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Sebastian
Dies ist keine anständige Folge. Im Grunde ist es gar keine Folge von Die Kunst
der Unvernunft, dem Podcast über BDSM. Aber es gibt was zu feiern.
Am 20. November 2018 erschien Folge 1 und tata, genau ein
Jahr ist es jetzt her. Hätte das Podcastsubbie einen Kuchen gebacken, würde ich
jetzt die erste Kerze auspusten. Gut, kein Kuchen, keine Kerze, aber ganz zu
viel zu erzählen habe ich. Ja und Schnitt, jetzt muss ich doch mal eine Folge
ändern, denn heute Morgen am ersten Geburtstag stand da ein Kuchen mit einer
Kerze und ich habe sie ausgepustet. Ich würde sagen 1 zu 0 für das Podcastsubbie.
Ja, ich genieße jetzt erstmal die Buttercreme und lasse die Folge
weitergehen.
Letzten Freitag gab es das erste Hörertreffen in Hamburg. Das sage ich jetzt
schon mal, damit ihr durchhaltet. Denn das Mikrofon ging rum und wer wollte,
konnte einen Gruß dalassen. Das haben auch ein paar gemacht und am Ende dieser
Nicht-Folge sind die auch alle drin.
Aber erstmal Zahlen. Ich mag Zahlen. 20 Folgen sind erschienen, das wisst ihr
schon. 23 Gäste haben mitgemacht. Und das Statistik-Ding hier, wenn es nicht
lügt, dann wurde der Podcast gerade ziemlich genau 100.000 Mal geladen. Wow.
Ich hatte ja ursprünglich gesagt, dass ich happy bin, wenn sich das ein paar
Leute anhören. Aber ganz viele Hörer haben den Podcast immer weiter empfohlen,
jeden angequatscht und sind allen möglichen Leuten auf die Nerven damit
gegangen.
Ja, dankeschön. Ihr habt das toll gemacht. Hat funktioniert. Ich bin jedenfalls
restlos davon begeistert, wie ihr das Projekt pusht. Noch mehr Zahlen. 1300
Abonnenten bei Spotify. Lieber ist mir natürlich, wenn ihr eine echte
Podcast-App benutzt. Da seht ihr nämlich auch Kapitelmarken und Shownotes und
all diesen ganzen Gedöns drumherum, den Spotify ja leider unterschlägt.
Naja, 400 Leute folgen dem Ganzen auf Instagram. Da poste ich ja fleißig alles,
was um den Podcast herum so passiert. Sammle Hörerfragen, einfallsloses Zeug, was
hier irgendwie auf meinem Tisch landet und beschwere mich auch gerne über
Kettensägende Nachbarn, die Aufnahmen stören wollen.
Ja, genug Zahlen.
Der Podcast hat mein persönliches Bild von BDSM dann doch mehr verändert, als
ich gedacht habe. Denn ja, die 23 Menschen haben mir erzählt, wie sie das
interpretieren, lieben und leben. Ja, ich muss mal echt Respekt zollen. Dieser
Mut, sich hier vors Mikro zu setzen und dann die Geduld zu haben, auch meine
zehnte Nachfrage zu beantworten. Selbstverständlich ist das nicht. Und ich sehe
den Podcast auch inzwischen einfach als unseren Podcast. Denn ohne meine
Gesprächspartner müsste er heißen, Sebastian erzählt halt irgendwas und das wäre
irgendwie langweilig.
Ja, was kann ich noch sagen? Ach ja, die Zukunft. Die nächsten zwei Folgen sind
schon aufgenommen und ganz viele weitere sind geplant. Grundsätzlich bleibe ich
dem Konzept aber treu. Wir sprechen über BDSM und ich traue mich inzwischen auch
Menschen anzusprechen, die ich einfach gern dabei hätte. Erstaunlich oft klappt
das und die sagen ja. Trotzdem freue ich mich immer wieder über
Gesprächsangebote von euch Hörern. Wäre da nicht die Entfernung, würde ich am
liebsten zwei Folgen pro Woche aufnehmen.
Apropos Entfernung. Ach, so eine Überleitung, das ist immer schön in solchen
Sachen, wenn man das so ein bisschen vorbereitet. Da gelingen mir Überleitungen.
Jetzt habe ich genau die Überleitung gerade versaut. Na gut.
Apropos Entfernung. Inzwischen ist eine Bahnfahrt im Monat drin. Hier kommen
nämlich immer wieder Überweisungen an. und bei Steady gibt es auch schon zehn
Abonnenten, die jeden Monat automatisch Geld dalassen. Das alles ganz ohne
Gegenleistung von mir.
Dankeschön für diese Unterstützung. Der schnöde Mammon ist natürlich nie genug,
aber ich verspreche, dass das alles direkt in das Projekt fließt. Und so langsam
komme ich an den Punkt, wo die Familienkasse hier kaum noch belastet wird.
Natürlich wird das auch ein bisschen ausgebaut. Mal schauen, wo das hinführt.
Ich höre hier mal so Wünsche wie, gibt es denn nicht auch T-Shirts oder Buttons
vom Podcast?
Buttons gibt es inzwischen. Die werde ich auch fleißig verschicken.
Und mit T-Shirts, ja, ich habe mir zum Hörertreffen jetzt mal selber so eins
gebastelt.
Das war ganz lustig. Und ja, die wird es geben. Im Moment plane ich bei den
Steady Abonnenten einmal im Jahr einfach mal ein Shirt zu schicken. Und ja, mal
gucken, ob ich hier so in so einen Spreadshirt-Shop da irgendwie Irgendwie
zusammenklicke und dann gucken wir mal, ob wirklich jemand Lust dazu hat, hier
die Kunst der Unvernunft auf seiner Brust zu tragen.
Das weiß ich nicht, aber mein Gott, man kann es ja einfach mal ausprobieren.
Die Webseite habe ich hier noch. Das ist so meine persönliche Baustelle.
Eigentlich brauchst du im Podcast ja keine, aber ich mag die schöner und
freundlicher und mit mehr Interaktion haben. Hohe Priorität hat das nicht, aber
es steht auf der To-Do-Liste. Beste. Gleich gehen mir die Worte aus. Ihr habt ja
auch schon ein bisschen durchgehalten jetzt.
Dann mag ich noch ein bisschen zum Hörertreffen erzählen. Das war ja erstmal nur
so eine Idee und als die Location gesagt hat, ja, an dem Abend haben wir auf und
ja, 10, 15 Leute, Sebastian, das wird kein Thema, das passt schon. Tja, und dann
habe ich euch völlig unterschätzt und ja, das Podcastsubbie hat an dem Abend, ich
glaube, 38 Gäste gezählt. Das war gar nicht so einfach, denn der Laden war
wirklich voll. Also wenn nicht ein paar raus zum Rauchen gegangen wären, es war
wirklich kuschelig und eng und unsere Gastgeber haben das aber klasse gemacht.
Ich fand es auf jeden Fall total schön, mit euch ins Gespräch zu kommen und habe
natürlich auch Fragen gestellt und ein bisschen Leute vermittelt. Ja, und war
auch überrascht, woher ihr alle gekommen seid. Also aus Hamburg, klar, das ist
jetzt, ich sag mal, eine mittlere Leistung. Aber dann wirklich auch aus Leipzig,
aus Hannover und dann eben ganz weit weg aus Österreich. Und ich glaube, ich bin
mir aber nicht ganz sicher, aus der Schweiz war auch jemand da. Klar, die waren
alle wegen der Messe eh in der Stadt, aber trotzdem fand ich es einfach klasse,
euch zu treffen. Jetzt mag ich nochmal die mutigen Gesprächspartner erwähnen,
die auch beim Hörertreffen waren. Das waren nämlich Ketterum, Kenzeo, Jazzbrat,
Catkristall, Katrin, Lilly und Alesa. Die waren persönlich da, gerade Alesa. Das
ist die nächste Folge, also die Zukunft. Und ich fand es toll, wie die Gäste,
also die, die mitgemacht haben im Podcast und die Hörer, wie ihr
zusammengefunden habt. Ihr habt euch da ausgetauscht, vernetzt. Ich konnte auch
so ein bisschen vermitteln, wenn jemand irgendwie über ein Thema reden wollte,
konnte ich sagen, hier, sprich mal mit dem. Das war absolut klasse. Und wenn ich
bei FetLife so diese Freundschaftsbekundung gerade sehe, dann bleibt ihr, glaube
ich, auch längerfristig vernetzt. Ja, ich hatte einen Riesenspaß, konnte vor
allem das Podcastsubbie mal vorzeigen und habe nachts im Hotel ganz ehrlich
leuchtende Augen bekommen. Wir hatten ja so ein Gästebuch ausgelegt, da konnte
jeder was reinschreiben. Ich war mir jetzt auch nicht sicher, was kann man da
reintun. Na gut, wir machen das mal. Und was da drin steht, ist so schön.
Dankeschön. Und ja, ich wurde jetzt damit endgültig von euch konditioniert, hin
und wieder so ein Hörertreffen zu organisieren. Man kann sagen, jawohl, wird
gemacht.
Jetzt mag ich noch so ein paar besondere Helferchen aus dem letzten Jahr
erwähnen. Und dann ist das ja auch zu Ende. Aber erstmal das Podcastsubbie, die
tolle Frau. Die hört mir nämlich immer geduldig zu, gibt Ideen und wäscht mir
gelegentlich den Kopf.
Subbie hin oder her, ohne sie wäre alles doof. Dankeschön. Dann gibt es das
Sendegate, das ist so ein Online-Forum für Leute, die Aufnahmen versauen und
retten müssen.
Unglaublich, habe ich selten erlebt, da wird einem wirklich immer geholfen. Ja,
dann habe ich noch die Sprechfee, die kommt irgendwo aus Halle, glaube ich. Und
die hat mir so Anfang des Jahres erklärt, wie ich es schaffe, dass ich meine
eigene Stimme weniger furchtbar finde. Hat sie hinbekommen, klappt. Und dann
bedanke ich mich jetzt hier noch bei der Deutschen Bahn. Die hat mich nämlich
bislang immer und zwar ohne Verspätung zu den Aufnahmen gebracht und wieder
zurück. Und das ist wirklich ungelogen. Also zwei Minuten, okay, kann mal sein,
aber ich habe sogar Anschlüsse früher bekommen. Ich weiß gar nicht, was ihr alle
mit der Bahn immer habt. Ja, und jetzt gibt es ein paar Eindrücke vom
Hörertreffen.
Unsortiert, unkommentiert, aber ich finde voll schön. Aber vorher sage ich noch
ganz schnell Tschüss, bastle weiter an Folge 21 und hoffe, dass ihr, liebe
Hörer, auch ganz fleißig die Kunst der Unvernunft hört, empfiehlt, kommentiert,
unterstützt und vor allem als Gäste mitmacht. Euer Sebastian. Ciao.
O-Töne
Achso, es läuft? Okay. Happy Birthday to you.
Happy Birthday to you. Happy
Birthday, Mr. Kunst der Unvernunft. Happy Birthday
to you.
Es läuft. So, woher kennst du das? Ja, ich wurde
zwangsmäßig quasi verschleigert, um mitzumachen.
Und mir wurde auch einfach gesagt, dass ich hier sein muss. Und deswegen bin ich
hier.
Ja, hallo Sebastian, hier ist Ritus. Ich bin gerade auf deinem Hörertreffen und
es ist gerammelt voll, es sind ganz viele Menschen hier. Und toll, dass du so
viele Leute begeistern kannst. Vielen Dank für über 20 Folgen und gern bin ich
auch immer dabei. Alles Liebe, Ritus.
Alles Gute, Kunst der Unvernunft. Ich würde mich freuen,
wenn es diesen Podcast noch bis ganz lange gibt, bis vielleicht
für immer und dass ihr einfach unserer Szene eine Bühne gebt, dass
ihr einfach weiter so macht. Das würde mich wirklich freuen, wenn es euch noch
ganz lange gibt.
Wunderbarer Podcast, ich genieße jede Folge, ich freue mich auf jede Folge und
finde die wirklich inspirierend, einfach dadurch, dass sie so unglaublich
persönlich sind. Also ganz vielen Dank.
Ich habe schon. Du hast schon? Was hast du aufgenommen? Ja, das sage ich nicht.
Achso, es geht jetzt darum, ich stehe hier übrigens draußen gerade bei den
Rauchern, bei Bessere Luft und so. Ja. Habt ihr Fragen, die ihr Sebastian schon
immer mal stellen wolltet?
Das wäre jetzt die Gelegenheit. Er muss sie nämlich beantworten. Er muss sie
beantworten. Er muss sie beantworten. Unser Deal. Das ist ein sehr guter Deal.
Das Ding ist halt, man muss so ein bisschen die Persönlichkeitsgrenze beachten.
Ach, gibt's nicht. Robin!
Verrät. Fragen.
Er kommt jetzt übrigens gerade lauschen. Wahrscheinlich vertraut er mir nicht.
Ich weiß nicht, woran das liegt. Ja, ich weiß auch nicht. Doch, guck, der Pegel
schlägt an. Das hörst du fast nicht. Das muss ja auch nicht. Du musst reinreden.
Ein bisschen Mikrofondisziplin bitte, meine Liebe. Mikrofondisziplin.
So, Jazzbrat sitzt im Käfig und sie kann nicht entkommen. Hi, hi. Na, du hast ja
irgendeine Frage, die du mir stellen willst. Bist du inzwischen soweit? Leider
wurde ich in den Käfig verfrachtet und konnte nicht weiter mit dem Mikrofon
rumrennen. Ich gebe dir jetzt das Mikrofon und führe dir Menschen zu.
Einverstanden? Wenn die dann auch Fragen haben, gerne.
Irgendwelche Fragen werden die schon haben, das kriegen wir schon hin. Ich gebe
dir das Gerät jetzt mal. Ab jetzt ist für alle Tonstörungen ist jetzt Jazzbrat
einfach verantwortlich. Ja, großartig.
Ich habe hier den Jais vor mir sitzen. Der Jais macht demnächst in der Podcast,
in dem Podcast Kunst der Unvernunft mit. Und wir haben heute die einmalige
Gelegenheit, ein Vorinterview zu führen. Hallo Jais. Hi.
Jais, das muss auch ein bisschen freundlicher gehen. Juhu! Das war definitiv
freundlicher. Der Jais hat viele verschiedene Interessen, zum Beispiel macht er
gerne Fotos. Erzähl mal Jais, wie bist du dazu gekommen? Ich habe ganz
amateurhaft mit der DigiCam angefangen und habe dann Bilder gemacht und Leute
haben das gefolgt. Und wie viele Fotos hast du bis jetzt gemacht?
Keine Ahnung, round about 80.000 oder so. Was ist dein
Lieblingsfotomotiv?
Seil.
Nur Seil? Alles, was mit Seil zu tun hat, ja.
Okay. Und welche Frage wolltest du Sebastian denn schon immer mal stellen?
Welche Fragen er mir stellen würde. Ich mache nicht freiwillig mit, ich wurde
gezwungen. Das halte ich für ein Gerücht.
Ist aber nicht so. Mir wurde nur gesagt, dass ich mitmache. Und wer hat dir das
gesagt? Sebastian und Kat.
Böser Sebastian. Aus.
Und weil wir schon wieder draußen stehen, wo es ein bisschen ruhiger ist, gibt
es jemanden, der noch nie was im Podcast gesagt hat und das auch niemals tun
wird. Ich halte dem Podcastsubbie mal das Mikro vor die Nase. Sprich. Das
kann nicht dein Ernst sein. Jetzt gib irgendwas von dir.
Ja, es funktioniert nicht. Ich gebe mich ja schon geschlagen.
Die Ente ist vorgestern mit Karacho gegen einen Baumstamm geschwommen und
dümpelt seitdem völlig orientierungs- und planlos den Fluss runter.
Ich
Hm, wer bin ich? Wo bin ich? Was bin ich? Hm. Da trifft sie hinter der nächsten
Biegung, oh Schreck, das Krokodil. Gott sei Dank ist das ein alter Freund. Na
hallo. Hallo. Wie geht's dir denn? Mir geht's gut.
Du wirkst ein bisschen verwirrt. Was ist denn los mit dir? Ich weiß nicht mehr,
welcher Tag heute ist, was ich bin und wo ich bin. Na, guck dich doch mal an. Du
hast Flügel, du hast ein paar platte rote Füße, du bist gelb und hast einen
Schnabel. Du bist eine Ente, ein kleines Entlein. Eine Ente? Vielleicht wird aus
dir mal eine richtig große Ente. Kannst du sogar fliegen. Oh, das wäre schön.
Sag mal, weißt du denn noch, wer ich bin? Hm, hm, ja, das
ist einfach.
Eine Lederkutte?
Sabber aus dem Maul? Und ein zuckender Schwanz.
Das muss ein Dom sein. Ja, du bist ein Dom.
sitze hier auf dem Podcast-Hörertreffen mit Katrin.
Hallo Katrin. Hallo Jasper.
Achso, ja, ich habe vorhin schon ganz viel Quatsch eingesprochen und Katrin hat
noch ein paar Sachen, die ihr auf dem Herzen liegen, die sie gerne erzählen
möchte.
Ich möchte gerne Sebastian ein sehr großes Lob aussprechen und
möchte mich bei ihm bedanken, dass ich Teil seines
Podcasts sein durfte.
Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es mich und meine
Persönlichkeit in so einem Umfang auch positiv
verändert, weil ich einfach viel offener geworden bin
und viel mehr auf Leute zugehe, insbesondere nach
dieser Aufnahme, weil ich einfach ganz viel positives Feedback bekommen habe und
mich jetzt noch mehr traue,
in die Öffentlichkeit zu gehen, als es vielleicht vorher der Fall war.
Aber das wollte ich gerne Sebastian sagen, dass er und sein Podcast
mein Leben positiv beeinflussen. Das hast du wirklich sehr schön gesagt.
Ich kann da gar nicht viel hinzufügen, weil ich tatsächlich genau die gleiche
Erfahrung gemacht habe und das absolut genauso empfinde. Gerade über Dinge zu
sprechen, die einem vielleicht vorher schwer gefallen sind und die man dann
plötzlich viel leichter in Worte fassen kann.
weil man es einfach mal gemacht hat und es auch jeder gehört hat. Sehr schöne
Erfahrung.
Und der Podcast lässt unsere Szene
bunt erscheinen. Und sie ist ja auch bunt. Und es gibt
halt so viele verschiedene Themen und so viele verschiedene Sichtweisen. Und
im Endeffekt ist es einfach schön zu hören, wie viele
unterschiedliche Facetten und wie viele unterschiedliche glückliche Menschen es
einfach in unserer Szene gibt und das ist einfach toll, das zu hören und das
mitzubekommen und Teil dieser Szene zu sein, auf jeden Fall.
Ich finde vor allen Dingen auch bewundernswert, wie der Podcast damit umgeht,
dass gerade das Thema Toleranz, was ja immer eigentlich groß geschrieben wird in
unserer Szene, durch diesen Podcast so wunderbar rüberkommt. Dass einfach alle
Themen aufgegriffen werden dürfen und alle gleichberechtigt behandelt werden und
es nichts gibt, was man irgendwie als negativ empfindet, wenn man es
einfach mal richtig erzählt.
Das finde ich auch. Es muss sich keiner verstecken, sondern jeder kann frei
heraus erzählen, wie er sich und sein BDSM lebt. Und es gibt,
finde ich, durch das Zuhören einem selber einfach
auch neue Anreize und auch
Diskussionsgrundlagen, um über Dinge reflektiert
zu sprechen und nachzudenken. Also der Podcast regt auf jeden Fall zum
Nachdenken an und darüber, wie man etwas tut und ob man vielleicht auch
mit anderen Sichtweisen mal rangehen kann. Das gefällt mir sehr gut.
Das finde ich auch, ja. Das ging mir tatsächlich auch so, dass ich gerade bei
Themen, mit denen ich bis jetzt nicht viele Berührungspunkte hatte
und dadurch, dass dann jemand so begeistert darüber gesprochen hat im Podcast,
Podcast, weil das einfach so genau sein Ding ist, ich da plötzlich nochmal einen
ganz anderen Blickwinkel drauf bekommen habe und da vielleicht auch nochmal
anders drüber nachgedacht habe. Und natürlich Podcast als
Ideenbörse.
Ich finde tatsächlich, in jeder Folge gibt es irgendwie eine total schöne Idee,
die man gleich mit in sein eigenes Kinky-Leben übernehmen kann.
Das stimmt auf jeden Fall. Und vor allen Dingen auch die Bilder oder
auch Shownotes auf Instagram zum Beispiel.
Ich erinnere mich da halt an das Ding
der Woche vom Weirds House, diese unfassbare
CBT-Truhe mit den Eierbechern, mit den Schrauben dran.
Ich muss mir sowas zulegen. Da führt kein Weg dran vorbei. Eine
CBT-Truhe?
Eine CBT-Truhe, um die Eier des Mannes
einzusperren zum Beispiel und ihnen Schmerzen zuzufügen. Mega gut. Und das
schafft der Podcast. Einfach neue Anreize und neue Möglichkeiten
und neue Dinge in seinen vielleicht manchmal
etwas eingefahrenen BDSM-Alltag
reinzubringen. Oh ja, eingefahren hast du schön gesagt. Gut, es gibt auch
definitiv Dinge der Woche, die ich nicht haben möchte, wo ich auch sehr, sehr
traurig bin, dass mein Dom persönlich das gehört hat, dass es Hello Kitty
Schlösser gibt, furchtbar, furchtbar, aber gut, das gehört dann auch dazu.
Möchtest du noch was sagen, Katrin?
Nein, das war es eigentlich.
Was ich noch sagen möchte, ich habe mich sehr gefreut, hier heute alle
Teilnehmer und die beim Podcast mitgemacht haben, kennenzulernen.
Das war einfach sehr schön, sich hier auszutauschen danke Sebastian danke Kunst
der Unvernunft das waren Jazzbrat und Katrin vom Hörertreffen
böse sebastian aus