Spezial: Der Dominus feiert Geburtstag

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Sebastian Hallo und herzlich willkommen zur Kunst der Unvernunft, dem BDSM-Podcast. Und das hier ist eine Spezialfolge, die anders ist als alles, was wir bisher gemacht haben. Wir sind übrigens meine Frau, wir nennen sie hier das Podcastsubbie und ich, Sebastian Stix. Ich wollte schon immer mal auf einer Kinky Party eine Podcast-Folge aufnehmen. Wie sich herausgestellt hat in den letzten acht Jahren, ist das nicht ganz so einfach. Aber manchmal gibt es dann doch Gelegenheiten, die man einfach nutzen muss. Der Dominus, ihr kennt ihn aus Folge 87, hat uns nämlich eingeladen. Er hat seinen 50. Geburtstag gefeiert und gleichzeitig das zweijährige Bestehen seines Studios, dem Atrium. Das bedeutet Party und wir zwei mittendrin mit der Lizenz alle Leute anzuquatschen. Ob da etwas für die Unvernunft dabei herauskommt, wir wussten es vorher definitiv nicht. Ich habe an dem Abend mit gut einem Dutzend Menschen gesprochen. Manche kannte ich, die meisten nicht. Und alle, wirklich alle, haben mir das Gleiche erzählt. Wie großartig ist dieser Mann, wie toll ist dieses Studio. Ach, so schön alles. Für euch, liebes Publikum, ist das erstmal ziemlich langweilig. Also habe ich mir etwas anderes vorgenommen. Es muss doch jemand geben, der sich über irgendetwas beschweren möchte. Das war also unsere Mission und herausgekommen ist eine Folge, ja, ich glaube, der Dominus würde sagen, eine ganz entzückende Folge, die eben nicht nur hübsch ist, sondern auch ein Gefühl vermittelt. So viel Gefühl, dass ich es mit meiner eigenen Disziplin dann auch nicht mehr allzu ernst genommen habe. Eine Sache ist mir wichtig. Viele der Menschen, die ihr heute hört, sind Sexarbeitende. Zur Sexarbeit gibt es sehr unterschiedliche Haltungen und das Thema verdient eine eigene, gründliche Betrachtung. Die kann und will diese Folge nicht leisten. Ich mache hier einen BDSM-Podcast und das Atrium ist ein Ort, an dem BDSM stattfindet. Das ist der Blickwinkel der Folge. Sie ist auch keine Werbung für das Studio. Sie ist eher ein Einblick in eine Welt, die die meisten von euch nur von außen kennen. Was ihr davon haltet, das entscheidet ihr selbst. Das dazu und dann noch zwei technische Dinge, die ich erwähnen muss. Erstens, auf einer Party läuft Musik. Hier lief sogar gute Musik. Und die darf ich euch aber leider hier nicht vorspielen. Da, wo sie zu hören ist, also eigentlich immer, musste ich sie technisch so weit runterdrücken, dass es gerade noch so geht, in die Sache hier halbwegs legal wird. Und das ist mir, glaube ich, ganz gut gelungen. Aber wenn ich hier quasi ins Nichts trotzdem ins Mikrofon brülle, dann liegt das daran, dass ich mich in dem Moment fast selbst nicht mehr gehört habe und den Rest hat die Technik gerettet. Ihr bekommt hier die absolut optimierte Version davon. Teilweise schlimm geschnitten, wo einfach nichts anderes mehr ging. Aber dennoch ist hier jeder einzelne Satz mit Liebe optimiert extra für euch. Und dann haben wir noch Bonusmaterial. Auf der Hinfahrt haben das Podcastsubbie und ich im Stau gestanden und gequatscht und erzählt, was wir da so eigentlich erwarten. Und gleich zum Einstieg bekommt ihr auch eine Kurzversion davon. Die lange Bonusversion findest du am Ende der Folge. Wenn du also wirklich alles willst, dann springst du jetzt mal zur passenden Kapitelmarke am Ende und kommst wieder hierher zurück. Dort sind auf jeden Fall der Dominus. Okay, dann wird Megan Bound da sein. Die kennt ihr von der BoFeWo. Nova, mit der ist ja auch schon eine Folge aufgenommen worden. Dan Apus Menorzeros soll wohl auch angeblich da sein. Madame Charlotte auch. Also da sammeln sich einfach Leute, die dieser Podcast ein bisschen kennt. Und ja, den darf ich heute einfach mal zwischendurch, auch wenn ich Gast bin, wenn wir Gäste sind, einfach mal ein Mikrofon ins Gesicht halten und sagen, erzähl mal was. Mal gucken, ob die Leute was zu erzählen haben. Du kannst das bestimmt auch freundlichen. So, wir sind da, wir stehen vor der Tür. Unser Taxi dreht gerade um. Oh, wie aufregend. Und wir sehen Menschen. Und jetzt gehen wir einfach mal rein. Wir kommen zu euch. Hallo. Sebastian Stix. Ja, das war die Frage, welcher Nachname.
Person Ihr seid auf jeden Fall auf der Liste.
Sebastian Wir sind auf der Liste, juhu. Den Eingang haben wir wunderbar und ganz fix überwunden und dann wurde es ganz trubelig. Wir waren dann am Eingang, Annabel Schöngott stand dort und hat uns super herzlich begrüßt.
Annabel Schöngott Hallöchen! Ja, ich mache auch einen Podcast und zwar heißt der Secrets. Secrets, der Podcast aus dem BDSM-Studio, also hier im Atrium. Also keine Konkurrenz, der macht was völlig anderes.
Sebastian Eigentlich muss ich mit dir mal reden, wir haben vorher so schön gemailt und du führst uns heute hier durch, habe ich gehört.
Annabel Schöngott Oh ja, das würde ich total gerne machen. Also es ist mir auf jeden Fall eine Ehre, euch rumzuführen. Ist ja hier unser zweites Zuhause.
Sebastian Wann ist denn Zeit dafür? Jetzt haben wir es, glaube ich, halb neun, neun. Wann treffen wir uns?
Annabel Schöngott Wenn der Welcome Drink abgebaut wird, das wird so ungefähr 21 Uhr sein.
Sebastian Okay, sehr gut. Und du siehst großartig aus.
Annabel Schöngott Mich finde ich auf jeden Fall wieder hier. Ganz in Rot. Nicht zu übersehen, oder?
Sebastian Großartig. Ich habe es mit ein bisschen Pink heute versucht, aber nur so ein bisschen.
Annabel Schöngott Sehr schick.
Sebastian Das ist nicht meine Farbe, aber die Frau hat gesagt, das muss so.
Annabel Schöngott Ja, das sieht toll aus. Ihr seht beide toll aus. Und ich freue mich auch riesig, das Podcastsubbie endlich mal zu sehen. Wir sehen uns dann gleich.
Sebastian Ja, ich freue mich.
Annabel Schöngott Und ich zeige euch auf jeden Fall die Gefängniszelle.
Sebastian Eine Info noch, wenn ihr immer von Kolja hört. Kolja ist der richtige Name vom Dominus. Damit wisst ihr jetzt, wer gemeint ist. Und nach dem Eingang kam die Dachterrasse. Ein wunderschöner Ort. Supervoll, super trubelig, gute Laune. Aber ich stand da jetzt mit so einem Mikrofon. Da habe ich mich sehr gefreut, dass ich ein bekanntes Gesicht gesehen habe, Madame Charlotte, und da habe ich das Mikrofon direkt mal ins Gesicht gehalten und einfach mal angefangen. Und ich finde, sie hat sich da sehr, sehr gut geschlagen, obwohl ich sie so eiskalt erwischt habe.
Madame Charlotte Ach so, ja, wir brauchen Updates.
Sebastian Aber woher kennst du ihn?
Madame Charlotte Wo habe ich Kolja kennengelernt? Definitiv ein Paysex-Content, na klar. Vor sechs Jahren. Es war ja auch oft bei uns im Sanctum eingemietet. Das ist noch gar nicht so lange her. Also das Atrium gibt es ja jetzt zwei Jahre. Ja, und vorher kam er ab und zu bei mir und so haben wir uns.
Sebastian Der kommt gar nicht mehr?
Madame Charlotte Nein, Hannover und Dominus Berlin ist nicht mehr. Nein, wir haben jetzt Master Armand. Wir müssen alle halt nach Berlin kommen. Es gibt keinen zweiten Kolja, niemals nicht.
Sebastian Das war Madame Charlotte und weiter geht's mit Nova. Du bist Nova.
Nova Richtig.
Sebastian Man kennt dich schon bei uns.
Nova Ja, aus den Podcast-Folgen.
Sebastian Du hast hier so ein Schildchen. Ich hätte dich fast nicht wiedererkannt. Sag, was du sagen möchtest.
Nova Eigentlich, was ich dir nur noch mal sagen wollte, war vielen, vielen Dank dafür, dass du die Podcast-Folge mit mir aufgenommen hast. Weil aus dieser Podcast-Folge ist im Nachgang eine richtig, richtig schöne Freundschaft mit Büro und Zahler entstanden. Und ohne dich wäre das nicht passiert. Und dafür wollte ich auch danke sagen. Und im Hintergrund habt ihr ihn schon gehört. Hasbi von Dan. Und Nova, beschreib mal, was sie so sieht. Der Kracher, der sieht toll aus.
Sebastian Kannst du ihn mal beschreiben, bitte?
Nova Oh, das ist schwierig zu beschreiben. Also er hat eine schwarze Lederhose an und schwarze Lederstiefel, so ungefähr bis zur Mitte der Wade mit vielen Schnallen. Obenrum ein halb durchsichtiges Paillettenhemd, schwarz mit silbernen Pailletten und Ärmel los. Und auf dem Rücken trägt er, ja wie beschreibt man das, eigentlich wie ein Exoskelett, würde ich mal sagen, aus Plastik. Es ist schwarz, aber es leuchtet auf. Und dazu hat er noch eine Maske. Ja, aber die trägt er immer nicht. Die trägt er aktuell nicht. Und ich meine, es sieht ein bisschen aus wie ein Laserschwert in schwarz und rot und es kann tatsächlich sogar wie ein Laserpointer Punkte auf den Boden so projizieren. Ziemlich coole Sache, würde ich sagen. Vielen, vielen lieben Dank für die Einladung, lieber Kolja. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Und es war schön, dich heute nochmal an den Arm zu nehmen. Ich hoffe, es wird ein richtig toller Abend und ich wünsche dir und dein Studio einfach alles Gute.
Sebastian Ich habe hier Jeff gefunden. Hi, Ren.
Jeff Hi, freut mich.
Sebastian Was machst du so?
Jeff Ich mache Stadtführungen hier im Atrium. Also nicht nur im Atrium, ich mache eine Kinky-Stadtführung. Und da kommen wir auch hier ins Atrium. Ich habe Kolja, ich bin auch schreibe- beruflich. Und ich hatte mal vor Jahren einen Artikel über Sexarbeit in der Corona-Krise geschrieben. Und da Kolja interviewt. Und so haben wir uns kennengelernt. Und danach sind wir Freunde geworden. Und genau.
Ryan Happy Birthday, Kolja. Best of wishes from Ryan. And hope you have a very nice and amazing night tonight. Thank you.
Sebastian Jeff und Ryan und weiter geht's mit Megan Bound. Die kennt ihr von der BoFeWo-Messe. Und Megan gehört inzwischen zum Team vom Atrium und ich hatte ehrlich die Hoffnung, dass sie mir etwas Böses erzählt. Ich habe es sogar direkt versucht. Und wann habt ihr Kolja kennengelernt?
Megan Bound Kolja habe ich kennengelernt vor ein paar Jahren. Persönlich glaube ich das erste Mal auf der Venus. Und dann, als ich hier am Atrium angefangen habe, aber ich habe ihn natürlich davor schon online verfolgt. Also immer mal im Internet gestalkt, wie man das so macht als gute Domina. Also ich habe auf jeden Fall noch nie in einem anderen Studio irgendwann morgens um acht von dem Studioleiter eine Sprachnachricht bekommen mit. Megan, ich bin so dankbar, dass du hier bist und das ist alles so toll und mir ist das Herz wirklich geschmolzen. Und bei Kolja merkt man, dass seine Freude echt ist. Das ist so ein lieber Mensch und er hat uns hier einfach ein zweites Zuhause geschaffen und ein Safe Space. Und ich hatte noch kein Studio vorher, wo ich gesagt hätte, das wäre mein zweites Wohnzimmer und wo ich so freiwillig am liebsten hier immer chillen würde.
Sebastian Was macht er denn anders?
Megan Bound Er ist menschlich, er hat Empathie, er geht auf uns wirklich auch persönlich ein, er behandelt alle hier selbstständig arbeitenden Menschen absolut mit Respekt. Er hat immer ein offenes Ohr, also wenn man auch sagt, hey, ich komme mit einer Person nicht so gut klar oder so, dann nimmt er sich die Zeit, er redet mit einem.
Sebastian Mal angenommen, er würde das jetzt hier nicht hören. Irgendwas, was du meinem Publikum erzählen möchtest.
Megan Bound Also, da Kolja das ja nicht hört, ne? Ich fände es schon ein bisschen geiler, wenn er unter seinem Ledermantel jetzt nichts an hätte. Also, das hätte er ruhig mal machen können, auf der Party selber ein bisschen frei baumeln lassen, ne?
Sebastian Ich werde ihn mal fragen, ob er das einen Einwunsch erfüllen kann. Wenn ich sage, Megan hat sich das, gewünscht.
Megan Bound Wenn ich sage, Megan hat es angeordnet.
Sebastian Was soll er denn sagen?
Megan Bound Dann sagt er, Naja, wenn die Baroness das sagt, weil er nennt mich immer Baroness, obwohl er weiß, dass ich es nicht mag.
Sebastian Hi, ich bin Sebastian und du bist?
Luna Venus Hallo, ich bin Luna Venus.
Sebastian Hallo Luna. Du gehörst zum Atrium?
Luna Venus Richtig, ja.
Sebastian Ich sehe dich in einem roten Latex-Suit. Wow.
Luna Venus Ja, ja. Butter. Und guck mal, ich habe ganz viele Herzchen überall. Ich bin jetzt seit April, glaube ich, hier.
Sebastian Wie bist du hierher gekommen?
Luna Venus Durch Megan Bound.
Sebastian Ah.
Luna Venus Meine Mitbewohnerin. Ich glaube, beinahe, die hat ständig geschwärmt. Das mache ich aber auch ständig.
Sebastian Kolja, hast du wann kennengelernt? Dann auch im April erst oder den hast du vorher schon?
Luna Venus Ja, also vorher hat man sich im Infoabend betroffen. Genau, aber so richtig kennengelernt dann erst, als ich hier angefangen habe. Vorher vielleicht mal irgendwann auf einer Messe gesehen, so im Vorbeigehen, aber...
Sebastian Ist ja so, wie du erwartet hast, weil er hat ja wirklich eine Webseite und er macht ganz viel Marketing und das ist der Typ. Und wenn man dann vor ihm steht, denkt man sich, also zumindest dachte ich das so, Ach, der ist aber nett.
Luna Venus Also ich habe mir sowieso abgewöhnt, so Erwartungen an Menschen zu haben, weil genau so ist es. Man guckt den Menschen an und man weiß trotzdem nicht, wie bist du. Er ist einfach fantastisch. Er ist so süß, so lieb. Ich mag ihn.
Sebastian Ich habe jetzt mit so vielen Leuten gesprochen, alle sagen das Gleiche.
Luna Venus Ja.
Sebastian Es kommt eine Sache an ihm, wo man sich denkt, da wäre vielleicht noch ein kleines bisschen Optimierungsbedarf. Ein klitzekleines bisschen. Trinkt er seinen Kaffee vielleicht mit viel zu viel Zucker oder sowas? Trinkt er überhaupt Kaffee?
Luna Venus Das weiß ich nicht. Ja, ich habe ihn bis jetzt immer nur am Arbeiten gesehen. Also Kolja war immer die ganze Zeit beschäftigt, dafür zu sorgen, dass alles klappt. Und dass es allen gut geht.
Sebastian Gelingt ihm das?
Luna Venus Ja, ich glaube schon. Zumindest von dem, was ich sehe. Ich bin gern der Chef, ich gebe gern den Ton an. Also ich bin Domina. Aber nicht klassisch, würde ich sagen.
Sebastian Was ist anders?
Luna Venus Einiges. Ich weiß nicht. Ich nehme mir jetzt nicht irgendwie einfach eine, Domina, wie man sie sich jetzt als normaler Mensch, als Vanillermensch vorstellen würde. Sondern ich bin da einfach, ich habe meinen eigenen Ansatz. Also ich bin gerne soft und ich bin gerne sehr persönlich mit meinen Subs. Vorausgesetzt, sie verdient sich.
Sebastian Und da kleiner Abbruch denn ist, hat die Bimmel gebimmelt. Ihr habt sie gehört. Der Dominus hat angefangen zu sprechen in einem Mikrofon auf einer Bühne und rund 200 Leute, die laut gegrült und gejubelt haben. Ich habe aus den 10, 15 Minuten jetzt einfach mal eine gemacht für euch.
Der Dominus Mit einer Neuigkeit. Also es sind nicht nur zwei Jahre aufbereitet, sondern es sind ja auch ein 10 Jahre Domino Sex Circle hier drin. Wir haben jetzt hier ein wundervolles SM-Studio geschaffen für uns alle. Und wir müssten vielleicht auch noch sagen, dass das gar nicht mal so leicht ist. Mein Papa hat immer früher gesagt, Pommes, Bruder und Puff weht immer. Ja. Man muss etwas machen, was mehr ist als einfach nur Arbeitsplatz. Das haben wir. Das haben wir. Also ich präsentiere ganz stolz die neue Marke vom Atrium, registriert bei der Europäischen Union. Das Institut für...
Sebastian So, und da grätsche ich mal direkt rein, denn ganz ehrlich, die Aufnahme ist lang, aber verständlich. Ist ganz wenig, ganz viel Jubel, ein bisschen Hintergrundmusik. Da hat er es mir wirklich schwer gemacht mit der Akustik. Die Rede war aber schön. Der hat sie, glaube ich, auch geübt. Und vielleicht findet ihr sie ja in den Shownotes und Auszügen. Ich weiß es nicht, vielleicht stellt er mir das ja zur Verfügung. Aber angekündigt hat er das Institut für Intimes. Das heißt, das Studio wird offenbar erweitert. Es gibt Schulungsräume und dann sollen dort Fortbildungen stattfinden. Das war also die große, beinahe Steve Jobs-mäßige Ankündigung des Abends. Und alle waren begeistert. Wir sind dann aber in einen stilleren, ruhigeren Bereich gegangen und haben Miss Deviance getroffen. Da habe ich mich auf ein Bett gesetzt mit ihr. Und dann haben wir da ein bisschen geplaudert, denn die hat nicht nur erzählt, was da so passiert, sondern auch, wie es funktioniert. Oh, ein kleiner Moment, da steht die Party, läuft richtig. Hi, wer bist du? Können wir uns hinsetzen? Oh ja, wir setzen uns aufs Bett. Sehr schön, sehr sympathisch. Hi, wer bist du?
Miss Deviance Ich bin Miss Deviance.
Sebastian Hallo.
Miss Deviance Hallo.
Sebastian Ich habe ein Riesenproblem. Ich soll ja ein bisschen mit den Leuten reden, das wollte ich auch sehr gerne. Jetzt hat natürlich jeder nur gute Worte. Das ist natürlich für mich total schwierig. Vielleicht beschreiben wir einfach ein bisschen, wer bist du und was passiert für dich heute Abend hier?
Miss Deviance Ja, also ich bin, wie gesagt, Miss Deviance. Ich komme aus dem hohen Norden, etwas nördlich von Hamburg und bin hin und wieder einmal im Monat hier zu Gast.
Sebastian Seit wann?
Miss Deviance Seit Oktober letzten Jahres.
Sebastian Okay, das ist, glaube ich, das erste Mal, dass hier so eine Party steigt.
Miss Deviance Ja, in der Tat.
Sebastian Kannst du uns ein bisschen beschreiben, was haben Sie hier heute aufgefahren? Das ist ja echt wow.
Miss Deviance Ja, hier hat im Vorfeld ganz viel stattgefunden, die liebe Laurana hat hier alles organisiert. Der Dominus selber ist eine super liebenswerte Person, der Menschen um sich scharen kann und dabei total herzlich ist.
Sebastian Das sagen hier alle.
Miss Deviance Ja, es ist leider so.
Sebastian Das ist ein Riesenprozess. Also pass auf, ich werde ihm das hier hinterher schicken, aber so kann ich das auf gar keinen Fall senden.
Miss Deviance Warum?
Sebastian Also du musst dir vorstellen, es hören jetzt Menschen, die betreiben Kink im privaten Umfeld, ihre Partner, ihre Partnerin und die haben vielleicht noch nie ein Studio von ihnen gesehen und die können sich überhaupt nicht vorstellen, was hier für eine Party steigt gerade. Und die haben bestimmt ganz viele Vorurteile, was jetzt heute abgeht. Aber eigentlich sind hier einfach nur ganz viele Leute, die gute Laune haben und die irgendwie feiern wollen.
Miss Deviance Genau, ganz normale Menschen.
Sebastian Hast du hier mitorganisiert oder bist du hier selber heute wirklich zu Gast, wie wir jetzt hier, die einfach zu einer Party kommen?
Miss Deviance Ich habe nicht mitorganisiert. Ich habe im Vorfeld mitbekommen, was alles passiert und durfte mich dann als Helferlein eintragen. Ich habe die Eingangskontrolle heute gemacht.
Sebastian Stimmt, an dir musste ich auch vorbei.
Miss Deviance Ja, genau.
Sebastian Ja, war super unkompliziert.
Miss Deviance Ja, ging gut, ne?
Sebastian Wobei, wir wurden schon in Buchstaben einsortiert. Und für mich, Sebastian Stix, war das Problem, welchen Nachnamen, also nach Nachnamen ging das ja irgendwie.
Miss Deviance War ja für dich ganz einfach, egal ob Vor- oder Nachnamen ist.
Sebastian Beides mit S. Ja, aber dann habe ich ja noch einen anderen Namen, den jetzt nicht jeder kennt. Und dann war ich jetzt nicht sicher, welcher Name ist denn auf welcher Liste. Und als ich darüber nachgedacht habe, hätte ich an allen dreien Tischen stehen können.
Miss Deviance Okay, ja.
Sebastian Ein bisschen, nein, war geil organisiert. Ich glaube, Orga ist hier echt so eine Stärke.
Miss Deviance Mhm, definitiv.
Sebastian Ich kenne das von Studios, wo ich privat auch mal Partys organisiert habe. Und das Problem war tatsächlich immer dieses Orga-Ding. Das war immer irgendwie ein bisschen arg kompliziert, Termine zu finden. Es war immer so ein bisschen chaotisch. Wie läuft denn das hier?
Miss Deviance Also die Organisation der Party war schöne neue Welt, WhatsApp-Gruppen.
Sebastian Und vom Studio selbst wird da auch WhatsApp genommen oder gibt es dann doch die große Excel-Tabelle, weißt du das?
Miss Deviance Du meinst jetzt bei der Raumbuchung oder was machst du?
Sebastian Ja genau, das kannst du drumherum.
Miss Deviance Wir haben ganz klassisch den Kalender, da kann man dann sich eintragen und einen freien Raum für sich suchen. Ja und ansonsten übernimmt ja jede Dame die Organisation ihrer Termine für sich selber.
Sebastian Das kannst du auch, also wie frei bist du da, das alles zu organisieren? Gibt es hier irgendwelche Regeln, die man einhalten muss oder ist eigentlich egal?
Miss Deviance Naja, also Regeln gibt es ja überall, aber in diesem Fall ist es so, ich schaue, ob ein Raum frei ist und plane dann meistens noch so eine Stunde on top ein für Gespräche, Duschen, Reinigung des Raumes, Raumwechsel. Wenn man das einhält, passt das eigentlich ganz gut. Es muss ja auch irgendwie gut organisiert sein bei der Größe des Studios und bei der Menge an Menschen, die hier arbeiten.
Sebastian Weißt du, wie viele das sind? Weiß das überhaupt jemand?
Miss Deviance Ne, das weiß ich leider nicht.
Sebastian Okay, und als du zuerst mal hier rein bist, also, ich meine, wenn du so weit weg kommst, das muss ja einen Grund haben, dass du sagst, ja, ich fahr die paar Minuten, ich bin heute aus Hamburg hergekommen und Alter, was waren das, knapp vier Stunden im Auto, wir haben jeden Stau gefunden und...
Miss Deviance Wir auch heute, ja.
Sebastian Äh, irre, also das muss ja einen Grund haben, dass du sagst, ja, ich komm nach Berlin.
Miss Deviance Also ich war neugierig. Ich habe halt gehört, dass der Dominus ein Studio aufmacht. Und dann habe ich gedacht, das ist bestimmt richtig geil. Und dann bin ich hergefahren und habe gedacht, ja, hier muss ich arbeiten. Also ich bin reingekommen und habe gedacht, oh wow, was ist das hier?
Sebastian Das ist mal der Raum, in dem wir sind. Hier ist ein Kreuz. Das ist aber nicht einfach ein Kreuz in der Wand. Nein, das ist beleuchtet. Und das ist auch nicht einfach nur ein Kreuz. Das ist gepolstert. Und das ist einfach so, ja, die Decke ist abgehängt, okay, aber ansonsten ist ja jedes Detail in diesem Raum irgendwie, hat irgendeine Funktion und es ist irgendwie, ich weiß nicht, Liebespodcast, wie sieht das aus hier, was würdest du sagen?
Miss Deviance Ja, aber mit Liebe zusammengestellt, das bringt es so, es wirkt nicht zufällig.
Sebastian Ich kriege ja kein schlechtes Wort aus jemandem raus.
Miss Deviance Allein, ja, du hast einen Spiegel über dem Bett und du hast rechts und links Spiegel und das Kreuz ist wunderschön. Also das kannst du sogar ins Wohnzimmer stellen, ohne dass es anstößig wirkt. Es ist einfach, vielvoll.
Sebastian Ich kenne jetzt persönlich eine Handvoll Studios. Ist das hier was Besonderes? Was ist hier anders?
Miss Deviance Also so viele Studios kenne ich auch nicht und ich mache immer mein eigenes Süppchen bei mir in meinem Privatstudio. Aber hier ist es halt, also einmal die Größe ist natürlich sehr auffällig und, die Anordnung, das heißt ja nicht umsonst Atrium, also in der Mitte ist ja ein großer Raum, von dem diverse Spielräume abgehen. In der Mitte kann öffentlich gespielt werden hinter so einem halbtransparenten Vorhang.
Sebastian Ist das beliebt?
Miss Deviance Ja. Ja. Und es ist auch sehr spannend.
Sebastian Die Berliner anders drauf als jetzt nördlich von Hamburg?
Miss Deviance Also als ich das erste Mal hier war, habe ich gesagt, die Berliner sind devoter. Also bei mir aber nördlich von Hamburg. Aber das war so mein erster Eindruck.
Sebastian Ehrlicherweise, das muss ich ganz ehrlich gestehen, wenn so ein leichtes Berlinerisch ist, finde ich, ist immer so ein bisschen frech dominant. Automatisch kann mir das, gut, es mag ein Vorurteil sein, aber vielleicht kann man das bestätigen oder widersprechen.
Miss Deviance Also ich finde, sie sind devoter.
Sebastian Ist das gut oder schlecht? Also was ist dein Stil? Ganz ruhig oder eher schon kraftvoll?
Miss Deviance Nein, ich bin ganz ruhig, ich liebe die leisen Töne. Ich brauch nicht laut sein. Ich bin eher subtil unterwegs in meiner Dominanz und mit ganz viel Nähe.
Sebastian Ja, ich glaub, das ist so eine Vorstellung, die auch viele haben. Dieses, im Studio wird's immer laut und schlimm. Und viel Equipment wird da auf die Leute geworfen. Diese Nähe, den Aspekt vergessen viele.
Miss Deviance Ja, und das hat ja auch nicht unbedingt irgendwas mit dem Studio zu tun, sondern halt mit der Person, die man dort trifft. Was hat die für einen Stil? Was hat die für Vorlieben und Tabus?
Sebastian Meine Mal gehört zu haben, also wenn, genau, Kolja hat das bei mir im Podcast erzählt. Zitat, oh, und dann war der da plötzlich stark und da dachte ich, ich kämpfe hier um mein Leben. Hat er wirklich gesagt. Also wo ihm dann auch die Situation nicht entglitten ist, aber wo es schon herausfordernd war. Gibt es hier ein Konzept? Habt ihr irgendwie so einen Buzzer in jedem Raum oder eine Pfeife oder was gibt es hier?
Miss Deviance Wir haben in jedem Raum Notknöpfe. Und ich glaube, selbst wenn man nicht an den Knopf rankommt und kurz um Hilfe ruft, ist sofort jemand da.
Sebastian War das schon mal nötig?
Miss Deviance Nee, also bei mir noch nie. Und wenn der Notknopf gedrückt wird, dann meistens aus Versehen.
Sebastian Aus Versehen? Wir haben eben, glaube ich, da drin hier einen Feueralarm gehört. Ich dachte erst, Der gehört zur Musik. Doch, doch. Die Feuerwehr ist noch nicht da. Mal gucken, ob sie vielleicht noch kommt. Oder ob sie schnell genug abgestellt wurde.
Miss Deviance Das war ja Koljas große Sorge.
Sebastian Jetzt hat er es geschafft. Gut, jetzt hat er ja nochmal heute 50. Geburtstag. Und du möchtest, er wird das ja hier eh hören, also beheimlichen können wir ja nichts vor ihm. Gibt es noch irgendwas, was du für ihn persönlich da lasst?
Miss Deviance Er hat ja jetzt von seinen großen Plänen gesprochen. Und ich möchte ihm mitgeben, dass er auf sich aufpassen soll. Dass er sich auch Auszeiten und Pausen gönnen soll. Weil das wird, glaube ich, nochmal richtig anstrengend. Aber er hat ja ein tolles Team hinter sich. Also von daher, er soll bitte auf sich aufpassen.
Sebastian Machst du dir da Sorgen?
Miss Deviance Nein, aber ich weiß ja, wie viel Arbeit dahinter steckt. Also schon irgendwie, aber es ist ja, wenn man dann ein Ziel hat, eine Vision, dann übernimmt man sich ja auch schnell.
Sebastian Ich glaube, das spiegelt sich so ein bisschen. Alle gucken so ein bisschen auf ihn, dass er dann auch sich nicht übernimmt oder so. Und er wiederum guckt genau auf die anderen. Ich glaube, das ist dieses Ding, dieses gegenseitige, wir haben Respekt voneinander, wir gucken, dass es uns miteinander gut geht. Wenn das hier klappt, ist das wunderbar. Und ich werde das Atrium einfach weiter beobachten und mal gucken, ob das so bleibt. Vielen Dank. Dich findet man auf der Homepage vom Atrium?
Miss Deviance Ja.
Sebastian Wunderbar. Sag doch mal den Namen.
Miss Deviance Miss Deviance.
Sebastian Wunderbar. Dankeschön. Mach's gut.
Miss Deviance Danke dir.
Sebastian Und dann die Führung. Um kurz nach halb elf wurde uns der Zellenchlüsse geholt. Annabel Schöngott, selbst Podcasterin, hatte mir am Eingang eine Führung versprochen. Ihr wisst es. Und sie hat Wort gehalten. Wir haben sie lange gesucht und dann irgendwann gefunden. Und wir waren dann fast 40 Minuten unterwegs. Ich habe daraus gemacht, was ich selbst gern gehört hätte, bevor ich das erste Mal in so einem Laden stand. Also, wie sieht das aus? Wie riecht das? Wer putzt das eigentlich? Und ja, ich musste Annabel das Mikrofon in die Hand drücken. Das war ein bisschen gemein. Ja, bist du schon gespannt?
Podcastsubbie Ja, also es kann ja fast gar nicht mehr besser werden, aber, ich bin infiziert. Wenn die alle wüssten, was wir hier so treiben den ganzen Abend, um Gottes Willen.
Sebastian Ja, soll ich mal erzählen, was gerade passiert ist?
Podcastsubbie Nein.
Sebastian Warum denn nicht?
Podcastsubbie Nein, nein, nein, nein, nein.
Sebastian Oh, ich würde das so gerne erzählen.
Podcastsubbie Oder da kommt sie und rettet mich.
Sebastian So, wunderbar. Und jetzt kommt die Musik.
Podcastsubbie So, das ist meine Rettung.
Sebastian Ich wollte gerade erzählen. Was wir heute schon für einen Quatsch hier gemacht haben. Ja, jetzt geht es schon los.
Annabel Schöngott Echt jetzt?
Sebastian Stell dich doch mal vor, damit die Leute wissen, wer du bist.
Annabel Schöngott Ich bin Annabel Schöngott. Hallo. Ich bin Bizarre Lady hier im Atrium.
Sebastian Und du zeigst uns jetzt alles.
Annabel Schöngott Also ich wollte euch gerne was zeigen, wenn ihr Lust habt. Wir gehen hier einfach mal nach. Also erstmal, hier hinter euch ist die Klinik. Also da, wo jetzt die Getränke aufgebaut sind, da ist die Klinik. Komm, lass uns da hingehen. Wart ihr da schon drin?
Sebastian Nö. Also, aber... Du bist doch Podcast-Profi.
Annabel Schöngott Ich bin Podcast-Profi? Nee, ich mache halt einen Podcast, aber das heißt nicht, dass ich Profi bin.
Sebastian Das reicht für mich. Du nimmst das jetzt in die Hand, da sprichst du rein.
Annabel Schöngott Oh Gott.
Sebastian Da rein.
Annabel Schöngott Oh Gott.
Sebastian Ganz einfach. Abstand, circa so.
Annabel Schöngott Okay.
Sebastian Nicht dran rumrascheln, einfach in der Hand halten und da reinreden.
Annabel Schöngott Okay, gut. Machen wir das.
Sebastian Perfekt. Das Ding ist gut. Also Annabel muss ihr Mikrofon selbst halten. Das ist natürlich gemein.
Annabel Schöngott Große Herausforderung.
Sebastian Sie macht das jetzt schon toll. So, in die Klinik. Das soll ja das größte Studio Europas sein. Das will ich jetzt auch sehen.
Annabel Schöngott Also wir werden das größte Studio Europas.
Sebastian Ihr werdet, ja.
Annabel Schöngott Noch ist es nicht so weit.
Sebastian Achtung.
Person Darf ich mal ganz kurz?
Sebastian Natürlich. Dankeschön. Schwupp. Danke. So, mal gucken. Achtung, das Podcastsubbie muss auch hinterherkommen. Komm her, meine Liebe. So, schwupp, durchs Fenster rein. Oh ja.
Annabel Schöngott Aber das ist jetzt hier gerade wirklich sehr wild. Hier stehen überall Flaschen und Gläser und so weiter rum. Aber normalerweise ist das das Arztzimmer. Hier steht normalerweise ein Schreibtisch.
Sebastian Wir haben hier eine Vitrine schon mal mit allem, was man so braucht. Wobei, was ist das da links? Das kenne ich noch nicht.
Annabel Schöngott Und hier Finalgon?
Sebastian Natürlich. Ja, das lieben wir zwar. Haben wir zu Hause auch. Es ist wunderschön.
Annabel Schöngott Ja, auf jeden Fall steht hier normalerweise ein Tisch. Und dann sind hier die Vorgespräche. Also wenn jemand einen längeren Krankenhausaufenthalt braucht...
Sebastian Was heißt länger? Länger? Das längste Session hier drin. Das weiß ich nicht, weil ich mache ja ganz selten Klinik-Sessions. Aber es gibt schon welche, die so ein paar Tage Klinikaufenthalt, doch, gibt es. Ja, gibt es. Also ich will jetzt auch mal nicht übertreiben, sag mal zwei Tage. Haben die hier so einen Sommer, wo sie drücken können und dann kommt jemand?
Annabel Schöngott Nein. Ah, ah. Aber es geht noch weiter, also das ist auf jeden Fall das Arztzimmer.
Sebastian Okay, gehen wir durch, sonst dauert das Stunden. Das Problem, was ich hier habe, ist, alle haben nur positive Worte für Kolja übrig. Ah, schön. Das will ja keiner hören. Was ist da? Da steht privat. Ich will den Raum sehen.
Annabel Schöngott Das ist Koljas Büro. Da darfst du auf keinen Fall rein. Raus, weg, weg, weg.
Sebastian Ist da jemand drin?
Annabel Schöngott Nein.
Sebastian Das ist meine Aufgabe, da reinzugucken. Er hat gesagt, ich soll mir alles angucken. Hallo.
Megan Bound Natürlich komme ich da raus.
Annabel Schöngott Hallo Megan.
Sebastian Wer, wenn ich, ich. Hat willst du nur in dem privaten Raum? Ja, wissen, was da drin ist. Privat, das ist spannend. Ja. Okay, komm mal, du darfst auch lügen. Was ist in diesem geheimen Raum?
Annabel Schöngott Da ist Koljas ganz persönliche Folterkammer. Also die Kammer, in der Koljas gefoltert wird, weil sein Büro...
Sebastian Da werden die Steuern gemacht, ja?
Annabel Schöngott Ja. Da kriegt er dann unsere ganzen furchtbaren Anrufe und Mails und nervigen Fragen gestellt. Und kann nicht mal die Tür zumachen, weil andauernd irgendwer klopft.
Sebastian Das war sehr schön umschrieben oder lassen. Wir den raum in seinem in seinem frieden na gut.
Annabel Schöngott Ich darf immer gerne in den raum weil ich ihn meistens essen bringe.
Sebastian Was was mag er gerne.
Annabel Schöngott Grundsätzlich alles was frisch gekocht ist also Kolja freut sich eigentlich immer über frisches essen hat noch nie nein gesagt okay aber wenn.
Sebastian Das mal nicht geht was was lässt er sich mitbringen.
Annabel Schöngott Meistens drückt er mir zehn Euro in die Hand und sagt, mach was, was mich satt macht. Also beim letzten Mal habe ich, glaube ich, so einen Burrata-Anti-Pasti-Teller gemacht mit verschiedenen belegten Schnittchen dazu und Hummus und Salat. Und das hat er dann auch ganz brüderlich mit Juri, unserem Hauskätzchen, geteilt.
Sebastian Naja.
Annabel Schöngott Ja, voll süß. Ja, Juri kriegt auch immer Essen von mir.
Sebastian Ihr seid lieb zum Ende. Das ist blöd. Natürlich. Nicht. Wir gucken mal weiter.
Megan Bound Ja, viel Spaß.
Sebastian Das ist ja die Führung, da müssen wir auch weitergehen. So, was haben wir jetzt hier?
Annabel Schöngott Das ist der OP-Raum.
Sebastian Nein.
Annabel Schöngott Das ist der OP-Raum. Kommt mal ein bisschen weiter rein.
Sebastian Mit so einem OP-Spiegel oben und vielen Kühlschränken.
Annabel Schöngott Also hier haben wir ja unseren Nackt-Kellner, aber der ist normalerweise nicht da. Ihr seht ja an den Lampen, dass hier normalerweise liegen sind, auf denen die Leute quasi operiert werden können. Also das ist quasi eine, wie sagt man denn da, eine Imitation OP-Simulation, genau. Aber kann man jetzt schlechter kennen mit den ganzen...
Sebastian Echte OP-Lampen, die machen keinen Schatten, ne?
Annabel Schöngott Ja.
Sebastian Geil. Okay, wo man die herkriegt in Berlin, will ich gar nicht so genau wissen.
Annabel Schöngott Also normalerweise ist hier das ganze Inventar, Original, Krankenhauszeug.
Sebastian Lass mal weitergehen. Hier sind so viele Menschen, wir wollen die nicht im Weg stehen. Da hängen sogar ein paar Röntgenbilder.
Annabel Schöngott Und hier hinten ist nochmal ein Zimmer, aber da ist jetzt unsere Garderobe. Das ist normalerweise der Pflegeraum. Also da steht dann ein Bett mit Segufix und ein Gynstuhl und ja, das ist der Pflegeraum.
Sebastian Viel Fokus auf Klinik und Pflege und OP, also viel Platz hier drin.
Annabel Schöngott Ja, der Klinikbereich ist relativ groß, stimmt schon. Normalerweise ist das nur so ein Zimmer und hier ist es wirklich mehr Platz.
Sebastian Ja, also wirklich groß. Das sind so 30 Quadratmeter-Räume. Also das ist jetzt nicht so dieses, wir haben da so einen Raum, da haben wir nochmal irgendwie eine billige Wand reingezogen. Da hast du zwei Quadratmeter. Nee, nee, das ist wie im Krankenhaus.
Annabel Schöngott Wollt ihr denn jetzt auf der anderen Seite überhaupt rein, weil da ist ja jetzt Musik.
Sebastian Ah, schwierig. Und die hört auch nicht mehr auf, die Musik. Können wir da einfach durchgehen durch die Musik und dann?
Annabel Schöngott Nee, wir gehen einfach, wir können hier durch und dann führe ich euch in die Knastzelle.
Sebastian Oh ja, da gibt es ja auch ein paar Geheimgänge hier.
Annabel Schöngott Und ihr dürft ausnahmsweise in unsere heiligen Hallen hier einmal durchlaufen.
Sebastian Oh, einmal durch die Spinde.
Annabel Schöngott Ja, das sind unsere heiligen Hallen. Tschüss. Da gehen wir nur kurz durch.
Sebastian Ah, das ist die Tür, die ich eben nicht rein konnte.
Annabel Schöngott Ja, also hier sind quasi unsere heiligen Hallen, in unseren Personalraum, wo wir uns umziehen, wo die ganzen intimen Gespräche stattfinden. Und das ist eben der separate Klinikeingang.
Sebastian Ach, die Klinik hat einen eigenen Eingang. Steht auch dran. Fetischklinik Berlin. Okay, so und jetzt die Tür auf. Darf ich die Tür aufschließen?
Annabel Schöngott Wir brauchen noch ein Licht, warte.
Sebastian Boah, ein Licht, okay.
Annabel Schöngott Weil ich nehme immer eine Taschenlampe. Ihr werdet gleich sehen, warum.
Sebastian Warum? Ich schließe mal selber auf. Klipper, klimper. So. Oh, Menschen.
Annabel Schöngott Ah, hier ist Licht.
Sebastian Hier ist richtig was los. Oh, hier kommt mal rein. So, Tür zu, Licht aus. Wow.
Annabel Schöngott Und kurz zeigen, wie ich hier immer spiele. Und zwar immer mit einer Taschenlampe. Weil erst dann kommt eigentlich so der gruselige Teil zum Vorschein.
Sebastian Wir machen ja nur Audio, aber... Oh, ich mag das. Das ist der... Nein, mal jemand die Tür zu, bitte. Ich möchte richtig was hören. Oh! Tada!
Annabel Schöngott Ja, das ist auf jeden Fall unsere Knastzelle. Ich finde, das kommt halt viel geiler, wenn hier nur so eine Taschenlampe ist.
Sebastian Warum habt ihr euch jetzt hier alle versteckt?
Annabel Schöngott Ja, was macht ihr hier eigentlich?
Person Recherche!
Sebastian Und in Neonröhre, natürlich so eine fiese, flackernde Neonröhre.
Annabel Schöngott Wie findet ihr das?
Sebastian Schon echt schön gemacht, auch die schwarzen Fliesen, finde ich geil. Und überall hängt ja irgendwelches Geklimper dran rum.
Podcastsubbie Ja, ich glaube, ich werde schon ein bisschen feucht.
Sebastian Ja?
Annabel Schöngott Ich habe schon ein bisschen Kopfkino.
Sebastian Soll ich dich hier lassen?
Podcastsubbie Ich brauche dafür Personal.
Sebastian Du brauchst ja Personal. Du könntest das Personal sein.
Annabel Schöngott Ich mache mal jetzt das Licht wieder an.
Sebastian Ja. Mach doch einfach das Handy aus und dann gucken wir mal, wie lange die brauchen, bis die merken, dass keiner mehr da ist. Dankeschön. Dann kriegt man die Tür von innen auf. Okay, also so eine dicke Heizungskeller-Tür. Wahnsinn.
Annabel Schöngott Wir müssen den Schlüssel wieder mitnehmen.
Sebastian So, ja, warte, den Schlüssel. Podcastsubbie schnappt sich den Schlüssel. Sehr gut. Ich, muss meine Freundin auch nochmal einsperren.
Annabel Schöngott Willst du den Schlüssel nehmen?
Podcastsubbie Ja.
Sebastian Alle rein da. Immer alle da rein. Irgendwann ist der Raum voll.
Annabel Schöngott So, und die anderen Räume würde ich euch ja auch gerne zeigen.
Sebastian Wir gehen einfach mal, wir gucken mal, was die moderne Technik an Musikeliminationen hinkriegt. So, Eingangsflur, riesige Spiegel, die Umkleide. Entschuldigung, hallo.
Person Hallo.
Sebastian So, hier haben wir uns eben umgezogen schon, in aller Ruhe.
Annabel Schöngott Also das ist heute die Umkleide und das ist aber mein Lieblingsspielzimmer. Das ist mein absolutes Lieblingsspielzimmer. Ich habe hier ganz viele Stunden schon verbracht.
Sebastian Also ich beschreibe es mal. Eine wirklich stabile Holzkonstruktion. Ein Bett, aber nicht so ein schwarzes Ikea-Blechgitterbett, sondern wirklich etwas aus Holz, aber mit Handwerkskunst würde ich schon fast sagen. Eine alte Schirmlampe, die in der Ecke steht. Ein Spiegel über der Schaukel, aber das ist jetzt nicht so eine Schaukel, wie man sie sonst kennt, sondern das ist schon eher Marke Stahlträger.
Annabel Schöngott Das ist eine Gynschaukel. Also quasi wie ein Gynstuhl, nur als Schaukel.
Sebastian Ja, was für einer. Das ist ja Wahnsinn. Ich mag die Details hier drin, auch die Vorhänge. Die sind nicht einfach schwarz, die sind so, die passen zur Schaukel. Was ist das? So ein Leder-Orange?
Annabel Schöngott Das ist alles in Brauntönen, Erdtönen. Ich habe es vorhin schon mal gesagt, aber diese Liebe zum Detail. Also da hat sich jemand echt Gedanken gemacht und es aufeinander abgestimmt.
Sebastian Schön.
Annabel Schöngott Ja, wir haben das. Diese Schirmlampe, das ist nicht irgendeine, sondern die ist echt schön. Also wir haben das zusammen gemacht. Also das Team hat das zusammen gemacht. Also es war jetzt nicht so, dass Kolja das alles gemacht hat oder irgendwie jemand gebucht hat, sondern wir haben das, das ganze Team hat das zusammen gemacht. Und wir sind dann halt wirklich losgegangen und haben diese Lampe gesucht und die Tapeten ausgesucht und so weiter.
Sebastian Stimmt, die Tapete ja auch noch waren.
Annabel Schöngott Ja, also ich glaube, das macht es aus. Es ist stimmig und es passt und es ist nicht irgendwie, ach, jetzt machen wir mal einen schwarzen oder einen roten oder einen blauen Raum, sondern ja, die Liebe fürs Detail.
Sebastian Habt ihr das selber renoviert oder habt ihr eine Horde Handwerker hier reingeschickt?
Annabel Schöngott Nee, nee, wir haben das selber gemacht. Wir haben das selber gemacht, die zum Beispiel das Bett, eBay Kleinanzeigen und dann noch gebeizt und so weiter.
Sebastian Im Prinzip ist das Team und auch Kolja sind ja auf dem Boden rumgekrochen und haben ein Parkett verlegt.
Annabel Schöngott Ja, also der Boden war schon drin. Aber wir haben zum Beispiel die ganzen Deckenplatten gestrichen, die Wände tapeziert gestrichen und so weiter. Und ich meine, manche Möbel sind halt auch gekauft. Also wir haben nicht alles selber gemacht.
Sebastian Naja, von Mietvertrag unterschrieben. Ich weiß nicht, ob es gemietet oder gekauft ist, aber von Vertrag unterschrieben bis ihr macht die Tür auf und es geht hier los. Die erste Person leidet hier drin endlich. Wie lange hat das gedauert?
Annabel Schöngott Ich würde sagen vier Monate.
Sebastian Das ist aber fix.
Annabel Schöngott Aber wir haben auch stufenweise angefangen. Also wir haben quasi vier Monate an dem Ding hier rumgebastelt und eingerichtet und gewerkelt. Und dann hatten wir die ersten zwei Räume fertig. Und dann haben wir in den ersten zwei Räumen angefangen zu spielen. Und die anderen haben währenddessen die anderen Räume weitergemacht. Und dann haben wir schon Gäste hier empfangen. Und so ging das halt weiter und so wurde Raum für Raum fertig.
Sebastian Ja, so ein Soft-Opening musst du auch machen, sonst wirst du ja nie fertig.
Annabel Schöngott Genau. Und eigentlich sind wir ja jetzt, also es passiert immer noch ständig irgendwas. Also auch jetzt gibt es einen Raum, der ist nicht fertig. Da war vorher die Ambulanz drin. Dann haben wir gesagt, ach nee, die Klinik ist doch besser da. Und dann haben wir gesagt, okay, dann machen wir da was Neues. Und so ist es eigentlich ein Never-Ending-Ding.
Sebastian Jetzt kriegt ihr ja mehr Platz, habe ich gehört, wurde ja groß angekündigt. Was kommt denn da rein?
Annabel Schöngott In den neuen Platz. Da kommt jetzt die Akademie rein, Institut für Intimes.
Sebastian Genau, ich habe es zwar aufgenommen, aber das war schwieriger Akustik, weil so viele Leute da waren und gejubelt haben. Magst du es kurz erklären, was ist das?
Annabel Schöngott Also Institut für Intimes bedeutet einfach, dass wir eine eigene Akademie haben oder haben werden und die bietet eben alles Mögliche an. Also im Rahmen von BDSM-Weiterbildung, eine richtige Domina-Ausbildung, dann aber auch Kurse über Sexualität. Ja, alles Mögliche. Persönlichkeitsentwicklung.
Sebastian Das heißt, da kommen aber eher so Schulungsräume rein?
Annabel Schöngott Ja, hauptsächlich. Aber nicht nur. Weil das sind ja nochmal 400, also wenn es, ich glaube, es sind 400 Quadratmeter.
Sebastian Ja, was fehlt noch? Welcher Raum fehlt noch? Hast du den Sissi-Menschen oder sowas? Ich weiß nicht, was fehlt? Wo sagst du, den Raum brauchen wir hier noch?
Annabel Schöngott Also es fehlen uns einfach Schulungsräume, weil jetzt im Moment können wir keine Schulungen machen.
Sebastian Ja, okay, aber trotzdem so ein Themenraum, wo du sagst, das wäre so dein Ding, wo du sagst, das hätte ich hier gern noch. Eine Küche.
Annabel Schöngott Also ein...
Sebastian Entschuldigung, mir fällt gerade... Es ist auch spät und das ist nicht mein erstes Glas Wein. Die Party ist halt geil.
Annabel Schöngott Ein Zimmer, in dem Feminisierungen stattfinden, das wäre schon geil. Ja.
Sebastian Was fehlt noch?
Annabel Schöngott Ein Schulraum, also in dem man Rollenspiele...
Sebastian Ach, das habt ihr gar nicht.
Annabel Schöngott Nee, wir haben leider keinen Schulraum, Schulzimmer. Und ich biete ja sehr viele und sehr gerne Rollenspiele als Lehrerin an. Das wäre auch noch geil.
Sebastian Ohne Zimmer natürlich schwierig. Ohne Schulbank, eine Tafel. Ohne schöne alte Schiefertafel und Kreide und so diese fürchterlichen Bänke, auf denen man sich den Rücken verbiegt. Oh ja.
Annabel Schöngott Ja. Habt ihr denn gesehen, dass wir hier eine Sprossenwand haben?
Sebastian Ja.
Annabel Schöngott Und das ist ja so eine richtige Sprossenwand.
Sebastian Das ist so Turnhalle 1970er noch, aber gut gepflegt.
Annabel Schöngott Genau. Und ich liebe ja Sprossenwände, weil da hat es endlose Spielmöglichkeiten.
Sebastian Ja, da steht sogar noch der Hersteller drauf. Da ist so ein Aufkleber. Und du weißt, das ist der Hersteller?
Annabel Schöngott Ja, genau.
Sebastian Die werden sich auch wundern, wo ihr Zeug gelandet ist.
Annabel Schöngott Also ich liebe diese Sprossenwand. Und wir haben nur zwei Zimmer mit Sprossenwände. Einmal das Latexzimmer, da hat es eine Metallsprossenwand und einmal hier mit der Holzsprossenwand. Und ich liebe diese Holzsprossenwand. Ist auch geil, wenn man zu mehreren spielt.
Sebastian Ja, das ist in dem Studium schön. Du hast ja immer Luft. Also du kannst diese Räume ja immer vollstellen mit tausend Regalen und Requisiten und ich weiß nicht was. Und irgendwo in der Ecke ist noch irgendeine Liege. Hier ist immer Luft. Hier kannst du reingehen und dann hast du immer in jedem Raum erstmal so fünf, sechs, sieben, acht Quadratmeter, wo erstmal nichts im Weg steht.
Annabel Schöngott Das ist super, ne?
Sebastian Ja.
Annabel Schöngott Ja, finde ich auch. Luft ist gut. Und hier in dem Zimmer ist es auch super mit mehreren Leuten oder mit Pärchen oder so zu spielen, weil hier hat es viele Fixpunkte.
Sebastian Habt ihr das oft, dass mehrere Leute da sind? Weil Also ich habe immer den Eindruck gehabt, wenn man ins Studio geht, dann ist man eine Person und alleine und ich glaube, das ändert sich. Also gerade Pärchen scheinen öfter zu sagen, ach komm, das gönnen wir uns, wir uns.
Annabel Schöngott Also bei mir ist gerade ein richtig krasser Anstieg mit Pärchen, also zu mir kamen aber schon immer ziemlich viele Frauen auch und im Moment sind es richtig viele Pärchen, die zu mir kommen, ich weiß nicht, ob das an dem Podcast liegt.
Sebastian Wer weiß. Wie heißt der noch gleich?
Annabel Schöngott Secrets. Secrets auf Spotify, der Podcast von uns, vom Atrium.
Sebastian So schamlose Werbung. Ich komme dafür in die Hölle. Liebes Publikum, in der Unvernunft gibt es niemals Werbung. Das ist ja keine Werbung, weil ihr kennt den Podcast eh alle schon. Ich soll jetzt nicht lügen. Ich lüge nicht.
Annabel Schöngott Ich weiß gar nicht, ob jetzt hier schon alles gesehen.
Sebastian Was ist denn der Raum daneben an, der nächste?
Annabel Schöngott Hier in der Ecke steht auch noch ein Pranger. Ach, und hier ist noch ein Bock.
Sebastian Ein Bock, da steht natürlich jemand vor, aber Bock, Pranger und überhaupt. Allein diese kleine Wartecke, so zwei Stühle, die sehen bequem aus, sind es wahrscheinlich auf Dauer nicht. Und dieser winzige Tisch dazu, das hat man alles schon mal gesehen und viel Zeit im Leben an genau solchen Plätzen verbracht, finde ich. Keine tolle Session. Setz dich da hin, warte, bis du aufgerufen wirst. Zwei Tage warten.
Annabel Schöngott Wie gefällt es euch, das Spielzimmer?
Sebastian Ich darf nicht begeistert sein, ich bin neutral. Das kann. Mehr Menschen. Ich habe hier drin schon ein Interview geführt. Vor einer Stunde, weil hier ist es schön ruhig. Auf dem Bett habe ich gerade gesessen. Das sind die Falten von mir, glaube ich. Verdammt, Entschuldigung. Ich mache das mal richtig wieder.
Annabel Schöngott Du warst nicht mit mir zufrieden mit dem Mikrohalten, ne?
Sebastian Nein, ich musste einmal den Wechsel hin und her.
Annabel Schöngott Ja, das habe ich wirklich vergessen.
Sebastian Ja, das ist nicht schlimm. Das kriegen wir schon gebaut.
Annabel Schöngott Ich mache das ja noch nicht so lange mit dem Podcast.
Sebastian Ganz ehrlich, wenn man ein Mikrofon halten muss irgendwo hinhalten musst, das ist eh mal die Hölle. Also ich versuche das auch mal zu vermeiden.
Annabel Schöngott Also, wir haben hier ein Himmelbett. Das Himmelbett ist halt ziemlich stabil, im Gegensatz zu anderen. Es hat halt wirklich Stangen, genau.
Sebastian Die ist leicht verbogen, die Stange. Wer hat das denn geschafft? Hing da jemand ran?
Annabel Schöngott Also, ich benutze dieses Himmelbett auch gerne, um jemand hinzulegen und dann die Füße so und dann zu fixieren und dann hier drüber an Seilen ziehe ich das dann. Es ist auch wirklich schwer zu erklären.
Sebastian Ich überlege gerade.
Annabel Schöngott Aber ihr wisst, was ich meine.
Sebastian Ich habe im Sportunterricht so rücklinks und seitlinks gelernt. Rücklinks liegend, die Beine gännen, entgegen der Schwerkraft nach oben fixiert, über diese Umlenkstange hier am Himmelbett. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Ich werde ein Diagramm malen dafür. Aber ich kann mal das machen. Das ist ein Klang. Den mögen Menschen. Spiegel oben über dem Bett. Der ist blitzblank. Ich finde das immer schwierig. Spiegel im Haus sind immer gemein. Die wollen immer nicht sauber bleiben. Tatsche alles an. Ist das eigentlich okay?
Annabel Schöngott Bitte?
Sebastian Ist es okay, dass ich alles antatsche?
Annabel Schöngott Ja, du darfst das anfassen.
Sebastian Dankeschön.
Annabel Schöngott Ein Andreaskreuz haben wir.
Sebastian Das haben wir schon bewundert. Das ist grün hinter Leuchten. Kann man die Farbe wechseln?
Annabel Schöngott Nein, das ist ja der grüne Raum.
Sebastian Okay, Argument.
Annabel Schöngott Und kann es nicht rot leuchten.
Sebastian Na gut, okay.
Annabel Schöngott Was macht das grüne Licht? Es leuchtet grün. Dann haben wir einen alten Gynstuhl. Also ein schöner, alter Vintage-Gynstuhl.
Sebastian Ist das so einer mit Schrauben noch?
Annabel Schöngott Den man drehen kann, genau.
Sebastian Ich weiß, ich habe es im Podcast schon mal irgendwann erzählt. Sie war mal irgendwann in einem Gynstuhl und dann zappelte sie sehr viel. Und irgendwann fielen da so nach und nach die Schrauben groß.
Annabel Schöngott Aber das war nicht hier, oder?
Sebastian Nicht hier, aber sie hat da wirklich sehr intensiv gearbeitet und sie hätte dieses Ding zerlegt auf Dauer. Deshalb, ich liebe Gynstühle allein wegen dieser Erinnerung. Dieses Klappern, die Schrauben und fallen raus und zu Boden und irgendwann muss ich dann aufhören. Aber herrlich, ich mag die Dinger.
Annabel Schöngott Aber das kann natürlich passieren, ja. Also es wird ja auch oft benutzt, dieses Möbelstück. Und wir haben hier ziemlich viele Gynstühle. Ich weiß gar nicht, wie viele. Also fünf, sechs haben wir bestimmt. Und das ist der älteste, den wir haben.
Sebastian Ja, und der hat auch noch Auflagefläche und dieses Rad an der Seite, mit dem man es einstellen kann. Also es ist jetzt nicht so ein kleines Klapperding, ne?
Annabel Schöngott Genau.
Sebastian Ach, schön. Und ein Ventilator natürlich. Ich sehe gar keine Klimaanlage hier drin.
Annabel Schöngott Nein, wir haben keine Klimaanlage. Wir spielen hier in der Hitze. Aber wenn man den Ventilator anmacht, dann geht es eigentlich. Und so ein bisschen Temperatur kann ja auch qualvoll sein.
Sebastian Ja, ganz ehrlich, wenn man irgendwie spitz ist und erregt, dann ist Temperatur doch echt nebensächlich.
Annabel Schöngott Ja, also ganz in Latex, von Kopf bis Fuß in Latex, da kann es dann schon wirklich sehr heiß werden.
Sebastian Ich bin auch böse auf einen Bekannten. Mein lieber Maik, auf meinem Geburtstag, du hättest auch bei 34 Grad in Latex kommen können, hat er einfach nicht gemacht. Da sagst du schon auf der Terrasse, Abendsonne, 1000 Grad und nein, kein Latex. Ich habe mich echt geärgert. Das hätte ich gut gefunden.
Annabel Schöngott Verständlich.
Sebastian Ja, ich weiß auch nicht. Komisch. Also Maik, wenn du das hier hören solltest, beim nächsten Mal bitte Latex. So. Ich muss ja Aufträge erteilen. Ich weiß, der Mensch erfüllt Wünsche.
Annabel Schöngott Nächstes Zimmer, ja?
Sebastian Ja, sehr gerne. In jedem Raum hängt hier eine Schere, ne?
Annabel Schöngott Genau. Also ist wahrscheinlich selbsterklärend, oder? Warum hier eine Schere hängt.
Sebastian Ja, aber ich wollte es mal bemerken, dass es so ist. Fehlt hier irgendwas?
Annabel Schöngott Ja, hier ist normalerweise ein Pad, an dem man die Lichter unterschiedlich einstellen kann. Und ich glaube, die Pads würden in jedem Raum entfernt, damit sie nicht wegkommen. Weil hier sind ziemlich viele Leute. Und wir haben auch in jedem Zimmer ein Wegelchen. Und auf diesem Wegelchen sind quasi unsere, wie nennt man das denn? Ja, unsere täglichen Utensilien. Also da steht eben Alkoholtupfer, Gleitgel, Silikonöl, Tücher, Lappen, dann so ein Basic-Sortiment an Dildos, Basic-Sortiment an Plugs. Genau, das ist eben alles, was man so braucht. Handschuhe natürlich. Genau, das, was man so jeden Tag braucht.
Sebastian Wir machen mal die Tür auf. Jetzt kommt hier auch schon die Rausschmeißermusik. So, das ist den Raum, den sonst niemand sieht, die Küche.
Annabel Schöngott Aber nur weil es ihr seid, ne? Normalerweise darf hier niemand rein. Das ist unsere Küche, in der wir hier an dem Tisch verbringen wir unsere Pausen und schnattern und kochen Kaffee.
Sebastian Eine ordentliche Kaffeemaschine, eine ordentliche Spüle, ein ordentliches Kochfeld, eine Mikrowelle, die stylisch aussieht. Das ist hier okay. Das ist jetzt nicht so, weil wir den Raum haben müssen, so einen abgeranzten alten Kram reingepackt. Das ist ein Raum, der ist okay. Also hinter den Kulissen. Wenn Dinge hinter den Kulissen okay sind, ist das super. Ich kenne das in Restaurants. Alles sieht schick aus. Dann gehst du einmal um die Ecke, wo keine Gäste hinkommen. Um Gottes Willen. Selbst hier ist ja Ordnung.
Annabel Schöngott Wir haben drei Waschmaschinen und drei Trockner, die wir auch wirklich alle brauchen. Also, ja.
Sebastian Gibt es eine Waschmaschine speziell für Latex?
Annabel Schöngott Nee, wir haben eine kleine Latex-Waschecke. Weil wir können das hier nicht machen, weil wir müssen natürlich schon auch schauen, dass wir nirgendwo Stau haben.
Sebastian Ja, die Waschmaschine läuft doch gerade. Die Frau möchte was sagen.
Podcastsubbie Habt ihr alle euer eigenes Latex oder gibt es hier so einen Fundus, wo ihr euch bedient?
Annabel Schöngott Also wir haben natürlich schon alle unser eigenes Latex, aber es gibt auch einen Fundus im Latexraum. Der Latexraum ist heute für die Artisten, also um sich umzuziehen. Aber normalerweise haben wir da Ausstattung in Latex, besonders für die Gäste. Also wenn jemand Latex tragen möchte, eine Latex-Session bucht, dann gibt es da alles Mögliche. Vor allen Dingen Anzüge. Anzüge in allen Größen und richtig viele Latex-Zwangsjacke, Latex-Sack, Latex-Kleider, weil manche möchten ja auch feminisiert werden in Latex. Genau, also der Fundus ist ziemlich groß.
Sebastian Dumme Anfängerfrage, ich müsste es besser wissen, habe es aber vergessen und demnächst muss ich es wissen. Latex kann ich in Trockner, ne?
Annabel Schöngott Nee, kann ich in Trockner.
Sebastian Okay, nur, nur, nur, ich habe es noch einmal fragen wollen, nur um sicher zu gehen, wenn ich zu Hause versehentlich so einen Suit finde, dass ich den nicht versehentlich... Danke.
Annabel Schöngott Also es gibt auch Menschen, die ihr Latex in der Waschmaschine waschen, aber dann wirklich bei ganz niedriger Temperatur und das darf natürlich nicht mit anderen Sachen gemischt werden.
Sebastian Ja, ich hatte Andreas vom Marquis Magazin mal bei mir zu Gast und der hat erzählt, der hat eine eigene Waschmaschine nur für Latex, so die alte, die übrig geblieben ist, weil diese Öle natürlich da drin die Waschmaschine danach für alles andere auf immer zerstören.
Annabel Schöngott Ja.
Sebastian Aber die hat er halt und dann geht das wohl. Hätte eine Latex-Waschmaschine erwartet hier. Kommt noch.
Annabel Schöngott Nee, wir haben eine Latex-Waschecke, genau.
Sebastian Das wird von der Hand gewaschen?
Annabel Schöngott Ja, das wird von der Hand gewaschen. Jeder, der Latex ausleiht, muss das Latex auch danach waschen. Das ist also schon, man sieht ja gar nicht, was wir vor und nach den Sessions alles tun. Das darf nicht unterschätzt werden. Was wolltest du sagen?
Podcastsubbie Ich glaube, das vergessen immer viele. Die denken, oh, kostet ja viel, aber eure Vor- und Nacharbeit, was da eigentlich alles hinter steckt und allein vorher ein Gespräch führen und abklären, was überhaupt. Und ja, dann im Zweifelsfall auch hinterher die Wäsche waschen, den Raum wieder in Ordnung bringen. Das ist ja auch nicht alles in zehn Minuten gemacht. Also das ist ja auch echt nochmal Zeit.
Annabel Schöngott Auf jeden Fall. Und wir sind da sehr, sehr akribisch mit dem Reinigen der Spielzimmer. Also wir haben ein genaues Putzprogramm, nach dem wir genau vorgehen. Und das ist umfangreich. Das ist wirklich umfangreich.
Sebastian Ich glaube, wir müssen hier jetzt wieder raus, fürchte ich.
Annabel Schöngott Ja, hier geht es ja jetzt heiß her.
Sebastian Wir sind jetzt auch ein bisschen leiser, wir gehen mal in die Ecke und stören die Menschen nicht. Also hier wird gerade, ach ja, hier wird gerade geleckt und gespielt und irgendwo ist ein Fenster auf und da steht doch die Schulbank.
Annabel Schöngott Ja, da steht eine Schulbank, aber es ist hier keine Tafel und es ist auch kein Schulzimmer.
Sebastian Es ist keine Tafel, aber ein Lehrvideo. Das wird das Publikum nicht verstehen, aber jetzt hier gerade...
Annabel Schöngott Ja, gerade pikant. Das Programm ist pikant.
Sebastian Ja, es spielen hier einfach gerade Menschen und die haben Spaß. Und der Raum ist, obwohl er fast neben der Tanzfläche ist, also es ist relativ ruhig hier drin. Und der Raum strahlt trotzdem so eine gewisse Gemütlichkeit aus, finde ich. Es ist ein Kunststück.
Annabel Schöngott Ja, es sind so Erdfarben. Erdfarben, Rosé, Pastel.
Sebastian Diese Vorhänge, die wirklich von oben bis unten gehen. Man kann den Raum richtig dunkel machen.
Annabel Schöngott Ja, und es hat ein Kreuz, also kein Andreas-Kreuz, sondern, naja, wie könnte ich das jetzt?
Sebastian Könnte jetzt auch Jesus sein.
Annabel Schöngott Ja.
Sebastian Das ist exakt, geht das Podcastsubbie bitte aus meiner Hose? Das kitzelt.
Annabel Schöngott Und dann haben wir hier einen wunderschönen Boomer von Style Fetisch.
Sebastian Ich sehe es jetzt erst. Wow. Okay, erklär das mal den Menschen, die das noch nicht gesehen haben.
Annabel Schöngott Was ein Boomer ist.
Sebastian Ja, erklär uns mal. Ich setze das Podcastsubbie schon mal drauf, wenn ich darf.
Annabel Schöngott Ja, natürlich.
Sebastian So, ich entferne mal die Gurte. Komm her, meine Liebe. Ja, komm her.
Annabel Schöngott Ja, also ein Boomer ist auf jeden Fall ein Gynstuhl.
Sebastian So, okay, legen wir sie mal rein. So, legt sich da drauf, ganz gemütlich. Möchtest du angeschnallt werden?
Podcastsubbie Grundsätzlich ja, in dem Moment jetzt gerade nicht.
Sebastian Das Kopftreifchen.
Podcastsubbie Also grundsätzlich ja.
Sebastian Ja, darf ich davon mal ein Foto machen?
Annabel Schöngott Ja.
Sebastian Sehr gut.
Annabel Schöngott Mach ruhig ein Foto. Also das Kopfteil kann man natürlich abnehmen.
Sebastian Huch, jetzt mache ich ein Selfie, das will ich nicht. Wow, das steht hier.
Annabel Schöngott Ja, montieren, demontieren.
Sebastian Man kann das jetzt ein bisschen schrauben. Ich schraube das jetzt ab. Ja, fixieren wir mal den Kopf. Ein bisschen fester noch oder passt das so?
Podcastsubbie Nee, fest geht immer.
Sebastian Okay. Wie schmal dein Kopf wird. So, rutsch noch mal ein Stück auf die Richtung. Ja, sehr gut. Ich glaube, das kann man auch richtig machen. Ich bin ja Anfänger. Und, wie fühlt sich das an?
Annabel Schöngott Sieht gut aus.
Podcastsubbie Das ist was, was hausatzt, mich.
Sebastian Wie viel Zeit möchtest du denn auf diesem Stuhl verbringen?
Podcastsubbie Das hängt von der Unterhaltung ab.
Annabel Schöngott Warum machst du nicht die Beine hoch? Das ist doch viel gemütlicher. In der Position muss das ja angewiesen werden. Also normalerweise kommen natürlich noch die Beine hoch. Das muss ich euch ja nicht sagen.
Sebastian Ich sag mal, kurz, komm mal so. Das Problem ist, du hast noch ein Oberschenkel. Details, Details, Details. So, und diesen wunderschönen Stiefeln. Okay, hier gibt es tausende Einstellmöglichkeiten. Gibt es eine Schulung für dieses Gerät?
Annabel Schöngott Für den Boomer?
Sebastian Ja.
Annabel Schöngott Also das ist eigentlich selbsterklärend. Da gibt es keine Schulung dafür. Das ist auch wirklich nicht so schwer. Du musst weiter runterrutschen. Oder du darfst weiter runterrutschen.
Podcastsubbie Es liegt nämlich an dir. Es liegt an dir, nicht an mir. Ja, aber meine Ohren werden gerade festgehalten. Meine Ohren werden.
Sebastian Das geht natürlich.
Annabel Schöngott Ja, eigentlich muss man zuerst den unteren Körper fixieren und dann den oberen. Aber das ist nicht so schlimm. Das lassen wir jetzt einfach so.
Sebastian Das ist ja jetzt zu Anschauungszwecken. So, wie kann ich das jetzt noch feststellen?
Annabel Schöngott Für die Wissenschaft.
Sebastian So ich kann irgendwie halt das mal selber fest es wird schon gehen dass wir jetzt bitte nicht kommentiert das muss nur sein, Ups, Entschuldigung.
Annabel Schöngott Ich habe es doch kommentiert.
Sebastian Wir machen keinen Unsinn. Aber mit dem Kopf, das ist gut, ja.
Podcastsubbie Ich muss den Popo halt ein bisschen hochheben, weil du meine Ohren da oben festgehalten hast.
Sebastian Red mal weiter.
Annabel Schöngott Ihr sagt ja gar nichts mehr. Du sagst ja gar nichts mehr. Jetzt, Schluss. Ich sage jetzt nicht, was die zwei machen. Ich sage da lieber nichts dazu. Sieht aber gut aus.
Sebastian Entschuldigung, hier schneiden, bitte.
Annabel Schöngott Was willst du alles rausschneiden?
Sebastian Nein, auf keinen Fall. Ich sage nur immer, dass ich schneide, aber ich mache es aber nicht. Ich bin zu faul. Reiß dich doch mal zusammen. Wir sind hier im Fernsehen. Entschuldigung. Das ist nicht das Podcastsubbie.
Annabel Schöngott Schöne Geräusche hier.
Sebastian Ja, ist schon klar, dass du jetzt sauber machen willst. Dann mache ich sauber. Also für dich mache ich alles schmutzig und mich wieder sauber oder egal.
Annabel Schöngott Ach, du hast ja dein eigenes Mikro.
Sebastian Ja, gut. Ja, es wird im Schnitt eh ein Massaker. Ich mache dich jetzt ab. Aber die Hand ist jetzt schmutzig. Die kann ich nicht nehmen, um dich loszuschneiden. Wir müssen hier alles...
Annabel Schöngott Also nach dieser Party müssen wir alles desinfizieren.
Sebastian Ja, ich habe gehört, man kann hier morgen vorbeikommen. Und dann irgendwie zum Putzen und Reste verputzen.
Annabel Schöngott Genau, putzen und Reste verputzen.
Sebastian Ja. Das war ja jetzt nichts, ne? Das ist, boah.
Annabel Schöngott Kindergarten.
Sebastian Ey, ich kann nicht gewinnen, ne?
Annabel Schöngott Nein.
Sebastian Ich glaube, wir lassen die Menschen jetzt weiter spielen. Das Podcastsubbie ist ein bisschen angeseelt. Wie geht es den Ohren?
Podcastsubbie Habe halte Ohren, ja. Also Ohren fixieren, also den Kopf fixieren, das ist das große. Darauf bin ich auf den Geschmack, bin ich gerade gekommen.
Annabel Schöngott Wir haben übrigens noch eine Bibel hier, ne? Eine Bibel liegt hier passend zu Getreuz, weil hier kann man ja wunderbar halbreligiöse Sachen, Geschichten spielen.
Sebastian Ich schaue gerade Menschen zu, wie sie da Dinge tun, aber ich glaube, da ist jetzt eine halbe Stunde Schweigen stehen, das kann ich jetzt auch nicht bringen. Es sieht gut aus. Die Leute haben Spaß.
Annabel Schöngott Möchtest du das Mikro wieder?
Sebastian Ich nehme da wieder das Mikro. Du hast das sehr gut gemacht. Vielen Dank. Ich glaube, wir verabschieden uns jetzt in dem Raum und dann gehen wir dann gleich gemeinsam wieder raus auf die große, schöne Terrasse. Ich glaube, die habe ich noch gar nicht erwähnt. Aber toll, dass du dir so viel Zeit genommen hast. Vielen Dank.
Annabel Schöngott Sehr gerne.
Sebastian Die Frage ist ja, ob ich Kolja heute noch mal fürs Mikro kriege.
Annabel Schöngott Probier's.
Sebastian Ich werde ihn jagen.
Annabel Schöngott Also jetzt ist die Chance wirklich groß, weil jetzt ist der große Andrang weg.
Sebastian Das stimmt. Ich werde es probieren. Vielen, vielen, vielen Dank. Sag doch mal den Podcast, den man unbedingt hören muss.
Annabel Schöngott Secrets. Secrets bei Spotify. Der Podcast aus dem BDSM-Studio.
Sebastian Schamlose werbung aber du machst das extrem sympathisch wunderbar danke dir. Ja, ihr Lieben, wir sind da noch ein bisschen auf die Terrasse gegangen, waren eigentlich fertig, haben wir gedacht. Und ich glaube, ich habe ja seit fast acht Jahren in diesem Podcast den Wunschmann auf einer BDSM-Party eine Podcast-Folge aufzunehmen. Das hat natürlich nie funktioniert. Ich glaube, das kann man schon als solches Event sehen, halt so eine Mischveranstaltung. So, und jetzt habe ich dann doch noch eine Beschwerde gefunden. Ich habe gesucht und da ist sie dann doch mal. Hier hat es endlich geklappt. Liebes Publikum, ich habe hier, Undines Zofe. Und du hast dich eben endlich, hat sich mal jemand über etwas beschwert. Worüber hast du dich beschwert?
Undines Zofe Über diese viel zu hohen Schuhe.
Sebastian Wie hoch sind sie denn?
Undines Zofe Extrem hoch. Oberschenkel, hohe Lederpumps.
Sebastian Hast du die selbst ausgesucht?
Undines Zofe Ja, ich habe sie leider selbst ausgesucht. Es ist eventuell ein bisschen Masochismus mit dem Spiel.
Sebastian Welntuell. Also erstmal, ich habe heute Undine erstmal selber überhaupt persönlich kennengelernt, gerade eben. Ich habe euch auch vorangequatscht, auch dieses Jahr lieb.
Undines Zofe Das ist ein absolutes Highlight. Wenn man einmal Undine im Leben hat, dann will man immer mehr Undine. Also das ist echt heikel.
Sebastian Das Problem ist, ich sehe gerade wie das Podcast, so wie mit Undine, quasi gerade Smalltalk hat da hinten. Das heißt, mein Untergang wird endgültig beschlossen.
Undines Zofe Dein Untergang wird endgültig beschlossen.
Sebastian Ja, sieht so aus. Wir haben beide Spaß und grinsen sich ein.
Undines Zofe Ich kann das nur bestätigen. Also wenn man mal Undine verfallen ist, dann naja.
Sebastian Man erkennt sie auch. Wie wird man Undines Zofe?
Undines Zofe Also die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist, dass ich mich vor einigen Jahren dieser zauberhaften Frau ganz dreist zu Füßen geworfen habe.
Sebastian Das funktioniert bei ihr?
Undines Zofe Naja, das wusste niemand.
Sebastian Ich könnte jetzt darüber rüberrufen, hey, Podcastsubbie wirf dich immer zu Füßen. Aber das funktioniert nur einmal.
Undines Zofe Das funktioniert nur einmal. Das war ein super Trick von mir. Alle anderen dachten, wie kann ich Undine ansprechen, wie kann ich Undine nahe kommen. Und ich habe mich einfach beuchlings, knielings auf sie geworfen und nicht mehr losgelassen. Und so ist das passiert.
Sebastian Um Gottes Willen, ich habe sie eben jetzt einfach so angequatscht. War das okay? Macht man das so?
Undines Zofe Das war total okay. Das darf man hier so machen. Ich kann jeglichen Kontakt zu Undine nur sehr, sehr empfehlen.
Sebastian Du wirst ja auch aus dem nachher berichten müssen. Was hast du dem wieder erzählt?
Undines Zofe Ja, stimmt.
Sebastian Aber sie hat dich ja auch gezwungen, mit mir zu reden. Stimmt.
Undines Zofe Also eigentlich kriegt sie nur, was sie verdient.
Sebastian Das sind böse Zofe.
Undines Zofe Ja, Zofen sind ganz ambivalente und kapriziöse Wesen, das weiß doch jeder. Die können in jede Richtung, können die kippen. Möglicherweise verzweifelt sie manchmal an mir, aber sie nutzt mich dann schon gerne als Komplizien in dem einen oder anderen Spiel.
Sebastian Das kann ich mir vorstellen. Jetzt, ich muss das einmal fragen, ich werde sie ja nicht selber fragen heute. Sie macht ja diese Hypnose-Krams, ich glaube, oh Gott, wenn sie das verkehrt, sie mich.
Undines Zofe Ja, Hypnoking.de. Ja, genau.
Sebastian Gibt es irgendwelche Dinge, zu denen du nicht Nein sagen kannst, wenn sie passieren oder gesagt werden? Oder gibt es irgendetwas, wo du sagst, oh ja, das hat diese Magie, mal so ganz praktisch.
Undines Zofe Also wir haben schon einige private Trigger gesetzt, die die einen oder anderen Gefühle auslösen.
Sebastian Wenn sie mit ihr ins Ohr flüstert.
Undines Zofe So ist es.
Sebastian Okay.
Undines Zofe Möglicherweise haben wir manche dieser Dinge sogar auf Film verewigt.
Sebastian Sie tanzt hier gerade, also hier draußen ist keine Tanzfläche, aber sie hat sich ihren Raum geschaffen. Großartig.
Undines Zofe Ja, das ist eine ihrer wunderbaren Stärken. Wo immer Undine ist, tut sich auch ein passender Raum auf.
Sebastian Ich muss mal das Podcastsubbie motivieren. Tanz doch mit. Tanz doch mit. Stell das Glas weg, tanz ein wenig. Für mich.
Podcastsubbie Nein.
Sebastian Und dieses Tor wünscht sich das.
Podcastsubbie Moment, das habe ich nie gesagt.
Sebastian Ich bin dann mal weg.
Undines Zofe Weißt du, wir befinden uns auf der Geburtstagsfeier des Dominus. Und ich glaube, es ist die, ich sag mal, sexworkerreicheste Party, die ich je besucht habe. Ich würde sagen 95 Prozent.
Sebastian Oh, echt?
Undines Zofe Es ist der absolute Hammer. Es ist voll mit lauter Individualistinnen.
Sebastian Ich dachte, Berlin ist halt so. Es ist eine ganz normale Berliner Party. Das kann natürlich auch sein.
Undines Zofe Mach es mal ganz kurz, weil Undine ist wirklich gerade gut darin, deine und überhaupt die Aufmerksamkeit von allen auf sich zu ziehen. Sag einfach Dankeschön für deine Zeit. Und dass du dich ein bisschen hast von
Sebastian Mir ärgern lassen.
Undines Zofe Sehr gerne. Es war mir ein Fest.
Sebastian So, und Undines Zofe, da musste ich auch ein bisschen schneiden. Die Anschlüsse haben nicht ganz gepasst, aber alles gut. Und dann ist es endlich passiert. Dann hatte ich ihn. Zehn Minuten mit dem Gastgeber allein in einem privaten Raum an seinem 50. Und ich habe ihm genau gesagt, was mein Problem ist und was dann passiert ist. Ja, das, hm, ja, liebes Publikum, das ist dann meine persönliche Privatsphäre. Keine Sorge, nichts Wildes, nichts Unanständiges, aber auch nichts Vernünftiges. Aber wir hören einfach mal rein. Der Abend, das ist für mich im Podcast alles unveröffentlichbar. Nur Leute, die nur gute Worte haben, die begeistert, die Spaß haben. Es ist total ehrlicherweise... Aus meiner Sicht ist das ekelhaft. Ich habe kein schlechtes Wort über die gehört, kein schlechtes Wort zu über die. Doch, die Zofe von Undine hat sich beschwert, ihre Schuhe seien zu hoch. Das ist das Schlimmste, was ich heute gehört habe.
Der Dominus Ich habe noch gehört, drinnen wäre es zu warm und draußen zu kalt. Naja, die Klimaanlage fehlt tatsächlich. Das ist definitiv ein Kritikpunkt. Der ist berechtigt.
Sebastian Ich habe mir alles zeigen lassen. Es ist eine geile Party. Großartig, danke. Also egal, ob das hier im Podcast veröffentlicht bei ist, du kriegst das hier als Monument für dich. Mal gucken, ob die Rede hörbar ist. Du hast neun Minuten Rede gehalten und hier quasi die Revolution ausgerufen.
Der Dominus Es waren nur neun Minuten? Bei meiner Übung waren es 20.
Sebastian Ja, es gebe zu, da eventuell waren wir nicht die ganze Zeit im Raum, weil wir wurden dann schnell weggezogen.
Der Dominus Es gibt eine Strafe, Sebastian.
Sebastian Es gibt eine Strafe. Oh, welche? Ich bin gespannt.
Der Dominus Ein schönes, kleines, sanftes Spanking. Das wird eine schöne Schneeweiße Haut ein kleines bisschen Rose machen. Nee. Er hat aber überlegt. Hast du gehört?
Sebastian Ich habe überlegt, ich habe mit ihr vor zwei Wochen gewettet, dass wir relativ schnell irgendwo ankommen auf der Autobahn. Dann kam der Stau und dann habe ich gesagt, weißt du was, wir schaffen das. Jede Minute mehr kannst du einmal hauen.
Der Dominus Scheiße. Uiuiuiui, dann bist du völlig. Ich glaube, man muss seinen eigenen Kick auch immer ein Stück weit zurückstellen. Also ja, der ist auch wichtig, was will ich eigentlich, aber ich glaube, richtig gut wird's, wenn du auch guckst, was kickt mein Gegenüber. Wenn man da versucht, so ein bisschen den Ausgleich zu finden und zu sagen, hey, ich schenk dir das. Und dann läuft der Rest, glaube ich, schon ganz von alleine. Also ich finde, in der Sexarbeit kommt das ganz, gerade in der Sexarbeit passiert das sehr häufig, dass die Leute auf einmal in so einen Dienstleistungs-Mode reinfallen und eigentlich die ganze Zeit, was brauchst du? Und das ist ja, der andere will ja authentische Emotionen erleben und dann musst du was fühlen. Sondern wenn du einfach alles das machst, was der andere dann irgendwie sagt, das ist Bullshit. Also es passiert in der Sexarbeit schneller als in privaten Beziehungen.
Sebastian Ja, aber ich glaube, richtig gut, also Betrachtung von außen, kann sein, dass ich da total falsch liege, aber zumindest, wenn ich es mir im privaten Kontext angucke, richtig gut bist du eigentlich nur, wenn du authentisch bist.
Der Dominus Auf jeden Fall. Auf jeden Fall.
Sebastian Und wenn du sagst, ich biete alles an und ich mache alles, kann ich mir nicht vorstellen, dass du gut bist.
Der Dominus Richtig, exakt. Also Authentizität ist das, also das ist das Wesentliche. Und jetzt komme ich wieder hier zum Antwort, ein bisschen bin ich hier so glücklich, weil das ist so, die haben einen Spaß an dem Kram. Wir haben auch mal so einen Orgasmus-Strich-Kalender gehabt. Wenn die dann halt viele Lust haben. Ja, wirklich, dann machen die Striche dran. Ja, ich bin jetzt wieder gekäuert. Ich bin jetzt wieder gekäuert. Es ist wirklich eine richtig positive Stimmung. Das macht richtig Spaß. Und das ist halt das Gute, weil ich habe auch schon woanders gearbeitet, wo das dann halt eher so ist, wer kommt, was will der? Also, dass du eher so dieses, ich arbeite das ab. Ich glaube auch, dass das sogar auch erotisch sein kann, ist nicht das, was die meisten wollen. Also manche wollen ja auch so diese mega Distanz und mega herablassen und so, da ist es natürlich dann wirkungsvoll. Aber eigentlich wollen die Leute eine Emotion erleben. Und das muss authentisch sein. Du kriegst keine Emotionen, wenn jemand einfach nur rumfakt.
Sebastian Wir nehmen mal an, dass ich diese acht Stunden gesammeltes Audiomaterial, die ich irgendwie zusammenschneiden muss, was ein Massaker wird. Also du kriegst es auf jeden Fall, privat. Die Frage ist, falls ich das aber so gebaut kriege, dass man es veröffentlichen kann, dass es kein Loblied auf das Atrium ist. Wie gesagt, kein schlechtes Wort hier. Es ist unfassbar. Also die lieben dich alle heiß und innig. Irgendwas musst du richtig machen. Gibt es noch irgendwas? Nehmen wir mal an, das ist jetzt veröffentlicht und du willst uns so ein Schlusswort setzen. Was willst du sagen? Wo sagst du, okay, das sollen die, ich meine, Kunst- und UnvermachthörerInnen sind ja normal so 99% Leute, die privat in Partnerschaftsbeziehungen irgendwie Quatsch machen und Spaß dran haben. Was willst du denen sagen?
Der Dominus Wir hatten ja gerade das Thema Authentizität gehabt. Das ist natürlich irgendwie der Punkt, der auch sich dann unterscheidet.
Sebastian Das heißt, ich darf das doch veröffentlichen, was ihr gerade privat besprochen hat. Danke. Auf jeden Fall. Sehr gut.
Der Dominus Ja, haut es raus. Sehr gut.
Sebastian Okay, Abschlussworte dieses Podcasts. Dann habe ich nämlich Feierabend vor heute. Dann kann ich weiter trinken. Genieß den Tag. Es ist dein Abend. Dankeschön für deine Zeit. Ich habe zehn Minuten privat bekommen. Yes! Danke dir. Mann, ey, schöne Zeit.
Der Dominus Bayern hat das schön. Ja, vielen Dank, sehr gern.
Sebastian Ja, eigentlich fertig. Wir haben gefeiert. Mein Schluss wurde vor allem Kasten. Und dann sind wir an der Getränkeausgabe vorbeigekommen. Da standen zwei Menschen, die den ganzen Abend gearbeitet haben. Die haben gewuppt und Getränkekisten vor- und zurückgeschoben und alles in den Kühlschrank und wieder rausbefördert. Der eine nackt, der andere in Latex. Naja, dann kann man ja auch mal fragen, wenn es ruhiger wird, ob die nicht auch was erzählen möchten. Wunderschön. Hallo, ich mache einen BDSM-Podcast seit acht Jahren und soll heute mit Leuten ein bisschen reden. Ja, wer kennt ja sich... Ich bin hinter den Kulissen, die sind zu wenig hörbar.
Der Quereinsteiger Hi. Hi, ich bin der Mensch hinter den Kulissen.
Sebastian Ja, du bringst Getränke.
Der Quereinsteiger Genau, ich bringe Getränke, bin auch Sexarbeiter und habe angefangen als Hausmeister hier.
Sebastian Das Gemeine ist, ich habe geguckt, ob du irgend so einen Zettel an dir trägst, gibt es nicht, aber du hast dafür gesorgt, dass der Wein in Strömen fließt. Danke.
Der Quereinsteiger Ja, ich bin stets bemüht und hoffe, dass es schmeckt.
Sebastian Ich muss dem Publikum so ein bisschen erklären, was die sehen. Also was sehen die, wenn die dich sehen?
Der Quereinsteiger Ich denke mal einen großen, gut aussehenden, stabil gebauten Mann, der sehr behaart ist und vielleicht auch gut bestückt.
Sebastian Und eine Fliege trägt.
Der Quereinsteiger Genau, und eine Fliege mit Glöckchen sogar.
Sebastian Wie ist das passiert, dass du hier die Getränkeausgabe machen musst?
Der Quereinsteiger Zufällig der Kolja, der hat mich heute Morgen angeschrieben. Eigentlich habe ich mir viele Gedanken über einen schönen Anzug erst gemacht, was ich heute machen soll. Dann meinte er, ich könnte im Service heute arbeiten und dürfte da sogar dabei nackt sein. Und dann dachte ich, bei dem schönen Wetter, was wir ja haben, nehme ich das Angebot doch gerne an und im Getränkeservice arbeiten, hat mir schon immer Spaß gemacht. Weil die Leute, die kommen ja immer zu einem, die haben immer gute Laune und so lernt man auch immer alle kennen.
Sebastian Seit wann bist du wieder dabei?
Der Quereinsteiger Ich bin seit ungefähr einem Jahr dabei, aber angefangen habe ich ja wirklich als Hausmeister, ich habe die Fenster abgeklebt, Spiegel in die Decke gebracht und Sexarbeiter bin ich seit März. Mitte März hatte ich zwei Sessions und macht mir beides Spaß. Also das Team, wir die Arbeit und immer wieder diese neuen Erfahrungen hier zu sammeln auch. Zu gucken einfach, was immer wird.
Sebastian Okay, und jetzt gerade, es ist jetzt halb zwei, ist noch okay oder bist du völlig fertig?
Der Quereinsteiger Bei mir ist es okay. Also es ist Wochenende, ich bin gespannt, was noch so passiert und was noch kommt. Und das ist ja auch meine erste große Veranstaltung hier und es war ja auch schon ein kleiner Akt, das alles vorzubereiten. Man hat sich sehr, sehr viele Gedanken gemacht, also da haut ab an Laura, dass sie das ja so einen schönen Plan ausgearbeitet hat, was es jetzt auch am Ende alles so gut funktioniert und es ist einfach schön, der Plan da hat geklappt, die Gäste sind zufrieden und wenn die Gäste zufrieden sind, bin ich auch schon sehr zufrieden.
Sebastian Moment mal, du hast dir Fenster geputzt und jetzt bist du Sexarbeiter. Wie genau geht das?
Der Quereinsteiger Es war wirklich durch Zufall, weil der Kolja, der hat mal Aushilfe gebraucht bei einer Session, weil es um Verkehr mit einer Dame ging. Da hat er mich gefragt und ich wollte einfach mal diese Erfahrung machen und. Für Geld bezahlt zu werden als Mann, glaube ich, diese Möglichkeit, die wird einem nicht oft geboten. Und dann habe ich einfach zugesagt, dann auch sofort am nächsten Tag meinen Schein geholt und war überall, dass ich auch eingetragen bin, dass ich meinen Steuerschein und alles machen kann, meine Steuernummer beantragt, und hatte dann auch meine Session und auch nur positives Feedback bekommen von den Kundinnen.
Sebastian Warst du vorher schon irgendwie kinky-mäßig aktiv oder war das was ganz Neues?
Der Quereinsteiger Das war was ganz Neues, ja, also ich habe Kolja als Privatperson kennengelernt und irgendwann so, dass er eigentlich so bekannt ist in der Szene, wusste ich gar nicht. Und dann komme ich hier ins Studio ein, das war für mich am Anfang eine sehr große Reizüberflutung, weil ich gar nichts mit dem Thema zu tun habe. Und eigentlich, also ich höre es mir gerne an, ich sehe es mir gerne an, aber für mich persönlich ist es nichts.
Sebastian Ja, aber trotzdem machst du es jetzt.
Der Quereinsteiger Ja, ich mache aber lediglich Geschlechtsverkehr mit Frauen.
Sebastian Moment. Übrigens, das ist das Podcastsubbie, meine Frau und mein Untergang. Und ihr stellt die bösen Fragen.
Podcastsubbie Jetzt sagt man ja immer, Männer unter Druck funktionieren eventuell dann doch ein bisschen schlechter. Also das muss ja eine Extremsituation für dich sein, wenn da auf einmal Ansprüche gestellt werden. Und wie war das so das erste Mal?
Der Quereinsteiger Also beim ersten Mal muss ich wirklich sagen, das war für mich eine komplett neue Situation, weil da war die Frau da, Kolja war dabei, der Ehemann der Frau war dabei und ich sollte sie dann halt sexuell beglücken. Ich war dann quasi, na wie sagt man, das Pferd, was sie besteigen sollte, so quasi, der Zuchthengst.
Sebastian Das hört sich nach Arbeit an.
Der Quereinsteiger Ja, also für mich war auch mehr so ein Vordergrund, ich werde jetzt dafür bezahlt. Für mich ist jetzt eine Dienstleistung, dass die Kunden zufrieden ist.
Sebastian Noch mehr Druck also.
Der Quereinsteiger Ja, ich habe auch aber ein kleines Potenzmittel genommen, davon ein Viertelchen von einer kleinen Blauen mit der V drauf. Aber es hat alles gut geklappt, das Pärchen, das war auch super lieb. Ich wusste auch am Anfang nicht, wie gehe ich jetzt da rein, sage ich jetzt gar nichts, sage ich jetzt einfach, hey, ich bin jetzt da. Bin einfach rein und ich habe dann Hallo gesagt und der Ehemann dann ganz locker, hey. Und dann hat Kolja auch einfach ein bisschen geleitet und mich auch geführt. Dann ging es bei mir auch irgendwann mit der Stimmung los. Dann hatte ich einen Steifen, habe mir einen Kondom übergezogen, habe sie dann richtig schön befriedigt. Die Frau hat mich danach noch tausendmal bei mir da lang. Ich war duschen, ich hatte dann das Geld in der Hand und war dann eigentlich auch ganz zufrieden. Und dann kam ja das positive Feedback dann im Nachhinein, was ich dann so gehört habe. Dass sie nochmal das bei mich erkundig haben und dass ich dann auch nochmal gleich für die nächste Woche befinde, andere Dame. Das die Interesse gezeigt hat. Mit der war es sogar noch schöner. Da war dann der Kolja dabei und die Dame und ich und durfte sie dann quasi, ich war dann quasi der Pimmel, der Steilgab. Von ihr, sollte meinen Mund halten und sie mehr oder weniger machen lassen. Aber dann hat er mich später von den Festival befreit und dann durfte ich ein bisschen dominanter sein. Hat mir schon sehr gefallen dann.
Sebastian Hast du dich da so reingefunden? Hast du so Geschmack dran gefunden oder sagst du Es ist halt ein Job.
Der Quereinsteiger Ich hab Geschmack dran gefunden, aber für mich ist es auch ein Job. Also wenn ich wieder gebucht werden sollte, ist für mich eigentlich persönlich wichtiger, dass die Kundin eine schöne Zeit hat und dass ihre Wünsche erfüllt werden will. Das stehen meine Wünsche nicht an erster Stelle.
Sebastian Da stellt sich mir die Frage, okay, ist eher der Dienstleistungscharakter oder, ist das auch so ein privates Ding, wo du sagst, ja, so ein bisschen dominant, da stehst du drauf?
Der Quereinsteiger Ich würde sagen beides. Bei der ersten, da war das mehr die Dienstleistung, bei der zweiten, da habe ich mich auch schon persönlich sehr, sehr gefreut, dass die so Jungen so attraktiv waren. Und da ging das Biologische auch ein bisschen schneller vonstatten. Da musste man nicht so viel nachhelfen.
Sebastian Privat, wie bist du da so drauf?
Der Quereinsteiger Privat würde ich eher sagen, dass ich dann auch dominant bin, aber eher im normalen Bereich. Von Vorspiel, Geschlechtsverkehr, aber jetzt nichts in Richtung Auspeitschen oder ein Essspielchen, Kaviar fesseln. Da bin ich weg, aber ich gebe gern den Ton an und nehme die Frau, wie ich sie will.
Sebastian Das ist ja schon dominant. Das ist ja das Schöne am Kink. Man kann alles machen, man muss aber nicht alles machen. Wenn dir das Spaß macht, okay. Jetzt hast du heute Abend, wann hast du hier angefangen?
Der Quereinsteiger Ich bin seit 13 Uhr Samstag hier.
Sebastian Oh mein Gott, das heißt seit, oh, weil wir sagen das gar nicht, sonst Arbeitszeit überschritten.
Der Quereinsteiger Ja, aber ich mache das ja gerne. Das ist ja auch. Das ist ja quasi Nebenberuf. Da kann man ein bisschen Überstunden auch mal sammeln. Da reicht ja eine Tag im Monat dann, wenn man dann den voll hat.
Sebastian So, ich mag das auch mal erwähnen, weil jetzt tausendmal der Podcast vom Atrium drankam. Das hier ist die Kunst der Unvernunft und hört diese Folgen, kommentiert sie bitte und du machst das toll. Ich habe dich den ganzen Abend immer mal wieder rüber geschaut, weil du stehst hier zwar komplett nackig, aber du bist fleißig und du hast einen warmen Raum bekommen hier draußen, wo wir stehen am Fenster. Es wird langsam kühl und so langsam müssen wir uns da nicht aufregeln. Was bitte?
Podcastsubbie Mimimi.
Sebastian Oh, mein Untergang, ja.
Der Quereinsteiger Ja, aber wir haben ja auch den Raum, wir haben ja fünf Kühlschränke haben wir ja gemietet und die strahlen ja auch ein bisschen Hitze aus. Also ich bin froh, dass ich heute nackt hier sein durfte, wenn ich so andere Leute mir angeguckt habe, die mit ihren kompletter Ledermontur gekommen sind, wo sie dann immer mal den Handschuh ausgezogen haben, dass sie mal das Wasser rauslassen können. Da bin ich sehr, sehr dankbar, dass ich hier einfach nackig stehen kann und dass es mir gut geht, dass ich temperatiert bin. Und ich glaube, ich werde aber jetzt demnächst auch mal rausgehen, mich mal ein bisschen abkühlen.
Sebastian Ja, bitte. Also hab auch ein bisschen Freitag, feier ein bisschen mit. Dein Kollege hier, der steht hier allerdings im Latex im selben Raum wie du. Ganz kurz, ist es okay noch oder läuft es schon?
André Na, jetzt geht es wieder. Also vorhin war es schlimmer. Und da waren die ersten Minuten schon beim Anziehen relativ heiß. Aber jetzt, wo es kühler wird, ist es doch angenehmer. Jetzt geht es, die Bar ist auch langsam leer und die Barkeeper trinken jetzt selber auch mal einen Schluck.
Sebastian Möchtest du einen Namen haben im Podcast oder lieber ohne?
André Ich bin André.
Sebastian Hallo André. Eigentlich habe ich das letzte Abschlusswort mit Kolja schon aufgenommen. Du wirst das jetzt quasi beerben. Haha. André, hast du vielleicht noch was, wo du sagst, okay, wie hast du den Abend erlebt? Was möchtest du noch sagen? Mit der Abschluss dieser Podcast-Folge gehört dir.
André Oh, das ist aber eine Ehre. Nee, also beschweren tue ich mich auf keinen Fall. Meine erste richtige Party. Also ich war echt sehr aufgeregt heute Morgen und war echt eine große Überwindung. Aber echt, ich bin froh, dass ich das gemacht habe, hierhergekommen bin und ja auch Seit 16 Uhr bin ich hier mit aufgebaut und jetzt haben wir es schon kurz vor zwei. Eigentlich nie meine Zeit, aber macht echt Spaß.
Sebastian Ich gebe ja zu, irgendwo habe ich gelesen, dass morgen die große Aufräumparty ist. Wir haben geplant, im Auto im Stau zu stehen und das zu schwänzen. Müsst ihr das dann alles machen?
André Höchstwahrscheinlich. Ich habe ja geholfen beim Umbau. Ich weiß, ich habe ja die paar Sachen auseinander gebaut. Und es ist ja immer vom Vorteil, wenn der, der sie auch abgebaut hat, wieder aufbaut. Ja, ich denke, wollen wir noch mit anpacken, jetzt ein bisschen ausschlafen. Und dann, wenn wir hier alle mit anpacken, ist das relativ schnell geklärt und dann finden wir ja vielleicht noch einen Grill oder so und machen den Sonntag, nicht Sonntag ist dann, genau, den Sonntag. Fällig haben wir auch noch Glück und uns noch ein bisschen Spaß begegnet, bevor wir aufräumen müssen.
Sebastian Jetzt möchte ich auch noch wissen, wie André hierher gekommen ist. Das ähnelt sich jetzt langsam so ein bisschen. Wir werden also die Handwerker und Aushilfen quasi gegrabt, ja? So in die Richtung.
André Nein, also privat bin ich ja auch im BDSM unterwegs und seit vielen, vielen Jahren und hatte zufällig das Atrium online mal gefunden gehabt. Und irgendein Tag aus Langeweile einfach nochmal auf die Seite und dann stand da zufällig eine Anzeige Handwerker gesucht. Und dann dachte ich mir, Mensch, ist ja irgendwie geil. Hobby und Leidenschaft in eins. Hab Kolja angeschrieben, ja, und seitdem kommt er mit einem Projekt zum anderen, und das war's.
Sebastian Das muss ich jetzt wissen, was war denn kaputt, dass du gerufen wurdest?
André Ich glaub, wir haben damals mit dem Aufenthaltsraum angefangen, und ja, so geht's dann weiter mit Beleuchtung, oder hier geht was kaputt, dort geht was kaputt, die Leinwände jetzt für die Feier aufgebaut, angefertigt, und er hat ganz, ganz viel. Sein Endes ist sehr, sehr lang.
Sebastian Vor allem, ihr habt hier echt durchgehalten. Ich habe immer wieder den ganzen Abend zu euch rüber geschaut und dachte mir, okay, die beiden stehen echt wenig im Rampenlicht, aber die leisten ohne Ende. Echt krass, voll gut. Und auch das gehört einfach zu einer geilen Party dazu. Vielen, vielen Dank.
André Ja, wir bedanken uns auch für die lieben Worte. So was hört man leider viel zu selten.
Sebastian Ach, ich höre immer nur, dass Kolja alle Leute lobt und wertschätzt. Ist das etwa hier in der Getränkeküche nicht so?
André Er hat den Weg noch nicht so oft zu uns gefunden, leider.
Sebastian Okay.
André Nein, Kolja, aber schon hier und der ist total zufrieden, hat riesen Spaß hier und also voll gelungener. So nicht senden, das wissen wir ja beide.
Sebastian Ja, man kann ja auch nicht überall sein. Ich kenne das selber als Gastgeber. Irgendwie hat man immer das Gefühl, man ist nirgendwo gleichzeitig. Nein, toll gemacht, schön. Vielen Dank für eure Zeit und genießt das. Und ich werde morgen im Stall ein schlechtes Gewissen haben, dass wir nicht beim Aufräumen helfen. Aber vielen, vielen Dank und viel Erfolg und Spaß auch einfach hier.
André Dankeschön.
Sebastian Das Gleiche geben wir zurück. Außer das mit dem Aufräumen.
André Nein, ihr wart die Gäste. Schön, dass ihr da wart und macht mit eurem Podcast so weiter, wie ihr seid.
Sebastian Vielen, vielen Dank. Mautz?
André Mautz.
Sebastian Mautz ist das perfekte Abschlusswort. Tschüss. Das war es jetzt aber wirklich für mich und das Podcastsubbie wirklich eine Herausforderung zwischen, wir feiern einfach und wir wollen irgendwie was aufnehmen und dann sind die Leute nett und in guter Stimmung und alle haben was Positives. Es war ein schöner Abend, definitiv. Und wenn ihr das jetzt tatsächlich hört, dann ist das durch die großen Kontrollinstanzen durchgegangen. Es kann sein, dass diese Folge nur in Auszügen auf allen Plattformen ist, aber wir finden Mittel und Wege. Und jetzt das, was versprochen war, wir haben ja noch diese Autofahrt-Geschichte. Liebes Publikum, es ist Samstag, der 18. Juli und neben mir sitzt das Podcastsubbie. Hallo.
Podcastsubbie Hallo.
Sebastian Und wir sind gerade auf der A24 in einem Stau und bilden eine schöne Rettungsgasse mit den anderen Leuten hier. Denn wir sind auf dem Weg von Hamburg nach Berlin.
Podcastsubbie Juhu!
Sebastian Hui! Und kaum sind wir aus Hamburg raus, kommt auch die Sonne wieder.
Podcastsubbie Ja, 24,5 Grad. 5 Grad mehr als in Hamburg.
Sebastian Okay, ich erzähle kurz was und warum wir hier langfahren überhaupt. Denn wir wurden eingeladen nach Berlin zum Dominus. Mit dem gab es ja schon eine Folge. Und der feiert seinen 50. und zwei Jahre Atrium. Das ist ein Studio in Berlin. Und da sollen wir mal vorbeikommen. Und ich werde ein Mikrofon mitnehmen.
Podcastsubbie Huhu!
Sebastian Da grinst sie. Ganz unerwartet.
Podcastsubbie Du nimmst dein Mikrofon mit.
Sebastian Ja, ich habe meinen Notaufnahmesit dabei. Ja, was haben wir gemacht? Wir sind gestern von Hannover nach Hamburg gefahren. Wir haben ja nur drei Stunden gebraucht in Form von ein bisschen Messeplanung und Verbandschaft besuchen und...
Podcastsubbie Oh, ja, wir waren auf dem Stammtisch.
Sebastian Ja, genau. Wir waren beim Hamburg-Nord-Stammtisch. Der wird ja von Chris und Bea gemacht. Auch die kennt ihr schon aus dem Podcast. Das war schön. Also Grüße für die Gastfreundschaft. Und dann sind wir heute Morgen nochmal 7000 Schritte durch den Park gejagt worden, um ein bisschen alles zu sehen.
Podcastsubbie Jetzt will ich ein neues Fahrrad, verdammt.
Sebastian Ja, und jetzt sind wir eben hier auf der Autobahn. Wir werden um 16.20 Uhr ankommen. Das wird ein bisschen knapp. Aber was haben wir noch vor, bevor wir dann heute Abend um 8 da sein müssen? Wir werden essen gehen.
Podcastsubbie Ja.
Sebastian Und dann werden wir uns noch ein bisschen aufhübschen müssen.
Podcastsubbie Müssen wir, ja.
Sebastian Abendkartob ist gefordert oder Fetisch oder irgendetwas.
Podcastsubbie Wir haben den ganzen Koffer dabei. Und Schuhe.
Sebastian Und Schuhe. Wollen wir die Schuh-Story erzählen?
Podcastsubbie Ja, ja.
Sebastian Ja. Das Publikum hat dafür gesorgt, dass ich dem Podcastsubbie neue Schuhe bestellen konnte. Die sind auch gestern gekommen. Wir sind extra erst losgefahren, als die Post da war. Sehen geil aus.
Podcastsubbie Aber irgendwie sind meine Füße kleiner, als sie sein sollten. Und jetzt brauche ich die Schuhe eine Nummer kleiner.
Sebastian Wir haben einen Grashüpfer auf der Scheibe. Das ist lustig.
Podcastsubbie Guck mal da. Ein Grashüpfer.
Sebastian Der krabbelt ja in die Scheibe. Im Stau geht es. Werde von Grashüpfern verfolgt. Ja, gestern hat dich einer erschreckt. Zu Hause so ein Riesenteil. Genau, also Schuhe sind gescheitert. Außerdem war Hamburg noch auf dem Zettel, weil wir eventuell dem Podcastsubbie zum ersten Catsuit hätten abholen wollen können. Aber die nehmen das mit den zwölf Wochen Lieferzeit offenbar ernst. Also hatten wir da auch keinen Erfolg.
Podcastsubbie Naja.
Sebastian Ja, ja. Also warum machen wir das? Warum könnte das für euch interessant sein? Dort sind auf jeden Fall der Dominus. Okay, dann wird Megan Bound da sein. Die kennt ihr von der BoFeWo. Nova, mit der ist ja auch schon eine Folge aufgenommen worden. Dan Apus Monozoros soll wohl auch angeblich da sein, Madame Charlotte auch. Also da sammeln sich einfach Leute, die dieser Podcast ein bisschen kennt und den darf ich heute einfach mal zwischendurch, auch wenn ich Gast bin, wenn wir Gäste sind, einfach mal ein Mikrofon ins Gesicht halten und sagen, erzähl mal was. Mal gucken, ob die Leute was zu erzählen haben. Du kannst was bestimmt auch freundlichen. Ja, erzähl doch mal was.
Podcastsubbie Hui.
Sebastian Mal gucken, mal sehen, ob wir das dann gleich machen, wenn wir da sind oder ob wir abwarten, bis die Leute das ein oder andere getrunken haben. Ja, und Annabel heißt sie, glaube ich. Die macht vom Atrium wohl auch einen Podcast. Ich hätte noch reinhören sollen, verdammt. Die hat sogar angeboten, wenn sie dann den Begrüßungssekt ausgegeben hat, dass sie uns auch mal rumführt. Und in so einem Studio war ich halt auch noch nicht. Und das könnte zumindest spannend sein. Und wir nehmen euch einfach mal so ein bisschen mit und gucken mal, was dabei rauskommt. Und das war's gewesen. Ich hab zwar noch so den einen oder anderen kurzen Ausschnitt, aber so ganz ohne Zusammenhang, ja, sorry, ist nicht lohnenswert, das hier noch einzuspielen. Wir hatten eine schöne Zeit und ja, vielleicht noch zur Transparenz, wir wurden nicht für dieses Event und für diese Folge bezahlt, das haben wir tatsächlich aus der Podcastkasse alles finanziert, aber mein Wunsch war ja wirklich ganz dringend, ich möchte mal eine Folge aufzeichnen von einer Party. Und eine Party war es definitiv, vielleicht nicht die gewöhnliche BDSM-Veranstaltung, aber einfach mal ein Highlight und vielen Dank an Kolja oder den Dominus, dass wir da mal vorbei und reinschauen konnten. Wenn ihr solche Folgen toll findet und sagt, davon brauchen wir mehr oder ihr sagt, das geht gar nicht, also ich will doch einfach nur meine netten 1 zu 1 Gespräche in diesem BDSM-Podcast, lasst gerne Feedback da, kunstderunvernunft.de, unter der Folge gibt es die Shownotes und dann auch den Kommentarbereich. Das sehe ich, das sehen auch alle, die mitgemacht haben. Die werde ich alle mit Gästekonten ausstatten. Und ja, also lasst da was da und habt einfach eine schöne Zeit. Und vielen, vielen Dank an das Publikum und die ganzen UnterstützerInnen, die auch so einen Spaß wie heute einfach mal möglich machen. Danke euch, habt eine schöne Zeit. Tschüss.