Das Transcript wurde automatisch erzeugt und kann Fehler enthalten.
Sebastian
Hallo und guten Abend in, ja, immer weniger dystopischen Zeiten.
Mein Name ist Sebastian Stix und ihr seid hier bei der Kunst der Unvernunft, dem
Podcast mit Gesprächen über BDSM. Das Podcastsubbie wollte ich gerade
entschuldigen, dass es noch nicht da ist, aber es ist gerade hier
reingeschwuppst und hat ein bisschen Schluckauf. Schön, dass es da ist. Ja, ach
Gott, Live-Sendung Nummer 69, letzte Woche mussten wir aussetzen. Keine Sorge,
nächste Woche geht es ja auch direkt weiter.
Und ja, mein Gott, ich merke das immer wieder, wenn ich aussetze, das ist so ein
Donnerstagabend, das ist dann immer so ganz komisch, weil man sitzt dann und
denkt so, hm, ich müsste doch jetzt eigentlich Podcast machen, das macht doch
eigentlich Spaß. Und deshalb begrüße ich ganz herzlich den lieben Chat, schön,
dass ihr alle da seid und natürlich alle Menschen, die jetzt hier einfach
zuhören im Livestream und auch die Menschen, die das jetzt später im Podcast
hören, mal sehen, ob es Samstag oder Sonntag erscheint. Es wird ein spannendes
Wochenende, denn, ja, ach, das erzähle ich gleich alles. Heute gibt es ein Thema
und wir machen heute so einen kleinen Call-In-Abend. Das wurde sich tatsächlich
recht häufig gewünscht. Immer wenn ich hier so offene Call-Ins mache, dann sagen
die Menschen, Mensch, kannst du das nicht wieder machen, das war total cool. Und
ich sitze immer da und denke mir so, hm, ob dann jemand anruft? Das kann ja auch
echt schief gehen, man weiß es nicht genau. Und deshalb habe ich jetzt dem
Zufall heute ein bisschen geholfen und habe A, einen Telefonjoker oder eine
Telefonjokerin und ich habe einen Menschen, mit dem ich erstmal zuerst spreche
zum Thema.
Wir haben aber auch noch nicht wirklich gequatscht, also das wird ganz spannend.
So, heute gibt es ein Thema und zwar draußen. Es ist warm, es war die letzte
Woche zumindest warm und die letzten Tage hat es gewittert und dann hat es auch
noch geregnet und ich weiß nicht was und das Moos ist jetzt so übrigens
durchgeweicht, dass ich es aus den Fugen kratzen kann, ihr wisst also, was ich
tagsüber mache.
Ja, aber draußen, draußen spielen, draußen Spaß haben, im Wald, im Garten, ich
weiß nicht wo und wie, was kann man alles machen, wenn man unterwegs ist und
nicht irgendwie im heimischen Schlafzimmer, was macht man an BDSM, was lässt man
eher bleiben, was, ja, habt ihr Publikum, ist das freiwillig oder unfreiwillig,
was ist alles passiert? Darüber mag ich mich heute total gerne mit euch
unterhalten, denn in mir brennt es auch so ein bisschen. Ich habe hier so einen
Wald, das ist so ein Kilometer, leider laufen da so viele Leute rum und
irgendwie weiß ich noch nicht, ob es hier irgendwie eine Ecke gibt, wo einfach
mal kein Mensch ist, doch es gibt solche Ecken. Ich muss nur einmal hingehen mit
dem Podcastsubbie und dann muss man draußen Spaß haben mit Mücken und Viehzeug
und Geraschel und ich weiß nicht was. Aber es treibt einfach gerade nach
draußen. Und ja, vielleicht habt ihr ein paar Anregungen für mich oder auch für
alle anderen. Was kann man jetzt eigentlich für ein Zeug oder unvernünftiges
Zeug draußen anstellen? Und ja, ich würde sagen, ich hole jetzt einfach mal
meinen ersten Gast hier in die Leitung. Und da sprechen wir ein paar Minuten und
danach, wie das immer so ist, seid ihr dran und dann sage ich euch hier die
Telefonnummer und dann reden wir einfach mal ein bisschen drüber. Und mich
interessiert einfach, was habt ihr an Erfahrung gesammelt, was ist auch mal
schief gegangen, ist auch völlig in Ordnung, wer wurde eigentlich von der
Polizei mal erwischt? Ich glaube, den Menschen, der kriegt sogar einen
Kaffeebecher von mir, wenn mir jemand glaubhaft versichern kann, dass ihn die
Polizei beim Spielen erwischt hat.
Ist ja gar nicht lustig eigentlich, naja doch, eigentlich schon. Ja, und jetzt
hole ich mal meinen Ehrengast hier rein, der nämlich angeboten hat zu sagen, ja,
ich bin heute der Erste, wir legen los und ja, erstmal gibt es ganz kurz Musik
und dann sind wir gleich beide wieder da.
So, da bin ich wieder. Ich habe meinen Gast mitgebracht und das ist viel besser.
UnderScoreGreyWolf, hallo.
Hier steht Mitte 20, irgendwo aus Frankfurt und gerade Top.
UnderScoreGreyWolf
Ja, also eigentlich eher zu dem Zeitpunkt von der Geschichte, die ich erzähle,
eher Top.
Sebastian
Okay, ja, du hast eine Geschichte mitgebracht. Ja, sagen wir mal so, ich
ermutige jetzt erstmal den Chat, wenn ihr Fragen habt, stellt Fragen und dann
gucken wir mal. Und wenn du der Meinung bist, du möchtest die nicht beantworten,
dann sagst du das einfach und dann wird das schon irgendwie klappen.
Ja, und du hast draußen gespielt. Glückwunsch. Warum, wieso, weshalb? Muss schon
ein bisschen her sein, wenn ich das richtig verstanden habe.
UnderScoreGreyWolf
Ja, also ich habe jetzt gerade nachgeguckt auf der Bösen-FL-Seite
und sehe dort die Referenz, dass es
ZT 2018 gewesen sein müsste. Das ZT
heißt
Sebastian
ZT.
Also ich kenne das CT von der SMJG, also das Channel-Treffen. Was ist das ZT?
UnderScoreGreyWolf
nur ganz zufällig genauso und das hat absolut nichts mit der SMJG
zu tun.
Sebastian
Ein
UnderScoreGreyWolf
Und es ist gar nicht so, dass es ganz großen Überlapp im personellen Bereich
gibt, aber es hat definitiv nichts mit der SMJG zu tun und dementsprechend ist
auch die SMJG dort für nichts verantwortlich oder auch an nichts schuld, was
dort vorkommt. Denn das ZT ist eine Ü18-Veranstaltung mittlerweile, also
komplett nur noch Ü18 zugelassen und so weiter. Und dabei wird ein Z-Platz
gewählt für eine Reihe von kinky Leuten,
Sebastian
Zeltplatz.
UnderScoreGreyWolf
beziehungsweise zumindest ein großer Teil eines Zeltplatzes, genau.
Sebastian
Lass mich raten, das steht dann für Zelttreffen und damit ist alles, was es
Outdoor definitiv erfüllt. Wir können weiterreden. Sehr gut.
UnderScoreGreyWolf
Ja, also vor allem, genau, das Outdoor ist definitiv erfüllt. Und dann gibt es auf
diesem Zeltplatz, zumindest auf dem es dann 2018, 2017, 2019
glaube ich war, ich bringe die Jahre so ein bisschen durcheinander, da gibt es
dort eine kleine Festung.
Also so eine Festungsruine, also man hat außen noch Mauern stehen und so ein
bisschen Ausgucksturm.
Und der Innenhof ist nicht überdacht, ist offen, hat auch keine echte
Zugangsbeschränkung und dann ergab es sich dort, dass man gespielt hat. Also
nicht nur ich, nicht nur ich und mein Partner, sondern wir waren, lass mich
nicht lügen, wahrscheinlich drei, vier, fünf Paare von Leuten, die dann dort
gefesselt haben, mitten auf so einer schönen Wiese im Sonnenschein. Und
Sebastian
Oh, toll.
UnderScoreGreyWolf
es war sehr witzig.
Also es war viel Gekabbel und so. Und dann kamen da plötzlich Kids rein.
Sebastian
Okay, ich wollte gerade fragen, ist das nicht so abgeschieden, dass da eh keiner
hinkommt?
UnderScoreGreyWolf
Also wir waren,
Sebastian
Ah,
UnderScoreGreyWolf
das Ding gehört, diese Festung gehört zum Zeltplatz. Und der Zeltplatz war nicht
nur für uns reserviert.
Sebastian
oh, verstehe. Oh, da muss man sich ja dann doch wieder ein bisschen
zusammenreißen.
UnderScoreGreyWolf
wir hatten zwar eine Ecke auf dem Zeltplatz, die uns alleine war quasi, aber
auch da sind gelegentlich dann mal Leute durchgegangen, die irgendwie eine
Abkürzung genommen haben von einem Teil des Zeltplatzes zum anderen,
insbesondere zum Waschbereich.
Sebastian
Ihr habt keine Schilder aufgestellt, hier, beware of the kink oder sowas.
UnderScoreGreyWolf
Nein, das haben wir nicht gemacht. So ganz offensichtlich wollte man die Leute
halt nicht anlocken damit, sondern das sollte ein bisschen, hier ist es halt
einfach so ein bisschen, bemüht euch unauffällig zu sein.
Sebastian
Okay.
UnderScoreGreyWolf
denn wir wollen keinen Ärger.
Aber tatsächlich ist das Ganze dann mit den Seilen ausgeartet zu einem,
ja, wir fesseln uns halt hier.
Können wir auch mal. Ja klar, Hauptsache ihr legt euch nichts um den Hals.
Also man muss dazu sagen, wir haben da auch alle angezogen, gefesselt, also so
ziemlich angezogen. So, es war halt warm.
so Badeklamotten und so. Das war noch, im Englischen würde ich sagen, modest.
wie übersetzt man dieses Wort gerade als Deutscher,
ziemlich anders.
Sebastian
ziemlich, ja, ja, ziemlich, ja.
UnderScoreGreyWolf
war jetzt kein nacktes Gefessel oder so, sondern es war halt ein
spaßiges, kabbeliges Gefessel.
Sebastian
Darf ich mal fragen, die Kinder, darf ich mal fragen, wie alt ganz
grob waren die?
UnderScoreGreyWolf
Und das war ganz gemischt.
Sebastian
Also eher so unter zehn, über zehn, leicht pubertierend, so
ganz grob.
UnderScoreGreyWolf
Also ich würde eher sagen,
vor der Pubertät.
Weit genug vor der Pubertät.
Sebastian
okay, also dann ist das ja wirklich noch im Bereich, okay, was macht ihr da, das
sieht interessant aus und gerade so ein Fesseln-Bondage, das ist ja auch einfach
eine Kunstform, da kann man ja auch erstmal nichts sagen, wenn man das jetzt
nicht sexualisiert, mein Gott, denken Kinder auch gar nicht an sowas. Okay, aber
habt ihr sie mitmachen lassen?
UnderScoreGreyWolf
Also bei uns, wir haben ihnen die Seile dann zur Verfügung gestellt, Ich habe
ihnen meine Seile zur Verfügung gestellt, ein bisschen mit rumgespielt und
sind dann auch irgendwann wieder gegangen. Es war dann doch wieder langweilig.
Es gab irgendwie noch wieder Neues zu entdecken oder unten im See zu schwimmen.
Das ging eigentlich ganz glimpflich aus, nur
kamen dann ein wenig später die Eltern.
Sebastian
die Eltern kamen.
UnderScoreGreyWolf
Genau, genau das.
Sebastian
Um Gottes Willen. Ja, um Gottes Willen. Also ja,
ich kann sie so ein bisschen verstehen, wenn jetzt die Kinder ankommen.
UnderScoreGreyWolf
Aber
Sebastian
Papa, Papa, da hinten, da fesseln sie sich alle und so.
Keine Ahnung, denkst du ja ansonsten irgendwas. So ein Quatsch, Kinder. Das
glaubt ihnen ja auch erstmal keiner. Okay, um Gottes Willen, was ist passiert?
UnderScoreGreyWolf
habe ich dann tatsächlich selber nur noch so am Rande mitbekommen. Das hat
jemand anderes gerettet. Ein sehr, sehr, sehr wortgewandter Bekannter von mir,
auch hier aus der Umgebung, hat dann tatsächlich mit den Eltern
so ein bisschen
Basic-Kink-Awareness-Schulung für die Eltern gemacht. so nach dem
Motto und die waren dann tatsächlich recht ruhig am Ende
und auch recht angetan und haben uns, ich habe dann halt mit denen auch
noch irgendwie später da gesessen und Schwätzchen gehalten.
Sebastian
Okay, also Glück gehabt, dass das entspannte Leute waren, ne, klar, die kommen
erstmal gucken, was ist da los, ne, aber, oh, das war schön, das ist aber
wirklich gut ausgegangen an der Stelle, ne, also kann man sich ja vorstellen,
ne, da wird sich beim Zeltplatzbetreiber groß beschwert und ich weiß nicht was
alles und hinterher fliegt der dann noch vom Platz wegen sowas, ne.
UnderScoreGreyWolf
Relativ lange,
Ja,
aber bei 100 Leuten,
ich glaube so an die 100 Leute werden es gewesen sein wahrscheinlich,
da werden auch die meisten Zeltplatzbetreiber sich dann doch nochmal überlegen
das sind die Stammgäste.
Sebastian
Ja, also an der Stelle, es ist ja gut ausgegangen, aber klar, du bist öffentlich
da, so eine Burgruine, das zieht natürlich BDSM an und ich finde das auch immer
toll, aber natürlich auch die Kids, ist klar.
Ja, muss ich mal fragen. Aber ihr wart alle, ihr bist ja auch Mitte 20, wenn ich
das richtig gespeichert habe.
UnderScoreGreyWolf
Ja, genau.
Sebastian
Dann seid ihr ja auch alle noch ganz jung dabei gewesen. Das ist ja jetzt nicht
so, dass irgendwelche komischen Gestalten da was machen, sondern einfach junge
Leute machen Quatsch und das ist ja auch okay. Okay,
UnderScoreGreyWolf
Also sagen wir jetzt mal so, ich werde jetzt keine Nicks oder so
nennen, aber ich glaube, es waren noch ein paar Leute dabei, die, ich glaube, so
40 und so.
Sebastian
ja, aber ich glaube, dass es dann die optische Mischung macht und wer BDSM
macht, der sieht ja von Haus aus schon mal ein bisschen jugendlicher aus, weil
er ja entspannt ist im Leben und nicht grimmig durch die Gegend rennt. Oh Gott,
merkt sich.
UnderScoreGreyWolf
Also tatsächlich, als sie dann die Leute, also in den Turmen, es gibt auch ein
paar wunderbare Hängebilder aus dem Turm, also der hat doch so ein Fenster und
dann hat man jemanden in das Fenster reingehängt von dem Turm.
da gab es dann auch so ein bisschen Leute, die hatten dann eine Jacke
griffbereit, um sie der Person von hinten überzuhängen und sowas. Damit sie
nicht ganz komplett nackig rumhängt, wenn da jetzt plötzlich jemand
dazukommen sollte.
Sebastian
glaube, das Bild, das Foto dazu, wenn man sehr, sehr, sehr aufmerksam die Sache
mit den ganzen Folgencovern gesehen hat, dann hat man das Bild schon gesehen.
So, das Podcastsubbie hat Schluckauf, deshalb muss ich dagegen mal kurz was
tun. Sekunde.
Yay!
UnderScoreGreyWolf
Das
Sebastian
Danke.
So.
Außerdem kriegt sie das mit ihrem Ton bei sich gerade nicht hin, deshalb macht
sie immer pöng, pöng, pöng.
So, Entschuldigung. Ich wollte dich nicht unterbrechen, aber dieser Schluckauf,
ich höre das ja immer nur so durch die Kopfhörer durch und dann so rup.
Jetzt wird alles gut sein. Das gibt's doch nicht. Darf ich nochmal? Ja, ne?
Entschuldige.
Ich will ja dir nur helfen.
Hier muss ich wahrscheinlich schneiden. Naja, gut, was soll's.
Ich glaube, das ist schon besser geworden mit dem Schluckauf.
Ich weiß gar nicht, das kannst du gar nicht hören, ne?
UnderScoreGreyWolf
natürlich der
Sebastian
Okay. Naja, ach, es ist ein wunderbarer Tag.
Okay, also mit dem Turm, ja, das habe ich gesehen, das ist auch so ein Bild, ich
habe hier in der Gegend auch so Türme, aber die sind leider immer nur auf, wenn
dann auch Touristen kommen können. Das würde mich auch nochmal reizen, irgendwie
auf so einem Turm irgendwas
UnderScoreGreyWolf
Vorteil daran, dass es halt der Turm vom Zeltplatz ist und damit die Anzahl der
Touristen dann eingeschränkt war.
Sebastian
Ja, vor allem, man kann ja auch genug Leute Schmiere stehen lassen, wenn man
mit genug Leuten da ist, geht das.
UnderScoreGreyWolf
Genau. Ich
Sebastian
Ja, cool, das heißt, gut, dieses Jahr wahrscheinlich noch nicht, aber spätestens
nächstes Jahr wird wiederholt.
UnderScoreGreyWolf
vermute es. Ich habe Ich habe keinen Überblick. Ich bin da nicht in der Orga
drinnen.
Sebastian
Ja, gut, aber du kannst ja trotzdem noch hingehen, ne?
Also ich überlege ja gerade, also so Camping ist ja an sich jetzt nicht so mein
Super-Refugium, aber mit BDSM-affinen Menschen auf so einem
abgelegenen Campingplatz und dann macht man da welchen Quatsch. Och ja,
UnderScoreGreyWolf
hat halt was von Festival.
Und wenn man die richtigen Leute vorher anspricht, also es waren zumindest bei
den letzten Malen LARPer dabei. Die hatten dann auch die großen
Haus-Pavillons dabei und sonst was.
Und da kann man natürlich dann auch relativ luxuriös wohnen,
Sebastian
Ja, definitiv.
UnderScoreGreyWolf
wenn man das darauf anlegt.
Sebastian
Schön gleich Feldbett rein, noch ein bisschen Teppich außen. Naja, und dann hast
du noch Menschen mit Palmwedel und so. Ja, so stelle ich mir das immer vor.
Sag mal, aber das ist so das einzige Mal, dass du gesagt hast, oh, draußen ist
gut oder gibt es noch mehr Gelegenheiten? Zum Beispiel jetzt die letzten zwei
Wochen war es ja doch recht warm. Da will man ja, wenn man was macht, was
draußen machen.
UnderScoreGreyWolf
tatsächlich habe ich in den letzten zwei Wochen jetzt selber nicht wirklich
draußen gespielt mit Menschen.
Da müssten andere Leute, glaube ich, berichten drüber.
Aber ich kenne einige Leute, die zumindest dann gelegentlich dazu kommen,
draußen mal Hängebondage und sowas zu machen.
Sebastian
Ja, stimmt. Gibt es ja auch so Bondage im Park in manchen Städten. Ja, wo dann
auch gefesselt, ach es ist einfach schön, gerade Bondage eignet sich ja
irgendwie so gut dazu, es ist nicht so explizit, das ist jetzt nicht so eine
Nummer wie mit der Peitsche dann da irgendwie am Baum auspeitschen.
UnderScoreGreyWolf
Ich habe ja gehört, dass so Schutzhütten für sowas sehr gut sein sollen.
Sebastian
Ja, Schutzhütten oder jetzt habe ich hier gerade im Chat auch gelesen von dem
Fräulein L., sie empfiehlt Hochsitze im Wald, an den Leitern kann man ganz toll
fesseln und Hängebondage ist auch recht einfach zu realisieren. Ja,
UnderScoreGreyWolf
Da muss man aufpassen, weil die Dinger werden gerne angesägt.
Sebastian
super. Ich empfinde immer noch so einen unnachgiebigen
Baum, der ist einfach da, da passiert nichts.
Ist halt Baum.
UnderScoreGreyWolf
Oder am besten noch einen Baum über so einem kleinen Bächlein oder so.
Weil selbst wenn da was runterfällt, dann wird es nur nass.
Sebastian
Ja, okay. Also hat man das so oft? Ich überlege gerade, weil das muss ja auch so
ein Tragen sein. Ich finde dann immer diese Äste, die dann so quer stehen, die
biegen sich immer so durch. Aber es ist wirklich so draußen, die Natur, auch in
irgendwelchen Feldern oder sowas.
Gut, freut sich der Bauer nicht gerade drüber, aber ich finde, man kann da
einfach tolle Sachen machen und man hat, wenn die Vögel ordentlich schreien,
auch genug Geräuschkulisse, dass man echt Quatsch machen kann. Ja,
UnderScoreGreyWolf
Man sollte halt einfach die Wiesen und nicht die Felder nehmen, dann sind die
Leute viel weniger böse auf einen. Also
Sebastian
guter
UnderScoreGreyWolf
ein Feld ist Monokultur von irgendwas, was regelmäßig geerntet wird. Diese ist
höchstens für Heu ernt. Die Leute sind da trotzdem noch nicht erfreut, aber es
ist weniger schlimm. Und es gibt auch öfter mal Wiesen, die nicht bewirtschaftet
werden.
Sebastian
Tipp.
So, du hast ja mir gesagt, du wolltest nur ein paar Minuten quatschen. Ich habe
dir so halbwegs versprochen, dass ich mich daran halten werde.
Dir kann ich aber sagen, ich packe dich auf jeden Fall in meine wunderbare Kiste
für die Kaffeebecherverlosung rein, natürlich. Und vielleicht hast du ja Glück
in den nächsten Wochen und dann gibt es von mir eine Info und dann brauche ich
nur eine Adresse und dann zack.
UnderScoreGreyWolf
Klingt gut. Gut,
Sebastian
Also nächste Woche ist nächste Woche schon wieder der erste. Ja, nächste Woche
ist der erste, siehst du. Dann wird nächste Woche Donnerstag wieder
reingegriffen und vielleicht werde ich aus Gründen mal zwei Zettel rausziehen.
Wir schauen mal.
Ja, ich sage den Nicknamen nochmal, UnderScoreGreyWolf. Vielen, vielen, vielen
Dank, dass du ja den Anfang machen wolltest heute und konntest und das angeboten
hast und ja, ich wünsche dir jetzt einfach noch einen wunderbaren Restabend,
dass zu dieser Erinnerung noch ein paar weitere dazu kommen und ich glaube, wir
sprechen uns eh demnächst nochmal zu einem anderen Thema wieder.
UnderScoreGreyWolf
genau.
Sebastian
Alles klar?
UnderScoreGreyWolf
Vielen Dank, schönen Abend noch, tschüss.
Sebastian
Gerne, tschüss.
So, ja so ein Zelttreffen, das ist natürlich jetzt hier, ich hab natürlich
jetzt, als ich an das Thema gedacht hab, so gedacht, ja zu zweit streift man
irgendwie durch die Gegend und sucht ein Eckchen, wo mal niemand mit seinem Hund
Gassi geht, ich find das ist hier in der Ecke immer komisch, weil irgendwie ist
immer irgendwer irgendwo, aber da hat man ja gleich noch die geballte Masse,
find ich auch echt schön. Ja, ich verrate euch jetzt mal eine Telefonnummer und
dann mag ich mit euch weitersprechen. Und zwar ist das die
05101-911-8952 und
die kann man anrufen. Dann klingelt es hier, dann gehe ich ran und
dann sprechen wir über draußen. Außen. Ich bin sehr gespannt,
bis es hier klingelt. Das kann ja ein, zwei, drei Minuten dauern.
Gucken wir mal. Ach ne, dauert gar nicht. Ich gehe einfach mal ans Telefon. Ach,
ist das schön heute.
Hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Ullrich
Ullrich hier. Du,
Sebastian
Hallo, Ullrich. Hi.
Ullrich
nur ganz kurz, ganz, ganz kurz.
Weil ich auch nicht zum Thema was sagen wollte, sondern einfach nur für mich mal
kurz Werbung machen wollte. Ich bin am Sonntag im Ei. Vielleicht hat ja noch ein
anderer Hunger und man kann zu zweit essen. Alleine essen schmeckt nicht so
schön.
Sebastian
Okay, ich kläre das mal ganz kurz auf. Du bist in Hannover im Ei. Das ist eine
Kneipe und du bist so einen Tag da und magst einfach Gesellschaft von Leuten,
die mit am Tisch sitzen. Okay.
Ullrich
Genau. Und am besten so ein bisschen kinky, Leute, dass wir nicht jeden
Hanswurst da haben.
Sebastian
Ja, pass auf, jetzt machen wir mal folgendes. Jetzt gucken wir, dass wir einen
Bezug zum Thema auch hinkriegen. Das ist ja dann draußen, vor dem Laden sitzt
man dann ja. Ja, aber man spielt nicht.
Ullrich
Könnte man. Man könnte auch hinten drin sitzen.
Sebastian
Okay, alles klar. Verdammt, also den Bezug zum Thema kriegen wir nicht hin.
Ullrich
Doch, wir sitzen draußen vorm Laden und essen da.
Sebastian
Ja, wunderbar. Sehr gut. Und ihr isst und unterhaltet euch über Kinkyzeug. Das
kann man auch draußen machen. So, Thema erfüllt.
Ullrich
Genau, genau, genau.
Sebastian
Nö, also das wird ja jetzt hier am Samstag dann so richtig in den Feed
reingehen. Dann hören das auch ganz viele Menschen. Und dann erzähl mal
hinterher, ob denn wer gekommen ist.
Ullrich
Mache ich. Und ich haue das nochmal in den Live-Chat rein wegen der Adresse.
Sebastian
Ja, sehr gerne. Hau mal rein. So, das können wir auch machen.
Ullrich
Schon passiert.
Sebastian
Alles klar.
Ullrich
Taktbomb.
Sebastian
Supi. Dann, ja, war, glaube ich, der kürzeste Anruf ever. Alles klar.
Ullrich
Ja, genau. Und tschüss.
Sebastian
Tschüss.
So, okay, das war ein Blitzanruf von Ullrich.
Finde ich gut.
Mein Gott, ging das schnell. Okay, ja, jetzt könnt ihr aber wieder anrufen.
Meine Herren. Ja, ihr Lieben, ich gebe euch noch so drei, vier, fünf Minuten,
bevor ich dann hier zu meinem Plan B greife. Aber wie gesagt, wer möchte? Habt
ihr was erlebt draußen? Ist was schiefgegangen? Was habt ihr gemacht? Was habt
ihr vielleicht nicht gemacht? Warum habt ihr euch nicht getraut? Welche Location
ist gut?
Einfach anrufen und dann sprechen, worauf wir dann ganz kurz miteinander. Ich
mag einfach so ein bisschen heute Ideen sammeln, Erlebnisse sammeln, vielleicht
auch ein bisschen was lernen zu Dingen, die man vielleicht nicht tun sollte. Was
weiß ich, Brennnesseln, was kann ich damit tun Und was denn vielleicht eher
nicht. Und ich glaube auch die ganzen Menschen, die etwas mit Padplay zu tun
haben, da ist ja draußen auch irgendwie schön.
Ja, ruft an, sprecht mit mir. Ich bin gespannt. So, bis dahin, was machen wir
denn hier noch? Ich kann euch mal ein bisschen was von dem Cover-Projekt
erzählen. Also ich habe ja die Folgencover alle renoviert. Es gibt ja auch
diesen wunderbaren Link dazu, wo man reingucken kann, wie der aktuelle Stand
ist. Den poste ich jetzt auch noch einmal kurz in den Chat rein. Wenn ihr wollt,
guckt ihr mal rein. Und da werdet ihr sehen, 48 Cover sind schon da. Es
fehlt noch eins. Juhu. Da hoffe ich, dass ich das ganz bald kriege.
Und dann nehme ich ja Folge 50 demnächst auf. Und dann habe ich 50 Stück
zusammen. Und siehe da, ich habe eine Druckerei gefunden und die kostet fünfmal
weniger als die Online-Billig-Druckereien, weil ich will ja alle Cover drucken
lassen und dann werden die so als Kärtchen an Stammtische verteilt, schön
durchmischt und dann gucken wir mal und ich denke mal, dass ich so Mitte Juli
den Druckauftrag rausschicken kann. Ich muss natürlich alle nochmal bearbeiten,
alle 50, aber ich freue mich da total drauf und dann möchte ich auch, dass jeder
Mensch, der hier mitgemacht hat, mit dem ich eine richtige Folge aufgenommen
habe, also eine klassische Folge, dass ich dem dann auch ein paar von seinen
Kärtchen einfach schicke, so als kleines Andenken. Ich finde, das gehört da auch
mal dazu und ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten.
Okay, noch kein Anruf, gucken wir mal.
Jetzt klingelt es wieder, sehr gut.
Hallo, Sebastian hier, mit wem spreche ich?
Apex Predator
Ja, servus Sebastian.
Hier ist Apex Predator mal wieder.
Sebastian
Hi, na? Ja?
Apex Predator
Ja, ich dachte, ich rufe dann mal an.
Sebastian
Ja, ich bin gespannt. Ja, es ist schon ein bisschen her, dass du angerufen hast,
ne?
Apex Predator
Das ist, glaube ich, zehn Monate oder so was her, dass wir das letzte Mal
gequatscht haben.
Damals hatte ich mich gerade ja von meiner Spielpartnerin getrennt, nachdem ich
gemerkt habe, dass ich so eine Switcher-Seite in mir habe. Und mittlerweile habe
ich das Glück gehabt, dass ich eine tolle Top gefunden habe und mit der gerade
in der Anfangszeit sehr viel draußen gespielt habe. Das läuft jetzt seit acht
Monaten, von daher kann ich das eine oder andere zum Thema auch mal sagen.
Sebastian
Oh, das heißt auch noch im Winter, ne?
Apex Predator
Im Herbst, Winter haben wir angefangen.
Aus Ermangelung an Alternativen wie Hotels oder sonstiges, die zu der Zeit dann
in den Lockdown gegangen sind, haben wir gedacht, Okay, treffen wir uns in der
Stadt, treffen wir uns draußen und schauen mal, was dann geht.
Sebastian
Okay, das heißt, ich stelle mir vor, zwei dick eingepackte Menschen in den
blöden Winter und dann... Ja, nee, ich will dir gar nichts in den Mund legen.
Was habt ihr alles angestellt? Ich glaube, du hast dann, wenn ihr oft draußen
wart, dann hast du, glaube ich, alles mitgenommen, was man mitnehmen kann an
Möglichkeiten. Was ist passiert?
Apex Predator
Ja, das eine oder andere. Wir haben mit Ängsten gespielt, aber auch mit
Tunnelspielen haben wir draußen angefangen, ein bisschen rumzuexperimentieren.
Und ich dachte, ja, ich erzähle mal ein bisschen von dem Tunnelspiel, was wir
draußen gemacht haben. Das ist, glaube ich, die interessanteste Geschichte, die
ich da beizutragen habe.
Sebastian
Also, ich bin gespannt. Fangen wir doch erstmal mit dem Wo an.
Apex Predator
Wir haben uns in Köln am Rhein quasi getroffen.
So, dass man zwar ein paar Leute dran vorbeigehen hatte, aber trotzdem relativ
sichtgeschützt war und dadurch, dass es halt Herbst war, waren auch nicht so
viele unterwegs, auch wenn unter Corona natürlich mehr draußen unterwegs war zu
der Zeit als sonst irgendwo. Das
Sebastian
Okay, und jetzt natürlich, weil es ein Draußenthema ist. Wie war das Wetter?
Apex Predator
Wetter war kalt.
Sebastian
Das ist eine blöde Frage.
Apex Predator
Das ist der Grund gewesen, warum wir eigentlich mit dem Tunnelspiel angefangen
haben, überraschenderweise.
Ja, kalt war es, aber wir waren beide nicht wirklich dick angezogen, sondern
gefühlt viel zu dünn für das Wetter. Und dann kam meine tolle Top auf die Idee,
ach, ist doch schön, wenn wir was Wärmendes einbauen. Lass uns doch mal mit
Finalgon-Creme rumexperimentieren.
Sebastian
Das klingt ja sehr, wie soll ich das sagen, sehr, sehr umsorgend. Hier ist es
kalt, da können wir was machen.
Apex Predator
Ja, also.
Ja, genau. Am Anfang war es auch eher so ein Ja, ich schmier dir das ein
bisschen auf den Rücken, ich schmier dir das ein bisschen auf die Arme, dann
merkst du ja was, dann ist es warm und dir geht es dann gut und ich konnte meine
große Klappe nicht halten und dann war das sehr schnell ein, ja okay, wenn du da
so die große Klappe hast und das ja alles nicht so schlimm ist, dann schmier ich
dir das halt auch mal in den Intimbereich und du wirst dann hier draußen dann
halt da durch müssen.
Sebastian
Also für die Menschen, die es nicht kennen, Finalgoncreme ist so eine Art
Wärmepflaster zum Schmieren, ne? ne?
Und
Apex Predator
Also ungefähr die Wirkung ist sehr intensiv und hat eine eher
langanhaltende, also relativ langanhaltende Wirkung, wenn man erst mal
angefangen hat damit.
es lässt sich halt auch nicht mal eben beenden, sondern da muss man halt auch
wirklich bis zum Ende durch.
Sebastian
kann man das nicht einfach abwaschen, das Zeug?
Apex Predator
Aus Erfahrung sage ich, lass das Wasser lieber sein, weil ich bin, nachdem das
Spiel zu Ende war, ungefähr eine halbe Stunde später auf Toilette gegangen, habe
Wasser dran gepackt und habe das Brennen nochmal doppelt gehabt. Also
nein, ich werde das nicht mit Wasser abwaschen.
Sebastian
Okay, also wahrscheinlich also wahrscheinlich eher mit so ich sag mal mit
Speiseöl kriegt man es, glaube ich, ganz gut runter.
Apex Predator
Das funktioniert nicht wirklich.
Ja, damit würde man es wahrscheinlich hinkriegen, nur das hatten wir natürlich
da am Rhein da nicht dabei.
Sebastian
Ja, und in den Rhein springen nützt auch nichts, wenn es dann nochmal extra
brennt, um Gottes Willen.
Ja, also hat sie dir einfach ja, einfach reingekippt, sage ich mal, in den
Wie nett!
Apex Predator
Ja, sie hat schön sich selber einen Einmalhandschuh angezogen, damit sie es
nicht irgendwie an den Händen hat und hat dann
mich damit quasi eingerieben, hat gesagt, so, ja, dann, wenn du die große Klappe
hast. Aber sie war Gott sei Dank die ganze Zeit auch dabei und hat mich im Arm
gehalten und mich da quasi durchbegleitet. Also das muss ich schon zugeben.
Sebastian
Ich glaube, das hat hier noch niemand erzählt. Wie ist ist denn das so? Ist man
den Tränen eher nah? Oder wie fühlt sich das? Ist das nur heiß? Oder fühlt es
sich an, als ob man
verbrennt? Wie kannst du das mit irgendwas vergleichen, das Gefühl?
Apex Predator
Schwer. Ja, also ich hatte das Gefühl von, ich bin irgendwie in einem Tunnel,
also wie der Name Tunnelspiel schon andeutet, man ist in so einem Tunnel drin.
Ich war komplett auf diesen Schmerz und auf alles fokussiert und habe sie noch
halb am Rand wahrgenommen. Aber die ganze Umgebung und Sonstiges habe ich
persönlich dann in der Situation eher ausgeblendet. Ich habe zwar das Gefühl
gehabt, dass ich irgendwelche Leute vorbeigehen höre, aber hätte dir auch nicht
mehr sagen können, wie lange das im Einzelnen gedauert hat. Wir haben hinterher
auf die Uhr geguckt, es war tatsächlich eine Viertelstunde. Ich hatte kein
Zeitgefühl, kein gar nichts mehr. Also das war komplett ausgeblendet.
Sebastian
Und wie lange hält das?
Also wenn man jetzt nicht abwäscht oder so, ist das eher was von einer halben
Stunde? Oder ist das dann eher einen halben Tag, den man da wahnsinnig wird?
Apex Predator
Also wirklich eine halbe Stunde. Ich glaube, 24 Minuten war die schlimmste
Phase. Danach im abklingenden Modus war es nochmal 10, 15 Minuten. Also das ist
mir eine halbe Stunde. Bei der Menge, die wir genommen haben, dadurch. Aber das
reicht dann auch.
Sebastian
Okay.
Apex Predator
Ich war danach auch komplett durch und fertig und nicht
Sebastian
Jetzt ist ja mal eine Überlegung.
Apex Predator
mehr groß aufnahmefähig.
Sebastian
Wenn es draußen kalt war und vielleicht noch ein bisschen windig am Wasser, dann
will man sich doch einfach nur die Klamotten vom Leib reißen, damit da Luft
drankommt.
Apex Predator
Ja, habe ich in der Sitzung überhaupt nicht drüber nachgedacht. Also ich konnte
auch keinen klaren Gedanken da mehr fassen. Sondern ich hatte nur noch dieses
brennende Gefühl und habe gedacht, boah, scheiße, Alter, hier bricht hier gleich
der Schweiß aus. Obwohl es eigentlich total kalt ist.
Das war, glaube ich, nochmal so ein zusätzlicher Kick. Und natürlich, dass Leute
theoretisch vorbeigelaufen sind die ganze Zeit an der Uferpromenade. Man hat
zwar die Schritte gehört, aber keiner hat einen gesehen. Das war trotzdem so
mental nochmal so ein zusätzlicher Boost dann.
Sebastian
Ja, ist ja auch für sie dann wichtig, dich so ein bisschen im Zaum zu halten.
Also ich würde da durch die Gegend brüllen, verdammt, verflucht, oh ist das
Mist. Also einfach um der Sache so ein bisschen, um mal so ein bisschen diesen
Druck aus dem Herzen da rauszunehmen, das einfach rausschreien im Zweifel. Das
geht ja draußen auch eher besser als zu Hause. Aber du warst ganz ruhig
offenbar. Ja,
Apex Predator
Ich war relativ ruhig und habe mich komplett in ihre Umarmung dann auch fallen
lassen. Habe da quasi den Schmerz durchgestanden.
Während sie quasi beruhigend auf mich eingeredet hat, habe ich gesagt, ja, du
schaffst das. Ja, du machst das gut. und, ja,
die Methode dann eher und nicht groß rumgebrüllt.
Sebastian
also auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Ich habe jetzt eher so bei der
Creme, habe ich eher so dieses irgendwie fixieren auf dem Bett und dann so ganz
bisschen oder so und aber natürlich draußen, da ist halt auch das Badezimmer
oder eben die Küche mit dem Öl im Zweifel weit weg. Wobei mit dem Öl kann mir
jemand sagen im Chat, funktioniert das, kriegt man das damit weg oder ich glaube
nämlich, das ist nämlich öllöslich. Aber du hast dann einfach gar keine
Möglichkeit, da bist du halt da.
Apex Predator
Deswegen, also, ja, das war, glaube ich, unser besonderstes Erlebnis, was wir
hatten, als wir draußen gespielt haben, neben einigen anderen.
Sebastian
Ja, neben einigen anderen. Also vielleicht hast du ja noch eine kleine, also man
macht ja nicht immer so ein Highlight, wo es auch so Tunnelblick-extrem
reingeht, aber ich sag mal, ja, was stellt man noch so an? Also man geht
spazieren, man unterhält sich natürlich, aber ich sag mal, jetzt so die Gerte
auspacken, da braucht man ja doch ein bisschen mehr Ruhe. Hat es sowas auch mal
gegeben? Ja,
Apex Predator
Nicht mit meiner Top, da war eher der D/s-Charakter
prägend, da ich aber ja Poly lebe und zu der Zeit auch noch eine Sub hatte, war
da auch durchaus, dass ich mit ihr dann im Wald oder sonstiges, also gerade im
Frühjahr gespielt habe, Und da wurden natürlich auch Paddle, Flogger und
sonstiges eingesetzt. Oder Magnetkugeln, die man schön an die Brustwarzen setzt
und dann getragen werden müssen.
Sebastian
wenn du sagst im Wald im Frühjahr, im Frühjahr und im Spätherbst finde ich ja
den Wald immer toll, weil es ist noch nicht so ganz kalt und das Viehzeug ist
jetzt noch nicht so aktiv.
Apex Predator
Genau, das war halt das Angenehme zu der Zeit. Also es war relativ abgelegen,
wir sind dann ein Stück mit dem Auto rausgefahren.
Es war von Mücken und sonstiges nicht viel zu merken. Es war aber auch nicht
mehr wintermäßig kalt, sodass man sich halt relativ gut fühlen konnte und
gleichzeitig auch das Gefühl hatte von, oh ja, cool, das neue Jahr geht jetzt
los und hey, es geht alles wieder aufwärts und deswegen
Sebastian
Ja, wenn dann noch ein bisschen die Sonne durch die Bäume scheint und so und
dann spielt man noch ein bisschen, dann ist es einfach schön und ich finde auch
diese Luft dabei und dann auch wie der Lautstärkepegel runtergeht, also wenn man
da mal ein bisschen Krach macht, das verliert sich so schön im Wald.
Also das ist nochmal was ganz anderes. Selbst zu Hause, da weiß man immer doch
nicht. Naja, da sind Fenster, die sind gut isoliert und trotzdem hat man das
Gefühl, die Nachbarn hören ja doch alles mit.
Apex Predator
die Nachbarn zu Hause oder auch wenn man irgendwo ins Hotel fährt oder sonst
was, wer weiß, welche Zimmernachbarn nebenan sich dann beschweren können, also
ja,
Sebastian
Ja, das ist ja die Frage.
Apex Predator
im Wald ist man schon ungestörter.
Sebastian
So, wenn es jetzt richtig warm wird, also gut, da wird man jetzt wahrscheinlich
nicht mit Finalgon was machen,
aber was wäre so was, wo du sagen könntest, ach ja, das kann ich mir mal
vorstellen.
Apex Predator
Also, gerade was das Spiel mit meiner Top angeht, ich glaube, sie kann sich da
frei austoben, so weit sind wir, dass ich sage, hey, wenn sie sich da mit einem
Flogger oder mit einem schweren Paddle oder sonst was mich bearbeiten will, ja,
kann sie das gerne tun, wenn sie im Sommer auf die Idee kommt, hey, ich könnte
doch mal mal Finalgon-Creme einsetzen, damit wir einen Vergleich haben, dann
wäre ich auch dafür offen.
Also,
Sebastian
Ist das ein Angebot oder eine Anregung, was sie tun kann? Ein dringendes
Angebot.
Apex Predator
habe nicht das Gefühl, dass ich hier sonderlich viele Angebote oder Vorschläge
machen muss, was das angeht. Also, sie zeigt sich da sehr kreativ und
ja, ich weiß schon ziemlich genau, was
Sebastian
Also ich hätte jetzt so den Forscherdrang, dass sie doch bitte, man könnte ja
mal die Wirkung von Finalgon draußen im Wandel der Jahreszeiten, vielleicht
kann man das protokollieren.
Apex Predator
Genau, und dann würde ich mir dann sagen, das war im Sommer und das war Herbst
und das ist Winter.
Sebastian
Genau, die Frage ist ja auch, ob Mücken von dem Zeug angezogen werden und ob sie
dann daran kleben bleiben, ne?
Apex Predator
Hoffentlich nicht, aber
Sebastian
Gottes Willen! Ja,
also es ist eine schöne Idee, das auch mal draußen zu machen. Und ja, mein Gott,
also ich sag mal so, erstmal ganz vielen lieben Dank, ich bin gespannt, also auf
die Idee bin ich noch nicht gekommen. Warum eigentlich nicht?
Und ja, Ja, wenn noch mehr mit der Natur ist, ich glaube, nächstes Jahr muss
sich das Thema eh dann nochmal ganz besonders aufwärmen, weil ich dann selber
noch ein bisschen Quatsch gemacht habe da draußen.
Apex Predator
sehr gerne.
Sebastian
Okay, ja, wenn du nichts mehr erzählen magst, gut, dann gucken wir mal,
wer jetzt als nächstes anruft.
Apex Predator
Aktuell nicht, ne.
Sebastian
Auch dich habe ich jetzt hier wieder in die Losbox reingeschmissen. Ich glaube,
du hast noch keinen Zettel bekommen.
Apex Predator
Ne, bisher nicht.
Sebastian
Siehst du, dann müssen wir mal gucken, dass das mal was wird. Alles klar. Und
ja, dann wünsche ich dir einen schönen Abend. Vielen Dank und dann bis zum
nächsten Mal. Mach's gut.
Apex Predator
Ja, bis dann. Ciao.
Sebastian
Tschüss.
So, das war Apex Predator.
Finalgon, das ist Teufelszeug, mein Herr. Hm, na gut. So,
okay. Es kann wieder angerufen werden. Ich finde diese Blitzrunde, da müsst ihr
mir mal bitte Feedback geben, ob das interessant für euch ist. Aber ich finde es
gerade total spannend, ganz viel einzusammeln. Und ich poste euch gerne hier
nochmal die Nummer. Die 051019118952.
und wer mag, ruft jetzt einfach an. Ich gehe nochmal kurz durch meinen Zettel
durch und dann würde ich zu meinem Joker greifen, aber noch ist es nicht so
weit. Ich habe noch eine kleine Bitte für euch und wer die letzte Folge gehört
hat, der weiß auch schon, was ich jetzt von euch will. Ich habe ein kleines
Problem, das heißt, nein, es ist kein Problem, es geht mir ums Prinzip. Es gibt
den Podcast ja bei YouTube und YouTube hat mir geschrieben, ja, schön, dass Sie
einen Podcast haben, wir machen jetzt übrigens auch Werbeunterbrechungen da rein
und ja, da können Sie nichts gegen tun, aber wenn Sie Ihre tausend Follower
haben, dann können Sie sich anmelden und dann kriegen sie ein bisschen was
von dem Geld ab. Das heißt, ich habe mir in den Kopf gesetzt, ich will 1000
Follower bei der Kunst der Unvernunft bei YouTube haben. Es sind gerade, ich
glaube, 890 oder so. Da ist jetzt vor einigen Tagen ganz viel passiert, weil die
berühmte Telegram-Gruppe da ganz fleißig geworben hat. Vielen, vielen Dank
dafür. Es fehlen aber noch 110. Wäre cool, wenn ich die noch irgendwie
zusammenkriegen würde und dann kann ich mich diesem komischen Prozess da
unterwerfen.
Wäre cool, wenn das noch klappen würde. Und da bin ich mal gespannt. So, das
Fräulein L. schreibt gerade, dass sie die Blitzrunde auch sehr mag. Sehr gut.
Ich bin gespannt. Jetzt muss ich mal gucken, dass ich das richtige Fenster habe,
dass ich auch keine Anrufer übersehe.
Währenddessen mag ich nochmal eine kleine Podcast-Empfehlung machen. Das passt
ja, gehört ja alles zusammen. Es gibt einen neuen BDSM-Podcast. Gut, sind schon
zwei, drei Wochen. Der heißt nämlich Kurz&Schmerzlos von Deviance. Und die
machen quasi das Gegenteil der Kunst der Unvernunft. Die erklären nämlich ganz
vernünftig, in so vier bis sechs, sieben Minuten erklären sie
halt verschiedene BDSM-Themen. Also ganz kompakt und wenn man jetzt hier in der
Kunst der Unvernunft mal einen Begriff hat, wo man sagt, ich habe keine Ahnung,
was das wieder ist, dann wird es im Laufe der Zeit relativ wahrscheinlich dort
eine kleine Folge geben, die man sich da anhören kann. Ich glaube, die sind auch
inzwischen überall angemeldet und also ich finde das schön, das ist schön
gemacht, schön erklärt, das sind Kat Kristall und der Schredder, glaube ich, die
man momentan dort hört und das machen die einfach schön und ich finde das ganz
gut, weil dann kann man sich einfach so ein bisschen, ja, einfach nochmal
Begrifflichkeiten drauf schaffen und ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.
Also ich drücke euch da auf jeden Fall die Daumen, dass das ordentlich durch die
Decke geht, weil ich finde das immer gut, je mehr BDSM medial irgendwo ist,
desto mehr ist es in aller Munde und das freut mich einfach. Also viel Erfolg
euch, dann gucken wir mal. mal. So, und wenn jetzt hier keiner anruft, dann rufe
ich jemand an.
Aber wenn noch jemand anruft, würde ich eventuell was davon erzählen, was ich
mit dem Podcast so wie am Wochenende gemacht habe. Ich muss euch ja irgendwie
bestechen.
Okay, dann nehme ich mir jetzt mal eine Telefonnummer, die ich hier habe.
Wo haben wir sie denn? Da habe ich eine Nummer.
Und dann wähle ich die jetzt mal, aber weil ich ja nicht einfach jemanden
anrufen möchte, der dann ans Telefon geht und dann, da ist nix, und der gleich
mich wegdrückt, kriegt er noch mal kurz Musik von mir.
So, So, und jetzt habe ich Toni mitgebracht. Hallo.
So, du bist meine Telefon-Jokerin.
Toni
Ja, ich bin die Jokerin und ich habe erst ganz vorsichtig geschrieben, weil
ich habe heute Morgen das Thema gelesen in der Telegram-Gruppe und mir fiel nur
ein kleines Erlebnis ein. Und dann hatte ich ja den ganzen Tag noch zum drüber
nachdenken und da ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich sehr viele Erlebnisse
habe.
Sebastian
Okay, also vielleicht darf ich ein bisschen was zu dir erstmal fragen, dass man
sich so ein bisschen vorstellen kann, wer wie was du bist. Also weiblich habe
ich jetzt schon mal an der Stimme so ein bisschen rausgehört.
Toni
Ja, weiblich?
Sebastian
Ganz grob, welche Altersklasse?
Toni
20.
Sebastian
20, also ganz jung, super. Super. Und aus
Toni
aber selbst ganz jung.
Sebastian
meiner Perspektive, die ist langsam wirklich schrecklich und sie wird nicht
besser.
Sag mal so, du hast den ganzen Spaß noch vor dir, auf den ich zurückblicken
muss.
Nein, Quatsch.
Und spielst du oben oder unten? Oder beides?
Toni
unten, aber oben habe ich probiert.
Sebastian
Okay, das ist super. So, und jetzt zum Thema. Tja,
draußen. Was hast du angestellt?
Toni
Ja, also ich überlege jetzt gerade, ob ich das vielleicht chronologisch am
besten erzählen könnte. Magst du ja auch.
Sebastian
Das ist völlig dir überlassen. Ich mag natürlich chronologische Dinge auch
immer, wobei ich springe ja eh selber immer quer durch die Zeit. Ich halte mich
ja auch nie an Chronologien. Also wie du magst.
Toni
Nee, ich könnte das auch nie durchhalten.
Sebastian
Oh,
Toni
Das ist immer nur als Start. Also eigentlich gab es nämlich das erste
Outdoor-Erlebnis, wo ich danach dachte, nie wieder mache ich das. Und so ist es
dann nicht gekommen, aber das war vor vier, fünf Jahren, also ein bisschen
her, war ich relativ jung und
das war quasi abends
in einem Park, aber völlig überlaufen. Das war wirklich buntes Treiben und da
war nichts geplant, es war überhaupt nicht irgendwie im Kopf. Das hat sich quasi
einfach so ergeben.
quasi
Atemkontrolle und das ist dann am Ende so geendet, dass das eine Person
mitbekommen hat und schon auf dem Weg war, die Polizei zu rufen.
Total nette Person, also wir haben uns danach kaputt gelacht und haben uns mit
der unterhalten und also es war, ich sag mal so, ich konnte in dem Moment fand
ich das eigentlich so schön, dass sich jemand Gedanken macht und auch, sag ich
mal, irgendwie so mit offenen Augen durch die Welt läuft und sowas bemerkt und
sich dann vielleicht denkt, okay, könnte vielleicht nicht gewollt sein oder so.
Aber das war wirklich sehr knapp, dass da nicht die Polizei kam.
Sebastian
es ist jetzt nicht ganz rausgekommen. Warst du aktiv oder der andere Mensch?
Toni
Nee, nee, nee, genau.
Sebastian
Okay, du warst, okay. Und stell mir jetzt so einen Park vor, da sind
Parkbänke, ein paar Bäume und Büsche und vielleicht hattet ihr irgendwie so eine
Decke irgendwo auf der Wiese oder wie darf ich mir das vorstellen?
Toni
genau. Also mitten in der Stadt, kleiner Park, paar Bäume, paar Bänke. Und
das ist so ein Park, wo alle quasi ihre Decke mitnehmen und sich mit dem
Feierabendbier hinsetzen. Und bei uns war es genauso.
Ja, wir kannten uns schon ein bisschen und haben einfach so nach der Arbeit
nett gequatscht. Oder bei mir war es damals noch nach der Schule quasi.
Nett gequatscht. Und irgendwie ging dann das Thema so Richtung BDSM, weil ich
da zu der Zeit auch schon so ein bisschen da drin war, aber quasi in den
Anfängen. und haben uns so total interessiert darüber unterhalten und wie das
dann eben manchmal so ist, Freitagabend, man kommt auf blöde Ideen und denkt,
naja, kann man ja jetzt mal testen.
Sebastian
Ja, es sieht ja auch erstmal keiner. Also, naja, wobei eher Atemkontrolle
so am Hals oder doch eher so die Hand vorm Mund?
Toni
Nee, eben.
nee am Hals.
ich würde sagen, man kann das schon sehr dezent gestalten. Also ich
glaube, im Vorbeigehen, wenn man jetzt, sag ich mal, mit seinen Freunden
quatschend vorbeiläuft, würde man das, glaube ich, nicht bemerken, aber
wahrscheinlich gibt es dort auch Leute, die alleine mit ihrem Bier da sitzen und
einfach gerne Leute gucken, was ja auch Spaß macht und dann
nimmt man da vielleicht was ein bisschen anders auf, als es tatsächlich ist.
Sebastian
Okay, das hast du vorher noch nie gemacht.
Toni
Atemkontrolle oder draußen?
Sebastian
Ja, Atemkontrolle.
Toni
Doch, doch.
Sebastian
Okay, und der Mensch, der das jetzt gesehen hat, also ist einfach jemand dran
vorbeigegangen oder saß der euch vielleicht gegenüber und hat die ganze Zeit
schon zugeguckt?
Toni
ja.
Sebastian
Also, ja,
Toni
Nee, wir haben den überhaupt nicht gemerkt und irgendwann
kam er ganz dezent auf uns zu und hat
so mich zur Seite genommen und mich gefragt, ob alles gut bei mir ist. Weil
eigentlich wollte er zur Polizei gehen, aber er dachte, er fragt jetzt doch mal
mich vorher. Und ich war erst mal völlig verwirrt. Also ich wusste erst mal gar
nicht, was ich sagen soll. Und dann habe ich gelacht wahrscheinlich und konnte
das zum Glück dann ganz schnell aufklären.
Sebastian
der
Toni
Und ihm war das dann sehr unangenehm. Und ich fand das eigentlich eine total
coole Aktion, sage ich mal so.
Deswegen, ich habe immer noch Respekt an ihn.
Sebastian
sieht das und man hadert dann ja so ein bisschen mit sich. Was mache ich jetzt?
Rufe ich jetzt die Polizei?
Hingehen ist ja auch die Frage, wobei ich überlege gerade, das ist ja eher so,
ich glaube, das ist ja auch so innig. Es ist ja nicht so, dass du versucht
hättest, wegzurennen oder so, vermute ich jetzt mal.
Toni
und
Sebastian
Das ist, glaube ich, für einen Außenstehenden total verwirrend. Da passiert
etwas, was unglaublich bedrohlich von der Sache her ist. Auf der einen Seite,
auf der anderen Seite ist, ja
Toni
beide liegen auf einer geblümten Picknickdecke und grinsen eigentlich vor sich
hin.
Sebastian
genau, ne?
Toni
Also ich glaube, man ist da wirklich in einem Dilemma, wenn man damit selbst
persönlich nichts anfangen kann.
Sebastian
Also, habt
ihr das aufgeklärt und dann ist der Mensch weitergegangen oder hat er
mitgemacht?
Toni
Ja, naja, man hat sich dann nett verabschiedet.
Also wir haben es dann für den Abend auch gelassen. Und da hatte ich dann erst
mal wieder eine sehr lange Pause Also von solchen Outdoor-Geschichten quasi. Und
dachte erst mal, nee, brauchst du vielleicht gar nicht mehr wieder.
Sebastian
Dachtest du. Aber du hast ja schon gesagt, es gibt ja mehrere Geschichten. Also,
finde ich an der Stelle gut, Menschen mit offenem Auge. Auf deiner Seite ist
natürlich so die Frage, muss man das denn da im Park öffentlich machen?
Ganz ehrlich,
man macht ja halt normal unvernünftige Dinge. Ich
Toni
genau. Also ich muss sagen, in der Form würde ich es so nicht mehr machen. Aber
ja,
das ist nichts, was man vorher plant. Also
planen würde ich das garantiert nicht. Und manchmal ergibt sich das halt
einfach. Und ich glaube, wenn man mit dem Bestreben
rangeht, dass es niemand sehen muss oder niemand mitbekommen muss, dann ist man
nicht dafür verantwortlich, wenn es doch durch einen Zufall doch jemand
mitbekommt, sage ich mal so.
Sebastian
sag mal, der Vorteil ist natürlich, wenn das ein Park ist und da sind Leute und
nehmen wir mal an, das geht schief in irgendeiner Form und dann bist du da
plötzlich bewusstlos und dein Top kriegt da Panik, dann sind da natürlich viele
Menschen, die im Zweifel irgendwie helfen können, das irgendwie zu retten.
Toni
Ja,
Sebastian
Ist ein Arzt im Park.
Toni
Genau, die Erste-Hilfe-Kurse von der Fahrschule sind eigentlich nur für
BDSM-Unfälle in der Öffentlichkeit vorgesehen.
Sebastian
Ja, wobei wir haben ja inzwischen auch Erste-Hilfe-Kurse für BDSMler und es werden
mehr, habe ich das Gefühl. Also ich habe jetzt irgendwie schon wieder so einen
gesehen. Finde ich total super. Also das muss mehr werden.
Toni
Ja, auf
Sebastian
Dann, pass auf, darf ich ganz kurz, weil ich habe bei, ich glaube in der
Telegram-Gruppe, nein, in dem Kanal habe ich einmal gebeten, oder bei Twitter
war es sogar, ich habe so eine Folge, da fehlte mir das Folgencover, ich habe
das jetzt erstmal irgendwie gestaltet mit einem Stockfoto, aber eigentlich hätte
ich total gerne, und ich würde das auch nochmal austauschen in den nächsten zwei
Wochen, das Motiv Bondage, also wirklich schön Shibari, aber in stabiler
Seitenlage und irgendwie erkennbar, dass es auch stabile Seitenlage ist, ist
aber halt die korrekte, stabile Seitenlage. Wenn das jemand hat irgendwie im
Archiv und das zur Verfügung stellen würde für so ein Cover, mal unbedingt
melden. Also ich habe noch nichts gefunden, ich habe einige Mails bekommen,
vielen, vielen Dank, aber das war dann teilweise doch zu explizit oder das war
halt eine stabile Seitenlage, die halt nicht als solche durchgeht. Das sollte
schon ein bisschen korrekt sein. Entschuldigung, das musste ich jetzt mal
schnell einbauen.
Aber zurück zu dir. Du hast noch mehr draußen gemacht.
Toni
Was wäre
denn vielleicht noch interessant? Oh, ich musste vorhin grinsen, als du
Brennnesseln erwähnt hast.
Sebastian
Ja, die lieben Dinger.
Toni
Da habe ich nämlich ein ganz fieses Erlebnis gehabt.
Sebastian
Ja,
Toni
Das war draußen auch nicht geplant.
Aber das war tatsächlich, also geht wahrscheinlich als komplette Session durch.
wo ich, ja,
das war, also es hat sich wirklich wie auch aus einem Gespräch heraus ergeben
und dann war man an der Elbe und es saß niemand anderes an der Elbe
und ich weiß nicht, ob das überall an der Elbe so ist, aber es ist wirklich, vor
allen Dingen bei mir in der Gegend, da wachsen sehr viele Bäume, da gibt es sehr
viele Büsche und da gibt es teilweise Elbstücke, auch mitten in der Stadt, wo
wirklich niemand ist. Da ist man quasi völlig alleine und man kann nur auf die
Elbe gucken. Alles auf der anderen Elbseite ist eigentlich zu weit weg. Und man
hat da seine komplette Ruhe und könnte dort theoretisch zum Beispiel grillen.
Und als
wir dann dort waren, ursprünglich
einfach hingesetzt, um den Ausblick zu genießen
Fing das dann quasi mit Brennnesseln an, dass wir uns erst in die Brennnesseln
reingesetzt haben Weil man hat es nicht direkt gesehen und es war halt alles
sehr zugewachsen Weil man muss natürlich Abstriche machen, wenn man sich wo
hinsetzen will, was nicht völlig überlaufen ist und als man dann in den
Brennnesseln saß und ich ein bisschen rumgejammert habe, weil es war da schon
Sommer, man hatte kurze Hose an und war barfuß, das tat natürlich erstmal schön
weh und ja, das wurde dann ausgenutzt, sage ich mal.
Sebastian
kann ich mir vorstellen. Also das Podcastsubbie hat mir auch vor ein paar Wochen
eine wunderschöne Brennnessel aus dem Garten geerntet und gebracht.
Diese fiesen Dinger, ne?
Also man kann ja jetzt damit eine Menge machen. Also eher so im Sinne von über
den Körper ganz sanft drüber streichen oder schon zuhauen mit so einem Strauch.
Was habt ihr angestellt?
Toni
naja, also als erstes wollte ich mich quasi reinlegen. Also es waren wirklich
ganze Büsche und das hat schon Überwindung gekostet,
Sebastian
Oh Gott.
Toni
Aber ich finde also bei Brennnesseln, ich glaube, das ist eigentlich bei jedem
so, dass das erstmal gar nicht so weh tut. Das kommt meistens erst nach einigen
Minuten, eher so nach zehn Minuten, dass das dann so richtig juckt. Vorher ist
das eigentlich mehr so, ja maximal so ein kleines Krabbeln. Also man,
Sebastian
Ja, da haben wir wieder ein Sensation Play, ne?
Toni
ja, also quasi kurzes Sensation Play.
jedenfalls genau,
sollte ich mich da reinlegen und ja,
das endete dann eigentlich damit, dass man dann überall diese Brennnessel
Spuren hatte
es tat natürlich schrecklich weh aber
also ich glaube, das muss ich auch nicht nochmal haben, aber ich meine, ich
konnte es mir ja nicht aussuchen
Sebastian
Ja, das ist vor allem so dieses Gefühl, gerade bei solchen Sensation Plays. Also
ich habe eh gerade das Gefühl, die Natur ist dafür da, um Sensation Plays zu
machen. Also das ist ja biologische Kriegsführung. Aber wie ist denn das
Gefühl, du hast dich da jetzt reingelegt, jetzt tut es weh. Und normalerweise
ist Top immer da und kann immer
beenden, was gerade doof ist. Und jetzt kann Top nur trösten.
Das ist ja auch nochmal ein ganz anderes Gefühl.
Toni
ja
und gleichzeitig ist es ja auch noch, dass man Ich meine, es könnte jederzeit
jemand vorbeikommen und das wäre, also mir persönlich wäre das zusätzlich sehr
unangenehm gewesen in dem Moment.
Das wusste er aber auch. Also mir sind halt schnell Dinge unangenehm, würde ich
mal sagen. und ich habe da ein sehr hohes
Fremdscham-Gefühl auch und tue mich damit sehr schwer.
Und die Elbe ist halt so, wenn Sommer ist, dann fahren alle zehn
Minuten solche, also Dampfer fahren zurzeit noch nicht wirklich, aber es gibt so
kleine Touristenboote. Das sind wie Schlauchboote in der Mitte, ein riesen
Bierkasten und dann so fünf bis zehn Männer drum. herum, die da grölend die Elbe
runterfahren.
Sebastian
Die muss man jetzt nicht beim Spielen haben.
Toni
Und die kamen auch vorbei natürlich.
Sebastian
Natürlich. Ich meine, du kannst ja bei Brennnesseln immer noch sagen, gerade bei
diesen Büschen, ich bin ausgerutscht und da reingefallen.
Toni
Ja.
Sebastian
Jetzt ist das alles ganz schlimm. Also da hättest du noch,
da wäre noch für Umstehende eine sehr gute Ausrede da.
Toni
Ja,
Sebastian
Du bist wahrscheinlich da ohne Klamotten reingefallen, ne?
Toni
aber die Ausrede genau, die hat dann auch, wenn man ganz ohne Klamotten
reinfällt und die andere Person Klamotten anhat,
das ist dann natürlich irgendwie ein bisschen schwierig zu erklären.
Sebastian
was haben wir? Also eher Rücken oder Brüste, Bauch? Oder musste sie sich auch
noch wälzen?
Toni
Also einmal komplette Gesicht blieb halbwegs verschont.
Sebastian
Oh Gott.
Toni
Aber der Rest, ja. Und dort, wo ich selbst nicht mich herangetraut hab, da wurde
quasi nachgeholfen.
Sebastian
Was ein gemeiner Sadist. Herzlichen Glückwunsch. Oh je.
Wie lange hielt das noch?
Toni
Wie lang ging das oder hier der Schmerz?
Sebastian
Also der Schmerz und dann hast du ja auch Quaddeln vielleicht und dann wird das
rot und das ist ja vielleicht noch tagelang, dass ein bisschen juckt.
Toni
Also den Abend, den hat es schon noch richtig stark gejuckt und dann am nächsten
Tag war es halt noch so leicht, aber genug, um
Sebastian
Ja,
Toni
so sich nochmal kurz zurückzuerinnern quasi.
Sebastian
man kommt dann abends im Bett, man legt dann plötzlich drauf und dann wird es
auch noch warm und dann fängt das Gejucke noch mehr an.
Toni
war nicht schön.
Sebastian
Ja gut, aber es ist ein schönes Erlebnis und du kannst es im Podcast erzählen,
das ist es doch wert gewesen.
Toni
Ja, ich habe es nur für einen Podcast gemacht.
Versuchskaninchen.
Sebastian
Okay, Apex Predator schreibt gerade im Chat, ich bin ungünstig gestolpert, dabei
aus meinen Klamotten gerutscht und in den Brennnesseln gelandet.
Toni
genau.
Sebastian
Genau so formuliert.
Toni
Und vorher war ich ganz legal FKK-Baden in der Elbe oder so.
Sebastian
Genau.
Toni
Eigentlich bin ich nur ein harmloser Ossi.
Ach ja.
Sebastian
Also wenn ich mir das so anhöre, klingt das böse.
Toni
Und danach...
Sebastian
Wenn ich mir das so anhöre, klingt das doch schon nach erweitertem BDSM. Aber
das wäre auch mal was, BDSM in der ehemaligen DDR. Ich glaube, da findet man
wenig zu. Aber gut, könnte ja auch sein. Ich bin da völlig unbefleckt. Das
würde mich tatsächlich interessieren. So historische Sachen interessieren mich
eh immer. Okay,
Toni
jeden Fall. Da gibt es viel zu wenig für. Also so tatsächlich belegte Sachen.
Jetzt nicht nur irgendwelche Fantasien von älteren Leuten.
Sebastian
muss leider gestehen, wenn das Menschen gemacht haben, dann ist das garantiert
auch in irgendwelchen Abhörakten oder so aufgetaucht. Und da ist die Frage, was
da drin steht und wie das formuliert wird, um Gottes Willen, ich traue mich gar
nicht darüber nachzudenken.
Ja, noch mehr draußen. Außen?
Toni
Noch ganz kurz zu dem Interesse.
Wäre vielleicht noch erwähnenswert, dass wir danach, als ich mich dann
wieder wieder eingekriegt habe von den Brennnesseln quasi, also
wir waren dann irgendwie so in der Stimmung quasi drin und es hat sich angefühlt
wie so ein Sessionbeginn. Und ich meine, es war klar, dass man dort natürlich
nicht alles Mögliche machen kann und wir wollten uns jetzt auch echt nicht
darauf anlegen, dass da jemand vorbeikommt. Vor allen Dingen kann ja dann doch
jemand sein, den man kennt.
Aber dort lagen noch sehr viele Weidenstöcke rum,
weil dort am Wasser quasi überall so Weiden und dünne, lange Bäume wachsen. Und
die haben natürlich dann so sehr peitschenähnliche Äste,
die man natürlich nicht ganz ungetestet lassen kann. Da
Sebastian
Ja, ich glaube bestimmt, das steht noch auf meiner Liste, dass Podcastsubbie
eine Weide pflanzen lassen im Garten, dass sie mir dann immer einmal die Woche
ein Stöckchen bringen kann. Ach, das stelle ich mir romantisch vor. Ja,
Toni
man aber auch erstmal geduldig sein, bis sie
Sebastian
das ist wohl der Haken an der ganzen Geschichte.
Toni
Ja, aber es gibt bestimmt auch welche im Baumarkt.
Sebastian
Aber wenn man jetzt da draufhaut, wo die Brennnesseln schon waren, ist das
anders?
Toni
also ich
fand, ja.
Wiederum, man hat ja quasi so dieses Brennen von den Brennnesseln die ganze
Zeit, was finde ich einfach super unangenehm ist. Also finde ich wirklich ein
sehr, sehr unangenehmes Gefühl, wenn es überall juckt und man weiß, es ist
völlig sinnlos, sich irgendwo zu kratzen. Und das ist halt, ich finde zum
Beispiel, es war dann fast angenehm, irgendwie so ein leichter
Peitschenschlag, weil man dadurch das Jucken nicht mehr hatte. Weil man dann ja
quasi kurz abgelenkt war, man hatte kurz den Fokus auf was anderes und
gleichzeitig ist das ja so ein Schmerz, der geht ja ganz schnell wieder weg.
Also wenn man nicht zu doll macht, wenn man das
Sebastian
Achso, therapeutisches Hauen, damit das Jucken weggeht.
Toni
also nur ein bisschen macht.
Sebastian
Und ja, das
Toni
Genau, das ist quasi, wenn man sich stößt und sich dann irgendwie auf die Lippe
beißt oder so, genau so diese Reaktion ist es quasi.
Sebastian
werde ich mir definitiv merken. Also das finde ich gut. Du hast Juck, das ist so
schlimm. Es ist so schlimm. Mach was dagegen. Kein Problem.
Toni
Genau, wie
Sebastian
Ich habe die Gerte eingepackt. Ich wusste, dass das kommt.
Toni
so, wenn man für die Kinder dann irgendwie Juckreizspray mitnimmt, hat man dann
für Suppi die Gerte mitgenommen, zur Behandlung.
Sebastian
Genau. Oder man hat das Juckreizspray da und sagt, naja, das kostet aber. Aber,
hm,
Toni
Oh,
Sebastian
ja, das war wieder, ne, also Natur und ich wüsste jetzt auch von niemandem, der
jetzt irgendwie sein Equipment da in die Natur geschleppt hat. Ich glaube, ich
bin der einzige Mensch, der sowas mal gemacht hat.
Toni
ja, das
Sebastian
Man findet im hohen Gras seine Sachen übrigens kaum wieder.
Oh, dass du alles auspackst.
Toni
kann ich mir vorstellen. Und die will man ja unlieber liegen lassen, als
irgendwie, ja.
Sebastian
Ja, solange es nicht alle Schlüssel von den Schlösschen sind, ist alles gut.
Toni
Noch einen Apfel vom
Sebastian
Okay, also wenn du magst, eine Geschichte würde ich, also ich finde das bei dir
gerade sehr motivierend, mal vor die Tür zu gehen.
Toni
Eine noch.
Sebastian
Eine noch.
Toni
Eine noch.
Ja.
Welche eignet sich als Schlussgeschichte?
Sebastian
Ich glaube jede.
Toni
Ja, wie wäre es noch mit der Geschichte,
wo ich mich mal als Top versucht habe?
Sebastian
Oh ja, und auch draußen.
Toni
Ja, auch draußen.
Sebastian
Also als
Toni
Und es war tatsächlich das allererste Mal.
Sebastian
hätte ich die Sendung für dich gemacht heute. Leute.
Toni
ja, quasi. Das hätte ich heute Morgen auch noch nicht vermutet. Aber manche
Sachen hat man ja nicht immer präsent im Kopf.
kommen dann manchmal einfach wieder.
Sebastian
Ich höre mal ganz gespannt zu. Der Chat ist auch schon ganz still geworden. Die
lauschen dir auch ganz gespannt.
Toni
also ich bin
wirklich 100% Sub und war so. Aber ich bin
einfach auch furchtbar neugierig. Und musste, also ich wusste eigentlich
von Anfang an, irgendwie musste auch mal die andere Seite testen.
ich habe neulich mal mit einem Bekannten aufgedröselt, dass das wahrscheinlich
eine Art, ich leide halt darunter viel mehr, weil es mich so viel Überwindung
kostet, dass das eigentlich überhaupt nicht im Widerspruch zu der
Maso-Ader ist, weil ich habe das Gefühl, ich ziehe mir dadurch viel mehr Schmerz
zu als der anderen Person weil es mir so unangenehm ist und weil es mich so viel
Überwindung kostet
auf jeden Fall
ja, das war tatsächlich
das Treffen und ich wurde quasi von
jemandem mal so kontaktiert und dann hatte man so telefoniert,
der sich als Sklave sieht und auch zu dem Zeitpunkt Sklave war von jemandem und
so und das total reizvoll fand, wenn er
quasi Atemkontrolle ausübt bei sich selbst und das so in
fremde Hände legt.
Sebastian
Moment, bei sich selbst, aber in fremde Hände legen. Das kann ich mir gerade
nicht vorstellen. Also der Mensch ist dann alleine und macht bei sich selber
irgendwas oder
Toni
also
das war quasi, also ich war erstmal im ersten Moment völlig überfordert und das
möchte ich dazu sagen ich bin da nicht abgeklärt an die Situation rangegangen,
aber mir wurde das dann quasi so beschrieben und er hatte das schon
öfter mal gemacht, dass ja er quasi mit egal was, wie man eben
Atemkontrolle an sich selbst
oder eher Reduktion Kontrolle ist es ja vielleicht da nicht ganz Reduktion an
sich selbst eben ausführen kann
und ich sollte dann quasi als ja quasi fremde Person
irgendwann dazukommen und er weiß ja noch nicht, wie ich reagiere
und wie ich so drauf bin und ich muss das dann irgendwie beenden
Sebastian
oh Gott, das stelle ich mir, also das ist natürlich, da klingeln jetzt alle
meine Alarmglocken, Atemkontrolle alleine und so.
Toni
haben meine auch,
Sebastian
Das ist natürlich
boah, also
Toni
deswegen war ich mir jetzt auch erstmal gar nicht so sicher, ob ich das jetzt
hier so erzählen kann, aber aber wir können ja auch noch die unvernünftigen
Sachen aufdröseln und auch Warnung machen.
Sebastian
also liebes Publikum, macht das nicht.
Toni
Nee, es
Sebastian
Ich habe auch am Dienstag in der Runde, da waren auch so, es gibt so, nein, ich
erzähle jetzt nicht, was es da gibt, aber wo auch der Mensch sagt, ja, das ist
auch noch ganz nett und so, da haben wir alle gesagt, um Gottes Willen, mach das
nicht alleine, weil wenn du umkippst, ist da halt keiner mehr, der es losmacht
und das passiert schneller, als man denkt. Also macht's nicht, aber gut, jetzt
erzähl uns mal, was passiert ist. Vielleicht gab's ja ein Happy End.
Toni
gab auf jeden Fall kein schlimmes Ende, es ist alles gut gegangen.
Und das war quasi, wir haben uns ja auch in so einer Art, also so
durch die Stadt ist so ein Fahrradweg und da sind auch immer mal so wie so
Miniparks, wo dann mal da ein Spielplatz, da mal eine Bank, da ein paar
Bäumchen. Und an so einer Stelle haben wir uns getroffen, nachts um vier, um
fünf vielleicht. So eine Uhrzeit, wo niemand auf dem Fahrradweg unter der Woche
lang fährt, denkt man.
Sebastian
Hm, klar. Dann
Toni
Ja, genau. Vor allen Dingen, wenn man selbst um die Uhrzeit nie da lang fährt,
denkt man natürlich als Langschläfer, da fährt niemand lang nachts um vier.
Alles frei.
Sebastian
fahren sie alle zur Arbeit, zur Schicht.
Toni
Und mit dieser naiven Einstellung bin ich da auch erst mal rangegangen. Ja, um
vier mit dem Fahrrad auf Arbeit. Das ist schon heftig.
Sebastian
Ja, okay, also ihr habt euch getroffen oder er war dann schon da und hat schon
irgendwas gemacht.
Toni
er war schon da und ich bin quasi dahin gelaufen.
Sebastian
Aha, ja.
Toni
Das war bei mir sehr nah um die Ecke von dort, wo ich wohne.
es war quasi so ausgemacht, dass er sich was ausdenkt, weil ich habe gesagt, ich
kann keine Verantwortung für sowas übernehmen. Erstens gar nicht in dieser
aktiven Rolle. Und zweitens, ja, also bei einer anderen Person,
damit habe ich ja überhaupt keine Erfahrung so zu dem Zeitpunkt gehabt und
wollte
natürlich auch sicher gehen, dass ich da nie irgendwas erlebe, wenn ich da
ankomme oder zumindest so weit sicher gehen, wie man es eben in der Situation
kann. kann. Und ich habe dann so geschrieben, wann ich
losgehe, wann ich ankomme. Das waren alles so ganz wenige Minuten. Also so in
zehn Minuten gehe ich los und dann so nächste Nachricht, jetzt gehe ich los und
in drei Minuten bin ich da. Und dann war ich da und
ich sah nur so ein Motorrad stehen und ich dachte, okay, jetzt bin ich mit dem
Motorrad gekommen.
Und er hat dort schon so gewartet und Und hatte so eine
Maske, ich glaube, das war so eine Latexmaske, über dem
Gesicht mit so ein paar wenigen Löchern. Also man kann durchatmen, aber ganz,
ganz schwer.
ich habe dann natürlich erst mal so gesagt, okay, du kannst jetzt abnehmen. Und
ich war erst mal, also es war für mich super ungewohnt. Und ich hatte natürlich
auch ein bisschen, ich meine, ich denke immer, Man kann sich selbst ganz gut
einschätzen, aber auch immer nur bis zu einem gewissen Grad. Es kann eben
trotzdem immer was schief gehen.
Und er dann so, nee, es ist alles gut. Und er hatte ein paar Luftlöcher drin,
die hatte ich nämlich im ersten Moment gar nicht gesehen, weil es war ja auch
stockfinster. Das war auch noch nicht im Sommer, da war es um vier wirklich
stockfinster zwischen den Bäumen.
Sebastian
Ja, ich
Toni
Und dann haben wir uns ein bisschen unterhalten. Und ich habe gemerkt, okay, das
geht tatsächlich ganz gut. Also geht sehr schwer mit dem Luftholen.
Und dann konnte ich aber irgendwann, hat er dann angenommen, dass er das quasi
abnimmt, weil das war ja dann auch schon über einen längeren Zeitraum.
ja, das war auch erst mal sehr ungewohnt, weil ich habe ja quasi fast nichts
gemacht. Also das Einzige, was ich ja aktiv gemacht habe, war quasi nur so eine
Art Befehl geben, dass das sein lassen kann.
Sebastian
finde das total krass, also weil, ne, so ein Date zu vereinbaren, ich meine die
Wahrscheinlichkeit, dass bei, unter den Voraussetzungen, dass du jetzt da nicht
hingehst, ne, die ist ja dann doch relativ hoch und ja, geht alles noch
irgendwie und kriegt auch noch irgendwie Luft, aber ganz ehrlich, wenn ihm
irgendwie schwummrig und schwindlig wird und er kippt um, dann kippt er halt um.
Toni
und
auf jeden Fall.
Ne, eben.
Sebastian
Boah, das finde ich schon weit außerhalb von meinem Sicherheitsgefühl
Toni
Also ich muss sagen,
Sebastian
und dir dann auch aufzubürden, du musst dann schon kommen, weil sonst kann es
halt sein, dass ich umgekippt bin und dann ist es halt blöd also, boah, Alter
also, finde ich echt schwierig muss ich ehrlich sagen
Toni
ne,
also ich muss auch sagen, ich würde da auch niemanden zu
ermutigen, sowas zu machen, also weder, ich meine, ich bin nicht top, aber ich
würde das zum Beispiel auch jetzt nicht als die Person, die das eben an sich
selbst macht, also das das würde ich nie machen, weil da werden mir auch einfach
die Risiken zu hoch und ich finde immer, man kann sich schon zu einem gewissen
Maß auf Personen verlassen, die man sehr gut kennt, aber Personen, die man noch
nicht kennt oder nicht gut kennt, da finde ich, sollte man immer sehr viel
Spielraum
einbauen, den man noch hat, bevor irgendwas kritisch werden könnte.
Sebastian
ja, also, das ist jetzt einfach mal, also, lieber Chat, sagt mir, wenn ich mich
da irre aber, soweit ich das sehe das ist ja wirklich wirklich ans Limit
rangehen einfach an der Stelle.
Und gut, dass nichts passiert ist, gut, dass du hingegangen bist, dass du dich
auch davon überzeugen konntest, dass der Mensch da wieder gut nach Hause kommt.
Aber habt ihr euch noch mal getroffen dann?
Toni
ja.
Sebastian
Ja, aber habt ihr was anderes gemacht?
Toni
Ja, tatsächlich.
Ja.
Sebastian
Okay. Also hätte ja sein können, dass du gesagt hast, das können wir
wiederholen, kein Problem.
Toni
Nee, ich habe gesagt einmal und gut ist.
Also das werde ich auch nicht nochmal wiederholen. Und ich glaube, ich hatte
mehr Bammel an diesem Abend als er. Und ich glaube, ich war
selten an einem Tag so aufgeregt. Also es kommt an keine Prüfungsangst oder
sonst irgendwas ran. Weil man hat ja dann irgendwie auch ein bisschen
Verantwortung und man hat dann natürlich auch im Kopf so, was ist, wenn was
passiert. Ja, es
Sebastian
Ja, also das ist dann auch so ein Sub macht top, Top macht top
verantwortlich, ne, das ist schon, also Johannes widerspricht mir so ein
bisschen, finde ich nicht schwierig, sondern dezent übergriffig, ich glaube auch
nicht mal dezent, also, ah, ja, also, ja, ich kann immer nur sagen, macht das
nicht, bitte, ihr wollt noch lange und viel Spaß haben, das geht auch anders.
Toni
geht auf jeden Fall anders.
Sebastian
Ja, gut.
Aber du hast den Menschen Alternativen zeigen können, was
man so machen kann.
Toni
habe, ja, eben, das wollte ich jetzt nämlich als positiven Schluss quasi sagen.
Und zwar, als wir dann die, also an dem Abend, nee, an dem Morgen, also in der
Nacht, ist das dann quasi so geendet, dass wir dann uns aber
noch ein bisschen da lang spaziert sind und uns über Gott und die Welt
unterhalten haben und festgestellt, dass wir abgesehen von dieser sehr abstrusen
Situation ja doch ganz gut miteinander klarkommen. und dann haben wir uns
tatsächlich noch zwei, dreimal getroffen und sehr viel sicherere
Varianten getestet, sage
Sebastian
Okay, ja, das finde ich gut.
Toni
Ja, und ja,
Sebastian
Das ist ja manchmal auch unvernünftig. Das ist immer dann, wenn so ein lange
gehegtes Kopfkino, wenn das dann quasi, ne?
Und erst danach fängt man mit dem, ja, mit dem guten Kram an, ne?
Aber schön, dass du einfach dann noch zeigen konntest, ne, komm, wir können das
auch anders machen, das macht auch Spaß. Spaß. Finde ich gut. Manchmal muss man
ja Menschen einfach an die Hand nehmen.
Toni
eben, also
ja, erstens das und ich glaube,
also mir ist das, ich glaube fast jeder, der irgendwie so ein bisschen
in der Szene ist oder einige Leute kennt, kennt auch dann so die ein, zwei
Personen, wo man das Gefühl hat, die können nicht genug bekommen, aber so, dass
es dann eben schon in solche Richtungen wieder geht. Also dass es quasi immer
mehr sein muss und man überhaupt nicht mehr diesen Gang zurückschalten kann. Und
das, finde ich, ist dann ein schwieriger Punkt, den halt jeder, wenn man an
diesem Punkt ist, dass man dann das wirklich auch selbst einsieht und guckt, was
man da machen kann. Weil man kann ja nicht immer noch eine Schippe draufsetzen.
und irgendwann ist man ja überhaupt nicht mehr mit dem zufrieden, was an sich
noch im sicheren Rahmen ist und im machbaren Rahmen.
Sebastian
Ja, ich glaube, da gibt es einen Ausweg, weil man kann auch einfach andere Dinge
probieren oder auch einfach mal anders kombinieren.
Toni
Aber
ja,
Sebastian
Aber ja, klar, man steigert sich am Anfang erst mal sehr und probiert halt, was
geht. Und ja, irgendwann merkt man, dass man einfach physische Grenzen erreicht.
Aber ich glaube, das ist so ein Stück Prozess und wenn du den Menschen da ein
bisschen begleiten konntest,
dann ist es auch super.
Mensch, Toni.
Toni
naja.
Sebastian
Also alles dabei gewesen. Ich überlege, ob ich dem Podcastsubbie mal ein
paar Brennnesseln einfach heimlich unter die Bettdecke lege.
Komm, kuscheln.
Toni
Und die halten auch viel aus, die Brennnesseln. Ich finde es einfach nicht so
leicht, kaputt zu machen.
Sebastian
Vor allem hast du die Dinger, ich weiß gar nicht, ob das beim Waschen dann, ob
das dann auch wirklich rausgeht. Hinterher habe ich dann auch den Bettbezug dann
irgendwie eine Woche später bei mir. Boah, nee, lieber nicht.
Ich glaube, ja, Ja, es ist ja auch total schön.
Toni
lieber draußen Brennnesselbett.
Nicht im eigenen.
Sebastian
Die Natur gibt eine Menge her.
Toni, ich würde dich jetzt so langsam verabschieden, dann gucke ich mal, was
heute noch so passiert.
Toni
Ja,
Sebastian
Also ich bedanke mich, das hast du ganz toll gemacht und ich glaube, die Idee zu
sagen, Mensch, ich habe so einen Telefon-Joker, das könnte ich eigentlich öfter
mal probieren, weil das sehr schön ist. Das gibt mir auch ein bisschen
Sicherheit und wir haben ja trotzdem vorher nicht gesprochen, worüber wir
sprechen und wir haben uns auch nicht vorher gehört oder so, sondern es kam
einfach von dir dieses Angebot, ja, wenn du willst, dann rufst du halt an. Finde
ich total toll. Das macht es mir total einfach. Ich muss viel weniger
vorbereiten für diese Donnerstage.
Vielen, vielen Dank fürs Erzählen.
Toni
ja, hat mich sehr gefreut, da gewesen zu sein. Und jetzt höre ich noch weiter
zu.
Sebastian
Ja, mal gucken, ob ich da noch was zu bieten habe. Ich wünsche dir noch einen
schönen Abend. Mach's gut.
Toni
mach's gut. Tschüss.
Sebastian
Tschüss.
Toni
...
Sebastian
Das war Toni. Und Toni kommt natürlich auch in die Kaffeebecher-Losbox. Die
machen wir heute schön voll, habe ich das Gefühl.
Ja, also einen Telefonjoker habe ich noch, aber den würde
ich diese Woche so ungern verbraten. Ich sage euch nochmal die Nummer
051019118952 oder die Menschen, die gerade live zuhören,
da gibt es ja auch noch diesen Webclient, wenn ihr irgendwie auch sonst bekommt
und Telefonkosten sparen wollt. Das könnt ihr probieren, das klappt, das ist
manchmal technisch ein bisschen knifflig, aber im Durchschnitt klappt es sehr
viel besser, als ich erwartet habe. Ja, wer mag, dann sprechen wir einfach noch
ein paar Minuten, das kann einfach ein kleines Erlebnis sein, also wir können
auch nur fünf Minuten quatschen, wie ihr mögt. Und ja, ich bin sehr gespannt,
wenn noch jemand anruft, dann erzähle ich vielleicht doch was ich mit dem
Podcast zu mir anhänge. Naja, mal gucken, ich ködere euch ja nur.
Ich mag euch ein bisschen erzählen, es gibt ja neue Aufnahmen, also ich habe ein
bisschen Planung gemacht und deshalb musste auch letzte Woche die Live-Sendung
ausfallen, dadurch konnte ja jetzt am Montag eine neue Folge erscheinen mit von
Schneid und Sunny, da habe ich auch schon ganz viel Feedback bekommen, vielen,
vielen Dank, dass ihr das immer so schnell weghört und ich dann auch gleich das
weitergeben kann, wer es noch nicht gehört hat, das ist mal eine Folge, der
Mensch, also ich konnte ihn überhaupt nicht locken, was Bondage angeht und seine
Partnerin, die ist halt so halb spontan mitgekommen, Und dann habe ich halt
wirklich gesagt, na, wenn du willst, also ein Mikrofon habe ich noch da und dann
hat sich dafür entschieden und das haben die beiden ganz toll gemacht. Da geht
es halt wirklich eher um D/s und Kontrolle und auch einfach BDSM als erotische
Komponente. Also, ja, Unvernunft Nummer 49, wer sie noch nicht gehört hat, viel
Spaß. Spaß.
Ja, und dann nehme ich morgen eine Folge auf. Das wird interessant. Vielleicht,
wenn ihr wollt, wenn ihr ein paar Fragen habt. Also, ich versuche das mal zu
umreißen.
Sub und sie besucht jemanden und bekommt
dann ihre Dosis BDSM. Oh Gott, ist das arg verkürzt.
Also, das ist, hm, nein. Also, ich kann das jetzt gar nicht so richtig
beschreiben, aber auf jeden Fall, das wird so in diesen Themenkomplex reingehen.
Also, muss man mal gucken. Ja, verdammt, wie sollt ihr Fragen stellen, wenn ihr
nichts wisst? Ja, das hat jetzt nicht funktioniert.
Okay, aber morgen Mittag, morgen Nachmittag treffen wir uns hier und dann nehme
ich schön auf, vielleicht stelle ich ja das ganze Equipment in den Garten, das
Wetter scheint ganz okay zu sein, dann ist zwar wieder Vogelgezwitscher auf der
Aufnahme, aber ganz ehrlich, dafür haben wir frische Luft und das ist in diesen
Zeiten immer noch ganz gut. Gut, ja und übermorgen kriege ich dann Besuch und
dann wird Nummer 50 aufgenommen, die erscheint dann auch erst am Dienstag, weil
ich da irgendwie am Dienstag irgendwie nulle und da dachte ich mir, wenn dann
die Folge mit der 50 kommt mit der Null, dann kann ich auch ein bisschen anders
nullen, also naja, da freue ich mich schon, da werden wir ein bisschen was
anderes machen, also da werden wir kein Interview machen, sondern ein Gespräch,
über was genau wissen wir noch nicht, wir quatschen einfach und werden ein
bisschen Spaß haben am Samstag und dann versuche ich, dass die Folge dann am 6.
Juli erscheint, also ausnahmsweise mal am Dienstag. Ja, gucken wir mal, es wird
ein spannendes Wochenende und am 10. habe ich noch einen Aufnahmetermin, also
ihr merkt, jetzt zum Sommer hin geht es richtig los und dann versuche ich es ja
auch noch mal ein bisschen mit Stix ruft an, jetzt gerade vorzubereiten, ich
habe mir den Modus noch nicht ganz hundertprozentig überlegt, aber ich denke
nächste Woche mag ich euch da ein bisschen was zu sagen und dann werde ich auch
irgendwie so eine Art Formular haben Oder irgendwie sowas, dass es ein bisschen
geordnet klappt und es mir hier nicht irgendwelche Telefonnummern durch die
Lappen gehen. Vielleicht erwische ich dann mal jemanden beim Einkaufen oder so
und dann kann man einfach mal quatschen. Ja, jetzt klingelt das Telefon. Ich
gehe mal ran.
So, hallo, Sebastian hier. Mit wem spreche ich?
Hi.
Ja, du.
Schön, dass du anrufst. Mit dir habe ich gar nicht gerechnet. Sehr gut.
Das finde ich gut.
Ich muss dich jetzt einmal fragen. Ich bin auch schnittwillig. Magst du dich
nochmal neu vorstellen?
Wenn du magst. Also musst du nicht.
Thomas
da weit weg. Vielleicht
Sebastian
Genau, also man kennt dich schon ein bisschen.
Eieiei. Also wir haben, wann haben wir denn gesprochen? Letztes Jahr. Ja, da
sind wir mal in die psychologischen Tiefen von BDSM reinmarschiert.
Thomas
nicht so, sondern
Sebastian
Beides das Gleiche. Ich trinke heute tatsächlich Cola. Aber was witzig ist, ich
habe vor zwei Tagen mal gefragt bei Twitter, na, wen würdet ihr denn gerne
nochmal hören? Da warst du auch dabei.
Also von daher, wir müssen uns eh nochmal neu treffen. Haben wir ja schon
ausgekaspert, wir zwei. Aber vielleicht hast du was zum Thema heute. Draußen.
Draußen,
Thomas
die
Umgebung, die
Sebastian
Also vielleicht verrate ich mal was. Warum will ich draußen spielen? Also bei
dir kann ich ja immer meine persönlichen Sachen raushauen, finde ich.
Also Leute draußen, also kommt darauf an, wo draußen. Gehe ich in den Wald, will
ich nicht gestört werden. Da brauche ich irgendeine Kuppe, wo ich in alle
Richtungen kilometerweit sehen kann und sehen kann, ist keiner da. Das finde ich
super. Da ist Platz, da ist frische Luft, der Baum ist meistens absolut
unnachgiebig, da reißt auch kein Haken aus der Wand oder so und man kann Krach
machen und schreien und das hallt auch nicht von Wänden wider, sondern man
verliert sich in der Natur, im Wind, im Regen. Das Regen allein ist schon toll,
es war ein bisschen kalt, aber trotzdem ist das irgendwie, boah, und dann hast
du noch Viehzeug, also irgendwelche unberechenbaren Dinge in der Natur und
einfach Platz dem Subbie auch mal irgendwie 500 Meter hinterher zu jagen, wenn sie
wegrennt. Hauptsache man kriegt sie. Das wäre so meine Überlegung. Und das
andere draußen, so unauffällig im Park, das ist so, weil man einfach, bei mir
jetzt die Hormone schießen gerade über, oder sie hat schon wieder provoziert
ohne Ende, und dann macht man halt eine Kleinigkeit. So, das wäre jetzt ich.
Unterscheidest du dich denn davon?
Du fährst mit dem Auto hinterher, irgendwie mit dem Trecker.
Thomas
Aktivitäten
nochmal
deutlich verbessern.
Ich habe Tage gelesen, immer
nur langweilige
Erziehergänger und keiner mehr.
Sebastian
das ist ein Nervenkitzel.
Thomas
Ich finde diese Überlegungen halt im
Mundensicheren, um da
ja noch jemandem was zu sagen,
Sebastian
Ja, vielleicht machen wir es mal so, wer jetzt nicht anrufen mag und das
trotzdem mal was dazu sagen mag, dafür haben wir ja den Chat.
Warum geht ihr raus? Stimmt, die Frage liegt so nah und ich habe sie auch gar
nicht gestellt, weil das war halt immer irgendwie klar, Menschen sind halt
draußen und machen halt Dinge.
ja, warum, warum?
Okay, ich habe jetzt den Bonus, wenn wir beide das nächste Mal sprechen, darf
ich dir zwei Warum-Fragen stellen, das finde ich gut.
Macht man ja eigentlich nicht.
klar, die Motivation, also das ist mir tatsächlich völlig entgangen. Also Toni
schreibt gerade Platz, ganz simpel, ganz einfach.
Aber guck mal, du hast eine Spielmöglichkeit draußen, also wo nichts
ist. Ich habe einen Garten, wobei da hat die Hecke ein Loch und zwar genau da,
also die einzige Stelle im Garten, die eigentlich uneinsehbar ist, da hat die
Hecke ein Loch. Ich muss mal gucken, was ich da mache, da muss ich mir Bretter
hinnageln.
Aber man hat, ja, Platz, klar, wenn man eine kleine Wohnung hat, vielleicht so
ein, zwei Zimmerwohnungen oder so, das ist natürlich draußen mal was ganz
anderes. Selbst auf einer Party hast du für eine ordentlich lange Bullwhip
keinen Platz.
Sayuri schreibt, ich würde gerne wissen, was die Leute davon abhält,
rauszugehen. Und Elfe, weil der Hund zwischendurch eh auch mal raus muss.
Ja, wir
kommen alle, kein Problem.
Ach,
Thomas
ich mal lieber
Sebastian
ich finde die Idee, oh, das muss ich mal, okay, wir reden da demnächst mal
drüber, oh, das wäre, um
Gottes Willen, das ist dann so ein Festival, wird das dann, um Gottes Willen,
ja, okay, also du hast die Möglichkeit, würdest du sagen, also wenn das Wetter
angenehm ist, lieber draußen oder drinnen? Ja,
Thomas
draußen. Ich finde es einfach, ich
finde es gar nicht
so, dass man einen Kick kriegt.
Mir macht es einfach Spaß,
Sebastian
also draußen stehen ist eh, wenn es noch ein bisschen unangenehm ist und dann
dieses Warten und dann ist natürlich nochmal die Zeit. In der Wohnung ist es in
der Regel gut beheizt.
Also ich glaube auch Zeit. Also als Top ist ja Zeit immer so ein Faktor. Du
kannst viele Dinge machen, die erstmal nicht dramatisch sind, aber wenn du
einfach Zeit dranhängst, dann werden sie böse.
Die kann man immer gut für sich arbeiten lassen. So, Kamelita schreibt, wir
mögen die Natur, die Abwechslung und haben manchmal sonst auch keine andere
Gelegenheit. Ein bisschen Exhibitionismus ist auch dabei.
Ja, also ich finde, es spricht so viel dafür, nicht drin zu spielen. Ich
Thomas
mehr Leute, die Ideen haben.
Sebastian
finde, das hat jetzt hier hervorragend geklappt. Also ganz ehrlich, es ist schon
22 Uhr und mein zweiter Telefonjoker, den habe ich gerade eben geschrieben, na
doch nicht, jetzt schreibe ich, das hat er geschrieben, nein, das hat es
geschrieben, jetzt war ich doch schon nervös, schreibe ich, doch, doch, wir
machen das gleich.
So, ich bin ein bisschen gemein heute.
Okay, also die Frage werde ich jetzt auf jeden Fall nochmal ein bisschen stellen
und wenn da jetzt noch was kommt im Chat, dann werde ich das ja natürlich
ordentlich verlesen. Aber du hast recht, die Warum-Frage, die muss man bei sowas
einfach auch mal stellen. Okay, dann quatschen wir mal die Tage, was wir zum
Thema Festival denn organisiert kriegen.
Jetzt ist es in der Welt. Ich
kann mir das sogar vorstellen. Vielen Dank für den Anruf erstmal. Wir sprechen
und mach's gut. Ja, tschüss.
So, das war Thomas mit der berühmten Warum-Frage.
Festival, oh Gott. Warum eigentlich nicht? Ja, und weil ich jetzt so gemein war
und meinem zweiten Telefonjoker gesagt habe, Mensch, machen wir, machen wir doch
nicht, machen wir doch, machen wir doch nicht. Ich suche jetzt einfach mal die
Telefonnummer raus. Also jetzt können wir ja mal gucken, was da passiert. So als
kleinen Abschluss, so jetzt hat mein Telefon, an dem das Telefonbuch gespeichert
ist, gerade beschlossen, dass es nicht reagieren mag. Ich dachte, ach doch
jetzt. Also mal schön, wenn man mit der Technik ein bisschen was macht. Ich
gucke nochmal auf meinem Zettel, aber jetzt hat jemand angerufen. Deshalb, ich
muss jetzt im Prinzip erzählen, was mit dem Podcast zu mir am Wochenende
passiert ist.
Ich mache es ganz kurz.
So, und jetzt rufe ich einfach mal den Überraschungstelefon-Joker an, aber auch
da bin ich wieder nicht gemein. Also, wenn ich anrufe, mache ich lieber Musik an
und ich bin gleich wieder für euch da.
So, ich habe mitgebracht das Yice, hallo.
Yice
Ja, hi.
Sebastian
Warst du überrascht?
Yice
Ein bisschen?
Sebastian
Ein bisschen.
Ich finde das total toll, dass du gesagt hast, ja, du zweifelst, kannst du
anrufen, ich habe nichts vor. Und dann dachte ich mir, ja, dann nehme ich das
doch gerne an.
Ja, reden wir zum Thema oder reden wir über was anderes?
Yice
Was du möchtest, du hast ja angerufen und wo ich es verstanden habe, ist der
Anrufer wählt das Thema, ne?
Sebastian
Achso, ich habe angerufen.
Ja, naja, heute ist ja das Thema draußen.
Yice
Draußen, ah ja, okay.
Sebastian
Draußen. Natur, Wald, wir haben schon alles möglich gehabt. Du hast die Sendung
also jetzt gar nicht gehört bislang. Also wir haben jetzt alles gemacht, von
Atemkontrolle über Brennnesseln, Finalgon am Rhein und all solche Geschichten
haben wir alles schon gehört.
Yice
Ah ja.
Sebastian
Bei dir weiß ich jetzt nur, ist das Kino draußen? Also die Story muss man ja
eigentlich nochmal aufwärmen, aber im Grunde ist das ja draußen, da sind ja
Leute drumherum.
Yice
Ja, im Prinzip könnte man das Public Play nennen, würde ich sagen, ja.
Sebastian
Okay, also weil es so, ich werde es auch nicht einspielen, ich verspreche es,
obwohl es mich schon verfolgt. Vielleicht magst du das nochmal aufwärmen mit dem
Kino, ich finde das so erzählenswert.
Yice
Ja, also ich habe mehrere draußen Storys, aber ja, mit dem Kino, das war,
ich habe ja zweimal war ich in einem Kino mit solchen Aktionen.
Und das erste Mal hatte ich da, war ich mit einem Pärchen da, die hatten mir
dann die Augen verbunden während des Films. Die haben halt gesagt, dass ich den
Film mithören darf.
Sebastian
Ja, nett.
Yice
war gemein.
das zweite mal hatte das andere pärchen mit der ich mich da gespielt habe
sie hatten das mal gehört fanden die lustig und haben halt dann das Pendant dazu
gemacht und mir in dem Kino dann Noise-Cancelling-Kopfhörer aufgesetzt und nicht
nur dass ich nichts hören konnte sondern es lief halt durchgehend pink fluffy
Unicorns den gesamten Film, ja
Sebastian
Ja, das empfinde ich als weiße Folter. Es ist, oh Gott. Also googelt es, ihr
werdet es finden bei YouTube und Co. Es ist, wenn man das zwei Stunden hat, um
Gottes Willen. Ja,
Yice
das war zwei stunden also also 15 Sekunden geht das und dann...
Sebastian
interessiert mich jetzt natürlich, wie gucken dich Leute an, wenn du im Kino
sitzt mit Kopfhörern?
Yice
Wir haben halt, also die beiden haben gewartet, bis das Licht ausgegangen ist
und alles und
Sebastian
Hm, auf
Yice
haben mir das dann aufgesetzt. Ich weiß es tatsächlich nicht. Ich bin vor Scham
versunken und habe gehofft, dass das keiner mitkriegt oder dass Leute denken,
ja, es ist vielleicht Ausländer, versteht die Sprache nicht, das wird simultan
übersetzt oder so. Ich habe mir da irgendwelche Storys überlegt. Ich hatte ja
genug Zeit.
Sebastian
Gottes Willen, ja.
Okay, also das ist wirklich fies und gemein, aber das Umfeld kriegt halt nichts
mit und du hättest ja sogar noch eine Erklärung gehabt. Hm,
Yice
Ja, ich habe es versucht, mir eine auszudenken.
Sebastian
ja, wenn man das verzeiht hat, welcher Film lief?
Yice
Hier, ah,
Sebastian
Shades of Grey bestimmt.
Yice
Parasite.
Sebastian
Ach du großer Gott, das passt ja gut. Gut.
Yice
Ja, also ein Film, wo ich zwar schon visuell was sehen konnte, aber wo auch
Story irgendwie wichtig war.
Sebastian
Ja,
aber diese Musik dazu.
Yice
Ja, die passt ja thematisch nicht ganz so?
Sebastian
Aber sonst so draußen in der Natur oder bist du da bisher drumherum gekommen?
Ja,
Yice
Nö, ich habe schon öfter draußen ein paar Aktionen gemacht und alles. Also
Sebastian
dann höre ich doch mal gespannt.
Yice
war ich schon unterwegs.
Sebastian
Also zum Abschluss der Sendung so ein bisschen. Ich weiß, du hast immer
sehr spannende Geschichten, die auch so ein bisschen schräg sind. Wie gesagt,
Pink Fluffy Unicorn.
Würdest du eine mit mir oder, ja nur mit mir, nur ich höre ja gerade zu,
möchtest du mir eine erzählen?
Such dir mal eine aus und dann
Yice
du wählen.
Ich war auf dem CSD mehrmals und habe dann auch quasi aktiv gespielt. Dann war
ich mal in Urlaub,
und in der uni
Sebastian
fragen wir das Publikum, CSD, Urlaub oder Uni? Sucht euch was aus. Es gibt aber
nur eine heute.
Ich bin gespannt. Ich sage jetzt auch nicht, was ich jetzt am spannendsten
fände.
So, wir warten mal ein paar Sekündchen ab.
Hm. Darf ich dich gerade mal fragen, weil ich dich ja eh getrennt habe. So After
Effects Scripting, bist du fit, ne?
Yice
After Effects mal gelernt im Studium, aber lange
Sebastian
Sehr gut. Ich werde dich die Tage anrufen. Ich lerne gerade. Wir wollen ja den
Podcast bei YouTube in Zukunft ein bisschen schön machen und ich will das aber
automatisieren.
Ja,
also ich brauche, glaube ich, ein paar Lehrstunden von dir. Also, guck mal, was
kommt. Also, ich lese hier.
Moment, Uni, Urlaub, Uni, Uni, Uni, Uni. Ich glaube, Uni
ist es geworden. Okay, was hast du an der Uni
angestellt oder was wurde mit dir angestellt?
Yice
Ja, das war noch zu früheren Zeiten.
Da hatte ich ja eine 24/7-D/s-Beziehung gehabt,
Sebastian
Ja, Muster
Yice
zwei Jahre lang. Und da waren natürlich auch solche Spielchen schön hier und da
mal. Und Und ich hatte halt, ich hatte sowieso 24-7 einen Halsband an aus
Metall, was natürlich in der Uni irgendwie versteckt werden musste auch.
Sebastian
ist das noch, ja?
Yice
Ja, es war halt jetzt kein so kleines Bändchen mit einem Ring dran oder sowas,
das war halt so ein Metallhalsband. Ich glaube, die sind mit diesem M drin da
noch.
Sebastian
Ach, das auch noch.
Yice
ja noch junges Event und nicht teuer, aber das war halt so eins.
Und am Anfang habe ich mich natürlich sehr geschämt und sowas. und dann
irgendwann ging das halt weiter, dass es halt okay war und so.
Blöd war es dann im Sommer, weil da konnte ich es nicht mehr verdecken. Dann
habe ich es halt stolz dann angefangen zu tragen und halt auch ein bisschen
Leute, die gefragt haben, das einfach zu sagen und habe ein bisschen
extrovertiert gegeben, obwohl es eigentlich nicht war, aber es passte ganz
gut.
Blöd war einmal, als der Professor sich beschwert hat, dass er auf der Tafel
andauernd so eine Lichtreflektion hatte.
Da bin ich rot eingelaufen.
Sebastian
Okay.
Wahrscheinlich abends dann gleich mit dem Schleifpapier das Ding ein bisschen
mattiert.
Yice
das war ja etwas spiegelnd. Ich wollte eigentlich ein mattes, aber das ging
nicht und das war ein bisschen, da habe ich mich schon ein bisschen
geschämt. Ja, aber dann waren halt auch, ich habe oft da halt so eine
Karada-Fesselung, heißt das.
Es ist so eine ganz typische Fesselung, die man überall mal findet. Damals gab es
Anleitungen dafür. Unter der Kleidung kann man sich halt anziehen. Hat
normalerweise ein Crotch Rope, also ein Seil, was durch den Schritt geht.
Da es eher so für nicht die männlichen Geschlechtsorgane gedacht ist, sondern
für weibliche. Und bei mir muss man halt dann rechts und links vorbeigehen. Das
war auch okay.
Aber das hatte ich dann auch unter der Kleidung an. Das fühlt man halt in
die ganze Zeit und auch vor allem, wenn man sich hinsetzt oder aufsteht
stoßhaft, dann merkt man das dann schon noch mal ordentlich.
Da war es auch immer wieder ein bisschen peinlich hier und da.
Sebastian
Warum peinlich? Weil man dann was gesehen hat einfach?
Yice
Wahrscheinlich hat man nichts gesehen, aber ich dachte natürlich, dass alle es
wissen. Also du spürst halt die ganze Zeit diese Seile, das sind halt so Knoten
dann, die du theoretisch ja sehen könntest, spüren könntest, wenn dich jemand
berührt. Also ganz, ganz penibel darauf geachtet, dass niemand irgendwie zur
Begrüßung umarmt wird oder so.
und dann spürst du halt die Seile und alles. Und dabei habe ich dann auch
gelernt, dass sich Nerven abklemmen können im Schritt, die man dann gar nicht
merkt, wenn man das so stundenlang trägt.
Sebastian
okay.
Ja gut, man muss ja immer auf die harte Tour lernen. Aber das ist ja an der
Stelle so ein, also verdeckt, also ich sag mal jetzt mal nicht, also im
öffentlichen Raum,
aber, hm, also es soll bloß keiner sehen. Aber warum macht man es denn dann?
Weil du musstest oder weil du Bock dazu hattest? Oder?
Yice
Naja, also ich hätte natürlich nie Lust dazu, überhaupt gar keinen.
Sebastian
Natürlich.
Yice
bin ja, das ist ja alles nur serviceorientiert gewesen. Ne, ne, also das ist
natürlich schon ein schöner Gedanke an sich und so. Das macht ja auch Spaß. Ich
hatte dann auch so funksteuerbare Plugs quasi drin und so. das hat sich ganz
gut gefühlt, weil früher gab es die noch nicht mit App.
Da geht das ja.
Aber auch gepluggt dann halt in der Uni zu sitzen, da sechs, sieben Stunden, halt
auch schon mal was.
Oder halt, dass ich halt per Smartphone fragen musste, darf ich
aufs Klo gehen oder so.
ich dann nicht so nur saß ich da halt in der Rolle, sondern müsste aber dringend
aufs Klo und so. Ich
Sebastian
Jetzt muss ich nochmal gucken. Ich meine, das ist eine Uni. Junge Menschen, Welt
aufgeschlossen. Da wird es doch den einen oder anderen Menschen gegeben haben,
der klar wusste, was Sache ist.
Yice
hoffe nicht.
Sebastian
Okay, also es kam also nie diese Situation, ah, guck mal da ein Bondage, ist
ja spannend, ist ja schön, oder, ja,
Yice
nee, also. Jetzt muss ich mich ja so ein bisschen outen. Das war ja noch damals.
SMJG hat sich ja da gerade so langsam gegründet. Wir waren da lange Zeit auf
dem SMJG-Stamm mit Leuten.
das war noch
so public war das mal nicht. Drehschiff, die Fades of Dreh auf jeden Fall
natürlich.
Es gab da ein, zwei Leute, mit denen hatte ich überholt, dass ich das Halsband
dann anhatte und mich gefragt habe, ob das sowas ist. und dann habe ich gesagt,
ja, und die habe ich dann noch mit zum Stammtisch genommen, aber die hatten
jetzt auch keine Ahnung und alle anderen haben das einfach nicht kommentiert
oder haben sich halt drüber lustig gemacht.
Sebastian
gut, naja, okay, aber das war ja dann wirklich noch, wie gesagt, ein bisschen
versteckt. Also wenn ich mir heute so einen Unicampus angucke und wenn ich mir
dann so Stammtischstrukturen angucke, würde ich mal behaupten, na lass es jeden
zweihundertsten Studenten sein, wo entweder irgendein Halsreif ist, Ring der O
oder irgendwas summt und brummt und zeugt, naja vielleicht nicht jeder
zweihundertste, aber du kannst dir sicher sein, irgendwelche Perversen sind
immer auf dem Campus. Post. So. Ich glaube, das ist inzwischen ein bisschen mehr
geworden, ein bisschen aufgeschlossen. Und Uni ist ja auch ein Ort, wo du ein
bisschen was soll dir schon passieren? Ist ja nicht der Arbeitgeber, ne?
Yice
Ja, das ist halt immer halt, als wir auch noch jung und so hatten wir noch kaum
Bedenken oder sowas. Viele hatten ja in dem Alter auch noch ganz viele Fotos von
sich da auf sonstigen Webseiten und Instagram und sowas und kriegen dann später
so ein bisschen ihre Druckrutsche hier und da.
Sebastian
Hm.
Yice
War aber nicht anders. Ich habe also im letzten Studium, habe ich das Heizband
halt 24/7 getragen und gesagt, würde ich jetzt nicht mehr machen, Obwohl ich ja
jetzt eigentlich sogar offener bin.
Würde ich jetzt nicht ein Metallhalsband jetzt 24/7 auf meinem Hals haben und
fröhlich in der Gegend rumlaufen zum Arbeitgeber da mit.
Sebastian
Okay, aber also Arbeitgeber, okay, aber sonst wäre das doch eigentlich was.
Warum denn nicht? Also gibt's da was, wo du sagst, nee, das wird dich jetzt
heute stören?
Yice
Boah, es kommt drauf an. Also, dass ich das schon gemacht habe, ist nicht,
glaube ich, so ein bisschen at ease. Aber so ein Lederhalsband würde ich mich
halt wesentlich mehr trauen als so ein Metallring mit dem
Sebastian
Ach was!
Wobei, da hätte ich gesagt, so ein Lederhalsband wäre expliziter, ne? Als so
ein Metallring, weil der geht ja noch als sehr
schwerer, ja, als so Schmuck halt durch, ne?
Yice
Boah, es kommt auf den Metallring an. Also, ich würde halt eher sagen, dass so
ein Lederhalsband so eine Art Hundehalsband der Style ist.
Bisschen was weiß ich, Gothic oder andere Arten, Richtungen oder sowas. Da hat
man sowas ja auch öfter mal, wo man gar kein Bild entzünden kann.
Sebastian
Das heißt aber, so jetzt rausgehen und auch in der Öffentlichkeit, im Park jetzt
irgendwie zu spielen, das ist jetzt nicht so dein, der super Gedanke für dich,
ne?
Yice
Ich bin ja auch sehr viel auf dem Titeltest offen.
Hier in Leipzig machen wir ja auch öfter mal welche im Park und sowas. Da habe
ich jetzt überhaupt kein Problem mit.
Ich bin eigentlich nie gerne im Mittelpunkt. Das heißt, Das heißt, wenn das halt
irgendwie eine Veranstaltung ist, dann bin ich nicht da alleine, sondern ganz
viele, dann kann ich mich da irgendwie in der Masse verstecken.
Sebastian
So wie jetzt gerade, ne?
No pressure, ganz entspannt.
Ja, ach, du machst das toll.
Yice
Also das ist dann, und ich war auch bei einem Petnick schon mal, das war halt
zwar auch öffentlich an sich, aber das war halt irgendwo mitten im Wald quasi.
Das heißt, da war eigentlich niemand. Dass hier und da mal jemand vorbeigetraut
hat, hat dann große Augen gemacht und sich dann ganz schnell wieder umgedreht.
Sebastian
Ja,
Yice
Also Petnick für alle, es ist halt ein Pet-Play-Picknick draußen und man kann halt
sehr, sehr aussehen.
Sebastian
hatten wir ja eben auch so ein bisschen, ne, mit dem Zelttreffen da, ne?
Wenn man dann in der Meute unterwegs ist, dann traut man sich auch mehr und dann
hat man ja auch so ein bisschen den kann man auch was machen und hat nochmal so
eine Art, ja, Beschützer um sich rum, also andere, die einfach gucken können.
Das ist ja auch nochmal was und ja, müssen wir mal schauen. Das wäre aber,
glaube ich, nochmal ein eigenes Thema. BDSM draußen im Rudel.
Yice
Also in Public Play, ich persönlich finde das immer sehr schön, wenn das halt so
versteckt ist oder so und die andere Person total genießt, dass man selber damit
kämpft
man die halt Sorgen hat, aber damit halt trotzdem, dadurch, dass es versteckt
ist, halt niemanden draußen auf der Straße halt zu nah kommt mit. Also wenn ich
jetzt irgendwie plötzlich in KG nackt durch die Straßen laufe, dann gehe ich
halt einfach Leuten damit auf den Keks oder oder dränge sie dadurch durch das
pure Ausleben. Ich hätte jetzt mit Händen gefesselt irgendwie den Bus einsteigen
oder geknebelt oder so.
Sebastian
Ja.
Yice
Aber wenn ich geknebelt bin unter dem Schal, dann ist das was anderes.
Sebastian
Ja, also, sagen wir mal so, wer das ausprobieren will mit dem geknebelt im Bus
fahren, im Moment, solange auch Maskenpflicht gilt, hast du das überhaupt gar
kein Problem mit. jetzt habt ihr alle die Gelegenheit, das auszuprobieren und es
fällt überhaupt nicht auf.
Das sieht hoffentlich bald wieder anders aus. Wir gucken mal.
Yice
kann den Tipp geben,
man kann gut einkaufen damit, bis die Kassiererin einen fragt, ob man mit Karte oder
Bar zahlen will.
wird die Kommunikation mit Knebeln unter der Maske schwieriger.
Die sind auch nicht müde, dann immer wieder nachzufragen, ob man dann auch noch
eine Payback-Karte hat, eine PaySafe-Karte und so.
Sebastian
Okay, also zwei Schilder mitnehmen. Eins mit Ja, Nein vorne und hinten und das
andere mit Bar und Karte. Dass du immer drehen kannst, hältst du so hoch.
Yice
Ja, ja, genau.
Die fragen ja dann auch immer nach, wenn man dann anfängt zu nuscheln, wenn man
fast mit antworten.
Sebastian
Bar oder Karte, mhm.
Yice
Ja, genau. Was haben sie gesagt? Ja, was?
Wollen sie einen Gutschein mitnehmen?
Sebastian
Ja, aber komm, das ist doch dann der Genuss.
Yice
Nein.
Sebastian
Das ist doch dann das Highlight. Das ist dann öffentlich, das ist draußen und dann
stehst du da in einer Situation, aus der du nicht nicht rauskommst, außer du
lässt halt die Ware da und rennst aus dem Laden raus. Ist das nicht der Kick?
Yice
Ja, also
ja, schon. In dem Moment ist mein Kopf einfach nur rot gewesen und guckte ein
bisschen verdutzt auf ein sehr kicherndes, rothaariges Wesen neben mir, die das
durchaus wusste, weil der Person die Knebel in mir dran war.
Sebastian
Ja, das Fräulein L. schreibt auch gerade geknebelt einkaufen macht auch nur so
lange Spaß, bis man die Schwiegereltern trifft. Oh Gott.
Yice
Ja, gut.
Sollte man vielleicht in anderen Distrikten.
Sebastian
Ich glaube, das ist dann der Moment, wo man dann einfach auch mal der
Höflichkeit halber einfach mal irgendwie einfach wegrennt. Weil dann hast du
gleich noch den Ladendetektiv hinter dir herrennen oder so und der hält dich
dann auf. Ach du großer Gott.
Yice
Aber sowas ist schön, sowas macht Spaß.
Sebastian
Ja, Nervenkitzel.
Yice
Also ich finde das zum Beispiel mit Knebeln oder sowas unter der Maske und
sowas, das ist schon
da stört man auch niemanden mit.
Sebastian
es sei denn, die Maske rutscht dann weg. Mal gucken.
Yice
Ja, da muss man halt ein bisschen aufpassen.
Sebastian
Ich mache ja hier so Kurzrunden heute. Ich bin gespannt, wie das Feedback ist.
Also liebes Publikum, sagt mir in den nächsten Tagen, Wochen mehr oder weniger
davon oder lieber mischen. Ich bin da sehr gespannt. Das heißt, ich würde mich
jetzt schon von dir verabschieden. Das Podcastsubbie hat sich von mir schon
verabschiedet, die ist nämlich heute völlig fertig, aus guten Gründen. Ich weiß
aber nicht, ob ich die jetzt sagen darf, also sage ich sie nicht, aber ich freue
mich, dass sie fertig ist, weil es ist halt gut, ausnahmsweise. Das heißt aber
bei der Schätzfrage kann sie mir nicht helfen. Oh ja, das wird jetzt toll. Na
ja, wir gucken mal.
Yice
Ich habe versucht, dem Chat beizutreten, aber irgendwie schaffe ich das gerade
nicht.
Sebastian
Schaffst du nicht?
Yice
Browser will das nicht.
Sebastian
Naja, wenn er da Mecker hat, weil du hinter einer VPN bist, dann machst du
einfach ein neues Fenster auf, das geht meistens.
Yice
Naja, dann passiert einfach gar nichts. Aber das Problem werde ich dann alleine
lösen.
Sebastian
Ja, super
Das wirst du alleine lösen, wobei pass auf, ich stelle ja schon mal die Frage,
dann können wir im Zweifel noch ein kleines bisschen was überbrücken Ich nehme
dich jetzt hier einfach mal als co-moderierendes Wesen mit hier rein
Yice
Okay.
Sebastian
Das heißt, ich poste jetzt ganz alleine erstmal den Link zu dem Kochlöffel,
klick So, erledigt. Jetzt machen wir das so So, ich lese jetzt die Frage vor,
wobei, nein, du hast ja dein Telegramm
offen, das heißt, ich kann dir die Antwort schicken, das heißt, die darfst du
dann gleich verkünden und wird dann als Foto gesendet, was für ein Quatsch, aber
ich muss es auch an dich schicken, glaube ich. So, da haben wir dich. Klick. So,
okay. So, jetzt kennst du schon mal die Antwort, aber bitte nicht verraten. Ja,
okay.
Also, ich widme mich ja gerade dieser ganzen Videogeschichte bei YouTube, will
das schön hübsch machen. Und auch nochmal vielen Dank an Deviance. Da habe ich
nämlich als kleine Einstiegshilfe das Template bekommen und jetzt kann ich damit
rum experimentieren.
Ja, es hören zwar nur wenige Leute den Podcast wirklich bei YouTube, aber es
gibt sie. Und deshalb ist es meine Frage. Ich habe heute Mittag in die Statistik
geguckt und folgt dem Account da bitte ordentlich, die 1000 muss erreicht
werden. Die Frage lautet, wie viele Stunden Wiedergabezeit hat der Kanal bis
einschließlich gestern bei YouTube gehabt? So, jetzt machen wir das so, ihr
könnt jetzt einfach schätzen, wie viele Stunden sind es wohl gewesen. Lesen. Der
Chat handelt dann bitte aus, wer am nächsten dran ist, wenn ich die Antwort
habe. Dann haben wir so eine doppelte Kontrolle. Und wenn ihr jetzt schon so
einen Kochlöffel habt, vielleicht möchtet ihr ja jemand beschenken. Es gibt ja
diesen Umschlag mit ein paar Kärtchen, einem Kochlöffel und einer
handgeschriebenen Karte, wie immer. Und also wenn ihr sagt, nee, ich will das
Ding haben, aber nicht für mich, ich soll es an eine andere Adresse schicken,
mache ich gerne. Aber dann müsst ihr mir auch sagen, was in die Karte
reingeschrieben wird und dann mache ich das gerne. So, ich bin gespannt, da
kommen jetzt so langsam ein paar Antworten rein. Ach, hier ist ja alles mögliche
drin. 978 Stunden oder 217. Ja, macht ihr mal. Ich gucke
mal weiter, dass ich so ein bisschen, jetzt muss ich mal schauen, was die
Antwort war. Ach ja, richtig. Okay, also ich muss jetzt selber im Blick
behalten, wer am nächsten dran ist. und jetzt warten wir nochmal so ein, zwei
Minuten
und dann hoffe ich mal, dass das
Yice
bei dir Co-Moderator zu sein, das wäre echt angenehm.
Sebastian
Ja, ne, du musst ja gar nichts sagen, aber pass auf, ich gucke jetzt durch den
Chat durch und du erzählst jetzt einfach was Spannendes. So.
Yice
Was habe ich dir jetzt gemacht? Das hat es nicht.
Sebastian
Super.
Keine Ahnung, du hast doch den Kochlöffel schon. Ist der gut?
Yice
ich bin
Sebastian
Zum Kochen oder Spielen?
Yice
ja gar nicht so in der SM-Richtung, aber wir hatten den ja im Dojo ausliegen und
da haben sich einige Leute dann erfreut und haben versucht, die Gravierung auf
die Haut zu kriegen.
Sebastian
Oh,
Yice
hat mehr oder minder gut geklappt.
Sebastian
das ist echt möglich?
Yice
Nee, wir haben es nicht hingekriegt, sagen wir mal so. aber haben die nachbarn
dann gestreckt aber jetzt also schon
ein kochlöffel macht aber ja
Sebastian
Ja. Ist ja die Frage, ob ich in Zukunft auch auf die auf die breite Fläche da
vielleicht auch was drauf lasern lassen sollte.
Wäre auch eine Methode, ne?
Yice
so muss man halt nicht verkehrt rum halten
Sebastian
So ein bisschen tiefer vielleicht. Wobei ich muss mal Lena fragen, ob man das so
da durchlesern kann, dass da quasi eine Öffnung ist. Also dass dann irgendwie,
keine Ahnung, irgendein Zeichen oder irgendwas, dass das dann wirklich offen
ist. Also wieso, dass da auch Luft durchkommt, dann hat man ja weniger
Luftwiderstand.
Gott. So, ich mache jetzt im Chat einfach mal einen Strich drunter.
So,
also ihr wart da sehr, ich
glaube ihr habt das unterschätzt. So, Yice, du darfst mal das Geheimnis lüften.
Wie viele Stunden haben denn die Menschen schon bei YouTube die Kunst der
Unvernunft gehört?
Yice
und neun stunden erwartet oder 14
Sebastian
14.000.
Nein,
Yice
14 Stunden, neun.
Sebastian
das waren wirklich 14.000 Stunden, wo man ja sagen muss, ne? Also überleg mal,
wenn eine Folge da zwei Stunden geht, dann ist das gar nicht so viel. So, jetzt
gucke ich mal.
Also wenn ich das richtig sehe, ich versuche jetzt mal rauszufinden, wer jetzt
am nächsten dran ist. Also ich glaube, der S-Punkt hat 6.000 Stunden und ich
glaube, das ist auch die höchste Schätzung.
Ah, wir gucken mal.
Naja, das ist zu viel. 56.000 ist auch zu viel. 1.300, ah, wir sind nur zu
wenig, ja. Ah, das ist so schwierig, wenn das Podcast so wenig da ist. Okay,
dann ist es der S-Punkt mit, wo stand es denn jetzt? Jetzt muss ich wieder
hochscrollen. Ich glaube, 6.000 Stunden waren es.
Yice
14.000 Stunden, ja. Es beschweren sich aber alle, dass die Frage falsch
gestanden
Sebastian
Wir haben die Frage falsch verstanden. Achso, wir haben wahrscheinlich gefragt,
wie viele Stunden der Podcast an sich hat, ne?
Ja, das ist ja blöd, das haben wir auch schon die Antwort verraten. Was machen
wir denn jetzt? Ne, also pass auf, das ist jetzt ärgerlich.
Yice
erst Punkt, redet auf jeden
Sebastian
Ich glaube, ich habe sie verständlich vorgelesen. Aber ganz ehrlich,
es ist ja eh nur ein bisschen geraten, ne. Ich werde beim nächsten Mal das ein
bisschen anders formulieren. Also auf jeden Fall kann ich sagen, 14.009 Stunden,
man muss ja richtig dranbleiben, wurde bislang bei YouTube gehört, laut YouTube.
Ob das stimmt, weiß ja natürlich kein Mensch. So, ich schreibe mal auf, der S.
Punkt. Dir herzlichen Glückwunsch.
Bitte eine Adresse schicken und dann gibt's halt Post. So. Ja, jetzt.
Yice
Ja,
Sebastian
Was machen wir denn jetzt? Ist die Sendung zu Ende, ne?
Yice
das musst du entscheiden.
Ich kann stundenlang reden, aber ich weiß nicht, ob jeder mir dazu reden würde.
Sebastian
Ich gucke mal, ob noch jemand zuhört.
Ja, definitiv.
Hm.
Yice
Ja, das heißt
Sebastian
Also ich kann dich halt in meine Falle locken. Ich hab ja jede Woche dieses
BDSM der Woche. Also wofür stehen die vier Buchstaben B, D, S und M? Vielleicht
fällt dir nochmal was ein, was noch nicht gesagt wurde.
Yice
Ach so, so ein witziges.
Sebastian
Ja, was Witziges. Also wenn du jetzt sagst Bondage, Disziplin, das ist
vielleicht nicht so witzig.
Yice
Nee, ist richtig. Aber da habt ihr, glaube ich, schon alles durch, was ich auch
kannte. Da bringe ich nichts Neues.
Sebastian
Findest du nichts Neues? Ich könnte dir ja mal was schicken. Du kannst das als
Einfall.
Yice
Sprache ist nicht so meins.
Sebastian
Es ist auch total schwer. Ich habe ja selber teilweise Stunden gesessen und mir
ist nichts eingefallen.
Yice
Ja.
Sebastian
Okay, also ich habe einen vorbereitet, bin danach schon munter.
Würde sogar gut auf einen Kaffeebecher passen.
Yice
Okay.
Ja, da vom Kaffeebecher. Ich habe ja den etwas demolierten von dir hier.
Sebastian
den demolierten, ja.
Ach du, Moment, da hast du das Scherbending aufgehoben.
Yice
ich traue mich noch nicht, den zu entsorgen. Der ist ja noch da.
Sebastian
Ja, die Frage ist, ist denn der Nachwuchs-Kaffeebecher auch angekommen?
Yice
er ist natürlich, hat sich auch geschrieben, angekommen und wurde auch
eingeweiht und wird jeden Tag benutzt,
Sebastian
Sehr gut.
Und was gibst du rein?
Yice
Kaffee und Tee.
Sebastian
Kaffee und Tee, das ist vernünftig. Also ich habe auch noch von niemandem
gehört, der NS-Spiele mit dem Unvernunft-Kaffeebecher macht. Ich weiß auch
nicht, ob das nicht irgendwie bedrohlich ist, weil das ist ja alles schwarz in
dem Becher. Oh Gott.
Yice
Aber ich weiß auch nicht, ob Leute wirklich aus dem Kaffeebecher Kaffeebecher
machen können.
Sebastian
Ja, also ich sag mal so, der, ich hab davon so viel in der Küche stehen und es
werden aus irgendeinem Grund mehr, weil irgendwie geraten mir immer meine
Musterexemplare in die Spülmaschine, aber noch halten sie durch.
So ein paar muss ich ja aufheben.
Ja gut, pass auf, da machen wir das jetzt ganz schnell, bringen wir das jetzt
ganz schnell zu Ende, wobei du hast natürlich keine Notizen oder so, aber ich
find das schön, wenn wir einfach quatschen können, ich find das toll.
Und ich geb dir, du kannst dich auch nochmal vorbereiten, ich geb dir gleich das
letzte Wort der Sendung.
Da hast du noch eine gute Minute. Also überleg dir mal, ein bisschen Stress, ein
bisschen Pressure oder so. Und wenn du hinterher sagst, das ist alles total mies
und gemein von mir gewesen, ich schneide das auch raus, gar kein Problem.
Yice
Ich weiß schon, welches Wort ich nehme. Ich muss es nur noch rausfinden.
Sebastian
Pass auf, dann danke ich einmal ganz schnell den UnterstützerInnen, die es
gegeben hat. Gab es welche? Ja, also es gibt Menschen, die den Podcast
unterstützen. Die Menschen, die jetzt hier zuhören, das bitte, bitte, bitte auch.
Im Moment geht das ein bisschen zurück. Klar, Sommer und Urlaub und teuer, ich
verstehe das alles. Dennoch, muss dieser Podcast irgendwie finanziert werden.
werden.
Bei Steady ist Nicole dazu gekommen. Ganz, ganz vielen lieben Dank, dass du
jeden Monat was jetzt in die Kasse reinschmeißt. Das ist super.
Und was haben wir noch? Auf dem Konto ist nix angekommen, auch sonst nix. Ach
Gott, ist ja bald wieder Monatswechsel und dann hoffe ich, dass das Konto wieder
ein bisschen aufgefüllt wird.
Ich habe es noch nicht gefunden, ob es geht. Bei iTunes ist jetzt neu, dass man
jetzt weltweit bei iTunes Die Kunst der Unvernunft abonnieren kann und bekommt
nichts dafür. Ich habe das tatsächlich durch Apples Review-Prozess
durchgepeitscht.
Angeblich ist es möglich. Ich weiß nicht genau. Apple behält auch, glaube ich,
30%. Aber ich dachte mir, probieren wir das mal aus.
Guckt mal irgendwie in der App da auf dem iPhone, ob das da zu finden ist. Ich
habe es nämlich selber noch nicht gefunden. Liegt auch daran, dass ich kein
iPhone habe. Aber man zapft ja jede mögliche Quelle an. Ansonsten guckt mal auf
der Webseite. Ja, wie lautet die Webseite?
Yice
kurz dann ums Punkt B, oder
Sebastian
Sehr gut, genau. kunstderunvernunft.de Und da gibt es den Unterstützen-Button.
Da kann man draufklicken. Da sind tausend Sachen. Amazon-Wunschliste. Es ist
schon wieder so spät. und ich will zum Podcastsubbie.
Ja, und weil es geht weiter, nächste Woche am 1.7., da geht's hier auch live
weiter. Ich guck mal, ich glaub, ich mach das wieder mit zum Themenabend, das
passt schön zum Sommer, vielleicht sitz ich da noch endlich draußen. Und Yice,
du hast dich zur Verfügung gestellt, du hast gesagt, ruf ruhig an, ganz spontan
und ich hab dich überfallen und du hast von der Uni erzählen müssen und und und.
Erstmal, ich lad dich hiermit nochmal persönlich herzlichst ein, wenn du mal
Bock hast im Sommer, kommst einfach mal am Wochenende rum.
Yice
Ja, sehr gerne. Also ich bin wahrscheinlich sogar August oder Oktober mal in der
Gegend.
Sebastian
Ja, August ist gut, Gut, wir haben einen Grill und einen Trampolin. Vielleicht
können wir das ja kombinieren.
Yice
Finde ich gut.
Sebastian
Ich
Yice
Ertraubungen sind immer gut. Das macht Laune.
Sebastian
sage jetzt kurz Tschüss, liebes Publikum. Macht's gut. Es hat mir richtig,
richtig, richtig, richtig, richtig Spaß gemacht, weil eben so tolle Leute dabei
waren, wie zum Beispiel Apex Predator, Toni, Thomas, UnderScoreGreyWolf
und Yice, du natürlich auch. Vielen, vielen Dank. Es war richtig schön. Und
Yice, du darfst jetzt hier das Publikum gebührend verabschieden, wie du magst.
Yice
Ja, ich habe leider das Wort nicht mehr gefunden. Das war ein sehr, sehr schönes
Wort, was mit Schmerz zu tun hatte. Also, naja, dann weiß ich das Wort halt
nicht. Ich schätze es schon wieder aus irgendwie.
Aber auf jeden Fall, war gut, war schön. Auch wieder mal spontane Quasseln und
sowas. Ich höre mal rein und dann fähre ich irgendwie aus, weil ich wieder am
Projekten dran bin. Macht's gut und wir können beim nächsten Mal wieder
vielleicht mal hier mehr machen. So generell gegen Corona und so. Ich freue
mich. Schönen Abend.