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Sebastian
Hallo und guten Abend in dystopischen Zeiten. Mein Name ist Sebastian Stix. Ich
kämpfe gerade mit der Live-Podcasting-Software und ja, hier geht es um BDSM. Wir
haben die Live-Sendung Nummer 55 schon und es ist bald soweit. Das jährt sich
bald. Im März letztes Jahr haben wir angefangen damit.
Boah, Wahnsinn. Muss ich mir irgendwas Besonderes ausdenken. Kann ja nicht wahr
sein. Ich begrüße ganz herzlich alle Menschen, die im Chat sind. Schön, dass ihr
da seid. Ich brauche heute eure besondere Hilfe und ich freue mich auch, dass
ich heute eine Schätzfrage mitgebracht habe. Dazu kann ich übrigens eine Sache
sagen. Ich habe festgestellt, bei Twitter bin ich ganz kurz unter der Tausend.
Wenn ich irgendwie bis zum Ende der Sendung die Tausend überschreiten sollte an
Leuten, dann machen wir keinen Kochlöffel, sondern dann gibt es eine
Kaffeetasse. So, ich muss ja irgendwie hier die Follower mal erkaufen. Also ich
schaue dann zum Schluss nochmal bei @kunstunvernunft rein bei Twitter und dann
sehen wir ja, ob es etwas anderes zu gewinnen gibt. Ich habe eine Gäste
mitgebracht, die liebe Lady Melody, die ist auch schon bereit und wartet darauf,
dass ich sie in die Sendung hole. Und ja, wir haben ja die Folgenummer, oh Gott,
war es 41, 42 miteinander aufgenommen und da gab es ein bisschen Feedback und
eben auch zum Thema Feminisierung. Ich versuche da immer irgendwie zu viele
Ns drin zu sagen, Feminisierung, naja, Gott. Gut, jedenfalls werden wir
darüber ein bisschen sprechen und wenn ihr was zu der Folge wissen möchtet, dann
könnt ihr einfach alle Fragen stellen im Chat und wir versuchen hier einzubauen.
Okay, so, was habe ich denn noch?
Genau, ich habe ja angefangen hier Live-Gästen Equipment zu schicken, also
wirklich Karton rein damit und damit das richtig gut klingt und ja, dass das
passt. Und ich habe letzte Woche zwei Pakete gepackt und ich kann mir das
leisten, weil es Unterstützung gibt und das muss ich einfach erwähnen. Und zwar
diese Folge wird von der Deviance App unterstützt und das passt ja auch zum
schönen Frühling gerade und wenn ihr die Frühlingsgefühle nicht allein ausleben
wollt, dann nutzt doch die Deviance App. Die ist nicht wie Tinder, wo BDSM ja
ein Problem ist, sondern die ist speziell für uns BDSM-er gedacht. Da kann man
sich kennenlernen, gibt eine Beta-Version im Playstore, die kostet nichts und da
findet ihr Menschen. Da könnt ihr euer Profil, eure Persönlichkeit zusammen
klicken. Es ist total divers, Dom, Sub, Switch oder Petplayer, Latex,
Fetischist, was ihr wollt. Und wenn ihr da ein bisschen was ausgewählt habt,
dann könnt ihr einfach swipen. Und den Rest kennt ihr nach rechts, nach links.
Und wenn zwei Personen sich interessant finden, gibt es ein Match. Ich weiß
übrigens, inzwischen waren das etwa 900 Matches in der Beta-Version. Und 1400
Nutzer sind da auch gerade schon drin. Also da gibt es ein paar Menschen. Wenn
ihr jetzt iOS benutzt, dann müsst ihr noch ein bisschen warten. Aber die
Android-Version ist da, die Beta-Version. Und die könnt ihr jetzt gleich
installieren und loslegen. Und bitte dem Deviance-Team ganz viel Feedback geben,
damit sie die App noch großartiger machen können. Und ja, den Link findet ihr in
den Shownotes. Und wenn ihr, wie ich, den nicht so richtig schreiben könnt, wie
schreibt man Deviance, ihr könnt auch einfach im Browser eingeben, die App mit
devianceapp.de, alles zusammengeschrieben und dann klappt das hoffentlich mit den
Frühlingsgefühlen.
Okay, also vielen Dank, Deviance, dafür kann ich jetzt richtig toll
podcasten heute und ich würde vorschlagen, ich begrüße jetzt einfach Lady Melody
und euch spiele ich einfach mal den Trailer zur Folge ein, damit ihr nochmal so
ein bisschen auf dem Stand seid und währenddessen versuchen wir uns hier mal
zusammen zu telefonieren.
habe Besuch bekommen von Lady Melody. Herzlich Willkommen. Hallo.
Lady Melody
Ja, ich bin auf so einem kleinen Dorf aufgewachsen, da geht man jetzt auch nicht
zum Nächstbesten hin und sagt, joa, fessel mich.
So, jetzt nimmt halt jeder mal mit, was er daheim hat und dann probieren wir
einfach wild durcheinander.
Wenn ich es andersrum gemacht habe, wenn ich ihn ans Bett gefesselt habe und
dann ihn bespielt habe oder ihm wehgetan habe, Wenn das so eine Kombination aus
putzig und süß und böse ist, das fand ich schon toll.
Ich will das. Ich finde das total super, wenn ich irgendjemandem Frauenklamotten
anziehen kann. Am besten ist er noch ein bisschen dicker und bärtig, dann schaut
das super aus.
Also die müssen es nicht gut finden.
Schlussschreiber und Test, ich hoffe, du hast dir das alles genau angeschaut.
Sebastian
Und da bin ich wieder und ich habe mitgebracht Lady Melody. Hallo.
Lady Melody
Hallo.
Sebastian
So, es funktioniert.
Lady Melody
Super.
Sebastian
Du bist in meinem Ohr. Klasse. Ja, wir haben eine Folge aufgenommen. Wann war
denn das? Im Oktober, glaube ich.
Lady Melody
Ne, November.
Anfang November.
Sebastian
November noch. Ach, stimmt.
Lady Melody
Ja,
Sebastian
Da, wo wir gerade auf der Kippe waren, haben wir gesagt, ja, okay, das machen
wir noch. Wo wir so schön weit auseinander gesessen haben.
Ja, na ja. Ja, ich habe so eine kleine Rückschau. Also, wir haben ja ganz viel
gesprochen. Also erstmal stelle ich dich vor, du hast ein Alter, was mir gerade
entfallen ist und ich habe es nicht aufgeschrieben, magst du es sagen?
Lady Melody
Ach, ich bin irgendwie so zwischen 30 und 40.
Sebastian
Okay, und du bist dominant, hast einen viel beachteten
Spielkeller, der gerade vor sich hin verwaist. Ja
Lady Melody
Ja, also er wird jetzt nicht so oft genutzt, wie ich es gern hätte, aber ja, so
zweimal im Monat. Mehr geht halt momentan nicht.
Sebastian
gut, aber er ist da, der verschwindet ja nicht von selbst.
Lady Melody
Er ist da. Nee.
Sebastian
Ja, dann haben wir über ganz viele Dinge gesprochen, Feminisierung und
überhaupt, wie bist du dazu gekommen und dann hast du mir das besondere Buch in
die Hand gedrückt und solche Geschichten, das fand ich ganz toll. Das hat echt
Spaß gemacht und jetzt ist das mal meine Frage, wie ist es dir denn ergangen,
nachdem die Folge rausgekommen ist?
Lady Melody
Ja, eigentlich ganz gut. Also gut, dann war auch Lockdown und Corona und
ja, also aktiv ging da natürlich nicht viel voran. Feedback insgesamt
habe ich eigentlich ziemlich viel Positives gekriegt, hauptsächlich von
Freunden.
Viele haben dann gemeint, ja, jetzt kennen wir dich auch mal von Anfang an, weil
die begleiten mich ja erst seit einem Stück von dem Leben und kennen halt den
Anfang nur so kurz umrissen und ja, dass ich halt schon so viel gemacht habe und
ausführlich war vielen wahrscheinlich nicht so ganz bewusst. Ja,
genau.
Sebastian
Ich habe ein bisschen Feedback mitgebracht zu der Folge. Ich habe so
gelegentlich E-Mails bekommen und so ein bisschen bei Social Media mitgenommen.
Da war einmal ganz klar natürlich mit dem Keller, da war einfach die Bewunderung
da und auch, dass der Akzent sehr schön ist, habe ich jetzt gerade auch im Chat
gelesen wieder. das hat den Menschen einfach gefallen
und ja, dann Feminisierung, da sind dann ganz viele drauf angesprungen, kann man
da mehr erzählen und was genau und wie genau und warum macht man das überhaupt
und
das scheint so ein Thema zu sein, das ist ja einfach zu kurz gekommen offenbar
und da müssen wir wohl noch ein bisschen aufholen heute. Ach
Lady Melody
Na gut, das Workshop-Thema hat natürlich wahrscheinlich die meiste Zeit
eingenommen, sonst wäre die Folge wahrscheinlich vier Stunden lang gegangen.
Sebastian
Gott, da habe ich überhaupt kein Problem mit, dann gehen die halt länger, aber
ganz ehrlich, wir haben echt den ganzen Nachmittag zusammengesessen und das war
echt echt schön, kalte Fußboden, aber hat alles gut geklappt.
Ja, was hast du noch so?
Also ich habe nichts Negatives bekommen, muss ich ganz ehrlich gestehen.
Normalerweise ist immer noch irgendwas dabei, aber gar nichts diesmal. Hat mich
fast gewundert, da habe ich gedacht, hört die denn jemand die Folge? Und dann
habe ich aber gesehen, doch, die wird gehört.
Das war offenbar sehr rund,
Lady Melody
also so direkt Negatives habe ich jetzt gar gar nichts. Also es waren, also von
Fremden waren es hauptsächlich Komplimente und die fanden die Folge interessant.
Aber dass da jetzt irgendwas Negatives dabei gewesen wäre, könnte ich mir jetzt
nicht dran erinnern.
Sebastian
gut abgeliefert.
Lady Melody
denke es wird passen. Denen, die es nicht gefallen hat, die haben nach fünf
Minuten abgeschaltet. Also
Sebastian
Genau, ja,
Lady Melody
genau, deswegen gibt es kein negatives Feedback.
Sebastian
ganz ehrlich, das kann auch noch kommen. Die Folge wird ja noch ein paar
Jährchen da sein.
Lady Melody
Das stimmt.
Sebastian
Hast du denn, du hattest ja so ein bisschen Bedenken, ob da irgendwelche
Spielanfragen kommen oder irgendwie sowas. Hat sich das in Grenzen gehalten?
Lady Melody
Ja, aber ich schätze eher Lockdown bedingt, weil man kann sich ja nicht treffen.
Ich mag mich gerade nicht treffen, weil die Gesamtsituation passt einfach gerade
im Moment einfach nicht. Wenn es jetzt vor zwei Jahren gewesen wäre, kommt dann
immer so auf die Spielanfrage drauf an, ob das insgesamt passt, was man sich so
vorstellt und ja, ich bin auch ein bisschen wählerisch. Theoretisch kann ich mit
jedem spielen, aber dass es mir selber was gibt, da gibt es nur wenige.
Sebastian
man muss ein bisschen gucken und wie gesagt, im Moment ist es ja auch wirklich,
ja, es ist schwierig. Aber gut, ich will gar nicht immer die jammern da, ne?
Aber es geht mir einfach auf den Zeiger im Moment.
Okay.
Wollen wir ein bisschen in Richtung zu den Männern in den Frauenklamotten gehen?
Lady Melody
zur Feminisierung, ja klar.
Sebastian
Ja.
Lady Melody
Mir ist sogar noch was eingefallen.
Sebastian
Ja, oh,
Lady Melody
Das habe ich das letzte Mal gar nicht auf dem Schirm gehabt, Thema Feminisierung.
Und zwar, ich hatte damals für meinen Spielpartner zum Geburtstag einen
Mädelsabend organisiert. Also zwei Freundinnen und ich und er. Und
da war auch so ein kleiner Teil Feminisierung dabei, weil wir halt das am Anfang
aufgreifen wollten. Wir haben gesagt, Mädelsabend, können wir jetzt keinen Mann
dazu brauchen, also stecken wir ihn einfach mal in so eine Schulmädchenuniform.
Perücke haben wir uns gespart, aber dafür, ja, schön aufgestylt, halt
mit so Kniestrümpfen und Röckchen und einer Bluse.
Schminken haben wir jetzt mal gelassen, weil wir wussten ja nicht, was der Abend
noch bringt und wenn man dann überall den Lippenstift hatte, ja, war jetzt nicht
so vorteilhaft. Also es war ganz lustig.
Oder auch, da durfte dann auch Catwalk laufen Und ja, für Männer halt
Schuhe zu finden, gerade wenn sie mal eine größere Größe haben, die High Heels
haben, wenn man jetzt nicht unsummen von Geld ausgeben will, ist halt immer ein
bisschen schwierig.
Ja, da hat eine Freundin eine ganz coole Idee gehabt. Wir haben zwei Eier
genommen und ihm unten an die Fersen hinklebt und dann musste er da mit den
Dingern Catwalk laufen. Das war nur so ein Feminisierungsereignis.
Sebastian
da hätte ich ja eher die Turnschuhe mit irgendwelchen Holzklötzchen
beklebt oder so.
Lady Melody
ist ja langweilig, also die Eier durften natürlich auch nicht kaputt gehen, weil
die haben tatsächlich überlebt, ja.
Sebastian
Haben die überlebt?
Na bravo. War er da vorbereitet? Hat er sich das gewünscht oder musste er?
Lady Melody
musste. Also der steht überhaupt nicht auf Feminisierung.
Ich habe ihm mal so, wie heißen die, diese halterlosen Strümpfe anzogen. Ich
fand es ganz lustig, vor allem wenn man dann Strap-On macht und hat man auch so
Röckchen anziehen, aber ja, er ist halt auch so ein Typ, ihm gibt es nichts und es
ist so neutral einfach. Es ist weder demütigend, noch gibt es ihm was und dann
habe ich halt einfach nettes Feedback, was ich haben will bei einer
Feminisierung. Also ich möchte entweder, dass es denjenigen komplett fertig
macht, was er da machen muss oder dass es ihn geil macht. Aber so dieses
Zwischendrin, dieses Gleichgültige, so wie Fasching oder Karneval, ja,
das ist halt dann auch nett.
Sebastian
Ja, gut. Aber das ist ja dann auch so die Frage. Macht er mit? Okay. Aber da
merkst du wieder diesen Reaktionsfetisch, der einfach da sein will und muss.
Lady Melody
ja und durch das dass wir zu dritt waren natürlich der druck ganz anders also da
gab es kein so nee, mag ich nicht sondern dann musste einfach durch
Sebastian
Oh, das ist ein schöner Aspekt, dieser Gruppenzwang.
Machst du das eher zunutze oder ist das eher so ein Nebenaspekt für dich? Jetzt
Lady Melody
ich nutze das auch aus also man kann sich auch in einer gruppe ziemlich gut also
hoch schaukeln oder hoch spielen man fängt halt an und dann ergibt irgendwie
eins das andere und ja also in In einer Gruppe macht es halt einfach
mehr Spaß, würde ich jetzt nicht sagen, aber es entwickelt halt so eine
Eigendynamik. Also man hat zwar so einen groben Plan, okay, wir machen jetzt
einen Mädelsabend, der soll so und so ausschauen. Was wollen wir denn so machen?
Man überlegt sich so ein paar Dinge, weil man muss ja auch das Equipment
irgendwie dabei haben. Und dann läuft er meistens komplett anders ab. Also man
hat so den Einstieg, den man geplant hat und ja, dann geht's los, dann geht's in
jede Richtung. Wichtig ist nur, dass halt jeder weiß, wo die Grenzen sind. Ja,
und innerhalb von denen ist eigentlich alles möglich. Also ja, die Dynamik war
spannend.
Sebastian
fragt hier Lady A, der Kerl weiß aber schon was auf ihn zukommt bei dir oder
eher nicht so. Also ich habe gerade so geistig dieses, du sagst, ja wir machen
Mädelsabend und geistig ist dann schon so da, okay ich verabrede mich mit den
Jungs, ich bin da nicht da und dann zerrste ihn da mit her, um Gottes Willen,
Lady Melody
Nee, das war auch ein Wunsch von ihm. Also der hat das vorher mal geäußert und
deswegen wusste er genau, was Stichwort Mädelsabend bedeutet und das war jetzt
nichts ins Blaue rein. Also das ist vorher schon abgestimmt und ja, ich kenne
den jetzt auch schon länger und ich versuche halt durch Gespräche, einfach auch
durch lockere Gespräche einfach mal so ein bisschen rauszufinden, okay, wo sind
denn so die Fantasien. Man muss ja nicht sofort umsetzen, man kann sich das ja
merken oder ins schlaue Buch schreiben und dann einfach irgendwann mal, wenn
keiner damit rechnet, wieder auf den Tisch ziehen.
Also von dem her ist es eigentlich indirekt schon abgesprochen.
Sebastian
Die Beamtin in dir, die dann die Akte rauszieht und sagt, da steht was.
Lady Melody
Ja, so zu.
Sebastian
Krass.
Lady Melody
Moment, da hat man am Montag den, nee, Quatsch. Ja, genau, so.
Es kommt dann alles in dieses schlaue Ideenbuch, das sind halt dann einfach
diese Ideen, die dann so kommen, die werden da aufgeschrieben und ja, dann holt
man die halt irgendwann mal raus und setzt sie um. Warum?
Sebastian
Das ist ja fast fürchterlich, weil man kann nichts sagen, weil es wird einem
auch auf ewig nachhängen. Oha.
Lady Melody
Es ist auch so, Frauen gehen, die hören und wissen alles und die merken sich
auch alles, wir vergessen auch nichts, also es wird, irgendwann kommt es wieder
auf den Tisch.
Ja,
Sebastian
Jetzt hast du eben nochmal gesagt, es gibt dir nichts, wenn dein Gegenüber nicht
drauf reagiert, dieses Gleichgültige. Ich glaube, das zieht sich ja bei ganz
vielen durch.
Lady Melody
das ist leider das Problem. Also ich versuche es ja bei jedem mal zumindest
ansatzweise. Manche haben da so ein bisschen Fuß- oder Schuhfetisch, da geht
dann mal zumindest High Heels. Aber wenn ihr halt dann mit Perücken und Röckchen
kommt, da ist dann irgendwie so eine Abneigung dagegen. Und ich suche mir ja
auch keinen, der jetzt da gezielt drauf steht, also in Form von
einer TV oder so. Da gibt es ja auch jede Menge. Oder dann gibt es auch diese
Schwanzmädchen, die halt dann auch total auf Strap-On stehen und auch so in
diese Frauenrolle eintauchen. Ich weiß es nicht, da ist es schon alles fertig
da.
Sebastian
Achso, es geht dir um den Akt, dass du sagst, nee, ich erzwinge das aber jetzt.
Lady Melody
ja, genau, also so mit dem Druck.
Sebastian
Okay,
Lady Melody
Also ich habe auch mal einen kennengelernt, der eben so diese
Schwanzmädchen-Fantasie hatte.
Leider kam es nie zum realen Treffen, weil er hat, ja, er ist einfach nicht so
über sich. Also jedes Mal hat er es kurz vorher abgesagt. Wir hätten uns auch
ganz normal getroffen. Ich hätte ihn auch als Mann getroffen oder als Frau, aber
ihm fiel beides irgendwie schwer. Deswegen habe ich den leider nie
kennengelernt. Das wäre nämlich auch noch interessant gewesen. Aber ja,
vielleicht war bei ihm einfach diese Schwelle da, dass er sich noch nicht bereit
war, sich da hinzustellen. Vielleicht war das auch der Reiz. Aber wenn jetzt so
auf Partys, ich meine, die Männer schauen hübsch aus, aber da ist einfach schon
alles so irgendwie perfekt und fertig und die stehen da drauf und ich weiß
es nicht, es kickt mich weniger, als wenn ich da jemanden habe, dem ich das
einfach drauf zwingen kann, wo ich sage, so, und wir machen das jetzt.
Sebastian
es geht,
Lady Melody
Oder jetzt zieh mal das Röckchen an und ich schaue mal, was passiert.
Sebastian
das hast du ja eben gesagt, es macht ja Spaß, wenn es ihn völlig fertig macht.
In welcher Form? Dieses, ich will das nicht und du musst aber oder eher so ein,
um Gottes Willen, also dann stellst du auch noch einen Spiegel auf und noch
einen Spiegel dazu und sagst, jetzt guck dich mal an, den
Lady Melody
Nee, nee, also das ist so, wie soll ich denn das beschreiben? Es gibt manche,
die wollen es innerlich, aber die wollen es nicht nach außen raus. Also das ist
so jemanden dazu zwingen.
Wie kann ich das denn am besten erklären?
Sebastian
moralischen Widerstand da so drüber schieben vielleicht. Vielleicht, ja,
möchtest du das vielleicht ganz gern, aber eigentlich will, hast du Schiss davor,
okay, ich bin jetzt dafür da, um das jetzt auch durchzuziehen.
Lady Melody
genau,
das rauszukitzeln. Ja, genau, so meine ich das mit Zwang.
Sebastian
Okay, ja,
Lady Melody
Oder jemanden, den der Zwang dann einfach geil macht. Es gibt ja auch Menschen,
die nicht unbedingt draufstehen, aber allein durch diese Demütigung,
dass sie das jetzt ertragen müssen, macht die ja auch geil. weil solche,
ja
Sebastian
ist auch die Frage, es kann ja auch hinterher geil gewesen sein, dass man
währenddessen völlig die Krise kriegt und hinterher ist dann so, boah,
Lady Melody
genau,
Sebastian
was macht man denn? Also ja,
anziehen, hübsch machen, sage ich mal, Catwalk, ist
ja noch nach wie vor ein Kerl mit Schwanz, also lässt sich auch vögeln?
Lady Melody
ja mit Strap-on auf jeden Fall.
Also ich ihn, er mich garantiert nicht, nee.
Sebastian
Ja, das wollte ich hören.
Lady Melody
Nein, ist ja ein Mädchen, das vögelt nicht. Also wenn, dann hat in der Rolle,
habe ich den Schwanz an und er oder sie in dem Fall hat da zu stehen
oder bereit zu stehen, wenn ich da rein will.
Sebastian
Okay, ist das wirklich Teil davon oder muss das nicht sein? Muss
Lady Melody
Es muss nicht. Also es kann, muss aber nicht.
Also ja, man
kann es machen, aber
ja, Strap mache ich dann lieber ohne diese ganze, ich nenne es jetzt mal
Kostümierung, weil das macht für mich keinen Unterschied, ob derjenige jetzt
einen Rock anhat oder nicht. Also das kickt mir jetzt deswegen nicht mehr. Mich
kickt dann eben so mehr so Sachen, wenn ich den halt in eine Frauenrolle
reinzwängen kann, wenn er sich hübsch bewegen muss, wenn er tanzen muss.
Sowas kickt mich dann mehr, als wenn ich ihn jetzt mit einem Strap-on nehmen
würde. Nee,
Sebastian
ich mal fragen, Hand aufs Herz, sieht das für dich sexy aus?
Also ganz ehrlich, wenn ich tanze, dann sieht das per se nicht gut aus. Aber das
ist ja, also gefällt dir das oder genießt du einfach nur, dass es komisch
aussieht?
Lady Melody
also mir gefällt es tatsächlich, also auch wenn die sich kaum bewegen können,
allein dass sie es probieren, sich da irgendwie zu bewegen, also ja, ich kann
das eigentlich genießen. Ich kann mich da hinsetzen und sagen, so, jetzt tanzt
du einfach mal für mich.
Ja, es ist so eine Mischung aus, ja, also ich finde es jetzt nicht lächerlich,
also ich finde es amüsant, es ist was Belustigendes, aber ich finde es auch in
einer gewissen, Also die können sich auch sexy bewegen. Also ich sehe es
zumindest in meiner Fantasie, in der Vorstellung, wenn ich denjenigen sehe, wie
er sich so bewegt. Auch wenn es komplett aus dem Rhythmus oder sonst was ist.
Aber ja, doch. Ja,
Sebastian
Lass mich nochmal nach der Optik fragen. Also du hast das glaube ich in der
Folge gesagt, wenn da noch so ein Bierbäuchlein da ist, dann ist das auch
nochmal extra gut. Gut.
Lady Melody
wenn sie ein bisschen bärtiger sind. Also Bierbäuchlein, ja, guter Bierbauch
muss sie jetzt auch nicht haben.
Sie sollen schon männlich ausschauen.
Sebastian
Okay, vielleicht habe ich das jetzt falsch im Kopf.
Okay, also es muss tatsächlich ein Effekt sein. Wenn du da so einen Kerl hast,
der eh schon von der Statur und allem ganz feminin ist, dann ist der Reiz wieder
weniger.
Lady Melody
ist der Reiz tatsächlich weg. Also man muss den einfach nur als Mann erkennen in
den Frauenklamotten. Deswegen ist Bart, finde ich auch ganz interessant. Also
ich mag ja Haare nur auf dem Kopf, also von dem her Bart geht. Brusthaar muss
jetzt nicht sein, kann man ja auch wegmachen.
Sebastian
Machst du das oder lässt du das wegmachen? Mit
Lady Melody
Also wenn es mich stört und es ist vorher abgesprochen, dass das weg ist.
Klar, ich muss erst mal abklären, ob ich es wegmachen kann, aber ich mache es
dann weg.
Sebastian
Heißwachs?
Lady Melody
Kaltwachs. Macht nicht so eine Sauerei. Ein Streifen drauf und kann
Sebastian
Ja, das finde
ich ja tatsächlich ein bisschen spannend, dass Menschen sich finden, weil
du suchst ja Menschen, die das jetzt nicht primär auf dem Schirm haben, also die
jetzt nicht sagen, ich mache das von mir aus für mich, da läufst du natürlich in
so eine kleine Falle rein, wie finde ich die Menschen, die dazu bereit sind, das
aber eher nicht wollen, damit du dann bestimmen kannst, das
schränkt das ein.
Lady Melody
ist schwierig.
Sebastian
Nein,
Lady Melody
Deswegen probiere ich es bei jedem, den ich kennenlerne, aus und es ist einfach
so ein Glücksspiel. Entweder hat man so jemanden oder man hat ihn nicht. Es kann
auch eine ewige Suche sein. Also ich habe auch bisher erst einen kennengelernt,
wo halt wirklich diese Mischung aus Demütigung und Geilheit war.
Also der es eigentlich überhaupt nicht wollte, aber sobald du den in eine
Klischee reingepackt hast, hat er zum Tropfen angefangen. Aber ich habe jetzt
bisher in meiner ganzen Spielzeit nur einen kennengelernt. Bisher.
Sebastian
da habe ich natürlich keine Quote, wie viele Menschen du kennengelernt hast.
Kannst du da eine ganz grobe Richtung mir verraten?
Für die Statistik?
Lady Melody
Für die Statistik, hm, schwer
zu sagen, also ich würde mal so sagen, also 10,
20, also kommt jetzt drauf
an, also ich habe viele kennengelernt, aber mit wenigen gespielt, also von den
vielen, ja sagen wir mal so 10, 10, nehmen wir mal als Hausnummer, ja.
Sebastian
Ich glaube, das ist dann schon tatsächlich ein bisschen spezieller und dann wird
es halt schwieriger. Da wäre ja die Abkürzung, aber da merke ich schon, das hat
überhaupt keinen Reiz für dich, mit einem Mädel einfach spielen.
Funktioniert nicht. Ich glaube, da könnte
Lady Melody
ich schon probiert. Also ich hatte auch schon weibliche Subs und ja, ich weiß
es nicht. Ja, es macht mich auf der einen Seite schon Spaß, wenn da auch eine
Frau dabei ist, am liebsten in einer Kombination mit einem Mann.
Da kann man einfach am meisten machen, aber eine Frau allein, ich weiß es nicht.
Sebastian
ich jetzt Tipps geben, was man mit einer Frau allein machen kann.
Lady Melody
bist ja auch ein Mann kann jeder Tipps geben, was man mit einem Mann allein
machen kann
Sebastian
Chat, gib mir mal ein paar Tipps.
Lady Melody
man mit einem Mann allein machen kann
in welche Richtung soll es denn gehen? in der Feminisierung oder
Sebastian
Ich glaube, da bin ich jetzt mal einfach neugierig, alles, was nicht so der
übliche Mainstream ist, sage ich mal. Also wo sind so die Sachen, wo du sagst,
das ist schon ein bisschen verrückt, was ich da mache.
Lady Melody
ja
wo jetzt wahrscheinlich eher Männer draufstehen sind so NS-Geschichten wobei es
auch Frauen gibt, die es mögen
gut, da kann ich jetzt nicht viel dazu sagen, wo da mehr die Vorlieben sind,
aber Ich höre es bei den Männern halt irgendwie immer öfter.
Ja, Männer kann man einfach anders anpacken.
Bei denen geht es in der Session zwar schon immer um die Stimulierung,
aber die müssen am Schluss auch nicht
kommen. Bei einer Frau, ich weiß es nicht, da ist manchmal wie so ein Orgasmus,
Rodeo, da am besten zehn auf einmal.
Ja, ich weiß es nicht.
Sebastian
Ja, wobei da sind wir jetzt schnell in den Stereotypen drin.
Lady Melody
Ja, eben.
Sebastian
Da behaupte ich nämlich, dass die Jungs eher mehr darauf fixiert sind, dass die
auch wirklich ihren Spaß gehabt haben und ich halte die, also meiner Erfahrung
nach sind die Mädels dadurch deutlich duldsamer, sag ich mal.
Lady Melody
Ja, bei mir ist es natürlich genau anders. Es gibt viele, die sagen, okay, sie
müssen am Ende nicht abspritzen. Also die sehen das, es kommt ja immer, es kommt
immer darauf an, wie devot die dann eben sind oder ob die normal so sind oder es
ist halt immer so. es ist eigentlich individuell, man kann es einfach pauschal
nicht sagen.
Sebastian
ich merke ja schon, du bist da echt auf einer Reise gerade und da musst du
einfach noch mehr Erfahrung her und noch mehr kennenlernen und einfach noch mehr
gucken.
Ich fand, als wir aufgenommen haben, diese Neugier von dir einfach so, ich gucke
mir das gerne an und guck mal, da ist was Neues und da ist was und dann auch
diese ganzen Workshop-Unterlagen, das war ja wirklich ein Aktenordner, den du
mitgebracht hast. Ich dachte, wow, so viel theoretisches Wissen und
ja, aber du sammelst das nicht um des Sammelns willen, sondern du willst das
dann auch benutzen.
Lady Melody
genau. Also ich habe seit am Anfang, wo ich angefangen habe, es aktiv
auch mit anderen als mit meinem Mann auszuleben,
hat man halt durch andere Partner auch neue Praktiken kennengelernt und ich bin
halt auch jemand, wenn ich was mache, möchte ich es richtig machen und deswegen
dann der Weg in den Workshop, weil da hat man dann nicht nur diese eine Technik,
da gibt es dann alles mögliche nach außen rum, dann wird das, ja, wenn man einen
Workshop gemacht hat, also ich weiß nicht, ich war da komplett angefixt, ich bin
dann einfach in alles, was ich irgendwo gefunden habe, also es ist halt wie ein
Hobby, also ja,
einmal irgendwo eine Tür aufgetreten, die kriegt man so schnell nicht mehr zu.
Sebastian
habe von Lady A gerade nochmal was bekommen, die ist sehr aktiv, danke schön
übrigens.
Darf man den Orgasmus denn ausleben oder sagst du, nö, heute nicht? Also kommt
das eher selten vor, gar nicht? Oder ist das so ein, also da ist ja auch die
Frage, ob dir das was gibt, wenn der dann hier bei dir auf den Teppich spritzt.
Lady Melody
Aha, also so den Orgasmus ausleben,
ja,
darf man, aber
ja, so einfach auf den Teppich spritzen geht da nicht, Also entweder auf meine
Stiefel spritzen und das ablecken oder der spritzt halt mehrere Male ab.
Also ich höre dann nicht auf, wenn er einmal abspritzt, sondern es geht halt
weiter. Also dieses Post, ja genau das.
Sebastian
Ja, okay,
Lady Melody
Was ich auch spannend finde, wenn er sich selber ins Gesicht spritzt, da muss er
aber ein bisschen gelenkiger sein, also wenn er in die Kerze geht, das finde ich
auch ganz toll, da kann er dann meinetwegen einen Orgasmus haben, aber nur wenn
das Sperma in seinem Gesicht landet, auch ein sehr schöner Anblick.
Ja, also, ja, meistens dürfen sie kommen.
Außer, ja,
Sebastian
da bist du also gnädig. Ja,
Lady Melody
bei den meisten. Außer ich habe irgendwie länger was vor, dass ich sage, okay,
wir spielen jetzt über einen längeren Zeitraum, so über eine Woche, dann kommt
der natürlich, oder über ein längeres Wochenende, dann kommt der halt an zwei
Tagen gar nicht und erst am letzten Tag oder so. Aber das lasse ich mal
eigentlich offen. Also es gibt keine Orgasmusgarantie, aber es ist
wahrscheinlich, dass derjenige kommt.
Sebastian
aber bei
welcher Femdom gibt es die schon?
Lady Melody
Ja, bei keiner.
Sebastian
Ja, also es kommt immer darauf an, wenn dann der Spermafetisch da ist, Wobei, da
kann ich mir auch vorstellen, dass das irgendwie da rausgesaugt wird und dann
ist nicht mit irgendeiner Vakuumglocke, keine Ahnung, ob das funktioniert, aber
das ist, das kann
Lady Melody
kann
es rausschlagen. In einer der letzten Sessions habe ich es geschafft, nur allein
durch CBT den zum Abspritzen zu bringen. Also nur, also Eier abbinden und
natürlich so vorsichtig draufklopfen und irgendwann war es soweit, dass er
gekommen ist.
Also ohne den Schwanz zu stimulieren, also das ist wahrscheinlich eher selten,
aber es hat funktioniert.
Sebastian
ich mir gar nicht vorstellen. Ich glaube, es tut doch einfach nur weh. Naja,
gut.
Lady Melody
Für mich nicht.
Sebastian
Naja, du hier nicht. Ja, natürlich.
hast eben schon gesagt, wenn es da mal über eine Woche geht oder
wie ist denn das jetzt so, diese schnelle, kleine Session zwischendurch. Ich
habe das Gefühl, da bist du gar nicht der Typ für. Du musst das schon
zelebrieren. Ja,
Lady Melody
Ja, so die schnelle Session zwischendurch, die gab es tatsächlich nur am Anfang,
wo ich auch nur mit meinem Mann gespielt habe, weil der einfach greifbar war.
Also gleiches Haus, gleiche Wohnung oder ziemlich in der Nähe und da konnte man
auch mal kurz eine Viertelstunde so eine Quickie-Session reinhauen. Aber jetzt
inzwischen, ja gut, mein Spielpartner ist ein paar Stunden von mir weg, da muss
man eigentlich, ja, man plant eigentlich ganz anders.
Ja, nee, aus diesen kurzen Dingern bin ich eigentlich raus. Also es sind
tatsächlich längere Sachen.
Sebastian
und du planst ja offenbar wirklich. Wirklich, also das ist ja,
du
Lady Melody
Ja, inzwischen plane ich weniger. Ich mache mir mal fünf Minuten Gedanken, okay,
was könnte man machen und das kommt dann eigentlich alles von allein. Also
meistens mache ich nie das, was ich vorhabe, sondern irgendwelche anderen
Sachen, weil es mir einfach zwischendrin wieder in den Kopf kommt oder ich
denke, wow, das könnte jetzt auch geil sein, das machen wir jetzt das.
Ja.
Sebastian
hast ja eine kleine Hausaufgabe gehabt, die nach dem Lockdown Riesenliste.
Lady Melody
Ja, die To-Do-Liste für die Zukunft
Sebastian
Ja, gibt's die? Ist die entstanden? Also ich gebe zu, ich war mal gestern kurz
gesprochen und dann hast du gesagt, ja, da könnte ich eine Liste machen. Die
Frage ist, ob dein Alltag es dir erlaubt hat, die überhaupt zu machen.
Lady Melody
Ja, ich habe die tatsächlich gerade erst gemacht, also kurz vor deinem Anruf,
aber sie ist da.
Sebastian
Solange nicht währenddessen, ist alles gut. Sie ist da. Okay, ich würde sie
gerne hören.
Lady Melody
ist da.
Sebastian
Was ist da drauf? Wo sagst du, das muss jetzt aber auch bald sein? Das ist
fällig.
Lady Melody
Also was auf jeden Fall fällig ist, ist das Nachholen unserer
Pre-Silvester-Party, weil die musste ja heuer ausfallen.
Müssen wir mal gucken, ob wir das vielleicht am Pfingsten... Das ist einfach so
eine private Spielparty, wo wir einfach im freundeskreis den keller nutzen die
muss heuer auf jeden fall nach dem lockdown ist die fällig mal gucken wann es
geht und wenn es alles möglich ist das zweite große was noch draufsteht ist das
Knast-Event da wollte ich ein letztes jahr hin aber das ist ausgefallen und ich
hoffe den veranstalter gibt es noch weil wir mussten die hälfte schon
vorausbezahlt also ja wir Aber wir konnten,
also das Geld haben wir nicht zurückgekriegt, nur einen Gutschein und das
Versprechen, ja, ja, wir holen es nach.
Sebastian
Uh, ja.
Lady Melody
Das hoffe ich, dass es den auch noch gibt, dass der das überlebt, dass wir da
nochmal hinfahren können.
Diese 24 Stunden Knast, das ist einfach Highlight gewesen. Da muss ich hin.
Das nächste, was mal so angedacht war, war auch mit Freunden ein Wochenende so
eine Hütte oder eine Ferienwohnung zu nehmen und einfach so Kinky-Wochenende zu
machen oder wie so einen kleinen Kinky-Urlaub, wo man dann eben drei Tage
durchspielt durchspielt oder in Form von einem Rollenspiel das Ganze
da aufsetzt.
Das steht auch noch ganz oben drauf. Ja, und dann natürlich Stammtische. Also
ich muss echt wieder unter Leute. Es ist nervig. Man sieht immer nur die
gleichen, nur die Kollegen. Also ich muss auf jeden Fall raus in die Welt und
rein zum Stammtisch. Die gehen mir auch ziemlich ab, weil der letzte war
vor einem Jahr. Also
genau vor einem Jahr war ich am letzten Stammtisch damals in Innsbruck, da war
es noch kein Problem und eine Woche später war hier komplett alles dicht also
das war tatsächlich der letzte
ja und sonst
Sebastian
Besuchst du im Moment hier so Online-Stammtisch oder sowas? Also ist das ein
Ersatz für dich? Oder sagst du, nee, läuft nicht?
Lady Melody
also wir haben also die Stammtische wo ich war, wir haben es online probiert
es geht, aber ich finde es online anstrengend man sitzt halt an Zoom und du
siehst die Leute
ich sag mal eine Stunde eine oder 2, 2 ist schon viel, geht. Aber irgendwann hat
man online einfach satt. Also vor allem, weil alles dann online ist. Man geht
auf Online-Stammtische, man macht Online-Sport, man sieht seine Freunde nur noch
online und irgendwann ist man einfach online überdrüssig. Also ich, ja,
online,
am Anfang habe ich es wahrgenommen, das Angebot, aber es ist dann irgendwie, ich
weiß es nicht, es ist nicht dasselbe.
Sebastian
Ja, dasselbe ist es eh nicht. Man sieht halt die Gesichter mal wieder. Ich gucke
ja auch mal, dass ich dann bei uns hier unseren lokalen Stammtisch da versuche,
alle ein, zwei Wochen mal online zu besuchen.
Und man aber auch gucken muss, was ist da das Thema und wie ist da gerade so die
Dynamik und ich muss leider gestehen, ich habe im Moment eh nur überall das
Gefühl, dass mir immer mehr Leute sagen, dass sie gerade wieder Single sind.
Also da haut der Lockdown ganz schön die Beziehung kaputt, habe ich das Gefühl.
Lady Melody
Oh ja.
Sebastian
Also das ist wirklich gerade, puh, viel.
Lady Melody
Ja, und beim Online-Stammtisch, manche trauen sich dann doch nicht, online zu
gehen.
Sebastian
Ja,
Lady Melody
Das ist halt doch was anderes, als wenn ich jetzt irgendwo in eine Kneipe
reingehe, da kann ich vorher nochmal umdrehen, wenn ich die Leute sehe. Aber
wenn ich meine Kamera einmal online anhabe, gut, können die mich auch wieder
ausloggen. Aber ja, es ist einfach für mich keine Alternative
im Moment. Also klar, mit Freunden chatten, jederzeit. Aber
das muss ja auch am Stammtisch ist ja so, man unterhält sich dann einfach mit den
zwei, drei Leuten, die um einen rum sitzen und wechselt dann durch und unterhält
sich irgendwie so mit jedem mal so einzeln speziell und bei so einem
Online-Stammtisch, klar, man kann sich in einzelne Gruppen schalten, aber
es redet irgendwie immer einer. Ja, also, weil sonst überschneidet es sich von
der Technik wieder und ja,
Sebastian
du hast eher so diesen Meeting-Gedanken tatsächlich. Alle sitzen im großen Raum
und,
Lady Melody
ist wie in der Arbeit, nur dass es um BDSM geht.
Sebastian
okay, das ist jetzt wirklich die maximal unromantischste Vorstellung davon.
davon. Es wird Zeit, wenn es wieder geht. Es wird auch alles wahrgenommen, was
geht.
Lady Melody
alles,
Sebastian
Termine, Arbeit, scheißegal.
Lady Melody
egal.
Sebastian
Hauptsache dahin.
Lady Melody
Wir haben jetzt ein Jahr nur gearbeitet, jetzt machen wir ein Jahr nur Urlaub.
Sebastian
Ich habe hier noch so zwei kleine Punkte. Der eine, den ich noch habe, ich muss
mal grüßelos werden, an Ketterum Kenzeo. Mit dem Menschen habe ich ja eine Folge
gemacht, eine der allerersten, ich glaube Nummer 4 oder so überhaupt. Da ging es
um so BDSM-Erste-Hilfe-Kurse und da hat es mir gesagt, Mensch, du warst da, ne?
Lady Melody
Ja, den kenne ich. Ich war, also ich habe die Folge von ihm, danach ist angehört
und in der Folge erzählt er eben von dem Erste-Hilfe-Kurs für BDSMler und ja,
natürlich ich auch wieder einen Kurs und Erste-Hilfe bei BDSM, da muss man auch
mitmachen, safety first. Und ja, dann erzählt er halt so locker von Podcast
und habt ihr den schon, kennt ihr den schon? Und ich so, wie gibt es einen
Podcast? Wo?
Sebastian
Oh, da hat er hat er weiterempfohlen. Finde ich gut.
Lady Melody
Ja, genau. Und dann, ja, so habe ich dann angefangen, die Folgen zu hören. Dann
habe ich noch meinen Mann angefixt und sämtliche Freunde und dann, ja,
Sebastian
Ja,
sehr vorbildlich. Genau so soll es gemacht werden. Immer schön alle Leute
anfixen. Nee, aber ich finde diese Erste-Hilfe-Kurse, also wir haben, ich weiß
gar nicht, wie lange ist das her? Sechs, sieben Jahre oder so? Da haben wir mit
ihm hier auch mal was organisiert, dass er da mal einen Kurs gemacht hat.
Ich fand das tatsächlich sehr spannend, dieses Thema auch mal so abzudecken und
da mal zu hören. Der ist ja echt so locker flockig, dass er sagt, pass auf, das
kannst du machen, das kannst du eher, das machst du eh und das lässt du
vielleicht. Also dass er nicht ankommt und sagt hier, ja, du kannst mal
ein bisschen mit der Hand auf den Popo spanken und alles, was drüber hinausgeht,
ist viel zu risikoreich. Er sagt natürlich schon, was passieren kann, aber dann
eben auch dieser Realismus, wenn das passiert, dann rufst du mal einen
Krankenwagen oder so.
Lady Melody
Musst du das machen? Genau.
Sebastian
Das fand ich ganz schön und ja, auch sowas ist ja im Moment schwierig und ich
hoffe einfach, dass da einfach ganz viel wiederkommt.
Lady Melody
Genau.
Sebastian
Muss mal gucken. Was mich ja interessiert ist so, ich habe noch von niemandem
außer von mir selber eben das Feedback bekommen, Warum ist man nach so einem
Kurs eher eingeschüchtert und lässt bestimmte Sachen bleiben? Oder sagt man,
jetzt weiß man, was geht. Also macht man mehr oder weniger hinterher.
Lady Melody
Man macht, also weniger, also ich mache nicht weniger, ich mache es halt
bewusster. Ich finde so nach so einem Erste-Hilfe-Kurs, man darf da jetzt nicht
verschreckt rausgehen und so, oh, ich traue mich nichts mehr, aber das passiert
alles, sondern man weiß halt einfach, okay, wenn ich die Praktik mache, kann
ich das dabei auslösen, weil es vielleicht irgendein härteres Spiel ist oder ich
irgendein Grenzspiel mache.
Aber ich weiß durch den Kurs auch, okay, wenn das passiert oder wenn der Körper
so reagiert, dann muss ich das machen oder kann gar nichts machen und holt
gleich den Notarzt. Und man kriegt halt in so einem Kurs einfach auch so die
äußeren Zeichen, wie Körper reagiert mit. Also zum Beispiel, wenn die Lippen
blau wären.
Ich weiß es nicht, ob jemand, der keinen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat, weiß, was
los ist oder was er da tun muss.
Sebastian
Ja gut, wenn die Lippen blau werden, wird halt eine Grube ausgebuddelt.
Lady Melody
Oder
Sebastian
Also nein.
Lady Melody
wenn einem der Kreislauf zusammensackt, was man denn
tun sollte oder wie sich das bemerkbar macht oder kalter Schweiß, dass man den
nicht unterschätzen soll.
Sebastian
Nein.
Lady Melody
Ja, man wird vielleicht unterbewusst vorsichtiger,
für die Körpersprache sensibler, denke ich, aber man traut sich eigentlich schon
eher, dann diese Praktiken auch weiter zu spielen, nur man ist sich halt einfach
dem Risiko bewusst. Man weiß, okay, vorher haben wir so gespielt, war es immer
super gegangen, jetzt spielen wir weiter so, aber ich bin mir bewusst, okay, das
kann aber passieren.
Also im schlimmsten Fall, was,
Sebastian
Nee, finde ich auch gut, dass du dann auch gesagt hast, nee, guck mal da, da ist
so ein Kurs, da will ich teilnehmen, das mache ich jetzt mal.
Lady Melody
ja,
Sebastian
Allein schon diese Überlegung, weil du hast natürlich den Nimbus des perfekten
Dom, der weiß natürlich, wie alles geht und die perfekte Femdom, die kann
natürlich auch alles und dann ist es wirklich schwierig an der Stelle, dann
auch das zu durchbrechen und zu sagen, okay, jetzt schaffen wir uns hier mal
Wissen drauf.
Lady Melody
Und ich finde es eigentlich auch privat oder im Alltag nicht schlecht, wenn man
so einen Erste-Hilfe-Kurs einfach mal wiederholt. Also es muss jetzt nicht
speziell BDSM sein. Er hat auch, ja, es war sehr auf BDSM zugeschnitten,
aber auch so allgemeine Sachen waren auch mit dabei. Also ich weiß nicht, wie
viele Auto fahren, aber wenn man da einfach so an der Unfallstelle hinkommt,
schadet es halt nicht, wenn man dann einfach mal so alle zwei Jahre so einen
kurzen Auffrischer macht, um zu wissen, okay,
Sebastian
Lalalala alle zwei Jahre ja genau
Lady Melody
ich habe es mir auch vorgenommen, aber jetzt ist leider
Lockdown.
Sebastian
das ist die ultimative Ausrede für alles
Lady Melody
Ne, aber, ja,
Sebastian
Arzt, Routinebesuch ist ja Lockdown hat ja Zeit irgendwann hast du
1000 Termine und ganz oben steht der Friseurtermin
Lady Melody
ne, der steht tatsächlich auch noch auf meiner To-Do-Liste, der
Erste-Hilfe-Kurs, also, habe ich mir echt fest vorgenommen, jetzt alle zwei
Jahre, ob ich es schaffe, weiß ich nicht, aber so alle drei bis vier, wäre es
nicht schlecht, weil man vergisst ja doch recht viel.
Sebastian
Lady A schreibt so schön mal nebenbei gefragt, ich finde sie macht das ganz
vorbildlich mit den Fragen, also liebes Publikum wenn ihr noch was wissen wollt,
in welchem Bereich auch immer, dann jetzt Fragen stellen Sonst geht es nicht
mehr.
Lady Melody
nie wieder?
Sebastian
Sie fragt, bestellt Kerl das Outfit nach Vorgabe oder bestellst du das?
Lady Melody
Ich.
Sebastian
Okay,
Lady Melody
Also ich bestelle gar nicht, ich habe. Meistens sind es Klamotten von mir. Oder
wenn ich halt irgendwo beim Einkaufen, also ich muss auch sagen, beim
Feminisieren, ich habe keinen Lackleder- oder Latexfetisch. Also ich habe in die
Richtung keine Sachen. Also ich bin eher so der Stofffetischist. Also ich mag
halt die Bluse oder das Stoffröckchen Und das finde ich eigentlich alles im
normalen Textildiscount-Modegeschäft, wie auch immer.
Oder nehme alte Sachen von mir.
Sebastian
und das passt dann auch.
Lady Melody
also,
Sebastian
Oder es darf dann ruhig mal ein bisschen enger sitzen.
Also wie wichtig ist dir das Modische an deinem Gegenüber, dass das dann auch
nach was aussieht?
Lady Melody
Ja, also solche Rüschen haben, am liebsten mag ich ja Pink. Solche Sachen
sollten da schon dabei sein. Also, muss jetzt nicht das Topmodel da vor mir
stehen. Also, ich mag halt so ausgefallene Sachen, so weniger alltäglich. Also
ich habe auch so letztens erst so ein Negligé entdeckt im Tigerlook. Das fand
ich auch ganz lustig. Ich weiß nur noch nicht, wen ich da reinbringe, weil das
passt mir kaum.
Sebastian
Ja, Bewerbung bitte direkt an dich schicken. Das Negligé im Tigerlook steht
bereit.
Lady Melody
Genau.
Sebastian
Oha.
Lady Melody
Ja, solche Sachen. Also ich kaufe die Klamotten.
Sebastian
Okay.
Lady Melody
Ich trage vielleicht mal auf, dass jemand irgendwas Bestimmtes besorgen soll,
aber nee, das muss ja mich kicken.
Sebastian
Okay.
Lady Melody
Deswegen müssen es die Klamotten sein, die ich mag.
Sebastian
Wenn ein Kerl Frauenklamotten aussuchen lässt, ganz ehrlich, das ist dann immer
so eine Sache.
Gut, wenn er dann weiß, er muss sie selber tragen, dann hat es wahrscheinlich
ein bisschen mehr Stoff, man weiß es nicht.
Lady Melody
Oh, da fällt mir was ein. Man könnte mit dem mal einkaufen gehen.
Dann hätte ich ihn direkt dabei, dann kann er in die Umkleide gehen, das direkt
anprobieren. Boah, das sind ja gleich neue Ideen.
Sebastian
auf die Liste damit.
Lady Melody
Sofort drauf.
Einzelhandel muss aufmachen, muss einkaufen.
Okay. Okay.
Sebastian
Ja, das kann ich mir schon mal vorstellen. So zwei Stunden im Kaufhaus und
danach ist der Mensch völlig fertig mit der Welt.
Lady Melody
Oder kannst du da, ich meine, einfach mal Schuhe probieren, wenn er jetzt nicht
unbedingt 46 hat, wo ich keine Frauenschuhe kriege, sondern so 40 bis 42. 42?
Sebastian
Pass auf, jetzt fragt hier schon Penthesilea, wir haben ja so einen Cliffhanger
mit dem Switchen gehabt und dazu wollen wir doch bestimmt auch noch was hören.
Allerdings hat Adrian noch geschrieben, eine Frage, müssen ihre Subs auch als
Objekte herhalten, sprich Objektifizierung?
Lady Melody
Form von Tisch, Stuhl oder Möbel wahrscheinlich.
Ja, also wenn ich allein mit denen spiele, maximal als Fußschemel, aber
wenn ich eine Freundin mit dabei habe, dann mal als Tisch, dass der einfach vor
uns kniet, da kriegt er das Tablett oben drauf und dann hat er da still zu
stehen, bis wir unseren Sekt getrunken haben. Also ja, aber nur in Gesellschaft,
also allein reizt mich das nicht. Das ist immer praktisch, wenn man jemanden
abstellen will, dann kann ich aus dem Möbelstück machen.
Sebastian
okay, das ist also der praktische Aspekt. Wir wollen unsere Ruhe haben, wir
wollen hier quatschen und Quatsch machen und dann hat jemand halt mal Pause.
Lady Melody
Wobei, die Idee als Fußabstreifer fand ich auch ganz interessant.
Sebastian
Ja,
Lady Melody
Also ich war mal bei einer Freundin auf einer Playparty und die hatte einen so
beim Boden, wo die Ladies, wo sie reingekommen sind, ihre Füße erstmal abklopft
haben, also den direkt als Fußabstreifer benutzt. Also so könnte ich es mir auch
vorstellen, aber es ist halt auch wieder eine Gesellschaft, wo mehrere Menschen
sind.
Sebastian
ich glaube, da ist immer so diese Dynamik einfach auch wichtig, dass man dann
auch sagen kann, okay, das da ist dein Platz und du bist jetzt hier nicht im
Mittelpunkt. Wenn man also eins zu eins am Machen ist, dann ist ja schon die
totale Aufmerksamkeit beim Gegenüber.
Lady Melody
Ja, vor allem, was mache ich, wenn er gerade Tisch oder Stuhl oder sonst
irgendwas ist. Also das ist immer, genau.
Sebastian
Schreibst den Sessionplan für den nächsten.
Lady Melody
Genau.
Sebastian
Okay, also
Lady Melody
ich hole mal den Nächsten zur gleichen Zeit und den schicke ich dann wieder heim
und dann kann er, ja, okay.
Sebastian
Ein kleines bisschen Bösartigkeit ist einfach da. Dem muss man nur die Gelegenheit
geben und dann wird das schon. So, und jetzt haben wir den Cliffhanger. Jetzt
kommen wir nicht mehr drum rum. Switchen. Switchen.
Lady Melody
Ach, wo switcht man denn hin?
Ja, ich habe es befürchtet, dass er kommt.
Ja, switchen.
Sebastian
Ja, wie ist denn das da so, wenn du quasi immer switchst?
Lady Melody
Wenn ich switche?
Sebastian
Nein, du switchst überhaupt, erstmal die erste Frage. Vielleicht war das ja nur
ein bösartiger Cliffhanger von uns.
Lady Melody
Nein. Also ich kann sagen, ich würde mich nie als Switcher bezeichnen.
Also weil ich einfach, ja klar, ich switche mit einem Spielpartner, mit dem kann
ich auch switchen. Mit anderen funktioniert es einfach nicht. Also für mich ist
es, ja wenn ich switche, dann ist es eher so topping from the bottom. Ich sage,
was ich haben will und dann kriege ich das auch. Weil wenn es dann irgendwo
drüber raus geht, also ich halte schon ein bisschen was aus, Aber ich bin weder
devot noch sonderlich maso. Und ja, das Switchen ist einfach mal so für mich
ein Kopf freikriegen und einfach mal wild durchvögeln. Also braucht man als Frau
ehrlich gesagt auch mal.
Ja, also es ist, ja, Switchen geht so weit, wie ich es zulasse.
Sebastian
Ja, aber es ist doch schön, dass du, okay, also aber du bist jetzt nicht so,
dass du sagst, oh, dann kann ich mal devot sein und dann ist das gut, sondern
das ist dann wirklich ein, einfach eine, ich sag mal, zwangsweise Befriedigung
auf allen Ebenen.
Lady Melody
Teilweise. Also ich mag es natürlich auch einfach mal, also mir gibt es das
auch, ich kann auch den Kopf da dabei freikriegen, also indem man sich einfach
mal so in diese devote Rolle da rein begibt, ist auch schon mal schön, wenn man
von jemandem geführt wird und da mal die Praktiken von der anderen Seite
erlebt. erlebt. Ich sehe das halt dann, wenn ich als Top spiele, irgendwie so den
Reiz, wenn ich das mit jemandem mache, dann weiß ich, okay, ich war in der
gleichen Lage, das muss jetzt für den so anfühlen und dann hat das irgendwie so,
ja, auf mich nochmal einen anderen Effekt einfach. Also ich weiß es nicht, ob es
mich dann doppelt geil macht, ob man das so nennen kann.
Sebastian
Also eigentlich forschst du und präparierst dann dich quasi, damit du weißt, was
du da überhaupt tust.
Lady Melody
ich glaube, ich triggere mich dann einfach doppelt, indem ich, wenn ich was
ausführe, weiß, wie es sich anfühlt, wenn es an einem ausgeführt wird.
Vielleicht kann man es so nennen.
Also ich habe tatsächlich schon mal versucht, so richtig zu switchen, so mit der
Idee, okay, jetzt spielen wir mal eine Zeit lang nur auf Sub-Ebene und hatte
tatsächlich mal eine Vierer-Session ausgemacht mit einer Freundin von mir und
ihrem Dom, den kannte ich vorher schon, der ist auch ganz nett und im
Alltag, also ich verstehe mich mit dem schon, aber in der Session, das ging
keine zwei Minuten, dann war ich raus, also keine Chance, das ging nicht, also
ich weiß jetzt,
Sebastian
Okay, also lag es jetzt einfach an der Person, an der Chemie oder wollte er zu
viel oder was war so das Problem für dich?
Lady Melody
hat eigentlich gar nichts gemacht, also er kam rein, hat halt so, also der hat
eine sehr ruhige Stimme, er spielt auch sehr ruhig und ja, wenn er spielt, ist
er dominant, Also es fühlt sich auf jeden Fall ziemlich dominant an und ich weiß
nicht mehr, was er zu mir gesagt hat.
Ich glaube, das waren nur so ganz kurze Einführungsworte, so wenn irgendwas ist,
kann ich es sagen und legt so seine Hand auf meine Schulter und in dem Moment
war es bei mir vorbei. Also ich bin nicht mehr weitergekommen.
Sebastian
okay,
Lady Melody
Aber das war,
Sebastian
also zu wenig Action einfach oder
Lady Melody
ich war in dem Moment einfach aus dieser Subrolle, ich weiß es nicht, das könnte
mich auch überfordert haben, ich weiß es nicht.
Sebastian
dann frage ich doch mal so ganz blöd, wenn wir jetzt so drei, vier Jahre nochmal
sprechen, besteht eine gewisse Chance, dass du dann total auf der devoten Seite
aufgegangen bist. Ist dieses Türchen offen oder sagst du, nee, das mache ich
wirklich nur für mich und das brauche ich halt manchmal?
Lady Melody
das mache ich eigentlich nur für mich. Also ich habe es ganz am Anfang, als ich
meinen Mann kennengelernt habe, haben wir es ja auch probiert, weil da ja noch
nicht feststand, auf welcher Seite ich spielen will. und das hat da, gut, er ist
natürlich auch devot, aber
ich weiß es nicht, ich bin einfach ja
ich sag's mal, ich bin Wellness-Sub nennen wir es Wellness-Sub, das ist einfach
ja, das ist halt, wenn es mir taugt, dann kann ich mich da drauf einlassen, das
macht mir dann auch Spaß, also ich kann auch reintauchen, so ist es nicht aber
ja, ich bin jetzt kein Natursub, der das von innen raus braucht und will und nur
devot oder oder Maso, oder beides ist, genau.
Sebastian
Ja, muss man ja auch nicht. Das ist ja wirklich ein, ich fühle mich damit wohl,
dann macht das Spaß und dann ist das okay.
Lady Melody
ja,
Sebastian
Ich finde es aber schön, dass du dieses, dass du
machst es halt einfach. Du siehst da jetzt auch gar kein Problem bei, sondern es
ist dann einfach so und dann geht's dir gut.
Jasmin hat noch eine schöne Frage.
Nämlich empfindest du Topping from the bottom denn als etwas Negatives? Denn
wenn beide okay damit sind, dann ist es doch eine gute Art, die Zeit miteinander
zu verbringen.
Lady Melody
Ne, also ich sehe da überhaupt nichts Negatives dran.
Es ist halt einfach nur so ein Ausdruck, dass man es beschreiben kann, dass sich
andere irgendwas darunter vorstellen können.
Deswegen nutze ich den Begriff manchmal, aber ich finde es eigentlich gut, weil
man sich auch so, ja, im Prinzip spielen ist eigentlich, wenn man ganz banal
drauf schaut, ist es eigentlich Topping from the Bottom, weil als Top mache ich
ja eigentlich nichts anderes, als das, was Sub gefällt oder beziehungsweise
innerhalb von seinen Grenzen liegt. in gewisser Weise so eine
Absprache gibt es immer, also ich finde da jetzt nichts verwerflich dran.
Sebastian
Ja gut, aber wenn du so argumentierst, also auf diese Art und Weise, dann kannst
du eh jede Art von Session
irgendwie kaputt reden.
Lady Melody
Naja, kaputt reden kann man alles.
Sebastian
Ja, also das ist so, es ist klar, man muss ja kommunizieren. Kommunikation macht
man ja wahrscheinlich deswegen, damit da hinterher was bei anders ist, als hätte
man nicht kommuniziert.
Ja, da muss man immer so ein bisschen gucken, aber klar, wenn das Podcastsubbie wie
gesagt, jetzt, heute ist jetzt nicht so das Wahre, gut, dann kann ich zwar
entscheiden, was und wie, aber sagen wir mal so, beide haben
unglaublichen Einfluss auf die Session. und den muss man, glaube ich, auch
zusammen haben, weil sonst kann ich eben auch eine Couch verhauen. Das geht auch
und hinterher muss ich eine neue kaufen. Die heilt nämlich nicht.
Und die reagiert nicht und die gibt kein Feedback und die hat keine schönen
Spuren hinterher, die sich dann irgendwie jeden Tag verändern und was nicht.
Also schöne Sachen sind dort.
Aber man will ja mit jemandem was machen und nicht irgendwie alleine vor sich
hin irgendwie brokeln.
Lady Melody
Was halt bei Topping from the bottom, also was ist, wenn jetzt jemand zu mir
während der Session sagen würde, jetzt schlag mal so oder mach mal so oder mach
mal das, also mir die Anweisungen direkt verbal in der Session gibt,
sowas ginge nicht. Also das wäre für mich so
Topping from the bottom Art, die gar nicht ging, aber wenn man sich da vorher so
abspricht oder meinetwegen am Anfang auch mal gemeinsam eine Session geplant,
ich muss sie ja nicht direkt umsetzen, ich kann mir die ja aufheben, für irgendwann anders,
waren anders, aber ja, das ist wahrscheinlich so ein bisschen Ansichtssache.
Sebastian
Ich nehme jetzt nochmal so ein paar Hörerfragen hier mit rein.
Von von F. Bond, setzt du devote Erfahrung nachher dominant um?
Lady Melody
Devote Erfahrung dominant umsetzen.
Puh, das ist so die, also das, was ich
dominant umsetze, das mache ich devot normalerweise nicht, also ich würde nie
aus dem Napf essen, mal als Beispiel.
klar was im bereich schlagen schlagspiele geht setze ich um aber
es ist schwierig weil ich in dem Moment ich bin dann einfach der weibliche Sub und
habe einen männlichen Dom und spiele halt dann mit dem männlichen Sub so das sind
irgendwie die die es gibt schon überschneidungen aber aber puh,
ich würde sagen, nee, ich setze es eigentlich begrenzt um, soweit es halt
technisch und körperlich möglich ist.
Sebastian
Ich hätte jetzt so gedacht, Mensch, guck mal, da wird von dir was gefordert, wo
du sagst, nee, das überschreitet jetzt meine Grenzen.
Das mache ich nicht. Und dann weißt du aber doch, wenn du das dann mit jemandem
machst, dann kickt das doch vielleicht ein bisschen mehr. Oder der Respekt des
devoten Partners gegenüber ist dann einfach höher, weil man sich denkt, ich kann
und würde das nicht tun.
Lady Melody
ja,
Sebastian
Du tust das jetzt für mich.
Also ich finde das Das kann eine ganze Menge, ja, romantisieren. Dann
Lady Melody
auf jeden Fall.
Sebastian
nehmen wir jetzt noch mal eine letzte von Lady A.
Gibt es für dich beidseitig Grenzen und Tabus oder lässt du den Blick über den
Tellerrand zu? Also ich interpretiere das jetzt mal, inwieweit auch du dann
formulierst, wo für dich die Grenzen sind.
Lady Melody
Ich persönlich habe auch Grenzen, ja. Also es gibt, nein,
ich bin tabulos und ohne Grenzen.
Sebastian
Nein.
Lady Melody
Nein, wenn ich irgendwas einfach nicht für richtig empfinde oder mir die Praktik
einfach zu weit geht, dann sage ich, ja, wir spielen so weit, aber weiter gehe
ich jetzt nicht. Das ist so meine Grenze. Aber ich wüsste jetzt auch nicht, was
ich speziell jetzt aufzählen könnte. Wo ich sage, okay, das wäre jetzt für mich
ein No-Go oder das wäre jetzt eine Grenze.
Sebastian
Sperma auf dem Teppich.
Lady Melody
Ah, doch, eine Grenze.
Ich habe keinen Teppichboden. Sperma auf mein rotes Sofa im Spielzimmer. Das
wäre absolutes No-Go.
Ein Tropfen, wenn er draufkommt, hängt der Typ am Kreuz den ganzen Abend.
Ja, eine Grenze ist mir jetzt eingefallen, gerade wenn man so Atemkontrollspiele
macht, also ich würde nie bis zur Bewusstlosigkeit gehen, auch wenn es manche
wünschen würden, aber das wäre jetzt für mich so eine persönliche Grenze, wo ich
sage, okay, nee, so weit gehe ich nicht, mir ist das Risiko einfach zu groß.
Also das ist jetzt eine Grenze, wo ich auf meiner Seite ziehen würde, aber
sonst,
Sebastian
Ja, da hat der Erste-Hilfe-Kurs dann auch, sage ich mal, Eindruck hinterlassen.
Lady Melody
also die Leute können zu Bewusstsein wieder kommen, aber wenn schlechter Tag,
schlechte Situation, alles schlecht an dem Tag und dann geht es nicht mehr und
Und ja, es gibt mir auch nichts, wenn derjenige wegkippt. Also es kickt mich in
dem Moment nicht. Das finde ich eher beängstigend. Ich kann mir sowas auch nicht
anschauen. Also ich kenne natürlich Leute, die so spielen. Und ja, ich
gehe halt dann raus oder schaue weg.
Das ist irgendwie so eine persönliche Hemmschwelle. Da komme ich nicht drüber.
Momentan noch nicht. Ich weiß nicht, was in zehn Jahren ist.
Aber so stand jetzt.
Sebastian
Ja, ich glaube, das muss man auch für sich selber definieren und dann, ne, man
hat ja dann auch wirklich ein Problem. Und wenn es schief geht und man sagt, das
will ich, aber ich will ja auch eigentlich Spaß haben, muss man eben gucken.
Lady Melody
Ja.
Sebastian
So, pass auf, jetzt nehmen wir noch eine allerletzte hier von Blutengel 1001.
Lady Melody
Alle, alle Letzte.
Sebastian
Ja, was soll man, noch eine letzte und dann noch eine letzte und dann noch eine
letzte, ne.
Gibt es für dich gravierende Unterschiede zwischen männlichen Subs und
weiblichen Subs?
Also außer jetzt das Gehänge, sag ich mal. Das ist natürlich, na
Lady Melody
Außer die körperliche Ausstattung.
Puh.
Das kommt immer drauf an. Man kann es so pauschal nicht sagen. Ich kann einen
männlichen Sub haben, der total devot ist und reinkippt und ich kann eine
weibliche Sub haben.
Aber ja, das Einzige, was ich gemerkt habe, wenn Frau mit Frau spielt und jetzt
nicht hundertprozentig lesbisch ist oder die andere Frau anziehend findet, dann
habe ich manchmal so den Eindruck, der gibt es einfach nichts. Nichts tut es
halt dann, ja, vielleicht, weil man, ich habe jetzt bisher auch einmal
ganz allein mit einer Frau gespielt, meistens habe ich sie irgendwie so im
Dreiergespann dabei.
Da ist sie halt dabei, weil sie halt den Mann geil findet, der da dabei ist.
Also ich weiß nicht, wie es wäre, wenn ich mit der dann allein spielen würde.
Sebastian
gut, muss man ja auch nicht. Das ist ja auch genauso, wenn du jetzt da zwei
Jungs hast und sagst so, jetzt spielt man miteinander.
Lady Melody
es kommt halt immer darauf an, wie die so veranlagt ist oder wie die so tickt.
Also wenn die sich komplett auf mich einlassen kann, denke ich, dass es kaum
einen Unterschied gibt. Wenn sie es aber nicht kann und ich merke das, ja, dann
geht es halt nicht oder nicht so weit, wie ich will.
Sebastian
Ja, ich glaube, da ist einfach diese Sexualpräferenz, wenn sie so ist, wie sie
ist. Das ist auch die Frage, muss man denn das brechen an der Stelle?
Und klar, wenn du dann sagst, oh, das macht den Menschen aber fertig, dann
machen wir da ein bisschen was.
Aber ich glaube, da muss dann auch das Gefühl haben, dass der Mensch hinterher
sagt, das habe ich gebraucht, ich habe den Anschub gebraucht.
Lady Melody
ja, genau. Genau,
Sebastian
Also, wir haben es geschafft, wir haben alle Fragen beantwortet.
Ja, wir haben sogar über Switchen gesprochen. Haha, sehr gut.
Lady Melody
genau,
Sebastian
Ja, ich habe ja wirklich versucht, das so bis so ganz zum Schluss rauszuschieben
und dann hätte man ja sagen können, ein Satz dazu und dann ist gut und dann ist
der Cliffhanger dann fürs nächste Mal.
Lady Melody
schieben, switchen auf, unbekannte Zeit, ja,
Sebastian
Ja, ich glaube, so ein bisschen rumprobieren muss man, glaube ich, einfach
allein schon feststellen, gefällt es mir oder gefällt es mir nicht. Und
ich glaube, das muss man von Zeit zu Zeit dann auch mal wiederholen, um dann
einfach zu gucken, ist denn der Status Quo noch so, wie er ist.
stell dir vor, du hast dich in eine Richtung bewegt und aus der kommst du dann
nicht mehr raus und hängst in der Szene ab und ödest dich selber an, weil du
sagst, ja, aber ich bin doch so und diese Entwicklung, wenn du dir die selbst
blockierst, das macht ja auch keinen Spaß.
Lady Melody
sind ja durchaus devote Fantasien im Kopf, also im Kopf kann ich alles machen,
aber ja, das dann umzusetzen, das ist halt dann wieder ein anderes Blatt.
Sebastian
Jetzt hast du was angefangen, jetzt will ich aber wissen, was hast du im Kopf,
was du nicht machen möchtest? Musst du jetzt nicht beantworten, aber mich
interessiert es trotzdem.
Lady Melody
habe ich im Kopf, was ich nicht machen möchte?
Ja, ich stehe halt einfach nicht auf diese
weiß nicht, manche Frauen stehen halt drauf, wenn sie einen Schwanz nach dem
anderen
durchlutschen können, das ist jetzt sowas, was weder im Kopf noch real bei mir
gehen würde, aber ich finde es durchaus reizvoll, auch mit mehreren Männern zu
spielen, nur ich kann es mir in der Realität nicht vorstellen, im Kopf finde ich
das super geil und würde das sofort machen wollen und meinetwegen auch so in so
eine Gangbang-Party mit rein, aber ähm, ne, in der Realität mag ich das nicht,
da
bin ich ganz, weiß nicht, da würde ich mich nicht wohlfühlen, das ist, äh,
ja, nö, brauch ich nicht.
Sebastian
glaube, da muss man auch echt unterscheiden, also was was ist, ich sag mal, eine
Wichs-Fantasie, schlicht und einfach und was will ich machen? Und das ist ja auch
völlig okay, dass man da
unterschiedlich agiert. Ich habe auch so ein paar Sachen im Kopf, wo ich mir
auch denke, um Himmels willen, das muss ich nie haben.
Aber okay, aber trotzdem, das kann halt schon anregend sein. Das ist, glaube
ich, auch, wobei das immer so ein Thema ist, da wollen meine Gesprächspartner
immer gar nicht so viel zu sagen. Das ist immer spannend.
Lady Melody
was im Kopf passiert?
Sebastian
ja, also was passiert im Kopf? Ich finde auch immer die intimste Frage, die man
stellen kann, ist immer so, was gibst du auf den Pornoportalen in die Suche ein?
Das ist tatsächlich etwas, wo Menschen mir dann doch eher ausweichen.
Lady Melody
Och, da gibt's ja zu viele Schlagworte, so Femdom, Strap-On, Bondage,
anale Spiele, natürlich. Also nach sowas sucht man Und dann kommt man irgendwann
auf den Kink.com und hat dann irgendwo die Device-Bondage und alles Mögliche.
Also da, naja,
Sebastian
ist komisch, es wird dann immer mehr mechanisch. Also es geht immer mehr
Richtung Ingenieurskunst,
Lady Melody
das
Sebastian
ab einem gewissen Grad, wo ich auch gestehen muss, ja, da rennen halt auch nicht
so viele hässliche Kerle rum. Da ist dann halt ein Gerät.
Entschuldigung, aber da ist manchmal die Qualität sehr schlimm. Und diese
Schnurrbärte. Diese immer wiederkehrenden Schnurrbärte. Ich verstehe es einfach
nicht.
Lady Melody
mir noch die am liebsten, die eine Maske aufhaben.
Oder wenn man den Typ nur von hinten sieht, am besten gar nicht im Bild, nur die
Frau oder in dem Fall die Frau, weil Männer in Device-Bondage macht mir das
auch nicht unbedingt an.
Sebastian
Das habe ich wieder nicht geguckt, das Zeug. Ach, alles kompliziert.
boah, Mensch das war jetzt ein so schönes Gespräch dass ich jetzt sage, das
müssen wir jetzt auch zum Ende führen
ich weiß wir beide, wir können ewig quatschen, das funktioniert erstaunlich gut
Fragen aus dem Chat gibt es nicht mehr, aber da kam ja auch schon ganz viel und
also ich mag dir jetzt einfach mal die Daumen drücken dass deine Liste, dass du
die dieses Jahr noch abarbeiten kannst
Lady Melody
zumindest angehen ein, zwei Punkte wären ja schon mal etwas
Sebastian
ach, dann muss man optimistisch sein, glaube ich und dann wird da auch irgendwas
gehen und dann drücke ich dir da einfach die Daumen, dass du dann sag ich mal in
ein paar Monaten sagen kannst Ja,
Lady Melody
geschafft bis auf eins oder so
Sebastian
dann musst du ja nicht alles schaffen, aber irgendwas geschafft schon mal und
dann wird es ja auch einfach besser.
Ich leide da mit dir, also haben wir alle eine große Leidensgenossenschaft.
Wenn es große Updates gibt, sag mal Bescheid, dann ergänzen wir hier gerne
nochmal ein bisschen und ich finde es einfach toll, dass du hier wirklich auf
jede Frage geduldigst geantwortet hast, vielen, vielen Dank und
ja, ich mache mal hier noch ein bisschen Sendung und dann habe einfach einen
wunderschönen Restabend, tausend Dank und ja, wir bleiben eh in Kontakt und ja,
vielen Dank, mach's gut, wir hören uns, tschüss.
Lady Melody
mhm
wir hören uns ciao
Sebastian
Tschüss.
Das war Lady Melody. Ah, wieder ein schönes Gespräch. Ich mag das ja, wenn das
dann so von ganz alleine geht und ich habe dann zwar hier meinen Spickzettel,
aber ich brauche ihn eigentlich gar nicht.
Ja, ich bin ein bisschen platt heute, das kann nicht wahr sein. Das ist die
Frühjahrsmüdigkeit, die ich jetzt hier habe, natürlich. Natürlich, wer möchte,
man kann mich ja anrufen, ich sag mal die Nummer und heute gebe ich gar nichts
vor, ich mag einfach nur mal wieder mit Leuten quatschen und nicht so viel mit
der Verwandtschaft irgendwie ständig über irgendwelchen Kram reden, sondern
einfach mal wieder, ja, einfach hier schön reden. Und die Nummer dazu ist die
05101-911-8952. Und wer mag,
wählt jetzt einfach diese Nummer und dann gucken wir mal, über was wir reden.
Das kann alles sein. Also wirklich von bin ich überhaupt kinky bis hin zu mein
Gott, hier DIY-Bondage, ich baue alles nach, kein Problem. Da bin ich
thematisch absolut offen. Aber noch ein paar Sachen habe ich ja auf dem Zettel.
Ich gucke jetzt mal bei Twitter rein, wie viele Leute mir da jetzt folgen. Nein,
die 1000 ist noch nicht erreicht.
Im Gegenteil, es wurde einer weniger.
Na, dann gibt es wohl erst nächste Woche Kaffeebecher. Schauen wir mal.
Was habe ich denn hier auf dem schönen Zettel? Ach so, natürlich den Lostopf
muss ich erwähnen. Nächste Woche gibt es eh Kaffeebecher, weil es ist ja wieder
ein Monat rum. Und dann wird aus allen Anrufern wieder einer der Becher der
schwarzen Momente verlost. Ich habe die ja letzte Woche schön
vollmundig angekündigt, dass es die ja bei Baumwollseil gibt. Da gibt es die
jetzt nicht mehr, die sind jetzt alle. Ich habe noch ein paar hier und die kann
man jetzt nur noch von mir kriegen. Finde ich total schön, einfach zu sehen,
dass die Dinger in die Welt gehen, dass ihr die haben wollt. Finde ich selber
immer ein bisschen merkwürdig, weil mein Merch-Konsum quasi sehr eingeschränkt
ist und gegen Null geht.
Aber gerne. Also ich freue mich, die Dinger sind weg und sind in der Welt und
ihr trinkt hoffentlich den besten Kaffee der Welt. Und mal gucken, ob wir dann
irgendwann nochmal neue machen. Aber wichtig war mir, dass ich von meinen
Gesprächspartnern so ein kleines Dankeschön habe und das habe ich dadurch, ja.
Aber jetzt gehe ich erstmal ans Telefon, da ist nämlich der Kontakt zu euch.
Hallo, hier ist Sebastian, mit wem spreche ich?
Peter
Hi, sagen wir mal Peter.
Sebastian
Hallo Peter, über was sprechen wir?
Peter
Hi.
Wir schließen so ein bisschen an, an das das vor zwei Wochen mal Thema war, wo
jemand gesagt hat, ewig lange Vanilla und dann die Beziehung beendet, um ein
kinky Leben zu führen.
Sebastian
Ja, das hast du gemacht?
Peter
Nee, das habe ich nicht gemacht. Ich lebe immer noch sehr glücklich Vanilla mit
meiner Frau zusammen.
Habe parallel irgendwie diese Situation gehabt, dass sich immer
mehr dieses Interesse aufgebaut hat. Ich bin schon ein bisschen älter, habe die
50 überschritten.
Informationsfluss ist das durchs Internet so gekommen letzten Endes Und das
Interesse daran wurde immer größer Aber das Interesse meiner Frau daran bestand
halt überhaupt nicht Und so seit, ich sag mal ungefähr zwei Jahren Habe ich das
ihr gegenüber da mal thematisiert Dass ich gesagt habe, das ist eine Sache Die
für mich in meiner Vorstellung und Ähnlichem immer wichtiger wird Und sie hat
dann gesagt, okay, wenn du sagst Mit dem, was du hier hast, bist du nicht
glücklich Dann hol es dir halt woanders Das heißt, wir leben quasi in einer
einseitig offenen Beziehung.
Sebastian
Okay, einseitig offen heißt aber, dass sie weiß Bescheid.
Peter
Sie weiß Bescheid, ja klar. Ich würde das nicht tun, ohne mit ihr darüber zu
sprechen.
Sebastian
Okay, wie seid ihr denn dazu gekommen, zu diesem Punkt? Also du hast gesagt,
okay, ich finde das spannend, ich würde da gerne mal was machen.
Peter
Ja, ich sag mal, man kriegt ja im Internet diverse Medien letzten Endes mit. Und
wenn man so drüber nachdenkt, ist man in der Tat in der Situation, dass man
sagt, okay, das hat mich eigentlich irgendwie offensichtlich schon immer seit
Kindertagen fasziniert. Ich habe es nie so richtig realisiert.
Ich habe meine erste große Liebe quasi geheiratet und bin immer noch mit der
verheiratet nach 30 Jahren.
Insofern war das für mich nie eine Alternative, diese Beziehung zu
beenden, sondern für mich wäre dann eher die Alternative gewesen, die Finger von
den anderen Sachen zu lassen. Das habe
Sebastian
Vielleicht darf ich da ein bisschen im Detail fragen. Irgendwann kam ja der Tag,
wo du gesagt hast, hier, Frau, das finde ich spannend, sag mal was dazu. Oder
war klar, dass sie da kein Interesse hat.
Peter
ich durchaus problematisiert, aber sie hat gesagt, definitiv alles, was über
diesen klassischen, Anführungszeichen, Klaps auf den Arsch hinausgeht, ist
definitiv nicht mein Ding. Brauchen wir nicht drüber zu reden, brauchen wir
nichts zu probieren.
Sebastian
Okay, und an der Stelle ist dann glaube ich auch, ja, da sind die Fronten
geklärt.
Peter
Relativ eindeutig und relativ gut. Ich
Sebastian
Okay, und dann hast du gesagt, okay, dann ist das jetzt so und dann lasse ich
das. Nein, hast du ja nicht.
Also,
Peter
habe es dann erstmal eine ganze Zeit lang gelassen und man beschäftigt sich dann
halt irgendwo in der Fantasie mit dem Thema.
Ich bin damit Ich bin damit auch sehr, sehr gut zurechtgekommen, aber da stehen
dann ja auch Kinder im Hintergrund und Bindungen und Verpflichtungen und so
weiter. Und irgendwann war der Punkt gekommen, wo ich gesagt habe, pass mal auf.
Letzten Endes ist es eine Sache, wo ich wirklich so
langsam für mich das Gefühl habe, das ist irgendwas, was ich in meinem Leben
verpasst habe, aber schon so irgendwas, wo ich sage, das ist ein
Punkt, den ich irgendwo nicht mehr weiter in der Form ignorieren kann, dass ich
nicht auslebe.
Sebastian
okay, aber das ist ja dann auch so ein Punkt, wo man dann diesen innerlichen
Druck hat gegen, ich habe hier Verpflichtung, ich habe Beziehung, ich habe Ehe,
wie finde ich da das Gleichgewicht? Also wie ist es dazu gekommen, dass du
gesagt hast, okay, ich möchte das woanders ausleben oder hat es vielleicht sogar
deine Frau gesagt, mach das woanders, weil das macht man ja auch nicht einfach
mal so. Das
Peter
Riesenumfang schon, ja. Das war halt irgendwie so, dass sie halt gemerkt hat, das
war das klassische Alter für Midlife-Crisis und Anflüge von Depressionen, dass
sie halt gemerkt hat und irgendwann gesagt hat, was ist los und ich hab gesagt,
ja, ich bin halt irgendwie mit der Gesamtsituation unzufrieden, weil und gesagt,
gut, bei mir kannst du es nicht haben, aber wenn du der Auffassung bist, dass du
es brauchst, dann holst du es dir halt woanders. Ich
Sebastian
ist ein ziemlich starkes Statement, das würde ich als großen Liebesbeweis
tatsächlich verstehen.
Peter
weiß, warum ich mit der Frau die ganze Zeit über verheiratet bin.
Sebastian
Ja, offenbar.
Okay.
Peter
Definitiv.
Sebastian
Okay, sie hat das gesagt, sie war sich auch im Klaren darüber, was das bedeutet
und vielleicht muss ich mal fragen, das kam ja gerade schon aus dem Chat, bist
du devot oder dominant? Dominant.
Peter
Dominant. Man sieht
Sebastian
Okay. Und du hast dann also den Freibrief bekommen und ja,
dann ist ja die Frage, was macht man dann als nächstes? Also ja,
Peter
sich erstmal um und überlegt, was man tut. Und dann sagt man, bevor ich jetzt
anfange, irgendwo in der Gegend rumzusuchen, fange ich an, mit Profis zu
arbeiten. Und
Sebastian
ich
Peter
habe mich dann halt mal umgesehen und habe dann halt ein Angebot gefunden von
einem Studio, das quasi als Anfänger-Workshop angeboten haben, erstmal
reinzuschnuppern in die gesamte Thematik. und
fand das so gesehen dann auch einen ganz guten Einstieg, um
halt mal so ein Gefühl dafür auch zu kriegen. Ich sag mal, man kann ja viel
sehen, aber dann kommt halt wirklich in der Tat die Frage, womit schlage ich,
wohin schlage ich, wie schlage ich. Ich würde also auch sagen, dass ich eher in
dem Bereich Sadist, Anführungszeichen Reaktionsfetischist, unterwegs bin,
weil ich halt wirklich sage, es kommt mir darauf an, die Reaktion zu sehen auf
das, was ich tue. Ja,
und zwar eher so im handwerklichen Bereich. Ich
Sebastian
den Ansatz spannend zu sagen, okay, ich suche mir einen Profi und dann lasse ich
mir das erstmal zeigen oder gucke mal rein, habe eine gewisse Anleitung, um auch
einfach
Peter
Sprich: vorher Workshops besuchen.
Sebastian
diesen guten Start dann auch zu forcieren.
Peter
Muss ich
Sebastian
Ich meine, es gibt ja tausend verschiedene Herangehensweisen und das ist eine,
ich glaube, das machen sehr wenige tatsächlich.
Peter
nicht auf so wenige machen, wahrscheinlich geben es nicht so viele zu, das mag
möglicherweise sein. Aber ich habe mir gedacht, wenn ich jetzt schon die Option
habe, im Rahmen meiner Beziehung das zu tun, dann ist es doch sinnvoll, jetzt
nicht irgendwo mir irgendwen zu suchen und irgendwie rumzuexperimentieren und zu
gucken, ob ich da irgendjemanden finde, mit dem ich irgendwas tun kann, sondern
dann auch wirklich, so blöd wie das jetzt klingt, meine Bedürfnisse an der
Stelle zu befriedigen. Ich bin
Sebastian
Lass mich mal so ein bisschen nochmal die Kommunikation zwischen dir und deiner
Frau so ein bisschen anschauen.
Rebekka fragt nämlich, das würde ich noch ein bisschen weiter fassen sogar deine
Frau, also sprecht ihr über die Sessions und detailliert und wie detailliert und
wie ist das emotional
also erzählst du was du machst oder ist das so eine Blackbox für sie, vielleicht
will sie das doch gar nicht wissen
Peter
teilweise Blackbox. Also bei den ersten Malen hat sie noch gefragt, so grob,
was habt ihr jetzt gemacht im Einzelnen?
Oder wie war es für dich, hat sie, glaube ich, richtigerweise gefragt. Und ich
habe gesagt, faszinierend, erregend und verstörend nach dem ersten Mal.
Sebastian
das ist sehr schön
Peter
weil es auch wirklich relativ gut meine Gefühlslage in dem Moment
zusammengefasst hat.
Danach haben wir, glaube ich, nicht weiter darüber gesprochen. Details wollte
die auch nie wissen. Ich habe auch Sex eigentlich weitestgehend immer
ausgeschlossen bei den Geschichten, sondern mich wirklich auf den SM-Bereich
dabei beschränkt,
weil ich guten Sex zu Hause kriege. Den muss ich mir nicht woanders holen.
Sebastian
okay, das macht dich aber auch teilweise dann schon wieder attraktiv weil da
geht es wirklich ums Spielen und um das Erleben miteinander.
Hast du eine feste Spielpartnerin?
Peter
Nein, nicht in dem Sinne. Ich bin dann in dem Profibereich auch definitiv
geblieben, um das klar zu sagen.
Sebastian
Okay.
Das geht natürlich auch ins Geld, das ist auch irgendwie klar.
Peter
Bisher ging es ja noch nicht so sehr ins Geld, weil als ich angefangen habe, so
ein bisschen mehr in den Bereich zu machen, kam ja Corona dann dazwischen. Das
Sebastian
Ah, ja, natürlich. Wir kommen hier nicht mehr ohne dieses Thema aus. Das ist
fürchterlich. Ich versuche das ja immer zu ignorieren.
Peter
große C ist überall.
Sebastian
Das geht einfach nicht.
Peter
Eher
Sebastian
Okay, also das sind dann wirklich Sessions, die erst mal so isoliert voneinander
sind oder vielleicht mit einer wiederkehrenden Person. Ja, was tust du da, wenn
du sagst, Reaktionsfetischist, was ist so, gehst du eher so im Bereich Spanking
oder dann wirklich dieses Kontrollausüben?
Peter
so im Bereich Spanking. Ich habe dann auch irgendwann angefangen, relativ schnell
sogar eigene Sachen zu basteln halt, weil ich mich umgeguckt habe, habe gesehen,
was sie da haben, habe gesehen, was es so im Internet gibt und da ich halt
wirklich halbwegs begabt bin, habe ich dann angefangen, Flogger selber zu bauen,
habe mich an Peitschen versucht, weil Peitschen mit dem Flechten ist eine
Katastrophe.
um das mal klar zu sagen, aber Paddle und so weiter, das geht schon ganz gut.
Und ich hatte, das war die letzte Session vor dem Lockdown,
da hatte ich mir eigentlich auch eher so eine, in Anführungszeichen,
Spanking-Session vorgestellt und habe dann festgestellt, dass das Mädel
furchtbar kitzelig war.
Damit hat sie dann relativ verloren gehabt für die nächste Stunde, um es klar zu
sagen. Es ging dann so weit, dass sie mich am Schluss gebissen hat, weil es
nicht mehr ging. In
Sebastian
Okay, merkst du, du hast da echt Spaß. Pass auf, ich habe eher so eine
Bildungslücke tatsächlich, nämlich die Bildungslücke ist, ja, devote oder
submissive Frauen im Studio. Das ist so ein Thema, darüber weiß ich fast gar
nichts drüber.
Also klar, ich habe mit Nika zum Beispiel gesprochen, sehr, sehr schön, aber sie
ist halt dominant und gibt es da was, wo du
sagst, das wäre jetzt unerwartet, einfach mal um meine Bildungslücke zu füllen?
Gibt es da was, was du erzählen kannst?
Peter
welchem Bereich, was ich sagen kann, ist, dass, soweit ich das beurteilen kann,
die Mädels, die da arbeiten, halt alle
entweder, unnötig zu verstehen, deutscher Herkunft sind oder sehr gut Deutsch
sprechen, was halt eine Kommunikation ermöglicht. Ich glaube nicht, wenn ich
ansonsten gehört habe, dass es im Paysex-Bereich wahrscheinlich eher mit einem
nicht unerheblichen Teil von Arbeitsmigration zu tun hat, sodass das sprachliche
Auseinandersetzen mit dem anderen Teil relativ schwierig ist. Und auch da gilt
letzten Endes, du sprichst vorher erstmal drüber, was du grundsätzlich geplant
hast, ob das okay ist, wo die Limits sind. Also das bedeutet jetzt nicht, ich
bezahle da irgendwas und anschließend kann ich wild auf irgendjemanden
eindreschen. Ne,
Sebastian
Ja, genau, das ist nämlich so mein Punkt an der Stelle, weil du hast ja die
Kontrolle über die Situation.
Und das kehrt das ja ein bisschen um.
Peter
habe ich eigentlich nicht. Also da ist auch die klare Ansage grundsätzlich,
Stopp heißt halt Stopp. Oder man spielt mit einem Ampelsystem, wie auch immer.
Aber da gilt halt auch im Klaren, es ist nicht so, dass ich irgendjemanden
kaufe, sondern ich kaufe eine Dienstleistung. So empfinde ich das auch selber.
Ich kaufe eine sexuelle Dienstleistung und die Dienstleistung geht halt von
Seiten desjenigen, der die anbietet, genau so, oder von derjenigen, die sie
anbietet, genau so weit, wie sie bereit ist zu gehen. Und danach ist halt
einfach Schluss.
Sebastian
Und du bekommst auch etwas Definiertes. Es ist eben eine Dienstleistung und
kannst hinterher glücklich nach Hause gehen und hast, ich sag mal, keine
Scherereien.
Also jetzt nochmal für mich so die Frage, es gibt ja auch jetzt einfach die
normale Community, wo die Leute das aus Spaß an der Freizeit machen
so eine Spielpartnerin dir zu suchen oder so einen Menschen, mit dem du dann
gelegentlich spielst, kommt das für dich gar nicht in Frage oder ist ja,
Peter
Schwierig, wobei das auch wieder so eine Sache ist, wo ich sage, da muss ich mir
halt vorher drüber Gedanken machen, weil ich da das Risiko eingehe, so blöd wie
es klingt, mich emotional zu stark zu engagieren, sagen
Sebastian
das kann ich absolut nachvollziehen weil man geht ja eine Bindung ein wenn man
sich immer wieder sieht und dann hast du natürlich im Hinterkopf natürlich schon
noch deine Frau, die dir das ja ja ermöglicht und da will man dann ja auch nicht
über die Grenzen hinausgehen, denn du hast ja auch was zu verlieren an der
Stelle.
Und im Zweifel, dass ihr halt sagt, nee, ich kann das so nicht mehr, lass das
bleiben.
Peter
würde. Das sage ich ganz ehrlich. Dann wird es für mich emotional schwierig. Im
Moment würde ich dann sagen, würde ich mich wahrscheinlich immer noch für meine
Frau entscheiden.
Sebastian
Okay, aber also zurück, also das einfach bleiben lassen, das geht nicht mehr für
dich.
Peter
Ja, doch, wenn meine Frau mich vor die Wahl stellen würde, wenn sie mir die
Pistole auf die Brust setzen würde, aber da bin ich in der glücklichen Lage,
dass ich eine Frau habe, die es nicht tut. Ich habe lange
Sebastian
Ja, das ist toll. Also wenn du da wirklich einen Partner hast, der sagt, okay,
deine Bedürfnisse sind mir auch wichtig, wenn ich sie nicht erfüllen kann, dann
finden wir Wege.
Ja, das ist echt schön, das ist was wert, muss man ganz klar sagen. Und ich sage
halt immer, das ist so ein bisschen die Büchse der Pandora. Wenn man einmal
angefangen hat, damit aufzuhören, schwierig.
Peter
Zeit damit gelebt, mit den Fantasien und Ähnlichem und bin auch
damit klargekommen. Ich bin dankbar dafür, dass ich jetzt ausleben kann. Und es
hat mich, glaube ich, auch in irgendeiner Form beeinträchtigt, dass ich dann
irgendwann gesagt habe, ich kann es jetzt nicht ausleben. Aber wie gesagt, das
kann halt auch Midlife-Crisis sein und in fünf Jahren ist das Thema dann wieder
durch. Keine Ahnung.
Sebastian
Na gut, das können wir in fünf Jahren ja hier nochmal diskutieren. Wenn du
irgendwann sagst, jetzt brauche ich das nicht mehr, jetzt ist vorbei. Also dann
wäre der späteste Moment, wo du bitte, bitte nochmal anrufen musst.
Peter
Ich wollte nur mal kurz Bescheid sagen.
Sebastian
Ja.
Peter
Wenn sich noch irgendeiner an mich erinnern kann, dann bitte. Ich
Sebastian
Ich wühle dann hier im Archiv rum, bis ich das wieder finde. Und das, ja, weil
es gibt ja auch Menschen, die sagen, das habe ich mal so eine Phase gehabt und
jetzt höre ich damit mal auf. Das gibt es.
Ich habe sogar Folgen aufgenommen, wo ich dann nochmal gefragt habe, wollen wir
nicht mal was zusammen machen? Nee, mit BDSM bin ich erstmal durch.
Das gibt es, darüber redet man natürlich nicht so viel, aber finde ich durchaus
spannend, den Aspekt.
Wie siehst du jetzt so die nächsten Monate? Also wir nehmen jetzt mal an, okay,
das Studio macht wieder auf, du kannst da wieder hin und das geht jetzt, bleibt
das oder gibt es da Veränderungen? Also entwickelst du dich da auch weiter oder
auch emotional, was tut sich da in dir?
Peter
frage, also ich merke in Anführungszeichen, dass ich darunter leide, dass ich
diesen Teil meiner Sexualität nicht ausleben kann, obwohl ich durfte, in
Anführungszeichen.
Ich
glaube, um zu wissen, ob ich mich da in irgendeine Richtung entwickle, ist es
einfach noch zu früh. Ich glaube, dazu fehlt mir dann noch die Erfahrung letzten
Endes, um zu sehen, was da ist.
Wobei, was ich relativ schnell gemerkt habe, ist, am Anfang bin ich noch
hingegangen mit so einem Plan, so nach dem Motto, das ist das, was ich jetzt
gerne machen würde.
Und der Plan ist ja nur so lange gut, bis er mit der Realität kollidiert.
Sebastian
Ja.
Peter
Und spätestens, ich glaube, bei der dritten Session habe ich diesen Plan
aufgegeben und habe gesagt, wir gucken einfach mal, was geht. Das
Sebastian
Ja.
Darf ich nochmal so ein bisschen reinfragen, ich sag mal, das ist ja mal so ein
ganz wichtiger Punkt, dieses ganze, diese D/s-Geschichten oder Rituale zum
Beispiel. Also ich weiß gar nicht, kann man das da einfordern, dass man sagt, du
sprichst mich jetzt so und so an und es gibt bestimmte Gesten und Rituale, die
eingehalten werden oder hat das da da kein Platz oder ist das eh nichts, was
dich anspricht?
Peter
hätte sicherlich einen Platz dafür.
Wie gesagt, in der Zwischenzeit habe ich eine Menge gebastelt und
ich sag mal,
ich nehme auch eigene Halsbänder mit und ziehe die am Anfang an, weil das für
mich auch so ein Ding ist, irgendwo in die Session reinzukommen von meiner Seite
aus und dann, letzten Endes kommt es dann darauf an, was dein Gegenüber bereit
ist zu tun. Ja, also, da sind wir wieder an dem Punkt, wo man sagt,
Es ist halt die Frage, was die jeweilige Dienstleisterin bereit ist zu machen,
wenn die sagt, du kannst machen, was du willst, aber nenne mich nicht blöde
Schlampe oder nenne mich nicht fette Sau oder nenne mich nicht Schnecke, dann
ist letzten Endes da die Grenze. Und wenn ich der sage, ich möchte gerne, dass
du das und das tust, und die sagt, nee, tut mir leid, das ist definitiv mein
Limit,
das mache ich nicht, dann ist es halt so.
Sebastian
Ja, ich glaube, dass tatsächlich Sexworker da extrem gut geschult sind, in ich
sag mal kurzer Zeit, weil Zeit ist ja immer auch Geld, ganz klar zu
kommunizieren, das, das, das, das nicht und da ist dann vorbei, dass man
diesen Konsens, den man auch da einfach erreichen muss, dass der sehr schnell
und professionell erreicht werden kann und dann auch du weißt genau, woran du
bist.
Das gibt dir auch eine gewisse Sicherheit.
Peter
Finde ich letzten Endes auch nicht unangenehm. Also ich sage mal, diesen Konsens
müsste ich ja auch im Rahmen von einer Spielpartnerschaft oder Ähnlichem auch
erreichen.
Vielleicht ist es da noch ein bisschen leichter, aber wie gesagt, auch da geht
es letzten Endes, da muss man vorher darüber reden.
Klar, ich bezahle für die Zeit und für die Dienstleistung, aber ich bezahle halt
eben auch nur für das, was der andere mir geben will.
und ich weiß also definitiv, dass das auch Mädels sind, die in ihrem Privatleben
diese Neigung haben,
weil man halt, ich will es jetzt nicht Aftercare nennen, aber man unterhält sich
halt nachher gegebenenfalls noch so ein bisschen und kriegt dann halt durchaus
mit, wie gesagt, ja, heute hatte ich eigentlich gar nichts geplant, ich wollte
halt abends noch in den Swingerclub oder irgendwie sowas oder ich hatte letztens
eine Session mit einer Bekannten oder einem Bekannten oder so, Da ist Folgendes
passiert, wo man sagt, da ist jetzt keine Notwendigkeit, mir sowas zu erzählen,
sondern man kriegt es halt einfach so am Rande mit. Ich glaube, das ist auch ein
Job, den man schwerlich machen kann, wenn man nicht eine eigene Veranlagung, ein
eigenes Interesse in die Richtung hat. Eine
Sebastian
Ja, also ich glaube, wenn man da gar keine Anleihen hat, ich glaube, dann ist
der Job auch einfach zu hart. Also das kann ich mir auch nicht vorstellen, das
ist dann außerhalb meiner Fantasie, sage ich mal.
wenn du da rausgehst also auch dieses Gespräch hinterher das finde ich echt gut,
weil die Zeit das ist glaube ich einfach, das braucht man auch so ein bisschen,
dieses Runterkommen, aber wenn du da rausgehst, wie fühlst du dich? Was ist das
so ein, ja was ist dann in dir?
Peter
befriedigte Mattigkeit, würde ich sagen. Ja,
Sebastian
Das ist schön formuliert, ja da kann ich immer nur zustimmen das hält
dann auch ein bisschen man hängt da tagelang, denkt man da drauf rum und Und ich
kann mir das auch wirklich vorstellen, wenn du Spielsachen baust. Also du
bereitest dich ja wirklich dann auch intensiv vor und nimmst dir Zeit dafür. Und
dann nimmst du die Sachen mit und dann guckst du, was passiert. Auch das finde
ich ja, das ist ja eigentlich auch noch Teil der Session.
Peter
das auf jeden Fall. Deshalb auch dieses Reaktionsfetischismus im Sinne von,
welche Reaktion löst das körperlich aus, welche Reaktion löst das psychisch aus.
Also das ist schon ein nicht unerheblicher Teil des Kicks, um es klar zu sagen.
Ich
Sebastian
Hast du da einen Tipp für mich? Was ist ein besonders gutes Werkzeug?
Oder was ist dir besonders gut gelungen? Das würde mich jetzt einfach mal
interessieren. Also mit dem Peitschen flechten, das habe ich schon rausgehört.
Das ist so eine Sache.
Peter
sage mal, es funktioniert. Man kann damit schlagen, aber man wird im Laufe der
Zeit ja auch besser und die eigenen Ansprüche werden ja auch irgendwo höher.
Also man fängt ja an, kauft sich irgendwo so ein bisschen Leder, fängt mal an,
so breite Flogger zu schneiden und stellt dann fest, dass das letzten Endes zum
Aufwärmen taugt, aber mehr auch nicht. Wenn man dann dazu übergeht, halt
entsprechend festeres und dickeres Leder zu verarbeiten, kann man auch schon
ganz andere Dinge produzieren, die halt auch dazu geeignet sind, dann
entsprechend Spuren zu hinterlassen zum Beispiel und auch eine Reaktion
auszulösen, die deutlicher ist. Die
Sebastian
Oh, das finde ich aber spannend. Ich habe gedacht, dass Spuren gerade in dem
Kontext nicht so gern gesehen sind.
Peter
hatten da jetzt, soweit ich das beurteilen kann, kein Problem. Ich meine, ich
rede jetzt nicht von der ganze Arsch ist grün und blau für die nächsten drei
Wochen. Also in dem Umfang nicht. Also da muss man sich dann gegebenenfalls
schon mal ein bisschen einbremsen. Aber ich hatte es durchaus schon, dass ich
auf die Brüste geschlagen habe und da waren nachher dann schon Blutergüsse. Das
hat aber jetzt keinen gekratzt, um das klar zu sagen.
Sebastian
Okay, aber ich hätte da jetzt so ein logistisches Problem gesehen einfach.
Peter
Ich
Sebastian
Also stell dir vor, du hast dann eine Session und
Peter
glaube, die arbeiten dann nicht so nach dem Motto, ein Kunde, dann zwei Stunden
später der nächste Kunde, sondern die machen das alle mehr oder weniger im
Nebenerwerb. Ja,
Sebastian
aber trotzdem, wenn das dann eine Woche hält, ich meine, du möchtest ja auch auf
einen weißen Hintern hauen, wo eben noch nicht alles schon
kaputt ist.
Peter
das schon. Aber da ist dann noch die Frage, ob man dann darauf achtet. Die
Rohrstöcke, die die da haben, sind schon so, behaupte ich mal, dass man damit
jetzt nicht wirklich schwerwiegende, dauerhafte Spuren hinterlassen kann. Da
achten die natürlich bei der eigenen Ausstattung auch so ein bisschen drauf.
Sebastian
Ja, aber dafür bringst du ja die eigenen Sachen mit.
Peter
Auch
wieder richtig. Richtig.
Sebastian
Ah, ist alles nicht so das Wahre, was ihr hier habt.
Peter
Aber da ist dann natürlich die Frage, wenn halt irgendeiner sagt, okay, jetzt
habe ich so langsam das Gefühl, dass es für mich zu viel wird, kann er einen ja
auch einbremsen.
Sebastian
Ich bring mal was mit.
Peter
Das
Sebastian
Ja, gut, klar. Aber das ist ja auch wieder Teil der Kommunikation und das ist ja
auch gut für dich.
Peter
ist Teil der Kommunikation. Und
Sebastian
Und ich glaube, das ist für dich auch die Sicherheit, dass du dich darauf
verlassen kannst, da kommt ein Stopp, wenn es zu viel wird.
Und das ist etwas, was man im privaten Bereich manchmal,
da kann man sich dann nicht darauf verlassen, dass auch wirklich das Stopp kommt
oder das Safeword oder sowas. Sondern das ist dann halt, das kann auch mal
schief gehen.
Peter
ein bisschen mehr aushalten.
Sebastian
Ja, das ist dann, ja, das ist die emotionale Schiene.
Peter
dann ist es dann doch zu viel.
Sebastian
Ah ja, jetzt halte ich das nochmal aus und du verlässt dich aber darauf, dass da
ein Stopp kommt und hinterher stehst du dann da.
Peter
Ja, natürlich
Sebastian
Also ich glaube, da ist man auch einfach darauf angewiesen, dass
man ist darauf angewiesen, dass das klar kommuniziert wird, dass das auch passt.
Also ich merke, das Publikum, der Chat ist ja gerade unglaublich aktiv. Ich
würde dir gerne noch vielleicht ein, zwei, drei Fragen stellen, wenn du noch so
viel Zeit für mich hast und wenn da irgendwas zu intim ist, dann sagst du
einfach, nee, das geht dir gar nicht was an und dann ist das auch völlig okay.
Okay, wenn dir das morgen noch einfällt und du sagst mir morgen Bescheid, dann
schneide ich das einfach raus.
Okay, also spürt Peter nicht, dass keine echte Devotion
da ist, beziehungsweise machst du dir Gedanken darüber, fragt die Katha.
Peter
mache ich mir Gedanken darüber im Zusammenhang mit der Frage, was kriege
ich gegebenenfalls vorgespielt, wie es wahrscheinlich im gesamten Paysex-Bereich
eine Rolle spielt. Auf der anderen Seite stellt die Frage bei einem Femdom
keiner und sagt, wenn du zu einer weiblichen Domina gehst, machst du dir keine
Gedanken darüber, dass die da letzten Endes für dich nur eine Dienstleistung
erbringt und da keinen Spaß dran hat. Also ich kann nicht ausschließen und bin
mir bei zumindest zwei oder drei der Mädels sehr, sehr sicher, dass sie da
durchaus Spaß dran haben.
Also ich glaube schon, dass man sagen kann, wenn man jemanden hat, der eine
echte Neigung in die Richtung hat und dann ist möglicherweise auch nicht jedes
Session gleich gut, dann ist halt die Frage, ob es genau zu dem Zeitpunkt oder
mit genau dem Menschen passt. Aber ich glaube schon, dass sowas funktioniert
und letzten Endes bin ich mir natürlich auch im Klaren darüber, Ich befriedige
an der Stelle meine Bedürfnisse und ich bezahle jemanden dafür. Das ist ja
gerade der Inhalt einer Dienstleistung, dass ich irgendeine Leistung möchte und
jemanden dafür bezahle, dass er sie erbringt. Wenn beide daran Spaß haben, umso
besser. Würde
Sebastian
Ja, definitiv.
Ich kann da gar nicht viel zu sagen. Ich sauge das hier von dir wirklich auf,
weil das einfach für mich jetzt auch ein ganz neuer Erfahrungshorizont ist. Also
erstmal zwischendurch vielen Dank dafür.
Aber Lady A mag noch wissen, in was für einem Zustand erscheinst du denn dann zu
Hause? Und ich hänge nochmal dran, möchtest du dann darüber reden zu Hause, was
halt nicht geht, aber wie bist du so drauf?
Peter
wahrscheinlich schon gehen, also wenn ich das meiner Frau sagen würde, da war
jetzt irgendwas, wo ich mal drüber reden müsste, würde ich mir wahrscheinlich
auch zuhören. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich es unbedingt hören
will, im Sinne von, die muss jetzt wissen, was da los ist. Ja, aber
es ist auch so, dass es ein bisschen weiter weg ist. Das heißt,
ich habe dann in aller Regel nochmal anderthalb Stunden Autofahrt hinter mir,
wenn ich zu Hause ankomme und komme in aller Regel relativ entspannt dann zu
Hause an, was dann auch durchaus positiv zur Kenntnis genommen wird. Ja,
Sebastian
Ja, ich glaube, das ist dann auch ihr wiederum ihr Benefit. Sie hat dann einen
glücklichen Mann zu Hause,
der da nichts mit sich rumträgt.
Peter
ich glaube, das ist in der Tat ein Punkt, ja.
Sebastian
Ja,
also man muss ja auch einfach die positiven Aspekte sehen. Wenn man dann seinen
Partner da einfach immer nur unglücklich sieht, das ist dann ja irgendwie auch
nicht das Wahre.
Okay, eine letzte habe ich noch. Und zwar hätte deine Frau ein Problem damit,
wenn du eine feste Spielpartnerin hast, als eine Art Konkurrenz. Möchte Svenja
gern wissen.
Peter
Letzten Endes, weil die Situation sich nicht gestellt hat.
Ich glaube aber, sie hätte das Problem nicht. Soweit ich es einschätzen kann,
auch nach 30 Jahren, sind Frauen mir immer noch ein Mysterium, um das klar zu
sagen, auch wenn es dieselbe Frau ist.
Ich
glaube, dass es in der Tat
eine Frage wäre, die davon abhängig wäre, wie emotional engagiert ich da wäre
in der Beziehung.
Aber das
Sebastian
Gut, ist halt nicht so. Deshalb müssen wir da jetzt auch gar nicht groß
spekulieren, denke ich.
Peter
ist ja Spekulation, da jetzt was zu sagen.
Müsste ich meine Frau mal fragen, dann
Sebastian
sie kann hier gerne anrufen.
Nein, aber ich glaube, Entschuldigung. Aber es ist tatsächlich diese
Perspektive, die ist ja nochmal eine ganz andere. Und ganz ehrlich, in der
Situation, in der du jetzt steckst und das Agreement, was ihr da auch habt, ich
glaube, das ist genau in der Situation jetzt genau das Richtige.
Peter
gehe ich aus. Sonst würde ich es so nicht machen.
Also auch wenn ich das Gefühl hätte, sie würde jetzt sagen, ja, ja, mach nur und
wäre dann gleichwohl unterschwellig davon belastet. Also ich glaube, dass ich
das einschätzen kann nach der Zeit, die wir zusammen sind. Aber ich glaube, das
ist für sie in der Tat okay.
Sebastian
Ja, und es ist ja auch keine Überschneidung da. Also da du extern nicht vögelst
und wiederum zu Hause nicht am Hauen bist, ist das ja nochmal was anderes. Ich
bin so ein ganz blöder Vergleich. Das ist so ein bisschen, als ob du zum
Tennisverein gehst, ne?
Peter
Ja, wobei sie da vorher schon mal gesagt hat, Also wenn ich da auch sexuelle
Handlungen vornehmen würde, das würde sie jetzt nicht so extrem belasten. Sie
würde davon ausgehen, dass ich mich zu schützen wüsste. Aber das hat sie mir
irgendwann mal mit auf den Weg gegeben. Also selbst da hätte ich quasi ja Platz
dazu.
Sebastian
Okay, ja, da ist einfach das Vertrauen einfach da, ne?
Jetzt muss ich dann nochmal nach der Gerechtigkeit da fragen. Gibt es denn auch
was, wo deine Frau sagt, das möchte sie gern, wo du gar nicht, wo du sagst, nee,
das geht gar nicht. Muss ja nicht mal sexuelles sein.
Peter
Unsere Beziehung hat immer darauf beruht, dass wir uns wechselseitig Freiheiten
gegönnt haben. Und es hat sicherlich auch Dinge gegeben, wo ich gesagt habe, da
bin ich jetzt nicht glücklich drüber, dass sie das macht. Aber da bin ich der
Letzte, der sich ihr in den Weg stellt. Ich glaube, das ist auch die Basis für die
lange Beziehung, dass man sich da wechselseitig diese Freiheiten gibt.
Wie gesagt, im sexuellen Bereich hat sie jetzt irgendwie nicht signalisiert,
dass es für sie von Interesse wäre.
Möglicherweise hätte ich damit vielleicht sogar noch ein Problem. Ich weiß es
aber auch nicht. Möglicherweise würde ich auch damit klarkommen. In anderen
Bereichen ist es definitiv so, dass sie halt sagt, das will ich jetzt machen und
das will ich jetzt machen. Und ich sage, ja, ist jetzt blöd, wenn du das
Wochenende weg bist, als die Kinder noch kleiner waren und ich mich um die
Kinder alleine kümmern muss. Aber gut, wenn es für dich wichtig ist, dann tue es
jetzt halt. Ich fange
Sebastian
Ja, ich glaube, die Frage stellt man sich dann, wenn es soweit ist und dann
guckt man einfach, ne? Und ich finde wirklich, ich finde das schön, dieses
gegenseitige, wir gucken, dass wir uns
ja glücklich machen und uns die Freiheiten geben, die wir brauchen, damit wir
eben zusammen glücklich sein können. Das finde ich einfach toll. Gratuliere.
Okay, Peter, wenn du jetzt nichts mehr hast, ich muss ja irgendwie, ich fürchte,
ich werde einen Kaffeebecher verlosen müssen.
Also erst mal ganz vielen lieben Dank, also das ist wirklich eine Perspektive,
die kam hier immer so ein bisschen zu kurz
und dieselbe Situation, das geht glaube ich ganz, ganz, ganz vielen so.
Und die werden immer wenig gehört.
Und deshalb finde ich das jetzt einfach schön, dass du das jetzt auch mal hier
mit eingebracht hast. Kann ich nur sagen, vielen Dank.
Peter
jetzt mal in den Chat nachzulesen.
Sebastian
Ah, lies mal in den Chat nach. Die unterhalten sich eh nur über Twitter
irgendwie.
Ich wünsche dir einen schönen Abend. Mach's gut. Tschüss.
Peter
Also, tschüss.
Sebastian
So,
natürlich sage ich es noch mal. Peter kommt natürlich jetzt hier in meine Losbox
rein, das liebe Podcastsubbie.
Kriegt jetzt erst mal, wird sofort angestupst. Hier, bitte in die Kiste reintun.
Dankeschön.
Weil manchmal macht sie nämlich auch einen Zettel und dann wollen wir den ja
nicht zweimal reinschmeißen. Das soll ja irgendwie gerecht zugehen.
Ja, liebes Publikum, im Chat geht es um Twitter. Da lese ich mal so Zahlen,
999, dann wieder 999. Und ich gucke jetzt mal rein bei Twitter und
stelle fest, 1001 Follower bei Twitter, das kann ich jetzt feiern. Und wie kann
ich das denn besser feiern, als mit einem Kaffeebecher, den ich unter die
Menschen bringe. Also heute gibt es keinen Kochlöffel. Heute gibt es einen
Kaffeebecher. Den muss ich dann in ein schönes Paket packen. Ich habe noch ganz
viel Polstermaterial. Und ich beschließe jetzt, dass das der Stand ist und jetzt
bringen wir die mal unter die Leute, die Dinge anbieten. Nein, den einen Becher.
Wobei, das erzähle ich gleich. Also ich habe eine Schätzfrage für euch. Die ist
gar nicht so einfach, denn ich habe gestern eine Folge aufgenommen mit der
bezaubernden Dilara. Das hat richtig Spaß gemacht, natürlich alles remote und
wir haben auch viel mit der Technik gekämpft und es hat dann aber im Endeffekt
funktioniert und morgen höre ich dann mal rein, ob das überhaupt was geworden
ist, die Aufnahme, aber inhaltlich großartig. Und meine Frage an euch ist jetzt,
wie lange haben wir hier aufgenommen? Und zwar in Sekunden. Das Podcastsubbie
hat eben schon mit dem Augen gerollt, da muss ich schon wieder rumrechnen. Also
wie lange haben wir die Aufnahme laufen lassen? Unabhängig davon, was davon dann
übrig bleibt, wenn ich mit dem Schnitt fertig bin.
Und ja, schätzt einfach mal. Wie viel Sekunden Aufnahmezeit habe ich hier? Ich
habe hier eine Zahl stehen, ich kann schon mal verraten, sie ist vierstellig.
Mehr sage ich dazu aber nicht. Und ja, ich hoffe, also 1.3. war
ursprünglich der Plan aufzunehmen, die zu veröffentlichen, das ist natürlich
nicht zu schaffen. Die hätte ich auch mit jemand anderem aufnehmen wollen, aber
da kam in den USA der Schneesturm dazu und dann hatten die da keinen Strom und
Generator und Heizung irgendwie nur mit Generator betrieben und alles ganz
fürchterlich.
Ganz ehrlich, da muss man nicht an eine Aufnahme denken, das wollen wir aber am
Sonntag nachholen und wenn ich so viel aufnehme, dann kann ich natürlich nicht
alles schneiden. Ich hoffe aber, ich schaffe es, die am 8. März zu
veröffentlichen und jetzt sehe ich hier die ersten Tipps im Chat, sehr schön.
Schön. Ja, interessant. Da haben auch manche offenbar gerechnet und überlegt,
wie lange geht so eine Folge normalerweise. Vielleicht kann ich noch erwähnen,
wir haben zwischendurch eine kleine Pause gemacht und die Aufnahme einfach
laufen lassen. So, mehr sage ich aber wirklich nicht dazu.
Ja, währenddessen kann ich nochmal sagen, wofür kann BDSM eigentlich stehen? Ich
habe die Liste, ist ja immer noch lang, ich glaube ich kann das jetzt noch, 100
Einträge habe ich noch übrig, diesmal nehme ich bitte die Seile mitbringen,
dafür kann BDSM auch stehen und ich glaube ich mache jetzt hier gleich einen
Strich drunter. Nein, ich erwähne nochmal kurz, ich würdige nochmal die
Unterstützer der Kunst der Unvernunft. Nein, würdige ich nicht. Ich sehe gerade,
es gab keine in dieser Woche. Ein bisschen schade, aber zum Glück gibt es ja ein
paar Menschen, die bei Steady den Podcast so toll unterstützen und da kann ich
mich jeden Monat drauf verlassen. Und mit ein bisschen Glück kommt auch am
Montag hier ein neues Technik-Paket. Da werde ich ein paar Experimente mit
machen. Wenn das klappt, dann kann man auch mal so Sachen machen wie einen
Spaziergang und dabei aufnehmen. Da bin ich sehr gespannt. Mal gucken mal.
Okay, so, einen Strich habe ich gemacht. Wobei, die drei nehmen wir noch mit.
Liebes Podcastsubbie, sei mir nicht böse, ich mache jetzt noch mal einen Strich
drunter.
Und alles, was über diesem Strich ist, das kommt jetzt hier in die Verlosung mit
rein. Es gibt also einen Kaffeebecher. Ich packe noch ein paar Aufkleber und
Zettelchen und so ein Kram dazu. Und da steht dann drauf, Becher der schwarzen
Momente. So, das Podcastsubbie wertet aus. Ich bin gleich sehr gespannt.
Ich muss mal gucken, was ich für einen Karton finde. Also das Problem ist, die
Kartons, die für die Kaffeebecher perfekt sind, sind immer zu kurz für den
Kochlöffel. Wenn ich aber einen etwas größeren Karton nehmen sollte, dann kriege
ich den da auch noch mit rein. Da lasst euch einfach überraschen, wenn der oder
diejenige Mensch das Ding kriegt. Ich gucke jetzt nochmal kurz bei Twitter rein,
ob ich eventuell doch noch einen Kochlöffel verschicke. Ne, 1000 Follower. Boah,
Wahnsinn.
Ah, herrlich. Ich bin da total begeistert. Endlich. Das hat jetzt zwei Jahre
gedauert, diese Zahl zu erreichen. Ich poste halt keine News von mir und deshalb
geht das da einfach nicht so schnell. So. Und nein, auch keine News vom Podcast.
So wie ich schreibe es. Die Idee ist schön, aber ich glaube, ich würde erwürgt
werden, wenn ich da was poste. So. So, ich verrate mal, wie viele Sekunden wir
aufgenommen haben. Das waren nämlich 9477 Sekunden. Das sind irgendwie 2
Stunden und 38 Minuten, glaube ich, wenn ich das noch richtig im Kopf habe.
Und da lag am nächsten dran 11 mit 9800. Gratulation, du kriegst
einen Kaffeebecher. Ach nee, 9740 hattest du. Okay, das ist wirklich nah dran.
dran. Kaffeebecher kommt. Einmal Adresse mir nochmal schicken. Ich weiß, ich hab
dir schon mal irgendwann was geschickt, aber
ich hab's ja mit dem Datenschutz so und dann, wenn die weg sind, die Dinger,
dann hab ich die Adresse auch nicht mehr. Einfach nochmal rüberschicken auf
irgendeinem Kanal und dann gibt's in den nächsten Tagen Post von mir. Mal
gucken, vielleicht mach ich das morgen fertig. Wenn du ganz viel Glück hast, ist
das Samstag schon da.
Ja, was kann ich jetzt noch erzählen?
Ich stelle fest, es gibt
Partys bei Fetlife nächsten Monat. Find ich auch ein bisschen komisch. Guck ich
mir mal an, ob die wirklich stattfinden. Wenn ja, würde mich mal interessieren,
wie das so ist mit Abstand und Maske und naja, also ich weiß nicht, ich bin
mental noch nicht so weit in die Richtung zu planen und ja, müssen wir mal
schauen. Und ich glaube, jetzt haben wir es. 22.18 Uhr, habe ich schon mal
jemals die Zeit gesagt, wenn es geschnitten ist, wird das eh alles wieder
komisch. Hat mir heute unglaublichen Spaß gemacht. gemacht. Also
Lady Melody hat ja eh ganz viel ganz frei erzählt und ich finde, sie ist da echt
so eine Marke und geht da echt so straight durch. Und auch Peter, also da
nochmal vielen Dank an dich. Das ist wirklich eine Situation, ich glaube, da
stecken so viel mehr Menschen drin, als sie als sichtbar sind. Und dann zu
gucken, wir finden hier eine Lösung, wir mögen uns zu Hause, wir schauen, dass
wir uns glücklich machen können. Ich finde, das ist echt ein Glück, was man
haben kann und haben muss. Sehr, sehr schön Also kann ich einfach nur sagen, das
ist ein schönes Beispiel und ich hoffe einfach, dass viele Menschen, die sagen,
oh BDSM ist wichtig für mich, dass die einfach einen Partner haben, der sagt,
okay, wir finden da schon einen Weg, du musst jetzt da nicht komplett ohne
auskommen, weil das auf lange Sicht meiner Meinung nach auch immer so ein
bisschen kompliziert wird. Und ich glaube, jetzt habe ich alles erzählt. Mein
Zettel ist fertig.
Habe nichts mehr drauf. Kaffeebecher ist verlost. Wunderbar. Nächste Sendung
gibt es am 4. März.
Gesprächspartner habe ich noch keine oder keinen. Da werde ich mich dann die
nächsten Tage drum kümmern, wie immer. Das ist ja mal ein bisschen kurzfristig.
Und dann versuche ich aber jetzt auch wirklich, diese neue Folge einfach mal
zusammenzubauen. Ich bin da wieder total heiß drauf zu sagen, Mensch, ich kann
eine Folge machen mit einem Cover und einem Trailer und diesem ganzen Zeug
drumherum endlich mal wieder. Total schön.
Zwar nur remote, aber wirklich meine Gesprächspartnerin, die hat so einen Spirit
gehabt. Und ich hieß dann doch noch mal eine Sache. Sie hat ein T-Shirt
angehabt. Wir hatten ja auch eine kleine Videoverbindung. Da stand dann drauf,
Hashtag Echtedomse. Ich fand das so großartig. Wer den Podcast hier schon
länger hört, weiß, was ich mit der Domse zu tun habe. Mit dem Begriff, das hat
man nicht vorher abgesprochen. Echt schön. So, jetzt habe ich das schon wieder
verraten. Wahrscheinlich schneide ich das ja einfach raus, also wer hier Samstag
zuhört, da fehlt einfach ein bisschen was. Und jetzt glaube ich, habe ich es.
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Restabend, habt ein schönes
Wochenende, habt viel Spaß miteinander und aneinander, beieinander, was immer
auch geht. Und dann hören wir uns nächste Woche wieder am 4. März um 20.30 Uhr
wie gewohnt mit der nächsten Unvernunft Live.
Und jetzt macht's gut. Tschüss.