was und dann läuft
das. So, und Katrin hat jetzt mindestens, ich weiß nicht, ich glaube 20 Stunden
Lese-Spaß. Ich kann es nicht genau sagen, ich habe ja nur ein Kapitel gelesen
und das habe ich glaube ich dann 20 Mal gelesen insgesamt, bis ich dann soweit
war, das irgendwie vorzutragen. Von daher, ich weiß, dass die Geschichten da
recht abwechslungsreich sind und nochmal Dankeschön an Tanja Russ, dass sie das
zur Verfügung stellt.
Und, achso, ja, Katrin muss dann jetzt noch Kontakt mit Tanja aufnehmen, weil
bei der Widmung, da muss man ja auch gucken, was da genau drinstehen soll. Ich
meine, wer hat sowas schon im Schrank stehen?
Das ist fast wie Radio machen, 1000 Buttons und Knöpfe mit Zeug drauf.
Was habe ich noch zu erzählen? Also ich würde tatsächlich die Sendung für heute
Abend auch beschließen. Wir haben es zwar erst kurz nach 10, aber wenn die
Anrufermenge dann einfach ein bisschen weniger ist, dann ist das eben so. Wobei
ich eben auch schon merke, Freitagabend, das ist so eine Zeit, da sind immer
mehr Termine. Gerade so, dass sich auch mal Pärchen treffen und sowas, das
findet meistens Freitag oder Samstag statt. Aber wir verlegen das Ganze ja jetzt
auf den Donnerstag.
Ich werde mich jetzt tatsächlich verabschieden von euch.
Mit dem Themenabend, da müssen wir mal ein bisschen gucken, wie das
funktioniert. Also vielleicht muss ich da einfach mal einen anderen Modus finden
oder muss einfach mal irgendein Online-Tool bemühen, wo man sagen kann, oh
ja, das interessiert mich, da will ich anrufen. Da muss man einfach mal schauen.
Ich wünsche euch jetzt ein ganz tolles Wochenende. Es startet ja gerade erst und
dann hören wir uns wieder am Donnerstag, den, ja, wenn ich das Datum wüsste,
wie ist denn das Datum von Donnerstag? dem 18. Juni um 20.30 Uhr an gleicher
Stelle. Sagt es allen, schleift sie alle herbei,
damit wir ganz viele Zuhörer haben, damit ich auch so einen Eindruck kriegen
kann, ob das langfristig der richtige Termin tatsächlich ist, ob das passt. Ja,
und jetzt bedanke ich mich nochmal bei Lars und bei Regenbogensub dafür, dass
sie hier mitgemacht haben und natürlich bei meinem Podcastsubbie, die leidet
auch gerade ein bisschen, denn wir haben ein neues Spielzeug ausprobiert und Und
ja, es kommt selten vor, dass wir da tagelang drüber reden und ich sogar zur
Apotheke gehe und dem Apotheker irgendeine Story erzähle, damit ich die Pflaster
in der richtigen Größe kriege. Will ich das überhaupt erzählen dürfen? Na, muss
ich im Zweifel schneiden. So, macht's gut, schönen Abend, bis nächste Woche.