Unvernunft Live 05.12.2024 - Ich wurde geprägt von...

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Sebastian Hallo und guten Abend, herzlich willkommen zur Unvernunft Live Nummer 146 und ja, ihr habt es richtig gehört, die Folge mit Weihnachtsintro mit Glöckchen, denn wir haben Dezember und da wollen wir es uns natürlich ein bisschen besonders gemütlich machen und da hilft natürlich das ein oder andere Glöckchen, wer weiß wofür man die alle benutzen kann oder kann ich euch noch was erzählen, das erzähle ich mal jetzt sofort. Die nächste Folge, die erscheint, da kommt das Glöckchen auch vor und hat sogar eine Funktion. Aber heute erst mal ein Unvernunft Live. Mein Name ist Sebastian Stix. Ich bin der, der das hier heute Abend moderieren darf und der alle Fragen stellen darf, hoffentlich. Letztendlich, ja, ich kann sagen, ich bin selber kinky drauf, schon ewig lang und ja, habe also ein Eigeninteresse, heute ganz viel dazu zu lernen. Das hier ist Live-Folge Nummer 146 und links neben mir sitzt das Podcastsubbie. Hallöchen, du fummelst in deiner Hose rum. Ich weiß, dass ich toll bin, aber so? Böser Blick. und in weit, weit weg am Ende der Stadt der Tonmeister, der darauf achtet, dass der Ton auch gut gemeistert ist, der schaut da in sein besonderes Gerät, was dann anzeigt, ob hier alles richtig gepegelt ist ja und ich begrüße ganz herzlich den Chat, schön, dass ihr da seid die Menschen, die das später im Podcast hören ebenso und natürlich die Menschen, die heute Abend auch einfach nur zuhören, viele machen das im Auto, habe ich gehört, das freut mich, weil das beweist, dass das im Auto auch funktioniert mit dem Stream, sehr schön. Und ich kann mal gleich sagen, es ist ein Wunder, dass diese Folge heute stattfindet, denn es ist halt Dezember und da ist das Leben so verdammt intensiv. Das könnt ihr euch nicht vorstellen, aber es hat geklappt. Ich habe es mit der Ankündigung ein bisschen verbaselt. Wir werden sehen, ob das hier mit der Sendung funktioniert und ob das alles gut läuft. Ich erkläre mal ganz kurz die Anleitung für eine Unvernunft Live. Funktioniert wie folgt. Ich sitze hier, hier ist eine Telefonnummer, die Telefonnummer könnt ihr wählen, dann kommt ihr in die Sendung. Ihr seid dabei so anonym, wie ihr möchtet, also ihr könnt mir einen beliebigen Namen sagen. Geschenkt gibt es danach von mir auf jeden Fall ein Gastkonto auf der Podcast-Webseite und das ermöglicht euch zum Beispiel angeschrieben zu werden. Ihr steht dann bei der Folge auch in der Gästeliste, alles freiwillig und ihr habt Zugriff auf die Statistiken dieser Folge Oder in allen Folgen, bei denen ihr mitgemacht habt. Dann könnt ihr auch sehen, ob das auch jemand hört. Ja, und ganz wichtiger Punkt, ohne euch klappt es auf keinen Fall. Also ich bin schlecht vorbereitet. Ich hoffe, ich kann mich auf euch, liebes Publikum, verlassen. Und ich habe auch ein Thema heute mitgebracht, bei dem ich mir absolut sicher bin, dass im Grunde jeder und jede was dazu zu sagen hat. Vielen Dank, liebes Podcastsubbie. Das ist ein Thema, auf das wäre ich selber nie gekommen. Und ich habe mich ein bisschen schwer getan, das Thema so in zwei, drei Sätzen zu formulieren oder auf den Punkt zu bringen, weil das schon wieder, es ist irgendwie einfach, aber man kann es nicht mit drei Wörtern beschreiben. Deshalb beschreibe ich es einfach mit einer kleinen Einleitung und das ist diese. Jeder hat die erste Person, mit der sie BDSM ausgelebt hat. Das ist die Person, wo man die ersten Erfahrungen gemacht hat und ich bin relativ sicher, das prägt. Und zwar für die gesamte Kinky-Karriere oder man schreibt seine Kinky-Legende mit dieser Person als erstes. Man saugt alles auf, lernt schnell, alles ist neu, alles ist spannend und auch die Sachen, die nicht so toll sind, sind trotzdem extrem lehrreich, gehört alles dazu. Und wenn ihr weitergeht, zu anderen Menschen und neue Erfahrungen sammelt, dann ist die Frage, was ist eigentlich davon übrig geblieben? Hat sich herausgestellt, dass das alles so genau richtig war? Habt ihr viel übernommen für euch selbst, auch wenn ihr mal die Rollen, wenn ihr die Seite getauscht habt, habt ihr da viel übernommen? oder habt ihr euren Kink danach um 180 Grad gedreht und musstet BDSM erstmal von vorne neu entdecken, weil viele Wahrheiten der ersten Stunde vielleicht doch gar nicht so gut waren. Das kann ja auch sein, denn die Person mit dem Wissen hat nun mal die Macht. Also welchen Eindruck hat jemand bei euch hinterlassen, was ist geblieben und was musstet ihr abstreifen, was wolltet und konntet ihr abstreifen? Da bin ich heute extrem gespannt und freue mich auf eure Erfahrungen. Und ich glaube, das ist auch, wenn ihr heute was beitragt, extrem wichtig für Menschen, die diese Folge später hören, weil man ist natürlich immer in unterschiedlichen Situationen und überlegt natürlich auch, ist was mit mir nicht okay oder lag es an der Person oder, oder, oder. Oder ich kann schon mal sagen, Veränderung ist völlig normal, die gehört dazu und im Gegenteil, wenn man sich nicht verändert, dann verpasst man auch eine ganze Menge. Also spannendes Thema, mal gucken, vielleicht hat mal jemand im Chat einen Daumen hoch, wenn er überlegt, heute hier mitzumachen. Das kann ja sein, da würde ich mich drauf freuen. Eine ganz kleine Unterbrechung, denn diese Folge hat einen Sponsor. Deviance. Das ist eine Online-Kennenlernplattform, die speziell für kinky Menschen entwickelt wurde. Ihr kennt das ja an sich alles schon, weil ich habe das ja schon mal erzählt. Und die Paare unter euch werden jetzt sagen, nichts für mich, interessiert mich nicht, ich habe da schon wen. Los Sebastian, werd mal fertig hier. Aber Stopp. Ich glaube, ihr verpasst da was. Denn Deviance ist eure Chance, gemeinsam Leute zu finden, mit denen ihr mehr erleben könnt. Andere Paare, Menschen mit speziellen Fähigkeiten, neuen Ideen, Leute für gemeinsame, brave Fernsehabende auf der Couch oder unartige, wundervolle Nächte, die ihr niemals wieder vergessen werdet. Was ihr sucht, ist euch überlassen und Deviance hilft euch beim Kennenlernen von kinky Menschen in eurer Nähe oder da, wo ihr bald sein werdet. Und dank der Kontaktanzeigen, Profilsuche und echt detaillierten Einstellungsmöglichkeiten werdet ihr bestimmt fündig. Hab ich euch überzeugt? Dann probiert es doch einfach aus. 30 Tage Deviance Premium gibt es gratis auf deviance.com. Da findet ihr den passenden Code und dann könnt ihr sofort loslegen, Leute kennenlernen und vielleicht die Erlebnisse finden, die euer gemeinsames Kopfkino für immer verändern werden. Ja und da bin ich wieder und weiter geht's. Ich habe gerade ja gefragt, wer mag im Chat denn heute Abend eventuell mitmachen und ich habe zumindest drei Daumen hoch gesehen. Das freut mich. Das heißt, ich sollte jetzt dringend die Telefonnummer sagen und euch die Gelegenheit geben. Traut euch, ihr könnt nur gewinnen. Und was ich inzwischen weiß durch diesen Podcast, auch andere gewinnen. Also 051019118952 ist die Telefonnummer. Da könnt ihr jetzt anrufen und kommt direkt hier zu mir. Und da klingelt es auch tatsächlich direkt schon. Was ist denn hier? Sogar zweimal gleichzeitig. Okay, ich kann nur einen annehmen. Mach ich doch mal direkt. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Mosfet Hallo, hier ist der Mosfet.
Sebastian Hallo, Mosfet. Okay, ich mache dich ein bisschen lauter. Und ja, herzlich willkommen. Du hast hier noch nicht angerufen, richtig?
Mosfet Ne, genau, das ist das erste Mal.
Sebastian Ja, dann wunderbar. Dann bin ich sehr gespannt. Fühl dich wohl. Und ich frage auch nur so viel, wie ich darf. Wenn es zu viel wird, sag gerne Bescheid. Aber ich bin natürlich gespannt, was du zum Thema sagen möchtest. Alles
Mosfet Ja, genau. Erste Beziehung. Spielbeziehung beziehungsweise. Die hängt tatsächlich auch mit dem Podcast für mich zusammen. Und zwar habe ich am gleichen Tag auch das erste Mal von dem Podcast gehört, als ich meinen ersten Spielpartner kennengelernt habe. Und zwar war das dieses Jahr auf der BoundCon. Genau, da war ich eben mit einem ich sag mal kinky Kumpel unterwegs, unterwegs, der mir dann auch von dem Podcast erzählt hat. Und auf der BoundCon wurde ich vor eben, ja,
Sebastian gut. Erstmal toll, dass der Mensch dir davon erzählt hat, von dem Podcast. Genauso funktioniert das. Also unbekannterweise vielen, vielen Dank, sage ich mal direkt. Und okay, du wurdest auf der BoundCon.
Mosfet ich habe mir da was an dem Stand gekauft und wurde dann, gerade als ich fertig war, von hinten von einem jungen Mann angesprochen. Du siehst nett aus, lass uns mal reden.
Sebastian Okay, ja, das funktioniert komischerweise.
Mosfet Das funktioniert sehr gut. Das war ein schöner erster Kontakt, sage ich mal.
Sebastian Ich mag dich mal einordnen, wenn das okay ist. Wo fühlst du dich wohl? Oben oder unten? Ah,
Mosfet Wie man an meinem Namen eventuell heraushört, Switch. Zumindest habe ich das vor.
Sebastian ja, okay, ja, okay, natürlich, okay, ja, ich habe die ganze Zeit überlegt, meint er das damit oder meint er das nicht? Magst du es dem Publikum erklären?
Mosfet das meine ich Ja, ein MOSFET ist praktisch ein elektronischer Schalter. Ein elektronischer Switch.
Sebastian Okay, gut. Gut, das Podcastsubbie guckt mich verächtlich an. Ja, ich sollte das wissen. Das Podcastsubbie hat das auch gelernt. Die weiß das auch. Alter Hut. Oh, das war spannend. Eine Sendung, wo nur Leute teilnehmen, die elektronische Bauteile im Namen als Namen tragen. Oh, das könnte lustig sein. Der Kondensator. Das klingt auch schon irgendwie fies. Na gut, okay, also du wurdest auf jeden Fall sympathisch angesprochen. Das ist toll. Und ja, was ist passiert? Okay,
Mosfet Wir haben uns dann erstmal ein bisschen unterhalten. Ich hatte eigentlich keine so großen Hoffnungen, da jemanden kennenzulernen, mit dem ich mich auch nochmal, oder ein bisschen so, mit dem ich mich treffe, weil die BoundCon etwas weiter von mir daheim entfernt ist. wir haben uns dann so ein bisschen unterhalten und wie sich herausstellt, hatte die Person eben einen Playroom relativ bei mir in der Nähe
Sebastian das ist aber mal ein Zufall.
Mosfet das war ein bisschen ein guter Zufall naja
Sebastian Fast schon gruselig. Jetzt
Mosfet ja, genau wir haben dann Kontakte ausgetauscht haben im Nachhinein dann ein bisschen geschrieben haben uns dann auch erstmal in einer größeren Stadt getroffen, waren was essen einfach ein bisschen zum besser kennenlernen genau wie man das halt so macht
Sebastian sagen wir immer nur, dass man das so macht. Im Endeffekt macht es fast niemand so. Und alle bauen so irgendwelchen Mist, der trotzdem geil ist. Muss man ja sagen.
Mosfet naja ich habe gehört das macht man so also habe ich so gemacht war
Sebastian Okay, sehr gut.
Mosfet ja wie gesagt die erste Spielbeziehung von dem her genau wir haben dann eben hatten weiter kontakt haben uns dann eben auch mal zum spielen verabredet bei ihm im Playroom was
Sebastian Vorbildlich.
Mosfet dann tatsächlich auch so für mich das erste mal war dass ich praktisch Fetisch so wirklich also meine Fetische oder BDSM in in die Richtung wirklich mal mit einer anderen Person ausleben konnte. Das war genau so das erste Mal. Waren dann eben also mehrere erste Male, weil es war auch das erste Mal irgendeine sexuelle Handlung mit einem anderen Mann.
Sebastian Darf ich fragen, wie hat es dir gefallen?
Mosfet gut eigentlich.
Sebastian Hervorragend, so soll es sein. Interagierst du mit der Person noch?
Mosfet Ja,
Sebastian Okay. Jetzt ist natürlich so, hatte die Person einen Wissensvorsprung? Klar, sie hat ja einen Playroom.
Mosfet ja, ja, ja, ja.
Sebastian Ich meine, das heißt, die wusste schon ein bisschen mehr.
Mosfet Die Person hat einen Wissensvorsprung.
Sebastian Ja, wie ist das? Weil da prallen ja Welten aufeinander. Auf der einen Seite dieses, da weiß jemand alles, da kannst du dich drauf verlassen. Auf der anderen Seite aber auch, naja, die Person kann mich aber auch manipulieren, weil die hat ja jetzt die Ahnung. Also war das ein Problem oder wie safe hast du dich auch gefühlt und wie wohl hast du dich damit gefühlt?
Mosfet Also bei der Person fühle ich mich immer zu 100% sicher. es war auch es ist auch mehr so also er hat mir auch mehr den raum gelassen praktisch meine wünsche zu äußern hat nicht so viel von sich aus gesagt sondern also ist jetzt auch noch so ist viel das geht eher von mir aus und er fragt mich eher was ich machen will also ich habe da nicht das Gefühl dass ich irgendwie dass das ausgenutzt wird dass er einen Wissensvorsprung hat sondern er guckt einfach Oder wir gucken, was uns beiden gefällt, was wir zusammen machen können, was uns Spaß macht. Das
Sebastian Hervorragend. Jetzt habe ich natürlich diesen Punkt, was prägt. Also prägen ist ja wirklich so ein Begriff, wo man ins Leder oder in die Haut wirklich für immer etwas reinbringt. Also gibt es was, wo du sagst, das hat die Person dir mitgebracht an Kink, was bei dir für immer bleiben wird?
Mosfet ist eine gute Frage.
Sebastian Ja, also bei mir war es so, dass ich wirklich relativ schnell gelernt habe, du kannst in der Theorie alles durchdenken, es ist ja dann doch alles anders, also sei vorsichtig mit den Gedanken, es ist eh sinnlos, probier es halt aus. Das ist etwas, was ich zum Beispiel bei meiner ersten Spielpartnerin mitgenommen habe, was einfach auch eine Lektion war.
Mosfet Also eine Sache, die ich auf jeden Fall gelernt habe, war, es ist nicht unbedingt alles so, wie ich es mir vorstelle. Ja, aber in einem etwas anderen Sinn. Viele Sachen gefallen mir auch, ohne dass ich es direkt mitbekomme. Das ist dann eher so, es ist schwer zu sagen. Es ist so, als würde es mir versteckt gefallen. Ich bekomme das nicht direkt mit, aber ich bekomme es so im Nachhinein mit. Weil also ich habe eben auch nach einer Session geht es mir auch mehrere Tage gut, aber das ist eher so ein Gefühl im Hintergrund, dass ich nicht direkt mitbekomme, dass es mir so gut geht. Und ebenso ist es dann auch im Spiel. Manche Sachen fühlen sich nicht direkt unbedingt gut an, aber man merkt dann auf einmal, dass man voll gut drauf ist. und das kam so gefühlt aus dem Nichts.
Sebastian Ja, das ist definitiv auch so eine ganz große Überraschung, wie lange das eigentlich nachwirkt. Und das merkt eigentlich eher die Umgebung als man selbst, glaube ich auch. Wobei, also ich behaupte jetzt mal, das ist jetzt schwer was zu sagen, was das Podcastsubbie betrifft, also nach so einer bösen Session schläft die unfassbar gut. Gut. Sie nickt so ein bisschen, ja. Und ich tue es ehrlich gesagt auch. Man fühlt sich dann so ein bisschen wie neu geboren. Obwohl es eigentlich gar keinen technischen Grund dafür gibt. Man müsste ja eigentlich total fertig sein mit der Welt. Aber nee, man ist dann so energiegeladen.
Mosfet Ja, das habe ich auch schon gemerkt, dass ich dann die Tage danach deutlich besser drauf bin. ist dann immer wie so ein Reset. Danach ist immer erst mal alles wieder gut.
Sebastian Gibt es Sachen, die du dir hättest vorher überhaupt nicht vorstellen können, dass du das mal machen würdest oder dass das interessant für dich sein kann, was dich dann auch überrascht hat? Das
Mosfet Ja, also ich hatte nicht gedacht, dass mir Schmerzen so Spaß machen.
Sebastian ist ein Widerspruch in sich. Also wobei, ja, du bist ja Switch, also von oben oder von unten?
Mosfet Ja, von unten. Genau, bisher habe ich nur unten gespielt, aber das Ziel wäre auch in Zukunft mal oben zu spielen. ähm, ne genau sowas, also relativ einfach jetzt, aber das konnte ich mir vorher nicht vorstellen aber nachdem dann, also nach der ersten Session nachdem ich dann auch Spuren hatte war ich, also ich hab mich danach ins Auto gehockt und hab gemerkt da war ja noch was, am nächsten Tag hab ich auch noch gemerkt, da war ja was und das hat mich jedes Mal wieder ein bisschen schmunzeln lassen, ein bisschen glücklich gemacht
Sebastian Okay, also das ist jetzt ein bisschen schwierig thematisch heute, weil das Thema ja im Prinzip voraussetzt, dass du mit der Person ja gar nicht mehr zusammen bist. Und jetzt müsste ich quasi argumentieren, dass du mit, du müsstest dich jetzt trennen, das tue ich natürlich auf keinen Fall, also da bin ich auch ein bisschen themenflexibel, aber doch vielleicht da nochmal so dieser kleine Punkt, gibt es was, was du dir von der Person abgeschaut hast oder abschauen möchtest, falls du mal in seine Situation gerätst, falls du mal auf der BoundCon jemand ansprichst, wo du sagst, ah, das war echt gut und das ist eine gute Idee.
Mosfet ja auf jeden Fall die Art mit anderen Personen umzugehen Vor allem jetzt, wenn man einen Wissensvorsprung hat oder andere Personen sich sicher fühlen zu lassen. Solche, also gerade sowas, weil das ist für mich echt mit der Person so gut, wie es nur sein könnte. Kein
Sebastian Ja, das ist toll, das ist auch gleich ein hoher Anspruch, gerade als Switch, wenn du mal, also sagen wir mal so, ich wünsche dir nicht, dass du in die Situation kommst, natürlich wünsche ich dir, dass ihr jetzt 100 Jahre Spaß miteinander habt, aber wenn doch, dann hat die Person quasi bei dir den Samen dafür gelegt, den Samen gelegt, oh, Wortspiel, entschuldige bitte, aber dann hat die Person halt schon mal ermöglicht, dass du auch eine Ahnung hast, wie man sowas beginnen kann.
Mosfet Problem.
Sebastian Und das ist eigentlich total cool, weil das potenziert sich ja weiter auf weitere Menschen.
Mosfet Ja, ich
Sebastian Hast du vorher, bevor du die Person kennengelernt hast, Bedenken, was passieren könnte oder was du zu erwarten hast? Oder war das jetzt der unerwartete Glücksfall und du hast Horrorvisionen gehabt oder hast du es dir auch genauso vorgestellt? Ja,
Mosfet hatte es mir nicht so vorgestellt. Also ich hatte die, also das war die zweite Messe, auf der ich war und ich wollte einfach allgemein hingehen und mal wieder aufnehmen. Also weil ich die Messen einfach an sich cool finde. und ich hatte mir nicht unbedingt vorgestellt, da jemanden kennenzulernen, weil eine Messe dafür doch eher etwas untypisch ist, finde ich zumindest.
Sebastian da frage ich mal in den Chat, habt ihr mal jemanden auf einer Messe wirklich kennengelernt? Weil eigentlich sind da so viele Menschen und dann sind die alle am Gucken, was es da gibt und Ablenkung und hier und da. Und dann gucken sie alle auf die Bühne und dann hat man gar keinen Sinn für die Menschen, die um einen herumstehen. Also würde mich mal interessieren, weil das scheint wirklich so ein besonderer Glücksfall zu sein, dass du da dann auf jemand getroffen bist. Vielleicht frage ich mal so ganz blöd, wie bist du denn da rumgelaufen? Konnte man dir irgendwie ansehen? Ja, ich bin ansprechbar. Also hast du das irgendwie signalisiert?
Mosfet Nee, also, nein, eigentlich nicht. Ich bin ganz normal in ganz normaler Straßenkleidung rumgelaufen, ja, zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall, nur ich habe eben was eingekauft, für was sich die Person eben auch interessiert und dadurch wurde sie auf mich aufmerksam.
Sebastian sehe gerade im Chat, hier, Ephraim, nur alte Gesichter, Azutopsy, ja, bei einem Workshop jemand kennengelernt. Darce Luna auf einer Messe niemand kennengelernt, eher Fangirl gewesen in dem Falle von Kat Kristall Darce Luna, ich hoffe du hast sie dann auch wirklich getroffen am Workshop ist jetzt auch mal ein Punkt, also du bist da einfach nur über die Messe gestriffen oder warst du gerade, war was auf der Bühne oder standest du bei einem bestimmten Stand
Mosfet Ja, genau, ich stand bei einem bestimmten Stand, Also es war auch relativ am Ende, also wir wollten demnächst schon wieder gehen und es war eben so, jeder wusste so grob, jeder von uns zwei, mein Kumpel und ich, wusste so, welche Stände ihn noch interessieren und dann haben wir uns eben aufgeteilt, dass jeder noch zu den Ständen geht, wo er eben hin will und ich wollte mir da eben noch was kaufen und hatte mir da dann eben was gekauft. Ich
Sebastian darf ich da neugierig sein, was für ein Stand war das denn, musst du mir nicht sagen, aber
Mosfet kann dir sogar relativ genau sagen, was das war. Das müsste die Folge mit Senpai gewesen sein, das Ding der Woche.
Sebastian boah, da haben wir die Webseite. Ich gucke selber jetzt nach. Das ist ja schon so lange Senpai. Und dann gucke ich mal, da gibt es ja dann Bilder bei den Folgen. Ich finde das raus. Ah, eine Maske.
Mosfet Genau, das müsste so eine mit 2mm Latex und Mundauskleidung und so weiter.
Sebastian Und was für eine?
Mosfet Ja,
Sebastian Alles klar. Hast du auch mitgenommen? Okay. Das ist natürlich dann schon so ein, also ich überlege gerade, wenn jemand sowas kauft, würde ich ihn ansprechen, würde ich sie ansprechen? Hm. Ne, also da ist jemand auch, hat was gewagt. Hat der Mensch dir erzählt, warum er dich angesprochen hat oder ob da irgendein Signal war? Finde ich gerade total interessant, worauf man da eventuell achten kann.
Mosfet es war eben genau der Kauf, dass ich mich eben dafür interessiere, weil das eben auch, weil ihn das eben auch interessiert. Es war eben genau das. Also da hatten wir dann praktisch Glück, dass er mich gesehen hat, gesehen hat, wie ich das kaufe, was ihn genau auch interessiert.
Sebastian das ist eine coole Strategie, ehrlich gesagt. Da, wo Sachen sind, die einen selber interessieren, einfach mal gucken, ob da andere Menschen sind, die shoppen gehen. Das ist gar nicht blöd, muss ich ja zugeben. Eben. Okay, Mosfet, also eigentlich ein idealer Start, es könnte gar nicht besser sein, ne?
Mosfet Ja,
Sebastian Großartig. Also finde ich toll, wenn eine Sendung auch gleich mit so einer Geschichte beginnt und dann hoffe ich natürlich, dass das so ja nicht endet und dass du von der Person vielleicht auch ganz viel übernehmen kannst. Wobei, ich weiß jetzt nicht, an was für einen Stand würdest du dich jetzt, nehmen wir es mal an, morgen ist eine Messe. An was für einen Stand würdest du dich stellen und mal gucken, wer kauft denn da so ein? Also was ist so die Sache, die im Moment, was ist, was für dich interessant ist?
Mosfet das ist eine gute Frage. Das ist vor allem eine gute Frage, um Werbung zu machen. Nein,
Sebastian Ja, das würde ich in dem Fall ausnahmsweise mal zulassen.
Mosfet also allgemein, jetzt wenn es um Latex geht oder, also es ist schwierig, weil ich viele Interessen habe. Da könnte ich mich an mehreren Ständen gleichzeitig aufstellen.
Sebastian okay. Ich muss ja gestehen, ich müsste jetzt im Prinzip, auch wenn ich mir die Frage gestellt würde, ich überlege gerade, also Rudermaschine oder Keuschheitsgürtel fürs Podcastsubbie, es ist beides so im gleichen Preisrahmen. Es ist total schrecklich, aber so ein Ding will ich jetzt auch haben. Welches Ding muss das Publikum entscheiden? Beides. Okay, also super Start. Ich hoffe wirklich, dass das von den tollen Sachen, die die Person dir entgegengebracht hat, dass du da für den Fall der Fälle ganz viel übernehmen kannst und dass sie diese ungezwungene Art und dieser Anmachspruch, der es ja im Grunde war, so locker, leicht, sympathisch, dass du auch anderen Leuten einen tollen Einstieg ermöglichen kannst. Vielleicht geht ihr mal zusammen hin und sagt, wir suchen jetzt jemanden, kann ja auch sein, dass du einfach davon ganz viel übernehmen kannst und dann vielleicht auch anderen Menschen einen ähnlichen Start ermöglichst. Oh Gott, ich rede mich um Kopf und Kragen, aber ich wünsche dir das und ich finde es toll, dass du diesen Start genauso hast. Okay, gut. Dann, klasse, dass du angerufen hast. Wir verknüpfen dein Konto noch mit diesem Gastkonto, was das Podcastsubbie gerade für dich gemacht hat. Und dann bist du als Gast auch ansprechbar, wenn du das möchtest. Das kannst du übrigens selbst bestimmen, ob du da irgendwas freischalten magst. Alles klar, dann toll, dass du den Anfang gemacht hast und ich wünsche dir einen wunderbaren Abend.
Mosfet Danke, euch auch noch.
Sebastian Danke, tschüss.
Mosfet Tschüss.
Sebastian Tschüss. So, ihr Lieben, das war Mosfet. Ich soll ja immer vom Nicknamen nicht rückschließen, wie die Leute drauf sind, aber manchmal hätte man das doch tun sollen. So, jetzt ätzt der Reaktionsfetischist im Chat, der schreibt nämlich, ich würde an einem Stand mit Kaffeemaschinen stehen. Das kann ich mal auflösen. Ich habe hier ja fürchterlich genölt, dass meine Kaffeemaschine bei Reparatur ist und sie war erst tatsächlich drei Wochen, aber sie ist dann letzte Woche endlich wiedergekommen und sie funktioniert. Als der Reaktionsfetischist allerdings zum Aufnehmen da war, da war die Kaffeemaschine immer noch auf Reisen und dann, das war mir echt unangenehm. Also ich glaube beim nächsten Mal würde ich die Folge ausfallen, die Aufnahme ausfallen lassen oder jetzt habe ich halt im Keller noch so eine Kapselmaschine stehen für solche Notfälle. Aufnahmen ohne Kaffee, das geht gar nicht. Na ja, gut, Mosfet hat den Anfang gemacht, machen wir doch weiter, die Telefonnummer 051019118952, wenn ihr mit mir sprechen möchtet, wählt einfach diese Nummer und kommt direkt hier zu mir durch und es klingelt instantan, hervorragend, spukhafte Fernwirkung. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Philip79 Hallo Sebastian, hier spricht der Philip79.
Sebastian Philip79, hallo, herzlich willkommen bei der Kunst der Unvernunft, auch dein erster Anruf, richtig?
Philip79 Nein,
Sebastian Nein? Okay, wunderbar, dann weiß ich Bescheid, dann werden wir dich finden. Ja, hast du jemanden, der dich geprägt hat, der deinen Kink geprägt hat?
Philip79 wollte eher aus der anderen Geschichte heraus erzählen, wie es aussieht, wenn an der ersten Beziehung überhaupt kein Kink mit ist.
Sebastian Okay, dann fang mal an, ich höre erstmal gespannt zu und du weißt ja, ich stelle dann irgendwelche Fragen.
Philip79 Gerne. Also ich hatte meine erste Beziehung, die ich später auch geheiratet habe, von der ich jetzt schon seit Längerem getrennt bin oder geschieden bin, war es so, dass dort bis auf Vanilla, so schön wie es in unserer Sprache heißt, so gut wie nichts möglich war. Und das war auch nicht der Grund, weswegen wir uns dann getrennt haben. Darauf möchte ich gar nicht drauf eingehen, sondern ich habe halt dann gemerkt, dass da was fehlt. Und das war nicht der Grund, weswegen ich mich von der Frau getrennt habe, sondern einfach wegen anderen Umständen und ich darüber viel Zeit gehabt habe im Internet zu lesen und bin darüber sozusagen zu meinem Kink gekommen.
Sebastian Erzähl mal weiter.
Philip79 Das waren halt anfangs erotische Geschichten, die dann immer härter wurden und dann hat sich das sozusagen immer mehr verfestigt.
Sebastian Musste es erstmal so, also ging das vorher nicht? Also war das im Kopf nicht, war der Kopf nicht frei dafür?
Philip79 Es gab da einfach keine Zeit dafür, also wenn man da eine normale Vollzeitstelle hat und dann noch Leistungssport Triathlon nebenher betreibt, war dafür nicht wirklich Zeit. Und als dann die Zeit kam, den Leistungssport aus beruflichen Gründen weniger zu betreiben und dann halt mehr Freizeit zu haben, hat sich halt das dann so entwickelt, dass ich halt angefangen habe zu lesen.
Sebastian Okay, das Leistungssport gegen Kink tauschen, ich behaupte, das ist gar nicht so selten. Das liegt auch vielleicht daran, dass, das muss ich dich mal fragen, ich behaupte das ja immer wieder. Frage ich erstmal von vorne, spielst du oben oder unten?
Philip79 würde sagen, ich spiele oben.
Sebastian Okay. Okay, dann passt es vielleicht nicht so ganz.
Philip79 Aber ich habe eine masochistische Neigung zu Laktat.
Sebastian Das heißt, du bist im Prinzip der Dom, der hinter Sub hinterherrennen muss, auch wenn die Beine wehtun, das ist dann erst richtig gut. Gut, also
Philip79 Nein, das nicht mehr. Aber wenn es halt um meine Schmerzen geht, geht, das geht halt nur mit Laktat und das kann mir halt keiner schenken.
Sebastian Laktat ist dieser, genau,
Philip79 Wenn Milchsäure im Muskel, der ab einer bestimmten Leistung halt erbracht wird, also Verbrennung von Energie ohne Sauerstoff, dadurch entsteht Laktat und je höher der Laktatwert wird, desto schlimmer wird es halt.
Sebastian während des Sports noch, also nicht der Muskelkater, weil das sind ja eher Muskelfaserverletzungen, habe ich mal gelernt, so Mikroverletzungen und Laktat ist dann während des Sports, wenn einfach nicht genug Luft da ist.
Philip79 Und während des Sports genauso ist es. Genau. Also wenn man dann das ist absolut richtig.
Sebastian habe ich diesen Sommer auch gelernt, wenn irgendwann mal Muskeln da sind und man nicht anfängt mehr zu atmen, dann merkt man Aua.
Philip79 Genau. Und das ist einfach so daraus entstanden und ja, Ja, ich war auch schon bei dir im Schmerzblatt drin, das war der Tänzer mit dem Superkopf, wie du sagtest.
Sebastian Naja, okay,
Philip79 Vielleicht macht es klack.
Sebastian jetzt gucken wir uns mal diese Prägungsgeschichte an. Kannst du in die Richtung gehen? Also hast du da Erfahrungen gesammelt inzwischen?
Philip79 Ja, habe ich, definitiv.
Sebastian Erzähl.
Philip79 Also da habe ich einfach die Erfahrung gemacht, dass ich, ich bin relativ schnell nach dem Lesen zum Stammtisch gewechselt und habe dann einfach gemerkt, das Lesen ist zwar schön und gut, aber das Handwerkliche steht mir dann doch mehr zur Seite. Und ja, ich bin halt auf der schenkenden Seite, so wie ich heute in einem Podcast von dir gehört habe, serviceorientierter Dom oder Sadist. Irgendwo dazwischen bewegt sich das bei mir. Manche nennen mich auch Pünktchen-Dom, weil ich schwarz zwar schön finde, aber nicht unbedingt so als Lieblingsfarbe habe. Ja, viele Widersprüche in sich.
Sebastian Du hast ja im Prinzip jetzt auch diesen Punkt gehabt. Du hast einen Einstieg und da hat man ja nun mal ein Gegenüber und jetzt beeinflusst man sich ja nun mal gegenseitig. Und auch da bleibt ja was hängen, irgendein Aha-Moment oder eine Strategie oder eine Verhaltensweise, wo man sagt, das ist gut, das ist wichtig, das mache ich jetzt immer so, für immer. Gibt es da was?
Philip79 Nein.
Sebastian Ach, gar nicht. Okay.
Philip79 Es gibt bestimmte Sachen, die ich gerne mag, wo meine Fetische oder Kinks auch hingehen in die Richtung.
Sebastian Okay.
Philip79 Aber nicht aber, weil das Wort widerspricht dem, was ich da vorgesagt habe. Die Kinks sind halt da. Ich habe bestimmte Vorstellungen, die passieren können, aber manche gehen halt anatomisch nicht. Und dann geht das halt nicht. Aber man kann ja auch andere schöne Sachen machen.
Sebastian das heißt genau das Gegenteil der Folge. Das heißt, du bleibst da echt flexibel und sagst, nee, also hier immer wieder von Neuem drauf einstellen.
Philip79 wieder neu darauf einstellen und gar nicht erst den ersten Partner oder Partnerin es ist immer ein erstes Mal also egal, auch wenn man in einer Spielbeziehung ist, das ist heute der erste Tag, an dem man zusammen spielt weil man an dem Tag, der heute ist, der ist neu und der nicht was gestern gut war, kann heute total bescheiden sein
Sebastian Da hast du absolut recht. Ich mag vielleicht doch noch nicht ganz weg von dem Thema.
Philip79 gerne
Sebastian Spätestens wenn man in die Community geht, auf Stammtische und so, da kriegt man ja schon so einen Eindruck, wie macht man das, was macht man nicht, was lässt man lieber. Da gibt es ja auch so ein paar Sachen, wo man sagt, okay, das nehme ich jetzt mit gleich beim ersten Mal am besten.
Philip79 also was ich nicht also bei mir ist so ich benutze das Safeword, wenn ich jemanden haue, wenn die Haut aufgeht. Das ist so bei mir in Richtung mein Geschichte, wo ich halt sage, so ein Tropfen Blut auf dem Hintern, naja, nicht schön, aber dann erst mal gucken, woran lag's und dann halt Manöverkritik und da ist auch dann der Aftercare. Also jetzt nicht für den Hintern, sondern für den ganzen Menschen ist da ganz, ganz wichtig.
Sebastian Hier, Iliant,
Philip79 Weil ich möchte ja Für mich ist das eindeutig, ich spiele mit der Unversehrbarkeit des Gegenübers. Ich stehe mit einem Bein immer im Knast. Da muss nur einer ein dummes Foto machen und das dann irgendjemandem schicken. Und dann heißt es, ich habe irgendwas gemacht. Und deswegen ist das für mich ein Spiel mit der Unversehrbarkeit. Ich würde mir eher auf der Straße rechts, links einen runterhauen lassen, Bevor ich da irgendjemanden verletzen möchte, sondern für mich ist das einfach ein Spiel mit der Person, wo ich den, ich nenne es jetzt ganz salopp, einfach den Darfschein habe. Ich darf sie verletzen. Und
Sebastian hat das eventuell was damit zu tun als Sportler, gerade wenn man, Triathlon ist schon happig, also die Vorstellung so weit zu laufen, Wahnsinn, aber da ist man ja auch darauf fixiert, den eigenen Körper sehr gut zu behandeln, damit er dann auch die Leistung erbringen kann. Also man achtet wirklich darauf, dass man sich passend ernährt, dass man richtig trainiert, dass man dem Körper keine Gifte zuführt oder was weiß ich, rauchen, trinken, tralala.
Philip79 stimmt.
Sebastian Also man tut sehr viel, dass es dem Körper gut geht, damit er dann kann. Und jetzt machst du eine Sache, die dem total widerspricht theoretisch. Zwar von oben, aber trotzdem ist das ja eine Handlung, die diesem ganzen Bild ja komplett entgegensteht. Ich
Philip79 desto leichter wird das Spielen. Also jetzt nicht in dem Impact. Im Impact-Spiel ist das natürlich was anderes. Und da darf auch gerne mal ein Bluterguss entstehen. Aber es soll ja nicht sein, dass das so ist.
Sebastian habe hier vom Iliant im Chat noch eine Frage. Ich kriege jetzt selber, der ist auch schon ein paar Minuten her, den Zusammenhang nicht mehr hin. Iliant, vielleicht magst du das nochmal ein bisschen anders formulieren. Wobei, ich stelle sie dir jetzt einfach mal, dann guckst du mal, ob du daraus schlau wirst. Hier steht, hat ihm die Beziehung ohne quasi gezeigt, dass BDSM doch Platz bei ihm braucht?
Philip79 Ich war damals noch nicht so weit. Da wusste ich gar nicht, dass es das gibt. Ich wusste, dass ich bestimmte Ideen habe, zum Beispiel das Dehnen. Aber das halt auch auf der aktiven Seite, Also Top und Bottom. Aber das war halt nicht so das Thema, weil einfach nicht die Zeit dafür da war. Vielleicht ist das so einfach ein Reifen der Gedanken.
Sebastian Ja, also hast du
Philip79 Also ich habe mit Friedmann aufgehört, da war ich 28, jetzt bin ich halb 90 und dazwischen entwickelt man sich einfach weiter.
Sebastian gerade gesagt halb 90. Okay, das ist ja eine fürchterliche Sichtweise. Das heißt, du bist schon ewig dabei im Grunde, oder wann ging es los?
Philip79 Nein, finde ich gar nicht. Nein, gar nicht. Nee, sondern mit BDSM ging es 2007 los.
Sebastian Okay, das ist schon für viele Leute ziemlich ewig.
Philip79 Oder
Sebastian Also das sind jetzt,
Philip79 nee, Entschuldigung, 2007 war, nee, das war gar nicht. Entschuldigung, ich habe mich vertan. Mein Fehler, 2017, so rum. Also auch noch nicht so super lange dabei.
Sebastian das kann schon eine lange Zeit sein. Also damit machst du das länger, als ich diesen Podcast mache.
Philip79 Ja, ich
Sebastian Und ich fühle ja den auch schon gefühlt, eine Ewigkeit zu machen, aber naja, gut. Okay, wenn du jetzt mit, also das ist jetzt die Frage, hast du einen Gruppenüberblick, mit wie vielen Menschen hast du schon gespielt?
Philip79 würde jetzt nicht auf die großen Zahlen, also die, ich würde sagen, vier oder fünf, wenn ich so überlege. Also da ist es immer anders, weil jeder hat mal einen guten Tag, jeder hat mal einen schlechten Tag. Und ja, das ist einfach so die Frage, wo man halt hin will. Und ich merke halt auch immer mehr, dass für mich der Aftercare, damit ich mich erde, damit ich mich aus meiner Sicht mit dem Bösen, was ich gemacht habe, ich brauche da auch Aftercare. Und zwar nicht, indem ich den besagten Dom-Drop habe, sondern einfach, damit ich wieder aus diesem Deswegen, ich habe den Darf-Schein, ich darf jemandem wehtun, dass ich wieder merke, den darf ich auch wieder abgeben.
Sebastian Ja, das ist
Philip79 Und dann halt auf Augenhöhe dann den Abend ausklingen lassen. Das
Sebastian meine Frage zielt noch ein bisschen weiter. Gab es mal eine Person, die die erste Erfahrung mit dir gemacht hat und hast du der was mitgegeben im Grunde oder ist da irgendwas hängen geblieben, was du etabliert hast?
Philip79 weiß ich nicht.
Sebastian Okay, schade. Ja, ich jage ja der Prägung heute nach.
Philip79 ich weiß.
Sebastian Aber es wird gelingen.
Philip79 Was
Sebastian Okay, gibt es was, wo du sagst, das ist was, das fehlt eigentlich noch, das müsste eigentlich etabliert werden oder das wäre was, was es dir auch vielleicht einen Einstieg einfacher gemacht hätte oder was dir eine Orientierung gegeben hätte? Gut,
Philip79 es mir einfacher gemacht hätte, gute Frage, was es mir einfacher gemacht hätte, einfach kann ich dir so nicht beantworten, was es mir einfacher gemacht hätte. Vielleicht einfach früher Internet oder früher den Stammtisch gefunden zu haben, weil gelesen habe ich schon relativ früh, aber da halt das dann noch gar nicht so gefunden und dann halt irgendwann einschlägige Portale kennengelernt und dann darüber halt einen Stammtisch gefunden, den es jetzt leider nicht mehr gibt. Aber dafür ist ein anderer schöner entstanden.
Sebastian es gab ihn dann, als du ihn gebraucht hast und das ist eigentlich das, was zählt.
Philip79 Genau, genau so ist es.
Sebastian Okay, Philip, dann, ja, sehr, sehr gerne, hat Spaß gemacht.
Philip79 Dann vielen herzlichen Dank und danke für deinen wunderschönen Podcast. Ich
Sebastian Ja, ich bemühe mich, wir bemühen uns und es macht auch immer noch Spaß, also das muss ich ja gestehen, das hätte ich am Anfang auch nicht gedacht, dass das so langwierig immer noch schön ist und Spaß macht und vor allem so spannend ist und dass immer noch so viele neue Sachen kommen, auch du heute, immer wieder neue Impulse, wunderbar. Aber vielen lieben Dank und habt eine gute Zeit.
Philip79 danke dir.
Sebastian Gerne.
Philip79 danke euch. Vielen Dank. Wiederhören.
Sebastian Tschüss.
Philip79 Ja,
Sebastian So, und jetzt sehe ich gerade, Iliant hat noch mehr Fragen gestellt, das mit dem Bösen gemacht. Das fällt mir so schwer, wenn ich im Gespräch bin, daneben bei den Chats zu lesen. Und den Chat mit dem Podcastsubbie zu lesen, die das alles rausgesucht hat. Iliant, vielleicht fragst du Philip direkt, dann bekommst du auf jeden Fall noch Antworten. Ich muss ein bisschen besser auf den Chat achten. Okay, so und hier kommen immer noch neue Leute in den Chat rein, das ist ja hervorragend. Ich gucke mal, ob auch wirklich wer zuhört. Ja, hier hören eine Menge Leute zu, für die, die neu dabei sind. Thema ist, hat euch eine Person geprägt? Vielleicht euer erster Spielpartner, eure erste Spielpartnerin? Und anstatt hier die Telefonnummer zu sagen, gehe ich einfach schon wieder direkt ans Telefon. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Elisabeth hallo. Hier ist die Elisabeth.
Sebastian Ja, hallo und herzlich willkommen bei der Unvernunft Live. Und ja, das Thema ist Prägung. Hat dich eine Person geprägt, vielleicht die erste Person, mit der du BDSM ausgelebt hattest?
Elisabeth Ja, auf jeden Fall. Also, ja, ich fange einfach mal am Anfang an. Wir haben eine ganz normale Vanilla-Beziehung geführt. Und das Thema war eigentlich nie wirklich ein Thema für mich, beziehungsweise habe ich damit noch nie so Berührungspunkte gehabt. Und ja, und dann die Beziehung ging tatsächlich auseinander. Aber irgendwie war da doch noch so eine sexuelle Spannung, sage ich mal, in der Luft. Und wir haben uns dann tatsächlich nochmal auf der Schiene halt gefunden. und ja, irgendwie ging es dann tatsächlich rapide in diese BDSM-Richtung und ich glaube, während der Beziehung ging das auch schon los. Also ich kann ja mal erzählen, das war eine ganz niedliche Geschichte eigentlich. Wir waren bei ihm und er hatte da so ein Schubkasten neben seinem Bett und da habe ich durch Zufall mal reingeschaut und da waren halt Fesseln drin und Seile und so ein bisschen Spielzeug und so. Und da habe ich schon gedacht, hm, ist ja interessant. Habe dann auch nichts weiter dazu gesagt, ja. Und dann irgendwie hat sich das einfach so ergeben, dass ich dann dementsprechend mich auch verhalten habe, weil ich das dann schon irgendwie spannend fand. Und dachte so, na gut, mal gefesselt werden und sowas, ne. Das kennt man ja und möchte man vielleicht auch mal probieren. Und ja, irgendwie lief das dann so in die Richtung weiter. Und das wurde dann tatsächlich, als wir dann getrennt waren und einfach nur auf der sexuellen Ebene weitergemacht haben, nahm das Fahrt auf, sage ich jetzt mal. Und ja, dann haben wir,
Sebastian habe ich schon öfter gehört, dass dann Menschen sich trennen und dann kommt dieser Kink und dann ist ohne diesen Beziehungsballast ist da nochmal ganz viel Raum für neue Sauereien, die Spaß machen.
Elisabeth genau, aber total, ja. Und das war echt spannend so, weil da öffnete sich tatsächlich so eine Welt und das war so gefühlt wie das erste Mal nochmal. Und ja, und dann war halt Materialschlacht ohne Ende. Und jeder hat bestellt, jeder hat das Neue und das Neue mitgebracht. Und es war schon echt eine ganz aufregende Zeit. Ja, und dann stellt man einfach so, also ich meine, ich war noch nie jetzt irgendwie, also ich war schon immer offen für Neues und so. Aber das war dann schon so, ja, das war schon mal was anderes. Und es ist halt so, dass, also wir haben beides ausprobiert. Also ich habe sowohl, also wir haben sowohl oben als auch unten. Und ich habe aber einfach festgestellt, ich bin halt dann doch eher so gestrickt, mir gefällt das wirklich, wenn ich eher den submissiven Part einnehme, weil ich weiß nicht, das ist halt so, wie soll ich das sagen, das ist so eine entspannende Situation. Ich muss mir halt um nichts einen Kopf machen. Der andere darf einfach tun und lassen, was er möchte. Und das ist einfach aufregend. Ich muss ziemlich aktiv immer sein. Man muss halt so sein Leben immer komplett selber in die Hand nehmen. Und das ist halt auch manchmal sehr anstrengend. Und in dem Moment war das halt so, das war so schön, weil einfach, ich durfte mich einfach fallen lassen und er durfte einfach tatsächlich tun und lassen, was er halt wollte. Ja, und das war echt, also ich fand das total schön. Und ja, und dann irgendwie in dem Zuge dessen, Entschuldigung, ich rede ganz viel, ich merke es gerade schon.
Sebastian Du sprichst, ich finde das total super. Ich höre total gespannt zu, du erzählst das auch ganz wundervoll.
Elisabeth Wunderbar. Okay.
Sebastian Also da brauche ich gar nichts sagen, dir nichts aus der Nase ziehen.
Elisabeth Dankeschön.
Sebastian Du machst mir meinen Job heute sehr einfach. Also sprich ruhig weiter, ich werde reinhaken, wenn mir was fehlt.
Elisabeth sehr schön. Das freut mich.
Sebastian Und das Publikum im Chat, heute kann ich sogar mal ein bisschen im Chat lesen, jetzt während du so viel sprichst, lieber Chat, schmeißt Fragen dazwischen, kein Problem, ich habe einen Blick drauf.
Elisabeth Alles klar. das ist schön. Okay, ich bin gespannt. Super. Ja, auf jeden Fall ist das halt, genau, man durfte sich halt einfach treiben lassen. Und ich habe halt festgestellt, ich habe tatsächlich auch natürlich auch Sachen auf der dominanten Seite ausprobiert. Das hat schon Spaß gemacht. Aber ich habe auch festgestellt, ich mag tatsächlich, also ein Mann ist für mich immer noch so, also da bin ich so ein bisschen altmodisch. und das ist so, das ist halt diese starke Persönlichkeit, ich mag das halt, wenn der Mann tatsächlich so ein bisschen die Hosen an hat, Gleichberechtigung, alles gut, aber halt im Schlafzimmer ist es halt so, ich finde das halt schon gut, wenn man sich da einfach, also er hat die Hosen an, er macht und ich habe festgestellt,
Sebastian da mag ich jetzt doch mal dazwischen gehen, du brauchst dich dafür gar nicht entschuldigen, ganz ehrlich, das ist ja der Punkt, das ist ja erlaubt und wichtig ist ja eigentlich nur, dass du die Option hast zu wählen, das gut zu finden oder nicht und dass das nicht gesellschaftlich vorgegeben ist.
Elisabeth ja gerne. Ja, ja.
Sebastian Das ist ja eigentlich diese Freiheit und weil das halt zufällig mit einem altmodischen Bild übereinstimmen mag, heißt das ja nicht, dass es dir keinen Spaß machen darf.
Elisabeth Ja, das stimmt.
Sebastian Also an der Stelle sei da mal wirklich frei, bitte.
Elisabeth hast recht, genau.
Sebastian Das ist völlig in Ordnung und wenn sich das bei dir mal ändert, dann ist das eben auch in Ordnung und die Wahlmöglichkeit, das ist ja eigentlich das Schöne, was wir haben.
Elisabeth Ja, wunderbar. Das stimmt. Das stimmt auf jeden Fall. Genau, deswegen, also ich fand es halt auch spannend, mal beides auszuprobieren und ich habe, also wir machen halt viel oder wir haben viel Impact-Play gemacht und das durfte ich halt auch mal ausprobieren. Und ja, das war schon auch für mich schon aufregend, das einfach mal aus der anderen Perspektive einfach auch mal zu fühlen. Wie fühlt sich die Person, die das machen darf? Und das war schon schön. Aber wie gesagt, ich brauche, glaube ich, dieses, nee, ich brauche lieber, ich möchte lieber doch da unten sein. Also das ist schon gerade in Kombination mit einem Mann. Ich weiß nicht, wie das wäre mit einer Frau. Also da bin ich tatsächlich in Gedanken auch recht offen. Ich habe das jetzt so in dem Rahmen noch nicht ausprobiert. Wäre vielleicht auch mal eine Möglichkeit für mich. Aber ja, da bin ich so ein bisschen drauf hingezogen. Das fand ich ganz, ganz, ganz spannend.
Sebastian Kannst du mal bitte das Telefon bitte, bitte, bitte ein bisschen stillhalten, weil das rumpelt hier ganz schlimm.
Elisabeth Entschuldigung, ich bleibe jetzt mal an Ort und Stelle stehen, ich hoffe, das wird besser Entschuldigung, ich bin oh Gott, ich bin ein bisschen aufgeregt, deswegen laufe ich hier hin und her
Sebastian ist total lieb, aber das knallt uns hier so ein bisschen um die Ohren. Pass auf, du machst das total super und jetzt fang ich mal an, ein paar Fragen zu stellen. Und zwar erstmal, läuft das noch dieses
Elisabeth Tatsächlich ja immer mal wieder das stimmt, weil also ich weiß, er hat noch jemand anderes, mit dem er das auch ausleben kann und bei mir hat sich einfach so jetzt jetzt noch nicht ergeben, beziehungsweise suche ich auch nicht dringend im Moment danach. Und ja, wir sind halt doch noch so miteinander so immer mal zugange. Und das ist halt, das läuft halt auch seit, also ich bin relativ frisch dabei, das ist halt erst seit letztem Oktober. Genau, und ist das letztes Jahr?
Sebastian Jahr? Okay, das ist doch schon ein bisschen was.
Elisabeth Ja. Schon ein bisschen, das stimmt, genau.
Sebastian okay. Und jetzt gucken wir mal, also hatte er vorher schon Ahnung von BDSM oder hast du das zusammen mit ihm entdeckt? Weil du wusstest ja offenbar nicht wirklich viel.
Elisabeth Wir haben das gemeinsam. Gemeinsam?
Sebastian Ich habe das gemeinsam entdeckt.
Elisabeth Nein.
Sebastian Okay, warte,
Elisabeth Ja, wir haben das gemeinsam entdeckt. Aber ich glaube, tatsächlich war es schon immer, also ich höre deine Sendung auch schon eine ganze Weile und ich habe dann auch so mal in mich gehorcht und habe einfach mal so überlegt, gab es überhaupt schon vorher schon mal so Berührungspunkte, wo mich das irgendwie fasziniert hat. Und ich habe tatsächlich mal, da war ich 16, also ich bin 38, ist ja jetzt schon ein bisschen her. Und da habe ich mal ein Buch gehabt, das hieß Bestrafe mich. Keine Ahnung, von wem das geschrieben war und sonst was, aber...
Sebastian warte, wenn das Kabel lang genug ist. Ich glaube, das Buch habe ich hier. Ich glaube, ich hänge jetzt gerade so ganz schräg hier am Regal.
Elisabeth Ach, sehr süß.
Sebastian Das Kabel ist auf Spannung. Ich glaube, Liebe mich, bestrafe mich heißt es, glaube ich.
Elisabeth ja witzig. Okay. Ja, und irgendwie so. Sehr lustig.
Sebastian Mal gucken, mal gucken, mal gucken, ob ich es hier finde.
Elisabeth Alles
Sebastian Ich glaube, ich finde es jetzt auf die Schnelle nicht. Und bevor ich jetzt alles vom Stuhl reiße. Gott, ich gucke nach der Sendung nochmal nach, ob ich es finde, dann packe ich das Bild davon in die Shownotes dahin, das könnte es noch sein und das ist es nicht.
Elisabeth gut.
Sebastian glaube, Liebe mich, bestrafe mich, das ist so ein Titel, den habe ich so im Kopf und das hat so einen festen Einband und es ist schwarz und es ist eines der ersten Bücher, die ich aus dem Sexshop in den 90ern gekauft habe.
Elisabeth ja, ja, genau. Also es ist, ja,
Sebastian Aber es steht scheinbar nicht hier. Warte mal, ist das eine Zucht mit Rohrstock und Peitsche? Nein, das ist es auch nicht.
Elisabeth das habe ich nicht.
Sebastian Okay, vielleicht habe ich es doch nicht, aber okay. Okay, na gut, hätte ja sein können. Manchmal, ich habe ja so eine kleine BDSM Bücherbibliothek hier inzwischen angesammelt und sie wächst auch weiterhin. dahin.
Elisabeth ist gut.
Sebastian Okay, Entschuldigung.
Elisabeth Nein, alles gut, dass er richtig ist.
Sebastian Aber jetzt lass uns mal spekulieren.
Elisabeth Genau. Und ja,
Sebastian Stell dir mal vor, du findest, also du bist ja so ein bisschen nicht auf der Suche, aber stell dir vor, du findest da noch jemanden. Was hat die Person, was hat die hinterlassen? Wo weißt du, jede BDSM-ige Beziehung, das wird ein Impact sein oder ein Einschlag, den die Person mitgebracht hat. Gibt es da irgendwas, was du nicht mehr los wirst?
Elisabeth ich glaube, ich habe einfach meine masochistische Seite tatsächlich da einfach erkannt. Also das war wahrscheinlich schon immer ein bisschen da. Ich glaube, das ist echt haften geblieben. Also ich habe zwischendrin immer mal gesagt, ach nee, ja gut, das war aufregend und so, aber das ist so eine Phase, wie man dann halt manchmal so denkt. Aber ich glaube, ich stelle halt immer mehr fest, auch in meiner Fantasie, so, man hat ja doch manchmal unkeusche Gedanken und das ist halt immer, das hält halt immer Einzug und ich sehe mich halt immer in dieser Rolle, ich mag das, ich mag Schmerz, ich mag ja, Impact Play ist halt total cool und immer, wenn ich irgendwie, also zum Beispiel, ich erzähle mal heute, habe ich zum Beispiel Weiden, meine Weide beschnitten, weil ich halt für Weihnachten dekorieren will und was habe ich gedacht, Ich dachte so, okay, wie klingt denn das, wenn man das jetzt zum Beispiel, wenn man damit schlägt und das Geräusch an sich schon, das war schon so, da geht schon der Puls hoch und dann denke ich so, wie cool ist das, das könnte man doch auch verwenden. Also weißt du, das sind so Sachen, das bleibt einfach hängen. Also das sind so, ja, da weiß ich nicht, das finde ich total faszinierend.
Sebastian bist voll drin. Das Podcastsubbie hat übrigens ein Buch rausgesucht, das heißt tatsächlich bestrafe mich von Nina Jansen.
Elisabeth Ja, total.
Sebastian Das habe ich tatsächlich nicht hier.
Elisabeth Ah, genau. Okay, dann ist das ja.
Sebastian Noch nicht.
Elisabeth Also ich fand es damals gut. Ich habe das schon Jahre nicht mehr gelesen, aber ich weiß, ich fand das so geil, wie das beschrieben war. Und das hat man sich aber damals nicht. Also ich war ja in ganz zartem Alter noch. So eine Sachen hat man sich dann auch nicht wirklich. Das war in der Fantasie, aber dass man das vielleicht mal ausleben kann.
Sebastian Ja, das ist ja wie Filme gucken, man konsumiert das und Gesundheit, liebes Podcast-Subi.
Elisabeth Ja, ja, ja.
Sebastian Man nimmt das halt irgendwie wahr, aber irgendwo tief im Hirn, da wabert es. Gibt es etwas, wo du sagst, das wäre vielleicht besser gewesen, das ein bisschen anders anzugehen?
Elisabeth Genau.
Sebastian Also jetzt nicht als Kritik, sondern wo du einfach sagst, wenn ich mit der nächsten Person da was mache, das würde ich vielleicht anders machen oder darauf würde ich achten, da würde ich aufpassen. Lassen.
Elisabeth gute Frage. Also, nee, nicht zwingend, weil tatsächlich waren die Erfahrungen im Prinzip durchweg positiv. Ich würde wahrscheinlich das Thema relativ schnell ansprechen wollen. Also, aber bei mir ist es so, ich bin generell nicht schüchtern, was das angeht. Also, ich bin schon immer sehr offen für ganz viel. Und ich glaube, ich würde einfach schneller drüber sprechen. Also eher so, würde ich meine Bedürfnisse dann doch eher sofort vielleicht in den Raum stellen. und gerade was sowas angeht, weil das ist ja schon echt ein, ja, das muss irgendwie anscheinend dann doch mit dazugehören und ich glaube, ich würde das von Anfang an schon relativ schnell klar machen, das mag ich, das wäre schön, wenn wir das machen. Ja, also eher so. Also nicht drumherum reden, sondern schon relativ mit der Tür ins Haus fallen, aber so bin ich einfach. Also das ist sowieso meine Natur Und ja, ich habe halt noch nicht so viel Erfahrung. Ich habe das erst mit einem Menschen halt erleben dürfen. Aber ich glaube, wenn, dann würde ich das schon relativ schnell auch auf den Tisch hauen. Das wäre mir schon wichtig, ja, auf jeden Fall.
Sebastian Ich mache jetzt mal folgenden Move. Ich lade dich jetzt einfach mal direkt ein Richtung Schmerzblatt. Wir haben ja dieses kleine Dating-Format. Wenn du da Ende Januar Lust zu hast, kannst du jetzt schon mal vormerken, wenn du wirklich jemanden suchen möchtest, dann ist das genau die Gelegenheit. Also jetzt noch etwa zwei Monate, nach ein bisschen weniger. Dann machen wir das wieder. Ich habe sogar heute, nein gestern aus der Post den Beweis geholt, dass es funktioniert. Nur mal so als kleinen Tipp, es gibt da also Möglichkeiten. Auf der anderen Seite, wenn du mit der Person jetzt Spaß hast, gelegentlich, ganz ehrlich, dann genieß das einfach, um Himmels Willen. Und dann wird sich natürlich dann irgendwann doch zeigen, ob du was von der Person mitgenommen hast, was dann auch quasi für immer in deinem Kink bleiben wird.
Elisabeth Auf jeden Fall.
Sebastian Das ist heute wohl noch etwas früh, aber das wird spannend, die Frage.
Elisabeth Das denke ich mir. Ja, auf jeden Fall. Natürlich.
Sebastian Dann wünsche ich dir einfach unfassbar viel Spaß, dass du noch ganz viele neue Sachen entdecken kannst. Du hast ja schon ganz viel erzählt, was so im Kopf rumgeistert. In der Regel ist es so, früher oder später wird alles irgendwann passieren. Es ist nur eine Frage der Zeit und dass die kommt, das wünsche ich dir.
Elisabeth Dankeschön. Das ist ganz lieb von dir.
Sebastian Sehr gerne.
Elisabeth Wunderbar.
Sebastian Gerne.
Elisabeth Super. Sebastian, nochmal ganz vielen Dank für deinen Podcast. Also da eröffnen sich Welten tatsächlich.
Sebastian Total gerne. Ich kann schon mal sagen, die nächste Folge wird auch spannend. Ach, das erzähle ich später. Mach's gut. Tschüss.
Elisabeth Ja, tschüss.
Sebastian So ihr Lieben, das ging schnell, gerade mal halb zehn und schon drei Gespräche geführt, Wahnsinn. Und ja, sprechen wir drüber. Also Prägung im Bereich BDSM, hat die erste Person, mit der ihr was gemacht habt, hat die euch irgendwas mitgegeben, ist was hängen geblieben, was ja für euch einfach auch bis heute elementar wichtig ist oder musstet ihr euch erstmal davon emanzipieren? Und ich will die Nummer immer sagen, aber es hat keinen Zweck, denn es klingelt. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Ephraim Hallo.
Sebastian Ja, hallo, du bist auf Sendung. Prägung, ja,
Ephraim Ja, super. Ich freue mich.
Sebastian magst du einen Namen sagen oder magst du ganz anonym bleiben?
Ephraim Gerne, Ephraim. Das passt.
Sebastian Ephraim, alles klar, den Namen schreibe ich einmal, den können wir aus dem Chat abschreiben zum Glück. Ja, hallo Ephraim, Thema heute, Prägung, gab es einen Eindruck, den du mitgenommen hast, der hängen geblieben ist bei dir?
Ephraim ich will eigentlich auf zwei verschiedene Themen eingehen. Also einmal als dominant spielende Person und einmal als unten spielende Person, weil da die Erfahrungen doch sehr viel anders waren.
Sebastian Okay, also du bist Switch oder hast du gewechselt?
Ephraim Genau, ich bin Switch.
Sebastian Okay, ja dann beginne oben oder unten. Wie du meinst, vielleicht das, was du zuerst erlebt hast, zuerst.
Ephraim Ich bin zuerst als unten spielende Person, vielleicht für beides mal zusammengefasst, was ich grundsätzlich über mich gelernt habe, ich habe ja Emotionen, da gibt es ja was. Weil ich bin so mit 22 dann erste reale Erfahrungen bekommen und davor war das so relativ emotionsarm und gerade als unten spielende Person kennt das vermutlich sehr viele Menschen. Nach der Session, Aftercare, kommt alles raus, Deep Talk fängt an und das war wirklich komplett eine neue Welt für mich.
Sebastian Ja, ich glaube, da ist BDSM auch echt fies, weil BDSM produziert halt nun mal starke Gefühle. Also die sind ja, also wenn man beim BDSM nichts fühlt, dann kann man auch neben einem Presslufthammer schlafen wahrscheinlich. Also die sind halt intensiv und das kann man gar nicht verpassen. Okay, also das hast du grundsätzlich erstmal mitgenommen. Okay, was war unten? Also was hast du da als erstes mitgenommen?
Ephraim Vor allem auch diese Dissonanz zwischen den Vorstellungen, die ich alle hatte, die ich erleben wollte, sind nicht ganz anders, aber es gibt einen großen Unterschied zu dem, was ich wirklich real mag, was ich erleben möchte. Das hat sich dann über die Zeit herauskristallisiert und jetzt, zwei, drei Jahre später, weiß ich auch viel besser Bescheid und kann das besser kommunizieren.
Sebastian Okay,
Ephraim Und auch das BDSM für mich, es kann nicht irgendeine Person sein, die da mit mir spielt, es muss eine Sympathie da sein. Interessanterweise hat sich nie Liebe dabei entwickelt, aber trotzdem immer eine Bindung, eine Freundschaft, gutes Verhältnis miteinander.
Sebastian ist das oben genau gleich oder ist es da völlig anders für dich? Richtig.
Ephraim Gleich nicht, aber ähnlich. Also die Gefühle, die man irgendwie verspürt, sind bei mir anders, vielleicht etwas schwächer. Ja, auch weil mehr so dieser Bezug da ist, wie geht es meiner spielenden Person, meiner Partnerperson, dass einfach mehr diese Achtsamkeit dabei ist und ich mich nicht ganz so stark fallen lassen kann, wie wenn ich unten spiele.
Sebastian Ja, das beschreiben viele Menschen, weil man ja eben dann auch die, ich sag mal, die Verantwortung schlicht und einfach hat. Nehmen wir mal den umgekehrten Fall. Also gibt es etwas, wenn du jetzt mit einer unerfahrenen Person spielst, egal ob oben oder unten, und du sagst, das ist ein Wert, den mag ich vermitteln. Also du könntest ja sagen, hier pass mal auf, wir machen jetzt BDSM, mach dich drauf gefasst, das gibt eine Menge Gefühle. Das wäre ja zum Beispiel was.
Ephraim Genau. Tatsächlich ist das auch eine Sache, wo ich mit Stammtischen oder irgendwie anders mit Menschen in Kontakt komme. So mit die erste Sache, die ich eigentlich vom BDSM erzähle. Also nicht, oh, das ist dieses Böse, man tut sich weh und starkes Machtgefälle, sondern ein, mach dich bereit, viele Gefühle zu erleben und dich ja kennenzulernen. Das klingt jetzt etwas hochgegriffen, aber es ist vielmehr ein Gefühlsbad als die anderen Punkte. Ich
Sebastian Ja, erschreckt das vielleicht Leute ab, wenn du das so sagst? Ich will BDSM machen, ich will auch nichts fühlen.
Ephraim habe das Gefühl, das
Sebastian Oder komm mir nicht mit Emotionen.
Ephraim kommt deutlich besser an bei den Leuten, weil das vielleicht etwas nachvollziehbarer ist. Für viele könnte BDSM ja immer noch dieses starke Stigma haben. Und dann bricht das das komplett auf und Sie hören eigentlich was ganz anderes, als Sie im ersten Moment erwarten.
Sebastian Ja, also sowas zu sagen, so, ja, übrigens BDSM, das ist die Sache, wo ich immer recht habe, du tust alles und wirst auch noch Schmerzen dabei haben, das ist dann ja auch eher schlecht, man möchte es ja auch gut verkaufen irgendwo, ne?
Ephraim Genau.
Sebastian Okay, so, das heißt, aber auch für dich selbst, also gibt es was, wo du sagst, das ist vielleicht ein Satz, den dir mal eine Person gesagt hat oder irgendetwas, wo du sagst, das ist echt hängen geblieben, das klebte an mir. Du merkst, ich will vom Thema heute nicht lassen.
Ephraim Nicht unbedingt, aber wirklich mal eine andauernde Situation. Die Erfahrung würde ich eigentlich ganz gerne teilen. Und zwar, auch als das erste Mal oben spielende Person, hatte ich meine Sub gefragt, ob wir eine Art von Orgasmuskontrolle machen wollen. Wir haben in der gleichen Stadt gewohnt, aber jeweils bei unserem Partner. Und das ist dann so ausgegangen, dass sie mich jeden Tag, konnte ich mir sicher sein, sie schreibt mich jetzt noch an, um Erlaubnis zu bitten. Ob sie sich eben befriedigen darf. Und das meiste, was es mir gegeben hat, so abseits von dem, ich habe die Kontrolle über eine Person, oh ist das toll, ist ein, ich weiß, ich bekomme noch Aufmerksamkeit und ich bin wichtig für eine Person. Das war noch ein viel, viel schöneres und stärkeres Gefühl.
Sebastian Da sprichst du was Wahres an, weil ich sage mal, Aufmerksamkeit ist tatsächlich, also gerade wenn man oben spielt, das ist die harte Währung. Also Aufmerksamkeit, ich frage euch mal lieber, Chat, also gibt es was, was mehr wert ist als Aufmerksamkeit durch Top?
Ephraim Genau.
Sebastian Also das ist wirklich die knallharte Währung. Wenn das nicht ist, dann funktioniert es nicht.
Ephraim Aber ich denke auch im allgemeinen sozialen Leben und unter Freunden, wo viele vielleicht auch schon mal das Gefühl hatten, haben wir eigentlich noch eine Freundschaft, wenn ich mich nicht mehr melde.
Sebastian Das
Ephraim Und in dem Bezug ist es noch mal viel, viel schöner, dann genau zu wissen, Ja, diese eine Person wird sich immer bei mir melden, weil ich so wichtig in ihrem Leben bin.
Sebastian habe ich irgendwann mal auf meinem Spickzettel stehen gehabt, habe es dann nie verwendet. Es ist ja Weihnachten. Was ich versuche einmal im Jahr zu machen, ich versuche mich über das Jahr hinweg einmal im Jahr bei allen Menschen in meinem Telefonbuch zu melden, ohne dass ich was von ihnen will. Funktioniert total gut. Also merkt man auch wieder, Währung, Aufmerksamkeit ist ziemlich groß, weil die Leute wundern sich, was ruft der an und der will nicht mal was. Ich weiß, es freut die Leute und dann kriegt man auch was zurück in dem Sinne, aber kann man mal machen.
Ephraim absolut. Aber man muss sich selbst an die Nase fassen, das wirklich mal durchzuziehen.
Sebastian Nadine schreibt, wenn mein Top mich lobt, ist es so So schön. Ja, und das ist ja auch, das ist ja nochmal nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch noch positive Aufmerksamkeit. Noch besser.
Ephraim Und gerade durch diese Spielbeziehungen habe ich vielleicht nochmal sehr viel mehr verstanden, wie wichtig das eigentlich ist und wie sehr ich das brauche, auch jetzt im normalen Leben mit Menschen außerhalb
Sebastian Ja, das heißt, also das heißt, BDSM hat bei dir wirklich so ein Tor aufgemacht, einfach auch mal, ja, ein bisschen über dich und deine Position nachzudenken, also auch in der Gesellschaft.
Ephraim von BDSM, das ist irgendwie schon das hundertprozentig von was will ich, wie fühle ich eigentlich und so weiter.
Sebastian Ja, das ist immer schön, diese Nebeneffekte, die dabei rausfallen. Ich sage ja manchmal, es gibt Menschen, die machen BDSM und die haben gar keine Zeit, sich um dieses ganze Gedankenkonstrukt da drumherum irgendwie zu kümmern. Aber es kommt ja dann doch, weil man sich unweigerlich damit auseinandersetzen muss. Jetzt werde ich hier sogar philosophisch. Es ist ja schlimm heute. Aber es ist in der Tat so. Man fängt an, darüber nachzudenken, was passiert hier eigentlich. Und bei einer Beziehung, wie man sie halt sonst vielleicht einfach hat, da passieren halt die Dinge, die halt so passieren müssen. Das ist dann alles logisch und so. Und beim BDSM, da muss man halt mal drüber nachdenken. Und wenn dir das den Anstoß gegeben hat, ist doch super. Super.
Ephraim Das ist absolut eine der schönsten Sachen, dass es auch so offen ist, miteinander reden zu müssen fast schon. Und dadurch wird einfach sehr viel klarer und auch auch einfacher, glaube ich.
Sebastian Okay. Ja, dem mag ich fast gar nichts mehr hinzufügen. Das hängt jetzt so ein bisschen von dir ab, ob du da noch weiter im Detail darauf eingehen magst. Ansonsten würde ich mich jetzt schon tatsächlich ganz herzlich bei dir bedanken. Hat
Ephraim Ja, ich bedanke mich auch.
Sebastian Spaß gemacht. Super. Das heißt, dir wünsche ich weitermachen und genießen. Ich glaube, du genießt es einfach in allen Zügen und super gut. Ja, tu genau das.
Ephraim Genau, man versucht es, so gut es geht. Danke für den Podcast.
Sebastian Supi. Gerne. Mach's gut. Ciao. So
Ephraim Ciao.
Sebastian ihr Lieben, das war Ephraim. Und ja, ich glaube so langsam muss ich mal das Thema der Live-Sendung heute umwidmen. Hier ist noch eine Frage von Lucy in the Sky, ob ich auch Schmerzblatt über die Grenzen von Deutschland hinweg mache. Ja, selbstverständlich. Also ganz ehrlich, die Liebe kennt keine Grenzen. Jetzt muss das Podcastsubbie ein bisschen angesäuert gucken, weil das doch zu viel Romantik war. Nein? Okay. Na ja, gut. So, jetzt ist die Leitung wieder frei. Mal schauen, wie es weitergeht. Nein, die Leitung ist nicht frei. Ich habe heute ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass Menschen anrufen, muss ich ganz ehrlich sagen. Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich? Hallo?
Anonyme Anruferin Ja, hallo.
Sebastian Ja, du bist schon auf Sendung.
Anonyme Anruferin Ach, krass.
Sebastian Mit wem spreche ich?
Anonyme Anruferin Ja, namenlos.
Sebastian Namenlos. Ich schreibe das jetzt genauso auf. Namenlos. Wenn du es dir anders überlegst, kannst du nochmal was anderes sagen. Ein beliebiger Nickname deiner Wahl. Ansonsten wirst du ja völlig anonym behandelt. Okay. Ja. Hast du Prägung erfahren? Hat dir jemand was dargelassen im BDSM, was bleiben wird?
Anonyme Anruferin Ja, also mein Leben hat sich durch BDSM komplett verändert. Also ich habe halt nie verstanden, was Menschen so an dem ganzen Sexthema so toll fanden. Und nachdem ich BDSM kennengelernt habe und wir das so ein bisschen mit meinem Ex-Partner damals so thematisiert hatten und probiert hatten, hat sich quasi mein Leben komplett verändert.
Sebastian Okay. In welcher Richtung?
Anonyme Anruferin Ja, das ganze Sexuelle hat sich total verändert und ich habe auf einmal Spaß daran gehabt und ich war eigentlich der Meinung, ich bin total dominant. Dann habe ich festgestellt, okay, ich switche. Und nach der Trennung habe ich festgestellt, okay, ich bin sowas von devot, dass ich quasi jetzt nur noch unten spiele.
Sebastian Okay. Wo kam die Erkenntnis denn her? Ja, okay.
Anonyme Anruferin Ich wollte es erst nicht so richtig zugelassen, weil ich dachte, ja, dann bin ich ja schwach und keine Ahnung, das darf man nicht oder ich darf das nicht und ich habe immer alles im Griff und muss das auch im Griff haben. Und habe aber festgestellt, dass unten spielen eigentlich total toll ist, weil wir hatten mit dem Partner immer geswitcht, also wenn er oben gespielt hat, hat danach ich oben gespielt mit dem Allerersten und wir haben uns da so ein bisschen ausprobiert. Und naja, dann kam halt, hatte ich mal mit einer dominanten Sie geschrieben, wurde im Club eingeladen und durfte dort halt ein bisschen probieren, lernen, üben und war aber immer so dieses, ja mir tat das dann auch irgendwie mal leid. Habe dann festgestellt, naja, vielleicht ist Dominant doch nicht so meins. Und habe das dann probiert, so ein bisschen unten. Und da war mir klar, okay, also wenn ich das mir zugestehen kann irgendwann, dann könnte das was sein. Und dann habe ich halt meinen richtigen ersten Dom kennengelernt, mit dem ich immer noch spiele. Ja, und jetzt ist es schon wie eine Sucht.
Sebastian Jetzt frage ich mal, einfach um mal nochmal beim Thema des Abends zu bleiben. Wie gesagt, ich widme die Sendung wahrscheinlich um, aber egal. Ist was von der ersten Person, mit der du gespielt hast, ist da irgendwas hängen geblieben? Irgendeine Verhaltensweise oder irgendetwas, wo du sagst, das ist im BDSM so ein Funke, der einfach auch geblieben ist?
Anonyme Anruferin Ja, dass ich Schmerz total toll finde.
Sebastian Okay, das ist auf jeden Fall eine starke Erkenntnis.
Anonyme Anruferin und dass ich halt nicht dominant, sondern eben eher masochistisch bin und sub. Wir hatten da echt schon viel ausprobiert, bis hin zu ich probiere jetzt aus dem Hundenapf zu essen und alles mögliche.
Sebastian Oh, ist es dir gelungen, das ohne den Teppich drumherum einzusauen?
Anonyme Anruferin nein,
Sebastian Okay.
Anonyme Anruferin aber das ist auf jeden Fall geblieben und halt die Tatsache definitiv, dass ich meine komplette Sexualität neu erfunden habe und dass BDSM mittlerweile weil es eines der wichtigsten Teile in meinem Leben mitspielt, würde ich sagen.
Sebastian Ich habe ja an so kleine Details gedacht, irgendeine Weisheit oder irgendein kleiner Kink oder so, aber es ist viel größer bei dir. Es ist halt wirklich dieses, wie neu geboren werden.
Anonyme Anruferin hat mein Leben verändert.
Sebastian Wahnsinn. Wahnsinn.
Anonyme Anruferin also komplett das Leben verändert.
Sebastian Okay. Wenn man eine neue Person findet, dann bringt die ja auch eigene Vorstellungen mit rein. Und du hattest ja jetzt nochmal schon eine Vorerfahrung. Wie schwer war das, darauf dann auch einzugehen? Weil das ist ja jetzt gar nicht wie gewohnt oder wie du es schon gelernt hast.
Anonyme Anruferin Ja, dadurch, dass ich mich aber, weil ich ja angefangen habe oder der Meinung war, ich bin dominant, habe ich mich ja sehr mit dem Thema auseinandergesetzt. Was passiert im Körper? Wie funktioniert das? Wie baue ich Session auf? Was muss ich beachten? Wie mache ich Spannungsbögen? Wann weiß ich, wie zu viel und wann nicht zu viel? und solche Sachen. Und habe natürlich dann, wo ich jemanden gesucht habe, darauf geachtet, wie viel Erfahrung hat der. Also ich wollte dann, habe dann wirklich gesagt, ich möchte jemanden mit Erfahrung und habe dann auf die Details, die ich für mich gelernt habe, geachtet, ob das passte oder nicht. Und da waren ja auch viele, die gesagt haben, ja, sind sehr erfahren. Und da habe ich schon gemerkt, nee, aber irgendwie passt das alles nicht.
Sebastian Ist Erfahrung wichtig für dich?
Anonyme Anruferin ja, weil ich es erleben wollte. Weil ich nicht jemanden wollte, der mich mich verletzt oder der über Grenzen geht oder der das nicht einschätzen kann, weil ich halt festgestellt habe, wie wahnsinnig schwer das ist, wenn man oben spielt, da Grenzen einzuschätzen und das alles so richtig zu machen. Damals glaubte ich noch an so ein Buch.
Sebastian Okay, also Lucy in the Sky schreibt, dass sie das sowas von unterschreiben kann, was du sagst. Das ist ein Kompliment, neue Welt, die sich da öffnet. Ja, definitiv. Und das finde ich ja spannend, dass du an die ganze Sache, das Theoretische von der Top-Perspektive dir angesehen hast und dann entschieden hast, nee, also das mache ich jetzt aber nicht. Was
Anonyme Anruferin Nee, ich kann, also mir ist das zu viel. Also ich habe dann auch spielen dürfen, mir wurde auch eine Sub zur Verfügung gestellt zum Üben und solche Sachen, aber ich kann diese Session, also das fühlte sich immer an wie so eine Dienstleistung, aber nicht wie Wie Leben. Und wenn ich unten bin, fühlt sich das halt an wie lebendig sein. Das fühlt sich echt an.
Sebastian Was ist denn unten sein für dich? Darf ich da ein bisschen fragen, wie ihr da miteinander umgeht?
Anonyme Anruferin Wir haben nicht dieses Klassische.
Sebastian Das habe ich mir schon fast gedacht. Deshalb frage ich.
Anonyme Anruferin Es ist eine Mischung aus ein bisschen Animal, ein bisschen Play, ein bisschen komplett D/s und viel Haushalt. halt wenig Materialschlacht, aber halt eine wahnsinnig tiefe Verbindung. Also man kann das auch nicht in Worte fassen.
Sebastian Das Wort Haushalt, geht es da um die Gegenstände im Haushalt oder geht es um Haushaltstätigkeiten?
Anonyme Anruferin ist so ein Nee, Gegenstände aus dem Haushalt.
Sebastian Okay. Ach komm, da bin ich jetzt mal neugierig. Was würde ich nicht glauben, dass man das für Kinky-Kram benutzen kann?
Anonyme Anruferin Da gibt es eine Menge.
Sebastian Ja, ich bin gespannt. Das Publikum bestimmt auch. Also gibt es irgendwas? Also ich meine, den Kochlöffel, ja, das ist ein alter Hut, das nutzt jeder irgendwie. Aber vielleicht gibt es ja was, wo du sagst, da wird man eher nicht drauf kommen.
Anonyme Anruferin Schwierig, gibt es irgendwas, was man nicht nutzen kann?
Sebastian Also ich hätte jetzt gesagt, den alten rostigen Wasserhahn, den ich noch im Keller habe, den vielleicht nicht. Wobei, nein, das hat auch schon wieder so eine gewisse Sexiness, wenn da eiskaltes Wasser rauskommt.
Anonyme Anruferin Ja gut, ich würde gerade sagen, es kommt darauf an, wie man ihn verwendet.
Sebastian Okay,
Anonyme Anruferin genau. Genau.
Sebastian also wirklich leben, erleben und einfach dabei bleiben. Und ganz ehrlich, aber dein erster Partner, mit dem du das ausprobiert hast, der wusste echt nichts. Also ihr habt das wirklich gemeinsam entdeckt und probiert. Okay, aber dann hat er ja seinen Job trotzdem richtig, richtig gut gemacht. Dann war er richtig gut darin, wenn er dir die Welt geschenkt hat.
Anonyme Anruferin Dass er mir das überhaupt gezeigt hat, dass es das gibt, ja, definitiv.
Sebastian Ich kann das ja immer nicht glauben, dass man vorher nicht drauf kommt, weil BDSM ist ja für mich so überall präsent irgendwie, aber ja, nee,
Anonyme Anruferin Naja, so richtig, also klar, in Büchern immer mal solche Sachen, aber dass man das selber mal irgendwann erlebt, also das war einfach so weit weg, das war so unvorstellbar und nicht greifbar. Und dann so mit, naja, ich hau dir jetzt mal hinten auf den Hintern drauf, hat das ja alles angefangen und dann haben wir uns ja damit angefangen, auseinanderzusetzen. Und wenn man dann mal in diese Welt reinkommt, dann kriegt man ja erstmal mit, was es da alles gibt. Also, da öffnet sich ja ein ganzer Ozean. Und ich finde, wenn man da einmal so ein bisschen die Jalousien zur Seite geräumt hat, man kann die auch nicht zumachen und so tun, als gäbe es das nicht.
Sebastian das stimmt.
Anonyme Anruferin Also,
Sebastian Also drauf verzichten würdest du nicht mehr.
Anonyme Anruferin Nee. Nee.
Sebastian Okay,
Anonyme Anruferin Nie mehr. Also, unvorstellbar. Aber das ist schon mal drei Wochen nicht, ist schon gruselig. Ja, also es ist schon doch. Also anders geht es nicht mehr.
Sebastian okay, ja dann ist der Weg vorgezeichnet. Du bist jetzt da angekommen, wo du hin möchtest und die Reise geht trotzdem noch ewig weiter und ja dann,
Anonyme Anruferin Oh ja, da gibt es noch so viel zu lernen und zu erleben.
Sebastian auf geht's. Nein, ich wünsche dir dabei ganz viel Spaß und ganz viele tolle neue Erfahrungen und ja, dann freue ich mich, vielleicht möchtest du ja irgendwann hier wieder deinem was beitragen und dann bin ich gespannt, was du dann erzählen möchtest.
Anonyme Anruferin Ja, danke. Ja, das Thema war mir wirklich besonders wichtig, weil es eben wirklich mein Leben so extrem verändert hat. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal anrufe, aber das ist wirklich ein Thema, wo ich sage, das hat mich dermaßen, also auch persönlich extrem verändert.
Sebastian das ist eigentlich das Tolle am BDSM. Das kann man auch mal nebenbei, das kann man mal so hin und wieder mal irgendwie einfließen lassen mit dem Partner, so ein, zweimal im Jahr irgendeinen Quatsch machen, das ist dann auch schon BDSM, wenn man sich mal mit dem Schal ans Bett fesselt. Man kann aber auch voll tauchen und da ist so viel. Ganz ehrlich, es füllt sechs Jahre Podcast und es ist immer noch nicht fertig.
Anonyme Anruferin Und es ist die höchste Form der Persönlichkeitsentwicklung, die es so geben kann, habe ich das Gefühl.
Sebastian es stimmt, man könnte auch einfach sehr viele Selbsterfahrungstrips machen und Kurse besuchen, man kann aber auch BDSM machen. machen.
Anonyme Anruferin Genau. Genau so ist es.
Sebastian Ganz viel Spaß da unten. Unten einkuscheln ist ja so ein Begriff, den ich gern benutze. Fühl dich wohl und viel Spaß. Mach's gut.
Anonyme Anruferin Ja, einen schönen Abend euch.
Sebastian Danke dir auch.
Anonyme Anruferin Ciao.
Sebastian Tschüss.
Anonyme Anruferin Hier
Sebastian So ihr Lieben, das war eine anonyme Anruferin und ja, also ich glaube wirklich, dass ich die Sendung ein bisschen umwidmen muss thematisch. Mal sehen, vielleicht, liebes Publikum im Chat, vielleicht fällt euch ein guter Titel dafür ein. Ist aber wunderschön. Ich mag das eigentlich auch, auch wenn sich das dann doch immer ein bisschen anders entwickelt als geplant. Denn ganz ehrlich, wir machen ja hier ein Angebot und gucken so ein bisschen, in welche Richtung kann es gehen, was ist so der Aufhänger der Folge. Aber heute ist es einfach Menschen, die tolle erste Erfahrungen machen und das ist echt gut. Okay, so, Nummer ist bekannt. Nein, ist sie nicht. Ich sage sie nochmal. 05101-9118-952 ist sie. Und wenn ihr möchtet, dann führen wir hier noch ein Gespräch, bevor ich hier heute in die Tiefen der Unvernunft-Standard-Aktion übergehe. Also wenn ihr möchtet, ruft mich gerne an. Wir sprechen ein bisschen und ich bin sehr, sehr gespannt. Vielleicht ist ja doch noch mal eine Person dabei, die sagt, hier, da, mein erster Dom, meine erste Top, da habe ich das mitgenommen, das eine Ding. Vielleicht ein kurzes Gespräch, wenn ihr mögt. Also ich bin da sehr, sehr gespannt. Gut, dann habe ich noch eine Sache, die muss ich heute hier nochmal erwähnen. Und zwar, es gibt ja die Möglichkeit, über die Webseite anonyme Beiträge einzureichen. Das ist auch für diese Sendung heute geschehen. Allerdings, das sammle ich noch so ein bisschen. Also da wäre jetzt eine separate Sendung zu geben, das muss ich auch so ein bisschen moderieren. Die wollen wir nämlich alle auch einsprechen lassen, diese Beiträge. Die müssen dazu zum Teil auch noch ein bisschen umgeschrieben werden, damit sie auch gelesen werden können. Das ist also so ein Projekt, das steht dann so in den nächsten Wochen an. So langsam hat sich das angesammelt. Ich gucke mal, wie viele es inzwischen geworden sind. Kann ich das hier irgendwo sehen? Beiträge. Okay, muss ich rechnen. Ja, so 15 inzwischen sind es geworden, wobei da auch ein paar dabei sind, die auf gar keinen Fall verwendet werden können. Das habe ich auch schon gesehen. Das geht dann leider nicht. Das müssen wir also ein bisschen vorfiltern. Aber da sind wir dran. Also wenn ihr da heute was geschickt habt und das ist heute hier nicht mit drin, das ist nicht verloren. Keine Sorge. Ansonsten, wenn ihr mal anonym etwas beitragen möchtet, auf der Webseite findet ihr das relativ weit unten. Da findet ihr den Button Anonym beitragen. Und da könnt ihr etwas Schriftliches hinterlassen. Und jetzt klingelt es. Ich gehe mal direkt ran und ja, hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Nadine Hier ist die Nadine.
Sebastian Hallo Nadine. So, ich bin gespannt. Hast du etwas, was dich geprägt hat oder eine Person, die dir einen Stempel aufgedrückt hat, den du garantiert nie wieder loswerden wirst?
Nadine Also meine erste Person ist immer noch die Person, mit der ich jetzt spiele, gelegentlich.
Sebastian Ja, das
Nadine ja, was hat diese Person, dieser Mann mir gezeigt oder geprägt, dass es klein und brav sein darf und dass es total schön sein kann, sich in dieser Rolle einzuguscheln.
Sebastian ist eine Erkenntnis, die du vorher nicht hattest. Ja,
Nadine Nein, weil ich hatte so gar keinen realen Bezug zu dem Thema. Ich hatte nur Kopfkino und Bücher und dachte mir so, alles irgendwie musst du mal raus, aber wohin war halt nicht so richtig. Aber dann die erste echte Erfahrung war schon richtig gut. Hoch nervös, aber dann nachher dachte ich so, oh, war das toll.
Sebastian auch da, auch dir so, da tut sich so eine neue Welt auf und zurück gibt es eh nicht und dieses, diese Grunderkenntnis, ich darf sein, die ist es ja, ist ja großartig.
Nadine Komplett alles abgeben, einmal alles fallen lassen. Einfach nur da sein, brav sein und in meinem Fall auch gerne ein bisschen dienstbar sein mittlerweile auch. Also es hat sich auch vieles entwickelt. wie du schon mal so oft schon gefragt hast, das erste Mal eine Hand auf den Popo mit Karacho, das war schon richtig toll. Ja, in
Sebastian Ja, das ist so, das ist nur so ein Bruchteil einer Sekunde, aber in dem passiert eine ganze Menge, das kann man dann hinterher wunderbar auseinandernehmen. Okay, also wirklich dieses, ja, also ich glaube, ich habe das Thema am Anfang hier völlig unterschätzt. Ich dachte immer so, ja, da hatte ich auch selber erzählt, die eine oder andere Erkenntnis, die man dann so mitnimmt für immer. Aber nein, es ist offenbar ein, ich werde neu geboren. Übertreibe ich da oder passt das tatsächlich?
Nadine In meinem Fall passt es ganz gut, weil ein Teil von mir ein ganz großes Problem mit Bodyshaming hat, weil ich halt in vielerlei optischen Hinsichten nicht dem Standard entspreche.
Sebastian Tatsächlich,
Nadine Ja, und irgendwann musste ich mich dann halt auch mal ausziehen von meinem Top. Und da wurde mir das erst bewusst, ja, okay, jetzt musst du das machen. Und es war tatsächlich kein Problem. Und es fühlte sich tatsächlich sehr, sehr schön an.
Sebastian Plurabell schreibt es im Chat auch, neu geboren, passt genau. Schön, da freue ich mich, wenn ich die richtigen Worte finde. Ja, das ist ja dann auch so, das ist auch dieser Punkt, so viele neue Schritte, Dinge, die man eigentlich eher ungern tut, bekommen plötzlich einen positiven Touch oder werden zu einem positiven Erlebnis.
Nadine Ja, in diesem Fall hatte ich das irgendwie gar nicht im Vorfeld, im Space, dass ich mich tatsächlich irgendwann mal auch ausziehen muss. Das war für mich so in dieser Session, die wir da so hatten. Ja, und jetzt zieh mal dein Kleid aus. Ja, da war ja, jetzt musst du dich ausziehen.
Sebastian Ja, aber auch kein Gedanke, dass du drumherum kommst oder so oder das geht nicht, sondern das hast du dann halt gemacht.
Nadine Ja, genau, ich war ja schon relativ tief in diesem Mindspace drin. Und ich merke auch heute, ich komme da immer schneller rein.
Sebastian Kommst du da überhaupt noch raus so richtig?
Nadine Ja, klar.
Sebastian Okay. Okay,
Nadine Also manchmal ungern, aber ich muss halt auch raus. Aber ich kann mich auch manchmal mittlerweile in so echt blöden Situationen, zumindest in den Kopf, so ein bisschen in diesen Space flippen und sagen, ja, okay, die Situation läuft einfach an mir vorbei. Wenn ich einfach irgendwie ganz blöde Situationen, blöde Menschen oder sowas um mich herum habe, kann ich mich in meinen Space zurückziehen.
Sebastian Ich spinne mal jetzt rum. Nehmen wir mal an, da ist eine neue Person irgendwann. Gibt es was, wo du sagst, das ist so, das steckt jetzt so tief in dir drin, das muss jetzt immer sein. Also das ist garantiert unverzichtbar, weil das hat einfach dein BDSM, das hat Spuren hinterlassen. Das sind Spuren, die du weiterträgst im Leben. Die
Nadine diese Kopf-Space-Rolle vom Klein-und-Brav-Sein.
Sebastian hattest du vorher nicht auf dem Schirm? Warum?
Nadine So nicht. Ich hatte ja vorher gar nicht die richtigen Begriffe, weil ich halt immer nur irgendwelche Groschenromane, wie es früher mal so schön hieß, massenweise auf meinen E-Reader gelesen habe. Und da ist meine Bibliothek echt riesig, aber alles digital. Und diese Thematik war da nie so vertreten, hatte ich so das Gefühl.
Sebastian Ja, die müssen ja immer seicht sein und romantisch sein und es muss ein Happy End geben.
Nadine In diesen Romanen geht es eher um Handlung. Nee, die waren das nicht.
Sebastian Ach so, die andere Sorte Groschenromane meinst du?
Nadine Ja, genau, die halt wenig Geld auf dem E-Reader zu kriegen sind.
Sebastian Okay, also wo es ein bisschen mehr zur Sache geht, aber immer noch nicht genug. Okay,
Nadine Das waren schon richtige SM-Romane. Aber dieser Mindspace von klein und brav und so, der war es halt nicht da.
Sebastian Moment, du hast jetzt SM-Romane als Groschen-Romane bezeichnet. Ich weiß, die gibt es und die gibt es zuhauf und die sind auch gar nicht,
Nadine für kleines Geld, für ein paar Groschen. Ich bin ja so alt, ich kenne ja noch den Groschen.
Sebastian kleine Information, als es noch die D-Mark war und da ist das das Äquivalent zum 10-Pfennig-Stück oder 5-Cent-Stück, das war der Groschen, wobei der hieß auch nicht so, das kommt noch von früher her. In irgendeinem anderen Podcast habe ich neulich sogar mal gelernt, warum der Groschen der Groschen ist.
Nadine Noch weiter her.
Sebastian Ich habe es allerdings wieder vergessen. Es war so unnützes Wissen. Naja,
Nadine da war dieses Thema klein und brav gar nicht vorhanden. Wie will man das in einen Roman verpacken?
Sebastian es geht, aber das braucht halt viel, ich nenne das immer Logistik. Du musst das viel aufbauen, damit es dann auch von den Lesenden richtig eingeordnet werden kann. Wenn man das nicht macht, dann ist es halt schnell eine schlechte Ecke.
Nadine Die habe ich vielleicht nicht gefunden, weil man sucht dann ja immer online in den gleichen Spaces und man kriegt dann immer die gleiche Art von andere haben auch gekauft, wieder der gleiche vorgezeigt.
Sebastian Ah, so eine bist du, okay. Das ist ein Problem, was ich bei Hörbüchern tatsächlich habe. Im Moment kriege ich da sehr viele Vorschläge, die da lauten, ja und das, was du so hörst, ist übrigens super, kauf doch von der Serie Teil 15, der ist so ähnlich.
Nadine Genau.
Sebastian Aber ich denke so, oh Leute, das ist fürchterlich zum Teil.
Nadine Ja, aber ich
Sebastian Oh, da hätte ich gerne übrigens mal einen Tipp, also ich habe, liebes Publikum, die ihr das jetzt wann immer auch hört, schreibt mir gerne mal eine Mail, ich habe noch nie in meinem Leben ein gutes BDSM-Hörbuch gehört und mit gut meine ich tatsächlich der Sprecher, die Sprecherin ist gut, der Inhalt ist in irgendeiner Form spannend oder nachvollziehbar und auch für eine BDSM-affine Person hörbar. Aber das würde ich gerne nochmal erleben in diesem Leben. Also wenn ihr was habt, bitte her damit und auch wenn du was hast, dann gleich her damit, schickt mir da gerne mal einen Link oder so. Es ist mir bisher noch nicht gelungen, da was zu finden. Ich stehe eigentlich total auf Hörbücher, aber in dem Bereich klappt es einfach nicht mit mir.
Nadine lese halt. Ich höre nicht, ich lese. Ich lese auf dem E-Reader. Und das Schöne ist, man kann einen SM-Roman auf dem E-Reader überall lesen.
Sebastian Ja, das geht auch, wenn es als gedrucktes Buch ist. Im Zweifel habe ich da schon die lustigsten Tipps gelesen, dass man halt sich so einen schicken Umschlag noch von einem anderen Buch drumherum legt oder so. Da gibt es ja offenbar viele Sachen auf der anderen Seite. Ganz ehrlich, ich war auch schon im Urlaub und dann wie um den Pool herum war hier Shades of Grey ohne Ende und das hast du von Weitem erkannt und das war den Leuten egal, ist ja im Urlaub, stört ja keinen.
Nadine Das
Sebastian Nein.
Nadine ja Mainstream, das war ja normal.
Sebastian Ja, ist die Frage, ob das zu der Zeit, jetzt ist es Mainstream, definitiv.
Nadine Das Buch hat ja, ja, damals war es der Hype, oder auch nicht. Also ja, ich habe es auch gelesen, naja, es war mir doch am Ende zu sachte und seicht in der Ausführung.
Sebastian Okay, jetzt erlebst du es ja in ordentlich und jetzt kannst du ganz andere Sachen suchen. Das
Nadine Ja, was auch für mich neu ist, oder was ich jetzt richtig verstanden habe, ist, was Konsens ist.
Sebastian ist ein, da hast du einen spannenden Punkt. Ja.
Nadine zu dem Punkt dachte ich so, ja, Konsens ist, ich sage, was geht und was nicht, also was sind meine Limits, Also Soft- und Hard-Limits, das war für mich am Anfang gar kein Unterschied. Da kannte ich nicht die Differenzierung. Aber das geht und das geht nicht. Und das erzähle ich dann dem anderen. Ja, und das ist dann der Konsens. Nee, mittlerweile habe ich gelernt, so wie ich das empfinde, ist Konsens ein immer wiederkehrendes Thema.
Sebastian Ja, weil sich auch Menschen verändern und weil die Tagesform unterschiedlich ist.
Nadine Und
Sebastian Und da würde ich sogar immer noch einen Schritt weiter gehen.
Nadine auch
Sebastian Also das hohe Ziel muss ja sein, wobei Jein auch nicht immer, aber der informierte Konsens. Also dieses nicht nur, ich rede da meine Worte und sage ja, das mag ich nicht und das mag ich nicht und das kann ich mir vorstellen, sondern ich habe auch eine Ahnung, was da auf mich zukommt. Aber das ist auch so eine Sache, das will man auch nicht immer unbedingt haben, weil man möchte ja auch ein bisschen diesen Grusel haben, wenn man Risiken eingeht. Wenn man also sagt, das kann ich mir vorstellen, ich gebe meinen Konsens dazu, aber ich habe keine Ahnung, wie das wird. Auch das kann ja unglaublich großartig sein.
Nadine kann man als Konsens so erklären. Ich habe das mal gehört, das hatte ich letztens tatsächlich, als ich tatsächlich spannende Themen aus deinem Podcast rausgehört habe, und da dachte ich so, das wäre ja vielleicht mal was. Das ist spannend, das habe ich dann meinem Top mitgeteilt. Und dann meinte er, ja, dann gucken wir mal, ob wir da was machen können oder nicht. Aber ich hatte nie das Gefühl, er macht das einfach auf Biegen und Brechen. Sondern wir probieren das Schritt für Schritt aus.
Sebastian ist denn Konsens jetzt konkret für dich? Also wo sagst du, das ist Konsens? Fragt mich ja im Chat übrigens.
Nadine Der gegenseitige, immer wieder kommende Austausch im Vor- und im Nachhinein. Ich kann nicht von meinem Top was verlangen, was er machen soll, wenn ich es ihm nicht gesagt habe oder ihm zumindest mal erzählt habe, dass mich das interessiert. Andersrum muss ich auch respektieren, wenn mein Top sagt, nein, das ist nichts für mich. Das lasse ich sein oder ich möchte das gar nicht mit dir machen oder das interessiert mich so jetzt aktuell gar nicht.
Sebastian ja, also das ist tatsächlich auch so ein Punkt, das gilt für alle Beteiligten.
Nadine Auch das muss ich also respektieren.
Sebastian Also man ist zwar so, klar, Top hat das Zepter in der Hand und kann halt auch sagen, hier, ich mache halt einfach die Sachen nicht, die ich nicht machen möchte, aber das kann ja auch noch viel weiter gehen. Man kann ja dann auch sagen, Konsens auch zu der Diskussion gehört, pass auf, hinterher erwarte bitte nicht das und das von mir oder erwarte nicht, dass ich dann weitermache, wenn du sagst mehr, mehr, mehr. Also auch das ist ja so ein Punkt, wo man einfach drüber sprechen kann und muss. Man muss sich halt irgendwie einig werden. Das ist halt quasi die hohe Kunst der Diplomatie und dann nochmal den Vertrag am besten gemeinsam unterschrieben und das immer wieder. Und trotzdem, wenn jetzt Menschen das hier hören, die jetzt noch nicht in der Situation waren, diese Konsensdiskussion ist ja jetzt nicht so, dass man sich dann erst mal eine Stunde hinsetzt und dann Listen abfragt. Das geht erstaunlich intuitiv und einfach.
Nadine Ja, auf jeden Fall. Zumal, wenn es wie in meinem Fall der Top definitiv mehr Erfahrung hat und er tatsächlich sehr gut Menschen lesen kann. Das ist tatsächlich etwas, was mir sehr zugute kommt als absoluter Neuling. Er merkt Dinge, die in eine falsche Richtung gehen, bevor ich es bei mir merke.
Sebastian Ja, das stimmt tatsächlich. Manchmal sind die Augen auch einfach sehr groß und dann räumt man sich den Teller sehr voll. Ich versuche ja mal diese fürchterlichen Vergleiche zu finden, aber es ist ja so, das ist toll, das möchte ich mal. und dann noch was und noch ein bisschen extremer und noch ein bisschen mehr vielleicht und bei anderen Sachen, da wiegelt man dann gleich ab, also es ist total schwierig, gerade wenn man Erfahrungen sammelt, dann auch so das eigene Maß zu finden, aber das ist ja schön, man macht das ja nicht alleine und dann kann man gemeinsam auf die Suche gehen
Nadine Und dieses absolute Vertrauen in diese Person, obwohl es nicht mein Lebenspartner ist. Dass ich da jemanden habe, der zwar nicht sehr oft in meinem Leben ist, aber dem ich halt extrem stark vertraue. Weil er sich auch dieses Vertrauen erarbeitet hat, möchte ich mal sagen. weil er mir auch bewiesen hat, dass er das Menschenlesen auch wirklich kann. Wir hatten nämlich in einer Session mal einen Kreislaufzusammenbruch, oder einen sehr nahen Kreislaufzusammenbruch, nicht völlig, aber es rauschte schon sehr schnell ab mit meinem Kreislauf. Und das hat er hervorragend aufgefangen. Nicht nur mich körperlich, sondern auch ganz schnell reagiert.
Sebastian ja
Nadine Und das kann auch nicht jeder.
Sebastian ja, das ist ja auch der Trick, ne dieses Abschalten können, weil man sich safe fühlt, bestenfalls weil man safe ist
Nadine Genau.
Sebastian Ah, ich merke, ich versuche schon wieder zu philosophieren, das unterbreche ich jetzt an dieser Stelle und ich wünsche dir einen wunderbaren Abend und auch weiterhin dir ganz viele tolle Erfahrungen und dass dieses erlernte neue Urvertrauen, dass du das einfach weiterhin genießen kannst.
Nadine schön. Werde ich machen.
Sebastian Mach's gut, tschüss.
Nadine Du auch. Tschüss.
Sebastian So, meine Augen schweben schon ein bisschen über dem Chat und zwar hat nämlich Elaine Noah oder Elanoa vor ein paar Minuten was geschrieben. Ich lese mal vor. Ich habe bisher noch kein BDSM ausprobiert, unter anderem, weil ich ziemliche Angst vor schlechten Erfahrungen habe. Es freut mich, dass hier so viele von schönen Malen erzählen, aber wie kommt man über das Gegenteil hinweg? Ja, lieber Chat, ein paar Antworten hast du schon bekommen, zum Beispiel von Arzt zu Topsy, aber auch da der Tipp, erstmal Menschen in Ruhe kennenlernen und dann reden, reden, reden. Das klingt so blöd, aber es ist tatsächlich, es reden echt gut, also der Chat ist da gut dabei und ansonsten kann ich dir nur empfehlen, es gibt hier so ein paar Folgen, wo Menschen da wirklich Ängste hatten und dann haben sie, das ist halt immer der Punkt, dann haben sie was gewagt. Dann sind sie mal einen Schritt gegangen und natürlich ist es ein Podcast, die Leute haben es ein bisschen in den Podcast geschafft, dann ist es auch gelungen. Ich glaube inzwischen die Chancen stehen gar nicht so schlecht. Also dass man dann wirklich auf Granit beißt, wenn man jetzt einen Partner, eine Partnerin hat und das ist dann alles nur fürchterlich, das gibt es auch, aber ich glaube, man sollte seinem Gegenüber, die Person, mit der man zusammenlebt, die man liebt, die Chance geben, einen mal zu sehen und einen dann auch auf diese Art mal kennenzulernen. Und dann muss man halt langfristig tatsächlich überlegen, wenn das halt nicht so ist, wie man dann weitermacht. Aber wenn man es nicht wagt, dann wird man natürlich auch nie herausfinden, ob es hätte gelingen können. Das ist jetzt unter der Maßgabe, da kann ich jetzt auch falsch liegen, dass da eine Person ist, der du dich öffnen müsstest. Ansonsten, wenn du da ganz frei bist, man kann echt niedrigschwellig in die Szene eintauchen, einfach mal Leute kennenlernen. Man muss mit denen ja nichts machen. Man kann sich ja einfach mal die Leute angucken. Das geht nämlich auch. Und das Gefühl, da zitiere ich mal Klapp, vertraue auf dein Gefühl, das klappt in der Regel sehr, sehr gut. Gut, ich gebe euch erstmal einen Überblick, wie das hier im Podcast weitergeht. Erstmal, also bei mir ist Dezember, das merke ich. Auch das Podcastsubbie hat sehr gelitten. Ich glaube, ich habe die letzten zwei Wochen extrem viel von meinen Kunden erzählt und mich fürchterlich beklagt und keine Ahnung was und bin ihr da fürchterlich auf die Nerven gegangen. Ihr selber geht es auch nicht anders. Also das ist gerade alles sehr intensiv, aber ich bin vorbereitet und habe im November vorgearbeitet. Und deshalb ist am Montag eine Folge erschienen, die würde ich Elena zum Beispiel auch empfehlen, die Folge mit Sander, Amanda und Madame. Wenn ihr die noch nicht gehört habt, hört sie euch an. Das Feedback sagt schon, dass die Leute im Grunde dahin schmelzen, weil da hat Sander Amanda, seine Partnerin nach vielen Jahren, nach einem halben Leben geöffnet und gesagt, hallo, ich lade dich mal ein, das bin ich, so bin ich. und das ist gut gegangen auf eine überraschende Art und Weise. Also die Folge mag ich dir natürlich im Speziellen empfehlen und auch sonst allen. Echt schön, also auch da mal der Punkt, dass Madame sagt, dass BDSM sie sexuell nicht reizt und trotzdem leben sie es zusammen. Und wie und was genau, das hört ihr in der Folge. Und das kann ich jetzt schon mal ankündigen, dass nächste Woche endlich, endlich die lang gehegte Folge Und wenn ihr euch darauf vorbereiten wollt, dann empfehle ich euch die Folge 105 mit Gretchen jetzt nochmal aufzufrischen oder vorzuhören. Das ist übrigens eine der meistgehörten Folgen im letzten Jahr gewesen. Das könnte hilfreich sein und gibt euch ein bisschen Kontext und ansonsten erzählt euch der Reaktionsfetischist dann eine Menge über Reaktionsfetischismus. Das als kleine Ankündigung. Ich habe heute Mittag den Rohschnitt auch endlich fertig bekommen. Juhu. Und ja, ich glaube, die ist ganz gut gelungen. Und ja, auch das Transkript-Team, entschuldigt bitte, ihr werdet mich wieder hassen, wenn Paare das A oder B Spiel mit mir spielen und ich dann noch sage, redet bitte immer schön gleichzeitig. Naja, sie werden das schon regeln. Gut, wir sehen mal weiter. Hürzhin schreibt die Folge mit Sander, Amanda und Madame ist eine wunderschöne Liebesgeschichte. Definitiv. Und der Reaktionsfetischist, der schreibt ja, er ist schon fast durch. Er hat doch erst vor drei, vier, vier Stunden, fünf Stunden habe ich noch erst den Link geschickt, damit er mal Probe hören kann. Das mache ich nämlich, wenn Gäste mit mir aufnehmen, dass sie dann den Rohschnitt auch einmal zu hören bekommen, falls ich im Schnitt irgendwie Mist gebaut habe, ist das immer die beste Kontrollinstanz. Reaktionsfetischist, gibt es denn Punkte, wo ich nochmal schneiden muss? Ja, nein, reicht mir schon, dann weiß ich nämlich, wie entspannt mein Wochenende jetzt wird. Okay, so, was habe ich hier noch? Eine Sache habe ich noch, die ist wichtig jetzt schon mal zu sagen, weil das müssen die Leute ja auch mitkriegen, damit es klappt. Es gibt ja Menschen, die den Podcast unterstützen. Und einmal im Jahr setze ich mich hin und schreibe Postkarten und da sammle ich bald wieder Adressen ein. Also es wird noch kurz vor Weihnachten, wird das starten und dann mache ich das so einen Monat, gibt es dann das Formular Dann können dann Menschen ihre Postanschrift hinterlassen, wenn sie den Podcast dieses Jahr unterstützt haben und dann schreibe ich eine Karte und das mache ich von Hand und damit kommen wir auch direkt zur Schätzfrage, dieser wunderschönen Kategorie, wo man hier ein bisschen Podcast-Zubehör abstauben kann, zum Beispiel ein Pfannenwender, ein paar Podcast-Kärtchen, ein paar Postkarten, die man wiederum selbst einem Menschen verschicken kann. Und weil, ihr habt es ja schon gehört, ich habe ja einen Sponsor für diese Folge. Diesmal könnt ihr euch noch was aussuchen aus meinem Pool an Textil, was ich hier liegen habe. Ich habe hier nämlich noch eine Art, wie nennt man das, Unterhemd ist der falsche Begriff. Ein Tanktop, sagt das Podcastsubbie. Das klingt auch gleich viel besser. und ich habe hier noch so ein Pullover, auf dem FetSub steht. Also wer hier heute gewinnt, darf sich davon noch was aussuchen und das letzte Teil, das werde ich dann nächstes Mal beim Weihnachtswichteln, erzähle ich gleich auch nochmal, werde ich das auch nochmal unter die Menschen bringen. Aber ich habe eine Schätzfrage und das funktioniert so, ich stelle euch eine Frage, ihr ratet, was denn die richtige Antwort sein könnte und wer am nächsten dran ist, die oder derjenige, gewinnt dann bei mir, ja, da kriege ich eine Postanschrift, das könnt ihr alles dann direkt auf der Homepage eingeben und dann benutze ich die Adresse einmalig, um euch einen neutralen, weißen Umschlag zu schicken, wobei, wenn Klamotten dabei sind, dann gibt es meistens ein Paket und da ist dann was drin. Okay, so, welche Schätzfrage habe ich denn diesmal? Bleiben wir doch bei dieser netten Tradition dieser Postkarten. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so viel geschrieben. Ich kann euch verraten, diese Karten, ich schreibe sie alle von Hand und keine zwei sind textidentisch. Das ist auf jeden Fall mein Anspruch und das war letztes Jahr durchaus ein bisschen anstrengend. Meine Frage lautet, ich sammle wieder Postanschriften ein und Adressen ein und schicke wieder Weihnachtskarten. Karten. Wie viele Karten habe ich im letzten Jahr, also eigentlich im letzten Jahr, das heißt im Mai 2024, da habe ich sie erst fertig gemacht, wie viele Karten habe ich da geschrieben und dann auch verschickt? So, ich schicke mal die Frage in den Chat rein und ihr seid jetzt aufgerufen, da ein bisschen zu raten, wie sehr ich mir die Finger wund geschrieben habe und ich musste auch echt nochmal nachgucken dann in meiner Liste heute, wie viele es denn dann wirklich waren. Nicht mitgezählt sind übrigens die zahllosen Karten, bei denen ich mich dann verschrieben habe und dann habe ich die Karte an die Seite gelegt und nochmal angefangen. Naja, gut und während ihr ratet, ihr ahnt es schon, das hier ist alles ja nur möglich, weil es Unterstützung gibt für diesen Podcast, weil ihr liebes Publikum diesen Podcast möglich macht. Möglich machen heißt zum Beispiel, dass ihr sagt, ich werfe hier ein paar Euro in den Hut, manche Leute auch ein bisschen mehr, am besten regelmäßig, damit das Projekt hier finanziert ist. Dafür gibt es keine entsprechende Gegenleistung, außer vielleicht die Weihnachtskarte, aber ihr bekommt dafür die Kunst der Unvernunft und zwar ihr und auch alle anderen Menschen. Es gibt keine Inhalte hinter einer Paywall und nichts, was irgendwo gegen Bonusgeld zu bekommen ist, sondern die Kunst der Unvernunft ist für alle zu allen Zeiten kostenfrei und dass das möglich ist, da können sich mal ein paar Menschen gelobt fühlen. Zum Beispiel neu auf meiner Liste in der Hall of Fame, die ja für alle Unterstützer zur Verfügung steht, A&M, Meti, Sacramoso, Marc mit Cara und Gagstar oder Gagstar, das weiß ich jetzt nicht, wie man es ausspricht. Vielen Dank an euch, ihr seid neu in der Hall of Fame angekommen, in der übrigens noch ganz viele andere Menschen drinstehen, zum Beispiel Dominik Anagrama, Sempai, Haselklee, Elegator, JJ13, Juno, wer hat denn noch unterstützt? Svenja, Wombat, Hexenkind, Fixie H, G-Fail, Fuchschabat, Leandra mag ich noch vorlesen, Izzi, M.Arakis, Flämmchensfeuer, Gretchen, Novizin, Suse und noch zwei, Herbie und Susemaus. Also unter anderem auch an euch ganz, ganz vielen lieben Dank, dass ihr das möglich macht, dass ich hier sorgenfrei podcasten kann, dass ich zum Beispiel Folge mit Reaktionsfetischist, es ging nicht anders, der kam halt am Montag und da habe ich mir Urlaub genommen und das ging und das war möglich und das ist total großartig. Also vielen, vielen Dank an euch. Und außerdem, weil es ist ja irgendwie jetzt auch Podcast-Geburtstag gewesen, da gab es dann auch Geschenke. Und da gibt es was zu erzählen. Erstmal habe ich ein wunderschönes Paket, das habe ich gestern aus der Post geholt. So, ich hole mal die Kiste. Da war nämlich drin einmal Merci, vielen Dank. Und zwar die Winterschokolade. Ich habe sie noch nicht aufgemacht, aber sie liegt auf jeden Fall hier. Ich muss echt aufpassen mit dem ganzen Gesse hier. Und ich mache es jetzt mal auf. Selbstgeröstete, gebrannte Mandeln. Das Podcastsubbie guckt auch schon rüber. Ich werde die jetzt mal live verkosten hier. Ich sehe schon mal, der Schätzfrage passiert noch ein bisschen was. So, gut verpackt übrigens. Übrigens, ich habe jetzt einfach die Schere genommen. Ich probiere mal. So, ja, beim Podcasten nicht essen. Okay, die stelle ich mal ganz schnell ganz weit weg. Mit Zimt und noch irgendein Aroma. Auch vielleicht noch einen zweiten. Das ist ja großartig. Also, Entschuldigung. Das soll man echt nicht machen. Vielen Dank an, oh Gott, so kleine Schrift hier. Andi Ara, Alex und Norm. Vielen Dank, ihr drei. Da steht in der Karte noch ein bisschen mehr, das kann ich natürlich nicht vorlesen, aber möglicherweise halte ich hier einen Beweis in der Hand, dass Schmerzblatt tatsächlich funktioniert. Ich zweifle ja immer ein bisschen daran, ob man das nochmal machen sollte, aber offenbar hat es Erfolg und ich habe dann den Erfolg, dass ich hier gebrannte Mandeln essen kann. Möchtest du auch eine? Nein? Das ist extrem diszipliniert, das ist mir nicht vergönnt, so viel Disziplin. Da beneide ich das Podcastsubbie so wie immer, um diese Disziplin. So, dann gab es noch ein Überraschungspaket von Johannes. Und dazu mag ich auch erzählen, also erstmal, ich habe jetzt, ich habe bei der letzten Renovierungsaktion meinen Paketöffner-Sicherheitsschneider verloren hoffe ich, weil der muss noch irgendwo im Haus sein, aber jetzt habe ich hier wieder einen. Und ich habe experimentell mal bei Amazon auf die Wunschliste was für den Nachwuchs gesetzt und ich verrate jetzt nicht was, aber jetzt hat er auch quasi das erste Mal etwas über den Podcast bekommen und ich glaube, der hat sich ganz gut gefreut, der Jugendliche. finde ich toll, dass ihr auch an ihn denkt und ihm was Gutes getan habt, total schön, also so viele schöne Momente die ich hier haben darf und ich hoffe, dass die Unvernunft euch ebenso viele schöne Momente zurückgibt und jetzt beende ich mal die Schätzfrage, wie viele Antworten haben wir denn bekommen 52 sind es heute die Frage ist ja, wie viele Postkarten habe ich geschrieben, ich gucke mal schon mal so grob in der Liste, ob jemand da nah dran ist, oh ja, oh vielleicht haben wir sogar mehrere Gewinner Bin gespannt. Also die Person, jetzt muss ich auch was trinken. Das war der Nachteil an gebrannten Mandeln. Die Person, die am nächsten dran ist, die kann mir eine Adresse hinterlassen. Das geht direkt im Chat, da habt ihr so ein Fenster. Und tragt eure Adresse ein. Und als Kommentar bitte, ob ich euch ein Tanktop oder einen Pullover schicken darf. Und wenn ihr sagt, ihr möchtet nichts davon, dann werde ich jemanden finden, der es haben will. Größe ist übrigens Kleidergröße M, allerdings ein M, was Leute wie ich, die L tragen, auch tragen können. Also das ist ein etwas größeres M. So, und jetzt gucke ich mal, wer gewonnen hat. Ja, das ist ja mal Karma heute. Philip79 ist am nächsten dran, weil Punktlandung. 213 geschätzt und es sind genau 213 Karten gewesen, die ich verschickt habe. Ja, herzlichen Glückwunsch. Da gibt es ja einen Volltreffer. Das war aber nicht sehr wahrscheinlich. Ja, Aveldes lag leider neun daneben. Bei dir hat es heute nicht geklappt. Und ja, Philip, du bekommst Post von mir. Wird so circa ein bis anderthalb Wochen dauern. Ich sorge dafür, dass es aber trotzdem auf jeden Fall noch vor Weihnachten bei dir ankommt. Wird ein kleines Päckchen und herzlichen Glückwunsch. Mensch. So. Okay, was habe ich noch, bevor wir hier dann in die Postshow später starten? In den Weihnachtsferien habe ich vor, was zu bauen. Wenn mir das gelingt, hat die Unvernunft etwas, was kein anderer Podcast weltweit hat. Und wenn das klappt, werden sich die UnterstützerInnen als Erste darüber freuen dürfen. Ich bin gespannt, es ist kein zusätzlicher Inhalt, das kann ich schon mal sagen, sowas gibt es hier nicht, aber das kommt und so ein bisschen in dem Zusammenhang werde ich in den nächsten Tagen mal gucken auf der Webseite und wahrscheinlich auch in dem Telegram-Kanal werde ich euch mal so eine kleine Umfrage zum Podcast schicken. Da sind so Fragen drin wie, wie oft hört ihr den Podcast, hört ihr lieber live oder klassische Folgen und so. Das sind so 15 Fragen habe ich im Moment. Da hätte ich gerne mal so ein bisschen gesammeltes Feedback, das ist dann auch komplett anonym, um so ein bisschen Überblick noch zu kriegen, in welche Richtung soll es denn eigentlich gehen oder was mögt ihr besonders oder was ist vielleicht verzichtbar. Vielleicht findet ihr ja auch das A- oder B-Spiel total schrecklich oder ihr sagt das mit der Schätzfrage, das muss ja jetzt einfach mal bleiben lassen. Solches Feedback brauche ich und das hätte ich gerne von euch und das werde ich in den nächsten Tagen einsammeln. Das heißt, sobald dieses Wochenende geschafft ist und die Live-Folge veröffentlicht ist, habe ich hoffentlich ein bisschen Luft für solche administrativen Dinge. Und wenn ihr euch dann einfach fünf Minuten Zeit nehmt, würde ich mich sehr freuen. Gut, so, liebes Podcastsubbie, habe ich was vergessen? Sie schüttelt so leicht mit dem Kopf. Okay, ich gucke auch nochmal meine Liste. Dann kündige ich jetzt mal an. Das war die letzte seriöse Kunst der Unvernunft live dieses Jahr. Die nächste wird nämlich am 19.12. kommen. Dann werden wir allerdings wichteln. Wichteln. Wichteln bedeutet, oh Gott, wie kann ich das erklären? Wir wichteln hier tatsächlich, das heißt, ich habe hier etwas, womit ich anfange, was ich unter die Menschen bringen möchte, dann kann man mich anrufen und sagen, hier, okay, ich will das haben und das nächste Ding müssen dann die Menschen aber auch zur Verfügung stellen. Also wenn ihr irgendeinen kinky Gegenstand habt, von dem ihr sagt, boah, der muss weg, dann ist genau die Gelegenheit, ihr könnt vielleicht anderen Leuten eine Freude machen. Ich weiß noch, letztes Jahr war es so eine Art Schokoladenpuder, mit dem man sich einpinseln kann, wo die Person auch gedacht hat, das macht keinen Sinn, das brauche und will ich gar nicht. Und dann hat sich aber, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, jemand anderes wirklich darüber gefreut, damit Quatsch zu machen. Also so können dann auch mal Dinge durch die Gegend kommen und es wird alles ein bisschen lockerer werden. Möglicherweise werde ich mir hier Glühwein hinstellen, wer weiß. Das alles am 19.12. Donnerstagabend, natürlich 20.30 Uhr. Und da wird es ja ein bisschen trubelig und dann nehmen wir das alles auch nicht so ernst. Gut, ansonsten glaube ich, dass wir es haben. Ich habe natürlich wieder einen Song zur Live-Sendung, dem werde ich euch gleich noch ein bisschen mit dem quälen, das ist okay und dann natürlich noch das Weihnachtsintro und ja, ihr Lieben, wir hören uns wieder am 19.12. um 20.30 Uhr. Vorher erscheint noch die Folge mit dem Reaktionsfetischist. Und so um Weihnachten rum, guckt immer mal wieder in euren Player rein. Ich kann noch nicht genau sagen, wann und wie, aber schaut euch die Einkaufsliste an und dann könnt ihr mit mir und Senpai ein bisschen backen. Aufgenommen haben wir das schon. Ich muss es noch bauen. Es ist großartig. Ich wünsche euch viel Spaß und jetzt bedanke ich mich nochmal ganz herzlich bei Mosfet, bei Philip79, bei Elisabeth, bei Ephraim, der anonymen Person und bei Nadine. Toll, dass ihr mitgemacht habt, es waren schöne Gespräche, hat mir echt Spaß gemacht und ja, bis in zwei Wochen. Tschüss.