Das Transcript wurde automatisch erzeugt und kann Fehler enthalten.
Sebastian
Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live Nummer 22. Ja, das ist Wahnsinn.
So oft habe ich das schon gemacht, aber gut.
Ja, es ist Freitagabend. Ihr habt jetzt eine ganze Woche gewartet. Das hat mir
insofern überhaupt nicht gut getan, als dass ich euch da ein bisschen vermisst
habe tatsächlich.
Und ja, aber jetzt bin ich heute mit Elan wieder dabei und das Podcastsubbie
macht im Hintergrund schon wieder ganz viel Krach, aber das ist auch nicht
schlimm, das gehört auch irgendwie dazu.
Ja, heute wird es ein bisschen leichter, glaube ich, thematisch, wollen wir mal
gucken, auch recht abwechslungsreich und ich habe tatsächlich auch einen der
Anrufer der letzten Sendung gleich rekrutieren können, nein, er hat mich
gerettet, denn es war gar nicht so leicht, heute jemanden zu finden, der auch
heute Zeit hat, nächste Woche, übernächste Woche danach, alles super, kein
Problem, aber für heute, da haben offenbar viele Leute was vor.
So, ich habe versprochen, ich erzähle ein bisschen, wie das hier weitergeht und
entgegen der Tradition begrüße ich jetzt nicht sofort meinen ersten Gast.
Ich habe ein bisschen überlegt, wie kann ich das machen, wie kann ich neue
Podcast-Folgen aufnehmen, also lange Folgen, wo ich auch hinfahre oder die
Leute hier zu mir kommen, die noch schneiden, bearbeiten, Trailer machen und
veröffentlichen und noch Live-Sendungen und klar, zweimal die Woche live geht
gar nicht und deshalb gibt es jetzt folgenden Plan. Plan, vorerst wird es jetzt
einmal pro Woche erscheinen und zwar am Freitag, mittelfristig werde ich das
allerdings auf den Donnerstag schieben wollen, schlicht und einfach, weil dann
so ein bisschen Probleme mit familiären Verpflichtungen entfallen und wenn
irgendwann wieder Partys sind und weiß der Kuckuck was, dann sind die Leute eh
freitags alle unterwegs, deshalb halte ich den Donnerstag mittelfristig für den
besten Tag. Das müssen wir dann sehen, ob das funktioniert und wie gut das
klappt. Ich bin gespannt. So, und jetzt habe ich mir noch einen Dreh ausgedacht.
Wenn jetzt eine neue Folge erscheint, also so eine lange Folge, die aufgenommen
wurde, geschnitten und weiß der ganze Kuckuck was, dann fehlt da ja natürlich
die Möglichkeit, ein bisschen Feedback zu geben und da auch ein bisschen was zu
zu sagen. Das heißt, ab sofort bekommen alle Teilnehmer von Kunst der Unvernunft
Folgen, also von den langen Folgen, ich brauche dafür noch einen Namen für den
klassischen Folgen, bekommen dann die Gelegenheit, etwa zehn Tage nachdem die
Folge erschienen ist, in der dann kommenden Live-Sendung mit dabei zu sein. Und
dann kann man so ein bisschen, ja, Hörerfeedback geben, Dinge erörtern, die
vielleicht es nicht mehr in die Folge geschafft haben, nochmal eine kleine
Fragerunde einbauen, was auch immer. Und ich denke, das ist ganz schön, wenn das
getrennt ist von der normalen Folge und zehn Tage sollten auch reichen, dass man
die dann auch schon hören kann und dann eben schauen kann, ja, was man dazu
überhaupt noch wissen möchte. Ich finde, das ist eine nette Kombination und da
hätte ich tatsächlich gerne ein bisschen Feedback, ob das ein guter Plan ist
oder ja, ob ihr da vielleicht noch Ideen habt, dieses Format weiterzuentwickeln.
Zuletzt, ich habe nochmal ein bisschen geschaut, weil dieses Live-Format, das
kostet tatsächlich auch Geld. Ich habe es mal relativ genau ausgerechnet.
Fixkosten sind knapp 100 Euro im Monat, unabhängig, ob ich eine, zwei oder fünf
Live-Folgen mache. Das sind halt immer diese Monatsabos und da lässt sich halt
schlecht verhandeln. Da muss ich mal gucken, inwieweit das eben mit eurer
Unterstützung zusammenpasst. Im Moment passt das auf jeden Fall sehr gut
zusammen und solange das so ist, denke ich, kann man das dann auch langfristig
weitermachen und vor allen Dingen fehlt mir dann nicht die Zeit und die
Motivation, die bleibt eben auch. Auch. So.
Ich glaube, dem habe ich gerade nichts hinzuzufügen. Wir werden einfach sehen,
wie sich das weiterentwickelt. Ja, da gucken wir mal, wie das läuft. Insgesamt
heißt das natürlich aufs Jahr gesehen eine mindestens Verdopplung der
Unvernunft-Dosis für alle, die die Kunst der Unvernunft hören. Puh, jetzt habe
ich schon fünf Minuten geredet und das ganz alleine. Jetzt wird es Zeit, dass
ich mal dazu hole. Ich habe einen Gast in der Leitung. Ich begrüße Tony, hallo.
Ha,
Tony
Einen wunderschönen guten Abend. Also
Sebastian
es hat funktioniert. Die Technik hat mich heute so geärgert und jetzt
funktioniert es sehr schön. So, ich mache mal meinen Spickzettel auf, den ich
für dich habe.
Ja, was hältst du denn von dem Konzept? Nein, Quatsch. Jetzt wollen wir über
dich reden.
Tony
ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, definitiv, was bei rumkommt, welche
Gespräche du führen wirst und ja, schauen wir mal.
Sebastian
Nicht nur du.
Ja, da bin ich auch sehr gespannt.
Tony
Vor allem die Kommentarmöglichkeit ist auch gut.
Sebastian
So, ja, wir gucken mal.
Tony
Ja,
Sebastian
So, also, du kommst aus der Hamburger Ecke, bist 35 und
du hast einen Beruf, der dir beim Perverssein hilft.
Tony
ziemlich. Er lässt mich auf jeden Fall den ganzen Tag über sadistisch sein. Ich
bin Physiotherapeut und kümmere mich meistens um die Leiden von verschiedenster
Form, von neurologischen bis orthopädischen, hauptsächlich meistens eher
orthopädisch. Das heißt, jeder, der irgendwie Schulterproblematiken,
Halswirbelsäulenproblematiken oder allgemein Wirbelsäulen, Gelenksproblematiken hat,
Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, Ausstrahlung, kommt zu mir und kriegt
hoffentlich Hilfe. Meistens auch nicht.
Sebastian
Meistens auch nicht. Ja, gut, das ist dann der Teil, wofür du bezahlt wirst.
Wir kommen da gleich so ein bisschen zu. Das lässt sich auf jeden Fall
verwenden. Ich weiß gar nicht, übersteuere ich gerade. Das wird mir das
Podcastsubbie gleich mal erzählen, ob ich das tue. Ich habe den Eindruck.
Okay, du bist BDSM-er und bist reiner Sadist bei dem Beruf.
Tony
das würde ich jetzt nicht sagen. Also ich bin auch Masochist, definitiv. Also
ich bin Switcher an sich und genieße beide Seiten und lebe auch beide Seiten
gerne im Spiel gleichzeitig aus.
Also nicht gleichzeitig, aber nacheinander im Wechsel. Es kann ein Spiel mal
komplett dominant sein, es kann ein Spiel mal komplett eher in den Sub-Bereich,
würde ich nicht sagen. Ich bin eher Brat tatsächlich.
Sebastian
Okay, ich habe hier stehen, masochistische Ader mit Miststückfaktor.
Tony
Ja, so könnte man es nennen.
Sebastian
sehr schön. Dein neuer Nickname ist hiermit geboren.
Okay, und natürlich, du weißt jetzt, es gehört immer dazu, wie bist du zu dem
BDSM gekommen?
Tony
ich habe damals, ich war in einer ziemlich verqueren Beziehung, die
sexuell, sage ich mal, nicht ganz ausgelastet war und auch nicht wirklich
ehrlich und es gipfelte dann auch ein kleines bisschen in absoluter
Unehrlichkeit und gerade in der BDSM-Szene habe ich gerade sehr viel offene
und liebherzige und auch sehr viel reflektierte Menschen kennengelernt Und es
hat sich einfach ergeben, ich persönlich wollte einfach die entsprechende Ader
etwas mehr ausleben, hatte mich mehr dafür interessiert, hatte von Joyclub
gehört und habe mich da angemeldet und es hat ganz gut funktioniert.
Die erste Party war damals eine CFNM-Party, die eigentlich komplett gegenüber
dem, sag
ich mal, Switchertum komplett eher devot war, aber es hat einen Heidenspaß
gemacht und ja, jederzeit immer wieder gerne. Und
seitdem bin ich sehr, sehr gerne vertreten im Fetischbereich oder im
BDSM-Bereich in Hamburg. Das Catonium würde ich fast als mein zweites Zuhause
bezeichnen. Ich arbeite sonst manchmal als Masseur auf den Kunst und Sünde,
eigentlich
Sebastian
Und da muss ich mal ganz kurz aus der Postproduktion reinsprechen. Tony sagte
nämlich, er hat massiert auf der Kunst-und-Sünde-Party. Das hat er einfach
verwechselt in der Aufregung. Acht Sünden heißt es richtig und er hat mich darum
gebeten, dass ich das hier nochmal kurz einwerfe. Also Acht Sünden, nicht
Kunst-und-Sünde und wenn er das jetzt nochmal wiederholt. Wie gesagt, man ist
unglaublich nervös bei so einer Live-Situation und da kann das schon mal
passieren. Und nun geht es weiter. Du
Tony
immer, wenn sie wiederkommt und freue mich da auch immer ganz tierisch drauf.
Also
Sebastian
arbeitest da als Masseur. Also du arbeitest da als Masseur oder du massierst
dort Leute.
Tony
ich massiere dort Leute, ich werde praktisch vom Betreiber dafür vergütet für
den Abend und jeder, der zur Kunst und Sünde kommt, kann sich in eine Liste
eintragen, die zeitlich begrenzt ist, weil es eben halt nicht alle massiert
werden können und müssten dann zur entsprechenden Zeit, die sie sich eingetragen
haben, vor Ort bei der Bank sein und dann bekommen sie eine Massage umsonst,
praktisch auf Kosten des Hauses oder
Sebastian
Okay, und das ist eine nette Massage.
Tony
eine Behandlung.
Das hängt davon ab, was die Person möchte und wofür die Person sich
interessiert. Gerade weil ich da, sag ich mal, im arbeitstechnischen Bereich
unterwegs bin, würde ich da nichts zu krasses machen.
Auch Thema Wirbelsäuleneinrenkung ist ein gewisses Thema, wo
man immer etwas aufpassen muss, weil man das sich als Physiotherapeut definitiv
nicht darf.
Und das würde ich dann zum Beispiel definitiv nicht machen. Oder ich würde jetzt
auch nicht jemandem bis zu einer Unkenntlichkeit entstellen. Aber wenn jemand ein
bisschen eine festere Massage haben möchte, dann ist das überhaupt kein Problem.
Meine Massagen gehen meistens sowieso recht tief und sind meistens etwas
intensiver.
Sebastian
Ich habe jetzt noch keine Massage von dir genossen, deshalb kann ich das nicht
einschätzen, aber ich gehe mal davon aus, wenn jemand das möchte, dann merkt er
schon, was du da machst. Ich
Tony
Ja, es hat ja auch einen großen empathischen Charakter. Das heißt, man merkt ja
im Regelfall dann auch, sobald die Person auf der Bank liegt und man sich vorher
vielleicht ein bisschen abgesprochen hat. Meistens geht es relativ schnell, weil
die Zeit ist ja kurz, wie die Person drauf ist und wie man der Person Gutes tun
kann.
Sebastian
überlege gerade, ob ich dann nach der Session das Subbie dann bei dir abgebe und
sage, mach die mal wieder fit.
Tony
Ja, ist schon vorgekommen tatsächlich. Tatsächlich.
Sebastian
Und funktioniert das oder sind die dann stinkig, muss man die festmachen?
Tony
Naja, das hängt immer davon ab, wie sie abgegeben werden, würde ich sagen. Und
wie sie auch wieder abgeholt werden.
Sebastian
Benutzt und beschädigt.
Tony
Aber genau.
Oder auch, ja hier, bitteschön, guck mal, was du machst. Und ich bin da mit und
trinke was. Das ist vielleicht nicht unbedingt der richtige Ansatz.
Sebastian
Ja, das ist jetzt auch eher ein bisschen Humor gewesen. Wir haben so ein kleines
Vorgespräch gehabt und da ging es
immer so ein bisschen in die Richtung, was tue ich und wie mache ich das und was
machst du anders als andere und du hast natürlich da diesen Wissensvorsprung so
ein bisschen, weil du einfach weißt, ja das geht und das geht nicht und das fand
ich tatsächlich sehr spannend.
Tony
Ja, ja, klar.
Sebastian
Und, oh Gott, wo fange ich denn jetzt mal am besten an? Wir machen jetzt mal
Folgendes. Wie spielst du denn zu Hause privat?
Was unterscheidet dich? Das
Tony
hängt jetzt natürlich ab davon, was ich mache. Ich persönlich bin sehr, sehr,
sehr gerne im Bondage-Bereich vertreten. Ich mache selbst Suspensions oder
Suspensions und Fesselungen von anderen Leuten, als auch, dass ich mich selber
fesseln lasse. Wenn ich jetzt mal im aktiven Bereich in Bondage unterwegs bin,
dann läuft das meistens so ab, dass ich mir erst mal den Körper von oben bis
unten angucke, sind irgendwo Wirbelverschübe, ist irgendwas eingeklemmt, gibt es
Probleme, Bewegungseinschränkungen, geht der Arm wirklich nach hinten?
Sebastian
ist mein letzter Rest von dem alten Zeug. Ich habe mir extra die Flasche
ausgespült.
du nehmen.
Tony
Und wenn der Arm nicht nach hinten geht zum Beispiel, dann prüfe ich, woran
liegt das, welche Strukturen sind eingeschränkt, sind es die Nerven, sind es die
Muskeln, sind es die Kapselstrukturen und wie können wir das Ganze verbessern,
dass es dann entsprechend wieder locker und fluffig läuft.
Sebastian
Ja, Moment, aber das heißt ja,
da ist das ja alles doch sehr verkopft. So rein spontan so ein bisschen was
machen, fällt ja bei dir dann flach, weil du einfach diesen anderen Blick auf
den Menschen hast. Das
Tony
Ich nutze den Blick. Ich würde mal sagen, sobald ich auf Arbeit bin, ist das
definitiv ziemlich verkopft. Wenn ich zu Hause bin, lasse ich mich da ganz gerne
ein bisschen leiten. Natürlich habe ich meinen Konstrukt, bei dem ich sage,
komm, wir müssen uns vorher die Wirbelsäule angucken. Wir müssen gucken, ob
alles sitzt. Wir sollten vielleicht nochmal ein paar Verspannungen lösen. Das
kann man natürlich auch wunderbar mit einer lockeren Massage verbinden, die dann
vielleicht auch mich ein bisschen vom Verkopften runterbringt und dem
entsprechenden Menschen näherbringt. Und da ich sowieso sehr gerne sehr warm
fessel, geht das meistens alles viel mit Empathie und Ruhe und sehr
viel Zuneigung gegenüber des anderen Menschen entgegen. Das
Sebastian
ist natürlich so ein echter krasser Icebreaker, ne? Wenn dann erst mal, ja, ich
wickele dich hier ein, ich mache das gleich schön, aber erst mal gucken wir,
dass du da in Ordnung bist und dass du dich wohlfühlst und wenn da irgendwas
entknackst werden muss, wunderbar, dann machen wir das auch gleich vorher noch
mit.
Tony
kann man eigentlich ganz schön gestalten. Also wenn die Person dann auf meiner
Bank sitzt und mir den Rücken zuwendet, wenn ich dann langsam über den Rücken
streiche, gute Musik vielleicht noch dazu läuft und ich feststelle zum Beispiel,
dass ein Wirbel versetzt ist und ich dann zu der Person sage, Mensch, leg dich
doch einmal hin und dann versuche ich mir das vorsichtig zu mobilisieren
und beuge mich über die Person und halte sie fest und sie atmet aus und ich
drücke sie langsam runter, dann kommt da auch schon ein klein wenig wenig
Intimität und ein Gefühl füreinander, beziehungsweise ein bisschen Nähe
zustande.
Sebastian
Okay, ich fürchte mal, du findest bei jedem irgendwas, was da gerichtet werden
kann.
Ja, natürlich.
Tony
Also kein Mensch ist perfekt.
Sebastian
Ich meine, ich bin ja so ein Büroarbeiter und ich bin tatsächlich mein Leben lang
bisher von Rückenschmerzen verschont geblieben.
sagen wir es mal ich schiebe das auf den
höhenverstellbaren Schreibtisch, den ich mir irgendwann mal geleistet habe, das
war toll wenn ich inzwischen, ich habe allerdings so dieses ich weiß, die
Tragkraft von dem Ding reicht halt für den Schreibtisch und die Platte, aber es
reicht nicht um so wie unten drunter anzubinden und hochzufahren das ist sehr
schade
Tony
Ja,
Sebastian
würde ich auch mal Hängebondage machen können naja, vielleicht kann ich ja die
Platte mal abbauen
Tony
du kannst ja rein theoretisch auch oben drüber einen Aufhängepunkt machen und
kannst dann die Bank einfach oder den Tisch etwas hochfahren, sie drauflegen,
fixieren und dann den ganzen Tisch einfach runterfahren. Geht auch in die andere
Richtung.
Sebastian
ja so rum habe ich das noch gar nicht gesehen Das heißt, du hast tatsächlich so
ein Faible für das Hängen.
Tony
Ja,
definitiv. Also das, was mich persönlich zum Bondage gebracht hat. Ich würde
mal sagen, wenn ich von klein an anfange, als kleiner Junge habe ich mich immer
gerne, ich habe jetzt letztens gehört, Pucken heißt es, wenn ich mich immer
gerne in meine Decke ziemlich eingerollt, wie eine Sushi-Rolle, möglichst fest
und eng.
Früher haben wir vielleicht auch mal so ein bisschen Räuber und Gendarm
gespielt, den anderen, sag ich mal, fixieren und festhalten.
Ja, und das hat sich dann gerade auch durch die Therapie, ich sag mal,
Schlingentisch und auch Elektrotherapie hat auch noch mal mal gewisse Dinge im
Thema BDSM, sag ich mal, für mich gereizt. Gerade der Schlingentisch, der in der
Physiotherapie genutzt wird, kommt dem, der Suspension sehr, sehr, sehr, sehr,
sehr nah.
Sebastian
du, was ist ein Schlingentisch tatsächlich? Darunter kann sich keiner was vorstellen,
aber du erklärst es und ich poste jetzt Bilder dazu. Ist das dein Schlafzimmer?
Poste ich jetzt einfach mal in den Chat rein.
Tony
Ja, mach mal, das ist mein Schlafzimmer. Kannst du ruhig machen, kein Problem.
Sebastian
alles klar. Zack, Schlafzimmer Bild 1.
So, und dann erklärst du mal, was wir da sehen. Ich werde es natürlich auch in
die Shownotes reinpacken. Die kann man auf kunstderunvernunft.de auf der
Folgenseite kann man die jeweils angucken. Da sind auch die Bilder drin. Ja,
aber jetzt erklär mal, was das ist.
Tony
also ein Schlingentisch, ja, sieht wunderschön aus. Also das Schöne daran ist,
dass das Ding total mobil ist. Ich habe Vlies drunter gepackt, ich kann es übers
Bett schieben, ich kann es über die Bank schieben, je nachdem, wie ich es haben
möchte oder halt auch komplett frei, dass ich unten Bodenbondage zur Suspension
machen kann. Also ich habe ein praktisch riesengroßes, megaschweres Stahlgitter,
das auf vier Stahlstelzen steht. Das Ding hat eine Tragkraft von circa über 300
Kilo und in der Physiotherapie wird es im Regelfall genutzt, um Bewegungs...
Wunderbar, Versprecher. Um Bewegungen sozusagen etwas geläufiger zu machen oder
die Schwerkraft abzunehmen, damit es leichter fällt. oder halt auch den
entsprechenden Körper an gewissen Gelenkstrukturen auf Traktion, also auf Zug zu
bringen, die Wirbel auseinanderzuziehen zum Beispiel. Man kann sich das jetzt
vorstellen, ich lege eine Person auf die Bank, die sich unterhalb des Schlingentisches,
also unter dem Schlingentisch befindet, habe dann mehrere Schlingen und Gurte,
an denen ich zum Beispiel die Lenden oben am Gitter fixiere, die Beine vielleicht
noch in einer guten Stufenlagerung fixiere, dass die Person angenehm liegt und
dann fahre ich die Bank runter, der Oberkörper wird mit runtergefahren und die
Wirbelsäule wird auseinandergezogen im Lendenwirbelbereich und dadurch erhält
die Person sehr viel Entspannung.
Naja, und das Ding,
Sebastian
sieht aber eher aus wie so ein Foltergerät aus dem Knast, sag ich dir ganz
ehrlich.
Tony
ja, ich weiß, irgendwann mache ich es auch noch schön und werde es mit Bambus
ummanteln, aber das wird wahrscheinlich noch ein bisschen dauern.
Sebastian
ein bisschen Farbe drauf.
Zwei Sachen, du hast das, dem Chat ist es natürlich aufgefallen, du hast eben
Pucken und Pegging verwechselt. Natürlich ist das Einwickeln nicht Pegging.
Tony
Schön.
Sebastian
Das ist überhaupt nicht schlimm.
Tony
Schön, scheiße.
Sebastian
Das macht überhaupt nichts. Das passiert mir auch ständig, nur bei mir hört
immer keiner zu, bei mir fällt das immer keinem auf. Und die Lautstärke ist
tatsächlich immer so eine Sache, das muss ich auch mal erwähnen, also es ist
manchmal so, das schwankt so ein bisschen. Ich steuere da gerne nach und
Feedback ist auch immer ganz gut.
Tony
soll ich etwas lauter reden?
Sebastian
Nein, nein, das ist genau der Punkt, du redest lauter und leiser, das macht
jeder so und ich versuche das hier so nachzukorrigieren, wenn das als richtige
Folge erscheint, dann ist das immer alles perfekt genormt. Aber in so einer
Live-Situation, ganz ehrlich, ich habe ja keinen Tontechniker, der sofort die
Leute auspegelt. Ich versuche das immer gleich laut zu halten, muss man schauen.
So, aber jetzt zurück zu unserem Foltergerät, ganz ehrlich.
Also man nutzt das normalerweise für therapeutische Zwecke, dass man die Leute
da irgendwie einhängt, damit man ihnen irgendwas einrenken kann.
Tony
oder auch entlasten kann. Sagen wir entlasten.
Sebastian
Okay.
Tony
Weil das Gerät renkt nicht ein.
Also, ich Ich ziehe die Wirbel auseinander und wenn man Glück hat und die
Muskulatur ist entspannt, dann kann der Wirbel vielleicht von alleine in die
richtige Position zurückrutschen. Aber es macht halt keinen Knickknack.
Sebastian
So, aber jetzt benutzt du das ja, ist ja dein Schlafzimmer. Also machst du damit
irgendwas anderes, habe ich das Gefühl.
Tony
Ja, also
hätte es tatsächlich gerne auch mal auf Arbeit genutzt. So gesehen nutze ich es
jetzt im Privaten therapeutisch oder auch für mich zur Selbsttherapie. Aber ja,
es ist ein riesengroßes Spielzeug.
Gerade wenn man das sich genauer anguckt, an den Seiten der Füße sind auch
nochmal Löcher. Das heißt, ich kann jemanden im Stehen oben am Gitter und unten
an den Löchern fixieren. Ich habe mir eine Ganzkörperschlinge geholt. Die
sieht einer Liebesschaukel ziemlich ähnlich. Ich kann sie allerdings 100%
sauber, ordentlich, akkurat einstellen, wie ich das möchte. In Länge, in Höhe.
Ich kann daraus einen Sessel machen. Ich kann daraus eine Liegemöglichkeit
machen. Also so gesehen eine große Zahl an Variationen von Liebesschaukeln. Ich
kann es für den Suspension-Bereich benutzen oder auch, wenn ich im Bett liege
und einfach eine Schlinge runterhängen lasse und da mein Laptop reinhänge, dann
kann ich ganz entspannt eine Serie gucken.
Sebastian
Okay, also man merkt ja schon die Leidenschaft.
Tony
gucken.
Sebastian
Meine Güte. Also ich muss ja gestehen, bei Liebesschaukeln habe ich in meinem
ganzen Leben immer gelernt, die Dinger sind entweder 10 cm zu hoch oder zu
niedrig.
Tony
ist multifunktional, Mensch.
Sebastian
Auf jeden Fall ist es immer affig. Aber gut, du hast das nicht.
Tony
Problem habe ich nicht.
Sebastian
Du hast mir verraten, du hängst dich in dem Ding auch mal selber auf.
Tony
Und ja, da habe ich zum Glück
Sebastian
Wieso?
Tony
auch, ich, hat mehrere Gründe. Also in den Schlingentisch einfach, weil es
angenehm ist, zur Selbstsuspension,
zum Lernen, zum Erfahren, zum selber Spaß haben. Es macht mir sehr viel Spaß,
mich daran zu hängen und manchmal einfach Kopf über ein bisschen zu baumeln.
Wenn ich einen Drehwirbel drin habe, auch mal schön im Kreis wie ein Tornado nur
zu drehen und ja, ich habe sehr viel Spaß einfach an der Arbeit mit Seilen und
ich persönlich denke mir, wenn ich eine Suspension mit einem Menschen machen
möchte, dann sollte ich vielleicht 100% wissen, wie das funktioniert und es auch
selber schon mal an mir gespürt haben und deswegen sind mir auch das Thema
Selbstsuspension sehr wichtig. Oder ist mir das sehr wichtig?
Sebastian
Das kann man ja nicht eins zu eins vergleichen. Wenn du dich selber da aufhängst
oder jemand anderen.
Tony
Nein, aber man kriegt auf jeden Fall ein Gefühl dafür, wenn Seile auf der Haut
sind und wenn Seile Zug bekommen, wo es angenehm ist, wo es für Problematiken
sorgt und naja, wenn man schon ein gewisses Maß von Statik weiß und um diese
auszugleichen weiß, dann kann man damit ganz gut spielen und arbeiten. Natürlich
kann ich mir nicht selber die Hände fesseln, aber ich habe schon ganz lustige
Sachen in der Selbstsuspension ausprobiert.
Sebastian
Okay, die Bilder dazu poste ich jetzt nicht, weil ich sie nicht habe.
Wie ärgerlich, ne?
Tony
Ja, davon gibt es leider auch nicht so viele Bilder, weil ich das sehr, sehr
häufig ab und zu, ich weiß, das hören jetzt viele sehr, sehr ungerne, alleine
mache.
Kommt halt selten mal jemand vorbei und guckt zu und wenn jemand da ist, dann
bin ich meistens eher dabei, diese Person zu fesseln.
Aber ich habe ein paar Möglichkeiten zumindest für mich gefunden, wie ich das
sehr viel sicherer mache Zum einen habe ich ein Messer unten liegen und habe ein
Messer am Gitter hängen, an das ich jederzeit zugreifen kann Und habe
auch meistens, wenn ich in der Selbstsuspension bin, die Massagebank direkt
unter mir stehen Die ist elektrisch und hat ein Pedal, das ich dann über das
Kabel oben fixieren kann Und dann muss ich eigentlich nur auf den Knopf drücken
und mir kommt die Bank entgegen und entlastet mich wieder, wenn irgendwas
passieren sollte. Und so bin ich eigentlich ziemlich gut, zumindest
gesichert, solange ich nicht ohnmächtig werde.
Sebastian
Okay, aber das mit der Bank, dass die unter dir hochfährt, das ist ja schon
wieder, ich komme so auf sowas erstmal nicht, ne? Man denkt immer ans
Runterfahren, nein, man kann auch was anderes hochfahren, man kann den Boden zu
sich holen.
Tony
Richtig.
Sebastian
Hm, müssen wir nochmal dazu sagen, so Self-Suspension, wenn man alleine ist,
macht es nicht nach, das Risiko ist hoch und wenn ihr es macht, dann sagt es
keinem oder erzählt es vor allen Dingen auch nicht hier, damit es bloß keiner
nachmacht, ne, genau,
Tony
Nein,
bitte mit viel Sicherheit.
Also meistens versuche ich wenigstens eine Freundin noch anzurufen, dass über
YouTube oder beziehungsweise über Skype eine Videokonferenz möglich ist und sie
zuguckt und im Zweifelsfall die Polizei rufen kann, wenn es denn mal passt.
Also
Sebastian
Polizei rufen, wenn es passt, genau, das ist gut,
Tony
wenn sie Zeit hat.
Sebastian
alles gut, ich werfe dir nochmal ein Wort hin, Strom, was
Tony
Da reicht das Wort schon zum Triggern tatsächlich. Also
Sebastian
trigger ich denn damit?
Tony
schöne Gefühle, Ruhe, Entspannung und wirklich ein sehr, sehr, sehr schönes
Gefühl auf der Haut tatsächlich.
Gerade auch in der Physiotherapie habe ich den Strom für mich damals entdeckt.
Wir durften mit ganz, ganz tollen, gefühlt 20.000 Euro teuren elektronischen
Geräten arbeiten.
Wir haben lustige Spiele gemacht. Jeder hat eine Elektrode auf den Bizeps
bekommen. Dann haben wir Armdrücken gemacht und ein Dritter hat den Strom
hochgedreht, bis wir vor Verkrampfung nicht mehr halten konnten. Wer zuerst
losgelassen hat, hat verloren. Irgendwie habe ich immer gewonnen.
Und das hat sehr viel viel Spaß gemacht und später habe ich dann doch schon
einige und jetzt mittlerweile auch schon ein paar Geräte für mich entdeckt.
Unter anderem den Neon- oder Violet Wand oder auch ein Hochfrequenzstromgerät,
das mir gerade mit der Kontaktelektrode sehr, sehr, sehr viel Spaß macht, auf
jeden Fall. Habe auch ein E-Stim-Gerät hier und dafür habe ich mir noch nicht so
viel Zusätze geholt, da muss noch ein bisschen was ran. Und ich würde mir
tatsächlich irgendwann, wenn ich mal das das Geld habe, wirklich mal so ein
richtiges physiotherapeutisches Gerät holen. So ein richtiges.
Sebastian
Sind die denn besser, die teuren Teile, als so ein E-Stim? Ich
Tony
Also zum einen hast du da meistens ein paar mehr Anschlüsse. Du kannst
mindestens bis zu vier
Elektropärchen anschließen und wenn wir mal zum Beispiel in die russische
Muskelstimulation gehen oder Reizstrom oder bleiben wir erstmal bei der
russischen Muskelstimulation,
dann kannst du gewisse Elektroden auf den einzelnen Muskel setzen, kannst
diesen durch Strom durchfluten, sodass dass er sich leicht verkrampft oder
anspannt zumindest, allein durch die Stromaktivität. Und wenn du dann leichte
Intervalle einstellst, zum Beispiel einen Rhythmus, in dem dieser Strom läuft,
dann kannst du rein theoretisch jemanden zum Aufstehen oder auch zum Gehen
bringen, ohne dass die Person das möchte. Das ist jetzt ein bisschen sehr
utopisch. Vielleicht bräuchte man zwei oder drei Geräte dafür, aber es würde
funktionieren.
Zum Beispiel.
Sebastian
kann mir gerade vorstellen, wie du da hinter dem Schaltkasten sitzt, hinter dem
Pult in so einem weißen Kittel und sagst, so, Subbie, lauf. Und draußen
ist noch ein Gewitter, Blitz und Donner und Regen und ...
Tony
so eine schöne Mr. Burns Handbewegung ausgezeichnet.
Sebastian
Bist du der Typ für solche fiesen Sachen, Sachen, die so ein bisschen,
ja, wie
Tony
Also ich hab daran Spaß, aber mein Gegenüber muss daran definitiv auch Spaß
haben. Also ich hab sehr viel Spaß am Sadismus,
aber nur, nur wenn ich merke, dass der Gegenüber wirklich auch das mitmacht und
Lust dabei empfindet. Also bei mir ist der empathische Faktor dann ganz
wichtiger. Ich würde tatsächlich weniger Sadist, sondern mehr
Reaktionsfetischist sagen.
Sebastian
auch eher so im Bereich, ich sag mal Service-Top. Ich mach das, ich misshandel
dich, damit es dir gefällt.
Tony
Ja, ich sag gern Pleaser.
Sebastian
den Begriff kannte ich noch nicht, aber hab ich wieder was gelernt.
Tony
Den habe ich auf meiner ersten CFNM-Party entdeckt, auf einem Sticker.
Sebastian
Okay,
Tony
Da durfte man sich Sticker anheften, was man ist und ich habe es mir alles
angeguckt und dachte, nee, nee, halb, beschreibe dich nicht gut genug. Und dann
war der Pleaser da und ich dachte, komm, das reicht, das ist okay.
Sebastian
was für ein Sticker hat es die Medien angeheftet?
Ja, ich kenn die Sticker ja nicht, ne?
Tony
Gute Frage, gute Frage.
Sebastian
Und zwar im Zweifel Presse.
Tony
Da müsste ich jetzt,
wahrscheinlich, da die Party so
oder so so gestellt war, dass die Frauen eher dominant waren und die Männer eher
devot waren, dann gab es da halt auch in den entsprechenden aktiven Part nicht
so viele Sticker.
Sebastian
Dann laufen sie alle weg.
Ja, irgendwie wäre das für mich ein bisschen kompliziert. Also ich habe noch
keine CFNM-Party besucht und ich vermute, das kann auch dauern, beziehungsweise
wird wahrscheinlich nie passieren, bin ich halt nicht das Publikum für. Das
Podcastsubbie räuspert sich gerade, irgendwas stimmt da mit der Frau.
Tony
also es war jetzt auch nicht meine persönlich erste Wahl. Es hat sich einfach
ergeben. Ich hatte bei Joy eine Frau geschrieben und sie meinte, hey, ich bin
heute auf einer Party, ich bin zwar in Begleitung, aber wenn du möchtest, komm
dazu.
Und ich meinte, ja, schick mir den Link von der Party. Und sie schickte mir den
Link und ich guckte es mir an und dachte so, jo, okay, ja, komm, machst du, bist
du dabei. Und bin hin und ich habe es nicht bereut. Es war eine verdammt lustige
Party.
wo ich auch meinen größten gefühlten oder ersten Fetisch frönen konnte, dem
Kratzen von Fingernägeln auf meiner Haut. Es war schon sehr schön und ich habe
den ganzen Laden ziemlich zusammengestöhnt und geschnurrt.
Sebastian
Ja, also du bist ja wirklich so ein Mensch, du fühlst halt gerne. Ich glaube, so
kann man das ganz gut beschreiben, dieser Hautkontakt und dieses
Haut- und den Körperspüren.
Tony
Ja, ziemlich.
Sebastian
Ich glaube, da ist so deine Mitte.
Tony
Ja, auf jeden Fall. Also den Körper und den Menschen spüren, definitiv.
Sebastian
Ja, aber jetzt mag ich nochmal auf diesen Punkt kommen, du weißt, was geht. Also
gibt es Dinge, die du tun würdest, weil du weißt, dass es, ich sag mal,
anatomisch sicher möglich, von denen ich jetzt eher die Finger lassen würde.
Doch
Tony
Also jemanden an dem Hals aufhängen würde ich jetzt mal definitiv nicht.
Sebastian
geahnt, das nicht macht.
Tony
Natürlich, es ist meistens unvorteilhaft. Und da die meisten
Rigger zum Beispiel im Thema Bondage sehr, sehr, sehr erfahren sind, was Gos
und No-Gos sind, kann ich jetzt nicht zwangsläufig sagen, dass ich was groß
anders machen würde, abgesehen davon, dass ich mein Bunny vielleicht vorher ganz
anders angucke und die Vorbereitung und die Nachbereitung deutlich intensiviere.
Sebastian
Ja, aber gibt es nicht irgendwas, wo ich sagen würde, oh nee, das kann nicht
klappen, was weiß ich, so wie an einem Arm aufhängen, um mal was Blödes,
Plakatives zu nehmen, wo du sagst, oh nö, so anatomisch geht das, das mache ich
ja an meinem Schlingentisch eh, da ist es halt therapeutisch, dann weiß ich
auch,
Tony
Also wenn man das richtig fesseln würde und richtig stabilisieren würde, also am
Arm selber alleine, nein, definitiv nicht, weil das Schultergelenk selber eines
der instabilsten Gelenke überhaupt ist. ist der Humeruskopf und die Scapula
haben eigentlich überhaupt keine Verbindung miteinander. Nicht wie bei der
Hüfte, wo der Kopf wirklich in der Gelenkpfanne sitzt. Aber wenn du rein
theoretisch jetzt den Arm fixierst und das Ganze noch mit einer
Brustkorbfesselung verbinden würdest und gucken würdest, dass es nicht in die
Achsel rutscht und vielleicht noch irgendwo auch so fixiert ist, das ist
schwierig, schwierig. Also an einem Arm kann funktionieren, wenn man den Körper
statisch auszugleichen weiß, aber nur der einzelne Arm, nein, bitte nicht.
Sebastian
wenn das jemand machen kann, dann bist du das, aber selbst du lässt davon die
Finger.
Tony
Ja, also ich bin da auf jeden Fall vorsichtig und würde das nur auf
ausdrücklichen Wunsch meines entsprechenden Bunnies machen und mir dann halt
auch vorher genau überlegen, welchen statischen Punkte ich zusätzlich
ausgleiche.
Sebastian
Okay, ja gut, aber das war jetzt nur ein Beispiel von mir. Gibt es irgendwas, wo
du sagst, eher zutrauen, als andere das tun sollten? Oder stell dir
mal mich vor, ich stehe dann da und mache irgendwas, wo du sagst, ja, das kann
man machen, aber du nicht, Sebastian.
Tony
Also vielleicht jemanden auch so fesseln, dass es vielleicht auch einen
therapeutischen Wert hat, wenn ich jetzt weiß zum Beispiel, dass jemand eine
gewisse Problematik hat, diese Problematik zum Beispiel auch über die
Fesselsession zu verringern oder auch zu verbessern. Das kann funktionieren,
dafür muss man aber den Menschen genau kennen. Ich würde zum Beispiel auch immer
gucken, wie ist die skoliotische Fehlhaltung. Und wenn ich weiß, dass die Person
eine Krümmung in die eine Richtung hat.
Sebastian
Im Moment die was? Die skoliotische Fehlhaltung, was ist das denn?
Tony
Also keine Wirbelsäule ist gerade. Kein Mensch hat eine hundertprozentige gerade
Wirbelsäule. Im Regelfall hat man immer eine leichte Biegung mit drin. Und diese
Biegung, das ist schwer zu erklären, ohne dass man es zeigen kann.
Wenn man sich den Rücken von hinten anguckt und die Brustwirbelsäule,
dann zum Beispiel einen Bogen nach rechts schlägt,
das heißt oben Halswirbelsäule ist gerade und dann macht es wie so eine kleine
Kurve, bis es dann wieder zur Mitte kommt, dann geht das gleichzeitig auch mit
einer Linksrotation der Wirbelsäule einher
und sorgt dann durch die Torsionsskoliose, also durch die Verdrehung, dass der
entsprechende Nerv unter Umständen auf der gegensätzlichen Seite deutlich mehr
komprimiert und problematisiert werden kann. Und wenn man sich dessen bewusst
ist, dann kann man natürlich auch sich überlegen, in welche Seite sollte ich
mein Bunny vielleicht eher hängen, dass der Rücken mehr entlastet und vielleicht
auch entdreht wird.
Sebastian
Okay, also das ist dann therapeutisches Bondage, das solltest du in der Praxis
anbieten. Da kommen die ganzen Perversen zu dir, das versuchst du.
Tony
Das versuche ich. Das ist zumindest eine Idee. Also ich habe schon viele
Masochisten in Behandlung und andere Leute und es macht sehr viel Spaß, gerade
mit Kinky-Leuten zu arbeiten, weil sie deutlich offener und deutlich freier auch
über ihre Problematiken reden. habe ich immer zumindest jedenfalls so für mich
erkannt und ich habe tatsächlich mal überlegt, ob ich sowas wie
Bondage-Therapie oder auch BDSM-Therapie im Allgemeinen vielleicht anbieten
könnte.
Sebastian
gut, also die Frage ist natürlich, also du musst ja trotzdem deine
Fähigkeiten aus dem Beruf vernünftig einsetzen, aber du kannst natürlich
andere Materialien verwenden oder auch mal sagen, wir machen jetzt mal ein
bisschen Extra-Zug, dann geht es ein bisschen schneller, weil ich weiß, du
kannst das ab.
Tony
Richtig.
Genau.
Sebastian
Da fragt,
Tony
Zum Beispiel, ich habe zum Beispiel eine Patientin, die schon sehr
masochistisch veranlagt ist und wenn sie Rückenschmerzen hat und ich
drücke auf den entsprechenden Punkt, bei dem der Nerv eingeklemmt ist, dann höre
ich von ihr immer nur mehr, mehr. Ja, wenn ich dann irgendwann an dem Punkt
ankomme und bei mir schon ein Lächeln da ist, ich sage, na, ist das okay? Und
dann höre ich nur noch so ein kleines.
Das ist schon ganz schön auf jeden Fall. Das macht Spaß.
Sebastian
da passt auch gerade eine Frage von Katinchen dazu. Bekomme ich in meinem Alter
dann das Bondage per Rezept verschrieben, um die alten Gelenke zu entlasten?
Tony
Das wäre ein Traum, wenn man da noch rezeptgebunden über die Kasse arbeiten
könnte. Das wäre ein Traum. Also die Schlingentischtherapie, die war tatsächlich
mal drin und die ist, wie gesagt, unglaublich nah. Und dann könnte man das auch
mit Seilen machen. Also das ist ja dann eine andere Sache. Die wird aber, glaube
ich, von der Krankenkasse mittlerweile nicht mehr vertreten. Die Krankenkasse
selber hat im Allgemeinen in den letzten Jahrzehnten unglaublich viele Therapien
aus dem Wust, also aus dem Schatz herausgenommen, die sie nicht mehr bezahlen.
Das wäre dann eher Wellness leider.
Sebastian
Okay, also man muss da selber ran, aber gut, das kann man sich dann ja
Tony
Also privat ist das natürlich meistens eine andere Sache. Gerade mit den
Privatkrankenkassen sind die da meistens auch etwas gängiger. Aber ich glaube
trotzdem, dass eine Privatkrankenkasse nicht unbedingt eine Suspension-Therapie
bezahlen würde.
Sebastian
Kommt ja drauf an, was man dann später auf die Abrechnung schreibt. Nein, das
ist natürlich jetzt, man muss ja alles korrekt machen.
Tony
Ich habe nichts gehört.
Sebastian
Marc möchte noch was wissen.
Tony
Ich
Sebastian
Kann man helfende Suspensions ohne eine Ausbildung auch lernen?
Tony
möchte, zumindest habe ich mal versucht oder kurz vor der Corona-Zeit versucht,
aus dem Thema mal einen Workshop zu machen. Ich habe ihn damals noch etwas
allgemein gehalten, was etwas blöd war, so ist er nicht ganz gut angekommen.
Aber ja, gewisse Sachen kann man lernen, vielleicht nicht unbedingt alles. Für
viele Sachen braucht der Mensch schon viel Zeit und Ausbildung und Gefühl und
sollte viele, viele, viele, viele Menschen in der Hand haben, um dafür wirklich
ein Gefühl zu entwickeln. Aber es gibt doch schon einige gute laienhafte
Techniken, die man sehr, sehr gut jemandem beibringen kann.
Sebastian
Aha. Also es gibt wirklich so ein paar Sachen, die kannst du mir zeigen und dann
kann ich das machen und ich werde das Podcastsubbie dadurch nicht in den
Rollstuhl verfrachten, ja?
Okay, zum Beispiel
Tony
Zum Beispiel eine Traktion der Lendenwirbelsäule kann man relativ gut
eigenständig machen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich kann mein Subi
rein theoretisch auf den Rücken legen, die Beine auf meine Schultern ablegen,
angewinkelt. Dann lege ich die Seile um die Oberschenkel, fixiere sie hinten an
den Rücken, bringen mich selber eine leichte Beugung nach hinten, dass ich einen
leichten Krummrücken mache und somit Zug auf die Seile bringe und so kann ich
dann über die Oberschenkel wunderbar die Lendenwirbelsäule auseinanderziehen und
dafür eine Entlastung sorgen.
Sebastian
in dem Bild, ich habe gerade versucht, das bildlich in meinem Kopf
nachzuvollziehen, ist es mir nicht gelungen, mir das so vorzustellen, wie du es
beschreibst, dass dabei was auseinandergezogen wird.
Tony
Und wenn man das, ja,
Sebastian
Ich habe jetzt ein Stauchen.
Tony
Stufenlagerung, Stufenlagerung sagt ja sicher was, das Knie
Sebastian
Ja, also okay, also so wie Subi liegt fußseitig zu mir, öffnet die Beine,
streckt die nach oben, legt die auf meine Schulter ab. Soweit klar.
Tony
gebeugt, 90 Grad Winkel.
Sebastian
Okay, haben wir auch.
Tony
Ich
Sebastian
Okay, dann ist, also sind, okay, alles klar. Und was mache ich mit den Seilen um
die Oberschenkel?
Tony
lege das Seil oben praktisch, also sie hält das Seil fest, dass es praktisch
zwischen Becken und Oberschenkel liegt oder auf dem Oberschenkel obendrauf,
dann wickeln wir das einmal komplett auch um meinen Rücken herum, machen daraus
eine Schlaufe und bringen die auch durch die Fixation auf
Spannung und wenn ich mich dann nach hinten lehne oder meinen Rücken leicht
krumm mache in der Lendenwirbelsäule, dann ziehe ich das Seil ja nach hinten und
sorge damit dafür, dass die Oberschenkel in meine Richtung gezogen werden und
dadurch wird die Wirbelsäule mitgezogen, wenn man dafür für ein gewisses Gefühl
hat und die Person dann nicht ins Hohlkreuz bringt. Aber deswegen sollte man
vielleicht auch einen Workshop diesbezüglich machen und es vorher beigebracht
bekommen.
Sebastian
Okay, das ist natürlich wunderbar. Das ist sogar familientauglich, wenn ich das
erzähle. Wofür sind die Seile da? Ja, die sind dafür, um den Rücken da so ein
bisschen zu entspannen. Gut, ob es mir einer glaubt aus der Familie, ist eine
andere Frage.
Also wenn hier, wenn das wieder möglich ist, dann mach bitte solche Workshops.
Ich bin da sehr gespannt und ja, hab Erfolg damit.
Tony
sehr gerne.
Sebastian
Also ja, das ist ein bisschen schwierig, weil es ist nicht ganz so sexy wie der,
ich weiß nicht, Feuerspiel-Workshop, wo man Subi dann irgendwie halb ankokelt.
aber ich glaube das kann eine schöne Erfahrung sein tatsächlich, also allein der
Workshop als Erfahrung, ob man das hinterher dann umsetzen kann, ist immer eine
andere Frage
Tony
Ich habe ihn damals sehr allgemein gehalten. Ich hatte auch keinen guten Namen.
Und ich habe es nicht auf Bondage allein festgehalten. Ich hatte ihn damals
Erkenne deinen Körper genannt. Und er kam damit, glaube ich, nicht so gut an.
Ich wollte, dass Leute auch lernen, wie sie selber ihren Partner oder Gegenüber,
wenn er Probleme hat, vielleicht auch selber therapieren können, Probleme lösen
können, eine gute Vorbereitung für eine Bondage-Session erarbeiten können und
das halt lernen.
Der Massagekurs kam besser an.
Sebastian
Okay, ja das ist manchmal ist das Marketing schwierig, das kenne ich ja selbst,
das Problem
Tony
Ja, wenn es zu allgemein gehalten wird, können sich die Leute selten schlecht
was darunter vorstellen.
Sebastian
werde jetzt noch so zum Abschluss eine Frage von Temel einbauen, die ist nämlich
sehr sehr schön und da wird die Antwort wahrscheinlich länger sein als eine
Minute
Tony
Also
Sebastian
Würdest du denn mit deiner Erfahrung als Physiotherapeut Bei bestimmten Arten
von zum Beispiel Rückenbeschwerden auf keinen Fall fesseln oder bringt das da
eher immer eine Verbesserung?
Also wie muss der Rücken aussehen, dass du die Finger davon lässt und sagst dir,
da muss ein Chirurg ran?
Tony
es gibt einige Sachen, bei denen ich sagen würde, da lasse ich definitiv
fesseltechnisch die Finger davon.
Also wenn jemand zwei Prothesen in der Wirbelsäule hat, dann wäre ich da schon
relativ vorsichtig. Weil durch den allgemeinen dauerhaften Zug rein theoretisch,
wenn der Knochen brüchig ist, die Schrauben vielleicht nicht unbedingt so halten
könnten, gerade wenn es dann vielleicht mal irgendwie auch in eine Schwungphase
kommt oder so, das weiß man ja nicht.
Natürlich kann es auch mal wieder passieren, dass jemand einen Tumor im Rücken
hat. Die Chance ist zwar 0,1 Prozent, aber die Chance ist bestehend.
Also es gibt schon einige Sachen, bei denen ich definitiv vorsichtig wäre und
bei denen ich aufpassen würde.
Sebastian
Ja, aber gibt es was, was ich so als Laie erkennen kann, wo ich denke, hm, das
letzte Mal, wenn irgendwie was, weiß ich, die eine Schulter ist zwei Zentimeter
höher als die andere, wenn sie vor mir steht, nehmen wir das mal als Beispiel.
Tony
dann wäre ich als Laie schon mal vorsichtig. Gut ist es manchmal auch, ich würde
es immer wieder, also ich habe das, glaube ich, gefühlt zehn Jahre am Stück
geübt. Jedes Mal, wenn jemand reinkam und selbst wenn er am Knie eine
Problematik hat, ich bin immer erst mal mit der Hand über den Rücken gefahren.
Manchmal haben sich die Leute ein bisschen komisch angeguckt, aber ich habe
gesagt, ich möchte ein Gefühl entwickeln.
und das rate ich jedem immer wieder auch mal über den Rücken zu fühlen und man
merkt das im Regelfall, wenn ein Wirbel verschoben ist, gerade in der
Brustwirbelsäule, merkt man dann, wie auf einmal so ein kleines Loch kommt und
wenn die Person schon beim Armeheben und Hochgucken sagt, ja, da zieht es in der
Ecke, dann wäre ich vorsichtig, dann hat sich der Wirbel ein bisschen nach vorne
verschoben, drückt auf den Nerven drauf und dann wäre Kompression durch die
Seile jetzt nicht unbedingt das Sinnvollste. Also wenn ich die Person dann rein
theoretisch mit zwei Seilen über die Schulter, das dann unter dem Becken
durchziehe und da Spannung draufbringe, nee, lieber nicht.
Sebastian
Okay, ja, also es ist immer so, ja, also ich sage mal so, wenn die Konstitution,
wenn das alles so ein bisschen ja nicht symmetrisch ist, dann muss man zumindest
mal
genauer drauf gucken oder drauf gucken lassen. Das kann jetzt natürlich kein
allgemeiner Rat sein, aber es gibt so ein paar Sachen, wenn man sich irgendwie,
wie sieht das komisch aus oder ist irgendwie verschoben oder der Mensch hat
Schmerzen, dann hängt man den Menschen vielleicht nicht gerade auf.
Tony
Richtig. Und wenn man auch schon merkt, dass die Person vielleicht auch ein
anderes Gefühl hat oder mitten beim Fesseln Schweißausbruch bekommt, dann würde
ich gleich aufhören.
Sebastian
Ich höre dich tippen, aber hier kommt nichts.
Tony
Also wenn die Stirn dann schon etwas nass wird, dann ist es fast schon zu spät.
Zumindest ist der Nerv dann gereizt.
Und das vegetative Nervensystem fängt schon an zu arbeiten.
Sebastian
So, jetzt packen wir noch eine allerletzte rein. Das heißt, es ist ja
irgendwie, ich weiß nicht, ob du dazu was sagen kannst, aber wenn die Frage da
ist, und vielleicht hast du ja Ahnung, würdest du bei einer Knochenkrankheit von
Suspension abraten? Glasknochen Typ 1 von Corinna
Tony
Mhm.
Sebastian
So, ja.
Tony
Das ist eine gute Frage. Das ist eine verdammt gute Frage. Also ich habe auch
Glasknochenpatienten.
Sebastian
Was ist da, was genau ist das? Typ 1, was muss ich mir darunter vorstellen?
Tony
Das sind
sehr, sehr, sehr, sehr gebrechliche Knochen. Du musst dir vorstellen, dass der
Knochen selber im Regelfall osteoblastisch, also
du hast den Knochen, wenn du ihn aufschneidest, dann ist der nicht glatt und
dann ist der nicht flächig und komplett ausgefüllt, sondern hast du überall
viele kleine Löcher. Es ist wie im Hirn, überall kleine Synapsen, die überall
zusammenlaufen und alles fixieren und festhalten. So kann man sich das ungefähr
vorstellen.
Sebastian
Bimsstein.
Tony
Ja, ziemlich genau. Genau. Und jetzt stell dir vor, du hast dann noch viel,
viel, viel, viel mehr Löcher beziehungsweise der Knochen hat sich einfach nicht
richtig gebildet, ist nicht stabil genug und dann ein Mensch mit
Glasknochen muss im Regelfall eigentlich nur hinfallen und bricht sich sofort
das Bein oder wenn er sich abstützt, ist die Hand im Eimer. Und
diese entsprechende Patientin, die ich habe, zumindest im Oberkörper, ist es
mittlerweile relativ stabil bei ihr, aber es hängt immer
davon ab, wie man es dann macht.
Ich habe auch schon Leute im Rollstuhl gesehen, die gefesselt waren mit dem
Rollstuhl insgesamt.
Sebastian
Okay, also würdest du als,
Tony
Das hat wunderbar funktioniert. Also ich würde dann vielleicht die Person auf
den Stuhl setzen und den Stuhl mitfesseln. Und das Ganze dann in eine Suspension
bringen.
Sebastian
okay, ja, aber Also an der Stelle ist es, glaube ich, schwierig.
Tony
Da wäre ich vorsichtig.
Sebastian
Da ist aber meistens der Betroffene ist meistens auch der, der am besten sich
damit auskennt und informiert ist. Man muss es nur eben auch sagen und dass da
ein Risiko ist.
Tony
Richtig.
Sebastian
Ja, ist schwierig. Also ich sage mal so, es gibt da K.O.-Kriterien für Bondage,
gibt es sicher an der Stelle.
Nein, nicht K.O., aber man muss halt gucken, was geht und was geht nicht.
Tony
wie du selber schon sagst, die Person merkt selber meistens, was ihr zu viel
ist.
Und auf dieses Gefühl sollte man definitiv achten. Mindestens.
Sebastian
Okay, jetzt habe ich noch ein allerletztes Ding. Da habe ich eine Frage ohne
Namen. Wer weiß, wo die wieder herkommt. Aufwärmen vor dem Bondage.
Tony
Ja, auf jeden Fall.
Sebastian
Ich lese da eine
Tony
Dehnen, stretchen.
Sebastian
aus der Frage heraus an mich, aber erzähl mal was dazu.
Tony
Naja, das hängt immer von der Person ab. Also wenn jemand einen niedrigen
Kreislauf hat, dann würde ich schon aufwärmen, um den Kreislauf wenigstens
vielleicht ein bisschen in die Höhe zu bringen.
Durchblutung fördern ist immer sinnvoll. Natürlich wissen wir, zumindest die
Leute, die im Bondage-Bereich vertreten sind, dass die größeren Gefahren von
Nervenschädigungen und Nervendruckpositionen ausgehen als von
Durchblutungsstörungen. Man kann rein theoretisch auch einen Arm eine gewisse
Zeit länger, sag ich mal, vom Blut etwas unterbrochen lassen. Von der
Nervenzirkulation ist das eine andere Sache. Und definitiv würde ich aufwärmen,
weil das Aufwärmen ja auch für Beweglichkeit sorgt, weil die Wirbel- und die
Gelenkstrukturen auseinandergehen. Ich würde jetzt nicht nur aufwärmen, ich
würde auch stretchen.
Definitiv. Und ja, finde ich, kann man auf jeden Fall, sollte man nach
Möglichkeit mit einbinden.
Sebastian
Okay, das heißt, jetzt habe ich auch noch ein bisschen was gelernt. Okay. So,
Tony, die Uhr, die sagt mir, der nächste Gast wartet schon sicher
ungeduldig.
Tony
Kein Problem.
Sebastian
Hei, hei,
Tony
Ich hoffe, ich konnte nicht zu... Hab nicht zu viel gebrabbelt.
Sebastian
Nein, nein, alles super. Ich finde das auch ein wunderbares Thema. Immer
einfach, wie gesagt, wenn sich jemand mit etwas auskennt und dann auch nochmal
das, was wir, ich sag mal, alle Hobby-mäßig, kann man bei manchen ja schon fast
nicht mehr sagen, aber was wir so uns gegenseitig weitergeben und
wo wir einfach gucken, dass wir das Richtige kennen und wo wir uns
Sicherheitstipps gegenseitig geben auf Workshops und weiß der Kuckuck was. Und
wenn da jemand auch mal ein bisschen mehr Einblick in die Anatomie hat, wie
sieht der das? Das ist ein wirklich schöner Einblick und dafür mag ich mich
einfach gerade mal bedanken. Toll.
Tony
Gerne.
Sebastian
Super. So, ich darf Musik für dich spielen. Erstmal muss ich noch fragen, habe
ich noch irgendwas ganz Großartiges vergessen auf dem Zettel? Nee, ich glaube
nicht, ne?
Tony
Zumindest aus meiner Erinnerung ist das, glaube ich, eigentlich so ziemlich
alles.
Sebastian
Sehr gut. Ja,
Tony
Mit Abkürzungen.
Sebastian
das ist immer ein bisschen der Zeit geschuldet, das gehört aber dazu. Okay,
dann spiele ich jetzt was für dich von Bela B.
Tony
klar.
Sebastian
Ich
Tony
Verwöhnen.
Sebastian
kannte das
Tony
Ich liebe den Song.
Sebastian
Ich habe es eben einmal gehört. Klasse.
Tony
Ja, auf jeden Fall. Lange Zeit mein Titelthema gewesen.
Sebastian
dann. Ich wünsche dir einen wunderschönen Restabend und gleich geht es weiter
mit jemandem, der auch sehr gut massieren kann tatsächlich. Der hat sogar
passende T-Shirts. Viele kennen ihn.
Tony
Oh, ich bin gespannt. Super.
Sebastian
Ja, aber jetzt gönne ich mir nochmal hier die 4-Minuten-Musik und dann geht es
hier weiter.
Tony
Dann einen schönen Abend.
Sebastian
Dir auch. Tschüss.
Tony
Tschüss. Hallo,
Sebastian
Ach, was für ein schöner Track und so entspannend auch. Das passt auch
super. Bevor mein nächster Gast gleich in der Leitung ist, mag ich nochmal
ankündigen, nach meinem nächsten Gast, mache ich hier wieder die Telefonleitung
auf und dann kann man hier anrufen.
Ganz spontan und kann dann sprechen, über was man möchte. Die Nummer gebe ich
dann auch bekannt. Und ja, es gibt immer noch was zu gewinnen. Nächste Woche
machen wir auch endgültig die Auslosung. Das habe ich heute einfach nicht mehr
vorbereiten können. Also kommen noch ein paar Leute mehr in den Lostopf. Das
heißt, jeder, der hier anruft und durchkommt, der kann zwei handsignierte Bücher
von Tanja Roos bekommen.
Mir ist gerade entfallen, wie die beiden heißen. Das werde ich jetzt im Laufe
des Abends aber noch mal erwähnen. Und da wird mir auch einfallen, wie die
Bücher heißen. Und ich habe der Tanja nämlich auch schon ein paar Sachen von mir
geschickt, vom Podcast, so ein paar Kärtchen und Buttons und so. Und die wird
sie dann gleich mit verschicken.
Ja, und dann kriegt man so ein kleines, ich sag mal,
Kunst-der-Unvernunft-Überraschungspaket mit dazu.
So, haben wir das. Und jetzt geht es weiter mit meinem nächsten Gast. Hallo
Peter.
Peter
Sebastian.
Sebastian
So, wir haben ja letzte Woche schon mal gesprochen, da hast du einfach
angerufen.
Peter
Genau.
Diesmal ist es hoffentlich ein bisschen schöner.
Sebastian
Ja, letzte Woche haben wir ja über Trampling gesprochen und über schlimme
Unfälle.
Und das Thema an sich kam aber im Podcast fast noch gar nicht vor. Und als du
dann gesagt hast, ich würde da mitmachen, da habe ich dann gleich gesagt, okay,
dann musst du auch. Du bist da,
Peter
Ja, mache ich doch gern.
Sebastian
Wo fangen wir denn bei dir an? Du kommst aus Hannover, wir kennen uns schon ein
bisschen und dich kennen eh ganz viele Leute, du bist 53 und ja, du bist
der Typ, der rumrennt mit so einem T-Shirt immer, ne?
Peter
Ja, das ist jetzt aber auch noch gar nicht so lange.
Aber das ist auch eine schöne Sache, ja.
Sebastian
steht drauf?
Peter
Das war im deutschen Trampling Board. Da haben die berichtet, die sind
auf die Messe gegangen, diese Erotikmesse. Wie heißt es jetzt wieder? Venus,
genau. Und haben da so ein T-Shirt dann getragen. Und dann ist es eben wirklich
so gekommen, dass viele von diesen wunderschönen Frauen, Frauen, die da bei
dieser Erotikmesse die Dinge vorstellten und auf High Heels da den ganzen Tag
verbracht haben, dieses Angebot genutzt haben und das war ein schöner Gag. Da
habe ich gedacht, das machst du auch.
Sebastian
Okay, was steht auf deinem Shirt, wenn du jetzt so zum Beispiel beim Stammtisch
rumrennst?
Peter
Bei mir ist es jetzt ja nicht nur Füße, ich massiere ja auch gerne Nacken oder
Rücken oder sowas. Da steht dann halt Fußmassage, Nackenmassage gratis.
Sebastian
Ja, und ich habe gehört von vielen Menschen, dass du das sehr, sehr gut kannst
tatsächlich. Und so haben wir die Brücke zu Tony geschlagen. Sehr schön.
Fangen wir mal so bei dir so mittel vorne an. Wir fangen nicht ganz vorne an. Du
bist irgendwann wieder zum BDSM gekommen.
Magst du uns mal ein bisschen aufklären?
Peter
Ja, also erstmal habe ich halt wirklich lange mich in Arbeit
geflüchtet und das Ganze versucht zu verdrängen. Und dann irgendwann
habe ich Liebe Sünde geguckt und da gab es
einen Beitrag über Trampling.
Tomate nennt er sich, mit dem bin ich jetzt auch schon seit Jahren guter Kumpel.
Und dann habe ich geguckt und habe gedacht, das gibt es ja wohl nicht. Ich hatte
den Begriff bis dahin noch nicht mal so wirklich drauf, aber habe natürlich
gleich erkannt, ja, das ist meins. Und er hat dann berichtet, dass er so ein
Forum auch im Internet angelegt hat. Das ist jetzt halt auch schon über 20 Jahre
her.
Und dann mit AOL da einwählen, Forum suchen, anmelden. Hier bin ich
richtig.
Sebastian
Okay, das heißt, wir sind schon ganz schön, darf ich fragen, wie viele Jahre, 20
Jahre ist das denn her? Ja, ja.
Peter
Ja, das war, das weiß ich gar nicht genau, 1995,
96, 97, irgend so in dem Bereich.
Sebastian
Also ich muss sagen, seitdem ich seit, ich glaube, 2008, 2009 rum so ein
bisschen hier in die Szene reingegangen bin, aktiv auch, also der Peter, der war
immer da. Und der wird auch noch immer da sein, habe ich das Gefühl.
Peter
Ja, ist ja nun mal meins.
Das ist auch gut so. Ja,
Sebastian
Okay, aber jetzt haben wir ja schon über Trampling gesprochen und wie gesagt,
das tat mir letzte Woche so ein bisschen leid, dass wir das Thema einführen mit
dem, was alles schief gehen kann.
Magst du erstmal beschreiben, was Trampling überhaupt ist? Weil ich kann mir
darunter inzwischen was vorstellen, aber ich musste auch erstmal reinlesen, was
denn damit genau gemeint ist. Ich
Peter
Trampling ist jetzt ein Randthema, aber als Randthema ist das auch schon wieder
quasi ein eigenes Universum, wie wahrscheinlich viele andere
Randthemen auch. Ja, Trampling in erster Linie, trampelt halt
jemand auf einem herum.
Aber da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten. Also das kann auch etwas
sehr Angenehmes sein.
Also das ist auch etwas, wie ich da reingekommen bin. Es gibt dann diese
Massageart, Ashiatsu.
Das habe ich da in so einem Film gesehen, wo das gemacht wurde und dann wurde
das gleich getestet.
Sebastian
habe so einen James-Bond-Film mal gesehen, wo sie dann die japanischen Mädels
auf dem Rücken da rumrennen und dann knackt es ganz fürchterlich und sie
genießen das, die Jungs.
Peter
Ja, da gibt es das auch, genau.
Und das gibt es also sehr sanft, sehr angenehm als Massage fast.
Dann würde ich sogar sagen, das hat auch mit Schmerz und BDSM vielleicht gar
nicht so richtig zu tun.
Aber gut, da steht jemand auf einem, man hat dieses Druckgefühl, was ich selbst
halt auch sehr mag, so dieses Gedrücktwerden, also dieses Gewichtspüren, das
gibt mir so ein bisschen Halt und ja, es ist ein bisschen wie sehr fest
umarmt werden.
Und dann gibt es es natürlich gemeiner, nicht? Wo dann halt auch gefährlich
werden kann mit den High Heels.
Sebastian
Ja, ich glaube, das ist gefährlich. Das schieben wir noch ein bisschen raus.
Nehmen wir jetzt mal nochmal den angenehmen Part. Also man liegt dann da zum
Beispiel auf dem Bauch und dann marschiert einem da jemand über den Rücken. So,
jetzt müsste Tony wahrscheinlich in Ohnmacht fallen bei dem Gedanken, weil dabei
verschiebt sich wahrscheinlich jeder Wirbel.
Aber das geht offenbar.
Peter
das ist, das geht gut.
Sebastian
Offenbar ist das möglich.
Peter
Ja, Ja, und es ist auch Atemreduktion mit dabei, je nachdem, wie schwer die Frau
ist. Oder es gibt auch welche, die Multitrampling mögen, möglichst viele auf
einem drauf.
Sebastian
Achso, ja.
Peter
Und dann ist wirklich irgendwann der Punkt, dann kriegst du keine Luft mehr.
Dann kannst du das halt nur noch ein Momentchen genießen. Aber dann ist man mal
so richtig platt gedrückt.
Sebastian
Ja, okay.
Peter
Und das ist auch etwas, dieses viele Gewicht und dieses wirklich platt gedrückt
werden.
Auch das habe ich schon genossen. Das ist auch wirklich spannend.
Hinterher, wenn das dann aufhört, wenn dieser Druck von einem abweicht, das
dauert fast eine halbe Stunde, hast du das Gefühl, dass sich der Brustkorb
wieder so ausdehnt?
Sebastian
Also es wird so eine Erleichterung, die dann auch ein bisschen anhält
tatsächlich. Tatsächlich. Ist aber schon eine heftigere Sache dann oder hängt
das tatsächlich vom Gewicht des, ja wie nennt man den Aktiven beim Trampling?
Peter
Ja,
Sebastian
Den Trampler? Ich weiß es nicht.
Peter
die Topfrau, die halt oben steht.
Sebastian
Okay.
Peter
Also gibt es da einen Begriff dafür? Eigentlich nicht.
Sebastian
wenn nicht, dann erfinden wir einfach einen. Wir erklären dann Trampling erstmal
zum Mainstream und dann müssen wir einen passenden Begriff finden und dann wird
das alles.
Okay, also dir gibt das ein Gefühl von Nähe, Ohnmacht,
körperliche Anspannung. Ich vermute mal, du wirst jeden Muskel dabei anspannen
müssen, damit das irgendwie,
Peter
Nee, also wenn das im Prinzip mit diesem Rücken massieren gemacht wird, kann ich
da eigentlich echt auch bei entspannen und locker lassen Nee,
das ist eigentlich wirklich kein Ding Aber das ist halt auch unterschiedlich Da
ist eben auch wie dein eigener Körper jetzt beschaffen ist spielt da natürlich
auch rein Nein,
Sebastian
ich kriege da eher so ein bisschen Panik, weil ich habe dann hier so einen, ja,
so einen noch nicht Jugendlichen im Haus, der gerne mal irgendwo draufsteigt.
Und das tut einfach nur weh.
Okay, was geht denn da? Also über den Rücken kann man drüber gehen. Geht man
oder steht man?
Peter
gehen, also bei mir wird auch gesprungen, also die fangen auch an und springen
da ordentlich drauf rum auf dem Rücken, das geht.
Sebastian
Okay, das geht auf dem Rücken. Ich sage mal so, was bleibt denn da noch? Da
haben wir noch die Beine zum Beispiel.
Peter
Ja gut, Beine ist dann so eine Sache mit den Kniegelenken, da muss man ein
bisschen aufpassen, da kannst du jetzt nicht so ganz
doll drauf rumlaufen, also wenn man sie seitlich macht, Oberschenkel geht
natürlich schon ganz gut.
Und dann gibt es natürlich so Spezialitäten, die ich auch gerne mag.
Also die Hände zum Beispiel. Du hast an den Händen ja ein viel besseres
Tastempfinden und bist da viel empfindlicher.
Dementsprechend intensiver ist es natürlich, wenn dir jemand auf den Fingern
rumlatscht.
Sebastian
Okay, ja, Finger sind erstaunlich stabil. Aber
Peter
Ja, das sind sie.
Sebastian
ja, das ist was. Ich habe dich bestimmt auch schon mal dabei gesehen, aber ich
habe das dann nie so wahrgenommen vielleicht.
das geht ja auch, wenn du auf dem Rücken liegst, auf der Brust, das habe ich ja
jetzt auch schon letzte Woche gelernt, das ist möglich, ähm, ist natürlich was
ganz anderes dann nochmal, mhm, okay,
Peter
Brust geht eigentlich sogar ziemlich gut, finde ich. Also wie gesagt, das hängt
natürlich immer von der Person ab. Man muss das eben erstmal für sich selber
dann auch testen.
Aber für mich ist es eigentlich ziemlich gut.
Sebastian
ähm, ich sage mal so, wenn jetzt zum Beispiel, das machst du mit Menschen, die,
äh, die dich schon länger kennen oder sagst du, ja, hallo, ich bin der Peter und
du kannst jetzt übrigens über meinen Rücken marschieren und legst dich hin und
dann, das, so wird es ja nicht, so wird es ja nicht gehen, denke ich.
Peter
Sowohl als auch,
doch, das geht bei mir eigentlich.
Sebastian
Ja,
Peter
Also das ist eben, ich weiß, dass ich da auch wirklich gut was abkann. Und ich
habe auch vom Trampling noch nie irgendwas selber ein Problem
gehabt. Also von daher habe ich da jetzt keine großen Sorgen. Ich
sage denen dann auch, auf dem Hintern kann man halt, wenn du jetzt auf dem Bauch
liegst, dann können sie auf dem Popo problemlos erstmal draufstellen sich, da
geht so gut wie nichts kaputt und dann kann man ja erstmal vorsichtig anfangen
auf dem Rücken. Am besten muss man sich natürlich irgendwo gut festhalten können
oder von jemandem gestützt werden.
Ja, und die Leute, also die Frauen, die das mehr machen, die bekommen dann
irgendwann auch ein Gefühl dafür und haben irgendwann einen erstaunlichen
Gleichgewichtssinn. Dann liegt man da wirklich und die schweben über einen
dahin.
Sebastian
stimmt. Das ist gar nicht so einfach, weil so ein Körper ist ja nun mal jetzt
keine Betonplatte.
Peter
Ne, das wackelt.
Sebastian
Bist du auch schon mal über jemanden drüber gelaufen?
Peter
Naja, wir haben mal so Tests gemacht, also ich bin jetzt halt nicht derjenige,
der die Top-Rolle mag aber man probiert natürlich mal so spaßeshalber was aus
Sebastian
Ist das was, ja, die Rollenverteilung, also eher Femdom und Male-Sub oder ist
das, oder ist mein Bild da gerade zu eingeschränkt? Also, wer macht das mit wem?
Peter
Ja, das ist es gibt es schon in allen Kombinationen
aber dass ein Mann auf der Frau
herumlatscht, ist seltener das ist ja jetzt auch nun mal so, dass
überwiegend Männer schwerer sind, muskulöser sind, kräftiger sind und Frauen
dann doch zierlicher. Klar gibt es Ausnahmen, aber tendenzmäßig ist das so.
Und ja, was es auch gibt, ist Frauen untereinander, dass die Trampling machen.
Da gibt es auch richtig Seiten und sowas.
Ansonsten ist es aber hauptsächlich, dass die Frau auf den Mann herumläuft.
Sebastian
Ich mag mal den Chat gerade motivieren. Wer von euch hat das denn schon mal
ausprobiert? Also, wer hat schon mal mit Trampling Erfahrung Erfahrung gemacht
oder da was gesehen und ja, das würde mich tatsächlich mal interessieren, weil
ich habe es wirklich auch nur mal so von weitem Augenwinkel mitbekommen und mir
nie die Zeit genommen, da mal genauer zuzusehen, was da passiert. Ich meine,
dich mal gesehen zu haben, wie du irgendwann mal tief eingeatmet hast und da am
Grinsen warst tatsächlich. Tatsächlich.
Peter
Ja, das ist so.
Ich mag es, das ist klar.
Das ist, wie gesagt, für mich hat das was von Nähe und besonders
fest geknuddelt werden. Also so ist es natürlich nicht, aber so ist es in meinem
Kopf ein bisschen verankert. So
Sebastian
Ja, und wenn das so verankert ist, dann ist
das doch schön. Und wenn das dann auch, ja, die Frage ist jetzt, wie kommt
man dazu, das zu machen tatsächlich? Also ist das eine Person oder sind das,
also mehrere gibt es ja auch. Auch ist das, ja, ich kann mir dieses Event jetzt
oder diesen Charakter da nicht vorstellen gerade.
Also,
Peter
eine Trampling-Party meinst du jetzt?
Sebastian
zum Beispiel, es gibt Trampling-Partys.
Peter
Ja, aktuell nicht mehr so viel, weil es jetzt ein ganz hohes
Angebot von BDSM gibt und es auch bekannter geworden ist.
Aber eben vor 20 Jahren, da ist es so gewesen, dass
selbst Femdoms, selbst einige Dominas Trampling auch nicht kannten.
Und dann gab es eben dieses deutsche Trampling Board als eigenes
Universum und die haben sich zu der Zeit auch als nicht
BDSMler bezeichnet. Ja, das war also dann schon ein bisschen getrennt und dann
gab es eigene Trampling-Partys, wo man sich dann getroffen hat und wo es dann
lustig zuging.
Sebastian
Okay, ja, ich habe tatsächlich da von der Nische mag ich jetzt gar nicht sagen.
Davon habe ich noch gar nicht so viel gehört bislang. Ich wusste, das gibt es,
aber ja, es ist schön, dass du mich auch alle Fragen stellen lässt. Und vor
allem, da ist noch eine von Miss Mantra. Die mag nämlich wissen, was sich für
dich besser anfühlt, mit oder ohne Schuhe und wenn Schuhe, welche.
Peter
Besser kann man nicht sagen an der Stelle. Anders ist das natürlich.
Aber beides hat was für sich, sodass ein Besser da eigentlich gar nicht
vorhanden ist. Also Barfuß ist natürlich sehr intensiv, weil
Hautkontakt und Wärme und auch die Frau, also viele
Frauen möchten es auch lieber Barfuß machen, gerade wenn man sich mag und kennt,
die möchten dann auch das fühlen, die möchten da die Muskeln abtasten und meinen
Körper dann auch spüren.
Barfuß ist aber halt relativ easy, finde ich wenn man dann auch mal ein
bisschen Schmerz haben möchte, dann ist natürlich so ein spitzer Absatz der sich
da irgendwo in den Körper reinbohrt und ein bisschen piekst auch ein ganz tolles
Gefühl was anderes, aber auch schön
Sebastian
Okay,
also alle Varianten haben ihren Reiz, sage ich mal.
Peter
genau
Sebastian
Gibt es nicht so einen Liebling, wo du sagst, oh ja, wenn ich die Wahl habe und
einen Wunsch frei habe, dann...
Peter
zumindest nicht für mich ich
mag das, ich bin da eh sehr breit, es gibt in der Trampling-Szene auch welche,
die die sehr auf einen Bereich wieder fixiert sind. Also ich bin
da irgendwie jemand, der in alle Süßigkeiten reingreift.
Ja,
Sebastian
Gibt es da einen Aspekt beim Trampling, den ich jetzt hier völlig vergesse
gerade, wo ich gar nicht drauf kommen würde, als als
ahnungsloser. Ich
Peter
es gibt dann noch Trampling, was sich auch sehr angenehm
anfühlt in Nylons. Alleine dieses Gewebe, das mögen auch einige sehr.
Dann kommt natürlich der Geruch dazu. zu.
Beim Trampling befinden sich natürlich auch ganz viele
Fußfetischisten, die da halt dabei sind.
Oder eben Fetischisten konkret auf Stiefel oder auf High Heels. Also das ist da,
wie ich schon sagte, das ist eigentlich auch wieder ein Universum für sich.
Sebastian
habe nebenbei mal das Trampling Board, ich glaube trampled.de ist das,
googeln lassen. Ist
Peter
Ja, das ist,
das gibt's da, also das deutsche Trampling-Board an sich gibt's heute leider gar
nicht mehr.
Sebastian
Okay, aber ich
Peter
Das ist so ähnlich wie die Partys. Es gibt jetzt die ganzen Plattformen Und
überall ist es jetzt auch so ein bisschen bekannt, sodass es leider
gestorben ist, diese reine Nische.
Sebastian
okay, aber diese eine Webseite, ich würde jetzt in die Shownotes einfach mal
reinwerfen, dass man da mal reingucken kann vielleicht.
Ich packe es jetzt nochmal kurz hin. Es gibt aber, Aber die Rechercheabteilung
hier im Haus sagt, es gibt da diverse. Den einen Link packe ich jetzt rein.
Peter
Ja, da gibt es mehr, ja.
Sebastian
Dann kann man da mal gucken.
Also es ist ja spannend. Das heißt, die Nische wurde so ein bisschen verdrängt
dadurch, dass es so breites BDSM gibt. Das habe ich so jetzt gar nicht erwartet.
Peter
Ja, wir sind da jetzt so ein bisschen auch, es ist auch so, bei den
Trampling-Partys, die wir dann gemacht haben, da war es auch gar nicht so
einfach, genügend Leute zusammenzukriegen.
Ist halt schon nicht so Mainstream. Also da sind dann auch aus der
Schweiz und aus den Niederlanden, Belgien, Leute mit hier nach
Deutschland irgendwo in die Mitte, haben wir uns getroffen und haben immer noch
Probleme gehabt, so einen größeren Laden vollzukriegen. Ja,
Sebastian
Ja, okay. Also es bleibt so ein bisschen Nische. Aber jetzt ist es so weit
akzeptiert, dass man das auf anderen Partys einfach machen kann.
Peter
jetzt wird es auch, jetzt kennst du die meisten Dominas auch und
Partys, viele Femdoms kennst.
Sebastian
dann ist das
Peter
Also es ist bekannt geworden und hat sich in der BDSM-Szene so ein bisschen mit
etabliert.
Sebastian
Okay.
Ja, dann würde ich doch sagen, dann sind wir doch da. Erstmal, was das Thema
angeht, sind wir doch rund.
Hoffe ich.
Jetzt ist es so, bei dir, Peter, habe ich das Problem, auch wir könnten eine
ganze Folge füllen, also eine richtig lange Folge. Das sollten wir auch mal tun.
Ich habe hier noch so ein paar Themen, über die wir jetzt noch sprechen können
und ich würde sagen, auswählen tust du. Also ich habe hier noch Filmdreh stehen.
Das würde mich ja interessieren.
Wollen wir darüber sprechen?
Peter
Ja, können wir machen.
Sebastian
Okay, also
Peter
Ja, das ist so, als ich da jetzt eben vor 20 Jahren dann
im Internet auf dieses deutsche Trampling-Board gestoßen bin, beziehungsweise
über die Fernsehsendung Liebe Sünde dann ja konkret gesucht habe,
es gefunden habe und mich da angemeldet habe,
dann gab es da ja viele Bilder und Links und dann erst mal dieses, oh ja,
Mensch, guck dir das an, da gibt es noch andere. Und da
gab es damals auch dieses Other World Kingdom, OWK.
Und da waren auch Trampling-Videos und andere Dinge. Und
da sind mir auch zwei Frauen aufgefallen, die Carmen Rivera
unter
anderem. Wo ich dann gedacht habe, Mensch, also die hat auch Kontakt zu dem, den
sie da bearbeitet. Also da waren auch viele, die haben den gar nicht beguckt,
die haben da auf irgendwen eingedroschen. Das war dann nicht so schön. Aber die
ging auch mal rum, die hat den auch mal in die Augen geguckt, die hat den auch
mal angefasst und die ist mir aufgefallen als angenehme Frau.
Und genau diese Frau suchte jetzt im deutschen Trampling Board nach jemandem,
der bei einem Trampling Video mitmacht. Da habe ich gesagt, Mensch, da möchtest
du mitmachen. Die war angenehm, habe ich mich gemeldet.
Sebastian
wann war das?
Wie lange ist das
Peter
Oh, das ist noch vor 2000 gewesen. Ich denke
mal so 1999 in dem Dreh.
Sebastian
Okay.
Ja, da fing das gerade so richtig an, diese professionell gemachten Videos
an der Stelle.
Du hast da hingeschrieben und dann hat das auch geklappt.
Peter
die hat sich direkt gemeldet.
Also ich war zu der Zeit auch schon, sage ich mal, einigermaßen bekannt im
deutschen Trampling Board. Vielleicht ist es dadurch gekommen, aber die hat mich
sofort engagiert.
Sebastian
Okay. Wie seid ihr da zusammengekommen? Was ist passiert? Was habt ihr gemacht?
Was ist entstanden?
Ja, die ganze Geschichte bitte. Ich bin ja immer neugierig.
Peter
Ja, dann haben wir erst telefoniert und erstmal
abgesprochen, ob ich sichtbar bin Da habe ich gesagt, ja, für mich ist das kein
Ding Viele machen das da mit Maske und so Ich habe gesagt, nee, Maske will ich
nicht Mich kann man ruhig sehen, alles gut
Und in Berlin war das dann noch mit einer zweiten Frau
Und dann bin ich da halt hin mit großer Aufregung Und die hat dann zwei
Kameraleute da gehabt mit so richtig großen Kameras, mit diesen Mikrofonen, mit
Puschel und also es war schon ein Hammer irgendwie das Ganze dann da zu
erleben. und die haben dann erstmal vorsichtig angefangen mit Fotos, also gar
nicht gleich so Video und los, sondern erstmal testen, was ich denn wirklich
aushalte
und dann stand dann diese Carmen Rivera da auf meiner Brust und das ist eine
hübsche Frau und das war ja wie so eine Wunscherfüllung und ich lag da mit einem
voll breiten Grinsen im Gesicht,
worauf die dann sagten, so geht das aber nicht, du musst gequält ausgucken,
kannst doch da jetzt nicht bis an die Ohren grinsen. Das passt nicht zum Video.
Ach ja.
Sebastian
Ja, wobei, ich meine mal gehört zu haben, ich weiß nicht, ob es stimmt, dass so
in den 90ern in den USA diese ganzen BDSM-Schmuddeldinger, die da entstanden
sind, da gab es irgendwelche Gesetze gegen Gewaltvideos und deshalb haben bei
diesen ganzen BDSM-Videos die Mädels immer in den absurdesten Situationen
gelächelt. Weil das wohl so eine rechtliche Abgrenzung ist mit, das ist okay
noch. Also, wenn die da verheult und schlimm geguckt haben, dann gab es
irgendein Gesetz, was dagegen spricht. Also, da sind ganz schräge Dinge wohl
entstanden.
Peter
Das habe ich auch noch nicht gewusst. Nee, das war aber nicht der Fall.
Sebastian
Vielleicht kann das mal jemand recherchieren, ob das wirklich stimmt, weil ich
habe das nur irgendwie gehört und verinnerlicht und abgespeichert als, aha,
Amis.
Peter
Ja, und dann habe ich...
Ja,
Sebastian
Natürlich. Okay.
Peter
die sind eh ein bisschen anders. Aber gut.
Sebastian
Also, du solltest leiden.
Peter
Ja, dann hat die
zweite sich dann mit einem Absatz auf meine Hand ein bisschen gestellt. Erst.
Und immer mehr belastet und irgendwann rief die dann jetzt stehe ich aber mit
meinem gesamten gewicht mit diesem absatz auf der hand guckte jetzt endlich
gequält und dann habe ich aber auch gequält geguckt
dann passt es doch
Sebastian
Weil du solltest oder weil weil es angemessen war.
Peter
dann tat das schon auch weh
ja
Sebastian
Muss ich mal fragen. Gut, ist schon ein bisschen her, das ist heutzutage
wahrscheinlich ein bisschen anders, aber muss man da nicht ganz viel Papierkram
unterschreiben und kriegt man da nicht auch Kohle für?
Peter
natürlich natürlich ja
das habe ich auch gekriegt das stimmt aber jetzt nicht so viel aber zumindest
war die Reise und alles, musste ich jetzt nicht draufzahlen.
Sebastian
Na, immerhin.
Peter
Das ist auf keinen Fall.
Und die hat mich hinterher noch zum Essen eingeladen und solche Dinge. Und
überhaupt, muss ich sagen, mein Eindruck von der Carmen Rivera über dieses
Video, wo ich so das Gesicht, was ich da so dachte, hat sich mehr als bestätigt.
Die war super nett. Das war so eine angenehme Frau.
Bin ja da sehr aufgeregt angekommen, Aber die hat mich gleich runtergeholt,
Kaffee angeboten und sich erst mal ganz lieb unterhalten.
Wirklich, war ganz klasse.
Sebastian
Und im Video hinterher, war die da auch noch so nett und hat auch noch den
Kaffee gebracht oder was?
Peter
Na, nee, da nicht mehr.
Sebastian
Also was war denn der Inhalt dessen, was dabei rausgekommen ist? Das würde mich
ja auch noch mal interessieren.
Peter
Ja, der Inhalt ist schon heftig.
Abstrafung brutal heißt das Video. Kann man auch, glaube ich, wenn man danach
sucht, findet man das auch immer noch und kann sich das auch runterladen.
Und eigentlich war es auch so, dass da noch ein zweiter kommen sollte. weil da
auch mit Rohrstock-Aktionen und so dabei waren. Das war nicht nur Trampling. Ich
war jetzt eigentlich erst nur für Trampling gedacht und tauchte der andere aber
nicht auf. Und dann habe ich sozusagen das volle Programm
bekommen.
Sebastian
Okay, also gleich noch mal was mitgenommen.
Peter
Ja, das war schon ordentlich.
Sebastian
brutal. Ich überlege, ob ich
Peter
Abstrafung, Abstrafung brutal heißt das Ding.
Sebastian
Google mal reinhaue und dich dann sehe, aber ganz ehrlich, das müssen die Hörer
selber entscheiden, ob sie das wollen und machen.
Peter
Genau.
Ist schon heftig gewesen.
das ding
Sebastian
Okay, ich habe es bei Google eingegeben und ich sehe dich und ich skipp da jetzt
mal durch und mein Gott.
Peter
nein
Sebastian
Okay, du armer Mensch. Also aus meiner Perspektive ist das ja echt böse.
Peter
ja
die
Sebastian
Gotteswillen.
Alter Schwede.
Sind die gemein. Na gut, also ich mach das jetzt aus.
Peter
sind schon gemein das
Sebastian
Ja, das ist immer so der Punkt.
Bei Jungs hab ich da eher Mitgefühl. Das ist immer so. Ich weiß, die haben Spaß,
aber trotzdem ist das immer so, uh, wenn ich da
Peter
brauchst du bei mir nicht haben ich
Sebastian
Alles klar. Klar.
Peter
habe auch dann mit der Carmen noch ein paar videos mehr gemacht hinterher also
das war sehr schön das war ich glaube
Sebastian
Würdest du das heute nochmal machen, sowas?
Peter
so in der intensivität heute wahrscheinlich nicht mehr also
ja das ist bei Ich bin jetzt natürlich auch 53. Ich meine, wenn man
so anfängt, das fragst du auch öfters, dieses höher, schneller, weiter.
Das ist bei mir ein Ende erreicht. Also noch höher, schneller, weiter
ist da nicht mehr. Ich habe auch alles, was in meinem Kopf ist, irgendwie
ausgelebt und zwar reichlich und habe da so eine gewisse
Entspanntheit und Sättigung und Ruhe irgendwie. Das muss jetzt nicht mehr so
viel sein.
Sebastian
Ja, also man muss mal sagen, wenn man dich kennt und sieht, dann stellt man
fest, du bist wirklich gut gealtert und du bist tatsächlich einer der
Entspanntesten in der Szene, die ich so kenne. Du bist so ganz ruhig und locker
und dann hast du da die bösen Dominas um dich rumsitzen und du bist da entspannt
und die können dir androhen, was sie wollen, du bist da ja, mach doch.
Peter
Ja,
Sebastian
Du bist da entspannt, der Peter, der macht das und dann machen die irgendwas
Böses und so und dann zehn Minuten später sitzt du wieder da völlig entspannt im
Zweifel mit einem Tee in der Hand.
Peter
das stimmt.
Ja,
Sebastian
Und oh ja, war schon schön, was wir jetzt hatten. Also ich finde diese Art,
nicht dieses, wie soll ich das sagen, dieses dienende Kriecherische, sondern
dieses, wir machen hier schöne Sachen und das macht mir Spaß.
Peter
genau.
Sebastian
Und dann sollen sie mich mal verwöhnen und wenn sie auch noch dabei Spaß haben,
ist doch super.
Peter
Ja, das Kriecherische ist sicherlich nicht meins, aber
dient schon, auch schon beim Massieren natürlich.
Sebastian
finde ich so schön entspannt.
Wollen wir noch mal kurz zum Thema Massieren noch mal kurz was dazu sagen. Wir
haben ja jetzt eben den, ich sag mal, den Berufsprofi-Masseur gehört.
Peter
Ja,
Sebastian
machst das ja ein bisschen anders.
Peter
natürlich.
Ja, bei mir ist es auch, natürlich, weil es mir Spaß macht.
Ja, es ist halt auch eine komische Sache. Das wurde dann bei einer
Femdom-Party von mir verlangt, sage ich mal, Füße massieren. Das habe ich dann
zum ersten Mal gemacht. Aber das war wie eine Erweckung. Also als ich das
gemacht habe, habe ich gedacht, oh ja, ich habe gleich die Augen irgendwie
zugemacht, habe mich da reingefühlt in diesen Fuß und habe den ertastet, erfühlt
und die Frau hat dann gleich gesagt, Mensch, du machst das aber gut, du hast da
ja schon viel Erfahrung drin. Wie gesagt, ich habe es zum ersten Mal gemacht,
aber es war, als hätte ich es, auch für mich selbst hat sich gleich das so
angefühlt, als hätte ich das schon immer gemacht und ich fühle mich da rein.
Nein, ich denke da auch nicht bei. Ich kann dabei selber entspannen. Ich fühle
einfach nur noch und es findet irgendwas im Kopf statt, was ich gar
nicht bewusst mache, wo ich irgendwas spüre, was da
ist an dem Fuß vielleicht, wo irgendwelche Genubbel sind, wo
irgendwas... Und dann machen die Hände plötzlich irgendwas und
geht von alleine. Und ich denke, was ist das ein Ding?
Und ich entspanne da selbst.
Sebastian
einfach
Peter
Das ist wie meditieren irgendwie.
Sebastian
Okay, das finde ich ja spannend. Das ist ja auch Kontakt und das passt ja auch
so ein bisschen zu der Position. Du sitzt ja meistens eher unten dann.
Wäre ja auch komisch, wenn sie auf den Boden liegt und ihren Fuß da hochhalten
muss, damit du massieren kannst.
Peter
beim Füßchenmassieren liege ich am liebsten auch wirklich irgendwie so unter ihr
Bein ein bisschen angewinkelt, dann kann sie die auf den Beinen ablegen und auch
selbst möglichst entspannt liegen, sodass es alles eine total entspannte
Geschichte ist und dann kann ich da den Fuß abtasten und mich da hineinfühlen
und das ist einfach herrlich. Also das kann ich auch ewig. Das
genieße ich voll Kanne.
Sebastian
Ja, das ist jetzt, muss ich gestehen, das ist nicht so meins. Also wenn ich da
so wie das Füßchen in der Hand habe, dann ist eher so dieser Drang, da auch mal
richtig drücken, damit es mit einer Aua kommt.
bin da einfach nicht, das ist ein bisschen
Ja, das ist aber so ein, das ist ja schon häufiger, sag ich mal.
Woher kommt das? Ist das die Position am Boden oder dieses Verwöhnen oder
was ist da so der Punkt, wo du sagst, oder vielleicht ist das auch ein
Türöffner. Jeder weiß, also den ich kenne, Peter, jeder weiß, Peter massiert
super, das muss man mit sich machen lassen, das fühlt sich gut an,
Peter
das auch.
Ja, das ist da natürlich auch mit bei. Das ist aber nicht der Grund. Also ich
glaube, es wird auch mir reflektiert von den Frauen, dass sie eben spüren, dass
ich wirklich das Massieren echt mag, dass ich es gerne mag. Deswegen können das
viele Frauen auch überhaupt nur annehmen von mir.
Und wenn du jetzt massieren würdest mit einem Hintergedanken, dann käme das
überhaupt nicht so an.
Ich lehne auch ab, dass eine Frau dann sagt, Mensch,
das war toll, was kann ich dir jetzt Gutes tun? Dann sage ich, nee, musst du
nicht. Das Massieren selber macht mir so einen Spaß.
Ich habe das selbst genossen, brauchst nichts machen jetzt.
Sebastian
Okay. Ja, das muss man, glaube ich, auch gesehen haben. Ich sehe gerade, ich
schiele die Linse doch gerade mal auf den Chat, der ist relativ ruhig gerade,
da kann ich dann doch mal einen Blick drauf werfen. von Cosketus schreibt,
Peter, am Boden beim Füße massieren ist einer meiner ersten Eindrücke vom Stammi
gewesen.
Und ja,
ja, ist okay. Und das ist so, das wirkt auch gar nicht komisch oder so.
Also du hast offenbar so eine Ausstrahlung, dass du das mit erhobenem Kopf
machen kannst. Finde ich sehr, sehr schön.
Peter
Ja, das ist so. Das wird auch irgendwo mir oft so gesagt.
Also viele sagen dann halt, ja, da sehe ich dann welche, so Fußfetischisten oder
die sind wirklich, die da rumkriechen oder so. Aber wenn ich da liege, sieht das
nie aus wie irgendeiner, der da kriechend wäre oder so.
Alleine die Optik wohl scheinbar schon nicht.
Sebastian
Ja, man muss wohl, man muss das einfach gesehen haben. Aber die Chancen werden
ja in Zukunft ganz gut stehen, dich mal irgendwo wieder auf einer Party zu
sehen. den dann,
Peter, ja,
Peter
Aber ich liebe das halt auch einfach. Also das kann ich nicht anders sagen. Das
ist eine Form von Liebe an dem, was ich da tue.
Sebastian
wenn man das erstmal rausgefunden hat, was man mag und dann macht man es auch
noch, dann ist doch, dann passt das doch, ne?
Peter
Ja, das passte sofort. Das war gleich wie so ein Wow, das ist es.
Sebastian
Lieber Peter, ich gucke auf die Uhr, ich gucke immer auf die Uhr, aber heute
sagt sie mir ganz besonders, ich habe hier ausgedehnte Gespräche geführt.
Ich würde tatsächlich jetzt so ein bisschen zum Ende kommen wollen mit dir.
Wenn du nicht noch was hast, wo du sagst, oh, da müssen wir ganz dringend noch
drüber reden heute. Ich
Peter
Eigentlich vielleicht noch eine ganz kleine Ergänzung beim Trampling. Du hattest
das irgendwie beim Vorgespräch schon mal gefragt mit Nase und so. Wir hatten
Hände als Besonderes, hatte ich schon mal genannt. Das Gesicht ist natürlich
auch was ganz Besonderes. Da hast du ja auch ganz viele Extranerven
an den Wangen, Lippen und an die Nase, auch der Geruch. Also
es gibt auch viele, die wirklich total gerne Trampling direkt mitten auf dem
Gesicht mögen.
Sebastian
schiebe nochmal ganz kurz ein, ich habe vergessen, den Chat mal zu fragen, ob er
noch Fragen an dich hat, also bitte jetzt, zackig, habt ihr das nämlich selber
völlig vergessen, lass mal überlegen, Trampling und Gesicht, das stellt man sich
aber nicht drauf.
Peter
Und viel, doch,
das geht gut.
Ist ein bisschen heikel an den Zähnen nur. Der Rest ist eigentlich überhaupt gar
kein großes Problem.
Sebastian
Echt?
Peter
Der Kopf ist das Stabilste so ziemlich an unserem Körper. also die stabilsten
Knochen sind die größte über den Augen, das ist so das Dickste, was wir haben und
das stabilste halt auch um die augen zu schützen sicherlich von der evolution
her also da geht so schnell nichts kaputt
Sebastian
Da steht jemand dann auf deinem Gesicht, auf deinem Kopf.
Peter
ja das ist die intensivste wahrnehmung
er war sozusagen zu sagen.
Sebastian
Druckkopf.
das glaube ich. Da siehst du, da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, dass
das geht, weil normalerweise, ne, bei ganz vielen Sachen ist halt das Gesicht,
spart man einfach aus.
Okay. Hm. Und das funktioniert? Und wie ist das vom Gefühl her? Also kriegst du
da nicht fürchterlich, ich sag mal so Druckkopfschmerz oder sowas?
Peter
Nee, gar nicht. Also ich nicht.
Auf den Augen hast du es ein bisschen. Und wie gesagt, die Zähne, also die
Lippen auf den Zähnen, das ist so teilweise ein bisschen
unangenehm.
Aber je nachdem, wenn die Frau das so ein bisschen verteilt, ist das okay. Und
ich habe auch
glücklicherweise so eine Nase, die kann man so ein bisschen platt drücken.
Also ich bin da jetzt nicht mit so einer
großen, üppigen Nase ausgestattet, da geht es sicherlich nicht. Die wird
wahrscheinlich dann eher wegbrechen.
Aber bei mir geht das gut.
ich mag das sehr.
Sebastian
ich merke schon, also ich lerne nicht aus, das ist ja das, was an dem Podcast,
was mir immer so unglaublich viel Spaß macht, dass immer was Neues kommt und ich
meine, ich beschäftige mich jetzt seit anderthalb Jahren intensiv damit, mit was
geht, wie machen Leute irgendwas und ich finde immer noch keinen Menschen, wo
ich sagen würde, ja, wusste ich alles schon, ne?
Peter
Nein.
Sebastian
Und da habe ich alles auch schon, habe ich genau alles betrachtet. Ich glaube,
vor zehn Jahren als junger Dom oder so in die Szene reinmarschiert, da habe ich
gedacht, ich habe mehr Ahnung, als ich jetzt habe. Und ich merke immer wieder,
meine Ahnung wird offenbar immer weniger. Das ist ja fürchterlich.
Peter
Das ist das. Je mehr man weiß,
Sebastian
werde immer blöder. Oder,
Peter
umso mehr weiß man, dass man fast nichts weiß.
Das kennen wir doch.
Sebastian
habe hier eine Frage von Schmutzi.
Wer künstliche Beißerchen hat, kann beim Gesichtstrampling sich mehr
entspannen, weil Zähne ja eh nicht da sind, die man kaputt machen kann.
Peter
Ja, das könnte ich mir gut vorstellen. Dann nimmt sie vielleicht vorher sogar
raus oder so. Dann tut es auch nicht so weh an den Lippen.
Sebastian
ist tatsächlich eine spannende Frage. Was geht dann, ne?
Kann ich nicht beurteilen. Da müssen wir auch mal einen Zahnarzt hier haben. Das
fände ich aber auch spannend.
Wenn der Nachfeierabend mit Sobi in seiner Praxis spielt.
Peter
Also ich habe aber noch nie gehört, dass da auch was bei passiert ist beim Kopf
oder beim Gesicht.
Also ich kenne ja nun wirklich viele vom Trampling über die vielen Jahre.
Klar haben halt einige gesagt, die Lippen, okay. Und manchmal ist es auch so,
wenn das wirklich sehr scharfe Zähne sind vorne und die Lippen so reingedrückt
werden, dass das mal anfängt zu bluten vielleicht, die Lippen. Das ist
vorgekommen. Aber dass da jemand echte Probleme hatte, sonst mit dem Kopf,
nö.
Rippen ist natürlich eher was.
Sebastian
Ja, die knacksen eher weg, ne?
Gut, aber was dann alles passieren kann und schief gehen kann, wenn man das
jetzt noch hören möchte, dann hört man einfach in die letzte Folge vom letzten
Freitag rein, da hast du ja angerufen,
Peter
Also ich
Sebastian
Gesundheit und
ich
weiß gar nicht, ob man das
Niesen hier überhaupt gehört hat, aber Gesundheit muss sein.
Peter
habe es gehört.
Sebastian
Du hast es gehört, dann hat es jeder gehört, alles klar.
Passiert.
Ja, noch eine Anregung von Joachim, Peter, wäre so ein Zahnschutz, den man bei
Boxen benutzt, nicht eine Option?
Peter
ja auf jeden fall ist das ich hab ja ich mache ja auch kampf sport und andere
dinge und habe ja auch so ein zahnschutz und du hast auf jeden fall die kante
von den zähnen nicht mehr wo die wo die oberlippe dann so drauf drückt eventuell
das ist dann gepolstert halt.
Sebastian
Ja, so, ich würde sagen, wie gesagt, die Uhr, die Uhr, die Uhr, das ist immer
das gleiche Spiel mit der Uhr.
Du hast dir Musik gewünscht und wir hatten ja eben was von Bela und dann hast du
dir was gewünscht, das konnte ich nicht beschaffen, keine Chance, ich habe
überall gesucht, es gab nur dieses YouTube-Video, aber ich muss die Dinger immer
käuflich erwerben und keine Chance.
Peter
schade. Wäre schön gewesen.
Sebastian
Und dann hast du mir eine Alternative angeboten, nämlich den Schunder-Song von
den Ärzten. Und das finde ich ja schon mal klasse, den mag ich nämlich. Und ich
habe eine sehr schöne Live-Version für dich rausgesucht.
Peter
Danke dir.
Sebastian
Ja, komm mal gucken, ob du das auch genießen kannst.
Ich werde mich jetzt erst von dir verabschieden, mache dann hier mal eine kleine
Mini-Ankündigung noch und dann spiele ich die Musik ein. Das heißt, Peter,
vielen, vielen, vielen Dank, dass du hier einfach so offen erzählt hast und wir
haben doch jetzt einige Themen, die wir jetzt hatten und wir müssen uns wirklich
mal richtig zusammensetzen und dann
arbeiten wir alles auf im Detail.
Peter
Ja, alles wird nicht gehen. Dafür bin ich zu lange dabei. Aber die schönsten
Sachen.
Sebastian
Im Zweifel nehme ich auch acht Stunden auf, das ist kein Problem.
Peter
Okay, schönen Abend.
Sebastian
klar. Ich wünsche dir einen schönen Abend. Mach's gut. Tschüss.
Peter
Tschüss. Hallo
Sebastian
So, das war der Peter und ich wollte das letzte Woche wirklich nicht stehen
lassen, dass man hier im Podcast von Trampling nur hört, wenn etwas passiert, da
gibt es eben auch andere Sachen. So, ich werde jetzt gleich Musik spielen,
vorher aber noch den Aufruf an euch, wer heute etwas erzählen möchte und zwar
wirklich mir ist egal was. Also habt ihr irgendwas erlebt, habt ihr irgendwas
nicht erleben können, wollt ihr irgendwas machen, seid ihr neu dabei und habt
überhaupt noch keine große Vorstellung, was ihr wollt, macht ihr das schon seit
40 Jahren und habt irgendwie was voll krasses erlebt? erlebt. Ich nehme alles
und unterhalte mich wirklich gerne über alles. Ich gebe euch mal die Nummer,
unter der man mich hier einfach anrufen kann. Und solange hier Musik läuft,
kriegt man auch erstmal nur mich ans Telefon tatsächlich. Dann kann man erstmal
ein, zwei Minuten ein bisschen sich eingrooven und dann geht's los. Da muss man
also wirklich gar keine Angst zu haben. Und die Nummer lautet 051. Die tippe ich
jetzt natürlich wie immer auch nochmal in den Chat ein. Und zwar während ich
rede. Das kriege ich offenbar sogar ganz gut hin. Und da bin ich gespannt, ob
heute jemand anruft und worum es denn gehen wird. Da bin ich wirklich sehr
gespannt. Und jetzt spiele ich erst mal den Schunder-Song.
So, und da bin ich auch wieder und ja, ich habe gerade Hannover gehört. Das ist
unglaublich. Ich habe es geschafft, diese Live-Aufnahme zu kriegen. Ja, ich bin
wieder da und es hat jemand angerufen und wir bleiben thematisch bei Peter. Ich
finde das großartig.
Hallo Katrin.
Katrin
Sebastian.
Sebastian
Ja, an dich habe ich eben schon fast gedacht und dachte mir, oh, wäre schön,
wenn sie mir anrufen würde und erzählen würde und Und als wäre es, ja, als hätte
ich dir das befohlen, sage ich mal, hast du auch angerufen, finde ich toll.
Katrin
war Gedankenübertragung.
Sebastian
Ja, so ein bisschen, ne?
Ja, raten wir mal, worüber möchtest du sprechen?
Katrin
Über Trampling.
Sebastian
Über Trampling, da, so eine Überraschung, sehr gut. Wir machen hier den
Trampling-Abend draus heute.
Okay.
Katrin
Ja, also wir haben ja gerade den lieben Peter gehört und ich bin tatsächlich
schon des Öfteren mal auf ihm herumgelaufen. Auf
einer Party, letztes Jahr zum Beispiel. Also
Sebastian
Und ich meine, du hast mir mal irgendwann auf dem, irgendwann hast du mir mal
erzählt, Oh, ich bin über jemanden drüber gelaufen das erste Mal und das war
total cool und spannend und du warst total begeistert und ehrlich gesagt konnte
ich das gar nicht so nachvollziehen.
Erklär es mir nochmal.
Katrin
Peter war tatsächlich nicht der Erste, aber ich hatte letztes Jahr
jemanden kennengelernt, der einen Fetisch hatte und
der war absoluter Trampling-Begeisterter. Und ich kannte das vorher
nicht, also ich hatte da auch keine Berührung mit, so gar nicht.
Und fand das aber spannend und habe gesagt, ja, können wir ja mal ausprobieren.
Du musst mir aber sagen, wie das funktioniert, weil ich hatte ja keine Ahnung.
und brauchte da halt auch dann ein bisschen Anleitung von ihm, damit ich einfach
nichts kaputt mache
beziehungsweise worauf man halt dann achtet, wenn man halt über einen Menschen
halt drüber läuft.
Aber derjenige hat mir das echt gut erklärt und hat auch gesagt,
nein, ich sag dir sofort Bescheid, wenn irgendwas komisch ist oder wenn sich
irgendwas doof anfühlt, ist es überhaupt gar kein Problem. Und für mich war
dann der Reiz, also was sich für mich als aktiven Partner absolut
gut angefühlt hat, ist diese Emotionen im Gesicht des anderen
so zu sehen. Also ich mache etwas mit meinem Körper, also baue halt Druck
auf und füge halt auch mitunter Schmerzen zu
und kann die Reaktion und die Emotionen direkt im Gesicht ablesen. Das wäre
toll gewesen. Nein.
Sebastian
Ja, okay.
Ist das denn so einfach? Man steigt da über jemanden drüber und dann ist es gut.
Also ich meine, was
Katrin
Das ist gar nicht einfach.
Sebastian
macht das denn so kompliziert?
Katrin
Also du brauchst halt erst mal, so wie das Peter halt auch gesagt hat, du
brauchst auf jeden Fall einen festen Stand.
Natürlich machst du es erst mal barfuß oder halt nur in Strümpfen,
um halt einfach ein besseres Gefühl halt für die Füße zu bekommen. Also weil der
menschliche Körper gibt dann ja nach.
Und also man hat halt auch immer
etwas, woran man sich halt festhalten kann. Also am besten irgendwie einen Tisch
oder einen Schrank
oder eine Fensterbank oder was auch immer, dass derjenige halt auf einer Matte
liegt. Und man kann sich dann halt auf jeden Fall festhalten und abstützen,
damit man halt nicht, ich sag mal,
ja, eine ungeschickte Bewegung macht und dann denjenigen halt doch irgendwie
verletzt.
Ja,
Sebastian
Ja, das ist das so, der Nervenkitzel dabei, dass man jetzt was macht, was
verletzen kann.
Katrin
vielleicht schon. Das würde ich schon sagen, also was
Peter vorhin gesagt hat, dass man zum Beispiel auch hochspringt, also das habe
ich auch gemacht schon.
Das war eine sehr intensive Erfahrung,
die
Reaktion dann halt im Gesicht desjenigen zu sehen, was halt passiert, wenn ich
hochspringe und wieder aufkomme.
Das ist schön. Und auch so dieses, dann halt so
die Haut bewegt sich
unter den Füßen, also des anderen, also sehr intim.
Sebastian
Ja, okay.
Katrin
Und ja,
Sebastian
Das ist, finde ich gerade schön, einfach mal auch die andere Perspektive
jetzt dabei zu haben.
Dass man es einfach auch mal von beiden Seiten tatsächlich auch mal in einer
Sendung hört. Das finde ich gerade wirklich
ja, finde ich gut.
Aber wenn jetzt, wie kommt man denn dazu? Sagt der mir, kannst du mal über mich
mich drüberlaufen oder ist das von dir ausgegangen oder also wo kommt der Impuls
dafür her?
Katrin
also der Impuls kam halt letztes Jahr durch den einen Menschen, den ich da
kennengelernt hatte, der halt mich da überhaupt drauf gebracht hat.
Und der das halt eigentlich auf jeder Party macht, wo er da so hingeht und
Peter ja auch und dann haben wir uns quasi letztes Jahr auf einer Party gesehen
und dann lagen da auf einmal halt unter anderem Peter und halt noch jemand
anders auf dem Boden
und haben halt gesagt, ja Ladies, wenn ihr möchtet, beziehungsweise hier Ladies
haben gesagt, wir möchten jetzt gerne Trampling machen, ihr legt euch jetzt da
hin und dann lagen da zwei Männer und wir Ladies sind halt immer über die drüber
gelaufen.
Auch auch mit mehreren.
Und das ist halt auch gleichzeitig, genau.
Sebastian
Okay, gleichzeitig oder
Katrin
Also gleichzeitig teilweise,
dass wir zu drei Frauen auf Peter drauf waren und auf dem
anderen.
Sebastian
versuche mir das gerade so ein bisschen vorzustellen mit so ich versuche auf so
einer fest aufgeblasenen Luftmatratze rumzulaufen und das ist ja auch eine recht
wackelige Angelegenheit. Kann man das so ein bisschen vergleichen?
Katrin
Ja, doch, würde ich sagen. Oder vielleicht auch ein bisschen so wie ein
Wasserbett. So vielleicht auch, würde
ich sagen. Ja, weil der Körper halt nachgibt. Also
wir haben uns dann auch zum Beispiel mit den Frauen, dass wir uns halt
gegenseitig festgehalten haben und uns dann halt gegenseitig halt dann auch
Support gegeben haben. Also wenn jetzt zum Beispiel eine
ein bisschen gemeiner sein wollte, zum Beispiel mit ihrem
Heel kratzen oder solche Dinge, dass man sich dann halt
gegenseitig festgehalten hat, damit sie halt einen besseren Stand hat. Also es
ist einfach ein sehr schönes Zusammenspiel dann auch untereinander, auch unter
den Frauen. Genau.
Sebastian
Oh, das muss ich mal erwähnen. Also das ist tatsächlich etwas, das sehe ich bei
Männern eher nie, bei Mädels aber häufiger. Dieses dieses
gemeinschaftliche Spielen. Also mehrere
Femdoms spielen gemeinsam an
ihrem Objekt herum oder helfen sich gegenseitig, damit sie das können. Das ist
so eine Art Kooperatives. Das sehe ich da häufiger tatsächlich.
Katrin
Also da kann ich zum Beispiel auch eine Geschichte zu erzählen. Also Peter war
der Erste und bis jetzt auch der Einzige, ja doch nicht
der Erste, auf dem ich wirklich halt auch meine High Heels
anhatte.
und da hat dann, während wir das gemacht haben, eine andere Femdom,
die halt auf dem Boden stand, mich festgehalten, also wirklich
richtig an den Armen festgehalten und mich gestützt und ich konnte mich halt auf
sie aufstützen,
damit halt nicht einfach dieses ganze Gewicht von dem Pfennigabsatz
sofort drauf ist, Weil das ist ja auch, das haben wir ja in der letzten Folge so
gehört, auch einfach gefährlich.
Und dadurch, dass sie mich halt abgestützt hat, konnte ich das halt dosieren.
Also diese Kraft, die halt dann in dem Heel ist und in dem Absatz ist,
so
dosieren, dass es halt immer ein bisschen mehr weh tut. Und dann tut es mehr weh
und dann tut es vielleicht ganz doll weh und dann nehme ich es mal wieder weg.
Sebastian
hast du die leuchtenden Augen. Ich höre sie schon wieder.
Okay.
Ja, also hätte ich jetzt gar nicht gedacht, dass wir, ja, das
nimmt man halt so wahr. Und dann gibt es da irgendwelche Online-Foren und es
gibt da Videos und es gibt Leute, die das machen und überhaupt. Und wieso geht
das an mir vorbei? Die Frage ist jetzt, möchte ich auf Subi rumlaufen?
Ich weiß es nicht.
Mal gucken. Also, wobei, ich kenne das auch, wenn sie auf dem Boden liegt und
dann mit den guten Schuhen dann mal irgendwie die auf den Rücken stellen oder so
und sie ein bisschen zu Boden drücken.
Katrin
ich glaube,
Sebastian
Aber das ist was anderes. Also, ich würde nie auf die Idee kommen, ein ganzes
Gewicht auf einen Menschen da drauf zu packen.
Katrin
dass es tatsächlich echt so ist, dass sich Männer auf Frauen draufstellen, das
habe ich so auch noch nicht gehört einfach.
Sebastian
Ja,
Katrin
Wobei ich auch sagen muss, also was für mich persönlich ist es viel
schöner,
auf der Vorderseite rumzulaufen oder auf der Vorderseite desjenigen Trampling zu
machen, weil es für mich persönlich bringt es mir überhaupt nichts, auf dem
Rücken rumzulaufen, weil dann kann ich nicht das Gesicht von demjenigen sehen.
Sebastian
ach so, ja, das Augenkontakt dann da, ne?
Katrin
Das ist nur halb, das ist, ja, und ja, es ist genau, es ist kein
Augenkontakt da und es ist keine, also ich bekomme nicht die unmittelbare
Reaktion für das, was ich halt mache. Also wenn da jemand halt einfach auf den
Bauch liegt und ich so ein bisschen auf seinem Rücken oder dem Po rumlaufe, ja,
das ist nett. Das ist dann vielleicht auch ein bisschen Massage für denjenigen
und man kann dabei ja auch gemein sein. Aber wenn ich nur das machen würde,
würde es mir nichts geben, weil ich mag das,
dass ich sein Gesicht dabei sehen kann.
Sebastian
Ja, da ist wieder der Reaktionsfetischismus, ne?
Katrin
Ja, auf jeden Fall.
Sebastian
Wobei, ne, ob er lächelt, grinst oder ein schmerzverzerrtes Gesicht hat, im
Grunde ändert das ja nichts an dem, was du tust, weil sowohl das eine als das
andere ist ja in Ordnung, ne? ne?
Katrin
Also wir können auch mal auf Peter zurückkommen. Also dieses Grinsen von Peter
in seinem Gesicht, das ist schon enorm. Also wie er halt einfach diese Sachen,
die man mit ihm tut, so genießt. Und
das, was er halt auch gesagt hat über die Carmen Rivera,
dass die ihm gesagt hat, lacht er immer noch und das gibt's doch nicht. Und
dann macht er dann endlich mal das schmerzverzerrte Das kann ich genau so
bestätigen, weil dass Peter mal ein schmerzverzerrtes Gesicht
macht, habe ich noch nicht erlebt. Und das kann einen tatsächlich, man
entwickelt ja auch als Femdom einen gewissen Ehrgeiz,
das kann einen schon ehrgeizig machen, wenn man da
überhaupt gar keinen, jetzt
reicht es eigentlich, mal rauskriegt. Ja,
Sebastian
Also da ist dann, da fehlt dir dann ein, so ein gelangweilter Blick
wahrscheinlich, der macht dich wahrscheinlich irre, ne?
Ähm,
Katrin
aber ich glaube, das würde Peter nie einfallen. Also Peter würde zum Beispiel
nie gelangweilt dabei schauen. Er lächelt halt, es macht ihm halt Spaß.
Spaß. Das
Sebastian
Schmutzi schreibt gerade im Chat was,
wahrscheinlich dazu, dass ich auf dem Podcastsubbie stehe. Sie liegt entspannt
auf dem Rücken, setzt dich auf ihren Brustkorb mit verschränktem Bein und
genießt ihren Gesichtsausdruck. Jetzt muss ich dazu sagen, soweit würde ich gar
nicht kommen, denn das Podcastsubbie empfiehlt, dass man es doch eher treten
sollte, als dass man sich draufsetzt. So, ich hab, das ist ja,
Katrin
wäre tatsächlich auch nochmal so eine Geschichte, also, wo ich, was ich noch nie
gemacht habe, wo ich aber
schon mal Bock drauf hätte, so jemanden zusammentreten.
Wobei das auch wieder so eine Geschichte ist, wo ich dann auch ein echtes
Sicherheitsempfinden habe, dass ich da bloß nichts kaputt mache. Oh
Sebastian
ja, also das ist nochmal was, ich hab das mal auf einer Party erlebt, das
das war interessant, da waren auch zwei am Spielen, so quer durch diesen ganzen
Spielbereich und sie krabbelte über den Boden und er trat sie immer so ein
bisschen so an die Seite, also dass sie halt so,
ja, ne, dass sie im Endeffekt auf dem Rücken landet Und ja, das haben die beiden
wohl schon sehr lang und sehr viel gemacht und das hatte so eine ganz eigene
Dynamik tatsächlich. Also ich kann nicht behaupten, dass das irgendwie
schrecklich ausgesehen hat. Das war schon irgendwie heftig, aber irgendwie,
die waren beide dabei gut drauf und ich habe leider dann die beiden danach nicht
mehr gesehen. Das hätte ich da mal ein bisschen nachgefragt. Vielleicht hören
die beiden das ja hier, dann können sie ja mal hier anrufen.
Das war, ja, das war schon spannend, weil das gehörte auch nicht zu meinem
Repertoire, sage ich mal, aber man kann fast alles erotisieren, wenn man es
irgendwie mit ein bisschen Verstand macht, habe ich das Gefühl.
Katrin
ja.
Sebastian
Ja. Meinst du, ich sollte es wagen, heute noch auf mehr Anrufer zu hoffen?
Katrin
Ja klar.
Sebastian
Ja, klar, sagst du hier, ne?
Katrin
Ja klar.
Sebastian
Ja, ich habe so ein bisschen den Eindruck, wir haben ja jetzt schon ganz viele
dabei gehabt und dann auch noch ein zweites Mal dabei und ich habe so ein
bisschen manchmal das Gefühl, da traut sich der eine oder andere nicht, weil,
ne, ist ja auch ein bisschen komisch dann.
Also ich,
Katrin
also ich Ich hatte tatsächlich auch erst Bedenken, ich war ja jetzt auch schon
in einer deiner Live-Sendungen und jetzt nochmal anrufen und hm, aber
das Thema hat jetzt gepasst. Von daher rufe ich gerne an.
Sebastian
also das Thema passt und es ist auch, egal was man hier sagt, das ist nicht
unbedingt für die Ewigkeit, also wenn man sich hier wirklich mal um Kopf und
Kragen redet, ich bin da durchaus bereit, nochmal im Schnitt ein bisschen Hand
anzulegen und dann hören es eben nur die Menschen, die eben wirklich live mit
dabei sind, ne.
da muss man ein bisschen gucken und es gibt ja auch was zu gewinnen und da muss
man ein bisschen schauen.
Da bin ich gerade nicht so sicher, ob dieses Call-In, ob ich da nicht im Prinzip
alles schon mal dabei hatte und ob mir dann einfach irgendwann die Leute
ausgehen. Das werde ich in den nächsten Wochen einfach sehen und da muss ich
einfach mal Experimente machen.
Solange das gut klappt, bin ich da ja auch gut dafür und selbst wenn niemand
anruft, ganz ehrlich, das ist überhaupt nicht schlimm, denn ich habe ja auch mal
Gäste.
Katrin, aber weil du ja so eine treue Hörerin bist diese, was ich am Anfang
erzählt habe, du hast es mitbekommen was ich jetzt so in den nächsten Wochen und
Monaten vorhabe
Katrin
Ja, das
Sebastian
das eine brauchbare Idee in deinen Ohren
Katrin
ist eine sehr brauchbare Idee. Also ich finde es gut, wenn du den Tag
verschiebst, weil ich selber merke jetzt auch, Auch, dass
es manchmal gar nicht mehr so leicht ist, jedes Mal live zuzuhören, weil eben
der Alltag wieder Einzug hält. Und weil man wieder
auch Sachen draußen machen kann oder sich halt gegebenenfalls auch mal
mit Freunden treffen kann. Das geht ja jetzt alles so wieder. Dementsprechend
finde ich es gut, wenn du den Freitagabend auf den Donnerstag verschiebst. Ich
glaube schon, dass dir das helfen wird.
Sebastian
ja, das ist immer so eine Entscheidung aber der Donnerstag hat sich so als der
Tag also wir haben den Kalender angeguckt und haben festgestellt, ja Donnerstag
ist noch der Tag, wo ich am ehesten sagen kann, dass es mit einer hohen Quote
funktionieren wird, auch bei uns was so das Familienleben angeht, da
muss man tatsächlich immer so ein bisschen gucken, also kein Tag ist perfekt und
zudem können alle, auf der anderen Seite gibt es natürlich das Ding hinterher im
Podcast-Feed und ja, also Freitag ist immer so, da kommt immer irgendwas
dazwischen und wenn man irgendwie wegfährt übers Wochenende oder so, dann fährt
man natürlich auch freitags los und dann würde das natürlich immer ersatzlos
ausfallen, Nein, das fände ich ja auch blöd.
Katrin
Genau.
Nein, also ich denke schon, es ist auf jeden Fall gut auch mit dem, wenn du
sagst, ja, die Leute können dann noch mal Feedback geben.
Also zu den festen oder zu den,
wie auch immer du es nennen wirst, zu den fest aufgenommenen Folgen
noch mal Feedback geben oder noch mal was loswerden oder vielleicht noch mal
mehr Fragen anstellen.
Sebastian
Ja, man muss aber ein bisschen gucken, weil ich würde auch gerne an den
Live-Sendungen festhalten, weil das ist so ein wunderschönes Experimentierfeld,
wo ich auch mal sagen kann, so, wir holen jetzt vier Leute gleichzeitig ans
Telefon.
Ich empfand das als unglaubliches Chaos, aber das Feedback hinterher war so,
ach, das war wie Stammtisch.
Und das ist dann auch für mich immer total spannend, wenn man einfach mal ein
bisschen rumprobieren kann, neue Sachen austesten kann Und dann funktionieren
manche Dinge super, manche funktionieren gar nicht.
Das macht dann einfach schon Spaß. Und manchmal bleibt auch was übrig.
Katrin
Ja.
Sebastian
Also ich muss mal gucken. Ich werde, glaube ich, mal ein bisschen Hörerfeedback
einsammeln zum Thema Donnerstag, weil der gefällt mir wirklich am besten bisher.
und da muss ich einfach mal hier bei Twitter und Instagram und so einfach
mal Leute fragen, fragen, fragen und dann probiert man es einfach aus. Ich
überlege mir, ob man das vielleicht schon in zwei Wochen ausprobiert, dass man
dann sagt, okay, nächste Woche nochmal Freitag wegen der Verlässlichkeit und
danach auf den Donnerstag gehen. Ich glaube, ich muss die nächsten Tage mal
Marktforschung machen, ansonsten nehme auch jede E-Mail und sonst PM entgegen,
weil wäre natürlich auch blöd, wenn keiner mehr zuhören kann, weil er irgendwie
Donnerstag, weil Donnerstag alle was anderes zu tun haben. Ist ja auch blöd.
Oh, ja, so, was haben wir noch? Joachim hat noch was geschrieben. Ich hab dich
jetzt dran, du bleibst jetzt einfach in der Leitung. Sollte hier noch jemand
anrufen, der kann hier gleichzeitig mit dir übrigens in die Leitung rein. Ich
krieg das technisch hin.
Ja, Joachim
Joachim schreibt, würde gerne mal anrufen und mit mir sprechen, aber hat im
Vergleich zum letzten Mal noch nicht so viel zu erzählen, dass es sich lohnen
würde.
Das kann man dann später mal machen.
Ich glaube nie, dass es sich nicht lohnen würde.
Katrin
Oh, ich wüsste eine ganze
Menge über das, was über Achim sprechen könnte, was in den letzten Wochen
passiert ist. Das
Sebastian
Ja, dann mach ich doch jetzt hier ein Telefondate mit Joachim. nächste Woche
Freitag, alles klar. Und du hast jetzt die Aufgabe, Joachim zu überzeugen.
Katrin
kriege ich hin.
Sebastian
Oh Gott, nein, also ganz ehrlich, wer nicht mag, der mag nicht und niemand muss.
Und da muss man einfach schauen, wer Lust hat. Auf der anderen Seite, ich beiße
in der Regel nicht. Da muss schon viel passieren, dass ich dann anfange, komisch
zu werden.
Ich glaube, ich mache jetzt folgendes. Ich werde mich jetzt von dir
verabschieden, werde dann noch so ein bisschen organisatorisches hier
reinbringen, nochmal Musik spielen, gucke, ob dann dann in der Zwischenzeit noch
jemand anruft und ansonsten haben wir dann einfach einen schönen Freitagabend
gehabt oder es geht noch weiter.
Katrin
schauen wir mal.
Sebastian
Und bei dir bedanke ich mich, weil das passt dir jetzt einfach gerade gut mit
der ja, wie nennt man das denn jetzt? Die trampelnde Frau ist ja irgendwie ein
falscher Begriff.
Die Tramplerin, ja.
Katrin
oder? Ich weiß nicht, da so tief bin ich in der Szene tatsächlich noch nicht
drin. Ich habe festgestellt, dass ich das mag, aber ich kann also jetzt so mit
Fachbegriffen kann ich tatsächlich noch nicht glänzen. Da müssen wir Peter gleich
noch mal im Chat fragen. Was
Sebastian
Ja, er wusste es ja eben auch nicht genau, also suchen wir noch einen Begriff,
weil ich habe irgendwas auch gelesen im Vorbeifliegen, irgendwie Spaziergeherin
oder Spaziergängerin oder so, finde ich auch ganz schön.
Das klingt so so luftig, leicht, harmlos.
Katrin
ich gleich haben würde. oder ganz böse und sadistisch.
Sebastian
Ja, hängt vom
Vielleicht habe ich noch eine Anekdote.
Katrin
Genau.
Sebastian
Ich habe irgendwann mal, da konnte ich nachts nicht schlafen, habe irgendeine
blöde amerikanische Dokumentation gesehen. Und da hatten sie irgendwelche
Erfinder, die einen total tollen neuen Bodenbelag hergestellt haben und haben
den auch getestet und Belastungsprüfung und alles aus irgendeinem Naturmaterial.
Also alles super.
Dann haben sie es irgendwo verlegt und dann festgestellt, ja, alles geht super.
Super, du kannst Möbel draufstellen, mit dem Bürostuhl drauf rumfahren, aber
Pfennigabsätze, die machen es direkt kaputt. Also das ist nochmal eine ganz
andere Nummer.
Katrin
Das ist tatsächlich, also man muss auch tatsächlich echt aufpassen, wenn man zu
Freunden kommt, die halt irgendwie Echtholzparkett oder irgendwie sowas halt
haben, dann heißt das eigentlich immer Schuhe aus.
Sebastian
Also ganz ehrlich, der Boden gehört nicht mir, der ist gemietet. Wenn der da
Spuren kriegt, dann ist das so.
Katrin
Mach's
Sebastian
Und sonst müssen wir das mal wegschleifen irgendwann. So.
Vielen Dank nochmal. Ich werde mich jetzt wirklich von dir verabschieden. Schön,
dass du angerufen hast. Und dann gucke ich jetzt mal, wie das hier so
weitergeht.
Katrin
gut, Sebastian.
Sebastian
Mach's gut. Tschüss.
Katrin
Tschüss.
Sebastian
So, das war die Katrin. Ja, das passt doch gut. Also Also finde ich schön, wenn
das hier so sich so gegenseitig ergänzt. So und weil jetzt der Monat frisch
angefangen hat, ich mag natürlich auch die Unterstützer hier würdigen. Ich habe
ja schon am Anfang gesagt, was allein diese Live-Sendungen kosten.
Und das Schöne ist, es gibt Unterstützer und es gibt offenbar Menschen, die auch
dann so einen festen Dauerauftrag auf ihrem Konto haben, weil ich merke das
immer am Anfang des Monats, dass da so viele kleine Beträge dann innerhalb von
ein, zwei Tagen da so reinpoppen auf dem Konto. Und das finde ich total super
und natürlich wird das gewürdigt und das mache ich jetzt. Was haben wir denn?
Zuerst habe ich jemanden, der hat anonym was dagelassen. Und zwar, ich bekam
wirklich eine Mail von einer, wo ich den Absender jetzt auch nicht groß kenne,
mit einem Amazon-Gutscheincode. Das ist super. Das kann ich dann immer direkt in
Musik ummünzen und Equipment und so weiter. Das ist, glaube ich, die
anonymstmögliche Variante, den Podcast zu unterstützen. Und dann ist gekommen
was von Clemens. Supportbeitrag, Geld, Kaffee und Co. Von Tina kam etwas
ohne Kommentar. Von Von Thomas und Annett. Die schreiben Podcast, die Kunst der
Unvernunft. Jede Folge spannend und informativ. Da bedanke ich mich nochmal
extra für. Markus schreibt Unterstützung für den wunderbaren Podcast.
Sabine, Fördermittel für ein unbeschwertes Podcast aufnehmen jeglicher Art. Das
finde ich doch toll, wenn ich das so frei verwenden darf. Super.
Lukas ist auch noch dabei und schreibt Danke für die Inspiration. Der Peter für
unvernünftige Vielfacherei. und dann habe ich noch von Itchy und Scratchy einen
Dauerauftrag. Liebe Grüße. Ja, Dankeschön. Das waren die Unterstützer für diese
Woche
und nochmal, ohne euch würde das nicht gehen. Das wäre nicht möglich. So viel
Familienbudget könnte ich hier nicht abzweigen und danke, danke, danke an alle
Unterstützer, die das Projekt einfach immer weiter unterstützen und ja, ich
gucke, dass ich gut mit der Kohle haushalte. Auf der anderen Seite, wenn ich
jetzt so Sachen habe, wie ich möchte Musik spielen, ich kann Man kann es einfach
machen und muss jetzt hier nicht irgendwie wegen 2,50 Euro dann irgendwie
überlegen und rumknausern. Und das ist sehr schön, wenn man sich einfach dann
auch auf das Machen konzentrieren kann. So, ich sage nochmal die Nummer, die
05952, unter der kann man hier anrufen.
Und bevor ich jetzt hier noch was spiele, mag ich noch kurz was zum CSD sagen.
Wir hatten ja in Hannover den Online-CSD am Sonntag. Die haben da fürchterlich
mit der Technik gekämpft, da war ich ein bisschen schadenfroh, das gebe ich zu.
Aber auch der Beitrag von mir und dem Podcast sowie vom BDSM Hannover e.V., der
war da mit drin und das fand ich ganz schön. Das waren so fünf Minuten, wo auch
das da repräsentiert wurde und da hat man auch tatsächlich den Peter gesehen,
wie er auf der Wiese liegt und auch was sagt und das fand ich sehr, sehr schön
und natürlich er lag auf der Wiese. ist ja irgendwie klar, mag ich aber
erwähnen, also wir haben das geguckt tatsächlich und war gut, im nächsten Jahr
wäre es dann schön, wenn wir wieder einen richtigen CSD haben und da wäre es
dann schön, wenn ich dann auch dann dabei sein kann und da am Stand stehe, wo
man einfach zeigen kann, hier BDSM ist da, es existiert und es ist bunt und dann
gucken wir mal. Okay, so was spiele ich denn jetzt? Ach hier, für Chess habe ich
noch was, Cheval heißt es, ich habe es noch nicht gehört und ja, dann gucken wir
mal, ob wir in drei Minuten hier Anrufe haben oder ob ob wir eine Abmoderation
machen. Bis gleich.
Ja, war das schön.
Das war gewöhnungsbedürftig, weil ich habe gerade auch tatsächlich einen Anrufer
in die Leitung reinbekommen und wir hören dann die Musik immer weiterhin, wenn
wir schon uns kennenlernen, recht laut im Hintergrund. Es war gar nicht so
leicht, das zu übertönen. Ich begrüße Conny aus Salzburg, hallo.
Conny
Hallo, hallo. Freut mich sehr, mal hier zu sein.
Sebastian
Ja, ich freue mich auch, denn wir haben ja auch vorher schon ein bisschen
gemailt
und ja, du hast mir schöne Sachen geschickt. Ich habe tatsächlich etwas von dir
ausgedruckt, hier unabgesprochen liegen. Also ich muss wirklich betonen, du hast
nicht vorher gesagt, dass du anrufst. Darüber sprechen wir gleich. Die Frage ist
nämlich, worüber sprechen wir? Was möchtest du von dir erzählen?
Conny
Ja, also wie gesagt, du hast mir schon die Wahl gestellt,
ob wir jetzt über meine neuen Erfahrungen sprechen, weil ich bin jetzt noch
nicht so lange in der Szene drinnen, also wirklich in der Szene drinnen, würde
ich sagen. Aber ich habe mich halt schon länger informiert und auch
schon seit längerer Zeit einfach gedacht, Ich dachte, ich könnte das Ganze
in meinem Beruf mit einwirken lassen und eine Dokumentation machen darüber,
über BDSM, weil es mich einfach selbst interessiert hat und ich mir gedacht
habe, es ist so ein spannendes Thema und es wird immer nur einseitig dargestellt
und ich wollte es eben mal divers darstellen und nicht nur
heteronorm, sondern einfach Diversität in das Thema reinbringen.
Sebastian
Also ich mache jetzt schon mal folgenden Vorschlag, wir reden auf jeden Fall
noch einmal, also das werden wir heute, kriegen wir das alles nicht unter, aber
diese Dokumentation, also du hast mir so ein Exposé dazu mal geschickt und
ich habe dir dann auch tatsächlich meine Meinung dazu geantwortet und du hast
diese Antwort von mir noch nicht gelesen, hast du mir eben noch erzählt. Das ist
großartig, weil das heißt, ich habe einen Spickzettel zufälligerweise
jetzt für dieses Gespräch.
Conny
Keine Ahnung, ja.
Nee,
Sebastian
Es tut mir leid.
Also eine Dokumentation, erzähl mal, ist das Fernsehen, Ton, Radio,
um was geht es überhaupt?
Conny
es ist ein Dokumentarspielfilm, sprich das soll im Kino gezeigt werden und
irgendwann natürlich vielleicht auch in Streaming-Plattformen, aber vorwiegend
ist es einfach ein Kino-Dokumentarspielfilm und der stellt quasi
verschiedene Porträts vor von Menschen, die BDSM
ausleben. Eben so ein bisschen wie das visuelle Pendant zu dir.
Und es geht mir eben darum, nicht direkt in die Szene
reinzusteigen, sondern so ein bisschen den äußeren Blick beizubehalten, weil ich
doch immer finde, dass die Differenz, also quasi die Distanz zwischen wem, der
jetzt Vanilla ist und sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und jemand,
der was irgendwie 10 bis 30 Jahre in der Szene ist, einfach groß ist. Und von
dem her wollte ich so ein bisschen einen äußeren Blick darauf werfen und eben
die einzelnen Bereiche, also BDSM, an sich mal erklären. Also Bondage und
Submission, also diese einzelnen Definitionen. Und zu jeder Definition gibt es
halt ein Porträt und ein Interview. Und das soll halt auch ästhetisch sein. Und
also im Prinzip einfach auch ästhetisch wirken. Also ich
sehe einfach so viele Dokumentationen, die jetzt diesen
Dirty Look haben, die jetzt ein bisschen schmutziger sind einfach von der
Darstellung. Jetzt nicht irgendwie im Kontext, sondern wirklich, wie sie
dargestellt sind und immer so diesen verruchten, skandalösen Touch haben. Und
dann will die eben ein bisschen dieses Kink-Shaming ein bisschen auflösen.
Sebastian
Okay, jetzt haben
Conny
Das wäre so mein Ziel. Du
Sebastian
gibt es irgendwas in diesem Exposé, was ich nicht erwähnen darf? Und wenn ich es
doch versehentlich tue, dann fahr mir bitte einfach dazwischen. Ich darf alles
erwähnen.
Conny
darfst alles erwähnen, alles gut.
Sebastian
Okay, das Ding hat ja einen Namen und du sagst, das soll ja dieses Kink-Shaming
nicht haben, aber das Ding heißt I am Pervert.
Eine Spurensuche des Unmoralischen. Und ich habe das tatsächlich vor ein paar
Tagen gelesen. Ich gebe zu, nicht alles gelesen. Ich habe es an manchen Stellen
ein bisschen überflogen. Und ja, du hast ja so einen Twist da mit drin, dass du
sagst, okay, wir machen vier Stories, also vier Teile.
ähm, so ich hab es hoffentlich so richtig verstanden
ähm, über eben diese, diese, der Masochist Sadist, äh, D/s und,
oh was war der andere Teil ich bleib da mal durch,
Conny
Bondage, Shibari und so weiter.
Sebastian
diese vier Teile, die dann aber am Ende äh, zusammengeführt werden ne, also,
also wirklich Zeit also wenn das gerade im Kino kommt dann geht das ja nicht nur
10 Minuten, ne
Conny
Ja genau, das ist dann 90 Minuten lang. Also so ein normaler Spielfilm hat
meistens 90 plus Minuten. Und es wird eben die einzelnen
Themenbereiche. Natürlich hat Bondage auch Sadismus drinnen oder Masochismus
drinnen oder Dominanz. Also das kann man ja nicht einteilen im Grunde genommen.
Und irgendwann verstrickt sich das Ganze. Also wer zum Beispiel Babel gesehen
hat, das sind vier einzelne Teile und die Geschichte wird zum Schluss einfach
ein Ganzes. Und so soll es dann auch werden mit der Dokumentation. Also das ist
nicht losgelöst voneinander am Anfang schon, damit man ein bisschen einführt,
damit man erklärt, damit man mal reingeführt wird, wie bei einer Session quasi,
einfach mal eingeleitet wird in das Ganze und dann darf es ruhig zum Schluss
auch intensiver werden und auch irgendwie heftiger gespielt werden. So wie man
es irgendwie auch von einer Session, also zumindest wie ich jetzt von einer
Session kenne, ich kenne es noch nicht so lange, von der wir auch nicht
Sebastian
okay, ja genau, da, da seh ich jetzt genau diese, also erstmal müssen wir
festhalten, das ist noch nicht produziert oder entstanden.
Conny
produziert und entstanden sind. Und ich bin natürlich auch, also das darf man
natürlich vormerken, ich bin neu in der Szene und ich habe einen Außenblick
immer noch. Und ich habe jetzt irgendwie meine dritte Session hinter mir, das
heißt, ich bin ziemlich neu. Und mir geht es aber auch darum, natürlich
bilde ich nicht die Meinung einer Dokumentation, sonst wäre es keine
Dokumentation, sondern Spielfilm oder eine Reportage mit meiner Meinung. Und
das ist es nicht, sondern ich gehe mit einer Meinung rein in meine Dokumentation
und ich darf sie wie bei einer Bachelorarbeit, wie bei einer Masterarbeit immer
wieder verändern. Und ich darf Neues dazulernen und ich darf meine Meinung
komplett umkrempeln, also die Meinung darf komplett umkrempelt werden und
komplett in eine andere Richtung gehen nachher, sodass ich nachher, nach der
Dokumentation einfach mit einem neuen Weltbild dastehe. Und das ist ich und
vielleicht auch die Zuseher und so weiter. Und das ist eigentlich ein Ziel der
Dokumentation, dass man keine Meinung hat, sondern eher Fragestellung.
Fragestellung, genau.
Sebastian
Ja, aber jetzt muss ich mal fragen, wenn du mit so einem Exposé hingehst und
sagst, so finanziere mir das mal jemand. Das ist ja nicht gerade
Kriegt man das hin?
Conny
Aber es
Sebastian
Kriegt man sowas finanziert? Oder, also geht das überhaupt? Also ich meine,
Conny
geht tatsächlich, es geht zu finanzieren und man muss dann eben
anfangen, das Ganze mal so zu formulieren, dass es irgendwie nicht
BDSMler, also Vanilla-Leute auch verstehen.
Dann muss man versuchen, also es ist halt schwierig, man muss viel ansuchen, Man
muss viel Förderstellen ansuchen, die auch ein bisschen auf das
ansprechen, was du jetzt quasi als Inhalt hast. Es gibt zum Beispiel ganz viele
queere Förderstellen oder es gibt Förderstellen, die extra für
Themenbereiche sind, die im Mainstream nicht angesprochen werden. Das wird
auch reinfallen. Und da muss man einfach mal die Förderungen suchen, da muss man
Exposés und Treatments schreiben, da muss man Formulare ausfüllen, das ist sehr
bürokratisch, Kalkulationen aufstellen.
Sebastian
also pass auf, ich habe nämlich zu dem ganzen Ding, habe ich dir nämlich was
geschrieben.
Conny
Ja, mit der Kritik.
Sebastian
Und
ja genau, nein, also pass auf, mir ist aufgefallen, dass du tatsächlich da so
einen Rundumschlag planst, wo du auch ganz viele Ethnien drin hast und möglichst
alle Arten von sexuellen Identitäten, also von Trans von A bis Z,
alles mit drin. Und ich habe mir gesagt, also der Zuschauer, da entsteht
doch dann hinterher so ein bisschen der Eindruck, das machen alles immer nur die
anderen. Also der normale, ich sage mal, der
Nicht-Perverse, der Mann, Frau, Kind, der sieht dann im Prinzip immer alles,
nur nicht sich selbst abgebildet. Aber ich merke gerade, das hat offenbar
finanzielle Gründe, dass man an die Fördertöpfe rankommt, dass man da so einen
Rundumschlag machen muss.
Conny
die auch irgendwie zur Dokumentation passen. Es ist kein Casting, aber ich
rede halt, weil ich habe auch Vorgespräche und ich rede ganz viel mit denen und
dann muss es halt passen. Und das kann auch sein, dass
dreimal diese klassischen Rollenbilder passen und einmal halt
nicht. Aber es geht halt darum, dass ich nicht zwangsweise versuche, die
reinzubringen, zu bringen, sondern dass ich offen bin dafür, dass sie auch einen
Platz haben. Weil normalerweise bei Filmen, ganz viel Filme, also auch
generell Hollywood, sucht man sich eben das Bild, was man schon im Kopf hat.
Deswegen ist es immer wichtig, das Bild, was man nicht im Kopf hat,
anzubringen und einfach mal darzustellen und auch darüber zu schreiben, weil
erst dann hat man das im Bild, weil zum Beispiel Menschen mit Disabilities
oder mit Behinderungen, die hat man normalerweise nicht im Bild. Wenn ich es
jetzt aber aufschreibe und sage, okay, die haben einen Platz in meiner
Dokumentation, dann denke ich an die und dann kann ich auch Leute finden und
suchen, die vielleicht Disabilities haben und die vielleicht interessant sind
und vielleicht Platz in der Dokumentation haben. Und sonst ignoriert man die.
Und das ist ein
Sebastian
Ja, stimmt schon. Also ich nehme gerade mal so ein bisschen die Stimmung aus dem
Chat auf und da kann ich auch verstehen, dass tatsächlich die meisten
Dokumentationen, die BDSM zum Thema haben, da fühlt man sich nicht so gut
repräsentiert. Es gibt da ganz wenige, wo ich auch sagen würde, oh, da fühle ich
mich gut repräsentiert an der Stelle. Es ist also unglaublich schwer, da den
richtigen Ausschnitt zu wählen, dass du sowohl den
aktiven BDSMern, dass die sagen, ich fühle mich gut
repräsentiert an der Stelle, als auch eben, dass ich den Vanilla habe, der das
sieht und der nicht völlig überfordert ist mit Eindrücken.
Ich weiß, ich habe es irgendwo da drin gelesen, du machst dir da tatsächlich
Gedanken Aber ich glaube, da hast du dir eine Riesenaufgabe gestellt und wenn
dir das gelingen sollte tatsächlich, also ich halte es ja fast für unmöglich,
boah, ganz ehrlich, dann stelle ich mich ja persönlich hin und mache Werbung
dafür. Aber vorher muss ich es auch mal sehen. Ich sehe gerade, du hast ja ganz
viele Sachen drin. Asexualität und BDSM, Color of Kink, Dramaturgie und
Bild, das ist ja alles schon wirklich ausgearbeitet. Darf ich mal fragen, wann
geht es denn los? Hast du schon alles zusammen, was du brauchst? Leute, Technik,
Geld?
Conny
Exposé. Ich habe Leute
im Kopf, ich habe auch eine Kamerafrau, die unglaublich ästhetisch und
gut arbeitet, die auch ein Musikvideo gemacht hat, die Kink repräsentiert und
deswegen auch recht gut dazu passt in dem Ganzen. Ich habe eine Produzentin,
aber ich muss halt eine Produktionsfirma suchen, weil ich bin aus Österreich und
ich brauche eine deutsche Co-Produktion, also damit ich auch in Deutschland
produzieren kann und Förderungen aus Deutschland bekomme, weil ich sonst in
Deutschland leben muss und das tue ich nicht. Und auch meine Produzentin ist aus
Frankreich, tut das nicht. Deswegen ist es vorher mal, muss ich
die ganzen Förderungen einreichen, dann muss ich Produktionsfirma finden.
Dann natürlich wird es irgendwann mal auch außerhalb von
Förderungen so Crowdfunding geben. Also das ist mir schon auch wichtig, dass ich
mal mit einem vorgedrehten Video, also das Video, ich werde vorher schon mal ein
Beispiel-Video drehen, wie das nachher dann aussehen wird, damit man sich
was darunter vorstellen kann. Mit dem würde ich gerne dann Crowdfunding machen
und das sind
Sebastian
ja ein Riesending. Also
Conny
sehr viele Schritte.
Sebastian
kann noch einige Jahre dauern, habe ich das Gefühl. Pass auf, dann verdiene ich
mir jetzt mal meinen Platz in deinem Abspann.
wer weiß, wer das hier hört. Also wenn dann tatsächlich irgendeine
Produktionsfirma das hört. Oder jemand, also was brauchst du? Brauchst du
Produktionsfirma oder brauchst du möglicherweise Schauspieler?
Conny
Ja, Schauspieler brauche ich nicht. Ich brauche normale Menschen, die was gerne
mal wirklich vor die Kamera treten.
Sebastian
Okay, also so Leute wie Peter zum Beispiel, der ist das ja schon fast gewöhnt.
Also du brauchst Leute, du brauchst Unternehmen, du brauchst Unterstützer, du
brauchst Förderung, du brauchst im Prinzip noch ganz viel.
Conny
Genau, ich stehe am Anfang. Es ist gerade einfach eine recht theoretische
Auseinandersetzung und das geht Stück für Stück. Und irgendwann mal nächstes
Jahr soll eigentlich gedreht werden. Ich
Sebastian
da komme ich natürlich vorbei und dann mache ich dann meine Podcast-Folge dann
vom Dreh und beobachte das alles.
Entschuldigung.
Conny
kann es beklären, Max.
Sebastian
Ja, da habe ich mal einen Grund, durch die Gegend zu reisen, ne?
Conny
Kein Problem.
Sebastian
Nein, aber wenn jemand das hier hört und sagt, ah ja, da könnte ich aber was
machen, da könnte ich aber irgendwie mir, könnte ich ein Teil beitragen oder
irgendeine Tür öffnen vielleicht, das reicht ja manchmal auch schon.
Wollen wir Kontaktdaten von dir? Gibt es irgendwas, was wir hier nennen dürfen?
Oder soll das über mich gehen?
Conny
gern anfangs jetzt über dich, weil ich habe jetzt nur wirklich einen Fetlife
Account, so neu bin ich da.
Sebastian
Okay, dann also Mail an mich und ich leite einfach weiter. Das ist ja gar kein
Problem, das kriege ich hin. Weil ich finde den Ansatz, Öffentlichkeit für BDSM
zu schaffen.
Und den finde ich gut, weil mache ich ja selber auch und versuche da mein
Bestes.
Und ja, klar, irgendwann ist man immer am Anfang. und bis es dann fertig ist,
das kann dauern und braucht viel Hilfe und Unterstützung. Das kann ja dann auch
eine Gemeinschaftsleistung aus der Szene dann im Endeffekt so ein bisschen sein,
wenn einfach viele Leute ihre Unterstützung bei irgendwas anbieten können.
Conny
Ja, das wäre super, ja. Also
zudem, also ich habe, das ist nicht meine erste Doku, das ist meine zweite Doku
und es ist schon so, dass ich halt Dinge fertig mache. Also
es ist halt
ein Riesenprozess. Meine letzte Doku hat jetzt irgendwie vier
Drehjahre, Produktionsjahre gedauert, aber jetzt ist sie fertig Ja, vier.
Aber das ist auch noch ein anderer Prozess gewesen, weil das war zwischen
Studium und Arbeit und alles hin und her. Und jetzt kann ich mich voll darauf
konzentrieren und jetzt dauert, glaube ich, keine vier mehr, aber es werden
sicher zwei sein, die es jetzt dauern wird. Zweieinhalb, ja, genau.
Sebastian
Du hast hier auf Seite zwei auch so schön die Überschrift stehen, im Schatten
von Fifty Shades of Grey.
Machen wir es mal andersrum. Deine Mission muss also lauten, stell Fifty
Shades of Grey in den Schatten. So.
Conny
Ja, das ist gut.
Sebastian
Man muss groß denken, finde ich.
Nein, aber wie gesagt,
du hast ja gesagt, du hast jetzt selber Erfahrung im BDSM gesammelt. Jetzt ist
ja dein Problem, wenn du so einen neutralen Blick von außen, es ist eine
Dokumentation, draufwerfen willst. Je mehr Erfahrung du selber machst, desto
schlechter bist du doch geeignet, die Dokumentation zu machen.
Conny
also das glaube ich auch nicht, weil es natürlich so ist, dass egal, ob ich
jetzt da drinnen bin, komplett in der Szene oder ob ich jetzt Erfahrungen mache
durch das, ich ja immer noch mich ganz reflektieren kann und ich immer bei einer
Dokumentation, ich immer schauen muss, okay, was sind meine eigenen Ansichten,
was sind dann zum Beispiel auch meine religiösen Ansichten, was habe ich
gelernt, was ist mein Umfeld und was ist jetzt wirklich das, was den Menschen
wichtig ist. ausmacht in einem Interview. Was ist der Kern des Menschen? Was ist
die Intention und für was steht er? Und das ist nicht meine Aufgabe, dass ich
das bewerte, sondern es muss wirklich, es muss natürlich ist eine Subjektivität
dabei, weil ich schneide das Ganze, das kennst du eh. Aber
Sebastian
Ja, wir sind uns da relativ ähnlich, Weil ich bin ja auch kinky drauf und
versuche relativ neutral alles zu erfahren und zu wissen, was es zu wissen gibt.
Conny
genau, ja,
Sebastian
Das funktioniert erstaunlich gut. Wie gesagt, ich stelle mal wieder fest, ich
weiß jedes Mal weniger, wenn ich mit jemandem gesprochen habe, gefühlt.
ja, aber dieser ganz neutrale Blick, den hat man auch nicht und dann wenn du das
auch noch in 90 Minuten abhandeln willst also ich brauche 90 Minuten, um mit
einer Person zu sprechen und das ist schon
das ist eine Fähigkeit die ich überhaupt nicht habe, Dinge dann auf den Punkt zu
bringen tatsächlich und das auch noch mit Bild
Conny
das ist eine Herausforderung und das war es auch bei meiner
letzten Dokumentation. Da haben wir über über ein Dreivierteljahr geschnitten,
einfach nur. Und dann waren, also es waren auch so Schnittprozesse, weißt du,
man schneidet was und dann braucht man Abstand und dann sieht man das wieder
oder hört man das wieder und denkt sich, was habe ich denn da gemacht? Ich muss
über das Ganze nochmal drüber gehen, das geht so nicht.
Oder da war ich, da habe ich die Aussage gemacht, indem ich das so geschnitten
habe und nicht die Person. Und das ist halt einfach ein Riesenprozess und da
muss man immer wieder reflektieren und neu drüber gehen. sodass halt dann zum
Schluss wirklich ein Bild rauskommt, das einfach das Ganze repräsentiert, was
nicht immer einfach ist.
Sebastian
ich kann mal hier plaudern ich habe, ich durfte neulich einen Film
sehen, mit mit BDSM-Bezug, der noch keine Weltpremiere hatte.
Conny
Und
Sebastian
Die ist leider Corona-bedingt ausgefallen
und hab da auch ein bisschen schon ein bisschen Background-Infos und ganz viel
bekommen und
oh, was soll ich sagen?
Das Problem ist gerade, ich darf dazu gar nicht so viel sagen,
aber ich hab schon festgestellt, mein Gott, was da alles dahinter steckt, das
ist wirklich der Wahnsinn, so ein kreativer Prozess, was da da entstanden ist,
das sah für mich als Laie erstmal gar nicht so beeindruckend aus. Dann habe ich
dann ein paar Background-Infos bekommen und dachte mir, ach du Heilige, das ist
ja sehr beeindruckend.
Also da tut sich so ein bisschen was, habe ich gerade das Gefühl. Also BDSM
kommt doch langsam in so einer langsamen Welle innerhalb der nächsten zwei Jahre
wieder ein bisschen mehr in die mediale Aufmerksamkeit rein. Das finde ich sehr,
sehr gut.
Conny
es darf auch sein, also generell.
Sebastian
Gut. So, jetzt ist natürlich die Frage zu deinen Erfahrungen, die du jetzt
gemacht hast. Also ich sehe auf die Uhr, es ist schon 23 Uhr, es ist ja doch
wieder so
Wollen wir beide uns nochmal, wenn du so ein paar Schritte weiter schon bist,
wollen wir uns da nochmal ein bisschen in Ruhe zusammensetzen und dann uns auch
nochmal ganz um dein persönliches BDSM so ein bisschen darum ein bisschen
widmen?
Conny
Können wir gerne machen, ja.
Sebastian
Also würde ich sehr gerne machen.
ja, weil langsam, ich weiß immer, 23 Uhr ist die Schwelle, da werde ich
irgendwann blöd und müde. Das
Conny
Ist okay, wenn der dritte Gin Tonic schon wirkt oder so.
Sebastian
Nee, nee, nee, heute gab es tatsächlich einen Tee für mich und ein Glas Wasser.
Ich habe heute einfach mal auf Alkohol konsequent verzichtet.
Ich hoffe, man hat es nicht gemerkt.
Conny
Alles gut.
Sebastian
Dann machen wir das doch so, weil das ist, glaube ich, auch so ein Prozess, wenn
der so aufwendig ist, dann kann man auch mal so einen kleinen Zwischenstand
Vielleicht immer wieder mal abbilden. Das fände ich sehr schön, wenn ich das ein
bisschen begleiten dürfte.
Conny
Ja, gerne. Gerne.
Sebastian
habe ich aus dem Chat noch eine Sache und zwar den einen Satz, den finde ich gar
nicht so schlecht, dass nämlich nicht Leute, also Emotionen sind schwer zu
vermitteln und Menschen werden da meist vorgeführt.
Kannst du mir aus deiner Sicht, ich sag mal, des Profis sagen, wie verhindert
man, dass man Menschen gerade in einer Dokumentation vorführt, sondern
begleitet?
Weißt du, was
Conny
Ja, indem man ganz viele Fragen stellt und keine Antworten liefert. Also es ist
eben, wenn man meint, die Antwort schon zu kennen, dann ist das
das große Problem. Oder wenn man sagt, okay, das würde jetzt den Zusehern
unglaublich gut gefallen, weil es eben provoziert oder weil es polarisiert,
dann muss man sich aber trotzdem nochmal zurücknehmen und sagen, Ja, okay,
vielleicht nicht ganz der Sinn von deiner Sache oder von
dem, was du ausdrücken willst, dem muss man sich natürlich klar sein. Also was
für Aussage will ich mit dem Film machen?
Und wenn du dann, also das habe ich schon mal gehabt, dass ich das
reingeschnitten habe und dann wieder rausgenommen habe, weil ich gemerkt habe,
das ist nicht meine Aussage. Das habe ich reingestellt, weil es polarisiert,
weil es vielleicht Aufmerksamkeit erregt, aber es ist nicht die Person, sondern
das habe ich auch irgendwie erfragen wollen. Und das ist wichtig, dass man
nachher reflektiert. Und dann eben,
Sebastian
Ja, aber wenn du ein Bild zeigst, also wenn du einem Menschen zeigst, wie er was
macht und ja, ich glaube, der Kommentar, also der Sprecher, der da drauf
spricht, der macht, glaube ich, einen Riesenunterschied.
Conny
ich habe ja keine Sprecher bei meinen Dokumentationen. Ich lasse Bilder
sprechen.
Sebastian
Oh, das ist aber, das kann schnell missverständlich sein.
Conny
ich weiß, aber deswegen müssen Sie ja Gedanken über die Bilder machen. Also man
muss schon ganz genau wissen, was man da tut. Das könnte
Sebastian
Also pass auf, ich habe ja eine Wette am Laufen mit den Kindern, dass ich
nämlich gesagt habe, irgendwann stehe ich mal in einem Film im Abspann. Du
könntest mir das ermöglichen.
Conny
möglich sein, ja.
Sebastian
Mal gucken.
Nein, also das ist mal ganz schrecklich, weil sowas kriegt man immer
nicht aus dem Hinterkopf, bis es erledigt ist, wenn es 50 Jahre dauert. Das soll
mir auch recht
also ich würde das tatsächlich gerne ein bisschen begleiten und, äh, wenn es
dann irgendwann fertig ist, ne, äh, ich glaube, dann, dann kann man wirklich
drüber sprechen, ist es gelungen oder nicht oder, ne, was sagt dann auch die,
die, die Szene oder die, die Community dazu, um die es geht. Ich glaube, das ist
dann immer so der große Gradmesser und da wünsche ich dir einfach ein
unglaublich glückliches Händchen bei.
Conny
das wird viel Arbeit, aber ich hoffe, dass ich da
die richtigen Schritte mache.
Sebastian
Ja, also du hast ja, also dieses Exposé sieht wirklich gut durchgearbeitet aus,
allerdings in meiner Vorstellungskraft brauche ich dafür nicht 90 Minuten, um
das alles unterzubringen, sondern eher 9000.
Wie das geht, ist mir noch ein Rätsel.
Conny
geht aber jeder aus dem Zimmer.
Sebastian
Ja, ne?
Auf der anderen Seite im Radio kriegen sie ihre Wortbeiträge auch in 150
Sekunden immerhin.
Conny
Ja,
Sebastian
Und ja,
wenn die das hinkriegen, irgendwas auf 150 Sekunden zu reduzieren, dann kann man
doch in 90 Minuten noch eine ganze Menge machen.
Conny
also man kann es zumindest versuchen.
Sebastian
Okay, ja, Conny. Dann würde ich mich jetzt fürs Erste von dir verabschieden.
Schmeiße ich natürlich auch deinen Zettel mit in die Losbox rein. Vielleicht
gewinnst du ja ein paar Bücher.
Und einen Musikwunsch hast du natürlich auch frei. Genauso wie Katrin eben,
einfach mir eine Mail schicken und dann gucke ich, dass ich beim nächsten Mal
genau das spielen kann,
was du gerne möchtest für dich. Und ja, dann würde ich mich erst mal mit dir
vertagen und dann bin ich gespannt, da ein bisschen was Neues gelegentlich zu
erfahren. Und wenn ich irgendwie Rückfragen kriege oder irgendwas für dich habe,
dann schicke ich dir das natürlich auch weiter.
Conny
Ja, sehr gerne. Hat mich voll gefreut.
Sebastian
Ja, mich auch. Mach's gut. Tschüss.
Conny
Tschüss.
Sebastian
Ja, das ist doch manchmal spannend. Da mailt man so ein bisschen hin und her
und überlegt, könnte man mal miteinander sprechen oder nicht und zack ist der
Mensch am Telefon und ich kann fast vorbereitet tun.
Finde ich mal spannend, ich finde tatsächlich, ich mag das nochmal betonen, wenn
BDSM in die Öffentlichkeit reinkommt, selbst wenn es dann nicht 100% alles
abbildet und 100% korrekt ist, trotzdem schafft es erstmal Aufmerksamkeit
und ist erstmal sichtbar. Ich glaube, diese Sichtbarkeit ist ein schöner Punkt.
Und da mag ich jetzt nochmal was zitieren, was ich bei diesem Online-CSD hatte.
Ich habe das nochmal extra googeln müssen, um das Zitat rauszukriegen. Wir reden
ja immer alle davon, das Wort Toleranz. Und eigentlich ist das falsch. Wir
wollen eigentlich nicht toleriert werden, wir wollen respektiert werden von der
Gesellschaft. Weil wenn ich jemanden toleriere, dann kann ich ja hingehen und
sagen,
ja, der macht das schon und ein bisschen merkwürdig und komisch, aber soll er
mal machen. Und wenn ich was respektiere, dann respektiere ich tatsächlich das,
was er tut und kann dafür auch ein gewisses Verständnis aufbringen.
Also da ist ein anderer Punkt der Wertschätzung mit bei. Das finde ich sehr,
sehr schön. Und wenn ich dieses Zitat tatsächlich nochmal richtig aufgeschrieben
habe, dann werde ich das irgendwo auch rein posten. Ich glaube, weitere Anrufe
gibt es heute nicht mehr. Es ist schon 23.05 Uhr. Wahnsinn. Ich hätte heute
nicht gedacht, dass das so lange geht. Da mag ich mich jetzt erstmal beim Chat
bedanken für die vielen schönen Rückfragen, auch die Eindrücke, die da jetzt mit
drin waren, auch die Stimmungsbilder. Das finde ich immer sehr schön, wenn da
was kommt. Und ohne den würde es auch nur halb so viel Spaß machen. Deshalb
nochmal Dankeschön an euch, dass ihr mir hier auch eure Unterstützung in der
Form da lasst. So, was habe ich noch? Gäste, Gäste, Gäste. Also für nächste
Woche einen Gast habe ich schon für die Live-Sendung.
Es wäre schön, wenn sich da wieder ein paar Leute melden würden. Mit denen würde
ich dann so ein kleines Vorgespräch führen, ein bisschen die Technik erklären
und dass ich einfach spannende Gäste auch in den nächsten Wochen habe. Diese
Woche habe ich einfach ein bisschen verpennt, ein bisschen spät angefangen zu
suchen und zu sagen, Leute, ich brauche mal jemanden. Ich glaube, da muss ich
wieder ein bisschen vorbereiteter sein. Also wenn jemand sagt, Mensch, ich würde
da gerne mal mit Sebastian sprechen, So am Anfang, halbe Stunde etwa. Einfach
melden und dann gucken wir, worüber wir sprechen, worüber wir nicht sprechen.
Auch das ist dann immer ein wichtiges Thema. Dann kann man das soweit klar
machen. Ja, was habe ich denn noch?
Gäste, genau, Social Media gibt es auch, also wer dem Podcast folgen möchte, ich
habe es lange nicht mehr gesagt, es gibt ein FetLife-Profil, das heißt Kunst der
Unvernunft bei Twitter und Instagram gibt es den Podcast auch und dort folge ich
euch allerdings auch nur dann zurück, wenn ich merke, ihr postet da kinky Zeug,
dass ihr mich da nicht unbedingt als Follower drinstehen habt, wenn ihr den
Account irgendwie privat mit der Familie benutzt oder so. Ich gehe zwar nicht
davon aus, dass es ein Problem ist, aber ich respektiere das dann schon, dass
viele Menschen das einfach nur abonnieren möchten, um informiert zu bleiben.
So und ich glaube, jetzt habe ich alles gesagt, was auf meinem Zettel hier
steht. Ich gucke nochmal.
Okay, ich sehe, sieht gut aus. Das heißt, ich bin durch. Es geht weiter am
Freitagabend um 20.15 Uhr und ich kann jetzt schon mal ankündigen, dass die
nächste echte Folge vermutlich am 15. Juni erscheinen wird. Ich denke, bis dahin
habe ich sie fertig geschnitten, bearbeitet mit Intro und Trailer und allem
versehen. Und dann geht es auch wieder richtig weiter. Ihr merkt also, ich mache
das auch so ein bisschen parallel.
Ich glaube, letzte Hausaufgabe für alle Hörer. Empfehlt diesen Podcast weiter,
sagt es allen. Keine Ahnung, also überzeugt die Menschen. Ich möchte einfach,
dass möglichst viele Menschen von dem Podcast wissen. So, und jetzt rede ich
mich ja gerade wieder um Kopf und Kragen. Wünsche euch einen wunderschönen
Restabend. Bis nächste Woche.