Unvernunft Live 151 - Die Lust an der Angst

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Sebastian Hallo und guten Abend zur Unvernunft live am Donnerstagabend. Mein Name ist Sebastian Stix und das hier ist Live-Sendung Nummer 151 und wenn das so weitergeht, dann wird es bald passieren, dass man ein Jahr lang jeden Tag eine Folge Unvernunft hören kann, wenn man neu dazu kommt. Wahnsinn, wahrscheinlich kann man jetzt schon anfangen und dann kriegen wir das bis dahin hin. Ja, ich begrüße ganz herzlich die Menschen im Chat. Es sind einige heute. Ich hatte schon Bedenken. Ich begrüße die Menschen im Livestream. Auch das sind einige. Hallo. Die Menschen, die später zuhören. Ab Montag gibt es das ganze Jahr hier im Podcast-Feed. Links neben mir sitzt das Podcast-Subi, die Heldin der Arbeit. Die hat momentan ganz lange, lange Arbeitstage. Und hat sich dann heute trotzdem aufgerafft. Schön, dass du da bist. Und am anderen Ende der Start mit seinem neuen technischen Spielzeug, der Tonmeister. Der wacht hier ein bisschen über den Ton. Und bevor ich gleich erkläre, wie das hier alles funktioniert und feststelle, dass ich mal wieder vergessen habe, die Telefonnummer hier auf meine Shownotes zu schreiben. Ich schreibe es mir noch einmal hin, damit ich sie noch wirklich fehlerfrei vorlesen kann. So, da habe ich sie. Ja, bevor ich erkläre, wie alles los, wie alles funktioniert und so weiter und so fort. Also fühlt euch herzlich willkommen. Es gab mal wieder eine neue Folge am Montag, die mit Svenja. Und ich erkläre erstmal für alle, wie das hier funktioniert. Denn die Unvernunft live funktioniert nicht und zwar wirklich nicht ohne euch, ohne euer Engagement. Es gibt hier alle zwei Wochen ein Thema, das stelle ich hier auch gleich vor und dann brauche ich euch am Telefon. Das heißt, ich möchte mit euch über das Thema sprechen, darüber diskutieren, lege ich falsch, lege ich richtig, wie seht ihr das Ganze, aus welcher Perspektive seht ihr das, ist das Thema völlig überschätzt oder nicht. Eure Meinung, euer Wort hat hier einfach Gewicht. Und wie gesagt, ohne euch funktioniert es nicht. Das heißt, ihr könnt, nachdem ich das Thema vorgestellt habe, ihr einfach anrufen. Die Telefonnummer sage ich an, das Podcast-Summi wird sie auch in den Chat reinwerfen. Und dann sprechen wir einfach, wenn ihr durchkommt. Und dann passt das. Es wird wie immer am Anfang ein bisschen schwieriger sein und danach geht es dann richtig los, ist ja immer so, denn vielen ist ja 20.30 Uhr ein bisschen zu früh, aber 22 Uhr sind dann auch wieder spät, also wir haben nur so einen Sweetspot, 21 bis 22 Uhr, das scheint so die perfekte Zeit zu sein für Live-Podcasts. Also naja, dann müssen wir eben ein bisschen drumherum dehnen. Gut, ich stelle mal das Thema vor und zwar die Lust an der Angst. Das ist so eine Sache, ja so ein Urgefühl und Angst warnt uns vor Gefahr, die soll uns am Leben halten. Und ja manchmal suchen wir dann doch diesen Kick ganz bewusst ist so ein Nervenkitzel in der Achterbahn oder bei mir persönlich ist es die Höhe ich habe mit Höhenangst ein bisschen ja das heißt zu kämpfen aber sie ist halt da und ich lasse mich von ihr nicht ärgern aber dann ist da auch dieser Adrenalinrausch diese erhöhte Warnung man kriegt alles mit das Kribbeln in der Brust und. Angst ist einfach total intensiv. Und im BDSM, da wollen wir genau sowas ja nutzen, vielleicht auch einfach als Lustquelle. Die Unsicherheit, die Kontrolle abzugeben oder sie über jemanden zu haben. Das Spiel mit Macht, Ohnmacht, es verstärkt Empfindung, schärft Sinne, lässt das Herz schneller schlagen. Für die einen ist es der Reiz, sich einer Situation auszusetzen, in der sie ja vertrauen müssen und sich hingeben müssen. Und für die anderen ist es eben der Kick zu lenken, zu steuern und eben mit dieser Angst zu spielen und die wunden Punkte zu finden und auszunutzen, damit das Gegenüber so richtig schön in diesen Rausch reinkommt. Und das Tolle ist eben, dass danach, man fällt ja nicht ins Bodenlose, sondern man wird gehalten, da ist dann diese Erleichterung, dieses Glück, vielleicht sogar Euphorie, wie so nach einem Sturz, bei dem aber nichts passiert, das Gefühl, sich der Angst gestellt zu haben, durch sie durchgegangen zu sein. Und ja, einfach wenn alles wieder schön und gut ist. Ich finde, das sind ganz, ganz starke Emotionen und heute ist eben genau so eine Emotionsfolge. Wie empfindet ihr das? Sagt ihr lieber, ah nee, lieber nicht, dem gehe ich aus dem Weg oder voll drauf und vielleicht gewöhnt man sich auch an Sachen und kann auch Ängste überwinden. Aus so vielen Möglichkeiten, also ihr merkt, da ist sehr viel, über das wir hier diskutieren, wollen, sollen und müssen und das würde ich heute gerne mit euch tun. Das Ganze ist hier so anonym wie ihr mögt. Das heißt, wenn ihr mich hier anrufen möchtet, dann könnt ihr, klar, ihr könnt einen Nicknamen sagen. Ihr könnt aber auch, selbst wenn ihr schon mal dabei wart, ihr könnt völlig anonym sein. Ihr könnt sogar gar keinen Namen sagen. Das ist völlig in Ordnung. Und wir sprechen einfach. Und heute möchte ich mit allen Menschen sprechen, die ja Angst im BDSM etwas abgewinnen können. Also egal, ob auf Subseite, dass ihr sagt, ich brauche das und fordere das regelrecht ein. Oder als Top, dass man eben doch diesen Kick empfindet, dass da jemand für einen durch dieses... Durch das Tal der Tränen durchgeht oder sich der Angst stellt, weil die Person vertraut. Das ist ja auch ein wunderschönes Gefühl, wenn man selbst für würdig erachtet wird und einem vertraut wird. Fängt ja schon bei einer Augenbinde an. Ist es jetzt Angst oder ist es ein Gruseln? Da muss man vielleicht auch ein bisschen gucken, ab wann ist es denn Angst und bis wohin ist es nur so ein Unwohlsein. Also über das alles mag ich heute mit euch sprechen. Und ich sage euch mal die Telefonnummer und das Podcast, so wie wird sie euch auch in den Chat reinwerfen. Es ist die 05101 911 8952 und unter der Nummer können wir jetzt sprechen. Also traut euch, meldet euch gerne und dann sprechen wir über Angst. Oder nein, nicht über Angst, wir wollen das mal ordentlich sagen, über die Lust an der Angst. Denn irgendwie ist es ja im BDSM auch so, wir wollen ja schon irgendeinen Gewinn bei der ganzen Sache haben. Ja, und bis es hier klingelt, diesen Satz habe ich auch schon tausendmal gesagt, mag ich euch mal eine kleine Vorschau geben, denn ich habe einen Rohschnitt für eine Folge gemacht. Sie geht jetzt tatsächlich fast vier Stunden mit einer Person, 86 Jahre und die hat schon 1960 angefangen, Erfahrungen zu haben, die man mit BDSM heutzutage gleichsetzen kann. Die wird in einer Woche erscheinen, da freue ich mich richtig drauf. Aber ich erzähle später mehr, denn jetzt klingelt es tatsächlich. Hallo Sebastian hier, mit wem spreche ich?
AnruferIn Moin, hier ist Spiek.
Sebastian Hallo Spiek, schön, dass du anrufst. Ja, wir sprechen über Angst. Was möchtest du erzählen?
AnruferIn Ich mag es sehr, wenn Menschen vor mir Angst haben, vor allen Dingen mit dem, was du beschrieben hast, dass Menschen, die einem vertrauen, Angst vor jemandem haben. Das finde ich genial.
Sebastian Okay, also was, ich habe es gerade im Chat schon gelesen, vielleicht sollten wir erstmal definieren, was ist denn Angst für dich? Also wann meinst du, das ist Angst und nicht mehr nur Unwohlsein?
AnruferIn Angst ist eine körperliche Reaktion auf Gefahr.
Sebastian Okay, und wie wirst du gefährlich?
AnruferIn Ich bin relativ groß. Ich halte mich für eine Person, die, wenn sie es darauf anlegt, durchaus körperlich Eindruck machen kann. Und das ist auch meine liebste Variante, wenn Menschen davor Angst haben, weil bei deiner klassischen Frage von Materialschlacht oder Minimalismus, bin ich ganz klar Team Minimalismus. Und das hat so was rohes, animalisches. Deshalb auch meine Definition, dass es was sehr Körperliches ist. Also auch die Reaktion, Angst zu verspüren, kommt irgendwo so ganz tief aus dem Bauch und breitet sich so warm überall aus, weil der Körper irgendwie mit dem Blutdruck hochgeht, weil er auf was reagieren muss, was gerade passiert.
Sebastian Wie verursachst du das? Musst du dafür irgendwas tun? Hast du einen speziellen Blick? Oder reicht es, wenn du irgendwie in den Raum kommst? Ich kann mir das noch nicht ganz vorstellen.
AnruferIn Mir wurde mal gesagt, dass ich, wenn ich so ein bisschen in Dome Space bin, mein Blick muss, was Schlangenhaftes hat. Das fand ich irgendwie schön. Ich mag Nice Play sehr, sehr gerne. Als Mittel dazu, weil vor Messern hat man meistens Angst.
Sebastian Ja, also mindestens Respekt, aber wenn du dann noch so einen komischen Blick hast, der sagt, mal sehen, ob ich mich unter Kontrolle habe, dann ja. Okay, dann auch mit der Stimme, die ist ja recht tief, das kann ich mir schon vorstellen, dass das dann Eindruck macht. Wie weit ist das denn abgesprochen vorher. Ich meine, das muss ja auch auf dem Gegenüber, also dein Gegenüber muss ja irgendwie auch sicher sein, ja, ich werde zwar Angst haben, aber es wird schon alles gut oder gehört das bei Angst dazu, dass, man sich nicht so sicher ist, dass das alles gut wird.
AnruferIn Also ein gewisses Gefühl der Unsicherheit sollte meiner Meinung nach daherkommen, dass man sich bewusst darauf einlässt und Unsicherheit sich selbst zulässt zu fühlen. Und es ist bei sowas Kommunikation extrem wichtig, weil also gerade wenn man Nicetail macht und das dann vielleicht auch mit einem scharfen Messer macht, muss man auch wissen, wie die Person dann auch körperlich reagiert, weil wenn Menschen zu ruckartigen Verwägungen neigen, kann man das nicht machen. Das funktioniert nicht, die werden sich verletzen. Das stimmt.
Sebastian Ich habe das mal beim Zahnarzt gehabt, da hatte ich dann die Spritze in der Wange von außen stecken. Der hat sich erschreckt und ich mich auch. Ging zum Glück nicht ins Auge, aber ja, also verstehe ich, das geht gar nicht. Das heißt, du musst dir aber auch sicher sein, dass du die Situation wirklich kontrollierst.
AnruferIn Ja, absolut. Absolut. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass bei allem nicht nur Top die Verantwortung trägt, sondern dass immer beide Seiten sich bewusst dafür entscheiden müssen, das Risiko und die Verantwortung für ihr Handeln einzugehen. Und das muss man vorher schaffen, diese gemeinsame Ebene, auf der man dann steht und zusammenspielt.
Sebastian Ja, jetzt heißt das Thema ja die Lust an der Angst. Und das ist ja dein, also vielleicht fangen wir erstmal mit dir an. Was ist so dein Ding dabei? Weil, also löst das in dir Lust aus? Oder ist das, du bist viel zu abgelenkt damit, die Situation zu kontrollieren und deinen Job zu tun?
AnruferIn Nee, es ist schon große körperliche Lust, die dadurch ausgelöst wird. weil dieser, Einerseits der Machtrausch, dass man das mit der Person macht, dass man das mit ihr anstellt. Andererseits auch, ich bin ja die Person, die von sich behauptet, dass Schmerz und Dominanz perfekt zueinander passen, weil das Adrenalin von Schmerz den Dom Space, den man im Kopf hat, verstärkt. Zumindest geht es mir so. Und das funktioniert auch mit dem Adrenalin, was Angst auslöst, beziehungsweise was so eine Situation, die in der Angst da ist, in der sie vorhanden ist, dass diese Adrenalin-Freisetzung, die dadurch entsteht, dann stärkt das bei mir auch.
Sebastian Also ich kenne jetzt diesen Eindruck dieses, da werden die Augen plötzlich groß, da wird mal anders geatmet.
AnruferIn Ja, das Reh in den Scheinwerfern auf der Landstraße.
Sebastian Genau, und dann wird auch die Haut plötzlich ganz heiß und im Zweifel ist da auch wirklich mal plötzlich auf einem ganzen Körper so ein kalter Schweißfilm. Und also da als hätte man einen anderen Menschen plötzlich vor sich. Also das ist so wirklich, also wenn man so, man kann diese einzelnen Reaktionen, man kann sie wirklich wahrnehmen, eine nach der anderen.
AnruferIn Ja, gerade wenn man einen sehr Tunnelblick hat auf sein Gegenüber, dann sieht man die kleinsten Bewegungen, das kleinste Zittern und ja, es ist sehr schön.
Sebastian Ja, so jetzt kommen wir nochmal zur Lust von deinem Gegenüber. Das klingt jetzt nicht so, als wenn dein Gegenüber währenddessen sehr viel Spaß hat.
AnruferIn Alle Personen, mit denen ich das gemacht habe, schon. Ich bin auch der Meinung, das ist, glaube ich, gar nicht so unverbreitet, dass man Angst und Erregung häufig zusammen verspürt.
Sebastian Genau, also ist das eher gleichzeitig oder eher danach dieses, jetzt ist es geschafft und überstanden, wenn sich das dann wieder löst, wenn es entspannt wird?
AnruferIn Gleichzeitig. Danach ist es dann eher so ineinander versinken und kuscheln und ja, die Angst ist weg und nur noch das Vertrauen bleibt, was dadurch dann, dadurch, dass der Kontrast da ist, nochmal viel mehr auffällt.
Sebastian Ja, also wirklich auch währenddessen, das ist ja, vielleicht frage ich mal nach dem Zeitraum, wie lange kann man das aufrechterhalten, diese Anspannung, weil irgendwann lässt man ja los, wobei auch das ja wieder schön sein kann, wenn dann wirklich dieses sich fügen einfach kommt und dann sinkt, dann ist diese Bereitschaft zur Gegenwärte, Bereitschaft zur Flucht, irgendwann geht die ja auch weg, schon mal erlebt?
AnruferIn Ja, das war ein intensives Erlebnis, weil das ja zwei komplett unterschiedliche Zustände sind. Und das dann an einem Menschen zu spüren, wirklich direkt körperlich, war stark, war gut. Möchte ich auf jeden Fall öfter erleben. Was Zeit angeht, also ich glaube, ich habe das bis jetzt, also ich habe so schon ein schlechtes Zeitgefühl, aber ich würde sagen, dass dieser reine wirkliche Rausch von Angst und Macht die Angst dann bei mir auslöst, dieses, wirklich Headspace, der nur daraus besteht, keine Ahnung, 10 Minuten, Viertelstunde.
Sebastian Ja gut, nicht so subjektiv wie Zeit.
AnruferIn Irgendwann ist der Hormoncocktail einfach leer. Irgendwann geht es nicht mehr.
Sebastian Ja, ich glaube, wo du es eben auch schon erwähnt hast, danach ist dann dieses Kuscheln und dieses Vertrauen. Ich glaube, auch das wirkt durch den Zustand vorher, wirkt das nochmal ganz anders auf einen. Dadurch, dass man vorher diesen Ausnahmezustand hatte, wirkt diese Entspannung danach nochmal viel besser.
AnruferIn Auf jeden Fall.
Sebastian Es haben offenbar mehrere Menschen Höhenangst im Chat, sehe ich gerade und Izzy beschreibt es eher als Panik. Ist Panik etwas, was du vermeiden willst oder wo du sagst, da kann man schon mal ein bisschen mit was machen?
AnruferIn Das versuche ich bisher zu vermeiden, weil es bei mir etwas anderes ist, etwas, was nicht wirklich kontrollierbar ist, beziehungsweise was dann, das ist kontrollierbar, aber auf eine Weise, in der es keinen Spaß mehr macht. Also wenn ich anfangen muss, irgendwie auf meine Atmung zu achten und einen einzelnen Punkt im Raum zu fokussieren, dann kann es sein, dass es Menschen gibt, denen das Spaß macht, aber mir würde es keinen machen. Deshalb habe ich das jetzt auch noch nicht bei meinem Gegenüber ausprobiert.
Sebastian Ja, also ich glaube Panik ist auch dieser Punkt, da ist eben genau das mit dem Knifeplay, das mit dem Zucken, das ist dann so ein Punkt, wobei Panik ist ja wirklich dann, wenn die Angst wirklich überhand nimmt und übergreift und ja, vielleicht dieser schmale Grad, dass man so leicht an der Grenze zur Panik da spielt, aber eben nicht drüber kommt, was natürlich schwer ist. Ja, jetzt ist, also ich stelle mir das gerade vor, du lernst jemanden kennen oder vielleicht hast du auch eine feste Partnerin und dann sagst du, ja komm, lass mal was mit Angst machen. Also das funktioniert ja irgendwie auch nicht gerade dabei oder doch es ist ja doch im BDSM so, dass, dieses, ja ich lasse mich jetzt auf eine Situation ein, von der ich weiß, dass die nicht gut für mich ist, aber ich weiß, es wird hinterher gut gewesen sein, also kommen da Menschen zu dir und sagen, lass mal was machen, erschreck mich mal oder wie kommt man da hin, Entweder.
AnruferIn Dass Menschen das wissen, dass sie Fearplay mögen, oder indem man irgendetwas macht, vielleicht ein Instrument in die Hand nimmt oder irgendetwas andeutet zu tun und dann fragt, macht ihr das Angst? Und dann entweder die Antwort ja oder nein und dann die Frage, ob man weitermachen will damit.
Sebastian Okay, jetzt kommt die Antwort Nein. Was machst du denn dann?
AnruferIn Dann kommt die Frage, willst du, dass ich die Angst mache?
Sebastian Ah, okay. Okay. Ich kann mir vorstellen, das kann funktionieren oder es wird wahrscheinlich bei dir sogar immer funktionieren. Wie bist du drauf gekommen.
AnruferIn Dass das? Nein?
Sebastian Nein? Okay. Das ist, ich sag mal so, als Top ist das auch immer so eine Sache, wenn dann jemand da vor einem sitzt und sagt, ha, mach du mal, du kannst mir nichts. Das kann eine Herausforderung sein, aber das ist auf jeden Fall dann kein sehr inniges Miteinander in dem Moment. sondern musst du erst mal sie packen und über den Boden schleifen und erst mal kriegen, also erst mal fangen.
AnruferIn Naja, ich habe ja den Fluch und Segen irgendwie, dass ich Bratz sehr gut finde. Dementsprechend neige ich dazu, auf sowas dann einzugehen und ja, da reite ich mich dann selber irgendwie ein. Scheiße, naja.
Sebastian Ja gut, das ist halt dein Masochismus, ne?
AnruferIn Exakt.
Sebastian Ist das was Besonderes oder ist das Standardrepertoire für dich? Also wo du sagst, ach das muss jetzt schon immer sein, das ist so ein Hauptkink von dir oder es kommt halt mal dazu?
AnruferIn Es kommt dazu. Man muss nicht immer Angst haben bei einer Session. Man kann auch einfach mal nur Dinge tun.
Sebastian Also ja, ich gebe zu, mit dem Messer ist es einfach bedrohlich zu sein. Aber ich finde, es gibt ja auch mal die Situation, dass man Angst auslöst und ist sich dessen selber gar nicht so bewusst. Und dann muss man ja entscheiden, mache ich damit jetzt weiter und nehme die Situation so an oder sage ich, nee, ich will das eigentlich gar nicht, dass es so wirkt, ich reguliere mich jetzt runter. Hast du da Erfahrung schon gemacht?
AnruferIn Ich glaube jedes Mal, wenn mir das passiert ist, dass ich aus Versehen furchteinflößend war. Bin ich entweder darauf eingegangen oder ich habe angefangen zu lachen. Eins von beidem.
Sebastian Ja, vielleicht muss man dann auch wirklich, ja, es muss halt gewollt sein. Wenn es aus Versehen ist, ist es irgendwie auch nicht toll.
AnruferIn Ja, es kann schon auch toll sein, wenn man in diesem Moment hat, oh, das habe ich gerade ausgelöst, obwohl ich eigentlich gar nicht wollte. Okay, cool.
Sebastian Aber Ja, ich bin mir noch nicht so sicher. Also wenn ich irgendwelche Kinofilme da im Kopf habe, da hast du dann, der Bösewicht kommt rein und die ganze Inszenierung und Erscheinung ist so, oh Gott, vor dem musst du Angst haben. Das ist die eine Sache. Das verfliegt in der Regel aber relativ schnell. Das sind so diese Bösewichte, die böse sind um das Böse seines Willens. Und dann gibt es noch die, die wirken total nett.
AnruferIn Genau.
Sebastian Die kommen rein, denen traust du nichts zu und dann merkst du irgendwann, jetzt geht es mir kalt den Rücken runter.
AnruferIn Christoph Waltz in den Glorious Bastards. Riesiges Vorbild, riesiges Vorbild. Er ist der freundlichste Mensch der Welt. Er hat perfekte Höflichkeit. Seine Manieren sind über jeden Zweifel erhaben und er hat diese Aura der Angst um sich. Man weiß, dass er jeden um sich herum in jedem Moment ins Verderben stürzen könnte. Aber er tut es nicht. Er ist einfach nur er und erst wenn es Hard of Hard kommt, dann ist er halt der Bösewicht.
Sebastian Ja und dann tut er das einfach so nebenbei, was halt böse ist. Also ja, ich habe den Film nicht mehr ganz im Kopf, aber ja, irgendwas ist da hängen geblieben. Der spielt auch Bösewicht immer sehr schön, weil er ist halt so ein netter Kerl von nebenan. Ich stelle mir den immer vor in so einer Szene, wie er den Rasen irgendwie mit einem Gartenschlauch sprengt. und irgendwie in seinem Keller gerade irgendwie 50 Leute da irgendwie ersticken. Keine Ahnung, das ist so ein Typ, das passt einfach gut. Von Ian, das ist hier noch was. Ist Fearplay eigentlich etwas, was sich abnutzt? Gerade, wenn man sich vertraut, weiß man ja, der macht ja nichts.
AnruferIn Da ich das bis jetzt noch nicht in einer langen genügend Partnerschaft hatte, weiß ich nicht. Kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass es sich abnutzen kann.
Sebastian Also Wobei, ganz ehrlich, man findet irgendwas, jeder hat so seinen wunden Punkten Bei mir ist es, man zieht, man schleppt mich mit auf so einen Eiffelturm da habe ich dann ein paar Stunden Spaß, bis ich dann wieder unten bin und dann ist das der beste Tag meines Lebens und das funktioniert immer wieder, und bei anderen Menschen ist es vielleicht, ja gut, die Tafelkreide ist ein schlechtes Beispiel aber es gibt ja Dinge, wo man merkt okay, wenn die Leute nichts mehr sehen weil der Sinn ist, an dem sie sich festhalten. Solche Dinge. Oder sie können dich eben nicht kontrollieren. Dann passieren ja schnell Dinge. Und toll ist natürlich, wenn die Leute dich informieren. Das ist so meine Frage. Informieren dich Leute, wo ihre Wundenpunkte sind?
AnruferIn Ja. Ich bin aber vorsichtig, damit gerade so persönliche Wundepunkte irgendwie, da auszunutzen. Das, finde ich, braucht dann noch mal mehr Vertrauen, noch mal mehr Zeit, wenn es wirklich persönliche Dinge sind, ist das schwierig. Das ist dann was zum Beispiel für, finde ich, dann auch, wenn man vorhat, längere Zeit miteinander zu spielen, dass man sich daran tastet und schaut, okay, wo ist da die, in Anführungszeichen, die Komfortzone in der Angst oder in der Reaktion. Die Unkomfortzone, wenn man so will.
Sebastian Ja. Was ist denn dein Wunderpunkt? Also was für eine Sache gibt es, wo du relativ schnell merkst, oh jetzt wird es bei dir aber schwierig?
AnruferIn Ganz, ganz random. Ich finde Tintenfische und Oktopusse und so, finde ich unglaublich seltsam. Und ich gucke auch immer weg, wenn die in Tierdokus kommen.
Sebastian Okay. Spannend.
AnruferIn Also ich finde die, Weil die sind, die haben so viele Arme und die sind, die sind unglaublich clever und die haben einen komplett anderen Lebensraum als ich. Die sind für mich komplette Aliens und die finde ich seltsam.
Sebastian Ja, guck mal die Serie Resident Alien, dann wirst du merken, du hast recht mit allem. Das ist, nein, aber, ja, okay, ich hätte jetzt an sowas wie Spinnen oder so gedacht, aber Oktopus haben ja auch.
AnruferIn Spinnen sind unsere Freunde.
Sebastian Okay, ach, das geht wieder, also die acht Arme sind kein Problem oder Beine.
AnruferIn Ja, weil Spinnen fressen die ganzen nervigen Insekten in meiner Wohnung und sorgen dafür, dass ich weniger von Mücken gestochen werde, Spinnen sind super.
Sebastian Ja, okay, ist ein absolutes Argument. Alles klar. Also das heißt, wenn man, ich überlege gerade so ein Oktopus-Tattoo dann irgendwo und dann bist du steif.
AnruferIn Das würde Dinge mit mir tun. Ich weiß nicht, ob es mir gefallen hat, was es mit mir tun würde.
Sebastian Ja, ich könnte das jetzt noch weiterdenken, aber das erzähle ich jetzt heute alles nicht. Wir wollen ja hier nicht zu brutal klingen heute, aber es ist tatsächlich so ein subjektives Ding. Jeder hat irgendwas, so einen wunden Punkt oder etwas, was einen trifft. Und lasse ich mich nochmal ganz zum Schluss nochmal auf die Lust so ein bisschen eingehen. Diese Lust und Ekstase, die hinterher ist, ist die irgendwie verzichtet? Also wäre es ohne die, wenn man es einfach nur übersteht und dann ist gut, dann kann man kuscheln und schlafen? Oder muss schon diese Lust spürbar sein und da sein? Also ist das Antrieb und gehört das für dich dazu oder ist das nur ein Nebeneffekt?
AnruferIn Ne, doch. Also sexuelle Lust schon während der Angst. Das ist super. Perfekte Kombination. Und danach dann, ja, was man so tut, postorgasmisches Kuscheln.
Sebastian Hervorragend. Dem mag ich jetzt gar nichts mehr hinzufügen. Wenn du noch was sagen möchtest, gerne. Aber ich glaube, wir haben jetzt auch relativ lange gequatscht, weil ich glaube dir das auch. Du weißt, was du da tust und dann ja, mögen die Menschen erzittern.
AnruferIn Das ist doch ein schönes Wort zum Abschluss.
Sebastian Ja, vielen Dank, dass du angerufen hast. Habt eine schöne Zeit. Mach's gut.
AnruferIn Ebenso. Tschau.
Sebastian So ihr Lieben, das war Speak und ja, wenn ihr auf der anderen Seite des Spiels steht und das mal erlebt habt, meldet euch gerne 051019118952 ist die Telefonnummer und die Leitung ist frei und ja, ich würde mit euch gerne über Angst beziehungsweise die Lust an der Angst sprechen. Ich finde, der Lust Aspekt darf hier nicht vergessen werden heute, denn wir wollen ja irgendwie als kinky Menschen irgendeinen Benefit haben. Und bis es hier klingelt, erzähle ich mal weiter. Nein, es klingelt tatsächlich. Es ist ja hervorragend, wunderbar. Ich gehe direkt ran. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
AnruferIn Hallo, hier ist Ceva.
Sebastian Hallo Ceva. Du hast es schon mal mitgemacht, richtig? Bist du die Ceva?
AnruferIn Genau.
Sebastian Ah, wunderbar. Wir haben vor Jahren eine Folge aufgenommen.
AnruferIn Genau, das ist jetzt definitiv schon ein bisschen her.
Sebastian Ja, aber schön, dass du anrufst. Ich bin sehr gespannt. Lass uns über Angst und die Lust an der Angst sprechen.
AnruferIn Ja, für mich, ich habe bisher primär Angst, Angst unten spielend erlebt. Da ist es für mich ein, ich mag es genau, bis auch an diesen Rand und vielleicht auch ein bisschen rüber in die Panik zu gehen, weil es ist dann der Moment, der Kopf ist aus und es sind nur noch Reaktionen. Man braucht halt dann eine entsprechende Person, um zu sagen, ich kann mich da reinfallen lassen, ich weiß, dass die Person das versteht, ich weiß, dass die Person damit umgehen kann, ich weiß, dass die andere Person Spaß daran hat und ich vertraue der Person auch, dass sie damit entsprechend umgeht.
Sebastian Ja, okay, das ist also etwas, das möchtest du erleben oder ist das etwas, was die andere Person beschließt, dass ihr das macht?
AnruferIn Teils, teils. Also es ist etwas, was ich erleben möchte, auch wenn normalerweise nicht ich diejenige bin, die quasi zu einem Treffen, zu einer Session hingeht mit, ich hätte jetzt mal Bock auf Angst.
Sebastian Ja, okay. Also es kommt dazu. Jetzt ist natürlich die unweigerliche Frage, womit kriegt man dich? Ist das einfach oder schwierig?
AnruferIn Elektroschocker.
Sebastian Ah, ja. Okay, die Dinger sind echt fies, ja.
AnruferIn Ja, das Problem ist, ich weiß sogar, dass sie mir eigentlich gar nicht so wehtun, wie mir das mein Gehirn vorgaukelt. Trotzdem wird die Angst nicht weniger. Für mich ist es ein, der ist da, ich höre ihn nur und mein Kopf und Körper gehen in Habachtstellung. Ich hatte sogar mal in einer Serie einen Elektroschocker. Ich war so, ja, ist mir egal, das Geräusch war falsch. Dann der zweite in dieser Serie, mein Körper ging direkt rückengerade, sich einmal umgeschaut. Okay, ich reagiere doch noch drauf, verdammt.
Sebastian Ja, aber da sind wir genau an dem Punkt, diese Reaktion, nicht du reagierst, sondern dein Körper reagiert.
AnruferIn Ja.
Sebastian So ein Mist.
AnruferIn Genau ich weiß, dass es nicht so schlimm ist aber der erste Instinkt ist halt weg und bloß nicht an mich ranlassen, und mich ist es schön zu sagen, ich kann den ganzen freien Lauf lassen es ist für mich eine Art von Kontrollverlust, auf jeden Fall aber dieser kontrollierte Kontrollverlust ist auch etwas, was ich in meinem Kink sehr, sehr gerne habe.
Sebastian Wo kommt denn die Lust ins Spiel?
AnruferIn Bei mir ist es in dem Moment nicht direkt da, aber körperlich auf jeden Fall. Also körperlich sind entsprechende Reaktionen da, aber im Kopf ist es erstmal so ein, ich bin mit allem anderen beschäftigt.
Sebastian Also das passt dann also gar nicht zusammen. Gut, jetzt bin ich keine Frau. Ich könnte jetzt nur vermuten, dass man da sehr feucht werden kann, während man eigentlich fast in Panik gerät. Ich kenne das von mir auch, dass dann irgendwie zwischen meinen Bein Reaktionen sind, die nicht zu dem passen, was mein Gehirn denkt. Das passt überhaupt nicht dazu. Also da merke ich so eine Entkopplung. Also ich bin gar nicht in Stimmung für irgendwie Spaß und trotzdem ist mein Körper der Meinung, eine unangemessene Reaktion von sich zu geben. Und dann merke ich ja schon, das passt nicht irgendwie und das befreit aber auch, weil offenbar bin ich nicht mehr verantwortlich für das, wie mein Körper reagiert.
AnruferIn Ja, und je nachdem, es ist ja auch immer ein leichtes Auf und Ab bei sowas. Man hält ja nicht konstanten Pegel und wenn es Pegel an Angst in dem Fall, nicht Pegel an Alkohol. Also wenn man dann eine Phase hat, wo es wieder etwas weniger ist, schlägt das dann auch gerne mal wieder um in Erregung und ähnliches, weil es ist halt ein recht großer Hormoncocktail vorhanden.
Sebastian Ja, also da ist einfach ganz viel. Ich habe es ja schon gesagt, man kriegt viel mehr mit von allem irgendwie. Man ist so sprungbereit und tut sehr viel, damit es nicht dazu kommt.
AnruferIn Ja und nein. Also ja, ich kriege mehr mit, aber ich bin auch gleichzeitig voll auf mein Gegenüber fokussiert.
Sebastian Ja, natürlich. Also ich wäre auch sehr fokussiert, wenn vor mir der Säbelzahntiger steht. und dann gucke ich sehr genau, was der jetzt gleich macht, damit ich im Zweifel Reißaus nehmen kann. Nutze ich das in irgendeiner Form ab? Oder der Elektroschocker mal als Beispiel, wenn das Piepen kommt, dann kommt das Piepen und da ist nichts dran zu machen. Oder merkst du, dass es dich dann doch etwas weniger in Panik versetzt?
AnruferIn Das ist leider wieder eine, es kommt drauf an Antwort. Das ist jetzt nichts, wo wir regelmäßig Zugriff drauf haben. Das ist jetzt auch nichts, wo wir dauernd mitspielen. Aber es nutzt sich auch nicht wirklich groß ab. Also ich bin auch schon mit, ich möchte damit gerne nochmal spielen, weil irgendwie hat mein Kopf vergessen, dass ich davor Angst habe und dass ich den Schmerz nicht mag. Und trotzdem kommt die Angst.
Sebastian Ja, was machst du, wenn du dir gegenüber sagst, man merkt, dass du hier gerade wirklich in die Angst reinläufst und dann kommt sowas, also nehmen wir mal Speak, mit dem Messer in der Hand, du brauchst keine Angst haben, ich bin doch lieb, dir wird nichts passieren. Ist das eher bedrohlich in dem Moment oder ist das tatsächlich beruhigend?
AnruferIn In dem Moment wäre das wahrscheinlich etwas, wo ich einfach nur nervös drüber lachen würde, weil, natürlich bist du nicht bedrohlich. Das nehme ich dir gerade auch sehr ab.
Sebastian Das danach. Die Anspannung ist weg. Der Elektroschocker, was weiß ich, die Batterie ist leer. Das Ding ist kaputt gegangen. Du hast es irgendwie zufällig entsorgen können. Also die beruhliche Situation ist weg. Was passiert mit dir in dem Moment, wenn das alles nachlässt, wenn die Anspannung weggeht?
AnruferIn Da ist normalerweise auch sexuell aufgeladene Situation. Sind, geht das dann sehr, sehr schnell in die sexuelle Richtung. Oder es wäre währenddessen schon in diese Richtung entglitten und danach dann entsprechend auch kuscheln, Zeit füreinander, wieder quasi auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.
Sebastian Kannst du dir vorstellen, dass auch du mal bedrohlich wirkst?
AnruferIn Ja, das ist nur selten der Fall, aber die Reaktionen, die dabei kommen, sind auch sehr schön. Ich hatte da bisher nur einmal die Möglichkeit zu, da stand ich am anderen Ende eines Viehtreibers.
Sebastian Oh, das sind die Schlimmsten, wenn dann Menschen, die von den Dinger selber Angst haben, dann dieses Zepter der Macht in der Hand haben und dann kam dir so ein komischer Blick, so ein ha ha ha ha. Entschuldigung, ich unterstelle das jetzt einfach, aber ich kann mir das schon vorstellen.
AnruferIn Ich habe eher ein breites Grinsen im Gesicht und denke mir so, oh, die Person reagiert da jetzt gerade aber schön. Angst ist für mich auch eine sehr schöne Reaktion, die ich aber nur sehr selten zu sehen bekomme, da ich zurzeit nicht mit Menschen spiele, die mit Angst passiv spielen wollen und oder Angst vor mir haben könnten.
Sebastian Ja, es muss ja gar nicht die Angst vor dir haben, sondern vor dem, was du tust oder was du in der Hand hast.
AnruferIn Ja, bei der Person nicht.
Sebastian Okay. Gibt es auch Dinge, wo ungewollt Angst entsteht? Ich meine, es ist ja alles toll, wenn dein Gegenüber weiß, ah, hier Viehtreiber, das wirkt und so. Und jetzt ist mal eine Situation, wo das nicht so ist. Und du merkst aber, in dir kommt diese Angst dann doch hoch. Und du merkst auch, dein Gegenüber ist sich dessen gar nicht so bewusst. Also dann ist das ja nicht kontrolliert und gewollt, sondern ist einfach da. Das kann ja auch gerade im Kink-Bereich auch einfach mal sein, dass man merkt, hm, jetzt kommt es. Ist das dann eher Genuss oder ist das eher so ein, jetzt mal langsam, ich sag mal lieber gelb, weil irgendwas stimmt nicht. Man muss ja auch unterscheiden, wo ist es noch safe und gewollt und wo verselbstständigt sich da gerade ein Gefühl, was eigentlich an der Stelle keiner will.
AnruferIn Ich würde das entsprechend der Person, mit der ich spiele, mitteilen. Und jetzt möchte ich meinem Partner nichts unterstellen, aber seine Reaktion wäre wahrscheinlich eher etwas in die Richtung, oh, gut zu wissen, dann kann man damit spielen. Und damit wäre es dann für mich gewollt und in dem Sinne auch wieder ein bisschen eingefangen.
Sebastian Eingebunden. Jetzt, ich traue dir das zu, ohne weiteres, deshalb frage ich das auch nochmal. Jemand möchte dir Angst machen und das funktioniert nicht und in dir rührt sich halt nichts. Man könnte dann ja ein bisschen schummeln und sagen, oh jetzt habe ich aber Angst, also nicht so, sondern das so versuchen ernsthaft zu sagen, damit das Gegenüber auch so den Triumph ein bisschen auskosten kann, man ist ja sub- und dienstbar, sage ich mal, aber wie ist das, wenn sich da halt nichts rührt, so ja toll, jetzt hast du den Podcast-Kochlöffel in der Hand, ist ja schön, mit dem kannst du mir nichts, also mal als Beispiel, also wie gehst du damit um, weil das ist ja irgendwie auch blöd, wenn das gegenüber sich jetzt Mühe gegeben hat und dann wirkt es halt einfach nicht.
AnruferIn Das kommt wieder sehr drauf an. Das kann sein, dass dann halt von mir ein paar dumme Sprüche kommen und man dann schaut, ob sich das in der Intensität entsprechend steigern lässt oder dass ich dann auch irgendwann sage, hey, du, was du da probierst auszulösen, funktioniert nicht. Können wir vielleicht irgendetwas anderes probieren?
Sebastian Ja, gibst du dann vielleicht noch Tipps? Besorg dir mal Batterien.
AnruferIn Kommt auf die Person an und was man jetzt wirklich miteinander machen möchte. Wenn er jetzt wirklich sagt, Hauptziel ist, dass ich die Angst machen möchte, würde ich auf jeden Fall meinen wunden Punkt verraten, von dem ich weiß, dass er funktioniert.
Sebastian Ist das der Strom oder gibt es nur noch was anderes?
AnruferIn Das ist der einzige, von dem ich weiß, mit dem man gut spielen kann. Andere fallen mir jetzt nicht ein. Also jetzt... Doch, mir fällt noch etwas anderes ein. Ich habe, du kennst doch wahrscheinlich diesen wunderschönen Bite Away.
Sebastian Bite Away, ach das sind diese Stichheiler.
AnruferIn Genau, diese Stichheiler.
Sebastian Oh, diese Mistdinger.
AnruferIn Das ist wieder sowas, ich muss das irgendwo, es wird irgendwo drauf gedrückt, muss noch einen Knopf drücken, das macht das noch ein Geräusch, dann kommt irgendetwas Unangenehmes.
Sebastian Ich habe jemand in der Familie, ich sage nicht wer, es ist nicht das Podcast-Soubi, alter, ständig ist da angeblich irgendein Stich und da muss man da draufdrücken und dann macht es Pieps und dann, oh, also, und dann sitze ich daneben und denke mir so, ich kriege Angst, wenn ich die Person sehe, wie sie an sich selber da irgendwie da irgendwelche Stiche eilt oder keine Ahnung, ja, also, ja, ich benutze das Ding auch, die funktionieren ja auch super und da muss man durch, aber ja, ich kann verstehen, dieses kleine teuflische Mistding. Und ich traue dem auch nicht so ganz, dass die Dinger wirklich nur so heiß werden, wie sie heiß werden sollen. Ich weiß, dass es so ist. Trotzdem sind sie unangenehm verknüpft.
AnruferIn Ja, da ist die Angst definitiv nicht so stark wie vor Stroh. Aber das ist auch nicht so, wo ich dir... Je nachdem, wo man das anwenden möchte, kann man schon zu Angst führen.
Sebastian Ja, man muss ja nicht warten, bis einem irgendwas gepikst hat. Was sind denn unangenehme Stellen? Ich bin da gerade so ideenlos.
AnruferIn Nippel- und Intimbereich zum Beispiel.
Sebastian Schön, ich wollte, ich habe mir gewünscht, dass du es sagst. Sehr schön. Liebes Publikum, nutzt gerne in dem Unterstützenbereich den Amazon-Link und dann sucht ihr die Stichheile, wenn ihr die jetzt kaufen wollt. Dann kommen irgendwie ein halbes Prozent, kommt dann mal Podcaster. Okay, vielleicht sollte ich sowas auch noch mal in die Spielzeit zur Kiste packen. Man kann ja mehrere davon nehmen, gleichzeitig. Okay. Auch mal was Neues gelernt. Ah, C war. Ja, also man kriegt dich mit Angst. Es ist wirklich etwas, dem weichst du auch gar nicht aus, sondern du kannst das genießen. Diesen Kontrollverlust, ja.
AnruferIn Nein, also manchmal weiche ich dem schon aus oder probiere es zumindest.
Sebastian Ja, aber vielleicht, das ist nochmal so ein letzter Punkt. Man kann das zwar rauszögern, aber irgendwie wird man sich der Sache dann ja auch stellen müssen. Das ist ja auch nochmal ein großartiger Punkt, weil man schafft es ja, man kommt ja irgendwie durch.
AnruferIn Und irgendwann ist man dann an dem Punkt, wo man auch wirklich anbietet, so ein, bitte zieh das jetzt doch einfach durch und halt das nicht weiter über meinen Kopf. Mach es doch bitte einfach, damit wir jetzt damit durch sind, damit ich hier nicht weiter quasi im Limbo hänge und Angst habe.
Sebastian Also wenn man das Elektrogerät das ganze Wochenende immer in der Tasche hat und es könnte jederzeit und hin und wieder lässt man es mal piepsen bedrohlicherweise, das hält man doch nicht durch. Da bist du doch Muß am Ende vom Wochenende, selbst wenn das Teil niemals benutzt wird. Ja, das ist aber zu viel. Also die Panik, die kommt dabei aber dann nicht. Oder das schaffst du noch?
AnruferIn Mal so ein, es ist erst mal halb acht Stamm, aber irgendwann wäre natürlich so ein, du ziehst es doch eh nicht durch. Das kommt natürlich irgendwann schon einfach, weil die Glaubwürdigkeit, dass wirklich was passiert, verschwindet.
Sebastian Okay, ja, wenn es dann passiert, dann, also du forderst dann auch jetzt, mach halt.
AnruferIn Kann man natürlich auch noch mitspielen, aber das ist dann ja, nicht mehr Angst.
Sebastian Ja, ich glaube, das Schlimmste, was bei dir passieren kann, ist, dass du dann das Gerät in die Finger bekommst und dann dreht sich das Ganze. Oha.
AnruferIn Das Problem dabei ist, mein Partner findet das Teil nicht schlimm. Ich habe das schon an ihm ausprobiert.
Sebastian Ja. Das ist aber so eine Sache, weil ich habe bei sowas gelernt, das kann man am Anfang nicht schlimm finden, aber irgendwann findet man es schlimm, weil es nämlich schlimm ist. Darüber kann man nicht diskutieren.
AnruferIn Und an alle Leute, je nachdem, was das für einen Teil ist, kann man die Schlaufe abziehen und dann funktioniert das Teil nicht mehr als Sicherheitsmechanismus.
Sebastian Also was ich ja habe, da ist eine Schlaufe dran, aber die ist halt fest, da ist nichts mit Sicherheit, da gibt es halt den Zusatzschalter. Naja, okay, Ceva, ich finde das total plastisch, wie du es beschrieben hast, ich glaube, das können Menschen nachvollziehen. Ich werde heute hier noch ein bisschen was zum Thema 4Play einsammeln und, bin da sehr gespannt, aber das hat mich jetzt in der Perspektive ein bisschen weiter gebracht und ja, ich sag mal so, ich kann dir jetzt im Prinzip nur wünschen, dass du die entsprechenden Ängste nicht überwinden wirst, weil da wärst du so viel Spaß gebracht. Also hab Angst.
AnruferIn Danke.
Sebastian Sehr gerne, mach's gut, tschüss.
AnruferIn Tschüss.
Sebastian So Leben, das war Ceva. Und da gibt es bestimmt noch mehr zu erzählen und zu entdecken. Die Telefonnummer ist die 051019118952 und da könnt ihr jetzt anrufen und dann sprechen wir über Fearplay, über Angst, über die Lust an der Angst. Und vielleicht ist ja auch eine bestimmte Art der Lust nur möglich, wenn man kurz vorher irgendetwas überlebt hat. Und vielleicht habt ihr auch eine Angst, die sich abgenutzt hat, die ihr verloren habt. Vielleicht ist es die Augenbinde, die euch direkt in die passende Stimmung gebracht hat und irgendwann hat es einfach nicht mehr funktioniert, weil ihr es halt überwunden habt, euch an die Situation gewöhnt habt. Wenn euch das passiert ist, meldet euch gerne. Ich mag gern drüber sprechen. Vielleicht kriegen wir auch raus, wie das passieren konnte. Denn eigentlich ist es ja schön, wenn man weiß, was einen kriegt und dann kann man damit was machen und man muss da nicht mehr so viel suchen. Auf der anderen Seite, BDSM ist ja viel suchen. Und ja, was soll ich erzählen? Ich gehe einfach mal ans Telefon. Hallo Bo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
AnruferIn Hallo, hier ist Feuervogel.
Sebastian Hallo Feuervogel, du rufst zum ersten Mal an, ne?
AnruferIn Ja, genau.
Sebastian Wunderbar. Wir legen dir gleich ein Konto an und das Podcast sowie wird dich im Chat dann anschreiben nach dem Gespräch, damit du dann hier perfekt verknüpft wirst. Ja, wir sprechen über Angst und ja, wovor, was gruselt dich? Und sag jetzt nicht Feuer.
AnruferIn Tatsächlich auch, aber vor allem kann ich das gut nachvollziehen, vor allem auch mit der Elektrizität oder auch Wachs oder Nadeln oder sowas. Also bei mir ist das relativ vielfältig und ich finde es vor allem total schön, so die Verbindungskomponente davon. Also es jemand anderem zu erlauben, was so total Intimes mit mir zu machen, was so eine krasse Emotion auslöst, fände ich, macht ganz, ganz viel Verbindung und es tat total spannend.
Sebastian Okay, also das ist aber der Punkt. Du erlaubst es jemandem, das zu tun. Warum tut man das? Also du hast gesagt, intim, das ist vielleicht der Begriff, das ist schon so ein Eingriff direkt ins Gehirn, ne?
AnruferIn Eben, ich finde es einfach richtig aufregend und das ist irgendwie sowas, das so ganz, ganz nah ist und ja, irgendwie auch so eine Emotion, also man hat sich ein bisschen für ein Beschwerd an zu sagen, Angst macht mir Angst, aber ich tue mich auch schwer damit, so die Emotion zuzulassen und mich das zu trauen und sich das dann gemeinsam zu trauen und sich irgendwie sicher genug zu fühlen, um Angst zu haben, finde ich, ist was total Schöne.
Sebastian Okay, also wie schnell geht das bei dir? Wie schnell fühlst du dich bei jemandem so sicher, dass du erlaubst, mach mir Angst?
AnruferIn Oh, das dauert. Also das ist für mich was, wo ich irgendwie schon viel Spielerfahrung mit den Menschen brauche und da irgendwie auch Liebe im Spiel sein muss und eben ganz, ganz viel Vertrauen.
Sebastian Okay, also das ist jetzt nichts, was man so im Club eine Person kennenlernt und sagt, hier, mach mal was mit Nadeln, dann will ich dir davonlaufen. Also gibt es da jetzt keine Anleitung?
AnruferIn Nee, eben. Also ich glaube, da würde ich einfach direkt safe wordeln und wäre raus. Das wäre mir eindeutig zu schnell.
Sebastian Okay, jetzt nehmen wir mal diesen Punkt. Also du kennst so die Sachen und jetzt dauert das seine Zeit, bis du diesen Schritt gehen kannst und möchtest, dass jemand in diese Intimsphäre eindringen kann. Das heißt, du äußerst irgendwann mal, ich wäre grundsätzlich tendenziell bereit, irgendwas mit Nadeln zu machen. Und jetzt kann das ja Wochen dauern, bis es dazu kommt. Und dann ist da diese Art Vorfreude und dass man einfach Schiss davor hat, dass man quasi das jetzt demnächst vor sich hat. Das ist ja nicht die konkrete Situation, aber es ist einfach, es ist am Horizont sichtbar. Also ist das so und wenn ja, genießt du diesen Prozess und diese Zeit?
AnruferIn Ich glaube, für einen so langen Zeitraum funktioniert das für mich nicht. Es ist eher dann so, an dem Tag selber hatte ich irgendwie schon mal die Situation mit meinem Partner, dass er so den gesamten Nachmittag über immer mal wieder Andeutungen hat fallen lassen, dass er wohl abends mal die Kerzen rausholen wird. Und das war richtig aufregend und hat halt den ganzen Tag über schon so viel ausgebaut, dass dann, als wir abends angefangen haben, es ausgereicht hat, dass er die Kerze, die war nicht mal an oder so, er hat sie in die Hand genommen und ich bin sofort komplett in Tränen ausgebrochen, weil da einfach vorher schon so viel im Kopf passiert ist.
Sebastian Ja, das ist vielleicht dieser Punkt. Ist das dann schon Panik?
AnruferIn Nee, noch nicht. Also für mich ist, glaube ich, Panik da, wo ich keine Kontrolle mehr habe. Und das ist für mich dann auch der Punkt, wo ich safe würde. Und irgendwie vorher habe ich halt dann auch erlebt, dass ich in der Lage bin, mich halt in die Angst reinzusteigern. Aber eben auch, wenn ich dann merke, es wird mir gerade zu viel irgendwie über die Atmung und sowas mich wieder runterbringen kann. Und das ist dann irgendwie auch so der Punkt, wo es ein bisschen therapeutisch ist, weil ich merke, ich bin meiner Angst gar nicht so ausgeliefert, sondern kann mich trauen, mich da zu stellen. Und wenn ich halt merke, die übermannt mich und es geht gerade nicht mehr, dann kann ich ja jederzeit die Situation beenden und bin wieder sicher.
Sebastian Ja, aber diese Hemmschwelle, das zu beenden, man bringt sich ja möglicherweise um eine Menge Spaß dabei. Also erstmal dieses Gefühl, jetzt gerade passiert es. Also handelst du dann bewusst, dass du sagst, okay, ich atme jetzt passend und gucke, dass ich ruhig bleibe oder passiert es einfach?
AnruferIn Nee, es ist schon eine bewusste Entscheidung, wenn ich dann merke, okay, gerade wird die Angst richtig groß und ich brauche das jetzt gerade wieder ein bisschen kleiner zu machen, dass ich dann halt aktiv gegen Maßnahmen einleite.
Sebastian Und die Sache mit der Lust, schon währenddessen oder erst später?
AnruferIn Schon währenddessen, aber ich würde sagen, nicht so krass auf dieser sexuellen Ebene, sondern vor allem auch auf so einer Intimitäts- und Verbundenheitsebene. Dass es etwas Schönes ist, sich zusammen so etwas Aufregendem zu stellen und so ein krasses Erlebnis füreinander zu teilen.
Sebastian Ja, ist das für dieser Gedanke, was mache ich hier eigentlich?
AnruferIn Ja, der ist manchmal auch dabei.
Sebastian Ja, der gehört beim Bild jetzt, glaube ich, auch unweigerlich dazu. Den muss man gelegentlich haben. So dieses, bin ich eigentlich total bescheuert. Oder wie kann es sein, dass ich das gerade gut finde? Das ist ja auch nochmal so ein Punkt, wo man irgendwelche Fragezeichen im Kopf hängen hat. Und dann stellt man aber fest, ja, mein Gott, dann machen wir halt weiter. Okay, und jetzt passiert es. Also du merkst, ich gehe das heute wirklich die Timeline immer durch. Das ist fürchterlich, diese Chronologie. Und jetzt lässt es nach. Du merkst, okay, jetzt kommt wirklich nichts mehr. Jetzt habe ich es geschafft. Was passiert mit dir im Kopf und auch körperlich? Also was passiert grundsätzlich mit dir?
AnruferIn Also es ist dann halt noch so dieses Gefühl von, oh ja, ich habe gerade was total Tolles und Krasses erlebt und es ist eben so ganz viel Vertrauen und Verbundenheit da und ich fühle mich meinem Partner nochmal besonders nah und bin dann irgendwie ganz verkuschelt und ich finde ja schön, dann darüber zu sprechen und halt irgendwie so gewaltsam das Erlebnis nochmal passieren zu lassen. Und ja.
Sebastian Ist das anstrengend?
AnruferIn Ja, total. Also ich finde einerseits körperlich, aber auch so für den Kopf, finde ich das eine ganz schön anstrengende Emotion.
Sebastian Was ist denn, wenn was schief geht im Sinne von, du merkst, dass dein Gegenüber die Situation nicht kontrolliert? Ich meine, Vertrauen ist ja schön, aber so einen gewissen Selbstschutz hat man dann ja doch. Also inwieweit guckst du auch drauf, auf, dass das safe ist und noch passt. Und was machst du, wenn du merkst, es ist halt nicht so kontrolliert, da passieren vielleicht Dinge, die die Angst machen, wo die andere Person das vielleicht gar nicht so kontrolliert oder gar nicht so bewusst hat im Kopf.
AnruferIn Das ist mir zum Glück noch nicht passiert. Ich glaube, in der Situation würde ich mich dann nicht mehr sicher genug fühlen und das beenden. Es ist schon so, dass ich das Vertrauen habe, dass mein Gegenüber sich halt um die äußeren Sachen kümmert quasi und dafür sorgt, dass wir da sicher unterwegs sind und schön langsam machen und mir die Zeit bleibt, eben aufzupassen, wie es mir geht. Weil ich finde, der Teil ist dann halt meine Verantwortung, da irgendwie mich mitzukriegen und zu gucken, okay, wo bin ich denn da gerade in meiner Angst und wird das schon Panik und ist das gerade noch in Ordnung und da eben zu schauen und mich mit zu scheilen.
Sebastian Ja, aber ich merke schon, du genießt den gesamten Prozess von ich rege an, ich habe Schiss an dem Tag, es passiert und auch hinterher dann einfach dieses Runterkommen. Nutzt sich das nicht irgendwie ab?
AnruferIn Und für mich ist mit Angst spielen halt so das Schönste. Da ist es dann vielleicht praktisch, dass ich ein eher ängstlicher Mensch bin, weil es sich vielleicht mit konkreten Handlungen abnutzt. Also jetzt, wo wir irgendwann zweimal mit Wachs gespielt haben, habe ich davor nicht mehr ganz so viel Angst wie am Anfang. Aber dann kann man ja immer noch mit anderen Sachen spielen. Und da gibt es ja so viele Möglichkeiten, die mir irgendwie Angst machen. Da haben wir mit Angst vor Ablehnung gespielt. Das fand ich psychisch am allerkrassesten. Und es gibt so viele aufregende Sachen, dass, ja, ich glaube, da bleibt das Repertoire noch recht groß.
Sebastian Ja, gerade so psychische Sachen, die hauen dann schon ordentlich rein und auch, glaube ich, sehr unerwartet. Hast du denn immer Angst, wenn du sie haben sollst? Ja na immerhin das macht die Sache ja einfach ich glaube das ist wirklich wenn jemand dann was weiß ich die glühenden, Nadeln mit den Kerzen da rausholt und das geht dir am Hintern vorbei sag ich mal das ist dann ja irgendwie auch blöd.
AnruferIn Eben also dafür ist es praktisch dass mir so viele Sachen Angst machen.
Sebastian Ja aber auch wirklich dieses vielleicht auch mal fürs Ego, also du wächst ja über dich hinaus in dem Moment. Du hast ja schon gesagt, Sachen werden weniger dramatisch, weil man sich dran gewöhnt. Das heißt aber auch, das ist eine Entwicklung bei dir.
AnruferIn Ich finde auch so, die Erfahrung zu machen, dass ich eben auch in der Lage bin, meine Angst zu kontrollieren und dass ich mich da eben weiter reinsteigern kann, aber dass ich mich eben auch beruhigen kann und so. Und das zu üben in einem Feld, wo immer dieses Sicherheitsnetz drunter ist, dass ich weiß, okay, wenn es mir zu viel wird und ich nicht mehr kann, dann kann ich halt immer noch safe werden und dann bin ich sofort wieder komplett sicher und alles ist gut. Das finde ich ein total schönes Übungsfeld.
Sebastian Ja, hast du völlig recht. Gibt es eine Angst, die du jetzt komplett außerhalb vom Kink-Bereich hast, wo du sagst, also das ist auch nicht möglich, das in einem erotischen Kontext zu erleben? Also was weiß ich, Angriffe der Oktopusse oder so, ich weiß es jetzt gerade nicht, aber also gibt es da was, wo du sagst, also theoretisch wäre das schön, wenn man in dem Setting sich dieser Angst stellen kann, damit sie da nicht mehr nervt?
AnruferIn Ich glaube, das sind dann halt so Sachen wie irgendwie Angst vor Ablehnung, wo sich auch in einem King-Kontext mitspielen lässt, aber was natürlich mich irgendwie in einem Vanilla-Kontext auch in einer gewissen Art und Weise belastet, wo es dann irgendwie schön ist, sich daran zu trauen.
Sebastian Ja, okay. Lass mich mal zum Abschluss nochmal. Es ist jetzt eine ganz gemeine Karte und da musst du jetzt auch nichts zu sagen. Aber wann hast du beschlossen, hier anzurufen?
AnruferIn Als ich das Thema gelesen habe, war ich damit schon am liebäugeln, weil es eben so mein Lieblingsthema ist, also vor ein paar Tagen. Und jetzt tatsächlich den Schritt gesagt, ja, 10 Sekunden bevor wir telefoniert haben, als ich die Nummer dann tatsächlich gewählt habe.
Sebastian Okay, also das passt ja alles sehr genau auf die Definition. Also ich weiß jetzt nicht, wie aufgeregt du warst. Du hast nochmal zum ersten Mal hier angerufen. Passt schon irgendwie dazu, so ein bisschen auf der Welle reiten.
AnruferIn Ja, ich hatte durchaus tolle Angst. Und ich finde auch, das passt sehr gut. Und dieser Anruf zum Thema der Sendung.
Sebastian Ja, aber du hast dich überwunden, hast das völlig grandios gemeistert. Und ich habe auch schon im Chat gelesen, tolle Stimme. und das war ganz am Anfang, als du nur Hallo gesagt hast. Großartig, also dieses über sich hinaus wachsen, das geht glaube ich mit, also Angst zu haben ist in dem Sinne gut, weil damit kann man was machen und daran wachsen und das ist dir glaube ich heute auch ein Stück weit gelungen und im Kink-Bereich wird es dir auch vermutlich immer wieder gelingen. Von daher wünsche ich dir, dass du einfach da sehr viel Spaß dran hast, den nicht verlierst und dass du immer etwas finden wirst, wovor du dich gruselst.
AnruferIn Das lieben Dank.
Sebastian Sehr gerne, mach's gut, tschüss.
AnruferIn Tschüss.
Sebastian So ihr Lieben, das war Feuervogel. Großartig. Also ja, also vor Angst muss man auch keine Angst haben, weil offenbar gibt es nur positive Dinge dabei. Wie seht ihr das? 05101 911 18952 ist die Telefonnummer. Da könnt ihr mich anrufen und dann sprechen wir über Angst, über Panik, über die Lust an der Angst vor allem. Gibt es auch vielleicht Dinge, wo ihr sagt, dieses Lustlevel, das kann ich nur erreichen, wenn ich wirklich Schiss habe. Wie seht ihr das? Ich gehe mal ran, hier klingelt nämlich das Telefon. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
AnruferIn Spreche mit Radl, grüße dich.
Sebastian Radl, hallo. Ja, wir sprechen über Angst. Machst du Angst oder hast du Angst?
AnruferIn Ich bin ein Switch, ich mag beides.
Sebastian Oha, das macht die Sache kompliziert. Wie sind deine Erfahrungen? Was möchtest du erzählen?
AnruferIn Ja, ich sage jetzt mal zuerst in der aktiven Zeit den Angst auslösen. Ja, ich habe ein sehr unscheinbares Liebesäußeres, sage ich jetzt mal. Das heißt, man kann eben sehr lange den netten Menschen, den man eigentlich ja auch die meiste Zeit ist, eben zeigen. Und wenn man dann eben, sag ich jetzt mal, den Schalter umlegt, dann kommt eben halt dieser Drop bei der empfangenen Person umso mehr an.
Sebastian Ja, also wie stelle ich mir das vor? Ich habe gerade die Überlegung, du hast da die brennende Kerze, vor der du gerade noch Schiss hattest, hast dir deinem Gegenüber entrissen und dann dreht sich das Ganze. Kann ich mir das so vorstellen? oder?
AnruferIn Jein. Eben halt so, okay, dass man eben halt vielleicht was ausgemacht hat, so in der Session und dann sagt man, ah, ich habe hier noch eine Überraschung für dich. Jetzt kommt wieder die Augenbinde drauf und sagt, ja, es wird jetzt nicht die Liebe, die Liebe die Liebe klatschen, sondern ich habe mir da was Neues besorgt und dann beschreibt man vielleicht den Gegenstand viel schlimmer, als er wirklich sei und sagt, ja, habe ich mir extra anfertigen lassen, es sind ganz gemeine Riemen und so weiter und eben halt auch ein bisschen das psychologisch aufzuziehen, also die Angst, die Angst davor zu bringen und dann natürlich den Gegenstand benutzen. Und dann wird da vielleicht auch durch das ganze Theater vorne dran auch erstmal schlimmer wahrgenommen.
Sebastian Ja, also das Ganze so aufzuladen, ganz schrecklich und fürchterlich. Und du wirst gleich Höllenqualen erleiden und das wird ganz brutal und schlimm. Ich stelle mir gerade den Moment vor und dann benutzt du es und dann ist das gar nicht so schlimm. Ist das dann eher enttäuschend oder funktioniert das dann immer?
AnruferIn Das funktioniert immer. Also ich mache das ja eben dann nicht so krass, sage ich jetzt mal schon, dass es zueinander passt. Aber eben halt dann so, wenn man die Veränderung merkt oder so Sachen. Ich sage jetzt mal, ich habe früher gerne die Spionage-Romane meines Vaters gelesen, weil der viele hatte. Und in Spionageromane gibt es natürlich auch immer irgendwelche Folter-Szenen, sage ich jetzt mal dazu. Und da gibt es eben auch immer Sachen, was ich lange warten oder eben auch, indem man vielleicht auch manchmal Sachen nicht zeigt oder eben dann Sachen doch demonstrativ zeigt. Eben halt, sage ich jetzt mal, einfach mit dem Verstand des anderen oder der anderen Person spielt und es eben halt glaubhaft rüberbringt. Und weil es ja jetzt mal vieles spielt sich am besten im Kopf im Kopf ab, finde ich und, da möchte ich eben sagen wir mal, da möchte ich eben da möchte ich eben halt hin.
Sebastian Ja, eigentlich ist das doch psychologisch eine ganz schön miese Nummer, wenn man, ja, also ich sag mal, man kann sehr positiv rangehen. Du schaffst das, das wird gar nicht so schlimm, wir stehen das gemeinsam durch. Ja, das sind ja so positive Verstärkungen, mit denen man arbeiten kann. Ja, und jetzt geht man hin, sagt er, ich mache dir jetzt Angst und Panik und du wirst das schlimm finden und es wird böse und das wird alles ganz schrecklich und ob du das schaffen wirst oder ob du das überstehen wirst, das werden wir noch sehen. Also, das ist ja eigentlich nicht redlich, ne?
AnruferIn Ja, aber ich sage jetzt mal, so schlimm ist jetzt auch nicht mein Ding, sondern ich versuche da eben schon ein gewisses Maß zu halten oder schaue mir dann eben die Reaktion meines Gegenübers an. Ich möchte schon irgendwie, dass auf diesem Nervenkitzel der Angst geritten wird. Aber eben, wie es schon einer der vorherigen Anrufe gesagt hat, man möchte nicht unbedingt, dass die Person in Panik verfällt.
Sebastian Wie ist das umgekehrt, wenn du unten bist, wenn du jetzt spürst, dein Körper reagiert von alleine und du bist der Sache ausgesetzt, bist du da rational und denkst, ja, ich bin in einem sicheren Setting, es gibt keinen Grund, jetzt Panik zu schieben oder ist es so, um Gottes Willen und bloß durch, also bist du da eher instinktiv drauf oder funktioniert der Kopf noch?
AnruferIn Ich denke, das kommt auf die Fähigkeiten meines Gegenübers oder eben auch auf die Intensität an. Sehr lange bin ich rational, sage ich, okay, das fühlt sich jetzt unangenehm an, die Situation, aber ich bin ja in einem verabredeten Setting, also alles ist gut. Und klar gibt es manchmal dann eben halt so den Punkt, wo man dann eben halt mehr Angst kriegt und wo man dann eben halt überlegt, okay, gebe ich jetzt eine Reaktion, um die Angst zu beenden, wie indem ich mein Safe-Wort benutzen würde oder schaue ich, dass ich da durchatmen kann, sage ich jetzt mal zumindest mental, weil manche Sachen, die einem zum Beispiel angesprochen haben können, sind ja auch Sachen, die mit Atemreduktion zu tun haben und, versuche dann eben das zu nutzen und, dann hoffe ich eben halt, dass die andere Person den Reiz zurücknimmt, sage ich jetzt mal.
Sebastian Bei Atemreduktion, da sagst du was. Ja, natürlich, davor muss man Respekt haben und auch in gewisser Weise Angst, aber da kommt ja, also gerade dabei, weil das so ein ruhiges Setting ist, da spürt man doch, wie die Panik sich langsam anschleicht und immer lauter und lauter wird und irgendwann fängt man auch an, sich zu wehren. Also das ist doch was, da geht's Richtung Panik und zwar absichtlich und das weiß man auch vorher, dass das so sein wird. Wobei, ist das bei dir überhaupt so? Weil also dieses ansteigende Gefühl, gleich kommt die Panik. Vielleicht hat man da mehr die Angst vor der Panik, oder wie ist das bei dir?
AnruferIn Ähm... Ja, man hat dann schon, okay, das denke ich so wie mit vielen Reizen, man weiß ungefähr, okay, was kann ich aushalten? Und weiß natürlich, okay, jetzt wird es eng, sage ich jetzt mal dazu. Da kommt es eben halt, denke ich, darauf an, wie man die Situation einschätzt und wie man der Person vertraut, mit der man das eben macht. Aber klar, irgendwann ist der Körper stärker wie der Verstand.
Sebastian Trude Häufel hat gerade im Chat geschrieben, bei BC, was ist denn das, BC? Breast Control. Ah, Breast Control ist die Abkürzung, genau, okay. Bei Breast Control muss nicht das nicht steigernde Panik sein. Man kann auch geil loslassen, da hat dann Top vielleicht Panik. Und also komme ich auch mal zu dem Punkt wenn Top so ein bisschen Schiss kriegt, oh Gott was mache ich hier gerade, passt das so und dann muss man ja auch so man pokert so ein bisschen, weil man möchte ja auch, dass das Gegenüber sich sicher fühlt, aber man, also ich hatte das durchaus ein paar Mal, dass ich gemerkt habe so hm, jetzt muss ich mal zwei, drei Gänge runterschalten, das ist mir jetzt auch nicht ganz geheuer also auch wenn man oben spielt dann gibt es ja dieses Angst Und vielleicht ein Panikgefühl nicht, aber habe ich noch nicht erlebt, aber durch dieses Gefühl, ja, das ist jetzt schon herausfordernd, das fordert mich heraus. Kennst du das?
AnruferIn Ja, das kenne ich. Ich kenne es eher beim Shibari, weil Press Control, muss ich ehrlich sagen, mache ich aktiv eigentlich wenig oder kaum. Das empfange ich lieber, aber eben beim Shibari, wenn die andere Person in einer Situation ist, wo es jetzt eben halt heiklisch war vielleicht gerade was verändert oder sie eben gerade hoch zieht oder runter runter lässt sage ich jetzt mal dann hat man natürlich die die verantwortung und eben halt trotz alle seines persönlichen wissens und können es hat man dann natürlich auch immer den den netten den nervenkitzel sagen jetzt sage ich jetzt mal dazu und andererseits muss natürlich auch wohl ruhig und bedacht bleiben aber klar passt es passt es jetzt sehe ich alles sehe ich alles richtig sehe ich alles richtig habe ich alles habe ich alles, Ja.
Sebastian Das sind aber eher so Selbstzweifel oder nein, dass man nochmal die innere Checkliste durchgeht, weil man hat ja diese Verantwortung, die man durchaus spürt. Gibt es was, auch eine Kleinigkeit vielleicht, wo du sagst, da hast du mehr Schiss, als du haben solltest?
AnruferIn Mehr Schiss, als ich haben soll.
Sebastian Also ich nehme mal wieder das Augenverbinden mal als Beispiel. Man sieht nichts, das ist ja eigentlich nur, man könnte auch die Augen einfach schließen, aber jetzt ist da was vom Auge und dadurch wird die Situation anders aufgeladen.
AnruferIn Ja, also ich sage jetzt mal, ich habe großen Respekt, im BDSM-Kontext vor vornadeln wobei sie mir im medizinischen medizinischen kontext ist ja eigentlich nicht schlimm nicht nicht schlimm finde und wenn man das mit der zeit mal wie du sagst es kann auch mit augen verbinden kombinieren würde das wird mir persönlich ziemlich viel angst machen ja.
Sebastian Und Und es gibt noch so viele mögliche Faktoren. Die hebe ich mir jetzt noch ein bisschen auf. Mir fallen immer neue Dinge ein gerade. Und das Podcast-Subi schaut mich an. Kann ich dir eigentlich noch Angst machen, liebes Podcast-Subi? Oh ja. Soll ich das laut sagen? Wasser, sagt sie. Ja, Wasser ist toll. Wasser ist ein schönes Medium. Ja. Jetzt habe ich bei dir einen Aspekt noch gar nicht erwähnt und das gehört zum Thema nochmal dazu, die Lust. Also gibt es das Lustgefühl, kommt es und wann kommt es? Bisher habe ich ja eher mit Frauen gesprochen heute Abend, die sagen, dass wenn sie unten sind, das hat währenddessen nicht so richtig den Platz, wenn ich das richtig interpretiert habe. Das Podcast so wie schüttelt den Kopf. Aber wie ist das bei dir? Also wann merkst du, die Lust greift über und ist da und die Erregung steigt und sie ist jetzt präsent und nimmt in deinem Kopf einfach viel Raum ein?
AnruferIn Also schon auch mit der Angst. Also es ist so zwei Sachen. Ich würde sagen, mit der Angst und nachdem man die Angst auch überstanden hat, aber ich sage jetzt mal, okay, kennen vielleicht viele, viele, viele Leute, wenn man die Augen verbunden hat und die Person, die eben jetzt oben umspielt, die gruschelt unüblich lange rum und man hört irgendwelche Geräusche von den Spielzeugen. Und manche Sachen kann man ja vielleicht identifizieren, okay, das hört sich an wie ein Flogger, sage ich jetzt mal, weil man hört irgendein Geräusch, was man nicht kennt und hat eben dann die Furcht des Ungewissens. Dann verspüre ich da einerseits die Furcht, aber andererseits auch eine große Lust, eine Erwartung. Und andererseits, wenn man eben durch so einen Angststrauß durch ist hinterher, dann hat man, ich zumindest, ein Gefühl der Erleichterung, aber eben dann auch der Erregung hinterher.
Sebastian Ja, wenn du aktiv bist, gibt es da den Begriff der Schadenfreude? Passt der zum Thema?
AnruferIn Schadenfreude weiß ich jetzt ja schon mal schon ein bisschen ja wirklich würde ich würde ich sagen wollen weil man ja weiß was man was man tut und welche welche wirkung erreicht indem man es in den Augen oder am Körper der unten spielenden Person sieht. Ja, ein bisschen Schadenfreude dafür weiter.
Sebastian Ja, man kann ja Schadenfreude haben und sich trotzdem mit einer Person freuen. Okay, Ratl, das war, ja, finde ich spannend. Also gerade als Switch dieses, beide Seiten zu kennen, ich glaube, das ermöglicht nochmal eine ganze Menge mehr Bewusstsein dafür. Und ich glaube, auch dir kann ich heute Abend wünschen, dass du zu einem richtigen Moment genau die Dosis Angst und Panik bekommst, die dir Spaß macht.
AnruferIn Danke, danke, das wünsche ich allen.
Sebastian Ja, sehr gerne, mach's gut, tschüss.
AnruferIn Tschüss.
Sebastian So, ihr Lieben, Angst, Panik, Lust, ganz wichtig, die Lust, weil wenn die nicht wäre, dann würde man es ja auch lassen, also irgendwas muss ja im Hirn drin sein, was sagt, oh ja, das war gut, das wiederholen wir. Lasst uns zum Beispiel sprechen. 05101 911 8952 ist die Telefonnummer. Die Leitung ist frei und wir sprechen über die Lust an der Angst. Ich habe jetzt auch nochmal ein, zwei kleine Aspekte hier notiert, über die ich gerne sprechen würde. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind, müsst ihr wohl mit mir sprechen. Und dann sprechen wir genau darüber. Bis es klingelt, ich setze immer wieder an, das ist hervorragend heute. Ich bin echt begeistert. Es klingelt und ich gehe mal direkt ran. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
AnruferIn Mit dem Miststück meines Herrn. Kurz auch Miststück. Reicht völlig.
Sebastian Okay, ich sage also Miststück einfach. Alles klar, das ist ein Wort, das geht mir leicht über die Lippen. Okay, also Miststück deines Herrn. Hat er oft Angst vor dir?
AnruferIn Nee, auch wenn ich mir sehr viel Mühe gebe. Meistens eher umgekehrt. Ich wollte aber noch einen ganz anderen Aspekt damit reinbringen. Du hattest vorhin gefragt, ob man auch was Gutes daraus ziehen kann. Ich habe mehrere Angststörungen und hatte regelrecht mit Panikattacken zu kämpfen. Und wir haben das Ganze mit BDSM lösen können, sodass sich sieben Angststörungen auf eine runtergeschraubt haben.
Sebastian Wow, also Konfrontationstherapie quasi, ja?
AnruferIn Nicht ganz. Ich hatte wahnsinnig Angst, dass ich den Boden unter den Füßen verliere. Bin ich in Fahrstühle. Er wohnt im siebten Stock. Ich bin jedes Mal zu Fuß hochgelaufen.
Sebastian Ich kann das total nachvollziehen. Also so Glasbodenfahrstühle, das ist auch so ein Gruselding. Ich habe es immer gemacht, aber aha. Diese Missdinger. Wie kann man sowas nur erfinden? Wie kann man so gemein sein als Architekt?
AnruferIn Mittlerweile finde ich die wieder extrem lustig und freue mich, weil alle die Angst haben, weil ich grundgehässig bin.
Sebastian Ah, so Agne.
AnruferIn Ja, nee, wir haben es, er hat es so gemacht, mit Augenbinde. Ich wusste gar nicht, dass er eine Liebesschaukel gekauft hatte. Ich sage mal ganz vorsichtig, nach dem neunten Mal Edgen war mir ziemlich egal, ob ich den Boden noch unter den Füßen hatte oder nicht.
Sebastian Okay.
AnruferIn Was kann ich endlich da? Ja, so fingen wir also an und nach fünfmal auf der Liebe schaukeln, verbinde ich jetzt damit, wenn ich den Boden für den Füßen verliere, was komplett anderes als vorher.
Sebastian Das ist ja toll, wenn das so übergegriffen hat. Also es ist nicht so, dass das Gehirn dann doch noch so schlau sagt, Moment, das ist eine sichere Situation, da geht das und in allen anderen Situationen ist Angst und Panik weiterhin angebracht. Also es hat dann abgefärbt, ja?
AnruferIn Ja gut, ich habe mich auch sehr bemüht, das zu forcieren und bin dann auch, weil ich wusste, okay, es ist eigentlich sicher, die Konfrontation zum Teil gegangen und hatte mein absolutes großartiges Erlebnis vor zweieinhalb Jahren im Heidepark, als ich siebenmal hintereinander in einem Freefall Tower war und es großartig war.
Sebastian Okay, aber du hast schon gebrüllt noch, ja?
AnruferIn Nee, ich habe gelacht.
Sebastian Na toll, man muss sich doch wenigstens erschrecken bei dem Ding.
AnruferIn Nee, ich fand es großartig, aber weil vorhin das so kam, ob man damit auch was ändern kann. Klar ist es auf eine gewisse Art und Weise, was wir da gemacht haben, eine Konditionierung, lebe ich ganz offen zu.
Sebastian Ja, hat Esti mal im Chat auch gerade geschrieben, Konditionierung mal anders.
AnruferIn Ja, genau, aber trotzdem mal gerade deswegen liebe ich seitdem auch wieder das richtige Spiel mit der Angst, weil mein Unterbewusstsein jetzt nicht mehr Richtung Panik-Säbel-Zahntiger geht, sondern.
Sebastian In Richtung Säbelzahntiger Abendessen, ja.
AnruferIn Die Unsicherheit kickt ja schon ganz schön. Ich weiß an sich, trotz allem Unsicherheit, auch ein bisschen Angst. Aber es ist weit entfernt von Panikattacken und macht mir auch seitdem wieder unheimlich Spaß. Also auch wie vorhin schon erwähnt, Knifeplay hat da durchaus seine Reize. Immer noch oder schon wieder. Sodass ich das jetzt wieder sehr viel mehr genießen kann, auch mit der Angst zu spielen. Auf der anderen Seite haben wir aber auch ein Safe Word nur dafür, falls ich merke, die Angststörungen kommen zurück und es geht wirklich Richtung Panik in den Panikkreis laufen.
Sebastian Ja, genau, da sind jetzt so diese Punkte. Also in dem Moment, wo ja was pathologisch ist und wo man auch weiß, okay, das ist jetzt wirklich was, da brauche ich einen Profi, der mir hilft. Ich weiß im Bereich BDSM immer mal nicht so, ist das da vielleicht eine gute Idee, das dann einfach mal außen vor zu lassen und die eine Baustelle da zu bearbeiten und die andere Baustelle woanders. Also ich finde, das ist ja schon so ein bisschen, also da gehört ein Mut dazu, zu sagen, okay, ich nehme das jetzt auch noch mit in diesen schönen Bereich.
AnruferIn Also ich habe, als wir angefangen haben zu spielen, zu meinem Herrn gesagt, Als ich ihm aufgezählt habe, was ich alles habe, habe ich gesagt, wenn ich Dom wäre, ich würde mit mir nicht spielen. Die Verantwortung kann und will ich nicht übernehmen. Dass er das macht, super toll. Er weiß es aber auch und ich habe extra dafür ein gesondertes Safe-Word, dass wir auch wissen im Spiel, okay, jetzt ist es nicht mehr die anregende Angst, sondern es kippt.
Sebastian Kommt das häufiger vor?
AnruferIn Jein, kommt drauf an, wie es mir so geht, weil das Einzige, was ich nicht wegkriege, ist eine Panikstörung, das heißt aus dem Nichts ohne Auslöser kann eine Panikattacke kommen.
Sebastian Okay, aber dafür habt ihr ein Safe Word und dann, auch da kann dein Hirn ja nach und nach lernen, okay, ich habe da immer einen Mechanismus, der funktioniert.
AnruferIn Richtig, ist auch bei dem sehr stark zurückgegangen. Ich finde es halt ganz, ganz klasse, dass ich mittlerweile auch wieder das Spiel mit der Angst genießen kann und mich darauf einlassen und sowas wie komplett gefesselt mit Augenbinde und er erzählt mir was von, hast du auf dem Flur gehört, da kommen jetzt noch fünf Leute, die wollen auch mitspielen. Ist nicht mehr Panik, sondern ist bei mir eher ein, ja okay, Angst, Unsicherheit, das Ganze, klar natürlich, aber auf eine sehr anregende Art und Weise. Also es funktionieren wieder hervorragende, ich sag jetzt mal salopp, Brainfaxen. Das ist unheimlich schön.
Sebastian Ja, forderst du das ein? Ist das was, wo du sagst, das willst du?
AnruferIn Nicht ganz, wenn wir uns für eine Session treffen, also wir wohnen nicht zusammen, sondern ich muss den wahnsinnig kurzen Weg vom Berliner Stadtrand nach Potsdam fahren, die halbe Stunde.
Sebastian Ja gut, das ist ja machbar, das ist ja fast zusammenwohlen.
AnruferIn Richtig, aber er fragt halt dann auch vormittags grundsätzlich, wenn wir uns nachmittags treffen, wie geht es mir, wie geht es mir psychisch, was ist heute, wo ich sage, oh, geht gar nicht oder was ist auch, wo ich sage, bin ich mir unsicher, weil gestern war, was auch immer, ich bin emotional aufgewühlt, ich weiß nicht, was geht.
Sebastian Aber du kannst das ganz gut selber einschätzen.
AnruferIn Jetzt sage ich mal ganz vorsichtig, muss ich können. Also bevor ich die gesamten psychischen Erkrankungen gekriegt habe, kannte ich BDSM und wusste, was es ist und wusste, das braucht und will ich. Und ich kann keinem Topp die Verantwortung für mich im gewissen Maß übertragen, wenn der nicht weiß, auf was er sich einlässt.
Sebastian Ja.
AnruferIn Also ich muss ja damit so offen umgehen, damit ich... Für beide, für mich und für Top, da irgendwie ein Lustgewinn oder Lust draus ziehen kann. Weil ich glaube, eine handfeste Panikattacke, ohne zu wissen, was dann zu tun ist, möchte keiner, der oben spielt, mit der Person, die unten ist, durchmachen.
Sebastian Ja, vielleicht kannst du das mal sagen. Also wenn ich jetzt als Top merke, oh, hier hat jemand eine Panikattacke, was tue ich am besten?
AnruferIn Reagiert jeder anders. Das ist das Problem, weil dann halt das Steinzeit-Gehirn auf Touren läuft.
Sebastian Ja gut, aber man könnte ja schon mal der erste Rat wäre, mach nicht mit dem weiter, was du gerade tust.
AnruferIn Ja, es kommt aber auch darauf an, wie tief ist die Person drin im Angstkreislauf? Ist sie überhaupt noch ansprechbar, dass sie Sachen wahrnimmt? Mir persönlich hilft es dann sehr viel, dass mein Herr mir quasi das Atmen vorzählt. Also, dass ich da nicht einfach hektisch, panisch atme, sondern dass er mir vorzielt, einatmen, zwei, drei, vier, halten, ausatmen, sieben, acht, neun, zehn.
Sebastian Ja, wenn du so weiterredest, mache ich das gleiche und atme ein und aus. Islema schreibt, in den Arm nehmen funktioniert meist ganz gut, ja, das kann gut gehen.
AnruferIn Kann, ich schlag um mich.
Sebastian Es ist Panik der Punkt, den du nach wie vor wirklich vermeiden willst oder ist das schon etwas, wo man sagt, da könnte man auch mitspielen?
AnruferIn Ich kriege bei meinem Herrn keine Panik, weil ich unbewusst ihm dermaßen vertraue, dass ja Angst, aber es ist die Erregende, also Angst. Wir sind jetzt durchaus auch schon so weit, weil ich es mir gewünscht hatte, wo er große Zweifel hatte, aber nach langen Betteln habe ich es dann doch durchgekriegt.
Sebastian Ja, was denn?
AnruferIn Haben wir Waterboarding, hatte ich mir unbedingt gewünscht. Ja, natürlich, da kriegt man Panik, sonst wäre es nicht das, was es ist.
Sebastian Ja, und das ist sehr zuverlässig, ne?
AnruferIn Ja, aber auch da wusste ich die ganze Zeit unbewusst, er ist da.
Sebastian Ja, aber er ist auch das Problem, weil er kippt das Wasser. Also es ist ja schön, dass er da ist, aber es nützt ja nichts.
AnruferIn Ja, aber ich reagiere auch sofort, selbst wenn Panik ist, auf seine Stimme. Wenn er da mit mir spricht, weiß ich, er passt trotzdem auf. Das geht nicht weg. Also das Grundurvertrauen in ihn ist einfach da.
Sebastian Es ist schön, wie tief dieser Reiz, diese Verbundenheit, wie weit die dann doch in die Hirnchemie eingreift und dann genug, ich sag mal, Glücks- und Beruhigungshormone ausschüttet, dass das dann doch nützlich ist. Jetzt machst du das alles aber nicht nur aus Therapiegründen, sondern da ist ja noch dieser zweite Aspekt, das mit der Lust. Ich lasse mich einfach mal reden, weil ich kann über weibliche Lust, da kann ich zwar viel zu sagen, aber vieles davon ist dann auch einfach falsch und einfach so wie Kerle das sehen. Wie ist das? Kommt das? Wie hält das? Wann und wie? Und was brauchst du und willst du? Oder ist einfach nur kuschelnd angesagt?
AnruferIn Also was mich jetzt, du meinst an der Angst vor allem tickt.
Sebastian Ja. Oder was erregt dich daran? Das ist die Frage.
AnruferIn Komplette ausgeliefert und ohne eigenen Willen zu sein. Also im Prinzip, dass ich auch in der Angst dann weiß, ja, seins. Also das ist komplett unten. Ich habe immer, ja, ich sage mal angefragt, ob ich es nicht mal in der Mitte spielen oder es ausprobieren. Ich sage immer, ich spiele ja gerne auch, wenn man vor allem, ja, oder nur wenn man Herr dabei ist, ohne ihn nicht. Ich spiele gerne auch mit mehreren Leuten, aber lasst mich bitte Bodensatz sein. Ich möchte nicht höher.
Sebastian Ja. Vielleicht mache ich das mal anders. Nehmen wir mal die Liebesschauke. Das hast du gesagt, im Boden oder unter den Füßen zu verlieren. Jetzt ist es ja nun mal so, Liebesschauke, gehe ich jetzt mal davon aus, da drin will man Sex haben.
AnruferIn Ja.
Sebastian Das heißt, da muss ja eine gewisse Erregung da sein. Und dann ist da aber die Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Also in dem Moment muss ja irgendwie Lust da sein und du hast auch gesagt mit dem Etchen, irgendwann ist mal gut, dann ist egal, aber das kommt ja schon währenddessen, die Lust und auch dieses, oh Gott, wenn ich mich der Lust jetzt hingebe, dann verliere ich den Boden unter den Füßen, also ich kriege nur das eine mit dem anderen zusammen, da sind ja eine Menge Gedanken irgendwie.
AnruferIn Naja, sagen wir mal so, er hatte mich acht oder neun Mal mit dem großen Magic Wand kurz davor getrieben und meinte dann, wenn du da drauf gehst, dann kriegst du deinen Orgasmus. Und in dem Moment war halt der ganze Körper nur noch darauf fixiert, es ist mir jetzt egal, was ich für das Ding machen muss, ich will ihn haben.
Sebastian Okay, also die Gier war es, ja?
AnruferIn Ja, die Gier war es schon. Mittlerweile weiß ich wieder, so wie ich das auch in meinen Anfängen hatte, dass Angst in der richtigen Dosierung war. Für mich extrem geil und großartig ist die Unsicherheit, ich weiß nicht, was passiert. Das ist, ja.
Sebastian Aufregend einfach, ne?
AnruferIn Ja, und das ist, wenn wir jetzt alleine sind, mein Herr und ich, und er die Hand hebt. Ich weiß jetzt nicht. Wird einfach über die Wangen gestreichelt oder gibt es eine kleine Backpfeife, weil er gerade Lust drauf hat?
Sebastian Ja, wobei da ist die Frage, ist es Angst oder ist es dann doch eher die Vorfreude? Wir machen jetzt Quatsch.
AnruferIn Ja, oder ist es schon große Geilheit, weil ich das einfach beides finde. Ich muss aber auch zugeben, was mich gerade da auch sehr anmacht. Da sage ich immer, ich bin Reaktionsmasochistin. Wenn ich sehe, wie seine Augen aufleuchten, wenn ich zurückzucke, weil ich nicht weiß, was jetzt kommt, freue ich mich schon wieder, wie doll er sich darüber freut, dass ich zucke.
Sebastian Oh Gott, ja, okay, dieser ewige Kreislauf des Geilfindens von Dingen. Ja, ja, es ist manchmal so ein Selbstläufer. Wie kommst du mit Zufall klar? Weder er noch du bestimmt jetzt was ist, sondern die Würfel rollen und dann passieren Dinge. Oder was ist das? Flaschendrehen habe ich im Kopf gehabt. Ebenso dieses, warum spielen Jugendliche vornehmlich? Warum machen die Flaschendrehen? Es kommt doch immer nur was Fürchterliches dabei raus. Und trotzdem tun sie es. Also Zufall halt.
AnruferIn Spielkinder sind wir da beide. Und die Würfel werden oft und gerne benutzt. Also hatten wir, da hatte er eine Vorauswahl getroffen aus 20 verschiedenen, ja gut, die, die in der Telegram-Gruppe sind, haben es wahrscheinlich gelesen, weil ich es da auch schon geschrieben hatte, aus 20 verschiedenen Sachen, von Plugs über Klemmen bis hin zu Dildos und diversesten Schlaginstrumenten.
Sebastian So alles, ja.
AnruferIn Ja genau, Rundummischung alles, einschließlich Finale-Gon, was gut platziert lag.
Sebastian Okay, das heißt, es besteht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit guter Grund zur Panik. Das ist ja auch schön. Das heißt, man hat Schiss, obwohl nicht gewiss ist, dass es sich lohnt, davor Schiss zu haben. Oh, das ist auch gut.
AnruferIn Ja, und jeder von uns durfte dreimal würfeln mit einem W20 und das, was gewürfelt wurde, wurde für die Session benutzt.
Sebastian Ja, und bei meinem Würfelglück nicht, ich würde da dreimal Phenalgonen direkt rauswürfeln, und zwar für mich. Also deshalb mache ich nichts mit Würfeln. Die Dinger sind blöd.
AnruferIn Dass das alles an mir angewendet wurde, war klar.
Sebastian Ja, aber selbst wenn der Würfel nur bis 20 geht und bei 21 würde mir was passieren, dann würde ich die 21 sich würfeln. Also ich habe bei sowas immer kein Glück. Dafür habe ich Glück in der Liebe.
AnruferIn Das ist auch gut. Nee, wir zocken beide gerne Unsinnssachen. Also es kann auch passieren, ja, dass wir was auch immer, jetzt steht mein Guilty Pleasure vor der Tür, dass wir zusammen den ESC gucken. Leider nicht, weil er völlig raus ist, aber nur als Beispiel. Und wir festlegen, okay, wenn Deutschland unter die letzten fünf kommt, gibt es 20 mit dem Rohrstock unter, wenn sie es bis auf die linke Seite unter die ersten 15 schaffen, gibt es 5 und für die Top 10 gibt es 2 oder so. Also wir spielen da schon auch mit dem vollkommen Unberechenbaren.
Sebastian Weil es Spaß macht. Okay, ja, man muss ja auch Gelegenheiten schaffen. Nadine schreibt im Chat, das lese ich mal kurz vor, mein Herr darf an ganz vielen Grenzen spielen, aber einige sind unantastbare Ängste. Platzangst ist da ganz weit vorne im Nicht-Machen. Was gibt es bei dir, wo du sagst, okay, bei aller Liebe und bei allem Vertrauen und bei allem Ängste überwinden, aber das nicht?
AnruferIn Da hätte ich wahrscheinlich vor einem halben Jahr die Platzangst auch noch genannt. Und mittlerweile habe ich ihm beim letzten Mal eine Rolle Frischhaltefolie geschenkt, weil ich das unbedingt ausprobieren möchte.
Sebastian Okay, da ist nichts mehr übrig geblieben. Wenn es zu persönlich ist, musst du es nicht sagen, natürlich. Aber ich frage natürlich nach.
AnruferIn Das ist ja mein Job. Gerade. Ja gut, ich denke mal über Amputation, bleibende Schäden und sowas müssen wir jetzt wirklich nicht reden. Ich hoffe, das haben alle bei sich im Repertoire, dass das nicht geht. Denke ich jetzt.
Sebastian Ja, aber wo du sagst, da gibt es so ein Ding bei dir, was weiß ich, dass da irgendwie einen Sack Spinnen über dir auskippt oder sowas. Keine Ahnung.
AnruferIn Spinnen liebe ich ja.
Sebastian Ach du auch, was ist denn los heute mit allen hier? Okay, also ich finde die jetzt auch, also ich finde die jetzt nicht super schlimm, aber wenn die so groß sind, finde ich die schon irgendwie unangenehm. Also ich muss jetzt nicht in dem Raum schlafen, wo dieses achtbeinige Teil ist, was irgendwie mir wie die Zehen abknabbern kann.
AnruferIn Nein, machen wir nicht. Ich überlege also was, da wir auch nicht zusammen wohnen, auch wenn wir jetzt ein tiefes DS-Gefälle durchaus haben und auch im Alltag, wenn ich ihn nicht sehe, unsere täglichen Rituale und Regeln. Aber ich würde mir jetzt nicht, das wäre für mich zumindest ein Tabu, wenn er mir in meine Alltagsorganisation reinredet, mit der er nichts zu tun hat.
Sebastian Ja, gut, an der Stelle geht es aber nicht um Panik. Das Podcast-Tubi versucht übrigens gerade, irgendwie acht Finger zu haben, um an mir rumzumanipulieren. Pass auf, wir müssen hier die Finger abhacken. Dann habe ich Angst davor. Wenn du dazu bereit bist, dann kannst du mich damit auch gruseln.
AnruferIn Also spontan fällt mir da jetzt nichts. Also naja gut, Kopfhörer auf und dann gruselige Musik, die ich gruselig empfinde. Das wäre was ganz, ganz Fieses. Auf der anderen Seite sage ich dann auch ja, selbst wenn das Schlager werden, ich absolut hasse, es schadet mir körperlich nicht.
Sebastian Ach, das weiß man nicht. Ich glaube, da sterben Gehirnzellen, das spürt man.
AnruferIn Es wäre die fieseste Folter für mich.
Sebastian Pass auf, wenn so kleine Gehirnzellen, wenn man wirklich spürt, wie sie so nach und nach absterben, da hätte ich auch Panik vor. Zurecht.
AnruferIn Aber wirklich Panik oder so? Nein. Ich genieße es wieder, dass wir mit der Angst auch spielen können und der Ungewissheit.
Sebastian Liebes Mitschick, ich finde das toll, dass du einen Weg gefunden hast, etwas, was pathologisch ist, was dich wirklich einschränkt und schrecklich ist, das so umzumünzen mit ihm, dass du... Danach sogar darum bittest oder damit spielen willst und das genießen kannst, wenn nicht auch in dem Moment, aber zumindest hinterher. Also das ist ein ganz, ganz großer Schritt und ja, der Psychologe, Psychiater, die können natürlich mit Lust immer wenig machen, das ist nämlich unredlich, habe ich gehört. Ja, aber ich finde, das kann auch wirklich nach hinten losgehen, aber bei dir ist es einfach rundum gelungen, sich stellen, vertrauen, Grenzen überwinden, neue Grenzen suchen und rauf da, also das ist großartig, also da kann ich dir nur gratulieren.
AnruferIn Dankeschön.
Sebastian Ja, sehr gerne. Dann wünsche ich dir einen wunderbaren Abend, dass noch viele Dinge passieren und dass wir beim ESC möglichst auf den letzten Platz kommen, damit du auch ganz viel Spaß haben wirst.
AnruferIn Das wäre eine gute Idee.
Sebastian Ich weiß gar nicht was und wie und wer. Keine Ahnung. Vor 15 Jahren habe ich das mal verfolgt. Und ganz ehrlich, das geht an mir vorbei. Na, so ist das. Alles klar. Mach's gut.
AnruferIn Tschüss.
Sebastian Tschüss. So, ihr Lieben. 22.13 Uhr steht hier auf der Uhr. Ganz kurzes, maximal 5-Minuten-Gespräch würde ich noch führen, wenn ihr mögt. Und dann ist Schluss heute. 05101-911-8952 ist die Telefonnummer und wir können mal ganz kurz sprechen über Angst, über die Lust an der Angst. Vielleicht sagt auch jemand, mein Gott, also Lust fällt mir eh schwer, aber wenn das Klavier beim Bett hängt und das Seil wird immer dünner, dann geht's ab, also keine Ahnung. Also wenn ihr sagt, ihr habt da noch mal was Spezielles, gerne anrufen, lasst uns gerne drüber sprechen. Eigentlich habe ich heute Abend auch noch eine Bonus-Gästin gehabt, die ist jetzt bisher drum herum gekommen, aber eigentlich, also falls sie da Schiss hat, dann sollte sie die Angst jetzt überwinden und einfach anrufen. Und dann sprechen wir nochmal ganz, ganz kurz über die Lust an der Angst und was das überhaupt alles soll. Und ja, tolle Gäste heute. Also ich bin jetzt schon begeistert. Und das lief ja wirklich gut. Wahrscheinlich überziehe ich jetzt gerade meinen Anrufer in den Glück ein bisschen und da wird sich niemand mehr melden, aber ein Minütchen warte ich noch ab. Ich setze jetzt noch zum dritten und letzten Mal an. Also ich habe eine Folge aufgenommen. 3 Stunden 52 ist der Rohschnitt, die Folge wird also noch etwas länger, und da reden wir über, was sind das, 60, 65 Jahre Kink das ist geschichtsträchtig, das ist Wahnsinn ich versuche gerade Artikel und Coverbilder von, wirklich alten Magazinen, das Hörig Magazin, davon habe ich noch nie vorher gehört sowas in die Finger zu kriegen, um die Shownotes noch ein bisschen. Aufzupeppen, Da steckt viel drin. Die Folge ist natürlich immer viel, viel zu kurz. Das ist großartig. Lasst euch gesagt, wenn ihr dann lest, oh Gott, der Gast, das ist ja, die Folge werde ich bestimmt gar nicht hören oder so. Doch, die wollt ihr hören. Die Zeit nehmt ihr euch und dann genießt ihr das. Ich habe es sehr genossen und das ist auch eine Aufnahme vier Stunden, über vier Stunden haben wir aufgenommen und es gab zwischendurch eine kleine Pause und das war, weil ich mal eine Pinkelpause brauchte, die Gästin war wirklich mein Gott konnte die erzählen Wahnsinn und das fing nach zwei Stunden erst richtig an also wirklich ohne Pause aufgenommen und viel und ich habe mich eher darauf eingestellt, dass man das vielleicht mit mehreren Besuchen macht, das ist so jetzt schon mal mein Highlight bisher dieses Jahres, also die Art und Weise dass man so auch aufnehmen kann, indem man einfach mal krass durchzieht. So, letzte Gelegenheit 05101 911 8952. Jetzt gibt es noch die Möglichkeit, lasst uns über die Lust an der Angst sprechen, über 4Play. Und dann schauen wir mal, also wenn ihr jetzt noch mit der Angst kämpft, hier anzurufen, das braucht ihr nicht haben, ganz ehrlich. Also da könnt ihr super entspannt sein, ich beiße höchst selten. Und jetzt habt ihr die Möglichkeit, sie einmal zu überwinden, und dann führen wir unser 2-3-Minuten-Gespräch und siehe da, da klingelt es tatsächlich. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
AnruferIn Mit der bösen Fee, die traut sich mal.
Sebastian Die böse Fee traut sich, hervorragend. Wir haben auch schon gesprochen, ne?
AnruferIn Ja, genau.
Sebastian Oder war es ein Einspieler zu Schmerzblatt? War es ein Einspieler, du hast angerufen, ne?
AnruferIn Ja, genau.
Sebastian Wunderbar, ja, hervorragend. So, der Tonmeister sagt mir schon, ich soll ein bisschen bei dir noch dazugeben an Lautstärke, das mache ich gerne. Ja, was möchtest du über die Angst erzählen, sagen und ja, was ist der Abschluss des Abends zum Thema?
AnruferIn Ja, je länger ich jetzt zuhöre, frage ich mich umso mehr, was mit mir nicht stimmt.
Sebastian Das habe ich auch manchmal und dann stelle ich aber wieder fest, nein, es ist alles genauso in Ordnung und es ist einfach nur sehr vielfältig.
AnruferIn Also bei mir ist es halt wirklich so, sobald Hände oder Gegenstände meinen Körper nicht mehr berühren, fange ich an zu zucken. Teilweise auch wie wild an zu quieken.
Sebastian Wenn sie dich nicht mehr berühren.
AnruferIn Genau, also mitten im Spiel, ich meine, man hat ja immer mit irgendwas irgendeinen Körperkontakt.
Sebastian Ja.
AnruferIn Und sobald der weg ist, sei es auch noch so kurz, ich zucke sofort, aber ich nenne das tatsächlich gar nicht Angst, sondern das ist Vorahnung. Weil wenn es ja von mir weg ist, dann kann es ja bald wieder treffen.
Sebastian Ja vor allem, wenn es da ist, dann hat man die Gewissheit, jetzt ist es da. Und während es da ist, hat man immer das Gefühl, alles was da ist, wird irgendwann auch mal weg sein. Das ist eine Sache, an der du wirklich ums Verrecken nicht ausweichen kannst.
AnruferIn Ja, genau, genau. Und sobald das dann weg ist, dann fange ich wirklich wie wild an zu zucken. Also die meisten finden es echt toll. Mich selber fackt das echt massiv ab. Also ich will ja gar nicht zucken. Und egal wie dolle ich versuche, mich darauf zu konzentrieren, ich kriege es nicht hin. Ich kriege es nicht hin.
Sebastian Also bei einem Schlagwerkzeug kann ich das total verstehen. Wenn dann die Riemen nicht mehr auf dem Hintern sind, dann heißt das, jetzt wird gerade ausgeholt. Da würde ich auch zucken. Aber wenn das jetzt Körperkontakt ist im Sinne von irgendwas, was vielleicht ganz nett ist, also die Hand, die einen gerade noch irgendwie massiert oder so. Also ist es die Panik davor, dass gleich was Böses kommt oder ist es, dass es weg ist?
AnruferIn Ich würde es tatsächlich einfach nur eine Vorahnung nennen, dass irgendwas kommen könnte. Weil wirklich Angst empfinde ich da nicht und auch bei allem anderen, was ich heute so gehört habe, nicht. Also mit Hitze kann es mich nicht schocken. Ich bin Köchin, also wenn wir Wandlöschübungen haben, muss ich gebremst werden, weil ich zu massiv ins Feuer renne.
Sebastian Ja, das greift nicht in die Fritteuse, das macht man nicht.
AnruferIn Ja, man weiß, dass man es nicht tut.
Sebastian Ja, man kann aber die Sachen rein. Ich finde das faszinierend, wenn Leute dann irgendwie, gut, sollte man grundsätzlich nicht tun, dass man Schnitzel in die Fritteuse tut. Aber wenn die Leute, du wirfst es ja nicht rein, weil das spritzt und du legst es rein und dann, wenn ich das dann sehe, wie dann so die Fingerspitze kurz im Öl badet und nur ganz kurz und trotzdem denke ich mir, oh Gott, deswegen, okay, also mit Hitze verstehe ich, kann man dir nichts tun. Okay, aber es gibt Kälte und es gibt Strom und es gibt so viele Dinge, vor die man wirklich Respekt haben sollte.
AnruferIn Also ja, Respekt, gesunden Respekt, ja, aber dieses Angstgefühl empfinde ich nicht. Also ich hatte dann auch mal ärztlich verordnet so ein süßes kleines Tänzgerät, tatsächlich anwendbar im Nackenbereich und ich habe mir das Ding selbst an den Hals geglitten und volles Hund aufgedreht, einfach nur um zu gucken, was passiert. Da ist keine Angst.
Sebastian Okay, also da ist so eine ungesunde Neugier, ja?
AnruferIn Ja, also bei mir überwiegt wirklich die Neugier. Wie fühlt sich das an, wenn du das jetzt tust? Und dann mache ich das einfach.
Sebastian Ja gut, aber irgendwann weiß man ja, dass es scheiße wird und dass der Viehtreiber doof ist. Und dann wäre es ja doch mal angesagt, dass das Gehirn lernt, davor solltest du Angst haben. Das passiert echt nicht bei dir.
AnruferIn Nee, das scheint bei mir irgendwie ausgesetzt zu haben. Also die Neugier ist immer, und selbst wenn... Selbiges Gerät, von dem ich weiß, das tut jetzt echt scheiße weh, sei es jetzt Strom, Hitze, Kälte, whatever, von einer anderen Person angewandt sind, wo es ja völlig anders sein kann, überwiegt wieder die Neugier. Wie macht der das jetzt? Wie fühlt sich das bei dem an?
Sebastian Gut, aber jetzt ist ja die Frage, fehlt dir das? Also wenn du jetzt heute Abend hier so zugehört hast, denkst du dir auch so, das wäre jetzt schon toll, wenn ich das auch mal hätte, weil da ist ja auch noch die Lustkomponente und diese Erleichterungskomponente. Und wenn die Angst nicht da ist, dann hat man ja auch diese Sachen nicht so.
AnruferIn Nee, aber alleine dieses Gefühl und halt auch wenn das Zucken einsetzt oder so oder der Kopf einem dann jetzt, oh ja, was passiert jetzt? Wie fühlt sich das jetzt an? Das produziert Lust ohne Ende. Also das merke ich schon. Das ist schon sehr nass.
Sebastian Okay, also du hast also einen Ersatzreiz gefunden, aber fehlt es dir vielleicht doch? Stell dir mal vor, da hat jemand was gefunden, wo du wirklich nicht nur Respekt vorhast, sondern wo du wirklich merkst, oh Gott, da wird mir ganz komisch und da wird alles anders und die Haut wird nass und das Atmen wird anders, die Pupillen werden groß und du wirst ganz still und alles, also Angst, wirklich Angst entsteht in dir. Ähm also fehlt dir dieses Gefühl vielleicht, weil das ist ja so ein Reiz, den du nicht kriegen kannst.
AnruferIn Kann ich so nicht beurteilen, weil ich es halt wirklich noch nicht hatte, ne? Also, den hat es noch nicht gegeben, der das geschafft hat.
Sebastian Vielleicht solltest du dich mal mit Speak unterhalten.
AnruferIn Das stimmt nicht mit mir.
Sebastian Vielleicht solltest du mal zu Speak Kontakt aufnehmen. Der scheint da ganz gut drin zu sein. Ja, mit Messern hast du auch. Da vermute ich, dass du auch wenig Angst vor hast.
AnruferIn Ja, ich bin Köchin, ich habe die Dinger täglich in der Hand.
Sebastian Ja, genau. Da hast du sie in der Hand. Das ist ja, wenn jemand vielleicht damit nicht umgehen kann, wenn jemand rumfuchtelt, der damit nicht umgehen kann, dann sieht das ja nochmal anders aus.
AnruferIn Wenn die Klinge scharf ist, dann ist alles in Ordnung, dann können Ärzte auch alles wieder zusammenhängen.
Sebastian Okay, also wenn es dich aber selber nicht betrifft, dann gibt es ja noch dieses, das Äquivalent zum Fremdschämen wäre, dass man für andere Leute Angst hat. Also ich habe das immer, ich kann da nicht hingucken. Also wenn ich irgendwie durch Instagram durchscrolle, und dann kommt so dieser Krams, wo ich sehe schon, okay, gleich passiert das Unglück, dann scrolle ich gleich weiter, ich will das nicht sehen. Ja, genau. Oder jemand müsste jetzt dort Angst haben, ich brauche das nicht, auch so Horrorfilme. Oh mein Gott, ich finde das total fürchterlich, wenn andere Leute, wenn die dann da immer Angst haben und keine Ahnung was. Oder ist das was, wo du dann sagst, da kann ich diesen Reiz vielleicht wenigstens auf andere übertragen. Man hat ja diese Spiegelneuronen im Gehirn, die dann dieses Mitgefühl empfinden. Da könnte man ja vielleicht was herkriegen.
AnruferIn Das setzt dann bei mir schon eher ein. Also ich habe auch bei gewissen Filmszenen, dann bin ich diejenige, die mit den Händen vom Gesicht da sitzt, aber trotzdem einen kleinen Spalt auflässt und doch irgendwie hinzugucken. Aber da fühle ich mich dann schon viel wohler, wenn Jan vor den Augen ist.
Sebastian Ja.
AnruferIn Also bei anderen, ja, da denke ich auch, oh Alter, wenn du das jetzt so weitermachst, das geht fürchterlich in die Hose. Und wenn mir das dann so real passiert, dann dann bemühe ich mich auch zu schützen und greife dann auch tatsächlich recht schnell ein.
Sebastian Ja, das heißt, man könnte dir Angst machen, indem jemand anderes, also nehmen wir das Beispiel wieder, ich meine, ich nehme jetzt was aus deinem Beruf, weil du gesagt hast, du siehst ja jemanden, wie er mit dem kleinen, zu stumpfen Messer rumfummelt und es sieht aus, als würde es gleich ständig schief gehen. Da müsstest du doch Angst und Panik kriegen, wenn du da nicht eingreifen darfst. Und wie erleichtert das ist, wenn dann die Person das Praktikum beendet hat.
AnruferIn Ja, genau. Also das ist viel, viel schlimmer für mich, als wenn es mir selber widerfährt. Also das ist wirklich so. Da habe ich auch schon bei manchem Azubi Angst gehabt, dass es in die Hose geht.
Sebastian Vielleicht musst du einfach die Seiten wechseln und dann kannst du die Angst über die Überbande quasi erleben.
AnruferIn Das ist das Einzige.
Sebastian Was mir jetzt noch einfällt. Nein, aber wir haben es ja eben gehört vom Miststück. Das kann wirklich ein Hemmnis sein. Das ist großartig, wenn man darüber hinwegkommt. Du hast das umgekehrte Problem.
AnruferIn Genau.
Sebastian Aber falls der Tag kommt, wo es dir doch passiert, dass du merkst, okay, jetzt hatte ich richtig Schiss. Und das war hinterher wirklich gut. Das Update hätte ich gern von dir.
AnruferIn Ja, klar. Mal gucken. Ich werde mal noch ein bisschen versuchen, dran zu arbeiten.
Sebastian Ja, das wird schon gelingen. Das wird irgendwas ganz Beklopptes sein, wo du niemals mit gerechnet hättest.
AnruferIn Ja, das wird es wahrscheinlich sein, ja. Man beschäftigt sich mit so vielen gefährlichen Sachen im Leben, dass es wahrscheinlich irgendwas ganz harmloses ist, ja.
Sebastian Ja, irgendwas wird es sein, was weiß ich, irgendein Spülmittel oder irgendwas ganz Blödes, ja. Keine Ahnung. Es gibt auch so, mir fällt jetzt auch nichts ein, es gibt so ein paar Sachen, da wird mir ganz anders und das ist völlig bekloppt und das sollte überhaupt nicht so sein.
AnruferIn Wahrscheinlich irgendwas ganz Banales.
Sebastian Also ich wünsche dir die Erfahrung, Angst, Panik, Erleichterung, Lust genau in der Reihenfolge und genau das und das möglichst intensiv. Also ich wünsche dir vier und dass das bei dir ankommt und dass du das dann auch genießen kannst.
AnruferIn Ja, danke schön.
Sebastian Sehr gerne. Habt eine schöne Zeit. Mach's gut.
AnruferIn Danke schön. Tschüss.
Sebastian Tschüss. So, ihr Lieben. Es ist schon wieder spät geworden, aber so ist das. Deshalb bringen wir diese Sendung jetzt mal ganz schnell zu Ende. Ich finde das eine super Bandbreite heute von. Ich komme in den Raum und ich sorge dafür, dass sie von mir erzittern werden. Bis hin zu, das mit der Angst, das klappt bei mir einfach nicht. Alles dabei. Es ist super rund. Also da bin ich heute total begeistert. Vertrauen ins Publikum ist echt gut. Weil einfach diese Vielfalt beim Thema, die ist heute so richtig schön rausgekommen. Hervorragend. So, und jetzt spielen wir aber noch ein kleines Spiel, denn das ist eine uralte Tradition. in diesen Unvernunft-Live-Sendungen. Denn ich habe hier wieder einen Kochlöffel der Unvernunft liegen und der muss unters Volk. Und wie immer... Wie funktioniert das mit einer Schätzfrage? Ich gucke mal, welche ich hatte. Ah ja, die war's. Ich habe nämlich wieder in der Podcast-Datenbank rumgewühlt und habe es rausgesucht, was ihr nicht so schnell googeln könnt. Funktioniert so. Ihr bekommt gleich im Chat ein Fenster zu sehen. Da steht eine Frage, die stelle ich hier auch gleich nochmal laut. Und dann könnt ihr dort in das Fenster eure mögliche Antwort reinschätzen. Und wer dann nach ein paar Minuten am nächsten an der richtigen Antwort dran ist, die Person kann dann direkt ihre Adresse hinterlassen und dann gibt es in den nächsten Tagen Post von mir. Und da ist zum Beispiel drin, ja, der Unvernunft-Podcast-Kochlöffel steht drauf für Brat mit Herz. Es gibt auch ein paar Postkarten und einfach so ein bisschen Podcast-Geklüngel, was ich halt in so einen schönen, neutralen, weißen Umschlag reinpacken kann. Wenn ihr das gewinnen möchtet, dann müsst ihr eine Frage beantworten und die ist diesmal relativ einfach. Ich drücke mal das Knöpfchen. In den Show Notes gibt es ja bei vielen Folgen Bilder und Fotos. Frage, wie viele Bilder über alle Folgen insgesamt bis heute. Wenn ihr eine Ahnung habt, wie viele Bilder es sein könnten, dann schätzt gerne. Und ja, in ein paar Minuten werden wir wissen, wen ich ja glücklich machen kann. Überlegt gut, wie viele Folgen gibt es, wie viele Bilder packt ihr so pro Folge rein. Denkt dran, dass es bei alten Folgen vielleicht weniger war oder vielleicht mehr, je nachdem. Ja, und da kommen auch schon Antworten rein, hervorragend, wie sich das gehört und was ich jetzt mache, traditionell, ist, ich bedanke mich mal ganz herzlich bei den Menschen, die das hier möglich machen und das sind natürlich die Menschen, die in der Hall of Fame stehen, das heißt, das ist die Seite auf der Podcast-Webseite, wo sich Menschen verewigen können, die diesen Podcast machen. Ja, Geld unterstützen, die also hier was in den Hut werfen, die Daueraufträge rausschicken oder per PayPal jeden Monat was dalassen oder auch einmalig einen Betrag hier aufs Podcastkonto machen. Bei den Menschen mag ich mich hier immer ganz, ganz herzlich bedanken, denn die machen das möglich, dass ich hier ein paar Mal zum Gast fahre und dann gucke, dass wir auch mal ein Vorgespräch persönlich machen und dann auch die Aufnahme. Die machen möglich, dass ich hier Equipment neu anschaffe, wenn es mal wieder kaputt geht. Und die machen es auch möglich, dass ich mal ein Zugticket kaufe oder den passenden Süßkram für die Aufnahme und, und, und. Ihr merkt es, die Kohle geht hier echt raus ohne Ende. Das ist so. Aber das macht nichts, denn ihr macht das möglich. Und deshalb bedanke ich mich ganz herzlich bei zum Beispiel folgenden Menschen, die sich neu auf der Hall of Fame eingetragen haben. Zum Beispiel Ilaria. Vielen Dank, bin neu dabei. Und Magu Loch, Magu Loch, auch du herzlich willkommen auf der Hall of Fame du bist da jetzt also mindestens ein Jahr man bleibt also immer ein Jahr draufstehen seit der letzten Unterstützung Betrag übrigens völlig egal. Wer unterstützt, unterstützt und nur darauf kommt es an ganz herzlich bedanke mich auch bei ich gehe mal die Liste in etwas durcheinanderer Reihenfolge durch bei Sonja Sonne, bei Kai Bunny vielen Dank Diara, Arcelli, Proser, Pina, Loonquall, Lisbeth, vielen Dank auch an Gagstar, Zauberin und Zwerg. Meti, Seilschaft MM, das Seil, noch ein paar Namen, Ingeif und Namru, übrigens Glückwunsch zur Hochzeit, mag ich an der Stelle mal sagen. Vielen Dank an Teetrinker, Nachtalpriger, Elva, Elserich, Jackie, Pano, Hugo und zwei sage ich noch, Phil und Jan, auch an euch. Vielen, vielen Dank, dass ihr das hier möglich macht. Und wenn ihr sagt, ich möchte das hier auch unterstützen, tut das sehr, sehr gerne. Betrag frei wählbar. Es gibt da auch keine Benefits für. Um so einen Anhaltspunkt zu haben, gebt uns gerne ein Getränk eurer Wahl aus. Wir trinken hier alles. Vom stillen Wasser in der Studentenkneipe, wobei ich weiß gar nicht, ob es in solchen Läden überhaupt Wasser gibt, bis hin zum Ultra-Cocktail. Sucht euch was aus. Es kommt hier an. Und ich habe auch die Amazonen- Wunschliste wieder ein bisschen aufgepimpt, die es vom Podcast gibt. Findet ihr alles unter dem Unterstützen-Button. Da sind inzwischen sogar Sachen vom Podcast- Nachwuchs drauf. Und nachdem da ein Kochbuch hier mal gelandet ist, was hier tollen Anklang gefunden hat, motiviere ich da weiter. Also tut der Podcast-Family hier gern einen Gefallen oder macht ihnen eine Freude. Sie freuen sich wirklich. Die können das bei ihr selber nicht sagen, aber das mache ich ja jetzt stellvertretend. Und dann auch nochmal vielen Dank an die Menschen, die den Podcast eigentlich erst so groß gemacht haben. Das sind nämlich die Menschen, die den Podcast ständig weiterempfehlen. Die sagen hier, hör mal die Folge, hör mal hier rein, hör mal da. Das macht ihr immer noch und es kommen immer noch neue Menschen dazu, die diesen Podcast hören. Also es scheint so ein bisschen durchzuwechseln. Das Publikum nach 100 Folgen durchschnittlich hat man offenbar genug und Vernunft, aber noch nicht genug, den Podcast weiter zu empfehlen und tut mir einen Gefallen. Ich habe jetzt öfter schon davon gehört, dass neue HörerInnen das Problem haben, dass sie gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Dann fangen die von vorne an, hören irgendwann wieder auf. Wenn ihr den Podcast weiterempfehlt, sagt den Leuten doch gleich, hier die oder die oder die Folge, da in die musst du reinhören, das sind meine Lieblingsfolgen. Dann wissen die nämlich, wo sie anfangen sollen. Ihr könnt gut einschätzen, was könnte gefallen und ihr habt jemanden, mit dem ihr darüber reden könnt. Also nur Vorteile, also nicht einfach sagen, hör diesen Podcast, sondern hör den Podcast und fang da und da und damit an. Ich werde auch auf der Podcast-Webseite demnächst eine Möglichkeit haben, dass ihr Lieblingsfolgen auch rausgeben könnt oder verlinken und auflisten könnt, so eure persönlichen Favoriten. So, und jetzt habe ich da genug erzählt. Ich gucke mal in die Schätzfrage rein, ob ein paar Menschen geantwortet haben. Ja, sind einige Schätzungen dabei und ich glaube, da liegen auch Menschen nah dran. Ich glaube, ich löse das mal auf. Die Frage war, wie viele Bilder sind in den Shownotes der einzelnen Folgen bisher verlinkt? Und jetzt drücke ich mal auf Gewinnspiel beenden. 53 Antworten gab es und am nächsten dran sind zwei Menschen. Schon wieder zwei Umschläge, die ich hier packen muss. Mein Gott. Herzlichen Glückwunsch an Stefan Wuppkon und Xpliko. Ihr beiden liegt gleich weit entfernt. Es sind nämlich 682 Bilder, die in den Shownotes versteckt sind auf der Webseite. Und Stefan Wubkon hat 666 geschätzt und Xplico hat 698 geschätzt. Damit seid ihr gleich weit weg von der richtigen Antwort und bekommt beide von mir Post mit ein bisschen Podcast-Zubehör. Gut, dass ich letzte Woche erst mal für einen dreistelligen Betrag Briefmarken eingekauft habe. Das musste nämlich auch einfach mal wieder sein. Und es ist echt spannend, ich muss mal gucken das muss ich mir mal notieren, ich hätte gerne den Durchschnitt aller Antworten, den würde ich mir glaube ich hier auch gerne mal auflisten lassen mal sehen wie nah dran, der Durchschnitt eigentlich ist ich habe dann sogar ein Blatt Papier. Durchschnitt Schätzfrage. Das wäre nochmal ganz cool, das zu haben. So, okay, das haben wir auch geschafft und wie gesagt nochmal vielen Dank an die UnterstützerInnen. Teilweise seit Jahren schon auf meiner Liste. Es ist großartig. Vielen, vielen Dank. So, und jetzt gucke ich mal, was ich euch noch erzählen kann. Ein paar Sachen wollte ich heute noch erzählen den Abend über. Eine Sache habe ich jetzt schon öfter gehört, dass ich nämlich gerade bei den Live-Sendungen immer lauter bin als meine Gäste. Und der Tonmeister hat sich dann mal hingesetzt und hat nochmal in Folgen, die veröffentlicht wurden, gemessen. Also während der Live-Sendung kann das schon mal sein, dass ich tatsächlich lauter bin. Wir versuchen das hier gut auszusteuern, aber wenn es dann veröffentlicht wird, kann ich versprechen, dann sind alle genauso laut wie ich. Und das hat der Tonmeister auch nachgemessen, das ist dann auch so. Aber es ist natürlich so, ich habe das bessere Mikrofon und das ist ein bisschen unfair, weil dadurch habe ich natürlich viel mehr Bass und Präsenz. Und ein Telefon klingt halt nun mal nicht so gut und dadurch wirken Menschen entweder sehr schrill und laut oder eben da ist sehr wenig hinter. Was halt die Technik einfach begrenzt. Und deshalb klingen sie akustisch leiser, weil man sich auch mehr anstrengen muss, wenn Umgebungsgeräusche sind, um was zu verstehen. Ich und wir überlegen, was wir da tun können, ob wir generell vielleicht gestern ein bisschen lauter regeln, damit es dann, ich sag mal, gefühlt gleich laut ist. Das wird wahrscheinlich die Lösung sein. Ich muss nur meinen Prozess nochmal ändern, weil dieses alle gleich laut kriegen, das ist halt der letzte Prozessschritt hier. Und da kann ich gar nicht unterscheiden, wer wie laut ist. Also da muss ich ein bisschen umstellen. Da wird es auf jeden Fall Experimente geben. Aber es haben Menschen Bescheid gesagt und das ist schon mal sehr, sehr gut. So, jetzt habe ich hier noch so ein paar andere Sachen, die lasse ich heute mal alle weg, damit die Sendung hier nicht zu lange wird. Ist ja schon wieder nach halb zwölf, ist ja Wahnsinn. Vielleicht kann ich aber nochmal erwähnen, also die nächste Folge erscheint dann am kommenden Montag, die besonders lange, lange Folge, die nächste Folge nehme ich jetzt am Samstag auf und dann habe ich dann Ende März nochmal den nächsten Aufnahmetermin und ich habe auch ganz viele Vorgespräche geführt, es geht also wieder richtig, richtig los und für Nachschub ist gesorgt und ich habe hier auch schon eine Liste, ich verrate es jetzt noch nicht, Aber ich habe im Grunde eine Liste mit Live-Sendungsthemen bis zur Sommerpause, also bis Ende Juni. Da müssen das Podcasts über und ich noch ein bisschen sortieren, aber ich kann jetzt schon mal sagen, zwei Themen, die lange gewünscht sind, werden vorkommen in den nächsten Wochen. Das sind nämlich einmal das Thema Outfit, vielleicht auch Party-Outfit. Das heißt, das wird so ein Thema sein, wo ihr auch aufgerufen sein werdet, hier Bilder in den Chat reinzuposten ohne Ende, damit wir dann einfach Dinge zeigen können. Und das Thema Basteln, das wird auch Anfang April, Mitte April, irgendwie so um den Dreh rum, wird dieses Thema auf jeden Fall vorkommen. Das heißt, wenn ihr irgendwas gebaut habt, dann können wir ja am einen Abend mal den völligen Nerd-Talk machen. Und für das andere Thema, was so oft gewünscht wird, guck Olding, da mag ich den Aufruf jetzt einmal ordentlich machen und dann auch bald wiederholen. Ich mache das Thema, ich möchte nur drei bis vier Gäste haben. Eine Person habe ich vielleicht, eine Expertin, die das Ganze aus einer etwas anderen Perspektive beleuchten kann, habe ich möglicherweise auch schon, die liest sich gerade schlau, das wird auch noch ein bisschen dauern. Ich weiß, dieses Thema ist wirklich sehr häufig gewünscht. Ich werde es machen, aber ich brauche Gäste dafür. Das heißt, wenn ihr sagt, ich würde damit machen, dann meldet euch gerne bei mir. Da können wir vorab auch klären, wie anonym ihr sein wollt, welche Perspektive, was wollt ihr erzählen, was nicht. Machen wir es vielleicht nicht live, sondern machen das Gespräch vorher. Ich biete das alles gerne an, aber das Thema muss von meiner Liste runter. Und ich bin jetzt voll dabei. Also ich will das noch vor der Sommerpause abgehakt haben, in diesem Punkt. Und das in aller Ausführlichkeit mit dem gebotenen Respekt und allem, was dazu gehört. Das heißt, wenn ihr das hört und sagt, ich könnte mir vorstellen das, dann schreibt mich gerne an. Wir gucken, ob es eine Lösung gibt, mit der ihr euch wohlfühlt oder ob es die nicht gibt. Das kann ja auch sein. Aber lasst uns erstmal ins Gespräch kommen. So, und dann hoffe ich, dass dieses Thema von der Liste kommt. So. Okay. So, was bleibt mir noch zu sagen? Ich gebe zu, ein bisschen Schiss hatte ich, Weil ich hatte heute keine Einspieler bekommen. Das heißt, ich wusste nicht, rufen Menschen wirklich an, wird das klappen? Ist das Thema vielleicht zu verwandt mit Themen, die es schon gab im Podcast? So eine Sache stellt sich raus, nein, alle Ängste waren meinerseits völlig unbegründet, im Gegenteil, das hat absolut hervorragend geklappt und ich bedanke mich ganz herzlich bei Speak, bei Ceva, Feuervogel, Ratl, Miststück meines Herrn und Böse Fee. Ihr habt es mir heute Abend sehr, sehr leicht gemacht, über das Thema zu sprechen. Ihr habt es von völlig unterschiedlichen Standpunkten beleuchtet. Und ich glaube, das ist auch wirklich diese Stärke dieses Formats. Ein Thema nehmen und dann werfen wir einfach mal ganz viele unterschiedliche Perspektiven drauf. Drauf. Wenn ihr das jetzt gehört habt, diese Folge, kommentiert gerne. Passt das für dich? Gibt es neue Ideen? Schreibt es also unter die Folge auf kunstderunvernunft.de Da findet ihr alles, was zum Thema noch ergänzt werden soll. Also schreibt da auch gerne längere Sachen, das ist überhaupt kein Problem. Das ist ja so eine Folge nur ein Start, um dann darüber zu sprechen. Gut, ich gucke nochmal meine Liste an. Nächste Aufnahme ist angekündigt. Das passt. das passt auch, dann würde ich sagen, können wir den Abend beschließen. Ich mache noch eine kleine Postshow, wenn der Tonmeister mag, aber für den Moment ist das ein rundum gelungener Abend und vielen, vielen Dank an meine Gästin, vielen Dank ans Publikum, dass ihr zugehört habt an den Chat, die fleißig geschrieben und sich ausgetauscht haben. So soll das sein, so mag ich das, so habe ich echt Spaß dran und ja, habt eine gute Zeit, kommt gut in den das ist jetzt Frühlingsanfang, das soll Wollt es in den nächsten Tagen echt schönes Wetter noch geben. Genießt es, ich genieße es auf jeden Fall sehr. Und wir hören uns wieder in zwei Wochen mit dem Thema, was ich in ein paar Tagen dann noch irgendwie veröffentlichen werde. Das heißt, wir hören uns wieder am Donnerstag, den 13. Donnerstag, der 13. Donnerstag, dem 13. März um 20.30 Uhr. Und ja, bis dahin viel Spaß und seid möglichst unvernünftig und habt vielleicht ein bisschen Angst. Es soll Spaß machen, habe ich heute gehört. Tschüss.