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Sebastian
Hallo und guten Abend zur Unvernunft live am 2. September 2021.
Ja, das hier ist Folge, Live-Folge Nummer 76 der Kunst der Unvernunft, dem
Podcast, wo ja Menschen über BDSM reden und ich darf es dann hinterher als
Podcast veröffentlichen. Ja, und von den dystopischen Zeiten will ich gar nicht
reden. So, mein Name ist Sebastian Stix und ich begrüße erstmal ganz lieb den
Chat. Schön, dass ihr da seid.
Heute gibt es auch eine ganze Menge, was wir hier, ich sag mal, zu tun haben.
Also wo fängt das an? Natürlich reden wir über ein Thema, das werde ich gleich
mal ankündigen. Dann gibt es natürlich einen Fun-Vendor zu gewinnen. Dann haben
wir hier dazu die Schätzfrage, logisch. Dann gibt es diese Woche wieder eine
Kaffeetasse für alle Menschen, die in den letzten Wochen, Monaten und auch heute
angerufen haben oder werden.
Und ja, das Podcastsubbie ist auch wieder da. Sehr schön, da fühle ich mich
gleich viel besser.
Ja, und dann habe ich hier noch ein paar Tickets für die Obscene-Messe. Da haben
wir ja auf Instagram und Twitter ein kleines Gewinnspiel gemacht und da werden
wir heute auch noch was aus dem Lostopf ziehen. Aber eigentlich geht es ja um
ein Thema und das ist heute Partys. Mir ist aufgefallen, dass ich hier im
Podcast immer wieder über Partys rede,
Die gibt es, da geht man hin und da wird am Rande mal ein bisschen erzählt, was
man da erlebt hat. Aber irgendwie ist das Thema ja ein klitzekleines bisschen
größer. Ich grüße übrigens schon mal ganz schnell Hannah zwischendurch, die ist
zum ersten Mal live dabei. Jetzt mal bitte erschrecken. Das Thema ist größer,
denn es gibt ja nicht nur die klassische Playparty. Es gibt auch Mottoabende
und dann noch irgendwelche Halloween- und Silvesterpartys, die nochmal anders
sind. Dann gibt es die Femdom-Partys, die Maledom-Partys, die Abende der O,
den Sklavenmarkt, die Fetish-Partys,
wo Musik ist und getanzt wird und gar nicht so viel gespielt. Dann gibt es die,
da wird wirklich nur gespielt und ich habe keine Ahnung was. Und dann gibt es
noch die privaten kleinen Partys oder eben auch diese richtig großen, wo 400
Menschen Spaß haben und ich kann das jetzt stundenlang weiter
aufzählen, aber das heißt einfach, es gibt so viele Partys, wie es Menschen gibt
und da passt ja nun mal nicht jeder überall hin, also es gibt Partys, die finde
ich jetzt nicht so toll vom Konzept, da fühle ich mich eher unwohl und andersrum
ist das bei anderen Menschen auch so, dass sie sich auf anderen Partys unwohl
fühlen, eher groß und ein bisschen anonymer oder eben klein und mauschelig, man
weiß es nicht. Und dann ist ja auch wirklich die Frage, strenger Dresscode, ist
das eher toll? Oder ihr merkt, also es ist ein riesig weites Feld, da könnten
wir jetzt wochenlang drüber reden, aber wir nehmen uns heute wenigstens einen
Abend Zeit und ich möchte gerne mit euch darüber sprechen.
Was gefällt euch? Was ist für euch eine gelungene Playparty? Was macht euch
Spaß? Wo sind auch mal Sachen, wo ihr sagt, oh nee, also das ist ein Konzept,
das passt nicht zu mir, weil, keine Ahnung. Also ich kann zum Beispiel sagen,
eine Femdom-Party passt jetzt vom Konzept eher nicht zu mir.
Ja, erklärt sich warum, aber da gibt es ja auch Sachen, wo man einfach ein
bisschen gucken muss. Und ja, was geht da, was habt ihr da erlebt und welche
Partys wollt ihr vielleicht auch besuchen? Und wenn ihr selber schon mal Partys
ausgerichtet habt, dann ist natürlich immer spannend zu überlegen, warum habt
ihr die so gemacht, wie ihr sie gemacht habt?
Manchmal hat man ja so als Gast so, man hätte doch als Veranstalter das und das
einfach machen können. Und als Veranstalter sitzt man da und denkt sich, ja
wollten wir auch, ging aber nicht, weil tausend Gründe, die jetzt keiner weiß.
Auch darüber würde ich gerne sprechen. Und ich verrate mal die Telefonnummer.
Man kann hier nämlich einfach anrufen und dann sprechen wir einfach miteinander,
so kurz oder lang wie ihr möchtet. Die Nummer ist die 05101
911 8952.
Und wer möchte, wählt die jetzt einfach, dann klingelt sie und wir unterhalten
uns ein bisschen über Partys. Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Thea
Hallo, hier ist die Thea.
Sebastian
Hallo Thea, schön, dass du anrufst.
Thea
Hi.
Sebastian
Was ein Zufall.
Thea
Ja, ja, wir hatten uns ja schon mal, glaube ich, Anfang Juni haben wir schon mal
miteinander gequatscht.
Sebastian
Ja, okay.
Thea
Und das Thema ist einfach super. Also das Thema ist, ich fand es so schön, wie
du das gerade alles aufgezählt hast, was es alles für Partys gibt. Und am
schönsten fand ich den Satz, als du gesagt hast, Femdom-Play-Party oder
Femdom-Party passt jetzt nicht zu mir. Und in dem Moment habe ich gedacht, und
jetzt rufe ich an.
Sebastian
Willst du mir jetzt erklären, warum das zu mir passt?
Thea
Nee,
Sebastian
Überzeuge mich. Ich bin ja weltoffen.
Thea
ich glaube, da kann ich dich nicht überzeugen, aber es ist einfach so lustig,
weil ich so ganz viele Jahre lang eine Femdom-Party selber ausgerichtet habe,
also von der Veranstalterseite her und das eben auch gut nachvollziehen kann
oder konnte gerade, was du gesagt hast. Gerade dieses Thema als Veranstalter,
du hast auch nichts von deiner eigenen Party, sondern du kümmerst dich natürlich
darum, dass alle happy und glücklich und deep in love oder deep in play sind und
nicht, dass du eigentlich, also wenn es für dich gut läuft und nett ist und
schön, dann ist es ein toller Abend, aber es ist eben ganz oft auch so, dass es
vielleicht nicht ganz so rund läuft. Und ich hatte die
Party, die ich gemacht habe, bestimmt fünf, sechs, sieben Jahre.
Sebastian
Ja, da bin ich gespannt.
Thea
Ich weiß es tatsächlich nicht mehr.
Sebastian
Ja,
Thea
Eine Femdom-Party im, dürfen wir Locations nennen?
Sebastian
kannst Locations nennen.
Thea
Im Bedo Studios in Dortmund.
Sebastian
Okay. Okay.
Thea
Und wir haben angefangen mit einer, eigentlich war der Ursprung so Trampling und
Fußfetisch.
Sebastian
Und das auch als Party.
Thea
Auch als Party.
Sebastian
Also manchmal entsteht ja auch eine Party, weil irgendetwas, so ein Stammtisch
immer ausufernder wird und dann lohnt es sich irgendwann einfach das Label zu
ändern und zu sagen, es ist kein Stammtisch mehr, jetzt ist es eine Party.
Thea
Ja, und das war irgendwie, wir sind dann immer so ein bisschen da aufeinander
rumgeturnt. was Trampling und sowas angeht und wurden dann eben angesprochen, ob
wir nicht Lust hätten, so eine Party zu machen.
Und dann haben wir so überlegt, okay, was muss man da alles machen und sind da
relativ blauäugig rein. Also so ungefähr einen Post in dem einen berühmten
Forum, einen Post in dem anderen berühmten Forum und gucken, was passiert.
Sebastian
Ja, dann saßt ihr da alleine. Nein, eben nicht.
Thea
Tatsächlich war es so, dass die ersten Partys so voll waren Und so
toll und wir wirklich zu diesen Partys gehört haben, was ganz witzig war, dass
wir als Femdom-Party einen extrem großen Frauenüberschuss hatten mit
freiwillig zu uns gekommenen Damen, die nicht professionell waren, nicht von
uns dafür bezahlt worden sind. und das war ein bisschen komisch und wir haben
dann immer so durchgezählt und haben gesagt, so ja, okay, das ist halt echt
schon ein Megaluxus, was aber eben auch so ein bisschen dazu geführt hat, dass
die Damen, eigentlich die Herren, weil bei Femdom ist natürlich auch die
Machtverteilung relativ klar, aber die Damen waren dann so ein bisschen unglücklich,
weil wir hatten einfach zu wenig Jungs. Also da gab es dann, ich sage es jetzt
mal so, die Arschvollgarantie wahrscheinlich für jeden oder auch die
Tramplinggarantie oder die ich darf dir die Füße massieren Garantie, aber die
Mädels saßen an der Bar und warteten bis mal wieder jemand, ich sag jetzt mal
frei wird und das war sehr surreal, das war sehr surreal.
Sebastian
Okay. Okay,
verkehrte Welt, großartig,
Thea
Ja wirklich, ja und dann hat sich's natürlich dann so ein bisschen gewandelt,
ne, dann war es so, dass dann irgendwann sich rumgesprochen hat, oh wow, da sind
so viele Frauen ja und dann haben die Frauen sich immer gedacht, ach da kommen
eh keine Männer, da geh ich nicht hin und dann passierte das natürlich wie es
dann so häufig auch ist, dass dass wir einen extremen Männerüberschuss hatten
und wir haben es dann aber trotzdem viele, viele Jahre ganz gut hinbekommen,
hatten uns dann irgendwann überlegt, ach komm, wir möchten nicht so diesen, was
ich gerne mag, alles an Wave und Dark Music und so weiter und so fort, sondern
wir machen auch mal andere Musik und wir machen mal so ein bisschen House und
vielleicht auch ein bisschen Techno-Musik und das hat dem einen dann nicht
gepasst und ich glaube, da gibt es so viele Dinge, Dinge, wo du dir als
Veranstalter am Anfang gar nicht so die Gedanken drum machst und dann sitzt du
da bis irgendwie abends um, ich sage jetzt mal zwölf an der Kasse, hoffst, dass
das da irgendwie alles läuft und dass die Leute irgendwie Spaß haben und wir
haben dann für uns so ein bisschen auch wirklich gesagt, wir müssen da
professioneller werden, weil wir nie wussten, wo springt der andere rum. Ich
habe das mit meinem damaligen Ex-Partner gemacht und wir haben uns dann so
Headsets und so Stöpsel im Ohr besorgt, dass wir dann irgendwie mal miteinander
sprechen konnten zwischendurch.
Sebastian
großartig.
Thea
Also es war sehr, sehr lustig. Ja, aber dann war das dann immer, wenn ich dann
gerade irgendwo im Spielbereich war und bekam dann so, kannst du mal eben nach
vorne kommen, hier ist wieder einer, der hat sich nicht an den Dresscode
gehalten. Und dann durfte ich wieder, ne, Good Cop, Bad Cop und bei einer
Femdom-Party bist du in der Regel dann nicht der Good Cop.
Und dann durfte ich halt mich mit den, in der Regel ja, Herren der Schöpfung
dann auseinandersetzen, wieso sie denn, ich sag mal, den Klappentext vielleicht
nicht gelesen haben oder eben in grauer Jogginghose und weißen Turnschuhen zu
einer Femdom-Party kommen. Und mein Bruder und wirklich die Frauen sehr hübsch
gemacht waren wirklich bei uns. Also das fand ich immer toll. Die haben sich
richtig, richtig toll angezogen und tolle Outfits gesehen. Und dann kommt da so
einer reingeschlufft.
Und dann durfte sie sich da eben auch mit auseinandersetzen. Und manchmal hätte
ich mir gewünscht, einfach mal Gast auf meiner eigenen Party zu sein.
Sebastian
Ja, das ist tatsächlich so ein Punkt, ich habe das auch immer so geguckt, dass
ich irgendwie gesagt habe, also eine halbe Stunde, die mag ich auf meiner Party
irgendwie auch mal spielen können oder so. Also ich mag mich nicht mehr daran
erinnern, ob das geklappt hat. Man ist aber auch so schön fertig und das ist ja
auch so toll, so viele glückliche Menschen zu sehen.
Thea
Ja.
Sebastian
Ich fange jetzt erstmal an, im Chat gab es eine Frage, schon mal Fragen stellen.
Das ist übrigens ein super lieber Chat, macht weiter damit. Da ist nämlich die
Frage, FemSubs erwünscht auf der Femdom-Party oder nur Herren der Schöpfung? Oh
Thea
Nö, das war auch so. Wir hatten auch weibliche Subis dabei.
Und das war manchmal dann ganz lustig, wenn irgendwie die eine Subi, die dann
irgendwie dabei war, dann von einem männlichen Sub die Füße massiert bekommen
hatte, weil dann die andere weibliche Sub gesagt hat, irgendwie lass das mal
machen. Also da gab es schon ein paar surreale Situationen auch, aber das hatten
wir auch ab und zu. Also wir hatten keine Maledoms und als die dann doch einmal
ein Pärchen sich gefühlt wirklich verlaufen hat und die aber einen sehr weiten
Anfahrtsweg hatten und das tat mir irgendwie so leid.
Und dann dachte ich schon, als sie reinkam, das ist keine Femdom, also das passt
hier so gar nicht. Also auch wie er mit ihr umging.
Das wird jetzt gleich spannend und dann holte er plötzlich ein
Halsband raus, also oder ja doch, ich glaube es war ein
Halsband oder ein Mix irgendwie aus Edelstahl und weiß ich nicht, war es
klassisch mit einem Ring vorne und wollte ihr das anlegen und da bin ich dann
doch da in Anführungsstrichen dazwischengegangen und habe dann die beiden mal zur
Seite genommen und die gefragt, ob sie denn wüssten, was Femdom bedeutet.
bedeutet, weil sie hatten sich auch zu der Party angemeldet und sie hatten auch
schon Eintritt bezahlt und dann haben wir uns darüber, ja, und dann hatten wir
uns darüber ein bisschen unterhalten und für die war das aber, die hatten das,
ich glaube, die haben das einfach nicht verstanden gehabt in dem Moment.
Sebastian
Oje.
Thea
Und dann habe ich, das war glaube ich auch wirklich, das ist vielleicht auch
nicht straight gewesen, ja, aber die einzige Ausnahme und habe gesagt, also
Halsband bleibt ab, ihr könnt gerne reinkommen, ihr könnt gerne essen, trinken,
sonstiges, wenn ihr spielen wollt, jetzt unter uns, spielt aber
nicht öffentlich. Also dann geht in irgendeinen Raum oder weiß ich nicht was.
Und das war tatsächlich das einzige Mal, wo ich dann gesagt habe, so jetzt hier
muss ich mal eine Ausnahme machen, weil die, glaube ich, 350 Kilometer gefahren
waren für eine Strecke. Ja,
Sebastian
Also ja, auf der einen Seite, da ist aber jetzt die Frage, das Motto ist dann ja
schon straight. Es musste dann reinpassen.
Thea
ja,
Sebastian
Warum denn überhaupt eine Femdom-Party? Man könnte ja auch einfach eine Party
machen, da ist doch bestimmt auch immer Bedarf. Also warum diese Ausrichtung?
Thea
klar. Klar.
Sebastian
Also was ist da so der Gedanke, dass man sagt, ja, ich mag da, ich nenne es
jetzt mal Nische. Also ich mag jetzt einfach diese Richtung mal, da spricht ja
nichts gegen, aber warum fällt die Wahl dahin, weil dann hast du genau diese
Probleme. Probleme.
Mädelsüberschuss, Herrenüberschuss, es wird nie passen, ja, oh, Wahnsinn. Also
warum dieses, ja, Motto ist jetzt schwierig, aber warum unter diesem Stern?
Thea
Also bei uns war es einfach so, dass die Party in NRW, da gab es viele
Partys, also viele offene Partys, die für alle Menschen frei zugänglich waren
und es war tatsächlich eine Nische, wo wir gesagt haben, also jetzt mit noch
einer Party um die Ecke zu kommen, dann ist jedes Wochenende halt irgendwie eine
Playparty und dann lass doch mal gucken, es gibt ja auch viele
Maledom-Veranstaltungen, wo dann die Damen vorgeführt werden und sonstiges.
Dann drehen wir halt einfach den Spieß mal um.
Das war auch letztendlich so, weil irgendwer gesagt hat, ich habe da nicht Bock,
das zu machen. Und dann sind wir zusammen mit dem Dominata Femina Stammtisch in
Bochum, da waren wir dann eben auch aktive Mitglieder und haben da ein bisschen
Werbung gemacht. Und dann sind natürlich da auch sehr, sehr viele Leute gekommen
und wenn es dann gut läuft, dann ändert es das ja auch nicht mehr.
Sebastian
Nee, ja,
Thea
Also dann war es dann und hinterher dann zum Schluss, also wir hatten immer eine
sehr coole Weihnachtsparty, die war wirklich immer lustig und da waren auch
immer viele Leute und bei vielen Leuten sprechen wir wirklich so von 40, 50.
Also wir reden jetzt nicht von 200, 300 oder irgendwie von 2.000, 3.000 wie bei der
Fetish Evolution in Essen oder so.
Und das war immer sehr schön, aber es gab auch wirklich mal im Sommer so
Sommerloch-Partys, wo dann da fünf Leute standen.
und ja, das ist dann auch immer, dass du als Veranstalter dann schuld daran
bist, dass keiner kommt.
Sebastian
natürlich, du bist eh für alles verantwortlich, für die Musik und für die Leute,
die da sind und wenn es zu viele sind und wenn es zu wenig sind, da muss man ja
immer ein bisschen gucken, ne, ist ja auch immer die Frage, ne, wann lege ich
drauf, ne, das ist ja auch immer so eine ganz fiese Nummer.
Thea
Ja, genau, ja.
Sebastian
Wie habt ihr das denn gemacht, dass ihr das mit den Gästen so ein bisschen
austariert habt? Weil ihr könnt ja nicht sagen, kommt einfach und dann wird es
schon irgendwie passen. Am Anfang der Frauenüberschuss, dann später der
Herrenüberschuss.
Was habt ihr denn da für Maßnahmen ergriffen?
Thea
Also ich habe, also
unsere Party war in der Regel so, dass wir gesagt haben, wir möchten, dass ihr
euch anmeldet. Es muss keine Vorkasse geleistet werden, aber wir möchten, dass
ihr euch anmeldet, damit wir das auch so ein bisschen im Überblick haben und wir
haben das dann auch in sämtliche Texte, wenn wir irgendwo eine Veranstaltung
gepostet haben, reingeschrieben, damit es eben dann auch so ist, dass wir auch
keine Spielgarantie geben, natürlich können wir auch nicht, dürfen wir auch
nicht, aber dass wir damit natürlich dann auch das so ein bisschen
steuern können und ein bisschen schauen können und ja, und dann musst du so ein
bisschen tricksen, dann musst du ein bisschen schauen, wenn du merkst, oh Gott,
mir fehlen einfach, ich sag jetzt mal fünf Frauen, dann werden die Freundinnen
angerufen oder die Subis.
Sebastian
Das sind die Dinge, die immer keiner verrät. Ja,
Thea
das ist, ich finde das ist vollkommen in Ordnung also das waren dann eben auch
mal solche Situationen, dass eine damalige Spielpartnerin von mir, ich die
angerufen habe und hat gesagt, bitte komm
du setzt dich einfach dahin, lass dir die Füße massieren, ist super
so, also das, ja das haben wir ja schon ab und zu mal gemacht und manchmal ist
es auch nach hinten losgegangen, manchmal hat es auch so gar nicht funktioniert
und ich habe dann irgendwann hatte ich keine Lust mehr mich
zurechtfertigen oder zu sagen, wieso, weshalb, warum. Also was machst du, wenn
jemand auf dich zukommt und sagt, warum sind denn hier so wenig Frauen? Ja, weil
keine da sind. Also dieses, also da gibt es ja keine Antwort drauf.
Und das war schon,
Sebastian
du keine mitgebracht hast.
Nein, aber man will ja nett sein. Man ist ja auch im Gastgebermodus.
Thea
Ja, ja, ja,
Sebastian
Das ist ja nochmal eine ganz andere Nummer. mal und ja, aber das ist vielleicht
da nochmal diese Spaltung, du hast einmal den Gast, der möchte natürlich ein
grandioses Erlebnis, dafür bezahlt er auch und da sind natürlich ganz viele
Erwartungshaltungen, auch ganz viele, wo du gar nichts für kannst, was weiß ich,
jemand geht mit seinem Spielpartner auf eine Party und da soll irgendwas
passieren, jetzt klappt das irgendwie nicht, weil keine Ahnung, fühlen sich
nicht danach oder so, aber da kannst du erstmal nichts dran machen, damit kommen
die Sachen, Leute gar nicht so auf dich zu mit diesen Geschichten, aber es es
gibt ja auch ganz banale Sachen, zu wenig Sitzgelegenheiten, zu wenig
Thea
ja,
Sebastian
Spielzimmer, ich weiß nicht, es gibt immer zu viel und zu wenig von allem. Das
werde ich mal erzählen. Wir haben auch mal eine kleine Party gemacht und da
haben wir ja gesagt, ach, ja, da gibt es, also es gibt ein paar Snacks zum
Naschen. Aber dann irgendwie bei so einem italienischen Restaurant ein bisschen
Catering bestellt, ganz feine Sachen, total schön, war total gut, aber es war
halt nicht zum Sattessen. Und dann machten wir die Tür auf, sie kamen alle rein
und hatten alle Hunger.
das tat mir echt ein bisschen leid, aber wir hatten so viel Knabberkram und so,
das hat alles locker gereicht, aber erst mal so, okay, wir hätten das noch mal
deutlicher kommunizieren müssen, für uns war das halt klar, das sind so
Geschichten, damit, da lernst du ja draus, wie ist denn da deine Lernkurve
gewesen, also wo sind so die Sachen, wo du nach der ersten Party gesagt hast,
okay, das muss ich ändern, sonst lasse ich das.
Thea
Also wir haben das reingeschrieben. Also bei uns gab es kostenfreies Essen auch
dazu, es gab auch ganz häufig warme Sachen, es gab so ein paar Salate und es gab
am Anfang immer die berühmt-berüchtigte Currywurst, die dann irgendwann auch
allen zum Hals raushingen, weil wir sie nicht mehr sehen konnten.
Ich selber esse gar kein Fleisch. Ich habe da ein bisschen Soße mit ein
bisschen, weiß ich nicht, was wir da, Kartoffeln haben wir da, glaube ich,
Kartoffelecken dazu gemacht. Das war auch immer ganz lecker.
Und dann haben wir gesagt, komm, wir brauchen mal irgendwie was anderes. Und
dann haben wir das auch eben mit dem Betreiber der Studios da besprochen, dass
wir ein bisschen was anderes machen. Ich glaube, es gab sogar mal zwei Abende,
da war der Koch ausgefallen, da habe ich mich dann in die Küche gestellt selber
und habe gekocht und weiß noch, dass es ganz cool war, weil die sagten so, oh,
was gibt es denn heute für coole Sachen?
Ist ja ganz anders. Und ich so, ja, der Vegetarier stand in der Küche.
und das war
ja, ich fand es immer ein bisschen krass, dass die viele Leute, die ich und das
kann ich jetzt nur für NRW sagen was ich da mitbekommen habe und so auf den
Partys so dieses Essen auch erwartet haben und so dahin gegangen sind und das so
jetzt gehen wir dahin, da gibt es gutes Essen das ist im Preis mit inbegriffen
begriffen und ja und dann spielen wir auch noch mal oder vielleicht auch nicht
und ich das eben in anderen Städten gar nicht so erlebe, sondern das sind dann
eben reine Tanzpartys mit ein bisschen Play oder reine Playpartys, aber von
Essen weit gefehlt. Also wenn du da hungrig hingehst, dann bleibst du auch
hungrig an dem Abend und ich fand es immer so
schade. Das ist so der Klassiker, du gibst einem den kleinen Finger und der
nimmt die ganze Hand und dann gibst du da tolles Essen und irgendwie mehrere
Salate und es war immer genug da. Also wir hatten es nicht einmal, dass das
irgendwie nicht gereicht hätte für die ganze Bande. Und dann wird halt trotzdem
gemeckert.
Sebastian
Ja gut, aber sag mal so, das ist natürlich auch eine Wahrnehmungsgeschichte als
Betreiber, wenn du jetzt 100 Leute da da hast oder 50 und einem passt nicht und
nur einer meckert und 54 von 55 finden es gut, dann bleibt dir das natürlich im
Gedächtnis.
Thea
Also, ja.
Ja. Ja.
Ja.
Ja, ja, klar.
Sebastian
Also das ist auch mal ganz schwierig, da muss man halt an der Stelle sagen,
naja, es ist halt eine Meinung. Wenn da 20 auf dich zukommen und sagen, uh,
Thea
Ja.
Sebastian
schwierig. Ich glaube, mit dem Essen, das kann man auch relativ einfach lösen,
man stellt einfach Sachen hin, die Blähungen verursachen, dann rühren die Leute
das nicht an, dann ist immer genug da.
Um Gottes Willen.
Und das Podcastsubbie schrieb gerade, es war nicht nur Snacks, da hat sie
natürlich recht. Also es war ja genug, aber es ist halt Erwartungshaltung.
Wenn du jetzt selber irgendwo Gast bist, auf was für Partys gehst du denn gerne?
Thea
ich gehe gerne auf wirklich Playpartys, also wo auch gespielt wird.
Ich habe das jetzt, bin vor zwei Jahren nach Hamburg gezogen und
bald geht es für mich nach Hannover.
Sebastian
Ach,
Thea
Aber ich habe das in Hamburg so
wahrgenommen, das ist halt Disco-Dancing-Party und es
wird ein bisschen gespielt.
Sebastian
schöne Stadt.
Thea
Da fehlte mir selber noch so ein bisschen der Bezug zu einer reinen Playparty
und es war dann ganz lustig, dass wir wirklich von Hamburg aus zu einer
Playparty nach NRW gefahren sind, weil wir wussten, da können wir spielen. Das
ist vielleicht auch so ein bisschen Gewohnheit und dann fühlt man sich ja auch
wohl, wenn du weißt, wie das läuft und so weiter und so fort und bist dann nicht
der Neue, vielleicht auch dieses, der Klassiker, auch wenn das immer so
allgemein, man kennt dich vielleicht und ich mag den Mix
gerne. Also hier in Hamburg gibt es ein paar nette Partys, wo du, oder gab es,
jetzt bald hoffentlich wieder, wo du ein bisschen tanzen kannst und dann kannst
du aber auch spielen, wenn du Lust hast. Du kannst aber auch nur tanzen, das
finde ich immer ganz angenehm, weil ich finde, wenn du so eine reine Playparty
hast, ist der Leidensdruck, nee, also ist der Druck irgendwie so ein bisschen
größer und dieses Gefühl so, ich muss jetzt hier spielen. Ne?
Das hatte ich so ein paar Mal, wenn es eben so eine reine Playparty war und ich
dann vielleicht auch unverrichteter Dinge einfach wieder gegangen bin.
Das heißt ja nicht, dass das ein schlechter Abend war, sondern dass ich einfach
weder bespielt noch unbespielt dann da einfach
wieder, ja, gegangen bin.
Sebastian
dann,
Thea
Aber ich glaube, einfach so ein Mix. Ich mag das einfach ganz gerne, wenn ein
bisschen getanzt werden kann und meinetwegen auch ein bisschen Essen da ist. Und
es wird aber, glaube ich, vermehrt eher mehr gespielt, als dass mehr getanzt und
sehen und gesehen werden.
Sebastian
was ist denn so deine, wenn du jetzt guckst, was gibt es für Partys, was sind
denn so deine Anforderungen, also was erwartest du, sage ich mal, neben sauberen
Toiletten und Spielgeräten und dass da nette Menschen sind, aber was ist was,
wo du sagst, ah ja, wenn das da ist, dann bin ich schon mal drei Ecken
glücklicher, manchmal sind es ja so Kleinigkeiten.
Thea
also obwohl ich ja die Femdom-Party gemacht habe, gehöre ich ja zu diesen
Nicht-Fisch-und-Nicht-Fleisch. Sie wissen nicht, was sie tun, die zu der
Switcher-Gemeinde. Und bei mir ist es also so, dass ich gerne auf Partys
gehe, die kein Maledom-Thema haben. Entschuldigung, aber
Sebastian, aber ist so. Also da fühle ich mich nicht wohl, also das ist was,
dazu bin ich zu dominant, um mich wohl zu fühlen. Ich glaube also
hier jetzt in Hamburg gibt es eine Party, da wird schöne Wave, Darkwave
Musik aufgelegt, so die Klassiker der 80er und sowas, das mag ich einfach total
gerne. Gerne. Und dann sehe ich aber auch, dass ich oder habe ich es zumindest
bis dann das große Corona C kam, versucht mich mit
irgendwelchen Leuten, die ich kannte, zu verabreden und dann da einfach zusammen
hinzugehen. Ich finde, wenn man auf eine reine Playparty geht oder wenn ich auf
eine reine Playparty gegangen bin und ich war alleine, habe ich mich immer nicht
ganz so wohl gefühlt. Ja,
Sebastian
Okay. Ja, weil dann hast du dann diesen, wenn ich was machen will, muss ich
jetzt hier schnell jemand finden und mit ihm was machen.
Thea
genau.
Sebastian
Das kann sich ja manchmal ergeben, aber darauf verlassen sollte man sich eben
nicht.
Okay.
Thea
und siehst das dann. Das ist ganz anders, als wenn meine submissive Seite
vielleicht sagt, ach hallo, ich möchte heute auf eine Party gehen, komm mit mir
mit und zieh ein schönes Kleid an. Also das ist tatsächlich ganz anders dann.
Wie ist das bei dir? Was magst du gerne für Partys?
Sebastian
Ja,
Gegenfrage, sehr schön. Also, ich kann schon mal erzählen, also eine Party wird
für mich eine Spur besser, wenn ich eine Möglichkeit habe, in einer Garderobe
meinen ganzen Spielklüngel loszuwerden, um ihn dann da wieder rauszuholen.
Thea
Ja.
Sebastian
Inzwischen bin ich da sehr reduziert, man schleppt jetzt keine Reisentaschen mit
sich rum, aber es ist schon nett, wenn man das Zeug mal loswerden kann für zwei
Stunden. Das finde ich immer gut.
Thea
Ja.
Sebastian
Gut, also ich persönlich bin so der Mensch, Playparty,
einfach, also gebt mir einen Raum, gebt mir Menschen und dann bin ich eigentlich
schon glücklich, wobei, dann müsste ich vielleicht mehr Erfahrungen sammeln,
aber so, ich sag mal so Partys, wo dann ein fünfseitiges Regelwerk da
steht und dann ist der rote Teppich, wo dann die eine Seite nicht drüber gehen
kann und dann laufen irgendwelche Richter und Bestrafer rum.
Thea
Ja.
Ja.
Sebastian
Ich will das gar nicht schlecht reden, das ist ein sehr ausgefeiltes Szenario,
wo man, glaube ich, total viel Spaß mit haben kann, aber für mich irgendwie, es
ist ja so, ich bin an dem Abend dann, ich sag mal, Gott, da gibt es
keine Instanz über mir, Punkt. Also klar, man hält sich natürlich schon an die
Regeln, aber wenn ich dann so ein Regelkorsett habe, das fällt mir relativ
schwer, mich darauf einzulassen. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass
das unglaublich gut sein kann, wenn man so ein bisschen Animation hat oder ein
Konzept hat, wo man sagt, der Abend hat gewisse Höhepunkte, auf die steuert das
hin. Und dann gibt es eben die Sklavenversteigerung, sowas habe ich auch schon
miterlebt. Und dann sind halt bestimmte Highlights gesetzt und das ist nochmal
ein ganz anderes Gefühl, also ein bisschen Show, sage ich mal.
Da mag ich nicht abschließend sagen, das ist total toll und das ist total doof,
aber die Präferenz, die ich habe, ist ganz klar, gebt mir eine Playparty, gebt
mir in der Regel noch irgendeinen Haken an der Decke und der Abend wird schon
irgendwie großartig und gebt mir irgendwo einen Ruhebereich hinterher, wo man so
ein bisschen chillen kann. Also das reicht mir schon. Und ein bisschen Musik im
Hintergrund ist eh immer gut und dann passt das.
Thea
Ich kann das gut nachvollziehen, gerade wenn so ein Regelwerk da ist. Also meins
ist das auch nicht. Klar, so gewisse Regeln oder dass man dann sagt, komm, der
Klassiker Hawaii-Hemd heute vielleicht mal nicht, das finde ich schon in
Ordnung, aber das hat mich zum Beispiel auch davon abgehalten, zu
Partys zu gehen, die dann wirklich Maledom-orientiert waren, weil
es da eben immer ein sehr, sehr starkes Regelwerk gab, zumindest bei denen, die
ich dann so mitbekommen habe, was ja auch toll ist, also vollkommen
nachvollziehbar.
Sebastian
Ich hoffe,
Thea
aber für mich eben in der submissiven Situation dann eben nicht attraktiv.
Sebastian
dass ich heute noch mit jemandem sprechen kann, der sagt, ja, so ein Regelwerk,
das ist total gut und zwar weil.
Thea
Ja, ruft mal an.
Sebastian
Weil jetzt, genau, aber ich habe, ich muss erst mal hier eine Frage unterbringen
von Jasmin, die fragt nämlich, wie bringt man denn die Zeit rum, wenn man nicht
spielt?
Thea
Gucken.
Also ich finde es ganz spannend jetzt, also ich finde es ganz spannend, Leute
anzuschauen oder einfach auch Leute anzuquatschen. Ich glaube, das hat was damit
zu tun, auch wie man selber so ein bisschen gepolt ist, ob man da
kommunikationsfreudig ist. Und ich habe das auch so, dass
ich einfach dann auf eine Party gehe und dann gibt es den Klassiker, also muss
ja noch nicht mal flirten sein, dann hast du ein bisschen Augenkontakt und dann
guckst du und dann mache ich da einfach irgendeinen, noch nicht mal einen dummen
Spruch, sondern vielleicht einfach sagst du, hey, hallo.
Also muss ja denjenigen nicht direkt auf ein Getränk einladen. Und dann bin ich
schon ganz häufig ins Gespräch gekommen. Und das ist auch immer wieder
aufregend. Also egal, wie viele Jahre du in der Szene
rumhüpfst, ich glaube, dass wenn du alleine auf eine Party gehst, ist es immer
so ein bisschen noch was anderes. Und ich weiß noch, als ich das erste Mal in
Hamburg, überhaupt das erste Mal in Hamburg auf einer BDSM-Party war, da bin ich
alleine hingegangen und mein Herz ist mir fast in die Hose gerutscht. Also ich
habe das so richtig gemerkt, dass ich also auch meinen Puls am Hals ordentlich
spüren konnte. Und dann ist ein Herr auf mich zugekommen und hat mich sehr nett
angesprochen und hat gesagt, hey, hallo, du wirkst gerade so ein bisschen
verloren. Und das war so nett. Und dann hat der mir alles gezeigt, weil ich auch
das erste Mal da in einem Hamburger Club war oder im SM-Club und den Club
auch vorher gar nicht kannte. Und das war wirklich ganz nett. Also ich glaube,
da ist die oberste Prämisse. Offen sein, nicht jeder, der dich anquatscht,
möchte dich direkt flachlegen. Die gibt es bestimmt auch. Oder verhaut werden.
Also muss man ja alle mit ins Boot holen.
Manche möchten doch einfach nur ganz normal nett sein. Und da meine ich das echte, das
echte Nettsein. Ja,
Sebastian
Ja, also das ist so ein Punkt, also ja, gucken, also ich war auch schon auf
Partys ohne Begleitung und dann, gut, wenn du in deiner eigenen Stadt unterwegs
bist auf Partys, auf denen du ja schon öfter warst, dann kennst du ja auch Leute
und dann hat man da vielleicht so eine Clique, wo man sich so ein bisschen
dranhängt oder so und dann kann es eben auch passieren, dass dann einfach Dinge
passieren oder sie passieren halt nicht.
Thea
klar.
Sebastian
Da ist halt immer die Frage, schaffe ich es mir selber diesen Druck nicht zu
machen.
Ich habe hier noch was von Kannickel40, einen schönen Kommentar gerade, ich lese
den mal vor.
Apropos Essen auf Partys, für einen schwulen Spielpartner war das wohl ein
Kulturschock fürs Leben. Er erzählt immer mal wieder, dass er mal auf einer
gemischt-hetero-BDSM-Party war. Da hätten die Leute ein Snackbuffet gehabt und
wären am Sozialisieren gewesen. Also auf schwulen BDSM-Partys würde gefickt
werden.
Ja, ich muss auch ehrlich sagen, wenn ich dann so eine Hauptmahlzeit kriege,
danach mag ich nicht spielen, danach bin ich, will ich einen Sessel.
Thea
komm, da können wir nette Leute gucken, vielleicht treffen wir auch noch
irgendwen, da gehen wir hin, dann hauen wir uns die Wampe voll, ich sage das
jetzt mal so wirklich, auch wenn das nicht so feminin sich anhört, aber es war
dann wirklich so und dann essen wir uns da einmal durch, trinken uns da einmal
durch und setzen uns da hin, gucken ein bisschen die Leute an und so, das
haben wir wirklich gemacht, ein paar Mal und das war natürlich dann mit
mehr Aufwand verbunden, als wenn du einfach nur ins Restaurant um die Ecke
gehst, was Anfahrtsweg und dann doch eben natürlich sich dementsprechend kleiden
oder anzuziehen. Aber es gab es eben auch. Aber ich für mich, wir
Sebastian
stell dir vor, wie enttäuscht du gewesen wärst, wenn es da nur ein paar Snacks
gegeben hätte.
Thea
sind ja extra mal da hingefahren, weil wir wussten, dass es da noch was zu essen
gibt.
Sebastian
Ja, ja, dann ist das Konzept verändert.
Thea
Ja, ja, aber klar. Ja, also es ist das aber dann auch irgendwie,
ich glaube, das kommt auch auf die Gegend an.
Sebastian
Ja,
Thea
Das kommt auch ganz stark auf die Leute an. Ich habe auch Partys erlebt, wo ich
gar nicht aufgenommen worden bin, egal ob allein oder mit Partner und wo
ich solche Sachen wie, darf ich mich da hinsetzen und dann war da ein Tisch mit
irgendwie acht Sitzplätzen, wo auch Gläser standen, aber nur zwei Leute saßen
und dann so, nee, nee, hier ist alles besetzt und das dann eben mehrfach über
Stunden, um dann irgendwann einfach so nach, ich glaube zwei Stunden haben wir
dann gesagt, also das tun wir uns hier nicht weiter an. Und das ist halt so eine
eingeschworene Gemeinde, die möchten auch gar nicht, dass da irgendwer Neues da
reinkommt oder sich irgendwie beteiligt. Dann ist es halt nicht unser, sondern
ist es dann auch wichtig, einfach für sich selber klar zu haben, okay, dann gehe
ich. Also da mache ich dann auch keinen, ja,
Sebastian
da muss man ein bisschen gucken. Also wenn sich alle dann schon wirklich ewig
kennen und so, da neu reinzukommen, das ist ja immer, genau, das kann schwer
sein.
Thea
ja, genau. Ist super schwer, ist schwer, ja,
Sebastian
Es kann aber auch super gut gelingen, das weiß man vorher nicht. Ich glaube, da
ist einfach so diese Erwartungshaltung immer so eine Sache. Ich habe da immer
mit dem Podcast so wie dieses Schöne. Wir sind hier und wir werden miteinander
einen schönen Abend haben. Und wenn die Leute um uns herum das auch noch
irgendwie gut finden können oder uns oder wir die, wunderbar. Aber wir brauchen
das. Also wie gesagt, das ist einfach nochmal ein anderer Modus im Kopf.
Jetzt spreche ich natürlich immer fürs Podcastsubbie. Das müsste eigentlich mal
ein eigenes Mikrofon kriegen. Dann können sie mit so einer Stimme, mit so einer
halligen Stimme von oben herab.
Thea
Ja, müssen wir mal sammeln. Müssen wir mal, müssen wir mal das Sparschwein
füllen. das ist ja macht
Sebastian
Ich glaube, die Frau ist nicht käuflich.
Finde ich auch gut so.
Okay, ich würde jetzt mal den Versuch wagen, zu schauen, ob hier jemand anruft
und bis das Menschen tun, ich habe ja jetzt so viel Verlosungskram, da versuche
ich dir auch noch Lust zu werden.
Thea
das
genau ja
Sebastian
Also wenn du jetzt nach Hannover kommst, sag mal Bescheid, im Zweifel. Hier kann
man auch Spaß haben.
Thea
also ich bin gerade auch noch so ein bisschen, wie gesagt, ich bin gerade zwei Jahre
in Hamburg gewesen davon irgendwie anderthalb Jahre Corona und jetzt geht es für
mich nach Hannover und dann dachte ich so okay es gibt tatsächlich schon so zwei
drei leute oder wo ich mitbekommen habe da soll so die ein oder andere ganz gute
party geben und da fange ich dann ja wieder jetzt bei null und wieder auch
alleine an und das ist schon spannend aber ich freue mich auch drauf als ich
werde sehr sehr gerne bescheid sagen oder mir tipps holen wo man denn vielleicht
auch auf eine party mal vorbeischauen kann wenn es dann wieder soweit ist
Sebastian
Ja,
Hamburg. Ich
glaube, wenn du jetzt in den Chat reinschreibst, wer kommt aus Hannover, bitte
mal mit mir connecten, dann werden ein paar Leute da sein und dann hast du schon
Anknüpfungspunkte. Ich sehe schon ein paar im Chat und Hannover ist ja so schön
zentral, da kannst du nach Süden runter, Kassel ist nicht weit, NRW ist nicht
weit, Hamburg ist übrigens auch nicht weit und selbst Berlin ist mit der Bahn,
naja gut, für eine Party, da würde ich schon Übernachtung mit dranhängen, aber
selbst das ist machbar.
Thea
Ja, das stimmt, ja.
Ja.
Sebastian
Also man ist doch hier relativ luxuriös zentral, wenn man so in alle
Himmelsrichtungen mal losfahren will.
Thea
Ja.
Sebastian
Ja, wie gesagt, wenn es soweit ist, dann wirst du eingemeindet, das kriegen wir
schon hin. Jetzt
Thea
Ja, da freue ich mich. Das ist immer ganz spannend, finde ich.
Sebastian
lasst mich nochmal, eine letzte Frage habe ich noch. Ihr habt ja mit diesen
Partys aufgehört irgendwann und das ist schon ein bisschen her.
Thea
Ja. Die letzte Party, ich habe gerade überlegt gehabt, war im Januar 2019.
Sebastian
Brennt es denn nicht so ein bisschen auf die Seele, oh man müsste wieder was
machen, was Neues?
Thea
Ja.
Ja, klar.
Sebastian
Also das hört nicht auf, ja?
Thea
Also ich glaube, wenn du weißt, dass, ja, das ist, glaube ich, drin, wenn du
weißt, dass das gut gelaufen ist.
Sebastian
Ja,
Thea
Ich neige auch dann dazu, immer so ein Organisator zu sein, also auch
Stammtische zu organisieren und solche Sachen. Und jetzt haben wir zum Beispiel,
weil es ja auch gerade noch hier in Hamburg zum Beispiel noch keine
Tanzveranstaltung gibt und das jetzt so langsam erst wieder kommt, habe ich
jetzt auch gesagt, wir müssen irgendwas organisieren, anders machen. Und
jetzt haben wir zum Beispiel irgendwie in zwei Wochen ein Dinner mit Frauen.
Also nur Mädels, egal ob Femdom, egal ob Subi, egal ob Switcher, egal ob alt
oder jung und da neige ich dann auch zu. Also das merke ich dann schon, dass
wenn du, glaube ich, einmal das über so viele Jahre gemacht hast, dass du, ja,
weißt halt auch, wie es geht, du weißt, wo die Leute herkriegen oder weißt
einfach vielleicht auch damit umzugehen, wenn es mal nicht läuft. Also das ist
eine eine hohe Frustrationstoleranz.
Sebastian
aber das bleibt so ein bisschen im Kopf.
Thea
Ja, ich glaube schon, ja.
Sebastian
Dann dieses, jetzt ist nichts oder es gibt nicht das, was ich will, dann mache
ich es halt. Und dann hast du ja selber wieder nichts davon, wie das halt immer
so ist.
Thea
Deswegen haben wir gesagt, gehen wir essen, dann habe ich wenigstens was zu
essen davon.
Sebastian
Ich drücke dir da die Daumen. Ich wünsche euch guten Appetit und ganz viel Spaß.
Thea
vielen Dank.
Dankeschön, Dankeschön.
Sebastian
Und ja, vielen Dank für deinen Anruf.
Thea
Ja, danke dir.
Sebastian
Mach's gut.
Thea
Bis dann. Tschüss.
Sebastian
Tschüss.
So ihr Lieben, das war Thea.
Fing doch schon gut an. Jetzt mag ich von euch aber wissen, wie seht ihr das?
Also wenn ihr auf Partys geht, was mögt ihr, was mögt ihr nicht? Und
ja, auch gerade diese ganzen Geschichten, wenn ein bisschen Führung auf der
Party ist, ein kleines Regelwerk, vielleicht ein Zettelchen, was an den Subis
dranhängt.
Was gibt es da, wo ihr sagt, ah, das finde ich gut und das macht mir Spaß und
das ist ein Szenario, was besonders spannend ist. Wo zieht es euch hin?
Ja, ruft einfach an, die Nummer sage ich gern nochmal, die 05101 911
8952 und ich kann sie inzwischen auswendig, na endlich, endlich ist es soweit.
Und bis das hier klingelt, gucken wir doch mal, dass wir jetzt hier Punkt 1 von
der Tagesordnungsliste runterkriegen. Ich habe meine Kärtchen bekommen. Das
heißt, heute, seit heute, ich habe es auch getwittert, liegen hier vier Kartons
mit 50 verschiedenen Podcast-Covern in Form von so kleinen Visitenkarten. Yay,
sie sind endlich da. Und der Druck ist auch was geworden. Ich hatte ja schwerste
Ängste da, ob das eventuell völlig nach hinten losgeht. Keine Ahnung, vor der
Rückseite ist verkehrt rum oder es ist nicht richtig geschnitten oder, oder,
oder. Und jetzt liegen die Dinger hier. Und allen Menschen, die jetzt mitgemacht
haben in den ersten 50 Folgen, ich hoffe, ich habe sie alle erreicht. Also ich
habe heute Mittag hier geguckt, was habe ich, Mail-Kontakt, WhatsApp-Kontakt,
Telegram-Kontakt, irgendwas Kontakt und wenn es Twitter ist, dann habe ich denen
einen Link geschickt, wo einfach eine Adresse hinterlegt werden kann,
damit die Menschen zumindest von ihrer eigenen Folge mal ein paar Kärtchen
bekommen. Ich finde, das ist eine nette Geste. Und ich habe auch schon die
ersten paar Umschläge gemacht und die gehen jetzt so nach und nach immer
stoßweise in die Post. Und dann werde ich so nach und nach diese Kärtchen
einfach verteilen. Das heißt, wenn irgendwelche Stammtische oder
Stammtischleiter ein paar Karten haben möchten, um die zu verteilen, dann rücke
ich die natürlich immer gerne raus. Also das ist ja quasi auch Werbung für den
Podcast und wen immer auch ich in Zukunft nach der Lieblingsfolge frage, das
hat jetzt ab sofort einen Grund, wie man die dann
wirklich nochmal ein bisschen bekommen kann und was da so ist, also ich weiß, es
gibt ein paar Leute, die sagen, ich will das komplette Set haben, das heißt aber
auch, ich muss dann 50 mal einzeln stapeln, den ganzen Kram einpacken und
wegschicken, da schrecke ich ein bisschen zurück, aber es wird immer wieder
Gelegenheiten geben, an diese Kärtchen ranzukommen und ich bin mir sicher, dass
ich die ja loswerde. Also es sind jetzt 20.000 Stück, das ist ein bisschen
gruselig. Deshalb sind die auch ein bisschen kleiner, damit das mit der
Druckerei alles gepasst hat. Aber sie sind da, sie sind heute gekommen und ich
bin total begeistert und ja, hab schon Stapelchen gemacht, ich hab sogar schon
angefangen rumzuwiegen. Ja, ich sehe schon wieder von Elf Sammelalbum im Chat.
Nein, es gibt kein Sammelalbum. Okay, was habe ich noch zu erzählen? Ich habe
eine neue Folge aufgenommen. Ich muss mal schauen, ob ich die pünktlich in, was
sind das, neun Tagen, ob ich es bis dahin schaffe, dass da was online geht. Bis
dahin, viele haben es mitbekommen, die Folge mit Sarah und Clemens. Da kam schon
ein bisschen Feedback.
Da würde mich wirklich interessieren, wie eure Meinung ist. Also die Folge, die
jetzt am Montag erschienen ist, die ist ja doch sehr weitreichend. Und die hat
unglaublich viele Aspekte und so ein paar Mails habe ich ja schon bekommen von
Menschen, die sagen, ich möchte das auch mal mitmachen. Wenn die beiden das
machen, mache ich das auch gerne. Also das ist ganz spannend, was da gerade
passiert. Ja, dann habe ich noch einen Gruß, den ich loswerden möchte. Es gibt
einen Menschen, der hat mir gesagt, dass er heute vermutlich jetzt gerade ein
Date hat. Das heißt, wenn er jetzt live zuhört, der Mensch, dann stimmt
irgendwas nicht. Wenn du das jetzt hier nachhörst, ich drücke dir
natürlich jetzt in diesem Moment die Daumen, dass dieses Date wunderbar wird und
dass ich bald jemanden zum Kennenlernen habe. So, okay.
Ja, was kann ich noch erzählen? Nächste Woche machen wir ja wieder eine
Live-Sendung und da habe ich den Titan+1 da. Dem habe ich ja eine Folge
aufgenommen, das ist noch gar nicht so lange her, wobei es schon wieder drei
Monate her, glaube ich, dass die erschienen ist.
und nächste Woche kommt er aber einfach vorbei. Das heißt, wir machen hier die
Live-Sendung, aber dann eben zu zweit, zu dritt, zu viert, mal gucken, direkt
von hier aus und dann gucken wir mal, was wir da machen. Also das ist so ein
bisschen wie mit Katrin und Stefan, dass wir einfach eine schöne Zeit haben und
dann einfach mal gucken, wie das so läuft.
Okay, also da könnt ihr euch nächste Woche auf was freuen, weil das wird dann
einfach mal wieder ein bisschen anders und ich habe ja auch diese Updates dann,
nachdem die Folge gekommen ist. Das ist momentan so ein bisschen ausgesetzt, weil man
muss ja auch ein bisschen Zeit vergehen lassen. Aber wenn ihr nächste Woche
mitsprechen wollt, dann solltet ihr die Folge Nummero, ich gucke mal, ich habe
die doch hier alle liegen. Wo ist er denn da? Folge 47 solltet ihr nochmal
nachhören. Dann seid ihr nächste Woche fit. Ich werde sie selber auch nochmal
hören. hören.
Es klingelt immer noch nicht. Das gibt es ja nicht. Dann wird das eine etwas
kürzere Sendung. Alrek schreibt gerade, ob heute nicht was mit Obscene-Karten
war, die ich verlose. Wisst ihr was? Ich mache genau das, genau jetzt.
Heute ein bisschen den Kapitelmarke durch die Gegend schieben. So, dann brauche
ich mal das Podcastsubbie. Und dann schauen wir mal.
Für die Menschen, die jetzt nicht wissen, was passiert ist, worum es geht. Ich
habe hier ein paar Karten für die Obscene-Messe bekommen. Die ist das steht ja
auf den Karten nicht drauf, auf denen steht ja April, aber die ist ja Ende
September jetzt verschoben worden, ich glaube 11., 12., 13.
September findet sie, nee, 10. bis 12. September findet sie statt, da irgendwie
in Sindelfingen bei Stuttgart und ich habe gesagt, okay, Leute, wenn ihr mir
eine,
ein Party-Outfit schickt bei Instagram oder Twitter und das mit dem Hashtag
ordentlich verlinkt und so, dann kommt ihr in den Lostopf rein. Habe ich jetzt
gemacht und habe dann heute Heute Mittag ein bisschen ausgewertet. Ein
Sendeschluss war ja Samstag.
Heute Mittag hat da noch ein Mensch geschrieben hier. Ich habe zwar mitgemacht,
aber ich kann da gar nicht hin. Nimmst du mich bitte aus dem Lostopf raus? Habe
ich rausgenommen. Und weil der Mensch so fair ist, habe ich dann auch
beschlossen, der kriegt auf jeden Fall einen Kochlöffel. So, und jetzt hat das
Podcastsubbie hier ein paar Karten in der Hand.
Es haben nicht so viele mitgemacht, muss ich sagen. Also die Gewinnchancen sind
groß. Machen wir erst den zweiten oder den ersten Preis? Preis.
Erst den zweiten oder den ersten Preis? Den zweiten Preis. Also okay, der zweite
Preis ist eine Karte zur Obscene.
Der Mensch, der gewinnt, den schreibe ich dann natürlich morgen früh an und dann
packe ich das schön in die Post rein. Und auch da werde ich wieder nach der
Lieblingsfolge fragen. Und jetzt ziehe ich einfach mal eine Karte aus des
Podcastsubbies Hand.
Guck mal, ich klappe mal auf.
Also ich habe jetzt keinen Trommelwirbel, kann ich in Nachbearbeitung
reinpacken. So, und eine Karte hat Gomorrah gewonnen. Den ganzen Nicknamen sage
ich jetzt nicht, Wenn sie jetzt gerade zuhört, dann wird sie sich freuen.
Herzlichen Glückwunsch. Du bekommst eine Karte von mir per Post. Und dann hast
du schon mal da freien Eintritt zum Shoppen. Ich gebe ja ehrlich zu, so ein
bisschen der Shopping-Wahn auf so einer Messe, das wäre jetzt schon echt cool.
Schade, dass ich das selber nicht hinkriege. So, und jetzt den zweiten Preis.
Das sind jetzt zwei Karten. Und jetzt ziehe ich mal eine.
Ausfalten, das dauert ja immer so ein bisschen.
So, und gewonnen hat Chaton111.
Herzlichen Glückwunsch. Zwei Karten gehen an dich. Das heißt, ich schreibe dich
auch an. Und ja, zwei Karten sind auf dem Bild. Ist auch sehr schön. Ich meine,
da waren ja Party-Outfits gefragt.
Und auf beiden Karten, das sieht schon echt gut aus. Auf dem ersten von Gomorra
war es ein Latex-Kleid. Und hier ist es, ist das Leder, der
Anzug? Es sieht schon gut aus. Also vielleicht darf ich das ja verlinken die
nächsten Tage. Und dann könnt ihr mal reinschauen. Und jetzt klingelt es hier.
Ich gehe mal ran.
Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Chaton
Wir haben schon mal mit einer gesprochen. Ich
Sebastian
Ich kann dich ganz schlecht verstehen. Du bist ganz leise.
Chaton
schalte mal um auf normales Silberkopf. Nein, Moment. So, besser?
Sebastian
Jetzt ist es besser. Hi.
Chaton
Hi. Du hast mich gerade aus dem Lostopf gezogen.
Sebastian
Ah, du bist das. Wir haben auch schon ein paar Mal gesprochen.
Chaton
Ja, ich habe gedacht...
Sebastian
Jetzt erkenne ich die Stimme auch wieder.
Ja, sehr gut.
Chaton
Ich habe gedacht, ich warte mal und rufe dann an, wenn die doch gezogen wird.
Sebastian
Bravo.
Chaton
Ich muss die Karten leider wieder freigeben.
Sebastian
Nein.
Chaton
Doch, weil wir wollten eigentlich nach Deutschland. Für die anderen, die
zuhören, sie kennen mich vielleicht, ich bin aus Frankreich.
Das Problem ist, wir wollten auf eine Party. Ja, die Location ist leider pleite
inzwischen. Das haben wir auch erst kurzfristig erfahren, der Eventveranstalter
hat auch nur kurzfristig erfahren
und ja, deswegen sind wir nicht in Deutschland und deswegen können wir auch
nicht auf die Messe.
Sebastian
das ist ja ärgerlich. Pass auf, da mache ich jetzt Folgendes. Es haben ja gar
nicht so viele Menschen mitgemacht. Ich habe jetzt hier noch zwei lose. Also es
waren wirklich nicht viele, aber es ist auch ganz klar, wer kann, wer ist da.
Ich nehme jetzt dein, das finde ich jetzt nobel, dass du anrufst.
Ich nehme jetzt deine Karte und dann verteile ich sie einfach auf die anderen
beiden, die auch noch mitgemacht haben.
Chaton
Kannst du gerne machen. Aber ich kann auch noch ein bisschen über Partys reden.
Das ist so mit ein Grund, weil ich heute auch mal wieder live dabei bin.
Sebastian
Kleinen Moment, ich bringe eine Sache hin, weil ich muss ja hinterher
Kapitelmarken irgendwie zusammenbauen und irgendwie sagen, hier so und so ist
die Reihenfolge. Ich klappe das jetzt mal auf, ich glaube, dann freuen sich
nämlich alle. alle.
Und zwar erst Podcast,
so wie guckt mich böse an. Naja.
Einmal Alrek, du kriegst eine. Und die Porzellanpuppe auch. Also jetzt haben wir
quasi, das haben alle gewonnen. Finde ich auch nicht schlecht.
Und ja, so läuft das halt manchmal. Aber guck mal, das ist nochmal optimal. Also
höher konnten die Gewinnchancen nie sein.
Mensch. So.
Chaton
Ja, die waren richtig optimal. Ich hatte ja eigentlich die Hoffnung, die wären
so optimal gewesen für eine Tasche, auf die ich ja immer noch warte, weil ich ja
schon mal angerufen habe und eigentlich im Topf sein müsste.
Sebastian
Du bist bestimmt im Topf. Also kann ja sein, dass ich dich nachher da rausziehe.
Also ich bin sogar sehr sicher, dass du in dem Topf drin bist.
Chaton
Ja,
Sebastian
Die Chancen sinken natürlich auf Dauer, weil das Ding wird immer voller, aber so
ist das halt.
Chaton
Ja, aber ich bin ja schon seit einem Dreivierteljahr drin. Da waren die Chancen
auch richtig gut.
Sebastian
sie verändern sich, aber das ist ja auch das, was die Sache so
begehrt macht, dass man sie eben nicht so einfach so kriegen kann. Ich habe auch
gar nicht so viele Damen, muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich da sagen
kann, ja einfach raus damit. Das ist echt immer schwierig. Aber lasst uns über
Partys reden. Ja gut,
Chaton
wir gleich. Meine Sabi guckt mich nämlich gerade komisch an, mit wem ich jetzt
hier gerade rede.
Wir hatten gerade zwei Karten gewonnen für die Messe in Stuttgart. Deswegen habe
ich auch angerufen und gesagt, wir sind leider nicht da, wir können nicht. Event
ist ausgefallen. Gut, ja, Partys. Also Partys ist bei uns ja ein ziemlich großes
Thema, zumindest gewesen in Deutschland noch. Wir waren relativ viel unterwegs
und da muss ich sagen, da gibt es eigentlich vieles, wo wir daran
teilgenommen haben und auch Spaß gehabt haben. Von Dance-Play-Party, reine
Play-Partys bis hin zu CMNF und ja auch
Motto-Partys. Also da sind wir relativ offen. Das Einzige, was bei uns nicht
geht, ist Femdom-Partys.
Das ist aber jetzt wahrscheinlich der gleiche Grund wie bei dir. Ja,
Sebastian
aber das ist ja nun mal so, deshalb macht man ja ein Motto, damit man da einfach
ein bisschen eine Vorauswahl trifft. Es
Chaton
das ist halt immer der Schwerpunkt, den man sucht. Also wir haben eine ganz
tolle Party jetzt, die schon länger nicht mehr stattgefunden hat, die Adrett und
Anders in Hamburg, die vorher in Lübeck war. Da haben wir immer sehr viel Spaß
gehabt, war so kunterbunt gemischt auf dem Schiff, das war immer toll.
Und da hatte man unten im ganzen Rumpf hat man einen Playroom, aber auf dem
Oberdeck konnte man dann zusammensitzen und gemütlich quatschen und im
Mitteldeck, ja, Dancefloor, alles und es gab Waffeln.
Sebastian
gab Waffeln.
Chaton
Waffeln, es gab immer Mitternacht Waffeln, süße Waffeln.
Sebastian
Was haben denn BDSMler immer mit Waffeln? Also mal kurz Gruß nach Paderborn.
Chaton
Das ist
Sebastian
Da wurde auf dem Stammtisch auch erzählt, an dem Abend, wo Stammtisch ist, da
wird in der Küche immer Waffelteig gemacht, damit die abends noch Waffeln
kriegen.
Chaton
ganz einfach, wenn du dich ein bisschen verausgabt hast beim Spielen und
plötzlich riecht es in einem Schiff, ich muss dir vorstellen, nach Waffeln. Das
riecht dann überall, das ist sowas von lecker. Da kann man gar nicht alles
richtig dann in die Schlange stellen und hoffen, dass man mindestens zwei
Waffeln kriegt.
Nee, das ist einfach göttlich. Also so Mitternacht, eine Waffel, nachdem man
ausgiebig gespielt hat oder getanzt hat, das ist einfach, das macht Freude. Da
kommt gute Laune auf.
Sebastian
Sag mal so mit einer Party. Also was braucht es für dich auf einer Party, dass
du sagst, passt. Also vielleicht ein ausgefeiltes Spielgerät, was man so zu
Hause niemals hätte. Oder sind es die Leute? Was ist das, wo du sagst, ja, das
will ich da haben. Das macht es für mich zu einem schönen Abend.
Chaton
Das ist entscheidend, das sind die Leute. Absolut, also das geht. Also ich
brauche im Prinzip kein Spielgerät. Uns reicht irgendeine Kante, da kann ich da
wie drüberlegen und Hintern versohlen. Also da habe ich keine großen Ansprüche.
Aber ja, die Leute, die Ambiente, die man hat, gerade auf dem Schiff Oder
wenn es etwas gepflegt dazu geht, da stehen wir auch drauf. Also wir stehen auch
mehr auf ein bisschen Regeln haben, ein bisschen Programm dabei haben. Wir
können aber auch sehr gut ohne. Also je nachdem, wo bei uns gerade der
Schwerpunkt liegt.
Sebastian
Ja, aber das ist ja jetzt ein schöner Punkt, da hatte ich ja auch drauf gehofft.
Also wenn da jetzt Regeln sind und da ist so ein bisschen Programm, was ist da
so der Reiz? Wo sagst du, okay, das finden wir deshalb gut.
Chaton
Also ich finde es schon mal sehr schön, wenn man im Programmpunkt hat, dass die
Subs sowohl männlich als auch weiblich, also da ist für uns kein Unterschied,
vorgestellt werden. Also präsentiert werden in dem Sinne. und man erstmal weiß,
okay, mit wem habe ich zu tun, man kann vielleicht mit den Leuten interaktiv
werden, weil sie ungefähr das gleiche denken oder so. Das finde ich schon mal
ganz gut. Das ist eigentlich viel netter oder offener, als wenn ich dann
praktisch erstmal gucken muss und wer könnte zu mir passen, so kriege ich das ja
gleich mit, wenn dementsprechend der Sub und der Top vorgestellt wird.
Dann weiß ich, okay, das ist ungefähr in unserer Richtung, was uns gefällt, dann
kann man mit denen schneller Kontakt aufnehmen, dann braucht man sich das erste
Mal durchfragen, wie spielt ihr denn, was ist bei euch der Schwerpunkt und das
finde ich schon sehr gut.
Sebastian
Ja. Ach
so, also das ist dann, wenn man mit anderen spielen möchte, hat man einfach ganz
viele Brücken an der Stelle.
Chaton
Genau, also das finde ich ganz gut an so einem Konzept, wo eben dementsprechend
ein bisschen Programm, ein bisschen Vorstellung dabei ist.
muss sagen, was für mich auch wichtig ist, ist Sauberkeit der Location. Das ist
auch so ein A und O, weil
Und das ist unangenehm, wenn dann gerade die Bottoms, die dann irgendwo
sich hinknien müssen oder mit nackten Füßen laufen, wenn es dann schmuddelig
ist. Das ist nicht wirklich unseres.
Sebastian
Ja, das ist ja ein Problem, das man auf zwei Arten lösen kann. Einmal durch
Putzen und das andere ist durch weniger Beleuchtung.
Chaton
Ja, es gibt genügend Locations mit wenig Beleuchtung. Das Problem ist, wenn man
die Location dann tagsüber sieht, weil dann zum Beispiel ein Shibari-Treff ist
oder sonst was und dann wirklich taghell ist, dann fragt sich schon, möchte ich
dann da abends auch sein? Nein, und Spielen,
Sebastian
Ja, das ist immer so eine Sache. Also ich halte ja BDSM als durchaus für eine
Sache, die darf auch mal schmutzig und dreckig sein. Und wenn so wie draußen
irgendwo knien kann, dann ist das auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist
es aber auch, ich glaube, das ist dann so dieses, also ich, nein, erst mal, ich
glaube, das in ganz, also sehr überwiegenden Teil, weil das da wirklich auf
Hygiene und Sauberkeit wirklich geachtet wird. Natürlich nach der Party sieht es
dann nicht mehr ganz so aus. Das hängt aber auch viel von den Leuten ab, die
dann da spielen. Also wenn die dann hinterher nochmal dann auch bitte das
Mittelchen nehmen und dann das Spielgerät nochmal abwischen, damit der Nächste
da Spaß haben kann. Das finde ich schon gut.
Das hängt auch wirklich ein bisschen von den Leuten ab, wenn du da irgendwie so
einen Bock irgendwie da eingesaut
zurücklässt und sagst, das gehe ich mal, das wird schon jemand sauber machen.
Das ist ja auch so eine Sache.
Chaton
da muss ich zwei Sachen dazu sagen.
Sebastian
Schwierig.
Chaton
Das eine ist, wir haben öfters mal auf diversen Partys geholfen und kennen von
daher die Sauberkeit diverser Lokalitäten zu Genüge und da gibt es wirklich
Riesenunterschiede. Das andere ist wirklich eine ziemlich üble Geschichte,
gerade auf dieser Adrett und Anders, da hatten wir auch ein paar Gäste da, die
schon im Vorfeld im Forum ein bisschen Wind gemacht haben, nach dem Motto, wir
brauchen Handtücher. Tja, das auf dem Partyschiff muss nicht unbedingt vorhanden
sein. Ja, und nach dem Motto ist mir egal. Und die dann angekündigt haben, wenn
wir spielen, dann setzt man das Schiff unter Wasser. Das haben die dann auch
wirklich gemacht. Er hat dann die Frau, oder die Sub, den weiblichen Bottom
gesquirtet. Das ganze Andreaskreuz und der Boden war komplett nass, also
wirklich zwei Zentimeter hoch gestanden.
Meine Sabi durfte dann das aber machen, weil wir an der Party auch geholfen
haben. Und dann habe ich ihn oben erlebt, wie er geprahlt hat, wie er wieder mal
Sauerei gemacht hat und wie er oft schon Lokalverbot bekommen hat. Also da gibt
es wirklich ganz spezielle Marken mit Vorsatz.
Sebastian
Vorsatz, ja.
Das ist jetzt auch so eine ganz blöde Sache, weil das ist ja dieses, wir sind
auf einer Party und da können wir so sein, wie wir wollen. Da können wir machen
und Toleranz und jeder kann gucken und dann ist aber eben noch dieses, wir
wollen ja dann doch auf andere auch Rücksicht nehmen, dass alle da Spaß haben
können.
Ich sag's ganz ehrlich, also ich kann mir durchaus vorstellen, dass wenn ich mit
dem Podcast irgendwie Unsinn angestellt habe, dass ich mich da 1A mit Anzug dann
auf die Party, mit dem Mopp da hinstelle und sage, ich mache jetzt den ganzen
Dreck sauber und dafür hatte ich unglaublich viel Spaß. Und dann denke ich mir
noch irgendeine Gemeinheit aus. Also ich glaube, da hätte ich jetzt kein Problem
mit. Es kann ja mal was schief gehen. Man muss halt nur halt die Verantwortung
auch dann übernehmen.
Chaton
Man muss halt hinterher sauber machen, das ist ja überhaupt kein Thema. Die
meisten sind aus Oberanlage, aber wie gesagt, es gibt wirklich Spezialisten, die
machen eine wilde Sauerei und sind stolz darauf, dass sie die Sauerei als Sauerei
hinterlassen.
Sebastian
Ja, gut. Das ist dann das ist auch da wieder der Punkt.
Chaton
Aber das sind die wenigsten. Also,
Sebastian
Hast du 100 Leute und einer macht Mist, an das wird man sich auch in 10 Jahren
noch erinnern. Das ist einfach so. Und bei jeder 100. Party bist du dann der
Mensch, der den Mist gebaut hat, an das sich alle anderen erinnern werden. Also
irgendwie ist immer irgendwas.
Chaton
wird meinerseits nicht funktionieren. Also, wir haben hier ja auch einen neuen
Verein, einen BDSM-Verein, der ein Riesen-Freigelände hat. Und da waren wir
neulich auf und haben gespielt und das wirklich in der prallen Sonne, also ohne
wirklich Körperflüssigkeit zu produzieren. Da gingen sie aber nachher wirklich
nochmal los mit dem Desinfektionsspray, weil ja Corona und dergleichen und hat
dann alles abgewischt und wohl nicht schmutzig war. Also die ist da sehr
penides.
Sebastian
Und den Rasen dann nochmal wegdesinfiziert und dann wächst da nichts mehr. Nein.
Aber sag mal, wenn du jetzt
wirklich sagst, okay, ich gucke jetzt hier mal durchs Netz, was gibt es so für
Partys,
wonach wählst du aus? Also eher was Großes oder was Kleines? Also wo sagst du,
oh ja, das ist genau das Richtige, da müssen wir hin.
Chaton
auf den Schwerpunkt drauf an. Also wenn ich wirklich sowas Gesittetes haben will
mit Smoking und sowas in der Richtung, dann eher mit weniger Leuten, also
maximal 15 bis 20 Paare, also 40, 50 Leute. Leute. Wenn ich aber sage,
okay, ich möchte mich möglichst rausputzen mit Korsett, also
ich habe selber auch ein Korsett, ein Leder-Korsett,
dann kann das auch gern mal so eine Party mit tausend Leuten sein, wie im
Catonium, die haben die Extravaganza. Das macht auch Spaß, wenn die Stimmung
passt.
Sebastian
Ja, also da muss ich sagen, das ist immer so ein bisschen schwierig, weil da
finde ich es zu voll zum Spielen, da musst du ja schon so ein Eckchen suchen,
also wenn es zu viele Menschen drin sind, dann und ich
merke so, jetzt willst du irgendwie hauen und da hast du keine zwei Meter, also
diesen Safe Space, wo du sagen kannst, okay, das ist jetzt der Bereich, der
gehört jetzt die nächsten 20 Minuten uns. Wenn ich den nicht sicherstellen kann,
das stresst mich ganz fürchterlich. Das kriegen die meisten aber ja gut hin,
dass sie dann halt die Bereiche so ein bisschen abtrennen und sagen, da können
halt nicht so viele Leute hin.
Aber das ist für mich wirklich Stress, wenn es einfach zu viele Menschen im
Spielbereich sind.
Chaton
Also auf die Extravaganza gehen wir ganz klar, wir werden nicht spielen. Also das ist
so, wenn so viele Leute da sind, dann spielen wir auch nicht, weil wenn kein
Platz da ist, dann macht das uns keinen Spaß. Und vor allem, wenn ständig nicht
irgendjemand in dem Peitschenbereich läuft,
das ist nicht unseres. Also wir sind da sehr aufeinander abgestimmt und das
stört uns dann. Deswegen gehen wir da einfach hin zum Spaß haben, zum Leute
gucken, zum selber Schaulaufen in dem Sinne.
Das ist einfach dann nur reine Show und Tanzen und Spaß haben. Aber nicht
spielen halt dann. Wir haben zwar auch Bekannte, die da wirklich in dem größten
Getümmel spielen können, die schalten da auch komplett ab, aber das wäre jetzt
nicht unseres. Aber wie gesagt, da gehen wir halt mit anderen Voraussetzungen
ran. Wenn ich aber auf eine reine Playparty gehe, dann gehe ich auch mit der
Motivation hin, ich will da spielen, ich brauche den Platz, ich muss auch
abschalten können oder mit dem Interview selber müssen abschalten können für uns
zwei.
Und dann dürfen natürlich da keine 300, 400 Leute rumspringen.
Sebastian
Ja, wobei das Schöne ist ja, am Anfang, wenn es sich noch füllt, dann ist Platz
und am Ende, wenn der Laden dann langsam wieder leer wird, dann ist auch nochmal
die Möglichkeit. Also wenn man lange genug durchhält, dann geht das. Was ich mit
Thea jetzt eben noch gar nicht besprochen habe, das wäre auch nochmal so ein
Punkt, das Thema Getränkeauswahl finde ich immer ganz spannend, weil
grundsätzlich soll man ja sich auf BDSM-Partys nicht, ja ich sag mal, besaufen,
weil dann spielt es sich auch schlecht und dann passieren komische Sachen, aber
was erwartest du, was soll dir angeboten werden?
Chaton
Also mit einer unserer Lieblingslocationen in Deutschland ist das Adasia, wo es
per se kein Alkohol gibt.
Da erwarte ich auch keinen Alkohol, brauche auch keinen. Eigentlich brauche ich
auch keinen alkoholfreien Wein oder sonst was trinken. Wir trinken eh die meiste
Zeit nur Wasser oder Cola für den Zuckerhaushalt zum Nachschenken. Also da haben
wir wirklich keinen Schwerpunkt. Wenn ich dann ein gepflegtes Essen habe mit
mehreren Herren am Tisch, wo dann die weiblichen Subs servieren, dann kann auch
mal ein Glas Wein sein. Das muss ich sagen, das vertrage ich, deswegen spiele
ich nicht anders. Aber das muss auch nicht sein, da kann ich genauso gut Wasser
trinken. Also von daher ist die Getränkeauswahl für uns nicht wirklich
entscheidend. Dann
Sebastian
Ja, wobei, also ich habe das schon, da habe ich mal gemerkt, da ist man auf der
Party und man spielt und macht und dann ist man hinterher völlig fertig und dann
so ein exklusives Gesöff, das kann ich dann schon gut finden, aber dann eben
erst hinterher.
Das ist was, wobei ich habe auch lange nicht mehr dieses, früher hatte ich das
öfter mal, da gibt es ja einen Begrüßungssekt und so, um ein bisschen locker zu
werden, das habe ich aber sehr lange nicht mehr gesehen. Aber gut, das ist jetzt
auch deshalb lange her, weil ja Corona zwischendurch war.
Chaton
gab es zum Beispiel immer auf der Adresse und anders. Wenn du das Schiff
betreten hast, gab es ein Glas Sekt oder ein Orangensaft, wenn du ein
Orangensaft haben
Sebastian
ja, die Alternative muss es natürlich auch geben, ist klar.
Jasmin fragt noch, wie lang bleibt man denn so auf einer Party? Anfang bis Ende
und ja, kommt man, ja, was ist denn eine gute Zeit, um auf eine Party
zu kommen? Ich sag mal, Party anfangen, sagen wir mal, ist 20 Uhr, ist Einlass.
Wann würdest du hingehen?
Chaton
um 20 Uhr. Und wir gehen meistens als Letzte. Das liegt aber bei uns nämlich,
wir warten bis etwas ruhiger wird. Die meisten gehen schon um Mitternacht,
stehen dann irgendwie müde, keine Ahnung, müssen ins Bettchen. Und dann wird es
ja leerer. Und dann haben wir unsere Zeit, wo wir sagen können, wir können
ungestört spielen. Und deswegen bleiben wir meistens bis nachts um zwei oder
drei.
Sebastian
Ja, aber ihr könnt ja auch erst um 10 oder 11 dann kommen.
Chaton
Du lernst die Leute besser kennen, wenn du ziemlich früh da bist, bevor es voll
ist.
Weil dann kommst du besser ins Gespräch.
Sebastian
Ja, es ist vor allem, du siehst ja noch, welche welche Leute reinkommen, wenn du
die dann kennst, dann hat man noch mal ein paar Minuten Zeit für einen Schnack.
Chaton
Genau.
Sebastian
Also hat mich auch gewundert, also wir haben auch Party organisiert und dann
haben wir die Tür aufgemacht und dann kamen alle rein. Da waren auch alle da.
Gut, war jetzt keine große Party, aber wo ich auch dachte, gut, das verteilt
sich bestimmt über zwei Stunden. Nein, da waren alle da.
Also pünktlich.
Ich kann beides gut finden. Man kann später kommen, man kann gleich am Anfang
kommen, das muss man ein bisschen gucken.
Ich finde,
das musste ich auch irgendwann mal lernen. Es nützt gar nicht zu sagen, wir
wollen um neun Uhr da sein. Nein, es dauert so lange, wie es dauert, bis man
dann da ist. Und was habe ich da schon für Zoten gerissen? Dann
kommt man ja doch eine Stunde später, aber davon muss man sich gar nicht
stressen lassen. Inzwischen bin ich da ein bisschen entspannter.
Früher dachte ich auch mal, man muss dann pünktlich sein. Nein, muss man nicht.
Und man geht, wenn man halt gehen will und wenn das halt um zwölf ist oder um
zwei oder um vier.
Ich glaube meine erste Playparty, da bin ich dann wirklich gegangen, bis der
Laden wirklich leer war, weil ich das einfach so genossen habe zu sehen, wie
sich dann auch wieder die Menschen verwandeln zum Schluss. Also die Menschen in
ihren ganzen Outfits und so, dann haben die sich aber nochmal umgezogen und
straßenfit gemacht wieder und auch nochmal diese Metamorphose zu sehen, ich habe
das beim ersten Mal unfassbar genossen, das einfach zu sehen, war schön. Schön.
Ah
Chaton
die Partys, wo wir besuchen, sind eigentlich 95% innerhalb der ersten Stunde da.
Liegt auch mit an der Hauptparty, wo wir hingehen. Da gibt es eben diese
Vorstellung und wenn du dann halt nicht da bist, dann bist du zu spät. Deswegen
sind die Leute dann auch pünktlich.
Sebastian
ja, das ist, wenn es Programmpunkte gibt.
Chaton
Genau.
Sebastian
Okay, das heißt aber auch dann eben, es gibt eine lange Schlange, weil dann
müssen die Leute erstmal alle reingeschleust werden und sich alle umziehen. Das
wäre vielleicht mal ein Punkt. Wie weit seid ihr denn schon umgezogen, wenn ihr
da durch die Tür kommt?
Chaton
Also wir sind eigentlich komplett fertig. Also da sind wir ziemlich schmerzfrei
inzwischen. Wir sind ja auch schon mitten durch Lübeck gelaufen im kompletten
Outfit. Die Leute gucken dann zwar, aber da stehen wir inzwischen drüber. Und es
ist auch nicht so, dass man öffentliches Ärgernis erregt.
Sebastian
Ja, man hat ja dann auch nochmal eine Jacke drüber und irgendwie so ein bisschen
Garderobe, was man dann los wird.
Finde ich aber auch wichtig, dass dann wirklich auch eine Möglichkeit da ist,
also gerade im Winter. Du hast eine Party da drin, es ist warm und draußen ist
es eisekalt und es liegt der Schnee. Es ist immer ganz gut, wenn du irgendeinen
Bereich hast, wo du dich irgendwie einmal umziehen kannst und wo du deine
Klamotten wegsperren kannst, wenn das nicht geht. Also im Sommer ist das nicht
so ein wildes Problem, aber jetzt wirklich im Winter, da hat man das schon ganz
gern, finde ich.
Chaton
weit sind die Parkplätze meistens nicht von der Location weg. Und ich sage mal,
nackte Füße im Schnee macht da schon mal ein bisschen Feuer unterm Arsch.
Sebastian
Ja, es kommt drauf an, wenn ich dann reingehen kann, ja, wenn ich dann noch eine
halbe Stunde vor der Tür stehen muss, dann nein.
Chaton
Das bringt immer Stimmung.
Nee, natürlich nicht.
Sebastian
Also ich habe auch in Hamburg schon angestanden und dann hat das da eine
Dreiviertelstunde gedauert und boah, war mir kalt, war mir kalt und dann ist da
noch dieser elende Wind und du frierst dir einfach einen ab und wenn du da nicht
reinkommst, dann ist alles super, aber bis dahin denkst du, geht das nicht
weiter, geht das nicht weiter. Ja, das ist nicht schlimm, das ist auch
wahrscheinlich gar nicht anders zu managen, mein Gott, dann hätte ich halt
vielleicht mal einen Pulli mitnehmen müssen, man muss ja, oh Gott, lernt man
halt in Hamburg, im Winter ist gelegentlich frische Luft, hätte ich auch vorher
drauf kommen können.
Chaton
das lange Anstehen kenne ich eigentlich nur von der Extra. Da stehst du wirklich
eine Stunde vorher an, wobei die natürlich draußen auch immer eine Show
abziehen, also das ist dann nicht langweilig. Oder man lernt Leute in der
Schlange kennen, das glaubt man gar nicht, kriegt man dann ein Jahr später
irgendwo im Osten auf einer anderen Party wieder
und ist mit denen direkt involviert. Also es kann ja auch witzig sein, dass wir
eine Stunde anstehen, aber prinzipiell nein, muss ich auch nicht haben. Nee,
Sebastian
Ja, okay,
wenn du jetzt sagst, ich kann mir meine Party backen, die ich haben will, also
wo du sagst, das wäre es, also was wäre so deren Motto? Gäbe es da was, wo du
sagst, ja, das fehlt mir vielleicht noch ein bisschen, das hätte ich eigentlich
ganz gern.
Chaton
weil wir eben da flexibel sind und es gibt genügend Partys, die uns gut
gefallen.
Das Thema ist, was uns eigentlich auch persönlich sehr gut gefällt, ist eben diese
Geschichte der O außenrum, wenn das weniger sexuell wäre. Das wäre für uns
das Ding, was uns noch so fehlt. Weil per se
Sebastian
Kannst du kurz erklären, warum eine O-Party, warum die sexuell ist für die Menschen,
denen das jetzt nicht sagt?
Chaton
Ja gut, bei einer O steht ja immer die Rolle mit, dass sie sexuell verfügbar
sein muss für alle Herren, wenn man es jetzt ganz streng nimmt,
und dementsprechend immer mit offenen Hintern, offenen
Scham rumlaufen muss, offenen Brüsten und das gehört halt mit zu dem, ich
bin sexuell verfügbar.
Prinzipiell ist der Rahmen für uns, gefällt uns sehr gut, eben dieses etwas mehr
offizielle, mehr förmliche, mit relativ vielen Regeln. Nur wie gesagt, der
Schwerpunkt auf dem Sexuellen ist eigentlich das nicht, was so uns das
ausmacht.
Sebastian
Also du möchtest sie jetzt da nicht für alle Herren zur Verfügung stellen, was
ja im Prinzip eigentlich der Reiz und das Motto ist.
Chaton
Wir sind mehr auf dem,
genau. Es gibt im Prinzip da kein Pendant dazu, ohne diese sexuelle
Benutzbarkeit. Das ist das, was uns jetzt praktisch noch fehlen würde, praktisch
ein Pendant zu so einer Veranstaltung. Weil wir haben auch schon daran
teilgenommen am Wochenende auf dem Schloss. Das ist unheimlich toll, das macht
ziemlich viel Spaß. Das ist einfach vom Flair, vom Ambiente richtig super. Nur
diese, wie gesagt, sexuelle Komponente ist eben nicht so unser Fall. Also wir
stehen halt mehr auf S/M und D/s als auf sexuelle
Tätigkeiten.
Wobei es immer relativ ist. Also sexuelle Tätigkeiten bestätigt dann schon
Gebrauch der Körperöffnung.
Um es mal so zu nennen.
Sebastian
Ja, sagen wir mal so, es gibt wirklich Partys, die gibt es, wo Sex nicht
stattfindet und dann gibt es ja welche, wo das völlig normal ist, auch da gibt
es ja nochmal Unterschiede, aber ich kann mir das schon vorstellen, weil du bist
ja immer so in einer leichten Verteidigungshaltung, dieses, ich muss auf die
Frau aufpassen, dass nicht irgendwer ihr da ständig an den Popo grabscht und so,
weil im Prinzip ist es ja eigentlich so gedacht. Aber gut, vielleicht gibt es ja
so ein Angebot früher oder später, wo du dann sagst, genau das ist es. Oder
vielleicht organisierst du es auch einfach. Ja,
Chaton
Ja, wir hatten in Hanau mal einen D/s-Club. Das lief so ab ohne
diese Sex. War aber auch vom Spielen her nicht so der Schwerpunkt. Es war
wirklich rein auf D/s ausgemünzt. Im feinen Rahmen mit Kamin und Sessel und
Zigarre. und Whisky etc.
Man hatte da zwar eine Privatveranstaltung im Nebengebäude, noch ein
Spielzimmer, da ist aber kaum einer hin. Das ging wirklich rein um dieses
Zelebrieren, dieses D/s. Das fanden wir sehr schön. Aber sie machen inzwischen
auch nichts mehr.
Sebastian
gut, im Moment gucken wir jetzt mal, was da alles neu startet und was nicht. Ich
glaube, das ganze Party-Ökosystem muss sich im Moment wieder etablieren, aber
das tut es gerade nach und nach. Und deshalb sind wir ja alle ein bisschen
hungrig.
Chaton
Ja, das ist immer die Frage, weil
wir sind jetzt auch am Anfang Oktober auf einer Party in
Sachsen angemeldet, wo der Veranstalter schon gesagt hat, momentan mit den
Regeln in Sachsen wird er die Party so nicht durchführen, weil er sieht das
nicht, dass man mit Maske rumläuft, weil das gehört für ihn zu seiner Party
nicht mehr dazu. Und dann sagt er, dann verzichte er lieber auf das Durchführen
der Party.
Sebastian
Ja, da muss man einfach schauen, was da wie wann geht.
Es wird besser und es gibt ja nach und nach auch Regelungen und Möglichkeiten.
Das ist aber heute tatsächlich nicht das Thema, weil ganz ehrlich, das letzte
Jahr hätten wir jede Woche über dieses Drama reden können. Wir versuchen das
heute ein bisschen auszuklammern.
Aber pass mal auf, ich mag vielleicht noch mit einem Menschen heute sprechen und
noch ein paar Sachen loswerden. Ich habe ja hier nicht nur die Karten, die ich
jetzt weiter verteilen kann. Dankeschön.
Und ja, mal gucken. Also ich würde jetzt gerne nochmal schauen, ob da noch
jemand mit mir sprechen mag.
Chaton
Gerne doch, ich warte ja noch auf die Tasse.
Sebastian
Und du freust dich auf die Tasse jetzt.
Vielleicht lässt sich da ja ein Arrangement treffen.
Chaton
Nein, nein, nein.
Sebastian
Vielleicht kriegen wir das ja.
Chaton
Ich nerv dich schon lange mit der Tasse, ich weiß das.
Sebastian
Ja, aber Hartnäckigkeit wird ja meistens irgendwie belohnt.
Chaton
Irgendwann mal.
Sebastian
Wir müssen mal schauen. Aber ich dachte, du hättest eh schon einen. Aber gut.
Chaton
Nein, ich habe keine mehr gekriegt, die waren alle schon ausverkauft.
Sebastian
Ja, die ausverkauft sind, die habe ich auch gar nicht mehr. Es gibt nur noch die
anderen.
Aber guck, du bist ja in der Kiste drin.
Chaton
Schönen Abend noch.
Sebastian
Ich wünsche dir einen schönen Abend.
Chaton
Ja, gleichfalls und dann bis zum nächsten Mal.
Sebastian
Mach's gut.
Bis zum nächsten Mal.
Chaton
Tschüss.
Sebastian
Tschüss.
So.
Hui. Ui, das war doch gleich eine gute Tat vorweg. Und ja, das finde ich wieder
spannend. Also, dass dann wirklich dieses etwas festere Party-Korsett, dass das
eben dann doch wieder seine Vorzüge hat.
Also, das ist ja das Schöne. Für jeden gibt es, glaube ich, das Richtige. Man
muss es nur erstmal finden und dann muss das auch noch bleiben. Das ist ja auch
ein wichtiger Punkt. Ich sage gerne nochmal die Telefonnummer.
Die 051019118952, die könnt ihr gerne anrufen. Mit einer
Person mag ich heute auf jeden Fall noch sprechen. Vielleicht klappt das ja. Und
bis dahin gucke ich mal auf meine lange Liste, was denn da noch so alles
draufsteht. Oh ja, ich habe ja ganz viele Unterstützer. Es ist ja Monatswechsel
und da passiert immer ganz viel und ich muss mich mal ganz, ganz herzlich
bedanken. Fangen wir mal vorne an. Es gab ein paar Geschenke. Ich war immer
fleißig bei der Post irgendwie jeden Tag. Erstmal habe ich Gummibärchen bekommen
und zwar ganz viele in lustigsten Sorten. Ich finde diese Eukal-Gummibärchen
immer noch am lustigsten. Die sind so ein bisschen wie Hustenbomben mit Zucker
drumherum. Also Pia, vielen Dank dafür. Die werden wir ja alle nach und nach
aufnaschen.
Dann kam einmal Post mit einem toten Hund, wer nicht weiß, was das ist, das ist
so ein Windschutz für Mikrofone, wenn man mal draußen aufnimmt, dass man halt
den Wind nicht so hört, von Natascha, vielen, vielen Dank und dann habe ich eine
Karte bekommen, ich soll von der hier aber nicht erzählen, eine ganz feste,
robuste Postkarte, ich erzähle auch nichts weiter, aber ich habe mich einfach
sehr gefreut, vielen, vielen Dank und dann kam heute noch Kaffee, das heißt
heute, er kam glaube ich gestern schon, ich habe ihn dann heute auch wieder bei
der Post abgeholt und also Grüße an Raupo und Domse, vielen Dank für den Kaffee,
bin gespannt, der soll ja unglaublich wach machen, wir werden das hier testen.
Okay, Eirik fragt gerade nochmal kurz bei den Karten, für welche Tage die sind
auf der Messe, das kannst du dir aussuchen, die sind für einen Tag deiner Wahl,
die knipsen dann einfach den Tag ab und dann ist die halt entwertet.
Es gab Unterstützung auf dem Podcast-Konto, deshalb ganz schnell
Gruß an Markus, Wilke, Sabrina, Clemens, Andreas, Alexandra, Sabine, Lukas,
Wolfgang und Annika. Vielen Dank euch. Und bei Steady sind auch noch vier
Menschen dazu gekommen, nämlich Christian, Eleanor, noch ein Christian und
Alfred.
Ihr alle unterstützt das hier so wunderbar. Das macht einfach total viel Spaß
und
ja, damit kann man Dinge machen. Ihr glaubt gar nicht, was ich damit alles
anstellen werde.
Dazu erzähle ich aber diese Woche noch nichts.
Vielleicht Sag ich doch den einen Satz, die Sache mit dem Festival wird immer
konkreter und konkreter.
Bis dahin, gucke ich mal, ziehe ich doch einfach mal die Schätzfrage vor. Ich
habe hier noch einen der letzten Kochlöffel für Brat und Koch.
Und ja, die neuen sind in der Mache. Da steht dann auch was Neues drauf.
Und sage ich heute schon, was draufsteht? Nein, ich warte erst mal die
Ergebnisse ab. Wenn Lena dann welche zurückgeschickt hat, dann kann ich euch das
ja sagen.
Aber wer so einen alten Kochlöffel noch haben möchte mit dem alten Spruch. Also
ein paar sind noch hier und mindestens zwei werde ich davon noch im Keller
archivieren für alle Zeiten. Wer einen haben möchte, der kann hier einfach ein
bisschen mitraten. Ich habe eine kleine Schätzfrage und wenn jemand gewinnt,
dann schickt er mir jetzt keine Adresse, sondern dann nimmt er mit mir auf
irgendeine Art und Weise Kontakt auf und dann habe ich ein Formular, wo man
Dinge eintragen kann. Das macht es nämlich ein bisschen leichter, diese
Adressetiketten ordentlich hinzukriegen und sowas.
Ich stelle einfach mal die Frage.
Ich habe jetzt 50 verschiedene Podcast-Visitenkarten produziert und ich habe
heute mit der Waage rumgespielt und meine Frage ist einfach, was wiegen 250
dieser Karten? Und ich habe sie wirklich gezählt und auf die Waage gelegt und
sie sind auch wirklich stabil vom Gewicht, die wiegen alle das gleiche. Also 250
dieser Karten, was wiegen die zusammen? Was hat meine wunderbare, präzise
Küchenwaage denn hier in meinem Büro angezeigt? Wenn ihr da eine Ahnung habt,
einfach mal in den Chat reinschreiben und dann gucken wir mal, wer am nächsten
dran ist. Das heißt, ich kann mir jetzt schon mal einen Zettel schnappen und
dann gucken wir mal. Nein, muss ich gar nicht, weil ich habe ja das Podcastsubbie
und das Podcastsubbie wertet ja solche Dinge immer so schön aus. Ich kann euch ja
nochmal ein Bild zeigen davon, wie so ein Kochlöffel aussieht.
Bisher zumindest.
Und ich sehe schon, da passiert einiges im Chat. Ich bin gespannt. Ich lasse mir
ja immer nichts anmerken. Durch die Verzögerung im Stream haben wir eh immer das
Glück, wenn ich irgendwie schmunzeln würde, dann wüsste keiner, was gemeint ist.
Währenddessen sage ich nochmal, wofür BDSM noch stehen kann. Ich habe immer noch
welche übrig von diesen Sprüchen und BDSM kann auch stehen für Betreiber der
sagenhaften Machtspiele. Ich finde das so super, was da für Wortspiele drin
sind. Wahnsinn. Wahnsinn. Und jetzt rauscht das hier so ein bisschen durch den
Chat durch. Bin gespannt.
Also es sind 250 Kärtchen und sie haben eine Größe und sie haben ein
Papiergewicht. Ich habe diesmal aufgepasst und verrate diese ganzen Daten nicht,
damit bloß nicht hier wie 20 Leute einen Volltreffer haben, weil ihr seid echt
gut darin, dann da auch nachzurechnen und zu gucken. Das war ja beim ersten Mal,
da habe ich gefragt, wie viele Seiten hat das Buch und dann wurde gleich
gegoogelt und es rausgefunden.
Okay, ich warte noch ganz kurz und jetzt mache
ich mal eine Linie im Chat und alles, was drüber ist, ist jetzt drin. Das
Podcastsubbie schaut mal nach, wer denn hier Post von mir bekommt. Ich glaube,
es sind noch fünf Stück, die ich noch im Schrank habe, dann sind die Dinger
wirklich leer, aber sie haben auch fast ein Jahr gehalten. Ich bin begeistert.
So, ich bin gespannt.
So, und währenddessen, also ihr merkt, ich nutze jetzt die Pause, die Anrufpause
ja wunderbar, um Dinge loszuwerden.
In der Zwischenzeit kann ich ja schon mal hier bei den Kaffeebechern da ein
bisschen rumrühren.
Ich kann ja mal ein bisschen schütteln, aber ziehen wird gleich das
Podcastsubbie.
So, der hat da nämlich irgendwie das bessere Händchen für. Und ich schüttel
einfach die Kiste. Die ist auch echt voll. Und sie wird auch immer voller. Und
es sind auch alles so schön zusammengefaltete Zettel, auf denen dann immer
nichts zu sehen ist. Bin gespannt.
So, die Kiste kann ich schon mal da hinstellen.
Und dann gucken wir auch gleich mal, was die Frau dazu sagt.
Bin gespannt. Sie hat ja immer eine Excel-Tabelle und irgendwie zaubert sie da
ganz wunderbar. Aber mir fällt das total schwer, da nebenbei was zu machen.
Hm, okay. So, Gewinner.
Mit 300 Gramm geschätzt, Polyfamilie. Herzlichen Glückwunsch, ihr bekommt Post
von mir. Ihr schreibt mich auf irgendeinem Weg an und dann kriegt ihr einen Link
zurück und da könnt ihr dann alles mögliche eintragen und dann geht das
wahrscheinlich morgen noch raus. Ich lege da auch ein paar Kärtchen mit bei und
was so dazugehört. Ich habe auch das Kink Magazin, habe ich gestern in der Post
gehabt. Da lege ich jetzt auch in den nächsten Wochen immer mal wieder sowas mit
rein, dass das Zeug halt in Umlauf kommt.
Ja, Gratulation.
Und jetzt gucken wir doch mal, dass wir den monatlichen Kaffeebecher wegkriegen.
Und das ist der, auf dem nicht draufsteht, Becher der schwarzen Macht oder so
oder Becher der schwarzen Momente, sondern da steht wirklich drauf, wofür BDSM
steht.
Und jetzt gucken wir mal.
Den gibt es dann auch und mit ein bisschen Geklümmel mit drin. So, und das liebe
Podcastsubbie, möge
jetzt einmal aus meiner Kiste hier ziehen. Jetzt habe ich ja alles
runtergeschmissen, das kann doch nicht wahr sein.
So, solange ich die Kiste nicht ausleere. Möchtest du bitte einmal ziehen?
Sie wühlt.
Jetzt hat sie eine Kiste zu. Bin sehr gespannt.
Ja, du hast wirklich gewühlt und gezogen, ne? Und da wirklich durchgerührt.
Ja, okay. Gewonnen hat jemand, der in der letzten Folge angerufen hat.
Also in Unvernunft Live Nummer 75. Alrek hat gewonnen. Mensch, das ist ja ein
Zufall. Nein, das ist tatsächlich Zufall. Das gibt's doch gar nicht.
Also da sind 50 Stück drin. Du ziehst ausgerechnet, den hat er nicht eben gerade
auch schon irgendwie, ja tatsächlich eine Karte gewonnen. Das gibt's ja
nicht.
Boah, so viel Glück muss man mal haben. Dein Karma hätte ich gern mal. Das
gibt's doch gar nicht. Also wenn ich geschummelt hätte, ich hätte auch, also so
dreist hätte ich mich nicht getraut hier zu schummeln. Das gibt's ja gar nicht.
Ja, genau. Spart Porto schreibt Kalle Wahlegrad. Grüße übrigens.
Was schreibe ich hier drauf? Kriegt Becher. Mein Gott, da kann ich mal ein Paket
machen. So, zack.
Okay, ist notiert. Geht morgen raus. Gibt's ja nicht.
Ja, müssen wir mal gucken. Nein, also das ist aber das Schöne. Jeder, der hier
anruft, kommt da mit in die Kiste rein. Und dann gucken wir einfach, was dann
passiert. Und das nächste Mal werde ich dann in einem Monat dann wieder den
nächsten Namen aus der Kiste ziehen. Und man bleibt ja so lange drin, bis man
gewonnen hat.
Ihr Lieben, jetzt habe ich alles schön erzählt und gemacht und Zeit überbrückt.
Aber ich habe jetzt noch nicht weiter über Partys gesprochen mit euch. Das würde
ich aber gerne tun. So, ihr Lieben, dann hat es plötzlich doch noch geklingelt.
Ratet mal, wer dran ist. Nein, braucht nicht raten. Alrek, schön, dass du
angerufen hast.
Alrek
dachte mir, ich rufe jetzt an, wenn ich hier schon Preise abräume und du hier
verzweifelt nach Leuten, mit denen du reden kannst, suchst, dann wollte ich so
meinen Beitrag leisten und überhaupt und genau.
Sebastian
Ja, ich habe dich quasi gekauft.
Alrek
Ja, bin ich käuflich augenscheinlich irgendwie, ne?
Sebastian
Und nein.
Nein, also erstmal nochmal persönlich herzlichen Glückwunsch.
Alrek
Ja,
Sebastian
Manchmal hat man auch einfach verdammt gutes Karma.
Alrek
ja, ja,
Sebastian
Du hast ja nicht mal gewonnen eigentlich, aber dann ja irgendwie doch.
Alrek
also
Sebastian
Doch, also manchmal ist es ja auch einfach so, okay,
du kannst natürlich jetzt brav Danke sagen, wir können aber auch über Partys
reden, wie wäre es?
Alrek
natürlich vielen, vielen Dank, ja, also auf jeden Fall,
Partys, ja, Partys, unterhalten wir die Leute, ich war jetzt auf verschiedenen
Partys, vor allem halt so Fetischdance-Partys und da gibt es eigentlich eine
ultra ausgefallene Party bei uns in Stuttgart, also Werbung will
ich jetzt nicht direkt machen, aber erwähnen muss man sie, die findet in einem
Zug statt.
Sebastian
Ein Party-Outfit habe ich ja schon gesehen.
Alrek
Und das ist schon ziemlich krass, das ist eine Fetischparty, die startet im
schwäbischen Hauptbahnhof. Also die Schwaben sind ja bekannterweise im
Mittel eher verklemmt. Und die startet aber mitten im Hauptbahnhof, da laufen
die Leute in kompletter Fetischklamotte durch den kompletten Hauptbahnhof an
allen anderen Menschen vorbei. Und gehen dann dort in
den Zug. Und das krasse ist, du hast quasi zwei Dancefloors und
sonst halt diese Abteile und Sitzmöglichkeiten. Also du hast getrennte Abteile,
aber du hast auch komplett so normale Sitzreihen. Und da treiben sich die Leute
rum in ihren Fetischoutfits. Und das Verrückte ist, du musst dir halt darüber im
Klaren sein, so wirklich aussteigen unterwegs geht halt nicht so.
Sebastian
ist ein
Zug und der fährt und da hast, okay,
was ist das für ein Zug?
Alrek
Ja, eine
Sebastian
Vielleicht muss ich da mal fragen, also stelle ich mir das vor wie so eine
Regionalbahn oder was ist das so?
Alrek
alte.
Sebastian
so,
Alrek
Also man muss zugegebenermaßen sagen, ich weiß gar nicht mehr, von wem sie den
mieten. aber es ist halt ein relativ alter Zug
zugegebenermaßen und die richten den schon immer cool her und putzen und machen
und tun aber man hat natürlich auch die Einschränkungen eines Zuges, dessen muss
man sich schon bewusst sein
Sebastian
es ist eher eine Tanzparty.
Alrek
ja
also das lassen sich manche Leute trotzdem nicht nehmen, dort zu interagieren
und Dinge zu treiben, kein Thema
aber
Sebastian
so ein Andreaskreuz gibt es da jetzt nicht.
Alrek
nicht so, das ist eher ein bisschen zu sperrig
Sebastian
Ja, das ist auch wahrscheinlich, gibt es da irgendwelche
Sicherheitsanforderungen oder so, dass du da irgendwie nicht jemanden da wie
festschnallen kannst oder so, ich weiß es ja nicht.
Alrek
naja
Aber du bist dort, sitzt dort so in so einer Sitzding und jetzt wird es ja
irgendwann morgens, also der fährt ja über Nacht durch, das startet irgendwann
am frühen Abend.
Sebastian
Aber das ist großartig.
Alrek
Ich meinte, wir sind gestartet damals, als ich einmal dort war, so um 8 oder so,
7, 8 um den Dreh rum.
Sebastian
Ja.
Alrek
Und dann fährt der Zug los und du steigst halt morgens um 5 dort wieder aus.
Sebastian
Wo bist du dann?
Alrek
Am Hauptbahnhof wieder.
Sebastian
Achso, wieder am Start, er fährt eine Runde.
Alrek
Also der dreht da irgendwo eine Runde. Ja, ja, genau, genau, genau.
Sebastian
Okay, es könnte ja sein, dass du dann plötzlich in Berlin stehst, völlig
übernächtigt und oder in irgendeinem, was was weiß ich, irgendeinem Dorfbahnhof
und dann so, tschüss, alle raus.
Alrek
Nee, zum Glück nicht.
Sebastian
Das Gleis ist belegt, wir können nicht mehr.
Alrek
nein, nein, nein. Das nicht, das nicht.
Sebastian
Das finde ich ja irgendwie schon cool. Also mit so einem Zug zu einer Party zu
fahren, fände ich ja irgendwie großartig. Aber dann bist du aber schon platt,
wenn du ankommst.
Alrek
Auch eine Variante, ja. Wäre auch eine
Ja, das Verrückte ist vor allem, so in den frühen Morgenstunden fährt ja auch
schon wieder normaler Zugverkehr. Und die müssen ja hin und wieder dann an
bestimmten
Bahnhöfen, also so Haltestellen kurz anhalten. Weil Gleisumstellung und
blablabla und all diese Dinge. Dann stehst du dort, guckst du in dieses Fenster
raus und die Leute gucken zu deinem Fenster rein und sehen dich, wie du da was
auch immer für Dinge tust und gucken dich an wie die Autos.
Sebastian
Ganz ehrlich, wenn neben mir ein Zug hält, aus dem dröhnen die Bässe und der Zug
wackelt. Also ganz ehrlich, wenn da Leute tanzen, dann bewegt der sich ja auch.
Alrek
Die tanzen da nicht nur.
Sebastian
Ja, okay.
Ja, aber er ist schon großartig.
Alrek
war, ja.
Sebastian
Also das ist was ganz anderes. Also die
Alrek
und da ist natürlich auch, also du hast auch so ein bisschen, man muss zugeben,
es ist so eine Zweiklassengesellschaft, du kannst ein teureres Ticket kaufen und
kannst quasi in so eine VIP-Area. Ich kann es auch nur jedem empfehlen, ich war
mal kurz drin, aber nur, weil ich gucken durfte, weil ich die Leute da kenne,
ich hatte nur ein normales Ticket. Und die VIP-Area ist schon besser, da sind
nicht so viele Leute drin, da hast du auch mal Luft zum Atmen und ein bisschen
Platz. du kommst dir manchmal je nachdem an welchen engstellen unterwegs bist
schon manchmal ein bisschen vor wie in so einem schweine transporter naja
Sebastian
machen das Ding rappelvoll, ja.
Alrek
Das sind schon viele Leute da drin also war zumindest in dem Jahr in dem ich
dort war so das war gut dann war das 2018
um den Dreh muss das gewesen sein ja anfangs 2018
und ja das ist halt das ist schon gewöhnungsbedürftig aber halt halt auch
mal was anderes. Und du hast halt ganz, ganz schnell Körperkontakt mit Leuten,
wo du halt nicht kennst. Also, kann passieren.
Sebastian
Ja, es ist halt voll, ne. Aber dafür hast du ja auch da wie im normalen Zug die
erste und die zweite Klasse.
Alrek
Also quasi.
Sebastian
Ja, so das Problem an so einem Zug ist ja nun mal, er ist nicht so breit. Was
sind das, 2,50 Meter oder so? Und mehr ist da halt in der Breite nicht, ne. Also
das ist immer so, ja, okay.
Und würdest du wieder machen?
Alrek
Also ich, wenn jetzt wirklich ich eine Dame kennenlernen würde, die sagt, hey,
ich will da hin. Und man sich VIP-Tickets besorgt und das wieder stattfindet.
Ich würde es mir noch einmal geben. Also ich war damals mit einer guten Freundin
dort. Wir hatten da auch so miteinander zu tun, sag ich mal.
und waren dann gerade in so einem Abteil und haben uns da miteinander
beschäftigt. Und dann geht die Tür auf und kommen andere Leute rein. So junge
Kerle. Richtig, Jungs, was wollt ihr hier?
Ja, wir wollen nur gucken, haben sie gesagt. Ihr wisst schon, dass diese Abteile
hier Fenster haben, zu denen man reingucken kann. Ihr müsst dazu nicht das
Abteil betreten. Nur gucken, nur gucken, habe ich gesagt. Freunde, wenn ich
jetzt von der Dame hier ablassen muss und mich mit euch auseinandersetzen muss, dann
haben wir ein Problem. Also da musste es schon sehr, sehr deutlich werden, dass
sie draußen geblieben sind. Deswegen ist es schwierig. Also du hast da halt
schon Erlebnisse, wo du woanders einfach Luft hast, Abstand, Armlängen sag ich
mal.
Sebastian
Ja, und das hat auch Stormwind gerade geschrieben.
Alrek
Die hast du dort nicht.
Sebastian
Es ist echt ein Tunnelspiel, weil immer so sagen, boah, das geht mir jetzt auf
den Keks, ich gehe jetzt raus. Geht halt nicht, ne? Ist halt ein Zug, verdammt.
Alrek
Und Hygienemaßnahmen muss man sich halt darüber im Klaren sein.
Ist einfach in einem Zug schwierig, da kann nicht dauernd die Putzkolonne durch
und irgendwas reinigen. Da stehen zwar schon Sachen, Das ist kein Thema. Das
gibt es schon, ja.
Du kannst da schon auch putzen, aber Klos zum Beispiel. Du weißt, wie viel Klos
man so auf so einem Zug hat und da ist es nicht mehr. Und bei der Anzahl an
Leuten ist das schon blöd, gell.
Sebastian
Wie lang ist denn so ein Zug? Sind das zwei Waggons oder eher zehn?
Alrek
Ne, ne, ne, ne, ne, das sind, also ich kann es dir nicht 100% sagen, aber es
sind auf jeden Fall einige Waggons, die da aneinander hängen und du kannst
wirklich relativ weit durchgehen, aber nichtsdestotrotz sind das halt schon
viele Leute, ich meine der Zug ist ja auch nicht darauf ausgelegt, dass da 8
Stunden lang, keine Ahnung wie viele, hunderte von Leuten ohne Zwischenpause und
Zeug, die bemühen sich auch wirklich und so putzen und so, jetzt geht es wieder
los, jetzt kommen die Gäste und die motzen nach den Partys und keine Ahnung.
Sebastian
Oder die
Frage ist natürlich, was gibt es zu essen? Was gibt es zu trinken? Ist ja auch
immer alles wichtig, ne?
Alrek
Naja, genau, so.
Sebastian
Naja, du hast ja das Problem an einem Zug ist wirklich, du musst alle
Bedürfnisse da drin irgendwie befriedigen, ne? Und ja, ich gebe ja auch zu, das
ist irgendwie komisch, im Zug dann irgendwie da zu sagen, so, ich bestelle mir
jetzt hier einen Snack. Aber ganz ehrlich, wenn du sechs, sieben Stunden in dem
Ding drin sitzt und Hunger hast, dann hast du halt Hunger um Himmels Willen,
ne? Das ist dann leider so.
Aber wie ist das da so organisiert?
Das geht dann schon, also hast du auch ruhigere Bereiche oder ist wirklich
einfach nur von vorne ein bisschen Party?
Alrek
Es verteilt sich nachher schon. Du musst halt irgendwann, ah, 10 Waggons
schreibt Janik gerade, ja, man muss ein bisschen Abstand halten von den
Ballungszentren, die sind natürlich an den Tanzflächen. Es gibt schon
Möglichkeiten, da ein bisschen hier und da, gerade in den Zwischentüren mal
ein bisschen Luft zu holen und Abstand zu halten. Aber es ist schon eine
Herausforderung, dessen muss man sich bewusst sein. Also das schreiben die
Veranstalter auch ganz deutlich. Macht euch klar, Leute, das ist nicht mal so
eben.
Sebastian
Ja, aber wenn man es wagt, dann hat man ein Erlebnis, wo man hier erzählen kann,
das ist doch super.
Alrek
Absolut, absolut. Also war ein Erlebnis. Ich will es auch gar nicht
schlechtreden. Das war wirklich eine krasse Sache und war cool. Die Musik war
super. Die wählen immer sehr, sehr gute DJs aus und haben auch zwei verschiedene
Dancefloors damals gehabt mit unterschiedlicher Musik. Also, du hast halt oft
bei so Partys, die, sag ich mal, House und eher Mainstream-Elektro-Riege,
die eben auf eher diese Musik und so ruhige Musik steht, und dann hast du halt
so Leute wie mich, die halt so auf so schwarz-alternatives Zeug steht. Und war
auf beiden Dancefloors beides vertreten. Also, du konntest wirklich wählen. Und
du konntest auch wechseln. Und das ist schon cool für einen Zug.
Sebastian
Super. Ja, allein die Tatsache, dass es einfach ein Zug ist, dass es nicht so
ganz gewöhnlich ist, das ist vielleicht nochmal so ein Punkt, aber bin ich eben
gar nicht drauf gekommen, Locations. Also ja, es gibt die Partys in irgendeinem
Fetischschuppen oder in irgendeinem Club, der dann halt ein bisschen aufgemöbelt
wird, auch das gibt es. Es gibt aber eben auch die Partys, die auf einem Schloss
sind, die im Zug sind offenbar und es gibt eben auch die Partys, die, ich weiß
gar nicht, ob es das noch gibt, auf dem Bodensee, glaube ich, das Torture Ship,
also wo du so einen Ausflugsdampfer hast, wo du eine Party drauf feierst, da ist
noch ein bisschen mehr Platz als in so einem Zug.
Wenn es das noch gibt, ich glaube, das würde ich gerne mal probieren, obwohl ich
recht leicht seekrank wäre.
Da muss man mal gucken. Aber das ist natürlich auch nochmal was ganz Besonderes.
Und warum denn eigentlich auch nicht?
Also ich sage mal, überall, wo man Hochzeiten feiern kann, kann man auch
BDSM-Partys feiern.
Alrek
Das stimmt.
Sebastian
Das ist immer so die Grundsatzüberlegung, dass das eine genauso wie das andere
geht.
Alrek
Das ist wahr.
Also ich muss auch sagen, ich habe mich bis jetzt noch nicht auf so richtig
ausgefallene Partys getraut, beziehungsweise hatte da auch nie eine Partnerin,
mit der ich so eng und so vertraut und so eingespielt war, dass ich sage, okay,
ich traue mir zum Beispiel wirklich so einen Abend der O zu. Ich meine, das ist
ja schon auch, also wenn man das liest und sich so ein bisschen beschäftigt, wie
diese Partys ablaufen und Erlebnisberichte liest, ist ja schon krass, so
wirklich intensiv den ganzen Abend durchziehen. Ich habe das auch schon von
einer Bekannten erzählt bekommen und dann sind die Mädels alle entsprechend
angezogen oder nicht angezogen und werden halt vorbereitet und dann nachher in
diese Abendgesellschaft gelassen. Und das ist schon, da musst du auch wirklich
sagen, okay, das muss ich packen, auch psychisch dann. Das ist halt was ganz
anderes, wie wenn du sagst, ich gehe auf so eine Danceparty, auf so eine
Fetisch-Danceparty, da sind halt alle schön angezogen, das ist aber nichts
anderes wie Disco-Betrieb, man kann hier und da ein bisschen spielen oder man
ist auf einem Stammtisch und redet miteinander und dann machen halt irgendwelche
was in der Ecke. das ist, da hast du auch Anspruch an dich selber, wo du
mithalten musst irgendwo, um allen anderen ja nicht das Erlebnis zu versauen.
Ja,
Sebastian
Ja, also ich glaube, man kann sich immer ein bisschen rausziehen. Das ist immer
mal möglich, dass man sich zurückziehen kann.
Und ja, aber auf der anderen Seite ist es auch so für Menschen, die noch nie auf
einer Party waren. Was habe ich von meiner ersten Party für Ängste ausgestanden?
Um Himmels Willen, ja. Was ziehe ich an? Was mache ich da? Muss ich da was
machen? Muss ich nicht? Keine Ahnung was. Im Endeffekt hat sich herausgestellt,
man geht hin und hat einfach Spaß.
Ich glaube, wenn man das dann auch liest in diesen Veranstaltungsbeschreibungen,
Da wollen die Veranstalter ja auch sicher gehen, dass dann wirklich jeder weiß,
was passiert da und was finden wir gut und das ist so der Leitfaden und dass das
auch kommuniziert wird, weil ganz ehrlich, wenn auf einer Party die
Sklavenversteigerung stattfindet, dann würde ich das auch ganz gern vorher
wissen wollen. wollen.
Auf der anderen Seite wirkt das dann aber so martialisch und dann formulierst du
das ja auch nochmal schön aus und dies und das und jenes. Im Endeffekt denkt
man, oh Gott, das ist dann eine ganz böse Veranstaltung und keine Ahnung was.
Nein, trotzdem ist das irgendwie immer dieses, die Leute haben ja doch Spaß und
dazu ist es ja auch gemacht. Na, da wird ja keiner hingehen, wenn du eine
Party hast, wo alle schlechte Laune haben, weil das Abendprogramm so schlimm ist
und dann hält vielleicht noch der Oberdom Sebastian, stellt sich auf die Bühne
und hält da noch eine Dreiviertelstunde lang eine Rede und vorher gibt es keine
Getränke, um Gottes Willen, nein, also sowas fürchterliches, das habe ich ja
noch nicht erlebt, also Ansprachen sind immer ganz kurz, finde ich auch, das ist
auch ganz gut.
Alrek
Das ist echt,
ich kann dir nur beipflichten, wir sitzen ja so ein bisschen so, ne,
spieltechnisch im selben Boot,
ich hab auch wirklich, da gehst du das erste Mal zu so einer Party und dann hast
du halt eine Begleitung, die ähnlich erfahren ist wie du, also gar nicht, du
läufst da rein und dann denkst du so, jetzt muss muss ich irgendwo so ein
bisschen das Zepter in die Hand nehmen, muss ja irgendwo so ein bisschen den
Vorstoß wagen und du weißt eigentlich gar nicht richtig, was tun, soll ich
jetzt, soll ich nicht und du bist als Kerl ja klamottentechnisch, also ich bin
klamottentechnisch als Kerl, immer furchtbar ratlos, geht das jetzt, ist das
okay? Dann war ich schon auf dem Wave Gothic Treffen bei der Obsession Bizarre
und da wurde ich erst gar nicht reingelassen, du hast zu viel Stoff an, das geht
hier nicht, Da hatten sie die Türsteher nicht richtig instruiert, die nicht
verstehen, wie das Klientel so ist und dass man das nicht an Latex und Leder
festmachen kann, wen man da reinlässt und wen nicht.
Das war schon schwierig. Da überlegst du dir, was ziehe ich jetzt an, was ziehe
ich nicht an, wie kriege ich jetzt das Mädel entspannt, dass sie sich nicht den
ganzen Abend Sorgen macht und einen blöden Abend hat. weil das will man ja auch
nicht, weil wir ja zusammen irgendwie einen coolen Abend haben, dafür fährt man
dahin, dafür gibt man da Geld aus da bereitet man sich vor und das ist am Anfang
echt schon schwierig, da wirklich reinzukommen ja,
Sebastian
Ja, wenn man erstmal drin ist. Ich glaube, das sind auch so Hürden, die muss man
am Anfang so ein bisschen nehmen.
Das klappt aber eigentlich, also es ist ja doch sehr selten, dass dann Leute
dann wirklich weggeschickt werden, weil, was weiß ich, das Outfit passt nicht
oder so.
Da ist immer so dieses Zweifel, wenn es ein bisschen festlich ist und eben nicht
die Jeans oder die Turnschuhe und es gibt auch Partys, wo auch das geht
wahrscheinlich, aber dann geht das. Und wir Jungs haben es da ja auch relativ
einfach im Zweifel, der Anzug geht fast immer.
Aber man will ja vielleicht auch was Besonderes machen.
Alrek
genau
Sebastian
Über Outfits, da kann man nochmal ganz lange reden, aber ich glaube, da nehme
ich mir dann die Kat Christall mal dazu, weil neulich bei Twitter hat die einen
längeren Thread veröffentlicht,
wo sie
mal beschrieben hat, was geht und was geht nicht, also war auch sehr schön und
nein, selbst dein T-Shirt, nein, geht nicht und auch nicht, wenn es den
lustigen Spruch aus den 80ern hat, mit der Band, die mal cool war, nein, T-Shirt
geht nicht, Punkt.
Fand ich aber sehr schön, weil sie hat auch konstruktive Vorschläge gemacht,
vielleicht verlinke ich das mal in den Shownotes, das ist nämlich ein ganz schöner
Thread gewesen, wo ich dachte, ja hat er schon ein bisschen recht,
aber man muss sich ja auch wohlfühlen. Also man will sich ja nicht verkleiden
und irgendwas darstellen. Man möchte ja schon irgendwie man selbst sein und
Alrek
ja,
Sebastian
dann kommt es einfach nur darauf an, dass man vielleicht ein bisschen sieht,
dass man sich Mühe gegeben hat.
Alrek
absolut
Sebastian
Das Podcastsubbie hat mir gerade souffliert. Ich habe sie gefragt, es gibt eine schöne
Serie bei Netflix, die habe ich jetzt zwar nicht gesehen, aber es gibt dazu auch
einen alten Film Snowpiercer, wo dann so die letzte Reste der Gesellschaft in
einem Zug leben. Ich musste da ein bisschen dran denken, als du eben erzählt
hast.
Das ganze Leben spielt sich in einem Zug ab, um Gottes Willen.
Alrek
im Snowpiercer will ich ehrlich gesagt nicht sitzen muss ich gestehen, also
Also, und selbst in der ersten Klasse würde ich da nicht sitzen wollen, weil,
also, die leben da ja auf Dauer so, ja, und ich meine, wenn du jeden Tag mit
feiner Gesellschaft, also, vor allem ich, also, gar nicht, ja, und ich möchte
aber auch nicht hinten im Tail sitzen, also, oh Gott, ja, ja, ich habe die Serie
gesehen und den Film, oh, schwierig, schwierig.
Sebastian
Ja, also
für die Menschen, die es nicht kennen, die Reste der Gesellschaft, der
Menschheit, die noch leben, fahren in einem Zug um die Erde. Und zwar rund um
die Uhr und über viele Jahre.
Brauchen wir jetzt über Realismus nicht sprechen, aber das macht halt das
Szenario aus. Alle sitzen halt in einem Zug und vorne ist natürlich die erste
Klasse.
Generell auf Partys, ich glaube, es ist leichter, wenn man dann vielleicht eine
Clique hat, die man vielleicht vom Stammtisch kennt, mit der man dann zusammen
hingeht. Das hilft schon mal, dann hat man einfach auch Leute da. Aber ich kenne
das auch, wenn dann Menschen sagen, das ist unsere erste Party oder so. In der
Regel wird der Gastgeber da irgendwas machen. Die Leute mal rumführen, mal ein
paar Fragen beantworten und wenn sie es nicht selber machen, werden sie einem
jemanden an die Seite stellen, der den Menschen einfach so ein bisschen den
Einstieg erleichtert, weil das hat ja jeder mal gehabt, also jeder hat mal
irgendwann seine erste Party gehabt und dann, das kann ja jeder nachvollziehen
und dann will man sich erstmal zurechtfinden, was geht und was geht nicht und
kann ich einfach machen, was die anderen so machen und um Gottes Willen, also
man macht sich glaube ich vorher mehr Gedanken, wenn man erstmal da ist, im
Zweifel hält man sich auch erstmal eine Stunde an einem Getränk fest und redet
miteinander über das, was man da so sieht
und was man dann da macht oder ob es erst bis zu der zweiten, dritten Party
passiert, dass man da loslegt. Das ist ja jedem überlassen. Hauptsache, man
fühlt sich irgendwie wohl und da kann der Gastgeber ja viel machen.
Alrek
eine Geschichte hätte ich sogar übrigens noch, echt interessant, also ein
Veranstalter, ich will da gar nicht tiefer drauf eingehen, also er hat sich echt
bemüht und er hatte eine ultra coole Idee, er hat das vielleicht ein bisschen
falsch kommuniziert, also er hat natürlich auch die Schwierigkeit gehabt, wie
bewege ich mich in einem Rahmen, der okay ist. Er hat nämlich auf die Party
geschrieben, er hat ein Public Disgrace Event und jetzt war das eine
Fetisch-Dance-Party.
Und dann sagt er, okay, er macht da Public Disgrace mit seiner Sub und du denkst
dir, okay,
was wird er da tun? Nun, was, was,
Sebastian
Magst du ein Public Disgrace einmal für alle beschreiben, was die Idee dahinter
ist?
Alrek
ja, klar. Also im Allgemeinen ist es ja so, dass du eben eine oder
mehrere Personen im Allgemeinen, das sind natürlich in der üblichen Verteilung
oder in den meisten Fällen, sind es halt Damen, submissive Damen, mit denen dann
eben die Gäste Dinge anstellen können. Können. Also sie
erniedrigen, öffentlich erniedrigen. Das kann man jetzt natürlich zwischen zwei
Bereichen sehen. Entweder nur die Bezugsperson interagiert mit ihnen und
erniedrigt sie vor anderen Leuten. Also das ist ja quasi wie öffentliches
Spielen mit vielen Zuschauern. Meistens driftet es ja dann aber gerne in eine
Richtung ab, wo eben auch andere Leute mit derselben Person interagieren. Und
das ist ja so das, was zumindest handelsüblich oder man so
üblicherweise kennt unter Public Disgrace. Und dann dachte ich mir schon, oh,
auf einer Fetisch-Dance-Party im prüden Schwaben, ich bin gespannt.
Dann gehst du da hin und normale Party und dann irgendwann kündigt ja das an
und dann wird da so in der Mitte die Tanzfläche freigemacht und du stehst da ein
bisschen auf Abstand und denkst, okay, was passiert jetzt? und die Idee war echt
gut gemeint, also er hat versucht einen Kompromiss zu machen, aber man musste es
ein bisschen mit einem Augenzwinkern sehen, also er hat dann nur selbst mit
seiner Dame interagiert und das war halt sehr, sehr sanft und sehr, sehr seicht
auch und ja, ich meine, sie hat natürlich auch, also ich kann das voll
nachvollziehen, sie steht dort und das erste Mal von ganz, ganz vielen Leuten
begafft, von Fremden, die nicht mal irgendwie eine ausgewählte Gesellschaft sind,
sondern normale Partygäste und das hat dann darin gemündet, oder das Ende war
dann das, dass andere Leute mit solchen
Einmachglasgummis auf ihren Arsch schießen durften, den sie eben so vorn
übergebeugt präsentieren musste.
Hm, also einerseits eine coole Idee, irgendwo ein Kompromiss, aber halt, wo
du denkst, Public Disgrace, also ich weiß ja nicht, also war mal irgendwie so,
hm.
Sebastian
man muss ja auch experimentieren. Manchmal sind ja wirklich Sachen, wo man
denkt, oh Gottes Willen, wie wird denn das? Und dann funktioniert das super gut.
Am einfachsten hat man es natürlich, wenn man sagt, hier ist eine Tanzfläche, da
ist Musik, hier sind Spielgeräte, habt Spaß. Das heißt einfach. Auch das ist
schon kompliziert. Aber in dem Moment, wo man sich Gedanken macht um ein Konzept
und was will ich da vielleicht bieten und habe ich da vielleicht auch irgendwie
ein Show-Event oder so mittendrin. In dem Moment wird es kompliziert, weil du
wirst immer Leute finden, die sagen, ah, das ist jetzt nicht so meins und andere
werden total begeistert sein. Das muss man echt immer so ein bisschen gucken.
Alrek
Mhm, mhm.
Sebastian
Aber an der Stelle, gut, wenn es nicht gepasst hat, hat es halt nicht gepasst.
Alrek
Absolut.
Sebastian
Die Frage ist, ob der Mensch das dann eben nochmal wieder versucht hat.
Alrek
das hoffe ich halt schwer, weil das ist halt mal was was anderes wie einfach nur
zu sagen, ich lasse Musik laufen und jeder tanzt und hat natürlich seine
Spielbereiche und alles ist cool. Also ich fand es eine mutige Sache,
unglaublich, und dass sie da auch mitgemacht hat und das alles muss man einfach
auch mal so sehen, muss man auch ganz klar honorieren. Ist eine coole Sache, mal
was anderes.
Ich hoffe schwer, dass er da sagt, okay, hey, ich bleibe da dran, ich überlege
mir, gut, dann kam ja auch Corona, aber wir hoffen jetzt einfach mal,
dass das eine Grundidee ist, wo er sagt, okay, ich möchte öfters mal wieder
Action bringen.
Sebastian
natürlich.
Alrek
Ja.
Sebastian
Das Thema generell, also Erniedrigung öffentlich, das ist eh noch mal ein ganz
eigenes Thema. Ich glaube, da muss ich dann auch noch mal mir einen ganzen Abend
für Zeit nehmen, weil das auch noch mal so eine Sache ist.
Alrek
Ja.
Sebastian
Also das eine ist so die Wahrnehmung, was sehe ich, was passiert als Zuschauer.
Und das andere ist eben dann die Sicht der Menschen, die das erleben, weil für
die da passiert Unfassbares im Kopf. Also das ist ganz groß und ganz
weit das Feld. Ja, da müssen wir uns mal Zeit nehmen.
Alrek
Ja. Absolut. Ja.
Sebastian
Alrek, weißt du, was ich jetzt mache?
Ich werde jetzt gleich diese Sendung beenden und dann werde ich morgen früh
Pakete packen.
Alrek
Oh.
Sebastian
Die Messe ist ja bald, das Zeug muss raus. raus, ne, also definitiv und der
Post, da kann es ja manchmal auch sein, dass es drei, vier, fünf, sechs Tage
dauert, bis es ankommt, das heißt von dir kriege ich natürlich auch eine Adresse
und dann
Alrek
Das stimmt. Ja.
ja.
Sebastian
kriegen wir das hin, also dein Karma, wie gesagt, also das kann ja nur verdammt
gut werden, das gibt es echt nicht, also weißt du, 50 Mann da in der Losbox, ne,
naja,
Alrek
Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Irgendwas ist immer, ne?
Sebastian
ja, irgendeinen Preis muss man zahlen, also wenn das dann soweit ist, wenn du
dann nächstes Jahr anrufst und sagst, seit diesem Abend habe ich niemanden mehr
gefunden zum Spielen,
Alrek
Ja, dann weißt du was, ne?
Sebastian
dann wissen wir das nein, um Gottes Willen ich wünsche dir ganz viel Spaß da auf
der Messe geh ein bisschen shoppen und ja, vielen Dank mach's gut
Alrek
Vielen, vielen Dank.
ich.
Danke.
Sebastian
ja,
Alrek
War schön mit dir zu sprechen. Schönen Abend.
Sebastian
wie immer, macht Spaß tschüss
Alrek
Tschüssi.
Sebastian
das war Alrek, so auch ein schräger Abend
diese Einzelaspekte, wirklich was mache ich auf einer Party eigentlich was sind
so diese Meilensteine Da mag ich vielleicht im nächsten Monat dann doch nochmal
so ein bisschen so ein Themenabend machen. Ich merke aber, so ein bisschen
besser muss ich mich vorbereiten. Das ist ja nicht zu glauben. Naja, aber
trotzdem, das hat heute richtig Spaß gemacht. Ich glaube, da war auch für euch
ein bisschen was mit drin. Was kann man erleben? Aus Sicht Veranstalter, Gast
und was gibt es eigentlich für Sachen? Und das im Zug, das finde ich tatsächlich
ziemlich großartig. Ich stelle mir gerade vor, dass ich irgendwo ein Meeting
habe in Süddeutschland und dann fahre ich mit so einem Zug dahin und muss mich
danach irgendwo auf dem Bahnhof wieder halbwegs frisch machen und Hemd
überwerfen und irgendwie nach Business aussehen.
Und dann geht es abends wieder mit jedem Zug, diesem Zug wieder zurück. Ich
glaube, das könnte ich sehr genießen. Danach bin ich wahrscheinlich zwei Wochen
irgendwie tot. Also muss ich ja ganz ehrlich sagen.
Ihr Lieben, ich gucke nochmal auf meine Liste. Was haben wir denn denn noch?
Nichts mehr. Also, das heißt, nächste Woche, also am 9.9.
habe ich hier zu Gast Titan+1 plus nochmal Gast. Also die
beiden kommen mal vorbei und das heißt, wir setzen uns dann hier schön nach
draußen oder bleiben einfach hier im kleinen Büro und machen dann hier einfach
zu zweit, zu dritt, zu viert eine Live-Sendung. Das wird thematisch sich so ein
bisschen an die Folge anlehnen und da war ja ganz viel drin. Also das ist ja, da
war eine ganze Menge. Also hört die Folge ruhig nochmal nach. und ja, allen, die
heute was abgestaubt haben, herzlichen Glückwunsch und
insbesondere Thea, Chaton und Alrek, vielen Dank, dass ihr angerufen habt ohne
euch hätte das jetzt so nicht funktioniert, kann ich ja ganz ehrlich sagen und
mir hat es ja wie immer unglaublich viel Spaß gemacht, ich überlege jetzt noch,
ob diese Folge so den Untertitel bekommt, Waffeln sind auf der Party das Beste,
ich muss mal schauen
aber
ja, nein, ich wünsche euch einfach eine schöne Zeit. Wir hören uns nächste Woche
wieder. Bis dahin baue ich noch neue Podcast-Folgen, packe Briefe, Päckchen,
keine Ahnung was und wer jetzt noch ein bisschen weiter chatten möchte, Jasmin
hat gerade im Chat die Telegram-Gruppe verlinkt, wer da rein mag,
der kann da jetzt einfach mal schnell beitreten. Wer das jetzt hier nachhört,
dann müsst ihr einfach bei einer Live-Sendung dabei sein und dann wird da immer
der Link gepostet und da passiert ja eh nochmal ganz viel, ganz anderes Zeug.
Und ja, jetzt kann ich einfach nur sagen, vielen Dank, Vielen Dank. Macht's gut.
Und jetzt werde ich einfach einen schönen Restabend mit dem Podcastsubbie haben und
da freue ich mich schon total drauf, denn die ist auch total toll. Macht's gut.
Tschüss.