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Sebastian
Hallo und guten Abend zur Unvernunft Live am Donnerstagabend am 30. März 2023.
Hallöchen, würde jetzt der Tonmeister sagen, wenn er hier wäre. Ach, ist er?
Aber er hat sich das Mikrofon nicht geschnappt. Wie ärgerlich. Ja, hallo,
herzlich willkommen zur Unvernunft Live, dem BDSM-Podcast. Das habe ich, glaube
ich, bei der ersten Sendung damals gesagt. Und da habe ich dann auch in einem
ganz monotonen Sprechtempo vor mich hergesprochen Und man hat mir irgendwie den
Puls von 200 irgendwie mehr angemerkt, als ich dachte. Ich habe heute nämlich
die erste Live-Sendung einfach mal zur Vorbereitung gehört. Und ja, liebes
Publikum, schön, dass ihr da seid. Wir machen heute einen offenen Themenabend,
machen ein bisschen Rückblick, denn irgendwie sind drei Jahre Live-Sendung rum.
Ich dachte, ich habe angekündigt in der ersten Live-Sendung, ja, das kann man
vielleicht öfter mal machen. Jetzt sind wir beim 113. Mal. Wahnsinn.
Und ich begrüße ganz herzlich das Podcastsubbie, so wie das mir gegenüber sitzt.
Und wie immer gibt sie keinen Mucks von sich. Ich begrüße den Tonmeister, der
links von mir sitzt. Auch der gibt keinen Mucks von sich. Wenn ihr was
quietschen hört heute Abend, dann ist das der Stuhl, den ich ihnen gegeben habe.
Das heißt, für schlechten Ton ist heute ausschließlich der Tonmeister
verantwortlich.
Und ja, das wird heute ein ganz entspannter Abend. Ich habe meinen Frosch im
Hals, aber dagegen habe ich ja hier einen wunderbaren Gin Tonic vom Podcast
subbie serviert bekommen. Nette Getränke, tolle Leute hier, tolle Leute im Chat,
ganz viele davon. Also das kann ja nur ein genialer Abend werden. Und ich kann
schon mal dazu sagen, heute, der Tonmeister hat hier so ein Mischpult stehen und
seitdem das Ding angeschlossen ist, passieren hier komische Dinge auf meinem
Bildschirm. Also wenn was ist, dann schreit ihn einfach im Chat an. So, jetzt
hast du maximal Druck, jetzt geht's dir gut. Okay, heute Abend,
offener Themenabend bedeutet, dass ihr über alle Themen redet, über die ihr
sprechen möchtet mit mir. Wir haben also keine Themenvorgabe. Wenn ihr also
sagt, Mensch, zum Thema XY möchte ich was erzählen, dann ist heute genau der
Moment. Moment, vielleicht ist das ja auch ein Thema, wo ihr heute den Anfang
macht und dann machen wir demnächst eine Live-Sendung draus, weil das Thema
einfach gut ist oder ich es einfach jahrelang übersehen habe. Heute Abend bin
ich auf euch angewiesen, denn meine zwei Grazien hier in meinem wunderbaren
Studio, die wollen sich ja nicht äußern.
Also ihr merkt, ich habe eine gute Laune, weil drei Jahre, das ist schon ein
Stück. Und 113 mal zu sagen, guten Abend, das ist schon irgendwie cool. Wir
machen heute Abend außerdem eine Schätzfrage, wie immer. Dann werden wir einen
Kaffeebecher verlosen, auch an die Menschen, die hier mitgemacht haben in den
letzten, ich weiß nicht, zwei Jahren, so lange haben wir schon die Losbox,
allerdings werden wir heute das letzte Mal einen Kaffeebecher verlosen, denn sie
gehen mir aus. Ich habe noch keine neue Idee. Also mal gucken, was uns da
einfällt. Und dann werden wir heute noch so ein kleines Ask Me Anything machen.
Das heißt, wenn ihr Fragen habt zum Podcast, wie so eine Aufnahme ist oder so
ganz geistreiche Folgen wie, hast du schon mal eine Folge abgesagt und warum,
dann könnt ihr das heute stellen. Und dann werden wir mal gucken, ob es dazu
Antworten gibt und ob die Antworten es denn auch mit in die Folge schaffen, die
dann ja Montag veröffentlicht wird.
Ja, okay. Habe ich noch was vergessen? Hier, ihr zwei. Fehlt was oder kann ich
jetzt sagen, ruft an.
Sie schauen mich mit großen Augen an.
Okay, alles klar. Alles klar. Und der Tonmeister schreibt fleißig im Chat. Das
ist ja fürchterlich. Ihr Lieben, das kann so nicht weitergehen. Ich würde gerne
mit euch sprechen. Und das geht ganz wunderbar unter einer wunderbaren
Telefonnummer, die 051019118952. Da
könnt ihr anrufen, dann klingelt es hier. Der Tonmeister wird dafür sorgen, dass
ihr gut klingt. Wenn es nicht so ist, bitte Beschwerden an ihn.
Und es klingelt auch tatsächlich. Und das Pling, das war jetzt noch mein Fehler.
Ich gehe einfach mal ran und gucke mal, was passiert. Hallo, Sebastian hier, mit
wem spreche ich?
Dennis
Dennis habe
Sebastian
Hallo Dennis, du bist live drauf, du hörst mich noch reden, mach mal im
Hintergrund die Sendung bitte leise oder hervorragend und weil du gerade schon
durchgekommen bist, vielleicht sollte ich einmal erklären, wie das funktioniert
für die Menschen, die noch anrufen wollen.
Dennis
ich gerade ausgemacht.
Sebastian
Für dich auch die wichtige Info, wenn wir fertig sind und ich Tschüss gesagt
habe und du auch, dann bitte nicht auflegen. Wir bleiben dann noch kurz unter
uns, dann bekommst du von mir nämlich ein kleines Passwort, mit dem du dir auf
der Webseite ein Profil machen kannst. Falls du möchtest, können dich dann
Menschen anschreiben zum Beispiel über die Webseite und du wirst dann auch
ordentlich verlinkt. Okay.
Dennis
gut. Dann hole ich mir gleich noch die Freude, Sebastian.
Sebastian
Ja, das wird ganz einfach. Das kannst du dir merken, das verspreche ich dir. Das
Podcastsubbie wird dir ein wunderbares Passwort aussuchen.
Dennis
Alles klar, Peppi.
Sebastian
Okay. Ja, hallo Dennis. Worüber sprechen wir?
Dennis
Erstmal vielen Dank für deinen Podcast, Sebastian.
Das kann ich, jetzt bin ich hier live und also ich bin jetzt schon ein
langer, stiller Zuhörer. Ich und meine neue Freundin und meine Freundin und ja.
Ja, über was sprechen wir? Ich wollte mich einfach mal bei dir bedanken für drei
Jahre Unvernunft und für drei Jahre Begleitung meines Lebens und für
all das, was du für die Community tust
und all das, was du auch für mich persönlich getan hast.
Sebastian
Da bin ich mal gespannt.
Also du hörst das jetzt schon seit drei Jahren live, ja? Gut,
Dennis
Ich höre das live nicht. Ich höre die Folgen immer nach auf Spotify.
Ich habe selten so Donnerstagsabends Zeit. beruflich bin ich meistens
donnerstagsabends leider eingespannt und habe jetzt heute mal die Gelegenheit
mal live dabei zu sein
Sebastian
aber du hörst es dir trotzdem an. Also du lädst die Folge runter und dann hörst
du dir das an. Das ist ja relativ lange zum Teil und ich könnte das ja mal nicht
hören, weil da redet immer so ein Typ, dem ich nicht widersprechen kann.
Dennis
ja
Sebastian
Aber okay, aber du hast das, was ist, was gibt dir das, wenn du sagst, das
hat ein bisschen Impact auf dich gehabt, was nimmst du mit von den
Live-Sendungen?
Dennis
also ich würde mal so sagen ich
BDSM hat mich in meinem Leben schon lange begleitet und ich habe ich bin aus
einer Beziehung gekommen in der das ganze Thema irgendwie so, ja man hat Spaß da
dran aber das darf keiner wissen und oh Gott, du weißt, wie das ist und ja,
ich habe über deinen Podcast einfach auch gemerkt, dass das dementsprechend
nicht so ist und dass man, dass das nicht irgendwie komisch und doof
ist und pervers ist und ja, das hat viel Impact auf mich gehabt und
irgendwie fasziniert mich auch, faszinierst du mich als Person und deine
Podcast-Gäste und die Leute im Live, das hat mich alles irgendwie sehr gepackt
und einen
Sebastian
Ja, also was soll ich dazu sagen?
Dennis
großen Einschlag hat es nicht gehabt.
Sebastian
Also ganz ehrlich, das hätte ich ja nie gedacht, dass das so viel bewirkt, weil
ja, ich mache das halt und dann hören das halt Menschen. Und wenn du sagst,
okay, das gibt dir die Erkenntnis, das ist, ja, du bist nicht allein damit,
dann finde ich das total großartig.
Dennis
Genau das hat es auf mich gehabt. Ich bin damit nicht alleine und
ich muss mich damit nicht verstecken. Und genau das hat dein
Podcast bei mir bewirkt. Und das war für mich einfach
großartig. Das war für mich viel wert,
ja,
Sebastian
Bist du auch aktiv außerhalb des Podcasts? Also gehst du auf Stammtische,
kennst, triffst du Leute, machst du das?
Dennis
problematisch, problematisch, problematisch bei mir und meiner Freundin im
Moment. Meine Freundin arbeitet viel am Wochenende und ich bin unter der Woche,
arbeite ich so zwischen 60 und 70 Stunden.
Sebastian
Oh Gott.
Und dann hörst du noch diesen langen Podcast. Ich bin begeistert.
Dennis
Vorteil ist, mein Job lässt es zu, dass ich diesen Podcast während meines Jobs
hören kann.
Sebastian
Okay. Ich frage ja aus Prinzip bei den Live-Sendungen nicht, was du arbeitest.
Ich sage es mal so, ich hoffe nur, dass du kein Stadionsprecher bist oder so.
Neben bei dem Podcast, du hast bei der Arbeit.
Dennis
Ich will es mal so sagen, ich bin kein Stadionsprecher, aber da ich immer über
Lautsprecher höre und meine Arbeitskollegen, die vor meinem Arbeitsgerät stehen,
meistens mithören, kennen deinen Podcast auch relativ gut.
Sebastian
Großartig. Und jetzt können sie dich erkennen, dass du sprichst. Da kannst du
dich selber quasi mitsprechen. Ah, Dennis.
Dennis
Ja, genau.
Sebastian
Dennis, ich will heute auch ganz ehrlich gar nicht zu sehr bohren. Ich habe
mir vorgenommen, heute nicht zu sehr ins Detail zu gehen. Ich würde jetzt
natürlich fragen, ob deine Freundin da auch mitmacht und ob ihr das gemeinsam
leben könnt und ob sie auch den Podcast hört.
Dennis
Das ist, pass auf, ich erkläre es jetzt in ganz kurzen Worten.
Sebastian
Ja, bitte. Bitte.
Dennis
Ich komme aus einer Beziehung, in der BDSM nicht gelebt wurde, aber
praktiziert wurde in gewissen Maßen, aber immer gesagt wurde, oh Gott, das darf
man nicht und das ist eigentlich verboten und man hatte zwar Spaß daran, aber
die Konventionen haben bei meiner Ex da die Überhand gehabt habt und
werden sie auch immer behalten und irgendwann nach 15 Jahren bin ich dann
frustriert aus dieser Beziehung ausgeschieden, habe dann meine jetzige Freundin
kennengelernt, die im Moment leider gerade jetzt in den USA ist, ihre Mutter
besuchen und deswegen sitze ich hier alleine, ich habe aber auch Urlaub und wir
leben das jetzt gemeinsam seit 8, 9 Monaten aus, sind jetzt zusammengezogen, ich
bin von Frankfurt nach Karlsruhe gegangen,
ja, haben uns jetzt ein Spielzimmer eingerichtet und genießen die ganze
Freude des BDSM jetzt in vollen Zügen.
Sebastian
Hervorragend, da freue ich mich richtig. Das ist ja mal so das Ding, da hoffe
ich immer, dass Menschen dann quasi anfangen aktiv zu werden und Spielzimmer
eingerichtet. Ich würde jetzt noch am liebsten tausend Fragen stellen. Ich freue
mich einfach, dass das so ein bisschen Einfluss hat. Also nicht ich, weil ganz
ehrlich, ich rede ja eigentlich immer nur Quatsch, aber die Gäste, die anrufen,
die erzählen ja immer ganz tolle Sachen und bringen mir auch Themen näher, wo
ich ganz oft vorher gedacht habe, so um Gottes Willen, was machen wir denn da?
Dennis
Wir leben das jetzt gerade mal in vollen Zügen gemeinsam aus. Wir sind
beide BDSM schon affin seit längerer Zeit, aber haben uns jetzt gefunden und
machen da jetzt mal gerade einen Kopfsprung vorwärts rein. Wie gesagt, meine
Freundin, die ist jetzt noch bis wahrscheinlich Juni, hat hier noch einen
Wochenendjob und ab dann werden wir auch mal versuchen, aktiver auf Stammtische
zu gehen, auf Partys zu gehen und so weiter.
You know, wir machen da jetzt mal einen Kopfsprung voll und ganz in die Szene
rein.
Sebastian
ich kann dabei nur die Daumen drücken, ganz ehrlich, wenn sie jetzt so weit weg
ist, ne, die hört ja auch den Podcast, wenn ich mich, hab ich das richtig
verstanden?
Dennis
Ja, jetzt aber.
Sie hört den Podcast auch, sie wird wahrscheinlich jetzt gerade nicht zuhören,
sie ist in den USA und gerade einkaufen mit ihrer Mutter.
Sebastian
Ja, wunderbar.
Ja, sehr schön, pass auf, du kannst sie natürlich gerne grüßen, ich weiß jetzt
nicht, wer wen haut bei euch beiden, aber du hast natürlich die Möglichkeit, ihr
nochmal was dazulassen und wenn das dann Montag erscheint, das ist dann bei ihr
am Nachmittag, wenn die Folge erscheint, dann gibt's da was, wo es sich lohnt,
dass sie mal reinhört.
Dennis
das werde ich ihr auf jeden Fall mitteilen und dann sage ich mal Hi Nala und
freue dich drauf, wenn du wieder nach Hause kommst. Ich habe noch ein paar Hau
Instrumente gebastelt.
Sebastian
Ja, ich grüße auch. Also Nala, er hat es gewagt und jetzt müsst ihr dann in die
Szene gehen, damit ihr dann in ein paar Monaten hier erzählen könnt, wie es
gewesen ist.
Dennis
Das würde ich wirklich gerne tun und ich muss mir auch unbedingt noch eine
Bewerbung an dich schreiben, dass wir mal vielleicht eine Folge zusammen
aufnehmen. Das, glaube ich, fändest du ganz interessant und wir auch.
Sebastian
Okay, das ist ein guter Punkt, Bewerbung. Ich bekomme tatsächlich Bewerbung.
Dazu werde ich heute ein bisschen was sagen. Bewerbung mitmachen.
Dennis
Cool.
Sebastian
Weil genau der Punkt ist, man bewirbt sich hier nicht. Also so funktioniert das
nicht. Das geht viel einfacher.
Nur tatsächlich gibt es ein paar Infos, die mir immer fehlen, wo ich nachfragen
muss. Aber im Prinzip, wenn du sagst, hier, das und das haben wir, darüber
möchten wir reden. Und dann sind so ein paar Basisinfos, die für mich immer
wichtig sind. Woher kommt ihr? Also musst du mir nicht jetzt sagen, aber woher
seid ihr? Wie kann man euch erreichen und wann und wie? Habt ihr mal Zeit für
ein Vorgespräch? Und was sind so für Themen und auch für euch einzeln jeweils?
Was bewegt euch da so ein bisschen? Das sind eigentlich Infos, die reichen mir
schon. Was dann schwierig ist, wenn ich dann so ganz mühevolle acht Seiten
finde, aber mit ganz vielen Details, wo ich dann immer denke, ich weiß jetzt
schon wieder viel zu viel, das will ich vorher mal alles gar nicht wissen, denn
alles, was ich nicht weiß, das kann ich dann ganz neugierig bei einer Aufnahme
fragen und gehe da kein Drehbuch durch und sage dann, sagst du bitte das, was du
mir neulich gesagt hast und jetzt sagst du das andere, was du mir neulich gesagt
hast und dann ist die Folge total uninteressant.
Dennis
Das glaube ich.
Ja, das kann ich gut verstehen, Sebastian. Und wie gesagt,
wir werden uns da mal bei dir, nicht bewerben, aber da mal was schreiben, dass
Sebastian
gerne. Ich
Dennis
wir wir vielleicht mal mit dir ein Gespräch führen können und dass wir
vielleicht mal eine Folge aufnehmen, weil ich glaube, dass das, was wir zusammen
leben und wie wir leben und wie wir uns kennengelernt haben und das Ganze eine
spannende Story auch für die Community ist.
Sebastian
bin jetzt schon gespannt.
Dennis
Wenn ich deine Folge so gesagt habe.
Sebastian
Okay, ich merke mir dich schon mal vor. Dein Gäste-Profil, das hat das Podcastsubbie
sowieso sogar schon angelegt. Und um mich zu ärgern, hat sie dir ein Passwort
gegeben, was ich dir gleich geben werde, wo ich dann mal gucken muss, wie ich
dir das übermittelt kriege, sodass du es auch mitschreiben kannst.
Dennis
Okay.
Dankeschön, Podcastsubbie. Danke schön.
Sebastian
Ja, manchmal hat sie da so einen Fips, ne?
Dennis
Ich muss immer wieder daran denken, du hast mal auch in der Live-Folge was
erzählt und ging es ums Siezen und Und dein
Podcastsubbie sagt, wir, die Subbigkeit,
haben kein Problem damit, wenn es das Geherrsche.
Wenn ich das heute noch erzähle, könnte ich mich heute noch drüber totlachen.
Sebastian
ich hoffe
allein eigentlich aus Boshaftigkeit müsste dieser Satz mal von irgendeinem
Künstler in irgendeinem Popsong oder so verarbeitet werden, damit wir das in den
Charts als Zitat rauf und runter hören ja, einfach nur allein aus Boshaftigkeit,
vielleicht mach ich vielleicht mach ich ja ein T-Shirt daraus eure Subigkeit
Dennis
Ja, definitiv.
Ja, definitiv. Da hast du vollkommen recht.
Sebastian
also
Dennis
Eure Subbigkeit.
Sebastian
ja
Dennis
Wir, die Subbigkeit. Das werde ich nie vergessen. Da hat sich mein Hirn
eingebrannt.
Sebastian
manchmal haut sie so Dinger raus Das ist für mich ganz fies, dann auch schwer,
dann auch ernst zu bleiben.
Dennis
Ja, cool.
Sebastian
Die macht ja manchmal Faxen während der Live-Sendung, das glaubt man gar nicht.
Dann stehe ich da aber heute, ich kann nicht dir erzählen, heute habe ich mich
vorbereitet, weil heute war sie schon frech und vielleicht erkennst du noch, was
das ist.
Dennis
Ah, doch, ich kann nicht.
Ah, ja.
Sebastian
da fiepst sie schon.
Für den Fall, dass sie zu frech wird, nur ist sie außerhalb meiner Reichweite.
Dennis
Ja, ja.
Sebastian
Ich müsste also aufstehen, das Mikrofon abreißen oder so, damit ich an sie
rankomme.
Dennis
Ja.
Sebastian
Aber heute ist sie bestimmt brav.
Okay, Dennis, wir gucken mal, wie sich das heute Abend entwickelt. Ich habe das
Gefühl, das wird eine lange Live-Sendung. Da freue ich mich schon richtig drauf.
Und ja, dann hoffe ich, dass ihr bald wieder
gemeinsam shoppen gehen könnt, ohne dass dass jetzt die Mama in den USA dafür
besucht werden muss und dass ihr einfach ganz viel Spaß miteinander habt. Und
ja, ich freue mich schon auf euch. Mach's gut.
Dennis
Cool, vielen Dank.
Sebastian
Sehr gerne. Tschüss.
Das war Dennis.
Und ja, der ist jetzt mit einem Podcast-Profil versorgt. Und wenn ihr da Kontakt
aufnehmen möchtet, ich muss das ja manchmal unterbringen, dann könnt ihr das
über die Webseite tun. Ganz anonym, ohne dass von euch irgendwelche Daten an ihn
gesendet werden und seine Daten nicht an euch, dass ihr erst mal Hallo sagen
könnt. Und dann kann man ja immer noch entscheiden, ob man Kontaktdaten
austauscht.
So, jetzt gucke ich mal. Meine Telefonanrufsoftware hat offenbar völlig den
Geist aufgegeben. Hier steht viermal Incoming. Das wollen wir mal erledigen. Und
jetzt ist die Leitung wieder frei und es klingelt tatsächlich. Ich bin sehr
gespannt.
Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Katzethomas
Hallo.
Sebastian
Ja, hallo.
Katzethomas
Ja, servus, hallo. Da ist der Thomas von KatzeThomas.
Sebastian
Hallo, Thomas.
Katzethomas
Hallo, sehr schön.
Sebastian
Ja, schön, dass du angerufen hast.
Katzethomas
ja.
Sebastian
Und worüber sprechen wir?
Katzethomas
Ja, ich habe dir die Sprachnachricht auf Telegram geschickt, dass ich leider die
letzte Live-Sendung versäumt habe, mit den Kinks zum Beruf oder zum Hobby
gemacht werden oder die Skills davon.
Sebastian
Hm,
stimmt.
Katzethomas
Genau, und bei uns ist es so, dass wir eigentlich schon seit Ewigkeiten Kinky
sind, seit ich mich erinnern kann und seit gut elf Jahren in der Swinger-Szene
unterwegs sind, aber immer wieder davon abgekommen sind. Und vor eineinhalb
Jahren haben wir dann ein Lokal in Graz gefunden, also in Österreich, ich bin
aus Österreich. Und dort haben wir dann mehr Einblick in die BDSM-Szene
bekommen. Das war bei uns eigentlich, bei meiner Frau und bei mir, gar nie ein
Thema. Weil dort hat das Machtverhältnis nie gepasst, bis vor eineinhalb, zwei
Jahren eben.
Und dadurch, also durch die Szene, habe ich eben auch Hannes kennengelernt, mehr
oder weniger. So ein Lederharness, ganz klassisches Brustgeschirr, wie man bei
uns sagt. Und seit einiger Zeit fertige ich die in meiner Freizeit und
verkaufe die weiter eben. Das sind alles Maßanfertigungen, was die Leute
haben wollen.
haben wollen. Choker, Armbänder mit Mascherla, Hüftharness. Ich habe letztens eine Blumenampel
gemacht aus Leder mit Nieten drauf. also das ich
Sebastian
Okay, also das heißt, du hast den Kink so ein bisschen zum Beruf gemacht.
Katzethomas
mehr so als Hobby aktuell habe ich mehr Ausgaben als Einnahmen weil ich
natürlich offenbar das Leder besorgen muss und Nieten und Material und Ringe
aber es spricht sich herum, also ich
bekomme regelmäßig Aufträge zu machen
Sebastian
Ich muss mal ganz kurz hier eingreifen. Lieber Tonmeister, könntest du mal
aufhören hier zu quietschen? Bleib doch mal gerade sitzen, dann quietscht das
nicht so. So, das wollte ich schon immer mal tun. Und eventuell mag das Podcastsubbie
ihm mal einen Stuhl geben, der nicht so sehr quietscht. Denn die kann
still sitzen. So, Thomas, Entschuldigung.
Katzethomas
Kein Problem
Sebastian
Aber wir müssen ja manchmal hier so kleine Sachen klären.
So, jetzt ist es hoffentlich besser, ja? Quietsch mal. Jetzt quietscht das
Podcastsubbie.
so. Ja, heute Abend machen wir es ja nicht ganz so ernst. Okay, aber klar, du
hast Ausgaben, aber du legst jetzt drauf. Warum machst du das?
Katzethomas
ich eine Freude daran habe, wenn sich andere Leute freuen
Wenn ich den Leuten den Harness übergebe und sie können ihn anziehen, die ziehen
den an, die haben ein Leuchten in den Augen, die freuen sich, die wollen sofort
nach Hause spielen oder in ein Lokal damit.
Ich bekomme meine Befriedigung auch durch das, dass sich die Leute so freuen,
wenn sie das annehmen. Das zusammen aussuchen, was für Material, also welche
Farbe, wie soll das sein, das Design und so weiter also ich muss wirklich
aus Hobby machen irgendwann wird sich vielleicht rechnen oder ich bin zumindest auf
null aber genau
Sebastian
Okay. Okay.
Ja, ganz ehrlich, wenn das ja nicht das Ziel ist. Aber das ist ja auch ein Stück
weit Kreativität. Guck mal, ich mache einen Podcast. Das heißt, ich kann mich
hier ein bisschen austoben und allen möglichen Quatsch machen. Und das hören
auch noch Menschen. Du hast angefangen mit Leder was zu machen. Ich vermute mal,
dass du das Zeug auch selber gerne trägst.
Katzethomas
gesagt nein ich
Sebastian
Okay.
Katzethomas
habe ich habe vor für mich einen zu machen aber ich komme einfach nicht dazu das
ist das gleiche für meine Frau, die hat auch Ewigkeiten warten müssen auf ihren
Büro-Alltagsharness, weil einfach die anderen Leute halt immer gesagt haben, ja,
ich hätte den gerne und da ist eine Party und da will ich den gerne anziehen.
Ja.
Sebastian
Also ich hatte selber noch nie so ein Harness an, muss ich ja ganz ehrlich
gestehen. Ich weiß auch nicht, ob mir das stehen würde. Ich gucke mal rüber,
würde mir das stehen?
Sie nickt natürlich. Soll ich den drunter tragen oder trage ich den dann über
dem Hemd?
Katzethomas
Es kommt drauf an.
Also zum Beispiel
Sebastian
Nackig. Sie sagt, ich soll nackig.
Katzethomas
Nackige.
Sebastian
Ja genau, als ob ich nackig auf eine Party gehen würde.
Katzethomas
Also für meine Frau habe ich jetzt einen gemacht, einen so einen
Harness, den sie im Büro anziehen kann. Das sind einfach nur zwei Schulterriemen
mit einem Bauchgurt der zweimal um die Hüfte geht und sie hat Leute
die sich auskennen, also die haben sich sofort darauf angelächelt und
die anderen haben halt komisch geschaut, was hast du da für ein Brustgeschirr
da? Also es war sehr, sehr gemischt die Reaktionen, aber sie hat sich sehr wohl
gefühlt damit.
Sebastian
Ja, darum geht es ja dabei auch. Ben Hart schreibt gerade im Chat, Leidenschaft
rechnet sich nie. Ich flechte seit zwei Jahren Peitschen und Flogger und lege
eigentlich bei jedem drauf, wenn man die Arbeitszeit rechnet. Aber es hat eben
nicht jeder 350 Euro für eine Bullwhip. Aber trotzdem, allein dieses, du gehst
auf eine Party und da laufen Leute rum mit Sachen, die du gemacht hast und die
freuen sich da dran. Allein das ist ja schon wieder toll. Voll.
Katzethomas
Also ich mache auch auch Flogger oder andere Schlaginstrumente aus
Hanf, Seile etc.
Also wenn ich darf, würde ich gerne meinen Instagram-Account sagen, weil ich bin
eigentlich zur Zeit nur auf Instagram und FetLife vertreten.
Sebastian
Ja, du
Katzethomas
die Recht ist, das wäre einfach nur Katze Thomas.
Sebastian
kriegst ja von mir so ein schickes Profil.
Katzethomas
Ah ja, genau.
Sebastian
Wobei, hatte ich dir nicht schon eins geschickt, gemacht? Weiß ich gar nicht.
Katzethomas
Nein, haben wir
Sebastian
Nein? Oh gut, dann kriegst du das gleich von mir. Da kannst du gerne verlinken,
was und wie du magst. Da ist genau der richtige Ort. Und vielleicht ist ja
jemand, der hier zuhört, auch in Graz irgendwie und sagt, oh Mensch, mach mir
doch mal was. Weil ganz ehrlich, ja, man kann natürlich das Zeug irgendwo in
einem Shop da mal einkaufen, aber man kann auch einfach mal vorbeigehen und
sagen, hey, machst du mir das? Und dann könnt ihr ja miteinander sprechen.
Katzethomas
das ist natürlich der große Vorteil. Durch die Maßanfertigung sind auch sehr
wenig Schnallen drauf.
also dieses die die verstellen
Sebastian
Also ich kenne ja noch jemanden, nicht in Nähe Graz, die macht
ja auch ganz tolle Sachen.
Katzethomas
pränumber ja
Sebastian
Ja, die hat ja auch die Kochlöffel hier oder die besonders großen Kaffeebecher
hat sie ja verlasert, also veredelt. Also das ist schon, ich finde das immer
toll, wenn Menschen sagen, ich mache das und wenn man über so eine Messe geht.
Alle Leute, die ich dann immer gefragt habe, machst du das hauptberuflich? Ne,
da ist also ganz viel, ich mache es einfach gerne, weil es mir Spaß macht, weil
es für mich schön ist, weil es für andere schön ist und von daher passt das
doch. Doch, okay, Thomas,
Katzethomas
ich würde noch eines sagen zum thema graz nämlich weil
wir mittlerweile in graz auch eine sehr große community sind und würde ich gern
werbung nicht aber erzählen dass wir ein lokal haben in graz das sich lustspiel
nennt und das ist eben ein kink queer-freundlicher Sex-Shop,
der an den Wochenenden zu einer Party-Location umfunktioniert wird.
Zu einer Sex-Positiv.
Sebastian
Das will ich auch.
Katzethomas
Ja, ich sag dir, das ist der Traum. Also ich bin jetzt 40 Jahre alt.
Sebastian
Wobei, das heißt, man kann alle Dinge, die in diesem Sexshop liegen, kann man
dann an dem Partyabend einfach benutzen und hinterher wieder in den Karton
stopfen.
Katzethomas
Nein. Also du solltest die schon kaufen, wenn du sie verwendet hast. Aber es
gibt gewisse Toys, die sich einfach zum Desinfizieren lassen, die für die
Allgemeinheit zur Verfügung stehen.
Sebastian
Ja, ich warte ja immer noch auf die erste Partylocation, die irgendwo eine so
eine Gläserspülmaschine hat, wo man dann einfach das ganze Zeug reinschmeißt.
Katzethomas
Wobei Dildos sind eigentlich gar nicht so gefragt, wirklich eher mehr
Schlaginstrumente. Bullwhips, Peitschen, Flogger, Paddle, Stahlseile etc.
Sebastian
ich überlege gerade so eine Industrie-Spülmaschine, wo man dann die ganzen
Rohrstöcke und so reinpackt, die dann bei 100 Grad und dieser aggressiven
Reinigungslösung dann einmal durchgewalkt werden und dann, oh Gott, da kriege
ich ja schon Angst, alleine bei dem Gedanken daran, dass jemand sowas tun
könnte, ja, und
Katzethomas
Also diese Location kann ich sehr empfehlen für die Leute, die sich auch für die
Szene interessieren oder überhaupt einmal gern Kinky sein wollen. Es ist kein
Swingerclub, es ist auch kein Sexkino. Es war früher mal ein Sexkino, das ist
aber jetzt damit mit der Neueröffnung abgeschafft worden. Es ist wirklich eine
reine Sex-Positiv-Bar. Also du gehst durch den Sex-Shop rein, in den Barbereich,
und vom Barbereich geht es dann in die Spielräume.
Und da ist es natürlich zwei bis drei Mal im Monat. An den Wochenenden sind dort
eben richtig Sex-Positiv-Partys, wo es auch Ringelpiez mit anfassen.
Sebastian
da kann man dich dann auch treffen und dann kann man vielleicht auch, aber du
solltest dann wirklich dir selber, jetzt gebe ich dir mal als Hausaufgabe mit,
du solltest dir vielleicht selber mal einen Harness machen,
Weil ich weiß, der Schuster hat immer die schlechtesten Schuhe und so, aber
trotzdem, das gehört einem und guck mal, da kannst du was machen, da kannst du
für dich mal sagen, ich mache jetzt mal alles, was sonst niemand haben wollen
würde mit ultra viel Aufwand, einfach weil es geht und weil du es kannst und das
ist doch großartig.
Katzethomas
Ich habe meistens irgendeinen Flogger oder eine Peitsche an der Jeans befestigt.
Also an der erkennt man mich meistens, dass ich mit so Hose rumlaufe.
Sebastian
Ja, also es ist so ein bisschen, probier es trotzdem mal und ich bin
gespannt.
Katzethomas
danke
Sebastian
Okay, du bleibst gleich noch kurz dran. Ich wünsche dir einen wunderschönen
Abend. Mach's gut und viel Erfolg, viel Spaß. Tschüss.
Katzethomas
Ja, danke, ciao.
Sebastian
So ihr Lieben, das war Thomas und es klingelt hier einfach und da gehe ich doch
einfach mal direkt wieder ran. Hallo Sebastian, hier mit wem spreche ich?
Mar
Wunderschönen guten Abend, hier ist Mar.
Sebastian
Hallo Mar.
Mar
Genau, wie Spanisch für Meer.
Sebastian
Ah, Mar. Hallo Mar. Ja, schön, dass du anrufst.
Mar
Hallo,
Sebastian
Worüber sprechen wir? Jetzt
Mar
erstmal, das müsst ihr jetzt wahrscheinlich heute Abend öfter anhören, einfach
wirklich auch nochmal von mir danke.
Ich bin einfach dankbar für dieses authentische Format, weil gerade für
Neulinge, ich hebe gerade meinen Arm, ist das einfach eine richtig, richtig gute
Sache, um da halt neue Eindrücke zu gewinnen.
Sebastian
schmelze ich schon wieder dahin. Ich versuche das mal heute Abend zu vermeiden.
Dankeschön. Du sagst, du bist Neuling.
Mar
Wegatmen hilft.
Sebastian
Was heißt denn Neuling? Weil eigentlich sagt jeder Neuling und dann stimmt das
ganz oft gar nicht.
Mar
Naja, die ersten Erfahrungen jetzt Ende Oktober, Anfang November letzten Jahres
gemacht. Aber darüber will ich gar nicht so richtig quatschen, sondern was sich
so in dem Zusammenhang mit einer Freundin jetzt so ein bisschen
herauskristallisiert hat.
Und zwar nennen wir das liebevoll die After-Aftercare.
Immer wenn jemand dann ein Treffen von uns hatte, dann nimmt die andere sich
dann für den Tag, wo diejenige wieder nach Hause kommt, Zeit.
Und wir treffen uns mit Kuschelhose, Kuscheldecke und
Wärmflasche. Und die eine kann dann einfach erzählen.
Sebastian
Oh, das ist eine richtig schöne Idee.
Mar
Genau.
Sebastian
Also gar nicht Aftercare von der Person, die euch so zugerichtet hat, sondern
einfach nochmal miteinander quatschen und austauschen.
Mar
Also die richtige Aftercare oder eigentliche ist natürlich trotzdem genauso
wichtig, weil sonst gehen richtig viele Dinge richtig schief.
Aber das mal abgesehen davon, dass man sich halt austauschen kann, habe ich
jetzt festgestellt, weil ich jetzt vor ein paar Wochen ein sehr eindrucksvolles
Wochenende für mich sozusagen hatte. Und für mich war das so wichtig, weil ich
mir vorher Gedanken darüber machen musste, was erzähle ich wie? Und dadurch
wurden für mich auch einfach Dinge nochmal greifbarer.
Sebastian
Ja, das ist glaube ich gerade ganz am Anfang, wenn man die ersten Erfahrungen
macht. Man steht ja dann da, man ist dann wieder zu Hause und irgendwie hat sich
an seinem Körper irgendwas verändert und der Kopf ist total aufgewühlt und man
hat Dinge erlebt, die man nicht mal in einem guten Buch lesen würde.
Und dann sitzt man da und denkt sich, das habe ich jetzt wirklich gemacht, um
Gottes Willen. Also ich kenne das auch. Also grinst du dann aber eher so im
Kreis oder ist das schon so, dass du das wirklich nochmal aufarbeiten musst, um
es dann auch gut gefunden zu haben?
Mar
Also sowohl als auch, das Resümee ist grundsätzlich positiv, Aber gerade die
Momente, bei denen man sich selber unsicher war und sich selber vielleicht auch
eine Frage gestellt hat, warum man nicht so reagiert hat oder wo man zu weit
oder die eigenen Grenzen noch nicht so bewusst wahrgenommen
hat, sondern zu weit gegangen ist. Gerade für sowas war das dann nochmal richtig
gut, das nochmal Revue passieren lassen zu können und auch nochmal gesagt zu
bekommen, oh, da hättest du vielleicht schon mal eher die Handbremse ziehen
können.
Sebastian
Ja, gut, aber das ist ja wichtig, dass man da auch kritisch miteinander umgeht.
Das kann jetzt natürlich sein, dann sprecht ihr da miteinander und dann kommt
raus, oh Gott, die Top-Person, die hat da ja was nicht Gutes gemacht und dann
bewaffnet man sich dann erstmal stundenlang mit Argumenten, die man der Person
dann vor die Füße spucken kann.
Mar
Genau.
Sebastian
Oder ist das eher so ein, also ich sehe immer dieses Wohlwollende, also es geht
mal was schief. Das muss uns ja nochmal einfach bewusst sein. Das kann
passieren, das wird auch passieren. Die Frage ist nur, werfe ich es meinem
Gegenüber vor oder wie kann man da konstruktiv dann auch miteinander ins
Gespräch gehen danach.
Mar
ich hatte jetzt das Glück, dass ich einfach einen sehr aufmerksamen Top-Menschen
habe,
der mir erstmal gar keine Vorwürfe gemacht hat, wegen, ich muss mich ja auf
meinen, oder ich möchte mich auf meinen Top verlassen, dass er mich einschätzen
kann, aber mein Top muss sich ja auch auf mich verlassen können, dass ich
wirklich Stopp sage, wenn halt das Safeword soweit ist. So, ich habe den
Moment überreizt und wir haben hinterher da richtig gut drüber gesprochen,
direkt danach, dann auch nochmal telefoniert, etc. pp. Und in dem Moment ging es
gar nicht darum, Argumente zu sammeln, sondern es wirklich einfach nochmal für
mich greifbar zu machen und Und nochmal zu festigen, was ist da jetzt
wirklich passiert. Also dieses Chaos im Kopf, was man halt hat, wenn man dann im
Zug sitzt und irgendwie verträumt aus dem Fenster guckt, einfach zu ordnen und
zu strukturieren und selber eine Erkenntnis zu bekommen und zu sagen, aha, alles
klar, fürs nächste Telefonat kann ich das, habe ich das jetzt wieder greifbar
gemacht.
Sebastian
Ja, ich glaube, das ist
Mar
Also ich will gar niemandem sozusagen einen Vorwurf machen, sondern Dinge
sortieren.
Sebastian
da sagst du aber was. Nämlich genau, das ist ja so die Angst. Um Gottes Willen,
wenn ich diese, ich nenne es jetzt mal Kritik äußere, dann bin ich ja vielleicht
gar nicht mehr richtig sub oder was fällt mir ein, meine Top zu kritisieren.
Denn nee, das ist ja genau der Witz bei allem Machtgefälle beim BDSM, dieses
offene Wort, das muss ja schon sein. Und ich glaube, wenn man ein bisschen dabei
ist, dann haben glaube ich alle und jeder hat dieses, dass irgendwann mal
gelernt, dass es überhaupt nichts nützt, den Mund zu halten, weil dann wird es
nicht besser. Und dann hat ja auch das Gegenüber gar keine Chance, es irgendwie
anders zu machen. Wie denn auch, ne? und ja, ich sitze dann auch manchmal da,
wenn das Podcastsubbie sagt, hier, da hättest du das mal lieber so und so und
dann sitze ich auch erstmal und denke mir, super, das lief doch nicht so
optimal, wie ich das vielleicht wahrgenommen habe, aber das ist ja das Schöne,
beim nächsten Mal kann ich es besser machen und dann kommt wieder der Punkt, da
bin ich dann wieder zu vorsichtig, weil ich zu sehr darauf eingehe und dann sagt
sie, was war denn mit dir, mach doch mal richtig, also das ist ja auch
stimmungsabhängig, Das ist ja nicht immer gleich.
Mar
Genau.
Ja. Gott sei Dank.
Sebastian
ja genau, von daher zu erwarten, Top kann alles und immer und perfekt
einschätzen. Die Erwartung funktioniert nicht genauso, wie man Top ja auch nicht
von Sub erwarten darf. Ja, ich habe beim letzten Mal nach 270 Schlägen
ausgehalten, dann geht das ja diesmal auch. Punkt. Und wenn wir dann von der
Beerdigung zurück sind, dann machen wir das gleich. So, maximal einfühlsam.
Mar
Genau.
Sebastian
Um Gottes Willen.
aber nein, das ist ein wichtiger Punkt das Spannende ist das Thema Aftercare ich
mache ja manchmal so bei Telegram Umfragen welches Thema machen wir bei einer
Live-Sendung und Aftercare verliert im Grunde immer
Mar
Es ist so schade. Beim letzten Mal habe ich Aftercare ausgesucht und habe
gedacht, nein, können wir doch da mal bitte drüber reden, Menschen. Bitte.
Sebastian
okay, pass auf dann machen wir heute folgendes, ich werde, wenn wir auflegen,
werde ich einen kleinen Einspieler einspielen, den ich heute Mittag geschickt
bekommen habe, da geht es auch so ein bisschen in die Richtung ich hoffe
zumindest, dass das noch richtig ist ich erinnere mich gar nicht mehr richtig
Tonmeister, erinnerst du dich noch? Noch? Schüttelt mit dem Kopf. Naja.
Nein, das Thema ist tatsächlich sehr wichtig und ich notiere mir jetzt einfach
mal Aftercare-Live-Sendung, egal
was die Umfrage ergibt. So, das wird nicht heute oder morgen sein. Ich
frage jetzt nochmal den Chat. Ist jemand total dagegen, zum Thema Aftercare zu
sprechen und habt ihr ein Argument dafür?
Ist natürlich nicht so, dass das totale Hype-Thema, also ist jetzt nicht so wie
ich sag mal Keuschhaltung, Femdom, so Themen, wo dann ganz besonders viele Leute
zuhören, aber vielleicht ist das ja so ein Thema, das einfach mal wichtig ist.
Und
Mar
gefühlt gehört es ja auch zu Egal wie man BDSM auslebt Gehört es irgendwo mit
überall dazu
Sebastian
ja, also Aftercare braucht man eigentlich nur bei, wann braucht man kein
Aftercare?
Ich überlege gerade. Fällt mir eigentlich nichts ein. Also beim BDSM ist es aber
einfach besonders wichtig, weil man ja auch dann gemeinsam gemeinsam nochmal,
also eine Session geht vielleicht, selbst wenn ich sie ausdehne, die Session an
sich, dass man wirklich was macht, das ist vielleicht eine Stunde. Und danach
ist man fertig. Und dann kann man das ja nochmal um ein paar Stunden verlängern,
indem man drüber spricht.
So, und hier Lila schreibt schon, bitte, bitte Aftercare-Sendung. Jawohl. So, es
sind schon zwei Menschen, die das sagen. Das reicht mir. So, Abstimmung hiermit
beendet.
Mar
Perfekt
Sebastian
Okay, wir werden das einbauen.
und vielleicht magst du, wenn es dann soweit ist, dann nochmal anrufen und dann
mag ich vielleicht mit dir drüber sprechen, wie du, ja was ist für dich wichtig
beim, also erstmal dieses Doppel-Aftercare, das finde ich eigentlich auch eine
coole Idee, aber auch wie du auch vielleicht Aftercare für deinen Top
gestaltest, weil auch das gehört dazu, dass man auch
dann vielleicht das Gegenüber darin bestärkt, denn manchmal erschreckt man sich
auch, auf was man da angerichtet hat und der Popo sieht ja so schlimm aus und
dann braucht man auch mal jemanden, der sagt, nee, nee, das passt schon, ich
finde das schon gut so. Auch das ist Aftercare.
Bonnie und Eli sind auch dafür.
Mar
Geht mir direkt ins Herz auf
Sebastian
Also, gutes Thema, werde ich einbauen und damit hast du mit diesem Anruf quasi
alle meine üblichen Entscheidungswege, wie ein Live-Sendungsthema zustande
kommt, überbrückt. Du hast quasi die Sendung gehackt.
Mar
Perfekt Das schreibe ich mir gerne heute ins Tagebuch rein
Sebastian
Sehr gut. Das kannst du nicht nur in dein Tagebuch schreiben, sondern ich
gebe dir gleich noch ein wunderbares Passwort und wenn du willst, kannst du dich
dann registrieren und dann können dich Menschen vielleicht auch anschreiben.
Wenn du das magst, das kannst du dann aber selbst festlegen.
Mar
Vielen, vielen Dank. Ich freue mich.
Sebastian
Sehr gerne. Okay, dann gucke ich mal, wer heute noch anrufen will. Du bleibst
gleich noch kurz dran. Ich wünsche dir ganz
wundervolle Sessions, Aftercare und After-Aftercare.
Mar
Vielen, vielen Dank.
Sebastian
Und sehr gerne.
Mar
Nochmal auch danke allgemein und einen wunderschönen Abend noch.
Sebastian
Danke, dir auch. Tschüss.
Mar
Tschüss.
Sebastian
So, das läuft ja wie am Schnürchen heute Abend.
Und ja, Aftercare ist jetzt auf der Liste, so funktioniert das. Und jetzt habe
ich aber hier noch einen Einspieler, der geht auch ein bisschen länger. Ich
gucke mal gerade, von Amygdala, 6 Minuten 55 Sekunden. Hm, ist ein langer
Einspieler, aber wisst ihr was, den Luxus gönnen wir uns heute einfach. Und ich
spiele das einfach mal ein und wir hören uns gleich wieder.
Amygdala
Hallo Sebastian, hallo Podcastsubbie, hallo alle, die zuhören. Ich würde gerne
ein bisschen was erzählen über meine Erlebnisse bezüglich Subdrop.
Falls jemand nicht weiß, was das ist, das ist so eine Art emotionale Absturz
oder Stimmungstief nach einer Session oder nach einem Spiel.
Es gibt die Theorie, dass das passiert aufgrund eines Hormonentzugs, also
aufgrund eines Hormonrauschs, der während dem Spiel entsteht und der dann
abflaut und aufgrund dessen man dann körperliche und psychische Symptome
entwickelt.
Aber ich glaube, so ganz verstehen tut das bis jetzt keiner so richtig und das
wirkt auch wie eine wahnsinnig individuelle Sache.
Ich zum Beispiel habe nach meinem allerersten Spiel einen extremen
Absturz hinter mich gebracht. Ich habe
zum allerersten Mal in meinem Leben gespielt, mit meinem ersten Spielpartner,
beziehungsweise Dom.
Und das war ein wirklich, wirklich wunderschönes Erlebnis und ich konnte mich
richtig gut fallen lassen. Ich habe mich so gefühlt, als ob ich schweben würde
währenddessen und ich habe so einen richtig vernebelten Zustand dann auch
erreicht. Das Problem war ein bisschen, dass es danach keinen Aftercare gab.
Also vielleicht zur Erklärung, ich und mein Spielpartner wohnen nicht
zusammen, wir haben getrennte Wohnungen. Und ich bin ihn besuchen gekommen zum
Spielen. Und ich konnte mich zwar danach duschen gehen und habe ein bisschen
Zeit gehabt, mich zu entspannen. Aber ich bin dann relativ bald alleine nach
Hause gegangen. Ich bin geradeaus gegangen und ich kann mich sogar noch an den
Moment erinnern, in dem ich bei seiner Tür rausgegangen bin und noch so
vernebelt war vom Spiel und so auf Wolke sieben geschwebt bin, dass ich einfach
nur geradeaus gegangen bin, planlos geradeaus. und es hat
Ewigkeiten gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich mich verlaufen habe, dass
ich in die falsche Richtung gehe, weil mir einfach alles egal war. Ich war
einfach nur glücklich, geradeaus zu gehen.
Ja, dieser vernebelte Zustand, der ist dann zwei Tage sogar
angehalten bei mir und zwei Tage lang hatte ich einen Dauergrinsen auf und war
komplett glücklich und zufrieden. Und am dritten Tag, beziehungsweise
am Ende des zweiten Tags hat es schon angefangen, aber am dritten Tag war dann
dieses schöne, wolkige Gefühl, ist dann abgeflaut und
es ist dann vermehrt zu einem Gefühl von Kälte und innerer Leere
aufgetaucht. und es ging mir am dritten Tag auf einmal richtig
schlecht und ich habe mich einsam gefühlt und ich war nur noch am
Heulen und habe mich gefühlt wie der letzte Dreck, als ob ich wertlos wäre.
Und ich wusste, dass das alles einvernehmlich war und dass ich das Spiel gewollt
habe und dass ich Spaß hatte. Das wusste ich alles. Aber in dem Moment hat sich
einfach alles nur scheiße angefühlt Und ja, ich
war dann drei bis vier Tage lang circa in diesem Zustand. Eigentlich kann man
das mit einer Depression vergleichen. Also ich bin eigentlich nur tagelang da
gesessen und habe mir die Seele aus dem Leib geheult.
Und leider habe ich auch niemanden in meinem Umfeld gehabt, dem ich das erzählen
habe können.
Und leider habe ich meinen Spielpartner komplett überfordert mit der Situation.
Überfordert mit mir, dass ich so stark reagiere. Also ich war leider
gezwungen, damit irgendwie alleine fertig zu werden. Und
das, was mir damals geholfen hat, aus diesem Loch herauszufinden, war einerseits
in so einem BDSM-Forum zu schreiben Und so
zumindest online Kontakt zu haben mit Leuten, die das einigermaßen
verstehen.
Und andererseits, dass ich einige Tage danach arbeiten musste, weil ich in der
Woche, in der das passiert ist, hatte ich frei und hätte ich nicht arbeiten
gehen müssen. Ich wäre nur zu Hause geblieben und am Heulen und
hätte mich nicht überwinden können, mir eigenständig irgendwelche Ziele oder
Aufgaben zu setzen. Also das hat mir definitiv geholfen, wieder in die reale
Welt und in diesen Alltag hineinzufinden. Ich und mein Dom, wir hatten
danach auch ein positives, klärendes Gespräch. und wir haben
seitdem jedes Mal, nachdem wir spielen, Aftercare und ich
lerne mich immer besser kennen und wir lernen uns gegenseitig immer besser
kennen und es klappt immer besser mit meinen Abstürzen aber dieses
Gefühl der inneren Leere habe ich bis jetzt noch nicht geschafft, komplett
wegzubekommen, trotz Aftercare also es ist zum Glück nicht so intensiv zum
allerersten Mal, zum Glück, aber es ist irgendwie bei mir jedes Mal noch ein
bisschen spürbar.
Vielleicht bin ich da auch einfach viel empfindlicher als andere und habe
vielleicht einfach das Talent oder den Fluch, je nachdem wie man es sehen will,
hoch zu fliegen und tief zu fallen.
Aber vielleicht gibt es ja einige andere Leute, die das so ähnlich erleben wie
ich und man weiß einfach nur nichts davon, weil nicht so viel darüber gesprochen
wird. Würde mich auf jeden Fall interessieren, wie das bei anderen Leuten so
ist. Vielleicht auch, wie das bei Leuten in 24-7-Beziehungen ist oder bei
Leuten, die zusammen wohnen. Vielleicht hat das dann weniger intensive Ausmaße,
weil man sich öfter sieht.
Ja, jetzt habe ich ziemlich lange gelabert. Danke fürs Zuhören. Ich glaube,
abschließend ist es noch wichtig zu erwähnen, wie wahnsinnig wichtig Aftercare
ist, um solche Drops und Abstürze zu verhindern oder abzumildern. Und
falls
das gerade jemand hört, der sich gerade in diesem miesen, dunklen Loch
befindet,
ich weiß, es fühlt sich gerade alles richtig scheiße an, aber bitte glaub mir,
dass dieses Gefühl vorbeigehen wird und dass dich das stärker machen wird,
dieses Erlebnis. Bitte tu dir etwas Gutes und fühl dich ganz, ganz,
ganz fest umarmt von mir.
Sebastian
Das war, ja, nicht ganz das versprochene Thema. Subdrop ist ein wichtiges Thema
und ich glaube, das werde ich auch in der Livestream mit einbauen. und eventuell
Aftercare und Subdrop in einer Live-Sendung. Die wichtigste Botschaft, die hat
Amygdala allerdings auch wirklich hinterlassen, ihr seid nicht allein. Also egal
was ist, egal wie es sich anfühlt, ihr seid nicht allein. Das ist, glaube ich,
der ganz große Punkt bei BDSM. Ihr seid nicht die Ersten, die BDSM machen
wollen. Ihr seid nicht die Ersten, die was toll oder scheiße finden.
Und wir können uns eben vernetzen. Wir haben die Möglichkeit und können
miteinander darüber sprechen Wir sprechen und stellen dann fest, okay, jetzt
gucken wir mal wieder auf den Abend heute. Ich habe hier einen Sendeplan für
heute und der ist, wie ich merke, viel zu ausführlich für das, was eigentlich
heute hier möglich ist. Also wird das einfach eine sehr lange Live-Sendung
werden, da bin ich gerade ziemlich sicher. Und hier klingelt auch nebenbei schon
das Telefon, das heißt, ich werde auch demnächst mal rangehen. Ich habe aber
doch noch so ein paar Sachen auf dem Zettel, die erwähnt werden wollen. Und noch
Einspieler, ein Gedicht wird es heute Abend auch noch geben. Ach, wisst ihr
was? Ich glaube, ich werde jetzt einfach mal wieder einen Menschen hier in die
Sendung holen. Das heißt, ihr könnt jetzt anrufen. Nein, könnt ihr nicht, denn
es klingelt schon. Und dann gehe ich mal ran.
Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Hivemind
Hi, hier ist Hivemind.
Sebastian
Ja, hallo. Herzlich willkommen in der Kunst der Unvernunft.
Worüber sprechen wir? Ja, Gott,
Hivemind
Also, da das ja jetzt die Drei-Jahres-Folge ist, etc., wollte ich erst mal
sagen, dass ich die ganze Sendung von dir halt schon eine ganze Weile
mitmache,
damit ich jetzt dafür mehr oder weniger noch ins Zeug gelegt habe und jetzt die
letzten Folgen alle noch nachgeholt habe. Also ich habe wirklich alles jetzt
mitgehört.
Sebastian
auch die normalen Folgen, alle Live-Folgen.
Hivemind
Alles live, alles normal
in chronologischer Reihenfolge. Wobei eine, muss ich sagen, habe ich
übersprungen. Das war die, wo du mit der einen Gästin zusammen den Film geguckt
hattest, weil ich den Film nicht
Sebastian
Ah, die Secretary-Folge.
Hivemind
genau, weil ich den nicht parat hatte, habe ich mir die dann auf irgendwann
später mal geschoben, aber sonst quasi 99% durch.
Sebastian
Okay, warte, die geht etwa zwei Stunden, die Folge. Das heißt, du hast 17 Tage,
zwei Stunden und 57 Minuten circa in deinem Leben mit der Kunst der Unvernunft
verbracht.
Oh, Wahnsinn. Okay, und du bist trotzdem nicht
wahnsinnig geworden und hörst es immer noch.
Hivemind
Nein.
Sebastian
Hat es denn was gebracht?
Hivemind
Ja und nein.
Sebastian
Oh je.
Hivemind
Ich habe das Ganze damals überhaupt erst angefangen, weil ich da mit meiner Frau
drüber geredet hatte und die sagte dann, ja klar, können wir probieren,
erkundige dich doch mal.
Sebastian
Oh, super.
Hivemind
Und dann bin ich durch ein paar Sachen dann halt über den Podcast gestoßen und
dann hängen geblieben, aber alleine.
Sebastian
Super.
Hivemind
Also, wir hatten dann ein, zwei Sachen ausprobiert. Für sie war das nicht so
was.
Und dann habe ich es mehr oder weniger erst mal mich alleine weiter erkundigt.
Sebastian
Okay. Das heißt, du bist voll reingegangen ins Thema und sie aber jetzt nicht.
Das heißt, miteinander ausprobieren konntet ihr das?
Hivemind
kleinere Sachen. Also jetzt nicht so, wie ich es quasi
voll gern hätte, so, dass ich jetzt noch sage, klar, ein, zwei Sachen haben wir
jetzt auch quasi in unser normales Sexleben übernommen,
aber das würde ich quasi von meinem jetzigen Mindset noch eher als, naja,
Vanilla Plus bezeichnen.
Sebastian
Okay, ja, das ist ja mal so ein ganz schwieriger Punkt, weil je mehr du dich da
rein vertiefst, desto größer wird quasi der Wissensabstand zu ihr. Und das ist
natürlich eine ganz schwierige Sache, aber ihr könnt drüber sprechen. Ja,
Hivemind
Ja, ja, also das ist eine Sache, die wir immer ganz hoch gehalten haben, war
Kommunikation. Also selbst wenn ich irgendwelche Probleme in die Richtung hatte,
von wegen, ja, ich habe da jetzt wieder was gelesen, was ich gerne ausprobieren
würde oder so, da konnte ich zumindest mit ihr darüber reden. Und das war jetzt
halt nicht so, nee, das ist jetzt total doof und so weiter, sondern eher so, ja,
das ist schön, aber ich kann dir das leider nicht geben, also auf dem Level. Ja,
Sebastian
gut, aber das ist ja auch schon mal eine Basis, dass man, man kann drüber
sprechen, klar, das ist, warum sollte sie jetzt auch da was machen
müssen, wobei, das ist immer so ein ganz, ganz schwieriges Thema, wenn
einer will und die andere Person nicht, was macht man, kann man das erwarten?
Und ich habe da auch so diese nicht ganz populäre Meinung, nein, natürlich kann
ich erstmal von keiner Person erwarten, dass sie jetzt für mich mit BDSM
anfängt, wenn sie es selber nicht möchte.
Auf der anderen Seite weiß ich aber nicht, ob man möchte sich ja auch
gegenseitig irgendwie was Gutes tun und sich Wünsche erfüllen in einer
Beziehung.
Aber ihr probiert ja ein bisschen was.
Hivemind
kommen Gefühle und so weiter. Dementsprechend hatten wir dann dahingehend die
Beziehung ein bisschen geöffnet und
dementsprechend war es dann auch so von ihr, ja, ist ja kein Problem, ich habe
jetzt auch jemanden, dann kannst du ja auch suchen. Und das endete dann mehr
oder weniger darin, dass ich Ende letzten Jahres
eine Frau kennengelernt hatte, mit der wir, also die war halt auch
an dem Ganzen interessiert und wir wollten da starten und so weiter und so fort.
Und quasi kurz bevor es richtig losgehen konnte, hat ihr Mann dann eingegriffen,
noch nachträglich mit, nee, ich schaffe das doch nicht.
Sebastian
Ja.
Hivemind
Und ja, dann ist es aber so.
Sebastian
Das heißt aber, du hast die Folge, die am Montag erschienen ist, mit Sonne. Hast
du die schon gehört?
Hivemind
Ja, die habe ich heute auf der Arbeit gehört.
Sebastian
Sehr schön.
Hivemind
Die war sehr, sehr interessant.
Sebastian
Ja, die ist ja genau passend, weil sie, also vielleicht für die Menschen, die
die Folge noch nicht gehört haben, es geht tatsächlich um das Thema Poly ganz
intensiv und sie hat erst in der Community damit angefangen und jetzt
berät sie auch Paare, die sagen, wir möchten da Poly-Dinge machen. Und
sie hat aber selber ja angefangen, ja, losgelegt und, wie sie selber sagt, alles
genau so gemacht, wie man es nicht machen sollte. Also sie ist das schillernde
Negativbeispiel und das ist aber total gut, weil alles, was sie da gemacht hat,
das klingt erstmal alles so logisch und das ist wahrscheinlich, also genau das
soll man halt nicht tun. Aber ich hoffe, dass die Folge auch ein paar Menschen
ein bisschen Orientierung geben kann, was ist möglich und was nicht. Und wenn
vielleicht auch euch ja auch entsprechend. Wenn du die erst heute Mittag gehört
hast, dann kannst du natürlich da noch nicht viel umsetzen oder so, aber
vielleicht gibt das auch so ein bisschen Möglichkeiten.
Hivemind
Interessant. Ja. aufteilen musste zwischen
ihrer Partnerin und mir,
wie man das jetzt quasi ausjongliert und so weiter und so fort. Aber die beiden
sind jetzt seit knapp anderthalb Jahren zusammen. Das hat sich auf jeden Fall
gebessert. Also das kann ich auf jeden Fall sagen.
Sebastian
Ja, ich glaube, Zeit ist ja mal wirklich diese eine Ressource, die kann man
einfach nicht herbeizaubern. Das ist nun mal so.
Hivemind
Nee, das...
Sebastian
Aber ja, ich glaube, da muss man viel probieren und da sind, glaube ich, auch
ganz viele Sachen, die sind nicht intuitiv, auch im BDSM.
Hivemind
Ja.
Sebastian
Man müsste immer meinen, das geht alles so und so und so. Das geht auch
irgendwie alles, aber mit so ein bisschen mehr Background-Wissen wird es
einfacher. So blöd es klingt, aber es ist manchmal so.
Hivemind
Das war ja auch ein...
Sebastian
So, ist
Hivemind
Genau, das war ja auch ein Grund, warum ich dann mehr oder weniger hinterher den
Podcast mehr oder weniger so verschlungen habe. habe, weil so viele Leute, die
dann über ihre Sachen reden, über verschiedene Kinks, wie sie es ausleben und so
weiter, weil ich bin jemand, der halt sehr gerne sehr viele Infos über Sachen
hat, um daraus quasi zu versuchen, so für mich das Beste mitzunehmen und daraus
was Eigenes zusammenzubasteln und deswegen war es halt immer gut, dass ich dann
halt bei mir auf der Arbeit relativ einfach die Sachen hören konnte und
gleichzeitig dass ich genug Zeit hatte, immer so viel wie möglich davon zu
verarbeiten, um daraus dann halt für mich einen Mehrwert rauszuziehen.
Sebastian
da noch so eine Person, die auf der Arbeit Podcast hört, das ist spannend. Ich
habe immer gedacht, das hören die ganzen Pendler auf dem Weg von und zur Arbeit,
aber doch nicht.
Hivemind
Mach ich auch.
Sebastian
Ja, hast ja auch schon zwei Wochen damit verbracht, Wahnsinn.
Darf ich vielleicht mal eine persönliche Frage stellen, das ist jetzt mal so
eine statistische Neugierfrage.
Was für Podcasts hörst du sonst noch, so welche Genres und Themen?
Hivemind
Also ich höre nur zwei, also deinen jetzt und noch einen anderen, der ist so
eher
Politik und Gaming in die Richtung.
Sebastian
Ja, das passt ja perfekt zusammen.
Yin und Yang, ne? Okay.
Hivemind
Deswegen, wenn mich halt irgendeiner, also ein, zwei zwei Kollegen von mir zum
Beispiel, die wissen so ein bisschen, dass ich in diese Richtung gehe, aber wenn
mich halt die anderen
fragen, sage ich halt, ja, ja, Politik.
Sebastian
Okay. Im Grunde ist es ja auch Politik, ne? Also so sehe ich das ja auch so ein
bisschen, ne?
Hivemind
Im Großen und Ganzen.
Sebastian
Also im Grunde endet es immer, ganz ehrlich, im Endeffekt landet es immer beim
Thema Politik. So, und jetzt mache ich aber gerade mal eine Sache, weil ich habe
ja gesagt, ich werde heute den letzten Kaffeebecher verlosen und ich habe heute
keinen Namen aufgeschrieben. Der Tonmeister kriegt jetzt hier Zettel von mir. Du
baust jetzt Lose. Da schreibst du oben rechts die Folgennummer hin,
Und dann den Nicknamen da drauf und dann zweimal falten und ab in die Kiste
damit. Damit auch die Menschen heute noch eine Chance haben. Du nämlich auch.
Entschuldigung, heute ist ein bisschen administratives Nebengeschäft hier immer
nebenbei.
Nein, aber finde ich schön, dass du den Podcast gefunden hast, dass er dir auch
quasi Wissensquelle ist und vielleicht mache ich ja irgendwann mal die eine
Folge mit der Lösung für alle Probleme, Unstimmigkeiten und
Koordinationsschwierigkeiten, sodass jede Person zu ihrem BDSM kommt, den sie
auch verdient.
Hivemind
Ja, dann
das wäre super.
Sebastian
Ja, mal gucken. Also wenn ich die Folge irgendwann gemacht kriege und das
funktioniert auch noch, dann bin ich stolz auf mich.
Hivemind
Ja, dann kannst du drei Kreuze machen.
Sebastian
Also vielleicht kann ich da mal so als Feedback auch geben, es gibt wenige
Live-Folgen, die so statistisch herausstechen und die Folge, wenn BDSM nicht
gelebt werden kann, also wenn Menschen einfach aufgrund der Lebensumstände die
Möglichkeit nicht haben, das ist eine der meistgehörten, hörtesten Live-Folgen,
die wirklich immer wieder runtergeladen wird und zu der ich auch ganz viel
Feedback bekomme.
nicht, dass es da eine Lösung gäbe, aber wo die Menschen sagen, okay, auch da
wieder, ich bin nicht alleine, es geht anderen genauso oder ach, guck an, da
sind ja noch Möglichkeiten, bei mir geht da noch mehr. Also das macht Menschen
zumindest Hoffnung und die stirbt ja bekanntlich auch zuletzt und es ist aber
auch wieder dieses Wichtige,
es ist halt nicht einfach so, dass man dann halt einfach den Spielpartner, die
Spielpartnerin vor die Nase gesetzt bekommt. Leider gehört da
meistens ein bisschen Schmerz dazu.
Hivemind
Ja, aber das ist ja auch was, was ich zum Beispiel ganz oft merke, ist, dass es
einfach mal darüber reden und das mal diesen Ballast einfach mal loswerden, das
hilft schon
ungemein. Ganz besonders ist es dann schön, dass ich meine Frau habe, die mir
trotzdem zuhört.
Sebastian
Ja, also da freu dich, dass du sie hast, dass sie da zuhört, dass ihr drüber
sprechen könnt.
Hivemind
Definitiv.
Sebastian
Das ist ein ganz wichtiger Punkt und auch wenn sie selber das jetzt nicht
unbedingt machen mag, wenn sie deine Faszination so ein bisschen nachvollziehen
kann, dann ist ja auch schon mal viel gewonnen.
und selbst wenn zwei Menschen in einer Beziehung BDSM mögen, heißt das ja auch
immer noch nicht, dass die das miteinander ausleben. Auch da gibt es ja ganz
viele Konstellationen und Möglichkeiten und dann kommt ja noch dazu, dass Dinge
sich auch einfach mal verändern können.
Hivemind
Ja, also ich bin jetzt quasi Anfang 30 oder so, mein Leben ist ja quasi jetzt
auch ich sag jetzt mal so mittendrin, wenn ich dann teilweise höre, dass du
Leute da hast, die dann auch erst mit keine Ahnung 50, 60 oder so richtig
angefangen haben, also ich geb noch nicht auf.
Sebastian
Nee, brauchst du auf keinen Fall und selbst zum Renteneintritt ist das auch gar
kein Problem.
Anfangen kann man immer. Also ich sag mal so, BDSM findet ja auch ganz viel im
Kopf statt. Ich vermute mal, dass das sogar die Art von Sex ist, von Sexualität,
die man wirklich bis ins ganz hohe Alter noch leben kann, wo es nicht auf Potenz
und Beweglichkeit ankommt. Im Zweifel, ich weiß nicht, ich habe ein bisschen
Angst, dass das Podcastsubbie irgendwann sagt, nee, ich fütter dich heute
nicht. Und dann muss ich, dann kriege ich all das zurück.
Da freut sie sich. Nein, aber Machtgefälle, das geht, ich glaube,
bis zu dem Tag, wo es zu Ende geht. Und es ist nie zu spät, damit anzufangen.
Hivemind
ja,
Sebastian
Okay, auch du kriegst gleich noch von mir eine kleine Privatunterhaltung zum
Thema, wie kriegen wir dich zu einem Profil und da tausche dich ruhig mit
Menschen aus und ich mag auch nochmal sagen, ich bin total stolz auf die ganze
Podcast-Community.
Hivemind
gerne jo,
Sebastian
Immer wenn Gäste total Angst haben, dass sie negatives Feedback kriegen, dann
werden sie mit Positiv-Feedback überschüttet. Das finde ich total großartig.
Danke mal an euch alle, die ihr das hört. Ihr macht es wirklich zu einem Genuss.
Okay, dann vielen, vielen Dank für deinen Anruf. Ich wünsche dir eine wunderbare
Zeit und vielleicht passiert ja ganz viel in der nächsten Zeit und dann sprechen
wir uns einfach nochmal wieder.
Hivemind
verspreche ich dir
Sebastian
Super, alles klar, mach's gut, tschüss.
Hivemind
ciao Patrick,
Sebastian
So ihr Lieben, das war Hivemind und bevor die Sendung hier irgendwann zu Ende
geht und ich habe meinen Einspieler nicht gespielt, einen kleinen habe ich noch,
nämlich ein Gedicht. Sollte ich das eigentlich vorher verraten? Nee, lieber
nicht. Ach, jetzt habe ich es verraten. Egal, ich drücke einfach mal den Knopf.
Sal
Lieber Sebastian, liebes Podcastsubbie, wir freuen uns mit euch und der Community
über drei Jahre Kunst der Unvernunft. Dafür haben wir heute spontan im Auto,
Merope
aus Tradition, ein kleines, schnelles Gedicht verfasst, welches Merope jetzt,
hoffentlich einwandfrei, vortragen wird. Die Kunst der Unvernunft Die
Unvernunft ist ein Vergnügen, Sebastian Stix am Mikrofon. das wöchentlich zu
hören kriegen, Menschen mit fesselnder Passion.
Bunte Vielfalt, reichlich Themen, mitgebrachtes Ding der Woche, BDSM,
nix zum Schämen, lösen vom Gesellschaftsjoch. Das Podcastsubbie,
brav und leise, Sebastians Sendung stets flankiert. Sie berät den Herren Weise,
neben Gin, Konfekt serviert. Wir danken euch für die drei Jahre
Inspiration und gutem Rat. Dazu gehören zu eurer Schau mit Kunst und
unvernünftiger Tat. Wir wünschen euch alles Gute und hoffentlich auf bald.
Sebastian
Ihr Lieben, das waren Sal und Merope. Findet übrigens auch eine wunderbare Folge
von den beiden auf der Webseite. Und ja, ein Gedicht. Ich mag ja Gedichte so
schön. Und ich schiele ja immer so ein bisschen neidisch zur Wochendämmerung
rüber. Die haben ja ihre, wie heißt das, Lyrik der Woche. Also es ist wunderbar,
was die da haben. Und ja, ich mag das auch. Und ich finde, das hat Merope auf
jeden Fall einwandfrei vorgetragen.
Aber wenn man es genau hört, irgendwo war so ein kleiner Holprer drin. Also wenn
sie möchte, dann kann sie durchaus verargumentieren, dass sie dafür eine harte
Bestrafung bekommt. Das überlassen wir aber Merope selbst und dann kann sie
da weiter verhandeln.
So, okay. So, es klingelt. Ich gehe einfach mal ran.
Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Patrick
ich wollte
Sebastian
Hallo, Patrick. Ja, du bist durchgekommen und wir sprechen einfach. Du bist auf
Sendung. Worüber sprechen wir?
Patrick
ja sowieso erstmal sowieso für die letzten drei Jahre mich bedanken, wie gesagt
und ja, viele Themen wurden angesprochen wo ich sage super
ja, gut wird schwierig sonst, ansonsten ja Ja,
kurz sprachlos, weil ich durchgekommen bin.
Sebastian
Ach du, alles gut. Gut, wie lange hörst du denn schon die Unvernunft?
Patrick
bin jetzt seit zweieinhalb Jahren, höre ich den Podcast jetzt.
Sebastian
Wahnsinn. Okay. Und auch schon alle Folgen geschafft? Oder hast du noch...
Patrick
habe alle Folgen geschafft.
Sebastian
Das gibt es ja nicht.
Patrick
Ich höre sie jetzt mit meiner Beziehung, mit meiner Freundin zusammen.
Sebastian
Ja.
Patrick
Wie gesagt, wir haben ja jetzt, wie gesagt, gerade die letzte mit Sonne war
wieder ganz interessant, weil wir führen ja auch eine Poly-Beziehung.
Und ja, wie gesagt, Themen wie Aftercare etc. wurden ja leider schon
angesprochen. Ich sage, das kam ja dann kurz auf, wo ich denke, ja, da könnte
ich auch was zu sagen, Weil das sind halt doch unterschiedliche Sachen.
Sebastian
Ja, da werden wir ja eine extra Live-Sendung zu machen. Haben wir ja
beschlossen. Dann wirst du hoffentlich auch dabei sein.
Patrick
auf jeden Fall.
Sebastian
Aber jetzt hast du was gesagt. Also du hörst das mit deiner Partnerin zusammen.
So, drückt ihr dann auch immer Pause und diskutiert ihr dann über irgendwas oder
hört ihr erst mal ganz stumpf?
Patrick
Wir drücken tatsächlich Pause und unterhalten uns drüber. Wie gesagt, teilweise
hören wir uns dann auch mal getrennt. Wie gesagt, es ist eine Poly-Beziehung.
Aber wie gesagt, wir treffen uns dann immer in der Mitte, wir diskutieren, wir
hören vieles zusammen.
Gerade wenn die Unvernunft läuft, tun wir sehr viel miteinander kommunizieren,
weil doch sehr viel Interessantes dabei ist. Und wir sagen, genau so ist es.
Natürlich
Sebastian
Ja, also immer Hand aufs Herz. Wie oft habt ihr schon da gesessen und gesagt,
oh, musste er das jetzt fragen? Das ist doch klar. Oder was hat denn der für
einen Standpunkt? Was soll denn der Quatsch? Komm, kam das schon? Natürlich kam
das schon vor, aber es kommt.
Patrick
kam das vor.
Sebastian
Bei was denn?
Patrick
Wo dann,
Sebastian
Bei was seid ihr denn nicht meiner Meinung?
Patrick
ich nicht, bei was, sehe ich nicht deine Meinung. Also das letzte Mal, in der
letzten Folge, wo wir uns gedacht haben, hm, das nimmt da ein bisschen sehr
suspekt an. Also gesagt, da hat man das Gefühl, es ist zwar ein Thema, aber es
hatte dich nicht interessiert. Und man denkt, okay, hm,
Sebastian
Das klang, als ob es mich nicht interessiert hat.
Patrick
ja, das kam so leicht drüber, wo wir gesagt haben, das hat er jetzt gesagt,
okay, das war jetzt doch etwas abwertend.
Weil es funktioniert, wie gesagt, weil du denkst, das funktioniert ja trotzdem.
Gut, es war ja so, dass der Standpunkt lauert, es wurde
ja gesagt, ja, ist jetzt nicht so meins, aber ich denke, okay, aber es
funktioniert ja trotzdem irgendwo, wenn jetzt die Sonne ein schönes
Negativbeispiel war, aber wie gesagt, das sind so kleine Dinge, wo du denkst,
okay, das passt jetzt nicht ganz rein, aber okay, er rettet sich dann wieder
Sebastian
das ist ja immer so ein bisschen der Punkt. Ich bin ja kein ausgebildeter
Journalist in irgendeiner Form und dieses Neutralitätsgebot, an das sich eh,
glaube ich, niemand hält. Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich so ein
bisschen was Eigenes, auch eine eigene Meinung, die muss ich schon mal mit
reinbringen, die gehört wohl auch dazu, aber auch da ist ja der Punkt, also ich
glaube, das hat man noch mitbekommen, ich lasse mich durchaus überzeugen. Also
Sonne hat erzählt, ich habe nachgefragt, ich habe kritisch nachgefragt, ich habe
noch kritischer nachgefragt und sie konnte mir das aber erklären und das geht
mir eigentlich bei ganz vielen Themen so, dass ich mir denke, um Himmels Willen
und dann spricht man mit den Leuten und dann sitze ich hinterher da und denke
mir so, ach guck an, das ist ja, also da werden auch meine eigenen Vorurteile,
meine Einstellungen und mein BDSM wird mit jeder Folge auf den Prüfstand
gestellt und egal wie neutral ich tue, natürlich mache ich mir da auch so meine
Gedanken.
Ja, ich muss das nicht übernehmen, aber ich nehme da selber ganz viel mit.
Patrick
das meine ich ja. Also wie
nein, also das meine ich mal. Aber dann kommt das, okay, das hat er jetzt
gesagt, das hat er jetzt nicht wirklich gesagt, doch. Und dann geht das weiter
und dann, ah, okay, er hat sich gerettet, es kommt raus. Nein, in dem Bezug war
das gemeint, wo du denkst, okay, das ist einmal ganz witzig. Wenn man dann
hinhört und dann, ah, jetzt kommt man dahin. Das ist so die Punkte, wo wir dann
kurz anhalten und dann sagen, ja, jetzt hat er es.
Sebastian
klingt,
es ist manchmal auch so ein bisschen der Punkt, ich kriege ja auch ganz viele
E-Mails und auch wenn ich nicht alle frühzeitig beantworte, ist es so, dass ich
mit euch erst mal Notizen mache und wenn ich dann so ein Thema habe, so ein
greifbares Thema, dann versuche ich natürlich alles, was ich da so mal
mitgenommen habe, auch an Einflüssen von außen mit einfließen zu
lassen. Und dann sage ich, manchmal sage ich, ja, ich habe Mails bekommen aus
dem Publikum, so und so. Manchmal sage ich das auch einfach nicht und wandle das
auch ein bisschen ab, weil es manchmal auch sehr zu viel verraten würde. Aber im
Grunde versuche ich natürlich von so vielen Seiten wie möglich ranzugehen und
manchmal auch einfach mal voll drauf. Und das ist dann auch okay, wenn ihr dann
sagt, da hat er sich nochmal gerettet. Meistens habe ich mich gar nicht
gerettet, sondern ich hatte nur einfach keine Argumente mehr.
Patrick
ich meine, ich kriege hier gerade mal eine Nachricht von meiner Freundin, sie
hört anscheinend doch zu.
Sebastian
Grüße.
Patrick
Sie schreibt, das Storytelling war nicht so gut mit dem Hypnotiseur. Das war
also ein Negativbeispiel, das fanden wir jetzt nicht so toll.
Ja, sie hört zu, sie schreibt mir gerade.
Sebastian
Ja, Hypnose ist auch für mich echt ein Rätsel.
Patrick
Also
Sebastian
Aber das ist ja der Punkt. An der Stelle mag ich mich entwickeln und als
ich mit dem Podcast angefangen habe vor viereinhalb Jahren, muss man gerade das
Podcastsubbie angucken, hat mich dieser Podcast irgendwie beeinflusst in meinem
Perverssein? Nein, sie schüttelt den Kopf und lacht sich kaputt. Ja, sehr schön.
Mit dir hat man natürlich immer Unterstützung und Beistand bei sich, ne? Ja, du.
Ach, dieses Stück.
Patrick
wie gesagt, trotzdem alles finden wir in eurem Podcast definitiv super und es
ist immer wieder lustig zu hören und macht auf jeden Fall immer Spaß, informativ
und wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächsten Folgen.
Sebastian
also ich bin dran, definitiv, wobei im April werde ich jetzt mal eine Sendung
ausfallen lassen müssen. Das geht leider nicht anders, weil wir so viel
produzieren müssen, dass ich einfach nicht dazu komme, etwas, also ich kann erst
nach Ostern wieder produzieren und dann fehlt leider eine Folge zwischendurch.
Ist nicht schlimm, aber passiert halt. Aber es macht trotzdem, es macht so einen
Spaß. Und ich habe auch gerade wieder heute Abend den Spaß meines Lebens, weil
es einfach total schön ist.
Und dann kriegt man auch so viel Lob, dass, oh Gott, ich glaube, ich trinke
einfach nochmal einen Schluck.
Vielen Dank.
Patrick
Trinken ist wichtig. Ich bedanke mich.
Sebastian
Genau. Ja, bleib du noch kurz dran. Auch dir werden wir ein Profil verpassen.
Und vielen Dank für das Feedback. Und ja, ich hoffe, dass auch der
Hörstoff bei der Unvernunft nicht ausgehen wird.
Patrick
wird uns nicht ausgehen, definitiv nicht.
Sebastian
Sehr gut. Ich arbeite dran. Mach's gut, tschüss.
Patrick
Danke, tschüss.
Sebastian
So, das war Patrick. Und ja, man darf auch durchaus nicht meiner Meinung sein.
Ihr werdet es nicht glauben, ich bin ja selber ganz oft nicht mehr meiner
Meinung. Wenn ich dann noch mal eine alte Folge höre, dann sitze ich auch
manchmal und denke mir, oh Gott, was hast du denn da erzählt?
Aber leider war ich selbst. Also da kann ich nicht sagen, der Typ da ist doof,
sondern das bin halt leider dann ich selbst. Aber man darf sich ja entwickeln.
Okay, so, das Podcastsubbie hat übrigens noch geschrieben, nicht der
Podcast hätte mich beeinflusst, sondern ich habe dich mehr beeinflusst. Und ja,
das stimmt.
Arbeitet sie jeden Tag fleißig dran.
jetzt haben wir es um ein Viertel vor zehn und ich habe noch so viele Sachen auf
der Liste. Ich glaube, pfeif auf die Liste. Das Telefon klingelt. Ich gehe mal
ran.
Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Cathinchen
Cathinchen.
Sebastian
Cathinchen, hallo. Schön, dass du anrufst.
Cathinchen
Hallo.
Sebastian
Ja.
Cathinchen
Ich wollte eigentlich euch nur gratulieren zu drei Jahren live.
Sebastian
Ja, danke schön. Und Und ja, was soll ich sagen? Danke, danke, danke. Und du
bist ja auch so ganz treu und immer präsent. Du gehörst irgendwie zum Inventar,
ne?
Cathinchen
Also ich denke, vor drei Jahren hätte auch kein Mensch gedacht, dass das mal so
lange dauert.
Sebastian
Ja, nee, also das, jetzt haben wir ja, Pandemie ist ja, ich sag mal, auf dem
Papier rum und trotzdem machen wir es weiter, weil es einfach Spaß macht und
toll ist und weil Menschen mitmachen. Ich glaube, das ist immer der größte
Faktor. Menschen machen mit und andere Menschen hören es oder beides. Total
großartig und ja, du bist aber auch so eine Quelle der Motivation, das muss ich
ja ganz ehrlich mal sagen.
Ich weiß nicht, habe ich das in den Live-Sendungen schon mal so erwähnt? Nee,
ne?
Cathinchen
Keine Ahnung.
Sebastian
Ich verrate mal, also du bist die Person, die gelegentlich mal
einen Karton hierher schickt.
Und du, was soll ich sagen, also das selbstgebastelte
Mikrofon zum Beispiel steht hier auch im neuen Studio an einem Ehrenplatz, ich
kann es immer sehen.
Liebes Publikum, Cathinchen bastelt und baut und macht und du hast hoffentlich
einen Plotter zu Hause, weil sonst wäre es unmenschlich, was du schon alles
gemacht hast
Cathinchen
Natürlich habe ich einen Plotter.
Sebastian
Sehr gut, wunderbar Ihr könnt euch das nicht vorstellen, was für tolle Dinge
Cathinchen gebastelt hat, wo ich jedes Mal denke um Gottes Willen
da müssen so viel Stundenzeit drin stecken und es ist
einfach großartig, wenn ich dann von meiner meiner Post dann hier eine SMS
bekomme oder eine WhatsApp bekomme ich mit, tada, da ist Post da und dann halte
ich da was von dir in den Händen und man sieht das schon am Karton, es ist
großartig und immer wenn ich mal so echt sage, oh nee, heute habe ich echt mal
keinen Bock, heute bin ich mal echt müde und ich möchte einfach nur mal
schlafen, ganz ehrlich, guck mir ein bisschen Kram von dir an und dann denke ich
mir wieder, geil, großartig. So, also das kommt an und das kommt auch bei der
ganzen Family an und ja, mal Dankeschön von mir ausnahmsweise mal so rum.
Cathinchen
Das ist schön, weil
Sebastian
Du kannst gar nicht mehr loben, weil, ha, ich habe mehr zu loben. Ich gewinne.
Cathinchen
alles klar.
Sebastian
Ja,
Cathinchen
Ich wollte wirklich nur kurz gratulieren und lasst es euch gut gehen.
Sebastian
danke schön.
Cathinchen
Haltet die Ohren steif und weiter so.
Sebastian
Machen wir. Du bleibst trotzdem noch kurz dran. Ich habe noch was für dich.
Cathinchen
mache ich.
Sebastian
Und ich wünsche dir einen schönen Abend. Mach's gut. Tschüss.
Cathinchen
Danke, tschüss.
Sebastian
So, da bin ich wieder und habe Cathinchen anständig verabschiedet. Ha, jetzt
konnte ich mal ein bisschen loben. Und sie hat mir gerade verraten, dass sie ein
bisschen rot geworden ist. Zu Recht. So, ach nein, das ist total großartig. weil
das einfach so eine Freude macht wenn wir hier dann auch einfach mal was in den
Händen halten so, jetzt habe ich ja eigentlich noch tausend Sachen versprochen,
wir machen hier so ein kleines Ask me anything und eine Schätzfrage und wir
greifen auch nochmal in die Losbox mein Gott, so viele Dinge was machen wir denn
jetzt? ich glaube wir machen das jetzt mal ganz einfach, ich gucke jetzt mal so
gut eine gute Minute, ob es hier klingelt und wenn nicht, dann werden wir uns
einfach mal um diese Schätzfrage kümmern
und ja, du zeigst der Tonmeister zeigt, auf den Bratwender, ja, für Brat mit
Herz, den gibt's.
Ich glaube, jetzt haben wir einen kurzen Moment, keine AnruferInnen hier. Dann
nutzen wir die Gelegenheit jetzt. Okay, jetzt müssten wir eigentlich noch diese
wunderbare Musik für Schätzfragen einspielen, die wir noch nie gehabt haben.
Lieber Tonmeister, such doch bei Gelegenheit mal was raus. Irgend so einen
schönen Konkon, den man im Hintergrund spielen kann oder sowas. Vielleicht nicht
ganz albern, es darf noch angenehm sein.
Und bitte kein Gesang oder so, sodass wir knallrotes Gummiboot oder sowas. Nein,
da möchte ich nicht drüber moderieren.
So, das Podcastsubbie schreibt gerade, ich esse einfach alle 10 Sekunden einen
Loszettel, dann sind sie bald alle. Die werden nicht gegessen. Neulich hat sie
ja einen im Mund gehabt und das Problem war diese Farbe, diese Tinte, die ist
nicht wasserfest und dann war es kaum noch zu lesen.
Aber zum Glück hat das gepasst. So, okay. Erstmal die Schätzfrage, ihr Lieben.
Also, es gibt was zu gewinnen. Ihr kennt das schon, die Menschen, Menschen, die
noch nie dabei waren, es ist total einfach, ihr könnt einen Pfannenwender
gewinnen und das Kunst der Unvernunft Memory und einfach so ein kleines Päckchen
mit allem möglichen vom Podcast, was ihr behalten, verteilen, verschenken dürft
und der Pfannenwender, der ist auch tatsächlich Spülmaschinen geeignet, im Sinne
von, er wird dann schön schwer und elastisch und dann kann man mit ihm noch mehr
Spaß haben und kochen kann man damit auch. So, ich poste euch mal ein paar
Bilder in den Chat rein und wer mitmachen möchte, darf einmal im
Chat einmal schätzen, das heißt eine Antwort rein posten und das Podcastsubbie
und der Tonmeister werden heute beide kontrollieren, dass ihr auch alle nur
einmal was in den Chat rein postet, sonst zählt es nicht. So,
bin gespannt. Warten wir noch kurz, dass es ankommt, diese Info. Sonst werde ich
das technisch hier ein bisschen umbauen. Aber ich habe nämlich gemerkt, dass
manche Menschen schnelle Finger haben und dann tippen die 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,
8, 9, 10 als Antwort. Und dann, natürlich haben sie dann irgendwann einen
Treffer. So, und heute verbinde ich die Schätzfrage mit, ich habe Post bekommen.
Offenbar anlässlich des dreijährigen Live-Jubiläums. Und jetzt bitte ich mal den
Tonmeister, mal diese zwei Kartons und das andere Ding herbeizuschaffen und reiß
mir nicht das Kabel ab,
sag ich dem Tonmeister. Ich habe erstmal, also das ist jetzt einfach mal gerade
Geschenkestunde, weil diese Woche gab es von zwei Menschen, dann eigentlich von
drei, gab es Post und das erste, das ist einfach ein unglaublich
schwerer Karton und ich mag euch das mal, ich möchte, dass ihr das hört. Ich
habe leider kein Foto, doch, ich habe ein Foto davon gemacht, aber ich kann es
gerade nicht posten. Ich packe es einfach in die Show Notes rein.
Das hier, Hier, jetzt
fallen wahrscheinlich alle aus dem Bett, die jetzt eingeschlafen sind, das hier
sind M&M's und zwar 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,
11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30,
31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50,
51, 51, 52, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 58, 59, 51, 52, 56, 57, 58, 59, 51, 52,
56, 57, 58, 59, 51, 52, 56, 57, 58, 59, 51,
52, 59, 52, 59, 52, 59, 52, 59, 52, 59, 52, 59, 52, 59, 52, 59,
52, Probier dich, überlege.
Normalerweise trinke ich ja nicht so viel Gin in der Live-Sendung, weil
vielleicht für die Postshow könnte man ja heute diesen Gin Monte, was steht
drauf?
Monte Vertine. Ach, wie lustig. Sehr schöner Name.
Vielleicht können wir den heute noch probieren und verkosten. Der Tonmeister ist
ja auch da. Du trinkst ja gar keinen Gin, ne?
Ah, Gin Tonic geht, lieber Tonmeister. Ja, gut, wunderbar, geht. Wunderbar,
perfekt. Also, dafür vielen Dank. Aber das hat jetzt noch nichts mit der
Schätzfrage zu tun. Natürlich war die Überlegung, die Schätzfrage ist, ist, wie
viele M&M's, also einzelne M&M's haben wir in diesem Karton drin. Aber wir
hatten einfach keine Zeit, sie alle einzeln zu zählen.
So, aber und da fehlt mir jetzt leider auch das Bild zum Posten. Ich werde es
auch in die Shownotes packen.
Elfe hat mir einen Wunsch erfüllt von meiner ewigen Amazon-Wunschliste und der
ist da schon lange, lange drauf und das passt einfach zur Tradition
wahrscheinlich. Also nur deswegen ist der Tonmeister heute auch hier. Elfe hat
hat nämlich ein federleichtes, elfenhaftes Grillwaffeleisen geschickt.
Und dieses Teil ist schwer. Ich mache mal ein Geräusch. Also damit kann man,
wenn man grillen geht irgendwo, zum Beispiel wenn man irgendwie so ein
Hörertreffen in einem Park machen würde und da hat man den Grill, dann ist das
ja nicht richtig unvernünftig, wenn es keine Waffeln gibt. Und jetzt könnte man
auch beim Grillen Waffeln machen. Das ist ein Riesenteil. Es ist schwer. Ich
lasse es mal zuklappen.
Ihr hört, das Gusseisen ist ein Wahnsinns-Teil schon. Und die Schätzfrage, also
nochmal, Elfe, vielen Dank, du hast dich echt übertroffen damit. Ich bin total
begeistert, wir haben es noch nicht ausprobiert, aber ich glaube, wir wollen
Ostern den Grill einweihen. Da wäre ja dann Waffelzeit und das
ist total großartig. Und meine Schätzfrage an euch, jetzt kommt sie endlich,
ist, was wiegt das Ding? So, in Gramm. Wenn ihr eine Ahnung habt, wie
schwer das Waffeleisen ist, das ich demnächst über den Grill halten darf, ohne
Teig, dann schätzt doch mal, was wiegt dieses Waffeleisen? Und jetzt habt ihr
ein, zwei Minütchen Zeit, da mal zu schauen.
Und während das Podcastsubbie genau im Blick hat, wer nah dran liegt,
spannende Schätzung,
gucken wir mal, dass wir diese Losbox herbeischaffen. Liebes Podcastsubbie, soll
der Tonmeister heute ziehen?
Okay, wer zieht was aus der Losbox? Ich könnte auch einfach die Lose, ich meine,
danach werden wir diese Losbox nicht mehr brauchen, also wir haben ja dann keine
Becher mehr. Was machen wir denn da?
Sollen wir sie einfach auskippen und gucken? Nein, das machen wir nicht. Ich
halte das einfach mal irgendwem hin. Also hier sind wirklich über 100 Stück
drin, Zettel, wo Menschen angerufen haben in Live-Sendungen und mitgemacht
haben. Auch die von heute Abend.
Und die Frage ist jetzt, wie kriege ich da jemand rausgezogen? Ich finde das
übrigens ganz faszinierend im Chat, dass ihr da gerade wirklich
absolut genau überlegt, was schätze ich. Ich lese gerade von
6.800 Gramm. Also 7 Kilo wiegt das Ding nicht zum Glück. Ich
kann sagen, es ist weniger. Das wäre aber auch geil.
Also 7 Kilo, das ist so, damit kannst du dann irgendwie
kannst du dann in Mordor deine Waffeln backen. Im Vulkan irgendwie. Also
großartig. So, von euch beiden, da hätte jemand mal die Güte, hier einen Zettel
rauszuziehen.
Der Tonmeister wühlt, der Tonmeister wühlt und zieht. Da ist ein Zettel,
hervorragend. So, der letzte Kaffeebecher, der letzte Mitmachbecher, bis wir was
anderes haben.
Das ist ja spannend. Ha, die Person kenne ich sogar, die habe ich schon mal
gesehen. Eine Person, die hat in Live-Sendung Nummer 52 angerufen. Das ist
lange, lange, lange her.
Und ja, das liegt, glaube ich, seit zwei Jahren liegt dieser Zettel hier quasi
schon in der Kiste. Und jetzt ist er gezogen. DevilDev gewinnt den Kunst der
Unvernunft. Ich habe mitgemacht. Kaffeebecher. Herzlichen Glückwunsch. Es ist
soweit. Er ist deiner. Und ich werde ihn dir zukommen lassen. Ich weiß sogar,
wie ich dich erreichen kann. Also DevilDev, herzlichen Glückwunsch. und jetzt
mache ich hier im Chat mal eine Linie und jetzt kann, was da drüber ist,
das zählt und jetzt bin ich gleich mal gespannt, wer hier so das kleine
Kunst der Unvernunft Package bekommt. Da sind übrigens auch Postkarten mit bei
und die kann man ja immer gut nehmen, um irgendwelche Nachrichten im Kühlschrank
auszutauschen oder man könnte sie auch als Postkarte benutzen. Ich glaube, das
hat noch niemand gemacht. So, jetzt schreibe ich nochmal auf. Gewonnen in
Live-Sendung 113, damit ich das hier auch schön notiert habe.
Und demnächst wird das Podcastsubbie was
dazu sagen. So, ja, ich muss jetzt nochmal bestätigen, was die richtige Antwort
war. wir haben das Ding wirklich gewogen und weil das meine kleine Briefwaage
hier im Büro nicht am Stück wiegen kann, musste ich das Waffeleisen in zwei
Hälften wiegen. Ich kann es kaum erwarten
und ich habe, was haben wir denn neulich gesehen, irgendwie bei
Instagram oder so, im Waffeleisen könnte man ja auch Hühnerbeine machen.
Wer das Video kennt, weiß, warum das gerade ganz fürchterlich ist.
Okay, aber sie ermittelt jetzt und sie ermittelt
und ich bin sehr gespannt. Währenddessen weise ich euch nochmal darauf hin, das
Bild, was ihr jetzt gleich seht im Chat, es ist nicht besonders toll oder ihr
habt es unter dem Chat, den Schlüsselanhänger der Unvernunft, es gibt noch
welche, die könnt ihr bei Baumwollseil bekommen, eventuell, jetzt ist ja am
Wochenende, wobei, wenn ihr jetzt hier auf die Messe geht, auf die Obscene,
vielleicht hat er ja welche dabei, dann könnt ihr sie bei ihm gleich direkt
mitnehmen. Nehmen.
Ansonsten, wenn ihr das später hört, könnt ihr sie bei ihm im Shop bestellen.
Die Schlüsselbänder. Einfach so als kleines Unvernunft-Gimmick, bis uns die
nächste Idee kommt, was man da machen kann. Steht übrigens drauf, Keyholder, was
hoffentlich zweideutig genug ist. Das kann ja nicht wahr sein. sein.
Liebes Podcastsubbie, das ist die endgültige Antwort.
Ja, okay, sehr gut. Also, dieses
Waffeleisen, ich werde Armmuskeln kriegen, das glaubt ihr gar nicht, dass ich
über den Grill halten werde, wiegt 2134 Gramm und
Hivemind, mit dem ich ja eben erst gesprochen habe, hat 2222 Gramm geraten und
ist damit am nächsten dran. Deshalb herzlichen Glückwunsch. Und bitte
kontaktiere mich mal auf irgendeinem Weg, kannst mich anschreiben, E-Mail,
Telegram, was du willst und dann brauche ich eine Postanschrift von dir, packe
den Pfannenwender dann einfach mal ein und dann solltest du
irgendwann nächste Woche Post kriegen und dann habt ihr hoffentlich ganz viel
Spaß mit dem guten Stück. Stück.
Okay, haben wir den Pflichtteil erledigt, ich mache mal hier Kreuzchen,
Schätzfrage, Check, Antwort, Check, Bilder gepostet, Check, Geschenke, ja,
auch Check. So, jetzt steht hier noch das Mail-Postfach, dass ich was dazu
sagen sollte, dazu kann ich sagen, ich habe in den letzten sieben Tagen etwa die
Hälfte der Mails in meinem Postfach beantwortet, das heißt, die andere Hälfte,
dreistellig, liegt da noch, ich arbeite dran, aber ich Ich kümmere mich Stück
für Stück drum. Seid mir also nicht böse, wenn das ein bisschen dauert, bis ich
Mails beantworte. Das ist leider so.
So, auch da. Check, check, check, check, check. Okay, meine Liste wird kürzer.
Sehr gut. Aber vielleicht mag ja heute noch eine Person mit mir sprechen.
Bis das soweit ist, habe ich noch den letzten Einspieler des Abends für euch.
Nämlich mit Rubina.
Rubina
Hallo Sebastian, hallo liebes Kunst-der-Unvernunft-Publikum. Während ich hier
meinen morgendlichen Tee aus meiner Podcast-Tasse trinke, wollte ich einfach
Danke sagen. Danke an euch alle, die ihr den Podcast unterstützt. Danke an
alle, die Folgen aufgenommen haben oder in Live-Sendungen angerufen haben,
die mit ihren Geschichten, ihren Kinks, ihrem BDSM unser aller Leben bereichert
haben. Durch euch konnte ich so viel über Spielarten lernen, die ich vorher noch
gar nicht kannte. Durch euch habe ich Einblicke gewonnen. Durch euch habe ich
eine Community gefunden, die mir so viele Freunde und liebe Menschen
eingebracht hat. Vielen Dank. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Geburtstag,
lieber Podcast.
Sebastian
Liebe Rubina, vielen Dank. Du hast mitgemacht in einer Folge. Du bist immer
wieder mal präsent, wenn ich mal Hilfe brauche oder sage, habt ihr einen Einspieler
für mich? Dann bist du immer dabei. Vielen, vielen Dank. Im Grunde ist es genau
das. Ich könnte keine einzige Folge ohne, ich sag mal, Anspielpartner machen
und Menschen, die einfach mir was erzählen können, was
mich interessiert. Ich glaube, das ist der Punkt, ich bleibe neugierig, ich will
das alles wissen und bisher habe ich noch nicht erlebt, dass irgendein Gast,
dass das in irgendeiner Art und Weise langweilig wäre und gerade die Menschen,
die sagen, ich habe doch nichts zu erzählen, das sind eigentlich die
spannendsten, weil da einfach so die meisten Details sind, die jede
Person einzigartig machen.
Und jetzt poste ich noch einmal die Nummer in den Chat rein, so zum kleinen
Abschluss. Also wenn ihr mit mir nochmal ein paar Minuten sprechen wollt, über
was auch immer ihr wollt, dann ist jetzt heute Abend die vorletzte Gelegenheit,
mit mir zu sprechen.
051019118952 ist die Nummer. Und ich persönlich, wenn ich mir jetzt einen Gast
wünschen dürfte, wäre das ja Azutopsi.
Wegen dem Scheißteil.
Also, wenn du das hier hörst und möchtest, dann würde
ich dir gerne persönlich verraten, wie sehr das Podcastsubbie dein Werk hasst
und liebt. Ja, aber ich möchte ja niemanden dazu zwingen.
Auf jeden Fall da trotzdem nochmal ein Dankeschön. Es ist tatsächlich so, hier
sind ganz viele Dinge einfach, die wunderbar sind. So, und ich, Miststück
schreibt, bin gerade zum dritten Mal rausgeflogen. Wahrscheinlich spinnt mein
Handy jetzt vollkommen. Es ruft auch niemand mehr an. Es kann auch tatsächlich
sein, dass wir ein technisches Problem haben. Das kann ich aber gegenchecken. Da
gibt es ja Möglichkeiten. Das mache ich jetzt auch mal. Vielleicht ist es
deshalb so still hier, weil einfach niemand mehr durchkommt. Lieber Tonmeister,
wähl doch mal diese Nummer.
Und er wählt und er wählt.
Soll ich dir die Nummer nochmal sagen? Du siehst sie, okay. Ja,
und da klingelt es. Okay, scheint zu funktionieren. Bitte? Du willst nicht?
Das hat er einfach aufgelegt.
Wie, das warst du nicht? Tja, ich warst du das.
Na gut, also wir wissen, Technik ist gecheckt. Wunderbar.
Patrick schreibt schon, wer sich nach der Sendung weiter austauschen möchte. Ja, da
fliegt gerade der Telegram-Gruppen-Link durch den Chat. Wir sind hier noch nicht
fertig. Ich habe ja noch so ein, zwei Kleinigkeiten habe ich noch.
Vielleicht singen wir heute Abend auch noch irgendwas, ne?
Nein, machen wir nicht. Und Katzethomas, der will auch nicht singen. Ja,
vielleicht brauchen wir mal den Unvernunftchor oder sowas. Es gibt eh ganz viele
Sachen, die dieses Jahr noch passieren. Ich verrate noch einmal, dass ich
demnächst ein Praktikum in einer norddeutschen Großstadt machen werde und dort
herausfinden werde, ob ich in der Lage bin, Menschen kinky Kram
schmackhaft zu machen. Das wird die, ich glaube, aufwendigste Sendung aller
Zeiten. Wir werden da zu dritt zweimal auftauchen und ganz viel
Equipment mit uns rumschleppen. Es wird der Wahnsinn und ich freue mich total
drauf und ihr ahnt gleich, was kommt, worum das geht. Aber erstmal klingelt hier
das Telefon. Hervorragend. Hallo Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Azutopsi
Ja, Azutopsi hier, auch Sebastian.
Sebastian
Hallo.
Schöner Name.
Azutopsi
Ja, in der Tat, genau. Wenn ich schon persönlich gebeten werde, anzurufen, dann
muss ich das doch eigentlich fast machen.
Sebastian
Ja, wunderbar. Dann müssen wir erstmal das Publikum ein bisschen aufklären, die
Menschen, die dich nicht kennen.
Das ist jetzt schamlose Werbung. Du stellst Dinge her, die man zum Hauen
benutzen kann. Und
du hast vor Weihnachten uns etwas geschickt, so eine Art Gummibandflogger und
dieses Ding liegt tatsächlich nicht in unserem Schlafzimmer oder irgendwo in der
Wohnung rum, nein, es liegt hier im Aufnahmezimmer rum und hat von uns den
wunderbaren Namen bekommen Scheißteil.
Azutopsi
das ist auch mittlerweile irgendwie üblich, dieser Name. Also der wurde von
verschiedenen Leuten, die das auch haben, mit übernommen.
Sebastian
Ja, also auch das ist wieder so ein Ding. Vielen, vielen Dank. Erstmal, es kam
und es ist so wunderschön gemacht und normalerweise reden wir ja nicht über
sowas, weil ganz ehrlich, das ist eigentlich unfair zu sagen, aber das haben wir
gesprochen, aber das nicht. Aber das Ding begleitet uns jetzt mittlerweile seit
etwa drei Monaten und es ist halt immer da und man kann es sogar während der
Sendung benutzen, weil es keinen Krach macht. Und das finde ich total großartig.
Azutopsi
Ja, es ist überraschend undramatisch irgendwie und dafür macht es aber viel
Wirkung.
Sebastian
Definitiv. Man sieht nicht viel, finde ich, aber das Podcastsubbie ist dann brav.
Azutopsi
Ja, ja, es ist genau, es ist sehr unterschiedlich. Also es gibt einige, die
genießen es sehr. Für viele ist es tatsächlich eine Strafe.
Sebastian
Eigentlich habe ich jetzt den Plan, dass das Podcastsubbie sich jetzt mal
ausführlich äußert. Magst du vielleicht mal wenigstens ein lautes Dankeschön
sagen?
Oh, hast du das gehört?
Azutopsi
Ja, tatsächlich.
Sebastian
also sie leuchtet, weil das ist einfach so, ja
was soll ich sagen, also die Frage ist natürlich, was hat dich geritten, dir
Arbeit zu machen, dir Zeit zu nehmen, da irgendwelche Dinge zu fräsen, zu
basteln und zu bauen und dann zu sagen, jetzt stecke ich das mal in die Post.
Azutopsi
Großartig.
Sebastian
Also ich habe noch keinem Podcaster ein Paket geschickt.
Azutopsi
Ja, es ist auch tatsächlich das Dankeschön an dich und deinen Podcast, weil ich
darüber ja ja eigentlich erst zum BDSM gekommen bin.
Beziehungsweise so ein bisschen der Klassiker. Die Fantasie war schon immer da,
aber dass man das wirklich ausleben konnte oder kann, war nie eine Option, über
die ich nachgedacht habe. Und dann bin ich halt über deinen Podcast gefallen und
habe festgestellt, da scheint es ja wirklich Leute zu geben, die das machen,
aber das können ja nicht viele sein. Ich meine die paar 30, 40 Leute, die du da
interviewt hast. Und dann bin ich irgendwann in den Telegram-Channel gekommen
und habe festgestellt, ja doch, ein paar mehr Leute und die sogar in meinem
Umfeld und ja, die sind im Zoom-Kanal da entsprechend kennengelernt, gequatscht
und ja, irgendwann meiner Frau gesagt, du, ich würde da ganz gerne was machen
und habe bei ihr tatsächlich so ein bisschen offene Türen eingerannt. Und ja,
seitdem probieren wir das jetzt so seit anderthalb Jahren ungefähr und mit,
ja, weiß ich nicht, erste Messe im letzten Jahr, regelmäßige Stammtische,
regelmäßige Partys, also ja, läuft.
Sebastian
Also da muss ich dir ganz ehrlich mal sagen, das hört sich so an, als wäre der
Podcast daran schuld, dass du das alles jetzt machen kannst.
Azutopsi
Ja, genau, ein bisschen war zumindest so die Initialzündung mit.
Sebastian
Also ich finde das immer wieder spannend und ganz oft, also das kriege ich
häufiger mal als Feedback, ja klar, dass die Leute da nie dran gedacht haben,
dass das für sie spannend sein könnte. Und dann erzählt die nächste Person es ja
doch wieder.
Es ist wohl wirklich so, dass man, bis man drauf gestoßen wird, nicht daran
denkt, dass das andere Menschen wirklich machen und dass man damit Spaß haben
kann. Da kommt man nicht drauf.
Azutopsi
Ja, ist halt auch, genau.
Sebastian
Ich doch nicht.
Azutopsi
Und dass man es auch darf, also dass es völlig in Ordnung ist. Da muss man ja
auch erstmal ein ganzes Stückchen irgendwie so über gelernte Dinge, anerzogene
Dinge hinweggehen und muss auch sagen, nee, das darf man genießen. Das ist
jetzt, beide finden das toll, warum soll man das da nicht machen können?
Sebastian
Ja, nein, das darf man definitiv genießen.
Aber guck mal, jetzt wird hier so ein Podcast vorgeschlagen. Warum hast du
reingehört? Warum hast du draufgeklickt? Lag es am Coverbild oder am Titel oder
am Thema oder was war es gerade?
Azutopsi
Nee, eigentlich, wie gesagt, BDSM als Fantasie eigentlich schon seit Ewigkeiten.
Und jetzt, wo ich da umso mehr drüber nachdenke, stelle ich eben auch fest, wie
schon irgendwie als Jugendliche in der Pubertät oder sowas da Fantasien da
waren, die dann aber einfach irgendwie in den Hintergrund gerutscht sind. Und
auch mit meiner Frau, als noch keine Kinder da waren und so, haben wir schon mal
mit Seilen rumgespielt.
Aber damals kannte ich den Begriff des BDSM noch gar nicht. Und ja, das war halt
immer eine Fantasie, die ich halt so für mich ausgelebt habe,
aber die in unserer Ehe da keine Zeit hatte oder keinen Platz hatte. Und ja,
dann kam es halt durch irgendwo, ja, irgendwo werde ich deinen Podcast als
Vorschlag gesehen haben und habe mir den dann angehört, weil ich ihn halt
spannend fand. Und dieses Format, da tatsächlich persönlich von den Leuten zu
hören, wie sie es ausleben, was sie dabei empfinden, wie sie es praktizieren und
so, fand ich unheimlich spannend.
Und dann irgendwann dachte ich so, jetzt musst du es deiner Frau mal sagen, weil
jetzt möchtest du das auch erleben.
Sebastian
Darf ich fragen? Also du hast es ihr gesagt. Wie hast du es ihr denn, hast du es
ihr schon beigebracht oder musst du sie erst mal acht Stunden zuhören?
Azutopsi
Ja, ich bin schon relativ direkt, glaube ich, da auf sie zugetreten.
Und ich glaube, das Hauptargument war, dass ich ihr gesagt habe, dass ich es mit
ihr ausleben möchte.
Und dann hat sie auch wirklich gesagt, lass uns das mal ausprobieren und
war selber sehr erstaunt darüber, dass sie das gut fand.
Sebastian
Ja, ich glaube, wenn ihr da wirklich auch die Basis habt, dass ihr da
miteinander sprechen könnt und aufeinander zugehen könnt, wunderbar.
Azutopsi
wir sind 20 Jahre verheiratet und da hat man schon viele Dinge
besprochen und viele Dinge nicht besprochen, aber unsere
Partnerschaft hat dadurch auch wieder ein bisschen Aufschwung bekommen, auf
jeden Fall.
Sebastian
Muss ich mal fragen, also,
muss mal fragen, also du haust und sie wird gehauen, ja?
Azutopsi
genau.
Sebastian
Das heißt, diesen ganzen Kram, den du da erdenkst und den du da zusammenbaust,
das muss ich also alles testen, ja? Ja,
Azutopsi
Jein. Also dadurch, dass ich jetzt hier in Berlin ein ziemlich gutes Umfeld
gefunden habe, viel von meinem Blödsinn habe ich eigentlich aus Anregung
von anderen gebaut. Also ich kenne hier einen ganz tollen Dom,
der mit mir zusammen da immer lauter tolle Ideen
ausbrütet. Und da ist das dann eben gerade mit dem Scheißteil so gewesen, dass
ich gesagt habe, du, ich habe hier so ein Stückchen dicke Gummischnur, was fällt
denn dir dazu ein? Und so, hm, ist ja irgendwie so ein bisschen wabbelig, wenn
man es zu lang macht, keine Ahnung. Und dann haben wir gesagt, naja, so eine
Schlaufe, hm, probier mal aus. Ja, und dann habe ich da eben verschiedene
Prototypen mal gemacht. Er hat die ausprobiert und hat gesagt, du, das
funktioniert, das ist richtig gut. Mach mal hier noch ein bisschen länger. Und
wenn ich damit jetzt auf der Party spiele, dann muss das Ding nicht so klein
sein, sondern dann mach die mal noch ein bisschen länger, die Schlaufe, weil ich
möchte da nicht nur aus dem Handgelenk hauen, sondern so richtig aus dem langen
Arm und der Schulter mit Schwung und Anlauf. Und gesagt, ja, dann baue ich dir
das, probiere mal aus und ja, so sind die verschiedensten Dinge da entstanden.
Sebastian
also ich glaube, so eine Maker Faire BDSM sollte es mal geben. So eine Messe, wo
Leute einfach irgendwas getüftelt haben und es herzeigen. Also es muss aber so
groß sein und so toll sein, dass die Menschen auch bereit sind, dann diese
ganzen Möbel und ihr halbes Schlafzimmer, wo sie irgendwas gebaut haben, mit
herbeikarren. Das würde mich wirklich manchmal brennend interessieren, was die
Leute da zu Hause zusammen gebastelt haben.
Azutopsi
da sind schon tolle Sachen dabei und da kommen auch immer wieder neue Ideen auf,
was man wie machen könnte und wir überlegen ja gerade noch, ob man nicht ein
Paddle bauen könnte, was so eine kleine Ampel drin hat oder so etwas wie so ein
Hau den Lukas oder vielleicht eine Sprachausgabe, was jedes Mal Autsch sagt,
wenn man draufhaut. Dann sagt das Paddle, Autsch, und Subi sagt, Autsch. Oder da
sind viele blöde Ideen noch in der Gegend.
Sebastian
ich toll fände, wäre ein Paddle oder vielleicht ein Stab, so ein Schicksalsstab,
der zählt in Audio 1, 2, 3, der aber auch gern mal
Fehler macht, damit man dann das so wie bestrafen kann, weil es hat sich ja
verzählt.
Azutopsi
nicht schlecht.
Sebastian
ja eigentlich nicht wichtig, wer sich verzählt hat. Hauptsache, es hat sich
jemand verzählt.
Azutopsi
Ja, auch keine schlechte Idee.
Sebastian
Nicht, dass ich sowas machen würde.
Ja, also,
Azutopsi
Oder einfach mal andere Zahlen, so zufällige Zahlen dazwischenrufen, damit Subi
sich verzählt.
Sebastian
gibt es Möglichkeiten. Also, warum ich mit dir eigentlich sprechen wollte, war,
weil normalerweise, wie gesagt, erzähle ich hier gar nicht so viel dazu. Wenn
hier einfach mal dann Post kommt, dann erwähne ich das mal. Aber es ist so, dass
das wirklich auch ein großer Teil der Motivation ist.
Also ich kriege weniger Feedback, als man glauben mag zum Podcast, außer so, ja,
ist ein toller Podcast, ist schön, das ist auch total super.
Azutopsi
Bis auf hunderte von E-Mails, ja.
Sebastian
Es kommen E-Mails und es kommt auch, eigentlich kommt total viel, wobei, ja,
wenn ich die Anzahl, wie oft die Folgen runtergeladen werden sehe, dann ist es
dann doch wieder wenig, aber es ist auf jeden Fall zu viel, um alles zu
beantworten. Aber wenn man dann hier sowas mal in Händen hält und sich denkt,
okay, da hat sich jemand Arbeit gemacht und einfach so, ohne dass ich jetzt
irgendwie da eine Erwähnung oder irgendwie Werbung oder irgendwas, einfach mal
sowas schickt und sagt, ich mach was, ja, das ist einfach so eine Sache, wo man
sich denkt, wow, wir schaffen hier offenbar etwas, was den Menschen wichtig ist.
Und auch so ein Tonmeister hat beschlossen, der nimmt sich jetzt ein Wochenende
für eine Aufnahmezeit, ganz ohne Bezahlung oder so, naja gut, ich werde ihn ein
paar Mal zum Essen einladen müssen, wie ich das sehe, einfach um da was zu
machen und möglich zu machen. Ganz ehrlich, ich könnte mir hier keinen
Tonmeister leisten, der dann irgendwie acht Stunden mit mir durch die Gegend
rennt. Und das ist so ganz viel Benefit, der da rankommt.
Boah, da muss ich einfach mal Dankeschön sagen. Und wenn so ein Scheißteil dabei
rauskommt, wir werden das auch einpacken und Samstag werde ich es gebrauchen.
Das kann ich versprechen.
Azutopsi
aber du hörst ja, wie viele Leute du einfach auch zusammenbringst und über die
Telegram-Gruppe und so, was da einfach für einen tollen Umgang miteinander ist
und die ganzen lokalen Leute. Also ich glaube, das hilft ganz vielen Leuten beim
Einstieg tatsächlich. Und das unterschätzt das nicht, was du da auch den Leuten
gibst.
Das ist schon ziemlich toll. Toll.
Sebastian
Und irgendwann glaube ich tatsächlich, das, was du mir jetzt gerade gesagt hast,
und dann werde ich total überheblich und dann wird es total schlimm.
Ich glaube, das Schöne ist, ich darf mich immer noch so ein bisschen
neugierig fühlen Oder ich darf neugierig sein, weil einfach
immer jeder nochmal irgendwas zu erzählen hat, wo ich dachte, ach, an diesen
Gedanken, den hatte ich noch nie gehabt, daran habe ich nie gedacht. Und das ist
großartig.
Azutopsi
geht mir auch immer noch so. Wenn ich mich mit den Leuten unterhalte, die
Community ist einfach so offen. Wenn man Fragen stellt, bekommt man so viele
Antworten und so viele neue Ideen zum drüber nachdenken und zu reflektieren und
festzustellen, ach ja, darüber habe ich noch nicht nachgedacht und ach so geht
das natürlich auch und ach so gehst du an die Sache ran. Und das ist unglaublich
spannend. Und immer wieder beim Stammtisch neue Leute kennenzulernen und sich
mit denen zu unterhalten und so. Einfach nur großartig.
Sebastian
also wie es aussieht, werde ich den Podcast hier noch sehr, sehr, sehr lange
machen können, werden und müssen.
Und es ist großartig, dass ich das machen kann. Dann, ha, es ist wirklich
wunderschön und wie gesagt nochmal Dankeschön, weil das sind einfach so diese
Highlights, die man dann einfach hat, so im stillen Kämmerlein und ich poste ja
jetzt auch nicht bei Instagram groß, hey Leute, Paket bekommen, wir machen ein
Unboxing, bla, das ist einfach nicht meins, aber mich drüber freuen. Das kann
ich, das kann ich verdammt gut und manchmal freut sich das Podcastsubbie mit
mir oder sie hasst dann die Menschen, die schon wieder Zeug geschickt haben,
unter denen sie leiden darf, je nachdem.
Azutopsi
Sehr schön.
Sebastian
Es ist jetzt kein Aufruf, also wir würden,
Azutopsi
Und wenn du zu überheblich wirst, dann darf Subbie mal zurückhauen.
Sebastian
würde das auch hier ohne Geschenke machen, also überhaupt keine Frage, das ist
einfach so diese Krönung obendrauf und die Leute, die jetzt diese Folge heute
hier als erste Folge hören, die kriegen natürlich die Krise, weil sie sich
denken, um Gottes Willen, was macht der denn für einen komischen Podcast. Das
ist einfach die Sonderfolge, drei Jahre live und dann darf man das auch mal.
Okay, Azutopsi, schön, dass ich, wir haben noch nie miteinander gesprochen. Es
ist toll, dass ich dich mal kennenlernen dürfte. Vielleicht laufen wir uns ja
mal über den Weg.
Azutopsi
Wenn du in Berlin bist zum Stammtisch.
Sebastian
Ja, wenn ich in Berlin bin zum Stammtisch. Also Berlin steht dieses Jahr auf
jeden Fall mindestens zweimal auf dem Zettel. Das heißt, erfahrungsgemäß
schaffen wir es einmal.
Ich glaube, ich werde dann einfach mal sagen, so dann und dann ist Berlin, was
machen wir denn? und dann bin ich mir sicher, dass ihr es schaffen werdet, uns
irgendwie, also wir werden keine Minute zu viel im Hotel verbringen, glaube ich.
Azutopsi
Genau.
Sebastian
Okay.
Azutopsi
Sehr schön.
Sebastian
Super.
Azutopsi
Genau.
Sebastian
Dann Grüße nach Berlin. Du bleibst gleich bitte auch noch dran.
Ich war eben so frei, mal ein Bild von dem Ding in den Chat zu posten. Das darf
ich auch in die Shownotes reinpacken.
Azutopsi
Jo, habe ich gerade gesehen. Sehr gerne.
Sebastian
Wunderbar. Alles klar. Dann hab einen wunderschönen Abend und ich hoffe, die
Unvernunft gefällt dir noch ganz, ganz, ganz, ganz lange und vielleicht kriegst
du ja noch ein paar extra Ideen, um böse Dinge zu bauen.
Azutopsi
Ja, bestimmt. Ich habe viele neue Ideen und viele Sachen schon gebaut.
Sebastian
Alles klar, danke dir, mach's gut, tschüss.
Azutopsi
Na dann, dir auch. Danke. Tschüss, schönen Abend.
Sebastian
So, ihr Lieben, das war Azutopsi und ich glaube jetzt mit Telefonieren reicht's
für den Moment erstmal. Das Podcastsubbie ist schon ganz müde, oder?
Nein, ist sie gar nicht, sie schläft nur. Nein.
Ich verrate mal, sie ist tatsächlich schon mal bei einer Live-Sendung
eingeschlafen. Da hat sie wirklich im Sitzen eingeschlafen und sie hat wirklich
gekämpft und durchgehalten und das war total großartig, aber Aber klar, wenn sie
da morgens sonst wie früh aufstehen muss, ganz ehrlich, ich bewundere ihre
Energie. Es ist Wahnsinn. Okay, es gibt noch ein kleines Ritual und dieses
Ritual ist auch extrem wichtig. Ja, es gibt Geschenke, aber
ich habe es ja schon erwähnt, wir werden hier auch demnächst eine sehr
aufwendige Aufnahme machen. Und ich vermute mal, die wird unterm Strich, wird
die uns vierstellig kosten. Aber ist egal, denn ich kann das machen. Also ich
kann Experimente machen, ich kann versuchen, neue Dinge auszuprobieren, Folgen
aufnehmen, mir auch mal gucken, dass ich mal eine Zugfahrt finanziere, entweder
für mich oder auch für einen Gast, für eine Gästin, die aus weit herkommt und
all solche Dinge. Ihr erratet es, das geht, weil Menschen den Podcast
unterstützen und in den letzten zwei Wochen haben das wieder viele Menschen
getan und deshalb mag ich euch gerne verraten, wer das gewesen ist, wer also
einfach so beschlossen hat, ohne Gegenleistung, ja, ich unterstütze den Podcast,
ich schicke einfach mal ein paar Euros vorbei und zwar in beliebiger Höhe,
da könnt ihr euch aussuchen, was ihr möchtet. Mein Ziel lautet ja im Moment 100
Daueraufträge einzusammeln, das heißt jeden Monat von 100 Menschen einen
Betrag so im Bereich von einem Getränkausgegebenen bekommen zu erhalten, damit
ich einfach gut planen kann und dann auch nicht diese Schwankungen habe, damit
ich einfach weiß, okay, das ist das Budget, damit kann ich arbeiten und das wäre
wunderbar, wenn das klappen würde. Nächstes Mal werde ich euch verraten, wie
weit wir da schon sind. Einmal im Monat kann ich das auswerten, aber wir
befinden uns auf einem guten Weg und die Menschen, die den Podcast bereits
unterstützen, euch vielen, vielen, vielen Dank. Dank euch sind wir soweit
gekommen. Dank euch mache ich seit viereinhalb Jahren Podcast und seit drei
Jahren jetzt Unvernunft live und das geht einfach und das ist großartig und
deshalb vielen Dank an die Menschen, die aufs Bankkonto überwiesen haben. Das
sind zum Beispiel Marvin, Emma, Marcel, Odem und Shabbat. Vielen Dank euch
vieren. Und PayPal nutzen inzwischen immer mehr Menschen. Da bedanke ich mich
ganz herzlich bei Jonas, Aurelie, Vivian, Daira, Nancy, Tobias, Jana,
bei Ildi, bei Nora. Die hat geschrieben, übrigens ihr könnt da auch einen
Botschaft reinschreiben. Nora schreibt, wollte auch mal unterstützen. Ist
gelungen. Vielen Dank, ich habe mich sehr gefreut. Matthias hat auch was
geschrieben. Lieber Sebastian, alles Gute zum dritten Geburtstag und vielen Dank
für die tolle Zeit. Gerne weiter so. Danke Matthias, mach ich. Und Julia hat
auch noch eine Botschaft. Moin, grüß mir den Norden. Ja, mach ich. Norden, sei
gegrüßt. Okay. So, außerdem Ralf, Guido, Christian, Roy,
Hürzint, Wolfgang und Johannes. Auch euch vielen, vielen lieben Dank, dass ihr
das hier alles möglich macht, dass ihr dieses Projekt so großartig unterstützt
und einfach dafür sorgt, dass ich weitermachen kann, egal was kommt.
Das ist wunderbar und immer wieder schön und es macht auch einfach so einen
Spaß. Und das kleine Ask Me Anything, was ich euch versprochen habe vor zwei
Stunden, das verlegen wir jetzt einfach in die Postshow rein. Das heißt, liebe
Menschen, die ja den Podcast ab Montag nachhört im Feed, das werdet ihr leider
nicht hören, aber die Menschen, die live dabei sind, die dürfen noch ein
bisschen mehr genießen. Und ja, das muss ich nochmal fragen, ihr zwei beiden
hier, habe ich irgendwas vergessen?
Nee, ne? Ich habe den Zettel abgearbeitet, ich habe mit ganz tollen Leuten
gesprochen und wurde von Lob überschüttet, also das geht ja eigentlich nicht an
mich, das geht ja eigentlich an alle Menschen, die mitgemacht haben, aber heute
nehme ich es einfach auch mal.
Ja, wir haben Bilder gepostet, thematisch auch gut, Live-Sendung auch gut und
das Podcastsubbie beteiligt, ich sollte mal in unseren gemeinsamen Chat gucken.
Ah ja, ich sollte jetzt fünf Minuten Pause machen. Okay, das heißt, ich werde
mich jetzt ganz herzlich von euch verabschieden, dann gibt es noch ein bisschen
Musik und dann kommen wir aber gleich nochmal für so eine klitzekleine, kurze,
knackige Postshow wieder. Also wenn ihr im Chat seid, habt einen Moment Geduld.
Und ich wünsche euch einfach eine gute Zeit und vielen Dank, dass wir das hier
drei Jahre machen durften. Auf die nächsten 30 Jahre.
Das
Podcastsubbie hat gerade so ein fürchterliches Lächeln, so dieses, wer macht das
nicht noch länger? Doch, macht er.
Und ja, alles
Weitere auf der Webseite, in allen möglichen Streams, Foren und so weiter.
Schaut einfach auf Die Kunst der Unvernunft vorbei. Da könnt ihr übrigens die Leute
ansprechen, die euch hier mitgemacht haben. Und jetzt suche ich schon die
Outromusik. Da ist sie. Habt eine schöne Zeit. Mach's gut. Bis in zwei
Wochen am 13.
April 2023.
Da fangen wir mit dem nächsten drei Jahren an. Sonst kriege ich noch eine
Nackenmassage vom Podcast. Es ist großartig. So, macht's gut. Tschüss.