Faina & Vincent - Ich krieg dich!

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Trailer Beim Treffen haben wir erst mal, glaube ich, drei Stunden über irgendwelche anderen Sachen geredet und dann habe ich so zwischendrin die Bombe platzen lassen und gesagt, so, jetzt reden wir über Kink. So im Nachhinein würde ich es als Date betiteln. Das erste Mal, wo man draußen was gemacht hat, das hatte irgendwie so nochmal einen ganz anderen Reiz. Wenn wir spielen, bist du halt Vincent. Ich bin vorgerannt und er ist so fünf bis zehn Sekunden später nachgerannt. Ja, ich bekomme dich. Mir egal wann, aber ich bekomme dich. Bodyhandling und du packst mich von hinten und drückst mich einfach auf den Boden. Das tut dann auch weh, aber das ist ja dann auch schön. Also wenn wir richtig mit Angst und allem spielen, dann ist das für uns beide, glaube ich, das Intimste, was wir teilen können. Danach fängt er mich auch immer auf.
Sebastian Hallo und herzlich willkommen zur Kunst der Unvernunft. Mein Name ist Sebastian Stix. Ich moderiere hier die Unvernunft bin selbst kinky und in der Unvernunft sprechen wir über BDSM. Über Dinge, aber eigentlich eher über Menschen. Was, wieso, seit wann? Wir zeigen hier, dass ganz normale Leute BDSM leben, erleben und entdecken. Das eben war der Trailer mit Faina und Vincent, 27 und 24 aus der Gegend um Stuttgart. Faina hat im Endeffekt über Google zur SMJG gefunden und war ein paar Tage später zum ersten Mal am Stammtisch. Vincent hat in seiner ersten Beziehung einfach herumprobiert, ohne darüber nachzudenken, ob das jetzt BDSM sein könnte. Kennengelernt haben sich die beiden dann letztendlich über eine Fetisch-App mit einem schlichten Hi, wie geht's dir? Das ist eigentlich unwahrscheinlich, dass man darauf eine Antwort bekommt, aber es hat geklappt und dann kam gleich die Kink-Liste, vier Seiten doppelseitig bedruckt. Und heute spielen die beiden sehr nah an an Grenzen und manchmal auch darüber hinaus. Mit echter Angst, mit Panik und mit der Jagd über Felder und durch Maislabyrinthe. Faina sagt, das sei absolut nichts für Anfänger und absolut nichts für jeden, aber für manche eben schon. Und ich finde spannend, wie die beiden da hingekommen sind. Das ging in vielen kleinen Schritten mit sehr viel Kommunikation untereinander. Einen Subdrop gab es auch und die beiden mussten sehr viel miteinander sprechen. Sprechen fast von vorne anfangen und Rituale bauen, damit immer klar ist, wann Spiel ist und wann Alltag. Und wie die beiden das genau trennen, erfahrt ihr noch. Dann geht es um Seil und wie aus einem Mich-fesselt-niemand ein Rope-Switch wurde. Und dann wohnen auch die Eltern im gleichen Haus. Leise sein müssen, laut sein dürfen, das erfordert wohl ein bisschen Organisation und gegenseitige Rücksichtnahme. Auch darüber sprechen wir. Besuch jetzt gerne kunstderunvernunft.de. Da gibt es die Shownotes, Bilder, Dateien, Kapitelmarken, das Transkript und natürlich Platz für dein Feedback zur Folge. Und jetzt noch, bevor es wirklich losgeht, der unvermeidbare Hinweis. Die Kunst der Unvernunft ist fast komplett werbefrei. Da bin ich ein bisschen stolz drauf. Und alle Folgen der letzten acht Jahre sind vollständig und überall für alle frei verfügbar. Wir finanzieren das hier über freiwillige Unterstützung unserer HörerInnen. Freiwillig ist mir super wichtig, denn nicht jeder und jede hat am Monatsende noch Geld übrig. Und ich will hier echt nichts hinter einer Paywall verstecken. Mit deiner Unterstützung hältst du die Unvernunft also frei für alle. Bonusfolgen bekommst du dafür übrigens nicht, auch nichts früher. Aber wenn du magst, wir haben eine Hall of Fame, da kannst du dich eintragen, lass dich feiern. Und einmal im Jahr schicken wir unseren UnterstützerInnen, die das mögen, das können sie bestellen, auch eine Postkarte. So richtig handgeschrieben und direkt in deinen Briefkasten. Ja, das alles und alle Infos dazu gibt es auf kunstderunvernunft.de. Da gibt es oben den Unterstützen-Button, den kannst du anklicken, da gibt es alle Infos. Und ja, jetzt erstmal vielen Dank für deine Geduld hier. Und jetzt geht es endlich los mit Folge 146 mit Vincent und Faina. Liebes Publikum, es ist der 12. September 2026, kurz vor 15 Uhr und schon heute Morgen um 7 sind zwei Menschen ins Auto gestiegen, um hier in den Norden zu fahren und beim Fabrikkeksverkauf vorbeizukommen. Ich begrüße ganz, ganz herzlich Faina und Vincent, hallo.
Faina Hallo.
Sebastian Herzlich willkommen aus dem Süden. Ich stelle euch ganz kurz vor, Vincent, 24 aus eben dem Süden, kann man eine größere Stadt sagen, die da in der Nähe ist?
Vincent Stuttgart.
Sebastian Stuttgart, wunderbar.
Vincent Stuttgart?
Sebastian Und Faina, 27, auch aus derselben Ecke.
Faina Genau.
Sebastian Sehr schön. Und ich habe hier Notizen, ich habe mal geguckt, was kriege ich denn aus diesem Vorgespräch raus. Also Vincent, bei dir steht hier laut Fetlife, Top, Dom, Rigger, Sadist, Rope Switch. Rope Switch, okay.
Vincent Ja.
Sebastian Und du hast auch schon mal unten gespielt, bist aber aktuell nicht mehr so.
Vincent Nicht mehr so? Okay.
Sebastian Okay, mal gucken, warum das aufgehört hat, wir werden darüber sprechen. Und vor allem Faina, bei dir steht, so Masochistin, Brat, Rope Switch und Bottom.
Vincent Vor er bei
Faina Genau.
Sebastian Damit haben wir ja alles abschließend erklärt. Dein Motto ist übrigens, folge deinem inneren Pinguin.
Faina Ganz richtig.
Sebastian Ich habe mir versucht, das vorzustellen. Liebes Publikum, versucht es bitte nicht.
Faina Wieso? Kommt doch nur Lustiges bei rum.
Sebastian Damit haben wir die Metadaten schon mal grundsätzlich geklärt und die Pinguine. Wir sprechen heute über euren einzelnen Weg, über Erlebnisse, bis ihr euch mal getroffen habt. Dann sprechen wir aber eben auch über genau diese ganzen Sachen, auch über diese Rope-Geschichte, wer, wen und wie. Dann gibt es noch so das Thema, ihr wohnt mit, ich sag mal, elterlicher Beteiligung im Haus.
Faina Ganz richtig.
Sebastian Schön.
Faina Schön.
Sebastian auf jeden Fall auch nochmal ein Thema.
Vincent hier noch mal ein Thema, Miri.
Sebastian Wir reden über, ja, Subdrop werden wir auch nochmal ansprechen. Wir werden nochmal über merkwürdige Communities reden, Alltagskonflikte, Exhibitionismus und die Jagd.
Faina Ganz richtig. Das wird spannend.
Sebastian Auch Begriffe wie CNC werden fallen. Also, ja, liebes Publikum, ich glaube, das wird relativ bunt. Ihr beide spielt miteinander, rein monogam habe ich notiert.
Faina Ganz richtig.
Sebastian Und werden wir darüber diskutieren oder nehmen wir das einfach so hin?
Faina Wir können auch drüber diskutieren. Das ist gerade im Flow, so kann man mal dran reden.
Vincent ...wird auch hier
Sebastian guck an. Ich habe irgendwie das Gefühl gehabt, ich sollte mal irgendwie in der Richtung fragen. Gut, dass ich es gerade getan habe. Also, ich schreibe jetzt mal eine Notiz, denn ich habe ja heute den längsten Spickzettel aller Zeiten. Ich werde gucken, dass ich mir die richtigen Themen rausziehe. Also, ich glaube, wir müssen mal anfangen. Vielleicht beschreiben wir einmal ganz kurz, wenn ihr euch jemanden vorstellen müsstet wie mir. Ihr seid irgendwie kinky. Was tut ihr? Wer tut was und wie? Vielleicht mal so drei, vier, fünf Sätzen, wenn man euch kennenlernen würde auf irgendeiner Plattform, wie würdet ihr eure Beziehung, euren BDSM beschreiben? Einfach mal so als kleinen, dass wir jetzt einmal den aktuellen Zustand einmal festgelegt haben. Er hat gleich auf sie gezeigt, alles klar.
Faina Ja, Grenzen sind gesetzt. Ja, also relativ offen, sehr experimentierfreudig, aber im Spiel sehr nah an Grenzen beziehungsweise auch über Grenzen hinaus. alles aber auch auf viel vertrauter Basis und ja, es wird verdroschen und aber auch einiges an Spaß, wenn wir mal nicht hundert Prozent hart spielen, würde ich sagen.
Vincent Ja. Ja, vielleicht auch.
Sebastian Und ansonsten teilt ihr euer Leben komplett, ihr wohnt ja zusammen.
Faina Genau, wir wohnen zusammen, wir lachen zusammen, streiten zusammen. Ja, hat sich ganz schnell ganz natürlich ergeben.
Vincent ziemlich schnell ich
Sebastian Ja, wie ihr euch kennengelernt habt, darüber werden wir noch sprechen. Bei wem ist es denn länger her, dass so ein Begriff BDSM-Kink irgendwie mal im Kopf auftaucht, also die erste Anwandlung? Also wie alt warst du, Vincent? Hast du eine ganz grobe Idee, wo zum ersten Mal irgendwie so SM, BDSM, Unterwerfung, Macht, wo irgendwas im Kopf Klick gemacht hat? So eine erste Kleinigkeit. Bei manchen ist ja eine Kindheitserinnerung damit verknüpft, bei anderen später.
Vincent würde sagen mit 16, 17 so um den Dreh rum wenn ich mich jetzt zurück erinnern müsste
Sebastian also okay, also so sieben, acht Jahre ist das her.
Faina Ja, also
Sebastian sieht's bei dir aus, Faina?
Faina ich war 18, knapp ein bisschen länger.
Sebastian Also knapp länger. Dann fang. Okay, also Also, liebes Publikum, ihr kennt das bestimmt schon, ich spreche erstmal so kleine Einzelgespräche, mal gucken, was ihr auch gegenseitig von euch Neues erfahrt und dann bis zu dem Moment, wo ihr euch das erste Mal über den Weg gelaufen seid und dann führen wir das hier zusammen. Wer mag den Anfang, wie das so den Anfang genommen hat, wo die Infektion stattgefunden hat?
Faina Wie die Infektion stattgefunden hat.
Vincent hast mehr Übung drin
Sebastian Moment, ich frage nochmal, wer spielt in der Regel oben? Er. Er, okay. Wer wollte hier mitmachen? Sie. Sie.
Vincent es ging von dir aus
Sebastian Jetzt könnt ihr aushandeln, ob seine Macht reicht, sie mal vorzuschicken oder
Faina kann das auch übernehmen.
Vincent fang du mal an
Sebastian Liebes Publikum, ich kann das total nachvollziehen. Wenn ich mit dem Podcast so wieder sitzen würde, würde ich auch immer sagen, sie. Sie muss reden. Also ich kann das absolut nachvollziehen.
Faina Cool, jetzt frage ich aber nochmal die Frage bitte.
Sebastian Okay, die Frage. Also, hallo Kink. Also wo war so das erste Mal was, oh, da ist etwas, etwas, was vielleicht nicht, ich sag mal, normaler Sex ist, oder in der Form, was irgendwie interessant für dich sein könnte?
Faina Ich war damals mit meinem Ex-Freund zusammen, beziehungsweise es war dann gerade schon Richtung Trennung und ich weiß gar nicht, wie ich hundertprozentig drauf gekommen bin. Ich lese sehr viel und irgendwie, ich glaube sogar, es war von meinem Exfreund, kam so dieser, ein so ein Wort oder so ein Satz in die Richtung und ich fand irgendwie, das hat sich für mich spannend angehört, beziehungsweise irgendwie so, hm, könnte was sein. Nein. Und als ich dann weiter recherchiert habe, ging das sehr schnell in die Richtung von, das fühlt sich richtig an, das fühlt sich irgendwie verstanden an. Also ich fühlte mich dann irgendwie ein bisschen mehr verstanden, allein nur von den Texten. Ja, und dann habe ich geguckt, wie kann ich denn mit Menschen reden? Und ich wollte halt keinen Chat oder so.
Sebastian bist mir fast zu schnell. Also, dass es BDSM oder SM oder irgendwas in der Richtung gibt, ich meine, von der Domina hört man auch als Frühjugendliche, du wirst ja schon mal mitbekommen haben, dass es das gibt.
Faina Passt so schnell, okay.
Sebastian Das hatte ich aber nie gepackt oder bist du da doch mal dran hängen geblieben?
Faina Ja, also nicht, dass ich wüsste, sage ich jetzt mal so. Es war irgendwie nie Thema. Es war immer das, was halt so normaler Vanillasex ist, war schön und gut. Dann ging das auch mal so ein bisschen, also rückblickend würde ich sagen, so ein bisschen mehr in die D/s-Richtung, aber ich habe nie das Bedürfnis gehabt, da irgendwas zu labeln oder da irgendwie mehr nachzulesen, was ist das jetzt eigentlich, bis dann dieser Lebensabschnitt, sage ich mal, zu Ende ging und ich dann angefangen habe zu gucken, was will ich eigentlich, was mache ich eigentlich. Ja, und dann kam das mit als erstes, dass ich dann gedacht habe, okay, das gibt Sinn, was macht das, was sind die vier Buchstaben und wie kann ich mich da irgendwie einordnen?
Sebastian vorher schon kinky Dinge getan, ohne dass es so benannt wurde.
Faina Ja, also wenn ich gerade so drüber nachdenke, Würgen war dabei, eigentlich immer.
Sebastian Ich
Faina Aber das hat sich für mich immer so, es war normal, weil man hat halt nicht drüber gesprochen irgendwie. Es war jetzt nicht irgendwas, oh mein Gott, das ist ganz komisch. Und vielleicht auch irgendwie aus meinem Umfeld war so dieses ganze Fifty Shades of Grey und sowas eher, das machen die anderen. Das ist ganz, ganz, ganz dunkel und böse und das machen wir nicht. Und bei meinem Exfreund und mir war das ganz normal, dass er mich ab und zu mal gewürgt hat. Aber ich habe das nicht in diesem Spektrum verortet, bis ich es dann irgendwann doch getan habe.
Sebastian finde das immer so spannend, was man alles macht und diese Leute, die da Kink und BDSM machen, da gehöre ich überhaupt nicht dazu, los, komm, lass die da draußen mal diese Perversen, wir würgen hier weiter.
Faina Ja, irgendwie war das so. Also ich habe halt einfach keine Gedanken dazu gemacht und ja, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist es schon irgendwie ein bisschen komisch.
Sebastian Okay, recherchiert. Ja, was hat dich angesprochen im Speziellen? Gab es also auch die Rolle Rolle unten oder oben, wo war klar, das ist eher deine Rolle.
Faina also meine Rolle war, oder was mich eher angesprochen hat, war auf jeden Fall unten. Lustigerweise fand ich Seil dann ganz langweilig und so, ach nee, das wollen wir nicht, dann gehen wir gleich mal weiter. Ich fand D/s immer ganz, ganz spannend, auch beim Lesen, so dieses, man liest ja so die Anfangssachen, so ja, dann bestimmt jemand mal über den Tag, über was zieht man an und was zieht man nicht an vielleicht. Vielleicht. Das fand ich immer ganz spannend. Das hat mich gereizt. Das hat mich irgendwie dann auch in meinen Büchern, die ich sonst so lese, die gar nichts mit Kink zu tun haben, waren dann auch immer so diese morally gray Menschen. Und das fand ich auch immer ganz, ganz spannend. Und dann hat es irgendwie ja Klick gemacht, dass das, dann hat es die Verbindung gegeben, dass das, was ich da ja schon irgendwie konsumiere, da war.
Sebastian In dem Moment, wo ich feststelle, oh Gott, ich bin ja irgendwie kinky, ich lese den ganzen Kram, das erregt mich, das macht Spaß, dann will man ja auch ausprobieren. Hast du gleich Kontakt gesucht zu Leuten und auch gefunden oder gab es nochmal eine Wartezeit, wo man auch mit sich selber vielleicht ein bisschen hadert? Oder wie offen warst du da?
Faina Aber also dadurch, dass es ja so ein bisschen auch in die Trennung mit reingespielt hat und ich mit meinem Ex-Freund auch schon zusammengewohnt habe, war das alles ein bisschen schwierig. Ich bin relativ bald auf die SMJG gestoßen und war dort dann als Stammtischbesucher und konnte dann wenigstens mal mit den Leuten reden und irgendwie feststellen, okay, das ist ganz normal oder das wird hier ganz normal wahrgenommen. Es ist jetzt nichts Abnormes.
Sebastian Bist du da einfach hin oder wie war der Weg? E-Mail schreiben, finden, googeln.
Faina Ja,
Sebastian Da muss man sich überlegen, was ziehe ich denn da an?
Faina also ich habe gegoogelt, dann habe ich eine E-Mail geschrieben. Also ich habe mir auf der Seite von Stuttgart war das dann die Orgas durchgelesen und habe einer Orga geschrieben, wo ich dachte, okay, die hat irgendwas mit Büchern in ihren Text reingeschrieben, das finde ich spannend, irgendwie sympathisch, da schreibe ich mal hin. Wurde dann natürlich auch eingeladen zum Stammtisch, mal vorbeikommen. Irgendwie konnte ich mir gar keine Gedanken machen über, was ziehe ich an und was mache ich, weil das einfach schon drei Tage später war.
Sebastian Ah, okay. Jetzt
Faina Und ich war dann noch am Arbeiten und dann war das so, okay, jetzt muss ich da heute hin oder ich will da heute hin.
Sebastian muss ich da hin.
Faina Ja, weil ich habe ja schon zugesagt und ich war dann immer noch so ein bisschen schüchtern. Und dann die Orga, mit der ich heute auch sehr, sehr gut befreundet bin, hat uns dann, oder mir nochmal geschrieben und einer anderen, die sich zeitgleich gemeldet hatte, wo wir uns treffen können, dass sie mit uns zu der Location läuft. Und das war sehr, sehr schön. Es war so ein bisschen, als ich dann da stand, hatte ich dann schon ein bisschen Bammel, weil ich so, was passiert hier?
Sebastian Ich habe hier was von einer Mentorin stehen. Ist das eben jene Mentorin?
Faina Äh, nee, tatsächlich nicht.
Sebastian Ah, okay, alles klar. Okay, also da gewesen. Leute kennengelernt, da wird ja nicht gespielt. Da passiert also auch gar nicht so viel. Aber du wurdest bestimmt irgendwie ein bisschen als Single hingegangen. Das ist ja auch mal so ein Punkt. Das heißt, da sind ganz viele Leute interessiert und dann fragen die, wie bist du denn drauf, was magst du denn gerne, hattest du schon Antworten auf das alles oder wie bist du damit umgegangen?
Faina Ich war da ganz offen und habe halt gesagt, dass ich das gerade neu entdecke, aber ich mich eher derzeit nach unten einordnen würde und einfach mal gucke, was passiert.
Sebastian Das ist eigentlich immer so gemein, das ist so eine der ersten Standardfragen. Hallo, wie heißt du und wo spielst du?
Faina Ja, ja.
Sebastian Und eigentlich, also ich kenne eine Person, kleiner Exkurs von mir, liebes Publikum, ich kenne eine Person, die hat bestimmt ein halbes, dreiviertel Jahr einen Stammtisch in Hannover besucht und da hat man immer gemerkt, auch ich habe diese Frage gestellt und ja, nee, ich bin noch exploring und überlege noch, was und wie und wo ich mich da wohlfühle. Und das war aber dann auch sehr lange, wo ich dachte, wow, diese Person nimmt sich jetzt hier ein halbes, dreiviertel Jahr Zeit, spricht mit Gott und der Welt über alles und hat sich einfach nicht entschieden. Und dann ist mir auch mal aufgefallen, das muss man auch gar nicht. Man kann erst mal gucken, was ist. Also man kann auch erst mal probieren, bevor man sich festlegt. Und dazu mag ich auch immer mal ermutigen, man muss sich nicht festlegen. Es muss auch nicht unbedingt das sein, was einen als erstes erregt.
Faina Ja, ich glaube,
Sebastian und wenn du so Fantasien im Kopf hattest, was hast du gesehen? Hast du dich gesehen, wie dir etwas zustößt oder hast du eher die andere Person gesehen, die dir etwas antut? Das ist ja manchmal so ein, was ist so das Kopfkino Bild, was dich begleitet hat zu der Zeit?
Faina das kommt auch so ein bisschen von meiner Lesezeit. Ich habe nicht so Point of View mäßig gesehen, ich habe das Ganze gesehen. Aber lustigerweise habe ich den Fokus gar nicht auf mich gehabt, sondern auf eine namenlose Person, die Dinge mit mir tut. Oder das, was ich gelesen habe, das, was ich dann irgendwie recherchiert habe, so darstellt, wie ich denke, dass es aussieht.
Sebastian Kleine Frage, obwohl ich damit sehr vorgreife. Ist es denn dann so, wie das, was man sich vorstellt, wenn man eine Szene liest? Weil was in Büchern steht, ist meistens nahezu perfekt. Ist es so?
Faina ich glaube, am Anfang war es schon so, dass nichts schief geht und gar nichts irgendwie, naja, so ist, dass man drüber nachdenken müsste.
Sebastian Die ganzen neuen neuen Eindrücke überrollen einen auch so sehr, dass man da gar nicht zum Abgleich kommt. Okay, Stammtisch besucht, aber der ist ja nach ein paar Stunden auch vorbei. Wie bist du reingekommen? Wie bist du zum Spielen und Erleben gekommen?
Faina Ich habe auf dem Stammtisch jemanden kennengelernt und er wirkte eigentlich auch eher so dieses von außen so das Perfekte zum Ausprobieren oder das habe ich mir vorgestellt an einem Mann, beziehungsweise so wie er auftritt, so wie er redet. Er hat dann halt auch schnell gemerkt, dass ich da so ein bisschen drauf anspringe, auf dieses Gezeigte, Dominante. Ja, dann haben wir Nummern ausgetauscht und haben uns dann auch so ein bisschen geschrieben und irgendwann dann auch gesagt, komm, lass uns mal treffen und einfach mal gucken, ob was passiert und was passiert. Wir haben uns ein paar Mal getroffen und haben auch ein bisschen gespielt. Rückblickend weiß ich, dass es so dieser typische Begriff von Dumm-Dom war, ist. Also einfach ein Dom.
Sebastian Hatte die Person sehr viele Erfahrungen oder war sie auch noch in der Lernphase? Weil ich finde, da muss man immer unterscheiden.
Faina Also was er selber gesagt hat, war tatsächlich, dass er sehr viel weiß. Aber was ich dann später rausgefunden habe, als ich mit anderen Kontakt hatte, dass das, was er getan hat, nicht das ist, was man tun sollte, wenn man Menschen hat oder mit Menschen spielt, die keine Ahnung haben. Aber in dem Moment war es für mich nicht schlimm. Deswegen bin ich ihm da gar nicht böse, weil ich fand es in dem Moment voll super. Und auch nach dem Treffen voll super. Klar musste ich viel neu ordnen für mich. Aber ich fand es jetzt nie so, dass ich sage, okay, ich bin jetzt traumatisiert oder ich bin jetzt irgendwie, das geht gar nicht, sondern es war für mich in der richtigen Dosis.
Sebastian Okay, wie ist so dieser Abgleich? Ich stelle mir das vor, ich habe Fantasien und das ist alles erregend und dann passiert es ja wirklich. Das kann einem ja auch viele Fantasien kaputt machen. Also was weiß ich, nehmen wir mal das Hauen, ich stelle mir das vor, da passiert dieser Akt und ich bin festgebunden und dann spüre ich das und ah, Leidenschaft im Kopf und dann hat man ja den Orgasmus und verknüpft das positiv und dann wird man mal gehauen und dann tut das weh. Also ehrlicherweise ist das so ein Fakt, den ich persönlich direkt übersehen hätte, dass da ja eventuell das auch wehtun könnte.
Faina Ja, das war bei mir auch so. Meine erste Hauerfahrung war ein Rohrstock. Das war vielleicht nicht so toll. Ich hatte eine Woche lang Striemen auf meinen Oberschenkeln und ja, es war Frühling, Sommer. Nicht so cool mit Kleidern. und danach habe ich auch gesagt, das passiert nie wieder. Also ich will Hauen nicht haben, ich mag den Schmerz nicht, aber ich mag die D/s-Dynamik drumherum. Er hat es dann auch so ein bisschen auch mit anderen Sachen versucht, aber ich wollte das dann auch in dem Moment erstmal gar nicht. Das hat er dann auch akzeptiert und hat dann auch mehr D/s gemacht. Das fand ich dann wieder sehr, sehr schön und ja, dann blieb es auch erstmal eine Weile so.
Sebastian Okay, jetzt habt ihr beide euch ja dann immer noch nicht getroffen. Wie ging das weiter, dass ihr euch irgendwann dann doch mal über den Weg gelaufen seid? Wie viel hast du dafür leiden müssen bis dahin?
Faina Ich weiß nicht, ob ich es Leiden nennen würde, weil ich habe dann nach ihm eine Frau kennengelernt, die auch auf dem Stammtisch war. Jetzt ist sie ja auch zu alt. Die mich an die Hand genommen hat.
Sebastian Zu alt fürs Publikum. Mit 27 fliegt man aus der SMJG aus dem Stammtisch einfach raus, weil das ist die Altersgrenze.
Faina Genau, perfekt. Ja, und sie hat mich dann so ein bisschen eingeführt und hat mir alles gezeigt und hat auch alles mit mir gemacht. Ihr war es sehr wichtig, dass ich einfach die Erfahrung machen kann in einem Rahmen, der passt. Und sie wollte mich halt auch leiden sehen. Aber das wollte ich auch. Also war alles cool. Ja, dann ist sie weggezogen und dann war das auch zu Ende. Aber ich hatte dann auch schon Freunde, Kontakte getroffen. Und dann lief das so, plätscherte so ein paar Jährchen weiter, bis ich dann eine andere Beziehung hatte, die dann auch in die Brüche ging und wir uns dann online kennengelernt haben.
Sebastian War die andere Beziehung auch kinky?
Faina Ich hätte mir gewünscht, dass sie kinky gewesen wäre, aber die Person wollte zu Anfang auch eine kinky-Beziehung, hat dann aber festgestellt, dass das, was die Person unter kinky versteht und das, was ich unter kinky verstehe, nicht übereinstimmt.
Sebastian Okay, das ist vielleicht vielleicht mal so ein Punkt. Es gibt ja immer Menschen, die sagen, ich suche eine dominante Frau, einen dominanten Mann. Und dann hat man so, okay, Geschlecht und Ausrichtung. Und dann reicht das ja schon. Das ist leider, das heißt leider ist toll, aber BDSM hat so viele Geschmäcker, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei Menschen treffen, die miteinander da harmonieren und funktionieren, grundsätzlich erstmal unwahrscheinlich ist. Also er war Top und du Sub, dann hätte das ja wunderbar gepasst, oder war es eben dann doch, also woran scheitert es? Wo seid ihr auseinandergegangen.
Faina Es scheiterte daran, dass ich das Ganze halt leben wollte, also wirklich leben wollte. Ich wollte viel ausprobieren. Ich wollte halt wirklich so ziemlich alles mal testen. Und ich wusste aber zu dem Zeitpunkt dann schon, aha, schlagen ist doch toll und ich will geschlagen werden. Und das ging für ihn aber überhaupt nicht klar. Und auch diese ganze D/s-Dynamik, also im Endeffekt ist er eher Spicy Vanilla und ich halt nicht.
Sebastian Also die Dosis war einfach nicht ausreichend. Ist das wirklich so ein, ja klar, kann das ein Hindernis für eine Beziehung sein, wenn alles andere stimmt?
Faina dafür hätte alles andere ja stimmen müssen.
Sebastian Wahrscheinlich ja. Okay, also es kam also auch nur dazu.
Faina Ja, natürlich.
Sebastian Ja, und ich glaube, das muss man auch mal sehen. Nicht nur Sub darf Grenzen haben und sagen, nee, das jetzt nicht, das ist zu viel und darauf muss man eingehen. Das ist dann auch Top. Hat ja irgendwo auch so einen Punkt, wo man sagt, nee, damit fühle ich mich nicht wohl. Das muss dann halt leider Gottes passen.
Faina Ja, und deswegen hat man das ja dann, oder ich dann, das ja auch dann zwei Jahre lang gemacht ohne Kink. Obwohl ich halt die ganze Zeit gemerkt habe, ich will es doch eigentlich haben. Irgendwann war es halt alles zu viel oder zu wenig, wie auch immer man das dann sehen möchte. Und ja, dann haben wir uns auch getrennt und dann, was macht man denn so, wenn man frisch getrennt ist und irgendwie Langeweile hat, irgendwelche komischen Dating-Apps runterladen?
Sebastian Welche war es?
Faina Die heißt Fet, ist aber nicht FetLife und
Sebastian Noch eine, okay. Die kenne ich jetzt, ach doch, eventuell kenne ich sie.
Faina also die ist frei verfügbar. Also wenn man halt, Weil, also ich hatte in deinem Podcast FetLife gehört und war dann so, okay, ich gebe das einfach mal in dem App Store da ein. Und das war die erste, die es gefunden hat. Weil natürlich gibt es von FetLife natürlich keine App.
Sebastian Du kanntest da schon die Kunst der Unvernunft. Okay, gleich mal meine persönliche Neugier. Das ist ja, dieser Podcast, so ein bisschen einen Bubble hat er dann ja doch. Ich versuche es ja immer so bunt wie möglich und möglichst auch alle Extreme zu zeigen, War das für dich was Neues, was da drin war? Oder war das einfach nur so eine Art Kontakt? Und ja, ich weiß das ja alles, ich kenne das ja alles schon. Und Menschen reden mal darüber. Oder wich das von deinem Bild von BDSM ab, was da erzählt wurde in diesem komischen Podcast.
Faina Abgewichen ist gar nichts. Ich habe den Podcast über den Stammtisch kennengelernt. Und ich war da so in meiner Schwammphase, würde ich jetzt einfach mal sagen. Ich habe alles aufgenommen, was mit dem Thema zu tun hat. Und ich fand es deutlich angenehmer, Menschen zuzuhören, die über ihren Kink reden, als irgendwelche Texte zu lesen, die dann vielleicht stimmen oder halt irgendwie auch nur, naja, ein bisschen übertrieben sind oder ein bisschen perfekter dargestellt sind. Da fand ich das in dem Podcast sehr cool. Also es war dann in der Zeit ein wöchentlicher Begleiter. Ich habe mich immer auf die neuen Folgen gefreut und habe die rauf und runter gehört.
Sebastian Gut, genug Lob reicht. Hier steht, die Freude daran, jemandem zu gehorchen und ab und zu frech zu sein mit der unweigerlichen folgenden Strafe. Ja, okay. Liebes Publikum, den Blick könnt ihr jetzt hier nicht sehen. Mehr Zustimmung kann man kaum kriegen. Den Stammtisch hast du irgendwann auch geleitet, ne?
Faina habe ich auch gemacht.
Sebastian Sollte man das tun?
Faina Sollte man auf jeden Fall tun. Natürlich ist es eine Aufgabe und natürlich braucht die Aufgabe Zeit. Und es ist nicht nur, ich gehe einmal im Monat auf diesen Stammtisch, sondern da kommen ja auch Mails. Da sind ja dann auch noch ein paar Fragen im Hintergrund oder eine Gruppe, die dann irgendwie noch nebenher existiert, die dann auch irgendwie mal ab und zu mal reingeguckt werden sollte, weil da vielleicht Fragen kommen. Dann muss man mit der Location gucken, dass da auch immer frei ist, wenn man hingehen möchte. ja, Webseite gucken. Und in der SMJG gibt es ja ganz viele andere Sachen, die man auch noch tun kann. Und da hatte ich dann Zeit und dann habe ich ja, mich in die Webseite ein bisschen mit eingeklinkt und da dann Texte geschrieben für die SMJG.
Sebastian Ui, okay, jetzt hast du ja deine allererste Erfahrung, weil, ich sag mal so, da hatte ich ja jemand, ich sag mal, mitgenommen am Anfang. Hattest du, wenn du dann so eine Leitungsfunktion hast, hat man denn den Anspruch, ich sorge dafür, dass andere einen besseren Einstieg haben? Auch wenn er jetzt, du hast ja gesagt, das war nicht dramatisch für dich, aber es war halt nicht optimal. Also hast du Dinge unternommen oder überlegt, wie kriege ich es hin, dass andere eben eher den sanfteren oder den, ich sag mal, nicht den sanfteren, aber den passenderen oder den passgenaueren Einstieg finden? Also gab es da Ideen? Hast du was gemacht da dran? Oder kann man das eh nicht ändern?
Faina ich hatte halt immer so die Ambition, ich will gucken, dass es jedem irgendwie gut geht und jeder sich wohl fühlt. Wir hatten auch immer dieses Orga-Gespräch, so eine Viertelstunde vor Stammtischbeginn, dass die Leute einfach zu uns oder bei uns sind ohne die anderen Leute. Und da haben wir auch immer geguckt, dass oder auch immer gesagt, dass sie kommen können, auch wenn sie sich einfach nur gerade ein bisschen doof fühlen im Gespräch. Und wenn sie aber vielleicht sagen, das ist ja noch gar kein Flirten oder noch gar kein irgendwie in die Ecke drängen, aber sie fühlen sich unwohl, dass sie immer zu uns kommen können. Und wir haben auch, wenn wir wussten, wir haben neue und wir haben ja mit denen gesprochen, haben wir auch immer auf dem Stammtisch immer mal wieder geguckt, wo sind die, wie läuft es, wie sieht es aus. Und wenn wir dachten von außen, die Person verkrampft vielleicht gerade ein bisschen, haben wir uns einfach zu denen gesetzt, in die Gruppe, weil bei uns auf dem Stammtisch war es dann auch so, setz dich irgendwo hin und rede halt mit oder halt auch nicht. Das hat eigentlich immer ganz gut geklappt. Also wir hatten dann ganz wenige wirkliche Anfragen oder halt so, hey, kannst du mal bitte? Weil die Leute sich dann eigentlich auch immer sehr gut verstanden gefühlt haben und unsere Stammtisch-Teilnehmer alle sehr, sehr nett waren.
Sebastian Ich mache da mal so einen kleinen Deckel drauf. Ich habe dann doch noch einen, wir kommen jetzt zur Dating-App, da mache ich Stopp. Ich habe hier noch so einen schönen Satz. Sie hat gelernt, wie es ist, beim Spielen richtig Angst zu haben und steht drauf. So. Das nehmen wir einfach mal als Teaser mit. Du hast so viele Kontakte, so viel SMJG, so viel hier, so viel da. Und dann wird es eine schnöde Dating-App. Das ist doch auch Verrat an der Community. Ich finde hier eh keinen bei den tausend Menschen. Ich kenne sie eh schon alle. Ich nehme jetzt die App. Darüber sprechen wir später.
Vincent Ich
Sebastian später. Vincent, jetzt kannst du nicht mehr, da kommst du mir nicht mehr davon.
Vincent das ab und nach. Ich
Sebastian wie ging das los? Wo magst du anfangen? Wo kam das erste Mal die Idee, dass du, das könnte interessant sein, vielleicht kriegt das Kind auch einen Namen.
Vincent glaube, bei mir war es ein bisschen langweiliger, würde ich so am besten sagen.
Sebastian Nein, das ist niemals langweilig.
Vincent Ja, bei mir war es, das war so die erste längerfristige Beziehung. Und ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, von wem es jetzt ausging. Oder von beiden, keine Ahnung, dass man halt mal gesagt hat, ja, probieren wir einfach mal.
Sebastian Was denn? Also eher fesseln, eher hauen, eher
Vincent Das ist die frühzeitige Demenz jetzt dein.
Sebastian ja,
Vincent Ich weiß gar nicht mehr, in welcher Reihenfolge was, um Gottes willen, ich glaube es hat am Anfang wirklich so mit, ja banal sagen wir mal, Würgen
Sebastian das sage ich immer, liebes Publikum, das ist nicht der Einstieg, ihr geht euch bitte nicht gleich an den Hals.
Vincent Hauen
Sebastian Ihr könnt sich ja mit dem Schal irgendwie ans Bett, auch nicht schön, aber okay, na gut, fängt so an.
Vincent Ja Es hat so angefangen, ob es jetzt der Idealeinstieg ist, ist eine andere Frage
Sebastian Dopaminsuche auf jeden Fall.
Vincent Ja Auch generell Hobbys, Adrenalinsüchtig Also das
Sebastian Darf ich das verraten? Im Vorgespräch hier, bevor wir angefangen haben, mein Gott, was ich gehört habe, was du an Sportverletzungen mitgenommen hast und so. Also theoretisch, wenn man das so hört, wenn du mit dem Sport aufhören musst, dann hast du nur noch die Wahl, hemmungsloser Masochist zu werden. Anders geht es gar nicht. So, Entschuldigung. Ich höre dir einfach mal zu. Was
Vincent da hat es dann angefangen, dass wir gesagt haben ja, probieren wir mal aus und dann war es, ja gefällt uns und es hat sich dann eine Zeit lang so gezogen, dass man gesagt hat, okay man switcht hin und her, weil wir einfach gemerkt haben okay, jeder hat so seine Freude dran, entweder mal oben, unten es war da zu der Zeit eigentlich noch so, ja hat beides gemacht, hat beides Spaß gemacht. Und das hat sich dann so immer weiterentwickelt, dass wir einfach gesagt haben, wir sind experimentierfreundlich und probieren halt aus. Und wenn es nicht gefällt, dann gefällt es nicht. Wenn es einem gefällt, in welchem Ausmaß und kann man weitermachen.
Sebastian Was hat denn gefallen? Oder wo gab es vielleicht auch mal eine Überraschung, dass man gesagt hat, ja, also gerade wenn man so nicht diese ganze kinky Bibel im Hinterkopf hat, dann kommt dann die Partnerin und sagt, können wir mal das probieren? Dann bist du davon vielleicht nicht mal ganz überzeugt, aber man probiert es ja doch mal und dann stellt man fest, das ist ja der Wahnsinn oder ist es eine Katastrophe? Also gerade beim Experimentieren scheitert man ja auch mal und das ist ist ja auch wichtig.
Vincent Ich glaube, in der Beziehung war es tatsächlich fesseln. In der Beziehung habe ich schon gesagt, fesseln geht gar nicht. Dass ich mich von jemand anderem fesseln lasse oder bewegungsunfähig bin, ging zu dem Zeitpunkt einfach gar nicht.
Sebastian Erlaubt mir den Kalauer, du hast ja auch schon viel und lange und oft Gips getragen.
Vincent Ich weiß auch nicht genau, woran es lag, ob es jetzt im Nachhinein, ob man sagt, fehlendes Vertrauen oder schlag mich tot. Woran es jetzt genau lag, weiß ich nicht. Aber da, zu dem Zeitpunkt war es so, egal ob es jetzt mit Seilfesseln ist, Handschellen oder sonstiges. So dieses Bewegungsunfähige ging für mich gar nicht.
Sebastian Und umgekehrt, dass es die trifft,
Vincent Da war es weniger ein Problem. Also ich hatte auch weniger das Problem zu sagen, ja okay, man fesselt mal. Das war jetzt so, ich habe nicht gesagt, das Fesseln finde ich furchtbar. Es ist einfach nur, allein der Gedanke oder daran gefesselt zu werden oder sich nicht bewegen zu können, ging zu diesem Zeitpunkt nicht. Das war einfach so eine Grenze, die, das hat im Kopf auch nicht funktioniert.
Sebastian Ich finde das total schön, wenn man da experimentiert und die Rollen sind gar nicht festgelegt. Also, ich stelle mir so dieses, wir haben heute Abend Zeit, lass uns Unsinn machen. Dann probiert man da irgendwas, wo wahrscheinlich kinky Leute, die davon hören, wahrscheinlich sagen, um Gottes Willen, wie gefährlich, das gehört sich nicht. In welche Richtung seid ihr gegangen? Also alles körperliche Sachen oder auch mal dieses, ich sitze auf der Couch und befehle mal oder, also auch dass man so in diese D/s-Richtung so ein bisschen reingeht oder war das wirklich eher ein Beiwerk zum Sex, sage ich mal.
Vincent glaube, am Anfang war es auf jeden Fall ein Beiwerk zum Sex. Also vor allem körperliche war viel. D/s wenig, wenig würde ich mal sagen. Das hat sich dann mit der Zeit so ein bisschen reingeschlichen. Also es war da nie so wirklich das Thema, dass man gesagt hat, man redet drüber, dass wir sagen, wir wollen D/s oder sonstiges. Sondern es hat sich irgendwie mit reingeschlichen gehabt und man hat gemerkt, ja, ist eigentlich gar nicht mal so schlecht. Aber es war nie ein Riesenthema.
Sebastian Also ist auch kein Thema, was so, ich sage mal, Identität und Identifikation stiftet, sondern ja, wir machen halt Sex in der Stellung und wir haben jetzt vielleicht auch noch eine andere Stellung, also jetzt gar keine große Sensation, die man, war
Vincent Nö, also es war nie, dass man sagt, so Identitätskrise oder sonst irgendwas.
Sebastian War dir denn klar, dass das irgendwie SM, BDSM sein könnte und dass das in die Richtung geht?
Vincent Am Anfang, ob ich es jetzt darunter betitelt hätte, zu dem Zeitpunkt, wenn ich jetzt zurückdenke und jetzt alles ausblenden würde, ob ich es so betiteln würde. Am Anfang zumindest wahrscheinlich eher nicht. So irgendwann ist man sich ja schon bewusst, so okay, ja okay, liest man ja auch drüber. Das passt schon in die Kategorie. Und auch, ich
Sebastian War das eher so ein Schock zu sagen, oh, ich gehöre offenbar mit dazu oder ist das eher so, oh, endlich habe ich einen Namen gefunden und da kann ich jetzt anfangen zu googeln im Zweifel.
Vincent glaube eher so, ja, da habe ich jetzt einen Namen zu.
Sebastian Okay, also positiv.
Vincent Jetzt kann man es kategorisieren, ja. Und das hat mir auch immer gefallen. Das war nie das Thema. Und dann war es so, ah, okay, ja, gut, jetzt gehöre ich auch zum Perversen.
Sebastian Sehr gut. Okay. Ja, ist ja schön, Beziehung läuft.
Vincent Ja, genau.
Sebastian Ihr seid wahrscheinlich auch immer weiter gegangen, immer ein bisschen mehr. Gab es Dinge, die überraschend gut waren, wo man vorher dachte, ja, machen wir mal und dann ist das ein Wahnsinn. Wenn einem die eigene Hand wehtut, wenn man vielleicht die Partnerin spankt, das ist ja auch manchmal so ein Euphoriegefühl oder sowas.
Vincent Ich würde
Sebastian Oder wenn sie mehr Lust empfindet, als man erwartet, weil man irgendetwas tut. Also das sind jetzt nur Beispiele, liebes Publikum. Ich will gar nichts vorsagen, aber gibt es noch was, woran du dich erinnerst, dass du sagst, das war nochmal genial.
Vincent sagen, das erste Mal, wo man draußen was gemacht hat, da würde ich auf jeden Fall sagen, ja, das hatte irgendwie nochmal einen ganz anderen Reiz. Jetzt
Sebastian Das seid ja wirklich nur dann ihr zwei allein Kontakt zu anderen gesucht oder ist das was, wo man vielleicht auf der Arbeit oder in der Familie drüber redet, weil es hat ja noch noch gar kein Label, es ist ja alles total entspannt, wir machen halt ein bisschen härteren Sex. Oder war das wirklich euer Ding zu zweit?
Vincent drüber reden war, also mit anderen drüber reden war auch nie ein Problem, aber es war jetzt nie, dass ich irgendwie spezifisch gesucht habe, irgendwie nach, wie jetzt Stammtisch, den habe ich dann über sie kennengelernt. da war ich davor noch nie ja,
Sebastian Okay.
Vincent das war dann meistens eher so ein Thema zu zweit oder wenn halt mal jemand gefragt hat, dann hat man auch drüber geredet damit hatte ich eigentlich noch nie ein Problem zu sagen, man redet über Sex, ja, was ist dabei es macht jeder warum sollte man nicht drüber reden
Sebastian Ich habe vorher relativ viel überlegt, wie kriege ich dich denn zu diesem Punkt, ah, jetzt habe ich da quasi ein Verständnis oder jetzt fühle ich mich, ich sage mal, into it. Und dann bin ich darauf gekommen, manchmal fängt man ja irgendwann an und braucht Zubehör. Und dann hat man das erste Mal irgendwo etwas bestellt. Spätestens wenn ich irgendwie dann bei eis.de die Kategorie SM anklicke oder bei baumwollseil.de zum Beispiel, liebes Publikum, also kauf da, wo es Qualität gibt. Das ist dann nochmal der Moment, weil da mache ich einen Akt und ich gebe auch noch Geld dafür aus. Weißt du noch irgendwie ein erstes Spielzeug oder ein erstes Item, was irgendwie ins Haus musste, um das ein bisschen, ich sag mal, professioneller auszuüben?
Vincent glaube das erste ja, also das erste klassische was glaube ich jeder kennt sind sind, glaube ich, von EIS diese billigen Handschellen.
Sebastian Ja, wir sind
Vincent Das würde ich sagen, war das Erste. Aber ich weiß gar nicht mehr, wer es bestellt hat. Ich habe keine Ahnung. Aber ich würde sagen, das war das Erste, woran ich mich jetzt so spontan erinnern kann. Ja gut, die sind auch schnell wieder rausgeflogen.
Sebastian erstmal da.
Vincent Aber es war da.
Sebastian Sie sind ein Symbol.
Vincent Genau.
Sebastian Ich glaube, die sind auch extra so gebaut, so schäbig, dass man da im Notfall nämlich doch wieder rauskommt.
Vincent Wahrscheinlich. Da ist ja der Kabelbinder stabiler.
Sebastian Ihr werdet doch nicht sagen, dass ihr ja schon mal was mit Kabelbindern gemacht habt.
Faina Niemals.
Sebastian Okay, Gut. Okay, jetzt einfach mal, die Beziehung ging irgendwann zu Ende, damit du dann in diese Dating-App reinkonntest.
Vincent Die Beziehung ging dann zu Ende. Auf sexueller Ebene hat es funktioniert, auf Beziehungsebene war irgendwann so, das fliegt nicht mehr. Das ging nicht mehr, dann ist es zu Ende gegangen.
Sebastian Spannende Idee, dass BDSM der kleinste gemeinsame Nenner ist, den man noch in der Beziehung hat. Ja, okay. Okay. Ja, schade, schlimm.
Vincent Ja, dann
Sebastian Wie lange ist das her, ganz grob? Zweieinhalb Jahre, schätze ich? Drei?
Vincent lange war ich?
Faina Ja, viel länger, oder?
Sebastian Faina, du weißt es ja offenbar besser. Du schüttelst mit dem Kopf, guckst ihn an.
Faina Ja, also ich weiß, dass danach auf jeden Fall noch eine andere Beziehung war und die war auf jeden Fall auch so um die anderthalb, zwei Jahre.
Vincent Anderthalb, würde ich sagen.
Faina Das heißt, davor, also es müssten ja schon locker mal fünf Jahre sein.
Vincent Ja, so um den Dreh.
Sebastian Moment, wie alt bist du?
Vincent Bin jetzt vierundzwanzig.
Sebastian Wenn du jetzt 24 bist, das heißt, du hast ja mit 15 im Grunde schon den Kinky Stuff gemacht.
Vincent Ja.
Sebastian Kommt das hin?
Vincent Fünfzehn, sechzehn. Ja, so sechzehn rum.
Sebastian Echt? Okay. Okay, ich wollte es nur noch einmal hören.
Vincent Ja, ja, ja. Ich würde sagen, so um den Dreh hat es angefangen. Dann gingen die Beziehungen in Brüche. Dann war eine Zeit Pause. Ich glaube ein Jahr. Ich bin mir nicht mehr sicher. Ist aber im Prinzip egal. Dann habe ich meine Ex-Freundin auf der Arbeit kennengelernt und da war dann tatsächlich gar nichts mit Kink.
Sebastian Hast du es versucht?
Vincent Wir haben mal drüber geredet, aber da war gar nichts. Sie wollte auch nicht und das war dann okay.
Sebastian Du hast es auch nicht vermisst oder so? Ist ja die Frage, ob man merkt, da hat man doch so etwas.
Vincent Ich würde sagen, unterbewusst habe ich es vermisst.
Sebastian Okay,
Vincent Aktiv würde ich sagen, habe ich es dann verdrängt, aber unterbewusst würde ich mal sagen, habe ich es auf jeden Fall vermisst. Das lief dann eine Zeit lang gut, bis sich daraus dann eine Fernbeziehung entwickelt hat, weil sie weggezogen ist für eine zweite Ausbildung bzw. Studium. Ich weiß nicht mehr genau, was war. dann ist sie nach München gezogen und ja, dann bin ich am Anfang, am Wochenende immer gependelt, war freitags bis um 12 Uhr gearbeitet dann ins Auto und nach München runter, genau und relativ oft hin und her
Sebastian man das so kennt, ja.
Vincent bis dann einfach ja, eine Zeit lang mir ging es psychisch nicht so gut und dann ging das Ganze auch in Brüche
Sebastian Wie ist denn die App aufs Handy gekommen?
Vincent ich glaube es war tatsächlich eher so App Store mal rum, also aus Langeweile halt rumgesucht, das mal gefunden, dann hatte ich das eine Zeit lang auf dem Handy und hab mir gedacht, was für ein Scheiß.
Faina war wirklich eine dumme App. Ja. Das
Vincent Also wirklich pure Katastrophe. Dann hatte ich die wieder gelöscht gehabt und war auch alles gut. Single Leben genossen, viel Motorrad gefahren und dann hab ich sie mir irgendwann wieder aufs Handy gerufen. Ich weiß nicht mehr mal warum, aber ich habe gedacht, ja komm, geben wir dem Ganzen nochmal eine Chance. Und da haben wir uns dann kennengelernt.
Sebastian Okay, das ist ja so der Punkt, also
Vincent Also
Sebastian man muss ja in so einer App so ein Profil ausfüllen, da muss man irgendwas reinschreiben. Dann wisst ihr so gegenseitig noch so ein bisschen, also wer hat, also erzählt ihr einfach mal und wer und wie viel das ist, überlasse ich euch, aber natürlich, was stand so drin, was hat neugierig gemacht, wer hat wen zuerst angeschrieben, vielleicht kann in der App auch nur die Frau zuerst schreiben, das weiß ich ja nicht. Also wie läuft das ab, so ein Kennenlernen?
Vincent ich würde sagen, in meinem Profil stand so gut wie gar nichts, weil ich einfach wirklich scheiße im Schreiben bin.
Faina fand ich einfach wirklich scheiße im
Vincent Und da auch absolut, ja, ich bekomme das nicht hin. Ich sitze dann davor, überlege, überlege, überlege, überlege und es passiert nichts. Ich weiß noch, dass in deinem Profil relativ viel stand.
Faina Ja, ich bin ein bisschen perfektionistisch, was das anbetrifft.
Vincent Ja.
Faina Da muss immer ein Text drinstehen, der muss irgendwie mich repräsentieren, dann gucke ich, was man so einstellen kann und ob man so Sachen vorher einstellen kann, wie auf Fetlife, so welche Rolle man denn inne hat und so. Ich hatte auch, wie, glaube ich, jede Frau auf jeder Dating-App so diesen Satz drin, bitte Profil lesen und erst dann anschreiben, wenn passt. Natürlich hat das keiner getan. Ja, dann kamen drei Millionen Nachrichten und eine davon war deine.
Sebastian Oh, was stand drin? So
Vincent Hi, wie geht's dir?
Faina Tatsächlich.
Sebastian einfach. Ist die aus der Masse herausgestochen? Was war an ihm anders? Oder war einfach nur, dass da stand, in 0,5 Kilometer Entfernung oder sowas. Also was war es?
Faina Also die Entfernung, die war schon, das war schon so ein Pluspunkt. Es war auch irgendwie ein Pluspunkt, dein Profilbild hatte Tiere mit drauf. Fand ich ganz toll.
Sebastian zieht wirklich.
Faina Ich weiß nicht, also ich irgendwie, ich habe das Bild gesehen und ich fand es sympathisch.
Vincent Also ja, ich hab
Sebastian Das
Vincent gut, ich hab ja Hunde. Also bei unserer Familie haben wir zwei Hunde. Ich glaub, das ist auch okay, wenn wir...
Faina Ja, ja, ja, ja.
Vincent Ja, das ist ja scheißegal.
Faina Ja, nee, das muss
Sebastian Wir werden merken, dass die Hunde nochmal die Datenschutzerklärung unterschreiben.
Vincent Ja, das ist ganz wichtig.
Faina man ganz wichtig. Nee, also ich fand das Bild einfach total sympathisch und es war, glaube ich, irgendwie halb zwölf nachts oder so. Ich konnte nicht schlafen. Äh, er hatte, das weiß ich jetzt, eben, äh, Spätschicht gehabt und war dann eben erst zu Hause und, äh, konnte dementsprechend auch nicht schlafen, noch nicht schlafen. Und ich hatte irgendwie aber noch zehn andere Nachrichten offen, die irgendwie auch so Hallo oder so Drei-Kilometer-Text, der Copy-Paste reingemacht wurde. Und irgendwie hatte ich dann gar keinen Bock mehr auf diese ganzen, ja, ich will unbedingt einen Antworttext haben.
Sebastian Moment, das heißt Tatsache, dass er sich nicht um deinen Profiltext geschert hat und auch keine Romane geschrieben hat sondern es ist einfach nur so, hi, wie geht's das hat, also deine eigene Anweisung, bitte Profil lesen und dies und das, das war alles völlig egal, ja
Vincent Also gelesen hab ich's.
Faina Ja, also nicht unbedingt das, sondern ich will schon, dass die Leute oder wollte schon, dass die Leute mein Profil lesen und halt, wenn ich halt drinstehen habe, dass ich unten spiele, dann soll mir bitte keiner schreiben, der sagt, er würde gerne von mir, dass ich oben spiele, als erste Nachricht. Das finde ich dann immer so ein bisschen, nimm dir zwei Minuten Zeit und lese, weil damals stand da drin, dass ich definitiv niemals oben sein werde.
Sebastian Okay, hi, wie geht's Antwort, gut und dir
Vincent Ja,
Faina Ja, tatsächlich war das die Antwort.
Sebastian Wie seid ihr ins Gespräch gekommen?
Vincent das war tatsächlich die... Ja.
Sebastian Nein, wirklich
Faina Das war tatsächlich die Antwort, ja. Ja. Was schreibt man denn einer fremden Person auf Hi, wie geht's? Das schreibt man jetzt natürlich nicht. Ich bin gerade voll down und mir geht's psychisch kacke und deswegen bin ich schon vier Stunden länger wach, als ich eigentlich sein sollte, weil ich muss morgen arbeiten. Also das schreibt man natürlich nicht. Also habe ich nie geschrieben. Deswegen habe ich einfach gut und dir geschrieben. Einfach und simpel.
Sebastian Versuch noch rauszufinden, wie es dazu kommen konnte, dass ihr dann heute hier sitzt.
Faina Ja, das ist ja auch nicht so geil.
Sebastian Also wie, einfach mal exemplarisch, weil das behandle ich in diesem Podcast so selten, dieser Schritt eigentlich wie aus so einem Hi, wie geht's noch wirklich mehr wird,
Vincent wir haben dann noch ziemlich viel geschrieben ja,
Faina es war bis drei Uhr morgens.
Vincent eine ganze Weile und dann haben wir spontan hat sie mich gefragt weil sie keine Lust hat auf ewig viel schreiben ob man sich relativ zeitig treffen kann zum
Sebastian um was zu tun.
Faina Um zu reden.
Vincent reden, einfach so als also nicht Date für Beziehungen sondern einfach treffen Zum Reden und einfach mal schauen, könnte daraus was werden.
Sebastian Und wo? Also eher so Kaffee oder bei ihr zu Hause?
Vincent Nö, das war bei mir vor der Arbeit und ich bin aus der Arbeit gekommen.
Sebastian Ich
Vincent Also es war wirklich, ja, ich hatte auch noch Arbeitskleidung an und alles drum und dran.
Faina Also es war gar kein, also was man vielleicht dazu sagen muss, dass es für dich vielleicht greifbarer ist, ich habe, glaube ich, anderthalb Wochen vorher mit meinem Ex-Freund Schluss gemacht und war dementsprechend gar nicht in diesem Denken drin, ich brauche jetzt eine Beziehung oder ich brauche jetzt einen Mann oder irgendwas, sondern ich war einfach froh, rauszukommen und mit Leuten zu reden. Eben. Und natürlich war dann halt auch BDSM wieder Thema, weil ich wollte natürlich auch BDSM wieder, weil ich war so, okay, das hat nicht geklappt. Vielleicht war es auch so ein bisschen so eine Verdrängungstaktik oder sowas, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war ich dann so, ja, ich will jetzt ja wenigstens mal wieder mit Leuten zu tun haben, die das machen und vielleicht entwickelt sich ja dann irgendwann eine Freundschaft plus oder sowas.
Sebastian Warst du zu dem Zeitpunkt noch in diesem ganzen SMJG-Konglomerat drin?
Faina Ja, war ich auch.
Sebastian da sind ja eigentlich genug Leute, mit denen man darüber reden könnte.
Faina Ja, aber irgendwie wollte ich eine Person, die ein weißes Blatt ist für mich. Also ich wollte jetzt niemanden, der jetzt die ganze Story mit der Beziehung miterlebt hat und so, sondern einfach irgendjemand Frisches.
Sebastian Ah,
Faina Und wenn dann eine Freundschaft plus entsteht, dann finde ich das super. Und wenn nicht, dann war ich wenigstens mal draußen und habe irgendwas getan, was ich sonst eigentlich nicht tue.
Sebastian so jetzt lauert die dir vor der Arbeit auf. Nein, also, nein, aber ihr habt ja in dem Chat vorher schon über so kinky Sachen gesprochen, weil das wäre ja auch das erste Mal, dass du dich quasi mit einem Profi darüber unterhältst, mit jemandem, der mit viel Engagement und Erfahrung und Erlebnissen, und dann soll es auch noch dominant sein.
Vincent Nee, nein.
Sebastian Ich stelle mir vor, dass das eventuell auch ein bisschen, ja, ich weiß nicht, entweder einschüchternd ist oder zumindest, dass man das als Herausforderung wahrnimmt.
Vincent glaube, ich war eigentlich nur aufgeregt, weil es das erste Mal so, das erste Mal, dass ich mich hier mit jemandem getroffen habe, den ich online kennengelernt habe und so im Nachhinein würde ich es als Date betiteln. So im Nachhinein. Aber zu der Zeit haben wir gesagt, es ist kein Date. Aber trotzdem natürlich aufgeregt hoch 10. Hatten wir geschrieben, ob ich spontan heute kann und du musstest länger arbeiten. Ich habe, glaube ich, bis um drei oder so gearbeitet und sie hatte um fünf wieder Zeit. Also habe ich noch zwei Stunden auf der Arbeit gewartet, auf heißen Kohlen.
Sebastian Oh, natürlich.
Vincent Das war dann auch toll. Natürlich mit Ausrede, ich habe einen Zahnarzttermin.
Faina Das
Vincent Das hat sehr lang gehalten, weil ich glaube, nachdem wir uns getroffen haben, eine halbe Stunde später, ist erst mal mindestens ein Arbeitskollege von mir dran vorbeigelaufen. Und nur mit dem einzigen Kommentar, ist aber eine hübsche rothaarige
Sebastian Zahnärztin, ja.
Faina Zahnärztin.
Vincent Zahnärztin.
Sebastian Nur der Vollständigkeit halber, du studierst nicht gerade Zahnmedizin oder sowas. Okay, ich frag nur.
Faina Hätte ja sein können, wäre lustig.
Sebastian Okay, also ihr habt euch da unterhalten auf der Straße, habt gequatscht.
Vincent Park.
Faina Wir sind dann in den Park gegangen und dadurch, dass wir schon geschrieben hatten, weil ich ja dann auch schon dachte, okay, wir verstehen uns relativ gut, ich kann das Thema ja mal ansprechen. Weil ich meine, es ist immer noch eine Dating-App, die mit Fetisch zu tun hat. Also es ist nicht klar, dass jeder, der auf der App ist, irgendwas mit Fetisch macht. Und ich wollte aber partout niemanden kennenlernen, der jetzt irgendwie gar nichts damit zu tun hat. Also war das Thema auch im Chat und da hat er auf alle Fragen, sag ich mal, positiv reagiert und meinte so, ja, finde ich cool oder ja, finde ich spannend oder ja, können wir mal drüber reden. Ja, und dann beim Treffen haben wir erst mal, glaube ich, drei Stunden über irgendwelche anderen Sachen geredet, also Gott und die Welt. Und dann habe ich so zwischendrin die Bombe platzen lassen und gesagt, so, jetzt reden wir über Kink.
Sebastian Die ist ja nett, ne?
Vincent Es war auch klar, wir hatten auch gesagt, wir wollen drüber reden. Ich weiß nicht mehr genau, worüber wir davor geredet haben, aber ist auch egal.
Faina war ein ziemlich harter Cut von mir.
Vincent Und dann kam auf einmal Cut.
Faina Und
Vincent Also es war kein fließender Übergang, sondern so ein harter Schnitt.
Sebastian Ja, und das ist also Prüfungssituation.
Vincent Und dann saß ich erstmal kurz da und war so Was?
Faina saß ich Reaktion. Ja.
Vincent Das war erstmal so ganz verdutzt, nicht weil das Thema schlimm ist, aber es war so ein lustiger, harter Schnitt, wo der Kopf erstmal ratter, ratter, ratter, warte, warte, was?
Sebastian Fluchtreflex oder oh ja, endlich.
Vincent würde sagen, können wir reden. Es war eher halt nur so am Anfang mit der Dampfwalze überrollt.
Sebastian Okay,
Faina Mache ich wohl öfter.
Vincent Wer einmal die Dampfwalze auspackt.
Sebastian jetzt mal, du bist ja voll in diesem Ding drin, Consent herstellen, reden, sprechen, ranführen und so weiter. Und dann hast du jemanden, der diese ganze Theorie, die Theorieprüfung BDSM quasi noch nie abgelegt hat. Das heißt, auf der einen Seite, du hast Erfahrung, da ist jemand, der soll dir möglicherweise was sagen, also die Führung übernehmen, aber du hast einen unfassbaren Wissensvorsprung. Ich weiß, es gibt viele Menschen, gerade am Anfang, die trauen sich da nicht, weil die sagen, oh Gott, mit einer erfahrenen Person, das ist alles ganz schwierig, weil da kann ich ja gar nicht mithalten oder da haben die Leute Ängste und gerade wenn sie Top sind, weil ja Top hat ja gefälligst dieses Wissen zu haben, das wird ja immer von Top an Sub weitergegeben, dieses Geheimwissen und hier ja nun ganz genau andersrum. Das finde ich total gut, weil ich habe ja selber eine entsprechende Erfahrung gemacht. Meine erste Spielpartnerin war ja auch unfassbar erfahren in der Szene und, boah, was für eine Lernkurve. Also, dass man diese Konzepte von unten, von ich möchte gerne unten sein, nach oben quasi weiterleitet, kann aber auch sein, ich back mir meinen Dom. Also, ich bin gespannt, wie ihr damit umgegangen seid.
Faina Für mich war das irgendwie nur so am Rand mal Thema, weil ich wollte natürlich schon abchecken, so was weiß er, was macht er. Und man kann ja Wissen auch von woanders her bekommen. man muss ja nicht unbedingt am Stammtisch sein oder super viel lesen. Wenn man halt so weiß, wie die Sachen funktionieren oder sie gemacht hat und das halt einfach für einen funktioniert, dann ist es ja für mich, also wäre es für mich nicht schlimm, ihm dann zu sagen, okay, das, was du machst, heißt das und das.
Sebastian Ich sag mal so ein Begriff wie ein Safeword.
Faina Genau, genau.
Sebastian Vincent, war dir das bekannt, das Konzept zu dem Zeitpunkt?
Vincent Ja gut, Safeword, ja.
Sebastian Okay, also soweit warst du schon.
Vincent Das Konzept, so weit war ich schon, das war jetzt...
Sebastian Okay, wunderbar. Gut, dass wir das einmal geeicht haben. Ich wollte also auch gar nicht so an diesem ersten Gespräch so lange festkleben bleiben. Aber das ist natürlich schon spannend, wenn du dann sagst, so jetzt Kink.
Vincent war lustig.
Faina Aber, also auch in dem Gespräch haben wir ganz schnell rausgefunden, oder ich ganz schnell rausgefunden, dass er weiß, wovon er redet. Auch wenn er jetzt nicht unbedingt zu allem den richtigen Begriff weiß, aber das, was er gesagt hat, das hat gestimmt, beziehungsweise, also es war halt, man hat gesehen, dass es echt ist, also dass er jetzt nicht irgendwas erzählt, was er irgendwo mal aufgeschnappt hat, sondern dass er das alles mal erlebt hat, ich sei es jetzt passiv oder aktiv und das fand ich äußerst angenehm, ja.
Sebastian Ihr habt euch dann irgendwann verabschiedet? Oder seid ihr noch wohin gegangen?
Faina Wir waren dann essen und dann wurde es noch später und dann kam keine Bahn mehr.
Vincent habe ich sie nach Hause gefahren.
Sebastian Das ist sehr nett. und hat sie dich auf einen Kaffee eingeladen.
Vincent Nee, das war so spät.
Faina Um Mitternacht gibt es keinen Kaffee mehr.
Vincent Ja. Das war irgendwann um Mitternacht. Ich musste am nächsten Morgen wieder um fünf aus dem Bett. Also, ja, nicht schlimm. Aber es war dann irgendwann so... Irgendwann muss ich auch schlafen, sonst lohnt es sich gar nicht mehr. Dann mach ich durch.
Sebastian Aber ab dem Moment mehrere Treffen und los geht's.
Vincent Äh, ja.
Sebastian Da machen wir jetzt mal einen Cut, weil ich habe euch ja angelogen. Ich habe gesagt, wir machen nach 45 Minuten auf jeden Fall mal eine Pause. Eine Stunde ist jetzt rum und wir machen gleich weiter.
Vincent Und wir Ja.
Sebastian Liebes Publikum, wir haben eine kleine Pause gemacht. Wir haben über die ganzen anderen Nicht-Kinky-Themen geredet. Das war äußerst spannend, aber wir müssen hier weiterkommen. Erstes Treffen. Juhu. Wie seid ihr ins Spielen gekommen miteinander? Und wie war es?
Faina Willst du oder soll ich?
Sebastian Ihr beide bitte.
Vincent Fang du mal an.
Faina Fang Okay, wir haben relativ bald wieder von mir angeleitet, habe ich eine Liste weitergegeben.
Vincent Okay.
Sebastian schon eine sehr dominante Sub, ne? Okay.
Faina Ich hätte halt gern alles so schön geordnet. Auf jeden Fall habe ich im Internet eine Liste gefunden, wo sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viele Kinks draufstehen und sehr viele Praktiken draufstehen. Und da kann man ankreuzen, mache ich, mache ich als aktiver oder als passiver und in welcher Skala mag ich das.
Sebastian sind hunderte Einträge, ne?
Faina Ja, es sind vier Seiten, doppelseitig bedruckt.
Sebastian Gibt es die Liste noch?
Faina Gibt's noch?
Sebastian Sehr schön. Kriege ich die für die Shownotes?
Faina Ich kann sie noch raussuchen, ja.
Sebastian Du darfst die ein bisschen zensieren, aber ich würde sie gerne reinpacken. Und liebes Publikum, wir haben jetzt auch eine Download-Sektion unter den Folgen. Ich kann also auch PDF-Dateien anbieten seit neuestem. Haha.
Vincent Aber ich
Faina Ja, die ist frei verfügbar im Internet,
Sebastian Gut, aber was du eingetragen hast, interessiert mich
Faina Ja, das kriegst du als Foto nochmal nachgereicht.
Sebastian Oh ja, da freue ich mich. Das hast du ihm gegeben?
Faina Ja, und dann haben wir uns hingesetzt und jeder hat so eine halbe Stunde lang für sich diese Liste ausgefüllt.
Sebastian Ja.
Vincent Ja.
Faina Und dann haben wir drei Stunden lang über die Liste gesprochen. Und danach haben wir so ein bisschen angefangen, Sachen auszuprobieren.
Sebastian Jetzt stand da was drauf, wo du geschluckt hast. Wo sie angekreuzt hat, oh ja, oder?
Vincent Geschluckt, nicht wirklich. Die Liste bestand nur aus teilweise Begriffen, wo ich dann erstmal daneben saß, warte, was ist das? und wir beide dann teilweise waren so, warte, was war das?
Sebastian Verstehe ich total.
Faina Ja, also manche Begriffe waren echt wild.
Vincent Ja, dann hat das Googeln angefangen und dann ging's weiter und dann haben wir weiter ausgefüllt, weiter ausgefüllt und bei manchen Sachen war's halt so, ja okay, da hat sich ja jetzt auch schon viel geändert und was an Grenzen drauf stand, ist auch nicht mehr aktuell
Sebastian Okay, das heißt aber, ihr habt einmal so einen Startpunkt definiert. Finde ich total gut. Waren das Sachen, die ihr beide schon kanntet oder auch Sachen, für die ihr euch interessiert?
Faina haben sowohl als auch aufgeschrieben.
Sebastian Also ich finde diesen Punkt, dieses, jetzt habe ich da eine neue Person. Das ist ja alles schon mal aufregend. Dann würde man ja auch vielleicht strategisch da Dinge ankreuzen oder eher nicht, von dem man weiß, dass die andere Person das gut findet, da kann man ja zumindest mal ein Interesse bekunden. Auf der anderen Seite wäre das ja auch so ein Eingestehen, was weiß ich, da steht irgendeine Praktik, wo man sagt, oh, das ist ganz schön schwierig, das mir gegenüber überhaupt einzugestehen und jetzt mache ich da einfach mal das Kreuz bei, will ich probieren. Oh, also gab es da Dinge, die vielleicht absichtlich heruntergespielt wurden oder Dinge, wo man gesagt hat, ich mache jetzt das Kreuz und nach mir die Sintflut.
Faina Ja.
Sebastian Was
Faina Ich glaube sowohl als auch.
Vincent Ja,
Faina Also ich für mich kann auf jeden Fall sagen, damals hatte ich so eine Fantasie, da war ich aber selber noch nicht so ganz dabei zu wissen, ob ich das jetzt machen will oder ob das einfach nur so eine Hirngespinst ist. Das habe ich dann explizit halt nicht aufgeschrieben, beziehungsweise nicht angekreuzt. Kam dann aber später.
Sebastian denn?
Faina Knife Play.
Sebastian Knife Play.
Vincent das
Faina Ja, und dann haben wir das halt erstmal nicht gemacht und dann natürlich auch hingeschrieben, also keine Erfahrungen und offen gelassen, ob man es machen möchte oder nicht.
Sebastian Wie weit war denn die Konstellation? Er Top, du Sub, inwieweit war das schon gesetzt oder war das noch etwas, was vielleicht im Fluss war? Okay.
Faina Damals war das gar nicht im Fluss. Also damals war, ich habe gesagt, wenn, dann spiele ich unten.
Vincent war eigentlich von Anfang an, eigentlich schon vom ersten Treffen an klar, wo wir so grob drüber geredet haben. Nichts Explizites, aber grob über das Thema. Und da war das eigentlich schon klar, die Definition. Wer oben, wer unten.
Faina Ja. Wer Ja.
Vincent Das war gesetzt.
Sebastian Also der Spielantrag auf Papier wurde ausgefüllt beiderseits, gegenseitig begutachtet, besprochen, reviewed. Man müsste ja mal was machen vielleicht.
Faina Ja, also.
Sebastian Wie und wo und was?
Faina Wie und wo und was. Wir waren bei mir zu Hause. dann haben wir noch ein bisschen geredet und natürlich, wenn man halt dann auch die Liste durchgeht Und dann halt auch explizit wird in Sachen, die man dann vielleicht getan hat oder nicht getan hat, kommt ja schon irgendwo so ein bisschen Lust auf irgendwas auf. Und da haben wir so ein bisschen, ja, ich würde sagen, so angespielt.
Vincent Angespielt?
Faina Angespielt trifft es ganz gut. Wir haben noch nicht miteinander geschlafen, wir haben noch nicht richtig miteinander gespielt, weil ich musste dann auch an dem Wochenende zu meiner Familie hochfahren. und
Sebastian Sprich weiter.
Faina ja, dafür wollten wir uns eigentlich so ein bisschen Zeit nehmen, wenn wir dann spielen und nicht so zwischen Tür und Angel machen und deswegen haben wir uns ein bisschen angespielt, aber das war gut.
Sebastian Kein Sex miteinander gehabt zu dem Moment. Intimität, was ist intimer? Spielen oder Sex? Ich
Vincent Also ich würde sagen Sex haben wir deutlich häufiger Also ich würde sagen am intimsten ist wenn wir richtig spielen Ja,
Faina Ja, also wenn wir richtig mit Angst und allem spielen, dann ist das für uns beide, glaube ich, mit das Intimste, was wir teilen können.
Sebastian meine auch zu dem Zeitpunkt. Also wäre Sex miteinander die Sache gewesen, die kommt natürlich erst nach dem Spielen. Oder war das ein Zufall?
Vincent weiß gar nicht ob wirklich richtig intim, nach dem Motto mit Gefühlen oder sonstigen Weil zu dem Zeitpunkt war es ja eigentlich noch relativ offen was daraus wird
Faina Na ja, also wir
Vincent Ja
Faina hatten beide kein Problem damit, miteinander zu schlafen. Wir hatten auch beide kein Problem damit, miteinander zu spielen oder halt zu probieren, ob wir miteinander spielen können. Es war dann halt nur, ich hatte zu dem Zeitpunkt meine Tage und ich wollte halt nicht irgendwelche Sachen machen und dann musste man halt zwangsläufig ein bisschen warten.
Sebastian Ich glaube, das muss ich auch in diesem Podcast irgendwann nochmal ein bisschen genauer auseinandernehmen, vielleicht in einer Live-Sendung. Weil viele Menschen empfinden Kinky-Aktivitäten als deutlich intimer, als Sex und Sexualität. aber sie würden kinky Aktivitäten sage ich mal eher mit jemandem machen, den sie gerade erst kennengelernt haben während Sex für später vorbehalten ist also da gibt es offenbar so ein kleines fällt auch, wisst ihr was das Publikum wird das schon gehört haben weil diese Folge hier erscheint später, aber ich habe ja nächste Woche, nein in zwei Wochen die Folge zum Thema Flirten, das heißt ich werde mir das jetzt notieren dass beim Flirten das natürlich auch so ein Punkt ist, also in dieser ganzen Anbahnungsgeschichte ab wann mache ich denn was das finde ich super Super.
Faina Ja, definitiv. Also war für uns auch so ein bisschen so ein Thema, wann ist was okay vielleicht. Da wir ja auch gesagt haben, oder für mich das ganz, ganz wichtig war, dass das jetzt nicht auf eine Beziehung hinausläuft. Hat super geklappt, so rückblickend. und von daher war das halt einfach auf so einer freundschaftlichen Basis ja, dann haben wir halt Sex miteinander aber wir spielen auch miteinander seitdem hat sich das nie wirklich getrennt also es ist immer irgendwie beides da
Sebastian ist für euch immer, das gehört für euch einfach zusammen oder würdet ihr es gerne trennen oder gäbe es Gründe, das zu trennen?
Faina also nicht jedes Mal, wenn wir miteinander schlafen, spielen wir miteinander aber Aber fast jedes Mal, wenn wir miteinander spielen, schlafen wir miteinander.
Sebastian Oder ist es einfach Sachen miteinander machen?
Faina Ja, also so kann man es vielleicht sagen.
Vincent entweder im Spiel oder spätestens nach dem Spielen wenn es alles ein bisschen abgeklungen hat, das gehört eigentlich immer dazu
Sebastian Lass uns mal über euer D/s sprechen. ist denn euer D/s? Wenn ich euch so zusehe, also D/s würde ich jetzt mit Symbolen verbinden, das wäre das Halsband oder etwas, das sehe ich jetzt nicht. Ich habe also auch genau darauf geachtet, ob es hier irgendwelche, was heißt irgendwelche, aber ob ich hier irgendwelche Unterwerfungsgesten oder Verhaltensweisen sehe oder irgendetwas so ganz, zumindest habe ich jetzt hier wenig bis gar nichts wahrgenommen, was so zwischen euch auch permanent vorhanden ist. Gibt es da etwas?
Vincent gar nicht
Faina Wir haben das für uns irgendwann mal so definiert, dass wir nicht permanent irgendwie da was haben wollen, weil das halt auch immer eine Anstrengung ist. Man muss immer irgendwie denken, also jetzt auf meiner Seite, kann ich das jetzt machen? Muss ich da jetzt die ganze Zeit nachfragen oder mal gucken mit einem Blick, ist das okay, ist das nicht okay? okay, und auf seiner Seite, er muss ja auch die ganze Zeit mitdenken. Und das ist einfach von der alltäglichen Arbeit eher schwierig, das dann abends auch noch umzusetzen. Aber es gibt immer die Möglichkeit, dass der eine Part den anderen Part ein bisschen anspielen kann. Also bei mir dann so, wenn ich halt so ein bisschen bratty drauf bin oder so ein bisschen trieze und bei ihm aber auch. Und dann wird relativ schnell klar, ob das jetzt heute drin ist oder nicht.
Sebastian Habt ihr es mal probiert, was permanent zu etablieren?
Vincent glaube nicht
Faina Nicht bewusst. Also ich glaube, wir hatten am Anfang mal so ein bisschen diese Einordnung beziehungsweise Unterordnung, haben uns dann aber auch dadurch, dass wir uns dann so oft gesehen haben, ging das gar nicht mehr. Weil wir haben uns dann halt auch da gesehen, wo ich dann halt, sag ich mal, alltagsdominant bin, zu Hause und irgendwie auf der Arbeit abgeholt und solche Sachen. Da waren wir gar nicht in dem Mindset dafür. Also das war dann irgendwie ganz schnell, ja.
Sebastian Ja, das fand ich in dem Vorgespräch auch spannend, weil ihr habt ja ganz klar kommuniziert, wir spielen, ich sag mal, Session-basiert, dann voll, aber das muss gar nicht in den Alltag und alles rausstrahlen.
Faina das hat sich nicht geändert. Nein,
Sebastian Ich finde, die Leute, die diesen Podcast hören, denken irgendwann, okay, es muss wohl darauf hinauslaufen, dass man dann irgendwie die ständige 24/7-Unterwerfung früher oder später etabliert. Nein, das ist eine Entscheidung, ob ich das will und ob ich das brauche und wenn es nicht so ist, dann brauche ich es halt nicht.
Faina gar nicht.
Vincent haben wir
Sebastian Okay, wie sieht euer D/s denn in der Session aus? Also gibt es da Rituale und Dinge, die jetzt nicht gleich Impact und Action sind, sondern gibt es vielleicht sowas wie eine reine D/s-Session mal als Beispiel? Das
Vincent mal eine reine D/s-Session ich glaube nicht ich
Faina Ich glaube nicht. Also Ritual ist definitiv das Halsband, das dann gebracht wird, angelegt wird, geholt wird, wie auch immer. Und dann kommt es immer darauf an, wenn ich jetzt sehr bratty drauf bin, dann ist es auch immer irgendwie so ein Ritual, dass er mich erstmal runterbringen muss.
Sebastian klingt harmloser, als es aussieht wahrscheinlich.
Faina Ja, durchaus. Ja, und dann ist ja immer noch auch nochmal bei uns der Unterschied, ob wir jetzt Spielen spielen oder ob wir was mit Seil machen.
Sebastian Ja, da müssen wir gleich drauf kommen. Ich spule nochmal ein bisschen zurück. Jetzt bist du in der SMJG aktiv, dann bist du ja auch ständig da, dann musst du ihn ja auch mal mit hinnehmen. Hallo, das ist mein neuer, oh Gott, welches Label kleben wir drauf? Wie bringen wir ihn da hin? Wie führen wir ihn ein? Hoffentlich kommt er mit den Leuten klar. Oh, das ist ja auch so ein bisschen, wenn man jemanden in seine Bubble holt. Und Vincent, wie war das überhaupt für dich? Wie kam die Idee oder wolltest du da überhaupt mal hin? Ich weiß, du warst dort, aber wie ist das, wenn man dann so in ihr Königreich oder in den Bereich, wo sie halt quasi auch sogar eine Leitungsfunktion hat, plötzlich da reinkommt, weil da ist man ja auch unsicher.
Vincent am Anfang war es eigentlich gar kein großes Thema dass ich mitkomme beziehungsweise ich war halt auch entweder kein Lust, keine Zeit und dann bist du meistens ja dann alleine alleine zum Stammtisch das meiste, was ich dann mal gemacht habe, ist halt abholen ich irgendwie noch gearbeitet habe oder sonst was, dann habe ich dich halt auf dem Rückweg mal mitgenommen und irgendwann hast du mich mal mitgeschleift äh kann
Faina gesagt habe, das solltest du doch schon mal sehen. und ich halt auch irgendwie wollte, dass du meine Stammtischfreunde ein bisschen kennenlernst. Ich glaube, es war aber auch so eine ganz praktische Sache, weil ich glaube, du hattest gar nichts zu tun an dem Samstag und warst bei mir zu Hause und
Vincent sein
Faina da habe ich gesagt, ja, dann kommst du jetzt einfach mit und das hat halt super funktioniert, also er kann sich super gut in so bestehende Gruppen einfügen und findet irgendwie mit jedem Gesprächsthema, auch wenn es nur oberflächlich ist, aber man kann ihn da voll gut alleine lassen und ja, ich meine, er war nie alleine, er saß immer neben mir, aber er hat dann super schnell Kontakt zu den Leuten gefunden und das hat eigentlich super gepasst. Klar gab es dann noch so ein paar Regeln, die ich davor halt auch gesagt habe, also die ganz normalen Stammtischregeln und wie halt,
Sebastian Oh, das wäre schön gewesen, wenn du ihn hättest ermahnen müssen.
Faina nee, das ist jetzt nicht.
Vincent äh
Sebastian Ach doch, Vincent, ich höre zu.
Faina Also Also ich würde du hast
Vincent also ich würde mal sagen, du hast gesagt es
Sebastian Los, los, los, erzähl.
Vincent du hast mir so ein bisschen Maulkorb angelegt. Ja, und
Faina anspricht, wie man jemanden labelt und gendert und solche ganzen Geschichten und da bist du ein bisschen mehr frei Schnauze und das habe ich dir so ein bisschen verboten. Einfach, ja.
Vincent ich fange auch gern Diskussionen an, wenn ich merke, mit der Person, ich komme nicht auf den gleichen Nenner. Dann mache ich mir einen Spaß draus und wenn eine Diskussion anfängt, schmeiße ich immer noch so ein bisschen Öl ins Feuer mit rein oder schütte Benzin mit dazu, damit es dann so richtig schön
Sebastian Okay, da mal so ein kleines Ding zu Stammtischen.
Vincent durchgeht.
Sebastian Es ist so ein Thema, was ich auch immer wieder mal so ein bisschen im Kopf habe, dieses, ja, es gibt Regeln, es gibt Umgangsformen. Auf der anderen Seite möchte man den Einstieg erleichtern und im Grunde, also ich sage mal so, die Qualifikation auf einen BDSM-Stammtisch zu gehen ist, dass ich BDSM interessant finde und irgendwie vielleicht auch Leute kennenlernen möchte, die damit auch zu tun haben.
Faina genau.
Sebastian Und dann, das sehe ich tatsächlich manchmal, ich habe dann so, das habe ich schon gesehen, du hast dann wirklich so dieses Menschen, ich sage mal Akademiker, die natürlich geschult darin sind, Sprache zu verwenden, sowohl schriftlich als auch mündlich und eben auch, nehmen wir Beispiel Gendern und bestimmte Formen der Rücksichtnahme, wie man fragt erstmal nach dem Pronomen und so darf man sich umarmen und solche Sachen. Und dann habe ich aber auch Menschen, die einfach im Leben dafür echt keine Zeit haben, die einfach verstehen, oh, ich finde es irgendwie toll, was auf den Popo zu kriegen, gehe da hin. Und dann prallen da gefühlt zwei Welten aufeinander und dann finde ich nicht, dass ich eine Seite durchsetzen sollte mit den Regeln, sondern erstmal ist grundsätzlich die Qualifikation ist okay und da muss man meiner Meinung nach echt mal fünfe gerade sein lassen, damit die Leute erstmal ankommen und sich wohlfühlen. Das finde ich jetzt gerade spannend. Jetzt kriegst du da einen Maulkorb von ihr. Also, ich sag mal so, sich da reinfinden, glaube ich, kann immer jeder. Die Frage ist, wie lange ist man gutmütig und guckt, dass man die Leute so ein bisschen coacht, dass die da gut reinfinden. Ich finde das immer schwierig, wenn man irgendwo hinkommt und dann wird gleich gesagt, du hast gegen zwei Regeln gerade verstoßen. Was? Oh Gott, ist das schlimm.
Faina Ja.
Sebastian Also, inwieweit ist das vielleicht so, vielleicht habt ihr dazu eine Meinung. Ich habe jetzt ja schon meine Meine Meinung quasi euch aufgedrängt, entschuldigt bitte, aber ich finde das echt groß, das Thema.
Vincent Alles gut. glaube, für mich war es gar nicht so schlimm. Es war halt so, okay, bitte reiß dich ein bisschen am Riemen und schieße jetzt nicht gleich alle ab.
Faina Ja.
Vincent Also es war eigentlich ganz entspannt und ja, es war in sich ein netter Abend. Aber ich glaube, es kann für andere, könnte es einen Einstieg ein bisschen verschweren, wenn man, ja, je nachdem, auf wen man halt trifft, ist, glaube ich, immer die große Frage. wer gerade da ist, weil wenn halt nur Leute da sind, die, jetzt sagen wir mal, ganz penibelst darauf achten, dass gegendert wird und schlag mich tot, und man selber das halt in seinem Leben nie hat oder nie gewohnt ist.
Sebastian Wo man auch einfach in einer Bubble ist, wo das einfach nicht üblich ist. Oder, schönes Beispiel, Deutsch ist zweite Fremdsprache, also nicht Muttersprache. Das ist für die nochmal ungleich schwieriger für die Menschen.
Vincent Genau.
Sebastian Also ich sage, also Gendern hat viel Wirkung, aber ich würde es niemals von jemandem verlangen,
Faina Ja.
Sebastian Weil dann wird die Person vorsichtig und kann sich nicht mehr frei entfalten, habe ich das Gefühl.
Faina Das habe ich auch beobachtet, auch auch als Leitung ganz arg, wie können die Leute denn reden? Die ganzen Neuen, die haben dann auch immer geguckt, wie die anderen reden, beziehungsweise halt nachgemacht. Und viel kam dann halt auch auf mit, ja, wie spreche ich jetzt über diese Person? Ist es jetzt eine Sie oder ein Er oder ein They oder ein was ganz anderes?
Sebastian Im Zweifel ein Du, die
Faina Genau. Oder darf ich jetzt diese Person das und das fragen in dieser und jener Tonlage oder sowas? Und das fand ich dann schon wieder ein bisschen schwierig. Gerade auch in dem Hinblick, dass wir ja auch sagen, wir sind für alle da und alle offen und jeder darf kommen. Und wenn man dann diesen Punkt erreicht hat, also den ich dann erreicht hatte, als ich ihm dann gesagt habe, hey, nimm dich da ein bisschen zurück, habe ich dann auch überlegt, ist es überhaupt, wird es überhaupt so gelebt oder ist es jetzt nur die Bubble, die dann da sehr offen ist und das alles weiß und respektiert und akzeptiert und so nach vorne bringt.
Sebastian auch Zeit hatte, da reinzuwachsen.
Faina Genau, die Zeit hat da reinzuwachsen und wo die Freunde einfach alle so sind. Oder ist es dann vielleicht doch die ganze Gesellschaft oder nicht? Und wo prallen Welten aufeinander und ist es dann gewollt? Genau.
Sebastian hat ja auch nichts mit Intelligenz zu tun oder mit Rücksichtnahme oder Vorsicht, sondern Menschen sollen und können sich ja natürlich verhalten. Und da gibt es nun mal einfach Unterschiede. Und ich glaube, das ist der Punkt, zu hohe Standards grenzen dann irgendwann wieder aus. Und ich glaube, das ist ja das Gegenteil, was man davon will. Das geht immer so von ganz alleine. Oh, da war was Blödes, da hat sich jemand nicht gut gefühlt, wir machen jetzt eine Regel. Das wiederholen wir so ein paar Jahre. Und dann haben wir einen Punkt, der neuen Personen den Einstieg extrem erschwert. Ich habe manchmal das Gefühl, man muss manchmal Regelwerke einfach alle zwei Jahre einmal verbrennen und bei null anfangen. Ja, ich finde das gerade total schwierig, das Thema, weil man will ja den Einstieg niedrigschwellig halten.
Vincent Mhm.
Faina Was ist okay, was ist nicht okay? Weil, also für mich und auch für dich, Vincent, sind vielleicht auch einfach andere Sachen wichtig, wenn man Leute kennenlernt, egal auf welcher Ebene. Und dann immer das vorauszusetzen, finde ich immer so ein bisschen hemmend, weil will ich dann überhaupt mit der Person weiter interagieren, wenn ich die ganze Zeit darauf achten muss, wie ich jetzt die Person anspreche? Weil das ja dann auch projiziert wird, dass das super, super wichtig ist und dass das eine super Verletzung ist, wenn du mich jetzt einmal falsch genderst oder sowas. Natürlich sind das nicht alle und nur die, die am meisten schreien, ist das ja immer so, aber irgendwie ist das dann trotzdem ein Thema.
Sebastian ich glaube natürlich, nehmen wir mal ein Pronomen als Beispiel. Wenn es gesagt ist, sollte man schon versuchen, das auch zu verwenden. Auf der anderen Seite, es gibt ja mal diesen Unterschied zwischen, die Person demonstriert, dass es ihr egal ist und ignoriert es. Das ist ein Angriff oder die Person, der fällt es halt schwer. Wenn ich irgendwo hinkomme, wo ich keinen kenne, dann lerne ich zehn Leute kennen, dann habe ich mit dem Namen schon zu kämpfen und den Gesichtern sowieso. Wenn ich dann immer noch Pronomen merken muss, dann wird es komplizierter und wenn ich dann noch versuche, mir zu merken, wie die Leute ihren Kaffee trinken, bei dir weiß ich es, schwarz ohne alles, das ist einfach, das werden dann plötzlich sehr viele Informationen pro Person, die ich mir merken muss, damit ich keinen Fauxpas begehe.
Vincent ist schön einfach.
Faina Genau, genau.
Sebastian Und das ist natürlich, und dann ich müsste es aufschreiben, und ich glaube, ein bisschen Gelassenheit.
Vincent gut, das...
Faina Ja, so ein bisschen einfach, man kann es ja immer mal wieder sagen, also wenn man jetzt, also mir ist es früher ganz oft passiert, wenn die Pronomen nicht dem entsprochen haben, was ich gesehen habe. Also einfach aus meiner damaligen Bubble von Freunden eben so war, du siehst aus wie ein Mann, du bist ein Mann, du hast die Pronomen er und so weiter. Und dann komme ich in die SMG-Bubble und alles ist super toll und ich fühle mich super aufgenommen und herzlich und dann ist das auf einmal anders. Und damit muss man erstmal in seinem Sprachgebrauch klarkommen, dass dann da vielleicht das nicht übereinstimmt. Und da sind mir dann immer wieder so diese Fauxpas passiert, dass ich dann nicht nachgedacht habe und ein falsches Pronomen genommen habe.
Sebastian Wie haben die Leute denn darauf reagiert, wenn es dir passiert ist? War das okay?
Faina Genau. Also dadurch, ich habe das dann immer selber gemerkt, wenn ich es gesagt habe. Und dann habe ich gesagt, oh nein, warte, das war ja bei dir anders, es tut mir total leid und das ist nicht böse gemeint. Und das wussten dann auch viele, dass das einfach nicht böse gemeint ist, sondern rausrutscht und passiert. Und dann war das für die meisten voll in Ordnung. Natürlich sollte das halt auch nicht immer passieren und irgendwann musstest du halt einfach merken. Aber das ging dann schon relativ schnell bei mir.
Sebastian glaube, wenn das Bemühen sichtbar ist, dann sollte es reichen.
Faina Genau, genau.
Sebastian Ich will auch gar kein Problem herbeibeschwören, was da vielleicht gar nicht existiert. Dennoch, du hast einen Maulkorb bekommen, aber war okay. Mit den Leuten bist du soweit klargekommen, das hat gepasst?
Vincent Ja, ich habe es mir einfach gehalten, einfach kategorisch per Du. Wenn es dich stört, sag was oder unterhalte dich halt nicht mehr mit mir, da bin ich schmerzbefreit.
Sebastian Sehr schön. schön. Ausgezeichnet. Genau so ist es richtig.
Faina es hat super funktioniert dann. Also alle Gedanken, die ich mir gemacht habe, waren natürlich unbegründet.
Vincent Ein bisschen benehmen kann ich mich schon.
Faina Ja, das ist eine gute Frage.
Sebastian Aber die Frage ist, ob sie möchte, dass du dich immer benimmst.
Vincent So das absolute Minimum.
Sebastian Das ist ja vielleicht auch Teil des Kinks, ne? Die
Faina Ja, definitiv.
Sebastian Demütigung, wenn du dich für ihn entschuldigen musst. Ich kenne mindestens eine Person, die da so einen gewissen Kink hat.
Faina Nee, gar nicht.
Sebastian So ein Fremdschämen-Kink.
Faina Nee, gar nicht. Ich finde es total doof, wenn das so ist.
Vincent Ja, ich weiß, du hast Fremdscham Auch wenn du allein nur Videos siehst oder so und dich dann fremdschämst Das geht gar nicht
Faina Ja, total schlimm. ich finde das ganz, ganz schlimm. Nee, aber das war gar nicht das Thema. Also ich habe mir da vielleicht auch zu viel Kopf gemacht, weil man ja auch die ganze Zeit dann immer hört, okay, ich heiße so und so, ich bin so und so. Und das dann natürlich auch sehr gehäuft aufgekommen ist, wenn man jetzt dann auch viel in der Bubble unterwegs ist.
Sebastian er denn dann immer dabei, in Zukunft oder oft?
Faina Oder ich war dabei. dabei. Nee, also ab und zu mal, weil er war dann ja auch noch im Schichtdienst und hatte dann halt auch einfach Spätschichten und war arbeiten, während ich auf dem Stammtisch war.
Vincent und zu mal
Faina Deswegen, wenn es geklappt hat, war er dabei. Wir haben dann auch viel, meine Nachbarn waren ja auch da, die waren auch noch Leitung und mit denen waren wir immer gut befreundet und dann war das halt immer so ein wir treffen uns halt und dann ist der Stammtisch halt auch noch da. So für ihn, glaube ich, also so von außen betrachtet, war das, glaube ich, für dich eher so.
Vincent Ja gut, wir haben uns halt oft da dann getroffen Man hat so als Ausrede genommen Okay, alle haben jetzt Zeit, wir treffen uns Ja Der Rest hat halt so koexistiert würde ich mal sagen
Sebastian Jetzt hast du ja, Vincent, gesagt, dass du gar nicht so viel viel mit deiner ersten Partnerin darüber gesprochen hast, man hat einfach gemacht. Dann kommt sie und sagt, du musst darüber mit mir reden und kommt mit Listen um die Ecke. Und jetzt kommt man auf den Stammtisch, wo alle darüber reden wollen. Reingewachsen oder war das für dich erstmal was, woran du dich gewöhnen musstest, dass die alle darüber einfach reden? Ich
Vincent ich hatte generell noch nie ein Thema darüber zu reden ich glaube das hat es relativ einfach gemacht und dann ist halt ja jetzt würde man sich nochmal unterhalten bei Stammtischen sind ja auch es geht ja nicht immer genau um das Thema du rutschst ja mal in die Richtung und die Richtung dann kommt halt das auf und das und das ich würde mal sagen es war eigentlich es war jetzt keine Herausforderung oder irgendwas wo ich hätte reinwachsen müssen würde ich jetzt nicht sagen
Faina Glaube ich auch nicht. Also dadurch, dass wir auch einfach selber schon so viel und offen darüber reden, war das dann für die anderen oder mit den anderen gar kein Thema, weil es war vielleicht eher so das Thema, was wollen wir sagen?
Sebastian würde gerne mit euch so ein bisschen weitergehen wollen, mal in Richtung Praktiken. Vielleicht noch so einen Punkt zum Thema Monogamie und Exklusivität. Ist das ein Deal zwischen euch?
Faina Ja.
Sebastian Ich
Faina Ja, so grundsätzlich auf jeden Fall. Hat sich in den letzten Wochen vielleicht ein bisschen aufgeweicht.
Sebastian bin also nicht mehr up to date.
Faina Ja, vielleicht.
Sebastian Was macht ihr denn mit anderen? Oder was machst du mit anderen? Oder du, Vincent, was hat sich da aufgeweicht?
Faina noch machen wir gar nichts.
Vincent glaube,
Faina Wir haben eine Freundin, die Seil lernen wollte oder will. Und wir haben dann gesagt, komm mal zu uns, wir machen so ein bisschen Fesseln und du kannst mal ein bisschen an dir rumprobieren, was geht für Knoten, wie geht das, wie fühlt sich das an. und irgendwie vielleicht entwickelt sich da eine Spielkonstellation, aber bei der Person ist gerade auch viel privat los,
Sebastian Zwischen wem entwickelt sich das?
Faina für uns drei. Also nichts getrenntes. Und irgendwie kamen wir dann auch so ein bisschen da drauf, so was wäre denn möglich, theoretisch? Und ja.
Sebastian Was wäre denn möglich, theoretisch?
Faina Also wenn wir zu zweit als Paar auftreten, auf jeden Fall nichts getrenntes. Ja, bestenfalls mit einem anderen Paar irgendwelche Sachen machen oder halt mit einer Frau. Aber was dann, weiß man noch nicht.
Vincent die Konstellation war immer schwierig. Wir hatten es immer drüber, so ja, an sich kein Thema. Und dann kommt das große Aber.
Sebastian Ja, was ist das große Aber? Also was muss verteidigt werden?
Vincent glaube, das ist nicht wirklich verteidigt, aber ich glaube, jeder von uns hat hat so gewisse Grenzen, was das Ganze dann wirklich kompliziert macht, weil man dann wirklich die eierlegende Wollmilchsau braucht.
Faina Ja, weil bei mir ist es zum Beispiel so, also ich kann mir theoretisch vorstellen, einen anderen Mann da zu haben oder eine andere Frau da zu haben, weil ich bi bin und mir das egal ist. Aber wenn da eine andere Frau ist und die Frau dann ihn dann irgendwie auch total toll Und da irgendwie eine Dynamik entsteht, die vielleicht auch wichtig ist bei so einer Situation, aber die mir zu persönlich wird, sag ich mal. Also zu viel Küssen oder zu viel sinnliches Anfassen oder sowas, da sehe ich dann für mich rot.
Sebastian Also die Sache an sich geht, aber irgendwann könnte es ein zu viel geben.
Vincent Genau.
Faina Genau. Und ganz lange war auch theoretisch so dieses Küssen. Also wenn er eine andere küssen würde, weiß ich nicht, ob ich das so toll finde, weil ich es einfach auch noch nicht gesehen habe. Und dann sind das so Sachen, wo man sagt, okay, das könnte vielleicht schwierig werden, das müsste man ausprobieren. Und dann weiß man mehr. Ja, und ja, bei dir sind dann ja auch noch ein paar Sachen dazugekommen, wenn das zum Beispiel ein Mann wäre, der dann da ist. Oder halt ein befreundetes Paar, wo der Mann dann irgendwie mich anfasst oder so.
Sebastian Also ihr habt schon Besitzanspruch gegenseitig.
Faina Ja, schon.
Vincent Oh ja.
Sebastian so ein bisschen das mal ausprobieren der Reiz ist schon irgendwie dann doch so ein bisschen da, also
Faina Ja, also ist jetzt auf jeden Fall stärker geworden. Aber naja, man muss ja auch immer dann jemand finden, der dann auch passt und wo man auch sagt, okay, man kann auch irgendwie mit der Person normal reden oder mit dem Paar normal reden und in welcher Konstellation soll das dann vielleicht laufen? Also wollen wir eine langfristige Freundschaft? Wollen wir nur nur was Einmaliges oder wie soll das dann alles so sein?
Vincent Manchmal habe ich das Gefühl, wir planen das viel zu kompliziert.
Faina Wahrscheinlich.
Sebastian ihr habt natürlich jetzt hier ein bisschen Publikum, ihr könnt natürlich die eierlegende Wollmilchsau hier definieren und dann
Faina Warte, ich hole mal eine Liste.
Vincent Ja.
Sebastian liebes Publikum bitte einmal melden bei Faina und Vincent und dann
Vincent Ja.
Faina Ja, also ich glaube so grundsätzlich ist es halt immer so, Alter und kann man sich halt einfach auch so miteinander unterhalten und
Sebastian aber worum geht es, also was sucht ihr, Freunde, mit denen man auch den ganzen anderen Spaß haben kann oder ist es eher ein Nein, wir wollen die Erfahrung machen, wie das ist, wenn da nochmal eine dritte oder sogar eine vierte Person in der Gleichung ist, was dann passiert. Man sieht es ja auch bei anderen manchmal auf einer Party oder so, was da für eine Chemie entsteht und sowas.
Faina also mich wird mich persönlich wird schon diese Chemie reizen, die entsteht, wenn man halt sich öfter trifft. Aber dadurch, dass wir das halt mit uns und einer anderen Person noch nie ausprobiert haben. Wäre erstmal so der Punkt, erstmal einmal ausprobieren, wie ist es und wie sind unsere theoretischen Grenzen wirklich? Also bestätigt sich das, dass ich sage, boah, das geht gar nicht, wenn du jetzt eine andere Frau küsst oder andersrum? Und wie agieren wir dann miteinander? Also einfach so mal auf locker wäre mal so eine Idee und dann gucken, ob sich da was weiterentwickelt.
Vincent dann gucken
Sebastian Immer so vom Mentalen. Du sitzt da und er neben dir flirtet mit jemand anderem. Man muss es ja auch anbahnen. Katastrophe oder spannend?
Faina weiß ich gar nicht. Also ich glaube für mich wäre es einfacher, wenn ich flirte.
Sebastian Ja, natürlich.
Faina Ist natürlich immer einfacher.
Vincent noch einfacher.
Faina Aber wenn er dann gerade eher in dieser Anbahnung ist und dieses Flirten hätte theoretisch und ich aber merke, dass von der anderen Person oder der anderen Beziehung es immer als Einheit gesehen wird, er und ich. dann habe ich da glaube ich nicht so viele Probleme mit und fände es glaube ich eher cool zu sehen wie er dann reagiert, wenn er angeflirtet wird und so ja,
Sebastian Ich merke, da ist ganz viel Neugier.
Vincent Da ist ja
Sebastian Aber es ist ja nichts passiert und vielleicht ist das ja auch so ein bisschen Teasing, Bettgeflüster, Kopfkino jetzt in dieser Phase.
Faina ja ja, das auf jeden
Sebastian Aber es ist noch nichts entschieden. Also das heißt, meine Notiz vom 29. April übrigens mit anderen spielen ist ausgeschlossen.
Faina oh Gott
Vincent Ja.
Faina das stimmt nicht mehr
Sebastian Die kann ich streichen. Aber die andere ist, und das ist ja so ein, das ist der Exhibitionismus vor anderen spielen geht. geht. Ich rede in diesem Podcast relativ wenig über diesen bewussten Exhibitionismus, über dieses wir oder ich, wir wollen, wir wollen, dass Leute zusehen.
Faina ja ja
Sebastian Da leuchten deine Augen.
Vincent Ja.
Sebastian Wie ist das für euch, wenn ihr vor anderen Leuten spielt und was macht ihr vor anderen Leuten? Es
Faina also lustigerweise haben wir noch gar nicht so viel vor anderen Leuten gemacht. Wir waren immer mal wieder auf einer Hausparty von Freunden und einmal hat es gar nicht gepasst, dass wir spielen. Und einmal haben wir so ein bisschen angeteasert, weil wir da dann gerade auf der Ebene waren, wir wollen unsere oder meine Grenze im Bezug von Schmerzen feststellen und hätten wir dann weniger hart gespielt, damit wir die anderen nicht verstören, hätte uns das rausgebracht. deswegen haben wir da nur angeteast, aber das war also für mich, ich fand's mega cool, einfach so, du weißt da gucken die Leute zu, du guckst selber Leuten zu, wie die irgendwas machen und
Vincent Ja, war so.
Faina die Leute greifen vielleicht auch so ein bisschen ein, weil wir auch alle irgendwo befreundet sind und dann so ach schlag doch mal da oder tritt sie doch mal hier oder sowas und das war schon das war schon toll
Vincent Also
Faina ja, also das wird definitiv weiter ausgebaut
Sebastian ist ja auch so ein Ding, da sehen mich andere, die können mich ja kritisieren oder sehen uns andere und gibt das euch nochmal so einen extra Kick, wenn andere euch sehen und dann kommt es denn auf die Kommentare an oder bemerkt ihr überhaupt andere Menschen um euch herum, während ihr miteinander spielt?
Faina also Also, wenn ich da voll into bin, dann kriege ich da, glaube ich, gar nicht mehr so viel mit. Also, dann weiß ich so am Anfang, okay, wir sind in einer Öffentlichkeitsspiel-Location, wie auch immer. Und das sind andere Menschen, die laufen um mich rum, die stehen vielleicht um mich rum. Aber das kriege ich dann gar nicht mehr mit, weil ich bin dann irgendwann so auf mein Gegenüber fokussiert, dass da gar nichts mehr anderes in meinen Kopf reinkommt. Und als wir angespielt haben oder halt dieses Teasen so ein bisschen gemacht haben, da war ich natürlich auch schon immer noch da. Und da fand ich dann schon schön, wenn die Leute dann einfach auch zugeguckt haben und das genossen haben, was wir tun.
Vincent ich glaube, es kommt auch auf die Situation an, wie wir spielen. Wenn wir richtig spielen würden, glaube ich, würde ich es auch gar nicht mehr mitbekommen.
Sebastian Was ist denn richtig spielen bei euch? Ich höre immer diese Abstufung, wir haben mal ein bisschen rumgespielt, da ist das dann so und so und wenn wir richtig spielen, also ihr habt es jetzt mehrmals gesagt, vielleicht, ich schließe mal die Augen, erzählt mir doch mal, wie ich mir das vorstelle, wenn ihr richtig spielt. Das muss ja böse sein.
Faina Soll ich mal anfangen?
Vincent Fang du an, ja.
Faina Okay. Also, wenn wir richtig spielen, dann sind wir bei uns zu Hause. Und er hat seine Spielsachen an, also eine Militärhose und Springerstiefel und sein Auftreten ist halt komplett dominant und er guckt ganz anders, er redet ganz anders. dass ich bratte dann vielleicht ein bisschen rum oder bin direkt unten und dann fängt es eigentlich relativ schnell an mit Bodyhandling und ja, auf den Boden drücken, rumtreten, drauf rumtreten, schlagen, würgen, ja, so lange, bis dann halt Körperteile von mir blau sind Oder offen. Und ich wirklich auf dem Boden liege und Angst habe vor allem und weine. Aber auch gleichzeitig ihn die ganze Zeit spüren muss. er kann dann gar nicht oder darf dann von mir aus gar nicht mit einem Schlagwerkzeug auf mich einschlagen, sondern muss seine Hand benutzen, weil ich brauche die Verbindung. Und ich komme dann auch, also ich habe Angst vor dem, was passiert, weil ich ja in dem mentalen Status bin, dass das jetzt irgendwie, dass er die ganze Zeit auf mich einschlägt und die ganze Zeit irgendwelche bösen Sachen mit mir macht. aber ich suche Hilfe an seinen Füßen also ich klammere mich dann an seine Füße dran und ich weiß eigentlich so rational das ist total bescheuert, weil von ihm geht ja die Gefahr aus, aber genau
Sebastian Das heißt, du hast Angst vor dem, was er tut, aber nicht vor ihm.
Faina irgendwie schon, also ein paar Mal, so ein, zwei Mal immer ist es dann so, wo ich dann in eine Ecke gehe dann gibt er mir so ein paar Minuten oder Sekunden und dann komme ich aber schon irgendwie wieder oder Oder du ziehst mich wieder zu dir und dann geht es eigentlich auch schon weiter. Also sobald der Körperkontakt da ist, egal in welcher Form.
Vincent Bist du die letzte halbe Stunde vom Spielen, würde ich sagen.
Faina Ja, aber da ist dann halt auch Grenze. Und das ist das, was wir eben auch schon mal gesagt haben, wo wir halt dann die Grenze austesten oder halt mal so ein bisschen mit der Grenze spielen. Was geht noch und wann ist, da hört es dann auf.
Vincent So, wie weit geht es noch?
Faina Ja,
Sebastian Ist das ein, wir spielen jetzt bis zum Safe Word oder wie ist das?
Vincent Nee, das ist über Safeword hinaus, würde ich sagen.
Faina so ein ganz kleines bisschen drüber. Das ist absolut nichts für Anfänger und absolut nichts für jeden. Aber wir merken halt in dem Moment, wo wirklich dann der Trieb bei mir einsetzt, also wo ich wirklich abschalte, ich versuche nur noch irgendwie, sag ich mal, ganz doof zu überleben. Also es passiert ja faktisch nicht wirklich was, Panik, genau. Da fühlen wir uns dann frei. Also für mich ist das ganz klar dann irgendwie so ein Freiheitsgefühl. Ich denke an gar nichts mehr. Und er hat alles in der Hand. Und ich kann ihm dazu 100 Prozent vertrauen, dass er nicht weitergeht, als wirklich okay ist. Und dass er …
Sebastian Ja doch, weil du ja Safeword hast.
Faina Nee, ich safeworde nicht. Also es würde nicht mehr gehen, aber es ist immer so, dass er dann aufhört, wenn ich sagen würde, jetzt reicht's.
Sebastian so, ah, okay.
Vincent geht auch nicht mehr. also wir haben schon festgestellt ne,
Faina Und danach fängt er mich auch immer auf. Also er legt sich dann auch immer zu mir und wenn das dann drei Stunden dauert, was es nie tut, ist er dann da.
Vincent aber so eine Dreiviertelstunde Stunde ist meistens danach
Faina Und wir vögeln halt immer noch danach oder währenddessen so gegen Ende, was dann halt einfach auch nochmal den Druck irgendwie rausnimmt oder diese Brutalität rausnimmt und wir wieder eine Verbindung haben. Und danach fühle ich mich auf jeden Fall immer sehr, sehr verbunden mit dir.
Sebastian Wenn ihr das mal Freunden von euch erzählt habt, man ist ja dann in der Bubble, die sagt, Safe, Sane, Consensual und Safeword und dies und das und dann sagt ihr so, das ist die Praktik, die wir wollen. Wie gut kommen die Leute damit klar?
Faina Also ich glaube, so viele wissen jetzt gar nicht so genau, was wir machen.
Sebastian Seit heute schon.
Faina Seit heute schon, ja.
Vincent Leute, ja
Sebastian Kommentare gerne auf auf kunstderunvernunft.de unter der Folge.
Faina Genau, wir sind gespannt.
Sebastian also ich halte das für völlig legitim, wenn ihr den Wunsch habt, so zu spielen.
Faina Nee, aber …
Sebastian Das Risiko ist natürlich,
Faina ist gewaltig, ja.
Vincent wir hatten es auch schon mal am Anfang und dann ist es wirklich von Anfang an wieder komplett neu aufbauen und das Thema ist, man kann Kann dann auch nicht sagen, wir lassen das jetzt erst mal eine Weile, sondern selbst wenn was passiert, weißt du, okay, wir müssen jetzt sehr zeitig wieder anfangen, aber von ganz unten.
Sebastian wie kommt man denn überhaupt dahin? Weil diesen Wunsch, ich möchte, ich sage mal, misshandelt werden, von dem Bus überfahren werden, sage ich jetzt mal so übertragen. Also ich möchte wirklich diese Panik, diese Angst und diesen Überlebenswillen spüren. Wie formuliert man das denn einer Person, dass sie das mit einem tun soll? Und Vincent, ich frage erst mal dich explizit. Wie wird Faina dir irgendwie erklärt haben, in welche Richtung das für sie gehen soll? Das ist ja schon eine Anforderung.
Vincent Das hat sich mit der Zeit ergeben, würde ich sagen.
Sebastian Ja, so lange seid ihr nicht zusammen.
Vincent Nee, nee, das ging schnell, aber so mit der Zeit in Anführungszeichen ergeben, dass man halt gesagt hat, ja okay, wir machen so und so und so.
Sebastian Also das ging ja schon schnell.
Vincent und am Anfang waren wir auch definitiv immer bis zum Safeword oder auch Safeword in natürlich abgestufter Variante
Faina die Ampel ganz klassisch.
Vincent und da haben wir einfach gesagt ja okay, so machen wir das und dabei bleiben wir
Sebastian Okay, und das Safeword ist dann also kein ultimatives, wir sind jetzt in einem Bereich, wo was schiefgegangen ist, Signal, sondern ein Kommunikationssignal. Wir sind jetzt kurz vor diesem Punkt, ab dem es für dich, Faina, wirklich interessant wird. Ich
Faina Ja, also was heißt interessant? Also als wir angefangen haben zu zu spielen, war das absolut auf der Tabuliste. Das passiert nicht. Ich will immer irgendwo, ich habe mich dann immer maximal im gelben Bereich bewegt. Und ja, das hat sich dann irgendwie, also es war bei uns irgendwie so, als hätten wir unsere Kinks nochmal neu entdeckt. Was geht zusammen, ist ja auch irgendwo immer klar, wenn man eine neue Beziehung hat, was geht zusammen, geht noch das, was ich vorher mag, immer noch in der Beziehung oder nicht. Und wir haben das irgendwie nochmal mal komplett neu kennengelernt und also ich würde es eher sagen, dass du vielleicht da so ein bisschen mehr die treibende Kraft warst, zu sagen, komm, wir gucken mal, wie viele Schläge du vielleicht aushältst und mit welchem Gegenstand es doof ist oder es gut ist.
Vincent Ja,
Faina Ja, und dann hatten wir irgendwann so ein Level erreicht, wo wir sagen, das ist voll okay, mein Hintern wird blau ja, man hat so ein bisschen mehr Wallung erlebt, sage ich jetzt mal, Also noch nicht Angst oder Panik, aber schon so ein bisschen, es war jetzt mehr als Lustschmerz, sag ich mal.
Sebastian stelle mir das für dich, Vincent, schwierig vor, wenn dieser Punkt kommt, wo du merkst, ich hatte jetzt das erste Mal die Angst in den Augen. das so ein, oh wow, weiter Moment oder ein, oh shit, jetzt gerade wird es schwierig, weil dann kannst du nämlich nicht mehr objektiv entscheiden, passt das oder nicht. Also wie weit ist dann auch dieses Zögern und dann überlegen, sind wir jetzt an dem Punkt, wo es besonders gut und einmalig wird oder mache ich hier gerade vielleicht auch was kaputt?
Vincent nicht
Sebastian Also
Vincent beim ersten Mal also das hat mich
Faina Ich glaube, beim ersten Mal waren wir beide echt überfordert.
Vincent glaube auch ich glaube da waren, ja da waren wir beide dezent überfordert inzwischen würde ich eher sagen, turnt's mich an
Faina Ein bisschen.
Vincent Dezent. Ganz dezent.
Sebastian man muss es also auch lernen, das zu erotisieren und darauf zu vertrauen, dass sie das irgendwann dann doch als das war geil, also dass das irgendwann kommt.
Vincent Nee,
Faina Ja, also irgendwie auch nicht so in die Richtung.
Sebastian Und
Faina Also klar, für mich war das irgendwie immer mehr so, dass er halt die treibende Kraft war, aber er ist halt einfach auch der aktive Part.
Sebastian der Feind.
Faina Und ja, nee, irgendwie nicht.
Vincent irgendwie nicht.
Faina Und dann war das halt so ein Ding, ja, er probiert halt dann auch aus, wie viele Schläge es dann gehen und wenn wir dann sagen, okay, jetzt noch zehn und ich dann bei acht schon denke, boah, Alter, hör auf, macht er halt nochmal drei anstatt zwei. Und so hat sich das so ein bisschen entwickelt, weil wir halt auch immer davor, danach, währenddessen und drei Tage später irgendwie drüber reden, war das okay, ist das okay, willst du die Grenze belassen oder willst du da vielleicht weitergehen oder war es schlimm oder war es nicht schlimm. und niemand jemals so die Grenze aufgezeigt hat, so wie ich will darüber nicht reden oder sowas. Also es war immer mehr so ein, können wir darüber mal reden? Irgendwie fand ich das ganz cool. Oder bei dem Spiel, was wir dann vor drei Tagen hatten, da habe ich mir dann gedacht, also es wäre schon schön, hättest du jetzt zum Beispiel noch mal fünfmal mehr zugehauen oder noch mal stärker gewürgt oder mich vielleicht doch eher noch mal aufs Bett geschmissen, anstatt mich selber hinlegen zu lassen, so auf die Art. Und dann hat man halt drüber geredet, ob das so theoretisch machbar ist, möglich ist. Und dann hat man es ausprobiert und dann ist man halt irgendwie bei geblieben und hat es gesteigert.
Vincent Ja.
Sebastian die Schritte sind also wesentlich kleiner, als es jetzt hier aussieht.
Faina Ja, ja, ja.
Vincent Oh ja.
Faina Also sehr, sehr klein geteilt und auch sehr, sehr viel mit Kommunikation, also wirklich.
Vincent Also
Faina Und dadurch, dass wir halt auch schon mal, oder ich gedroppt bin, sind wir da, glaube ich, ganz arg hinterher.
Sebastian Da kommen wir gleich zu. Dieses direkt hinterher, wenn du quasi deine Seele wieder zusammenpuzzeln musst, dann hat man ja in dem Moment nicht das Gefühl, dass man sowas nochmal erleben möchte.
Faina Ja.
Sebastian Ich unterstelle dir jetzt einfach, eventuell habe ich da Erfahrung drin, dass das dann so ein, zwei, drei Stunden dauert und dann ist da plötzlich so ein Dauergrinsen im Gesicht und dann fängt man an, das quasi zu erotisieren, dieses boah, Wahnsinn. Ist das so bei dir etwa der Verlauf?
Faina Ja, also es ist halt mal weniger lang und mal länger, bis dann dieser Moment kommt. Aber ja, es kommt dann im Nachhinein. Also währenddessen, wenn du mich währenddessen fragen würdest, würde ich sagen, Alter, der Typ, ich hasse ihn, der schlägt mich durch, das ist voll beschissen. Kurz danach sage ich aber, wehe, du nimmst ihn mir weg, weil er ist gerade mein sicherer Hafen. Und so, ja, eine Stunde später oder so fängt es dann auf jeden Fall mal an zu sagen, oh, das war schon schön, oh, toll. Ja.
Sebastian Du weißt, dass Adrenalin dich da echt verarscht, ne?
Vincent ab und zu dann liegt da echt
Sebastian Ich habe hier, also über den Subdrop mag ich gleich als nächstes sprechen, aber ich mag einmal nochmal die Tabuliste.
Vincent Mhm.
Sebastian Ich habe auch irgendwo eine Notiz dazu, aber ich finde sie gerade nicht, weil ich einfach zu viele Themen habe. Aber ihr habt ja Tabus definiert. Nur damit wir es einmal haben, was habt ihr so am Anfang an echten Tabus definiert, die ihr niemals anfasst?
Faina Angst, so sichtbare, also so an sichtbaren Stellen Körperverletzungen.
Vincent Ja, an sichtbaren Stellen. An Ja.
Faina Was war noch? Ja, so NS und solche Sachen, alles, was länger
Vincent Länger bleibende Geschichten. Mhm.
Faina bleibende Körperverletzungen.
Vincent Ja, der Großteil hat sich aufgelöst.
Sebastian Der Großteil hat sich aufgelöst. Also was ist denn davon noch übrig?
Faina NS und jetzt wirklich also sichtbare Stellen, wenn man halt weiß, okay, die nächsten drei Wochen muss ich halt viel draußen sein oder Familie und sowas, die jetzt halt nicht so viel darüber wissen.
Sebastian Okay, also eigentlich ist es eher die Bloßstellung oder dieses, dass man ja dann, okay, nachvollziehbar.
Faina Genau.
Vincent Oder halt schwierig auf der Arbeit. Wenn man irgendwo arbeitet, wo man viel mit Leuten zu tun hat, kann man auch schlecht sagen, sagen, ja okay, ein komplett blauer Oberarm oder...
Sebastian die Privatheit muss gewahrt bleiben. Okay, so. Jetzt haben wir eben den Subdrop. Der steht hier auch auf meinem Zettel. Jetzt grinst du. Moment, das ist ein ernstes Thema.
Faina Ja.
Sebastian Nein, also ganz ehrlich, die Erfahrung machen sehr viele Menschen früher oder später.
Faina Ja.
Sebastian Auch wenn sie oben spielen. Irgendwann kommt es. Und ihr seid nach wie vor zusammen, das heißt, ihr habt irgendwie geschafft, damit umzugehen. Möchtet ihr erklären, was passiert ist?
Vincent am einfachsten erklärt wäre es wahrscheinlich, wenn man sagt, an dem Tag, wir hatten schon drüber geredet mit, dass die Möglichkeit immer besteht. Und an dem Tag war es so, ich war irgendwie im Kopf beim Spielen. Und wir haben auch ein bisschen was gemacht. Das Problem war, es war dann nicht auf beider Seite. Bei ihr nehme ich das,
Sebastian Du hast gespielt und sie nicht. Ist das normalerweise Teil eures Abkommens, dass das geht? Also
Faina Nee, also es war mehr so, also wir hatten da zu der Zeit noch keine, also kein Anfangsritual vom Spielen, also kein Halsband. Er hatte nicht seine Klamotten und hatte auch noch nicht die Identität Vincent. Und das brauche ich tatsächlich, dass ich das abgrenzen kann.
Sebastian das braucht es also tatsächlich. Das
Faina Für ihn jetzt glaube ich eher weniger, aber für mich auf jeden Fall.
Vincent Für dich auf jeden Fall.
Faina und dann war das halt so ein Ding von wir waren auf der Couch und er hat dann halt auch angefangen zu vögeln, das war alles cool und dann wurde er aber, wie kann man das gut beschreiben, also dominanter, aber auch kommunikativ eher so, dass er mich runter macht und da bin ich halt voll ausgestiegen. Also ich war gar nicht auf dem Zug da, also der Zug ist an mir gar nicht vorbeigefahren, dass ich da hätte aufspringen können. Ich konnte aber auch irgendwie irgendwie gar nichts sagen, dass das doof ist, weil ich so perplex war. Und am Ende war es eigentlich nur Vögeln mit so ein bisschen Degradierung. Und das hat mich aber so rausgehauen, dass ich erst danach irgendwie verstehen konnte, das war jetzt irgendwie doof. Und ich bin jetzt voll raus und fasse mich jetzt bloß nicht an. Und dann hat er es auch erst gemerkt, weil ich halt nicht gekommen bin zum Kuscheln oder Sonstiges. Und dann haben wir fünf Stunden geredet.
Sebastian ist ja ein ernstes Ding. Also du machst es, ich sag mal, wie immer.
Vincent genau,
Sebastian Und es ist ja normal, wie sie währenddessen reagiert. Und jetzt ist das plötzlich, jetzt ist plötzlich was kaputt.
Vincent ja nichts anderes.
Sebastian Also du hast es wirklich erst mitbekommen, weil sie nicht mehr mit dir gesprochen hat.
Vincent Beziehungsweise halt auch keine Nähe mehr gesucht hat. Also danach halt.
Sebastian Ja.
Vincent Weil das Problem ist ja, währenddessen ist ja immer alles gleich.
Faina Oder ähnlich.
Vincent Oder ähnlich.
Faina Ja,
Sebastian Ganz schön fies, wenn man da so in den luftleeren Raum spielen muss.
Vincent Genau.
Sebastian Ich würde danach sehr viel vorsichtiger werden.
Vincent Das war es auch.
Sebastian Ich
Vincent Also wir haben danach, nachdem wir gerafft haben, dass wir beide einfach komplett aneinander vorbeigeredet sind und zwar meilenweit entfernt haben wir fünf Stunden lang geredet was jetzt genau passiert ist und dann haben wir für jede erdenkliche Situation, was jetzt passiert ist haben wir überlegt, was könnten wir als Lösung machen ja,
Sebastian bin gespannt. Also erstmal wie analytisch ihr da überhaupt rangeht, weil das ist ja in dem Moment auch eine zutiefst emotionale Geschichte.
Vincent aber es war für uns beide klar, wir wollen spielen und wir waren beide, ja wenn wir das jetzt nicht machen dann wird es wahrscheinlich sehr schwierig, das wieder raus zu bekommen, also haben wir beide gesagt, ja, wir reden jetzt drüber
Faina investieren die Zeit, die es jetzt nötig hat oder nötig ist, damit wir wieder spielen können.
Sebastian ich stelle mir gerade vor, gerade dieses Spiel mit Angst und jetzt ist quasi diese Angst einmal ich sag mal berechtigt gewesen. Er hat deine Limits in dem Moment, unwissentlich zwar, aber er hat sie überschritten und du konntest dagegen im Grunde gar nichts tun. Das ist ja in dem Moment permanent im Kopf drin. Das heißt, das ist so ein bisschen, ich bin vom Fahrrad gefallen, ich muss gleich wieder auf den Sattel, sonst mache ich es nie wieder.
Faina Ja.
Sebastian Also das könnte sich ja auch manifestieren. Ich halte das für ganz schön schwierig und auch für dich, Vincent, dieses
Faina War's auch.
Sebastian wie kann ich sicher gehen, dass ich weiß, ihr habt eine Lösung gefunden und ich finde die sehr schön. Vielleicht möchtet ihr dem Publikum ein bisschen helfen, das nachzuvollziehen.
Vincent also wir haben dann generell angefangen zu sagen, okay, wir brauchen ein Ritual zu sagen, es wird gespielt also eine klare Abgrenzung zu einem normalen Beziehungsleben so jetzt, wie, sagen wir mal wie beim Rollenspiel hast ja auch, da sind wir dann auf den Trichter gekommen, weil du ja, als wir das erste Mal geredet haben, gesagt hast, ist ja wie ein Rollenspiel im Prinzip ja
Sebastian Also ich habe mir ja notiert, das Konstrukt von der Beziehung trennen.
Vincent genau genau
Faina Genau. Also für mich war das ganz wichtig, weil ich in dem Moment eben das nicht trennen konnte. Und ich dachte so, das kommt jetzt irgendwie, also wenn man es jetzt mal ganz überspitzt sagen würde, kommt es einer Vergewaltigung gleich. Und das war es ja nicht. Aber ich konnte es auch nicht mehr trennen, dass es das eben nicht ist. So wie jetzt, wenn wir richtig spielen, dann ist das ja auch irgendwo Rape und sowas alles. Und es ist ja nicht echt. Und das konnte ich nicht trennen. Ich wusste aber auch die ganze Zeit, dass es eigentlich so nicht gemeint ist. Aber ich kam nicht darauf, dass ich das auch so fühle. Und ja,
Sebastian Vor allem, wenn ihr keinen Einstieg habt und er jederzeit damit beginnen kann, dann bist du ja nie sicher, dann bist du immer angespannt.
Faina ja, ja, genau.
Sebastian Damit habt ihr in eurer Beziehung, in eurem Miteinander ein Problem.
Vincent genau
Faina Genau, genau. Und das ist eben auch, dass deswegen für uns 24/7 halt einfach auch nicht funktionieren würde. Und dann hat sich halt rausgestellt, also nicht rausgestellt, aber in den Gesprächen hat sich dann gezeigt, dass ich eine Abgrenzung brauche. Und dann kam es uns ja gelegen, dass er halt mehrere Vornamen hat. Und dann haben wir halt überlegt, welcher Name passen könnte und Vincent klang super. Und dann haben wir halt gesagt, okay, dann, wenn wir spielen, bist du halt Vincent. Und das war erst mal schon mal die erste Abgrenzung. Dann haben wir immer ein Halsband benutzt, wenn es Richtung Spiel ging. Und irgendwann haben wir halt Vincent auch Klamotten gegeben, die er jetzt auch immer schön fleißig trägt.
Sebastian Okay, also jetzt im Moment kann dir gar nichts passieren, weil er sitzt hier in Jeans und T-Shirt, du bist quasi safe.
Faina Ja, also jetzt im Moment könnte halt so ein, ja, also jetzt im Moment könnte halt einfach so diese ganzen Anspielungssachen könnten passieren.
Sebastian Vincent, du musst dich benehmen.
Vincent jetzt im
Faina Und wenn wir normal miteinander schlafen, dann haben wir ja auch immer irgendwie so ein paar Elemente mit drin. Aber es ist dann nie dieses richtige Spielen, sondern
Sebastian Es ist dieses CNC, dieses Consensual Non-Consent, das ist gekoppelt an eine eine Prozedur, sag ich mal, die ja immer abbrechbar ist von beiden Seiten. Zieh dir das doch mal, zieh doch mal die besonderen Sachen an. Nee, passt gerade, nicht die Stimmung. Man kommt raus mit dem Halsband. Das findet alles noch in so einer Augenhöhe, Ebene statt, dass man immer, wenn man, was auch ein paar Minuten dauert, dass man auch die Möglichkeit hat zu merken, jetzt wird gerade nicht gut gehen, ich komme aus der Sache gut raus, indem ich nicht darauf einsteige. Aber wenn es dann erstmal komplett ist, das Setup, dann hast du ein Problem, wenn du nicht mehr willst.
Vincent ja
Faina Ja, das auch nicht. Also dann wissen wir ja auch, okay, welche Safe-Wörter bei uns gelten und wie ich halt auch reagiere. Also unser großer Vorteil ist, dass er extrem gut sieht, wie ich reagiere und was dann mit mir los ist. Und er hat es super, super gut gut einschätzen kann und teilweise vor mir weiß, wann meine Grenze erreicht ist heute. Er ist halt auch sadistisch, das heißt, er spielt halt auch an dieser Grenze ein bisschen rum und drückt halt auch mal so ein bisschen den Finger in die Wunde, aber er sieht auch immer, wann es wirklich nicht mehr geht. Da kann, da weiß ich dann halt einfach auch dadurch, dass wir dann halt auch alles mühsam wieder aufgebaut haben nach dem Subdrop, dass ich mich da auch wirklich fallen lassen kann oder wirklich, sag ich mal, Sub sein kann und er schon macht.
Sebastian Fühlst du dich denn sicher? Aber eigentlich möchtest du das ja nicht.
Faina Ja, aber irgendwie, also ich kann ohne Sicherheit nicht diese Panik ausleben.
Sebastian Ja, aber das ist eine Menge Verantwortung für dich, wenn es da dieses, auf der einen Seite will sie Angst, ist das Gegenteil von Sicherheit. Aber das ist nochmal der Kink. Also das ist ja, ganz ehrlich, das ist ja nichts Ungewöhnliches. Das ist ja bei ganz vielen Menschen Teil. Ich finde das toll, dass ihr darüber sprecht. aber es ist natürlich echt so ein Ding das ist für dich eine Riesenherausforderung auch gerade dieses, ich muss immer austarieren gehe ich zu weit, denn im Zweifel sagt das Setting ich darf das alles tun aber also das ist aber auch ein Riesenreiz weil das natürlich weil man da richtig auf der Welle schwimmt aber es ist nicht ungefährlich
Vincent ich würde es auch niemandem, der anfängt, empfehlen Das ist wenn man sagt, man will es unbedingt und man sagt, ich nehme das Risiko in Kauf
Sebastian würdest du es überhaupt jemandem empfehlen?
Faina Aber im gleichen Moment würden wir auch sagen, stimmt bei euch die Kommunikation? Also könnt ihr über alles jederzeit reden? Und könnt ihr auch so darüber reden, dass ihr dann auch da sitzt und weint, weil das so emotional für euch ist und es ist okay. Und wird jegliche Emotionen von dem anderen auch gehalten? Weil sonst würden wir sagen, macht was anderes.
Sebastian Wir nehmen mal an, der nächste Subdrop kommt, weil das ist eben ihr spielt ja genau mit dieser Grenze kurz davor. Habt ihr eine Strategie, wie ihr danach damit umgeht?
Vincent gleiche wie letztes Mal
Sebastian Man
Vincent Sehr, sehr, sehr, sehr viel reden extrem viel reden, vor allem direkt danach und dann wieder Stück für Stück aufbauen, also dann im Prinzip wieder sagen, okay, wir fangen bei 0 an und steigern das Stück für Stück, für Stück, für Stück. Auch das mit dem klaren Wissen, so die ersten 10, 12 Mal spielen danach,
Faina Bisschen anstrengend.
Vincent sind kein Spielen, das ist mehr Arbeit wie Spiel.
Faina Ja, weil es halt dann einfach dieses Ding ist so,
Vincent Aber, ja.
Faina welche Art von Schmerz oder wie oft schlagen geht noch und wie kann ich mich dann wieder fallen lassen oder nicht? Und also, ich würde mich jetzt mal rauslehnen aus dem Fenster und sagen, dass wir eigentlich damit, was wir jetzt aufgebaut haben, relativ gut davor geschützt sind, dass da noch mal was passieren könnte. Aus dieser Art, weil wir eben diese Rituale haben, weil wir eben das komplett abtrennen. Ja. Es kann natürlich immer was anderes passieren. Oder irgendwie der Tag nicht passen.
Sebastian kann ja noch weiter steigern und steigern und steigern und irgendwann muss ja der Punkt kommen, an dem dein Limit ist.
Vincent Ja.
Sebastian Ich glaube, viele Menschen, die das hier hören, die können da total mitfühlen. Und ehrlicherweise, das sind Themen, die kommen eigentlich in diesem Podcast zu selten vor, weil Menschen auch sagen, Oh, das kann man ja hier nicht erzählen. Doch, kann man.
Faina Ja.
Sebastian Und wenn Menschen jetzt sagen, um Gottes Willen, das geht gar nicht für mich, kann ich auch total nachvollziehen. Aber das ist eben das Spektrum, was wir haben. Und weil die Uhr so gerade so unerbittlich ist, also im Normalfall würde ich mit euch noch eine halbe Stunde reden, dann wären wir hier durch, weil die Zeit einfach rum ist.
Vincent Ja gut.
Sebastian Das werden wir heute nicht einhalten. Ich habe da, ich muss das Tempo jetzt ein bisschen anziehen, leider Gottes. Ihr habt es bei mir in der Live-Sendung, in der Live-Folge Nummer 179 schon ein bisschen erzählt, als es um Öffentlichkeit und Gesellschaft ging. Ihr spielt draußen. Und hier steht das schöne Titel Themenblock, die Jagd. Okay, wer jagt wen?
Vincent Das bleibt immer noch gleich. Ich sie. Also das ist irgendwo in der Konstellation.
Sebastian also ich stelle mir das gerade vor, ihr fahrt im Auto irgendwo hin, wo niemand wohnt.
Faina Ja.
Sebastian Und dann, also die Szene, die ich im Kopf habe, ist, du trägst die Uniform schon, du trägst die Stiefel. Sie sieht schon ein bisschen zerzaust aus und flüchtet aus diesem Auto und rennt weg. Und ab dann geht es los. So stelle ich mir das gerade vor. Wie ist das und was macht ihr da überhaupt und warum? Und, ach Gott, also das Szenario, das kann hoch erotisch sein, aber auch für Außenstehende völlig verstörend, aber die Außensicht haben wir ja schon an der Live-Sendung gehabt. Aber was ist das Spiel? Rape-Play, die Jagd, was wird gejagt, wer, wie, warum, wie überhaupt? Wer kann schneller rennen von euch beiden? Und ja, noch,
Faina Ja, also da müssen wir gleich so von vorne weg so ein bisschen sagen, so die richtige, richtige Jagd hatten wir jetzt noch nicht. Einfach auch noch, noch nicht. Einfach aus dem Grund, wir sind auf die Idee gekommen letztes Jahr im Winter und im Winter ist es halt ein bisschen doof, draußen rumzurennen. Vor allem, wenn man nicht so viel anhat. Hat man mir gesagt, ist doof und Blasenentzündung kommt und das wollen wir halt nicht.
Vincent kommt bei dir definitiv.
Faina Genau, deswegen haben wir so kleine Schritte gemacht und waren erstmal bei uns auf dem Feld und haben erstmal so dieses noch humane Normalklamotten an Wegrennen probiert. Also ich bin vorgerannt und er ist so fünf bis zehn Sekunden später nachgerannt. Und einfach mal so dieses Fangen und dann mal gucken, funktioniert das für uns. Können wir das irgendwie machen? Sind wir nach fünf Metern außer Puste oder können wir das sogar sexualisieren? Und das hat ganz gut geklappt. Auf dem Feld ist ein Baum, genau einer. Ja, an diesen Baum bin ich hingerannt. Ja gut, dann hatten wir halt da irgendwie auch Sex und haben danach festgestellt, dass das Adrenalin, was ja dann kommt, wenn man rennt und wenn man so ein bisschen von jemandem wegrennt, schon ganz toll ist. Und dann haben wir angefangen zu überlegen, was kann man damit verbinden? Also wo könnte man rennen? Wo kann man das machen, damit, wenn es nicht stockduster ist, dass man eben keine Leute verstört, aber auch irgendwie noch genug sehen kann? Und sind relativ schnell auf das Setting Wald gekommen, weil dann muss man auch nicht so viel rennen, weil ich habe jetzt auch nicht so viel Ausdauer.
Sebastian hatte jetzt tatsächlich spontan an eine Nachtsichtbrille gedacht für ihn.
Vincent Ich glaub, es wäre auf Dauer ein bisschen teuer.
Faina Ich glaube, es wäre auch ein bisschen teuer. Ja, wir wissen es noch nicht. Also bis jetzt ist so das Wunsch-Setting Dämmerung Richtung Wald, dass ich halt einfach irgendwie ein, zwei Minuten Vorsprung habe und weglaufe. Und er dann hinterher läuft, rennt und Sachen macht.
Sebastian Wie steigt ihr da ein? Ihr seid jetzt irgendwo und dann gibst du ihm noch einen Kuss und lächelst nicht so und ab jetzt bist du der Böse, ich renne dann mal weg, aber nicht zu früh loslaufen und dann rennst du fröhlich weg. Nein, da kommt ja keine Stimmung auf in dem Sinne, sondern wie ist so das, ihr fahrt irgendwo hin, seid auf irgendeinem Parkplatz, jetzt müsst ihr noch bis zu diesem Feld irgendwie gehen und ab dann muss ja der Moment kommen, wo dein Fluchtreflex einsetzt.
Faina Ja, also bis jetzt haben wir es so gemacht, also gut, da Maislabyrinthe waren unser Freund.
Sebastian Ah, ich hätte
Faina Dass ich halt dann irgendwann, oder wir haben natürlich auch den ganzen Tag schon irgendwie drüber gesprochen, wussten, das könnte jetzt heute möglich sein, wenn wir in dem Maislabyrinth oder auf dem Feld keine Leute sehen. Und dann hast du entweder angefangen, oder ich habe gesagt, so, ich würde dann jetzt mal.
Vincent Ich hab angefangen.
Faina Also einmal war es, glaube ich, ich und sonst war es immer du. Und dann, in dem Moment kam das bei mir schon so ein bisschen auf, so, so, hm, er kann mich gleich jagen, so ein bisschen. Es ist jetzt noch nicht so diese richtige Jagd, so man rennt weg und man rennt um sein Leben, sondern ich gehe jetzt vor und irgendwann fängt er mich.
Sebastian hier jetzt, ich habe auch überlegt, wie könnte man sowas gestalten. Im Grunde, du hast zu Hause irgendetwas angestellt und kurz bevor es losgeht, gestehst du ihm kurz, dass du irgendwie, keine Ahnung, seine Bettwäsche weggeschmissen hast oder irgendetwas kaputt gemacht hast und dann rennst du weg und die Fairness gebietet, dass er noch ein bisschen warten muss. Also wo du wirklich weißt, der ist jetzt ein bisschen brass, ich hoffe, sowas macht er aber nicht.
Faina Nee, noch nicht.
Sebastian Nee. Noch nicht.
Faina Also das, also ich muss immer sagen, noch nicht, weil ähm,
Vincent Ich muss immer
Sebastian Ich notiere mir kurz einen Folgentitel. Noch nicht.
Faina weil, also dadurch, dass wir jetzt noch nicht so dieses, das gemacht haben, was jetzt bei uns im Kopf ist, mit dem Wald und so, wissen wir auch noch gar nicht, was denn noch kommen kann. Also vielleicht können wir das auch irgendwann so einbetten und sagen, gut, ich bin ja auch irgendwo Bratty unterwegs, dass ich ihn halt wirklich trieze und sage, so, ich will das jetzt heraufprovozieren. Aber bis jetzt ist es so, ja, wir haben heute Lust, ja, es geht, seine Knie gehen, meine Ausdauer geht, alles geht irgendwie und dann fahren wir halt ins Maislabyrinth oder aufs Feld oder ja.
Vincent gut, das ist ja eh alles ums Eck.
Sebastian Vielleicht mal, Vincent, aus deiner Sicht. Du bist Jäger jetzt. Du bist, sag mal, in dem Setting geistig angekommen. Und jetzt rennt sie weg. Jetzt siehst du sie da wegrennen. Was macht denn das mit dir?
Vincent glaube, es ist einfach nur so, ich bekomme dich.
Faina Und ich denke mir so, nein!
Vincent denke mir Also wir haben auch schon gemerkt, wenn ich hinterher renne, das ist eh viel zu schnell rum.
Faina aber er ist viel schneller als ich.
Vincent Da hat sich dieses jahrelange Handballspielen noch gelohnt. Ja, das ist eigentlich eher so ein Gedanke, ja, ich bekomme dich. Egal wann, aber ich bekomme dich.
Sebastian Liebes Publikum, der Blick von ihm, der hat sich gerade schwerst verändert. Das ist wirklich so ein, wirklich so ein, ich bekomme dich. Nicht aggressiv, aber so ein verbindliches, verbindliches, leicht boshaftes Na warte. Kommt das hin?
Vincent Ja, das kommt hin.
Sebastian Okay. Du rennst los. Du weißt, er wird einen Moment abwarten. Aber was passiert in dir?
Faina Also am Anfang dachte ich, er rennt mir wirklich hinterher und das ist wirklich so, wie man es halt so in Büchern oder in Filmen kennt. Und dann habe ich aber gemerkt, dass er das nicht so macht. Also er lässt sich bewusst Zeit. Er rennt vielleicht ein bisschen, um mich noch zu sehen, Aber er kommt auch nicht zu mir. Also er lässt mich da so ein bisschen zappeln. Ich weiß doch nicht, wenn ich jetzt nicht mehr renne und laufe, weil er läuft ja auch, dann weiß ich aber nie, fängt er nicht in dem Moment an zu rennen. Weil beim ersten Mal hat er das so gemacht.
Sebastian Du drehst dich um immer, ne?
Faina gucke schon immer, bin ich noch weit genug weg oder bin ich schon zu weit weg, sodass man sich vielleicht verlieren könnte, Wenn man jetzt nicht in einem weitläufigen Feld ist, wo man immer die Person sieht. Aber ja, ich finde es auch irgendwie dann immer ganz schön, mich umzudrehen und zu gucken, was macht er gerade oder wie ist sein Verhalten gerade, weil das spornt mich dann irgendwie noch weiter an.
Sebastian Welchen Grund gibt es denn, dass er dich nicht kriegen soll? Gibt es irgendetwas, wo du weißt, wenn er dich hat, dann passiert das und das will ich vielleicht gar nicht so. Weil wenn er danach Sex hat, toll, dann würde ich mich doch fangen lassen.
Faina Ja, das schon, aber ich will ja nicht, dass er mich schon kriegt. Also es ist ein noch nicht. Ich will das noch so ein bisschen irgendwie genießen, aber ich will auch so ein bisschen diese Spannung noch halten, weil ich das sehr, sehr toll finde, wenn ich dann nach hinten schaue und ich selber schon eher renne, weil ich halt einfach auch kleiner bin als er. und er einfach von Natur aus große Schritte macht und ich halt zwei Schritte machen muss. Das heißt, er kriegt mich relativ schnell, das ist klar.
Sebastian Also wir reden hier von so fünf Minuten oder zehn maximal.
Faina Ja, ja, genau, genau.
Sebastian Das
Faina Und dann ist es so, wenn ich mich dann kurz umdrehe und er sieht einfach so selbstsicher aus. Ja, so wie du gerade beschrieben hast, wie sein Blick sich verändert. Und genau das, ich weiß nicht, was das immer macht, aber das macht was in mir.
Sebastian er kriegt dich aber immer früher, als du willst, dass er dich kriegt. Was passiert denn in dem Moment, wo du ihn spürst? Packt er dir von hinten in die Haare? Also Vincent, vielleicht mal von deiner Perspektive. Es sind noch fünf Meter, noch drei Meter, noch zwei Meter, noch ein Meter. Was ist die erste Berührung oder der erste Kontakt? Kontakt.
Vincent Kommt drauf an, was ich zu fassen bekomme.
Sebastian Okay, was ist das Ziel?
Faina Ja,
Sebastian Sie auf den Boden bringen oder was macht ihr, was sagt ihr vielleicht auch?
Vincent würde sagen, es kommt drauf an, in welchem Ausmaß wir es jetzt machen.
Sebastian Das größte Ausmaß, das ihr schon hattet.
Vincent Das
Sebastian Ich mache es mal fest.
Vincent Ich würde sagen, auf den Boden drücken, oder? Ja.
Faina du hast mich ganz, ganz schnell, also wie wenn man sich so eine Verfolgungsjagd im Action Film vorstellt. Du packst mich von hinten und drückst mich einfach oder ziehst mich relativ schnell auf den Boden. Das tut dann auch weh. Aber das ist ja dann auch schön. Ja.
Vincent Arm auf den Rücken und Füße wegziehen.
Sebastian Okay, und dann bist du ausgeliefert und dann passieren halt die schlimmen Dinge.
Faina Ja, ich wehre mich dann natürlich.
Sebastian Achso
Faina Also ich gucke dann schon noch so ein bisschen.
Sebastian auch laut mit Worten da geht es wieder um Umgebung oder so wenn das dann jemand hört, wie du um Hilfe schreist, dann wird es natürlich echt kompliziert
Faina Nein. Nee, es ist dann halt mehr so ein bisschen so Playfight spielt dann auch mit rein.
Sebastian Er gewinnt immer, ne?
Faina Natürlich gewinnt er immer. Aber auch manchmal lässt er mich auch so ein bisschen frei boxen, dass ich auch vielleicht nochmal aufstehen kann, aber dann komme ich auch nur drei Schritte weit oder so.
Sebastian Okay, also es geht dir wirklich um dieses gekriegt und also überwältigt werden ist es und er ist überwältigend Ich habe mir jetzt gerade mal vorgestellt, er trägt dabei irgendwie am Körper irgendwo so eine Action Cam und zeichnet das auf, wäre das Video etwas, was du dir gerne ansehen würdest?
Faina ich finde es extrem spannend mit dem Video, weil das hatten wir nämlich mal überlegt, ob das sowas vielleicht Vielleicht eine Idee wäre so allgemein mal so Video und Foto und so. Also Foto machen wir schon, aber Video. Ich fände es durchaus spannend, das dann mal anzugucken.
Sebastian Vor allem davon, du siehst, wie du wegrennst und dich wehrst.
Faina Daran haben wir noch nicht gedacht.
Sebastian Wenn das soweit ist, das Video könnt ihr ja gerne irgendwo hochladen und ich verlinke es natürlich gern, soweit ich das dann darf.
Vincent Ja,
Sebastian Okay. Einfach damit das Wort mal gesagt ist, das ist so ein, also Rape Play, so ein Vergewaltigungsszenario. Jetzt mag ich natürlich so ein Ereignis nicht verharmlosen. Es ist ja dann doch was anderes. Es ist so ein Szenario, es ist ein Spiel. Was macht den Unterschied, dass es noch ein Spiel ist? Weil du könntest ja auch jederzeit entscheiden, oh nee, doch nicht. Also wo ist so dieser letzte Punkt Sicherheit, der es zu einem Spiel macht, was ihr beide erotisieren könnt?
Vincent sagen, die Möglichkeit, dass man jederzeit abbrechen kann, wenn man merkt, Nee, doch nicht.
Faina Und aber auch diese Sicherheit, die wir beide uns gegenseitig geben.
Vincent glaube, das...
Faina Also dieses Ding, dass wir, selbst wenn wir sagen, wir haben Bock und es dann irgendwie doch nicht geht oder wenn man dann irgendwie nicht weiß, was man machen soll und dass es völlig okay ist.
Sebastian Das heißt, das ist ein Spiel, bei dem andere Personen, die ihr dazu holt, das kann gar nicht funktionieren. Das muss zwischen euch beiden bleiben, weil ihr diese ganze Vorarbeit geleistet habt. Oder ist das auch eine Idee, eine Treibjagd?
Faina Das wissen wir noch nicht.
Sebastian Noch nicht, war es wieder?
Faina Tatsächlich haben wir uns darüber keine Gedanken gemacht derzeit, sondern wir haben das einfach glaube ich auch schon kategorisch ausgeschlossen erstmal, weil das so dieses richtige Spielen, wie wir es jetzt auch schon mehrmals genannt haben.
Vincent Nee, noch nicht.
Faina passiert bis jetzt nur zwischen uns. Und immer, wenn wir das Leuten erklären oder wenn Leute fragen, auch aus der Kinky-Bubble, ist es immer so, krass, sowas macht ihr und das wäre gar nichts für uns. Und deswegen ist das ausge...
Sebastian Werten die Leute?
Faina Hm?
Sebastian Werten die Leute? Dass die sagen, oh nee, das geht gar nicht, das solltet ihr nicht tun.
Faina Nein, gar nicht. Also die sind alle sehr supportive und sagen dann, voll cool, dass ihr das für euch gefunden habt und die freuen sich total für mich, weil das alles Freunde sind, die ich halt in die Beziehung gebracht habe, sage ich jetzt mal. Und die kennen mich halt auch in der anderen Beziehung, die ich hatte, wo ich nichts ausleben konnte und die sind sehr, sehr happy, dass ich das jetzt ausleben kann und dass das so gut funktioniert.
Sebastian Habt ihr schon Leute getroffen, die das auch machen?
Vincent In der Intensität nicht, ne.
Sebastian Wollt ihr die treffen?
Faina also ich würde sie schon gerne treffen.
Vincent Ich würde es schon
Faina Und du? Ja,
Sebastian Wunderbar, kunstderunvernunft.de, da klickt ihr die Folge an, da habt ihr im Button Gäste und da sind die beiden verlinkt und dann könnt ihr die anschreiben und dann kann man sich ja mal austauschen, was es noch für Möglichkeiten gibt.
Faina gerne.
Vincent Ja.
Sebastian Ich läute mal die nächste Pause ein, denn wir haben ein bisschen länger gesprochen, als ich es geplant habe Und wir haben noch Themen Seil und Eltern im Haus. Ich bin gespannt. Bis gleich. Liebes Publikum, unser letzter Aufnahmeblock. Natürlich haben wir wieder überzogen, wie sich das gehört. Wir haben noch zwei Themen, nämlich einmal das mit dem Seil. Das hebe ich mir noch fünf Minuten auf. Aber vorher müssen wir noch mal eine logistische Sache klären, denn es ist eben nicht selbstverständlich, dass man die eigenen vier Wände hat, wo die nächste Verwandtschaft weit weg wohnt. Manchmal muss man ja gegenseitig Rücksicht nehmen. Und diesmal sind es nicht Kinder. Denn ja, ihr habt Eltern im Haus. Wie kommt das? Wie ist da die Situation?
Vincent Ja gut, es kommt relativ einfach. Wir wohnen bei mir im Elternhaus. In der Einliegerwohnung. also haben unsere 90 Quadratmeter
Sebastian Das ist eine großzügige Einliegerwohnung, ja.
Vincent also eine große ja genau, also komplett eigene Wohnung im Prinzip, aber Eltern wohnen halt oben drüber
Sebastian Aber ich kenne Eltern. Ach, ich wollte nur mal gucken. Ich habe euch was mitgekocht. Da geht die Tür schneller auf, als man gucken kann. Wie schlimm ist es?
Vincent mitgekocht eher weniger, das ist höchstens am Wochenende, so wollt ihr mitessen aber manchmal unter der Woche, je nachdem, wenn irgendwelche Aufgaben anstehen, ja könnt ihr das mal kurz, oder kann ich mal kurz übernehmen nicht
Sebastian Und inwieweit habt ihr Ruhe zum Spielen oder müsst ihr warten, dass da sicher jemand eingeschlafen ist?
Faina nicht eingeschlafen.
Vincent eingeschlafen
Faina Wir gucken immer, dass wir eher abends spielen, weil wir auch auch eine große Fensterfront haben, die in den Garten geht. Wir haben auch erwähnt, es gibt Hunde in dem Haus. Die Hunde gehen ja auch ab und zu mal in den Garten und dann müssen die immer beaufsichtigt werden. Das heißt, es ist eh immer so, dass wir eher spielen, wenn es dunkel ist. Und wenn es dunkel ist, ist die Gefahr sehr niedrig, dass irgendjemand noch anruft oder runterkommt. Und selbst wenn jemand runterkommt, es wird immer geklopft.
Sebastian Das habt ihr schon mal etabliert. Das ist schon mal gut, das haben viele nicht, diesen Luxus.
Faina Genau.
Sebastian Schwiegermutter steht im Zweifel neben dem Bett. So kenne ich das von ganz, ganz früher.
Faina Ja, nö, das haben wir gar nicht.
Sebastian Katastrophal.
Faina Das haben wir gar nicht. Ein, zweimal ist es passiert, dass sie angerufen haben.
Sebastian Ah.
Faina Weil in dem Haus sind alle notorischen lauffaul und man muss eine Treppe benutzen. Das heißt, man ruft halt einfach kurz an, hast du Zeit, kannst du kurz helfen oder ich brauche noch das und das von dir. Wenn dann halt angerufen wird, dann geht man halt kurz ran und wenn wir halt spielen sollten, naja, so wichtig wird es jetzt nicht sein. Und wenn es wichtig ist, dann wird unten geklopft. Und
Sebastian Ihr macht ja wahrscheinlich auch Geräusche beim Spielen.
Faina es geht eigentlich, also wir nehmen uns schon zurück. Also es sind
Vincent Ja, es geht, aber die Wohnung ist auch gut gedämmt.
Sebastian Ja, aber trotzdem, man könnte ja einfach mal schreien.
Faina geht nicht. Also ich mache das nicht und wir haben auch gesagt, wir machen das nicht zu Hause. Aber die gehen ja auch in Urlaub.
Sebastian Ah, okay. Die waren also mal im Urlaub. Was ist passiert?
Faina Naja, dann wurde halt der Garten auch benutzt und dann konnte halt auch mal so ein bisschen geschrien werden. Natürlich haben wir auch immer noch Nachbarn.
Sebastian Ja, gut, aber das sind ja nur Nachbarn.
Vincent Wie jeder, ja.
Sebastian Also inwieweit habt ihr vielleicht auch irgendwann, also ich kenne das so, dass man gerade bei Eltern auch mal sagen muss, passt mal auf, wir haben hier Privatsphäre und die brauchen wir und im Zweifel würde ich sogar so weit gehen und sagen, wenn ihr abends irgendwelche lauten Geräusche hört, das ist Privatsphäre, nicht nach dem rechten Sehen, das wäre so ohne, dass ihr jetzt euch offenbaren müsst also gab es das oder
Faina Genau.
Sebastian inwieweit ist das ja auch so ein Ding, weil also mich würde das extrem stören wenn ich, ich sag mal, immer aufpassen muss, wenn
Vincent Das ist nicht immer aufpassen.
Faina Nee, es ist halt immer eher so ein Ding von
Vincent Nee, eher so ein
Faina Schreien ist halt doof. Einfach weil man müsste dann erklären, dass das normal ist. Und es reicht schon, dass in der Anfangszeit von unserer Beziehung die ein oder anderen Ansammlungen von Knutschflecken beäugt wurden. Weil, also ich bin super offen mit allem, du auch.
Vincent Ja.
Faina Aber ich muss muss jetzt nicht unbedingt den Eltern oder Schwiegereltern erklären, was wir machen.
Sebastian was in der Wohnung rumliegt, ein Spielzeug ich mein, wie Wurden die dir schon mal angesprochen? Was ist denn das? Dann wird gemerkt, oh, das ist was Intimes. Ich tue jetzt mal so, als wüsste ich nicht, was es ist. Oder dann sitzt jemand auf der eigenen Couch und starrt die ganze Zeit auf dieses Sideboard, wo der Knebel rumliegt und starrt dahin, sagt aber keinen Mucks und verzieht die Miene nicht. Also ich stelle mir immer dieses vor, ich muss immer den Spielkram in Ordnung halten. Ich muss immer gucken, dass da kein Verdacht ist. Und ganz ehrlich, so blöd sind Eltern in der Regel aber auch nicht. so dumm, dass sie da das nicht doch mitkriegen würden und meistens ist so dieser Konsens, den man hat, keiner sagt was.
Faina Ja.
Sebastian Ist das so der Punkt oder inwieweit müsst ihr aufpassen oder gab es doch mal einen peinlichen Moment?
Faina Also, wir haben eine Kiste und in der Kiste ist eigentlich immer alles drin. Diese Kiste ist eine große Holzkiste und die ist vorm Bett. Natürlich passiert das halt auch mal, dass dann Sachen rumliegen, also so Gummi-Dinge, die dann halt abends benutzt wurden und dann halt morgens noch im Waschbecken liegen. In der Regel ist das nicht schlimm, weil ich meistens unten bin, dadurch, dass ich studiere und viel zu Hause eben machen kann. Das heißt, wenn jemand kommt, kann ich die Tür zumachen, also die Badezimmertür, wo das dann drin liegt und trocknet oder Sonstiges.
Sebastian Was ist der Notfallplan, wenn der Kram dann da liegt und da
Faina Es gibt keinen Notfallplan. Notfallplan ist, wir räumen vorher alles auf. Es ist aber auch schon passiert, da war ein Handwerker da und ich war nicht da, weil ich in der Uni war und ich dachte, die Handwerker kommen erst später. Ja, und dann lag halt im Waschbecken noch so Utensilien rum, schon geputzt. Und die wurden dann halt nichtssagend einfach weggeräumt.
Sebastian ja, das sind Profis.
Vincent Ich würde
Faina Es wurde nie wieder darüber gesprochen. Die Eltern waren ja mit unten und haben dann gesehen, dass nichts vorbereitet war, weil ich eben davon ausgegangen bin, dass ich danach noch ein bisschen Zeit habe.
Sebastian Man könnte sich outen.
Faina Also für mich ist das nie aufgekommen, weil wir nie darüber geredet haben. Es gab, glaube ich, mal von dir so diesen Verdacht von den Eltern. Ich habe da auch mal was bei meinen Eltern gefunden. aber es wird bei euch im Haus nicht darüber
Vincent sagen,
Sebastian Also ihr könnt das ja jetzt ausdiskutieren, was denn dafür spräche, sich mal auf eine clevere Art so zu outen, dass ihr zumindest das Problem dann los habt, in dieser Angst leben zu müssen, dass mal was gefunden wird, was zu Nachfragen führt.
Vincent ich habe keine Angst, dass irgendwie was gefunden wird, was zu Nachfragen führt.
Faina Ja, weil bei euch nicht darüber geredet wird.
Vincent Nein, es wird nicht darüber geredet oder halt auch bei uns im Schlafzimmer hängen auch Bilder von uns.
Faina Also
Vincent Also, ja, es ist so.
Faina wir sind alle erwachsen, jeder weiß, dass es Praktiken gibt, die man halt als Paar oder als wie auch immer Gruppe, wie auch immer geartet macht. Man muss es jetzt dem anderen nicht unter die Nase reiben und wenn jemand fragen möchte, kann er das tun. Aber jetzt Jetzt gerade bei Eltern werde ich nicht auf die Idee kommen, das denen erklären zu wollen.
Sebastian Ja, also die Frage ist ja auch, inwieweit muss man ins Detail gehen? Erster Punkt. Zweiter Punkt. Ich habe mir mal sagen, dass das viel schlimmere Szenario ist nicht, dass man sich dann outet und die sagen, mhm, okay, sondern wenn dann kommt, ja, wir auch, dann können wir ja jetzt
Faina Ja.
Sebastian schreien und ihr könnt schreien, passt alles. Also wenn man dann plötzlich da oh Gott, also feststellt, verdammt, Also das, es löst natürlich ein Problem, weil dann kann alle so viel schreien, wie sie wollen im ganzen Haus, das ist dann auch kein Thema mehr, aber, ja, ja, also einfach mal dieser Gedanke, nee, steht nicht an oder, also an der Stelle gilt einfach, das zwingt ja euch zu einer gewissen Ordnung, damit das Thema möglichst niemals Thema ist.
Vincent kommt ein neues auf.
Faina Einfach weil, also ich sehe keinen Grund. Dadurch, dass die Wohnung so gut gedämmt ist, dass man es eigentlich nicht hört und wir eh erst abends auf die Idee kommen zu spielen, weil tagsüber ist halt immer
Vincent Alltag.
Faina Alltag,
Vincent Freizeitstress.
Faina Freizeitstress oder einfach nur lass mal in Ruhe und abends kommt man dann so auf die Idee, man hat irgendwie gegessen und ach ja, wäre doch nett.
Vincent Ja gut,
Faina Und dann kommt eh keiner mehr und dann ist halt eigentlich nur das Einzige, alles, was benötigt wurde, relativ zügig wegzuräumen.
Vincent das meiste, was wir benutzen, wenn es rumliegen würde, würde auch eher aussehen wie ein Sauhaufen. Also es hätte hätte dann auch nichts, wo ich sage, ästhetisches oder sieht schön aus, sondern das wäre einfach nur wie eine komplett unaufgeräumte Küche, wo du hingehst und denkst, heilige Scheiße, sieht das hier dreckig aus.
Sebastian Also ihr geht zum Beispiel mal auf eine Party und habt euch da schick gemacht und in den Klamotten müsst ihr ja auch bis zum Auto kommen irgendwie, da könnte man ja gesehen werden. Also inwieweit trägt man dann eben doch den Mantel drüber, damit man nichts sieht oder so.
Faina Ja, aber
Sebastian Nur für die Eltern, die im selben Haus leben.
Faina auch für Partyklamotten sind ja auch immer eher freizügig und unsere Partys, die waren irgendwie immer Richtung Richtung Herbst, Winter und da ist es sowieso kühl. Das heißt, man hat eh immer eine Jacke an.
Sebastian Also ich mag gar nicht dafür werben, dass ihr euch da outet, aber so ein bisschen so dieses, die Überlegung ist so ein bisschen, ich will gar nicht widersprechen, die Überlegung, die im Hinterkopf ist, ist so ein bisschen dieses, wenn dann doch mal irgendwas entdeckt wird, wenn also diese große Kiste irgendwie dann doch offen ist und da steht ein Elternteil vor, dass man dann sagen kann, ist nicht so wild, ist halt so.
Faina Ich sehe schon, dass es entspannter ist.
Sebastian dann kann man sagen, ist unser Privatding, kommt damit klar, fertig. Also dass man diesen Plan irgendwo hat, damit die Sache dann niemals groß wird.
Faina Ja, also das wird dann schon gesagt. Also da sind wir auch beide so, wenn er jetzt alleine da ist oder ich alleine da bin, dann wird halt so genau das gesagt, was du gerade gesagt hast. Ja, und dann ist das Ding auch gegessen, weil die reden nicht darüber, wir reden nicht darüber mit denen, dass das alles, ja,
Sebastian Okay, vielleicht ist das euer Consent. Was ist denn mit dem, dem Love Seat? Seat?
Faina es ist so ein Unausgesprochener.
Sebastian Vielleicht müsst ihr erst mal erklären, was das ist. Hier steht nur wellenförmiges Möbelstück.
Faina Ja, wir waren Anfang des Jahres in einem BDSM-Apartment und da haben wir diese, ja, diese Bank gesehen. Also das ist ja so eine lange Bank, wie so eine Chaiselongue.
Sebastian Bitte ein Bild für die Shownotes schicken, danke.
Faina Genau. Und auf der kann man dadurch, dass es so ein bisschen wellenförmig ist, unterschiedliche Positionen einfacher oder besser einnehmen, weil man eben so eine Unterstützung hat.
Sebastian Das klassische Spanking-Möbel und Sex-Möbel.
Faina ja, aber das ist sehr weich, das ist eher so wie eine Couch.
Sebastian Möbel. Ah, okay. Auch ich brauche das Bild offenbar dann.
Faina Ja, das
Sebastian Das schreit doch nach, die haben Sexmöbel im Haus.
Faina haben wir ja auch gar nicht im Haus.
Sebastian Das kann man doch gar nicht verstecken.
Faina Also wir haben uns überlegt, das mal zu holen, also weil wir eben in diesem Apartment festgestellt haben, dass das eigentlich ganz gut funktioniert.
Vincent wir sind
Faina funktioniert, aber es ist zu teuer und dafür, was man damit machen kann, wollen wir das Geld nicht ausgeben und dann lohnt es sich auch nicht so.
Vincent deswegen ins Apartment, weil wir gesagt haben, wir wollen es mal ausprobieren, einfach weil es sündhaft teuer ist und wir es davor ausprobieren wollen, bevor wir uns zulegen.
Faina Ja, stimmt, Weil wir
Vincent Und haben dann festgestellt, so, ja, nee, für das Geld nicht.
Faina haben dann festgestellt, Also es ist schon sehr, sehr cool, weil man halt so diese Doggy im Stehen oder Reiten und unterschiedliche Sachen sehr viel einfacher hinkriegt.
Sebastian wenn ihr ein verwendbares Bild davon habt, ich hatte mir notiert, ihr habt das Ding.
Faina Achso, nein.
Vincent Also, nein.
Sebastian Oder wenn ihr es nicht habt, dann wäre die Frage, würdet ihr es dann trotzdem ins Wohnzimmer stellen, weil Eltern. haben, aber das ist die Frage, das wäre,
Vincent Ja, doch.
Faina Nein, nein, nein.
Vincent Oder?
Faina Ich würde nicht ins Wohnzimmer stellen.
Vincent Ich hätte damit kein Problem.
Faina Ich würde damit keine Lust haben.
Vincent Also, das sieht eigentlich so unauffällig aus.
Sebastian so.
Vincent Ist jetzt nicht, wie als würde ich mir ein Andreaskreuz an die Wand hängen oder ins Wohnzimmer stellen. Wo dann wirklich Fragen aufkommen würden. Aber das, da könnte Mensch, auch drüber reden, ist ein Designermöbelstück.
Faina Ja, nein. Nein.
Sebastian Wenn das Ding da steht, schreibt ihr das gerne ins Blog unter eure Folge.
Faina Das
Sebastian Ihr habt ja einen Blog, da könnt ihr irgendwas ergänzen später.
Faina wir.
Sebastian Ich sag's mal ganz ernsthaft, das ist jetzt ein bisschen ketzerisch, aber oft finden Eltern es sogar beruhigend, wenn sie mitbekommen, dass ihre Kinder ein Sexleben haben in der Altersklasse, weil dann sind ja die Enkel auch irgendwann mal unterwegs. Das ist ja auch so ein Gedanke, der fürchterlich unangebracht ist. Jedes Mal, wenn sowas erwähnt wird, aber im Grunde ist das wohl auch so ein elterlicher Gedanke.
Faina Ja, also so ähnlich, also du hast ja auch Geschwister und da kam das teilweise auch schon auf, weil die Geschwister jetzt halt nicht so, also auch noch nie einen Partner mit nach Hause gebracht haben. Dann war es so, ist da überhaupt was? Passiert da überhaupt was? Muss man sich sich Sorgen machen und ich glaube, in der Hinsicht sind die dann schon entspannt, weil ich einfach auch irgendwie von Tag eins da bin. Also seitdem wir wirklich zusammen sind, bin ich auch da. Also an sich kriegen die alles mit. Die kriegen mit, wenn wir uns streiten, die kriegen mit, wenn...
Sebastian Ich habe gesagt, wir geben dem Thema Eltern maximal 10 Minuten, das waren jetzt 14, deshalb gehen wir mal ganz schnell weiter.
Vincent Nee,
Sebastian Da haben wir noch so ein größeres Ding. Ja, Vincent, du magst nicht irgendwie gefesselt werden und Seil und sie ist halt Sub. Tja, damit ist das Thema Seil erledigt. Oh, da gibt es ja doch was zu zu sagen.
Vincent also das war, Seil war ja von ihrer Seite aus von Anfang an da.
Faina Seil war ja,
Vincent sie es möchte.
Sebastian Passiv.
Vincent Genau.
Faina also ich habe schon in der Zeit davor eben festgestellt, so wenn ich Seil mache, finde ich das auch irgendwie ganz cool. Und ich finde es sehr entspannend für mich. Aber
Vincent Er hatte
Faina er hatte mir von Anfang an gesagt, er möchte das nicht. Also er möchte oder er kann das nicht selber gefesselt sein. Und er hat sich auch noch nicht so in dem ich fessele jetzt auf schön eingelassen gehabt, weil es irgendwie immer zweckmäßig war. Also ich verbinde diese Person, dass sie sich nicht bewegen kann. Das ist das Ziel, das wurde durchgeführt. Und dann kam ich und habe gesagt, ja, aber da gibt es so schöne Knoten und dann kann man da so ein Harness machen oder dann kann man da ein Hogtie machen oder wie auch immer. Und dann hast du erst mal ein bisschen dir Knoten beigebracht.
Vincent die Knoten beigebracht. Ja.
Faina Ja.
Vincent Es war dann auch, je nachdem, wenn du keine Zeit hast, ich alleine zu Hause war, Knoten, Knoten, Knoten, Knoten, Knoten.
Sebastian je. Ja, okay.
Faina war üben.
Vincent Dann irgendwann hast du gefragt, wie war es noch, als du mich das erste Mal gefesselt hast? Ich weiß gar nicht.
Faina Also ich glaube, ich hatte einfach nur mal gefragt, weil ich wollte unbedingt zwei Handgelenke fesseln und kann ich halt an mir nicht. nicht, funktioniert nicht und dann habe ich halt gesagt, komm, kann ich das mal bei dir ausprobieren und üben, dass ich das auch nochmal wieder hinkriege, weil ich das auch eine Zeit lang gemacht habe und es hat gut funktioniert und ich habe dann gemerkt, ich kriege das gar nicht mehr hin. Und er so, ja, wir können es ja mal probieren, aber halt völlig ohne Spielkontext, also Jogginghose auf der Couch und dann haben wir das gemacht und es hat erstaunlicherweise irgendwie noch ganz gut funktioniert für mich und du hattest dann irgendwann auch gesagt, okay, ja, das ist jetzt kein Thema, also es geht. Und dann ist es wie beim Spielen gewesen, wir sind immer wieder ein bisschen weitergegangen, weil ich dann natürlich auch Lust hatte, irgendwie zu fesseln, also das kam dann auch bei mir wieder auf. Das war dann auch so ein Vortasten, also da hatte ich dann die Rolle von was geht und was geht nicht. Und ich musste das dann auf einmal lernen, bei ihm zu sehen. Also wo fühlt er sich wohl? Kann ich jetzt die zusammengefesselten Hände über den Kopf halten und um den Oberkörper wickeln oder so. Oder kann ich die Füße noch zusammenfesseln?
Sebastian aber er hat doch definiert, dass er das nicht mag.
Faina Ja, aber er hat in dem Moment dann auch gesagt, also das geht und mach mal ein bisschen.
Sebastian Ah. Ah, Vincent,
Faina Also es war dann schon diese Kommunikation da so, hm, gucken wir mal, wie weit es geht. Vielleicht geht es nur noch eine Schlinge und dann ist rum.
Sebastian also sie macht da, du bist so gutmütig und lässt sie da mal das an den Handgelenken probieren und weißt ja, wenn die Handgelenke da gefesselt sind, dann kannst du sie im Zweifel noch erwürgen, also das geht, also das ist noch keine Gefahr, aber dieses noch ein Schrittchen weiter, noch ein Schrittchen weiter, ich stelle mir jetzt vor, dass irgendwann der Moment kommt, wo du feststellst, ups, da komme ich jetzt gerade nicht raus.
Vincent Ja,
Sebastian Hier ist plötzlich so ein Moment, wo, jetzt hat sie mich. Das ist ja auch ein ganz neues Gefühl.
Vincent es war halt so, ja, mach halt mal. Mal schauen, was dabei rumkommt. Es war halt, ich glaube, so ein bisschen Experimentierfreude, dass ich ja,
Faina Ja, wir haben in der Zeit aber auch viel anderes probiert.
Vincent dass ich einfach mal gesagt hab ja, okay, ja, warum nicht probieren wir es mal aus und ja, ich sag dir, wenn es langt oder nicht mehr geht
Faina Und das kam halt nicht.
Sebastian Fühlst du dich denn inzwischen wohl damit?
Vincent ja also bei Seil ist eigentlich bei uns so, je nachdem wer gerade mehr Lust hat zu fesseln fesselt
Sebastian Ist
Faina Ja, also ich hänge ihn auch auf, er hängt mich auf. Alles cool.
Sebastian das etwas, was außerhalb eines Machtgefüges stattfindet?
Vincent ja, definitiv also es kommt drauf an, wenn wir Wenn wir komplett ohne Kontext fesseln?
Sebastian Das
Vincent Ja.
Faina Ja, also wir können auch ohne Kontext fesseln. Also einfach so Schlabberklamotten und wir probieren uns einfach mal aus. Wir haben das gesehen, lass uns das mal nachmachen oder ich will nochmal gucken, ob ich das hinkriege. Das geht komplett ohne, da können wir auch lachen nebenbei und einfach irgendwie noch darüber reden, ach Gott, morgen müssen wir noch einkaufen. Ja, das geht aber auch ganz, ganz schnell, dass sich das dann währenddessen auch wandelt und dann derjenige, der eben gerade fesselt, auch dominanter ist. Und dann so ein bisschen triezt oder so ein bisschen das in das Sexuelle zieht oder so ein bisschen Schmerz zufügt, sowas.
Sebastian ist also dann doch die Switch-Seite mit dem Seil.
Faina Ja.
Sebastian Damit brecht ihr ja doch etwas auf. Also erstmal ist der Vorteil, dass ihr ja kein 24/7-D/s-Konstrukt habt, sondern dass ihr in Sessions verpackt habt. Dadurch habt ihr ja diesen Augenhöheraum, in dem ihr euch auch dann mal in die Richtung bewegen könnt, ohne was anderes an der Stelle kaputt zu machen.
Faina Ja.
Sebastian Das ist an der Stelle, glaube ich, sehr, sehr clever. Aber dann habt ihr also einen potenziellen Konflikt, wenn beide doch aktiv sein wollen. Wer gewinnt denn im Zweifel immer? Wer kann sich im Zweifel durchsetzen?
Vincent Der, der mehr Energie hat.
Faina Ja.
Vincent Also Seil machen wir meistens unter der Woche.
Faina Und dann kommt es halt wirklich drauf an.
Vincent Außer mal ab und zu im Urlaub, aber so normal unter der Woche. Je nachdem, wenn ich einen anstrengenden Tag habe und sage, ja, an sich habe ich Lust, aber körperlich, wenn, dann will ich mich hinlegen und entspannen.
Faina Aber tendenziell ist der, der mit der Idee kommt, der macht dann auch meistens oben.
Sebastian Wie ist denn der Moment für dich, wenn du merkst, okay, jetzt funktioniert die Fesselung, jetzt hat sie mich. Ist das für dich ein Entspannen oder eher ja aushalten, sage ich mal. Also was macht das mit dir? Kommst du vielleicht sogar zur Ruhe?
Vincent komme relativ gut runter dabei. Weil es einfach mal, ich muss an nichts denken.
Faina Sehr süß ausgedrückt, du bist völlig weg. Also das, was bei mir passiert, passiert auch voll bei dir. Also wenn wir das richtig von ganz vorne an machen, dann bist du irgendwann, du kannst gar nichts mehr. Also du bist voll so in so einem La-La-Land irgendwie. Ich finde das total schön.
Sebastian Liegt es am Seil oder daran, dass sie auch vielleicht einfach gut darin ist, oben zu sein? Das könnte man ja auch, wenn mal kein Seil da ist, dann kann sich das trotzdem gut anfühlen. Also ist es wirklich das Seil oder ist es die Magie zwischen euch?
Vincent Sozusagen Seil und andere auch. Aber ohne Seil geht nicht.
Sebastian Das müsstest du sagen, noch nicht.
Vincent Nee, also dann
Faina Nee, also da muss ich tatsächlich sagen, das geht nicht. Das haben wir ausprobiert. Da war ich mal oben, weil wir gesagt haben, komm, ich bin noch im Seil oben, dann kann ich das doch jetzt auch mal so machen, weil er dann auch so ein bisschen auch bratty wurde. Und dann dachte ich so, komm, dann probieren wir das doch mal aus, nehmen wir uns den nächsten Tag. Das hat von vornherein schon nicht funktioniert. Also ich war schon die ganze Zeit genervt, weil er die ganze Zeit nicht das gemacht hat, was ich wollte. Er hat die ganze Zeit irgendwie über irgendwelche die Stränge geschlagen. Ich habe keinen Bock gehabt, das irgendwie zu maßregeln. Ich wusste nicht, was ich machen soll. habe das dann irgendwie durchgemacht, weil ich dachte so, komm, vielleicht kommst du rein und er hat sich halt einen Spaß draus gemacht und dann hat das nicht so richtig funktioniert, das haben wir beide danach gemerkt.
Sebastian die Ernsthaftigkeit war es.
Faina Nee, irgendwie auch nicht, aber es war so, er hat halt probiert, bis wohin kann er gehen und ich habe halt gemerkt, ich kann keine Grenzen setzen in dem Teil oder ich will es nicht und oder es geht nicht, weiß ich nicht und dann haben wir beide danach gesagt, sagt, okay, aber nö. Also er kam nicht an, ich kam nicht an und es war für mich nur Arbeit und es war nur eine halbe Stunde, aber ich war danach fertig.
Sebastian Okay, also das Seil ist also quasi das Ding, was euch da Ja, ja, verbindet.
Faina Ja, da geht es voll. Also im Seil, da kann ich ihn dann halt auch irgendwo triezen, ich kann ihm dann auch ein bisschen wehtun, ich kann ihm dann auch sagen, wenn er noch was machen kann, was er machen soll oder nicht machen soll, ich kann ihn da auch so so reinbringen und da dann auch schon dominant sein. Aber das hat alles in diesem Kontext Ruhe, Entspannung und Sein.
Sebastian Und Sex? Ruhe und Entspannung, natürlich, nicht bei euch.
Faina Sex kommt am Ende. So gegen Ende kommt es dann schon.
Vincent Ja.
Sebastian Also vielleicht ist Seil dann auch tatsächlich so eine Legitimation. Ich kann es ja eh nicht ändern, dann kann ich mich auch entspannen.
Faina Ja, irgendwie schon.
Sebastian Mehr davon?
Vincent ist für mich einfach wirklich Entspannung. Das würde ich sagen, was es mir am meisten bei Seil gibt, ist Entspannung. Weil ich einfach mal nichts machen muss. Ich muss einfach nur... Es macht
Sebastian Ja, aber dann triezt sie und dann ist sie ein bisschen dominant und so. Also ist das ein Nebeneffekt, der aushaltbar ist oder ist das auch Teil der Magie? Also gefällt dir das? Macht dich das an, fragen wir mal ganz konkret.
Vincent zum Teil Spaß, ja.
Faina Zum Teil Spaß.
Vincent Ja, bei manchen Sachen denke ich mir, lass mich.
Faina Ja, ich sage ihm dann halt irgendwie so, wenn er noch nicht so ganz gefesselt ist, dass er jetzt mal nicht an sich rumspielen soll.
Sebastian Ja, ich sage
Faina Das mag der nicht.
Sebastian Also ich hätte jetzt, damit ihr das mit dem Rest so ein bisschen verbinden könnt, ihr könnt ja das auf dem Feld mit ein bisschen Rapeplay machen, mit dem Unterschied, dass du ihn erstmal fesselst, so dass er noch rauskommt. Es dauert halt ein paar Minuten und dann rennst du weg.
Faina Oh Gott, nein.
Sebastian Also, das wäre doch eigentlich eine Nummer, die, dann hast du den passenden Vorsprung und je nachdem, wie sehr viel Mühe du dir gegeben hast, passt das. Und wenn du dir zu viel Mühe gegeben hast, dann liegt er halt nach einer Stunde noch da, dann musst du ihn halt da rausholen. Das muss man halt gucken. Aber das könnte ja zu diesem Instinkt passen, weil wenn, Entschuldigung, ich orakele jetzt hier rum, aber dieses, da hat sie doch ein bisschen, ist zu gut gemeint damit, na warte. Also dieser Blick, ja da ist der Blick wieder. Also nicht, dass das jetzt eine Spielidee wäre, aber ich habe mir bei dem Vorgespräch gedacht, das muss ich mal dringend notieren. Das war so das erste Bild, was ich im Kopf hatte bei euch.
Faina Ich weiß nicht, also man kann es mal
Vincent Lustig wird's schon. Oh, Spaß.
Faina machen, aber ich weiß nicht, ob das dann einfach vielleicht die Stimmung kaputt
Vincent Ich weiß auch nicht.
Faina Es wäre so ein typisches noch nicht.
Sebastian Ah, das dann doch.
Faina Also, weil wir sind ja neugierig und wir sagen dann schon, also wenn jetzt nicht irgendwas dagegen, extrem dagegen spricht, dass wir das ausprobieren. Und dann sind wir auch so offen und gehen dann halt auch offen da ran und sagen, okay, schauen wir mal, was uns das bringt. Oder halt auch nicht.
Vincent gut, das gleiche wie mit Branding oder sonst
Faina das nächste Tabu, das gelöst würde.
Vincent was.
Sebastian gibt ein Branding.
Faina Ja.
Sebastian Ich möchte mehr wissen.
Faina Das war auch in dem Wochenende.
Sebastian Wer hat es denn? Fragen, was muss es? Es kann ja auch ein Unfall in der Küche gewesen sein.
Faina Beide.
Vincent Beide.
Faina Ja, also wir haben angefangen bei dem Wochenende, wo wir auch das Apartment hatten und Knife Play war ja auch immer da und dann haben wir das Messer halt einfach mal heiß gemacht und dann hat er seinen Buchstaben in
Vincent Wo wäre das Apartment? In der Initialen.
Faina reingeritzt.
Sebastian wo? Also wenn ihr möchtet, erzählt mir mehr. Ansonsten ist es auch okay, wenn ihr sagt, das reicht jetzt an Infos.
Faina Überm Herzen.
Sebastian Okay.
Faina Bei mir überm Herzen.
Vincent Es
Faina Und das war super. Also das hat wehgetan, es war heiß und also wirklich heiß, weil die Klinge war halt heiß. Ich war gefesselt, ich konnte mich nicht wirklich bewegen und ich habe aber ihm die ganze Zeit auch in die Augen geguckt, wie er das dann gemacht hat.
Sebastian War das spontan?
Vincent war spontan, dass wir es gemacht haben, aber wir haben davor schon über die Fantasie und das zu machen haben wir relativ, haben wir öfters mal geredet, dass
Faina Genau, weil ich auch gesagt habe, ich würde das gerne mal ausprobieren, aber es ist halt ein Ding, das dann auch sehr lange bleibt, unter Umständen.
Vincent glaube, das hat sich so ein Vierteljahr würde ich mal sagen, so ein Vierteljahr hat sich's gezogen, bis wir's dann gemacht haben.
Faina Ja.
Sebastian Okay, also gut vorbereitet, aber dann eben den Zeitpunkt spontan festgelegt.
Vincent Genau.
Faina Ja, und dann hat uns das sehr gut gefallen. Und ich glaube, ein, zwei Monate später habe ich bei dir meinen
Vincent Ja.
Faina ersten Buchstaben.
Vincent Ja.
Faina Das hat Spaß gemacht.
Sebastian Mhm. Also da ist Bewegung drin bei euch. Und zwar ordentlich. Also es rappelt noch richtig.
Vincent Ja.
Faina Ja, also wir suchen uns immer wieder neu.
Sebastian finde das schön, dass ihr da nicht so abgeklärt seid. So, wir haben das jetzt, unseren Kink gefunden, dabei bleiben wir jetzt und das ist genau so.
Vincent Ja.
Sebastian Und wenn jemand sagt, da könnte sich was verändern, niemals. Nein, ich glaube, ihr seid auch wirklich jetzt noch in so einer Phase, wo, ja, das ist alles nicht flüssig wie Wasser, aber es ist eher so, es ist schon irgendwie relativ fest, aber da lässt sich dann doch noch was dran machen und ihr wollt dann doch neue Sachen entdecken. Ihr beiden, die Uhr ist unerbittlich.
Faina Ich werde jetzt den Schnelldurchgang sagen.
Vincent Ja.
Sebastian Ich werde jetzt den Schnelldurchgang mit euch machen. Es gibt noch Dinge der Woche, habe ich gehört.
Faina Ja,
Sebastian Sind die hier? Zeigt her.
Faina Ich brauche meine Tasche.
Sebastian Die steht hier um die Ecke, die gebe ich dir mal. Und sie ist auch gar nicht so leicht.
Faina Ja, da ist noch ein Buch drin.
Sebastian Ich weiß auch nicht.
Vincent Die hat immer Betonsteine dabei.
Sebastian Und Bücher sind ja verbotene Dinge der Woche.
Faina Ja, also, du darfst raten, wofür wir das benutzen.
Sebastian Jetzt kommt's. Ich darf raten. So, ich bekomme ein kleines Kästchen mit Ringen, also nicht Unterlegscheiben, so ähnlich, sondern das sind eher so sehr kleine Schlüsselringe, nein, was würde ich sagen, 1 cm Durchmesser, 1,5 mm Stärke und daraus könnte man Kettenglieder bauen, daraus könnte man ein Harness vielleicht zusammenbasteln, aber wofür nutzt ihr sowas? bin gespannt. Also, ich schüttel das mal vor dem Mikrofon. Klingt super.
Faina Also, du kannst die Kiste auch aufmachen, pass aber auf,
Sebastian Ja, da werde ich ja nicht mehr sehen. Sonst fällt alles raus, ne?
Faina es ist …
Sebastian Ach, die sind gar nicht lose da einfach drin. Aua, die piksen ja. Ach, ich kenne die Dinger doch. Warte mal, das ist, oh, woher kenne ich die denn? Das sind gar nicht nur Ringe, die haben nämlich alle nochmal so drei Krallen. Ah, woher kenne ich
Vincent sind für Leinwände, zum fixieren ja,
Sebastian Ah, ja, genau. Leinwände, richtig. Die legt man drauf und dann hämmert man die rein. Genau, dann hat man diese Ringe. Okay, davon brauche ich definitiv Detailfotos. Ich ahne Schlimmstes.
Faina Was machen wir damit?
Sebastian ist eine gute Sitzgelegenheit.
Faina Nein, wir haben ein Exempel dabei.
Sebastian Okay. Ein Handschuh. Ah, ihr habt einen Handschuh und da habt ihr die reingemacht. Das ist das also, was man in diese Handschuhe reintut. Ich habe mich immer gefragt, also ich habe jetzt gerade einen Lederhandschuh in die Hand bekommen, liebes Publikum, wo die dann so reingesteckt sind von innen und damit hat man so einen richtigen Kratzerhandschuh. Das wird aber blutig. Ja.
Vincent wir haben es am Anfang eigentlich gemacht, weil wir gesagt haben, okay, Knife Play ist auch eine Form von Sensation Play also, ja, haben wir uns gedacht, ja okay, Vampire Gloves ja, aber kann man doch auch selber machen, wäre doch einfach mal so ein lustiges Abendprojekt vorm Fernseher, wenn man irgendeine dumme Serie hier schaut.
Sebastian Das ist zum Spanking gedacht oder zum drüber streicheln?
Vincent wir haben am Anfang gedacht, so zum drüber streicheln, ging dann gar nicht.
Faina ging gar nicht.
Vincent Das Gefühl war furchtbar. Ja.
Faina Er verzieht ganz angewidert das Gesicht.
Sebastian gebe euch den Handschuh mal zurück, ja.
Vincent Gefühl war furchtbar.
Sebastian Jetzt wird
Vincent Und dann haben wir uns gedacht, ja, damit spanken. Wäre doch eigentlich mal ganz lustig.
Sebastian eine blutige Sache.
Vincent Ja.
Faina Weiße Wände sind nicht so toll, haben wir festgestellt.
Vincent Je nachdem, wie weit man es treibt, sieht es, hast du halt überall Blutflecken an der Decke, an den Scheiben, an den Wänden.
Sebastian Blut war auch mal ein Tabu, ne? Ist es jetzt ein Must-Have?
Vincent kein Must-Have, aber es ist auch sehr gerne dabei.
Faina Ja, ab und zu, am Ende und dann
Sebastian Also klar, liebes Publikum, Infektionsgefahr und weiß der Teufel was, aber verheilt das wieder
Faina natürlich ist das dann auch alles desinfiziert.
Sebastian narbenfrei? Weil die gehen auch nicht so tief, das sind so 3 Millimeter und wo?
Vincent ist halt tief genug, dass die Haut aufbricht, aber die ist halt auch ziemlich schmal und ziemlich dünn.
Faina Und deswegen halt auch am Ende, weil wenn dann eh schon überall das Blut direkt unter der Haut ist, durch das Schlagen brauchst du ja nicht mehr viel
Sebastian Ausschließlich.
Faina Hintern ausschließlich. Ja, das ist
Sebastian auch lieb. Er hat mir sagen lassen, das soll weniger wehtun als zum Beispiel jetzt ein Paddel oder so. Das
Faina ist das auch. Also es zwiebelt halt so ein bisschen, weil wenn er draufschlägt, dann dringt es ja in die Haut ein und das rausziehen, je nachdem wie langsam er das macht, das zwiebelt dann so ein bisschen. Wie wenn man sich halt irgendwie mit einem schärferen Messer schneidet, weil man irgendwie Brot schneidet oder so, das zieht dann ja auch so ein bisschen.
Sebastian geht aber, also der Trend bei euch geht schon unter die Haut mit dem Messer und damit. Also das ist ja auch, das sind ja auch dann, ich sage mal Verletzungen, die sind eben nicht am Ende der Session weg.
Vincent Das ist
Sebastian Das ist auch so dieses Gefühl am nächsten Morgen, ich setze mich irgendwo in der Uni zum Beispiel auf dem Stuhl und merke, wow, gestern haben wir, also dieses Mittragen, das ist das Ding.
Faina Ja, also auf jeden Fall.
Vincent meistens dann so eine Woche oder so ist das dann.
Faina Also er nutzt es auch schamlos aus, ne?
Sebastian Nur mal, um einfach nochmal die Grenzen ein bisschen zu sehen. Wenn sie dich fesselt und hat dann diesen Handschuh plötzlich an. Dann ist das Limit erreicht oder dann wird es spannend.
Faina Also ich schlage dich jetzt nicht blutig, aber was wir dann machen ist, ich habe den Handschuh an und ich halte ihn halt fest und drücke so ein bisschen zu.
Vincent würde sagen, es ist kein Limit. Ja, nee.
Faina Dann ist es auch nicht blutig, aber es drückt halt und es piekt so ein bisschen.
Sebastian ihr seid schon weiter, als ich dachte. es noch ein Ding der Woche?
Faina zwei Sachen.
Sebastian Zwei Sachen noch, na dann.
Faina Also, die gehören zusammen.
Sebastian Okay, das sind Manschetten für die Arme, glaube ich, ja. Und zwar relativ robuste, schön gepolstert und mit einem Muster. Ah, die kommen wahrscheinlich aus Österreich. Grüße an Lena von Penumbra. Ich wusste gar nicht, dass die auch so Breite herstellt, ehrlicherweise. Ich dachte, sie macht eher zierliche Sachen. Das ist schon die etwas brutale Variante.
Faina Dann können wir dir auch gleichzeitig noch das zeigen, was dazugehört. Das haben wir nämlich auch bei ihr machen lassen.
Sebastian Und ein Halsband, selbstverständlich. Oh, da steht sogar was drauf.
Faina Ja,
Sebastian Vincents Stück. Ja, und jetzt strahlst du. Okay. Ich kann die Folge auch noch umbenennen. Dann nenne ich sie halt Vincent und Stück.
Faina Nein, also.
Sebastian Warum Vincents Stück? Ist das eine Tonalität? Oder ist das ein Ausdruck, den du benutzt im Spiel.
Vincent es hat eigentlich angefangen, dass wenn wir spielen, nenne ich sie kleines. Und irgendwann hat sich auch etabliert, dass einfach mal zwischendrin halt kleines Stück
Faina Und das hat halt nicht aufs Halsband gepasst.
Vincent dazukommt. Und dann haben wir uns gedacht, ja, das passt eigentlich. Das gefällt uns. Und das Tolle beim Halsband war dann wirklich halt Sonderanfertigung.
Sebastian Ja, und das ist ein bisschen breiter, ein bisschen stabiler, ein bisschen dicker vom Material.
Vincent Also das fand ich wirklich, das war super.
Faina War es halt sehr viel breiter.
Sebastian Da wird Lena Spaß gehabt haben an dem Auftrag, weil man muss ja durch dieses Material auch erstmal die Nähte durchkriegen.
Faina Ja, aber es war auch sehr, sehr lieb, dass die uns dann halt auch die Möglichkeit gegeben haben, weil die haben dann auch gefragt, wie wollt ihr es haben? Welches Leder und wie breit und wenn es dann so ist, dann kann das schon so und so dann passieren.
Vincent Ich
Faina Also wenn ich das Halsband trage, dann kann ich halt auch nicht mehr so ganz genau jetzt meinen Kopf nach unten bewegen, weil es halt einfach dicker ist. Und es ist auch so ein bisschen so eine Immobilisierung, aber das ist genau irgendwie auch das, was uns dann gefällt.
Sebastian Vincent, wie fühlen sich denn diese Manschetten bei dir an? Das ist ja Bondage.
Vincent die habe ich noch nie, nein, die haben wir bei mir noch nie benutzt.
Faina Nein.
Sebastian Okay, das
Faina Okay.
Sebastian Damit habe ich jetzt das Limit gefunden. Ich gebe das mal zurück. Ich nehme Nehme sehr gerne sämtliche Fotos. Und warum erzähle ich hier so freimütig, dass Lena von Penumbra sowas macht? Ganz einfach, weil die nämlich ganz kostenlos uns immer die Kochlöffel lasert, damit wir sie auch Gästen geben können. So, die Uhr zwingt mich. Deshalb, wir haben noch ein paar Traditionen hier. Und da nehme ich erstmal, da habe ich auch dieses Mal ganz wenig drauf. Es gibt immer so die Shorts. Was sind die Shorts? Ich mache mir zwischendurch ein paar Notizen, wenn mir Dinge auffallen, die ich euch mal hinwerfe. Und dann hätte ich gerne so ein kurzes Statement von euch. Und ich habe eigentlich nur einen Punkt. Ach nee, stimmt nicht, da oben sind noch mehr. Und ich werfe euch das einfach mal hin, einfach was euch so dazu einfällt, ganz spontan. Und zwar als erstes Prüfung schrägstrich Challenge.
Faina würde ich sagen, wie viel hältst du aus? Also wie viel halte ich aus?
Vincent Challenge
Faina Prüfung? Für mich, ähm, halte ich das dann auch aus. Also, zu,
Vincent Wie weit Wenn wir spielen, wie weit ich dich lesen kann Ja Und Prüfung ist dann, ob es funktioniert
Sebastian nächste. Niemals.
Vincent Ja
Sebastian Erniedrigung.
Faina eher nicht,
Vincent Weniger Gut,
Sebastian Bald. Im Sinne von demnächst.
Faina wegrennen, also die Rape-Geschichte.
Sebastian Das will ich unbedingt noch, aber heute würde ich mich das niemals trauen.
Faina Vielleicht ein eher sehr langanhaltendes Branding.
Vincent das hält ja schon relativ lang Ja Ich würde sagen, beim Fesseln 100% hängen Ja
Sebastian Letzter. Das wollte ich dem Stix nicht verraten.
Vincent da habe ich mir jetzt keine Gedanken drüber gemacht.
Faina hatte nicht gedacht, dass wir darüber reden, ob wir mehrere Personen holen.
Vincent Wäre gut, ja.
Faina Aber es wäre jetzt auch nicht schlimm, also ist es auch nicht schlimm gewesen, aber ich habe jetzt nicht dran gedacht, dass es tiefer wird.
Sebastian okay, dafür bin ich ja da diese Themen zu finden
Vincent Ist das
Faina war auch ultra spannend. Für uns auch, mega.
Sebastian da gibt es bestimmt nochmal Updates und weil die Uhr immer noch unerbittlich ist ich habe noch das A oder B Spiel für euch, ihr kennt es beide
Vincent Ich habe
Faina Nee, ich kann es tatsächlich nicht.
Sebastian hach du hast also den Podcast lange nicht mehr gehört sehr schön, ich erkläre das A oder B Spiel es ist eigentlich ganz einfach ich habe hier eine Liste mit
Vincent oder wie ist das
Sebastian 64 Paaren ich werde nicht alle davon benutzen Das sind so Wortpaare, sowas wie Hund oder Katze. Und der Plan ist, ihr antwortet ganz spontan und wählt eins davon aus. Also wenn ich sage Hund oder Katze, dann sagst du zum Beispiel.
Vincent Was?
Faina Du sagst entweder eins oder das andere.
Vincent Achso, achso. Ah.
Sebastian Okay, wir machen das nochmal, damit ich das schneiden kann.
Vincent Okay, jetzt habe ich es verstanden.
Faina Das
Sebastian Ich habe dich jetzt kalt erwischt. Also wenn ich sage Hund oder Katze, sagst du Vincent? Genau, zum Beispiel. Gar nicht drüber nachdenken. Ihr könnt ruhig gleichzeitig antworten. Das Publikum versteht entweder, wer was sagt oder eben genau nicht. Oder ihr seid euch da super einig. Das kann ja auch sein. Und ja, wenn ihr das jetzt gerade nicht auf dem Schirm habt, wie das funktioniert, dann wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß im Nächsten. Das dauert nur drei Minuten, das geht ganz schnell.
Faina geht ganz schnell.
Vincent Schnell.
Faina Okay.
Sebastian Und ich werfe euch einfach mal was hin. Und wenn ihr gar nicht genau wisst, was gemeint ist, ist es überhaupt nicht schlimm. Einfach gucken, wo zieht es euch eher hin. Also Eule oder Lerche?
Faina Eule.
Sebastian Ich habe dich gar nicht gehört, Vincent.
Vincent Achso, Eule.
Sebastian Okay. Konsens oder Risiko?
Vincent Risiko.
Sebastian Erst fragen oder danach um Verzeihung bitten.
Faina Erst fragen.
Vincent Erst fragen.
Sebastian D/s oder Impact?
Faina Impact, ja.
Sebastian Küssen oder kuscheln?
Faina Küssen.
Sebastian Pinguin oder Adler?
Vincent Pinguin. Sommer
Faina Pinguin, natürlich. Immer. Sommer.
Sebastian Sommer oder Winter? Drinnen oder draußen? Ich kann nicht, wenn du nickst, du nickst, also Vincent nickt immer. Das könnt ihr nur nicht hören. Ich muss natürlich darauf bestehen, dass ihr beide etwas sagt, damit das Spiel funktioniert. Ihr habt es bald geschafft. Wir haben schon nicht so viel.
Vincent Wald. Nachts
Sebastian Feld oder Wald. Nachts draußen oder tagsüber drinnen.
Vincent draußen Später
Faina Tagsüber drin.
Sebastian Jetzt wenig oder später mehr.
Vincent mehr. Geschichte
Faina Definitiv.
Sebastian Fifty Shades oder Geschichte der O.
Faina Geschichte der O.
Vincent der O. Film
Sebastian Buch oder Film. Lehrbuch oder Bauchgefühl.
Faina Lehrbuch.
Sebastian Gruppe leiten oder geleitet sein.
Vincent Geleitet sein Ich
Faina Gruppe leiten.
Vincent weiß
Sebastian Stammtisch oder Hausparty.
Faina Hausparty.
Sebastian Hand oder Gerte.
Faina Hand.
Sebastian Oder Schlagstock.
Faina Hand.
Sebastian Oder Flogger.
Faina Hand.
Vincent Hand
Sebastian Hanf oder Nylon?
Faina Hanf.
Vincent für Hanf
Sebastian Oder Baumwolle? Im Seil oben? Nein, ich mache es anders. Nie mehr im Seil oben oder nie mehr im Seil unten?
Vincent Seil oben
Faina Nie mehr im Seil oben.
Sebastian Okay, jetzt höre ich euch einig.
Vincent Das ist
Sebastian Angst oder Schmerz?
Faina Angst.
Vincent eine Scheißfrage. Äh, ja, Angst.
Sebastian Kratzen oder beißen?
Vincent Beißen.
Faina Kratzen.
Sebastian Blut sehen oder Blut spenden?
Faina Blutspenden.
Vincent Sehen.
Faina Du bist bei Sehen.
Sebastian Rennen oder verfolgen?
Vincent Verfolgen.
Faina Rennen.
Sebastian Entkommen oder gefangen werden? Ja,
Faina Gefangen werden.
Vincent Ja.
Faina Das
Vincent Das
Sebastian möchtest du entkommen oder gefangen werden?
Vincent ist eine Scheißfrage.
Sebastian Ja, ich weiß.
Vincent würde sagen, entkommen.
Sebastian Party oder unter vier Augen?
Faina Unter vier Augen.
Vincent Ja.
Sebastian Oder unter vielen Augen?
Faina Unter vielen Augen.
Vincent Unter vielen Augen,
Sebastian Gesehen werden oder erwischt werden?
Vincent Gesehen werden.
Faina Erwischt werden in bestimmten Kontexten.
Vincent Mhm.
Sebastian Abbrechen oder durchziehen?
Vincent Durchziehen.
Faina Abbrechen.
Sebastian Kekse oder Chips?
Vincent Chips.
Faina Kekse.
Sebastian Aftercare oder schnell weiter?
Vincent Aftercare.
Faina Aftercare.
Sebastian Rolle oder Mensch? Oder Rolle oder Persönlichkeit? ist besser
Vincent Persönlichkeit.
Faina Ja.
Vincent Die Rolle gehört ja. ist ja Teil von Persönlichkeit.
Faina Ja, doch. Ja, nee. Ich glaube Persönlichkeit, ja. Das ist so ein Fifty-Fifty-Ding gerade.
Sebastian Willkür oder Strafe? Provoziert, Brat
Faina Strafe provoziert.
Vincent Ja,
Faina Ganz
Sebastian oder brav
Vincent ich würde sagen, wir beide eher ein bisschen, right? Kleines bisschen? Ganz kleines bisschen?
Sebastian Lob oder Tadel Orgasmus oder Verweigerung? Lass
Faina Orgasmus.
Vincent Orgasmus.
Sebastian uns ficken oder benutz mich
Faina Benutz mich.
Vincent Lass uns ficken.
Sebastian spiel mit sex oder sex mit spiel
Faina Spiel mit Sex.
Sebastian einmal im monat oder einmal am Tag?
Vincent Einmal im Monat. Das ist die große Frage. Sex oder Spielen?
Faina Das ist fies.
Vincent Spielen einmal im Monat. Sex einmal am Tag.
Faina Ja, das unterschreibe ich.
Sebastian Ich lass das mal gelten. Leise sein dürfen oder laut sein müssen?
Faina Leise sein dürfen.
Sebastian Alles im Schrank oder alles offen?
Faina Alles im
Sebastian Sofort drauf los oder Schritt für Schritt?
Vincent 50-50 Ja, anpassen
Faina Schritt für
Sebastian Anpassen oder auffallen?
Faina Anpassen.
Sebastian Intimrasur oder Frisur? Chatten oder anrufen?
Faina Anrufen.
Sebastian Oder Sprachnachrichten?
Faina Sprachnachrichten.
Sebastian hier steht da tatsächlich Hund oder Katze.
Vincent Katze
Sebastian Oder Eichhörnchen?
Vincent Eichhörnchen auch
Sebastian Okay, Akku immer voll oder Powerbank immer dabei.
Faina Keins von beidem. Mein Akku ist meistens leer und ich habe keine Powerbank dabei.
Sebastian Ja, okay, dann was wäre denn das Ideal?
Faina Powerbank dabei.
Sebastian Okay, Sharing is Caring oder meins gehört mir.
Faina Meins gehört mir.
Sebastian Auto oder Bahn? Oder Fahrrad?
Vincent Dehnen
Sebastian Regeln einhalten oder Regeln dehnen?
Faina Dehnen.
Sebastian Moral oder Unvernunft?
Faina Definitiv.
Sebastian Sehr gut, das ist die einzig richtige Antwort auf die letzte Frage. Ui, ihr zwei, die Uhr tickert hier immer noch weiter. Ich muss mal gucken, wie ich das im Schnitt hinkriege, aber ich glaube, wir haben es geschafft. Ich habe auch einen schönen Titel, ich habe drei Titelideen für diese Folge. Wow. Und da ist noch ein ganzer Bereich, den ich noch nicht durchgestrichen habe auf meinem Sendeplan, den streiche ich jetzt einfach durch, der entfällt. Boah, okay. Hm, habt ihr heute was Neues erfahren voneinander?
Faina Ja, also ich finde deine Sicht immer so spannend und wir reden ja super, super viel, aber so mit den gezielten Rückfragen von dir hast du halt einfach noch so viel mehr gesagt und das fand ich super spannend anzuhören.
Sebastian Also, liebes Publikum, Vincent hat so den Punkt, er redet nicht so viel mit Worten, nicht so viel wie sie, aber mit seiner Gestik und Mimik, das ist der Wahnsinn. Das kann ich natürlich in dem Podcast leider nicht zeigen. Denkt es euch einfach jetzt nachträglich. Da kommt sehr viel bei mir an. Deshalb habe ich teilweise auch gar nicht mehr rückgefragt. Bei mir war vollkommen klar, was er sagt, weil du sprichst wirklich mit diesem Gesicht. Das ist, das ist wirklich erstaunlich. Boah, das hat mir richtig Spaß gemacht.
Faina Uns auch.
Sebastian Wir werden jetzt gleich den Pizzalieferanten bestellen und mal gucken, dass wir, ihr habt gut gefuttert hier nebenbei. Ich habe euch auch lange genug hungern lassen, wir haben es jetzt auch um 19 Uhr schon, Wahnsinn. Wow, nein, wirklich toll, hat echt Spaß gemacht, wunderschön. und ja, wir werden jetzt hier noch einen netten Abend zusammen mit dem Podcast-Subi haben und
Faina Ja,
Sebastian ja, ich glaube, liebes Publikum, ich muss gar nicht mehr viel sagen. Ich kann mich einfach nur verabschieden. Das letzte Wort gebe ich euch beiden. Ihr könnt einfach noch sagen, was ihr möchtet. Ich weise noch kurz darauf hin. kunstderunvernunft.de, da findet ihr die richtigen Shownotes, die vollständig sind. Kontakt zu meinen Gästinnen von allen Folgen und eben auch zu euch beiden. Ihr könnt euer Profil noch passend befüllen, dass Menschen euch finden können oder nicht. Das könnt ihr jederzeit entscheiden und ändern und ja, wenn ihr mehr von diesem Podcast hören wollt, geht wie gesagt auf diese Seite, da gibt es auch eine schöne Suche, damit ihr auch das findet, was ihr sucht. Ich finde es total schön, auch gerade Themen wie CNC habt ihr heute einen Raum gegeben und ich finde das einen sehr natürlichen Weg und auch so ein paar Entscheidungen zu sagen, wir steigern nicht die Zeit und machen 24/7 und voll D/s, sondern wir gehen einen Schritt zurück und können dadurch andere Praktiken und andere Felder öffnen und die so auch auch ein bisschen im Griff behalten. Ich finde, da ist eine schöne Mechanik drin und ich wünsche euch ganz viel Spaß und wenn es doch nochmal einen Subdrop gibt, ich glaube, ihr kriegt das hin, dass ihr dann doch so miteinander kommunizieren könnt und miteinander umgehen könnt, dass ihr euch auch danach wohlfühlt und wieder zusammen findet. Deshalb von meiner Seite viel Spaß und liebes Publikum von meiner Seite macht's gut und das letzte Wort haben jetzt meine Gästinnen.
Faina also wir können das nur zurückgeben. Es war super schön mit dir. Ich habe super viel Neues rausgefunden und ja, wie gesagt, wenn irgendwelche Fragen sind, schreibt uns und dann gucken wir, was wir tun können. Oder wir würden uns freuen, wenn sich andere finden, die auch so Wax Play und so machen, wo wir vielleicht ein bisschen lernen von können. Oder vielleicht so ein paar Sachen, wo man drauf achten soll. Ja, dann wünschen wir auch noch einen schönen Abend, Tag, wann auch immer ihr diese Folge hört. Tschüss.
Sebastian Okay, dann sagen wir einmal gemeinsam Tschüss!