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Sebastian
Hallo und herzlich willkommen zur Kunst der Unvernunft. Hier wird über BDSM
gesprochen und dies ist eine Spezialfolge. Mein Name ist Sebastian Stix und
normalerweise spreche ich hier mit Menschen darüber, wie sie persönlich BDSM
erleben. Allerdings, Spezialfolge heißt, ich weiche von diesem Konzept ab und
habe mich mal wieder mit dem Lustgewinn-Podcast zusammengetan. Das haben wir ja
schon im September letzten Jahres gemacht und ich habe mit Cate und Michel
weitere Mythen des BDSM aus dem mir
vorgeknöpft und wir haben darüber diskutiert und sind durchaus zu
unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. kommen. Fragestellungen sind Dinge wie
Femdoms brauchen nur den richtigen Kerl oder BDSM geht nicht ohne Strafe.
Warum wir da abweichende Meinungen haben und warum man das so und so
interpretieren kann, das hört ihr in dieser Folge. Und gegen Ende fange ich dann
noch ein bisschen an über die Geschichte der O zu ranten. Das ist auch ein
bisschen gemein, aber das musste einfach mal sein. Und wir erklären auch ein
bisschen, was wir uns vorstellen können, noch in Zukunft gemeinsam zu machen. Da
hätten wir auch ganz gerne ein bisschen Feedback von euch, ob das eine gute Idee
sein wird. Und deshalb immer her damit, auf allen Wegen, die ihr kennt,
kunstderunvernunft.de oder lustgewinn.info sagt uns, ob wir da was Neues
entwickeln sollen. Und dann schauen wir, ob wir das wollen und ob es das gibt.
Aber das ist jetzt erst mal genug Vorwort. Los geht's mit der
Unvernunft-Spezial mit Lustgewinn Hallo
und herzlich willkommen zum Lustgewinn-Podcast. Wie immer mit Sebastian Stix.
Nein, nicht ganz. Willkommen zur Kunst der Unvernunft und dem Lustgewinn-Podcast
mit Michel und Cate. Hallo ihr zwei.
Michel
Hallo, hat
Cate
hallo hat
Sebastian
Das wollte ich euch ein bisschen zum Schmunzeln bringen.
Michel
geklappt.
Cate
geklappt definitiv hallo
Sebastian
Wir probieren es wieder, wir probieren eine Folge zu dritt, also die Kunst der
Unvernunft und der Lustgewinn-Podcast und was ist besser als das erste Mal,
jedes weitere Mal und heute machen wir das zum zweiten Mal, dass wir ein
bisschen über die BDSM-Mythen sprechen. Jetzt haben wir natürlich immer noch
Menschen im Publikum sitzen, die kennen den einen oder den anderen Podcast und
ja, ich glaube, wir müssen die Vorstellungsrunde dann heute doch wieder machen.
Michel
Ja, gut, ich fange einfach mal kurz an. Also, wir sind
der Lustgewinn-Podcast mit Cate und
Cate
und Michel unser
Michel
wir machen unseren Podcast, in dem wir schon eine ganze Weile über
BDSM reden und verschiedenste Themen ansprechen. Wir sprechen normalerweise, im
ganzen Gegensatz zu dem, was der Sebastian macht, immer unter uns, also immer
wir zwei und nachdem unser allererster,
wie soll ich sagen, Mitspieler, Gast,
genau,
Cate
allererster dreier
Michel
danke, der Sebastian war, Da haben wir uns gedacht, für den zweiten
können wir uns niemanden besseren vorstellen als nochmal den Sebastian. Und
deswegen machen wir heute unter anderem auf vielfachen Wunsch unserer Hörer eine
Fortsetzung und machen Teil 2 unserer Kollaboration. Ja,
Sebastian
ich freue mich total, dass das geklappt hat. Ich mag mich für euer Publikum auch
nochmal ganz kurz vorstellen. Ich mache ja die Kunst der Unvernunft und ja, ich
schaffe es nicht, mit mir zu reden, weil ich mich nicht reden hören kann,
ehrlich gesagt. Ich habe eigentlich immer Gäste bei mir im Podcast und es gibt
auch dieses Live-Format. Und es ist sehr schön, dass ihr beide heute da seid,
weil das macht es mir auch so wunderbar einfach, Quatsch zu erzählen. Und ihr
seid dann die beiden Menschen, die dann sagen, ja, ich habe eine andere Meinung
und das ist auch gut und das brauche ich auch gelegentlich. Da freue ich mich
schon total drauf. Und wir sind ja beim letzten Mal auch echt nicht fertig
geworden. Wir waren so gut vorbereitet, dass wir zu viel hatten, um es in eine
Sendung reinzupacken.
Michel
das Goldene Buch ist dick und umfangreich und es erweitert sich auch immer
irgendwie.
Sebastian
Definitiv. Und ich hab da auch die neue Erweiterung hier liegen, im neuen Level.
Michel
Die neueste Ausgabe.
Sebastian
Ich hab die filmische Erweiterung, über die ich zumindest heute unbedingt reden
muss.
Michel
Oh Gott, okay.
Sebastian
Kommen wir später zu vielleicht.
Michel
Ich bin gespannt.
Sebastian
Das ist so schlimm. Ja.
Ich würde sagen, wenn ihr bereit seid, ich bin es auch ein bisschen, dann
beginnen wir doch mit dem Dreier einfach.
Michel
Bereit, wenn du es bist, ja?
Wir beginnen mit dem Dreier. Jetzt bin ich nervöser, als ich sein sollte.
Sebastian
Ich muss jetzt was von der Liste auswählen.
Michel
Ja, mach mal, genau.
Sebastian
glaube, für das Publikum nochmal ganz kurz. Also wir haben hier so Dinge, die
vermeintlich in diesem Buch drinstehen. Und dann suchen wir uns da was raus,
reden drüber. Jeder präsentiert was, Reihe um jetzt schön. Und dann gucken wir
mal, ob wir der Sache zustimmen oder eher nicht. Und beim letzten Mal habe ich
mich geärgert, dass eine Sache echt nicht mehr unterkam. Und mein erster
BDSM-Mythos ist natürlich, Femdoms brauchen nur den richtigen Kerl.
dann hat sich das mit dem Femdom-Gedommel auch gleich erledigt und das, ja,
Cate
Dann kriechen die dahin zurück, wo sie hingehören.
Unter den Mann, auf dem Boden. So.
Oder was?
Michel
Ich glaube, das kann ich jetzt schon nicht mehr toppen.
Ist das das Äquivalent zu dir muss es nur mal richtig einer besorgen?
Cate
Ja, bestimmt.
mann gespielt und ich würde mich dann hier mal anbieten und dann dann verstehst
du schon dass du eigentlich gar keinen gar kein echter dominanter mensch bist
sondern ich zeige dir schon auch deine devote seite zwinge na
Michel
Zwinky, Zwonky vor allem.
Und was sollte erotischer sein als Zwinky, Zwonky?
Cate
ja
Sebastian
ich
Michel
Außer vielleicht Kussi auf Bauchi.
Sebastian
sag mal so, das ist natürlich jetzt voll das Stereotyp, die Frau ist gefälligst
sub, der Kerl ist gefälligst dom und ich glaub das Gefühl, wenn Menschen sowas
äußern, in deren Umfeld ist man dann auch nicht mehr frei in der Entscheidung,
auf welcher Seite will ich denn spielen. spielen. Denn die Frau kann da gar
nicht mehr mal Sub sein, wenn sie mal Lust dazu hat, weil dann würde sie ja
dieses Arschloch darin bestätigen und umgekehrt ist es doch das Gleiche, wenn
dann die Jungs dann
irgendwie mal unten spielen, dann bestätigen sie da auch nur, du brauchst mal
die richtige Femdom oder so. Das finde ich hochgradig toxisch, überall,
wenn man diese Klischees einfach hernimmt, den Leuten aufdrückt und dann sind
sie in einer Anti-Haltung und können können sich gar nicht mehr frei zu dem
entscheiden, wozu sie gerade Bock haben.
Michel
ja.
Cate
schwierig finde ich das halt auch wenn du du mit dieser Meinung praktisch in
Anführungsstrichen groß wirst und das schon so
aufgenommen hast und so für dich als gesetzt
angenommen hast, dass du auch als Frau gar nicht auf die Idee kommst, ach
Mensch, vielleicht hätte ich ja doch mal Bock auf die dominante Seite, weil ich
habe ja meinen richtigen Mann, ich kann das ja gar nicht wollen, weißt du, oder
Oder auch als Mann zum Beispiel, dass du dann halt sagst, Mensch, als echter
Mann, als richtiger, echter Kerl kann ich es ja zum Beispiel auch gar nicht
wollen, dass mich jemand anderes dominiert, weil dann bin ich ja gar nicht mehr
so der starke Kerl, der ich eigentlich sein möchte.
Michel
Ja, genau, das kommt halt total aus dieser Klischee-Kiste, ne? Also,
ich weiß gar nicht, ob das nicht sogar die Umkehrung dessen ist, ne?
Also, dass da Männer ja per se dominant sein müssen und
immer den Frauen überlegen, müssen die Frauen ja im
Umkehrschluss immer devot und unterlegen sein. Also das
bedingt sich und ist natürlich totaler Quatsch, also
klar, aber ja, also
wenn man halt sich selber und anderen verbietet oder
sich bedroht fühlt, Wenn Frauen plötzlich stark sind und Männer schwach,
alles in großen Anführungsstrichen, dann kommt man sehr schnell zu
solchen Thesen, fürchte ich.
Sebastian
Nee, es kann ja auch der Wunsch sein, diese Person würde ich ja gerne mal
dominieren. Und dann, ja, aber der Versuch allein ist ja schon irgendwie
schwierig.
Michel
Kann auch sein.
Sebastian
Also ich gebe ja zu, ich habe mal die Erfahrung gemacht, mit einer dominanten
Frau zu spielen und durfte da aktiv sein. Und ja, das ist schon fürs Ego
ziemlich geil.
Muss man ja ganz ehrlich sagen. Fragen, allerdings hat die das eher aus einem
akademischen Hintergrund angesehen, hat gesagt, ich will das jetzt auch mal
lernen und dann halte ich halt mal den Arsch hin und dann ist das so, wer hat da
eigentlich wen dominiert,
Michel
Musstest du es dir schönreden oder ist es dir erst im Nachhinein klar geworden?
Sebastian
sagen wir mal so, die Erfahrung war wunderbar und sie hat für diese halbe Stunde
eine perfekte Sub abgegeben.
Also da hätte das unfassbar, also das ist dann wieder dieses,
sie könnte auch anders, aber sie hat sich halt entschieden und das ist wiederum
eine sehr starke Position.
Michel
ich glaube, das ist auch echt ganz oft der Punkt. Also ich glaube gerade, also
okay, da sollten wir vielleicht lieber die Frau unter uns fragen, aber meine
These ist, dass Frauen sich, glaube ich, oft
leichter tun, auch mal so zu tun und vielleicht ein bisschen spielerischer, ohne
dass ihnen ein Zacken aus der Krone bricht, Obwohl sie eigentlich devot sind,
auch mal dominant zu spielen oder obwohl sie eigentlich dominant sind, auch mal
devot zu spielen und das immer abhängig vom jeweiligen Gegenüber,
wobei Männer sich eben schwerer tun. Also der dominante Mann tut sich
schwerer, auch mal devot zu sein. Das ist so, ja, vielleicht so ein bisschen so
eine These, die ich habe. Ich weiß nicht, Cate, was rede ich da Quatsch oder?
Cate
ich weiß es gar nicht also ich ich würde ich würde das glaube ich gar nicht so
vom vom vom geschlecht irgendwo abhängig machen ich glaube das ist einfach das
ist einfach so eine so eine frage wie du wie du mit dir selbst und mit deinem
eigenen mit deinen eigenen bedürfnissen und wünschen umgehen kannst und mit
deiner eigenen neugier vor allem auch also ich würde es jetzt schade finden wenn
wenn jemand sagt der sonst auf einer seite eben unterwegs ist dass der dann halt
sagt mensch also entweder bin ich jetzt wenn wir jetzt vom vom dominanten mann
mal ausgehen bin ich jetzt kein kein kein in klammern anführungsstriche in
anführungsstrichen kein kein kein echter kerl mehr wenn ich jetzt auf der
devoten seite auch mal und spiele das oder halt eben auch umgekehrt aber dass
das ist so ein wie stabil stehe ich mit mir selbst und mit meinen bedürfnissen
in der welt und wie stabil komme ich mit mir selbst klar und wie
wie sehr im reinen bin ich mit mir selbst ich glaube nicht dass das dass das ein
geschlechterding ist aber da kann ich mich irgendwie keine ahnung
Michel
Ja, ich
Sebastian
Oh, ich versuch mal was, Cate.
Du hast einfach noch nicht den richtigen Sub gefunden und deshalb bist du nicht
Dom. Wenn du jemanden findest, der noch ein Stück unter dich drunter kriecht,
dann könnte es doch sein, dass du da Gelüste bekommst.
Cate
so genau okay okay genau
Michel
fürchte, das ist unschlagbar.
Cate
genau ich habe tatsächlich schon mal mich auf der der dominanten Seite versucht
und siehst du und ich
habe dann, das war auch schön, also ich mag diesen Menschen, mit dem ich das
ausprobieren durfte, sehr immer noch und habe aber für mich trotzdem
festgestellt, dass das, dass mir die andere Seite einfach wesentlich mehr Spaß
macht und dafür musste ich mich jetzt auch nicht verbiegen oder sowas und musste
da irgendwas was vorspielen es ist halt einfach nur nicht das was mich erfüllt
weißt du
Sebastian
Talent, aber keine Lust.
Cate
talent weiß ich nicht müssten wir ihn jetzt fragen aber
aber kein kein interesse sagen wir es mal so keine
ja kein bedürfnis wenn sich
jemand mir vorstellt hier komme ich bin der richtige kerl würde ich glaube ich
lachend davon laufen also dass alleine sich schon so hinzustellen und zu zu
sagen, hier komm, also ich bin der richtige Kerl für dich oder die richtige Frau
für dich oder
Michel
Ich
bin dein Schicksal Ich
Cate
genau,
das disqualifiziert definitiv für alles, was danach kommt, also von daher bin
ich da nicht überzeugt.
Michel
glaube ehrlich gesagt, was Sebastian gerade gesagt hat, ist ist glaube ich
wirklich in was diesen Punkt angeht, wirklich der Weisheit, letzter Schluss
Experimente sind super Man sollte offen sein für das, worauf man Lust hat und
und sich zu nichts zwingen. Also ich meine, wer partout keine Neigung hat,
irgendwie mal eine andere Seite auszuprobieren, soll es lassen. Aber man sollte
sich auch keine Experimente verbieten, auf die man halt Lust hat.
Cate
Du sagst es ja selber, in deiner sonstigen Einleitung oder ich sag es sonst
selber, in deiner sonstigen Einleitung, sein Motto im BDSM ist es, immer
neugierig zu bleiben.
Michel
Ich?
What?
Ach so, ich dachte, das mit dem Käfig.
Cate
das hat ja da ein weißt du nein
Michel
nee, also dann haben wir diesen Mythos. Also wie ist es jetzt mit dem goldenen
Buch? Ja, nein, vielleicht?
Cate
nein okay soll ich soll es raus reißen was ich mache das einfach noch mal
so
Michel
Uh, man merkt schon, dass die Seiten dünner werden. Es wird leiser mit dem
Zerreißen, habe ich das Gefühl.
Cate
das war sowieso eine sehr dünne seite
Michel
Ja, ja, es war per se von Anfang an eine dünne Seite, meinst du?
Cate
und zwar Switcher
wissen einfach noch gar nicht so richtig auf welcher seite sie spielen wollen
geht
Michel
Verstehe, gut.
Oho,
Cate
ja schon mal wieder irgendwie so in in die Richtung. Du hast nur noch nicht den
richtigen gefunden.
Michel
ja, also, wie soll ich sagen?
Switcher sind ja grundsätzlich schon mal etwas, das manche Leute für nicht
existent halten.
Ähm, irgendwie können sich bloß nicht entscheiden oder, ähm, ich hab so
Assoziationen, das ist so, ähm, ähm, mit Bisexuellen ist so ein bisschen,
ja,
Cate
Nicht warm, nicht kalt, nicht schwarz, nicht weiß.
Michel
ja, genau, genau, es ist so wie, Bisexuellen wird ja sowas auch immer oft
vorgeworfen, ne? Ähm, get bi, double your chances oder so. Also, ich weiß
nicht.
Cate
Du tust dich aber schwer.
Michel
Ja, es ist, es ist, Sebastian,
sag du doch mal was.
Sebastian
alles mitnehmen und ich
Michel
Siehst du, get BW chances.
Sebastian
ständig von einem Pärchen vor Jahren mal auf einer Party erlebt, also
die kannten wir schon und dann waren die im Spielzimmer und wir saßen davor,
weil wir wollten da auch unbedingt rein und haben gewartet und da drin in diesem
Käfig, man konnte es quasi hören, wie es macht Switch und oh du,
das war jetzt aber nicht fair und zack, dann haben sie wieder gewechselt und das
ging bestimmt 10, 15 Mal so Und die kamen nach einer Stunde da völlig
verschwitzt und so glücklich raus, wie ich selten Menschen gesehen habe. Beide
waren zerkratzt und lädiert und beide haben massiv gewonnen. Und ja, da habe
ich echt so gesagt, boah, das ist ja genial. Genial. Und ich finde, Switcher
sind total genial, weil sie können einfach diese verschiedenen Mindsets nehmen.
Manche nur mit einer Person, also dass sie immer die Personen wechseln müssen,
ob sie Top oder Sub sind. Andere können das mit einer Person dann wirklich hin
und her switchen. Und ich finde dieses Entscheiden, warum muss man sich denn
entscheiden? entscheiden. Und ich finde auch bei FetLife, da gibt es ja
inzwischen dieses Undecided als Neigung, die man da anklicken kann. Und ich habe
auch bei uns auf dem Stammtisch zumindest eine Person, von der weiß ich, dass
die seit zwei, drei Jahren sagt, ich kann mich nicht entscheiden, ich weiß es
nicht, ich gucke mir das an, ich bin da völlig unentschieden. Und da wird ein
bisschen hier und da angetestet, aber die macht sich den Druck überhaupt nicht.
Und als ich früher zum Stammtisch das erste Mal ging, da war die erste Frage,
hallo, wer bist du? Und bist du Top oder Sub? Und dann musste ich mich direkt
positionieren und war darauf festgenagelt für immer. Und ich finde das total
stark und willenstark zu sagen, nee, ich will mich nicht entscheiden, ich will
was Schönes machen und es ist mir doch egal, ob das jetzt da oder da ist. Oh,
Michel
Ja, es ist immer die Frage, also erstens ist ja immer die Frage, wem gegenüber
muss man sich da positionieren und für immer. Also irgendwie auf die Stirn
tätowiert und für alle Welt oder nur bestimmten Leuten gegenüber. Oder
wie offen muss man damit umgehen? Also ich bin ja immer so, dass
ich frage, wem gegenüber muss ich denn offenbaren, wo ich stehe und wie ich da
stehe und worauf ich stehe.
Und dieses öffentliche Festlegen finde ich schon immer grundsätzlich schwierig.
Aber ja, warum auch nicht da? Wir haben vorhin von Experimentieren gesprochen
beim letzten Punkt. Wer das möchte und wer
ein Gegenüber hat, das sich dafür genauso offen zeigt oder
zumindest diesen einen Aspekt umarmt sozusagen oder
willkommen heißt und sagt, Nee, also auf dieser Ebene können wir das gerne
versuchen, auf der anderen vielleicht nicht so gerne.
Was hält euch ab? Also warum sollte man sich da irgendwie festlegen und auf
immer festgelegt sein und irgendwie daran
gekettet sein, worauf man irgendwie irgendwann mal gesagt hat, ich glaube, das
möchte ich. Also warum nicht experimentieren und warum nicht dafür offen sein?
Ich bin schon immer der Meinung, dass das, was man mag und was einem gefällt,
muss halt für niemand anderen zusammenpassen. Also im BDSM ist es oft
so, dass man sagt, wenn du aber das magst, dann musst du auch das mögen
und das darfst du aber nicht mögen. Also wenn du jetzt irgendwie magst,
jemanden zu schlagen, dann darfst du aber selber nicht
mögen, erniedrigt zu werden oder irgendwo mal
festgekettet zu werden oder so. Also wenn es irgendwie um andere Lebensbereiche
geht, wie irgendwie zum Beispiel, also ich wurde neulich dafür angefeindet, dass
ich das so trivialisiert hätte, aber wenn es irgendwie um Pizza geht, sagt ja
irgendwie niemand, nee, also wenn du Salami magst, dann darfst du aber keinen
Champignons auf deiner Pizza mögen. Wer Salami mag, der muss gleichzeitig
Knoblauch und Sardellen mögen, darf aber keinesfalls
Champignons und Paprika mögen. Weil wer Paprika mag, der darf nur,
keine Ahnung, Kapern dazu mögen oder so. Also so eine
Ausschließlichkeit in den Vorlieben, dass nur bestimmte Kombinationen erlaubt
sind. Ich habe keine Ahnung, woher das kommt, aber es gibt es ganz verbreitet im
BDSM.
Sebastian
da machst du aber einen Fass auf, weil so gesehen sind eigentlich fast alle
irgendwie Switcher.
Michel
Haha,
oh Gott, was habe ich getan?
Sebastian
Weil das bedeutet ja sonst, dass du, du kannst ja eigentlich nur Dinge tun, die
auch top zugeordnet werden. Also wenn, was weiß ich, Top möchte gerne mit
einem Strap-on durchgefickt werden und seine super Devote Sub macht das dann,
weil er gibt halt die Anweisung, mal als Beispiel. Spiel, ne? Dann was ist denn
das dann, ja? Geht gar nicht. Oder so eine Riesendiskussion im Joyclub mal,
dass
Top leckt Sub nicht. Das geht nicht. Ich glaube, das hatten wir sogar beim
letzten Mal, ne?
Cate
Um Himmels Willen, also wirklich.
Sebastian
Weil da geht er ja runter und dann gibt es dann Leute, die sagen, ja, das geht
gar nicht. Dann gibt es andere, die sagen, natürlich geht das und so weiter.
Also wenn ich alles, jede Tätigkeit im BDSM einsortiere mit in
aktiv, passiv, dominant, devot.
Finde ich wahrscheinlich, wenn ich lang genug die Leute frage, finde ich
niemanden mehr, der astrein Top oder Sub ist. Dann sind es alle Switcher.
Michel
Das weiß ich natürlich nicht, aber ich habe das irgendwo mal in einem meiner
Artikel geschrieben. Wenn euch das gefällt, dass sie
irgendwie gesattelt und gestriegelt wird und durch die Wohnung geritten wird
und danach ihn aber irgendwie vögelt und wenn sie fertig sind,
sagt, jetzt gehst du aber den Müll runterbringen oder so.
muss ja nur denen gefallen, die beteiligt sind. Also geht doch sonst niemandem
irgendwas an. Und wenn sie oder er oder mit dem nächsten Partner
oder mit der nächsten Partnerin das irgendwie wieder ganz anders halten, so
what?
Also diese automatischen Verknüpfungen, die bedeuten,
wer, wie gesagt, wie ich vorhin sagte, wer A sagt, muss auch B mögen und darf
auf keinen Fall C mögen,
hat sich mir irgendwie noch nie so richtig erschlossen.
Cate
Soll ich die Seite dann einfach zerreißen?
Sebastian
Ja, wobei die Frage ist ja nicht, also die Frage ist ja, sie wissen es noch gar
nicht. Ich glaube, das kann es ja tatsächlich geben, diesen Fall.
Michel
Wie war die Frage nochmal, die ursprüngliche? Entschuldigung.
Cate
dass sich Switcher einfach noch nicht entschieden haben.
Michel
Ja, das kann es ja durchaus geben. Es
Cate
Aber das ist ja genau die Frage, muss man sich entscheiden? Das ist ja das, was
du am Anfang, glaube ich, sogar gesagt hast. Muss man sich überhaupt entscheiden
und muss man sich festlegen? Und damit finde ich die These halt allein schon
irgendwo überflüssig, weil wen interessiert das und wen geht das was an, außer
die Person selbst? Und was macht das am Ende? Also welchen, welches Ziel habe
ich denn damit, am Ende mich festzulegen?
Michel
mag ja die Situation geben, in der man sagt, ich weiß es nicht, ich probiere es
aus und danach entscheide ich und wechsle nicht mehr.
Cate
Also,
Michel
Also warum nicht?
Aber der Umkehrschluss stimmt halt nicht. Also klar mag es Leute geben,
die sagen, Ich weiß noch nicht so richtig, ich probiere mal das aus und das und
hinterher ziehe dann für mich den Schluss draus, das hat mir jetzt besser
gefallen, vielleicht hat mir auch beides gleich gut gefallen, das mag es schon
geben. Aber der Umkehrschluss, dass alle, die ausprobieren, sich noch nicht
entschieden haben, ist halt Quatsch, sondern man kann auch einfach auf beiden
Seiten zu Hause sein und deshalb nicht unentschlossen sein, sondern
einfach sagen, nö, also ich entscheide mich jetzt schon seit zehn Jahren nicht
und ich bleibe auch dabei, mich nicht zu entscheiden und deswegen bin ich nicht
unentschlossen, sondern das ist einfach mein Standpunkt.
Cate
meinst du, alle Pinguine sind Vögel, aber nicht alle Vögel sind Pinguine?
Diese, ich habe es vorhin wieder im Sachkundebuch vom Kind gelesen,
wo sie so zuordnen müssen.
Michel
Ungefähr so, ja. Ja, nee,
Cate
Entschuldigung, Abschweifung.
Michel
nee, mach, nee, nee, Sachkundebuch vom Kind, ich find's gut.
Cate
Es fiel mir gerade nur so
Michel
Nämlich,
Cate
na ja also nicht nicht alle da war so ein logikdings mit drin also alle alle
pinguine sind vögel aber nicht alle vögel sind pinguine und dann musste man
gucken stimmt das stimmt das nicht und das passt ja da auch also manche also
manche switcher haben sich noch nicht entschieden aber nicht alle leute die
switcher sind haben sich noch nicht entschieden sondern sondern manchen gefällt
eben auch beides.
Michel
ja, so.
Sebastian
würde jetzt plädieren, die Seite drin zu lassen, aber darauf rumzukritzeln.
Michel
Ich denke auch, vor allem der Pinguin-Vergleich ist wichtig.
Cate
Warte, ich male hier gleich noch einen Pinguin mit rein und dann passt das.
Sebastian
Also ich würde sagen, es gibt Switcher, die noch nicht wissen, auf welcher Seite
sie spielen
Michel
Absolut.
Aber es gibt auch welche, die wissen genau, was sie wollen und die sind genau
dort, wo sie sind richtig.
Cate
Michel, hast du eine These für uns?
Michel
Ja, die These, die ich immer wieder gerne höre und die ich mir rausgesucht habe,
ist
BDSM-Rollen
sind quasi nur dann ernst gemeint, wenn man sie durch die gesamte Beziehung und
durch den Alltag durchzieht und wenn man da irgendwie
mal, ich hab's ja vorhin gesagt, mit dem Müll runterbringt, wenn man da
irgendwie mal was, also das geht gar nicht. Man ist nur dann ein echter Dom und
nur dann eine echte Sub, wenn man sich auch den ganzen Tag dominieren lässt und
den ganzen Tag dominiert.
Cate
Ja, weil alle Menschen, die BDSM leben, leben das in einer
24/7-Hardcore-Geschichte.
Alle. Alle Mann.
Michel
Immer. Alle
Cate
Immer. Mit Ü. Immer.
Michel
Mann oder auch Frauen?
Cate
Alle Mensch.
Wie kommt man denn auf solche Ideen?
Michel
Na, ich weiß nicht.
Sebastian
Perfektion, Vorbilder Ja, und das muss halt so und das
steht ja auch in Romanen so drin.
Cate
Also alleine, wenn ich mir überlege, dass ich als
wirklich teilweise wirklich sehr leidenschaftliche Sub den ganzen Tag
immer nur gehorchen, gefallen,
mitmachen, Befehle empfangen muss, kriege ich
Aggressionen innerlich. Aber wenn ich jetzt mich mal versuche, in die
Rolle des oder der Dom zu versetzen und ich müsste
jeden Tag 24 Stunden Anweisung geben, die
Oberhand in allem behalten, ich stelle mir das so anstrengend vor.
Das würde ich gar nicht wollen. Also weiß ich nicht. Also aus der dominanten
Sicht wahrscheinlich noch viel, viel weniger.
Michel
Das beinhaltet natürlich auch, dass der dominante Part natürlich nie irgendwie
auch mal nur eine schwache Sekunde haben darf.
Cate
Genau. Darf er ja auch nicht. Auf gar keinen Fall.
Sebastian
Ja, und wenn, dann muss er über, dann muss er überkompensieren.
Cate
Gott.
Sebastian
Oh Gott, also ja, ich bin mir nicht mal sicher, gibt es das?
Also ich kann mir das für ein Wochenende vorstellen, wenn man sich eine Location
da mietet oder ich kann mir das für eine Party vorstellen und ich kann mir das
sogar mal für so einen Urlaub vorstellen, dass man da irgendwie einen Rahmen
hat. Aber ich, oh Gott, ich würde ja wahnsinnig werden.
Cate
Also ich glaube, alleine dieser Gedanke, man darf keinen schwachen Moment haben
und versagt sich den vielleicht auch noch, ich würde behaupten, dass das nicht
gesund ist.
Also dass das auf Dauer, ja,
Michel
Gesund, ja.
Cate
also du versagst dir ja dann damit selbst als dominanter Part, dass du
menschlich bist, weil Emotionen, also sowas wie Trauer, wie
Betroffenheit und so weiter und so fort, da kann man,
nee, also nein, beim besten Willen nicht. Ich kann es mir nicht vorstellen.
Sebastian
Ja, aber vielleicht mag ich da mal widersprechen. Wer sagt denn, dass man nicht
dominant ist, wenn man auch mal einen schlechten Tag hat, wenn man auch mal den
Tee gebracht werden möchte, weil man ja eine fürchterliche Männergrippe zum
Beispiel hat. Also das kann ja auch alles trotzdem irgendwie im Zuge dieses
Machtverhältnisses sein. Nein, weil man einfach zum Beispiel eher so vom
Wesen her ist, dass man halt eher, ich sag mal, nervtötend kommandiert,
beziehungsweise einfach gerne den Tee vorbeibringt und sich kümmert. Also selbst
wenn Top schwach ist, dann kann ja Sub sich auch einfach kümmern wollen. Wollen.
Das wäre ja schon so ein Ding, wo das irgendwie immer da ist, das
Machtverhältnis, so unterschwellig, ohne dass es anstrengend ist, wenn einfach
die Menschen in dieser Rolle einfach sich wohlfühlen.
Cate
Ja,
ja, von der, also aus der Sicht, ja, wahrscheinlich.
Ich würde jetzt gerne noch den Punkt mit einbringen, was ist zum Beispiel mit
Entscheidungen?
Also wie funktioniert das, wenn Sub dauerhaft alle Entscheidungen abgenommen
bekommt oder nichts entscheiden muss? Ich weiß nicht, ob das auf Dauer,
ich weiß es nicht, Vielleicht müsste man mal mit einem 24-7 lebenden Menschen
oder Pärchen, wie auch immer, einfach mal reden, wie das da gelöst ist. Aber ich
denke, dass es auch da eben Momente gibt, wo bestimmte Gespräche zum Beispiel
und Entscheidungen und ähnliches vielleicht auch auf Augenhöhe passieren muss.
Sebastian
Ich sehe das vielleicht sogar ganz andersrum. Also ich würde Sub eher die
Entscheidungsgewalt übertragen und sagen, triff du gefälligst die Entscheidung,
ich will mich mit dem Kram nicht beschäftigen. Das ist doch auch noch dominant.
Dominant.
Michel
Das ist jetzt meine Anweisung, meinst du?
Sebastian
Ja, hier triffst du die Entscheidung, Punkt. Damit habe ich die Aufgabe
delegiert und dann ist gut. Und da ich ja die Entscheidung getroffen habe, dass
sie die Entscheidung zu treffen hat, muss ich mich auch an dieser Entscheidung
halten, weil sonst habe ich ja meine eigene Entscheidung ad absurdum geführt.
Michel
Wir kommen hier einem Paradoxon sehr nahe, fürchte ich.
Sebastian
Das ist
Michel
Ich finde, also zwei Dinge. Erstens
finde ich keine
Lebensform, wie auch immer, erstrebenswert, in
der man sich auf Dauer Dinge verbieten muss, sich
selber, die ein Bedürfnis sind, sagen wir es mal so. Also
das klingt für mich grundsätzlich erstmal nicht erstrebenswert. Also wenn
ich mich als dominanter Part fühle, aber dann
nie schwach sein darf, obwohl ich mich auch mal schwach fühle, dann klingt das
Mist. Also mal so platt gesagt, klingt blöd.
Anders genauso. Also wenn ich halt irgendwie mich devot fühle, aber
manchmal eben auch mal den Ton angeben will und das nicht darf oder
immer irgendwie in die Knie gezwungen werde und nie
irgendwie auch mal vielleicht nur die Meinung äußern darf, klingt auch blöd.
Also dieses sich verbieten müssen, irgendwie
zu sein, wie man eigentlich sein möchte, bloß weil man sich auf eine bestimmte
Konstellation eingelassen hat, klingt nicht freudvoll, sage ich mal.
Cate
Aber es kann schon sein, dass das dann eben auch so, wie Sebastian das gesagt
hat, funktionieren kann, wenn man ein bestimmtes Mindset eben aufbaut. Also wenn
man die Spielregeln drumherum eben wirklich so gestaltet, dass am Ende trotzdem
alles noch irgendwie als dominant beziehungsweise dann als submissiv gewertet
werden kann.
Michel
Ja, wenn man das so meta hinbekommt, schon. Aber das ist ja schon 2.0, was
Sebastian gesagt hat, finde ich.
Sebastian
ja ein Durchschnitt. Ich muss ja nicht jede einzelne Handlung betrachten.
Michel
Das kommt drauf an.
Sebastian
Da werde ich ja irre.
Michel
Das kommt drauf an, finde ich. Also wenn du, es gibt sicher Leute, die das
hinbekommen, aber es gibt bestimmt auch genügend Leute, die denken, nee, ich
darf mir diese in Anführungsstrichen Blöße nicht geben. Eben, ich muss jetzt
hier stark sein oder ich darf nicht meine Meinung sagen, egal in welche Richtung
das eben geht, weil sonst fühlt sich mein Gegenüber
nicht mehr in der Position oder sonst gebe ich mir irgendeine Blöße.
Ich glaube, das gibt es schon.
Cate
Aber das ist ja wirklich ein Kommunikationsproblem dann.
Michel
Naja, ganz klar, ganz klar, klar.
Cate
also wenn ich das gefühl habe nicht mehr alles sagen zu dürfen oder oder ein
eiertanz machen zu müssen also man kann ja man kann ja verschiedene sachen auf
also man kann die gleiche sache auf verschiedene art und weisen kommunizieren
also ich kann ja zum beispiel sagen hier pass auf ich will heute abend den und
den film gucken oder ich kann sagen du pass auf es wäre mir wirklich sehr
wichtig diesen film zu gucken wäre das für dich okay dann kann man ja trotzdem
die letztendliche entscheidung noch jemandem anderes überlassen aber trotzdem
eben für sich einstehen ich denke dass man das wirklich schon in verschiedenen
lebensbereichen so umsetzen kann aber ich merke gerade für mich
innerlich dass das für mich wahrscheinlich auf dauer eben nichts wird und ich
habe jetzt so ein bisschen sorge dass wir irgendwie so sehr negativ hast
Michel
Du darfst dir frei aussuchen, welchen Film wir schauen, aber er muss mit T
anfangen, der dritte Buchstabe muss ein P sein und insgesamt darf er nicht mehr
als sechs Buchstaben haben und der letzte muss ein N sein. Also jetzt go.
Cate
Hast du einen im Kopf?
Michel
Ja, tatsächlich, rate mal.
Gut, und das zweite, während Cate rät,
wenn ich dann aus dem Nähkästchen plaudern darf, was du vorhin angedeutet hast
von wegen, Deswegen, ich weiß das nicht mehr wortwörtlich, was du gesagt hast,
aber dieses, natürlich ist es als dominanter Part
immer reizvoller, das kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, wenn man
dominiert und merkt, dass das Gegenüber
das auch alleine hinbekäme. Und man aber eben
Dinge bestimmt, als wenn man merkt, dass das Gegenüber eben
ohne irgendwie in Schockstarre erstarren würde und irgendwie nur erwartungsvoll
guckt und jetzt sagt mir doch endlich, was ich tun soll. Also das ist schon ein
großer Unterschied, ob man eben über jemanden
bestimmt, der auch sehr, sehr gut ohne auskäme oder ob man das Gefühl
hat, das hier mit jemandem zu tun zu haben, der irgendwie quasi nicht
lebensfähig wäre oder so. Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben.
Cate
Genau.
Sebastian
Ja, aber dann ist es ja kein BDSM mehr.
Weil dann ist die freie Entscheidung, dass jemand bestimmt, das sollte ja eine
freie Entscheidung sein. Und wenn jemand nicht lebensfähig ist, dann kann er die
nicht treffen.
Michel
Ja, gebe ich dir recht, aber das ist durchaus
ein Unterschied, den nicht jeder kennt, sage ich mal,
zu erkennen, dass diese Entscheidung,
Dinge abzugeben und den
freien
Willen in Bereichen abzugeben, dann wertvoll ist, wenn man es eben auch
selber treffen könnte im Gegensatz zu ich stehe hier erstarrt und kann nichts
entscheiden, bis jemand kommt, der mir das abnimmt sozusagen.
Cate
Also, zerreißen, stehen lassen.
Michel
Also,
Cate
Weg damit, warte.
Sebastian
damit. Ah,
Cate
Oh, die ist ein bisschen härter, warte.
Michel
oha, da
Sebastian
das ist ein schöner Klang.
Michel
war aber jetzt was dahinter.
Cate
war Wumms hinter.
Sebastian
kann gleich den nächsten schnappen. Ich hebe mir, was ich möchte, noch ein
bisschen auf. Ich habe ja Geduld.
BDSM geht nicht ohne Strafe.
Verhalten bedarf Konsequenz und Korrektur und Manipulation
und natürlich auch Strafe, um das Verhalten entsprechend anzupassen
für alle Zeiten.
Also hier ist erstmal das Problem, das ist natürlich, es geht nicht ohne Strafe.
Das ist ja so, also wenn jemand ohne Bestrafung spielt und ohne Konsequenzen,
dann fehlt ein so enormer Teil, dass es dann eigentlich kein BDSM mehr ist,
sondern so eine Art schlimmes Vanilla.
Michel
Wie hast du das gerade genannt?
Cate
Schlimmes Vanilla.
Sebastian
Schlimmes Vanilla.
Michel
Schlimmes Vanilla. Entschuldigung.
Sebastian
Die haben Spaß dabei. Es ist irgendwie kein BDSM, aber
Michel
Schlimmes Vanilla. Ich glaube, das hätte ich gerne als Aufkleber oder als
T-Shirt oder so. Schlimmes Vanilla.
Sebastian
Gott.
Cate
naja ich überlege gerade was was ist denn was ist denn das gegenteil von ich
arbeite nicht mit strafe ich arbeite mit belohnung also weil wenn ich
jetzt wenn ich jetzt sage du kannst also es hat kann kann viel mist
machen das ignoriere ich weg aber wenn sie sich oder Oder wenn Sub sich richtig
benimmt und so handelt, wie ich als Dom das bevorzuge, dann bekommt
Sub eben eine Belohnung. Also mit irgendwas muss ich ja arbeiten. Wenn ich mit
Strafe arbeite, arbeite ich mit Belohnung. Ist ja glaube ich so, oder?
Michel
Weiß ich nicht.
Sebastian
Ja, Belohnung soll ja zehnmal besser wirken als Strafe.
Cate
Ja, weiß ich nicht. Aber wenn die Belohnung dann ausfällt, weißt du, wenn
ich jetzt irgendwas an den Tag lege, zum Beispiel ich schreibe meinem Dom jeden
Morgen Guten Morgen Oder ich wünsche dir einen schönen Tag und dafür darf ich
einmal am Tag einen Orgasmus haben. Und dann vergesse ich das einmal, weil das
Telefon geklingelt hat, weil ich verschlafen habe, weil mein Handy nicht
angestöpselt ist und ich gar keinen Strom habe. Und dann bekomme ich diese
Belohnung eben nicht. Dann ist das ja auch eine Strafe.
Sebastian
Ja, also geht es nicht ohne Strafe.
Cate
Also das Ausbleiben einer Belohnung ist ja auch eine Strafe irgendwo. Oder kann
als Strafe empfunden werden.
Sebastian
Okay, also das heißt, wenn ich versuchen würde, BDSM ohne Strafe hinzubekommen,
dann scheitere ich daran, dass ich die Belohnung nicht ausfallen lassen darf.
Cate
vielleicht
Michel
Nee. Also das glaube ich jetzt nicht. Ich glaube schon, dass es Varianten gibt,
in denen zwei Menschen sagen, wir mögen das.
Ich mag diese Art von
Spielart. Ich mag jene. Wir tun das zum beiderseitigen
Lustgewinn. Yay! Ich hab's untergebracht.
Und haben keinen Aspekt von Strafe, von Gehorsam, von Regel oder so.
Ich glaube, ich glaube schon, dass es das gibt. Also ich glaube, ich glaube,
dass diese Variante von ich gebe etwas vor und wenn du das nicht tust,
dann, ja, dass das sehr verbreitet ist. Ich glaube aber nicht, dass das die
einzige mögliche Variante ist. Das glaube ich nicht.
Sebastian
Ich glaube, ich habe ein Beispiel. Also wenn ich BDSM als Sadomaso nehme, dann
geht es nicht ohne. Wenn ich aber sage, BDSM ist auch Fesseln, Shibari, dann
brauche ich da keine Strafe und es ist trotzdem ziemlich kinky.
Michel
glaube, es muss auch bei Sadomaso nicht zwingend Strafe sein. Ich glaube, es ist
vor allem im D/s-Bereich vielleicht eher mit Regeln und Strafen verbunden.
im Sadomaso-Bereich kann ich mir durchaus Konstellationen vorstellen. Also im
Shibari, ich gebe dir völlig recht, mit dem, was du gesagt hast, widerspreche ich
widerspreche, gar nicht. Aber ich kann mir zum Beispiel auch im Sadomaso-Bereich
vorstellen, dass man sagt so,
hey, ich hab Lust irgendwie, ich möchte den Arsch versohlt bekommen. Ja, okay,
gut, dann lass uns das nachher machen. Also das klingt jetzt so, als würde ich
es ins Lächerliche ziehen. Möchte ich gar nicht. Ich versuche nur darzustellen,
ich versuche nur zu sagen, das muss nicht mit einem wie auch immer gearteten
Rahmen umgeben sein, sondern man kann sagen, ich habe da Lust drauf, ja gut, so
wie ich habe Lust geleckt zu werden oder geblasen zu werden oder wie auch immer,
ich habe Lust geschlagen zu werden, ja gut, es muss nicht zwingend ein
Strafrahmen da rumgepackt werden und
gewickelt sein, sondern man kann halt, kann mir durchaus Konstellationen
vorstellen, wo man sagt, nö,
Ich habe da Lust drauf und nächstes Mal wechseln wir wieder oder so. Wer weiß.
Sebastian
Ja, ich glaube, dass das BDSM mit Strafe einfacher ist, weil da habe ich so ein
schönes moralisches Konstrukt, mit dem ich was machen kann und ich kann auch
besser rechtfertigen, wenn ich mal böse bin und schlimme Sachen mache. Cate,
vielleicht frage ich dich einfach mal, stell dir vor, dein Subsein kommt in
Zukunft ohne Strafe und auch konsequenterweise ohne Belohnung aus. Geht das
noch?
Cate
ob das geht weiß ich gar nicht aber ich glaube ich würde das nicht wollen also
ich mag das schon irgendwo konsequenzen zu spüren und ob die
konsequenz jetzt ist ich habe was gut gemacht und ich bekomme da eine belohnung
raus oder ich habe irgendwas nicht gut gemacht oder hab's habe irgendwas richtig
versemmelt oder mich daneben benommen dann ziehe ich da auch schon lust raus
wenn es daraufhin dann eben eine strafe gibt ich wüsste nicht ob ich das ob mir
nicht was fehlen würde aber das ist halt so eine ganz persönliche sache nur also
vielleicht also vielleicht gibt es menschen das würde mich wirklich mal
interessieren also wenn wenn ihr da draußen jetzt zuhört und das für euch so
funktioniert dass ihr komplett ohne strafe und ohne belohnung arbeitet dann
könnt ihr uns das ja gern mal in die in die dm schicken oder auf eine mail
schreiben oder in die unter die folgen liegen als kommentar wir wir das so hand
habt und wir das für euch lebt also das würde mich wirklich sehr interessieren
Michel
also da wäre ich auch total neugierig drauf.
Ich glaube aber, der Mensch an sich neigt halt ja dazu,
Dinge in Verbindung zu setzen und irgendwie auch
schlüssige Geschichten für sich zu überlegen. Also das ist bestimmt
passiert, weil das hier und davor das passiert ist und so weiter. Und
es ist halt einfach viel leichter, statt
zusammenhanglos zu sagen, naja, jetzt wird halt der Arsch versohlt und danach
wird das gemacht und danach das, ist halt leichter irgendwie und schlüssiger und
irgendwie auch mehr erlernt, dass man sagt, naja, er oder sie war
unartig und hat sich an Folgendes nicht gehalten und danach kam, daraus
resultierte das und dann kamen daraus die Tränen und daraus resultierte dann der
Trost und dann wurde gekuschelt, um das irgendwie und so. Und eines führt zum
anderen, dass das irgendwie so eine runde Geschichte ergibt. Ich glaube, dass
das durchaus was ist, was halt im Menschlichen angelegt ist und dass es schwer
ist oder viel schwieriger ist, sich davon zu lösen und zu sagen, nö, es muss ja
nicht zusammenpassen. Es muss ja nicht irgendwie schlüssig das eine zum anderen,
sondern warum nicht, wenn beiden danach ist, dann kann man eben auch sagen, so,
und jetzt, wie sagt Monty Python in den 70er, now for something completely
different.
und dann kommt man auf einmal zu was völlig anderem und sagt, so, ja, so, das
war jetzt das und jetzt machen wir das, weil jetzt ist uns danach und klar,
irgendwie ist es schlüssiger, wenn irgendwie alles sich, das eine sich aus dem
anderen erklären lässt und die Moral irgendwie stimmt und die Guten belohnt und
die Bösen bestraft werden
und so, aber das ist menschlich, aber muss halt nicht immer so sein
Und man kann auch einfach sagen, nö, wir sind alle
Erwachsene, wir wissen worauf wir stehen, wir wissen worauf wir Lust haben und
wenn wir das wollen, dann entscheiden wir das so zu machen und brauchen keine
Rahmenhandlung dazu.
Manchen macht es mit Rahmenhandlung mehr Spaß, manche brauchen sie als Krücke
sozusagen, geht aber auch ohne.
Sebastian
würde jetzt die These auf Bewährung drin lassen und wenn jetzt nicht ein Haufen
Mails kommt, der sagt, ja wir machen das ganz ohne, dann würde ich sie
tatsächlich beibehalten wollen, einfach weil ich auf Strafe nicht verzichten
will in dem Buch.
Michel
Ja, wir müssten nochmal durchblättern. Vielleicht gibt es einen Index oder so,
ob Strafe nochmal an anderer Stelle vorkommt. Ganz ohne Strafe geht das Goldene
Buch natürlich nicht. Da gebe ich dir völlig recht.
Cate
mach mal ein fragezeichen dran und klebe so einen rosanen kleber, so ein Post-it-Dings damit rein
postet dings damit rein
Michel
Ich finde es super, dass der rosa ist.
Cate
blutrot so gefällt dir das besser
Michel
Uh,
nein, nein, das war überhaupt nicht ironisch. Ich fand es super, dass der rosa
ist.
Cate
habe auch nur rosa also von daher ich hätte jetzt angemalt für dich so
gut dann lassen und rosa okay dann würde ich mal noch einen
vorlesen im laufe der Zeit werden Praktiken immer extremer und
gefährlicher.
Michel
Na also, so.
Nee.
Sebastian
Ja, stimmt. Und nein, bleibt nicht so.
Michel
Bitte? Das musst du erklären.
Sebastian
ja, dieses höher, schneller, weiter, man entwickelt sich, man probiert aus,
gerade am Anfang, man entdeckt Dinge und das noch und das noch und das noch. Ich
finde schon, dass es bei sehr vielen Menschen so ist, dass das dann sich sehr
schnell steigert und es wird auch extremer und ob es jetzt gefährlicher wird,
weiß ich nicht, aber es wird zumindest extremer. Ich weiß aber auch inzwischen,
dass man dann irgendwann so ein Plateau erreicht und dann sehnt man sich wieder
zurück und nimmt sich dieselben Sachen nochmal vor, zumindest in meinem Fall.
Cate
So back to the roots?
Sebastian
Ja, und dann fängt man an, aber die Sachen richtig zu machen. Also, dass man
sich dann das Popo-Spanking mit der Hand nochmal vornimmt und nicht jetzt gleich
zum Rohrstock greift, sondern sagt, so, jetzt die Sache mit der Hand und dem
Popo. Das muss jetzt nochmal ein bisschen ausgefeilt werden und dann ist man
vielleicht auf einem technisch anderen, niedrigeren Niveau, aber
es ist halt nicht weiter gesteigert, sondern dann geht das in so eine mentale
Steigerung über. Aber ich glaube schon, dass man am Anfang, wenn man viel
ausprobiert, wenn man da so darauf gewartet hat, dass es endlich mal losgeht mit
diesem BDSM, dass man dann, ja, dass man Hunger hat und dann will man mehr und
dann ist man auch vielleicht bereit, mehr Risiken einzugehen, als man es Jahre
später wäre.
ist jetzt eine These, das ist gar Quatsch, keine These, das ist einfach mein
persönlicher Weg.
Michel
Finde ich super spannend.
Hyper, toll und irgendwann kehrt man zurück zu den einfachen Dingen und merkt,
richtig gute Bratkartoffeln hinkriegen ist eigentlich auch schon eine hohe
Kunst. So, man denkt im ersten Moment, man muss zu den
Sternen, um dann irgendwann zu kapieren, dass in den grundlegenden Dingen so
viel Tiefe steckt, die man noch erforschen könnte, dass man irgendwann sagt,
so, ich habe jetzt das höher, schneller, weiter probiert, aber eigentlich habe
ich das da, was ich für Grundlage gehalten habe, noch gar nicht bis zum Ende
ausgeschöpft, sozusagen.
Cate
Also ich finde beide Gedanken gut und würde mich dem auch anschließen. Ich würde
vielleicht noch ergänzen, dass man ja nicht gleich mit irgendwelchen, ich nenne
es jetzt mal so Hardcore-Geschichten im BDSM anfängt also normalerweise und da
ist ja dann schon auch die neugier da und die neugier ist ja denke ich auch ganz
gut weil man so eben auch schauen kann was gefällt mir dann eigentlich
also ich stelle es mir jetzt gerade so vor wenn ich jetzt beim Spanking bleibe
und und und 20 jahre 30 jahre beim Spanking
mit der hand verbleiben würde das Das kann spannend sein, wenn
einem das reicht, dann ist das auch völlig in Ordnung und wenn man da Spaß und
Freude dran hat, ist das auch völlig in Ordnung. Aber der Horizont ist, denke
ich, dann immer noch sehr eingeschränkt.
Das klingt jetzt irgendwie abwertend, das ist nicht so gemeint. Aber wenn ich
halt dann schaue, was es noch alles gibt und ich das ausprobiere, dann kann ich
natürlich für mich auch dann sagen, okay, gefällt mir, gefällt mir nicht. und
kann für mich auch viel, viel besser, also ich für mich persönlich kann dann
eben viel, viel besser einordnen, wo meine ganzen anderen Grenzen eben gelagert
sind.
Deswegen, ja,
Sebastian
das vielleicht ein Switch, dass ich von technischen Grenzen, womit kann ich
alles hauen und wie fest, eher Richtung mentale Grenzen gehe?
Michel
Könnte, ja.
Sebastian
Also was weiß ich, von dem einfachen Spanking gehe ich halt bis zum Extremst, wo
dann der Popo aufgeht und blutet. und dann gehe ich wieder zurück zum Spanking,
nenne es aber Strafe und dadurch habe ich dann ein anderes Mindset geschaffen
und kann eventuell in diesem kleineren Horizont oder mit diesem kleineren
Feature-Set wieder mehr bewirken und das ist dann wieder ein neuer Horizont, dem
ich nachgehen kann.
Cate
wie
Sebastian
Und dann kann ich ja wieder steigern, also ich kann von vorne anfangen auf Level
2.
Michel
Ja, das mit dem Level 2 finde ich, glaube ich, gut.
Cate
in diesen Spielen, weißt du, die selber Punkte sammeln, je länger man die laufen
lässt und dann machst du Prestige und dann fängst du wieder von vorne an und
startest aber schneller.
Michel
Ja, stimmt, genau.
Cate
Weißt du, was ich meine? Ja,
Michel
Ja, ja, ja, ich kenne sowas ähnliches.
Ich glaube, wenn man mit BDSM anfängt, dann hat man ja meistens nicht erst
letzten Dienstag angefangen, sich damit zu beschäftigen, sondern, also wenn man
mit dem aktiven Ausleben anfängt, sondern meistens oder oft schon Jahre im
Voraus. Also hat man ganz lange und dann hat man eben, gedanklich ist man schon
viel, viel, viel weiter oft, als man eben in der realen Erfahrung
sein kann, weil man erst kürzlich angefangen hat, die Gelegenheit zu haben,
vieles auszutesten. Und dann ist da ganz viel Bedarf und Lust,
ganz viele auch exotische Dinge auszuprobieren und irgendwann
erreicht man so einen Peak, wo man sagt, ich für mich oder wir
als Paar haben jetzt irgendwie ganz viel gemacht und wir sind aber an vielem
einfach so vorbeigerauscht, weil irgendwie die Lust auf den nächsten Kink
und auf den nächsten Höhepunkt so groß war und dann geht man vielleicht
irgendwann zurück und sagt so, dieses nächst
große und nächst extreme haben wir jetzt gehabt und wir haben jetzt gesehen,
Entweder wir haben alles ausgeschöpft oder wir haben festgestellt für uns, das
wurde jetzt nicht von Stufe zu Stufe immer toller, sondern eine gewisse
Sättigung setzt vielleicht ein.
Sebastian
Ah, man ist faul.
Michel
Bitte?
Sebastian
Man beginnt so eine Faulheit. Ich muss jetzt viel Aufwand treiben, damit es noch
extremer wird, dann bleibe ich doch auf dem
Michel
Auch das und man merkt eben vielleicht, das Extreme
oder die Steigerung, die man reinsteckt, sorgt gar nicht für eine entsprechende
Steigerung der Befriedigung oder der Lust auch. Um dann irgendwann zu sagen,
haben wir die Sachen, die wir in den ersten Schritten so überflogen
haben, haben wir die überhaupt so ausgekostet, wie wir es vielleicht gerne
hätten oder wie sie es wert gewesen wären? und dann geht man so ein bisschen
zurück.
Einfach, weil man über manches, glaube ich, und so ging es mir auf jeden Fall,
weil man über manches einfach so hinweggegangen ist nach dem Motto, ja gut, das
war jetzt nett, aber jetzt müssen wir das nächste und das nächste und das
nächste,
um dann irgendwann zu sagen, nee, lass mal gut sein, also ganz ruhig, wir haben
Zeit.
Lass uns doch genießen, statt zu hetzen.
Cate
oder vielleicht ist es irgendwann auch so die Erkenntnis für sich selbst zu
sehen, also was Sebastian sagte, den Aufwand, den ich betreibe, um eine
bestimmte Stufe des Empfindens zu erreichen, kann ich auch durch ganz
einfache Sachen eben auch erreichen, ohne viel drumherum zu planen, ohne vorher
die ganze Wohnung neu auszustaffieren.
Michel
Ja, für den nächsten Kink brauchen wir 30 Zuschauer, einen Elefanten, einen
Trampolin und puh, jetzt wird es aber langsam schwierig, genau.
Cate
Genau. Und stattdessen geht es auch noch auf einer ganz anderen, viel, viel
leichteren Art und Weise. Und das Empfinden könnte vielleicht ähnlich oder
gleich sogar sein.
Weiß ich nicht. Oh
Sebastian
ich glaube, ich kann die These aus dem Buch widerlegen durch Logik an dieser
Stelle.
Michel
Logik, das wäre neu.
Cate
nein. Nein.
Sebastian
Wenn das stimmen würde, dass man sich immer weiter steigert, es wird immer
gefährlicher und immer extremer, dann müssten ja theoretisch alle Subs nach 20
Jahren BDSM-Erfahrung irgendwann einen Monat im Folterinternat sitzen und sich
dort von den Kerkermeistern, ich weiß nicht was, mir fällt gerade nichts
Extremeres ein. Also es müsste dann ja immer weitergehen
und der einzige Ausweg aus diesem Ehe, dass es so schlimm und grausam und extrem
und gefährlich wird, wäre dann ja immer den Partner zu wechseln.
Michel
Oder Invalide sein,
Sebastian
Das ist ja nicht so. Es gibt ja durchaus Menschen, die haben viele, viele, viele
Jahre Spaß miteinander.
Die haben halt einfach sich die Zeit genommen, das so ein bisschen auszutesten,
was ist gut und was nicht. Und das muss gar nicht super extrem sein, sondern
intensiv. Ich glaube, wenn es immer intensiver wird, dann reicht das schon.
Und das Wort extrem und Materialschlacht und all sowas, das funktioniert ja auch
nicht ewig.
Cate
Ja,
mich stört halt einfach auch dieses Gefährliche. Also das Wort
irritiert und stört mich einfach, weil ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt
sagen soll. Aber das würde ja bedeuten, dass zum Beispiel am Ende jeder
BDSM-Entwicklung dann, weiß
ich nicht, keine Ahnung, Needling, während man aus dem Fallschirm springt, mit
dem Fallschirm irgendwo zusammen runterspringt. Oder Tiefseetauchen und
unterwegs beim Tiefseetauchen so ein bisschen Atemkontrollspiele und
alles solche Sachen.
Michel
von einem Rochen aufschlitzen lassen, ach nee, das war jemand anderes.
Cate
genau.
Sebastian
Ja gut, also wir können schon plakativ sagen, dass alle, die vor 100 Jahren BDSM
irgendwie geil fanden, dass die heute tot sind
Also gefährlich ist das schon, aber das ist das Leben halt irgendwie auch
Cate
Ja gut, das ist das Leben, genau.
Michel
Ja, aber auf der anderen Seite sind auch alle, die vor 100 Jahren ihr Leben lang
enthaltsam waren, heute tot. Also,
Cate
Also 100 Prozent der BDSMler sterben.
Irgendwann.
Michel
Mit diesem aufheiternden Gedanken sollten wir,
Sebastian
Oh Gott, was hab ich gesagt
Michel
ich glaube, wir waren uns einig, wie war die Antwort? Nein.
Cate
war das die antwort oder wollten wir
Michel
die Antwort war, was war denn die Antwort?
Cate
dachte ich dachte ich wollte ich dachte wir wollten die nein ich dachte wir
wollten die irgendwie sowas wie ergänzen von wegen man entwickelt sich zwar
schon und man probiert schon immer mal ein bisschen mehr und gerade am anfang
und immer ein bisschen schneller und höher und weiter und so weiter und geht
dann eben den den Schritt wieder zurück.
Sebastian
Also raus mit der Seite
Michel
Es muss immer extremer werden. Ja,
wenn das die Ergänzung ist, dann können wir das, also ich meine ein
Sebastian
mit einem Wellendiagramm
Michel
Wellendiagramm. Auch da ist nicht gesagt, jeder muss das so machen, aber ich
glaube, das ist durchaus eine recht typische Bewegung, dass man
sagt, man geht erstmal sehr viel in die Höhe und extremer und dann
kehrt man irgendwie ein bisschen zurück und geht nochmal zu den Punkten zurück,
die man vorher so ein bisschen husch husch gemacht hat.
übersprungen hat oder nur kurz abgehandelt hat.
Cate
Wie so eine Laola-Welle.
Sebastian
Vielleicht kann Cate ja die einfach einen Teil von der Seite abreißen So ein
bisschen, was will ich davon abgerissen haben Ja.
Michel
ein Eckchen.
Cate
Ja, warte, warte, das ist ein Eckchen.
Michel
Oh, das war gut.
Das war, das war gut.
Cate
war ein kleines Eckchen.
Michel
Genau.
Cate
So, genau.
Michel
Genau. Meine These und ich glaube, da sind wir dann heute schon bei der letzten
These, weil wir haben ja irgendwie jeder immer nur zwei.
Cate
Eigentlich hatten wir drei, aber ich glaube, wir haben so viel erzählt, oder?
Michel
Echt, jetzt waren es letztes Mal drei? Mir kommt es so vor, als wäre es
irgendwie...
Cate
Ja.
Michel
Aber Sebastian wollte ja noch was zu dem neuesten Film-Highlight erzählen, von
daher Daher,
Sebastian
Okay, also ich schummel einfach ein bisschen jeder zwei und dann nochmal so ein
extra Rant.
Michel
ein guter Dom oder eine gute Domme ist man erst mit viel
Erfahrung.
Sebastian
Ich
Michel
Da
kommt dieses fake it till you make it oder so, das haben wir immer gerne.
Sebastian
möchte dem ja irgendwie zustimmen, aber irgendwie auch nicht. Ich
Cate
Also Erfahrung kann nicht schaden,
aber sowas wie Einfühlungsvermögen und Und das Gegenüber lesen können und
einfühlsam sein, empathisch sein, das hat ja nichts damit zu tun, wie lange man
das alles schon macht. Das ist ja auch eher so eine menschliche Geschichte. Also
ich kann ja den größten Stein da vor mir sitzen haben, der das nicht sieht. Oh
mein Gott, sie weint. Jeder andere würde vielleicht dann irgendwie, keine
Ahnung, es blutet und die Tränen laufen und ein Sub liegt schon am Boden und
kann nicht mehr. Dann hilft dir halt auch die größte Erfahrung nichts, wenn du
da wie so ein Stein dann weiter davor stehst und nicht siehst dass du vielleicht
zu weit gegangen bist also also
Michel
Ja, absolut.
Cate
erfahrungen erfahrung schlägt ja nur keine keine keine empathie und einfühlung
und und menschenkenntnis und so weiter
Sebastian
glaube, um Dom zu sein, dann ein bisschen Talent, ein bisschen
Empathie und dann kann das vom Start weg her schon gut sein, aber Erfahrung
hilft. Ich glaube, man kann besser dominant sein
mit Erfahrung, sonst gäbe es ja auch keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten mehr.
Aber der Begriff gut ist glaube ich das Problem. Ich glaube gut kann man von
Anfang an sein, aber mit Erfahrung ist man vielleicht ein besserer Dom, als man
es vorher war.
Cate
hilft oder kann durchaus helfen ein guter Dom zu sein ja
Sebastian
Ja, würde ich jetzt auf jeden Fall sagen.
Das heißt allerdings nicht, dass weil ich viel mache, dass das heißt, dass ich
Erfahrung mache und manchmal hemmt Erfahrung ja auch wieder. Das ist ja so das
nächste Problem, dass ich dann eventuell mal schlechte Erfahrungen gemacht habe
und deshalb bin ich kein guter Dom mehr, weil ich halt bestimmte Sachen
vermeiden möchte, die ich früher mal im jugendlichen Leichtsinn einfach gemacht
hätte. Also, ist schwer.
Cate
also erfahrung kann helfen aber auch hemmen das ist jetzt so
also
Michel
Ja, also, nein, ich finde schon, in manchen
Praktiken und Situationen ist Erfahrung auf jeden Fall super.
Und man lernt eben auch immer dazu. aber tatsächlich ist es so dass
nicht jeder es ist wie immer also von fall
zu fall nicht jeder der viel erfahrung hat ist alleine dadurch ein guter oder
eine gute Domme und andersrum
nicht nicht jeder oder jede die wenig erfahrung hat ist deswegen schlecht es
hilft halt einfach in vielen situationen
Sebastian
Vielleicht mache ich noch einen Versuch. Also wenn ich jetzt mehrere Personen
habe, alle sagen, sie sind dominant, dann spielt es keine Rolle, ob Erfahrung,
die sind erstmal alle okaye, dominante Personen, mit denen kann man spielen,
aber wenn sie Erfahrung haben, sind sie besser, als sie es waren, bevor sie die
Erfahrung hatten.
Michel
vermutlich ja
Sebastian
Also das kann man nur auf die einzelne Person beziehen. Also ich habe Erfahrung,
deshalb bin ich besser, als ich letztes Jahr war.
Cate
individuell
Sebastian
Ich habe geübt.
Das heißt aber nicht, dass ich besser bin als der junge Dom um die Ecke, weil
der hat eventuell ein ganz anderes Talent und deshalb, wobei ein Vergleich geht
ja eh nicht. Aber Erfahrung heißt erstmal Weiterentwicklung und damit, wenn ich
Erfahrung mache und übe, entwickle ich mich weiter und damit behaupte ich jetzt
einfach mal, ich bin ein besserer Dom als noch vor einem Jahr zum Beispiel.
Michel
komme mal wieder mit so einem mit so einem komischen vergleich habt ihr
vorhin gesagt dass ich dafür berühmt bin wenn du irgendwie sportler bist klar
kann es halt sein dass du per se einfach besser bist weil du zehn jahre mehr
erfahrung hast in deinem sport und einfach irgendwie dinge denjenigen abkochen
kannst der der irgendwie so ein frischling ist aber manchmal kommt einer her der
hat so viel talent der haut sie einfach alle vom platz ja der ist der ist mit 17
besser als als die 25 jährigen oder 30 jährigen je waren und je sein
werden
das erfahrung ist ist kein grundsätzlicher wert allerdings ja
da wir hier von einem zwischenmenschlichen bereich reden und es eben dann
oft auf reife und und und einfühlungsvermögen und so weiter auch
ankommt im BDSM und Und nicht eben nur auf reines Talent oder Technik oder so.
Kommt eben so manches mit, wo man sagen kann,
dass man sich vielleicht in gewissen Situationen besser aufgehoben fühlt bei
jemandem mit Erfahrung.
Aber Garantien gibt es eben keine.
Cate
finde das toll was was Sebastian gesagt hat mit ich die erfahrung macht
mich persönlich zu einem bessere dom als ich es vor einem jahr noch war
also wirklich diese diese in die dieser individuelle bezug auf die entwicklung
eines menschen für sich allein stehend und dass das finde ich eigentlich also da
in dem punkt würde ich das tatsächlich sogar stehen lassen wollen aber wenn
wir das so verallgemeinern und auf die erfahrung die
erfahrung des jetzt standes in einer gruppe menschen betrachten dann würde ich
naja zerreißen ich
Michel
Ja.
Sebastian
Ich würde die Frage vielleicht nur auf einen anderen Standpunkt betrachten, denn
ich glaube eigentlich steht da ja nicht, ein guter Dom ist man mit viel
Erfahrung, sondern der bessere Dom ist der ältere Dom.
Steht das da nicht in Wirklichkeit?
Michel
Du, das müssen wir Cate fragen. Die hat das Goldene Buch vor sich.
Cate
das ehrlich gesagt gar nicht
Michel
Findest du die Stelle gar nicht? Ist ja blöd.
Cate
ich finde die nicht
Sebastian
Mir wurde mal gesagt, du bist ja noch so jung, so Mitte 20, von den Mädeln Mitte
20. Nee, also mit dir jetzt eher nicht. Ich habe da lieber Kerle, die ein
bisschen was, die da ein bisschen mehr Erfahrung haben, so ab Mitte 40. Also da
wurde einfach Alter und Erfahrung gleichgesetzt. Das kann ja auch stimmen, muss
es ja nicht.
Da ist dann vielleicht ein anderer Kink, der dahinter steht.
Michel
Das mag wohl sein.
Sebastian
Also eine Erfahrung oder einfach Altersunterschied als Kink. Und da ist ja
auch Lebenserfahrung ist da auf jeden Fall mehr da und dann wirkt das vielleicht
an sich schon mal anders. Ich glaube, das hat sich aber auch überholt. Ich habe
das lange nicht mehr gehört, ehrlich gesagt.
Michel
Hm, nee, aber das mag durchaus sein.
Cate
vielleicht weil du älter geworden bist
Michel
Ja, siehste, hat
Sebastian
Achso, ja und jetzt habe ich mich fest gebunden und kann davon nicht mehr
profitieren. Das ist ja auch blöd.
Michel
dir schon länger niemand mehr gesagt, du, nee, also ich brauche eher so reifere,
weil, ja.
Sebastian
Ja, ich glaube, jetzt kriege ich erst so ein, jetzt bist du mir zu alt, ne? Aber
ich
Michel
blöd, ne, siehste.
Sebastian
glaube, das steht da so ein bisschen in Klammern und ich
Michel
In Klammern steht auch noch, also, du formulierst das ganze goldene Buch um, ich
weiß nicht, ob das so, äh, statthaft ist.
Cate
das ist gewollt natürlich da
Michel
Naja, naja, wir können schon, also, naja, egal.
Na gut, also das heißt, wir müssen, wollen wir den
Eintrag im Goldenen Buch umformulieren oder wie war jetzt die Regel?
Cate
hatte ich so verstanden oder
Sebastian
würde es tatsächlich so lassen, wenn man halt sagt, es betrifft halt nur die
Person an sich, mach Erfahrung, dann wirst du besser und wenn du besser bist,
dann ist das für alle gut.
Michel
Also mit wachsender Erfahrung wirst du ein besserer oder eine
bessere Dom.
Cate
ist notiert und
Michel
Gut,
gut, ich denke, das können wir so stehen lassen.
Cate
du wolltest noch ein bisschen ranten
Sebastian
Ja, ich muss so ein bisschen ranten und es ist so schön, dass ich hier die
Gelegenheit bekomme.
Michel
was hat Peter Steiner mit deinem Rant zu tun?
Sebastian
Oh Gott.
Also liebes Publikum, wir haben vor der Aufnahme schon mal so ein bisschen hin
und her gelästert. Wir waren dann auch beim Theaterstadl und den ganzen
Softpornos aus den 70ern sind wir hängen geblieben. und ja, also Cate, du hast
den Vorteil, du hast vor weniger Zeit als ich die Geschichte der O gelesen und
ich habe hier vor mir liegen, ich muss ihn morgen zurückgeben, der Film wurde
mir ausgeliehen, die Geschichte der O auf DVD und seitdem ich diesen Film
gesehen habe vor zwei Wochen, geht es mir nicht mehr aus dem Kopf, dass ich
Shades of Grey jetzt viel besser finde
Michel
Den Film, ja.
Sebastian
das ist ja, den Film, ja tatsächlich, also
Michel
Tatsächlich. Okay.
Sebastian
das ist mir wirklich ein Bedürfnis ist zu sagen, liebe Leute, guckt euch diesen
Film an und hasst ihn bitte mit mir gemeinsam. Ich komme mir gerade so ein
bisschen vor, als wäre ich alleine damit. Ihr habt beide den Film nicht so
präsent, wie ich im Kopf.
Michel
wörtlich, aber übersetzt in die heutige Zeit, das, was da steht, das
geht so in die Richtung von dem, was dir schon so lange durch den Kopf geht. Und
ich dachte irgendwie bis dahin, ich wäre irgendwie total merkwürdig. Gut, manche
sagen, aber lassen wir das.
Und in dem Moment habe ich gedacht so, okay, da werden Bücher drüber
geschrieben, wow, dann kann ich ja nicht so ganz alleine sein auf der Welt,
weißt du. Da war ich aber halt so 16 oder so. Danach habe ich es nie wirklich
gelesen und die Filme habe ich damals aus der Videothek geliehen und angeguckt.
Aber ich sage mal, ja, in heutiger Zeit übersetzt in so
YouPorn-Häppchen habe ich den Film gesehen.
Zum speziellen Anlass und nie so im Ganzen, glaube ich. Von daher kann ich,
mein Buchwissen ist viele Jahre alt und das Filmwissen ist sehr
gestückelt.
Sebastian
Ich frage mal Cate, wenn du das Buch gelesen hast,
warum funktioniert das Buch? Also wie ist es gebaut, dass man sagen kann, oh ja,
das hat spannende Elemente?
Cate
Ich habe es, glaube ich, gerade schon mal erwähnt, das ist ewig her.
Michel
Das war vor unserer Aufnahme.
Sebastian
Okay, dann muss ich wohl,
Cate
Ja, komm, komm, greif mal vor und greif mal ein.
Sebastian
ich greife mal vor. Also ich habe ein Buch, da ist ist was beschrieben, eine
Geschichte. Und ich bestimmt, also gefühlt, ich kann es jetzt nicht sagen, weil
ich habe es nicht nachgeprüft, aber bestimmt 30% des Inhalts sind ihre Gedanken.
Also es passiert etwas mit ihr, sie wird ausgepeitscht und sie empfindet dabei
Gefühle und die beschreibt sie. Und dadurch kann ich das alles erotisieren und
sagen, oh genial, da wird eine Frau geschlagen und das findet die irgendwie gut,
weil das irgendwie Verbundenheit und Schmerz und Leid und Hingabe, also diese
ganzen Begriffe fallen dann und dadurch entsteht so eine gewisse Erotik. Und
dann denke ich mir, ja, das ist toll. Also so funktioniert das Buch für mich
erst mal.
Ja, dann habe ich ja diesen Film.
Und da ist halt nur die Handlung beschrieben und alles, was sie so denkt, das
fehlt komplett und
ich verzweifle daran quasi hier, also ich bitte einfach ganz viele HörerInnen,
diesen Film irgendwo auszuleihen und zu gucken und mir zu sagen, wenn ich falsch
liege, Aber im Grunde ist das einfach nur so ein Menschenhandelsring, der da
irgendwie abgefilmt wird und das könnte auch irgendwie bei Auf Streife auf
Sat.1 laufen, weil sie dieses, weil sie diesen Moloch entdecken, wo die Mädels
gefügig gemacht werden und dann ausgeliehen und verliehen und was weiß ich,
dressiert werden, um dann irgendwie Sir Steven dann da, ja, gefügig zu sein
und ihm den, ich weiß nicht
Michel
Oh Gott.
Wie heißt denn nochmal ihr Freund am Anfang? Das ist ja nicht Sir Steven, ne?
Ach
Sebastian
ist René, gespielt hier von Udo Kier.
Michel
nein. Udo Kier. Udo Kier ist eine B-Movie-Legende.
Der hat bis vor ein paar Jahren noch in so Filmen von Uwe
Boll und so auch gespielt, aber hat halt über viele Jahrzehnte, also seit den
70ern bis, der ist glaube ich vor ein paar Jahren gestorben.
Udo Kier war viele Jahre
so ein sehr bekannter B-Movie-Darsteller und so
Subkultur und so.
Sehr, sehr bekannt.
Damals noch nicht so in den 70ern, da war er ja am Anfang seiner Karriere, aber
das kam dann mit den Jahren so.
Also doch, den kennt man. Also wette ich, dass viele Zuhörer, wenn man so ein
bisschen cineastisch unterwegs ist, dass viele den kennen.
Cate
glaube, auch wenn man sich nur das Bild anguckt, also ein Foto anschaut, dann
denkt man sich auch, ach ja, na klar.
Michel
In dem Film erkennt man ihn nicht, aber wenn man den googelt und Fotos aus den
späteren Jahren, dann hat man den garantiert gesehen.
Kennt man garantiert. Also Udo Kier war schon ein bekannter Schauspieler, da ist
es später geworden, Aber ich wusste nicht mehr, dass die Figur, das war René und
der führt sie dann da ein in diesen Kreis und später kommt dann der
Sir Stephen und übernimmt sie dann
quasi. Quasi. Und ja, ich kann über das Buch nicht so viel sagen. Ich war immer
ein bisschen fasziniert im Nachgang von dem Buch, weil
das ja ein Buch ist, das in den 50er oder 60er Jahren entstanden ist
und von einer Frau geschrieben wurde. Das ist halt schon erstaunlich. Also das
war lange Jahre, war das nicht bekannt, wer das geschrieben hat.
Das war ein Künstlername und irgendwann vor nicht allzu vielen Jahren kam dann
raus, dass es eine recht bekannte Pariser, ich glaube Kunstkritikerin
war oder Journalistin war, die das eben damals geschrieben hat. Und das fand
ich immer ganz faszinierend, dass dieses Buch eben nicht von einem Mann
geschrieben wurde. Das fand ich immer spannend.
Cate
Ich habe gerade mal geschaut, der Udo Kier ist noch nicht tot. Ich glaube, du
hast ihn gerade versehentlich getötet.
Michel
Uh, upsie.
Entschuldigung, Udo.
Sebastian
Je nachdem, wann man das hier hört, ist das früher oder später.
Michel
Ja, genau, wir warten ein bisschen.
Sebastian
Ich finde, da ist es noch so, wenn wir schon bei den SchauspielerInnen sind,
also die Corinne Clery, die O spielt, die ist ja später auch Bond-Girl im
Moonraker gewesen.
Michel
das wusste ich jetzt wieder nicht, siehste?
Sebastian
Ich finde, das ist eine schöne Parallele zu Secretary, weil die Maggie
Gyllenhaal, Die hat ja dann später in einem Batman-Film das
Bond-Girl gegeben.
Michel
Maggie Gyllenhaal.
Sebastian
Also da ist schon irgendwie eine Parallele. Aber vielleicht mochte ich das hier
heute auch unterbringen, weil ich einfach so maßlos enttäuscht davon war, das zu
sehen und dieses schlechte Licht und dieser Sepia-Effekt. Und wenn er peitscht,
dann trifft er sie auch nicht richtig, weil das geht ja alles nicht und diese
ganze, alles was ich mir so an Anregungen aus dem Buch mal geholt habe, das
findet sich in diesem Film einfach nicht wieder und es ist einfach nur
fürchterlich und es hat mich einfach frustriert, muss ich ganz ehrlich gestehen.
Also mein Weihnachtsurlaub, das war so, ach jetzt gucken wir endlich diesen Film
und dann hatte ich immer mehr das Gefühl, ich möchte trinken, während ich ihn
gucke und das wurde einfach nicht besser, weil einfach diese innere Stimme der
O, sie fehlt und sie ist so essentiell wichtig und das bringt mich vielleicht zu
diesem Punkt, ob es überhaupt möglich ist, gute BDSM-Movies zu machen.
Ich habe das Gefühl, es ist nicht möglich und deshalb ist Shades of Grey für
mich vielleicht auch ein besserer Versuch, als ich bisher dachte, das
darzustellen. Ich
Michel
Ich glaube, es gibt zwei Effekte, wenn ich das so mal raushauen darf.
Erstens gibt es so den Effekt, dieses Bücher zu
lesen nach ihrer Zeit sozusagen. Also
wir sind jetzt im Jahr 2023, so viel darf man verraten
über unser Aufnahmedatum. und es ist ganz schwierig,
zum Beispiel, das besser verständliche Beispiel vielleicht ist
Herr der Ringe. Wenn man heute den Herr der Ringe, das Buch, liest,
dann denkt man, was für eine Ansammlung von platten Klischees und wie lange das
braucht und diese langsame Erzähl und Gott, ist das langweilig. Jo, das
Buch ist aber halt auch irgendwie, ich weiß nicht, handgestoppte 60 Jahre alt
oder so und alle Bücher, die wir alle, wenn wir Fantasy mögen, in den
letzten 30, 40, 50 Jahren gelesen haben, sind danach entstanden und bauen darauf
auf oder bauen auf denen auf, die darauf aufgebaut haben.
Also Standing on the Shoulders of Giants heißt es dann. Und dann zu sagen, dass
das Ursprungsbuch, das ganz am Anfang stand, Mist ist, ist halt einfach, wenn
man halt irgendwie die darauffolgenden 50 Jahre Entwicklung in
der ganzen Thematik außer Acht lässt. Und bei BDSM ist es ähnlich. Das
Buch, die Geschichte der O, ist halt entstanden in den 50er, 60er Jahren. Ich
weiß es nicht genau. Und da ist dann oft leicht draufzuhauen und zu sagen, ja,
wie klischeehaft. Ja, klar ist es klischeehaft, weil heute irgendwie alle sich
der O nennen oder der Ring der O oder das Kleid der O oder was weiß ich. Und
dann ist es natürlich total abgeschmackt, wenn man dann, nachdem man irgendwie x
Jahre unterwegs war im BDSM-Bereich und dann liest man ein Buch, in dem
irgendwie von so einer Villa und Roissy und dies und das die Rede ist, denkt
man, das habe ich schon x Mal gehört. Ja klar, aber du hast es ja nur gehört,
weil es in diesem Buch zum allerersten Mal erfunden wurde.
Also da hat so ein Buch per se schon mal einen ganz schweren Stand, finde ich.
Und was Verfilmungen angeht, sind
grundsätzlich mal die 70er Jahre für solche
erotischen Themen nicht das allerbeste Feld. Also das sind ja schon die
folgenden Jahrzehnte nicht unbedingt in den 70er Jahren. Und deswegen haben wir
das ja vorhin gesagt, da irgendwie was, Liebesgrüße aus der Lederhose, war eine
Filmreihe, die wurde damals als hoch erotisch empfunden. Wenn du dir das heute
anguckst, dann denkst du dir, ich habe Eis.de Werbungen gesehen, die
erotischer waren. Ja, also und BDSM darzustellen in Film
oder in Serienform, dass es irgendwie erotisch oder zumindest mal
nicht herabwürdigend ist für die Leute, die es mögen, ist auch nicht so oft
gelungen. Vielleicht sollten wir darüber mal ein bisschen was sagen. Wo ist es
denn irgendwie gelungen dargestellt?
Sebastian
glaube, da machen wir nochmal eine Filmfolge. Ja, ich glaube, das ist schwierig.
Ich mag vielleicht noch eine Sache zur Versöhnung sagen. Die Ideen im Buch finde
ich gut und ich habe ja inzwischen auch im Podcast Gäste gehabt, die so
O-Events, Exerzitien in Roissy und sowas besuchen. Und das empfinde ich, ja
das ist Geschichte der O inspiriert, das ist ein Leitwerk, wenn ich es richtig
verstanden habe, aber da hat die Community was ganz eigenes draus gemacht, was
einen ganz eigenen Zauber hat, das kann man dann auch ernst nehmen und das ist
halt eine Inspiration und eine Weiterentwicklung davon. Also und das Buch gibt
halt so einen gewissen Grundstock an Dingen, das ist gut, das funktioniert, nur
halt dieser Film ist einfach, wie gesagt, das ist schlimm. Schlimm.
Michel
Ich frage mich, und das wüsste ich jetzt wirklich gerne, ob der zu seiner Zeit
als gelungen empfunden wurde. Und das wüsste ich ganz gerne in dem Kontext. Ich
Sebastian
Ich guck mal, auf dem DVD-Rücken steht da das Meisterwerk erotischer
Literatur.
Michel
bin mir da,
Sebastian
Also da wird auch noch auf das Buch wieder verwiesen, interessanterweise.
Michel
ja, ich
Sebastian
Aber, also
Michel
weiß das nicht. Also ich
Sebastian
ja, ich weiß, der Film wurde gelobt wegen seiner Beleuchtung.
Also schön Sepia, schlechtes Licht, zack, ich habe Beleuchtung. Also ja, es gibt
Licht. Wahrscheinlich wäre einfach ohne Licht und Schwarz wäre an manchen
Stellen besser gewesen.
Michel
sag mal so, wenn ich jemanden frage, wie fandest du den Film und er sagt als
erstes, du die Beleuchtung war super, dann wäre ich skeptisch, ob ich mir den
Film anschauen möchte. Das ist nicht das, was ich hören möchte, wenn
jemand einen Film begeistert hat. Ja nee du, die Beleuchtung war echt toll.
Und ja, ich glaube, ich schaue noch mal weiter.
Sebastian
Vielleicht können wir uns ja für das nächste Mal einfach vornehmen, dass wir
unabhängig voneinander drei Filme gucken und dann mal gucken, ob wir allzu sehr
enttäuscht sind.
Michel
Cate, hast du gehört, was der Sebastian gerade gesagt hat?
Cate
das ist eine gute Idee.
Ich habe es gehört und ich habe es sogar verstanden.
Michel
Er hat gerade gesagt, wir machen noch eine Folge, habe ich, glaube ich, gehört.
Cate
ja, sehr schön.
Michel
Wie war die Aufgabe?
Sebastian
Wir suchen uns alle einen Film aus und dann gucken wir den und dann müssen wir
mal drüber sprechen, mal gucken, wer den Film, den er gesehen hat, am besten
schönreden kann. Das
Michel
Also hat den dann jeweils nur einer gesehen oder haben wir den dann alle
gesehen? Das wäre doch spannender, wenn ihn alle gesehen haben, oder nicht?
Sebastian
müssen wir nochmal separat aushandeln. Ideal wäre natürlich, wenn wir alle die
Filme gesehen haben, aber der, der drüber redet, muss ihn den anderen beiden
schönreden.
Michel
Oh, das ist Mist.
Cate
Oh Gott,
Sebastian
Und dann wird abgestimmt, welcher der beste ist.
Michel
Oh
Sebastian
Das ist
Michel
Gott.
Cate
oh Gott.
Sebastian
natürlich jetzt sehr humorig, aber ich finde, das darf im BDSM auch sein.
Michel
Das ist so wie in diesen, wie heißen die in den USA, gibt
es diese Clubs, wo man irgendwie Rhetorik lernt, diese, wie heißen die denn?
Sebastian
Oh
Cate
Diese Debattierclubs.
Michel
Genau, Debattierclubs. Und wo dann vorher ausgelost wird, worüber debattiert
wird und wer von den Kontrahenten das Pro und wer das Contra vertreten muss.
Einfach nur nach dem Motto, es ist egal, was du selber denkst, du musst in der
Lage sein, Pro oder Contra genauso stark zu vertreten. Das ist
eine Herausforderung.
Sebastian
Oh je, ich glaube, liebes Publikum, wir müssen da nochmal hier im Hintergrund
drüber sprechen, ob wir sowas wirklich wollen. Ich
Michel
Nein, aber spannende Empfehlungen. Also ich habe ja in meinem Blog so eine
kleine Rubrik, wo ich versuche, Filme zu finden und zu besprechen und da habe
ich mir zum Beispiel auch die Fifty Shades of Grey Filme ausdrücklich nur dafür
angeschaut. Ich spoilere jetzt nicht, was ich davon gehalten habe,
wo ich versuche, Filme zu finden, wo BDSM dargestellt wird.
Nicht unbedingt als zentrales Thema, also es müssen nicht unbedingt Pornos sein
oder sollen, also Pornos sollen es gar nicht sein, aber auch nicht zwingend so
Erotikfilme, sondern Filme, in denen BDSM eine Rolle spielt. Und ich versuche
mich dann nur darauf zu beschränken in der Besprechung, wie
BDSM dargestellt wird. Und da
wäre ich sehr neugierig und dankbar für Input
von dir, Sebastian, wenn du sagst, lass uns mal den Film gucken. gucken, weil
ich da immer auf der Suche bin nach Filmen und ich hoffe immer auf eine
Darstellung von BDSM, die ich positiv finde. Bisher
ist das Ergebnis von dem, was ich so gesehen habe, eher ausgewogen, sagen wir es
mal so.
Sebastian
glaube, ich habe sofort den Tipp, Nymphomaniac, sind zwar nur 10 Minuten BDSM,
aber es ist das Realistischste, was ich bisher gesehen habe.
Michel
Sind aber zwei Teile, Lars von Trier, und ist glaube ich ewig lang, oder? Beide
Teile zusammen.
Sebastian
Ja, aber kann man gut gucken und hinterher war ich ein bisschen verstört, muss
ich ehrlich gestehen.
Michel
Ich glaube, das ist das, was Lars von Trier wollte.
Sebastian
Und es
ist sehr überraschend, wenn man dann sieht, oh, da bilden sich jetzt wirklich
echte Striemen von echtem Hauen in einem Film. Das hat mich in dem Moment völlig
schockiert, weil ich das nicht erwartet habe.
Michel
ist gerade auf der Liste nach oben gerutscht.
Sebastian
Sehr gut. Und ich suche noch seit Jahren nach einer DVD von neuneinhalb Wochen,
die ich einfach nicht in die Finger kriege, weil das Buch ist, ich glaube, ich
habe den Film mal früher gesehen, den fand ich gar nicht schlecht, dann habe ich
das Buch gelesen, fand das super und jetzt will ich wissen, ob der Film dem Buch
noch standhält. Wahrscheinlich ist es wieder wie bei der Geschichte der O.
Michel
Neuneinhalb Wochen ist, glaube ich, ein ziemlich heftiges Buch, das ich, ich
kenne es nicht, ist aber, glaube ich, ein ziemlich heftiges Buch, das sehr
romantisiert verfilmt wurde, dann ein Riesenerfolg war, aber ich habe keine
Ahnung, ich habe ihn damals gesehen, irgendwann Ende der 80er oder so und das
ist,
ja, ein paar Tage her, wie man merkt. Ich würde den auch gerne mal wieder sehen,
um um mir eine Meinung zu bilden, wie der so ist. Da kann ich
nichts zu sagen.
Cate
siehst du dann haben wir doch schon mal zwei filme damit drauf
Michel
Nymphomaniac und neuneinhalb Wochen. Muss man nur finden, glaube ich.
Sebastian
Also vielen Dank, dass ich mal kurz über diesen Film lästern dürfte.
Cate
wieder gerne
Sebastian
Michel, vielleicht magst du eine versöhnliche Verabschiedung konstruieren. Ich
bin gerade noch total drin, dass
Michel
Super, nachdem du jetzt die ganze Wut der Geschichte der O-Fans auf dich gezogen
hast.
Aber immerhin hast du Fifty Shades gelobt. Also vielleicht gleicht sich das dann
wieder aus.
Sebastian
ich das nochmal tue, hätte ich auch nicht erwartet.
Michel
Ja, siehste, siehste, so, das passiert, wenn man sich mit Lustgewinn
einlässt, dann lobt man auf einmal Fifty Shades of Grey, wir als große Fans,
das, äh, Moment, irgendwas läuft hier
Sebastian
Ja, Fifty Shades als Lustgewinn, das ist die Erkenntnis des Tages. Oh Gott.
Michel
nee, also, nein, nee, aber ich finde es spannend, also die Idee, die du da
gerade geäußert hast, finde ich sehr spannend und Vorschläge haben wir jetzt ja
schon gefunden, also schauen wir mal, dass wir da was draus machen, Also das
letzte Mal kam das ja insgesamt, so wie wir aus dem Feedback gehört haben,
ziemlich gut an.
Cate
nicht bitte nicht
Michel
Unsere Kooperation, uns wurde gewünscht, dass wir das fortsetzen. Wir hatten das
ja beim letzten Mal gefragt und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass
die Leute das jetzt genauso aufnehmen werden und sich wünschen werden, dass wir
da nochmal weitermachen. Gerade wo wir so spannende Filmkritiken und ein
Experiment in Aussicht gestellt haben. Von daher hoffe ich, dass alle Spaß
hatten, dass alle was gelernt haben und Freude hatten und
sich darauf freuen, wenn wir das irgendwann mal wieder fortsetzen.
Sebastian
Also von meiner Seite definitiv mit euch beiden macht das auch Spaß und es läuft
einfach auch so schön. Nur beim Goldenen Buch, da müssen wir auch aufhören, weil
sonst hat es bald gar keine Seiten mehr und dann gibt es nur noch so einen
Buchdeckel und das ist dann auch schwierig.
Michel
Cate.
Es ist mehr so ein Skelett, ein goldenes Skelett nur noch, was Cate übrig hat,
fürchte ich.
Cate
der goldene buchdeckel so
Sebastian
Dann können wir dann DVDs dazwischen packen.
Michel
Ja, damit wäre der Kreis dann ja geschlossen. Auf
Cate
ja an der stelle möchten wir euch natürlich ganz herzlich danken fürs zuhören
fürs rein hören und wir freuen uns schon aufs nächste mal
Michel
jeden Fall.
Sebastian
ich mich natürlich auch und das, also wie gesagt, das wird es bestimmt geben und
mal gucken, welche Ideen uns da einfallen und ja, also auch liebes Lustgewinn
Publikum, wenn ihr mehr Lust auf Kunst der Unvernunft habt, dann schaut bei mir
bitte, also kunstderunvernunft.de und umgekehrt liebes Publikum der Kunst der
Unvernunft wenn ihr Cate und Michel mehr hören wollt die haben jetzt auch
gerade die 50.
Michel
Unbedingt.
Sebastian
Folge gehabt ich gratuliere ganz herzlich, die ersten 50 sind die schwierigsten,
habe ich gehört
Michel
Vielen Dank, ja, das stimmt.
Cate
schön
Sebastian
Dann schaut ihr bei, ich glaube, lustgewinn.info heißt die Webseite, genau, dann
schaut mal da drauf und da findet ihr auch dort alle Folgen und die kann man
auch abonnieren und wenn man beide Podcasts hört, dann verpasst man auch
wahrscheinlich relativ wenig, dann hat man ganz gut den BDSM-Bereich abgedeckt
im Podcatcher.
Michel
Ganz genau.
Sebastian
Hat
Michel
Dann hat man zumindest einen sehr weitgehenden Überblick, ja.
Sebastian
mir super Spaß gemacht und ja, ich kann nur sagen, bis zum nächsten Mal,
hoffentlich dauert es nicht ganz so lange und es wird mir auch dann wieder ein
Lustgewinn beschert werden, da bin ich mir sicher.
Michel
Dank und wir bleiben weiter unverdünftig.
Cate
Sehr schön.
Sebastian
Sehr gut, tschüss.
Cate
Macht's gut.
Michel
Macht's gut.
Cate
Tschüss.
Michel
Tschüss.