Unvernunft Live 25.02.2021 - Widerwillige Feminisierung

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Sebastian Hallo und guten Abend in dystopischen Zeiten. Mein Name ist Sebastian Stix. Ich kämpfe gerade mit der Live-Podcasting-Software und ja, hier geht es um BDSM. Wir haben die Live-Sendung Nummer 55 schon und es ist bald soweit. Das jährt sich bald. Im März letztes Jahr haben wir angefangen damit. Boah, Wahnsinn. Muss ich mir irgendwas Besonderes ausdenken. Kann ja nicht wahr sein. Ich begrüße ganz herzlich alle Menschen, die im Chat sind. Schön, dass ihr da seid. Ich brauche heute eure besondere Hilfe und ich freue mich auch, dass ich heute eine Schätzfrage mitgebracht habe. Dazu kann ich übrigens eine Sache sagen. Ich habe festgestellt, bei Twitter bin ich ganz kurz unter der Tausend. Wenn ich irgendwie bis zum Ende der Sendung die Tausend überschreiten sollte an Leuten, dann machen wir keinen Kochlöffel, sondern dann gibt es eine Kaffeetasse. So, ich muss ja irgendwie hier die Follower mal erkaufen. Also ich schaue dann zum Schluss nochmal bei @kunstunvernunft rein bei Twitter und dann sehen wir ja, ob es etwas anderes zu gewinnen gibt. Ich habe eine Gäste mitgebracht, die liebe Lady Melody, die ist auch schon bereit und wartet darauf, dass ich sie in die Sendung hole. Und ja, wir haben ja die Folgenummer, oh Gott, war es 41, 42 miteinander aufgenommen und da gab es ein bisschen Feedback und eben auch zum Thema Feminisierung. Ich versuche da immer irgendwie zu viele Ns drin zu sagen, Feminisierung, naja, Gott. Gut, jedenfalls werden wir darüber ein bisschen sprechen und wenn ihr was zu der Folge wissen möchtet, dann könnt ihr einfach alle Fragen stellen im Chat und wir versuchen hier einzubauen. Okay, so, was habe ich denn noch? Genau, ich habe ja angefangen hier Live-Gästen Equipment zu schicken, also wirklich Karton rein damit und damit das richtig gut klingt und ja, dass das passt. Und ich habe letzte Woche zwei Pakete gepackt und ich kann mir das leisten, weil es Unterstützung gibt und das muss ich einfach erwähnen. Und zwar diese Folge wird von der Deviance App unterstützt und das passt ja auch zum schönen Frühling gerade und wenn ihr die Frühlingsgefühle nicht allein ausleben wollt, dann nutzt doch die Deviance App. Die ist nicht wie Tinder, wo BDSM ja ein Problem ist, sondern die ist speziell für uns BDSM-er gedacht. Da kann man sich kennenlernen, gibt eine Beta-Version im Playstore, die kostet nichts und da findet ihr Menschen. Da könnt ihr euer Profil, eure Persönlichkeit zusammen klicken. Es ist total divers, Dom, Sub, Switch oder Petplayer, Latex, Fetischist, was ihr wollt. Und wenn ihr da ein bisschen was ausgewählt habt, dann könnt ihr einfach swipen. Und den Rest kennt ihr nach rechts, nach links. Und wenn zwei Personen sich interessant finden, gibt es ein Match. Ich weiß übrigens, inzwischen waren das etwa 900 Matches in der Beta-Version. Und 1400 Nutzer sind da auch gerade schon drin. Also da gibt es ein paar Menschen. Wenn ihr jetzt iOS benutzt, dann müsst ihr noch ein bisschen warten. Aber die Android-Version ist da, die Beta-Version. Und die könnt ihr jetzt gleich installieren und loslegen. Und bitte dem Deviance-Team ganz viel Feedback geben, damit sie die App noch großartiger machen können. Und ja, den Link findet ihr in den Shownotes. Und wenn ihr, wie ich, den nicht so richtig schreiben könnt, wie schreibt man Deviance, ihr könnt auch einfach im Browser eingeben, die App mit devianceapp.de, alles zusammengeschrieben und dann klappt das hoffentlich mit den Frühlingsgefühlen. Okay, also vielen Dank, Deviance, dafür kann ich jetzt richtig toll podcasten heute und ich würde vorschlagen, ich begrüße jetzt einfach Lady Melody und euch spiele ich einfach mal den Trailer zur Folge ein, damit ihr nochmal so ein bisschen auf dem Stand seid und währenddessen versuchen wir uns hier mal zusammen zu telefonieren. habe Besuch bekommen von Lady Melody. Herzlich Willkommen. Hallo.
Lady Melody Ja, ich bin auf so einem kleinen Dorf aufgewachsen, da geht man jetzt auch nicht zum Nächstbesten hin und sagt, joa, fessel mich. So, jetzt nimmt halt jeder mal mit, was er daheim hat und dann probieren wir einfach wild durcheinander. Wenn ich es andersrum gemacht habe, wenn ich ihn ans Bett gefesselt habe und dann ihn bespielt habe oder ihm wehgetan habe, Wenn das so eine Kombination aus putzig und süß und böse ist, das fand ich schon toll. Ich will das. Ich finde das total super, wenn ich irgendjemandem Frauenklamotten anziehen kann. Am besten ist er noch ein bisschen dicker und bärtig, dann schaut das super aus. Also die müssen es nicht gut finden. Schlussschreiber und Test, ich hoffe, du hast dir das alles genau angeschaut.
Sebastian Und da bin ich wieder und ich habe mitgebracht Lady Melody. Hallo.
Lady Melody Hallo.
Sebastian So, es funktioniert.
Lady Melody Super.
Sebastian Du bist in meinem Ohr. Klasse. Ja, wir haben eine Folge aufgenommen. Wann war denn das? Im Oktober, glaube ich.
Lady Melody Ne, November. Anfang November.
Sebastian November noch. Ach, stimmt.
Lady Melody Ja,
Sebastian Da, wo wir gerade auf der Kippe waren, haben wir gesagt, ja, okay, das machen wir noch. Wo wir so schön weit auseinander gesessen haben. Ja, na ja. Ja, ich habe so eine kleine Rückschau. Also, wir haben ja ganz viel gesprochen. Also erstmal stelle ich dich vor, du hast ein Alter, was mir gerade entfallen ist und ich habe es nicht aufgeschrieben, magst du es sagen?
Lady Melody Ach, ich bin irgendwie so zwischen 30 und 40.
Sebastian Okay, und du bist dominant, hast einen viel beachteten Spielkeller, der gerade vor sich hin verwaist. Ja
Lady Melody Ja, also er wird jetzt nicht so oft genutzt, wie ich es gern hätte, aber ja, so zweimal im Monat. Mehr geht halt momentan nicht.
Sebastian gut, aber er ist da, der verschwindet ja nicht von selbst.
Lady Melody Er ist da. Nee.
Sebastian Ja, dann haben wir über ganz viele Dinge gesprochen, Feminisierung und überhaupt, wie bist du dazu gekommen und dann hast du mir das besondere Buch in die Hand gedrückt und solche Geschichten, das fand ich ganz toll. Das hat echt Spaß gemacht und jetzt ist das mal meine Frage, wie ist es dir denn ergangen, nachdem die Folge rausgekommen ist?
Lady Melody Ja, eigentlich ganz gut. Also gut, dann war auch Lockdown und Corona und ja, also aktiv ging da natürlich nicht viel voran. Feedback insgesamt habe ich eigentlich ziemlich viel Positives gekriegt, hauptsächlich von Freunden. Viele haben dann gemeint, ja, jetzt kennen wir dich auch mal von Anfang an, weil die begleiten mich ja erst seit einem Stück von dem Leben und kennen halt den Anfang nur so kurz umrissen und ja, dass ich halt schon so viel gemacht habe und ausführlich war vielen wahrscheinlich nicht so ganz bewusst. Ja, genau.
Sebastian Ich habe ein bisschen Feedback mitgebracht zu der Folge. Ich habe so gelegentlich E-Mails bekommen und so ein bisschen bei Social Media mitgenommen. Da war einmal ganz klar natürlich mit dem Keller, da war einfach die Bewunderung da und auch, dass der Akzent sehr schön ist, habe ich jetzt gerade auch im Chat gelesen wieder. das hat den Menschen einfach gefallen und ja, dann Feminisierung, da sind dann ganz viele drauf angesprungen, kann man da mehr erzählen und was genau und wie genau und warum macht man das überhaupt und das scheint so ein Thema zu sein, das ist ja einfach zu kurz gekommen offenbar und da müssen wir wohl noch ein bisschen aufholen heute. Ach
Lady Melody Na gut, das Workshop-Thema hat natürlich wahrscheinlich die meiste Zeit eingenommen, sonst wäre die Folge wahrscheinlich vier Stunden lang gegangen.
Sebastian Gott, da habe ich überhaupt kein Problem mit, dann gehen die halt länger, aber ganz ehrlich, wir haben echt den ganzen Nachmittag zusammengesessen und das war echt echt schön, kalte Fußboden, aber hat alles gut geklappt. Ja, was hast du noch so? Also ich habe nichts Negatives bekommen, muss ich ganz ehrlich gestehen. Normalerweise ist immer noch irgendwas dabei, aber gar nichts diesmal. Hat mich fast gewundert, da habe ich gedacht, hört die denn jemand die Folge? Und dann habe ich aber gesehen, doch, die wird gehört. Das war offenbar sehr rund,
Lady Melody also so direkt Negatives habe ich jetzt gar gar nichts. Also es waren, also von Fremden waren es hauptsächlich Komplimente und die fanden die Folge interessant. Aber dass da jetzt irgendwas Negatives dabei gewesen wäre, könnte ich mir jetzt nicht dran erinnern.
Sebastian gut abgeliefert.
Lady Melody denke es wird passen. Denen, die es nicht gefallen hat, die haben nach fünf Minuten abgeschaltet. Also
Sebastian Genau, ja,
Lady Melody genau, deswegen gibt es kein negatives Feedback.
Sebastian ganz ehrlich, das kann auch noch kommen. Die Folge wird ja noch ein paar Jährchen da sein.
Lady Melody Das stimmt.
Sebastian Hast du denn, du hattest ja so ein bisschen Bedenken, ob da irgendwelche Spielanfragen kommen oder irgendwie sowas. Hat sich das in Grenzen gehalten?
Lady Melody Ja, aber ich schätze eher Lockdown bedingt, weil man kann sich ja nicht treffen. Ich mag mich gerade nicht treffen, weil die Gesamtsituation passt einfach gerade im Moment einfach nicht. Wenn es jetzt vor zwei Jahren gewesen wäre, kommt dann immer so auf die Spielanfrage drauf an, ob das insgesamt passt, was man sich so vorstellt und ja, ich bin auch ein bisschen wählerisch. Theoretisch kann ich mit jedem spielen, aber dass es mir selber was gibt, da gibt es nur wenige.
Sebastian man muss ein bisschen gucken und wie gesagt, im Moment ist es ja auch wirklich, ja, es ist schwierig. Aber gut, ich will gar nicht immer die jammern da, ne? Aber es geht mir einfach auf den Zeiger im Moment. Okay. Wollen wir ein bisschen in Richtung zu den Männern in den Frauenklamotten gehen?
Lady Melody zur Feminisierung, ja klar.
Sebastian Ja.
Lady Melody Mir ist sogar noch was eingefallen.
Sebastian Ja, oh,
Lady Melody Das habe ich das letzte Mal gar nicht auf dem Schirm gehabt, Thema Feminisierung. Und zwar, ich hatte damals für meinen Spielpartner zum Geburtstag einen Mädelsabend organisiert. Also zwei Freundinnen und ich und er. Und da war auch so ein kleiner Teil Feminisierung dabei, weil wir halt das am Anfang aufgreifen wollten. Wir haben gesagt, Mädelsabend, können wir jetzt keinen Mann dazu brauchen, also stecken wir ihn einfach mal in so eine Schulmädchenuniform. Perücke haben wir uns gespart, aber dafür, ja, schön aufgestylt, halt mit so Kniestrümpfen und Röckchen und einer Bluse. Schminken haben wir jetzt mal gelassen, weil wir wussten ja nicht, was der Abend noch bringt und wenn man dann überall den Lippenstift hatte, ja, war jetzt nicht so vorteilhaft. Also es war ganz lustig. Oder auch, da durfte dann auch Catwalk laufen Und ja, für Männer halt Schuhe zu finden, gerade wenn sie mal eine größere Größe haben, die High Heels haben, wenn man jetzt nicht unsummen von Geld ausgeben will, ist halt immer ein bisschen schwierig. Ja, da hat eine Freundin eine ganz coole Idee gehabt. Wir haben zwei Eier genommen und ihm unten an die Fersen hinklebt und dann musste er da mit den Dingern Catwalk laufen. Das war nur so ein Feminisierungsereignis.
Sebastian da hätte ich ja eher die Turnschuhe mit irgendwelchen Holzklötzchen beklebt oder so.
Lady Melody ist ja langweilig, also die Eier durften natürlich auch nicht kaputt gehen, weil die haben tatsächlich überlebt, ja.
Sebastian Haben die überlebt? Na bravo. War er da vorbereitet? Hat er sich das gewünscht oder musste er?
Lady Melody musste. Also der steht überhaupt nicht auf Feminisierung. Ich habe ihm mal so, wie heißen die, diese halterlosen Strümpfe anzogen. Ich fand es ganz lustig, vor allem wenn man dann Strap-On macht und hat man auch so Röckchen anziehen, aber ja, er ist halt auch so ein Typ, ihm gibt es nichts und es ist so neutral einfach. Es ist weder demütigend, noch gibt es ihm was und dann habe ich halt einfach nettes Feedback, was ich haben will bei einer Feminisierung. Also ich möchte entweder, dass es denjenigen komplett fertig macht, was er da machen muss oder dass es ihn geil macht. Aber so dieses Zwischendrin, dieses Gleichgültige, so wie Fasching oder Karneval, ja, das ist halt dann auch nett.
Sebastian Ja, gut. Aber das ist ja dann auch so die Frage. Macht er mit? Okay. Aber da merkst du wieder diesen Reaktionsfetisch, der einfach da sein will und muss.
Lady Melody ja und durch das dass wir zu dritt waren natürlich der druck ganz anders also da gab es kein so nee, mag ich nicht sondern dann musste einfach durch
Sebastian Oh, das ist ein schöner Aspekt, dieser Gruppenzwang. Machst du das eher zunutze oder ist das eher so ein Nebenaspekt für dich? Jetzt
Lady Melody ich nutze das auch aus also man kann sich auch in einer gruppe ziemlich gut also hoch schaukeln oder hoch spielen man fängt halt an und dann ergibt irgendwie eins das andere und ja also in In einer Gruppe macht es halt einfach mehr Spaß, würde ich jetzt nicht sagen, aber es entwickelt halt so eine Eigendynamik. Also man hat zwar so einen groben Plan, okay, wir machen jetzt einen Mädelsabend, der soll so und so ausschauen. Was wollen wir denn so machen? Man überlegt sich so ein paar Dinge, weil man muss ja auch das Equipment irgendwie dabei haben. Und dann läuft er meistens komplett anders ab. Also man hat so den Einstieg, den man geplant hat und ja, dann geht's los, dann geht's in jede Richtung. Wichtig ist nur, dass halt jeder weiß, wo die Grenzen sind. Ja, und innerhalb von denen ist eigentlich alles möglich. Also ja, die Dynamik war spannend.
Sebastian fragt hier Lady A, der Kerl weiß aber schon was auf ihn zukommt bei dir oder eher nicht so. Also ich habe gerade so geistig dieses, du sagst, ja wir machen Mädelsabend und geistig ist dann schon so da, okay ich verabrede mich mit den Jungs, ich bin da nicht da und dann zerrste ihn da mit her, um Gottes Willen,
Lady Melody Nee, das war auch ein Wunsch von ihm. Also der hat das vorher mal geäußert und deswegen wusste er genau, was Stichwort Mädelsabend bedeutet und das war jetzt nichts ins Blaue rein. Also das ist vorher schon abgestimmt und ja, ich kenne den jetzt auch schon länger und ich versuche halt durch Gespräche, einfach auch durch lockere Gespräche einfach mal so ein bisschen rauszufinden, okay, wo sind denn so die Fantasien. Man muss ja nicht sofort umsetzen, man kann sich das ja merken oder ins schlaue Buch schreiben und dann einfach irgendwann mal, wenn keiner damit rechnet, wieder auf den Tisch ziehen. Also von dem her ist es eigentlich indirekt schon abgesprochen.
Sebastian Die Beamtin in dir, die dann die Akte rauszieht und sagt, da steht was.
Lady Melody Ja, so zu.
Sebastian Krass.
Lady Melody Moment, da hat man am Montag den, nee, Quatsch. Ja, genau, so. Es kommt dann alles in dieses schlaue Ideenbuch, das sind halt dann einfach diese Ideen, die dann so kommen, die werden da aufgeschrieben und ja, dann holt man die halt irgendwann mal raus und setzt sie um. Warum?
Sebastian Das ist ja fast fürchterlich, weil man kann nichts sagen, weil es wird einem auch auf ewig nachhängen. Oha.
Lady Melody Es ist auch so, Frauen gehen, die hören und wissen alles und die merken sich auch alles, wir vergessen auch nichts, also es wird, irgendwann kommt es wieder auf den Tisch. Ja,
Sebastian Jetzt hast du eben nochmal gesagt, es gibt dir nichts, wenn dein Gegenüber nicht drauf reagiert, dieses Gleichgültige. Ich glaube, das zieht sich ja bei ganz vielen durch.
Lady Melody das ist leider das Problem. Also ich versuche es ja bei jedem mal zumindest ansatzweise. Manche haben da so ein bisschen Fuß- oder Schuhfetisch, da geht dann mal zumindest High Heels. Aber wenn ihr halt dann mit Perücken und Röckchen kommt, da ist dann irgendwie so eine Abneigung dagegen. Und ich suche mir ja auch keinen, der jetzt da gezielt drauf steht, also in Form von einer TV oder so. Da gibt es ja auch jede Menge. Oder dann gibt es auch diese Schwanzmädchen, die halt dann auch total auf Strap-On stehen und auch so in diese Frauenrolle eintauchen. Ich weiß es nicht, da ist es schon alles fertig da.
Sebastian Achso, es geht dir um den Akt, dass du sagst, nee, ich erzwinge das aber jetzt.
Lady Melody ja, genau, also so mit dem Druck.
Sebastian Okay,
Lady Melody Also ich habe auch mal einen kennengelernt, der eben so diese Schwanzmädchen-Fantasie hatte. Leider kam es nie zum realen Treffen, weil er hat, ja, er ist einfach nicht so über sich. Also jedes Mal hat er es kurz vorher abgesagt. Wir hätten uns auch ganz normal getroffen. Ich hätte ihn auch als Mann getroffen oder als Frau, aber ihm fiel beides irgendwie schwer. Deswegen habe ich den leider nie kennengelernt. Das wäre nämlich auch noch interessant gewesen. Aber ja, vielleicht war bei ihm einfach diese Schwelle da, dass er sich noch nicht bereit war, sich da hinzustellen. Vielleicht war das auch der Reiz. Aber wenn jetzt so auf Partys, ich meine, die Männer schauen hübsch aus, aber da ist einfach schon alles so irgendwie perfekt und fertig und die stehen da drauf und ich weiß es nicht, es kickt mich weniger, als wenn ich da jemanden habe, dem ich das einfach drauf zwingen kann, wo ich sage, so, und wir machen das jetzt.
Sebastian es geht,
Lady Melody Oder jetzt zieh mal das Röckchen an und ich schaue mal, was passiert.
Sebastian das hast du ja eben gesagt, es macht ja Spaß, wenn es ihn völlig fertig macht. In welcher Form? Dieses, ich will das nicht und du musst aber oder eher so ein, um Gottes Willen, also dann stellst du auch noch einen Spiegel auf und noch einen Spiegel dazu und sagst, jetzt guck dich mal an, den
Lady Melody Nee, nee, also das ist so, wie soll ich denn das beschreiben? Es gibt manche, die wollen es innerlich, aber die wollen es nicht nach außen raus. Also das ist so jemanden dazu zwingen. Wie kann ich das denn am besten erklären?
Sebastian moralischen Widerstand da so drüber schieben vielleicht. Vielleicht, ja, möchtest du das vielleicht ganz gern, aber eigentlich will, hast du Schiss davor, okay, ich bin jetzt dafür da, um das jetzt auch durchzuziehen.
Lady Melody genau, das rauszukitzeln. Ja, genau, so meine ich das mit Zwang.
Sebastian Okay, ja,
Lady Melody Oder jemanden, den der Zwang dann einfach geil macht. Es gibt ja auch Menschen, die nicht unbedingt draufstehen, aber allein durch diese Demütigung, dass sie das jetzt ertragen müssen, macht die ja auch geil. weil solche, ja
Sebastian ist auch die Frage, es kann ja auch hinterher geil gewesen sein, dass man währenddessen völlig die Krise kriegt und hinterher ist dann so, boah,
Lady Melody genau,
Sebastian was macht man denn? Also ja, anziehen, hübsch machen, sage ich mal, Catwalk, ist ja noch nach wie vor ein Kerl mit Schwanz, also lässt sich auch vögeln?
Lady Melody ja mit Strap-on auf jeden Fall. Also ich ihn, er mich garantiert nicht, nee.
Sebastian Ja, das wollte ich hören.
Lady Melody Nein, ist ja ein Mädchen, das vögelt nicht. Also wenn, dann hat in der Rolle, habe ich den Schwanz an und er oder sie in dem Fall hat da zu stehen oder bereit zu stehen, wenn ich da rein will.
Sebastian Okay, ist das wirklich Teil davon oder muss das nicht sein? Muss
Lady Melody Es muss nicht. Also es kann, muss aber nicht. Also ja, man kann es machen, aber ja, Strap mache ich dann lieber ohne diese ganze, ich nenne es jetzt mal Kostümierung, weil das macht für mich keinen Unterschied, ob derjenige jetzt einen Rock anhat oder nicht. Also das kickt mir jetzt deswegen nicht mehr. Mich kickt dann eben so mehr so Sachen, wenn ich den halt in eine Frauenrolle reinzwängen kann, wenn er sich hübsch bewegen muss, wenn er tanzen muss. Sowas kickt mich dann mehr, als wenn ich ihn jetzt mit einem Strap-on nehmen würde. Nee,
Sebastian ich mal fragen, Hand aufs Herz, sieht das für dich sexy aus? Also ganz ehrlich, wenn ich tanze, dann sieht das per se nicht gut aus. Aber das ist ja, also gefällt dir das oder genießt du einfach nur, dass es komisch aussieht?
Lady Melody also mir gefällt es tatsächlich, also auch wenn die sich kaum bewegen können, allein dass sie es probieren, sich da irgendwie zu bewegen, also ja, ich kann das eigentlich genießen. Ich kann mich da hinsetzen und sagen, so, jetzt tanzt du einfach mal für mich. Ja, es ist so eine Mischung aus, ja, also ich finde es jetzt nicht lächerlich, also ich finde es amüsant, es ist was Belustigendes, aber ich finde es auch in einer gewissen, Also die können sich auch sexy bewegen. Also ich sehe es zumindest in meiner Fantasie, in der Vorstellung, wenn ich denjenigen sehe, wie er sich so bewegt. Auch wenn es komplett aus dem Rhythmus oder sonst was ist. Aber ja, doch. Ja,
Sebastian Lass mich nochmal nach der Optik fragen. Also du hast das glaube ich in der Folge gesagt, wenn da noch so ein Bierbäuchlein da ist, dann ist das auch nochmal extra gut. Gut.
Lady Melody wenn sie ein bisschen bärtiger sind. Also Bierbäuchlein, ja, guter Bierbauch muss sie jetzt auch nicht haben. Sie sollen schon männlich ausschauen.
Sebastian Okay, vielleicht habe ich das jetzt falsch im Kopf. Okay, also es muss tatsächlich ein Effekt sein. Wenn du da so einen Kerl hast, der eh schon von der Statur und allem ganz feminin ist, dann ist der Reiz wieder weniger.
Lady Melody ist der Reiz tatsächlich weg. Also man muss den einfach nur als Mann erkennen in den Frauenklamotten. Deswegen ist Bart, finde ich auch ganz interessant. Also ich mag ja Haare nur auf dem Kopf, also von dem her Bart geht. Brusthaar muss jetzt nicht sein, kann man ja auch wegmachen.
Sebastian Machst du das oder lässt du das wegmachen? Mit
Lady Melody Also wenn es mich stört und es ist vorher abgesprochen, dass das weg ist. Klar, ich muss erst mal abklären, ob ich es wegmachen kann, aber ich mache es dann weg.
Sebastian Heißwachs?
Lady Melody Kaltwachs. Macht nicht so eine Sauerei. Ein Streifen drauf und kann
Sebastian Ja, das finde ich ja tatsächlich ein bisschen spannend, dass Menschen sich finden, weil du suchst ja Menschen, die das jetzt nicht primär auf dem Schirm haben, also die jetzt nicht sagen, ich mache das von mir aus für mich, da läufst du natürlich in so eine kleine Falle rein, wie finde ich die Menschen, die dazu bereit sind, das aber eher nicht wollen, damit du dann bestimmen kannst, das schränkt das ein.
Lady Melody ist schwierig.
Sebastian Nein,
Lady Melody Deswegen probiere ich es bei jedem, den ich kennenlerne, aus und es ist einfach so ein Glücksspiel. Entweder hat man so jemanden oder man hat ihn nicht. Es kann auch eine ewige Suche sein. Also ich habe auch bisher erst einen kennengelernt, wo halt wirklich diese Mischung aus Demütigung und Geilheit war. Also der es eigentlich überhaupt nicht wollte, aber sobald du den in eine Klischee reingepackt hast, hat er zum Tropfen angefangen. Aber ich habe jetzt bisher in meiner ganzen Spielzeit nur einen kennengelernt. Bisher.
Sebastian da habe ich natürlich keine Quote, wie viele Menschen du kennengelernt hast. Kannst du da eine ganz grobe Richtung mir verraten? Für die Statistik?
Lady Melody Für die Statistik, hm, schwer zu sagen, also ich würde mal so sagen, also 10, 20, also kommt jetzt drauf an, also ich habe viele kennengelernt, aber mit wenigen gespielt, also von den vielen, ja sagen wir mal so 10, 10, nehmen wir mal als Hausnummer, ja.
Sebastian Ich glaube, das ist dann schon tatsächlich ein bisschen spezieller und dann wird es halt schwieriger. Da wäre ja die Abkürzung, aber da merke ich schon, das hat überhaupt keinen Reiz für dich, mit einem Mädel einfach spielen. Funktioniert nicht. Ich glaube, da könnte
Lady Melody ich schon probiert. Also ich hatte auch schon weibliche Subs und ja, ich weiß es nicht. Ja, es macht mich auf der einen Seite schon Spaß, wenn da auch eine Frau dabei ist, am liebsten in einer Kombination mit einem Mann. Da kann man einfach am meisten machen, aber eine Frau allein, ich weiß es nicht.
Sebastian ich jetzt Tipps geben, was man mit einer Frau allein machen kann.
Lady Melody bist ja auch ein Mann kann jeder Tipps geben, was man mit einem Mann allein machen kann
Sebastian Chat, gib mir mal ein paar Tipps.
Lady Melody man mit einem Mann allein machen kann in welche Richtung soll es denn gehen? in der Feminisierung oder
Sebastian Ich glaube, da bin ich jetzt mal einfach neugierig, alles, was nicht so der übliche Mainstream ist, sage ich mal. Also wo sind so die Sachen, wo du sagst, das ist schon ein bisschen verrückt, was ich da mache.
Lady Melody ja wo jetzt wahrscheinlich eher Männer draufstehen sind so NS-Geschichten wobei es auch Frauen gibt, die es mögen gut, da kann ich jetzt nicht viel dazu sagen, wo da mehr die Vorlieben sind, aber Ich höre es bei den Männern halt irgendwie immer öfter. Ja, Männer kann man einfach anders anpacken. Bei denen geht es in der Session zwar schon immer um die Stimulierung, aber die müssen am Schluss auch nicht kommen. Bei einer Frau, ich weiß es nicht, da ist manchmal wie so ein Orgasmus, Rodeo, da am besten zehn auf einmal. Ja, ich weiß es nicht.
Sebastian Ja, wobei da sind wir jetzt schnell in den Stereotypen drin.
Lady Melody Ja, eben.
Sebastian Da behaupte ich nämlich, dass die Jungs eher mehr darauf fixiert sind, dass die auch wirklich ihren Spaß gehabt haben und ich halte die, also meiner Erfahrung nach sind die Mädels dadurch deutlich duldsamer, sag ich mal.
Lady Melody Ja, bei mir ist es natürlich genau anders. Es gibt viele, die sagen, okay, sie müssen am Ende nicht abspritzen. Also die sehen das, es kommt ja immer, es kommt immer darauf an, wie devot die dann eben sind oder ob die normal so sind oder es ist halt immer so. es ist eigentlich individuell, man kann es einfach pauschal nicht sagen.
Sebastian ich merke ja schon, du bist da echt auf einer Reise gerade und da musst du einfach noch mehr Erfahrung her und noch mehr kennenlernen und einfach noch mehr gucken. Ich fand, als wir aufgenommen haben, diese Neugier von dir einfach so, ich gucke mir das gerne an und guck mal, da ist was Neues und da ist was und dann auch diese ganzen Workshop-Unterlagen, das war ja wirklich ein Aktenordner, den du mitgebracht hast. Ich dachte, wow, so viel theoretisches Wissen und ja, aber du sammelst das nicht um des Sammelns willen, sondern du willst das dann auch benutzen.
Lady Melody genau. Also ich habe seit am Anfang, wo ich angefangen habe, es aktiv auch mit anderen als mit meinem Mann auszuleben, hat man halt durch andere Partner auch neue Praktiken kennengelernt und ich bin halt auch jemand, wenn ich was mache, möchte ich es richtig machen und deswegen dann der Weg in den Workshop, weil da hat man dann nicht nur diese eine Technik, da gibt es dann alles mögliche nach außen rum, dann wird das, ja, wenn man einen Workshop gemacht hat, also ich weiß nicht, ich war da komplett angefixt, ich bin dann einfach in alles, was ich irgendwo gefunden habe, also es ist halt wie ein Hobby, also ja, einmal irgendwo eine Tür aufgetreten, die kriegt man so schnell nicht mehr zu.
Sebastian habe von Lady A gerade nochmal was bekommen, die ist sehr aktiv, danke schön übrigens. Darf man den Orgasmus denn ausleben oder sagst du, nö, heute nicht? Also kommt das eher selten vor, gar nicht? Oder ist das so ein, also da ist ja auch die Frage, ob dir das was gibt, wenn der dann hier bei dir auf den Teppich spritzt.
Lady Melody Aha, also so den Orgasmus ausleben, ja, darf man, aber ja, so einfach auf den Teppich spritzen geht da nicht, Also entweder auf meine Stiefel spritzen und das ablecken oder der spritzt halt mehrere Male ab. Also ich höre dann nicht auf, wenn er einmal abspritzt, sondern es geht halt weiter. Also dieses Post, ja genau das.
Sebastian Ja, okay,
Lady Melody Was ich auch spannend finde, wenn er sich selber ins Gesicht spritzt, da muss er aber ein bisschen gelenkiger sein, also wenn er in die Kerze geht, das finde ich auch ganz toll, da kann er dann meinetwegen einen Orgasmus haben, aber nur wenn das Sperma in seinem Gesicht landet, auch ein sehr schöner Anblick. Ja, also, ja, meistens dürfen sie kommen. Außer, ja,
Sebastian da bist du also gnädig. Ja,
Lady Melody bei den meisten. Außer ich habe irgendwie länger was vor, dass ich sage, okay, wir spielen jetzt über einen längeren Zeitraum, so über eine Woche, dann kommt der natürlich, oder über ein längeres Wochenende, dann kommt der halt an zwei Tagen gar nicht und erst am letzten Tag oder so. Aber das lasse ich mal eigentlich offen. Also es gibt keine Orgasmusgarantie, aber es ist wahrscheinlich, dass derjenige kommt.
Sebastian aber bei welcher Femdom gibt es die schon?
Lady Melody Ja, bei keiner.
Sebastian Ja, also es kommt immer darauf an, wenn dann der Spermafetisch da ist, Wobei, da kann ich mir auch vorstellen, dass das irgendwie da rausgesaugt wird und dann ist nicht mit irgendeiner Vakuumglocke, keine Ahnung, ob das funktioniert, aber das ist, das kann
Lady Melody kann es rausschlagen. In einer der letzten Sessions habe ich es geschafft, nur allein durch CBT den zum Abspritzen zu bringen. Also nur, also Eier abbinden und natürlich so vorsichtig draufklopfen und irgendwann war es soweit, dass er gekommen ist. Also ohne den Schwanz zu stimulieren, also das ist wahrscheinlich eher selten, aber es hat funktioniert.
Sebastian ich mir gar nicht vorstellen. Ich glaube, es tut doch einfach nur weh. Naja, gut.
Lady Melody Für mich nicht.
Sebastian Naja, du hier nicht. Ja, natürlich. hast eben schon gesagt, wenn es da mal über eine Woche geht oder wie ist denn das jetzt so, diese schnelle, kleine Session zwischendurch. Ich habe das Gefühl, da bist du gar nicht der Typ für. Du musst das schon zelebrieren. Ja,
Lady Melody Ja, so die schnelle Session zwischendurch, die gab es tatsächlich nur am Anfang, wo ich auch nur mit meinem Mann gespielt habe, weil der einfach greifbar war. Also gleiches Haus, gleiche Wohnung oder ziemlich in der Nähe und da konnte man auch mal kurz eine Viertelstunde so eine Quickie-Session reinhauen. Aber jetzt inzwischen, ja gut, mein Spielpartner ist ein paar Stunden von mir weg, da muss man eigentlich, ja, man plant eigentlich ganz anders. Ja, nee, aus diesen kurzen Dingern bin ich eigentlich raus. Also es sind tatsächlich längere Sachen.
Sebastian und du planst ja offenbar wirklich. Wirklich, also das ist ja, du
Lady Melody Ja, inzwischen plane ich weniger. Ich mache mir mal fünf Minuten Gedanken, okay, was könnte man machen und das kommt dann eigentlich alles von allein. Also meistens mache ich nie das, was ich vorhabe, sondern irgendwelche anderen Sachen, weil es mir einfach zwischendrin wieder in den Kopf kommt oder ich denke, wow, das könnte jetzt auch geil sein, das machen wir jetzt das. Ja.
Sebastian hast ja eine kleine Hausaufgabe gehabt, die nach dem Lockdown Riesenliste.
Lady Melody Ja, die To-Do-Liste für die Zukunft
Sebastian Ja, gibt's die? Ist die entstanden? Also ich gebe zu, ich war mal gestern kurz gesprochen und dann hast du gesagt, ja, da könnte ich eine Liste machen. Die Frage ist, ob dein Alltag es dir erlaubt hat, die überhaupt zu machen.
Lady Melody Ja, ich habe die tatsächlich gerade erst gemacht, also kurz vor deinem Anruf, aber sie ist da.
Sebastian Solange nicht währenddessen, ist alles gut. Sie ist da. Okay, ich würde sie gerne hören.
Lady Melody ist da.
Sebastian Was ist da drauf? Wo sagst du, das muss jetzt aber auch bald sein? Das ist fällig.
Lady Melody Also was auf jeden Fall fällig ist, ist das Nachholen unserer Pre-Silvester-Party, weil die musste ja heuer ausfallen. Müssen wir mal gucken, ob wir das vielleicht am Pfingsten... Das ist einfach so eine private Spielparty, wo wir einfach im freundeskreis den keller nutzen die muss heuer auf jeden fall nach dem lockdown ist die fällig mal gucken wann es geht und wenn es alles möglich ist das zweite große was noch draufsteht ist das Knast-Event da wollte ich ein letztes jahr hin aber das ist ausgefallen und ich hoffe den veranstalter gibt es noch weil wir mussten die hälfte schon vorausbezahlt also ja wir Aber wir konnten, also das Geld haben wir nicht zurückgekriegt, nur einen Gutschein und das Versprechen, ja, ja, wir holen es nach.
Sebastian Uh, ja.
Lady Melody Das hoffe ich, dass es den auch noch gibt, dass der das überlebt, dass wir da nochmal hinfahren können. Diese 24 Stunden Knast, das ist einfach Highlight gewesen. Da muss ich hin. Das nächste, was mal so angedacht war, war auch mit Freunden ein Wochenende so eine Hütte oder eine Ferienwohnung zu nehmen und einfach so Kinky-Wochenende zu machen oder wie so einen kleinen Kinky-Urlaub, wo man dann eben drei Tage durchspielt durchspielt oder in Form von einem Rollenspiel das Ganze da aufsetzt. Das steht auch noch ganz oben drauf. Ja, und dann natürlich Stammtische. Also ich muss echt wieder unter Leute. Es ist nervig. Man sieht immer nur die gleichen, nur die Kollegen. Also ich muss auf jeden Fall raus in die Welt und rein zum Stammtisch. Die gehen mir auch ziemlich ab, weil der letzte war vor einem Jahr. Also genau vor einem Jahr war ich am letzten Stammtisch damals in Innsbruck, da war es noch kein Problem und eine Woche später war hier komplett alles dicht also das war tatsächlich der letzte ja und sonst
Sebastian Besuchst du im Moment hier so Online-Stammtisch oder sowas? Also ist das ein Ersatz für dich? Oder sagst du, nee, läuft nicht?
Lady Melody also wir haben also die Stammtische wo ich war, wir haben es online probiert es geht, aber ich finde es online anstrengend man sitzt halt an Zoom und du siehst die Leute ich sag mal eine Stunde eine oder 2, 2 ist schon viel, geht. Aber irgendwann hat man online einfach satt. Also vor allem, weil alles dann online ist. Man geht auf Online-Stammtische, man macht Online-Sport, man sieht seine Freunde nur noch online und irgendwann ist man einfach online überdrüssig. Also ich, ja, online, am Anfang habe ich es wahrgenommen, das Angebot, aber es ist dann irgendwie, ich weiß es nicht, es ist nicht dasselbe.
Sebastian Ja, dasselbe ist es eh nicht. Man sieht halt die Gesichter mal wieder. Ich gucke ja auch mal, dass ich dann bei uns hier unseren lokalen Stammtisch da versuche, alle ein, zwei Wochen mal online zu besuchen. Und man aber auch gucken muss, was ist da das Thema und wie ist da gerade so die Dynamik und ich muss leider gestehen, ich habe im Moment eh nur überall das Gefühl, dass mir immer mehr Leute sagen, dass sie gerade wieder Single sind. Also da haut der Lockdown ganz schön die Beziehung kaputt, habe ich das Gefühl.
Lady Melody Oh ja.
Sebastian Also das ist wirklich gerade, puh, viel.
Lady Melody Ja, und beim Online-Stammtisch, manche trauen sich dann doch nicht, online zu gehen.
Sebastian Ja,
Lady Melody Das ist halt doch was anderes, als wenn ich jetzt irgendwo in eine Kneipe reingehe, da kann ich vorher nochmal umdrehen, wenn ich die Leute sehe. Aber wenn ich meine Kamera einmal online anhabe, gut, können die mich auch wieder ausloggen. Aber ja, es ist einfach für mich keine Alternative im Moment. Also klar, mit Freunden chatten, jederzeit. Aber das muss ja auch am Stammtisch ist ja so, man unterhält sich dann einfach mit den zwei, drei Leuten, die um einen rum sitzen und wechselt dann durch und unterhält sich irgendwie so mit jedem mal so einzeln speziell und bei so einem Online-Stammtisch, klar, man kann sich in einzelne Gruppen schalten, aber es redet irgendwie immer einer. Ja, also, weil sonst überschneidet es sich von der Technik wieder und ja,
Sebastian du hast eher so diesen Meeting-Gedanken tatsächlich. Alle sitzen im großen Raum und,
Lady Melody ist wie in der Arbeit, nur dass es um BDSM geht.
Sebastian okay, das ist jetzt wirklich die maximal unromantischste Vorstellung davon. davon. Es wird Zeit, wenn es wieder geht. Es wird auch alles wahrgenommen, was geht.
Lady Melody alles,
Sebastian Termine, Arbeit, scheißegal.
Lady Melody egal.
Sebastian Hauptsache dahin.
Lady Melody Wir haben jetzt ein Jahr nur gearbeitet, jetzt machen wir ein Jahr nur Urlaub.
Sebastian Ich habe hier noch so zwei kleine Punkte. Der eine, den ich noch habe, ich muss mal grüßelos werden, an Ketterum Kenzeo. Mit dem Menschen habe ich ja eine Folge gemacht, eine der allerersten, ich glaube Nummer 4 oder so überhaupt. Da ging es um so BDSM-Erste-Hilfe-Kurse und da hat es mir gesagt, Mensch, du warst da, ne?
Lady Melody Ja, den kenne ich. Ich war, also ich habe die Folge von ihm, danach ist angehört und in der Folge erzählt er eben von dem Erste-Hilfe-Kurs für BDSMler und ja, natürlich ich auch wieder einen Kurs und Erste-Hilfe bei BDSM, da muss man auch mitmachen, safety first. Und ja, dann erzählt er halt so locker von Podcast und habt ihr den schon, kennt ihr den schon? Und ich so, wie gibt es einen Podcast? Wo?
Sebastian Oh, da hat er hat er weiterempfohlen. Finde ich gut.
Lady Melody Ja, genau. Und dann, ja, so habe ich dann angefangen, die Folgen zu hören. Dann habe ich noch meinen Mann angefixt und sämtliche Freunde und dann, ja,
Sebastian Ja, sehr vorbildlich. Genau so soll es gemacht werden. Immer schön alle Leute anfixen. Nee, aber ich finde diese Erste-Hilfe-Kurse, also wir haben, ich weiß gar nicht, wie lange ist das her? Sechs, sieben Jahre oder so? Da haben wir mit ihm hier auch mal was organisiert, dass er da mal einen Kurs gemacht hat. Ich fand das tatsächlich sehr spannend, dieses Thema auch mal so abzudecken und da mal zu hören. Der ist ja echt so locker flockig, dass er sagt, pass auf, das kannst du machen, das kannst du eher, das machst du eh und das lässt du vielleicht. Also dass er nicht ankommt und sagt hier, ja, du kannst mal ein bisschen mit der Hand auf den Popo spanken und alles, was drüber hinausgeht, ist viel zu risikoreich. Er sagt natürlich schon, was passieren kann, aber dann eben auch dieser Realismus, wenn das passiert, dann rufst du mal einen Krankenwagen oder so.
Lady Melody Musst du das machen? Genau.
Sebastian Das fand ich ganz schön und ja, auch sowas ist ja im Moment schwierig und ich hoffe einfach, dass da einfach ganz viel wiederkommt.
Lady Melody Genau.
Sebastian Muss mal gucken. Was mich ja interessiert ist so, ich habe noch von niemandem außer von mir selber eben das Feedback bekommen, Warum ist man nach so einem Kurs eher eingeschüchtert und lässt bestimmte Sachen bleiben? Oder sagt man, jetzt weiß man, was geht. Also macht man mehr oder weniger hinterher.
Lady Melody Man macht, also weniger, also ich mache nicht weniger, ich mache es halt bewusster. Ich finde so nach so einem Erste-Hilfe-Kurs, man darf da jetzt nicht verschreckt rausgehen und so, oh, ich traue mich nichts mehr, aber das passiert alles, sondern man weiß halt einfach, okay, wenn ich die Praktik mache, kann ich das dabei auslösen, weil es vielleicht irgendein härteres Spiel ist oder ich irgendein Grenzspiel mache. Aber ich weiß durch den Kurs auch, okay, wenn das passiert oder wenn der Körper so reagiert, dann muss ich das machen oder kann gar nichts machen und holt gleich den Notarzt. Und man kriegt halt in so einem Kurs einfach auch so die äußeren Zeichen, wie Körper reagiert mit. Also zum Beispiel, wenn die Lippen blau wären. Ich weiß es nicht, ob jemand, der keinen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat, weiß, was los ist oder was er da tun muss.
Sebastian Ja gut, wenn die Lippen blau werden, wird halt eine Grube ausgebuddelt.
Lady Melody Oder
Sebastian Also nein.
Lady Melody wenn einem der Kreislauf zusammensackt, was man denn tun sollte oder wie sich das bemerkbar macht oder kalter Schweiß, dass man den nicht unterschätzen soll.
Sebastian Nein.
Lady Melody Ja, man wird vielleicht unterbewusst vorsichtiger, für die Körpersprache sensibler, denke ich, aber man traut sich eigentlich schon eher, dann diese Praktiken auch weiter zu spielen, nur man ist sich halt einfach dem Risiko bewusst. Man weiß, okay, vorher haben wir so gespielt, war es immer super gegangen, jetzt spielen wir weiter so, aber ich bin mir bewusst, okay, das kann aber passieren. Also im schlimmsten Fall, was,
Sebastian Nee, finde ich auch gut, dass du dann auch gesagt hast, nee, guck mal da, da ist so ein Kurs, da will ich teilnehmen, das mache ich jetzt mal.
Lady Melody ja,
Sebastian Allein schon diese Überlegung, weil du hast natürlich den Nimbus des perfekten Dom, der weiß natürlich, wie alles geht und die perfekte Femdom, die kann natürlich auch alles und dann ist es wirklich schwierig an der Stelle, dann auch das zu durchbrechen und zu sagen, okay, jetzt schaffen wir uns hier mal Wissen drauf.
Lady Melody Und ich finde es eigentlich auch privat oder im Alltag nicht schlecht, wenn man so einen Erste-Hilfe-Kurs einfach mal wiederholt. Also es muss jetzt nicht speziell BDSM sein. Er hat auch, ja, es war sehr auf BDSM zugeschnitten, aber auch so allgemeine Sachen waren auch mit dabei. Also ich weiß nicht, wie viele Auto fahren, aber wenn man da einfach so an der Unfallstelle hinkommt, schadet es halt nicht, wenn man dann einfach mal so alle zwei Jahre so einen kurzen Auffrischer macht, um zu wissen, okay,
Sebastian Lalalala alle zwei Jahre ja genau
Lady Melody ich habe es mir auch vorgenommen, aber jetzt ist leider Lockdown.
Sebastian das ist die ultimative Ausrede für alles
Lady Melody Ne, aber, ja,
Sebastian Arzt, Routinebesuch ist ja Lockdown hat ja Zeit irgendwann hast du 1000 Termine und ganz oben steht der Friseurtermin
Lady Melody ne, der steht tatsächlich auch noch auf meiner To-Do-Liste, der Erste-Hilfe-Kurs, also, habe ich mir echt fest vorgenommen, jetzt alle zwei Jahre, ob ich es schaffe, weiß ich nicht, aber so alle drei bis vier, wäre es nicht schlecht, weil man vergisst ja doch recht viel.
Sebastian Lady A schreibt so schön mal nebenbei gefragt, ich finde sie macht das ganz vorbildlich mit den Fragen, also liebes Publikum wenn ihr noch was wissen wollt, in welchem Bereich auch immer, dann jetzt Fragen stellen Sonst geht es nicht mehr.
Lady Melody nie wieder?
Sebastian Sie fragt, bestellt Kerl das Outfit nach Vorgabe oder bestellst du das?
Lady Melody Ich.
Sebastian Okay,
Lady Melody Also ich bestelle gar nicht, ich habe. Meistens sind es Klamotten von mir. Oder wenn ich halt irgendwo beim Einkaufen, also ich muss auch sagen, beim Feminisieren, ich habe keinen Lackleder- oder Latexfetisch. Also ich habe in die Richtung keine Sachen. Also ich bin eher so der Stofffetischist. Also ich mag halt die Bluse oder das Stoffröckchen Und das finde ich eigentlich alles im normalen Textildiscount-Modegeschäft, wie auch immer. Oder nehme alte Sachen von mir.
Sebastian und das passt dann auch.
Lady Melody also,
Sebastian Oder es darf dann ruhig mal ein bisschen enger sitzen. Also wie wichtig ist dir das Modische an deinem Gegenüber, dass das dann auch nach was aussieht?
Lady Melody Ja, also solche Rüschen haben, am liebsten mag ich ja Pink. Solche Sachen sollten da schon dabei sein. Also, muss jetzt nicht das Topmodel da vor mir stehen. Also, ich mag halt so ausgefallene Sachen, so weniger alltäglich. Also ich habe auch so letztens erst so ein Negligé entdeckt im Tigerlook. Das fand ich auch ganz lustig. Ich weiß nur noch nicht, wen ich da reinbringe, weil das passt mir kaum.
Sebastian Ja, Bewerbung bitte direkt an dich schicken. Das Negligé im Tigerlook steht bereit.
Lady Melody Genau.
Sebastian Oha.
Lady Melody Ja, solche Sachen. Also ich kaufe die Klamotten.
Sebastian Okay.
Lady Melody Ich trage vielleicht mal auf, dass jemand irgendwas Bestimmtes besorgen soll, aber nee, das muss ja mich kicken.
Sebastian Okay.
Lady Melody Deswegen müssen es die Klamotten sein, die ich mag.
Sebastian Wenn ein Kerl Frauenklamotten aussuchen lässt, ganz ehrlich, das ist dann immer so eine Sache. Gut, wenn er dann weiß, er muss sie selber tragen, dann hat es wahrscheinlich ein bisschen mehr Stoff, man weiß es nicht.
Lady Melody Oh, da fällt mir was ein. Man könnte mit dem mal einkaufen gehen. Dann hätte ich ihn direkt dabei, dann kann er in die Umkleide gehen, das direkt anprobieren. Boah, das sind ja gleich neue Ideen.
Sebastian auf die Liste damit.
Lady Melody Sofort drauf. Einzelhandel muss aufmachen, muss einkaufen. Okay. Okay.
Sebastian Ja, das kann ich mir schon mal vorstellen. So zwei Stunden im Kaufhaus und danach ist der Mensch völlig fertig mit der Welt.
Lady Melody Oder kannst du da, ich meine, einfach mal Schuhe probieren, wenn er jetzt nicht unbedingt 46 hat, wo ich keine Frauenschuhe kriege, sondern so 40 bis 42. 42?
Sebastian Pass auf, jetzt fragt hier schon Penthesilea, wir haben ja so einen Cliffhanger mit dem Switchen gehabt und dazu wollen wir doch bestimmt auch noch was hören. Allerdings hat Adrian noch geschrieben, eine Frage, müssen ihre Subs auch als Objekte herhalten, sprich Objektifizierung?
Lady Melody Form von Tisch, Stuhl oder Möbel wahrscheinlich. Ja, also wenn ich allein mit denen spiele, maximal als Fußschemel, aber wenn ich eine Freundin mit dabei habe, dann mal als Tisch, dass der einfach vor uns kniet, da kriegt er das Tablett oben drauf und dann hat er da still zu stehen, bis wir unseren Sekt getrunken haben. Also ja, aber nur in Gesellschaft, also allein reizt mich das nicht. Das ist immer praktisch, wenn man jemanden abstellen will, dann kann ich aus dem Möbelstück machen.
Sebastian okay, das ist also der praktische Aspekt. Wir wollen unsere Ruhe haben, wir wollen hier quatschen und Quatsch machen und dann hat jemand halt mal Pause.
Lady Melody Wobei, die Idee als Fußabstreifer fand ich auch ganz interessant.
Sebastian Ja,
Lady Melody Also ich war mal bei einer Freundin auf einer Playparty und die hatte einen so beim Boden, wo die Ladies, wo sie reingekommen sind, ihre Füße erstmal abklopft haben, also den direkt als Fußabstreifer benutzt. Also so könnte ich es mir auch vorstellen, aber es ist halt auch wieder eine Gesellschaft, wo mehrere Menschen sind.
Sebastian ich glaube, da ist immer so diese Dynamik einfach auch wichtig, dass man dann auch sagen kann, okay, das da ist dein Platz und du bist jetzt hier nicht im Mittelpunkt. Wenn man also eins zu eins am Machen ist, dann ist ja schon die totale Aufmerksamkeit beim Gegenüber.
Lady Melody Ja, vor allem, was mache ich, wenn er gerade Tisch oder Stuhl oder sonst irgendwas ist. Also das ist immer, genau.
Sebastian Schreibst den Sessionplan für den nächsten.
Lady Melody Genau.
Sebastian Okay, also
Lady Melody ich hole mal den Nächsten zur gleichen Zeit und den schicke ich dann wieder heim und dann kann er, ja, okay.
Sebastian Ein kleines bisschen Bösartigkeit ist einfach da. Dem muss man nur die Gelegenheit geben und dann wird das schon. So, und jetzt haben wir den Cliffhanger. Jetzt kommen wir nicht mehr drum rum. Switchen. Switchen.
Lady Melody Ach, wo switcht man denn hin? Ja, ich habe es befürchtet, dass er kommt. Ja, switchen.
Sebastian Ja, wie ist denn das da so, wenn du quasi immer switchst?
Lady Melody Wenn ich switche?
Sebastian Nein, du switchst überhaupt, erstmal die erste Frage. Vielleicht war das ja nur ein bösartiger Cliffhanger von uns.
Lady Melody Nein. Also ich kann sagen, ich würde mich nie als Switcher bezeichnen. Also weil ich einfach, ja klar, ich switche mit einem Spielpartner, mit dem kann ich auch switchen. Mit anderen funktioniert es einfach nicht. Also für mich ist es, ja wenn ich switche, dann ist es eher so topping from the bottom. Ich sage, was ich haben will und dann kriege ich das auch. Weil wenn es dann irgendwo drüber raus geht, also ich halte schon ein bisschen was aus, Aber ich bin weder devot noch sonderlich maso. Und ja, das Switchen ist einfach mal so für mich ein Kopf freikriegen und einfach mal wild durchvögeln. Also braucht man als Frau ehrlich gesagt auch mal. Ja, also es ist, ja, Switchen geht so weit, wie ich es zulasse.
Sebastian Ja, aber es ist doch schön, dass du, okay, also aber du bist jetzt nicht so, dass du sagst, oh, dann kann ich mal devot sein und dann ist das gut, sondern das ist dann wirklich ein, einfach eine, ich sag mal, zwangsweise Befriedigung auf allen Ebenen.
Lady Melody Teilweise. Also ich mag es natürlich auch einfach mal, also mir gibt es das auch, ich kann auch den Kopf da dabei freikriegen, also indem man sich einfach mal so in diese devote Rolle da rein begibt, ist auch schon mal schön, wenn man von jemandem geführt wird und da mal die Praktiken von der anderen Seite erlebt. erlebt. Ich sehe das halt dann, wenn ich als Top spiele, irgendwie so den Reiz, wenn ich das mit jemandem mache, dann weiß ich, okay, ich war in der gleichen Lage, das muss jetzt für den so anfühlen und dann hat das irgendwie so, ja, auf mich nochmal einen anderen Effekt einfach. Also ich weiß es nicht, ob es mich dann doppelt geil macht, ob man das so nennen kann.
Sebastian Also eigentlich forschst du und präparierst dann dich quasi, damit du weißt, was du da überhaupt tust.
Lady Melody ich glaube, ich triggere mich dann einfach doppelt, indem ich, wenn ich was ausführe, weiß, wie es sich anfühlt, wenn es an einem ausgeführt wird. Vielleicht kann man es so nennen. Also ich habe tatsächlich schon mal versucht, so richtig zu switchen, so mit der Idee, okay, jetzt spielen wir mal eine Zeit lang nur auf Sub-Ebene und hatte tatsächlich mal eine Vierer-Session ausgemacht mit einer Freundin von mir und ihrem Dom, den kannte ich vorher schon, der ist auch ganz nett und im Alltag, also ich verstehe mich mit dem schon, aber in der Session, das ging keine zwei Minuten, dann war ich raus, also keine Chance, das ging nicht, also ich weiß jetzt,
Sebastian Okay, also lag es jetzt einfach an der Person, an der Chemie oder wollte er zu viel oder was war so das Problem für dich?
Lady Melody hat eigentlich gar nichts gemacht, also er kam rein, hat halt so, also der hat eine sehr ruhige Stimme, er spielt auch sehr ruhig und ja, wenn er spielt, ist er dominant, Also es fühlt sich auf jeden Fall ziemlich dominant an und ich weiß nicht mehr, was er zu mir gesagt hat. Ich glaube, das waren nur so ganz kurze Einführungsworte, so wenn irgendwas ist, kann ich es sagen und legt so seine Hand auf meine Schulter und in dem Moment war es bei mir vorbei. Also ich bin nicht mehr weitergekommen.
Sebastian okay,
Lady Melody Aber das war,
Sebastian also zu wenig Action einfach oder
Lady Melody ich war in dem Moment einfach aus dieser Subrolle, ich weiß es nicht, das könnte mich auch überfordert haben, ich weiß es nicht.
Sebastian dann frage ich doch mal so ganz blöd, wenn wir jetzt so drei, vier Jahre nochmal sprechen, besteht eine gewisse Chance, dass du dann total auf der devoten Seite aufgegangen bist. Ist dieses Türchen offen oder sagst du, nee, das mache ich wirklich nur für mich und das brauche ich halt manchmal?
Lady Melody das mache ich eigentlich nur für mich. Also ich habe es ganz am Anfang, als ich meinen Mann kennengelernt habe, haben wir es ja auch probiert, weil da ja noch nicht feststand, auf welcher Seite ich spielen will. und das hat da, gut, er ist natürlich auch devot, aber ich weiß es nicht, ich bin einfach ja ich sag's mal, ich bin Wellness-Sub nennen wir es Wellness-Sub, das ist einfach ja, das ist halt, wenn es mir taugt, dann kann ich mich da drauf einlassen, das macht mir dann auch Spaß, also ich kann auch reintauchen, so ist es nicht aber ja, ich bin jetzt kein Natursub, der das von innen raus braucht und will und nur devot oder oder Maso, oder beides ist, genau.
Sebastian Ja, muss man ja auch nicht. Das ist ja wirklich ein, ich fühle mich damit wohl, dann macht das Spaß und dann ist das okay.
Lady Melody ja,
Sebastian Ich finde es aber schön, dass du dieses, dass du machst es halt einfach. Du siehst da jetzt auch gar kein Problem bei, sondern es ist dann einfach so und dann geht's dir gut. Jasmin hat noch eine schöne Frage. Nämlich empfindest du Topping from the bottom denn als etwas Negatives? Denn wenn beide okay damit sind, dann ist es doch eine gute Art, die Zeit miteinander zu verbringen.
Lady Melody Ne, also ich sehe da überhaupt nichts Negatives dran. Es ist halt einfach nur so ein Ausdruck, dass man es beschreiben kann, dass sich andere irgendwas darunter vorstellen können. Deswegen nutze ich den Begriff manchmal, aber ich finde es eigentlich gut, weil man sich auch so, ja, im Prinzip spielen ist eigentlich, wenn man ganz banal drauf schaut, ist es eigentlich Topping from the Bottom, weil als Top mache ich ja eigentlich nichts anderes, als das, was Sub gefällt oder beziehungsweise innerhalb von seinen Grenzen liegt. in gewisser Weise so eine Absprache gibt es immer, also ich finde da jetzt nichts verwerflich dran.
Sebastian Ja gut, aber wenn du so argumentierst, also auf diese Art und Weise, dann kannst du eh jede Art von Session irgendwie kaputt reden.
Lady Melody Naja, kaputt reden kann man alles.
Sebastian Ja, also das ist so, es ist klar, man muss ja kommunizieren. Kommunikation macht man ja wahrscheinlich deswegen, damit da hinterher was bei anders ist, als hätte man nicht kommuniziert. Ja, da muss man immer so ein bisschen gucken, aber klar, wenn das Podcastsubbie wie gesagt, jetzt, heute ist jetzt nicht so das Wahre, gut, dann kann ich zwar entscheiden, was und wie, aber sagen wir mal so, beide haben unglaublichen Einfluss auf die Session. und den muss man, glaube ich, auch zusammen haben, weil sonst kann ich eben auch eine Couch verhauen. Das geht auch und hinterher muss ich eine neue kaufen. Die heilt nämlich nicht. Und die reagiert nicht und die gibt kein Feedback und die hat keine schönen Spuren hinterher, die sich dann irgendwie jeden Tag verändern und was nicht. Also schöne Sachen sind dort. Aber man will ja mit jemandem was machen und nicht irgendwie alleine vor sich hin irgendwie brokeln.
Lady Melody Was halt bei Topping from the bottom, also was ist, wenn jetzt jemand zu mir während der Session sagen würde, jetzt schlag mal so oder mach mal so oder mach mal das, also mir die Anweisungen direkt verbal in der Session gibt, sowas ginge nicht. Also das wäre für mich so Topping from the bottom Art, die gar nicht ging, aber wenn man sich da vorher so abspricht oder meinetwegen am Anfang auch mal gemeinsam eine Session geplant, ich muss sie ja nicht direkt umsetzen, ich kann mir die ja aufheben, für irgendwann anders, waren anders, aber ja, das ist wahrscheinlich so ein bisschen Ansichtssache.
Sebastian Ich nehme jetzt nochmal so ein paar Hörerfragen hier mit rein. Von von F. Bond, setzt du devote Erfahrung nachher dominant um?
Lady Melody Devote Erfahrung dominant umsetzen. Puh, das ist so die, also das, was ich dominant umsetze, das mache ich devot normalerweise nicht, also ich würde nie aus dem Napf essen, mal als Beispiel. klar was im bereich schlagen schlagspiele geht setze ich um aber es ist schwierig weil ich in dem Moment ich bin dann einfach der weibliche Sub und habe einen männlichen Dom und spiele halt dann mit dem männlichen Sub so das sind irgendwie die die es gibt schon überschneidungen aber aber puh, ich würde sagen, nee, ich setze es eigentlich begrenzt um, soweit es halt technisch und körperlich möglich ist.
Sebastian Ich hätte jetzt so gedacht, Mensch, guck mal, da wird von dir was gefordert, wo du sagst, nee, das überschreitet jetzt meine Grenzen. Das mache ich nicht. Und dann weißt du aber doch, wenn du das dann mit jemandem machst, dann kickt das doch vielleicht ein bisschen mehr. Oder der Respekt des devoten Partners gegenüber ist dann einfach höher, weil man sich denkt, ich kann und würde das nicht tun.
Lady Melody ja,
Sebastian Du tust das jetzt für mich. Also ich finde das Das kann eine ganze Menge, ja, romantisieren. Dann
Lady Melody auf jeden Fall.
Sebastian nehmen wir jetzt noch mal eine letzte von Lady A. Gibt es für dich beidseitig Grenzen und Tabus oder lässt du den Blick über den Tellerrand zu? Also ich interpretiere das jetzt mal, inwieweit auch du dann formulierst, wo für dich die Grenzen sind.
Lady Melody Ich persönlich habe auch Grenzen, ja. Also es gibt, nein, ich bin tabulos und ohne Grenzen.
Sebastian Nein.
Lady Melody Nein, wenn ich irgendwas einfach nicht für richtig empfinde oder mir die Praktik einfach zu weit geht, dann sage ich, ja, wir spielen so weit, aber weiter gehe ich jetzt nicht. Das ist so meine Grenze. Aber ich wüsste jetzt auch nicht, was ich speziell jetzt aufzählen könnte. Wo ich sage, okay, das wäre jetzt für mich ein No-Go oder das wäre jetzt eine Grenze.
Sebastian Sperma auf dem Teppich.
Lady Melody Ah, doch, eine Grenze. Ich habe keinen Teppichboden. Sperma auf mein rotes Sofa im Spielzimmer. Das wäre absolutes No-Go. Ein Tropfen, wenn er draufkommt, hängt der Typ am Kreuz den ganzen Abend. Ja, eine Grenze ist mir jetzt eingefallen, gerade wenn man so Atemkontrollspiele macht, also ich würde nie bis zur Bewusstlosigkeit gehen, auch wenn es manche wünschen würden, aber das wäre jetzt für mich so eine persönliche Grenze, wo ich sage, okay, nee, so weit gehe ich nicht, mir ist das Risiko einfach zu groß. Also das ist jetzt eine Grenze, wo ich auf meiner Seite ziehen würde, aber sonst,
Sebastian Ja, da hat der Erste-Hilfe-Kurs dann auch, sage ich mal, Eindruck hinterlassen.
Lady Melody also die Leute können zu Bewusstsein wieder kommen, aber wenn schlechter Tag, schlechte Situation, alles schlecht an dem Tag und dann geht es nicht mehr und Und ja, es gibt mir auch nichts, wenn derjenige wegkippt. Also es kickt mich in dem Moment nicht. Das finde ich eher beängstigend. Ich kann mir sowas auch nicht anschauen. Also ich kenne natürlich Leute, die so spielen. Und ja, ich gehe halt dann raus oder schaue weg. Das ist irgendwie so eine persönliche Hemmschwelle. Da komme ich nicht drüber. Momentan noch nicht. Ich weiß nicht, was in zehn Jahren ist. Aber so stand jetzt.
Sebastian Ja, ich glaube, das muss man auch für sich selber definieren und dann, ne, man hat ja dann auch wirklich ein Problem. Und wenn es schief geht und man sagt, das will ich, aber ich will ja auch eigentlich Spaß haben, muss man eben gucken.
Lady Melody Ja.
Sebastian So, pass auf, jetzt nehmen wir noch eine allerletzte hier von Blutengel 1001.
Lady Melody Alle, alle Letzte.
Sebastian Ja, was soll man, noch eine letzte und dann noch eine letzte und dann noch eine letzte, ne. Gibt es für dich gravierende Unterschiede zwischen männlichen Subs und weiblichen Subs? Also außer jetzt das Gehänge, sag ich mal. Das ist natürlich, na
Lady Melody Außer die körperliche Ausstattung. Puh. Das kommt immer drauf an. Man kann es so pauschal nicht sagen. Ich kann einen männlichen Sub haben, der total devot ist und reinkippt und ich kann eine weibliche Sub haben. Aber ja, das Einzige, was ich gemerkt habe, wenn Frau mit Frau spielt und jetzt nicht hundertprozentig lesbisch ist oder die andere Frau anziehend findet, dann habe ich manchmal so den Eindruck, der gibt es einfach nichts. Nichts tut es halt dann, ja, vielleicht, weil man, ich habe jetzt bisher auch einmal ganz allein mit einer Frau gespielt, meistens habe ich sie irgendwie so im Dreiergespann dabei. Da ist sie halt dabei, weil sie halt den Mann geil findet, der da dabei ist. Also ich weiß nicht, wie es wäre, wenn ich mit der dann allein spielen würde.
Sebastian gut, muss man ja auch nicht. Das ist ja auch genauso, wenn du jetzt da zwei Jungs hast und sagst so, jetzt spielt man miteinander.
Lady Melody es kommt halt immer darauf an, wie die so veranlagt ist oder wie die so tickt. Also wenn die sich komplett auf mich einlassen kann, denke ich, dass es kaum einen Unterschied gibt. Wenn sie es aber nicht kann und ich merke das, ja, dann geht es halt nicht oder nicht so weit, wie ich will.
Sebastian Ja, ich glaube, da ist einfach diese Sexualpräferenz, wenn sie so ist, wie sie ist. Das ist auch die Frage, muss man denn das brechen an der Stelle? Und klar, wenn du dann sagst, oh, das macht den Menschen aber fertig, dann machen wir da ein bisschen was. Aber ich glaube, da muss dann auch das Gefühl haben, dass der Mensch hinterher sagt, das habe ich gebraucht, ich habe den Anschub gebraucht.
Lady Melody ja, genau. Genau,
Sebastian Also, wir haben es geschafft, wir haben alle Fragen beantwortet. Ja, wir haben sogar über Switchen gesprochen. Haha, sehr gut.
Lady Melody genau,
Sebastian Ja, ich habe ja wirklich versucht, das so bis so ganz zum Schluss rauszuschieben und dann hätte man ja sagen können, ein Satz dazu und dann ist gut und dann ist der Cliffhanger dann fürs nächste Mal.
Lady Melody schieben, switchen auf, unbekannte Zeit, ja,
Sebastian Ja, ich glaube, so ein bisschen rumprobieren muss man, glaube ich, einfach allein schon feststellen, gefällt es mir oder gefällt es mir nicht. Und ich glaube, das muss man von Zeit zu Zeit dann auch mal wiederholen, um dann einfach zu gucken, ist denn der Status Quo noch so, wie er ist. stell dir vor, du hast dich in eine Richtung bewegt und aus der kommst du dann nicht mehr raus und hängst in der Szene ab und ödest dich selber an, weil du sagst, ja, aber ich bin doch so und diese Entwicklung, wenn du dir die selbst blockierst, das macht ja auch keinen Spaß.
Lady Melody sind ja durchaus devote Fantasien im Kopf, also im Kopf kann ich alles machen, aber ja, das dann umzusetzen, das ist halt dann wieder ein anderes Blatt.
Sebastian Jetzt hast du was angefangen, jetzt will ich aber wissen, was hast du im Kopf, was du nicht machen möchtest? Musst du jetzt nicht beantworten, aber mich interessiert es trotzdem.
Lady Melody habe ich im Kopf, was ich nicht machen möchte? Ja, ich stehe halt einfach nicht auf diese weiß nicht, manche Frauen stehen halt drauf, wenn sie einen Schwanz nach dem anderen durchlutschen können, das ist jetzt sowas, was weder im Kopf noch real bei mir gehen würde, aber ich finde es durchaus reizvoll, auch mit mehreren Männern zu spielen, nur ich kann es mir in der Realität nicht vorstellen, im Kopf finde ich das super geil und würde das sofort machen wollen und meinetwegen auch so in so eine Gangbang-Party mit rein, aber ähm, ne, in der Realität mag ich das nicht, da bin ich ganz, weiß nicht, da würde ich mich nicht wohlfühlen, das ist, äh, ja, nö, brauch ich nicht.
Sebastian glaube, da muss man auch echt unterscheiden, also was was ist, ich sag mal, eine Wichs-Fantasie, schlicht und einfach und was will ich machen? Und das ist ja auch völlig okay, dass man da unterschiedlich agiert. Ich habe auch so ein paar Sachen im Kopf, wo ich mir auch denke, um Himmels willen, das muss ich nie haben. Aber okay, aber trotzdem, das kann halt schon anregend sein. Das ist, glaube ich, auch, wobei das immer so ein Thema ist, da wollen meine Gesprächspartner immer gar nicht so viel zu sagen. Das ist immer spannend.
Lady Melody was im Kopf passiert?
Sebastian ja, also was passiert im Kopf? Ich finde auch immer die intimste Frage, die man stellen kann, ist immer so, was gibst du auf den Pornoportalen in die Suche ein? Das ist tatsächlich etwas, wo Menschen mir dann doch eher ausweichen.
Lady Melody Och, da gibt's ja zu viele Schlagworte, so Femdom, Strap-On, Bondage, anale Spiele, natürlich. Also nach sowas sucht man Und dann kommt man irgendwann auf den Kink.com und hat dann irgendwo die Device-Bondage und alles Mögliche. Also da, naja,
Sebastian ist komisch, es wird dann immer mehr mechanisch. Also es geht immer mehr Richtung Ingenieurskunst,
Lady Melody das
Sebastian ab einem gewissen Grad, wo ich auch gestehen muss, ja, da rennen halt auch nicht so viele hässliche Kerle rum. Da ist dann halt ein Gerät. Entschuldigung, aber da ist manchmal die Qualität sehr schlimm. Und diese Schnurrbärte. Diese immer wiederkehrenden Schnurrbärte. Ich verstehe es einfach nicht.
Lady Melody mir noch die am liebsten, die eine Maske aufhaben. Oder wenn man den Typ nur von hinten sieht, am besten gar nicht im Bild, nur die Frau oder in dem Fall die Frau, weil Männer in Device-Bondage macht mir das auch nicht unbedingt an.
Sebastian Das habe ich wieder nicht geguckt, das Zeug. Ach, alles kompliziert. boah, Mensch das war jetzt ein so schönes Gespräch dass ich jetzt sage, das müssen wir jetzt auch zum Ende führen ich weiß wir beide, wir können ewig quatschen, das funktioniert erstaunlich gut Fragen aus dem Chat gibt es nicht mehr, aber da kam ja auch schon ganz viel und also ich mag dir jetzt einfach mal die Daumen drücken dass deine Liste, dass du die dieses Jahr noch abarbeiten kannst
Lady Melody zumindest angehen ein, zwei Punkte wären ja schon mal etwas
Sebastian ach, dann muss man optimistisch sein, glaube ich und dann wird da auch irgendwas gehen und dann drücke ich dir da einfach die Daumen, dass du dann sag ich mal in ein paar Monaten sagen kannst Ja,
Lady Melody geschafft bis auf eins oder so
Sebastian dann musst du ja nicht alles schaffen, aber irgendwas geschafft schon mal und dann wird es ja auch einfach besser. Ich leide da mit dir, also haben wir alle eine große Leidensgenossenschaft. Wenn es große Updates gibt, sag mal Bescheid, dann ergänzen wir hier gerne nochmal ein bisschen und ich finde es einfach toll, dass du hier wirklich auf jede Frage geduldigst geantwortet hast, vielen, vielen Dank und ja, ich mache mal hier noch ein bisschen Sendung und dann habe einfach einen wunderschönen Restabend, tausend Dank und ja, wir bleiben eh in Kontakt und ja, vielen Dank, mach's gut, wir hören uns, tschüss.
Lady Melody mhm wir hören uns ciao
Sebastian Tschüss. Das war Lady Melody. Ah, wieder ein schönes Gespräch. Ich mag das ja, wenn das dann so von ganz alleine geht und ich habe dann zwar hier meinen Spickzettel, aber ich brauche ihn eigentlich gar nicht. Ja, ich bin ein bisschen platt heute, das kann nicht wahr sein. Das ist die Frühjahrsmüdigkeit, die ich jetzt hier habe, natürlich. Natürlich, wer möchte, man kann mich ja anrufen, ich sag mal die Nummer und heute gebe ich gar nichts vor, ich mag einfach nur mal wieder mit Leuten quatschen und nicht so viel mit der Verwandtschaft irgendwie ständig über irgendwelchen Kram reden, sondern einfach mal wieder, ja, einfach hier schön reden. Und die Nummer dazu ist die 05101-911-8952. Und wer mag, wählt jetzt einfach diese Nummer und dann gucken wir mal, über was wir reden. Das kann alles sein. Also wirklich von bin ich überhaupt kinky bis hin zu mein Gott, hier DIY-Bondage, ich baue alles nach, kein Problem. Da bin ich thematisch absolut offen. Aber noch ein paar Sachen habe ich ja auf dem Zettel. Ich gucke jetzt mal bei Twitter rein, wie viele Leute mir da jetzt folgen. Nein, die 1000 ist noch nicht erreicht. Im Gegenteil, es wurde einer weniger. Na, dann gibt es wohl erst nächste Woche Kaffeebecher. Schauen wir mal. Was habe ich denn hier auf dem schönen Zettel? Ach so, natürlich den Lostopf muss ich erwähnen. Nächste Woche gibt es eh Kaffeebecher, weil es ist ja wieder ein Monat rum. Und dann wird aus allen Anrufern wieder einer der Becher der schwarzen Momente verlost. Ich habe die ja letzte Woche schön vollmundig angekündigt, dass es die ja bei Baumwollseil gibt. Da gibt es die jetzt nicht mehr, die sind jetzt alle. Ich habe noch ein paar hier und die kann man jetzt nur noch von mir kriegen. Finde ich total schön, einfach zu sehen, dass die Dinger in die Welt gehen, dass ihr die haben wollt. Finde ich selber immer ein bisschen merkwürdig, weil mein Merch-Konsum quasi sehr eingeschränkt ist und gegen Null geht. Aber gerne. Also ich freue mich, die Dinger sind weg und sind in der Welt und ihr trinkt hoffentlich den besten Kaffee der Welt. Und mal gucken, ob wir dann irgendwann nochmal neue machen. Aber wichtig war mir, dass ich von meinen Gesprächspartnern so ein kleines Dankeschön habe und das habe ich dadurch, ja. Aber jetzt gehe ich erstmal ans Telefon, da ist nämlich der Kontakt zu euch. Hallo, hier ist Sebastian, mit wem spreche ich?
Peter Hi, sagen wir mal Peter.
Sebastian Hallo Peter, über was sprechen wir?
Peter Hi. Wir schließen so ein bisschen an, an das das vor zwei Wochen mal Thema war, wo jemand gesagt hat, ewig lange Vanilla und dann die Beziehung beendet, um ein kinky Leben zu führen.
Sebastian Ja, das hast du gemacht?
Peter Nee, das habe ich nicht gemacht. Ich lebe immer noch sehr glücklich Vanilla mit meiner Frau zusammen. Habe parallel irgendwie diese Situation gehabt, dass sich immer mehr dieses Interesse aufgebaut hat. Ich bin schon ein bisschen älter, habe die 50 überschritten. Informationsfluss ist das durchs Internet so gekommen letzten Endes Und das Interesse daran wurde immer größer Aber das Interesse meiner Frau daran bestand halt überhaupt nicht Und so seit, ich sag mal ungefähr zwei Jahren Habe ich das ihr gegenüber da mal thematisiert Dass ich gesagt habe, das ist eine Sache Die für mich in meiner Vorstellung und Ähnlichem immer wichtiger wird Und sie hat dann gesagt, okay, wenn du sagst Mit dem, was du hier hast, bist du nicht glücklich Dann hol es dir halt woanders Das heißt, wir leben quasi in einer einseitig offenen Beziehung.
Sebastian Okay, einseitig offen heißt aber, dass sie weiß Bescheid.
Peter Sie weiß Bescheid, ja klar. Ich würde das nicht tun, ohne mit ihr darüber zu sprechen.
Sebastian Okay, wie seid ihr denn dazu gekommen, zu diesem Punkt? Also du hast gesagt, okay, ich finde das spannend, ich würde da gerne mal was machen.
Peter Ja, ich sag mal, man kriegt ja im Internet diverse Medien letzten Endes mit. Und wenn man so drüber nachdenkt, ist man in der Tat in der Situation, dass man sagt, okay, das hat mich eigentlich irgendwie offensichtlich schon immer seit Kindertagen fasziniert. Ich habe es nie so richtig realisiert. Ich habe meine erste große Liebe quasi geheiratet und bin immer noch mit der verheiratet nach 30 Jahren. Insofern war das für mich nie eine Alternative, diese Beziehung zu beenden, sondern für mich wäre dann eher die Alternative gewesen, die Finger von den anderen Sachen zu lassen. Das habe
Sebastian Vielleicht darf ich da ein bisschen im Detail fragen. Irgendwann kam ja der Tag, wo du gesagt hast, hier, Frau, das finde ich spannend, sag mal was dazu. Oder war klar, dass sie da kein Interesse hat.
Peter ich durchaus problematisiert, aber sie hat gesagt, definitiv alles, was über diesen klassischen, Anführungszeichen, Klaps auf den Arsch hinausgeht, ist definitiv nicht mein Ding. Brauchen wir nicht drüber zu reden, brauchen wir nichts zu probieren.
Sebastian Okay, und an der Stelle ist dann glaube ich auch, ja, da sind die Fronten geklärt.
Peter Relativ eindeutig und relativ gut. Ich
Sebastian Okay, und dann hast du gesagt, okay, dann ist das jetzt so und dann lasse ich das. Nein, hast du ja nicht. Also,
Peter habe es dann erstmal eine ganze Zeit lang gelassen und man beschäftigt sich dann halt irgendwo in der Fantasie mit dem Thema. Ich bin damit Ich bin damit auch sehr, sehr gut zurechtgekommen, aber da stehen dann ja auch Kinder im Hintergrund und Bindungen und Verpflichtungen und so weiter. Und irgendwann war der Punkt gekommen, wo ich gesagt habe, pass mal auf. Letzten Endes ist es eine Sache, wo ich wirklich so langsam für mich das Gefühl habe, das ist irgendwas, was ich in meinem Leben verpasst habe, aber schon so irgendwas, wo ich sage, das ist ein Punkt, den ich irgendwo nicht mehr weiter in der Form ignorieren kann, dass ich nicht auslebe.
Sebastian okay, aber das ist ja dann auch so ein Punkt, wo man dann diesen innerlichen Druck hat gegen, ich habe hier Verpflichtung, ich habe Beziehung, ich habe Ehe, wie finde ich da das Gleichgewicht? Also wie ist es dazu gekommen, dass du gesagt hast, okay, ich möchte das woanders ausleben oder hat es vielleicht sogar deine Frau gesagt, mach das woanders, weil das macht man ja auch nicht einfach mal so. Das
Peter Riesenumfang schon, ja. Das war halt irgendwie so, dass sie halt gemerkt hat, das war das klassische Alter für Midlife-Crisis und Anflüge von Depressionen, dass sie halt gemerkt hat und irgendwann gesagt hat, was ist los und ich hab gesagt, ja, ich bin halt irgendwie mit der Gesamtsituation unzufrieden, weil und gesagt, gut, bei mir kannst du es nicht haben, aber wenn du der Auffassung bist, dass du es brauchst, dann holst du es dir halt woanders. Ich
Sebastian ist ein ziemlich starkes Statement, das würde ich als großen Liebesbeweis tatsächlich verstehen.
Peter weiß, warum ich mit der Frau die ganze Zeit über verheiratet bin.
Sebastian Ja, offenbar. Okay.
Peter Definitiv.
Sebastian Okay, sie hat das gesagt, sie war sich auch im Klaren darüber, was das bedeutet und vielleicht muss ich mal fragen, das kam ja gerade schon aus dem Chat, bist du devot oder dominant? Dominant.
Peter Dominant. Man sieht
Sebastian Okay. Und du hast dann also den Freibrief bekommen und ja, dann ist ja die Frage, was macht man dann als nächstes? Also ja,
Peter sich erstmal um und überlegt, was man tut. Und dann sagt man, bevor ich jetzt anfange, irgendwo in der Gegend rumzusuchen, fange ich an, mit Profis zu arbeiten. Und
Sebastian ich
Peter habe mich dann halt mal umgesehen und habe dann halt ein Angebot gefunden von einem Studio, das quasi als Anfänger-Workshop angeboten haben, erstmal reinzuschnuppern in die gesamte Thematik. und fand das so gesehen dann auch einen ganz guten Einstieg, um halt mal so ein Gefühl dafür auch zu kriegen. Ich sag mal, man kann ja viel sehen, aber dann kommt halt wirklich in der Tat die Frage, womit schlage ich, wohin schlage ich, wie schlage ich. Ich würde also auch sagen, dass ich eher in dem Bereich Sadist, Anführungszeichen Reaktionsfetischist, unterwegs bin, weil ich halt wirklich sage, es kommt mir darauf an, die Reaktion zu sehen auf das, was ich tue. Ja, und zwar eher so im handwerklichen Bereich. Ich
Sebastian den Ansatz spannend zu sagen, okay, ich suche mir einen Profi und dann lasse ich mir das erstmal zeigen oder gucke mal rein, habe eine gewisse Anleitung, um auch einfach
Peter Sprich: vorher Workshops besuchen.
Sebastian diesen guten Start dann auch zu forcieren.
Peter Muss ich
Sebastian Ich meine, es gibt ja tausend verschiedene Herangehensweisen und das ist eine, ich glaube, das machen sehr wenige tatsächlich.
Peter nicht auf so wenige machen, wahrscheinlich geben es nicht so viele zu, das mag möglicherweise sein. Aber ich habe mir gedacht, wenn ich jetzt schon die Option habe, im Rahmen meiner Beziehung das zu tun, dann ist es doch sinnvoll, jetzt nicht irgendwo mir irgendwen zu suchen und irgendwie rumzuexperimentieren und zu gucken, ob ich da irgendjemanden finde, mit dem ich irgendwas tun kann, sondern dann auch wirklich, so blöd wie das jetzt klingt, meine Bedürfnisse an der Stelle zu befriedigen. Ich bin
Sebastian Lass mich mal so ein bisschen nochmal die Kommunikation zwischen dir und deiner Frau so ein bisschen anschauen. Rebekka fragt nämlich, das würde ich noch ein bisschen weiter fassen sogar deine Frau, also sprecht ihr über die Sessions und detailliert und wie detailliert und wie ist das emotional also erzählst du was du machst oder ist das so eine Blackbox für sie, vielleicht will sie das doch gar nicht wissen
Peter teilweise Blackbox. Also bei den ersten Malen hat sie noch gefragt, so grob, was habt ihr jetzt gemacht im Einzelnen? Oder wie war es für dich, hat sie, glaube ich, richtigerweise gefragt. Und ich habe gesagt, faszinierend, erregend und verstörend nach dem ersten Mal.
Sebastian das ist sehr schön
Peter weil es auch wirklich relativ gut meine Gefühlslage in dem Moment zusammengefasst hat. Danach haben wir, glaube ich, nicht weiter darüber gesprochen. Details wollte die auch nie wissen. Ich habe auch Sex eigentlich weitestgehend immer ausgeschlossen bei den Geschichten, sondern mich wirklich auf den SM-Bereich dabei beschränkt, weil ich guten Sex zu Hause kriege. Den muss ich mir nicht woanders holen.
Sebastian okay, das macht dich aber auch teilweise dann schon wieder attraktiv weil da geht es wirklich ums Spielen und um das Erleben miteinander. Hast du eine feste Spielpartnerin?
Peter Nein, nicht in dem Sinne. Ich bin dann in dem Profibereich auch definitiv geblieben, um das klar zu sagen.
Sebastian Okay. Das geht natürlich auch ins Geld, das ist auch irgendwie klar.
Peter Bisher ging es ja noch nicht so sehr ins Geld, weil als ich angefangen habe, so ein bisschen mehr in den Bereich zu machen, kam ja Corona dann dazwischen. Das
Sebastian Ah, ja, natürlich. Wir kommen hier nicht mehr ohne dieses Thema aus. Das ist fürchterlich. Ich versuche das ja immer zu ignorieren.
Peter große C ist überall.
Sebastian Das geht einfach nicht.
Peter Eher
Sebastian Okay, also das sind dann wirklich Sessions, die erst mal so isoliert voneinander sind oder vielleicht mit einer wiederkehrenden Person. Ja, was tust du da, wenn du sagst, Reaktionsfetischist, was ist so, gehst du eher so im Bereich Spanking oder dann wirklich dieses Kontrollausüben?
Peter so im Bereich Spanking. Ich habe dann auch irgendwann angefangen, relativ schnell sogar eigene Sachen zu basteln halt, weil ich mich umgeguckt habe, habe gesehen, was sie da haben, habe gesehen, was es so im Internet gibt und da ich halt wirklich halbwegs begabt bin, habe ich dann angefangen, Flogger selber zu bauen, habe mich an Peitschen versucht, weil Peitschen mit dem Flechten ist eine Katastrophe. um das mal klar zu sagen, aber Paddle und so weiter, das geht schon ganz gut. Und ich hatte, das war die letzte Session vor dem Lockdown, da hatte ich mir eigentlich auch eher so eine, in Anführungszeichen, Spanking-Session vorgestellt und habe dann festgestellt, dass das Mädel furchtbar kitzelig war. Damit hat sie dann relativ verloren gehabt für die nächste Stunde, um es klar zu sagen. Es ging dann so weit, dass sie mich am Schluss gebissen hat, weil es nicht mehr ging. In
Sebastian Okay, merkst du, du hast da echt Spaß. Pass auf, ich habe eher so eine Bildungslücke tatsächlich, nämlich die Bildungslücke ist, ja, devote oder submissive Frauen im Studio. Das ist so ein Thema, darüber weiß ich fast gar nichts drüber. Also klar, ich habe mit Nika zum Beispiel gesprochen, sehr, sehr schön, aber sie ist halt dominant und gibt es da was, wo du sagst, das wäre jetzt unerwartet, einfach mal um meine Bildungslücke zu füllen? Gibt es da was, was du erzählen kannst?
Peter welchem Bereich, was ich sagen kann, ist, dass, soweit ich das beurteilen kann, die Mädels, die da arbeiten, halt alle entweder, unnötig zu verstehen, deutscher Herkunft sind oder sehr gut Deutsch sprechen, was halt eine Kommunikation ermöglicht. Ich glaube nicht, wenn ich ansonsten gehört habe, dass es im Paysex-Bereich wahrscheinlich eher mit einem nicht unerheblichen Teil von Arbeitsmigration zu tun hat, sodass das sprachliche Auseinandersetzen mit dem anderen Teil relativ schwierig ist. Und auch da gilt letzten Endes, du sprichst vorher erstmal drüber, was du grundsätzlich geplant hast, ob das okay ist, wo die Limits sind. Also das bedeutet jetzt nicht, ich bezahle da irgendwas und anschließend kann ich wild auf irgendjemanden eindreschen. Ne,
Sebastian Ja, genau, das ist nämlich so mein Punkt an der Stelle, weil du hast ja die Kontrolle über die Situation. Und das kehrt das ja ein bisschen um.
Peter habe ich eigentlich nicht. Also da ist auch die klare Ansage grundsätzlich, Stopp heißt halt Stopp. Oder man spielt mit einem Ampelsystem, wie auch immer. Aber da gilt halt auch im Klaren, es ist nicht so, dass ich irgendjemanden kaufe, sondern ich kaufe eine Dienstleistung. So empfinde ich das auch selber. Ich kaufe eine sexuelle Dienstleistung und die Dienstleistung geht halt von Seiten desjenigen, der die anbietet, genau so, oder von derjenigen, die sie anbietet, genau so weit, wie sie bereit ist zu gehen. Und danach ist halt einfach Schluss.
Sebastian Und du bekommst auch etwas Definiertes. Es ist eben eine Dienstleistung und kannst hinterher glücklich nach Hause gehen und hast, ich sag mal, keine Scherereien. Also jetzt nochmal für mich so die Frage, es gibt ja auch jetzt einfach die normale Community, wo die Leute das aus Spaß an der Freizeit machen so eine Spielpartnerin dir zu suchen oder so einen Menschen, mit dem du dann gelegentlich spielst, kommt das für dich gar nicht in Frage oder ist ja,
Peter Schwierig, wobei das auch wieder so eine Sache ist, wo ich sage, da muss ich mir halt vorher drüber Gedanken machen, weil ich da das Risiko eingehe, so blöd wie es klingt, mich emotional zu stark zu engagieren, sagen
Sebastian das kann ich absolut nachvollziehen weil man geht ja eine Bindung ein wenn man sich immer wieder sieht und dann hast du natürlich im Hinterkopf natürlich schon noch deine Frau, die dir das ja ja ermöglicht und da will man dann ja auch nicht über die Grenzen hinausgehen, denn du hast ja auch was zu verlieren an der Stelle. Und im Zweifel, dass ihr halt sagt, nee, ich kann das so nicht mehr, lass das bleiben.
Peter würde. Das sage ich ganz ehrlich. Dann wird es für mich emotional schwierig. Im Moment würde ich dann sagen, würde ich mich wahrscheinlich immer noch für meine Frau entscheiden.
Sebastian Okay, aber also zurück, also das einfach bleiben lassen, das geht nicht mehr für dich.
Peter Ja, doch, wenn meine Frau mich vor die Wahl stellen würde, wenn sie mir die Pistole auf die Brust setzen würde, aber da bin ich in der glücklichen Lage, dass ich eine Frau habe, die es nicht tut. Ich habe lange
Sebastian Ja, das ist toll. Also wenn du da wirklich einen Partner hast, der sagt, okay, deine Bedürfnisse sind mir auch wichtig, wenn ich sie nicht erfüllen kann, dann finden wir Wege. Ja, das ist echt schön, das ist was wert, muss man ganz klar sagen. Und ich sage halt immer, das ist so ein bisschen die Büchse der Pandora. Wenn man einmal angefangen hat, damit aufzuhören, schwierig.
Peter Zeit damit gelebt, mit den Fantasien und Ähnlichem und bin auch damit klargekommen. Ich bin dankbar dafür, dass ich jetzt ausleben kann. Und es hat mich, glaube ich, auch in irgendeiner Form beeinträchtigt, dass ich dann irgendwann gesagt habe, ich kann es jetzt nicht ausleben. Aber wie gesagt, das kann halt auch Midlife-Crisis sein und in fünf Jahren ist das Thema dann wieder durch. Keine Ahnung.
Sebastian Na gut, das können wir in fünf Jahren ja hier nochmal diskutieren. Wenn du irgendwann sagst, jetzt brauche ich das nicht mehr, jetzt ist vorbei. Also dann wäre der späteste Moment, wo du bitte, bitte nochmal anrufen musst.
Peter Ich wollte nur mal kurz Bescheid sagen.
Sebastian Ja.
Peter Wenn sich noch irgendeiner an mich erinnern kann, dann bitte. Ich
Sebastian Ich wühle dann hier im Archiv rum, bis ich das wieder finde. Und das, ja, weil es gibt ja auch Menschen, die sagen, das habe ich mal so eine Phase gehabt und jetzt höre ich damit mal auf. Das gibt es. Ich habe sogar Folgen aufgenommen, wo ich dann nochmal gefragt habe, wollen wir nicht mal was zusammen machen? Nee, mit BDSM bin ich erstmal durch. Das gibt es, darüber redet man natürlich nicht so viel, aber finde ich durchaus spannend, den Aspekt. Wie siehst du jetzt so die nächsten Monate? Also wir nehmen jetzt mal an, okay, das Studio macht wieder auf, du kannst da wieder hin und das geht jetzt, bleibt das oder gibt es da Veränderungen? Also entwickelst du dich da auch weiter oder auch emotional, was tut sich da in dir?
Peter frage, also ich merke in Anführungszeichen, dass ich darunter leide, dass ich diesen Teil meiner Sexualität nicht ausleben kann, obwohl ich durfte, in Anführungszeichen. Ich glaube, um zu wissen, ob ich mich da in irgendeine Richtung entwickle, ist es einfach noch zu früh. Ich glaube, dazu fehlt mir dann noch die Erfahrung letzten Endes, um zu sehen, was da ist. Wobei, was ich relativ schnell gemerkt habe, ist, am Anfang bin ich noch hingegangen mit so einem Plan, so nach dem Motto, das ist das, was ich jetzt gerne machen würde. Und der Plan ist ja nur so lange gut, bis er mit der Realität kollidiert.
Sebastian Ja.
Peter Und spätestens, ich glaube, bei der dritten Session habe ich diesen Plan aufgegeben und habe gesagt, wir gucken einfach mal, was geht. Das
Sebastian Ja. Darf ich nochmal so ein bisschen reinfragen, ich sag mal, das ist ja mal so ein ganz wichtiger Punkt, dieses ganze, diese D/s-Geschichten oder Rituale zum Beispiel. Also ich weiß gar nicht, kann man das da einfordern, dass man sagt, du sprichst mich jetzt so und so an und es gibt bestimmte Gesten und Rituale, die eingehalten werden oder hat das da da kein Platz oder ist das eh nichts, was dich anspricht?
Peter hätte sicherlich einen Platz dafür. Wie gesagt, in der Zwischenzeit habe ich eine Menge gebastelt und ich sag mal, ich nehme auch eigene Halsbänder mit und ziehe die am Anfang an, weil das für mich auch so ein Ding ist, irgendwo in die Session reinzukommen von meiner Seite aus und dann, letzten Endes kommt es dann darauf an, was dein Gegenüber bereit ist zu tun. Ja, also, da sind wir wieder an dem Punkt, wo man sagt, Es ist halt die Frage, was die jeweilige Dienstleisterin bereit ist zu machen, wenn die sagt, du kannst machen, was du willst, aber nenne mich nicht blöde Schlampe oder nenne mich nicht fette Sau oder nenne mich nicht Schnecke, dann ist letzten Endes da die Grenze. Und wenn ich der sage, ich möchte gerne, dass du das und das tust, und die sagt, nee, tut mir leid, das ist definitiv mein Limit, das mache ich nicht, dann ist es halt so.
Sebastian Ja, ich glaube, dass tatsächlich Sexworker da extrem gut geschult sind, in ich sag mal kurzer Zeit, weil Zeit ist ja immer auch Geld, ganz klar zu kommunizieren, das, das, das, das nicht und da ist dann vorbei, dass man diesen Konsens, den man auch da einfach erreichen muss, dass der sehr schnell und professionell erreicht werden kann und dann auch du weißt genau, woran du bist. Das gibt dir auch eine gewisse Sicherheit.
Peter Finde ich letzten Endes auch nicht unangenehm. Also ich sage mal, diesen Konsens müsste ich ja auch im Rahmen von einer Spielpartnerschaft oder Ähnlichem auch erreichen. Vielleicht ist es da noch ein bisschen leichter, aber wie gesagt, auch da geht es letzten Endes, da muss man vorher darüber reden. Klar, ich bezahle für die Zeit und für die Dienstleistung, aber ich bezahle halt eben auch nur für das, was der andere mir geben will. und ich weiß also definitiv, dass das auch Mädels sind, die in ihrem Privatleben diese Neigung haben, weil man halt, ich will es jetzt nicht Aftercare nennen, aber man unterhält sich halt nachher gegebenenfalls noch so ein bisschen und kriegt dann halt durchaus mit, wie gesagt, ja, heute hatte ich eigentlich gar nichts geplant, ich wollte halt abends noch in den Swingerclub oder irgendwie sowas oder ich hatte letztens eine Session mit einer Bekannten oder einem Bekannten oder so, Da ist Folgendes passiert, wo man sagt, da ist jetzt keine Notwendigkeit, mir sowas zu erzählen, sondern man kriegt es halt einfach so am Rande mit. Ich glaube, das ist auch ein Job, den man schwerlich machen kann, wenn man nicht eine eigene Veranlagung, ein eigenes Interesse in die Richtung hat. Eine
Sebastian Ja, also ich glaube, wenn man da gar keine Anleihen hat, ich glaube, dann ist der Job auch einfach zu hart. Also das kann ich mir auch nicht vorstellen, das ist dann außerhalb meiner Fantasie, sage ich mal. wenn du da rausgehst also auch dieses Gespräch hinterher das finde ich echt gut, weil die Zeit das ist glaube ich einfach, das braucht man auch so ein bisschen, dieses Runterkommen, aber wenn du da rausgehst, wie fühlst du dich? Was ist das so ein, ja was ist dann in dir?
Peter befriedigte Mattigkeit, würde ich sagen. Ja,
Sebastian Das ist schön formuliert, ja da kann ich immer nur zustimmen das hält dann auch ein bisschen man hängt da tagelang, denkt man da drauf rum und Und ich kann mir das auch wirklich vorstellen, wenn du Spielsachen baust. Also du bereitest dich ja wirklich dann auch intensiv vor und nimmst dir Zeit dafür. Und dann nimmst du die Sachen mit und dann guckst du, was passiert. Auch das finde ich ja, das ist ja eigentlich auch noch Teil der Session.
Peter das auf jeden Fall. Deshalb auch dieses Reaktionsfetischismus im Sinne von, welche Reaktion löst das körperlich aus, welche Reaktion löst das psychisch aus. Also das ist schon ein nicht unerheblicher Teil des Kicks, um es klar zu sagen. Ich
Sebastian Hast du da einen Tipp für mich? Was ist ein besonders gutes Werkzeug? Oder was ist dir besonders gut gelungen? Das würde mich jetzt einfach mal interessieren. Also mit dem Peitschen flechten, das habe ich schon rausgehört. Das ist so eine Sache.
Peter sage mal, es funktioniert. Man kann damit schlagen, aber man wird im Laufe der Zeit ja auch besser und die eigenen Ansprüche werden ja auch irgendwo höher. Also man fängt ja an, kauft sich irgendwo so ein bisschen Leder, fängt mal an, so breite Flogger zu schneiden und stellt dann fest, dass das letzten Endes zum Aufwärmen taugt, aber mehr auch nicht. Wenn man dann dazu übergeht, halt entsprechend festeres und dickeres Leder zu verarbeiten, kann man auch schon ganz andere Dinge produzieren, die halt auch dazu geeignet sind, dann entsprechend Spuren zu hinterlassen zum Beispiel und auch eine Reaktion auszulösen, die deutlicher ist. Die
Sebastian Oh, das finde ich aber spannend. Ich habe gedacht, dass Spuren gerade in dem Kontext nicht so gern gesehen sind.
Peter hatten da jetzt, soweit ich das beurteilen kann, kein Problem. Ich meine, ich rede jetzt nicht von der ganze Arsch ist grün und blau für die nächsten drei Wochen. Also in dem Umfang nicht. Also da muss man sich dann gegebenenfalls schon mal ein bisschen einbremsen. Aber ich hatte es durchaus schon, dass ich auf die Brüste geschlagen habe und da waren nachher dann schon Blutergüsse. Das hat aber jetzt keinen gekratzt, um das klar zu sagen.
Sebastian Okay, aber ich hätte da jetzt so ein logistisches Problem gesehen einfach.
Peter Ich
Sebastian Also stell dir vor, du hast dann eine Session und
Peter glaube, die arbeiten dann nicht so nach dem Motto, ein Kunde, dann zwei Stunden später der nächste Kunde, sondern die machen das alle mehr oder weniger im Nebenerwerb. Ja,
Sebastian aber trotzdem, wenn das dann eine Woche hält, ich meine, du möchtest ja auch auf einen weißen Hintern hauen, wo eben noch nicht alles schon kaputt ist.
Peter das schon. Aber da ist dann noch die Frage, ob man dann darauf achtet. Die Rohrstöcke, die die da haben, sind schon so, behaupte ich mal, dass man damit jetzt nicht wirklich schwerwiegende, dauerhafte Spuren hinterlassen kann. Da achten die natürlich bei der eigenen Ausstattung auch so ein bisschen drauf.
Sebastian Ja, aber dafür bringst du ja die eigenen Sachen mit.
Peter Auch wieder richtig. Richtig.
Sebastian Ah, ist alles nicht so das Wahre, was ihr hier habt.
Peter Aber da ist dann natürlich die Frage, wenn halt irgendeiner sagt, okay, jetzt habe ich so langsam das Gefühl, dass es für mich zu viel wird, kann er einen ja auch einbremsen.
Sebastian Ich bring mal was mit.
Peter Das
Sebastian Ja, gut, klar. Aber das ist ja auch wieder Teil der Kommunikation und das ist ja auch gut für dich.
Peter ist Teil der Kommunikation. Und
Sebastian Und ich glaube, das ist für dich auch die Sicherheit, dass du dich darauf verlassen kannst, da kommt ein Stopp, wenn es zu viel wird. Und das ist etwas, was man im privaten Bereich manchmal, da kann man sich dann nicht darauf verlassen, dass auch wirklich das Stopp kommt oder das Safeword oder sowas. Sondern das ist dann halt, das kann auch mal schief gehen.
Peter ein bisschen mehr aushalten.
Sebastian Ja, das ist dann, ja, das ist die emotionale Schiene.
Peter dann ist es dann doch zu viel.
Sebastian Ah ja, jetzt halte ich das nochmal aus und du verlässt dich aber darauf, dass da ein Stopp kommt und hinterher stehst du dann da.
Peter Ja, natürlich
Sebastian Also ich glaube, da ist man auch einfach darauf angewiesen, dass man ist darauf angewiesen, dass das klar kommuniziert wird, dass das auch passt. Also ich merke, das Publikum, der Chat ist ja gerade unglaublich aktiv. Ich würde dir gerne noch vielleicht ein, zwei, drei Fragen stellen, wenn du noch so viel Zeit für mich hast und wenn da irgendwas zu intim ist, dann sagst du einfach, nee, das geht dir gar nicht was an und dann ist das auch völlig okay. Okay, wenn dir das morgen noch einfällt und du sagst mir morgen Bescheid, dann schneide ich das einfach raus. Okay, also spürt Peter nicht, dass keine echte Devotion da ist, beziehungsweise machst du dir Gedanken darüber, fragt die Katha.
Peter mache ich mir Gedanken darüber im Zusammenhang mit der Frage, was kriege ich gegebenenfalls vorgespielt, wie es wahrscheinlich im gesamten Paysex-Bereich eine Rolle spielt. Auf der anderen Seite stellt die Frage bei einem Femdom keiner und sagt, wenn du zu einer weiblichen Domina gehst, machst du dir keine Gedanken darüber, dass die da letzten Endes für dich nur eine Dienstleistung erbringt und da keinen Spaß dran hat. Also ich kann nicht ausschließen und bin mir bei zumindest zwei oder drei der Mädels sehr, sehr sicher, dass sie da durchaus Spaß dran haben. Also ich glaube schon, dass man sagen kann, wenn man jemanden hat, der eine echte Neigung in die Richtung hat und dann ist möglicherweise auch nicht jedes Session gleich gut, dann ist halt die Frage, ob es genau zu dem Zeitpunkt oder mit genau dem Menschen passt. Aber ich glaube schon, dass sowas funktioniert und letzten Endes bin ich mir natürlich auch im Klaren darüber, Ich befriedige an der Stelle meine Bedürfnisse und ich bezahle jemanden dafür. Das ist ja gerade der Inhalt einer Dienstleistung, dass ich irgendeine Leistung möchte und jemanden dafür bezahle, dass er sie erbringt. Wenn beide daran Spaß haben, umso besser. Würde
Sebastian Ja, definitiv. Ich kann da gar nicht viel zu sagen. Ich sauge das hier von dir wirklich auf, weil das einfach für mich jetzt auch ein ganz neuer Erfahrungshorizont ist. Also erstmal zwischendurch vielen Dank dafür. Aber Lady A mag noch wissen, in was für einem Zustand erscheinst du denn dann zu Hause? Und ich hänge nochmal dran, möchtest du dann darüber reden zu Hause, was halt nicht geht, aber wie bist du so drauf?
Peter wahrscheinlich schon gehen, also wenn ich das meiner Frau sagen würde, da war jetzt irgendwas, wo ich mal drüber reden müsste, würde ich mir wahrscheinlich auch zuhören. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich es unbedingt hören will, im Sinne von, die muss jetzt wissen, was da los ist. Ja, aber es ist auch so, dass es ein bisschen weiter weg ist. Das heißt, ich habe dann in aller Regel nochmal anderthalb Stunden Autofahrt hinter mir, wenn ich zu Hause ankomme und komme in aller Regel relativ entspannt dann zu Hause an, was dann auch durchaus positiv zur Kenntnis genommen wird. Ja,
Sebastian Ja, ich glaube, das ist dann auch ihr wiederum ihr Benefit. Sie hat dann einen glücklichen Mann zu Hause, der da nichts mit sich rumträgt.
Peter ich glaube, das ist in der Tat ein Punkt, ja.
Sebastian Ja, also man muss ja auch einfach die positiven Aspekte sehen. Wenn man dann seinen Partner da einfach immer nur unglücklich sieht, das ist dann ja irgendwie auch nicht das Wahre. Okay, eine letzte habe ich noch. Und zwar hätte deine Frau ein Problem damit, wenn du eine feste Spielpartnerin hast, als eine Art Konkurrenz. Möchte Svenja gern wissen.
Peter Letzten Endes, weil die Situation sich nicht gestellt hat. Ich glaube aber, sie hätte das Problem nicht. Soweit ich es einschätzen kann, auch nach 30 Jahren, sind Frauen mir immer noch ein Mysterium, um das klar zu sagen, auch wenn es dieselbe Frau ist. Ich glaube, dass es in der Tat eine Frage wäre, die davon abhängig wäre, wie emotional engagiert ich da wäre in der Beziehung. Aber das
Sebastian Gut, ist halt nicht so. Deshalb müssen wir da jetzt auch gar nicht groß spekulieren, denke ich.
Peter ist ja Spekulation, da jetzt was zu sagen. Müsste ich meine Frau mal fragen, dann
Sebastian sie kann hier gerne anrufen. Nein, aber ich glaube, Entschuldigung. Aber es ist tatsächlich diese Perspektive, die ist ja nochmal eine ganz andere. Und ganz ehrlich, in der Situation, in der du jetzt steckst und das Agreement, was ihr da auch habt, ich glaube, das ist genau in der Situation jetzt genau das Richtige.
Peter gehe ich aus. Sonst würde ich es so nicht machen. Also auch wenn ich das Gefühl hätte, sie würde jetzt sagen, ja, ja, mach nur und wäre dann gleichwohl unterschwellig davon belastet. Also ich glaube, dass ich das einschätzen kann nach der Zeit, die wir zusammen sind. Aber ich glaube, das ist für sie in der Tat okay.
Sebastian Ja, und es ist ja auch keine Überschneidung da. Also da du extern nicht vögelst und wiederum zu Hause nicht am Hauen bist, ist das ja nochmal was anderes. Ich bin so ein ganz blöder Vergleich. Das ist so ein bisschen, als ob du zum Tennisverein gehst, ne?
Peter Ja, wobei sie da vorher schon mal gesagt hat, Also wenn ich da auch sexuelle Handlungen vornehmen würde, das würde sie jetzt nicht so extrem belasten. Sie würde davon ausgehen, dass ich mich zu schützen wüsste. Aber das hat sie mir irgendwann mal mit auf den Weg gegeben. Also selbst da hätte ich quasi ja Platz dazu.
Sebastian Okay, ja, da ist einfach das Vertrauen einfach da, ne? Jetzt muss ich dann nochmal nach der Gerechtigkeit da fragen. Gibt es denn auch was, wo deine Frau sagt, das möchte sie gern, wo du gar nicht, wo du sagst, nee, das geht gar nicht. Muss ja nicht mal sexuelles sein.
Peter Unsere Beziehung hat immer darauf beruht, dass wir uns wechselseitig Freiheiten gegönnt haben. Und es hat sicherlich auch Dinge gegeben, wo ich gesagt habe, da bin ich jetzt nicht glücklich drüber, dass sie das macht. Aber da bin ich der Letzte, der sich ihr in den Weg stellt. Ich glaube, das ist auch die Basis für die lange Beziehung, dass man sich da wechselseitig diese Freiheiten gibt. Wie gesagt, im sexuellen Bereich hat sie jetzt irgendwie nicht signalisiert, dass es für sie von Interesse wäre. Möglicherweise hätte ich damit vielleicht sogar noch ein Problem. Ich weiß es aber auch nicht. Möglicherweise würde ich auch damit klarkommen. In anderen Bereichen ist es definitiv so, dass sie halt sagt, das will ich jetzt machen und das will ich jetzt machen. Und ich sage, ja, ist jetzt blöd, wenn du das Wochenende weg bist, als die Kinder noch kleiner waren und ich mich um die Kinder alleine kümmern muss. Aber gut, wenn es für dich wichtig ist, dann tue es jetzt halt. Ich fange
Sebastian Ja, ich glaube, die Frage stellt man sich dann, wenn es soweit ist und dann guckt man einfach, ne? Und ich finde wirklich, ich finde das schön, dieses gegenseitige, wir gucken, dass wir uns ja glücklich machen und uns die Freiheiten geben, die wir brauchen, damit wir eben zusammen glücklich sein können. Das finde ich einfach toll. Gratuliere. Okay, Peter, wenn du jetzt nichts mehr hast, ich muss ja irgendwie, ich fürchte, ich werde einen Kaffeebecher verlosen müssen. Also erst mal ganz vielen lieben Dank, also das ist wirklich eine Perspektive, die kam hier immer so ein bisschen zu kurz und dieselbe Situation, das geht glaube ich ganz, ganz, ganz vielen so. Und die werden immer wenig gehört. Und deshalb finde ich das jetzt einfach schön, dass du das jetzt auch mal hier mit eingebracht hast. Kann ich nur sagen, vielen Dank.
Peter jetzt mal in den Chat nachzulesen.
Sebastian Ah, lies mal in den Chat nach. Die unterhalten sich eh nur über Twitter irgendwie. Ich wünsche dir einen schönen Abend. Mach's gut. Tschüss.
Peter Also, tschüss.
Sebastian So, natürlich sage ich es noch mal. Peter kommt natürlich jetzt hier in meine Losbox rein, das liebe Podcastsubbie. Kriegt jetzt erst mal, wird sofort angestupst. Hier, bitte in die Kiste reintun. Dankeschön. Weil manchmal macht sie nämlich auch einen Zettel und dann wollen wir den ja nicht zweimal reinschmeißen. Das soll ja irgendwie gerecht zugehen. Ja, liebes Publikum, im Chat geht es um Twitter. Da lese ich mal so Zahlen, 999, dann wieder 999. Und ich gucke jetzt mal rein bei Twitter und stelle fest, 1001 Follower bei Twitter, das kann ich jetzt feiern. Und wie kann ich das denn besser feiern, als mit einem Kaffeebecher, den ich unter die Menschen bringe. Also heute gibt es keinen Kochlöffel. Heute gibt es einen Kaffeebecher. Den muss ich dann in ein schönes Paket packen. Ich habe noch ganz viel Polstermaterial. Und ich beschließe jetzt, dass das der Stand ist und jetzt bringen wir die mal unter die Leute, die Dinge anbieten. Nein, den einen Becher. Wobei, das erzähle ich gleich. Also ich habe eine Schätzfrage für euch. Die ist gar nicht so einfach, denn ich habe gestern eine Folge aufgenommen mit der bezaubernden Dilara. Das hat richtig Spaß gemacht, natürlich alles remote und wir haben auch viel mit der Technik gekämpft und es hat dann aber im Endeffekt funktioniert und morgen höre ich dann mal rein, ob das überhaupt was geworden ist, die Aufnahme, aber inhaltlich großartig. Und meine Frage an euch ist jetzt, wie lange haben wir hier aufgenommen? Und zwar in Sekunden. Das Podcastsubbie hat eben schon mit dem Augen gerollt, da muss ich schon wieder rumrechnen. Also wie lange haben wir die Aufnahme laufen lassen? Unabhängig davon, was davon dann übrig bleibt, wenn ich mit dem Schnitt fertig bin. Und ja, schätzt einfach mal. Wie viel Sekunden Aufnahmezeit habe ich hier? Ich habe hier eine Zahl stehen, ich kann schon mal verraten, sie ist vierstellig. Mehr sage ich dazu aber nicht. Und ja, ich hoffe, also 1.3. war ursprünglich der Plan aufzunehmen, die zu veröffentlichen, das ist natürlich nicht zu schaffen. Die hätte ich auch mit jemand anderem aufnehmen wollen, aber da kam in den USA der Schneesturm dazu und dann hatten die da keinen Strom und Generator und Heizung irgendwie nur mit Generator betrieben und alles ganz fürchterlich. Ganz ehrlich, da muss man nicht an eine Aufnahme denken, das wollen wir aber am Sonntag nachholen und wenn ich so viel aufnehme, dann kann ich natürlich nicht alles schneiden. Ich hoffe aber, ich schaffe es, die am 8. März zu veröffentlichen und jetzt sehe ich hier die ersten Tipps im Chat, sehr schön. Schön. Ja, interessant. Da haben auch manche offenbar gerechnet und überlegt, wie lange geht so eine Folge normalerweise. Vielleicht kann ich noch erwähnen, wir haben zwischendurch eine kleine Pause gemacht und die Aufnahme einfach laufen lassen. So, mehr sage ich aber wirklich nicht dazu. Ja, währenddessen kann ich nochmal sagen, wofür kann BDSM eigentlich stehen? Ich habe die Liste, ist ja immer noch lang, ich glaube ich kann das jetzt noch, 100 Einträge habe ich noch übrig, diesmal nehme ich bitte die Seile mitbringen, dafür kann BDSM auch stehen und ich glaube ich mache jetzt hier gleich einen Strich drunter. Nein, ich erwähne nochmal kurz, ich würdige nochmal die Unterstützer der Kunst der Unvernunft. Nein, würdige ich nicht. Ich sehe gerade, es gab keine in dieser Woche. Ein bisschen schade, aber zum Glück gibt es ja ein paar Menschen, die bei Steady den Podcast so toll unterstützen und da kann ich mich jeden Monat drauf verlassen. Und mit ein bisschen Glück kommt auch am Montag hier ein neues Technik-Paket. Da werde ich ein paar Experimente mit machen. Wenn das klappt, dann kann man auch mal so Sachen machen wie einen Spaziergang und dabei aufnehmen. Da bin ich sehr gespannt. Mal gucken mal. Okay, so, einen Strich habe ich gemacht. Wobei, die drei nehmen wir noch mit. Liebes Podcastsubbie, sei mir nicht böse, ich mache jetzt noch mal einen Strich drunter. Und alles, was über diesem Strich ist, das kommt jetzt hier in die Verlosung mit rein. Es gibt also einen Kaffeebecher. Ich packe noch ein paar Aufkleber und Zettelchen und so ein Kram dazu. Und da steht dann drauf, Becher der schwarzen Momente. So, das Podcastsubbie wertet aus. Ich bin gleich sehr gespannt. Ich muss mal gucken, was ich für einen Karton finde. Also das Problem ist, die Kartons, die für die Kaffeebecher perfekt sind, sind immer zu kurz für den Kochlöffel. Wenn ich aber einen etwas größeren Karton nehmen sollte, dann kriege ich den da auch noch mit rein. Da lasst euch einfach überraschen, wenn der oder diejenige Mensch das Ding kriegt. Ich gucke jetzt nochmal kurz bei Twitter rein, ob ich eventuell doch noch einen Kochlöffel verschicke. Ne, 1000 Follower. Boah, Wahnsinn. Ah, herrlich. Ich bin da total begeistert. Endlich. Das hat jetzt zwei Jahre gedauert, diese Zahl zu erreichen. Ich poste halt keine News von mir und deshalb geht das da einfach nicht so schnell. So. Und nein, auch keine News vom Podcast. So wie ich schreibe es. Die Idee ist schön, aber ich glaube, ich würde erwürgt werden, wenn ich da was poste. So. So, ich verrate mal, wie viele Sekunden wir aufgenommen haben. Das waren nämlich 9477 Sekunden. Das sind irgendwie 2 Stunden und 38 Minuten, glaube ich, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Und da lag am nächsten dran 11 mit 9800. Gratulation, du kriegst einen Kaffeebecher. Ach nee, 9740 hattest du. Okay, das ist wirklich nah dran. dran. Kaffeebecher kommt. Einmal Adresse mir nochmal schicken. Ich weiß, ich hab dir schon mal irgendwann was geschickt, aber ich hab's ja mit dem Datenschutz so und dann, wenn die weg sind, die Dinger, dann hab ich die Adresse auch nicht mehr. Einfach nochmal rüberschicken auf irgendeinem Kanal und dann gibt's in den nächsten Tagen Post von mir. Mal gucken, vielleicht mach ich das morgen fertig. Wenn du ganz viel Glück hast, ist das Samstag schon da. Ja, was kann ich jetzt noch erzählen? Ich stelle fest, es gibt Partys bei Fetlife nächsten Monat. Find ich auch ein bisschen komisch. Guck ich mir mal an, ob die wirklich stattfinden. Wenn ja, würde mich mal interessieren, wie das so ist mit Abstand und Maske und naja, also ich weiß nicht, ich bin mental noch nicht so weit in die Richtung zu planen und ja, müssen wir mal schauen. Und ich glaube, jetzt haben wir es. 22.18 Uhr, habe ich schon mal jemals die Zeit gesagt, wenn es geschnitten ist, wird das eh alles wieder komisch. Hat mir heute unglaublichen Spaß gemacht. gemacht. Also Lady Melody hat ja eh ganz viel ganz frei erzählt und ich finde, sie ist da echt so eine Marke und geht da echt so straight durch. Und auch Peter, also da nochmal vielen Dank an dich. Das ist wirklich eine Situation, ich glaube, da stecken so viel mehr Menschen drin, als sie als sichtbar sind. Und dann zu gucken, wir finden hier eine Lösung, wir mögen uns zu Hause, wir schauen, dass wir uns glücklich machen können. Ich finde, das ist echt ein Glück, was man haben kann und haben muss. Sehr, sehr schön Also kann ich einfach nur sagen, das ist ein schönes Beispiel und ich hoffe einfach, dass viele Menschen, die sagen, oh BDSM ist wichtig für mich, dass die einfach einen Partner haben, der sagt, okay, wir finden da schon einen Weg, du musst jetzt da nicht komplett ohne auskommen, weil das auf lange Sicht meiner Meinung nach auch immer so ein bisschen kompliziert wird. Und ich glaube, jetzt habe ich alles erzählt. Mein Zettel ist fertig. Habe nichts mehr drauf. Kaffeebecher ist verlost. Wunderbar. Nächste Sendung gibt es am 4. März. Gesprächspartner habe ich noch keine oder keinen. Da werde ich mich dann die nächsten Tage drum kümmern, wie immer. Das ist ja mal ein bisschen kurzfristig. Und dann versuche ich aber jetzt auch wirklich, diese neue Folge einfach mal zusammenzubauen. Ich bin da wieder total heiß drauf zu sagen, Mensch, ich kann eine Folge machen mit einem Cover und einem Trailer und diesem ganzen Zeug drumherum endlich mal wieder. Total schön. Zwar nur remote, aber wirklich meine Gesprächspartnerin, die hat so einen Spirit gehabt. Und ich hieß dann doch noch mal eine Sache. Sie hat ein T-Shirt angehabt. Wir hatten ja auch eine kleine Videoverbindung. Da stand dann drauf, Hashtag Echtedomse. Ich fand das so großartig. Wer den Podcast hier schon länger hört, weiß, was ich mit der Domse zu tun habe. Mit dem Begriff, das hat man nicht vorher abgesprochen. Echt schön. So, jetzt habe ich das schon wieder verraten. Wahrscheinlich schneide ich das ja einfach raus, also wer hier Samstag zuhört, da fehlt einfach ein bisschen was. Und jetzt glaube ich, habe ich es. Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Restabend, habt ein schönes Wochenende, habt viel Spaß miteinander und aneinander, beieinander, was immer auch geht. Und dann hören wir uns nächste Woche wieder am 4. März um 20.30 Uhr wie gewohnt mit der nächsten Unvernunft Live. Und jetzt macht's gut. Tschüss.